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Maria Nikolai

Die Schokoladenvilla

Roman – Der Winter-Bestseller

Das Schicksal zweier Frauen. Das Erbe einer Familie. Die Geschichte einer Leidenschaft.

Stuttgart, 1903: Als Tochter eines Schokoladenfabrikanten führt Judith Rothmann ein privilegiertes Leben im Degerlocher Villenviertel. Doch die perfekte Fassade täuscht. Judiths Leidenschaft gehört der Herstellung von Schokolade, jede freie Minute verbringt sie in der Fabrik und entwickelt Ideen für neue Leckereien. Unbedingt möchte sie einmal das Unternehmen leiten. Doch ihr Vater hat andere Pläne und fädelt eine vorteilhafte Heirat für sie ein – noch dazu mit einem Mann, den sie niemals lieben könnte. Da kreuzt ihr Weg den des charismatischen Victor Rheinberger, der sich in Stuttgart eine neue Existenz aufbauen will ...

Die neue große Familiensaga in hochwertiger, liebevoller Winter-Romance-Ausstattung.

Das Buch spielt in Stuttgart, Deutschland

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Leserstimmen

Toller Auftakt einer Familiensaga rund um die Schokoladenmanufaktur

Von: Martinas Buchwelten Datum: 03. Dezember 2018

Berwertung: 4 1/2 Sterne

Die Schokoladenmanufaktur Rothmann ist in Stuttgart des Jahres 1903 eine der führenden Arbeitgeber der Stadt. Tochter Judith interessiert sich selbst sehr für die Schokoladenherstellung und probiert immer wieder neue Ideen aus, doch ihr Vater sieht die Firma in den Händen ihrer jüngeren Zwillingsbrüder Karl und Anton. Judith möchte er hingegen gewinnbringend verheiraten und hat auch schon - ohne ihr Wissen - einen potentiellen jungen Mann im Auge.
Zur selben Zeit wird Victor Rheinberger aus der Gefangenschaft auf Burg Ehrenbreitstein entlassen. Der Weg zurück in seine Heimatstadt Berlin ist ihm verwehrt und so sucht er sein Glück in der auftrebenden schwäbischen Stadt Stuttgart. Seine Liebe zu Maschinen und seine Fertigkeiten sind schnell gefragt. Als er Karl bei einem ihren vielen Dummenjungen-Streiche, die die Zwillinge aushecken, das Leben rettet, lernt er Wilhelm Rothmann kennen. Als Belohnung wünscht er sich kein Geld, sondern einen Job in seiner Schokoladenfabrik und entdeckt bald, dass die Manufaktor nicht mehr auf den neuersten Stand ist. Doch Rothmann will nicht investieren. Außerdem macht er sich Sorgen um seine Frau Hélène, die schon viel zu lange auf Kur am Gardasee weilt....

Gleich vornweg eine Warnung an alle Leser:
Ohne Schokolade in unmittelbarer Nähe kann man dieses Buch einfach nicht lesen! Es läuft einem bei der Beschreibung all der schokoladigen Köstlichkeiten immer wieder das Wasser im Mund zusammen.
Judiths Begeisterung für die Schokoladenherstellung ist aus jeder Zeile zu spüren, wenn sie in der Manufaktur neue Rezepte ausprobiert. Ihr Vater ist jedoch ein alter Patriarch, der Frauen keinerlei Rechte zugesteht. Seine Frau Hélène leidet unter der lieblosen Ehe und unter Depressionen. Sie flüchtet an den Gardasee, in ein zur damaligen Zeit beliebtes Kurhaus, welches Treffpunkt von Künstlern und Adeligen ist. Judith hat seitdem die Aufgabe auf ihre jüngeren Brüder aufzupassen, die genauso lieblos vom Vater behandelt werden, wie sie selbst. Beide Frauen lieben ihre Unabhängigkeit und möchten sich nicht in das enge Korsett der damaligen Zeit pressen lassen, vorallem wo diese gerade im Wandel ist und Frauen beginnen für ihre Rechte zu kämpfen. In ihrer Zofe Dora hat Judith eine Freundin gefunden, die obwohl als Dienstbote im Herrenhaus arbeitet, zu ihrer Herrin steht. Judith ist auch eine der seltenen hochgestellten Töchter, die sich für ihre Arbeiter und Dienstboten interessiert und sie in der Manufaktur miteinbezieht. Sie ist wissbegierig, liebenswürdig und hartnäckig. Judith verfolgt ihre Ziele mit einer Vehemenz und lebt für die Schokolade.

Die Autorin lässt uns auch einen Blick auf das Leben der Dienstboten werfen. Der beginnende Wirtschaftsumschwung und die Politik sind immer wieder Thema bei den Dienstboten. Während Fabriksarbeiter mehr Lohn und Freizeit bekommen, haben die Hausangestellten der Herrenhäuser kaum einen freien Tag und oft nur Kost und Logis. Auch Hausknecht Robert möchte nicht mehr unter den Arbeitsbedingungen arbeiten, die bei den Rothmanns herrscht. Die Unterschiede zwischen den verschiedenen Gesellschaftsschichten wird sehr deutlich angesprochen. Aber auch die Aufbruchsstimmung ins kommende neue Zeitalter ist spürbar.

Victor kämpft ebenfalls gegen die ihm auferlegte Zukunft. Sein Vater ist in der Armeé und erwartet sich von seinem Sohn denselben Aufstieg, den er gemacht hat. Victor ist jedoch kein Offizier. Er liebt es zu tüfteln und mit seinen Händen zu arbeiten. Bald schon weiß man, dass Judith und Victor das ideale Paar wären, jedoch steht dem nicht nur Victors Vergangenheit im Wege, sondern auch die Pläne von Wilhelm Rothmann, der unter keinen Umständen von seinem Plan abweicht.

Die Charaktere sind lebendig und wunderbar ausgearbeitet - und das bis in den kleinsten Nebencharakter. Besonders ans Herz gewachsen sind mir Karl und Anton. Die Streiche der Zwillinge haben immer wieder ein Lächeln in mein Gesicht gezaubert. Auf welche Ideen die beiden Lausbuben kommen, ist einfach nur genial. So kommt auch der Humor im Roman nicht zu kurz.

