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Elizabeth Enfield

Ivy und Abe

Roman

Ivy und Abe – zwei Menschen, die füreinander bestimmt sind. Sie begegnen sich zu verschiedenen Zeiten in ihrem Leben. Doch das perfekte Glück verpassen sie immer. Mal wechseln sie ein paar Worte in einem Café, dann trennen sich ihre Wege wieder. Ein anderes Mal haben sie eine Affäre miteinander. Später sind sie verheiratet, aber ihre Ehe steckt in einer tiefen Krise. Ihr Leben lang tragen Ivy und Abe etwas von dem anderen in sich. Innige Momente, in denen sie ihre Liebe spüren. Wird sie je von Dauer sein?

Ivy & Abe – eine spannende Reise ins Labyrinth der Liebe

Das Buch spielt in London, England

Leserstimmen

Leider nicht das, was ich erwartet habe

Von: SariElabooks Datum: 19. November 2017

An erster Stelle möchte ich mich beim Diana Verlag / Verlagsgruppe Random House für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars bedanken.

Als ich diesen Klappentext las in Verbindung mit diesem für mich sehr schönen Cover, war es für mich klar, dass ich dieses Buch lesen möchte. Ich freute mich auf eine Liebesgeschichte, mit dem Hintergrund „was-wäre-wenn“! Was wäre passiert, wenn Ivy und Abe in ihrem Leben in verschiedenen Zeiten getroffen hätten?
Allerdings war meine Erwartung bzw. meine Wahrnehmung in Bezug auf den Klappentext falsch. Denn die Autorin arbeitet in diesem Buch mit Kurzgeschichten, 11 an der Zahl hat sie für ihre Leser geschrieben. Damit musste ich mich dann erstmals anfreunden und ob mir das gelungen ist?

Als Leser lernen wir die Hauptcharaktere Ivy und Gabe kennen, die sich in verschiedenen Stadien ihres Lebens kennen und vielleicht lieben lernen. Alle diese Geschichten sind aus der Sicht von Ivy geschrieben. Auch gibt die Autorin vor jeder neuen Geschichte an, in welchem Jahr und an welchem Ort sich Ivy nun befinden. Ausgeschmückt ist dies mit einem kurzen Zitat. Die Beiden treffen sich in dem Alter 70 in der ersten Story und werden von Geschichte zu Geschichte jünger bevor sie sich zu guter Schluss mit knapp über 80 Jahren nochmal treffen. Was in den Geschichten alles passiert, dies sollte ihr aber besser selbst lesen.

Wie bereits oben erwähnt, bin ich mir mit der Meinung, ob mir das Buch gefällt sehr unschlüssig. Der Schreibstil der Autorin war sehr flüssig und gut zu lesen. Allerdings war ich z. B am Ende der ersten Geschichte etwas verwirrt, weil ich bis dato noch nicht mit Kurzgeschichten gerechnet habe. Und auch beim weiterlesen musste ich mich manchmal sammeln, damit ich wieder wusste, in welchem Alter Ivy & Abe nun sind. Deshalb habe ich ab Geschichte Zwei immer ein paar Tage pausiert und dann erst die nächste Geschichte gelesen.

Dadurch, dass die einzelnen Storys nicht allzu lang sind, kam bei mir jetzt auch nicht dieses „Mitfieber – Gefühl“ rüber. Obwohl die Autorin mit ihren gewählten Wörtern und den Geschichten an sich es schon geschafft hat, Gefühle zu transportieren. Aber diese sind nicht komplett bei mir angekommen. Denn eigentlich möchte die Autorin mit Ivy & Abe dem Leser mitteilen, dass die Liebe vom Schicksal vorprogrammiert ist und man sich eigentlich nicht dagegen wehren kann – auch wenn man es möchte. Da wäre es meiner Meinung nach bzw. für meinen Geschmack besser gewesen eine zusammenhängende Geschichte zu schreiben. Denn die Idee hinter Ivy & Abe war gut gewesen. Anhand des Klappentextes musste ich an „Zwei auf Umwegen“ von Taylor Jenkins Reid denken und dieses Buch mochte ich sehr.

Positiv hervorzuheben sind die Charaktere. Ivy & Abe waren mir in jeder Geschichte sympathisch. Auch wenn die Beiden nicht immer so viel von ihren Gefühlen preisgeben. Aber dies ist ja im wahren Leben auch so. Manche Menschen tragen ihr Herz auf der Zunge und teilen bei jeder Gelegenheit mit, wie sehr sie den Anderen lieben und manche Menschen sind halt etwas zurückhaltender mit dem preisgeben ihrer Gefühle.

Fazit:
An sich steckt hinter Ivy & Abe eine sehr gute Idee. Frau Enfield beschäftigt sich mit der Frage „Was-wäre-wenn“! Allerdings hat mir die Umsetzung bzw. die Teilung in Kurzgeschichten nicht zugesagt. Aber ich denke, dass Leser, die sehr gerne Kurzgeschichten lesen mit diesem Buch einen wahren Schatz in den Händen halten. Denn der Schreibstil der Autorin passt dazu.
Von mir gibt es daher 3 von 5 Sternen. Weiter empfehlen werde ich Ivy & Abe, allerdings an eine etwas reifere Zielgruppe (wurde ja bereits von anderen Rezensenten mehrfach erwähnt).

Sehr schön, lässt mich jetzt noch grübeln

Von: VB00KS Datum: 15. November 2017

Meine Zusammenfassung:
Ivy und Abe treffen sich immer wieder zu unterschiedlichen Zeiten in London. 2026 treffen sie sich, als Ivy mit ihrem Enkel in einem Supermarkt ist und mit ihm in den Park gehen will um die Enten zu füttern. Mit dem Gefühl sich schon seit Jahren zu kennen, treffen die beiden sich immer öfter, bis sie beschließen, zu heiraten. Jedoch ist dieses Glück nicht von Dauer, da Abe sehr bald nach der Hochzeit stirbt.

Einige Jahre zuvor, nachdem Richard, ihr Ehemann, an Krebs gestorben ist, trifft Ivy auf Abe, der sich von seiner Frau getrennt hat, da er diese einige Jahre zuvor betrogen hat. Abe kümmert sich noch immer liebevoll um seine Frau und möchte Ivy seinen Kindern vorstellen, die von diesem Techtelmechtel alles andere als begeistert sind. Ivy kommt jedoch nicht damit klar, dass Abe immer noch für seine Frau, von der er nicht geschieden, sondern lediglich getrennt ist, da ist, und sich weiterhin so intensiv um sie kümmert. Zusätzlich denkt sie, dass es trotz allem noch zu früh ist, nach Richards Tod eine neue Beziehung zu beginnen, sodass die beiden sich trennen.

Wieder einige Jahre zuvor, stecken Ivy und Abe mitten in einer Affäre, während Ivy mit Richard, und Abe mit seiner Frau Lynn, verheiratet ist. Die beiden treffen sich immer wieder und entwickeln starke Gefühle füreinander. Doch ist ihr Glück auch dieses Mal nicht von Dauer, denn plötzlich beendet Abe diese Affäre.

Wird es jemals eine Zeit geben, in der es für die beiden ein Happy End gibt?

Meine Meinung:
Dieses Buch hat mich, selbst nachdem ich es beendet hatte, ins Grübeln gebracht. Ich bin mir immer noch nicht sicher, wie ich die Beziehung von Ivy und Abe zu verstehen habe. Es hat mir gefallen, die Geschichte zweier sich liebender Menschen einmal in einer anderen Chronologie zu lesen und immer mehr über die beiden Protagonisten zu erfahren. Jede einzelne Begegnung der beiden, war etwas besonderes, wobei ich so ein oder auch zwei Begegnungen als besonders schön empfand, egal, wie sie in dem Moment ausgingen.

Was mich noch ein wenig rätseln lässt ist die Frage, ob diese Begegnungen tatsächlich stattgefunden haben in all diesen Jahren, oder ob es mögliche Begegnungen gewesen sein könnten, oder so eine Art „Was wäre wenn …?“ waren, wenn sie sich zu bestimmten Zeiten in ihrem Leben getroffen hätten. Das hat sich für mich noch nicht ganz erschlossen und würde mich doch stark interessieren, da sich in meinem Kopf sonst einige Widersprüche breitmachen.

Nichtsdestotrotz hat mir die Geschichte um die beiden Protagonisten sehr gefallen und auch, welche Hintergrundgeschichten die Autorin sich für die Personen hat einfallen lassen. Die Huntington-Krankheit, die sich in der Familie von Ivy eingeschlichen hat. Bei Abe jedoch ist es ein tragischer Unfall in seiner Vergangenheit, der sich auf verschiedene Arten wiederholt.

Achtung Spoiler Gefahr in diesem Absatz:
Diese verschiedenen Wiederholungen dieses Unfalls lassen mich an die Theorie glauben, dass die Geschichte doch eher ein „Was wäre wenn …?“ Szenario ist, welches mir dennoch sehr gut gefällt. Auch, dass die beiden in einem Szenario miteinander verheiratet sind und Kinder haben, in einem anderem nie Erwähnung finden.

Das ganze Buch hat sich sehr gut lesen lassen, jedoch hat mir am Ende eine Art „Aha-Effekt“ gefehlt.

Mein Fazit:
Ich würde dieses Buch grundsätzlich weiterempfehlen, da es eine andere Art von Liebesgeschichte ist, die mich stark unterhalten und meinen Verstand gut herausgefordert hat und mich sogar jetzt noch grübeln lässt. Der fehlende „Aha-Effekt“ gibt Abzüge in der B-Note. Ansonsten ein wundervolles Buch.

4 von 5 Sternen.

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Berührende Geschichten

Von: Sarahs Bücherregal Datum: 14. November 2017

Ivy und Abe scheinen füreinander bestimmt zu sein- doch müssen dafür auch Zeitpunkt und Ort stimmen. In „Ivy & Abe“ begegnen sich die beiden zu unterschiedlichen Zeitpunkten in ihrem Leben und je nach Situation und Zeit entwickelt sich ihre Beziehung. Und es stellt sich die Frage, ob es für die beiden überhaupt das wirkliche Glück geben kann oder ob sie dazu verdammt sind, den Großteil ihres Lebens nebeneinander zu leben statt miteinander.
Elizabeth Enfield hat mit „Ivy & Abe“ ein zauberhaftes Buch über die Liebe geschrieben und den Wunsch nach dem einen perfekten großen Glück, das einen Leben lang halten könnte. Die Geschichte von Ivy & Abe wird chronologisch rückwärts erzählt, die beiden werden im Laufe des Buches immer jünger, dementsprechend verändert sich auch die Lebenssituation in der sie sich treffen. Mal ist einer schon verheiratet, mal beide, haben Kinder, kranke Verwandte, wurden betrogen oder haben ein Familienmitglied verloren. All das spielt mit hinein, wenn sie sich begegnen und verlieben und verändert so auch die Wahrnehmung von einander. Obwohl die kleinen Geschichten in sich abgeschlossen sind, wachsen einem Ivy und Abe immer mehr ans Herz, ihre Geschichten sind berührend und vermitteln einen Eindruck vom Zauber den es hat, wenn die beiden Menschen sich treffen, die eigentlich zusammen sein sollten. So empfindet man zumindest als Leser und leidet jedes Mal mit ihnen, wenn die Umstände ihnen einen Strich durch die Rechnung machen.
Mir hat „Ivy & Abe“ ausgesprochen gut gefallen, es ist kurzweilig und sehr gefühlvoll, das perfekte Buch für einen verregneten Herbstsonntag auf dem Sofa. Man kann sich mit „Ivy & Abe“ einfach wegträumen, ein wunderbares Buch.

Wunderschönes Buch das zum Nachdenken anregt!

