Blick ins Buch

Jetzt bestellen:

Buch
eBook
Hörbuch

€ 17,00 [DE] | CHF 24,50 [CH] | € 17,50 [A]

€ 13,99 [DE] | CHF 17,00 [CH]

€ 17,00 [DE] | CHF 24,50 [CH] | € 19,10 [A]

Dana Czapnik

Ich werde fliegen

Roman

New York, 90er-Jahre: Lucy Adler ist klug und hinterfragt alles und jeden. Auf dem Basketballplatz ist sie ein Ass. Nichts liebt die 17-Jährige mehr, als mit ihrem Freund Percy Körbe zu werfen und andere Jungs in Matches zu besiegen. Doch in ihrer Schule bringt ihr dieses Talent gar nichts: Angesehen sind dort nur die Mädchen, die mit dem Strom schwimmen, immer perfekt aussehen und am Spielfeldrand die Jungs anfeuern. Lucy dagegen diskutiert mit Percy über französische Existenzialisten und zweifelt alle angeblichen Selbstverständlichkeiten im Leben an. Sie liebt Percy seit einer gefühlten Ewigkeit – und umso mehr schmerzt es sie, dass er zwar alle Gedanken mit ihr teilt, aber stets eine oberflächliche Schulschönheit als Freundin wählt. Wie kann sie ihren Weg in sein Herz finden? Und wie ihren Weg in eine selbstbestimmte Zukunft, in der sie alle Freiheiten hat wie ein Junge, aber trotzdem eine junge Frau bleibt?

Das Buch spielt in New York, Vereinigte Staaten von Amerika

Regelmäßig neue Buchtipps bekommen!

Leserstimmen

Hin- und Hergerissen

Von: Innyc Datum: 16. Mai 2019

Inhalt laut Klappentext:

Lucy Adler ist anders als die anderen Mädchen. Statt zu Hause vor dem Spiegel verbringt sie ihre Zeit lieber unter Jungs auf den Basketballplätzen ihrer Heimatstadt New York. Dort ist die 17-Jährige ein Ass. Dort fühlt sie sich frei. Was niemand ahnt: Lucy ist seit Ewigkeiten in ihren besten Freund Percy verliebt. Doch egal, wie nahe sie sich beim Basketball oder bei langen Gesprächen über französische Philosophie kommen - wenn es um Liebe geht, wählt Percy immer die nächstbeste Schulschönheit. Und damit genau das typische Mädchen, das Lucy nie sein wollte. Gibt es für Lucy einen Weg in sein Herz, ohne sich selbst zu verraten?

Ich bin hin- und hergerissen, was den Eindruck des Buches betrifft. Erwartet habe ich eine klassische Liebesgeschichte mit einigem Hin und Her. Dieses Buch ist aber alles andere als das. Der Schreibstil war am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig, da sich häufig viele kurze Sätze aneinanderreihen. Im Buch gibt es immer wieder lange Passagen, die detailliert die Umgebung/Personen/Situationen beschreiben. Die eigentliche Geschichte zwischen Lucy und Percy kommt dabei für meinen Geschmack zu kurz und geht zwischen philosophischen und gesellschaftskritischen Diskussionen und Gedanken unter. Dennoch wirkt das Buch bei mir noch immer nach, denn es finden sich einige kluge Aussagen, die zum Nachdenken anregen. Alles in allem hat mich das Buch überrascht, aber auch fragend zurückgelassen.

Nicht mein Ding!

Von: Andi Datum: 16. Mai 2019

Nachdem ich die Buchbeschreibung gelesen habe, habe ich eine Handlung erwartet, die mich fesselt. Leider war das bei diesem Buch gar nicht der Fall, denn eine Handlung habe ich gar nicht gefunden. Die Geschichte beginnt im Jahr 1993 in New York und plätschert die ganze Zeit mit Beschreibungen der Hauptperson Lucy Adler vor sich hin. In der Ich-Perspektive erzählt sie zum Beispiel seitenlang, welchen Weg sie zum nächsten Cafe nimmt oder von ihren Drogentrips. Das Problem waren auch die vielen Marken und Begriffe, die nur Amerikaner oder Leute aus der Drogenszene kennen, ich jedoch nichts damit anfangen konnte. Mit der Sprache konnte ich mich auch nicht anfreunden, manche Sätze bestehen nur aus einem hingeworfenen Worten oder Satzfetzen. Manchmal ist die Hauptperson ziemlich oberflächlich, dann wieder extrem philosophisch, mir war sie von Anfang an sehr unsympathisch. Alles in allem habe ich das Buch nach der Hälfte weggelegt und auch nicht zu Ende gelesen. Es mag jemandem, dem dieser Schreibstil liegt, vielleicht sehr gut gefallen, für mich war es leider nichts!

mehr Leserstimmen anzeigen

Eine philosophische Geschichte über ein starkes Mädchen

Von: JuliFoxy Datum: 16. Mai 2019

Der Roman „Ich werde fliegen“ von Dana Czapnik ist eine philosophische Geschichte über ein Mädchen namens Lucy Adler, die so gar nicht wie die anderen Mädchen ist.
1993/1994
Statt zu Hause vor dem Spiegel verbringt Lucy ihre Zeit lieber unter Jungs auf den Basketballplätzen ihrer Heimatstadt New York. Dort ist die 17-Jährige ein Ass.
Dort fühlt sie sich frei. Was niemand ahnt:
Lucy ist seit Ewigkeiten in ihren besten Freund Percy verliebt. Doch egal, wie nahe sie sich beim Basketball oder bei langen Gesprächen über französische Philosophie kommen – wenn es um die Liebe geht, wählt Percy immer die nächstbeste Schulschönheit.
Und damit genau das typische Mädchen, das Lucy nie sein wollte. Gibt es für Lucy einen Weg in sein Herz, ohne sich selbst zu verraten?

Im Buch sind nicht wirklich viel Spannung oder generell Handlungen vertreten. Die Autorin wirft mit Adjektiven und langatmigen Beschreibungen um sich. Das wirkliche Geschehen kommt viel zu kurz.
Leider hat mich die Geschichte am Anfang nicht berührt und ich machte es mir schwer in die Welt der Lucy Adler zu finden.
Viele Basketballbegriffe, die für einen Laien langweilig und viel zu viel sind, machten einen den Einstieg noch schwerer.

Wenn man aber am Ball bleibt und sich durch die erste Hälfte kämpft, merkt man, dass die Geschichte doch noch eine Geschichte ist und ein Leben einer Jugendlichen wiedergibt, die es nicht leicht hatte in den 90er-Jahren. Selbst in der heutigen Zeit, hätte es Lucy noch schwer.

Ich begann Sympathie für die Protagonistin zu entwickeln und fand sie ab der zweiten Hälfte des Buches echt toll. Ab da habe ich sie auf ihrer Reise begleitet und fühlte mit ihr.


Das Ende hat mich unbefriedigt zurückgelassen. Gern hätte ich mir mehr gewünscht, als diesen unfertigen Abschluss, der so scheint, als hätte Frau Czapnik keine Lust mehr gehabt weiterzuschreiben.
Beispielsweise ein Epilog, der Lucy in fünf späteren Jahren zeigt, ihre Entwicklung und vor Allem ihre ausgeprägte Intelligenz.
Denn Lucy ist ein intelligentes Mädchen und kein Mädchen sollte sie unterkriegen lassen oder ändern für einen Jungen.

Ein Buch mit Tiefsinn

Von: Jacky96 Datum: 15. Mai 2019

Das Buch war ganz anders als erwartet. Mit gefällt die Hauptfigur Lucy, da Sie nicht wie die anderen Mädchen ist. Dennoch kann man die tiefgründigen Gedanken durchaus verstehen.
Dieses Buch ist nichts für Leute, die gerne Liebesromane lesen. Es ist eher was für die Personen,
die das Leben hinterfragen und nicht einfach wie die anderen 0850 Mädchen sein möchte.
Im großen und ganzen hat mir das Buch ganz gut gefallen, auch wenn es zwischenzeitlich etwas langatmig war.

Das etwas andere Buch

Von: Nadine K. Datum: 14. Mai 2019

Also erst einmal muss ich sagen, dass das Buch anfangs echt interessant war. Der Schreibstil war locker und leicht. Nur die Themen war teilweise schon etwas ernster, was ich wirklich gut fand. Allerdings bin ich mit den Charakteren Lucy und Percy nicht wirklich warm geworden, sie waren meiner Meinung nach zu oberflächlich beschrieben, ich konnte sie irgendwie nicht richtig kennenlernen. Sie sind beide etwas ernstere Teenager aus den 90ern. Das Buch hätte für mich noch ein bisschen interessanter gestaltet werden können, die Themen waren wirklich super und haben zum Teil wirklich zum nachdenken angeregt, aber nach einer gewissen Zeit wurde es einfach nur noch anstrengend, weil es nur noch um solche Themen ging, es war einfach nicht mehr locker und leicht und man hat irgendwie keine "Pausen" gehabt um über das Geschriebene einfach mal nachzudenken, irgendwie ist man von einem ernsten Thema ins nächste gekommen und konnte somit nicht wirklich verdauen was dort geschrieben war. Ich kann das Buch für jeden empfehlen der etwas tiefergehende Bücher mag, allerdings für niemanden der im Sommer eine locker-leichte Lektüre sucht.

