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B.C. Schiller

Immer wenn du tötest

Thriller - Ein Fall für Targa Hendricks (2)

Sie findet dich. Sie tötet dich. Alles was bleibt, ist ein Bild aus deinem Blut.

In einem stillgelegten Schlachthaus findet die Berliner Polizei die Leichen von drei jungen Menschen, allesamt blond und blauäugig. Ihre Körper sind bizarr in Szene gesetzt und enthalten fast keinen Tropfen Blut mehr. Der Verdacht fällt auf Freya von Rittberg, eine exzentrische Künstlerin, die mit dem Blut ihrer Fans Gemälde malt und gefährliche Mut-Challenges veranstaltet. Ihre Vorfahren haben eine dunkle NS-Vergangenheit, die bis in die Gegenwart reicht, und deshalb scheint jemand in der Regierung eine schützende Hand über Freya zu halten. Das BKA sieht sich gezwungen, seine beste Undercover-Ermittlerin einzuschleusen: Targa Hendricks heuert bei Freya als Bodyguard an. Sie verspürt keine Angst und hat nichts zu verlieren – bis Freya die einzige Schwäche von Targa entdeckt ...

Das Buch spielt in Berlin, Deutschland

Regelmäßig neue Buchtipps bekommen!

Leserstimmen

Fantastisches Buch!...

Von: Sophie Datum: 15. November 2018

Ein Buch das man gelesen haben muss! Man konnte mit den Charakteren richtig mitfühlen und es wurde an keiner Stelle langweilig. Die Ermittlerin war sehr gut beschrieben und ich habe mir mich sofort mit ihr angefreundet. Die Killerin dieses Buches hatte eine schreckliche Kindheit welche sie sehr geprägt hat... Man konnte auf jeder Seite mitfiebern und der Schreibstil war wirklich gut getroffen. Klare Leseempfehlung :)

Der perfekte Thriller!

Von: Andrea Pehle Datum: 08. November 2018

Dies ist bereits der zweite Fall von Targa Hendricks, einer jungen, extrem introvertierten jungen Frau, die mir ihrem Hund in einem VW Bus lebt und deren Lebenssinn darin besteht, ihren leiblichen Vater zu finden. Ein Mann, der für den Mord ihrer Mutter und ihrer Zwillingsschwester verantwortlich ist, und den sie finden und eliminieren möchte. Doch während der erste Band um Targa mich stark an Lisbeth Salander erinnerte, finde ich den zweiten Band umso besser, packender und autarker.
Targa, die einer Spezialeinheit der Polizei angehört und beim FBI in Quantico exzellent ausgebildet ist, soll (getarnt als Personenschützerin) eine "Künstlerin" überführen, deren Spezialgebiet Blut und insbesondere das Ausbluten von Menschen ist.
Die Geschichte ist gruselig und wahnsinnig packend und ich würde allen Lesern empfehlen, Band 1 auszulassen und direkt hier einzusteigen.
Es lohnt sich ungemein!

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endlich die langersehnte Fortsetzung von Targa

Von: Melanie Berg Datum: 27. Oktober 2018

Rezension von Melanie zu Immer wenn du tötest: Thriller( Ein Targa Hendricks Fall, 2) von @B.C. Schiller

5 von 5 �� endlich die langersehnte Fortsetzung von Targa

In einem stillgelegten Schlachthaus findet die Berliner Polizei die Leichen von drei jungen Menschen, allesamt blond und blauäugig. Ihre Körper sind bizarr in Szene gesetzt und enthalten fast keinen Tropfen Blut mehr. Der Verdacht fällt auf Freya von Rittberg, eine exzentrische Künstlerin, die mit dem Blut ihrer Fans Gemälde malt und gefährliche Mut-Challenges veranstaltet. Ihre Vorfahren haben eine dunkle NS-Vergangenheit, die bis in die Gegenwart reicht, und deshalb scheint jemand in der Regierung eine schützende Hand über Freya zu halten. Das BKA sieht sich gezwungen, seine beste Undercover-Ermittlerin einzuschleusen: Targa Hendricks heuert bei Freya als Bodyguard an. Sie verspürt keine Angst und hat nichts zu verlieren – bis Freya die einzige Schwäche von Targa entdeckt ..."

Wer ist Targa Hendricks?

Ein Steckbrief

"Targa Hendricks ist die beste Undercover-Ermittlerin einer streng geheimen Sondereinheit des BKA. Sie ist jung, intelligent, leicht autistisch und ohne Gefühle. Beste Voraussetzungen also für ihren Job. Denn sie muss mutmaßliche Serienkiller auf frischer Tat ertappen und überführen.
Targa ist ein Findelkind, das zusammen mit seiner Zwillingsschwester in einer Winternacht vor einer Berliner Klinik abgelegt wurde. Ihre Schwester, Yella, starb wegen der eisigen Temperaturen noch in der gleichen Nacht. Doch Targa ist auch weiterhin durch ein unsichtbares Band mit Yella verbunden und spricht mit ihr, wenn sie vor Problemen steht.
Und vor Problemen steht sie häufig. Sie ist beziehungsunfähig und eckt mit ihrer direkten Art an, hat daher auch keine Freunde. Ihre einzigen Bezugspersonen sind ihr Vorgesetzter Volker Lundt und die Krankenschwester Margret, die Targa damals gefunden hat. Margret muss ihr immer und immer wieder die Geschichte von dem gelben Porsche »Targa« erzählen, der mit aufheulendem Motor in der dunklen, eisigen Nacht verschwunden ist. Der Fahrer war vermutlich ihr Vater, und Targa wird ihn eines Tages finden.
Um dieses Ziel zu erreichen, geht Targa zur Kriminalpolizei und darf aufgrund ihres Talents an einer FBI-Spezialausbildung in Quantico teilnehmen. Zurück in Berlin wird ihr ein Job in der neu gegründeten BKA-Sondereinheit K2 angeboten. Ihre Aufgabe besteht darin, in ganz Europa mutmaßliche Serienkiller aufzuspüren und zu überführen. Sie muss allein arbeiten und hat nur sporadischen Kontakt zu ihrem Vorgesetzten Volker Lundt.
Targa kündigt daraufhin ihre Wohnung und lebt ab sofort in einem VW-Bus."

Quelle: Amazon Verlag

Meinung
Ich habe Targa seinerzeit als Reziexemplar von Randomhouse erhalten, was ein Glücksgriff. Als Thrillerqueen ist mir dieses Autorenehepaar bekannt und ein Garant für Spannung. Auch Rattenkinder von den beiden habe ich mir schon einverleibt. Und im Rahmen einer Wanderbuchgruppe darf ich nun auch den zweiten Band der Targa -Reihe, ich hoffe da kommen noch einige Weitere hinzu!

Man muss den ersten Band nicht für diesen Teil gelesen haben! Targa steht sofort wieder im Mittelpunkt.und sie ist so toll und vielschichtig dargestellt, und das ohne Empathie von Targa, aber aus diesem Grund ist sie ideal geeignet für den Job beim BKA als Undercover -Ermittlerin. Sie läuft durchh ihr Leben roboterhaft und versucht rational jedes Detail zu erfassen und zu analisieren, aber diese Art an die Fälle ranzugehen ist total interessant. Aber nach und nach sind keine Gefühle zu haben naicht ganz richtig, denn sie hat ihre eigene Art der ausdrucksweise.

Targa ist so mechanisch, wie ein Roboter, der alles nach einem Programm ablaufen lässt. Und doch faszinierend in der Art des Denkens ist und die Emotionen, die sie "nicht" besitzt, nun, die sind trotzdem da. Klasse umgesetzt.

Der neue Fall hat es auch wieder in sich Und sie möchte den Fall in ihren Augen schnell lösen.

Neben Targa spielt hier auch eine zweite weibliche Person eine wichtige Rolle Freya von Rittberg, ihres Zeichens Künstlerin. Sie malt mit Blut. Ihre Art der Malerei zeugt von Intelligenz, einer unglaublichen Brutalität und Kälte zeugt von wahrlicher Umsetzung von Kraft und Stärke. Ihre Vergangenheit istvziemlich hässlich, und man hofft Sie findet uhren Frieden. Auch eine klasse gezeichnete Figur. Die einem echt nahe geht

Das Buch ist eine einzige spannungsgeladene Lawine,die sich immer mehr steigert und man zum Ende zum Reißen gespannt war!

Ab und an haben die Autoren auch etwas Komik eingestreut in Bezg auf Targa und ihre Unbeholfenheit mit Männern��.

Die Opfer und deren Art des Auffindens ist alles nichts für schwache Nerven. Die beiden Frauen (Targa u. Freya)hätten irggendwie Besseres für ihr Leben verdient, sie haben beide mein Mitgefühl) verdient. Inwieweit die Regierung und Die NS - Zeiten damit zu tun haben müsst Ihr schon selber lesen!

Die aussergewöhnlichen Figuren, und die spannende Geschichte hat mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt, der Schreibstil ust klar und hat einen Wiedererkennungswert! Und uch will nehr von Targa wissen.

Wer es spannend mag muss Targa einfach kennenlernen! Klare Leseempfehlung!

Fakten
400 Seiten
TB 10,00 € €
Ebook 8,99 €

Erschienen im Penguin Verlag

Kaufen kann man das Buch direkt beim Verlag und bei jeder Plattform, welche Bücher und Ebooks anbietet.

Ich möchte mich bei der Wanderbuchgruppe für die Verfügung Stellung des Rezensionsexemplars bedanken.

Dies hat keinerlei Einfluss auf meine persönliche Meinung!

Ihr findet diese Rezension auch wie immer auf unserem Blog:

http://ourfavorbooks.blogspot.de/?m=1

Grandios!

Von: thebookworm.c Datum: 06. Oktober 2018

Ich habe das Buch beim Bloggerportal gesehen, aber das Cover konnte mich nicht wirklich begeistern, da aber der Pinguin Verlag, einer meiner liebsten Verlage ist, habe ich mich entschieden den Klappentext durchzulesen, und dieser hat mich dann überzeugt. Als das Buch dann bei mir ankam, fing ich am nächsten Tag auch schon an das Buch zu lesen - und siehe da: Ich habe es nach vier Stunden beendet, weil ich nicht aufhören konnte zu lesen. Mir hat das Buch wirklich unglaublich gut gefallen - und ich würde es eigentlich auch schon unter meinen Jahreshighlights einordnen. Der Thriller ist sehr gut durchdacht, vor allem Targa Hendricks war mir im Buch SUPER-sympathisch. Ich mochte die Protagonistin einfach so gerne, und ich konnte mich öfters mit ihr identifizieren. Auch die Idee hinter dem Thriller ist mal was anderes! Um ehrlich zu sein hätte ich nicht gedacht, dass mich das Buch derart überzeugen kann. Ich bin wirklich so begeistert, ich möchte unbedingt auch noch den ersten Teil von dem Fall für Targa Hendricks lesen, und bin gespannt wann der nächste Teil erscheint. Ich bewerte das Buch mit 5/5 Sternen ⭐⭐⭐⭐⭐.

Wahnsinnig tolle Fortsetzung um Targa Hendricks

Von: Mehr als nur Buchstaben Datum: 04. Oktober 2018

mmer wenn es um Seriekiller geht wird Targa Hendricks bei den Ermittlungen um Hilfe gebeten.

Das BKA hat dieses mal mit bizarren Tötungsdelikten zu tun. Einmal finden sie drei blonde junge Menschen in einem Schlachthof. Sie wurden kopfüber hängend ausgeblutet. Das BKA ist sich sicher das die exzentrische Künstlerin Freya von Rittberg dahinter steckt. Sie malt ihre Bilder mit Blut und scharrt junge Menschen zu ihren gefährlichen Mut - Challenges um sich. Ihnen fehlen die haltbaren Beweise.
Kurzerhand lässt sich Targa Hendricks als Bodyguard von Freya einstellen.

MEINE MEINUNG:

Das Autorenduo B.C. Schiller hat mit ihrer Fortsetzung um Targa Hendricks einen weiteren spannenden und fesselnden Thriller erschaffen.

Dieses Buch ist von Anfang an nicht mehr möglich beim lesen aus der Hand zu legen. Es hat damit für mich noch eine Steigerung zum ersten Band erfahren. Jedoch fand ich das Buch schon gelungen.


Die Protagonisten Targa und Freya sind vielschichtig, ihre Charaktere kommt im Text gut herüber und ich konnte sie mir, neben den anderen Personen und Schauplätze, bildlich vorstellen. Mit der Anzahl der Personen bin ich nie durcheinander geraten.

Der Handlungsstrang besteht wieder aus mehreren Teilen die bis zum Ende immer mehr miteinander verwoben werden. Das Gesamtbild passt zum Ende. Er wirkt die ganze Zeit authentisch und macht aus Freya sowohl eine Täterin als auch ein Opfer.

Durch das Ausbluten der Opfer und dem Spielen mit dem Nervenkitzel seitens Freya in ihren Challenges, sind die Tatort in diesem Fall blutig. Zusätzlich werden die jungen Menschen zur Schau gestellt. Manche Stellen im Psychothriller waren so intensiv, dass ich dermaßen gefesselt war, sodass alles um mich herum beim lesen ausgeblendet wurde und ich in dem Text abgetaucht bin. Ich wurde quasi mit Targa und Freya mitgenommen. Beide Frauen sind Opfer ihrer Kindheit und müssen damit leben. Targa balanciert bei ihren Ermittlungen auf einen schmalen Grad des erlaubten.

Zusätzlich erfahre ich als Leserin weiteres aus Targas Leben und macht sie dadurch menschlich.

Ich hoffe noch weitere Fälle mit ihr lesen zu können und nicht zu lange darauf warten zu müssen.

FAZIT:

" Immer wenn du tötest " von B.C. Schiller wird durch den Penguin Verlag veröffentlicht.

Der 2. Band um Targa Hendricks hat für mich noch eine Steigerung erfahren und ich fühlte mich stellenweise "getrieben " weiter zu lesen, bis ich dann leider zum Ende gekommen bin.

An diesem raffinierten und fesselnden Thriller können Fans dieses Genre eigentlich nicht vorbei kommen.
100 prozentige Leseempfehlung.

Spannender Thriller mit viel Nervenkitzel!

