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Jane Austen

Stolz und Vorurteil

Roman

Nicht weniger als fünf Töchter haben die Bennets standesgemäß unter die Haube zu bringen. Kein leichtes Unterfangen für eine Familie auf dem Land, die nur über ein bescheidenes Vermögen verfügt. Ausgerechnet die intelligente Elizabeth, das Lieblingskind des Vaters, erweist sich als besonders schwieriger Fall. Zum allgemeinen Unverständnis hat sie die Stirn, den Antrag eines wohlsituierten Pfarrers auszuschlagen. Statt dem Drängen der Familie nachzugeben, folgt Elizabeth hartnäckig ihrem eigenen Urteil ...

Das Buch spielt in Lincolnshire, England

Leserstimmen

Diese Ausgabe ist nicht nur vom Cover her eine Augenweide, sondern auch vom Inhalt. Da zahlt sich ein Re-Read definitiv aus.

Von: Pink Anemone Datum: 17. März 2018

"Es ist eine allgemein anerkannte Wahrheit, daß ein Junggeselle im Besitz eines schönen Vermögens nichts dringender braucht als eine Frau. " (S. 5 - Anfang)

So beginnt Jane Austens Roman "Stolz und Vorurteil" und dieser Satz ist fast so berühmt wie Jane Austen und ihre Romane selbst.
"Stolz und Vorurteil" ist einer ihrer populärsten Romane und somit spare ich mir eine Zusammenfassung des Inhalts.
Es ist ein typischer Entwicklungsroman aus Jane Austens Feder mit viel Liebe zum Detail, der typischen auktorialen Erzählweise mit den bissigen und ironischen Bemerkungen der Erzählerin aus dem "Off" und somit ist es regelrecht erfrischend der Entwicklung der Protagonisten zu folgen.
Fast durchgehend lag mir ein Schmunzeln auf den Lippen, da Jane Austen es wirklich versteht das damalige Sittenbild aufs Korn zu nehmen.

"...<<man kann keine Frau wirklich gebildet nennen, die nicht das übliche Maß weit übertrifft. Eine Frau muss grundlegende Kenntnisse in Musik, Gesang, Zeichnen, Tanzen und moderner Sprache haben, um diese Bezeichnung zu verdienen, und außerdem das gewisse Etwas in Haltung, Gang, Tonfall, Benehmen und Sprechweise besitzen, sonst verdient sie die Bezeichnung nur zur Hälfte.>>" (S. 62)

Jane Austen ein literarisches Sittengemälde zu erschaffen, welches vor Ironie und Sarkasmus nur so strotzt.

Ebenso spitzzüngig werden hier die skurrilsten Personen porträtiert und dem Leser so auf humorvolle Art und Weise näher gebracht. Man liebt sie, man hasst sie, man bemitleidet sie. Durch so manche bissige Beschreibung kann man das Gefühl des genervt seins der Hauptprotagonistin bezüglich mancher Bekannten und Verwandten mehr als deutlich nachempfinden:

"Sir William Lucas und seine Tochter Maria, ein gutmütiges Mädchen, aber ebenso hohlköpfig wie er, wußten nichts zu sagen. was des Zuhörens wert gewesen wäre, und Elizabeth lauschte ihnen mit etwa demselben Vergnügen wie dem Rattern der Räder." (S.242)

Der Roman ist aber ebenso tiefgründig wie amüsant und auch die Romantik kommt hier nicht zu kurz, enthält der Roman doch eine der größten literarischen Liebesgeschichten.

"Stolz und Vorurteil" eignet sich daher hervorragend, um mit den Werken von Jane Austen zu beginnen und hier möchte ich Euch vor allem diese Ausgabe aus dem Penguin-Verlag ans Herz legen.
Inzwischen kann ich 3 Ausgaben von "Stolz und Vorurteil" mein eigen nennen und die Übersetzung von Andrea Ott ist meiner Meinung nach für Jane Austen-Beginner sehr gut geeignet. Jane Austens Schreibstil wurde hier leicht modernisiert und daher verständlicher. Trotzdem gehen hier der erfrischende Esprit und der Humor einer Jane Austen keineswegs verloren.
Zudem enthält diese Ausgabe Anmerkungen, welche einem viele Bezeichnungen oder Geschehnisse verständlicher machen, sowie ein Nachwort der Übersetzerin selbst, welches interessante Einblicke zu dem Roman besteuern.

Falls in der Schule dieser Roman gelesen und besprochen werden soll, dann ist diese Ausgabe auch in dieser Hinsicht ans Herz zu legen.

Fazit:
Ich weiß nicht wie oft ich schon "Stolz und Vorurteil" gelesen habe, aber dieser Roman begeistert mich immer wieder aufs Neue und zaubert mir ein Lächeln ins Gesicht. Mittlerweile besitze ich schon drei Ausgaben von "Stolz und Vorurteil" und die vorliegende Ausgabe ist nicht nur vom Cover her eine Augenweide, sondern auch vom Inhalt. Diese eignet sich aufgrund des leicht modernisierten Schreibstils hervorragend, um mit Jane Austens Romanen einzusteigen.
Von mir gibt es daher eine absolute Leseempfehlung und hoffe, dass noch weitere Jane Austen-Romane in diesem "Kleid" im Penguin-Verlag erscheinen werden.

© Pink Anemone

Stolz und Vorurteil

Von: LovinBooks Datum: 23. Februar 2018

Mein erster Klassiker, den ich freiwillig und ausserhalb der Schule gelesen habe. So viele schwärmen von Jane Austen’s Büchern und insbesondere von „Stolz und Vorurteil“. Natürlich wollte ich mich selber überzeugen, dass Mr. Darcy einfach wundervoll ist.

Der Einstieg in das Buch fiel mir sehr schwer. Nun bin ich ja schon einige Zeit aus der Schule raus und somit habe ich meinen letzten Klassiker vor gut 16 Jahren gelesen. Ich musste mich erstmal an den Schreibstil und die Sprache an sich gewöhnen. Denn diese ist natürlich aus dem frühen 19. Jahrhundert und somit für unsereins ziemlich aussergewöhnlich und hochgestochen. Doch wenn man sich erstmal daran gewöhnt, dann fliegen die Seiten auch nur so dahin. Auch wenn sich das Buch relativ schnell lesen lässt, so muss ich doch sagen, dass Jane Austen sehr ausschweifend erzählt und oftmals die Geschichte nur so vor sich hin plätschert. Stellenweise habe ich mich gefragt, wann denn nun endlich der Zauber einsetzt, von dem so viele sprechen. Ich muss gestehen, mir blieb er verborgen. Ja, Mr. Darcy ist zum Ende hin echt toll und auch Elizabeth mochte ich von Anfang an. Auch wenn sie manchmal ziemlich verbohrt wirkt und sich nicht von ihrer Meinung abbringen lässt, so fand ich, dass sie für ihre Zeit eine aussergewöhnliche und starke junge Frau ist. Sie lässt sich nicht so leicht unterkriegen und ihr Ziel besteht nicht nur darin, sich gut zu verheiraten. Das hat mir sehr gut gefallen und deswegen habe ich sie auch so ins Herz geschlossen.

Schade fand ich, dass die anderen Schwestern eher ziemlich blass sind und stellenweise echt in Vergessenheit geraten. Viel hat man nicht von ihnen erfahren, ausser von Jane. Und das hat mir auch gut gefallen. Jane und Mr. Bingley haben ihre ganz eigene nervenaufreibende Geschichte und diese fand ich auch echt schön.

So habe ich „Stolz und Vorurteil“ als ein auf und ab erlebt. Es hat mir schon einige schöne Lesestunden bereitet, allerdings bin ich nicht so verzaubert wie viele andere Leser. Das mag an mir und meinem Lesegeschmack liegen. Ich bin wohl einfach kein anspruchsvoller Mensch und greife in Zukunft lieber wieder zu meinen Jugendromanen. Dennoch fand ich den „Ausflug“ in die klassische Literatur sehr unterhaltsam und es war allemal ein Erlebnis wert.

FAZIT

„Stolz und Vorurteil“ war für mich ein Auf und Ab. Ich habe einige schöne Lesestunden gehabt. Allerdings blieb mir der Zauber, von dem viele sprechen, verborgen.

4 von 5 Punkten

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Mitreißender und humorvoller Klassiker

Von: Magic of Letters Datum: 16. Februar 2018

Meine Meinung:
Stolz und Vorurteil hat die Betitelung als Klassiker wirklich verdient.
Als ich mit dem Lesen begonnen habe, wusste ich nicht, was mich erwartet.
Zunächst habe ich mich mit dem Schreibstil wirklich schwer getan, aber ich konnte mich sehr schnell einlesen und habe dies auch mit großer Freude getan.
Je mehr ich gelesen hatte, umso mehr haben mich dieser ungewohnte, der damaligen Zeit entsprechende Schreibstil und die vielen verschachtelten Sätze begeistert.
Die vielen Informationen waren oftmals wahrlich eine Herausforderung, die ich aber sehr genossen habe!
Auch die Geschichte um die Familie Bennet, Elizabeth und Darcy hat mich unerwartet mitgerissen.
Es war überaus interessant, in die damalige Gesellschaft einzutauchen und aus der Sicht Elizabeths, das gesellschaftliche Konstrukt aus Sensationslust, Vorurteil, Gerüchten, Dünkel und Stolz zu analysieren.
Elizabeth war mir als Protagonistin sehr sympathisch.
Nachdem sie den Heiratsantrag eines Geistlichen mit gesichertem Einkommen ablehnt und damit für allgemeine Empörung sorgt, geht sie ihren eigenen Weg.
Sie ist intelligent, eigenwillig, schlagfertig und geistreich und widersetzt sich so dem Willen der Gesellschaft.
Zudem konnte mich die Geschichte durch ihren feinen Witz so manches Mal zum Schmunzeln oder Lachen bringen, was das Lesen trotz des anspruchsvollen Schreibstils sehr amüsant gemacht hat.
Die letzten 200 Seiten konnte ich das Buch dann absolut nicht mehr aus der Hand legen- Ich liebe es!

Mein Fazit:
Stolz und Vorurteil ist eine besondere, in einem für die heutige Zeit ungewöhnlichen Schreibstil geschriebene, überaus interessante und lehrreiche Geschichte, mit der Jane Austen den Leser zum Mitfiebern und Lachen bringt und deren Schreibstil es wirklich zu lesen wert ist.
Ein Muss!
���������� 5/5 Buchherzen!

Stolz und Vorurteil - Jane Austen

Von: Rina Datum: 11. Februar 2018

Stolz und Vorurteil - Jane Austen

Immer wieder habe ich mit dem Gedanken gespielt mir das Buch „Stolz und Vorurteil“ von der lieben Jane Austen zu kaufen, doch irgendwas hat mich davon abgehalten. Als ich das Buch dann per Zufall auf dem Bloggerportal gefunden habe, musste ich einfach das Buch anfragen und glücklicherweise hat der liebe Penguin Verlag mir eine Zusage erteilt, sodass ich es lesen konnte und keine Ausrede mehr hatte. Vielen lieben Dank ��

Meinung:
Ich finde das Cover wunderschön. Ich kann es nicht richtig beschreiben wie die Blumen zu dem Inhalt stehen aber sie passen perfekt dazu. Der Schreibstil war am Anfang sehr gewöhnungsbedürftig aber mit der Zeit konnte ich das Buch fließend lesen, ohne dass ich Absätze oder Seiten wiederholt lesen musste, um sie zu verstehen.

Der Titel „Stolz und Vorurteil“ wurde auch oft in dem Buch wiedergegeben. Die ganze Geschichte basiert eigentlich darauf, dass die Hauptpersonen von ihrem Stolz und ihren Vorurteilen geleitet werden. Am Anfang wird der Begriff „Stolz“ in einem Gespräch erklärt, wodurch man erfährt, dass es zwei Arten von Stolz gibt.

Hauptthema des Buches ist, dass Mr. und Ms. Bennet fünf Töchter haben, die verheiratetet werden sollen. Auf einer Feier lernen Jane und Elisabeth, zwei der fünf Töchter, die beiden Herren Mr. Bingley und Mr. Darcy kennen. Direkt am Anfang merkt man, dass sich Jane und Mr. Bingley sehr gut verstehen, weshalb man eine Verbindung zwischen Ihnen spüren kann. Genau das Gegenteil trifft auf Elisabeth und Mr. Darcy zu. Sie können sich auf den ersten Blick nicht leiden.

Am Ende des Buches ist keine Person mehr die, die sie am Anfang der Story war, da sie sich alle weiter entwickelt haben. Auch in dieser Liebesgeschichte gibt es Schattenseiten, weshalb auch Fehler begangen wurden, die oft Konsequenzen hatten.

Mein Fazit zu diesem Klassiker ist, dass ich sehr froh bin ihn gelesen zu haben, da ich ihn einfach klasse finde. An vielen Stellen habe ich richtig mitgefiebert, oft konnte ich mir ein lächeln nicht verkneifen. Ich kann das Buch jedem empfehlen, der einfach die reale Welt vergessen möchte und in die Welt von „Stolz und Vorurteil“ eintauchen möchte. Ich gebe dem Buch 5/5 Herzen. ��

Eure Rina ��

Ein Klassiker den man gelesen haben sollte!

Von: kreativebuecherwelt Datum: 09. Februar 2018

IDEE


Die Idee finde ich so so schön. Ich kannte den Film schon vor dem Buch und fand den schon so unfassbar schön, dass ich unbedingt das Buch dazu lesen wollte. Eigentlich lese ich keine historischen Romane oder Geschichten aus der Vergangenheit aber bei diesen Buch wollte ich es unbedingt probieren, weil es einfach so toll klingt.


COVER


Ein Grund warum ich das Buch vom Penguin Verlag haben wollte ist dieses unfassbar schöne Cover. Ich mag die Farben sehr gerne und sie passen sehr gut zusammen. Auch die Schrift mag ich sehr gerne.


SCHREIBSTIL


Der Schreibstil war angenehm aber gewöhnungsbedürftig. Da das Buch in der Vergangenheit spielt ist auch die Sprache sehr alt und daher eine umgewöhnung. Dennoch habe ich nicht lange gebraucht um mich in die Geschichte hineingleiten zu lassen. Ich kann dieses Buch nicht so schnell lesen wie andere und komme auch nicht so schnell vorran wie in anderen, aber ich finde es nicht so schlimm.


CHARAKTERE



Die Charaktere mochte ich alle sehr gerne. Ich finde es auch total interessant wie anders die Reglungen und Sitten damals waren. Lizzy war ein Mensch den ich unfassbar gerne mochte und mit dem ich mit sehr gut idetifizieren kann.
Mr Darcy fand ich im Film aber auch im Buch am Anfang sehr kühl und eher unsympatisch aber das ist ganz schnell verflogen und ich war gespannt wie es mit den beiden weitergeht.


Mit "Stolz und Vorurteil" habe ich meinen allerersten Klassiker gelesen und ich muss sagen das ich dieses Buch wirklich toll fand und ich sehr gerne weitere Klassiker lesen möchte.
Anfangs musste ich mich etwas an die Sprache gewöhnen aber danach kam ich echt gut durch das Buch.
Jane Austen hat hier wirklich etwas ganz tolles geschaffen und ich finde jeder sollte einmal dieses tolle Buch gelesen haben


"Stolz und Vorurteil" bekommt von mir 5 von 5 Sterne!

Faszinierend

Von: @verlesene Datum: 04. Februar 2018

Hey,

So heute gibt es eine Rezension, zu diesem Schmuckstück hier... Stolz und Vourteil, von Jane Austen, ist ein Roman, der vor, sagen wir mal, langer Zeit erschienen ist, und zu einem der beliebtesten Bücher, ever, wurde. Diese Ausgabe ist im Penguin Verlag erschienen, der wirklich sehr schöne Bücher hat.
Das Buch kann man für 10,00€ in Deutschland und 10,30€ in Österreich kaufen, was meiner Meinung nach absolut ok ist.

Das Cover des Buches ist so schön, dass dieses Buch, mit Abstand, zu dem schönstem Buch in meinem Regal gehört.

Dieses Buch wurde in einem sehr schönen und einzigartigem Schreibstil geschrieben, und hat mich deswegen sehr begeistert.

Es gab wirklich sehr, sehr viele tolle "Sprüche" in diesem Schätzchen hier, welche ich natürlich markieren musste.

Die Geschichte um Elizabeth und Mr. Darcy ist emotional, aber auch amüsant. Die Handlungen sind manchmal nicht nachzuvollziehen, aber irgendwie auch doch, ich hoffe man versteht was ich meine.

Alles in Allem bekommt dieses Schätzchen von mir nicht weniger als 5 von 5 Sternen.

