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Caroline Eriksson

Die Beobachterin

Thriller

Der neue fesselnde Psychothriller der schwedischen Starautorin

Elena mietet ein Häuschen in einer schwedischen Kleinstadt, um nach der Trennung von ihrem Mann von vorn anzufangen. Ihre Tage sind leer, die Wohnung verlässt sie kaum. Ablenkung findet sie einzig darin, vom Küchenfenster aus die Menschen im Haus gegenüber zu beobachten: eine ganz normale, glückliche Familie. Doch als im Nachbargebäude plötzlich seltsame Dinge geschehen, ist Elena überzeugt davon, dass hinter den verschlossenen Türen ein Geheimnis lauert. Je besessener sie ihre Nachbarn beobachtet, desto mehr fürchtet sie, dass bald etwas Schreckliches passieren wird – und trifft eine Entscheidung, die sie selbst in tödliche Gefahr bringt ...

Das Buch spielt in Stockholm, Schweden

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Leserstimmen

Es mangelt an Spannung...

Von: Selina N Datum: 16. Dezember 2018

Meine Meinung:
"Die Beobachterin" von Caroline Eriksson war mein erster Roman der Autorin und lässt mich ehrlich gesagt mit gemischten Gefühlen zurück.

Die Atmosphäre des Buches war recht düster und hat mir sehr gut gefallen. Der Schreibstil war sehr flüssig und leicht zu lesen. Besonders hat mir gefallen, dass wir nicht nur aus Elenas Sicht gelesen haben, sondern auch aus der des "Ehemanns", sowie aus der der Protagonistin aus Elenas Geschichte. Diese unterschiedlichen Sichtweisen wurden auf faszinierende Weise miteinander verwoben.

Die Charaktere waren aufs Mindeste begrenzt. Der Fokus lag ganz klar auf Elena und ihren Nachbarn, die bis zum Ende hin schwer zu durchschauen sind. Sympathie zu ihnen aufzubauen fiel mir schwer, da durchgehend eine gewisse Distanz zwischen Leser und Charakteren auf erhalten wird.

Zur Handlung selbst gibt es nicht viel zu sagen, da ich sonst schon zu viel verraten würde, jedoch mangelte es dem Buch eindeutig an Spannung. Als Thriller würde ich dieses Werk nicht unbedingt bezeichnen, da die erste Hälfte des Buches über praktisch fast nichts passiert. Als das Tempo dann endlich angezogen wird und der große Twist kommt, hat mich dieser zwar überrascht aber leider hat der große Wow-Effekt auf sich warten lassen.

Fazit:
Ein netter Roman mit faszinierenden Charakteren und einer düsteren Stimmung, dem es leider ein wenig an Spannung gemangelt hat.

Tolles Buch

Von: vickis_books Datum: 09. Dezember 2018

Der Klappentext klang wirklich vielversprechend. Deswegen habe ich auch das Buch beim Blogger Portal angefragt. Das Cover finde ich auch wirklich toll gestaltet. Wenn man das Buch liest, weiß man auch in welchem Zusammenhang das Cover mit dem Buchtitel steht. Es wirklich toll gestaltet. Ich finde es immer gut wenn das Buch einen Zusammenhang zu dem Buchcover hat. Das Buch wird aus zwei Sichtweisen erzählt. Der Sicht von Elena und dem Ehemann! Ich hab vorher von der Autorin noch nichts gelesen und bin wirklich von Ihrem Schreibstil begeistert. Ich habe in meinem Regal noch „Die Vermissten“ und werde dies dann auch bald lesen.

„Fesselnd, düster, abgründig – der neue Megathriller der schwedischen Starautorin.“ (Buchrücken)

Und genau das hat sich auch in dem Buch wieder gespiegelt. Es war wirklich an den tiefsten Abgründen, die ein Mensch ertragen kann. Besonders spannend an diesem Buch war für mich, das die Protagonistin Autorin ist und eigentlich dieses Buch schreibt. Sie beobachtet Dinge um ihr Buch zu schreiben. Man bekommt immer mehr den Eindruck, dass das Buch was man liest von Elena geschrieben wird. Es hat mich wirklich fasziniert, ein Buch zu lesen, was gerade erst geschrieben wird.

