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Yrsa Sigurdardóttir

DNA

Thriller

Er schlägt erbarmungslos zu. Wie aus dem Nichts. Zuerst trifft es eine junge Familienmutter nachts in ihrer Wohnung in Reykjavik. Einzige Zeugin ist ihre siebenjährige Tochter, die wider Erwarten den Angriff übersteht. Als wenig später eine zweite Frau unter ähnlich brutalen Vorzeichen ihr Leben verliert, steht die Polizei vor einem Rätsel. Kommissar Huldar, der die Ermittlungen leitet und sich erstmals in einem so wichtigen Fall beweisen muss, hat darüber hinaus ein weiteres Problem. Er ist gezwungen, mit der Psychologin Freyja zusammenzuarbeiten, mit der er vor kurzem nach einer Kneipentour unter falschen Angaben die Nacht verbracht hat. Währenddessen beschließt ein junger Amateurfunker, auf eigene Faust zu ermitteln, nachdem ihn kryptische Botschaften zu den beiden Opfern erreichen. Dass er sich damit selbst in Gefahr bringt, kann er nicht wissen.

Das Buch spielt in Reykjavik, Island

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Leserstimmen

Spannend, fesselnd, gern gelesen!

Von: Wuschel Datum: 07. August 2018

Beschreibung:
Eine tote Frau wird in ihrem Schlafzimmer aufgefunden. Die einzige Zeugin ist die schwer unter Schock stehende Tochter. Kurze Zeit später erneut eine Leiche gefunden. Keine Spuren, keine Zeugen, kein Blut. Der Täter schlägt in aller Stille zu und die Ermittler sind auf die Aussage der Siebenjährigen angewiesen. Während die Psychologin Freya versucht das Mädchen mithilfe ihres Teams im Kinderhaus zu knacken, erhält ein Amateurfunker Nachrichten, die er schnell mit dem Geschehenen in Verbindung bringt. Ohne über die möglichen Folgen nach zu denken, beginnt er selbst in der Sache zu ermitteln und bringt sich unbewusst in große Gefahr.

Meinung:
Nach dem Prolog dachte ich mir: „Och, neeee…. Liegt doch quasi auf der Hand….“.
Lustiger Weise sollte ich sogar Recht behalten, irgendwie, aber die Story drum rum und auch die Auflösung war einfach bombastisch verpackt. Wirklich. Die Autorin hat es zwischendurch geschafft mit total zu verunsichern, sodass ich mich fragte, ob der Prolog überhaupt etwas mit der Geschichte zu tun hat. Zusammenfassend könnte man sagen, dass ich so meine Probleme hatte in die Geschichte zu kommen und dann gar nicht mehr damit aufhören konnte. Schon doof, wenn man sich selbst solche Steine in den Weg legt.

Die Art wie die Morde begangen wurden fand ich auch recht interessant, vor allem in Verbindung mit der späteren Aussage des Täters. Ich als Leser dachte mir einfach nur, dass es abartig sei. Wie krank muss man sein um auf solche Ideen zu kommen? Pfui! Doch der Clou in meinen Augen war, dass das „warum“ des Mörders mich sogar irgendwie überzeugt hat. Ein bisschen hatte ich sogar Mitleid mit ihm. Er hat sich sein Schicksal schließlich nicht ausgesucht. Okay, er hätte es besser machen können und die Leute nicht umbringen, aber dann hätte ich kein tolles Buch zu lesen gehabt.

Die Beziehung, die sich hier zwischen der Psychologin Freyja und dem Kommissar Huldar anbahnte, gefiel mir auch gut. Zwei komplett unterschiedliche Charaktere, die wie Katz und Maus umeinander herum schleichen und sich dennoch voneinander angezogen fühlen – fast beiläufig. Der Funker war ebenfalls ein sehr interessanter Charakter, denn man lernt ihn kennen. Sein Part nimmt recht viel Raum in dem Buch ein, aber langweilig wird es dennoch nicht, außer man hat es vielleicht nicht so mit kryptischen Nachrichten. Lange bleibt unklar welche Rolle er denn nun eigentlich in dem Stück spielt.

Obwohl mich bisher kein Buch in und über Island gereizt hat, muss ich sagen, dass es mir wirklich gut gefallen hat. Leider fehlte mir etwas der Bezug zu der Stadt, aber alles in allem war das auch nicht ganz so wichtig. Die Atmosphäre passte für mich dennoch sehr gut. Auch die kleinen eingestreuten Details über die Isländer fand ich ganz unterhaltsam – ob sie auf wahren Tatsachen beruhen oder nicht, sei dahin gestellt.

Fazit:
Ein sehr überraschender, spannender und gelungener Thriller, der nicht zu unterschätzen ist.

Gestörter Täter

Von: Baroness Datum: 03. Juli 2018

„Vorsicht Spoiler!“
Huldar hat das erste Mal einen wichtigen Fall übertragen bekommen. Als er an dem Tatort auftaucht, erblickt er nicht nur die Leiche, sondern auch ein kleines Mädchen. Sie war unter dem Bett versteckt und ist eine wichtige Zeugin im Mordfall ihrer Mutter. Dazu muss er ausgerechnet mit der Psychologin Freyja zusammenarbeiten, mit der er eine Nacht verbracht hatte. Das macht alles viel schwieriger. Die Ermittlungsarbeit ist aufreibend und bringt sie einfach nicht weiter. Die Zeit drängt, denn das Mädchen hatte gehört, dass ein weiterer Mord geschehen soll. Die Ermittler können es nicht verhindern und eine weitere Frau wird das Opfer des Killers. Als durchsickert, dass es eine Zeugin gibt, muss das Mädchen unter Polizeiaufsicht gestellt werden. Endlich konnte ein Durchbruch erzielt werden, als das verschwundene Handy des Opfers geortet wurde. Huldar und sein Team konnten daraufhin den Täter festnehmen, denn alle Indizien deuteten auf ihn.


Meine Meinung:
„Als sie schließlich aufbrach, war auf ihrem Weg durchs Krankenhaus nichts mehr von den Kindern zu sehen. Auch nicht am Ausgang oder auf dem halbleeren Parkplatz davor. Ihr neues Leben hatte sie mit Haut und Haaren verschluckt.“

So endet der Prolog! Diese Handlung ist der Hintergrund des Geschehens in der Geschichte.

Die Protagonisten sind effektiv gewählt. Sie passen gut mit ihren Charakteren überein. Sympathisch finde ich Freyja. Sie ist eine junge Frau, die versucht nach einer gescheiterten Beziehung neu anzufangen. Sie lässt sich nicht unterkriegen und versucht das Beste aus jeder Problematik zu machen. Huldar ist ein junger Mann, der unbedarft in Situationen gerät, die er hinterher bereut. Dabei ist er intelligent und prüfend, nur manchmal eben arglos.
Bei Karl weiß ich nicht, ob ich ihn bemitleide oder nur den Kopf schütteln soll. Er ist ein absoluter Eigenbrötler, hat aber trotzdem Sehnsucht nach Anbindung.

Der Täter ist gestört, denn die Morde sind unbegreiflich und grausam. Die Mordwerkzeuge sind ausfallend, denn man bringt sie nicht mit Verbrechen in Verbindung. Erst bei der pathologischen Untersuchung des Opfers werden die Merkmale beschrieben.

Es gibt einzelne Handlungsstränge und die jeweiligen Perspektiven. Im Laufe des Geschehens führen sie zusammen. Die Tiefgründigkeit dieser Geschichte ergibt sich durch die Handlungsabläufe, aber auch durch die autoritären Protagonisten. Ich hatte einen anderen Täter im Verdacht, war deshalb über den tatsächlichen Täter absolut erstaunt. Fabelhafte Wendung des Geschehens!

Das Geschehen lässt sich flüssig lesen und der Spannungsbogen wird zum Schluss eindrucksvoll. Es gab zwar ein paar Seiten, die etwas weitschweifig waren, tut der Geschichte aber keinen Abbruch. Dafür sind die nachfolgenden Seiten spannend.
Detailliert sind die Atmosphäre und der Lebensbereich der Protagonisten. Die Geschichte ist in Kapiteln angelegt.

Der Titel passt präzise. Das Cover ebenso. Jetzt weiß ich auch, was das Klebeband für eine Bedeutung hat.

Das Thema des Buches sind nicht nur die zwischenmenschlichen Beziehungen oder ein gestörtes Familienleben, sondern auch die Ermittlungsarbeit der Polizei. Aber auch die Adoption und wie wichtig die Herkunft für die betreffende Person ist, spielt eine große Rolle.


Fazit:
Der Thriller ist perfekt! Er enthält elementare Themen, ist hart und fesselnd.

