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Harry Kämmerer

Kalter Kaffee

Roman

Sergio Baroli hat ein Enthüllungsbuch über die Mafia geschrieben und lebt in ständiger Bedrohung. Im Münchner Circus Krone nimmt der Bestsellerautor den Bayerischen Verdienstorden entgegen. Es kommt zu Tumult und Schießereien. Kriminalkommissar Hummel dient dem Italiener unversehens als Bodyguard. Es folgt ein Katz-und-Maus-Spiel voller Finten, Überraschungen und wilder Action. Aber ist der Autor vielleicht gar nicht der große Aufklärer? Geht es nur um den schnöden Mammon? Ist der vermeintliche Löwe Baroli letztlich nur ein käuflicher Papiertiger?

Das Buch spielt in München, Deutschland

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Leserstimmen

Rezension zu "Kalter Kaffee"

Von: Zsadista Datum: 25. Juni 2018

Sergio Baroli ist die Koryphäe auf dem Gebiet der Kaffee – Mafia in Italien. Er hat schon Bücher darüber veröffentlicht und macht nun eine Tour nach Bayern, wo ihm der Bayerische Verdienstorden verliehen werden soll.

Im Kreise einer Krimilesung im Circus Krone soll die Feier von statten gehen. Doch es geht alles schief, was schief gehen kann. Kaum versieht man sich, ist Baroli mit Hauptkommissar Hummel im Schlepptau auf der Flucht vor der italienischen Mafia.

Auch im Revier fliegt durch die Sache einiges durcheinander. Der Chef wird kurzerhand suspendiert und die Kollegen sollen die Finger von der Sache lassen. Doch wie soll man die Finger von einem Fall lassen, wenn der eigene Kollege verschwunden ist?

„Kalter Kaffee“ ist ein Band der Chefinspector Mader Reihe aus der Feder des Autors Harry Kämmerer.

Ich kenne die anderen Teile nicht und weiß auch ehrlich nicht, wie viele Teile es von dem Team gibt. Ist aber völlig egal, man kommt auch so in der Story mit. Am Anfang ist es kurz etwas schwer, den ganzen Personen zu folgen, da auch sehr kurze und sehr viele Kapitel aufeinander folgen. Durch den Schreibstil findet man sich aber recht fix zurecht.

Als nächstes muss ich das tolle Cover loben. Ich liebe diese Bilder, wo man zweimal hin schauen muss. Der Totenschädel im Kaffee ist einfach genial und die Brezeln einfach lecker. Leider hatte ich beim Lesen ständig Lust auf Kaffee und Hunger auf die Brezen.

Die Charaktere sind durchweg sympathisch. Es gab eigentlich keine Kapitel, die ich schneller lesen wollte, weil etwas langweilig oder uninteressant war. Das ist doch recht selten bei mir und einem Krimi. Oft wird etwas arg in die Länge gezogen oder zu viel des Guten im Privatleben der Ermittler verbracht. Baroli war jetzt nicht sehr sympathisch, trotzdem war sein Part richtig gut.

Allerdings muss ich gestehen, am aller besten haben mir die Helfer des Bestatters Miller, Sorry, der Trauerhilfe Miller gefallen. Andi, Diego und Wotan, der Ex-Rocker im Rollstuhl. Was hab ich über die drei gelacht. Herrlich. Nur schade, dass dieser Strang der Geschichte am Ende in der Luft hängen geblieben ist. Ich hoffe, im nächsten Krimi sind meine drei Helden wieder mit von der Partie.

Ansonsten gibt es nicht viel zu sagen. Ich war begeistert vom Schreibstil, der locker und flott zu lesen war. Ich mochte die Spannung in der Story und die Personen, die mitspielten, von Baroli mal abgesehen. Und den offiziellen Autor von Hummels Krimi, aber das ist eine andere Ecke.

Wer Krimis mit einem Touch Humor mag, liegt mit „Kalter Kaffee“ genau richtig. Ich kann den Krimi wirklich nur weiter empfehlen.