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Annie Darling

Sommer in Bloomsbury

Roman

Verity Love ist Single und glücklich damit: Sie liebt ihre schnuckelige Dachwohnung, ihre verfressene, eigenwillige Katze und ihren Job in einer kleinen Londoner Buchhandlung, die nur Liebesromane mit Happy End verkauft. Wenn bloß die ständigen Verkupplungsversuche ihrer Kolleginnen nicht wären! Fremde Menschen mag Verity nämlich überhaupt nicht, deshalb beschäftigt sie sich viel lieber im Hinterzimmer mit dem Papierkram, statt Kunden zu bedienen. Kurzerhand erfindet sie Peter – ihren umwerfend attraktiven und wahnsinnig charmanten Freund. Doch als sie in einer heiklen Situation einen gutaussehenden Fremden als Peter ausgeben muss, wird ihr Leben plötzlich ganz schön kompliziert …

Das Buch spielt in London, Großbritannien

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Leserstimmen

Sie lieben ihr Leben als Single

Von: Ihr NAME:Anja Hugo Datum: 09. Oktober 2018

Mit dem warmen Wetter genießen und daran denken an,
"Sommer in Bloomsbury von Annie Darling"
Es gibt Leute, die genießen es Single zu sein.So auch "Verity Love",die ihr Leben sehr genießt und nichts vermisst.
Nur sind da ihre Freunde und Kollegen da anderer Meinung,und versuchen sie immer wieder zu verkuppeln.
Verity hat aber auch das Problem,das sie sich gerne aus vielen raushält,und fremde Menschen meidet.
Selbst in ihren Buchladen, verschanzt sie sich lieber im Hinterzimmer beim Papierkram,anstatt bei den Kunden im Laden zu sein.
Damit ihre Freunde sie endlich in Ruhe lassen,erfindet sie einen Freund.Was anfangs vielleicht gut klappte,doch als die Gefahr besteht das ihre Lüge auffliegt,muß sie einen Fremden als ihren Freund ausgeben.
Bei den meisten Geschichten,wenn es um einen Buchladen und deren Besitzer geht,weiß man gleich wie sehr die Besitzerin ihren Laden und alles drumherum liebt.
Und hier ist es etwas anders. :D
Das Verity sich eher von anderen ,fremden Leuten fernhält und auch so schon Berührungsängste hat,macht die Geschichte interessant.
Und als sie dann noch auf den Fremden trifft,der nun ihren freund spielen soll,ist es nicht nur für sie eine Herausforderung.
Auch ihre Freunde und ihre Familie sorgen für viel Unterhaltung.

leicht spleenig, humorig und erfrischend anders

Von: MargareteRosen Datum: 07. Oktober 2018

Der zweite Band um den kleinen Buchladen in Bloomsbury handelt diesmal von Verity Love, der Pastorentochter mit den ganz anderen Verhaltensweisen.

Leicht spleenig, humorig und erfrischend anders kommt die Geschichte daher. Verwicklungen, Liebe und das Leben treiben es hier ganz schön bunt.

Das Buch habe ich bereits im Mai gelesen. Es hat mich öfter zum Schmunzeln und auch lauten Lachen gebraucht.

Wer gerne leichte Liebesgeschichten mag, die mit einer gänzlich anderen Hauptprotagonistin daherkommen, der sollte diese Buch lesen. Gerne vergebe ich 5 Sterne dafür.

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Schön geschrieben, allerdings leider etwas zu langatmig

Von: Sophie Sprenger Datum: 29. September 2018

Ist das Cover nicht unfassbar schön? Es war quasi Liebe auf den ersten Blick.
Der Klappentext klang ebenfalls sehr vielversprechend, deshalb habe ich mich sehr auf das Lesen dieses Buches gefreut.
Leider wurde ich ein klein wenig enttäuscht ....

Der Schreibstil ist absolut toll, man kann das Buch problemlos in einem Rutsch lesen.

Die Charaktere sind nicht sonderlich vielschichtig aber zumindest für einen Liebesroman angemessen facettenreich.
Die Protagonistin kommt leicht schrullig daher, ich habe sie gleich ins Herz geschlossen. Auch wenn sie das komplette Gegenteil von mir ist. :)
Der männliche Gegenpart war mir semi-sympathisch. Ich konnte ihn in vielen Dingen nicht nachvollziehen und schüttelte oftmals gedanklich den Kopf über ihn.

Leider hat die Geschichte nicht allzu viel Tiefgang. Sie ist ein wenig oberflächlich und ich hätte mir doch deutlich mehr erhofft.
Als wirklich störend jedoch empfand ich die Tatsache, dass die Story so langsam vor sich hin plätscherte. Ich hatte das Gefühl, mich im Kreis zu drehen und immer wieder von vorn anzufangen. Respektive ewig das gleiche zu lesen. Die Handlung zog sich unheimlich in die Länge, es passierte etwa 2/3 des Buches nicht viel Nennenswertes.

Zumindest ist aber eine (wenn auch sehr kleine) Entwicklung der Charaktere zu erkennen. Beide wachsen an ihren Erfahrungen und können aus ihren gewohnten Mustern ausbrechen. Hierfür braucht es dann allerdings mehrere Hundert Seiten.

Alles in allem ein netter Roman für zwischendurch. Nichts Besonderes. Man kann ihn lesen, er unterhält streckenweise recht gut.
Allerdings sollte man seine Erwartungen hier nicht allzu hoch ansetzen.

Vertreibt den Regen

Von: Lesezauber in der Bücherphilharmonie Datum: 23. September 2018

So, vorweg ich muss unbedingt "Stolz und Vorurteil" von Jane Auston lesen.

Vertiy Love ist mir sehr ans Herz gewachsen. Ihr Bedürfnis nach Ruhe, kenne ich zu genüge.
Zumal ich mich auch tausendmal lieber, ehrlich unterhalte, als diesen ständigen Smalltalk.

Dennoch ist es mir unbegreiflich, weswegen sie der Liebe abgeschworen hat.
Anderseits, wäre so niemals Peter Hardy auf der Bildfläche erschienen.
Und somit auch nicht Johnny, den gutaussehenden, intelligenten, aber total liebeskranken Kerl.
(Johnny- jedesmal höre ich die Stimme von Baby)
Doch leider hat auch er beschlossen, niemals eine Beziehung führen zu können.
Gehört sein Herz, der mir zuwideren, Marissa.
Ja, ich gestehe, ich habe Mord Gelüste!
Ich glaube ich habe noch nie so angewidert auf einer Nebenfigur reagiert.
Dennoch ohne sie, wäre es leider nicht die Geschichte, die sie nun mal ist.
Und diese ist fantasisch. Genau das was ich an einem verregneten Tag brauche.
Immer hin habe ich innerhalb eines Abends und vormittags 432 inhaliert.
Wenn das keine Empfehlung ist? Was dann?

Rezension zu "Sommer in Bloomsbury"

Von: Büchereule Datum: 23. September 2018

Das Cover des Buches ist wie auch beim ersten band (Der kleine laden in Bloomsbury) traumhaft schön gestaltet. Als ich den ersten Teil beendet habe musste ich auch schnellstmöglich den zweiten lesen! Das zweite Buch hängt aber gar nicht so viel mit dem Ersten zusammen, so wie ich es anfangs dachte.

In dem Buch "Sommer in Bloomsbury" geht es um Verity Love, die mir auch gleich viel sympatischer war als Posy Moreland (aus dem ersten Buch). Verity liebt es Ruhe in ihrer Umgebung zu haben. Sie nimmt sich auch sehr viel zeit zum Lesen, was uns beide auch verbindet. Zu ihren Lieblingsromanen gehört "Stolz und Vorurteil" von Jane Austen. Ich habe mir vor kurzem eine Jane Austen - Bücher-Box gekauft weil ich ihre Bücher auch große Klasse finde! Noch dazu arbeitet Verity Love in einem Buchladen namens "Happy Ends" (wieder eine Gemeinsamkeit).

Was die Liebe angeht, hat Verity der Männerwelt vorerst abgeschworen. Doch dann taucht da plötzlich dieser Jonny auf und es begingt für Verity eine Achterbahn der Gefühle. Was aus den Beiden wird möchte ich nicht vorweg nehmen. Aufjedenfall gibt es für den Leser lustige aber auch sehr emotionale Stellen in diesem Buch und auch die Spannung kommt hier nicht zu kurz.

Der Schreibstil war auch sehr gut verständlich und man konnte sich auch die traumhaft schöne Landschaft sehr gut vorstellen. Auch Verity´s Gedanken konnte man gut nachvollziehen. Alles in Allem ist es ein schöner Roman zum träumen und genau das richtige für alle die jenigen die Happy Ends mögen!

Ich hoffe das es noch einen weiteren band geben wird, denn die Landschaft und Bloomsbury haben es mir richtig angetan!

Süß, Süßer, Sommer in Bloomsbury

Von: Leonie S. Jakobs Datum: 13. September 2018

Ich muss gestehen, einer Hauptprotagonistin zu begegnen, die Stolz und Vorurteil ebenso liebt und vergöttert wie ich selbst, macht einen einfach nur glücklich. Seit meinem 14. Lebensjahr ist Jane Austens Klassiker eines meiner Lieblingsbücher, wenn nicht gar mein absoluter Liebling. Mindestens zweimal im Jahr muss der Film gesehen und Passagen aus dem Buch "gerereadet" werden. Daher sind die Zitat zu Beginn eines jeden Kapitels in Annie Darlings Roman "Sommer in Bloomsbury" eine wahre Freude und passend zum jeweiligen Geschehen innerhalb des Kapitels.

Der Liebesroman "Sommer in Bloomsbury" ist die Fortsetzung des ersten Teils "Der kleine Laden in Bloomsbury" und wird aus der Ich-Perspektive von Verity Love erzählt.

Verity war mir als Leserin von Anfang an mehr als sympathisch.
Sie liebt es ab und an ihre Ruhe zu haben, ebenso wie sie Liebesromane und Stolz und Vorurteil liebt. Ihre Arbeit im Buchladen "Happy Ends" erledigt sie mit Begeisterung und hat ansonsten der Männerwelt und Romantik fürs erste abgeschworen. Bis sie durch Zufall Johnny begegnet, der krampfhaft in die falsche Frau verliebt ist. Und damit beginnt eine Achterbahn der Gefühle; nicht nur für Verity, sondern auch für den Leser.

Veritys Art und Lebensweise konnte ich oft sehr gut nachvollziehen. Ihr Gedankengänge sind logisch und authentisch dargestellt, wie auch ihre Handlungen. Ihre geheimen Vergleiche von Personen, die ihr begegnen, mit Charakteren aus Stolz und Vorurteil sind mehr als amüsant und auch die Parallele von fünf Schwestern, die Verity häufig an den Rand eines Nervenzusammenbruchs bringen, sorgt für den ein oder anderen Schmunzler.
Bei ihrem zunächst (Achtung Spoiler!) Schein-Freund Johnny ist das ewas anders. Natürlich hat er durch einige Ähnlichkeiten mit Mr Darcy mein Herz berührt, aber wie man so lange in eine wahre Giftspritze von Frau verliebt sein kann und dieser auch noch über Jahre hinweg hinterher läuft, obwohl sie ihn schon gar nicht mehr liebt und mit einem anderen verheiratet ist, machte mich zwischendurch geradezu wütend. Er war mir also nicht immer ganz so sympathisch; zu seiner Verteidigung muss man allerdings anmerken, er hat am Ende noch die Kurve gekriegt.

Der Schreibstil Annie Darlings in diesem Roman ist herzlich, flüssig und berührend. Sie lässt das Herz häufig höher schlagen, wie es bei einem guten Liebesroman auch sein sollte. Ihr Stil ist nicht zu verkappt und kompliziert, sodass man sich in der Geschichte treiben lassen kann. Die Erwähnungen von weiteren Werken der klassischen Literatur fand ich sehr inspirierend und wurde von mir sogleich recherchiert. Auch die architektonischen Beschreibungen seitens Johnny als Architekten, weckten mein Interesse, da ich mich schon immer für antike Gebäude und Kultur begeistern konnte. Als Kulturwissenschaftsstudentin sollte ich das wahrscheinlich auch.

Das Setting des Buchladens von Post Morland und auch die zugehörige kleine Gasse, wie auch Veritys Dachwohnung, laden zum verweilen und wohlfühlen ein. Jeder der sich für England und seine Kultur begeistern kann, ist dort an genau dem richtigen Ort.
Wie passend, dass die Autorin selbst in einer kleinen Londoner Wohnung mit ihrer Katze und einem Haufen von Büchern lebt. Bei mir ist es übrigens ganz ähnlich, nur eben nicht in London. Mein kleiner Kater liegt jedoch auch gerade während ich diese Rezension tippe auf meinen Füßen und träumt bestimmt schon vom nächsten Leckerli.

Das Cover des Romans ist schlicht und einfach wunderschön. Es zeigt einen Teil des besagten Buchladens und einen grünen, weitläufigen Park. Die Farben des Covers sind leuchtend und zeugen von einem warmen Sommertag. Gerne träumt man sich an genau diesen Ort hin. Ich wäre überaus gern genau jetzt dort! Eichfach hübsch.
Auf den Innenseiten der Vorder- und Rückseite findet man zudem in Szene gesetzte Zitate aus dem Roman.

Zusammengefasst, ist dieses Buch einfach humorvoll und romantisch gut gewesen. Für all jene, die Happy Ends nicht abgeneigt sind. Die Liebesgeschichten, England und Mr Darcy natürlich, lieben. Und so mochte ich auch dieses Buch. Die Autorin schreibt auf ihre Art besonders herzlich und nimmt einen mit auf ihre, Veritys, Reise. Dieses Buch ist eine klare Leseempfehlung und erhält von mir 4 von 5 Sternen. Und Mädels ... Johnny ist übrigens ein wahrer Augenschmaus, wie auch ein wahrer englischer Gentleman.

Habt noch einen schönen, lesereichen Donnerstag!