Von: Marc Datum: 20. September 2018

Ein toller Thriller mit viel Spannung, Brutalität und einer krassen Atmosphäre. Den ersten Band habe ich bereits verschlungen, doch dieser neue Fall hat mich umgehauen. Besonders die letzten hundert Seiten konnten mich begeistern, weil ich das Buch wegen der starken Spannung nicht mehr aus der Hand legen wollte. Der sehr flüssige Schreibstil und die fesselnde Handlung haben diesen Thriller für mich zu einem absoluten Lesegenuss gemacht. Sehr empfehlenswert!

Ein sehr guter Thriller mit interessanten Charakteren.

Von: Rosa | Buchgeschnipsel Datum: 16. September 2018

INHALT: Sei mutig! Für Freya von Rittberg ist das, dass höchste Gebot. Wenn Du nicht mutig bist, ist dein Blut nicht rein. Wenn dein Blut nicht rein ist, kannst Du nicht durch ihre Kunst weiter leben. Freya ist keine gewöhnliche Künstlerin. Sie malt, nicht mit Farbe, sie malt mit Blut. Jede Mut-Challenge ist ein Weg an frisches, junges und unbeflecktes Blut zu kommen. Blond musst du sein und helle Augen haben, nur so kannst du zu den Auserwählten gehören.

Geprägt durch die NS-Vergangenheit ihres Großvaters, verfügt Freya über schützende Hände aus der Regierung, denn ihre Mut-Challenges können tödlich enden. Ihre Bilder sind so inszeniert, dass sie den Schauplätzen eines Serienkillers zum Verwechseln ähnlich sehen. Steckt doch Freya und ihre Kunst hinter den Morden?

Targa Hendricks ist die Beste in Ihrem Job. Eiskalt und präzise wie ein Auftragskiller arbeitet sie für die Spezialeinheit K2 des BKAs. Um auf Konkrete Spuren gegen Freya zu kommen, schleust sie sich als Bodyguard bei ihr ein. Zwischen Intrigen, Erotik und Rachegelüsten versucht Targa noch ein weiteres Rätsel zu lösen. Ihre Schwester Yella ist auf den kalten Treppen eines Berliner Krankenhauses vor 30 Jahren gestorben. Sie sucht ihren Vater und möchte ihn dafür büßen lassen. Dafür setzt Targa ihre Tarnung aufs Spiel und die Spannung, um Freyas und Targas Vergangenheit steigt. Denn so verschieden sind die zwei Frauen nicht.

FAZIT: Wenn Du die Serie Die Brücke kennst, wird dir Targas Charakter sehr bekannt vor kommen. Ich musste sofort an Saga Norén denken. Ihr Aussehen, ihr Wesen und ihre Art sind stark an der Figur angelehnt. Targa scheint an einer Form von Autismus zu "leiden", welche durch ihre schwere Vergangenheit ans Licht kommt. Ich kenne den ersten Fall nicht, vielleicht liege ich hier total falsch. Targa arbeitet an sich und an ihrer Schwäche mit Menschen zu Kommunizieren und Beziehungen aufzubauen. Das war manchmal richtig lustig und hat für eine schöne Abwechslung zu den ganzen Makaberen Aspekten der Geschichte gesorgt. Jetzt weiß ich schon mal, dass ein Waschmaschinen-Date durchaus funktionieren kann.

Die Geschichte an sich ist sehr bildhaft erzählt und nichts für einen sensiblen Magen. Die Spannung ist dezent, aber die Neugier zu erfahren wie es weiter geht, stellt das total in den Schatten und man vermisst es auch nicht. Der Cliffhanger macht definitiv Lust auf Mehr. Ein sehr guter Thriller mit interessanten Charakteren.

Düster & spannend! Targa wieder auf der Jagd!

Von: Libramorum Datum: 08. September 2018

Immer wenn du tötest ist der zweite Band der Serie um die Fälle der Targa Hendricks, doch man kann ihn auch ohne Vorwissen lesen. Manchmal werden die Folgen und Ereignisse des ersten Falls zwar erwähnt, doch man kann sich durch die gegebenen Informationen zusammenreimen, wie es ungefähr gelaufen sein muss. Auch Targa's persönliche Vorgeschichte wird in diesem Buch aufgegriffen, man hat - bis auf einen bestimmt großartigen Thriller - nichts (inhaltliches) verpasst.

Targa Hendricks ist eine erstaunliche Protagonistin. Gefühlskalt, sozial inkompetent (liest sogar diesbezüglich Handbücher), hat einen Hund, der Hund heißt, da sie sich keine Namen merken kann und ist die beste in ihrem Beruf.

Freya van Rittberg, die Antagonistin (daraus wird schon früh in der Geschichte hingewiesen, daher kein Spoiler), ist eine Künstlerin, die mit dem Blut ihrer Fans malt und sie auch gerne ausbluten lässt, sich von den Tatorten inspirieren lässt und eine schwere Kindheit hatte.

Die Handlung wird größtenteils aus den Perspektiven dieser beiden einzigartigen Frauen erzählt (mit einigen Einschüben zweitrangiger Charaktere, die den Plot voranbringen) und ein Zusammentreffen ist unausweichlich.

Der Schreibstil bringt Targa's soziale Inkompetenz und Freya's Wahnsinn (und Leid) bestens über die Bühne. Es entsteht eine geniale Dynamik zwischen den beiden Frauen, die sich immer wieder versuchen zu übertrumpfen.

Ansonsten hat man einen handelsüblichen Thriller, mit diversen Plot-Twists und einem spannenden Finale und einer perfekten Überleitung in den dritten Band.

Fazit:

Das Rad wurde wahrlich nicht neu erfunden, doch hält man definitiv einen spannenden Thriller in der Hand. Am Interessantesten ist auf jeden Fall die Ermittler / Täter Dynamik, die sich aufgrund von Targa's Vorgehensweise ergibt. So nah an der Überführung, doch so weit entfernt, ein sich ziehendes Katz-und-Maus-Spiel. Wer einen vielschichtigen, dynamischen und überaus spannenden Thriller sein Eigen nennen möchte, sollte hier zuschlagen.

Blutiger geht es fast schon nicht mehr

Von: Geheimnisvolle Bücherwelten Datum: 23. August 2018

Drei Leichen, Erkennungsmerkmal; jung, blond, blauäugig
Eine unkonventionelle Ermittlerin
Eine extreme Künstlerin.

In einem Schlachthaus, kunstvoll inszeniert, werden drei Leichen gefunden. Alle fast völlig Blutleer.
Schnell kommt die Künstlerin Freya von Rittberg in Verdacht, denn sie malt Bilder aus Blut. Blut ihrer Anhänger? Vielleicht auch von anderen.
Kommissar Lundt akquiriert Targa wieder, die sich seit dem letzten Fall zurück gezogen hat.
Sie soll als Geheime Ermittlerin die Künstlerin unter die Lupe nehmen. Doch ist das wirklich eine so gut Idee.
Lest selber. Es ist Spannung garantiert.

Targa ist und bleibt für mich kalt. Ich werde nicht warm mit ihr, aber das tut dem Buch keinen Abbruch.
Sie ist halt besonders. Für ihre Arbeit scheint das ja eher von Vorteil zu sein. Hier scheint es aber eher ihr persönlicher Abgrund zu werden.
Das Buch ist sehr temporeich geschrieben und der Spannungsbogen wird bis zum starken Finale aufrecht erhalten.
Ich möchte mehr von Targa lesen, auch wenn sie mir nicht wirklich sympathisch ist. Der sehr lebendige Schreibstil gleicht dieses Manko für mich aber wieder aus und so hab ich trotzdem sehr genüsslich dieses Buch verschlungen.
Wer auf verschroben und blutig steht, ist hier gut mit bedient.
Ich vergebe von Herzen 4/5 Sterne ⭐️⭐️⭐️⭐️
Weiter so ich will mehr davon :)

Immer wenn du tötest

Von: Michelles Bookworld Datum: 23. August 2018

In dem Buch spielt eine besondere und außergewöhnliche Ermittlerin namens Targa vorhanden. Hierbei arbeitet sie in dem Bereich der besonderen und schwer nachzuweisende Morde und die Überführung der Täter. Das einzige was ihr dabei hilft, ist es, keine Gefühle zu haben.

Targa ist so mechanisch, wie ein Roboter, der alles nach einem Programm ablaufen lässt. Und doch faszinierend in der Art des Denkens und die Emotionen, die sie nicht besitzt, nun, die sind trotzdem da.

Der Schriftsteller hat es in diesem Psychothriller geschafft, Targa besonders in Szene zu setzen.

Ich hoffe sehr, dass es bald eine weitere Fortsetzung zu diesem Band gibt! Und somit auch noch mehr über die Polizistin erfahren werde!

Das Buch fing schon spannend an und es steigerte sich bis zum Ende so sehr, dass es kaum auszuhalten war. Es gab zwischendurch ein paar Sachen, bei denen ich schmunzeln musste.

Die Darstellung der Opfer und wie sie ausgelesen werden, war erschreckend. Es spiegelte schon etwas die Aussichtslosigkeit der Jugend von heute wieder. Wie schlimm muss es sein, um solche Gedanken zu bekommen?

Mit ihrem rasanten Schreibstil haben mich die Schillers schnell geködert. Sie nehmen kein Blatt vor den Mund, polarisieren und fordern den Leser heraus, konfrontieren ihn unverblümt und brutal mit den blutigen Fakten. Mystisch-düstere Stimmung beherrscht die Handlung. Kurze Kapitel mit kleinen Cliffhangern am Ende treiben die Spannung voran. Gefesselt verfolgte ich das Geschehen.

Phänomen - Serienmord zieht viele Schreiberlinge an, aber das Einzigartige ist hier, dass die Täterin von Anfang an bekannt ist und dass es darum geht, ihr nahe zu kommen und sie zu überführen .

Neben einer ausgeklügelten Story binden die Autoren spannende Hintergrundinformationen über Nazi-Organisation Lebensborn in ihre fiktive Geschichte ein. Damit wurde mein Interesse geweckt und ich habe mich über das Buch hinaus mit der Thematik beschäftigt.

Das Cover finde ich auch sehr gut gewählt .Es passt perfekt zu dieser Geschichte und rundet das brilliante Werk ab.

Ich hatte viele spannende und aufregende Lesemomente mit dieser Lektüre.

Ein grandioses Buch

Von: Lesewelten Datum: 22. August 2018

Mein erstes Buch von B.C. Schiller und ich bin begeistert. Ich glaube das man auf den Inhalt nicht weiter eingehen muss, denn der Klappentext verrät schon einiges. Aber eins kann ich Euch verraten: Es ist nichts für schwache Nerven und vor allem sehr sehr blutig. Also wenn Ihr sensibel beim lesen seid, überlegt es Euch :-)

Da ich den ersten Teil von Targa nicht gelesen habe, dachte ich, dass mir etwas fehlen wird, was z.B. sich am Charakter bemerkbar machen könnte. Gut vielleicht ein wenig, aber Targa ist so eine tolle Protagonistin, dass es nicht weiter auffiel. Sie ist einzigartig und Vorschriften vom Vorgesetzten oder gar auch Anordnungen gibt es für nicht. Targa macht es auf Ihre Art, auch wenn Sie verschlossen und schüchtern rüber kommt hat sie das gewisse sympathische an sich.
Bei Ihrer Undercoveraktion muss sie sich allerdings entscheiden, für welchen Preis sie das tut. Denn es geht um Leben und Tod.

Der Schreibstil ist flüssig und man kommt sehr schnell in das Buch hinein. Ich bin durch den gebannten Stil regelrecht durch das Buch geflogen und konnte es nicht weglegen. Was natürlich auch dazu führte, das die Nächte kürzer ausgefallen sind. Das Cover finde ich passend gestaltet und verrät auch nicht wirklich viel über den Inhalt. Es lässt der Fantasie sehr viel Spielraum.

Den ersten Teil werde ich definitiv auch noch lesen, denn ich möchte sehr gerne die Anfänge von Targa erleben, denn dieses Buch hat meine Vorstellungen übertroffen.

Fazit: 5 Sterne für eine grandiose Geschichte, die spannender nicht sein kann. Seid also mutig und lest das Buch, aber Achtung...... sind immer alle die, für die man sie hält?

Spannender, packender und empfehlenwerter Thriller!

Von: vickis_books Datum: 16. August 2018

Der Thriller „Immer wenn du tötest“ ist bereits der zweite Teil von B. C. Schiller über die Ermittlerin Targa Hendricks. Den ersten Teil habe ich innerhalb von 3 Tagen verschlungen und war schon gespannt auf den zweiten Teil. Ich finde Targa eine so symphytische Ermittlern, deswegen habe ich in der letzten Ermittlung auch so mit gefiebert und gehofft das Targa nicht stirbt. Als dann in dem letzten Teil „Fortsetzung folgt..“ auf der letzten Seite stand, war für mich klar ich muss das nächste Buch unbedingt lesen. Freundlicherweise hat mir das Blogger Portal dies dann zur Verfügung gestellt, wie auch das erste Buch.

Targa Hendricks ist wieder mit ihrem geliebten Hund dessen Name einfach Hund ist unterwegs. Weil sie sich Namen nicht gut merken kann, hat ihr Hund diesen einfach zu merkenden Namen bekommen. Ich finde dies ist auf für den Leser einfach zu merken. Die Protagonistin ist eher verschlossen und kann nicht richtig mit Menschen umgehen, irgendwie finde ich sie aber sympathisch.

Als eine neuer Mord begangen wird und Targa als Kommissarin ausgewählt wird, wird der Fall spannend. Sie macht einfach alles auf Ihre Art und Weise. Einfache Polizeivorschriften ignoriert Sie, sie ermittelt auf eigene Faust. Als sie sich Freya von Rittberg dann nähert und ihr Bodyguard wird, wird die Sache interessant. Schnell merkt Targa das in Freya eine andere Person lebt wie ihr äußeres Preis gibt. Freya ist eine Künstlerin die mit dem Blut anderer malt. Die Gemälde der Künstlerin ähneln denen der Morde und schnell wird klar, sie muss etwas damit zu tun haben. Targas größtes Ziel wird es Freya zu überführen, aber um welchen Preis. Mit dem Gedanken an ihre letzte Ermittlung muss sie sich entscheiden, ist sie eine Ermittlerin die selbst den Tod nicht scheut oder ist sie eine Ermittlerin die auf Nummer sicher geht.

