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Katherine Webb

Das fremde Mädchen

Roman

Dunkle Schatten hinter herrschaftlichen Mauern

Die prächtigen Häuser von Landsdown Crescent thronen über der englischen Stadt Bath – hier stellt sich Rachel als Gesellschafterin vor und begegnet dem zurückgezogenen Jonathan zum ersten Mal. Obwohl ihn dunkle Erinnerungen zu quälen scheinen, zieht er sie in seinen Bann. Einst verlor er seine große Liebe Alice unter mysteriösen Umständen. Welches Geheimnis verbindet Rachel mit jener jungen Frau, die so plötzlich verschwand und der sie aufs Haar gleicht? Immer tiefer gerät sie in eine Spurensuche, die ihr Schicksal bestimmen wird …

Das Buch spielt in Bath, England

Leserstimmen

Guter historischer Roman mit ein paar Längen

Von: SophieNdm Datum: 27. April 2017

Inhalt:

Dunkle Schatten hinter herrschaftlichen Mauern:

Die prächtigen Häuser von Landsdown Crescent thronen über der englischen Stadt Bath – hier stellt sich Rachel als Gesellschafterin vor und begegnet dem zurückgezogenen Jonathan zum ersten Mal.

Obwohl ihn dunkle Erinnerungen zu quälen scheinen, zieht er sie in seinen Bann.
Einst verlor er seine große Liebe Alice unter mysteriösen Umständen.

Welches Geheimnis verbindet Rachel mit jener jungen Frau, die so plötzlich verschwand und der sie aufs Haar gleicht? Immer tiefer gerät sie in eine Spurensuche, die ihr Schicksal bestimmen wird..


Meine Meinung:

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts hatte man es als Frau nicht leicht, das wird in diesem Roman deutlich spürbar.

Die Handlung spielt auf mehreren Zeitebenen. Zuerst 1803 als Starling aus dem Nichts bei Alice auftaucht und von Ihr wie eine Schwester aufgenommen wird.
Später dann 1807 bzw. 1808 als Alice unter zunächst ungeklärten Umständen verschwindet und schließlich ca. 1821 als Rachel beginnt sich öfter im Haus der Alleyns aufzuhalten.

Dieser Wechsel macht das Lesen spannend und abwechslungsreich, ist aber dennoch zumindest am Anfang etwas verwirrend.
Es hätte für meinen Geschmack ruhig eine längere Eingewöhnungsphase für die vielen Charaktere geben können.

Starling war mein Lieblingscharakter. Sie war einfach absolut echt, undurchschaubar, mysteriös und frech. Das hat ein bisschen mehr Schwung in die Geschichte gebracht.

Die Beschreibungen der Autorin sind zwar sehr bildhaft und authentisch aber auch stellenweise etwas langatmig.

Es wird schnell klar, das bei Alice plötzlichem Verschwinden etwas nicht mit rechten Dingen zugegangen sein muss.
Daher schließen sich Rachel und Starling zusammen um die Wahrheit über das ganze Drama ans Licht zu bringen.

Bis zum Schluss fragt man sich, was es denn nun mit dem "fremden Mädchen" auf sich hat.

Die Auflösung war ganz gut, hat mich aber nicht so richtig überrascht. Da habe ich schon besseres gelesen.


Fazit:

Ganz guter historischer Roman mit viel Drama, Liebe und Ungerechtigkeit.
Leider etwas langatmig und das Ende hätte auch spektakulärer sein können, aber alles in allem eine schöne Geschichte

Rezension - "Das fremde Mädchen" - Katherine Webb

Von: Jessica - Buchblögchen Datum: 18. Dezember 2016

���� » REZENSION « ����

"Das fremde Mädchen" - Katherine Webb


INHALT:
Die prächtigen Häuser von Landsdown Crescent thronen über der englischen Stadt Bath – hier stellt sich Rachel als Gesellschafterin vor und begegnet dem zurückgezogenen Jonathan zum ersten Mal. Obwohl ihn dunkle Erinnerungen zu quälen scheinen, zieht er sie in seinen Bann. Einst verlor er seine große Liebe Alice unter mysteriösen Umständen. Welches Geheimnis verbindet Rachel mit jener jungen Frau, die so plötzlich verschwand und der sie aufs Haar gleicht? Immer tiefer gerät sie in eine Spurensuche, die ihr Schicksal bestimmen wird …


REZENSION:
Das schöne Cover vermittelt mir schon direkt das Gefühl, dass die Geschichte in einer früheren Zeit spielt, was ich schon mal sehr einladend finde.
Der zweite Pluspunkt ist der, dass die Geschichte nicht mit irgendwelchen uninteressanten Momenten anfängt, sondern dass man schon sehr früh inmitten der Geschehnisse landet. Man bekommt also direkt am Anfang den Drang unbedingt weiter zu lesen.
Es ist teilweise etwas verwirrend, weil zeitgleich zwei sehr intensive Handlungstränge miteinander verknüpft sind. Trotzdem macht es Lust, diese zu entwirren und sich einen Durchblick zu verschaffen. Auch beim Wechsel der verschiedenen Charaktere muss man erstmal durchblicken. Meine zwei Lieblinge sind ganz klar Rachel und Jonathan. Sie haben mich wirklich sehr fasziniert, weil sie beide einfach etwas besonderes ausstrahlen.
Die Zeitsprünge zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart sorgen für angenehme Abwechslung.
Das Geheimnis und das Rätsel, welches einen das komplette Buch über begeleitet, sorgen für tolle Spannung, die einen nicht los lässt.
Der Schreibsil der Autorin hat mir generell sehr gut gefallen.
Ich möchte und kann auch gar nicht zu viel verraten (auch bezüglich des Endes), weil ich sonst noch etwas wichtiges ausplappere. Jetzt liegt es schlichtweg an euch, ob ihr euch mit dieser fantastischen Story auseinander setzen möchtet. Es lohnt sich.


FAZIT:
"Das fremde Mädchen" ist ein toller Roman mit interessantem Handlungsstrang und einigen emotionalen Stellen.
Katherine Webb ist hiermit ein schöner. romantischer Historienroman gelungen.