Buchbewertung

Von: Michelle Lehmann Datum: 14. Mai 2019

Sehr spannendes Buch. Es lässt sich super lesen und fesselt den Leser bereits von der erste Seite. Der verwendete Schreibstil ist sehr gut gewählt und man kann dadurch das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen.

Super Buch für Romanliebhaber

Von: Kim Datum: 13. Mai 2019

Das Buch "Ich werde fliegen" ist ein sehr schöner Roman. Der Schreibstil ist leicht verständlich und alles ist perfekt beschrieben, so wie es früher nun einmal war.
Ich kann das Buch nur weiterempfehlen, da die Handlung abgeschlossen ist und auch für Jugendliche ein super Buch!

Nicht meins

Von: Puck Datum: 12. Mai 2019

Ersteinmal vielen Dank der Random House Verlagsgruppe.
Leider hat mir das Buch nicht sonderlich gut gefallen, mir ist überhaupt nicht klar, an wen es sich richtet. Es hat mich weder sprachlich überzeugt , ich fand es überhaupt nicht flüssig geschrieben, noch fand ich den Inhalt überzeugend. Die Basketballszenerie am Anfang hat mir den Einstieg nicht erleichtert.Aber auch von den philosophischen Betrachtungen habe ich irgendwie nicht viel entdecken können, und mit der Protagonistin Lucy bin ich auch nicht warm geworden. Als junge Frau habe ich sie wirklich nicht betrachtet ( Klappentext).
Gefallen haben mir die Beschreibungen von New York, das gleicht einer Liebeserklärung an die Stadt, da möchte ich sofort hin. Auch wenn es in den Neunzigerjahren spielt ( wieso eigentlich, auch das hat sich mir nicht erschlossen, ein paar Bandnamen und Anspielungen...), und es sich sicherlich sehr verändert hat.
Und ich habe Lust bekommen, Simone de Beauvoir wieder zu lesen!
Das würde ich im Übrigen jungen Frauen empfehlen zu lesen.




Ich werde fliegen ...

Von: kiwivogel Datum: 11. Mai 2019

Meine Neugierde wurde durch den Klappentext geweckt, deshalb waren meine Erwartungen auch dahingehend, dass es sich hier um eine dynamische Handlung um einen 17jährigen, verliebten, Basketball spielenden und an Philosophie interessierten Teenie handelt. Vorgefunden habe ich dann seitenlange detaillierte Beschreibungen über Basketball sowie ganzer Straßenzüge New Yorks. Ich persönlich konnte auch keine zusammenhängende Handlung erkennen, mir fehlte einfach der „rote Faden“. Es werden einzelne Begebenheiten beschrieben, die nicht unmittelbar im Zusammenhang miteinander stehen. Lucys Gedankenwelt bietet gute Ansätze (lässt einen innehalten, um über das Gelesene nachzudenken), ist aber auch ziemlich sprunghaft und hat mir teilweise das Lesen erschwert und mich den Faden verlieren lassen.

Nicht meins

Von: Gini Datum: 10. Mai 2019

Der Klappentext des Buches hatte mich sehr neugierig gemacht und ich habe eine Liebesgeschichte erwartet, die ich kaum wiederfinden konnte.

Lucy, um die es geht, ist zu einer Außenseiterin geworden, da sie nicht den Trends hinterherläuft. Dies konnte ich gut nachvollziehen, da es mir ähnlich ging. Aber Lucy hat krasse Ansichten und sie ist sehr negativ eingestellt.

Eine richtige Liebesgeschichte gab es für mich nicht.

Die Autorin hat einen gewohnungsbedürftigen Schreibstil. Sehr kurze Sätze, die abgehakt wirken. Ihre ausdauernde Beschreibungen zum Thema Basketball hat das Buch teilweise sehr in die Länge gezogen.

Das Buch konnte mich nicht abholen und es fiel mir schwer immer weiter zu lesen.

ganz okay

Von: Romy Datum: 10. Mai 2019

1993: Lucy "Loose" spielt gerne Basketball und hat neben ihrem allerbesten Freund Percy nur noch zwei Freundinnen, Alexis und Violet. Sie legt keinen Wert auf ihr Äußeres und ist in Percy schon seit einer Ewigkeit verliebt, doch der steht eher auf "typische" Mädchen. Gibt es für Lucy einen Weg in sein Herz, ohne sich selbst zu verrraten?
Man könnte eine Liebesgeschichte erwarten.... Doch viel mehr geht es um das Erwachsen werden von Lucy und das "loslassen" um ihren eigenen Weg zugehen.

Ich habe das Buch angefangen zulesen und es gleich nach ein paar Seiten wieder weggelegt, da der Schreibstil zu abgehackt ist und es langweilig war zu lesen. Es gibt sehr viele Gedankensprünge von Lucy und es war schwer denen zufolgen. Ab ungefähr der Hälfte des Buches wurde es besser/interessanter. Dennoch hat mir das Ende nicht ganz gefallen, da es ein offenes Ende ist. Schade eigentlich, gerne hätte ich erfahren wie es weiter geht.

Anstrengende Lektüre

Von: fraenzchen169 Datum: 10. Mai 2019

Erst einmal vielen Dank an randomhouse für das schöne Testexemplar, ich habe mich sehr über und auf das Buch gefreut…

Doch bereits auf den ersten Seiten fiel es mir schwer, die kurzen, abgehackten Sätze zu verstehen bzw. zu verstehen, worum es eigentlich geht. Der Schreibstil der Autorin ist gar nicht meins und meiner Meinung nach für jüngere Leser kaum zu empfehlen.

Leider handelt es sich nicht, wie der Klappentext des Buches verspricht, um eine Liebesgeschichte zwischen Lucy (die Hauptdarstellerin) und Percy, sondern vielmehr um das Leben bzw. die Gedankenwelt einer 17-Jährigen im Jahr 1993/ 1994 in New York.
Tja, ich würde sagen, es werden viele negative Gedanken einer Heranwachsenden beschrieben, es geht um Feminismus…. Ich hatte zu keiner Zeit des Lesens ein positives Gefühl, auch gab es für mich keine Stelle zum Lachen oder wenigstens Schmunzeln… es fehlen Emotionen/ Gefühle, deshalb war es für mich relativ schwer zu lesen.
Auch sind einige Stellen unverständlich beschrieben von der Autorin, ich bin kein New York- Kenner, einige Bezüge sind einfach nicht erklärt, es fehlt ein roter Faden bzw. die Handlung erschließt sich mir leider nicht.


Die Gedanken fliegen lassen

Von: Franziska Datum: 08. Mai 2019

„Ich werde fliegen“ – Der Titel klingt entschlossen, lässt zugleich an Freiheit denken, an Träume. In dieses Streben nach Unabhängigkeit, aber auch in die Schwierigkeiten, Rückschläge und die Zerrissenheit der Protagonistin Lucy erhält man durch die Ich-Perspektive der Erzählung einen direkten Einblick.

Dabei werden ihre Erlebnisse und Eindrücke schonungslos und sehr bildhaft geschildert. Vor allem die Gedankengänge der Hauptfigur werden oft sehr ausführlich dargestellt. So kommt es häufig vor, dass über mehrere Seiten die äußere Situation dieselbe bleibt und nur eine innere Handlung, in Form von Lucys Gedanken, stattfindet. Zum einen war ich dadurch nicht dermaßen gefesselt, dass ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen konnte und teilweise waren mir persönlich die Veranschaulichungen der Gedankengänge etwas zu ausschweifend. Andererseits konnte ich mich trotzdem leicht in die Erzählung hineinversetzen. Einige Passagen haben mich sehr berührt.

Alles in allem habe ich es genossen, diesen Roman zu lesen. Empfehlen kann ich ihn vor allem Lesern, die weniger Wert auf eine actiongeladene, schnell vorangetriebene Story als auf die im Zentrum stehenden inneren Entwicklungen, Gefühle und Einstellungen einer Figur legen.

