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Anna Paulsen

Liebe M. Du bringst mein Herz zum Überlaufen

Roman

Während andere den Freitag herbeisehnen, freut sich Matilda auf Montag, denn nichts liebt sie mehr als ihren Job im Amt für nicht zustellbare Post, wo sie für die Buchstaben K bis M zuständig ist. Doch dann kommt der Tag, an dem Matilda ein nie überbrachter Liebesbrief so sehr berührt, dass sie beschließt, ihre gewohnten Pfade zu verlassen und den Empfänger ausfindig zu machen – ganz gleich, wie schwierig es wird. Sie stößt auf eine schmerzliche Liebesgeschichte, die bereits viele Jahrzehnte zurückliegt. Doch für ein Happy End ist es schließlich nie zu spät, oder?

Das Buch spielt in Glücksburg, Deutschland

Leserstimmen

Alles beginnt mit einem Brief

Von: Bibliophilie Hermine Datum: 06. April 2018

Mathilda ist eine ganz besondere Protagonistin in einem besonderem Buch. Einem Buch über die Macht der Wörter , das aufzeigt, dass Wörter, fremde Wörter manchmal alles verändern können. Sogar einen selbst.

Anna Paulsen hat einen sehr ruhigen, melodischen Schreibstil, der die Geschichte an einen ranträgt, es ist fast so als würde man jemanden lauschen, der sie erzählt, man versinkt zwischen den zeilen und lässt sich davon tragen. Einzig die Dialoge und manche von Mathildas Gedankengängen wirkten manchmal etwas hölzern oder fremd. das brachte mich auch das ein oder andere mal aus dem Lesefluß.
Das lag zum größten Teil aber an der Protagonistin selbst, die zwar besonders ist, nicht Schema F, dabei aber sehr liebenswert, aber irgendwie auch manchmal nicht so in die Geschichte passen zu scheint und das obwohl es ihre Geschichte ist. Ich kann nicht genau benennen was mich genau gestört hat. Irgendwie stimmte das Feeling einfach nicht immer.

Die Geschichte ist einfach schön, herzerwärmend, dezente Emotionen lassen einen durch die Seiten fliegen und am Ende lächeln.Für Zwischendurch einfach schön.

Rezension zu

Von: antje.moments Datum: 23. März 2018

Meinung:


Das Cover des Buches hat mich gleich neugierig gemacht. Es ist mit den Blumen und dem Brief richtig gut gelungen.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und ich war schnell in der Geschichte drin.

Die Hauptprotagonistin Matilda war mir auf Anhieb sehr sympathisch. Die Erlebnisse in ihrer Kindheit haben sie sehr geprägt. Sie hat Angst vor allem Neuen, traut sich nichts zu und ist sehr verschlossen. Am liebsten hät ich sie mal geschüttelt, damit sie sieht was ihr alles so entgeht.

Doch dann trifft sie Knut, der ihre Hilfe braucht. Es entwickelt sich eine Freundschaft und er holt Matilda aus ihrer Welt und sie läßt sich nach und nach darauf ein.

In ihrem Job geht sie voll auf, sie liebt ihn. Nachdem sie mit Knut`s Hilfe einiges erlebt hat und als "Liebesbote" unterwegs war, schleicht sich auch bei Ihr die Liebe ein ......




Fazit:

Das Buch war für mich sehr schön zu lesen, ich hätte mir das Ende etwas anders gewünscht. Es hat für mich zu früh aufgehört.

Das Buch bekommt aber 4/5 Sternen von mir und ich werde es auf jeden Fall auch weiterempfehlen.


mehr Leserstimmen anzeigen

Glücksbotin mit Herz

Von: U. Pflanz Datum: 16. März 2018

Eine herzliche aber auch ergreifende Geschichte.
Eine Glücksbotin, die Menschen anhand nicht zustellbaren Briefen zusammenführt und dabei allerhand erlebt.
Man kann sehr leicht von Anfang an in die Geschichte eintauchen und sich die Bilder vor Augen führen.
Die Autorin lässt einen das Glücksgefühl, so wie die Trauer miterleben. Der Schreibstil ist leicht und flüssig, was das lesen sehr angenehm macht. Ich hatte das Buch auch sehr schnell durch, da ich es nicht wirklich weglegen konnte. Man möchte einfach wissen, was Matilda so alles hinbiegen kann und erlebt. Manche Szenen, wie mit Michel und Leni oder vor allem das Ende, hätte ich mir etwas ausgebauter gewünscht. Das Ende war für meinen Geschmack eher angedeutet und dann sofort beendet. Aber nichts destotrotz ist es eine wirklich sehr schöne Geschichte, die mich mitgenommen hat. Und das Cover ist auch mehr als passend. Daher gebe ich sehr gerne 5 von 5⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Ganz zauberhaft geschrieben

Von: Bücherheike Datum: 05. März 2018

„Schicksal ist, was man selbst aus den Zufällen macht, die das Leben einem beschert.“

Und Zufall war es, der dieses Buch in mein Leben gebracht hat. Ich wollte nach einem Leseexemplar fragen und habe auf das falsche Cover geklickt. Auf dieses hier. Ich liebe Zufälle. Sie spülen manchmal wundervolle Dinge in mein Leben.

Die Geschichte ist ganz zauberhaft. Eine Hommage an die Liebe. Egal, ob sie jung oder alt ist, vergangen oder ob sie gerade erst beginnt, die Liebe ist der schönste Zufall, den es gibt.

Liebe Anna Paulsen, vielen Dank für diesen Zufall. Ich habe das Lesen sehr genossen.

So wunderschön geschrieben, dass mein Herz überläuft

Von: Nalik Datum: 24. Februar 2018

Gerade habe ich das Buch Liebe M. Du bringst mein Herz zum Überlaufen und beendet und Anna Paulsen hat mich mehr als positiv mit diesem Buch überrascht.

Zum Inhalt:
Matilda, 27 Jahre alt, liebt ihren Job im Amt für nicht zustellbare Post. Dort ist sie zuständig für die Buchstaben K bis M. Durch Zufall findet sie in ihrem Büro einen nie überbrachten Liebesbrief, der vor über 50 Jahren verfasst wurde. Berührt von diesen Zeilen beschließt sie den Empfänger zu finden und den Brief selbst zu übermitteln. Doch das ist gar nicht so einfach, wenn man sein Leben selbst fernab von jeden Kommunikationsmitteln und größtenteils nur in seiner Wohnung verbracht hat.

Aufgrund des Klappentextes und dem Buchtitel habe ich mich tatsächlich auf eine schöne schnulzige Liebesgeschichte eingestellt, doch das ist es definitiv nicht. Dieses Buch hat sehr viel mehr zu bieten.

Wir lernen Matilda kennen und lieben. Sie ist eine Frau, die aufgrund ihrer Kindheit nicht an die Liebe glaubt und ihren Tagesablauf äußerst kontinuierlich plant. Abweichungen und Diskrepanzen mag sie überhaupt nicht. Sie lebt sehr altmodisch und hegt eigentlich kaum Kontakt zu Gleichaltrigen, doch dann erhält sie diesen Brief und begibt sich auf die Suche. Ihre Entwicklung dabei ist so schön mit anzusehen, denn auf der Suche nach Leni und Co. findet sie tatsächlich sich selbst.

Wunderschön sind auch immer die zwischen eingestreuten Liebesbriefe, die Matilda in ihrem Amt erhält. Und ganz besonders die Briefe an M. sind so toll geschrieben. Hier kommt dann zwar doch ein wenig Schnulze rein, jedoch in einem sehr gesunden Maß, man möchte eigentlich immer weiter lesen, weil es einem so schön das Herz erwärmt.

Anna Paulsen ist hier mit ihren tollen Worten ein wunderschönes Buch gelungen, dass man als Romantiker unbedingt lesen muss.

Berührende und emotionale Geschichte mit zu kurz geratenem Ende

Von: Buchplanet Datum: 19. Februar 2018


Der erste Satz:
„Obwohl sie erst sieben Jahre alt war, hatte Matilda vermutlich schon so ziemlich alle Kraftausdrücke zu hören bekommen, die ihre Eltern kannten“.

Meine Meinung:
Cover: Das Cover finde ich absolut passend zum Inhalt der Geschichte gewählt und gefällt mir sehr gut. Durch die rosa Blumen und den türkisen Hintergrund wirkt alles sehr harmonisch und einladend. Auch finde ich gut, dass auf dem Cover ein Briefumschlag zu sehen ist, da dieser eine schöne Metapher für das Amt für zustellbare Post ist. Das Cover bekommt von mir volle Punktzahl.

Schreibstil: Der Schreibstil hat mir allgemein gut gefallen. Man konnte sich recht schnell in die Geschichte einfinden und sich bildlich alles sehr gut vorstellen. Ich hätte es vielleicht bevorzugt, das Buch aus der Ich-Perspektive lesen zu können, da man sich dadurch zum Teil noch besser hätte in Matilda hineinversetzen können, aber das ist Kritik auf dem höchsten Niveau. Ich habe den Schreibstil der Autorin als sehr angenehm empfunden und man kam locker und leicht durch die Geschichte. 5/5 Sterne

Charaktere: Matilda: Matilda fand ich zugegebenermaßen etwas merkwürdig, aber nicht immer unbedingt auf negative Art und Weise. Sie ist einfach anders als andere in ihrem Alter. Das zeichnet sich durch ihre altmodische Einstellung zu gewissen Dingen ab, welche mir zum Teil schon ein wenig zu extrem wurden. Matilda ist Ende 20, Anfang 30, hat keinen Führerschein, besitzt kein Smartphone, ist absolut gegen das Internet, hatte noch nie wirklich eine Beziehung und ist auch ansonsten eher auf dem Trip der vergangen Jahrzehnte. Manches fand ich schön mitzuerleben, da es einfach zeigt, dass Matilda ihren eigenen Weg geht und sich von nichts und niemandem etwas sagen lässt und sich von den Meinungen der anderen nicht beeinflussen lässt. Teilweise fand ich es aber tatsächlich ein wenig too much, aber das ist Geschmackssache. Ansonsten fand ich Matilda wirklich sehr liebenswert und besonders gut hat es mir gefallen, dass sie in ihrem Beruf wirklich voll und ganz aufgeht und mit Herzblut dabei ist. Das erlebt man nicht mehr oft heutzutage.