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Sigurdadóttir schlägt in die selbe Kerbe wie Mankell, Nesbø und Co

Von: Krimisofa Datum: 14. Juni 2018

„DNA“ von Yrsa Sigurdadóttir schlägt in die Kerbe von Mankell und anderen skandinavischen Autoren und inszeniert in „DNA" besonders grausame, gleichwohl unblutige Morde. Die Autorin hat eine sehr ausschweifende Erzählweise und lässt sich mit der Einführung der Charaktere teilweise sehr viel Zeit. Nach und nach wird es aber immer spannender. (Ausschnitt aus der Rezension)

Spannender Plot und interessante Charakterstudien

Von: Lesestunde mit Marie Datum: 15. Mai 2018

Der Island Thriller "DNA" der Autorin Ysra Sigurdardóttir ist der Auftakt einer Reihe um den Kriminalermittler Huldar und die Psychologin Freyja. Interessanterweise habe ich für die Lektüre dieses spannenden Thrillers außergewöhnlich viel Zeit benötigt. Warum, kann ich gar nicht erklären. Nichtsdestotrotz war es ein lohnenswerter und interessanter Thriller.

Kommissar Huldar ist ein Ermittler, der gerne im Team arbeitet, aber ungern an der Spitze steht. Doch nun wird er dazu auserkoren, das Team anzuführen - ausgerechnet als es um einen für isländische Verhältnisse extremen Mordfall geht. Und ausgerechnet als ein kleines Mädchen Zeugin am Mord ihrer Mutter wurde. Daher wird das Kinderhaus für die Verhöre involviert. Wäre doch die verantwortliche Psychologin nur nicht der unrühmliche One Night Stand von Huldar ...

Lange tappt das Ermittlerteam trotz unermüdlichen Einsatzes im Dunklen. Ein weiterer Mensch muss sterben, doch die beiden Mordopfer haben nichts gemein ...

Der Plot wird in verschiedenen Handlungssträngen erzählt, so dass es unterschiedliche Perspektiven gibt, die langsam ein Bild ergeben. Der personale Erzähler nimmt einmal die Sicht des Huldar ein, dann der Freyia, im Wechsel mit dem Amateurfunker und Außenseiter Karl.

Mir hat sehr gut gefallen, dass die Morde nicht bis in alle Einzelheiten bestialisch und sardistisch dargestellt werden, so dass jedem Leser selber überlassen wird, wie weit seine Fantasie Blüten treibt. Die Darstellungen der Morde enden quasi, wenn die Qualen beginnen und werden erst durch das Ergebnis der pathologischen Untersuchung sachlich dargestellt, ohne nüchtern zu wirken.

Der Protagonist Huldar ist sympathisch, aber nicht unfehlbar. Seine selbstkritischen Gedankengänge zeigen seine für einen Mann ungewöhnliche, emotionale Intelligenz auf. Ebenso ist Freyja ein Charakter, den man gerne als Freundin hätte. Hier wird eine junge, nicht unattraktive Frau gezeichnet, die analytisch, aber mit Herz denkt. Auch sie ist nicht perfekt abgehoben und weniger selbstbewusst, als sie sein könnte. Karl weckt hingegen zunächst ambivalente Gefühle. Er ist auf der einen Seite ein Loser und Taugenichts, auf der anderen Seite ein bemitleidenswerter und ebenfalls selbstkritischer Außenseiter, dem man gerne helfen würde.

Fazit:
Toller isländischer Thriller mit interessanten Charakterstudien, dessen Fortsetzung ich bestimmt lesen werde!

Rezension : Yrsa Sigurdardottir : DNA

Von: Literaturblogsaarland Datum: 25. April 2018

DNA ist der erste Band der neuen Thriller-Reihe von Yrsa Sigurdardottir um den isländischen Kommissar Huldar und die Psychologin Freyja.

Als Leser wird man direkt mitten ins Geschehen geworfen und erlebt auf den ersten Seiten direkt den ersten grausamen Mord hautnah mit. Danach geht es Schlag auf Schlag.

Wir lernen das ungleiche Ermittlerteam kennen und erfahren, dass die beiden schon einen One-Night-Stand hatten, in dem sich Kommissar Huldar als Tischler ausgab und sich morgens einfach verdrückte. Also folglich wird diese Zusammenarbeit sicherlich nicht reibungslos verlaufen.

Ein weiterer Handlungsstrang dreht sich um den Amateurfunker Karl, der von einem isländischen Zahlensender kryptische Botschaften erhält, die in irgendeiner Verbindung zu den Morden stehen müssen.

Durch den ständigen Perspektivwechsel wird die Spannung ständig gesteigert und man kommt als Leser kaum zum Atemholen.

Mir hat DNA sehr gut gefallen, die Charaktere sind gut herausgearbeitet und plastisch dargestellt. Insbesondere Karl ist mir im Verlauf der Geschichte sehr ans Herz gewachsen.

Die Auflösung kam für mich völlig unerwartet und ließ mich total verblüfft zurück. Nichtsdestotrotz war das Ende absolut schlüssig und machte für mich das Buch rund und gut durchdacht.

Der zweite Teil der Reihe ( "Sog" ) liegt schon bereit und ich freue mich auf ein Wiedersehen mit Kommissar Huldar und der Psychologin Freyja und bin gespannt wie es mit den beiden weitergeht.

Ich vergebe für dieses Buch 5 von 5 Sternen.

Schockierend und fesselnd zugleich

Von: Mommy's happy life Datum: 14. April 2018

Hallo ihr Lieben!

Heute habe ich nach einer gefühlten Ewigkeit wieder einmal eine Rezension für Euch.

Es geht um das Buch „DNA“ von Yrsa Sigurðardóttir – mein erster Thriller, der in Island spielt. Mittlerweile gibt es auch den zweiten Teil der „Kommissar Huldar und Psychologin Freyja“-Reihe namens „Sog“ auf Deutsch.

Ich muss gestehen, dass ich vor dem Lesen dieses Buches noch nie ein Buch von Yrsa Sigurdardóttir gelesen habe und ich anfangs auch ein bisschen brauchte, um in das Geschehen reinzukommen, weil Island büchertechnisch für mich absolutes Neuland war. Als der Knoten dann aber geplatzt war gab es kein Halten mehr. Dieses Buch ist einfach toll!

Autor: Yrsa Sigurdardóttir
Titel: DNA
Genre: Thriller
Erscheinungsdatum: 09. Oktober 2017
Verlag: btb
Aus dem Isländischen von Anika Wolff
Originaltitel: Veröld
Seitenanzahl: Kartoniert/Broschiert, Klappenbroschur, 512 Seiten
ISBN: 978-3-442-71575-6
Preis: 10,00 € (empf. VK-Preis)

Klappentext

Er schlägt erbarmungslos zu. Wie aus dem Nichts. Zuerst trifft es eine junge Familienmutter nachts in ihrer Wohnung in Reykjavik. Einzige Zeugin ist ihre siebenjährige Tochter, die wider Erwarten den Angriff übersteht. Als wenig später eine zweite Frau unter ähnlich brutalen Vorzeichen ihr Leben verliert, steht die Polizei vor einem Rätsel. Kommissar Huldar, der die Ermittlungen leitet und sich erstmals in einem so wichtigen Fall beweisen muss, hat darüber hinaus ein weiteres Problem. Er ist gezwungen, mit der Psychologin Freyja zusammenzuarbeiten, mit der er vor kurzem nach einer Kneipentour unter falschen Angaben die Nacht verbracht hat. Währenddessen beschließt ein junger Amateurfunker, auf eigene Faust zu ermitteln, nachdem ihn kryptische Botschaften zu den beiden Opfern erreichen. Dass er sich damit selbst in Gefahr bringt, kann er nicht wissen.

Autorin

Yrsa Sigurdardóttir, geboren 1963, ist eine vielfach ausgezeichnete Bestsellerautorin, deren Spannungsromane in über 30 Ländern erscheinen. Sie zählt zu den „besten Kriminalautoren der Welt“ (Times Literary Supplement). Sigurdardóttir lebt mit ihrem Mann und zwei Kindern in Reykjavík. Sie debütierte 2005 mit „Das letzte Ritual„, einer Folge von Kriminalromanen um die Rechtsanwältin Dóra Gudmundsdóttir. DNA ist Start einer neuen Serie um die Psychologin Freyja und Kommissar Huldar von der Kripo Reykjavik.

Fazit

Ihr solltet starke Nerven mitbringen, wenn ihr Euch in das Buch vertieft, denn manche Szenen sind wahrlich nichts für schwache Nerven.
Mich persönlich beschäftigt bis jetzt, was für Abgründe sich in manchen Köpfen auftun, dass man zu solchen Taten, wie Yrsa sie im Buch beschreibt, überhaupt fähig ist.

Beim Lesen war ich immer gefesselt daran, zu ergründen, wer der Täter ist und dann… Kam es ganz anders. Dies macht das gesamte Buch so spannend, denn immer und immer wieder denkt man, man weiß, wer es ist und dann stellt sich dieses als falsch heraus… Gemein, oder?