Jugendliche Leichtigkeit, die erstaunlich viel Ernsthaftigkeit besitzt

Von: Elli Datum: 08. Mai 2019

Ich habe lange kein so bewegendes Buch mehr gelesen. Man könnte meinen es handle sich um eine einfache Teenie Liebesgeschichte, doch so ist es nicht. Es geht viel mehr darum, wie es ist sich selbst zu finden, seine eigenen Meinungen zu ergründen und mit ersten Enttäuschungen fertig zu werden. Ein Buch, dass jeden zum Nachdenken anregen sollte und mit vielen klugen Anspielungen auf Kunst, Philosophie und Musik aufwartet. Eine weitere Stärke des Buches ist die bildhafte Erzählweise, die mit Metaphern eine Gedankenwelt zum Ausdruck bringt, die kein Erwachsener jemals vergessen sollte.

Eine Geschichte über das Erwachsenwerden

Von: Steffi Datum: 06. Mai 2019

Lucy Adler fühlt sich nicht in den klassischen Welten der Mädchen oder Jungs Zuhause - sie fühlt sich, als würde sie nirgends hingehören. Nur zu ihrem besten Freund Percy, in den sie heimlich verliebt ist.

Der Einstieg in das Buch fiel mir sehr schwer, da sich die Autorin in Basketballbegriffen und Details verliert. Nach und nach nahm mich aber die Geschichte um Lucy gefangen. Sie entwickelt sich weiter und erkennt, dass es sich im Leben nicht nur darum dreht, irgendwo dazugehören zu müssen.

Im Endeffekt eine toll geschriebene Geschichte über das Erwachsenwerden, die einen jedoch erst nach einer gewissen Zeit fesselt.

Die 90ger in New York

Von: Kawiline Datum: 06. Mai 2019

Wir reisen mit Lucy in die 90ger Jahre zurück, werden an die Musik von damals erinnert und nutzen mit ihr wieder einen Walkman und Inlineskates.
Vermutlich können heutige Jugendliche nicht ganz so viel damit anfangen, wie diejenigen die in den 90gern jung waren. In vielen Metaphern und Bildern erleben wir mit der Protagonistin heftige Selbstzweifel und Liebeskummer. Schließlich findet sie aus der Zerrissenheit der Gefühle einen Weg heraus um bei sich selbst anzukommen. Das schafft Lucy in dieser Geschichte und wir als Leserinnen begleiten sie dabei.

Ein außergewöhnliches Mädchen - Lucy "Loose" Adler fliegt

Von: Melanie E. Datum: 06. Mai 2019

Lucy "Loose" Adler ist außergewöhnlich, da sie nicht dem typischen Klischee eines Mädchens entspricht. Sie kleidet sich anders und schminkt sich nicht. Ihr Äußeres scheint ihr komplett egal zu sein, daher entwickelte sie sich nach und nach zur Außenseiterin. Wichtig ist ihr das Basketballspiel und darin ist sie großartig, wobei auch hier das Problem ist, das sie von jungen Männern nicht anerkannt wird und diese herunterspielen, wie gut sie ist. Auch wenn die Story in New York der 90er Jahre spielt, gibt es viele Parallelen zum Heute, denn auch wenn Frauen mittlerweile in Männerberufen Fuß fassen können, sind sie dennoch "anders" als andere Frauen und bekommen dieses deutlich zu spüren. Von der schlechteren Bezahlung möchte ich gar nicht erst anfangen. Lucy muss also ihren Weg und ihren Lebenssinn entdecken und dabei leider auch manche schmerzlichen Umwege gehen. Ich gestehe, das ich manchmal ein klein wenig genervt war von dieser Protagonistin, denn ich reagiere immer mit Unverständnis, wenn zuviel Drogen oder unnötiger Sex wie hier dargestellt großen Raum einnehmen. Sich das Gehirn zu benebeln, kann nicht Sinn und Zweck zur Erfüllung von Träumen sein.

Da die Autorin durch ihre Arbeit als Sport - Redakteurin arbeitet, hat sie natürlich das nötige Know How im Bezug auf Basketball, der mir fehlt und ich daher nicht alles verstehen konnte, was Regeln und Ausführung dieses Sports betrifft. Natürlich habe ich als Jugendliche auch Basketball gespielt, aber eben nicht als Profi und daher fehlt mir einiges an Wissen. Das Lesen fällt deshalb nicht schwerer, dennoch wäre es hilfreicher gewesen, diesbezüglich ein klein wenig mehr Ahnung zu haben. Kunst ist auch ein großes Thema, welches auch auf die Autorin zurückgeführt werden kann, da diese Kunst studiert hat.

Was natürlich auch nicht fehlt, sind Freundschaft und erste große Liebe, welches für den Zusammenhang der Story absolut wichtig erscheint. Lucy als Protagonistin alleine, wäre schnell langweilig geworden, also zeichnete ihr die Autorin sehr interessante Menschen an ihre Seite.

Der Schreibstil ist einem Jugendbuch absolut angemessen. Die Schrift ist ein klein wenig größer, was das Lesen sehr angenehm gemacht hat.

Ich vergebe gerne eine Leseempfehlung, wobei ich natürlich auch ein paar winzige Kritikpunkte genannt habe und daher auf eine 3,5 Sterne Rezension gelangt bin. Das Lesen war leider nicht immer sehr flüssig für mich, da ich nicht immer Verständnis für Lucy aufbringen konnte. Sie geht relativ straight ihren eingeschlagen Weg, der sie aber leider nicht immer glücklich macht, da manche Umwege eben auch schmerzhaft sind. Insgesamt aber eine gelungene Story, die mich hier und da begeistern konnte, mich aber dann doch nicht komplett überzeugt hat

Ein außergewöhnliches Mädchen - Lucy "Loose" Adler fliegt

Von: Melanie E. Datum: 06. Mai 2019

Lucy "Loose" Adler ist außergewöhnlich, da sie nicht dem typischen Klischee eines Mädchens entspricht. Sie kleidet sich anders und schminkt sich nicht. Ihr Äußeres scheint ihr komplett egal zu sein, daher entwickelte sie sich nach und nach zur Außenseiterin. Wichtig ist ihr das Basketballspiel und darin ist sie großartig, wobei auch hier das Problem ist, das sie von jungen Männern nicht anerkannt wird und diese herunterspielen, wie gut sie ist. Auch wenn die Story in New York der 90er Jahre spielt, gibt es viele Parallelen zum Heute, denn auch wenn Frauen mittlerweile in Männerberufen Fuß fassen können, sind sie dennoch "anders" als andere Frauen und bekommen dieses deutlich zu spüren. Von der schlechteren Bezahlung möchte ich gar nicht erst anfangen. Lucy muss also ihren Weg und ihren Lebenssinn entdecken und dabei leider auch manche schmerzlichen Umwege gehen. Ich gestehe, das ich manchmal ein klein wenig genervt war von dieser Protagonistin, denn ich reagiere immer mit Unverständnis, wenn zuviel Drogen oder unnötiger Sex wie hier dargestellt großen Raum einnehmen. Sich das Gehirn zu benebeln, kann nicht Sinn und Zweck zur Erfüllung von Träumen sein.

Da die Autorin durch ihre Arbeit als Sport - Redakteurin arbeitet, hat sie natürlich das nötige Know How im Bezug auf Basketball, der mir fehlt und ich daher nicht alles verstehen konnte, was Regeln und Ausführung dieses Sports betrifft. Natürlich habe ich als Jugendliche auch Basketball gespielt, aber eben nicht als Profi und daher fehlt mir einiges an Wissen. Das Lesen fällt deshalb nicht schwerer, dennoch wäre es hilfreicher gewesen, diesbezüglich ein klein wenig mehr Ahnung zu haben. Kunst ist auch ein großes Thema, welches auch auf die Autorin zurückgeführt werden kann, da diese Kunst studiert hat.

Was natürlich auch nicht fehlt, sind Freundschaft und erste große Liebe, welches für den Zusammenhang der Story absolut wichtig erscheint. Lucy als Protagonistin alleine, wäre schnell langweilig geworden, also zeichnete ihr die Autorin sehr interessante Menschen an ihre Seite.

Der Schreibstil ist einem Jugendbuch absolut angemessen. Die Schrift ist ein klein wenig größer, was das Lesen sehr angenehm gemacht hat.

Ich vergebe gerne eine Leseempfehlung, wobei ich natürlich auch ein paar winzige Kritikpunkte genannt habe und daher auf eine 3,5 Sterne Rezension gelangt bin. Das Lesen war leider nicht immer sehr flüssig für mich, da ich nicht immer Verständnis für Lucy aufbringen konnte. Sie geht relativ straight ihren eingeschlagen Weg, der sie aber leider nicht immer glücklich macht, da manche Umwege eben auch schmerzhaft sind. Insgesamt aber eine gelungene Story, die mich hier und da begeistern konnte, mich aber dann doch nicht komplett überzeugt hat.

Traumhaft

Von: eni Datum: 05. Mai 2019

Ein tolles Buch, fesselnd und in einer poetischen Sprache verfasst.

