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Buch
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Isabelle Broom

Wintersterne

Roman

Eine Reise ins magische, verschneite Prag: Für Megan, Hope und Sophie ist das die perfekte Gelegenheit, um vor ihren Problemen wegzulaufen. Sie lernen sich in einer Hotelbar kennen, und obwohl die drei Frauen völlig unterschiedlich sind, verstehen sie sich auf Anhieb. Gemeinschaftliche Streifzüge durch die winterlich verzauberte Stadt konfrontieren sie mit ihrer Vergangenheit und führen sie zu besonderen Begegnungen. Und vor allem zu sich selbst.

Das Buch spielt in Prag, Tschechien

Leserstimmen

Eine Reise nach Prag

Von: ourredcarpet Datum: 23. April 2018

Wintersterne erzählt die Geschichte von drei ganz unterschiedlichen Frauen. Zum Einem von Hope, diese hat sich von ihrem Mann getrennt und lebt mit einem neuen Mann zusammen, der jünger ist als sie und von dem ihre Tochter nichts hält um sich abzulenken reist sie mit ihm gemeinsam nach Prag.

Lucy wartet auf ihren Verlobten und alles ist etwas geheimnisvoll um sie, bis ihre zwei Freundinnen hinter Lucys Fassade blicken.

Megan reist mit ihrem Freund, der aber eigentlich mehr wir als nur Freundschaft nur Megan kann sich das überhaupt nicht vorstellen.
Daher hat sie schon zu Beginn der Reise Panik wohin sich das Ganze entwickeln soll.

Die drei Frauen lernen sich in ihrem gemeinsamen Hotel kennen. Die Geschichte ist so aufgebaut, das wir die Geschichten der einzelnen Protagonisten erfahren, die dann immer wieder auf ihre neuen Freundinnen treffen und diese helfen neue Wege aufzuzeigen und die Augen zu öffnen, für das sie selber verschlossen waren.

Zudem ist die Stadt Prag wunderschön beschrieben, man bekommt absolutes Fernweh und möchte direkt die Reise nach Prag planen.

Das Buch spielt im Winter aber ich würde sagen, man kann das Buch aufgrund des tollen, flüssigen und mitreißenden Schreibstil von Isabelle Broom zu jeder Jahreszeit lesen!

FAZIT: Für mich war Wintersterne eine magische und zauberhafte Reise nach Prag mit drei liebenswerten Protagonistinnen, die alle drei absolut verschieden sind und dennoch ist jede Besonders. Wintersterne war nicht mein letztes Buch von Isabelle Broom! Eine absolute Leseempfehlung!

Eine Liebeserklärung an Prag

Von: Marakkaram Datum: 28. März 2018

Es war seltsam, nun allein dort zu sein, und Sophie stellte fest, dass sie weit mehr sah und wahrnahm, als wenn sie gemeinsam mit Robin hergekommen war.

Auf den ersten Blick scheinen sie nur eins gemeinsam zu haben, sie sind alle in demselben Hotel in Prag abgestiegen. Hope mit ihrem neuen Freund Charlie, Megan mit ihrem besten Kumpel Olli und Sophie, die auf ihren Freund Robin wartet.
Doch es dauert nicht lange, bis sich finden, denn sie scheinen einander zu brauchen, nicht um zu reden und sich ihren Problemen zu stellen, sondern eher als kleine Flucht und Ablenkung.
Und so entwickelt sich eine besondere Freundschaft zwischen den Fünfen, die tiefer geht, als sie anfangs ahnen.

~ * ~ * ~

3 Frauen ~ 3 Liebesgeschichten und als Schauplatz ein weihnachtlich, verschneites Prag.

Das Setting ist mehr als großartig gewählt und man merkt, dass die Autorin die Stadt sehr gut kennt und liebt. Sie hat mir das Gefühl vermittelt, selber dagewesen und die Schauplätze mit eigenen Augen gesehen zu haben.
Kopfkino vom Feinsten!

Auch die Charaktere sind einfach aus dem Leben gegriffen; bodenständig, sympathisch und manchmal auch ganz leicht nervig - wie beste Freunde halt.
Die verschlossene Megan, für die scheinbar nur ihre Karriere als Fotografin zählt, Hope, die Übermutti, die, seit ihre Tochter aus dem Haus ist, keine Aufgabe mehr hat und die zarte, zerbrechliche Sophie, deren Leben grad aus den Fugen gerät.
Und genauso wie beste Freunde, handeln sie nicht immer wie man es selber für am besten hält und manchmal möchte man sie schütteln, doch man kennt ihre Schwächen und akzeptiert sie.

Die ersten 150 - 200 Seiten der Geschichte fliegen dann auch nur so dahin, man lernt die Personen kennen und erkundet mit ihnen das winterliche Prag. Im Mittelteil gibt es eine kurze Phase in der sich nicht viel bewegt und ich das Gefühl hatte, ich muss Hopes oder Megans Zweifel jetzt nicht noch einmal lesen. Aber über diese kleinen Längen hier und da liest es sich fast so hinweg und dann schlittert man auch schon unaufhaltsam auf das fulminante Ende zu.

Fazit: Eine ganz unkitschige, dafür umso berührendere Geschichte. Drei Frauen, wie sie unterschiedlicher kaum sein könnten, die das Leben und Prag zusammenbringt. Drei Leben, in denen sich grade alles um die Liebe dreht, in all ihren Facetten.

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Willkommen im Winterwunderland

Von: mariesbücherparadies Datum: 26. März 2018

Titel: Winterstrene

Autorin: Isabelle Broom

Verlag: DIANA Verlag

Genre: Frauenroman (Liebesroman)

Seitenanzahl: 448 Seiten

Aufmachung: Klappbroschur / Taschenbuch

Preis: 9,99 € DE

ISBN: 978-3-453-35910-9

Klappentext:
Eine Reise ins magische, verschneite Prag: Für Megan, Hope und Sophie ist das die perfekte Gelegenheit, um vor ihren Problemen wegzulaufen. Sie lernen sich in einer Hotelbar kennen, und obwohl die drei Frauen völlig unterschiedlich sind, verstehen sie sich auf Anhieb. Gemeinschaftliche Streifzüge durch die winterlich verzauberte Stadt konfrontieren sie mit ihrer Vergangenheit und führen sie zu besonderen Begegnungen. Und vor allem zu sich selbst.
(Quelle: Random House)

Meine Meinung:
Erstmal vorab, ich habe nichts von diesem Buh erwartet, jedenfalls nichts was mich jetzt mega begeistern könnte.

Das Buch war anfangs wirklich schön und wirklich leicht geschrieben und das hielt sich das ganze Buch durch. Es war die ganze zeit wirklich schön locker geschrieben und ich hatte wirklich meinen ‚Spaß‘ dabei dieses Buch zu lesen. An sich war der Schreibstil sehr leicht gehalten, sodass auch wirklich jeder dieses Buch versteht und nicht in die Bedrängnis kommt es nicht verstehen zu können was die Autorin einem mit diesem Buch vermitteln will. Es war nie schwer zu verstehen was einem die Autorin einem vermitteln will, das sie einem zeigen will was ein neuer Ort so im eigenen Leben verändern kann. Wie ein Mensch sich verändern kann wenn er mal seine Komfortzone verlässt und in eine neue Weilt eintaucht. Jeder Mensch ändert sich durch neue Erfahrungen die er macht und so ist es auch in diesem Buch!

Wir verfolgen drei Frauen:

Sophie, eine junge Weltenbummlerin die auf ihren Verlobten Robin wartet um ihren 10 Jahrestag zu feiern, in der Stadt in der sie sich kennen gelernt haben. Sie ist sehr in sich gekehrt und wirkt verschlossen. Wir erfahren erst ganz zum Schluss mehr über sie, jedoch habe ich die Zeit genossen Vermutungen aufstellen zu können was sie hat und wieso sie so verschlossen ist.

Hope, eine 50 jährige Frau welche mit ihrer neuen Liebe Charlie nach Prag gekommen ist. Charlie wollte Hope eine Überraschung bereiten und lud sie zur Entspannung, nach einer noch recht frischen Trennung von ihrem Ex-Ehemann Dave, dort hin ein. Leider leitet sie noch unter dem Trennungsschmerz von ihrer Tochter welche nicht versteht wieso ihre Eltern sich getrennt haben. Diese trauer begleitet sie durch den Aufenthalt und bringt sie zum nachdenken über sich und ihr bisheriges Leben.