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Ein spannender Roman über 3 Frauenschicksale im 19. Jahrhundert

Von: Ms. Figino Datum: 09. Dezember 2016

Das Buch handelt von 3 Frauen, die durch das Schicksal verstrickt sind. Rachel, sie ist eine Dame und für damalige Verhältnisse schon alt mit 29 Jahren als sie heiratet. Dann haben wir Alice, ein engelsähnliches Geschöpf, dass nett, lieb und fürsorglich ist und als letzte das Findelkind Starling, dass Alice vergöttert und nach Gerechtigkeit sucht.
Zu Beginn des 18. Jahrhunderts war das Leben als Frau nicht einfach und das spürt man durch das Buch hindurch. Immer wieder diese Gewalt gegen Frauen, die lauert in allen Gassen. Die Geschichte der 3 Frauen ist sehr schön beschrieben und das Buch ist spannend.
Es ist schnell klar, dass Alice nicht einfach verschwunden ist...... aber wo ist sie und warum? Rachel und Starling tun sich zusammen und gehen dem Drama, man kann es nicht anders nennen, auf den Grund.
Das Buch liest sich flüssig und die Charaktere werden sehr gut beschrieben. Auch hält die Autorin die Spannung hoch und man kann wirklich erst am Schluss (wenn sich die Geschehnisse überschlagen) erkennen, wer nun die Verantwortung trägt.

Rezi eines neuen Fans!

Von: Christina Amberg Datum: 28. September 2016

Zuerst einmal möchte ich mich beim Verlag recht herzlich bei dem Rezensionsexemplar bedanken. Es hat mir sehr großen Spaß gemacht, das Buch zu lesen.

Klappentext:
Dunkle Schatten hinter herrschaftlichen Mauern
Die prächtigen Häuser von Landsdown Crescent thronen über der englischen Stadt Bath – hier stellt sich Rachel als Gesellschafterin vor und begegnet dem zurückgezogenen Jonathan zum ersten Mal. Obwohl ihn dunkle Erinnerungen zu quälen scheinen, zieht er sie in seinen Bann. Einst verlor er seine große Liebe Alice unter mysteriösen Umständen. Welches Geheimnis verbindet Rachel mit jener jungen Frau, die so plötzlich verschwand und der sie aufs Haar gleicht? Immer tiefer gerät sie in eine Spurensuche, die ihr Schicksal bestimmen wird …

Meine Meinung:
Am Anfang hatte ich zwar ein paar Schwierigkeiten, in das Buch reinzukommen, aber das legte sich dann ziemlich schnell.
Katherine Webbs Schreibstil gefällt mir sehr gut. Man hat alles genau vor dem inneren Auge, als ob man immer mit dabei wäre und die Dinge wirklich miterleben würde und es lässt sich herrlich angenehm und flüssig lesen.

Das Buch ist in zwei Zeitstränge eingeteilt, was dank des guten Aufbaus und der Zeitangaben überhaupt nicht verwirrend ist. Darüber hinaus wurden die Charaktere im Buch sehr gut beschrieben, so dass man sich diese gut vorstellen und sich in sie hineinversetzen konnte. Was mir an dem Buch auch sehr gut gefallen hat, ist, dass es überhaupt nicht vorhersehbar ist. Dadurch wird es nicht langweilig. Für mich gibt es nämlich nichts Schlimmeres, als ein Buch zu lesen, das vorhersehbar ist und man am Anfang schon weiß, wie es endet. Das ist hier überhaupt nicht der Fall. Die Spannung in dem Buch fällt nie ab und hält sich bis zum Schluss. Ich konnte es kaum aus der Hand legen, weil ich so versunken darin war und immer mehr wissen wollte, wie Rachels „Ermittlungen“ weitergehen.
Ich kann definitiv sagen, dass Katherine Webb nun einen Fan mehr hat und dass dies nicht das letzte Buch war, das ich von ihr gelesen habe. Ich kann das Buch nur weiterempfehlen.

"Das fremde Mädchen" von Katherine Webb

Von: Zara86 Datum: 23. September 2016

Klappentext :
Dunkle Schatten hinter herrschaftlichen Mauern
Die prächtigen Häuser von Landsdown Crescent thronen über der englischen Stadt Bath – hier stellt sich Rachel als Gesellschafterin vor und begegnet dem zurückgezogenen Jonathan zum ersten Mal. Obwohl ihn dunkle Erinnerungen zu quälen scheinen, zieht er sie in seinen Bann. Einst verlor er seine große Liebe Alice unter mysteriösen Umständen. Welches Geheimnis verbindet Rachel mit jener jungen Frau, die so plötzlich verschwand und der sie aufs Haar gleicht? Immer tiefer gerät sie in eine Spurensuche, die ihr Schicksal bestimmen wird …

Über die Autorin :
Katherine Webb, geboren 1977, wuchs im ländlichen Hampshire auf und studierte Geschichte an der Durham University. Nach ihrem großen internationalen Erfolgsdebüt Das geheime Vermächtnis folgten weitere Bestseller, darunter Das Haus der vergessenen Träume und Das verborgene Lied. Nach längeren Aufenthalten in London und Venedig lebt die Autorin heute in der Nähe von Bath, England.

Allgemeines ums Buch & Fazit :
Die Geschichte ( Geschichten – es sind 2, welche sich am Ende verbinden und auch nur am Ende einen wirklichen Sinn ergeben ) ist im hier und jetzt geschrieben – so hat man das Gefühl es passiert jetzt gerade und man ist direkt mit dabei. Die Geschichten werden abwechselnd erzählt – was mich aber umso mehr fesselt – Spannung, Drama, Liebe, Familiengeheimnisse – dieses Buch bietet alles.

656 Seiten

Leseprobe

Preis : 9,99 als Taschenbuch oder als E-Book für 8,99 ( Kindle ), als Hörbuch für 9,99 oder als gebundene Ausgabe für 19,99 erhältlich bestellbar hier oder hier

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Das fremde Mädchen

Von: Merendina Datum: 19. September 2016

Ich habe schon einige Bücher von Katherine Webb gelesen, die ich alle sehr gut fand. Deswegen war ich nun sehr auf ihr Buch „Das fremde Mädchen“ gespannt.

