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Karen Cleveland

Wahrheit gegen Wahrheit

Thriller

»Für meine Kinder würde ich alles tun. Einfach alles.«

Was, wenn dein Mann sich als dein größer Gegner entpuppt?

Der NEW YORK TIMES Bestseller.

Für alle Fans von »The Americans«.

Vivian Miller ist Spionageabwehr-Analystin bei der CIA. Mit ihrem Mann Matt, einem IT-Spezialisten, und ihren Kindern lebt sie in einem Vorort von Washington, D.C. Auf diesen Tag hat sie seit zwei Jahren hingearbeitet: Mithilfe eines speziellen Algorithmus will Vivian ein Netzwerk russischer Spione in den USA enttarnen. Ihr gelingt der Zugriff auf den Computer eines russischen Agentenbetreuers. Auf eine Datei mit fünf Fotos - allesamt „Schläfer“, die auf amerikanischem Boden operieren. Doch was sie entdeckt, bringt alles, was ihr wichtig ist, in Gefahr - ihre Familie, ihre Ehe, ihren Job. Ist es den Russen gelungen, sie an ihrer einzigen Schwachstelle zu treffen? Ist Matt nicht nur ein perfekter Mann und ein perfekter Vater. Sondern am Ende auch ein perfekter Lügner?

Das Buch spielt in Washington D.C., USA

Leserstimmen

Wie weit würdest du gehen, um deine Kinder zu beschützen?

Von: Petra Sch. Datum: 21. Mai 2018

Kurz zum Inhalt:
Vivian Miller ist Spionageabwehranalystin bei der CIA. Gemeinsam mit ihrem Mann Matt, einem Software-Entwickler, und den vier Kindern Luke, 7, Ella, 4 und den zweijährigen Zwillingen Chase und Caleb lebt sie in einem Vorort von Washington, D.C.
Bis eines Tages Vivians Algorithmus zum Enttarnen von Russischen Agentenführern und Schläfern etwas ausfindig macht, mit dem sie nie im Leben gerechnet hätte. Von nun an ist nicht nur ihr Leben, sondern auch das ihrer Kinder in Gefahr...


Meine Meinung:
Die Story ist in ich-Form aus Sicht von Vivian im Präsens geschrieben und ist flüssig zu lesen. Durch diesen Schreibstil erlebt man die Gefühle und Ängste von Vivian hautnah mit. Man versinkt in einem Gestrüpp aus Lügen, und weiß überhaupt nicht, wem man noch trauen kann. Die Autorin hat es geschafft, mich auf die falsche Fährte zu locken und immer wieder musste ich meinen Verdacht überdenken.

Trotz hohem Spannungsbogen wäre es für mich jedoch besser zu lesen gewesen, wenn die Geschichte chronologischer geschrieben gewesen wäre. Weil ständig während der aktuellen Geschichte die Rückblicke zu lesen waren. Deshalb haben sich auch einige Fragen erst nach und nach aufgeklärt.
Auch konnte ich Vivians Verhalten teilweise nicht ganz nachvollziehen: Warum hat sie ihren Mann nicht gleich nach allen Details gefragt, sondern erst nach und nach?
Leider war ich vom Schluss auch etwas enttäuscht. Obwohl ich anfangs zufrieden war, nahm es dann noch eine eigenartige Wendung.

Das Cover lässt einen tatsächlich gleich an einen Spionage-Thriller denken, passt also perfekt. Und die verzweifelte Vivian ist ebenfalls drauf zu sehen.

"Wahrheit gegen Wahrheit" ist der Debütroman von Karen Cleveland, und dafür ist er hervorragend gelungen, mit kleinen Defiziten. Er wurde in 24 Ländern veröffentlicht.
Was mir sofort beim Lesen der Lektüre durch den Kopf gegangen ist, war, dass dies die perfekte Vorlage für einen Hollywood-Blockbuster wäre. Und genau das las ich dann am Ende des Buches: eine Verfilmung ist in Planung.


Fazit:
Furioses Debüt mit kleinen Schwächen. Die verzweifelten Versuche Mutter, ein russisches Spionagenetzwerk aufzudecken, und die zu Allem bereit ist, um ihre Kinder und ihre Familie zu beschützen.

Packender Plot!

Von: Josi Datum: 20. Mai 2018

Seit langem habe ich kein Buch mehr wie dieses verschlungen. Die Geschichte hat mich gepackt.
Da ich eh ein großer Fan von Thriller(n) bin, war es für mich keine große Überraschung das ich auch dieses Buch lieben würde.
In dem Buch erfährt Vivienne das ihr Mann ein Spion ist, sie selber arbeitet bei der CIA dem amerikanischen Geheimdienst und dies stellt ihr Leben auf den Kopf.

Ich empfehle dieses Buch aufjedenfall weiter, besonders an Leute die auf spannende Geschichten stehen.

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Hat Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen

Von: Anna Datum: 15. Mai 2018

Ich hatte sehr viel Freude an dem Buch, habe es an einem Wochenende durchgelesen, eine tolle Mischung aus Thriller und Roman. Noch dazu mit überraschenden Wendungen.
Vivian arbeitet beim CIA und erfährt durch Zufall, dass ihr Mann ein Spion ist. Das ändert von jetzt auf gleich ihr ganzes Familienleben. Es bleibt spannend bis zum Schluss, denn nichts ist wie es scheint. Und die Gefühle kommen auch nicht zu kurz.

Fesselnd

Von: Nicole Datum: 13. Mai 2018

Bereits mit der ersten Seite konnte ich in die Welt der Protagonistin eintauchen. Ich hatte Vivians Welt wie einen Film vor Augen. Der Schreibstil ist persönlich und nah, ich konnte mit Vivian fühlen und hatte Herzklopfen an den spannenden Stellen.
Das Thema ist mitreißend und auch ein wenig beängstigend.
Clevelands Schilderungen der Orte wirken auf mich realistisch und plastisch.
Ingesamt ein Buch, das mich gefesselt und mitgerissen und mit einem mulmigen Gefühl im Magen zurückgelassen hat.
Ein spannender Thriller der gerade heute brisant aktuell ist.

