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Alex Pohl

Eisige Tage

Kriminalroman

Die Welt des Verbrechens beginnt vor deiner Haustür ...

Winter in Leipzig, die Stadt erstarrt in Eiseskälte. In einem Auto am Elster-Saale-Kanal wird die steifgefrorene Leiche eines Anwalts gefunden. Was für die smarte Kommissarin Hanna Seiler und ihren starrköpfigen Kollegen Milo Novic zunächst nach einem Routine-Mordfall aussieht, entpuppt sich rasch als ein Dickicht krimineller Verstrickungen: Im Besitz des Toten finden sie skandalträchtiges Material, darunter das Foto eines minderjährigen Mädchens, das seit einer Woche vermisst wird. Während die Stadt im Schnee versinkt, müssen die Ermittler eine düstere Welt betreten, in der schon die Jüngsten gefährliche Spiele treiben …

Das Buch spielt in Leipzig, Deutschland

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Leserstimmen

Neue Krimireihe

Von: libro-chica Datum: 12. März 2019

In Leipzig wird in einem Auto ein toter Anwalt gefunden. Die Tatwaffe ist eine alte Makorov. Hat die russische Mafia etwas damit zu tun? Die Kommissare Hanna Seiler und Milo Novic ermitteln. Was hat der Anwalt mit einem verschwundenen minderjährigen Mädchen zu tun?
Dieser Kriminalroman ist der erste Fall für Hanna Seiler und Milo Novic. Die beiden Ermittler haben mir ganz gut gefallen, die Handlung fand ich jedoch nur mäßig spannend und konnte mich leider nicht so ganz fesseln. Die Ermittlungen waren irgendwie nicht so aufregend und kamen nicht richtig voran. Unterstützung hat man sich von einem Mafia-Boss erhofft. Dieser ist ein ganz interessanter Charakter. Der zeitliche Ablauf der Handlung springt in einigen Kapiteln hin und her und hat vielleicht auch etwas von der Spannung genommen. Dennoch wollte ich die Auflösung wissen. Wer hat diesen Anwalt ermordert? So richtig überzeugt hat mich dieses Thema nicht, aber dies war der 1. Fall der Reihe und die Charaktere sind ganz interessant, daher bin ich gespannt auf den nächsten Fall.

Spannend vom Anfang bis zum Ende

Von: surfkrabbe Datum: 11. März 2019

Eisiger Winter in Leipzig. Ein junges Mädchen verschwindet, ein toter Anwalt wird gefunden der wohl Verbindungen zur Russen Mafia hatte und eine Vorliebe für junge Mädchen.

Eisige Tage von Alex Pohl ist ein spannender Krimi mit den Ermittlern Hanna Seiler und Milo Novic.

Zahlreiche Charaktere und kriminelle Verstrickungen, lassen das Buch nicht langweilig werden. Man möchte das Buch am liebsten gleich zu ende lesen. Dazu ist leider nicht immer genug Zeit im Alltag. Von daher finde ich es gut, dass es meistens kurze Kapitel sind, die man so immer mal zu ende lesen kann bevor man Zeit findet um sich wieder dem Buch zu widmen.

Ein gelungener und spannender Krimi, den man weiter empfehlen kann.

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Einkalte Krimi-Stunden

Von: Stekle15 Datum: 11. März 2019

Tatort Leipzip. Mitten im eisig kalten Winter der erster Fall für das Duo Hanna Seiler und Milo Novic von der Leipziger Kripo. Die beiden Ermittler kümmern sich um den Tod des Anwalts Michail Malinowski. Zunächst sieht es so aus, als wäre der Anwalt bei einem Unfall ums Leben gekommen. Doch die Schusswunde am Kopf macht schnell klar: Das war Mord. Hanna Seiler und Milo Novic stellen schnell eine auf Verbindungen zur russischen Mafia her. Dazu kommen Bilder von jungen, nackten Mädchen und verschwundene Jugendliche ins Spiel.