Obwohl das Buch recht dick ist, hatte ich es in nur wenigen Tagen durchgelesen, weil es so spannend und interessant war, dass ich es kaum mehr aus den Händen legen konnte.

Schon Klappentext und Buchcover haben mir sehr gut gefallen. Man sieht darauf eine Frau von hinten in einem wunderschönen blauen Kleid, die wegzulaufen scheint. Der Himmel sieht sehr bedrohlich aus. Nachdem man das Buch gelesen hat, wird man feststellen, dass dieses Cover perfekt zum Roman passt.

Beim Lesen ist man sofort mitten in der Handlung. Man findet sich mit Personen und Handlungsorten bestens zurecht. Auch die Sprache der Autorin ist sehr gut und flüssig lesbar. Die jeweiligen Kapitel sind mit Jahreszahlen gekennzeichnet, so dass man weiß, welcher der beiden Handlungsstränge einen nun beim Lesen erwarten wird. Eine Handlung spielt nämlich um das Jahr 1803, die andere nur einige Jahre später, nämlich um 1821.

Im Jahr 1803 steht plötzlich ein verwahrlostes, völlig erschöpftes Mädchen vor der Tür der 17-jährigen Alice und deren „Betreuerin“ Bridget. Sie nehmen das Mädchen auf und geben ihm den Namen Starling. Alice ist anscheinend eine Waise und lebt nun gut versorgt als Mündel von Lord Faulkes bei Bridget. Zwischen Alice und Starling entsteht eine enge Freundschaft. Alice verliebt sich in Jonathan, den Enkel von Lord Faulkes. Irgendwann verschwindet Alice jedoch spurlos…

Im Jahr 1821 wird Rachel, die Alice verblüffend ähnlich sieht, im Haushalt von Lord Faulkes angestellt.Dieser ist allerdings nun schon einige Jahre verstorben. Sie soll Jonathan, dem Enkel von Lord Faulkes vorlesen und ihm Gesellschaft leisten. Jonathan kam schwer traumatisiert vom Krieg nach Hause und verbringt den ganzen Tag psychisch sehr krank in seinem Zimmer. Auch Starling arbeitet inzwischen in diesem Hause. Rachel erkennt bald, dass Starling Jonathan abgrundtief hasst und nach und nach gelingt es ihr, ein gut gehütetes Familiengeheimnis aufzudecken…

Ein wirklich sehr spannender, fesselnder Roman, den ich kaum mehr aus den Händen legen konnte. Neben der eigentlichen Handlung erfährt man auch viele Grausamkeiten über die napoleonischen Kriege. Kein Buch für leichtbesaitete Menschen, da hier doch in allen Einzelheiten über die Schrecken des Krieges erzählt wird. Auch erfährt man viel über das Leben und den Alltag in der damaligen Zeit und dass die Kluft zwischen Arm und Reich riesig war.

Ich kann das Buch bestens weiterempfehlen und vergebe deswegen volle Punktzahl: fünf Sternchen!

was geschah mit Alice?

Von: Rosenmadl Datum: 07. August 2016


Inhalt:

Im Jahre 1803 im schönen Örtchen Bath: Als Alice sich einem fast verhungerten jungen Mädchen im Alter von drei Jahren annimmt, ahnt sie noch nicht, wie dies ihren späteren Lebensweg prägen wird. Auch die immer fester werdende Bindung zwischen ihr und Jonathan Alleyn, dem Sohn des Ziehvaters von Alice scheint ihr nicht positiv gesinnt zu sein. Denn die Eifersucht der jungen Starling (so wurde sie ab jetzt genannt) sollen ihr noch mächtige Steine in den Weg legen.

Im Jahre 1821 ebenfalls in Bath: Als verarmte Frau nimmt Rachel gerne die Position einer Gesellschafterin an. Sie soll Jonathan Alleyn Bücher und Werke vorlesen und ihn zur Aufmunterung zwingen. Denn dieser ist nach seiner Rückkehr aus dem Krieg und dem Verschwinden seiner geliebten Alice nur noch unerträglich, kaum ansprechbar und am Boden zerstört.

Wird es Rachel gelingen, Jonathan wieder fröhlich zu stimmen? Und wird man erfahren, was mit Alice geschah? Welche Geheimnisse umgeben die Familie?


Meine Meinung:

Ich bin regelrecht begeistert von der Darstellung der Charaktere, vom Beschreiben der Umgebung, vom Gefühl, dass in den einzelnen Seiten zu finden war. Der Schreibstil tat noch sein übriges und ich konnte fast nicht mehr aufhören "Das fremde Mädchen" zu lesen. Gleich zu Beginn wird man in diese verworrene Geschichte rund um Alice, Starling, Jonathan und Rachel geworfen und man entwickelt Gefühle für die einzelnen Protagonisten. Ich mochte Alice am allerliebsten, denn diese zarte, wundervolle Person, die nicht mal einer Fliege hätte was zu leide tun können und ihrem echt tragischen Schicksal konnte man nur ins Herz schließen. Auch die übrigen Charakteren waren derart präsent und unheimlich präzise geschildert.

Wenn Jonathan von seinen Erlebnissen im Krieg erzählte, kamen mir sogar die Tränen. So detailliert und mit einer Gefühlstiefe zu schreiben, vermag nicht jeder und ich möchte mich noch weiter aus dem Fenster lehnen: Denn bevor ich Emotionen zeigen kann, muss man schon verdammt viel Talent besitzen. Danke liebe Frau Webb, dass sie diese wunderbare Geschichte zu Papier gebracht haben und ich sie lesen durfte.

Bei manchen Büchern hat man ja auch oft das Gefühl, man wird am Ende so richtig alleine gelassen und oftmals sind auch nicht alle Geheimnisse gelüftet worden. Hier nicht. Hier wird jede Unstimmigkeit nach und nach aufgelöst und man legt dieses Buch als ein großartig ausgearbeitetes Werk nach Beenden ins Regal.