Super niedliche Geschichte von Verity Love

Von: Eli`s Bücherecke Datum: 28. August 2018

Mit dieser Fortsetzung geht es für uns zurück nach Bloomsbury, in die kleine niedliche Buchhandlung "Happy Ends" von Post Morland.
Im ersten Band begleiteten wir Posy auf ihrem Weg die Buchhandlung zu neuem Glanz zu verschaffen.
In dem neusten Band der Autorin begleiten wir Verity Love, die wir schon aus dem ersten Band als sehr zurückhaltende und schüchterne Person kennen.
An Verritt mag ich, dass sie genau wie ich total in den Liebesroman "Stolz und Vorurteil" verliebt ist. Genauso scheinen Bücher ihr Leben mehr als alles andere zu bereichern.
Das einzige was Verity zu einem perfekten Leben fehlt, ist der passende Freund an ihrer Seite.
Und auf diesem, nennen wir es Ereignis, baut das Buch bzw. die Geschichte auf. Auf jeden Fall ist die Geschichte wieder sehr herzlich und liebevoll geschrieben worden.
Ich liebe es, wie die Autorin es schafft, jedes Mal mich in ihren Bann zu ziehen und Bloomsbury neu aufleben zu lassen.
Es ist eine typische Geschichte, die Frauenherzen zum Schmelzen bringt. Oft kommt das ein wenig schnulzig rüber aber bei dieser hier gar nicht.
Die einzelnen Kapitel des Buches waren wieder sehr schön aufgemacht, sodass man zu jedem neuen Abschnitt ein Zitat fand!
Ich mochte es wie die Autorin, einzelne Bücher bzw. Klassiker in die Story einbaut.
Verity`s Geschichte zu verfolgen mochte ich sehr! Dadurch dass sie nicht wie andere Protagonisten ist, konnte ich mich sehr gut mit ihr identifizieren.
Die Geschichte war wundervoll, humorvoll und einfach romantisch, genau das Richtige für den Sommer!
Wer schon den ersten Teil gelesen hat, wird einige Charaktere wie Nina und Tom wieder treffen. Im Vergleich zum ersten band hat mir die Fortsetzung übrigens ein wenig besser gefallen.
Ich hoffe, dass die Autorin noch eine weitere Geschichte über die kleine Gasse in Bloomsbury schreibt, da man diese Story sofort ins Herz geschlossen hat.
Wer auf klassische Happy End Bücher steht, für den ist dieses Buch genau der richtige Griff!
Der Schreibstil war sehr erfrischend und locker. Genauso war ich es vom ersten Band gewohnt.
Abschließend kann ich euch das Buch wirklich ans Herz legen, den ersten Band mit eingeschlossen, da die Reihe echt süß ist.

Rezension Sommer in Bloomsbury Annie Darling

Von: Sarahs-Tintenwelt Datum: 24. August 2018

Schon im Vorfeld war ich wahnsinnig gespannt auf dieses Buch und ich wurde zu 0% enttäuscht!
Annie Darling konnte mich schon mit dem ersten Band der Reihe „Der kleine Laden in Bloomsbury“ (oder auch „Der kleine Laden der einsamen Herzen“) von sich überzeugen. Auch wenn die Geschichte vor Kitsch nur so triefte, war sie dennoch spannend, amüsant und authentisch. „Sommer in Bloomsbury“ ist ganz anders als der Vorgänger. Veritys Geschichte ist nicht so kitschig, sondern passt mehr zu Verity und ihrer ruhigen zurückgezogenen Art. Die Autorin hat es geschafft das ganze Buch auf den Charakter ihrer Protagonistin abzustimmen. Beim lesen hatte ich permanent das Gefühl Verity wäre körperlich sowie geistig anwesend und würde die Geschichte mit mir zusammen lesen.
Besonders hat mir Veritys Entwicklung gefallen. Ihre zurückgezogene Art kann verschroben und übertrieben wirken, ich jedoch fand vieles sogar nachvollziehbar. Auch mir entzieht es förmlich die Energie, wenn ich unter vielen Menschen bin. Daher konnte ich mich auch gut in ihre „einsamen Momenten“ hineinversetzen.
Mit der Zeit kommt jedoch ein Teil ihrer Persönlichkeit hervor, von dem sie scheinbar gar nicht wusste das er existiert und noch viel weniger merkt sie zunächst das sie sich verändert.
Nicht nur deswegen war die Lovestory ein auf und ab der Gefühle für mich. Die Autorin schafft es den Leser im richtigen Moment gefangen zu nehmen und ihm Gefühle einzupflanzen, so dass ich Freude, Wut und Schmerz aber auch pure Liebe mitempfunden habe.
Dieses Buch hat sich einen kleinen Platz in meinem Herzen erobert und ich werde noch ganz lange in Erinnerungen an diese tolle Geschichte schwelgen.
Wie auch schon sein Vorgänger empfand ich dieses Buch als etwas besonderes, mit all seinen lieben und durch aus merkwürdigen Charakteren, den wundervollen verträumten Orten und den Geschichten voller Liebe. Ich hoffe sehr, dass weitere Bände der Reihe um den kleinen Buchlanden „Happy Ends“ auch ins Deutsche übersetzt werden.

Fazit
Eine wundervolle Geschichte mit viel Gefühl, die zum Träumen verleitet.
Bewertung
Ich vergebe für „Sommer in Bloomsbury“ 5/5 Sterne und eine Leseempfehlung.

Sommer in Bloomsbury

Von: Karins Bücherwelt/karmaribook Datum: 22. August 2018

Hier habe ich mich in das Cover verliebt und vom Klappentext,habe ich mich angesprochen gefühlt.
Muss aber gestehen, dass ich es nicht so locker lesen konnte.Es ist eigentlich so,wenn ich ein Buch aufschlage sollten mir die Zeilen förmlich entgegen fliegen.Es gibt zwischendurch immer gute Ansätze,die mir ein Lachen entlocken.Genauso schnell,endet es auch wieder.
Teilweise verstehe ich die Gedanken,der Protagonistin Verity nicht.Sie wirkt etwas steif.Hingegen ist mir der Protagonist Johnny etwas sympathischer,nervt dann aber immer wieder,mit seinen endlosen Telefonaten und SMS.

Gerne und ins Herz geschlossen,habe ich Merry, die Schwester von Verity,mit ihrer Art, frei nach Schnauze zu reden,gefällt mir.

Wie kommt Verity da wohl wieder raus?Wenn man zu einer Notlüge greifen muss,in der man angeblich seinen Traummann gefunden hat.
Vielleicht jemand anderem begegnen?
Verity scheint davon überzeugt zu sein.Ist sie doch schon seit einer Weile überzeugter,Single.Aber eigentlich scheint sie mit ihrem bisherigen Leben zufrieden zu sein?Oder etwa nicht?

So wirklich begeistert, bin ich leider nicht. Ich finde einfach keinen Bezug zu den Protagonisten.Die Story plätschert für mich nur daher ,ohne das bei mir Gefühle entstehen. Der Schreibstil ist eher nüchtern,heitert mich nicht so auf.Dann denke ich mir,da muss doch mal was kommen.Hier hätte ich mir mehr Kitsch und Romantik gewünscht.

Dann endlich,nachdem ich lange lesen musste,die Hoffnung nicht auf gebe,kommt eine kleine Wende.Es liest sich nun aufregender und entspannter.Hält aber nur kurz an.
Leider überzeugt es mich nicht,wie ich es mir gewünscht hätte.Mag sein, dass es für andere Leser,mehr dem Geschmack entspricht.

Fazit:Wenig Tiefgang,wenig Emotionen.Konnte mich leider nicht begeistern .

Sommer in Bloomsbury - Annie Darling

Von: kathalovesbooks Datum: 21. August 2018

Verity Love hat ein geregeltes und gut durch organisiertes Leben. Und sie liebt dieses Leben genauso wie es ist. Leider sehen ihre Freunde und Arbeitskollegen des Happy Ends dies ein wenig anders: sie versuchen Verity wann und wo es geht zu verkuppeln. Damit dieses Thema ein für alle mal erledigt ist, erfindet Verity einen Freund - leider lassen ihre Freunde nicht locker und verfolgen sie zu einem vermeintlichen Date. Kurzerhand erklärt Verity einen allein am Tisch sitzenden Mann zu ihrem angeblichen Date - doch dies auch nicht ohne Folgen..

Da es der zweite Teil der Reihe ist und mir grundsätzlich die Idee der Bücher über Buchläden sehr gut gefällt, habe ich mich gefreut auch dieses Werk lesen zu dürfen. Inzwischen würde ich sagen besteht zwischen mir und den beiden Büchern eine Art Hassliebe - an sich gefällt mir die Geschichte um Verity sehr gut, sogar noch besser als die Story um Posy, jedoch war es mir an einigen Stellen einfach zu langatmig.

Verity als Person war mir direkt sympathisch - ich mag ihre Art und verstehe ihr Leben, unaufgeregt und strukturiert heißt nicht immer gleich langweilig. Die Darstellung ihrer Familie fand ich grandios - ich würde mich freuen noch mehr Geschichten dieses Familienclans lesen zu können :-) �

Hingegen weiß ich bis jetzt nicht was ich von Johnny halten soll: es gab Momente in denen gefiel mir seine Art gut, in anderen Momenten habe ich einfach nur den Kopf geschüttelt. VORSICHT SPOILER: dieses ständige Hin und Her mit seiner verflossenen Jugendliebe war mir zeitweise einfach too much.

Alles in allem war dieses Buch, das was ich erwartet habe - eine lockere, leichte Sommerlektüre. Ab und an nervig und vorhersehbar, aber doch unterhaltsam. Ich habe mnich sehr schnell wieder im "Happy Ends" wieder gefunden und mich gefreut alte Bekannte wieder zu treffen, aber doch eine neue Geschichte zu erfahren.

Eine wundervolle Sommerlektüre zum Verlieben

Von: NessaMira Datum: 20. August 2018

Cover & Titel
Das Cover zeigt einen Teil eines Gebäudes, welches im Erdgeschoss ein kleines Café zu haben scheint. Ich musste dabei sofort an die Teestube des Happy Ends denken. Im Hintergrund ist ein sommerlicher Park zu sehen, was mich zunächst etwas irritiert hat, da die Buchhandlung ja in einem, von Gebäuden eingerahmten, Hof positioniert ist. Allerdings muss es sich bei dem Café ja auch nicht zwangsläufig um das der Buchhandlung handeln. Das Cover greift auf jeden Fall den Sommer des Buchtitels auf. Der Titel passt meiner Meinung nach sehr gut zur Geschichte, da die Abmachung zwischen Verity und Johnny auf den Sommer begrenzt ist und dieser eine große Bedeutung für die beiden Protagonisten haben wird.

Inhalt
Was würdet ihr tun, wenn ihr euren Freundinnen erzählt hättet, ihr würdet euch mit eurem (nicht vorhandenen) Freund treffen, besagte Freundinnen euch aber nachlaufen und euch alleine in einem Restaurant antreffen würden? Verity passiert genau das. Da sie den Schwindel über ihren angeblichen Freund jedoch nicht aufdecken will, setzt sie sich prompt an den Tisch eines gut aussehenden Mannes, welcher ebenfalls allein zu sein scheint. Sie fleht in noch schnell an, mitzuspielen, da stehen Veritys Freundinnen schon am Tisch und beginnen, Johnny in ein Gespräch zu verwickeln. Da er sich mit seinem eigenen Namen vorstellt, geht Veritys Plan, ihn als ihren Freund Peter auszugeben, nicht auf und sie erfindet eine neue Geschichte. Sie habe Peter verlassen und treffe sich nun mit Johnny. Aus dieser Lüge entwickelt sich schnell ein Pakt, da beide es leid sind, von ihren Freunden verkuppelt zu werden. Sie werden sich den Sommer über als Paar ausgeben und alle anstehenden Feiern gemeinsam besuchen. Jedoch macht Johnny klar, dass er keine richtige Beziehung will und sie beide nur Freunde bleiben werden, da sein Herz einer anderen gehört. Wird ihr Plan aufgehen?

Meine Meinung
Die Fortsetzung des Buches „Der kleine Laden in Bloomsbury“, beziehungsweise „Der kleine Laden der einsamen Herzen“ hat mir sehr gut gefallen. Im Fokus der Geschichte stehen nun nicht mehr Posy, Sebastian und die Rettung der Buchhandlung, sondern Posys Angestellte und gute Freundin Verity Love. Verity war mir schon im ersten Band sehr sympathisch und ich habe mir damals schon gewünscht, mehr über sie und ihren sagenumwobenen Peter Hardy, den Ozeanografen, zu erfahren. Es war schön, zu lesen, wie Verity und Johnny sich immer mehr angefreundet und sich gegenseitig unterstützt haben. Sie haben sich gegenseitig so respektiert und akzeptiert, wie sie sind und sich bei ihren Problemen geholfen. Der Leser hat recht schnell bemerkt, dass es zwischen den beiden zu knistern begonnen hat, jedoch waren sich die Protagonisten dessen (noch) nicht bewusst. Zwischendurch hätte ich Johnny am liebsten geschüttelt und ihn angeschrien, er solle endlich die Augen öffnen und sich Marissa, diese dumme Kuh, aus dem Kopf schlagen. :D
Die Entwicklung der Charaktere hat mir in diesem Buch sehr gut gefallen. Während mir Sebastians Wandel im ersten Band zu schnell ging, fand ich die Veränderungen in diesem Band viel nachvollziehbarer und glaubwürdiger.
Durch die Abmachung, sie würden nur den Sommer über ein Paar spielen, entsteht der Eindruck eines Countdowns, der langsam aber sicher das Ende ihrer gemeinsamen Zeit einläutet und somit für Spannung sorgt.
Auch dieses Buch enthält wieder viele Zitate aus „Stolz und Vorurteil“, was vermutlich nicht zuletzt an Veritys Liebe zu diesem Buch liegt. Steht sie vor einem Problem oder einer wichtigen Entscheidung, fragt sie sich stets: „Was würde Elizabeth Bennet tun?“

Autorin
Annie Darling lebt in einer winzigen Londoner Wohnung, in der man vor lauter Bücherstapeln kaum laufen kann. Ihre großen Leidenschaften sind Liebesromane und ihre Katze. »Der kleine Laden in Bloomsbury« (hieß zuvor „Der kleine Laden der einsamen Herzen“) ist Annie Darlings Debüt in deutscher Sprache und der Beginn einer Reihe um eine wunderbare kleine Buchhandlung in Bloomsbury.

Zitat
„Und weder Verity noch Elizabeth Bennet fiel ein plausibler Grund ein, Nein zu sagen, beim besten Willen nicht.“

Sehr schöne Sommerlektüre!

Von: Zeilenmoment Datum: 10. August 2018

Sobald man das Cover vor Augen hat, erkennt man eine schöne Leichtigkeit und Romantik. Man weiß sofort worauf man sich einlässt und was einen erwartet. Desweiteren verstrahlt es ein sommerliches Flair und veranlasst einen sofort das Buch mit nach draußen zu nehmen und es sich unter einem Baum oder am Strand bequem zu machen. Nicht nur das Cover spricht von Sommer sondern auch der Titel, der sehr gut durchdacht ist. Denn das Theater zwischen Verity und Johnny sollte sich anfänglich nur über einen Sommer ziehen. Doch wer hat denn da mit echten Gefühlen gerechnet? Die beiden Protagonisten jedenfalls nicht. Beide sind sehr authentisch und auf ihre eigene Art sehr schwierige und liebenswerte Menschen, die einer echten Beziehung aus verschiedenen Gründen entsagt haben. Dabei scheint Verity Love zuerst sehr menschenscheu und tut sich recht schwer neue Leute kennenzulernen. Zudem möchte sie auch einfach keine neuen Leute kennenlernen und verkriecht sich, wenn ihr Akku leer ist, einfach mit einem Buch bei sich zu Hause und genießt die Stille. Sie hat Angst sich zu öffnen, denkt, dass sie alle damit in die Flucht schlägt, wenn sie es tut. Doch zum Ende hin bekommt sie die Erleuchtung, dass sie in ihrem bisherigen Leben recht einsam war und sich nun doch einen Freund wünscht. Jemanden der sie akzeptiert und respektiert wie sie ist und sie zu nichts zwingt. Diesen Jemand findet sie im liebeskranken Johnny, der seit Ewigkeiten seiner großen Liebe hinterher hängt. Zusammen überschreiten sie Grenzen, die sie sich selbst gesetzt haben und verlieben sich Stück für Stück ineinander und schaffen es schließlich mit ihren beziehungslosen Gründen abzuschließen. Der Schreibstil ist sehr mitreißend und mitfühlend. Wenn man das Buch einmal geöffnet hat, fällt es einem schwer es wieder zu schließen. Es hat einfach unglaublich viel Spaß gemacht mit den beiden Protagonisten mitzufiebern und ihren Weg mit ihnen zu bestreiten. Es fühlte sich ein wenig so an als würde man zu alten Freunden zurückkehren. Die gesamte Grundidee klang von Anfang an schon sehr humorvoll und so entwickelte sich auch die gesamte Story. Immer wieder haben sich Verity und Johnny in Situationen manövriert bei denen man einfach nur schmunzeln musste. Man konnte dieser Story einfach nur verfallen.

