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Anna Romer

Der Schattengarten

Roman

Nach einigen Jahren in London kehrt Lucy Briar wieder nach Melbourne zurück. Sie möchte ein ruhiges Leben führen, doch als ihr Vater Ron einen Unfall hat, holt sie ihre Vergangenheit ein. Lucys Vater bittet sie, in Bitterwood Park, dem mittlerweile halb verfallenen Anwesen der Familie, nach einem alten Fotoalbum zu suchen. Mit Bitterwood verbindet Lucy böse Erinnerungen und düstere Träume, die sie seit ihrer Kindheit quälen. Auf der Suche nach dem Album entdeckt sie schließlich ein schreckliches Geheimnis. Und sie muss sich endlich ihren Dämonen stellen ...

Das Buch spielt in Melbourne, Australien

Regelmäßig neue Buchtipps bekommen!

Leserstimmen

Verurteile einen Menschen nie, bevor du nicht die ganze Geschichte über ihn weißt. ;)

Von: elisalorenz Datum: 25. August 2018

Verurteile einen Menschen nie, bevor du nicht die ganze Geschichte über ihn weißt. ;) Mein erstes Buch der Autorin war ‚Am dunklen Fluss‘, daher wollte ich unbedingt auch noch ihre anderen Werke lesen.

Worum geht’s?
5 Jahre lebte Lucy mit ihrem Verlobten in London. Nach Melbourne wollte sie eigentlich, nach ihrem überstürzten und fluchtartigen Umzug nach London, so schnell nicht wieder zurück. Doch ein Brief ihres Großvaters machte sie neugierig. Sie hatte nie ein inniges Verhältnis mit ihm, aber die Neugier siegte. Als sie in Melbourne ankam, holte sie schnell die Vergangenheit wieder ein… Ihr Großvater stirbt, noch bevor sie in Erfahrung bringen kann, was er für sie hat und was es denn zu erklären gibt. Ihr Vater stürzte einen Tag nach ihrer Ankunft und nun muss Lucy allein nach den Hinterlassenschaften ihres Großvaters sehen. Sie muss sich den Geschehnissen ihres überstürzten Abschieds stellen und kommt dem Geheimnis ihres Großvaters immer näher…

Meine Meinung
Wir werden von Anna Romer in 4 verschiedene Zeitzonen geleitet…mich hat es am Anfang ein wenig verwirrt, doch, wenn man weiß wie alle zusammenpassen, dann stört dies auch nicht mehr. Man konnte der Geschichte trotz der vielen Ebenen wunderbar folgen. Schon der Anfang – eine Tote. Man vermutet ganz genau zu wissen, wer diese Person ist. Aber so kann man sich täuschen!
Von der Hauptprotagonistin war ich ganz angetan. Auch wenn ihr Handeln manchmal ein wenig, naja, ihr selbst das Leben schwerer machten, so konnte man sich im Laufe der Story immer mehr in sie hineinversetzen. Genauso wie Edwin. Am Anfang gibt man den anderen Recht, er wäre ein seltsamer, alter knausriger Mann. Aber wie sagt man so schön? – Wenn du die Geschichte hinter einem Menschen nicht kennst, so verurteile ihn nie zu schnell…

Anna Romer hat eine ganz tolle Geschichte erschaffen, bei der man das Buch kaum aus den Händen legen mag. Eine ganz klare Lesempfehlung!

Das Geheimnis von Bitterwood Park

Von: Literaturblogsaarland Datum: 03. Juli 2018

Nach einigen Jahren in London kehrt Lucy Briar wieder nach Melbourne zurück. Sie möchte ein ruhiges Leben führen, doch als ihr Vater Ron einen Unfall hat, holt sie ihre Vergangenheit ein. Lucys Vater bittet sie, in Bitterwood Park, dem mittlerweile halb verfallenen Anwesen der Familie, nach einem alten Fotoalbum zu suchen. Mit Bitterwood verbindet Lucy böse Erinnerungen und düstere Träume, die sie seit ihrer Kindheit quälen. Auf der Suche nach dem Album entdeckt sie schließlich ein schreckliches Geheimnis. Und sie muss sich endlich ihren Dämonen stellen ...

Vita :

Anna Romer wuchs in New South Wales in einer Familie von Büchernarren und Geschichtenerzählern auf, weshalb sie sich schon früh für Literatur zu interessieren begann. Sie arbeitet als Grafikerin und hat lange Reisen ins australische Outback, nach Asien, Neuseeland, Europa und Amerika unternommen, wo sie viel Stoff sammelte, den sie in ihren Bildern und Texten verarbeitet. Bereits ihr erster Roman »Das Rosenholzzimmer« lebte von ihrer Faszination für vergessene Tagebücher und Briefe, dunkle Familiengeheimnisse und alte Häuser und ihrer Liebe zur einzigartig schönen australischen Landschaft. Die Autorin lebt in einem abgelegenen Landsitz im nördlichen New South Wales, wo sie an ihrem nächsten Roman schreibt.

Ich liebe Bücher über Familiengeheimnisse und dieses wunderschöne Cover hat mich direkt in seinen Bann gezogen. Dies war mein erstes Buch von Anna Romer und dementsprechend gespannt war ich.

Die Geschichte spielt im Jahr 1993 und handelt von Lucy Briar, die wegen einer unerwiderten Liebe von ihrer Heimat Australien nach London geflüchtet ist. Nach fünf Jahren in Großbritannien erhält sie einen geheimnisvollen Brief ihres Grossvaters, der sie zur Rückkehr in ihre Heimat veranlasst.

Kaum in Australien angekommen, muss Lucy sich ihrer Vergangenheit stellen. Nachdem sie fünf Jahre zuvor Hals über Kopf geflüchtet ist, muss sie sich jetzt mit ihren Schuldgefühlen und Ängsten auseinandersetzen.

Zu allem Übel erfährt Lucy auch noch, dass ihr Grossvater Edwin einen Monat zuvor gestorben ist.

Nun erhält sie von ihrem Vater Ron den Auftrag, in Bitterwood, dem Wohnhaus ihres Grossvaters, nach einem Fotoalbum zu suchen. Ron und sein Vater waren Jahrzehnte zerstritten und das Album ist eine Möglichkeit für Ron, die Vergangenheit wieder lebendig werden zu lassen und vielleicht Fotos von seiner Mutter zu finden, die die Familie verlassen hat, als Ron noch ein kleiner Junge war.

An Bitterwood hat Lucy leider keine guten Erinnerungen. Sie hatte dort im Eishaus als Kind ein verstörendes Erlebnis, was sie bis heute verfolgt und welches sie noch immer nicht verarbeitet hat.

Ich muss gestehen, ich habe das Buch gestern in einem Rutsch "inhaliert".

Die Geschichte spielt in verschiedenen Zeitebenen. Einmal mit Lucy in der Gegenwart und dann zu Zeiten von Grossvater Edwin in den dreissiger Jahren des vorigen Jahrhunderts. Dort lernen wir Lucys Grosseltern Edwin und Clarice genauer kennen, ebenso wie deren Pflegetochter Orah.

Zwischendurch wird auch noch von anderen Ereignissen in verschiedenen Zeiten berichtet, die für das Verständnis der Zusammenhänge wichtig sind. Hier muss man als Leser etwas aufpassen, um nicht durcheinander zu kommen.

In den 1930er Jahren beginnen auch die familiären Probleme und wir werden Zeuge, wie sich diese Missverständnisse und Schuldzuweisungen in einem Desaster entladen.

Anna Romer schafft es meisterhaft, eine fast unerträgliche Spannung aufzubauen. Was ist vor Jahren in Bitterwood wirklich geschehen und was hat es mit Lucys Erlebnis im alten Eishaus auf sich ?

Ich war ständig am rätseln, was passiert sein könnte und wie es das Schicksal mit gewissen Personen gemeint hat, ob sie noch am Leben sind und wir als Leser auch deren Lebenswege kennenlernen.

Am Ende dröselt Anna Romer alle Fäden geschickt auf und ich war rundum zufrieden.

Ein tolles Buch, das mir den gestrigen Sommertag verschönert hat.

Ich vergebe die Höchstbewertung von 5 Sternen !!!!!

Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

mehr Leserstimmen anzeigen

Düster, sehr spannend und geheimnisvoll

Von: U. Pflanz Datum: 09. Juni 2018

Spannend, geheimnisvoll und düster. So würde ich die Geschichte beschreiben.
Sie erzählt in verschiedenen Zeitebenen, was mich leicht verwirren lies bis ich richtig rein kam. Es ist also keine Geschichte, die man mal kurz zwischendurch lesen kann.
Ich denke es ist schwierig immer wieder auf die Schnelle reinzukommen.
Spannung von Anfang an und bleibt auch konsequent erhalten bis zum Ende. Durch unerwartete Wendungen packt es einen immer wieder auf Neue und man beginnt sich die offenen Fragen selbst zu beantworten. Was allerdings nicht leicht ist, da die Geschichte nicht vorhersehbar ist.
Jedoch bekommt man alle Antworten bis zum Ende und mit diesem bin ich auch sehr zufrieden.
Die Autorin hat einen leichten, flüssigen und detaillierten Schreibstil. Welcher einen durch die Seiten fliegen lässt, aber ab und an etwas zu intensiv beschrieben wird.
Man kann sich sehr gut in die Protagonisten reinversetzten, da die Vergangenheit aus verschiedenen Perspektiven erzählt wird und die Gegenwart aus Lucys Sicht. Das hilft etwas hinter die Mauern zu schauen.
Es handelt sich um dunkle Familiengeheimnisse über mehrere
Generationen hinweg.
Das Cover wirkt so wie die Geschichte ist. Düster!
Auch wenn mich das Buch etwas traurig stimmte, durch die ganzen Geheimnisse, kann ich es euch wärmstens empfehlen.
Sehr gerne vergebe ich 5 von 5 ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

Spannend, atmosphärisch und emotional!

Von: Ashleys Bücherkabinett Datum: 23. Mai 2018

Meine Meinung:

Nachdem mir das letzte Buch von Anna Romer nicht so zugesagt hat, bin ich mit sehr gemischten Gefühlen an #derschattengarten dran gegangen. Doch dieses Buch konnte mich schnell in seinen Bann ziehen und mich genauso begeistern wie es damals >Das Rosenholzzimmer< getan hat! :-)

Wie immer spielt das Buch auf 2 Zeitebenen. Einmal in der Gegenwart, hier 1993, und einmal in der Vergangenheit, von 1929-1977.

Beide Handlungsstränge waren sehr interessant und oftmals richtig spannend. Speziell die Vergangenheit hat mir hier wieder sehr gut gefallen! Anna Romer schafft es immer aufs Neue, dass der Leser sich integriert in die Vergangenheit fühlt. Man spürt richtiggehend diese andere Zeit als wäre man selbst dabei gewesen.

Auch die Protagonistin Lucy war mir hier sympathisch! Sie ging mir zwar stellenweise schon manchmal auf die Nerven mit ihrer abwehrenden Haltung, doch im Großen und Ganzen mochte ich sie gerne und konnte ihre Handlungen nachvollziehen.

Die Geschichte war gut konstruiert und lässt keine Fragen beim Leser offen. Jedoch hat sie auch ein paar Längen. Das Ende von Lucys Geschichte ist natürlich sehr vorhersehbar, dafür kann der Leser beim Handlungsstrang der Verga

ngenheit schön miträtseln, wie sich alles zusammenfügt ;-) Zum Schluss hatte ich sogar Tränen in den Augen!

Fazit:

Eine tolle Familiengeschichte um die Geheimnisse der Vergangenheit, die auch immer Auswirkungen auf die nachfolgenden Generationen haben. Spannend, atmosphärisch und emotional. Von mir gibt es daher 4/5 Sterne!

Wieder eine tolle Familiengeschichte, die mich begeistern konnte

Von: lenisvea Datum: 26. April 2018

Folgendes kennzeichne ich nach § 2 Nr. 5 TMG als Werbung:

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(* empf. VK-Preis)


Taschenbuch, Klappenbroschur
ISBN: 978-3-442-48684-7
NEU



Erschienen: 22.01.2018





Zum Buch: https://www.randomhouse.de/Taschenbuch/Der-Schattengarten/Anna-Romer/Goldmann-TB/e525025.rhd

Zum Inhalt:

Nach einigen Jahren in London kehrt Lucy Briar wieder nach Melbourne zurück. Sie möchte ein ruhiges Leben führen, doch als ihr Vater Ron einen Unfall hat, holt sie ihre Vergangenheit ein. Lucys Vater bittet sie, in Bitterwood Park, dem mittlerweile halb verfallenen Anwesen der Familie, nach einem alten Fotoalbum zu suchen. Mit Bitterwood verbindet Lucy böse Erinnerungen und düstere Träume, die sie seit ihrer Kindheit quälen. Auf der Suche nach dem Album entdeckt sie schließlich ein schreckliches Geheimnis. Und sie muss sich endlich ihren Dämonen stellen ...



Zur Autorin:

Anna Romer wuchs in New South Wales in einer Familie von Büchernarren und Geschichtenerzählern auf, weshalb sie sich schon früh für Literatur zu interessieren begann. Sie arbeitet als Grafikerin und hat lange Reisen ins australische Outback, nach Asien, Neuseeland, Europa und Amerika unternommen, wo sie viel Stoff sammelte, den sie in ihren Bildern und Texten verarbeitet. Bereits ihr erster Roman »Das Rosenholzzimmer« lebte von ihrer Faszination für vergessene Tagebücher und Briefe, dunkle Familiengeheimnisse und alte Häuser und ihrer Liebe zur einzigartig schönen australischen Landschaft. Die Autorin lebt in einem abgelegenen Landsitz im nördlichen New South Wales, wo sie an ihrem nächsten Roman schreibt.



Meine Meinung:

Ich habe ja vor längerer Zeit den Debütroman der Autorin Das Rosenholzzimmer gelesen und dies war damals eines meiner Jahreshighlights. Auch das letzte Buch der Autorin hatte mir recht gut gefallen, so dass ich sehr gespannt auf den neuen Roman war.

Daher habe ich mich natürlich sehr gefreut, dass mir das Buch vom Verlag zu Rezensionszwecken zur Verfügung gestellt wurde. Dies beeinflusst aber in keinster Weise meine Meinung.

Der Einstieg in die Geschichte ist mir auf Anhieb sehr gut gelungen. Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig, so dass ich trotz der 512 Seiten recht schnell durch die Familiengeschichte gekommen bin.

Es geht hier um Lucy, die nach Jahren wieder in ihre Heimat zurückkehrt. Ihr Großvater ist vor kurzem gestorben und ihr Vater liegt nach einem Unfall im Krankenhaus. Dieser bittet sie um einen Gefallen. Sie soll sich zum alten schon fast verfallenem Familienanwesen begeben und dort für ihren Vater nach einem alten Fotoalbum suchen.

Als sie sich dort aufhält, kommt die Vergangenheit, die sie lange verdrängt hat, wieder hoch und sie ist sozusagen gezwungen, ihre eigene Kindheit mit deren Schatten aufzuarbeiten.

Mir hat diese Aufarbeitung mit der Erzählweise der Autorin sehr gut gefallen und konnte mich von Beginn an fesseln. Ich habe auch in das Hörbuch rein gehört, auch auch dieses hat mir sehr gut gefallen.

Mein Fazit:

Alles in allem kann ich hier eine klare Kauf- und Leseempfehlung aussprechen. Mir hat dieser Roman wieder sehr gut gefallen. Ich freue mich schon jetzt auf das nächste Buch der Autorin, da sie mich mit ihrer Erzählweise sehr begeistern kann.


Von mir bekommt das Buch daher sehr gute 4,5 Sterne.