Wie auch in dem ersten Buch finde den Schreibstil von B. C. Schiller hervorragend, die Seiten lassen sich so schnell lesen und mit jeder Seite bekommt man Lust auf mehr. Man will überhaupt nicht aufhören, will immer wissen wie der Fall ausgeht. Das macht für mich einen guten Thriller aus. Am Ende bin ich auch von diesem Buch zu 100 % überzeugt und werde dieses Autorenpaar öfter lesen, wenn es neue Bücher gibt.

Absolute Empfehlung!

Von: Mina Meurer Datum: 12. August 2018

Ich habe bereits den ersten Fall von Targa Hendricks verschlungen und anschließend mit fünf Sternen bewertet. Der zweite Fall steht dem in nichts nach, mehr noch, er gefällt mir durch die persönliche Entwicklung der Protagonistin noch besser als der Vorgänger.

Das Highlight für mich ist auch hier wieder Targa Hendricks selbst. Ich schätze sie als Figur sehr, weil sie unkonventionell handelt und völlig klischeefrei ist. Außerdem bringt sie die Kraft auf, neben den ganzen Ereignissen an sich zu arbeiten, was ich wirklich großartig finde. Die Figur der Ermittlerin wirkt daher mehr als dreidimensional, sie wird in diesem Band richtig menschlich und ich hätte sie gerne um mich, wenn ich mir das wünschen könnte. Targa Hendricks wird tiefer in die Ereignisse um die Verdächtige mit hineingezogen, als sie das eigentlich will, und die Grenzen zwischen gut und böse verschwimmen. Das ist von den Autoren sehr interessant gestaltet und weicht von dem üblichen gut gegen böse ab, was ich sehr spannend und erfrischend finde.

Was die Handlung angeht wurde ich auch hier wieder absolut überrascht. Die Vorfahren von Freya von Rittberg haben in der NS-Zeit eine sehr unschöne Rolle gespielt, und die Folgen davon reichen bis in die heutige Zeit. Die Verdächtige ist fast ebenso gut ausgearbeitet, wie die Protagonistin, und zeitweise habe ich ernsthaft überlegt, ob ich Mitleid mit ihr haben soll, anstatt sie zu verurteilen. Das Zusammenspiel von Ermittlerin und Verdächtigter ist psychologisch sehr anspruchsvoll gestaltet, man kann sich daher der Lektüre nur schwer entziehen.

Der Schreibstil des Autorenduos ist sehr bildhaft, was gerade bei den Szenen, in denen Freya von Rittberg ihre Bilder malt, sehr aufregend und fesselnd ist. Aber auch bei der übrigen Lektüre wird man durch die Spannung der Worte an die Geschichte gebunden.

Die Geschichte der NS-Vergangenheit ist hier sehr gründlich recherchiert worden, ich habe einiges selbst nachgegoogelt, weil es mich sehr interessiert hat. Was genau das ist, kann ich hier nicht verraten, das würde zu viel verraten. Ihr werdet es merken, wenn Ihr die Geschichte selbst lest.

Fazit:
Ich pflichte Catherine Shepherd zu hundert Prozent bei und rate Euch "Seid mutig und lest diesen Thriller!"

Unbedingt lesen !

Von: lovereading_jana Datum: 12. August 2018

Ich habe dieses Buch verschlungen! Endlich mal wieder ein Buch was mich vom Hocker gerissen hat, was von Seite 1 an super spannend war und konstant auf dem Niveau gehalten wurde.
Man weiß ziemlich schnell wer der Täter ist, was ich jedoch nicht schlimm finde, da man sich die ganze Zeit fragt, ob Targa sie überführen kann oder ob sie davonkommt. Dadurch entsteht ein Katz- und Mausspiel was ich sehr interessant finde, weil beide Frauen sehr starke Persönlichkeiten sind und eigentlich genau wissen, was der andere weiß und getan hat. Das Buch beinhaltet fast ausschließlich Dialoge und Gedankengänge und hält sich nicht mit seitenlangen Ortsbeschreibungen auf, was unheimlich erfrischend ist. Dadurch bleibt die Spannung erhalten und es lässt sich unglaublich schnell und flüssig lesen.
Targa als Protagonistin finde ich einfach toll. Sie ist zwar etwas verdreht und kann keine emotionale Verbindung zu Mitmenschen aufbauen, trotz allem finde ich sie sehr liebenswert und taff. Eigentlich habe ich immer Probleme mit solchen obercoolen Protagonistinnen à la Lara Croft. Aber bei ihr kommt es nicht affektiert herüber, sondern eher authentisch. Targa ist halt einfach so. :D
Das Thema des Buches finde ich sehr wichtig. Es gibt leider noch genügend Menschen, die der „braunen“ Ideologie folgen.
Fazit

Definitiv nicht das letzte Buch was ich von Targa lesen werde.
Ich habe an dem Buch nichts Negatives auszusetzen, außer vielleicht das es zu kurz ist :D
Ich gebe 5/5 Sternen.

Spannende Fortsetzung

Von: Nicole Lehmann Datum: 28. Juli 2018

Targa, die externe Ermittlerin einer Sonderkommission erhält einen neuen Fall. Freya, eine Künstlerin, malt Bilder aus Menschenblut. Ihre Follower spenden ihr Blut freiwillig. Dass ihre Bilder aber getätigten Morden gleichen, betitelt Freya als Zufall. Schliesslich hat sie jeweils ein Alibi und bringt somit die Polizei in Bedrängnis und Erklärungsnot der Öffentlichkeit gegenüber. Sie bitten Targa um Mithilfe. Diese agiert plötzlich als Freyas Bodyguard. Targa soll Freya mit Hilfe ihrer Furchtlosigkeit überführen.

Der zweite Teil rund um die spezielle Ermittlerin Targa ist wie auch Teil eins (Rezension hier) sehr spannend beschrieben. Wer aber keine detailreichen und blutigen Mordszenen mag, ist hier sicher falsch.

Anfangs musste ich mich sehr an den ersten Teil zurückerinnern. Targas Suche nach ihrem Vater geht nämlich nahtlos weiter. Für mich ist unabdingbar, dass man den ersten Teil gelesen hat. Ansonsten fehlt viel Vorwissen. Die Vergangenheit ist auch nach diesem Buch noch nicht gänzlich abgeschlossen. Den Fall rund um Freya fand ich spannend und interessant. Leider war mir in diesem Band Targa zu blass. Ihre Geschichte, ihr Innenleben und ihre Gefühle kamen mir zu kurz. In diesem Punkt hat mir der erste Teil etwas besser gefallen.

Somit vergebe ich diesem Buch 4 von 5 Sternen, da für den nächsten Teil noch Luft nach oben ist.

Thrill pur!

Von: Martina - Schmökerwelten Datum: 27. Juli 2018

In Targa Hendricks zweitem Fall dominieren eindeutig die Frauen und zwar zwei sehr starke!
Targa ist ein sehr außergewöhnlicher Charakter. Sie zeigt und empfindet keinerlei bzw. kaum Emotionen und kennt keine Angst. Sie lebt ohne nennenswerte soziale Kontakte (außer zu ihrer Adoptivmutter) zurückgezogen mit "Hund" in ihrem VW Bus.
Ich liebe die auf ihre Art wohl einzigartige Undercover-Agentin Targa und bin total begeistert wie konsequent und gelungen die Autoren diesen besonderen Typus bei ihr durchziehen. Ich kann mir das ein oder andere Schmunzeln nicht verkneifen, wenn Targa versucht "normal" zu sein und dabei ihr "Handbuch für soziale Kontakte" zu Rate zieht.
Ihre Gegenspielerin Freya ist das personifizierte Böse - eine exzentrische, leidenschaftliche Künstlerin, die mit Brutalität und Kälte versucht, die Dämonen ihrer Vergangenheit zu vertreiben und dabei auch vor Mord nicht zurückschreckt.
Targa taucht immer tiefer in eine Welt aus Irrsinn, Brutalität und brauner Ideologie ein und kann sich der Faszination, die Freya auf sie ausübt, kaum entziehen.
Die Spannung ist auf jeder Seite greifbar!
Es ist eine wahnsinnig fesselnde, blutige, total verrückte Story, mit fantastischen Charakteren, die mir verdammt gut gefallen hat und die ich jedem Thrillerfan nur empfehlen kann!
"Immer wenn du tötest" hat die Bezeichnung Thriller zu hundert Prozent verdient!

ein etwas anderer Thriller

Von: katha.18 Datum: 24. Juli 2018

Immer wenn du tötest hat mir wirklich gut gefallen. Es war mal eine andere Art Thriller und die Verbindung zur NS-Geschichte und der schützenden Hand der Regierung finde ich wirklich gelungen. Ebenso bekommt man einen besonderen Einblick in die Psyche und Gedanken der gerissenen Killerin. Auf jeden Fall eine Empfehlung!

Nicht so fesselnd wie der erstes Teil.

Von: Haliax Datum: 22. Juli 2018

Targa Hendricks wird nur für die komplizierten Fälle herangezogen. In ihrem zweiten Fall widmet sie sich Serienmörderin Freya, die mit dem Blut ihrer Opfer Kunstwerke erschafft. Sie versteckt sich hinter einem Schleier aus mächtigen Leuten und Mutchallenges, wo sich ihre Opfer selbst in den Tod stürzen. Um Freya für die Morde belangen zu können, muss Targa verdeckt ermitteln und der Mörderin näher kommen.

Der Aufbau des zweiten Teils wird gleich wie im ersten Teil gestaltet. Wir erhalten die Sicht von Targa, der Serienmörderin Freya und einem Pfleger aus dem Norden von Norwegen. Letzere Person bleibt am Beginn unklar, was er mit der Geschichte zu tun hat. Es wird ein übersichtlicher und umfangreicher Einblick geboten. Zusätzlich konnte Targa mit ihrer gefühlskalten Art überzeugen. Ihre Ermittlungsmethoden sind eigen, aber gerade diese Eigenheit macht ihren Reiz aus. Außerdem wird ein Teil ihrer Vergangenheit aufgedeckt, was der Geschichte einen kleinen Spannungssprung gibt.

Soviel zu den positiven Punkten dieses Buches. Grundsätzlich konnte mich diese Geschichte nicht einnehmen. Mir war zu wenig Pfeffer bei der Entwicklung vorhanden. Es war definitiv nicht so mitreißend wie der erste Teil. Persönlich finde ich, dass erst zum Schluss etwas Spannung aufgekommen ist, ansonsten war die Spannung mittelmäßig. Ich denke es liegt primär daran, dass ich mit der Serienmörderin Freya nichts anfangen konnte. Sie konnte mich mit ihrer Obsession zu Blut und ihren Mutchallenges nicht überzeugen. Obwohl sie eine Person der Öffentlichkeit ist und gewagte Mutproben ins Leben ruft, bleibt sie für die Polizei unantastbar. Ich kann es nur schwer glauben. Prinzipiell kommen im Buch einige Szenen vor, die übertrieben und unrealistisch wirken-

Fazit
Die Serienkillerin konnte mich nicht überzeugen, trotzdem konnte mich Targas Art und Teile ihrer Vergangenheit einnehmen. Ich kann es dennoch jeden, der gerne Serienkillerthriller liest, ans Herz legen. Obwohl mir die Serienkillerin nicht gepasst hat, muss es nicht auf jeden zutreffen.

Die Erlösung

Von: Das Echo vom Alpenrand Datum: 22. Juli 2018

Wie von einem inneren Zwang getrieben, inszeniert die Extrem-Künstlerin Freya immer blutigere Events mit denen sie, trotz aller Abartigkeit, äußerst erfolgreich ist. Ihre Anhängerschaft ist begeistert. Doch dann beginnt sie ihr Spiel auf die Spitze zu treiben. Ihre Projekte werden immer riskanter und sie gerät unter Verdacht, für die in Szene gesetzten toten Jugendlichen verantwortlich zu sein. Aber es ist ihr nichts nachzuweisen. Erst als das BKA dazu bereit ist Targa Hendricks auf den Fall anzusetzen, scheint es eine Chance zu geben dem Treiben ein Ende zu setzen. Doch dann gerät auch Targa in den Bann der charismatischen Frau und sie muss schwer dagegen ankämpfen um nicht immer tiefer in den Strudel hineingezogen zu werden.

Fazit
Spannend und packend, mit vielen surreal anmutenden Szenen, die sich an der Grenze zur Glaubwürdigkeit bewegen.

Gelungene Geschichte

Von: Michael Kissig Datum: 17. Juli 2018

Mich sprach die Geschichte von Anfang bis Ende an und ich fand Sie mehr als gelungen. Ich mag die Art solcher Bücher sehr und freue mich auf weitere.

Nicht mein Stil...

Von: Nicki Datum: 17. Juli 2018

Zum Inhalt ist denke ich schon genug gesagt worden, den muss ich hier nicht wiederkäuen, zudem ich auch nicht viel dazu sagen kann, weil ich nur rund ein Drittel des Buches gelesen habe.

Ich erhielt die Einladung des Verlages, das Buch vorab zu lesen und eine Rezension dazu zu erfassen. Nur aus dem Grund habe ich mich so weit gequält und nicht schon früher aufgegeben. Der Inhalt klang spannend, die Autoren kannte ich noch nicht, hatten allerdings sehr gute Rezensionen. Na, was soll da schiefgehen? Hm, irgendwie alles...

Die vielen Handlungsstränge zu Beginn haben mich bereits irritiert.
Kurze Kapitel in einfacher Sprache, schnell zu lesen, aber ohne Gefühl.
Irgendwann fiel dann der Groschen, die Handlungen liefen zusammen und in mir keimte Hoffnung auf, dass jetzt auch so langsam die Spannung steigt und ich in den Sog mitgerissen werde.

Mitnichten. Zu den Protagonisten konnte keine Beziehung aufgebaut werden.
Die schräge Freya hat mich in ihrer arroganten Art gelangweilt, die als unnahbar und gefühskalt dargestellte Targa hat mich genervt. Wer nennt seinen Hund einfach Hund, weil er sich Namen nicht merken kann? In der Regel wird ein Soziopath versuchen, sich seine Defizite, sein anderssein, nicht anmerken zu lassen und wird durch spiegeln seiner Umwelt nach außen zumindest auf den ersten Blick relativ normal wirken. Nicht Targa. Hier bekam ich den Eindruck, dass Pinocchio zum Leben erweckt wurde. Eine Holzpuppe mit Hirn.