Knut: Knut habe ich sofort in mein Herz geschlossen. Für einen rüstigen Rentner ist er noch absolut geistig fit und sogar in Bezug auf Technik, Medien und den ganzen „neumodischen Kram“, wie Matilda es nennt, echt auf dem neusten Stand. Schön fand ich auch, dass sich zwischen den beiden eine richtige Freundschaft entwickelt hat. Beide haben wenig soziale Kontakte und es schien mir, als hätten sich die beiden gesucht und gefunden. Knut ist sehr hilfsbereit und ich fand es toll, wie er immer mit vollem Eifer bei der Sache war, wenn Matilda einen weiteren Brief entschüsseln wollte, um ihn dem rechtmäßigen Besitzer zukommen zu lassen.

Cornelius: Cornelius konnte ich schlecht einschätzen. Einerseits hatte ich von Beginn an das Gefühl, dass er gerne protzt und sich selbst gerne in den höchsten Tönen lobt, ohne in Wirklichkeit tatsächlich einen solchen Ruhm zu besitzen. Andererseits erschien er mir überhaupt nicht als Typ dafür, hoffnungslose Liebesbriefe zu schreiben und sich Hals über Kopf in eine, für ihn völlig fremde Frau, zu verlieben. Ich hätte mir gewünscht, dass Cornelius etwas mehr in die Geschichte mit eingebunden worden wäre, denn dadurch hätte man ihn als Leser noch ein wenig besser kennenlernen können. Ich finde, dass man ihn so einfach kaum kennenlernen konnte und man sich über ihn kein Urteil erlauben kann, da er einfach ein zu geringer Bestandteil war.

Die Charaktere bekommen von mir 4/5 Sterne, da ich hauptsächlich absolut zufrieden mit den Charakteren war, ich mir aber bei Cornelius zum Beispiel tatsächlich mehr Informationen gewünscht hätte.


Fazit:
Allgemein kann ich sagen, dass mir die Geschichte wirklich gut gefallen hat. Ich fand die Grundidee klasse und habe auch noch nie zuvor vom Amt für nicht zustellbare Post gehört. Die Vorstellung, dass es so etwas wirklich gibt, hat mich so manches Mal zum Schmunzeln gebracht. Auch fand ich es schön, dass man während dem Lesen Einblicke in die Arbeit im Amt erhalten konnte. Die Geschichte fand ich wirklich sehr schön, nur war ich mit dem Ende überhaupt nicht zufrieden. Es war mir zu abrupt und man hätte meiner Meinung nach noch mindestens zehn Seiten hinten dran hängen müssen, um ein gutes und glaubwürdiges Ende zaubern zu können. Meiner Meinung nach war das Ende auch ziemlich vorhersehbar und für mich auch nicht ganz nachvollziehbar, was ich sehr schade fand. Bis dahin hat mich die Geschichte wirklich berührt. Aber das Ende war für mich wirklich nicht zufriedenstellend.

Nichts desto trotz bekommt das Buch 4/5 Sterne von mir, da ich bis auf das Ende wirklich im Großen Und Ganzen nichts auszusetzen habe.

"Was wäre gewesen, wenn …" - Wenn das Schicksal alles ändert.

Von: Hanne / Lesegenuss Datum: 19. Februar 2018

Matilda hat keine einfache Kindheit und wann immer der Streit zwischen den Eltern zu schlimm wurde, verzog sie sich in die kleine Mansarde zu ihren Büchern. Rundum war die Welt vergessen. Die kurze Einführung im Prolog erklärt sich im Laufe der Handlung, Matildas Wesen, ihre Einstellung zum Leben. Matilda arbeitet im Amt für nicht zustellbare Post. Dieses gibt es wirklich. Und sie liebt ihre Arbeit. Ebenso weniger aber den Kontakt mit den Kollegen. Eines Tages passiert ihr ein Missgeschick und durch das Verrücken eines Schrankes offenbart dieser ein langgehütetes Geheimnis. Dieser stammte aus dem Jahr 1966 und war in Vergessenheit geraten - nie zugestellt worden. Matilda liest den Brief, ein wunderbarer, eine zu Herzen gehende Liebeserklärung. Entgegen allen Vorschriften nimmt sie diesen mit Nach Haus. Dieser Brief war etwas ganz Besonderes und sie wollte herausfinden, wer dahinter steckte. Konnte er noch zugestellt werden? Hilfe bekommt sie von ihrem älteren Nachbarn Knut. Dieser war bestens ausgerüstet mit Internet u.a. All das aber vermied Matilda. Unscheinbar bleiben, nicht wahrgenommen werden.
Das Cover ist ein Eyecatcher - wow. und hat auf jeden Fall Wiedererkennungswert. Ebenso die Farben harmonisch in Rosa gehalten. Der Anfang des Buches macht neugierig und definitiv Lust auf die Geschichte. Die Kapitel tragen alle eine Überschrift. Dieser gefundene Brief, der weise Nachbar Knut, so langsam kommt Licht in die Geschichte. Und Matilda wächst über sich hinaus. Angespornt durch ihren Nachbarn, begibt sie sich auf Wege, die sie sonst nicht beschritten hätte. Wenn da nur nicht der schnöselige Enkel von Knut wäre ☺

Was war damals geschehen? Wieso war der Brief nicht bei der Empfängerin gelandet? Hätte es das Leben der beiden verändert? Wäre es anders gelaufen?
So viele Fragen und die Antworten, Matilda findet sie - und sich selbst.

Die verschiedenen Erzählstränge - Vergangenheit und Gegenwart, hier erhält der Leser Stück für Stück ein Puzzleteil, welches sich zu einem interessanten, emotional, berührenden Gesamtbild zusammenfügt. Ich konnte mich gut in die Charaktere Matilda hineinversetzen. Die Autorin hat aber nicht nur mit ihr eine tolle Protagonistin geschaffen, alle anderen Charaktere sind z. T. facettenreich, aber sehr authentisch. Sie wirken sehr lebendig.

Ein berührender Roman, der meine uneingeschränkte Leseempfehlung erhält.
"Was wäre gewesen, wenn …"

Schön Geschichte, aber verbesserungswürdig

Von: Susi's Leseecke Datum: 13. Februar 2018

Meine Meinung:

Zu Beginn des Buches taucht man in kleine geschützte Welt von Matilda ein. Matilda ist ein Mädchen, das sehr zurückgezogen lebt, dabei aber in ihrem Beruf total aufgeht. Sie arbeitet bei der Post in der Abteilung für unzustellbare Briefe. Eines Tages findet Matilda einen Brief, der schon sehr viele Jahre im Amt liegen muss.Da es ihre Passion ist, zu sehen das die Post da ankommt, wo sie hin soll. Als sie den Brief öffnet um zu sehen ob sie einen Hinweis auf den Empfänger findet, stößt sie auf eine wunderschöne Liebesgeschichte und beschließt alles daran zu setzen um den Brief letzendlich, auch viele Jahre später noch zuzustellen.

Der Einstieg fiel mir leicht, da der Schreibstil flüssig ist, jedoch hat mir der Tiefgang gefehlt, die Story ist an sich sehr schön, jedoch noch ausbaufähig . Das Cover verrät eigentlich schon um was es geht .

Die Protagonisten sind schön beschrieben und man möchte Matilda am liebsten an der Hand nehmen und nicht mehr loslassen.

Mein Fazit:

Eine an sich schöne Geschichte , die noch ausbaufähig ist. Seichte Lektüre für nicht zu Hohe Ansprüche .

