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Emma Garnier

Grandhotel Angst

Roman

Italien, März 1899. Die junge Nell reist mit ihrem Mann Oliver an die ligurische Küste, um in Bordighera ihre Flitterwochen zu verbringen. Das Paar logiert im luxuriösen Grandhotel Angst. Nell ist von dem großartigen Gebäude, dem exotischen Hotelpark und dem Blick aufs funkelnde Meer fasziniert. Doch zu ihrer Überraschung kennt Oliver nicht nur bereits das Personal und einige Gäste, sie scheinen auch Geheimnisse zu teilen. Als ein Hotelgast überraschend verstirbt, beginnt Nell, nachzuforschen. Und stößt auf eine Geschichte von Schuld und Verrat – und auf eine unheimliche Legende, die sie in ihren Bann zieht. Bis sie plötzlich selbst im Verdacht steht, ein Verbrechen begangen zu haben ...

Das Buch spielt in Bordighera, Italien

Leserstimmen

Ab in den Urlaub...

Von: Hexenbuch Datum: 11. Oktober 2017

Mich hat sowohl das Cover als auch der Name direkt angesprochen. Die Geschichte fesselt einen von der ersten Seite an. Die Spannung bleibt auch bis zum Schluss bestehen. Während Nell an sich und an allen anderen gezweifelt hat und die Geschehnisse immer verwirrender wurden, habe auch ich angefangen alles zu hinterfragen. Das Buch ist super geschrieben, flüssig und verständlich. Es war immer interessant und wurde nicht lang gezogen. Das Ende was sehr schön und ich habe mich für ihr Glück gefreut. Ich konnte es nicht aus der Hand legen. Natürlich hat das Buch in mir den Wunsch geweckt dieses Hotel selbst zu sehen.
Die Charaktere waren sehr schön dargestellt, Nell etwas naiv und jung, ihr Mann teils Charmant und fürsorglich. Auf der anderen Seite Aggressiv und verschlossen.
Kauft es....liest es......liebt es. So verschlinge ich nur Romane von Lucinda Riley. Dieser Roman ist das Highlite meiner 2017 Romane.

Es muss nicht immer Nebel sein: Gruselige Spannung unter südlicher Sonne!

Von: artWORDising Diana Wieser Datum: 11. Oktober 2017

Geistergeschichten spielen im Normalfall in abgelegenen englischen Landhäusern, in herbstlicher Atmosphäre zwischen Hochnebel und Moor. Das geht auch anders, dachte sich Autorin Emma Garnier und verlegte ihre Geschichte zur Frühlingszeit an die italienische Adria – den Ort Bordighera, der sich 1899 vom einstigen Fischerdorf zum noblen Tourismusziel für den europäischen (Geld-) Adel entwickelt hat. Im luxuriösen Grand Hotel Angst reisen die junge Nell und ihr Ehemann Oliver an. Sie wollen hier ihre Flitterwochen verbringen. Doch das Honeymoon-Feeling währt nicht lange. Nell ähnelt einer gewissen Lucrezia, die unter ungeklärten Umständen starb und durchs Haus spuken soll. Seltsame Vorkommnisse, unheilvolle Visionen, die dubiosen Geschäftspartner ihres Ehemannes: Nell muss schnell feststellen, dass nichts so ist, wie es scheint – und stellt eigene Nachforschungen an.

Das Grand Hotel Angst hat es wirklich gegeben. Emma Garnier beschreibt in ihrem Nachwort, wie sie das heute verfallene Gebäude zu der Geschichte inspiriert hat. Doch warum trug es diesen wenig einladenden Titel? Zum einen entspricht er tatsächlich dem Nachnamen des Hotelbesitzers Adolf Angst. Zum anderen wurde das Hotel im ausgehenden 20. Jahrhundert erbaut, zu einer Zeit, in der Fortschritt und Technik, Elektrizität und die ersten Automobile auf dem Vormarsch waren. Als Gegenbewegung zur rationalen Welt, erfuhr die übernatürliche Welt wieder großen Zuspruch. Die Menschen verzehrten sich nach Romanen wie Bram Stokers „Dracula“, Oscar Wildes „Das Bildnis des Dorian Gray“ oder H. G. Wells „Insel des Doktor Moreau“. Séancen und Geisterbeschwörungen waren weit verbreitet. All dies lässt die Autorin sehr anschaulich in ihren Roman einfließen.

Zurück zur Story: Die 21-jährige Nell erlebt mit ihrem frisch angetrauten Ehemann wundervolle Tage an der italienischen Riviera. Wohl behütet in ihrem englischen Landsitz aufgewachsen, genießt Nell das luxuriöse, weltgewandte Leben, das ihr Oliver, der als Kunsthändler tätig ist, bieten kann. Doch bereits kurz nach der Ankunft wird Nell mit der verstorbenen Lucrezia verwechselt, deren Porträt im Hotel hängt. Lucrezia lebte einst auf dem Grundstück des Hotels und hatte sich geweigert, dieses zu verkaufen, bevor sie unter mysteriösen Umständen starb. Seitdem solle sie durch das Grand Hotel Angst spuken, auf der Suche nach ihrem Mörder. Ist das Hotel verflucht? Plötzlich wird Nell von schlimmen Albträumen heimgesucht. Zudem scheint sie wieder unter Somnambulismus (Schlafwandeln) zu leiden.

Neben übernatürlichen Phänomenen sieht sich Nell mit realem Horror konfrontiert: Ein Geschäftspartner von Oliver taucht auf und warnt sie vor ihrem Ehemann. Oliver soll den Tod seiner ersten Ehefrau verschuldet haben. Ein weiterer Geschäftspartner wird ermordet im Hotel aufgefunden. Bald weiß Nell nicht mehr, wem sie noch trauen kann. Als sie sogar selbst unter Mordverdacht gerät, bleibt ihr nichts anderes übrig, als hinter die Schatten der Vergangenheit zu blicken und sich ihren ganz eigenen Dämonen zu stellen.

Emma Garnier ist ein spannender Kriminalroman gelungen, in dem ihre Liebe zu Italien in farbenfrohen Beschreibungen durchscheint. 14 Jahre lang hat die Autorin an dem Buch gearbeitet, die Geschichte mehrmals umgestaltet. Es scheint, als wollte sie sich bis zuletzt alle Optionen offenhalten, am Schluss prasseln die Wendungen im Stakkato-Tempo auf das Geschehen ein.
Wer Kriminalfälle, Geistergeschichten, das viktorianische Zeitalter und Italien liebt – und alle diese Bereiche in einem Buch vereint sehen möchte, wird mit „Grand Hotel Angst“ gut unterhalten werden.

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Spannender Roman

Von: Betty Datum: 10. Oktober 2017

Zum Cover: Ich liebe dieses Cover. Die Farben kommen so gut zur Geltung. Ich liebe dieses Meertürkis sehr. Das Cover wirkt sehr fröhlich und leicht, finde ich. Die rote Schrift passt sehr gut dazu. Das einzige was auf diese doch etwas düsterere Geschichte schließen lässt, ist das große mysteriöse Tor und der etwas bedrückte Himmel. Alles in allem ein traumhaft schönes Cover, dass nichts über die Geschichte verrät.
Italien und das 19. Jahrhundert haben mich schon sehr neugierig gemacht. Ich finde das 19. Jahrhundert sehr sehr spannend und die Menschen in dieser Zeit. In dieser Geschichte geht es um ein ganz normales Mädchen und einen reichen, erfolgreichen und etwas älteren Mann. Das hat mich sehr neugierig gemacht. Der Klappentext lässt auf eine sehr mysteriöse Geschichte mit vielen Geheimnissen schließen.
Das Buch ist in mehrere Teile geteilt. Dennoch spielt der Hauptteil der Story an wenigen Tagen.
Nell ist ein sehr sympathisches Mädchen, wenn auch sehr sehr blauäugig und ein wenig naiv. Oliver, ihr Mann ist ein Rätsel und ein Choleriker, wie ich finde.
Die Geschichte ist sehr sehr spannend. Es ist aber kein Thriller oder Krimi sondern tatsächlich ein spannender Roman. Man fiebert sehr mit Nell mit und möchte die Lösung des Rätsels entdecken. Das Buch ist nicht ganz einfach zu lesen. Es kann passieren, dass man schnell Kleinigkeiten die wirklich relevant sind übersieht. Manche Kapitel werden mit einem Datum eingeleitet. Da muss man wirklich aufpassen, damit man sich in der Geschichte zurechtfindet.
Die Kulisse Italiens ist einfach nur malerisch schön. Am Anfang des Buches findet man Fotos des Hotels damals und heute, denn diese Geschichte ist zwar frei erfunden, der Schauplatz aber ist Realität. Ich konnte mir die Szenen sehr gut vorstellen, da der Ort und das Hotel wirklich gut beschrieben sind.
Das Buch hat mir wirklich sehr sehr gut gefallen. Es war mein erstes Buch von der Autorin Emma Garnier. Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Das Buch ist sehr realistisch aus der Sicht von Nell erzählt. Man kann sich sehr gut in die Figur hineinversetzen und -fühlen.
Bewertung und Fazit: Von mir gibt es volle Punktzahl für diesen wirklich spannenden Roman. Ich werde mir auf jeden Fall weitere Bücher der Autorin ansehen. ♥♥♥♥♥

Der Name ist Programm

Von: Patno Datum: 06. Oktober 2017


Als es die wohlhabenden Engländer an die Rivera zog, erkannte der Schweizer Hotelier Adolf Angst schnell seine Chanse.
Um die Nachfrage nach Luxus in Bordighera zu befriedigen, begann er im Jahre 1887 mit dem Bau eines hochmodernen, exquisit ausgestatteten Hotels. Doch schon zu Beginn des zweiten Weltkrieges war es mit den goldenen Zeiten vorbei. Seitdem gammelt die einst prunkvolle Immobilie vor sich hin.