Fazit:
Ein sehr gelungenes Buch für den Sommer und eine sehr gelungene Fortsetzung zu "Der kleine Laden in Bloomsbury". Man verfällt der Story sofort und verliebt sich automatisch. Dieses Buch erhält 4/5 ⭐von mir.

Endlich wieder in Bloomsbury!

Von: Michelles Booklove Datum: 06. August 2018

Es war schön wieder in Bloomsbury zu sein und interessant Verity näher kennenzulernen. Sie ist ein sehr introvertierter Charakter und das wurde wirklich gut hervorgehoben. Ich mochte Sie, sie war sympatisch auf ihre zurückgezogene Art und oftmals konnte ich wirklich mit ihr mitfühlen. Sie ist nicht einsam, sie hat ein gutes funktionierendes soziales Umfeld und doch muss sie ihre innere Ruhe immer wieder finden. Sie ist verschlossen, aber nicht so, dass sie nichts an sich heran lässt oder dass sie total eingefahren wäre. Sie öffnet sich neuenSituationen und Menschen und wächst mit ihren Aufgaben, bleibt sich dabie aber treu.
Johnny war mir nicht immer so sympatisch, da ich seine Handlungen des Öfteren nicht verstehen konnte. Einige seiner Handlungen waren sehr dumm, so dass ich nur mit dem Kopfschüttel konnte. Aber aus Liebe handeln wir ja alle manchmal etwas dümmlich.
Was ich schön fand, ist, dass sich das ganze sehr langsam aufbaut. Manchmal war es fast zu langsam. Leider hatte die Geschichte einige sehr langatmige Stellen und es zog sich ganz schön hin. Zwar passte das zu den Charakteren, aber es nahm dem Ganzen auch ein bisschen die Spannung, weil es sich teilweise einfach im Kreis drehte und sich Situationen wiederholten, wo ich mir gewünscht hätte, dass es sich da schon eher dem Ende zuneigen würde.
Trotzdem habe ich die Geschichte genossen, genau wie im ersten Band. Ich konnte mich komplett in Annie Darlings Schreibstil vertiefen, ihrer Liebe zur Literatur und zu Liebesgeschichten mit Happy Ends. Leicht, humorvoll aber nicht oberflächlich. Ich hoffe, dass ich bald wieder nach Bloomsburry ins Happy Ends zurück kehren kann.
Daher gebe ich dem Buch 4/5 Sterne.

Süß. Bezaubernd. Charmant. Sommerleicht .

Von: BuchWinter Datum: 06. August 2018

SÜß. BEZAUBERND. CHARMANT. SOMMERLEICHT.
Verity hat Angst vor der Liebe und den damit verbundenen Pflichten. Sie ist lieber alleine und findet es anstrengend, wenn viele Leute um sie herum sind. Um ihre Freunde zu beruhigen, erfindet sie einen Schein-Freund. Allerdings macht es ihr dieser Freund nicht ganz leicht...

Was gibt es besseres, als einen Ozeanograf, der absolut perfekt ist, als Freund zu haben? Das denkt sich auch Verity und erfindet Peter Hardy. Sie reimt ihn sich so zusammen, wie ihr Freund sein sollte: gut aussehend, toller Job und meistens nicht zuhause. Verity ist introvertiert und verbringt ihre Zeit gerne mit romantischen Liebesgeschichten und ihrem eigensinnigen Kater, anstatt sich auf langweiligen Festen und Hochzeiten aufzuhalten.

Mit Peter Hardy läuft es einige Zeit super, bis ihre Freunde ihr nachspionieren und ihren Freund kennen lernen möchten. Blöd nur, dass es diesen gar nicht gibt. Eine Notlüge muss her und so trifft sie zufällig auf Jonny. Sie kommen ins Gespräch und Verity ist überrascht, dass es anscheinend noch mehr Menschen gibt, die dringend eine Schein-Beziehung brauchen.

Die Beiden schließen einen Pakt: Sie begleiten sich gegenseitig auf alle nervigen Veranstaltungen und halten sich so ihre Freunde vom Hals. Die ersten Dates klappen besser als erwartet. Doch warum braucht Jonny, der unglaublich gut aussehend ist und eigentlich kein Problem haben dürfte, sich eine Freundin zu suchen, überhaupt eine Schein-Freundin?

Als sie sein Geheimnis rausfindet, ist es für Verity nicht mehr ganz so einfach, seine Freundin zu spielen. Und schon bald müssen sich beide fragen, was das für ein Spiel zwischen den Beiden ist...

Mir persönlich hat das Buch sehr gut gefallen. Es ist leicht zu lesen und der Schreibstil der Autorin ist sehr erfrischend. Ich finde super, dass es keine typische Romanze ist, sondern die Charaktere sich selber treu bleiben. Da ich selber gerne mal meine Ruhe habe und einfach nur ein gutes Buch lesen möchte, kann ich mich in die Hauptprotagonistin sehr gut reinversetzten.

Kritik an diesem Buch habe ich kaum. Ich finde allerdings, dass es an einigen Stellen sehr sehr langwierig ist und sich bei den ganzen Familienfesten einiges wiederholt. Auch die sehr naive Art von Jonny bezüglich seiner Jugendliebe finde ich an manchen Passagen sehr fehl am Platz.

Fazit.
Eine leichte Sommerlektüre, die Denkanstöße gibt und verzaubert. Für mich war dieses Buch eine tolle Abwechslung. Ich kann es jedem empfehlen zu lesen!

Bewertung: 4/5 Lesezeichen.

Danke an randomhouse für dieses tolle Rezensionsexemplar.

Ein Single kommt selten allein

Von: Melanie E. Datum: 31. Juli 2018

Während im ersten Band der Bloomsbury - Reihe das Überleben des Buchladens Booksends im Vordergrund steht, übernimmt im zweiten Band Verity das Kommando und durch ihren sehr interessanten Charakter macht es einfach Spaß in diese außergewöhnliche Liebesgeschichte einzutauchen. Ich konnte wunderbar entspannen und komplett in die Story eintauchen. Die Idee sich einen Freund zu erfinden, um nicht genervt zu werden (beinhaltet diverse Verkupplungsversuche von Freunden und Schwestern) und über seinen Singlestatus definiert zu werden ist sehr eigentümlich, was aber komplett zu Verity passt. Sie hat sehr viele Macken, die sie interessant machen, was zum einen an ihrer Erziehung als Pfarrerstochter zugrunde liegt, aber auch eine Autismus Spektrum Störung nachweisen lassen könnte. Dies ist aber reine Spekulation von mir und nicht erwiesen. Vielleicht liegt der Rückzug auch nur an ihrer sehr großen lauten Familie? Es ist wie es ist und Verity macht sich dadurch Besonders und Liebenswert. Sie, die normalerweise nur ihren Kater erträgt, kann sich auf Johnny einlassen, den sie ganz spontan als ihren neuen Freund ausgibt. Es kommt zu diversen Verwicklungen, denn dieser kann und will seine alte erste große Liebe nicht vergessen. Es ist wie eine Abhängigkeit, die durchbrochen werden muss, damit Johnny endlich für eine andere Frau offen sein kann. Womöglich ist es Verity? Die Verflossene ist regelrecht unangenehm und ich mag es ehrlich gesagt in Romanen, wenn auch negative, unsympathische Menschen ihren großen Auftritt haben. Immer nur nett ist auch im wahren Leben nur Utopie. Ich empfand den Roman als sehr gelungen und gerade am Strand in der Hitze war er genau die richtige Lektüre. Sehr gerne eine Leseempfehlung! Ich hoffe es gibt noch die eine oder andere Fortsetzung, da im Booksends wahnsinnig interessante menschen arbeiten deren Liebesgeschichten noch erzählt werden können. Ich wäre als Leserin definitiv gewonnen, denn es hat unglaublich Spaß gemacht Verity kennen zu lernen, ihre Eigentümlichkeiten zu verstehen und auch Posy und Sebastian wieder zu treffen. Insgesamt wirklich gelungen.

Verity und die Liebe

Von: Miss Norge Datum: 29. Juli 2018

✿ Meine Meinung ✿
In diesem Band dreht sich der Plot hauptsächlich um Verity Love, eine der Mitarbeiterinnen von Posy in deren Buchladen "Happy End" in London. Verity ist gerne Single, liebt ihr ruhiges Leben und meidet, so weit wie es geht, Kundenkontakte im Geschäft und Telefonate. Sie sitzt lieber in ihrem Büro schreibt Mails an Kunden, verpackt online bestellte Bücher und nach der Arbeit sitzt sie gerne in ihrem Lesesessel und lässt die Welt außen vor. Sie treibt dieses Spiel sogar soweit, das sie mit Hardy, einen Freund erfindet, den sie gar nicht hat. Mit dem Verity-Charakter hat die Autorin eine wunderbare Person erschaffen, die mich so manches mal hat lachen lassen, die aber auch mit Tiefgang punkten kann. Was ich im ersten Band beim Kennenlernen von Posy Morland vermisst habe, bringt die Autorin hier sehr gut heraus. An einigen Stellen hätte es meiner Meinung nach etwas weniger Liebeskitsch sein können. Zwischen den Zeilen merkt man wieder, wie sehr Annie Darling die Literatur liebt und sich so hervorragend in die Leser/innen versetzen kann.
✿ Fazit ✿
Ein wunderbarer Sommerroman, der gut unterhält und mich mehr überzeugen konnte wie der erste Band "Der kleine Laden in Bloomsbury".

Wenn ein introvertierter Mensch sich der Welt öffnet...

Von: Flidra Datum: 26. Juli 2018

Erster Eindruck:

Als ich den ersten Teil dieser Reihe gelesen habe, hatte ich so viel zu lachen, weil auch der Schreibstil gut war. Ich hatte die Hoffnung in einen schönen und lustigen Sommerroman abzutauchen.

Fazit: Wenn ein introvertierter Mensch sich der Welt öffnet...

Dieser zweite Teil hat ein komplett anderes Cover, als der erste in der ersten Version, daher war ich ziemlich überrascht. Wieso es diese radikale Änderung gab, konnte ich nicht herausfinden.
Ich fand beide Varianten eigentlich ganz hübsch, denn jede ist auf ihre Art passend.
Bei diesem Cover hier gefällt mir die Atmosphäre recht gut. Man hat das Gefühl es ist 17 Uhr, man sitzt bei einem leckeren Eis draußen und hat nun Zeit sich von einem Buch unterhalten zu lassen.
Rund um recht gelungen.

Der Erzählstil bleibt sich treu und es wird aus der dritten Person Singular erzählt. Diesmal sind wir jedoch nicht mit Posy unterwegs, sondern mit der lieben Verity, die uns in Band eins schon begegnet ist. Leider fand ich es sprachlich nicht ansatzweise so unterhaltsam wie den ersten Band, bei dem ich viel und herzhaft lachen konnte. Dieser Band war ernster und man konnte ihn nicht ohne weiteres einfach mal so lesen. Einige Dinge waren ab und an leicht vorhersehbar und die Spannung konnte sich nicht wirklich gut aufbauen.

Verity ist ein sehr introvertierter Charakter, wie wir schon in Band eins bemerkt haben. Sie liebt es Jane Austen's Stolz und Vorurteil zu zitieren und kann nicht wirklich gut mit Menschen umgehen. Menschenmassen kann sie so gar nicht ab und mit fremden Menschen zu sprechen ist die reinste Tortur für sie. Nicht ungewöhnliches für einen in sich gekehrten Menschen, der aus einer Großfamilie kommt und seine Ruhe und die Freiheiten genießen möchte. Leider war mir Verity zu künstlich. Sie ist weit über zwanzig und verhält sich in einigen Situationen wie ein trotziges Kind von 14 Jahren. Es war an manchen Stellen recht mühsam ihren Gedanken zu folgen. Sie hat mich nicht unbedingt genervt, aber begeistert war ich auch nicht.
Johnny, ein Strahlemann, der jede haben könnte und nur eine will, die er nicht haben kann. Er ist sehr kontaktfreudig, versteckt seinen Schmerz aber hinter dieser fröhlichen Fassade. Neben allen Charakteren in diesem Buch, war Johnny für mich am glaubwürdigsten. Zwar war er an manchen Stellen auch recht anstrengend, aber ich konnte damit recht gut umgehen. Mein Typ ist er jedoch nicht, sodass es in diesem Buch leider kein Bookboyfriend für mich gab.
Posy und Sebastian treten zwar auf, haben aber nur noch Nebenrollen. Es ist schön, dass beide ab und an auftreten und für lustige Unterhaltung sorgen.
Weiter erfahren wir einiges über Merry, eine der Schwester von Verity. Wenn ich einen Charakter wählen müsste, der mir am besten in diesem Buch gefallen hat, dann wäre es Merry.
Darüber hinaus gibt es noch viele weitere neue Charaktere, da müsst ihr jedoch selber reinlesen, da ich euch nicht spoilern will.

Verity und Merry denken sich für Verity Peter Hardy aus, den perfekten Freund und Ozeanografen. Vertiy hasst es ständig verkuppelt zu werden, denn sie mag es alleine zu sein, ihren Gedanken nachzugehen und die Ruhe. Als sie nun ihren Freundinnen Nina und Posy von Peter erzählt, dauert es nicht lang, bis alle ihn sehen und kennenlernen wollen. Bei einem Gespräch in der Stammkneipe kommt es zwischen den drei Freundinnen wieder zu dem Gesprächsthema Peter. Da Verity sich nicht anders zu helfen weiß, flüchtet sie unter einem Vorwand in ihr Lieblingsrestaurant. Was sie nicht weiß – Nina und Posy sind ihr dicht auf der Spur, um endlich Peter kennenlernen zu können. Als Verity die beiden bemerkt, ist es schon zu spät, sie setzt sich an einen Platz, wo ein gutaussehender Mann bereits Platz genommen hat, der sie daraufhin argwöhnisch mustert. Als Nina und Posy erfragen, ob dieser tolle Kerl Peter sei, stellt sich heraus, dass der Junge Mann Johnny heißt und beide Freundinnen sind verwundert, lassen die beiden jedoch in Ruhe. Als Verity Johnny nun anschaut und zwischen den beiden ein Gespräch beginnt, wissen beide noch nicht, welche Umwege in diesem Sommer auf sie zukommen.
Ziemlich viel Konfliktpotential und Dramaelemente – damit spart dieses Buch so gar nicht. Das Buch ist dennoch sehr ernst und tiefgründiger als das erste. Während Posy und Sebastian von Anfang an eine gewisse Chemie hatten, dauert es bei Johnny und Vertiy sehr lang, bis überhaupt irgendwas bei denen beginnt. Ich fand die Story am Anfang sehr langatmig und erst zum Ende hin recht gut.

