Blick ins Buch

Jetzt bestellen:

Buch
eBook
Hörbuch

€ 10,00 [DE] | CHF 13,90 [CH] | € 10,30 [A]

Valentina Cebeni

Die Blütenmädchen

Roman

Mit gebrochenem Herzen kehrt Dafne in ihr Heimatdorf in der Toskana zurück. Dort will sie über eine verlorene Liebe hinwegkommen und ihr Leben wieder selbst in die Hand nehmen. Als sie die Werkstatt ihres Großvaters betritt, hat sie eine Idee: Sie wird diese neu eröffnen, um geliebte, aber ausgediente Gegenstände zu restaurieren und ihnen zu neuem Leben zu verhelfen. Der junge Handwerker Milan unterstützt sie dabei. Doch dann fällt Dafne eine alte Taschenuhr in die Hände, die derjenigen Milans zum Verwechseln ähnlich sieht. Sie ahnt plötzlich, dass er nicht zufällig in ihr Dorf gekommen ist …

Das Buch spielt in Toskana, Italien

Leserstimmen

wirkt teilweise etwas unnahbar, ist aber trotzdem gut zu lesen

Von: Gudrun Datum: 22. April 2018

Bei dem Cover musste ich auf Anhieb an den Vintage-Look, der sich durch viele Lebensbereiche zieht, denken. Die Farbgebung, die Abbildungen und der "Stempel" sind super stimmig und haben mich neugierig gemacht. Die Haptik finde ich ebenfalls sehr gelungen. Ich liebe es, beim Lesen über das Cover zu streichen.



Auf dieses Buch war ich sehr neugierig, denn ich habe den ersten Roman der Autorin "Die Zitronenschwestern" mit eher gemischten Gefühlen gelesen und wollte sehen, ob sich der Schreibstil eventuell verändert hat und mich dieses Buch vielleicht gänzlich packen wird. Habe da ja durchaus Potential nach oben gesehen.



Bin jetzt nach diesem Buch zur Einsicht gekommen, dass mir hier der Schreibstil durchaus besser zusagt, wobei eine gewisse Reserviertheit immer noch erkennbar ist. Das empfinde ich störend, denn es wirkt etwas unnahbar und lässt mich nicht gänzlich ins Geschehen eintauchen. Im Großen und Ganzen konnte ich jedoch der Geschichte flüssig folgen, aber eben durch oben genannte Gründe leider nicht gänzlich eintauchen.

Die Idee des Buches ist hervorragend und wird durch viele unterschiedliche detailreiche Erläuterungen gekonnt untermalt und aufgebaut.

Bei den Charakteren verhält es sich so, dass ich nur "zur Großmutter" einen Bezug aufbauen konnte. Die anderen Charaktere sind mir dann ebenfalls etwas zu unnahbar.



Die Thematiken werden mit Tiefgang und guten Details geschildert. So kann man sich ein umfassendes Bild der Szenerien und auch Landschaften machen. Dies wirkt lebendig und authentisch.



Mein Fazit: wirkt teilweise etwas unnahbar, ist aber trotzdem gut zu lesen

Ein wunderbar warmherziger Roman

Von: Home is where the boys are Datum: 20. April 2018

Eine Wahrsagerin prophezeit der unglücklich verliebten Dafne eine ganz besondere Gabe, die lange Zeit tief in ihr schlummerte, nun nach der Trennung vom verheirateten Geliebten wieder hervorbrechen will. Die Erinnerungen an eine schöne Kindheit, die daraufhin in der jungen Frau aufsteigen, führen sie zurück nach La Limonia in Torralta zu ihrer Großmutter. In der Werkstatt ihres verstorbenen Großvaters, in der Dafne arbeiten möchte, entdeckt sie nicht nur eine streunende Katze, sondern auch einen attraktiven und sehr geheimnisvollen Mann.

Alten Dingen wieder Leben einhauchen, sie lebendig machen und scheinbar Wertloses einem Zweck zu führen, das sind Dafnes Sehnsüchte, als sie beschließt die seit Jahren leerstehende Werkstatt ihres Großvaters wieder zu eröffnen. Der fremde Herumtreiber entpuppt sich als begabter Kunstschmied und so entscheidet Dafne, dass Milan gegen Kost und Logis für sie arbeiten darf. Der erste große Auftrag flattert bald ins Haus. Doch Dafne spürt schon bald, dass da mehr ist, als nur eine geschäftliche Verbindung. Der schweigsame Mann ist auf dem besten Weg ihr Herz zu stehlen. Und auch Milan fühlt sich zu Dafne hingezogen, obwohl er sich immer wieder gegen seine Gefühle wehrt.