Düstere Geheimnisse

Von: World of books and dreams Datum: 12. April 2018

Nachdem Lucy Briar einst ihre Heimat beinahe fluchtartig verließ, kehrt sie nun aus London zurück nach Melbourne, um ihren Vater zu besuchen. Doch kaum in der alten Heimat, überschlagen sich die Ereignisse, ihr Vater bricht sich bei einem Unfall die Hüfte, ihr Großvater verstirbt und hinterlässt ihnen das alte Anwesen Bitterwood Park. Um ihrem Vater einen Gefallen zu tun, bricht Lucy auf nach Bitterwood, um ein Familienalbum zu suchen. Dabei begleitet sie Magnus, der Mann, der schon immer ihre heimliche Liebe war, doch damals war er verheiratet und eigentlich auch viel zu alt für sie. Gemeinsam entdecken sie, dass das Familienalbum verbrannt wurde, doch alte Negative scheinen noch zu existieren. Je mehr Lucy in der Vergangenheit gräbt, desto mehr stösst sie auf Familiengeheimnisse und sie beginnt zu forschen, was damals wirklich auf Bitterwood geschah.
Meine Meinung
Schon dieses hübsche, leicht düster wirkende Cover weckte meine Aufmerksamkeit und da ich Geschichten rund um Familien und deren Geheimnisse liebe, wollte ich auch dieses Buch lesen. Nach Das Rosenholzzimmer und Am dunklen Fluss ist mit Der Schattengarten bereits das dritte Buch der Autorin auf Deutsch erschienen. Für mich war es zwar das erste Buch aus ihrer Feder, aber da die beiden anderen Romane bereits in meinem Regal stehen, war es mit Sicherheit nicht mein Letztes. Anna Romer hat einen sehr klaren und flüssigen Schreibstil, mit dem sie nicht nur detaillierte Bilder erschafft, sondern auch die dazu passende Atmosphäre. Allerdings fiel mir der Einstieg in diesen Roman nicht leicht, da es mir zu Beginn einfach viel zu langatmig war, durch die vielen, langen Beschreibungen, die leider nur wenig Tempo in die Handlung brachten. Doch ab dem Moment, als die Suche nach dem Vergangenen beginnt, konnte die Autorin mich absolut fesseln und das Buch wurde nur so verschlungen. Es wird düster, es wird spannend und auch tragisch, denn Anna Romer hat hier geschickt ein dunkles Geheimnis mit eingewoben, das mich neugierig machte, aber durchaus auch berührte, denn allein am Verhalten der Charaktere der Gegenwart wurde klar, dass da so einiges noch im Verborgenen ruhte.
Erzählt wird die Geschichte zum großen Teil auf zwei Zeitebenen, zum einen geht es in die Vergangenheit von Lucys Großvater Edwin in die Jahre rund um 1930. Wobei es auch immer wieder kürzere Einblendungen gibt, die den Leser noch weiter in die Vergangenheit führen. Das war zwar ein wenig verwirrend, doch dank der Zeitangabe über den Kapiteln wusste man zumindest, wo man sich befand. Die zweite Zeitebene spielt in der Gegenwart im Jahr 1993, aber auch hier gibt es immer mal wieder Sprünge in die Kindheitstage Lucys. Da all diese unterschiedlichen Zeiten doch irgendwo miteinander verknüpft sind, sind die Begebenheiten durchweg wichtig für die Entwicklung der Handlung, aber auch der Charaktere. Dazu gehören auch noch kleinere Geschichten, die Lucys Vater, ein Kinderbuchautor, verfasst hat und die von Lucy illustriert werden. Denn auch diese kleinen Geschichten gehören mit zu der Auflösung der Ereignisse, bzw. geben einen Einblick auf die Psyche der Charaktere, denn auch sie geben Vergangenes wieder.
Während Lucys Part in der Ich-Form erzählt wird, gibt ein personeller Erzähler die Geschehnisse aus vergangenen Tagen wieder. So kann man sich sehr gut in die Protagonistin Lucy versetzen, aber auch mit einer gewissen Distanz die vergangenen Ereignisse beobachten. Bei diesen habe ich doch lange im Dunklen getappt, was nun wirklich geschehen ist und ich wurde auf jeden Fall überrascht.
Lucy ist eine Protagonistin, bei der ich ein wenig Zeit benötigte, um mich wirklich auf sie einlassen zu können. Doch je mehr ich über sie erfuhr, desto sympathischer wurde sie mir und desto mehr konnte ich mich in ihre Handlungen hineindenken. Letzten Endes war sie ein schlüssiger und durchdachter Charakter. Aber auch Edwin, bei dem ich lange Zeit nicht wusste, wie ich ihn wirklich einschätzen sollte und dem ich gegenüber sehr distanziert blieb, wurde jemand, mit dem ich mitfühlen konnte, denn die tragischen Schicksalsschläge, die ihn und seine erste Frau Clarice ereilten, waren wirklich sehr bewegend.
Neben diesen beiden Charakteren gibt es eine ganze Menge Nebencharaktere, alle facettenreich und durchdacht und mit der gewissen Wirkung auf die Handlung, die diese zum guten Schluss klar und logisch auflösten.
Mein Fazit
Nach anfänglichen Schwierigkeiten in die Geschichte zu finden, wurde ich dann doch positiv überrascht und absolut gefesselt. Je mehr ich erfuhr, desto mehr geriet ich in den Sog der Erzählung. Anna Romer beschreibt detailliert mit einer lebendigen und atmosphärischen Sprache und ich fühlte mich mitten in die Handlung versetzt. Die Geschichte war tragisch, ja schon dramatisch und ließ mich doch bewegt zurück. Mein erstes, aber mit Sicherheit nicht mein letztes Buch der Autorin. Wer Geschichten um längst vergangene Familiengeheimnisse mag, sollte hier einfach mal hineinschnuppern.

Düstere Geheimnisse

Von: World of books and dreams Datum: 12. April 2018

Nachdem Lucy Briar einst ihre Heimat beinahe fluchtartig verließ, kehrt sie nun aus London zurück nach Melbourne, um ihren Vater zu besuchen. Doch kaum in der alten Heimat, überschlagen sich die Ereignisse, ihr Vater bricht sich bei einem Unfall die Hüfte, ihr Großvater verstirbt und hinterlässt ihnen das alte Anwesen Bitterwood Park. Um ihrem Vater einen Gefallen zu tun, bricht Lucy auf nach Bitterwood, um ein Familienalbum zu suchen. Dabei begleitet sie Magnus, der Mann, der schon immer ihre heimliche Liebe war, doch damals war er verheiratet und eigentlich auch viel zu alt für sie. Gemeinsam entdecken sie, dass das Familienalbum verbrannt wurde, doch alte Negative scheinen noch zu existieren. Je mehr Lucy in der Vergangenheit gräbt, desto mehr stösst sie auf Familiengeheimnisse und sie beginnt zu forschen, was damals wirklich auf Bitterwood geschah.
Meine Meinung
Schon dieses hübsche, leicht düster wirkende Cover weckte meine Aufmerksamkeit und da ich Geschichten rund um Familien und deren Geheimnisse liebe, wollte ich auch dieses Buch lesen. Nach Das Rosenholzzimmer und Am dunklen Fluss ist mit Der Schattengarten bereits das dritte Buch der Autorin auf Deutsch erschienen. Für mich war es zwar das erste Buch aus ihrer Feder, aber da die beiden anderen Romane bereits in meinem Regal stehen, war es mit Sicherheit nicht mein Letztes. Anna Romer hat einen sehr klaren und flüssigen Schreibstil, mit dem sie nicht nur detaillierte Bilder erschafft, sondern auch die dazu passende Atmosphäre. Allerdings fiel mir der Einstieg in diesen Roman nicht leicht, da es mir zu Beginn einfach viel zu langatmig war, durch die vielen, langen Beschreibungen, die leider nur wenig Tempo in die Handlung brachten. Doch ab dem Moment, als die Suche nach dem Vergangenen beginnt, konnte die Autorin mich absolut fesseln und das Buch wurde nur so verschlungen. Es wird düster, es wird spannend und auch tragisch, denn Anna Romer hat hier geschickt ein dunkles Geheimnis mit eingewoben, das mich neugierig machte, aber durchaus auch berührte, denn allein am Verhalten der Charaktere der Gegenwart wurde klar, dass da so einiges noch im Verborgenen ruhte.
Erzählt wird die Geschichte zum großen Teil auf zwei Zeitebenen, zum einen geht es in die Vergangenheit von Lucys Großvater Edwin in die Jahre rund um 1930. Wobei es auch immer wieder kürzere Einblendungen gibt, die den Leser noch weiter in die Vergangenheit führen. Das war zwar ein wenig verwirrend, doch dank der Zeitangabe über den Kapiteln wusste man zumindest, wo man sich befand. Die zweite Zeitebene spielt in der Gegenwart im Jahr 1993, aber auch hier gibt es immer mal wieder Sprünge in die Kindheitstage Lucys. Da all diese unterschiedlichen Zeiten doch irgendwo miteinander verknüpft sind, sind die Begebenheiten durchweg wichtig für die Entwicklung der Handlung, aber auch der Charaktere. Dazu gehören auch noch kleinere Geschichten, die Lucys Vater, ein Kinderbuchautor, verfasst hat und die von Lucy illustriert werden. Denn auch diese kleinen Geschichten gehören mit zu der Auflösung der Ereignisse, bzw. geben einen Einblick auf die Psyche der Charaktere, denn auch sie geben Vergangenes wieder.
Während Lucys Part in der Ich-Form erzählt wird, gibt ein personeller Erzähler die Geschehnisse aus vergangenen Tagen wieder. So kann man sich sehr gut in die Protagonistin Lucy versetzen, aber auch mit einer gewissen Distanz die vergangenen Ereignisse beobachten. Bei diesen habe ich doch lange im Dunklen getappt, was nun wirklich geschehen ist und ich wurde auf jeden Fall überrascht.
Lucy ist eine Protagonistin, bei der ich ein wenig Zeit benötigte, um mich wirklich auf sie einlassen zu können. Doch je mehr ich über sie erfuhr, desto sympathischer wurde sie mir und desto mehr konnte ich mich in ihre Handlungen hineindenken. Letzten Endes war sie ein schlüssiger und durchdachter Charakter. Aber auch Edwin, bei dem ich lange Zeit nicht wusste, wie ich ihn wirklich einschätzen sollte und dem ich gegenüber sehr distanziert blieb, wurde jemand, mit dem ich mitfühlen konnte, denn die tragischen Schicksalsschläge, die ihn und seine erste Frau Clarice ereilten, waren wirklich sehr bewegend.
Neben diesen beiden Charakteren gibt es eine ganze Menge Nebencharaktere, alle facettenreich und durchdacht und mit der gewissen Wirkung auf die Handlung, die diese zum guten Schluss klar und logisch auflösten.
Mein Fazit
Nach anfänglichen Schwierigkeiten in die Geschichte zu finden, wurde ich dann doch positiv überrascht und absolut gefesselt. Je mehr ich erfuhr, desto mehr geriet ich in den Sog der Erzählung. Anna Romer beschreibt detailliert mit einer lebendigen und atmosphärischen Sprache und ich fühlte mich mitten in die Handlung versetzt. Die Geschichte war tragisch, ja schon dramatisch und ließ mich doch bewegt zurück. Mein erstes, aber mit Sicherheit nicht mein letztes Buch der Autorin. Wer Geschichten um längst vergangene Familiengeheimnisse mag, sollte hier einfach mal hineinschnuppern.

