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Jorge Galán

Mein dunkles Herz

Roman

Im Hinterzimmer eines Hauses, das sich langsam mit den Schatten der Vergangenheit füllt, erzählt Magdalena ihrem Enkel die Geschichte ihrer Familie, die Geschichte eines Jahrhunderts. Sie erzählt von dem Fluch, der ihr Leben geprägt hat, und wie sie ihren Mann Vicente, der auf wundersame Weise gezeugt wurde, auf ebenso wundersame Weise kennenlernte. Es ist die Geschichte einer intensiven Liebe, die viele Jahre später an einer großen Tragödie zerbricht – einer Tragödie, die dafür sorgt, dass Magdalenas Enkel der Letzte einer Geschichte ist, die lange vor ihm begann, und dass es an ihm ist, sich aufzumachen, seine eigene Erzählung zu finden.

Das Buch spielt in Candelaria, El Salvador

Leserstimmen

Ein eindringliches, lyrisches Leseerlebnis

Von: Jen Eyre Datum: 23. Februar 2018

Rezension ⭐⭐⭐⭐

Jorge Galán hat mit "Mein dunkles Herz", erschienen im Penguin Verlag, ein lyrisches, auf ruhige Art eindringliches Stück Literatur geschaffen.

In einem dunklen Hinterzimmer, umgeben von den Schatten der Vergangenheit, erzählt Magdalena ihrem Enkel die Geschichte ihrer Familie.

Von der mythisch anmutenden Zeugung ihres geliebten Mannes über ihre eigene besondere Gabe, ihre Geschichte ist eine Geschichte der Magie, des Verborgenen, eine Geschichte über Liebe und Mut.

Der Roman hat einen solchen Sog, dass ich nicht umhin kam, ihn in einem Rutsch auszulesen.

Atmosphärisch, intensiv und von einer wunderbaren Sprache geprägt ist dieses kleine Buch ein fesselndes Leseerlebnis.

Ein eindringliches, lyrisches Leseerlebnis

Von: Jen Eyre Datum: 23. Februar 2018

Rezension ⭐⭐⭐⭐

Jorge Galán hat mit "Mein dunkles Herz", erschienen im Penguin Verlag, ein lyrisches, auf ruhige Art eindringliches Stück Literatur geschaffen.

In einem dunklen Hinterzimmer, umgeben von den Schatten der Vergangenheit, erzählt Magdalena ihrem Enkel die Geschichte ihrer Familie.

Von der mythisch anmutenden Zeugung ihres geliebten Mannes über ihre eigene besondere Gabe, ihre Geschichte ist eine Geschichte der Magie, des Verborgenen, eine Geschichte über Liebe und Mut.

Der Roman hat einen solchen Sog, dass ich nicht umhin kam, ihn in einem Rutsch auszulesen.

Atmosphärisch, intensiv und von einer wunderbaren Sprache geprägt ist dieses kleine Buch ein fesselndes Leseerlebnis.

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Mystisch

Von: My book world Datum: 10. Februar 2018

Mystisch, Fantastisch fast wie ein Märchen
So wirkt der Roman von Jorge Galán auf mich. Doch keinesfalls im negativen Sinn. Das Buch hat mich schwer fasziniert.
Doch erst einmal darum geht es:
Magdalena erzählt ihren Enkeln die lange Geschichte ihrer Familie. Sie erzählt wundersame Geschichten von Liebe, Trauer aber auch von einem Fluch.
Bei den ersten Seiten war ich irritiert, da es erst schwer viel die Situation zu verstehen. Doch nach ein paar Seiten ging es immer besser.
Die Geschichte ist besonders, denn er beschreibt auch viele Details mit denen er einen zum Nachdenken bringt.
Manchmal gleicht die Geschichte fast einem Märchen doch genau das macht dieses Buch so besonders.
Alles in allem ist dieses Buch eine besondere Geschichte, die mir sehr gut gefallen hat.

Eine wunderschöne Liebesgeschichte

Von: Bookish Rose Datum: 12. Januar 2018

Ein magisches Buch mit vielen Überraschungen. Ich persönlich, finde es herzerreißend schön. Ein tolles Werk.