Insgesamt fand ich den Band schlechter als den ersten. Mir fehlte die leichte Unterhaltung. Dennoch ist es gerade für den Sommer kein schlechtes Buch. Es wird noch einen dritten Teil geben, der sich mit Nina befasst.

Wem würde ich das Buch empfehlen ?:

Alle die Band eins mochten, werden auch Band zwei ganz in Ordnung finden. Die Komik ist jedoch verloren gegangen, sodass dieses Buch eher die ernsteren Leser unter euch ansprechen wird. Alle die einen schönen Sommerroman suchen, die sind hier genau richtig. Hochzeiten, große Partys und viele laue Sommernächte werden hier beschrieben. Genau das richtige für dieses Wetter!
Alle die auf kitschige Liebesgeschichten stehen oder große Sexszenen erwarten – das gibt es hier nicht!

Sommer-Roman

Von: Heidi Datum: 26. Juli 2018

Zum Inhalt.
Verity überzeugter Single lebt mit ihrer Katze in einer Dachgeschosswohnung. Sie wohnt direkt über dem kleinen Buchladen in dem sie arbeitet, der hauptsächlich nur Liebesromane verkauft. Der Überzeugung wegen als Single glücklich zu sein erfindet sie einen Freund damit ihre Freunde sämtlich Verkupplungsversuche einstellen. Da diese aber den ominösen Unbekannten kennen lernen möchten passiert ausgerechnet bei einem Pubbesuch das unvermeidliche. Sie überredet einen Unbekannten in die Rolle ihres neuen Freundes zu schlüpfen. Dieser erklärt sich direkt mit dem Arrangement einverstanden wenn sie im Gegenzug die gleiche Rolle für ihn spielt. Denn auch seine Freunde wollen ihn bei jeder Gelegenheit mit unbekannten Frauen verkuppeln. Da er unglücklich in seine verheiratete Exfreundin ist hält er diese Idee für die perfekt Lösung .
Alles könnte so gut klappen, wenn da nicht die Sache mit der Liebe wäre

Mein Fazit
Ein netter Roman der sich ein wenig in die Länge zieht. Der aber immerhin so unterhaltsam ist das man wissen möchte wie er endet. Gefallen hat es mir das die Hauptprotagonisten so offen miteinander umgehen. Und das die Autorin auf Verwechslung-Situationen verzichtet hat.

Gefallen hat es mir nicht so besonders das der mittlere Teil sehr detailliert beschrieben wurde. Auch fand ich den Charakter der Verity extrem. Jeder kennt das Gefühl wenn einem alles zu viel wird. Bei Verity ist alles und jedes zu viel. Das Thema nimmt meiner Meinung nach zu viel Raum ein. Ebenso die Inkonsequenz ständig sich solch unangenehmen Situationen freiwillig auszusetzen. Ich bin mir sehr sicher das die meisten Menschen mit diesem Problem solch belastende Situationen ganz bestimmt meiden würden.

Aber alles in allem hat mir der Roman ganz gut gefallen. Daher vergebe ich gerne 4****

Unterhaltsamer Sommerroman - eine perfekte Flucht aus dem Alltag

Von: Tasty Books Datum: 25. Juli 2018

“Ein Flirt ist wie eine Tablette. Niemand kann die Nebenwirkung genau voraussagen.” von Catherine Denevue.
Oder aber auch “Lügen haben kurze Beine.”

Das Sprichwort, sowie das Zitat passen perfekt zu Annie Darlings Sommerroman “Sommer in Bloomsbury.” Den Leser erwartet ein erfrischender, nach Sommer dufentder locker leichter Schreibstil, der immer wieder gespickt ist mit Sarkasmus, sowie Ironie. Besonders da unsere Protagonistin Verity Love – schon alleine der Name ist göttlich – eine total entzückende Person ist, die mich mit ihren Macken und spitzen Kommentaren mehr als einmal Tränen lachen lies. Dennoch gelang es der Autorin ihr eine gewisse Tiefe zu verleihen und sie sehr plastisch darzustellen. Eine Frau, die ihr Single Leben liebt, aber sich durch ihre Freunde gezwungen sieht ihr eigenes Leben, ihre eigene Entscheidung mit einer Lüge zu umweben.

Annie Darling hat hier für mich ein interessantes und wichtiges Thema aufgegriffen. Denn Verity Love steht ihr bildlich für alle Menschen, die sich durch ihr Umfeld dazu genötigt fühlen der Norm zu entsprechen. Zumindest im ersten Moment. Aber genau dieser Druck führt dazu, dass diese hoch amüsante, aber denoch gefühlvolle Geschichte ihren Lauf nimmt. Denn als Johnny in Veritys Leben gestolpert kommt beginnt das Chaos perfekt zu sein.

Den “Traum”typ – im wahrsten Sinne des Wortes! – verlassen, den Neuen an der Angel. Doch nicht nicht nur Varity scheint zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen auch Johnny selbst, findet die Idee der Scheinbeziehung fabelhaft. Denn um sein gebrochenes Herz zu schützen und die von ihm angebetete Dame zu reizen könnte die junge Frau, die ihm quasi eines Abends zwingt ihrem inszenierten Theater beizuwohnen, perfekt sein. Er ist seit langem der erste männliche Protagonist, der mir das Leben echt schwer machte. Mehr als einmal wollte ich ihn im Reiswolf zerschreddern. Denn außer ihm, schienen alle die Wahrheit zu sehen. Nur er blieb seiner Rolle als vor Liebe verblendeter Hornochse treu. Nur dass es nicht Varity ist, die sein Herz zum rasen bringt oder vielleicht doch?

Annie Darling hat eine wirklich lustige und charmante Geschichte erschaffen in einem traumhaften Setting. Mit ihren Worten formte sie einige Bilder vor meinen Augen und obwohl ich Band 1 nicht kannte, hatte ich keine Probleme im großen Kreis der ganzen Charaktere zurecht zu finden. Auf sehr geschickte Art und Weise lässt die Autorin zu jeder Person soviele Informationen in ihrem Buch einfließen, dass es ein Leichtes ist die Person zuzuordnen und kennen zu lernen – zumindest oberflächlich, was durchaus ausreichend ist. Denn ohne all diese Menschen wäre diese ganze Geschichte definitiv einen Funken weniger witzig und amüsant. Denn natürlich, wie im echten Leben, weiß es jeder besser und muss auch immer jeder seinen Senf dazu geben.

Mein Fazit:
“Sommer in Bloomsbury” ist ein wundervolles Buch für schöne Sommerabende, laue Frühlingsabende oder auch kältere Tage. Denn egal wann man dem Alltag entfliehen will mit dieser Geschichte gelingt es definitiv. Es bringt den Sommer, sowie gute Laune in die Herzen des Lesers und bekommt daher eine klare Leseempfehlung für Liebesromanfans.

Eine tolle Liebesgeschichte mit interessanten Charakteren

Von: Lea's Lesezauber Datum: 25. Juli 2018

Nachdem ich das Cover gesehen hatte, war klar ich MUSS das Buch lesen. Ich finde es einfach so einladend das Haus mit dem Ladenlokal dazu der wunderbar grüne Park, es wirkt alles stimmig und einladend. Die Blumen unterhalb des Fensters sind einfach wunderschön und ich habe mich sofort in das Cover verliebt. Man muss dazu sagen, dass es sich hierbei um den zweiten Teil einer Reihe handelt, das habe ich aber erst nach einiger Zeit mitbekommen. Ich konnte das Buch auch gut ohne den ersten Band lesen will diesen aber unbedingt bald nachholen.

Der Schreibstil ist erfrischend locker und man kommt gleich in die Geschichte rein ohne zu holpern. Verity die Protagonistin war mir auf Anhieb sympathisch, sie arbeitet in dem wunderschönen Buchladen in dem nur Bücher mit Happy End verkauft werden und das Baste ist, sie wohnt auch noch darüber. Ein Traumvorstellung die mich echt neidisch gemacht hat, ich meine wer würde nicht gerne in so einer besonderen Buchhandlung arbeiten und das auch noch mit so tollen Leuten.

Alle Charaktere sind ganz besonders gestaltet allen voran natürlich Verity, sie ist "Wahlsingle" doch wird immer wieder von Familie und Freunden "Zwangsverkuppelt", wie es der Zufall so will trifft sie eines abends auf Johnny, der zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist. Er sieht umwerfend aus und scheint auch noch nett und gebildet zu sein. Die beiden schließen eine außergewöhnliche Freundschaft mit der Bedingung sich nicht in einander zu verlieben!

Die Entwicklung der beiden hat wirklich Spaß gemacht auch nach und nach die Freunde und Familie der beiden besser kennen zu lernen war wirklich toll beschrieben. Es wirkte alles sehr realistisch und nicht zu abgehoben, ich könnte mir vorstellen, dass die Geschichte auch so des öfteren mal passiert.


Fazit:

Ein toller Liebesroman, in dem sich die Protagonisten noch anstrengen müssen um die Liebe zu finden. Ich bin die kompletten Seiten über gut unterhalten worden und kann das Buch nur wärmsten empfehlen. Es gibt noch einen Vorgängerband, den ich noch nicht gelesen habe aber wahrscheinlich ist es noch schöner wenn man die Charaktere schon kennt, ist aber kein Muss.

Unterhaltsame Lektüre für zwischendurch

Von: Lesendes Federvieh Datum: 22. Juli 2018

Verity Love arbeitet in einem kleinen Buchladen, in dem nur Romane mit Happy End angeboten werden. Zusammen mit ihrer eigenwilligen Katze bewohnt sie eine kleine Wohnung im Dachgeschoss. Sie ist ziemlich schüchtern und legt keinen großen Wert auf die Kommunikation mit anderen Menschen. Da passt es natürlich gar nicht, dass ihre Kollegen sie ständig verkuppeln wollen. So bleibt ihr nichts anderes übrig als Peter Hardy, einen imaginären Freund, zu erfinden. Als die Sache aufzufliegen droht, gibt sie einen gut aussehenden Fremden als Peter aus - und plötzlich wird ihr Leben grundlegend durcheinandergewirbelt...

"Sommer in Bloomsbury" ist ein schönes Wiedersehen mit alten Bekannten aus dem ersten Band, den ich noch unter dem Titel "Der kleine Laden der einsamen Herzen" gelesen habe. Er wurde umbenannt in "Der kleine Laden in Bloomsbury" und mit neuem Cover versehen, wobei mir die alte gestreifte Variante besser gefallen hat. Diesmal steht Verity, die scheue Mitarbeiterin von Posy Morlands Buchhandlung, im Mittelpunkt.

Die Geschichte von Very und Jonny hat mir gut gefallen, plätscherte angenehm dahin, bis dann zum Ende hin die Geschichte ordentlich an Fahrt aufnahm und sowohl Very als auch Jonny die Augen geöffnet wurden und die beiden im Hier und Jetzt gelandet sind. Trotzdem hätte ich es besser gefunden, wenn die Handlung schon ein paar Seiten früher in Turbulenzen geraten wäre, für mich waren einige Stellen etwas langatmig. Ein paar Familien- und Freundetreffen weniger hätten auch gereicht.

Dafür sind die Charaktere bestens mit all ihren Unzulänglichkeiten und Spleens ausgearbeitet. Ich konnte mit Very oftmals mitfühlen und spüren, wie sie mit sich kämpft ihren Kokon einzureißen. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, fluffig und angenehm zu lesen. Annie Darling würzt ihre Handlung mit guten witzigen und spritzigen Dialogen. Auch die Anspielungen auf "Stolz und Vorurteil" haben mir als Jane Austen Fan super gefallen. Ebenso die Zitate daraus zu Beginn jeden neuen Kapitels.

Insgesamt gesehen ist "Sommer in Bloomsbury" eine unterhaltsame Lektüre für zwischendurch. Ich fand den ersten Band jedoch etwas besser und so vergebe ich diesmal gerade noch 4 Sterne.

Rezension zu

Von: antje.moments Datum: 20. Juli 2018

Es ist das erste Buch, was ich von Annie Darling gesen habe und ich habe mich sehr darüber gefreut.


Das Cover des Buches hat mich sofort angesprochen, es ist sehr farbenfroh und es hat mich neugierig gemacht.

Die Protagonistin Verity ist ein besonderer Mensch, ich habe etwas gebraucht um sie zu verstehen und in ihre Geschichte einzutauchen. Da sie in einer Großfamilie aufgewachsen ist, wo immer Action und Trubel war und ist, kann ich mir schon vorstellen das die Ruhe ihr wertvoll ist. Ihre Liebe zu Büchern, vor allem zu dem Roman "Stolz und Vorurteil", wo sie viele Zitate in den passenden und auch unpassenden Momenten bringt, macht ihr so schnell keiner nach. Sie liebt ihre Familie sehr, auch wenn`s manchmal zu viel wird.


Als sie Jonny begegnet, ist es aus einer "Not" heraus. Alle Freunde wollen ihr einen Freund "aufs Auge drücken" und da erfindet sie einfach einen. Beide spielen das kleine Spiel mit und nach diesem Auftritt beschließen beide für ihre Freunde so zu tun als wären sie ein Paar. Sie gehen zu Hochzeiten, Geburtstage, Geschäftseröffnungen und erst dann kommt es zum großen "Knall" ......



Fazit:

Es zieht sich durchs ganze Buch, das sie "Nur"-Freunde sind. Mir war das manchmal bissel zu lang und zu viel.

Trotzdem hatte ich das Buch im Urlaub schnell durch, weil es schön geschrieben ist.


Das Buch bekommt von mir eine klare Leseempfehlung und 4/5 Sterne.


Süße Sommerlektüre für Zwischendurch

Von: Kiki Datum: 17. Juli 2018

Ich möchte gleich vorweg sagen, dass meine eher mittelmäßige Bewertung vor allem daran liegt, dass ich wohl einfach nicht so der Typ für Liebesromane bin. Ich fand die Idee des Buches an sich super und auch das ganze Set-up war wirklich süß. Leider ging mir Verity schon nach ein paar Seiten ziemlich auf die Nerven. Ich bin zwar auch ein Mensch, der viel Zeit für sich braucht und auch gerne mal alleine ist, aber sie übertreibt es meiner Meinung nach schon ziemlich. Das klingt für mich schon eher nach einem schweren Fall von Social Anxiety. Außerdem ist sie Ende zwanzig und benimmt sich teilweise verklemmter als meine Oma. Bei mir ist das leider immer ein relativ großes Problem, wenn ich mit der Protagonistin nicht so klar komme. Ich konnte mich nicht so gut in sie hineinversetzen (obwohl ich anhand des Klappentextes gedacht hatte, dass sie mir sehr ähnlich sei) und fand es daher eher anstrengend, ein komplettes Buch aus ihrer Perspektive zu lesen. Und auch Johnny, ihr neuer Scheinfreund, war einfach nicht so mein Fall.
Das ganz Buch war eher vorhersehbar und auch, wenn ich das als bekennender Romcom-Fan bereits erwartet hatte, fand ich es doch etwas sehr platt.
Gut fand ich an diesem Buch jedoch Annie Darlings Schreibstil. Sie schreibt sehr lebhaft und detailliert und vermag es meiner Meinung nach unglaublich gut, Stimmungen rüberzubringen. Auch ihr Humor war genau nach meinem Geschmack und hat mich des öfteren zum Lachen gebracht.