Fazit:

Ein wundervoller Roman voller Herzenswärme, jeder Menge Geheimnisse, rührenden Charakteren und einer Story, die einem aufwühlt. Eine detaillierte Ausdrucksweise und ein warmer Schreibstil fesseln den Leser von der ersten Seite an. Man leidet und lebt diesen Roman und möchte sich dem Ganzen einfach nicht wieder entziehen. Fans von hoher Schreibkunst und Fans von Familiengeheimnissen hinter wunderbaren Kulissen darf ich dieses Werk gerne ans Herz legen. "Das fremde Mädchen" von Katherine Webb hat es geschafft, in meine Top10 zu wandern. Deswegen bekommt es von mir auch

ganze

5 Sterne !

Nervenkitzel und offene Fragen

Von: Diane Jordan Datum: 03. August 2016


Das fremde Mädchen

Rezension von Diane Jordan

Ich liebe historische Romane, Geheimnisse und alte Häuser. Der Taschenbuch-Roman „Das fremde Mädchen“ von Katherine Webb spielt in England. Er bietet viel geschichtlichen Hintergrund zur damaligen Zeit, der meiner Meinung nach, gut verständlich ist. Bei der Lektüre des Buches stellte ich mir immer wieder die Frage: Wie waren die Menschen und die Schauplätze? Oft wollte ich Mäuschen spielen oder dazwischen funken, wenn es nicht so lief, wie ich es gerne gehabt hätte. Faszinierend fand ich die Abhängigkeiten in der damaligen Zeit, je nachdem, auf welcher Seite man geboren wurde und wie unterschiedlich das Leben dann doch verlief.
Zum Inhalt:
Die prächtigen Häuser von Landsdown Crescent thronen über der englischen Stadt Bath – hier stellt sich Rachel als Gesellschafterin vor und begegnet dem zurückgezogenen Jonathan zum ersten Mal. Obwohl ihn dunkle Erinnerungen zu quälen scheinen, zieht er sie in seinen Bann. Einst verlor er seine große Liebe Alice unter mysteriösen Umständen. Welches Geheimnis verbindet Rachel mit jener jungen Frau, die so plötzlich verschwand und der sie aufs Haar gleicht? Immer tiefer gerät sie in eine Spurensuche, die ihr Schicksal bestimmen wird …
Mehr zur Autorin:
Katherine Webb, Jahrgang 1977, wuchs im ländlichen Hampshire auf und studierte Geschichte an der Durham University. Nach ihrem großen internationalen Erfolgsdebüt „Das geheime Vermächtnis“ folgten weitere Bestseller, darunter „Das Haus der vergessenen Träume“ und „Das verborgene Lied“. Nach längeren Aufenthalten in London und Venedig lebt die Autorin heute in der Nähe von Bath, England.
Fazit: 5 Sterne***** Der Roman “Das fremde Mädchen“ ist im DIANA Verlag erschienen. Er hat 656 Seiten Nervenkitzel und offene Fragen und kostet 9,99 Euro.
Dieses Buch habe ich zur Rezension kostenlos erhalten, dass hat aber keinerlei Einfluss auf meine ehrliche und faire Bewertung.

Das fremde Mädchen - Katherine Webb

Von: kathalovesbooks Datum: 31. Juli 2016

Der Roman „Das fremde Mädchen“ wurde von Katherine Webb geschrieben und erschien in der Taschenbuchausgabe im Mai 2016 im Diana Verlag.

Klappentext:

„Die prächtigen Häuser von Landsdown Crescent thronen über der englischen Stadt Bath – hier stellt sich Rachel als Gesellschafterin vor und begegnet dem zurückgezogenen Jonathan zum ersten Mal. Obwohl ihn dunkle Erinnerungen zu quälen scheinen, zieht er sie in seinen Bann. Einst verlor er seine große Liebe Alice unter mysteriösen Umständen. Welches Geheimnis verbindet Rachel mit jener jungen Frau, die so plötzlich verschwand und der sie aufs Haar gleicht? Immer tiefer gerät sie in eine Spurensuche, die ihr Schicksal bestimmen wird …“

Meine Meinung:

Es war nicht mein erstes Buch der Autorin und es wird auch bestimmt nicht mein letztes gewesen sein, dennoch habe ich dieses Werk nach ca. 100 Seiten abgebrochen. Ich kann nicht genau sagen woran es lag, da mir der Schreibstil der Autorin eigentlich ganz gut liegt und auch die Thematik mich ansprach bzw. der Klappentext mich neugierig machte.

Aus irgendeinem Grund wurden das Buch und ich nicht warm mit einander – Vielleicht war es auch einfach nicht die richtige Zeit für das Buch.

Ich danke natürlich dennoch dem Diana Verlag sowie dem Bloggerportal für die Bereitstellung dieses Buches.

Das fremde Mädchen

Von: Andrea Wildfang Datum: 28. Juli 2016

Durch zwei verschiedene Zeitstränge lüftet der Leser in dem Buch "Das fremde Mädchen" von Katherine Webb nach und nach das Geheimnis, warum der Protagonist Jonathan seine geliebte Alice verlor und wie diese fast zwanzig Jahre später mit der neuen Gesellschafterin Jonathans, Rachel, zusammenhängt.

Leider fehlte mir dabei jedoch die Spannung, was zum Einen durch das doch recht vorhersehbare Geheimnis bedingt ist.
Zum Anderen durch die Einseitigkeit der Charaktere, die zwar gut ausgearbeitet, aber allesamt gut sind und Fehler und Kontroversen vermissen lassen.

Katherine Webb erschafft in ihrem Buch eine düstere, bedrückende Atmosphäre, die sehr gelungen, aber nicht so leicht auszuhalten ist. Die Hintergründe ihrer Geschichte hat sie sehr gut recherchiert und vermittelt die Erkenntnisse daraus eingängig und bildhaft, was mir sehr gut gefallen hat.

Ein tolles Buch!

Von: LAH Datum: 23. Juli 2016

Die Geschichte: Es ist seit sehr langer Zeit das erste Nicht-Fantasy Buch, das ich gelesen habe. Eigentlich lese ich ja wirklich nur Fantasy, und das spricht doch schon sehr für das Buch. Denn ich wollte es unbedingt lesen. Der Klappentext hat mir sofort zugesagt. Ich kann nicht genau sagen, wieso, aber er hat mich einfach interessiert.