Ich finde das Buch wirklich gelungen und habe es nur so verschlungen. Bücher die einem zum Nachdenken anregen, sind eh immer gut geschrieben. Denn wie viele Dinge beobachten wir? Könnten wir daraus ein ganzes Buch schreiben? Ich denke schon.

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Ein sehr tolles Buch ��

Von: Gizem Övün Datum: 09. Dezember 2018

Das Buch hat sehr spannend angefangen. In den nächsten paar Seiten wurde es Interessant und ein bisschen später verwirrend. Aber es hat mit trotzdem sehr gut gefallen die Charaktere waren sehr besonders und geheimnisvoll auf jeweils eigene arten. Das war mein erstes Thriller deswegen war der schreibstil bisschen schwieriger, von New Adult auf Thiller ist schwer. Aber trotzdem Kahm ich gut voran ich habe mich an den Schreibstil gewohnt und nach einer zeit geliebt. Das ende hat mich geschockt bis zum geht nicht mehr es war so gut und soo unerwartet es hat mir wirklich mega gut gefallen. Trotzdem habe ich 4/5 ⭐️ gegeben weil am ende musste ich manchmal eine seite zwei mal lesen um es richtig zu verstehen (kann auch daran liegen das ich zum ersten mal in der Genre gelesen hab). Ich bin sehr froh eine neue Genre ausprobiert zu habe da ich jetzt öfters Thriller lesen werde.

Absolut lesenswert!

Von: Anjas Buchstunden Datum: 08. Dezember 2018

Der Klappentext klingt schon so duster, dass ich direkt Lust auf das Buch bekommen habe. Der Prolog beginnt dann auch sofort vielversprechend und irgendwie kalt, kurz und erschreckend. Nun war ich entgültig gespannt auf diese Geschichte.

Elena und ihr Mann haben beschlossen, 3 Monate nichts voneinander zu hören, um so zu sehen, ob sie sich vermissen und ihre Ehe vielleicht doch noch eine Chance hat. Elena mietet ein Haus und lebt vorerst völlig zurückgezogen, einzig der Kontakt zu ihrer Schwester ist halbwegs geblieben. Schnell stellt sie fest, dass im Haus gegenüber einiges nicht stimmt und sie beginnt zu beobachten und sich Sorgen zu machen. Außerdem freundet sich sich ein bisschen mit Leo, dem Sohn der Familie, an. Leo bekräftigt ihre Sorgen und Elena glaubt, dass etwas schreckliches geschehen wird.

Zuviel zur Handlung kann ich gar nicht schreiben, sonst würde ich spoilern und zuviel verraten. Elena als Protagonistin war für mich genauso undurchschaubar wie die restlichen Charaktere, die allerdings sehr übersichtlich gehalten sind. Das war gut so, denn so ging es wirklich nur um den Kern, nämlich um das Leben von Elena und die Geschehnisse von "gegenüber". Irgendwann wendet sich völlig aus dem nicht komplett alles...es kam eine Wendung, mit der ich nicht gerechnet habe und die alles in einem komplett neuen Licht erscheinen lässt. So sind plötzlich viele Dinge ein bisschen klarer geworden, aber trotzdem wieder neue Rätsel entstanden. Ich bin durch die Seiten bis zum Ende geflogen. Das Ende war für mich zufriedenstellend und das Buch hat mir wirklich sehr gut gefallen. Einziges was ich evtl. zu bemängeln habe ist, dass es für mich kein Thriller, sondern eher ein Roman...evtl. noch ein sanfter Psychothriller war. Trotzdem absolut lesenswert!