Einzig die Handlung am Gardasee hat der Geschichte ein bisschen an Schwung genommen. Als Nebenschauplatz nahm mir dieser Strang etwa zu viel Raum ein.
Die Schokoladenvilla wird weitergehen und ich freue mich schon jetzt auf die Fortsetzung. Und jetzt mache ich mir eine leckere Gewürz-Schokolade...

Schreibstil:
Der Schreibstil von Maria Nikolai ist flüssig und lässt sich wunderbar lesen. Er ist leicht und trotzdem hat die Autorin die Sprache dieser Zeit perfekt eingefangen. Man fühlt sich, als befände man sich selbst im letzten Jahrhundert und versuche gegen den Strom zu schwimmen. Maria Nikolai hat großartig recherchiert, erzählt lebendig und hat sich liebevoll ihren Charakteren angenommen.
Am Anfang jedes Kapitels sind Zeit und Ort des Geschehens angegeben. Auf den beiden Innenseiten des Covers gibt es ein leckeres Rezept.

Am Ende des Romans gibt es ein Personenregister, ein Glossar und einige Erklärungen zum historischen Hintergrund.

Fazit:
Ein toller Auftakt einer Trilogie rund um die Schokoladenmanufaktor Rothmann in Stuttgart, die man nicht ohne Schokolade in Griffnähe lesen sollte. Der Autorin gelingt ein faszinierendes Bild der verschiedenen Gesellschaftschichten, sowie die Aufbruchstimmung in ein neues Zeitalter. Gerne gebe ich eine Leseempfehlung und warte sehnsüchtig auf den nächsten Teil.

Die Schololadenvilla

Von: Schnatti Datum: 03. Dezember 2018

Tolles Buch, auch einfach mal so einige Zeilen für Zwischendurch!
Zu dieser Zeit sehr aktuelle Themen aufgegriffen und sehr bewegend.
Das Buch handelt um 2 willensstarke Frauen die Fluch und Segen in einem Familienunternehmen haben.
Die Leidenschaft zu Schokolade und der Leibe zu einem Mann bringt Marina in viele Schwierigkeiten.
Ich konnte mich wirklich gut in die Geschichte hineinversetzen.

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Was eine zuckersüße Geschichte!

Von: Juliane - I AM JANE Datum: 30. November 2018

Schon allein das Cover ist bei diesem Roman ein Hingucker! Diese winterliche Atmosphäre mit dem Schnee, der sogar in das Cover geprägt ist. Das Motiv sprach mich direkt an – gerade weil ich direkt die Assoziation zu „Downton Abbey“ oder „Die Tuchvilla“ hatte. Und wir haben hier tatsächlich genau so ein Setting, was ich so sehr mag: Die frühen 1900er Jahre, ein Herrenhaus, die Sicht der Herrschaften und der Dienerschaft.

Schon auf den ersten Seiten fiel mir auf, wie locker und leicht sich das Buch lesen lässt. Es ist so perfekt für einen ruhigen Herbst- oder Winterabend, an dem man in eine andere Welt abtauchen möchte. Mit Judith hatte ich direkt eine Verbindung, sie war so erfrischend und ihre Leidenschaft für Schokolade war wirklich ansteckend!

Der gesamte Roman ist sehr unterhaltsam und kurzweilig. Die über 600 Seiten lasen sich fast von selbst und ich wunderte mich selbst, wie schnell ich durch das Buch flog. Ich fand es sehr witzig, dass einige Personen tatsächlich richtig schön schwäbisch sprachen (ja, wir sind hier in Stuttgart!). Das war sehr authentisch. Sowieso fühlte ich mich total in die damalige Zeit versetzt – auch wenn mich das Gefühl beschleicht, dass „Die Schokoladenvilla“ die damalige Zeit etwas zu positiv darstellt.

Zu einfach wurden Konflikte und Dramen gelöst. So wie die Situation der Mutter von Judith, die ihren Mann nach einigen Jahren Ehe einfach nur noch abstoßend findet und nach Italien verschwindet. Und das ohne große Auseinandersetzungen. Eigentlich hätte ich einen Skandal erwartet in Stuttgart – doch dort ist es kaum aufgefallen.

Durch diese rosarote Sicht der Dinge fehlt dem Roman ein bisschen an Tiefe. Das tat aber keinen Abbruch daran, dass ich mit Judith mitfieberte. Ihr Geschichte ist wahrlich „zu schön um wahr zu sein“ und ich fühlte mich durchweg gut als ich den Roman las.

Apropos „gut fühlen“. Wie der Titel schon sagt, spielt Schokolade eine wichtige Rolle. Oft beschreibt die Autorin wie Judith Schokolade herstellt und neue Mixturen und Zusammenstellungen austestet. OH WOW – ich bekam so Lust, selbst davon zu naschen. Also eigentlich hatte ich ständig Hunger beim Lesen – seid gewarnt! Übrigens gibt’s als kleinen Bonus noch zwei Rezepte im Buch, die auch in der Geschichte genannt werden. Muss man direkt austesten!

Während der Großteil der Geschichte sehr pulsschonend ist, wird es zum Ende hin sehr turbulent. Großen Respekt an die Autorin, welche super raffinierte Auflösungen sie sich für die Geschichte ausgedacht hat. Es ist wie ein Puzzle, dass sich langsam zusammensetzt und dann ein romantisches Gesamtwerk einer Schokoladenfabrik (oder –Villa) ergibt.

Auch berühmte Persönlichkeiten baut die Autorin in die Geschichte ein, und erwähnt am Ende des Buches uach welche historischen Hintergrund ihre Geschichte hat – welche Personen es gab und ab welchem Punkt sie ihre Vorstellungskraft walten lassen hat. Das hat mir echt gut gefallen!

Schon vorher wusste ich, dass „Die Schokoladenvilla“ ein Auftakt einer Trilogie sein wird und ehrlich gesagt hatte ich mit einem Cliffhanger am Ende gerechnet. Tatsächlich ist das Ende aber abgeschlossen, sodass man den Roman auch eigenständig lesen kann. Der nächste Band erscheint hoffentlich bald und ich gehe davon aus, dass dann die nächste Generation der Schokoladenvilla die Hauptrolle spielt (oder gar die Brüder von Judith?).