Ein Klassiker

Von: ma book world Datum: 28. Januar 2018

Stolz und Vorurteil
Diesen Titel hatte ich vorher schon ein paar Mal gehört aber so richtig wusste ich nie was für eine Geschichte das ist.
Jetzt nach dem Buch kann ich verstehen warum die Geschichte von Jane Austen so bekannt geworden ist.
Erst einmal, darum geht es:
Die Handlung spielt Ende des 18 Jahrhunderts in England. Elizabeth soll endlich verheiratet werden aber das stellt sich als sehr schwierig heraus. Ihre Schwester Jane soll mit Mr Bingley verheiratet werden. Ihn mögen alle, aber den reichen Mr Darcy halten alle für eitel und stolz. Trotzdem kommen sich Elizabeth und er sich immer näher.
��Eine klassische Liebesgeschichte die gar nicht so unterschiedlich zu den heutigen Bücher ist.
��Die Sprache ist anfangs doch etwas anders als die heutige aber nach kurzer Zeit geht es.
��Die Geschichte ist schön und hat mir sehr gut gefallen.
��Es kommen sehr viele Charaktere vor, das verwirrt einen dann doch ein bisschen.
.
��Ein Klassiker, der wirklich sehr schön ist. Aber doch an manchen Stellen etwas schwierig war.

Stolz und Vorurteil - Jane Austen

Von: Büchermeer Datum: 27. Januar 2018

Spoiler freie Rezension

Allgemein
Stolz und Vorurteil war mein erster Roman von Jane Austen und auch mein erster Klassiker außerhalb der Schule. Doch von nun an wird das nicht so bleiben…
Handlung
Der Anfang war für mich sehr spannend und ich wollte immer weiterlesen, da es was komplett anderes war, von dem was ich sonst lese. Doch aber der Hälfte muss ich zugeben, dass es sich schon ziemlich in die Länge gezogen hat. Der Lesefluss dabei leider unterbrochen und ich habe das Buch zur Seite gelegt. Nachdem ich dann wieder Motivation getankt hatte und wild entschlossen das Buch weiterzulesen, flogen die Seite nur so dahin. Da es zum Ende hin nochmal sehr interessant wurde.
Schreibstil
Jane Austen machte es möglich das Buch trotzdem zu lieben. Der Schreibstil war nun mal die größte Hürde, woran ich mich schwergetan habe. Natürlich war der Schreibstil in der Wortwahl dieser Zeit gehalten. Ich finde es gut das dies nicht an die heutige Sprache angepasst wurde, da es natürlich eine totale Verfremdung der Geschichte wäre. Aber auch war es ein Mittel sich besser in die Zeit hineinversetzten zu können.
Charaktere
Die Charaktere fand ich sehr ausgereift und gut durchdacht. Mr. Darcy konnte ich am Anfang überhaupt nicht Lieb gewinnen, doch im Laufe des Buches wurde er mir für seine Art und Weise sympathisch. Elizabeth
Cover
Das Cover sieht wunderschön aus, mit den rosafarbenen Blumen und dem blauen Hintergrund. Dies war auch der entscheidende Punkt mir diese neue Auflage von Stolz und Vorurteil zuzulegen.

Punktevergabe
Handlung: 3/5
Charaktere: 4/5
Schreibstil: 4/5
Cover: 5/5
Insgesamt: 4/5

E I N F A C H Ä U ß E R S T U N T E R H A L T S A M

Von: Renate Datum: 26. Januar 2018

Seit lange Zeit hegte ich den Wunsch einige Weltbekannte Klassiker zu lesen. Ich hörte oft von Jane Austen, ihrem tollen Schreibstill und vor allem von der tollen Geschichte von Stolz und Vorurteil, weshalb ich mich auch entschieden habe meinem langen Wunsch nachzugehen und einen ersten Schritt in Richtung der weltberühmten Klassiker zu wagen.
Am Anfang hat ich meine Schwierigkeiten mit dem Buch, die ersten 100 Seiten - vielleicht ein wenig darüber hinaus- fiel es mir schwer die Tonfälle der zahlreichen Charaktere in der Geschichte zuzuordnen, da diese meiner Meinung nach sehr dialoglastig ist. Fragen wie War das gerade sarkastisch gemeint? oder Ist sie wütend, traurig, verärgert? Der schwierigen Start hat mich aber nicht demoralisiert dieses Buch weiter zu lesen, den diese Anfangsphase hat sich irgendwann einfach verzogen. Nichtsdestotrotz, musste ich ab und zu Sätze doppelt lesen um verstehen zu können, was Jane Austen genau sagen und dem Leser mitteilen wollte. Doch irgendwann bemerkte ist, dass mit einem gewissen Maß an Ruhe in meiner Umgebung sich das Buch durchaus genau so leicht und flüssig lesen lies, wie andere Bücher und so fand ich schließlich großen Gefallen an dem Buch, was ich mir nicht wirklich hätte vorstellen können.
Es ist einfach äußerst unterhaltsam, wie Jane Austen den Leser für sich gewinnt in dem sie die unterschiedlichen Menschentypen ironisiert darstellt und diese in die unterschiedlichsten Handlungssträngen einfädelt und diese eskalieren lässt, sodass der Leser immer mit einem neuen Ereignis überrascht wird. Dazu kommt noch die Liebesgeschichte, die meiner Meinung nach alles abrundet.
Die viele Wortwitze und die vielen bunten und unterschiedlichsten Figuren, schaffen eine besonders lockere Atmosphäre die den Leser zum weiterlesen einlädt und dazu führt, dass er sich in der Geschichte unbeschwert verlieren kann. Hinzu kommen noch die spritzigen Dialoge, die einen sofort für die Figuren begeistert und sie einen - außer einigen Sonderfällen - ins Herz schließen lässt.
Jane Austen Schreibstill bringt viel Witz und Charme mit sich, somit werden viele Vorwürfe gegen Klassiker ist in diesem Fall hinfällig - da diese langatmig und langsätzig, ausschweifend und langweilig sind. Stolz und Vorurteil ist einfach leicht lesbar und ausgesprochen unterhaltsam.
Dieses Buch macht sogar dann noch Spaß, wenn man bereits jedes Detail der Handlung kennt, dank der besonderen Sprache und vielschichtigen Charaktere.

Rezension: Stolz und Vorurteil

Von: JULIA Datum: 14. Januar 2018

Erster Satz:
Es ist eine allgemein anerkannte Wahrheit, daß ein Junggeselle im Besitz eines schönes Vermögens nichts dringender braucht als eine Frau.

MEINE MEINUNG:
Cover & Titel: Hübsches Cover, aber es hat nicht viel mit der Story zu tun, der Titel dagegen schon.
Schreibstil: Natürlich eine ganz andere Art von Wortwahl. Was natürlich an der Zeit liegt, in der das Buch, dass erstemal erschienen ist. Aber es ist natürlich auch passend zum Inhalt der Geschichte.

Es ist eine sehr schöne Ausgabe von einem Klassiker, Jane Austen, schrieb eine Liebesroman und eine Gesellschaftsstudie (natürlich der Geschlaschaft von 1813.) Die Hauptfiguren müssen durch Krisen, die auch manchmal selbst verschuldet sind, um zueinander zu finden und verändern sich den Umständen entsprechend.
Das um was es geht und die Ausarbeitung der Geschichte, ist auch für die heutige Zeit sehr toll.
Schöne neu Auflage, eines alten zeitlosen Klassikers, der damals und auch heute was besonders ist.

Bewertung: 4 von 5

Stolz und Vorurteil

Von: Eli´s Bücherecke Datum: 05. Januar 2018

Das ist einfach mal der Liebesklassiker schlecht hin. Ich war so gespannt, wie solche Geschichten früher geschrieben wurden und welche Gemeinsamkeiten es zu unserer heutigen Zeit gibt.
Anfangs hatte ich ziemliche Schwierigkeiten, mich an die Art und Weise des Schreibstils zu gewöhnen, weil der ist doch schon ziemlich anders als die anderen Bücher, die ich sonst lese.
Aber ich persönlich fand es positiv anders.
Der Lebensstil war zu dieser Zeit, in der das Buch spielt, einfach noch so unterschiedlich zu unserem heutigen, dass ich es schon manchmal lustig fand.
Ich muss sagen, dass es mir die Story im Laufe immer besser gefallen hat und ich mit den unterschiedlichen Charakteren immer besser klar kam. Das war es auch, was mich ein wenig gestört hat, dass man total überhäuft wurde und ich irgendwann total den Überblick verloren habe.
Es war trotzdem auch mal toll, in eine Welt einzutauchen, von der ich noch nicht so viel gelesen habe.
Deswegen kann ich mir auch gut vorstellen, dass das Buch auch als Klassiker zählt.
Von der Story her fand ich es auch ganz gut. Ich meine, ich war noch nie der große Liebesgeschichten-Leser aber dennoch fand ich es mit der Mischung von historischem Roman ganz toll.
Obwohl ich es schon krass finde, wie Frauen in so einer Zeit behandelt wurden, hat mich das schon ziemlich schockiert.
Aber dennoch fand ich es einfach schon so interessant mal in so eine Gesellschaft hinein zu schnuppern, da sie sich wirklich extrem von unserer heutigen unterscheidet.
Ich fand es irgendwie ziemlich komisch, dass sich alle mit Sie angesprochen haben und insgesamt auch im Rahmen der Familie alles sehr förmlich war.
Aber wie sagt mein Papa immer so schön "Andere Zeiten andere Sitten!". Und das stimmt auch!
Ich habe mich total verbunden mit der Protagonistin Elizabeth gefühlt, nicht nur weil wir den gleichen Namen tragen, sondern auch, weil sie sich gegen die Gesellschaft stellt und somit auch auf eine gewisse Art frei ist.
Das hat mich an ihr so begeistert, dass sie einfach ihren Weg geht und sich nicht um die Meinung anderer schert. Das macht sie zu einer sehr starken Protagonistin.
Und dann gibts da auch noch Mr. Darcy, den einige Leute heutzutage als den "alten" Mr. Grey bezeichnen, aber ich finde, die beiden haben außer ihrem Geschäftssinn nichts gemeinsam.
Okay, Mr. Darcy ist vielleicht auch ein wenig unnahbar aber er scheut nicht davor zurück, einer Frau seine Gefühle zu gestehen, und das muss man als Mann erstmal nachmachen.
Ich fand die Geschichte um die beiden schon interessant und auch auf einer Art romantisch.
Ein Klassiker, wie dieser, sollte meiner Meinung nach von jedem gelesen werden. Könnte ich mir im Übrigen auch gut als Schullektüre vorstellen.

Einfach wunderbar!

Von: mylittlebookworld Datum: 03. Januar 2018

Bei diesem Buch hat alles gepasst - das wunderschöne Cover des Penguin Verlags sowie die wunderbare Geschichte, die mich zu einem richtigen Jane Austen Fan gemacht hat. Von außen, sowie von innen konnte es mich komplett überzeugen und ist so zu einem unerwarteten Jahreshighlight geworden. Ich kann nicht anders - ich muss 5/5 Sterne geben

Stolz und Vorurteil

Von: allys_books Datum: 01. Januar 2018

Den Einstieg in den Roman fand ich sehr gelungen - bis man sich ein wenig an die doch eher ungewöhnliche Sprache gewöhnt hat, sich in dem Setting orientiert und die Charaktere kennengelernt hat, dauert es natürlich, doch gerade der Beginn des Buches hat mir gut gefallen.
Aber ansonsten muss ich leider sagen, dass sich die erste Hälfte recht gezogen hat. Ich bin nicht mit dem Ziel an das Buch rangegangen, da jetzt was zu interpretieren oder mir komplexe Gedanken zu den einzelnen Themen zu machen, sondern ich wollte einfach mal einen Klassiker von Jane Austen lesen. Ich liebe die Verfilmungen von Stolz & Vorurteil und möchte das Buch schon seit Jahren lesen, aber ich habe schon mehrmals reingelesen und bin nie so richtig warm geworden mit diesem Roman. Auch diesmal ist mir das "Dranbleiben" nach der ersten Kennenlernphase sehr schwer gefallen. Meiner Meinung nach wird in der ersten Hälfte zu viel auf Andere eingegangen, es passiert aber gleichzeitig nicht wirklich viel, vor Allem, was Elizabeth und Mr. Darcy angeht. Natürlich ist es schon interessant, mehr über die anderen vorkommenden Charaktere zu erfahren und ich denke, wenn ich das Buch nochmals lesen würde, würde ich eventuell mit anderen Augen an die Geschichte hinantreten, aber ich hätte mir hier einfach schon ein bisschen mehr Fokus auf andere Bereiche gewünscht. Das Setting und die Charaktere konnten mich sehr für sich einnehmen; es hat mir gut gefallen, in diese vergangene Zeit einzutauchen und Jane Austen hat zudem grandiose Protagonisten geschaffen, die nicht perfekt und dadurch sehr realistisch sind. Das bunte Sammelsurium an Charakteren, über die man sich eine Meinung bildet, sie wieder überdenkt, ihnen mit Vorurteilen und falschen Erwartungen gegenüber tritt und im Endeffekt einsehen muss, das man falsch gelegen ist - so wie es auch der Protagonistin Elizabeth ergeht -, hat mich sehr begeistert.
Ungünstig ist, denke ich auch, die Tatsache, dass ich mehrere Verfilmungen bereits des Öfteren gesehen hatte und daher die Entwicklung, die vor Allem Elizabeths Meinungen zu verschiedenen Personen durchmacht, nicht so mit durchlaufen konnte, als wenn ich das Buch ohne jegliche Vorkenntnis gelesen hätte. Da ich so einfach schon den groben Plot kannte, war besonders in dieser ersten Hälfte einfach nicht so viel Reiz in der Geschichte, wie ich mir das erhofft hatte.

Die zweite Hälfte jedoch, als die Sache zwischen Elizabeth und Mr. Darcy allmählich ins Rollen gekommen ist, als dann auch Dinge passiert sind, die die Beiden betrafen, als es die Konfliktsituationen zwischen den Beiden gab, hat mir sehr gut gefallen. Ich wollte unbedingt dranbleiben und weiterlesen, habe auch richtig mitgefiebert, obwohl ich ja, wie gesagt, den Ausgang bereits kannte. Hier ist auch meine Liebe zu manchen Charakteren noch mehr durchgekommen und ich kann mir wirklich vorstellen, "Stolz und Vorurteil" nächstes Jahr nochmals zu lesen.
Auch sehr gut gefallen hat mir die Schritt-für-Schritt-weise Entwicklung, nichts war unnötig überstürzt, aber dennoch temporeich genug.
Insgesamt hat mir diese zweite Hälfte wesentlich mehr Spaß gemacht, als ich nach den ersten knapp 300 Seiten noch erwartet hätte und ich bin froh, dass ich, auch wenn es seine Zeit gedauert hat, drangeblieben bin.

Den Schreibstil, beziehungsweise die Übersetzung, fand ich sehr angenehm. Meines Wissens nach gibt es auch Übersetzungen, die bspw. "Mr. Darcy" als "Herr Darcy" übersetzen, was ich persönlich schrecklich finde, daher umso besser, dass dies hier nicht der Fall war. Ich habe keine Vergleichsmöglichkeiten, was andere Übersetzungen angeht, daher kann ich nur sagen, dass diese Ausgabe sich sehr schön und flüssig lesen ließ, sobald ich mich an die Sprache und die Ausdrucksweise gewöhnt hatte. Zudem ist die Ausgabe aus dem Penguin-Verlag wunderschön gestaltet, das Cover gefällt mir sehr gut und ist ein echter Hingucker unter all den verschiedenen Ausgaben dieses Romans.

Alles in Allem vergebe ich vier von fünf Sternen. Aufgrund der eher schwachen ersten Hälfte und der Steigerung, die das Buch gegen Ende aber definitiv hatte, hat es mir doch recht gut gefallen, ich habe mich gut unterhalten gefühlt und möchte auf jeden Fall noch mehr von Jane Austen lesen. Allein deshalb bin ich sehr froh, das Buch gelesen zu haben.

Ein Klassiker den jeder lesen muss

Von: Buecher.maedchen Datum: 23. Dezember 2017

Meine Meinung :
Stolz und Vorurteil ist ein wahrer Klassiker den jeder gelesen haben muss. Der Schreibstil von Jane Austen wahr wirklich so toll. Man hat die Seiten förmlich verschlungen. Was mich am meisten an diesem Buch fasziniert hat ist das es im 18.Jahrhundert spielt. Das Buch ist eine klare Lese Empfehlung von mir.

Stolz und Vorurteil - eine Geschichte, die schon seit Generationen verzaubert

Von: Isabells Bücherwelt Datum: 17. Dezember 2017

„Stolz und Vorurteil" ist weltweit als zeitloser Klassiker bekannt - umso mehr habe ich mich daher über den Erhalt dieser traumhaft schönen Neuauflage gefreut!