Und Megan, eine 30 Jahre alte Fotografin welche mit ihrem besten Freund nach Prag fährt um Ollie, Lehrer, für seinen Unterricht in der Grundschule vorzubereiten und um Bilder für ihre eigene Ausstellung zu machen. Ja nur haben die beiden ein Problem, bei dem Kennenlernen der beiden gab es einen Kuss und nun findet Megan es unpassend, dass die beiden sich ein Zimmer und ein Bett teilen. Doch wird sie dies am Ende der Reise immer noch so finden, denn eins ist klar Ollie hat nicht nur freundschaftliche Gefühle für sie übrig, genau das weis Megan von Anfang an!

Ja dies sind die drei groben Hauptgeschichten doch sie werden alle durch eins verbunden! Sie sind alle in Prag, in ein und dem selben Hotel und treffen beim Essen aufeinander. Naja die Frauen treffen aufeinander und die Männer werden mit einbezogen. Hope, Sophie und Megan verstehen sich von Anfang an auch wirklich gut und verabreden sich zu einem weiteren Essen zusammen, dieses findet dann zusammen mit Ollie und Charlie statt. Robin taucht leider immer noch nicht auf und das auch nach den ersten tagen in Prag nicht. So langsam machen sie alle sorgen um Sophie welche sehr ruhig ist und kaum mit jemandem spricht. Doch was mit Robin ist findet ihr sicher selber heraus wenn ihr es selber lest.

An sich stößt ein Teil der Gruppe oft zusammen und so verbinden sich die Geschichten der drei Paare immer mal wieder und es entsteht eine wirklich spannende Geschichte rund um die Selbstfindung der drei Frauen und ihren Partner. Aber auch die Geschichte rund um die Magie von Prag und die Wünsche welche dort in Erfüllung gehen sollen sollen ist wirklich perfekt gestaltet und ich finde jeder sollte mal in diese Gesichte hinein blicken, denn es ist es wert! Mich hat die Geschichte wirklich berührt und ich hatte wirklich zum ende hin das verlangen das Buch nicht mehr aus den Händen legen zu wollen weil ich wissen wollte wie es mit unseren Protagonisten weiter geht.

Es handelt sich um so verschiedene Schicksale welche aber so perfekt zusammen passen, welche wirklich gut zusammen finden und vor allem welche auch zusammen blieben. Ich habe die lockere leichte Stimmung in dem Buch auch in mir aufgesogen, ich habe mich nicht komisch dabei gefühlt ein Weihnachtsbuch im März zu lesen denn es hat einfach gepasst, ich meine der Frühling kommt ja einfach nicht hier an und deswegen war es das perfekte Buch für genau diese Zeit! Aber kommen wir zu meinem abschließendem Fazit:

Fazit:
Willkommen im Winterwunderland namens Prag! Ein Wunderland in de die Magie der Liebe allen hilft und so einige Träme wahr werden lässt. Oder ganz einfach willkommen in einem wundervollen Roman rund um die Liebe und einer Selbstfindung von drei Frauen dir ihr leben noch nie so gesehen haben.

Es handelt ich um ein leichtes und wirklich schönes Winterbuch welches einfach viel zu lange auf meinem Sub lag! Ich habe nicht von diesem Buch an tiefgründigem erwartet und doch so viel von diesem Buch bekommen! Ich habe mich in Prag verguckt und überlege dort wirklich mal hin zu reisen um mir die Stellen des Buches dort mal wirklich an zu schauen. Ich will nach erleben was die Charaktere dort empfunden haben.

Es ist ein wundervoller Roman für Jung und Alt also schaut es euch einfach mal an. ich meine wundervoller Schreibstil, wundervolle Kulisse, schöne Atmosphäre und perfekte Protagonisten für diese Magie der Stadt machen ein mega Buch.

5 von 5 Sternen!

Zu viel Stadt, zu wenig Handlung

Von: Michelles Booklove Datum: 24. Februar 2018

Allgemein zum Buch:

Titel: Wintersterne
Autor/in: Isabelle Broom
Genre: Roman
Verlag: Diana Verlag
Ersterscheinung: 2017
Seitenanzahl: 448 Seiten
Preis: 9,99€ (Taschenbuch)

Meine Meinung:

Drei Frauen machen eine Reise ins verschneite Prag. Genau aus Sicht dieser drei Frauen wird die Geschichte, die Isabelle Broom geschaffen hat, erzählt. Dies ist auch notwendig, damit man jede einzelne der Frauen verstehen kann, da sie sich alle in unterschiedlichen Lebenssituationen befinden. Normalerweise gefällt es mir nicht so gut, wenn viele verscheidene Sichten in einem Buch vorkommen, außer der Autor schafft das so, wie Isabelle Broom es meiner Meinung nach geschafft hat.
Es hat mir überhaupt keine Probleme bereitet in die Geschichte hineinzufinden und die verschiedenen Frauen zu begleiten. Es hat mir sogar Spaß gemacht die Gedanken jeder Frau mitzuerleben, da ihre Charaktere alle sehr sympathisch waren und man mehr von ihnen erfahren wollte.

Megan, Hope und Sophie befinden sich alle in einer Phase in ihrem Leben, in der sie die Reise nach Prag gut gebrauchen können. Hier finde ich es schön zu sehen wie die drei sich in Prag wiederfinden. Die Magie der Stadt führt sie zu sich selbst. Man merkt deutlich, welche tiefen Gedanken Isabelle Broom hier hat einfließen lassen.

Auch die Liebe zu der Stadt kommt in den Buch deutlich durch. Ich war auch schon einmal in Prag und fand es schön an bestimmte Orte erinnert zu werden und konnte fühlen, was die Autorin damit aussagen wollte. Ich als Leser habe mich der Stadt wieder nah gefühlt. Manchmal geriet Isabelle Broom jedoch zu sehr ins Schwärmen. Sie umschreibt die Orte der Stadt doch sehr intensiv, weshalb die Handlung an diesen Stellen manchmal etwas zurückstecken muss, was ich schade finde.

Der Schreibstil von Broom ist leicht zu lesen und führt zu einem gewissen Fluss, den man während des Lesens entwickelt. Auch die Geschichten der drei Frauen sind super schön beschrieben und reißen einen als Leser mit. Allerdings hat Isabelle Broom es nicht immer hinbekommen die richtige Mischung der einzelnen Elemente zu kreieren.
Das winterliche Prag und Megan, Hope und Sophie konnten mich dennoch teilweise faszinieren, weswegen ich dem Buch 3/5 Sterne gebe.

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar. :)

Drei ganz unterschiedliche Frauen im winterlichen Prag

Von: Tessa Jones Datum: 02. Februar 2018

Inhalt:

Das verschneite und winterliche Prag ist das Ausflugsziel von drei ganz unterschiedlichen Frauen, die aus den unterschiedlichsten Gründen in der Stadt im gleichen Hotel abgestiegen sind. Da ist die junge Sophie, die ein paar Tage alleine in der Stadt verbringen muss und auf die Ankunft ihres Verlobten Robin wartet. Für sie ist Prag eine ganz besondere Stadt, hat sie hier doch ihren Verlobten kennengelernt. Dann wäre da Megan, die für die Fotografie lebt und ihren besten Freund Ollie, einen Lehrer, begleitet, der die Stadt erkunden möchte, um darüber ein Schulprojekt zu leiten. Und dann ist da noch Hope, die für ihren ehemaligen Fahrlehrer Charlie ihren Mann verlassen hat und nun mit ihrem neuen Freund ein paar erholsame Tage in der tschechischen Hauptstadt verbringen möchte. In Prag lernen sich die Frauen und ihre Begleiter dann nicht nur untereinander kennen, sondern müssen sich auch mit sich selbst und ihren Leben auseinandersetzen.

Eigene Meinung:

Auf "Wintersterne" habe ich mich richtig gefreut. Das Cover ist so wunderschön gestaltet, dass man es sich mit diesem Buch einfach mit ein paar Keksen und einem Tee auf dem Sofa gemütlich machen möchte. Auch der Klappentext hat mich sofort angesprochen, weil ich es mag, wenn sich die Wege einstmals Fremder kreuzen und daraus eine schöne Geschichte wachsen kann.