Von: Gabi Datum: 12. November 2017

Heute möchte ich ein richtig gutes Buch vorstellen - ich habe es heute fertig gelesen und es war eines dieser Bücher , das ich echt geliebt habe. Ich konnte mir am Anfang unter dem Titel nur einen normalen Liebesroman vorstellen, aber die Geschichte ist ein bisschen anders aufgebaut. Es geht um die Frage, ob es "den Richtigen" oder nur den "richtigen Zeitpunkt" gibt. Die beiden Hauptpersonen Ivy und Abe treffen sich in jeder Geschichte unter anderen Umständen. Die Geschichte beginnt 2026 und geht dann immer abstufend in frühere Jahre zurück. In jedem Jahr sind sie unterschiedlich alt und treffen sich anders, lernen sich kennen. Es beginnt damit, dass sie ungefähr 60 Jahre alt sind und ab da werden sie in jeder Geschichte in einer anderen Zeit dargestellt. Ich fand das Konzept unglaublich spannend und es kam immer wieder zu Themen oder zu Dingen, die passiert sind, die so auch in anderen Geschichten vorkamen, sodass sich bestimmte Themen eben durch das gesamte Buch ziehen und einem zum Nachdenken bewegen. In jeder Geschichte sind die Umstände anders, aber sie lernen sich doch immer kennen, verpassen sich also nicht. Ich finde das echt spannend darüber nachzudenken, wie bestimmte Ereignisse miteinander zusammenhängen und über die "was-wäre-wenn's" nachzudenken. Und die Frage ist doch berechtigt: Gibt es den Richtigen oder nur den richtigen Zeitpunkt? Was ist, wenn man die richtige Person, die vielleicht auf der anderen Seite der Welt wohnt, irgendwie verpasst, der richtige Zeitpunkt nicht kam? Oder jemand anders eben zum richtigen Zeitpunkt da ist, aber man merkt, es ist nicht die richtige Person für einen? Ich habe mich diese Frage gestellt und bin zu dem Schluss gekommen, dass irgendwie beides dabei sein muss. Und was auch ganz gut in dem Buch deutlich wird: Was passiert, passiert. Über alles andere ist es nicht möglich sich seine Gedanken zu machen. Man kommt nämlich auf kein Ergebnis. Aber genug davon, ich möchte euch das Buch noch genauer vorstellen! :)

Erst einmal muss ich sagen, dass ich das Cover wirklich richtig schön finde und es passt einfach. Man sieht die beiden Hauptpersonen Ivy und Abe , aber nur dunkel, da sie ja in den verschiedenen Geschichten unterschiedlich alt sind und jeweils auch anders aussehen. Auch die vielen Herzen in den verschiedenen Farben finde ich besonders schön. Vielleicht soll das auch die verschiedenen Liebesbeziehungen andeuten, die sie in den Geschichten jeweils erfahren. Die beiden begegnen sich in der ersten Geschichte in 2026, beide sind 60 zu diesem Zeitpunkt. Dann folgt die nächste Geschichte 9 Jahre später, wenn sie auch 9 Jahre jünger sind. Und so geht es immer weiter. Man erfährt auch viel von anderen Personen, der Familie etc, jedes Mal ist die Handlung auch etwas anders, viele Charakterzüge aber gleich. In jeder Geschichte sind die Umstände etwas anders, aber vieles ist auch ähnlich. Jedes Mal treffen sie sich in irgendeiner Weise und gehen eine Liebesbeziehung ein. Ich habe mich gefragt, ob es Schicksal oder Zufall ist. In einer Stelle in dem Buch ging es auch darum, dass man sich oft einbildet etwas wäre Schicksal, wenn man sich begegnet. Aber die meisten menschlichen Begegnungen passieren aus Zufall. Man will sich aber nicht eingestehen, dass man der Person nur aus Zufall begegnet ist. Ich finde, da könnte etwas dran sein. Vielleicht ist ja wirklich alles Zufall. Andererseits muss auch ein bisschen Schicksal dabei sein, weil Ivy und Abe treffen sich in jedem "unterschiedlichen" Leben ja doch irgendwie, sie verpassen sich nie. Wieder eine spannende Frage neben der des richtigen Zeitpunkts und der der richtigen Person. Das Buch hat mich wirklich zum Nachdenken gebracht. Es gibt so viele Motive und Themen, die immer wieder vorkommen und es ist mit so viel Liebe geschrieben. Ich kann es euch nur empfehlen. Ein wunderschönes Buch!

Gute Idee, aber nicht gut umgesetzt

Von: Sunnywonderbookland Datum: 12. November 2017

http://sunnywonderbookland.blogspot.de/2017/11/rezension-zu-ivy-abe.html

Autorin: Elisabeth Enfield
Verlag: Diana
Seitenanzahl: 448
Preis: 14,99 Euro
erschienen am 18. September 2017


Inhalt

Ivy und Abe – zwei Menschen, die füreinander bestimmt sind. Sie begegnen sich zu verschiedenen Zeiten in ihrem Leben. Doch das perfekte Glück verpassen sie immer. Mal wechseln sie ein paar Worte in einem Café, dann trennen sich ihre Wege wieder. Ein anderes Mal haben sie eine Affäre miteinander. Später sind sie verheiratet, aber ihre Ehe steckt in einer tiefen Krise. Ihr Leben lang tragen Ivy und Abe etwas von dem anderen in sich. Innige Momente, in denen sie ihre Liebe spüren. Wird sie je von Dauer sein?

Meine Meinung

Ivy und Abe treffen in ihrem Leben immer wieder aufeinander, nur zu unterschiedlichen Zeiten. Angefangen mit ihrem hohen Alter bis zu ihrer Kindheit wird ihre Geschichte erzählt und wie unterschiedlich ihr Leben sein könnte, wenn sie sich zu unterschiedlichen Zeiten getroffen hätten.
An sich finde ich die Idee super und war auch schon sehr gespannt darauf das Buch zu lesen, aber schon nach den ersten 50-100 Seiten konnte mich das Buch nicht mehr wirklich packen und ich hatte das ganze Buch überlebt, ob ich es nicht besser abbrechen soll.
Durch den andauernd Zeitenwechsel fehlte es ihnen an Tiefe. Es gab zwar einige rührende Szenen am Anfang und am Ende, aber der restliche Teil der Geschichte bleibt ziemlich farblos und ohne große Emotionen.
Auch den Schreibstil der Autorin fand ich ziemlich kompliziert, da es innerhalb der einzelnen Geschichten noch mehrere Zeitsprünge gibt. Grade wenn man nur abends zum Lesen kommt, verliert man oft den roten Faden.


Fazit

Eine sehr interessante Idee, die leider nicht so gut umgesetzt wurde. Ivy und Abe bleiben größtenteils farblos und es mangelt an Emotionen. Die Zeitsprünge innerhalb der einzelnen Geschichte sind auch oft verwirrend. Daher nur 2 von 5 Sternen.

War okay...

Von: Bookaholicgroup Datum: 08. November 2017

Allgemeines

Titel: Ivy & Abe
Autor: Elizabeth Enfield
Seitenanzahl: 448
Preis: 14,99€
Verlag: Diana

Klappentext

Ivy und Abe – zwei Menschen, die füreinander bestimmt sind. Sie begegnen sich zu verschiedenen Zeiten in ihrem Leben. Doch das perfekte Glück verpassen sie immer. Mal wechseln sie ein paar Worte in einem Café, dann trennen sich ihre Wege wieder. Ein anderes Mal haben sie eine Affäre miteinander. Später sind sie verheiratet, aber ihre Ehe steckt in einer tiefen Krise. Ihr Leben lang tragen Ivy und Abe etwas von dem anderen in sich. Innige Momente, in denen sie ihre Liebe spüren. Wird sie je von Dauer sein?


Meine Meinung

Ich habe das Buch öfters beim Bloggerportal gesehen, habe es aber irgendwie nie angefragt.
Als ich dann auf der Frankfurter Buchmesse war und durch die verschiedenen Gänge geschlendert bin, ist mir dieses Buch natürlich wieder ins Auge gesprungen.
Ich war kurz davor es zu kaufen, habe mir dann aber gedacht, dass ich es ja versuchen könnte, es als Rezensionsexemplar anzufragen.
Das habe ich dann auch gemacht, und obwohl ich ein bisschen spät dran war, hatte ich Glück und es wurde mir noch zugeschickt :)

Das Cover gefällt mir wirklich gut. Der Kontrast zwischen dem Schwarz der Schatten und den bunten Herzen springt einem geradezu ins Auge!
Man erkennt sofort, dass es ein Liebesroman ist und man weiß auch direkt, wie die Hauptcharaktere heißen, was natürlich auch von Vorteil ist :)

Was wäre, wenn..?
Um diese Frage dreht sich die Geschichte.
Es geht hauptsächlich darum, rauszufinden, was passiert wäre, wenn Ivy und Abe sich unter anderen Umständen bzw. in einem anderen Jahr kennen gelernt hätten.
Das Buch besteht sozusagen aus mehreren kleineren Abschnitten, die immer wieder die Begegnung von den Beiden erzählt, aber eben immer anders.
Als Kinder, als sie Erwachsen sind, als es vielleicht eine schwere Zeit gab und so weiter.

Die Idee gefällt mir eigentlich ziemlich gut. Ich fand es interessant zu sehen, wie sehr man von den Umständen beeinflusst wird und wie sich deshalb Begegnungen unterscheiden können.

Leider hatte ich trotzdem Probleme einen Zugang zu den Personen zu bekommen.
Gerade wenn ich das Gefühl hatte "Ah, jetzt verstehe ich Ivy", war die Geschichte zu Ende und es ging in einem anderen Jahr weiter, in dem ma Ivy und Abe wieder neu und von einer anderen Seite kennenlernen muss.
Das hat es mir persönlich als Leser schwer gemacht eine Art Bindung zu den Beiden aufzubauen.

Das gleiche gilt auch für das Buch insgesamt. Leider hatte ich oft das Problem, dass ich das Buch einfach mal aus der Hand gelegt und dann nicht wirklich schnell wieder einen Zugang gefunden habe.
Jedes Kapitel bietet die perfekte Chance "mal eine Lesepause einzulegen", es konnte mich nicht fesseln, wie andere Bücher es können, was ich echt schade fand :(

Ach wenn es sich jetzt etwas negativ anhört, war es trotzdem eine schöne Geschichte, hinter der auf jeden Fall eine super Idee steckt!
Es ist auf jeden super geeignet, wenn man eben eher kürzere Abschnitte liest :)


Fazit

So lala... Nicht mega toll, aber eben auch nicht schlecht...
⭐⭐⭐/⭐⭐⭐⭐⭐



Was wäre wenn?

Von: snowyy_13 Datum: 31. Oktober 2017

Dieses Buch ist etwas ganz anderes. Als ich den Klappentext gelesen hatte, hatte ich mit einer Geschichte wie „Love, Rosie“ gerechnet. Dieses Buch ähnelt diesem nur ein wenig, aber das Interessante eigentlich ist, dass es nicht in der chronologischen Reihenfolge erzählt wurde. Wir lernen Ivy und Abe als 70 Jährige kennen bis hin wo sie noch Kinder sind. Und es erzählt keine Lebensgeschichte der beiden, sondern was passiert wäre, wenn sie sich zu diesem Zeitpunkt kennengelernt hätten. Schade, dass mir dies erst nach der Hälfte klar wurde, da ich anfangs sichtlich irritiert war und mir das etwas den Spaß am Lesen nahm, da es für mich unlogisch war. Weil mir bewusst war, dass ich etwas übersah.

Davon Mal abgesehen mochte ich die Hauptprotagonistin Ivy sehr. Wir lesen alles aus ihrer Sicht der Dinge über all die Jahre, wie sich jedes einzige Mal wieder in Abe verliebt. Es war immer schön anzusehen, wie zwischen den beiden ein unsichtbares Band war, welches sie zueinander brachte. All diese Geschichten, wie sie ausgingen. Und dieses Buch zeigte, dass es auch den falschen Zeitpunkt gab.