Fazit:

„Die Schokoladenvilla“ ist ein richtiges Wohlfühlbuch für verregnete Nachmittage. Gemeinsam mit der Protagonistin Judith Rothmann verliert man sich in der Welt der Schokolade und taucht ab in eine süße Geschichte. Mit fehlte ein bisschen Tiefgang und manches Mal hatte ich das Gefühl, dass die damalige Zeit durch eine rosarote Brille gezeigt wurde. Im Großen und Ganzen genoss ich die Geschichte aber sehr und freue mich tierisch auf die zwei weiteren Bände der Saga rund um die Schokoladenvilla.

ich mag dieses Buch

Von: vascop_1 Datum: 25. November 2018

Es ist toll, wenn man sieht, wie sich die verschiedenen geschichtlichen Hintergründe um die Storyline weben. Die Geschichte ist packend und hat mich total begeistert. Ich kann das Buch nur weiterempfehlen.

Die Schokoladenvilla

Von: MarySophie Datum: 22. November 2018

Meinung:
Das Cover finde ich weihnachtlich schön und sehr locker, es besticht durch die fast ausschließlich hellen Farben. Dadurch entsteht ein harmonisches und stimmiges Gesamtbild und auch die Dame gliedert sich perfekt in das Gesamtbild ein. Mir gefällt es sehr gut, dass der Titel farblich herausgehoben wurde und direkt an die verschiedenen Nuancen von Schokolade erinnert.
Als ich den Roman das erste Mal in der Hand gehalten habe, war ich sehr positiv überrascht, wie viel Liebe und Details hineingefloßen sind. Sei es die stark aufgedruckte Schrift, welche Struktur besitzt oder kleine, glitzernde Partikel, welche an genau den Stellen eingearbeitet wurden, wo Schnee liegt. Sehr hochwertig verarbeitet und definitv ein Highlight in meinem Bücherregal.

Am Ende des Romans befindet sich ein Personenverzeichnis, welches sehr sinnvoll und detailreich ist. Ich finde, dass das ein sehr schönes Detail ist, auch wenn ich es nicht einmal benötigt habe, da die Anzahl der Protagonisten für mich sehr überschaubar ist. Weiterhin gibt es auch eine Auslistung von historisch verbürgten Personen, hier hätte ich es noch schön gefunden, wenn die Geburts- und Sterbejahre vermerkt worden wären. Das lässt sich aber auch leicht über das Internet herausfinden, weshalb ich mich an diesem Punkt nicht sehr gestört habe.
Daran folgt dann noch ein Glossar und ein sehr informatives Nachwort, welches einen guten Überblick über verschiedene Themen gegeben hat, die in dem Roman Erwähnung finden.

Am Anfang eines jeden neuen Kapitels ist sowohl vermerkt, zu welcher Zeit und an welchem Ort sich die Ereignisse abspielen werden. Dadurch kann man als Leser leicht mitverfolgen, wie viel Zeit mittlerweile seit dem Beginn des Romans vergangen ist. Mir fällt es auch leichter, der Handlung zu folgen und besonders die Entwicklung von Protagonisten mitzuerleben und einzuschätzen.

Die Schreibweise fand ich sehr angenehm. Ich konnte den Roman durchweg flüssig und schnell lesen, mir hat es viel Spaß gemacht, in die Welt von Judith, ihrer Familie und ihren Freunden einzutauchen.
Einige Dinge waren mir leider zu vorhersehbar und an einigen Stellen wurde doch sehr deutlich gezeigt, was sich dann im weiteren Verlauf ereignen wird.
Alle Ereignisse wurden von einem allwissenden Erzähler beschrieben, wobei er in verschiedenen Kapiteln verschiedenen Personen folgt. Sei es Judith oder Victor, Judiths Mutter oder ganz anderen Personen. Damit hatte ich nicht gerechnet, fand aber den vielschichtigen und abwechslungsreichen Einblick sehr angenehm. So wurde die Handlung für mich an keiner Stelle langweilig.
Leider muss ich aber auch zugeben, dass ich gerade den Erzählstrang von Judiths Mutter unnötig fand und er für mich nicht recht in die Handlung reinpasst. Es mag eine nette Idee sein, die Handlung durch Beschriebungen von ihrem Kuraufenthalt in Italien aufzulockern. Jedoch gab es keinen richtigen Zusammenhang zu der eigentlichen Handlung in Stuttgart.

Als Hauptprotagonistin agiert ganz eindeutig Judith, zusammen mit Victor, der für mich jedoch nicht so stark im Mittelpunkt stand, wie die Fabrikantentochter. Judith war für mich schnell ein angenehmer Charakter, mit dem ich meistens zufrieden war. Ab und an war sie mir etwas zu jugendlich und ungestüm, was sich leider auch im Verlauf des Romans nicht geändert hat. Ansonsten empfand ich sie als sehr sympathisch und freundlich, besonders durch ihre Sturheit und ihren starken Willen hat sich Judith ausgezeichnet. Ich hätte mir von ihr gewünscht, dass sie sich im Verlauf der Handlung mehr entwickelt und reifer wird in ihrer Sichtweise.
Allgemein gab es eine interessante Mischung von verschiedenen Charakteren, die teilweise unerwartet auftreten, aber alle sehr gut durchdacht sind und eigenwillig gezeichnet wurden. Keiner war für mich zu stereotyp oder einseitig, viele Nebencharaktere haben für mich sogar eine stärkere Wandlung durchgemacht als Judith. Ich muss sagen, dass ich diese in ihrer Darstellung gelungener finde, als Judith. Bei ihr gibt es für mich noch Verbesserungspotentzial.
Ich fand es schade, dass Victors Kindheit, Jugend und auch der Zwischenfall, weshalb er dann schließlich ein Strafgefangener wurde, nur sehr gekürzt wiedergegeben wurden. Aus seiner Geschichte hätte man viel mehr machen können und dies nicht immer nur in wenigen Sätzen abhandeln. Dadurch fiel es mir schwer, Sympathien zu ihm aufzubauen.

Fazit:
Ein Roman, der im Großen und Ganzen das hält, was er verspricht. Eine interessante Geschichte rund um die Herstellung von Schokolade, verbunden mit historischen Details. Diese Aspekte haben mir auch sehr gut gefallen, auch die Schreibweise fand ich angenehm.
Mein größter Kritikpunkt sind die Charaktere, welche nicht ganz ausgefeilt wurden, allen voran Judith und Victor. Hier würde ich mir Verbesserungen wünschen, die sie liebenswerter machen und besser zu den anderen Charakteren passen lässt.