Emma Garnier war so fasziniert von der Geschichte des Hotels, dass sie sie in ihrem Roman "Grandhotel Angst" thematisiert. Ihr Roman ist im August 2017 beim Penguin Verlag erschienen.
Das Buch-Cover ist übrigens ein echter Hingucker, inclusive der tollen Bilder vom Hotel damals und heute.

Wir schreiben das Jahr 1899, als Eleonore, kurz Nell genannt, mit ihrem frisch gebackenem Ehemann Oliver die Flitterwochen an der ligurischen Küste in Bordighera verbringen möchte. Das junge Paar logiert im besten Haus vor Ort - im Grandhotel Angst.
Als Nell erfährt, dass ein unheimlicher Fluch auf dem Hotel lasten soll, ist sie völlig fasziniert von dieser Legende. Plötzlich stirbt auch noch ein Hotelgast und Nell versucht, getrieben von ihrer Angst, der Sache auf den Grund zu gehen. Leider scheint ihr Mann Oliver irgendwie in diese Intrige aus Schuld und Verrat verwickelt zu sein. Bald weiß Nell nicht mehr, wem sie eigentlich vertrauen kann und dann steht sie selbst im Verdacht, ein Verbrechen begangen zu haben.

Emma Garnier hat hier eine interessante "Ruine" ausgegraben, von der ich bislang noch nichts gehört hatte. Ein Hotel mit dem Namen "Angst" bietet die perfekte Kulisse für einen Kriminalroman. Da steckt der Gruselfaktor bereits im Buchtitel. Das Ganze historisch in die Blütezeit des Hotels zu integrieren, setzt dem Roman das Sahnehäubchen auf. Dazu noch ein paar Psychospielchen und so schafft die Autorin schnell eine mystisch-spannende Atmosphäre.
Obwohl die Geschichte in längst vergangenen Zeiten spielt, hatte ich doch das Gefühl mitten im Geschehen zu sein, konnte mir die Umgebung und das Milieu gut vorstellen.
Während Oliver sehr oberflächlich dargestellt wird, was jedoch zu seiner Rolle passte, wird Nell intensiver in Szene gesetzt.
Umgeben von Legenden und geplagt von Selbstzweifeln sucht sie nach der Wahrheit und so plätscherte die Handlung zwischendurch vor sich hin. Hier fehlte mir etwas Pepp und die anfängliche Spannung war zunächst verschwunden. Im letzten Teil des Buches nahm die Dramatik deutlich zu und dann fesselte mich das Geschehen wieder. Allerdings muss ich gestehen, dass mich der Ausgang der Geschichte nicht ganz befriedigt hat.

Trotz kleiner Kritikpunkte ist "Grandhotel Angst" ein interessanter historischer Spannungsroman, der sich gut liest. Ich könnte mir vorstellen, dass hier das Hörbuch auch eine gute Alternative ist.

P.S. Inzwischen soll es Investoren geben, die das zerfallene Hotel wieder aufbauen wollen.

Atmosphärisch überzeugender Roman

Von: Buchkatze Datum: 06. Oktober 2017

„Grandhotel Angst“ von Emma Garnier spielt im Italien Ende des 19. Jahrhunderts.

Der interessante Buchtitel und das ansprechende Cover haben sofort meine Neugier auf dieses Buch geweckt.

Die Autorin verfügt über einen flüssigen und lebendigen Schreibstil, mit dem es ihr hervorragend gelingt den Leser in die Buchatmosphäre eintauchen zu lassen.

Die Protagonisten sind teilweise undurchsichtig, was Spannung generiert. Die Hauptfigur Nell wirkt stellenweise zu naiv und labil, was ich gelegentlich als störend empfand.

Bei dem Buch handelt es sich um einen Roman, der Elemente eines Psychothrillers aufweist, und vor allem atmosphärisch punkten kann. Das alte Hotel wurde gelungen in Szene gesetzt, und erwacht vor dem Auge des Lesers zum Leben.

Fazit: Dieser Roman hat mich gut unterhalten. Atmosphäre und historische Hintergründe stehen hier im Vordergrund und wurden überzeugend und bildhaft vermittelt.
https://buchkatzeblog.wordpress.com/2017/10/06/grandhotel-angst-emma-garnier/

Spannend und fesselnd

Von: Manus Bücherregal Datum: 04. Oktober 2017

Verleitet zu dem Buch haben mich das wunderschöne Cover und der interessante Klappentext. Bei mir zu Hause angekommen, habe ich mit dem Lesen begonnen und konnte das Buch nicht mehr aus den Händen legen, denn der Schreibstil ist fließend, leicht und locker, sowie mit einem sehr guten Spannungsbogen ausgestattet.
Die Sprache ist verständlich und der damaligen Zeit angemessen, aber auch das Setting hat es mir sehr angetan, denn die Autorin konnte mir das Hotel und die Umgebung näher bringen.

Der Plot ist wunderbar durchdacht und ich habe nichts Negatives im Roman gefunden, wobei ich aber auch betonen möchte, dass es dieses Hotel in Wirklichkeit gab, was man im Anhang im Buch lesen kann.
So wie Autorin von diesem Hotel angetan war, so war es auch ich und obwohl die Geschichte rund um das Hotel fiktiv ist, wirkt es dennoch irgendwie glaubwürdig und realistisch.

Die Charaktere sind wunderbar gemischt geworden und egal ob Hauptfigur oder Nebencharakter, jeder hatte seinen Auftritt.

Eleanore und Oliver machen Flitterwochen und steigen im Grandhotel Angst ab. Oliver jedoch fährt jedes Jahr in dieses Hotel, aus angeblich geschäftlichen Gründen, was Eleanore jedoch noch nicht weiß.
Nell, so wird Eleanore von Oliver genannt, darf aber auch nicht einmal den Namen von Olivers Ex Kate aussprechen. Warum? Weiß niemand, ausser vielleicht John Madroy.
Bei der Ankunft in das Hotel begegnet Nell eine Hotelangestellte. Maria.
Maria denkt einen Geist zu sehen, denn Lucrezia, eine Legende in dem Hotel, scheint Nell sehr ähnlich zu sein.
Der mysteriöse Spiegel im Hotel, der Lucrezia gehörte, spielt vermutlich eine Rolle.
So kommt es, wie es kommen muss... denn plötzlich befindet sich Nell in einer schlimmen Situation.

Mit dem Perspektivenwechsel kam ich sehr gut klar und ich verlor auch den roten Faden im Roman nicht. Nell war mir von Anfang sehr sympathisch und ich musste mit ihr mitfühlen und leiden, was der Ich Perspektive zu verdanken ist.

"Ein sehr gelungener, spannender und historischer Roman, der mich gefesselt hat, mit guten und glaubwürdigen Charakteren, realistischen Setting und Tiefgang. Ein Hotel das wirklich existierte und einer tollen "fiktiven" Geschichte. Absolute Leseempfehlung von mir."

Wie eine klassische Gothic Novel

Von: Julia L. Jordan Datum: 03. Oktober 2017

Der Klappentext zu diesem Buch hat mich sehr neugierig gemacht, doch obwohl eigentlich deutlich zu lesen war, was mich erwarten würde, hat mich das Buch doch überrascht. Ich hatte nicht damit gerechnet, eine echte Gothic Novel vorzufinden. Dieses Genre, das bei dem weiblichen Publikum des 18. und 19. Jahrhunderts sehr beliebt war, scheint heute beinahe ausgestorben, doch mit „Grandhotel Angst“ legt die Autorin einen Roman vor, der sich perfekt in diese Tradition einreiht.



Die typischen Charaktere einer Gothic Novel

Mit Nell haben wir die typische Protagonistin einer Gothic Novel: Sie ist hübsch, liebenswürdig, intelligent, aber gleichzeitig auch naiv. Ihre familiären Umstände haben dazu geführt, dass sie wenig von der Welt weiß, so dass sie dem viel reisenden, älteren Gentleman ohne weiteres verfällt. Auch ihr Ehemann Oliver ist eine klassische Figur aus diesem Genre: eigentlich sehr zuvorkommend und voller Liebe, doch geplagt von einem Geheimnis, das er lieber vor seiner Ehefrau geheim halten will.

Ein weiterer wichtiger Protagonist in den klassischen Gothic Novels ist auch immer das Haus: Ein prunkvoller, aber düsterer Bau, den die empfindsame weibliche Hauptfigur zunächst beeindruckend, dann jedoch zunehmend furchteinflößend findet. Das Gemäuer steht selbst meist unter einem Fluch und scheint wie eine handelnde Person in das Geschehen einzugreifen. So auch in diesem Fall, denn schon bald nach ihrem Eintreffen blickt Nell in einen Spiegel, durch den eine übernatürliche Kraft zu ihr Kontakt aufzunehmen scheint.

Die übrigen Personen um sie herum scheinen alle deutlich mehr über ihren Ehemann zu wissen, doch anstatt dass ihr jemand die ganze Wahrheit erzählt, beschränken sich die einen lediglich auf Andeutungen, während andere finstere Drohungen ausstoßen, um sie zu verschrecken. Auch hier folgt die Geschichte einem typischen Plot-Muster der Gothic Novels. Interessant ist allerdings, dass die Rolle von Oliver nicht ganz eindeutig ist. Denn bis zum Schluss kann sich der Leser nicht sicher sein, ob Oliver die große romantische Liebe ist, für die die unschuldige Nell ihr Leben riskieren sollte, oder ob er in Wirklichkeit der böse Antagonist ist, vor dem Nell sich besser verstecken sollte. Das ist geschickt gemacht und gelingt vor allem, weil das Buch vollständig aus ihrer Perspektive erzählt ist.