Für mich ist das Buch ein bisschen eine Mischung aus Liebesgeschichte, Krimi und Kriegstragödien. Und genau diese Mischung macht es so gut. Es hat von allem etwas. Für mich ist das wirklich gelungen.

In dieser Geschichte gibt es zwei Zeitstränge, die gleichzeitig auch die Kapitel bilden. Der eine erzählt von Alice, Starling und Jonathan im Jahr 1803. Dazu will ich natürlich nicht zu viel verraten, aber dieser Zeitstrang konnte mich sehr überzeugen, denn er war einfach rührend. Da war (mehr oder weniger) noch alles gut. Dann kommt der zweite Zeitstrang, das Jahr 1821. Dort trifft die frisch verheiratete Rachel auf den zurückgezogenen Jonathan. Und auf jede Menge Geheimnisse. Sehr düstere Geheimnisse.

Ich fand die Idee von diesen zwei Zeitsträngen sehr gut. So hatte man in alles Einblick, nicht nur ins Leben von Rachel. Und was die Geheimnisse angeht: Ich hätte mit keiner Auflösung gerechnet. Das Buch sorgt wirklich dafür, dass man am Ende überrascht wird. Ich hatte natürlich auch so meine Theorien, die sich während dem Lesen fast automatisch gebildet haben. Aber um ehrlich zu sein: Ich wäre ein schrecklicher Sherlock Holmes gewesen ^^. Denn ich habe überhaupt nichts erraten. Alles hat mich verblüfft, auf eine gute Art und Weise. Ich mochte es, dass ich keine Ahnung hatte. So blieb es die ganze Zeit über spannend. Es wurde nie langweilig, weil man einfach nicht wusste, was hinter Alices Verschwinden steckt. Denn irgendwie hat jeder der Betroffen so seine Geheimnisse. Eines düsterer als das andere. Trotzdem ist es kein deprimierendes Buch.

Es ist ein Buch, das einem mit einem glücklichen Gefühl zurücklässt. Mit einem Gefühl, dass, auch wenn schreckliche Dinge passieren, es sich lohnt, das Beste aus seinem Leben zu machen. Denn es lohnt sich, für sein Glück zu kämpfen. Und das sollte man nicht vergessen.

Die Charaktere: Rachel schliesst man schnell ins Herz, was nicht bei allen Charakteren in dem Buch so war. Aber Rachel ist so unschuldig. Sie ist eine bemerkenswerte Frau, die für ihr junges Alter bereits viel zu viele Tragödien über sich hat ergehen lassen müssen, auf die ich hier natürlich nicht weiter eingehen will. Sie ist jemand, den man mögen muss.

Alice ist eine junge Frau, die man ebenfalls lieben muss, was man der Geschichte auch schnell anmerkt. Sie und Jonathan sind im Jahr 1803 ein so beneidenswertes Paar. Als sie verschwindet, stürzt Jonathan in ein tiefes Loch, aus dem er sehr lange Zeit nicht mehr herauskommt.

Und dann gibt’s da noch Starling. Für mich der interessanteste Charakter in dem Buch, denn so ganz schlau wird man am Anfang nicht aus ihr. Ich wusste nicht, ob ich sie mögen oder hassen sollte. Ob ich sie verachten oder bemitleiden sollte.

Die Charaktere sind alle perfekt herausgearbeitet. Jeder passt perfekt in diese Geschichte, jeder hat seinen Platz. Keiner ist überflüssig. Und dadurch, dass alle ihre eigenen Geheimnisse haben, befasst man sich auch gerne mit jedem einzelnen von ihnen.

Die Schreibweise: Ich kann überhaupt nichts daran aussetzen. Das Buch ist unglaublich gut geschrieben. Es ist durchweg spannend und fesselnd. Es ist so gut geschrieben, dass ich mir sehr gut vorstellen kann, ein weiteres Buch von Katherine Webb zu lesen.

Fazit: Ich habe recht lange an dem Buch gebraucht. Aber nicht, weil es schlecht oder langweilig war, sondern weil mir irgendwie für kurze Zeit die Lust am Lesen abhanden gekommen ist. Dafür habe ich aber heute mehr als die Häfte des Buches in einem Rutsch gelesen, was doch ein gutes Zeichen ist. Sobald ich wieder im Buch drin war, konnte ich gar nicht mehr aufhören, da es besonders ab der Hälfte spannend wird, wenn die Autorin damit beginnt, die verschiedenen Geheimnisse zu lüften.

Ich kann nicht anders, als dem Buch 5 von 5 Sternchen zu geben! Ich habe überhaupt nichts daran auszusetzen! Dafür, dass mich sonst nur Fantasy interessiert, habe ich dieses Buch sehr schnell geliebt und kann es jedem nur empfehlen!

Ein wahrlich vielseitiges Buch

Von: diebecca Datum: 01. Juli 2016

Das fremde Mädchen von Katherine Webb. Rachel stellt sich als neue Gesellschafterin am Landsdown Crescent vor und begegnet dem zurückgezogenen Jonathan. Dunkle Erinnerungen quälen ihn, aber sie fühlt sich dennoch von ihm angezogen. Seine einstige große Liebe verlor er ünter mysteriösen Umständen. Welches Geheimnis verbindet Rachel mit dieser jungen Frau? Immer tiefer gerät sie in eine Spurensuche.

Cover und Titel passen zusammen, sagen aber erstmal nicht wirklich viel über das Buch aus. Das Cover hat schöne Farben.

Der Schreibstil ist flüssig zu lesen und ist passend zum 19. Jahrhundert, in dem das Buch spielt. Es ist sehr detailliert beschrieben, oft ist das auch gut, um die Zusammenhänge begreifen zu können, ab und zu finde ich es etwas zu detailliert.