Sorry, ich hab mich echt bemüht, das Buch zu lesen, aber ich hab es immer mit Widerwillen getan und wurde einfach nicht warm.
Mir ist schleierhaft, wo das Autorenpaar die ganze Fangemeinde herholt. Die Geschmäcker sind verschieden und das ist auch gut so. Für mich waren es sicher die letzten Zeilen, die ich von den beiden gelesen habe. Gegruselt hat mich hier rein gar nichts, aber das macht es auch bei der Blutabnahme beim Doc nicht...

grandioser und auf ganzer Linie überzeugender Psychothriller......

Von: Lesezauber Datum: 17. Juli 2018

Nachdem der erste Teil dieser besonderen Thriller-Reihe rund um Protagonistin Targa Hendricks ja wirklich begeistert hatte, war ich natürlich schon auf die Fortsetzung gespannt. Dabei ist es nicht zwingend notwendig den Vorgänger zu lesen, jedoch ist es natürlich schon von Vorteil, wenn man Targa bereits kennt.

Targa Hendricks ist nämlich eine besondere Person und auch eine ungewöhnliche Ermittlerin. Ihre Art ist definitiv nicht einfach zu lesen, aber doch sehr tiefgründig und überzeugend. Sie ist stark und auch wenn ihr Gefühle eher fremd sind, kommt sie durchs Leben.

Auch Teil 2 beginnt mit einem spannenden Prolog und kann ab der ersten Seite mit Spannung pur und vielen blutigen Szenen punkten.

Die Handlung hat mich sofort gefesselt und schockiert und ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Denn auch Targas Gegenspielerin Freya ist ein extrem tiefgründiger und starker Charakter. Obwohl natürlich ihre dunkle Seite dominiert, wird schnell klar, dass auch sie nicht nur böse ist und ihre Hintergründe werden sehr authentisch und nachvollziehbar herausgearbeitet.

Die Handlung ist aber nicht nur spannend und mitreißend, sondern hat mich auch immer wieder zum ungläubigen Nachdenken angeregt, wie ein Mensch sowas überhaupt tun kann. Außerdem gibt auch in diesem Buch einen interessanten Fokus auf Emotionen, auch wenn es sich mal eher wenig um Liebe, sondern vor allem und negative Emotionen dreht.

Der Schreibstil ist extrem atmosphärisch, flüssig und einfach packend. Die Kapitel sind kurz und prägnant auf den Punkt gebracht. Und die Umgebungsbeschreibungen einfach brillant, da ich immer mitten drin war, statt nur davon zu lesen.

Der Thriller wird durch den furiosen Showdown perfekt abgerundet. Man kommt kaum noch dazu Luft zu holen, ist am Ende aber auch vollkommen zufrieden, da alles stimmig aufgeklärt wird.

Fazit
Wirklich ein grandioser und auf ganzer Linie überzeugender Psychothriller der mit besonderen und tiefgründigen Charakteren, einer fesselnden Handlung und einem guten Schreibstil begeistern kann. Er ist definitiv nichts für schwache Nerven, aber alle anderen werden ihren Spaß damit haben. Somit gibt es natürlich die höchste Punktzahl und die Vorfreude auf den nächsten Band.

B.C. Schiller - Immer wenn du tötest

Von: Christina Wagener Datum: 15. Juli 2018

Üben Serienkiller auch eine gewisse Anziehungskraft auf euch aus?
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Angaben zum Cover:

Das Cover in seiner dunklen Aufmachung und der rennenden Frau die aus einer Unterführung rennt wie es scheint, wirkt auf den Betrachter doch etwas verstörend.
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Nachdem ich euch bereits schon den ersten Teil vorgestellt hatte, habe ich den zweiten gleich im Nachgang gelesen.

Auch hier geht es gleich von Beginn an zur Sache. Man ist ziemlich schnell in der Story drin und ich durfte Targa direkt bei ihrem zweiten Fall begleiten. Diesmal muss sie sich als Bodyguard bei der Künsterlin Freya von Rittberg einschleusen, die eine ziemlich abstrakte und abgrundtiefe Art an sich hat. (Ihr Lieblingszitat lautet: „immer wenn du tötest, was du liebst, bin ich bei dir“… Aber irgendwie schafft es Targa, immer mehr an Freya heranzutreten und sie mit ihren Gefühlen spielen zu lassen.

Auch diesmal war der Schreibstil mega flott und fließend zu lesen. Die Kapitel waren - auch wie im ersten Teil - aus der Sicht der verschiedenen Personen wiedergegeben. Targa, die wir ja bereits schon kannten, Freya von Rittberg, die kaltblutige Mörderin, Niklas Bülow sowie seinem Patienten Gerd Kraft.

Die Parallelen zum ersten Teil waren auch hier gegeben. Am Anfang war alles etwas ein wenig undurchsichtig und man wusste mit der einen oder anderen Person nicht wohin. Dies hat sich aber im Laufe des Buches gelegt. Für mich war die ganze Story gut aufgeteilt und verständlich wiedergegeben.

Das Ende war dann noch mal rasant ausgeklügelt verfasst, sodass es mir gar nicht möglich war, dieses Buch aus der Hand zu legen. Man konnte als Leser nur den Figuren und ihren Handlungen „zusehen“ und (leider) nicht einschreiten.

Auch wenn Targa mir zu Anfang doch ein wenig seltsam und eigen erschien, ist sie nun für mich zu einer tollen Figur geworden. Gerne möchte ich noch weitere Bücher rund um Targa Hendricks lesen!
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Fazit:

Ein total klasse zweiter Teil um die Reihe der Targa Hendricks. Dieser Band war wesentlich spannender vom Aufbau und seiner ganzen Dramatik, dass er mich besser überzeugen konnte als sein Vorgänger! Deswegen auch gerne:

--> 5 von 5 Sterne <--

Spannung, Verstrickung, Mord

Von: Manuela Hiller Datum: 15. Juli 2018

B.C. Schiller – Targa – Hund – Lundt – Frey – Barbara und Christian Schiller. Immer wenn du tötest. Worte, welche sich einprägen. Worte, welche den Leser in einen Strudel ziehen. Deutsche Namen der Autoren, die aber auf Mallorca und in Wien leben. Vielleicht zum Glück. Zum Glück? Ja, ich mag nur wenige deutsche Autoren. Nur wenige deutsche Autoren schaffen es, mich in einen starken Bann zu ziehen, wie es Andreas Franz und Charlotte Link schaffen. Die Handlung entwickelt sich über 379 Seiten hinweg sehr lebendig. Immer, wenn man denkt, man ahne schon den weiteren Verlauf, gibt es einen Wendepunkt. Manchmal fast wie das Hakenschlagen eines Hasen. Dabei verlieren die beiden Autoren aber nie den eigentlichen roten Faden. Geschickt verbinden sie die unterschiedlichen Blickwinkel der Personen mit Rückblicken in die Vergangenheit.

Kurz zur Geschichte. Targa, die extrem gute Ermittlerin, wird auf Freya von Rittberg angesetzt, welche unter dem Tatverdacht des mehrfachen Mordes steht. Freya hat sich bereits einen Ruf als sehr fragwürdige Künstlerin gemacht, die sich in dunklen Kreisen bewegt und eine sehr mächtige, geschichtsschwangere Vergangenheit hat, welche durchaus das geschichtliche Geschehen des 2.Weltkrieges etwas erleuchtet. Gleichzeit kämpft Targa mit ihrer Vergangenheit, in welcher sie Mutter und Zwillingsschwester schon als Neugeborenes verlor. Nun wird sie in einen Strudel aus Mord, Blut, Leidenschaft und Kalkül gezogen, welcher brutaler nicht sein könnte. Die Wurzeln der Brutalität werden sehr gut erleuchtet, es werden wunderbare Verknüpfungen zu anderen Personen und deren Kreisläufen hergestellt und der Moment bevor du stirbst schwebt wie ein Damoklesschwert über allen Personen. Man fragt sich unwillkürlich, ob Targa das nächste Opfer sein wird.

Am Anfang musste ich mich etwas einlesen, da die Stilistik des Schreibens für mich einen etwas stockenden Eindruck hinterlässt. Und doch wirkt es sehr prägnant. Er steht sehr gut für den Charakter von Targa, der Ermittlerin. Einfühlsam wird dem Leser vermittelt, wie verwinkelt das Leben und auch der Charakter von Targa sind. Es werden Rückblicke in Targas Kindheit und ihren Entwicklungsverlauf gezeigt. Immer, wenn man denkt, man kann sich sehr gut in die einzelnen Hauptpersonen einfühlen, kommt man zu weiteren neuen Aspekten. Targa, aber auch Freya werden vertraut. Als Leser möchte man das Buch am liebsten gar nicht mehr zur Seite legen. Man taucht in eine Welt voller Emotionen, findet sich selbst durchaus in vielen Aspekten wieder und frischt gleichzeitig auf wunderbar empathische Art seine Geschichtskenntnisse auf. Targa und Freya, zwei extrem starke Charaktere, die sich dem Leser aufgrund des Abstandes tatsächlich als „Schwestern im Geiste“ offenbaren, stehen gleichzeitig stellvertretend für das tägliche Leben. Starke Charaktere treffen auf starke Charaktere. Beide Hauptpersonen besitzen eine dunkle Vergangenheit, beide Hauptpersonen sind für sich verzwickt in ihrem Charakter, sehr eigenwillig und doch, trotz der Stärke, auch extrem unsicher und in sich wankend. Die starke und hundertprozentig gebende Polizistin Targa, welche sich aber sozial und emotional von den Menschen distanziert und diese Dinge erst erlernt, gegen die sich immer wieder behauptende, süchtige, um Anerkennung des Großvaters bettelnde, aber eigentlich verängstigte Künstlerin Freya von Rittberg. Targa, die Emotionen nicht zulässt, gegen Freya, die Emotionen braucht und auf der Suche nach DER Elite samt Vergebung ist.
Abrupt wird in einigen Kapiteln das Thema bzw. der Blickwinkel gewechselt, hinterlässt kurzzeitige Verwirrung, die sich manchmal erst später aufklärt und doch, und doch bin ich mit dem Ende nicht ganz zufrieden. Ich hätte nicht mit dieser Richtung gerechnet und es lässt auf ein weiteres Buch um Targa hoffen, kommt mir aber zu nüchtern und zu abrupt daher.



Wow!

Von: Alexandrs Datum: 11. Juli 2018

Das Buch hat mich total mitgerissen! Die Charaktere sind sehr außergewöhnlich, die Handlungen sind detailliert beschrieben. Man hat das Gefühl man sieht sich einen Film an. Aber Achtung!! Nichts für schwache Nerven ��

Targa Hendricks - die beste Undercoverermittlerin

Von: Anni Bananni Datum: 10. Juli 2018

"Immer wenn du tötest" ist ein weiteres tolles Buch von B.C. Schiller, welches von Targa Hendricks handelt. Meiner Meinung nach muss man das erste Buch bereits kennen, um dieses zu verstehen. Es kommen einige Personen vor, welche man im ersten Teil bereits kennenlernt und die dort auch näher beschrieben werden, sodass man in diesem Buch die Personen schon kennt und einzuschätzen weiß.
Das Buch ist von Anfang bis Ende gefährlich spannend. Ich habe es quasi verschlungen. Da kam abends eben nicht der Laptop mit ins Bett für Netflix, sondern das Buch. In jeder freien Minute hatte ich es in der Hand und konnte nur schwer aufhören.

Das Buch ist aus der Sicht von Targa geschrieben, sowie aus der Sicht von Künstlerin Freya. Es ist unglaublich detailreich geschrieben. Mit detailreich meine ich vor allem die Gedanken und Gefühle der Personen. Dank Buch 1 hat man Targa bereits etwas kennengelernt. Dieses Buch vertieft dies noch mehr, sodass man ihr denken und handeln vollkommen nachvollziehen kann. Man lebt sich sozusagen ein.
Während man das Buch liest kommen viele Fragen auf, jedoch werden diese auch beantwortet. Man geht also nicht leer aus.
Ich fand das Buch einfach rundum spitze.
Das Einzige, was mich gestört hat: das offene Ende!
Ich bin ein Mensch, der durch offene Enden unglaublich unglücklich wird, da ich dann sofort gern den nächsten Teil in den Fingern haben möchte. Ich lebe mich zu sehr ein, um ein offenes Ende zu verkraften.