Ein klug gewählter Schreibstil, der trotzdem Schwächen hat

Generell steht in diesem Buch der Schreibstil vollständig im Dienste der Geschichte. Wenn wir die Geschehnisse nicht vollständig aus der Perspektive von Nell erleben würden, wäre es uns als Lesern vermutlich zu schnell möglich, die Wahrheit zu erkennen. So aber bleiben wir gefangen in dem Zweifel, ob nicht doch übernatürliche Kräfte am Wirken sind, ob nicht doch ein Fluch über dem Hotel oder über einzelnen Personen des Hotels liegt.

Trotzdem hätte ich mir gewünscht, dass der Schreibstil ein wenig weniger dramatisch gewesen wäre. Wir erleben einen großen Teil der Geschichte in reflektierenden Rückblenden, die immer wieder durchsetzt sind von der klischeehaften Formulierung „Damals konnte ich ja noch nicht wissen“ oder „Wie naiv ich doch war“. Das ist ein durchaus übliches Stilmittel, das in dieser Form der Erzählung auch seinen Platz hat, doch es wurde ein wenig zu häufig für meinen Geschmack eingesetzt.



Für heutige Thriller-Leser vielleicht gewöhnungsbedürftig

Der Plot selbst ergibt am Ende tatsächlich einen Sinn, doch dafür muss man es als Leser zunächst aushalten, von einer Lücke in die nächste zu stolpern. Immer wieder finden wir uns desorientiert an Handlungsorten wieder, ohne recht zu verstehen, warum wir da sind, warum die anderen Personen da sind und was das eigentlich mit der Geschichte selbst zu tun haben soll. Ich musste mir zwischendurch ins Gedächtnis rufen, dass das Absicht ist, ansonsten hätte ich wohl schnell das Interesse an der Geschichte verloren. Wenn man jedoch durchhält, kann man rückblickend einen interessanten Plot entdecken, dessen einzelne Stationen Sinn ergeben und meisterhaft verwoben erscheinen.

Wenn man sich mit dem Wissen, dass dies eine sehr klassische Gothic Novel ist, auf den Roman einlässt, kann man wundervoll in die Welt am Ende des 19. Jahrhunderts eintauchen. Die historischen Umstände sind ebenso lebhaft wie bedrückend, die typischen Elemente werden eindrucksvoll in Szene gesetzt und man fiebert mit der Hauptperson mit. Für den Thriller-Leser der heutigen Zeit mag die Spannung nicht stark genug gewesen sein, doch mit der richtigen Erwartung ist das Buch trotzdem ein Genuss.



Fazit:

Der Roman „Grandhotel Angst“ von Emma Garnier ist eine gekonnte Wiederbelebung des romantischen Genres der Gothic Novels. Die klassischen Elemente dieser Geschichten werden von der Autorin meisterhaft zu einer spannenden Geschichte verwoben, bei der bis zum Schluss unklar ist, wer nun eigentlich der Bösewicht ist. Der Schreibstil ist passend, wenn auch manchmal zu sehr auf Dramatik ausgelegt. Für einen normalen Thriller fehlt eventuell die richtige Spannung, doch als Gothic Novel funktioniert das Buch wunderbar. Wer dieses alte Genre mag oder generell an historischen Romanen mit einem Hauch des Übernatürlichen Interesse hat, der sollte unbedingt bei diesem Buch zugreifen.

Wer hat Angst vor diesem Hotel

Von: Rosenmadl Datum: 28. September 2017

Meine Meinung:

Der Klappentext hat mich dazu verführt, mich mit dieser Geschichte auseinander zu setzen und so musste ich unbedingt diesen Roman lesen.

Gleich schon zu Beginn lernt man die atmosphärische Aura und das Flair des Hotels Angst kennen. Emma Garnier versteht es wirklich gut, Einblicke zu schaffen und die Spannung aufrecht zu erhalten. Die Seiten fliegen nur so dahin und man hat das Gefühl mitten im Geschehen involviert zu sein.
Ich bin begeistert von der Geschichte, von der Legende um das Hotel und von der einfachen, aber stets unterhaltsamen Sprache der Autorin. In dieser Hinsicht hatte ich viel Spaß beim Lesen und ich hätte mir gewünscht, dass noch mehr Szenen gestaltet worden wären. Denn kaum ist man mit den Gedanken und Gepflogenheiten vertraut, schon ist das Ende nah.

Die vielen Wendungen, die offenen Fragen, die abstruse Art und Weise des Geschehenen und die Glaubwürdigkeit der Protagonistin haben mich, als intensiven Verfolger, dazu gebracht bei der Stange zu bleiben und selbst eine Lösung des Ganzen zu entwickeln. Aber mit einem solch vage gehaltenen und durchaus konfusen Ende hätte ich kaum gerechnet.
Ich hatte den Eindruck, dass die Geschichte noch ein wenig ausbaufähiger gewesen wäre und hätte gerne noch mehr von den Neben-Charakteren, sowie den Schauplätzen erfahren.

Dennoch eine spannende Roman-Idee und gerne mehr von Emma Garnier !


Fazit:

Ich würde es sogar wagen, diesen Roman in die Sparte "Psychothriller" ein zu ordnen, denn es wird sehr mit der Psyche gespielt. Auch den Leser verwirrt man mit einigen gestellten Szenen. Die Spannung ist jedoch von Anfang an präsent und auch der Schreibstil kann sehr überzeugen.

Mir hat das Lesen, das Miträtseln sehr großen Spaß bereitet und deswegen vergebe ich auch gerne ganze


4 Sterne !!




Grandhotel Angst

Von: Frolleinbücherwurm Datum: 18. September 2017

Meine Meinung:
Ich habe mir dieses Rezensionsexemplar angefragt, da ich den Klappentext total ansprechend und irgendwie gruselig fand. Was sie Handlung angeht wurde ich auch nicht enttäuscht. Die Autorin hat es geschafft, dass man sich als Leser ein gutes Bild von den verschiedenen Orten machen konnte.
Nell war mir als Protagonistin total sympathisch. Ihren Mann Oliver fand ich von Anfang an eher komisch.
Das Grundgerüst der Geschichte gefiel mir wirklich sehr gut. An manchen Stellen habe ich mir ein bisschen mehr von der Autorin gewünscht aber im Großen und Ganzen hat mir dieses Buch wirklich Spaß gemacht.
4 von 5 Sternen.

Spannender Roman, der zum Weiterlesen verführt…

Von: Merlins Bücherkiste Datum: 18. September 2017

Die deutsche Autorin Heike Koschyk veröffentlicht ihr neustes Werk „Grandhotel Angst“ unter dem Pseudonym Emma Garnier. In diesem Roman kombiniert sie hervorragend Historie mit einem spannenden Krimi und vielen mystischen Komponenten.

Wer bisher eher selten historische Romane gelesen hat, sollte das in jedem Fall ganz fix ändern, denn Emma Garnier lässt die Welt zum Ende des 19. Jahrhunderts lebendig und aufregend erscheinen.
Durch Nells Augen erlebt der Leser die Erlebnisse, die sich bildlich und passend in die Erzählung einfügen. Die junge Protagonistin ist dabei sehr liebenswert, authentisch und sympathisch. Es fällt ganz leicht, sich auf ihre Sorgen und Ängste einzulassen und sich in ihre Situation einzufinden.

„Da ist noch etwas, das ich dir sagen muss.“
Ich bemerkte, wie dünn meine Stimme klang.
„Ich habe in den Spiegel gesehen, Oliver, in ihren Spiegel.“
„Und?“
„Maria sagt, dass darin Lucrezias Seele…“
Er sah mich an, als hätte ich den Verstand verloren.

Schön ist es mitzuerleben, wie sich Nells Welt langsam verändert. Zunächst glaubt sie einfach, ihrem alten Leben entkommen zu sein, einen guten Ehemann gefunden und sich auf der schönsten Reise ihres Lebens zu befinden, schließlich sind es ihre Flitterwochen. Doch ganz langsam wandelt sich ihre Sicht, besonders in Bezug auf Oliver, ihrem frisch angetrauten Mann. Dieser scheint ein zweites Gesicht zu haben, schließlich ist er ihr gegenüber nicht immer ganz ehrlich. Vieles verschweigt er, was für zusätzliche Fragen sorgt. Genauso wie Nell, kann hier auch der Leser nur Vermutungen anstellen, doch diese bringen Schwung und Aufregung in die Erzählung.

Schriftstellerin Emma Garnier bringt durch ihre Worte die Kulisse zum Leben. Alles wirkt farbenfroh, stilvoll und glaubwürdig. Es ist fast so, als würde der Leser tatsächlich vor dem Grandhotel stehen und könnte das italienische Flair hautnah miterleben. Das macht das Leseerlebnis noch fesselnder und packender. Zusätzlich hat sie der Geschichte einen erlebnisreichen und dramatischen Handlungsverlauf verliehen, was für viele mitreißende Momente sorgt. Alles wirkt stimmig und gut durchdacht, die Erzählung ist plausibel und nachvollziehbar. Hier spürt der Leser, dass die Autorin sich Gedanken über den Roman, seine Charaktere und deren Hintergründe gemacht hat.