Spannend bis zur letzten Seite

Von: Soti Datum: 21. November 2018

Als ich das Buch das erste mal sah, dachte ich es handelt hauptsächlich von einer Schokoladenfabrik. Dieser Eindruck wurde auf den ersten Seiten zwar bestätigt, jedoch wurde mir schnell klar, dass es sich grösstenteils um das Leben der Hauptfigur Judith dreht. Vorsicht Spoiler! Die Handlung findet Anfang des 20. Jahrhunderts statt, und Judith, die Tochter des Schokoladenfabrikants, versucht mit allen Mitteln aus den alten Traditionen auszubrechen.
Im allgemeinen ist es mir leicht gefallen das Buch zu lesen, da der Schreibstil gut gewählt ist und die Charaktere, trotz wechselnden Perspektiven, immer deutlich gemacht wurden. Die Spannung wurde durchs Buch durchgehend bis zum Schluss aufgebaut und das Ende war zwar wie erwartet, aber trotzdem gut. Ich würde dad Buch auf jeden Fall weiter empfehlen, da es sehr schön geschrieben ist.

Spannendes Buch

Von: Schukkii Datum: 19. November 2018

Ich fand das Buch sehr spannend. Allerdings fand ich den Anfang mit dem Wechsel der Erzählperspektive nicht besonders geschickt. Es wirkte am Anfang so abgehackt. Aber nach der Perspektive von Albrecht bin ich gut in das Buch gekommen. Der leichtere Wechsel wurde spannend. Das Buch wurde auch so geschrieben wie ich mir vorstelle das man damals gesprochen hat. Allerdings muss ich gestehen das ich bei einigen Wörtern Onkel Google befragen musste weil ich nicht wusste was gemeint war. Bis auf diese zwei Minuspunkte ist das Buch sehr ansprechend und nachvollziehbar geschrieben. Ich persöhnlich würde dieses Buch weiter empfehlen wenn man einen Einblick in die damalige Zeit erhaschen möchte und sich nebenbei etwas zur Kunst und Kultur aneignen möchte. Außerdem empfand ich das man sich in die Romanfigur gut eindenken konnte.

Von: S.C. Datum: 18. November 2018

Das Buch hat mich sehr gefesselt. Ich habe es in nur drei Tagen ausgelesen.

Tolles Buch -klare Kaufempfehlung

Von: Brigitte Datum: 18. November 2018

Eine fesselnde Geschichte und spannend zu lesen. Die Geschichte vom Anfang des letzten Jahrhunderts in der ein junges Mädchen priviligert lebt - und dann doch erleben muss, dass der Vater für sie unangenehme Entscheidungen trifft.
Liebe, Intrigen, Lügen und trotzdem Zusammenhalt - alles ist da. Die Beschreibung der verschiedenen Charaktere -toll.
Schwer das Buch aus der Hand zu legen.
Das Buch ist der Anfang einer Trilogie und ich bin neugierig, wie es mit Judith und Victor und ihren Familien weitergeht, aber trotzdem bin ich mit dem Schluss dieses Bandes zufrieden . Natürlich werde ich auch die Folgegeschichten lesen.

Klare Leseempfehlung, wunderschönes Buch

Von: Emma S. Datum: 14. November 2018

Die Schokoladenvilla ist der erste Teil einer Trilogie und beinhaltet alles, was ich mir von einem guten Buch wünsche: man wird von der Geschichte gefesselt, der Schreibstil entführt einen in die Zeit um 1900 und man kann sich gut in die Charaktere hineinversetzen. Ich könnte das Buch kaum aus der Hand legen und Dank der Rezepte im Buch war die heisse Gewürzschokolade auch kein Problem. Wirklich schönes Buch für die langen Herbstabende und ich freue mich schon auf den nächsten Teil.

Schokolade und Liebe

Von: MaidyMi Datum: 11. November 2018

Lässt sich sehr gut lesen. Die darin enthaltenen Informationen über das damalige Stuttgart sind sehr interessant und informativ, was das Buch nicht nur zu einer Informationsquelle macht, sondern auch eine gewaltige Portion Liebe, gepaart mit Schokolade, hergibt.

Die Schokoladenvilla

Von: Janka Datum: 11. November 2018

Im Großen und Ganzen hat mir der Roman ganz gut gefallen. Es gab einige Plottwists, die meiner Meinung nach gut platziert waren. Die Erzählperspektive ist zwar immer die gleiche, jedoch wechselt mit den Kapiteln auch die im Fokus stehende Person. Durch diese Einblicke in die Leben von zB. der Mutter der Hauptperson oder Victor bekommt man ein Hintergrundverständnis der Handlung abseits der eigentlichen Hauptperson, Judith. Leider fand ich das Buch erst ab etwa 200 Seiten fesselnd, was wie ich finde eine etwas lange Vorbereitung ist. Ansonsten ist es sehr anschaulich geschrieben und auch die zeitliche Einordnung ist gut recherchiert und verwendet worden.

Die Schokoladenvilla - ein Wohlfühlbuch!

Von: Schwarzbuntmärchen Datum: 11. November 2018

"Die Schokoladenvilla" von Maria Nikolai - Penguin Verlag - 10€

Das Wichtigste zuerst: Der Klappentext verspricht Unterhaltung, Spannung, Romantik und Schokolade.... - diese Versprechen werden zu 100% gehalten!

Das Cover lässt an eine Wintergeschichte in den 1920er Jahren denken - dies verwirrt: Es ist keine besonders winterliche Geschichte und die Handlung ist in den Jahren 1903 und 1904 angesiedelt. Warum es dann auch noch geprägte Glitzerschneeflocken sein müssen, können vermutlich nur die Marketingexperten beantworten...
Für das Lesevergnügen ist dies natürlich unerheblich - für die Kaufentscheidung aber vermutlich nicht.