Wer interpretiert, lebt gefährlich

Von: Melanie E. Datum: 08. Dezember 2018

"Die Beobachterin" brilliert durch sehr tiefgründige Charaktere, die sich definitiv nicht in die Karten schauen lassen. Gerade die Wendung, die die Story nimmt ist absolut gelungen, wobei ich zunächst sehr verwirrt auf Elena reagiert habe.
Der Titel des Thrillers ist sehr gut gewählt, denn er passt optimal zur Handlung und lässt gleich zu Beginn Vermutungen anstellen. Auch das Cover ist der Story angepasst und zeigt eine Frau von hinten, die auf das Haus gegenüber starrt. Cover und Klappentext sprachen mich gleichermaßen an.
Elena, die sich vor kurzem von ihrem Mann getrennt hat, zieht sich zum Schreiben zurück, um auf andere Gedanken zu kommen und zum Teil auch, um ihre Wunden zu lecken. Eines Tages beobachtet Elena etwas gegenüber im Nachbarhaus, was ihr zu Denken gibt und sie gibt sich ganz ihren Interpretationen hin. Es wird sehr gelungen dargestellt, wie schnell sich Elena dazu hinreißen lässt Handlungen zu bewerten und sich mehr und mehr auf die Familie gegenüber einzulassen.
Zunächst war ich etwas verwirrt, da die Story mehrere Erzählperspektiven aufweist und auch der Ehemann der Frau seine Gedanken übermittelt. Es ist also nicht nur Elena, die ihr Seelenleben vor mir ausbreitet. Interessant hierbei ist, dass die Gedanken scheinbar nur so fließen und sich Elena regelrecht in einem Schreibwahn befindet. Angestachelt durch den Sohn der Familie gegenüber überschreitet Elena die eine oder andere Grenze.

Mir hat es sehr gefallen, dass es innerhalb der Story eine unerwartete Wendung gab, die einem Thriller angemessen erscheinen. Der Beginn ist eher zäh und nicht unbedingt fesselnd, sodass es mir ein klein wenig schwer gefallen ist, mich mit Personen und Handlung auseinander zu setzen. Irgendwann sprang der Funke doch noch über und ich konnte eine tiefgründige Spannung spüren. Es packte mich letztendlich doch noch und daher kann ich mich auch auf eine Leseempfehlung festlegen. Sehr gelungen dargestellt sind die Abgründe der menschlichen Psyche, die zum Ende hin herausragen konnten und dem Thriller die benötigte Spannung geben konnten.

Was geschieht im Nachbarhaus?

Von: Jessi Datum: 05. Dezember 2018

Schreibstil

Vor ein paar Jahren habe ich bereits "Die Vermissten" von Caroline Eriksson gelesen. Der Psychothriller hat der breiten Masse damals nicht gefallen, mir allerdings schon, weil er eben etwas ganz Eigenes an sich hatte und sich von vielen anderen Bücher in diesem Genre unterschieden hat. Besonders das Verwirrspiel hat mich begeistert und ist mir noch immer in Erinnerung geblieben.

"Die Beobachterin" ist ebenso mysteriös wie "Die Vermissten" aufgebaut. Die Autorin bleibt ihrem Stil hier treu und lässt den Leser erst einmal unzählige Fragen aufkommen. Gerade im Psychothrillerbereich finde ich es sehr interessant, wenn ein Autor es schafft, seine Leser in eine gewisse Richtung zu drängen. Caroline Eriksson ist dies auch in ihrem zweiten Buch definitiv gelungen, auch wenn ich sagen muss, dass ich auf die eigentliche Lösung des ganzen hier schon recht schnell gekommen bin.

Charaktere

Elena

Elena ist Autorin und vielleicht konnte ich mich genau deshalb so gut in sie hineinversetzen. Da sie seit der Trennung von ihrem Mann nichts mehr geschrieben hat, versucht sie, die Tage irgendwie herumzubekommen und als Lektorin ein wenig Geld zu verdienen.

Als Elenas Schwester ihr rät, sich mit Arbeit "abzulenken" und sie an das Motto ihres Verlegers erinnert, nämlich "Grabe, wo du stehts", beginnt sie wieder zu schreiben. Zufälligerweise beobachtet sie nämlich durch das Fenster ihres Fensters das Nachbarhaus, in dem ein Geheimnis verborgen zu sein scheint ....

Ich empfand Elena als sehr tiefgründigen Charakter. Sie hat mit eigenen Problemen zu kämpfen, taucht aber dennoch tief in das Leben ihrer Nachbarin ein. Als Autorin agiert sie hier natürlich als Beobachterin, doch entspricht das, was sie sieht, wirklich der Wahrheit?