Spannender Roman, der zum Weiterlesen verführt…


Mein persönliches Fazit:
Ich habe das Buch innerhalb kürzester Zeit verschlungen. Die Handlung hat mich von Anfang an gepackt und mitgerissen. Dieser herrliche Wechsel zwischen dem Hier und Jetzt und Nells Reisebeschreibungen sind authentisch und bildlich, weshalb ich ganz schnell erfahren wollte, wie es weitergehen wird.
Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen und ich fühlte mich zu jeder Zeit perfekt unterhalten. Deshalb kann ich dem Werk auch problemlos meine größte Leseempfehlung aussprechen. Dieses Buch gehört einfach in jedes Buchregal!

Mehr spannender Roman als Thriller

Von: Mrslaw Datum: 17. September 2017

Angesprochen hat mich dieses Buch weil es mich sowohl vom Cover als auch vom Klappentext an Rebecca erinnert hat. Dieser Roman von Daphne du Maurier war eines meiner ersten Lieblingsbücher und auch die schwarz-weiß Verfilmung fand ich klasse.

Meine Meinung:

Das Buch ist zu Beginn eher Roman als Thriller, flüssig und mitreißend wird die Geschichte der jungen Nell erzählt und dem mysteriösen Grandhotel das von einem dunklen Geheimnis umgeben scheint. Nell ist fasziniert von der Geschichte des Hotels und versucht hinter das Geheimnis zu kommen. Doch je länger sie sich damit beschäftigt umso mehr beginnt sie an ihrem Verstand zu zweifeln und dann steht sie auch noch unter Mordverdacht….oder gibt es einen Geist der hinter allem steckt?

Fazit:

Mir hat das Buch gut gefallen – die Geschichte ist so erzählt, dass man genau das Hotel und Bordighera zu Beginn des 19. Jahrhunderts vor Augen hat und man fühlt sich dorthin versetzt. Im letzten Drittel des Buches wird es auch noch richtig spannend, ich sehe das Buch allerdings als packenden Mysterie-Roman und nicht als Thriller. Wer dieses Genre mag, wird das Buch aber bestimmt auch lieben.
Ich gebe dem Buch 4 von 5 Sternen

...gruselig

Von: Lesebegeisterte Datum: 16. September 2017

Nell verbringt ihre Flitterwochen im Grand Hotel Angst an der wunderschönen Ligurischen Küste. Ihren Mann kennt sie noch nicht so lange, aber trotzdem wurde schon bald geheiratet.
Das Hotel ist eine wunderschöne und prächtige Anlage. Doch schon kurze nach der Anreise ereignen sich mysteriöse Dinge. Das Hotelpersonal kennt Nells Mann Oliver und er scheint schon öfter hier gewesen zu sein. Als dann auch noch ein Hotelgast stirbt wird es ganz schön gruselig.… Der Titel und das Cover waren das ausschlaggebende, warum ich dieses Buch lesen wollte. Der Schreibstil ist sehr fließend, spannend und an manchen Stellen ein bisserl gruselig. Toll finde ich, dass es dieses Hotel wirklich gibt, wäre fast ein Besuch wert.
Gespannt liest man Kapitel für Kapitel und will endlich wissen, was des Rätsels Lösung ist.
Hat mir gut gefallen und eignet sich für Leser, die es gerne etwas gruselig haben.

Eine atmosphärische Geschichte

Von: Happy Booktime Datum: 14. September 2017

Mich faszinieren Geschichten um alte Hotels aus der Zeit um 1900 und so war schnell klar, das dieses Buch bei mir einziehen würde.
Alles dreht sich um das Hotel Angst, das tatsächlich existiert und nach seinem Erbauer Adolf Angst benannt wurde. Schon damals wurde mit dem Namen für Aufsehen gesorgt und einige Jahre zählten viele bekannte Größen zu seinen Gästen, denen es alle Annehmlichkeiten der damaligen Zeit bot.
Sogar Queen Victoria kündigte ihren Besuch an, zu dem es aber nie kam.
Seinen Glanz verlohr das Hotel, als es im ersten Weltkrieg als Lazarett diente, denn auch wenn es danach seinen Hoteldienst wieder aufgenommen hat, blieben die wohlhabenden Gäste aus.

Angesprochen von seiner Vergangenheit schrieb Emma Garnier Grandhotel Angst, in dem es um Nell geht, die mit ihrem frisch angetrauten im Hotel flittert.
Schon kurz nach der Ankunft geschehen Dinge, die dem Aufenthalt einen mystischen Charakter verleihen und Nell an ihrem Mann zweifeln lassen. Hat sie vielleicht zu sehr durch die rosa-rote Brille geschaut und jemanden geheiratet, den sie nicht richtig kannte?

Die Geschichte ist eine Mischung aus Romanze und Krimi mit einer Priese Paranormalem, was mir in der Kulisse des Hotels um 1900 herum sehr gut gefallen hat. Auch der Schreibstil der Autorin schafft es diesen Eindruck zu erhalten und durch ihre teilweise altmodisch anmutende Art noch zu verstärken.

Ein gespaltenes Verhältnis habe ich hingegen zur Protagonistin. Sie wirkt an einigen Stellen doch sehr zerbrechlich und weinerlich, was zwar unter den gegebenen Umständen glaubhaft ist, mir hier und da aber doch einen Tick zu viel war.

Auch die Spannung bündelt sich erst Richtung letztem Drittel des Buches, schaffte es dort aber mich richtig zu fesseln. Die ersten zwei Drittel überwiegt mehr der atmosphärische Part, der mir aber auch gut gefallen hat.

Grandhotel Angst ist ein Buch, das ich so nicht komplett in ein Genre einordnen würde und niemandem mit starrer Genreauswahl bei seinen Büchern komplett empfehlen würde. Wer aber ein Interesse an alten Gebäuden mit Flair und Geschichte hat und gerne einmal in diese eintauchen würde, dazu einen Hauch Paranormalität sucht, der sollte sich Grandhotel Angst einmal genauer anschauen.

Fazit
Für Liebhaber atmosphärischer, alter Gebäude bringt Emma Garnier die Stimmung der Zeit auf den Punkt.

tolles Buch

Von: sunshineandbooks1410 Datum: 09. September 2017

Gleich von der ersten Seite an wird es spannend, unheimlich und schön. Dieses Buch zu lesen macht so unheimlichen Spaß. Der leichte und schöne Schreibstil lässt die Kulisse wirklich toll dastehen.
Ich verspreche euch an den Stellen an denen es unheimlich ist, verspürt ihr es auch. Bordighera wird von der Autorin sehr schön da gestellt, man hat das Gefühl vor Ort zu sein. Zudem wird man hier sehr in die Irre geführt und geht für mich auch gut als Psychothriller durch. (ist aber als Roman betitelt) Die Protagonistin ist eine nette junge Dame die ihr Herz am rechten Fleck hat und für die 'damaligen Verhältnisse' mutig war.
Wenn ihr Lust auf einen schönen düsteren aber gleichzeitig mit Sonnenstrahlen durchzogenen Roman habt, dann empfehle ich es euch!

Grand Hotel Angst

Von: Merendina Datum: 07. September 2017

Dieses Buch hat mich sofort angesprochen, als ich den Titel und das Cover sah. Und auch den Klappentext fand ich recht vielversprechend.

Auf dem Cover sieht man hinter einem schwarzen Gitter eine wunderschöne Landschaft: Palmen und ein strahlendblaues Meer. Durch das Gitter scheint diese Landschaft aber unerreichbar. Passend dazu ist der Titel in roten Buchstaben gedruckt: Grandhotel Angst.

Die Familie Angst betreibt in Italien am Meer ein Hotel. Und Nomen ist hier Omen, zumindest für die junge Engländerin Nell, die mit ihrem Mann hier in dieser wunderschönen Gegend im Jahr 1899 ihre Flitterwochen verbringen möchte. Doch schon bei ihrer Ankunft geschehen seltsame Dinge. So ist eine Küchenangestellte regelrecht schockiert, als sie Nell sieht, obwohl die junge Frau vorher noch nie in diesem Ort und auch noch nie in diesem Hotel war. Ihr Mann Oliver aber scheint schon öfter in diesem Hotel gewohnt zu haben. Bald erfährt Nell, dass es in diesem äußerst luxuriösen Hotel spuken soll. Ihren Mann Oliver scheinen sehr viele Menschen im Ort zu kennen und bei einem Abendessen in einem Restaurant kommt es zu einer seltsamen Begegnung mit einem Mann. Schon bald hat Nell große Angst und möchte so schnell wie möglich aus dem Hotel Angst verschwinden, aber ihr Mann vertröstet sie nur und hat nicht vor, in eine andere Unterkunft zu ziehen. Und dann geschieht ein Mord…

Die Sprache der Autorin ist sehr angenehm und flüssig lesbar. Sie beschreibt Handlungsorte und Personen sehr gut, so dass man schon nach wenigen Zeilen mitten in der Geschichte ist. Ich konnte das Buch kaum mehr aus den Händen legen, da ich es sehr spannend fand. Die düstere, etwas schaurige Stimmung wird von der Autorin perfekt beschrieben. Manchmal fühlte ich mich beim Lesen an Daphne du Mauriers Romane erinnert.

Ich habe diesen Roman sehr gerne gelesen und kann ihn bestens weiterempfehlen. Man leidet mit der Protagonistin mit und möchte ihr helfen, aus diesem Hotel und von diesem Ort fliehen zu können. Oft weiß man gar nicht, wem von all den Figuren man überhaupt noch trauen kann. Auch am Ehemann Nells hat man schon bald Zweifel… Mehr wird hier allerdings nicht verraten.