Spannend und packend

Von: K. Schmidt Datum: 09. Mai 2018

Ich liebe Thriller und mag es, wenn ein Buch dich so packt, dass du dafür alles stehen und liegen lässt. Die Geschichte ist spannend und packend geschrieben und lässt einen nicht los. Ich habe das Buch in kürzester Zeit verschlungen und war begeistert!

Nicht nur für Spionage-Enthusiasten

Von: Lodi64 Datum: 08. Mai 2018

Meine Frau, als absolute Kritikerin des kalten (männlichen) Spionagestils liebt das Buch!
Neben der Spionage spielen auch Themen wie Lüge und Wahrheit eine Rolle. Aber auch ich als Alistair MacLean-Fan bin absolut auf meine Kosten gekommen!

Klasse

Von: Vaena Datum: 08. Mai 2018

Dieses Buch ist sehr spannend und interessant. Ich habe dieses Buch verschlungen und innerhalb von 2 Tagen gelesen ich kann es nur jedem weiterempfehlen der auf Spannung steht. Ich bin von der Autorin sehr beeindruckt

Spiel mit der Unklarheit

Von: Spiel mit der Unklarheit Datum: 08. Mai 2018


Dringend sei davor gewarnt, im Lauf der Lektüre der Versuchung nachzugeben, am Ende kurz nachsehen zu wollen, wie die Verhältnisse wirklich liegen. Denn die dort noch wartenden Überraschungen würden ansonsten das anregende und psychologisch überaus spannende Leseerlebnis deutlich trüben.

Das sei erwähnt, weil es hier und da auch Längen, manchmal sich wiederholende unklare Empfindungen im Thriller gibt, bei denen die Versuchung entstehen könnte, sich vor der Zeit Gewissheit verschaffen zu wollen.

„Schlechte Nachrichten, Viv“.

So schallt es zu Beginn der Ereignisse aus dem Telefonhörer. Und auch wenn es bei diesem Anruf ihres Mannes Matt nur um Absprachen wegen der (nicht wenigen) Kinder gibt, von denen eins, Caleb, trotz seiner jungen Jahre bereits mit einer Herzkrankheit zu kämpfen hat, wird Vivian, CIA Agentin, tatsächlich überaus schlechte Nachrichten erhalten.

Im Rahmen ihrer aktuellen Untersuchung von „Schläfer-Zellen“ in Amerika. Russische Agenten, die seit langen Jahren als „echte „Amerikaner Leben, aber am Ende des Tages nur darauf warten, dass ihr „Agentenführer“ sie „aktiviert“.

Was nun tun, wenn man auf einem der überwachten Computer eines Verdächtigen fünf Portraitfotos von „Schläfern“ findet, von denen eines unverkennbar den eigenen, vertrauten Ehemann und Vater der eigenen Kinder zeigt? Und dieser dann, zur Rede gestellt, auch gar nicht groß leugnet.

Aber eine griffige, überzeugende Version seiner Geschichte zu bieten hat und bereit zu sein scheint, den Kampf für seine Frau und seine Familie auf sich zu nehmen? Der absolut überzeugend darauf plädiert, sich zu stellen, alles aufzudecken?

Und dann?

CIA Agentin, seit knapp 10 Jahren mit einem russischen Spion verheiratet? Was wäre mit ihrem Job? Was mit den Kindern? Was mit dem vor Kurzem erst erworbenem Haus, dass man sich mit beiden Gehältern geradeso leisten kann? Was wäre mit ihrem Mann, der doch schon längst aus all dem nur noch herauswill?

Oder?

Nicht ohne Grund ist Vivian eine Spitzenkraft. Natürlich schwankt sie, innerlich, wem sie vertrauen kann, vertrauen soll. Ihren loyalen Kollegen? Unter denen, am Rande erwähnt, aktuell ein „Maulwurf“ gesucht wird? Nur sich selbst? Ihrem Mann? Oder spielt dieser nur eine Scharade, wenn er plötzlich mit einem USB Stick und genauen Anweisungen „Juris“, seines russischen Vorgesetzten, daherkommt?

Ein gnadenloser Agentenführer, der, natürlich, Material über Vivians „nicht gemeldete“ Entdeckung besitzt, der nun auch die Agentin unter Druck zu setzten beginnt. Der sich mit einem eingeschleusten Programm im Zentralrechner der CIA vielleicht nicht zufrieden geben wird und der, natürlich, weiß, wo sie lebt, wo ihre Kinder zur Schule gehen.

Wer steht auf wessen Seite? Wie wird Vivian sich entscheiden und wie den Kampf gegen den Druck und die gegnerische Seite aufnehmen können? Wer unter den Kollegen ist ein Verräter und wo genau eigentlich steht Matt, ihr Mann?

Fragen, die innerlich an ihr reißen, was Cleveland bestens dem Leser vermittelt, Fragen, die auch durch einen „Showdown“ und eine Klärung all dessen, was da im Raum steht, noch nicht endgültig beantwortet sein werden.

Lesenswert

Wahrheit vs. Lügen - ein spektakulärer Fall...

Von: dreamlady66 Datum: 06. Mai 2018

(Inhalt, übernommen)
Vivian Miller ist Spionageabwehr-Analystin bei der CIA. Mit ihrem Mann Matt, einem IT-Spezialisten, und ihren Kindern lebt sie in einem Vorort von Washington, D.C. Auf diesen Tag hat sie seit zwei Jahren hingearbeitet: Mithilfe eines speziellen Algorithmus will Vivian ein Netzwerk russischer Spione in den USA enttarnen. Ihr gelingt der Zugriff auf den Computer eines russischen Agentenbetreuers. Auf eine Datei mit fünf Fotos - allesamt „Schläfer“, die auf amerikanischem Boden operieren. Doch was sie entdeckt, bringt alles, was ihr wichtig ist, in Gefahr - ihre Familie, ihre Ehe, ihren Job. Ist es den Russen gelungen, sie an ihrer einzigen Schwachstelle zu treffen? Ist Matt nicht nur ein perfekter Mann und ein perfekter Vater. Sondern am Ende auch ein perfekter Lügner?

