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Jobien Berkouwer

Summer Girls

Thriller

Die Profilerin Lot van Dijk wird aus Amsterdam in eine verschlafene Gemeinde auf dem Land versetzt. Die männlichen Kollegen nehmen die junge Frau nicht ernst, und abgesehen von ausgebrochenen Pferden gibt es für die Polizei nur selten etwas zu tun. Doch dann wird in einer Waldhütte nach einem Sturm eine Leiche gefunden. Lot sieht ihre Chance, sich zu behaupten, und erstellt ein Täterprofil. Es weist eindeutig auf einen Serienkiller hin, aber sie wird nur müde belächelt. Bis im Wald ein zweites ermordetes Mädchen gefunden wird. Denn nun liegt es an Lot, den Mörder aufzuhalten, bevor er sein nächstes Opfer findet …

Das Buch spielt in Denekamp, Niederlande

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Leserstimmen

Detailliert und flüssig erzählt

Von: Lukas Datum: 20. Juni 2018

Auf den ersten Blick klingt der Titel Summer Girls nicht unbedingt nach einem Thriller. Doch dieses Buch ist definitiv ein Thriller und ein relativ düsterer noch dazu. Die Mordfälle die hier behandelt werden sind schaurig und faszinierend zu gleich. Zudem scheint nichts in dieser Ermittlung an den Haaren herbei gezogen, was wohl besonders daran liegt, dass die Autorin selbst als Polizistin gearbeitet hat und heute als Profilerin tätig ist. Die Geschichte von der Profilerin Lot van Dijk die von Amsterdam auf das Land versetzt wird ist somit durchweg glaubwürdig und die Figur hat auch ihre Ecken und Kanten.
Trotzdem hatte ich meine Probleme mich in die Protagonistin und in die Handlung einzufühlen. Obwohl der Charakter toll geschrieben ist hatte ich nie das Gefühl, dass mich etwas mit Lot verbindet. Ihr Handeln und ihre Gefühlswelt war wohl einfach nicht mt mir kompatibel. Ähnlich ging es mir mit dem Fall. Obwohl ich düstere Thriller liebe, denn mein Motto ist: Je verrückter der Mörder desto spannender die Geschichte, hat mir die ganze Zeit irgendetwas gefehlt. Es war spürbar, dass die Handlung immer mehr Fahrt aufnahm sprang der Funke bei mir einfach nicht über.
Nun könnte man denken, dass das Buch nicht gut geschrieben ist und der Schreibstil daran Schuld hat. Doch das stimmt nicht. Der Schreibstil ist flüssig und ansprechend und langweilt einen nicht. Die Autorin versteht es Spannung aufzubauen.
Abschließend muss ich sagen, dass Summer Girls ein wirklich guter Thriller ist und ein gut geschriebenes Buch noch dazu. Doch war es wahrscheinlich nicht das richtige Buch für mich und ich habe mir vielleicht einfach etwas anderes erhofft. Trotzdem kann ich dieses Buch guten Gewissens weiter empfehlen, denn ich denke es wird den meisten wirklich gefallen.

Leseempfehlung

Von: The Empire of Books Datum: 08. Juni 2018

Die Story ist flüssig geschrieben und sehr leicht gelesen. Durch die beständige Spannung und die düstere Stimmung kann man das Buch kaum aus der Hand legen.
Besonders gut hat mir die Authentizität des gesamten Buches gefallen. Man merkt einfach, dass die Autorin selbst als Profilerin arbeitet und jede Menge eigene Erfahrungen mit einbringt.

Die Charaktere sind vielschichtig und gut durchdacht. Sie haben Ecken und Kanten und wirken realistisch.

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Eine Autorin, die weiß wovon sie schreibt!

Von: Sarahs Bücherregal Datum: 11. Mai 2018

Lot ist Profilerin, doch seit sie aus Amsterdam in das ländliche Twente versetzt wurde, besteht ihr Job mehr daraus, entlaufene Pferde einzufangen als Mörder zu jagen. Als in einer alten Hütte eine Mädchenleiche gefunden wird, will Lot endlich zeigen, was sie kann. Sie ist sich sicher, dass sie es mit einem Serientäter zu tun haben, der wieder morden wird. Doch von ihren Kollegen will ihr keiner glauben – bis die nächste Leiche auftaucht.
„Summer Girls“ wurde von Jobien Berkouwer geschrieben, die selbst als Profilerin arbeitet, was man dem Roman positiv anmerkt. Die Geschichte ist sehr spannend geschrieben und dabei in sich vollkommen logisch und schlüssig aufgebaut. Durch Lots Täterprofil hat man als Leser immer mal wieder jemanden im Verdacht, ohne es wirklich zu fassen zu bekommen, den Polizisten geht es dabei ähnlich. Neben dem spannenden und aufwühlenden Fall muss Lot sich auch immer wieder mit ihren Kollegen und ihrem Chef auseinandersetzen, was ich auch sehr gelungen finde. Die Diskussionen und Differenzen sind nicht platt und voller Klischees, sondern spiegeln differenzierte Charaktere wieder. Dadurch erreicht einen die Geschichte als Leser auch so gut, man kann sowohl mit Lot als auch mit den anderen Figuren mitfühlen und entwickelt Verständnis für sie. Sogar beim Täter schafft es die Autorin, dass sich stellenweise Mitgefühl einstellt, denn schnell wird deutlich, dass schwere psychische Probleme zu seinen Taten geführt haben.
Jobien Berkouwers erster Thriller „Summer Girls“ ist äußerst realistisch und spannend geschrieben, mit tollen Figuren und einer mitreißenden Story. Ein großartiger Thriller von einer Autorin, die weiß, wovon sie schreibt – und das merkt man dem Buch an!

Rezension Summer Girls

Von: Vici Datum: 08. Mai 2018

Summer Girls lässt durch seinen Titel erstmal nicht verraten, dass es sich um einen Thriller handelt, jedoch steckt hinter diesem Buch ein Mordfall, der spannender ist als er Anfangs scheint.


Der Schreibstil war flüssig und die Autorin hat durch ihre Erfahrungen als Profilerin mir den Beruf total nah gebracht.

Jobien Berkouwer war 15 Jahre in verschiedenen Abteilungen in der niederländischen Polizei tätig, unter anderem sogar als Hauptkommissarin und arbeitet nun als Profilerin.
So wird einen der Job gut beschrieben.

Die Hauptprotagonistin Lot war unglaublich sympathisch und man konnte ihre Handlungen und Emotionen gut nachvollziehen. Leider hat mir die tiefe zu ihr und den anderen Charakteren gefällt. Ich hätte gerne mehr über sie erfahren, als es die Informationen hergeben.

Das Buch hat jedoch noch ein Thema behandelt, was mir sehr wichtig ist und auch total aktuell ist. Es geht um die Gleichberechtigung im Job und wie hier zum Beispiel Lot als einzige Frau nicht ernst genommen wird und sich dies hart erarbeiten muss.

Fazit 

Dieses Buch bekommt von mir 4 Sterne, da mir an manchen Stellen die Tiefe gefehlt hat, aber es dennoch ein spannender und packender Thriller.

Ich möchte mich beim Bloggerportal für dieses Rezensionsexemplar bedanken.

Spannender Krimi aus den Niederlanden

Von: Running-Bodhi Datum: 04. Mai 2018

Mein Fazit:

Die Geschichte liest sich durchweg flüssig und leicht, ist oftmals düster, aber stets spannend und ereignisreich. Gleichzeitig sind auch die Figuren gut gezeichnet, sodass man hier vielseitige Figuren kennen lernen darf. Diese waren mir zwar stellenweise nicht wirklich sympathisch, allerdings erwarte ich dies in dem Genre jedoch auch nicht.