Für diesen spannenden, fesselnden Roman vergebe ich volle Punktzahl: fünf Sternchen!

Ein bisschen Krimi, Geister- und Liebesgeschichte

Von: Anita Datum: 05. September 2017

Meine Meinung

Grandhotel Angst ist ein ungewöhnlicher Name für ein Hotel, der mich auch auf das Buch aufmerksam gemacht hat. Das Ganze klingt schon leicht unheimlich und wir haben hier auch eine Mischung zwischen Krimi, Geister- und Liebesgeschichte.

Die beiden Hauptcharaktere Nell und Oliver sind frisch verheiratet und verbringen ihre Flitterwochen im Grandhotel Angst. Was am Anfang wie ein traumhafter Urlaub für Nell erscheint, wird bald jedoch zu einem Alptraum für sie. Das Hotel soll von einem Geist heimgesucht werden. Nell beginnt sich immer mehr dafür zu interessieren und bald weiß auch der Leser nicht mehr, ob es wirklich nur eine Gruselgeschichte ist. Außerdem passiert ein grausamer Mord im Hotel und ihr Mann Oliver kannte auch noch den Verstorbenen. Auch ein weiterer Bekannter ihres Mannes mischt mit in der Sache. Allgemein weiß man während des Lesens nie so ganz was man von Oliver halten soll. Nell verzweifelt immer mehr und man rätselt was nun wirklich dahinter steckt. Bildet sie sich alles vielleicht nur ein? Hat ein Geist von ihr Besitz ergriffen? Steckt vielleicht doch etwas anderes hinter allem? Wem kann sie eigentlich trauen? Eine verzwickte Story, die mich wirklich fesseln konnte. Wem kann man trauen? Wer spielt vielleicht ein falsches Spiel? Oder gibt es wirklich Geister? Aber das sollte jeder selbst herausfinden. Das Ende konnte mich dann nochmal fesseln und überraschen. Auch hat mir das Flair des Buches wirklich gefallen, welches im Jahr 1899 spielt.

Einzig Nell, aus deren Sicht wir alles erfahren, hat mich manchmal genervt. Sie war mir teilweise zu naiv und anstrengend. Allerdings macht sie doch eine Entwicklung im laufe des Romans doch.

Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Ich hatte das Buch innerhalb von zwei Tagen durchgelesen, da es wirklich spannend geschrieben ist.

Auch die Aufmachung ist sehr schön. Das Cover spricht mich sofort an und es ist eine Broschur mit Bildern des Grandhotel Angst auf der Innenseite. Das Hotel gibt es im übrigen wirklich, wie man im Nachwort der Autorin erfahren kann. Hier findet man auch noch ein paar interessante Infos.

Fazit

Ein spannender Roman der zum miträtseln anregt und wirklich Spaß macht. Für mich vor allem eine schöne Sommerlektüre, die ich weiterempfehlen kann. Einziger Minuspunkt für mich war wohl die etwas nervige Hauptcharakterin. Ich werde die Autorin auf alle Fälle im Auge behalten.

Wem kann man trauen?

Von: snowyy_13 Datum: 04. September 2017

Nell und Oliver sind soeben frisch verheiratet und verbringen ihre Flitterwochen im Grandhotel Angst. Doch schon direkt bei der Ankunft ereignen sich suspekte Sachen, die Nell mit einbeschließen. Doch dies tut Oliver ab, der seit Jahren dieses Hotel besucht, da er ein gut verdienender Händler und ebenfalls Investor dieses Hotels ist. Doch früh wird dem Leser schon klar, dass fast hinter jeder Ecke Geheimnisse lauern und die Menschen in diesem Gebäude sich für jemanden anderen ausgeben. Und auch Oliver spielt seinen Teil in dieser Partie.

Während Nell versucht Antworten auf diese tückischen Geheimnisse zu finden, begibt sie sich selbst ins Kreuzfeuer und wird verdächtigt an einem Mord Schuld zu sein. Immer mehr wird ihr bewusst, dass sie niemanden trauen kann, besonders ihren Mann nicht..

Mir kam Nells und Olivers Beziehung direkt am Anfang schon oberflächlich vor. Zwei frisch Verliebte, die sich doch nicht so gut kennen. Und als die rosa-rote-Brille verschwindet, erkennt Nell in Oliver nicht mehr den Mann, in den sie sich verliebt hatte. Er scheint sich in einen kaltherzigen, skrupellosen Mann zu entpuppen, dem jeden Mittel zum Erfolg recht ist. Auch wenn es bedeutet, dass er seiner Ehefrau damit schaden könnte.

Das Hotel und das Jahrhundert in dem die Geschichte stattfand, hat mir sehr gefallen. Das Buch hatte eine gewisse Stimmung ausgestrahlt, die einem während des Lesens durchgängig aufgelauert ist. Auch der Schreibstil hat zu der Epoche wie aufs Auge gepasst. Die Dialoge und Nells Gedanken und Handlungen haben bei mir immer wieder das Interesse geweckt weiter zu lesen. Besonders da ich unbedingt wollte, was sich hinter den Kulissen wirklich abspielt und was das für Nell bedeuten mag, die in Gefahr schwebte. Es wollte mich einfach nicht loslassen und ich machte mir durchgehend Sorgen, wie es um Nell aussah, die durch die äußerlichen Auswirkungen selber in einen dunklen Schlund verschwand.

Der einzige Grund, weshalb ich dem Buch nicht die volle Punktzahl geben kann, da es mich im letzten Drittel verwirrte und ich für 2 oder 3 Kapitel den roten Faden in der Geschichte verlor. Doch im Großen und Ganzen konnte der Roman mich mit seiner schaurigen, hinterhältigen Story überzeugen.

Fazit:

Dieses Buch empfehle ich sehr für Krimi und/oder Historik Liebhaber. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, obwohl meine Leseerfahrung in diesem Genre nicht so breit gefächert ist. Dennoch habe ich nach diesem Buch Lust mehr in diese Richtung zu lesen. Einmal vom Adrenalin gepackt, da wird man schon süchtig von! Grandhotel Angst ist ein sehr interessantes Buch mit zwielichtigen Charakteren und einer Hauptprotagonisten, die sich dagegen wehrt in die Irre geführt zu werden. Eine sehr tolle Geschichte!

4 von 5 Sternen!

Atmosphärisch dichte, spannende Mischung zwischen Krimilektüre und Gothic Novel, mit vielen unerwarteten Wendungen. Unbedingt lesen! Lesetipp!

Von: Happy-End-Buecher.de-Nicole Datum: 31. August 2017

Bordighera, an der Riviera 1899:

Die frisch verheiratete Eleonore, kurz Nell genannt, ist mit ihrem attraktiven, allerdings um einige Jahre älteren Gatten Oliver, auf Hochzeitsreise. Oliver, ein redegewandter Kunsthändler, hat sie beide im luxuriösen Hotel „Angst“, einquartiert. Und in der Tat scheint das Hotel seinem Namen alle Ehre machen zu wollen. Denn es ist nicht nur nach seinem Erbauer Adolf Angst benannt, sondern nennt auch einen Hausgeist sein eigen, der in dem Hotel umgehen soll. Eine Frau, angeblich eine ältere Dame, die zu Lebzeiten übersinnliche Fähigkeiten besaß, und der der Landstrich gehörte, auf dem das Grandhotel Angst erbaut wurde. Diese Dame wurde eines Tages, vor einigen Jahren lichterloh brennend gefunden, doch alle Versuche sie zu retten schlugen fehl. Im Dorf munkelt man, sie wäre ermordet worden, doch eine Aufklärung fand nie statt und der Vorfall wurde letztendlich als schrecklicher Unfall abgetan.

Kurz nachdem Nell das Hotel betreten hat, bemerkt eine der Hausangestellten, sogleich die große Ähnlichkeit zwischen ihr und der verblichenen Dame und ist geschockt. Nell ist ebenfalls irritiert, doch Oliver scheint lediglich amüsiert zu sein und hat sowieso nichts für Schauergeschichten über. Ganz im Gegensatz zu Nell.

Sie beginnt neugierig damit, mehr über den Hausgeist in Erfahrung zu bringen, doch dann treffen Nell und Oliver auf einen Geschäftspartner von Oliver, der Nell eindringlich davor warnt, ihrem Mann zu vertrauen. Obwohl Nell nicht zulassen will, dass der Mann Zwietracht zwischen ihnen säht, bleibt doch ein gewisser Zweifel in ihr behaftet, denn in der Tat gibt sich Oliver, was seine Vergangenheit betrifft, äußerst zugeknöpft und leidet mitunter unter schwermütigen Phasen. Bislang glaubte Nell, dass läge daran, dass Olivers erste Frau plötzlich verstarb, doch als Oliver sich immer widersprüchlicher verhält und sie in Momenten, wenn sie ihn nach seiner verstorbenen Frau fragen möchte, hart angeht, fürchtet Nell, dass sie einen Mann geheiratet hat, den sie womöglich gar nicht richtig kennt. Hat Oliver wirklich eine dunkle Seite, oder ist es lediglich ein perfides Spiel, das Olivers Geschäftspartner auf ihre Kosten spielen will? Als dann im Hotel ein Mord geschieht, ist Nell außer sich vor Angst und möchte abreisen. Doch Oliver will bleiben…

Ich habe schon immer ein Faible für gutgeschriebene Gothic Novels, oder auch Schauerrromane genannt, gehabt- leider hatte dieses Genre in einer Zeit Hochkonjunktur, als ich noch lange nicht geboren war. ;-) Dennoch freue ich mich immer, wenn ich mal eine Novität erwische, die Elemente der klassischen „Gothic Novel“ aufweist. „Grandhotel Angst“, ist in groben Zügen, dieser Art von Genre zuzuordnen. Allerdings hat man es hier in erster Linie mit einem historischen Krimi zu tun, in der die Romanheldin zwischen Wahrheit und Lüge entscheiden muss. Eine weitreichende Entscheidung, die sie in Lebensgefahr bringen kann.