Als sie bei ihrer Großmutter eine Uhr entdeckt, welche der von Milan überraschend ähnlich sieht, ahnt Dafne, dass diese Begegnung kein Zufall sein kann. Milans Vergangenheit scheint auf seltsame Weise mit ihrer verknüpft zu sein. Dafne begibt sich auf Spurensuche, die sie bis in die Zeit des Ersten Weltkrieges zurückführt.

Valentina Cebeni, die bereits mit „Die Zitronenschwestern“ begeisterte, überzeugt erneut mit einer feingesponnen Liebesgeschichte um zwei vom Schicksal gebeutelte Menschen sowie einer von Geheimnissen umwobenen Reise in die Vergangenheit. Mit Dafne schenkt sie den Lesern eine Protagonistin, die neben einem hellsichtigen Gespür, auch das Talent zum überaus kreativen Upcycling besitzt. Dafnes Gerechtigkeitsempfinden und ihre Empathie machen sie neben ihrem Mut gegen eine tragische Erkrankung anzukämpfen zu einer vielschichtigen und liebenswerten Hauptfigur.

Wer hofft, mit „Die Blütenmädchen“ eine allzu leichte Sommerlektüre zu lesen, wird enttäuscht. Valentina Cebeni taucht diesmal in seelische Abgründe ein. Sie schreibt über schmerzliche Verluste, das Trauma der Kriege und deren Verbrechen, die Zerbrechlichkeit von Familien und auch die Diagnose Krebs. Trotz allem Leiden, verliert sich die Autorin nicht in einem melancholischen Grundton, sondern schenkt stets Zuversicht und verweist auf das kostbare Geschenk der Liebe Genau das macht diesen Roman zu einem wunderbar warmherzigen Lese-Highlight.

mehr Leserstimmen anzeigen

emotionale Familiengeschichte

Von: Happybooks85 Datum: 18. April 2018

Dafne kehrt mit gebrochenen Herzen zurück in ihr Heimatdorf in der Toskana. Dort möchte sie ihr Leben umkrempeln und einen neuen Anfang wagen. Sie eröffnet die Werkstatt ihres verstorbenen Großvaters neu und wird dabei von dem geheimnisvollen Milan unterstützt. Doch der Neuanfang wird nicht so leicht wie anfangs erwartet und auch Dafnes Familiengeschichte scheint ungeklärt.

Das Cover des Buches ist sehr fröhlich und ansprechend. Es lädt dazu ein, es an einem schönen Frühlingstag zu lesen. Geprägt ist es von vielen Blumen und dem dazu passenden Titel "Die BlütenMädchen".

Die Autorin schreibt in der Erzählerperspektive und legt sich somit nicht auf die Sicht eines Protagonisten fest. Der größte Teil der Geschichte besteht aus Erzählungen und nur aus wenig Dialogen. Die Dialoge die immer mal wieder zu finden sind, sind eher wortkarg und recht schnell wieder beendet. Die Sprache ist eher gehoben, aber gut und fliessend lesbar.

Das Buch behandelt eine Familiengeschichte die Jahre zurück liegt und endlich aufgedeckt wird. Die Einzelheiten der Familiengeschichte werden nach und nach erzählt. Hierbei hätte die Autorin die Handlung ein wenig zusammen raffen können, denn es zieht sich hier in die Länge. Leider geht dadurch ein wenig die Spannung verloren. Zusätzlich findet man eine zarte Liebesgeschichte, die sich langsam anbahnt, die oft aber nicht sehr erwachsen scheint. Zusätzliche findet man noch weitere Aspekte die mit in die Handlung hinein fließen, hier aber manchmal überfordern.

Fazit:
Sehr angenehm fand ich die Beschreibung des kleinen Ortes in der Toskana, man konnte sich alles sehr bildlich vorstellen. Der Schreibstil der Autorin ist eher emotionaler und macht die ganze Geschichte/Handlung etwas dunkel. Zwischenzeitlich fand ich die Story auch leider ein wenig übertrieben. Vielleicht hätte sich die Autorin hier auf bestimmte Aspekte konzentrieren sollen und nicht immer wieder neue Handlungsstränge dazu ziehen. Leider war es zwischenzeitlich daher auch etwas langatmig. Mir fehlt leider ein wenig der Zugang vom Cover und Titel des Buches zu der Geschichte. Das Cover ist wunderschön, aber hier wäre vielleicht eine andere grafische Gestaltung besser gewesen.

Ich gebe dem Buch 2 von 5 Sternen, da ich leider ein wenig mehr erwartet habe, trotzdem sicher ein lesenswertes Buch.

Rezension zu

Von: antje.moments Datum: 17. April 2018

Das Cover des Buches hat mich sofort angesprochen, wie auch der Titel. Farbenfroh, bunt und fröhlich .....

Leider konnte ich nicht so richtig den Zusammenhang zwischen Buchtitel und Geschichte finden, hat sich mir nicht erschlossen.