"Die Schokoladenvilla" ist ein Wohlfühlbuch, das atmosphärisch dicht das Ende einer Zeit und die Aufbruchstimmung zu Beginn eines neuen Jahrhunderts am Beispiel der Schokoladenfabrikantentochter und deren Umfeldes schildert.
Hier tummeln sich eine temperamentvolle Tochter mit Ambitionen, ein Vater in Schwierigkeiten, ein umtriebiges Zwillingspaar, eine Mutter auf Sinnsuche, ein ehrgeiziger Ingenieur mit Geheimnissen und allerlei Nebenfiguren vor dem Hintergrund eines großbürgerlichen Umfeldes mit Dienstboten, Künstlern und Lebenskünstlern, Fabrikalltag und Elektrifizierung. Daimler, Bosch und Jugendstil finden ebenso Erwähnung wie der Ruf nach Frauenrechten, Dienstbotenalltag, Automatisierung, Absinth und natürlich ganz viel Schokolade.
Kenntnissreich führt uns die Autorin nicht nur ins Stuttgart des beginnenden 20. Jahrhunderts - auch Berlin und der Gardasee kommen vor - und obwohl man natürlich ahnt, dass alles gut ausgehen wird, bleibt die Handlung stets spannend und unterhaltsam. Man kann sich entspannt zurück lehnen und die Geschichte genießen.
Ein schönes Geschenk - vielleicht mit ein bisschen Schokolade....

Reise in die Vergangenheit

Von: Capri Datum: 09. November 2018

Ich muss sagen durch den Stil der Autorin schafft man es in die Zeit um 1900 einzutauchen, mit den Menschen mitzufühlen und die Sorgen und Nöte zu verstehen, aber auch die Freuden, die in dieser Zeit vorherrschten.
Mir gefällt,dass viele historische Details in einem Nebensatz auftauchen, aber auch dass es nicht zu tief in die Materie geht und schnell wieder verschwinden. Man lernt unheimlich viel über die Vergangenheit.

Ein wirklich gelungenes Buch das ich jedem nur empfehlen kann!

Die Schokoladenvilla

Von: buecherratte Datum: 06. November 2018


Das Cover und der Titel haben mein Interesse an dem Buch geweckt. Zumal die Handlung auch noch in meiner Heimat, in Stuttgart stattfindet, musste ich das Buch unbedingt haben. Die Autorin war mir bisher noch vollkommen unbekannt.
Der Schreibstil ist sehr flüssig und angenehm zu lesen. Ich wollte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Die einzelnen Personen sind hervorragend ausgewählt. Mir hatten es besonders die Zwillingsjungen angetan.
Zur Geschichte, Judith Rothmann ist die Tochter eines berühmten Schokoladenfabrikanten. Ihre ganze Leidenschaft gilt der Herstellung und Erprobung neuer Sorten. Sie möchte unbedingt in die Fabrik ihres Vaters einsteigen. Doch dieser hat andere Pläne mit ihr, die ihre so ziemlich gegen den Strich gehen.
Ein wirklich sehr schöner Roman, der alles beinhaltet, was man sich wünschen kann, Liebe, Intrigen, Lügen und Zusammenhalt. Ich habe das Buch wirklich von der ersten bis zur letzten Seite genossen und kann es nur wärmstens weiterempfehlen. Es hat mir eine sehr schöne Lesezeit beschert. Mit Sehnsucht warte ich nun auf den nächsten Band, den ich mit Sicherheit erstehen werde.

Rezi

Von: Naruto1010 Datum: 06. November 2018

Das Buch war wunderschön.Ich hoffe das ich den nächsten Band auch bekomme.

Sprunghaft

Von: Antje Datum: 06. November 2018

Die Schokoladenvilla ist gut geschrieben, nur für meinen Geschmack wechseln die Charaktere und Orte zu schnell. Dennoch unterhaltsam und man freut sich schon auf den nächsten Teil der Geschichte.

Eine sehr schöne Familiengeschichte

Von: hope23506 Datum: 04. November 2018

MEINE MEINUNG:
Dieses wunderschöne Cover und die hohe Seitenzahl hat mich sogort neugierig gemacht. So viele Seiten versprechen, eine großartige Geschichte zu werden. Jetzt muss ich sagen, ich habe gar nicht bemerkt, wie die Seiten so dahingelogen sind. Für mich hätten es noch viele, viele mehr sein können. Das Buch hat sich so schnell weggelesen. Durch den wirklich sehr bildhaften, mitreissenden, verständlichen und sehr angenehmen Schreibstil konnte ich in die Geschichte eintauchen und war gefangen. Auf den vielen Seiten gab es für mich keinerlei Längen. Die Charaktere waren wunderbar ausgebaut, machten Entwicklungen durch und ich fieberte mit ihnen mit. Die Autorin ließ uns das Leben um die Jahrhundertwende um 1900 miterleben, es war authentisch, nicht zu übertrieben und doch eine so führende und fesselnde Geschichte dieser Familie.
FAZIT:
Eine wunderbare Familiengeschichte, sehr realistisch umgesetzt und einfach so schön zu lesen. Die hohe Seitenzahl fällt überhaupt nicht auf, im Gegenteil, es hätten noch viel mehr sein können. Von mir gibt es eine Leseempfehlung

Spannende Familiensaga

Von: Susanne Edelmann Datum: 27. Oktober 2018

„Die Schokoladenvilla“ handelt von einer Unternehmerfamilie in Stuttgart zur Zeit um 1903/1904. Die Familie Rothmann besitzt eine Bonbon- und Schokoladenfabrik und wohnt in einer noblen Villa. Zur Familie gehören Vater Wilhelm, Mutter Hélène, Tochter Judith und die Zwillingssöhne Anton und Karl. Nach außen hin bemüht sich vor allem Wilhelm, den Schein zu wahren, doch in Wahrheit hält sich Hélène schon seit Monaten am Gardasee auf, um ihr Nervenleiden auszukurieren. Je länger sie fortbleibt, umso mehr wächst ihre Überzeugung, dass ihr die Ehe mit Wilhelm nicht gut tut, so dass sie schließlich den Entschluss fasst, sich zu trennen – ein Skandal in der damaligen Zeit.

