Blick ins Buch

Jetzt bestellen:

Buch
eBook
Hörbuch

€ 15,00 [DE] | CHF 21,90 [CH] | € 15,50 [A]

€ 12,99 [DE] | CHF 16,00 [CH]

€ 14,99 [DE] | CHF 21,90 [CH] | € 16,90 [A]

Megan Miranda

TICK TACK - Wie lange kannst Du lügen?

Thriller

15 Tage. 2 Freundinnen. 1 Mord.

Zehn Jahre ist es her, dass Nic ihre Heimatstadt von einem Tag auf den anderen verließ. Doch die Erinnerungen an die Nacht, in der ihre beste Freundin Corinne spurlos verschwand, haben sie nie losgelassen. Hatte jemand aus ihrem Freundeskreis etwas damit zu tun? Eines Tages erhält sie eine geheimnisvolle Nachricht: „Dieses Mädchen. Ich habe es gesehen.“ Nic weiß, dass nur eine damit gemeint sein kann – Corinne. Sie fährt zurück in das von dunklen Wäldern umgebene Städtchen, um herauszufinden, was damals wirklich geschah. Doch schon am selben Abend verschwindet erneut ein Mädchen – das Mädchen, das ihnen allen damals ein Alibi geliefert hatte …

Zwei Wochen später wird die Leiche einer jungen Frau gefunden. Wer ist sie? Was ist in der Zwischenzeit passiert? Auf unheimlich geschickte Weise erzählt Megan Miranda diese Geschichte rückwärts. Von Tag 15 zu Tag 14 zu Tag 13 bis schließlich zurück bis zu Tag 1 offenbart sich uns nach und nach, was seit Nics Rückkehr passiert ist – und was zehn Jahre zuvor mit Corinne geschah.

Das perfekte Geschenk: aufwendig veredelte Ausstattung

Das Buch spielt in North Carolina, Vereinigte Staaten von Amerika

Regelmäßig neue Buchtipps bekommen!

Leserstimmen

All the missing girls

Von: BücherweltenBummlerin Datum: 13. September 2018

Ich war von Anfang an Feuer und Flamme für Tack Tack. Aufmerksam wurde ich durch ein Bild auf Instagram, worauf das wundervolle Cover des Buches mich anstrahlte. Ich war mir sicher: das Buch muss ich einfach lesen! Und wurde dabei nicht enttäuscht!

Meine Meinung: Achtung, hier könnte gespoilert werden!

Was mich an Thrillern, aber auch anderen Büchern, generell oft stört, ist, dass man die Geschichte vorhersehen kann und ganz genau weiß, wer den Mord begangen hat oder, dass das Paar zusammenkommt. Tick Tack war hier eine Ausnahme. Grund dafür war wohl die außergewöhnliche Gestaltung, denn die Geschichte wird rückwärts erzählt. Es wird bei Tag 15 nach dem Verschwinden des Mädchens begonnen und auf den Zeitpunkt des Verschwindens hingearbeitet. Im Nachhinein wird einem die Raffinesse dieses Erzählstils richtig bewusst. Auch wenn mir die Protagonistin stets sympathisch war, merkte ich, dass mit ihr etwas nicht stimmte und sie in manchen Situationen anders reagierte, als man erwarten würde. So tat sie auch manche Dinge, die ich vorher nicht von ihr gedacht hätte. Wahrscheinlich erwartete ich es deshalb nicht, das man zu Beginn des Bildes die aktuelle Nic kennenlernt, die in der Stadt wohnt und verlobt ist, wohingegen sich im Laufe des Buches die alte Nic zeigt, die auf dem Land lebte und das ganze Leben vor sich hatte. Diese Nic scheint ab und an durch, wenn plötzlich Passagen eingeschoben werden, die in der Vergangenheit spielen. Diese bekommt man manchmal gar nicht direkt mit und man merkt erst, nachdem man ein paar Zeilen gelesen hat, dass hier in der Zeit gesprungen wird.

Das Buch hat mir wirklich gut gefallen und hat Potential dazu, eins meiner Lieblingsbücher 2018 zu werden. Vielen Dank für das Rezensionsexemplar!

21. Satz:

Ich faltete den Brief auseinander – ein liniertes Blatt aus einem Notizbuch mit ausgefranstem Rand.

Ein ganz besonderes Leseerlebnis

Von: Cocolinchen Datum: 31. Juli 2018

Meine Meinung:
Ich liebe Thriller, das habt Ihr sicher schon gemerkt ;-). Dieser hier war mal wieder etwas ganz Besonderes, allein schon vom Aufbau her. So etwas habe ich bisher bei noch keinem Buch erlebt.
Und auch, wenn der Stil anfangs etwas gewöhnungsbedürftig gewesen ist, hat er mir sehr gefallen.

Es beginnt alles mit Teil 1, dort wird von der Rückkehr von Nic in ihren Heimatort berichtet und die Geschehnisse von vor 10 Jahren werden kurz angeschnitten.
Dann kommt man zum 2. Teil und dieser beginnt mit Tag 15, also 2 Wochen nach Nics Ankunft in Cooley Ridge.
Es folgen Tag 14 bis Tag 1.

Diese Reihenfolge, in der erzählt wird, ist jedenfalls sehr gewöhnungsbedürftig. Man weiß beim Lesen von Tag 14 ja schon, was an Tag 15 passiert usw. Ich musste mich zwar erst ein wenig reinfinden, aber das Ganze hat schon seinen Reiz.


Nics (Nicoletts) Heimatort hat sich in all den Jahren ihrer Abwesenheit so gut wie gar nicht verändert. Dank Megan Mirandas Schreibstil kann man sich den kleinen Ort Cooley Ridge, der in dunkle Wälder eingebettet liegt, richtig gut vorstellen. Dort ticken die Uhren noch anders. Es herrscht eine besondere Atmosphäre. Aber nicht nur der Ort, sondern auch seine Bewohner werden sehr gut beschrieben, so dass man sich jeden einzelnen von ihnen gut vorstellen kann.
Die Protagonistin empfand ich die ganze Zeit über als sehr sympathisch. Ich habe sie gern begleitet.

Nic hat die Heimat damals zwar verlassen, ihre Freunde und Bekannten sind aber dort geblieben. Sie haben sich dort niedergelassen, Familien gegründet und leben mit der Gewissheit, dass eine von ihnen vor 10 Jahren spurlos verschwunden ist und der Täter vielleicht einer von ihnen ist.
Nic und ihr Bruder, der auch in Cooley Ridge geblieben ist und bald Vater wird, wollen ihr Elternhaus verkaufen, denn ihr Vater leidet unter Alzheimer und lebt längst im Heim.
Außerdem trifft sie, wie sollte es auch anders sein, ihre Jugendliebe wieder. Tylor führt mittlerweile das Unternehmen seines Vaters. Die junge Frau, die plötzlich verschwindet, ist seine Freundin.

Natürlich kann man sich vorstellen, dass es nicht jedem gefällt, dass Nic nach 10 Jahren zurückkehrt und anfängt alte Wunden aufzukratzen. Und dann verschwindet ausgerechnet am Abend ihrer Rückkehr wieder eine junge Frau.
Wie schon gesagt, die Stimmung ist sehr gut eingefangen und man kann wirklich richtig mitfiebern.
Und das Ende hat mich nochmal richtig überraschen können, aber da verrate ich natürlich nicht zu viel!!! :-)
Aber natürlich fragt man sich, was es mit dem neuen Opfer auf sich hat. Warum muss diese Frau ausgerechnet in diesem Moment verschwinden? Gibt es einen Zusammenhang zur Tat von vor 10 Jahren? Immerhin hat sie den Freunden damals ein Alibi gegeben. Handelt es sich um ein und denselben Täter? Lebt er im Ort? ....
Fragen über Fragen, Ihr seht schon, es gibt für Nic einiges herauszufinden. ;-)

Insgesamt war dieser Thriller eine sehr spannende Erfahrung. Der Schreibstil macht ihn zu etwas ganz Besonderem, aber auch der Fall an sich ist wirklich sehr gut gelungen. Aufbau, Charaktere, Handlung alles ist rund und konnte mich mitreißen! Ich kann Euch Tick Tack daher nur empfehlen! Und auch, wenn Euch der Einstieg in das Buch schwer fallen oder komisch vorkommen sollte, haltet durch, es lohnt sich wirklich! Man muss eben auch mal was Neues wagen! ;-)

mehr Leserstimmen anzeigen

Sehr spannend!

Von: Tintenschoen Datum: 20. Juli 2018

#unbezahltewerbung
Tick Tack: Die Zeit läuft rückwärts!
TICK TACK-WIE LANGE KANNST DU LÜGEN von Megan Miranda
———————————
Nic kehrt nach 10 Jahren in ihre Heimatstadt, die sie damals fluchtartig verlassen hat, zurück. Schnell holen Sie die alten Erinnerungen ein. Vor allem das spurlose Verschwinden ihrer besten Freundin damals, lässt sie nicht mehr los. Als dann auch noch erneut ein Mädchen verschwindet, geht alles wieder von vorne los...
Das besondere an diesem spannenden Thriller ist die rückwärts gerichtete Erzählung. Mit jedem Tag zurück kommt man der Lösung des Rätsels, aber auch dem vermeintlichen Unglück etwas näher.
Mich hat der Roman mitgerissen -ein richtiger Pageturner- auch wenn das Ende etwas willkürlich wirkt. Wer Lust auf einen wirklich originellen Thriller hat, unbedingt lesen!

Hammer Buch!

Von: Bookmovieserieslove Datum: 19. Juli 2018

Das Buch habe ich glaube ich Montag beendet und was soll ich sagen, ab der Hälfte des Buches hat es mich so fasziniert und ich konnte es einfach nicht mehr weglegen, es war der erste richtige Thriller der mich richtig gepackt hat. Da das Buch Rückwärts geschrieben wurde musste ich mich erst einarbeiten und hatte ein wenig gebraucht damit klarzukommen. Aber ich finde durch diese Erzählweise ist es einfach viel Spannender. Mehr als einmal schlug mein Puls schneller da ich einfach total gefangen war. Durch die Zeitlücken weiss man einfach nicht wie man die verschiedenen Charaktere der Bücher einschätzen soll, und kann keine voreinschlüsse beziehen. Das Ende des Buches hat mich umgehauen, ich hatte nicht damit gerechnet, man hat zwar manchmal ein bisschen das Gefühl zu wissen wer es ist jedoch denkt man schnell wieder anders, am Ende des Buches hat man kaum noch offene Fragen, jedoch musste ich noch eine Weile darüber nachdenken da es mich selbst bis jetzt nicht mehr loslässt. Ich kann dieses Buch mehr als Empfehlen. Danke an das Bloggerportal für dieses Exemplar. Für seine 15€ hat man verdammt viel, und der Preis ist es absolut wert.

Zum Zereißen spannend!

Von: Emilybookworm Datum: 18. Juli 2018

Obwohl ich eigentlich keine Thriller lese, hat mich der Klappentext total angesprochen. Und der Titel war auch schon super spannend. Ich wurde nicht enttäuscht, es war von Anfang an spannend. Ich hatte Schwierigkeiten damit, dass die Geschehnisse rückwärts erzählt wurden, also das nächste Kapitel beginnt immer mit: "Der Tag zuvor". Das hat mich zwischendrin etwas verwirrt, und ich hätte es gerne in richtiger Reihenfolge gelesen, da ich denke so hätte man besser Spannung aufbauen können. Doch anderseits wurde man durch das spannende Finale am Anfang sehr neugierig. Die Geschichte war super fesselnd und ich muss gestehen, dass ich die ganze Zeit im Dunklen getappt bin und mit dem Ende überhaupt nicht gerechnet hätte! Das Buch war so fesselnd, dass wenn ich es weggelegt habe, weil ich keine Lust mehr hatte zu lesen, doch irgendwie wieder auf dem Sofa gelandet bin und es gelesen habe. Ich konnte irgendwie nicht mehr aufhören zu lesen und das passiert mir selbst bei richtig guten Büchern nicht oft. Das Buch war eine totale Überraschung und hat mich definitv auf das Genre Thriller aufmerksam gemacht! Die letzten 200 Seiten habe ich einem Rutsch durchgelesen. Die Story war einfach super, und die Charaktere geheimnisvoll. Man liest in der Sicht von Nic und lernt sie immer besser kennen, und obwohl man ihre Gedanken hört, kann man selbst ihr nicht trauen. Mir hat es sehr gut gefallen, dass nichts vorhersehbar war und man jeden verdächtigen konnte! Mein Fazit: Super klasse Buch und ich muss mehr Thriller lesen!

Hervorragende Inszenierung

Von: somanybooks67 Datum: 13. Juli 2018

Zehn Jahre ist es her, dass Nic ihre Heimatstadt von einem Tag auf den anderen verließ. Doch die Erinnerungen an die Nacht, in der ihre beste Freundin Corinne spurlos verschwand, haben sie nie losgelassen. Hatte jemand aus ihrem Freundeskreis etwas damit zu tun? Eines Tages erhält sie eine geheimnisvolle Nachricht: „Dieses Mädchen. Ich habe es gesehen.“ Nic weiß, dass nur eine damit gemeint sein kann – Corinne. Sie fährt zurück in das von dunklen Wäldern umgebene Städtchen, um herauszufinden, was damals wirklich geschah. Doch schon am selben Abend verschwindet erneut ein Mädchen – das Mädchen, das ihnen allen damals ein Alibi geliefert hatte ...

Zwei Wochen später wird die Leiche einer jungen Frau gefunden. Wer ist sie? Was ist in der Zwischenzeit passiert? Auf unheimlich geschickte Weise erzählt Megan Miranda diese Geschichte rückwärts. Von Tag 15 zu Tag 14 zu Tag 13 bis schließlich zurück bis zu Tag 1 offenbart sich uns nach und nach, was seit Nics Rückkehr passiert ist – und was zehn Jahre zuvor mit Corinne geschah.

"Tick Tack- Wie lange kannst du lügen" war bisher mein absolutes Lesehiglight in diesem Jahr! Die besondere Erzählweise steigerte die Spannung ins Unermessliche und schockierte mich immer wieder. Zeitsprünge und das Rückwärtserzählen regen zum Mitdenken und Grübeln an und machen die Geschichte so unfassbar spannend. Megan Miranda hat meines Erachtens nach einen komplett neuen Stil kreiert, der Lust auf mehr macht. Es muss unbedingt in jedem Bücherregal stehen!

Tick Tack. Wie lange kannst du lügen

Von: Merendina Datum: 19. Juni 2018

Dieser Thriller sprach mich optisch sofort an. Das Buchcover ist dunkel gehalten, nur die beiden Wörter „Tick“ und „Tack“ oben und unten springen mit ihrem kräftigen Pink sofort ins Auge. Dazwischen ist ein unheimlicher, nächtlicher Wald zu erkennen. Ein richtig gutes Cover, das perfekt zu einem Triller passt.

Auch der Klappentext gefiel mir sehr gut und deshalb war ich sehr auf dieses Buch gespannt.

Schon von den ersten Seiten an hat es mich gleich gefesselt und ich konnte es kaum mehr aus der Hand legen. Sehr interessant ist, dass das Buch von hinten aufgewickelt ist.

Nic verließ ihre Heimatstadt vor zehn Jahren und lebt nun in Philadelphia. Da bekommt sie eines Tages die Nachricht von ihrem Bruder, dass man das Elternhaus verkaufen müsse, nachdem ihr Vater schon über ein Jahr in einem Pflegeheim lebt. Nic arbeitet als Psychologin an einer Schule und möchte nun die Sommerferien dazu nutzen, sich um das Ausräumen des Elternhauses zu kümmern. Ihr Verlassen des Heimatortes hatte damals mit dem plötzlichen Verschwinden ihrer Freundin Corinne zu tun. Dieses Ereignis beschäftigt und belastet Nic nach all den Jahren immer noch und wird gerade jetzt, als sie wieder in ihre Heimat reisen möchte, präsent. Noch dazu behauptet ihr Vater, er habe das verschwundene Mädchen erst kürzlich gesehen… Am Tag von Nics Ankunft am Elternhaus verschwindet plötzlich wieder ein Mädchen. Und dieses Mädchen war es, das Nic und ihrer Familie vor vielen Jahren ein Alibi geliefert hatte. Zwei Wochen später wird die Leiche einer jungen Frau gefunden.

Genau an diesem Punkt beginnt die Geschichte und wird nun von hinten aufgerollt. Nach und nach erfährt man, was alles in den zwei Wochen geschehen ist und wie das Ganze mit der Vergangenheit zusammenhängt. Diese Idee, die Geschichte von hinten zu beginnen, macht diesen Thriller zu etwas ganz Besonderem. Man fiebert auf jeder Seite mit und ist regelrecht gefesselt von diesem tollen Buch. Auch die Sprache fand ich richtig gut und bestens lesbar.

Nach und nach wird der Fall aufgerollt und man bekommt immer mehr Informationen zu den einzelnen Charakteren und wie diese in die Geschehnisse verwickelt sind. Das Ende war sehr gut und nicht vorhersehbar, aber so soll es ja bei einem spannenden Thriller auch sein.

Ich vergebe für dieses packende Buch volle Punktzahl: fünf Punkte. Ich kann es Thrillerfans bestens weiterempfehlen!

Noch ein Mädchen...

Von: Vicisbookblog Datum: 12. Juni 2018

Meinung

Cover

Das Cover sticht einem mit seiner pinken Schrift schon ziemlich ins Auge und der dazu passende Wald im Hintergrund spiegelt die düstere Stimmung des Buches wieder. Außerdem sind Kratzer auf dem Cover, so hat dieses einen Fühleffekt und das finde ich ziemlich ansprechend.


Charaktere

Ich finde man merkt gleich auf den ersten Seiten, dass manche Charaktere Dreck am Stecken haben und das macht sie ziemlich interessant. Man erfährt viel über sie und durch Rückblicke bekommt man nochmal mehr über sie zu erfahren. Besonders Corinne fand ich ziemlich interessant, weil sie etwas wirklich böses in sich hatte und mich irgendwie ein bisschen an Allison aus Pretty Little Liars erinnert. Aber auch die anderen waren sympathisch und man wollte immer mehr über sie erfahren. Man konnte richtig in ihre Gedankenwelt eintauchen.

Story und Schreibstil

In der ersten Hälfte kommt kaum Spannung auf und die ersten Seiten fand ich etwas verwirrend, jedoch kommt ab der Hälfte richtig Spannung auf und man möchte einfach nicht aufhören.

Es wird übrigens aus der Sicht von Nic erzählt und so erfährt man auch etwas über ihre Vergangenheit, die in Rückblenden erzählt wird.

Es wird ab ein paar Kapiteln dann rückwärts erzählt, was mich zunächst etwas verwirrt hat, aber sich dann als ziemlich fesselndes Mittel rausstellte. Man muss zwar etwas umdenken aber es wird immer spannender.
Die Aufklärung am Ende hat mir echt gefallen, man bekommt zwar nicht so viele Informationen dazu, das heißt es ist relativ offen gehalten, aber sie ist schon überraschend.

Fazit
Wenn man mit dem etwas verwirrenden Anfang klar kommt, wird das Buch echt gut. Ich fand diesen Thriller besonders spannend und die rückwärts Erzählung bringt ein fesselndes und seltenes Erzählmittel ist.

Ich gebe Tick Tack 4,5 Sterne.
Ich möchte mich bei Randomhouse, Penguin und beim Bloggerportal für dieses Rezensionsexemplar.

Hiermit kennzeichne ich diesen Post als Werbung.
Bis zum nächsten mal...

TICK TACK - Wie lange kannst du lügen?

Von: Büchertempel Datum: 03. Juni 2018

Mit meinen 15 Jahren kann ich dieses Buch natürlich noch nicht allzu sehr mit anderen Thrillern vergleichen, da ich aus diesem Genre erst wenige Bücher gelesen habe...

Der Einstieg in das Buch war leider zunächst schwierig und langweilig, ab dem Zeitpunkt, ab dem die Geschichte rückwärts bis zum Tag des Geschehens lief, wurde es aber deutlicher spannender, auch wenn ich kurz gebraucht habe um mich in das Rückwärtslesen rein zu finden. Oft hat man dadurch erst den Sinn mancher Handlungen verstanden, da der "Tag danach" ja bereits immer schon vor dem Grund für eine Handlung zu lesen war. Dadurch hatte ich öfters das Gefühl, ich hätte schon ein paar Seiten vor geblättert und wüsste schon was als nächstes passiert. Einige Stellen in dem Buch waren ziemlich gruselig (ist ja auch der Sinn eines Thrillers, denke ich), z.B. die Szenen im Wald mitten in der Nacht.

Insgesamt war das Buch sehr spannend und man wusste bis zum Ende nicht, wer der "Täter" war. Für 15,00€ bieten die 430 Seiten einiges und auch wegen des etwas anderem Aufbau des Buches kann ich es euch sehr empfehlen!

Anders als alle Thriller, die ich bis jetzt gelesen habe!

Von: Kiki Datum: 29. Mai 2018

Meine Meinung:
Ich hatte ja bereits oben erwähnt, dass sich dieser Thriller von allen anderen unterscheidet, die ich bis jetzt gelesen habe. Das liegt an der Erzählweise: Die Geschichte wird quasi rückwärts erzählt. Es beginnt mit Nics Aufbruch in die Heimat, nachdem sie ein paar Tage zuvor den mysteriösen Brief erhalten hatte, macht dann einen Sprung zu einem Zeitpunkt zwei Wochen später und beginnt dann, rückwärts (also ab Tag 15 nach Nics Ankunft in ihrer Heimatstadt) die Geschehnisse zu erzählen, die ihr seit dem Verschwinden des zweiten Mädchens widerfahren sind. So kompliziert, wie sich das hier anhört, war es am Anfang auch. Jedes Kapitel ist ein Tag und wenn ich ein neues begonnen hatte, musste ich mich jedes Mal darauf konzentrieren, dass dieses Kapitel ja jetzt vor den Ereignissen des vorherigen Kapitels spielte! Das war manchmal wirklich super verwirrend. Irgendwann hatte ich den Dreh dann aber doch raus und ab da hat mir diese Erzählweise richtig Spaß gemacht. Ich hatte erst so meine Bedenken, dass sie der Spannung vielleicht einen Abbruch tun könnte, aber gerade zum Ende hin (was ja dann eigentlich wieder der Anfang wäre- ihr merkt schon, es ist wirklich nicht gerade einfach!) ging es richtig rund! Und die Auflösung - da wäre ich im Leben nicht drauf gekommen!! Die ganze Geschichte war so verworren, dass man irgendwann gar keine Ahnung mehr hat, wen man verdächtigen soll - weder in dem Fall von vor zehn Jahren, noch in dem aktuellen.
Nic war nicht unbedingt meine Lieblings-Protagonistin. Irgendwie bin ich mit ihr nicht so ganz warm geworden, was aber auch daran liegen könnte, dass sie als Person auch nie jemanden an sich ranlässt. Dennoch hat es mich komischerweise bei diesem Buch gar nicht so gestört, dass ich keine wirkliche Beziehung zu ihr oder den anderen Charakteren aufbauen konnte (dafür waren es auch einfach zu viele Personen und zu viele verworrene Verbindungen, die sich zwischen ihnen schlängelten). Ich wollte einfach nur die ganze Zeit wissen, was damals geschehen war und was das Verschwinden des Mädchens jetzt damit zu tun hatte. Andere Aspekte sind dagegen einfach ein wenig verblasst.
Den einen Stern habe ich abgezogen, weil ich es wie gesagt am Anfang nicht so leicht fand, in das Buch hineinzufinden. Das lag zum einen an dem gewöhnungsbedürftigen Erzählstil (den ich später aber lieben gelernt habe!) und zum anderen daran, dass es anfangs etwas langatmig war. Wahrscheinlich ließ sich das aber auch nicht verhindern, da ja irgendwie erstmal alle für die Geschichte wichtigen Personen vorgestellt werden mussten, damit man nicht komplett überfordert war mit den ganzen Verwirrungen in diesem Buch! Nur leider hat dadurch immer mal wieder die Spannung ein wenig gelitten, was aber am Ende wieder komplett aufgewiegelt wurde.

