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Caroline Eriksson

Die Beobachterin

Thriller

Der neue fesselnde Psychothriller der schwedischen Starautorin

Elena mietet ein Häuschen in einer schwedischen Kleinstadt, um nach der Trennung von ihrem Mann von vorn anzufangen. Ihre Tage sind leer, die Wohnung verlässt sie kaum. Ablenkung findet sie einzig darin, vom Küchenfenster aus die Menschen im Haus gegenüber zu beobachten: eine ganz normale, glückliche Familie. Doch als im Nachbargebäude plötzlich seltsame Dinge geschehen, ist Elena überzeugt davon, dass hinter den verschlossenen Türen ein Geheimnis lauert. Je besessener sie ihre Nachbarn beobachtet, desto mehr fürchtet sie, dass bald etwas Schreckliches passieren wird – und trifft eine Entscheidung, die sie selbst in tödliche Gefahr bringt ...

Das Buch spielt in Stockholm, Schweden

Regelmäßig neue Buchtipps bekommen!

Leserstimmen

Fesselnd!

Von: Mona537 Datum: 08. Juni 2019

Vor einiger Zeit habe ich „Die Vermissten“ von Caroline Eriksson gelesen und da es mich total begeistern konnte, sagte ich schon damals, dass ich weitere Bücher der Autorin definitiv lesen möchte. Nun war es soweit und „Die Beobachterin“ lag auf meinem Tisch.

Elena hat sich von ihrem Mann getrennt und wohnt nun in einem gemieteten Häuschen. Sie ist Autorin, doch schreibt sie aktuell nicht an einem Buch, vielmehr hangelt sie sich von Tag zu Tag und Job zu Job. Sie verlässt das Haus nicht, nur um ihre Schwester freitags zu besuchen. Die macht sich große Sorgen um Elena, denn plötzlich hat sie gesteigertes Interesse an ihren Nachbarn, da diese ihr komisch vorkommen. Sie hat einige Situationen beobachtet und ist sich sicher: Bald passiert etwas Schreckliches! Diese Gedanken verstärken sich, als sie sich notgedrungen mit dem Jungen der Nachbarn anfreundet. Was wird passieren?

Mit „Die Beobachterin“ hat die Autorin wieder ein tolles Werk gezaubert. Es ist nicht ganz so stark wie „Die Vermissten“, man rätselt jedoch wieder, was es mit Elena auf sich hat. Getrennt von ihrem Mann verbringt sie ihre Zeit alleine in dem gemieteten Häuschen, ohne Routine, ohne irgendwas. Schon nach den ersten Seiten war mir klar: Mit Elena stimmt irgendwas nicht. Die Frage war nur: Was genau stimmt mit ihr nicht? Caroline Eriksson hat mich auf viele falsche Fährten gelockt und ich habe so einige Dinge nicht kommen sehen. Ein wahrer Pageturner!

Die Geschichte wird aus Sicht von Elena und dem „Ehemann“ erzählt. Ich möchte nicht näher darauf eingehen, da jegliche Information spoilern und das Leseerlebnis schmälern würde. Aus diesem Grunde kann ich nur sagen: Kaufen, kaufen, kaufen! Eine tolle Atmosphäre, konstante Spannung und eine Wendung, die ich so nicht habe kommen sehen, erwarten den Leser auf 311 Seiten, die in 53 Kapitel unterteilt sind.

Ich hatte das Buch innerhalb eines Sonntags gelesen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es ausgeht. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen, sodass man förmlich durch die Seiten gleitet.

Fazit:
Mit „Die Beobachterin“ ist Caroline Eriksson ein fesselnder Thriller gelungen, der mich an die Seiten geklebt und mitgerissen hat. Düstere Atmosphäre, undurchschaubare Charaktere und ein toller Schreibstil sind die Basis dieses gelungenen Buchs.

Vielen lieben Dank an den Penguin Verlag, der mir das Rezensionsexemplar freundlicherweise über das Bloggerportal zur Verfügung stellte. Ich hatte gut verbrachte Lesestunden ��

Solider Thriller

Von: leseverliebt Datum: 08. Juni 2019

„Elena mietet ein Häuschen in einer schwedischen Kleinstadt, um nach der Trennung von ihrem Mann von vorn anzufangen. Ihre Tage sind leer, die Wohnung verlässt sie kaum. Ablenkung findet sie einzig darin, vom Küchenfenster aus die Menschen im Haus gegenüber zu beobachten: eine ganz normale, glückliche Familie. Doch als im Nachbargebäude plötzlich seltsame Dinge geschehen, ist Elena überzeugt davon, dass hinter den verschlossenen Türen ein Geheimnis lauert. Je besessener sie ihre Nachbarn beobachtet, desto mehr fürchtet sie, dass bald etwas Schreckliches passieren wird – und trifft eine Entscheidung, die sie selbst in tödliche Gefahr bringt …“

*Achtung Spoiler*
Das Cover gefällt mir ganz gut. Der Schreibstil liest sich angenehm und flüssig.
Das Buch setzt sich aus einzelnen relativ kurzen Kapiteln zusammen, die aus je unterschiedlichen Perspektiven erzählt werden - Elena, die Beobachterin und Autorin, die sich gerade in einer Lebenskrise befindet, einem Ehemann, der seine Frau betrogen hat und eine Frau, die Rache an ihrem Ehemann nehmen möchte.
Die Handlung ist spannend aufgebaut und die Autorin schickt den Leser durch die verschiedenen Erzählperspektiven gekonnt auf eine falsche Fährte. Leider hätte ich mir allerdings einen größeren Spannungsbogen gewünscht. Ich hatte leider nicht das Gefühl, das Buch vor Spannung nicht aus der Hand legen zu können. Außerdem haben mir Gänsehaut-Momente beim Lesen gefehlt.
Dennoch konnte mich das Buch ins Rätseln bringen und ich war neugierig, wie sich alles am Ende auflösen wird. Denn das nichts so ist, wie es scheint, habe ich bereits vermutet.
Nach der ersten kleinen Auflösung im letzten Drittel des Buchs haben sich für mich dann auch die letzten Puzzleteile in ein Gesamtbild gesetzt und der Großteil der weiteren Handlung war für mich relativ vorhersehbar. Dennoch gab es Überraschungsmomente und mit dieser Auflösung der Geschichte hatte ich zunächst nicht gerechnet.

Insgesamt ein solider Thriller, von dem ich mir aber noch mehr Spannung erhofft hatte.

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Gut geeignet für "Thriller- Einsteiger"

Von: Book_seduction Datum: 29. Mai 2019

Mich hat das Buch wirklich überzeugen können, die Atmosphäre hat gestimmt und die Story war schlüssig. Ich hatte bis jetzt noch nichts von der Autorin gelesen, aber diese Geschichte hat es geschafft, mich auf mehr von ihr neugierig zu mache. Auch wenn der Thriller keine komplett neue Geschichte liefert, ist er sehr angenehm geschrieben und man kommt gut in den Lesefluss.
Die Autorin wechselt in der Erzählung zwischen den Perspektiven, zum einen schreibt sie aus der Sicht von Elena, einer Autorin, welche zurückgezogen in einem Reihenhaus lebt und zum anderen, Ausschnitt die aus der Sicht des „Ehemann“ und der „Ehefrau“ sind. Es macht wirklich Spaß die verschiedenen Perspektiven zu lesen und selbst wenn man die Auflösung erahnt, fand ich es spannend, wie die Autorin die Geschichte aufgebaut hat.
Für eher „Thriller-Unerfahrene“, kann das Buch einige Überraschungen liefern. Für Personen wie mich, die viel in diesem Genre unterwegs sind, ist es eine Story die schon „eher bekannt“ ist.
Doch auch Jenen, die viele Thriller lesen, kann ich das Buch empfehlen, weil es einen sehr angenehmen Schreibstil hat. Mich konnte das Buch auf jeden Fall mitreißen.
Daher bekommt es 4 von 5 Sterne von mir.

Es gibt überall gute Geschichten. Man muss nur die Augen offen halten.

Von: BeautyPeaches Datum: 22. Mai 2019

Schon “Die Vermissten” von Caroline Eriksson hatte ich damals gelesen und war gespannt auf einen weiteren Thriller dieser Autorin. Ich mag Stockholm und allgemein den Norden sehr gerne und hoffte natürlich, dass sich ein wenig davon in dem Buch wiederspiegelt. Allerdings muss ich sagen, dass die Geschichte an jedem Ort stattfinden könnte. Jeder hat Nachbarn und auch jeder hat mindestens ein Fenster.

Die Protagonistin Elena zieht nach der Trennung von ihrem Mann in ein Reihenhaus. Ihre Arbeit als Autorin läuft momentan eher schleppend. Zu sehr ist sie mit der Trennung beschäftigt, als dass ihr irgendetwas Spannendes einfallen möchte. Jeden Freitag trifft sie sich eher wiederwillig mit ihrer Schwester, die sich natürlich um Elena sorgt. Schließlich weiß sie um die früheren Probleme von Elena. Außerdem lässt es sich die Schwester nicht nehmen, Elena immer wieder an ihre Pflichten als Autorin zu erinnern.