Judith, die davon nichts ahnt, kümmert sich um Haus und Personal, doch ihre wahre Leidenschaft ist die Schokoladenherstellung: Wann immer es ihr möglich ist, probiert sie in der Fabrik neue Ideen aus. Bei ihrem Vater stößt sie damit allerdings auf keine Gegenliebe, schließlich haben Frauen in der Firmenführung nichts zu suchen. Er plant stattdessen ihre Verlobung mit Albrecht von Braun, dem Spross einer Bankiersfamilie. Judith ist entsetzt, findet sie Albrecht doch regelrecht abstoßend. Da ist sein Freund Max schon deutlich attraktiver!

Auf einer festlichen Abendgesellschaft kommt es zum Eklat: Wilhelm verkündet die Verlobung von Albrecht und Judith, doch Judith flüchtet entsetzt aus dem Saal und brüskiert damit die Familie von Braun. Trost findet sie bei Max, doch wenig später verlässt Max Stuttgart in Richtung Italien, wo er zufällig Judiths Mutter trifft, die aber nicht ahnt, wen sie da vor sich hat. Judith hingegen bleibt unglücklich zurück.

Inzwischen taucht der charismatische Victor Rheinberger, ein entlassener Strafgefangener aus Berlin, in Stuttgart auf, um hier ein neues Leben zu beginnen. Durch Zufall bewahrt er die umtriebigen Zwillinge vor einem Unglück und lernt so die Familie Rothmann kennen, was schließlich zu seiner Anstellung in der Schokoladenfabrik führt. Gemeinsam mit Judith entwickelt er dort ohne das Wissen ihres Vaters neue Ideen für einzigartige Schokoladenautomaten, die an Bahnhöfen oder in großen Hotels aufgestellt werden könnten. Dabei kommen sich die beiden näher und verlieben sich.

Dann spitzen sich die Ereignisse dramatisch zu: Wilhelm kämpft mit allen Mitteln um den Erhalt seiner Firma, die in finanzielle Nöte geraten ist. Umso dringlicher ist in seinen Augen die Heirat von Judith und Albrecht, denn die ist Bedingung für neue Kredite, die Albrechts Vater Wilhelm gewähren soll. Victor versucht, Judith zu helfen, indem er Albrechts fragwürdige nächtliche Aktivitäten aufdeckt, doch davon will Wilhelm gar nichts wissen. Schließlich sieht Judith keinen anderen Ausweg mehr als die Flucht aus dem Elternhaus. Zuflucht findet sie bei Victor, doch auf einmal fällt ein Schuss…

Dieser Roman ist unglaublich spannend geschrieben, was zum einen an den häufigen Perspektivwechseln liegt, zum anderen auch am Wechsel der Handlungsorte: Mal geht es um Judith oder Victor in Stuttgart, dann wieder um Hélène in Italien. Zugleich zeichnet das Buch auch ein wunderbares Sittengemälde der Stuttgarter Gesellschaft um die Jahrhundertwende: Die Elektrizität ist langsam auf dem Vormarsch, findige Tüftler werden erfolgreich, Stuttgart ist ein Zentrum des Maschinenbaus, der Textilindustrie und der Süßwarenherstellung. Die Frauen allerdings haben in dieser Zeit fast keine Rechte: Sie kümmern sich um Haus und Familie und tun das, was ihnen der Vater oder der Ehemann vorschreibt.

Noch viel schlimmer sieht es bei den unteren Gesellschaftsschichten aus, in der Welt der Dienstboten und Arbeiterinnen. Die haben erst recht nichts zu melden und viele verdienen in den Fabriken so wenig, dass sie sich nebenbei prostituieren müssen, um über die Runden zu kommen. Im Roman sind diese gesellschaftlichen Gegensätze wunderbar herausgearbeitet, ohne dass dabei der erhobene Zeigefinger bemüht werden muss. Ein Personenverzeichnis, ein Glossar und Erläuterungen zum historischen Hintergrund und den Handlungsorten geben am Ende des Buches weiterführende Informationen, die ich mit großem Interesse gelesen habe.

Am Ende der Geschichte bleiben noch einige Fragen offen, etwa das Schicksal von Hélène oder die Zukunft mancher Dienstboten der Familie. Deshalb bin ich jetzt schon sehr gespannt auf den zweiten Teil der Trilogie.

Lesegenuss Pur, eine leidenschaftliche Familiensaga

Von: Ariettas Bücherwelt Datum: 24. Oktober 2018

Kurzmeinung: Lesegenuss Pur, der Süchtig macht
Lesegenuss Pur, eine leidenschaftliche Familiensaga


Meine Meinung zur Autorin:

Es ist mein erster Roman von Maria Nikolai, und sie hat mich verzaubert beim Lesen, ihrer Schokoladenvilla. Das Buch ist ein großartiger Auftakt zu ihrer Romantrilogie, der mich jetzt schon neugierig macht auf die Fortsetzungen. Es ist voller Charme, Wärme und Tiefsinnigkeit, auch sehr gut recherchiert um das Leben Anfang des 20. Jahrhunderts und die Herstellung der Schokolade. Im Glossar Anhang kann man so einiges Nachlesen. Da ich ein Paar Jahre in einer kleinen aber feinen Schokoladen Confiserie gearbeitet habe,war die Geschichte ein muss für mich und ich wurde nicht enttäuscht. Man roch und Schmeckte die Schokolade und konnte sie in Gedanken auf der Zunge zergehen lassen. Sie nimmt einem an der Hand nach Stuttgart in das Jahr 1903 und dort lernt man das damalige Leben der Bevölkerung und der Familie Rothmann kennen. Aber wir reisen auch nach Italien, streifen Venedig , den Gardasee und reisen auch nach Coblenz an den Rhein. Ihr Schreibstil ist sehr flüssig, Bildhaft und sehr mitreißend, man kann sich einfach dem Geschehen nicht entziehen. Der Spannungsbogen bleibt vom Anfang bis Ende hoch.Auch ihre Charaktere sind sehr gut beschrieben, sie Haucht ihren Figuren leben ein, sie wirken sehr real und Authentisch, auch deren einzelnen Charaktere sind sehr gut heraus gearbeitet, so das man sich spielend in sie hineinfühlt, mit ihnen sich freut und leidet. Reales und Fiktion sind wunderbar miteinander verwoben.

