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Lina Bengtsdotter

Löwenzahnkind

Thriller

Sie ist Stockholms beste Ermittlerin – doch sie hat Leichen im Keller ...

Gullspång, eine Kleinstadt in Westschweden. Als in einer heißen Sommernacht die siebzehnjährige Annabelle spurlos verschwindet, ist schnell klar, dass Verstärkung angefordert werden muss. Mit Charlie Lager schickt die Stockholmer Polizei ihre fähigste Ermittlerin – doch was die Kollegen nicht wissen dürfen: Die brillante Kommissarin ist selbst in Gullspång aufgewachsen. Je tiefer Charlie nach der Wahrheit hinter Annabelles Verschwinden gräbt, desto mehr droht das Netz aus Lügen zu reißen, das sie um ihre eigene, dunkle Vergangenheit gesponnen hat. Doch die Zeit drängt – sie muss Annabelle finden, bevor es für sie beide zu spät ist …

Das Buch spielt in Gullspang, Schweden

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Leserstimmen

Ein skandinavischer Roman, genau so wie ich ihn liebe

Von: brigitta Datum: 15. Juni 2019

Kurze Zusammenfassung:
In Gullspång verschwindet in einer Sommernacht die siebzehnjährige Annabelle. Keine Spurt führt zu Annabelle und die örtliche Polizei kommt nicht weiter. Also fordern sie Verstärkung an. Die Stockholmer Polizei schickt Charlie Lager nach Gullspång.
Charlie ist Stockholms beste Ermittlerin, verbirgt aber, dass sie selbst in Gullspång gelebt hat. Doch Charlie Lagers Ermittlungen gefährden ihr Geheimnis und der Fall scheint sich nach und nach mit Charlies eigener dunkler Vergangenheit zu verweben ...
Viele Menschen scheinen etwas zu wissen, doch alle schweigen und Charlie begreift, dass sie hier auch ihr eigenes Leben, ihre eigene Geschichte klären muss, bevor sie wirklich weiter kommt.


Fazit:
Auch in diesem Schwedenkrimi dreht es sich um Vergehen, die die Zeit überdauern, die Generationen von Menschen betreffen, Familien schon seit Jahren quälen.
Ich liebe das sehr!
Die naheliegende Lösung, das kurzweilige Verbrechen ist nichts was die Skandinavier gerne als Stilmittel nutzen, nein, es sind Vergehen und Probleme die so lange schon gären, dass sie ganze Ortschaften und soziale Netze vollkommen verändern.
Um die Zusammenhänge zum Gestern zu begreifen, wird viel in Rückblenden erzählt.
Rückblenden, die Annabelles Leben beschreiben und Rückblenden in Charlies Vergangenheit.
Nach und nach verbinden sich die Rückblenden mit der aktuellen Gegenwart und dem Leser wird klar, was hier passiert.
Ich hatte das Buch mit im Urlaub und ich konnte mich kaum von meiner Sonnenliege fortbewegen, weil ich das Buch nicht aus der Hand legen wollte.
Lina Bengtsdotter hat hier ein äußerst gelungenes Debüt abgeliefert, dass mir richtig Spaß gemacht hat.
Ob Schreibstil, Plot oder die Figuren, ich fand alles passend und packend.

Starkes Krimidebüt mit einer eigenwilligen, brillanten Ermittlerin

Von: Biggi Friedrichs Datum: 13. Juni 2019

Der erste Band "Löwenzahnkind" einer Reihe um die Ermittlerin Charlie Lager, beginnt von der ersten Seite an spannend.

Charlie ist eine eigenwillige, brillante Ermittlerin, die gerne etwas zu viel trinkt und ein Beziehungsproblem zu haben scheint.

Erzählt wird über verschiedene Personen und verschiedene Zeitebenen. Bei einem Handlungsstrang ist anfangs noch gar nicht klar, wie die Personen in Zusammenhang zu der Story stehen. Das wird allerdings am Ende der Geschichte aufgeklärt.