Der Schreibstil ist flüssig, spannend und ich kam schnell in die Geschichte rein.

Die Protagonistin Dafne ist eine lebendige, sturköpfige, willensstarke, ...... Frau. Sie hat schon viel erlebt und mußte auch schon einiges mitmachen. Sie ist mir sehr sympathisch, obwohl ich nicht immer ihrer Meinung bin.

Sie hatte einen besonderen Draht zu ihrem Großvater, den sie sehr geliebt hat, deshalb will sie auch seine Werkstatt wieder neu eröffnen. Plötzlich taucht Milan auf und alles steht Kopf. Durch ihre besondere Gabe, Sachen zu "sehen" erlebt sie die interessantesten Dinge. Sie möchte herausfinden, welcher Zusammenhang zwischen den beiden Uhren besteht, sie weiß das es kein Zufall ist.

Irgendwann weiß sie das sie sich in Milan verliebt hat, aber die Lage spitzt sich dramatisch zu ........

Fazit:

Das Buch war sehr spannend und ich konnte es kaum aus der Hand legen. Es war aber auch sehr emotional und ich hab einige Male ganz schön geschluckt.

Obwohl ich mir etwas anderes nach dem Titel und dem Cover vorgestellt hatte, bekommt das Buch trotzdem 4/5 Sternen von mir und ich werde es auf jeden Fall auch weiterempfehlen.

leider zu flache Charaktere

Von: searchingformorebooks Datum: 16. April 2018

Ich fand es wunderschön Dafne bei der Erföffnung der Werkstatt zu begleiten und ich fand die Ideen die sie hat einfach nur klasse, so etwas kann man sich in unserer heutigen Wegwerfgesellschaft nur wünschen. Außerdem lernen wir noch Milan kennen der sie dabei zunächst Tatkräftig unterstützt.
Leider bin ich mit beiden Charakteren nicht wirklich warm geworden und sie blieben für mich sehr entfernt und blass, so daß ich keine Emotionen in das Buch einbringen konnte was sehr schade war, lediglich bei vereinzelten Szenen konnte ich gut mitfühlen, was mir aber persönlich zu wenig war.
Ebenso hat mich das ewige Hin und Her zwischen Dafne und Milan so was von aufgeregt, das hätte ich von erwachsenen Menschen etwas anders erwartet, das Verhalten entsprach für mich eher pubertierenden Teenagern, aber das ist meine eigene subjetive Sicht.
Und das dann zum Schluß noch ein anderes Thema aufgegriffen wurde, das am Anfang nur angekratzt wurde, fand ich auch nicht allzu gut gelöst, da hätte ich am Beginn der Geschichte mehr dazu gewünscht.
Das Ende allerdings konnte mich nochmals mitreißen und ich fand es war ein schöner gelungener Abschluß.
Die Blütenmädchen ist nach ihrem Debüt "Die Zitronenschwestern" das zweite Buch der Autorin Valentina Cebeni und es war für mich das erste das ich von der Autorin gelesen habe. Sie hat einen schönen Schreibstil aber leider fand ich die Zeichnung der Charaktere zu flach was es einem als Leser schwer macht sich in die Personen hineinzuversetzten und mitzufühlen.
Die Gestaltung des Covers ist hingegen top und wunderschön gelöst.
Abschließend muß ich für mich leider sagen, daß mir das Buch nicht begeistern konnte - schade

Fantasievoller Liebesroman mit schicksalhaftem Happy End

Von: VB00KS Datum: 15. April 2018

Meine Zusammenfassung:
Im Oktober 2005 sieht Dafne keine andere Möglichkeit mehr; sie muss sich endgültig von Ettore lösen. Die langjährige Affäre mit ihrem verheirateten Chef, scheint einfach nicht für die Ewigkeit bestimmt zu sein, jetzt, wo seine Ehefrau schwanger ist, wird er diese nicht einfach für sie verlassen. Wie konnte sie nur so dumm sein?

Als sie vor ihrer Wohnung in Rom dann auch noch auf eine Roma trifft, die ihr aus der Hand liest und damit einige alte, verborgene Erinnerungen weckt, beschließt sie kurzerhand zurück in ihr altes Heimatdorf in der Toskana, zu ihrer Großmutter Clelia zu ziehen. Bei einem nächtlichen Ausflug einer Katze folgend, gelangt sie zu der alten Werkstatt ihres verstorbenen Großvaters, die viele Kindheitserinnerungen birgt. Hat davon etwa die alte Roma gesprochen?

Doch sie ist nicht alleine; in der Werkstatt hat sich ein Fremder namens Milan Unterschlupf gesucht, der sie im ersten Moment zu Tode erschreckt. Milan scheint handwerklich ziemlich begabt zu sein und so kommt es, dass Dafne beschließt, ihre Vergangenheit hinter sich zu lassen und die alte Werkstatt mit Unterstützung von Milan wieder in Ordnung zu bringen und alten Dingen wieder neues Leben einzuhauchen.