Abschließendes Fazit: Ihr mögt spannende Thriller? Dann ist dieses Buch auf jeden Fall etwas für Euch. Für mich war dieses Werk Premiere der Autorin Yrsa Sigurdardóttir, aber es wird ganz bestimmt nicht das letzte Buch von ihr sein, welches ich lese.

Von mir gibt es für dieses schaurig-schockierende Werk volle 5 Sterne!

Ich wünsche Euch einen wunderschönen Tag.

Liebe Grüße,

Anita

Spannend bis zum Schluss

Von: Micha More than words Datum: 12. April 2018

Bereits vor einigen Jahren habe ich gerne isländische Krimis gelesen und mich sehr gefreut, dass nun auch eine Autorin in der Krimiszene dort aufgetaucht ist. "DNA" erschienen bei btb ist das erste Buch von Yrsa Sigurdardóttir rund um den Kommissar Huldar und die Kinderpsychologin Freya. Auch der zweite Band "Sog" ist bereits erschienen.

"Er schlägt erbarmungslos zu. Wie aus dem Nichts. Zuerst trifft es eine junge Familienmutter nachts in ihrer Wohnung in Reykjavik. Einzige Zeugin ist ihre siebenjährige Tochter, die wider Erwarten den Angriff übersteht. Als wenig später eine zweite Frau unter ähnlich brutalen Vorzeichen ihr Leben verliert, steht die Polizei vor einem Rätsel. Kommissar Huldar, der die Ermittlungen leitet und sich erstmals in einem so wichtigen Fall beweisen muss, hat darüber hinaus ein weiteres Problem. Er ist gezwungen, mit der Psychologin Freyja zusammenzuarbeiten, mit der er vor kurzem nach einer Kneipentour unter falschen Angaben die Nacht verbracht hat. Währenddessen beschließt ein junger Amateurfunker, auf eigene Faust zu ermitteln, nachdem ihn kryptische Botschaften zu den beiden Opfern erreichen. Dass er sich damit selbst in Gefahr bringt, kann er nicht wissen."

Das Buch beginnt ziemlich brutal und man möchte sich am Anfang am liebsten einige Male die Augen zuhalten. Sehr schnell zieht einen jedoch der Fall in seinen Bann und man fiebert mit und überlegt, wer hinter den brutalen Morden und den geheimnisvollen Botschaften stecken könnte. Da die Perspektive immer wieder wechselt und man mal Kommissar Huldar, mal Freya, mal die Opfer und mal auch den jungen Studenten Karl begleitet, lesen sich die 479 Seiten sehr abwechslungsreich und ganz besonders gegen Ende mag man das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Die Geschichte ist sehr gut durchdacht und konstruiert, so dass selbst erfahrene Krimileser erst spät auf die richtige Spur kommen. Yrsa Sigurdardottir schreibt detailreich und genau. Sie schafft es, die Figuren lebendig werden zu lassen, auch wenn Kommissar Huldar insgesamt noch etwas blass bleibt - aber das kann sich im zweiten Band ja noch ändern. Man darf gespannt sein!

Nichts für Zartbesaitete - Spannung pur!

Von: black nd beautiful Datum: 09. April 2018

Autorin: Yrsa Sigurdardóttir
Verlag: btb
Preis: 10,00€ - Taschenbuch
Seitenzahl: 479
ISBN: 978-3-442-71575-6
Weitere Formate: Gebundenes Buch, eBook, Hörbuch

Klappentext
Er schlägt erbarmungslos zu. Wie aus dem Nichts. Zuerst trifft es eine junge Familienmutter nachts in ihrer Wohnung in Reykjavik. Einzige Zeugin ist ihre siebenjährige Tochter, die wider Erwarten den Angriff übersteht. Als wenig später eine zweite Frau unter ähnlich brutalen Vorzeichen ihr Leben verliert, steht die Polizei vor einem Rätsel. Kommissar Huldar, der die Ermittlungen leitet und sich erstmals in einem so wichtigen Fall beweisen muss, hat darüber hinaus ein weiteres Problem. Er ist gezwungen, mit der Psychologin Freyja zusammenzuarbeiten, mit der er vor kurzem nach einer Kneipentour unter falschen Angaben die Nacht verbracht hat. Währenddessen beschließt ein junger Amateurfunker, auf eigene Faust zu ermitteln, nachdem ihn kryptische Botschaften zu den beiden Opfern erreichen. Dass er sich damit selbst in Gefahr bringt, kann er nicht wissen.

Cover
Obwohl das Cover sehr schlicht und nichtssagend gestaltet ist und neben dem Buchtitel und zwei Streifen Klebeband eigentlich nichts zeigt, muss ich dafür ein besonderes Lob aussprechen. Zum einen spielt das Klebeband bei den Morden keine unerhebliche Rolle und stellt somit einen Zusammenhang mit dem Inhalt her, zum anderen ist es haptisch so gestaltet, dass es sich wie echtes Klebeband anfühlt – einfach genial!

Inhalt
Das Buch beginnt mit einem Prolog, der im Jahr 1987 spielt und eine Adoptionsszene schildert. Dem Leser ist sofort klar, dass dies im Zusammenhang mit den weiteren Geschehnissen stehen muss, wie bleibt aber lange Zeit offen.
Die eigentliche Story beginnt dann mit dem ersten Kapitel im Jahr 2015, wo wir den im Klappentext beschriebenen Mord einer Familienmutter quasi live miterleben. Dementsprechend brutal ist dieser Einstieg und auch später bleibt man von detailliert beschriebenen Obduktionen oder Brutalitäten nicht verschont.
Im Folgenden lernt man dann zunächst die Protagonisten kennen, da wäre zum einen Huldar, der leitende Ermittler und zum anderen Freya, die Kinderpsychologin. Ein dritter Charakter ist Karl, der Amateurfunker, der mysteriöse Botschaften erhält und so in den Fall verwickelt wird.
Im weiteren Verlauf der Geschichte sind wir vor allem aus diesen drei Perspektiven hautnah bei den Entwicklungen dabei, wobei die Ermittler lange im Dunkeln tappen und sich der Fall erst auf den letzten Seiten komplett auflöst.

Fazit
DNA ist der erste Band einer Thrillerreihe und macht definitiv Lust auf mehr. Allerdings hatte ich Band zwei zuerst gelesen, in dem es die ein oder andere Andeutung gab. Dadurch konnte ich teilweise erahnen wie sich die Ermittlungen insgesamt entwickeln würden, was der Spannung aber überhaupt nicht geschadet hat, da es dabei mehr um die Hintergrundstory der Protagonisten als um den Fall im Speziellen ging.
Man entwickelt durch die verschiedenen Perspektiven und Hintergrundinformationen leicht einen Verdacht wer der Täter sein könnte. Allerdings wartet der Schluss trotzdem mit einem extremen Überraschungsmoment auf, den man meiner Meinung nach absolut nicht vorausahnen kann.
Für mich ist dies ein absolut gelungener Thriller, der von Anfang bis Ende hochspannend war. Hätte ich Teil zwei nicht schon gelesen, ich würde es sofort tun! Allerdings muss auch gesagt sein, dass vor allem die Morde und deren Schilderungen sehr brutal sind. Wer hier also etwas sensibel ist, sollte besser die Finger davonlassen. Für alle anderen gilt: lesen!

Ein überraschend spannenderund vielschichter Thriller!

Von: Lales Bücherwelt Datum: 31. März 2018

https://lalesbuecherwelt.blogspot.de/2018/03/rezension-dna.html

DNA
von Yrsa Sigurdardóttir

Informationen zum Buch:
Name: DNA - Thriller: Komissar Huldar und Psycholgin Freyja
Reihe: Band 1
Autor: Yrsa Sigurdardóttir
Verlag: btb
Einband: Taschenbuch
Preis: 10,00 €
Seitenanzahl: 512
Erscheinungsdatum: 9. Oktober 2017
ISBN: 978-3442715756


Inhalt:
Zwei tote Frauen, innerhalb kürzester Zeit ermordet. Und das in ihren eigenen vier Wänden. Die einzige Zeugin ist die 7-jährige Tochter des ersten Opfers, die den qualvollen Tod ihrer Mutter miterlebt hat. Doch sie zum Aussagen zu bringen, erweist sich als schwieriges Unterfangen.

Komissar Huldar wurde als leitender Ermittler herangezogen, in der Hoffnung, dass er versagt. Doch er will sich beweisen und geht den Spuren nach.
Allerdings muss er wegen der Aufklärung des Falls wegen, mit einer Psychologin namens Freyja arbeiten, mit der er letztens erst einen peinlichn Zwischenfall hatte.
Wird es ihm gelingen mit Freyja den Fall aufzuklären?