Zur Autorin:
Eine Star-Analystin im persönlichen Dilemma: Bei Karen Cleveland handelt es sich um einen echten Shooting Star. Wie aus dem Nichts heraus publiziert die ehemalige CIA-Analystin einen Spionage-Roman der Extraklasse, der allgemeine Begeisterung auslöst und berühmte Kollegen, wie beispielsweise John Grisham, Lee Child und Shari Lapena, zum Schwärmen bringt. Mit ihrem Romandebüt „Wahrheit gegen Wahrheit“ landet Karen Cleveland auf Anhieb auf der „New York Times“-Bestseller-Liste. Während sie sechs Jahre lang in der Terrorismusbekämpfung arbeitete, hat sie sich hervorragend auf ihre schriftstellerische Karriere vorbereitet. Die Kritik spricht von einem Pageturner, wenn die Spannung eines Buches den Leser gefangen hält. Was Karen Cleveland hier an Spannung aufbaut, geht noch ein Stück darüber hinaus. Bei der Enttarnung von fünf russischen Spionen trifft einer von ihnen die Protagonistin Vivian Miller mitten in ihr Herz. Urplötzlich verwandelt sich der Triumph in eine menschliche Tragödie. Vivian steht vor der Entscheidung zwischen ihrem Land und ihrer Liebe zu den Menschen, die ihr nahestehen, und zwischen der Pflichterfüllung und ihren Gefühlen. Dieser Konflikt macht den Roman zu einer traumhaft perfekten Grundlage für einen Film. Demzufolge ist es nicht verwunderlich, dass sich die Universal Studios die Filmrechte gesichert haben und beabsichtigen, die Hauptrolle mit Charlize Theron zu besetzen.

Schreibstil/Fazit:
DANKE an randomhouse.de für dieses unvorhergesehene Testleser-Exemplar, aktuell in aller Munde.
Ich freute mich, eine für mich neue Autorin kennenzulernen.
Mir stellten sich beim Lesen viele Fragen, aber auch sogleich alle Nackenhaare auf als klar wurde, Vivian Miller, die Haupt-Protagonistin und als CIA-Spionageabwehr-Analystin tätig, ihren Ehemann und Vater ihrer 4 Kinder dazu als quasi russischen Schläfer in der eigenen Familie enttarnt. Wird ihre (perfekte) Ehe und das uneingeschränkte Wohl um ihre Kinder dennoch das ganze Land gefährden, da Beide auf jeweile anderen Fronten "kämpfen"?

Einfach genial inszeniert und einigermassen spannend umgesetzt dank lockerem Schreibstil und recht kurzknappen Kapiteln, dennoch ist das Ende recht vorhersehbar aber die Story allgemein hatte Charme.
Schuldig oder unschuldig? Überzeugt Euch gerne selbst...

Wahrheit oder Lüge

Von: Ecinev Datum: 02. Mai 2018

Vivian, 4-fache Mutter arbeitet als Sicherheits-Analystin bei der CIA, Abteilung Russland. Sie hat einen Algorithmus entwickelt um russische Spione zu entlarven. Sie ist kurz davor Zugriff auf einen Rechner zu erhalten. Nachdem es ihr gelungen ist den Rechner zu knacken, findet sie dort einen Ordner mit dem russischen Wort ‚Freunde‘ sie öffnet diesen und sieht unverschlüsselt Fotos von sogenannten Schläfern. Als sie das letzte Bild öffnet traut sie ihren Augen nicht, darauf ist ihr Ehemann zu sehen.

Als sie ihn zu Hause damit konfrontiert gesteht er, in Wirklichkeit ein Waisenkind aus Russland zu sein und für die russische Abwehr arbeitet. Eigentlich muss sie ihn jetzt sofort den Behörden melden, aber was wird dann aus ihrer Familie und den 4 Kindern die den ganzen Tag in Betreuung sind damit sie ihrer Arbeit nachgehen kann während er oft von zu Hause als IT-Ingenieur arbeiten kann?

Dieser Gewissenskonflikt bringt eine ganze Lawine ins Rollen um nach einigen dramatischen Situationen zu einem Happy End zu führen. In Rückblicken wird der Beginn der Ehe von Vivian und Matt erzählt. Im nachhinein wird damit deutlich wie Matt sie die ganze Zeit manipuliert hat um an Insider Informationen aus der CIA zu kommen.

Der Schreibstil in Ich-Form ist lebendig, manche Handlungen von Vivian erscheinen unüberlegt und dilettantisch. Dabei denkt sie doch die ganze Zeit nur an das Wohl ihrer Familie. Der Spannungsbogen wird langsam aufgebaut und zum Ende hin muss man immer weiter lesen um zu erfahren wie es ausgeht. Am Ende gibt es einen großen Zeitsprung und das Happy End ist fast ein wenig rührselig.