Bewertung zu „Eisige Tage" von Alex Pohl:



Positiv:

+ spannender, starker Handlungsstrang

+ am Ende schlüssige Geschichte und Lösung des Falls

+ die Jugendlichen im Buch werden sehr realitätsnah beschrieben. Hier ist sofort eine Bindung da.

+ unglaublich gelungenes Cover, das sich toll anfühlt und auch für die Augen ein Genuss ist!

+ kurze Kapitel, in der Gegenwarte geschrieben

+ deutscher Autor und regionaler Krimi. So gibt es keine konstruierten Orte, sondern sehr gut beschriebene, passende Tatorte.



Ausbaufähig:

- Am Anfang kommt man schwer in die Geschichte rein. Wenn man aber dran bleibt, lohnt es sich. Ab Mitte des Buches kommt dann ordentlich Power rein.

- Ich konnte keine richtige Bindung zu dem Ermittlerduo aufbauen. Die Charaktere bleiben zu unscharf.

- Nach langer Unklarheit und keiner ganz heißen Spur fügt sich sehr plötzlich die Lösung zusammen. Zwar schlüssig, aber ausbaufähig.

Fazit: Es lohnt sich, dran zu bleiben und in die Geschichte einzutauchen. Dann haben Krimi-Fans auf jeden Fall schöne, eiskalte Lesestunden.

Spannung von A-Z

Von: Anke Datum: 11. März 2019

Es dauert zwar etwas bis man in das Buch eintaucht, aber wenn man einmal drin ist kann man es kaum noch zur Seite legen. Die Hauptcharaktere waren mir gleich sympathisch. Das Cover hätte mich auch im Bauchladen sofort angesprochen , es ist geheimnisvoll und man will gleich wissen um was es geht. Der Story Aufbau ist wirklich sehr gut , der Erzählstil ist sehr flüssig und zieht einen in seinen Bann. Allem in allem ist es wirklich ein gelungener Krimi und ich vergebe eine klare Lese Empfehlung.

Solider Krimi mit Klischees

Von: Marc O´ Skra Datum: 11. März 2019

Der Roman „Eisige Tage“ von Alex Pohl bietet dem Leser durchaus eine interessante Geschichte die aber leider immer das Gefühl vermittelt man bewege sich von einer Karikatur zur nächsten. Als Beispiel nehme ich jetzt hier zwei Szenen vorweg, die sich in dem ersten Drittel des Buchs abspielen und sich so auch an diversen Stellen immer wieder finden. Da wäre zum einen der russische Boss einer Mafia der, wie soll es auch anders sein, sein Büro im Keller eines Nachtclubs unterhält. Geneigte Leser und Filminteressierte werden dieses Kliesche aus diversen Hollywood Produktionen kennen. Zum anderen ist da der Charakter von Elise, die unglaubliche Parodie einer 13 Jährigen. Verliebt in einen 16 jährigen Jungen der für sie den Dreh und Angelpunkt ihrer Welt darstellt. Alles was Sie sich jetzt noch unter einer pubertären 13 Jährigen vorstellen können trifft im weitesten Sinne auf diesen Charakter zu.
Trotzdem für jene zu empfehlen die mit diesen Schwächen klar kommen.

Auftakt einer Krimireihe

Von: libro-chica Datum: 10. März 2019

In Leipzig wird in einem Auto ein toter Anwalt gefunden. Die Tatwaffe ist eine alte Makorov. Hat die russische Mafia etwas damit zu tun? Die Kommissare Hanna Seiler und Milo Novic ermitteln. Was hat der Anwalt mit einem verschwundenen minderjährigen Mädchen zu tun?
Dieser Kriminalroman ist der erste Fall für Hanna Seiler und Milo Novic. Die beiden Ermittler haben mir ganz gut gefallen, die Handlung fand ich jedoch nur mäßig spannend und konnte mich leider nicht so ganz fesseln. Die Ermittlungen waren irgendwie nicht so aufregend und kamen nicht richtig voran. Unterstützung hat man sich von einem Mafia-Boss erhofft. Ein ganz interessanter Charakter. Der zeitliche Ablauf der Handlung springt in einigen Kapiteln hin und her und hat vielleicht auch etwas von der Spannung genommen. Das Thema war auch nicht so meins. So richtig überzeugt hat mich dieser Kriminalroman nicht.