Fesselnd

Von: Kokosfee Datum: 09. Juli 2018

Ich gestehe : normalerweise ist die Richtung die ich lese eigentlich eine andere .. allerdings muss ich sagen - das Buch hat mich gefesselt.. Das Zusammenspiel von Targa die ihre eigenen inneren Kämpfe führt und Freya die komplett , komplett, in einer anderen Welt lebt , ist wirklich phantastisch. Und auch hier wird einem gelehrt- die Kindheit sind die prägenden Jahre für die Zukunft und wie man sich entwickelt. Ich denke das Thema ist gar nicht so weit hergeholt und ich möchte auch gar nicht wissen welche Abgründe sich wo auch immer oder wann auch immer da noch aufgetan haben. Ich finde es ist ein sehr gelungenes Buch und würde es auch definitiv weiter empfehlen. Vielen lieben Dank das ich daran Teil haben durfte:)

ungewöhnliche Ermittler und krankhafte Täter

Von: buechernarr Datum: 07. Juli 2018

Immer wenn du tötest
Ein neuer Fall für eine besondere Ermittlerin: Weil Freya von Rittberg, die Hauptverdächtige in einer Reihe von bizarren Morden scheinbar von höchster Stelle geschützt wird und die Polizei ihr die Verbrechen nicht eindeutig zuordnen kann, soll Targa Hendricks in das Umfeld der Künstlerin eingeschleust werden. Je näher Targa der exzentrischen Freya kommt, die ihre Gemälde mit dem Blut ihrer Anhänger malt, umso mehr erfährt man auch als Leser von ihrer traumatischen Vergangenheit. Aber wie weit geht ihre Obsession? Reicht es ihr tatsächlich aus, dass ihre Fans für sie bluten oder geht sie weiter?
Wer ungewöhnliche Ermittler und krankhafte Täter mag, der ist mit diesem Thriller bestens beraten. Besonders für dieses Genre ist, dass sehr früh feststeht, wer der Hauptverdächtige ist und sich der Thrill hauptsächlich darüber aufbaut, dass sich ein Katz-und-Maus-Spiel zwischen den beiden Protagonisten entwickelt. Beide Protagonisten sind starke Frauenfiguren, die beide extrem von ihrer Vergangenheit geprägt sind. Während Targa, anschließend an den ersten Band, versucht, das Geheimnis ihrer Vergangenheit zu lösen, verwendet Freya ihre als Rechtfertigung für ihre Andersartigkeit. Dem Autorenduo ist es sehr gut gelungen, diese Vergangenheiten in Rückblenden, Erzählungen und Erinnerungen in den Text einzuflechten, ohne dass es den Fortgang der Geschichte behindet.
Trotz aller Brutalität und Krankhaftigkeiten in diesem Thriller gibt es auch recht lustige Szenen, nämlich immer dann, wenn Targa, die Probleme mit sozialen Kontakten hat, versucht, sich wie ein „normaler“ Mensch zu verhalten. Da sie sich die Umgangsformen allerdings erst in Recherchen anlesen muss, wirken ihre Versuche unbeholfen und bizarr, sodass man als Leser das eine oder andere Mal schmunzeln muss. Diese Versuche machen aber Targa umso liebenswürdiger.
Der Schreibstil wirkt manchmal etwas abgehackt, was einerseits Beschreibungen etwas weniger bildlich werden lässt, an anderen Stellen aber ganz gut passt, wenn es zB zum Ende zu immer rasanter dem Showdown entgegen geht, entsteht dadurch eine Art atemlose Spannung. Die Geschichte besteht aus drei Handlungssträngen, die nach und nach geschickt zusammen geführt werden, auch wenn bei einem eine Meiner Meinung nach überflüssige Person auftaucht. Pfleger Niklas bringt die Geschichte für mich in keinster Weise weiter und hat mich auf Dauer eigentlich eher genervt. Die Charakterbeschreibungen sind meist schlüssig, aber auch etwas unpersönlich, was im Fall von Targa ihre „Sozialprobleme“ unterstreicht, aber im Fall von Freya hätte ich mir fast etwas mehr „Einblick“ gewünscht, weil sie doch durch Widersprüche geprägt ist und es interessant gewesen wäre, wie sie die vor sich selbst erklärt.
Bei diesem Thriller handelt es sich um den zweiten Band einer Reihe, der aber auch gut ohne den Vorgänger gelesen werden kann. Aber auch Fans der Reihe kommen auf ihre Kosten, da einige Charaktere des ersten Bands auch hier wieder vorkommen.

Ein Buch - Drei Geschichten - Eine Story

Von: Jasmin Fritzjus Datum: 05. Juli 2018

B.C. Schillers Thriller "Immer wenn du tötest - ein Fall für Targa Hendricks" ist bereits der zweite Thriller über die "spezielle" Ermittlerin Targa Hendricks, welche durch Ihre spezielle Gabe sich in die Taten und Handlungen des Täters hineinversetzen kann und somit zum schnellen Ermittlungserfolg beiträgt. In diesem Falle lernen wir auch die Vergangenheit von Targa kennen (Story 1), welche in diesem Buch aber doch noch nicht ganz aufgeklärt wird. Daher hoffe ich auf eine weitere Story über Targa um noch etwas mehr aus der Vergangenheit zu erfahren. Die zweite Story, welche sich als erstes mit der Story von Targa kreuzt, ist die von "Künstlerin" Freya von Rittberg, die aus dem Blut Ihrer "Mut-Anhängern" große "Kunstwerke" schafft. Hier erfahren wir auch mehr und mehr über Freya und Ihre Vorgeschichte, und wie sie zu dem Menschen wurde, der sie nun ist. Die dritte Story über "Gerd Kraft" kommt zum Schluss hinzu und baut weiterhin Spannung auf, da man wissen möchte inwiefern dieser auch dazu gehört. Fazit: Dieser Thriller hat mich sprichwörtlich gefesselt, da er die Spannung direkt von Seite 1 bis Seite 379 aufrecht erhalten hat. Mehr und mehr erfahren wir über Targa, Freya und Gerd, welche Verbindung besteht und warum die Protagonisten handeln wie sie handeln.

Krank aber genial !

Von: Jaleen Datum: 04. Juli 2018

Auch den zweiten Band rund um die Undercover-Ermittlerin Targa habe ich innerhalb eines Tages gelesen. Zwar sind mir beim Lesen ein paar Gemeinsamkeiten zum ersten Band aufgefallen aber gestört hat es beim Lesen gar nicht. Hin und wieder kam mir zwar der Gedanke : Ach das hast du ja schon mal gelesen ��
Auch hier ist Targa wieder die ungewöhnliche und eigenwillige Ermittlerin. Sie selbst beschreibt sich als gefühllos, aber im Laufe des Buches merkt sie selbst das sie doch nicht ganz so gefühlskalt ist. Auch brachte mich Targa hin und wieder zum schmunzeln , die Männer sind komplettes Neuland für sie, so das sie sich im Internet erst einmal belesen muss ��
Freya von Rittberg ist eine Künstlerin, welche mit dem Blut ihrer Fans Gemälde malt. Das Blut bekommt sie von jungen Frauen und Männern ihrer sogenannten Mut- Challenges. Diese Challenges sind nichts für schwache Nerven und ich hab mich nicht nur einmal gefragt was im Kopf von Freya vorgeht. In dem einem Moment ist sie eine labile Frau und im nächsten völlig außer sich vor Hass und Wut. Ihre Vergangenheit ist so grausam, dass ich sogar Mitleid mit ihr bekommen habe obwohl ihre Morde Brutal und Kalt waren.
Wie auch im ersten Band beginnt das Buch mit dem Auffinden der Zwillinge. Das Kapitel erinnert stark an den Prolog aus „Der Moment, bevor du stirbst“, geht aber von der Thematik weiter und man erfährt genau, wie es zu dem „Selbstmord“ gekommen ist.
Im weiteren Verlauf des Buches lernt der Leser den Pfleger Niklas kennen. Er fängt Briefe an einen Gewissen Gerd Kraft ab und versteckt diese in einem Leuchtturm. Die Briefe sind brutal und erregen den Pfleger. Ich habe schon von Anfang an eine Idee gehabt, wer Gerd Kraft ist und von wem er diese Briefe bekommt. Mit meiner Vermutung lag ich richtig.
Der Schreibstil ist wie immer locker und flüssig und ich freue mich auf weitere Bände mit Targa.
Lediglich das offene Ende hat mir nicht gefallen. Der Fall wurde abgeschlossen aber Targa hat ihren Vater noch immer nicht gefunden. Ich bin auf den weiteren Verlauf gespannt.

Fazit:
Wieder einmal ein spannendes Buch mit einer ungewöhnlichen Ermittlerin und einer verrückten Mörderin.
Auch hier wieder eine klare Kauf und Leseempfehlung!

Spannender Psychothriller

Von: Veronika Datum: 03. Juli 2018

Hochspannender Thriller mit interessanten Figuren, Targa und Freya mit sehr außergewöhnlichen Angewohnheiten und Biographien.
Die Schreibweise ist flüssig und hat mich sehr mitgerissen. An die schnellen Wechsel zwischen Szenen musste ich mich anfangs gewöhnen, aber es ist, als würde man einen Film schauen. Spannend bis zum Schluss und macht neugierig auf mehr Bücher aus der Reihe.

Targa 2.0

Von: Elizzy Datum: 28. Juni 2018

Rezension, kurz zusammengefasst
Die Reihe rund um Targa Hendricks geht weiter und wir begleiten sie bei einem neuen Fall rund um die exzentrische Künstlerin Freya von Rittberg. Diese wird verdächtigt mehrere junge Menschen ermordet zu haben, dies meistens auf eine sehr brutale Art und Weise. Das groteske daran, sie malt mit dem Blut ihrer Opfer Bilder – doch ihr Alibi ist Wasserdicht und die Polizei kommt ihr so leider nicht auf die Schliche.

„Sie findet dich.
Sie tötet dich.
Alles was bleibt,
ist ein Bild
aus deinem Blut.“
Somit sind wieder die Fähigkeiten von Targa gefragt! Wird sie es schaffen sich Freya anzunähern? Doch das gefährliche bei diesem Fall; Targa muss sich für diese Aufgabe auf die dunkle Seite begeben.
Ob sie dem Drang widerstehen kann, erfährt ihr bei „Immer wenn du tötest“…
Darüber Gedanken gemacht
Ich war sehr gespannt wie es mit Targa weitergehen würde und besonders die Geschichte aus ihrer Vergangenheit, interessierte mich sehr. Bei „Immer wenn du tötest“ stand aber an erster Stelle der Fall rund um Freya, dieser konnte mich jedoch nicht so sehr überzeugen, wie der Fall im ersten Band bei „Der Moment bevor du stirbst„. Jedoch fand ich die Verlockungen, denen sich Targa stellen musste durchaus interessant und fesselnd.

„Immer wieder kreisen ihre Gedanken um den Tatort und die Perfektion der Inszenierung.“ – Targa S. 91
Auch das Ende fand ich durchaus gelungen und der gemeine Cliffhanger, lässt einen schon sehnsüchtig auf Band 3 warten!
Gefiel mir sehr
Mir gefiel bei „Immer wenn du tötest“, dass man mehr aus der Vergangenheit von Targa erfahren hat. Ausserdem fand ich es toll, wie der Übergang von Band 1 zum zweiten Buch fliessend verlief und man so schnell wieder in der Geschichte ankam.
Targa finde ich als Protagonistin zwar sehr eigen aber dies macht ihren Charme auch irgendwie aus, besonders witzig waren die Szenen, in denen sie versuchte zu flirten. Und auch sonst finde ich, dass ihr Charakter wieder sehr gut ausgearbeitet wurde und man sie durchaus wieder erkennt.

„Wut und Hass gehen oft Hand in Hand. So ist es jetzt bei Targa. Das ist nicht gut und macht sie verletzlich.“ S. 213
Gefiel mir nicht
Doch leider gab es bei „Immer wenn du tötest“ auch einige Schwächen, die mich doch etwas störten. So gab es den ein oder anderen Moment, wo ich nicht wirklich begriff wieso Targa oder Freya so handelten. Einige Abläufe kamen mir so etwas unlogisch rüber und etwas zu übertrieben. Dies führte auch dazu, dass ich nur schwer wieder in die Geschichte kam. Einzig die Vergangenheit von Targa interessierte mich so sehr, dass ich durchbiss und das Buch zu Ende las.
Schreibstil & Cover
Beim Schreibstil war okay, jedoch manchmal etwas zu eintönig. Das Cover von „Immer wenn du tötest“ passt perfekt in die Reihe und ist auf jeden Fall ein Eyecatcher!
Fazit
Eine tolle Fortsetzung mit ein paar kleinen Schwächen. Für mich ist jedoch klar; Band 3 wird auf jeden Fall gelesen!
Bewertung
Buchlänge ♥♥♥♥♥ (5/5)
Schreibstil ♥♥♥♥ (4/5)
Botschaft ♥♥♥ (3/5)
Lesevergnügen ♥♥♥ (3/5)

Grausam gut....

Von: Wonni1986 Datum: 28. Juni 2018

Cover:
Das Cover ist sehr düster und geheimnisvoll gestaltet. Es ist schwarz/grau, mit einer rot geprägten Schrift und einer rennenden Targa (meine Interpretation).

Schreibstil:
Wer B.C. Schiller kennt, weiß das sie sehr dynamisch und einen flüssigen Schreibstil benutzen. Es ist eine wahre Freude Lektüre von den Beiden lesen zu dürfen, weil alles so Bildlich Dargestellt ist und man immer das Gefühl hat mitten drinnen im Gesehen zu sein.
Das Buch wird aus der Ich- und Allgemeinen Perspektive erzählt, was es noch schwieriger macht das Buch weg zu legen. Weil so viele Dinge geschehen das man unbedingt dranbleiben muss.

Inhalt:
In einem stillgelegten Schlachthaus findet die Berliner Polizei die Leichen von drei jungen Menschen, allesamt blond und blauäugig. Ihre Körper sind bizarr in Szene gesetzt und enthalten fast keinen Tropfen Blut mehr. Der Verdacht fällt auf Freya von Rittberg, eine exzentrische Künstlerin, die mit dem Blut ihrer Fans Gemälde malt und gefährliche Mut-Challenges veranstaltet. Ihre Vorfahren haben eine dunkle NS-Vergangenheit, die bis in die Gegenwart reicht, und deshalb scheint jemand in der Regierung eine schützende Hand über Freya zu halten. Das BKA sieht sich gezwungen, seine beste Undercover-Ermittlerin einzuschleusen: Targa Hendricks heuert bei Freya als Bodyguard an. Sie verspürt keine Angst und hat nichts zu verlieren – bis Freya die einzige Schwäche von Targa entdeckt ...

Meinung:
Nach dem ersten Teil war ich ziemlich enttäuscht, weil es mitten im Geschehen aufhörte…einfach so.
Dann wurde endlich der 2. Teil veröffentlicht und das warten hatte sich gelohnt. Targa erfuhr dinge aus ihren „früheren“ Leben, über ihre Familie und auch etwas über sich selbst.
Die Geschichte hat einen sehr tollen Aufbau, und beginnt mit eine Szene die man eigentlich nur aus Horrorfilmen kennt…Menschen werden Kopfüber ausgeblutet (*Spoiler*) …gruselig diese Vorstellung…es werden noch ein paar Opfer dazu kommen. Und die Polizei schafft es nicht alleine den Fall zu lösen, tja dann muss eben Traga ran, denn keiner Lebt so gefährlich wie sie. Im weiteren verlauf der Geschichte, kommen über die Täterin noch sehr kranke Geschichten zu tage…ich habe teilweise nur mit dem Kopf geschüttelt, aber wenn man als Kind nur Mist erlebt kann dabei nichts Gutes rauskommen…oder? Aber für Targa war da ein Kinderspiel (bitter selber erlesen).
Den Fall den Targa da lösen muss ist meiner Meinung nach krank ohne Ende…mit blut malen und die Opfer willigen dazu auch noch ein…hm…das ist für mich etwas zu Absonderlich, dass es schon wieder genial ist. Aber lest es, der Grund warum daran so viel „Freude“ haben ist schon fast Therapiefähig oder muss therapiert werden….?
Was mich sehr gefreut hat, dass Charaktere aus dem ersten Teil auch darin vorkamen, wie zum Beispiel ihr Vorgesetzter…der viel zu viel rauchende Typ, mit einem Herz aus Gold…er öffnet sich Targa ein wenig und erzählt ihr von seiner Tochter.