Erzählt wird hierbei die Geschichte der Profilerin Lot van Dijk, die von Amsterdam aus in die Provinz versetzt wird, wo nur sehr wenig los ist und sie von ihren Kollegin nur selten ernst genommen wird. Als jedoch in einer Waldhütte nach einem Unwetter eine Leiche gefunden wird, darf Lot zeigen, was in ihr steckt, denn sie erstellt direkt ein Täterprofil und kommt zu dem Entschluss, dass es sich hierbei tatsächlich um einen Serienkiller handeln könnte, was sich auch bestätigt, nachdem eine weitere Leichte gefunden wird. Lot wird endlich ernster genommen und begibt sich somit immer mehr auf die Suche nach dem Täter, bevor dieser erneut zuschlagen kann.

Besonders interessant an "Summer Girls" ist, dass die Autorin selbst auch als Profilerin arbeitet und somit jede Menge Erfahrungen in die Geschichte einfließen lassen konnte. Das merkt man besonders an der Polizeiarbeit, die sehr authentisch und stellenweise auch nüchtern beschrieben wird. Gleichzeitig ist es auch toll, dass man mit Lot eine starke und temperamentvolle Protagonistin erhält, die sich auch bei den oftmals eher lustig machenden Kollegen durchsetzen kann und dabei auf ihr Können setzt.

Das Cover ist für mich ein absoluter Hingucker, wirkt aufgrund der Schatten relativ düster und passt einfach bestens zur Geschichte. Gleiches gilt auch für die Kurzbeschreibung, die ebenfalls gelungen ist, nicht zu viel verrät und direkt mein Interesse wecken konnte.

Kurz gesagt: "Summer Girls" ist insgesamt ein spannender und gut ausgearbeiteter Thriller, der mit interessanten Figuren und einem starken Schreibstil zu überzeugen weiß. Gleichzeitig ist der Fall so spannend, dass man das Buch nur selten aus den Händen nehmen kann. Somit ist "Summer Girls" ein gelungener Thriller, den ich nur empfehlen kann.

Summer Girls

Von: Lesewelten Datum: 21. April 2018

Lot ist Profilerin. Aber sie wird von ihren männlichen Kollegen nur belächelt. Viel Fragen sich warum man ausgerechnet in einem Dorf eine Profilerin braucht. So muss sich Lot durchsetzen können, als einzige Frau auf der Polizeistation. Als man eine Leiche, abgeschottet in einer einsamen Salzhütte findet, sieht Lot Ihre Chance sich zu beweisen. Sie geht von einem Serientäter aus und alle Indizien sprechen dafür, aber keiner nimmt sie ernst........bis eine zweite Leiche auftaucht.

Lot war mir als Protagonistin sofort sympathisch. Eine Frau die weiß was sie will und alles daran setzt um sich in einer Männerdomäne zu beweisen. Sie lässt sich nicht unterkriegen und steht im wahrsten Sinne ,,Ihrer Frau".

Der Schreibstil ist flüssig und man kommt sehr schnell in das Geschehen. Durch abwechselnde Sichtweise geschrieben, von Lot aber auch vom Täter, kann man in das Leben des Täters eintauchen. Was er mitmacht, wie er sich fühlt und was ihn dazu antreibt diese Taten zu begehen. Es ist auf einer Seite schockierend aber auch traurig gewesen. Dennoch sind solche Taten nie verständlich auf welche brutale Weise er mit den Opfern umgeht.

Vorhersehbar ist die Geschichte auf keinen Fall, immer wenn man selbst denkt das man weiß wer der Täter ist, kommt eine Wendung mit der man nicht rechnet. Spannend und wirklich sehr gut geschrieben bis zur letzten Seite.

Fazit: Ein spannender Thriller der mir angenehme Lesestunde bereitet hat und ich sehr gerne 5 Sterne gegeben habe. Eine absolute Empfehlung.

gute Ansätze, aber etwas anderes erwartet.....

Von: Lesezauber Datum: 17. April 2018

Die Kurzbeschreibung hat mich angesprochen, und nachdem die Autorin selbst Profilerin ist, war ich doch sehr gespannt auf diesen Thriller.

Der Einstieg in die Geschichte hat mir auch ganz gut gefallen, aber dann wurde es für mich irgendwie unrund auf zu vielen Ebenen.

Zum einen bin ich mit Protagonistin Lot irgendwie nicht warm geworden. Ich hab keinen Zugang zu ihr, oder auch zu den anderen Figuren gefunden, da hätte ich mir noch etwas tiefergehende Beschreibungen gewünscht. Da die Geschichte größtenteils aus ihrer Sicht erzählt wird, war der fehlende Zugang natürlich noch tragischer. Zwischendurch gibt es noch ein paar Seiten aus der Sicht des Täters, die immer mal wieder für etwas Nervenkitzel gesorgt haben.

Zum anderen war es für mich eine Mischung aus langatmigen Passagen und durchhetzen durchs Buch. Ich weiß, es klingt komisch, aber genauso ist es mir ergangen. Lange Zeit ist nicht wirklich etwas passiert und wenn es dann mal etwas Spannung gab, dann wurde es viel zu zügig abgehandelt. Vor allem am Ende hatte ich einfach das Gefühl, dass die Autorin nur noch schnell fertig werden wollte und das fand ich echt total schade und es hat ein sehr unbefriedigendes Gefühl hinterlassen und das, obwohl ich die Auflösung des Täters eigentlich echt gut inszeniert fand.

Gut gefallen hat mir die dargestellte Polizeiarbeit. Da hat man die persönlichen Erfahrungen der Autorin erkannt und davon profitieren können. Auch die Beschreibungen und den Schreibstil fand ich eigentlich ziemlich gut. Alles ist bildlich vorstellbar, der Schreibstil flüssig und leicht zu lesen. Einige Szenen sind wirklich sehr grausam und etwas zu detailliert beschrieben und das sage ich, obwohl ich bei sowas eigentlich nicht so zimperlich bin.

Fazit
„Summer Girls“ hatte einige gute Ansätze, aber in der Gesamtbetrachtung hatte ich einfach etwas anderes erwartet und musste das Buch mit einem enttäuschten Gefühl schließen. Es hat auf vielen Ebenen einfach sehr unrund auf mich gewirkt und somit kann ich nicht mehr als 2 Sterne vergeben.

Solider Thriller

Von: MoZeilenherz Datum: 15. April 2018

Lot war für mich eine Hauptperson mit vielen Ecken und Kanten. Sie war für mich nicht unbedingt eine Hauptperson, die zu meinen Lieblingen gezählt hat. Ich fand sie kalt, hart und irgendwie nicht so wirklich sympathisch, aber in diesem Fall hat mich das nicht allzu sehr gestört. Irgendwie hat es zur Geschichte gepasst.

Die besten Stellen waren für mich die Kapitel und Teile des Buches, die aus der Sicht des Täters erzählt wurden. In diesem Fall war es eben nicht nur eine einfache Beschreibung des Tun des Mörders, sondern ein sehr tiefes Eintauchen in dessen Psyche, seine Gedanken und seine Krankheit. Man hat nicht aus der Sicht eines Mörders gelesen, sondern aus der eines tief traumatisierten, verstörten und psychisch kranken Mannes.

Auf der anderen Seite die Sicht der Ermittler, repräsentiert durch Lot. Die Menschen, die nur einen Mörder sehen, einen Menschen, der eiskalt und brutal junge Mädchen ermordet, die nur darauf aus sind diesen Menschen zur Strecke zu bringen. Lot, als Profilerin zeichnet ein ziemlich genaues Bild des Mörders und doch ist zwischen ihrer Analyse und der Sicht des Mörders ein sehr großes, verstörender Unterschied, der das Buch sehr spannend gemacht hat.