Spannender Krimi

Von: Odenwaldwurm Datum: 10. März 2019

Winter in Leipzig, die Stadt erstarrt in Eiseskälte. In einem Auto am Elster-Saale-Kanal wird die steifgefrorene Leiche eines Anwalts gefunden. Was für die smarte Kommissarin Hanna Seiler und ihren starrköpfigen Kollegen Milo Novic zunächst nach einem Routine-Mordfall aussieht, entpuppt sich rasch als ein Dickicht krimineller Verstrickungen: Im Besitz des Toten finden sie skandalträchtiges Material, darunter das Foto eines minderjährigen Mädchens, das seit einer Woche vermisst wird. Während die Stadt im Schnee versinkt, müssen die Ermittler eine düstere Welt betreten, in der schon die Jüngsten gefährliche Spiele treiben … (Klappcovertext vom Buch)

Ich bin sehr gut in die Geschichte gekommen. Der Schreibstil gut und flüssig geschrieben. Die Charaktere sind sehr gut dargestellt und passen sehr gut in die Geschichte. Besonders hat mir die gute Spannung gefallen. Die von Anfang bis zum Schluss besteht. So dass ich das Buch nur kaum aus den Händen legen konnte. Die Story spielt in Leipzig, kurz vor Weihnachten. Es wir eine Leiche gefunden und schnell stellt sich heraus, dass es kein natürlicher Tod war. Die Leipziger Polizei beginnt zu ermitteln und schnell stellt sich heraus das da sehr viel dahinter sich vergingt. Aber mehr will ich jetzt hier nicht verraten.

Wer bereits Bücher von L.C. Frey gelesen hat, wir auch dieses Buch lieben. Denn es ist derselbe Autor. Für mich ist das wieder ein sehr gelungenes Buch vom Autor und ich kann es nur sehr empfehlen.

Spannender Krimi

Von: Leseratte83 Datum: 06. März 2019

Winter in Leipzig, die Stadt erstarrt in Eiseskälte. In einem Auto am Elster-Saale-Kanal wird die steifgefrorene Leiche eines Anwalts gefunden. Was für die smarte Kommissarin Hanna Seiler und ihren starrköpfigen Kollegen Milo Novic zunächst nach einem Routine-Mordfall aussieht, entpuppt sich rasch als ein Dickicht krimineller Verstrickungen: Im Besitz des Toten finden sie skandalträchtiges Material, darunter das Foto eines minderjährigen Mädchens, das seit einer Woche vermisst wird. Während die Stadt im Schnee versinkt, müssen die Ermittler eine düstere Welt betreten, in der schon die Jüngsten gefährliche Spiele treiben … (Kurzbeschreibung vom Buchrücken)
Was für eine tolle Story. Der Text ist einfach nur gut und auch flüssig zu lesen. Die einzelnen Personen sind sehr bildlich und gut dargestellt. Der Autor schafft gleich von Anfang an eine gute Spannung, die er auch die ganze Story aufrechterhalten kann. Die Geschichte spielt kurz vor Weihnachten in Leipzig. Es mit ein toter Russe aufgefunden. Die Kommissarin Seiler und ihr Kollege Novic gebinnen zu ermitteln. Schnell stellt sich heraus, dass es kein gewöhnlicher Tot war. Das Steckt vielmehr dahinter als sie am Anfang vermuten.
Die ist die erste Story die Alex Pohl unter seinen richtigen Namen veröffentlich hat, bisher hat er Thriller unter dem Pseudonym L.C. Frey geschrieben. Also vielleicht kennt ihr den Autor dann schon. Mir hat der Krimi sehr gut gefallen und ich werde sehr gerne weitere Krimis von Alex Pohl lesen. Deshalb von mir ein Leseempfehlung für jeden Krimi-Fan von mir.