Das Buch erzählt abwechselnd zwei Zeitstränge, was wie ich finde, sehr gut umgesetzt ist, da sich die Geschichte so aus Aktuellem und Vergangenem und Erzähltem zusammen setzt. Es ist wirklich spannend, was man auf welche Art und Weise erfährt und es dann wiederum neue Fragen aufwirft, die man dann wieder anders beantwortet bekommt. Insgesamt wird die Spannung auf einem ziemlich hohen Level gehalten, wobei sie sich gegen Ende kontinuierlich steigert.

Die Personen sind sehr gut dargestellt, wie ich finde.

Rachel war mir gleich sympathisch, in ihrem Versuch, das Leben vernünftig anzugehen und ihrer Neugier, die sie doch immer wieder zu Dingen verleitet hat, die nicht ganz vernünftig waren. Rachel, die einen Mann aus Vernunft geheiratet hat und dann doch nicht glücklich war in der Ehe. Es wird einem wieder mal bewusst, wie anders eine Ehe damals war, der Mann, der zu bestimmen hatte, was die Frau zu tun und zu lassen hatte. Die Frau, die ihrem Mann, wann immer er wollte, zum Sex zur Verfügung stehen musste.

Jonathan, den man erst nur aggressiv und zurückgezogen kennen lernt, dann aber nach und nach erfährt, warum er so geworden ist und dass er eigentlich ein ganz normaler Mensch ist, der durch seine Erlebnisse im Krieg gezeichnet ist. Es werden hier viele Erlebnisse aus dem Krieg geschildert, die einem eine Gänsehaut hinterlassen.

Starling, das Hausmädchen, das heimatlos als kleines Mädchen auf einmal im Hof stand und wie eine Schwester aufgenommen wurde.

Ein ganz wichtiges Thema ist auch die Familie. Im einen Fall, die Familie, die man geliebt hat und verloren hat. Im anderen Fall hat man erfahren, dass man von seiner Familie ein Leben lang belogen wurde.

Ein ebenso großes Thema ist die Liebe. Die Liebe, die nicht sein darf, die einseitige Liebe, die heimliche Liebe.

Die Schere zwischen arm und reich wird sehr deutlich. Der Adel mit seinen Bediensteten, denen es oftmals besser geht, als Menschen, die nur von der Hand in den Mund leben.

Auch das gesellschaftliche Leben von damals kann man sich jetzt ein wenig vorstellen. Zum Beispiel ein Ball, bei dem sich die Menschen treffen und unterhalten und fröhlich sind, da sie ihrem Alltag kurzzeitig entfliehen können.

Ein wahrlich vielseitiges Buch. Eine eindeutige Empfehlung für Liebhaber von historischen Romanen.

Eine Geschichte voller Rätsel

Von: Nicole Plath Datum: 30. Juni 2016

Alice, die Pflegetochter von Lord Faulkes, nimmt 1803 ein kleines Mädchen von unbekannter Herkunft auf, das eines Tages vor ihrer Tür steht. Lord Faulkes erlaubt, dass das Kind bleiben darf. Sie wird Starling genannt, da sie ihren eigentlichen Namen nicht nennen kann. Trotz der Standesunterschiede werden die beiden Mädchen unzertrennlich.

Dann verliebt sich Alice in den Enkel des Lords, Jonathan Alleyn. Sie werden ein heimliches Liebespaar. Doch dann muss Jonathan in den Krieg ziehen. Während seiner Abwesenheit verschwindet Alice spurlos.

1821 wird Rachel als Gesellschafterin für Jonathan angestellt. Sie gleicht Alice auf fast schon unheimliche Art und Weise. Jonathan, der nach seiner Rückkehr aus dem Krieg sehr zurückgezogen lebt, leidet unter Starlings Schikanen. Starling ist überzeugt, dass Jonathan Alice umgebracht hat.

Der Roman „Das fremde Mädchen“ ist eine Geschichte voller Rätsel. Woher kam Starling? Was ist wirklich mit Alice geschehen? Was ist Jonathan alles widerfahren, dass er sich so verändert hat? Welche Rolle spielt die Ähnlichkeit von Alice und Rachel?

Diesmal wird ein Familiengeheimnis nicht erst Generationen später gelöst, sondern von den betroffenen Personen selbst. Was mir sehr gut gefallen hat. Katherine Webb schildert die Erlebnisse von Jonathan im Krieg so plastisch, dass dieser Teil der Geschichte nichts für zart besaitete Leser sein dürfte. Dabei beschreibt sie das Grauen dieser Zeit nur so weit, wie es nötig ist, um Jonathan zu verstehen. Krieg ist schrecklich und traumatisiert die Menschen für den Rest ihres Lebens. Egal zu welcher Zeit.

Rachel glaubt wie viele Frauen ihrer Zeit, dass sie ihren Ehemann mit der Zeit schon lieben lernen wird. Doch sie wird schon bald bitter enttäuscht. Durch ihre Ähnlichkeit mit Alice wird sie zu Jonathans Gesellschafterin – auch wenn es ihrem Mann nicht gefällt.

Der Roman bietet Spannung, Drama, große Liebe, Verrat, Hass und unvorstellbares Leid. Lose Fäden, die am Ende doch ein Seil ergeben – die Geschichte spielt in einer Zeit, in der Stand und Moral so manche Geste – beispielsweise eine Umarmung – einfach nicht zulassen. Die Steifheit des 19. Jahrhunderts und das enge Korsett, in dem die Frauen damals steckten, ist immer zu spüren. Es beginnt bereits mit dem Zitat eines englischen Volksliedes „The Ladie’s Case“:

Wie schwer ist doch das Schicksal aller Weiblichkeit
In engen Schranken steter Untergebenheit
Der Eltern bis wir in die Ehe gehen
Dann Sklavin des Mannes das restliche Leben

Was geschah wirklich mit Alice?