Die Vermischung zwischen, zugegeben, minimalen paranormalen Elementen und Krimihandlung vor historischem Hintergrund, fand ich gut und vor allem spannend umgesetzt. Emma Garnier, die auch unter weiteren Pseudonymen schreibt, wie etwa Sophie Bonnet oder Heike Koschyk, versteht ihr Handwerk und führt im Verlauf des Romans nicht nur ihre Heldin, sondern auch ihre Leser auf viele falsche Fährten, so dass man bis zum Ende hin, neugierig am Ball bleibt und erst am Ende begreift, wie alles miteinander zusammenhängt.

Zwar befinden sich Nell und Oliver auf Hochzeitsreise, doch sollte man hier keinen Liebesroman erwarten, die romantische Komponente bleibt stets im Hintergrund, ist praktisch so gut wie nicht vorhanden, was mich jedoch absolut nicht gestört hat, da mich die Story so sehr in ihren Bann ziehen konnte. Die Autorin legt einen sehr bildhaften Schreibstil an den Tag, der in Momenten, wenn sie etwa das Hotel und die Umgebung beschreibt, beinahe poetisch anmutet. Ein wenig erinnert mich Emma Garniers Art zu Schreiben, an die von Susanne Goga, deren Romane nicht nur vom Stil, sondern auch thematisch, ähnlich angelegt sind. Wer also Gogas Romane mag, sollte Emma Garniers Krimi unbedingt eine Chance einräumen.

Übrigens las ich vor einigen Jahren bereits schon einmal einen historischen Krimi von Emma Garnier, damals allerdings unter ihrem Pseudonym Heike Koschyk erschienen (Pergamentum), der mich genauso sehr begeistern konnte, wie nun „Grandhotel Angst“ und den ich allen Fans historischer Krimilektüre nur empfehlen kann.

Düstere Flitterwochen

Von: World of books and dreams Datum: 27. August 2017

Meine Meinung:
Wer hier auf das wunderschöne Cover schaut, ahnt zunächst nicht, dass es sich hier nicht unbedingt um einen schönen leichten Sommerroman handelt, doch schon der Klappentext verrät, dass es hier um etwas ganz anderes geht. Romane mit einem realen Hintergrund wirken immer äußerst spannend und auch wenn hier die Legende reine Fiktion bleibt, so gibt es dieses majestätische Hotel tatsächlich, doch heutzutage ist es leider nur noch ein gigantischer Lost Place an der Küste Liguriens. Interessant ist auch, dass das Hotel tatsächlich den Namen Angst trägt und in der Klappe des Covers darf der Leser auch gleich Fotos bewundern. Dadurch, dass ich nun wusste, dass es dieses Hotel wirklich gibt, habe ich auch selbst ein wenig geforscht und mir Fotos im Internet angeschaut, somit wurde der Roman bzw. seine Ereignisse dieses Mal noch eine Portion vorstellbarer, weil ich definitiv wusste, wie es dort aussieht. Ein Setting, dass eine Gänsehaut verspricht und das nicht nur durch den Namen.
Emma Garnier verfügt über einen sehr bildreichen und mitreißenden Schreibstil und durch ihre Sprache hat sie mich ganz schnell in längst vergangene Tage voller Glanz und Gloria versetzt. Ich konnte die einzelnen Szenen vor mir sehen und auch die Handlungen waren lebendig in meinem Kopf. Das Gehabe der damaligen hohen Herrschaften wurden hier sehr gut und glaubwürdig dargestellt und die gesamte Atmosphäre wird immer düsterer und schwerer.
Auch sonst ließ sich Grandhotel Angst sehr spannend lesen, man erfährt von der Legende rund um Lucrezia, bekommt aber auch genügend reale Begebenheiten mit, so dass man nachher gar nicht mehr weiß, wem man glauben und vertrauen soll oder ob hier nicht doch jeder einzelne etwas zu verbergen hat. Ich wurde hier auf jeden Fall permanent an der Nase herumgeführt und verstand Nell, die Protagonistin, nur allzu gut, wenn sie selbst wieder einmal zweifelte.
Erzählt wird hier aus der Ich-Perspektive aus der Sicht Nells, in die man sich dadurch wirklich sehr gut einfühlen und eindenken konnte. Zu Beginn ist sie ein lebhaftes Mädchen voller Neugier und Tatendrang, dabei nimmt man ihr sehr schnell das naive und behütete Mädchen vom Lande ab. Ihr Auftreten ist authentisch dargestellt und die gesamte Entwicklung nachvollziehbar. Ihre Art ist auf jeden Fall sehr sympathisch und man hofft und bangt mit ihr mit.
Die Geschichte verläuft auch in parallelen Zeitsträngen, so erfährt man zunächst etwas über die Gegenwart und dann lässt Nell den Leser zurückschauen, auf die bis dato stattgefundenen Ereignisse. Das weckt die Neugier und verleitet auch immer wieder dazu, in diverse Richtungen seinen Verdacht zu streuen, allerdings revidiert man es dann doch wieder sehr schnell.
Neben Nell ist ihr Ehemann Oliver noch eine äußerst wichtige Person, die man durch Nell kennenlernt und beobachtet. Ebenso die weiteren Personen der Geschichte, die aber allesamt eher blass bleiben neben Nell. Sie wirken aber dennoch passend und vermisst habe ich dadurch nichts.
Mein Fazit:
Ein Roman, der mich allein durch sein reales Setting anzog und auch nicht so schnell losließ. Ich mag sogenannte Lost Places und die Geschichten hinter den alten, verlassenen Gebäude wirken immer spannend. Warum die Autorin zu diesem Roman verführt wurde, kann ich allein durch die Bilder des Hotels nachvollziehen, wie muss es dann sein, wenn man das Hotel Angst wirklich sieht. Der Schreibstil der Autorin gefiel mir sehr gut und versetze mich in die richtige Zeit, die Atmosphäre wurde durch die passenden Bilder düster und mysteriös. Die Spannung durch all die Intrigen und Lügen bleibt hoch und alles in allem war das Buch viel zu schnell gelesen. Von mir gibt es eine Leseempfehlung.