Zu brutal

Von: Baba Jaga Datum: 01. März 2019

Das Buch ist spannend und lässt sich dadurch nahezu am Stück lesen. Allerdings ist es in der Darstellung von Gewaltszenen zu detailliert, was in Anbetracht der Brutalität nicht notwendig sein sollte. Ohne ebendiese zur Schau gestellte blutig grausame Brutalität hätte ich es als soliden Krimi mit Wendungen betrachtet, der empfehlenswert gewesen wäre, auch wenn die ermittelnden Beamten an keiner Stelle des Buches tatsächlich einer ermittelnden Tätigkeit nachgehen und ihre Charaktere und Eigenheiten weitreichend bekannt sind, da sie gewissermaßen der Truhe Schema F entsprungen scheinen und Bekanntes mitbringen.

Rasanter Krimi

Von: KimVi Datum: 24. Februar 2019

In einem Auto am Elster-Saale-Kanal wird die Leiche eines Mannes gefunden. Kommissarin Hanna Seiler und ihr Kollege Milo Novic nehmen die Ermittlungen auf. Schon bald stellt sich heraus, dass der Tote Anwalt war, mit einer Makarov erschossen wurde und Verbindungen zur russischen Mafia hatte. Außerdem werden in seinem Besitz Bilder von jungen Mädchen gefunden. Darunter ist auch eine Aufnahme, auf der eine Minderjährige zu sehen ist, die seit einer Woche vermisst wird...

"Eisige Tage" ist der Auftaktband zu einer neuen Krimireihe, in der Hanna Seiler und Milo Novic in Leipzig ermitteln. Die Handlung beginnt mit einem rätselhaften Prolog, der zunächst nicht mit den aktuellen Ereignissen in Verbindung gebracht werden kann. Dennoch behält man ihn beim Lesen stets im Hinterkopf und versucht herauszufinden, wen genau man dort beobachtet hat.

Die Handlung wird aus häufig wechselnden Perspektiven betrachtet und ist in relativ kurze Kapitel unterteilt. Es gibt auch immer mal wieder Rückblicke in die Vergangenheit. Da die Wechsel allerdings mit Überschriften und den entsprechenden Handlungsorten gekennzeichnet sind, fällt die Orientierung leicht. Dennoch sollte man am Anfang konzentriert lesen, um alles richtig aufzunehmen.

Der Schreibstil ist flüssig und angenehm lesbar. Durch die häufig wechselnden Perspektiven, die oft an entscheidenden Stellen stoppen, wird ein rasantes Tempo aufgebaut. Man stellt sich die Frage, wie sich das alles verbinden und worauf es hinauslaufen wird. Man wird früh dazu angeregt, eigene Ermittlungen anzustellen. Doch zunächst ist nichts so, wie es auf den ersten Blick scheint. Dadurch wird die Spannung früh aufgebaut und kann durchgehend gehalten werden.

Obwohl es sich um den Auftaktband zu einer Krimiserie handelt, hat man zunächst das Gefühl, dass wichtige Hintergrundinformationen zu den Ermittlern fehlen. Es gibt kurze Rückblicke in die Vergangenheit der beiden, die neugierig auf weitere Informationen machen. Seiler und Novic wirken durchaus sympathisch, doch richtig einschätzen kann man sie nicht. Deshalb betrachtet man sie gelegentlich etwas distanziert.