Leo

Leo, der Sohn der Nachbarin, empfand ich als weiteren spannenden Charakter. Er möchte wie Elena schreiben und gibt ihr im Laufe der Geschichte auch etwas zu lesen, dass sie recht verstört zurücklässt.

Er ist es auch, der Elena tiefer in die Geschehnisse seiner Familie hineinzieht und das fand ich hier echt interessant.

Meine Meinung

Wer "Die Vermissten" von Caroline Eriksson gelesen hat, wird hier bei "Die Beobachterin" einen kleinen Vorteil haben. Es werden ähnlich viele Fragen aufgeworfen und es wird ähnlich mit der Wahrnehmung des Lesers gespielt,

Der Schreibstil der Autorin ist sehr leicht, aber dennoch tiefgründig. Der Hauptstrang beschäftigt sich mit Elena, die selbst als Schriftstellerin arbeitet, momentan aber aufrund einer fehlenden Idee nicht schreibt. Erst als sie das seltsame Verhalten ihrer Nachbarin beobachtet, setzt sie sich wieder an den Laptop und beginnt ein neues Manuskript ...

Zwischen ihren Kapiteln gibt es immer wieder Einblicke in das Leben eines Ehemanns und einer Frau, die es anscheinend auf ihren Mann abgesehen hat. Es geht um Untreue, Verrat und eine Liebe, die vielleicht doch nicht ausreicht. Natürlich stellt sich hier die Frage, um wen es in dieser Geschichte geht ...

Gekonnt verschmilzt hier Realität mit der Geschichte, die immer wieder aufgeworfen wird und der Leser wird wirklich geschickt verwirrt und in eine gewisse Richtung gedrängt!

Durch die vielschichtigen, aber recht undurchschaubaren Charaktere bleibt das Miträtseln bis zum Ende sehr spannend. Allerdings muss ich sagen, dass ich mit dieser Auflösung tatsächlich schon zu Beginn gerechnet habe, was aber auch einfach daran liegt, dass ich schon viele Thriller gelesen habe, die sich in diese Richtung entwickelt haben.

So passend ich das Ende auch fand, so muss ich auch ehrlicherweise sagen, dass es nicht allzu viel Neues bietet. Ich habe mich durch das Buch zwar sehr gut unterhalten gefühlt, aber die große Überraschung war für mich leider nur eine Bestätigung meiner eigenen Theorie!

Fazit

Auch wenn die Grundidee nicht neu ist, weiß dieser Psychothriller doch zu unterhalten. Das Ende war für mich zwar früh abzusehen, dürfte aber besonders jene Leser überraschen, die noch nicht allzu viel im Thrillerbereich gelesen haben! Ich mochte die vielschichtigen Charaktere und konnte mich besonders mit Elena sehr gut identifizieren!

Spannender Thriller mit überraschenden Wendungen

Von: Oldbookcat Datum: 03. Dezember 2018

Das Buch ist unterteilt in Kapitel aus Elenas perspektive und in Kapitel aus der Perspektive des "Ehemanns". Ich habe eine weile gebraucht um zu verstehen wer die Frau des "Ehemanns" ist. Als ich es jedoch zuordnen konnte wurde das Buch immer spannender und diese Spannung hat sich bis zum Schluss gehalten. Das Buch steckt voller Plot-twists und spannenden Handlungsstängen, dass man es einfach nicht aus der Hand legen kann. Ich würde sagen der Schreibstil ist etwas fortgeschrittener als die Bücher die ich sonst lese aber keineswegs schlecht. Ich hatte ebenso das Gefühl, dass die Kapitel des Ehemanns einen leichteren Schreibstil hatten. Das Ende war absolut unerwartet und sehr gut aufgelöst. Alles in allem ein sehr spannender Thriller den ich nochmal lesen werde, allein schon um Handlung zu verstehen mit dem Hintergrundwissen das ich nach dem Ende gewonnen habe. Ich gebe dem Buch 5/5 Punkten und würde es jedem weiterempfehlen.

I’m watching you ...