Das Leben ist nicht einfach. Besonders nicht das von Ivy, da es in ihrer Familie ein Gendefekt gibt, so dass sogar ihre Mutter und ihr Bruder nicht das 50. Lebensjahr erreichten. Ivy plagt ständig diese Unsicherheit, ob sie auch dieses Gen mit sich trägt, da die Wahrscheinlichkeit bei 50% liegt. So erleben wir in den verschiedenen Jahren, welches Stadium ihre Mutter hat, wie sie erfuhren, dass sie krank war und das es nicht die Menopause war, so wie anfänglich vermutet. Und auch wie diese Unsicherheit ihre Liebesbeziehungen beeinflusst.

Abe war mir auch sehr sympathisch. Wir lernen immer wieder einen liebevollen Mann kennen, der in Ivy seine Seelenverwandte findet. Doch es gibt sind immer andere Variablen vorhanden, in einer, wo er auch verheiratet ist. Doch trotzdem findet er einen Weg zu Ivy, was auch nicht unbedingt gut ausging.

Die Idee hatte mich sehr begeistert, doch wie gesagt, wurde mir das erst nach der Hälfte klar. Wäre das auf dem Klappentext geschrieben, so dass ich mich darauf einstellen hätte können, hätte mir das Buch definitiv besser gefallen.

Der Schreibstil war sehr angenehm. Auch wenn die Idee an sich mir gefallen hat, sowie die Charaktere, musste ich mich des öfteren selbst dazu motivieren weiter zu lesen, da es mich nicht all zu sehr gefesselt hatte. Dennoch flogen die Seiten davon, da der Schreibstil grandios war.

Zu dem Ende kann ich nicht all zu viel sagen, da an sich das Buch eine Sammlung aus vielen verschiedenen Geschichten ist. Es gab welche, die mir sehr gut gefallen hatten und andere, die etwas abrupt endeten, so dass ich hin und wieder auch schockiert war.

Fazit:
Ivy und Abe ist eine interessante Reise durch viele „Was wenn?“. Wie verschiedene Ausgangszustände sich auf eine Beziehung auswirken können. Das es doch manchmal nicht den richtigen Zeitpunkt gibt. Es ist eine sehr schöne Liebesgeschichte, die sich darin von anderen unterscheidet, dass es nicht in der chronologischen Reihenfolge erzählt wird und auf parallele Universen hindeutet. Wäre mir von Anfang an dies bewusst gewesen, hätte es mir definitiv besser gefallen, aber bis zur ersten Hälfte war ich verwirrt davon, dass sie sich in jedem neuem Jahr, in der eine neue Geschichte startete, nicht kannten. Dennoch ist es ein tolles Buch!

3 von 5 Sternen!

...toller Liebesroman...

Von: Lesebegeisterte Datum: 30. Oktober 2017

Eine wundervolle Geschichte die rückwärts erzählt wird. Anfangs etwas gewöhnungs-bedüftig aber mit der Zeit gewöhnt man sich als Leser daran. Ivy und Abe sind für einander bestimmt, schaffen es aber über Jahre hinweg nicht, zusammen zu kommen. Umso spannender war es dann die Lebensgeschichte von den beiden zu erfahren. Ich fand diesen Roman sehr berührend, warmherzig, einfach hinreißend. Tolles Cover.

Was wäre wenn?

Von: Jules Datum: 29. Oktober 2017

Was wäre wenn? Hannah trifft in einer Bar ihre Jugendliebe wieder. Was, wenn sie die Nacht mit Ethan verbringen würde? Ist er derjenige, nach dem sie sich schon immer sehnt? Oder sollte Hannahs Leben eigentlich ganz anders aussehen: mit Henry an ihrer Seite, der ihr nach einem schweren Unfall zeigt, was wirklich wichtig ist? Hannah befindet sich plötzlich gleichzeitig in zwei unterschiedlichen Leben – aber wo wartet ihr Happy End?

„Das Leben ist lang und besteht aus einer unendlichen Abfolge von Entscheidungen. Ich muss mir sagen, dass solche kleinen Entscheidungen keine Rolle spielen. Dass ich ohnehin enden werde, wo ich enden soll, ganz egal, was ich tue. Mein Schicksal wird mich finden.“

Dieses Zitat sagt eigentlich schon alles über das tolle und wundervolle Buch von Taylor Jenkins Reid aus. Und das Buch ist voll von solchen Zitaten. Es hat mir sehr gefallen, dieses Buch zu lesen und ich konnte es einfach nicht aus der Hand legen. Wenn ich es denn beiseite gelegt habe, musste ich immer wieder an das Buch denken. Ich wollte unbedingt wissen, wie es weitergeht und vor allem wie es endet.
Hannah ist eine starke und selbstbewusste Protagonistin, die weiß auch, was sie in ihrem Leben möchte. Sie weiß nur nicht genau, wo ihr Zuhause ist und zieht deshalb sehr oft um. Als sie nach einem turbulenten Ereignis bei ihrer Freundin Gabby einzieht, fängt die Geschichte richtig an.
Eines Abends trifft sie ihre Jugendliebe Ethan in der Bar und muss sich entscheiden, ob sie noch mit ihm den Abend verbringt oder ob sie mit Gabby und Mark nach Hause geht.

Es werden beide Entscheidungen dargestellt und abwechselnd im Kapitel erzählt, wie ihr Leben mit jeder dieser Entscheidung verläuft. Und das fand ich echt toll an dem Buch. So etwas habe ich zuvor noch nicht gelesen und wurde davon richtig gefesselt. Vielleicht wäre es besser gewesen, die jeweiligen Kapitel zu beschriften. Denn so musste ich kurz überlegen, um welche Entscheidung es sich jetzt handelt. Man kann sich jedoch auch schnell rein finden und nach einigen Zeilen weiß man auch, zu welcher Entscheidung es gehört.

In diesen „zwei“ Leben lernt sie auch zwei Männer kennen – Ethan und Henry. Beide Liebesgeschichten sind wirklich toll. Aber Henrys Geschichte gefiel mir viel besser. Wobei ihre Geschichte für mich zu kurz kam. Ethans Geschichte wurde lang und detailliert und sehr ausführlich erzählt. Trotzdem hat mir sein Charakter nicht wirklich gefallen. Henry dagegen war einfach wundervoll. Das ganze Buch hätte alleine von ihm und Hannah handeln können.
Gabby war eine tolle Freundin für Hannah. Sie hat ihr stets zugehört und ihr bei allem geholfen. Aber auch ihre eigene Geschichte blieb nicht zu kurz und wurde toll erzählt.
Und egal welche Entscheidung Hannah am Anfang getroffen hat, manche Ereignisse sind trotzdem eingetroffen auf kleine Umwege. Von dem Ende habe ich mir jedoch etwas mehr erhofft. Auch da hätte ich gedacht, dass es zu einem Ereignis kommen wird, unabhängig von ihrer Entscheidung. Aber es kam etwas anders und für mich etwas zu einfach.
Dennoch war es ein tolles Buch über die kleinen Entscheidungen, die unser Leben bestimmen. Und ich danke dem Verlag für das Zuschicken dieses wahnsinnig tollen Buches.


4,5 Sterne

Leider sehr verwirrend...

Von: MichelleMalfoy Datum: 27. Oktober 2017

��Allgemeines��


Titel: Ivy und Abe

Autor/in: Elisabeth Enfield

Sprache: Deutsch

ISBN: 978-3-453-29189-8

Seitenanzahl: 439

Genre: Romance

Preis: 14,99€ (Taschenbuch)

Verlag: Diana Verlag

Erscheinungsdatum Erstausgabe: 18.09.2017

Aktuelle Ausgabe: 18.09.2017



��Inhalt��


Ivy und Abe – zwei Menschen, die füreinander bestimmt sind. Sie begegnen sich zu verschiedenen Zeiten in ihrem Leben. Doch das perfekte Glück verpassen sie immer. Mal wechseln sie ein paar Worte in einem Café, dann trennen sich ihre Wege wieder. Ein anderes Mal haben sie eine Affäre miteinander. Später sind sie verheiratet, aber ihre Ehe steckt in einer tiefen Krise. Ihr Leben lang tragen Ivy und Abe etwas von dem anderen in sich. Innige Momente, in denen sie ihre Liebe spüren. Wird sie je von Dauer sein?



��Meine Meinung��


Was wäre wenn…? Wann, wie und wo sollte man sich kennenlernen?
Welche Umstände sind die Besten, damit eine Beziehung auch eine Zukunft hat?

Mit diesen Fragen hat sich Elisabeth Enfield in ihrem Buch „Ivy und Abe“ befasst und diese Thematik kann man auch aus dem Klappentext entnehmen, nur führt dieser in Anbetracht auf den Rest des Buches einen ziemlich in die Irre.
Ich habe mir unter dem Klappentext eine einzige große Geschichte vorgestellt, in der sich Abe und Ivy im Laufe der Jahre immer wieder aus den unterschiedlichsten Gründen aus den Augen verlieren und dennoch irgendwie immer wieder zueinander finden.
Tja….
Leider sah das Ganze in der Realität anders aus, als in meiner Vorstellung.
Anstatt einer einzigen Story war das Buch in mehreren kleinen Kurzgeschichten unterteilt. Und gerade das, hat mich beim Lesen richtig verwirrt, denn keine dieser Kurzgeschichten haben in irgendeiner Weise zusammen gehangen.
In jeder einzelnen Geschichte haben sich Ivy und Abe aufs Neue kennengelernt.
Da die Kurzgeschichten rückwärts verlaufen (2026 – 1965) dachte ich erst, dass beide Protagonisten einfach nur ein verdammt schlechtes Gedächtnis haben und sich deshalb immer wieder vergessen.
Jetzt wo ich so darüber nachdenke, erscheint mir das Ganze eher als idiotisch, aber egal. Jedenfalls fand ich das wirklich sehr verwirrend und hab es erst verstanden, als die liebe Lea mir eine Rezension zu dem Buch gezeigt hat.
Leider hatte ich das Buch zu diesem Zeitpunkt schon beendet.
Naja, zurück zum Inhalt.
Die Sache mit den Kurzgeschichten wäre an sich vielleicht nicht mal eine so schlechte Idee gewesen, wenn sich die Handlung nicht immer und immer wieder wiederholt hätte.
Es traten immer wieder Aspekte auf, die man schon von den vorherigen Storys kannte, was nach einiger Zeit wirklich ermüdend war. Vor allem, da alles immer wieder ganz genau beschrieben und besprochen wurde. Und so zog sich das Buch extrem in die Länge.
Zudem gab es irgendwie auch keine wirkliche tiefgründige Beziehung zwischen Ivy und Abe, es kam mir so vor als sei alles, neben der Suche nach der wahren Liebe (was jedoch ein bisschen zur Nebensache wurde) ziemlich auf das rein Körperliche beschränkt.
Und dementsprechend konnten auch die Charaktere mich nicht wirklich überzeugen.
Abe wurde mir im Laufe des Buches, besonders durch seine Handlungen, immer unsympathischer und Ivy hat eigentlich überhaupt keine Charakterentwicklung durchlebt. In jeder Kurzgeschichte glaubte sie an die Wahre Liebe, fand sie und verlor sie letztendlich wieder.

Fazit: Leider war das Buch überhaupt nicht das, was ich mir unter dem Klappentext vorgestellt habe… alles hat sich wiederholt, weshalb die Story schnell langweilig wurde. Aber damit ich nicht alles schlecht rede, komme ich noch schnell zum Cover, denn das war wirklich schön. Schlicht, aber schön. Besonders die ganzen bunten Herzchen sind wirklich hübsch anzusehen.