Nach der Eröffnung dauert es nicht lange, bis die Bewohner von Torralta Dafne aufsuchen, um ihr ihre alten Gegenstände zu bringen, die sie wieder auf Vordermann bringen soll. Jedoch wirkt ihre Großmutter zutiefst beunruhigt, was die Gabe ihrer Enkelin, in den antiken Gegenständen zu lesen und ihre Vergangenheit hervor zu rufen, betrifft. Auch Milan scheint dem Ganzen skeptisch gegenüber zu stehen, wirkt er doch meist grimmig und schweigt nur zu gerne über sich und seine Vergangenheit.

Eines Tages jedoch findet Dafne zwei identische Uhren, eine aus Milans Besitz und die andere, aus dem Besitz ihres Großvaters, die beiden zur gleichen Zeit stehen geblieben sind. Beide haben im Rücken einen Deckel, der sich nicht öffnen lässt und Geheimnisse zu verbergen scheinen. Während Dafne es kaum erwarten kann, die Besonderheit dieser Funde herauszufinden, möchte Milan eher allem aus dem Weg gehen. Was hat es bloß mit Milan und seiner scheinbaren Angst vor den verborgenen Geheimnissen auf sich? …

Meine Meinung:
Die erste Hälfte des Buches ließ sich einwandfrei und wirklich schnell lesen. Ich bin durchaus durch die Geschichte geflogen und die Zeit verging ebenfalls wie im Flug. Ab der zweiten Hälfte ging es für mich allerdings nur noch schleppend vorwärts… leider. Irgendwie hat die Geschichte an Schwung verloren und zog sich nur noch dahin. Viel von dem geheimnisvollen, was mich anfangs so bezaubert und gereizt hat, ist abhanden gekommen. Die Handlung nahm einen völlig anderen Verlauf und drehte sich auf einmal um die eigene Achse.

Das war leider der Moment, wo mich die Lust ein wenig verlassen hat und ich mich neu darauf einlassen musste. Das Buch ist weiterhin gut geblieben, da sich die Handlung noch weitere Male änderte, allerdings bin ich der Meinung, dass man die Geschichte so auch hätte kürzer fassen können. Irgendwie hat sich die Autorin gefühlt ein wenig verrannt, später dann aber wieder eingefangen.

Die Protagonistin hat mich nach einer gewissen Zeit auch immer wieder stark genervt mit ihren ständigen Zweifeln und ihrem lästigen Selbstmitleid. Dennoch muss ich sagen, mochte ich sie auf ihre eigene Art und Weise. Auch Milan hat mir immer wieder gut gefallen, obwohl er gefühlt etwas schizophren auf mich wirkte. Aber das und natürlich auch die Geschichte die hinter ihm und seinem Verhalten steckte, machten ihn aus.

Das Ende hat mich ein wenig überrascht und fühlte sich nicht ganz passend an. Es war so gezwungen dramatisch… aber hier sei nicht zu viel verraten für diejenigen unter euch, die das Buch selbst lesen wollen. Alles in allem ist es eine liebe- und geheimnisvolle Geschichte um zwei Menschen, die durch das Schicksal über viele Hindernisse zueinander finden und das Leben noch einmal anders kennenlernen.

Mein Fazit:
Fantasievoller Liebesroman mit Happy End und vielen schicksalhaften Umwegen zu einer interessanten Wahrheit. Leichte Lesekost, gerne empfohlen.

4 von 5 Sternen.

Nostalgie ...

