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Nuala Ellwood

Was ihr nicht seht

Psychothriller

Kate ist eine mutige Frau, die als Kriegsreporterin kein Risiko scheut. Ihre Vergangenheit an der südenglischen Küste hat sie lange hinter sich gelassen. Erst als ihre Mutter stirbt, kehrt sie zurück nach Herne Bay, wo ihre Schwester Sally noch immer lebt. Aber Kate spürt vom ersten Tag an, dass die Heimkehr unter keinem guten Stern steht. Sie hat furchtbare Albträume und hört Stimmen, die ihr keine Ruhe lassen. Und so glaubt ihr auch niemand, als sie meint, die Schreie eines Jungen aus dem Nachbargarten zu hören. Doch Kate will der Sache auf den Grund gehen – nicht ahnend, dass sie und ihre Schwester dadurch in tödliche Gefahr geraten …

Das Buch spielt in Herne Bay, Grafschaft Kent, Großbritannien

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Leserstimmen

Horror an der Küste

Von: Franziska_J Datum: 05. September 2018

Im April 2018 erschien Nuala Ellwoods erster Thriller Was ihr nicht seht auf Deutsch. Zu Recht hat es dieses Buch, das Horror vom Allerfeinsten zu bieten vermag, direkt auf die englischen Bestsellerlisten geschafft.
Die Handlung ist von Anfang an vielseitig und entzieht sich den üblichen, immer wiederkehrenden Thrillerthemen, die man sonst als Gruselliebhaber gewohnt ist.
Da ist die Kriegsreporterin Kate, die ihre von Gewalt geprägte Kindheit und ihre Heimat Herne Bay eigentlich längst hinter sich gelassen hatte und nach dem Tod ihrer Mutter doch an die südenglische Küste zurückkehrt, um sich um Erbschaftsangelegenheiten zu kümmern. Von Anfang an ahnt Kate, dass ihre Heimkehr unter keinem guten Stern steht. Da sind zum einen die dem Alkohol verfallene Schwester Sally und die Erinnerungen an die schwere Kindheit, die Kate zu schaffen machen und zum anderen sind da noch jene quälenden Albträume und Stimmen, die Kate nicht schlafen lassen. Niemand glaubt der Reporterin, die schon häufiger von Halluzinationen heimgesucht wurde. Doch Kate ist sich sicher, dass hier etwas Merkwürdiges vor sich geht und so beginnt sie schließlich, eigene Nachforschungen anzustellen, nicht ahnend, dass sie ihre Schwester dadurch in tödliche Gefahr bringt.
Die wiederkehrenden, sehr lebhaften Albträume, verursacht durch Kates Arbeit als Kriegsreporterin, gepaart mit den akuten familiären Problemen in Herne Bay, verleihen nicht nur der Protagonistin sondern auch dem Thriller allgemein eine bemerkenswerte Mehrdimensionalität, die beim Lesen dazu führt, dass man selbst nicht mehr unterscheiden kann, welche Ereignisse real sind und welche Kate sich einbildet. Kates Horror wird auf den Leser übertragen und so hat man beinahe selbst das Gefühl, man sitze im ausgestorbenen Haus ihrer Mutter neben ihr auf dem alten Sofa und höre im Nachbarsgarten ein Kind schreien. Die zunächst anspruchslose Sprache ist in diesem Fall kein Makel, denn sie sorgt dafür, dass man in einen Lesefluss gerät, aus dem man so leicht nicht mehr hinauskommt.
Ich habe selten einen Thriller gelesen, bei dem es so gut gelungen ist, vor einer scheinbar völlig idyllischen Szenerie einen solchen Horror abspielen zu lassen. An Uferpromenaden mit Musikpavillions steigen plötzlich vollkommen realistische und grausame Erinnerungen an zerbombte Häuser und Leichenteile in Aleppo auf. Bereits ab dem ersten Kapitel legt sich ein Netz aus Fragen und Geheimnissen über die Erzählung, das von Ellwood geschickt erst nach und nach aufgelöst wird. Was versucht Kate so zwanghaft zu verdrängen? Was ist in ihrer Kindheit und in Aleppo vorgefallen und welche Rolle spielt ihre Schwester? Ein Spannungsbogen, der von der ersten bis zur letzten Seite reicht!
Was ihr nicht seht – facettenreich und absolut packend! Sehr empfehlenswert.
,Im April 2018 erschien Nuala Ellwoods erster Thriller Was ihr nicht seht auf Deutsch. Zu Recht hat es dieses Buch, das Horror vom Allerfeinsten zu bieten vermag, direkt auf die englischen Bestsellerlisten geschafft. Die Handlung ist von Anfang an vielseitig und entzieht sich den üblichen, immer wiederkehrenden Thrillerthemen, die man sonst als Gruselliebhaber gewohnt ist.
Da ist die Kriegsreporterin Kate, die ihre von Gewalt geprägte Kindheit und ihre Heimat Herne Bay eigentlich längst hinter sich gelassen hatte und nach dem Tod ihrer Mutter doch an die südenglische Küste zurückkehrt, um sich um Erbschaftsangelegenheiten zu kümmern. Von Anfang an ahnt Kate, dass ihre Heimkehr unter keinem guten Stern steht. Da sind zum einen die dem Alkohol verfallene Schwester Sally und die Erinnerungen an die schwere Kindheit, die Kate zu schaffen machen und zum anderen sind da noch jene quälenden Albträume und Stimmen, die Kate nicht schlafen lassen. Niemand glaubt der Reporterin, die schon häufiger von Halluzinationen heimgesucht wurde. Doch Kate ist sich sicher, dass hier etwas Merkwürdiges vor sich geht und so beginnt sie schließlich, eigene Nachforschungen anzustellen, nicht ahnend, dass sie ihre Schwester dadurch in tödliche Gefahr bringt.
Die wiederkehrenden, sehr lebhaften Albträume, verursacht durch Kates Arbeit als Kriegsreporterin, gepaart mit den akuten familiären Problemen in Herne Bay, verleihen nicht nur der Protagonistin sondern auch dem Thriller allgemein eine bemerkenswerte Mehrdimensionalität, die beim Lesen dazu führt, dass man selbst nicht mehr unterscheiden kann, welche Ereignisse real sind und welche Kate sich einbildet. Kates Horror wird auf den Leser übertragen und so hat man beinahe selbst das Gefühl, man sitze im ausgestorbenen Haus ihrer Mutter neben ihr auf dem alten Sofa und höre im Nachbarsgarten ein Kind schreien. Die zunächst anspruchslose Sprache ist in diesem Fall kein Makel, denn sie sorgt dafür, dass man in einen Lesefluss gerät, aus dem man so leicht nicht mehr hinauskommt.
Ich habe selten einen Thriller gelesen, bei dem es so gut gelungen ist, vor einer scheinbar völlig idyllischen Szenerie einen solchen Horror abspielen zu lassen. An Uferpromenaden mit Musikpavillions steigen plötzlich vollkommen realistische und grausame Erinnerungen an zerbombte Häuser und Leichenteile in Aleppo auf. Bereits ab dem ersten Kapitel legt sich ein Netz aus Fragen und Geheimnissen über die Erzählung, das von Ellwood geschickt erst nach und nach aufgelöst wird. Was versucht Kate so zwanghaft zu verdrängen? Was ist in ihrer Kindheit und in Aleppo vorgefallen und welche Rolle spielt ihre Schwester? Ein Spannungsbogen, der von der ersten bis zur letzten Seite reicht!
Was ihr nicht seht – facettenreich und absolut packend! Sehr empfehlenswert.

interessan

Von: Norddeutsche Goere Datum: 14. August 2018

Der Thriller ist spannend, was sich über das Buch gehalten hat. Es gab keine langweiligen Stellen, sondern die Spannung at sich gehalten. Das liebe ich an dem Buch, aber auch das man den Text fließend lesen kann. Die Story selber ist spannend, fließend und auch schlüssig. Es geht auf bestimmte Probleme und Störungen ein. Es ist sehr interessant darüber mehr zu erfahren. Das Buch ist zu empfehlen, wenn man auf Psychothriller steht.
Es war keine leichte Kindheit die Spuren hinterlassen hat. Und doch hat Kate den Absprung geschafft und wird Krieg Reporter. Sie kehrt nach Jahren zurück in ihre Heimat, aber erst nachdem ihre Mutter starb. Ihre Schwester Sally lebt dort immer noch. Aber diese ertränkt ihre Probleme im Alkohol was nicht leicht ist. Kate jedoch leidet seit einen Einsatz in Syrien an Schlafstörungen und heftigen Alpträumen. Dazu kommen auch Wahnvorstellungen, wo sie nicht mehr weiß was richtig ist oder falsch ist. Doch was ist im Haus neben an und täuscht sie sich nicht?

mehr Leserstimmen anzeigen

Ganz spannend für Thriller-Einsteiger

Von: Schatzkammer der Bücher Datum: 13. August 2018

Wenn man das liest als Klappentext ist man glaube ich einfach schon auf einem sehr hohen Erwartungslevel. Man denkt an Klassiker, die auch damit anfangen, dass alle glauben, dass der Protagonist traumatisiert ist und der Figur nicht glauben, dass dann aber die Wahrheit ans Licht kommt und das ganze in einem großen Finale endet. Ich muss aber leider zugeben, dass das Buch zwar spannend ist, es ist wirklich ein Thriller, aber keiner von der Sorte, den man unbedingt gelesen haben muss. Die Geschichte ist finde ich schon gut durchdacht und was auch wirklich gut ist, dass es Wendungen gibt, aber ich habe noch mehr erwartet. Was meiner Meinung nach sehr gelungen ist, ist der Anfang des Buches. Es fängt gut an und bleibt auch in einem guten Schreibstil verfasst.

Das Cover ist wirklich gut gestaltet. Die Cutouts geben dem Buch etwas besonderes und die Farbegbung passt gut zur Vorgeschichte der Protagonistin.

sehr spannend

Von: Suse Datum: 04. August 2018

Kate ist eine mutige Frau, die als Kriegsreporterin kein Risiko scheut. Ihre Vergangenheit an der südenglischen Küste hat sie lange hinter sich gelassen. Erst als ihre Mutter stirbt, kehrt sie zurück nach Herne Bay, wo ihre Schwester Sally noch immer lebt. Aber Kate spürt vom ersten Tag an, dass die Heimkehr unter keinem guten Stern steht. Sie hat furchtbare Albträume und hört Stimmen, die ihr keine Ruhe lassen. Und so glaubt ihr auch niemand, als sie meint, die Schreie eines Jungen aus dem Nachbargarten zu hören. Doch Kate will der Sache auf den Grund gehen – nicht ahnend, dass sie und ihre Schwester dadurch in tödliche Gefahr geraten

Die Autorin:
Nuala Ellwood zog mit Mitte Zwanzig nach London – eigentlich um Karriere als Musikerin zu machen. Stattdessen begann sie, Romane zu schreiben. Ihr erster Thriller, »Was ihr nicht seht«, schaffte es auf Anhieb in die Top Ten der englischen Bestsellerliste.

Meine Meinung:
Das war mal wieder ein Thriller nach meinem Geschmack. Von der ersten Seite an super spannend, man fliegt fast förmlich durch das Buch. Die Autorin hat einen sehr flüssigen Schreibstil und beschreibt ihre Charaktere so gut, das sie einem zu Herzen gehen. Die Geschichte birgt Überraschungen, was ich ja immer besonders gerne mag. Ich hatte nicht ein mal in dem Buch Langeweile. Kein Satz ist zuviel gewesen.

Die Geschichte ist sehr spannend. Schon ab der ersten Seite war ich regelrecht in der Geschichte gefangen. Ich bin eigentlich ein Leser der immer paar Seiten braucht, aber hier war das überhaupt nicht so. Mich konnte es so packen das ich immer weiterlesen wollte. Wozu brauch der Mensch auch Schlaf oder Essen ;)

Nicht nur das ich das Cover unglaublich schön und ansprechend finde, auch die Geschichte die zwischen den Buchdeckeln steckt war für mich eine Bereicherung im Bereich Thriller. So mag ich es einfach. Nicht viel Ermittlungsarbeit die einfach irgendwann langweilt, sondern eine Geschichte mit rotem Faden.

Von mir eine klare Empfehlung. Lest es und erfreut euch an einem richtig guten Buch

Thrill wo bist du?

Von: Bine Datum: 31. Juli 2018

Nachdem ich die ganzen tollen Rezensionen gelesen habe, war ich echt gespannt auf das Buch. Aber ehrlich gesagt ist dieser so called Psychothriller not my cup of tea.
Man erfährt von Kates Leben als Kriegsjournalistin, sie reist praktische dem Leid hinterher - Irak, Afganistan und schließlich Syrien - nur um sich nicht den Leid ihrer eigenen Familie zu stellen. Da werden gleich mal Stereotypen bezüglich Engländer den armen syrischen Jungen erzählt, bei dessen Familie sie in Syrien lebt - welcher glücklicherweise Englisch spricht. Die Engländer wissen praktisch nicht was Probleme sind und regen sich über alles und jeden auf und sind griesgrämig (erzählt sie ihm mehrmals!). Meiner Meinung nach alles etwas dünn aufgebaut, da ich bezweifle, dass man wirklich als ausländischer Kriegsreporter einfach bei Zivilisten unterkommt. Normalerweise wird für Journalisten ein ganzes Hotel gemietet oder eine Area die absolut abgeriegelt ist mit Wachpersonal, sodass man immer weiß, wo sie sich aufhalten. Weiters sollte sie zumindest einen Secuity-Mann und einen Dolmetsch zur Seite haben. In einen Krankenhaus lernt sie ein kleines Mädchen kennen, deren Beine durch eine Bombe zerfetzt wurden. Die Kauterisierung erfolgte ohne Schmerzmittel, da sie nur wenige hatten. Sie schenkt den Arzt der netterweise für sie dolmetscht ein paar billige Paracetamol und er sieht sie an, als ob sie ihm ein Heilmittel gegen Krebs gegeben hätte. Oh na bitte, sind ja doch nicht alle Engländer griesgrämig, es gibt auch ein paar gönnerhafte Auslandsreporterinnen, die mit dem Krieg richtig Geld in die Kassen bringen und dann mit fünf Paracetamol ihr Gewissen beruhigen wollen.
Sorry, aber das hat mich an Kate wirklich geärgert und den erste Teil des Buches sehen wir alles aus Kates Sicht. Ihre Flashbacks mit Syrien und den kleinen Jungen Nidal für den sie schon fast mütterliche Gefühle hat und die Flashbacks ihrer Kindheit mit einen Alkoholiker Vater der ihre Mutter schlägt. Abwechselnd erfährt man in den Kapiteln die Gegenwart (in der sie in Polizeigewahrsam ist) und die Vergangenheit, in der sie sich nicht mit ihrer alkoholkranken Schwester Sally und deren Ehemann Paul auseinandersetzten will. Allerdings muss sie das, da ihre geliebte Mutter gestorben ist und sie sich jetzt um deren Haus kümmert. In dem Nachbarhaus geht allerdings seltsames vor. Fida eine Irakerin bestreitet einen Sohn zu haben, doch Kate sieht abends immer einen Jungen herumschleichen. Wer ist dieser Junge? Existiert er überhaupt oder ist es nur Kates Einbildung. Sie hat ihren kleinen Bruder David tragischerweise verloren und sieht sie deshalb überall sein Ebenbild?