Dennoch habe ich mich beim Lesen dieses Auftaktbandes sehr gut unterhalten. Denn, einmal angefangen, konnte ich den Krimi kaum noch aus der Hand legen. Das rasante Tempo hat mich mitgerissen und ich wollte unbedingt erfahren, wie alles zusammenhängt. Die Auflösung konnte mich voll und ganz überzeugen. Auf meiner persönlichen Bewertungsskala vergebe ich deshalb vier von fünf Sternchen und freue mich auf weitere Ermittlungen, bei denen es hoffentlich mehr Hintergrundinformationen zu Seiler und Novic gibt.

Eisige Schauer im rasanten Tempo

Von: Michaela K. Datum: 20. Februar 2019

Das Buch hat mich vom ersten Moment an gefesselt. In kurzen Kapiteln führt uns Alex Pohl durch die eisige Unterwelt Leipzigs.

Die Geschehnisse werden aus der Sicht mehrerer Charaktere erzählt, deren persönliche Geschichten zum Ende hin immer weiter zusammenlaufen. Zu Anfang wirkten die Kapitel wie grundverschiedene Puzzleteile, ich wusste schlichtweg nicht wie ich die Informationen zu einem Gesamtbild zusammensetzen konnte. Aber jedes Kapitel hat mir neue Informationen gegeben, sodass sich am Ende ein stimmiges und auch etwas überraschendes Gesamtbild ergab.

Allerdings musste ich ein paar Mal zurückspringen, da einige Kapitel Zeitsprünge machen und ich mir nicht ganz sicher war, ob ich noch im gegenwärtigem Geschehen war oder einen Ausschnitt aus der Vergangenheit sehe. Nach einer Weile war das aber kein Problem mehr für mich.

Das Ermittlerduo Seiler und Novic war mir auf Anhieb sympathisch. Ich fand jedoch das, obwohl es auch Rückblicke auf prägende Ereignisse in ihren jeweiligen Vergangenheiten gab, die beiden Charaktere selbst eher oberflächlich blieben. Falls ich dieses Ermittlerduo in weiteren Bänden wiedersehen darf, hoffe ich mehr über die beiden zu erfahren.

Eisige Tage

Von: Bea Datum: 20. Februar 2019

Ein äußerst spannendes Thema, dass leider durch seine überaus vielen und kurzen Kapitel zu sehr auseinander gerissen wird. Ich habe mir sehr schwer getan, dieses Buch flüssig zu lesen, aber am Ende war ich froh, mich da durchgeboxt zu haben.
Ein russischer Anwalt wird in Leipzig tot aufgefunden. Der Tod ein großes Rätsel.
Zwei russische Jungs, die Neffen des einflussreichen Mann in Leipzig, haben für den Anwalt gearbeitet. Die Beiden haben junge Mädchen "besorgt", die fordert ausprobiert CD nach Russland verkauft hat. Mehr möchte ich über dieses Buch nicht verraten, denn die Geschichte ist wirklich sehr spannend.

Verwirrend, aber spannend

Von: Doris Rörig Datum: 19. Februar 2019

Zu Beginn des Buches hatte ich Schwierigkeiten mich auf die Geschichte einzulassen. Alle paar Seiten wechselte das Geschehen und die Personen, wobei ich nicht verstand, was die einzelnen Begebenheiten miteinander verband. Es wurde anfangs auch nicht erwähnt, um welche Personen (Namen fehlten) es sich handelte, damit sollte das Geschehen wahrscheinlich spannend gehalten werden. Ich fand es etwas verwirrend und auch die ständigen Rückblicke in die Vergangenheit machten es nicht einfacher. Außerdem hätte ich gerne mehr über die Kriminalkommissarin Seiler erfahren, z. B. was genau mit ihrem Ehemann passiert ist. Dies wird wahrscheinlich für eine Fortsetzung offen gehalten. Trotzdem war das Buch spannend geschrieben und mit einem Ende (und einem Mörder) mit dem ich nicht gerechnet hätte.