DIE ZWEI SEITEN DER WAHRHEIT

Von: Hennie Datum: 30. April 2018

Karen Cleveland beschreibt in ihrem Debütroman eine Familie in einer Situation, die ganz sicher eine absolute Ausnahme darstellt. Im Klappentext wird eine ganze Menge des Buchinhalts schon verraten.
Klappentext:
Vivian Miller ist Spionageabwehr-Analystin bei der CIA. Mit ihrem Mann Matt, einem IT-Spezialisten, und ihren Kindern lebt sie in einem Vorort von Washington, D.C. Auf diesen Tag hat sie seit zwei Jahren hingearbeitet: Mithilfe eines speziellen Algorithmus will Vivian ein Netzwerk russischer Spione in den USA enttarnen. Ihr gelingt der Zugriff auf den Computer eines russischen Agentenbetreuers. Auf eine Datei mit fünf Fotos - allesamt „Schläfer“, die auf amerikanischem Boden operieren. Doch was sie entdeckt, bringt alles, was ihr wichtig ist, in Gefahr - ihre Familie, ihre Ehe, ihren Job. Ist es den Russen gelungen, sie an ihrer einzigen Schwachstelle zu treffen? Ist Matt nicht nur ein perfekter Mann und ein perfekter Vater. Sondern am Ende auch ein perfekter Lügner?
Meine Meinung:
Cleveland läßt ihre Protagonistin aus der Ich-Perspektive erzählen und beschreibt eindringlich und für mich nachvollziehbar die Gefühlswelt Vivians, ihre innere Zerissenheit, ihre Wut, ihre Verzweiflung. Sie fühlt sich von Matt verraten und hintergangen. Vivian befindet sich in einer aussichtslosen Zwickmühle. Wie soll sie sich entscheiden? Auf der einen Seite sollte sie sich in ihrer Position loyal zu ihrem Land verhalten. Zum anderen sind da die Kinder und ihre Ehe. Wie soll sie es fertigbringen, die Liebe ihres Lebens, den Vater ihrer vier Kinder verraten und ausliefern? So weit, so gut! Ihre Entscheidungen sind dann so, wie ich sie niemals bei einer Expertin vermutet hätte, eher bei einer ganz normalen Hausfrau und Mutter. Vivians Vorgehen empfinde ich als äußerst dilettantisch, unüberlegt, ja leichtfertig und im Grunde nicht zielführend. Das kann eigentlich so nicht funktionieren. Und das ist für mich der Knackpunkt. Karen Cleveland übte acht Jahre den Beruf als Analystin der CIA aus. Sie müsste es wissen, wie es tatsächlich abläuft. Ich finde es unglaubwürdig, dass Agententätigkeit so verläuft. Ein um das andere Mal habe ich beim Lesen mit dem Kopf geschüttelt über die Naivität von Vivian.
Fazit:
Wer sich mit einer Familiengeschichte im Agentenmilieu anfreunden kann, dem kann ich dieses Buch empfehlen. Der Schreibstil ist angenehm.
„Wahrheit gegen Wahrheit“ bedient nicht das gängige Klischee eines (Spionage)-Thrillers. Es verläuft weitgehend unblutig, auf emotionaler Ebene. Hier handelt es sich um die zweckdienliche Verbindung einer CIA-Spionageabwehrspezialistin mit einem russischen Undercover-Agenten. Ehe, Beruf und Familie läuft bei den Millers wie geschmiert trotz finanzieller Probleme und das soll und wird auch so bleiben. Der Plot des Buches ist ganz darauf ausgerichtet.
Für mich als Thrillerfan ist dieses Buch definitiv keines, was in dieses Genre gehört. Es fehlte die durchgehende Spannung, der Thrill eben, wie man es so schön bezeichnet. Vieles war so etwas von vorhersehbar!
Obwohl das Buch von Autoren wie John Grisham, Patricia Cornwell, Lee Child in höchsten Tönen gelobt wird, bin ich nicht so euphorisch. Die Geschichte enthielt mir zu viele Ungereimtheiten. Gespannt bin ich auf die Umsetzung für den Film!

Ich bewerte mit vier von fünf Sternen.

Ein Spionagethriller der besonderen Art

Von: Martina Moll Datum: 30. April 2018

Vivian Miller, Ehefrau und Mutter von 4 Kinder, arbeitet als Analystin bei der CIA in der Abteilung „Russland“ und hat einen Algorithmus entworfen, der Schläfer und ihre Netzwerke aufdecken soll. Bei dem Zugriff auf den Rechner eines Verdächtigen entdeckt sie den Ordner „Freunde“ in welchem sich die Fotos von 5 „Schläfern“ befinden. Überraschenderweise ist auch das Foto ihres Mannes Matt darunter, mit dem sie seit 10 Jahren glücklich verheiratet ist.
Plötzlich steht die Welt Kopf und sie spricht noch am gleichen Abend ihren Mann darauf an. Er gesteht, dass er schon vor 22 Jahren in Russland angeworben wurde und seitdem als „Schläfer“ in den USA eingesetzt ist und dass Vivian zur Zeit des Kennenlernens sein Zielobjekt war. Er beteuert, dass er aber seine Frau liebe und keine von ihr erhaltenen Informationen weitergegeben hat.
Für Vivian beginnt ein Spießroutenlauf. Sie weiss nicht mehr, wem sie trauen, bzw. ob sie ihrem Mann trauen kann oder ob ihre Ehe eine einzige Lüge war. Trotzdem will sie aber ihre Ehe und ihre Kinder retten.

Es war ein reiner Genuss, diesen Roman zu lesen. Man konnte sich in die Rolle der Hauptprotagonistin sehr gut reinversetzen. Man wusste zu keiner Zeit, wem man wirklich trauen kann. Wenn ich der Meinung war, Matt vollstes Vertrauen entgegenbringen zu können, reflektiert Vivian wieder die Vergangenheit und erinnert sich an Gespräche, die mich dann wieder haben zweifeln lassen.

Der Schreibstil ist angenehm zu lesen und es hat mich gefreut, mal wieder einen „unblutigen“ Thriller lesen zu dürfen, dem aber trotzdem die Spannung bis zum Ende nicht gefehlt hat.
Das Ende hat mich dann aber trotzdem überrascht und würde mich freuen, wenn es da noch eine Fortsetzung geben würde.

Alles in Allem ein gelungenes Debüt.

Wenn du eine Lüge lebst ...

Von: Angi Datum: 28. April 2018

Dieser Thriller hat mich wirklich sehr in seinen Bann gezogen, obwohl ich normalerweise Psychothriller nicht ganz so gut finde und als solchen muss man „Wahrheit gegen Wahrheit“ wohl bezeichnen.

Alles dreht sich um Vivian Miller und ihren Ehemann Matt: sie arbeitet beim CIA als Analystin in der Abteilung Spionageabwehr „Russland“ und Matt ist IT-Spezialist.
Viv steht kurz vor einem großen Durchbruch, denn es ist ihr gelungen, sich in den Computer eines Verdächtigen zu hacken. Was sie dort allerdings findet, verändert ihr komplettes Leben in Sekundenbruchteilen.
Jeder Agentenbetreuer ist angeblich für fünf Schläfer zuständig und Viv entdeckt fünf Fotos verschiedener Personen: einer davon ist ihr Mann Matt.
Sie stellt ihn zur Rede und er streitet nichts ab. Was Vivian erfährt, wirft ein völlig neues Licht auf ihr gesamtes Leben mit Matt. Doch was soll sie jetzt mit diesen Informationen tun? Sie kann nicht für sich allein entscheiden, denn sie und Matt haben vier gemeinsame Kinder. Was ist ihr wichtiger? Ihre Familie oder die Treue zu ihrem Vaterland?