Die Geschichte ist, denke ich, jedem mehr oder weniger bekannt. Die Familie Bennet hat fünf Töchter - Elizabeth, die Protagonistin, ist die Zweitälteste - und insbesondere Mrs Bennet ist geradezu besessen, sie alle an möglichst reiche Männer zu verheiraten. Es ist also nicht verwunderlich, dass die ganze Familie vollkommen aus dem Häuschen ist, als Mr Bingley, ein Mann von hohem gesellschaftlichen Rang und mit beachtlichem Einkommen, ein Grundstück in der Nähe pachtet. Als er ein Auge auf Jane, die älteste Schwester, wirft, scheint das Liebesglück perfekt zu sein - wäre da nicht sein bester Freund Mr Darcy, ein scheinbar unglaublich hochmütiger und stolzer Mann, der alle Menschen um sich herum von oben herab betrachtet.

Für jemanden, der wie ich eher selten Klassiker liest (was ich bald übrigens unbedingt ändern möchte!), mag die alte Rechtschreibung und der etwas altertümliche Schreibstil zunächst gewöhnungsbedürftig wirken. Aus heutiger Sicht scheint es zum Beispiel unvorstellbar, dass Ehepartner sich gegenseitig siezen und von ihren Kindern so förmlich angeredet werden. Aber genau das verleiht dem Buch meiner Meinung nach seinen charmanten Flair. Auf beeindruckende Weise werden die Sitten und Umgangsformen der damaligen Zeit beschrieben, sodass ich als Leserin einen erstaunlich guten Eindruck von der Situation gewinnen konnte.

Die Art, wie Jane Austen schreibt - emotional und dennoch mit einem Hauch von Sarkasmus - hat mich direkt angesprochen. Ebenso geht es mir mit der Protagonistin Elizabeth als starke Frauenfigur, die nicht nur ihren eigenen Willen eisern durchzusetzen versucht, sondern für die damaligen Verhältnisse geradezu rebellisch wirkt - genau das machte sie in meinen Augen so herrlich erfrischend.

Kommen wir zum wohl umstrittensten Charakter des Buches: Mr Fitzwilliam Darcy. Ich gestehe, am Anfang habe ich ihn gehasst. Aber tat das nicht jeder, bevor er seine andere Seite kennenlernte?

Versteht mich nicht falsch, ich will sein anfängliches Verhalten keineswegs schönreden. Aber im Laufe der Geschichte wird klar: Hinter diesem Mann steckt eine Menge - und vor allem eine Menge Gutes! Dies kommt zum Vorschein, als Stolz und Vorurteile endgültig überwunden werden.

Überhaupt finde ich es faszinierend, wie vielschichtig alle Charaktere sind und wie aktuell die Botschaft ist, die hinter dem Buch steckt.

Mit seinen knapp über 600 Seiten (das Nachwort nicht mit eingerechnet) beschreibt es einen recht langen Zeitraum voller ereignisreicher Begegnungen, schicksalshaften Wendungen und zärtlicher Romantik. Authentisch, ergreifend und ohne jegliche Form von Kitsch. Ein nicht länger aktueller Klassiker, der nur dazu da ist, im Bücherregal Staub anzusammeln? Das ist „Stolz und Vorurteil" zweifelsohne nicht!

Mit ihrem Roman ist Jane Austen zu Recht zu internationaler Berühmtheit gelangt. Unverblümt und leicht ironisch erzählt sie von den Sorgen und Problemen der Familien im England des 18. Jahrhunderts, von den Schwierigkeiten der Frauen in der damaligen Gesellschaft und von der Liebe zwischen zwei Menschen, die alles andere als perfekt sind. Es ist für mich deshalb auch nicht weiter verwunderlich, dass „Stolz und Vorurteil" als zeitlos gilt und schon Generationen von Lesern verzauberte!

Wundervolles Buch

Von: buchundtee Datum: 10. Dezember 2017

"Es ist eine allgemein anerkannte Wahrheit, daß ein Junggeselle im Besitz
eines schönen Vermögens nichts dringender braucht als eine Frau."

Jeder kennt bestimmt Personen, die Klassiker direkt als langweilig und langatmig abstempeln. Ich muss zugeben, dass ich das bis zu diesem Buch auch gedacht habe. Jetzt bin ich komplett anderer Meinung. Letztens habe ich dann doch total Lust bekommen mal ein eher klassisches Buch zu lesen und da fiel meine Wahl direkt auf "Stolz und Vorurteil", dem einer der wahrscheinlich bekanntesten Klassiker!

Ich muss zugeben, dass mir die ersten 150 Seiten nicht gerade einfach fielen!
Bis ich mit dem Schreibstil, der mir nach der "Eingewöhnugszeit unheimlich gut gefallen hat, klar kam und die Personen richtig zuordnen konnte hat es schon ein wenig gedauert. Trotzdem musste ich zischendurch immer mal wieder ein paar Sätze mehrmals lesen bis ich sie verstanden habe. Das lag aber wahrscheinlich daran, dass ich nicht so an die altmodische Sprache gewohnt bin und mit dem ein oder anderen Wort nichts anfangen konnte. im Großen und Ganzen kann ich nur sagen, dass mir der Schreibstil richtig gut gefallen hat!

Elisabeth ist eine eher außergewöhnliche Protagonistin, die alle Menschen mit ihrer Intelligenz und Verstand beurteilt. Dadurch wirkte sie auf mich gleich authentisch und ich habe sie total in mein Herz geschlossen.
Mr. Darcy kam mir auf den ersten Blick total arrogant und unsymphatisch vor, was sich im Laufe der Geschichte komplett geändert hat. Denn im Herzen ist Darcy ein so wundervoller Mensch mit einem großartigen Charakter, da sei ihm auch verziehen, dass er Fitzwilliam heißt. ;)

Auch mit den Nebencharakteren hat mich Jane Austen vollkommen überzeugt! Von der gutgläubigen Schwester Jane, die in allem nur das Gute sieht, der liebenswerte Mr. Bingley sowie die Mrs. Bennet, die nur auf das Ansehen ihrer Töchter aus ist.

Jeder Charakter hat seinen eigenen Kopf und dadurch entwickeln sich sehr häufig total witzige und spannende Situationen, bei denen man immer mitfiebert und irgendwie nicht aufhören kann zu lesen.
Was sich äuffälig durch das Buch zieht ist der ehrliche und ironische "Schreibstil", bei dem ein kritischer Blick auf die damalige Gesellschaft geworfen wird, was viele verschiedene Verhaltensweisen mehrerer Personen angeht.

Auch die Liebesgeschichte der beiden Protagonisten hat mir unglaublich gefallen, da es nicht die typische Geschichte ist "Sie haben sich erst einmal gesehen und sind direkt ein Paar", sondern die Liebesgeschichte entwickelt sich langsam und realistisch!

F A Z I T

Das Buch hat mich total verzaubert. Ja, das klingt kitschig, aber ich kann es nicht anders audrücken! Obwohl mir der Einstieg nicht leicht fiel, habe ich dieses Buch unglaublich gemocht. Jedem, der sich an der Zeit oder dem altmodischen Schreibstil interessiert, kann ich dieses Buch nur wärmstens empfehlen. Es ist unfassbar, dass meiner Meinung nach dieser Roman, der vor über 200 Jahren geschrieben wurde, mit der heutigen Literatur mithalten kann!

Unbedingt lesen!

Von: Erlesene Seiten Datum: 17. November 2017

Stolz und Vorurteil ist der wohl bekannteste Roman der britischen Schriftstellerin Jane Austen. Er erschien im Jahre 1813. Seither wurden über 20 Millionen Exemplare verkauft. Es ist ein Sittenroman, in dem die Irrungen und Wirrungen bei der Partnerwahl zu Jane Austens Zeit mit ihrem unvergleichlichen Wortwitz, Ironie und Scharfblick porträtiert werden.

Die existenzielle Problematik, in der sich Jane Austens weibliche Protagonistinnen und wahrscheinlich viele junge Damen in England um 1800 befunden haben, war die Suche nach einem Ehemann. Frauen besaßen zu jener Zeit nur eingeschränkte Möglichkeiten, ihren Lebensunterhalt abzusichern. Vorzugsweise durch die Heirat mit einem Mann, der über ein beträchtliches Vermögen verfügte. Zu jener Zeit wurden Ehen zumeist unter dem Gesichtspunkt der materiellen Absicherung geschlossen, nicht aus Liebe.

Jane Austen benutzt die titelgebenden Leitmotive für ein wechselseitiges Spiel in der Entwicklung der Liebesgeschichte zwischen Elizabeth Bennet und Fitzwilliam Darcy. Beide müssen zahlreiche Missverständnisse, Verleumdungen und Vorurteile überwinden, ehe sie zueinander finden. Es gibt kaum ein anderes Buch, in dem die Figuren so tiefgründig sind, so häufig Selbstanalyse betreiben und sich derart weiterentwickeln.

Stolz und Vorurteil entführt uns in ein Jahrhundert, das geprägt ist von Konventionen, gesellschaftlichen Regeln und strengen sozialen Strukturen, und trotzdem ist die Liebesgeschichte zwischen Elizabeth und Mr. Darcy zeitlos, was die zahllosen Adaptionen beweisen.

Wer einen Einstieg in Jane Austens Romane finden möchte, ist mit Stolz und Vorurteil am besten beraten. Der Ausgabe vom Penguin Verlag möchte ich eine besondere Empfehlung aussprechen. Ich habe häufig gelesen, dass Probleme bestehen, Jane Austens Ausdrucksweise beziehungsweise ihren Schreibstil zu verstehen. Bei der vorliegenden Übersetzung dürfte es die wenigsten Schwierigkeiten geben. Ich habe verschiedene Übersetzungen und diese auch mehrmals gelesen, um sie miteinander vergleichen zu können. In diesem Taschenbuch ist die Sprache deutlich leichter verständlich, moderner, etwas geraffter. Außerdem erleichtert einem die Schriftgröße das Lesen ungmein.

zauberhaft!

Von: Tabeas_booktime Datum: 10. November 2017

Meinung:
ich habe den letzten Monat über Solz und Vorurteil gelesen und damit einen ersten Klassiker gelesen. Ich bin ein großer Fan von England, auch wenn ich noch nie da war und es gibt in unzähligen Büchern, die ich schon gelesen habe Vergleiche mit den Charaktere aus diesem Buch. Das wohl bekannteste ist "After" von Anna Todd, weshalb ich "Stolz und Vorurteil" schon seit ungefähr einem Jahr lesen möchte. Das jetzt diese wunderschöne, florale Auflage aus dem Penguin Verlag erschienen ist, hat mich umso mehr gefreut, denn das Buch gehört definitiv zu den schönsten Covern aus meinem Regal.



Ich glaube gehört hat jeder schon einmal etwas von der Story. Elizabeth ist ein von fünf Töchtern aus gutem Hause. Das einzige Ziel der Mutter ist es, alles ihre Töchter gut zu verheiraten und durch den neuen Nachbar lernt ihre Schwester Jane einen Anwärter kennen. Hierbei lert auch Elizabeth den durchaus mysteriösen Mr. Darcy kennen.

Der Schreibstil von Jane Austen war total schön, wenn man sich darauf eingelassen hat und erzeugte eine tolle Atmosphäre. Viele wahre Worte kann man zwischen den Zeilen wiederfinden, sodass ich auch die eine oder andere Stelle markiert habe. Sehr erzählerisch und ausladend verführt Austen einen andere Welt. Wobei man die Bennetts besser kennenlernt. Elizabeth ist eine kluge, junge Frau und es hat Spaß gemacht sie und ihre Familie zu begleiten. Jeder Charakter ist super gut ausgearbeitet und es war sehr unterhaltsam diese Charaktere auf ihrem Weg zu begleiten und ein vergangenes Jahrhundert kennenzulernen.

Bewertung:
Alleine das Cover ist ein Kaufgrund, aber die Geschichte lohnt noch viel mehr!



Stolz und Vorurteil

Von: Mylittlebookpalace Datum: 06. November 2017

Orte:Mir haben alle Orte sehr sehr gut gefallen und ich konnte mir alle Orte sehr gut, durch die tollen Beschreibungen und durch meine eigene „Kreativität“ konnte ich mir alles wirklich gut vorstellen und ich mag eh fast alle historischen Romane und ich liebe es mir alles in diesem alten Leben vorzustellen.

Personen:Ich mochte viele der Personen nicht. Die Protagonistin Elizabeth mochte ich noch sehr gerne, da sie eine sehr eigenwillige und starke Person ist und schon weit ihrer zeit voraus. Mr. Darcy mochte ich am Anfang ja nicht, aber nach den ersten paar Kapiteln ist er dann doch interessanter geworden. Die anderen Personen mochte ich eher weniger, aber ich glaube einige davon sollte man auch nicht alle mögen, da es zur Geschichte gehört hat.

Gestaltung:Ich liebe liebe liebe dieses Cover!! Viele der anderen Ausgaben mochte ich von der Gestaltung her nicht wirklich, aber dieses hat mich schon von Anfang an gefallen und es hat auch schon ein ganz besonderen Platz in meinem Bücherregal bekommen.

Schreibstil:Jaaa also mit dem Schreibstil kam ich am Anfang nicht wirklich klar, man merkt hier einfach, dass das Buch dann doch schon etwas älter ist, doch nach einer Weile habe ich mich daran gewöhnt und fand ihn sogar ganz gut. Es waren tolle Beschreibungen und Dialoge eingebaut und mir hat er am Ende wirklich ganz gut gefallen.

Geschichte:Die Geschichte und die Handlung hat mir soweit auch ganz gut gefallen. Es war an manchen Stellen ein bisschen langweilig, aber dafür gab es auch gute Stellen die mir sehr gut gefallen haben und die auch spannend fand.

Fazit:Ich mochte das Buch sehr gerne, ich mochte die Gestaltung, die Personen, die Orte mit der Zeit und die Handlung. Was mir leider nicht so gefallen hat war der Schreibstil, da ich am Anfang nicht ganz so klar damit gekommen bin und auch die Geschichte war manchmal etwas langweilig, doch das war nichtweiter schlimm, weshalb ich trotzdem immer noch 4 von 5 Sternen gebe. Hier auch noch einmal vielen Dank an den Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares,

Zeitlos, Wortgewaltig, Jane Austen

Von: Books Inside Datum: 05. November 2017

Meine Meinung:
Ein wahrer Klassiker, der immer wieder begeistert!
Ich liebe Jane Austen einfach vom ersten Buch an ,welches ich von ihr gelesen habe.
Zeitlose Klassiker, die durch ihre Tiefe und Wortgewandtheit bestechen.
So auch Stolz und Vorurteil. Wie ich finde mit das beste. Eine packende Geschichte wie man sie heute auch noch erlebt.
Einfach mal auf sich vertrauen und seinem Herzen folgen.
Dem Menschen auch mal hinter die Fassade blicken und seinen Weg gehen.

Mein Fazit:
Absolut großes Kino, anders kann man es nicht beschreiben!
Jane Austen war eine wahre Meisterin der Worte und Geschichten und wird auch so noch die nächsten Jahrzehnte in Erinnerung bleiben.

Eine der schönsten Lovestorys des 19. Jahrhunderts

Von: Hemingway Datum: 05. November 2017

Das Buch ist schön schön, wenn man es nur in der Hand hält, denn das Cover ist ja mal mega schön :)
Aber auch die Geschichte zwischen Lizzy und Darcy ist wunderschön. Ich persönlich bin ein großer Darcy Fan, denn trotz seines egoistischen und hochnäsigen Benehmen zu Beginn, sind seine Taten im Verauf so nett und gutherzig. Doch trotzdem bleibt etwas von dem alten Darcy, was zu der Mischung Mensch führt, die perfekt zu Lizzy passt. Und auch sie verändert sich, wenn sie ihre Vorurteile über Bord wirft und sich nicht mehr zu stolz ist ihre voreilige Meinung von Darcy zu verwerfen.
Ich kann das Buch nur jedem empfehlen, der gerne Liebesgeschichten und ältere Bücher liest :)

Ein Klassiker

Von: Sturmhoehe88 Datum: 24. Oktober 2017

Meine Meinung
Wer kennt sie nicht, die guten alten Englischen Klassiker? Einer der bekanntesten darunter ist „Stolz und Vorurteil von Jane Austen“ oder unter dem Originaltitel „Pride and Prejudice“ bekannt.
Stolz und Vorurteil ist auch nach mehr als 200 Jahren noch sehr beliebt unter den Lesen und wird es sicherlich auch noch in einigen Jahren sein. Dieses Buch beschreibt das Leben am Ende des 18. Jahrhunderts. Es geht um eine Familie, um Leben und Leben lassen, sowie darum die Töchter Vorteilhaft zu verheiraten, so wie es sich in dieser Zeit gehörte....
Die Geschichte die Jane Austen hier schrieb fasziniert nicht nur durch die Alterstümliche Aussprache, sondern auch durch den sehr gewöhnungsbedürftigen Schreibstil. Was natürlich daran liegt, das dieser Klassiker schon ziemlich lange Exestiert, und in einer Zeit geschrieben wurde, wo es noch nicht all den Schnick Schnack gab, den, denn Autoren jetzt zur Verfügung steht.
„Stolz und Vorurteil“ ist und bleibt einer der besten Klasiker aller Zeiten und verdient es gelesen zu werden.
Klare Kauf und Leseempfehlung!
5/5 Sterne für Jane Austen

Ein herzerwärmender Klassiker

Von: TINTENTRAUMWELT Datum: 06. Oktober 2017

Beginnen wir mal beim äußeren des Buches - es gibt so viele verschiedene tolle Ausgaben dieses Romans, aber diese gefällt mir wirklich ziemlich gut. Die Farben passen wunderbar zusammen und generell finde ich sowohl die Vorder- als auch die Rückseite sehr süß aufgemacht.