Die Geschichte spielt aus dem Blickwinkel von Elena, der Ehefrau und dem Ehemann. Zum Beginn erfährt der Leser, dass Elena ihrem Mann erst nach der Hochzeit ein düsteres Geheimnis anvertraute und für ihn änderte sich dadurch etwas. Eine Entschuldigung für sein Fehlverhalten ist das natürlich nicht. Dennoch muss sich Elena damit arrangieren, dass er sich einer anderen Frau hingab. Die Frage, ob sie ihm diese Affäre verzeihen kann, soll die Zeit und die vorerst räumliche Trennung beantworten.

Aus der Sicht des Ehemanns soll der Leser den Gedanken hegen, dass Dieser sich in großer Gefahr befindet. Der Ehemann erwähnt seinen Seitensprung und was ihn dazu veranlasste. Und aus der Sicht der Ehefrau bekommt der Leser den Eindruck vermittelt, dass sie sich für seinen Fehltritt rächen möchte. Wer ist der Ehemann? Und wer ist die Ehefrau? Sind das die neuen Nachbarn von Elena?

Elena bekommt mit, wie die Nachbarin ihre Rosen im Garten regelrecht köpft. Was stimmt mit dieser Frau nicht? Außerdem scheint es in dieser Beziehung arge Probleme zu geben. Als auch noch der Sohn der Nachbarn Elena regelmäßig mit Storys füttert, wie durchgeknallt seine Mutter ist und dass es zwischen seinen Eltern nicht wirklich harmoniert, ist ihr Interesse geweckt und die Familie lässt sie nicht mehr los. Tagtäglich beobachtet Elena nun von ihrem Fenster aus, was nebenan vor sich geht. So wird sie Zeugin einer Auseinandersetzung. Außerdem folgt sie dem Mann, als er das Haus verlässt, um sich mit einer anderen Frau zu treffen. Schnell hat sie dadurch auch eine Geschichte für ihr eigenes Buch.

Nun darf der Leser erahnen, dass es sich aus der Sicht des Ehemanns tatsächlich um den Nachbarn handelt und die Sicht der Ehefrau ist dann selbstverständlich auf die Frau Nachbarin zurückzuführen. Und dann möchte man doch erfahren, wo die Reise hingeht. Oder nicht? Zumindest Elena gestaltet sich ihr eigenes Bild über diese Familie und ihre Besessenheit bringt sie letztendlich dazu, sich in deren Leben einzumischen.

Es ist schön, wenn die Nachbarschaft mehr über jemanden zu wissen glaubt, als letztendlich der Wahrheit entspricht. Somit fallen die eigenen Probleme nicht mehr so ins Gewicht. Der Irrglaube von Elena und auch ihre ausreichende Phantasie schenken ihr den nötigen Glauben, dass ihre Gedanken tatsächlich der Wahrheit entsprechen und lassen die Familie in ein schlechtes Licht rücken. Diese Erfahrung durfte auch ich schon machen. Jedoch ist die Auflösung so lapidar und vorhersehbar. Leider konnte ich vom ersten Moment an erahnen, was passiert und um wen und was es ging. Dadurch fehlte es mir beim Lesen an Spannung und die Story konnte mich daher nicht wirklich packen.

“Das Fenster zum Hof” von Alfred Hitchcock ist zwar ein schwacher Vergleich, weist aber dennoch die eine oder andere Parallele auf. “Die Beobachterin” von Caroline Eriksson konnte mich nicht so wirklich fesseln. Abgesehen davon, dass sich das Ende erahnen lässt, fehlt es mich hierbei an aufregenden Schauplätzen. Zudem konnte ich keinen Bezug zu irgendeinem der Charaktere aufbauen und so waren es während des Lesens nur gesichtslose Gestalten.

"Die Bilder verschwimmen und gleiten wieder auseinander, Realität vermengt sich mit Fantasie."

Von: Mel Datum: 14. Mai 2019

Die Geschichte wird aus drei Perspektiven erzählt. Die von Elena (ich-Erzählerin), des Ehemanns (Ich-Erzähler) und einer Unbekannten (auktorialer Erzähler).
Einige Bewertungen berichten, dass sie mit Carolin Erikssons Schreibstil nicht zurechtkamen. Was genau, ihnen daran nicht gefällt, weiß und verstehe ich nicht, denn mich hat sie sofort in die Geschichte herein gezogen. Zudem bin ich ein Fan der kurzen Kapitel.


Die Protagonisten sind Familie Storm und Elena.
Elena ist Autorin, hat jedoch seit einer Weile nicht mehr geschrieben. Nachdem sie sich von ihrem Mann Peter trennte, zog sie vorübergehend in ein eigenes Haus. Sie ist ein emotionales Wrack und beschäftigt sich nahezu jede Nacht mit der Umsortierung ihres Bücherregals und geistert im Haus umher. Sie beschreibt sich selbst, als Beobachterin. Eines Tages bemerkt sie, dass sich ihre Nachbarin seltsam verhält und versucht dem Geheimnis der Familie auf den Grund zu gehen. Zudem hat sie selbst so viele unverarbeitete Baustellen, dass sie selbst in die Düsternis gezogen wird.
Familie Storm, bestehend aus Filip, Leo und Veronica sind Elenas Nachbarn und geraten unter ihre Beobachtung, ohne es zu merken. Filip ist ständig außer Haus und scheint etwas zu verbergen, während Veronica sich seltsam verhält. Leo hingegen versucht Kontakt zu Elena aufzunehmen, denn er bewundert sie und möchte selbst Schriftsteller werden. Die Geschichten, die er seiner Nachbarin erzählt handeln allesamt von seiner Mutter. Sie inspirieren die Autorin zum Schreiben und werden stetig grausamer.

Fazit:
Der düstere und zerbrochene Charakter von Elena hat mich stark berührt. Ihre Trauer und Leere sind greifbar. Als sie wieder anfing zu schreiben, habe ich mich wirklich gefreut, denn ich wollte für sie das Licht am Ende des Tunnels sehen.
Plötzlich war ich in einer Geschichte, die mich, selbst als ich drei Tage nicht las, begleitet hat. Das mag vor allem daran liegen, dass Caroline Eriksson es schafft, mit gezielt ausgelegten Ködern große Verwirrung im Kopf des Lesers zu verursachen. Diese Verwirrung und, das man am Ende mit vielen Fragen zurückgelassen wird, wird in einigen Rezensionen bemängelt. Ich hingegen finde es toll, wenn man das Ende nicht erahnt und man so tief in der Geschichte steckt, dass man gar nicht mehr weiß, wo vorn und hinten ist, denn so muss sich Elena gefühlt haben, als sie ihre Nachbarn beobachtete. Nicht nur Elenas Wahrnehmung verschwimmt dabei, sondern ebenso ihre eigenen Gedanken. Es ist nicht mehr greifbar, was Realität und Hirngespinst ist.
Wie auch in vielen anderen Thrillern, passiert im letzten Drittel sehr viel. Die Ereignisse überschlagen sich bis die Auflösung kommt. Beim Lesen der letzten Seiten wurden meine Augen immer größer, weil ich gar nicht begreifen konnte, was da gerade passierte. Trotzdem passt das Ende hervorragend zur gesamten Geschichte. Es ist sowohl unvorhersehbar, als auch nachvollziehbar.
Wie ihr lest, hat mich das Buch wirklich begeistert. Es hat alles, was ein Thriller meiner Meinung nach braucht. Absolute Leseempfehlung, meinerseits.

Die Beobachtern - Spannung pur

Von: Buecher_klaus Datum: 27. April 2019

D I E B E O B A C H T E R I N
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VORWORT:
Meine Güte Leute, keine 24 Stunden und ich hatte das Buch durch. Ich konnte es einfach NICHT mehr aus der Hand legen.
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INHALT:
Elena (Beruf: Autorin) ist viele Jahre mit ihrem Mann Peter verheiratet. Nachdem sie endlich den Entschluss gefasst hat ihrem Mann ihr Geheimnis aus Ihrer Jugend anzuvertrauen. Doch dieses Geheimnis verändert die Beziehung. Elena steht kurz vor dem Aus ihrer Ehe. Die Autorin hat ein Schreibtief. Ihre Bücher entstehen normalerweise durch Geschehnisse aus dem Leben ihrer direkten Umgebung.
In ihrem "neuen" Zuhause lernt sie ihre neuen Nachbarn aus einer anderen Perspektive kennen. Sie kann direkt von ihrem Fenster in das Haus der Familie Storm einsehen. Doch was sie dabei beobachtet, lässt die Familie in ein ganz anderes Bild rücken, als sie versuchen zu bewahren. Die Autorin schreibt ihr neuestes Werk.
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KLAPPENTEXT:
Elena mietet ein Häuschen in einem schwedischen Vorort, um nach der Trennung von ihrem Mann von vorn anzufangen. Ihre Tage sind leer, die Wohnung verlässt sie kaum. Ablenkung findet sie einzig darin, vom Küchenfenster aus die Menschen im Haus gegenüber zu beobachten: eine ganz normale, glückliche Familie. Doch als plötzlich seltsame Dinge geschehen, ist Elena überzeugt, dass hinter der verschlossenen Tür ihrer Nachbarn ein Geheimnis lauert. Je besser sie sie beobachtet, desto mehr fürchtet sie, dass bald etwas Schreckliches passieren wird - und trifft eine Entscheidung, dir sie selbst in tödliche Gefahr bringt...
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MEINUNG:
Das Buch hat mich von Anfang an in den Bann gezogen. Ich konnte es einfach nicht mehr aus der Hand legen. Seite für Seite habe ich es verschlungen und muss sagen, ich hätte niemals nicht mit dem Verlauf der Geschichte gerechnet. Ganz klare Lesempfehlung für Alle. Defintitv volle ⭐⭐⭐⭐⭐ von 5 Sterne wert.
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Spannend und rätselhaft- sehr lesenswert