Meine Meinung:
Nach diesem Titel war ich sehr gespannt, da auch die Inhaltsangabe sehr spannend klang. Das Cover passt auf jeden Fall gut zur Handlung.

Den Prolog fande ich sehr ergreifend und hat mich gespannt auf die nachfolgende Handlung gemacht, vorallem da ich überlegt habe, inwieweit dieser dieser mit der Geschichte zusammenhängt.
Zu Beginn der Geschichte erlebt man den ersten Mord der Familienmutter.
Nach einigen weiteren Einblicken von verschiedenen Personen, beginnt die Befragung der Tochter, die jedoch nicht reden möchte. Bis auf einige wenige zweifelhafte Aussagen, bekommen die Ermittler nichts aus ihr heraus.
Schließlich fällt der Verdacht auf den Vater des Mädchens.
Während ein junger Student merkwürdige Signale eines Geheimsenders über das Radio empfängt, die scheinbar etwas mit den Morden zu tun haben, spitzen sich die Ermittlungen immer weiter zu, bis Huldar schließlich selbst in Lebensgefahr schwebt...

Der Schreibstil lädt zu einer spannenden und sehr vielschichtigen Geschichte ein, die ich interessiert verfolgt habe. Zwischendurch haben mich verschiedene Situationen teilweise verwirrt, aber die Auflösung gegen Ende hin war echt bombastisch. Ich war echt überrascht, wie am Ende alles zusammenhing, das hätte ich nicht gedacht.

Die Wendungen kamen sehr plötzlich und doch waren sie sehr schlüssig erklärt. Manchen mag die Geschichte insgesamt vielleicht etwas zu durcheinander vorkommen, aber meiner Meinung nach ist es ein rundum gelungener Krimi-/ Thriller-Roman!

Fazit:
Ein vielschichtiger und spannender Thriller, um die Ermittlung grausamer Morde mit vielen überraschenden Wendungen. Ich kann es für alle Liebhaber diesen Genres nur empfehlen!


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( 5 Sterne)

Der absolute Knaller!

Von: Svanny Datum: 18. März 2018

Fazit:

Dieses Buch ist wirklich ein absoluter Knaller! Es hat bisher wirklich viel Lob erhalten und dieses auch zu recht. Dieser Thriller hat mich von Anfang an gepackt. Natürlich muss man in den ersten Seiten erstmal in die Geschichte einsteigen und sich an die neuen Personen gewöhnen. Dies fiel mir aber nicht sehr schwer, da sie sehr authentisch beschrieben sind und man schnell ein Bild vor Augen hat. Die Kommissar Huldar ist mir gleich sympathisch geworden. Von heut auf morgen in die Verantwortung geschubst worden und gleich einen unglaublichen Fall an der Hand. Die Psychologin die an vielen Ecken in ihrem Leben Baustellen hat und dann noch mit dem Kommissar Huldar zusammen arbeiten muss, obwohl dieser sie nach einer gemeinsamen Nacht hat sitzen lassen. Mal Mädchen welches mit anhören musste, wie ihre Mutter zu Tode gequält wird und als einzige Zeugin des Mordfalles zählt. Mehr oder weniger zu Dritt versuchen sie den Fall zu lösen.
Als nach dem zweiten Mord sich der Amateurfunker Karl meldet und als einziger den Namen des zweiten Opfers kennt bevor dieser in der Zeitung war, scheint der Fall aufgeklärt, doch ist es wirklich so einfach? Lasst euch überraschen.
Island ist wahrlich nicht bekannt für große Kriminalfälle, hier hat es die Autorin geschafft den Leser in eine eigene Welt zu entführen. Von der Landschaft und den Eigenarten des Landes wird leider nicht sehr viel erwähnt, der Thriller könnte daher auch überall anders statt finden. Dieser Aspekt ist aber auch nicht weiter wichtig.


Die Jagd nach dem Täter war unglaublich spannend. Den Täter hätte ich auch niemals so erwartet. Ein sehr gelungener Thriller. Ich kann dieses Buch wirklich wärmstens empfehlen und werde unbedingt mit dem zweiten Teil so schnell wie möglich anfangen. Daher verteile ich volle 5 Sterne!

Ein richtiger Thriller

Von: Bücherzauber Datum: 15. März 2018

Allgemeine Infos
Titel: DNA
Autor: Yrsa Sigurdardóttir
Verlag: btb
Seiten: 479
Preis: 10,00 €
ISBN: 9783442715756

Worum gehts?
Er schlägt erbarmungslos zu. Wie aus dem Nichts. Zuerst trifft es eine junge Familienmutter nachts in ihrer Wohnung in Reykjavik. Einzige Zeugin ist ihre siebenjährige Tochter, die wider Erwarten den Angriff übersteht. Als wenig später eine zweite Frau unter ähnlich brutalen Vorzeichen ihr Leben verliert, steht die Polizei vor einem Rätsel. Kommissar Huldar, der die Ermittlungen leitet und sich erstmals in einem so wichtigen Fall beweisen muss, hat darüber hinaus ein weiteres Problem. Er ist gezwungen, mit der Psychologin Freyja zusammenzuarbeiten, mit der er vor kurzem nach einer Kneipentour unter falschen Angaben die Nacht verbracht hat. Währenddessen beschließt ein junger Amateurfunker, auf eigene Faust zu ermitteln, nachdem ihn kryptische Botschaften zu den beiden Opfern erreichen. Dass er sich damit selbst in Gefahr bringt, kann er nicht wissen.

Meine Meinung
Der Prolog fängt herzzereißend an und spielt im Jahr 1987, das 1. Kapitel spielt dann im Jahr 2015. Dort findet dann auch schon gleich der brutale Mord statt, welcher nichts für schwache Nerven ist.
Obwohl man anhand des Prolog schon gleich eine Vermutung hat wer der Täter sein könnte, so fiebert man doch bei den Ermittlern mit, dass sie den wahren Mörder finden werden.
Der Kommisar Huldar ist mir sehr ans Herz gewachsen, seine Art die Dinge zu sehen, und auch mal um die Ecke denken, machten ihn zu einem starken Charakter. Auch gerade weil er nicht so perfekt war, ist er sehr sympathisch rüber gekommen.
Die Geschichte ist gut ausgearbeitet worden, ich konnte mir auch bildlich vorstellen wie alles abgelaufen ist. Der Schreibstil war flüssig und angenehm zu lesen, nur hatte ich mit den isländischen Namen so meine Schwierigkeiten beim lesen. Aber das hat nicht weiter gestört.

Fazit
Ich kann das Buch jedem empfehlen der gerne Thriller lesen mag, obwohl kein Blut fließt sind die Morde schon ziemlich brutal und nichts für schwache Nerven. Die Spannung blieb bis zum Schluss, was ich sehr gerne mag.
Daher bekommt das Buch von mir auch 5 von 5 Sternen.

Brutale Morde in Island

Von: Burgherr Datum: 04. März 2018

Drei Thriller zu Fällen des Ermittlerduos aus Kommissar Huldar und Psychologin Freyja hat Yrsa Sigurðardóttir bereits veröffentlicht. In Deutschland erschienen bislang die ersten beiden, "DNA" und "Sog". Durch "Sog" wurde ich auf die isländischen Thriller aufmerksam. Wenn ich mich an Krimi-Reihen traue, gehe ich üblicherweise chronologisch vor. Bei der Lektüre von "Sog" bewies ich offensichtlich Mut zur Lücke. Der Story konnte ich auch problemlos ohne Kenntnis des Debüts folgen, aber einige Andeutungen zur Vergangenheit machten mich neugierig. So griff eben doch noch zur "Vorgeschichte" in Form von "DNA" und konnte sehr schön die Parallelen zwischen den beiden Thrillern erkennen.


Beide beginnen mit einem Prolog, der viele Jahre zurück führt. Andeutungen über das unerfreuliche Schicksal, welches drei Waisenkinder ereilte, erzeugen schon zu Beginn die dunkle Stimmung, die auch "Sog" durchzog. Brutale Morde, mysteriöse Botschaften und das nicht konfliktfreie Arbeitsverhältnis zwischen Huldar und Freyja kristallisieren sich als weitere Gemeinsamkeiten der beiden Bücher heraus.

Huldar wird durch Zufall bzw. besondere Umstände zum Verantwortlichen der Ermittlungen im Umfeld eines brutalen Mordes an einer jungen Mutter. Da deren Tochter eine wichtige Zeugin ist, wird die Kinderpsychologin Freyja hinzugezogen. Mit dieser hatte es sich Huldar im Vorfeld schon gründlich verdorben. Ein weiterer Mord deutet auf den gleichen Täter hin, Verbindungen zwischen den beiden Opfern lassen sich nicht erkennen. Parallel taucht ein weiterer Handlungsstrang um den Amateurfunker Karl auf. Die Ermittlungen sind schwierig, der Druck auf die Ermittler hoch. Über weite Strecken des Thrillers war ich ebenso ahnungslos wie Huldar und sein Team.