Schatten der Vergangenheit

Von: get lucky Datum: 23. März 2018

Der Schattengarten --- Anna Romer

Nach einigen Jahren in London kehrt Lucy Briar wieder nach Melbourne zurück. Sie möchte ein ruhiges Leben führen, doch als ihr Vater Ron einen Unfall hat, holt sie ihre Vergangenheit ein. Lucys Vater bittet sie, in Bitterwood Park, dem mittlerweile halb verfallenen Anwesen der Familie, nach einem alten Fotoalbum zu suchen. Mit Bitterwood verbindet Lucy böse Erinnerungen und düstere Träume, die sie seit ihrer Kindheit quälen. Auf der Suche nach dem Album entdeckt sie schließlich ein schreckliches Geheimnis. Und sie muss sich endlich ihren Dämonen stellen ...

Ein Liebesroman, ein Kriminalroman, der wieder einmal in verschiedenen Zeitebenen spielt. 1929, 1931, 1977 und 1993. Am Anfang hatte ich fast Schwierigkeiten alle Schauplätze und Zeiten gut im Blick zu haben. Gut, dass es bei den Kapiteln vermerkt war.
Wie schon vom Titel zu erahnen, wirft die Vergangenheit mit den damaligen Vorkommnisse ihre tiefen Schatten auf das Heute und Lucy. Viele Geheimnisse, traumatisierte Protagonisten und ein in die Geschichte verwobenes Märchen das Lucys Vater schrieb, haben mich sehr gefangen genommen. Lucy als Hauptperson finde ich sehr gelungen. An manchen Stellen war die Geschichte schon düster, dramatisch, aber auch spannungsgeladen.
Und immer, wenn ich dachte, oh, ich weiß, wie´s ausgeht, lag ich wieder falsch.
;O)
Ich vergebe vier von fünf Sternen für die spannende Lesezeit und danke dem Goldmann-Verlag für dieses mir zur Verfügung gestellte Exemplar.

Wenn dein Schicksal ein düsteres Geheimnis ist...

Von: nicigirl85 Datum: 18. März 2018

Als Fan von Familiensagen mit dunklen Rätseln stieß ich auf diesen Roman. Bisherige Buchbewertungen haben mich anfänglich zurückschrecken lassen, doch meine Neugierde war größer und wurde letztendlich mehr als nur belohnt.

In der Geschichte geht es um Lucy, die nach Melbourne zu ihrer Familie zurückkehrt. Sie braucht Abstand zu ihrem Partner und da kommt die Bitte ihres Großvaters gerade Recht. In Bitterwood Park beginnt sie zu stöbern und stößt dabei auf etwas Unsägliches, was ihr Leben und das ihrer Familie für immer verändern wird...

Anna Romer entführt uns durch diesen Roman gleich in mehrere Zeiten, denn es bleibt nicht bei zwei Zeitebenen die nebeneinander herlaufen und diese springen auch mal vor und zurück. Da kann es bereits August 1930 sein und hundert Seiten später ist man dann wieder im Mai 1930. Als Leser sollte man also stets aufmerksam sein und das mochte ich hier durchaus gern. Wir werden in die 30er Jahre entführt, machen einen kurzen Ausflug ans Ende der 70er, um die Haupthandlung im Jahr 1993 erleben zu dürfen.

Die dargestellten Figuren sind so facettenreich beschrieben, dass man sich jeden Einzelnen sehr gut vorstellen kann. Mein Herz schlug vor allem für Clarice und Edwin. Gerade Edwin sein Schicksal hat mich lange berührt. Als Leserin hatte ich fast die ganze Geschichte über negative Gefühle zu ihm und am Ende kommt alles anders als gedacht. Clarice hingegen ist fast ein Mysterium, denn die Schicksalsschläge die sie alle durchstehen musste, die würden auch für zehn Menschen reichen.

Auch Lucy ihr Leben, die in großen Teilen des Buches als Ich- Erzählerin fungiert, hat mich nicht mehr kaltgelassen. Ihre düsteren Albträume erschienen mir unerklärlich, aber dann kommt ja irgendwann doch die Wahrheit ans Licht.

Die Autorin verwöhnt den Leser mit einer sehr bildhaften Sprache, was mir persönlich sehr gut gefiel, da es die eigene Fantasie nur noch mehr anregt. Teilweise habe ich abends mit dem Lesen des Buches begonnen und konnte einfach nicht mehr aufhören, so fesselnd schreibt Frau Romer.

Zudem fand ich die eingestreuten, neu erdachten Märchen sehr schön.

Der Roman besticht vor allem durch Düsternis, immer schwingt irgendwie ein schlechtes Gefühl über allem mit. Als Leser kann man zwar sehr schnell Vermutungen anstellen, was da passiert sein könnte, doch sind Indizien nur zaghaft gestreut und solche können bekanntlich auch in die falsche Richtung führen.

Die Auflösungen am Ende der Geschichte waren alle schlüssig und nachvollziehbar. Für mich blieben keine offenen Fragen zurück.

Fazit: Ein Roman, der mich so sehr in seinen Bann gezogen hat, dass ich alles um mich herum vergessen habe. Das muss man erstmal schaffen. Absolute Leseempfehlung!

Steigenden Spannung bis zum Schluss

Von: Norddeutsche Goere Datum: 15. März 2018

Ein interessanter aber auch komplexer Roman der im Jahr 1993 stattfindet. Lucy reist zurück in ihr Heimat Australien. Sie hat Post von ihrem Großvater bekommen, die Geheimnisvoll ist. Doch kaum ist sie in Melbourne angekommen überschlagen sich die Dinge. Sie macht sich auf Wunsch ihres Vaters auf die Suche nach einem alten Fotoalbum und dabei stößt sie auf immer neue Geheimnisse. Was ist mit ihrer Mutter passiert? Was mit ihre, Großvater? Und warum gibt es in der Familie solche Streitereien? Immer mehr geht sie in die Vergangenheit zurück und nach und nach kommt sie allem auf die Spur. Doch auch ihre Ängste muss sie sich stellen und alles wird ihr eigenes Leben beeinflussen.

Ich fand das Buch, die Story aber auch die Autorin packend und sofort fesselnd. Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen, ich wollte immer weiter Lesen und wissen wie es weitergeht und vor allem wie das Ende ist. Jedoch braucht man seine ganze Aufmerksamkeit für die Story damit man auch allem weiter folgen kann. Es ist nicht leicht nach einer Lesepause sich wieder rein zu finden. Es ist verwirrend und man denkt, ah nun komme ich dem Geheimnis auf der Spur, aber dann kommen wieder neue Fäden, neue Abschnitte. Ich habe mitgefiebert und versucht auch beim Lesen die Rätsel zu lösen bis es dann zum tragischen Ende kommt.