Der zweite Teil ist über Sally (Kates Schwester) und man gelangt bis zur Seite 260 und fragt sich, dies ist ein Psychothriller und sicher kein Roman? Man erfährt die gleichen Rückblenden des alkoholkranken Vaters aus Sallys Sichtweise, was zugegeben eine etwas andere, aber dennoch die gleichen Rückblenden sind...
Ich konnte mich mit den Teil der Schwester Kates irgendwie mehr anfreunden, auch wenn sie wirklich keine besonders nette Person ist, so gewinnt das ganze dann doch etwas an Fahrt. Bei den letzten hundert Seiten (der insgesamt ca. 410) konnte ich das Buch dann echt nicht mehr aus der Hand legen. Der zweite Teil hat mich dann etwas für den ersten Teil entschädigt.

Spannend und Emotional

Von: BücherLiebe Datum: 28. Juli 2018

Was ihr nicht seht von Kuala Ellwood




Klappentext:

Kate ist eine mutige Frau, die als Kriegsreporterin kein Risiko scheut. Ihre Vergangenheit an der südenglischen Küste hat sie lange hinter sich gelassen. Erst als ihre Mutter stirbt, kehrt sie zurück nach Herne Bay, wo ihre Schwester Sally noch immer lebt. Aber Kate spürt vom ersten Tag an, dass die Heimkehr unter keinem guten Stern steht. Sie hat furchtbare Albträume und hört Stimmen, die ihr keine Ruhe lassen. Und so glaubt ihr auch niemand, als sie meint, die Schreie eines Jungen aus dem Nachbargarten zu hören. Doch Kate will der Sache auf den Grund gehen – nicht ahnend, dass sie und ihre Schwester dadurch in tödliche Gefahr geraten …

Meinung:

Die Autorin schreibt flüssig, klar verständig und bildhaft. Im ersten Teil erklärt sie Kater Sichtweise, sehr emotional. Später kommt auch Sally zu Wort.
Kate und Sally hatten keine leichte Kindheit. Der alkoholsüchtige Vater hat die Mutter und auch Kate bis zu seinem Tod geschlagen. Jede der Schwestern ist auf ihre Art damit umgegangen und wurden dadurch entzweit. Sie sind sich sehr fremd geworden. Kate hat sich gegen ihren Vater gewehrt um ihre Mutter zu beschützen, Sally als die Jüngere hat versucht dem Vater alles recht zu machen, damit er nicht zornig wird und seine Wut an der Familie auslässt.
Kate arbeitet als Kriegsreporterin und hat durch ihre Erlebnisse, mehr als nachvollziehbar, ein Trauma davongetragen. Sie hört Stimmen, hat Halluzinationen und Albträume. Zudem nimmt sie Schlaftabletten ein. Als sie nun nach dem Tod ihrer Mutter in ihren Heimatort zurückkehrt, wohnt sie im Haus ihrer Mutter. Eines Nachts hört sie einen Jungen auf dem Nachbargrundstück schreien und sieht ihn auch ein paar Mal, doch niemand, auch nicht die Polizei, glaubt ihr.
Als Leser erlebt man die Geschichte auf zwei Zeitebenen mit: Der Gegenwart, in der sich Kate in polizeilichem Gewahrsam befindet und von einer Psychologin untersucht wird, und der Zeit vor einer Woche, als sie in ihren Heimatort zurückgekehrt ist. Das ist manchmal etwas verwirrend, aber wirklich spannend. Es gibt immer wieder neue Infos und man möchte wissen, was in der Zeit dazwischen passiert ist. Aufgrund von Kates Trauma fragt man sich die ganze Zeit, ist der Junge real oder nicht. Auch gibt es immer wieder Einblicke in Kates tragische Kindheit und ihre Zeit im Kriegsgebiet Syrien. Kate ist ein sehr starker und dennoch zerbrochener Charakter, der man als Leser einfach helfen möchte und man möchte nachvollziehen warum sie so ist, wie sie eben ist.

Fazit:
Ein spannender Thriller, mit zahlreichen Wendungen überzeugen kann.

Eindrucksvoll, packend und intensiv.

Von: Sarah Ricchizzi Datum: 24. Juli 2018

Was ihr nicht seht zog mich bereits zu Beginn in die Handlung hinein. Als Leser wird man während der ersten Seiten stark gefordert, um den Geschehnissen und Dialogen auch gescheit folgen zu können. Doch genau dieser Punkt macht einen guten Thriller aus: Die Herausforderung an den Leser, die Lücken und Rätsel zu entwirren und zwischen den Zeilen bereits Vermutungen anstellen zu wollen. Leider erschien mir die Bemühung der Autorin etwas zu gewollt. Je weiter ich fortschritt, desto eindringlicher versuchte sie den Leser in eine bestimmte Richtung zu lenken und Stück für Stück ein wenig zu offensichtlich ein Gedanken-Labyrinth aufzubauen. 

"Es ist schon eine seltsame Art, sich seinen Lebensunterhalt zu verdienen", hatte ich geschrieben. "Man stürzt sich immer wieder ins Auge des Hurrikans. Die Leute glauben, wir seien furchtlos, weil wir uns dem Kampf entgegenstellen statt wegzulaufen, aber ich würde mich niemals als mutig bezeichnen. Journalismus bedeutet für mich, Menschen eine Stimme zu geben, die zum Schweigen gebracht wurden, ihre Geschichten zu erzählen und der Welt zu zeigen, welchen Verlust jeder Krieg für die Menschheit wirklich bedeutet."
Kate | Was ihr nicht seht | Nuala Ellwood 
Nuala Ellwood fesselte mich an diese Geschichte vor allem durch ihre akkurate Recherche und den Schauplatz des Geschehens: In einer kleinen Stadt erleben wir eine Familien-Tragödie und werden zwischendurch in die Welt von Aleppo getaucht. Unsere Protagonistin übt einen zugleich unglaublich interessanten und ungemein wichtigen Beruf aus: Kriegsreporterin. Ihre Erlebnisse und die Situation in Aleppo erleben wir als Leser Kapitel um Kapitel und tauchen in eine vollkommen fremde Welt ein. Dabei wählte Ellwood ihren Schreibstil perfekt und passte sich emotional den Gegebenheiten an. Gerade die Erzählungen über Aleppo, die psychische Entwicklung von Kate, unserer Protagonistin, und die Auswirkungen auf ihr Leben, haben mich mitunter am meisten innerhalb der Geschichte gefesselt und fasziniert. 
Er tut mir leid, wirklich. Als er sich auf diese Familie einließ, hatte er das alles nicht auf dem Zettel: unseren Kummer und unsere Süchte, unsere schuldvollen Geheimnisse. 
Kate | Was ihr nicht seht | Nuala Ellwood
Zwar beeindruckte mich die fortwährende Geschichte, vor allem durch die vielen Details, dennoch hätte ich mir gerade hinsichtlich des Genre Thriller eine andere Entwicklung gewünscht. Das Ende war schließlich, gerade für regelmäßige Thriller-Leser, sehr vorhersehbar und enttäuschte durch den geringen Einfallsreichtum. 
Inhaltlich beschlich mich zunehmend der Gedanke, dass dieser Roman in einem anderen Genre weitaus mehr Erfolg und ein gezielteres Publikum erreicht hätte. Gerade die Punkte, die nicht dem Thriller-Genre angehörten, weckten bei mir das meiste Interesse und gestalteten den Roman zu einem großen literarischen Erlebnis. Die Geschichte passt meiner Ansicht nach besser in eine Familientragödie oder in die Buchdeckel eines Gegenwartsromans hinein, wodurch auch die Parts rausfallen würden, die sich schließlich nicht als Überraschung sondern vorhersehbar herausstellten.
Die Atmosphäre wechselte zwischen ruhigen Gedankenspielen, während derer Kate zurück auf ihre Zeit in Aleppo dachte und dem Wahnsinn dem sie anscheinend während ihrer Rückkehr in ihre Heimat verfallen ist. Dabei wechselte man als Leser zwischen einer spannenden Ruhe und einer dramatischen Aufgeregtheit, die beide für sich sehr unterhaltsam waren. 


Was ihr nicht seht ist ein unglaublich gelungener Roman, der inhaltlich den Leser herausfordert und eine faszinierende und zugleich enorm wichtige Perspektive einer Kriegsreporterin darbietet. Dabei erleben wir ein dramatisches Familienleben, mit vielen Problemen und Konflikten aus der Vergangenheit, die große Auswirkungen auf die Gegenwart ausüben. Der Spannungsgehalt ist gerade für einen Thriller eher mäßig gehalten, doch dafür unterhält diese besondere Geschichte den Leser auf eine so wichtige und einblickende Art, dass ich sie gerne jedem ans Herz legen möchte, der eine besondere und gegenwärtige Geschichte sucht. 

Ich sehe was, was du nicht sehen willst

Von: viki Datum: 24. Juli 2018

Inhalt:
Kate ist eine mutige Frau, die als Kriegsreporterin kein Risiko scheut. Ihre Vergangenheit an der südenglischen Küste hat sie lange hinter sich gelassen. Erst als ihre Mutter stirbt, kehrt sie zurück nach Herne Bay, wo ihre Schwester Sally noch immer lebt. Aber Kate spürt vom ersten Tag an, dass die Heimkehr unter keinem guten Stern steht. Sie hat furchtbare Albträume und hört Stimmen, die ihr keine Ruhe lassen. Und so glaubt ihr auch niemand, als sie meint, die Schreie eines Jungen aus dem Nachbargarten zu hören. Doch Kate will der Sache auf den Grund gehen – nicht ahnend, dass sie und ihre Schwester dadurch in tödliche Gefahr geraten …

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Meinung:
1. Aufmachung/Schreibstil/Allgemein:
Das Cover ist schlicht und einfach gehalten. Dennoch ist es durch die Ausstanzung der einzelnen Buchstaben interessant und ansprechend gestaltet. Das Buch ist in drei Teilabschnitte gegliedert und enthält einzelne Kapitel. Der Schreibstil ist einfach, klar und verständlich geschrieben. Auffallend ist die Präsensform. Es wird aus der Ich-Perspektive geschrieben, so dass der Leser eine intensivere Beziehung zu Kate aufbauen kann.

2. Inhaltliche Auseinandersetzung:
„Was ihr nicht seht“ ist ein Psychothriller von der Autorin Nuala Ellwood. Kate kommt nach Hause zurück und zieht vorübergehend in das nach dem Tod ihrer Mutter leerstehende Elternhaus. Immer wieder kommen ihre Albträume und Stimmen zurück, die Kate mit Hilfe von zahlreichen Schlaftabletten zu unterrücken versucht. Der einzige Mensch, der noch Kate positiv stärkt und unterstützt ist ihr Schwager Paul.
Es wird in vielen Rückblenden erzählt und zeitgleich wieder ins Hier und Jetzt geführt. Somit bildet der gesamte Zustand und Geschichte ein rundes Bild, welches dem Leser nach und nach klarer wird. Durch den Perspektivwechsel im letzten drittel des Buches, welches nun aus der Sicht von Sally der Schwester erzählt wird, können viele Rückschlüsse vereint werden. Wunderbar gelingt es der Autorin die Gedanken und Erfahrungen von Kate mit derer von Sally zu verknüpfen. Sie wechselt quasi den Blickwinkel und somit erfährt der Leser wie schnell Missverständnisse geschehen können. Klasse gelöst!

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Fazit:
Das Buch habe ich in wenigen Tagen gut durchlesen können. Komischerweise ist keines der Protagonisten sympathisch, dennoch stört mich diese Tatsache nicht. Denn das Buch hat viel mehr zu bieten, so dass ich durchaus auch auf sympatien verzichten kann. Denn es ist eine Mischung aus Psychothriller, Roman, Drama und beinhaltet ein wenig fachliche Hintergrundinformationen auf emotionale Weise. Denn der Leser erfährt eine Reihe an Symptomatiken, die eine traumatisierte Person mit einer Posttraumatischen Belastungsstörung durchleben kann. Durch die Vergangenheit mit einem Thyranischen und Alkoholabhängigen Vater, einer "schwachen" Mutter, die selbst nicht in der Lage ist ihre Kinder zu schützen und einer Schwester die noch zu jung ist um vieles zu verstehen und somit eine Rivalität und Hass gegen die Schwester aufbaut ist die Grundlage einer psychischen Erkrankung gelegt. Die später einsetzenden Erfahrungen als Reporterin im Kriegsgebiet ist das Trauma vollständig manifestiert. Der Leser wird dahingehend manipuliert, dass er selbst nicht mehr unterscheiden kann zwischen Realität und Wahnvorstellungen. Denn Kates Welt besteht aus wahnhaften Vorstellungen, Irrglauben und lässt den Leser an ihrer Zurechnungsfähigkeit zweifeln. Es gibt einen Stern abzug, durch den etwas schleppenden Anfang, einigen langgezogenen Passagen und der relativ einfachen Vorhersage, was passieren wird. Das Ende ist wirklich gut gelungen und lässt den Leser nochmal an Spannung genießen.

Das Buch erhält von mir 4/5 Vikis.

*unbezahlte Werbung eines Rezensionsexemplars, welches mir zur verfügung gestellt wurde*

Erschreckend und wichtig

Von: Nessis Bücher Datum: 24. Juli 2018

Inhalt:
Kate ist eine mutige Frau, die als Kriegsreporterin kein Risiko scheut. Ihre Vergangenheit an der südenglischen Küste hat sie lange hinter sich gelassen. Erst als ihre Mutter stirbt, kehrt sie zurück nach Herne Bay, wo ihre Schwester Sally noch immer lebt. Aber Kate spürt vom ersten Tag an, dass die Heimkehr unter keinem guten Stern steht. Sie hat furchtbare Albträume und hört Stimmen, die ihr keine Ruhe lassen. Und so glaubt ihr auch niemand, als sie meint, die Schreie eines Jungen aus dem Nachbargarten zu hören. Doch Kate will der Sache auf den Grund gehen – nicht ahnend, dass sie und ihre Schwester dadurch in tödliche Gefahr geraten …



Meinung:
Als jemand, der keine Thriller liest und zwar wirklich nie, geschweige denn Psychothriller war dies eine krasse Erfahrung.
Abseits von allem in dem ich mich wohl fühle ein Buch zu lesen und es dann auch noch großartig zu finden war für mich unvorstellbar.
Man ist ja oftmals festgefahren. Doch dieses Buch und der Schreibstil dieser Autorin hat mich über alle Grenzen, über die Wohlfühlzone hinaus getragen und mir etwas neues gezeigt, etwas, das ich trotzdem toll finden kann.

Zuerst einmal muss ich sagen, dass es mich emotional stellenweise wirklich kalt gelassen hat, was vielleicht daran lag, dass Kate recht kalt wirkte. Sie wirkte abgeklärt und oft mechanisch. Kein Wunder, wenn man bedenkt was sie für einen Job ausübt. Es hat mich ziemlich verstört und geschockt mit Kate, ihrer Arbeit und den daraus hervor gehenden Alpträumen konfrontiert zu werden. Es war das Grauen und es wurde lebendiger je mehr ich vom Buch las. Aber aufhören ging auch nicht.
Nie hätte ich vermutet was sie hier verbirgt, dort wo man es nicht sieht. Und der leiseste Verdacht wurde wieder über den Haufen geworfen, weil etwas geschah, was mich auf andere Gedanken brauchte. Ich habe gerätselt, wie all das sein kann, was passiert hätte sein können.