"DNA" lässt sich ähnlich flüssig lesen wie "Sog". Der Spannung konnte ich mich wieder nicht entziehen. Obwohl die Morde an sich nicht im Detail geschildert werden, erscheinen sie auch so schon brutal genug. "Sog" wirkt auf mich einen Tick reifer als "DNA", das sind gute Vorzeichen für den nächsten Sigurðardóttir-Thriller. Für die düstere Jahreszeit waren "DNA" und "Sog" gute Begleiter, doch nun könnte ich mich auch mal wieder etwas hoffnungsvollerer Lektüre widmen.

spannender Thriller mit überraschendem Ende

Von: Julias Lesewelt Datum: 02. März 2018

Ein sehr gut gelungener Thriller. Der Prolog spielt im Jahr 1987. In einer Behörde werden die getrennten Adoptionen dreier Geschwister entschieden. Die Konsequenzen die sich aus dieser Trennung Jahrzehnte später ergeben, sind erschütternd. Mit dem ersten Kapitel folgt der Wechsel in die Gegenwart und man erlebt einen schrecklichen Mord, der mir sicher noch eine Weile in Erinnerung bleiben wird.

Damit gelingt der Autorin jedenfalls gleich ein spannender Einstieg in die Handlung. Die Ermittlungsarbeit wird detailliert beschrieben ohne langatmig zu sein und der Aufbau der Handlung ist wirklich gut durchdacht. Sowohl Kommissar Huldar als auch Freyja waren mir auf Anhieb sehr sympathisch und ich hätte mir durchaus mehr Kapitel aus deren Perspektiven gewünscht. Dafür hätten dann gerne die Passagen von Karl etwas gekürzt werden dürfen, da diese für meinen Geschmack etwas zu ausführlich waren.

Der Schreibstil der Autorin ist angenehm flüssig zu lesen, schafft eine besonders eindringliche Atmosphäre und vermag zu fesseln. Auch der grundsätzlich recht ruhige Erzählton hat mir sehr gefallen. Die Schilderungen der Morde sind jedoch nichts für schwache Nerven, da sie zwar fantasievoll aber auch recht grausam inszeniert sind.

Die Auflösung wer den nun der Mörder war, war für mich vollkommen überraschend und schockierend. Allerdings ist es aufgrund der Zusammenhänge die sich offenbaren auch sehr glaubwürdig.

Eine besondere Erwähnung ist auf jeden Fall auch das Cover wert, dass nicht besser zu der Handlung passen könnte! Die Geschichte rund um Kommissar Huldar und Freyja geht im zweiten Band („Sog“) dieser neuen Reihe weiter.

Mein Fazit

Sehr spannender Thriller, der zu Überraschen weiß!

Gelungene Einführung eines neuen Ermittlungsteam

Von: Mehr als nur Buchstaben Datum: 31. Januar 2018

DNA von Yrsa Sigurdardóttir
Ein ungewöhnlicher und perfider Mord geschied in Reykjavik. Kommissar Huldar wird zum ersten mal die Leitung des Ermittlungsteams übertragen. Zusätzlich muss er auch noch mit der Psychologin Freyja zusammen arbeiten. Mit ihr hatte er unter falsche Angaben eine Nacht verbracht. Das sind nicht gerade gute Voraussetzungen....

MEINE MEINUNG:

Ein neuer Thriller von Yrsa Sigurdardóttir, mit einem neuen Ermittlungsteam, hat mich sehr neugierig gemacht. Ich hatte schon einige Thriller dieser isländischen Autorin gelesen.
Gleich am Anfang wurde ich als Leserin mit zu einem Tatort mitgenommen. Der Schreibstil ist ,bis auf einige Stellen, gut zu lesen, bildlich und detailgetreu ohne langatmig zu werden. Bei einigen, aber wenigen Stellen, musste ich ein paar Zeilen zurück gehen und noch einmal lesen, um wieder in den Lesefluss zu kommen. Das war nur selten der Fall und hat mich nicht wirklich gestört. Gerade der Tatort wird sehr genau beschrieben.

Die Personen werden gut charakterisiert und dargestellt. Huldar hat mir gut gefallen. Er wirkt authentisch, manchmal tollpatschig und unsicher und sein gehemmter Umgang mit Freyja macht ihn menschlich und man nimmt ihn seine Rolle ab. Ich hatte bei ihm nur ein wenig Schwierigkeiten ihn mir bildlich vorzustellen.
Noch besser hat mit Freyja gefallen. Ihr habe die Psychologin, die Fachfrau und ihre menschlich Seite abgenommen. Beide zusammen kann ich mir gut bei weiteren Fällen vorstellen.

Die Handlung ist gut durchdacht, besitzt kaum Längen und die Tatwerkzeuge sind skuril, mal was anderes und mit Ihnen komme ich im Alltag ständig in Berührung. Die Geschichte besitzt verschiedene Stränge deren Personen ich bis fast zum Ende nicht zusammenführen konnte. Hier rätselte ich die ganze Zeit vor mich hin um beim Showdown noch überrascht zu werden. Das konnte ich so nicht erahnen.

Der Handlungsstrang hat mich über Prolog, 35 verschiedend lange Kapitel und dem Epilog fesselnd, interessant und unterhaltsam über 478 Seiten geführt. So liebe ich einen skandinavischen Thriller und wurde trotz einiger Schwächen von der Autorin auch in diesem Thriller nicht enttäuscht.

FAZIT:
"DNA" von Yrsa Sigurdardóttir wird durch den btb Verlag veröffentlicht. Dieser Thriller ist eine gelungene Einführung eines neuen Ermittlungsteam um Huldar und Freyja. Eine interessante und spannende Handlung mit ungewöhnlichen Mordwerkzeugen bringen unterhaltsames Lesevergnügen. Da bin ich jetzt schon gespannt auf den nächsten Fall in Reykjavik.
Hier kann ich nur eine 100 prozentige Leseempfehlung aussprechen und natürlich eine volle Punktzahl bei der Berwertung vergeben.

Ein spannender Thriller mit psychologischem Tiefgang

Von: Circlestones Blog Datum: 26. Januar 2018

Inhalt:
Helgi muss an diesem Morgen zu einem wichtigen Meeting. Da sieht er die beiden Söhne des Nachbarn mitten auf der Straße stehen. Seine Frau verständigt die Polizei. Kriminalkommissar Huldar und sein Kollege Ríkhardur werden gerufen, denn die Mutter der beiden Jungen ist grausam ermordet wurden. Unter dem Bett findet Huldar die kleine Tochter der Ermordeten, Margrét, die so zu einer wichtigen Zeugin für die Polizei wird. Kurz darauf wird eine weitere Frau ähnlich brutal ermordet.
Es ist der erste Fall, der Kommissar Huldar als leitendem Ermittler übertragen wird. Ein extrem schwieriger Fall, da es keinerlei Spuren gibt und auch keine Zusammenhänge zwischen diesen beiden Fällen zu finden sind, obwohl es sich um den selben Täter handeln muss. Beinahe unmöglich ist auch die notwendige Befragung von Margrét, erst die Psychologin Freyja kann ein gewisses Vertrauen zu ihr aufbauen.
Doch was hat der Chemiestudent Karl Pétursson mit diesem Fall zu tun, ein begeisterter Amateurfunker, der plötzlich über einen Zahlensender täglich Meldungen erhält, die nur aus Zahlenreihen bestehen, darunter seine ID und die ID Nummern von zwei ihm völlig unbekannten Frauen? …

Der bekannten isländischen Autorin ist hier wieder ein atmosphärisch dichter Thriller mit psychologischem Hintergrund gelungen. Thema sind Adoptionen und davon betroffene Kinder. Es geht aber auch im Kinder als Zeugen oder Opfer von Verbrechen, die nur mit äußerster Zurückhaltung und Fingerspitzengefühl von der Polizei einvernommen werden können. Sehr gut geschildert ist auch die Zusammenarbeit mit Kinderpsychologen in Bezug auf Fragenstellung, Interpretation und Glaubwürdigkeit. Themen, die mehrmals und in unterschiedlichen Settings auftreten, sind Familie, der Verlust der Mutter, Zusammenhalt unter Geschwistern.