Fazit:
Alles in Allem eine süße Sommerlektüre für zwischendurch!

Vergnügliche Sommerlektüre!

Von: Sophie Datum: 17. Juli 2018

Verity wird von ihren Freundinnen und Schwestern aufgefordert, mehr unter die Menschen zu gehen und ein normales Leben zu führen. Leider ist sie sehr introvertiert und ganz gern allein. Nachdem sie während einer Notlüge zufällig Johnny kennenlernt, gerät ihr ruhiges und geordnetes Leben völlig aus den Fugen. Aus der Zufallsbekanntschaft wird eine Scheinbeziehung - wie sie es selbst bezeichnen. Sie treten nicht direkt als Paar auf und dennoch denken alle ihre Freunde, es stecke viel mehr dahinter. Schließlich verbringen sie immer mehr Zeit miteinander. Verity gewöhnt sich an diese gemeinsamen Zeiten und erzählt Johnny ihr Geheimnis, warum sie nicht gern unter Leuten ist. Und schnell stellt sich heraus, dass Johnny bereits seit 10 Jahren unglücklich in die Frau seines Freundes verliebt ist. Die Frage ist nur, ob sie es schaffen ihre Vergangenheit hinter sich zu lassen?

Es treffen zwei Menschen zusammen, welche aus verschiedenen Welten kommen. Johnny True als erfolgreicher Architekt und Verity Love als Buchhändlerin. Dennoch passen sie gut zusammen und werden schnell als Paar deklariert, obwohl sie es stets abstreiten. Die Geschichte ist gut geschrieben und ich habe mich schnell in Verity hineinfühlen können, denn sie erweckt den Eindruck, dass sie eine ganz normale Frau ist und in Ruhe ihr Leben führen will. Johnny hingegen hätte ich am liebsten kräftig den Kopf gewaschen, aber das hat Verity letztlich übernommen. Ständig habe ich mich gefragt wie Mann so blind sein kann. Sicherlich hatte er mit Marissa, die Frau seines Freundes, eine gemeinsame Vergangenheit und er kann sie einfach nicht loslassen. Bis Verity ihm die Wahrheit an den Kopf schmeißt, aber wird er ihr glauben und sich ändern?

Das kurzweilige und sehr vergnügliche Buch hat mich von der ersten Seite an mitgerissen. Annie Darling umschreibt wunderbar die Kulisse und Geschehnisse in dieser Geschichte. Dabei gibt sie den Figuren auch Tiefgang und eine Vergangenheit, welche sie geprägt hat. Es machte mir Spaß die Entwicklung der beiden Hauptfiguren zu begleiten. Die Geschichte über Verity Love und Johnny True versüßt laue Sommerabende.

Ein Sommerroman zum Verlieben

Von: zauberblume Datum: 11. Juli 2018

"Sommer in Bloomsbury" aus der Feder englischen Autorin Annie Darling ist nun bereits Band 2 aus der Bloomsbury-Reihe. Ich habe mich ja bereits im letzten Jahr in diesen zauberhaften Ort und die kleine Buchhandlung verliebt. Ich habe mich riesig gefreut, dass es nun Neuigkeiten aus Bloomsbury gibt.

Dieses Mal ist Verity Love Mittelpunkt der Geschichte. Sie lebt mit ihrer eigenwilligen verfressenen Katze in einer schnuckeligen Dachwohnung über der kleinen Londoner Buchhandlung. Hier werden nur ganz besondere Bücher verkauft, und zwar Liebesromane mit Happy End. Eigentlich ist Vertiy, die mit vier Schwestern aufgewachsen ist, rundum zufrieden mit ihrem Leben. Wären da nicht die ständigen Verkupplungsversuche ihrer Freundinnen. Denn Verity hat eine Eigenheit, sie mag fremde Menschen überhaupt nicht und beschäftigt sich daher lieben im Hinterzimmer der Buchhandlung mit Papierkram. Sie hatte auch einen tolle Idee, um endlich Ruhe zu haben. Es gibt da Peter Hardy, den Ozeonografen, der leider viel unterwegs ist und nur in Veritys Fantasie existiert. Aber so ein Freund ist ja total praktisch. Doch Verity hat die Rechnung ohne ihre neugierigen Arbeitskollegen gemacht. Und in einer heiklen Situation muss ein völlig Fremder als ihr Freund herhalten .......

Einfach nur traumhaft schön. Ich habe mich in Bloomsbury sofort wieder wohlgefühlt. Man hat da dieses besondere Gefühl, wieder auf alt bekannte Menschen zu treffen. Endlich darf ich wieder in die Welt der Bücher eintauchen. Diese kleine Londoner Buchhandlung, die in liebevoller Kleinstarbeit wieder zum Strahlen gebracht wurde, hat mich von der ersten Sekunde an verzaubert. Der Schreibstil der Autorin ist einfach wieder genial. Man taucht sofort in die Geschichte ein und ist ein Puzzleteil in Posys Buchhandlung. Begeistert habe ich die Aktivitäten aller Beteiligten beoabachtet. Und war erstaunt, was aus dem alten Lager geworden ist. Und dann unsere Charaktere, sie sind alle wieder so wunderbar beschrieben. Es spricht so viel Herzenswärme aus der ganzen Geschichte, in deren Mittelpunkt Veritiy steht. Sie und ihre Familie haben mich des öfteren zum Schmunzeln gebracht. Vor meinem inneren Auge laufen traumhafte Bilder ab. Und dann trifft Verity auf diesen unbekannten Fremden und eine unglaubliche Zeit beginnt. Aber lässt sich der Vorsatz und das Übereinkommen, das die beiden getroffen habe in die Tat umsetzen? Eine aufregende Zeit, die neue Erkenntnisse für Verity bringt, beginnt. Und ich freue mich, dass ich ein Teil davon sein durfte.

Für mich ist dieses herrliche Buch ein Lesehighlight. Ich habe unterhaltsame Lesestunden mit dieser herrlichen Lektüre verbracht. Besonders begeistert hat mich auch das tolle Cover, das ein echter Hingucker ist. Selbstverständlich vergebe ich 5 Sterne und freue mich schona uf die nächste Geschichte aus Bloomsbury. Ich will doch schließlich wissen, was aus allen Mitwirkenden geworden ist.

Was würde Elizabeth Bennet tun?

Von: Bibliophilie Hermine Datum: 10. Juli 2018

Ich liebe Stolz und Vorurteil und meistens liebe ich auch Bücher, die einen Bezug zu diesem Werk haben.

Es war schön wieder in Bloomsbury zu sein und interessant Verity näher kennen zulernen. Sie ist ein sehr introvertierter Charakter und das wurde wirklich gut hervorgehoben. Ich mochte Sie, sie war sympatisch auf ihre zurückgezogene Art und oftmals konnte ich wirklich mit ihr mitfühlen. Sie ist nicht einsam, sie hat ein gutes funktionierendes soziales Umfeld und doch muss sie ihren Einsamkeitsruheakku immer wieder aufladen, sie ist verschlossen, aber nicht so, dass sie nichts an sich heran lässt oder, dass sie total eingefahren wäre. Sie öffnet sich Situationen und Menschen und wächst mit ihren Aufgaben, bleibt sich aber Treu.

Johnny war mir nicht immer so sympatisch, vom Typ her ja, aber vom Handeln und Denken her hätte ich ihn oftmals schütteln können, er war so eingefahren , er ist eher Good Guy als Bad Boy aber trotzdem handelt er manchmal sehr .. dumm. Aber aus Liebe handeln wir ja alle manchmal etwas dümmlich.

Was ich schön fand, ist, dass sich das ganze sehr langsam aufbaut , manchmal war es fast zu langsam, leider hatte die Geschichte einige sehr langatmige Stellen und es zog sich ganz schön hin , zwar passte das zu den Charakteren, aber es nahm dem ganzen auch ein bisschen die Spannung, weil es sich teilweise einfach im Kreis drehte und sich Situationen wiederholten, wo ich mir gewünscht hätte, dass es sich da schon eher dem Ende zuneigen würde. Dem Konflikt der bevorstand.


Trotzdem habe ich die Geschichte genossen, genau wie im ersten Band (Die unabhängig von einander gelesen werden können) habe ich mich komplett in Annie Darlings Schreibstil vertiefen können, ihrer Liebe zur Literatur und zu Liebesgeschichten mit Happy Ends. Leicht, Humorvoll aber nicht Oberflächlich. Ich hoffe, dass ich bald wieder nach Bloomsburry ins Happy Ends zurück kehren kann.

Und sollte ich je eine Tasche mit dem Aufdruck "Was würde Elizabeth Bennet tun?"finden, werde ich sie definitiv kaufen und an Posy , Varity und das Happy Ends Team denken.

Sommer in Bloomsbury

Von: Leseratte Austria Datum: 07. Juli 2018

Verity Love arbeitet als Verkäuferin in einer Buchhandlung. Darüber wohnt sie mit ihrer Arbeitskollegin/Freundin Nina in einer Wohnung zusammen. Da Verity Single ist, versuchen Nina und Posy sie ständig mit irgendwelchen Typen zu verkuppeln. Kurzerhand erfindet Verity einen Scheinfreund - Peter Hardy - damit ihre Freundinnen sie in Ruhe lassen. Als sie in ein Restaurant alleine essen wollte, sagte sie als Ausrede zur ihren Freundinnen sie hätte ein Date. Posy und Nina waren ihr heimlich nachgeschlichen und sahen Verity im Restaurant. Verity bemerkte, dass sie von ihren Freundinnen beobachtet wurde und setzte sich schnell zu einem Fremden an den Tisch. Verity bat heimlich rasch den Fremden, er solle mitspielen. Ihre Freundinnen kamen ins Restaurant und gingen zu ihnen an den Tisch. Nun musste Verity den Mann vorstellen. „Hi, ich bin Johnny“, stellte er sich selber vor. Nina fragte verwirrt: „Du bist nicht Peter Hardy, hat Verity etwa zwei Freunde?“ Darauf spielte Johnny mit: ob es noch einen anderen Freund gab, da sie ja erst kurz zusammen waren! Sie sprachen noch kurz miteinander und anschließend gingen Posy und Nina nach Hause. Verity bedanke sich bei Johnny und erzählte ihm ihre Geschichte. Johnny ging es genauso: seine Freunde wollten ihn auch ständig verkuppeln. Johnny schlug ihr einen Deal vor: sie könnten beide so tun als wären sie zusammen und hätten Ruhe vor ihren Freunden. Den ganzen Sommer lang besuchten sie gemeinsam: Hochzeiten, Partys usw., aber nur als Scheinpaar! Eigentlich liebt Johnny Marissa, die aber bereits mit seinem besten Freund Harry verheiratet war. Marissa empfand auch etwas für Johnny.
Wann kapiert endlich Johnny, das Marissa ihre Liebe zu ihm nur spielt? Verliebt sich etwa Verity in Johnny …?
Meine Meinung: Die Gefühle werden sehr gut beschrieben. Mir gefällt es sehr gut, dass die Geschichte ein Happy End hat und jeder mit dem richtigen zusammen kommt! Das Cover finde ich sehr hübsch.

Ein kleiner Urlaub in Bloomsbury

Von: hope23506 Datum: 06. Juli 2018

In diesem Teil lernen wir die Geschichte von Verity kennen. Sie arbeitet in einer kleinen Buchhandlung, in der sie sich aber am liebsten ins Büro zurückzieht, denn den Umgang mit Menschen versucht sie, zu vermeiden. Sie ist sehr introvertiert und liebt die Ruhe. Da passt es allerdings gar nicht, dass ihre Freunde versuchen, sie zu verkuppeln. Aus der Not heraus erfindet sie einen Freund und eine Beziehung. Ihre Schwester ist eingeweiht und beide basteln den idealen Mann und eine blühende Beziehung. Eine Zeit lang geht dies auch gut, aber eines Tagen, in einer sehr heiklen Situation, bittet sie einen ihr völlig fremden Mann sich als ihr Freund Peter auszugeben. Und genau da beginnt das Chaos und Verity muss sich entscheiden und ihr Leben überdenken.

Dies ist der zweite Teil der Reihe um den kleinen Laden in Bloomsbury von Annie Darling. Auch ohne den ersten Teil gelesen zu haben, findet man sich hier gut zurecht und kann das Buch geniessen. Wobei ich doch empfehlen würde, erst den ersten Teil zu lesen, um gar nichts zu verpassen. Und auch hier haben wir wieder diesen bildhaften, flüssigen und sehr angenehmen Schreibstil, der die Geschichte zu etwas besonderen macht. Annie Darling schafft es , dass man sich als Leser fallenlassen kann und sich in der Geschichte wiederfindet. Die Charaktere sind wunderbar ausgearbeitet und authentisch und nicht zu klischeehaft dargestellt. Es ist einfach ein großes Vergnügen, der Geschichte zu folgen. Es kommt zu vielen amüsanten Situationen, die aber auch nicht übertrieben sind. Ich konnte mich gut in Verity hineinversetzten und verstand sie gut.Gerade bei den Situationen mit ihrer Familie konnte ich oft schmunzeln. Auch die ganze Entwicklung von ihr wurde gut ausgebaut und authentisch dargestellt.

Ein locker leichter Liebesroman für ein paar schöne Stunden.

Einfach wundervoll ��

Von: Lotti's Bücherwelt Datum: 04. Juli 2018

>>Deshalb sind wir bloß Freunde. Ich könnte niemals mit einem Mann zusammen sein, der Stolz und Vorurteil nicht mag.<<

Verity Love ist überzeugter Single. Sie liebt ihr Leben mit ihrer eigentümlichen Katze in der kleinen Dachwohnung, die direkt über der Buchhandlung liegt, in der sie arbeitet und die nur Bücher mit Happy End verkauft. Auch wenn Liebe in ihrem Leben keine Rolle spielt, ist sie eine leidenschaftliche Verfechterin der Liebe. 'Stolz und Vorurteil' kennt sie auswendig. Doch ihr Umfeld versteht einfach nicht, dass sie glücklich ist und versucht, sie andauernd zu verkuppeln. Dabei sind fremde Menschen so gar nicht ihr Ding. Verity ist nicht schüchtern, sie ist introvertiert. Sie mag keine Lautstärke und körperliche Zuneigungsbekundungen. Sie braucht ihren einfach ihren Rückzugsraum. Darum erfindet sie kurzerhand ihren umwerfenden neuen Freund, den Ozeanologen Peter Hardy. Doch dann muss sie in einer prekären Situation innerhalb weniger Sekunden einen Fremden dazu überreden, sich als Peter auszugeben. Und plötzlich ist ihr Leben das reinste Chaos. . .