Von: Lovelytesting Datum: 24. Februar 2019

Die Beobachterin von Caroline Eriksson
Zum Inhalt:
Die Schriftstellerin Elena mietet sich ein Häuschen, um nach der Trennung von ihrem Ehemann Abstand zu bekommen und um sich wieder dem Schreiben zu widmen. Sie verlässt das Haus kaum und findet Ablenkung und Trost in dem Leben der Familie nebenan, die sie jeden Tag durch das Küchenfenster beobachten kann. Doch das Bild ändert sich, und seltsame Dinge geschehen nebenan. Ist die Familie nicht so glücklich wie sie scheint? Elena ist davon besessen, das dunkle Geheimnis dieser Familie zu lüften und befürchtet, dass etwas Schreckliches passieren wird. Sie trifft eine Entscheidung. Ohne zu wissen, dass sie diese in tödliche Gefahr bringt….

Beim Lesen des Klappentextes zu diesem Buch werden beim Leser die eigenen voyeuristischen Anlagen angesprochen. Wer hat sich nicht selbst schonmal gefragt, was bei den Nachbarn passiert und wie dieses Leben aussieht? Genau dies widerfährt Elena. Sie selber versucht mit ihrem Leben wieder Fuß zu fassen und sich wieder ihren Büchern zu widmen, doch sie merkt die Veränderungen im Haus gegenüber und ist fasziniert von der Entwicklung. Bis sie bemerkt, dass sich die Dinge ändern und gefährlich werden. Idealer Stoff auch für ihren neuen Roman. Ich kam selbst sehr gut in die Geschichte. Der Schreibstil ist einfach, strukturiert und flüssig zu lesen. Man fliegt nur mit der Geschichte mit und möchte selber wissen, was bei den Nachbarn passiert. Ich habe großes Mitgefühl mit Elena, weil sie so zurückgezogen lebt und sich außer ihrer Schwester niemandem anvertrauen kann.
Ich empfand den Aufbau der Spannung und der Situation sehr gut gelungen. Es gab Momente, in denen ich dachte das Ende zu erahnen, doch überraschenderweise kam es doch anders. Ein wirklich gut gelungener Thriller mit ausdrucksstarken Charakteren.
Ich kann dieses Buch sehr empfehlen.

Erschienen beim Penguin Verlag
ISBN 978-3328100430
336 Seiten

Von außen betrachtet sehr auffällig...

Von: Lotta Datum: 07. Februar 2019

Die junge Autorin Elena, die mit diversen Problemen zu kämpfen hat (Schreibblockade, Unfruchtbarkeit, sowie diverse psychische und persönliche Probleme) zieht nach der vorerst vorübergehenden Trennung von ihrem Mann in ein kleines Häuschen in der Nähe ihrer Schwester. Dort verbarrikadiert sie sich quasi und verlässt so gut wie nie das Haus. Die einzige Verbindung zur Außenwelt, die ihr bleibt, ist die Fensterfront von der aus sie ihre Nachbarn, ein ebenfalls junges Paar mit Sohn, von nun an aufmerksam beobachtet. Dabei entgeht ihr nicht, dass die beiden offensichtlich mit großen Differenzen zu kämpfen haben. Was genau dort vor sich geht, versucht sie sich von nun an zusammenzureimen, befeuert durch die Infos, welche ihr deren Sohn, der Kontakt zu Elena aufgenommen hat, beisteuert.
Daneben plagen sie Alpträume, Schlaflosigkeit, Visionen, sie erleidet Panikattacken und vergisst allmählich grundlegenden Bedürfnissen wie "Duschen" und "Essen" nachzugehen, was für die Psyche natürlich nicht unbedingt zuträglich ist.
Alles in allem fand ich das Buch ganz unterhaltsam, aber sehr verworren. Mir persönlich sind das einfach ein paar zu viele Baustellen, mit denen sich Elena rumschlagen muss und auch nach der Aufklärung der Geschehnisse bin ich irgendwie irritiert und verwirrt. Von daher keine uneingeschränkte Empfehlung von mir, sondern eher ein "ganz okay". Trotz allem war es so geschrieben, dass man flüssig vorankommt und es kaum Längen gibt. Geht aber definitiv noch ein bisschen besser.

Ein ruhiger und in sich brodelnder Thriller, der durch seine Zwielichtigkeit fesselt

Von: Thea Datum: 03. Februar 2019

Nach der Trennung von ihrem Mann zieht die erfolgreiche Romanautorin Elena in das Haus einer Freundin ein, wo sie ihre Entscheidung überdenken und zu sich selbst finden will. Doch schon nach kurzer Zeit nimmt die Langeweile überhand, da sie auf dem großen Anwesen ganz alleine ist und auch keine Idee zum Schreiben hat. Deshalb nistet sich Elena in der Küche ein und beobachtet das Haus nebenan, in dem etwas ganz und gar nicht zu stimmen scheint. Denn umso mehr sie wie ein Voyeur in Geheimnisse der fremden Familie eintaucht, umso stärker erhärtet sich der Verdacht, dass etwas Schreckliches im Gange ist und einer der Bewohner um sein Leben fürchten muss.

"Die Beobachterin" ist nach "Die Vermissten" der zweite Thriller der Stockholmer Autorin Caroline Eriksson, der in deutscher Sprache erschienen ist. Mit einem mysteriös verlaufenden Plot und Figuren, die nur schwer zu durchschauen sind, gelingt es ihr, jede Menge Misstrauen beim Leser zu streuen und ihn lange Zeit darüber im Unklaren zu lassen, was hinter der Fassade eines gutbürgerlichen Hauses wirklich geschieht. Dabei sind es meist nur kleine Beobachtungen und geschickt platzierte Andeutungen, die durch Elena gemacht, Schlimmes vermuten lassen, wobei sie bei näherer Betrachtung auch nur schlecht zu deuten sind. So wird der Leser ohne es anfänglich zu bemerken in eine ganz bestimmte Richtung gelenkt, weil es ihm einfach schwerfällt einzuschätzen, ob er der in einer deprimierenden Lage befindlichen Romanautorin glauben kann oder nicht.

Erzählt wird das geschickt erdachte Verwirrspiel aus zwei Perspektiven heraus, die in ihrem Zusammenspiel eine ungeahnte Sogwirkung entfachen. Vor allem, weil der Leser durch Elenas aufkommende Panik neugierig wird und wissen will, ob bei den Nachbarn tatsächlich Einiges im Argen liegt oder ihre Fantasie ein böses Spiel mit ihr treibt. So berichtet zum einen Elena aus ihrer Sicht, was sie von den heimlich ausspionierten Vorkommnissen hält und wie sie diese zu deuten versucht. Zum anderen kommt der Mann der Nachbarin zu Wort, der durch ein außereheliches Verhältnis abgelenkt, seine Frau viel zu oft alleine lässt. Und dann gibt es da noch ihren gemeinsamen Sohn, der ganz eigene Sorgen hat und Elenas Mutter, die Einiges über die Vergangenheit ihrer Tochter erzählt.

Fazit:
"Die Beobachterin" ist ein ruhiger und in sich brodelnder Thriller, der den Leser durch seine Zwielichtigkeit in den Bann zu ziehen versteht und je nachdem, wie ihm die subtile Art der Zurschaustellung fremder Probleme und Gemütsverfassungen gefällt, mag er dieses Buch oder mag er es nicht.

Die Beobachterin

Von: Merendina Datum: 26. Januar 2019

Ich lese sehr gerne Thriller. Von Caroline Eriksson hatte ich vor einiger Zeit schon das Buch „Die Vermissten“ gelesen, was mir nicht so gut gefallen hatte. Trotzdem gab ich der Autorin noch einmal eine Chance und das war die richtige Entscheidung, denn dieses Werk gefiel mir ausgesprochen gut.

Schon der Klappentext und das Buchcover zogen mein Interesse auf sich. Das Cover passt perfekt zum Inhalt des Thrillers. Das Bild ist düster gehalten. Man sieht einen bedrohlich roten Himmel, ein Häuschen mit verwildertem Garten und im Vordergrund eine Person, wohl eine Frau, die mit dem Rücken zum Leser steht. Ihr knallgelber Mantel sticht sofort ins Auge.