Wir nehmen teil an der Ermittlungsarbeit von Charlie und ihrem Team, erfahren sehr viel über Charlies Vergangenheit und erleben in einem Handlungsstrang mit, was mit Annabelle passiert ist.

Die Geschichte ist fesselnd und spannend geschrieben, mit sehr viel Atmosphäre. Die Charaktere sind sehr interessant und lebendig dargestellt.

Ein richtig starkes Krimidebüt hat Lina Bengtsdotter da hingelegt. Ich freue mich schon auf weitere Fälle mit Charlie Lager.

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Tolle Ermittlerin und spannender Fall!

Von: Anjas Buchstunden Datum: 10. Juni 2019

Charlie Lager.....was habe ich sie geliebt. Abgründig, voller Geheimnisse, exzessiv und soooo klug. Jede Seite mit ihr und über sie war einfach ein Genuss. Naja, es ging aber nicht nur um Charlie, sondern auch um die vermisste Annabelle. Auch ein Mädchen mit scheinbar einigen Geheimnissen. Auf der einen Seite liebt sie Partys, Alkohol und Männer, auf der anderen Seite hat sie sehr gerne ihre Ruhe und liest viel.

Die gesamten Leute im Ort waren mir ebenfalls ein einziges Rätsel. Seltsam, verschlossen oder halt einfach irgendwie sonderbar. Niemand scheint alles zu erzählen, jeder scheint mehr zu wissen. Aber was ist denn nun an dem Abend, als Annabelle verschwand, geschehen? Ich hatte da einige Dinge im Kopf, war mir aber nicht sicher, denn man wird immer wieder absichtlich auf falsche Fährten gelenkt. Immer wieder kommt Charlie ins Spiel, sie kennt einige der Bewohner noch von früher.

Die Ermittlungen haben richtig Spaß gemacht, auch wenn Charlie und ihr Kollege lange Zeit im dunkeln tappen. Die vielen endlosen Fäden fügen sich Stück für Stück und nur ganz langsam zusammen. In einigen Kapiteln liest man "aus einer anderen Zeit". Diese Kapitel waren mitunter wirklich erschreckend und ich war gespannt, welche Personen dort dahinterstecken, auch wenn ich eine dunkle Vorahnung hatte. Diese Kapitel sind wichtig für die spätere Auflösung. Diese kam erst wirklich ganz am Ende und hat mich dann doch etwas verwundert zurückgelassen. Fragen bleiben keine mehr offen, ich würde auf jeden Fall gerne noch viel mehr über Charlie lesen.

Alter Schwede ....