„Sommer In Bloomsbury“ ist der zweite Band einer Reihe von Annie Darling. Ich habe erst während des Lesens bemerkt, dass es einen ersten Band dazu gibt, aber ich konnte dieses Buch problemlos eigenständig lesen. Und ich finde es einfach wundervoll ���� Der Schreibstil und die bildhafte Erzählweise sind toll, auch die Charaktere sind super gelungen.
Aus der Situation heraus - und weil ein realer falscher Freund viel besser ist als ein imaginärer - beschließen Verity und Johnny, einen Sommer lang eine Scheinbeziehung einzugehen, denn auch Johnny nerven die ständigen Verkuppelungsversuche. Er ist seit siebzehn Jahren in seine Jugendliebe verliebt, die allerdings seit 10 Jahren mit seinem besten Freund verheiratet ist. Er klammert sich an die Wahnvorstellung der einen, ganz besonderen großen Liebe im Leben, während Verity sicher ist, dass es unterschiedliche, aber nicht weniger bedeutende Formen der Liebe gibt. Schließlich hat sie genug Liebesromane gelesen, um es besser zu wissen.
Sie zweifelt zunächst, ob ihre Freunde ihnen das Schauspiel abnehmen, denn Johnny und sie sind wie Tag und Nacht, wie Wasser und Öl, wie Himmel und Hölle. Doch als er erstmal ihre Freunde und ihre Familie und sie seine kennenlernt, sind alle vollauf begeistert. Und dann trifft 'das glückliche Paar' auf Marissa, Johnnys große Liebe. . .

Fazit: Die Frage ist nicht: Was würde Elizabeth Bennet tun? Die Frage ist: Was würde Verity Love tun?! ��

Leichter, humoriger Liebesroman, mit zahlreichen Reminiszenzen an „Stolz und Vorurteil“, gewürzt. Schöne, romantische Lektüre, nicht nur für den Sommer…

Von: Happy-End-Buecher.de-Nicole Datum: 02. Juli 2018

Die Pfarrerstochter, Verity Love, trägt nicht nur einen romantischen Namen, sie bevorzugt dazu romantische Lektüre. Ihr Lieblingsroman ist „Stolz und Vorurteil“ und insgeheim vergleicht sie sich gerne mit Elizabeth Bennet, denn auch Verity ist mit einer großen Familie gesegnet, die vergnügt schnatternd, allerdings ohne Unterlass, auf Familienfeiern, Veritys Nerven strapaziert.

Verity ist, zu ihrem Bedauern, völlig anders gestrickt. Sie ist introvertiert und froh darüber, wenn sie sich Momente in ihrem Alltag freischaufeln kann, in denen sie vollkommen allein ist. Ausgenommen davon, ist davon natürlich ihr verfressender Kater „Strumpet“, der zu gerne aus ihrer Wohnung ausbüxt, um sich in der Nachbarschaft nach Leckereien umzusehen.
Zusammen mit ihren Freundinnen, arbeitet sie in einem gut gehenden Buchladen, in dem es vorzugsweise Liebesromane zu kaufen gibt.
Um Verkupplungsversuchen aus dem Wege zu gehen, denn Veritys Freundinnen schrecken vor Nichts zurück um sie an den richtigen Mann zu bringen, erfindet Verity kurzerhand den stets abwesenden Workaholic und Meeresbiologen Peter Hardy, mit dem sie angeblich zusammen ist.

Eines Tages droht ihre Finte aufzufallen, denn ihre Freundinnen sind ihr heimlich zu einem Restaurant gefolgt, weil sie Peter unbedingt kennenlernen wollen.
Geistesgegenwärtig setzt sich Verity zu einem wildfremden Mann an den Tisch und bittet ihn darum, für eine Weile mitzuspielen.
Johnny True, ist nicht nur außerordentlich amüsiert, sondern dazu ein ziemlich attraktives Exemplar der männlichen Gattung, was Verity nebenher feststellen muss.
Eigentlich sollten sich Johnnys und Veritys Wege, nach der Scharade trennen, doch dann schlägt Johnny, der überraschten jungen Frau, einen Deal vor. Bei allen, in Zukunft anstehenden Festen, will er ihren Partner spielen wenn Verity das im Gegenzug auch bei ihm macht. Allerdings schließt Johnny Liebe gleich im Vorfeld aus, da er unglücklich verliebt in seine Exfreundin ist, die allerdings seit zehn Jahren mit seinem besten Freund Harry verheiratet ist.
Verity, die nach einer unglücklichen Beziehung glaubt, nicht fähig zu sein, für Nähe und Liebe, stimmt dem Deal zu. Ahnt jedoch da noch nicht, dass Johnny ihr im Laufe der Zeit, viel mehr unter die Haut gehen wird, als ihr lieb ist…

Vor ca. einem Jahr, las ich den Vorgängerroman „Der kleine Laden der einsamen Herzen“, den ich bei einer Verlosung gewonnen hatte und der nun, vor einem Monat, nochmals unter einem neuen Titel und mit völlig anderem Layout herausgegeben wurde. (Der kleine Laden in Bloomsbury) Dies erwähne ich lediglich, für alle Leser als Info, damit sie den Vorgängerband nicht womöglich doppelt kaufen. Ehrlich gesagt, finde ich den neuen Titel stimmiger, obwohl mir die frühere Covergestaltung genauso gut gefallen hatte.

Mich hatte die Geschichte über Freundinnen, die zusammen einen Buchladen für romantische Lektüre betreiben, fasziniert, denn das ist doch eine wunderbare Vorstellung für eine Leseratte, oder? ;-)

Zugegeben, im ersten Teil, hatte der Romanheld Sebastian, schon arg meine Lesernerven strapaziert, doch obwohl auch Johnny durchaus einige Macken mit sich herumträgt und sehr lange auf der Leitung steht, hat mich „Sommer in Bloomsbury“, sehr gefangen nehmen können, da die Liebesgeschichte zwischen Verity und Johnny an sich so toll geschrieben ist. Gewürzt sind die Dialoge des Heldenpaars, mit der nötigen Prise Humor und überhaupt hat man beim Lesen das Gefühl, als befände man sich inmitten einer Hollywoodkomödie a la „Notting Hill“.
Was mir als „Stolz und Vorurteil“ Fan, natürlich besonders gefallen hat, waren die zahlreichen Reminiszenzen, an besagtes Werk von Jane Austen, die Annie Darling zwischenzeitlich miteinfließen lässt. Und vor jedem neuen Kapitel, findet der Leser, berühmte Zitate aus „Stolz und Vorurteil“, vor.

Mag der Roman auch über weite Strecken hinweg, locker, leicht und beschwingt wirken, ändert sich die Atmosphäre dann doch etwas hundert Seiten vor dem Ende- es wird ernster. Verity begreift dann nämlich endlich, was sie wirklich vom Leben erwartet, genauso wie auch Johnny, selbst wenn er dafür länger benötigt; Mann halt! ;-)
Ich mochte „Sommer in Bloomsbury“ noch ein Tickchen mehr, als den Vorgängerband, so dass ich dafür gerne 5 von 5 Punkten vergebe.

Netter unterhaltsamer Liebesroman

Von: Conny G. Datum: 28. Juni 2018

„Sommer in Bloomsbury“ ist der zweite Teil der Bloomsbury-Reihe rund um den kleinen Buchladen „HappyEnds“, in dem nur Liebesromane mit Happy End verkauft werden.
In diesem Teil steht Verity Love im Mittelpunkt, die im Buchladen arbeitet, sich allerdings mehr mit der Büroarbeit beschäftigt, statt sich im Laden um Kunden zu kümmern.
Denn Verity hat ein Problem. Sie ist nicht gerne mit fremden Menschen zusammen und mag nicht im Mittelpunkt stehen.
Ihre Freundinnen versuchen dennoch andauernd, sie mit einem tollen Mann zu verkuppeln. Deshalb hat sie ihren „Scheinfreund“ Peter erfunden.
Als sie eines Abends zum Essen geht, schleichen ihre Freundinnen ihr nach, weil sie Peter unbedingt sehen wollen. Verity ist gezwungen, einen fremden Gast, der auch alleine im Restaurant sitzt, als Peter auszugeben. So lernt sie Johnny kennen, der genau wie sie, ständig verkuppelt werden soll, aber ebenfalls keine Beziehung sucht, denn er ist unsterblich in eine verheiratete Frau verliebt.
Und so beschließen die beiden, sich als Paar auszugeben, damit die Kuppelversuche ein Ende finden. Eine chaotische Geschichte nimmt ihren Lauf…

Die ganze Geschichte erzählt nun von unzähligen Familientreffen, diversen Feiern und Hochzeiten, jeweils im Umfeld von Verity oder Johnny. Die beiden nehmen diese Einladungen immer gemeinsam wahr und beteuern stets, wenn auch etwas halbherzig, sie seien nur gute Freunde. Dennoch vermutet jeder, dass sie ein Liebespaar sind, auch Marissa, Johnnys große Liebe. Diese reagiert darauf etwas merkwürdig, man könnte meinen sie sei eifersüchtig, obwohl sie ständig ihre Liebe zu ihrem Ehemann beteuert.
Wie das Ganze am Ende ausgehen würde, war ziemlich vorhersehbar. Aber der Weg dorthin war ziemlich steinig.
Für meinen Geschmack hat sich das ein bisschen zu lange hingezogen und irgendwann war ich von Verity und Johnny ein bisschen genervt. Johnnys ewige Telefonate und SMS mit Marissa und Veritys Abneigung gegen körperliche Nähe wie Umarmungen und das häufige Bedürfnis, allein sein zu wollen, waren insgesamt doch ein bisschen zu überzogen.
Dennoch kommt es häufig auch zu amüsanten Situationen und Dialogen und im Verlauf der Geschichte sind die Veränderungen, die die beiden durchmachen und erleben, deutlich spürbar.
Besonders Veritys Entwicklung hat mir dabei gefallen, denn sie lernt, sich auf andere einzulassen und auch zu vertrauen. Sie erkennt noch eher als Johnny, wie sie ihre Probleme lösen kann.

Gut gefallen haben mir die Bezüge zu dieser tollen kleinen Buchhandlung, die mit so viel Liebe geführt wird, und zu den Büchern allgemein. In diesem Teil gibt es viele Zitate aus „Stolz und Vorurteil“ von Jane Austen, was Veritys erklärtes Lieblingsbuch ist.
Natürlich gibt es auch ein Wiedersehen mit Posy und Sebastian, die im ersten Teil ihr Glück fanden und Nina, die ebenfalls in der Buchhandlung arbeitet und zu Veritys Freundinnen gehört.

Der lockere und flüssige Schreibstil und die leicht chaotische Geschichte machen diesen Liebesroman zu einer unterhaltsamen Lektüre für zwischendurch, bei der mir allerdings etwas die Romantik und der besondere „Kick“ gefehlt haben!


Fazit: 3 von 5 Sternen

Wunderbarer Lesestoff

Von: Frau Pratolina Datum: 26. Juni 2018

Wer für den Sommer noch Lesestoff sucht, dem lege ich dieses Buch ans Herz. Es ist eine wunderbar geschriebene Geschichte über Liebe und Freundschaft. Die Schrulligkeit von Verity ist so wunderbar beschrieben, dass man sie sofort mag und in dem Buchladen, der ausschließlich Liebesromane verkauft, möchte man sofort stöbern.

Die Geschichte ist ausschließlich aus der Sicht von Verity geschrieben. Jedes Kapitel beginnt mit einem Zitat aus "Stolz und Vorurteil", dem Lieblingsbuch von Verity. Sie ist diesem Buch so sehr verbunden, dass sie sich in schwierigen Situationen immer fragt, was denn Elizabeth Bennet nun wohl tun würde? Man freut sich als Leser über die Entwicklung, die sie im Laufe des Buches durchmacht, sie wird dadurch nur sympathischer.

Die Aufmachung des Buches ist sehr schön. Das mattierte Cover mit dem Bild, dass den Laden auf der einen Seite und die weitläufige Parklandschaft, die an "Stolz und Vorurteil" erinnern läßt, auf der anderen Seite zeigt, passt wunderbar.

Ein schönes Buch für den Sommer.

H :-) ppy End ...

Von: Diane Jordan Datum: 24. Juni 2018

Ich habe mich schon sehr auf die Fortsetzung dieses Romans gefreut. Die Rede ist vom Sommer in Bloomsbury von Annie Darling. Die Geschichte ist witzig, locker und sommerlich leicht. Das Cover ansprechend und fein gestaltet. Ich sitze gemütlich auf dem Sofa und lese Seite um Seite. Der Ort Bloomsbury ist mir schon aus Teil 1 „Der kleine Laden in ...“ vertraut und ans Herz gewachsen. Die Protagonistin Verity Love und ihr ausgedachter Freund hingegen sind neu und überraschen mich. Grins, eine ausgedachte Beziehung kann sicher praktisch sein, wenn man von der Tatsache ablenken möchte, dass man Single ist. Aber sie birgt sicher auch Risiken, wie es im Buch urkomisch beschrieben wird. Trotzdem ist es bestimmt nicht einfach, alle so hinters Licht zu führen. Und sich merken, was man über seinen „imaginären“ Freund alles so erzählt muss man dann ja auch noch. Sonst fliegt man sicherlich schnell auf. Der Autorin gelingt es jedenfalls schnell, mich auch für diesen Taschenbuch - Roman einzunehmen. Und so lache ich beim Lesen ein paar Mal laut auf. Freue mich spitzbübisch und träume mich in die Buchhandlung. Am liebsten würde ich mich dort mal eine Nacht einsperren lassen um unbemerkt und ohne Druck in den ganzen Schätzen stöbern zu können. Aber solche Ideen haben Buch-Liebhaber wohl öfter und so widme ich mich wieder der „Realität“ und
genieße die nette Umgebung in London und in Bloomsbury. Der Plot ist so romantisch. Ich komme voll auf meine Kosten und genieße die liebenswerte, süße Lektüre. Was wäre wenn... Ich bin jedenfalls begeistert und warte nun sehnsüchtig auf eine weitere Fortsetzung, denn ich möchte noch einige Dinge geklärt haben und mal ganz ehrlich, ein Happy End finden wir doch alle irgendwie wundervoll! Oder? Lasst euch verzaubern und berichtet mal. Bei mir jedenfalls hat es geklappt. Lest bitte selber...
