Mystisch und voller Lebensweisheiten. Ein literarisches Kleinod.

Von: Wolfgang Brunner - Buchwelten Datum: 27. November 2017

Magdalena erzählt ihrem Enkel ihre Lebensgeschichte. Die ihrer Familie, die ihrer großen Liebe und die eines ganzen Jahrhunderts. Es sind Geschichten, die verzaubern und begreifen lassen, was Liebe, Leben und Tod wirklich bedeuten.

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Die Geschichte eines Lebens, verpackt in wunderschöne Sätze und mit einem durchgehenden Hauch von Melancholie. „Mein dunkles Herz“ ist ein Märchen voller Wunder und Mythen, Liebe und Leben und erinnert tatsächlich ein wenig an die Meisterwerke des grandiosen Gabriel Garcia Marquez. Es sind die kleinen Dinge des Lebens, die Jorge Galán hervorhebt und uns, die Leser, zum Nachdenken bringt. Kurzweilig, und exakt auf den Punkt gebracht, schildert er die Geschichten verschiedener Menschen, die teilweise einem Märchen gleichen. Und wenn man dann dabei über sein eigenes Leben nachdenkt, entdeckt man bisweilen bei seinem eigenen Lebenslauf Anzeichen von Märchen. Galán hat unendlich viele Lebensweisheiten in seinem Roman versteckt, die einen mitreißen und bewegen. Erstaunlich dabei ist, dass der Plot sich auf lediglich etwas mehr als zweihundert Seiten erstreckt, aber letztendlich bedeutend mehr Inhalt vorweisen kann, als so mancher 1000-Seiten-Schmöker. „Mein dunkles Herz“ ist ein Kleinod, das sich lohnt, mehrmals gelesen zu werden. Hilfreich ist, wenn man gewissen mythischen (und esoterischen) Anklängen nicht abgeneigt ist, denn dadurch intensiviert sich das Leseerlebnis ungemein.

„Mein dunkles Herz“ wirkte auf mich wie eine Mischung aus dem bereits erwähnten Gabriel Garcia Marquez und einem John Iriving-Roman. Der Autor beherrscht eine präzise Sprache, mit der er innerhalb eines einzigen Satzes sehr viel auszudrücken vermag. Auf den ersten Blick wirkt die Geschichte vielleicht ein wenig wirr durch die verschiedenen Personen, aber verläuft das Leben nicht genau so? Lässt man dieses „Durcheinander“ auf sich wirken, bekommt man ein stimmiges Bild eines Lebens geliefert, das, obgleich fiktiv und erfunden ist, in vielen Aspekten einem realen Leben gleicht. „Mein dunkles Herz“ ist nicht „nur“ eine Liebesgeschichte, sondern auch eine Wundertüte voller mystischer Rätsel und melancholischer Aphorismen. Es ist nicht leicht, das dünne Büchlein zu lesen, denn zu viel ist in wenigen Worten darin verpackt, als dass man es in einem Rutsch durchlesen sollte. Man sollte sich auf jeden Fall Zeit dafür lassen und sich auf teils schwermütige Beschreibungen einstellen. Dennoch vermittelt Jorge Galáns Familiendrama nicht nur triste Melancholie, sondern auch Hoffnung auf ein glückliches Leben, das man führen sollte. Der Roman regt eben einfach zum Nachdenken an.

Jorge Galáns Schreibstil ist sehr gehoben und macht den Roman zu einem literarischen Kleinod, das ich mit Sicherheit noch öfters in die Hand nehmen werde, um darin zu blättern. Ich bin nämlich vollkommen davon überzeugt, dass sich bei einem erneuten Lesen noch andere Perspektiven in der Handlung und auch den Aussagen öffnen werden. „Mein dunkles Herz“ wirkt trotz seiner Kürze nach und lässt einen einfach nicht mehr los. Durch die bildhaften Beschreibungen hat man die Erzählerin vor Augen, als sähe man einen Film, und folgt der Familie durch das Jahrhundert, als wäre man direkt dabei. Durch den Einsatz der „mystischen Gabe“ der Protagonistin wirkt der Plot niemals langweilig, sondern verleiht ihm sogar einen außergewöhnlichen Reiz, der, zumindest für mich, die wunderschöne, geheimnisvolle Geschichte abrundete. „Mein dunkles Herz“ wird den ein oder anderen Leser eventuell etwas ratlos zurücklassen, weil die Handlung nicht ganz rund wirken könnte. Man muss sich darauf einlassen können und vieles selbst in die Geschichte hineininterpretieren, damit das Ganze funktioniert. Galán fordert, ob beabsichtigt oder nicht, den Leser auf, mitzumachen und sein eigenes Leben in den geschriebenen Worten zu finden. Wer das kann, wird mit einem magischen Buch belohnt, dass eine Hommage an das Leben und die Liebe darstellt und dennoch die Unausweichlichkeit des Todes nicht auslässt.