Die Geschichte wird aus der Sicht von Vivian erzählt und verbindet geschickt die Gegenwart mit vielen Rückblicken in die Vergangenheit. Was sie jahrelang als Wahrheit angenommen hatte, erscheint im Nachhinein in einem ganz anderen Licht. Viele Situationen gehen ihr wieder durch den Kopf und was ihr damals seltsam erschien, ergibt plötzlich einen Sinn.
Vivs innere Zerrissenheit und ihr Kampf um die Wahrheit sind stellenweise sehr emotional, ich habe zwar keine Kinder, aber ich konnte gut mit ihr mitfühlen.
Die ganze Story ist ein Auf und Ab, mal besteht wieder Hoffnung, dann erscheint alles aussichtslos. Überraschende Momente und fesselnde Unterhaltung sorgen dafür, dass man das Buch kaum noch aus der Hand legen möchte.
Echt heftig fand ich auch das Ende, das ja geradezu nach einer Fortsetzung schreit.

Das Buch ist spannend, fesselnd und lebt von der ständigen Ungewissheit, in der Vivian schwebt. Für Fans unblutiger Thriller auf jeden Fall eine klare Leseempfehlung!

Ein solides Debüt von Karen Cleveland

Von: Sandra C. Datum: 28. April 2018

Vivian Miller ist Spionageabwehr-Analystin bei der CIA. Sie lebt mit ihrem Mann Matt, der IT-Spezialist ist, und ihren 3 Kindern in einem Vorort von Washington, D. C. Anhand von einem entwickelten Algorithmus will Vivian russische Spione in den USA enttarnen. Es scheint ihr zu gelingen und sie stößt tatsächlich auf einen Dateiordner mit 5 Bildern der russischen „Schläfer“. Doch was Vivian auf dem einen Bild sieht wird ihr Leben für immer verändern...
Anhand des Covers hätte ich hinter „Wahrheit gegen Wahrheit“ keinen Thriller vermutet. Es kommt mit den 7 Sternen und der Frau, die man von hinten sieht, eher unscheinbar daher und erinnert mich mehr an einen gewöhnlichen Roman. Da hätte man mehr machen können damit es überhaupt als Thriller ins Auge fällt wie zum Beispiel eine Pistole oder einen maskierten Mann zusätzlich auf dem Cover abbilden.
Der Einstieg in den Thriller viel mir nicht besonders schwer, da der Schreibstil flüssig und gut verständlich ist. Allerdings finde ich die Story sehr vorhersehbar und ich wusste ziemlich schnell wie die Protagonisten reagieren werden. Das finde ich etwas schade und die Geschichte wäre sicherlich noch Ausbaufähiger gewesen.
Etwas erschüttert bin ich auch über die Hauptprotagonistin Vivian. Ich hätte von ihr etwas mehr Grips und Selbstbeherrschung erwartet, schließlich arbeitet sie bei der CIA und weiß eigentlich was zu tun ist. Stattdessen kommt sie panisch und etwas naiv daher.
Im großen ganzen würde ich dem soliden Debüt von Karen Cleveland 3 Sterne vergeben und hoffe, dass ihre nächsten Bücher mich positiv überraschen werden.

Wahrheit oder Lüge

Von: Ecinev Datum: 26. April 2018

Vivian, 4-fache Mutter arbeitet als Sicherheits-Analystin bei der CIA, Abteilung Russland. Sie hat einen Algorithmus entwickelt um russische Spione zu entlarven. Sie ist kurz davor Zugriff auf einen Rechner zu erhalten. Nachdem es ihr gelungen ist den Rechner zu knacken, findet sie dort einen Ordner mit dem russischen Wort ‚Freunde‘ sie öffnet diesen und sieht unverschlüsselt Fotos von sogenannten Schläfern. Als sie das letzte Bild öffnet traut sie ihren Augen nicht, darauf ist ihr Ehemann zu sehen.

Als sie ihn zu Hause damit konfrontiert gesteht er, in Wirklichkeit ein Waisenkind aus Russland zu sein und für die russische Abwehr arbeitet. Eigentlich muss sie ihn jetzt sofort den Behörden melden, aber was wird dann aus ihrer Familie und den 4 Kindern die den ganzen Tag in Betreuung sind damit sie ihrer Arbeit nachgehen kann während er oft von zu Hause als IT-Ingenieur arbeiten kann?

Dieser Gewissenskonflikt bringt eine ganze Lawine ins Rollen um nach einigen dramatischen Situationen zu einem Happy End zu führen. In Rückblicken wird der Beginn der Ehe von Vivian und Matt erzählt. Im nachhinein wird damit deutlich wie Matt sie die ganze Zeit manipuliert hat um an Insider Informationen aus der CIA zu kommen.

Der Schreibstil in Ich-Form ist lebendig, manche Handlungen von Vivian erscheinen unüberlegt und dilettantisch. Dabei denkt sie doch die ganze Zeit nur an das Wohl ihrer Familie. Der Spannungsbogen wird langsam aufgebaut und zum Ende hin muss man immer weiter lesen um zu erfahren wie es ausgeht. Am Ende gibt es einen großen Zeitsprung und das Happy End ist fast ein wenig rührselig.

Der Feind im Ehebett?

Von: milkysilvermoon Datum: 23. April 2018

Mit ihrem Mann Matt, einem IT-Spezialisten, und ihren vier Kindern lebt Vivian Miller in einem Vorort von Washington. Als Spionageabwehr-Analystin bei der CIA hat sie einen spannenden Job. Mithilfe eines speziellen Algorithmus will Vivian, kurz Viv, ein Netz von russischen Spionen in den USA enttarnen. Sie schafft es, den Computer eines Agentenbetreuers zu durchsuchen. Dabei stößt sie auf fünf Fotos, die die „Schläfer“ zeigen, die auf amerikanischem Boden arbeiten. Was sie dabei entdeckt, schockiert sie und bringt alles, was ihr wichtig ist, in Gefahr: ihre Familie, ihre Ehe, ihren Job. Vivian beginnt zu zweifeln: Ist Matt nicht nur ein perfekter Ehemann und Vater, sondern auch ein perfekter Lügner? Sie steckt in einem Dilemma.