Doch meiner Meinung nach hat dieses Buch die Bezeichnung Psychthriller nicht ganz erfüllt, nicht weil es schlechter ist sondern weil es mehr als das ist. Es ist viel mehr Drama, es ist viel mehr Tragödie, als man im ersten Moment denkt. Es geht viel tiefer und dringt wirklich ganz bis in die Psyche des Lesers vor, aber auch ins Herz. Denn man ist zwar Teil einer Story die abwegig erscheint, aber auch Teil von etwas das wirklich in der Welt passiert. Kate ist Kriegsreporterin, sie berichtet genau dort, wo alles stattfindet. Mittendrin. Wir sehen es ständig im Fernsehen oder sonst wo und es ist für mich unvorstellbar direkt daneben zu stehen, unvorstellbar in einer Nacht zu schlafen während das Dorf in dem ich mich aufhalte bombardiert wird und schlimmeres. Doch das ist es was Kate tut. Und davor habe ich nicht nur beim Lesen größten Respekt gewonnen sondern auch der nackten Angst in meiner Brust ein Zuhause geboten.

Das ist nur ein Aspekt des ganzen.
Es ist noch so viel mehr in dieser Geschichte, mehr Tragödien, Familiäre Hintergründe, die einen das Schaudern lehren und immer wieder tun sich Abgründe auf in der der Leser haltlos stürzt.
Alpträume aus denen Kate nicht aufwacht.

Das eine ging mit dem anderen Hand in Hand. Jede noch so kleine Verwicklung und Verwirrung war wichtig für das Ende. Jeder kleine Erzählstrang hat auf das Unvermeidliche hingearbeitet und dann war ein perfekt. Grausam, furchtbar und unverhofft aber perfekt.
Keine Erfahrungen in diesem Genre die jünger als 8 Jahre sind haben mir geholfen eine ganz neue Welt in meinem Kopf zu eröffnen, die genau darauf angesprungen ist, sich für das morbide und grausame, das Drama und die Tragik in der Geschichte begeistern konnte.

Ausnahmsweise habe ich ein Buch geliebt ohne die Protagonistin besonders zu lieben.
Wie das sein kann? Warum man ein Buch liebt aber die Protagonistin nicht?
Ich habe keine emotionale Bindung zu Kate zugelassen, weil sie das auch gar nicht möglich gemacht hat. Ich hatte viel zu große Angst vor ihrem wahren Ich, weil ich bis kurz vor dem Ende immer noch nicht durch die Geschichte durchgeblickt habe. Kate ist keine Frau, die man ins Herz schließt, kein Everybodys Darling und trotzdem ist sie eine Heldin. Sie ist stark, klug und sie geht mit weit geöffneten Augen durch die Welt. Sie sieht nicht nur das Elend sondern erfährt es allein durch ihren Job am eigenen Leib und vermittelt eine geistige stärke, die einen umhaut. Selbst nach allem was die durchgemacht hat.

Dieses Buch ist unfassbar stark, aussagekräftig und wortgewaltig.
Diese Autorin sollte man dringend im Auge behalten.





Cover:
Das war der erste Eyecatcher, die Aufmachung durch die Klappbroschur folgte dann.
Aber es sieht einfach unglaublich schön aus, gar nicht wirklich wie ein Psychothriller, aber dieses Buch ist ohnehin mehr als das.
Mir gefällt das Cover extrem gut.



Schreibstil:
Beeindruckend. Wortgewaltig. Tiefgreifend.

Ein Spaziergang in die Abgründe der menschlichen Psyche

Von: StMoonlight Datum: 21. Juli 2018

Bereits der Buchdeckel ist wirklich toll gestaltet. Schlicht und doch eindrucksvoll, da der Titel ausgestanzt ist. So erscheint er in Schwarz oder Weiß.
Als Kriegsreporterin ist Kate Rafter einiges gewohnt und doch sind ihr die Schicksale der Menschen nicht egal. Sie wird von Alpträumen verfolgt, leidet unter Panikattacken. Da ihre Mutter verstorben ist, macht sich die Frau auf den Weg in ihre alte Heimat. Dabei trifft sie u.a. auf ihre Schwester Sally, die inzwischen dem Alkohol verfallen ist. Während Kate bleibt um die Dinge zu regeln, die eben geregelt werden müssen, glaubt sie Schreie aus dem Nachbarsgarten zu hören. Doch als niemand ihr glaubt, führt sie es auf ihr Trauma zurück. Aber die Schreie verstummen nicht und Kate trifft eine Entscheidung…
Dieser Roman ist sehr strukturiert aufgebaut und in drei Teile gegliedert. Toll ist hier, dass erst Kate, später dann Sally ihre Sicht der Dinge erzählt. Dieses bringt die Protagonisten viel näher an den Leser. Der Schreibstil ist nicht nur flüssig, sondern auch packend. Bereits nach dem Prolog war ich in den Sog der Geschichte geraten. Allerdings ist dieser Thriller keiner im klassischen Sinne. Vielmehr geht es hier um die Abgründe der menschlichen Seele - und zwar nicht nur die von Kate!
Ein Psychothriller mit einem klasse Ende.

Rezension: Was ihr nicht seht

Von: Buchexplosion Datum: 20. Juli 2018

Titel: Was ihr nicht seht
Autor: Nuala Ellwood
Verlag: Goldmann
Ausgabeform: Taschenbuch
ISBN: 978-3-442-205548-6
Preis: 12,00€ (D)

Klappentext:
"Würden sie sagen, die
Albträume sind seit ihrer
Rückkehr nach Herne Bay
schlimmer geworden?"
"Nein, schlimmer nicht,
aber real."

Kurze Inhaltszusammenfassung:
Kate ist Kriegs-Reporterin und hat schon sehr viel schlimmes in ihrem
Leben erleben müssen. Als sie noch klein war, ist ihr Bruder ertrunken und sie wurde in ihrer Kindheit von ihrem Vater, einem Alkoholiker, misshandelt.
Sie wohnt eigentlich in London, muss aber wegen dem Verkauf des Hauses ihrer Mutter, die seit kurzem verstorben ist, zurück nach Herne Bay. Doch schon seit ihrer Ankunft merkt sie,
das irgendetwas nicht stimmt. Sie sieht Nachts einen kleinen Jungen, immer und immer wieder.
Die anderen Leute erklären sie für verrückt, doch sie weiß, das es ihn gibt.
Und er braucht Hilfe.
Ihre Hilfe...

Meine Meinung:
Dieses Buch hat mir die Sprache verschlagen.
Ich habe die erste Seite gelesen und war sofort in dem Psychothriller vertieft.
Am Anfang, habe ich vergessen, das es sich hierbei um einen Psychothriller handelt,
denn der Anfang der Handlung erinnert ehr an einen guten Roman.
Der Schreibstyl ist in der Ich-Form geschrieben & die Erzählerposition wird einmal gewechselt.
Die richtige Spannung kam erst Anfang des 2. Teils auf und gegen Ende wurde es richtig spannend.
Das Buch bekam eine Wendung, mit dem ich nie gerechnet hätte.
Ab diesem Augenblick konnte ich das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen.
Eigentlich, bin ich nicht so der Thriller Fan, aber dieses Buch hat sich wirklich gelohnt zu lesen.
Also alles in allem, habe ich nichts an dem Buch auszusetzen und das kommt wirklich nicht oft vor.
Ich kann es euch nur ans Herz legen, ein großes Lob an die Autorin, Nuala Ellwood,
denn das wird bestimmt nicht das letzte Buch sein, was ich von ihr lesen werde.

Meine Bewertung:
Ich gebe diesem Buch 5/5 Sternen.

Vielmehr als ein Psychothriller

Von: Sunny's Lifeworlds Datum: 08. Juli 2018

Inhalt

Schon mit den ersten Seiten war ich komplett in der Geschichte und wollte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Nuala Ellwood schafft es in diesem Thriller so viele Themen anzusprechen und dennoch wirkt es nicht überladen. Ich bin selten wirklich emotional, was Bücher betrifft, aber diese Geschichte hat mich teilweise doch sehr berührt.

Themen in „Was ihr nicht seht“

Krieg, Kriegsgebiete
Tod, Verlust
Alkoholismus, Medikamentenkonsum
Häusliche Gewalt

„Was ihr nicht seht“ enthält ohne Zweifel Elemente des Psychothrillers und baut Spannung auf, dennoch würde ich das Buch lieber als einen Roman bezeichnen, da ich von einem Thriller ein eher überraschenderes Ende erwarte, während dieser Ausgang doch (zumindest in Teilen) vorhersehbar war. Nichtsdestotrotz habe ich mich beim Lesen nicht einmal gelangweilt. Im Gegenteil ich würde diese Geschichte als eine meiner Highlights 2018 bezeichnen, denn die Erfahrungen von der Protagonistin Kate in ihrer Vergangenheit und in Aleppo, machen das Buch zu soviel mehr als einem Psychothriller.

Charaktere

Die von Ellwood entwickelten Charaktere haben alle ihre Hintergrundgeschichte und dadurch werden ihre Handlungen und Gedanken schlüssig. Besonders Kate und ihrer Schwester wird in diesem Buch viel Aufmerksamkeit geschenkt und teilweise ist dem Leser nicht klar, wem er glauben soll. Gerade diese Charakterdarstellung zeigt deutlich, dass es immer mehrere Sichtweisen auf Situationen und es dabei kein Falsch oder Richtig gibt. Ich möcht hier nicht zu viel von der Geschichte verraten, also nur soviel: es ist nicht alles, wie es im ersten Moment scheint.

Schreibstil

Insgesamt kann „Was ihr nicht seht“ durch einen angenehmen flüssigen Schreibstil überzeugen. Mir hat das Lesen sehr viel Spaß gemacht und trotz der Zeit- und Raumsprünge konnte ich der Story sehr gut folgen.
Die Geschichte ist durchweg in der Ich-Perspektive geschrieben, was mir immer sehr gut gefällt, da ich gerne gemeinsam mit den Protagonisten erlebe.

Fazit

„Was ihr nicht seht“ ist vielmehr als ein 0815-Thriller und das macht das Buch so besonders. Trotz zu erwartendem Ende wollte ich das Buch nicht an die Seite legen. Für mich wurde die Geschichte nicht (nur) durch die Spannungsmomente ausgemacht, sondern vor allem durch die Hintergrundgeschichten der Charaktere. Ich möchte eine ganz klare Leseempfehlung aussprechen.

Spannung pur

Von: lesewuermchen Datum: 07. Juli 2018

Erste Eindrücke
Dies ist eines der wenigen Bücher, die ein recht einfaches Cover haben und dennoch aus der Menge herausstechen, was durch die schwarzen, großen Buchstaben, die “Löcher” im Buchdeckel sind, ermöglicht wird. Dadurch ist das Cover unverwechselbar und auch unvergleichbar. Wenn man sich es so anschaut, wird einem durch die verschiedenen orange und rot Töne und dazwischen ein paar weiße Flächen schon etwas mulmig zumute, was den Eindruck verstärkt, dass es sich hier um einen Psychothriller handelt, der es in sich hat. So hat dieses Buch zumindest auf mich gewirkt und als ich dann den Klappentext gelesen habe, war der Fall für mich klar, dass ich dieses Buch lesen musste. Ob das Buch meine Erwartungen erfüllt hat und mich überzeugen konnte, könnt ihr in folgender Rezension nachlesen.



Meine Meinung
Der Einstieg in das Buch ist etwas beschwerlich, denn der Schreibstil ist dem Genre entsprechend schwer und somit gewöhnungsbedürftig, man braucht also zum Lesen dieses Buches die entsprechende Muse, um es wirklich genießen zu können. Trotz dessen ist der Schreibstil flüssig und es werden viele und gute Vergleiche zu allen möglichen Handlungen und Gefühlen verwendet, aber auch zur Beschreibung von Orten und Gegenständen, was schon von der ersten Seite an eine gewisse Spannung hervorruft, die sich mit einer kleinen Unterbrechung nach etwa einem drittel des Buches, auch durchgehend hält.

Diese kleine Unterbrechung ist ein Teil der Geschichte, den man abkürzen hätte können, weil es sich in diesen Teil des Buches sehr zieht und es sich nur schleppend lesen lässt, da nichts, beziehungsweise nur wenig passiert, was für die spätere Geschichte eine Bedeutung hätte. Doch dieser Teil beträgt nur etwa 50 bis 75 Seiten und dann geht das Buch wieder flüssig zu lesen.

Am Anfang wirft das Buch dem Leser viele Fragen auf. Denn es wird schon im ersten Kapitel klar, dass die Protagonistin eine physische Erkrankung hat, die von ihrem Job zu kommen scheint, aber gleichzeitig deuten zahlreiche Gedanken der Protagonistin darauf hin, dass diese Erkrankung viel weiter zurückreicht und so viele unerklärte Lücken lässt, die sich erst im Laufe des Buches mit Antworten füllen. Da man als Leser natürlich diesen Fragen so schnell wie möglich auf die Spur kommen will, gibt es den Effekt, das man immer weiter und weiter lesen möchte und gleichzeitig Angst vor dem hat, was das zukünftige Buch noch bringt.

Die eigentliche Handlung ist erst nach etwa einem drittel des Buches erkennbar und so dauert es seine Zeit, bis man sich wirklich völlig in diesem Buch eingefunden hat, doch wenn das einmal geschehen ist, geht alles plötzlich sehr schnell und mit einem einzigen Plottwist und einem Wechsel des Erzählers bewegt sich die Geschichte plötzlich in eine völlig andere Richtung und lässt dem Leser keine Ruhe mehr, bis man das Buch beendet hat.

Ein besonderes Merkmal an diesem Buch ist, dass es in Präsens geschrieben ist und somit eine noch größere Spannung und auch ein größeres Einfühlungsvermögen hervorrufen kann, wie im sonst geläufigen Präteritum.



Mein Fazit
Ich konnte mich in dieses Buch sehr gut hineinversetzen und auch nach dem Lesen hat es mich einfach nicht losgelassen, da diese Geschichte in Mark und Bein geht und auf irgendeine Weise wirklich jeden berührt. Leider hat es sich in der Mitte etwas gezogen und so ging zeitweise die Spannung fast ganz verloren, weshalb es für mich jedoch leider kein 5 Sterne Buch ist. Ich kann das Buch jedem ab etwa 14 oder 15 Jahren empfehlen, da es Szenen enthält, die für Jüngere vielleicht nicht geeignet sind oder auch einfach nicht verständlich. Diese Empfehlung beruht jedoch nur auf meiner eigenen Erfahrung.