Danke an den Penguin Verlag und Random House für das Rezensionsexemplar

Schöner Roman ohne Kitsch

Von: Lunau-Fantasy Datum: 12. Februar 2018

Inhalt
Matilda liebt ihren Job im Amt für nicht zustellbare Post. Ganze dreißig Briefe schafft sie in einer Stunde zu durchforsten und zu entscheiden, ob er die Chance hat zugestellt zu werden oder im Archiv landet. Bis sie einen Liebesbrief findet, der eigentlich ins Archiv sollte, ihr jedoch so zu Herzen geht, dass sie auf eigene Faust herausfinden will, wer der Empfänger ist und ihn schließlich doch noch zustellen zu können. Denn dieser Brief ist etwas ganz besonderes. Doch Matilda ist eine graue Maus, die niemals aus ihrem vertrauten Mauseloch gekommen ist, wenn es sich vermeiden ließ. Durch ihre neue Aufgabe lernt Matilda jedoch nicht nur ihr Umfeld besser kennen, sondern auch eine ganz andere Seite an sich selbst. Und, dass das Leben mehr zu bieten hat als nicht zugestellte Briefe und Kräutertee.
Cover
Wunderschönes Cover. Vermutlich einer der Gründe, warum ich mich auf dieses Buch beworben habe, denn eigentlich sind diese Genre nicht mein Fall. Das Zusammenspiel aber mit den Blumen, dem Brief und dem Bleistift, die haben die Frühlingsgefühle in mir geweckt und mich neugierig gemacht. Auch der Titel ist interessant und als ich im Klappentext gesehen habe, dass es um Briefe geht (Ich Liebe Briefe!) wollte ich dem Ganzen eine Chance geben. Die Schrift erinnert auch ein wenig an die gängigen Handlettering-Methoden und harmonieren sehr gut zusammen.
Meine Meinung
Eingeleitet wird die Geschichte mit einem kurzen Prolog über Matilda als Kind, ehe es zu ihr springt, wie sie im Büro sitzt. Schnell wird also deutlich, wie sie aufgewachsen ist und was das mit ihr als Frau gemacht hat. Ihr Beruf ist deutlich, ihre Denkweise gegenüber anderen Menschen (insbesondere Kollegen) und ihre Weltoffenheit.
Die Geschichte ist in der dritten Person geschrieben, dennoch folgt sie lediglich Matilda und ihren Gedanken. Das es keinen richtigen Spannungsmoment gibt, kann man sich bei der Art Roman bereits denken und den habe ich auch nicht erwartet. Tatsächlich zieht sich eine gewisse Spannung bis zum Ende - Was passiert mit dem Liebesbrief und was mit Matilda. Mehr benötigt dieses Buch meiner Meinung nach auch nicht an Spannung. Ich habe das Drama, die Angst, die Verzweiflung hier nicht vermisst. Im Gegenteil, sie hätte hier sogar fehl am Platz gewirkt. Weil Matilda ein ganz besonderer Mensch ist. Das ist mir aufgefallen, als sie sagte: "Wenn es so etwas wie Schicksal gibt, dann könnte Unglaube daran nichts ändern. Und wenn es nicht existiert, könnte mein Glaube daran es nicht herbeizaubern." (S. 31/32) Irgendwie fand ich das cool. Es machte auf seine verwirrende Art Sinn und auch im weiteren Verlauf gibt es mehrfach Stellen, wo Matilda über Schicksal nachdenkt, ohne sich darüber zu sehr den Kopf zu zerbrechen.
Ich mochte Matilda als Person und kam auch mit ihren Interaktionspartnern sehr gut zurecht. Vor allem Knut war mir sehr sympathisch. Die Autorin hat hier in verständlichen Worten und mit flüssigem Schreibstil eine detaillierte und doch nicht zu abgelutschte Figur erschaffen, die man puzzlestückchenweise Imaginiert und dabei immer mehr ins Herz schließt. Zumindest war es bei mir der Fall.
Ich hatte auch keine Probleme der Handlung und den darin vorkommenden Personen zu folgen, alles war klar und deutlich strukturiert. Es war ersichtlich, wo sich Matilda befindet und mit wem sie spricht. Ihre Reaktionen sind menschlich und bei Zeiten amüsant. Das ganze folgt einem roten Faden und auch wenn es hin und wieder kleine, nebensächliche Schlenker in eine richtig gibt, so kehr die Handlung doch immer wieder zu ihrem Faden zurück. Wie ein Bumerang.
Das Ende ist nicht von vorneherein klar, jedoch irgendwann denkbar. Dafür aber nicht weniger interessant. Der Epilog war mir ein wenig zu voreilig und kurz, dennoch spielt einem die Fantasy hier eine ganz eigene Szene vor. Stören, tat das Ende also nicht. Ein Cliffhanger im direkten Sinne gab es aber nicht, Matildas Geschichte bis hierher ist abgeschlossen.

Ein wunderbar gefühlvolles Buch

Von: vielleser18 Datum: 11. Februar 2018

Matilda lebt für ihre Arbeit im Amt für unzustellbare Post. Ansonsten wohnt sie in einem Mehrfamilienhaus im Dachgeschoss, mit den Mitbewohnern hat sie ebensowenig zu tun wie mit ihren Arbeitskollegen. Doch als sich ein älterer Mitbewohner Knut verletzt, bietet sie ihm selbstverständlich Hilfe an, sie kauft für ihn ein und so entsteht zwischen den so unterschiedlichen Bewohnern nicht nur eine Freundschaft, sondern Knut hilft ihr auch Briefempfänger bei unzustellbaren Briefen zu finden, bei denen eine akribische Suche im Internet nötig ist. Das Matilda dabei gegen alle Regeln verstößt, geht ihr zwar nahe, aber sie ist absolut romantisch und die Nichtzustellbarkeit dieser besonderen Briefen geht ihr noch mehr ans Herz. So finden die beiden immer mehr Empfänger. Matilda fängt an sich zu verändern, nur ihr eigenes Herz ist nicht bereit sich für eine eigene Liebesgeschichte zu öffnen. Oder ?

Anna Paulsen schildert die Geschichte aus Sicht Matildas. Dabei ist es vor allem der sprühende, herzerwärmende Ton, der mal humorig, mal Ernst, aber vor allem authentisch das Leben von Matilda schildert, ihre Geschichte, ihre Leidenschaft, ihre Gedanken, ihre ja - auch- Neurosen. Aber Matilda ist eine symphatische junge Frau, die allerdings so ganz anders ist als ihre Zeitgenossen, sie ist zu ernsthaft, zu altbacken und lebt zurückgezogen. Aber sie hat das Herz auf dem richtigen Fleck - und im Laufe der Geschichte fängt sie nach und nach an sich zu verändern.
Es hat unheimlichen Spaß gemacht Matilda zu begleiten, die vielen Briefe, die nicht zustellbar waren und ihre unterschiedlichen Geschichten zu verfolgen und natürlich auch die Veränderungen, die Matilda im Roman vollzieht.
Einzutauchen in die Liebesbriefe und die Geschichten, die dahinter stecken, aber auch das Miteinander der Hausbewohner und das sich veränderte Leben der Beteiligten - das hat riesige Lesefreude bereitet.

Lange habe ich keinen Roman für´s Herz mehr so schnell ausgelesen, lange habe ich nicht mehr die Geschichte so tief auf mich wirken lassen.
Das schöne ist, es ist eine heitere Geschichte, eine richtig humorvolle und romantische Liebesgeschichte mit Umwegen! Nie langweilig, abwechslungsreich und bezaubernd. Ein Roman, den man nicht aus der Hand legen möchte und den man am Ende mit einer kleinen Wehmut zuschlägt.
Von mir die allervollste Lesempfehlung !!!

Briefe fürs Herz

Von: Sommerlese Datum: 10. Februar 2018

Matilda ist irgendwie altmodisch, ein ganz besonderer Mensch, eine einfühlsame Seele, die stets das Wohl anderer im Blick hat. Sie ich schon etwas speziell, denn sie hat weder Internet noch Smartphone, keinen Freund und nicht einmal einen Führerschein. Aber sie ist nicht etwa eine alte Frau, nein, sie ist jung und hübsch und möchte genau so leben. Es bedarf erst einen wunderbaren Liebesbriefes, der vor 50 Jahren leider verloren ging und dem guten Zureden ihres älteren Nachbarn Knut, Matilda mitten hinein ins Leben zu schicken. Er ermuntert sie, sich um die nicht zugestellten Briefe zu kümmern und die Menschen dahinter zu finden.

Aus Matildas Perspektive erlebt man ihre Welt, begleitet sie zur Arbeit, sieht wie sie Annäherungsversuche eines Kollegen im Keim erstickt und erkennt ihre Gedanken und Gefühle. Die Suche nach Leni und Michel ist berührend und man versteht Matilda voll und ganz, dass sie diesen Brief zustellen möchte. Denn Leni ist inzwischen alt und krank und hat von dem Eheversprechen im Brief nie erfahren. Ich habe mitgefiebert, ob Matilda Leni noch davon berichten kann. Mehr kann ich hier nicht verraten.
"Schicksal ist, was man selbst aus den Zufällen macht, die das Leben einem beschert." Zitat Seite 251

Es ist schön zu sehen, wie sich Matilda allmählich aus ihrer selbstgewählten Komfortzone herausbewegt und auf fremde Menschen zugeht, wie sie Verantwortung übernimmt und freier und selbstsicher wird und im Leben ankommt. Man erlebt sie sogar bei einem Speed-Dating und fährt mit ihr ans Meer. Es gibt lustige, traurige, emotionale und glückliche Momente. Für mich ist das ein schönes unterhaltsames Gute-Laune-Buch.
Aber auch ein Buch, dass mir viele schöne Briefe vor Augen hält, die heute nicht mehr selbstverständlich sind. Wer schreibt schon noch Briefe und vor allem, wer versucht, seine tiefsten Gefühle in Briefen auszudrücken? Die gezeigten Beispiele sorgen für ein ganz besonderes Flair, wie eine Reise in die Vergangenheit. Das wird auch durch den einfühlsamen Schreibstil der Autorin gut unterstrichen.

Mich hat das Buch gefesselt, auch wenn es einige Szenen gibt, die sich etwas in die Länge ziehen. Man möchte Matilda manchmal einfach an die Hand nehmen und führen, aber sie muss ihren Weg allein finden. Nur so kann sie im Leben ankommen.


Ein bezauberndes Lesevergnügen um eine Liebesgeschichte, die nach 50 Jahren endlich ihren Abschluss findet und andere Wege ins Leben eröffnet.

Warmherzige Geschichte für kalte Abende

Von: lenisvea Datum: 07. Februar 2018

Meine Meinung:

Der Einstieg in die Geschichte ist mir direkt leicht gefallen. Der Schreibstil der Autorin hat mir gefallen, es lässt sich flüssig lesen.

Man lernt hier Matilda kennen, die sehr zurückgezogen lebt und im Amt für unzustellbare Post arbeitet. Eines Tages findet sie dabei einen lange zurückliegenden Liebesbrief, der leider nie sein Ziel erreicht hat. Sie möchte diesen Brief endlich seiner Empfängerin aushändigen und macht sich auf die Suche.

Mir hat die Entwicklung von Matilda recht gut gefallen. Man merkt, dass sie ein wenig aus ihrem Schneckenhaus raus kommt. Anfangs war mir Mathilda "wie aus einer anderen Welt" vorgekommen, dies hat sich aber im Laufe der Geschichte verändert.

Interessant wurde es dann, als die Liebesgeschichte näher thematisiert wurde.

Alles in allem kann ich das Buch absolut empfehlen, es ist ein Wohlfühlbuch, das genau richtig für kalte Wintertage ist und sich locker leicht lesen lässt. Ich hätte mir vielleicht etwas mehr Tiefgang gewünscht, aber dennoch eine schöne Geschichte für zwischendurch. Von mir bekommt das Buch 4 Sterne.

ein wundervolles Buch zum Abschalten und Entspannen

Von: Gudrun Datum: 07. Februar 2018

Der Schreibstil ist einnehmend und lässt sich flüssig lesen. Dies ist ein typischer Frauenroman mit Herzschmerz und Schnulze. Aber, da die tiefsinnigen Details, die darin enthalten sind, auch einen Großteil ausmachen, konnte ich über das hinwegsehen. Fand das Buch zum Entspannen und Abschalten sehr gelungen.