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Eigentlich wollte ich dem Buch nur 2 Sterne geben, aber da ich einfach glaube, dass das Buch einfach nicht für meine Altersklasse geeignet ist, sondern eher für Frauen ab Mitte zwanzig, drücke ich ein Auge zu und packe noch ein Stern drauf.

Süße Idee, Umsetzung etwas misslungen

Von: Liebe dein Buch Datum: 22. Oktober 2017

Kurzbeschreibung: Ivy und Abe – zwei Menschen, die füreinander bestimmt sind. Sie begegnen sich zu verschiedenen Zeiten in ihrem Leben. Doch das perfekte Glück verpassen sie immer. Mal wechseln sie ein paar Worte in einem Café, dann trennen sich ihre Wege wieder. Ein anderes Mal haben sie eine Affäre miteinander. Später sind sie verheiratet, aber ihre Ehe steckt in einer tiefen Krise. Ihr Leben lang tragen Ivy und Abe etwas von dem anderen in sich. Innige Momente, in denen sie ihre Liebe spüren. Wird sie je von Dauer sein?

Cover: Das Cover ist eigentlich sehr schlicht gehalten. Die zwei schwarzen Silhouetten im Hintergrund in Kombination mit den vielen bunten Herzen ziehen trotzdem die Blicke auf sich. Thematisch passt das Cover außerdem sehr gut zu einem Liebesroman und besonders zu dieser Geschichte: schlicht, romantisch, aber nicht kitschig.

Meine Meinung: In diesem Buch dreht sich alles um die Frage "Was wäre wenn?". Was wäre, wenn Ivy und Abe sich schon als Kinder kennengelernt hätten? Was wäre, wenn sie sich erst mit fünfzig kennengelernt hätten? Auch wenn es der richtige Mann war, war es vielleicht der falsche Zeitpunkt oder umgekehrt? In einzelnen Kurzgeschichten geht Elizabeth Enfield diesen Frage nach. Doch auf einer ganz anderen Art, als der Klappentext es einem verspricht.

Liest man den Klappentext denkt man sofort an eine Geschichte à la "Zwei an einem Tag" von David Nicholls oder "Für immer vielleicht" von Cecelia Ahern, doch weit gefehlt. Der Aufbau der Geschichte ist komplett anders. Die Erzählungen erfolgen rückläufig. Das Buch beginnt also mit den siebzigjährigen Ivy und Abe. Danach werden die beiden immer jünger bis sie sich "das erste Mal" als Kinder kennenlernen. Diese Erzählart verwirrt einen besonders am Anfang, aber leider auch noch danach. Außerdem hängen die einzelnen Geschichten nicht zusammen. Die Rahmenbedingen bleiben nicht gleich, so wie ich es erwartet hätte. In einer Geschichte beispielsweise kennen sich die beiden von früher, in der anderen schon wieder nicht. Nur sehr wenige Element bleiben wirklich gleich. Jedes Mal wenn ich das Buch etwas länger aus der Hand gelegt hatte, fiel mir der Einstieg und die Einordnung bei den "richtigen" Ivy und Abes sehr schwer. Man findet nie richtig in die Geschichte hinein, denn wenn man es gerade geschafft hat, ist der Abschnitt vorbei und man beginnt mit neuen Begebenheiten und neuen Ivy und Abes.

Auch zu den Charakteren habe ich keinen wirklichen Zugang gefunden. Dadurch, dass man sie jedes Mal aus neue kennenlernen muss, kann man keine wirklich Bindung zu den beiden aufbauen. In jedem Abschnitt begegnet man anderen Persönlichkeiten, geprägt durch die jeweils anderen Umstände. Da die Geschichte nur aus Ivys Perspektive erzählt wird, erfährt man über Abe auch immer nur das, was diese Version von Ivy einen sehen lassen will. Man bleibt insgesamt zu distanziert von der Geschichte. Nur wenige Stellen am Anfang und am Ende konnten mich wirklich berühren. Der Rest war leider nicht mehr als eine ganz nette Unterhaltung.

Fazit: Die Autorin verfolgt in diesem Roman eine wirklich süße Idee. Die Frage des "Was wäre wenn" beschäftigt viele Leute und auch mich. Der Klappentext verspricht allerdings einen ganz anderen Stil, als das Buch dem Leser bietet. Die verschiedenen Abschnitte sind viel mehr zusammenhanglosen Kurzgeschichten. Dadurch findet man leider nie ganz in die Geschichte hinein. Von mir gibt es 3 Sterne.

Gutes Buch, aber leider nicht mehr

Von: Sabz' Bücher Blog Datum: 22. Oktober 2017

Inhalt:

Ivy und Abe – zwei Menschen, die füreinander bestimmt sind. Sie begegnen sich zu verschiedenen Zeiten in ihrem Leben. Doch das perfekte Glück verpassen sie immer. Mal wechseln sie ein paar Worte in einem Café, dann trennen sich ihre Wege wieder. Ein anderes Mal haben sie eine Affäre miteinander. Später sind sie verheiratet, aber ihre Ehe steckt in einer tiefen Krise. Ihr Leben lang tragen Ivy und Abe etwas von dem anderen in sich. Innige Momente, in denen sie ihre Liebe spüren. Wird sie je von Dauer sein?

Meine Meinung:

Die Geschichte wird aus Sicht der Protagonistin Ivy erzählt. Der Schreibstil gefällt mir echt gut und man gerät beim Lesen nicht ins Stolpern. Auch das Cover finde ich wirklich hübsch.

Das für mich Spannende an diesem Buch ist, dass es sich nicht um eine fortlaufende Geschichte handelt, sondern dass jedes Kapitel eine neue Was-wäre-wenn-Version darstellt. Was wäre, wenn sich Ivy und Abe im Jahr 2026 und somit im Alter von 71 erneut begegneten, nachdem sie als Kinder durch den Umzug von Abes Familie getrennt wurden? Was wäre, wenn sie sich im Alter von 60 Jahren das erste Mal träfen? Oder im Alter von 14? Ivy erzählt jede Geschichte wie eine Erinnerung und es gibt immer wiederkehrende Ereignisse: bei Ivy ist ein Gendefekt, der bei ihrer Mutter zur Huntington-Krankheit führt und den sie zu 50% ebenfalls in sich trägt, bei Abe ist es ein schlecht gesicherter Heuwagen, der sein Leben jedes Mal in anderer Form beeinflusst. Ansonsten unterscheiden sich die Versionen ihres Zusammentreffens jedes Mal – einmal haben sie eine Affäre, ein anderes mal treffen sie sich nur ganz kurz und vergessen einander dann wieder.

Ich mochte den Aufbau des Buches sehr gerne. Generell gefallen mir Was-wäre-wenns in Büchern oder Serien sehr. Auch in diesem Buch wurden dadurch die Leben von Ivy und Abe immer von einer anderen Seite betrachtet, was ich sehr interessant fand.
Dieses Buch beschäftigt sich in elf Kurzgeschichten mit der Frage, ob es den Richtigen, oder lediglich den richtigen Zeitpunkt gibt. Es scheint beides der Fall zu sein. Ivy und Abe fühlen sich in nahezu jeder Version auf eine Weise verbunden, die sie weder erklären noch richtig verstehen können, doch trotzdem können sie nicht immer glücklich miteinander sein – weil sie sich einfach nicht zum richtigen Zeitpunkt treffen. Obwohl sie also füreinander bestimmt zu sein scheinen, treiben sie die Umstände doch wieder auseinander.

Was mich allerdings gestört hat, ist der abrupte Szenenwechsel, der häufiger mal auftritt und sich ungefähr so äußert: in einem Moment lernt Ivy Abe kennen, im nächsten sitzen sie plötzlich zusammen in einem Café und in der nächsten Szene sind sie schon verheiratet.
Auch die Erinnerungen an die Vergangenheit kamen immer sehr plötzlich und waren nicht direkt als solche gekennzeichnet, was mich das ein ums andere mal verwirrt hat.

Fazit:

Der Schreibstil ist flüssig und mir gefiel die Art des Buches mit seinen zahlreichen Was-wäre-wenn-Versionen sehr. Gestört haben mich jedoch der abrupte Szenenwechsel und die plötzlichen Erinnerungen, die man nicht immer direkt als solche erkennen konnte.
Insgesamt ein gutes Buch, aber leider nicht mehr.
Es erhält von mir 3,5 von 5 Sterne.

Gutes Buch, aber leider nicht mehr

Von: Sabz' Bücher Blog Datum: 22. Oktober 2017

Inhalt:

Ivy und Abe – zwei Menschen, die füreinander bestimmt sind. Sie begegnen sich zu verschiedenen Zeiten in ihrem Leben. Doch das perfekte Glück verpassen sie immer. Mal wechseln sie ein paar Worte in einem Café, dann trennen sich ihre Wege wieder. Ein anderes Mal haben sie eine Affäre miteinander. Später sind sie verheiratet, aber ihre Ehe steckt in einer tiefen Krise. Ihr Leben lang tragen Ivy und Abe etwas von dem anderen in sich. Innige Momente, in denen sie ihre Liebe spüren. Wird sie je von Dauer sein?

Meine Meinung:

Die Geschichte wird aus Sicht der Protagonistin Ivy erzählt. Der Schreibstil gefällt mir echt gut und man gerät beim Lesen nicht ins Stolpern. Auch das Cover finde ich wirklich hübsch.

Das für mich Spannende an diesem Buch ist, dass es sich nicht um eine fortlaufende Geschichte handelt, sondern dass jedes Kapitel eine neue Was-wäre-wenn-Version darstellt. Was wäre, wenn sich Ivy und Abe im Jahr 2026 und somit im Alter von 71 erneut begegneten, nachdem sie als Kinder durch den Umzug von Abes Familie getrennt wurden? Was wäre, wenn sie sich im Alter von 60 Jahren das erste Mal träfen? Oder im Alter von 14? Ivy erzählt jede Geschichte wie eine Erinnerung und es gibt immer wiederkehrende Ereignisse: bei Ivy ist ein Gendefekt, der bei ihrer Mutter zur Huntington-Krankheit führt und den sie zu 50% ebenfalls in sich trägt, bei Abe ist ein schlecht gesicherter Heuwagen, der sein Leben jedes Mal in anderer Form beeinflusst. Ansonsten unterscheiden sich die Versionen ihres Zusammentreffens jedes Mal – einmal haben sie eine Affäre, ein anderes mal treffen sie sich nur ganz kurz und vergessen einander dann wieder.

Ich mochte den Aufbau des Buches sehr gerne. Generell gefallen mir Was-wäre-wenns in Büchern oder Serien sehr. Auch in diesem Buch wurden dadurch die Leben von Ivy und Abe immer von einer anderen Seite betrachtet, was ich sehr interessant fand.
Dieses Buch beschäftigt sich in elf Kurzgeschichten mit der Frage, ob es den Richtigen, oder lediglich den richtigen Zeitpunkt gibt. Es scheint beides der Fall zu sein. Ivy und Abe fühlen sich in nahezu jeder Version auf eine Weise verbunden, die sie wieder erklären noch richtig verstehen können, doch trotzdem können sie nicht immer glücklich miteinander sein – weil sie sich einfach nicht zum richtigen Zeitpunkt treffen. Obwohl sie also füreinander bestimmt zu sein scheinen, treiben sie die Umstände doch wieder auseinander.

Was mich allerdings gestört hat, ist der abrupte Szenenwechsel, der häufiger mal auftritt und sich ungefähr so äußert: in einem Moment lernt Ivy Abe kennen, im nächsten sitzen sie plötzlich zusammen in einem Café und in der nächsten Szene sind sie schon verheiratet.
Auch die Erinnerungen an die Vergangenheit kamen immer sehr plötzlich und waren nicht direkt als solche gekennzeichnet, was mich das ein ums andere mal verwirrt hat.