Summer Girls war für mich der beste Thriller, den ich 2018 gelesen habe, trotzdem gibt es nur 3 eigentlich 3,5 Sterne von mir. Zum einen finde ich das Cover einfach nicht zum Inhalt passend und das ist etwas, was mir, als Synästhetikerin sehr wichtig ist, aber das Cover verspricht für mich Sommer und Sonnenschein und keinen brutalen Thriller. Zum anderen fand ich es schade, dass Lot so wenig Persönlichkeit hatte. Ich hätte gerne ein bisschen mehr von ihrer Persönlichkeit und Geschichte erfahren, Lot war für mich eine sehr unfertige Hauptperson und darum gibt es für mich 3 von 5 Sternen.

Spannender Thriller mit tollen Protagonisten

Von: JessiBüchersuchti Datum: 11. April 2018

Cover
Ein sehr gelungenes Cover. Es passt perfekt zur Geschichte und spiegelt die Atmosphäre des Buches sehr gut wieder.

Erster Satz
'Wie ein Samuraischwert peitscht der Zweig an ihrer Wange entlang.'

Meine Meinung
Ich hatte mal wieder Lust auf einen Thriller und da ist mir beim Stöbern dieser hier ins Auge gesprungen. Das Cover hat mich einfach angezogen und der Klappentext klingt einfach super spannend, also musste ich es lesen.

Der Schreibstil von Jobien Berkouwer hat mir super gefallen. Er ist leicht, flüssig, bildreich und spannend. Gleich zu Anfang werden wir in die Geschichte hineingeworfen und in ihren Bann gezogen. Das Buch war teilweise so spannend, dass ich bis in die Morgenstunden gelesen habe, weil ich es einfach nicht aus der Hand legen konnte. Das Buch ist aus verschiedenen Perspektiven geschrieben, einmal aus der von unserer Ermittlerin Lot und einmal aus der Sicht des Täters - diese haben mir besonders gut gefallen, weil wir unglaublich viel vom Täter erfahren haben. Außerdem sind die Kapitel schön kurz und knackig, sodass man einfach immer weiterlesen möchte.
Die Charaktere haben mir auch echt gut gefallen. Unsere Ermittlerin Lot war mir sofort sympathisch. Sie wurde in eine Kleinstadt auf dem Lande versetzt und muss sich dort als Frau erstmal einen Namen machen. Sie ist klug, mutig, teilweise sogar waghalsig.
Unser Täter hingegen hat mir teilweise wirklich Leid getan, denn er hatte eine grausame Kindheit - man erfährt ja alles aus seiner Sicht, also auch was ihm widerfahren ist etc. Mehr möchte ich nicht zu ihm sagen, denn sonst würde ich euch spoilern - aber er hat mich wirklich überrascht. Aber auch die anderen Nebencharaktere fand ich interessant und hätte gerne mehr erfahren, vor allem über Lots Kollegen Jaap.
Die Handlung hat mir gut gefallen. Es war stets spannend und fesselnd und es gab einfach keine einzige Länge in diesem Buch. Mir hat die Sicht einer Profilerin und ihrer Arbeitsweise sehr viel Spaß zum Lesen gemacht und auch die Sicht des Täters fand ich spannend. Jedoch gibt es eine Sache, die mir nicht gefallen hat: das abrupte Ende. Ich hätte gern noch ein bisschen mehr gelesen (zB. was nach Aufklärung des Falles geschieht..).. es war wirklich verdammt schnell vorbei.

Fazit
'Summer Girls' ist ein wahrer Lesegenuss. Ich mochte das Buch von Anfang bis Ende und kann es nur empfehlen. Es ist spannend, hat tolle Protagonisten und eine interessante Handlung.

Fesselnd ...

Von: Angi Datum: 31. März 2018

Dieses Buch hat mich besonders interessiert, weil die Autorin selbst Profilerin ist, also quasi „aus dem Nähkästchen plaudert“. Ich erwarte mir davon immer besonders authentische Geschichten ohne Logikfehler, bei denen man spürt, dass der Autor wirklich Ahnung von dem hat, über das er schreibt.
Meine Erwartungen wurden bei „Summer Girls“ voll erfüllt, ich bin echt begeistert von diesem Thriller.
Zusätzlich fand ich den Schreibstil absolut gelungen, so locker und immer gut vorstellbar. Niemals langatmig und auch die Dialoge wirken lebendig.

Lot mochte ich gleich ganz gern. Sie ist ehrgeizig, übertreibt es aber nicht mit Alleingängen, so wie viele andere Thrillerprotagonisten. Ok, sie klettert schon nachts auf Bäume mit eher lustigen Folgen oder stört unabsichtlich Dates, aber sie kann auch mit Zwangsurlaub leben und nutzt diesen für einen Kurztrip. Auch ihr Kollege Jaap war mir gleich sympathisch. Ich wünsche mir eigentlich unbedingt eine Fortsetzung des Buches, denn die beiden würden ein schönes Paar abgeben.

Der Fall ist sehr spannend und man wird mit Verdächtigen fast schon überhäuft. Ein fesselnder Thriller, bei dem man prima miträtseln und mitfiebern kann. Und es stellt sich immer wieder heraus, dass die Dinge oft nicht so sind, wie sie auf den ersten Blick erscheinen.
Besonders gelungen sind auch die Kapitel aus der Vergangenheit des Täters, als dieser noch ein Kind bzw. Jugendlicher war. Man erhält einen Einblick in eine Welt, die kaum vorstellbar, aber leider doch tatsächlich realer ist, als wir wahrhaben möchten. Wir werden sensibilisiert für Zwischentöne, denn sehr selten ist etwas nur gut oder böse.

Kaum zu glauben, dass dies ein Erstlingswerk ist. Diesen Thriller kann ich nur empfehlen, denn für mich stimmte alles. Ich wollte das Buch fast nicht mehr aus der Hand legen, ein besseres Qualitätsmerkmal gibt es in diesem Genre kaum!

Ein spannender Thriller, der Leser auf die nervenauftreibende Reise mitnimmt

Von: Kia Datum: 27. März 2018

In dem Buch „Summer Girls“ geht es um die Profilerin Lot van Dijk, die aus Amsterdam in eine kleine Gemeinde versetzt wird, in der nur wenig los ist. In ihrer neuen Arbeitsstelle wird Lot nur wenig ernst genommen. Als plötzlich eine Leiche im Wald gefunden wird, deutet alles auf einen Serienkiller hin und es liegt an Lot ihre Kollegen von ihrem Profil und ihrer Arbeit zu überzeugen.

Achtung die folgende Rezension könnte Spoiler enthalten!