Ich werde fliegen..

Von: Leseratte :) Datum: 05. Mai 2019

Zu Beginn fiel es mir etwas schwer in das Buch reinzukommen. Jedoch riss mich die Protagonistin letztlich doch mit und ich konnte mich gut in ihre Gefühlswelt reinfinden. Eine komplizierte Welt der Selbstfindung, sich treu bleiben und die Erwartungen zu erfüllen. Ein ehrliches und gefühlsechtes Buch. Meiner Meinung nach wirklich gut geschrieben.

Ich werde fliegen...

Von: Tanja :) Datum: 05. Mai 2019

Ein sehr mitfühlendes, ehrliches und offenes Buch. Zu Beginn fiel es mir schwer in die Handlung reinzukommen. Ich konnte mich doch mit der Zeit sehr gut in die Gefühlswelt der Protagonistin hinein versetzen. Eine komplizierte Welt in der Jugendzeit und eine Phase der Selbstfindung. Sich selbst treu bleiben und doch allen gerecht werden. Sehr gut geschrieben.

Ein realistisches Buch, welches an die eigene Jugend erinnert

Von: Bookely Datum: 05. Mai 2019

"Ich werde fliegen" ist definitiv kein leichtes Buch für zwischendurch.
Es hat nicht viele Seiten gebraucht und ich war vollständig in die Geschichte versunken.
Lucy erlebt das, was viele Teenager erleben und ich konnte mich gut in sie hineinversetzen, da meine Teenagerzeit nicht lange her ist. Der Schreibstil lässt sich am besten mit "echt" beschreiben, da die Autorin viel Wert darauf gelegt hat, die Sprache der Jugend realistisch rüberzubringen. Das hat sie geschafft und zu keiner Zeit wirkte es aufgesetzt oder nicht authentisch.

Ich kann eine klare Leseempfehlung aussprechen!

„Ich werde fliegen“ von Dana Czapnik

Von: Erdmännchen Datum: 04. Mai 2019

Die Handlung spielt in den 90er Jahren in der amerikanischen Großstadt New York. Die bevölkerungsreichste Stadt der Vereinigten Staaten zeichnete sich in dieser Zeit vor allem durch einen drastischen Rückgang der Kriminalität, sowie die Rückkehr von zahlreichen Menschen aus. In die Stadt kamen nicht nur Einwanderer, sondern auch AmerikanerInnen, die das kosmopolitische Leben suchten. New York ist bis heute für diesen Weltbürgertum bekannt, bei dem jeder Erdteil als Heimat betrachtet wird. Doch sollte dabei nicht auch jeder Bürger und jede Bürgerin gleich behandelt werden, unabhängig davon ob die Menschen verschieden sind?

Denn so geht es auch der Hauptprotagonistin Lucy. Sie ist 17 Jahre alt und ihre größte Leidenschaft ist Basketball. Darin ist sie sehr gut und ihre Fähigkeit steht über, der der Mitspieler. Doch weder bei den Jungs noch bei den Mädchen ihrer Klasse ist sie beliebt. Die Jungs haben durch ihr sportliches Können Angst vor der Unterlegenheit und bei den Mädchen gilt sie als Außenseiterin, denn Lucy ist kein typisches Mädchen. Anstatt Kleider und Schminke, trägt sie eher Männerhosen und interessiert sich für Sport.

Die Ich-Erzählerin Lucy berichtet in der Geschichte, wie es ihr in dieser Außenseiter-Position geht und wie sie das Erwachsenwerden meistert. Denn da wäre auch noch ihr Jugendfreund Percy. Mit ihm spielt sie regelmäßig Basketball, doch da ist noch mehr. Lucy ist heimlich in Percy verliebt und weiß nicht wie sie es ihm noch zeigen soll. Percy interessiert sich nicht weiter für Lucy, denn ihm liegt eher etwas daran, eine Schönheit der Klasse nach der Andern mit ins Bett zunehmen. Eines Tages geht auch Lucy zum Feiern in einen Club, macht sich extra schick - zieht ein Kleid an und schminkt sich. In dieser Nacht wird Lucy von Percy verführt, doch die Liebe hält nicht lange an, denn schon bald folgt das nächste Mädchen der Klasse.
Wie soll sie mit dieser Situation umgehen? Freundschaftlichen Rat erhält Lucy von ihren Freundinnen. Da wären die künstlerischen und politisch aktiven Freundinnen Violet und Maxi, und ihre Beste Freundin Alexis, die ebenfalls eine Außenseiterin und auf der Suche nach dem Sinn des Erwachsenwerdens ist.

Die Autorin Dana Czapnik wurde in New York geboren und arbeitete lange Zeit als Redakteurin für ein Sportmagazin. Den Spürsinn für Sportjournalismus merkt der Leser / die Leserin deutlich durch den großen Schwerpunkt Basketball, bei dem viel Fachwissen einfließt. In ihrem Debütroman versucht die Autorin das Thema Erwachsenwerden und das finden des eigenen Weges zu thematisieren. Das gelingt ihr in meinen Augen auch sehr gut. Es ist nicht nur ein Buch für Jugendliche sondern auch ein Buch für Junge Erwachsene, die den Weg bereits bestritten haben und noch mal auf ihren eigenen Weg zurück blicken können. Die Protagonistin Lucy ist eine Jugendliche, die über vieles nachdenkt und hinterfragt. Durch ihre Geschichte werden der innerliche Konflikt und die Gespaltenheit der Jugend aufgezeigt und verdeutlicht. Es ist eine Selbstreflexion der Welt, in der die Männer dominieren und die Frauen nur einen Platz am Spielfeldrand haben. Doch sollte das in der heutigen fortschrittlichen Welt noch so sein?

Überraschend gut

Von: Elina Datum: 04. Mai 2019

Das Werk „Ich werde fliegen“, geschrieben von Dana Czapnik, beschreibt das Leben von Lucy Adler wie sie in New York mit typischen Liebes- und Beliebtheitsproblemen erwachsen wird und schließlich ins College kommt.
Lucy Adler ist ein normales und unbeliebtes Mädchen an ihrer Schule. In ihrer Freizeit spielt sie gerne mit ihrem besten Freund Percy Basketball und liest Bücher über Philosophie.

Insgesamt finde ich, ist das Buch leicht verständlich und klar geschrieben. Man merkt schon während des Lesens, dass die Autorin sich mit jedem kleinen Detail auseinander gesetzt hat. An manchen Stellen liest sich das Buch etwas langatmig, was aber dem Gesamtergebnis nicht schadet. Besonders gefällt mir, dass die Autorin für Überraschende Momente gesorgt hat, die sich aber nicht vorher erahnen lassen, wie es in anderen Büchern (von anderen Autoren) manchmal der Fall ist.
Ich muss sagen, dass mir das Ende nicht so gut gefallen hat, da es (für mich) nicht abschließend genug für das Werk war. Allerdings muss man auch sagen, dass das Ende zum Stil des Buches und Lucy Adler passt.
Alles in allem finde ich ist das Buch auf jeden Fall lesenswert.

Braucht etwas länger

Von: Rebecca Datum: 30. April 2019

Die 17 jährige Lucy passt in keine richtige Schublade an der Schule. Heimlich verliebt in den besten Freund und nur eine Freundin an der Schule kann das Leben in New York in den 90er Jahren mitunter schwer sein.
Im Roman geht es um Freundschaft, liebe und viel um basketball. Darin ist Lucy ein ass. Ich habe tatsächlich das erste Drittel gebraucht um in das Buch zu tauchen. Manchmal war es mir zu fokussiert auf den Sport was schade ist, denn viele können sich bestimmt in Lucy wieder finden. Alles in allem aber dennoch ein gelungener Jugendroman wenn man erstmal drin ist.

Die Geschichte einer jungen Aussenseiterin mit großem Talent

Von: Sibylle Datum: 29. April 2019

Der Debutroman der us- amerikanischen Autorin Dana Czapnik erschien erstmals 2018 unter dem Originaltitel `the Falconer´ in den USA, 2019 in Deutschland als 366- seitige Hardcover- Ausgabe mit dem Titel `Ich werde fliegen´, gewidmet ist es den Eltern der New Yorker Autorin.

Der Roman legt autobiographische Züge nahe, da die Autorin schöne Künste studierte, denen in Gestalt der kreativen und unkonventionellen Freundinnen der Protagonistin, Violet und Maxi immer wieder Raum gewährt wird in ihrem Buch, ebenso wie dem Sport, Lucy spielt leidenschaftlich gerne Basketball - die Autorin arbeitete als Sportredakteurin für verschiedene us- amerikanische Sportmagazine.