Ich kann euch dieses Buch wirklich ans Herz legen, rasante Action, mit viel Herzschmerz und einen Fall der bizarr ist ohne Ende.

Spannend, unheimlich und fesselnd

Von: Manolita6 Datum: 27. Juni 2018

ACHTUNG! SPOILER!
Das Cover
Ein gut gewähltes Cover! Es spiegelt die Stimmung wieder, der sich durch das Buch zieht: düster, dramatisch und spannend.

Schreibstil
Der Schreibstil ist leicht, flüssig und angenehm. So ließt sich das Buch sehr gut. Keine umständlichen Gedankengänge komplizieren die Handlung.

Inhalt
Im Grunde beginnt die Geschichte bereits 30 Jahre vorher mit dem Tod einer jungen Frau. Im Vordergrund der Geschichte stehen jedoch 3 tote, die auf eine bizarre Art drapiert wurden. Alle haben sie vieles gemeinsam: Sie sind blond, jung und haben keinen Tropfen Blut mehr in den Adern. Die geradezu künstlerisch „bearbeiteten“ Leichen weisen vom ersten Augenblick an auf eine ganz bestimmte Verdächtige. Das Buch ist so konzipiert, dass man als Leser von Anfang an jemanden Bestimmtes im Auge hat. Eine Frau, die Künstlerin Freya von Rittberg.
Obwohl dies bereits in den ersten Seiten feststeht, fesselt das Buch trotzdem bis zur letzten Seite. Was das Buch so spannend macht ist das Katz-und-Maus-Spiel zwischen der Mörderin und den Ermittlern.
Targa Hendicks ist die Ermittlerin in diesem Fall, die die Aufgabe hat, die Mörderin zu überführen.
Sie muss die Beweise für die Morde finden, die Freya schließlich überführen.

Targa Hendicks
Targas Figur ist interessant und zeichnet sich im Grund durch ihre Emotionslosigkeit aus. Kühl geht sie an die Sache heran. Ihr Privatleben ist vom Tod ihrer Zwillingsschwester gekennzeichnet, mit der sie Monologe führt.

Die Täterin
Freya von Rittberg ist Künstlerin mit einer sehr makabren Auffassung von Kunst. Ihre Bilder werden mit Blut gemalt. Exzentrisch mit einem nationalsozialistischen Gedankengut. Sie ist vom Tod fasziniert, was ihre dunkle Seite unterstreicht.

Mein Eindruck
Die unterschiedlichen und doch zusammenhängenden Perspektivwechsel haben mir gut gefallen. Sie waren nachvollziehbar. Zudem bietet diese Möglichkeit, quasi an den Morden „live“ teilzuhaben.
Auch wenn die Sprache recht emotionslos und sehr sachlich gehalten ist, bietet der Roman eine enorme Spannung. Manchmal sogar unheimlich und düster.

Fazit
Auch wenn ich den ersten Triller bzw. Fall von Targa Hendricks nicht kenne, kann man trotzdem diesem Roman gut folgende. Die Ausarbeitung der Charaktere ist gut gelungen und man denkt tatsächlich, dass es sich hier um alte Bekannte handelt.
Auch das der Täter bereits von Anfang an bekannt ist und man ihm quasi bei Schritt und Tritt folgen kann und mitten im Geschehen ist, hat mir sehr gut gefallen. Einmal ein Triller, der so ganz anders ist als alle anderen. Das liegt auch daran, dass man den Täter kennt. Ein ganz neuer Ansatz für mich für den ich dankbar bin!

Bist du mutig genug für dieses Buch?

Von: Svanny Datum: 22. Juni 2018

Dies ist mein zweites Buch der beiden Autoren und ich muss sagen, dass es mir wesentlich besser gefallen hat, als das erste Buch.
Die Autoren sind von ihrer Art sehr düster, ob nun im ersten Band oder gerade hier im zweiten, wird sehr außergewöhnlich gemordet. Immer auf sehr brutale Art und weise. Daher ist dieses Buch nicht zu empfehlen für Menschen, die einen netten Krimi mit einem „normalen“ Mordfall lesen möchten. Hier werden die Abgründe der Menschheit eröffnet. Leider glaube ich, dass die Autoren damit gar nicht so fern von der Realität sind.
Der Schreibstil ist trotz der inhaltlich düsteren Atmosphäre sehr erfrischend und nicht kompliziert. Gerade die Person Targa wird mit sehr einfachen Worten beschrieben. Targa ist eine sehr intelligente Frau, die allerdings nicht mit Menschen umgehen kann, bzw. Versucht sich ihre soziale Kompetenz aus Büchern heraus zu lesen. Als Ermittlern ist sie eiskalt und zeigt nur Sekt ermöglicht Gefühle. Dies macht es ihr an vielen Stellen einfach, aber durchaus aus mehr schwerer. In diesem zweiten Teil entdeckt sie allerdings immer mehr Gefühle und wird auch langsam besser im Umgang mit anderen Menschen. Von der Ausgangslage im ersten Teil, dass ihr nur ihr Hund wichtig ist und ihren einzigen Umgang darstellt kommt sie immer mehr weg.
Auch die Person Freya wird gut dargestellt. Hier wird von Anfang an deutlich, dass sie eine tiefe Persönlichkeitsstörung hat und daher auch die Angewohnheit hat mit Blut zu malen und nicht mit normaler Farbe.
Die Idee einen historischen Hintergrund mit einzubauen hat mir sehr gut gefallen, so war die Geschichte etwas griffiger.
Zu Beginn scheint es relativ eindeutig wer hinter den morden steckt, allerdings verschwimmt es im Laufe der Geschichte immer mehr. Dies hat mir sehr gut gefallen, denn so habe ich doch immer wieder mitgeraten und versucht den Mörder heraus zu finden.
Ich kann dieses Buch sehr empfehlen. Dennoch würde ich jedem Leser vorschlagen zuerst den ersten Teil der Serie um Targa zu lesen und dann diesen zweiten Teil. Es lässt sich eine deutliche Steigerung in der Person von Targa finden, die mir sehr gefallen hat, daher gibt es für diesen Teil einen Stern mehr. Potenzial nach oben ist immer noch gegeben. Beispielsweise müsste der Mörder noch etwas geheimnisvoller gestaltet werden.

Verdiente 4 von 5 Sternen!

Nervenkitzel, Grausamkeiten und ganz viel Blut

Von: Kathrin Datum: 19. Juni 2018

Eine exzentrische Künstlerin, die in Mut-Challenges ihre Fans bis an den Rand des Todes treibt, düstere Nazi-Machenschaften und eine Ermittlerin, die von ihrer dunklen Vergangenheit verfolgt wird - auch in Targa Hendricks zweitem Fall steht die Ermittlerin vor einem Serienmord, bei dem die Leichen in grotesken Szenen und vollkommen blutleer inszeniert werden. Sie wird auf die in Verdacht stehende Künstlerin Freya von Rittberg angesetzt, doch schon bald sieht sich Targa in den Bann der Künstlerin gezogen und die Linie zwischen gut und böse wird immer feiner... Die Autoren verstehen es dabei die Geschichte von Anfang bis Ende spannend zu erzählen, sodass es schwer wird das Buch aus der Hand zu legen. Ab und zu bedarf es vielleicht einer Pause, um die grausamen Mordszenen und krankhaften Fantasien von Freya von Rittberg, der Künstlerin, zu verarbeiten, aber das offene (leider viel zu abrupte) Ende lässt definitiv auf ein weiteres Buch voller Nervenkitzel hoffen.

Irgendwie krank aber toll

Von: Zwerchm Datum: 19. Juni 2018

Am Anfang dachte ich das zieht sich ganz schön. Unterschiedliche Episoden die sich Stück für Stück zusammen fügen. Und dann kommt der Moment wo man das Buch nicht mehr weg legen kann. Bin froh dass ich Urlaub habe und viel Zeit sonst würde es mich wahnsinnig machen nur immer ein Stück zu lesen. Fazit: ich besorge mir sofort das 1. Buch der Reihe und warte auf das nächste. Hoffentlich gibt es einen weiteren Fall.

Sehr blutig und sehr spannend

Von: brigitta Datum: 18. Juni 2018

Kurze Zusammenfassung:
Targa Hendricks ist eigentlich gerade untergetaucht, als sie überraschend nach Berlin zurück gerufen wird.
Ein Serienmörder ist in der Hauptstadt unterwegs und alle Spuren führen zu Freya von Rittberg.
Targa passt in das Beuteschema des Killers und wird so bei Freya als Leibwächterin eingeschleusst.
Schnell entdeckt Targa Zusammenhänge zwischen den Morden und Freya, doch nachzuweisen ist Freya von Rittberg nichts.
Die Künstlerin treibt junge Menschen in den Selbstmord, doch so, dass ihr keine Schuld an den Freitoden nachgewiesen werden kann.
Freyas Bilder zeigen auch, dass sie an den Serienmorden beteiligt sein muss, aber es gibt keine Zeugen, keine Beweise und Freya scheint von Menschen mit Einfluss geschützt zu werden.
Targa schafft es in Freyas Nähe zu gelangen und ihr Interesse zu wecken.
Leider interessiert sich die Künstlerin schnell zu sehr für Targa und findet ihren Schwachpunkt heraus.
Damit begibt sich Targa auf sehr gefährliches Terrain und setzt ihr Leben aufs Spiel .....


Fazit:
Hui war der Roman blutig.
So viel Blut habe ich selten in einem Thriller gefunden, außer vielleicht bei Cody McFadyen oder Chris Carter, aber in einem deutschen Thriller noch nicht.
Deutsche Thriller sind da doch ein bisschen zurückhaltender ...
Hier wird mit Blut gemalt, Installationen mit Hilfe von Blut geschaffen und Menschen bluten komplett aus.
Schnell versteht man aber den Zwang der hinter dieser Faszination am Blut steckt und das genau dieses "Material" benutzt werden muss.
Damit verliert das Blut beim Lesen einen wichtige Eigenschaft und wird damit zur Sache.
So war dann "das Bade im Blut" auch für mich gut zu verdauen.
Die Figuren sind detailliert ausgearbeitet und dadurch in ihren Handlungen gut zu verstehen, die Folgerichtigkeiten erscheinen konsequent und einleuchtend.
Beide Hauptfiguren, Targa und Freya sind sich in bestimmten Aspekten ihrer Persönlichkeit recht ähnlich und werden durch den Ablauf des Geschehens auf sich selbst zurückgeworfen.
Auf ihre eigene Art und Weise suchen Beide nach Heilung, müssen sich jedoch ihren destruktiven Anteilen stellen.
Damit bekommt das Buch auch auf einer tieferen Ebene Spannung und Tempo, denn die Frau, die als erstes ihre Schwäche in den Griff bekommt, wird der anderen einen großen Schritt voraus sein.
Die Verquickung mit der NS Zeit erklärt einige Zusammenhänge und zeigt auch auf welche seltsamen Auswüchse dieses Gedanken auch noch heute treiben könnte.
Ich fand den Thriller spannend und erfrischen anders.

Geschmacksache

Von: Elke Datum: 18. Juni 2018

Das Buch ist im Prinzip spannend geschrieben, wer auf die Titelheldin steht wird nicht enttäuscht. Der Roman soll einen psychologischen touch haben, ist aber aber etwas verwirrend.
Und diese "gewollten" Zufälle.......
Im grossen und ganzen ein ansprechender Krimi, aber ich habe schon bessere Thriller gelesen.

Eine Ermittlerin mit Vergangenheit

Von: Ingrid Weber Datum: 15. Juni 2018

Das Buch startet mit einer berührenden Familiengeschichte. Eine junge Frau wird ermordet, ihre neugeborenen Zwillinge werden vom Mörder ausgesetzt. 30 Jahre später lernen wir Targa als eine Ermittlerin des BKA kennen, die undercover arbeitet, überwiegend um Serienkiller dingfest zu machen. Es handelt sich bei der Polizistin um einen der Zwillinge.

Targas neuer Fall bringt sie in höchste Gefahr. Eine Künstlerin steht unter Verdacht, sich durch Mord für ihre Bilder inspirieren zu lassen - sie lässt ihre Opfer ausbluten. Targa begibt sich als Bodyguard in nächste Nähe zur verdächtigen Malerin Freya. So entdeckt sie nach und nach Freyas dunkle Geheimnisse, die bis in die Nazizeit zurückreichen.

Auch die Parallelhandlung - Targas langjährige Suche nach ihrem Vater - ist in diesen Fall eingewoben. Ich freue mich schon auf das weitere Schicksal von Targa, die Autoren haben eine glaubhafte Figur erschaffen. Das Buch ist absolut empfehlenswert, die Handlungsstränge sind geschickt ineinander verwoben.

Gelungene Fortsetzung

Von: black nd beautiful Datum: 12. Juni 2018

Der zweite Teil um die Sonderermittlerin Targa Hendricks spielt nur drei Monate nach dem ersten, dessen Ende der Prolog und Einstieg auch aufgreifen.
Auch sonst findet man hinsichtlich des Aufbaus sehr viel aus dem ersten Teil wieder.
Zunächst erleben wir im ersten Kapitel hautnah den im Klappentext erwähnten, brutalen 3er-Mord mit um dann im zweiten Kapitel das Wiedersehen mit Targa zu erleben. Nach wie vor stellt sie durch ihre Besonderheiten einen sehr interessanten Charakter dar.
Im Folgenden nehmen die Geschehnisse dann ihren Lauf (mehr als im Klappentext steht, möchte ich nicht erwähnen, da dies spoilern würde), die wir im Präsens durch einen 3.-Erzähler aus Sicht von Targa und dem Täter begleiten. Denn auch in der Fortsetzung ist dieser wieder von Anfang an bekannt und kommt Targa gefährlich nah.