Von: Diane Jordan Datum: 09. Juni 2019

"Alter Schwede“, mein neuester Thriller, die Nummer 1 aus dem Ikealand hat es ganz schön in sich. Gänsehaut puuuuur mit vielen Wirrungen, falschen Fährten und gut durchdachten Finten. Und so kommt es, dass ich bei den doch recht angenehmen Temperaturen fröstele. Aber später dazu mehr. Das Cover vom „Löwenzahnkind“ gefällt mir ausgesprochen gut. Es passt meiner Meinung nach sehr gut zur Thematik und Stimmung des Buches. Vor einer in dunkles Licht getauchten Anhöhe, kontrastiert in der Bildmitte ein weißes Haus. Präsent im Vordergrund liegt, in rötliches Licht getaucht, ein kleiner See, aus dem in großen leuchtend roten Glanz-Lettern der Titel prangt. Das Ganze wirkt auf mich sehr düster und geheimnisvoll. Gespannt fange ich an zu lesen und werde nicht enttäuscht. Die Protagonisten sind trefflich gewählt und gut beschrieben. Die Ermittlerin Charlie Lager könnte es tatsächlich so geben, eingeschlossen die schrulligen Nachbarn. In meiner Phantasie stelle ich es mir zumindest genauso vor. Als Schwedentouristin finde ich es natürlich klasse, dass es den Ort Gullspång, eine Kleinstadt in Westschweden, tatsächlich gibt. So etwas finde ich immer besonders aufregend. Es regt mein Kopfkino an und ich stelle mir dann immer vor, selber vor Ort an den beschriebenen Stellen zu recherchieren und nachzuforschen. Das verschwundene Mädchen Annabell wird wie ein authentischer, sympathischer Teenager dargestellt. Der Schreibstil der Autorin Lina Bengtsdotter ist der Thematik des Falls angemessen und leicht zu verstehen. Das Buch nimmt schnell an Fahrt auf und ist sehr, sehr spannend. Es unterteilt sich in zirka drei grobe Handlungsstränge. Rückblick, Gegenwart und ein Blick in die Zukunft mit der Auflösung. Dazwischen viele Geheimnisse, Lügen, falsche Fährten und viel Schweigen. Aber auch das kann ich mir, in und bei, den Schweden so gut vorstellen. Sich erproben, cool sein, hin und wieder eine Zigarette gönnen oder ein Bier trinken. Jugendliche wollen sich erproben, ihre Grenzen austesten. Die Folgen von Drogen und oder Alkohol nehmen sie nicht so schnell wahr. Und zack sitzen sie in der Drogensumpf- Falle, so wie die geschilderten Teenies oder die Kommissarin selber eben. Aber das macht letztendlich ja auch einen guten Schwedenkrimi aus. Das Düstere, geheimnisvolle, das Böse in friedlicher Landschaft und eben alkoholkranke oder leicht depressive Ermittler der Polizei. Grins, und irgendwie können sie auch gar nicht anders sein, wenn man das Land und seine Bewohner so vor Augen hat und sich auch die Einöde und laaaangen Winter so vor seinem geistigen Auge vorstellt. Pendant dazu der Löwenzahn. Er wächst überall, selbst an den unmöglichsten Stellen. Gewöhnlich, wild, leicht, leuchtend gelb und fröhlich. Wahrscheinlich wurde deshalb auch der treffende Titel gewählt. Zum Glück werden die Fragmente und Puzzleteilchen, die zur Auflösung und Klärung des Schicksals von Annabell gehören, aber nicht in der Versenkung verschwinden und schlussendlich aufgelöst werden. Und so werdet ihr meine Gänsehautmomente, die ich bis zum Schluss hatte bestimmt verstehen können ohne, dass ich zu viel von dem wirklich fesselnden Pageturnern verrate. Das Lesen des Thrillers lohnt sich definitiv ☺!

Inhalt:
Sie ist Stockholms beste Ermittlerin – doch sie hat Leichen im Keller ...

Gullspång, eine Kleinstadt in Westschweden. Als in einer heißen Sommernacht die siebzehnjährige Annabelle spurlos verschwindet, ist schnell klar, dass Verstärkung angefordert werden muss. Mit Charlie Lager schickt die Stockholmer Polizei ihre fähigste Ermittlerin – doch was die Kollegen nicht wissen dürfen: Die brillante Kommissarin ist selbst in Gullspång aufgewachsen. Je tiefer Charlie nach der Wahrheit hinter Annabelles Verschwinden gräbt, desto mehr droht das Netz aus Lügen zu reißen, das sie um ihre eigene, dunkle Vergangenheit gesponnen hat. Doch die Zeit drängt – sie muss Annabelle finden, bevor es für sie beide zu spät ist …

Die Autorin:
Lina Bengtsdotter wuchs in der schwedischen Kleinstadt Gullspång auf, die sie zum Setting ihrer Thriller-Serie um die Ermittlerin Charlie Lager machte. »Löwenzahnkind«, der erste Teil der Reihe, wurde zu einem Sensationserfolg: Es war das bestverkaufte Debüt des Jahres in Schweden und erscheint in 20 Ländern. Lina Bengtsdotter lebt heute in Stockholm.