Zu Beginn des Buches tauchen im Nachbarort der Bennets Mr Bingley und Mr Darcy auf - während Lizzy ältere Schwester Jane sich sofort in ersteren verguckt und ihre Mutter alles dafür gibt, die beiden zu einer Verlobung zu bringen, halten alle Mr Darcy für einen gefühllosen und vor allem stolzen und reichen Mann.
Während des Buches erleiden die Bennett einige Hoch- und Tiefpunkte ihrer Familie und Lizzy kommt auf sonderbare Weise Mr Darcy doch immer näher.

Genau wie Elizabeth habe auch ich anfangs von Mr Darcy gedacht, aber ich kann so viel verraten - in diesem Buch erwartet und eine herzzerreißende Liebesgeschichte zwei zunächst völlig unterschiedlicher Charaktere. Lizzy kommt zwar nicht aus dem am wenigsten angesehensten, aber nicht grade reichen Elternhaus und hat, auf eine liebevolle Art immer ihren eigenen Willen. Mr Darcy stattdessen ist für seinen großen Besitz und Hochmut bekannt.

Kommen wir direkt mal zum Schreibstil, der wohl das ausschlaggebendste Kriterium meiner Rezension sein wird. Natürlich ist mir auf der einen Seite klar, dass dieser Roman Anfang des 19. Jahrhunderts geschrieben wurde, und auch zur er zeit spielt. Nichts desto trotz muss ich erwähnen, dass es nicht grade einfach war, in den Stil hineinzufinden. Insbesondere die Konversationen, bei denen sich fast alle (selbst ein Mann seine Ehefrau und umgekehrt) siezen, waren für mich zunächst sehr ungewohnt. Trotzdem war es interessant so etwas mal zu lesen und es hat mir auf jeden Fall Spaß gemacht.

Ich weiß nicht, ob es daran lag, dass ich den Film, und somit die Geschichte schon kannte, aber insbesondere die letzten ungefähr 150 Seiten haben sich doch ziemlich gezogen und ich war irgendwie froh, als das Buch rum war. Trotzdem darf ich nicht vergessen zu erwähnen, wie schön das Ende war (im Film war es zwar deutlich romantischer, im Buch ist es aber ausführlicher)

Zu den restlichen Charakteren möchte ich auch kurz noch was sagen: Obwohl Elizabeth vier Schwestern hat, hat jede ihre eigene markante Persönlichkeit und die Mutter ist an einigen Stellen wirklich lustig. Generell hat Jane Austen es auf jeden fall geschafft sehr reale und besonderere Charaktere zu erschaffen!

Ich kann jedem von euch, der gerne mal einen Klassiker lesen möchte, dieses Buch nur ans Herz legen. Ich glaube die "Schwierigkeiten" mit dem Schreibstil sind, insbesondere wenn man noch nicht viele Klassiker gelesen hat, ziemlich normal.
Ich würde 'Stolz und Vorurteil' 4/5 Sterne geben

Lesenswert!

Von: Bunter Lesesessel Datum: 05. Oktober 2017

Wer hat es nicht schon gelesen?!

Zum Inhalt von „Stolz und Vorurteil“ braucht man bestimmt nicht mehr viel sagen. Die Liebesgeschichte schlechthin, mit dicken Stolpersteinen auf dem Weg zu ihrer Vollendung.

Damit hat man eigentlich schon alles gesagt und viel mehr möchte ich auch gar nicht erzählen, denn der Geschichte würde man nicht gerecht werden und spoilern möchte ich natürlich auch nicht.
Auf den ersten paar Seiten hatte ich das Gefühl ich würde mit der Geschwindigkeit einer Schnecke lesen, doch sobald man sich an den Schreibstil und die Sprache von damals gewöhnt hat durchfliegt man dieses Buch. Gerade, weil das förmliche Reden und die Themen aus der Zeit mich einfach faszinierten, wollte ich ständig weiterlesen. Oft gibt es viel Gerede um nichts und eine so falsche Höflichkeit, dass ich oft das Gefühl hatte, ich müsse für die liebgewonnenen Charaktere im Buch die verhassten Charaktere anschreien, weil sie es selber nicht taten.
Es gibt viele Gedankengänge, die einen verfolgen lassen, was Elisabeth wirklich denkt und dann ist man oft fasziniert wie sie handelt. Der Schreibstil ist stellenweise trocken, abgehackt und schnell, nach dem Motto: was in der Zeit passiert ist irrelevant für die Lovestory. Im nächsten Moment wird dann gewechselt zu einem liebevollen, viel beschreibenden Schreibstil, der einem alles erklärt und die Geschichte lebendig wirken lässt.
Oft habe ich mich dabei erwischt, dass ich auf ein Kapitel gehofft habe, in dem Elisabeth und Mr. Darcy wieder aufeinandertreffen. Überrascht war ich dann von der krassen Wendung und einigen Höhepunkten in diesem Buch.
Die Charaktere waren so gut durchdacht und ausgearbeitet, dass jeder seine eigenen Charakterzüge, eigene Sprache und eine meist absehbare Handlung (was nicht negativ gemeint ist) mit sich brachte. Gerade Elisabeth ist besonders, da sie mutig und direkt ist und sich von anderen nicht verbiegen lässt. Sie gesteht sich Fehler ein, ist ehrlich und entwickelt sich im Laufe des Buches weiter. Schön finde ich die Stellen, an denen sie kein Blatt vor den Mund nimmt und im Gegensatz zu den anderen unverblümt sagt, was sie denkt.

Das Buch würde von mir 4,5 Sterne bekommen, da dies jedoch nicht möglich ist runde ich auf 5 Sterne auf. Ich kann dieses Buch wirklich für die Menschen empfehlen, die eine gute Liebesgeschichte lesen möchten oder für die, die die Zeiten, in der es vor allem um Geld, Stand und Familie geht, sehr spannend finden.

Stolz und Vorurteil: verdiente fünf Sterne!

Von: bookmansion Datum: 30. September 2017

MEINUNG

Stolz und Vorurteil ist ein Buch, welches mich nun schon länger faszinierte. Ein Roman, der nach über 200 Jahren immer noch so viele Leser weltweit begeistern kann, muss einfach etwas besonderes sein. Also wartete ich bis eine schöne deutsche Ausgabe erscheint. Dann war ich vor ein paar Wochen auf dem Bloggerportal und habe diese wunderschöne Ausgabe gesehen! Danke an dieser Stelle nochmal an den Penguin Verlag für das Rezensionsexemplar!

COVER&AUFBAU

Das Cover mag zwar nicht das extravaganteste sein, gehört meiner Ansicht nach jedoch zu den schönsten, die ich hier zu stehen habe.
Allein diese Farbkombination und der gemalte Stil der der Blumen ist ein Traum!
Der Aufbau ist sehr angenehm. Die Kapitel sind weder zu lang noch zu kurz und in passende Absätze unterteilt.
Der Schreibstil ist natürlich zu beginn gewöhnungsbedürftig, man findet aber schnell hinein.
Es ist aus dem Blickwinkel und der Gefühlswelt verschiedener Charaktere geschrieben, das Hauptaugenmerk liegt aber auf Elizabeth.
Dies ist zwar meine erste Ausgabe und das erste Mal, dass ich das Buch gelesen habe, dennoch behaupte ich, die Übersetzerin hat hier eine außergewöhnlich gute Arbeit geleistet.

INHALT:

Die Protagonistin des Romans ist Elizabeth Bennet, die zweit älteste Tochter von Mr. und Mrs. Bennet. Zwar bietet das Buch neben dem ihrem noch andere Handlungsstränge anderer Figuren, jedoch erzählt es ihre Geschichte.
Jane ist liebevoll und gilt als die Schönste der Schwestern Lizzy ist ehrlich und unabhängig und Mary die intelligenteste. Lydia und Kitty könnte man als schwarze Schafe der Familie sehen, da erstere sehr nach der ungebildeten und wankelmütigen Mutter kommt.
Zu den Männern der Geschichte sage ich nichts, da es sonst zu Spoilern kommen kann ;)
Am meisten ins Herz geschlossen habe ich Elizabeth, Jane, ja auch Mr. Bennet und noch einen bestimmten Charakter..

Mir gefielen die verschiedenen Persönlichkeiten der Figuren.
Man hatte nie das Gefühl, zwei Personen gleichen sich, alle sind auf ihrer Art individuell und authentisch!
Die Handlungsorte konnten mich auch allesamt in ihren Bann ziehen.
Die Geschichte war zu keiner Zeit langweilig, im Gegenteil ich konnte sie gar nicht aus der Hand legen! ❤️
Nur die letzten zwanzig Seiten ca. hätten ausführlicher ausfallen können.

Da das Buch zudem noch in einer anderen Zeit spielt und zu dieser auch geschrieben wurde, war es wirklich sehr interessant zu sehen, wie unterschiedlichen die damaligen Sitten und die Gesellschaft war.

FAZIT

Ich kann mich nur der Mehrheit anschließen: Es ist wirklich ein Roman, den jeder gelesen haben sollte!
Von mir gibt es guten Gewissens die vollen fünf Sterne!

Stolz und Vorurteil

Von: dein Buecher Palast Datum: 21. September 2017

Handlung und Allgemeines
Ich kannte den Film schon und weil es mein allerliebster von Jane Austens Verfilmungen war, musste ich unbedingt das Buch haben. Als ich es dann freundlicherweise vom Bloggerportal bekommen habe, habe ich es direkt am selben Tag begonnen. Das Buch ist mit seinen über 600 Seiten auf jeden Fall das längste von meinen im September gelesenen Büchern. Ich finde diese Geschichte von Anfang bis Ende super schön und das Ende nimmt mich immer wieder mit. Ich liebe die wahre und anfangs neckende Liebe zwischen Lissy und Mr. Darcy. Außerdem finde ich die Charaktere wirklich super, alle sind vollkommen verschieden. Vom schüchternen und fürsorglichen Mr. Bingley bis zur naiven und manchmal wirklich törichten jungen Schwester von Lizzy. Ich finde die Story wirklich fesselnd, traumhaft und man kann beim Lesen wirklich mitträumen :)

Cover und Innengestaltung
Das Cover gefiel mir schon auf Fotos sehr, aber als ich es dann selbst in den Händen hielt, war es noch viel schöner. Mit Blumen kann man gerade bei einem Roman nie etwas falsch machen und ich finde den Umschlag wirklich wunderschön, frisch und fröhlich. Außerdem besteht es aus zwei meiner Lieblingsfarben, was das Ganze noch besser macht.
Innengestaltung hat das Buch keine besondere, was aber nicht sehr schlimm ist.

Lieblingsszitat
Da ich so viele Lieblingsszenen in dem Buch habe, dass ich mich nicht entscheiden könnte, habe ich beschlossen euch ein amüsantes Zitat von der klugen Lizzy zu zeigen, welches mich bei den sonst so förmlich und höflichen Charakteren beim Lesen zum schmunzeln brachte.
>>Gott behüte! Einen Mann nett zu finden, den man zu hassen beschlossen hat! Wünsch mir doch nicht so etwas Schlimmes.<<
Wenn Miss Bennet nur wüsste, was sie später für Gefühle für ihn empfinden wird….

Personen 
Ich habe mich für meine fünf liebsten Protagonisten entschieden, die ich euch hier näher beschreibe.

Lizzy ist zwar ein offenes, aber dennoch sehr kluges Mädchen, dass doch des öfteren skeptisch vielen Aussagen sowie Handlungen oder Menschen gegenübertritt. Außerdem ist sie ein sehr ehrlicher Mensch und die erste, die sich bei Leiden von anderen darum kümmert.

Mr.Darcy macht sich mit seinem ersten  Auftreten auf keinen Fall beliebt und niemand will dem ernsten und verschlossenen Mann wieder begegnen. Hinter seiner scheinbar verschlossenen Fassade steckt aber ein ehrlicher, einfühlsamer und kluger Mensch..

Das komplette Gegenteil zu Lizzy ist Jane, die Älteste der Bennett Schwestern. Sie ist immer höflich und sieht in allem und jedem nur das Gute. Außerdem wird sie als die Hübscheste von allen bezeichnet, was sie nicht immer als Vorteil betrachtet.

Auch Mr. Bingley  ist ganz anders als sein guter Freund Mr. Darcy… Er ist sehr freundlich und zuvorkommend, macht anfangs einen etwas schüchternen Eindruck ist aber trotzdem sehr fürsorglich und hat nur Augen für Jane.

Was man früher im Adel als peinlich oder vorlaut bezeichnet hat, verkörpert die Mutter der 5 Schwestern wirklich gut. Sie ist nicht nur darauf erpicht, so schnell wie möglich ihre Töchter gut zu verheiraten, verliert aber ebenso schnell gerne mal ihre Nerven.

Fazit
Wie schon gesagt ist und bleibt Stolz und Vorurteil mein liebster Roman und dieser Klassiker ist für jeden ein muss. Das Buch ist nicht nur rührend, mitreißend und herzbrechend, sondern hat auch eine wundervolle Moral. Der Titel von Jane Austens Buch verrät zwar nichts, weist aber trotzdem auf die schlussendliche Lehre der Geschichte hin. In diesem Fall sind es zum Einen die Vorurteile und da jeder Mensch sie hat, sollte man, wie das Buch ganz gut zeigt, sich darüber mal bewusster werden.  Das Buch bekommt von mir 5/5 Diamanten und wird gerne weiterempfohlen. Außerdem bedanke ich mich hiermit nochmal beim Bloggerportal und dem Verlag für dieses tolle Buch!

Stolz und Vorurteil

Von: Zeilenliebende Datum: 16. September 2017

Ich wollte bereits seit Längerem endlich einen Klassiker lesen, besonders „Stolz und Vorurteil“ hatte ich immer genauer im Blick gehabt. Als ich dann gesehen habe, dass der Penguin – Verlag eine neue Auflage veröffentlicht, habe ich dieses direkt beim Bloggerportal angefragt und auch freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt bekommen.

Mrs. Bennet hat fünf Töchter die sie schnellstmöglich, bevorzugt mit reichen Männern unter die Haube bringen möchte. Als der wohlhabende Mr. Bingley in die Grafschaft zieht, sieht diese die perfekte Möglichkeit ihre älteste Tochter Jane mit ihm zu verheiraten. Doch dieser ist nicht alleine gekommen, mit im Gepäck hat er seine Schwester und den noch reicheren Mr. Darcy, der durch sein weniger herzliches Auftreten kaum Anschluss in der dortigen Gesellschaft findet. Auch die zweitälteste Tochter Elisabeth, welche wir in diesem Buch begleiten, hält nicht viel von diesem. Im Laufe der Geschichte kommt es zu einigen Intrigen und Missverständen, die besonders Mr. Darcy in einem falschen Licht dastehen lassen. Doch im Laufe der Handlung lernen die Charaktere über ihren Stolz und die typischen Vorurteile hinwegzusehen, um ihren wahren Gefühlen freien Lauf zu lassen.

Elisabeth wiedersetzt sich ihrer Mutter und der damaligen Gesellschaft, in dem sie einen Antrag ablehnt, da sie für diesen Mann keine liebevollen Gefühle übrighat. Sie wiedersetzt sich frech den Anforderungen, welche den Frauen gestellt werden und möchte auf die große Liebe warten. Ihre vorlaute und teilweise freche Art hat mir sehr gut gefallen und mich ab und an auch zum Schmunzeln gebracht. Elisabeth hat gezeigt, dass sich auch eine Frau nicht alles gefallen lassen muss. Auch ihre ältere Schwester, die in jedem Menschen immer nur das Beste sieht, habe ich schnell liebgewonnen.

Die Charaktere wurden sehr umfassend beschrieben, weshalb man diese mit der Zeit auch sehr gut kennenlernt. Auch wenn zu der damaligen Zeit einige Dinge anders gehandhabt wurden, konnte man sich durch den sehr detaillierten Schreibstil gut in die einzelnen Situationen hineinversetzen. Auch wenn diese Geschichte vor 200 Jahren gespielt hat, kann man einige Parallelen zu unserer heutigen Gesellschaft erkennen. So gibt es heute auch noch den typischen Klatsch und Tratsch, der oft zu Missverständnissen führt und auch die hier erzählten Intrigen sind heutzutage keine Seltenheit.