Von: Diane Jordan Datum: 03. Dezember 2018

Die Beobachterin

Draußen ist es regnerisch und dunkel. Eine feine Atmosphäre um sich mit einem neuen Megathriller aufs Sofa zum Lesen zurückzuziehen. Das Cover meines neuen Buches sieht recht ansprechend aus. Ein Holzhäuschen im Grünen, eine Frauengestalt im gelben Regenmantel, die still und bewegungslos auf die Szenerie vor ihr zu blicken scheint. Ich bilde mir ein, ihre Blicke zu spüren und bekomme ein wenig Gänsehaut. Der Himmel über dem Haus ist glutrot und in weißen Drucklettern steht “DIE BEOBACHTERIN“. Ich fühle mich selber wie ein kleiner Vojeur und muss ein wenig vor mich hin schmunzeln. Schnell drehe ich deshalb das Buch um und lese den Klappentext. Der Thriller scheint ganz nach meinem Geschmack zu sein. Fesselnd, düster, abgründig ;-) wow! So etwas lese ich sehr, sehr gerne. Sofort begebe ich mich lesetechnisch auf die Reise. Mein Kopfkino springt an und ich lasse mich bewusst, auf den doch recht düsteren Plot ein. Ein wahres Katz und Maus Spiel erwartet mich. Gebannt und gespannt versuche ich in gewohnter Manier dem Rätsel auf die Spur zu kommen. Bruchstücke zum Lösen zu erhalten, selber zu kombinieren... Aber es ist gar nicht so einfach. Mehrfach liege ich mit meinen eigenen Ermittlungen daneben. Hut ab, liebe Caroline Eriksson, dass haben Sie ganz fein hinbekommen. Der Schreibstil ist der Thematik angemessen und bekommt durch die vielen Schlenker in der Geschichte eine eigene Dynamik, der man sich als Leser nur schwer entziehen kann. Die Charaktere sind vortrefflich gewählt und detailreich beschrieben. Fantastisch geschrieben, Gänsehaut machend und mit dem dringenden Wunsch, dass Buch erst wieder aus der Hand zu legen, wenn es zu Ende gelesen wurde. Selten hat mich ein Buch so gepackt und zum Nachdenken animiert. Vielschichtig, undurchsichtig und die Grenzen der Realität wurden öfter gekonnt verschoben. Aber lest bitte selber und genießt es wie ich, wenn sich die kleinen Nackenhärchen wieder entspannen.


Inhalt:
Der neue fesselnde Psychothriller der schwedischen Starautorin

Elena mietet ein Häuschen in einer schwedischen Kleinstadt, um nach der Trennung von ihrem Mann von vorn anzufangen. Ihre Tage sind leer, die Wohnung verlässt sie kaum. Ablenkung findet sie einzig darin, vom Küchenfenster aus die Menschen im Haus gegenüber zu beobachten: eine ganz normale, glückliche Familie. Doch als im Nachbargebäude plötzlich seltsame Dinge geschehen, ist Elena überzeugt davon, dass hinter den verschlossenen Türen ein Geheimnis lauert. Je besessener sie ihre Nachbarn beobachtet, desto mehr fürchtet sie, dass bald etwas Schreckliches passieren wird – und trifft eine Entscheidung, die sie selbst in tödliche Gefahr bringt ...
Die Autorin:
Caroline Eriksson hat Sozialpsychologie studiert und als Personalberaterin gearbeitet. Der Thriller »Die Vermissten« hat ihr den internationalen Durchbruch eingebracht. Er erschien weltweit in über 25 Ländern. Caroline Eriksson lebt mit ihrer Familie in Stockholm.

Weitere Bücher:
Die Vermissten, usw.

Fazit: 5 Sterne***** Der broschierte Thriller hat 336 hochspannende Seiten und ist im Penguin Verlag erschienen. Und sollte meines Erachtens, flugs auf die Wunschliste für den Gabentisch geschrieben werden.