Die Charaktere werden hervorragend geschildert und ich konnte mir die Mitwirkenden wunderbar vorstellen und an deren Leben teilhaben.

Ebenso verhält es sich mit den Schilderungen der örtlichen Begebenheiten. Hier kann man sich ebenfalls gut dorthin versetzen.

Diese Geschichte beinhaltet durch die Briefe, die darin vorkommen, viele Kurzgeschichten. So kann man die Hauptgeschichte sehr gut verfolgen und sich entwickeln sehen und gleichzeitig in andere "Leben" miteintauchen. Diese Idee ist gut umgesetzt.

Die Vorhersehbarkeit ist zwar eindeutig, aber, durch die vielen anderen schönen Details, nicht störend.

Mein Fazit: ein wundervolles Buch zum Abschalten und Entspannen

Kauzig und unglaublich liebenswürdig

Von: LadyIceTea Datum: 07. Februar 2018

Matilda arbeitet im Amt für nicht zustellbare Post, für die Buchstaben K bis M. Mit nichts verbringt sie lieber Zeit als mit ihren Briefen oder ihren Büchern. Sowieso ist sie lieber allein oder kümmert sich um ihre Nachbarn. Von den Regeln und Normalitäten würde sie grundsätzlich nicht abweichen. Doch dann fällt ihr ein längst vergessener Brief in die Hände und plötzlich sieht sie sich gezwungen ihre Komfortzone zu verlassen. Denn dieser Brief hat sie mehr berührt als alles andere je zuvor.

Schon die ersten Seiten dieser Geschichte haben mich verzaubert. Matilda ist auf eine wirklich herzerwärmende Art und Weise kauzig, da konnte ich nur verzückt weiterlesen.
Matilda ist eine ungewöhnliche Protagonistin. Sie ist nicht besonders gesellig oder selbstbewusst. Sie ist nicht wunderschön oder hat einen heißen Partner an ihrer Seite. Nein, sie ist einfach ein wenig schrullig, eher altmodisch und lieber alleine als unter Leuten. Aber sie hat ein großes Herz und das merkt man ziemlich schnell. Es hat nur ein paar Seiten gedauert, da habe ich sie und ihren ungewöhnlichen Beruf in mein Herz geschlossen.
Auch ihre Nachbarn, besonders Knut, sind einfach zum knuddeln. Sie sind sympathisch und jeder auf seine Art und Weise liebenswürdig.
Knut hilft ihr mit Rat und Tat und gibt ihr immer wieder einen kleinen Schubs, damit sie ihren gewohnten Trott verlässt.
Matildas Suche nach den beiden Liebenden aus dem Brief ist wundervoll beschrieben. Man fiebert und sucht mit und erlebt auch jedes kleine Nebenabenteuer voller Freude mit Matilda.
Der Schreibstil ist perfekt für diese Geschichte und ich habe das Buch in wenigen Stunden verschlungen. Ich war richtig traurig, als das richtig tolle Ende dann kam.
Ein wunderschönes Buch!

Super süß

Von: Luluslibrary Datum: 06. Februar 2018

Zu allererst möchte ich sagen, dass mir das Cover sehr gut gefällt!

Der Klappentext erinnerte mich etwas an "Eine handvoll Worte" von Jojo Moyes, das mir ja so unglaublich gut gefallen hatte, deshalb war ich neugierig, was Anna Paulsen da verfasst hat.

Und ich wurde positiv überrascht! Die Charaktere in dem Buch sind sehr schön entwickelt und gefallen mir super! Vor allem Matilda und Knut sind faszinierende Persönlichkeiten und ihre Freundschaft, aber auch die Liebe von Michel und Leni und allen anderen sind super getroffen. Ich fand die vorkommenden Briefe genauso ergreifend wie Matilda. Auch die Handlung hat mir im allgemeinen wirklich gut gefallen! Schade nur, dass ich schon ziemlich am Anfang absehen konnte,wie es in einer Hinsicht ausgehen wird. In einer Anderen jedoch wurde ich sehr überrascht. Meine einzigen Kritikpunkte wären die teilweise langatmigen Beschreibungen und Alltagssituationen und dass es nur so wenig um Matildas eigene Liebesgeschichte ging.

Fazit: 4/5⭐

Briefgeheimnis ...

Von: Diane Jordan Datum: 05. Februar 2018

Liebe M. Du bringst mein Herz zum Überlaufen

Diane Jordan

Ich liebe Post und illere mehrmals täglich in meinen Briefkasten. Ob Gewinnbenachrichtigungen, Geburtstagskarten oder lang ersehnte Briefe, bis auf Rechnungen freue ich mich darüber ;-). Das geschriebene Wort hat für mich schon immer einen extra Reiz ausgeübt und ich finde es allemal persönlicher als eine E-Mail oder WhatsApp. Und deshalb habe ich auch spontan für das Cover meines neusten Taschenbuch- Romans „Liebe M. Du bringst mein Herz zum Überlaufen“ begeistern können. Briefpapier, Briefumschlag, ein spitzer Stift ... Einfach herrlich, dass ist meine Welt und ein Buch ganz nach meinem Geschmack. Manchmal fühle ich so etwas schon vorher. Und was soll ich sagen, ich werde nicht enttäuscht. Lesetechnisch begebe ich mich auf die Reise. Es erwartet mich Seite um Seite eine feine, emotionale Geschichte voller Herzblut, Romantik und Liebe. Der Schreibstil ist mitreißend und gefällt mir sehr gut. Ich lebe, liebe und leide wie immer mit. Ich träume vor mich hin und gleite immer weiter und weiter in den Roman hinein. Lasse mit verführen und denke nach und spiele gedanklich das Spiel „was, wäre, wenn?“. Wenn ein nie gelesener Brief ein ganzes Leben verändert.... Solche Sachen gibt es ja tatsächlich. Bei der Post kommt vieles weg und es kommt nicht alles an, was ankommen soll. Oder aber auch Kriegspost von früher, die manchmal 20 bis 50 Jahre später beim Empfänger eintrifft. Auch solche Dinge fallen mir ein. Romanstoff sage ich euch. Und den hat die Autorin Anna Paulsen super umgesetzt. Die Protagonistin Matilda ist vortrefflich skizziert und gefällt mir außerordentlich gut. Sie hat einen tollen Job im Amt für nicht zustellbare Post. Routiniert erledigt sie dort mit viel Herzblut und einigen „privaten Extraeinlagen“ ihre Aufgaben. Und ich muss gestehen, ich bin ein wenig neidisch... Grins ;-) die darf hauptberuflich anderer Leute Post durchlesen. Das finde ich recht spannend. Und meinem Miss Marple Gen kommt das auch noch nahe, denn sie kann auch noch den Empfänger ausfindig machen, zumindest bei dem verschollenen und nie zugestellten Liebesbrief. Hach, einfach wundervoll. Ich bin HAPPY und werde die Autorin im Auge behalten. Und ganz im Geheimen, wünsche ich mir so eine Freundin, wie Matilda. Das wäre bestimmt spannend und aufregend. Und viel zu erzählen hätten wir auch. Aber wir würden uns auch perfekt ergänzen, denn ich könnte ihr problemlos mit meinem Apple iPhone und meinem Mac weiterhelfen, wenn die liebe Matilda mal wieder an der heutigen Technik verzweifeln würde. Aber lest bitte selbst und lasst euch verzaubern...


Inhalt:
Während andere den Freitag herbeisehnen, freut sich Matilda auf Montag, denn nichts liebt sie mehr als ihren Job im Amt für nicht zustellbare Post, wo sie für die Buchstaben K bis M zuständig ist. Doch dann kommt der Tag, an dem Matilda ein nie überbrachter Liebesbrief so sehr berührt, dass sie beschließt, ihre gewohnten Pfade zu verlassen und den Empfänger ausfindig zu machen – ganz gleich, wie schwierig es wird. Sie stößt auf eine schmerzliche Liebesgeschichte, die bereits viele Jahrzehnte zurückliegt. Doch für ein Happy End ist es schließlich nie zu spät, oder?


Dier Autorin:

Anna Paulsen liebt lange Strandspaziergänge, kurze Nächte und alte Häuser. Bücher gehören zu ihrem Leben wie die Luft zum Atmen, und mit ihren Geschichten will sie vor allem eines: ihre Leser berühren. Jemanden zum Lächeln oder zum Träumen gebracht zu haben, ist für sie das schönste Kompliment. Anna Paulsen lebt mit ihrer Familie in Südwestdeutschland und Nordholland.


Fazit: 5*****“Liebe M. Du bringst mein Herz zum Überlaufen“ ist im Penguin Verlag erschienen. Das Taschenbuch hat 336 Seiten und kostet 10,00 Euro.





















Liebe M. – Du bringst mein Herz zum Überlaufen

Von: Nicole Plath Datum: 04. Februar 2018

Matilda geht ganz in ihrer Arbeit beim Amt für nicht zustellbare Post auf. Eines Tages fällt ihr durch Zufall ein Brief in die Hände, welcher schon vor vielen Jahrzehnten geschrieben wurde. Es ist ein Liebesbrief, dessen Inhalt sie nicht mehr los lässt. Kann sie den Absender und die Empfängerin nach all den Jahren noch finden?

Mit Matilda hat Autorin Anna Paulsen eine interessante Figur geschaffen. Es macht Spaß, an ihrer Entwicklung teilzuhaben. Diese ist gut durchdacht und könnte so auch irgendwo in der realen Welt existieren. Mit Tagträumereien vertreibt sich Matilda ihre Freizeit, falls sie ihre Nase nicht gerade ein ein Buch steckt.

Auch die anderen Charaktere, hier insbesondere Knut, sind gut ausgearbeitet. Als Matilda und Knut sich durch Zufall näher kennenlernen, merkt sie schnell, dass der alte Herr so ganz anders ist, als sie in ihren Tagträumen gedacht hatte. Gemeinsam mit ihm versucht Matilda, einige als nicht zustellbar geltende Briefe doch noch an ihre Empfänger zuzustellen.

