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Susanne Koelbl

Zwölf Wochen in Riad

Saudi-Arabien zwischen Diktatur und Aufbruch
Ein SPIEGEL-Buch
Mit zahlreichen farbigen Abbildungen

Exklusive Einblicke in ein Land, das sich gerade neu erfindet

SPIEGEL-Reporterin Susanne Koelbl ist gelungen, was kaum einem Journalisten gestattet wird: Sie durfte durch Saudi-Arabien reisen, ohne Beschränkungen und staatliche Aufsicht. Für mehrere Monate hat sie sich durch ein Land treiben lassen, das gerade den tiefgreifendsten Wandel seiner Geschichte erlebt. Kronprinz Mohammed bin Salman will Wirtschaft und Gesellschaft in die Moderne katapultieren, während das Königshaus trotz aller Reformen mit großer Härte gegen Andersdenkende vorgeht. Wohin wird sich Saudi-Arabien entwickeln? Wie erleben Frauen und Künstler, Oppositionelle und tiefgläubige Männer den Bruch mit alten Traditionen und Gewissheiten? Susanne Koelbl gibt faszinierende Einblicke in ein Land, dessen Zukunft für die Region, aber auch für den Westen von zentraler Bedeutung ist.

Das Buch spielt in Riad, Königreich Saudi-Arabien

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Leserstimmen

Geistreich, klug, ernst und einfühlsam – ein wahres Meisterwerk!

Von: Antonia Witt Datum: 29. Mai 2019

Denkt man an Saudi-Arabien, sind Öl, Waffen, Scheichs und Wüste häufig die ersten Assoziationen. Doch der 1932 gegründeten Wüstenstaat ist viel mehr als das. Es ist ein vielfältiges, kontrastreiches und teils sehr exzentrisches Land, das sich selbst und die Welt ständig herausfordert. Susanne Koelbl, Auslandsreporterin des SPIEGEL, beschreibt detailliert die vielen Spannungsverhältnisse zwischen Tradition und Moderne, die das Land und die Menschen in einen ungewissen Prozess der Zukunftsgestaltung versetzt. Brilliant schildert sie die Begegnungen mit den einfachen Menschen auf der Straße, gibt eindrucksvolle Einblicke in das Leben hinter den Palastmauern der Königsfamilie und spiegelt durch persönliche Erfahrungen faszinierend die Gefühle und die derzeitige Situation der Frauen wider. „12 Wochen in Riad“ nimmt die Leserinnen und Leser mit auf eine atemberaubende Reise. Es ist eine steile Gradwanderung zwischen Faszination und Abschreckung, zwischen Schönheit und Brutalität, zwischen Freund und Feind. Susanne Koelbl spannt dabei kunstvoll Bögen zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Gleichzeitig lässt ihre journalistische Distanz den Leserinnen und Lesern genügend Raum, selbst ein Gefühl für dieses Land zu entwickeln. Frau Koelbls Stil ist geistreich, klug, ernst und einfühlsam – ein wahres Meisterwerk.