Die Kapitel werden jeweils aus der Sicht einer der drei Protagonistinnen erzählt, so erhält man die ganz persönlichen Einblicke in ihre Leben. Die Autorin erzählt aber nicht sofort alles, was für die Geschichte relevant ist, sondern öffnet nach und nach immer mehr Türen in die geheimen Gedanken und Gefühle ihrer Figuren. So erfahren wir, dass Hope sich nicht nur von ihrem Mann getrennt, sondern seitdem auch keinen Kontakt mehr zu ihrer erwachsenen Tochter hat, die ihr den Ehebruch nicht verzeihen kann. Was Hope tieftraurig macht und sie deshalb auch ihre neue Liebe nicht genießen kann. Bei Megan wird klar, dass sie Ollie zwar als Freund sieht, und nicht mehr als das, doch dass das von ihm aus schon etwas anders aussieht und er Gefühle für Megan hat, die nicht nur freundschaftlich sind. Sie allerdings möchte ihre ganze Energie und ihre Zeit in ihre Karriere als Fotografin stecken, ohne einen Mann an ihrer Seite immer wieder vertrösten zu müssen, wenn sie fotografieren möchte und dabei sich und die Zeit vergisst. Die Reise nach Prag nutzt sie daher nicht nur, um ihrem Freund zu helfen, sein Schulprojekt vorzubereiten, sondern auch Bilder für eine Ausstellung über Prag zu machen, die sie plant. Und Sophie, die dritte im Bunde, erscheint als sehr zarte, fast schon zerbrechliche junge Frau, die über alle Maßen liebt und es nicht abwarten kann, bis ihr Verlobter Robin endlich zu ihr nachreisen kann.

Wer selbst noch nie in Prag war und dieses Buch liest, wird sich danach ein Bild von dieser schönen Stadt machen können. So ging es jedenfalls mir. Ich war leider noch nie dort, doch nach "Wintersterne" habe ich einen tollen Eindruck gewonnen. Man merkt, dass die Autorin die Stadt kennen und auch lieben muss.

Isabelle Broom baut ihre Geschichte langsam auf. Ich gebe zu - sie hat zu Beginn ihre Längen. Es gab Phasen, da fiel es mir nicht so leicht, das Buch in die Hand zu nehmen und weiterzulesen. Doch dann wird das Tempo erhöht, ab der Mitte nimmt auch der Spannungsbogen an Fahrt auf und ab diesem Moment wurde ich erst richtig in die Geschichte katapultiert. Und ab da zeigt sich, dass die Autorin ihre Kunst beherrscht. Überraschende Wendungen, Spannung, sehr gut gezeichnete Persönlichkeiten - es war alles vorhanden. Und der Schluss war dann der absolute Paukenschlag, ein fulminantes Finale.

Megan war meine liebste Protagonstin in dieser Geschichte. Sie und auch Ollie fand ich von ihrer Denk- und Handlungsweise am sympathischsten.

Fazit:

Von mir gibt es für das Buch eine Leseempfehlung. Es hat Längen in der ersten Hälfte, aber es lohnt sich, dran zu bleiben, denn ab der Mitte wird es wirklich spannend und lesenswert. Und ich schätze, wer schon mal in Prag war, hat sogar noch mehr von der Geschichte. Selbst ich, die diese Stadt noch nicht kannte, wurde verzaubert.

Ich bedanke mich beim Bloggerportal randomhouse für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares.

Ein Buch der leisen Worte

Von: World of books and dreams Datum: 18. Januar 2018

Vorweihnachtszeit in Prag, drei Frauen, die unterschiedlicher kaum sein können, befinden sich auf einer Reise in die Stadt, gemeinsam mit ihren Partner, bzw. eine von ihnen wartet auf ihren Partner, der ihr nachreisen möchte. In einem Hotel lernen sie sich kennen und dabei kommen sie sich viel näher, als sie es geglaubt haben. Hope ist bereits fünfzig, hat eine gescheiterte Ehe hinter sich und ist mit ihrem neuen Lebensgefährten in Prag. Doch auch wenn sie das Gefühl hat, wieder am Leben teilzunehmen, fehlt ihr etwas. Megan ist eine lebenslustige, junge Fotografin, die mit ihrem besten Freund Ollie die Stadt besucht. Doch auch bei diesen Beiden steckt noch viel mehr dahinter. Dann wäre da noch die junge und hübsche Sophie, die auf ihren Verlobten Robin wartet und die wir auf ihren Spaziergänge durch die Stadt begleiten.
Meine Meinung:
Das Buch passt perfekt zur kalten Jahreszeit und auch das Cover sieht sehr heimelig aus und versprüht eine gemütliche Atmosphäre. Die Geschichte selber beginnt auch gleich mit der Vorstellung der drei Protagonistinnen und der Einstieg ins Buch fiel sehr leicht. Der Schreibstil der Autorin Isabelle Broom hat mir sehr gut gefallen, sie hat einen sehr leichten und flüssigen Stil und doch spürt man hier sehr viele Emotionen in den Worten.
Die Geschichte selber erzählt dann sehr viel von den drei Frauen, die sich auf ihrer Reise in Prag befinden. Auch hier hat mir die Atmosphäre sehr gut gefallen, denn man spürt die vorweihnachtliche Stimmung der Stadt. Auch die vielen Beschreibungen der Stadt waren sehr gut und vorstellbar. Meine Abschlussfahrt in der Oberstufe führte uns damals nach Tschechien und auch Prag gehörte zu den Städten, die auf unserer Tour lagen. An einige der beschriebenen Orte konnte ich mich durch die sehr bildlichen Beschreibungen sehr gut erinnern und spürte förmlich dieses: oh ja, da sind sie gerade.
Aber trotz der wundervollen Sprache und der schönen Beschreibungen der Stadt wurde mir das Buch, gerade im Mittelteil, sehr langatmig. Ich hatte hier zwar die Gelegenheiten, die drei Frauen und ihre gesamte Gefühlswelt kennenzulernen und nachzuempfinden und doch fehlte mir hier etwas, was mich neugierig machen konnte. Ich konnte so einiges Vorausahnen und dadurch gab es nur weniges, was mich überraschen konnte.
Ein Erzähler in der dritten Person begleitet den Leser auf die Tour durch die Stadt Prag und durch den Abschnitt im Leben der drei Frauen. Er bringt hier allem voran die örtlichen Begebenheiten dem Leser sehr nahe und ich bin schon kurz davor, mir einmal Prag in der Vorweihnachtszeit anschauen zu wollen. Die Stimmung wird hier schon gut eingefangen und macht Lust, das selbst einmal mit eigenen Augen zu sehen.
Die drei Frauen waren mir durchaus sympathisch, wobei ich bei allen dreien immer wieder das Gefühl hatte, dass sich ihre Gedanken oftmals im Kreise drehten und auch wenn das durchaus glaubwürdig ist, fand ich das nicht ganz so spannend. Mir waren die Charaktere schon sehr sympathisch, aber manches Mal zu vorhersehbar. Megan mit ihrer recht lebendigen Art mochte ich am liebsten, konnte mich auch in ihre Gefühlswelt am ehesten einfühlen. Bei Sophie spürte man eine permanente Melancholie und ich ahnte bereits, woher diese stammt. Hopes Sorgen waren nachvollziehbar und doch kam sie mir nicht immer vor, wie eine Frau von fünfzig.
Neben den drei Frauen gibt es wenige Nebencharaktere, wobei hier durchaus auch die Männer an den Seiten der Frauen eine Rolle spielten. Alles in allem konnte ich mir auch diese gut vorstellen und doch kam ich auch ihnen nicht so richtig nah.
Mein Fazit:
Ein Buch, das mir mit seinen leisen Tönen durchaus gefallen hat. Doch im Gesamtbild gab es einfach zu viele Passagen, die in der Handlung an für sich nicht voran kamen und mir dadurch auch die Spannung nahmen. Auch wenn mir die Beschreibungen der Stadt gefielen, nahm dies ein wenig überhand und dadurch wurden auch noch ein paar Längen mehr mit eingebaut. Alles in allem hätte mir hier mehr Handlung gefallen. Doch ich denke, dass gerade Leser der ruhigen Töne hier auf ihre Kosten kommen.