Der ermittelnde Kommissar Huldar wurde eher durch Zufall mit diesem Fall betraut und ist so plötzlich der Vorgesetzte seiner bisherigen Kollegen. Ihm ist klar, dass es ihm unbedingt gelingen muss, den Fall zu lösen. Dieses Wissen im Hintergrund verunsichert ihn manchmal, lässt ihn ungeduldig werden und je deutlicher es wird, dass sie alle völlig im Dunkeln ermitteln, weil es kaum Spuren gibt, desto größer wird der innere Druck. „Es war sicher angenehm, ein Berg zu sein, der nie in Schwierigkeiten geriet oder Aufgaben übernehmen musste, denen er nicht gewachsen war.“ (Zitat Seite 182)
Auch wenn er in zwischenmenschlichen Beziehungen etwas tollpatschig agiert, ist er ein insgesamt sympathischer Ermittler, dessen Gedankengänge auf der Suche nach dem Täter und auch die Anstrengungen, aus seinen Leuten ein Team zu bilden, authentisch bleiben.

Der immer ernste, sehr korrekte, an den Folgen seiner gerade stattfindenden Scheidung leidende Ríkhardur ist sein Freund und engster Mitarbeiter, der sich vor allem mit der mühsamen Durchsicht aller Unterlagen und Recherchen beschäftigt. Auf Grund eines Vorfalls mit dessen damals Noch-Ehefrau Karlotta hat Huldar ein stetes schlechtes Gewissen gegenüber Ríkhardur, was auch die Zusammenarbeit beeinflusst.

Die junge Psychologin Freyja hat sich vor kurzer Zeit von ihrem Lebensgefährten getrennt und bewohnt die Wohnung ihres Bruders und versorgt seine Hündin Mollý, während dieser eine Gefängnisstrafe absitzt. Obwohl persönlich noch immer von Hulgar enttäuscht und zornig auf ihn, lernt sie seine Arbeit im Zuge der Ermittlungen schätzen.

Karl Pétursson könnte man als Loser bezeichnen, auch er selbst sieht das so. Durch den Tod seiner Ziehmutter aus der Bahn geworfen, quält er sich irgendwie durch sein Chemie-Studium, trifft sich mit seinen einzigen Freunden Börkur und Halli, ähnliche Einzelgänger wie er selbst. Er gibt jedoch die Hoffnung nicht auf, sein Leben ändern zu können, was ihn für den Leser sympathisch macht. Seine wirkliche Leidenschaft ist der Amateurfunk und als er zufällig einen geheimnisvollen Sender abhört, wo jemand eigenartige Zahlenreihen vorliest, scheint für ihn sein Leben endlich wirklich spannend und abenteuerlich zu werden.

Die Geschichte beginnt mit einem Ereignis, das 28 Jahre vor der aktuellen Handlung liegt und wo es zunächst keinen erkennbaren Zusammenhang gibt. Dieses Ereignis ist nur dem Leser bekannt, nicht den ermittelnden Kommissaren, sodass es der Phantasie des Lesers überlassen ist, mögliche Verbindungen zu den aktuellen Verbrechen herzustellen. Dadurch beginnt die Handlung spannend und die Autorin hält diesen Spannungsbogen bis zum Finale und Aufklärung aufrecht. Sie entwickelt mehrere mögliche Lösungen, denen sie auch die Ermittler folgen lässt, um sie dann durch einen Twist als falsch zu erklären und statt dessen neue Varianten anzubieten. Dennoch bleibt die Handlung nachvollziehbar und auch die Erklärung der Lösung des Falles ist stimmig.

Die Sprache ist dem spannenden, sachlichen Genre Thriller angepasst, mit detaillierten Beschreibungen der einzelnen Protagonisten, ihres Lebensumfeldes und auch der örtlichen Gegebenheiten. Bei der Schilderung der Morde ist es ihr wesentlich wichtiger, das verzweifelte Schwanken zwischen Angst und Hoffnung der Opfer zu zeigen, als verbale Blutbäder zu verfassen.

Ein spannender Thriller einer bekannten Autorin, die Themen und Charaktere geben dem Plot den notwendigen Tiefgang, um ein umfassendes Lesevergnügen zu garantieren.

Alles begann mit einer Adoption...

Von: d.bibliomaniac Datum: 23. Januar 2018

Autor: Yrsa Sigurdardóttir

Verlag: btb

Genre: Thriller

Preis: 10€

Seitenanzahl: 479 Seiten

Inhalt:

ER SCHLÄGT ERBARMUNGSLOS ZU. WIE AUS DEM NICHTS.

Zwei tote Frauen innerhalb kürzester Zeit. Ermordet zu Hause, im Schutz der eigenen vier Wände, auf brutalste Weise.

Kommissar Huldar muss sich beweisen – doch die Zusammenarbeit mit der jungen Psychologin Freyja wird zur Herausforderung.



Er schlägt erbarmungslos zu. Wie aus dem Nichts. Zuerst trifft es eine junge Familienmutter nachts in ihrer Wohnung in Reykjavík. Einzige Zeugin ist ihre siebenjährige Tochter, die wider Erwarten den Angriff übersteht. Als wenig später eine zweite Frau unter ähnlich brutalen Vorzeichen ihr Leben verliert, steht die Polizei vor einem Rätsel.

Kommissar Huldar, der die Ermittlungen leitet und sich erstmals in einem so wichtigen Fall beweisen muss, hat darüber hinaus ein weiteres Problem. Er ist gezwungen, mit der Psychologin Freyja zusammenzuarbeiten, mit der er vor kurzem nach einer Kneipentour unter falschen Angaben die Nacht verbracht hat.

Währenddessen beschließt ein junger Amateurfunker, auf eigene Faust zu ermitteln, nachdem ihn kryptische Botschaften zu den beiden Opfern erreichen. Dass er sich damit selbst in Gefahr bringt, kann er nicht wissen.

Meine Meinung:

Ich bin ein großer Fan der isländischen Schriftstellerin. Bis jetzt habe ich zwei Thriller von ihr gelesen und sie haben mir beide sehr gut gefallen. DNA sogar noch besser als Sog, was daran liegt, dass die Geschichte noch einfallsreicher, noch tief gehender ist. Ich mag die Charaktere, also Freyja und Huldar, ihre Handlungen sind nachvollziehbar und glaubwürdig. Der Kommissar ist kein Held; er kennt seine Grenzen und macht Dinge falsch, steht allerdings immer dazu und ist in jeder Hinsicht sympathisch, ganz genauso wie die junge Kinderpsychologin, die wirklich mit dem Herzen bei der Sache ist.

Der Schreibstil ist flüssig, das Buch liest sich wirklich gut und die Dialoge sind ebenfalls überzeugend. Es werden interessante Einblicke in die Polizeiarbeit geboten und man ist gezwungen, die ganze Zeit mitzurätseln, wer denn der Mörder sein könnte und ist frustriert, wenn wieder einmal eine Spur ins Leere führt.

Auch die parallelen Handlungsstränge, die auf eine gegenseitige Konfrontation hinauslaufen, machten das Geschehen noch spannender, weil der Leser weiß, wie es wirklich aussieht und die Polizei eben nicht. Das hat mir mitunter auch gut gefallen.

Der Mörder, die Morde und seine Motive sind Yrsa ebenfalls gelungen, wie ich finde. Ich habe den zweiten Band schon vor dem ersten gelesen und hatte deshalb von Anfang einen Verdacht – der sich bewahrheitet war – und dennoch war ich überrascht, als es zur Auflösung kam, also war es für mich nicht ganz so schlimm gewesen, herauszufinden, dass ich recht hatte.

Ich vergebe fünf von fünf Sternen.

Fazit:

Spannend, niemals langatmig und mit zwei sehr sympathischen Hauptcharakteren gesegnet.

Packender Thriller !

Von: Enum Datum: 21. Januar 2018

- I N H A L T -

" Er schlägt erbarmungslos zu. Wie aus dem Nichts. Zuerst trifft es eine junge Familienmutter nachts in ihrer Wohnung in Reykjavik. Einzige Zeugin ist ihre siebenjährige Tochter, die wider Erwarten den Angriff übersteht. Als wenig später eine zweite Frau unter ähnlich brutalen Vorzeichen ihr Leben verliert, steht die Polizei vor einem Rätsel. Kommissar Huldar, der die Ermittlungen leitet und sich erstmals in einem so wichtigen Fall beweisen muss, hat darüber hinaus ein weiteres Problem. Er ist gezwungen, mit der Psychologin Freyja zusammenzuarbeiten, mit der er vor kurzem nach einer Kneipentour unter falschen Angaben die Nacht verbracht hat. Währenddessen beschließt ein junger Amateurfunker, auf eigene Faust zu ermitteln, nachdem ihn kryptische Botschaften zu den beiden Opfern erreichen. Dass er sich damit selbst in Gefahr bringt, kann er nicht wissen." 

Quelle: www.Blogger.randomhouse.de

- M E I N U N G -

Der Thriller "DNA" ist in verschiedenen Perspektiven geschrieben, zum einen aus der des Polizisten Huldar, der Kinderhausarbeiterin Freyja, des Chemiestudenten Karls und den verschiedenen Opfern, die dem Mörder quasi ausgeliefert sind.