Die Charaktere sind gut beschrieben und haben mir gut gefallen, im Mittelpunkt steht die Lucy. Der Großvater ist aber auch sehr interessant und man konnte gut hinter die Figur schauen. Die Autorin hat das gut hinbekommen und der Schreibstil ist sehr angenehm. Sehr zu empfehlen und ich freue mich auf weitere Bücher von Anna Romer.

Alte Sünden haben lange Schatten...

Von: Diane Jordan Datum: 09. März 2018

Der Schattengarten ...

Diane Jordan

Das ich eine Faszination für vergessene Tagebücher, Briefe, dunkle Familiengeheimnisse und alte Häuser habe und dieser gelegentlich fröne, wisst ihr ja. Und auch bei meiner neusten Lektüre „Der Schattengarten“ von Anna Romer komme ich wieder voll auf meine Kosten. Anhand alter Photographien kommt die Protagonistin Lucy Briar ihrer Familiengeschichte auf die Spur, dass finde ich als Fotografin natürlich besonders interessant und spannend. Der Autorin gelingt es leicht, mich mit ihrer geschickten Darstellung der Ereignisse zu fesseln. Die Geschichte ist spannend und dramatisch. Mein Kopfkino springt an. London ---- Australien. Immer wieder erschüttern tragische Ereignisse und heftige Schicksalsschläge das Leben der Familie Briar. Meine Oma sagte immer: “Alte Sünden haben lange Schatten!“ und ich muss ihr Recht geben, denn auch hier häuft sich über Generationen etwas an. Daher finde ich den Titel vortrefflich gewählt, ebenso wie das geheimnisvolle, etwas düster anmutende Cover. Das hat etwas. Aber irgendwie packt mich die Story diesmal nicht ganz und gar... Warum???? Tja, ich bin hin und hergerissen, irgendwie fehlt mir beim Lesen der letzte Kick. Der Plot ist ganz nett und bestimmt hätte man daraus auch einen Bestseller zaubern können. Aber, „hätte, hätte, Fahrradkette“. Hat leider irgendwie nicht sein sollen. Schade eigentlich, denn wie gesagt die Faszination für die Thematik war meinerseits ja vorhanden. Aber alles in allem irgendwie zu langaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaatmig und zu wirr. Es ist mir stellenweise etwas schwer gefallen mich zu konzentrieren, da es zu viele Nebenschauplätze gab. Und irgendwie hatte ich immer das Gefühl, da passiert noch etwas WICHTIGES oder SPANNENDES und schließlich wollte ich auch durchs Weiterlesen das Familiengeheimnis lüften, das 60 Jahre nicht ans Licht kam. Denn schließlich bin ich chronisch neugierig und will den Dingen meistens auf den Grund gehen. Geht es euch ähnlich, dann solltet ihr das Buch ebenfalls lesen. Und vielleicht ist es eher euer Pageturner, als meiner. Wer weiss????

Inhalt:
Nach einigen Jahren in London kehrt Lucy Briar wieder nach Melbourne zurück. Sie möchte ein ruhiges Leben führen, doch als ihr Vater Ron einen Unfall hat, holt sie ihre Vergangenheit ein. Lucys Vater bittet sie, in Bitterwood Park, dem mittlerweile halb verfallenen Anwesen der Familie, nach einem alten Fotoalbum zu suchen. Mit Bitterwood verbindet Lucy böse Erinnerungen und düstere Träume, die sie seit ihrer Kindheit quälen. Auf der Suche nach dem Album entdeckt sie schließlich ein schreckliches Geheimnis. Und sie muss sich endlich ihren Dämonen stellen ...


Die Autorin:
Anna Romer wuchs in New South Wales in einer Familie von Büchernarren und Geschichtenerzählern auf, weshalb sie sich schon früh für Literatur zu interessieren begann. Sie arbeitet als Grafikerin und hat lange Reisen ins australische Outback, nach Asien, Neuseeland, Europa und Amerika unternommen, wo sie viel Stoff sammelte, den sie in ihren Bildern und Texten verarbeitet.

Weitere Bücher:
Das Rosenholzzimmer
Am dunklen Fluss

Weitere Bücher:
Fazit: 4**** für die spannende Vergangenheitsbewältigung. “Der Schattengarten“ ist im Goldmann VERLAG erschienen. Das Buch hat 512 Seiten und kostet 9,99 Euro.







Der Schattengarten

Von: Buchmomente Datum: 08. März 2018

Es ist mein zweites Buch der Autorin und mit „Das Rosenholzzimmer“ hat sie begeistern können, so dass ich sehr neugierig war auf diese Geschichte. Und auch diesmal war ich gepackt, auch wenn es nicht immer leicht war, bei den vielen verschiedenen Erzähl- und Zeitsträngen den Überblick zu bewahren.

Die Geschichte ist sehr komplex. Im Jahr 1993 reist Lucy zurück in ihre Heimat nach Australien, weil sie geheimnisvolle Post von ihrem Großvater erhalten hat. Und kaum in Melbourne angekommen überschlagen sich die Dinge: Lucy macht sich auf Wunsch ihres Vaters auf die Suche nach einem alten Fotoalbum und stößt so auf immer neue Geheimnisse. Was ist mit ihrer Mutter passiert, was mit ihrem Großvater? Warum gibt es solche verbissene Streitereien in ihrer Familie? Immer tiefer gräbt sie sich zurück in die Vergangenheit und kommt nach und nach allem auf die Spur – aber auch sie selbst muss sich einigen Ängsten und Wahrheiten stellen, die auch ihr eigenes Leben beeinflussen werden.

Mich hat die Autorin gleich von Anfang an packen können, auch wenn ich die verschiedenen Erzählstränge zunächst sehr verwirrend fand. Es ist kein Buch, das man mal nebenbei liest oder das man nach wenigen Seiten beiseitelegt und dann auch sofort wieder zurückfindet – es braucht Aufmerksamkeit, die verschiedenen Charaktere und die verschiedenen Zeiten auseinanderzuhalten. Neben dem Erzählstrang in der Gegenwart gibt es noch welche in den Jahren 1917, 1931 und 1977. Zwar ist den Abschnitten immer vorangestellt, in welchem Jahr man sich befindet, trotzdem ist die Familiengeschichte an manchen Stellen verzwickt und verwirrend. Erst nach und nach entwirren sich die Fäden und laufen am Ende dann zu einem für mich schlüssigen, wenn auch tragischen Ende zusammen. Ich habe beim Lesen richtig mitgefiebert und selber gerätselt, wie die Dinge zusammenhängen – auf die tatsächliche Auflösung bin ich aber nicht gekommen.

Mir hat die Charakterzeichnung gut gefallen – es gibt viele verschiedene Figuren und auch wenn vordergründig Lucy im Mittelpunkt steht, die in Ich-Form die Geschehnisse der Gegenwart erzählt, ist doch eigentlich ihr Großvater der wirkliche Protagonist. Seine Figur fand ich sehr interessant und es hat sich gelohnt, ihn näher kennenzulernen und hinter seine Fassade zu schauen. Lucy ist mir gleich sympathisch gewesen, auch wenn sie vor sich selber davonrennt und ich sie gerne manches Mal geschüttelt hätte. Ich mochte aber ihre Beharrlichkeit und ihre Verbundenheit zu Land und Familie. Sie macht eine interessante Entwicklung durch, und so deckt sie nicht nur ein Familiengeheimnis auf, sondern entdeckt auch einige neue Seiten an sich selber.

Der Schreibstil ist angenehm und an vielen Stellen sehr eindringlich. So entsteht eine fast durchweg düstere Atmosphäre und das in allen Handlungssträngen. Mich hat das nicht weiter gestört, denn ich fand es spannend – nur im Mittelteil gab es mal die eine oder andere langatmige Stelle, in denen sich die Autorin in Beschreibungen, die die Geschichte nicht wirklich voranbringt, verliert. Leider auch hat sie bei mir kein „australisches“ Feeling erzeugen können – die Geschichte hätte auch an vielen anderen Orten der Welt spielen können, wäre nicht immer mal wieder die Stadt Melbourne gefallen.

Trotzdem hat mich diese Geschichte gut unterhalten und ich hatte spannende Lesestunden. Ich gebe daher 4 von 5 Sternen.

Mein Fazit
Ein verzwickte Familiengeschichte die man mit Aufmerksamkeit lesen sollte, um sich auf den vier Zeitebenen nicht zu verlieren – dafür ist die Geschichte spannend und mitreißend und voller Atmosphäre. Auch die Charaktere konnten mich begeistern, und es hat Spaß gemacht, sie näher kennenzulernen und nach und nach ihre Geheimnisse zu entdecken. Mich hat dieses Familiengeheimnis gut unterhalten, so dass ich 4 von 5 Sternen vergebe.

tolle Familiengeheimnisvolle und klasse Wendungen!