Ganz netter Kriminalroman

Von: Luisa Vinçon Datum: 19. Februar 2019

Alex Pohl – Eisige Tage

*enthält möglicherweise Spoiler*

Alex Pohls Kriminalroman „Eisige Tage“ handelt vom Mord an einem Anwalt. In dessen Besitz befindet sich unter anderem Fotos und Videos eines minderjährigen Mädchens. Ihre Ermittlungen führen die Kommissare Seiler und Novic schnell in die Leipziger Unterwelt, in Kreise in denen die russische Mafia das Sagen hat. Was als relativ unspektakulärer Mordfall beginnt entpuppt sich als Kollateralschaden eines Geflechts aus Kinderprostitution und Mädchenhandel.

Pohls Grundgedanke hinter der Handlung ist interessant und hat durchaus potential. Allerding hinkt die Umsetzung an einigen Stellen. Zu Beginn des Romans befinden wir uns direkt am Tatort. Die Kommissare steigen dort wie üblich direkt in die Ermittlungen ein. Allerdings gerät diese im Laufe des Romans durch verschiedene Faktoren immer weiter in den Hintergrund. Man erhält den Eindruck, dass die Aufklärung des Falls neben rätselhaften Zeitsprüngen und den persönlichen Problemen der Kommissare unbedeutend wird. Die tatsächliche Lösung zum Ende des Romans erfolgt durch einen Geistesblitz Novics, welcher sehr plötzlich und aus dem Nichts gegriffen erscheint.

Eben genannte Zeitsprünge finden nach eigentlich jedem Kapitel statt. Der Leser findet sich mal einige Jahre in der Vergangenheit, mal einige Tage vor der eigentlichen Handlung wieder. Wobei es bei der großen Anzahl an Handlungssträngen schwer zu sagen ist, welcher denn nun der Maßgebende ist. Die Vielzahl an Zeitsprüngen, die teils nicht genau gekennzeichnet sind, verwirren und stören den Lesefluss.

Zu den beiden Protagonisten Seiler und Novic konnte ich während des gesamten Romans keinen Draht herstellen, was wahrscheinlich auch daran liegt, dass man nur sehr wenig von ihnen erfährt.
Hanna Seiler wird im Klappentext als „smart“ bezeichnet. Diese Eigenschaft konnte ich aus dem Roman nicht herauslesen. Zudem taucht immer wieder ihr Sohn Jonas auf. Man erfährt, dass Seiler alleinerziehende Mutter ist und auf mich wirkt sie dabei überfordert.
Milo Novic dagegen ergab für mich ein etwas klareres Bild. Als Kind erlebte er einen Krieg in seinem Heimatland mit, wovon er bis heute traumatisiert ist und dementsprechend handelt.
Doch die persönlichen Hintergrundgeschichten der Protagonisten nehmen für meinen Geschmack zu viel Raum in der Handlung ein. Für mich wirkt es wie der Versuch den beiden mehr Tiefe zu verschaffen, was aber nicht besonders geschickt gelungen ist.

Alex Pohls Schreibstil ist nichtsdestotrotz angenehm zu lesen. Besonders die Szenen, in denen die jugendlichen Russen Aljoscha und sein Bruder Sergej vorkommen sind gut geschrieben. Die Ausdrucksweise zweier Jugendlicher der unteren sozialen Schicht gemischt mit den Einwürfen einzelner russischer Wörter ist authentisch dargestellt. Die Sprache passt zu den Charakteren, was sie lebendiger wirken lässt.

Abschließend lässt sich sagen, dass mich Alex Pohls Roman ganz gut unterhalten hat, allerdings mangelte es mir an Struktur und Spannung. Ein netter Beginn einer Krimireihe, deren Fortsetzung ich allerdings nicht unbedingt lesen muss.