Von: Diane Jordan Datum: 15. April 2018

Hach, ich bin hin und weg, der Klappentext meines neusten Romans verzaubert mich augenblicklich. Das luftig, leichte Blütencover mit dem süßen „I love you“ Stempelchen, dem verführerischen weißen Schriftzug des Titels. Ich fange an zu lesen und träume mich weg.... ins ferne Italien. Tauche ein in die gefühlvolle, romantische Geschichte, von Valentina Cebeni, die mich neugierig macht und bin schlichtweg begeistert. Das Dorf und die Charaktere sind so gut beschrieben, dass ich mir gut vorstellen kann, das es diese/s tatsächlich dort gibt. Ich spüre die Wärme der Sonnenstrahlen auf der Haut, fühle das tiefe HEIMATgefühl und den Zauber den die alten Dinge herauf beschwören. So etwas mag ich ;-) denn ich bin selbst ein Sammler und stöbere gern auf Trödelmärkten oder alten Dachböden oder Gemäuern. Und in unserer heutigen Wegwerfgesellschaft empfinde ich es als besonders wohltuend, alte Dinge wieder zu reparieren, zu restaurieren und ihnen so r wieder Leben einzuhauchen. Das ganze gepaart mit einer dramatischen, unglücklichen Liebe und einem Neuanfang. Einfach genial. Das Buch verzaubert und macht Lust zu lesen. Die Protagonisten sind liebevoll gewählt, schön beschrieben, sympathisch und wirken echt. Schicksal, diese höhere Macht, die unser aller Leben beeinflusst, ohne dass man daran etwas ändern kann. Oder vielleicht doch??? Eine spannende Frage. Ich fange an zu grübeln und bin gespannt, wie ein Flitzebogen, wie die Geschichte im Land der Zitronen wohl weitergeht.... Gibt es ein Happy-End? Ich würde es Dafne wünschen, denn ich habe sie inzwischen liebgewonnen und fände es nett, wenn es gut für sie ausgeht. Geheimnisvoll ist der Plot allemal und der Handwerker Milan so romantisch. Der Autorin gelingt es mit ihrem flüssigen Schreibstil, Bilder zu erzeugen, die mein Kopfkino anspringen lassen und mich in den Bann ziehen. Aber lest bitte selber, mein Frühlingslesetipppppp, für Romantiker oder solche die es werden wollen!!!

Weitere Bücher:
Die Zitronenschwestern

Fazit: 5***** “

Die Blütenmädchen

Von: Laraundluca Datum: 09. April 2018

Meine Meinung:

Der Schreibstil ist leicht, emotional, sehr flüssig und locker, schnell zu lesen.

Die Geschichte und der Handlungsverlauf hat mich wirklich überrascht. Die Geschichte um Dafne beginnt sehr emotional. Die Liebesgeschichte beginnt sehr zaghaft und zieht sich etwas in die Länge, da sie erst sehr spät wirklich und richtig thematisiert wird. Der Hauch des Übersinnlichen, der hier mit einspielt, hat mir gut gefallen, eine schöne Mischung.

Sehr gut haben mir das Setting, die wundervollen Beschreibungen gefallen. Detaillierte Beschreibungen haben ein deutliches und lebendiges Bild von der Umgebung und den Menschen vor meinem Auge entstehen lassen.

Fazit:

Eine schöne Geschichte, sehr emotional, die mir eine unterhaltsame und gefühlvolle Lesezeit beschert hat.

Tolle Geschichte mit vielen Geheimnissen

Von: U. Pflanz Datum: 05. April 2018

Eine tolle Geschichte, die sehr viele Geheimnisse verbirgt, so wie Liebe und Drama enthält.
Langeweile ist hier ein Fremdwort. Die Autorin deckt nach und nach die ganzen Geheimnisse auf, was einen sehr neugierig macht. Vor allem weil man sich über manche Reaktionen der Charaktere wundert. Welche man danach durchaus verstehen kann.
Unter anderem ist Liebe, Romantik und Drama sehr gut miteinander verpackt und umgesetzt worden.
Wer an Schicksal glaubt, hat mit diesem Buch genau die richtige Geschichte gefunden.
Man freut sich mit den Protagonisten, leidet mit ihnen, wundert sich über sie und schluckt auch mal heftig.
Die Umgebung und die Werkstatt kann man sich auch sehr gut vorstellen, so wie die Dinge die Dafne neu gestaltet.
Der Schreibstil ist leicht und flüssig und lässt einen dadurch noch besser eintauchen. Weglegen war fast unmöglich. Ich finde es wirklich eine wundervolle Geschichte und vergeb daher auch sehr gerne 5 von 5 ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Ein Familiengeheimnis in der Toskana.

Von: The Book & the Owl Datum: 03. April 2018

Likes

Ein leicht übernatürlicher Touch. | Was ich in dieser Geschichte wohl am wenigsten erwartet hätte, wäre eine Tendenz zum Übernatürlichen. Wahrsagen und seherische Träume und so etwas alles. Das fand ich zuerst schon seltsam, aber dennoch nicht schlecht. Es hat der ganzen Sache etwas tolles, mystisches gegeben, was mich sehr unterhalten hat.
Die italienische Art und Weise. | Die italienische Art zu Schreiben hat mir wirklich sehr gefallen. Die Toskana wurde durch Cebenis Worte zum Leben erweckt und der Leser kann einfach die Wärme spüren, die sie aussendet. Toll, einfach toll.


Dislikes

Übertreibungen. | An einigen Stellen fand ich die ganze Sache dann doch etwas übertrieben, vor allem die Beziehung zwischen Dafne und Milan. Das sich zwei so erwachsene Menschen manchmal wirklich kindisch verhalten haben, fand ich jetzt nicht so berauschend. Aber na gut, ein anderer mag es vielleicht nicht so schlimm finden, wie ich.