Von: Melanie Berg Datum: 05. März 2018

Inhalt
Nach einigen Jahren in London kehrt Lucy Briar wieder nach Melbourne zurück. Sie möchte ein ruhiges Leben führen, doch als ihr Vater Ron einen Unfall hat, holt sie ihre Vergangenheit ein. Lucys Vater bittet sie, in Bitterwood Park, dem mittlerweile halb verfallenen Anwesen der Familie, nach einem alten Fotoalbum zu suchen. Mit Bitterwood verbindet Lucy böse Erinnerungen und düstere Träume, die sie seit ihrer Kindheit quälen. Auf der Suche nach dem Album entdeckt sie schließlich ein schreckliches Geheimnis. Und sie muss sich endlich ihren Dämonen stellen ...

Meinung
Das Cover finde ich.... wie soll ich es sagen erwartungsvoll, ja, das trifft es ganz gut. Im Hintergrund sind gewitterverhangene dunkle Wolken zu sehen. Man sieht auf der rechten Seite ein schmuckes zweistöckiges Haus an einer Klippe, davor das Meer und darüber ein Schwarm Möwen. Der Titel ist leicht erhaben und in einem violett Ton gehalten.

Der Schreibstil ist flüssig und geradezu bildlich dargestellt, man spürt förmlich den Wind auf der Haut. Es wird in verschiedenen Zeiten erzählt um das Geheimnis der Familie nach und nach zu entschlüsseln. Jede Generation hat ihre eigene Story dazu beizutragen. Im Mittelpunkt von allem hat Anna die junge Lucy gesetzt. Die einzelnen Stränge und Personen sind miteinander verwoben und warten darauf von uns Lersern entworfen zu werden.

Ist mein erstes Buch von dieser Schriftstellerin, aber das Cover hat mich einfach gereizt. Und es war kein Fehler.

Schon nach den ersten Kapiteln ist man in einer spannenden Familiengeschichte, die schon weit zurück reicht. Ein ums andere Mal wird ein Geheimnis aufgedeckt. Jede weitere Episode ist spannend. Und man will alles lüften!

Im Zentrum des ganzen ist das Anwesen namens Bitterwood Park, welches bereits im Zerfall begriffen ist; im Eishaus befindet sich ein tragisches Geheimnis verborgen.

Ab und an wenn die Zeitebenen wechseln oder die handelnden Personen, denkt man jetzt hab ich es raus, aber weit gefehlt. Die Autorin hat uns ein ums andere Mal aufs Glatteis geführt.

Dieses Rätsel raten sind geschickt in diesem Buch eingebunden und lassen einen immer weiterlesen. Das Ende ist auch echt grandios!

Es ist zwar als Roman deklariert, aber ich finde es ist mehr ein Krimi mit der Mischung von Familiendrama.

Klare Leseempfehlung!

Fakten
512 Seiten
TB 9,99 €
Ebook 8,99 €

Erschienen im @Goldmann Verlag

Kaufen kann man das Buch direkt beim Verlag und hier:
https://www.amazon.de/gp/aw/d/344248684X/ref=mp_s_a_1_1?__mk_de_DE=ÅMÅZÕÑ&qid=1520263312&sr=8-1&pi=AC_SX236_SY340_FMwebp_QL65&keywords=der+schattengarten+anna+romer&dpPl=1&dpID=51x0vidVUOL&ref=plSrch

Ich möchte mich bei der @RandomHouse für die Verfügung Stellung des Rezensionsexemplars bedanken.

Dies hat keinerlei Einfluss auf meine persönliche Meinung!

Ihr findet diese Rezension auch wie immer auf unserem Blog:
http://ourfavorbooks.blogspot.de/?m=1

Fesselnde, geheimnisvolle Reise in die Vergangenheit

Von: Conny G. Datum: 17. Februar 2018

Anna Romer erzählt die Geschichte von Lucy und ihrer Familie auf mehreren Zeitebenen. Der Handlungsstrang der Gegenwart spielt im Jahr 1993, als Lucy nach einigen Jahren in London zurückkehrt nach Melbourne. Sie hatte einen rätselhaften Brief ihres Großvaters Edwin erhalten. Von dem Gespräch mit ihrem Großvater erhofft sie sich Aufklärung über etliche Ungereimtheiten, die sie seit Jahren quälen.
Ein weiterer Handlungsstrang spielt in den Jahren 1930/1931, als Lucys Großeltern Edwin und Clarice auf dem Familienanwesen Bitterwood Park ein Gästehaus betreiben und das Pflegekind Orah bei sich aufnehmen.
Dazu gibt es noch kurze Rückblicke ins Jahr 1977, als Lucys Mutter ums Leben kam.
Das hört sich verwirrender an als es ist, denn die Kapitel sind entsprechend überschrieben, so dass die Wechsel bzw. Zeitsprünge gut erkennbar sind.

Leider kommt Lucys Rückkehr in die Heimat zu spät, denn ihr Großvater Edwin starb, kurz nachdem er den Brief an Lucy schickte.
Als Lucys Vater Ron, Edwins Sohn, einen Unfall hat, bittet er Lucy, sich um die Haushaltsauflösung in Bitterwood Park zu kümmern und dabei besonders nach einem alten Fotoalbum der Familie zu suchen.
Lucy fährt also nach Bitterwood und muss sich nicht nur der Vergangenheit ihrer Familie stellen sondern auch ihrer eigenen, die sie vor einigen Jahren von Australien nach London vertrieb.

Anna Romer erzählt die Geschichte der Familie Briar sehr fesselnd und schon mit dem Prolog, der von einem mysteriösen Todesfall berichtet, hat sie mich gepackt. Die Wechsel zwischen den Zeitebenen und Handlungssträngen sind geschickt gesetzt und enthüllen nur ganz allmählich ein dunkles Familiengeheimnis. Dabei wechseln auf der Vergangenheitsebene auch noch öfter die Sichtweisen, was für zusätzliche Spannung sorgt.
In der Gegenwart erleben wir Lucy als Ich-Erzählerin und bekommen tiefe Einblicke in ihre Gefühls- und Gedankenwelt. Das hat mir gut gefallen, da es viel Nähe zu Lucy bringt und der Figur Tiefe gibt. Denn für Lucy geht es nicht nur um die Aufarbeitung der Vergangenheit und die Lösung des Familiengeheimnisses sondern auch um ihre persönlichen Konflikte und ihre Zukunft.
Anna Romers Schreibstil ist bildhaft, ausdrucksvoll und detailreich. Manches wurde mir jedoch zu detailliert erzählt, was ab und zu für kleine Längen sorgt. Auch die Lösung von Lucys persönlichen Konflikten kam mir am Ende etwas zu kurz. Aber das lange gehütete Familiengeheimnis wird vollständig aufgeklärt und insoweit bleiben keine Fragen offen.
Gut gefallen haben mir auch die Märchen, die Lucys Vater auf der Basis existierender alter Märchen umschreibt und die von Lucy illustriert werden. Eines wird stückweise in die Geschichte eingestreut und trägt auch zu Lösung mancher Geheimnisse bei.

"Der Schattengarten" ist eine fesselnde Zeitreise durch die Geschichte der Familie Briar mit einer geheimnisvollen und manchmal auch etwas düsteren Atmosphäre.
Die Figuren, besonders Lucy, sind facettenreich und lebendig gezeichnet und mir hat es Freude gemacht, sie durch die Geschichte zu begleiten.
Die Kulisse von Bitterwood Park an der australischen Küste bildet einen schönen Schauplatz, den die Autorin gut für ihre Geschichte nutzt.
Insgesamt bietet die Geschichte fesselnde und gute Unterhaltung und kann mit einem komplexen, weitreichenden Familiengeheimnis punkten!


Fazit: 4 von 5 Sternen

Ein düsteres Familiengeheimnis

Von: Märchenfee/Tiara Datum: 15. Februar 2018

Inhalt:
Lucy hat mit ihrem Verlobten Adam die letzten 5 Jahre in London gelebt. Nun möchte sie sich etwas erholen und kehrt in ihre Heimat Melbourne zurück. Mit dabei hat sie einen Brief ihres Großvaters, mit der Bitte ihn zu besuchen, da er etwas für sie hat. Doch dazu kommt es nicht, weil ihr Großvater vorher stirbt.
Lucys Vater erleidet einen Unfall und bittet sie, sich um den Nachlaß, seines Vaters zu kümmern und nach einem bestimmten Fotoalbum zu suchen. Zum Erbe gehört auch das halb verfallene Anwesen in Bitterwood Park.
Bei ihren Nachforschungen jedoch stößt Lucy auf ein schreckliches Geheimnis.....