Düstere Flitterwochen

Von: World of books and dreams Datum: 27. August 2017

Meine Meinung:
Wer hier auf das wunderschöne Cover schaut, ahnt zunächst nicht, dass es sich hier nicht unbedingt um einen schönen leichten Sommerroman handelt, doch schon der Klappentext verrät, dass es hier um etwas ganz anderes geht. Romane mit einem realen Hintergrund wirken immer äußerst spannend und auch wenn hier die Legende reine Fiktion bleibt, so gibt es dieses majestätische Hotel tatsächlich, doch heutzutage ist es leider nur noch ein gigantischer Lost Place an der Küste Liguriens. Interessant ist auch, dass das Hotel tatsächlich den Namen Angst trägt und in der Klappe des Covers darf der Leser auch gleich Fotos bewundern. Dadurch, dass ich nun wusste, dass es dieses Hotel wirklich gibt, habe ich auch selbst ein wenig geforscht und mir Fotos im Internet angeschaut, somit wurde der Roman bzw. seine Ereignisse dieses Mal noch eine Portion vorstellbarer, weil ich definitiv wusste, wie es dort aussieht. Ein Setting, dass eine Gänsehaut verspricht und das nicht nur durch den Namen.
Emma Garnier verfügt über einen sehr bildreichen und mitreißenden Schreibstil und durch ihre Sprache hat sie mich ganz schnell in längst vergangene Tage voller Glanz und Gloria versetzt. Ich konnte die einzelnen Szenen vor mir sehen und auch die Handlungen waren lebendig in meinem Kopf. Das Gehabe der damaligen hohen Herrschaften wurden hier sehr gut und glaubwürdig dargestellt und die gesamte Atmosphäre wird immer düsterer und schwerer.
Auch sonst ließ sich Grandhotel Angst sehr spannend lesen, man erfährt von der Legende rund um Lucrezia, bekommt aber auch genügend reale Begebenheiten mit, so dass man nachher gar nicht mehr weiß, wem man glauben und vertrauen soll oder ob hier nicht doch jeder einzelne etwas zu verbergen hat. Ich wurde hier auf jeden Fall permanent an der Nase herumgeführt und verstand Nell, die Protagonistin, nur allzu gut, wenn sie selbst wieder einmal zweifelte.
Erzählt wird hier aus der Ich-Perspektive aus der Sicht Nells, in die man sich dadurch wirklich sehr gut einfühlen und eindenken konnte. Zu Beginn ist sie ein lebhaftes Mädchen voller Neugier und Tatendrang, dabei nimmt man ihr sehr schnell das naive und behütete Mädchen vom Lande ab. Ihr Auftreten ist authentisch dargestellt und die gesamte Entwicklung nachvollziehbar. Ihre Art ist auf jeden Fall sehr sympathisch und man hofft und bangt mit ihr mit.
Die Geschichte verläuft auch in parallelen Zeitsträngen, so erfährt man zunächst etwas über die Gegenwart und dann lässt Nell den Leser zurückschauen, auf die bis dato stattgefundenen Ereignisse. Das weckt die Neugier und verleitet auch immer wieder dazu, in diverse Richtungen seinen Verdacht zu streuen, allerdings revidiert man es dann doch wieder sehr schnell.
Neben Nell ist ihr Ehemann Oliver noch eine äußerst wichtige Person, die man durch Nell kennenlernt und beobachtet. Ebenso die weiteren Personen der Geschichte, die aber allesamt eher blass bleiben neben Nell. Sie wirken aber dennoch passend und vermisst habe ich dadurch nichts.
Mein Fazit:
Ein Roman, der mich allein durch sein reales Setting anzog und auch nicht so schnell losließ. Ich mag sogenannte Lost Places und die Geschichten hinter den alten, verlassenen Gebäude wirken immer spannend. Warum die Autorin zu diesem Roman verführt wurde, kann ich allein durch die Bilder des Hotels nachvollziehen, wie muss es dann sein, wenn man das Hotel Angst wirklich sieht. Der Schreibstil der Autorin gefiel mir sehr gut und versetze mich in die richtige Zeit, die Atmosphäre wurde durch die passenden Bilder düster und mysteriös. Die Spannung durch all die Intrigen und Lügen bleibt hoch und alles in allem war das Buch viel zu schnell gelesen. Von mir gibt es eine Leseempfehlung., Italien im März 1899 - Die junge Eleonore Dickinson, kurz Nell, kann es kaum erwarten, das majestätische Grandhotel Angst an der italienischen Riviera zu betreten. Hier soll sie die nächsten vier Wochen verweilen, gemeinsam mit ihrem frisch angetrauten Ehemann Oliver. Dieser plant hier allerdings nicht nur seine Flitterwochen zu verbringen, sondern auch seinen Geschäften nachzugehen. Jedes Jahr im März ist er vier Wochen in dem Luxushotel, um hier reiche Geschäftsleute und Adelige anzutreffen und mit ihnen Geschäft zu machen. Doch schon auf den Stufen zum Entree begegnet Nell der Küchenhilfe Maria, die bei Nells Anblick erbleicht und sich bekreuzigt. Nell ist verstört wegen dieser Reaktion und hat keine Ruhe mehr, sie beginnt zu forschen, warum dies geschehen ist. Schnell stösst sie auf eine Legende, die sich rund um das Hotel dreht und die mehr als unheimlich wirkt, eine Frau soll ihr Leben gelassen haben, damit das Hotel Angst entstehen kann und ausgerechnet Nell sieht dieser Frau zum Verwechseln ähnlich. Dann wird auch noch einer der Hotelgäste ermordet aufgefunden und Nell befindet sich mitten in einer Geschichte voller Intrigen und Gefahren und letzten Endes gerät sie selbst unter Verdacht.
Meine Meinung:
Wer hier auf das wunderschöne Cover schaut, ahnt zunächst nicht, dass es sich hier nicht unbedingt um einen schönen leichten Sommerroman handelt, doch schon der Klappentext verrät, dass es hier um etwas ganz anderes geht. Romane mit einem realen Hintergrund wirken immer äußerst spannend und auch wenn hier die Legende reine Fiktion bleibt, so gibt es dieses majestätische Hotel tatsächlich, doch heutzutage ist es leider nur noch ein gigantischer Lost Place an der Küste Liguriens. Interessant ist auch, dass das Hotel tatsächlich den Namen Angst trägt und in der Klappe des Covers darf der Leser auch gleich Fotos bewundern. Dadurch, dass ich nun wusste, dass es dieses Hotel wirklich gibt, habe ich auch selbst ein wenig geforscht und mir Fotos im Internet angeschaut, somit wurde der Roman bzw. seine Ereignisse dieses Mal noch eine Portion vorstellbarer, weil ich definitiv wusste, wie es dort aussieht. Ein Setting, dass eine Gänsehaut verspricht und das nicht nur durch den Namen.
Emma Garnier verfügt über einen sehr bildreichen und mitreißenden Schreibstil und durch ihre Sprache hat sie mich ganz schnell in längst vergangene Tage voller Glanz und Gloria versetzt. Ich konnte die einzelnen Szenen vor mir sehen und auch die Handlungen waren lebendig in meinem Kopf. Das Gehabe der damaligen hohen Herrschaften wurden hier sehr gut und glaubwürdig dargestellt und die gesamte Atmosphäre wird immer düsterer und schwerer.
Auch sonst ließ sich Grandhotel Angst sehr spannend lesen, man erfährt von der Legende rund um Lucrezia, bekommt aber auch genügend reale Begebenheiten mit, so dass man nachher gar nicht mehr weiß, wem man glauben und vertrauen soll oder ob hier nicht doch jeder einzelne etwas zu verbergen hat. Ich wurde hier auf jeden Fall permanent an der Nase herumgeführt und verstand Nell, die Protagonistin, nur allzu gut, wenn sie selbst wieder einmal zweifelte.
Erzählt wird hier aus der Ich-Perspektive aus der Sicht Nells, in die man sich dadurch wirklich sehr gut einfühlen und eindenken konnte. Zu Beginn ist sie ein lebhaftes Mädchen voller Neugier und Tatendrang, dabei nimmt man ihr sehr schnell das naive und behütete Mädchen vom Lande ab. Ihr Auftreten ist authentisch dargestellt und die gesamte Entwicklung nachvollziehbar. Ihre Art ist auf jeden Fall sehr sympathisch und man hofft und bangt mit ihr mit.
Die Geschichte verläuft auch in parallelen Zeitsträngen, so erfährt man zunächst etwas über die Gegenwart und dann lässt Nell den Leser zurückschauen, auf die bis dato stattgefundenen Ereignisse. Das weckt die Neugier und verleitet auch immer wieder dazu, in diverse Richtungen seinen Verdacht zu streuen, allerdings revidiert man es dann doch wieder sehr schnell.
Neben Nell ist ihr Ehemann Oliver noch eine äußerst wichtige Person, die man durch Nell kennenlernt und beobachtet. Ebenso die weiteren Personen der Geschichte, die aber allesamt eher blass bleiben neben Nell. Sie wirken aber dennoch passend und vermisst habe ich dadurch nichts.
Mein Fazit:
Ein Roman, der mich allein durch sein reales Setting anzog und auch nicht so schnell losließ. Ich mag sogenannte Lost Places und die Geschichten hinter den alten, verlassenen Gebäude wirken immer spannend. Warum die Autorin zu diesem Roman verführt wurde, kann ich allein durch die Bilder des Hotels nachvollziehen, wie muss es dann sein, wenn man das Hotel Angst wirklich sieht. Der Schreibstil der Autorin gefiel mir sehr gut und versetze mich in die richtige Zeit, die Atmosphäre wurde durch die passenden Bilder düster und mysteriös. Die Spannung durch all die Intrigen und Lügen bleibt hoch und alles in allem war das Buch viel zu schnell gelesen. Von mir gibt es eine Leseempfehlung.

Sehr geheimnisvoll!

Von: Lesemaus Datum: 27. August 2017

Meinung :

Ich bin wirklich begeistert von dieser doch sehr düsteren Geschichte. Nell ist gerade mal Anfang 20 und dazu mit einem Mann verheiratet, der älter ist als sie und schon verwitwet ist. Die Geschichte spielt 1899 und man merkt sehr gut welche Stellung man als Frau bekleiden durfte, nicht so viele Fragen stellen und immer um Erlaubnis Fragen. Nell ist eine starke Persönlichkeit und nimmt Oliver nicht alles ab was er ihr versucht zu erzählen. die Legende um Lucrezia ist sehr düster , schon fast gruselig. Ich war sehr gespannt was es damit auf sich hat und was Nell alles herraus findet.

Vom Setting war ich völlig fasziniert , im Buch befinden sich Fotos wie das Hotel damals aussah und in welchen Zustand es sich heute befindet. Ich konnte es erst gar nicht glauben das es so ein Hotel mit einem solchen Namen wirklich gegeben haben soll. Ich war so neugierig das ich das Hotel gegoogelt habe und fand etliche Bilder, auch von innen. Die Geschichte in Verbindung mit den Bilder lies alles noch mehr zum Leben erwecken, wenn ich mir vorstellte wie Nell diese Gänge entlang lief, bekam ich eine Gänsehaut.

Der Schreibstil war sehr angenehm zu lesen, ich merkte fast gar nicht das dies ein völlig anders Jahrhundert war. Die Umgebung wurde sehr bildlich beschrieben, ich konnte mir alles sehr gut vorstellen. Der Erzählstil ist etwas anders, Nells Sichtweise wechselt immer mal wieder von der Gegenwart zur Vergangenheit. Als Leser merkt man aber direkt wo man sich gerade befindet, so das es nicht störend ist, es hält eher den Spannungsbogen oben.

Das Cover finde ich toll, wenn man sich das so ansieht, fühlt man sich hinter dem Tor eingesperrt , als wäre man Gast im Grandhotel Angst .

Fazit :

Eine tolle Geschichte mit faszinierenden Hintergrund

4☆☆☆☆


Mystischer Psychothriller

Von: Lana Datum: 21. August 2017

Über das Cover:

Ich persönlich finde das Cover richtig schön. Das macht mich erst dazu gebracht sich den Klappentext durch zu lesen. Jetzt wo ich auch den Hinhalt kenne, hätte es auch ein wenig düsterer sein können. Trotzdem ist es sehr schön aufgemacht, in der Broschur befinden sich die Bilder zum echten Hotel. Ich habe beim lesen immer wieder rein geschaut und habe mich durch eine tolle Beschreibung, ergänzend zu den Bilder, im laufe der Geschichte im Hotel aufhalten können.