Die Blütenmädchen von Valentina Cebeni ist wirklich ein toller Roman für Zwischendurch und besonders für den Sommer zu empfehlen, damit einfach dieses Toskana-Feeling richtig durchkommt. Ihr sucht noch eine tolle Lektüre für eure Reise nach Italien? Dann ist dieser Roman genau das Richtige für euch! 4 Sterne für ein außergewöhnliches Leseerlebnis!

Tolles Buch...

Von: EvaMaria Datum: 01. April 2018

Das Buch war wirklich reizend und gefühlvoll. Wir erfahren die Geschichte von Dafne, die nach einer unglücklichen Zeit in Rom, endlich in ihr Heimatdorf zurückkehrt und hier die Arbeit ihres Großvaters übernimmt. Auch wird kurz die Thematik einer früheren Erkrankung angeschnitten, aber auch das Leben in Rom scheint durch eine unglückliche Liebe nicht gut gewesen zu sein. Als sie nun endlich in das Dorf zurückkehrt, scheint das Leben besser zu werden.

Die Handlung um Dafne fand ich einfach wunderbar, denn diese war einfach toll. Die Idee mit der Werkstatt fand ich genial und ich fand es toll, wie detailliert diese Arbeit beschrieben wurde. Irgendwie nett. Ich meine die Kombinationen und welche Dinge sich daraus entwickeln, haben mich stellenweise wirklich fasziniert.

Es gibt natürlich auch einen neuen Mann für Dafne und zwar heißt dieser Milan. Dieser scheint auf den ersten Blick sehr geheimnisvoll und erst im Laufe der Handlung wird diesem auf den Grund gegangen. Mir war Milan schon recht sympathisch und ich fand es toll, wie die Autorin die Zusammenarbeit von Milan und Dafne beschrieben hat. Die Aspekte, die sich im Laufe der Geschichte immer wieder neu ergeben, empfand ich auch wirklich interessant.

Der Schreibstil wirkte auf mich sehr flüssig und locker. Auch empfand ich das Buch als sehr angenehm zu lesen, obwohl es ja stellenweise doch sehr emotional war und zwar nicht nur im Positiven. Der Handlung konnte man sehr gut folgen, denn alles war sehr gut verständlich.

Dafne war ein wunderbarer Hauptcharakter. Sie war mir sehr sympathisch und ich empfand sie auch als sehr authentisch. Ich fand auch ihre Art richtig toll, denn mir hat es gefallen, wie sich entwickelt hat und sie dann im Laufe der Handlung versucht, das Geheimnis um die Uhr zu lüften.

Auch das Setting in der Toskana fand ich reizend und die hier beschriebenen Details des Dorfes und der Einwohner haben mich begeistert. Wirklich schön und man möchte am liebsten dahin.

Das Cover ist bezaubernd und ich finde es passt toll zur Geschichte.

Fazit:
4 von 5 Sterne. Toller, gefühlvoller Roman! Kann ich weiterempfehlen.

Schöner Wohlfühlroman mit Drama, Liebe und Geheimnissen

Von: Conny G. Datum: 29. März 2018

In „Die Blütenmädchen“ entführt uns Valentina Cebeni zunächst nach Rom und dann in ein (fiktives) Dorf in der Toskana.
Die Protagonistin Dafne verlässt nach einer unglücklichen Beziehung zu einem verheirateten Mann Rom und ihren Job dort und kehrt zurück in ihr Heimatdorf. Dort will sie zu sich selbst und einen neuen Weg für ihr Leben finden.
In der alten Werkstatt ihres verstorbenen Großvaters, der immer gerne alte Dinge repariert hat, trifft sie die Entscheidung, diese neu zu eröffnen. Sie möchte alte, ausgediente Dinge restaurieren und einer neuen Verwendung zuführen.
In der Werkstatt trifft sie auf den Handwerker Milan und seine Katze, die dort heimlich Unterschlupf gesucht hatten.
Dafne entscheidet sich, Milan als Hilfe einzustellen und bietet ihm die kleine Wohnung über der Werkstatt an.
Beim Stöbern findet Dafne eine sehr alte Taschenuhr mit Gravur, die wohl jemandem in ihrer Familie gehört haben muss.
Etwas später entdeckt sie in Milans Sachen eine identische Uhr. Beide Uhren sind zur selben Uhrzeit stehen geblieben.
Was hat das zu bedeuten und ist Milan nicht zufällig in ihrem Dorf?