Meine Meinung:
Von Anna Romer kenne ich bereits "Das Rosenholzzimmer" welches ich mit großer Begeisterung gelesen habe. In diesem Buch herrschte eine ganz besondere Atmosphäre, welche ich mir auch von "Der Schattengarten" erhofft habe.
Und ich wurde auch nicht enttäuscht.
In dieser Geschichte herrscht zwar eine unheimlich düstere Atmosphäre und wir haben sogar vier Zeitspannen. Was ich normalerweise nicht so gerne mag, weil man da schnell durcheinander kommt und es oftmals den Lesefluß stört.
Doch das hat mir hier überhaupt nichts ausgemacht, Anna Romers Geschichte hat eine richtige Sogwirkung und durch die sehr spannende Geschichte kann man auch den verschiedenen Zeitebenen mühelos folgen.
Die Hauptprotagonistin Lucy mochte ich sehr gerne, sie wirkt zwar manchmal etwas wankelmütig und macht sich selbst das Leben schwer. Aber ich konnte ihr Handeln nachvollziehen, sie hat in der Vergangenheit schlimmes erlebt und leidet noch heute unter Albträumen.
Anna Romer schreibt sehr bildhaft, so hatte ich richtig Gänsehaut, immer wenn Lucy das Eishaus betrat.
Ich war schon vom Prolog an in der Geschichte drin. Hier gibt es gleich eine Tote und im Verlauf der Geschichte glaubt man zu wissen, um wen es sich handelt. Doch die Autorin versteht es geschickt, den Leser in die irre zu führen und die Geschichte nimmt oftmals unerwartete Wendungen.
"Der Schattengarten" hat es auf meine Jahresbestenliste geschafft und ich freue mich sehr von Anna Romer in Kürze "Am dunklen Fluss" zu lesen.
Das Buch hat ein wunderschönes Cover, welches die Stimmung in der Geschichte sehr gut rüberbringt.

Ich möchte mich ganz herzlich beim Goldmann Verlag und beim Bloggerportal für das Rezensionsexemplar bedanken.

Ein dunkles Familiengeheimnis

Von: zauberblume Datum: 13. Februar 2018

"Der Schattengarten" ist für mich der erste Roman, den ich von der Autorin Anna Romer gelesen habe. Diese aufregende Geschichte führt uns von London nach Melbourne und hier tauchen wir in ein dunkles Familiengeheimnis ein.

Lucy Briar hat die letzten 5 Jahre in London verbracht. Hier hoffte sie mit ihrem Verlobten glücklich zu werden. Doch es zieht sie wieder in die Heimat nach Melbourne. Hier möchte sie sich einige Wochen erholen, doch dann hat ihr Vater einen Unfall und plötzlich holt Lucy die Vergangenheit wieder ein. Sie soll in Bitterwood Park, dem mittlerweile halb verfallenen Anwesen ihrer Familie, nach einem alten Fotoalbum suchen. Doch bei ihren Nachforschungen stößt Lucy auf ein schreckliches Geheimnis. Und auch sie muss sich endlich den Dämonen der Vergangenheit stellen......

Wahnsinn! Ich habe dieses Buch mit einem weinenden Auge geschlossen und habe jetzt noch dieses Gänsehautfeeling, das mich schon während des Lesens des öftern erfasst hat. Der Schreibstil der Autorin ist einfach genial. Sie verbindet mehrer Zeitebenen miteinander und so befindet man sich während des Lesens in der Vergangenheit und dann wieder in der Gegenwart. Im Mittelpunkt dieser packenden Geschichte steht Lucy. Sie wird oft von Albträumen geplagt und verfolgt. Sie hat mit ihrer Vergangenheit, dem frühen Tod ihrer Mutter und einer unerfüllten Liebe zu kämpfen. Und als sie nun in Bitterwood Park, das zuletzt von ihrem verstorenen Großvater bewohnt wurde, auf alte Bilder stößt, taucht sie in die Vergangenheit ein. Ein unglaubliche Geschichte kommt ans Tageslicht und dieses beginnt schon im Jahr 1917 als hier vor der Küste ein Schiff gesunken ist. Die Charaktere sind so wunderbar beschrieben, ich kann mir jede einzelne Person, die in der Geschichte vorkommt bildlich vorstellen. Und mein Kopfkino bekommt bei diesem fesselnden Buch einiges zu tun. Ich leiste Lucy beim Stöbern des alten Hauses Gesellschaft und bin über manche Entdeckung genauso entsetzt und überrascht wie sie. Doch für Lucy klärt sich vieles und vielleicht kann sie endlich Frieden mit der Vergangenheit schließen.

Das auf mich etwas melancholisch wirkende Cover passt einfach wunderbar zu diesem spannenden und unterhaltsamen Pageturner. Für mich ein absolutes Leseghighlight, das mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt hat. Auch jetzt lässt mich diese unglaubliche Geschichte einfach nicht mehr los. Selbstverständlich vergebe ich gerne 5 Sterne und freue mich auf das nächste Buch der Autorin.

Gelungene Mischung aus Liebesgeschichte & Krimi

Von: Kathrinshome Datum: 08. Februar 2018

Auch in ihrem neusten Roman nimmt uns Anna Romer wieder mit in eine spannende Familiengeschichte, in der über Generationen hinweg dunkle Geheimnisse das Leben der Menschen bestimmen.

Mittelpunkt ist Bitterwood Park, ein altes, ehemals wunderschönes und besonderes Anwesen, welches im Laufe der Jahre immer mehr verfällt, weil es ein tragisches Geheimnis in sich trägt, welches sich im Eishaus befindet.

Die Autorin bringt uns nun in mehreren Zeitebenen – sie lässt die verschiedenen Generationengeschichten parallel verlaufen und nimmt als Verbindung die junge Lucy aus der Gegenwart, welche einen Brief von ihrem Großvater Edwin mit der Bitte erhalten hat, ihn zu besuchen. Zu dem Besuch kommt es nicht mehr, da der Großvater verstirbt. Als Motivator bekommen wir Einblick in das Leben von Lucys Vater Ron, der seine Vergangenheit mit Hilfe von Neufassungen alter Märchen zu verarbeiten versucht. Und als Recherchenhilfe stellt die Autorin ihrer Protagonistin Lucy noch ihre alte Liebe Morgan zur Seite – die Geschichte ist gewoben... nun ist es an den Lesern, diese Seite für Seite zu entwirren.

Geschickt wandert Anna Romer mit spannenden Episoden und einer angenehm lesbaren, bildlichen Sprache...

„Winterliches Morgenlicht strömte durch die Erkerfenster. Ohne die zerschlissenen Vorhänge war es im Wohnzimmer angenehm hell. Der Holzboden glänzte wie dunkler Honig und knarrte unter meinen Schritten, als ich zum Telefon ging...“ (Seite 293, 1. Absatz)

… von einer Zeitebene zur anderen, wechselt von der Geschichte Edwins zu der von Lucy und man ist schnell versucht zu sagen „Ich hab`s! Ich weiß, wie die Geschichte ausgeht und was damals passiert ist!“ - aber mitnichten ;)

Immer wieder werden wir LeserInnen auf`s Glatteis geführt und dann wieder mit scheinbar unerheblichen Details, die einen erst einmal rätseln lassen, warum sie so explizit ausgeführt werden, auf eine neue Fährte geschickt.

Ja, geschickt geschrieben ist dieser Roman und es lohnt sich, bis zum fulminanten Ende durchzuhalten! Denn alles hat seinen Sinn ;) Ich muss wirklich sagen, dass mich dieses Buch gepackt hat und ich es zwischendurch kaum weglegen konnte. Nein, es ist kein Roman zum Überfliegen, sondern man darf sich ruhig Zeit nehmen, um vollend in die Familiengeschichte der Briars bzw. des Bitterwood Parks einzutauchen. Ich habe mich mitleben sehen in dem Liebeskummer des Großvaters und der Tatsache, dass Freud & Leid so nah beisammen liegen. Ich habe mich irreführen lassen durch das kalte Eishaus mit seinen seidenen Kokons und dunklen Nischen, verbunden mit geheimnisvollen und doch sehr menschlichen Beweggründen, die sich am Ende alle erklären...

Für mich ist dieser Roman eine Mischung aus Liebesgeschichte und Krimi. „Der Schattengarten“ gehört für mich zu den besten Roman zum Jahresbeginn und daher gibt es von mir eine begeisterte Leseempfehlung!