Ein Buch der leisen Worte

Von: World of books and dreams Datum: 18. Januar 2018

Vorweihnachtszeit in Prag, drei Frauen, die unterschiedlicher kaum sein können, befinden sich auf einer Reise in die Stadt, gemeinsam mit ihren Partner, bzw. eine von ihnen wartet auf ihren Partner, der ihr nachreisen möchte. In einem Hotel lernen sie sich kennen und dabei kommen sie sich viel näher, als sie es geglaubt haben. Hope ist bereits fünfzig, hat eine gescheiterte Ehe hinter sich und ist mit ihrem neuen Lebensgefährten in Prag. Doch auch wenn sie das Gefühl hat, wieder am Leben teilzunehmen, fehlt ihr etwas. Megan ist eine lebenslustige, junge Fotografin, die mit ihrem besten Freund Ollie die Stadt besucht. Doch auch bei diesen Beiden steckt noch viel mehr dahinter. Dann wäre da noch die junge und hübsche Sophie, die auf ihren Verlobten Robin wartet und die wir auf ihren Spaziergänge durch die Stadt begleiten.
Meine Meinung:
Das Buch passt perfekt zur kalten Jahreszeit und auch das Cover sieht sehr heimelig aus und versprüht eine gemütliche Atmosphäre. Die Geschichte selber beginnt auch gleich mit der Vorstellung der drei Protagonistinnen und der Einstieg ins Buch fiel sehr leicht. Der Schreibstil der Autorin Isabelle Broom hat mir sehr gut gefallen, sie hat einen sehr leichten und flüssigen Stil und doch spürt man hier sehr viele Emotionen in den Worten.
Die Geschichte selber erzählt dann sehr viel von den drei Frauen, die sich auf ihrer Reise in Prag befinden. Auch hier hat mir die Atmosphäre sehr gut gefallen, denn man spürt die vorweihnachtliche Stimmung der Stadt. Auch die vielen Beschreibungen der Stadt waren sehr gut und vorstellbar. Meine Abschlussfahrt in der Oberstufe führte uns damals nach Tschechien und auch Prag gehörte zu den Städten, die auf unserer Tour lagen. An einige der beschriebenen Orte konnte ich mich durch die sehr bildlichen Beschreibungen sehr gut erinnern und spürte förmlich dieses: oh ja, da sind sie gerade.
Aber trotz der wundervollen Sprache und der schönen Beschreibungen der Stadt wurde mir das Buch, gerade im Mittelteil, sehr langatmig. Ich hatte hier zwar die Gelegenheiten, die drei Frauen und ihre gesamte Gefühlswelt kennenzulernen und nachzuempfinden und doch fehlte mir hier etwas, was mich neugierig machen konnte. Ich konnte so einiges Vorausahnen und dadurch gab es nur weniges, was mich überraschen konnte.
Ein Erzähler in der dritten Person begleitet den Leser auf die Tour durch die Stadt Prag und durch den Abschnitt im Leben der drei Frauen. Er bringt hier allem voran die örtlichen Begebenheiten dem Leser sehr nahe und ich bin schon kurz davor, mir einmal Prag in der Vorweihnachtszeit anschauen zu wollen. Die Stimmung wird hier schon gut eingefangen und macht Lust, das selbst einmal mit eigenen Augen zu sehen.
Die drei Frauen waren mir durchaus sympathisch, wobei ich bei allen dreien immer wieder das Gefühl hatte, dass sich ihre Gedanken oftmals im Kreise drehten und auch wenn das durchaus glaubwürdig ist, fand ich das nicht ganz so spannend. Mir waren die Charaktere schon sehr sympathisch, aber manches Mal zu vorhersehbar. Megan mit ihrer recht lebendigen Art mochte ich am liebsten, konnte mich auch in ihre Gefühlswelt am ehesten einfühlen. Bei Sophie spürte man eine permanente Melancholie und ich ahnte bereits, woher diese stammt. Hopes Sorgen waren nachvollziehbar und doch kam sie mir nicht immer vor, wie eine Frau von fünfzig.
Neben den drei Frauen gibt es wenige Nebencharaktere, wobei hier durchaus auch die Männer an den Seiten der Frauen eine Rolle spielten. Alles in allem konnte ich mir auch diese gut vorstellen und doch kam ich auch ihnen nicht so richtig nah.
Mein Fazit:
Ein Buch, das mir mit seinen leisen Tönen durchaus gefallen hat. Doch im Gesamtbild gab es einfach zu viele Passagen, die in der Handlung an für sich nicht voran kamen und mir dadurch auch die Spannung nahmen. Auch wenn mir die Beschreibungen der Stadt gefielen, nahm dies ein wenig überhand und dadurch wurden auch noch ein paar Längen mehr mit eingebaut. Alles in allem hätte mir hier mehr Handlung gefallen. Doch ich denke, dass gerade Leser der ruhigen Töne hier auf ihre Kosten kommen.

Winterlich, romantisch, ein wenig melancholisch - aber eine schöne Story ...

Von: Vera Höhne Datum: 09. Januar 2018

Autorin:
Isabelle Broom wurde im Jahr 1979 im britischen Cambridge geboren. Nach ihrem Studium der Medienwissenschaft in London begab sie sich auf Europa-Reise und landete u. a. auf der griechischen Insel Zakynthos, dem Handlungsort ihres Debüt-Romans „Olivensommer“ (in deutscher Sprache erschienen am 13.03.2017 ebenfalls im Diana Verlag). Sie arbeitet als Freelancerin, als Redakteurin und Autorin. Mit ihrem Hund Max, einem Bologneser, lebt sie nun in Suffolk.

Handlung:
In der Vorweihnachtszeit kreuzen sich zufällig die Wege von drei Britinnen an einer Hotelbar im verschneiten Prag: Hope, Anfang 50, aus Manchester, die kurz zuvor aus ihrer unglücklichen Ehe ausgebrochen ist und nun frisch verliebt gemeinsam mit ihrem Ex-Fahrlehrer Charlie auf einem Liebestrip in der tschechischen Hauptstadt ist, sich aber deswegen mit ihrer geliebten Tochter überworfen hat; dann Megan, Anfang 30, eine ehrgeizige Fotografin aus London, die ihren besten Freund, den Lehrer Ollie, der ein Schulprojekt über Prag vorbereitet, begleitet und dort Foto-Motive für ihre erste eigene Ausstellung sucht – Megan weiß, dass Ollie gern mehr in ihr sehen würde, als die beste Freundin – sie kann sich selbst aber nach einer Enttäuschung vor ein paar Jahren nicht mehr für die Liebe erwärmen; und dann die 28jährige, etwas geheimnisvolle Sophie aus Devon, die alleine in Prag weilt und den anderen berichtet hat, dass sie auf ihren Verlobten Robin wartet, der ein paar Tage später nachkommen würde. So verschieden die drei Frauen und ihre Lebensgeschichten sind, so haben sie eines gemeinsam: Sie haben sich von der Magie des winterlichen Prag bezaubern lassen und fangen an, ihr Leben und ihre Wünsche und auch die Liebe neu zu definieren.

Fazit:
Das Cover ist mit seinen warmen Farben (braun und orange) und den Motiven (Tee, Orangen, Nüsse, Blaubeeren, Schokolade) winterlich bzw. weihnachtlich und hat etwas heimeliges. Schade finde ich aber, dass nicht, wie auf dem britischen Original, das verschneite Prag auf dem Cover zu sehen ist. Der Umschlag (ziemlich hochwertig, da Paperback – also doppelter Taschenbuchumschlag) ist toll mit seiner Rillenstruktur und schön anzufassen und hat schon etwas Sinnliches.
Die Geschichte erstreckt sich über Prolog und 50 herrlich kurzen Kapiteln (wirklich die perfekte Leselänge) in einem sehr angenehm lesbaren Druckbild.
Ich muss sagen, dass ich diesem Roman gegenüber, nachdem ich ihn bereits in den Händen hielt, etwas skeptisch war. Zunächst wurde er von einigen Bloggerinnen empfohlen, dann folgten aber auch einige negative Kritiken und eine gute Freundin hat ihn sogar abgebrochen. Aber bevor ich ihn nicht selbst gelesen habe, konnte ich mir kein Urteil bilden. Also habe ich ihn während meines Winterurlaubs gelesen und es hat herrlich gepasst.
Ich habe schon lange keinen Roman mehr einer britischen Autorin (außer Sophie Kinsella) gelesen und Prag als wirklich seltener Handlungsort machte das Buch zusätzlich reizvoll.
Wer dieses Buch liest, erhält eine sehr detaillierte, liebevolle Beschreibung von Prag und man bekommt Lust, selbst einmal dorthin zu reisen und sich auf die Spuren des Romans zu begeben. Ich war leider bisher noch nicht dort. Als ich Isabelle Broom gegoogelt habe, bin ich auch auf einer Seite von ihr auf die wunderbaren Fotos (Megans Fotos) von Prag gestoßen, durch die man sich der Geschichte noch näher fühlt und noch eine viel bessere Vorstellung von allen genannten Sehenswürdigkeiten, Lokalen und von der Geschichte erhält – einfach, weil eben diese Fotos exakt in dem Roman beschrieben sind.
Die Protagonistinnen sind sympathisch dargestellt, aber bleiben alle dennoch recht neutral für mich als Leserin. Lediglich die Geschichte von Sophie ist mir besonders ans Herz gegangen. Mir kommen selten beim Lesen die Tränen, aber hier fand ich mal wieder eine Story so berührend, dass genau das passiert ist. Also: Zum Ende hin auf jeden Fall Taschentücher beim Lesen bereithalten!
Auch wenn das Buch durch seine detailverliebten Beschreibungen der Stadt, aber auch einzelner Handlungsstränge, stückweise ein wenig langatmig war, so hat mich das Buch doch überzeugt und sehr bewegt.
Ich gebe hierfür eine sehr gute 4****-Sterne Leseempfehlung.