Besonders der Liebesbrief von Michel an Leni aus den 60er Jahren hat es ihr angetan. Matilda versucht alles, um die beiden zu finden und so doch noch nach all der Zeit für ein Happy End zu sorgen.

Der Roman ist in einem lockeren Stil geschrieben und liest sich schnell und flüssig. Die kurzen Kapitel sind angenehm zu lesen und immer mit einer passenden Überschrift versehen. Es ist eine gefühlvolle Geschichte einer Frau auf der Suche nach Happy Ends. Jedoch immer nur für andere, nie für sich selbst. Dank des kurzen Prologs weiß der Leser sofort, warum Matilda so wurde, wie sie ist.

Es ist ein Buch, welches durch die Mischung aus Realität und Tagträumerei einen ganz besonderen Zauber erzeugt. Natürlich kommt auch die Romantik nicht zu kurz. Ich kann den Roman allen empfehlen, die sich für ein paar Stunden in Matildas Welt der nicht zustellbaren Briefe begeben möchten.

Ich danke dem Bloggerportal und dem Penguin Verlag für die Zusendung dieses Rezensionsexemplars.

Emotional und so toll.

Von: diebecca Datum: 04. Februar 2018

Der Titel deutet schon mal auf Briefe hin, ebenso wie das Cover, das gleich auf Liebesbriefe hinweist. Beides passt super zusammen.

Der Schreibstil ist flüssig, man findet gut in die Geschichte.

Die Hauptperson Matilda ist besonders. Sie liebt ihren Job, hat keine besonderen Hobbys außer Bücher lesen und Menschen beobachten und sich Geschichten über sie ausdenken. Sie arbeitet im Amt für nicht zustellbare Post, das finde ich interessant. Der Amt ist im Buch der Dreh- und Angelpunkt. Es geht um Briefe und dabei hauptsächlich um Liebesbriefe, Liebespaare, deren Lebensgeschichten und Matilda als Glücksbotin. Dabei wird die Vergangenheit geschickt mit der Gegenwart verwoben.

Das Buch hat mich auf eine Reise mitgenommen, es war zwischendurch sehr emotional, aber auf alle Fälle war das Buch viel zu schnell vorbei. Gerne wäre ich mit Matilda weiter durch ihren Alltag gereist. Der am Anfang wohl etwas langweilig war, später aber überhaupt nicht mehr.

Sooooo schön

Von: Märchenfee/Tiara Datum: 03. Februar 2018

Matilda arbeitet im Amt für unzustellbare Post. Eines Tages findet sie einen Liebesbrief, der nie zugestellt wurde. Da sie der Brief unheimlich berührt, versucht sie wirklich alles, um den Brief doch noch an den richtigen Empfänger zu bringen.

Der Inhalt ist eigentlich kurz und knapp erzählt, aber daraus hat Anna Paulsen eine unheimlich schöne Geschichte erschaffen, die es auf meine Jahresbestenliste 2018 geschafft hat.
Matilda ist so ein liebenswürdiger Mensch, obwohl sie mit ihren 27 Jahren doch etwas anders ist. Sie hat kein Handy, lebt für ihre Arbeit, freut sich am Freitag schon wieder auf Montag und lebt auch sonst recht zurückgezogen. Doch gerade das macht sie so sympathisch. Matilda ist einfach so und liebt ihr Leben trotzdem.
Der Job bei der unzustellbaren Post ist ihr wie auf den Leib geschnitten, denn sie versucht wirklich alles um jeden Brief doch noch zustellen zu können. Scheint ihr das mal nicht zu gelingen, gibt es Knut, ihren äußerst sympathischen Nachbarn, der dank der modernen Technik Matilda oft noch weiterhelfen kann.
In der ganzen Geschichte herrscht so eine warmherzige Atmosphäre, ich war richtig traurig als ich am Schluß angekommen bin.

Für mich hat an dieser Geschichte alles gestimmt, ein traumhaft schönes Cover, ich fand hier auch irgendwie das Papier so toll, ein sehr schöner flüssiger Schreibstil, sehr liebenswerte Charaktere, humorvolle Stellen und soviele schöne Liebesbriefe.

Emotionale und berührende Geschichte,,,,

Von: Angela Busch Datum: 01. Februar 2018

MEINE MEINUNG:
Dieses sehr hübsche und ansprechende Cover, sowie der emotionale Titel haben mich tatsächlich zum Lesen des Buches verführt, ohne eine Leseprobe ausgiebig zu studieren. Das passiert mir eher selten . Der Schreibstil der Autorin war sehr angenehm und leicht aufzunehmen. Diese Ausdrucksweise hatte als erstes Matilda’s *Amt für nicht zustellbare Post* recht einprägsam in meinem Kopf entstehen lassen. Mit dem Akzeptieren der Charakterdarstellung der jungen , introvertierten Matilda kam ich allerdings ein wenig ins Nachdenken . Dass sie schüchtern und zurückgezogen lebt, eine ausgeprägte Fantasie hat , empfand ich nicht als Problem, sondern ihre absolute Technikfeindlichkeit und Unwissenheit gegenüber den heutigen Kommunikationsmöglichkeiten. Das war schon merkwürdig und erschien mir sehr konstruiert und an den Haaren herbeigezogen für eine junge Frau. Eben eine absolute Fiktion im Roman der Autorin, welche natürlich immer eine persönliche Ermessenssache ist. Ich empfand es einfach als unglaubwürdig und es wäre ein Armutszeugnis für eine heutige Behörde, wenn sie Mitarbeiter einstellen würde ohne Computerwissen. Aber dieses Buch ist ja als LIEBESROMAN deklariert und Autoren/innen dieses Genres sind ja gerne für alle möglichen und unmöglichen Geschehnisse offen. Also habe ich diesen Teil des Buches akzeptiert , aber mit leichter Häme die weitere Entwicklung der Nachforschungen von Matilda verfolgt. Natürlich geht es nicht ohne Technik weiter, aber diese warmherzigen und mitmenschlichen positiven Ereignisse müsst ihr Euch nun selber erlesen. Matilda ist eben eine sehr emotionale , liebevolle, hilfsbereite und sympathische Person.

Wie unleserliche Briefe doch noch ihre Empfänger finden

Von: milkysilvermoon Datum: 30. Januar 2018

Während andere das Wochenende sehnlichst herbeiwünschen, freut sich Matilda Keller jeden Tag auf ihre Arbeit. Die 27-Jährige liebt ihren Job im Amt für nicht zustellbare Post in Karlskirchen, wo sie als Sachbearbeiterin für die Buchstaben K bis M zuständig ist. Eines Tages landet ein sehr bewegender Liebesbrief aus dem Jahr 1966 per Zufall vor ihren Füßen, der seine Empfängerin Leni nie erreicht hat. Matilda stößt dabei auf eine traurige Liebesgeschichte, die lange Zeit zurückliegt. Sie ist fest entschlossen, mit der Hilfe ihres Nachbarn Knut die unbekannte Frau ausfindig zu machen. Das ist allerdings schwieriger als gedacht. Wird trotzdem noch ein Happy End gelingen?

„Liebe M. Du bringst mein Herz zum Überlaufen“ von Anna Paulsen ist ein unterhaltsamer Liebesroman.

Meine Meinung:
Erzählt wird die Geschichte im Präsens in 40 kurzen Kapiteln aus der Sicht von Matilda. Zudem gibt es einen Pro- und einen Epilog. Die Kapitelüberschriften sind jeweils kreativ und treffend. Den Aufbau des Romans empfinde ich als sehr gelungen.

Außerordentlich gut gefällt mir auch der lockere und einfühlsame Schreibstil, der nicht nur sehr angenehm und anschaulich ist, sondern den Leser auch wunderbar in die Gedanken der Hauptprotagonistin eintauchen lässt. Ich bin gut in die Geschichte reingekommen und habe gerne weitergelesen.

Mit Matilda steht ein interessanter, warmherziger Charakter im Vordergrund. Sie hebt sich auf erfrischende Weise von anderen Romanheldinnen ab, denn sie lebt in ihrer eigenen Welt und ist anders als gleichaltrige junge Frauen. Zwar ist sie ein wenig naiv und bisweilen etwas begriffsstutzig, dennoch wurde sie mir schnell sympathisch. Ihre Entwicklung wird authentisch dargestellt. Ein Pluspunkt sind für mich auch die liebevoll gezeichneten Nebenfiguren.

Überzeugen konnte mich außerdem die Idee des Romans. Matildas Arbeit im Amt für nicht zustellbare Post bietet eine kreative und interessante Basis für die Handlung der Geschichte, die im Großen und Ganzen glaubwürdig und stimmig ist. Lediglich einige wenige (Logik-) Fehler sind mir beim Lesen aufgefallen, die ich jedoch nicht als gravierend ansehen würde und mein Lesevergnügen kaum geschmälert haben.

Inhaltlich ist der Roman sehr abwechslungsreich. Er konnte mich emotional berühren, zum Nachdenken bringen und zugleich prima unterhalten. Humorvolle und traurige Passagen wechseln sich ab. Auch spannende Elemente sind enthalten. Mehrere Wendungen und Überraschungen sorgen für Kurzweil.

Das Cover ist ansprechend gestaltet. Auch der Titel passt gut zum Inhalt.

Mein Fazit:
„Liebe M. Du bringst mein Herz zum Überlaufen“ von Anna Paulsen ist eine gelungene Liebesgeschichte, die mit viel Romantik und Emotionen, aber auch mit Humor und Spannung aufwarten kann. Der Roman hat mir schöne Lesestunden beschert.