Die Außengestaltung hat durch die düstere Gestaltung durchaus einen düsteren Eindruck auf mich gemacht und als ich dann den Klappentext gelesen habe und festgestellt habe, dass die Autorin Jobien Berkouwer selbst als Profilerin tätig ist, musste ich dieses Buch einfach haben.
Und es hat mich nicht enttäuscht. Der Einstieg in dieses Buch fiel mir sehr leicht, da ich mitten in eine Situation reingeschmissen wurde, die mich vom ersten Satz an gefesselt hat. Allerdings konnte mich der Schreibstil nicht sofort überzeugen. Es gab einzelne Szenen, in denen mich der Schreibstil gestört hat, jedoch musste ich schon bald feststellen, dass dieser Schreibstil eine durchaus spannende, fesselnde Wirkung auf mich ausgewirkt hat.
Geschrieben wurde es aus der Er/ Sie Perspektive in der Gegenwart. Durch die Gegenwarts Zeitform fesselte mich dieser Thriller noch mehr, da sich in meinem Kopf im derselbe Gedanke abspielte: „Während du das liest, geschieht das hier wirklich!“
Ich konnte dieses Buch wortwörtlich nicht mehr aus der Hand legen, zum einen weil ich so gefesselt war, aber es lag auch daran, dass die Kapitel sehr kurz war und ich mir immer gesagt habe: „Eins geht noch.“
Besonders ein Kapitel hat mich an dieser Stelle besonders gestört, zum einen weil es sehr kurz war (eine halbe Seite) und zum anderen wurde ich eine spannende Situation geschmissen, die dann aber abgebrochen wurde, dass fand ich wirklich schade.
Auch hat mich vor allem zu Beginn der Perspektivwechsel gestört. Ich glaube es gab drei verschiedene Perspektiven, allerdings ohne Ankündigung auf welche Sicht jetzt eingegangen wird, so hat mir besonders am Anfang die Orientierung gefehlt.
Aber nachdem ich mich damit zu Recht gefunden habe, hatte auch dies eine spannende Wirkung auf mich und würde übersichtlicher.
Dank der Autorin wird in dem Buch auch das richtige Feeling rübergebracht, das Profil wird erstellt, Fragen werden gestellt, so als wenn ich selbst dabei gewesen sein würde. Vor allem in diesen Momenten hat es mich an die „Criminal Minds“ Serie erinnert. Ich habe einen richtigen Einblick in die Polizei/ Profiler Arbeit bekommen und dabei hat es mich neugierig auf mehr gemacht und mich gefesselt.
Lot war mir von Anfang an eine sympathische Persönlichkeit, auch wenn ich jetzt noch bezweifle, dass ich ihren Namen richtig aussprechen kann. Auf mich hat sie sehr willensstark gewirkt und konkret ihr Ziel verfolgt. Ich fand es beeindruckend, wie sie Stück für Stück Puzzleteile zusammensetzt und ihr gesamtes Kollegium überzeugt.
Natürlich konnte ich mich nicht zurückhalten mit zu rätseln und ich glaube ich hatte sechs Verdächtige und bei einem hab ich mir immer gesagt: „Der ist es!“
Letztendlich kam eine so ruckartige unvorhersehbare Wendung, die mich überrascht und schockiert hat und die ich nicht vorhersehen konnte.
Die Verknüpfung, der gesamten Morde, des Täters und des Profils und dem einbauen von weiteren Verdächtigen war sehr spannend strukturiert.

Dies ist ein durchaus empfehlenswerter Thriller, mich hat er durch und durchüberzeugt und ich kann ihn nur weiterempfehlen, an alle, die Thriller-Fans und Leseratten sind!

Ein spannender Krimi

Von: Silke Schröder, hallo-buch.de Datum: 27. März 2018

Mit „Summer Girls“ gelingt der Niederländerin Jobien Berkouwer ein spannender Krimi, in dessen Mittelpunkt die etwas eigenwillige Profilerin Lot van Dijk steht. Die Autorin wechselt in ihren knapp gehaltenen Kapiteln immer wieder die Perspektive und switcht zwischen dem Täter und der Ermittlerin hin und her. Besonderes Augenmerk hat sie darauf gelegt, dass die Polizei in der niederländischen Provinz anfänglich sehr viel Schwierigkeiten damit hat, sich mit den Techniken des modernen Profilings anzufreunden. Und dass ihnen das auch noch eine junge Frau beibringen will, macht die Sache nicht gerade einfacher. Doch Berkouwers touhge Heldin Lot beißt sich mit Energie und Stehvermögen durch, bis auch ihre härtesten Widersacher einsehen, dass sie auf dem richtigen Weg ist. Das alles ist spannend inszeniert und unterhaltsam geschrieben - kein Wunder, denn Jobien Berkouwer ist selbst Profilerin bei der niederländlischen Polizei.

Gänsehaut vorprogrammiert!

Von: @verlesene Datum: 26. März 2018

Ich bin noch immer hin- und hergerissen von diesem Buch.
"Summer Girls" geschrieben von Jobien Berkouwer. Einer ganz besonderen Autorin, sie hat nämlich 15 Jahre in verschiedenen Abteilungen der niederländischen Polizei gearbeitet. Unter anderem auch als Hauptkommissarin. Heute ist Jobien Berkouwer als Profilerin tätig, genau wie die Lot van Dijk in diesem Buch.

Das Buch ist im Penguin-Verlag erschienen und kann für € 13,00 in Deutdchland, und € 13,40 in Österreich gekauft werden.

Es hat 347 Seiten und ist broschiert.

Kurze Zusammenfassung:

Lot ist eine Profilerin, die aus dem wilden Amsterdam in eine langweilige Gemeinde auf dem Land versetzt wird. Ihr Talent kann Lot nicht wirklich ihren Kollegen zeigen, da es selten irgendwelche Fällen, ausser ausgebrochene Pferde zu fangen, gibt.

Doch dann entdeckt ein junger Mann, nach einem Sturm, eine Leiche in einer Waldhütte.
Lot will ihren Kollegen zeigen was sie kann, doch als sie ein Täterprofil erstellt, welches auf einen Serienkiller hinweist, wird sie nur belächelt.

Doch dann wird eine zweite Leiche gefunden, Lot sieht ihre Chance ihren Kollegen zu zeigen was sie drauf hat... Dieser Thriller ist der, mit Abstand, beste Thriller ever.

Ich bin noch immer zutiefst verstört und denke noch immer über dieses Buch nach. Warum? Das verrat ich lieber nicht, denn sonst müsste ich spoilern. Ich kann nur sagen GÄNSEHAUT-ALARM. Ich musste während dem Lesen sogar pausieren, da es fpr mich zu viel wurde. Die Geschichte vom Täter ist so traurig und schrecklich zugleich.

Die Charaktere lernt man gut kennen, es fühlt sich fast so an als ob das alte Bekannte wären.
Also falls du dieses Buch noch nicht gelesen hast, ab in die nächste Buchhandlung und schnapp es dir, denn von mir bekommt es 5 von 5 Sternen.

Intelligente Profilerin, die alles andere als hinter den Herd gehört, ermittelt gegen einen Serienmörder

Von: VB00KS Datum: 25. März 2018

Lot ist gerade mit ihrem Partner Jaap dabei, entlaufende Pferde einzufangen, als durch die Zentrale die Meldung reinkommt, dass eine Leiche gefunden wurde. Da sie als einzige Einheit in der Nähe sind, beschließen die beiden hinzufahren und die Lage vorab auszukundschaften. Auf dem Weg werden sie von Zacharias, dem Mann der die Leiche gefunden hat, begrüßt und zum Tatort geführt.

Sowas hat es in der ländlichen Gemeinde von Twente bisher noch nie gegeben. Ein totes Mädchen, befestigt an einem Haken, völlig nackt in einer alten Salzhütte. Bei Lot gehen sofort die Alarmglocken hat und sie beginnt bereits in Gedanken ein Täterprofil zu zeichnen. Als Profilerin und völlig neu in diesem kleinen Dorf hat sie es jedoch nicht leicht, sich gegen ihre männlichen, sehr konservativen, Kollegen durchzusetzen und wird bei ihrer Arbeit lediglich belächelt.

Auch der Polizeichef trägt nicht gerade dazu bei, es ihr leichter zu machen indem er ihr lediglich Aufgaben wie Kaffee besorgen zuteil werden lässt. Als mitten in den Ermittlungen jedoch ein weiteres totes Mädchen gefunden wird, liegt aller Augenmerk nun doch auf Lot, die mit ihrer Theorie, es könnte sich um einen Serienmörder handeln, anscheinend nicht ganz so falsch gelegen hat.

Es beginnt ein Rennen gegen die Zeit, so liegt es doch nah, dass der Täter sich möglicherweise sehr bald ein neues Opfer suchen wird und sie ihm noch keinen Schritt näher gekommen sind. Es bildet sich ein Kreis aus Verdächtigen und die Polizei von Twente hat nicht genug Kräfte, die allen Theorien gleichzeitig nachgehen können. So passiert es dann auch noch, dass Lot sich ihren Gefühlen hingibt und einen Fehler begeht, den sie so gleich bereuen und der eine Beurlaubung nach sich ziehen wird.