Fazit:
Insgesamt konnte mich die Fortsetzung zwar überzeugen, aber nicht so begeistern wie Teil eins. Denn das Grundprinzip ist mir ein wenig zu ähnlich, da haben es sich die Autoren meiner Meinung nach etwas zu leicht gemacht.
Zwar wird ein spannender und brutaler Fall geliefert, der das Herz von Thriller-Fans höherschlagen lässt, insgesamt bekommt man nach Teil eins aber nichts Neues. Wieder ist der Täter von Anfang an bekannt, wieder kommen dieser und Targa sich gefährlich nahe… Ich hätte es erfrischender gefunden, wenn Targa zum Beispiel zunächst auf die falsche Person angesetzt wird.
Was jedoch wieder besonders gelungen ist, ist die Ausarbeitung der Charaktere. Dadurch dass man dem Täter von Anfang an so nahe war und auch seine Hintergrundgeschichte kennenlernt, fühlt man teilweise fast schon mit diesem mit.
Und dann wäre da noch Targa, die durch das Fehlen von Gefühlen und Angst einen ganz speziellen Charakter darstellt.
„Immer wenn du tötest“ ist trotz der Ähnlichkeit zu Teil eins ein gelungener und empfehlenswerter Thriller. Ich würde jedoch raten die Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen, denn vor allem hinsichtlich Targas Vergangenheit bauen sie sehr aufeinander auf.

Targa Hendricks, die Frau fürs Grobe im Kampf gegen die Nazis

Von: Ulrike.Rosina Datum: 30. Mai 2018

Freya von Rittberg liebt die Exzentrik. Mit legendären Mut-Challenges hat sie sich einen Namen als Künstlerin gemacht. In ihnen bringt sie ihre Fans dazu, bis an ihre Grenzen und darüber hinaus zu gehen.

Als in einem stillgelegten Schlachthaus die völlig ausgebluteten Leichen dreier junger Menschen entdeckt werden, nimmt die Polizei Freya von Rittberg ins Visier. Doch ihr ist nicht beizukommen. Dazu fehlen einfach die Beweise. Ein idealer Fall für Spezialagentin Targa.

Wer Targa Hendricks, die (fast) neue Protagonistin in B. C. Schiller Thrillern noch nicht kennt, sollte das schnellstens nachholen. Gleich nach der Geburt ausgesetzt, die Zwillingsschwester in der kalten Winternacht erfroren, hat sie nur ein Ziel: ihren Erzeuger für ihren verkorksten Start ins Leben bluten lassen. Empathie, Sozialkompetenz und Angst kennt sie nicht. Damit hat sie sich für besonders heikle und gefährliche Spezialermittlungen beim BKA qualifiziert. Als Bodyguard wird Targa, blond und blauäugig, bei Freya von Rittberg eingeschleust. Was sie mit der Künstlerin erlebt, ist verstörend und faszinierend zugleich. Zwei ebenbürtige Gegnerinnen scheinen sich gefunden zu haben.

Immer wenn du tötest ist nach Targa das zweite Buch aus der Targa Hendricks Reihe von B.C. Schiller, das mich in seinen Bann zog. Besonders spannend war für mich die Entwicklung der Beziehung zwischen Targa und Freya. Zwei zutiefst gestörte Frauen, die der morbiden Anziehungskraft der jeweils anderen nur schwer widerstehen können und die fast zu ihrem Tod führt.

NETTE MENSCHEN GIBT’S IM WASCHSALON
Immer wenn du tötest ist nichts für Zartbesaitete. Hier geht es blutig und brutal zur Sache. Aber auch die Schmunzler kommen nicht zu kurz, zum Beispiel, wenn Targa sich bemüht, ein “normales Leben zu lernen”. Orientierung bietet ihr dabei ein Ratgeberbuch, das sagt: Nette Menschen lernst du im Waschsalon kennen.

Von mir bekommt Targa erneut eine klare Leseempfehlung. Immer wenn du tötest ist solide Kost für Thrillerfans. Um darin versinken zu können, muss man übrigens Targa nicht gelesen haben. Viel Spaß!

Düsterer Nervenkitzel

Von: StMoonlight Datum: 30. Mai 2018

In einem alten Schlachthaus werden drei Leichen gefunden. Das Besondere: Sie sind ausgeblutet… Zudem sind alle blond und blauäugig. Ist hier ein Serienmörder am Werk, mit einer Vorliebe für die „arische Rasse“ oder steckt etwas ganz anderes dahinter? Genau das soll die furchtlose Targa Hendriks herausfinden. Als Personenschützerin der Hauptverdächtigen, gilt es für sie Hinweise nachzugehen und Beweise zu sichern. Mehr als einmal gerät sie dabei an ihre Grenzen, denn Freya spielt ein ganzes eigenes Spiel.

Die Autoren haben einen wunderbaren Schreibstil. Besonders die „Bilder“ wurden extrem anschaulich beschrieben. Wirklich sehr spannend und mitreißend. Ich hatte das Gefühl direkt dabei zu sein. Genau so mag ich das! Bei diesem Buch handelt es sich bereits um den zweiten Band der Targa-Hendriks-Reihe. Ich kenne den Vorgänger nicht und hatte auch nicht das Gefühl, dass mir etwas an Wissen fehlte. Dieser Band lässt sich daher unabhängig lesen.

Ein düsterer und blutiger Roman mit Nervenkitzel.

Großartige Story mit viel Blut

Von: schwamm Datum: 28. Mai 2018

Worum geht es?
Drei Tote. Alle blond und blauäugig. Ihre toten Körper bizarr dargestellt in einem Berliner Schlachthaus und zudem blutleer. Schnell haben die Ermittler der Berliner Polizei auch schon einen Verdächtigen: Freya von Rittberg. Von Rittberg ist Künstlerin und machte sich auf dem Kunstmarkt vor allem durch ihre eigenartigen Bilder einen Namen. Allesamt ihrer Kunstwerk malte sie mit menschlichem Blut. Durch ihre eigens organisierten Mut-Events gehen ihr zudem hierfür nie die Freiwilligen aus.
Die Polizei ist sich sicher mit Freya von Rittberg die Schuldige gefunden zu haben, was jedoch fehlt, sind Beweise und schlimmer, von Rittberg scheint einen Kontakt zum Innenministerium zu haben, der sie bisweilen deckt.

Doch mit Targa haben die Behörden eine der großartigsten Undercoveragentinnen im Einsatz und so kommt es, dass eben sie den Auftrag erhält, sich als Personenschützer bei Freya von Rittberg einzuschleusen, die benötigten Beweise zu finden und sie letztlich zu überführen. Doch als Targa erfährt, welchen Geheimbund von Rittberg angehört und das dieser scheinbar Hinweise auf ihren leiblichen Vater besitzt, muss Targa eine schwerwiegende Entscheidung treffen: Sie vermischt Arbeit und Privates und merkt nicht, dass sie damit immer tiefer in den Strudel gerät und von Freya von Rittberg manipuliert wird.
Kann sich Targa noch rechtzeitig retten?



Fazit
Immer wenn du tötest ist die Fortsetzung des Ersten Krimi Targa - der Moment, bevor du stirbst, rund um die Ermittlerin Targa und daher zweifelsohne als eine Fortsetzung zu verstehen. Daher eines vorweg: Man sollte sich, bevor man das Buch zur Hand nimmt, erst einmal mit dem ersten Roman befassen und lesen, damit man viele der Handlungen und Zusammenhänge versteht. Zwar kann man das Buch, vom Beginn bis zum Ende abschließend verfasst, ohne den Background lesen, jedoch würde man sich damit sicherlich schwertun, die Geschichte und vor allem Person von Targa zu verstehen.

Doch nun zum Buch selbst. Was erwartet uns hier? Ein Krimi oder doch eher ein Thriller? Auf jeden Fall eher Letzteres und ferner sollte man keinerlei Probleme haben, mit Blut umzugehen. Denn die vielen Stellen drehen sich rund um das Thema Blut, welches in dem Roman ein zentrales Thema erhält und diese zudem noch sehr detailreich von den beiden Autoren verfasst wurden. Und genau das, finde ich, macht das Buch schon einmal großartig. Eben erwähnt Szenen werden so erklärt, dass man, bei einer Verfilmung, sicherlich Probleme bekommen würde, dieser weiter folgen zu wollen, doch in einem Buch, deren bildliche Darstellung allein in unseren Köpfen stattfindet, ist so etwas absolut legitim, ohne den Leser abzuschrecken.

Die Geschichte versteift sich dann recht schnell auf die beiden Hauptcharaktere Freya von Rittberg und Targa, und weiteren - eigentlich fernab der Geschehnisse in Berlin - handelten Protagonisten, die in das Geschehen eingreifen müssen. In wie weit, kann ich hier - der Spoilergefahr wegen - selbst verständlich nicht eingehen. Das Buch ist flüssig, ohne große Abschweifungen geschrieben und die Hauptgeschichte selbst beginnt und endet im Buch. Eine weitere Nebensächliche zweite Geschichte, die bereits im ersten Roman begann, nimmt an den Geschehnissen maßgeblich teil, wird aber - so viel vornweg verraten - wohl nicht bis zum Ende aufgeklärt werden.

Alles in einem ist Immer wenn du tötest eine sehr gute Fortsetzung des Auftaktromans und es bleibt zu hoffen, ob den beiden Autoren B. C. Schiller noch weitere Geschichten um ihre Ermittlerin einfallen, um die Person in ihrem Tun und Handeln weiter voranzutreiben.

Fazit kurz: lesenswert.

Bist du mutig genug?

Von: JosefineS Datum: 22. Mai 2018

Drei bizarr in Szene gesetzte Leichen werden in einem Berliner Schlachthaus gefunden. Als würde diese Tat nicht ausreichen um sich in das Gedächtnis der Beamten zu brennen, befindet sich in den Körpern der Opfer kaum ein Tropfen Blut mehr. Alle drei haben blonde Haare und blaue Augen ist, dass das Beute Schema des Killers?
Schnell rückt eine exzentrische Künstlerin, die bekannt dafür ist mit dem Blut ihrer Fans Gemälde anzufertigen, ins Visier der Ermittler. Ihre mysteriösen Mut-Challenges machen sie nicht weniger verdächtig, doch irgendwie ist an die Frau kein rankommen möglich. Da dem BKA die nötigen Beweise fehlen, bleibt ihnen nichts anderes übrig als ihre beste Undercover Ermittlerin als Bodyguard bei Freya von Rittberg einzuschleusen. Targa Hendriks ist perfekt für den Job, denn sie hat nichts zu verlieren und spürt keine Angst – bis Freya hinter Tragas einzige Schwäche kommt und die Ermittlerin damit stark ins Wanken bringt.
Das, in Österreich lebende Autoren Duo B.C. Schiller ist in Thriller kreisen kein Neuling mehr, 18 Bücher davon 4 Reihen und zwei Einzelbände stammen mittlerweile aus ihrer Feder. Immer wenn du tötest ist der nun mehr zweite Auftritt für Targa Hendricks (Erster Teil der Reihe: Targa- Der Moment bevor du stirbst) die mit ihren recht spleenigen Eigenheiten beim Leser einschlägt wie eine Bombe. Ein sehr starker, sehr eigenwilliger aber genauso liebenswürdiger Charakter der, der Protagonistin hier verliehen wurde. Es fällt dem Leser leicht sich in ihre Gedankenwelt einzufühlen und ihre etwas andere Sicht auf die Dinge zaubert einem das ein oder andere Mal ein schmunzeln aufs Gesicht. Die Geschichte ist tiefgründig und sehr durchdacht, sie wird zum Schluss auch gut verständlich aufgelöst. Regelmäßige Sprünge zwischen den Schauplätzen und die bruchstückhaften Erinnerungen an früher sind gut platziert und lassen die Geschichte nie langatmig werden. Das Targa versucht ihre Herkunft zu ergründen gibt dem Charakter und auch der Story noch mal tiefe, denn man fiebert und rätselt förmlich mit Targa mit, wie es ausgeht. Dass bei den Begegnungen zwischen Targa und Freya eine ganz spezielle Beziehung entsteht, ein Spiel zwischen Gut und Böse das sich magisch anzieht und dem sie sich kaum widersetzen können, bring sehr viel würze in das Buch und hebt es von den 0815 Ermittler Thrillern ab. An Leichen und Blut haben B.C. Schiller aber nicht gespart, beides wird in -Immer wenn du tötest- gekonnt in Szene gesetzt.
Der Schreibstil der Autoren ist für mich immer wieder ein Genuss. Die beiden schaffen es ihre Bücher so zu schreiben das meine Augen förmlich über den Text fliegen und ich merke wie mein Puls sich beschleunigt, während ich immer tiefer und tiefer in das Buch abdrifte. Ich fühle mich mit Targa durch das Buch gehetzt obwohl ich gemütlich auf dem Sofa sitze. Dieser „in den Bann“ ziehende Schreibstil ist es was die Bücher der beiden, neben den ausgetüftelten Storys, so gut macht.
Fazit: B.C. Schiller schreiben gute Thriller und - Immer wenn du tötest - hat das wieder bewiesen. Ein Spannender, hintergründiger Thriller mit unerwarteten Wendungen und einer liebenswert spleenigen Protagonistin. Wer gute Thriller abseits der immer grummeligen, ausgedienten Ermittler mag, wird den zweiten Targa Teil lieben.

So muss ein Thriller sein

Von: Daniela Vödisch Datum: 19. Mai 2018

Ich habe bereits den ersten Fall von Undercover-Ermittlerin Targa Hendricks gelesen und geliebt, weil die Protagonistin ein besonderer Mensch ist und ich sie gerne begleitet habe. So war es auch bei diesem Band, ich habe mich wieder sehr gut unterhalten gefühlt.

Hier hat mir besonders gut gefallen, dass mit der Ermittlerin Targa und der Künstlerin Freya zwei Frauen aufeinander treffen, die sich ziemlich ebenbürtig sind. Das hat für mich den Hauptreiz ausgemacht. Für mich war lange nicht klar, wer am Ende besser dastehen wird. Beide sind stur und eigenwillig, was für eine Menge Reibungspotenzial sorgt. Wie im ersten Band will Targa noch immer ihren Vater finden, um ihn endlich töten zu können. Auch unter ihren Zwängen leidet sie noch und ihre Kommunikation mit anderen Menschen ist noch immer kaum vorhanden. Umso erstaunlicher finde ich, wie sie den Fall angeht. Ich halte sie daher trotz ihren Einschränkungen, oder gerade deswegen, für eine sehr starke Frau, denn hier ist eine deutlich positive Entwicklung zu merken, was mich sehr gefreut hat.