Franzi

Von: Franzi´s Bookworld Datum: 08. Januar 2018

Inhalt

Das Buch wird aus drei Verschiedene Sichtweisen erzählt. Drei Recht Unterschiedlichen Frauen.
Diese drei lernen sich per zufall im Winterlichen Prag kennen. Hier beginnen sie sich ihre Unterschiedlichen geschichten zu erzählen.
So hat die ältese Hope eine Gescheiterte Ehe und einen Liebhaber. Die Junge Fotografin Megan ist mit ihrem Besten Freund unterwegs der eigentlich in sie verliebt ist.
Und Sophie die kurz vor ihrer Hochtzeit ist.


Mein Fazit

Die Geschichte ist einfach geschrieben und somit auch schnell und einfach zu lesen. Für mich war es so das es einige stellen gab die mich nicht begeistert haben, endlose beschreibungen der stadt das brauche ich nicht.
Für mich hätte einige stellen einfach gekürzt werden können. Dann plätschert die geschichte eine ganze weile erst ein mal so vor sich hin ohne mich wirklich richtig zu interessieren.
Dennoch geben ich dem Buch 3 von 5 Sternen. Weil ich die Mädels mochte und auch die gemütlich atmosphäre des Buches mochte.


Danke an den DIANA Verlag das ich das Buch als Rezensions exemplar erhaltenen habe.

Schöne Kulisse, zu wenig Tiefgang

Von: MoZeilenherz Datum: 06. Januar 2018

Zu Beginn lernt man alle drei Frauen kennen. Megan, Sophie und schließlich Hope. Man erfährt, was sie nach Prag geführt hat, wieso sie hier sind und man erkennt schon in den ersten Kapiteln, das alle drei mit der aktuellen Situation nicht wirklich zufrieden sind.

Leider muss ich sagen, dass es mir Schwierigkeiten bereitet hat, mich wirklich auf die drei Frauen einzulassen. Vielleicht lag es dann den häufigen Sichtwechseln, aber ich hatte immer das Gefühl, nur an der Oberfläche zu kratzen und nie wirklich in das Seelenleben der Frauen eintauchen zu können, denn kaum hatte die Geschichte aus der ein oder anderen Sicht begonnen, war sie auch schon wieder vorbei und man war bei der nächsten. Häufige Sichtwechsel in Liebesromanen, vor allem, wenn es um unterschiedliche Beziehungen und Geschichten geht, finde ich schwierig und das hat sich auch hier wieder gezeigt.

Wunderschön war dagegen das Setting. Die Autorin versteht sich darauf, bezaubernde Beschreibungen der goldenen Stadt aufs Papier zu bringen, die winterliche Stimmung und der Schnee tun ihr übrigens dazu. Ich habe mir mehr als nur einmal gewünscht, direkt an der Stelle zu stehen, wo die Frauen im Buch waren und das alles mit eignen Augen zu sehen und das obwohl ich schon in Prag war und die Stadt damals gar nicht als so besonders toll empfunden habe. Das Buch hat in mir direkt den Wunsch entfacht, die Stadt doch noch einmal zu besuchen.
Am Ende habe ich das Buch doch ganz gerne in die Hand genommen, auch weil ich trotzdem neugierig war, wie die Geschichten der drei Frauen ausgehen. Es waren keine klischeehaften, vorhersehbaren Liebesgeschichten und die Enden durchaus überraschend. Schade war wie gesagt nur, dass ich durch den häufigen Sichtwechsel Schwierigkeiten hatte, mich wirklich auf die Personen einzulassen und diese kennen zulernen.

Darum bekommt Wintersterne von mir 3 von 5 Sternen

So tief zu lieben, dass man ohne den anderen nicht leben kann!

Von: Margarete Rosen Datum: 04. Januar 2018

Wintersterne nimmt uns mit in die wunderschöne Stadt Prag. Mit einer sachten Bildsprache bringt uns Isabelle Broom diese Stadt näher. Jede der drei weiblichen Protagonistinnen erzählt uns aus einer anderen Sicht ihre Einrücke und Erfahrungen in Prag.

Sanft werden die Leben der drei Frauen verwoben. Und genauso sanft, ja fast zärtlich werden die Stränge auseinander gezogen und wir erfahren mehr über ihre Sehnsüchte und die Männer in ihren Leben.

Megan will sich nicht verlieben. Hope sucht, nach der gefundenen Liebe, nach einem eigenständigen Leben. Sophie kann ohne ihre große Liebe nicht leben.

Isabelle Broom zeigt uns viele unterschiedliche Fazetten der Liebe. Läßt uns teilhaben an einer fast schon verwunschenen Weihnachtsreise, die den Zauber der Stadt genauso einfängt, wie das Versprechen nach Glück.

Auf über 440 Seiten durfte ich in diese fast schon magisch zu nennende Geschichte eintauchen. Stunden ließ ich mich verzaubern und habe von Anfang bis Ende dieses Buch in vollen Zügen genossen.

Danke für dieses wunderschöne Wintermärchen.

Wintersterne

Von: fraeulein_lovingbooks Datum: 27. Dezember 2017

Inhalt
Eine Reise ins magische, verschneite Prag: Für Megan, Hope und Sophie ist das die perfekte Gelegenheit, um vor ihren Problemen wegzulaufen. Sie lernen sich in einer Hotelbar kennen, und obwohl die drei Frauen völlig unterschiedlich sind, verstehen sie sich auf Anhieb. Gemeinschaftliche Streifzüge durch die winterlich verzauberte Stadt konfrontieren sie mit ihrer Vergangenheit, mit ihren Herzenswünschen und führen sie zu besonderen Begegnungen.
(Quelle: Klappentext)



Meine Meinung
Zuerst möchte ich mich beim Bloggerportal und dem Diana Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken.

Megan liebt ihren Job als Fotografin und hat nun, nach einem privaten und beruflichen Fehltritt, nach langer Zeit wieder eine Chance bekommen. Sie darf ihre Bilder ausstellen, nur scheint sie in London ihre Leidenschaft verloren zu haben. Ihre Bilder sind schön, aber es fehlt das Herz. Als ihr bester Freund Ollie sie nach Prag mitnehmen möchte, zweifelt die junge Frau. Denn Ollie hat Gefühle für sie und sie hat Angst ihm zu große Hoffnungen zu machen. Schließlich machen sich beide zusammen auf den Weg und kommen sich in Prag näher…
Megan kämpft immer noch mit ihrem Fehltritt – seit dem hat sie Angst vor einer Beziehung, da sie nie wieder enttäuscht werden will, und ihr Job tritt immer mehr in den Fokus ihres Lebens. Alles dreht sich nur noch darum, was verständlich ist, wenn man in seiner beruflichen Szene schlecht gemacht wurde und nun eine zweite Chance hat.
Mir war Megan trotz ihrer kleinen Obsession immer alles zu fotografieren und Ollie zu verletzen sympathisch. Für mich ist sie der Charakter gewesen, der sich am stärksten weiterentwickelt hat in der Geschichte.

Hope war mit ihrem Ehemann nie wirklich vollkommen glücklich, weswegen sie ihre Energie und Zeit in die Erziehung ihrer Tochter Annette gesteckt hat. Als diese schließlich auszieht und ihr Leben alleine führt, kommt die große Leere. Hope fühlt sich nicht mehr wohl, der Ehemann hat kein Interesse mehr und schließlich meldet sich Hope in der Fahrschule an. Sie lernt Autos zu fahren und versteht sich blendend mit ihren Fahrlehrer, mit dem sie ihre Tochter nach einiger Zeit flagranti auf der Rücksitzbank entdeckt. Hope trennt sich und geht mit dem Fahrlehrer Charlie eine Beziehung ein. Der erste Urlaub als Paar führt sie nach Prag…
Mit Hope hatte ich so meine Startschwierigkeiten, denn ich konnte sie einfach nicht einschätzen. Warum hatte sie eine Affäre, hat sie wirklich alle so stark verletzt, wie behauptet wurde? Erst im Laufe der Geschichte erfährt man ihren kompletten Hintergrund und die Handlungen, die sich in diese Richtung „getrieben“ haben.
Gegen Ende fand ich sie dann aber auch sympathisch und Charlie ist der Knaller. Er war der männliche Lieblingscharakter.

Sophie hat ihren Partner Robin im Urlaub kennengelernt und anschließend gingen die beiden auf Weltreise. Nachdem sie zurückgekommen sind, waren sie immer wieder in Prag und haben die Stadt lieben gelernt. Beide sind mit ihrem Leben zufrieden und der nächste Pragaufenthalt geplant. Nur sitzt Sophie nun alleine in der Stadt und wartet auf ihren Partner, der laut ihren Angaben später nachkommen wird…
Mit Sophie bin ich leider überhaupt nicht warm geworden – sie war mir als Charakter völlig unsympathisch. Warum kann ich noch nicht mal benennen. Vielleicht lag es auch größtenteils an ihrem Verhalten, das sie in Prag an den Tag legt.