Fazit:
Abschließend kann ich sagen, dass ich dieses Buch wirklich sehr genossen habe und größten Respekt vor Megan Miranda habe. Eine dermaßen verworrene Geschichte im Endeffekt so schlüssig aufgehen zu lassen finde ich eine wirklich eine grandiose Leistung!
Definitiv ein Buch für Fans von Sebastian Fitzek oder Filmen wie "Shutter Island" oder "Nummer 13".

Wie lange kannst DU lügen?

Von: Michelles Bookworld Datum: 19. Mai 2018

Bei diesem Buch erfordert es etwas Konzentration beim lesen, da man sich oft in Erinnerung rufen muss das man ja gerade beim Vortag ist und der Charakter nicht weiß was am folge Tag passiert ist. So dachte ich zum Beispiel ein paar mal ''Warum ist sie so verwirrt, sie hat ihn doch gestern gesehen'' bis mir einfiel das ich ja am Vortag bin. Das ist aber nur ein kleines Problem und ich finde es umso spannender die Puzzleteile zusammenfügen zu können.

Diese erzähl weise erhöht die Spannung einfach nochmal um einiges. Dazu kommt der super Schreibstil der Autorin, er ist einfach packend und zugleich gruselig. Mehr als einmal ging mein Puls schneller weil man einfach total in der Geschichte gefangen ist.
Was ich auch sehr interessant fand, ist das man durch diese Zeitlücke die Protagonistin Nic nicht ganz zu fassen bekommt. Man weiß nicht wie man sie einschätzen soll. Hat sie was mit den verschwundenen Mädchen zu tun? Weiß sie etwas? Oder ist sie doch die sympatische junge Frau die schreckliches erlebt hat und trotzdem den Sprung aus dem kleinen einengenden Dorf geschafft hat?

Das Ende hat mich auch überzeugt. Die Lügen und Geheimnisse lösen sich gut auf und man beendet das Buch zwar ohne größere Fragen, behält aber trotzdem ein mulmiges Gefühl. Wie der Abspann eines Horrorfilms – die Geschichte ist vorbei, aber die unheimliche Musik läuft trotzdem weiter. Schön finde ich auch das man am Ende des Buches nochmal genau drüber nachdenken kann was genau man gelesen hat. Dort fallen auch die letzten Puzzleteile an ihren Platz, warum Nic in manchen Situationen gehandelt hat so wie sie es tat. Beim ersten mal lesen ist man vielleicht etwas irritiert darüber, aber am Ende weiß man warum sie es getan hat. Für mich ist dies sehr gelungen gewesen!

Das Cover ist sehr schön mit dem Wald im Hintergrund der in der Geschichte eine elementare Rolle spielt. Auch den Titel finde ich absolut passend. Zum ersten mal finde ich den deutschen Titel sogar besser als den englischen Originaltitel: All the missing Girls.

Ein packender und fesselnder Thriller, mit viel Spannungen und Überraschungen und einer überzeugenden Erzählweise. Ein Muss für Thriller Fans!

Guter Thriller mit besonderem Schreibstil

Von: Saskia Datum: 08. Mai 2018

Meine Meinung

Das Cover:
Das Cover ist sehr aufwendig gestaltet. Die Oberfläche ist teilweise rau, teilweise glatt. Das Coverbild, der Dunkle Wald, passt gut zur Geschichte und gibt dem Buch das gewisse etwas. Die Pinke Schrift sticht schön heraus und macht das Cover zu einer kleinen Augenweide.

Der Inhalt:
Die Erzählweise in diesem Thriller ist eine andere als ich sie je gelesen habe. Die Geschichte wird aus der Sicht von Nicolette geschildert, der Schreibstil ist angenehm, ich musste das Buch jedoch sehr konzentriert lesen um nicht den Faden zu verlieren.
Zu Beginn landen wir in der Gegenwart und erfahren wie und warum Nicolette zurück kehrt. Dann springen wir zwei Wochen weiter an einen entscheidenden Wendepunkt, doch bevor es eine großartige Auflösung des Geschehens geben kann, wird begonnen die Geschichte rückwärts zu erzählen. Von Tag 15 bis hin zu Tag 1. Man muss hier also sehr konzentriert lesen denn die Geschichte wird rückwärts erzählt, was mich teilweise etwas verwirrt hat. Das ein oder andere Mal habe ich ein paar Seiten zurück blättern müssen um nachzulesen wie das und jenes nun passiert ist und den Zusammenhang zu erkennen. Jedoch ist das auch ein guter Schachzug, denn bis zum Schluss war mir nicht klar wer der Täter ist. Am Ende habe ich verstanden warum die Autorin so außergewöhnlich geschrieben hat, und war sehr froh darüber. Zwar hat es etwas gedauert alles miteinander zu verknüpfen, aber dann wurde dieser Thriller richtig gut.

Die Charaktere sind gut beschrieben und man kann sie sich gut vorstellen. Ich finde man hätte noch einiges mehr aus den Charakteren machen können, ihnen mehr Tiefe verleihen, aber alles in allem war ich zufrieden.
Durch die Rückwärts erzählte Geschichte erfährt man viel über Corinne, das Mädchen welches vor 10 Jahren verschwand. Man erfährt wie damals die Ermittlungen waren und wer Verdächtigt wurde. Und wir begleiten Nic, wie sie mit den Dämonen von damals kämpft, nachdem ein weiteres Mädchen verschwindet. Irgendwie hat jeder in diesem Buch so seine Geheimnisse. Jackson, Corinnes damaliger Freund. Daniel, Nics Bruder. Tyler, Nics damaliger Freund. Und Bailey, die dritte im Bunde um Corinne und Nic. Aber auch Nic’s Vater, welcher Demenz hat, spielt eine entscheidende Rolle in dieser Geschichte. Und dann ist da noch Everette, Nic’s Verlobter. Sie alle haben irgendwie ihren Platz in dieser Geschichte. Ich zitterte und litt mit jedem einzelnen, vor allem aber mit Nic.
Das Ende kam unvorhergesehen und gut ausarbeitet. Ich habe es durch den Schreibstil nicht kommen gesehen.

Die ersten 100 Seiten enthielten kaum Spannung weshalb sie sehr anstrengend waren. Jedoch änderte sich das ab einem gewissen Punkt schlagartig. Jeden Tag erfahre ich ein neues Geheimnis und ich musste einfach wissen wie es dazu kam, Tag um Tag flog ich zurück, bis zu jenem Wendepunkt. Die Umgebung und Geschehnisse wurden sehr ausführlich beschrieben, wodurch man sich alles gut vorstellen konnte.

Zielgruppe:
Jeder der einen außergewöhnlich geschriebenen Thriller sucht und Pretty Little Liars mag wird hier definitiv nicht enttäuscht werden. Lasst euch nicht von den ersten Seiten abschrecken, es lohnt sich das Buch fertig zu lesen.

Fazit
Ein Solider Thriller welcher es verdient hat gelesen zu werden. Ein toller Schreibstil und solide Charaktere, jedoch ohne das gewisse etwas. Dies wurde durch die Erzählweise wieder rausgeholt und auch das Ende lässt einen ungläubig zurück.

Spannung bis zum Schluss

Von: Running-Bodhi Datum: 07. Mai 2018

Mein Fazit:

Ich habe schon lange kein so guten Thriller mehr gelesen. Dieses Buch hat mich echt fasziniert.

Die Geschichte fängt an mit dem Brief den Nic bekommt, in welchem steht, das ihr Vater ihre seit 10 Jahren verschwundenen Freundin Corinne gesehen hat. Also begibt sie sich zurück in ihre alte Heimat um die Wahrheit endlich herauszufinden, da dieser Fall nie aufgeklärt wurde.
Die Geschichte springt dann 2 Wochen vor und erzählt die Geschehnisse dieser Tage rückwärts. So erfährt der Leser nicht nur, was in diesen Tagen passiert ist, sondern auch was vor 10 Jahren mit Corinne geschah. Da es ja quasi von hinten anfängt, begreift man die Zusammenhänge nur recht langsam und so bleibt die Spannung wirklich bis zur letzten Seite. Zu keinem Zeitpunkt wusste ich was als nächstes passiert und ich war sehr oft geschockt als ein neues Geheimnis aufgedeckt, eine neue Lüge entlarvt wurde.

Die Geschichte ist dreigeteilt
1. Nic erfährt, dass ihr Bruder Hilfe braucht und bereitet sich vor
2. die Ereignisse von 14 Tagen, die sie in ihrer alten Heimatstadt verbringt
3. Geschehnisse nach diesen 14 Tagen

Es erfordert etwas Konzentration beim Lesen, da man sich oft in Erinnerung rufen muss das man ja gerade beim Vortag ist und der Charakter nicht weiß was am nächsten Tag passiert ist. So dachte ich zum Beispiel ein paar mal „Warum ist sie so verwirrt, sie hat ihn doch gestern gesehen„ bis mir einfiel, dass ich ja am Vortag bin. Das ist aber nur ein kleines Problem und ich finde es umso spannender die Puzzleteile zusammenfügen zu können.

Diese Erzählweise erhöht die Spannung einfach nochmal um einiges. Mehr als einmal ging mein Puls schneller, weil man einfach total in der Geschichte gefangen ist.
Was ich auch sehr interessant fand, ist das man durch diese Zeitlücke die Protagonistin Nic nicht ganz zu fassen bekommt. Man weiß nicht wie man sie einschätzen soll. Hat sie was mit den verschwundenen Mädchen zu tun? Weiß sie etwas? Oder ist sie doch die sympathische junge Frau, die schreckliches erlebt hat und trotzdem den Sprung aus dem kleinen Dorf geschafft hat?

Das Ende hat mich überzeugt. Die Lügen und Geheimnisse lösen sich gut auf und man beendet das Buch zwar ohne größere Fragen, behält aber trotzdem ein mulmiges Gefühl. Wie der Abspann eines Horrorfilms – die Geschichte ist vorbei, aber die unheimliche Musik läuft trotzdem weiter. Beim ersten Mal lesen ist man vielleicht etwas irritiert darüber, aber am Ende weiß man warum sie es getan hat.

Megan Mirandas Erzählweise ist völlig anders als alles, was ich bisher kannte.
Und obwohl das Buch quasi am Ende der Geschichte beginnt, ist der rückwärts erzählte Weg dahin spannend und die Auflösung ist völlig unerwartet.

Es ist ein spannender Thriller über das Aufrechterhalten von Lügen - vor anderen und nicht zuletzt auch vor sich selbst. Das Cover spiegelt treffend die Atmosphäre des an Nics Haus angrenzenden Wald, der ebenfalls seine Geheimnisse birgt, wider. Zum ersten Mal finde ich den deutschen Titel sogar besser als den englischen Originaltitel: All the missing Girls.

Ein packender und fesselnder Thriller, mit viel Spannungen und Überraschungen und einer überzeugenden Erzählweise. Ein Muss für Thriller Fans!

Tick Tack - Wie lange kannst du lügen? -- Hin und weg!

Von: Anni Bananni Datum: 06. Mai 2018

Mein Fazit:
Ein Buch, was ich mal wieder auf dem Schlendergang durch den Kiosk am Bahnhof fand. Ja, ich verbringe da tatsächlich viel Zeit, aber so ist das Pendlerleben halt.

Ich fand es vor Monaten im Bahnhof, zwischen all den anderen Büchern auf dem Tisch und fand den Klappentext, sowie die Gestaltung des Buches total interessant. Ich schrieb mir den Namen und die Autorin auf, vergaß die Notiz jedoch in meinem Handy und dachte nicht mehr daran. Aus den Augen, aus dem Sinn.
Als ich dann durch das Bloggerportal scrollte und das Buch sah fiel es mir wieder ein. Also bewarb ich mich fix um das Buch als Rezensionsexemplar zu erhalten.
Am Freitag, dem 20.4., kam das Buch an, am Sonntag, dem 22.04., hatte ich es fertig gelesen.
Sagt doch viel aus, oder?

Das Buch war in einem, für mich neuen Stil, geschrieben - rückwärts. Von Tag 15 zu Tag 14, Tag 13.. bis hin zu Tag 1. Das war ungewohnt, aber trotzdem nicht komisch. Die Spannung entwich nie, sondern wurde immer mehr. Ich konnte nicht aufhören das Buch aus der Hand zu legen.

Nicolette erzählte aus ihrer Sicht von ihrem Leben. Jetzt. Was vor 10 Jahren alles geschah. Über ihre Freundin Corinne, welche vor 10 Jahren verschwand. Von ihrem Bruder Daniel, der immer noch in der Stadt lebte, welche sie von jetzt auf gleich verließ. Über ihre Jugendsünden. Kein Detail bleibt aus.
Unerwartete Dinge passieren, welche von Personen getan werden, von denen man es am wenigsten glaubte. Und das alles in 15 Tagen.
Als eine Leiche gefunden wurde kamen hunderte von Fragen auf, aber vor allem eine - Wer ist sie? War es Corinne? Und was geschah wirklich mit ihr vor zehn Jahren?

Ich konnte mich in dieses Buch gut einleben, war an Nicolette ihrer Seite. Sozusagen ihre Freundin. Konnte sie verstehen.

Ich finde das Buch rundum klasse. Es ist nun auf Platz 1 meiner Lieblingsbücher.
Ich kann es nur jedem empfehlen!

Spannend auf eine andere Art

Von: Loves.Reading.Boxing Datum: 04. Mai 2018

Ich möchte gar nicht allzu viel erzählen, weil ich dadurch 100%ig ein wichtiges Detail verraten würde.

Aaaber: es ist richtig spannend und lohnt sich auf alle Fälle zu lesen.

Zudem fand ich es toll, dass es eine andere Erzählweise ist, dadurch, dass die Geschichte von hinten erzählt wird. Natürlich ist das ab und an mal verwirrend, aber genau das macht die Spannung aus.

Die Charaktere sind gut beschrieben, manche haben mehr Tiefe und andere wieder weniger. Jedoch fand ich das nicht unbedingt schlimm.

Wer einen relativ leichten, aber trotzdem spannenden Thriller lesen möchte, dem kann ich das Buch nur ans Herz legen.

Spannung Fehlanzeige.

Von: Rosa | Buchgeschnipsel Datum: 27. April 2018

BOOK DATA: 13. November 2017 | Thriller | aus dem Englischen von Elvira Willems und Cathrin Claußen | 432 Seiten | | Penguin Verlag | ISBN: 978-3-328-10162-8 | (D) 15,00 €

Cover: Das Cover ist extrem aufwendig und hochwertig gestaltet. Es hat eine raue und mit Relief versehene Oberfläche. Das Pink sticht so richtig heraus und macht es zu einem richtigen Hingucker. Das Coverbild ist ein dunkler Wald, welcher perfekt zur Geschichte passt.

15 Tage. 2 Freundinnen. 1 Mord. In Tick Tack begleiten wir Nic auf ihrem Weg zur Wahrheit.

Klappentext: "Zehn Jahre ist es her, dass Nic ihre Heimatstadt von einem Tag auf den anderen verließ. Doch die Erinnerungen an die Nacht, in der ihre beste Freundin Corinne spurlos verschwand, haben sie nie losgelassen. Hatte jemand aus ihrem Freundeskreis etwas damit zu tun? Eines Tages erhält sie eine geheimnisvolle Nachricht: „Dieses Mädchen. Ich habe es gesehen.“ Nic weiß, dass nur eine damit gemeint sein kann – Corinne. Sie fährt zurück in das von dunklen Wäldern umgebene Städtchen, um herauszufinden, was damals wirklich geschah. Doch schon am selben Abend verschwindet erneut ein Mädchen – das Mädchen, das ihnen allen damals ein Alibi geliefert hatte …"

Drei Viertel der Geschichte erzählt uns Nicolette von ihrem jetzigen Leben, von ihrer Beziehung zum Bruder, vom Verlust ihrer Mutter und zum Zustand ihres Vaters. Nach einigen "Kapiteln" welche in Tage aufgeteilt sind, merkt man bereits, dass wir in der Zeit vor und zurück springen. Es war schwierig manchmal da hinterher zu bleiben und nachzuvollziehen in welcher Zeit wir uns befinden. Ist das jetzt vor XY passiert? Sie hat doch schon mit dem geredet, nicht? - Daran hat die Spannung leider verloren. Megan ist da keine Meisterin. Ein pageturner ist es durchaus, man möchte ja endlich wissen was passiert ist, aber bis dahin ist es ein langer und verwirrter Weg.

Das schönste an diesem Buch? Teil 1 - Nietzsches Zitat.

Eine Empfehlung für jede der eine etwas andere Erzählweise erleben möchte, ein no-go für jeden der Spannung und Tiefgang sucht. Danke an randomhouse, den Penguin Verlag und das Bloggerportal für das Rezi-Exemplar.

Spannung pur!

Von: Evas_Bücherwelt Datum: 26. April 2018

Ein spannender Thriller, mit einem überraschenden Ende, auf dieses ich nie gekommen wäre.

Wer Girl on the train mochte, wird TICK TACK auch mögen.

Von: Daniela Vödisch Datum: 20. April 2018

Für mich stand seit der Veröffentlichung des Thrillers fest, dass ich die Geschichte lesen möchte. Jetzt war es so weit. Ich bin so froh, dass ich sie gelesen habe, denn gehört zu den besten Thrillern, die ich je gelesen habe.

Ich möchte hier zuerst auf die Erzählweise eingehen, denn sie ist unkonventionell, das mochte ich sehr gerne. Dafür muss man allerdings offen sein. Den Startschuss gibt ein Brief, den Nic von ihrem Vater erhält, der angeblich ihre verschwundenen Freundin Corinne gesehen haben will. Nic ist natürlich von den Socken, denn das Verschwinden ihrer Freundin war damals auch der Grund dafür, dass sie ihre Heimat überhaupt verlassen hat. Eigentlich war das nicht geplant.

Dann gibt es einen Zeitsprung vorwärts von vierzehn Tagen und der Leser erfährt außer den aktuellen Ereignissen, die rückwärts erzählt werden, auch, was wirklich vor zehn Jahren passiert ist. So findet man Stück für Stück heraus, ob Corinne verschwunden ist, oder nicht.

Ich fand diese Erzählweise sehr spannend, weil die Geschichte für mich zu keinem Punkt vorhersehbar war, was für mich ein wichtiges Kriterium für einen guten Thriller ist. Der Thriller ist nicht geeignet, um z.B. mal eben auf dem Weg zur Arbeit ein paar Seiten zu lesen.

Der Schreibstil ist flüssig, zugleich aber sehr packend. Die Autorin versteht sich hervorragend darin, den Leser an die Geschichte zu binden und den Puls nach oben zu treiben. Deswegen ist der Thriller nicht unbedingt etwas für schwache Gemüter, zumindest nicht vor dem Einschlafen.

Nic als Protagonistin mochte ich sehr gerne leiden und habe sie daher gerne begleitet. Natürlich hat sie wie die anderen auch ihre Fehler und Geheimnisse. Sie hat eine sehr emotionale Erzählstimme, man erfährt als Leser so einiges über die Freundschaft zu Corinne. Auch die anderen Figuren sind liebenswert, als Leser kann man die Freundschaft der Gruppe gut nachvollziehen. Man erfährt aber auch genug von jedem einzelnen, um ihre Handlungen nachvollziehen zu können.

Der dunkle und abgeschiedene Wald gibt für einen Thriller ein großartiges Setting her. Die Atmosphäre ist unheimlich, weil niemand so wirklich weiß, was sich in dem Wald verbirgt. Der bildhafte Schreibstil der Autorin trägt dazu bei, dass man die Handlungsort der Szenen gut vorstellen kann.

Fazit:
Wer Girl on the train mochte, wird TICK TACK auch mögen.

Spannung bis zur letzten Seite

Von: noraliest Datum: 14. April 2018

Nic fährt nach 10 Jahren wieder nach Hause, um ihrem Bruder Daniel bei dem Renovierungen vom Haus zu helfen. Sie wollen es verkaufen. Ihr Vater ist in einem Pflegeheim. Er wiederum wollte es nicht. Warum? Verbirgt sich die Vergangenheit darin, darunter, dahinter?
Kaum ist Nic da, wird die Vergangenheit wieder hervorgeholt. Was ist damals mit Corinne passiert. Wieso ist sie verschwunden?
Wieso verschwindet auf einmal das Nachbars Mädchen Annaleise?

Die Protagonisten gefallen mir sehr gut. Außer Corinne, sie konnte ich von Anfang an nicht leiden. Tyler ist sehr hilfsbereit. Obwohl er selbst genug Arbeit hat ist er immer zur Stelle wenn Nic und Daniel ihn brauchen. Annaleise ist mir bis zum Schluss ein Rätsel geblieben. Nic ist zu gutmütig zu allen.

Mir hat Tick Tack - wie lange kannst du lügen sehr gefallen. Am Anfang viel es mir schwer ins Buch rein zu kommen was nach und nach besser wurde. Es hat mich sehr in seinen Bann gezogen. Ich konnte es kaum aus der Hand nehmen, wollte unbedingt wissen wie es weiter geht. Der Schreibstil ist flüssig und verständlich. Die Enden der jeweiligen Kapitel enden immer mit einer sich selbst stellenden Frage wie es in den Situationen und Handlungen weiter gegangen wäre, was einem nicht beantwortet wird. Man entscheidet sich selbst ein reim daraus zu machen wer wie was sagt und tut. Das Buch ist in die Vergangenheit geschrieben was das ganze nochmal interessanter und spannender macht.

Ich gebe Tick Tack - Wie lange kannst du lügen 4 von 5 Sterne

Außergewöhnlicher Thriller

Von: Mimis Landbuecherei Datum: 04. April 2018

Meine Gedanken zum Buch

Das Cover:

Das Cover zeigt einen dunklen Wald und ist mit dem pinken Schriftzug wirklich auffällig. Der Wald passt hervorragend zum Inhalt des Buches. Ein wirklich gelungenes Cover.