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Fazit: Mystisch und voller Lebensweisheiten. Ein literarisches Kleinod.



© 2017 Wolfgang Brunner für Buchwelten

Eine schöne, tragische und mystische Familiengeschichte

Von: Anita Datum: 09. November 2017

Ein Enkel bekommt von seiner Großmutter die Familiengeschichte erzählt. Die Geschichte von seinen Großeltern Magdalena und Vicente, welche sowohl tragisch als auch schön ist und auch etwas mystisch. Alles beginnt mit der mystischen Geburt von Vicente und seinen Leben bis er Magdalena kennen lernt. Eine Frau mit einem besonderem Fluch oder Gabe. Der Enkel erfährt, wie ihr Leben verlaufen ist und welche große Tragödie die Familie zerstört hat.

Ich habe diese Geschichte fasziniert verfolgt. Sie beinhaltet viel mystisches und außergewöhnliches. Schon auf der ersten Seite lernen wir Vicentes Vater kennen, welcher schon 99 ist und beim zeugen seines Sohnes verstirbt. Im laufe der Geschichte lesen wir von immer mehr seltsamen Begebenheiten oder Begabungen oder Flüchen.

Die Charaktere sind alle interessant und die Hauptcharaktere sowieso besonders. Oft habe ich gerne weiter gelesen und wollte den Werdegang der Personen weiter verfolgen. Allerdings wusste ich lange nicht wo hin das Ganzen führen sollte. Einige Sachen waren schlicht seltsam und ich wusste nicht immer wie alles zusammen hängt. Manchmal hatte ich auch das Gefühl vielleicht nicht alles mitzubekommen oder richtig zu verstehen/interpretieren. Das Ende hat mir dann allerdings wirklich gut gefallen. Man erfährt außerdem die Geschichten einiger Nebencharakere. Es dauert auch einige Zeit bis sich Vicente und Magdalena kennen lernen.

Man sollte sich vor allem Zeit nehmen für diese Geschichte. Denn das Buch ist zwar nicht direkt schwierig geschrieben aber nicht immer geradlinig und einfach. Ich habe für meine Verhältnisse recht lange für das Buch gebraucht. Auch musste ich mich anfangs erst an die Erzählweise und die Geschichte gewöhnen. Insgesamt hat mir der Schreibstil aber gut gefallen.

Ein Buch über das man noch lange nachdenken kann.

Außerdem eine wirklich schöne Ausgabe. Das Cover mit dem farbenprächtigem Ara gefällt mir richtig gut.

Fazit

Mal ein etwas anderes Buch, eine etwas andere Familiengeschichte mit vielen mystischen Elementen. Ein Buch für das man sich Zeit nehmen sollte und über welches man sicher noch lange nachdenken kann. Leider hat mir anfangs teilweise ein roter Faden gefehlt und manche Dinge waren einfach zu seltsam. Definitiv mal ein etwas anderes Leseerlebnis für mich.