Psychothriller der begeistert

Von: vickis_books Datum: 26. Juni 2018

Aufmerksam auf das Buch bin ich wirklich durch das Cover, ich finde das macht immer schon wahnsinnig viel aus. Wenn einem das Cover gut gefällt, ließt man sich automatisch den Inhalt durch. Ich habe zuvor noch nichts von Nuala Ellwood gelesen, dies war mein erstes Buch von der Autorin. Das Buch ist in drei Teile aufgeteilt, die wiederum 48 relativ kurze Kapitel umfassen, ich finde das immer sehr angenehm zu lesen. Erzählt wird im Präsens in der Ich-Perspektive – zunächst aus der Sicht von Kate, später auch aus der von Sally. Es wird immer wieder zwischen Vorfällen und der Festnahme gewechselt. Man hat eine genaue Zeitangabe wie lange Kate in Gewahrsam ist. Im Zentrum des Buches steht die Protagonistin Kate, ich konnte mich gut in Ihre Gedanken hineinversetzten. Da sie Reporterin in Kriegsgebieten ist, erlebt sie viel und diese Gedanken spiegeln sich in ihr wieder. Aufgrund der Kriegsgeschichten hat dieser Thriller wirklich sehr viel Tiefe, über die man immer nachdenken muss, sogar wenn man das Buch bei Seite gelegt hat. Ich finde es gut wenn Autoren Themen ansprechen oder umschreiben die in realen Welt unter den Tisch gekehrt werden, über die niemand gerne spricht. Dennoch gibt es eben physische Probleme zur Genüge.

Ich werde das nächste Buch von Nuala Ellwood also sehr gerne lesen.
Fazit: Der Psychothriller „Was ihr nicht seht“ ist ein durchaus gelungener Auftakt der Autorin Nuala Ellwood. Durch ihre klaren Formulierungen und den einheitlichen Schreibstil kann man das Buch sehr gut lesen. Das Cover ist natürlich auch zu erwähnen, das es wunderschön aussieht.

Ein Buch, über das man noch lange nachdenken muss!

Von: Kiki Datum: 21. Juni 2018

Inhalt:
Die Kriegsreporterin Kate kehrt nach vielen Jahren zurück in die Stadt ihrer düsteren Kindheit, um die letzten Angelegenheiten ihrer kürzlich verstorbenen Mutter zu klären und bei der Gelegenheit auch ihre immer und immer mehr dem Alkoholismus zum Opfer gefallene Schwester Sally zu besuchen. Doch bereits bei ihrer Ankunft merkt sie, dass im Haus nebenan etwas nicht mit rechten Dingen zugeht. Sie sieht den Schatten eines Kindes in ihrem Garten und hört nachts seien Schreie. Doch als sie der Sache auf den Grund gehen möchte, behauptet ihre Nachbarin stur, keine Kinder zu haben. Und auch sonst scheint niemand Kate zu glauben, da es ein offenes Geheimnis ist, dass ihre Aufenthalte in Syrien sie furchtbar mitgenommen haben. Aber Kate gibt nicht auf und ahnt nicht, dass sie sich selbst und auch ihre Schwester dadurch in große Gefahr bringt.

Meine Meinung:
"Was ihr nicht seht" ist eines dieser Bücher, über das man noch Stunden nach Beenden nachgrübeln muss. Ich muss zugeben, dass der Anfang sich etwas gezogen hat und ein wenig verworren war, doch ich war trotzdem gleich zu Beginn so fasziniert von Kates Geschichte (und ihrer Arbeit als Journalistin, denn das ist ein Beruf, den ich absolut bewundere.) Es war so unglaublich spannend, Stück für Stück die tragische Geschichte ihrer und Sallys Kindheit zu erfahren und auch mehr darüber, was ihr in Aleppo zugestoßen ist. Zwar ist Kate ein psychisch stark angeknackster Mensch, dennoch hat sie das ganze Buch über eine gewisse Stärke aufrecht erhalten, für die ich sie einfach bewundern musste. Ihre Schwester hingegen konnte ich anfangs wirklich gar nicht leiden, da sie furchtbar missgünstig und hasserfüllt war in ihrem ständigen Delirium. Doch wenn man später ihre Geschichte erfährt fügt sich so einiges zusammen und man beginnt, auch ihre Seite zu verstehen. Überhaupt haben sich am Ende so viele Teile zusammengefügt und ich war dermaßen überrascht von dem Schluss - zwar nicht so ganz davon, wer sich als Person hinter dem ganzen Spuk entpuppt hat, sondern eher von der komplexen Katastrophe hinter all dem - dass ich das Buch kurz zur Seite legen und tief durchatmen musste, bevor ich weiterlesen konnte.
Nuala Ellwoods Schreibstil hat mir unglaublich gut gefallen und die Geschichte war wahnsinnig spannend. Man wollte von der ersten Seite an immer mehr erfahren. Mehr über Kate, mehr über ihre Familie, mehr über die dunklen Geheimnisse ihrer Stadt, mehr über ihre Zeit in Syriens Kriegen. Hätte ich mehr freie Zeit zur Verfügung gehabt, wäre dieses Buch definitiv in einer einzigen Sitzung durchgelesen worden, denn es fiel mir jedes Mal unglaublich schwer, mich davon zu lösen.

Fazit:
Dieses Buch wird euch von der ersten Seite an fesseln und nicht mehr loslassen! Ein Muss für jeden Psychothriller-Fan!

Ein Blick in menschliche Abgründe

Von: milkysilvermoon Datum: 20. Juni 2018

Kate Rafter hat als Kriegsreporterin schon viele schlimme Dinge gesehen. Sie hat Panikattacken, leidet unter Albträumen und hört Stimmen. Doch das ist nicht alles. Die 39-Jährige muss auch erfahren, dass ihre Mutter gestorben ist. So kehrt sie zurück an die südenglische Küste in ihre Heimat, die Kleinstadt Herne Bay. Dort lebt ihre alkoholkranke Schwester Sally noch immer. Aus einem Nachbargarten hört Kate die Schreie eines Jungen. Doch niemand will ihr glauben. Bildet sie sich das Ganze nur ein? Kate weiß nicht, in welcher Gefahr sie sich befindet.

„Was ihr nicht seht“ ist der spannende Debütroman von Nuala Ellwood.

Meine Meinung:
Der Roman ist in drei Teile aufgeteilt, die wiederum 48 relativ kurze Kapitel umfassen. Zudem gibt es einen Pro- und einen Epilog. Erzählt wird im Präsens in der Ich-Perspektive – zunächst aus der Sicht von Kate, später auch aus der von Sally. Die Ereignisse spielen sich vorwiegend im Jahr 2015 ab. Dabei gibt es zum Teil Sprünge zwischen den zeitlichen Ebenen und einige Rückblenden. Der geschickt konstruierte Aufbau hat mir gut gefallen.

Auch sprachlich ist der Psychothriller gelungen. Der Schreibstil ist klar, flüssig, anschaulich und sehr eindringlich. Nach dem Prolog, der neugierig macht, schafft es die Autorin, eine unheimliche, fesselnde Atmosphäre zu erzeugen, die mich bis zum Ende des Buches nicht mehr losgelassen hat.

Im Mittelpunkt steht Kate, deren Gedanken- und Gefühlswelt der Leser sehr gut kennenlernt. Es fiel mir leicht, mich in sie hineinzudenken. Obwohl sie durchaus ein Mensch mit Fehlern ist, löst ihre Geschichte Mitleid und Betroffenheit aus. Ein weiterer Charakter ist ihre Schwester Sally, die für mich zunächst keine Sympathieträgerin war, aber durch ihre Vielschichtigkeit ebenfalls interessant ist. Auch die übrigen Personen wirken authentisch.

Inhaltlich bietet der Thriller wegen der psychischen Probleme aufgrund der traumatischen Kindheits- und Kriegserlebnisse viel Tiefgang. Menschliche Abgründe in unterschiedlicher Form werden dargestellt. Dadurch regt die Geschichte zum Nachdenken an und ist keine leichte Kost.

Ein weiterer Pluspunkt des Romans ist es, dass das Geschehen lange Zeit verwirrend und dennoch packend bleibt. Als Leser rätselt man, was real und was Einbildung ist. Zudem werden viele offene Fragen aufgeworfen. Die Handlung ist dabei glaubwürdig, gut durchdacht und größtenteils unvorhersehbar. Vor allem im dritten Teil bietet sich dem Leser eine unerwartete Wende. Überrascht und geschockt haben mich vor allem die letzten Kapitel. Die Auflösung wirkt absolut überzeugend. Insgesamt ist die Handlung innovativ und unterscheidet sich von dem, was ich bisher gelesen habe.

Das Cover mit den ausgetanzten Buchstaben macht die Gestaltung des Buches besonders und gefällt mir. Der deutsche Titel weicht stark vom englischen Original („My Sister’s Bones“) ab, ist aber dennoch sehr treffend.

Mein Fazit:
„Was ihr nicht seht“ von Nuala Ellwood ist ein gelungener Roman mit psychologischem Tiefgang, der sich in seiner Kreativität positiv von anderen Thrillern abhebt. Ich kann die Lektüre allen Fans von spannender Literatur empfehlen.

Fulminantes Debut einer jungen Autorin

Von: Literaturblogsaarland Datum: 11. Juni 2018

Dies ist das erste Buch von Nuala Ellwood und hat direkt den Sprung in die englische Bestsellerliste geschafft. Da mich der Klappentext sofort angesprochen hat, war ich dementsprechend gespannt.

Kate, eine bekannte Kriegsreporterin, kehrt nach dem Tod ihrer Mutter in ihr Heimatstädtchen Herne Bay in Südengland zurück.

Traumatisiert von den schrecklichen Erlebnissen im kriegsgeschüttelten Syrien hat Kate Alpträume und hört Stimmen. Was davon ist Realität und was findet nur in ihrem Kopf statt ?

Zusätzlich muss sich Kate den Dämonen ihrer Kindheit stellen. Diese war geprägt vom gewalttätigen Vater und der Sorge um ihre Mutter und ihre jüngere Schwester Sally.

Diese lebt immer noch in der Nähe ihres Elternhauses und ist durch ihre schlimme Kindheit und eine ungewollte frühe Schwangerschaft schwer alkoholabhängig.

Kurz nach ihrer Ankunft in ihrem Elternhaus sieht Kate des öfteren im Nachbargarten einen kleinen, hilflosen Jungen. Nachdem sie ihre Nachbarin darauf angesprochen hat und diese ihr versichert, kein Kind zu haben, beginnt Kate an ihrem Verstand zu zweifeln.

Als Leser ist man sofort mitten in der Geschichte. Die posttraumatische Belastungsstörung der traumatisierten Kriegsreporterin Kate stellt Nuala Ellwood absolut realistisch dar. Man ist ständig hin- und hergerissen, ob man Kate glauben soll oder nicht. Die Bedrohung ist fast mit Händen greifbar.

Und dann der Plot Twist im zweiten Teil, der aus der Sicht von Sally erzählt wird. Da hatte die Autorin mich für sich komplett eingenommen. Ab diesem Zeitpunkt konnte ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen und habe es gestern in einem Rutsch durchgelesen und beendet.

Für mich war dieses Buch ein absoluter Pageturner mit einem fulminanten und absolut unerwarteten Ende.

Hoffentlich gibt es irgendwann ein Wiedersehen mit Kate, denn ich wüsste zu gerne, wie es mit ihrem Leben weitergeht.

Einen ganz, ganz lieben Dank an das Bloggerportal und die Verlagsgruppe Random House für die kostenlose Zusendung dieses absolut tollen und gelungenen Buches.

Ich vergebe natürlich 5 Sterne !!!!!

Fulminantes Debut einer jungen Autorin

Von: Literaturblogsaarland Datum: 11. Juni 2018

Dies ist das erste Buch von Nuala Ellwood und hat direkt den Sprung in die englische Bestsellerliste geschafft. Da mich der Klappentext sofort angesprochen hat, war ich dementsprechend gespannt.

Kate, eine bekannte Kriegsreporterin, kehrt nach dem Tod ihrer Mutter in ihr Heimatstädtchen Herne Bay in Südengland zurück.

Traumatisiert von den schrecklichen Erlebnissen im kriegsgeschüttelten Syrien hat Kate Alpträume und hört Stimmen. Was davon ist Realität und was findet nur in ihrem Kopf statt ?

Zusätzlich muss sich Kate den Dämonen ihrer Kindheit stellen. Diese war geprägt vom gewalttätigen Vater und der Sorge um ihre Mutter und ihre jüngere Schwester Sally.

Diese lebt immer noch in der Nähe ihres Elternhauses und ist durch ihre schlimme Kindheit und eine ungewollte frühe Schwangerschaft schwer alkoholabhängig.

Kurz nach ihrer Ankunft in ihrem Elternhaus sieht Kate des öfteren im Nachbargarten einen kleinen, hilflosen Jungen. Nachdem sie ihre Nachbarin darauf angesprochen hat und diese ihr versichert, kein Kind zu haben, beginnt Kate an ihrem Verstand zu zweifeln.

Als Leser ist man sofort mitten in der Geschichte. Die posttraumatische Belastungsstörung der traumatisierten Kriegsreporterin Kate stellt Nuala Ellwood absolut realistisch dar. Man ist ständig hin- und hergerissen, ob man Kate glauben soll oder nicht. Die Bedrohung ist fast mit Händen greifbar.

Und dann der Plot Twist im zweiten Teil, der aus der Sicht von Sally erzählt wird. Da hatte die Autorin mich für sich komplett eingenommen. Ab diesem Zeitpunkt konnte ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen und habe es gestern in einem Rutsch durchgelesen und beendet.

Für mich war dieses Buch ein absoluter Pageturner mit einem fulminanten und absolut unerwarteten Ende.

Hoffentlich gibt es irgendwann ein Wiedersehen mit Kate, denn ich wüsste zu gerne, wie es mit ihrem Leben weitergeht.

Einen ganz, ganz lieben Dank an das Bloggerportal und die Verlagsgruppe Random House für die kostenlose Zusendung dieses absolut tollen und gelungenen Buches.

Ich vergebe natürlich 5 Sterne !!!!!

Was ihr nicht seht

Von: Niklas' Leseblog Datum: 10. Juni 2018

Kate ist eine mutige Frau, die als Kriegsreporterin kein Risiko scheut. Ihre Vergangenheit an der südenglischen Küste hat sie lange hinter sich gelassen. Erst als ihre Mutter stirbt, kehrt sie zurück nach Herne Bay, wo ihre Schwester Sally noch immer lebt. Aber Kate spürt vom ersten Tag an, dass die Heimkehr unter keinem guten Stern steht. Sie hat furchtbare Albträume und hört Stimmen, die ihr keine Ruhe lassen. Und so glaubt ihr auch niemand, als sie meint, die Schreie eines Jungen aus dem Nachbargarten zu hören. Doch Kate will der Sache auf den Grund gehen – nicht ahnend, dass sie und ihre Schwester dadurch in tödliche Gefahr geraten …



Der Schreibstil ist sehr fesselnd und bildlich. Die Beschreibungen der Orte und die Albträume von Kate kommen wirklich gut rüber. Zunächst geht es um Kate und das hatte noch wenig mit einem Psychothriller zu tun. Abder Mitte wurde es dann spannender und intensiver.
Die Charaktere sind gut gezeichnet und für mich sehr authentisch. Sally ist alkoholkrank und aggressiv. Ihre Beschreibung ist ebenso authentisch wie die von Kate.
Nach und nach werden die Rätsel um die Probleme gelöst.
Gerade die letzten Wendungen machen das Buch extrem überraschend und haben mich begeistert!



Fazit: Es dauert ein wenig, bis die Story Fahrt aufnimmt - vor allem gegen Ende ist sie dann aber nicht mehr zu stoppen.