Der Roman ist in der `Ich´- Form, aus Sicht der 17- jährigen Protagonistin Lucy `Loose´Adler geschrieben und handelt in New York in den 90er Jahren.
Bereits in den ersten Seiten erhält der Leser einen detailreichen Einblick in das Leben der Mittelschichtsaufsteigerin Lucy und ihrer Leidenschaft, das Basketballspiel und die Liebe zu ihrem Upperclass - Jugendfreund Percy, der diese jedoch, nicht in der Form, die Lucy sich wünscht, erwidert.

Lucy ist eine symphatische Aussenseiterin, der ihre Rolle als Mädchen unter Mädchen zu eng ist, die ihr Talent als Basketballspielerin jedoch auch unter Jungs nicht ungetrübt feiern kann, da deren Angst vor Unterlegenheit dazwischen steht, bei Mädchen jedoch die Skepsis wegen Lucys Andersseins, ihrer Unangepasstheit an die klassische Weiblichkeitsrolle.

Lucy lässt den Leser an ihrem Leben in der Grossstadt teilhaben, an ihren Gedanken, die sie sich macht, an den klugen Fragen, die sie sich stellt und an den überraschenden und ebenso klugen Antworten, die sie findet und an der Trauer, über ihre zunächst unerfüllte Liebe zu ihrem Jugendfreund Percy, aber auch an ihren Freundschaften zu den unkonventionellen, künstlerisch und politisch aktiven Freundinnen Violet und Maxi und besonders auch zu ihrer besten Freundin Alexis, eine Aussenseiterin und Sinnsucherin wie sie.

Man kann nicht umhin Lucy immer wieder für ihren Mut, ihre Gelassenheit, ihre überraschenden, einfachen Antworten auf schwierige Fragen zu bewundern und dafür, dass sie sich unerschrocken, aber dennoch einfühlsam und selbstreflektiert in einer Welt behauptet, die von Jungs und Männern dominiert wird und Mädchen/ Frauen auf Randplätze verweist.

Dieser Roman ist leicht, schnell und spannend zu lesen, rasch gelingt die Identifikation mit der Figur Lucy, sie hinterlässt Spuren und die `Moral´ von der Geschichte, niemals aufzugeben und `sein Licht gerne mal unter den Scheffel zu stellen´, um es hernach um so mehr glänzen zu lassen.

Ich hoffe von der Autorin noch mehr lesen zu können, ein leichter, hoffnungsvoller und ermutigender Roman für alle Altersgruppen.

Poetischer Roman über eine junge Frau in der Geseschaft

Von: Ju Datum: 29. April 2019

Die 17-jährige Lucy hat in der 90ern in New York mit allen typischen Problemen der Teenager zu kämpfen. Dabei nimmt Sie eher eine Rolle eines "untypischen" Mädchens ein. Sie beobachtet ihre Welt philosophisch und etwas melancholisch. Lucy sucht ihren Platz als Frau in der Gesellschaft. Dabei werden viele verschiedene Frauen in ihrem Bekanntenkreis vorgstellt und wie sie ihr Leben meistern- das Thema Feminismus kommt also nicht zu kurz. Es gibt viel künstlerisches und philophisches zum Nachdenken für ein Jugendbuch. Meinen Geschmack hat es getroffen. Und obwohl es als Jungendbuch deklariert ist, findet wohl jedes Alter etwas für sich in dem Roman.
Ein Kritikpunkt: das Thema Drogen ist mir nicht kontrovers genug behandelt. Für die Zeit wohl typisch werden Drogen akzeptiert aber nicht kritisch betrachtet. Für ein Jugendbuch ist mir das zu wenig.

coming of age - als Mädchen mitten im New York der 1990er

Von: Klara Stephl Datum: 26. April 2019

Ein Jugendbuch, ein Mädchenbuch, ein klassisches Coming-of-Age-Buch *g*

Lucy ist 17 und eine tolle Basketballerin. Nicht nur in der Mädchenmannschaft ihrer Schule sondern auch auf den Spielplätzen mitten in New York, auf denen sie mit ihrem besten Freund Percy trainiert. Percy, dessen Vertraute sie ist und in den sie bis über beide Ohren verliebt ist. Doch er schleppt eine Schulschönheit nach der anderen ab, Lucy ist und bleibt für ihn nur beste Freundin, Kumpel, Sparingspartnerin beim Basketball.
Dass Lucys Freundin Alex, die auch im Basketballteam ist, gerade ihren ersten Freund hat, macht die Sache nicht leichter.

Wie gut, dass es ihre Cousine Violet gibt. Violet, die einige Jahre älter ist als Lucy und mit ihrer Freundin Max in einem Loft lebt, in dem sich beide hingebungsvoll ihrer Kunst widmen.
Violet, die Lucy mit genau der richtigen Literatur zur richtigen Zeit versorgt und die in Sachen Emanzipation, Selbstbestimmung und Seinen-eigenen-Weg-finden ein gutes Rollenvorbild ist.
Doch all die Diskussionen über Frausein im ausgehenden 20. Jahrhundert in Amerika, die philosophischen Ausflüge in Moral und Ethik des Kapitalismus machen es Lucy letztlich nicht wirklich leichter.
Würde sich ihr Leben ändern, wenn Percy sie endlich küsste? Was will sie mit ihrem Leben? Ist das Ziel, eine möglichst gute Uni zu besuchen, wirklich ein erstrebenswertes?
Wird sie sich im Leben je so frei und energiegeladen fühlen können wie auf dem Basketballfeld?

Sehr genau beschreibt Frau Czapnik das New York der 1990er, die Straßenzüge entfalten sich wie auf einem Foto vor den LeserInnen. Ein quasi nostalgischer Blick zurück in eine Zeit vor 9/11.
Dass die Autorin aus dem Sportjournalismus kommt, ist schwer zu überlesen; zu genau ihre Beschreibung der Spielzüge, zu offenkundig ihre genaue Analyse der Würfe. Auch die in ihrer Fülle dann doch ermüdenden Aufzählungen der Geschäfte einer Straße zeigen ihren journalistischen Blick. Daher nur 3 Sterne.

Starke Leistung: Erwachsenwerden in NYC

Von: Louisiana19 Datum: 25. April 2019

Dana Czapnik hat eine starke Geschichte über das Erwachsenwerden geschrieben. Mir hat es gut gefallen, wie die Hauptfigur Lucy ihren Weg durch New York und durch ihr Leben geht. Dana Czapnik gelingt es ihren Figuren mehr und mehr Leben einzuhauchen und sie zu echten Persönlichkeiten mit Tiefgang zu formen. Besonders gut hat mir Lucys Cousine Violett gefallen. Tolle Frau!

Sprachlich wundervoll

Von: Nicki Datum: 22. April 2019

Dieses Buch bekommt von mir 3,5 Sterne, welche ich aber auf 4 aufrunde! Sprachlich ist es einfach wundervoll. Solch detailreiche Beschreibungen, dass man den Weg von Lucy durch New York immer vor Augen hat. Die Probleme oder Denkweisen eines 17-jährigen Mädchens wurden sehr gut dargestellt und man konnte ihre Zweifel an den perfekten Mädchen mit den perfekten Freunden und perfekten Leben nachvollziehen, bekam aber gleichzeitig nicht den Eindruck, dass Lucy dadurch „etwas besseres/ besondereres“ als diese Mädchen ist, sondern einfach nur Lucy, wie sie eben lebt. Leider fand ich die Story dahinter etwas flach. Die wirklichen Probleme (Achtung Spoiler), wie das erste Mal mit ihrem eigentlichen besten Freund, wurden nicht wirklich näher behandelt und als nicht wirklich schlimm empfunden, obwohl das für mich gerade ein wichtiger Schnittpunkt für ein so junges Mädchen ist. Trotzdem ein gutes Buch, das zum Nachdenken anregt.

90iger Nostalgie und Pubertät

Von: Alina Datum: 22. April 2019

Das Buch nimmt einen mit zurück in das Teenager-Dasein der Lucy in den 90igern. Die innerlichen Konflikte und Gespaltenheit, die diese Zeit so prägen, kommen dem Leser durch Lucy sehr lebhaft dargestellt wieder in Erinnerung- man schmeckt fast den HubbaBubba-Kaugummi und spürt den Fahrtwind des Fahrrads um die Nase. Tolle Geschichte, ein schöner Zeitvertreib !