Absolut gelungen

Von: U. Pflanz Datum: 21. Juni 2018

Es handelt sich hier um den zweiten Band der Bloomsbury Reihe. Und ich muss sagen, es ist genauso toll wie das erste.
Das Buch ist quasi an meiner Hand festgewachsen bis ich durch war. Ich konnte sehr schnell eintauchen und die Geschichte mit Veritys, Johnny und ihrem Abkommen genießen.
Die Charaktere sind sehr liebevoll und irgendwie total irre. Es gibt auch wieder genug zu lachen und der normale tägliche Wahnsinn.
Der Schreibstil ist einfach, locker und flüssig. Ideal zum zwischendurch lesen oder für den Urlaub.
Das Cover ist wieder sehr gelungenen lädt zum Lesen ein.
Auf jeden Fall kann ich euch beide Bände wärmstens empfehlen und hoffe dass noch ein dritter Teil nachkommt.
Sehr gerne vergebe ich 5 von 5⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Lockerleichte Liebesgeschichte

Von: Jashrin Datum: 17. Juni 2018

Verity liebt ihre Arbeit in der kleinen Buchhandlung „Happy Ends“. Am liebsten bliebe sie allerdings in ihrem Büro und hätte gar keinen Kundenkontakt. So bleibt ihr nur, ihn auf das absolut Nötigste zu beschränken – ganz so, wie sie es auch mit anderen sozialen Kontakten macht. Um den Kuppelversuchen ihrer Kollegen und ihrer Familie zu entgehen, die meinen, sie könne doch nicht immer allein bleiben, erfindet sie kurzerhand einen Freund namens Peter Hardy. Alle freuen sich für sie und seine ständige Abwesenheit lässt sich ja leicht mit seinem Job als Ozeanograf erklären.

Dummerweise sind ihre Kollegen mehr als neugierig auf diesen mysteriösen Freund und so verfolgen sie Verity, als sie vermeintlich zu einem Date unterwegs ist. Zum Glück bekommt sie Hilfe von Johnny. Da dieser ebenfalls gut eine Alibi-Freundin brauchen könnte, scheint die Lösung auf der Hand zu liegen…

Ich habe mich riesig gefreut, als ich endlich den zweiten Teil der Reihe rings um die Buchhandlung „Happy Ends“ entdeckt habe. Letztes Jahr habe ich den ersten Teil, „Der kleine Laden der einsamen Herzen“ (neu aufgelegt unter dem Titel „Der kleine Laden in Bloomsbury“,) regelrecht verschlungen und begeistert die Geschichte von Posy verfolgt, der Besitzerin der Buchhandlung. Der Auftakt zu „Sommer in Bloomsbury“ beginnt ebenfalls vielversprechend mit einem Zitat aus „Stolz und Vorurteil“, Veritys Lieblingsbuch. Überhaupt ist der ganze Roman mit Zitaten und Anspielungen aus Jane Austens Werkgespickt, was mir als Fan sehr gefallen hat.

Doch trotz des vielversprechenden Beginns kommt dieser Band für mich nicht an den Charme des ersten Teils heran. Johnnys ewiges Drama, warum er keine feste Beziehung eingehen kann, hat mich zunehmend genervt und ein wenig fehlten mir die amüsanten Wortgefechte, die ich im ersten Teil so geliebt habe. In diesem Band wurde es für mich schnell kitschig, ein bisschen weniger hätte mir an der ein oder anderen Stelle besser gefallen. Auch das Ende ging mir dann ein bisschen zu schnell und zu glatt.

Auch wenn sich das jetzt alles nicht allzu positiv anhört, hat es mir dennoch Spaß gemacht wieder über die kleine Buchhandlung und die ihren liebenswerten Mitarbeiter zu lesen. Ebenso wie Posy im ersten Teil, macht auch Verity im Laufe des Buches eine Wandlung durch. Sie wird offener, ohne eine komplette Kehrtwendung zu machen. Das hat mir wirklich gut gefallen.

Anne Darlings Schreibstil ist lockerleicht und lässt einen durch die Seiten fliegen. Unterm Strich bleibt für mich eine schöne, romantische Liebesgeschichte in einem großartigen Setting (zu gerne würde ich mal in „Happy Ends“ stöbern), die mir ein paar wunderbar entspannte Lesestunden beschert hat. Ich freue mich schon auf den nächsten Teil, der zu Beginn des Jahres im englischen Original erschienen ist.

Nette Geschichte hat mich aber nicht überzeugt

Von: Lesefieber-Buchpost Datum: 16. Juni 2018

Meine Zusammenfassung:
Verity arbeitet in einer Buchhandlung die Happy Ends heißt und ausschließlich Liebesromane verkauft. Sie ist glücklicher Single und hat eine fette Katze mit der sie ihre Feierabende genießt. Verity ist sehr introvertiert und mag am liebsten ihre Ruhe. Weil ihre Freunde sie ständig mit seltsamen Männern verkuppeln wollten hat sie Peter ihren Freund erfunden.

Doch als die ganze Sache aufzufliegen droht, hilft ihr ein Fremder mit dem Namen Johnny aus der Patsche. Johnny findet die Idee mit der Scheinfreundschaft sehr gut, denn auch er ist Single und hat Freunde die ihn verkuppeln wollen. Da beide in der gleichen Lage sind schließen sich zusammen. Doch das macht Veritys Leben nicht gerade leichter.

Meine Bewertung:
Das Buch war ganz nett zu lesen, aber das war es auch. Manche Charaktere haben mich wirklich aufgeregt und dabei haben sie die Story erst ins Rollen gebracht.

Aber was bilden sich manche Freunde ein sich in das Liebesleben ihrer Freunde einzumischen. Es geht doch gar keinen etwas an, ob Verity jemanden liebt oder nicht. Sie ist sogar so unter Druck, dass sie jemanden erfinden muss um ihre Freunde ruhig zu stellen. Ich finde das sehr traurig. Echte Freunde machen das nicht. Also meine Freundin würde mir es echt übel nehmen.

Dann wird ständig "Stolz und Vorurteil" zitiert und sogar einiges verraten wie es ausgeht. Ich wollte das noch lesen!!! Jetzt bin ich zwar noch neugieriger auf das Buch, aber es geht gar nicht, dass da mehr vom Inhalt verraten wird. Das ist nicht gut umgesetzt. Außerdem hat man ein Problem, wenn man die Charaktere aus dem Buch " Stolz und Vorurteil" nicht kennt, weil oft auf die Eigenschaften von Elizabeth Bennet und Fitzwilliam Darcy eingegangen wird.

Auch Johnnys Charakter ist schrecklich und ich werde mit ihm einfach nicht warm. Das ganze hin und her mit Marissa ist kindisch. Harry ist sein bester Freund und er macht seiner Frau ständig Avancen, weil er noch hofft. Das Harry sich das so gefallen lässt, ist absolut unrealistisch. Über einiges könnte ich mich immer noch aufregen, aber immerhin sorgt das Buch bei mir für Gesprächsstoff.

Ich finde es wirklich schade, aber mich hat das Buch einfach nicht glücklich gemacht. Auch das Ende war für mich seltsam, ich hätte mir da was anderes gewünscht. Alles in allem nette Idee, aber an der Umsetzung hat es gemangelt und war nicht durchdacht.

Ist wirklich nicht einfach gewesen.

Von: Samy Datum: 11. Juni 2018

Als erste möchte ich euch direkt sagen das ich den ersten Titel gelesen habe, dieser wurde aber nochmal neu aufgelegt und mit einem anderen Titel neu Verkauft. >Der kleine Laden der einsamen Herzen< ist der erste Titel und in der Neuauflage heißt er nun >Der kleine Laden in Bloomsbury< – ein und das selbe Buch. Darauf wollte ich hinweisen.
Nun aber zu meiner Rezension nun zu diesem Teil. Ich kann euch direkt eins sagen, man kann beide Bücher unabhängig voneinander Lesen. Für mich wichtig gewesen da ich ja nicht wusste das dieser Teil eine Fortsetzung war, bis ich meine Rezension geschrieben habe. Doch beim Lesen selber habe ich davon auch nichts gemerkt. Kleiner Pluspunkt dafür. Doch leider hat mich etwas hier gestört was ich beim anderen Buch besser fand. Ich konnte nicht mehr so gut in die Geschichte abtauchen wie schon beim anderen Buch. Es hat mich nicht mehr so wunderbar zum Lachen gebracht und hatte leider nicht so viel Pepp. Sehr schade. Leider gibt es aber noch etwas. Die Charaktere sind nicht so schön ausgearbeitet wie schon im ersten Buch. Sätze wirkten leicht abgehackt und die Geschichte ein bisschen einfach runtergeschrieben. Wenn man keinen Tiefgang erwartet dann ist die Geschichte ok aber ich habe gerne bei längeren Bücher eine Geschichte mit Tiefgang, Emotionen und Gefühlen. Über die Idee der Geschichte kann ich nicht klagen die hat mir gefallen.

Was würde Elizabeth Bennet (jetzt) tun?

Von: hasirasi2 Datum: 11. Juni 2018

... ist die Frage, die sich Verity Love immer dann stellt, wenn sie wegen ihrem Scheinfreund Johnny nicht weiter weiß. Dabei hatte alles so einfach geklungen. Verity und Johnny sind ungebunden und glücklich damit, aber ihre Freunde wollen sie ständig verkuppeln. Also spielen sie für einen Sommer ein Paar und begleiten sich gegenseitig auf Geburtstage, Hochzeiten und was sonst noch so ansteht. Leider hat Verity nicht bedacht, dass sie Johnny entgegen aller Behauptungen doch irgendwann attraktiv finden könnte und Johnny unsterblich in eine verheiratete Frau verliebt ist. Das „Drama“ ist also vorprogrammiert.

„Sommer in Bloomsbury“ schließt fast nahtlos an den Vorgängerroman „Der kleine Laden der einsamen Herzen“ (jetzt neu erschienen als „Der kleine Laden in Bloomsbury) an, und genau das ist m.E. ein kleines Problem. Annie Darling bezieht sich leider auf so viele Details und Personen aus dem ersten Buch, dass man dieses fast zwingend gelesen haben muss, um alles zu verstehen. Zudem ist es von Vorteil, wenn man Jane Austen mag und „Stolz und Vorteil“ kennt –Veritys Lieblingsbuch, aus dem sie immer wieder zitiert.

Verity ist eine sehr introvertierte Persönlichkeit, die viel Ruhe und Zeit für sich braucht – sie findet andere Menschen einfach nur anstrengend. Einzig ihren schrägen Kater Strumpet erträgt sie immer. Ihre erste Beziehung ist daran zerbrochen, darum will sie (eigentlich) keine Beziehung mehr. Trotzdem findet sie immer mehr Gefallen an den Partys und Johnnys Freunden. Die meisten sind wirklich nett und freuen sich sehr, dass Johnny nach IHR (der Liebe seines Lebens) endlich eine neue Freundin gefunden hat. SIE (lange Zeit die große Unbekannte) bestimmt aber noch immer Johnnys Leben, das wird immer deutlicher.
Dabei Johnny ist ein gutaussehender erfolgreicher Architekt und könnte jede haben. Für Verity wäre er der perfekte Partner. Er versteht ihr Bedürfnis nach Ruhe und lässt ihre die Freiräume, die sie braucht ...

Wer eine kurzweilige, sommerlich leichte Komödie mit vielen amüsanten Szenen und Verwicklungen, etwas Drama und viel Liebe sucht, ist bei „Sommer in Bloomsbury“ genau richtig. Man kann es gemütlich an einem Tag im Garten oder am Strand wegschmökern.

Konnte mich leider nicht überzeugen

Von: My life with books Datum: 10. Juni 2018

Verity arbeitet in einer kleinen Buchhandlung in Bloomsburry. Ihre Freunde und Kollegen möchten sie ständig verkuppeln, doch eigentlich ist sie mit ihrem Single Leben zufrieden. Als sie durch Zufall den attraktiven Johnny bei ihrem Lieblingsitaliener kennenlernt, gibt sie diesen kurzerhand als ihren Freund aus. Der junge Mann hat ähnliche Probleme, wie sie und ist mit dem Arrangement einverstanden…

Zunächst einmal möchte ich sagen, dass der Klappentext des Buches irgendwie von der Geschichte abweicht. Hier ist die Rede von Peter Hardy, dem Ozeanographen, der keine wirklich wichtige Rolle in diesem Buch spielt. Das hat mich von Anfang an sehr gestört. Mit Verity konnte ich auch nicht so wirklich warm werden, die Tatsache, dass sie als erwachsene Frau einen Scheinfreund sucht, um ihre Freunde zu beruhigen, fand ich äußerst naiv und kindisch. Leider ging es mir mit Johnny ähnlich. Der junge Mann weint seiner großen Liebe hinterher und lässt sich deshalb auf dieses Arrangement ein. Durch dieses schwer nachvollziehbare Verhalten ließ sich die Story für mich äußerst unangenehm lesen. Wenn man sich jedoch auf diese Gegebenheiten einlassen kann, dann bietet sich einem ein leichter, unbeschwerter Sommerroman, eingebettet in eine schöne Kulisse.

Konnte mich leider nicht überzeugen

Von: My life with books Datum: 10. Juni 2018

Verity arbeitet in einer kleinen Buchhandlung in Bloomsburry. Ihre Freunde und Kollegen möchten sie ständig verkuppeln, doch eigentlich ist sie mit ihrem Single Leben zufrieden. Als sie durch Zufall den attraktiven Johnny bei ihrem Lieblingsitaliener kennenlernt, gibt sie diesen kurzerhand als ihren Freund aus. Der junge Mann hat ähnliche Probleme, wie sie und ist mit dem Arrangement einverstanden…

Zunächst einmal möchte ich sagen, dass der Klappentext des Buches irgendwie von der Geschichte abweicht. Hier ist die Rede von Peter Hardy, dem Ozeanographen, der keine wirklich wichtige Rolle in diesem Buch spielt. Das hat mich von Anfang an sehr gestört. Mit Verity konnte ich auch nicht so wirklich warm werden, die Tatsache, dass sie als erwachsene Frau einen Scheinfreund sucht, um ihre Freunde zu beruhigen, fand ich äußerst naiv und kindisch. Leider ging es mir mit Johnny ähnlich. Der junge Mann weint seiner großen Liebe hinterher und lässt sich deshalb auf dieses Arrangement ein. Durch dieses schwer nachvollziehbare Verhalten ließ sich die Story für mich äußerst unangenehm lesen. Wenn man sich jedoch auf diese Gegebenheiten einlassen kann, dann bietet sich einem ein leichter, unbeschwerter Sommerroman, eingebettet in eine schöne Kulisse.

erfrischende Geschichte

Von: Madame Buchfein Datum: 06. Juni 2018

☆✿☆ Rezension ☆✿☆
Bei diesem Schätzchen handelt es sich um einen zweiten Band – allerdings kann man diesen auch ohne Vorkenntnisse lesen. Doch so manch kleine Szenen werden mit Kenntnis des ersten Bandes (Der kleine Laden in Bloomsbury) einfach noch persönlicher und man freut sich über das Wiedersehen.

Schon die ersten Seiten sind einfach köstlich! Veritys Humor und ihre innere gnadenlose Ehrlichkeit! Und ich kann ihr sooo gut nachfühlen... Ich war schon fast schockiert WIE gut ich ihr nachfühle konnte. So sieht es in mir auch ganz oft aus – so stirbt man z.B. innerlich tausend Tode, obwohl man nach außen ganz cool wirkt oder die anderen das zumindest behaupten.
Das war absolut interessante Erfahrung diese Verbundenheit – auch, wenn ich dann doch nicht alle Entscheidungen verstehen konnte.