Ich hatte beim Lesen von „Stolz und Vorurteil“ durchaus viel Spaß und kann sehr gut nachvollziehen, warum dieses Werk zur Weltliteratur gezählt wird. Ein Buch das wirklich jeder gelesen haben sollte, besonders diese Ausgabe des Penguin – Verlag hat ein atemberaubend schönes Cover, welches in keinem Bücherregal fehlen sollte.


Meine Bewertung:

„Stolz und Vorurteil“ bekommt von mir volle 5 von 5 Sterne und an dieser Stelle möchte ich eine klare Leseempfehlung an alle aussprechen.

REzension zu Stolz und Vorurteil

Von: Jasmin Datum: 07. September 2017

Meine Meinung:

Zur Gestaltung:
In meinen Augen ist die Stolz und Vorurteil aus dem Penguin Verlag eine der schönsten. Sowohl das Cover, als auch der Buchrücken und die Rückseite von Jane Austens Werk sind mit einem Rosanem Blumenmuster auf hellblauem Hintergrund bestückt, was unglaublich toll aussieht. Ich hoffe, dass auch andere Bücher von Jane Austen mit dieser Aufmachung im Penguin Verlag erscheinen!


Zum Inhalt:

Für mich ist Stolz und Vorurteil ein ganz besonderes Buch. Es ist mein erster "richtiger" Klassiker gewesen und entgegen meiner Erwartungen ist mir das Lesen des Buches sehr leicht gefallen. Die Geschichte hat mich mitgerissen , auch wenn die Handlung nicht besonders spektakulär war. Mir haben eher die Entwicklung der Charaktere und, dass mir ein guten Eindruck von der damaligen Zeit geliefert wurde, gefallen. Besonders fand ich, wie viele tolle Zitate sich in dem Buch verborgen haben, hier ein paar Beispiele:

„Nachzugeben, ohne überzeugt worden zu sein, ist für den Verstand von beiden kein Kompliment“

(Jane Austen, Stolz und Vorurteil, Penguin Verlag)

"Ist nicht Unhöflichkeit gegenüber dem Rest der Welt der Inbegriff von Liebe?"

(Jane Austen, Stolz und Vorurteil, Penguin Verlag)

An dieser Stelle hätte ich noch weitere Zitate einfügen können, allerdings sind diese so lang, dass ich sie nicht verwenden darf.


Zu den Charakteren:
Elizabeth Bennet ist die Person in der Geschichte, die mir am sympathischsten ist. Sie ist klug und denkt für ihre Zeit schon sehr modern. Was sie außerdem auszeichnet ist, dass sie im Gegensatz zu ihren Schwestern einen eigenen Kopf hat. Ihre Schwester Jane mag ich auch, da sie in allem und jedem versucht etwas Gutes zu finden und offen auf Leute zugeht. Insgesamt kann ich sagen, dass der Charakter aller Figuren sehr unterschiedlich ist und eine große Vielfalt bildet.


Zum Schreibstil:
Jane Austens Schreibstil ist einerseits sehr locker und andererseits komplex, ohne anstrengend zu sein. Diese Mischung macht ihre Bücher einzigartig. Einige Passagen bestehen aus Dialogen oder Briefen, was Abwechslung bringt und wo die Ausdrucksweise der Charaktere deutlicher wird.



Fazit:

Stolz und Vorurteil hat nicht nur ein wunderschönes Cover, auch die Geschichte ist einfach toll und es lohnt sich in Ruhe in sie einzutauchen. Ich habe lange darüber nachgedacht, wie ich das Buch bewerten soll, da die Geschichte sehr einfach aufgebaut ist und es auch die ein oder andere Länge gibt. Letztendlich habe ich mich dann doch dazu entschieden 4,5 Sterne zu vergeben.

Stolz und Vorurteil hat einfach seinen eigenen Charme und ich würde jedem raten, dieses Buch zu lesen.

Das kleine Schwarze in Form eines Buches – nur, dass die Geschichte dahinter gar nicht so schwarz ist.

Von: The Book & The Owl Datum: 07. September 2017

Es ist wieder soweit. Die regnerischen Tage halten Einzug, es wird kälter und dieses altbekannte Gefühlt von dieser besonderen wohligen Wärme kehrt in unsere Häuser ein. Der Herbst naht schon wieder und wie könnte man ihn besser begrüßen als mit dem Klassiker „Stolz & Vorurteil“?

Ich bedanke mich an dieser Stelle recht herzlich bei Laura Austen vom Penguin Verlag für dieses wunderschöne Rezensionsexemplar. Dieses Buch aufgrund dieser schönen Cover-Gestaltung in meinen Händen zu halten ist wirklich atemberaubend!

Für alle die, die die Handlung dieses Romans nicht kennen, kommt hier ein kurzer Abriss:

Mrs. Bennet hat fünf Töchter, die sie gern unter der Haube sehen möchte – idealerweise mit reichen Männern verheiratet. Als dann der reiche Mr. Bingley in die Grafschaft zieht, sieht sie ihre Chance, ihre älteste Tochter Jane mit ihm zu verkuppeln. Doch Mr. Bingley kommt nicht allein, sondern in der Begleitung des noch reicheren Mr. Darcys, der, aufgrund seines nicht gerade herzlichen Auftretens, kaum an Freunde gewinnt. Auch Elizabeth, die Zweitälteste, kann ihn nicht ausstehen. Im Laufe der Handlung geschehen so einige Intrigen und Missverständnisse, doch am Ende kann Jane ihren Mr. Bingley endlich heiraten und Elizabeth und Darcy lernen, auch einmal über den Rand ihres Stolzes und ihrer Vorurteile hinauszusehen, um zu erkennen, was sie einander wirklich bedeuten.

Janes Austen’s „Stolz und Vorurteil“ ist quasi die Mutter aller guten und einfallsreichen Liebesgeschichten der Welt. Mit Witz und Wortgewandtheit erzählt die viktorianische Schriftstellerin über die Leiden von Liebenden und den mysteriösen und fast unverständlichen Weg, den die Liebe manchmal gehen muss, damit man ein Happy End zulassen kann. Doch am Ende eines jeden ihrer Romane wartet die Erkenntnis, dass wahre Liebe jedes Hindernis zu überwinden vermag, egal wie Stolz der Herr oder wie vorurteilsbelastet die Dame sein mag.

Stolz & Vorurteil ist und bleibt mein Lieblingsroman, wenn es zum Genre Romantik kommt. Die Gestaltung des Buches durch den Penguin Verlag akzentuiert meiner Meinung nach gut die Feinheit der Geschichte und des Geschehens.

Ich kann allen Romantik- und auch Nicht-Romantik-Fans diese Geschichte nur ans Herz legen. Sie ist ein Must-Have und Must-Read – egal für welche Saison. Das kleine Schwarze in Form eines Buches – nur, dass die Geschichte dahinter gar nicht so schwarz ist.

Der Roman erhält von mir mehr als verdiente 5 Sterne.

Eine Liebesgeschichte, die die wichtigen Werte des Lebens vermittelt

Von: gefluesterfeuer Datum: 02. September 2017

"Vergebens habe ich dagegen angekämpft. Es geht einfach nicht. Meine Gefühle lassen sich nicht unterdrücken. Sie müssen mir gestatten, Ihnen zu sagen, wie glühend ich Sie verehre und liebe."

Meine Meinung:
Da ich schon viel über Jane Austen, und vor allem über "Stolz und Vorurteil" gehört habe, war es nun an der Zeit, mir selbst ein Bild zu machen. Und da der Penguin-Verlag zu dieser Zeit passender Weise diese Ausgabe mit einem wunderbaren Cover herausbrachte, konnte ich einfach nicht widerstehen!

Zuerst muss ich sagen, dass mir die ältere Sprache ein wenig schwer fiel und ich deswegen auch nicht besonders schnell in der Geschichte voran kam, da es doch ein wenig mehr Konzentration bedarf als andere Bücher. Je weiter ich las, desto einfach fiel es mir und ich kam allmählich in einen angenehmen Lesefluss, denn die Übersetzung von Andrea Ott ist wirklich gelungen.
Für mich war es total interessant, in eine längst vergangene Zeit einzutauchen und alte Umgangsformen kennen zulernen. Schließlich wird man heute nicht mehr von dem eigenen Ehemann gesiezt. ;)
Die Charaktere sind sehr gekonnt gestaltet und so unterschiedlich wie Tag und Nacht. Während ich für Jane, Elizabeth, Mr. Bennet und Mr. Bingley sofort Sympathie empfand, so konnte ich Mrs. Bennet und die jüngeren drei Töchter von Anfang an nicht besonders leiden. Besonders Mrs. Bennets Gejammer über ihre Nerven und ihr Ach-so-großes-Leid ging mir manchmal tierisch auf die Nerven. Ich liebe es, wenn man, wie Jane Austen hier, Charaktere schafft so zu kreieren, dass man auf diese solche Reaktionen zeigt. Der Roman wirkt dadurch gleich viel "echter" und man kann sich leichter in die einzelnen Situationen hinein versetzen.
Auch Mr. Darcy mochte ich schon anfangs gerne. Irgendwie schien er mir total okay zu sein und ich konnte den ganzen Gerüchten um ihn nicht wirklich Glauben schenken. Anders ging es Elizabeth, die auf diese vertraute und wenig für Mr. Darcy sympathisierte (jedenfalls am Anfang... ;))
Die Liebesgeschichte der beiden ist außergewöhnlich, sowohl in ihrer Entwicklung, als auch in ihrem Umständen. Ich fand es total schön, endlich mal einen Roman in der Hand zu halten, in dem es eben nicht nur um Sex und Betrug geht, sondern einfach und allein um Worte und Taten. Es ist keine Liebe, von der man heutzutage immer wieder liest und genau das habe ich genossen.
Der Roman erzählt von Liebe, Leid und Sarkasmus - was wirklich gelungen ist, denn entweder teilte ich das Leid der Protagonisten oder ich durfte herzlich lachen.
Automatisch vergleicht man die damalige Zeit mit der heutigen. Wahnsinn, wie sich alles verändert hat, doch umso schöner, dass solch alte Geschichten immer noch gelesen werden und man sich somit immer an sie erinnern kann.
Man durfte als Leser das Geschehen ziemlich sozusagen "von oben" beobachten, denn es gab einen Erzähler, statt dass aus der Sicht der einzelnen Charaktere berichtet wurde. Auch das war überaus gelungen, da es einen objektiven Blickwinkel auf das Geschehen ermöglichte.
Auch das Elizabeth nicht so ganz der typischen Rolle der Frau entsprach, wie sie damals zu sein hatte, war interessant. Sie war viel emanzipierter als gewöhnlich und wagte es sogar, einen Heiratsantrag abzuweisen, was "man ja für gewöhnlich nicht macht", schon gar nicht als Frau in dieser Zeit... Kritisch setzt sie sich mit den alltäglichen Erwartungen an sie und alle Frauen auseinander und möchte vor allem sich selbst gerecht werden. Elizabeth stellt auf jeden Fall einen starken Charakter dar - eine ganz tolle Buchheldin!

Nachdem ich dieses Buch gelesen habe, ist es für mich kein Wunder mehr, dass auch noch so viele Jahre, nachdem das Buch erschienen ist, so viele Menschen das Buch immer noch lesen. Ein wirklich gelungener, wunderschöner und einmaliger Liebesroman, der einem die wirklich wichtigen Werte im Leben vermittelt!

Ein toller Klassiker!

Von: Katiswonderland Datum: 01. September 2017

Schon lange wollte ich diesen weltberühmten Klassiker lesen.

„Stolz und Vorurteil“ war, wie wohl auch bei vielen anderen, mein erster Roman von Jane Austen,und ich bin froh, ihn endlich gelesen zu haben.

Was mich am meisten an dem Buch begeistern konnte, ist der Sarkasmus, den man aus Jane Austens Zeilen herauslesen kann. Ich liebe Sarkasmus einfach. Natürlich ist die Sprache für unseren Alltag schon sehr veraltet, und eigentlich auch überhaupt micht mein Geschmack, aber wenn man sich darauf einlässt, dann erlebt man eine wirklich magische Geschichte. Hierbei helfen aber auch die Charaktere, vor allem Elizabeth Bennet, um die sich die Geschichte hauptsächlich dreht.

Sie ist ein wirklich toller Charakter mit vielen Facetten.


Von Jane Austens „Stolz und Vorurteil“ gibt es inzwischen auch sehr viele Ausgaben, weshalb man auch einiges an Auswahlmöglichkeiten hat. Diese Taschenbuchversion vom Penguin Verlag finde ich persönlich wunderschön und sie macht sich hervorragend im Bücherregal.

Vielleicht lege ich mir aber auch noch die englische Ausgabe zu, denn da würde mich natürlich auch der Unterschied der Sprache interessieren.



Eine klare Empfehlung von mir!

Eine schöne Liebesgeschichte

Von: Ella's Bookdream Datum: 26. August 2017

Mrs. Bennet hat es sich zur Aufgabe gemacht ihre Töchter so schnell wie möglich zu verheiraten. Der neue Nachbar Mr. Bingley kommt da wie gerufen, um ihrer ältesten Tochter Jane zu verloben. Auf einem Ball, auf dem auch besagter Mr. Bingley erscheint, funkt es gewaltig zwischen ihnen. Elizabeth, die zweitälteste Bennet-Tochter, lernt an diesem Abend auch Mr Bingleys engsten Freund Mr. Darcy kennen, der ein unverschämtes Benehmen an den Tag legt. Während Jane versucht Bingleys Aufmerksamkeit zu erlangen, geht Lizzy Darcy lieber aus dem Weg. Doch schon bald wird klar, dass es mehr zwischen ihnen ist, als sie sich eingestehen wollen.
Seit ich 'After Passion' gelesen haben, wollte ich dieses Buch unbedingt lesen. Viele sagen, dass Jane Austen ein grandiose Autorin ist und tolle Bücher schreibt. Ich muss zugeben, dass ich ein bisschen Angst vor diesem Buch hatte, doch die war völlig unberechtigt. Es ist eine wunderschöne Geschichte über die Liebe und man kann auch viel von Mr. Darcy und Lizzy lernen.
Lizzy ist eine sehr sturköpfige Person, die sich schnell ein Bild von ihren Mitmenschen macht und somit auch viele Vorurteile gegenüber anderen macht. Im Gegensatz zu ihren jüngeren Schwestern möchte sie aus wahrer Liebe heiraten und nicht nur, weil ein Mann viel Geld besitzt. Sie weiß, was sie will und tut alles, um ihren Willen durchzusetzen, auch wenn es ihrer Mutter nicht passt. Was schnell aufgefallen ist, ist dass sie der Liebling ihres Vaters ist. Er respektiert ihre Entscheidungen.
Mr. Darcy ist nicht sehr gesellig, bleibt lieber unter den Leuten, die er besser kennt. Viele nennen ihn deshalb stolz. Er gibt seine Gefühle nicht gerne preis, doch er liebt seine Schwester über alles und irgendwann auch Lizzy.
Ein Charakter, der mich sehr genervt hat, war Mrs. Bennet. Sie hat immer wieder darauf gedrängt, dass ihre Töchter mit reichen Männern verloben sollen und hat sie auch immer mit welchen verkuppeln wollen. Irgendwann kam ein Punkt, wo sich mich einfach nur noch aufgeregt hat.
Der Schreibstil von Jane Austen war anfangs gewöhnungsbedürftig, aber irgendwann hat es sich gut lesen lassen. Ab und zu gab es Stellen, an denen ich gedanklich etwas abgeschweift bin, aber sonst war das Buch sehr gut. Besonders zum Ende hin wurde es noch einmal aufregend, wenn auch alles etwas zu schnell ging.
Es ist ein wirklich schönes Buch und für jemanden, der romantische Liebesgeschichten gerne mag, ein perfektes Buch. Ich möchte auf jeden Fall noch andere Bücher von Jane Austen lesen.

Muss man gelesen haben

Von: Justine Datum: 23. August 2017

Als ich die Neuausgabe dieses Klassikers gesehen habe, wusste ich dass ich sie haben muss. Irgendwie hat mich der blaue Blümchenprint total angezogen. Es sieht im Regal auch einfach super schön aus und verspricht irgendwie den Sommer.
Das Buch kannte ich natürlich schon, aber manchmal, gerade wenn man in einer sehr stressigen Phase ist, entspannt es sich eine Geschichte noch einmal zu lesen.