Der Schreibstil ist schlicht und einfach gehalten, sodass man die Geschichte ohne Verständnisschwierigkeiten lesen kann.
Erzählt wird abwechselnd von den drei Frauen, was einen guten Einblick in ihre Gefühls- und Gedankenwelt gibt.

Insgesamt hat mir „Wintersterne“ gut gefallen, weil es eben nicht diese typische Liebesgeschichte ist, in der zu Beginn klar ist, wie es am Ende ausgeht. Diese Geschichte kann man in drei kleine Hauptgeschichten unterteilen, die sich in Prag immer wieder über den Weg laufen und einige Schritte gemeinsam unternehmen. Eine Idee, die mir gut gefallen hat, da man so einen unglaublich vielschichtigen Eindruck von der Stadt Prag bekommen hat. Die vielen detailreichen Erzählungen haben mich so neugierig auf das Land und die Stadt gemacht, sodass sie direkt auf meiner „want to visit“-Reiseliste gelandet ist.
Die einzelnen Geschichten an sich haben mir ebenfalls gefallen, auch wenn sie mich nicht alle restlos begeistern konnten. Mit Sophie und ihrem Anteil bin ich nicht vollkommen warm geworden. Mir kam es immer spanisch vor, das sie nie mit ihm spricht oder schreibt. Als würde sie schon länger alleine sein. Am Ende kommt dann sie Auflösung, die zwar stimmig war, mir aber etwas zu viel des Guten war.

�������� Sterne

[Rezension] Wintersterne

Von: Ninespo Datum: 27. Dezember 2017

Ich liebe Geschichten, die ans Herz gehen. Als ich Wintersterne zu lesen anfing, wollte ich genau ein solches Herzensbuch. Bekommen habe ich die Geschichte dreier Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten aber dennoch eines gemeinsam haben: Die Liebe.

Als Leserin von Wintersterne lässt man sich in das winterliche Prag der heutigen Zeit entführen. Tatsächlich fühlte ich mich während des Lesens die gesamte Zeit so, als wäre ich in Prag. Ich muss nicht erwähnen, dass das Buch derartiges Fernweh in mir geweckt hat, dass mein nächster Urlaub nach Prag geht, oder?

Isabelle Broom schreibt mit einer solchen Liebe und mit so viel Details, dass ich gar nicht anders konnte, als alles bildlich vor mir zu sehen und Teil der Geschichte zu werden. Ich war auf jeder Seite, in jeder Situation und Handlung dabei. Der winterliche Zauber der Stadt und die liebevoll gestalteten Figuren entwickelten einen solchen Sog, dass ich Wintersterne beinahe inhaliert habe.

Drei Frauen. Drei Liebesgeschichten. Eine unvergessliche Stadt.

Im Kern der Geschichte stehen die Lebens- und Liebesgeschichten dreier Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten und sich in Prag durch Zufall treffen. Man könnte von einer schicksalshaften Begegnung sprechen. Besonders herzzerreißend war die Liebesgeschichte von Sophie. Ich hatte die gesamte Zeit über ein ungutes Gefühl, konnte aber den Finger nicht recht darauf legen. Dennoch war ich von der Enthüllung überrascht und schockiert. Umso mehr habe ich mich über die positiveren Geschichten von Megan und Hope gefreut, wobei auch die beiden ihre Hürden hatten.

Als besonders schön und liebevoll habe ich die Charaktergestaltung und Stadtbeschreibungen empfunden. Man spürt auf jeder Seite, wie viel Mühe sich Isabelle Broom mit ihrem Roman gegeben hat. Keine der Figuren wirkt platt oder leblos, sie alle haben gute und weniger gute Eigenschaften, stehen für sich ein und haben Gefühle.

Daher kann ich euch Wintersterne bedingungslos ans Herz legen. Vor allem bei diesem Wetter mit Buch, Keksen und Tee ins Bett gepackt und sich von Wintersterne davontragen lassen. Für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars von Wintersterne möchte ich mich ganz herzlich beim Diana Verlag und dem Bloggerportal bedanken.

ein toller Roman, bis auf Kleinigkeiten überzeugend

Von: Manja Datum: 23. Dezember 2017

Kurzbeschreibung
Eine Reise ins magische, verschneite Prag: Für Megan, Hope und Sophie ist das die perfekte Gelegenheit, um vor ihren Problemen wegzulaufen. Sie lernen sich in einer Hotelbar kennen, und obwohl die drei Frauen völlig unterschiedlich sind, verstehen sie sich auf Anhieb. Gemeinschaftliche Streifzüge durch die winterlich verzauberte Stadt konfrontieren sie mit ihrer Vergangenheit und führen sie zu besonderen Begegnungen. Und vor allem zu sich selbst.
(Quelle: Diana Verlag)

Meine Meinung
Die Autorin Isabelle Broom war mir bisher vollkommen unbekannt. Jetzt durfte ich „Wintersterne“ aus ihrer Feder lesen und war dementsprechend gespannt auf das, was mich hier wohl erwarten würde.
Das Cover gefiel mir hier auf Anhieb und der Klappentext machte mich wirklich neugierig. Also habe ich mich auf rasch ans Lesen gemacht.

Die Charaktere dieses Romans haben mir richtig gut gefallen. Sie wirkten auf mich glaubhaft und realistisch gezeichnet, ich konnte sie mir alle gut vorstellen.
Im Mittelpunkt dieser Geschichte hier stehen die Frauen Sophie, Megan und Hope. Alle drei müssen Hindernisse bewältigen und Entscheidungen treffen, die richtungsweisend sind.
Megan reist mit ihrem Freund nach Prag. Er macht diese Reise als Vorbereitung und Megan steht ihm zur Seite.
Hope ist erst seit Kurzem getrennt und besucht Prag mit ihrem neuen Freund. Ihr Verhältnis zu ihrer Tochter hat durch die Trennung sehr gelitten.
Und Sophie besucht Prag alleine. Dort möchte sie ihren Verlobten treffen.
Mir gefielen die drei Frauen wirklich gut, ich konnte jede Handlung der drei nachvollziehen.

Der Schreibstil der Autorin ist leicht und flüssig zu lesen. Ich habe mich im Buch sehr wohl gefühlt, konnte ohne Probleme folgen und alles gut verstehen.
Geschildert wird das Geschehen zunächst aus den drei Perspektiven der Frauen. So lernt man sie als Leser sehr gut kennen. Mit der Zeit werden die Handlungsstränge dann zusammengeführt und ergeben dann ein Ganzes.
Die Handlung hat mir richtig gut gefallen. Die Autorin entführt den Leser nach Prag. Man lernt die Stadt sehr gut kennen, lernt den Charme der Stadt wirklich lieben.
Doch auch die Geschichten der Frauen sind interessant und auch spannend gehalten. Es tauchen Wendungen auf, die das Geschehen in immer wieder neue Richtungen lenken.
Allerdings zwischendrin hatte ich leider immer mal wieder das Gefühl das sich alles ein wenig zieht.

Zum Ende hin wird es hektisch und mir schien es als müsste es jetzt unbedingt schnell zu Ende gebracht werden.
Das fand ich schade, denn der eigentliche Schluss dann hat mir doch gut gefallen. Er passt sehr gut zum gesamten Buch und schließt es gut ab.

Fazit
Zusammengefasst gesagt ist „Wintersterne“ von Isabelle Broom ein Roman, der dem Leser eine tolle Stadt als Kulisse bietet.
Sehr gut gezeichnete Charaktere, ein leicht und flüssig zu lesender Stil der Autorin und eine Handlung, die ich bis auf ein paar kleinere Längen als interessant und spannend empfunden habe, haben mir hier sehr unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!

Leider langatmig

Von: Amber144 Datum: 21. Dezember 2017

Gerade jetzt zur Vorweihnachtszeit hat mich dieses Buch sofort angesprochen. Es passt perfekt in die Zeit und ich wollte mich gerne in das verschneite Prag entführen lassen. Was das Cover mit dem Buch zu tun hat, konnte sich mir leider auch am Ende des Buchs nicht erschließen.

Es geht in dem Buch um drei Frauen mit unterschiedlichen Liebesgeschichten. Leider konnte mich die jeweilige Geschichte nicht ganz überzeugen. Bei mir kamen keine Emotionen an und ich bin mit den Frauen auch nicht warm geworden.
Wirklich schade, denn die Grundidee der Geschichte und auch die einzelnen Personen haben grundsätzlich Potenzial das für mich leider nicht ausgeschöpft wurde.