Ein spannender & solider Psychothriller

Von: StatementBooks Datum: 10. Juni 2018

Bewertung: 3,5 Sterne/ 5
Dieses Buch hat mich zu Beginn sehr angesprochen und ich konnte es kaum erwarten es zu lesen. Die Thematik fand ich wirklich interessant und sah enormes Potential in diesem Buch. Nicht nur das journalistische Handwerk, sondern ich fand auch auf den psychologischen Aspekt in diesem Buch sehr reizvoll. Ich habe mir schon im Vorfeld sehr viele Erwartungen & Gedanken gemacht, wie die Story wohl sein wird. Das Cover hat mich quasi "angesprungen" und ist wirklich toll gestaltet. Die ausgestantze Schrift bzw. die Buchstaben am Cover finde ich super. Schlicht aber doch auffällig.
Das Buch ist in drei Teile aufgeteilt. Im Ersten Teil wird das Leben von Kate der Kriegsreporterin beschrieben. Ich konnte mich gut in Kate hineinversetzen & ihre Lebensgeschichte war sehr ereignisreich. Im Laufe des Buches kommen einige extrem traurige & verstörende Geheimnisse an das Licht, die jedoch für mich persönlich leider großteils zu vorhersehbar waren. Das hat dem gesamten Buch etwas die Spannung genommen. Die Geschichte beginnt damit, dass Kate bei einer Psychologin sitzt und man nicht recht weiß was geschehen ist. In den Kapiteln springt man hin und her zwischen den Ereignissen bis sich alles aufklärt. Das hat mich neugierig gemacht weiter zu lesen, um zu sehen ob meine Vermutungen richtig sind.
Im zweiten Teil des Buches wird die Geschichte aus der Sicht von Kates Schwester Sally geschildert. Die Schwestern haben eine schwierige Kindheit hinter sich, der Vater war ein Tyrann in jeglicher Hinsicht und die Mutter wird in der typischen Opferrolle dargestellt. Die Kinder sind in Angst aufgewachsen. Seit ihrer Kindheit haben die beiden Schwerstern aus diversen Gründen ein eher angespanntes Verhältnis zueinander und leben unterschiedliche Leben.
Was gut umgesetzt wurde, waren die jeweiligen Gefühlslagen der Protagonisten. Man konnte sich sehr gut in die Situation hinein versetzen und war dem Erzählenden nah. Die Erlebnisse von Kate, sowohl von ihrer Laufbahn als Journalistin als auch ihr Privatleben, erdrückten mich als Leser regelrecht. Ich wollte diese Frau einfach mal in den Arm nehmen. ��
Der Schreibstil war flüssig, jedoch kam ich persönlich zu Beginn des Buches nicht sofort in die Story rein bzw. dachte ich mir zwischendurch "Wie langweilig. Wann passiert mal was?". Es war sehr langatmig und mir persönlich hat dies erstmal die Spannung etwas raus genommen.
Im ersten Teil wurde ausgiebig über die Erfahrungen von Kate als Journalistin und auch ihr Privatleben geschildert. Einerseits notwenig um sich ein gutes Bild der Protagonistin zu machen, andererseits hätte es für meinen Geschmack etwas kompakter sein können.
Bei dem Genre "Psychothriller" hatte ich sehr hohe Erwartungen und vergleichsweise mit anderen Büchern hat es mich leider nicht sooo gecatcht. Es gab immer wieder mal Spannungsbögen, wo ich mir gedacht habe "das ist es jetzt..." und es kam nicht wirklich ein "oh mein Gott, das kann nicht sein" Moment.
Zum Ende hin wurde es wirklich spannender (etwa ab dem zweiten Teil des Buches) und hat mich gefesselt, jedoch konnte ich mir fast jedes Ereignis im Vorfeld irgendwie denken. Es fehlte ein bisschen der Überraschungseffekt, welcher mich schockiert zurück lässt.
Das Ende kam zügig, wobei der Beginn sich etwas zog..und trotzdem finde ich es einen guten und soliden Thriller, der zum Ende hin nochmal aufholt und den Leser mitfiebern lässt. Durch die unterschiedlichen Zeitebenen in denen die Story erzählt wird - Gegenwart, Vergangenheit (Kindheit der Protagonisten, Erlebnisse im Krieg, usw.) und die "Wahnvorstellungen" von Kate, das Familien - Dilemma oder doch die Realität (?) wurde es interessant vermittelt.

Ein spannender & solider Thriller

Von: StatementBooks Datum: 10. Juni 2018

��Bewertung:
3,5 /⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
Kate ist Kriegsjournalistin & gezeichnet & ausgelaugt von ihren beruflichen Erfahrungen u.a. in Syrien. Nachdem ihre Mutter stirbt, kehrt sie an die südenglische Küste Hernes Bay zurück um sich um die Angelegenheiten bzgl. ihrer Mutter zu kümmern.
Sie hat vor sich dort nur eine Woche aufzuhalten um alles zu regeln und ist geplagt von Albträumen, traumatischen Flashbacks und hat ausser ihrem Schwager Paul nicht wirklich eine Ansprechperson, welcher sie sich anvertrauen kann. Hinzu kommt, dass Kate glaubt, schreie eines Kindes aus dem Garten des Nachbarhauses zu hören. Dies lässt ihr keine Ruhe und sie begibt sich auf gefährliche Pfade...
Ihre Schwester Sally begegnet Kate nicht mit besonders offenen Armen. Hinzu kommt, dass Sally ein Alkoholproblem plagt. Die gesamte Familiengeschichte ist kompliziert und für Kates Gemütszustand sehr kontraproduktiv.
Was hat es auf sich, dass Paul der einzige ist, der sich um Kate sorgt? Wie ging das Ableben ihrer Mutter wirklich vor sich? Warum ist die Schwester Sally so verbittert wenn es um ihre Schwester Kate geht? Und vor allem, was ist mit diesem Kind im Garten? Ist dieser Junge nur in ihrer Einbildung oder gibt es ihn wirklich?
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Dieses Buch hat mich zu Beginn sehr angesprochen und ich konnte es kaum erwarten es zu lesen. Die Thematik fand ich wirklich interessant und sah enormes Potential in diesem Buch. Nicht nur das journalistische Handwerk, sondern ich fand auch auf den psychologischen Aspekt in diesem Buch sehr reizvoll. Ich habe mir schon im Vorfeld sehr viele Erwartungen & Gedanken gemacht, wie die Story wohl sein wird.
Das Cover hat mich quasi "angesprungen" und ist wirklich toll gestaltet. Die ausgestantze Schrift bzw. die Buchstaben am Cover finde ich super. Schlicht aber doch auffällig.
Das Buch ist in drei Teile aufgeteilt. Im Ersten Teil wird das Leben von Kate der Kriegsreporterin beschrieben. Ich konnte mich gut in Kate hineinversetzen & ihre Lebensgeschichte war sehr ereignisreich. Im Laufe des Buches kommen einige extrem traurige & verstörende Geheimnisse an das Licht, die jedoch für mich persönlich leider großteils zu vorhersehbar waren. Das hat dem gesamten Buch etwas die Spannung genommen.
Die Geschichte beginnt damit, dass Kate bei einer Psychologin sitzt und man nicht recht weiß was geschehen ist. In den Kapiteln springt man hin und her zwischen den Ereignissen bis sich alles aufklärt. Das hat mich neugierig gemacht weiter zu lesen, um zu sehen ob meine Vermutungen richtig sind.
Im zweiten Teil des Buches wird die Geschichte aus der Sicht von Kates Schwester Sally geschildert. Die Schwestern haben eine schwierige Kindheit hinter sich, der Vater war ein Tyrann in jeglicher Hinsicht und die Mutter wird in der typischen Opferrolle dargestellt. Die Kinder sind in Angst aufgewachsen. Seit ihrer Kindheit haben die beiden Schwerstern aus diversen Gründen ein eher angespanntes Verhältnis zueinander und leben unterschiedliche Leben.
Was gut umgesetzt wurde, waren die jeweiligen Gefühlslagen der Protagonisten. Man konnte sich sehr gut in die Situation hinein versetzen und war dem Erzählenden nah. Die Erlebnisse von Kate, sowohl von ihrer Laufbahn als Journalistin als auch ihr Privatleben, erdrückten mich als Leser regelrecht. Ich wollte diese Frau einfach mal in den Arm nehmen. ��
Der Schreibstil war flüssig, jedoch kam ich persönlich zu Beginn des Buches nicht sofort in die Story rein bzw. dachte ich mir zwischendurch "Wie langweilig. Wann passiert mal was?". Es war sehr langatmig und mir persönlich hat dies erstmal die Spannung etwas raus genommen.
Im ersten Teil wurde ausgiebig über die Erfahrungen von Kate als Journalistin und auch ihr Privatleben geschildert. Einerseits notwenig um sich ein gutes Bild der Protagonistin zu machen, andererseits hätte es für meinen Geschmack etwas kompakter sein können.
Bei dem Genre "Psychothriller" hatte ich sehr hohe Erwartungen und vergleichsweise mit anderen Büchern hat es mich leider nicht sooo gecatcht. Es gab immer wieder mal Spannungsbögen, wo ich mir gedacht habe "das ist es jetzt..." und es kam nicht wirklich ein "oh mein Gott, das kann nicht sein" Moment.
Zum Ende hin wurde es wirklich spannender (etwa ab dem zweiten Teil des Buches) und hat mich gefesselt, jedoch konnte ich mir fast jedes Ereignis im Vorfeld irgendwie denken. Es fehlte ein bisschen der Überraschungseffekt, welcher mich schockiert zurück lässt.
Das Ende kam zügig, wobei der Beginn sich etwas zog..und trotzdem finde ich es einen guten und soliden Thriller, der zum Ende hin nochmal aufholt und den Leser mitfiebern lässt.
Durch die unterschiedlichen Zeitebenen in denen die Story erzählt wird - Gegenwart, Vergangenheit (Kindheit der Protagonisten, Erlebnisse im Krieg, usw.) und die "Wahnvorstellungen" von Kate, das Familien - Dilemma oder doch die Realität (?) wurde es interessant vermittelt.
Ich möchte nicht zu viel verraten aber es entpuppen sich einige Personen im Umfeld von Kate nicht als das was sie denkt, das sie sind.

Packender Psychothriller mit großartigem Ende

Von: Seehase1977 Datum: 08. Juni 2018

Kate ist Kriegsreporterin, ein anspruchsvoller und Mut erfordernder Job. In ihrem Leben war Kate schon an vielen Schauplätzen, an denen kriegerische Handlungen Menschenleben fordern, um vor Ort über die Geschehnisse zu berichten. Ihre Vergangenheit in ihrer Heimat Südengland hat sie lange verdrängt, bis zu dem Tag an dem ihre Mutter stirbt und Kate nach Herne Bay zurückkehrt. Von ihrer Familie lebt nur noch ihre Schwester Sally, zu der Kate nie ein besonders inniges Verhältnis hatte.

In der Einsamkeit ihres Elternhauses wird die junge Frau von schrecklichen Albträumen geplagt und hört Stimmen, die nach ihr rufen und ihr keine Ruhe lassen. Niemand glaubt ihr deshalb, als sie Rufe und Schreie eines kleinen Jungen aus dem Nachbargarten hört. Kate beginnt an ihrem Verstand zu zweifeln und ist doch insgeheim davon überzeugt, dass sie sich die Hilferufe nicht einbildet. Auf der Suche nach der Wahrheit ahnt Kate nicht, dass sie und ihre Schwester in tödliche Gefahr geraten….

Meine Meinung:

„Was ihr nicht seht“ ist der erste Thriller von Nuala Ellwood und schaffte es auf Anhieb in die englischen Bestsellerlisten. Mich hat der Klappentext neugierig gemacht und ich bin sehr froh, dass ich mich für das Buch entschieden habe. Ellwood hat mich mit ihrem Thriller gefesselt und begeistert, auch wenn dieser erst ab der Hälfte so richtig Fahrt aufnimmt.

Die Story beginnt ruhig wenn auch von Beginn an eine düstere und beklemmende Atmosphäre herrscht. Kate kommt nach Hause zurück und zieht in das nach dem Tod ihrer Mutter leerstehende Elternhaus. Die Einsamkeit und Ruhe im Haus bringen die Albträume und Stimmen zurück, die Kate mit Hilfe von zahlreichen Schlaftabletten zu unterrücken versucht. Ihr einziger Vertrauter ist ihr Schwager Paul, der seiner Schwägerin zur Seite steht wo er nur kann, obwohl er mit Kates alkoholkranker Schwester Sally genug eigene Probleme zu bewältigen hat.

Kates Albträume und Wahnvorstellungen häufen sich, als Leser zweifelt man alsbald an Kates Zurechnungsfähigkeit, weiß nicht mehr, was ist Vision und was ist Realität. Gibt es den kleinen, um Hilfe rufenden Jungen nun wirklich, oder ist dieser nur eine weitere Stimme und Vision in ihrem Kopf?

Nuala Ellwood erzählt in Rückblenden, beleuchtet die Vergangenheit, Kates früheres Leben mit ihrer Familie, die gefährlichen Kriegseinsätze der Reporterin in Syrien und bringt somit raffiniert und gekonnt Seite für Seite Licht ins Dunkel. Im letzten Drittel bekommt nun auch Kates Schwester Sally eine Stimme, die die Ereignisse und die Vergangenheit aus ihrer Sicht erzählt. Der Thriller legt nun auch an definitiv an Tempo und Spannung zu und nimmt eine erschütternde und für mich völlig unerwartete und schockierende Wendung!

Ellwood hat ihrem Thriller mit Kate, Sally und Paul charakterstarke und polarisierende Protagonisten an die Seite gestellt. Kate ist keine Sympathieträgerin, dennoch ein ausdrucksstarker und ganz besonderer Charakter. Die Arbeit als Reporterin in Kriegsgebieten wie Syrien und Aleppo hat sie hart gemacht und einen Teil von ihr doch zerstört. Ihre Schwester Sally hingegen ist sehr labil, selbstzerstörerisch und voller Selbstmitleid. Beide Frauen und ihr Seelenleben kann man erst am Ende des Buches so richtig verstehen und man bleibt mit beklommenen Gefühlen zurück.

Mein Fazit:

„Was ihr nicht seht“ von Nuala Ellwood ist ein mehr als gelungener Psychothriller, auch wenn Spannung und Tempo erst in der zweiten Hälfte des Buches so richtig an Fahrt aufnehmen. Psychologisch gekonnt, äußerst intelligent und absolut schlüssig führt Ellwood Ihre Leser peu á peu hin zu einem fulminanten und - für mich - absolut unvorhersehbarem und schockierendem Ende! Ein Pageturner und uneingeschränkt empfehlenswert!

Was ihr nicht seht

Von: Vicisbookblog Datum: 04. Juni 2018


"Würden sie sagen, die Alpträume sind seit ihrer Rückkehr nach Herne Bay schlimmer geworden? Nein, schlimmer nicht. Aber real."
- aus "Was ihr nicht seht"

Inhalt

Kate hat ihre Vergangenheit längst hinter sich gelassen, doch durch den Tod ihrer Mutter kehrt die Kriegsreporterin wieder in das verschlafene Städtchen Herne Bay zurück Doch vom ersten Tag, merkt sie, dass etwas nicht stimmt. Ihre Alpträume und die Stimmen werden schlimmer und sie hört Schreie aus dem Nachbargarten. Kate will der Sache auf den Grund gehen, nicht wissend, dass sie ihre Schwester und sich in Große Gefahr bringt.