Zitat, Seite 87:
„Ich repariere Dinge, um Erinnerungen zu erhalten, damit die Liebe nicht stirbt.“


Dafnes Geschichte beginnt sehr emotional. Man erfährt über eine frühere Erkrankung, dazu die Enttäuschung durch die unglückliche Liebesbeziehung. Das Leben hat es bisher nicht so gut mit Dafne gemeint. Daher habe ich ihren Schritt, in Rom alle Zelte abzubrechen, bewundert und auch für gut befunden. Dennoch machte Dafne anfangs auf mich einen sehr traurigen und glücklichen Eindruck. Erst die Arbeit mit den alten Dingen und das Gespür, das sie für diese Dinge und die damit verbundenen Erinnerungen der Besitzer hat, machen sie wieder glücklich. Das ist es offenbar, das sie tun möchte und das sie gut kann.
Sehr gut gefallen haben mir tatsächlich die Beschreibungen, was Dafne mit alten Dingen, wie einem Fass, einem alten Eiswagen oder auch alten Türen, macht. Das war sehr kreativ und toll beschrieben, so dass ich mir alles gut vorstellen konnte.
Zwischen ihr und Milan scheint von Anfang an eine knisternde Verbindung zu bestehen, so dass sie sich eigentlich ziemlich vorschnell dazu entschließt, ihn als Mitarbeiter einzustellen. Aber manchmal gibt es ja tatsächlich solche Sympathien auf den ersten Blick. Die Anbahnung einer Beziehung zwischen den beiden stellt sich dann aber als schwierig dar und beginnt nur langsam.
Als sie dann bei Milan die Uhr entdeckt, beginnt sie zu recherchieren, wem diese Uhren gehört haben könnten und welche Verbindung Milan dazu haben könnte.
Bis diese Recherchen beginnen dauert es allerdings fast bis zur Hälfte des Buches, dabei ist das ja eigentlich das zentrale Geheimnis der Geschichte.
Nach einer Weile erzählt zumindest Dafnes Großmutter Clelia, wem die Uhr in ihrer Familie gehörte und was es damit auf sich hat.
Auch wenn ein Teil des Geheimnisses damit gelüftet ist, bleibt eine gewisse Spannung erhalten.
Milan allerdings gibt sich weiterhin geheimnisvoll und erzählt nur wenig über seine Familie und die Vergangenheit.

Es war durchaus fesselnd, die beiden zu begleiten und zu erleben, wie der Sommer sich neigt und es langsam Winter wird und dann auf Weihnachten zugeht.
Es soll noch viel passieren, das immer wieder neue Aspekte in die Geschichte bringt und damit für Abwechslung sorgt.
Alle Figuren sind liebevoll gezeichnet und passen gut in die Geschichte.
Besonders Dafnes Großmutter Clelia habe ich schnell in mein Herz geschlossen. Sie ist eine sehr herzliche und gefühlvolle Frau, die alles für ihre Enkelin tut und ihr immer wieder lebenskluge Ratschläge und Denkanstöße gibt. In ihrem Haus muss man sich einfach geborgen fühlen.

Das kleine fiktive Dorf mit seinen Bewohnern entstand schnell bildlich vor meinem inneren Auge. Es war einfach schön und authentisch beschrieben und die Autorin hat sich dafür von realen idyllischen Orten, die sie kennt, inspirieren lassen. So ein schöner Ort hat sicher zu jeder Jahreszeit seinen Charme und macht Lust auf eine Reise durch die Toskana.

Dafnes Geschichte ist ein Wohlfühlroman, der ein bisschen Drama, Liebesgeschichte und ein Familiengeheimnis beinhaltet.
Die Mischung hat mir gefallen und sie ist gelungen, weil keines der Themen überzogen dargestellt wird.
Insgesamt hat mich das Buch gut unterhalten und für schöne Lesestunden mit vielen unterschiedlichen Emotionen gesorgt.


Fazit: 4 von 5 Sternen

Gefühlvoll bis zur letzten Seite

Von: Nalik Datum: 25. März 2018

Mit Die Blütenmädchen ist Valentina Cebeni ein äußerst gefühlvoller Roman gelungen.

Zum Inhalt:
Dafne zieht es nach überstandener Krankheit und einer unglücklichen Liebe zu einem verheirateten Mann wieder in ihren Heimatort Torralta in der Toskana. Hier will sie alles, was in Rom geschah vergessen und wieder neu zu leben beginnen. In der Werkstatt ihres Großvaters beginnt sie alten Sachen wieder neues Leben einzuhauchen und geht in ihrer Arbeit voll und ganz auf. Nicht ganz unschuldig ist ihr Mitarbeiter Milan, zu dem sie sich vom ersten Moment an hingezogen fühlt. Als sie in der Werkstatt eine Taschenuhr findet, die genau wie Milans aussieht geht sie der Geschichte auf den Grund.

Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen, es beheimatet eine unglaubliche dramatische Geschichte und enthüllt jede Menge Emotionen, einfach unglaublich.