Eine Geschichte voller Liebe und Magie

Von: Sarahs Bücherregal Datum: 06. Oktober 2017

Magdalena hat ein langes, abwechslungsreiches Leben hinter sich als sie beschließt, ihrem Enkel davon zu berichtet. Und so erzählt sie von ihren Jugendjahren und von der großen Liebe, die sie fand und die etwas so Besonderes für sie war. Und von dem großen Verlust, der ihr Leben in den letzten Jahren prägen sollte. Der Enkel, der hier namenlos bleibt, hat nur eine Aufgabe: Er soll ihr zuhören und glauben, was er hört. Denn vieles was Magdalena erlebt hat, ist unglaublich.
„Mein dunkles Herz“ von Jorge Galán ist eine Geschichte voller Liebe und Magie, die mich von der ersten Seite an fasziniert hat. Magdalenas Geschichte spielt in San Salvador und ist umgeben von einer Magie, die nicht erklärbar ist, aber immer wieder auftaucht. Magdalena hat eine dunkle Gabe, die ihr Leben belastet und kurz vor ihrem Tod gibt sie dieses Wissen jetzt an den letzten lebenden Verwandten weiter. Als würde sie sich die Last des Lebens von der Seele reden, erzählt sie von dunklen Vorkommnissen ebenso wie von der Erfahrung einer erfüllenden, alles überstrahlenden Liebe zu einem Mann, der ebenso etwas Besonderes war wie sie. Jorge Galán zeichnet für den Leser mit seiner Sprache umfassende Bilder, die einen bewegen und Figuren, die so einzigartig sind, dass man sie nicht wieder loslassen mag.
Jorge Galán hat mit „Mein dunkles Herz“ ein außergewöhnliches Buch geschrieben. Es ist eines der Bücher, in die man immer wieder hineinschauen mag, um Neues zu entdecken, denn so vieles bleibt trotz Magdalenas Erzählung nur als geheimnisvoller Schatten zurück. Dieses Buch ist wirklich im wahrsten Sinne des Wortes magisch, nicht nur was den Inhalt betrifft, sondern auch mit seinem Stil und dem Sog, der einen als Leser regelrecht erfasst. „Mein dunkles Herz“ ist perfekt für alle, die auf der Suche nach einer ganz besonderen Geschichte sind.

Mein dunkles Herz

Von: Iris Gasper Datum: 20. September 2017

Mit 99 Jahren zeugt ein Mann einen Sohn. In dem Wissen, das dies geschehen ist, verstirbt er kurz nach Vollzug des Geschlechtsakts. Sein Sohn erhält den Namen Vicente und wird der einzige Nachkomme des verstorbenen Mannes sein, der überlebt, denn die zuvor gezeugten Kinder sterben auf sonderbare Weise. Vicente bleibt an der Seite seiner Mutter, lebt mir ihr viele Jahre in einem Kloster und macht sich dann auf, mehr von der Welt zu entdecken.

Einige Jahre später lernt er Magdalena kennen, eine Frau, die glaubt das Böse in sich zu tragen. Irgendwie hat Magdalena übersinnliche Fähigkeiten, jedenfalls gehen böse Dinge, die sie anderen wünscht, stets in Erfüllung. So schafft sie es schon als Kind, dass einer Nachbarin das gesamte Haus und Grundstück mit Taubenkot zugeschissen wird. Magdalene und Vicente werden ein Paar, sind viele Jahre glücklich, bekommen gemeinsame Kinder und dennoch ist auch ihr gemeinsames Leben überschattet von Unglück und Tod.

Auf dem Sterbebett erzählt Magdalena ihrem Enkelsohn die Geschichte der Familie, insbesondere aber ihre eigene Geschichte. Dem Enkel fällt es schwer das Gehörte zu glauben und zu verarbeiten, aber er hört der Großmutter zu und bleibt an ihrer Seite.

Jorge Galán hat hier eine sicherlich außergewöhnliche Idee zu Papier gebracht, die sehr mysteriös daherkommt. Allerdings konnte mich die Geschichte des alten Mannes, der hier Wanderer genannt wird, deutlich mehr fesseln als die Erzählungen über Magdalena und Vicente. Diese beiden Personen blieben bis zum Ende für mich nicht greifbar und unnahbar, vielleicht sogar unvorstellbar. Die häufigen Wechsel in der Szenerie, die vielen Personen mit außergewöhnlichen Namen und die unglaublichen Ereignisse tragen hier dazu bei, dass sich das Buch nur schwer in einem Rutsch lesen lässt. Jorge Galáns Wortwahl ist passend zu seiner Geschichte, aber dabei auch sehr anspruchsvoll.