Fazit: 4**** „Löwenzahnkind“ ist im Penguin Verlag erschienen. Das broschierte Buch hat 448 packende Seiten.























Löwenzahnkind

Von: Nati88 Datum: 07. Juni 2019

Ich hab davor noch nichts von der autorin gehört oder gelesen, dieses buch hat mich nicht so begeistert was ich gedacht habe.


Der schreibstil war gut und leserlich, aber bei manchen Wörtern hatte ich Schwierigkeit es zu lesen wie auch zu verstehen, Charaktere haben für mich sehr blass gewirkt das ich keine benunng auf nehmen konnte. Die ersten 100 Seiten haben für mich so hingeplätschert und sehr langweilig das ich schon abbrechen wollte, aber ich habe durch gehalten und es wurde besser dann hat es ein bisschen Spannung aufgenommen aber so schnell verging sie auch, es ist ein Buch was man schon lesen kann, aber man sollte sich keine grosse Hoffnung machen 


Dankeschön an Peguin verlag wie auch an randomhouse für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares.

Traurig schön und spannend bis zum Schluss

Von: Wonni1986 Datum: 05. Juni 2019

Cover:
Ein Traum für jeden Thriller-Fan, es ist schön düster, ein Haus, an einem Teich. Das lässt jede Menge Spielraum für die Fantasie.

Schreibstil:
Da ich schon einige Schweden gelesen hatte, hatte ich etwas Angst davor das es mich langweilen konnte. Jedoch war diese Angst nicht nötig, denn schon nach den ersten paaren Seiten konnte ich mich nicht mehr von dem Buch trennen. Diese Autorin schrieb die Geschichte so flüssig, leicht und total spannend, dass sie verschiedenen Erzählweisen gar nicht auffielen. Sie wurden so gut hineingeschrieben, dass sie eins mit der Geschichte wurden.

Inhalt:
Gullspång, eine Kleinstadt in Westschweden. Als in einer heißen Sommernacht die siebzehnjährige Annabelle spurlos verschwindet, ist schnell klar, dass Verstärkung angefordert werden muss. Mit Charlie Lager schickt die Stockholmer Polizei ihre fähigste Ermittlerin – doch was die Kollegen nicht wissen dürfen: Die brillante Kommissarin ist selbst in Gullspång aufgewachsen. Je tiefer Charlie nach der Wahrheit hinter Annabelles Verschwinden gräbt, desto mehr droht das Netz aus Lügen zu reißen, das sie um ihre eigene, dunkle Vergangenheit gesponnen hat. Doch die Zeit drängt – sie muss Annabelle finden, bevor es für sie beide zu spät ist …

Meinung:
Ich sah das Buch und wollte es unbedingt lesen, was ich Schluss endlich auch durfte. Und ich bin so froh darüber, denn ansonsten wäre mir etwas entgangen.
Beginnen möchte ich mit den Charakteren. Charlie, eine super Polizistin, ehrgeizig, aber sie hat einige Baustellen in ihrem Leben, des einen hat sie nie ihr schlimme Kindheit verkraftet und des anderen leidet sie, meiner Meinung nach, ein Alkoholproblem. Annabelle, eigentlich ein sehr gutes und gehorsames Mädchen…ihr bleibt nichts anderes übrig, denn ihre Mutter ist sehr penedrantisch, aufdringlich und überwacht sie so gut wie sie kann… Eines Tages verschwindet Annabelle und da beginnt ihre gemeinsame Geschichte.
Charlie hat große Angst davor „nach Hause“ zu kommen, sie hat ein Geheimnis und niemand weiß davon. Nicht mal ihr Arbeitskollege, erst nach und nach öffnet sich Charlie.
In mühseliger klein Arbeit erarbeitet sich Charlie Fakten zu Annabelle und den Tathergang. Und auch da kommen nach und nach Dinge ans Licht, die eigentlich keiner wissen sollte.
Ich fand es sehr gut, dass man das Gefühl hatte teil der Ermittlungen zu sein, man hat irgendwann angefangen Thesen aufzustellen, wie Annabelle verschwunden ist und wer der Mörder ist. Auf den eigentlichen Täter wäre ich nie gekommen.
Neben der ganzen Tragik kamen auch traurige und schlimme Details aus der Kindheit von Charlie zu tage, dass Jugendamt musste einschreiten und rausholen. Denn Betty, ihre Mutter, war keine typische Hausfrau, sie hatte Probleme und ebenfalls ein tödliches Geheimnis.