So verheddert sie sich etwas gleich zu Beginn in ihrem eigenen Lügenkonstrukt. Um Ruhe zu haben, hat sie vor einer Weile bei ihren Kolleginnen behauptet, sie hätte einen Freund. Und nun ja, eines Abends folgen diese ihr, in Erwartung ihren Freund endlich auch mal kennenzulernen... dabei versucht sie sich mithilfe eines Fremden zu retten, was nach hinten losgeht.
Das führt letztlich zu einem etwas eigenartigen bzw. ungewöhnlichen Arrangement.
Die Grundidee Idee finde ich sehr nett, auch wenn es auf einer Lüge basiert. Es ist irgendwie eigenartig. Aber was soll's, manchmal passieren wirklich eigenartige Dinge und wenn man das einfach so hinnimmt ist es wunderbar zu lesen.
Was mich aber in der Tat schon stört ist die Liebesgeschichte von Johnny die er aus alten Tagen mitbringt - da weiß ich noch immer nicht so ganz was ich davon halten soll, auch wenn mir bewusst ist, dass die Liebe manchmal komische Wege geht. Aber dafür musst ihr selbst lesen, denn an der Stelle verrate ich gar nicht mehr.

Eine perfekte Sommergeschichte, die sich bei einem Glas Wein bestimmt gleich noch besser lesen lässt. Ich habe das Buch wieder nicht aus der Hand legen können, da es mich einfach so gefangen genommen hat, wozu gewiss auch wieder der bezaubernde Schreibstil von Miss Darling beigetragen hat. Sie weiß einfach zu erzählen und einen zu fesseln.

☆✿☆ Fazit ☆✿☆
Äußerst amüsant und mit viel Ehrlichkeit und vor allem Gefühl zeigt sich uns Veritys Geschichte, welche mir sogar noch besser gefällt als Posys Geschichte im ersten Band.

☆✿☆ Vielen Dank an das Bloggerportal und den Penguin Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars. ☆✿☆

Eine süße Sommergeschichte zum verlieben

Von: Kia Datum: 01. Juni 2018

Als ich dieses Buch angefragt habe, war mir nicht bewusst, dass dies der zweite Teil einer Reihe ist. Aber das war auch gar nicht weiter schlimm, denn Darling schafft es so ineinander aufzubauen, dass es nicht wie eine stumpfe Wiedergabe gewirkt hatte, sondern in der Geschichte mit eintaucht und immer zwischendurch erwähnt wird.

Daher ist mir der Einstieg auch sehr leicht gefallen. Er war flüssig und interessant und mit Darlings Schreibstil konnte ich mich sofort anfreunden.

Verity Love war mir bereits von Beginn an sehr sympathisch. Allein ihren Namen fand ich wirklich einzigartig und ihr Spitznamen „Very“ war wirklich wundervoll. Auch ihre Art fand ich beeindruckend. Sie hatte eine wirklich liebevolle Art an sich, passend zu ihrem Namen.

Ihre beste Freundin Nina war leider nichts für mich. Natürlich war sie ebenso freundlich und liebevoll. Aber ihre Art an sich, war mir ein wenig zu verrückt.

Johnny dagegen fand ich passend. Er wirkt wirklich freundlich und besitzt durchaus Humor, am besten fand ich jedoch, dass es dasselbe Problem ist, was er durchmacht. Genau diese Tatsache ist es, die die Beiden miteinander verbindet.

Sehr gut fand ich den roten Faden, der sich langsam durch die Geschichte zieht und nichts überstürzt.

Die Gefühle wurden ebenso langsam aufgebaut, und sind von kleinen Geschehnissen geprägt. Dieses hat das Buch für mich unglaublich sympathisch gemacht.

Passend zu dem Motto des Buchladens „Happy Ends“, hat auch dieses Buch ein Happy End, was mir ein Lächeln auf die Lippen gezaubert hatte.

Die Beiden Protagonisten Johnny und Verity sind mir beim Lesen immer mehr ans Herz gewachsen, weil sie einfach diese tiefere Verbindung haben und ihre Liebesgeschichte eine ist, die ich so noch nicht gelesen habe.


Eine süße Sommergeschichte für zwischendurch und absolut empfehlenswert für alle die eine niedliche Sommergeschichte für zwischendurch suchen.

Sommerlektüre

Von: diebecca Datum: 29. Mai 2018

In dem Buch Sommer in Bloomsbury von Annie Darling geht es um Verity Love, die als glücklicher Single in ihrer Dachwohnung mit ihrer verfressenen Katze wohnt und in einer kleinen Buchhandlung arbeitet, die nur Liebesromane mit Happy End verkaufen. Sie hat die ständigen Verkupplungsversuche ihrer Kolleginnen satt. Verity mag fremde Menschen überhaupt nicht und beschäftigt sich viel lieber im Hinterzimmer, statt mit Kunden zu reden. Sie erfindet kurzerhand einen Schein-Freund, doch als sie einen gutaussehenden Fremden als Peter ausgeben muss, wir es plötzlich kompliziert.


Beim Titel habe ich ich mich gefragt, was wohl in dem Sommer alles passieren mag? Das Cover ist wunderschön, sowohl die Farben als auch das Motiv.

Der Schreibstil ist flüssig, man findet schnell in die Geschichte.

Es geht um den Job in der Buchhandlung und natürlich um Bücher. Wenn man "Stolz und Vorurteil" liebt, wird man auch dieses Buch lieben, es ist nämlich das Lieblingsbuch von Verity.

Verity ist eine verschlossene Person, die mit anderen Menschen nicht so schnell in Kontakt kommt. Es fällt ihr schwer, sich mit anderen Menschen zu unterhalten.

Freundschaft und Beziehungen sowie die Familie werden thematisiert. Und natürlich die Liebe spielt eine sehr wichtige Rolle.

Es gibt noch einen ersten Teil, was ich erst am Ende erfahren habe. Während des Lesens habe ich ihn nicht vermisst, aber im Nachhinein habe ich mir gedacht, könnte man ihn vielleicht doch noch lesen. 

Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt. Eine tolle Sommerlektüre.

Freundschaft statt Liebe

Von: Marie's Salon du Livre Datum: 28. Mai 2018

Verity Love arbeitet bei Happy Ends, einem wundervollen Buchladen in dem nur Liebesromane verkauft werden. Sie kümmert sich hauptsächlich um die Verwaltung und nur ganz selten um Kunden.

Sie werkelt lieber im Hintergrund. Sie ist überzeugter Single, aber ihre Schwestern und Freunde nerven sie ständig und versuchen sie zu verkuppeln. Deshalb hat sie Peter Hardy, den Ozeanografen erfunden. Durch seinen Beruf ist er häufig auf den Weltmeeren und kann sie deshalb nicht zu all den wichtigen Ereignissen, wie Hochzeiten, Geburtstagen oder Hauseinweihungen begleiten.

Doch durch einen blöden Zufall wird Peter seines Amtes enthoben und Johnny tritt an seine Stelle. Er und Verity schließen einen Pakt und werden so zu „Schein“-Freunden. Gemeinsam besuchen sie all die Partys und Feierlichkeiten. Sie soll reine Freundschaft verbinden, verlieben somit ausgeschlossen.

Wie hat es mir gefallen?

Dies ist der zweite Teil der Bloomsbury Reihe, die letztes Jahr mit dem Titel „Der kleine Laden der einsamen Herzen“ begonnen hat. Nun wurde der 1. Band unter dem Namen „Der kleine Laden in Bloomsbury“ nochmals aufgelegt. Da ich ein kleiner Büchernerd bin, werde ich mir die neue Ausgabe noch bei meinem Buchdealer holen, damit die Bücher richtig zueinander passen.

Dazu möchte ich noch sagen, dass man „Sommer in Bloomsbury“ komplett unabhängig lesen kann. Es mindert das Lesevergnügen überhaupt nicht. Aber ich als Verfechter des Reihenfolge-Lesens …. Naja, ihr wisst was ich meine!!

Im Mittelpunkt steht dieses Mal Verity, die im Hintergrund arbeitet und die Buchhandlung am Laufen hält. Sie liebt ihren Arbeitsplatz, die Bücher und ihr kleines mietfreies Appartement über dem Laden. Sie ist mit 4 Schwestern aufgewachsen, die ständig geplappert haben. Verity geniest deshalb die Stille. Sie bezeichnet sich selbst als „einsame Insel“, die nur eine bestimmte Anzahl an Worten pro Tag zur Verfügung hat. Hat sie diese verbraucht, muss sie ihre Akkus wieder aufladen, um normal zu funktionieren. Sie mag es lieber leise und unaufdringlich.

Ihr Single-Dasein scheint für ihre Umwelt ein größeres Problem zu sein, als für sie selbst. Deshalb erfindet sie kurzer Hand ihren Freund Peter Hardy, um angenehmen und unangebrachten Fragen zu entgehen.

Als sie jedoch durch einen dummen Zufall Peter Hardy „ziehen“ lassen muss, lernt sie Johnny kennen. Schnell erkennen die beiden, dass sie ein gemeinsames Problem haben: Hochzeiten und andere Partys ohne Begleitung. Was liegt da näher, als sich als „Schein-Freunde“ zu präsentieren. Johnny hat seine eigenen Gründe, warum er solche eine ungewöhnliche Beziehung führen will und Verity möchte nur die Partysaison überstehen. So lernen sie nicht nur einander gut kennen, sondern auch die jeweiligen Freundeskreise.

Anfangs zweifelt Verity daran, ob sich Johnny, der eine sehr exklusive Erziehung bzw. Ausbildung genossen hat, bei ihren Freunden wohlfühlen würde, aber es zeigt sich, dass er sich problemlos einfügt und auch Verity findet Gefallen an seinen Freunden und Bekannten.

Wie bereits bei „Der kleine Laden in Bloomsbury“ bin ich auch hier richtig begeistert. Letztes Jahr las ich das Buch während meines Urlaubs in der Toskana. Dieses Jahr war Teil 2 in meinem Urlaub mit dabei. Die Geschichte verzauberte mich von der ersten Seite an. Es ist eine locker, flockige Story, die ohne große Dramen auskommt, aber liebenswerte Figuren vereint, die alle ein wenig verrückt sind.
Natürlich gibt es Pluspunkte für den Buchladen „Happy Ends“. Ein bezaubernder Ort, der jedes Herz eines Bücherwurms höher schlagen lässt.

Ich habe mich auch noch ein wenig informiert, ob es einen weiteren Teil geben wird. Auf Englisch ist am 19. März 2018 ein weiteres Buch der Reihe erschienen „Crazy Love at the Lonely Hearts Bookshop“. Ich behalte das Programm Penguin Verlags im Auge, um sofort festzustellen, ob und wann das Buch übersetzt wird.

www.mariessalondulivre.at

Leichte, romantische Lektüre

Von: Glitastic Books Datum: 28. Mai 2018

Das bunte Cover ruft förmlich nach Sommer und dass die Geschichte in einer Buchhandlung spielt, sprach mich noch mehr an. In besagter Buchhandlung arbeitet Verity Love, die froh ist, wenn sie Ruhe hat und mit ihrer Katze in der Wohnung sitzt. Menschen und Berührungen sind ihr schnell zu viel. Ihre Freundinnen jedoch lassen keine Gelegenheit aus, sie unter Leute zu bringen und zu verkuppeln. Deshalb hat Verity den Schein-Freund Peter Hardy (dessen Name übrigens eine lustige Anspielung ist) erfunden und zufällig lernt sie Johnny kennen. Er ist in eine andere Frau verliebt, kann aber nicht mit ihr zusammen sein und so schließen beide einen Kompromiss…

“Ängstige dich nicht unnötig. Freilich ist es richtig, sich auf das Schlimmste gefasst zu machen, aber es gibt keinen Grund, dies als sicher zu betrachten.”
Kapitel 18

Verity ist eine außergewöhnliche Protagonistin, die aber genau das ist, was dem Buch Frische und Witz einhaucht. Auch ihre Schwestern, die durchaus etwas chaotisch, aber liebevoll sind, haben mich oft schmunzeln lassen.
Dann gibt es natürlich noch Johnny, der charmant und eloquent ist, aber bei dessen Naivität gegenüber Marissa ich mehrmals die Stirn runzeln musste.
Auch die Zitate aus “Stolz und Vorurteil” wurden passend und schön in die Geschichte mit einbezogen. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und angenehm zu lessen, einzig die Szenen bei den verschiedenen Festen wirkten manchmal etwas langatmig.
Fazit: Sommer in Bloomsbury ist eine leichte, romantische Lektüre und an der ein oder anderen Stelle kitschig und klischeehaft. Ich vergebe 4 von 5 Herzen.

Mit Witz und Charme zum Happy End

Von: Nalik Datum: 25. Mai 2018

Mir hat diese Geschichte um Very und Johnny sehr gut gefallen. Darling schreibt mit so viel Witz und Charme, dass man sich oft beim Schmunzeln ertappt. Manche Charaktere in diesem Buch sind einfach zu köstlich, kaum zu beschreiben und trotz allem Witz steckt eine wunderschöne Geschichte dahinter, denn die beiden Charaktere Very und Johnny haben eine Vergangenheit, die sie zu den Menschen geformt hat, die sie jetzt sind. Die Entwicklung der beiden und den Profit, den sie jeweils von dem anderen davon tragen sind wunderschön mit anzusehen.

Für mich ein wunderschönes Sommerbuch, dass mit viel Komik und Gefühl ausgestattet ist.

Bloomsburry Teil 2

Von: herzzwischenseiten Datum: 23. Mai 2018

In diesem zweiten Teil der Bloomsbury Reihe geht es um Verity. Varity ist lieber für sich und anders als ihre Freundinnen die ebenfalls in
der kleinen Buchhandlung arbeiten ganz froh, wenn sie in ihrem Büro ihre Ruhe hat und sie nicht im Menschentrubel zu tun hat.
Ihre Freundinnen sind etwas übermotiviert und der Meinung, Varity fehlt zu ihrem Glück ein Mann.
Diese ist aber gar nicht überzeugt von dem Plan und dem Übereifer ihrer Freundinnen, denn nach einer schlimmen Beziehung vor einigen
Jahren, möchte Varity gar keinen Partner.
Kurzerhand erfindet sie einen Freund, und als die Lüge aufzufliegen droht, erscheint Johnny.
Ihm geht es wie Varity und so beschließen sie kurzerhand eine Scheinbeziehung zu führen.
Leider ist das Buch nicht nur an einigen Stellen langatmig, sondern an vielen.
Die Charaktere sind leider nicht ganz so tief, wie man es noch aus dem ersten Band gewohnt war. Der hat mir wesentlich besser gefallen.
Da konnte ich tatsächlich viel mehr mitfühlen und ich fand es auch insgesamt interessanter und herziger.
Ich fand diese Story ansich gut, witzig und romantisch, aber es war einfach anstrengend sich durch die Längen zu arbeiten.


Das Cover ist wunderschön und ansprechend.