Familiengeschichte mit Herz

Von: hope23506 Datum: 30. Januar 2018

INHALT:
Lucy lebt seit einigen Jahren in London. Eines Tages erhält sie einen mysteriösen Brief von ihrem Großvater Edwin. Um ihn zu treffen, reist sie nach Melbourne zurück, wo die ihre Kindheit verbracht hat und wo ihr Vater noch immer lebt. Dort angekommen, muss sie erfahren, daß ihr Großvater vor kurzem verstorben ist. Da ihr Vater einen Unfall hatte, bittet er sie den Nachlass auf dem Anwesen des Großvaters zu ordnen und nach einem alten Fotoalbum zu suchen. Dieser Bitte kommt Lucy sehr gern nach, denn sie möchte die Geschichte ihrer Familie ergründen und Geheimnissen auf die Spur kommen, da Edwin sie ihr nicht mehr erzählen kann. Nun muss sie sie mit den Dämonen ihrer Kindheit auseinandersetzten und kommt dem schrecklichen Familiengeheimnis langsam immer näher.

MEINE MEINUNG:
Es war mein erstes Buch der Autorin und ich muss sagen, daß mich der Anfang ziemlich verwirrte. Wir lesen hier in den Jahren 1929, 1930, 1977 und 1993. Mit diesen vielen Zeiteangaben hatte ich erst meine Schwierigkeiten, obwohl sie zu Anfang eines jeden Kapitels ersichtlich sind. Aber ab fast genau der Seite 150 konnte mich das Buch fesseln und ich konnte Personen und Jahre sehr gut einordnen. Jetzt hatte ich grossen Spass beim Lesen und das Buch gewann an Spannung. Anna Romer geht sehr ins Detail, beschreibt Personen und Ereignisse oft sehr ausschweifend, was ich grossartig fand und auch absolut den Roman belebte. Die Charaktere wurden dadurch so lebendig und ich verstand sie immer besser. Die Kapitel unserer Protagonistin Lucy sind in der Ich Erzählfom geschrieben. Dadurch wurde die für mich sehr authentisch und symphatisch. Auch das Ende des Romanes konnte mich überzeugen. Es fügte sich alles wunderbar zusammen und und fand zu einem vollendeten Schluss.

FAZIT:
Eine spanndende und geheimnsvolle Geschichte, die mich sehr berührt hat. Von mir gibt es 4/5 Sternen für diese wirklich schöne Familuengeschichte.
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Verzwickt: Der Schattengarten

Von: Erdhaftig schmökert Datum: 29. Januar 2018

In vier verschiedenen Erzählsträngen baut Anna Romer ihren Roman auf, darunter auch eine Art Märchen, das für die Hauptperson Lucy eine Art Schlüssel darstellt. Mir war das zuviel. Der Roman liest sich dennoch "gut weg", wenn man das Märchen und den zwischendrin aufkeimenden dritten Erzählstrang (den zweiten zur Vergangenheit) außer Acht lässt. Also: ich habe nur die beiden Haupterzählstränge "Gegenwart" und "Vergangenheit Großvater" richtig gelesen und die anderen Seiten überflogen. So war der Roman immer noch verzwickt genug, um miträtseln zu können und sich in die Personen hinein zu versetzen.

Alle Akteure werden gut beschrieben. So, dass man ihre Handlungsweisen nachvollziehen und sie sich gut vor dem inneren Auge vorstellen kann. Das gleiche gilt für die Schauplätze. Eine flüssige Schreibe mit gut gesetzten Spannungsbögen vervollkommnen das Lesevergnügen!

Spannender Roman auf mehreren Zeitebenen

Von: vielleser18 Datum: 28. Januar 2018

1993: Lucy kehrt nach etlichen Jahren von London nach Hause ins heimische Melbourne zurück - ein rätselhafter Brief ihres Großvaters Edwin hat sie neugierig gemacht. Ihre Familie - das ist eigentlich nur noch ihr Vater Ron, der mit seinem Vater Edwin schon seit Jugendjahren zerstritten ist. Lucys Mutter kam vor 16 Jahren bei einem tragischen Unglück ums Leben. Und nun dieser Brief - der bei Lucy die Erinnerungen an den Unfall 1977 wieder wach ruft, ihre Gedanken zum Rotieren bringt, an ihre eigene Schuld und an das, was sie damals bei ihrem Großvater gesehen hatte - oder zu sehen glaubte.
Parallel wird die Geschichte von Edwin und Clarice und ihrer Pflegetochter Orah aus den Jahren 1930/1931 erzählt - eine tragische Geschichte voller Verwicklungen, Missverständnissen, Leid. Ein falscher Schritt nach dem anderen führt die drei immer weiter ins Verderben.

Schon der Anfang ist geheimnisvoll. Ein Prolog, bei dem man nur erfährt, dass es eine Tote gab. Was ist passiert, damals in 1930 ? Aber wer ist die Tote? Wie konnte es dazu kommen und wieso ? Da spielt die Autorin mit dem Geheimnis und lässt uns Leser im Dunkeln. Aber gerade dieser Anfang macht ungemein neugierig.
Anna Romer kann fesselnd erzählen, die abwechselnden Zeitebenen erhöhen den Spannungsfaktor . Die Sichtweisen in den Vergangenheitsebenen wechseln, ermöglichen hinter die Fassaden zu blicken, die Gefühle und Gedanken der Protagonisten zu verstehen.
Auf der "aktuellen" Erzählebene von Lucy wechselt die Autorin die Erzählpersepektive, mit ihr erleben wir die Ich-Erzählerin Lucy, mit irh erleben wir ihre Reise zurück in die Heimat, ihre Nachforschungen und Gefühle mit. Denn auch Lucy ist traumatisiert, lange schleppte sie ein dunkles Geheimnis mit sich herum, dass sie selbst verdrängt hatte. Bei ihr geht es aber auch um eine erloschen geglaubte LIebe und eine Flucht aus ihrer jetzigen Beziehung - und die Konflikte, die sie dadurch mit sich selbst ausmacht.
Ein weiterer ganz interessanter Erzählstrang sind die Märchen, die Lucys Vater Ron schreibt. Eines wird parallel - immer in Häppchen - erzählt und zeigt, wie Ron seine Kindheit sieht und verarbeitet, anhand des umgeschriebenen Märchens von Rumpelstilzchen.

Mich hat die Geschichte sehr gefesselt. Die Protagonisten kamen mir sehr lebendig vor und ich konnte mich gefühlsmäßig sehr auf sie einlassen.
Der Roman handelt von dunklen Familiengeheimnissen, ist spannend auf mehreren Zeitebenen erzählt, ist geheimnisvoll, düster und tragisch. Mich hat das Buch ungemein gut gefallen und daher von mir absolute Leseempfehlung.

Was geschah in Bitterwood Park?

Von: Miss Norge Datum: 25. Januar 2018

Ein Roman über ein Familiengeheimnis, welches 60 Jahre nicht gelüftet wurde, wo jeder nur etwas vermutete, aber keiner die Wahrheit kannte.
Schon nach dem Prolog war ich mir sicher, das es eine spannende Geschichte werden wird und das wurde es dann auch. Leider muss ich auch erwähnen, das einige Passagen mir zu detailliert, zu haarklein beschrieben wurden. Trotz allem, hat mir aber der Aufbau und der Hintergrund des Geheimnisses gut gefallen. Auf den meisten Seiten habe ich den Schreibstil von Anna Romer als ausdrucksstark und intensiv erlebt, sie hat mich als Leserin tief in die Seele und die Gedankenwelt der Protagonisten blicken lassen, vor allem Lucy ist in ihrer Gefühlswelt hin und her gerissen. Das Ende ist noch einmal recht dramatisch und tränenreich, aber es klärt sich alles auf und ich bin mit dem Schluss sehr zufrieden. Man sollte Bücher mögen, die in verschiedenen Zeitebenen angesiedelt sind. "Der Schattengarten" hat davon einige zu bieten, man erlebt das Geheimnis vom Ursprung bis in die heutige Zeit, als es endlich gelöst wird. Der Plot beinhaltet Zeitsprünge von 1929, 1931, 1977 und 1993, trotzdem bin ich niemals durcheinander gekommen, denn die Jahreszahlen sind Bestandteil der Kapitelüberschriften. Ganz langsam ergänzen und verbinden sich die einzelnen Erzählungen über die 510 Seiten und vollenden und runden die Geschichte ab.

Fazit
Ein Familiengeheimnis-Roman der gefühlvoll und teils geheimnisvoll daherkommt. Das Lesen hat mich abtauchen lassen, in die Welt von Lucy und ihrem Großvater.