Doch das Spiel geht weiter und Lot gibt nicht auf, den Täter zu fassen. Sie kann es nicht verantworten, dass ein weiteres Mädchen ihr Leben verliert, doch der Mörder hat ein neues Opfer ins Visier gefasst. Werden Lot und ihre Kollegen ihn noch rechtzeitig aufhalten können?

Meine Meinung:
Es hat ein wenig gedauert, bis ich in die Geschichte eingestiegen bin. Nun mag es daran liegen, dass ich nicht so viel Zeit hatte, um zu lesen, oder das sich der Anfang doch sehr gezogen hat. Hielt ich das Buch doch anfangs für ziemlich unspektakulär, wurde ich - zu meinem Glück - eines besseren belehrt. Trotz ein paar zäher Stellen hier und da, hat mich die Geschichte letztendlich doch überzeugen können und mich ziemlich mitgerissen.

Lot als Neuling aus Amsterdam, die in dieses Dorf versetzt wurde, hatte nicht nur mit diesem schwierigen Fall zu kämpfen, sondern musste sich auch noch einem Haufen konservativen Männern beweisen, was ihr auch nicht wirklich leicht gemacht wurde.

Die Spannung der Geschichte hat sich immer mehr aufgebaut und das Adrenalin hat teilweise förmlich im eigenen Blut gekocht. So wurde man doch hin und wieder auf eine falsche Fährte gelockt, jedoch hat man den roten Faden immer wieder aufnehmen können, um dem Täter selbst auf der Spur zu bleiben und langsam herauszufinden, wer sich dahinter verbirgt.

Was mir sehr gut gefallen hat, ist, dass es keine ablenkende Liebesgeschichte gab. Auch wenn es ein kurzzeitiges Ausschweifen in eine Affäre gab, war dies jedoch nicht hinderlich für die Spannung, die sich gerade entfaltet hatte. Alles in allem ein guter Thriller, der mich meiner anfänglichen Skepsis zu Trotz, doch noch überzeugt hat.

Mein Fazit:
Eine Profilerin mit Verstand zeigt es nicht nur einem Serienmörder, sondern auch einem Haufen konservativen Polizisten die der Meinung sind, Frauen gehörten ausschließlich hinter den Herd.

4 von 5 Sternen.

Starke Ermittlerin

Von: Melanie E. Datum: 19. März 2018

"Summer Girls" kann den erzeugten Spannungsbogen des Beginns komplett erhalten und macht nicht nur fassungslos, sondern zeigt auch auf, inwieweit Menschen durch ihre Kindheit geprägt werden. Der Mörder der jungen Mädchen ist mir als Leserin schnell bekannt und ich fühlte mitunter auch Mitleid mit ihm, denn die Psychose die sich hier entwickelt ist anerzogen, bzw. durch das Verhalten anderer ihm nahe stehenden Menschen entstanden. Es dient jetzt nicht als Entschuldigung für grausame Taten, sondern lediglich dazu sich bewusst zu machen welche Auswirkungen unser eigenes Verhalten auf andere Menschen haben könnte. Hier ist eine zutiefst verletzte Seele zu entdecken, die krank gemacht wurde und im Töten endlich Bestätigung und Liebe findet. Es entsetzt mich zutiefst.

Interessant ist zu sehen, wie die Profilerin Lot van Dijk arbeitet. Sie versetzt sich in das Täterprofil hinein und auch wenn sie mehrfach belächelt und nicht ernst genommen wird in ihrem Wirken, ist sie es die die Knoten lösen kann. Sie bleibt empathisch und gibt "Summer Girls" dadurch eine gewisse Wärme in all dem Schrecken und Ängsten die unwillkürlich entstehen. Für Eltern ist es ein Grauen nicht zu wissen, ob es ihr eigenes Kind ist, welches ermordet aufgefunden wird. Lot van Dijk bleibt menschlich in all den Ermittlungen und hat ihre eigene Professionalität entwickeln können. Als Profilerin ist sie definitiv herausragend. Ich erhoffe mir tatsächlich noch weitere Thriller mit Lot van Dijk als Ermittlerin. Es war sehr spannend in ihre Gedankenwelt einzutauchen.

Der Thriller ist auf mehreren Ebenen zu lesen, denn es entwickelt sich zwar schnell ein Sog der Spannung, aber dieses ist die Folge des Eintauchen in die Gedanken des Mörders. Indem wir in seine Gedankenwelt eintauchen gibt es ein erschreckendes Erkennen über sein Handeln und Wirken. Wie schon erwähnt, hat niemand das Recht einem Menschen das Leben zu nehmen, dennoch ist es eine Auswirkung seiner Kindheit. Ich war tatsächlich fassungslos über die Lieblosigkeit von Mitmenschen und Familie.Es ist mir immer noch unverständlich, dass Menschen vergessen was die Würde eines Anderen ist und sich grausam verhalten dürfen ohne Strafe.

"Summer Girls" ist grandios geschrieben, macht nachdenklich und erzeugt einen hohen Spannungsbogen, der sich fast komplett wie ein roter Faden durch die Seiten zog. Ich vergebe gerne eine Leseempfehlung, da mir bis auf wenige Protagonisten die meisten doch sehr sympathisch waren und ich mir weitere Thriller in dieser Form vorstellen könnte.


★★★★★ (4,5 Sterne)

Spannend und rasant bis zum Ende

Von: Deltajani Datum: 14. März 2018

Lot tut sich als Profilerin in ihrer neuen Umgebung schwer, denn dort nimmt man ihre Arbeit noch nicht ernst. Überhaupt haben manche Kollegen noch die Meinung, dass sie als Frau eher nach Hause in die Küche gehört. Die Hauptaufgabe der dortigen Polizei besteht bis dahin darin entlaufene Pferde einzufangen oder kleinere Handtaschen-Diebe zu fangen. Als plötzlich eine Leiche auftaucht und im Verlauf der Ermittlungen alles auf einen Serientäter hinweist kommt Leben in das verschlafene Twenter Polizeileben.

Die ermittelnden Beamten sind vielschichtig und werden gut vorgestellt. Lots Partner Jaap ist sehr sympathisch und selbst der Chef Leo, welcher Anfangs auch Abneigungen gegen Lot und ihre Arbeit zeigt, bekommt eine tiefere Hintergrundgeschichte.

Die Geschichte beginnt rasant und man erlebt die Flucht eines Mädchens vor dem vermeintlichen Täter. Das Buch erzählt danach immer abwechselnd aus Sicht von Lot und der Sicht des Täters. Während des Lesens wird man immer wieder auf eine falsche Fährte gelockt und glaubt zu wissen den Täter bereits schon lange zu kennen. Das Motiv jedenfalls lässt sich schnell und leicht nachvollziehen.
Die Autorin schafft es aber geschickt das Rätsel und die Zusammenhänge erst ganz zum Schluss aufzulösen.

Ein vielschichtiger, spannender Thriller der alles enthält was ein gutes Buch ausmacht. Innerhalb weniger Tage habe ich dieses verschlungen und gebe gerne eine volle Leseempfehlung von 5 Sternen!

hier wird die Spannung geradzu greifbar

Von: Julias Lesewelt Datum: 09. März 2018

Dieser Thriller startet gleich mit viel Spannung, da der Leser als erstes eine junge Frau kennenlernt, die nackt durch den Wald flieht – und kaum eine Chance hat dem Psycho zu entkommen, der sie verfolgt. Dementsprechend hoch waren dann auch meine Erwartungen an den Rest des Buchs und ich wurde nicht enttäuscht.

Der größte Teil der Handlung wird aus der Sicht der Profilerin Lot erzählt aber immer wieder unterbrochen von kurzen Kapiteln aus der Sicht der Opfer bzw. des verrückten Mörders. Die Spannung wird dabei kontinuierlich hoch gehalten. Dazu tragen wohl auch die kurzen Einblicke in die Kindheit und Jugend des Täters bei. Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm zu lesen und man hat bei den Perspektivenwechseln immer sofort erkannt, wer nun erzählt – und das ohne ankündigende Überschrift.