Ich hatte keine Probleme in das Buch rein zukommen und fand vorallem die isländischen Namen und Orte der Geschichte mal sehr erfrischend. Es ist immerwieder schön mal Geschichten zu lesen, mit eher mal außergewöhnlichen Namen, die einem somit auch eher im Gedächtnis bleiben !

Wie schon gesägt, ist der Schreibstil der Autorin mehr als angenehm, ich habe mich direkt in der Geschichte wieder gefunden und hatte ab Seite 100 dann auch das Problem, dass ich dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen Wollte.

Es ist wirklich mehr als spannend und unendlich nervenaufreibend ! So individuell wie die Charaktere sind so außergewöhnlich und vorallem brutal waren auch die Morde.

Gerade, wenn man viele Thriller liest, kommt man desöfteren an den Punkt, wo man das Gefühl hat irgendetwas irgendwo schonmal gelesen zu haben, doch nicht hier !  Ich habe bisher kein vergleichbares Buch gelesen und kann es so wirklich nur jedem Thriller-Fan ans Herz legen.

Freyja und die kleine Magret sind mir besonders ans Herz gewachsen, sowie Molly. Ich habe stetig mitgefiebert und teilweise Verbindungen gezogen, wo keine waren, da man teilweise erstmal im Dunkeln tappt, bis dann das unglaublich packende finale mit einer unbeschreiblichen Wendung über einen hineinbricht und man wirklich erstmal die Zeit braucht das alles zu verdauen !

Ich kann dieses BH wirklich nur empfehlen, es ist in meinen Augen sowohl für Thriller-Neulinge, als auch für Thriller-Fans geeignet. Ich werde definitiv noch weitere Werke von Yrsa Sigurdardottir lesen !

- B E W E R T U N G -

Von mir bekommt dieses Buch 5 von 5 Sternen !

Großartiger Thriller

Von: Geschichtenentdecker Datum: 21. Januar 2018

Auf dem Cover, das ich übrigens sehr ansprechend finde, steht, dass Erik Axl Sund über Yrsa Sigudardottir gesagt hat, sie sei eine „brillante Autorin“ und dem kann ich nur zustimmen. Ich bin schon lange Fan von ihren Thrillern und konnte auch diesen nicht aus der Hand legen, bis ich die letzte Seite gelesen habe.

DNA ist der Start einer neuen Serie um den Komissar Huldar und die Psychologin Freyja. Nach dem ersten Mord treffen die beiden aufeinander und sind so gar nicht begeistert darüber, dass sie nun zusammenarbeiten müssen. Aber es bleibt nicht viel Zeit, denn der Mörder hat einen zweiten Mord angekündigt und außer ein paar kleinen Anhaltspunkten, gibt es keine Zeugen und Spuren, die zum Täter führen…

Yrsa Sigurdardottir, hat einen fesselnden Schreibstil, der einfach gut zu lesen ist und bringt durch immer neue Wendungen Spannung in ihr Buch, die einem zwischendurch den Atem nimmt. Die Charaktere sind dabei so gut beschrieben und ausgearbeitet, dass sie authentisch und real wirken und auch die Handlungsorte sind ausreichend und bildlich beschrieben, dass einen manchmal richtig das Grauen überwältigt. Die Realität entsteht auch durch ihre gute Recherche und realistische Beschreibung mir völlig unbekannter Dinge, wie hier zum Beispiel die Arbeit der Amateurfunker!

"Darin lag der Charme. Diese Zahlenfolgen, von gefühllosen, kalten und gleichzeitig unschuldigen Stimmen ganz exakt vorgetragen, ordneten möglicherweise Hinrichtungen oder Angriffe an." (Zitat / Seite 53)

Ich lese viele Thriller und bin mir oft schon nach ein paar Kapiteln sicher, wie das Buch ausgeht, aber diese großartige Autorin schafft es immer wieder mich auch noch auf der letzten Seite total zu überraschen!

Fazit:
Für dieses Buch vergebe ich ⭐⭐⭐⭐⭐ /⭐⭐⭐⭐⭐ Sterne!!
Jeder, der Thriller mag, wird dieses Buch lieben. Ich freue mich schon sehr auf die weiteren Folgen!

ich bin ein absoluter Island Fan ob Land, Fußball oder hier Schriftsteller. Spannend mit Gänsehaut-Garantie

Von: Melanie Berg Datum: 07. Januar 2018

Rezension von Melanie zu DNA (Kommissar Huldar und Psychologin Freyja, Band 1) von @Yrsa Sigurdardóttir

5 von 5 �� ich bin ein absoluter Island Fan ob Land, Fußball oder hier Schriftsteller. Spannend mit Gänsehaut-Garantie

Inhalt
Er schlägt erbarmungslos zu. Wie aus dem Nichts. Zuerst trifft es eine junge Familienmutter nachts in ihrer Wohnung in Reykjavik. Einzige Zeugin ist ihre siebenjährige Tochter, die wider Erwarten den Angriff übersteht. Als wenig später eine zweite Frau unter ähnlich brutalen Vorzeichen ihr Leben verliert, steht die Polizei vor einem Rätsel. Kommissar Huldar, der die Ermittlungen leitet und sich erstmals in einem so wichtigen Fall beweisen muss, hat darüber hinaus ein weiteres Problem. Er ist gezwungen, mit der Psychologin Freyja zusammenzuarbeiten, mit der er vor kurzem nach einer Kneipentour unter falschen Angaben die Nacht verbracht hat. Währenddessen beschließt ein junger Amateurfunker, auf eigene Faust zu ermitteln, nachdem ihn kryptische Botschaften zu den beiden Opfern erreichen. Dass er sich damit selbst in Gefahr bringt, kann er nicht wissen.

Meinung
Ich bin zum einen wg. dem Cover und dem unaussprechlichen Namen der Autorin auf das Buch aufmerksam geworden. Und als bekennende Thrillerqueen ist es genau mein Genre. Ungewöhnliche Todesarten sind für mich ein regelrechter Magnet gewesen. Und läßt mich wie üblich mit der Frage zurück: was bewegt einen zu so einem Mord?

Das Cover passt hervorragend zur Story ein Kreuz für Tod aus Panzertape, was es damit auf sich hat lest mal schön selber.

Die Namen der Protagonisten sind für unser eins gewöhnungsbedürftig.

Es gibt irgendwie 2 Storylines, die sich im Laufe des Voranschreitens immer mehr annäherten.

Toller flüssiger Schreibstil klar und sehr detailverliebt. Und der Spannungsbogen wird kontinuierlich aufgebaut.

Charaktere
-Huldar, ist Kommissar, oder doch Zimmermann ��, bekommt den Fall als Einsatzleiter, da die Polizei ein Imageproblem hat und er noch unbelastet ist. Er ist Single und findet aber gerne mal eine Frau für eine Nacht. Irgendwie ein Trottel was seine kurzweiligen Romanzen angeht, aberichtet auch ehrgeizig, unbeholfen und sympathisch.
- Freyja, eine junge Psychologin, die für das Jugendamt arbeitet, sucht eine eigene Wohnung und einen guten Mann; lebt zur Zeit in der Wohnung ihres Bruders, der im Gefängnis sitzt. Klug, hübsch und sympathisch.
- dann gibt es 2 Kollegen in Huldars Team eine Frau, die mehr Mann ist als der Kollege, dieser ist immer penibel angezogen und herausgeputzt. Wurde frisch von seiner Frau verlassen. Alle im Team arbeiten aber bis zur Erschöpfung.

- dann sind da noch die Brüder Karl ( ein Loser, der nichts auf die Reihe kriegt und als Funker 90 % seiner Freizeit verbringt damit, er ist adoptiert) und Arnar ( das totale Gegenteil von Karl, ist charismatisch, erfolgreich und verheiratet, er lebt in Amerika und ist auch adoptiert ).
Man will wissen, was diese beiden Männer und diverse Funknachrichten mit den beiden Morden zu tun hat!

Absolut gelungener erster Teil von Huldar und Freyja. Klare Leseempfehlung! Ich freue mich diebisch auf die nächsten Teile.

Fakten
512 Seiten
TB 10,00 €
Ebook 8,99 €

Erschienen im @btb Verlag

Kaufen kann man das Buch direkt beim Verlag und hier :
https://www.amazon.de/gp/aw/d/344271575X/ref=mp_s_a_1_1?__mk_de_DE=ÅMÅZÕÑ&qid=1514645725&sr=8-1&pi=AC_SX236_SY340_FMwebp_QL65&keywords=dna+yrsa+sigurdardóttir&dpPl=1&dpID=61AGtZgW8vL&ref=plSrch#mediaMatrix_secondary_view_div_1514647196157

Selbstgekauft in Berlin!
Dies hat keinerlei Einfluss auf meine persönliche Meinung!