Spannender Thriller aus Leipzig

Von: leseratte1310 Datum: 11. Februar 2019

Es ist eisig kalt in Leipzig. Am Elster-Saale-Kanal wird eine Leiche in einem Auto gefunden. Bei dem Toten handelt es sich um einen Anwalt, der mit einer alten Makarow erschossen wurde. Brisant ist das Material, das sich im Besitz des Anwalts befindet, es zeigt Bilder und Filme von halbnackten jungen Mädchen. Kein einfacher Fall für die Kommissare Hanna Seiler und Milo Novic, denn sie stoßen auf Dickicht krimineller Verstrickungen.
Bisher kenne ich nur Bücher von L.C. Frey. Jetzt aber veröffentlich Alex Pohl auch unter seinem tatsächlichen Namen. Aber bei seiner Schreibweise ist er sich treu geblieben. Die Zeit- und Handlungsstränge wechseln ständig und es wird auch nicht chronologisch erzählt. Aber das tut dem Spannungsverlauf keinen Abbruch, wenn man sich einmal daran gewöhnt hat. Am Ende fügt sich dann alles schlüssig zusammen.
Die Charaktere sind gut und vielschichtig dargestellt. Die Ermittler Hanna Seiler und Milo Novic sind sympathisch, aber ich hätte gerne noch ein wenig mehr über sie erfahren. Der tote Anwalt Makarow hatte Kontakte zur russischen Mafia. Aber das Gespräch mit Iwanow, einem Boss der russischen Unterwelt, bringt keine Erkenntnisse. Derweil ist eine Jugendliche so verliebt in Aljoscha, dass sie seltsame Anzeichen nicht wahrhaben will und die Warnungen ihrer Eltern in den Wind schlägt.
Man ahnt schnell, worum es geht und ist doch schockiert ob der Gewalt und des Leids. Auch wenn einiges nur angedeutet wird, so ist das Kopfkino doch voll da und es zeigt eine düstere Welt voller Verstrickungen und Abgründe.
Mich hat dieser spannende und harte Thriller von Anfang an gepackt.

Spannend geschrieben

Von: Evelyn Lepp Datum: 11. Februar 2019

Ich habe bisher kein Buch dieses Autors gelesen - weder unter Pseudonym noch unter Klarnamen - und hatte anfangs etwas mit den wechselnden Zeiten gehadert.
Man muss sich disziplinieren und bei jedem neuen Kapitel auf den Zeitpunkt achten.
Die Figuren sind gut gezeichnet, allerdings frage ich mich, ob wirklich jede deutsche Kommissarin - im Buch und im Fernsehen - alleinerziehende Mutter sein muss. Davon abgesehen gefallen mir die Charaktere, der Autor spielt mit Klischees und bedient sie und bedient sie dann auch nicht, das ist erfrischend. Falls es eine Fortsetzung mit diesem Ermittlerpaar geben sollte, würde ich mich darüber freuen.

Für Krimi-Fans absolut empfehlenswert

Von: Bibliophil Datum: 10. Februar 2019

Neugierig auf die Geschichte machte ich es mir mit "Eisige Tage" auf der Couch gemütlich - und habe es nicht bereut. Das Buch war in einem Wochenende zu Ende gelesen.
Obwohl die Thematik bedrückend ist, erzählt der Autor den Krimi in angenehmer Weise, die Sprache immer den jeweiligen Personen angepasst. Das Buch lässt sich sehr flüssig lesen.
Natürlich gibt es auch einige brutalere Szenen -immerhin handelt es sich um einen Kriminalroman-, die aber nicht bis ins kleinste Detail beschrieben werden (worüber ich sehr froh bin).
Die Ermittler Seiler und Novic haben beide ihre Eigenarten und Geheimnisse, die zum Teil im Verlauf der Geschichte etwas klarer werden - allerdings nicht komplett aufgelöst werden. Somit werden bei den folgenden Bänden, die wohl in Vorbereitung sind, noch einige (überraschende?) Informationen zu den Ermittlern bekannt werden.
Ich werde bestimmt auch einen Folgeband des Ermittler-Duos Seiler/Novic lesen.

Von: Hausmann Datum: 07. August 2018

Der Thriller war eine ordentliche Abkühlung in diesen heißen Tagen. Brutal, fesselnd und gefährlich.