Jane Austen: Stolz und Vorurteil

Von: FrauMueller Datum: 15. August 2017

Dieses Buch kann man ja nicht oft genug im Bücherregal stehen haben: Stolz und Vorurteil von Jane Austen. Und diese herrliche Ausgabe macht die Geschichte noch mehr zu einem Erlebnis der besonderen Art. Diese Woche bin ich auch sowas von in Austen-Stimmung, stundenlang könnte ich mich in diesem Buch vergraben ...

"Stolz und Vorurteil" ist mittlerweile ein Kult-Buch - Millionen von Lesern haben sich von der Geschichte rund um die quirlige Familie Bennet verzaubern lassen und auch Mr. Darcy steht auch heute noch hoch in der Gunst der Jane-Austen-Fans weltweit. Zahlreiche Verfilmungen gab es obendrauf!

Darum geht es:

Das Ehepaar Bennet hat fünf Tochter und alle müssen  natürlich standesgemäß unter die Haube gebracht werden ;-). Nicht einfach, wenn man auf dem Land wohnt und nur über ein bescheidenes Vermögen wie Mr. Bennet verfügt. Und ausgerechnet das Lieblingskind von Mr. Bennet - die intelligente und nicht auf den Mund gefallene Elizabeth - ist ein besonders schwer zu vermittelnder "Fall".  Zum allgemeinen Unverständnis aller sie den Mut, den Antrag eines gutsituierten Pfarrers (ihres Cousins und Erbe von Longbourn in Hertfordshire auszuschlagen. Statt dem Drängen der Familie nachzugeben, folgt Elizabeth hartnäckig ihrem eigenen Urteil und bleibt sich selbst treu ...

Zitate und erste Sätze:

Der Kultsatz schlechthin, leitet die Geschichte ein, ich stelle euch hier die deutsche und die englische Version vor:

"Es ist eine allgemein anerkannte Wahrheit, daß ein Junggeselle im Besitz eines schönen Vermögens nichts dringender braucht als eine Frau." (Seite 5)

"It is a truth universally acknowledged, that a single man in possession of a good fortune, must be in want of a wife." (aus: Pride and Prejudice, Word Cloud Classics, San Diego - diese Ausgabe möchte ich Euch auch sehr ans Herz legen, denn sie sieht toll aus und ist in Leder gebunden).

Seufz: "Ist nicht Unhöflichkeit gegenüber dem Rest der Welt der Inbegriff von Liebe?" (S. 225)

Fazit:

Ein viel gelesener Kult-Klassiker, der zu Recht von seinen Lesern bewundert wird! Eine wunderbare Geschichte, wie eine Zeitreise in die Regencyzeit! Unbedingt lesen und kaufen und überhaupt!

Jeder sollte dieses Buch gelesen haben!

Von: Annalena Henkel Datum: 11. August 2017

~ Ein hinreißender Roman für jung und alt - ein wunderschönes Buch über die Liebe und ihre Heimtücken ~
Meinung

Ich kann nur eins sagen - absolut lesenswert.
Ich habe vor knapp 3 Jahren die Verfilmung gesehen und habe zu diesem Zeitpunkt beschlossen, dass ich dieses Buch lesen muss. Man kann dieses Buch auf zwei verschiedene Arten lesen - aufmerksam, oder weniger aufmerksam. Ich würde jedem empfehlen, es aufmerksam zu lesen, auch das Nachwort hat mir viel aufgezeigt.
Zu aller erst - der Schreibstil: ich hatte absolut gar keine Probleme mit ihm. Ich kam schnell und zügig voran - vor allem die Details, die dieser Schreibstil mit sich bringt, konnten mich absolut fesseln. Manchen Leuten mag dies nicht auffallen, aber Jane Austen hat immer wieder kleine Hinweise zu diesem oder jenem Thema versteckt.
Die Charaktere waren alle toll, natürlich habe ich auch abgrundtiefen Hass gegen manche gehegt - aber das sollte auch so sein.
Elizabeth Bennet, die Protagonistin, fand ich im Film immer toll und durch dieses Buch habe ich nochmal eine ganz neue Einsicht bekommen - dies gilt auch für Mr. Darcy. Ich werde demnächst den Film nochmal gucken und dann einen Buch-Film-Vergleich machen, mal schauen, wie ich dann urteilen werde.
Die Handlung an sich fand ich nervenaufreibend, emotional und einfach schön!
Nicht zu vernachlässigen ist natürlich auch dieses wunderschöne Cover, welches ein absolutes Muss in jedem Regal ist!
Jane Austen hat es geschafft, mich absolut in den Bann zu ziehen und ich hatte Spaß beim Lesen. Ich kann absolut nachvollziehen, warum dieses Buch zur "Weltliteratur" gehört.

Fazit

Mein absoluter Lieblings-Klassiker und 5 von 5 Sterne.
Jane Austen hat einen grandiosen Roman verfasst, den jeder mal gelesen haben sollte - ob jung oder alt.
Dieses Buch zeigt alle Facetten der Liebe, des Stolzes und wer mag es glauben - auch des Vorurteils.

Rezension: "Stolz und Vorurteil" von Jane Austen

Von: Baeliciousbooks Datum: 08. August 2017

Jeder hat schon mal von Stolz und Vorurteil und einem gewissen Mr. Darcy gehört. In fast jedem Buch wird der gute Herr erwähnt. Natürlich war ich auch neugierig darauf, ob der weltberühmte Darcy so toll ist, wie jeder sagt.
Stolz und Vorurteil ist ein englischer Klassiker und das Lieblingsbuch von vielen Menschen. Ich wusste einfach, dass ich das Buch mal lesen müsste und da der Penguin Verlag das Buch mit einem neuen Cover und einer neuen Auflage veröffentlicht hat, griff ich sofort zu. Und was ich jetzt von dem millionenfach gelesenem Buch halte, kannst Du dir im Folgenden durchlesen.

"Ist nicht Unhöflichkeit gegenüber dem Rest der Welt der Inbegriff von Liebe?" (S. 225)

Ich bin schon ziemlich lange an diesem Buch interessiert, aber ich muss zugeben, dass mich letztendlich das Cover überzeugt hat. Dieses Blumenmuster ist einfach so ein Hingucker und wunderschön. Besonders der Buchrücken sieht sehr schön aus und macht sich super im Regal!

Jane Austens Schreibstil ist doch jedem bekannt. Dieser ist schön und pfiffig, aber dennoch komplex. Das Buch ist sehr dialoglastig und es gibt viele lange Textpassagen, wo nur eine Person spricht. Dazu gibt es auch viele Briefe, die ebenso lang sind. Das Buch ist auch in einer älteren (und gehobeneren) Sprache verfasst, was ich natürlich wusste. Ich kann euch versichern, dass man Stolz und Vorurteil nicht als leichte Lektüre für zwischendurch lesen kann. Man muss sich Zeit nehmen und manchmal ein paar Sachen doppelt lesen.


Die Handlung war nicht wirklich komplex. Charaktere XY machen eine Aufwartung bei Charaktere YZ. Es wird gegessen, musiziert, geredet, etc.
Aktionreich ist das Buch definitiv nicht, nein. Mich hat nicht die Handlung interessiert, sondern die Charaktere. Diese sind nämlich richtig gut skizziert worden. Es gibt nervige und dumme Charaktere (z.B. Lydia Bennet) und so fabelhaft schlagfertige Charaktere (z.B. Mr. Bennet). An dieser Stelle möchte ich erwähnen, dass Elizabeths Vater, Mr. Bennet, einer meiner Lieblingsfiguren aus diesem Buch ist! Er ist sarkastisch und sieht die ganzen Ereignisse sehr nüchtern. Meistens wenn er was sagte, dachte ich mir nur: "OMG, er ist so sassy!". Das hat mir richtig gut gefallen! Mir gefällt auch sein Verhalten gegenüber Lydia am Ende des Buches. Das war sehr nachvollziehbar. (Btw, hat mich Lydia einfach tierisch genervt. Sie war so dumm und leichtsinnig!)
Allgemein finde ich, dass man ein sehr guten Einblick in die Zeit von früher bekommen hat. Ich finde es krass, wie sehr sich die Zeiten geändert haben. Damals war die Ehe einfach existenzwichtig für eine Person und der gesellschaftliche Stand war das A und O. Charaktere wie Charlotte Lucas, Mrs. Bennet und Lady Catherine sind so besessen von der Ehe; darüber konnte ich mehr als nur einmal nur mit dem Kopf schütteln. Zum Glück ist das heutzutage nicht mehr ganz so üblich.

Gut, dass Elizabeth Bennet nicht so ist. Sie ist sehr klug und denkt eigentlich relativ modern für ihre Zeit. Mir gefällt es, dass man sehr früh ihre (und die von Mr. Darcys) Charakterfehler gezeigt bekommt. Alle Charaktere haben Charakterfehler, egal wie sympathisch diese sind. Das fand ich sehr interessant.
Auch wenn die Geschichte von einem auktorialen Erzähler erzählt wird, bekommt man oft nur Elizabeths Gedanken und Gefühle mit, und lernt sie somit am Besten kennen. Man merkt sehr früh, dass sie sehr klug ist und mehr im Kopf hat, als bloß den gesellschaftlichen Stand. Ich konnte mich auch ein wenig mit ihr identifizieren, da sie ähnlich über ihre Familie denkt wie ich. Z.B. ähnelt ihre Beziehung zu ihrer Mutter sehr stark an die von mir und meiner Mutter (Meine Mutter ist nicht so materialistisch und ungebildet wie Mrs. Bennet xdd) Trotzdem hat mir mehr zu ihrer Person gefehlt. Ich hätte gerne mehr über sie erfahren.

Mr. Darcy hat mir als Charakter sehr gut gefallen. Zwar bin ich nicht so besessen von ihm wie ein paar andere Mädchen, aber ich kann nachvollziehen, warum er so geliebt wird. Seine Persönlichkeit ist sehr interessant und mir hat es sehr gut gefallen, dass man relativ früh von seiner Schwäche für Elizabeth erfahren hat. (Ich finde ihre erste Begegnung immernoch urkomisch xdd)
Man erfährt erst nach und nach, was für ein toller Mann er ist! Er ist eher der geheime Held, der sich im Hintergrund hält und ich habe es geliebt mir Szenen von ihm durchzulesen! Wann immer er nicht anwesend war, war das Buch etwas zu zäh für mich.

"Sein Verstand und sein Naturell, obwohl so ganz anders als das ihre, wären gerade das gewesen, was sie sich wünschte." (S. 482)


Fazit:

Stolz und Vorurteil war der beste Klassiker, den ich bis jetzt gelesen habe! Auch wenn das Buch ganze 600 Seiten hatte, habe ich es sehr schnell durchgelesen. Ich bin wirklich sehr fasziniert von dem Buch, auch wenn es an manchen Stellen langatmig war. Die Charaktere haben mich auf ganzer Länger überzeugt! Deshalb bekommt das Buch von mir:

4,5 von 5 Sternen

Ich habe richtig Lust auch die anderen Bücher von Jane Austen zu lesen! In naher Zukunft werde ich mir die mal genauer ansehen =D.


In Liebe,
Seren <3

Überraschend gut

Von: Toffeebookss Datum: 07. August 2017

Als ich dieses Cover gesehen habe, musste ich einfach zuschlagen und da mir der Film zu diesem Buch schon so gut gefallen hat, hab ich mich mal an das Buch mit seinen ganzen 605 Seiten herangewagt.
Ich muss sagen, dass es nicht leicht war, sich an die Zeit um das 19. Jahrhundert zu gewöhnen. Vor allem die Redensart der Leute war seeehr gewöhnungsbedürftig. Aber nach den ersten 100 Seiten war ich sowas von in dem Buch drinnen und das Lesen war nicht mehr ganz so anstrengend wie am Anfang. Auch die vielen Namen haben mich am Anfang sehr überrumpelt und ich musste immer genau hinschauen, ob jetzt Miss, Mr oder Mrs Bennet gemeint war.
Zur Zeit von Elizabeth und ihren vier Schwestern war es das höchste für eine Frau zu heiraten und als eines Tages Mr. Bingley und sein Freund Mr. Darcy das Nachbarshaus der Familie Bennet beziehen sind alle gespannt die beiden Herren kennenzulernen. Aber es stellt sich heraus, dass im Gegensatz zu Mr. Bingley Mr. Darcy der geradezu unsympathischste Mann auf Erden ist und nur so von Stolz protzt und keinen Halt macht Lizzys Stolz bei ihrer ersten Begegnung zu verletzten.
Ich habe bis jetzt noch kein Buch gelesen, in dem die Charakter der Figuren so unterschiedlich und vielfältig waren. Jede Person war auf ihre Weise irgendwie einzigartig. Ich fand Lizzy ganz besonders toll. Sie ist schlagfertig und witzig und hat ihren eigenen Kopf, was ihrer Mutter gar nicht passt. Ihre ältere Schwester Jane fand ich auch ganz ganz toll. Sie ist die hübscheste der Schwestern und sieht immer nur das Gute im Menschen und ist zu alles und allem liebenswürdig.
Die Beziehung von Lizzy und Mr. Darcy war auch so eine Sache. Ich habe die Entwicklung dieser Beziehung gespannt mitverfolgt und fand sie einfach wunderbar.

Alles in allem hat mich das Buch überrascht, da es mir die ersten 100 Seiten nicht leicht gemacht haben und mich das Buch erst danach gepackt hat.
Endlich mal ein guter Klassiker, den es sich zu lesen lohnt!

Muss man gelesen haben!

Von: angiesbookworld Datum: 07. August 2017

Meine Meinung

'Stolz und Vorurteil', ein Titel den jeder Bücherliebhaber mit Sicherheit schon mal irgendwo gehört hat. Es ist ein zeitloser Klassiker, der nun auch mich begeistern konnte.

Zugegeben, ich habe von Jane Austen noch nie ein Buch gelesen. Doch nachdem ich durch die vorgeschlagenen Bücher beim Bloggerportal stöberte und dort dieses wunderschöne Cover entdeckt habe, musste dieses Buch bei mir einziehen. Dafür ein herzliches Dankeschön an das Bloggerportal und dem Penguin Verlag.

Als ich das Buch nach meiner Italien Reise in den Händen halten durfte, bekam ich erstmal einen Schrecken. Über 600 Seiten - Ich dachte daran würde ich mindestens einen Monat zu lesen haben. Doch falsch gedacht!

Natürlich ist das Buch vom Sprachstil anders als die heutigen, jedoch konnte ich mich sehr schnell daran gewöhnen, so ließ sich das Werk innerhalb von zwei Tagen durchlesen. Jane Austen schaffte es mich wortwörtlich zu verzaubern!

Jeder einzelne Charakter unterschied sich vom anderen. Es wurde innerhalb des Klassikers eine breite Schicht an Persönlichkeiten mitgeliefert, die jedoch eins meist gemeinsam haben - ihren Stolz und ihre Vorurteile. Einzelne Charaktere konnten mich wirklich schnell zur Weißglut treiben, was aber vor allem daran lag, dass ich Dinge, die damals selbstverständlich waren, nicht vollends nachvollziehen konnte. Elizabeth war jedoch eine Persönlichkeit, welche ich in mein Herz schloss. Durch ihre wunderbare, offene und direkte Art wirkte sie sympathisch auf mich.

Zur Handlung kann ich nur sagen, dass sie sehr durchwachsen war. Ab und zu zog es sich in die Länge, dann wurde es spannender, danach jedoch nahm die Spannung wieder ab und zum Ende hin ging es nochmal bergauf. Auch das Thema Stolz und Vorurteile wurde sehr gut aufgegriffen, denn man bekommt vor Augen geführt, wie sehr diese zwei Sachen die persönliche Meinung und das Bild einer anderen Person doch trügen können. Da dies auch heute, in unserer Welt, noch so ist, bleibt dieser Klassiker definitiv zeitlos.

Mein Fazit

'Stolz und Vorurteil' von Jane Austen ist ein Klassiker den man gelesen haben muss! Sprachlich und inhaltlich bekommt man sehr viel geboten. Viele der angesprochenen Themen kann man in seinem eigenen Leben irgendwo unterbringen, sodass es auch sehr zum Nachdenken anregt.

Ein wahrer Klassiker

Von: Anni Silber Datum: 04. August 2017

Worum geht es? Die Geschichte beginnt gegen Ende des 18. Jahrhunderts. Die Familie Bennet steht in diesem Buch im Vordergrund die aus Mr und Mrs Bennet und ihren 5 Töchtern besteht. Mrs Bennet hat es sich zur Aufgabe gemacht ihre Töchter unter die Haube zu bringen und für jede einen wohlhabenden Mann zu finden um diese zu verheiraten. Von nun an besuchen sie und ihre älteren Töchter darunter auch Elisabeth viele Bälle und lernen ebenfalls viele Männer kennen. Eines Tages zieht in der Nachbarschaft der sogenannten Mr Bingley und somit auch Mr Darcy ein. Mr Bingley ist überaus wohlhabend und für jede heiratsfähige Frau ein großer Trumpf. Ganz im Gegensatz zu Mr Darcy der ebenfalls wohlhabend ist, aber keinen guten Ruf besitzt. Im Laufe des Buches treffen auch Elisabeth und Mr Darcy aufeinander, aber kann die etwas zu dickköpfige und für diese Zeit zu moderne Elisabeth wirklich den Mann fürs Leben finden?