Inhalt:

Nach dem Verschwinden ihrer besten Freundin Corinne, hat sich für Nic alles verändert und sie hat ihre Heimatstadt und ihre große Liebe verlassen. Als sie von ihrem kranken und verwirrten Vater die beunruhigende Nachricht erhält, er habe "dieses Mädchen" gesehen, ist Nic alarmiert. Da ihr Elternhaus verkauft werden muss, um die Heimkosten ihres Vaters zu decken und um mit ihrem Vater zu sprechen fährt sie nach Hause. Kaum dort angekommen, holt sie die Vergangenheit wieder ein, erneut verschwindet ein Mädchen, ihre Nachbarin und derzeitige Freundin ihres Ex-Freundes Tyler. Eine groß angelegte Suche nach dem verschwundenen Mädchen beginnt und bringt gleichzeitig die Vergangenheit Schritt für Schritt ans Tageslicht...

Schreibstil:

Dieser Thriller hat mich von der ersten Minute an gepackt. Nachdem ich die anfängliche Verwirrung über die Erzählweise schnell überwunden hatte, habe ich das Buch nicht mehr aus der Hand gelegt und hatte es innerhalb eines Tages gelesen.

Die Story startet in der Gegenwart und geht dann im zweiten Teil zu einer außergewöhnlichen Erzählweise über. Die Geschichte wird rückwärts erzählt! Man muss schon ein wenig sein Köpfchen anstrengen, um die Ereignisse richtig zusammen zu fügen. Dies hat mir sehr viel Spaß gemacht und hält die Story über die gesamte Lesezeit spannend.
Mit jedem Kapitel erfährt man neue Einzelheiten zum Verschwinden der beiden Mädchen und über das Leben von Nic, ihrer Familie und ihren Freunden. Nach und nach wird offenbart, was die einzelnen Charaktere mit dem Verschwinden der Mädchen zu tun haben und wer schlussendlich für ihr Verschwinden und ihren Tod verantwortlich ist.
Zum Schluss fügt sich alles stimmig zusammen und offenbart ein Ende, mit dem ich so nicht gerechnet hatte.
Herausragend fand ich die Beschreibungen der Handlungsorte, die einem oft einen Schauer über den Rücken jagen. Ob es um die verschlungenen Trampelpfade im Wald, die tiefen Höhlen oder nur die Atmosphäre bei Nacht ist.

Lieblingslesezeichen:

"Halt die Augen offen. Schau hin. Die Zeit kann sich um alles winden und einem Dinge zeigen, wenn man sie lässt. Vielleicht versuchte die Zeit, Dinge zu erklären. Tick, tack."
Seite 260

Fazit:

Ein absolut spannender und ungewöhnlicher Thriller, der einen packt und nicht mehr loslässt. Von mir eine absolute Leseempfehlung

5 Sterne

Ein etwas anderer Thriller

Von: Fantasticbookwords Datum: 04. April 2018

Eigene Meinung 
Von Megan Miranda, habe ich vorher noch nichts gelesen und nichts gehört. Umso mehr Erwartungen hatte ich, als mir das Buch ,,TICK TACK-Wie lange kannst Du lügen?", förmlich ins Auge gesprungen ist. Die Grundthematik ist wie bei vielen Thrillern, dennoch gibt es in ,,TICK TACK-wie lange kannst du lügen?" einen kleinen, aber sehr gut umgesetzten Unterschied.

Das Buch ist so aufgebaut, dass man von Tag 1 einen kurzen Einblick bekommt, aber im nächsten Kapitel gleich auf Tag 15 springt (Das heißt nicht das man sofort alles weiß, ganz im Gegenteil). Das hört sich jetzt vielleicht ein wenig kompliziert an, aber um es einfacher zu formulieren, man liest die Geschichte Rückwärts. Am Anfang war ich noch sehr verwirrt, aber um so mehr Tage man zurücksprang, umso besser wurde die Geschichte. Alles in Allem, hat Megan Miranda im Thriller-Genre ein bisschen Abwechslung reingebracht.

Dieses Buch bekommt von mir 3,5 von 5 Sternen.

Ich danke dem Bloggerportal und dem Penguin-Verlag für das Rezensionsexemplar.

 

Grandiose Kaufempfehlung

Von: bookish_Jessi Datum: 03. April 2018

Das Buch ist einfach grandios geschrieben! Man startet quasi am Ende und wird ins kalte Wasser geworfen und dann....Cliffhanger

Und ab hier wird die Story rückwärts erzählt, etwas was ich so auch noch nie gesehen hab. Wir werden als Leser von Tag 15 zurück zu Nics Ankunft in ihrem Heimatort geführt

Es werden immer neue Geheimnisse aufgedeckt und immerweitere Intrigien gelüftet die in dem kleinen Ort vor gehen sowohl heute wie auch vor 10 Jahren als Nics beste Freundin spurlos verschwand

An Tag 1 angekommen denkt man sich dann nur noch "what the f**k" das kann doch jetzt alles nicht wahr sein .

Einfach genial wie ich finde!!!

Mal was Anderes

Von: Emily Datum: 27. März 2018

Wie es mir bei Thrillern öfters so geht, kam ich etwas schwer in die Geschichte rein und war auf den ersten Seiten voll verwirrt, weil ich in Gedanken bei einem ganz anderen Buch war (wie dumm bin ich eigentlich haha). Das hat sich dann aber relativ schnell gelegt. Nic, die Erzählerin, sagte -vor allem anfangs- dass sie und ihr Bruder nicht so miteinander klar kamen, aber mir kam die Beziehung eigentlich abgesehen von eben diesen Gedanken Nics normal vor. Die Charaktere an sich haben mir im Großen und Ganzen gut gefallen, mit Nic konnte ich teilweise sehr gut mitfühlen, jedoch manchmal fand ich sie überhaupt nicht sympathisch (kam aber zum Glück nicht so oft vor).

Das Buch an sich finde ich eine richtig gute Idee, das es eben sozusagen rückwärts erzählt wird. Man musste sich dran gewöhnen, aber es war mal was anderes :) Es ist wirklich spannend, jedoch so zu 100% war ich nicht gefesselt. Könnte daran liegen, dass ich zwischendurch eine kleine Leseflaute hatte und dadurch erstmal den Faden verloren hatte... :D Das Cover gefällt mir ziemlich gut, auch von der Haptik her. Mit Megan Mirandas Schreibstil komme ich auch gut klar, man hat an den wirklich aufregenden Stellen mitfiebern können.



Fazit


Das Cover inkl. Haptik allein macht schon Lust, sich zumindest den Klappentext durchzulesen. Mirandas Schreibstil finde ich gut, genauso wie die Idee der Geschichte, auch wenn ich teils echt verwirrt war. Einen fetten Pluspunkt bekommt die Art der Erzählung. Damit meine ich diese Rückwärts-Sache, die einfach mal was Anderes ist und Abwechslung bringt.

Ich empfehle Tick Tack allen weiter, die mal was Neues ausprobieren wollen.

Wie lange kannst du lügen?

Von: Das Yogamädchen - Yogini, Lesetante, Zweifachmama Datum: 25. März 2018

Nicolette, genannt Nic, hat vor zehn Jahren ihre Heimatstadt hinter sich gelassen, nach dem ihre beste Freundin Corinne verschwunden war. Als ihr Bruder sie jetzt anrief, der ihr altes Elternhaus verkaufen möchte, ist sie erst nicht davon angetan, zurück zur ihrer Heimatstadt zu fahren.

Doch dann schreibt ihr Vater, der mit Demenz seit einem Jahr in einem Pflegeheim lebt, ihr eine Brief: "Ich muss mit dir reden. Dieses Mädchen. Ich habe es gesehen". Darauf hin beschließt sie, unter dem Vorwand, ihrem Bruder beim Hausverkauf helfen zu wollen, nach Hause zurück zu kehren, damit sie mit ihren Vater über seine Botschaft reden kann. Doch am ersten Abend ihrer Rückkehr verschwindet ein zweites Mädchen. Das Mädchen, dass ihr und ihren Freunden vor zehn Jahren ein Alibi gegeben hatte.
Ich bin sehr hin und her gerissen. Erst mal wird rückwärts erzählt, was einerseits anstrengend ist (Dinge, die für den Leser die Figuren schon wissen, wissen die Figuren zeitlich gesehen noch nicht), aber andererseits auch neugierig macht (Was ist in den Tagen davor passiert?)
Allerdings war ich dann mit der Auflösung wenig zufrieden, ich hätte mehr erwartet- Es gab auch fesselnde Momente, in denen ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte.

Leider konnte mich dieser Thriller nicht überzeugen

Von: Nicole Lehmann Datum: 22. März 2018

Mit diesem Buch hatte ich leider Mühe. Der Klappentext tönt spannend und machte mich neugierig.

Der Aufbau der Geschichte ist speziell. Sie wird rückwärts erzählt und man erfährt mit der Zeit, was in den zwei Wochen passiert ist. Ich musste mich sehr konzentrieren um dem Verlauf des Thrillers zu folgen und den Überblick nicht zu verlieren. Ich fand es ziemlich ermüdend und anstrengend.

Durch das hin und her konnte sich, aus meiner Sicht, keine grosse Spannung aufbauen. Aus diesem Grund war ich mehrmals kurz vor dem Abbruch des Buches. Der Schluss ist sicherlich überraschend, konnte mich aber trotzdem nicht entschädigen.


Dieses Buch konnte mich leider nicht überzeugen. Wer aber viele Irrungen und Wirrungen mag, wird sicher Freude daran haben.

Ich kann diesem Buch nur 2 von 5 Sternen geben.

verworren erzählt, statt Spannung aufzubauen

Von: mrs-lucky Datum: 20. März 2018

Vor 10 Jahren hat die damals 18-jährige Nicolette Farrell, genannt Nic, von einem auf den anderen Tag ihren Heimatort verlassen. Kurz zuvor ist ihre beste Freundin Corinne spurlos verschwunden, auch Nic und ihre Freunde wurden verdächtigt, es konnte jedoch kein Verbrechen nachgewiesen werden. Corinnes Verbleib ist weiterhin ungeklärt, beschäftigt aber Nic und die Bewohner ihres Heimatorts bis in die Gegenwart.

Als Nic nach Hause zurückkehrt, um ihrem Bruder bei Renovierung und Verkauf des Hauses ihres dementen Vaters zu helfen, verschwindet erneut ein junges Mädchen, alte Wunden werden aufgerissen, Misstrauen und Verdächtigungen flammen erneut auf, insbesondre da die Vermisste damals der Clique ein entscheidendes Alibi gegeben hat.

Megan Miranda greift in ihrem Buch zu einer ungewöhnlichen Erzählweise. Nach den einleitenden Kapiteln folgt ein Sprung zu dramatischen Entwicklungen 15 Tage nach Nics Ankunft in ihrem Heimatort. Nach einem Cliff-Hanger wird die Geschichte dann tageweise rückwärts erzählt, was erst einmal interessant und raffiniert klingt, sich beim Lesen jedoch als verwirrend entpuppt. Ich hatte beim Lesen immer wieder Probleme, nicht den Faden zu verlieren und die Ereignisse gedanklich in eine chronologische Reihenfolge und logische Zusammenhänge zu bekommen. Dadurch, dass man erst über die Auswirkungen liest und später über die dazu gehörenden Ereignisse, muss man sich gedanklich immer wieder auf das vorher gelesene zurückbesinnen, das aber ja eigentlich in der Zukunft liegt bezogen auf den aktuellen Lesepunkt. Beim Lesen ist das leider genauso verwirrend wie mein Erklärungsversuch. Ich war versucht, das Buch in chronologischer Reihenfolge zu lesen, dann wären aber schnell alle Geheimnisse geklärt und die Spannung ganz dahin.

Ansonsten ist die Geschichte in sich schlüssig, die Figuren sind glaubhaft, abgesehen von der Hauptfigur Nic bleiben die Charakterisierungen aber eher an der Oberfläche. Spannung wird in erster Linie dadurch erzeugt, dass vieles zunächst ungesagt bleibt und der Leser die Hintergründe für die Handlungen und Nics an Paranoia erinnernde Reaktionen erst spät erfährt. Mich konnte das Buch nicht wirklich überzeugen, der Fall selbst ist wenig spektakulär, seine Besonderheit zieht das Buch aus der Erzählweise, mit der ich mich nicht anfreunden konnte.

Nervenkitzel pur!

Von: buchundtee Datum: 27. Februar 2018

M E I N E M E I N U N G

Das Cover sowie der Klappentext gefallen mir unheimlich gut.
Das war der erste Thriller, den ich bisher gelesen habe und ich muss sagen, dass er mir es total angetan hat!

Die Autorin schreibt sehr spannend, detailreich und fesselnd.

Die Erzählweise ist etwas ganz Besonderes! Die Geschichte wird nämlich rückwärts erzählt. Das heißt, dass das erste Kapitel das Ende der Handlung ist.
Das Coole ist dabei, dass die Protagonisten mehr wissen als man selbst. Der Anfang war total verwirrend und ich habe erst nichts verstanden. Jedoch hat sich das nach den ersten Kapiteln gelegt und ich hatte so langsam den Durchblick.
Obwohl Durchblick vielleicht etwas übertrieben ist, da man die richtige Auflösung auch erst am Ende des Buches erfährt.
Viele Geschehnisse oder Personen, die erwähnt werden, werden erst im Laufe der Geschichte näher beschrieben oder aufgeklärt.

Da das Buch ein Thriller ist, wird die Spannung fast immer auf hohem Niveau gehalten.
Ich habe das Buch immer auf der Zugfahrt zu meinem Praktikum gelesen und währenddessen hatte ich nie Angst oder ähnliches.
Ich war immer ein wenig traurig, als die Bahn ankam, da ich das Buch am liebsten in einem Rutsch durchgelesen hätte.

Zu der Protagonistin Nic muss ich sagen, dass ich sie nie richtig einschätzen konnte, da die Geschichte wie gesagt rückwärts erzählt wird und man nicht weiß ob sie etwas mit dem verschwundenen Mädchen zu tun hat oder nicht.

Zu dem Inhalt kann ich garnichts sagen, da ich aufgrund des besonderen Stils nur Spoilern würde...

Was ich noch loswerden möchte ist, dass es sich auf alle Fälle lohnt das Buch ein weiteres Mal zu lesen, da man dann ja weiß wie die Geschichte ausgeht und man die ganzen Geschehnisse nochmal aus einem ganz anderen Blickwinkel betrachtet.

F A Z I T

Mir hat das Buch wirklich richtig gut gefallen und ich würde es jedem empfehlen, der eine spannende und fesselnde Geschichte lesen möchte, die einen auch nach dem Beenden nich loslässt!

spannender Thriller der mit innovativer Erzählart überzeugt

Von: Julia Lesewelt Datum: 26. Februar 2018

Die Handlung dieses Buchs ist in drei Teile gegliedert wovon jeder mit einem Zitat begonnen wird, dass rückblickend betrachtet perfekt zum jeweiligen Abschnitt passt. Im ersten Teil begleitet man Nic auf dem Weg zurück nachhause. Nachdem sie den ersten Tag dort verbracht hat, geht es mit Teil zwei weiter. Dieser ist literarisch besonders, da er mit Tag 15 beginnt und dann mit jedem Kapitel einen Tag zurückspringt bis man schließlich wieder bei Tag 1 ankommt. Danach geht es mit Teil 3 weiter und man befindet sich wieder bei Tag 15. Im Anschluss gibt es dann nochmal einen Zeitsprung in die Zukunft, der dann als eine Art Epilog dient.

Diese Art, eine Geschichte zu erzählen war mir vollkommen neu und hat sicher einen guten Anteil der Spannung getragen. Ich habe zwar eine Weile gebraucht, um mich in diesem Zeitverlauf zurechtzufinden, aber das war es wirklich wert. Generell ist der Schreibstil der Autorin sehr angenehm und schnell zu lesen. Sie neigt jedoch manchmal zu Ausschmückungen.

Die Charaktere empfand ich als gut ausgearbeitet. Die Beziehung zwischen Nic und ihrem Bruder Daniel wirkte vom ersten Moment an problematisch und im Laufe der Geschichte wird dann auch Schritt für Schritt enthüllt, wie es dazu gekommen ist und wie dies mit dem Verschwinden von Corrine zusammenhing. Diese wird, obwohl schon vor zehn Jahren verschwunden, mit diversen Rückblicken immer deutlicher ausgearbeitet. Es wirkt immer wieder so, als hätte jeder der Protagonisten ein Geheimnis, dass er keinesfalls preisgeben möchte.

Insgesamt war dieser Thriller wirklich spannend zu lesen, auch wenn es ungefähr in der Hälfte mal eine etwas zähe Passage gab. Die Handlung ist gut durchdacht und es ist nicht nur überraschend sondern auch glaubwürdig, wie sich schlussendlich alles ineinanderfügt. Den tatsächlichen Täter hatte ich die ganze Zeit eigentlich nicht als Verdächtigen auf dem Schirm. Erzählt wird die Geschichte übrigens in der Ich-Form aus der Perspektive von Nic.

Irgendwie erinnerte mich die Atmosphäre im Buch etwas an Twin Peaks. Eine kleine Stadt, jeder scheint jeden irgendwie zu kennen, das Getratsche und dann auch noch rundherum der Wald. Zusätzlich herrscht in der Stadt Cooley Ridge ständig große Hitze während Nic versucht, die Wahrheit herauszufinden.

Das Cover dieses Buches ist besonders gut gelungen. Sowohl von der farblichen Gestaltung mit den großen pinken Buchstaben als auch mit den vielen dünnen Erhebungen, die es wirken lassen, als wäre es teilweise rau. Es passt dadurch perfekt zu der Geschichte.

Danke an den Penguin Verlag für das Rezensionsexemplar.

Mein Fazit

Ein Thriller, der einen ganz besonderen Zeitverlauf bietet, spannend ist und wirklich zu überraschen vermag. Gestützt durch einen angenehm flüssigen Schreibstil ist dieses Buch wirklich empfehlenswert.

Spannend - von hinten bis vorne

Von: BuboBubo Datum: 23. Februar 2018



Vor zehn Jahren kehrte Nicolette ihrer Heimatstadt Cooley Ridge den Rücken. Als ihr Vater ihr eine seltsame Nachricht hinterlässt und ihr Bruder ihre Hilfe braucht kehrt Nic, wie sie von ihrer Familie genannt wird, üner die Sommerferien zurück zu ihrer Familie. Nic und ihr Bruder Daniel müssen das Haus des Vaters verkaufen, der mittlerweile in einem Pflegeheim untergebracht ist, doch dieser möchte die Papiere nicht unterschreiben.
Als Nic ihre Heimat verlassen ist ihre beste Freundin Corinne verschwunden und bis heute nicht wieder aufgetaucht. Noch am selben Tag ihrer Ankunft verschwindet wieder ein Mädchen, ausgerechnet die neue Freundin ihrer Jugendliebe Tylor, die ihnen damals ein Alibi für die Nacht von Corinnes Verschwinden gegeben hat...
Die Erzählweise der Geschichte ist außergewöhnlich. Sie wird nicht von vorne bis hinten erzählt, sondern von hinten nach vorne. Wir beginnen mit der Gegenwart und dann wird die Geschichte rückwärts erzählt.
Nach und nach erfahren wir, was damals mit Corinne passiert ist und was es mit dem anderen verschwundenen Mädchen, Annaliese auf sich hat.

Es ist ganz wahr, was die Philosophie sagt,
dass das Leben rückwärts verstanden werden muss.
Aber darüber vergisst man den Satz,
das vorwärtsgelebt werden muss.
(Soren Kierkegaard)



Dieses Zitat, welches ein Kapitel des Buches einleitet, beschreibt ganz gut wie das Buch auf den Leser wirkt. Zunävhst scheinen die Charaktere nicht sehr greifbar, doch je mehr wir von ihnen erfahren, desto besser kann der Leser ihre Beweggründe verstehen.
Nic ist eine sehr ambivalente Persönlichkeit mit ihren Geheimnissen. Sie versucht mit aller Kraft herauszufinden was damals mit ihrer Freundin passiert ist und mit dem Ende hab ich definitiv nicht gerechnnet. Das Setting und die Geschichte sind an sich nicht sonderlich innovativ, jedoch wirkt beides durch die außergewöhnliche Erzählweise sehr besonders.
Ich hatte viel Spaß beim Lesen und es hat mir wirklich sehr viel Freude bereitet dieses Buch zu lesen. Es hat mich an keiner Stelle gelangweilt und ich wollte wissen welche Geschichte hinter den beiden verschwundenen Mädchen steckt.

Spannung bis zum Schluss

Von: Selina N. Datum: 16. Februar 2018

Meine Meinung:
"Tick Tack" von Megan Miranda war seit langem mal wieder ein Thriller der mich so richtig mitreißen konnte. Die Geschichte beginnt etwas verwirrend, da man praktisch direkt ins Geschehen geworfen wird und erst mal versuchen muss die unterschiedlichen Charaktere zuzuordnen, doch ist diese Hürde erst einmal überwunden kommt man nicht mehr von diesem Buch los.

Die Geschichte spielt im Zeitraum von 2 Wochen und wird rückwärts erzählt, was ich wahnsinnig interessant fand. Da damit auch all die gesammelten Erkenntnisse Nics in "falscher" Reihenfolge aufgeführt werden, sind Zusammenhänge nicht immer gleich klar und auch werden dadurch Fragen aufgeworfen, doch eben dies führt dazu, dass die Spannung nicht verloren geht. Man wird dauerhaft aufs Neue überrascht und Tag für Tag werden neue Geheimnisse aufgedeckt.

Die Charaktere gefielen mir allesamt sehr gut. Man bekommt zu den meisten einen groben Überblick über ihre Vergangenheit, was im Laufe des Buches noch ein wenig vertieft wird. Ganz klar im Vordergrund jedoch steht Nic. Andere Charaktere wie zum Beispiel ihr Verlobter oder ihr Bruder wirkten dadurch zeitweise ein wenig blass.

Interessant an Nic fand ich vor allem, dass sie dem Leser nicht sofort ihre ganze Vergangenheit offenbart. Sie wirkt zwar wie eine unschuldige, sympathische Frau, doch des Öfteren fragt man sich ob sie nicht doch tiefer in die ganze Geschichte verwickelt ist als sie vorgibt zu sein.

Während des Buches stellt man immer wieder unterschiedlich Vermutungen an, bis schließlich jeder verdächtig wirkt. Mit dem Ende hätte ich jedoch trotzdem nicht gerechnet und war positiv überrascht, wie gut sich Vergangenheit und Gegenwart letztendlich zusammenfügen.

Das Cover fand ich sehr gelungen, da der abgebildete Wald zum einen eine elementare Rolle in der Geschichte spielt und er außerdem zu der düsteren Stimmung des Buches beiträgt.

Fazit:
Ein absolut gelungener Thriller mit einer neuen, faszinierenden Erzählweise, der einen bis zum Schluss nicht loslässt.

TICK TACK - Wie lange kannst Du lügen?

Von: scarlett59 Datum: 11. Februar 2018

Selbst wenn ich nicht im Vorfeld so einiges über das Buch gehört hätte, wäre es mir im Buchladen bestimmt aufgefallen: Das schwarze Cover mit dem angedeuteten Wald und in knalligem Pink „TICK TACK“. Und sicher hätte ich es nach dem Klappentext auf der Rückseite auch gekauft!