Dieser Thriller ist wirklich rundum gelungen und ich hoffen wir werden mehr von Charlie zu lesen bekommen.

Ein gelungenes Debüt!

Von: Nordic-Crime.de Datum: 27. Mai 2019

Im Mittelpunkt des Skandinavien-Krimis „Löwenzahnkind“ von der schwedischen Autorin Lina Bengtsdotter steht Charline „Charlie“ Lager, eine hochintelligente Kommissarin mit düsterer Vergangenheit. Zu viel Alkohol und lose Affären begleiten die Ermittlerin, die trotz ihrer intellektuellen Brillanz im Job, unfähig ist, Ordnung in ihr Privatleben zu bringen. Der Fall, um den es in dem Buch geht, führt Charlie Lager ungewollt wieder zurück nach Hause in das kleine Dorf Gullspång tief in der schwedischen Provinz. Hier ist sie aufgewachsen, hier lebte sie mit ihrer exzentrischen und alkoholkranken Mutter, und hier ist jetzt die 17-jährige Annabelle verschwunden. Die Ermittlungsarbeit ist für die Kommissarin eine Konfrontation mit ihrer eigenen Vergangenheit und lässt viele schmerzliche Szenen ihrer Kindheit wiederauferstehen.

Charlie Lager taucht gemeinsam mit ihrem Kollegen Anders Bratt tief in das Dorfleben ein, doch niemand darf erfahren, dass sie selbst bis zu ihrem 14. Lebensjahr in Gullspång gelebt hat. Parallel zur Suche nach Annabelle, an der nicht nur die Polizei, sondern der ganze Ort beteiligt ist, erfährt der Leser in einem anderen Erzählstrang immer mehr über die verschwundene Annabelle. Das einstige Verhältnis zwischen Charlie und ihrer nunmehr verstorbenen Mutter rückt während der Ermittlungen mehr und mehr in den Vordergrund, und Charlie Lager stellt fest, dass sie nur in Gullspång Antworten auf die Ursache ihre eigenen Probleme finden kann.

Kritik zu dem Roman:

Lina Bengtsdotter hat mit ihrem Debüt „Löwenzahnkind“ einen mehr als soliden Kriminalroman abgeliefert, der bis zum Ende spannend bleibt. Ich selbst finde die Geschichte um Charlie Lager gelungener als die Ermittlungsarbeit zum Verschwinden eines Teenagers. Während die Arbeit der Polizei nach und nach immer neue Verdächtige hervorbringt, wird Charlie Lager an den Stätten ihrer Kindheit regelmäßig mit Erinnerungen konfrontiert: Bei der Papierfabrik etwa oder im Dorfladen, der schon viele Jahrzehnte leer steht und in dem die Dorfjugend wilde Partys feierte und immer noch feiert. Charlies Situation zuhause, als einziges Kind einer alleinerziehenden alkoholkranken Frau, die ein offenes Haus pflegt und für die gesellschaftliche Regeln eine Heimsuchung sind: „Wenn ich etwas verabscheue, mein Liebling, dann sind das Regeln. Sie betteln doch gerade danach, gebrochen zu werden“ Die Autorin arbeitet das ambivalente Verhältnis der Tochter zur Mutter gut heraus – mit allen Folgen für Charlies späteres Leben, das sie momentan nur mit Medikamenten aushalten kann.