Die Handlung der Geschichte ist dermaßen fesselnd, dass man sich ihr kaum entziehen kann, deswegen habe ich auch den Thriller fast in einem Rutsch durchgelesen. Der Schreibstil des Autorenduos ist gewohnt fesselnd, das muss man erstmal leisten können, wenn man bedenkt, dass man die Täterin zu Beginn schon kennenlernt. Die Ereignisse sind actiongeladen und das Erzähltempo hoch. So wünsche ich mir einen Thriller, hier stimmt das Gesamtpaket, ich habe rein gar nichts auzusetzen.

Fazit:
So muss ein Thriller sein, daher möchte ich ihn jedem Genreliebhaber raten, Targa Hendricks bei ihrem neuen Fall zu begleiten.

Wieder ein spannender Thriller mit Targa

Von: Odenwaldwurm Datum: 19. Mai 2018

Sie findet dich. Sie tötet dich. Alles was bleibt, ist ein Bild aus deinem Blut.
In einem stillgelegten Schlachthaus findet die Berliner Polizei die Leichen von drei jungen Menschen, allesamt blond und blauäugig. Ihre Körper sind bizarr in Szene gesetzt und enthalten fast keinen Tropfen Blut mehr. Der Verdacht fällt auf Freya von Rittberg, eine exzentrische Künstlerin, die mit dem Blut ihrer Fans Gemälde malt und gefährliche Mut-Challenges veranstaltet. Ihre Vorfahren haben eine dunkle NS-Vergangenheit, die bis in die Gegenwart reicht, und deshalb scheint jemand in der Regierung eine schützende Hand über Freya zu halten. Das BKA sieht sich gezwungen, seine beste Undercover-Ermittlerin einzuschleusen: Targa Hendricks heuert bei Freya als Bodyguard an. Sie verspürt keine Angst und hat nichts zu verlieren – bis Freya die einzige Schwäche von Targa entdeckt ... (Klappcovertext vom Buch)


Ich bin sehr gut in den Thriller gekommen. Auch wenn man den ersten Band von Targa nicht kennt, hat man keine Probleme in die Story einzusteigen. Aber natürlich ist es besser wenn man vorher den ersten Band gelesen hat. Der Schreibstil der Autoren ist einfach nur gut und flüssig zu lesen. Die Charaktere sind alle sehr gut und bildlich dargestellt, so dass man meint die Personen schon länger zu kennen. Besonders gelungen finde ich Targa und Freya, die auch die Hauptfiguren des Thrillers sind. Aber auch die Nebenfigur von Edgar hat mir gut gefallen. Die Autoren schaffen gleich von Anfang an eine sehr gute Spannung in der Story, die auch bis zum Schluss aufrecht erhalten bleibt. Und seinen Höhepunkt am Schluss findet. Targa muss wieder mal einen großen Fall verdeckt ermitteln. Eine Serienmörderin muss überführt werden. Vermutet wird das es sich um eine Künstlerin handelt, die gefährliche Mut-Challenges veranstaltet. Ist sie auch die Serienmörderin? Wird Targe sie überführen können? Der Schluss der Story hat mir sehr gut gefallen und ich war sehr begeistert von dem Thriller. Ich freue mich schon auf eine Fortsetzung der Reihe. Da die Autoren eine Frage offen lassen die sicherlich im nächsten Band beantwortet wird.

Ich kann den Thriller nur sehr empfehlen. Wer aber nicht gern viel Blut Szenen lesen will, sollte die Hände von dem Buch lassen. Aber die anderen Leser werden total begeistert von dem Buch sein. Besonders die Leser die den ersten Band von Targa kennen, werde nicht enttäuscht werden.

Immer wenn du tötest

Von: Manuela Hahn Datum: 16. Mai 2018

Mit Targa haben B.C.Schiller eine Figur erschaffen, die mit einem scharfen, brillanten Verstand ausgestattet ist, die ohne Emotionen einen Sachverhalt analysieren kann und sich so in die Psyche anderer hineindenken kann. Auf der anderen Seite fehlt ihr soziale Kompetenz, sie empfindet anderen Menschen gegenüber so gut wie gar nichts, das einzige Lebewesen dem sie wirklich Gefühle entgegenbringt ist ihr Hund "Hund" und sie hegt tiefe Gefühle zu ihrer als Säugling verstorbenen Zwillingsschwester, mit der sie Zwiegespräche führt als wäre sie noch da.
Ihr gegenüber steht Frey von Rittberg, ebenfalls tief gestört, wenn auch aus anderen Gründen, sie wuchs bei ihrem Großvater auf, der im 3. Reich ein sogenanntes Lebensborn Heim leitete und besessen war von der Idee des arischen Herrenmenschen. Groß, blond,blauäugig. Nichts davon erfüllte das kleine Mädchen, seine Enttäuschung ließ er das sensible Mädchen immer spüren.
Die Autoren lassen die beiden Frauen miteinander spielen, in kurzen knappen Kapiteln verfolgt der Leser ein Katz und Maus Spiel bei dem mal die eine und mal die andere die Katze zu sein scheint. Das macht die Story sehr spannend.
Immer wenn du tötest ist der zweite Fall um Targa Hendricks und leider glaube ich man muss den 1. Teil zwingend gelesen haben um Targa auch nur annähernd zu verstehen, allerdings geben die Autoren ihren Lesern viele Informationen zum Leben Targas so das alles wichtige bekannt ist, aber das ist etwas anderes als hätte ich sie "persönlich" im ersten Band kennengelernt. Ich kreide das allerdings niemandem an, schließlich hätte ich Targa Der Moment bevor du stirbst. ja vorher lesen können.
Das Buch ist definitiv nichts für Leser die kein Blut sehen können, denn das Kopfkino ausschalten funktioniert nicht.

Dieser Thriller führt einen an die eigenen Grenzen

Von: MissSophi Datum: 14. Mai 2018

Es war mein erstes Buch von Barbara und Christian Schiller, aber ganz sicher nicht mein letztes, das kann ich schon vorweg nehmen.

Die Beiden schaffen es vorzüglich eine Atmosphäre im Buch zu erschaffen, der man sich nur schwer entziehen kann. „Bist Du mutig genug, dieses Buch zu lesen“ – es ist eine Gratwanderung, ein blutrünstiger Thriller, der dennoch nicht übertreibt und ins Geschmacklose abdriftet. Alles hat seine Berechtigung und übt auch auf den Leser eine Faszination aus, von der man nicht wusste, dass sie in einem schlummert.

Ein Thriller über zwei Frauen, die sich ähnlicher sind, als es zunächst den Anschein hat. Targa, eine Sonderermittlerin von ganz eigenem Kaliber (wer Lisbeth Salander in sein Herz geschlossen hat, wird auch ihr einen Platz im Herzen einräumen) und Freya, die unter Verdacht steht einige Morde auf dem Gewissen zu haben. Sie kommen sich näher und die Grenzen verschwinden – aber Freya hat eine Mission, eine Aufgabe, die sie endlich zu dem machen soll, zu dem sie jemand erdacht hat. Sie muss transformiert werden und dazu ist ihr jedes Mittel recht.

Mir hat dieses Buch unglaublich gut gefallen – ich habe es immer kaum erwarten können, wenn ich weiterlesen konnte. Ein Thriller, der von der ersten Seite an fesselt und Charaktere, die schillernd sind, wie Seifenblasen und sich still und heimlich in meinem Kopf einnisten. Dies ist bereits der zweite Band um Targa – aber man kann ihn wunderbar lesen, ohne den Vorgänger zu kennen, wobei ich das umgehend nachholen werde.

Eine Thematik zieht sich durch das Buch: Wer bin ich? Wo komme ich her? und : Darf ich so sein, wie ich bin? – dies nur verkürzt von mir dargestellt, aber dies sind sicher Fragen, die den einen oder anderen auch beschäftigen….. mir hat es persönlich wirklich weitergeholfen. Damit will ich sagen, dass es ein Thriller ist, der über den üblichen Unterhaltungswert hinausgeht und Fragen aufwirft, die für jeden Leser selbst beantwortet gehören.

Bilder des Grauens

Von: Patno Datum: 13. Mai 2018

Im Juli 2017 lernte ich Targa Hendricks kennen, als sie in "Der Moment, bevor du stirbst" dem Serientäter Prof. Falk Sandmann gefährlich nahe kam.

Nun beschäftigt die Berliner Ermittler ein neuer, schwieriger Fall, bei welchem sie auf die Mithilfe der außergewöhnlichen Undercover- Ermittlerin angewiesen sind.
In einem Schlachthaus hat man drei Leichen gefunden, kopfüber aufgehängt, ausgeblutet und kunstvoll in Szene gesetzt. Ist das der Auftakt zu einer Mordserie?

„Schon spürt sie das Adrenalin, das durch ihre Venen rauscht. Bald wird sie wieder eine Aufgabe bekommen, die ihren Verstand fordert. Eine Ermittlung, die sie bis an ihre Grenze bringt.“

Die Spur führt zu Freya von Rittberg, einer exzentrischen Künstlerin, die mit dem Blut ihrer Fans Bilder malt. Sie veranstaltet regelmäßig Mut- Challenges, bei denen sie ihre Opfer gezielt auswählt. Obwohl sich die Ermittler ziemlich sicher sind, dass Freya von Rittberg eine Serienmörderin ist, können sie sie nicht überführen, denn jemand aus Regierungskreisen legt schützend seine Hand über die „Blutmalerin“. Das BKA hat nur eine Chance- Targa Hendricks, die als Personenschützerin bei Freya eingeschleust wird.
Wird es Targa gelingen, diese gefährliche Täterin zu stoppen?

Zwei eigenwillige Frauen begegnen sich auf Augenhöhe und spüren die enorme lAnziehungskraft, die von der jeweils anderen ausgeht. Sie besitzen die gleiche Stärke und Kraft und haben beide tiefe Risse in ihren Seelen.
Targa ist noch immer besessen von der Suche nach ihrem leiblichen Vater. Sie will ihn töten, weil er für den Tod ihrer Mutter und Schwester verantwortlich ist. Targa leidet unter Kontrollzwängen und kann nur schwer mit anderen Menschen kommunizieren. Dafür kann sie sich perfekt in die Seele eines Serienmörders hineinversetzen.
Freya hingegen strebt nach Erlösung und Vergebung. Es ist nicht die Lust am Töten, die Freya vorantreibt. Sie wird von den Dämonen ihrer Vergangenheit beherrscht. Ihr Großvater war eine Nazigröße und vleitete eines der Lebensborn-Heime im dritten Reich. Mit seiner braunen Ideologie hat er Freya maßgeblich geprägt und sie zu dem gemacht, was sie heute ist.

B.C. Schiller gelingt es vortrefflich, die beiden Frauen in Wechselwirkung agieren zu lassen. Dabei legen sie viel Wert auf ihre Charakterdarstellungen. Obwohl Freya von Rittberg eine kaltblütige Serientäterin ist, hat sie durchaus auch eine sehr emotionale, beinahe liebenswerte Seite.
Targa hingegen entwickelt sich weiter, übt sich in Sozialkompetenz, versucht mit ihren Mitmenschen zu kommunizieren. Das hat mir gut gefallen.
Mit ihrem rasanten Schreibstil haben mich die Schillers schnell geködert. Sie nehmen kein Blatt vor den Mund, polarisieren und fordern den Leser heraus, konfrontieren ihn unverblümt und brutal mit den blutigen Fakten. Mystisch-düstere Stimmung beherrscht die Handlung. Kurze Kapitel mit kleinen Cliffhangern am Ende treiben die Spannung voran. Gefesselt verfolgte ich das Geschehen.

Phänomen - Serienmord zieht viele Schreiberlinge an, aber das Einzigartige ist hier, dass die Täterin von Anfang an bekannt ist und dass es darum geht, ihr nahe zu kommen und sie zu überführen .
Neben einer ausgeklügelten Story binden die Autoren spannende Hintergrundinformationen über Nazi-Organisation Lebensborn in ihre fiktive Geschichte ein. Damit wurde mein Interesse geweckt und ich habe mich über das Buch hinaus mit der Thematik beschäftigt.

„Immer wenn Du tötest“ ist der zweite Band einer Thriller-Reihe. Es ist nicht unbedingt erforderlich den ersten Teil vorab zu lesen, denn die Autoren fassen die wichtigsten Ereignisse zusammen.

Achtung, Lesestoff mit Suchtgefahr!
Nichts für Zartbesaitete, aber beste Unterhaltung für Thrillerjunkies!

Eine ungewöhnliche Ermittlerin - hochspannender Thriller

Von: Petra Datum: 06. Mai 2018

Targa Hendricks wurde als Säugling von ihrem Vater ausgesetzt, ihre Mutter ermordet. Heute ist sie dreißig Jahre alt und eine Einzelgängerin, die mit ihrem Hund in einem alten VW-Bus lebt und für das Bundeskriminalamt als Undercover-Ermittlerin arbeitet.
Als man in einem alten Berliner Schlachthaus drei Leichen findet, zu einem exzentrischen Kunstwerk drapiert, hat das BKA Freya von Rittberg im Verdacht. Die Künstlerin ist bekannt für ihre Bilder, die mit dem Blut ihrer Fans gemalt sind. Doch bisher konnte man ihr keinen Zusammenhang mit den Morden nachweisen.
Targa wird als Personenschützerin bei Freya eingeschleust, doch bei Ihren Nachforschungen entdeckt Targa, dass Freya und sie eine gemeinsame Vergangenheit haben.

Nichts für schwache Nerven, ein hochspannender Thriller, der den Leser sofort in seinen Bann zieht und ncht mehr loslässt. Eine Ermittlerin, die stets auf der Suche nach ihrer Vergangenheit ist und dabei auch Wege beschreitet, die die Grenze des Legalen überschreiten. Immer zerrissen zwischen dem Wunsch, die Identität ihres Vaters zu entdecken und ihre Aufgabe als Ermittlerin zu erfüllen.
Dieses ist der zweite Band um die BKA-Ermittlerin Targa Hendricks, doch auch für Neueinsteiger ist die Handlung gut zu verstehen.