Fazit:

Der Schreibstil ist flüssig und mir gefiel die Art des Buches mit seinen zahlreichen Was-wäre-wenn-Versionen sehr. Gestört haben mich jedoch der abrupte Szenenwechsel und die plötzlichen Erinnerungen, die man nicht immer direkt als solche erkennen konnte.
Insgesamt ein gutes Buch, aber leider nicht mehr.
Es erhält von mir 3,5 von 5 Sterne.

Was wäre, wenn.. ?

Von: sk Datum: 15. Oktober 2017

Klappentext:

Ivy und Abe – zwei Menschen, die füreinander bestimmt sind. Sie begegnen sich zu verschiedenen Zeiten in ihrem Leben. Doch das perfekte Glück verpassen sie immer. Mal wechseln sie ein paar Worte in einem Café, dann trennen sich ihre Wege wieder. Ein anderes Mal haben sie eine Affäre miteinander. Später sind sie verheiratet, aber ihre Ehe steckt in einer tiefen Krise. Ihr Leben lang tragen Ivy und Abe etwas von dem anderen in sich. Innige Momente, in denen sie ihre Liebe spüren. Wird sie je von Dauer sein?

Meine Bewertung:

Zum Cover: Das Cover ist wirklich süß gestaltet worden. Abgebildet sind zwei Personen, die mich einfach an Ivy und Abe erinnern. Die vielen Herzen, die in verschiedenen Farben dargestellt worden sind, deuten direkt direkt auf eine Liebesgeschichte. Es sind insgesamt acht Herzen abgebildet worden, die natürlich auf verschiedenster Weise gedeutet werden können. Vielleicht sind diese ein Symbol für die verschiedenen Varianten einer großen Liebe oder vielleicht steht jedes einzelne Herz für ein Jahrzehnt voller Liebe zwischen Ivy und Abe. Und da man als Leser dieses Cover auch interpretieren kann, gefällt es mir besonders gut und macht einfach Lust auf mehr.

Zum Inhalt: In diesem Roman geht es nicht um eine typische Liebesgeschichte. Es ist eher eine spannende Reise durch das Labyrinth der Liebe, da dieser Roman die was-wäre-wenn Frage thematisiert. Was wäre, wenn man den richtigen Menschen zu einer anderen Zeit kennengelernt hätte? Außerdem thematisiert dieser Roman die Zufälligkeit des Lebens.

Zum Schreibstil: Der Schreibstil hat mir wirklich gut gefallen. Die Autorin Elizabeth Enfield hat sehr locker und fließend geschrieben, was ziemlich angenehm zu lesen war.
Die Geschichte zwischen Ivy und Abe wird rückwärts erzählt. Es gibt verschiedene Episoden. Um es deutlicher zu machen die beiden Protagonisten sind am Anfang dieser Geschichte über 70 Jahre alt und am Ende Kinder. Diese Erzählweise mag für den Einen oder Anderen komisch erscheinen. In meinen Augen war dies weniger ein vollständiger Roman, als eine Anreihung mehrer Kleingeschichten.

Mein Fazit:

Zunächst bedanke ich mich bei dem DIANA Verlag und dem Bloggerportal für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplares!

Ich weiß nicht wirklich, wie ich zu diesem Roman stehen soll. Einerseits habe ich es mehr für eine Anreiung von Kleingeschichten gehalten, die mich schon verwirrt haben, aber andererseits hat mich jede dieser Kleingeschichten berührt.
Ich konnte mich in Ivy, der Protagonistin aus deren Perspektive wir Leser geführt werden, wirklich hineinversetzen. Die Szenerie konnte ich mir bildlich vor Augen führen.

Dementsprechend gebe ich diesem Roman 4 von 5 Sterne!

Die Geschichte hätte mehr Potenzial gehabt

Von: isleofbookx Datum: 08. Oktober 2017

Cover/Gestaltung:
Das Cover ist meiner Meinung nach gelungen. Ich mag vor allem die Kombination aus den schwarzen Silhouetten und den bunten Farben. Ebenso toll finde ich die verspielten Schriftarten, da sie sehr gut ins Gesamtbild passen.

Meine Meinung:
Der Klappentext hat für mich großes Potenzial ausgestrahlt, weswegen ich dieses Buch unbedingt lesen musste. Ich habe mir aber leider etwas anderes erwartet, als ich schlussendlich bekommen habe.

Das Buch ist in elf Kurzgeschichten eingeteilt, die alle aus der Sicht der Protagonistin Ivy erzählt werden. Aufgrund des Klappentextes dachte ich, dass Ivy & Abe sich im Laufe ihres einen Lebens öfter mal begegnen, jedoch war dem nicht so. In jeder Kurzgeschichte treffen sie sich entweder zum ersten Mal, oder führen bereits eine Beziehung. Das heißt die Kurzgeschichten sind voneinander unabhängig. Es wird lediglich erzählt was in einer bestimmten Lebensphase passieren hätte können, wenn sie sich zu diesem Zeitpunkt über den Weg gelaufen wären.

Von Kapitel zu Kapitel werden die Protagonisten jünger. Im ersten Kapitel, das im Jahre 2026 spielt, ist Ivy bereits 71 Jahre alt, als sie Abe trifft. Das letzte Kapitel spielt im Jahre 1965, als Ivy gerade einmal 10 Jahre alt ist. Zum Schluss folgt noch ein Epilog von 2032.

Am Anfang fand ich diese Zeitsprünge noch relativ interessant, irgendwann sind sie mir aber eher auf die Nerven gegangen. Vor allem deswegen, weil sich die Thematiken und Probleme aufgrund der Rückwärtserzählung ständig wiederholen. Es war zusätzlich sehr anstrengend sich ständig in eine neue Welt reinzuversetzen.

Was ich diesem Buch aber zugutehalten muss, sind die tollen Charaktere. Ich mochte Ivy & Abe sehr gerne, denn beide sind äußerst sympathisch und authentisch. Ich hätte mir aber gewünscht, dass die Gefühle der beiden mehr zur Geltung kommen. Oftmals konnte ich nicht ganz nachvollziehen, dass von der großen Liebe die Rede war.

Generell hat mich die Geschichte um die beiden aber trotzdem sehr zum Nachdenken angeregt, denn ich bin ein Mensch, der sich sehr oft die Frage „Was wäre, wenn…“ stellt. Auch der lockere, verträumte Schreibstil konnte mich dabei weitestgehend überzeugen.

Mein Fazit:
Leider hat das Buch nicht ganz gehalten, was der Klappentext versprochen hat. Es hat mich zeitweise verwirrt und genervt, aber auf der anderen Seite auch wieder erheitert und zum Nachdenken gebracht. Das Buch lässt mich ziemlich zwiegespalten zurück, insgesamt bin ich jedoch recht gut unterhalten worden. Ich glaube, wie auch andere Rezensenten schon angemerkt haben, dass das Buch auf ein älteres Publikum ausgelegt wurde und ich da nicht ganz in die Zielgruppe passe.

Zu empfehlen für..
… etwas ältere Leser (25+)

Elizabeth Enfield - IVY & Abe

Von: literallysabrina Datum: 03. Oktober 2017

Schon bevor ich das Buch aufschlug, wurde ich vom Buchcover in den Bann gezogen. Die beiden Protagonisten des Buches im Scherenschnitt, umhüllt von zahlreichen Herzen in schillernden Farben – es lässt Erwartungen entstehen und zeigt dem Leser, ohne eine Seite des Romans gelesen zu haben, wohin die Reise geht.
Bevor das Buch bei mir einzog, habe ich von anderen Bloggern gehört, man solle vor der Lektüre das kleine Gespräch von Enfield im Innenteil der Klappbroschur lesen, denn so verstünde man Enfields Intention hinter dem Roman.
Gesagt, getan. Und doch muss ich gestehen, dass mir diese Information nur bedingt weitergeholfen hat. Ich habe zwar schon nach dem zweiten Zeitsprung (kein Spoiler) realisiert, dass es sich um eine Aneinanderreihung von alternativen Lebensverläufen mit unterschiedlichen Zeitpunkten und Umständen des Aufeinandertreffens der Protagonisten handelt (auch das ist kein Spoiler), doch selbst nach Beendigung des Buches muss ich einräumen, dass ich lange über den Roman nachdenken und die unterschiedlichen Informationen zusammenpuzzlen musste, damit der Roman letztendlich für mich einen Sinn ergab. Doch beginnen wir mit den positiven Dingen.

Positiv aufgefallen ist mir gleich zu Beginn des Romans der Schreibstil der Autorin. Der Roman lässt sich von der ersten bis zur letzten Seite flüssig lesen, Enfield schreibt ansprechend und ausführlich, man erhält einen Eindruck der Charaktere und entwickelt Sympathien und fühlt mit den Protagonisten in den unterschiedlichen Lebenslagen – oder eben auch nicht, aber dazu später.
Weiterhin – und das ist m.E. auch leider der letzte positive Aspekt des Romans – ist die Intention hinter Enfields Roman sehr charmant. Man beginnt im Jahr 2026 – Ivy und Abe sind beide hier bereits über 70 Jahre – und erlebt das zufällige Zusammentreffen der beiden Freunde aus Kindheitstagen beim Einkaufen im Supermarkt. Die weiteren Kapitel enthalten Zeitsprünge zu Zeitpunkten, die Szenarien durchspielen, was hätte passieren können, hätten sich Ivy und Abe zu jenem Zeitpunkt getroffen. Diese Zeitsprünge sind demnach rückwärts chronologisch. Und der Konjunktiv verrät, dass es ausschließlich ein Gedankenspiel Ivy’s ist, denn – so habe ich zumindest den Roman verstanden – die einzige real existierende Tatsache (wenn man das bei einer fiktiven Geschichte überhaupt so nennen sollte), die dieser Geschichte innewohnt, ist die zufällige Begegnung beider Protagonisten im Supermarkt und die Tatsache, dass sie sich aus Kindheitstagen kennen, quasi Sandkastenfreunde sind. Alles andere ist ein „Was-wäre-wenn“-Szenario. Die Idee dahinter gefällt mir sehr gut.

Ich habe bereits angesprochen, dass Enfield ihre Charaktere lebhaft und ausführlich beschreibt, sodass man sich vor allem Ivy – da der Roman aus ihrer Sicht geschrieben ist – bildhaft vorstellen kann. Doch leider konnte ich den ganzen Roman hindurch keine Beziehung zu Ivy (und auch leider nicht zu Abe) aufbauen. Die entworfenen Charaktere haben mich bedauerlicherweise mehr genervt als alles andere. Man kennt es vermutlich von Geburtstagen und anderen Zusammentreffen der eigenen Verwandschaft – mit zunehmenden Alter wird verstärkt über Krankheiten und andere Weh-Wehchen geklagt und genau dies tut Ivy auch, von der ersten Seite an. Den Roman mit dieser Eigenschaft zu beginnen – auch, wenn sie vermutlich unweigerlich mit dem Alter der Protagonistin zusammenhängt und wahrscheinlich authentisch wirkt – ist in meinen Augen kein kluger Schachzug. Auch, wenn Ivy’s Persönlichkeit ein Gendefekt anhaftet, ist es meiner Meinung nach unglücklich gewählt, Ivy derart wehleidig, ja schon verbittert, zu skizzieren. Das lässt dem Roman eine, ich möchte schon fast sagen unangemessen melancholische Note anhaften und diese traurige Stimmung trägt sich durch den kompletten Roman. Das ist schade, zeitweise war es für mich tatsächlich schwer, weiterzulesen.