Die Ermittlungen fallen vor diesem sehr persönlichen Hintergrund ein wenig farblos aus: Hier und da tauchen Verdächtige auf, um relativ unspektakulär wieder aus dem Visier genommen zu werden. Jugendliche werden verhört, die Eltern befragt, die Suche nach Annabelle wird fortgesetzt. Und manchmal sind die Dinge auch nicht so, wie sie zunächst scheinen. In einem weiteren Erzählstrang parallel zum Geschehen erfährt der Leser einiges über die verschwundene Annabelle und ihre Geheimnisse. Einen erheblichen Anteil an der Aufrechterhaltung des Spannungsbogens haben zweifelsohne die wie wahllos eingefügte Beschreibungen über eine Freundschaft zwischen den beiden Mädchen Rosa und Alice, die außerhalb der eigentlichen Handlung steht. Damit gibt Lina Bengtsdotter dem Leser ein Rätsel auf, dessen Auflösung am Ende einiges zu beantworten mag.

„Löwenzahnkind“ von Lina Bengtsdotter ist ein gut konstruierter Kriminalroman, in dem die Lebensgeschichte der Kommissarin eigentlicher Mittelpunkt der Ereignisse ist. Trotzdem sind die Ermittlungen nicht langweilig, sondern ziehen einige Wendungen und Überraschungen nach sich. Den Schluss fand ich übrigens sehr gelungen.

Tolles Debüt

Von: Testenmitmoni Datum: 21. Mai 2019

Die siebzehnjährige Annabelle wird vermisst und Charlie Lager wird mit ihrem Team nach Gullspang geschickt.
Was keiner weiß ist das Charlie aus dem Ort kommt und keine guten Erinnerungen an den Ort hat.
Außerdem macht ihr Alkoholproblem die Sache nicht einfacher.

Nach außen scheint Charlie eine fast Perfekte Person zu sein,wen man aber etwas weiter geht sieht man das sich dann doch Abgründe auftun.

Nachdem Charlie sich aber nun selber ihrer Vergangenheit stellt kommt sie auch dem verschwinden von Annabelle auf die Spur.

Die Story wird aus drei Ansichten erzählt einmal geht es um das verschwinden von Annabelle und dann aus der Vergangenheit und den aktuellen Ermittlungen von Charlie und die dritte Ansicht ist aus einer erstmal geheimen Person.

Die Geschichte liest sich flüssig und fängt auch schon auf den ersten Seiten an Spannend zu werden und ich muss auch sagen ich war sofort gefesselt von dem Buch.

Auch merkt man das die Autorin aus dem Ort kommt den sie beschreibt alles wirklich super so das man es selber alles gut vor Augen hat.Auch gab es in ihrer Jugend tatsächlich ein Fall wo ein Mädchen aus dem Nachbarort verschwunden ist. Dieses bis heute ungeklärte Rätsel hat auch einen großen Einfluss auf diese Story,den Lina Bengtsdotter inspirierte dieser Fall,all das Aufzuschreiben.


Das Ende war dann doch sehr Plötzlich und man hat so schnell dann nicht damit gerechnet und mit der Auflösung so hab ich auch nicht gerechnet.

Das Buch macht jedenfalls Neugierig auf die nächsten Bücher.

Wärend ich das Buch gelesen habe,hab ich mich die ganze Zeit gefragt warum es eigentlich Löwenzahnkind heißt.

Nachdem ich nun genauer Nachgelesen habe gibt es bei den Entwicklungspsychologen zwei Arten von Kindern einmal die Orchideenkinder und die Löwenzahnkinder.

Löwenzahnkinder

Löwenzahnkinder,zu ihnen zählen Wissenschaftlern zufolge die meisten Kinder: Sie schlagen Wurzeln - ganz gleich wo sie wachsen. Sie halten den gegebenen Umständen stand und überleben tapfer - ganz gleich ob zwischen Beton oder in der tiefsten Wildnis, ob bei Sturm, Regen oder Sonnenschein. Ein Löwenzahn passt sich an, kämpft sich durch.