Meine Meinung: Stolz und Vorurteil gehört zu den Klassikern schlecht hin und obwohl mir der Name nicht unbekannt war, hatte ich bis zu dem Zeitpunkt an dem ich das Buch begonnen habe keine Vorstellung von der Handlung. Ich wusste nur dass es sich um eine etwas ältere Liebesgeschichte dreht, aber im Laufe des Buches würde mir klar dass es um noch viel mehr geht. Stolz und Vorurteil ist nicht nur erfüllt von Liebe, sondern auch voller Intrigen und auch Ungerechtigkeit. Der Schreibstil ist in einer etwas älteren Sprache geschrieben, was aber wirklich sehr gut zu der Geschichte und dem dazugehörigen Jahrhundert passt. Die Charaktere waren wirklich toll beschrieben und vor allem Elisabeth hat die Geschichte lebendig und unterhaltsam werden lassen.

Ich würde dieses Buch jedem empfehlen der die Geschichte rund um stolz und Vorurteil noch nicht kennt oder einen echten Klassiker lesen möchte. Von mir hat das Buch 3,5 Sterne bekommen und ich war wirklich beeindruckt von Jane Austens berühmtem Werk.

Ein klasse Klassiker!

Von: Meike Datum: 01. August 2017

Den Titel "Stolz und Vorurteil" muss heutzutage wohl jeder mal gehört haben. Spätestens wenn man den Namen der Schriftstellerin Jane Austen hört, müssten bei einigen die Glocken klingeln. Elisabeths und Mr. Darcys Liebesgeschichte ist ihr weltbekanntes und erfolgreichstes Werk. Es spielt zwar in einer Zeit, die mir auch sehr fern ist und genauso skeptisch war ich, habe mich Ewigkeiten nicht an das Buch herangetraut und auch immer nur in kleinen Schritten gelesen. Heute muss ich euch aber eins sagen: Ich weiß warum das Buch so oft aufgelegt wurde, es mehrmals verfilmt wurde und einfach von gefühlt jedem gelobt wird: Es ist einfach ein klasse Klassiker! Und warum es das ist, werde ich euch heut sagen.

"Folgen sie meiner Philosophie: Man soll nur dann an die Vergangenheit denken, wenn einem diese Erinnerung Freude macht." - S.573

Seit erscheinen des Buchs ist wie oben erwähnt einige Zeit vergangen und trotzdem behandelt die Geschichte Themen, die heute mindestens genauso relevant sind. Wir urteilen viel zu schnell, legen niemals unseren Stolz ab und das kann uns zum Verhängnis werden. Die etwas sehr sture Elizabeth, auch genannt Lizzy, ist eine von fünf Töchtern. Für die Familie Bennet ist das Leben nicht immer leicht mit so unterschiedlichen Charakteren und trotzdem müssen sie versuchen, wie es früher so üblich war, einen Mann für ihre Töchter zu finden. Vor allem Lizzy ist hier der schwere Fall. Erst als Mr. Darcy in die Geschichte eintritt, beginnt sie sich zu fragen ob das nun Liebe ist? Denn eigentlich ist Mr.Darcy der Mann mit dem größten Ego und die meiste Zeit wollen sich die beiden am liebsten an die Gurgel gehen.

An actionreicher Handlung passiert nicht allzu viel - es gibt keine mutigen Kämpfe. Nein, dadurch ist das Buch nicht ermüdend, es läuft eben gemütlich ab und zeichnet sich durch Unterhaltung aus. Vor allem Beziehungen werden geschlossen, es gibt gegenseitige Besuche, Bälle oder man begleitet die Charaktere dabei sich Briefe zu schreiben. Ein großer Teil des Buchs nehmen Gespräche ein. Diese Gespräche strotzen vor Sarkasmus. Aber genau das liebe ich an Jane Austens Schreibstil, er ist zum schießen. Auf den ersten paar Seiten scheint der Schreibstil etwas schwerer und anspruchsvoller, jedoch gewöhnt man sich schnell daran und so fliegen die Seiten am Leser vorbei. Ich muss ja zugeben, dass das Buch mit 640 Seiten schon ein kleiner Schmöker ist und ich im Mittelteil kleine Längen bemerkte. Aber vor allem gegen Ende hat mich die Geschichte überzeugt. An bestimmen Stellen war ich stark gerührt und habe mit Elizabeth mitgefühlt.

An Charakteren oder verschiedenen Familien mangelt es in der Geschichte keines Falls. An diesem Punkt habe ich mich erst zurechtfinden müssen, denn viele unterschiedliche Namen, verwirren mich als Leser schnell. Trotzdem sind die Charaktere vielschichtig, man findet sich in ihnen wieder. Die sozialen Stellungen spielen des Öfteren eine Rolle. Mr. Darcy und Elizabeth - die beiden konnten den Leser mit ihren Arten auf die Palme bringen, im nächsten Moment habe ich über ihre Sprüche gelacht und dann war wieder ein Moment der Schwärmerei!


Fazit:
"Stolz und Vorurteil" sollte jeder einmal ausprobieren. Wie ihr in meiner Rezension seht, müsst ihr nicht davor zurückschrecken, dass die Geschichte so viele Zeit früher spielt, denn das Buch hat auch mich positiv überrascht. Es sorgt für Unterhaltung, einige Momente bei denen man sich nur an den Kopf fassen kann, Lacher und natürlich auch für viel Romantik!
An der ein oder anderen Stellen gab es Längen, aber die genannten positiven Aspekte können das wieder wettmachen.

Wunderschöner Klassiker

Von: Manus Bücherregal Datum: 01. August 2017

Ich muss gestehen, dass ich bis jetzt noch kein einziges Buch von Jane Austen gelesen hatte, aber ich wurde durch eine Freundin auf Jane Austen aufmerksam und nun ja, dann sah ich, dass der Penguin Verlag so eine wunderschöne Ausgabe veröffentlicht hat. Daher habe ich dann zugeschlagen, denn das Cover gefällt mir sehr.

Die ältere Sprache ist zwar anfangs ungewöhnlich, aber durch die wunderbare Übersetzung den leichten Lesefluss fiel es mir sehr leicht das Buch in zwei Abschnitten zu lesen. Mir gefällt die Schreibweise und Anrede, bei der man sich noch mit Sie anspricht und ich konnte mich in die damalige Zeit sehr gut zurückversetzen.

Die Übersetzung von Andrea Ott hat es mir sehr leicht gemacht, diesen Klassiker zu lesen und ich muss gestehen, ich bin nun ein Jane Austen Fan geworden. Bedeutet, dass ich mir auch noch andere Klassiker von Jane Austen kaufen werde.

Die Charaktere sind gekonnt beschrieben und wären es andere Charaktere würde dieser wunderschöne Roman, nicht so rund sein wie er ist. Die Erzählweise ist aus der Sicht eines Erzählers geschrieben, was mir besonders gut gefallen hat, denn so konnte ich mir sehr gut ein Kopf-Kino erschaffen.
Der Roman erzählt von Liebe, Leid, Sarkasmus und einfach ein Buch zum Abschalten und tatsächlich in eine völlig andere Welt abzutauchen.

Besonders gut gefallen haben mir die Protagonisten Mr. Bennett und Elizabeth, sowie die Tatsache, dass es nicht immer um Sexszenen gehen muss, wenn man einen richtig schönen Roman in den Händen haben will.

Ich denke, dass ich über den Inhalt nicht viel zu schreiben benötige, denn dafür sollte sich wirklich jeder die Zeit nehmen, den Roman selbst zu lesen, wenn er noch nie zuvor ein Buch von Jane Austen gelesen hat.

"Ein wunderschöner Klassiker, der mich begeistert hat und mich dazu zu einem Jane Austen Fan gemacht hat. Ein großes Lob an Andrea Ott für diese wunderbare Übersetzung, die mich in eine Geschichte von Jane Austen entführen konnte. Absolut lesenswert."

Rezension: Stolz und Vorurteil

Von: x.mariereads Datum: 31. Juli 2017

Was bei diesem Buch als erstes auffällt ist natürlich das wunderschöne Cover. Stolz und Vorurteil stand schon länger auf meiner Leseliste und in dieses Cover habe ich mich wirklich verliebt.
Ich war zu Beginn von den über 600 Seiten des Buches deutlich abgeschreckt, aber das Buch ist ziemlich groß gedruckt und die Seitenränder sind ebenfalls sehr groß, wodurch gar nicht so viel Text auf eine Seite passt. Also lasst euch davon nicht abschrecken.

Das Buch handelt hauptsächlich von der Familie Bennet, die eigentlich ihre ganze Zeit und Energie in die Heirat ihrer Töchter investiert. Dadurch dass die Bennets fünf Töchter haben, war ich zu Beginn wirklich sehr verwirrt von den ganzen Namen, die da auftauchen. Jane und Elizabeth konnte man schneller von den anderen unterscheiden, da der Fokus mehr auf ihnen liegt, aber mit den restlichen Töchtern hatte ich manchmal noch gegen Ende meine Probleme. Auch dass dauernd neue Leute und vor allem Männer auftauchen, die zu Besuch kommen oder auf irgendwelchen Bällen sind hat es nicht einfacher gemacht. Ich musste oft kurz nachdenken um mir darüber klar zu werden, welche Person hier jetzt vorkommt und in welchem Zusammenhang sie zu den anderen steht.
Mal abgesehen von den Namen, habe ich mich schnell an die Sprache gewöhnt. Ich war mir wirklich nicht sicher wie leicht es mir fallen würde den Roman zu lesen, aber es ging schneller als erwartet. Ab und zu bin ich noch über nicht so gängige Begriffe gestolpert aber im Großen und Ganzen hatte ich mich nach spätestens 50 Seiten komplett an den Schreibstil gewöhnt, auch wenn man beim Lesen doch deutlich mehr Konzentration benötigte, als wenn man ein Buch liest, das in der heutigen Zeit geschrieben wurde.

Einzelne Charaktere konnten einem wirklich schnell auf die Nerven gehen, vor allem weil ich manche Dinge, die damals eben so waren, einfach nicht nachvollziehen kann. Elizabeth hingegen war mir sehr sympathisch, weil sie sich durch ihre offene Art von den anderen abhebt. Sie sagt oft direkt, was sie denkt, und nimmt nicht immer nur Rücksicht auf andere, sondern steht zu ihrer Meinung und ist nicht so naiv.

Die Gespräche waren manchmal ein bisschen anstrengend, weil sie oft hauptsächlich aus Geplänkel bestanden und sich somit teilweise gezogen haben. Die Spannung des Buches war auch sehr unterschiedlich. Zu Beginn hat es sich leicht gezogen, wurde dann aber besser. Kurz danach ist die Spannung jedoch erneut eingebrochen und es kam wieder ein Teil, der sich gezogen hat und so weiter. Am Ende jedoch ging es dann wieder bergauf.

Auch wenn sich das Buch manchmal ein bisschen gezogen hat, hat es sich für mich gelohnt dran zu bleiben und im Großen und Ganzen mochte ich das Buch. Ich habe gedacht, dass die Sprache für mich ein größeres Problem darstellt und mit einer Liste der einzelnen Charaktere nebendran, auf der man neben dem Lesen immer mal wieder spicken kann, kann ich das Buch wirklich nur weiterempfehlen.

Ein Klassiker, den man auf jeden Fall lesen muss!

Von: My.book.moments Datum: 30. Juli 2017

Schreibstil:

Da das Buch etwas älter ist, ist der Schreibstil zu Beginn etwas schwer zu verstehen und so kam man zu Beginn des Buches sehr langsam voran. Jedoch gewöhnt man sich recht schnell an den Schreibstil und am Ende fliegt man nur noch durch die Seiten. Von Anfang an hat man jedoch bemerkt, dass der Schreibstil schön flüssig ist und das auch sehr viel zwischen den Zeilen versteckt ist.


Story:

Die Storty spielt so ca. zwischen Ende des 18 Jahrhundert und Anfang des 19 Jahrhunderts. Dies sollte man beim lesen unbedingt im Hinterkopf behalten, da es manche Stellen gab, wo man sich fragt, warum die Charaktere so handeln. Jedoch sind handeln alle Charaktere völlig nachvollziehbar, wenn man die Zeit, in der die Geschichte spielt, berücksichtigt.

Das Buch handelt von der Familie Bennett. Diese haben fünf Töchter, die zwischen 15 und 20 Jahre alt sind. Die Mutter hat das Ziel, alle fünf Töchter zu verheiraten, sodass deren Zukunft gesichert ist und dabei begeleitet man die Familie. Hauptsächlich begleitet man die zweitälteste Tochter, Elizabeth. Während der Story lernt man verschiedene Männer kennen, die alle unterschiedlich auftreten. Über diese Männer bildet man sich gleich zu Anfang eine Meinung, die jedoch zum Ende des Buches komplett anders aussehen. Aber nicht nur Männer lernt man kennen, sondern auch noch andere Frauen außerhalb der Familie Bennett, die manchmal auch ihr Glück finden.

Mir hat die Geschichte besonders gut gefallen, da man vor Augen führt wie Stolz und Vorurteil einen beeinflussen können, sodass man ein falsches Bild von einer Person bekommen kann. Dies hat mich auch sehr zum nachdenken gebracht hat und ich halte dies auch für ein aktuelles Thema, was dieses Buch in einer gewissen Weise zeitlos macht.

Besonders deutlich wurde, das bei Mr. Darcy und Elizabeth. Ich habe die Liebesgeschichte zwischen den Beiden echt geliebt und fand sie auch ziemlich interessant, da ich durch dieses Buch einen kleinen Einblick bekommen habe, wie es zu der Zeit in England für den Landadel war.


Charaktere:


Jeder Charakter im Buch war komplett unterschiedlich und man hat so eine breite Schicht an Charaktere geliefert bekommen. Man merkt recht schnell, was für Stärken und Schwächen ein Charakter hat und das Bild von den Charakteren wandelt sich auch im Laufe des Buches ständig. Dies macht auch einen Großteil des Buches ausmacht. Deswegen will ich gar nicht viel darüber reden, da jeder für sich selbst das entdecken muss. Mein Lieblingscharakter war am Ende Mr. Darcy und ich würde sehr sehr gerne auch so jemanden treffen.

Es gab sogar ein Charakter, der es geschafft hat, dass ich ihn fast so sehr wie Umbridge gehasst habe.


Fazit:

Stolz und Vorurteil ist ein Klassiker, den man auf jeden Fall gelesen haben muss. Es ist ein sehr tiefgründiges Buch aus dem man echt viel fürs eigene Leben mitnehmen kann. Ich habe dieses Buch geliebt und ich will auf jeden Fall noch ein paar andere Bücher von Jane Austen lesen.

Ein zu Recht gelobter Klassiker!

Von: LisasBuecherwelt Datum: 21. Juli 2017

Jane Austens Schreibstil ist einmalig! Mit Witz und Verstand lässt sie den Leser in ihre erschaffenen Welten tauchen und für ein paar Stunden die reale Welt vergessen! Und obwohl dieses Buch schon 1813 das erste Mal erschien, kann es jeder verstehen! Erinnert ihr euch an den Moment in der Schule als man im Deutschunterricht die sogenannte Lektüre lesen musste, und dachte, man wäre schon froh, wenn man die Hälfte verstehen würde!? Und hier ist das überhaupt nicht so, man kann das Buch einfach genießen!

Der Titel ist ganz klar gut gewählt, denn das, was alle Charaktere im Übermaß haben sind Stolz und Vorurteile. Aber gäbe es auch nur eins der beiden Dinge nicht, gäbe es dieses wunderbare Buch nicht! Die Hauptcharaktere sind Elizabeth Bennet, Mr. Darcy, Jane Bennet und Mr. Bingley. Elizabeth hat immer einen munteren Spruch parat und kann auch mal ausfällig werden, wohingegen Mr. Darcy, das genaue Gegenteil, immer reserviert und schon unhöflich zurückhaltend ist. Jane denkt immer nur an das Gute im Menschen und ist hoffnungslos in Mr. Bingley verliebt, der diese Gefühle erwidert, aber die beiden werden durch den Stolz , aber auch die Zuneigung Anderer getrennt. Viele der anderen Charaktere zeigen nur die Züge von Stolz und Vorurteil, aber ein paar wenige sind wirklich toll und verleihen dem Buch einfach das richtige Flair.