„Wahrheit gegen Wahrheit“ ist der Debütroman von Karen Cleveland.

Meine Meinung:
Der Thriller besteht aus 25 Kapiteln. Er beginnt mit einem Prolog und endet mit einem Epilog. Erzählt wird im Präsens aus der Sicht von Vivian in der Ich-Perspektive.

Der Erzählstil ist angenehm und lebhaft. Es fiel mir leicht, in die Geschichte einzutauchen. Schon nach wenigen Seiten hat mich der Roman gefesselt, sodass ich das Buch nur ungerne zur Seite gelegt habe.

Auch inhaltlich konnte mich der Thriller überzeugen. Vivian kommt als Hauptprotagonistin sympathisch und glaubhaft rüber. Ihre Gedanken- und Gefühlswelt und ihre ganzen menschlichen Seiten werden recht deutlich, so dass ich ihr Handeln gut nachvollziehen und mit ihr mitfiebern konnte. Sie und die anderen Mitarbeiter werden authentisch beschrieben. An diesem Punkt merkt man, dass sich die Personen und Abläufe zum Teil von anderen Thrillern unterscheiden. Ich finde es sehr ansprechend, dass Vivian nicht das typische Klischee einer CIA-Mitarbeiterin bedient. Dies ist wahrscheinlich der persönlichen Berufserfahrung der Autorin geschuldet, die ja bereits selbst in diesem Job gearbeitet hat.

Das Szenario hat schnell meine Neugier geweckt. Die Handlung ist absolut schlüssig und wird nicht zu langatmig. Im Gegenteil: Mehrfach gibt es interessante Wendungen, die die Geschichte spannend halten.

Das Cover gefällt mir sehr gut, denn es ist nicht nur ansprechend gestaltet, sondern passt auch gut zum Inhalt. Ich finde auch prima, dass es sich an der amerikanischen Hardcover-Ausgabe anlehnt. Der deutsche Titel weicht wiederum stark vom Original („Need To Know“) ab, ist aber treffend gewählt.

Mein Fazit:
“Wahrheit gegen Wahrheit” von Karen Cleveland ist ein lesenswerter Thriller, der für unterhaltsame Lesestunden sorgt. Ich bin bereits auf die geplante Verfilmung gespannt, die ich mir sicherlich anschauen werde.

Spannung bis zur letzten Seite

Von: Giralimone Datum: 23. April 2018

Dieses Buch können und werden Sie nicht mehr aus der Hand legen.
Atemberaubend bis zur letzten Seite.
Vivian und Matt führen ein normales Leben mit ihren vier Kindern. Sie arbeitet bei der CIA als Spionageabwehr-Analystin. Matt als IT-Spezialist. Zumindest glaubt sie das, bis zu dem Tag als sie sein Foto im Computer eines russischen Agentenbetreuers findet. Was macht das Foto ihres Ehemannes dort? Ist er etwa eib Schläfer. Ab diesem Tag ist nichts mehr wie es war. Wem kann sie noch vertrauen? Ihrem Ehemann.... Ihren Arbeitskollegen? Ausserdem ist da noch die Angst um ihre Kinder. Vivians Leben gerät aus den Fugen. Um sich und die Kinder zu schützen muss sie ihren Mann verraten. Kann sie das?
Ich habe das Buch in die Hand genommen und in einem Rutsch bis zum Ende durch gelesen. Sensationeller Thriller!

Nicht das es verspricht

Von: Heike Datum: 22. April 2018

Es liest sich wirklich zähflüssig. Die CIA Agentin findet heraus das ihr Mann mit dem sie seit ca10 jahren verheiratet ist und vier Kinder haben das er ein Schläfer ist aber sie ist auch kein Unschuldslamm. Es zieht sich alles in die länge und liest sich einfach langweilig. Zäh wie ein Kaugummi. Ich kann dieses Buch nicht empfehlen und gebe null Sterne es ist nicht spannend immer wieder fangen irgendwelche prologe von neuem an und Man kann irgendwann nicht mehr folgen. Also nichts mit spannend Null spannung.

Die Handlung plätschert einfach nur so dahin... Hat meines Erachtens wenig mit Thriller zu tun

Von: Sandra8811 Datum: 21. April 2018

Wie kam ich zu diesem Buch?
Ich hatte mich für eine Leserunde beworben und wurde leider nicht genommen. Ich habe mir das Buch dann selbst gekauft, weil ich die Leseprobe so gut fand.

Cover:
Das Cover ist sehr auffällig. Die Buchstaben des Titels schimmern, da sie silbern umrandet sind. Auch sind die Buchstaben hervorgehoben sodass man den Titel auch „spüren“ kann. Die Frau die zu sehen ist wirkt einsam und geheimnisvoll. Durch den zentralen roten Stern auf dem ansonsten weißen Hintergrund ist das Buch sehr auffällig.

Inhalt/Klappentext:
Vivian Miller ist Spionageabwehr-Analystin bei der CIA. Mit ihrem Mann Matt, einem IT-Spezialisten, und ihren Kindern lebt sie in einem Vorort von Washington, D.C. Auf diesen Tag hat sie seit zwei Jahren hingearbeitet: Mithilfe eines speziellen Algorithmus will Vivian ein Netzwerk russischer Spione in den USA enttarnen. Ihr gelingt der Zugriff auf den Computer eines russischen Agentenbetreuers. Auf eine Datei mit fünf Fotos - allesamt „Schläfer“, die auf amerikanischem Boden operieren. Doch was sie entdeckt, bringt alles, was ihr wichtig ist, in Gefahr - ihre Familie, ihre Ehe, ihren Job. Ist es den Russen gelungen, sie an ihrer einzigen Schwachstelle zu treffen? Ist Matt nicht nur ein perfekter Mann und ein perfekter Vater. Sondern am Ende auch ein perfekter Lügner?