Wirklich schade, da die Beschreibungen von Prag wirklich schön sind. Leider habe ich die Stadt bisher nicht bereist, aber das Buch verschafft dem Leser dort auf jeden Fall einen guten Eindruck.

Wer keine großen Anspruch an eine Liebesgeschichte hat und sich gerne auch Stadtbeschreibungen durchliest, der ist bei diesem Buch richtig.

Mich konnte es leider nicht komplett überzeugen, deswegen vergebe ich 3 Sterne.

Ein wundervoller Winterroman über Ängste und einen Neuanfang. LESENSWERT!

Von: www.buecherwesen.de Datum: 19. Dezember 2017

Inhalt:
Sophie reist ohne ihre große Liebe Robin nach Prag, erwartet ihn aber dort.
Hope wird von ihrem neuen Freund Charlie nach Prag eingeladen und verbringt dort schöne, aber auch nachdenkliche Tage.
Megan fährt mit ihrem besten Freund Ollie ebenfalls nach Prag um dort Fotos für ihre Ausstellung zu machen, aber zwischen den beiden knistert es gewaltig.
Drei Frauen die von ihrer Vergangenheit verfolgt werden und die Angst haben, sich ihr zu stellen.

Meine Meinung:
Auf der Rückseite des Buches steht: Drei Frauen. Drei Liebesgeschichten. Eine unvergessliche Stadt.
Meiner Meinung nach ist dieses Buch noch viel mehr als diese drei kurzen Sätze je vermuten lassen würden, denn die Geschichte und auch Prag steckt voll mit Ängsten die einen verfolgen, mit der Liebe die zum Greifen nah ist und auch der Schönheit der Stadt selbst.
Ich war vor vielen Jahren einmal in Prag und habe die Stadt erkundet, muss aber gestehen, dass ich zu jung war um diese Schönheit damals zu entdecken.
Isabelle Broom beschreibt Prag so ausführlich und es war, als würde man die Stadt aus den Augen eines Prag-Liebhabers sehen. Die Schönheit, die von Schnee und einer Schicht Eis überzogen ist, die Freundlichkeit der Menschen die dort leben, die Uhren (an die ich mich absolut nicht erinnern kann) und die Magie, von der die Autorin so viel schreibt.
Neben der Faszination Prags, war ich aber vor allem von den persönlichen Geschichten sehr angetan, denn obwohl ich mich manchmal über die Unsicherheit und die Ängste der drei Frauen geärgert habe, konnte ich sie ansatzweise auch verstehen.
In dieser Geschichte hatte ich einen, wenn nicht sogar zwei Lieblingsprotagonisten, wobei Ollie ganz oben steht.
Ollie hat Megan vor einigen Monaten in einer Bar kennengelernt und ihre plumpe Art hat mich an mich selbst erinnert. Ich fand gut, dass sie ihren Dickkopf durchsetzen wollte, fand Ollie aber vom ersten Moment an fantastisch. Er ist witzig und klug und anscheinend von Anfang an von Megan angetan. Auch sie fühlt sich zu ihm hingezogen, hat aber einen Lebenstraum, der für sie an oberster Stelle steht und bei dem sie keine Wege duldet, die steinig werden könnten.
Mein zweiter Favorit ist Charlie, Hopes Begleiter und ihr neuer Freund. Er versucht alles langsam anzugehen, obwohl er Hope mit seiner Liebe überschütten möchte. Sie hat gerade eine Trennung hinter sich und das auf eine Art, die sie sich so nicht gewünscht hat. Momentan ist sie mit ihrer Tochter zerstritten und so driften ihre Gedanken immer wieder ab und sie versinkt in Trauer.
Sophie lässt sich am allerwenigsten einschätzen, aber obwohl sie das größte Glück zu haben scheint, belastet sie etwas.
Die komplette Story war interessant, aber vor allem im letzten Drittel konnte mich das Buch auch gefühlsmäßig voll packen.

Fazit:
Ein wundervoller Winterroman über Ängste und einen Neuanfang. LESENSWERT!

Die Geschichte macht Lust auf einen Urlaub in Prag

Von: Kerstin C. Datum: 18. Dezember 2017

Das Cover zeigt eine Holzplatte auf der eine Teekanne steht. Es liegen Orangenscheiben, Blaubeeren und Nüsse herum. Insgesamt ein winterliches Idyll, das perfekt zu einem gemütlichen Lesetag gehört.

Die Geschichte handelt von drei ganz unterschiedlichen Frauen. Hope, Megan und Sophie fliegen aus ganz unterschiedlichen Gründen nach Prag und treffen dort in einem Hotel aufeinander. Hope reist mit ihrem Freund Charlie, Megan reist mit Ollie, einem guten Freund und Sophie muss die Reise erst mal ohne Robin, ihrem Verlobten antreten. Die Reise nach Prag soll für alle Beteiligten ein unvergesslicher Ausflug werden.

Im Prinzip wird die Geschichte in drei Erzählsträngen wiedergegeben. Jeweils ein Strang der Geschichte um Hope, einer um Megan und einer um Sophie. Isabelle Broom gelingt es sehr gut die Handlungsstränge immer weiter ineinander zu verflechten, so dass am Ende eine zusammenhängende Geschichte entsteht. Bei mir hat das Lesen eine Sehnsucht nach Prag hervor gerufen. Ich selbst war noch nie dort. Aber ich weiß jetzt schon was ich mir unbedingt ansehen muss. Ob ich das kleine Kreuz auf der Karlsbrücke wohl finde?

Für mich war es ein sehr nachdenklicher Roman. Zum Ende musste ich auch die ein oder andere Träne verdrücken. Es ist eine wundervolle Geschichte um drei Frauen, die ihren Stand im Leben noch finden müssen. Es ist ein Roman voller Gefühle.

Ich hatte ein wundervolles Lesevergnügen vorm Kamin. Es ist ein Roman passend zur winterlichen Jahreszeit, aber nicht unbedingt ein Weihnachtsroman. Ich muss sagen, dass fand ich besonders schön, da man zur Zeit von Weihnachtsbüchern überflutet wird. Diesen Roman kann man auch sehr gut noch im Frühjahr lesen, wenn es bei uns schon wieder wärmer wird.

Von mir gibt es eine Leseempfehlung für alle, die sich gerne mit Glühwein oder Tee in die Decke kuscheln. Dabei ein Buch lesen und einfach abtauchen wollen in eine schöne Geschichte.

Die goldene Stadt, aber eine etwas langatmige Geschichte...

Von: Kathrinshome Datum: 18. Dezember 2017

Mit „Wintersterne“ stellt uns die Engländerin Isabelle Broom ihren zweiten Roman vor, der im Diana Verlag veröffentlicht wurde. Obwohl ich ihren ersten Roman nicht kenne, hat mich das schön gestaltete Cover neugierig gemacht und positiv auf die Geschichte eingestimmt. Orangen, Mandarinen, Blaubeeren, Nüsse und eine Kanne Tee auf einer Holzunterlage – urig gemütlich lädt das Buchcover zu einer winterlichen Lesereise ein. Der Klappentext verrät, es geht nach Prag – eine Stadt, die ich übrigens liebe... wie die eine Protagonistin (Sophie) auch. Eine Stadt, die viel bietet und sich gerne entdecken lässt ;)

Das „magische, verschneite Prag“ (Klappentext) findet sich auch durchgehend im Buch wieder; es ist quasi der rote Faden, an welchem sich die drei parallel und doch gemeinsam stattfindenden Geschichten der Protagonisten entlang hangeln:

Megan begleitet ihre guten Freund Ollie, der sich zur Vorbereitung auf eine Studienreise mit seinen Schülern ein paar Tage die Stadt anschauen möchte. Megan liebt die Fotografie und nutzt die Ausflüge in die Stadt für die Erstellung einer Fotostory, mit der sie als Fotografin wieder Fussfassen möchte. Wir LeserInnen begleiten die beiden bei ihren Ausflügen – mal gemeinsam, mal alleine; mal mit Knistern, mal mit Streiten...

Hope wurde von ihrem neuen Freund Charlie, für den sie aus ihrer langweiligen Ehe ausgebrochen ist, nach Prag eingeladen, um eine gemeinsame Zeit zu verbringen. Sie liebt die Gegenwart und ihren neuen Freund, hat aber auch mit der Vergangenheit und vor allem mit der Trennung von ihrer erwachsenen Tochter Annette zu kämpfen, welche den neuen Freund ablehnt. Und so erleben wir eine verliebte und doch traurige, fürsorgliche und immer wieder leidenschaftliche erwachsene Frau, die den Urlaub scheinbar nur halbherzig genießen kann...