Ein bittersüßes Buch über Freundschaft durch dick und dünn, das Erwachsenwerden und darüber, seinen eigenen Weg zu finden

Von: Anny C. Datum: 22. April 2019

Was hat dich als Teenager ausgemacht? Warst du einer der coolen Kids oder warst du eher ein Einzelgänger? Fühltest du dich verstanden oder hat sich sonst keiner mit den Dingen befasst, die du in der Welt gesehen hast? Und vor allem: Hattest du eine beste Freundschaft mit jemandem des anderen Geschlechts?
Alle Szenarien bringen Flutwellen an widersprüchlichen Gefühlen, Verwirrung und schwierigen Entscheidungen mit sich, insbesondere wenn es um Liebe geht.
Lucy Adler liebt zwei Dinge: Basketball, ein Hobby, das typischerweise nur Jungs ausüben, aber sie ist besser darin als die meisten von ihnen; und ihren besten Freund Percy, was sie ihm aber niemals sagen würde um die Freundschaft nicht zu zerstören.
Die beiden Probleme, auf die sie jedoch stößt: Jungs fühlen sich durch ihr Talent bedroht und grenzen sie aus, da sie nicht gegen ein Mädchen verlieren wollen und Percy ist an Lucy nur als beste Freundin interessiert.
In jedem Fall muss man sich einen dicken Pelz wachsen lassen, damit man an den vielen Ecken und Kanten, an die man stößt, nicht zerbricht und dennoch seine eigenen Prinzipien und Überzeugungen auslebt und bleibt, wie man ist.
Was mich an Lucy beeindruckt hat ist erstens ihre Empathie. Sie versucht, Gedanken und Taten der Menschen zu verstehen und zu hinterfragen, woraus sie die Essenz zieht, ihren eigenen Weg zu erfinden.
Zweitens: Sie möchte sich Respekt in einer Männerwelt durch ihr Können verdienen und mit ihnen auf einer Augenhöhe sein und nicht nur sich als jemandes Betthäschen profilieren.
Und drittens, dass man eine Leidenschaft, die einen selbst glücklich macht, niemals aufgeben darf.
Nichts ist so wichtig, als dass man mit sich selbst glücklich ist.

Ich mochte den Schreibstil sehr, da die Autorin wunderbar mit Worten jonglieren kann, es aber nicht zu kompliziert gestaltet, vor allem da sie auch philosophische Themen anspricht. Außerdem schafft sie es, alle chaotisch-pubertären Eindrücke und Gefühle, die Lucy empfindet, in Worte und Vergleiche zu fassen und diese wirklich gut zu beschreiben.
Es hat sowohl zum Nachdenken angeregt, als auch eine wunderschöne Geschichte erzählt.
Mich hat es in mancher Hinsicht an John Greens „Das Schicksal ist ein mieser Verräter“ erinnert. Wer dieses gelesen und geliebt hat, kann ich „Ich werde fliegen“ nur empfehlen.

Leider kein Buch für mich

Von: Tizislesekiste Datum: 21. April 2019

... zum Cover:
Sehr kreativ und hübsch anzuschauen.

... zum Schteibstil:
Es ist ein sehr flüssiger und schnell zu lesender Schreibstil.

... zum Inhalt:
Leider bin ich bis zum Ende nicht warm mit den Protagonisten geworden und habe auch die Gefühle und Nachricht, die das Buch übertragen soll, nicht empfunden oder verstanden.
Manche Dinge, wie der Sport, nahmen einen sehr großen Teil des Buches ein und auch zu Lucy habe ich keinen richtigen Draht aufbauen können.
Leider kein Buch für mich und ich würde es nicht noch einmal lesen.
Dennoch vielel Dank, dass mir ein Leseexemplar zur Verfügung gestellt worden ist.

Es hat mir nicht gefallen.

Von: kvel Datum: 19. April 2019

Inhalt – gemäß Umschlaginnenseite:
New York in den 90er-Jahren: Lucy Adler ist klug und hinterfragt alles und jeden. Auf dem Basketballplatz ist sie ein Ass. Nichts liebt die 17-Jährige mehr, als mit ihrem Freund Percy Körbe zu werfen und andere Jungs in Matches zu besiegen. Doch in ihrer Schule bringt ihr dieses Talent gar nichts: Angesehen sind dort nur die Mädchen, die mit dem Strom schwimmen, immer perfekt aussehen und am Spielfeldrand die Jungs anfeuern. Lucy dagegen diskutiert mit Percy über französische Existenzialisten und zweifelt alle angeblichen Selbstverständlichkeiten im Leben an. Seit einer gefühlten Ewigkeit ist sie in Percy verliebt – und umso mehr schmerzt es sie, dass er zwar alle Gedanken mit ihr teilt, aber als Freundin immer eine oberflächliche Schulschönheit wählt. Wie kann sie ihren Weg in sein Herz finden? Und wie ihren Weg in eine selbstbestimmte Zukunft, in der sie alle Freiheiten hat wie ein Junge und trotzdem eine junge Frau bleibt? Dann geschieht eines Abends zwischen Lucy und Percy etwas, das alles verändert ...

Meine Meinung:
Dieser Jugendroman hat mir über wirklich lange Strecken überhaupt nicht gefallen.
Er war mir zu basketballlastig (viele Fachbegriffe waren mir unbekannt) und zu amerikanisch (viele (Marken-)Namen und Örtlichkeiten oder Begriffe kannte ich nicht).
Und der Schreibstil war mir zu aufzählerisch. Über viele lange Seiten hinweg wurde in unvollständigen Sätzen einfach ein Geschäft nach dem, auf dem Weg von der Schule nach, beschrieben, so dass ich mich fragte „Was soll das?“.
Dies alles fand ich gar nicht schön.

Was mich aber dann doch überzeugt hat, war die Ehrlichkeit mit der die Autorin die Erfahrungen der Protagonistin beschreibt. Der Weg von der Jugendlichen, die nicht so ganz in die üblichen Schubladen passt und die langsam erwachsen wird. Dass es weh tut, wenn sich herausstellt, dass manches Wunschdenken war und bleiben wird, und die große Frage, die sich damit stellt, wie man damit umgehen soll: ob man dem hinterhertrauert oder sich entscheidet in die Zukunft zu blicken.
→ Ich bleibe hier bewusst wage, denn ich möchte keinesfalls aus dem Inhalt berichten, um die Spannung nicht vorwegzunehmen.

Also es dauerte wirklich lange bis ich mich mit dem Roman anfreunden konnte und ich war so einige Male kurz davor das Buch einfach wegzulegen.
Aber mit der Zeit wurde ich dann doch noch mit der Protagonistin warm und ich begann mit ihr mitzufiebern und vor allem mit ihr zu hoffen.

Mein Fazit:
Ein gutes Buch muss nicht gefallen.
Es muss einen berühren und nicht mehr loslassen.
Und genau dies schaffte der Roman:
Er hat mich in der Seele und gefühlsmäßig berührt.
Und er hat mich auch nach Beendigung der Lektüre nicht mehr losgelassen, sowohl von der gefühlsmäßigen Seite als auch inhaltlich.
[ Denn auch jetzt noch in ganz normalen Situationen des Alltags, wenn ich gar nicht an lesen oder Bücher denke, kommt mir ganz oft genau dieser Roman mit seiner Protagonistin in den Sinn und lässt meine Gedanken nicht mehr los. ]

Rezension “Ich werde fliegen”

Von: Belinda Datum: 18. April 2019

Ich persönlich fand das Buch “ Ich werde fliegen” von Dana Czapnik sehr gelungen. Es beschreibt in authentischer weise, wie es für Junge Menschen, die vielleicht “anders” sind und auch “anders” denken in unserer Welt aufzuwachsen und damit umzugehen direkt in irgendwelche Schubladen gesteckt zu werden. Ein weiterer Grund, wieso ich das Buch sehr gelungen finde ist seine Darstellung von New York. Eigentlich wird New York sowohl in Büchern als auch in Filmen nur von seinen positiven Seiten gezeigt; es wird nur erklärt wie toll New York, abgesehen von dem Wetter, doch sei. Das Buch jedoch beschreibt die Perspektive einer Person, die in einem Zwiespalt steht, zwischen liebe und hass zu der Stadt. In machen teilen des Buches fand ich das die Protagonisten sehr vom Thema abgedriftet ist, was wahrscheinlich auch die Intention der Autorin war, jedoch hätte ich mir manchmal weniger davon und mehr konkrete Handlung statt der “Gedankenperspektive” der Protagonisten gewünscht.
Alles in allem jedoch fand ich das Buch wie gesagt sehr gelungen. Ich kann es definitiv weiterempfehlen, Vorallem für Menschen, die auch in keine Schublade wirklich reinpasse.