Die Geschichte fesselte mich schon von den ersten Seiten an. Ich konnte das Buch kaum mehr aus den Händen legen, so spannend war es. Auch die Sprache der Autorin gefällt mir sehr gut. Sie ist gut und flüssig lesbar. Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, einmal aus der Sicht Elenas und einmal aus der ihres Ehemannes.

Elena, eine Schriftstellerin, hat sich von ihrem Mann getrennt und mietet sich ein kleines Häuschen in einem schwedischen Vorort, um neu anzufangen. Mit ihrer Situation kommt sie nicht gut zurecht. Die meiste Zeit sitzt sie zu Hause und schaut aus dem Fenster. Dabei beobachtet sie eine Familie mit einem Sohn, die im Haus gegenüber wohnt. Es scheint eine ganz normale, glückliche Familie zu sein, doch plötzlich geschehen seltsame Dinge. Als dann einer Tages noch der Nachbarssohn vor ihrer Tür steht und ihr schlimme Dinge erzählt, trifft Elena eine Entscheidung, mit der sie ihr eigenes Leben in Gefahr bringt…

So nach und nach ergeben die einzelnen Puzzlestücke in der Geschichte ein Bild, oder man denkt es zumindest, und doch gibt es immer wieder überraschende Wendungen und ein überraschendes Ende.

Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen. Es war äußerst spannend. Ein toller, mitreißender Thriller! Deswegen vergebe ich volle Punktzahl: fünf Sternchen!

Spannender Thriller, aber das Ende wieder nicht so meins

Von: lenisvea Datum: 22. Januar 2019

Ich habe vor einiger Zeit schon ein anderes Buch der Autorin gelesen, welches mir während des Lesens recht gut gefallen hatte, das Ende mich aber völligst verwirrt zurückgelassen hat und somit meine Begeisterung insgesamt in Grenzen gehalten hatte. 

Jetzt gab es ein neues Buch der Autorin und ich wollte nochmal einen Versuch starten.
Man lernt hier Elena kennen, die Schriftstellerin ist und gerade eine Trennung auf Zeit von ihrem Ehemann durchlebt. Da sie momentan beruflich auch nicht ausgelastet ist, beginnt sie, ihre Nachbarn zu beobachten. Deren Familienleben kommt ihr ein wenig komisch vor. Als die den Sohn der Familie kennen lernt, freundet sie sich ein wenig mit ihm an. Sie möchte dem Geheimnis der Familie auf die Spur kommen. 

Das Buch ist wieder sehr mysteriös und spannend geschrieben. Ich bin sehr schnell durch das Buch durchgekommen, der Schreibstil war sehr flüssig und die Geschichte halt sehr mysteriös. Schon das erste Kapitel war sehr spannend. 

Alles in allem hat mir der Thriller recht gut gefallen, aber auch hier hat mich das Ende leider etwas unschlüssig und verwirrt zurückgelassen. Dennoch kann ich hier eine Leseempfehlung aussprechen, da es mir ein paar schöne Lesestunden beschert hat. 

Von mir bekommt dieser Thriller 4 Sterne.




Prima,ich war auf der falschen Fährte!

Von: Inspirationbydi Datum: 18. Januar 2019

Inhalt:
Elena ist Schriftstellerin und zieht während einer Auszeit von ihrem Mann, in einen schwedischen Vorort. Hier ist jeder für sich und Elena möchte auch alleine sein. Komplett entzieht sie sich ihrer Umgebung und ihrer Familie.
Während sie aus ihrem Küchenfenster starrt, entdeckt sie im Nachbarhaus eine scheinbar perfekte Familie. Nur je mehr sie die Familie beobachtet,je mehr interpretiert sie in die Menschen hinein. Sie ist überzeugt das dort schreckliche Dinge vor sich gehen. So soll es ein Zufall sein, das sie sich mit dem Sohn der Nachbarn anfreundet, der schreckliche Geheimnisse ans Licht bringt. So dass Elena überzeugt ist einzugreifen und sich selbst in Gefahr bringt.

Meinung:
Erstmal ist ja wohl das Cover mega ansprechend. So gruselig und geheimnisvoll. Dazu der treffende Titel. Die Inhaltsbeschreibung hat mich dann komplett gefesselt und ich musste es unbedingt lesen.
Man kommt sehr gut rein. Es ist nicht zu überbesetzt,sondern bezieht sich auf die wenigen Personen auf die es ankommt. So kommt man vor allem Elena sehr nahe.Ich muss sagen das Caroline Eriksson mich wirklich überrascht hat. Erst war ich ziemlich zum Schluss sehr verwirrt. Und dann habe ich gemerkt, das ich einfach völlig auf der falschen Fährte war.
Ein Stern Abzug gibt es,da sich die Kapitel auch teils hinziehen und so etwas langatmig sind,wo man sich mehr Spannung erhofft hat.

Ein spannender Thriller, der besonders für Einsteiger super geeignet ist.

Von: Daniela Vödisch Datum: 14. Januar 2019

Die Idee einer Beobachterin, die fremde Häuser und ihre darin lebenden Menschen beobachtet, ist zwar nicht neu, doch die Autorin nutzt dieses funktionierende Gerüst eines spannenden Plots mit viel Potenzial ziemlich gut. Zu Anfang der Lektüre sind bei mir einige Fragen aufgekommen, was von der Autorin bewusst so gestaltet war. Die wollte ich natürlich beantwortet haben und bin daher dran geblieben.

Was ebenfalls sehr zur Spannung beigetragen hat, war die Ausarbeitung der Figuren, die ihrerseits ebenfalls einige Fragen aufkommen lassen. Die Geschichte bekommt durch die verschiedenen Perspektiven eine weitere Spannungsebene. Das Ende habe ich trotz vieler gelesener Thriller nicht kommen sehen, was mich absolut begeistert hat.

Der Schreibstil von Caroline Eriksson ist fesselnd und tiefgründig und ist daher für einen Thriller, ein Psychothriller sollte man besser sagen, genau der Richtige. Er ist ein bisschen anspruchsvoller und man sollte sich beim lesen etwas konzentrieren können, damit man alles mitbekommt. Die Geschichte liest sich nicht mal eben so weg, was ich aber sehr gut fand, weil ich gerne auch mal von Spannungsgeschichten gefordert werde.

Meine Beziehung zu Protagonistin Elena war etwas zwiegespalten. Einerseits fand ich sie durch ihre Autorentätigkeit und ihre Neugierde sehr sympathisch, andererseits kam sie mir doch sehr leichtsinnig vor, was aber natürlich super zur Geschichte gepasst hat. Leo, der Nachbarssohn, will ebenfalls Autor werden und gibt Elena etwas zu lesen, was sie verstört, aber tiefer in die Geschehnisse der Familie hineinzieht. Das hat die Autorin super gelöst.

Fazit:
Ein spannender Thriller, der besonders für Einsteiger super geeignet ist.

Spannend aber nicht immer schlüssig

Von: Kathy30 Datum: 10. Januar 2019

Der Inhalt:
Elena steckt in einer Ehekrise und hat sich für 3 Monate Probeweise von ihrem Mann getrennt. Sie ist in ein kleines Haus gezogen und verbringt dort die meiste Zeit in Ödnis und Tristesse. Aus Langeweile beginnt sie die Familie im Haus gegenüber zu beobachten und sieht beunruhigende Dinge.

Das Cover:
Ich finde das Cover sehr gelungen. Es passt sehr gut zum Inhalt des Buches und hat mich auch vorher schon sehr angesprochen. Es strahlt etwas unterschwellig Beklemmendes aus.

Die Sprache:
Die Autorin benutzt für ihre Geschichte einen fließenden, leicht zu verstehenden Sprachstil, der es dem Leser, der Leserin leicht macht den Geschehnissen zu folgen.

Meine Meinung:
Mich hatte die Inhaltsangabe dieses Buches sehr angesprochen und neugierig gemacht. Als ich das Buch dann in Händen hielt konnte ich es kaum erwarten zu lesen anzufangen. Mir fiel es auch sehr leicht mich in die Geschichte einzulesen. Elena als Hauptfigur wurde mir sehr schnell vertraut. Auch alle anderen Figuren waren sehr gut beschrieben, so dass sie eine plastische Erscheinung in meiner Phantasie wurden. Viele Figuren kamen in diesem Buch nicht vor, so dass ich schnell einen Überblick hatte.
Die Handlung der Geschichte war spannend und hat meine Neugier anfänglich sehr geschürt. Allerdings fing dies etwa nach einem Drittel an zu kippen. Ich fand einige Handlungen von Elena nicht logisch und vieles sorgte bei mir für Verwirrung. Zum Beispiel die Szene in dem Restaurant ergab für mich nach Auflösung keinen rechten Sinn. Im Großen und Ganzen wurde die Situation im Restaurant später aufgeklärt aber Elenas Reaktion in dieser Szene war für mich absolut nicht nachvollziehbar und bleibt daher für mich als Fragezeichen zurück. Das Puzzleteil wollte sich bei mir irgendwie nicht einfügen, egal wie ich es gedreht und gewendet habe. Und so blieben bei mir leider einige solcher Kleinigkeiten unschlüssig, so dass die Geschichte für mich nicht mehr rund war. Das Ende wiederrum habe ich bereits in der Hälfte des Buches erahnt und meine Ahnung hat sich dann zum Ende hin nur noch verstärkt. Für mich persönlich blieb also der finale Überraschungseffekt aus. Alles in allem fand ich das Buch nicht wirklich schlecht und ich hatte einige unterhaltsame Lesestunden damit, jedoch die oben bereits erwähnten kleinen Verwirrungen haben dazu geführt, dass die Geschichte für mich kein klares, zufriedenstellendes Bild ergibt.