Meine Meinung:
Ich habe mir dieses Buch bewusst gekauft, da ich Fan von Thriller bin und mich die Leseprobe derart überzeugt hat. Die ersten vier Kapitel habe ich regelrecht verschlungen. Mir gefiel der Schreibstil der Autorin gut. Alles war deutlich und klar ge- und beschrieben. Anfangs war es ein bisschen schwierig für mich zu verstehen, wie das Agentennetz der Russen aufgebaut ist. Leider nahm meine anfängliche Begeisterung schnell ab. Ab Kapitel 5 plätscherte die Handlung nur noch dahin und es war weder spannend noch mitreißend. Auch fand ich es irgendwann zu einfach erzählt und oft langatmig. Für mich hat dieses Buch wenig mit einem (Spionage-)Thriller zu tun… Der Handlungsverlauf war größtenteils vorhersehbar und es kam wenig Unerwartetes.

Die Protagonistin Vivian verhält sich oft wie ein bockiges Kind und wirkt absolut naiv und gehirnlos (zumindest in ihren Handlungen). Sie besaß maximal am Ende des Buches ein wenig Stärke, ansonsten handelte sie nur impulsiv und unlogisch. Dass sich Viv unsicher ist, ob es wirklich Liebe ist oder ob ihr gesamtes Leben und ihre gesamte Familie eine Lüge ist, ist nachvollziehbar. Ihr Leben ist ein Scherbenhaufen und sie manövriert sich immer tiefer in Probleme hinein. So sollte sich keine Spionageabwehr-Analystin verhalten. Ihr Ehemann Matt war (wenn es überhaupt einen gibt) mein Favorit in diesem Buch. Er verhält sich gemäß seiner Rolle als russischer Geheimagent und man durchschaut ihn eigentlich nicht so ganz. Er führt ein Doppelleben, ist ein guter Ehemann und Vater sowie IT-Spezialist und zeitgleich auch ein russischer Agent.

Schreibstil:
Wie schon erwähnt ist alles einfach ge- und beschrieben. Trotz der Ich-Perspektive der Protagonistin gelang es mir nicht vollkommen im Buch unterzutauchen. Es werden logische Gedankengänge beschrieben und die Handlung von Viv ist dann eine ganz andere…

Persönliche Gesamtbewertung:
Die Story hatte echt Potential, welches leider nicht genutzt wurde. Ich musste mich leider durch dieses Buch richtig durchkämpfen... Ich finde es frustrierend, dass es sich bei der Protagonistin um so eine naive und hirnlose Person handelt die von Anfang an gegen alle Logik verstößt und einfach ihre Schwüre bricht... Ich finde das Buch wenig spannend und schon gar nicht mitreißend... Es gab zwei spannendere Stellen, alles andere ist einfach nur langweilig erzählt und war größtenteils absehbar. Es hatte für mich nichts mit einem Thriller zu tun... Das Ende deutet wohl auf eine Fortsetzung hin, sollte es so eine geben werde ich sie mir mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht holen…

Wahrheit?

Von: Sigrid Christandl Datum: 20. April 2018

Die Autorin Karen Cleveland hat da wohl in ein Wespennest gestoßen.
Ihr Roman " Wahrheit gegen Wahrheit", erschienen im btb-Verlag, greift ein Allzeit-Thema von großer Brisanz auf.
Immer schon hatten die Amerikaner Angst vor der Spionage der Russen. Und umgekehrt wird es wohl genau so sein.
Keiner vertraut keinem und jeder ist vor dem anderen auf der Hut.
Der Inhalt wird relativ schnell erkannt, aber wie so oft, liegt die Würze in den Kleinigkeiten. Und davon gibt es in diesem Roman genug.
Das Hoffen, dass die Befürchtungen sich nicht bewahrheiten, das Bangen, dass nicht auch noch die Kinder in die ganzen Machenschaften hineingezogen werden, noch dazu, wo es finanziell nicht grade rosig aussieht.
Die Angst, dass jemand mitbekommt, was Vivian, die Protagonistin des Romans, bei ihren Recherchen entdeckt hat. Soll sie sich einem befreundeten Kollegen anvertrauen? Was passiert dann?
Der Feind ist ein scharfer Beobachter, die Angst allerdings ein schlechter Berater.
Diese Angst, dass der eigene Mann ein feindlicher Spion ist, das Wankeln, ob man auf die Forderungen eingehen soll, auch wenn der eigene, geliebte, Mann dazu rät. Weil er ja auf der anderen Seite steht, seit Jahren schon.
Angenehm an der Gestaltung des Buches ist, dass die Kapitel nie sehr lang sind und die Handlung wirklich gut strukturiert ist. Die Spannung steigt von Kapitel zu Kapitel und das Lesen gestaltet sich zur emotionellen Achterbahnfahrt.
Ganz leicht kitschig ist dann allerdings das Ende der Geschichte.
Das Cover passt perfekt zur Story, der Prägedruck wertet die Taschenbuchausgabe auf.

Need to know

Von: Claudia S. Datum: 16. April 2018

Vivian, Spionageabwehr-Analystin bei der CIA, hat einen Algorithmus entwickelt, mit dem sie ein Netzwerk russischer Spione in den USA enttarnen möchte. Zunächst scheint es nicht zu funktionieren. Doch dann entdeckt sie einen Ordner auf dem Computer eines Agentenbetreuers, der alles ändert. Vivian muss sich entscheiden, doch welche Wahl sie auch treffen wird, ihr Leben wird nie wieder so sein, wie es einmal war.

Karen Cleveland hat einen Thriller geschrieben, der sich deutlich von der Masse abhebt. Nicht nur, dass eine weibliche Hauptfigur die Story aus ihrer Perspektive erzählt, es kommt zur nervenaufreibenden Spannung auch eine ordentliche Portion Gefühl dazu. Kein „Romangesülze“, sondern Mutterliebe. Damit wird dieser Thriller vermutlich ein „Frauenbuch“ werden. Mich konnte er jedenfalls von Anfang bis Ende fesseln und begeistern. Trotz des Themas war ich dabei, war mit Vivian hin- und hergerissen, schwankte wie sie zwischen Vertrauen und Misstrauen, zwischen Wissen und Zweifel, zwischen Hass und Liebe, zwischen ja und nein, zwischen Gut und Böse – dem vollen Programm eben.