Um was geht es?

Das Buch Grand Hotel Angst erzählt die Geschichte von Nell und ihren Mann Oliver, die ihre Flitterwochen in Bordighera der italienischen Rivera, im Grand Hotel Angst, verbringen. Das Buch spielt im Jahr 1899, als das existierende Hotel seine besten Zeiten erlebt hat.

Nell ist sofort in den Bann gerissen, von diesem formvollendeten und luxuriösen Hotel, sie kann kaum die Augen von der stilvollen Ausstattung abwenden und der Liebe zum Detail. Dieses Gefühl schlägt leider um als sie beim Check-in, an der Rezeption, eine Begegnung mit der Küchenmagd Maria hat, denn diese scheint sich vor Nell zu fürchten. Später stellt sich heraus das Nell ausgerechnet der Frau ähnlich sieht, die das Fundament für die Legende des Hauses ist. Diese besagt das diese Frau auf dem Grundstück gelebt und Verbrannt wurde, seid dem kommt ihr Geist zurück und hinterlässt Furcht und Schrecken. Doch dabei bleibt es nicht, wie sich herausstellt ist ihr Mann keineswegs nur zum Flittern gekommen. Er ist bereits seit Jahren Stammgast in diesem Hotel und war zuletzt mit seiner tödlich verunglückten Frau da gewesen. Nells heile Welt bricht zusammen, sie weiß nicht ob sie ihren Mann wirklich kennt. Und dann zieht dieses Haus sie zusätzlich in seinen schrecklichen Bann. Sie kann nicht aufhören Nachforschungen anzustellen, bis ein Mord geschieht. Hat Nell das Blut an ihren Händen? Oder was hat es mit diesem Hotel das den Namen des Eigentümers Adolf Angst trägt auf sich.

Eigentlich wollte ich nur kurz mal in dieses Buch reinlesen… Tja daraus wurde nichts. Schon der Prolog ist unsagbar spannend und lässt einen das Buch nicht mehr aus der Hand geben. Ein Grund dafür ist, dass die Geschichte immer wieder einen Sprung von ein paar Tagen macht, also vor dem Ergebnis nach dem Ereignis. Das hat die Wirkung dass es konstant spannend bleibt. Was mir besonders aufgefallen ist, dass der Schreibstil trotz der Zeit sehr leicht ist. Ich flog schnell durch die Seiten. Die Autorin hat ein Talent die Einrichtung des Hotels und die Landschaft zu beschreiben, ohne das zu viel oder zu blumig wird. Einfach genau auf den Punkt, in einem perfekten Verhältnis. Für mich war das Buch absolut unvorhersehbar. Ich hatte keine Ahnung wie das Buch ausgehen wird, und was als nächstes passiert. Daher war die Auflösung für mich eine Überraschung. Einen Kritikpunkt habe ich trotzdem daher auch ein Punktabzug. Zur Mitte des Buches hin, hatte es für mich ein wenig zu lang darum gehandelt, das Nell das Hotel unbedingt verlassen möchte. Vielleicht war ich auch nur zu verwöhnt vom sonst so spannungsreichen Buch.

Fazit:
Ein fesselnd dramatischer, mystischer Psychothriller. Eine für mich ganz andere Art von Buch und ein interessanter Genremix. Alle Vielleser werden sich an dem Einfallsreichtum erfreuen und auch für Thriller und Horror Neulinge perfekt geeignet.

Mystic-Romance im Stil von Daphne du Mauriers "Rebecca"

Von: Marakkaram Datum: 19. August 2017

Ich sah hinüber zum Hotel, dessen weiße Fassade unschuldig in der Sonne strahlte. Rein sah es aus, einladend in seinem Luxus. Hätte ich nicht selbst erlebt, wie es dieses Gebäude vermochte, einen mit seiner düsteren Atmosphäre zu durchdringen, ich hätte jeden, der hier einen Spuk vermutete, für verrückt erklärt.

Wir schreiben das Jahr 1899 und das Grandhotel Angst ist das luxuriöseste, was die ligurische Küste zu bieten hat, der Titan unter den mondänen Grandhotels der Zeit.

Die junge Nell, die hier ihre Flitterwochen verbringt, ist beeindruckt von seiner Pracht und Eleganz, aber auch gleichzeitig ein wenig erschlagen von der Größe und Noblesse. Und nicht nur den Namen "Angst" findet sie beunruhigend. Die Legende, die sich um das Gebäude rankt, zieht Nell immer mehr in ihren Bann; denn warum ist ihr Ehemann plötzlich so nervös und aufbrausend? So kennt sie ihn gar nicht, aber sehr schnell muss sie sich fragen, kennt sie Oliver überhaupt? Welche Geheimnisse verbirgt er vor ihr?

~ * ~ * ~ *
Als Fan von Daphne du Maurier, Victoria Holt etc. habe ich Emma Garniers "Grandhotel Angst" verschlungen.

Ich muss gestehen, es war ein absoluter Spontankauf am Erscheinungstag. Ich liebe Geschichten um alte Hotels, Häuser und deren Legenden und nachdem ich die Fotos damals/heute in der Buchklappe gesehen hatte, war es ganz klar meins. Denn das Hotel ist, im Gegensatz zur Geschichte, keine Fiktion und war das angesagteste Grandhotel der Jahrhundertwende. Schon damals rief der Name Fragen auf. Fakt ist wohl, dass der Besitzer Adolf Angst es nach sich benannt hat, aber sehr bewusst auch mit dem Namen kokettiert.

Trotz allem war ich, wahrscheinlich aufgrund des Covers, total überrascht, einen Roman im "alten" Stil oder besser gesagt, dieses Genres vorzufinden. Vielleicht sollte das im Vorfeld ein wenig mehr hervorgehoben werden.

Das Hotel ist der perfekt gewählte Schauplatz für diese mystisch angehauchte Geschichte, in der es in erster Linie um eine junge Frau geht, die rasch erkennen muss, dass sie gar nicht weiss, wen sie da geheiratet hat. Und damit spielt die Autorin sehr geschickt und hält dieses Verwirrspiel bis zur letzten Seite.

Der Schreibstil von Emma Garnier (hinter der sich Heike Koschyk verbirgt) ist atmosphärisch sehr dicht. Und das sowohl in der lebendig leichten Beschreibung der Umgebung, der Natur, schlicht der Riviera als auch in der düster-beklemmenden Grundstimmung, des Hotels und der Legende. Sie baut den Fluch, der Nells Zerissenheit nur noch verstärkt, ganz geschickt ein.

Fazit: Nein, es ist kein typischer Krimi oder Schauerroman, sondern eine Romance der Jahrhundertwende mit Elementen von beidem. Das Setting ist großartig gewählt und die Figuren scheinen direkt aus der Zeit gegriffen. Man merkt, das hier viel Herzblut und eine fundierte Recherche drinsteckt.

Von mir eine ganz klare Empfehlung für alle Fans des Genres.

Falsche Fassade

Von: Miss Norge Datum: 18. August 2017

Diesen Roman habe ich von einem Tag auf den anderen gelesen, denn ich war sofort von diesem Ambiente des Grandhotels fasziniert. Eine wundervolle Kulisse für einen historischen Roman. Allein schon die Beschreibungen wie es dort ausgesehen hat sind gut vorstellbar. Weißer Marmor, Säulen und hohe Decken, zudem stuckverzierte Bögen und eine elegante, breite, mondäne Treppe in die oberen Stockwerke. Beim Lesen spürte ich richtig das Flair der alten, prachtvollen Zeit und ich hörte die Wellen sich an den Felsen brechen. Die Autorin kann hervorragend Orte, Landschaften und Charaktereigenschaften beschreiben, so das man vollkommen gefangen genommen wird.
Als Hauptprotagonistin begleitet man Eleonore Dickinson, kurz auch Nell genannt, durch die Geschichte. Nach ihrer überstürzten Hochzeit mit dem Kunsthändler Oliver verbringen sie ihre Flitterwochen im Grandhotel Angst in Bordighera, Italien. Doch kaum angekommen verhält sich Oliver Nell gegenüber verschlossen und verstrickt sind in Widersprüche, so das Nell immer mehr ein ungutes und beklemmendes Gefühl bekommt, ob sie das richtige getan hat. Eines morgens liegt Oliver im Hotelbett, ist mit Blut überströmt und Nell hält ein Messer in der Hand mit einer blutigen Klinge. Ab diesem Zeitpunkt ist nichts mehr wie es war und Nell muss sich entscheiden, wem sie glauben und vertrauen kann und wem nicht. Doch das ist nicht so einfach, in einem fremden Land, dessen Sprache sie nicht spricht und wo sie niemanden kennt. Hinzu kommt der Gruselfaktor, wenn über die vorherige Besitzerin des Grundstücks gesprochen wird, auf dem das Hotel nun steht. Diese soll nachts durch das Hotel streifen und Angst verbreiten, nachdem sie ihren Grund und Boden nicht freiwillig verkaufen wollte und so dem Grundstein des Hotelbaus um Wege stand. Das Ende hat mir sehr gut gefallen und lässt mir als Leserin den gedanklichen Freiraum wie es mit Nell weitergehen könnte.

Fazit
Ein historisch spannend geschriebener Krimi, mit einigen Gruselelementen die sich mit dem Rest der Geschichte gut verbunden haben. Mir hat das Buch außerordentlich gut gefallen, vor allem das Hotel Angst hat es mir angetan und mich restlos fasziniert.

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