Gut gefallen hat mir auch, dass sich die Protagonistin Lot nicht von ihren männlichen Kollegen unterkriegen lässt, obwohl manche recht direkt andeuten, dass Profiling Mist ist und eine Frau nachhause an den Herd gehört. Zusätzlich dazu muss sie sich natürlich als Neuling auch erst noch beweisen. Glücklicherweise ist ihr Partner Jaap viel aufgeschlossener und hilft zu ihr. Sie war mir von Anfang an gleich sympathisch, auch wenn sie aus ihrem Leben zuerst nicht viel preisgibt.

Generell fand ich die Charaktere sehr gut ausgearbeitet – auch diejenigen die nur kleine Nebenrollen hatten. Hier hat mir besonders Hieke gefallen, die ihre Untermieterin Lot fast wie eine Tochter behandelt.

Das Ende der Geschichte kam dann irgendwie sehr plötzlich und obwohl ich mehrmals glaubte zu wissen, wer der Täter ist, so musste ich doch feststellen, dass ich mich total getäuscht hatte. Insgesamt konnte dieser Thriller mit ein paar Wendungen aufwarten, die mich sehr überrascht haben.

Mein Fazit
Ein guter Thriller, den ich wirklich nur empfehlen kann und eine Autorin von der wir hoffentlich noch viel zu lesen bekommen werden. Und mit ganz viel Glück, geht es ja irgendwann weiter mit der Geschichte rund um Lot.

Buch mit potenzial nach oben

Von: buecher.leben Datum: 04. März 2018

Ich finde das Cover interessant.
Ich denke mal, das das Mädchen auf dem Cover Lot ist und es sieht so aus,
als würde sie in das "Unbekannt" zu rennen.
Man sieht zwar noch ein bisschen Weg, aber dann wird es quasi vernebelt.
Dies ist einer der Gründe, warum ich dieses Buch gerne lesen wollte.

Schreibstil:
Er ist ganz angenehm zu lesen, aber jetzt nichts außergewöhnliches.

Aufbau:
Es gibt 69 Kapitel und am Ende noch eine Danksagung.
innerer Aufbau:
Ähm, ja....
Also ich fande es nur am Ende spannend, was ich eigentlich sehr schade finde,
da aus diesem Buch viel mehr hätte werden können.

Meine Meinung:
Ich weiss nicht so genau, was ich dazu sagen soll.
Eigentlich fande ich es ganz normal.
Man kann dieses Buch wohl einmal lesen, aber es ist jetzt nichts, was man für immer in Erinnerung behält.
Es ist ein Buch für zwischendurch was man lesen kann, wenn man sich nicht zu sehr konzentrieren will.
Quasi wie ein lockerer Frühlingsroman, nur als Thriller.

Fazit:
Ein Buch mit potenziall noch oben.
2/5 Sterne
Wenn ihr jetzt eure eigene Meinung bilden wollt und das Buch haben wollt,
dann klickt hier↬Summer Girls

Liebe Grüße
Marie

Interessante Profilerin und hochspannender Fall!

Von: Anjas Buchstunden Datum: 03. März 2018

Während Lot in ihrer kleinen Gemeinde versucht sich als Profilerin und auch als Frau durchzusetzen, sorgt der Fund eines toten Mädchens plötzlich für eine ganz andere Polizeiarbeit, als z.B entlaufene Pferde einzufangen. Ein Mädchen läuft um sein Leben und sofort wird man mitten in die Geschichte katapultiert und fiebert mit dem Mädchen mit.

Lot war mir sofort absolut sympathisch, ich wollte sofort mehr über sie erfahren, da sie ja doch etwas geheimnisvoll rüberkommt und war gespannt, wie sie sich weiter gegen ihre mitunter ziemlich verbohrten männlichen Kollegen durchsetzen kann.

Das Mädchen, welches aufgehängt in einer Hütte gefunden wurde, wirft sofort viele Fragen auf und Lot ist zum ersten mal in ihrer Gemeinde als Profilerin gefragt. Verdächtige gab es einige und es wurden einige Fährten gelegt. Einige Zusammenhänge waren noch lose gestrickt und ich war gespannt, wie und ob sich am Ende manche Dinge erklären und zusammenfügen lassen.
Nebenbei liest man allerdings auch vom Täter und so konnte ich mir frühzeitig schon ein kleines Bild von ihm machen und hier war ich über viele Dinge die den Täter betreffen einfach nur schockiert und auch traurig. Die Seiten von und über den Täter habe ich förmlich inhaliert, die waren in diesem Buch mein kleines Highlight.

Weitere vermisste Mädchen lassen nicht lange auf sich warten und bis auf einige kleine Durststrecken zwischendurch, wo ich mich bisschen durchkämpfen musste, war der Spannungsbogen eigentlich immer ganz weit oben und ich bin voller Herzrasen durch die Seiten geflogen. Zwischendurch erfährt der Leser auch einiges aus Lot´s Vergangenheit, was für mich auch sehr interessant war und ich deswegen hoffe, das es vielleicht noch ein weiteres Buch wo Lot als Profilerin gefragt ist, geben wird. Auch ihre Kollegen bei der Polizei waren interessant und authentisch gezeichnet und entwickeln sich im Buch weiter. Der Fall an sich zieht sich bis komplett zum Ende hin, erst zum Schluss wird wirklich aufgeklärt und bis dahin ist auch mitzittern angesagt, denn wie schon gesagt bleibt es nicht bei dem einen Mädchen, zuviel will ich darüber aber auch nicht verraten und auch wenn das Buch im großen und ganzen relativ unblutig auskommt, ein zwei Stellen wo ich richtig schlucken musste gab es trotzdem.

Spannend und manchmal amüsant, tolle Mischung

Von: Melanie Berg Datum: 01. März 2018

5 von 5 �� spannend und manchmal amüsant, tolle Mischung!

Ich bin irgendwie total unschlüssig, einerseits total spannend mit eigenwilligen Protagonisten. Andererseits auch manchmal ein bissel amüsant. Oder, wie würdet Ihr reagieren, wenn die Worte Twente, Holland und Profiling in einem Satz erwähnt werden?!�� Hinzu kommen das Verhalten der Ermittler gegenüber der Profilerin Lot van Dijk, oder auch gerne mal Lottchen genannt ��! sehr skeptisch eingestellt sind. Es ist ein übersichtlicher Ort, auch die Anzahl der ausschließlich männlichen Polizisten ist übersichtlich. Und das typische Klischee von wegen dicker, engstirniger Dorfpolizist trifft hier voll und ganz zu. Der, der Meinung ist, er weiß wie der Hase �� läuft. Leo versucht die Fragen und Hinweise von Lot einfach zu ignorieren und schickt sie lieber Kaffee holen ��.

Aber zum Glück hat sie einen Fürsprecher, der sie und ihr manchmal aufbrausendes Temperament wieder zügeln kann, wenn die Männer bzw. Kollegen sie wieder provozieren und selbst der Härteste Polizist erkennt bald es ist wirklich eine Hilfe dieser Profilerfirlefanz.

Der Täter hat einen Tick und ist eigentlich nicht der Hellste der männlichen Niederländer ��.

Die Frage ist, wie viele Leichen dauert es bis er dingfest gesetzt wird.

Das Cover ist ansprechend, der Titel in Sommergelb ist erhaben, und im Vordergrund sehe ich eine Frau im Wald laufen, was zum einen auf die joggende Profilerin zutreffen könnte, aber auch auf die fliehenden Opfer.

Der Schreibstil ist flüssig und dynamisch damit sorgt die Autorin ausführlich und stetig für Spannung.

Ich kann dieses Buch guten Gewissens empfehlen! Gänsehaut ist garantiert!