Sehr komplexe und ausschweifende Art zu schreiben

Von: Heidi Datum: 17. April 2019

Cover und Klappentext passen für mich voll gut zusammen. Eher schlicht gehalten in den Farben ist ein Mädchen das verträumt gen Himmel schaut zu sehen.. Im Hintergrund ist ein Umriss einer Skyline einer Stadt zu sehen. Es ist New York.
Da Cover und Klappentext wunderbar harmonisieren dachte ich das sei ein tolles Buch für mich.
Nachdem ich anfing zu lesen musste ich leider feststellen das es sich für mich schwierig lesen lässt. Die ausführlichen Beschreibungen und Vergleiche haben meinen Lesefluss beeinträchtigt denn nach einer kurzen Zeit musste ich meist schon wieder zurück blättern da mir die Zusammenhänge nicht mehr so offensichtlich erschienen.
Sicher ist die Art Bücher zu schreiben eine richtig Tolle... Allerdings nicht für mich.
Da die Autorin nichts für meinen Geschmack kann werde ich auch keine schlechte Bewertung abgeben. Sicher gibt es viele Menschen die diese Art zu lesen schätzen und Lieben. Für die Zielgruppe ist es ein wirklich tolles Buch.

kein typisches jugendbuch

Von: kati Datum: 17. April 2019

Ich fand das Buch besser als erwartet. Meiner Meinung nach ist es kein typisches Jugendbuch, es ist eher was für Erwachsene. Von Lucy´s Offenheit und Direktheit bin ich sehr beeindruckt. In dem Buch wir beschrieben, wie ein Mädchen (Lucy) erwachsen wird. Es ist ein Ausschnitt den man mitverfolgt. Zwischendurch war das buch ein wenig langatmig, da ich keine Ahnung von Basetball habe. Aber im großen und ganzen war ich sehr zufrieden mit dem Buch. Ich hätte nur gerne erfahren, wie es mit Lucy und Percy weiter geht, da das Buch nicht so abgeschlossen ist, wie man es gewöhnt ist.

Sehr tolle Geschichte

Von: Schischy1285 Datum: 14. April 2019

Ich werde fliegen ist ein super tolles Buch.
Nach kurzem lesen war ich total begeistert und kann es nur weiter empfehlen

konnte nicht überzeugen

Von: Jessica Schmid Datum: 08. April 2019

Klappentext:
New York, 90er-Jahre: Lucy Adler ist klug und hinterfragt alles und jeden. Auf dem Basketballplatz ist sie ein Ass. Nichts liebt die 17-Jährige mehr, als mit ihrem Freund Percy Körbe zu werfen und andere Jungs in Matches zu besiegen. Doch in ihrer Schule bringt ihr dieses Talent gar nichts: Angesehen sind dort nur die Mädchen, die mit dem Strom schwimmen, immer perfekt aussehen und am Spielfeldrand die Jungs anfeuern. Lucy dagegen diskutiert mit Percy über französische Existenzialisten und zweifelt alle angeblichen Selbstverständlichkeiten im Leben an. Sie liebt Percy seit einer gefühlten Ewigkeit – und umso mehr schmerzt es sie, dass er zwar alle Gedanken mit ihr teilt, aber stets eine oberflächliche Schulschönheit als Freundin wählt. Wie kann sie ihren Weg in sein Herz finden? Und wie ihren Weg in eine selbstbestimmte Zukunft, in der sie alle Freiheiten hat wie ein Junge, aber trotzdem eine junge Frau bleibt?

Meinung: Ich hatte mir von diesem Buch viel erwartet, doch diese Erwartungen wurden leider nicht ganz erfüllt.
Der Schreibstil war überhaupt nicht meins und kam ziemlich abgehackt rüber. Kurze Sätze und mir fehlte auch oft der Zusammenhang.

Zudem fehlte mir für dieses eigentlich doch brisante Thema, was ja auch heutzutage noch aktuell ist die Tiefe. Es wurde oberflächlich angeschnitten ja, aber mehr leider auch nicht.

Lucy als Charakter konnte mich leider auch nicht in ihren Bann ziehen �� ihre Einstellung war sehr negativ, aber sie hat auch nicht wirklich darum gekämpft, dass sie anders wahrgenommen wird oder ähnliches ��

Fazit: Ich hatte mit hier einen kritischen Roman erhofft, der zum nachdenken anregt und kritisch hinterfragt, doch das war leider nicht der Fall. Es fällt mir schwer negative Rezensionen zu schreiben, aber leider ist dies eine. Das Buch zog sich in die Länge und ich war auch kurz davor abzubrechen, aber wollte ihm dennoch eine Chance geben - leider erfüllte sich die Hoffnung nicht, dass es besser wurde. 2 von 5 sternen

Was möchte das Buch mir sagen?

Von: Dreams, Books & Fantasy Datum: 02. April 2019

Zunächst einmal vielen Dank an den Heyne Verlag für das Rezensionsexemplar, ich habe mich sehr über das Buch gefreut.

Ab hier weiß ich allerdings schon nicht mehr so ganz, was ich schreiben soll, denn ganz sicher, was ich von diesem Buch halten soll, bin ich mir immer noch nicht.

Als ich den Klappentext gelesen habe, bin ich von einer Liebesgeschichte ausgegangen, von einer gefühlvollen Erzählung oder zumindest von Gefühlen, allerdings kamen diese für mich überhaupt nicht vor bzw. ging das Buch meiner Meinung nach um etwas ganz anderes.

Lucy, die Protagonistin des Buches, findet die Welt bzw. die Geschlechter- oder auch Rollenverteilung sehr ungerecht. Nahezu alles was sie sieht, tut, macht oder denkt, hängt mit Feminismus und damit zusammen, dass sie findet, dass Frauen generell ungerecht bzw. in ihren Augen nicht richtig behandelt werden und definitiv nicht so viele Möglichkeiten habe, wie Männer.
Auch wenn ich einige ihrer Argumente nachvollziehen konnte, wirkte das alles sehr überzogen und vor allem sehr negativ auf mich. Ich hatte eher das Gefühl, dass sie nur anderen die Schuld gibt, ohne selbst etwas zu ändern und sich selber schon fast in die Opferrolle fallen lässt, was mich während des Lesens sehr genervt hat.
Sie macht sich Gedanken über ihre Umwelt und ihre Mitmenschen, aber nicht einmal taucht dabei ein positiver Gedanke auf. An fast allem hat sie etwas auszusetzen, ohne dass sie aber selbst mal etwas dafür tut, dass sich etwas ändert.

Die Liebesgeschichte zwischen Lucy und Percy, bzw. besser gesagt, ihr Verhältnis zu einander, um das es meiner Meinung laut Klappentext gehen sollte, kommt in diesem Buch kaum vor.
Ich hatte eher das Gefühl, dass dieses Buch hauptsächlich von Lucy und ihren Gedanken handelt, die natürlich von ihrer Verliebtheit in Percy und Percy selbst beeinflusst werden, aber Percy taucht (meiner Meinung nach) so wenig in diesem Buch auf, dass ich zu keinem Zeitpunkt den Eindruck hatte, die Geschichte würde wirklich von den beiden handeln.

Womit wir schon beim nächsten Punkt wären: ich habe keine Ahnung, was genau mir dieses Buch sagen möchte und was die tatsächliche Handlung ist.
So viele meiner Meinung nach unnötige Details und Handlungsstränge, die aufgeworfen aber nicht beantwortet werden, haben mir das Lesen relativ anstrengend gemacht.
Nach dem ich das Buch nun gelesen habe, frage ich mich nur: und jetzt?
Eben weil Lucy so ein relativ kühler, gefühlsloser Charakter ist, der sich tausend Gedanken um nichts macht, weiß ich einfach nicht, was mir dieses Buch sagen will. Ob es mir etwas sagen will.
Vielleicht habe ich es auch einfach nicht verstanden? Ich weiß es nicht.

Den Schreibstil der Autorin fand ich.. okay?
Zuerst bin ich absolut nicht damit klar gekommen, da die Autorin am Anfang hauptsächlich sehr kurze, abgehackte Sätze verwendet, die das Lesen sehr erschweren und mich sehr aus den Lesefluss gebracht haben. Zum Glück wurde das nach den ersten 60 Seiten immer besser.
Trotzdem fehlten mir die Emotionen und Gefühle.

Was mich zudem auch gestört hat, waren die vielen Bezüge, die die Autorin gemacht, aber nicht erklärt hat. Nicht jeder kennt sich so gut in Amerika oder New York aus, dass er mit allem etwas anfangen kann, so dass ich teilweise keine Ahnung hatte, worum es geht bzw. über was sich die Charaktere gerade unterhalten.

Der Handlungsort New York hat mir sehr gut gefallen und seitdem ich das Buch beendet habe, träume ich noch häufiger von New York und würde am liebsten sofort dorthin reisen.
Schade nur, dass auch hier Lucy mit ihren negativen Gedanken das alles ein wenig kaputt gemacht hat.

Mir hat das Buch leider nicht so gut gefallen. Ich bin mir nicht sicher, ob ich das Buch einfach nicht richtig verstanden habe oder es vielleicht einfach keinen roten Faden, keine richtige Handlung und keine klare Aussage haben sollte.
Meiner Meinung nach verspricht der Klappentext etwas ganz anderes, als das, was man letztendlich liest.