„Mein dunkles Herz“ ist eine Familiengeschichte, aber bis zum Ende wird nicht wirklich klar was mit ihr zum Ausdruck gebracht werden soll. Für dieses intensive Buch sollte man sich auf jeden Fall Zeit nehmen, wenn man es zur Hand nimmt.

Copyright © 2017 by Iris Gasper

Mystische Erzählung,,,

Von: Angela Busch Datum: 14. September 2017

Rezension

INHALT: Diese Geschichte spielt in El Salvador und der Autor Jorge Galàn zeigt die für uns fremdartige Atmosphäre dieses Landes, seiner Menschen und seiner Geschichte hervorragend in diesen Roman auf.

Ein namenloser 90 jähriger Greis wandert ziellos durch die Landschaft, zeugt in seinen letzten Lebensaugenblicken ein Kind - und verstirbt.
Sein Sohn Vincente wird 1920 geboren und als junger Mann von Magdalena als Ehemann auserwählt. Sie ist eine besondere Frau und besitzt eine *Gabe für böse Wünsche*. Dieser schlimme Fluch, anderen Menschen unbewusst und vorschnell Leid durch negative Vorstellungen anzutun , bedrückt sie lebenslang mit einem schlechten Gewissen.
Vincente und Magdalena ziehen in einer glücklichen Ehe fünf Kinder gross und Magdalena erzählt nach Vincentes Tod als Grossmutter ihrem Enkel aus ihrem ereignisreichen Leben und der Familiengeschichte , so wie sie es auch von ihren Eltern und Grosseltern kennt und gehört hat,,,,

MEINE MEINUNG: Wenn ich meine eigene Inhaltsangabe lese, oder den angegeben Klappentext des Verlages , werde ich ganz unsicher, ob diese Angaben der Geschichte überhaupt gerecht werden können. Ich denke NEIN!
Das Buch beinhaltet ganz viel mehr . Es ist nicht nur die Erzählung einer *Familiengeschichte* über Generationen hinweg, sondern verbirgt ganz viele mystische Lebensweisheiten und Erkenntnisse, die unserer heutigen Generation eventuell verloren gegangen sind. Den Schreibstil des Autoren beschreibe ich als hochwertigen Literaturausdruck, weitab angesiedelt von jedweder trivialer Ausdrucksweise. Trotzdem lesen sich die Abschnitte leicht verständlich, einprägsam, beeindruckend und gar nicht abgehoben. Dieser Roman beinhaltet viele Schichten um Glauben, Wunder, Tragödien und menschlichen Schicksalen , er ist aber in keiner Weise religiös angehaucht oder versucht eine fanatische Einstellung zu vermitteln.

Das Buch regt zum Nachdenken über das *WUNDER* unseres Lebens und Schicksals an und wird noch lange in mir nachhallen.

Meine Bewertung : FÜNF ***** Sterne für ein grossartiges Buch!

Danke an den Autor und den Penguin Verlag für die Bereitstellung des Leseexemplar.

Tolle Geschichte

Von: EvaMaria Datum: 28. August 2017


Bei diesem Buch hier fand ich das Cover und den Klappentext sehr ansprechend und dachte, dass die Geschichte vielleicht genau mein Ding sein könnte, deswegen habe ich mich entschlossen, es zu lesen.

Ich muss aber gleich vorab sagen, dass das Buch nicht unbedingt leicht zu lesen ist. So, musste ich doch das eine oder andere Mal nochmals zurückblättern, um zu schauen, ob ich ja nichts falsch verstanden habe.

Es ist im übrigen kein typisches Familiendrama, was uns hier erzählt wird, denn der Autor hat noch einiges an mystischen Elementen mit in die Handlung fließen lassen, was die Sache sehr interessant gemacht hat.

Wir lernen hier ja Magdalena kennen, die ihrem Enkel, ihre Lebensgeschichte erzählt und zwar bekommen wir in alle Aspekte ihres Lebens Einblicke. Allerdings hat Magdalena übernatürliche Fähigkeiten, die sich in jungen Jahren zeigen. Ich finde hier, dass der Autor eine wirklich tolle Idee sehr gut umgesetzt hat, denn ich fühlte mich während der ganzen Geschichte sehr gut unterhalten.