Von: Silly2207 Datum: 27. Juni 2016

England im Jahre 1803 - Alice Beckwith ist das Mündel von Lord Faukes und lebt gemeinsam mit ihrer Haushälterin auf einem einsam gelegenen Gutshof. Als eines Tages ein völlig verwahrlostes kleines Mädchen auf dem Hof auftaucht, nimmt Alice sich ihrer an und päppelt das Mädchen wieder auf. Die Kleine scheint schon einiges mitgemacht zu haben und weist zahlreiche Narben auf, doch sie weiß es zu schätzen, was Alice für sie in Kauf nimmt und verehrt die junge Frau grenzenlos. Auch Lord Faukes gibt sein Einverständnis, dass Starling, so tauft Alice die Kleine, bleiben darf und fortan sind die beiden Mädchen unzertrennlich und wie Schwestern füreinander. Doch Alice hat ein Geheimnis, sie und Lord Faukes Enkel, Jonathan Alleyn, lieben sich schon seit Kindheitstagen. Doch ihre Liebe muss geheim bleiben und so treffen sie sich heimlich an ihrem Liebesbaum, Alice immer wieder unter dem Vorwand, spazieren zu gehen. Als Jonathan in den Krieg ziehen muss, bleiben die Beiden durch Briefe miteinander verbunden, bis Alice eines Tages keine Antworten mehr von Jonathan bekommt. Als sie die Ungewissheiten nicht mehr aushält, geht sie zum Anwesen ihres Geliebten und was sie dort erfährt, läßt sie mehr als geschockt zurück. Sie trennt sich in einem Brief von Jonathan und verschwindet spurlos bei einem Spaziergang. Alle glauben, sie wäre mit einem anderen Mann durchgebrannt, alle, bis auf eine, denn Starling vermutet etwas ganz anderes, denn Alice hätte sie niemals im Stich gelassen.
Als Jahre später Rachel Weekes im Leben der Familie Alleyn und dem Leben Starlings auftaucht, wirkt es wie ein Schock auf die Familie, denn Rachel ist Alice wie aus dem Gesicht geschnitten. Nach und nach erfährt Rachel von Alice und deren Verschwinden und sie beginnt, gemeinsam mit Starling, dieser Geschichte auf den Grund zu gehen. Ist Alice wirklich mit einem anderen Mann verschwunden? Oder wurde sie, wie Starling vermutet, getötet?

Meine Meinung:

Kate Morton hat einen sehr schönen und auch flüssigen Schreibstil, jedoch schweift sie zeitweise sehr weit aus, z. B. bei einzelnen Landschaftsbeschreibungen, wodurch es ein paar kleinere Längen gibt, bzw. es zeitweise etwas langatmig wirkte. Allerdings gelangt man durch die vielen kleinen Details mitten ins Geschehen und bekommt dadurch gleich einen Eindruck vom Leben in der damaligen Zeit, es wirkt einfach atmospärisch dicht und durchdacht. Auch gelingt es der Autorin, die Sprache der damaligen Zeit perfekt einzufangen. Auch mit ihren Beschreibungen der Landschaften und der Personen wird man umgehend in die frühen Jahre des 19. Jahrhunderts zurückversetzt. Man merkt der Autorin einfach an, dass sie sich in jeder Hinsicht in dieser Zeit wohl fühlt und sich auch mit den damaligen Umgangsformen sehr gut auskennt.
Die Handlung des Buches ist durchweg spannend, man bekommt immer nur kleinere Antworten auf seine Fragen und man rätselt auch permanent mit um die Geheimnisse, die mit Alice verschwinden zusammenhängen. Dadurch, dass es hier auch zwei Zeitebenen gibt, lernt man auch Alice als Charakter kennen und nicht nur durch die Beschreibungen der Personen, die sie kannten. So entwickelt man auch seine Beziehung zu der jungen Frau und will einfach unbedingt wissen, was mit ihr wirklich geschehen ist.
Die Spannung nimmt auch permanent zu, auch wenn ich mir ein paar der Geschehnisse, die mit Alice Verschwinden zusammenhingen, denken konnte, wollte ich einfach wissen, wie es weitergeht. Man hofft und fiebert mit, wenn man wieder neue Details erfährt.
Erzählt wird hier in der dritten Person, so dass man von jedem Charakter seinen Eindruck erhält und selber Urteile fällen kann. Denn hier lohnt es sich schon, bei den Charakteren genauer hinzuschauen, es gibt unglaublich viele Geheimnisse und keiner ist unbedingt so, wie es auf den ersten Blick scheint. Alice und Rachel sind mir im Buch sehr ans Herz gewachsen und die beiden Frauen ähneln sich nicht nur äußerlich. Beide haben ein großes Herz und sind sehr mitfühlend, sie wirken glaubhaft und ihre Handlungen durchweg nachvollziehbar. Aber auch alle Nebencharaktere haben so viel Leben, dass man Mitgefühl für den einen oder Hass und Wut für einen anderen entwickelt. Viele sind nur äußerer Schein und Sein, andere haben mehr Tiefe als erwartet und so wirken alle glaubhaft und auch die Entwicklungen die sie nehmen sind nachvollziehbar.

Mein Fazit:

Mit das fremde Mädchen erhielt ich einen wirklich gut aufgebauten, atmosphärisch dichten und denkbaren historischen Roman. Auch wenn ich in diesem Genre nicht unbedingt zu Hause bin, fühlte ich mich dank des Sprachstils und der Beschreibungen in die Zeit zurück versetzt. Die Handlung war spannend und auch der Spannungsaufbau war durchweg da, man fieberte regelrecht mit und ging in Gedanken den Geheimnissen auf die Spur. Die Charaktere, vor allem die Protagonisten, wurden mir geschickt nahe gebracht und waren durchweg lebendig und glaubwürdig. Alles in allem ein wunderschöner Roman, der von mir lediglich einen Stern Abzug erhält, weil er, durch viele detaillierte Beschreibugen zeitweise langatmig wurde und mir das Ende zu sehr konstruiert erschien. Deshalb gibt es hier vier von fünf Sternen und eine Leseempfehlung!