An keiner Stelle schwächte die Story ab. Immer, wenn ich dachte, jetzt ist alles ausgereizt, setzte die Autorin noch einen drauf. Dabei arbeitete sie sehr „blutlos“ und packte mich, wie ich das mag, einfach bei meinen Ängsten. Immer wieder streut sie Rückblenden in Vivians Leben ein, um aufzuzeigen, dass die Dinge nicht immer so sind, wie wir sie zunächst sehen, sondern im Nachhinein auch exakt gegenteilig gesehen werden können. Was davon ist nun die Wahrheit? Welche Wahrheit ist die ultimative Wahrheit? Die gemeinsame Vergangenheit von Vivian und Matt ist wichtig, um die Gegenwart einschätzen zu können. Der Kampf von Vivian wäre ein anderer, wenn sie nicht vier Kinder hätte – und gerade dieser Kampf einer Mutter macht diesen Thriller extrem spannend und ergreifend.

Mich hat die Autorin, die selbst acht Jahre in Vivians Beruf für die CIA tätig war, komplett abgeholt und begeistert. Ein Debüt, wie man es selten findet. Dafür bekommt sie von mir die vollen fünf Sterne.

Kalter Krieg 2.0

Von: Bücherhimmel Datum: 11. April 2018

Vivian Miller arbeitet für die CIA. Sie hat an einem Computerprogramm mitgewirkt, um russische Schläfer in Amerika zu identifizieren. Bei der Durchsicht eines verdächtigen Computers stößt Sie auf das Foto Ihres Ehemanns, mit dem Sie seit 10 Jahren zusammen ist.

Das Buch beschreibt detailliert die Zwickmühle in der sich Vivian befindet. Soll sie Ihren Mann melden, den Vater Ihrer vier Kinder verlieren und allein erziehende Mutter werden? Oder soll Sie Ihren Mann beschützen und damit Ihr Land verraten?

Das Buch ist so geschrieben, dass man mit Vivian mitfiebert eine Lösung zu finden. Ihre Situation als berufstätige Mutter - dem Spagat zwischen Beruf und Familie - wird in dem Buch gut wieder gegeben.
Ich habe das Buch in wenigen Tagen durchgelesen, da es sich spannend lesen lies. Für ein Erstlingswerk ist das Buch eine gute Leistung, hat mich aber vom Stil her an ein "Buch zum Film" erinnert, das heißt es ist sehr einfach gehalten. Manchmal hätte ich mir etwas mehr Tiefgang bei der Beschreibung der einzelnen Personen gewünscht - aber der Geschichte an sich und der Spannung schadet es nicht. Man kann sich gut vorstellen, wie die Verfilmung des Buches aussehen wird. Bin gespannt, ob wir in Zukunft noch mehr von der Autorin Karen Cleveland hören werden.

Wenn Dein Mann gleichzeitig Dein Gegner ist

Von: Hexenaugen Datum: 08. April 2018

Vivian arbeitet mit mehreren Kollegen daran, das Netz von Schläfern des russischen Geheimdienstes in den USA aufzurollen, indem sie auf der mittleren Führungsebene die Führer der ruhenden Agenten enttarnen und ihnen eine Ausstiegsregelung anbieten. Den Analysten ist es gelungen, in den Rechner eines Verdächtigen einzudringen und seine Aktivitäten minutiös zu verfolgen. Als Vivian auf diesem Rechner eine Datei öffnet, blickt ihr dort von einem Foto ihr Mann Matt entgegen. Matt ist offenbar schon als jugendliches Waisenkind in die USA eingeschleust worden und konnte seiner Frau seine wahre Biografie bisher verschweigen. Vivian ist sprachlos. Ihre große Liebe, in der sie beide für einander bestimmt zu sein schienen, erweist sich als große Lüge. Fragt sich nur, ob ein Lügner immer lügt, und ob sie erkennen könnte, wann Matt die Wahrheit sagt. Aufgrund ihrer Ausbildung hielt Vivian sich bisher für in der Lage dazu. Die Russland-Spezialistin findet sich in einer dramatischen Zwickmühle. Sie muss ihre Entdeckung einem Vorgesetzten melden, würde damit ihren Kindern aber den Vater nehmen oder schlimmstenfalls die Eltern, falls sie noch länger mit der Selbstanzeige zögert.

Sehr spannend und ich konnte das Buch nicht eher weg legen bis ich es beendet hatte. Ich empfehle das Buch gerne weiter! ;-))

Von: Tobias Wrany Datum: 10. Januar 2018

In Film ("No Way Out") und Fernsehen ("The Americans") hat die Kombination aus russischen "Schläfern" im amerikanischen Alltag mit privaten / familiären Beimischungen schon hervorragend funktioniert, warum also nicht auch als literarischer Thriller. Dass die Autorin als ehemalige CIA-Analystin vom Fach ist, bringt sie produktiv, realistisch in die beruflichen Alltagssituationen ein, ohne den Laien mit einem fachspezifischen Detailwust zu überfordern. Dies fördert die klassische Spionagethrillerspannung, mit der sie praktisch von Anfang an das Geschehen befeuert. Anders als die meisten (männlichen) Kollegen, wie Lee Child oder Steinhauer, bringt Karen Cleveland aber - ebenso plausibel wie realistisch, die Komponente von Ehe und Familie der unmittelbar Beteiligten ins Spiel und sollte so eigentlich auch Publikumskreise abgreifen, denen Agentenromane gemeinhin als zu unterkühlt und unpersönlich erscheinen. "Wahrheit gegen Wahrheit" besitzt als realistischer Spionageroman mit Hochspannung und Familienanschluss auf jeden Fall ein ausgesprochen förderliches Alleinstellungsmerkmal.

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