Mit dieser Lebensart bekommt der Löwenzahn zwar weniger Schäden ab. Allerdings erfreut er sich auch weniger an positiven Erlebnissen und Umständen.

Während Orchideenkinder am besten in einer behüteten Umgebung aufwachsen, sind Löwenzahnkinder flexibler. Während die Psyche der Orchideenkinder viel mehr von ihrem Umfeld abhängt, sind Löwenzahnkinder psychisch belastbarer.


Und so wird auch die Charlie in dem Buch beschrieben.

Charlie ist eine sehr komplexe Person. Sie ist stark und schwach, intelligent und destruktiv zugleich. Sie ist kontrolliert, was ihre Arbeit angeht, aber ihr Privatleben gerät manchmal außer Kontrolle. Sie lässt sich nie auf eine ernsthafte Beziehung ein, weil sie vermeiden will, dass ihr jemand näherkommt. Charlie leidet unter einem Kindheitstrauma und hat Probleme damit, dem Alkohol fernzubleiben – und einem Medikament gegen ihre Angststörungen. Ihre größte Angst ist es, wie ihre Mutter zu werden, die psychologische Probleme hatte und Alkohol zur Selbstheilung nutzte.

gelungenes Debüt

Von: Mattis Bücherecke Datum: 20. Mai 2019

Ich wollte dieses Buch lesen, seit ich es das erste Mal in der Verlagsvorschau gesehen habe.

Inhalt:

Die Stockholmer Polizistin Charlie Lager wird gemeinsam mit ihrem Kollegen Nach Gullspang geschickt, um die dortigen Ermittlungen im Vermisstenfall der 17 jährigen Annabelle zu unterstützen. Was niemand weiß ist, dass Charlie selbst ursprünglich aus Gullspang kommt und keine guten Erinnerungen mit diesem Ort verbindet. Außerdem hat sie ein ziemlich offensichtliches Alkoholproblem, was verständlicherweise bei ihren Vorgesetzten nicht gut ankommt.

Nach und nach stellt sich Charlie ihrer Vergangenheit und kommt so auch nach und nach hinter Annabelles Geheimnis.

Meine Meinung:

Der Schreibstil der Autorin ist angenehm, die Kapitel relativ kurz, was ich sehr angenehm finde. Die Geschichte wird aus drei Sichten erzählt: einmal in der Gegenwart über die Ermittlungen im Vermisstenfall und Charlies Kamof mit den Erinnerungen, einmal über die Geschehnisse vor Annabelles Verschwinden und einmal aus Sicht einer Figur, deren Zusammenhang mit dem Ganzen erst kurz vor dem Ende gelüftet wird.

Die Geschichte ist gut aufgebaut und das Setting sehr anschaulich erzählt.

Die Protagonistin ist nach außen eine nahezu perfekte Ermittlerin mit blütenreiner Karriere, wenn man allerdings etwas an der Oberfläche kratzt tun sich Abgründe auf. Ich bin mir noch nicht ganz schlüssig, wie ich die Person Charlie finden soll.

Was mich allerdings ein bisschen gestört hat war, dass die wörtliche Rede oft durchbrochen wurde, indem man die Antworten nicht mehr als wörtliche Rede, sondern in der Vergangenheitsform erzählt hat. Das ist doch eher ungewöhnlich und ich hätte es besser gefunden, wenn man bei einer Art geblieben wäre.

Desweiteren hätte das Tempo höher sein können, und die Auflösung des Ganzen kam mir viel zu plötzlich und wurde auch nur relativ kurz abgehandelt. Da hätte man definitiv mehr raus machen können.

Mein Fazit:

Trotz kleiner Kritikpunkte handelt es sich bei Löwenzahnkind um ein gelungenes Debüt und ich bin gespannt, wie es mit dieser Thriller - Reihe weitergehen wird.