Mir fehlte die Spannung

Von: buchglueck Datum: 28. Februar 2018

Der Schreibstil der Autorin lässt sich als recht flüssig beschreiben, jedoch traf die gewählte Zeitform (Präsens) hier nicht meinen Geschmack. Zudem gab es stellenweise Sätze, die ein wenig abgehackt wirkten.

Die Hauptprotagonistin Lot van Dijk, die anfangs von ihren Kollegen überhaupt nicht ernst genommen wird, ist zwar vom Grundgerüst ein solider Charakter, jedoch fehlten mir einfach viel mehr Facetten, die ihren Charakter ausmachen, prägen und auch erzählen.

Summer Girls wechselt zwischendurch in den Sichtweisen. Hauptsächlich wird aus der Sicht von Lot geschrieben, ansonsten aus der Sicht des Täters bzw. aus seiner Vergangenheit. Leider war mir das anfangs zu undeutlich und sorgte ein wenig für Verwirrung. Auch im weiteren Verlauf sorgte dieser Aufbau bei mir eher für Spannungsabfall statt Spannungsaufbau.

Als der Thriller seinen Höhepunkt erreichte und der Mörder aufgedeckt war und die Jagd begann und ich erneut Hoffnung in das Buch steckte wurde ich leider wieder enttäuscht. Das Ende war überhaupt nicht nach meinem Geschmack und klang auf der letzten Seite viel zu sehr nach Selbstvorwurf als Freude über Erfolg und Rettung.

Leider kann ich Summer Girls keine Leseempfehlung geben, da es einfach zu viele Dinge gab, die mich gestört haben und dazu noch die Spannung für meinen Geschmack fehlte. Lediglich die recht kurzen Kapitel haben einen guten Eindruck bei mir hinterlassen.

Idyllisch, doch so mörderisch

Von: Weltenfuchs Datum: 25. Februar 2018

Da ich momentan wieder ziemlich stark im Thriller-Fieber bin, habe ich beschlossen, das brandneu ins Deutsche übersetzte „Summer Girls“ der niederländischen Autorin Jobien Berkouwer zu lesen. Das Cover des Buches ist, wie ich es mittlerweile schon vom Penguin-Verlag kenne, wieder hübsch hergerichtet mit geprägtem, glänzendem Titel und vielversprechendem Titelbild.

Die Geschichte wird hauptsächlich aus der Sicht der Profilerin Lot erzählt, die erst vor Kurzem in die kleine Gemeinde Twente versetzt wurde und nun „vorübergehend“ bei Hieke, einer älteren Frau, im Gästehaus wohnt. Hieke wird im Laufe der Erzählung mehr und mehr zu einer Art Freundin/ Mutterfigur für Lot und war mir beim Lesen eine der sympathischsten Protagonisten mit ihrer liebenswürdigen Art, immer ein offenes Ohr für die junge Polizistin zu haben.
Der Profilerberuf scheint dort auf dem Land noch ziemlich unbekannt zu sein und so muss sich Lot bei ihren Kollegen den Respekt hart erarbeiten, da die Männer „Täterprofile“ als Zeitverschwendung und vergeudete Ermittlungskraft sehen und sowieso der steinzeitlichen Ansicht sind, Frauen gehören besser in die Küche.

Mir persönlich gefällt die Detailliertheit, mit der Lots Beruf beschrieben wird, da ich das selbst superinteressant finde. Jobien Berkouwers eigene Profilertätigkeit und ihre 15-jährige Berufserfahrung bei der Polizei sind sicher ausschlaggebend dafür, dass diese Themen so authentisch an den Leser gebracht werden und die gesamte Erzählung keine Lücken oder Logikfehler aufweisen.

Einige Kapitel von „Summer Girls“ betreffen allerdings nicht Lot, sondern den Täter oder auch die Opfer. Es ist faszinierend, dass man in diesen häufig relativ kurzen Kapiteln so viel über den Mörder und sein vergangenes Leben erfährt, aber trotzdem keine Hinweise bekommt, wer er denn nun ist. Man versteht im Laufe der Geschichte, wieso er zu dem geworden ist, der er nun ist. Leider unterscheidet sich dieser Teil des Romans nicht groß von anderen, denn wie häufig sind die Ursachen Zurückweisung und eine schwere Kindheit.
Über dieses kleine Detail kann ich aber hinwegsehen, denn am Leseerlebnis ändert es nichts. :-)
Was mich erstaunt hat, war, dass selbst die Täter-Sequenzen so einfühlsam erzählt werden, dass ich sogar Verständnis für einige seiner Handlungen entwickelt habe.

Ein Punkt hat mich leider sehr gestört – und zwar das Ende. Es kam für mich einfach zu abrupt und und unerwartet. Ich hatte noch einige Fragen, die dann aber nicht mehr beantwortet wurden. Ob es vielleicht einen Folgeband mit dem nächsten Fall gibt, weiß ich nicht, deshalb kann ich mich noch nicht damit trösten, dass alles eventuell in späteren Büchern aufgeklärt wird.

Der Thriller ist trotz Allem ein guter Mix aus Spannung, Einblicken in die Ermittlungabläufe und auch ein bisschen Liebe, die das Werk abrundet. Der Ort Twente ist als Handlungsort sehr schön ausgewählt, denn obwohl er ja Mittelpunkt des grausamen Verbrechens im Buch ist, erscheint er idyllisch. Ich habe den Ort auch im Internet gegoogelt – eine Region in den Niederlanden heißt tatsächlich so und die sieht auf den Bildern wirklich hübsch aus.

Deshalb gibt es für "Summer Girls" vier Sterne.

Ein sehr spannender Thriller!

Von: Magische Bücherwelt Datum: 25. Februar 2018

Der Thriller fängt schon sehr spannend an, in dem es direkt um ein flüchtendes Mädchen im Wald geht. Von Seite zu Seite nimmt er immer mehr Fahrt auf und bleibt bis zum Ende hin voller Spannung.

Die Geschichte wechselt zwischen Lot, dem Mörder und natürlich dem Opfer, was ich sehr gelungen finde. Auch lassen sich Ausschnitte der Vergangenheit des Mörders finden, die sehr authentisch und spannend sind, da hier aufgezeigt wird, weshalb der Mörder so grausam geworden ist, was das Verhalten natürlich nicht rechtfertigt. Zudem gibt es Ausschnitte aus der jetzigen Zeit, was er gerade so unternimmt und welche Gedanken ihn verfolgen. Dies wurde sehr detailreich dargestellt, wie alles in der Geschichte.

Die Profilerin Lot van Dijk hat mir als Person sehr gut gefallen. Sie hat sich nicht von ihren männlichen Kollegen unterkriegen lassen und hat stets für das gekämpft, was ihr wichtig ist, auch wenn alle meinen, dass sie nur gut Kaffee kochen könnte und am Herd stehen sollte. In diesem hauptsächlich männlichen Team muss sie sich erstmal behaupten, was am Anfang gar nicht so leicht für sie ist. Zu ihrem Glück erfährt sie wenigstens durch ihren ziemlich tollen Partner Jaap Unterstützung.

Auch die Nebenfiguren sind sehr detailreich ausgestaltet und authentisch. Hieke, Lots Vermieterin, bringt einen beim Lesen immer wieder zum Schmunzeln. Sie ist zuvorkommend und weiß, was Lot braucht.

Das Ende ist über die ganze Geschichte hin völlig unvorhersehbar gewesen und ich habe wirklich oft im Dunkeln getappt. Die vielen wirklich überraschenden Wendungen haben dem Thriller den letzten Schliff verliehen. Auch dem Mörder kam ich durchweg nicht auf die Schliche.

Fazit

Ein wahnsinnig spannender und emotionaler Thriller, den ich voller Spannung und Neugier gelesen habe. Die vielen überraschenden Wendungen sind wahrlich unvorhersehbar und verleihen der Geschichte den letzten Schliff. Ich bin ein großer Fan von Lot und würde mir noch mehr Geschichten über sie wünschen. Ein sehr empfehlenswerter Thriller!