Meinung

Cover
Auf dem Cover ist hauptsächlich die Farbe rot vertreten, die mich sehr an Blut erinnert und somit echt passt. Auch so finde ich das Cover echt ansprechend und schön. Ein kleines Manko allerdings ist, dass der Titel ausgestanzt ist. Am Buchstaben A zum Beispiel, ist es mir schon etwas umgeknickt. Ich weiß nicht ob ich es war oder schon beim liefern passiert ist, aber das ist jetzt nur kritisieren auf höchstem Niveau.

Schreibstil
Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, er war flüssig und das gesamte Buch durch blieb er auch locker und leicht. Auf Grund dessen hab ich es auch relativ schnell durchgelesen.

Außerdem war es in drei Teile aufgeteilt und im zweiten hatte man einen Wechsel in der Sichtweise.

Charaktere
Kate, die Hauptprotagonistin mochte ich am meisten, besonders interessant fand ich ihren Hintergrund, der viel mit ihrem Beruf als Kriegsreporterin zu tun hatte. Auch die anderen Charaktere waren mir sympathisch und die Beziehungen und Verknüpfungen zu anderen fand ich ziemlich interessant.

Story
Am Anfang bin ich echt gut in die Geschichte reingekommen, sie hat Zeitsprünge drinnen und abwechselnd wird ein Gespräch mit eine Psychologin beschrieben. Diesen Handlungszweig fand ich teilweise langweilig und auch der Reste hatte Stellen drinnen, die sich ziemlich in die Länge zogen.

Jedoch sollte man echt dranbleiben, denn der zweite Teil bringt richtig Spannung auf und man will einfach nur weiterlesen. Sallys (Kates Schwester) Sichtweise auf die Dinge war echt abwechslungsreich. Dies brachte auch noch Schwung in die Handlung und die echt krasse Wendung am Ende fand ich echt gut.

Fazit

"Was ihr nicht seht" ist ein guter Thriller für zwischendurch, der nach ein paar Längen ein echt spannendes und fesselndes Ende.

Ich gebe diesem Psychothriller 3 Sterne.

Ich möchte mich beim Blogger Portal und beim Goldmann Verlag bedanken, die mir diesen Thriller zur Verfügung gestellt haben.

Hiermit kennzeichne ich den Post als Werbung.

Bis bald meine Lieben...

Eins starkes Buch!

Von: Ninas_Buecherbasar Datum: 29. Mai 2018

Kurzbeschreibung
Kate ist eine mutige Frau, die als Kriegsreporterin kein Risiko scheut. Ihre Vergangenheit an der südenglischen Küste hat sie lange hinter sich gelassen. Erst als ihre Mutter stirbt, kehrt sie zurück nach Herne Bay, wo ihre Schwester Sally noch immer lebt. Aber Kate spürt vom ersten Tag an, dass die Heimkehr unter keinem guten Stern steht. Sie hat furchtbare Albträume und hört Stimmen, die ihr keine Ruhe lassen. Und so glaubt ihr auch niemand, als sie meint, die Schreie eines Jungen aus dem Nachbargarten zu hören. Doch Kate will der Sache auf den Grund gehen – nicht ahnend, dass sie und ihre Schwester dadurch in tödliche Gefahr geraten …

Mein Meinung
Nuala Ellwood hat es mir nicht leicht gemacht. Obwohl ihr Psychothriller es in England auf Anhieb in die Top Ten der Bestsellerlisten schaffte, wollte ich einfach nicht warm werden mit der Protagonistin Kate. Es liegt nicht daran, dass sie ein schlechter Mensch ist oder so tough, nein, ihre Gefühle und Emotionen wirken einfach nicht real. Ich möchte das der Autorin verzeihen, denn schließlich ist es ihr erstes Werk und eigentlich ist Nuala Ellwood ja auch Musikerin.
Der Psychothriller, der sich auch leider erst am Ende als solcher entpuppt, ist aufgeteilt in drei Teile, wobei der erste Teil rund 260 Seiten und somit mehr als die Hälfte der Geschichte umfasst. Dieser Teil zieht sich unheimlich in die Länge, und bis dann mal alle wichtigen Figuren angemessen vorgestellt wurden, dauert es eine Weile. Sally treibt anfangs alle in den Wahnsinn, Paul ist unheimlich sympathisch und liebenswert und die Mutter der beiden Schwestern wirkt auf mich sehr schwammig im Charakter. Das ist schwierig zu beschreiben, aber eigentlich ist ihre Hauptfunktion in dieser Geschichte, dass sie zwar liebevoll war und auch unter ihrem Ehemann gelitten hat, aber trotzdem nie etwas getan hat. Sie erfüllt also das klassische Bild der misshandelten Ehefrau. Sehr interessant ist die Vorgeschichte der Familie, die ein wenig erklärt, warum der Vater Alkoholiker und Schläger geworden ist.
Mit dem Ende des ersten Teils kommt der große Plottwist und auch endlich die Spannung. Teil zwei und drei habe ich innerhalb weniger Stunden verschlungen. Die Auflösung am Ende war zu erahnen, aber trotzdem gut gelöst und spannend. Mit einigen kleinen Details konnte mich Nuala Ellwood dann doch noch überraschen - und überzeugen.

Mein Fazit
Durchhalten lohnt sich bei diesem Buch, auch wenn ich finde, dass man den Anfang etwas kürzer hätte fassen können.

4/5 Sternen

Spannender Psychothriller mit einem überaus überraschendem und fulminantem Ende!

Von: Gina1627 Datum: 22. Mai 2018

Kate hat es in ihren jungen Jahren schon früh aus ihrem zerrüttenden Elternhaus in die weite Welt gezogen um als Kriegsreporterin die Menschen über das Elend und Leid der dortigen Bevölkerung zu informieren. Doch der Tod ihrer Mutter und die Abwicklung der Erbschaft führt sie wieder zurück in ihre englische Heimat nach Herne Bay. Hier erwartet sie der Hass ihrer Schwester, unerklärliche und grausame Alpträume und die Vision von einem kleinen Jungen, der nach seiner Mutter ruft und um Hilfe bittet. Innerlich getrieben sucht sie nach ihm und beginnt an sich selber zu zweifeln, als sie keine Spur findet und ihre Selbstkontrolle verliert. Wo ist nur die mutige, taffe und unerschrockene Reporterin geblieben? Eine nicht zu unterschätzende Gefahr tut sich für sie und ihre Schwester auf.

Nuala Ellwood hat mit „Was ihr nicht seht“ einen fesselnden Triller erschaffen der psychologisch sehr gut aufgebaut wurde und nach einem ruhigen Start immer mehr an Fahrt aufgenommen hat. Die Atmosphäre im Buch ist die ganze Zeit düster und bedrückend und bringt somit perfekt den Verlauf und die Emotionen des Geschehens rüber. Kates Geschichte erzeugt Mitleid, Entsetzen, lässt einen rätseln und macht einen nachdenklich. Viele Fragen werden aufgeworfen auf deren Antworten man neugierig und gespannt ist. Der ständige Wechsel der Schauplätze, die Rückblicke in die Vergangenheit, die Alpträume von Kate und die Frage ob ihre Vision real oder das Ergebnis ihrer traumatischen Erlebnisse ist, lassen einen nur so durch das Buch suchten. Angst und Sorge bauen sich bei einem auf, die durch die unterschwellige Ahnung beim Lesen von einem selber weiter geschürt wird.

Mit Kate, ihrer Schwester Sally und deren Ehemann Paul hat die Autorin interessante und polarisierende Charaktere erschaffen. Am ausdruckstärksten fand ich Kate. Durch sie erfährt man welchen traumatischen Erlebnissen und seelischen Nöten, der Berufsstand der Kriegsreporter ausgesetzt ist und wie weit diese Auswirkungen auch ihr Privatleben bestimmen. Die kurzen Ausschnitte des Geschehens in Syrien wurden gefühlt sehr real rübergebracht und man assoziiert sie direkt mit den Bildern und Filmen aus den Medien. Doch irgendetwas anderes geschieht noch mit Kate und man macht sich im Laufe des Buches immer mehr Gedanken um sie.

Sallys Charakter ist sehr reizbar. Sie kommt unberechenbar, labil, eifersüchtig und selbstzerstörerisch rüber. Bei ihr ist man ständig am Kopf schütteln und fragt sich die ganze Zeit was passiert sein muss, dass sie so ein Mensch geworden ist. Das zerrüttete Verhältnis von ihr und Kate macht einen richtig traurig und man ist entsetzt darüber was erst geschehen muss, damit die beiden sich wieder näher kommen.

Als Leser wird man hier mit einem überaus spannenden und schockierenden Schluss der Geschichte überrascht.

Mein Fazit:

Nuala Ellwood konnte mich mit ihrem Debütroman überzeugen. Ein sehr gelungener Psychothriller, der mich durch die Dramatik, das Unvorhersehbare und die menschlichen Abgründe voll getriggert hat. Einmal in der Geschichte drin konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen und bin von dem Ausgang richtig überrascht und geschockt worden.

Verdient vergebe ich 5 Sterne.

Packender Psychothriller !

Von: Enum Datum: 22. Mai 2018

I N F O S Z U M B U C H



Titel: Was ihr nicht seht

Autor: Nuala Elwood

Verlag: Goldmann

Genre: Psychothriller

Preis: 12,00 €

Seiten: 416





K L A P P E N T E X T



" ''Würden sie sagen, die Albträume sind seit ihrer Rückkehr nach Herne Bay schlimmer geworden ?''

''Nein, schlimmer nicht. Aber real'' "


 In diesem Buch geht es um die junge Journalistin Kate, die nach mehreren Kriegsberichten, die sie im Ausland dokumentiert hat, in ihre Heimatstadt Herne Bay zurückkehrt. Dies ist natürlich nicht spurlos an ihr vorbeigekommen. Doch anstatt nun abschalten zu können, wird sie von der Vergangenheit immer wieder eingeholt und muss sich auch den Albträumen in Herne Bay stellen - denn auch hier bekommt sie keine Ruhe.



M E I N U N G


Zunächst einmal möchte ich auf dieses unglaublich tolle Cover eingehen. Ich finde das Cutting der Buchstaben wirklich einfach nur unglaublich schön, auch wenn das Cover dann doch relativ schlicht gehalten ist. Es ist meiner Meinung nach trotzdem ein absoluter Hingucker.

Außerdem braucht dieses Buch kein extravagantes Cover, denn es überzeugt komplett mit seinem Inhalt !


Wir beginnen die Story mit der Journalistin Kate. Sie reist immer wieder in Kriegsgebiete um vor Ort berichten zu können. Wie man sich wahrscheinlich vorstellen kann, hat das ziemlich starke Auswirkungen auf ihre Psyche, was man dann auch beim Lesen durchaus merkt; sie nimmt Schlaftabletten, wird verhaftet und muss dann noch einige Zeit bei einer Psychologin verbringen.

Es beginnt relativ ruhig. Man lernt viel über ihre Familie und ihre Vergangenheit kennen, was alles sehr wichtig für die Fortlaufende Geschichte ist.

Man merktziemlich schnell, dass vorallem ihre Kindheit auch nicht gerade das war, was man schön nennen kann.


In ihrer Heimat angekommen macht sie ziemlich schnell merkwürdige Entdeckungen in dem Haus ihrer Mutter, die vor einiger Zeit verstorben war.

Es macht den Eindruck, als habe sie ein Trauma durch ihren Beruf erlitten und erlebt so ihre schlimmsten Momente immer wieder, jedoch diesmal in Herne Bay.

Alles scheint sich zu verändern und auch ihre Beziehung zu ihrer Schwester - die einzig verbliebene ihrer Familie - scheint so schlecht zu sein, dass die zwei nie mehr zusammen finden.


Alles in allem hat die Geschichte mich wirklich sehr gefesselt. Es ist wirklich teilweise sehr spannend und man kommt wirklich ins rätseln, ob das was passiert gerade wirklich passiert oder ob es bloß eine Folge ihres Traumas ist

Vorallem die Eindrücke aus den Kriegsgebieten, die immerwieder eingeblendet werden. Die Protagonistin ist einem direkt sehr sympathisch, zumal man immer wieder mitbekommt, dass sie es wirklich nicht leicht im Leben hat und hatte. Vorallem die Geschehnisse aus der Vergangenheit, dazu die Beziehung zu ihrem Vater waren wirklich nicht ohne. Umso bemerkenswerter, wie stark sie aus all dem herausgekommen ist.


Ungefähr im letzten Drittel gibt es einen Persepektivenwechsel und die Story erreicht ihren Höhepunkt. Ich konnte ab dieser Stelle das Buch wirklich nicht mehr aus der Hand legen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es denn endet.

Mir hat das Buch wirklich sehr gut gefallen,; wirklich ein Psychothriller, der sich auch sehr mit der Psyche der Protagonistin Kate befasst.






B E W E R T U N G


Von mir bekommt dieses Buch 5 von 5 Sternen  !




Trotz der fehlenden Spannung wurde ich von der Geschichte mitgezogen und mit einem unerwarteten Ende überrascht.

Von: Dunkles Kapitel Datum: 20. Mai 2018

Kate ist Journalist und auch viel in Krisengebieten aller Welt vor Ort. Eine Nachricht jedoch zwingt sie in ihre Heimat zurück, wo auch ihre Schwester Sally mit ihrem Ehemann Paul lebt. Die Schwestern hatten nie ein gutes Verhältnis und Sally verfiel immer mehr dem Alkohol. Paul kümmert sich die Tage um Kate und wird ihr ein treuer Freund. Doch Kate wird von Albträumen und Halluzinationen geplagt. Immer wieder taucht im Blumenbeet ihrer Mutter ein Junge auf, doch niemand will ihr Glauben schenken. Kate handelt auf eigener Faust und wird festgenommen. Sie hätte eine posttraumatische Belastungsstörung und sei von Halluzinationen geplagt. Die Arbeit mache ihr zu schaffen und sie müsse ihren Heimatort verlassen. Noch einmal versucht sie Sally zu erreichen und sie darum zu bitten, ein Auge auf das Haus nebenan zu werfen.

Schon zu Beginn wird einem die Protagonistin als psychisch angeschlagene Persönlichkeit dargestellt, was aufgrund der Berufswahl nicht unglaubwürdig erscheint. Demnach schien es mir auch wichtig, die Hintergrundgeschichte von Kate erläutert zu bekommen, was hier auch der Fall ist. Ich konnte mich schnell und gut in die Geschichte einfinden. Zwischenzeitlich hatte ich einen kleinen Hänger bei dem ich mich fragt, für was das wohl wichtig sein würde und sah einiges ein wenig zu sehr in die Länge gezogen. Ein Problem, welches sich zu Ende hin in Luft auflöste, da sich allmählich alles zusammenfügte. Was mir persönlich fehlte war Spannung, die baute sich, meinem Empfinden nach, erst im letzten Drittel auf.
Trotz der fehlenden Spannung wurde ich von der Geschichte mitgezogen und mit einem unerwarteten Ende überrascht.