Ihr findet diese Rezension auch wie immer auf unserem Blog:
http://ourfavorbooks.blogspot.de/?m=1

brutalen Vorzeichen

Von: Himmelsblume Datum: 28. Dezember 2017

Von Autorin Yrsa Sigurdardóttir kenne ich bereits die Bücher Nebelmord, die eisblaue Spur, sowie das Büchlein Seelen im Eis und bin daher mit Ihrer Schreibweise vertraut. Es verwundert also kaum, dass ich in die Story gut hineingefunden hatte und mich sofort wohl fülte. Wobei, bei einem Thriller man sich nie wirklich wohlfühlt und sich so ihre Gedanken mit dem Geschehen macht. Es kommt hin und wieder auch vor, dass man sich durch einen Thriller und deren Spannung dahinter sehr unwohl fühlt… Obwohl das auch schon wieder fast das falsche Wort dafür ist. Aber besonders die Mädels unter Euch, kennen das Gefühl bei einem Horrorfilm nicht hinschauen zu können. So ähnlich ist das Gefühl hin und wieder auch bei solchen Büchern.

Das Buch ist Mal wieder das beste Beispiel dafür, wie viel Fantasie einem im Kopf entstehen kann und wie Real es dennoch zugehen könnte. Schon im ersten Kapitel geht es mit einem grausamen Versprechen los, und hierbei wurde alles so bildlich beschrieben, dass man denken könnte, die Autorin hat es live mit erlebt. Doch genau das ist es, was mich immer wieder dazu bringt, die Bücher von Yrsa Sigurdardóttir zu lesen. Aber kommen wir zurück zu Story.

*Der nächste Abschnitt des Beitrages enthält Spoiler, sowie einen sehr erschreckenden und brutalen Einblick in das Buch. NICHTS FÜR SCHWACHE NERVEN*

An den frühen Morgenstunden wurden Zwei Jungs mit Schlafanzügen auf der Straße entdeckt. Zuerst denkt man an nichts Böses, und die Zwei hätten sich nur ausgesperrt und die Eltern der beiden schlafen noch. Doch als die Polizei herbeigerufen wird und man im Hause, nach dem rechtem schaute, wird die junge Mutter tot aufgefunden. Ihr Gesicht ist mit Klebeband umwickelt und im Rachen steckt das Rohr eines Staubsaugers. Noch schlimmer, unter dem Bett finden sie die 7 jährige Tochter Margrét. Sie scheint den Mord beobachtet zu haben und …

Was für eine Geschichte. Es fiel einen unglaublich schwer, dass Buch aus den Händen zu legen. Man wollte unbedingt lesen wie es weiter geht, den an einem Mord bleib es nicht. Eine weitere junge Frau wurde solch einer Art zu tote gequält und man leidet so sehr mit. Aber fiebert auch Kommissar Huldar und Psychologin Freyja entgegen. Beide haben übrigens sehr interessante Charaktere, harmonieren zudem gut zusammen. Doch möchte ich in diesem Punkt gerne Schluss machen und das Büchlein Euch wärmsten empfehlen.

Ich werde demnächst mit Band zwei anfangen und bin sehr gespannt, wie es mit Kommissar Huldar und Psychologin Freyja weiter geht. Welche Fälle noch auf einen warten und ob sie diese Story toppen kann. Meine Erwartungen sind also hoch.

Yrsa Sigurdardóttirs „DNA“ – Mörderisches Island

Von: Simon Sperl Datum: 15. November 2017

Brutale Morde – ungewohnte Tatwaffen

Als am frühen Morgen zwei Jungen in Schlafanzügen auf der Straße entdeckt werden, ahnen die Nachbarn noch nichts Böses. Doch die herbeigerufene Polizei muss schnell feststellen, dass die Jungen sich nicht bloß ausgesperrt haben und die Eltern noch schlafen, sondern die junge Mutter ermordet im Bett liegt. Gefesselt, ihr Gesicht mit Klebeband umwickelt und im Rachen das Rohr des Staubsaugers – grausam und widerwärtig. Doch am aller Schlimmsten: Unter dem Bett liegt die siebenjährige Tochter Margrét, die als einzige Zeugin den grausamen Mord an ihrer Mutter miterleben musste.

Mit dem Fall betreut wird Kommissar Huldar, der bei den Ermittlungen nur deswegen den erfahrenen Kollegen vorgezogen wird, weil diese wegen einiger Skandale aus der Öffentlichkeit genommen werden sollen. Um die kleine Margrét überhaupt vernehmen zu können, wird die Psychologin Freyja hinzugezogen. Eigentlich eine gute Idee, wäre da nicht der Zwischenfall zwischen ihr und Huldar. Denn zwischen den beiden ist es kurz zuvor zu einem One-Night-Stand gekommen. Klingt gar nicht so dramatisch, wenn Huldar nicht einen falschen Namen, einen anderen Beruf genannt hätte und am Morgen ohne Abschied verschwunden wäre. Auch die Zusammenarbeit mit den Kollegen Rikhardur und Kollegin Erla gestaltet sich als schwierig. Denn beide haben Probleme ihren ehemaligen Kollegen als Vorgesetzten zu akzeptieren, zumal Huldar auch mit Rikhardurs Frau eine Nacht verbrachte. So beginnen die Ermittlungen unter ungünstigen Voraussetzungen.

Doch das Team muss funktionieren, denn es bleibt nicht bei einem Mord: Astros, eine pensionierte Lehrerin, wird in Wohnung umgebracht. Ebenso brutal – diesmal nicht mit einem Staubsauger, sondern mit einem Lockenstab. Trotz aller Anstrengungen will sich bei den Ermittlungen kein Fortschritt einstellen. Alle Verdächtigen entpuppen sich als falsche Spur und die Sorge vor dem nächsten Mord wächst von Tag zu Tag.

Und dann ist da noch Student Karl: Nur zwei Freunde Halli und Börkur, ein bislang erfolgloses Chemie-Studium, ein Bruder in Amerika, die Mutter tot, dafür aber begeisterter Hobby-Funker. Ausgerechnet er empfängt im Keller einen isländischen Zahlensender, der stündlich kryptische Nachrichten sendet. Als er eine der Zahlenreihen als seine Personen-ID identifiziert, wird er neugierig und entdeckt, dass eine weitere der Reihen zur ermordeten Mutter Margréts gehört. Aus Neugier unternimmt er den Versuch, auch die Inhalte der anderen Sendungen zu entschlüsseln. Dass er sich und seine Freunde in Gefahr bringt, ahnt er da noch nicht.

Grausamer und brillanter Auftakt der Thriller-Reihe

Mit „DNA“ startet die isländische Bestsellerautorin Yrsa Sigurdardóttir die neue Reihe um Kommissar Huldar und die Psychologin Freyja. Aus dem Norden ist man harte Krimi- und Thriller-Kost gewohnt, das trifft auch auf „DNA“ zu. Diese Härte betrifft sowohl die Beschreibung körperlicher als auch psychischer Gewalt, ohne jedoch die Taten an sich en Detail zu beschreiben. Einerseits schildert sie die Morde wort- und vor allem bildgewaltig, andererseits lassen die Beschreibungen so viel Phantasie, um im Kopf eigene Bilder entstehen zu lassen.

Mit Huldar und Freyja hat die Autorin zwei Charaktere angelegt, die von Beginn an faszinieren. Huldar als erfahrener Kommissar, der aber in seiner Chefermittlerrolle Neuland betritt und fast schon überfordert ist. Privat aber noch mehr Schwierigkeiten hat, die ihm dann auch noch in seiner Funktion als Polizist und bei den Ermittlungen hinderlich sind. Denn ausgerechnet mit Freyja musste er sich in einem One-Night-Stand hingeben und dann auch noch belügen. Kein Wunder also, dass die Stimmung zwischen den beiden miserabel ist. Natürlich steht der Fall der ermordeten Frauen im Vordergrund, gleichzeitig ist es spannend zu sehen, wie sich das Verhältnis zwischen Huldar und Freyja entwickelt. Gerade vor dem Hintergrund, dass es eben eine Thriller-Reihe mit diesen beiden Akteuren sein wird und mit „Sog“ bereits ein zweiter Fall veröffentlicht ist.

Lange Zeit, quasi bis kurz vor dem Ende, tappt man sowohl über Motiv als auch den Täter (oder die Täterin) im Dunkeln: Spuren werden gelegt und wieder verworfen. Zu keinem Zeitpunkt lässt sich ahnen, wer dahinter steckt. Auch der Prolog und das Wissen darum, dass dieser für die Taten eine Rolle spielen, helfen nicht weiter. Dafür wird man als Leser/in immer wieder in die Irre geleitet und zusätzliche Spannung aufgebaut. So dass am Ende die Verblüffung über die Hintergründe und die Auflösung groß ist. „DNA“ ist nichts für schwache Nerven und kann für Schlafmangel sorgen.