Wieder ein gelungener Roman

Von: Catlovebooks Datum: 23. Juni 2016

ZUM INHALT:


Dunkle Schatten hinter herrschaftlichen Mauern

Die prächtigen Häuser von Landsdown Crescent thronen über der englischen Stadt Bath – hier stellt sich Rachel als Gesellschafterin vor und begegnet dem zurückgezogenen Jonathan zum ersten Mal. Obwohl ihn dunkle Erinnerungen zu quälen scheinen, zieht er sie in seinen Bann. Einst verlor er seine große Liebe Alice unter mysteriösen Umständen. Welches Geheimnis verbindet Rachel mit jener jungen Frau, die so plötzlich verschwand und der sie aufs Haar gleicht? Immer tiefer gerät sie in eine Spurensuche, die ihr Schicksal bestimmen wird …



MEINE MEINUNG:

Ich habe schon so einige Bücher von dieser Autorin gelesen, die mir bisher auch immer richtig gut gefallen haben, denn sie schreibt Bücher über Familiengeheimnisse auf verschiedene Zeitebenen und da ich solche Bücher sehr mag, kommt man eben bei dieser Autorin auch nicht vorbei.

Nun ist "Das fremde Mädchen" endlich als Taschenbuchausgabe erschienen und ich war musste es unbedingt sofort haben und verschlingen.

Und genau dies habe ich gemacht, obwohl es doch ein dicker Wälzer ist, aber bei diesen Büchern merkt man das einfach nicht so wirklich, weil man so in die Geschichte vertieft ist und die Seiten nur so fliegen und genau so war es hier auch wieder.

Ich muss sagen, dass dieses Buch doch etwas anders ist, als die anderen der Autorin und ich auch ein wenig brauchte um reinzukommen, denn der Aufbau ist diesmal etwas anders gewählt, aber mit der Zeit ist man mittendrin und an sich ergibt dies dann auch alles einen Sinn und es ist spannend bis zur letzten Seite.
Und wir lesen wieder aus zwei verschiendenen Zeiten und die Umsetzung ist absolut gelungen und ich mochte beide Stränge mit seiner Handlung und Charakteren sehr gern.

Mehr kann ich gar nicht sagen, aber wer Familiengeschichte mit Geheimnissen und Liebe mag, der sollte sich diese Autorin mal genauer ansehen, denn es sind absolut Wohlfühlromane.


4/5 Sterne

Rezension

Von: Vanessa Datum: 22. Juni 2016

Titel: Das fremde Mädchen
Autor: Katherine Webb
Verlag: Diana
Seiten: 637

Reihe: Einzelband


Der Roman spielt in der Südenglischen Stadt Bath und zur Zeit der Aufklärung.

Das Buch spielt zu zwei Zeiten einmal 1803 und einmal 1821.

1803 lebt nimmt Alice ein halb ausgehungertes, kleines Mädchen bei sich auf, ihre Haushälterin ist davon wenig begeistert da das kleine Mädchen ja zu sonst wem gehören könnte. Alice ist der Meinung das es der sichere Tod für das Mädchen wäre sie nun wieder auszusetzen also gibt sie dem kleinen Mädchen erst einmal den Namen Starling und nimmt sie bei sich auf.
Alice weiht Starling ein das sie den Enkel ihres Vormunds Jonathan liebt. Er ist jedoch schon einen anderen standesgemäßen Mädchen versprochen.
Doch das hintert sie nicht daran zusammenzusein, sie wollen gemeinsam durchbrennen. Doch als Jonathan in den Krieg muss und dort viele schlimme Dinge erlebt erleidet er ein Stressyndrom. Als er dann noch erfährt das Alice verschwunden ist zieht er sich vollkommen zurück und wird unter anderem Alkoholabhängig.

Eines Tages taucht dann Rachel die Frau von Richard Weekes auf, sie sieht der verschwundenen Alice sehr ähnlich. Da sieht Starling ihre Chance denn sie vermutet das Jonathan Alice umgebracht hat und macht ihn das Leben schwer.
Rachel und Alice freunden sich eines Tages an und versuchen rauszubekommen was es mit dem verschwinden von Alice auf sich hat. Dabei lüften sie jedoch ein noch größeres Geheimniss.


mich hat das Buch an sich absolut nicht überzeugt. Es waren viel zu viele Personen und Handlungsorte.
Als ich die ersten Seiten des Buches gelesen habe habe ich gedacht das es ein sehr gutes Buch wird... das war leider Fehlanzeige! Die Spannung fing richtig erst ca. auf den letzten 160 Seiten an, davor hat es sich leider total gezogen.
Die Figuren waren zu prompt da und es wurde nicht richtig klar was sie mit der Geschichte zu tun haben.

Die Idee hinter dem Buch ist sehr gut doch es ist ein zu großes Wirrwar an Handlungen, die Personen waren irgendwie allesamt nicht sehr sympathisch. Das Buch hätte aber auch in die Hälfte der Seitenanzahl gepackt werden können! Man fiebert ein klein wenig mit da man schon wissen will was es mit Alices verschwinden zu tun hat und das Buch wurde an manchen Stellen auch sehr spannend. Das leider jedoch zu wenig.

Ich weiß nun nicht so genau woran es lag das das Buch mich nicht überzeugen konnte. Bin ich anhand der positiven Bewertungen und des überzeugenden Klappentextes mit zu hohen Erwartungen an das Buch ran gegangen? Keine Ahnung... ich weiß jedoch das ich dieses Buchgenre nicht bei jeder Autorin mag.

Daher bekommt es von mir auch nur 2/5 Sterne!

Das fremde Mädchen

Von: Erdhaftig schmökert Datum: 08. Juni 2016

Der Roman spielt zur Zeit der Aufklärung in und um die südenglische Stadt Bath herum. Es handelt sich weder um eine reine Liebesgeschichte noch um eine Familiengeschichte, irgendwie aber doch um beides. Nicht Fisch, nicht Fleisch – langatmig noch dazu. Die eigentliche Handlung ist gut erdacht, nur leider ufert sie an manchen Stellen zu sehr aus. Zu viele Nebenfiguren und -orte spielen eine Rolle, zu viele Rückblicke in die Vergangenheit knapp 15 Jahre vor der gegenwärtigen Romanhandlung verderben den Plot. Dabei lässt es sich mit drei Figuren gut mitfiebern, diese Hauptfiguren lassen den Leser nicht kalt und man möchte schon wissen, wie sie sich die Handlung aufdröselt. Auch gut ist, dass man gut einige Seiten überblättern und problemlos wieder in den Lauf des Romans eintauchen kann.

Kein guter Schmöker, aber zum Sonnenbaden tauglich.

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