Auch die Tatsache, dass sich Ivy im ersten Kapitel über einen dreißigjährigen Schwimmbadbesucher amüsiert, ihn mit der Rotdrossel-Geschichte ja schon nahezu bloßstellt, finde ich völlig daneben. Ebenso Aussagen wie „Gelegentlich las ich solche Dinge, Geschichten über Menschen, die mithilfe sozialer Medien Leute aus ihrer Vergangenheit aufspürten, weil sie meinten, sie würden in ihr heutiges Leben passen“ (17f.) verfehlen meiner Auffassung nach ihre Wirkung, denn für mich sind sie nur Indikator dafür, wie unglücklich und verbittert Ivy in ihrem Leben ist. Auch die Tatsache, dass sie sich in jeder erdenklichen Situation unangemessen häufig entschuldigt, resultiert daraus.

Während ich gerade meine Notizen und markierten Textstellen durchgehe, fällt mir auf, dass ich an keiner Stelle auf Abe verwiesen habe, keine einzige Bemerkung zu ihm notiert habe. Das verdeutlicht vielleicht noch einmal mehr, wie Ivys Bitterkeit für mich den kompletten Roman überschattet und jeder Seite, jedem Kapitel anhaftet, sodass ich gar nicht wirklich auf die anderen Charaktere im Roman geachtet habe, um mir ein genaueres Bild ihrer Persönlichkeit zu machen. Tatsächlich könnte ich noch eine Handvoll weiterer Textstellen anführen, die verdeutlichen, was mich an Ivys Charakter stört, doch bedauerlicherweise nicht eine Textstelle, die Abe abbildet, nicht einmal in seinen positiven Eigenschaften. Irgendwie schade, verweist der Titel des Buches doch auf zwei Protagonisten.

Fazit:
Enfield selbst schreibt in der Klappbroschur über den Roman, dass er die Zufälligkeit des Lebens verhandelt. Das ist ihr meiner Meinung nach hervorragend gelungen. Im Nachhinein habe ich lange darüber nachgedacht, inwiefern Ivys (und auch Abes) Leben anders verlaufen wäre, hätten sich ihre Wege im Kindesalter nicht getrennt oder wären sie sich nicht mit über 70 Jahren im Supermarkt begegnet, sondern zu einem der „Was-wäre-wenn“-Zeitpunkten. Wäre es dennoch zu der Begegnung im Alter gekommen? Wären sie noch ein Paar? Aber auch: Wie sind die unterschiedlichen Begegnungen zu bewerten? Kann man sagen, etwas verpasst zu haben, wenn man seiner Sandkastenliebe erst im Alter wiederbegegnet? Führt man – so wie es Ivy macht – diese Gedankenexperimente durch und fühlt sich letztendlich der großen Momente des Lebens, die man eben nicht mit dieser Person erleben konnte, beraubt oder sagt man sich, dass man sich nicht sicher sein kann, dass es funktioniert und ein Leben lang harmonisiert hätte? Hätte, hätte, hätte. Es regt in jedem Fall zum Nachdenken an.

Abschließend soll vielleicht noch einmal gesagt sein, dass meine anfänglichen Erwartungen an den Roman aufgrund des verwirrenden Klappentextes zwar nicht erfüllt werden konnten, dies aber auf keinen Fall bedeutet, dass dies kein guter Roman sei. Gewiss nicht.

Fernab des unglücklich formulierten Klappentextes und der Tatsache, dass man zuvor den Innenteil der Klappbroschur lesen sollte, um nicht völlig unvorbereitet und verwirrt durch den Roman zu geistern (da hätte ich mir gewünscht, dass der Leser im Roman selbst an die Hand genommen und geleitet wird), ist IVY & ABE ein schöner Roman, der einen über die Zufälligkeit des Lebens, die sich nicht nur in Begegnungen, sondern auch in persönlichen Schicksalen wiederspiegelt, nachdenken lässt. Und um diesen Prozess in Gang zu setzen, ist die melancholische Stimmung, die dieser Roman freisetzt, tatsächlich passend – auch wenn diese Melancholie meiner Auffassung nach ein wenig besser dosiert hätte werden müssen.

Ivy & Abe

Von: GrossesBüchergewusel Datum: 02. Oktober 2017

Titel: "Ivy & Abe"
Autorin: Elizabeth Enfield
Verlag: Diana Verlag
Sprache: Deutsch
Broschiert: 448
ISBN: 978-3-453-29189-8
Preis: 14,99€


Klappentext

Wohin geht die Liebe, wenn wir uns verändern?
Ivy und Abe - sie kennen sich seit Kindertagen und gehen auseinander. Immer wieder. Immer anders. Weil sie sich im Laufe der Jahre verändern. Weil das Leben immer neue Herausforderungen an sie beide stellt. Und doch hält sie ein unsichtbares Band zusammen...


Meine Meinung

Dieser ungewöhnliche Roman handelt von Ivy und Abe und geht davon aus, dass es viele weitere Universen gibt, in denen unsere Ichs andere Entscheidungen treffen und ein anderes Leben führen.
So geht es auch Ivy und Abe. In den verschiedenen Jahren die wir mit ihnen durchleben, lernen sie sich auf verschiedene Art und Weise kennen oder leben ihr bereits gemeinsames Leben ganz anders.
Aber egal wie es kommt, sie fühlen sich immer wie gute Bekannte, wie durch ein unsichtbares Band verbunden.
Enfield hat mit dieser Geschichte eine wunderschöne Welt erschaffen, die über die Liebe, Freundschaft und Seelenverwandtschaft berichtet.
Die einzelnen Kapitel lassen sich sehr gut lesen, da der Schreibstil sehr locker und einfach ist.
Die Protagonisten wurden zudem auch sehr gut herausgearbeitet. Sie werden immer wieder aufs neue sehr liebevoll beschrieben und die Handlungen sind gut nachzuvollziehen.
Ein sehr schöner leichter Roman für viele Altersklassen.
Empfehle ich sehr gerne weiter!!

Was wäre wenn?

Von: Maddie Datum: 29. September 2017

Ich glaube, ein vergleichbares Buch habe ich noch nie gelesen. Es ist wirklich außergewöhnlich. Außergewöhnlich schön. Hier wird eine sehr schöne Liebesgeschichte über viele Jahre erzählt. Und das 11 Mal. Jedes Mal zu einem anderen Zeitpunkt. Jedes Mal spielen andere Aspekte eine Rolle. Die Grundidee ist immer die gleiche. Und es gibt Elemente, die in jeder Geschichte vorkommen. Aber immer treffen Ivy und Abe anders aufeinander. Immer gibt es andere Konstelationen. Es war wirklich beeindruckend, wie die Autorin diese Geschichte erschaffen hat.

Zuerst war ich ein wenige durcheinander. Die Geschichte beginnt mit dem Ende. Also dem aktuellsten Jahr. Dann verfolgt man das Leben von Ivy und Abe rückwärts. Wir gehen mit jeder Geschichte ein paar Jahre in die Vergangenheit. Vom hohen Alter bis zu dem Jahr, als beide noch in die Grundschule gingen. Das ist ziemlich interessant. Zu sehen, wie die Geschichte gelaufen wäre, wenn sich die beiden früher getroffen hätten. Oder, wie sie sich immer wieder unter anderen Umständen kennen gelernt haben.

Ivy und Abe sind wie für einander geschaffen. Das merkt man schon mit der ersten Geschichte. Wie die beiden mit einander harmonieren und umgehen ist wirklich zauberhaft. Sie sind sehr liebevoll zueinander. In manchen Episoden handelt es sich nur um kurze Begegnungen der beiden, die dann wieder auseinander gehen. In anderen sind sie verheiratet oder haben eine Affäre miteinander. Es ist interessant zu lesen, wie die beiden mit den Situationen fertig werden. Wie sie handeln und Entscheidungen treffen. Ganz bewusst oder unbewusst.

Die Handlung des Buches wird durch diesen ständigen Wechsel belebt. Das man immer etwas neues dazu lernt und auch neue Umstände sich einmischen. Erzählt wird alles auf Ivy's Sicht. Zentraler Punkt des ganzen Buches ist: "Was wäre wenn?". Was wäre wenn sich beide früher getroffen hätten? Was wäre, wenn sie sich an diesem Ort nicht getroffen hätte, oder wenn die Umstände anders gewesen wären?

Der Schreibstil ist sehr angenehm. Es lässt sich leicht lesen; ist keine schwere Kost. Manchmal ist er etwas sehr süßlich. Für dieses Buch sollte man also eindeutig eine romantische Ader haben. Es ist leicht und interessant zu lesen und biete wirklich unterhaltsame Stunden.

Von: Doris Oberauer Datum: 29. September 2017

Eine wundervolle Geschichte, die rückwärts erzählt wird. Anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, aber mit der Zeit gewöhnt man sich als Leser daran. Ivy und Abe sind füreinander bestimmt, schaffen es aber über Jahre hinweg nicht, zusammen zu kommen. Umso spannender war es dann die Lebensgeschichte von den beiden zu erfahren. Ich fand diesen Roman sehr berührend, warmherzig, einfach hinreißend. Tolles Cover.

Elf Kurzgeschichten über den richtigen oder falschen Zeitpunkt für die große Liebe

Von: schnäppchenjägerin Datum: 27. September 2017

Der Roman beschäftigt sich mit der Frage, ob es genau den EINEN richtigen Moment gibt, um dem Partner des Lebens zu begegnen bzw. wann der richtige Moment ist, um sich zu verlieben und das Leben mit dem Auserwählten zu verbringen.

In elf Kurzgeschichten begegnen sich Ivy Trent und Abraham McFadden in unterschiedlichen Situationen und zu verschiedenen Zeiten jeweils zum ersten Mal wieder. Der Roman erzählt das Leben von Ivy rückwärts, beginnend im Jahr 2026, als sie 71 Jahre als ist und endet im Jahr 1965 als sie noch ein Kind im Alter von 10 Jahren ist. Anschließend folgt ein Epilog, der im Jahr 2032 spielt. Zur Veranschaulichung in welchem Jahr man sich gerade befindet, werden bedeutende Ereignisse der Zeit wie der Ausbruch des Eyjafjallajökull im Jahr 2010, der Bombenanschlag der IRA 1996 in London oder auch die Mondlandung der Apollo 11 im Jahr 1969 erwähnt.

Ivy und Abe sind zwei Menschen, die für einander geschaffen sind, bei denen der Zeitpunkt der Begegnung aber nicht immer passt, um zu einem glücklichen Zusammenleben zu finden. In manchen Episoden sind es wirklich nur Begegnungen, bei denen sich keine Beziehung entwickelt, in vielen Fällen ist sie nicht auf Dauer und wenn sie verheiratet sind, betrügen sie sich gegenseitig. Erst im hohen Alter, wenn beide ihr Leben gelebt haben, mit anderen Partner verheiratet waren, mit denen sie eine Familie gegründet haben, verlieben sie sich in einander und heiraten - doch auch diese Liebe ist leider nicht auf Dauer und endet tragisch viel zu früh.

Elizabeth Enfield hat eine ungewöhnliche Liebesgeschichte geschrieben, da die Protagonisten mit jeder Begegnung jünger werden und sie sich bei jeder Begegnung aufs Neue kennenlernen. Manche Themen wiederholen sich jedoch, wie der Unfall mit einem Heuballen aufgrund ungesicherter Fracht oder der Gendefekt in Ivys Familie, der in ihrer Biographie eine zentrale Rolle spielt, da sie erst mit Mitte 50 erfährt, ob auch sie das Gen der Huntington-Krankheit in sich trägt, an der ihre Mutter und ihr Bruder verstorben sind.

Interessant ist zu lesen, wie man Ivy und Abe als junges Liebespaar, in einer leidenschaftlicher Affäre oder als Ehepaar, das sich in einer Krise befindet, kennenlernt und man erkennt, dass jede Entscheidung das Leben unwiderruflich verändern kann. Zentrale Frage ist das "Was wäre, wenn?" und ob die Suche nach dem Glück ein realisierbarer Traum ist. Leider wird durch diesen Romanaufbau auch schon das Ende vorweg genommen, auch wenn es natürlich für jede Kurzgeschichte jeweils ein eigenes Ende gibt. Dadurch dass einscheidende Ereignisse im Leben von Ivy und Abe in verschiedenen Jahrzehnten erwähnt werden, kommt es zudem zu einigen Wiederholungen und in der Rückwärtserzählung nimmt die Spannung dann automatisch ab statt zu.