Sehr spannend

Von: Book.lover.b Datum: 03. Dezember 2018

Inhalt

Elena hat sich von ihren Mann eine Auszeit genommen und lebt nun in einen kleinen Vorort. Die beiden haben sich 3 Monate Zeit gegeben um zu sehen wohin die Beziehung für. Elena verkriecht sich in ihren gemieten Häuschen sehr. Ihr einzigster Kontakt ist ihre Schwester, die Elena jeden Freitag zum Lasagne Essen einlädt und der Nachbarsjunge Leo, der Schriftsteller werden will wie Elena. Nach langen überlegen, legt Leo ihr einen Schulaufsatz vor, den sie bewerten soll. Sie ist schockiert was sie dort über Leo seine Mutter Veronica ließt. Sie unterhalten sich und Leo erzählt das seine Mutter ab und zu in die Dunkelheit abdriftet und das Veronica zum Beispiel Ihre Tasche über die Brücke geworfen hat, ohne ersichtlichen Grund oder das sie Leo seine Kaninchen, die er geschenkt bekommen hat über die Balkonbrüstung geworfen hat.
Elena beobachtet durch das Küchenfenster die Familie und verfolgt jeweils die beiden Elternteile, Elena stellt schnell fest das Filip sind Affäre zu eine Frau namens Anna hat und das Victoria sich immer selbstsamer verhält. Elena vermutet das Victoria ihren Mann umbringen will, an einem Freitag. Sie will Filip warnen, ist aber wie gelähmt und wartet ab. Als beide wohl behalten zurück kommen, zweifelt Elena an ihren Verstand und beginnt eine Geschichte zu schreiben. Eine Woche lang war sie nicht erreichbar, bis ihre Schwester eines Tages auftaucht und sie zur Rede stellen will. Als Elena sich gerade öffnen will, sieht sie wie Viktoria eilig Taschen ins Auto verlädt und mit dem Auto davon rast. Plötzlich steht Leo vor der Tür und bitte Elena um Hilfe, da er vermutet das seine Mutter etwas schreckliches vorhat. Ohne zu überlegen nimmt Elena die Verfolgung auf und wird von Viktoria kurzerhand außer Gefecht gesetzt.

Welches Geheimnis verbirgt Viktoria?

Was hat sie vor?

Kann Elena schlimmeres verhindern?



Fazit

Das Cover sowie der Klappentext haben mich sofort angesprochen. Es verspricht so viel Spannung und man wird definitiv nicht enttäuscht.
Der Schreibstil ist genauso wundervoll. Man liest aus drei Perspektiven. Einmal Elena was sie fühlt, was sie beobachtet, dann die Ansicht vom Ehemann und was die Frau denk. Alles klar und flüssig. Es stiftet keine Verwirrung.


Das Buch ist durchweg spannend. Man will unbedingt wissen weswegen sich Elena und ihr Mann die Auszeit nehmen, man will wissen was bei den Nachbarn passiert, man will wissen was Viktoria plant um sich an die Untreue ihres Mannes zu rechnen.
Und dann kommt es doch ganz anders als erwartet.
Daher ist mein Fazit recht kurz, da ich nicht Spoilern möchte. Das würde die Spannung und das Buch kaputt machen aber ich kann es bloß jeden Thriller Fan ans Herz legen, dieses Buch zu lesen.
⭐️4,5/5⭐️


Ein richtig spannender skandinavischer Krimi

Von: brigitta Datum: 02. Dezember 2018


Kurze Zusammenfassung:
Elena hat sich auf Zeit von ihrem Mann Peter getrennt. Diese Trennung wirft sie vollkommen aus der Bahn. Elena zeigt Züge einer Depression und ihre Tendenz zur Magersucht bricht auch wieder hervor.
Ohne Kontakte und Beschäftigung vergräbt sie sich in einem kleinen, gemieteten Häuschen. Dort lässt sie die Tage vorüberstreichen. Die einzigen Ablenkungen sind gelegentliche Telefonate mit der Schwester und das Sortieren des Bücherregals.
Eines Tages erregen die Nachbarn ihre Aufmerksamkeit.
Der Ehemann verhält sich seltsam, die Ehefrau ist noch seltsamer und Leo, der Sohn der Familie sucht einen fast verzweifelten Kontakt zu Elena.
Je mehr Elena von Leo erfährt und mit ihren eigenen Beobachtungen verknüpft, desto klarer wird für Elena, dass ihre Nachbarin ein Verbrechen begehen wird.
Diese Nachbarin wird zu Elenas neuer Obsession und sie weiß, dass nur sie das drohende Verbrechen verhindern kann ....