Der Schreibstil hat mir gut gefallen, obwohl ich es nicht als leichte Lektüre einstufen würde. Allerdings fand ich die Beschreibungen über die Lebensgewohnheiten und auch El Salvador sehr interessant und spannend.

Das Cover ist echt bombastisch. Dieser Ara und die Farbgestaltung finde ich wirklich sehr schön.

Fazit:

4 von 5 Sterne. Definitiv weiterzuempfehlen.

Keine klassische Liebesgeschichte, sondern die etwas mythisch anmutende Lebensgeschichte einer Frau mit einer besonderen Gabe

Von: schnäppchenjägerin Datum: 23. August 2017

Die Geschichte spielt in El Salvador und beginnt mit der mythischen Geburt von Vincent Sanchéz, der von einem namenlosen 90-jährigen gezeugt wurde und im Jahr 1920 zur Welt kommt.

Vincente wird der Ehemann von Magdalena werden, die in diesem Roman ihrem Enkel die unglaubliche Geschichte ihres Lebens erzählt, so wie sie auch als Kind und Jugendliche den Geschichten ihrer Großeltern gelauscht hat.
Im Alter von 14 Jahren stellt Magdalena fest, dass sie übernatürliche Kräfte besitzt: das, was sie sich wünscht, geht später auch in Erfüllung. Leider werden nur die "bösen" Wünsche umgesetzt. Noch harmlos wird die gehässige Nachbarin mit einer Ladung Taubendreck über ihrem Haus bestraft, Jahre später werden ihre Brüder all ihre Zähne verlieren.

Im Alter von 20 Jahren lernt sie den 31-jährigen Vincente in San Salvador am Bahnhof kennen und trifft sich heimlich mit ihm, bis durch das Gerede der Leute auch ihre Eltern von dem jungen Mann erfahren, der sie begleitet.
Vincente lässt sich in San Salvador nieder und baut Magdalena ein Haus. Die beiden heiraten und werden fünf Kinder bekommen.

Zeit ihres Lebens quält sich Magdalena mit einem schlechten Gewissen, hat Angst vor ihren Gedanken und dass die Wünsche ihres "dunklen Herzens" in Erfüllung gehen, schließlich möchte sie niemandem, schon gar nicht ihren Liebsten, Schaden zufügen.

Doch auch ohne ihr Zutun wird ein Unglück geschehen, dass ihr Leben unwiderruflich verändern wird und am Ende nur noch ein Enkel bleibt, dem sie ihre Geschichte erzählen kann.

Der Roman ist nicht ganz einfach zu lesen und mit Sicherheit eine Geschichte, die man ein weiteres Mal lesen muss, um alle Aspekte zu verstehen und in einen Zusammenhang zu bringen.
"Mein dunkles Herz" ist keine klassische Liebesgeschichte, sondern erzählt auf wenigen Seiten die Geschichte einer Frau von ihrer Jugend bis zum Tod. Der Enkel hört sich die zum Teil fantastische und tragische Geschichte an und zweifelt, ob alle Einzelheiten wirklich der Wahrheit entsprechen oder ob seine Großmutter sich manches mythisch anmutende Detail nur ausgedacht hat.

Von "Mein dunkles Herz" hatte ich mir etwas anderes, eine spannendere Familiengeschichte, erwartet. Der Roman ist literarisch hochwertig und atmosphärisch dicht erzählt, aber auch sehr schwermütig und mysteriös. Mir blieb Magdalena zu unnahbar, ihre Erzählung in ganzen Abschnitten zum Teil nicht nachvollziehbar, so dass ich mich häufig fragte, worauf Jorge Galán eigentlich hinauswollte.
"Mein dunkles Herz" ist trotz aller Kürze ein Roman, für den man sich Zeit lassen muss, um den Inhalt reflektieren zu können und kein Unterhaltungsroman für zwischendurch.

Definitiv empfehlenswert!

Von: C. Grau Datum: 17. August 2017

Eine rührende Geschichte, die den traditionellen Glauben El Salvadors umfasst. Ich habe das Buch in original Sprache zuerst gelesen und war davon sehr fasziniert. Jetzt freue ich mich sehr auf die deutsche Ausgabe.
Definitiv empfehlenswert!

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