Die Autorin hat eine ungewöhnliche Erzählperspektive gewählt. Die Geschichte beginnt im ersten Teil in der Gegenwart, im zweiten Teil werden dann die dazwischen liegenden 15 Tage rückwärts erzählt (also 15, 14, 13 usw.), bevor dann im dritten Teil wieder am Ende von Teil eins fortgesetzt wird.

Da in Teil zwei viele Geschehnisse aus der Vergangenheit reflektiert werden, musste ich mich doch sehr konzentrieren, um den Fäden der Gegenwart parallel zu folgen. Doch je weiter ich im Buch las, desto mehr wurde ich in die Story hineingezogen. Die Spannung resultierte auch daraus, dass sich ständig neue Entwicklungen und damit auch Verdächtige ergeben, was die eigene Phantasie zu Spekulationen anregt.

Kurzum: Ein wirklich spannender Thriller, der mit vielen Wendungen und Kniffen überzeugt, jedoch auch ein gewisses Maß an Konzentration beim Lesen erfordert.
(Ich überlege, das Buch in Kürze nochmal zu lesen, aber dann die rückwärts erzählten Kapitel in chronologisch richtiger Reihenfolge, um zu sehen, ob mir dann andere Dinge auffallen.)

TickTack - Wie lange kannst du lügen

Von: book_passion_love Datum: 11. Februar 2018

Tick Tack - Wie lange kannst du lügen von Megan Miranda ist ein Thriller der mir wirklich gut gefallen hat.
Das Cover ist wunderschön und passt perfekt zum Inhalt. Der dunkle Wald und das etwas Verschwommene spiegelt genau das Feeling im Buch wieder, da vor allem der Wald eine große Rolle in dieser Geschichte spielt.
Der Titel "Tick Tack - Wie lange kannst du lügen?" ist auch sehr passend, da die Protagonistin öfters "TickTack" in ihren Gedanken wiederholt und auch mehrmals durch ihre Gedanken klar wird, dass die Stadt Cooley Ridge voller Lügen und Geheimnisse steckt.

Wenn man von Anfang an nicht weiß, dass das Buch rückwärts erzählt wird, könnte es leicht verwirrend sein. Doch sobald es einem klar wird, ist es leicht verständlich und flüssig zu lesen.
Der Schreibstil ist super angenehm und man fühlt sich direkt in der Geschichte gefangen..
Das Buch hat mich sofort gefesselt und ich konnte es vor Spannung nicht aus der Hand legen, da an jedem Tag etwas vorgefallen ist, was den Leser mehr Informationen gab über das Verschwinden der beiden Mädchen.

Nic hat vor 10 Jahren von heute auf morgen einfach ihre Heimatstadt Cooley Ridge verlassen, ohne es ihrem festen Freund Tyler zu sagen. Sie ist nach Philadelphia gezogen und hat sich dort ein neues Leben aufgebaut, um ihrer Vergangenheit zu entkommen. Sie hat sich mit einem Mann Namens Everett verlobt und hat kaum Kontakt zu ihrer Familie. Jedoch holt sie ihre Vergangenheit ein. Sie erhält einen Brief von ihrem Vater, indem steht: "Dieses Mädchen. Ich habe es gesehen." Sie macht sich direkt auf den Weg in ihre Heimatstadt, denn für sie ist klar, dass ihr Vater von ihrer besten Freundin Corinne spricht, die genau vor zehn Jahren verschwunden ist.
Ihr Vater ist in einer Einrichtung, da er immer mehr seinen Verstand verliert, ihr Bruder ist kurz davor Vater zu werden und ihr Ex-Freund Tyler ist mit dem Mädchen von damals zusammen, die ihr und ihren Freunden das Alibi verschafft hatte. Am selben Abend an dem Nic in ihrer Heimatstadt ankommt verschwindet auch Tylers Freundin...
Die Lügen fangen wieder von vorne an...

Meiner Meinung nach wurden die Taten der Protagonistin immer komischer und auffällig, sodass mir der Schluss sofort klar wurde.
Also gab es für mich keinen Überraschungseffekt. Jedoch war es mit dem rückwärts Erzählen etwas so erfrischend neues, fesselndes und der Schreibstil schön düster und klar, dass es mir dennoch sehr gut gefallen hat. Daher gebe ich dem Buch vier von fünf Herzen.
Ich kann es nur weiterempfehlen!!

Rückwärts geht die Geschichte

Von: Norddeutsche Goere Datum: 04. Februar 2018

Schwer und nicht einfach, meine Meinung und dem Thriller zu schreiben. Was man auf der Klappe lesen konnte war spannend und verlockend geschrieben. Ich kam gut in die Geschichte rein, der Anfang war leicht zu verstehen. Später, nach ein paar Seiten geht es aber rückwärts mit der Geschichte. Man muss sich dareinfinden, bei mir ging es. Nic de Protagonist ist in seinem Heimatort zurückgekehrt in den vor 10 Jahren ihre beste Freundin verschwunden ist. Nun ist es wieder passiert, es verschwindet erneut eine junge Frau unter ebenso mysteriösen Umständen. Die Auflösung war sehr spannend gemacht, die Spannung kam etwas spät, aber nicht zu spät. Das man hier umdenken muss, denn das Ende ist eigentlich der Anfang der Geschichte. Der Schreibstil hat mir gut gefallen, man konnte sich gut in die Geschichte einfinden und ich zumindest hatte das Gefühl, als wenn ich danebenstehe. Ich konnte mir im Kopf beim Lesen das vorstellen, natürlich habe ich versucht auch eine Lösung, ein Ergebnis zu finden, bevor das Buch zu Ende ist.

Ich habe Tick Tack gerne gelesen, mochte es sehr gerne. Es ist zwar nicht auf meinem Favoriten Liste unter den ersten 5. Aber doch würde ich das Buch meinen Freunden empfehlen, wenn Sie auf solche Geschichten stehen.

Interessantes Grundkonzept, in der Umsetzung leider einige Schwächen

Von: Lara Datum: 02. Februar 2018

Nachdem ich die spannende Inhaltsangabe gelesen hatte, bin ich mit sehr hohen Erwartungen an das Buch herangegangen.

Vor zehn Jahren hat Nic Hals über Kopf ihren Heimatort verlassen und ihrer Vergangenheit den Rücken zugekehrt.
Doch um das Haus ihres kranken Vaters zu verkaufen, muss sie in ihr altes Leben zurückkehren und sich somit auch ihrer Vergangenheit stellen. Als sie einen geheimnisvollen Brief mit den Worten: „Dieses Mädchen. Ich habe es gesehen.“, weiß sie, dass mit diesen Worten nur ihre beste Freundin Corinne gemeint sein kann, die vor zehn Jahren spurlos verschwand. Was ist damals wirklich geschehen? Doch noch am selben Abend verschwindet ein weiteres Mädchen...

Ehrlich gesagt hatte ich mir von dem Buch mehr erhofft, denn die Grundidee und das Konzept sind klasse.
Die Geschichte wird von der Autorin rückwärts erzählt. Sie beginnt am Tag als Nic den geheimnisvollen Brief erhält und endet mit der Todesnacht von Corinne.
Nach und nach erfährt man so auch immer mehr über die einzelnen Charaktere und deren Verstrickung in die gesamte Geschichte.

Eigentlich ein sehr gutes Konzept, jedoch wird es erst nach mehr als der Hälfte des Buches spannend und bis dahin zogen sich die Seiten nur so dahin.

Mit dem Schreibstil bin ich leider kaum warm geworden. Die Geschichte zog sich viel zu sehr in die Länge und es wurden auch öfter längere Monologe der Protagonisten geführt, die sich die Autorin auch durchaus hätte sparen können, oder zumindest etwas kürzen. Denn hätte man die Seitenzahl um 100 Seiten reduziert, wäre die Geschichte deutlich angenehmer zu lesen gewesen.
Ab etwa dem 9. Tag wurde es dann endlich etwas spannender und man erfuhr immer mehr über die betreffende Nacht. Das Finale hat mir dann auch ziemlich gut gefallen, jedoch konnte es nicht so ganz die Langeweile der ersten Kapitel wett machen.
Letztendlich erschließt sich mir auch nicht, warum das Buch in das Genre Thriller eingeordnet wurde, denn ich habe schon Jugendthriller gelesen, die deutlich spannender waren.

Mit den Protagonisten konnte ich mich leider auch nicht wirklich anfreunden. Sie waren zwar nicht unsympathisch aber eben auch nicht so, dass ich mit ihnen mitgefühlt habe. Sie waren halt eher durchschnittlich.

Das Konzept hingegen hat mir echt gut gefallen. Durch die andere Erzählweise wurden auch öfter Andeutungen gemacht, auf deren Auflösung man gespannt wartete. Teilweise wurde die Geschichte dadurch etwas verwirrend aber mit zurückblättern und nochmal nachlesen konnte man seine Verwirrung auch ganz gut lösen.

Fazit: Ein interessantes Grundkonzept, das auch ganz gut umgesetzt wurde. Jedoch könnte man die Geschichte um einige Stellen kürzen, damit die Geschichte anfangs nicht so langatmig ist und auch etwas schneller Fahrt aufnimmt.
Ein nettes Buch für zwischendurch, die ersten 100 Seiten kann man ja überspringen. ;)

3 von 5 Sternen!

Ein ungewöhnlicher Thriller

Von: buchleserin Datum: 29. Januar 2018

Nicolette, von ihrer Familie und Freunden Nic genannt, kehrt in ihre Heimatstadt zurück, die sie vor zehn Jahren verlassen hat. Ihr Vater hat ihr eine seltsame Nachricht geschrieben und ihr Bruder braucht Hilfe beim Hausverkauf. Der Vater ist im Pflegeheim und das Geld wird langsam knapp. Doch ihr Vater möchte die Papiere nicht unterzeichnen. Damals verschwand Nics beste Freundin Corinne spurlos und als Nic in Cooley Ridge ankommt, verschwindet noch am selben Abend wieder ein Mädchen. Zwei Wochen später wird eine Leiche gefunden.

Mir hat dieser Thriller ganz gut gefallen. Die Erzählweise, die Geschichte rückwärts zu erzählen hat mich anfangs etwas verwirrt und manches wurde mehrmals erwähnt und hat mir etwas die Spannung genommen. Als ich mich daran gewöhnt hatte, wurde es immer interessanter und auch spannender. Der Plot gefällt mir und ich fühlte mich gut unterhalten. Die Handlung spielt zunächst in der Gegenwart, danach wird das Geschehen rückwärts erzählt von Tag 15 bis Tag 1, was ich ziemlich gewöhnungsbedürftig fand, anschließend folgt dann der Schluss. So erfährt man nach und nach, was mit Corinne geschehen ist.
Diese Erzählweise ist ungewöhnlich und hat mir anfangs ziemlich die Spannung genommen und ich fand die ersten Kapitel etwas langatmig und zunächst etwas verwirrend. Während dieser Kapitel ist noch weiterer Erzählstrang, der von der Vergangenheit handelt. Man muss also sehr konzentriert lesen. Dennoch ein spannender Thriller, der mir gut gefallen hat. Die Auflösung fand ich überraschend und nicht vorhersehbar, jedenfalls nicht komplett. Eine Vermutung hatte sich bestätigt, aber nicht was wirklich geschehen ist.
Ein ungewöhnlicher Thriller, der mir ganz gut gefallen hat.

Die Zeit läuft

Von: World of books and dreams Datum: 28. Januar 2018

Zehn Jahre ist es her, dass Nic ihren Heimatort Cooley Ridge verlassen hat, zehn Jahre, als ihre damals beste Freundin Corinne spurlos verschwand. Bis heute hat niemand etwas von dem Mädchen gehört und alle sind sich sicher, dass Corinne damals einem Verbrechen zum Opfer fiel. Nun muss sie zurück in die Heimat, denn ihr Bruder Daniel hat sie um Hilfe gebeten, dass Elternhaus zu entrümpeln und zu verkaufen. Doch kaum in der Heimat, holt Nic die Vergangenheit ein, denn ihr Vater, mittlerweile an einer Demenz erkrankt, erinnert sich plötzlich an die Ereignisse vor zehn Jahren und nicht nur dieser. Plötzlich verschwindet eine weitere junge Frau in Cooley Ridge und die Suche nach der Wahrheit beginnt.
Meine Meinung:
Schon das düstere Cover mit dem auffälligen Schriftzug macht sehr neugierig auf die Geschichte und der Klappentext verspricht auch eine eher ungewöhnliche Geschichte, denn Megan Miranda erzählt die Geschichte rückwärts, beginnend mit der vierzehn Tagen nach Nics Heimkehr bis hin zum ersten Tag. Ich muss zugeben, dass ich hier am Anfang ein wenig Schwierigkeiten hatte, diesem rückwärts Erzählten zu folgen, doch nach drei - vier Kapiteln wurde es langsam klarer und ich wurde gut unterhalten.
Megan Mirandas Schreibstil gefällt mir sehr gut, denn sie schreibt recht schnörkellos und gut verständlich, dabei durchaus flüssig. Doch hier und da, gerade weil es mir schwer fiel, dem Inhalt zu Beginn zu folgen, gab es ein paar kleinere Längen. Doch so nach und nach nahm mich doch die Geschichte rund um den eher düsteren Ort Cooley Ridge gefangen. Manches konnte ich erahnen, manches war mir nicht klar und so hatte durchaus genügend Gelegenheit, mitzurätseln und eigene Vermutungen anzustellen.
Neben dem rückwärts Erzählen der vierzehn Tage nach Nics Heimkehr, wird ein Erzählstrang geliefert, doch innerhalb dieser Kapitel setzt Nic sich mit ihrer Vergangenheit und den damaligen Ereignissen gedanklich auseinander. Man spürt, dass die junge Frau vieles verdrängt und in Cooley Ridge zurückgelassen hat, doch auch dieses wird erst so nach und nach klar. Ich hätte hier gerne mehr aus der Vergangenheit erfahren und hätte mir vorstellen können, dass man hier auch noch parallel einen Zeitstrang in der Vergangenheit hätte auslegen können. So konnte ich mir nur schwer ein Bild davon machen, wie es für die Teenager damals in dem kleinen Ort gewesen war und konnte diesen Handlungen nur anhand der Gedanken mitverfolgen.
Mit dem Setting des kleinen Ortes Cooley Ridge hat Megan Miranda einen eher düsteren und einsam wirkenden Ort geschaffen. Hier kennt jeder jeden und die Gerüchteküche brodelt permanent. Genau so stellt man sich auch die passende Atmosphäre zu dieser Geschichte vor und man konnte durchaus Nics Wunsch, diesem Ort zu entfliehen, nachempfinden.
In der Ich-Form erzählt Nic die Geschichte und auch wenn man ihren Handlungen zusieht, lernt man sie nur sehr schwer kennen. Ich hatte hier auch den Eindruck, dass sie selbst lange Zeit nicht richtig zugegeben hat, wer sie wirklich ist und sich hinter einer Fassade versteckte. Bis zum Schluss blieb sie eher blass und richtig nahe kam ich ihr nicht.
Neben Nic gibt es einige Nebencharaktere, die aber alle nicht zuviel Tiefgang erhielten. Sie blieben mir nur wenig greifbar und richtige Sympathien konnte ich hier nicht verteilen. Alles in allem stellten sie aber die typischen Einwohner eines Dörfchen in der Einöde dar.
Mein Fazit:
Ein Buch, an dessen Verlauf ich mich erst gewöhnen musste, doch so nach und nach geriet ich in den Sog der Geschichte. Der Schreibstil, der wirklich sehr locker und leicht ist, hilft hierbei ungemein und nach einer Weile wollte ich wirklich wissen, was damals und auch aktuell wirklich vor sich ging. Mit dem Ende konnte die Autorin mich durchaus überraschen, denn ich habe es so nicht kommen sehen. Dafür hatte ich genügend Freiraum, mir eigene Gedanken zum Geschehen zu machen und mitzurätseln, wenn ich auch nicht mit den Charakteren mitgefiebert habe, da mir diese zu blass blieben.

Die Zeit läuft

Von: World of books and dreams Datum: 28. Januar 2018

Zehn Jahre ist es her, dass Nic ihren Heimatort Cooley Ridge verlassen hat, zehn Jahre, als ihre damals beste Freundin Corinne spurlos verschwand. Bis heute hat niemand etwas von dem Mädchen gehört und alle sind sich sicher, dass Corinne damals einem Verbrechen zum Opfer fiel. Nun muss sie zurück in die Heimat, denn ihr Bruder Daniel hat sie um Hilfe gebeten, dass Elternhaus zu entrümpeln und zu verkaufen. Doch kaum in der Heimat, holt Nic die Vergangenheit ein, denn ihr Vater, mittlerweile an einer Demenz erkrankt, erinnert sich plötzlich an die Ereignisse vor zehn Jahren und nicht nur dieser. Plötzlich verschwindet eine weitere junge Frau in Cooley Ridge und die Suche nach der Wahrheit beginnt.
Meine Meinung:
Schon das düstere Cover mit dem auffälligen Schriftzug macht sehr neugierig auf die Geschichte und der Klappentext verspricht auch eine eher ungewöhnliche Geschichte, denn Megan Miranda erzählt die Geschichte rückwärts, beginnend mit der vierzehn Tagen nach Nics Heimkehr bis hin zum ersten Tag. Ich muss zugeben, dass ich hier am Anfang ein wenig Schwierigkeiten hatte, diesem rückwärts Erzählten zu folgen, doch nach drei - vier Kapiteln wurde es langsam klarer und ich wurde gut unterhalten.
Megan Mirandas Schreibstil gefällt mir sehr gut, denn sie schreibt recht schnörkellos und gut verständlich, dabei durchaus flüssig. Doch hier und da, gerade weil es mir schwer fiel, dem Inhalt zu Beginn zu folgen, gab es ein paar kleinere Längen. Doch so nach und nach nahm mich doch die Geschichte rund um den eher düsteren Ort Cooley Ridge gefangen. Manches konnte ich erahnen, manches war mir nicht klar und so hatte durchaus genügend Gelegenheit, mitzurätseln und eigene Vermutungen anzustellen.
Neben dem rückwärts Erzählen der vierzehn Tage nach Nics Heimkehr, wird ein Erzählstrang geliefert, doch innerhalb dieser Kapitel setzt Nic sich mit ihrer Vergangenheit und den damaligen Ereignissen gedanklich auseinander. Man spürt, dass die junge Frau vieles verdrängt und in Cooley Ridge zurückgelassen hat, doch auch dieses wird erst so nach und nach klar. Ich hätte hier gerne mehr aus der Vergangenheit erfahren und hätte mir vorstellen können, dass man hier auch noch parallel einen Zeitstrang in der Vergangenheit hätte auslegen können. So konnte ich mir nur schwer ein Bild davon machen, wie es für die Teenager damals in dem kleinen Ort gewesen war und konnte diesen Handlungen nur anhand der Gedanken mitverfolgen.
Mit dem Setting des kleinen Ortes Cooley Ridge hat Megan Miranda einen eher düsteren und einsam wirkenden Ort geschaffen. Hier kennt jeder jeden und die Gerüchteküche brodelt permanent. Genau so stellt man sich auch die passende Atmosphäre zu dieser Geschichte vor und man konnte durchaus Nics Wunsch, diesem Ort zu entfliehen, nachempfinden.
In der Ich-Form erzählt Nic die Geschichte und auch wenn man ihren Handlungen zusieht, lernt man sie nur sehr schwer kennen. Ich hatte hier auch den Eindruck, dass sie selbst lange Zeit nicht richtig zugegeben hat, wer sie wirklich ist und sich hinter einer Fassade versteckte. Bis zum Schluss blieb sie eher blass und richtig nahe kam ich ihr nicht.
Neben Nic gibt es einige Nebencharaktere, die aber alle nicht zuviel Tiefgang erhielten. Sie blieben mir nur wenig greifbar und richtige Sympathien konnte ich hier nicht verteilen. Alles in allem stellten sie aber die typischen Einwohner eines Dörfchen in der Einöde dar.
Mein Fazit:
Ein Buch, an dessen Verlauf ich mich erst gewöhnen musste, doch so nach und nach geriet ich in den Sog der Geschichte. Der Schreibstil, der wirklich sehr locker und leicht ist, hilft hierbei ungemein und nach einer Weile wollte ich wirklich wissen, was damals und auch aktuell wirklich vor sich ging. Mit dem Ende konnte die Autorin mich durchaus überraschen, denn ich habe es so nicht kommen sehen. Dafür hatte ich genügend Freiraum, mir eigene Gedanken zum Geschehen zu machen und mitzurätseln, wenn ich auch nicht mit den Charakteren mitgefiebert habe, da mir diese zu blass blieben.

Ein packender Pageturner!

Von: Myri liest Datum: 28. Januar 2018

Mit "Tick Tack - Wie lange kannst du lügen?" veröffentlicht Megan Miranda ihren ersten Thriller. Dem ein oder anderen dürfte die Autorin ein Begriff sein, da diese schon mehrere Jugendromane verfasst hat.
Besonders spannend bei diesem Buch war für mich der Aspekt, dass die Geschichte von hinten nach vorne aufgerollt wird: Die etwa 430 Seiten werden also rückwärts erzählt.

Das Cover ist für mich ein absoluter Eyecatcher! In schwarz und grautönen ist ein Wald abgebildet, was wunderbar die düstere und sonderbare Stimmung des Thillers wiedergibt. Das i-Tüpfelchen ist allerdings die neonpinkfarbene Schrift, die sich über das Äußere erstreckt.

Um was geht es? Zehn Jahre nachdem Nicolettes beste Freundin Corinne spurlos verschwunden ist, erhält sie eine mysteriöse Nachricht, die andeutet, dass Corinne noch am Leben ist. Sofort bricht Nic, die sich mittlerweile ein neues Leben aufgebaut hat, in ihre alte Heimat auf. Doch schon kurze Zeit später verschwindet erneut eine junge Frau: Diejenige, die Nic und ihren Freunden in jener Nacht, als Corinne verschwunden ist, ein Alibi gegeben hat ...

Im Zentrum der Geschichte steht Nicolette, die, nachdem ihre beste Freundin Corinne verschwunden ist und letztendlich für tot erklärt wurde, ihre alte Heimat und ihre Vergangenheit dort hinter sich gelassen hat. In der ersten Hälfte des Romans merkt man als Lesender sehr schnell, dass Nic und ihre Clique, zu der ebenfalls Corinne gehört hat, eine verschworene Gemeinschaft gebildet haben, die eine wahnsinnig interessante Dynamik hat.
Nahezu jedem Charakter kommt eine wichtige Rolle innerhalb der Geschichte zu. Es war unglaublich spannend im Lauf der Geschichte zu erfahren, wie die Figuren zueinander stehen und welche Geheimnisse diese jeweils verbergen. Dieser Aspekt hat mich an die Serie "Pretty Little Liars" erinnert, was hier aber absolut nichts schlechtes bedeutet!