Packende Story

Von: xdemon_hunterx Datum: 17. Mai 2018

Ein grandioses Thrillerdebüt, was mich komplett überzeugt und vor allem überrascht hat.


Klappentext:

Kate ist eine mutige Frau, die als Kriegsreporterin kein Risiko scheut. Ihre Vergangenheit an der südenglischen Küste hat sie lange hinter sich gelassen. Erst als ihre Mutter stirbt, kehrt sie zurück nach Herne Bay, wo ihre Schwester Sally noch immer lebt. Aber Kate spürt vom ersten Tag an, dass die Heimkehr unter keinem guten Stern steht. Sie hat furchtbare Albträume und hört Stimmen, die ihr keine Ruhe lassen. Und so glaubt ihr auch niemand, als sie meint, die Schreie eines Jungen aus dem Nachbargarten zu hören. Doch Kate will der Sache auf den Grund gehen – nicht ahnend, dass sie und ihre Schwester dadurch in tödliche Gefahr geraten …


Meine Meinung:

Zu Anfang schwenkt man immer zwischen zwei Erzählperspektiven hin und her. Zum Einen ein Gespräch zwischen Kate und er Psychologin, in dem Kate ihre Erlebnisse aus Syrien und dem Irak schildern soll und zum Anderen wird die Geschichte in Herne Bay erzählt.

Kate's Schwester Sally ist Alkoholikerin und lebt mit ihrem Freund Paul in einem Haus, wobei Sally die meiste Zeit alleine im Wintergarten verbringt. Somit verbringt Kate die meiste Zeit mit Paul in Herne Bay, der ihr versucht ein guter Freund zu sein, da die Erlebnisse aus den Kriegsgebieten und jetzt auch noch der Tod der Mutter Kate schwer zu setzen.

Kate lebt während der Zeit im Haus ihrer verstorbenen Mutter und sieht angeblich immer diesen kleinen Jungen im Vorgarten. Die Polizei nimmt sie aber nicht wirklich ernst und es wird als Halluzination abgeschrieben.

Ab einem gewissen Punkt geht alles drunter und drüber, im positiven Sinn. Die Ereignisse überschlagen sich und es kommen Wahrheiten ans Licht, bei denen man die ganze Zeit davon ausgegangen ist, dass die vorgespielten Lügen der Realität entsprechen.

Ich hatte zwar eine gewisse Vorahnung, inwiefern sich die Handlung entwickeln könnte, aber mit so einem drastischen Ende hätte ich nicht gerechnet.

Der Schreibstil ist sehr packend und greifend und bereits zu Beginn wo im Grunde genommen nur erzählt wird, wie die Familiensituation ist und wie die Geschwister leben, konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen. Man bekommt dieses schaurige Gefühl, bei dem man nicht mehr weiß wer gut und Böse ist.


Mein Fazit:

Ein Psychothriller genau nach meinem Geschmack! Man wird in die Geschichte reingeführt, alles scheint soweit normal und irgendwann kommt der wendende Punkt, wo die Story einfach nur so vorbei rast. Ich habe beim Lesen Herzrasen bekommen und dachte immer „Das kann jetzt nicht wahr sein“ und genau sowas macht eine gute Geschichte aus.

Eine klare Empfehlung von mir und ich hoffe sehr, dass von der Autorin noch mehr Thriller in dieser Art kommen werden.

Was ihr nicht seht

Von: angeltearz liest Datum: 10. Mai 2018

Diese Buch hat mich so richtig an sich gebunden. Aber so richtig! Ich konnte überhaupt nicht mehr aufhören zu lesen. Denn gerade, wenn ich dachte, dass ich jetzt mal eine Pause machen könnte, hat die Autorin eine Wendung reingebaut, mit der ich so gar nicht gerechnet habe und die mega spannend ist. Also war das dann nichts mit der Lesepause.
In den ersten Seiten kam mir die Geschichte sehr bekannt vor, jedenfalls vom Grund her. Ständig betrunkene Frau, die nicht weiß was sie wirklich gesehen hat und was nicht. Jeder Thriller-Leser rollt jetzt wahrscheinlich mit den Augen. Ja, das habe ich zu erst auch, aber dann ging die Geschichte ihren Weg und letztendlich war dann doch nicht alles so, wie es schien und diese ständig betrunkene Frau… Naja, lies am Besten selber.

Die Erzählsicht wechselt zwischen drin mal, was ich sehr genial gemacht finde. Ich dachte, dass es weiter aus Kates Augen erzählt wird, aber nein. Ein paar Kapitel übernimmt jemand anders. Es ist so gut gemacht. Ich mag es sehr, wenn man sich in einen Charakter eingefühlt hat und dann jemand anders übernimmt und dieser Charakter so gut geschrieben ist. Wenn liest, dass man jetzt plötzlich mit jemand anderen reist. Ich kann es schlecht erklären.

Die Autorin schreibt generell wahnsinnig gut. Sie hat es drauf in den richtigen Momenten etwas trauriges zu schreiben oder einen Schockmoment einzubauen. Sie schafft es einen zu verwirren, klärt aber letztendlich jede Kleinigkeit auf. Sie hat während des Buches so viel in den Schatten gestellt und Fragen aufgeworfen, aber am Ende war jedes noch so kleines Fitzelchen aufgeklärt.

Das Buch hat nicht ohne Grund den Zusatz “Psycho” zum “Thriller” bekommen, denn “Psycho” ist es auf jeden Fall. Es nicht nicht wirklich blutig, aber es ist wahnsinnig spannend und auch gruselig. Und trotzdem ist es so geschrieben, als würde es im echten Leben passiert sein.

Vor Trigger warne ich hier nicht, denn das sollte jedem klar sein, dass es dort diverse gibt.
Mich hat das Buch sehr begeistern können und ich möchte es jedem empfehlen, der gerne Psychothriller liest.

Das Cover: Ich finde es genial, dass der Titel ausgestanzt ist. Sieht man nicht oft. So wird dieses sehr schlichte Cover direkt besonders.

Fazit: Ein absolut genialer Schreibstil, mega spannende Wendungen und reale Charaktere. Ich bin vollends begeistert von diesem Psychothriller.

Der perfekte Thrill

Von: Susi's Leseecke Datum: 10. Mai 2018

Rezension
#Werbung da Rezensionsexemplar

Danke an RandomHouse und den Goldmann Verlag

Zum Inhalt: Quelle RandomHouse Bild : RandomHouse

Kate ist eine mutige Frau, die als Kriegsreporterin kein Risiko scheut. Ihre Vergangenheit an der südenglischen Küste hat sie lange hinter sich gelassen. Erst als ihre Mutter stirbt, kehrt sie zurück nach Herne Bay, wo ihre Schwester Sally noch immer lebt. Aber Kate spürt vom ersten Tag an, dass die Heimkehr unter keinem guten Stern steht. Sie hat furchtbare Albträume und hört Stimmen, die ihr keine Ruhe lassen. Und so glaubt ihr auch niemand, als sie meint, die Schreie eines Jungen aus dem Nachbargarten zu hören. Doch Kate will der Sache auf den Grund gehen – nicht ahnend, dass sie und ihre Schwester dadurch in tödliche Gefahr geraten

Meine Meinung:

Nuala Ellwood ist mit "Was ihr nicht seht" ein atmosphärischer Thriller gelungen dem es an nichts fehlt.

Die Autorin führt uns nah an das Geschehen der aktuellen Kriegsschauplätze der Welt und vermittelt uns so einen Eindruck wie es Kate, die als Kriegsreporterin täglich mit den Geschehnisse konfrontiert wurde, wohl ergangen sein muss. Das daraus resultierende PTBS wird in der Story sehr gut und anschaulich wiedergegeben . Auch erfahren wir, unter welch schlimmen Umständen die Geschwister Kate und Sally aufwachsen mussten und wie die beiden mit ihren Problemen vergangener Tage umgehen. Alles in allem ein perfekter Thriller mit ganz viel Gänsehautfaktor

Nuala Ellwood spinnt einen roten Faden der sich durch das ganze Buch weg zieht. Der Schreibstil ist leicht und flüssig, man fliegt von Seite zu Seite und ist gefangen in der Welt des Buches. Wer antworten sucht,wird antworten finden.

Das Buch hat mich gefesselt, stellenweise schockiert und auch überrascht. Der tiefreichende Blick in die Seele hat mich zum Teil erschreckt und so manches mal schlucken lassen.

Ein für mich absolut gelungener Psychothriller mit realem Hintergrund.

SternenWieviel Leid kann ein Mensch ertragen?

Von: Booksworld by Sakle Datum: 09. Mai 2018

Inhalt:
Kate ist Kriegsjournalistin, daher scheut sie kein Risiko. Durch ihre Arbeit in Syrien wird sie von Albträumen und Stimmen geplagt. Als ihre Mutter stirbt, verschlägt es sie zurück in ihre Heimatstadt Herne Bay. Doch dort erwarten sie nur Probleme. Ihre alkoholkranke Schwester aber auch ihre Albträume die anscheinend zu Halluzinationen führen. Denn Kate sieht Nachts einen Jungen im Blumenbeet ihrer Mutter sitzen, sie denkt dabei an den Jungen der Nachbarn. Doch die haben kein Kind und auch sonst glaubt ihr niemand. Wird Kate wahnsinnig?

Meine Meinung:
Das Cover gefällt mir sehr gut. Ich mag die Farbwahl sehr gerne und die Haptik mit den ausgestanzten Buchstaben runden das Bild ab.
Der Schreibstil ist fesselnd und bildlich. Die Orte und die Albträume kommen wirklich gut rüber und ich hatte immer ein Bild vor Augen.Der Schreibstil hat eine düstere Stimmung hervorgerufen.

Zu Beginn war ich etwas verwirrt, was aber daher kam das ich mir die Zeitsprünge, die deutlich beschrieben sind, nicht genau angeschaut habe.

Im ersten Drittel geht es um Kate und irgendwie kam die Frage hoch, handelt es sich hier wirklich um einen Psychothriller?
Ab dem zweiten Drittel wurde es für mich emotional und aufwühlend. Ich hatte ab da ein mulmiges Gefühl im Magen. Dennoch ist es für mich kein richtiger Psychothriller, irgendwas hat gefehlt.

Die Charaktere sind gut gezeichnet und für mich sehr authentisch. Die Halluzinationen und die Alpträume sind wirklich bildlich geschrieben und sehr gut gelungen. Ich konnte mich gut in Kate einfühlen und habe mit ihr mit gelitten.
Sally ist alkoholkrank und aggressiv. Ich konnte ihre Gedanken und Handlungen nicht immer nachvollziehen aber das hängt mit der Anhängigkeit durch den Alkohol zusammen.
Aber auch ihre Beschreibung ist ebenso authentisch wie die von Kate.
Nach und nach werden die Rätsel um die Probleme gelöst.
Zu Beginn gibt es diese düstere Stimmung und eine gleichbleibende Spannung doch der Bogen steigt stetig an nach dem das erste Drittel zu Ende ist. Von da an wurde es für mich richtig spannend.

Fazit:
Das Buch konnte mich bewegen und aufwühlen. Die Charaktere sind für mich authentisch und gut dargestellt. Die Themen sind gut recherchiert und schlüssig dargestellt. Alles in allem ein Buch das mich überzeugen konnte und daher gebe ich vier Sterne und eine Leseempfehlung :)

Vielen lieben Dank an das Bloggerportal Randomhouse und an den Goldmann Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares <3

Wieviel Leid kann ein Mensch ertragen?

Von: Booksworld by Sakle Datum: 09. Mai 2018

Inhalt:
Kate ist Kriegsjournalistin, daher scheut sie kein Risiko. Durch ihre Arbeit in Syrien wird sie von Albträumen und Stimmen geplagt. Als ihre Mutter stirbt, verschlägt es sie zurück in ihre Heimatstadt Herne Bay. Doch dort erwarten sie nur Probleme. Ihre alkoholkranke Schwester aber auch ihre Albträume die anscheinend zu Halluzinationen führen. Denn Kate sieht Nachts einen Jungen im Blumenbeet ihrer Mutter sitzen, sie denkt dabei an den Jungen der Nachbarn. Doch die haben kein Kind und auch sonst glaubt ihr niemand. Wird Kate wahnsinnig?

Inhalt:
Das Cover gefällt mir sehr gut. Ich mag die Farbwahl sehr gerne und die Haptik mit den ausgestanzten Buchstaben runden das Bild ab.
Der Schreibstil ist fesselnd und bildlich. Die Orte und die Albträume kommen wirklich gut rüber und ich hatte immer ein Bild vor Augen.Der Schreibstil hat eine düstere Stimmung hervorgerufen.

Zu Beginn war ich etwas verwirrt, was aber daher kam das ich mir die Zeitsprünge, die deutlich beschrieben sind, nicht genau angeschaut habe.

Im ersten Drittel geht es um Kate und irgendwie kam die Frage hoch, handelt es sich hier wirklich um einen Psychothriller?
Ab dem zweiten Drittel wurde es für mich emotional und aufwühlend. Ich hatte ab da ein mulmiges Gefühl im Magen. Dennoch ist es für mich kein richtiger Psychothriller, irgendwas hat gefehlt.

Die Charaktere sind gut gezeichnet und für mich sehr authentisch. Die Halluzinationen und die Alpträume sind wirklich bildlich geschrieben und sehr gut gelungen. Ich konnte mich gut in Kate einfühlen und habe mit ihr mit gelitten.
Sally ist alkoholkrank und aggressiv. Ich konnte ihre Gedanken und Handlungen nicht immer nachvollziehen aber das hängt mit der Anhängigkeit durch den Alkohol zusammen.
Aber auch ihre Beschreibung ist ebenso authentisch wie die von Kate.
Nach und nach werden die Rätsel um die Probleme gelöst.
Zu Beginn gibt es diese düstere Stimmung und eine gleichbleibende Spannung doch der Bogen steigt stetig an nach dem das erste Drittel zu Ende ist. Von da an wurde es für mich richtig spannend.

Fazit:
Das Buch konnte mich bewegen und aufwühlen. Die Charaktere sind für mich authentisch und gut dargestellt. Die Themen sind gut recherchiert und schlüssig dargestellt. Alles in allem ein Buch das mich überzeugen konnte und daher gebe ich vier Sterne und eine Leseempfehlung :)

Vielen lieben Dank an das Bloggerportal Randomhouse und an den Goldmann Verlag für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplares <3

Packender Psychothriler mit krassem Thema

Von: Martin Books Datum: 03. Mai 2018


Das Cover und die Aufmachung des Buches hat mich überzeugt. Ich finde es, durch die ausgestanzten Buchstaben sehr schön. Auch das Cover ist sehr schön gestaltet worden. Auch der Klappentext passt zum Buch und weckt nicht zu viele Hoffnungen.

Kate scheut als Kriegsreporterin kein Risiko. Dann kommt sie in ihre Heimatstadt Herne Bay zurück und sieht viele Probleme. Ihre Schwester ist Alkoholikerin geworden, weil sie die Trauer nach dem Tod ihres Vaters, dem Verschwinden ihrer Tochter und dem Tod ihrer Mutter, nicht verarbeiten kann. Dann sieht sie noch Dinge, die sonst keiner sieht. Das klingt allein schon sehr spannend und 100 % wie ein Psychothriller, aber dieser Psychothriller ist noch besser als das. Der Inhalt ist wirklich gut recherchiert und in sich schlüssig. TOP!