Fazit:
Dieser Roman ist eigentlich ein Kammerspiel. Es spielt sich alles mehr oder weniger in Elenas Küche oder im Schlafzimmer der Nachbarn ab. Verbunden werden die Kulissen durch einen kleinen Hof, über den Elena hinweg die Nachbarn beobachtet.
Trotz der wenigen Kulissen und der abzählbaren Protagonisten baut sich nach und nach eine Spannung auf, die dem Buch ein eigenartiges Tempo gibt.
Durch Elenas Isolation und ihren begrenzten Bewegungsradius hat das Buch etwas verlangsamtes, aber die Beobachtungen Elenas und ihre Interpretationen der Geschehen beschleunigen das Buch.
Ich hatte das Gefühl, als würde die Autorin mit mir JoJo spielen. Von einem temporeichen Hoch kam ich in eine fast gelähmte Stille nur um gleich wieder hoch geschleudert zu werden.
Das hatte den Effekt, dass ich das Buch kaum mehr aus der Hand legen konnte und unbedingt wissen wollte, wie es weiter geht.
Caroline Eriksson hat einen sehr flüssigen und eingängigen Schreibstil, der die Seiten nur so vor sich hinfliegen lässt und trotzdem schafft sie es auch, so tiefe und schwere Gefühlszuständen wie Depressionen oder Psychosen mit den richtigen Bildern zu beschreiben.
Also eingängige Schreibe muss nicht gleich oberflächlich sein.
Mir hat dieser Krimi sehr gut gefallen, wie eigentlich alle Bücher von Caroline Eriksson.

Die Beobachterin

Von: Karins Bücherwelt/karmaribook Datum: 29. November 2018

Der Anfang beginnt gleich düster. Ich dringe in die Geschichte ein und lese gebannt weiter.Erzählt wird aus der Perspektive von Elena, die sich von ihrem Mann,eine Auszeit genommen hat.Zunächst fand ich sie eher seltsam.Das legt sich aber schnell.Sie kann man schlecht durchschauen.Dann wird aus der Sicht ,des Ehemannes aus dem Nachbarhaus berichtet.Ziemlich suspekt, erscheint mir dessen Ehefrau.Elena ist Autorin und schlägt sich derzeit ,mit eher belanglosen Arbeiten rum.Es fehlt ihr gerade die Idee,zu einem neuen Buch.Doch dann gibt es ja dieses Nachbarhaus?Seltsame Dinge beobachtet,Elena.Immer wieder breitet sich diese, düstere Atmosphäre aus. Fasziniert zugleich,lässt aber auch bei mir eine Gänsehaut aufkommen.Das Buch lässt sich zügig lesen,aufgrund des fesselnden Schreibstil.Das Ende gestaltet sich überraschend brillant.Ehrlich das,die Story sich so entwickelt,super gemacht.Denn nichts scheint,wie es scheint!Oder vielleicht doch?Da bin ich der Autorin direkt auf den Leim gegangen.Klare Leseempfehlung!!

Grandios!

Von: thebookworm.c Datum: 23. November 2018

Ich fand den Klappentext schon sehr ansprechend, mich hat das ein bisschen an "Girl on the train" erinnert. Ich begann das Buch am selben Tag, als es ankam. - Zum Glück!
Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, es war dauernd Spannung aufgebaut. Mir war auch der Bub Leo sehr sympathisch und die Beziehung zu Elena. Ich fand die ganze Thematik total spannend, auch dass die Protagonistin Autorin ist. Sie war mir natürlich daher von Anfang an sympathisch. Die Kapitel waren total toll aufgebaut und auch die Auflösung fand ich grandios.
Klare Empfehlung auch an "Girl on the train"-Fans und für alle Thrillerliebhaber.
Ich werde definitiv noch andere Bücher der Autorin lesen, und freue mich schon darauf.
5/5 Sternen ⭐⭐⭐⭐⭐.