Megan Mirandas Schreibstil ist zwar flüssig, aber trotzdem etwas einzigartiges! Gerade diese besondere Art und Weise, das Buch zu erzählen - und damit meine ich noch nicht, dass die Geschehnisse rückwärts erzählt werden - hat der Geschichte einen ganz speziellen und düsteren Charakter verliehen, was hervorragend zu der Thematik dieses Thrillers gepasst hat.
Es war ab und an ganz schön verwirrend, dass die Geschichte von hinten nach vorne aufgedeckt wird. Hat man sich dann aber darauf eingelassen, macht es wahnsinnig Spaß das Buch zu lesen und die Wahrheit über Corinnes Verschwinden zu erfahren. Es war definitiv ungewöhnlich, aber im positiven Sinne!
Gerade am Anfang hatte ich ein paar Startschwierigkeiten, da man sofort in die Geschichte hineingeworfen wird. Genauso hat mir der Schreibstil während der ersten 50 Seiten etwas zu schaffen gemacht. Danach wurde es dafür umso spannender!
Je weiter die Geschehnisse voranschreiten, desto mehr erfährt man über den Vorfall, der zehn Jahre in der Vergangenheit liegt. Gekonnt serviert die Autorin einem nach und nach einzelne Happen, welche sich immer mehr zu einem großen Ganzen zusammenfügen. Wie das Verschwinden beider Frauen am Ende gelöst wurde, war überraschend und auch zufriedenstellen. Es gibt ja des Öfteren Thriller, bei denen man im Nachhinein noch zahlreiche offene Fragen hat, was hier nicht der Fall war!
Das gesamte Buch über erlebt man aus Nics Perspektive.

"Tick Tack - Wie lange kannst du lügen?" von Megan Miranda ist ein Pageturner über das Aufrechterhalten und die Verstrickungen von Lügen! Wer gerne Thriller liest, sollte sich dieses Buch auf jeden Fall genauer anschauen!

Konnte mich leider nicht begeistern...

Von: Hollysbuchblog Datum: 27. Januar 2018

Die Idee dahinter, die Geschichte rückwärts zu erzählen hat mich sehr beeindruckt. Ich habe mich wirklich sehr über dieses Buch gefreut, leider hat es mich sehr enttäuscht.

!!ENTHÄLT SPOILER!!

Ich habe sehr lange gebraucht um in das Buch zu kommen. Mich hat es sehr verwirrt, dass es rückwärts geschrieben wurde. Nach jedem Kapitel musste man wieder umdenken und quasi neu in die Geschichte reingehen.

Die Sache ist die, diese Geschichte könnte chronologisch gar nicht erzählt werden.

Das Ende hat mich sehr enttäuscht. Einerseits war mir der Mord am Ende nicht aufgeklärt und mir ist es unverständlich, dass keiner der "Mörder" bzw. Helfer verhaftet wurde. Meiner Meinung nach sehr unrealistisch. Zweitens, auch die Aussage: "Es war die richtige Entscheidung" ist für mich alles andere als verständlich.

Das Buch erhält von mir allerdings 2 Sterne, da die letzten 50-100 Seiten trotz allem sehr spannend waren und ich unbedingt wissen wollte wie es endet. Diese Spannung hätte ich mir gewünscht für die kompletten 400 Seiten.


Fazit:

Ich kann nicht genau verstehen, wieso das Buch ein Bestseller in Amerika ist. Aber Geschmäcker sind bekanntlich verschieden.

Hammer!

Von: Steffi Datum: 26. Januar 2018

Ich bin sehr schnell und leicht gelangweilt beim Lesen. Aber hier war das nicht der Fall. Allein die außergewöhnliche Darstellung der Handlung (rückwärts) hat die Hirnzellen nie müde werden lassen.

Das Buch ist nicht unbedingt ein Thriller im Sinn. Eher ein Krimi... spannend aber nicht blutig.

Ich kann dieses Buch nur empfehlen. Hatte die knapp 500 Seiten an einem Wochenende aufgesogen.

Kannst du dich der Wahrheit stellen?

Von: Eulenschrank_Buecherwand Datum: 22. Januar 2018

Mit "All the missing girls" erschien 2016 Megan Mirandas erster Thriller. 2017 erschien die deutschsprachige Ausgabe auf 430 Seiten im Penguin Verlag.

Nach 10 Jahren muss Nic in ihre Heimatstadt zurück Kehren, denn ihr kranker Vater trägt plötzlich Erinnerungen zu Tage...
Plötzlich verschwimmt die Grenze zwischen Wahrheit und Lüge. Wem kann Nic glauben? Was passierte damals wirklich als sie die Stadt verlassen hatte?
TICK TACK... Ihr rennt die Zeit davon. Auf der Suche nach Antworten gerät ihre Jugendliebe ins Visier der Ermittler und auch Nic glaubt Tyler träge die Schuld, doch plötzliche Ereignisse bringen dieses Bild ins Wanken. Wenn es nicht Tyler war, war es dann Daniel - ihr Bruder? Erklärt sich damit sein Verhalten? Ist ihr Bruder wirklich in der Lage zwei Menschen zu töten?

Das Buch spielt in einer Kleinstadt, in der jeder jeden kennt. Die Gerüchte kochen hoch, die Nachbarschaft hält im Ernstfall zusammen und die Gemeinde stellt sich gemeinsam gegen Verdächtige.
Es wird viel geredet und dazu gedichtet. Was entspricht den Fakten?

Megan Mirandas TIcK TACK konnte mich überzeugen. Die Geschichte wird rückwärts erzählt. Die Handlung umfasst 15 Tage, der Leser startet am ersten Tag und wird direkt zum 15. Tag weiter geschickt. Im weiteren Verlauf tickt der Countdown. Als Leser muss man genau darauf achten, welcher Tag gerade ist, denn oft gibt es Stellen, an denen man denkt Nic wisse doch schon viel mehr über die Wahrheit, doch dann fällt dem Leser ein, dass sie es erst morgen erfährt.
Die Geschichte ist spannend und überraschend. Mir gefiel auch die rückläufige Erzählung richtig gut. Ich selbst finde einige Personen wurden zu wenig geformt. Tyler besetzt eine wichtige Rolle, doch nimmt er im Buch für mich einfach zu wenig Gestalt an.
Außerdem war für mich das Ende nicht ganz klar. Die Strategie der Kleinstadt ist schweigen. Nic hat eine klare Vorstellung vom tatsächlichen Mordgeschehen, jedoch wird diese Vorstellung nie eindeutig als Wahrheit deklariert.
Alles in allem ein solider Thriller der sich super lesen lässt. Besonders Everett bleibt mir in Erinnerung.

Spannung pur

Von: My book world Datum: 21. Januar 2018

Tick Tack- Wie lange kannst du lügen? Das klingt nicht nur spannend sondern ist es auch. Doch erst einmal, darum geht es:
Nic's Freundin ist vor 10 Jahren plötzlich verschwunden kurz darauf verließ sie die Stadt. Doch die Ungewissheit blieb. Hatte jemand ihrer Freunde etwas damit zu tun? Nachdem sie eine geheimnisvolle Nachricht bekommt kehrt sie zurück. Innerhalb von 15 Tagen wird erzählt was nach ihrer Rückkehr und vor zehn Jahren passiert ist.
��Das Cover ist sehr hochwertig gestaltet und ein echter Hingucker.
��Die Erzählweise ist rückwärts. Die Tage werden heruntergezählt und mit jedem Tag erfährt man mehr. Das habe ich so noch nie gesehen aber es baut einfach super Spannung auf.
��Die Story ist interessant und fesselnd.
��Ein spannender Thriller! Kein Wunder, dass dieses Buch schon in den USA ein Hit war.
5/5����������

Wie lange kannst du schweigen?

Von: lenisvea Datum: 20. Januar 2018

15 Tage. 2 Freundinnen. 1 Mord.

Zehn Jahre ist es her, dass Nic ihre Heimatstadt von einem Tag auf den anderen verließ. Doch die Erinnerungen an die Nacht, in der ihre beste Freundin Corinne spurlos verschwand, haben sie nie losgelassen. Hatte jemand aus ihrem Freundeskreis etwas damit zu tun? Eines Tages erhält sie eine geheimnisvolle Nachricht: „Dieses Mädchen. Ich habe es gesehen.“ Nic weiß, dass nur eine damit gemeint sein kann – Corinne. Sie fährt zurück in das von dunklen Wäldern umgebene Städtchen, um herauszufinden, was damals wirklich geschah. Doch schon am selben Abend verschwindet erneut ein Mädchen – das Mädchen, das ihnen allen damals ein Alibi geliefert hatte …

Zwei Wochen später wird die Leiche einer jungen Frau gefunden. Wer ist sie? Was ist in der Zwischenzeit passiert? Auf unheimlich geschickte Weise erzählt Megan Miranda diese Geschichte rückwärts. Von Tag 15 zu Tag 14 zu Tag 13 bis schließlich zurück bis zu Tag 1 offenbart sich uns nach und nach, was seit Nics Rückkehr passiert ist – und was zehn Jahre zuvor mit Corinne geschah.


Meine Meinung:
Ich bin auf der Buchmesse Frankfurt schon auf das Buch aufmerksam geworden. Das Cover und der Klappentext haben mich direkt angesprochen. Freundlicherweise wurde mir das Buch zu Rezensionszwecken zur Verfügung gestellt. Dies beeinflusst aber in keinster Weise meine Meinung.
Man lernt hier Nic kennen, die nach 10 Jahren wieder in ihre Heimat zurückkehrt, um den Ereignissen von damals noch einmal auf den Grund zu gehen. Kurz darauf wird gerade das Mädchen vermisst, das ihr und ihren Freunden damals ein Alibi gegeben hat, als ihre beste Freundin Corinne spurlos verschwunden ist.
Nics Vater ist mittlerweile im Heim untergebracht, weil er an Demenz erkrankt ist.
Interessant war auch die Erzählweise von der Autorin. Sie zählt 15 Tage zurück, von Tag 15 bis zu Tag 1, man erfährt, was mit dem jetzt verschwundenen Mädchen passiert ist und zum Schluss auch, was damals mit Corinne passiert ist.
Ich muss sagen, es hat bei mir länger gebraucht, dass ich wirklich gefesselt war, aber ab der Mitte des Buches ging es nur noch Schlag auf Schlag und wurde zum Schluss sehr spannend.
Die Autorin hat es auch geschafft, es so zu erzählen, dass ich im Laufe der Geschichte wirklich jeden einmal verdächtigt habe und am Schluss dennoch überrascht war, wie sich alles zugetragen hat.
Auch der Titel Tick Tack erklärt sich schlußendlich.

Fazit:
Alles in allem konnte mich der Thriller nach anfänglichen Schwierigkeiten doch fesseln und begeistern. Ich kann hier eine Lese- und Kaufempfehlung aussprechen. Von mir bekommt das Buch 4 Sterne.

Tick Tack - Wie lange kannst du Lügen? von Megan Miranda

Von: Rina Datum: 20. Januar 2018

Meinung:
Das Buch „Tick Tack – Wie lange kannst du lügen?“ ist mein erster Thriller und ich muss sagen, ich bin sehr positiv überrascht. Von der Mitte an konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen und musste es zu Ende lesen. Mit diesem Ende hätte ich nicht gerechnet.

Ich finde das Cover wunderschön, da es wunderbar die Atmosphäre des Buches mit dem Wald wiederspiegelt. Der Wald spielt nämlich auch eine große Rolle. Das Cover ist dunkel, geheimnisvoll und düster zugleich und doch weckt es eine Vertrautheit, die man nicht so leicht definieren aber spüren kann.

Der Schreibstil ist leicht, einfach und doch düster. Am Anfang hatte ich ein paar Probleme in das Buch hineinzukommen aber als ich verstanden habe, dass die Story rückwärts erzählt wird, habe ich es deutlich besser verstanden. Der Titel des Buches “Tick Tack“ wird auch oft in dem Buch wiedergegeben. ��

Vor zehn Jahren hat Nic, die in der zwischen Zeit mit Everett verlobt ist, ihre Heimatstadt verlassen, doch ihre Vergangenheit wollte sie nicht verlassen. Zehn Jahre ist es her, dass ihre beste Freundin Corinne nach einem Kirmesbesuch verschwand. Als sie plötzlich eine Nachricht bekommt, wo draufsteht: „Dieses Mädchen. Ich habe es gesehen.“ Fährt sie sofort zu ihrem alten Zuhause zurück, dass von einem dunklen Wald umgeben ist. Da ihr Vater immer weiter den Verstand verliert, beantragen ihr Bruder und sie das Sorgerecht für ihn. Ihr Vater sieht manchmal Dinge, die nicht mehr da sind wie z.B. Corinne, die vor zehn Jahren verwand. Doch schon am selben Abend verschwindet wieder ein junges Mädchen, das vor zehn Jahren das Alibi von Nic und ihren Freunden war. Das Kartenhaus aus ein paar zu vielen Lügen beginnt langsam aber stark an zu wackeln.

Mein Fazit zu diesem Buch ist, dass ich diese düstere, dunkle Spannung an ein paar Stellen spüren konnte. Am Anfang war es für mich ein bisschen verwirrend aber als ich den Dreh heraus hatte, dass die Story rückwärts erzählt wird, finde ich die Geschichte einfach schön und spannend.

Rückwärts in der Zeit

Von: Ele Datum: 18. Januar 2018

Tick Tack - Wie lange kannst du lügen?, Thriller von Megan Miranda, 432 Seiten, erschienen im Penguin Verlag.
Ein Thriller um verschwundene Mädchen, geschrieben in umgekehrter Erzählweise, jedes Kapitel bringt den Leser einen Schritt zurück und näher an die Auflösung.
Vor zehn Jahren hat Nic ihren Heimatort verlassen um in der Ferne ein neues Leben zu beginnen. Auslöser für diesen Ausbruch war das Verschwinden ihrer besten Freundin Corinne. Ihr Vater kommt in ein Pflegeheim weil er an Demenz erkrankt ist, deshalb bittet sie ihr Bruder Daniel ihm beim Verkauf des Elternhauses zu unterstützen. Als von ihrem Vater eine Nachricht eintrifft die lautet: „Dieses Mädchen, ich habe es gesehen.“ Macht sich Nic auf den Weg zurück in ihren Heimatort und zu den Geheimnissen, die dort lauern. Kaum ist Nicolette in Cooley Ridge eingetroffen verschwindet erneut ein junges Mädchen, was geschah mit Ihnen? Und haben Nic oder ihre Clique mit dem Verschwinden etwas zu tun?
Ein übersichtliche Einteilung der 3 Teile – Heimkommen – Zurückkommen – Weiterkommen und die einzelnen Kapitel rückwärts nummeriert, des längsten Teils Zurückkommen, sind sehr hilfreich. Im Ich-Stil formuliert, erzählt die Protagonistin rückwärts von Tag 15 bis zum ersten Tag ihrer Ankunft. In dieser umgekehrten Erzählweise habe ich bis dahin noch kein Buch gelesen und ich habe mich sehr schwer damit getan, normalerweise bin ich es gewöhnt die Geschehnisse eines Thrillers im chronologischen Ablauf zu erfahren. Mir war es nicht möglich die Geschichte flüssig zu lesen, jeder Kapitelanfang hat mich verwirrt, denn es stehen am Anfang die Vorkommnisse die sich demnach 2 Tage, am Ende des vorangegangenen Kapitels ereignet haben. Nach einiger Zeit und nach ca. 2/3 des Buches habe ich mich daran gewöhnt und die Spannung die am Anfang mäßig war, nahm zum Ende hin Fahrt auf. Durch die Verwendung interessanter Dialoge und gänsehauterzeugender Schilderungen schaffte es die Autorin doch noch, mich zu fesseln. Am Ende hatte der Thriller auch noch eine Wendung aufzuwarten und bis dahin habe ich mir die Auflösung ganz anders vorgestellt. Durch diese „andere“ Erzählweise gab es für mich einige unlogische Gegebenheiten. In einem der letzten Kapitel, also kurz nach Nics Ankunft, wird ihr etwas weggenommen, worüber sie am Buchanfang, also 14 Tage später, Erklärungen für das Verschwinden sucht. Ohne zu spoilern, sind diese Ungereimtheiten schwierig zu erklären. Auch kann ich mir nicht vorstellen, dass ein Mensch über Dinge die er 14 Tage vorher erlebt nicht mehr nachdenkt oder mit anwesenden „Eingeweihten“ nicht darüber spricht. Eine Erzählung der eine gute Idee zugrundeliegt. Richtig herum erzählt wäre sicher auch eine spannende Geschichte daraus geworden. Da stellt sich mir die Frage ob es notwendig war, die Abläufe verkehrt herum zu erzählen. Die Personen z.B Everett, Daniel oder Laura, sind für mich blass geblieben. Selbst die Beweggründe der Protagonistin konnte ich nicht durchgehend nachvollziehen. Eine weit interessantere Person wäre für mich Corinne Prescott gewesen, von ihr hätte ich gerne mehr erfahren.
Eine eingeschränkte Leseempfehlung für Leser die gerne einmal was Neues ausprobieren wollen, und sich darauf einlassen können, wenn die „Uhren anders herum gehen“. Ich konnte es nicht uneingeschränkt. Deshalb nur 3 Sterne.

Habe mehr erwartet

Von: Lovelyceska Datum: 18. Januar 2018

»Sie stellte mich auf die Probe. Was machst du jetzt, Nic? Die Vergangenheit oder die Zukunft? Wieder weglaufen oder bleiben und deine Schuld begleichen?«

Meine Meinung:
Die Angst von der Vergangenheit eingeholt zu werden, wird hier zur bitteren Wahrheit. Ein mysteriöser Fall scheint sich nach 10 Jahren zu wiederholen oder handelt es sich hierbei vielleicht doch um die verschollene Corinne, die nun rachsüchtig alle heimsucht? Schließlich ist gerade Nic in ihre Heimat zurückgekehrt, die sie damals Hals über Kopf verlassen hatte. Es verspricht spannend zu werden…

Nic ist ein interessanter Charakter. Einerseits will sie die Augen vor der Vergangenheit nicht verschließen und krempelt alles hoch, andererseits verdrängt sie das eine oder andere wichtige Detail. Mir hat es zunächst gut gefallen, die Geschehnisse nach und nach aufzuarbeiten und der Auflösung entgegen zu fiebern, allerdings änderte sich dies mit der Zeit. Eine lange Zeit weiß man gar nicht so richtig, worauf es hinaus laufen soll, was eher langatmig und ermüdend wirkt. Die Handlung plätschert vor sich hin und nimmt wenig Dynamik an, was ziemlich schade ist. Zudem ist der Aufbau der Geschichte komplex. Nach jedem Kapitel geht es einen Tag in die Vergangenheit, während die Handlung doch irgendwie vorangeht und dazu noch Rückblicke aus der früheren Vergangenheit eingebaut sind. Dabei sind mir leider auch einige Zusammenhänge nicht ganz schlüssig geworden. Meine Meinung zum Aufbau schwankt zwischen genial und befremdlich. Dennoch war es etwas erfrischend Neues. Als einen großartigen Thriller kann ich es allerdings nicht betiteln. Für mich hatte es eher einen Pretty Little Liars-Touch voller Intrigen und Lügen.

Fazit:
Aufgrund der Pressestimmen habe ich ehrlich gesagt etwas mehr Pepp und Nervenkitzel erwartet. Da es etwas komplex ist, ist Mitdenken angesagt, um alle Bezüge nachvollziehen zu können. Ich hatte sogar überlegt, es anschließend nochmal rückwärts zu lesen, um die Geschichte chronologisch zu erleben. ^^ So gut hat es mir dann aber nicht gefallen, um mir den Aufwand zu machen. Für einen Einblick in das Buch schaut gerne in die Leseprobe hinein. ♥

Note: 3

Erfrischend anders und doch spannend

Von: Tipperin Datum: 14. Januar 2018

Nic hat gerade einen Verlobungsring an den Finger bekommen, da erhält sie eine mysteriöse Nachricht von ihrem Vater: „Dieses Mädchen. Ich habe es gesehen.“ Diese Nachricht weckt unangenehme Erinnerungen an ihre Jugend, denn vor 10 Jahren verschwand in ihrer Heimatstadt ihre beste Freundin – und wurde nie wieder gesehen. Ihr Vater ist in einem Pflegeheim und dement, ein Anruf von ihrem Bruder offenbart, dass es zuhause schlimmer steht als gedacht. Das Haus muss verkauft werden und Nic fährt zurück in ihre Heimatstadt, um alles zu regeln. Und, um dem neuen Hinweis von ihrem Vater nachzugehen. Dort angekommen trifft sie nicht nur auf ihre ehemals große Liebe Tyler, sondern wird auch mit einem weiteren vermissten Mädchen und mehreren Verdächtigen vom früheren und aktuellen Fall konfrontiert.

Stil, Machart, Meinung
Dieser Thriller ist anders als andere Thriller. Denn nach einer gewissen Einführungszeit in der Gegenwart und einem dramatischen Cliffhanger läuft die Geschichte rückwärts ab. Nachdem eine Seite verkündet „Zwei Wochen später“ geht es mit Tag 15 beginnend bis hin zu Tag 1. So dröselt sich die Geschichte um die Clique der Jugendlichen in ihrem Heimatdorf irgendwo in den USA langsam aber sicher auf und der Leser gelangt mit der Hauptperson Nic zu des Pudels Kern. Da man vor dem Beginn der Rückwärts-Erzählweise einen fiesen Cliffhanger serviert bekommt, ist die Spannung eigentlich eher im Hinterkopf als akut.
Deshalb frage ich mich, ob Thriller das richtige Wort für die Geschichte ist. Mit dem Cliffhanger kommt es der Sache näher, aber ein Kriminalroman wäre eventuell etwas passender. Man hat ein Dorf, ein Verbrechen in der Vergangenheit und mehrere Verdächtige.
Durch die Erzählweise wird die Geschichte von einer erfrischend anderen Perspektive aufgedröselt. Der Leser ist stets mit der Hauptperson gedanklich unterwegs und bekommt an einem Tag beispielsweise das Häppchen „es tut mir Leid, was auf Laura`s Babyshower passiert ist“ hingeworfen. Um dann 2 Tage früher und gleichzeitig 2 Abschnitte später zu erfahren, was da überhaupt los war.
Dieses Buch scheint nicht Teil einer Reihe zu sein sondern ganz für sich zu stehen, es kann also einfach so losgelesen werden. Ich muss übrigens sagen, dass ich nach diesem Buch jetzt auch 2 Tage lang noch nicht bereit war für ein anderes, sondern das Geschehene erst einmal auf mich wirken lassen musste (auch bevor ich die Rezension schreibe). Es ist anders, es ist gut und spannend, ich war gefesselt und ich würde das nächste Buch der Autorin auf jeden Fall lesen. Es war erfrischend anders, und doch mit einem mir bekannten (und bei mir sehr beliebten) Schema des Whodunnit gemacht.
Am Ende löst sich auf jeden Fall alles gut auf, und meine kleine Kritik zur Auflösung kann ich leider nicht verraten, weil das gleichzeitig ganz fieses spoilern wäre..

Fazit
Der Thriller, der auch irgendwie ein Kriminalroman ist, hat mir sehr gefallen. Ein altes Schema (Whodunnit) wurde mit einer erfrischend anderen und auch anspruchsvollen Erzählweise kombiniert. Ich habe einen Kritikpunkt zum Ende (kann ihn leider nicht verraten..) und gebe davon knapp die Bestnote: 4 Sterne von mir für das Buch, eine Leseempfehlung für alle die Krimis, Thriller und besonders Whodunnit mögen. Müsste ich mich entscheiden, würde ich sagen die Geschichte ist für Frauen vielleicht etwas interessanter als für Männer. Genau belegen kann ich das allerdings auch nicht. Viel Spaß beim lesen!