Am liebsten mag ist Elizabeth, da sie einfach immer gut drauf ist und sich auch gegen das ’stärkere‘ Geschlecht durchsetzen kann und einfach das verkörpert, was man als Protagonistin sein muss. Sehr toll finde ich auch, dass sie für die damalige Zeit sehr emanzipiert ist! Und die beiden Charaktere die ich noch sehr gut finde und mir das Buch immer wieder versüßen sind Mr. Darcy und Mr. Bennet, Elizabeths Vater. Die beiden sind die einzigen, die mit ihrer Art zurechtkommen und sie einfach so sehen und annehmen wie sie ist.

Die Handlung kennt bestimmt jeder ein bisschen… Elizabeth, die zweitälteste Tochter der Bennets, lebt auf einem Gut, etwas abgelegen von der kleinen Stadt Hertfordshire. Mit ihren vier Schwestern nimmt sie an sozialen Ereignissen wie großen Bällen teil und auf einem davon begegnet die Familie Mr. Bingley, der gerade in die Nachbarschaft gezogen ist, und seinen Freund Mr. Darcy. Jane, Elizabeths ältere Schwester findet gleich gefallen an Bingley und er augenscheinlich auch an ihr, und alle Beiwohner des Balles sind sich einig: Mr. Darcy ist der stolzeste und unhöflichste Mann des Universums…

Auch Elizabeth schließt sich dieser Meinung an und fällt schließlich aus allen Wolken, denn Mr. Darcy macht ihr einen Heiratsantrag, und denkt in seinem Stolz auch noch, dass sie diesen annimmt. Aber da hat er nicht mit Elizabeth gerechnet – denn diese lässt ihn eiskalt abblitzen, was seine Gefühle zu ihr aber nicht beeinträchtigt!

Im weiteren Verlauf versucht Mr. Darcy Elizabeth unauffällig zu erobern, doch diese zeigt ihm keine Änderung der Gefühle. Nur der Leser weiß, wie sich fühlt…

Wie hat Sheldon Cooper es in The Big Bang Theory so schön ausgedrückt: >>Du bist mein Herzwurm, weil du mir nicht mehr aus dem Herzen gehst.<<

Fazit: Stolz und Vorurteil ist und bleibt mein liebster Klassiker und ich kann dieses Buch jedem ans Herz legen! Mit Jane Austen kann man nichts falsch machen und dieses Buch kann man einfach genießen! Wenn ihr mal einen Klassiker lesen wollt, dann greift zu diesem Buch und am besten auch zu dieser Ausgabe, da sie einfach wunderschön und auch preiswert ist!

Zu Recht ein vielgeleser Klassiker

Von: vielleser18 Datum: 17. Juli 2017

Am 18.7.1817 starb Jane Austen - vor 200 Jahren. Ihr meist gelesenes, bekanntestes Werk, ist "Stolz und Vorurteil" - immer wieder neu aufgelegt und bereits mehrfach verfilmt, Vorlage für zahlreiche Adaptionen.
Der Roman in der Übersetzung von Andrea Ott erschien nun im Mai 2017 in einer Taschenbuchausgabe im Penguin Verlag. Nachdem mich die Übersetzung von Andrea Ott bereits mit "Vernunft und Gefühl" begeistern konnte, war für mich klar, dass ich auch unbedingt "Stolz und Vorurteil" in ihrer Übersetzung lesen wollte.
Das Cover der neuen Taschenbuchausgabe mit seinen frischen Farben gefällt mir sehr gut.


Jane Austen brilliert mit dieser Geschichte, die gespickt ist mit vielen abwechslungsreichen, sehr gut dargestellten Dialogen, mit beißender Satire, feinem Humor, mit Liebe, Leid und Veränderungen.
Es geht um die Familie Bennet und ihre fünf Töchter im heiratsfähigem Alter - alle sollen versorgt werden, heißt unter die Haube kommen, denn wenn eines Tages der Vater sterben sollte, würde sein ganzes Erbe an seinen Neffen fallen, da die Töchter nicht erben können. Mrs. Bennet, die Mutter, ist erfreut, als in einem Nachbargut ein Junggeselle einzieht, nach dem Motto " Es ist eine anerkannte Wahrheit, daß ein Junggeselle im Besitz eines schönen Vermögens nichts dringender braucht als eine Frau. "(Zitat, S. 5). Sie versucht mit allen Mitteln, die meist sehr peinlich und nicht standesgemäß sind, das Ziel der Verheiratung ihrer Töchter zu erreichen. Der reiche Junggeselle ist Mr. Bingley, aber es gibt auch noch weitere junge Herren, wie den Cousin mit der Pfarrstelle, Mr. Collins, den stolzen Mr. Darcy und den einnehmenden Mr. Wickham.

Die Geschichte wird aus Sicht eines Erzählers erzählt, der aber meist die Sicht und Gefühle von Elizabeth darstellt, hinzu kommen kleinere Rückblenden und Nebenbemerkungen zu den anderen Charakteren .
Elizabeth, die zweitälteste Tochter, ist - im Gegensatz zu ihrer Mutter - gebildet und vernünftig und weiß sich in Gesellschaft zu benehmen. Auf Mr. Darcy trifft sie das erste Mal bei einem Ball. Doch diese Begegnung, bei der sie eine abfällige Bemerkung von ihm über sich selbst hört, bekräftigt ihren ersten Eindruck von seinem Stolz und ihre Meinung über ihn steht fest, ein Heiratskandidat ist er somit ebensowenig wie ihr Cousin Mr. Collins. Der gefällige Mr. Wickham könnte ihr da schon eher zusagen....denn für Elizabeht steht fest, dass sie keinen Man heiraten wird, dem sie nicht in Liebe zugetan ist.

MIr haben die spritzigen Dialoge gefallen, die wunderbar ausgefeilten Charaktere der Handlung, die sich wandeln, deren Schein anfangs nicht nur die Protagonisten auf die falschen Fährten lockt. Aber vor allem die peinlichen Auftritte von Mrs. Bennett, die klugen Gedanken von Elizabeth und dazu die Handlung, die, auch wenn man durch Film und Bekanntheitsgrad des Romans schon einiges Vorwissen hat, dennoch immer spannend und abwechslungsreich bleibt.

FAZIT:
Man muss - gerade bei der Übersetzung von Andrea Ott - keine Angst haben so einen Klassiker zu lesen. Die etwa 600 Seiten des Romans flogen bei mir nur so dahin, ich habe mich in diese Zeit zurück versetzt gefühlt und auch wenn Jane Austen die Personen äußerlich nicht groß beschreibt, reicht es mir, dass sie die Charaktere so gekonnt, so brilliant, humorvoll und teils sarkastisch darstellen kann. Dazu gehört vor allem, dass die Dialoge und die Wesenszüge der Protagonisten so lebendig wirken. Austen gelingt es wunderbar die Entwicklung der Figuren über einen Zeitraum eines Jahres darzustellen, ihre Veränderungen, die Ereignisse, die dazu führen, in eine Handlung einzubauen, die einer wahrlich meisterhaften Kompostion gleicht.
Ein Roman, der es zu Recht verdient hat, ein vielgelesener Klassiker zu sein.

Wenn Liebesglück auf Hindernisse stößt ...

Von: Herzdeinbuch Datum: 15. Juli 2017

Meine Bewertung

Lange schon wollte ich eine Rezension zu diesem Klassiker der Weltliteratur verfassen. „Stolz und Vorurteil“ war, wie wohl auch bei vielen anderen, mein erster Austen und ich habe das Buch viele Male gelesen, weshalb ich damit auch viele Erinnerungen verbinde. Durch die Internet-Serie „The Lizzie Bennet Diaries“ habe ich es noch mehr lieben gelernt und so steht für mich fest, dass ich dieses Buch von Jane Austen endlich mal vorstellen muss.

Was mich immer wieder an der Geschichte begeistern kann, ist der feine Sarkasmus, der aus Jane Austens Zeilen herausklingt. Natürlich ist die Sprache für unseren Alltag schon sehr veraltet, aber wenn man sich darauf einlässt, erzeugt sie ein Flair, das mich in die Regency-Zeit Englands hinabzieht. Hierbei helfen aber auch die Charaktere, allen voran Elizabeth Bennet, um die sich die Geschichte hauptsächlich dreht. Als zweitälteste der fünf Geschwister ist sie die aufgeklärteste und hat ihren eigenen Sturkopf, der sie aber durch ihren Stolz oftmals in prekäre Lagen bringt. Jane hingegen ist ein zartes Geschöpf, leicht naiv und sehr empfindlich, weshalb sie sich schnell von der Spur abbringen lässt. Auch die anderen Geschwister haben alle unterschiedliche Charakterzüge und sind sehr gut ausgearbeitet, sodass die Familie an sich schon in den verschiedenen Situationen komisch anmutet.

Die Story ist dabei hauptsächlich auf den Punkt beschränkt, dass sie unter die Haube kommen sollen. Was sich so banal anhört, wird durch die vielen Komplikationen oftmals überdramatisiert, sodass sich viele neue Probleme ergeben, die aus den Schwächen der Charaktere heraus resultieren. Für mich macht das den Reiz dieser Geschichte aus: Es könnte so leicht sein, aber die Schwachstellen der Menschen lassen alles schwieriger werden.

Von Jane Austens „Stolz und Vorurteil“ gibt es inzwischen auch sehr viele Ausgaben, weshalb man auch einiges an Auswahlmöglichkeit hat. Ich persönlich liebe meine abgegriffene Filmversion, in der ich das Buch das erste Mal gelesen habe, finde aber vor allem die oben dargestellte Taschenbuchversion von Penguin besonders hübsch für das Bücherregal.

Alles in allem ist „Stolz und Vorurteil“ für mich ein Klassiker, der einfach immer gelesen werden kann und gut abschneidet. Wer sich mit der etwas älteren Sprache anfreunden kann, wird mit der Story seine Freude haben, die mit ihren Wendungen und den facettenreichen Charakteren zu überzeugen weiß.

Ein wunderschöner und romantischer Klassiker den man einfach gelesen haben muss!

Von: jasminsbooks Datum: 03. Juli 2017

Vor diesem Klassiker hatte ich wirklich Respekt. Ich kannte zuvor nur die wunderschöne Buchverfilmung mit Keira Knightley. Und da ich bisher noch nie ein Buch von Jane Austen oder sonstige Klassiker von Autoren des 18. und 19. Jahrhunderts gelesen hatte, war ich doch sehr gespannt ob mir das Lesen eines solchen Romans überhaupt gefallen würde. Aber ich wurde wirklich zum positiven überrascht. Die tolle Übersetzung von Andrea Ott hat mir das Lesen sehr vereinfacht. Der altmodische Schreibstil und der damalige Sprachgebrauch war für mich sehr verständlich und ich kam leichter voran als gedacht.

Die Handlung des Buches wurde mir zu keiner Zeit langweilig. Die bildliche Darstellung des britischen Flairs und die sehr authentischen Charaktere, lassen den Leser tief in die Welt des britischen Landadels eintauchen.

Ich hatte wirklich sehr viel Spaß beim Lesen und ich denke auch, dass ich mich in Zukunft noch an weitere Jane Austen Bücher bzw. an weitere Klassiker der Literatur rantrauen werde.

Ich denke, mehr ist zu diesem Buch auch nicht hinzuzufügen. Es ist ein wunderschöner Klassiker den man einfach gelesen haben muss.
Von mir gibt es für diesen weltbekannten Roman 5 von 5 Sterne!

Eine etwas andere Übersetzung

Von: Jeanyjanez Datum: 27. Juni 2017

Wunderschönes Cover!

Nachdem ich mir meine vier Ausgaben von 'Stolz und Vorurteil' näher betrachtet habe, musste ich feststellen, dass der Penguin - Verlag die Anreden etwas zu förmlich gewählt hat.
So Siezen sich die Eheleute Bennet, während in den anderen Versionen das 'Du' benutzt wird.
Aber ich muss gestehen, dass diese Ausgabe dadurch zu etwas Besonderem geworden ist.
Es gibt noch ein paar andere Abweichungen, die ich festgestellt habe, doch das gehört zu Übersetzungen dazu.

Am Ende des Buch gibt es noch eine Anmerkung, die ich ebenfalls empfehlen kann.

Deshalb kann ich einfach nur 5 Sterne geben - weniger ginge gar nicht.

In vielerlei Hinsicht überraschend

Von: Buchkatzen Datum: 24. Juni 2017

Als ich gesehen habe, dass der Penguin Verlag 'Stolz und Vorurteil' mit einem wunderschönen Cover neu rausbringt, habe ich mich riesig gefreut. Denn schon lange habe ich mir vorgenommen diesen Klassiker mal zu lesen, schlummert er doch schon ewig auf meinem eBook-Reader. Doch irgendwie hatte ich bisher zu großen Respekt davor, da das Buch im Original ja aus dem Jahre 1813 stammt. Die Übersetzung von Andrea Ott macht das Lesen allerdings leichter als gedacht. Wenn man dann erstmal eingelesen ist, fällt einem die ältere Sprache gar nicht so auf.
Aber ich war nicht nur überrascht, wie leicht mir die Lektüre fiel, sondern auch wieviel Spaß ich dabei hatte. Ich muss ehrlich zugeben, dass es mir vorher immer wie ein Pflichtprogramm vorkam. So ein Klassiker, den man eben gelesen haben muss. Aber weit gefehlt, die Art wie Jane Austen schreibt, kam mir viel reifer und emanzipierter vor, als ich es 1813 vermutet hätte. Im Vordergrund steht die vom Vater gewünschte Verlobung seiner Tochter Elisabeth, der es mit seinen fünf Töchtern nicht so leicht hat. Doch sie will sich nicht so einfach in ihr Schicksal fügen. Dieser Konflikt steht im Vordergrund des Buches und füllt 635 Seiten, doch aufgrund der vielen Hindernisse, die auf Missverständnissen und menschlichen Eigenheiten beruhen, wurde es mir nicht langweilig. Ich lese sonst aber auch gerne seitenstarke historische Romane und bin daran gewöhnt, dass die Handlung manchmal eher vor sich hin plätschert. In Kombination mit dem britischen Flair des Landadels ist es für mich ein sehr schönes, ruhiges Buch, das ich immer ganz entspannt mit einer Tasse Kaffee genossen habe. Ich bin aber auch ein großer Fan von Großbritannen.

Fazit: Diese neugestaltete Auflage des Klassikers eignet sich perfekt zum Verschenken, auch gern an sich selbst. Wenn man erstmal Zugang zu der Sprache gefunden hat, wird man von einer angenehm emanzipierten Protagonistin überrascht. Das wird bestimmt nicht mein letztes Buch von Jane Austen gewesen sein.

Ein wunderschönes Buch, das mich bis zur letzten Seite gefesselt hat

Von: Gwen Datum: 10. Juni 2017

Als großer Fantasy-Liebhaber bin ich bis jetzt nie auf die Idee gekommen, Klassiker zu lesen. Nun kann ich jedoch sagen, dass mich " Stolz und Vorurteil" von Jane Austen eines Besseren belehrt hat. Ich konnte dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen, es hat mich zum Lachen und Hoffen gebracht. Die Probleme, die zu der damaligen Zeit vorherrschten wurden hier einfach wunderschön und ironisch zum Vorschein gebracht. Die Liebesgeschichte, die sich hier herauskristallisiert ist einfach nur wundervoll und ich bin dem Bloggerportal unendlich dankbar, dass sie mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt haben. Es ist nicht nur ein Muss für jeden, der gerne Klassiker liest, sonder ein Muss für JEDERMANN, denn dieses Meisterwerk darf niemandem vorbehalten werden. Ich kann dem Buch daher auch nir die volle Wertung geben, da es mich in keinster Weise enttäuscht hat.

Die weltberühmte Liebesgeschichte in einem neue Cover

Von: Found Adult - New Adult - Romance Datum: 14. Mai 2017

Stolz und Vorurteil ♡

Jane Austen

Der bekannteste Roman von Jane Austen – und der Titel ist Programm.

Familie Bennett hat 5 Töchter unter die Haube zu bringen – gar nicht so einfach, wenn man nicht über ein gewisses Vermögen verfügt und die Töchter dann auch noch über Charakterschwächen wie stark ausgeprägten Stolz oder enorme Starrhalsigkeit verfügen.

Stolz & Vorurteil erschien 1813 und die Liebesgeschichte um Elizabeth und Mr. Darcy ist wohl eine der bekanntesten der Welt.

„Eitelkeit und Stolz sind zwei verschiedene Dinge, obwohl die Wörter oft bedeutungsgleich verwendet werden. Ein Mensch kann stolz sein, ohne eitel zu sein. Stolz hat mehr damit zu tun, was wir von uns selbst halten, und Eitelkeit mehr damit, wie wir von anderen gesehen werden wollen.“

Großartiges Buch und zurecht ein Weltklassiker, den ich immer wieder gerne lese.
Und die neue Ausgabe aus dem Penguin Verlag ist definitiv die schönte, die ich bisher besitze.

5 von 5 ♡

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