Fazit:
Mich konnte das Buch leider nicht überzeugen. Eine gewisse Spannung war am Anfang gegeben aber diese flaute bei mir schnell ab und ich ahnte sehr schnell wie die Geschichte enden wird. Daher blieb die erhoffte Überraschung aus. Einige Handlungen waren für mich nicht nachvollziehbar.
Der Schreibstil hat mir jedoch sehr gut gefallen.


Alles nur Fiktion oder doch Realität?

Von: Bines-Buecherwelt Datum: 28. Dezember 2018

Das Cover finde ich sehr schön und ansprechend. Wenn man an eine schwedische Kleinstadt denkt, denkt man an solche Häuschen und an Regen. Die darauf abgebildete Person könnte Elena sein, die das Haus ihrer Nachbarn beobachtet.

Das Buch beginnt mit einem sehr kurzen, aber interessanten Prolog, der aus Sicht des Ehemanns erzählt wird. Wer genau der Ehemann ist, der immer wieder kurze Kapitel im Verlauf des Buches hat, bleibt lange Zeit offen.

Dann beginnt die Geschichte von Elena. Sie scheint depressiv zu sein, führt ein monotones Leben und schottet sich ab. Widerwillig trifft sie sich sich gelegentlich mit ihrer besorgten Schwester, zieht es ansonsten aber vor, alleine zu Hause zu bleiben. Elena ist Schriftstellerin, hat jedoch eine Schreibblockade. Da kommt ihr das wilde treiben der Nachbarn gerade recht. Zufällig beobachtet sie durch das Fenster, was sich gegenüber abspielt. Schnell ist ihr Interesse geweckt und sie möchte mehr über Familie Storm herausfinden. Immer mehr steigert sie sich in das Leben der für sie völlig fremden Familie hinein.

Das Buch ist in viele kleine Kapitel eingeteilt, was ich eigentlich ganz gut fand, denn es erleichterte mir das Lesen. Elenas Leben ist sehr monoton und so ist erst mal leider auch das Buch. Es zieht sich teilweise sehr und ich muss sagen, ich war dann froh, dass es nur knapp 300 Seiten hatte, die man sehr schnell lesen konnte.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr gut, aber sie hat es für mich nicht geschafft, irgendeine Art von Spannung aufzubauen. Auch wenn es zwischendurch ein paar gute Momente gab konnte mich das Buch einfach nicht überzeugen. Ich fand es recht langweilig und wurde nicht warm damit. Irgendwann nimmt die Geschichte zwar eine interessante Wendung, mit der ich nicht gerechnet hatte, aber das konnte es für mich auch nicht mehr retten. Inhaltlich fand ich die Geschichte von Elena ganz gut, aber man hätte sehr viel mehr draus machen müssen, um es spannender zu machen.

Fazit: Leider hat mich das Buch nicht wirklich überzeugt und ich fand es teilweise sehr langweilig, auch wenn die Geschichte die dahintersteckt ganz interessant ist. Ich fand es gut, dass man es wirklich sehr schnell lesen kann ohne sich viele Gedanken machen zu müssen, da es sehr leicht verständlich und flüssig geschrieben ist. Es ist ein netter Thriller für zwischendurch, mehr war es für mich aber auf keinen Fall. Wer ein Buch sucht, dass man schnell mal lesen kann, ist hier auf jeden Fall genau richtig. Außerdem darf man trotz meiner Kritik nicht außer Acht lassen, dass die Geschichte eine Überraschung birgt und von der Story her eigentlich sehr gut ist, nur die Umsetzung fand ich etwas langweilig.

An einem Tag durchgelesen!

Von: Be-Nerdy Datum: 21. Dezember 2018

Inhalt:

Um sich nach der Trennung von ihrem Mann zu erholen und sich über einige Dinge klar zu werden, mietet sich Elena eine Wohnung in einer schwedischen Kleinstadt. Doch Elena lässt sich ziemlich gehen und schafft es nicht so richtig sich aufzuraffen wodurch es öfter vorkommt dass sie die Nachbarn aus dem Küchenfenster beobachtet. Als es anfängt bei den Nachbarn seltsam zu werden und auch noch deren Sohn mit schlimmen Geschichten bei ihr vor der Tür steht, begibt Elena sich selbst in Gefahr um der Familie zu helfen.

Meine Meinung:

Ich habe dieses Buch soooo weggesuchtet! An nur einem Tag habe ich es beendet, ich konnte es einfach nicht mehr zur Seite legen und das hatte ich tatsächlich schon ziemlich lange nicht mehr.

Dabei muss ich aber dazu sagen, ein Thriller in diesem Sinne ist es für mich nicht gewesen. Es war jetzt kein Schocker oder sowas sondern eher ein ganz leichter Thriller. Also top auch für Leser die in dieses Genre reinschnuppern möchten oder eher zart besaitet ist.

Aber es war einfach trotzdem so unheimlich spannend. Umso mehr Elena raus gefunden hatte, desto mehr wollte man selbst auch erfahren. Und da gab es doch schon die ein oder andere Situation mit Herzklopfen! Mein lieber Schwan, Spannung aufbauen kann die Autorin wie ich finde.

Und ich habe natürlich fleißig mitgerätselt, habe versucht die Puzzlestücke zusammen zu setzen aber irgendwas stimmte da doch nie so ganz. Also beobachten wir zusammen mit Elena weiter die Nachbarn und versuchen uns einen Reim darauf zu machen.

Ganz oft wollte ich die Protagonistin ja am liebsten am Arm packen "Nein! Komm schon, schnell weg!" Herrlich wenn man so mitfiebern kann. Und auch sonst hat mir der Schreibstil sehr gut gefallen, flüssig, leicht zu lesen, nicht zu ausufernd so dass man keine ellenlangen Beschreibungen lesen musste sondern flott in der Geschichte weiter kam. Trotzdem erfahren wir genug von den Charakteren und der Umgebung um uns ein lebendiges Bild davon machen zu können.

Na und dann kommt das dicke Ende. Also damit hab ich ja nun gar nicht gerechnet. Was für eine Wendung! Und so puzzelt man nochmal, kann das so alles stimmen? Ja kann es! Super gemacht liebe Autorin und vielen Dank für einen Tag voller Spannung!

Mit der Protagonistin konnte ich mich zwar nicht richtig identifizieren aber ich fand sie dennoch genau richtig für diese Geschichte. Am liebsten hätte ich sie zwischendrin geschüttelt und ihr gesagt dass sie sich doch bitte zusammen reißen soll aber kennen wir das nicht alle wenn alles in sich zusammen fällt und man eine Pause braucht? Von daher kann man sie schon verstehen und man mag ihr beistehen.

An sich wirkten die Charaktere alle zusammen recht authentisch und zusammen mit der Geschichte ergibt sich ein sehr gutes Gesamtbild. Ich hatte auf jeden Fall mein Lesevergnügen.

Fazit:

Ein leichter aber sehr spannender Thriller. Sehr geeignet für Leser die sich an das Genre rantasten möchten. Ich habe es an einem Tag durchgesuchtet und kann es sehr empfehlen. Liebevoll ausgearbeitete Charaktere und Spannung von vorne bis hinten.

Auf jeden Fall lesenswert

Von: U. Pflanz Datum: 20. Dezember 2018

Ein wirklich gutes Buch, das ich vielleicht nicht unbedingt in das Genre Thriller packen würde. Eher ein Roman der Spannungsmomente hat. Also nach meiner Meinung.
Aber nichtsdestotrotz fand ich es echt gut und war da auch sehr schnell durch damit.
Die erste Hälfte war mit Spannung nicht ganz so bewaffnet, sondern es erzählte eher so vor sich hin. Aber nicht so dass es langweilig wurde.
In der zweiten Hälfte wird es etwas spannender und zum Ende gab es eine Wendung mit der ich nicht gerechnet hätte, da die Geschichte wirklich nicht vorhersehbar ist.
Zum Inhalt möchte ich nichts sagen, da man in diesem Genre sehr schnell Spoilern kann.
Ich finde das Buch auf jeden Fall absolut lesenswert und vergebe 4 von 5 ⭐️⭐️⭐️⭐️, da mir die Spannung in der ersten Hälfte fehlte.

Es mangelt an Spannung...

Von: Selina N Datum: 16. Dezember 2018

Meine Meinung:
"Die Beobachterin" von Caroline Eriksson war mein erster Roman der Autorin und lässt mich ehrlich gesagt mit gemischten Gefühlen zurück.