Seichter Thriller, aber dennoch mit interessanten Elementen

Von: Martina - Schmökerwelten Datum: 14. Januar 2018

Nicolette lässt ihren Verlobten, ihren Job und ihre Wohnung für zwei Monate zurück und fährt kurzentschlossen und mit einem unguten Gefühl in ihre Heimat nach Cooley Ridge - eine verschlafene, amerikanische Kleinstadt in der jeder jeden kennt. Sie will ihrem Bruder helfen, das Elternhaus zu verkaufen, da das Geld dringend für die Pflegeheimkosten ihres demenzkranken Vaters benötigt wird. Und natürlich um mehr über dessen seltsame Nachricht an sie zu erfahren.
Nic trifft dort auf ihre Jugendliebe Tyler, einen etwas undurchsichtigen Zeitgenossen, der mittlerweile mit Annaleise zusammen ist, dem Mädchen, das ihnen allen damals ein Alibi gab und die plötzlich spurlos verschwindet.
Nach fünfzig Seiten beginnt Megan Miranda das Geschehen auf sehr ungewöhnliche Art zu rekonstruieren. Sie erzählt die Geschichte rückwärts - von Tag 15 bis nach Tag 1 - und rollt das, was vor zehn Jahren passiert ist, Häppchen für Häppchen auf. Dies und diverse Zeitsprünge haben dem Buch, wie ich finde sehr gut getan.
Das Buch ist nicht gerade vor Spannung strotzend geschrieben, aber doch so, dass man natürlich wissen möchte, wie dies alles zusammenhängt und was damals tatsächlich geschah. Ich denke, dass ich jeden der Freundesgruppe mindestens einmal in Verdacht hatte.
Sprachlich hat mir "Tick Tack" sehr gut gefallen. Es ist sehr lebendig geschrieben und lässt sich leicht und flüssig lesen.
Ich empfand es nur als ein wenig schwierig, wieder in das Geschehen einzusteigen, wenn ich das Buch eine Weile aus der Hand gelegt hatte.

Tick Tack, Nic.

Von: alina Datum: 01. Januar 2018

Das Buch besteht aus 3 Teilen. Im ersten Teil kehrt Nic an Tag 1 in ihre Heimatstadt zurück, um einige Dinge mit ihrem Bruder wegen dem bevorstehenden Verkauf des Hauses zu klären.
Im zweiten Teil unternimmt Megan Miranda eine kleine Zeitreise mit dem Leser, denn der Teil beginnt bei Tag 15, also 2 Wochen nach dem Verschwinden von Annaleis Carter. Von da an nimmt sie den Leser Tag für Tag mit zu Tag 1 - alles rückwärts erzählt. Vor allem am Anfang hat mich das sehr verwirrt, denn manche Tage waren sehr oberflächlich gehalten und haben sich dadurch sehr lang gezogen. Nic gibt dem Leser in der Ich-Perspektive auch immer wieder Rückblicke auf den Tag von Corinnes Verschwinden vor 10 Jahren.
Aber je näher man Tag 1 kommt, umso klarer wird das Bild und die Puzzleteile fügen sich zusammen und es wird trotzdem nochmal Spannung aufgebaut.
Im 3. Teil gibt es dann wieder einen Zeitsprung zu Tag 15 und der Leser erfährt endlich wie die ganzen Geschehnisse der letzten 15 Tage zusammenhängen und was es mit dem Verschwinden von Annaleise Carter auf sich hat.

Das Cover des Buches sticht einen durch die pinke Schrift sofort ins Auge. Meiner Meinung nach passt es auch sehr gut zur Geschichte, denn der Wald spielt eine tragende Rolle.

Insgesamt konnte mich das Buch überzeugen, denn gerade diese Erzählweise hat die Geschichte spannend gemacht. Ich habe wirklich jeden der Charaktere mal verdächtigt und wäre nie darauf gekommen wie es wirklich war. Genau deswegen hat mir das Ende auch wirklich gut gefallen.

Spannend, aber nicht spektakulär

Von: BeautyPeaches Datum: 31. Dezember 2017

TICK TACK – der Titel genügte, um mein Interesse für dieses Buch zu erwecken. Der Klappentext hingegen klingt nicht nach einer noch nie dagewesenen Story. Dennoch war ich gewillt, dieses Buch zu lesen.

Warum tut sich die Protagonistin Nic so schwer, mit ihrem Bruder zu reden? Warum ist sie vor 10 Jahren regelrecht aus ihrem Heimatort geflüchtet und hat somit auch allen dort verbliebenen Personen den Rücken gekehrt? Doch eine Nachricht von ihrem an Demenz erkrankten Vater reicht aus und sie fährt nach Hause: “Dieses Mädchen. Ich habe es gesehen.”

Die Heimat und alles, was damit verbunden ist, kann man nicht abschütteln und angekommen in ihrer gewohnten Umgebung gelangen bei Nic auch sämtliche Erinnerungen an ihre Jugend zurück. Was ist damals mit ihrer besten Freundin Corinne passiert? Wurde sie entführt oder ist sie eventuell von sich aus gegangen? Schließlich war sie sehr rebellisch. Nic ihr Vater kann ihr nur bedingt weiterhelfen, da er oftmals in seinen Gedanken abschweift. Auch ihr Bruder ist ihr keine große Hilfe, zumal sich die Gespräche nur auf das zu verkaufende Elternhaus beziehen.

Als dann Annaleise während Nic’s Aufenthalt in Cooley Ridge spurlos verschwindet, wirft das nicht nur Fragen zu deren Verbleib auf. Haben die beiden Fälle miteinander zu tun? Nic versucht auf eigene Faust zu ermitteln und nimmt Kontakt zu ihrer alten Clique auf. Doch keiner möchte so wirklich etwas preisgeben. Somit tappt der Leser vorerst weiterhin im Dunkeln.

Hierbei muss ich sagen, dass alle Charaktere auf mich optisch gesehen sehr ausdruckslos wirken. Auch die Kulisse möchte sich in meiner Vorstellungskraft nicht einstellen. Das sollte mich aber nicht weiter stören, denn für mich galt es zu erfahren, warum Nic ihr Jugendfreund Tyler verdreckt in ihrer Küche auftaucht und sie von ihrem Bruder per Telefon nahezu aufgefordert wird, schnellstmöglich zu flüchten.

Der Clou bei “TICK TACK – Wie lange kannst du lügen?” ist, dass Megan Miranda ab dem Verschwinden von Annaleise die Geschichte rückwärts schreibt. So weiß der Leser zwar, was am 15. Tag geschieht, aber nicht, was Nic bereits am ersten Tag erfahren hatte. Durch die Rückwärtserzählung kommen immer wieder Fragen auf, die zum Glück letztendlich nicht unbeantwortet bleiben. Wenn der Leser durch das komplette Buch hindurch alles sehr aufmerksam erfasst, ergibt alles einen Sinn. Ich bin mir fast sicher, dass sich der Thriller im richtigen Zeitablauf nicht so aufregend gelesen hätte.

Fazit: Das Buch ist spannend vom Anfang bis zum Ende und wenn man mich fragt, wie ich es fand, kann ich einfach nur sagen: “Geil!”. Doch nimmt man die beiden verschwundenen Frauen raus, bleibt es eine Story à la Sweet Home Alabama. Das Ende war leider weniger spektakulär, als der Anfang versprach. Dennoch spreche eine Leseempfehlung aus.

Spannender Thriller

Von: SophieNdm Datum: 30. Dezember 2017

Meine Meinung:
Vor 10 Jahren verschwand Nics beste Freundin Corinne und nun ist Ihre ehemalige Nachbarin Annaleise ebenfalls wie vom Erdboden verschluckt.

Anfangs versucht Nic Parallelen bei den beiden Ereignissen zu finden, sie ermittelt mehr oder weniger auf eigene Faust.

Ansonsten erfährt man einiges über ihre Vergangenheit und ihre Beziehungen zu Everett, Daniel und ihrem Vater.

Das war eine gute Mischung aus informativem und spannenden Inhalt, was die Story recht Abwechslungsreich gestaltet hat.

Der Aufbau der Geschichte hat mir anfangs doch einige Schwierigkeiten bereitet.
Man beginnt bei Tag eins und plötzlich gibt es einen Zeitsprung von 14 Tagen und die Geschichte läuft ab hier Rückwärts.

Ich habe mich die ganze Zeit gefragt ob es dafür einen Inhaltlichen Grund gab oder das lediglich der Spannungserzeugung diente.
Meiner Meinung nach hätte es das nicht gebraucht, man hätte die Ereignisse etwas umstellen und die Story ganz "normal" erzählen können.
Ich fand das Rückwärts Erzählen anstrengend und verwirrend zu lesen.

Was mir hingegen wieder sehr gut gefallen hat war der sehr einfache und angenehme Schreibstil von Megan Miranda. Das Buch ließ sich flüssig und schnell lesen.

Das Ende bzw. die Auflösung fand ich glaubwürdig aber etwas zu unspektakulär.
Da hätte man noch mehr rausholen können.

Was ich auch super fand, war die Möglichkeit das Buch mobil über die App "PapeGo" weiter zu lesen.
Man scannt einfach das obere Drittel der aktuellen Seite über die kostenfreie App, und kann die nächsten 120 Seiten auf dem Handy, Tablet usw. weiterlesen.

Sowas finde ich wirklich praktisch, man muss weder extra bezahlen um sich ein zusätzliches E-Book zu kaufen, noch ein schweres Buch mit sich rumschleppen (dieses hatte immerhin 430 Seiten!) und kann aber dennoch jederzeit und überall lesen.

Fazit:
Spannendes Buch, toller Schreibstil. Lediglich das Rückwärts-Erzählen und das Ende haben mich nicht zu 100% überzeugen können.
Dennoch empfehlenswert nicht nur für Thriller-Fans!

Tick Tack wie lange kannst du lügen?

Von: Sabooksx3 Datum: 29. Dezember 2017

Cover:
Ich finde es passt sehr gut zu der Geschichte, mit dem neonpinken Tick Tack und auf dem Cover sind Kratzer die etwas besonderes haben.
Ein sehr schönes Buch für einen Thriller.

Schreibstil:
Ich habe noch nie etwas von Megan Miranda gelesen, aber ich finde ihren Schreibstil sehr angenehm und man kommt sehr flüssig durch das Buch ohne das es sich in die länge zieht oder langweilig wird.
Ich werde aufjedenfall noch ein Buch von ihr lesen.

Zusammenfassung:
Corinne bleibt nach einer dramatischen Nacht für immer verschwunden und Nic kann seit dem kein normales Leben mehr führen. Nach 10 Jahren kommt alles wieder hoch und Nic muss wieder nach Hause zurück zu den Wäldern wo alles geschah.
Plötzlich verschwindet noch ein Mädchen, ein Mädchen aus ihrer Nachbarschaft und alles geschieht wieder von vorne.
Wer ist der Mörder? Und wo sind die zwei Freundinnen?
Wenn ihr das wissen möchtet, dann ließt unbedingt dieses Buch.

Meine Meinung:
Ich finde das Buch sehr gut, was ich so besonders daran finde ist das es man mit Tag 15 anfängt und mit Tag 1 endet.
Es ist eine komplett andere Geschichte und keine 0 8 15 wo man sich sofort alles denken kann. Es ist sehr spannend und man kann es so durch lesen.

Ich gebe 4 von 5 Sternen ****

Eine etwas andere Methode, eine Geschichte zu erzählen

Von: Anetts Bücherwelt Datum: 26. Dezember 2017

Der Thriller beginnt, indem die junge Nic Farrell nach Hause zurück kehrt -nach 10 Jahren. Sie hat ihre Heimatstadt verlassen, weil vor 10 Jahren das Unmögliche geschehen ist. Ihre beste Freundin Corinne spurlos verschwunden ist. Nun kehrt sie heim, um ihr Elternhaus zu verkaufen. Die Mutter schon vor langer zeit verstorben, der Vater in einem Altenheim mit starker Demenz und der Bruder hat seine eigene Familie und sein eigenes Heim. Nic kehrt heim und die Erinnerungen stürzen auf sie ein, als wäre sie nie weg gewesen.Von nun an wird die Geschichte rückwärts erzählt. Es beginnt 15 Tage nach ihrer Ankunft und jeder Tag wird runter gezählt. Natürlich hatte ich anfangs ein paar Probleme dem zu folgen, aber wenn man einmal richtig in der Geschichte drin ist und man einfach nur noch lesen möchte, wie alles begann, ist es aufregend und spannend. Mitunter fiel es mir schwer, das Buch wieder aus der hand zu legen, denn es nahm von Tag zzu tag Fahrt auf und die Autorin hat hier eine mitreißende Geschichte auf die beine gestellt.
Was ist damals mit Corinne geschehen? Das ist die alles umfassende Frage. Und weshalb ist jetzt Anneliese verschwunden, hat ihr Verschwinden etwas mit Corinne zu tun?Der Leser lernt hier die Geschichte der jungen Nic und ihren Freundinnen kennen und kann sich ein gutes Bild darüber machen, wie die freunde 10 Jahre früher waren. Diese sind alle so gut beschrieben, mehr oder weniger sympatisch, dass man ihr Leben schon gut vor Augen hatte.
Ich fand die etwas andere Methode sehr spannend und fesselnd. Ich bin beeindruckt, wenn mal eine etwas andere Geschichte in all den Neuerscheinungen erscheint und auch wenn dies gewöhnungsbedürftig ist und sicher nicht jeden anspricht, so fand ich das doch sehr erfrischend anders. Außerdem hat die Autorin ein Händchen dafür, die Protagonisten gut zu beleuchten und den Spannungsbogen aufrecht zu halten.
Auch wenn es zwischenzeitlich mal etwas komisch war, weil Nic einfach in ihren Gedanken was verheimlichte, was bereits viel eher geschah, wir aber im Buch später lesen. das ist schon manchmal echt crazy und man muss seine Gedanken beisammen halten.
Das Cover passt sehr gut zur Geschichte, denn immer wieder geht es um den düsteren wald, der an das Grundstück von Nic´s Elternhaus angrenzt. Als sie klein waren, wurden ihnen Geschichten von Monstern erzählt, die im Wald wohnen und der Wald beobachtet dich! Tick Tack Nic ….traust du dich?

Spannende Unterhaltung

Von: Fairy-book Datum: 23. Dezember 2017

Nic hat schon vor vielen Jahren ihre Heimat verlassen und kehrt nun zurück.
Ihr demenzkranker Vater muss in ein Pflegeheim und ihr Bruder Daniel benötigt ihre Hilfe bei den kommenden Entscheidungen.
Doch Nic hat einen Grund weshalb sie so lange nicht zurück gekommen ist:
Vor 10Jahren verschwand ihre Freundin Corinne, und so mancher der damaligen Freunde, weiß mehr darüber als er zugibt. Nun hat Nics Vater die Vermisste angeblich gesehen...

Ich bin ja kein eingefleischter Thriller-Fan, und lese dieses Genre nur gelegentlich.
Hier hat mich die Gestaltung des Buches und der Klappentext direkt angesprochen, und auch die Idee der Autorin, die Geschichte rückwärts zu erzählen.

Beginnend am 15.Tag ihrer Rückkehr bis hin zum 1.Tag wird Nics Heimkehr erzählt, während man gleichzeitig erfährt was damals passiert ist. Corinne war nicht nur das Opfer, denn auch sie hatte ihre dunklen Seiten.

Und nun, 10Jahre später, verschwindet erneut ein Mädchen.
Sie gehörte zu den damaligen Befragten der Polizei, und es stellt sich die Frage:
Was wusste sie, und wem konnte sie zur Gefahr werden?

Trotz der außergewöhnlichen Erzählweise ist der Stil der Autorin leicht verständlich und flüssig zu lesen. Neben den Vermisstenfällen spürt man durchgehend Nics Gefühlschaos.
Sie hat Angst! Doch wovor?
Und was haben sie oder die Menschen in ihrem Umfeld mit den vermissten Frauen zu tun?

Ich habe mitgefiebert, hatte meine Verdächtien, wurde überrascht, und war geschockt.

Alles zusammen genommen, kann ich "Tick Tack - Wie lange kannst Du lügen!" denjenigen empfehlen, die es spannend mögen, aber ohne zu viel Psychothriller zu erwarten.

Eine Reise in die Vergangenheit, die kaum einer antreten möchte.
Doch wenn man erst mal dort ist, möchte man unbedingt wissen was passiert ist.
Meine Bewertung: 4 von 5 Sterne!!!

Guter Thriller mit besonderem Erzählstil !

Von: Enum Datum: 20. Dezember 2017

M E I N U N G 

Zunächst einmal möchte ich zu Beginn kurz auf das Cover eingehen, welches ich wirklich unglaublich ansprechend finde. Die beinahe neonpinke Schrift sticht einen total ins Auge und erregt somit in der Buchhandlung auf alle fälle Aufmerksamkeit ! Zum schönen Cover folgte dann ein ebenso "schöner" - und vorallem "anderer" - Thriller, als ich es gewohnt bin.

Ehrlicherweise muss ich sagen, dass ich eine Weile gebraucht habe in das Buch hereinzukommen, was aber weder an der Story, noch an dem Charakter lag, sondern viel mehr die Art und Weise des Erzählens hat mich zunächst verwundert, dann aber recht schnell begeistert. Man startet quasi an einem Tag X, wird dann zunächste 2 Wochen in die 'Zukunft' katapultiert und erlebt dann die Geschichte rückwärts. Mir ist bislang noch kein Buch begegnet, was einen solchen Erzählstil hat, es war aber durchaus ein interessantes Erlebnis, da sich immer mehr Teile von Tag zu Tag zueinander gefügt habe und man dann doch - spätestens nahe der Hälfte - komplett im Werk versunken ist. 

Man muss sich wirklich von dem Gedanken lösen, wissen zu wollen, wie es weiter geht, viel mehr sollte man sich darauf konzentrieren, was zuvor passiert ist, sonst kommt man - wie ich - ziemlich schnell durcheinander !
Jedenfalls ist die Story gut durchdacht. Zwei vermisste Mädchen, von keinem eine Ahnung, wer sie entführt haben könnte, oder sind sie freiwillig verschwunden ? Je mehr man in Nic's Vergangenheit eintaucht, desto klarer wird das Bild und die Umstände. Es kommen Lügen und Geheimnisse ans Licht, die Nic durchaus fast wahnsinnig werden lassen, doch mit Hilfe ihrer alten Clique hält sich doch alles irgendwie zusammen. Auch ihre Familie steht hinter ihr und so weiß Nic, dass sie ihnen vertrauen kann, auch wenn sie ihr vielleicht das ein oder andere verschweigen .

Insgesamt war es ein wirklich guter Thriller. Nicht unbedingt mein Jahreshighlight aber durchaus zu empfehlen, vorallem auch aufgrund des einzigartigen Schreibstils ! 

Wer weiß mehr,als er zugibt?

Von: SusesBuchtraum Datum: 12. Dezember 2017

★★★☆☆(3 von 5 Sterne)

Inhalt:
Nach 10 Jahren fährt Nicolette, die von allen liebevoll Nic genannt wird, zurück in ihre alte Heimat nach Cooley Ridge. Nic will ihrem Bruder helfen, das alte Haus ihres Vaters wieder in Schuss zu bekommen, damit sie es verkaufen können. Ihr demenzkranker Vater lebt in einem Altersheim. 10 Jahre ist es her, als Nic ihre alte Heimat verlassen hat um ein neues Leben in Philadelphia anzufangen. 10 Jahre ist es her, als ihre beste Freundin Corinne spurlos verschwand. Jetzt kehrt Nicolette zurück in dem Ort, wo ihre Vergangenheit sie wieder einholt. Doch gerade als sie ankommt, verschwindet eine zweite Frau spurlos. Hat das Verschwinden von Annaleise, etwas mit dem Verschwinden von Corinne zu tun ? Wer weiß mehr, als er behauptet zu wissen ? Wem kann man in diesem kleinen Ort noch trauen ? Als Nic eine geheimnisvolle Nachricht bekommt, beschließt sie, nicht nur das Haus zu verkaufen, sondern auch der Wahrheit auf den Grund zu gehen.

Meinung:
Eine Besonderheit in diesem Buch ist, dass diese rückwärts geschrieben wurde. Man beginnt am Ende und der Anfang ist der Schluss. Als ich das erfuhr, wusste ich, ich will diese Geschichte lesen, denn noch nie habe ich vorher in einem Buch so eine Art gesehen. Doch leider hoffte ich auf die große Spannung vergebens. Ich kam sehr schlecht rein in die Geschichte und konnte mich daher schlecht mit den Protagonisten anfreunden. Ich hatte zwar von Anfang an das Interesse daran, zu erfahren, was geschehen ist, jedoch langweilte mich das Buch anfangs sehr. Erst zum Ende hin wurde es dann interessant, endlich zu erfahren, was genau geschehen ist.

Das Cover:
Das Cover ist sehr schön düster gemacht. Passend zur Geschichte, sieht man einen dunklen Wald. Das Cover finde ich wirklich sehr schön.

Die Geschichte:
Die Idee, eine Geschichte rückwärts zu schreiben, finde ich genial. Aber die Geschichte an sich, langweilte mich zum größten Teil, da es sich, für mich, in die Länge zog und nicht wirklich viel passierte. Gut war, dass einige Stellen immer wieder wiederholt wurden, dass einem immer wieder klar wurde, dass die Geschichte ja andersherum verläuft.

Die Charaktere:
Die Charaktere kann man gut auseinander halten. Jedoch habe ich im gesamten Buch wirklich alle verdächtigt, da einem nicht klar war, wer was genau getan hat. Das gefiel mir ganz gut.

Der Schreibstil:
Mit dem Schreibstil konnte ich mich nur schlecht anfreunden. Anfangs sah ich nicht durch und empfand es als zu sprunghaft. Erst zum Ende hin, hatte ich mich daran gewöhnt und konnte etwas flüssiger lesen. Der Schreibstil war nicht so meins leider.

Fazit:
Ich glaub man muss von Anfang an gut reinkommen in die Geschichte, damit sich das Buch wirklich lohnt. Jeder sollte vielleicht vorher die Leseprobe lesen, um zu schauen, ob die Geschichte für einen gut ist. Als richtig guten Thriller, kann ich das Buch leider nicht einordnen.

Es passiert wieder...

Von: buch-leben Datum: 10. Dezember 2017

Zwei verschwundene junge Mädchen im Abstand von zehn Jahren versprechen auf jeden Fall viel Spannung, auch wenn der Plot an sich nicht unbedingt das allerneuste ist, wenn man viele Thriller liest.

Was aber wirklich besonders an diesem Buch ist, ist die Erzählweise. Denn anders als man es kennt, wir die Geschichte nicht chronologisch erzählt. Das Buch ist in drei Teile aufgeteilt, von denen der zweite die Zeit rückwärts zählt. Man beginnt mit Tag 15 und arbeitet sich langsam zurück. Das war am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig, weil man praktisch immer mehr Informationen hatte, als die Protagonistin zu diesem Zeitpunkt. Man kannte ja bereits die Zukunft. Aber trotzdem entstehen durch diese Erzählweise viele Fragen, die sich aufklären, je weiter man in der Vergangenheit zurückgeht. So war die Spannung gegeben und man hatte Raum, sich beim Lesen Gedanken zu machen.