Die Geschichte spielt größtenteils in Herne Bay. Ich finde, dass Thriller in Kleinstädten sowieso besser funktionieren, deshalb gute Auswahl ! Ich finde, Herne Bay war für die Geschichte sehr wichtig. Auch die Orte sind gut durchdacht, da sie wirklich unterschiedlich sind und das wichtig dafür ist, die Spannung zu heben. Leider haben mir ab und an die Beschreibungen gefehlt, dass ist aber nicht so schlimm (bei diesem Buch). Allerdings sind die Kriegsgebiete gut beschrieben.

Die Protagonistinnen sind Kate und ihre Schwester Sally. Die Geschichte wird abwechselnd aus beiden Perspektiven erzählt, was wirklich interessant ist. Aus beiden Perspektiven sieht man völlig unterschiedliche Sichten auf die Welt und das Leben.

Das Buch ist noch spannender als erwartet und wirklich gut. Der Schreibstil der Autorin ist wirklich gut uns spannend. Allerdings hier doch ein Kritikpunkt : Aufgrund der vielen Zeitsprünge war ich teilweise wirklich irritiert, die Angaben nach der Kapitelzahl helfen da teilweise auch nicht weiter.

Gelungenes Debüt !

Von: Sabine Krass Datum: 01. Mai 2018

Inhalt :

Kate ist Kriegsreporterin, mutig und risikofreudig. Als ihre Mutter verstirbt, kommt Kate wieder an ihren Heimatort zurück. Die Dämonen ihrer Kindheit, vermischt mit ihren Kriegserlebnissen , holen sie im Hause ihrer Mutter immer wieder ein. Kate hat große Schwierigkeiten die Vergangenheit und die Gegenwart zu trennen und zu unterscheiden. Immer wieder sieht sie einen kleinen Jungen im Garten ihrer Mutter und immer wieder ist er plötzlich verschwunden. Kate geht dieser Sache auf die Spur. Wenig hilfreich ist ihr Besuch bei ihrer Schwester Sally, der Kontakt war lange Zeit unterbrochen, die im Alkohol ihren Seelenfrieden sucht. Paul, Sallys Ehemann versucht zwischen den Schwestern zu vermitteln, scheitert jedoch. Kate macht sich auf die Suche nach dem vermeintlichen Jungen und bringt sich und ihre Schwester in große Gefahr.

Fazit:

Ein sehr spannender und temporeicher Thriller der Extraklasse. Nuala Ellwood, erschafft in ihrem Debütroman gleich einen Volltreffer. Eine ausgeklügelte Story gepaart mit immenser Spannung und furiosen Wendungen. Was will man mehr!

Toller Psychothriller

Von: Büchernerds Datum: 30. April 2018

Der Schreibstil super flüssig , der Spannungsbogen baut sich von der ersten Seite an auf und nimmt bis zum Schluss nicht ab .

Die Autorin nimmt uns mit in eine Story voller erschreckender, emotional bewegender Momente ,spannende Geschichte voller Verwirrungen und Wahnsinn .

Gelungen finde ich es wie die Autorin die posttraumatische Belastungsstörung mit in die Geschichte eingebaut hat.

Die Autorin hat auch richtig toll Recherchiert zu den Kriegsgebieten Syrien, und Aleppo, die Beschreibung der Vorkommnisse in diesem gebieten lassen einen als Leser nicht kalt.

Bis zur letzten Seite ist man gefesselt von der Geschichte

Zum Inhalt

Kate ist Kriegsreporterin und berichtet von den Brennpunkten der Kriege dieser Welt
Als ihre Mutter stirbt kehrt sie zurück an den Ort ihrer eigenen Dämonen.
Um sich von ihr zu verabschieden stellt sie sich nach Jahren der Abwesenheit wieder dem Ort ihrer Kindheit, verbringt einige Tage in ihrem Elternhaus.

Was ihr nicht seht

Von: Elizzy Datum: 26. April 2018

Zusammengefasst
Eine Geschichte die so aktuell wie auch erschreckend ist. Kate ist Kriegsreporterin und unterwegs in Syrien und anderen Kriegsländern. Bei ihren Reportagen erlebt sie viel Grausames und kann dieses nur schwer wieder von sich abschütteln. Denn auch als sie zurück in ihre Heimat reist, ist der Krieg ein ständiger Begleiter. Sie hört Stimmen, sieht Dinge, die nicht wahr sind und kommt nur schwer in den Alltag zurück. Ihre Familie ist zerrüttet und ihre Kindheit war alles andere als schön. Doch Kate ist stark und lässt sich so schnell nicht klein kriegen.
Darüber Gedanken gemacht
Das Thema des Buches ist wirklich sehr schwierig und obwohl man sich bewusst ist, das der Krieg real ist, verdrängt man diese Tatsache im Alltag doch sehr oft. Besonders tragisch ist der Gedanke, dass besonders Kinder unter dem Krieg leiden und viele gar nicht wirklich verstehen wieso dies alles geschieht.
Wir ärgern uns über banale Dinge, wie zum Beispiel, dass zu spät kommen der Bahn oder über ein paar nervige E-Mails und in anderen teilen der Welt, versteckt sich ein Kind unter einem Tisch, weil die Erde bombardiert wird und ein anderes weint seinen Beinen nach. Für mich ist diese Vorstellung unerträglich und deshalb war dies für mich ein sehr erschütterndes Buch.
Gefiel mir sehr
Die Tatsache, dass das Buch im Präsens geschrieben wurde fand ich durchaus gelungen, denn so blieb die Spannung durchweg erhalten. Auch die Art wie sich die Kapitel untereinander abwechselten fand ich sehr passend und konnte so gut mehrere Stunden am Stück lesen.
Gefiel mir nicht
Das Ende war mir zu unvollständig und ich hätte gerne ein paar Erklärungen mehr gehabt.
Schreibstil & Cover
Ich fand den Schreibstil flüssig und spannend. Mir gefiel die Ich-Perspektive sehr gut, denn so war man nah an der Protagonistin dran. Das Cover gefällt mir sehr gut und es sieht in echt viel besser aus!
Fazit
Ein spannender Thriller mit einem schweren Thema. Auf jeden Fall eine Leseempfehlung für zwischendurch.
Bewertung
Buchlänge ♥♥♥♥♥ (5/5)
Schreibstil ♥♥♥♥♥ (5/5)
Botschaft ♥♥♥ (3/5)
Lesevergnügen ♥♥♥♥ (4/5)

Gelungene Twists mit reichlich Spannung

Von: Anica Datum: 23. April 2018

Was ihr nicht seht von Nuala Ellwood konnte mich gut unterhalten und verdient die Genrebezeichnung "Psychothriller" ��

Kate ist eine mutige Frau, die als Kriegsreporterin kein Risiko scheut. Ihre Vergangenheit an der südenglischen Küste hat sie lange hinter sich gelassen. Erst als ihre Mutter stirbt, kehrt sie zurück nach Herne Bay, wo ihre Schwester Sally noch immer lebt. Aber Kate spürt vom ersten Tag an, dass die Heimkehr unter keinem guten Stern steht. Sie hat furchtbare Albträume und hört Stimmen, die ihr keine Ruhe lassen. Und so glaubt ihr auch niemand, als sie meint, die Schreie eines Jungen aus dem Nachbargarten zu hören. Doch Kate will der Sache auf den Grund gehen – nicht ahnend, dass sie und ihre Schwester dadurch in tödliche Gefahr geraten …

Kate hatte ein echt schweres Leben und einen harten Job. Ihre Eindrücke aus Krisen- und Kriegsgebieten waren sehr eindringlich, emotional, human und aktuell geschildert. Und natürlich können solche Erfahrungen nicht spurlos an einen Menschen vorüber ziehen... genau damit spielt die Autorin sehr gut. Kann man Kate überhaupt trauen? Sie leidet schließlich unter einer posttraumatischen Belastungsstörung...

Die melancholische und ernste Grundstimmung kommt durch den einfachen Sprachstil gut an. Die wechselnden Kapitel und die Dreiteilung des Buches sorgen außerdem für einen guten Lesefluss.
Wir bewegen und so spannungsreich und recht fix auf all die Antworten unserer Fragezeichen zu.
Was werden wir sehen, was sie nicht sehen?

In der Mitte werden wir Leser das erste Mal so richtig überrascht und die Erzählperspektive ändert sich - das finde ich sehr gelungen und toll umgesetzt. An dieser Stelle betrachtete ich den Prolog auch nochmal anders☝️

Im Laufe der Story offenbaren sich eine Familientragödie und menschliche Abgründe. Ich ich war geschockt, überrascht und angewidert davon.
Die Entwicklung der Story ist so unvorhersehbar und bringt ordentlich Thrill mit.

Es ist toll, dass alles restlos aufgeklärt wird und ein roter Faden dadurch sichtbar ist,
das Ende hätte für meinen Geschmack aber gern kürzer und weniger "glatt" sein dürfen... gerade weil es kurz vor der Auflösung so actionreich zuging, hätte ich mir nochmals etwas mehr Gänsehaut ganz am Schluss gewünscht. Aber das ist jammern auf hohem Niveau����‍♀️

4,5 von 5 Sternchen für ein gelunges Debüt❤

Über die Autorin:
Nuala Ellwood zog mit Mitte Zwanzig nach London – eigentlich um Karriere als Musikerin zu machen. Stattdessen begann sie, Romane zu schreiben. Ihr erster Thriller, »Was ihr nicht seht«, schaffte es auf Anhieb in die Top Ten der englischen Bestsellerliste.
(Quelle: Amazon)

Danke an dieser Stelle an RandomHouse und den Goldmann Verlag für das zur Verfügung stellen des Rezensionsexemplares ��

Packender und intelligenter Psychothriller

Von: SeekingZamonia Datum: 23. April 2018

Kate ist Kriegsreporterin und berichtet von den Brennpunkten der Kriege dieser Welt
Als ihre Mutter stirbt kehrt sie zurück an den Ort ihrer eigenen Dämonen.
Um sich von ihr zu verabschieden stellt sie sich nach Jahren der Abwesenheit wieder dem Ort ihrer Kindheit, verbringt einige Tage in ihrem Elternhaus.

Dem Ort, an dem sie mit ihrer Schwester Sally nach dem Tod des gemeinsamen Bruders alleine Jahre voller Gewalt und Angst erlebt hat.
In denen sie zusehen musste, wie ihr alkoholkranker Vater ihre Mutter und sie selbst misshandelte.

Kate leidet durch ihren Job an einer posttraumatischen Belastungsstörung und hat Albträume.
Der Ort ihrer Kindheit verschlimmert ihren Zustand, sie hört Stimmen, hat vermutlich sogar Wahnvorstellungen, ist angewiesen auf Schmerz- und Schlaftabletten.

Eines Nachts hört sie Schreie, sieht im Nachbargarten einen kleinen Jungen, der augenscheinlich Hilfe braucht.
Niemand glaubt ihr, dass dieser Junge nicht ihren Albträumen entsprungen ist und so macht sie sich selber auf, herauszufinden, was in diesem Haus geschieht.

——

„Was ihr nicht seht“ ist ein unglaublich packender Psychothriller, der von Seite eins an fesselt. Weglegen und pausieren eigentlich ein Ding der Unmöglichkeit.
Sprachlich faszinierend pragmatisch, einfach und eindringlich erzählt gliedert sich der Roman in drei Teile, erzählt einmal aus der Perspektive Kates und einmal aus der Sicht von Sally.
Durch den perspektivischen Wechsel bekommt der Leser die Chance, beide Frauen zu verstehen, die Emotionen und Gedanken beider Personen nachvollziehen und miterleben zu können.

Unglaublich real beschrieben die Szenarien aus Syrien, aus Aleppo.
Die Beschreibungen der Kriegsmomente verursachen Gänsehaut und auch als Aussenstehender einfacher Leser dieser Geschichte lässt sich ahnen, dass es ohne Belastungsstörung für Kate gar nicht ausgehen kann. Was sie dort miterlebt sprengt die Vorstellungskraft aller, die in friedlichen Ländern leben.

Faszinierend verwoben der große militärische Konflikt unserer Zeit mit den persönlichen Kriegen, die Kate und Sally in ihrer Vergangenheit führen mussten. Eine schreckliche Familiensituation, aus der sich beide Frauen nicht vollends befreien konnten.
Während Kate geflohen ist aus ihrer Vergangenheit und ihre Dämonen durch die anderer ersetzt hat ist Sally im Ort ihrer Familie geblieben und betäubt sich mit Alkohol.

Die Beziehung der beiden Frauen ist kompliziert und von Erinnerungen überschattet, die nicht immer das sind, was sie zu sein scheinen.

Rasante Sprünge und vollkommen unvorhersehbare Wendungen machen „Was ihr nicht seht“ zu einem atemlosen Thriller.
Immer wenn man denkt, man könne jetzt verstehen oder sogar vorhersehen, was geschehen wird schlägt die Geschichte einen Haken und alles, was man bis dato zu wissen glaubte wird ungeschehen gemacht.

Bis zur letzten Seite ist man gefesselt von der Geschichte - intelligent konstruiert, in sich schlüssig und faszinierend im Aufbau bleibt dieser Psychothriller uneingeschränkt spannend.

Atmosphärischer Thriller

Von: Buchperlenblog Datum: 23. April 2018

Dieses Buch beschäftigt sich mit etwas äußerst realem. Der Krieg, der in Syrien und anderen Teilen der Welt herrscht, ist real. Wir können uns vorstellen, wie es Kate dabei ergangen sein muss, wenn sie als Kriegsreporterin täglich diese Grausamkeit an Menschen ertragen muss. Wir können uns vorstellen, dass sich solche Bilder irgendwann nicht mehr abstellen lassen, dass sie eine psychische Belastung für den Geist sind und sie verstört und kaputt zurücklässt.

Dank der Ich – Perspektive erleben wir hautnah mit, wie Kate von einer Sekunde auf die nächste in Wahnvorstellungen gerät, wenn sie sich durch Schutt, Asche und Blut gräbt, obwohl sie eben noch unbeschadet am Tisch saß. Ihre Schwester ein daueralkoholisiertes Wrack, ihre Nichte verschwunden, der Rest der Familie tot. Nur Paul, der Mann ihrer Familie schenkt ihr Aufmerksamkeit und kümmert sich ein wenig um sie.

Dem Wahnsinn immer näher, sehen wir diesen kleinen Jungen von nebenan, wir klingeln mit ihr an der Tür der Nachbarn, wir werden abgewiesen und inhaftiert. Was ist echt – was nicht?

Immer tiefer gerät Kate in diesen Strudel, aus dem es nur mit Tabletten einen kurzen Moment des Entkommens gibt.

Ich war zutiefst fasziniert, wie real Nuala Ellwood diese psychischen Schübe einwob, Seite um Seite wollte ich mehr erfahren. Das Ende, die Aufklärung des Ganzen, ernüchterte mich etwas. Zwar ist das Geschehen durchaus realistisch, doch wurde mir hier zu wenig erklärt, zu viel weggelassen.

Fazit
Ein Psychothriller, der mit wenig Blut auskommt, dem der Thrill zwischen den Zeilen steckt. Dem das Ende ein wenig die Spannung nimmt, aber der dennoch sehr lesenswert ist.