Ein absolut zauberhaftes Wohlfühlbuch

Von: hope23506 Datum: 26. Januar 2018

MEINE MEINUNG:
Das wunderschöne Cover konnte mich als erstes überzeugen und ich wollte diese Geschichte entdecken. Den Titel fand ich ein bisschen gewöhnungsbedürftig, weil er doch recht lang ist, aber im Laufe des Lesens macht er Sinn. Gleich auf den ersten Seiten habe ich Matilda sehr liebgewonnen. Sie ist ein herzensguter und liebevoller Charakter. Ich konnte mich sehr gut mit ihr iditentifiezieren, weil ich einige Charakterzüge auch bei mir wiederfinde. Deshalb verstand ich sie so gut. Mit ihrer zurückhaltenden Art bringt sie doch so viel Liebe und Herzensgüte an uns Leser. Sie hat mich sehr begeistert und wurde von Anna Paulsen auch so wunderbar dargestellt. Es war, als wäre Matilda eine gute Freundin und man kenne die schon lange. Der Schreibstil war sehr angenehm und flüssig zu lesen und die Kapitel, die jeweils eine Überschrift hatten, lasen sich gut, weil sie auch recht kurz waren. Das Buch mutet an, as wäre es eine kitschige Liebesgeschichte, doch da muss ich widersprechen. Die Geschichte hat so viel Tiefe und Realität in sich, daß ich es an keiner Stelle kitschig oder übertrieben fand. Auch die sehr emotionalen Liebesbriefe, die man immer wieder im Buch entdeckt, sind einfach nur schön und sehr gefühlvoll.

FAZIT:
Ein sehr kurzweiliger und sehr schöner Roman, der auf jeden Fall 5/5 Sterne verdient hat.

Schicksal ist, was man aus den Zufällen macht, die einem das Leben schenkt

Von: Danielamariaursula Datum: 26. Januar 2018

Matilda hatte eine sehr trostlose und einsame Kindheit, geprägt durch den ewigen Streit der Eltern. Zum Glück hatte sie die Mansarde und ihre Bücher als Rückzugsort. So glaubt sie auch heute mit 27 Jahren nicht an die Liebe, zumindest nicht außerhalb ihrer geliebten Bücher, oder großer Filmklassiker. Das macht aber nichts, denn sie ist durchaus zufrieden mit ihrem Leben, ihrer gemütlichen Dachgeschoßwohnung und liebt ihre Arbeit als Sachbearbeiterin im Amt für unzustellbare Briefe. Doch eines Tages verändert sich ihr geschätzter Alltag und alles kommt durcheinander, als sie hinter ihrem Büroschrank einen ergreifenden Liebesbrief findet, der dort 50 Jahre lang verschollen war. Die Tinte der Adresse wurde durch Feuchtigkeit unleserlich, doch Matilda möchte ihn unbedingt der darin gepriesenen Leni zustellen, wenn sie nur wüßte, wo sie sie finden kann. In ihrer Ratlosigkeit bittet sie ihren Nachbarn Knut, einen älteren Herren um Hilfe und dieser schafft es tatsächlich mit Hilfe von Technik neue Spuren für Matilda zu entdecken. Wagt sich Matilda soweit aus ihrer Routine heraus?
Matilda ist eine ungewöhnliche Heldin. Jung und doch sehr altmodisch, ein wandelnder Anachronismus, mit viel Herz und Gefühl und doch voller Angst, diese auf sich selbst zu richten. Da kümmert sie sich lieber um ihre Mitmenschen, besonders die Älteren, das erscheint ihr ungefährlicher, für ihr Herz. Dies ist ihr wohl nicht wirklich bewußt, ebenso wenig, daß sie aus Angst verletzt zu werden, ihre Gefühle auf Sparflamme hält, und sich lieber spannende Leben der Menschen, die sie in ihrer Umgebung beobachtet, zusammenfantasiert. Mich erinnert diese selbsterwählte Glücksbotin an die liebenswerte Amélie aus dem französischen Kinohit „Die fabelhafte Welt der Amélie“, ein Film der ihr wahrscheinlich auch gefällt, immerhin liebt sie Klassiker, wenn auch meist in schwarz-weiß.
Der Schreibstil passt zur Heldin. Er ist fließend und sanft, ruhig und entspannt. Gefühle können wachsen und sich entwickeln, dennoch ist es nicht langweilig, denn Matilda hat eine überschießende Fantasie und trifft allerhand Menschen, die vielleicht auf den ersten Blick langweilig erscheinen mögen, aber bei genauerer Betrachtung interessanter sind, als ihre angepassten Kollegen, die mitten im Leben zu stehen scheinen, aber aus Angst etwas zu verpassen, wohl die kleinen Freuden des Lebens schon mal gerne übersehen, ebenso wie kleine feine Zwischentöne.
Bei Matilda stellt sich oft die Frage: Was wäre wenn? Wenn z.B. die unzustellbaren Briefe ihr Ziel erreicht hätten, wäre dann das Leben von Absender und Adressat anders verlaufen? Bei einigen Briefen ist sie so ergriffen, daß sie sich selbst aus ihrer Komfortzone herauswagt, um als Glücksbotin das Schicksal in die Hand zu nehmen, denn „Schicksal ist das was wir aus den Zufällen machen, die uns das Leben schenkt“. Diese Zufälle zu einem Happy End zu führen, hat sich Matilda zur Aufgabe gemacht, so daß es auch einen Happy Mittelteil gibt, für diejenigen, denen Matilda helfen kann. Aber auch hier ist viel der Fantasie der Leser überlassen. Man erhascht einen Blick auf das zarte Glück, daß sich entwickelt, daß aufknospt, aber die erblühte Liebe oder auch nicht, wird wohl erst nach Matildas Verschwinden sich zeigen. So geht es um zweite Chancen und darum, daß man auch mal ungewohnte Wege gehen muß, die erst einmal unbequem erscheinen. Daran kann man wachsen und reifen, bis man selbst bereit ist, für das Glück, das einem das Leben bietet. Dabei ist das Glück ein Auf und Ab, dessen Summe zählt. Die Schattenseiten, lassen die glücklichen Tage umso heller erscheinen. Matilda war zufrieden, aber nicht richtig glücklich, dafür muß man Risiken eingehen, die es aber wert sind. Vor allem zeigt dieser ungewöhnliche Liebesroman, daß man nie zu alt ist für ein Happy End und das ein solches für jeden Menschen ganz unterschiedlich aussehen kann. So ist das Ende wunderschön und auch wirklich humorvoll, aber nicht kitschig, sondern zart und verheißungsvoll. Neben all dem Glück gibt es auch Zeiten der Trauer und des Verlusts, die wirklich Emotionen und Tränen hervorruft. Doch die Trauer ist auch schön, denn sie vollendet eine große Geschichte, aber keine Sorge, natürlich nicht Matildas, denn die beginnt ja eigentlich erst.
Ein Buch voller Hoffnung und Gefühl, mit einer außergewöhnlichen Heldin, die sich nie als solche betrachten würde, da sie dafür zu zurückhaltend ist. Ein großes Glück aus leisen und humorvollen Momenten, die das Herz erwärmen, zart und ohne Kitsch.
Wunderschöne 5 von 5 Sternen.

ein romantischer Wohlfühl-Roman

Von: Nicole Lehmann Datum: 24. Januar 2018

Matilda ist eine Träumerin wie sie im Buche steht. Sie arbeitet pflichtbewusst ihre Briefe ab und geht pünktlich nach Hause. Sie hat kein Handy, keinen PC und auch keinen Führerausweis. Was sie aber hat, ist Phantasie. Sie beobachtet ihre Umgebung genau und fragt sich, was die Personen rund um sie für Geschichten haben.
Sie findet Feierabendfeiern doof und liest ihrer alten Nachbarin lieber die Zeitung vor. Zudem bringt sie ihrem andern Nachbarn die Einkäufe. Matilda ist liebenswert und unkonventionell.

Als sie überraschend den uralten Liebesbrief in die Finger kriegt, macht sie sich auf die Suche nach den Personen. Schliesslich könnte es plötzlich doch noch ein Happyend geben. Hilfe kriegt sie von Knut, ihrem älteren Nachbarn, welcher ein Technikfreak ist und durch Google viel helfen kann.

Matilda taut immer mehr auf und traut sich immer mehr zu. Die Verwandlung ist schön mitzuerleben. Als sie dann weitere unzustellbare Briefe zustellen kann, macht sie das glücklich. Jedoch sehnt sie sich unbewusst auch nach einem eigenen Happyend.

Am Anfang hatte ich etwas Mühe mit Matilda und somit auch mit dem Buch. Jedoch hat sich dies ziemlich schnell geändert. Matilda und ihre Freunde sind herzerwärmend und sympathisch und wachsen dem Leser schnell ans Herz. Die Liebesbriefe im Buch gehen direkt ins Herz. Die Geschichte rund um Leni und Michel ist toll eingeflochten und runden diese wunderbar romantische Geschichte ab. Wie viele solcher Liebesgeschichten wurden wohl durch nicht zugestellte Briefe vereitelt? Ein wundervoller Wohlfühl-Roman für romantische Lesestunden.

Ich gebe diesem Buch gerne gute 4 von 5 Sternen.

Wunderschön, romantisch und gefühlvoll

Von: Conny G. Datum: 23. Januar 2018

Ein Roman, in dem es um Briefe geht, weckt eigentlich immer mein Interesse und hier verspricht der Klappentext auch noch eine geheimnisvolle, romantische Geschichte.
Die Protagonistin Matilda ist eine ganz besondere junge Frau. Sie lebt eigentlich nur für ihren Beruf im Amt für nicht zustellbare Post. Eine solche Stelle gibt es übrigens tatsächlich, die Briefermittlungszentrale in Marburg. Und genau wie die echten Mitarbeiter dort, darf Matilda Post öffnen, die aufgrund falscher Adressierung nicht zugestellt und wegen fehlender Absender auch nicht zurück gesendet werden kann. Matilda sucht in den Briefen dann nach Hinweisen auf Empfänger oder Absender und freut sich über jeden Brief, der dann doch noch zugestellt werden kann.
Durch einen Zufall findet sie einen Brief, der vor 50 Jahren wegen Zustellproblemen in ihrem Amt landete und seitdem hinter einem Schrank lag. Als sie ihn öffnet, entdeckt sie einen wunderbaren Liebesbrief, dessen Geschichte ihr ans Herz geht. Sie entwickelt großen Ehrgeiz, Empfänger und Absender ausfindig zu machen und die Geschichte doch noch zu einem Happy End zu bringen.