Die Atmosphäre des Buches war recht düster und hat mir sehr gut gefallen. Der Schreibstil war sehr flüssig und leicht zu lesen. Besonders hat mir gefallen, dass wir nicht nur aus Elenas Sicht gelesen haben, sondern auch aus der des "Ehemanns", sowie aus der der Protagonistin aus Elenas Geschichte. Diese unterschiedlichen Sichtweisen wurden auf faszinierende Weise miteinander verwoben.

Die Charaktere waren aufs Mindeste begrenzt. Der Fokus lag ganz klar auf Elena und ihren Nachbarn, die bis zum Ende hin schwer zu durchschauen sind. Sympathie zu ihnen aufzubauen fiel mir schwer, da durchgehend eine gewisse Distanz zwischen Leser und Charakteren auf erhalten wird.

Zur Handlung selbst gibt es nicht viel zu sagen, da ich sonst schon zu viel verraten würde, jedoch mangelte es dem Buch eindeutig an Spannung. Als Thriller würde ich dieses Werk nicht unbedingt bezeichnen, da die erste Hälfte des Buches über praktisch fast nichts passiert. Als das Tempo dann endlich angezogen wird und der große Twist kommt, hat mich dieser zwar überrascht aber leider hat der große Wow-Effekt auf sich warten lassen.

Fazit:
Ein netter Roman mit faszinierenden Charakteren und einer düsteren Stimmung, dem es leider ein wenig an Spannung gemangelt hat.

Tolles Buch

Von: vickis_books Datum: 09. Dezember 2018

Der Klappentext klang wirklich vielversprechend. Deswegen habe ich auch das Buch beim Blogger Portal angefragt. Das Cover finde ich auch wirklich toll gestaltet. Wenn man das Buch liest, weiß man auch in welchem Zusammenhang das Cover mit dem Buchtitel steht. Es wirklich toll gestaltet. Ich finde es immer gut wenn das Buch einen Zusammenhang zu dem Buchcover hat. Das Buch wird aus zwei Sichtweisen erzählt. Der Sicht von Elena und dem Ehemann! Ich hab vorher von der Autorin noch nichts gelesen und bin wirklich von Ihrem Schreibstil begeistert. Ich habe in meinem Regal noch „Die Vermissten“ und werde dies dann auch bald lesen.

„Fesselnd, düster, abgründig – der neue Megathriller der schwedischen Starautorin.“ (Buchrücken)

Und genau das hat sich auch in dem Buch wieder gespiegelt. Es war wirklich an den tiefsten Abgründen, die ein Mensch ertragen kann. Besonders spannend an diesem Buch war für mich, das die Protagonistin Autorin ist und eigentlich dieses Buch schreibt. Sie beobachtet Dinge um ihr Buch zu schreiben. Man bekommt immer mehr den Eindruck, dass das Buch was man liest von Elena geschrieben wird. Es hat mich wirklich fasziniert, ein Buch zu lesen, was gerade erst geschrieben wird.

Ich finde das Buch wirklich gelungen und habe es nur so verschlungen. Bücher die einem zum Nachdenken anregen, sind eh immer gut geschrieben. Denn wie viele Dinge beobachten wir? Könnten wir daraus ein ganzes Buch schreiben? Ich denke schon.

Ein sehr tolles Buch ��

Von: Gizem Övün Datum: 09. Dezember 2018

Das Buch hat sehr spannend angefangen. In den nächsten paar Seiten wurde es Interessant und ein bisschen später verwirrend. Aber es hat mit trotzdem sehr gut gefallen die Charaktere waren sehr besonders und geheimnisvoll auf jeweils eigene arten. Das war mein erstes Thriller deswegen war der schreibstil bisschen schwieriger, von New Adult auf Thiller ist schwer. Aber trotzdem Kahm ich gut voran ich habe mich an den Schreibstil gewohnt und nach einer zeit geliebt. Das ende hat mich geschockt bis zum geht nicht mehr es war so gut und soo unerwartet es hat mir wirklich mega gut gefallen. Trotzdem habe ich 4/5 ⭐️ gegeben weil am ende musste ich manchmal eine seite zwei mal lesen um es richtig zu verstehen (kann auch daran liegen das ich zum ersten mal in der Genre gelesen hab). Ich bin sehr froh eine neue Genre ausprobiert zu habe da ich jetzt öfters Thriller lesen werde.

Absolut lesenswert!

Von: Anjas Buchstunden Datum: 08. Dezember 2018

Der Klappentext klingt schon so duster, dass ich direkt Lust auf das Buch bekommen habe. Der Prolog beginnt dann auch sofort vielversprechend und irgendwie kalt, kurz und erschreckend. Nun war ich entgültig gespannt auf diese Geschichte.

Elena und ihr Mann haben beschlossen, 3 Monate nichts voneinander zu hören, um so zu sehen, ob sie sich vermissen und ihre Ehe vielleicht doch noch eine Chance hat. Elena mietet ein Haus und lebt vorerst völlig zurückgezogen, einzig der Kontakt zu ihrer Schwester ist halbwegs geblieben. Schnell stellt sie fest, dass im Haus gegenüber einiges nicht stimmt und sie beginnt zu beobachten und sich Sorgen zu machen. Außerdem freundet sich sich ein bisschen mit Leo, dem Sohn der Familie, an. Leo bekräftigt ihre Sorgen und Elena glaubt, dass etwas schreckliches geschehen wird.

Zuviel zur Handlung kann ich gar nicht schreiben, sonst würde ich spoilern und zuviel verraten. Elena als Protagonistin war für mich genauso undurchschaubar wie die restlichen Charaktere, die allerdings sehr übersichtlich gehalten sind. Das war gut so, denn so ging es wirklich nur um den Kern, nämlich um das Leben von Elena und die Geschehnisse von "gegenüber". Irgendwann wendet sich völlig aus dem nicht komplett alles...es kam eine Wendung, mit der ich nicht gerechnet habe und die alles in einem komplett neuen Licht erscheinen lässt. So sind plötzlich viele Dinge ein bisschen klarer geworden, aber trotzdem wieder neue Rätsel entstanden. Ich bin durch die Seiten bis zum Ende geflogen. Das Ende war für mich zufriedenstellend und das Buch hat mir wirklich sehr gut gefallen. Einziges was ich evtl. zu bemängeln habe ist, dass es für mich kein Thriller, sondern eher ein Roman...evtl. noch ein sanfter Psychothriller war. Trotzdem absolut lesenswert!

Wer interpretiert, lebt gefährlich

Von: Melanie E. Datum: 08. Dezember 2018

"Die Beobachterin" brilliert durch sehr tiefgründige Charaktere, die sich definitiv nicht in die Karten schauen lassen. Gerade die Wendung, die die Story nimmt ist absolut gelungen, wobei ich zunächst sehr verwirrt auf Elena reagiert habe.
Der Titel des Thrillers ist sehr gut gewählt, denn er passt optimal zur Handlung und lässt gleich zu Beginn Vermutungen anstellen. Auch das Cover ist der Story angepasst und zeigt eine Frau von hinten, die auf das Haus gegenüber starrt. Cover und Klappentext sprachen mich gleichermaßen an.
Elena, die sich vor kurzem von ihrem Mann getrennt hat, zieht sich zum Schreiben zurück, um auf andere Gedanken zu kommen und zum Teil auch, um ihre Wunden zu lecken. Eines Tages beobachtet Elena etwas gegenüber im Nachbarhaus, was ihr zu Denken gibt und sie gibt sich ganz ihren Interpretationen hin. Es wird sehr gelungen dargestellt, wie schnell sich Elena dazu hinreißen lässt Handlungen zu bewerten und sich mehr und mehr auf die Familie gegenüber einzulassen.
Zunächst war ich etwas verwirrt, da die Story mehrere Erzählperspektiven aufweist und auch der Ehemann der Frau seine Gedanken übermittelt. Es ist also nicht nur Elena, die ihr Seelenleben vor mir ausbreitet. Interessant hierbei ist, dass die Gedanken scheinbar nur so fließen und sich Elena regelrecht in einem Schreibwahn befindet. Angestachelt durch den Sohn der Familie gegenüber überschreitet Elena die eine oder andere Grenze.

Mir hat es sehr gefallen, dass es innerhalb der Story eine unerwartete Wendung gab, die einem Thriller angemessen erscheinen. Der Beginn ist eher zäh und nicht unbedingt fesselnd, sodass es mir ein klein wenig schwer gefallen ist, mich mit Personen und Handlung auseinander zu setzen. Irgendwann sprang der Funke doch noch über und ich konnte eine tiefgründige Spannung spüren. Es packte mich letztendlich doch noch und daher kann ich mich auch auf eine Leseempfehlung festlegen. Sehr gelungen dargestellt sind die Abgründe der menschlichen Psyche, die zum Ende hin herausragen konnten und dem Thriller die benötigte Spannung geben konnten.

Was geschieht im Nachbarhaus?