Darüber hinaus gibt es noch eine weitere Vergangenheitsebene, die sich aber nicht eindeutig abgrenzen lässt. Hier reist man in den Gedanken der Protagonistin zehn Jahre zurück, als ihre beste Freundin verschwand. Dadurch lernt man eine andere Seite an ihr kennen und kann Parallelen zu heute ziehen. Das war gut gemacht.

Mit Nic, der Protagonistin, kam ich nicht wirklich gut zurecht. Für mich verhielt sie sich zu kalt, zu desinteressiert an anderen Personen und vor allem ihrer Familie gegenüber. Ihr Handeln konnte ich selten wirklich nachvollziehen, ihr Verlobter hat mir einfach nur leid getan.

Dass ich mich manchmal über sie geärgert habe, hat allerdings die Leselust nicht getrübt. Im Gegenteil: Irgendwann hat mich die Erzählweise so vereinbart, dass ich das Buch nicht mehr weglegen wollte. Das Ende war dann auch wirklich unerwartet und ich würde sehr überrascht. Allerdings war es auch weniger spektakulär als ich gedacht habe. Hier hätte es ruhig ein großes Finale geben dürfen.

Insgesamt aber ein schönes Buch mit einer interessanten Erzählweise. Deswegen 4 Sterne.

Klare Leseempfehlung

Von: Betty Datum: 10. Dezember 2017

Zum Cover: Ich liiiebe ja Pink, daher liebe ich dieses Cover auch. Ansonsten finde ich es sehr gut, dass das Cover nicht sonderlich viel verrät.

Zum Titel: „Tick Tack“ hat einen Bezug zum Inhalt, daher finde ich das sehr sehr schön gelöst. Ansonsten weißt der Titel natürlich auch ein Ticken der Uhr hin – also ein Ablaufen der Zeit. Dies findet sich auch im Untertitel „Wie lang kannst du lügen“ wieder.

Das Buch ist aus der Sicht von Nic erzählt. Nic ist ein interessanter Mensch - aber eher wenig liebeswürdig. Sie kümmert sich viel zu sehr um sich selbst, anstatt um andere. Allerdings versucht sie ihr bestes um für ihren Vater da zu sein und reist sogar für einige Tage in ihre
Heimatstadt, die sie überhaupt nicht mehr gern hat.

Das Buch ist in 3 Teile unterteilt. Heimkommen - Zurückkommen - Weiterkommen.

Der erste Teil befasst sich mit Nic, weiteren handelnden Personen und dem Heimatort. Er erzählt kurz was damals vor Jahren geschehen ist und wie Nic die Situation erlebt hat.

Der zweite Teil spielt zwei Wochen nach Nics Ankunft. Dieser Teil ist wirklich spannend erzählt. Es geht bei Tag los und erzählt dann immer einen Tag vorher. Manchmal ziemlich verwirrend, aber durchaus eine
interessant Art zu erzählen.

Der dritte Tag startet zwei Wochen später. Wie soll Nic nun mit all diesen Ereignissen umgehen und ihr Leben weiterführen?

Meinung: Mir hat das Buch wirklich sehr sehr gut gefallen. Auch wenn es für mich etwas vorhersehbar war. Ich denke jedem Leser wird relativ schnell ein wenig klar werden was am Ende herauskommt, dennoch ist es noch spannend zu lesen und zu erfahren wie genau sich alles zugetragen hat.

Klare Lesempfehlung. Mir hat es wirklich sehr sehr gut gefallen und diese Art zu schreiben ist wirklich sehr sehr spannend zu lesen. ♥

Spannung bis zum Ende

Von: Emma´s Bookhouse Datum: 08. Dezember 2017

TICK TACK - Wie lange kannst Du lügen? - Megan Miranda
Verlag: Penguin
Broschiert: 15,00 €
eBook: 12,99 €
ISBN:978-3-328-10162-8
Seiten: 430

Inhalt:
15 Tage. 2 Freundinnen. 1 Mord.

Zehn Jahre ist es her, dass Nic ihre Heimatstadt von einem Tag auf den anderen verließ. Doch die Erinnerungen an die Nacht, in der ihre beste Freundin Corinne spurlos verschwand, haben sie nie losgelassen. Hatte jemand aus ihrem Freundeskreis etwas damit zu tun? Eines Tages erhält sie eine geheimnisvolle Nachricht: „Dieses Mädchen. Ich habe es gesehen.“ Nic weiß, dass nur eine damit gemeint sein kann – Corinne. Sie fährt zurück in das von dunklen Wäldern umgebene Städtchen, um herauszufinden, was damals wirklich geschah. Doch schon am selben Abend verschwindet erneut ein Mädchen – das Mädchen, das ihnen allen damals ein Alibi geliefert hatte …
Zwei Wochen später wird die Leiche einer jungen Frau gefunden. Wer ist sie? Was ist in der Zwischenzeit passiert? Auf unheimlich geschickte Weise erzählt Megan Miranda diese Geschichte rückwärts. Von Tag 15 zu Tag 14 zu Tag 13 bis schließlich zurück bis zu Tag 1 offenbart sich uns nach und nach, was seit Nics Rückkehr passiert ist – und was zehn Jahre zuvor mit Corinne geschah.
Mein Fazit:
Zum Cover:
Ich finde das Cover sehr gut gewählt, der Wald im Hintergrund passt perfekt zur Geschichte.
Es ist minimal größer als ein Taschenbuch, macht in der Handhabung beim lesen aber keinen Unterschied.
Zur Geschichte:
Eins vorweg, dass Buch wird sozusagen rückwärts erzählt, was ich hier sehr spannend finde.
So kommt man nach und nach zum Tag des Verbrechens.
Was passierte vor 10 Jahren, welches Geheimnis lauert in der Stadt Cooley Ridge?
Wo ist Annaleise?
Und welches Geheimnis birgt Nic´s Vater in sich?
Viele Fragen, die es zu beantworten gibt. Und sie werden beantwortet.
Ich fand die rückwärtige Erzählweise wirklich gut auch wenn ich mich erstmal daran gewöhnen musste, da es für mich etwas völlig neues war.
Der Schreibstil ist flüssig und die Geschichte ist richtig spannend.
Die Protagonisten haben mir alle gefallen, auch wenn der ein oder andere besonders hervor stach, sympatisch sind sie alle auf ihre weise.
Ich möchte hier an der Stelle noch ein Zitat mit ein bringen was mir sehr gut gefällt.
Es ist ganz wahr, was die Philosophie sagt,
dass das Leben rückwärts verstanden werden muss.
Aber darüber vergisst man den Satz,
das vorwärtsgelebt werden muss.
(Soren Kierkegaard)
Für mich gibt es hier ein klare Kaufempfehlung, ich wurde sehr gut unterhalten.
Ich gebe 5 von 5 Sternen.

Wie lange kannst Du lügen?

Von: angeltearz Datum: 08. Dezember 2017

Der Klappentext hat mich richtig begeistert. Es ist von der Art her nichts Neues, aber das Rad erfindet man ja auch nicht neu. Aber nicht nur der Klappentext konnte mich begeistern, sondern auch die Geschichte an sich. Ich fand es richtig genial mitzurätseln, was jetzt überhaupt passiert ist.
Etwas gewöhnungsbedürftig ist die Aufmachung der Geschichte, denn der Hauptteil verläuft rückwärts. Tag für Tag nähern wir uns Rückwärts dem Tag, an dem die Geschehnisse um Corinne passiert sind. Ich fand es sehr, sehr gewöhnungsbedürftig. Mir hat es auch einige Schwierigkeiten bereitet, es so zu lesen. Oft musste ich nur in der Erinnerung rufen, dass ich umdenken muss. Dass ich ja das lese, was am Vortag passiert ist. Ist schon schwierig, wenn man das Buch zwischendurch mal weg legt.
Auch der Schreibstil der Autorin ist meinen Augen nicht so leicht. Nicht nur, dass das Buch praktisch rückwärts läuft, die Autorin schreibt dann auch in der Vergangenheitsform.
Dennoch finde ich das Buch extrem spannend. Ich konnte es gar nicht wieder weglegen. Und mit meinen Idee, was passiert sein konnte, lag ich komplett falsch. Ich hätte mir das Ende schon etwas anders vorgestellt, aber wie es ist, ist es auch gut.
Die Charaktere fand ich sehr gut gelungen. Dadurch, dass die Geschichte rückwärts läuft, lernt man immer mehr von den Charakteren kennen. Ich konnte die Handlungen eher nachvollziehen, als wären sie normal verlaufen. Es ist verrückt, dass das eine so starke Wirkung hat. Ich glaube, jeder kann sich in Nic versetzen. Und das ist das Schöne, denn die Charaktere sind irgendwie alle real.
Dieses Flair eines kleinen Dorfes, wo jeder jeden kennt. Ein altbekanntes Setting.
Ich würde das Buch eher in die Richtung Krimi schieben, als in Thriller. Wobei es doch eher ein guter Mix aus Beidem ist. Wer gerne mal einen Triller lesen mag, der nicht blutig ist, der ist hier auf jeden Fall richtig. Mich konnte das Buch, trotz der leichten Schwierigkeiten, begeistern. Eine klare Leseempfehlung von mir.


Das Cover: Das Pink ist schon sehr grell. Vor allem, weil es auch innen ist und beim Lesen schon etwas ablenkt. Ansonsten mag ich das

Fazit: Etwas schwierig zu lesen, aber trotzdem unglaublich spannend.

Die Zeit läuft rückwärts

Von: Melanie E. Datum: 07. Dezember 2017

"Tick Tack - Wie lange kannst du lügen?" ist ein sehr außergewöhnlicher Thriller, da die Zeit rückwärts läuft und daher ein hoher Spannungsaufbau vorhanden ist. Dies geschieht allerdings erst ab der Hälfte des Buches, was meinen Lesefluss aber nicht beeinträchtigte. Ich musste mich ehrlich gesagt erst daran gewöhnen, bzw. einige Kapitel lesen bis ich überhaupt verstanden habe, wie sich die Story durch Gegenwart und Vergangenheit von anderen Thrillern abhebt. Ich bin in solchen Dingen tatsächlich kein Blitzmerker ☺ Als ich dann endlich begriffen hatte, dass die Kapitel von 15 auf 0 zu lesen sind, war ich sehr gespannt, wie die Autorin dieses umsetzen kann, denn die ersten Kapitel sind doch eher oberflächlich gehalten, natürlich auch mit vielen Informationen versehen, die mich auf die Auflösung regelrecht drängen. Was ist tatsächlich geschehen und wer hat etwas mut dem Verschwinden von Corinne zu tun? Warum reist Nic nach so vielen Jahren zurück in ihre Heimatstadt? Ist es ihr Vater, dessen Aussagen ihre Neugier schüren oder ist es Nic selbst, die Schuld auf sich geladen hat? Hierzu muss man sagen, dass Nics Vater an Demenz erkrankt ist und nur noch wenige klare Momente hat. In einem dieser Momente spricht er von Corinne und so gerät der Stein ins Rollen. Da die Story aber von hinten aufgezäumt wurde, ist es vorläufig noch nicht einzusehen, was sich vor zehn Jahren abgespielt hat und diese Gewissheit als Leserin ist wirklich sehr spannend. Letztendlich gibt es dann eine Auflösung, die relativ zufrieden stellen konnte, aber zuvor verschwindet noch ein Mädchen, bzw. eine junge Frau und dies gibt dem Thriller eine für mich befriedigende Aussicht auf echten Thrill. Zuvor plätscherte die Story doch recht uninteressant vor sich hin, um dann in den letzten Kapiteln, bevor die Zeit auf 0 geht, doch noch als sehr spannend erweisen konnte.

Gerne vergebe ich eine Leseempfehlung an diesen doch sehr ungewöhnlichen Thriller. Ein recht oberflächlicher Beginn, der sich dann in echte Hochspannung entwickelt. Ich konnte der Story gut folgen und war sehr überrascht wie viel Potential eine Story hat die letztendlich von hinten aufgezäumt wurde. Ein echter Überraschungseffekt für mich als Leserin und daher unbedingt empfehlenswert.

Wer dieses Buch aus der Hand legt ist selber Schuld

Von: VB00KS Datum: 04. Dezember 2017

Meine Zusammenfassung:

Nic macht sich nach einem nächtlichen Anruf von ihrem Bruder Daniel, indem es um ihren Vater ging, auf den Weg in ihre alte Heimat. Die Schulferien haben begonnen, also hat sie 3 Monate frei und somit Zeit, das alte Haus von ihrem Vater zu renovieren. Zu denken gibt ihr die geheimnisvolle Nachricht „Dieses Mädchen. Ich habe es gesehen.“, die sie kurz vor ihrer Abfahrt bei sich zu Hause zwischen der Post gefunden hatte.

Mit der alten Heimat, kommen auch all die verdrängten Erinnerungen von damals zurück. Zehn Jahre ist es nun her, als ihre damalige beste Freundin Corinne, spurlos verschwunden ist. Mit den Erinnerungen kommen auch die Personen, mit denen sie ihre Jugend verbracht hat, zurück in ihr Leben. Stück für Stück versucht sich Nic daran zu erinnern, was damals wirklich geschehen ist und deckt dabei mit jedem Tag neue Geheimnisse und Lügen auf.

Was hat die Polizei damals übersehen? Und was hat Annaleise plötzliches Verschwinden damit zu tun? Immer mehr Fragen, die sich Nic stellen muss um herauszufinden, wie die Dinge zusammenhängen. Sie muss unbedingt mit ihrem Vater sprechen, doch ist dieser eher selten bei klarem Verstand. Was hat er wirklich gesehen? Kann es sein, dass einer ihrer damaligen Freunde doch lügt und ein schreckliches Geheimnis wahren möchte? Schließlich war Corinne alles andere als unschuldig.

Es beginnt eine Hetzjagd durch die Vergangenheit und mit jeder Erinnerung, kommt Nic der Wahrheit näher und muss den Tatsachen ins Auge sehen; der Wald hat seine Augen überall. Nichts ist je vergessen.

Meine Meinung:

Tick Tack hat mich gepackt. Die ganze Geschichte um Nic und ihren alten Freundeskreis und die ganzen Geheimnisse die sie umtreiben. Ich konnte dieses Buch nicht aus der Hand legen, da ich unbedingt wissen wollte, was es wirklich mit dem Verschwinden der beiden Mädchen auf sich hat.

Interessant dabei war, dass die Geschichte rückwärts erzählt wird. Mit jedem der 15 Tage den man weiter zurück geht, erfährt man immer mehr über die eigentliche Wahrheit, was damals vor 10 Jahren passiert ist. Außerdem gibt jeder Tag einen neuen Blickwinkel auf die einzelnen Geschehnisse, sodass man immer wieder einen anderen Charakter im Verdacht hat. Dennoch kann man sich dabei nie sicher sein, denn es fehlt immer wieder ein entscheidendes Detail.

Jeder Charakter hat seine eigenen Geheimnisse, die mal mehr und mal weniger ans Licht kommen. Dennoch war für mich jeder einzelne interessant und charismatisch. In vielerlei Hinsicht hätte ich mir gewünscht, noch mehr über die Personen und ihre Beweggründe zu erfahren, obwohl sich schon einige Dinge immer wieder erahnen ließen.
Ich möchte jedoch nicht zu viel verraten, da jedes Detail wichtig für die Geschichte ist und zum Ziel führt.

Mein Fazit:

Dieses Buch ist ein Muss, so viel sei allerdings verraten. Packen und spannend in jeglicher Hinsicht. Wer dieses Buch aus der Hand legt, ist selber Schuld.

Hier gilt es, den Dingen mit Verstand zu folgen und zu versuchen, die richtigen Schlussfolgerungen zu ziehen. Wer gut aufpasst, weiß vielleicht schon sehr schnell, wer oder was dahinter steckt.

4 von 5 Sternen.

Der Erzählstil macht den Unterschied

Von: Faltine Datum: 03. Dezember 2017

Inhalt:
Vor 10 Jahren verschwand Nicolettes beste Freundin Corinne. Nic verließ daraufhin ihren Freund Tyler und die Stadt. Jetzt muss sie wieder zurück, weil ihr Vater krank ist und sie und ihr Bruder Daniel das Haus verkaufen müssen. Doch es ist eigentlich der Brief ihres Vaters der sie zurück lockt. Darin steht: ''Dieses Mädchen. Ich habe es gesehen''. Nic weiß, dass es sich nur um Corinne handeln kann, doch kaum ist sie wieder zu Hause, verschwindet plötzlich noch ein Mädchen...

Meine Meinung:
Das Cover und der Titel gefallen mir gut und durch die Wasserflecken sticht es noch mehr heraus. Die Kapitel, die alle von Nic erzählt werden, waren teilweise etwas zu lang für meinen Geschmack

Anfangs hatte ich Schwierigkeiten in die Story rein zu kommen. Der Schreibstil gefällt mir richtig gut, doch der Funke wollte erst nicht über springen. Ab Seite 150 wurde es dann Schlagartig besser und ich habe es in einem Rutsch durch gelesen. Zwar habe ich das Ende in vielen Punkten schon erahnt, doch ich fand es trotzdem sehr spannend. Auch das die Geschichte rückwärts erzählt wird, macht es zu etwas besonderem.

Ich mochte alle Charaktere, doch Nic und Tyler haben mir am besten gefallen. Die ganze Zeit habe ich nur gehofft, dass ich die Figuren richtig eingeschätzt habe, deshalb wollte ich auch ganz schnell zum Ende kommen :)

Ein spannender Thriller, mit interessanter Story und einem ganz besonderem Erzählstil. Ein muss für alle Thriller Fans!

Danke an das Bloggerportal und den Verlag für das Buch ♥

Ein unglaublich fesselnder Thriller

Von: Marias Bücherliebe Datum: 03. Dezember 2017

Meine Meinung

Tick Tack – Wie lange kannst du lügen hat mir sehr gut gefallen. Am Anfang musste ich mich noch etwas an den außergewöhnlichen Schreibstil gewöhnen, aber das ging zum Glück recht schnell.

Das Cover finde ich klasse. Die Farben, das Design und auch die „3D Elemente“ sind wunderschön und geben dem Buch das gewisse Etwas.

Ich fand es sehr interessant, dass rückwärts erzählt wird. Es fängt an bei Tag 15 und arbeitet sich zu Tag 1 vor. Als ich dies erfuhr, hatte ich etwas Angst, dass das in die Hose gehen könnte und zu verwirrend wird. Das war zum Glück nicht der Fall. In jedem Kapitel kommen neue Details zu den vorherigen Tagen hinzu. Dadurch ist alles gut verständlich. Es gibt zwar einige Teile die ziemlich verwirrend sind. Die Verwirrung löst sich aber am Ende auf.

Die Charaktere gefallen mir auch sehr gut. Es gibt viele Rückblenden, die mich ausnahmsweise nicht gestört haben, durch die man einen Einblick in die Vergangenneit der Darsteller bekommt. Da zwischen den Rückblenden und der Haupthandlug zehn Jahre liegen, sieht man auch wie sich die Charaktere mit der Zeit entwickelt und verändert haben.

Am besten war aber die allgemeine Geschichte. Es gibt viele überraschende Entwicklungen, die ohne das rückwärts Erzählen nicht da gewesen wären.
Fazit

Ich bin einfach begeistert von Tick Tack und kann es euch nur empfehlen. Ein unglaublich fesselnder Thriller!

Solch einen Thriller würde ich gerne öfter lesen

Von: brigitta Datum: 02. Dezember 2017

Kurze Zusammenfassung:
Nicolette Farell hat ihre Heimat verlassen und möchte eigentlich nicht mehr zurück blicken.
Glücklich mit dem jungen Anwalt Everett verlobt möchte sie ihr Leben fern von Cooley Ridge leben. Doch eines Tages bekommt sie einen Brief von ihrem Vater, in dem steht, dass er "dieses Mädchen" gesehen hat.
"Dieses Mädchen" kann nur Corinne sein, Nics beste Freundin, die vor vielen Jahren spurlos verschwand.
Nics Vater leidet an Demenz, doch Nicolette kann den Brief nicht einfach abtun, sondern will herausfinden ob ihr Vater Corinne wirklich gesehen hat.
So kehrt sie für einige Wochen nach Cooley Ridge zurück, um das Haus ihres Vaters auszuräumen und es zu verkaufen und um herauszufinden ob Corinne tatsächlich gesehen wurde.
Kaum in Cooley Ridge angekommen verschwindet wieder ein Mädchen. Annaleise ist fort und Annaleise war der einzige Mensch, der Nic und ihrer Clique ein Alibi für die Zeit von Corinnes Verschwinden geben konnte.
Nicolette verliert mehr und mehr den Überblick darüber wem sie glauben kann und wem sie glauben darf.
Langsam breitet sich ein Zustand akuter Bedrohung um Nic herum aus, jemand schleicht durch Nics Haus und wühlt in Kartons und Schubladen, Annaleises Atelier wird heimlich besucht und Nics Vater sieht seine Tochter in großer Gefahr.
Doch Nic scheint diese Gefahr nicht zu spüren und sucht weiter und tiefer nach der Wahrheit.

Fazit:
Ich fand diesen Thriller sehr gut. Ein spannender und magnetischer Roman, der mich wirklich gefesselt hat.
Die Geschichte wird nicht linear erzählt, sondern im mittleren Teil des Buches wird rückwärts erzählt.
Das heißt, man entfernt sich zeitlich dem Zentrum und kommt ihm somit näher. Hört sich verzwickt an, ist es aber gar nicht, sondern gibt der Geschichte einen neuen Blickwinkel.
Witzigerweise habe ich den Zeitenwechsel, bzw. den Wechsel des zeitlichen Fortlaufes erst gar nicht bemerkt.
Da ich mit Kindern zusammenarbeite bin ich es gewöhnt, dass die Erzählzeiten die aberwitzigsten Formen haben und eine folgerichtige Chronologie wird selten erzählt, sondern ich füge mir die Chronologie aus den verschiedenen Bausteinen der Erzählungen der Kinder zusammen. Ich muss dann nur aufmerksam zuhören und die Geschehnisse logisch zusammenführen.
Genau so muss ich wohl unbewußt das Buches gelesen haben und empfand es durchgehend als sehr stimmig.
Mir hat Nics Denken zum Teil sehr gut gefallen, ihre fast poetische Art Menschen und Situationen zu beschreiben haben die Kulissen und Protagonisten für mich sehr lebendig gemacht.
Die Person der Nicolette fand ich generell phantastisch ausgearbeitet. Auf der einen Seite hat sie ein sehr fühlendes und doch analysierendes Wesen. Wenn sie beschreibt was sie sieht, ist es nicht nur der nackte Fakt sondern es ist auch immer eingebunden in ihre gefühlsmäßige Wahrnehmung, aber auf der anderen Seite bewegt sie sich wie im Nebel und nimmt nicht wirklich wahr was um sie herum passiert. Es scheint fast, als wäre sie in sich verloren und doch ist sie immer wieder klar und präsent.
Auch alle anderen Figuren konnte ich gut vor mir sehen und ernst nehmen.
Das ist hier auch wirklich wichtig, denn die Figuren und ihre Interaktionen tragen den Roman und das tun sie gut.
Mir hat das Buch wirklich gut gefallen, von der schweren, trägen Stimmung in Cooley Ridge bis hin zu Nebenfiguren wie irgendwelche Polizisten, die nur kurz von rechts nach links durch das Bild laufen.
Solch einen Thriller hätte ich gerne öfter auf meinem Nachttisch liegen.

