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Sam Carrington

Saving Sophie - Ihr letzter Moment könnte auch Deiner sein.

Thriller

Die 17-jährige Sophie wird nach einem Abend im Club völlig betrunken von der Polizei aufgegriffen. Was für ihre Eltern zunächst nur nach einer zu wilden Party mit Freunden aussieht, wird 12 Stunden später zum Albtraum: Sophies beste Freundin Amy ist in dieser Nacht nicht nach Hause gekommen, und Sophie fehlt jede Erinnerung an den Abend. Als kurze Zeit später die Leiche eines jungen Mädchens gefunden wird und Sophie sich immer mehr zurückzieht, kommen ihrer Mutter Karen erste Zweifel: Was ist in der besagten Nacht wirklich geschehen? Weiß Sophie mehr, als sie zugibt? Oder ist sie womöglich in Gefahr?

Das Buch spielt in Devon, Großbritannien

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Leserstimmen

Spannend, Atmosphäre sehr stimmig

Von: Plueschbuecher Datum: 27. Januar 2019

Rezension zu "Saving Sophie" - Sam Carrington
Völlig betrunken und verwirrt wird Sophie an einem Samstagabend von zwei Polizisten nach Hause gebracht. Einen Tag später stellt sich heraus, dass ihre Freundin Erin, mit der sie gemeinsam unterwegs war, ermordet wurde...
Sophie hat Flashbacks... Sie erinnert sich an Teile des Mordes. Doch ihr ist nicht klar, ob sie selbst den Mord begangen oder nur dabei zugesehen hat.
Ihre Mutter Karen, durch einen Überfall, psychisch so mitgenommen, dass sie seit knapp 2 Jahren das Haus nicht mehr verlassen hat, vermutet, dass Sophie mehr weiß als sie zugibt und versucht mit Hilfe von Facebook, Instagram etc. mehr herauszufinden.
Mehr gibt es meinerseits nicht zur Geschichte, da ich glaube dann zu viel vorweg zu nehmen und ich will ja mit meinen Rezensionen niemanden spoilern.
Dieser Thriller ist einfach zu lesen, an den richtigen Stellen haben wir Spannung zum Nervenaufreiben, wir haben eine stimmige Mischung Thrill und Geheimnisse. Die Protagonisten sind sympathisch gestaltet,jede der Personen wird hier mal verdächtig.
Eine super Kriminalgeschichte, welche ohne große Polizeiermittlungen bestens zurecht kommt und aus den Perspektiven von Sophie und ihrer Mutter erzählt wird.
Ich mochte die kurzen Kapitel und das ohne viel schnickschnack und große Details die richtige Stimmung aufkommt. Die Atmosphäre ist düster, aber so düster, dass es genau passt. Nicht zu dunkel, aber gruselig. Wie das Leben nunmal manchmal ist.
Der Leser hat Angst um Sophie, ist aber nicht ganz sicher, ob diese Angst auch berechtigt ist oder das Böse nicht in Sophie selbst schlummert. Ich habe mich von Sam Carrington gut unterhalten gefühlt und habe das Lesen genossen. Da es nicht über grandios war, aber sehr stimmig für mich ist, gibt es 4 von 5 Sternen.

Saving Sophie

Von: Karins Bücherwelt karmaribook Datum: 21. November 2018

Das Cover hat bei mir,gleich Interesse ausgelöst und der Klappentext ebenfalls.
Ich finde gleich in die Geschichte hinein.Der flüssige Schreibstil, lädt dazu ein,ungebremst lesen zu wollen.Es trifft meinen Geschmack ,voll und ganz.Die Kapitel sind kurz gehalten und Spannungsgeladen,was für noch mehr Lesespass sorgt. Die Protagonisten sind einfach gehalten und gut überschaubar. Karen,Sophies Mutter verfügt über einige Geheimnisse,wodurch vieles im Plot,für Spannung sorgt.Zwar kann ich die ein oder andere Handlung
von Sophie,nicht nachvollziehen,aber dennoch hält mich das Buch,weiter in seinen Bann.Manchmal spitzt sich auch das Verhalten von Karen,als überzogen zu.Sie leidet unter Agoraphobie.Hier verschafft es ,die Autorin völlig zu überzeugen und man fühlt mit.
Viele Spuren werden gelegt,doch man wird mit einigen Wendungen überrascht.Bis zum Ende bleibt es auf hohem Niveau.Was harmlos begann,wurde zum wahren Alptraum.Das Ende hat mich sehr überzeugt. Ich finde es hat nicht nur den Titel,Thriller verdient,das könnte durchaus als Psychothriller durchgehen .Mich hat es begeistert und ich wollte einfach erfahren, was es mit allem auf sich hat.