Zum Inhalt:

Mir gefiel die junge Judith Rothmann auf Anhieb gut, sie verkörperte und entsprach gar nicht dem damaligen Frauenbild. Eine Frau die für ihren Traum kämpft einmal die Schokoladenfabrik ihres Vaters zuführen, ihre Leidenschaft gehört der Schokolade und deren Köstlichkeiten die man daraus karieren kann. Aber der Vater hat andere Dinge mit ihr vor, um die Firma steht es nicht gut, die Mutter kränkelt und bereist Sanatorien, also ist sie auf sich allein gestellt. Das schlimme der Vater will sie verheiraten, eine gute Partie ist dabei der Bankierssohn, den er ins Auge gefasst hat, aber für den Judith nichts empfindet. Man konnte es ihr nachfühlen. Ein harter Kampf beginnt, Mutter Krank und auf Reisen ins Ausland, Judith hat es wirklich nicht leicht, dabei hat sie solche hervorragende Ideen und Einfälle. Wie sollte es anders sein, in dieser Rekenern und aussichtslosen Situation, begegnet ihr eines Tages aus gerechnet Victor Rheinberger, der ihr Herz höher schlagen lässt, und der auch beseelt ist etwas neues aufzubauen in seinem Leben. Ob die beiden ihre Träume verwirklichen können, und sich Judith dem Willen ihres Vaters entziehen kann, ist fraglich, zu dieser Zeit hatte eine Frau keine rechte und musste sich beugen. Aber Victor Vergangenheit verbindet sich mit der Festung Ehrenbreitsein in Coblenz, was es damit auf sich hat, erfahren wir beim Lesen, auf jedenfalls wir es sehr spannend.



„ Lesegenuss Pur, eine leidenschaftliche Familiensaga „

Der Auftakt zu einer Trilogie rund um die Schokolade

Von: Rebecca K. Datum: 23. Oktober 2018

Mich hatte bei diesem Roman zuerst das wunderschöne Cover angesprochen und als ich dann den Klappentext gelesen hatte war ich mir Sicher, dieses Buch muss ich unbedingt lesen.
Dieser Roman hier ist der Auftaktband zu einer Trilogie die sich um die Schokoladenfamilie Rothmann drehen wird.
Da ich persönlich auch sehr gerne historische Romane Lese und das Buch auch in einer Region spielt war ich wirklich sehr gespannt. Als ich dann endlich mit dem Lesen begonnen konnte bin ich wirklich sehr gut in den Roman reingekommen. Leider hatte ich gerade zu Beginn nicht die Lesezeit die der Roman verdient hat und deshalb ich ich leider etwas länger gebraucht bis ich ein Stück des doch recht dicken Schinkens gelesen hatte.
Obwohl es einige Erzählstränge gab hatte ich hier keine großen Probleme alles der richtigen Figur zuzuordnen. Auch den Erzählstil den die Autorin gewählt hat empfand ich während des Lesens als sehr angenehm und als gut verständlich.
Was ich immer sehr wichtig finde, ist dass der Spannungsbogen bzw. -bögen immer gut gespannt ist/sind damit gerade ein recht dicker Roman nicht langatmig wird. Hier bei diesem Roman empfand ich dies als sehr gut gelöst.
Dem Handlungsverlauf an sich konnte man sehr gut folgen und auch die Entscheidungen die getroffen wurden konnte ich sehr gut nachvollziehen auch wenn ich vielleicht anderer Meinung war.
Den Grundriss der Stadt Stuttgart zur Jahrhundertwende kenne ich jetzt nicht besonders, aber die Straßen haben mir was gesagt und manches ist ja auch nach dem 2. Weltkrieg noch vorhanden und so konnte ich mir die Handlungsorte sehr gut während des Lesens vor dem inneren Auge entstehen lassen.
Auch die Figuren des Romans empfand ich alle sehr detailliert beschrieben, so dass man sie sich beim Lesen sehr gut vorstellen konnte.
Judith hatte ich recht schnell in mein Leserherz geschlossen, die zwei Satansbraten fand ich unterhaltsam und gleichzeitig auch etwas nervig.
Zum Nachwort habe ich eine kleine Anmerkung, auch wenn Bad Cannstatt zu Stuttgart gehört, hört das ein echter Cannstatter nicht gerne und somit war Ritter Schokolade in Cannstatt ansässig und nicht in Stuttgart. Der Name Ritter Sport kam erst viel später als die Firma schon in Waldenbuch war.
Alles in allem habe ich sehr interessante und lesenswerte Lesestunden mit dem Roman verbracht. Auch bin ich mir jetzt schon Sicher, die Fortsetzung werde ich nicht verpassen da ich doch Wissen möchte ich wie es mit der Familie Rothmann und ihrer Schokoladenfabrik weitergeht.
Sehr gerne vergebe ich alle fünf Sterne für das Buch.

Mein absolutes Lieblingsbuch

Von: Kerstin S. Datum: 20. Oktober 2018

Tolle Geschichte, sehr ansprechender Schreibstil, faszinierender Einblick in die Welt um 1900. Man erlebt mit den Personen, wie die Welt damals so war.
Absolute Lese-, Kauf- und Schenkempfehlung am besten mit einer kleinen Schokoüberraschung.

Ein süsses Abtauchen in die Vergangenheit

Von: Nadine Dietz Datum: 10. Oktober 2018

Ich freute mich gleich wegen zwei Dingen auf diesen Roman: wegen der Schokolade und wegen Stuttgart ("Heimatnähe). Es handelt sich um den ersten Teil einer Trilogie und Familiensaga rund um die Schokoladenfabrik Rothmann im Jahre 1903. Die Sprache ist sehr leicht und der Zeit um 1900 angepasst. Der Leser erfährt viel über das Leben und die Sitten dieser Zeit und die Geschichte Stuttgarts, die Arbeit in der Schokoladenfabrik ist gut recherchiert. Die Hauptprotagonistin ist Judith, die Tochter des Hauses. Natürlich kommt auch die Liebe nicht zu kurz und sie erlebt viele Höhen und Tiefen und ich litt mit ihr mit. Die Autorin schaffte es, mich über die gesamte Zeit gut zu unterhalten. Das Cover finde ich wunderschön und es passt optimal zur Zeit und zum Inhalt des Romans.