Rezension: Tick Tack

Von: vertraeumtlesen Datum: 02. Dezember 2017

Handlung:
Cooley Ridge. Ein kleines Städtchen, wo jeder jeden kennt. Vor 10 Jahren ist Corinne, die beste Freundin der Protagonisten Nic, verschwunden und nie wieder aufgetaucht... Nic wollte dem ganzen entkommen, ist umgezogen und hat versucht sich ein Leben in Philadelphia aufzubauen. Mit einem Verlobten und einen guten Job, hat sie alles erreicht. Doch ihre Vergangenheit holt sie ein. „ Dieses Mädchen. Ich habe es gesehen.“ Diese Nachricht zieht sie wieder zurück nach Cooley Ridge, wo sie sich auch noch um ihren kranken Vater kümmern muss. Sie ist damit beschäftigt das Haus zu entrümpeln, da es für einen Verkauf fertig gemacht werden muss. Doch als noch einMädchen entführt wird, kommen auch die Geheimnisse von vor zehn Jahren an die Oberfläche. Was ist damals mit Corinne geschehen? Was hat das alles mit dem entführten Mädchen zu tun?

Meine Meinung:
Dieses Buch hat mich fasziniert und in seinen Bann gezogen. Es wird alles so schön beschrieben, ich hatte die ganze Zeit Bilder im Kopf, wie alles ausgesehen hat. Was das Buch so außergewöhnlich macht ist, dass 15 Tage rückwärts ablaufen. Man bekommt immer mit was am Tag davor geschehen ist und es werden immer mehr Geheimnisse gelüftet. Für mich hatten diese rückwärtslaufendne Tage die Bedeutung, dass man auch immer mehr in die Vergangenheit gezogen wurde, was damals mit Corinne geschah. Es wird immer aus der Sicht von Nic geschrieben, was einen sehr vertraut mit ihr macht. Das Buch ist überhaupt nicht vorhersehbar, da es bis kurz vom Ende immer noch verschlüsselte Geheimnisse hat. Was einen noch mehr in die Story hinein tauchen lässt, ist das die aufgelösten Geheimnisse nicht nur für einen selber überraschend sind sondern auch für Nic! Diese ganzen Zusammenhänge hätte man nie gedacht, das Ende lässt einen sprachlos dastehen. Mich hat das Buch unglaublich getroffen, auch zum nachdenken gebracht, was Lügen alles bewirken können.

Das Bucht bekommt von mir 5 von 5 Sterne.
����������

Fazit: Eine unglaublich spannende Geschichte, mit vielen Geheimnissen. Für jeden gut, der sich gerne auf die Folter spannen lässt.

Originell!

Von: d.bibliomaniac Datum: 28. November 2017

»Nichts ist gefährlicher und mächtiger als die Lügen, die wir uns selbst erzählen.«

Meine Meinung:

Das ist kein gewöhnlicher Thriller mit einem gewöhnlichen Ablauf, nein. Die Idee ist vielleicht nicht besonders einfallsreich, gab es schließlich schon zahlreiche Bücher, die vom Verschwinden eines Mädchens erzählen, aber die Erzählweise – die ist sehr originell.

Die Geschichte wird nämlich rückwärts erzählt. Hört sich am Anfang vielleicht seltsam und nicht wirklich umsetzbar an, aber Megan Miranda hat diesbezüglich ganze Arbeit geleistet.

Obwohl Nic nach Corinnes Verschwinden ihre Heimatstadt Cooley Ridge verlässt und sich ein neues Leben in Philadelphia aufbauen will, reicht eine einzige mysteriöse Nachricht, sie wieder zurückzubeordern. Es ist offensichtlich welch Faszination dieser Ort auf die Hauptprotagonistin ausübt, welch Anziehung – fast wie ein Sog, der sie immer wieder dazu bringt, zurückzukommen.

Cooley Ridge gehört zu diesen Orten, in denen jeder jeden kennt und wo jeder unbekümmert über seine Nachbarn lästert und Gerüchte ununterbrochen die Runde machen. Nics Clique, die einst an Corinnes Verschwinden zerbrach, lebt noch immer im Schatten diverser Anschuldigungen. Und da direkt nach Nics Rückkehr ein weiteres Mädchen verschwindet – und dann noch eines, das den Jugendlichen an dem Abend, an dem Corinne Prescott sich in Luft auflöste, ein Alibi gegeben hatte – beginnt der Spuk für sie von Neuem. Spannend ist, dass aus der Erzählweise hervorgeht, dass die Auflösung schon in den ersten Tagen ans Licht gekommen ist – der Leser allerdings weiß das nicht, denn er beginnt bei Tag 15 mit dem Lesen, was dazu führt, dass sich mit jedem Tag noch mehr Fragen aufdrängen.

In Flashbacks wird Corinne beschrieben, wie sie gewesen ist, bevor sie vom Erdboden verschwand. Keine sympathische Person, sondern eine intrigierende, oftmals sadistische Freundin, die ihren großen Einfluss und die Tatsache, dass ihr Cooley Ridge zu gehören schien, maßlos ausnutzte und ihre Freunde manipulierte. Niemand war stark genug, sich ihrer Wirkung zu entziehen. Alle haben sie gehasst, aber auch gleichzeitig geliebt. Ein undurchsichtiger, schwieriger Charakter, den Megan Miranda da erschaffen kann. Mir war sie extrem unsympathisch und trotzdem wollte ich unbedingt herausfinde, was ihr zugestoßen war, wieso sie nach der »verhängnisvollen Nacht auf dem Jahrmarkt« urplötzlich fort war.

Im Laufe der Geschichte kommt die Ursache natürlich ans Tageslicht, ebenso die für das Verschwinden des anderen Mädchens. Erst nach 10 Jahre finden Nic und ihre ehemaligen Freunde die Wahrheit heraus. Die ganze Wahrheit. Und sie ist schockierend.

Der Schreibstil ist angenehm, Megan Miranda schafft es problemlos, den Leser in die Geschehnisse mit hineinzuziehen. Ich persönlich habe mich durchaus so gefühlt, als wäre ich es, die dunkle Wälder und verbotene Höhlen nach den Vermissten durchkämmte. Die düstere Atmosphäre, in der auf Schritt und Tritt Unheil zu lauern scheint, hat sie wirklich gut herübergebracht.

Auch der Ballast, den jede von den Personen mit sich umherschleppt, ist überzeugend und ihre Art, damit umzugehen, nachvollziehbar. Man kann sich die Freundschaft, wie sie einmal war, sehr gut vorstellen. Corinne als skrupellose Drahtzieherin, die ihre Freunde dazu brachte, Dinge zu tun, die sie ohne ihre ständigen Forderungen, denen sie sich nicht widersetzen konnten, niemals getan hätten.

Tick, tack, Nic…, pflegte Corinne immer zu sagen. Ihre Persönlichkeit hat all ihre Freunde eines guten Lebens beraubt. Auch deshalb ist Nic entschlossen, endlich zu begreifen, was geschehen ist, um mit der Sache abzuschließen.

Alles in allem ein wirklich gelungener und origineller Thriller, dessen Ende ich ein wenig unbefriedigend fand, aber das ist vermutlich Ansichtssache. Die Auflösung ist spannend, doch die Beendigung des Buches eher schwach.

Ich vergebe vier von fünf Sternen.

Fazit:

Originell, spannend und mit Tempo!

Unglaublich Spannend

Von: Himmelsblume Datum: 27. November 2017

Der Kurztext, sowie das Cover fand ich vom ersten Moment an sehr ansprechend. Klar, dass dieses Buch sofort auf meine Wunschliste gepackt wurde. Es erfreute mich sehr, als das Buch vor einiger Zeit bei mir ankam, noch am selben Abend habe ich angefangen zu lesen. Ja, und wenn es denn auch mal spannend ist, kann man durchaus auch mal vergessen auf die Uhr zu schauen. In die Story kam ich sofort rein, Autorin Megan weis, wie Sie ihre Leser in eine Story festhält.

Was ich ganz toll fand und natürlich zum Begreifen der Geschichte sehr wichtig ist, dass die Tage rückwärts gezählt werden. Nic, die auf dem Rückweg zu seiner alten Heimat ist, erinnert sich immer mehr an den Tag, an dem Corinne, seine beste Freundin verschwand. Schon am ersten Tag Ihrer Ankunft, verschwindet ein weiteres Mädchen und Nic hat Angst, dass sich jetzt alles wiederholt. Interessanterweise, springt Autorin Megan dann 15 Tage in die Zukunft und beginnt rückwärts zuerzählen. Nic lässt nun Ihre Ankunft Revue passieren und es fügt sich ein Puzzlebild zusammen. Hierbei fand ich den Charakter von Nix recht interessant und oftmals wirkte es so, als sei Sie im Alter von 18 Jahre stecken geblieben. Ich fand, es passte so wunderbar zu Ihr, auch wenn mich Ihr Verhalten und deren Handlung hin und wieder etwas verwirrt hatte.

Ein Thriller, der so anderes ist und mich so begeistern konnte. Unglaublich, dass auch zum Jahresende hin immer mehr gute Bücher erscheinen und der Tag eindeutig zu wenige Stunden hat. Ich hingegen war wirklich sehr gefesselt von der Story und das Megan Experiment, die Story mal rückwärts zu erzählen wirklich gelungen.

Konnte mich nicht packen

Von: Sabz' Bücher Blog Datum: 26. November 2017

Meine Meinung:

Die Geschichte wird aus der Sicht der Protagonistin Nicolette erzählt. Der Schreibstil der Autorin ist gewöhnungsbedürftig, im Großen und Ganzen bin ich aber gut durch das Buch gekommen.
Das Cover sieht mit dem dunklen Wald zwar düster aus, die fetten pinken Buchstaben machen diese Wirkung für mich aber auch wieder kaputt. Zudem hätte ich bei den Worten TICK TACK im Titel eher so etwas wie einen Wettlauf gegen die Zeit erwartet, was aber nicht der Geschichte entspricht. Ohne das pinke TICK TACK hätten mir sowohl das Cover als auch der Titel besser gefallen.

Wie in der Inhaltsangabe bereits beschrieben, wird diese Geschichte rückwärts erzählt. Sie beginnt zwar mit Tag 1, im Anschluss folgt jedoch Tag 15, dann Tag 14, usw. bis wir wieder bei Tag 1 sind – um danach erneut zu Tag 15 zu springen. Das Buch endet mit einem Kapitel, dass nochmal drei Monate später spielt.
Diese rückläufige Erzählweise finde ich zwar sehr spannend, ich habe mir jedoch mehr davon erhofft – gerade in Bezug auf den Titel. Ich habe erwartet, dass dem Leser immer deutlicher wird, dass die Protagonistin lügt, er immer mehr das Gefühl hat, ihr auf die Schliche zu kommen, bis die Wahrheit am Ende – endlich! – offenbart wird.
So war es vielleicht auch geplant, es wurde aber meiner Meinung nach nicht so gut umgesetzt.
Besonders gestört hat mich, dass die Erinnerungen, trotz der umgekehrten Reihenfolge der geschilderten Tage, aufeinander aufbauen. Sie erinnert sich immer an ein Stück mehr, bzw. wenn man das Buch in korrekter Reihenfolge lesen würde, immer an ein Stück weniger – und das ergibt mich für leider wenig Sinn. Ich kann zwar nachvollziehen, warum das so ist, immerhin wird auf diese Weise dem Leser immer ein bisschen mehr der Wahrheit mitgeteilt, es passt aber nicht zur rückläufigen Erzählweise der Geschichte. In diesem Zusammenhang ergibt es leider auch keinen Sinn, dass die Protagonistin etwas an einem Tag erfährt, an einem späteren Tag, der aber ja früher im Buch schon erzählt wurde, weiß sie nichts davon. Das ist also in etwa so, als würde ich mich an Tag 7 fragen, wem das blaue Auto gehört, an Tag 3 sehe ich aber XY einsteigen, weiß also an Tag 7 schon, wem es gehört.

Auch nach Beenden des Buchen kann ich wenig über die Charaktere aussagen, die für mich in der gesamten Geschichte doch sehr blass blieben, was ich ebenfalls sehr schade finde.

Weiterhin fand ich das Buch stellenweise recht langatmig, sodass ich einige Seiten nur noch überflogen habe. Am Ende kam dann zwar wieder Spannung auf, leider hat die Geschichte aber viel mehr vom Ende versprochen, als es tatsächlich hergegeben hat.

Fazit:

Insgesamt finde ich die Idee, die Geschichte rückwärts zu erzählen, zwar wirklich gut, an der Umsetzung hat es jedoch gehapert. Obwohl die Geschichte nach einer recht langatmigen Phase am Ende doch wieder ein bisschen Fahrt aufgenommen hat, habe ich mir vom Ende mehr erhofft. Auch die Protagonisten blieben durchgehend blass.
Das Buch bekommt von mir 2,5 von 5 Sterne.

Ungewöhnlich konstruiert und hält trotzdem die Spannung

Von: Tintenhain Datum: 19. November 2017

Megan Miranda baut bereits auf den ersten Seiten ihres ersten Thrillers für Erwachsene hohe Spannung auf: Die Nachricht ihres Bruders und der geheimnisvolle Zettel. Bereits auf der Fahrt nach Cooley Ridge beginnt Nic sich in Bruchstücken an die Nacht, in der Corinne verschwand, zu erinnern. Man lernt sie und ihre Beziehungen zur Familie kennen, bevor sie auf ihren Bruder Daniel trifft, mit dem sie das Haus zum Verkauf vorbereiten will. Als bereits am Tag ihrer Ankunft ein Mädchen verschwindet, fragt man sich unwillkürlich, ob sich die Ereignisse von damals wiederholen werden.
Doch dann springt Megan Miranda 15 Tage in die Zukunft. Eine Leiche wird gefunden und von nun an entfaltet sich eine ganz besondere Erzählweise. Rückwärts lässt Nic jeden Tag seit ihrer Ankunft Revue passieren und obwohl sich das sehr ungewöhnlich anhört, setzen sich nach und nach Puzzleteile zusammen und man versteht auch so manche Handlungsweise besser als gedacht.

Anfangs hat mich das Rückwärtserzählen konfus gemacht, da man nach jedem Tag 48 Stunden zurück gehen musste, zum Beginn des vorherigen Tages. Immerzu versuchte ich zu überprüfen, ob das alles Sinn ergibt und keine logischen Fehler vorhanden waren. Erst als ich die unvertraute Erzählweise in den Hintergrund rücken ließ und mich vollends auf die Geschichte einließ, schlug mich die Geschichte so richtig in ihren Bann. Meinem anfänglichen Impuls, doch einfach die einzelnen Tage in der umgekehrten Reihenfolge zu lesen, habe ich glücklicherweise nicht nachgegeben. Denn natürlich erfährt man trotz der Rückwärtsgewandtheit immer mehr Einzelheiten, neue Puzzlestückchen finden ihren Platz und die Geschichte strebt ihrem Höhepunkt kontinuierlich entgegen.

Megan Mirandas erzählerisches Experiment ist geglückt und es ist ihr ein spannender und sehr atmosphärischer Thriller gelungen. Das von Wäldern und Höhlen umgebene Städtchen, in dem jeder jeden kennt und nichts verborgen bleibt, erzeugt eine ganz besondere Stimmung. Man hört das Wispern der Einwohner und das Rauschen des Waldes. Nic, die ihrer Highschool-Liebe Tyler wieder begegnet, und immer noch die besondere Verbindung zu ihm spürt, schwankt zwischen Vergangenheit und Gegenwart, zwischen Hierbleiben und Weglaufen.

Auch wenn man ab und an eine Ahnung hat, etwas zu wissen und dem Geheimnis auf der Spur zu sein, eigene Verdachtsmomente sich bestätigen oder weider verlieren, so kam das Ende doch ganz anders als gedacht.
Mir hat der Thriller außerordentlich gut gefallen, auch wenn ich zunächst einmal Schwierigkeiten mit der rückwärts gewandten Erzählweise hatte. Die Figuren sind klar gezeichnet, obwohl man damit rechnen muss, dass jede einen dunklen Schatten verbirgt. Das Tempo wird durchgehend gehalten und die kurzen Rückblenden verhelfen zu einem runden Ganzen, bei dem man als Leser auf jeden Fall aufmerksam dabei bleiben muss.
Für mich ist „Tick Tack“ ein absolut bemerkenswerter und gelungener Thriller.

© Tintenhain

Datum: 03. November 2017

Das Buch ist spannend, der Plot gut und der Schluss hervorragend. Spitzenkrimiunterhaltung!

Datum: 03. November 2017

Gelungener Pageturner!

Datum: 03. November 2017

Bin mit Tick Tack erst im ersten Drittel, liest sich so weg und hat sympathische Figuren, und das ist genau, was wir vom Penguin Verlag erwarten... Penguin hat sich schnell einen Platz im Herzen der Buchhändler erobert!!!

Datum: 03. November 2017

Ich bin zwar erst auf Seite 81, aber das Buch ist sehr interessant, packend und spannungsvoll.

Datum: 03. November 2017

Kurz gefasst - es geht so..... Vom Hocker gehauen hat es mich nicht. War gut zu lesen aber die Geschichte fand ich sehr weit hergeholt und auch Nicolette, Everett, Daniel, Tyler und wie sie alle heissen, haben mich nicht erreicht.

Datum: 03. November 2017

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Dieses Tick Tack saß mir beim Lesen immer im Nacken, ich hatte immer das Gefühl schneller lesen zu müssen, damit ich endlich herausfinde was geschehen ist.

Datum: 03. November 2017

Der Krimi hat uns sehr gefallen, große Spannung. Wir haben jeder die Nacht durchgelesen.

Datum: 03. November 2017

Ein Klassebuch, mal ganz anders aufgebaut, aufregend zu lesen !

Datum: 03. November 2017

Dieses Buch ist wie ein beschlagener Spiegel an dem man reibt um klare Sicht zu bekommen. Das was einem dann ins Gesicht schaut ist die ungeschminkte Wahrheit, die einem nicht unbedingt gefällt, die man aber auch nicht wegdiskutieren kann.
Hervorragendes Buch, 5 Sterne von 5 Sternen.
Vielen Dank dafür und gerne mehr davon.

Datum: 03. November 2017

Ungewöhnlicher Handlungsaufbau- mitreissend erzählt

Datum: 03. November 2017

Ich fand das Buch richtig gut, sicherlich für eine Zielgruppe jüngeren Alters (Frauen ab 20) gut geeignet!
Cooles Cover, alles stimmig und wirklich gut aufgezogen in der Art der Erzählung "rückwärts".

Datum: 03. November 2017

Irre spannend - absolut zum Weiterempfehlen.

Datum: 03. November 2017

Mindestens ebenso, wie durch die Krimispannung hält Megan Miranda durch die Geschichte einer Gruppe von Jugendfreunden, die sich, dem einen oder anderen Ausbruchsversuch zum Trotz, Jahre später doch wieder in der Kleinstadt wiederfinden, wo ihre Lebensgeschichte ihren Anfang nahm. Es spricht für die Autorin, dass es ihr gelingt, ihre Figuren so lebendig und - ungeachtet des einen oder anderen tiefschwarzen Punktes in ihrem Charakter - sympathisch zu zeichnen, dass man gerne dabeibleibt, wenn die erzählerin nach und nach die düstere Wahrheit hinter der offiziellen Oberfläche entblättert.
Wobei anzumerken ist, dass der erzählerische Kniff, die Geschichte über weite Strecken rückwärts zu erzählen angesichts der Ausgangslage zwar aus Spannungsgründen notwendig ist, letztlich aber doch erzählerisch wenig produktiv genutzt wird, vielmehr sogar Anlass ermüdender Wiederholungen ist - und dass obwohl Längen in einem ausgewachsenen Thriller nun wirklich nichts zu suchen haben.
Aber zum Glück stimmt ja ansonsten alles bis hin zur wendungsreichen, aber plausiblen Auflösung des komplexen Gesamtgeschehens - abgesehen höchstens von einem Titel der sich auf dem Cover zwar ganz gut macht, aber bei Bestellungen laut ausgesprochen doch etwas dusslig klingt.

Datum: 03. November 2017

Die Spannung steigt mit jedem Tag zurück. Eine schlaflose Nacht – vorher kann und darf man das Buch nicht aus der Hand legen!

Datum: 03. November 2017

Ein spannender Thriller mit interessanter Erzählperspektive.

Datum: 03. November 2017

Es hat mir großen Spaß gemacht, diesen ungewöhnlichen Thriller zu lesen. Gerade durch die rückwärts erzählte Geschichte bringt der Thriller eine angenehme und spannende Abwechslung und zwingt den Leser förmlich zum Weiterlesen. Ein tolles Buch!

Datum: 03. November 2017

Spannender Plot, gut gezeichnete Charaktere, ungewöhnliche Erzählweise. Werde das Buch empfehlen.

Datum: 03. November 2017

Ich habe "TICK TACK" verschlungen, wobei ich eher zu den langsameren Lesern zähle. Ich liebe das Buch. Ich war schon total gespannt, als ich las dass die Geschichte rückwärts erzählt wird und ich fand es genial gelöst, da es kaum Unstimmigkeiten mit dieser Erzählweise gab (lediglich zwischen Tag 2 und Tag 1 setzte sich eine Erinnerung im nachfolgenden Kapitel fort, aber da kann ich wohlwollend darüber hinweg sehen ;)). Ich muss sagen sonst habe ich absolut nichts an dem Buch zu kritisieren. Ich freue mich sehr darauf, das Buch im November verkaufen und empfehlen zu können. Sicher werde ich es auch an all meine Thriller-lesenden Freunde verschenken!

Datum: 03. November 2017

Ich habe das Buch "Tick, Tack" von Megan Miranda in einem Rutsch durchgelesen. Spannende Geschichte, auch die Zeitsprünge fand ich sehr gelungen. Also alles in allem freue mich das Buch unseren Kunden empfehlen zu dürfen.

Datum: 03. November 2017

Also ich fand das Buch einfach nur genial, mal ganz anders geschrieben als sonst immer.

Datum: 03. November 2017

Mit sehr viel Begeisterung habe ich das Buch gelesen. Toller Aufbau,knisternde Spannung-man kann nicht aufhören! So sollte ein Krimi sein!!!

Datum: 03. November 2017

Hervorragend anders ,super konstruiert, ein echter Pageturner.

Datum: 03. November 2017

Der Krimi ist total spannend mit total vielen überraschenden Wendungen.
Cover sehr ansprechend, aber gewöhnungsbedürftig ist das es rückwärts erzählt wird aber es passt zu der Geschichte