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Agoraphobie, Stalking und ein Mord

Von: Melanie E. Datum: 18. Oktober 2018

"Saving Sophie - Ihr letzter Moment könnte auch Deiner sein." hat mich nicht sofort in den Bann gezogen, dieses geschah einige Zeit später. Auch wenn gleich zu Beginn ein Mord geschieht und es relativ schnell klar ist, dass auch Sophie in Gefahr ist, plätschert die Story erst einmal vor sich hin, um dann am Ende schnell an Fahrt aufzunehmen. Unbegreiflich ist für mich, das Sophie über das Geschehen schweigt und auch als der Mörder zu ihr Kontakt aufnimmt, weiterhin versucht ihr Leben zu leben, dabei ist sie diejenige, die nun in den Fokus des Täters rückt. Sieht sie die Gefahr nicht die ihr droht oder ist es Schuld die sie hindert sich mitzuteilen? Die Protagonistin Sophie empfand ich als sehr naiv und auch wenn sie sich nur teilweise an das Geschehen der besagten Nacht erinnert ist diese Geheimniskrämerei verstörend. Es läuft alles darauf hinaus, das Sophie das nächste Opfer wird und sie sitzt ihre Ängste und Sorgen aus, anstatt der Polizei oder auch ihren Eltern die Wahrheit oder zumindest die Flashbacks zu berichten. Dieses empfand ich als nicht sehr authentisch, denn niemand kann dieses auf Dauer aushalten ohne zusammenzubrechen. Ihre Mutter leidet nach einem Überfall an Agoraphobie und ist letztendlich diejenige, mit dem die Tat zusammenhängt. Ich empfand diese psychische Erkrankung als sehr gelungen dargestellt und was mich noch mehr fasziniert, ist, dass Mutterliebe dazu führt, diese Erkrankung ein Stück weit zu besiegen und sich selbst in einem völlig anderen Licht dazustellen. Die Kapitel werden aus unterschiedlichen Empfindungen und Erfahrungen dargestellt, in dem Kate und sowohl Sophie Einblicke in das Geschehen geben. Auch die Detectives, die den Mord aufklären sollen, geben Auskunft über die Ermittlungen, dadurch ergibt sich ein buntes Bild an Tatgeschehen und persönlichen Erleben. Für mich oftmals ein großer Spannungsmoment, denn alles fügt sich letztendlich so zusammen, um einen echten Überraschungsmoment präsentieren zu können. Die Autorin hat es verstanden, die Story letztendlich doch noch zu einem Thriller zu stricken. Die ersten 100 Seiten plätschern eher dahin, um dann schlussendlich doch noch genügend an Fahrt aufzunehmen, um dem Genre Thriller zu entsprechen.

Gerne vergebe ich eine Leseempfehlung, obwohl ich natürlich einige Längen und Ungereimtheiten wahrgenommen habe, mich aber zum Ende hin auf die Story einlassen konnte. Wie schon erwähnt, begegnen uns einige psychische Erkrankungen, wobei Agoraphobie nur eine davon ist. Ich empfand es als sehr gelungen dargestellt, zumal Agoraphobie Thema meines Examens war und ich mich daher mit dieser Erkrankung schon vertraut gemacht hatte. Die Autorin hat sich da wirklich auf einer guten Ebene bewegt und diese Psychose glaubhaft dargestellt.


★★★★

Trotz einiger Schwächen lesenswert

Von: Caren Lückel Datum: 07. Oktober 2018

Inhalt:
Sophie, 17, wird nachts völlig betrunken und orientierungslos von der Polizei bei ihren Eltern abgeliefert. Sie kann sich an nichts von dem erinnern, was in den Stunden zuvor passiert ist. Ihre Freunde haben sie angeblich in ein Taxi gesetzt. Doch warum wurde sie dann von der Polizei aufgegriffen? Und wo ist ihre beste Freundin Amy? Von der fehlt jede Spur. Am nächsten Morgen wird eine Mädchenleiche gefunden, auf die die Beschreibung von Amy genau passt.

Meine Meinung:
Das Buch startet furios und fesselnd mit einem Prolog, der das brutale Vorgehen des Täters mit seinem Opfer beschreibt. Man ist also sofort mitten im Geschehen. Leider gelingt es der Autorin nicht, diese Spannung aufrecht zu erhalten. In den folgenden Kapiteln wird das Geschehen in Sophies Familie und ihren Freunden geschildert. Dabei wird Sophies fehlende Erinnerung sehr stark thematisiert, ebenso die Erkrankung ihrer Mutter Karen. Vieles wiederholt sich und wirkt dadurch etwas langatmig. Die Perspektive wechselt zwischen Sophie, Karen und der zuständigen Ermittlerin, das macht die Geschichte interessant und abwechslungsreich. Durch Einblicke in Sophies Clique lernen wir Gepflogenheiten der Jugendlichen kennen, die leider der heutigen Realität entsprechen. Komasaufen, Drogen, die in Getränke gemischt werden, aber auch die Macht der sozialen Netzwerke. Der Albtraum jeder Eltern! Sophies Mutter, Karen, leidet an Agoraphobie und daraus resultierenden Panikattacken. Sie traut sich keinen Schritt aus dem Haus. Allein der Gedanke daran lässt sie schon in Panik geraten. Ihre Situation wird sehr eindringlich beschrieben. Daher kommt mir manche ihrer Handlungen wenig realistisch und überzeugend vor. Das, was sie tut, passt nicht zu ihrem Krankheitsbild und zu dem, wie sie vorher beschreiben wird.
Die anfänglichen „Hänger“ in der Geschichte geben sich später und es wird richtig spannend. Anfangs hat es mich irritiert, dass die Geschichte nicht aus der Sicht des Mörders oder des Opfers erzählt wird, im Mittelpunkt steht die Freundin des Opfers und ihre Familie. Im Laufe des Geschehens stellt man als Leser fest, dass das nicht ohne Grund geschieht. Das Ende hat mich dann überrascht, gut gemacht!

Fazit:
Trotz der erwähnten Schwächen ein lesenswerter Thriller.