Von: Crüger Datum: 07. August 2018

Der Krimi ist durchaus lesenswert. Die Figuren der beiden Ermittler Seiler und Novic waren mir mit ihren Ecken und Kanten einfach sehr sympathisch, glaubhaft, lebensecht. Manchmal heiligt der Zweck die Mittel und man muß den Teufel (Onkel Wadim) um Hilfe bitten. Der Schreibstil des Autors nimmt den Leser von der ersten Seite an mit.

Von: Nothnick Datum: 07. August 2018

Gelungener Krimi macht Lust auf Nachfolger

Von: Heinlein Datum: 27. Juli 2018

Puuuhhh, gruselig, starker Tobak ... superpannend, tolles Buch!!!!!

Von: Kaim Datum: 27. Juli 2018

Habe an einem freien Tag mit Alex Pohl, Eisige Tage begonnen und das Buch nicht mehr aus der Hand gelegt. Beeindruckende, wenn auch harte Story. Freue mich auf mehr von Seiler und Novic

Von: Schäfer Datum: 27. Juli 2018

Sehr empfehlenswerter regionaler Kriminalroman. Eine Bereicherung für unsere Krimileser in Berlin Friedrichshagen

Von: Wrany Datum: 27. Juli 2018

"Eisige Tage" ist ein durchweg routiniert dargebotener Kriminalfall - mit allen Vor- und Nachteilen. Auf der Plusseite steht definitiv, dass sich Alex Pohl keine sprachlichen Ausrutscher erlaubt und der Fall solide aus einem Guß erscheint; zudem haben die geschilderten Schauplätze und Milieus alle Authentizität, die sie benötigen. Die negative Seite: Sämtliche Figuren und Handlungsmotive wirken wohl bekannt; der Grundeindruck ist der, man läse einen überlangen "Tatort" der durchschnittlichsten Art. Jedoch, womit man sich sonntäglich abends berieseln lässt, ist immer noch etwas anderes, als das, was den durchschnittlichen Krimileser zum Zugreifen animiert: Da dominieren wahlweise blutigste Szenarien, entspannte Ferienkrimis oder anspruchsvoll gesellschaftskritische Spannungsromane - soliden Durchschnitt tut man sich da eher selten freiwillig an.

Von: Baeuchle Datum: 27. Juli 2018

Zu Beginn ein wenig überambitioniert, was die Stimmung/Persönlichkeit/Vibrationes der Kommissare angeht. Seltsamerweise sind immer wieder sprachliche Fehler im Text, die nicht zum Rest passen, Stolperfallen des Leseflusses, sozusagen.
Guter Krimi, gut gemacht, glaubhaft und spannend und ach, was wäre ein ordentlicher Krimi ohne die Russen! Ohne diese Charaktere wäre das Buch halb so gut! Als TB wird dieser Krimi zum Hit!

Von: Mauer Datum: 27. Juli 2018

Habe ich gern gelesen. Mochte die Ermittler Novic und Seiler.

Von: Michels Datum: 27. Juli 2018

Spannende und harte Krimikost, nicht für jedermann geeignet.

Von: Schmid Datum: 27. Juli 2018

Nur ein kleines bisschen Hoffnung. Denn das ist vielleicht alles, was wir je bekommen werden. Tatortbilder in gedrängter Form.

Von: Pernter Datum: 27. Juli 2018

Winter Leipzig, Eiseskälte? Hat mich überhaupt nicht gestört. Ich hab das Buch mit an den Strand genommen und es war einen tolle Urlaubslektüre. Das Ermittlerpaar ist nach meinem Geschmack. Die Handlung ist spannend. Die Welt ist schlecht, aber nicht so schlecht, dass man daran verzweifeln möchte. Alles in Allem: gelungen.

Von: Repp Datum: 27. Juli 2018

Dieses Buch ist sehr blutig. Soviel Brutalität und ins Detail gehende Beschreibung der Misshandlungen muß nicht sein.