Eine Frau beißt sich durch

Von: Caren Lückel Datum: 24. Februar 2018

Inhalt:
Die frisch ausgebildete Profilerin Lot van Dijk wird in eine verschlafene Gegend irgendwo in Holland versetzt. Dort ist sie zunächst unterfordert, es gibt, abgesehen von ein paar ausgebüxsten Pferden, die wieder einzufangen sind, wenig zu tun. Doch dann wird die Leiche eines Mädchens gefunden. Das könnte ihr erster „richtiger“ Fall werden. Als noch eine zweite Leiche auftaucht, gehen die Ermittler von einem Serienmörder aus. Lot will nun durch die Erstellung eines Täterprofils den Mörder dingfest machen. Ihre ausschließlich männlichen Kollegen belächeln sie. Kann sie sich durchsetzen?

Meine Meinung:
Die Geschichte beginnt spannend - und sie bleibt es. Der Schreibstil der Autorin gefällt mir sehr gut! Einen Großteil der Handlung beschreibt sie aus Sicht der Hauptprotagonistin: Der Profilerin Lot van Dijk. Sie hat es nicht leicht in einem Team, das, außer ihr, ausschließlich aus Männern besteht, die mit diesem „neumodischen Kram“ nichts anfangen können. Lieber tatkräftig ermitteln als Täterprofil entwickeln. Aber Lot kämpft für ihre Sache und es lohnt sich. Im Verlauf der Handlung erfahren wir sehr viel über die Ermittlungsarbeit von Polizei, Spurensicherung und was sonst noch zum Polizeiapparat gehört.
Auch die privaten Seiten von Lot lernen wir kennen, sie ist ein Fan von gesunder Ernährung, macht sich lieber einen grünen Smoothie als sich von Fastfood zu ernähren. Eben rundum eine Frau, die weiß, was sie will.
Manche Kapitel werden aus Sicht des Mörders erzählt. Einige Männer sind verdächtig und bis zum Ende bleibt es spannend, es gibt immer wieder unvorhersehbare Abzweigungen.
Auch die Opfer kommen ab und zu zu Wort. Das Buch beginnt mit der verzweifelten Flucht eines Mädchens, dadurch ist man sofort mitten im Geschehen.
Die Figuren sind authentisch und liebevoll gezeichnet. Die Kollegen im Revier haben ihre Macken, aber auch ihre guten Seiten. Mir hat Hieke, Lots Vermieterin, sehr gefallen. Mit ihrer mütterlichen, fürsorglichen Art bringt sie Lot oft wieder zur Ruhe.

Fazit:
Ein spannender, unterhaltsamer Thriller, unbedingt zu empfehlen. Ich hoffe, es wird demnächst noch mehr Fälle für Lot van Dijk geben.

Serienmörder haben keine Sommerpause.

Von: schwamm Datum: 22. Februar 2018

Jobien Berkouwer, selbst Profilerin, schafft sich mit der Hauptperson Lot van Dijk ein Pendant ihrer selbst. Lot ist, im Vergleich anderer Profiler oder Ermittler von derzeit einigen Autoren auf dem Markt, weder alkoholabhängig, noch in einer schlimmen Lebenskrise. Das macht sie von Anfang an vertraut und sympathisch. Keine Alleingängerin, sondern eine Teamplayerin, dessen Erfolg von der Zusammenarbeit ihres ganzen Teams abhängt.

Die Geschichte selbst wird in lediglich zwei verschieden Sichtweisen erzählt. Einmal haben wir die Profilerin Lot und auf der anderen Seite der Täter, dessen Handlung und die Hintergründe seiner Tat, relativ früh und zudem offen thematisiert wird. Anfangs vermutet man schnell den Täter identifizieren zu können und sicherlich wird dem ein oder anderen das vielleicht auch früh gelingen, denn die möglichen Verdächtigen begrenzen sich auf einen doch ziemlich kleinen Kreis.

Was sicherlich etwas langweilig klingt, halte ich an dieser Stelle für einfach gut durchdacht. Warum? Weil ein fast unzählbarer Verdächtigenkreis in einem kleinen Dorf, dessen Polizei mit dem Einfangen von Pferden beschäftigt ist, einfach zu unglaubwürdig und deplatziert wäre.
Das Buch ist in einer sehr einfachen, verständlichen und nicht abschweifenden Handlung verfasst, sodass der Leser der Story lückenlos folgen kann.

Als Manko würden viele sicherlich das Ende und den Abschluss des Buches sehen. Zu unspektakulär und sicherlich für den Geschichtsverlauf etwas verfrüht. Doch ich persönlich finde, dass das Berkouwer sehr geschickt macht, denn die Handlung des Serienmörders zum Ende hin - man wird ihn ausgiebig im Verlauf des Buches kennenlernen - ist dann genau genommen passender als man vielleicht anfangs denkt.
Daher für mich wirklich ein lesenswertes Buch.

Endlich wieder einmal eine Profilerin, welche nicht absturzgefährdet oder Alkoholikerin ist...

Von: Nicole Lehmann Datum: 14. Februar 2018

Das Buch besticht (endlich) durch eine Profilerin, welche nicht Alkoholikerin, kurz vor dem Absturz oder der Illegalität ist. Lot ist eine junge, aus Amsterdam versetzte Profilerin, welche sich in einem neuen Team behaupten muss. Die Gesundheitsfanatikerin stösst mit ihren Smoothies und ihrem Wissen ein paar Polizisten vor den Kopf. Diese, manchmal etwas hinterwäldnerisch dargestellt, sind der Meinung, sie gehöre an den Herd und ist nur zum Kaffee kochen gut. Zum Glück wird sie meistens von ihrem Partner Jaap unterstützt.
Das der Mörder (wieder einmal) eine kaputte Kindheit hatte, überrascht jedoch nicht. Die grausame Art seiner Mutter jedoch lässt einem ab und zu innehalten und ein klitzekleines Verständnis für diesen Jungen haben.

Die ziemlich kurzen Kapitel wechseln sich in der Sichtweise ab. Mal wird aus der Sicht des Mörders erzählt, das Opfer kommt zu Wort und natürlich die Sicht von Lot. Das Jobien Berkouwer selber mal Profilerin war, spürt man in der Art und Weise wie Lot ermittelt.

Der Thriller beginnt gleich mit der Flucht eines Opfers. Somit ist man gleich mitten in der Geschichte, welche rasant Fahrt aufnimmt und nicht mehr loslässt.

Die Figuren sind authentisch und mir hat die Nebenfigur Hieke sehr gefallen. Lots Vermieterin bringt mit ihrer mütterlichen Art und ihrer Gelassenheit Lot regelmässig zur Ruhe. Sie spürt intuitiv, wann Lot Nähe und wann Distanz benötigt.

Der Schluss hält noch ein paar unvorhergesehene Abzweigungen bereit, bevor sich alles in den letzten Seiten löst. Es gibt zwar keinen Cliffhanger, doch ich denke, es wird noch weitere Geschichten von Lot geben. Es wäre aus meiner Sicht sehr schade, wenn man dieser Profilerin nicht noch ein paar Fälle zum lösen geben würde.

Einen Abschnitt hat mich zum Nachdenken angeregt:

Es zeigt einmal mehr, wie naiv und kindlich man ist, wenn man fest an das Gute im Menschen glaubt. Manche Menschen sind nun einmal nicht gut, und man muss sie stoppen. Was sie auch selbst schreckliches erlebt haben, die Gesellschaft muss vor solchen Menschen geschützt werden. Und diese Menschen muss man vor sich selbst schützen. (Buchzitat S. 340)
In diesem Sinne wünsche ich allen ein bisschen mehr Mut, Naivität und Kindlichkeit damit wir alle noch lange in das Gute des Menschen glauben können.

Ich vergebe diesem Buch sehr gerne 4.5 von 5 Sterne.