Ich werde fliegen

Von: thebookplace Datum: 27. März 2019

Lucy ist nicht das typische Mädchen und deswegen auch nicht gerade die erste Wahl bei den Jungs. Sie kauft lieber bei der Männerabteilung, statt enge Kleider zu tragen. Sie spielt lieber Basketball, statt sich mit anderen über den neusten Klatsch zu unterhalten. Und ihre einzig schlimme Eigenschaft... Sie liebt ihren besten Freund Percy. Percy jedoch hat seinen Spaß dabei Mädchen um den Finger zu wickeln und sie am Tag danach nicht mehr zu beachten. Lucy hofft inständig, dass er bei ihr eine Ausnahme machen würde... .
.
Es war schön Lucy auf ihrem Weg der 'vernunft' zu folgen. Ich war nicht immer in der Lage mich mit ihr zu identifizieren, da sie in manchen Situationen nicht so reagiert hat, wie ich es vielleicht getan hätte. Es war aber auch recht amüsant (was es vielleicht nicht sein sollte?��) Und brachte mich gelegentlich zum schmunzeln. Das Buch bekommt 4 Sterne, Percy jedoch eine Ohrfeige!✋
.

So. Verdammt. Wichtig.

Von: Reise durch die Bücher Datum: 26. März 2019

Ein so unfassbar wichtiges Buch. Emotional wie auch philosophisch ein Meisterwerk! Wow!

EIN LESENSWERTER COMING-OF-AGE ROMAN!

Von: Michelle T. Datum: 20. März 2019

"Mädchen, du bist der Wahnsinn. Du bist echt der Wahnsinn."

MEINE MEINUNG Eigentlich bin ich kein großer Fan von Romanen, die in der Vergangenheit spielen. Warum, weiß ich nicht so genau. Tatsache ist, dass ich es mit "Ich werde fliegen" von Dana Czapnik gerne versuchen wollt - mit dem Handlungsjahr 1993 bzw. 1994 liegen schließlich auch nicht Jahrhunderte zurück. Was soll ich sagen, ich habe es nicht bereut.

TITEL Der Titel hat mir von Anfang an sehr imponiert und war der Hauptgrund, weshalb ich auf das Buch aufmerksam geworden bin.

COVER Auch das Cover gefällt mir ganz gut. Es ist sehr simpel und spielt mit den Farben. Der Versuch geht gefühlsmäßig zwar okay über die Bühne, aber meines Erachtens nach wäre hier etwas Spielraum nach oben gewesen.

INHALTSANGABE Die Inhaltsangabe gefällt mir sehr gut. Sie trifft den Nagel auf den Kopf und umschreibt sehr fassend, von was Ich werde fliegen handelt.

INHALT Der Inhalt ist gut durchdacht und geplant. Zwar ist die Umsetzung nicht immer die Beste, jedoch macht der Inhalt trotz relativ einfachen Konstrukts einiges her.

UMSETZUNG Man weiß manchmal nicht genau, wo Autorin Dana Czapnik hinwill. Man bekommt nicht immer alles genau mit, weil sie sehr ausschweifend erzählt.

SCHREIBSTIL Der Schreibstil ist auf der einen Seite angenehm zu lesen, auf der anderen Seite sehr anstrengend, sobald man einige Zeit gelesen hat. Dana Czapnik schreibt sehr ausführlich und mit einer sehr bildhaften Sprache. Dadurch hat man ein gutes Gespür für die Umwelt der Protagonisten sowie deren Gefühlswelt, jedoch ist es teilweise schlicht ein bisschen "too much".

CHARAKTERE Die Charaktere waren für mich das Besondere an "Ich werde fliegen". Lucy ist eine sehr starke Persönlichkeit - vor allem aber sehr realistisch, denn auch sie zweifelt an sich selbst und ihren Entscheidungen. Sehr seltsam fand ich Percy, mit dem ich mich nicht wirklich anfreunden konnte. Er verhielt sich wie ein richtiger Arsch und ich kann noch immer nicht verstehen, was Lucy an ihm so toll findet. Sein ganzer Charakter passt meines Erachtens nach nicht richtig zusammen und es fiel mir schwer, nachzuvollziehen, warum alle Mädels in Scharen auf ihn fliegen.

GESAMTEINDRUCK Alles in allem hat mir "Ich werde fliegen" gut gefallen. Die bildhafte Sprache war ein Leseerlebnis der besonderen Art, das ich definitiv nicht missen möchte. Viele schöne Zitate sind dabei herumgekommen, die ich fleißig markiert habe. Ein gutes Buch mit einigen kleineren Schwachstellen. Insgesamt ein zeitweise etwas unterbrochener Lesefluss, der es durch die vielen Details jedoch gleichzeitig wert ist. Besonders gut hat mir das Ende gefallen, das sich von allen anderen klassischen Liebesgeschichten unterscheidet und einen im unerwartetsten Moment umhaut.

"Manchmal müssen Eltern ihren Kindern eben erzählen, dass der Hund jetzt auf einem Bauernhof auf dem Land lebt."

FAZIT Ein gutes Buch, das zum Nachdenken über das Leben und die Liebe anregt.

Hier geht es zu den besten 27 Zitaten aus "Ich werde fliegen":
http://walkingaboutrainbows.blogspot.com/2019/03/die-besten-27-zitate-von-ich-werde.html

Von: Maike Blanke Datum: 25. Februar 2019

Sehr tolle „Coming-of-Age“-Geschichte, die man auch als Erwachsener noch gerne liest, da die Protagonistin Lucy interessante Gedanken und Ideen hat. Nicht zuletzt auch ein stimmungsvoller New-York-Roman.

Von: Gudrun Kiefer Datum: 18. Januar 2019

Ein Buch, das deutlich macht, wie schwer es ist erwachsen zu werden und sich treu zu bleiben.

Von: Juliane Hagenström Datum: 18. Januar 2019

Endlich wieder ein tolles, lesenswertes Jugendbuch! Ich freue mich schon daraus, es zu empfehlen.

Von: Tanja Bemerl Datum: 10. Januar 2019

Es war ein richtig schönes Jugendbuch. Leicht zu lesen. Über die Suche nach dem eigenen „Ich“ und dem Sinn im Leben. Sehr zu empfehlen!

Von: Tobias Wrany Datum: 10. Januar 2019

Erste Liebe, den Weg ins eigene Leben finden - naheliegenderweise sind dies gern gewählte Themen im Bereich Romane für junge Erwachsene. Dabei hat man sich viel mit Klischees und vorhersehbaren Entwicklungen herumzuschlagen. Dana Czapnik wählt einen anderen Weg: ihr geht es nicht um den großen melodramatischen Effekt, auch läuft nicht alles so glatt, wie erwartet und von der Leserschaft zunächst einmal gewünscht. Und sie hat dafür auch die passende Protagonistin – eine Hauptfigur, die gut darin ist, Dinge auch einmal zu hinterfragen, selbst wenn sie sich damit auf den ersten Blick manchmal selbst im Wege steht. Dafür gelingt es ihr mit der Zeit umso besser, sich als eigenständige Persönlichkeit zu definieren. „Ich werde fliegen“ macht aus der Unperfektheit des menschlichen Lebens eine Tugend und wird damit dem Anspruch der Zielgruppe, die doch im Zweifel selbst noch auf der Suche nach der passenden Position in ihrem Leben ist und die es selbst in den seltensten Fällen mit internen oder externen Idealkonstellationen zu tun hat, mit einer dynamischen und emotional mitreißenden Geschichte weitaus mehr gerecht, als die meisten anderen Romane des Genres.

Von: Franziska Heymann Datum: 14. Dezember 2018

Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es ist eine authentische Geschichte, die nichts beschönigt. Alles in allem ein gelungenes Debüt der Autorin.

Von: Anika Bethmann Datum: 14. Dezember 2018

+ Die Dialoge von Luag mit Alexis, Violet, ihrer Mum…

+ Die nüchternen Analysen vom Verhalten anderer oder Ereignissen, ohne wirklich etwas gut oder schlecht zu finden. Ohne Vorurteile, sondern einfach neutral.

+ Die Charaktere werden super dargestellt, so als ob sie wirklich leben. Mit ihren Lebenseinstellungen und –erfahrungen, Botschaften, guten sowie schlechten Seiten.

+ Die Gesamtaussage vom Buch und das sie auch genauso im Buch zu finden ist.

- Die Kapitel waren zu lang.

- Das endlose beschreiben von Straßenecken (besonders am Anfang war es sehr verwirrend).

- Zu viele Drogen.

Von: Waltraud Hohmann Datum: 14. Dezember 2018

Da ich weder Basketball mag, noch die Feinheiten der Straßenzüge kenne, gefällt mir das Buch nicht und ich wüsste auch nicht, wem ich es empfehlen sollte.