Dafne ist eine sehr starke Frau, die sehr viele Schicksalsschläge hinnehmen musste und trotz allem den Mut am Leben nicht verloren hat. Ich bewundere sie dafür, aber auch um ihren enormen Willen die Geschichte der Taschenuhren aufzudecken. Das gleiche gilt für ihre Großmutter, sie ist für mich ebenso eine klasse Frau. Durch diese beiden sympathischen Personen wird man derart an das Buch gefesselt, dass man nicht aufhören kann zu lesen.

Als Italienliebhaber finde ich es auch bemerkenswert, wie schön die Landschaft dieses tollen Landes beschrieben wird. Man fühlt sich wie im Urlaub, da man sich alles ganz genau vorstellen kann.

Von mir gibt es für dieses Buch eine ganz klare Leseempfehlung.

Auf der Suche nach dem Glück!

Von: zauberblume Datum: 24. März 2018

Auch in ihrem neuen Roman "Die Blütenmädchen" entführt uns die Autorin Valentina Cebeni wieder in ihr Heimatland Italien. Wir besuchen Rom, hier lebt unsere Protagonistin Dafne, aber dann verweilen wir in einem kleinen Dorf in der Toscana.

Die Geschichte: Nach einer unglücklichen Liebe bricht Dafne ihre Zelte in Rom ab und kehrt wieder in ihr Heimatdorf Torralta. Hier will sie wieder zu sich selbst finden und ihr Leben in die Hand nehmen. Sie entschließt sich, die alte Werkstatt ihres Großvaters wieder zum Leben zu erwecken. Sie will hier alte Gegenstände restaurieren und wieder zum Leben erwecken. Sie findet Unterstützung von dem jungen Handwerker Milan. Beim Stöbern in dem Laden entdeckt Dafne eine alte Taschenuhr, die Milans Uhr zum Verwecheln ähnlich sieht. Warum ist Milan hier in der Toscana in ihrem Dorf gelandet?

Ein Wahnsinnsbuch! Genau wie der erste Roman der Autorin "Die Zitronenschwestern" hat mich diese Geschichte wieder vollkommen in ihrem Bann gezogen. Der Schreibstil ist einfach genial! Schon der Prolog hat mir ein gewisses Gänsehautfeeling beschert und ich war zu Tränen gerührt. Und dann lernen wir Dafne kennen. Eine unglückliche Liebe hält sie in Rom. Ich habe sie bewundert, als sie so stark war, alle Brücken abzubrechen und zu ihrer Großmutter in die Toscana zu ziehen. Und wenn man die Augen schließt, versteht man warum sich hier in dem kleinen Dorf jeder wohlfühlen muss. Aufgrund der wunderbaren Landschaftbeschreibungen habe ich herrliche Bilder von meinem inneren Auge. Ich sehe diese Traumlandschaft, habe herrliche Gerüche von Blumen in der Nase und genieße einfach die völlige Harmonie, die hier herrscht. Bei Dafnes Großmutter spürt man die Herzenswärme, die sie ihrer Enkelin entgegenbringt. Gerne würde ich in ihrer Küche einmal Rast machen, denn auch hier duftet es immer besonders gut. Dafne hat eine schwere Zeit hinter sich und man merkt wie sie hier in der Werkstatt ihres Großvater aufblüht. Den Namen finde ich klasse "Werkstatt für längst vergessene Dinge". Hier würde ich auch gerne mal stöbern. Und dann ist da noch Milan, den ein dunkles Geheimnis umgibt. Er unterstützt Dafne in ihrer Werkstatt tatkräftig. Dann ist da dieses zarte Knistern zwischen den beiden zu spüren. Für Aufregung sorgen diese zwei ähnlichen Taschenuhren, diesem Geheimnis und der Geschichte die dahintersteckt, will Dafne auf den Grund gehen. Und hier dürfen wir sie begleiten. In dieser Geschichte stecken so viele Emotionen und Geheimnis, die mir manchmals direkt die Luft zum Atmen raubten. Man fühlt sich beim Lesen einfach wohl und wird des öfternen vom der Verlauf der Geschichte wieder überrascht.

Ein absolutes Lesehighlight für unterhaltsame und spannende Lesestunden. Eine tolle Geschichte, die mich wirklich sehr berührt hat. Das Cover ist einfach traumhaft - besonders die Farbwahl gefällt mir sehr gut. Selbstveständlich vergebe ich gerne 5 Sterne und freue mich auf die nächste Geschichte der Autorin.

* Sie erhalten Informationen kostenlos und unverbindlich per E-Mail. Nach Absenden der gewünschten Mail-Adresse bekommt der Empfänger eine E-Mail mit der Bitte, die Aufnahme in den Verteiler zu bestätigen. Mit dieser Bestätigung wird der Eintrag in den Verteiler aktiviert. Diese Einwilligung können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Unsere Datenschutzhinweise finden Sie hier. Bei Fragen und Anmerkungen senden Sie bitte eine E-Mail an Datenschutz@randomhouse.de