Mir war der Schreibstil etwas zu süßlich-verträumt, die Handlung zu sehr auf das Schicksal und den Glauben an die ewige Liebe reduziert. Den Vergleich der Autorin von Liebe und Quantenphysik ist mir etwas zu weit hergeholt. Ich hatte mir mehr Raffinesse versprochen und durch die Kurzgeschichten wollte der Funke der Leidenschaft von Ivy und Abe irgendwie nicht auf mich überspringen. Mir fehlte einfach die Entwicklung einer tiefgehenden Beziehung.

Für "Ivy & Abe" sollte man eine romantische Ader haben und an die Liebe auf den ersten Blick glauben. Mir war der Roman zu episodenhaft, so dass ich mit den Protagonisten nicht in allen zum Teil sehr kurzen Geschichten mitleiden und für ein Happy End hoffen konnte.

Schicksal und/oder Liebe!?

Von: AntjeDomenic Datum: 26. September 2017

"Ivy und Abe"
Elizabeth Enfield


Verlag: Diana
Seitenzahl: 444
ISBN: 978-3-453-29189-8
Erstausgabe: 18. September 2017
Preis: 14,99 Euro



Klappentext:
Ivy und Abe – zwei Menschen, die füreinander bestimmt sind. Sie begegnen sich zu verschiedenen Zeiten in ihrem Leben. Doch das perfekte Glück verpassen sie immer. Mal wechseln sie ein paar Worte in einem Café, dann trennen sich ihre Wege wieder. Ein anderes Mal haben sie eine Affäre miteinander. Später sind sie verheiratet, aber ihre Ehe steckt in einer tiefen Krise. Ihr Leben lang tragen Ivy und Abe etwas von dem anderen in sich. Innige Momente, in denen sie ihre Liebe spüren. Wird sie je von Dauer sein?

Gestaltung des Buches:
Die Gestaltung des Buches passt 100 prozentig zum Inhalt des Buches. Ein Paar und Liebe bestimmen nicht nur das Cover sondern auch die Geschichte.

Meine Meinung:
Schon beim Lesen des Klappentextes war mir klar, ich muss dieses Buch lesen. Es klang spannend und voller Liebe. Die Geschichte erinnert mich zudem auch an meine eigene Geschichte mit meinem Partner.
Die Bestimmung und das Gefühl zusammen zu gehören war von Anfang an da und so ging es mir auch beim Lesen des Buches. Die Autorin hat eine sehr angenehme und ehrliche Schreibweise. Die Seiten lasen sich nur so weg.
Ivy und Abe sind für einander bestimmt und das merkt man mit jeder Seite mehr. Aber auch nachdenkliche Stellen begleiten einen durchs Lesen dieses Buches. Ich musste es einige Tage sacken lassen, um mir einen richtigen Eindruck über das Buch zu verschaffen.
Dieses Buch ist eine Empfehlung wert und daher würde ich mich freuen, wenn Ihr dieses Buch kauft und es lest. Es wird Euch umhauen im positiven Sinne!

Meine Bewertung:
5 von 5*

Vielen Dank an das Bloggerportal und den Diana Verlag für die Zusendung des Buches. Diese Zusendung hat keinen Einfluß auf meine Bewertung!

Unglaublich berührend

Von: Faltine Datum: 22. September 2017

Inhalt:

Wie es schon im Klappentext steht sind Ivy und Abe füreinander bestimmt. Im ersten Teil des Buches sind sie beide über 70 Jahre alt und treffen sich zufällig beim einkaufen wieder. Sie haben sich als Kinder kennengelernt, beide haben mittlerweile ihre Ehepartner verloren und wollen nun zusammen noch den Rest ihres Lebens verbringen. Nach kurzer Zeit haben sie sich alles voneinander erzählt was so in den letzten 60 Jahren passiert ist.

Ivys Mann starb vor zehn Jahren, sie haben zwei Kinder. Über Ivys Familie hängt die ganze Zeit über ein Damoklesschwert, denn durch ihre Mutter könnte sie eine schlimme Krankheit geerbt haben. Sie hat noch zwei Geschwister, wovon ihr älterer Bruder auch an der Krankheit gestorben ist.

Abes Frau ist vor Jahren an Krebs gestorben, sie waren aber schon davor getrennt, denn er hatte eine Affäre. Mit seiner Frau Lynn hat auch er zwei Kinder bekommen.

So viel zum ersten Abschnitt des Buches :) Es ist in mehrere aufgeteilt und wir gehen in der zeit zurück. So sind die beiden im zweiten Teil 60 Jahre alt, Ivys Mann gerade erst gestorben und in einem Moment der Trauer trifft sie Abe. Wieder ist es um beide geschehen und sie versuchen eine Beziehung zu führen...und jeder weitere Abschnitt ist eine kleine Geschichte eines „Was wäre wenn sie sich zu einem anderen Zeitpunkt in ihrem Leben getroffen hätten?“

Meine Meinung:

Das Cover gefällt mir sehr gut. Es ist schlicht und doch ein bisschen süß. Genauso wie es Ivy und Abe sind. Was mich ziemlich gestört hat ist, dass das Buch nur in die verschiedenen Jahre unterteilt ist. Es gibt keine richtigen Kapitel und für jemanden wie mich, der Kapitel braucht um Pausen zu machen, war das grausam. Auch konnte ich hier nicht wie gewohnt alle 50 Seiten stoppen, denn leider war nur ganz selten dann ein Abschnitt zu ende. Dadurch hat sich die Geschichte manchmal etwas gezogen. Mal ist ein Abschnitt 80 Seiten lang, ein anderer nur 5, dadurch kam dann wieder etwas Schwung in die Geschichte.

Ich hatte eigentlich erst etwas ganz anderes von der Story erwartet. SO ähnlich wie „Zwei an einem Tag“ hatte ich mir das vorgestellt, aber weit gefehlt! Ich lese Zusätze aus den Klappen oder Anhang immer als letztes, aber hier hätte ich es vorher machen sollen. Was war ich verwirrt im ersten Teil! Beide alt und dann so ein Ende! Und als der der zweite anfing war ich völlig verloren...ich dachte mir nur: Hä? Aber eben hieß es doch noch sie hätten sich 60 Jahre nicht gesehen?!
Einen Blick später hatte dann auch ich begriffen, dass es sich immer um verschiedene „Was wäre wenns“ handelt. :) Nach diesem Klick im Kopf, gefiel mir die Geschichte gleich sehr viel besser.

In jedem Teil kommen gewisse Dinge immer wieder vor: Die Affäre, die Krankheit, ein Laster mit Heuballen, wie sie miteinander sprechen, der Tod und ihre unbändige Liebe zueinander. Mancher abschnitt geht besser aus als der andere und man fragt sich die ganze Zeit: Wann kriegen sie sich endlich? Es hat bis zur letzten Seite gedauert bis ich eine richtige Antwort darauf hatte.

Ivy und Abe sind zuckersüß. Er war so schön ihr Leben zu verfolgen. Die Autorin hat es mit ihrem tollen Schreibstil geschafft, all ihre Charaktere direkt in mein Herz zu befördern. Es war einfach nur schön. Ich habe mit ihnen gelitten und getrauert. War geschockt und gerührt. Ihre Geschichte hat mich einfach sehr berührt.

Ich kann das Buch wirklich jedem empfehlen der auch nur ansatzweise solche Geschichten mag. Lasst euch nicht von meiner anfänglichen Verwirrung täuschen, hätte ich vorher richtig gelesen, wäre das nicht passiert (Oh, wieder eine Was wäre wenn:) )und es ist seine über 400 Seiten definitiv wert! :)


Vielen Dank an dieser Stelle an das Bloggerportal und den Diana Verlag für das tolle Buch ♥

Eine Geschichte wie sie das Leben schreibt

Von: Susi's Leseecke Datum: 22. September 2017

Meine Rezi zu Ivy&Abe von Elizabeth Enfiled

Seitenzahl der Print-Ausgabe: 449 Seiten
ISBN-Quelle für Seitenzahl: 3453291891
Verlag: Diana Verlag (18. September 2017)
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
Sprache: Deutsch
ASIN: B071Y1RLCL
Preis TB: 14,99€

Inhaltsangabe zu „Ivy und Abe“ von Elizabeth Enfield

Ivy und Abe – zwei Menschen, die füreinander bestimmt sind. Sie begegnen sich zu verschiedenen Zeiten in ihrem Leben. Doch das perfekte Glück verpassen sie immer. Mal wechseln sie ein paar Worte in einem Café, dann trennen sich ihre Wege wieder. Ein anderes Mal haben sie eine Affäre miteinander. Später sind sie verheiratet, aber ihre Ehe steckt in einer tiefen Krise. Ihr Leben lang tragen Ivy und Abe etwas von dem anderen in sich. Innige Momente, in denen sie ihre Liebe spüren. Wird sie je von Dauer sein?

Meine Meinung

Eins vorab,ich möchte über den Inhalt des Buches nicht allzu viel verraten,da ihr es selbst lesen sollt. Eine Rezi ohne zu Spoilern ist fast unmöglich.

Nur so viel;
Es geht um eine Geschichte die einen nachhaltig Nachdenklich stimmt. Eine Story über die Liebe, dasSchicksal und die Anziehungskraft zweier Menschen.Sind es Zufälle oder ist Magie im Spiel?

Ich kann euch sagen das mich diese Geschichte regelrecht verzaubert hat. Eine Story die zu Herzen geht,im wahrsten Sinne des Wortes.
Von mir gibt Es dafür eine
Klare Kauf und Leseempfehlung!
5/5 Sterne

Wr es Magie, Anziehung oder doch Schicksal

Von: Sturmhoehe88 Datum: 22. September 2017

Format: Kindle Edition
Dateigröße: 1753 KB
Seitenzahl der Print-Ausgabe: 449 Seiten
ISBN-Quelle für Seitenzahl: 3453291891
Verlag: Diana Verlag (18. September 2017)
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
Sprache: Deutsch
ASIN: B071Y1RLCL
Preis TB: 14,99€
Preis Kindle: 11,99€
Inhaltsangabe zu „Ivy und Abe“ von Elizabeth Enfield
Ivy und Abe – zwei Menschen, die füreinander bestimmt sind. Sie begegnen sich zu verschiedenen Zeiten in ihrem Leben. Doch das perfekte Glück verpassen sie immer. Mal wechseln sie ein paar Worte in einem Café, dann trennen sich ihre Wege wieder. Ein anderes Mal haben sie eine Affäre miteinander. Später sind sie verheiratet, aber ihre Ehe steckt in einer tiefen Krise. Ihr Leben lang tragen Ivy und Abe etwas von dem anderen in sich. Innige Momente, in denen sie ihre Liebe spüren. Wird sie je von Dauer sein?

Meine Meinung
Ich möchte über dieses Buch zumindest was den Inhalt betrifft nicht so viel verraten, da ihr euch selbst ein Bild vom Inhalt und vom Geschehen machen sollt.
Nur so viel;
Es geht um Liebe, Schicksal und die Anziehungskraft zweier Menschen, Vielleicht um Zufälle oder darum was das Universum für die Protagonisten bereit hält. Wie verhält man sich eigentlich, wenn das Schicksal zuschlägt ? Oder war es doch eher ein Zufall?
All das werdet ihr erfahren wenn ihr dieses Buch um Ivy und Abe lest.
Ich kann ja noch verraten das es wirklich eine wunderbare Geschichte ist, die mich vielleicht ein wenig zum Nachdenken gebracht hat.
Der Schreibstil war ebenso wunderbar locker, und fließend sehr angenehm zu lesen. Die Charaktere waren sehr sympathisch und auch authentisch.
Klare Kauf und Leseempfehlung!
5/5 Sterne

Was wäre, wenn ...?