Von: Jessi Datum: 05. Dezember 2018

Schreibstil

Vor ein paar Jahren habe ich bereits "Die Vermissten" von Caroline Eriksson gelesen. Der Psychothriller hat der breiten Masse damals nicht gefallen, mir allerdings schon, weil er eben etwas ganz Eigenes an sich hatte und sich von vielen anderen Bücher in diesem Genre unterschieden hat. Besonders das Verwirrspiel hat mich begeistert und ist mir noch immer in Erinnerung geblieben.

"Die Beobachterin" ist ebenso mysteriös wie "Die Vermissten" aufgebaut. Die Autorin bleibt ihrem Stil hier treu und lässt den Leser erst einmal unzählige Fragen aufkommen. Gerade im Psychothrillerbereich finde ich es sehr interessant, wenn ein Autor es schafft, seine Leser in eine gewisse Richtung zu drängen. Caroline Eriksson ist dies auch in ihrem zweiten Buch definitiv gelungen, auch wenn ich sagen muss, dass ich auf die eigentliche Lösung des ganzen hier schon recht schnell gekommen bin.

Charaktere

Elena

Elena ist Autorin und vielleicht konnte ich mich genau deshalb so gut in sie hineinversetzen. Da sie seit der Trennung von ihrem Mann nichts mehr geschrieben hat, versucht sie, die Tage irgendwie herumzubekommen und als Lektorin ein wenig Geld zu verdienen.

Als Elenas Schwester ihr rät, sich mit Arbeit "abzulenken" und sie an das Motto ihres Verlegers erinnert, nämlich "Grabe, wo du stehts", beginnt sie wieder zu schreiben. Zufälligerweise beobachtet sie nämlich durch das Fenster ihres Fensters das Nachbarhaus, in dem ein Geheimnis verborgen zu sein scheint ....

Ich empfand Elena als sehr tiefgründigen Charakter. Sie hat mit eigenen Problemen zu kämpfen, taucht aber dennoch tief in das Leben ihrer Nachbarin ein. Als Autorin agiert sie hier natürlich als Beobachterin, doch entspricht das, was sie sieht, wirklich der Wahrheit?

Leo

Leo, der Sohn der Nachbarin, empfand ich als weiteren spannenden Charakter. Er möchte wie Elena schreiben und gibt ihr im Laufe der Geschichte auch etwas zu lesen, dass sie recht verstört zurücklässt.

Er ist es auch, der Elena tiefer in die Geschehnisse seiner Familie hineinzieht und das fand ich hier echt interessant.

Meine Meinung

Wer "Die Vermissten" von Caroline Eriksson gelesen hat, wird hier bei "Die Beobachterin" einen kleinen Vorteil haben. Es werden ähnlich viele Fragen aufgeworfen und es wird ähnlich mit der Wahrnehmung des Lesers gespielt,

Der Schreibstil der Autorin ist sehr leicht, aber dennoch tiefgründig. Der Hauptstrang beschäftigt sich mit Elena, die selbst als Schriftstellerin arbeitet, momentan aber aufrund einer fehlenden Idee nicht schreibt. Erst als sie das seltsame Verhalten ihrer Nachbarin beobachtet, setzt sie sich wieder an den Laptop und beginnt ein neues Manuskript ...

Zwischen ihren Kapiteln gibt es immer wieder Einblicke in das Leben eines Ehemanns und einer Frau, die es anscheinend auf ihren Mann abgesehen hat. Es geht um Untreue, Verrat und eine Liebe, die vielleicht doch nicht ausreicht. Natürlich stellt sich hier die Frage, um wen es in dieser Geschichte geht ...

Gekonnt verschmilzt hier Realität mit der Geschichte, die immer wieder aufgeworfen wird und der Leser wird wirklich geschickt verwirrt und in eine gewisse Richtung gedrängt!

Durch die vielschichtigen, aber recht undurchschaubaren Charaktere bleibt das Miträtseln bis zum Ende sehr spannend. Allerdings muss ich sagen, dass ich mit dieser Auflösung tatsächlich schon zu Beginn gerechnet habe, was aber auch einfach daran liegt, dass ich schon viele Thriller gelesen habe, die sich in diese Richtung entwickelt haben.

So passend ich das Ende auch fand, so muss ich auch ehrlicherweise sagen, dass es nicht allzu viel Neues bietet. Ich habe mich durch das Buch zwar sehr gut unterhalten gefühlt, aber die große Überraschung war für mich leider nur eine Bestätigung meiner eigenen Theorie!

Fazit

Auch wenn die Grundidee nicht neu ist, weiß dieser Psychothriller doch zu unterhalten. Das Ende war für mich zwar früh abzusehen, dürfte aber besonders jene Leser überraschen, die noch nicht allzu viel im Thrillerbereich gelesen haben! Ich mochte die vielschichtigen Charaktere und konnte mich besonders mit Elena sehr gut identifizieren!

Spannender Thriller mit überraschenden Wendungen

Von: Oldbookcat Datum: 03. Dezember 2018

Das Buch ist unterteilt in Kapitel aus Elenas perspektive und in Kapitel aus der Perspektive des "Ehemanns". Ich habe eine weile gebraucht um zu verstehen wer die Frau des "Ehemanns" ist. Als ich es jedoch zuordnen konnte wurde das Buch immer spannender und diese Spannung hat sich bis zum Schluss gehalten. Das Buch steckt voller Plot-twists und spannenden Handlungsstängen, dass man es einfach nicht aus der Hand legen kann. Ich würde sagen der Schreibstil ist etwas fortgeschrittener als die Bücher die ich sonst lese aber keineswegs schlecht. Ich hatte ebenso das Gefühl, dass die Kapitel des Ehemanns einen leichteren Schreibstil hatten. Das Ende war absolut unerwartet und sehr gut aufgelöst. Alles in allem ein sehr spannender Thriller den ich nochmal lesen werde, allein schon um Handlung zu verstehen mit dem Hintergrundwissen das ich nach dem Ende gewonnen habe. Ich gebe dem Buch 5/5 Punkten und würde es jedem weiterempfehlen.

I’m watching you ...

Von: Diane Jordan Datum: 03. Dezember 2018

Die Beobachterin

Draußen ist es regnerisch und dunkel. Eine feine Atmosphäre um sich mit einem neuen Megathriller aufs Sofa zum Lesen zurückzuziehen. Das Cover meines neuen Buches sieht recht ansprechend aus. Ein Holzhäuschen im Grünen, eine Frauengestalt im gelben Regenmantel, die still und bewegungslos auf die Szenerie vor ihr zu blicken scheint. Ich bilde mir ein, ihre Blicke zu spüren und bekomme ein wenig Gänsehaut. Der Himmel über dem Haus ist glutrot und in weißen Drucklettern steht “DIE BEOBACHTERIN“. Ich fühle mich selber wie ein kleiner Vojeur und muss ein wenig vor mich hin schmunzeln. Schnell drehe ich deshalb das Buch um und lese den Klappentext. Der Thriller scheint ganz nach meinem Geschmack zu sein. Fesselnd, düster, abgründig ;-) wow! So etwas lese ich sehr, sehr gerne. Sofort begebe ich mich lesetechnisch auf die Reise. Mein Kopfkino springt an und ich lasse mich bewusst, auf den doch recht düsteren Plot ein. Ein wahres Katz und Maus Spiel erwartet mich. Gebannt und gespannt versuche ich in gewohnter Manier dem Rätsel auf die Spur zu kommen. Bruchstücke zum Lösen zu erhalten, selber zu kombinieren... Aber es ist gar nicht so einfach. Mehrfach liege ich mit meinen eigenen Ermittlungen daneben. Hut ab, liebe Caroline Eriksson, dass haben Sie ganz fein hinbekommen. Der Schreibstil ist der Thematik angemessen und bekommt durch die vielen Schlenker in der Geschichte eine eigene Dynamik, der man sich als Leser nur schwer entziehen kann. Die Charaktere sind vortrefflich gewählt und detailreich beschrieben. Fantastisch geschrieben, Gänsehaut machend und mit dem dringenden Wunsch, dass Buch erst wieder aus der Hand zu legen, wenn es zu Ende gelesen wurde. Selten hat mich ein Buch so gepackt und zum Nachdenken animiert. Vielschichtig, undurchsichtig und die Grenzen der Realität wurden öfter gekonnt verschoben. Aber lest bitte selber und genießt es wie ich, wenn sich die kleinen Nackenhärchen wieder entspannen.


Inhalt:
Der neue fesselnde Psychothriller der schwedischen Starautorin

Elena mietet ein Häuschen in einer schwedischen Kleinstadt, um nach der Trennung von ihrem Mann von vorn anzufangen. Ihre Tage sind leer, die Wohnung verlässt sie kaum. Ablenkung findet sie einzig darin, vom Küchenfenster aus die Menschen im Haus gegenüber zu beobachten: eine ganz normale, glückliche Familie. Doch als im Nachbargebäude plötzlich seltsame Dinge geschehen, ist Elena überzeugt davon, dass hinter den verschlossenen Türen ein Geheimnis lauert. Je besessener sie ihre Nachbarn beobachtet, desto mehr fürchtet sie, dass bald etwas Schreckliches passieren wird – und trifft eine Entscheidung, die sie selbst in tödliche Gefahr bringt ...
Die Autorin:
Caroline Eriksson hat Sozialpsychologie studiert und als Personalberaterin gearbeitet. Der Thriller »Die Vermissten« hat ihr den internationalen Durchbruch eingebracht. Er erschien weltweit in über 25 Ländern. Caroline Eriksson lebt mit ihrer Familie in Stockholm.