Fazit:
Eine unterhaltsame Lektüre, die zum Abtauchen mit einer heissen Schokolade einlädt. Ich vergebe 4/5 ��

So süß wie Vollmilchschokolade

Von: hasirasi2 Datum: 06. Oktober 2018

Stuttgart 1903: Judith Rothmann ist die Tochter eines bekannten Schokoladenfabrikanten und hat sich der Entwicklung neuer Sorten verschrieben. Ihr Traum ist es, später die Fabrik zu übernehmen, aber das ist für ihren Vater undenkbar. Stattdessen soll sie eine (für ihn) vorteilhafte Ehe mit einem ungeliebten Mann eingehen. Ihre Mutter ist hat sich der Ehe mit ihrem Mann gerade durch eine Kur am Gardasee entzogen. Auch sie wurde damals sehr jung verheiratet ohne nach ihrer Meinung gefragt zu werden und leidet an Schwermut (Depressionen).
Zur gleichen Zeit will sich der Berliner Victor Rheinberger nach seiner Haftentlassung in Stuttgart eine neue Existenz aufbauen. Er ist fasziniert von Maschinen jeder Art und steigt so in Rothmanns Fabrik schnell auf. Judith und er wollen zusammen einen neuen Automat entwickeln, in dem exklusive Schokoladentafeln verkauft werden. Dabei kommen sie sich immer näher...

„Die Schokoladenvilla“ ist der Auftakt zu einer Trilogie rund um die Schokoladenfabrikantenfamilie Rothmann. Die Handlung wird hauptsächlich von Judith getragen. Sie lebt für die Fabrik und die Schokolade und kann sich nur schwer vorstellen, das alles für einen – dazu noch ungeliebten – Ehemann aufzugeben. So lange ihre Mutter Hélène bei der Kur weilt, muss sie sich zudem um ihre 8jährigen Zwillingsbrüder kümmern, die nur Blödsinn im Kopf haben. Sie ist eine starke, intelligente Frau, aber das interessiert ihren despotischen Vater nicht. Ihm liegt nur das Wohl seiner Firma am Herzen. Judiths Heirat würde neues Kapital in die Firma spülen, welches er dringend braucht. Es ist schon schlimm genug, dass ihm seine Frau immer mehr entgleitet!
Hélène wird seit Jahren von einem Arzt zum anderen weitergereicht. Am Gardasee befreit sie sich sprichwörtlich aus ihrem Korsett, den starren Konventionen ihres Standes. Auch das Leben ihrer Kinder interessiert sie nur noch peripher.
Victor steht wie Judith für die neue Zeit. Auch sein Vater hatte ein anderes Leben für ihn geplant, dem er sich entzogen hat. Beide wollen sie die Fabrik mit neuen Ideen und Produkten voranbringen.

Maria Nikolai hat das Stuttgart dieser Zeit lebendig werden lassen. Die Details zur Entwicklung und Herstellung der verschiedenen Schokoladenprodukte und Automaten waren sehr interessant. Außerdem geht sie auf die Kreation von Emaileschildern und -dosen ein. Sie zeigt sehr deutlich die Unterschiede zwischen den Fabrikanten, ihren Hausangestellten und den Fabrikarbeitern. Die Arbeiterklasse ist zunehmende unzufrieden mit dem herrschenden System und sucht Auswege.

Leider war mir die Handlung an einigen Stellen zu vorhersehbar und der Aspekt der Liebesgeschichte zu dominierend. Außerdem hatte ich Probleme mit der Darstellung der Zwillinge, weil die sich m.E. nicht altersgerecht benommen haben.

Schöne Familiengeschichte

Von: Janina Kubsch Datum: 06. Oktober 2018

Judiths Vater ist Inhaber der Schokoladenfabrik Rothmann. Da es finanziell nicht gut um die Fabrik steht, erhofft sich ihr Vater eine Finanzierung der örtlichen Bank. Daher wird Judith ohne ihr Wissen mit dem Sohn des Bankiers verlobt.

Judiths Träume drehen sich allerdings nicht um die baldige Hochzeit. Sie möchte in Zukunft die Geschäftsführung der Schokoladenfabrik leiten. Außerdem ist auch der geheimnisvolle, gutaussehende Viktor Rheinberger gerade erst in ihr Leben getreten.

Parallel wird die Geschichte um Judiths Mutter erzählt, die zurzeit in Kur weilt. Ihr wird bewusst, wie unglücklich sie in ihrem alten Leben ist und möchte nicht wieder heimkehren.

Es handelt sich um eine schöne Familiengeschichte mit vielen Aufs und Abs. Die Streiche der Zwillingsbrüder lockern die Geschickte merklich auf.

Durch den lockeren, leichten und flüssigen Schreibstil kann man das Buch sehr gut lesen und kommt von Anfang an in die Geschichte hinein. Einfach empfehlenswert.

Tolle familiensaga

Von: Stefanie Horny Datum: 25. September 2018

Judith Rothmann, die Tochter des Inhabers der Schokoladenfabrik Rothmann, wird von ihrem Vater mit dem Sohn seines Bankiers verlobt. Dieser erhoft sich davon eine Finanzspirtze für seine Schokoladenfabrik. Außerdem "vergisst" er, seine Tochter über seine Pläne zu informieren.

Ihr Plan sieht allerdings vor, eines Tages die Leitung der Fabrik zu übernehmen...und dann läuft ihr auch noch der junge, gutaussehende und fürsorgliche Victor Rheinberger über den Weg...

Auf der anderen Seite ist ihre Mutter in Kur, die dort merkt, was sie in ihrem festgefahrenen Leben vermisst hat und nicht mehr zurück gehen möchte.

Eine gut durchdachte Familiensage, mit vielen Höhen und Tiefen...und zwischendurch einem Schuss Humor durch die Streiche von Judiths Zwillingsbrüdern. Ein Buch, dass ich jedem, der entspannt lesen möchte, ans Herz legen kann.

Die Schokoladenvilla

Von: Gudrun Hoffmann Datum: 06. August 2018

Ich bin begeistert, ein toller Schmöker - nicht nur zur Weihnachtszeit. Habe gerade die letzten Seiten gelesen und freue mich jetzt schon auf die nächsten beiden Bände. Auch bei über 30 Grad im Schatten ist es in einem Rutsch sehr gut zu lesen, auch wenn der Genuss von Schokolade höchstens in Form von Schokoladeneis stattfindet...
Herzliche Grüße und vielen Dank
Gudrun Hoffmann