Von: Diane Jordan Datum: 22. September 2017

Ivy & Abe

Tja, ich bekenne mich ☺, ich habe es selbst erlebt. Bei meiner großen Liebe und meinem jetzigen Mann, war diese Magie, diese Vorbestimmung von Anfang an auch zu spüren und ist es auch heute noch. Bei meiner neusten Lektüre „Ivy & Abe“ von Elizabeth Enfield scheint es ähnlich zu sein. „Karmische Liebe“ nennt man so etwas, glaube ich. Mit rationalem Verstand lässt es sich nicht erklären. Es ist einfach eine ungeheure Anziehungskraft, ohne dass man es sich erklären kann. Bei „uns“ passte von Anfang an alles und so ist es auch noch heute. Wahrscheinlich wird man nie herausfinden, ob es eher Zufall ☺, grins oder wie ich gaaaanz stark vermute Schicksal ist. Leider vergeht so im wirklichen Leben durch Irrungen und Wirrungen erst viel Zeit, auch dass habe ich am eigenen Leib erlebt, aber besser spät als nie. Ich jedenfalls hätte es dem Universum, dem Schicksal, aber auch dem Zufall arg krumm genommen, wenn es mich um meinen Lieblingsmenschen betrogen hätte. Den beiden sympathischen Protagonisten Ivy & Abe geht es ähnlich, zum Verzweifeln, immer knapp und haarscharf am Glück vorbei. Ich liebe und leide, Seite um Seite und lasse mich ganz auf diese wunderschöne Geschichte ein. Teilweise ist mir zum Heulen zumute, also legt bitte auch Taschentücher bereit, wenn ihr ähnlich mitfühlt wie ich. Ich bin aber auch ein Sensibelchen. Charakterlich passen diese zwei supergut zusammen, aber immer ist es nur ein flüchtiger Moment oder nicht der richtige Zeitpunkt für mehr. Gelegenheiten hätten sie meiner Meinung nach genug, aber... Und genau da liegt der Knackpunkt. Wenn das Wörtchen wenn nicht wäre... Und gibt es diese Zwillingsseelen tatsächlich? Oder ist hier eher der Wunsch des Lesers berücksichtigt worden, das die Romanfiguren „HAPPY“ werden und doch noch ihr großes Glück und die immerwährende Liebe finden. Meiner Meinung nach ist der Autorin ein spannender Roman über die Irrungen und Wirrungen des Verliebt-seins und der Liebe geglückt. Als Leser ist man hautnah involviert. Auch die umgekehrte Chronologie, der Rückblick von „Ivy & Abe“ vom Alter zur Jugend war ungewöhnlich für mich. Mal etwas Neues und nicht immer nur literarischer Einheitsbrei. Der Schreibstil ist abwechslungsreich und flott. Auch die Einblicke und die Vergleiche zwischen Physik und Liebe, anhand der Elektronenteilchen fand ich spannend. Auf so etwas muss man erst mal kommen. Die unterschiedlichen Begegnungen werden fein dargestellt. Und „Suchen und Finden“ ist wie im realen Leben, hört man auf verkrampft danach zu haschen, stellt das Schicksal auf einmal die Weichen und „ÜBERRASCHUNG“ plötzlich ist er da. Aber ist nun auch die richtige Zeit? Traut man sich, es zuzulassen? Oder bleibt man aus Sicherheitsgründen beim Altbewährten? Das Cover ist mit den schwarzen Scherenschnitt-Silhouetten der zwei Liebenden und den vielen bunten Herzen einfach zum Verlieben. Die Leichtigkeit des Buches wird trefflich wieder gegeben. Lasst euch ein, Lieben und Lesen!!

Inhalt:
Ivy und Abe – zwei Menschen, die füreinander bestimmt sind. Sie begegnen sich zu verschiedenen Zeiten in ihrem Leben. Doch das perfekte Glück verpassen sie immer. Mal wechseln sie ein paar Worte in einem Café, dann trennen sich ihre Wege wieder. Ein anderes Mal haben sie eine Affäre miteinander. Später sind sie verheiratet, aber ihre Ehe steckt in einer tiefen Krise. Ihr Leben lang tragen Ivy und Abe etwas von dem anderen in sich. Innige Momente, in denen sie ihre Liebe spüren. Wird sie je von Dauer sein?

Ivy & Abe – eine spannende Reise ins Labyrinth der Liebe

Die Autorin:
Elizabeth Enfield ist sowohl Schriftstellerin als auch freie Journalistin und schreibt für verschiedene englische Zeitungen und Zeitschriften. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren drei Kindern in Brighton und unterrichtet kreatives Schreiben und Journalismus an verschiedenen Universitäten. Mit ihrem Roman „Ivy & Abe“ erscheint sie erstmals auf Deutsch.


Fazit: 5*****für diesen wundervollen, nachdenklich machenden Roman. Wie ist/ war das bei euch? Gab es für euch nur den einen Richtigen oder doch den dann auch zum richtigen Zeitpunkt? Schreibt mir mal, ich bin gespannt ;-). „Ivy & Abe“ ist im Diana Verlag erschienen. Das Taschenbuch hat 448 Seiten und kostet 14,99 Euro.



Von: Tanja Bemerl Datum: 16. Juni 2017

Ein außergewöhnliches Buch. Man liest die Geschichten rückwärts. Als Ivy und Abe sich mit 70 kennenlernen. Allerdings ein bisschen viele Geschichten auf einmal.

Von: Rüdiger Rabenow Datum: 16. Juni 2017

Ein wunderbares Buch, das den Leser in seinen Bann schlägt und ihn zwischen verzweifelter Hoffnung und niedergeschlagener Hoffnungslosigkeit schwanken lässt – das „Königskinder-syndrom“ . Womit haben sie es verdient durch so viel Zeit schreitend sich zu begegnen, zu lieben, zu begehren und zu verlieren, gerade dann, wenn sie sich am nächsten sind und alles gut werden könnte, zu scheitern. Das gesamte Spektrum menschlicher Beziehungsmuster und -fehler zwischen zwei Buchdeckeln: wunderschön traurig.

Von: Ute Schmid Datum: 01. Juni 2017

„Spukhafte Fernwirkung“ in breiter Auslegung. Bedient ein wachsendes Segment.

Von: Doreen Dehne Datum: 26. Mai 2017

Ich habe gerade das Leseexemplar „Ivy & Abe“ von Enfield gelesen. Ein Paar das einfach zusammengehört! Ivy ist sehr durch die Krankheit ihrer Mutter gehemmt. Abraham finde ich auch sehr emotional. Leider habe ich meine Probleme mit dem Aufbau des Buches an sich. Ich lese nicht so gern, wenn wie hier die Story aus zig verschiedenen Ansichten erzählt wird. Die beiden treffen sich in unterschiedlichen Lebensstadien und dadurch werden einige Tatsachen immer wieder wiederholt, wenn auch aus anderer Perspektive. Ansonsten ein schöner Schmöker.

Von: Esther Stuckenbröker Datum: 26. Mai 2017

Das Buch hat mir sehr gut gefallen, da es mich an die schönen englischen Geschichten von Cecilia Ahern oder Jojo Moyes erinnerte. Eine Liebesgeschichte, die nicht platt oder vorhersehbar daherkommt, sondern die sich durch Verwicklungen und Probleme des Lebens zu kämpfen hat. Immer neue Herausforderungen lassen mich als Leser zweifeln, ob es das Liebesglück wie in manchen Hollywoodstreifen beschrieben, überhaupt wirklich gibt. Ein gelungenes Buch, sehr berührend und einfühlsam geschrieben.

Von: Susanne Wiesner Datum: 18. Mai 2017

Ivy und Abe! Durchaus eine Liebesgeschichte! Welche Möglichkeiten eröffnet uns die Liebe, zu welcher Zeit in unserem Leben!?!? Spannend zu jeder Zeit! Romantisch, liebenswert, einfühlsam! Ich konnte das Buch nicht mehr weglegen, weil ich immer wissen wollte, was noch kommt!

Von: Katharina Moor Datum: 18. Mai 2017

Dieses Buch hat mein Weltbild verändert! Es ist so authentisch, ich hätte meinen können, Elizabeth Enfield erzählte die Geschichte, basierend auf einer wahren Begebenheit.

Datum: 16. Mai 2017

Ich habe selten ein so spannendes Buch gelesen, was mich unglaublich in seinen Bann gezogen hat. Jedes Mal habe ich (bei jeder! Gelegenheit) mitgefiebert, wie und ob sich Ivy und Abes Wege kreuzen. Herrlich! Volle Punktzahl!

Von: Tosca Riederer Datum: 11. Mai 2017

Das Buch ist schön geschrieben, aber die Zufälle der Treffen sind sehr inszeniert. Finde die Liebe der beiden sehr schön, doch das Buch erscheint dadurch sehr langatmig!

Von: Doris Haase-Mohrmann Datum: 11. Mai 2017

Heute Morgen habe ich das Vorschaupaket geöffnet, habe das Cover von Ivy & Abe gesehen, und gedacht, blödes Cover, bestelle ich bestimmt nicht. Dann aus Neugier hineingelesen, weitegelesen, weitergelesen und jetzt...14.00 Uhr fertig. Wunderbares, warmherziges Buch. Ein wenig "schmusig". Glücklicherweise hatte ich heute einen Tag Urlaub.

Von: Ellen Elbracht Datum: 11. Mai 2017

Was für ein schönes Cover – das nehme ich mir gleich in die Mittagspause mit. Tolle Geschichte! Ich lese und lese.....und dann klopft die Kollegin an die Tür und fragt, ob ich jetzt wieder arbeiten würde! ...nur ungern... heut’ Abend wird weiter gelesen!

Liebe in parallelen Lebenswelten

Von: Tobias Wrany Datum: 03. Mai 2017

Scherenschnittcover sind nicht nur en vogue, sondern zudem im Genre einschlägig vorbelastet, weshalb unter Umständen die eine oder anderen Interessentin, die auf entsprechend leichtgewichtige Kost aus ist, doch besser zur Ausgrabung der nächsten ollen Moyes-Kamelle umzulenken sein wird - aber dazu haben Buchhändler schließlich ihre Beratungskompetenz. Glücklich mit "Ivy & Abe" sollten jedoch all jene werden, bei denen eine Liebesgeschichte nicht vorhersehbar dahinplätschern muss, sondern wirklich alle Aspekte der Erzählung angemessen ernst genommen werden. Das gilt für die sorgfältig und nachdrücklich gezeichneten Figuren, welche durch die zeitlich fragmentierte Erzählweise sogar an Tiefe gewinnen ebenso, wie die nachdrückliche Beantwortung der zahlreichen Fragen, die aufbrechen, wenn es darum geht, zwei Menschenleben und die mannigfaltigen Möglichkeiten, die sich an jeder schicksalsträchtigen Gabelung des Lebensweges ergeben, eingehend zu betrachten. Elizabeth Enfield lässt ihrer Leserschaft die freie Wahl - man kann sich von der Geschichte einfach emotional fesseln und die Hauptfiguren ganz nah an sich heranrücken lassen oder innehalten und gedanklich den lebensphilosophischen Aspekten zwischen den Zeilen folgen. Als erzählerische Würze macht es natürlich auch Spaß auf all jene großen oder kleinen Randaspekte zu achten, welche die Autorin in verschiedenen möglichen Lebensentwürfen zugleich auftauchen lässt. (Und wem es, wie Elizabeth Enfield, gelingt, die wissenschaftlichen Thesen von Astronomen und Philosophen zur zwanglosen Grundlage eines komplexen Unterhaltungsromans zu machen, hat schon per se besonderen literaturkritischen Respekt verdient.)

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