Weitere Bücher:
Die Vermissten, usw.

Fazit: 5 Sterne***** Der broschierte Thriller hat 336 hochspannende Seiten und ist im Penguin Verlag erschienen. Und sollte meines Erachtens, flugs auf die Wunschliste für den Gabentisch geschrieben werden.












Sehr spannend

Von: Book.lover.b Datum: 03. Dezember 2018

Inhalt

Elena hat sich von ihren Mann eine Auszeit genommen und lebt nun in einen kleinen Vorort. Die beiden haben sich 3 Monate Zeit gegeben um zu sehen wohin die Beziehung für. Elena verkriecht sich in ihren gemieten Häuschen sehr. Ihr einzigster Kontakt ist ihre Schwester, die Elena jeden Freitag zum Lasagne Essen einlädt und der Nachbarsjunge Leo, der Schriftsteller werden will wie Elena. Nach langen überlegen, legt Leo ihr einen Schulaufsatz vor, den sie bewerten soll. Sie ist schockiert was sie dort über Leo seine Mutter Veronica ließt. Sie unterhalten sich und Leo erzählt das seine Mutter ab und zu in die Dunkelheit abdriftet und das Veronica zum Beispiel Ihre Tasche über die Brücke geworfen hat, ohne ersichtlichen Grund oder das sie Leo seine Kaninchen, die er geschenkt bekommen hat über die Balkonbrüstung geworfen hat.
Elena beobachtet durch das Küchenfenster die Familie und verfolgt jeweils die beiden Elternteile, Elena stellt schnell fest das Filip sind Affäre zu eine Frau namens Anna hat und das Victoria sich immer selbstsamer verhält. Elena vermutet das Victoria ihren Mann umbringen will, an einem Freitag. Sie will Filip warnen, ist aber wie gelähmt und wartet ab. Als beide wohl behalten zurück kommen, zweifelt Elena an ihren Verstand und beginnt eine Geschichte zu schreiben. Eine Woche lang war sie nicht erreichbar, bis ihre Schwester eines Tages auftaucht und sie zur Rede stellen will. Als Elena sich gerade öffnen will, sieht sie wie Viktoria eilig Taschen ins Auto verlädt und mit dem Auto davon rast. Plötzlich steht Leo vor der Tür und bitte Elena um Hilfe, da er vermutet das seine Mutter etwas schreckliches vorhat. Ohne zu überlegen nimmt Elena die Verfolgung auf und wird von Viktoria kurzerhand außer Gefecht gesetzt.

Welches Geheimnis verbirgt Viktoria?

Was hat sie vor?

Kann Elena schlimmeres verhindern?



Fazit

Das Cover sowie der Klappentext haben mich sofort angesprochen. Es verspricht so viel Spannung und man wird definitiv nicht enttäuscht.
Der Schreibstil ist genauso wundervoll. Man liest aus drei Perspektiven. Einmal Elena was sie fühlt, was sie beobachtet, dann die Ansicht vom Ehemann und was die Frau denk. Alles klar und flüssig. Es stiftet keine Verwirrung.


Das Buch ist durchweg spannend. Man will unbedingt wissen weswegen sich Elena und ihr Mann die Auszeit nehmen, man will wissen was bei den Nachbarn passiert, man will wissen was Viktoria plant um sich an die Untreue ihres Mannes zu rechnen.
Und dann kommt es doch ganz anders als erwartet.
Daher ist mein Fazit recht kurz, da ich nicht Spoilern möchte. Das würde die Spannung und das Buch kaputt machen aber ich kann es bloß jeden Thriller Fan ans Herz legen, dieses Buch zu lesen.
⭐️4,5/5⭐️


Ein richtig spannender skandinavischer Krimi

Von: brigitta Datum: 02. Dezember 2018


Kurze Zusammenfassung:
Elena hat sich auf Zeit von ihrem Mann Peter getrennt. Diese Trennung wirft sie vollkommen aus der Bahn. Elena zeigt Züge einer Depression und ihre Tendenz zur Magersucht bricht auch wieder hervor.
Ohne Kontakte und Beschäftigung vergräbt sie sich in einem kleinen, gemieteten Häuschen. Dort lässt sie die Tage vorüberstreichen. Die einzigen Ablenkungen sind gelegentliche Telefonate mit der Schwester und das Sortieren des Bücherregals.
Eines Tages erregen die Nachbarn ihre Aufmerksamkeit.
Der Ehemann verhält sich seltsam, die Ehefrau ist noch seltsamer und Leo, der Sohn der Familie sucht einen fast verzweifelten Kontakt zu Elena.
Je mehr Elena von Leo erfährt und mit ihren eigenen Beobachtungen verknüpft, desto klarer wird für Elena, dass ihre Nachbarin ein Verbrechen begehen wird.
Diese Nachbarin wird zu Elenas neuer Obsession und sie weiß, dass nur sie das drohende Verbrechen verhindern kann ....


Fazit:
Dieser Roman ist eigentlich ein Kammerspiel. Es spielt sich alles mehr oder weniger in Elenas Küche oder im Schlafzimmer der Nachbarn ab. Verbunden werden die Kulissen durch einen kleinen Hof, über den Elena hinweg die Nachbarn beobachtet.
Trotz der wenigen Kulissen und der abzählbaren Protagonisten baut sich nach und nach eine Spannung auf, die dem Buch ein eigenartiges Tempo gibt.
Durch Elenas Isolation und ihren begrenzten Bewegungsradius hat das Buch etwas verlangsamtes, aber die Beobachtungen Elenas und ihre Interpretationen der Geschehen beschleunigen das Buch.
Ich hatte das Gefühl, als würde die Autorin mit mir JoJo spielen. Von einem temporeichen Hoch kam ich in eine fast gelähmte Stille nur um gleich wieder hoch geschleudert zu werden.
Das hatte den Effekt, dass ich das Buch kaum mehr aus der Hand legen konnte und unbedingt wissen wollte, wie es weiter geht.
Caroline Eriksson hat einen sehr flüssigen und eingängigen Schreibstil, der die Seiten nur so vor sich hinfliegen lässt und trotzdem schafft sie es auch, so tiefe und schwere Gefühlszuständen wie Depressionen oder Psychosen mit den richtigen Bildern zu beschreiben.
Also eingängige Schreibe muss nicht gleich oberflächlich sein.
Mir hat dieser Krimi sehr gut gefallen, wie eigentlich alle Bücher von Caroline Eriksson.

Die Beobachterin

Von: Karins Bücherwelt/karmaribook Datum: 29. November 2018

Der Anfang beginnt gleich düster. Ich dringe in die Geschichte ein und lese gebannt weiter.Erzählt wird aus der Perspektive von Elena, die sich von ihrem Mann,eine Auszeit genommen hat.Zunächst fand ich sie eher seltsam.Das legt sich aber schnell.Sie kann man schlecht durchschauen.Dann wird aus der Sicht ,des Ehemannes aus dem Nachbarhaus berichtet.Ziemlich suspekt, erscheint mir dessen Ehefrau.Elena ist Autorin und schlägt sich derzeit ,mit eher belanglosen Arbeiten rum.Es fehlt ihr gerade die Idee,zu einem neuen Buch.Doch dann gibt es ja dieses Nachbarhaus?Seltsame Dinge beobachtet,Elena.Immer wieder breitet sich diese, düstere Atmosphäre aus. Fasziniert zugleich,lässt aber auch bei mir eine Gänsehaut aufkommen.Das Buch lässt sich zügig lesen,aufgrund des fesselnden Schreibstil.Das Ende gestaltet sich überraschend brillant.Ehrlich das,die Story sich so entwickelt,super gemacht.Denn nichts scheint,wie es scheint!Oder vielleicht doch?Da bin ich der Autorin direkt auf den Leim gegangen.Klare Leseempfehlung!!

Grandios!

Von: thebookworm.c Datum: 23. November 2018

Ich fand den Klappentext schon sehr ansprechend, mich hat das ein bisschen an "Girl on the train" erinnert. Ich begann das Buch am selben Tag, als es ankam. - Zum Glück!
Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, es war dauernd Spannung aufgebaut. Mir war auch der Bub Leo sehr sympathisch und die Beziehung zu Elena. Ich fand die ganze Thematik total spannend, auch dass die Protagonistin Autorin ist. Sie war mir natürlich daher von Anfang an sympathisch. Die Kapitel waren total toll aufgebaut und auch die Auflösung fand ich grandios.
Klare Empfehlung auch an "Girl on the train"-Fans und für alle Thrillerliebhaber.
Ich werde definitiv noch andere Bücher der Autorin lesen, und freue mich schon darauf.
5/5 Sternen ⭐⭐⭐⭐⭐.