Matilda hatte ich ganz schnell in mein Herz geschlossen. Sie ist eine wirklich liebenswerte junge Frau, die das Herz am rechten Fleck hat. Aber sie hat auch ein paar Eigenarten, denn sie hat keinen Führerschein, kein Handy, nutzt kein Internet aber liebt Bücher über alles und sie lebt ziemlich zurückgezogen und alleine. Aber sie kümmert sich um eine alte Nachbarin im Haus und besucht sie jeden Sonntag, um ihr vorzulesen. Ebenso kauft sie vorübergehend für ihren Nachbarn Knut ein und mit ihm schließt sie sogar eine Freundschaft. Knut ist es dann auch, der Matilda bei ihrer Suche nach dem unbekannten Liebespaar mit Laptop und Internet hilft. Die Geschichte des Paares, die sich nur nach und nach offenbart, war sehr berührend und ich habe mit Matilda gefiebert und gehofft, dass sie die beiden findet und der Brief nach so langer Zeit doch noch den Empfänger erreicht.

Sehr begeistert haben mich die wunderschönen Liebesbriefe, wovon es in der Geschichte einige gibt. Sie waren alle sehr emotional und es war für mich nachvollziehbar, warum Matilda so viel Energie und Mühe aufbringt, um die Empfänger zu finden.
Sehr schön war auch zu erleben, wie sich Matilda im Verlauf der Geschichte verändert, nicht nur durch die Freundschaft zu Nachbar Knut. Sie wird selbstbewusster, verlässt auch mal ihre eingefahrenen Wege und begibt sich auf eine Reise, im übertragenen und im realen Sinn. Aber wohin ihre persönliche Reise führen wird, weiß zu dem Zeitpunkt weder Matilda noch der Leser.

Anna Paulsen hat hier eine sehr warmherzige und gefühlvolle Geschichte verfasst, die mich begeistert hat und die genau die richtige Mischung aus Romantik, viel Gefühl, einer Prise Humor, Geheimnissen und auch Spannung aufweist. Ohne großen Kitsch erzählt die Autorin die Geschichte aus Matildas Sicht in einem lebendigen Schreibstil und bereichert sie mit weiteren liebenswerten Charakteren.
Dieser schöne Wohlfühlroman sorgt für gute Laune, beste Unterhaltung und bietet einige Überraschungen.
Das Ende hat mich mit einem zufriedenen Lächeln zurück gelassen!


Fazit: 5 von 5 Sternen

Eine herzerwärmende Geschichte

Von: zauberblume Datum: 20. Januar 2018

Mit ihrem herzerwärmenden Roman "Liebe M. Du bringst mein Herz zum Überlaufen" hat mich die Autorin Anna Paulsen mehr als begeistert. Ein unglaubliches Buch, das von der ersten bis zur letzten Seite zum Träumen einlädt. Und dafür ist auch hauptsächlich unsere ganz besondere Protagonistin Matilda schuld.

Nun zur Geschichte: Matilda liebt ihren Job im Amt für nicht zustellbare Post. Hier ist sie für die Buchstaben K bis M zuständig. Matilda freut sich immer wenn Sonntag ist, denn darf sie bald wieder in ihre geliebte Arbeit gehen. Matilda freut sich immer, wenn sie einen Brief wieder erfolgreich zuordnen kann und er doch noch seinen Empfänger erreicht. Eines Tages findet sie im Amt einen Liebesbrief der ein halbes Jahrhundert überdauert hat. Der Text des Briefes berührt sie zutiefst. Und Matilda will unbedingt den Empfänger ausfindig machen, egal wie schwierig es wird. Sie stößt auf eine schmerzliche Liebesgeschichte, die viele Jahrzehnte zurückliegt. Doch bei Matilda ist es für ein Happyend nie zu spät ....

Die Geschichte um Matilda hat mich von Anfang an gefesselt. Und der tolle Schreibstil der Autorin sorgt dafür, dass man sich sofort wohlfühlt und in die Geschichte eintaucht. Wenn ich die Augen schließe sehe ich Matilda vor mir. Sie ist ein ganz besonderer Mensch, etwas anderes als manch anderer, doch gerade das macht sie so sympathisch. Sie hat sofort mein Herz berührt und es im Sturm erobert. Nur ein paar kleine Eigenheiten von Matilda. Sie hat keinen Führerschein, mag keinen Smalltak, kein Handy usw., aber sie liebt Bücher über alles. Außerdem ist sie äußerst hilfsbereit. Obwohl sie ja lieber für sich ist, kümmert sie sich rührend um ihren kranken Nachbarn. Und daraus entsteht eine wunderbare Freundschaft. Es ist auch schön, die Verwandlung von Matilda mitzuleben. Und dann ihre Arbeit, hier blüht sie ja regelrecht auf. Und sie hat schön des öfteren Glückbotin gespielt, den Matilda wünscht sich für alle nur das beste. Es ist schon berührend, wie sie sich bemüht, das Geheimnis des alten Liebesbriefes zu lösen. Das Schicksal der beiden Liebenden ist auch mir nahe gegangen. Denn wie wäre das Leben für sie verlaufe, hätte der Brief seinen richtigen Weg gefunden?

Für mich ist dieses Traumbuch ein absoluter Gute-Laune-Wohlfühlroman, der für unterhaltsame und vergnügliche Lesestunden gesorgt hat. Ich hätte Matilda gerne mal besucht. Das Wahnsinnscover ist für mich auch ein echter Hingucker. Es löst schon Glücksgefühle aus. Selbstverständlich vergebe ich für diese Traumlektüre 5 Sterne und freue mich auf den nächsten Roman der Autorin.

Ein Buch, das ich noch eine Weile im Herzen trage

Von: Lissy Datum: 18. Januar 2018

Matilda arbeitet im Amt für nicht zustellbare Post. Jeden Tag liest sie unzählige Briefe und versucht, den Absender zu ermitteln und dafür zu sorgen, dass die Briefe doch noch ihren Weg finden. Dabei liebt Matilda die klaren Stukturen ihres Lebens: ihre kleine Wohnung, ihre Bücher, einige wenige Menschen, die ihr gut tun.


Matilda mag es gar nicht, wenn Wellen ihr ruhiges Fahrwasser aufwühlen, seien es die Kollegen, die sie zu allerlei Aktivitäten drängen möchten, die ihr nicht liegen oder andere unvorhergesehene Dinge. Aber genau soetwas passiert, als sie hinter dem Schrank ihres Büros einen Brief findet, der dort schon lange liegt. Und dieser Brief soll ebenfalls ankommen, findet Matilda. Allerdings muss sich sie dazu aus ihrem Fahrwasser herauswagen und sich sprichwörtlich aufs bzw. ans Meer trauen.


Titel mutet zunächst etwas sperrig an, aber er passt absolut zu diesem Buch. Mich hat es total gepackt, ich musste weiterlesen, ich bin total in dieses Buch versunken. Dabei liest es sich ganz locker, gerade süffig. Handlung, Charaktere und drumherum passen für mich sehr gut zusammen, so dass ich eine absolute Leseempfehlung aussprechen kann. Mein einiziges Manko: das Buch war viel zu schnell zu Ende!

„Schicksal ist, was man selbst aus den Zufällen macht, die das Leben einem beschert.“

Von: Elke Seifried Datum: 17. Januar 2018

Die Geschichte wird aus der Perspektive von Matilda erzählt und als Leser darf man sie, ihre Gedanken und Gefühle begleiten. Man geht mit ihr zur Arbeit, sucht mit ihr im einen oder anderen Brief nach Hinweisen auf den Empfänger, wiegelt Arbeitskollegen, die sich mit ihr treffen wollen ab und nach Feierabend wird im Supermarkt noch für sie und Nachbar Knut, der sich das Bein gebrochen hat, eingekauft. Ich habe Matilda mehr als gerne begleitet, habe mich gefreut, dass sich zwischen ihr und Knut eine Freundschaft entwickelt, die beiden gut tut und vor allem Matilda eine Stütze gibt, die ihr dabei hilft, über ihre eng gesetzten Grenzen hinauszuwachsen. Mit dem Auftauchen des alten Liebesbriefes kommt zu der rührenden Geschichte noch unheimlich viel Spannung. Nach und nach erfährt man die berührenden Worte des Briefeschreibers und zudem gestaltet sich die Suche wie befürchtet alles andere als einfach. Ich habe so auf ein Happy End gehofft. Nebenbei gilt es für Matilda auch noch bei einigen anderen Briefeschreibern als Glücksbotin zu fungieren und schließlich ist da ja auch noch sie selbst. „Ist es nicht wunderbar, dass jedes noch so seltsame Töpfchen sein Deckelchen zu finden scheint? Wenn man von denen absieht, die – wie Matilda – deckellos ganz hervorragend durchs Leben kommen.“ Ist das denn wirklich so?

Ich liebe den einnehmenden Schreibstil der Autorin, die mich unter anderen Pseudonymen schon mehrfach ganz wunderbar unterhalten hat. Unter anderem ist ihr Name für mich eine kleine Schmuzelgarantie, und auch das fehlt hier nicht ganz. „Sie ist zu höflich um ihm zu sagen, was sie wirklich denkt“, als Leser erfährt man allerdings in kursiven Einschüben, was ihr auf der Zunge liegt, was mir super gut gefallen und mich auch ganz oft zum Grinsen gebracht hat. Aber mit „Liebe M.“, hat Anna Paulsen bewiesen, dass sie nicht nur humorvolle Romane, sondern auch ganz wunderbare, berührende, romantisch ohne je kitschig zu werdende Liebesgeschichten auf Lager hat. Sie hat mich mit ihren ganz besonderen Liebesbriefen gerührt, hat mich ganz oft mit ihren Szenen berührt und bei mir stellenweise fast für Tränen gesorgt , weil die Gefühle so authentisch, realistisch und mit genau den richtigen Worten beschrieben sind. Ich bin absolut begeistert. Zudem war die Geschichte für mich so richtig spannend. Wird es für die beiden Liebenden ein Happy End geben, was passiert mit Matilda kann es auch für sie, die ein schweres Päckchen aus der Vergangenheit zu tragen hat, auch Glück geben? Einmal angefangen, konnte ich mich dem Zauber dieser Liebesgeschichte nicht mehr entziehen und das Buch kaum noch aus der Hand legen.

Alles in allem hat mich Anna Paulsen mit ihrer berührenden, romantischen und verträumten Geschichte verzaubert und mit ihrer einzigartig, anderen Matilda bestens unterhalten. Begeisterte fünf Sterne und eine absolute Leseempfehlung von mir.

Wow, was für ein zauberhafter Roman

Von: Adelheid Wolf Datum: 13. Januar 2018

Wow, was für ein zauberhafter Roman

Ein Buch, das einem mehr als nur ein Lächeln ins Gesicht zaubert und die Sorgen des Alltags vergessen lässt.

Beschreibung: Wenn ein nie gelesener Brief ein ganzes Leben verändert…………
Während andere den Freitag herbeisehnen, freut sich Matilda auf Montag, denn nichts liebt sie mehr als ihren Job im Amt für nicht zustellbare Post, wo sie für die Buchstaben K – M zuständig ist. Doch dann kommt der Tag, an dem Matilda ein nie überbrachter Liebesbrief so sehr berührt, dass sie beschließt, ihre gewohnten Pfade zu verlassen und den Empfänger ausfindig zu machen – ganz gleich, wie schwierig es wird. Sie stößt auf eine es Liebesgeschichte, die bereits viele Jahrzehnte zurückliegt. Doch für ein Happy End ist es nie zu spät, oder?
Meine Meinung: Matilda, geprägt durch ihre verkorkste Kindheit, die Eltern hatten nur gestritten, hat sich ganz in ihre Bücher zurückgezogen. Sie lebt zurückgezogen in ihrer gemütlichen Dachwohnung und liebt ihren Job. Doch eines Tages lernt sie durch Zufall Knut, einen älteren Nachbarn kennen. Er ist gestürzt und kann nicht laufen. Matilda kauft für ihn ein und freundet sich mit ihm an.
Wie es der Zufall will, findet sie eines Tages einen Liebesbrief, der vor fünf Jahrzehnten in einen Spalt gerutscht ist. Sie ist von dem Inhalt so gerührt, dass sie sich auf die Suche nach Leni und Michel macht, was ein schwieriges Unterfangen ist. Knut unterstützt sie und es bereitet beiden ein Vergnügen, wenn sie einen Lichtpunkt entdeckt haben. Matilda wird zu einer richtigen Detektivin und Glücksbotin, die versucht, unzustellbare Briefe an die richtigen Empfänger weiter zu leiten. Sie fängt an ihren selbstgewählten Kokon zu verlassen und sich auf so manche Reise zu begeben.
Doch eines Tages kommen Briefe an, die an eine gewisse M. gerichtet sind mit einer sehr unleserlichen Unterschrift. Sie ist von diesen Briefen so verzaubert, dass sie unbedingt M. und Mr. Kritzelschrift zusammen bringen. Ob ihr das gelingt?...........
Einige Zitate aus dem Buch: „Wenn die Tränen verssiegt sind, kann alles wieder gut werden.“ S. 178 „Schicksal ist, was man selbst aus den Zufällen macht, die das Leben einem beschert.“ S. 251 „Ich komme mir winzig vor, aber gleichzeitig als Teil eines großen Ganzen. Wie ein Sandkorn unter vielen. Das ist beruhigend. Und gleich gibt es mir das Gefühl unendlicher Freiheit.“ S.266
Fazit: Anna Paulsen hat einen so warmherzigen, rührenden und bezaubernden Roman geschrieben. Der zugleich witzige und spannende Aspekte hat. Die Protagonisten waren so authentisch, dass man sie einfach gern haben musste. Insbesondere Matilda hat sich sofort in mein Herz geschlichen. Ich bin einfach nur begeistert.
Ich bedanke mich recht herzlich bei Anna Paulsen und Frau Sinn vom Penguin Verlag, die es mir ermöglicht haben, dass ich dieses Buch lesen konnte. Da mein 1. Exemplar dieser Leserunde bei Lovelybooks leider bisher nie angekommen ist.




Eine herzerwärmende Geschichte mit großem Unterhaltungswert

Von: Solveig Datum: 13. Januar 2018

„Liebe M. Du bringst mein Herz zum überlaufen“ von Anna Paulsen ist eine wunderschöne Geschichte, in der wir die junge Frau Mathilda kennenlernen, die mit Freude als Sachbearbeiterin im Amt für unzustellbare Post arbeitet. Mathildas Jugend war unspektakulär mit der Ausnahme, dass ihre Eltern sich häufig gestritten haben. Vielleicht gerade durch diesen Umstand ist Mathilda zu einer sehr zurückhaltenden Person geworden, die nicht an den typischen Unternehmungen, wie Ausgehen, Party und Co. interessiert ist. Ihre Aufgabe ist es, Post, die nicht zugestellt werden kann zu analysieren und so noch ihrem Empfänger zukommen zu lassen.

Mathilda mag ihr Leben so wie es ist und alle unbekannten Situationen sind ihr suspekt. Sie bevorzugt ihren Alltag, ohne irgendwelche „Komplikationen“. Doch schaffen es gewisse Umstände sie aus ihrer Komfortzone heraus zu locken und sich den Herausforderungen zu stellen?
Die Autorin hat mich durch den warmherzigen, einfühlsamen und dazu humorvollen Schreibstil überzeugt und mit der schönen Geschichte in den Bann gezogen. Die Charaktere sind sehr überzeugend und authentisch dargestellt. Der Plot ist gut durchdacht und hält so einige Überraschungen parat.

Insgesamt hinterlässt das Buch ein wunderbar wohliges Gefühl bei einem und bietet eine sehr gute Unterhaltung.

Warmherziger Roman, der zum Träumen anregt und Mut macht, von gewohnten Pfaden abzuweichen

Von: schnäppchenjägerin Datum: 30. Dezember 2017

Matilda ist Sachbearbeiterin im Amt für unzustellbare Post und geht ihrer Arbeit sehr gewissenhaft und akribisch nach. Für sie ist jeder doch noch erfolgreich zugestellte Brief ein persönliches Erfolgserlebnis.
Matilda ist eine Einzelgängerin, die anderen Menschen aus dem Weg geht und auch ihre Kollegen nicht zu nah an sich heranlässt. Sie ist allerdings dennoch eine hilfsbereite Person, die das Herz auf dem rechten Fleck hat und kümmert sich insbesondere um ihre älteren Nachbarn. Für den Rentner Knut geht sie nach Feierabend regelmäßig einkaufen, als dieser sich am Bein verletzt hatte und die beiden freunden sich bei ihren abendlichen Gesprächen zum Tee sogar an.
Als Matilda in ihrem Büro zufällig einen Liebesbrief eines Michel an eine Leni findet, der im Jahr 1966 abgestempelt wurde, entwickelt sie den Ehrgeiz, die Empfängerin und den Absender ausfindig zu machen, um vielleicht doch noch für ein glückliches Ende dieser tragischen Liebesgeschichte zu sorgen, die sie durch die Worte des Michel so tief berührt hat. Ihr Nachbar Knut ist dabei derjenige, der ihrer Suche neue Impulse gibt und sie moralisch unterstützt. Und so geht sie auch bei anderen unzustellbaren Briefen weiter, als die reine Bürotätigkeit es erfordern würden.

Matilda ist eine altmodische, etwas einfältige Einsiedlerin, deren Leben bisher auf ihre Arbeit in der Behörde fokussiert war. In ihrer Freizeit liest sie Bücher oder beobachtet andere Menschen, für die sie sich Geschichten ausdenkt. Sie lebt in ihrer eigenen Welt und lässt keinen Menschen nah an sich heran.
Sie glaubt an Liebesgeschichten, nicht aber an die große Liebe - schon gar nicht auf sich selbst bezogen.

Matilda ist ein eigenwilliger Charakter, dem man wünscht, dass er sein Schneckenhaus verlässt und ein wenig offener und mutiger durchs Leben geht. Der Liebesbrief aus dem Jahr 1966 und die Suche nach den Liebenden lässt Matilda auf andere Pfade gehen und sich auf ein kleines Abenteuer einlassen.
Im Verlauf des Romans entwickelt sie sich weiter, merkt dabei aber gar nicht, dass die Liebe auch vor ihr keinen Halt macht.

"Liebe M. Du bringst mein Herz zum Überlaufen" ist eine romantische Geschichte, die für einige schöne Lesestunden sorgt. Der Roman ist flüssig und unterhaltsam zu lesen und nicht in Gänze vorhersehbar.
Tatsächlich war ich überrascht, wie die Geschichte für Michel und Leni, aber auch für Matilda endete, empfand diese aber sehr authentisch und positiv, dass es nicht zu einem faden Happy End gekommen ist.
Auch wenn bei der Suche nach dem Liebespaar einige Zufälle auf Matildas Seite waren, ist es eben eine etwas magische Geschichte, die Matilda aus ihrem Schneckenhaus lockt und ihr damit auch den Weg frei für ihr persönliches Glück macht, das sie für sich selbst ausgeschlossen hatte.
Ich hätte mir für mehr Tiefgang der Handlung noch mehr Hintergründe über Matilda gewünscht, um zu erfahren, was zu ihrer negativen Einstellung in Bezug auf die Liebe und ihrer Zurückgezogenheit geführt hat.

"Liebe M. Du bringst mein Herz zum Überlaufen" ist ein warmherziger Roman, der zum Träumen anregt und Mut macht, sich ohne Vorbehalte ins Leben zu stürzen und von seinen gewohnten, sicheren Wegen abzuweichen.

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