Sophie kennt Prag wie ihre Westentasche, denn sie ist eine Globetrotterin und Prag hat eine ganz besondere Bedeutung für sie: hier hat sie ihren heißgeliebten Freund Robin kennen- und lieben gelernt. Die beiden sind unzertrennlich und doch musste Sophie erst einmal alleine in die „goldene Stadt“ fahren. Sie durchstreift die Orte der gemeinsamen Erinnerungen und hofft, bald wieder mit ihrem Lebensgefährten zusammen zu sein. Doch hinter dieser Sehnsucht steckt eine Tragödie, die wir LeserInnen erst am Ende erfahren...

Die Geschichten klingen interessant und haben wirklich viel Potential für ein unterhaltsames Buch. Aber irgendwie konnte mich der Roman nicht wirklich packen. Die Erzählweise der Autorin plätschert so vor sich hin. Manchmal wirkt die Geschichte eher wie ein Reiseroman, manchmal holt die Geschichte zu sehr in der Vergangenheit aus, so dass sie die Spannung in der Gegenwart verliert. Es wollen einfach keine wirklich interessanten Bilder vor meinem inneren Auge entstehen – bis auf die Bilder meiner Erinnerungen an Prag; aber das Buch ist ja nunmal kein Reiseroman oder Stadtführer.

Erst am Ende nimmt die Geschichte an Dramatik und damit an Fahrt auf. Die Ereignisse überschlagen sich und die im gesamten Roman angedeuteten Ungereimtheiten lösen sich mit einem lauten Knall auf. Eine zusätzliche Prise Mystik bringt ein goldenes Kreuz zum leuchten – eindeutig mehrdeutig...

Ich finde es wirklich schade, dass das Buchcover falsche Hoffnungen geweckt hat, denn das heimelige „Hüttengefühl“, welches das Bild bei mir auslöste, hat so gar nichts mit dem Gefühl beim Lesen des Buchs zu tun. Im Nachhinein hätte ich mir ein Motiv von Prag gewünscht. Auch wäre es meines Erachtens passender gewesen, die Geschichte(n) mehr zu straffen und so interessanter zu gestalten. Aber das mag meine persönliche Meinung sein...

Daher kann ich den Roman als unterhaltsame „Auszeit“ empfehlen; lasst euch mitnehmen in die schöne Stadt Prag und vielleicht packen euch die Geschichten von Megan, Hope und Sophie ja mehr als mich.

Drei Liebesgeschichten im wunderschönen, winterlichen Prag

Von: MelaKafer Datum: 15. Dezember 2017

Drei Frauen lernen sich in einer Hotelbar in Prag kennen. Da haben wir die talentierte, ambitionierte Fotografin Megan, Die verliebte Sophie, die sich auf gemeinsame Tage mit ihrem Verlobten freut und die etwa 50-jährige Megan, die nach einer gescheiterten Ehe mit ihrem neuen Partner romantische Tage in Prag verbringen möchte. Völlig unterschiedliche Lebensgeschichten, unterschiedliche Lebensphilosophien und Träume....
Die Geschichte las sich sehr leicht und einfach, da die Sprache unkompliziert und die Handlung überschaubar war. Besonders schön fand ich die sehr gelungenen Beschreibungen von Prag. Man merkt sofort, dass die Autorin diese Stadt liebt und das reißt einen mit.. Ich hab die Stadt in den detaillierten Beschreibungen wiedererkannt am liebsten wäre in den nächsten Zug gestiegen, um ein paar wunderbare Tage im winterlichen Prag zu verbringen.
Leider konnte mich aber die Geschichte phasenweise nicht so recht mitreißen. Sie hatte, vor allem im Mittelteil ihre Längen, etwas mehr Spannung hätte diesem Roman sehr gut getan.
Nichtsdestotrotz ist es eine leichte, entspannende Kost für gemütliche Winterabende.

Rezension:Wintersterne

Von: Nicismess Datum: 13. Dezember 2017

Anfangs habe ich nicht viel von diesem Buch gehalten , es war eine normale Winter / Liebesgeschichte. Es gab eigentlich keine goße Spannung , dann kam das Ende und es hat mich komplett geflasht. Das Buch hat einemPrag so schmackhaft gemacht , dass ich dorthin auch reisen möchte. Ich mochte eigentlich jede Person , denn sie waren alle so unterschiedlich und liebevoll. Die 3 Pärchen haben jeweils ihre eigenen Probleme und versuchen sie in Prag zu lösen , manche werden besser , manche werden schlechter. Der Schreibstil von Isabelle Broom ist einfach so schön, sie beschreibt die Gefühle und die Orte so anschaulich. Man hat vor seinerm inneren Auge immer eine Vorstellung von der jeweiligen Situation. Das war mein erstes Buch von ihr , aber es wird defentiv nicht mein letztes sein.

Liebe im verschneiten Prag

Von: die.buecherdiebin Datum: 13. Dezember 2017

Eine Reise ins magische, verschneite Prag

Inhalt: Megan, Hope und Sophie lernen sich während eines Urlaubs in Prag kennen. Die drei unterschiedlichen Frauen haben alle ihre eigenen Probleme mit ihrem Leben und der Liebe. In Prag wird ihnen einiges klarer…

Meine Meinung: Das schöne Cover hat mich auf das Buch aufmerksam gemacht und auch der Klappentext und die Leseprobe haben mir gut gefallen. Aber leider wurden meine Erwartungen an das Buch nicht so ganz erfüllt. Irgendwie kommt die Handlung nicht voran und außer Spaziergängen mit endlosen Beschreibungen von Prag mit viel Schnee, Essen und Trinken passiert nicht viel. Erst im letzten Drittel nimmt die Geschichte etwas Fahrt auf. Außerdem hatte ich erwartet, dass aus den drei Frauen enge Freundinnen werden, aber trotz einiger gemeinsamer Unternehmungen und Begegnungen hat jede Frau ihre eigene Geschichte. Trotzdem ist der Schreibstil sehr flüssig zu lesen.

Am besten hat mir die Geschichte von Megan gefallen. Die Fotografin begleitet ihren besten Freund Ollie, einen Grundschullehrer, der sich dort auf seinen kommenden Unterricht vorbereiten will, nach Prag. Die zwei haben viel Spaß miteinander und gegen Megans Willen, denn die Fotografie steht für sie an erster Stelle, funkt es gewaltig zwischen ihnen. Diese beiden Charaktere waren mir am sympathischsten, obwohl ich Megans Gedankengänge irgendwann nicht mehr nachvollziehen konnte.
Hope ist mit ihrem neuen Freund Charlie in Prag. Zwar sind sie frisch verliebt, aber Hope plagt das schlechte Gewissen ihrer Tochter Annette gegenüber, denn wegen Charlie hat sie sich von ihrem langjährigen Ehemann, Annettes Vater getrennt. Annette hat daraufhin den Kontakt zu ihrer Mutter komplett abgebrochen. Hope ist die älteste der drei Frauen, sehr mütterlich, beschützend, besorgt - ich fand sie langweilig.
Die junge, zerbrechlich wirkende Sophie ist seit zehn Jahren mit ihrer großen Liebe Robin zusammen und möchte ihn bald heiraten. Leider kann er im Moment nicht bei ihr sein und sie wartet sehnsüchtig auf seine Ankunft. Die zwei haben sich in Prag kennengelernt und waren seitdem oft gemeinsam dort. Sophies melancholiche Sehnsucht nach ihm und die Rückblicke wurden mir irgendwann zuviel.

Nachdem das Buch gegen Ende eine unerwarteten Dramatik und Spannung hat, ist der Schluss bis zum Prolog offen. Mehr verrate ich nicht.

Fazit: Ein winterlicher Roman, der gut in diese Jahreszeit und das derzeitige Wetter passt (hier bei uns auf jeden Fall) und die Sehnsucht nach Prag weckt.

Ein Buch mit einem bezauberndem Setting - nur an der Story hapert es etwas

Von: Lenny Datum: 13. Dezember 2017

Ich meine, schaut euch mal das Cover an: Wie wunderbar unkitschig ist das bitte, dafür, dass es ein Weihachtsbuch ist? Ich war von Anfang an begeistert und konnte einfach nicht widerstehen. Und so kam das Buch bei mir an und ich eröffnete meine literarische Weihnachtssaison 2017 mit "Wintersterne" von Isabelle Broom. Ich freute mich auf eine ereignisreiche Reise nach Prag mit vielen winterlichen Facetten und drei Frauen, die ihre Geschichte erzählen. Ob das Buch genau diese Erwartungen erfüllen konnte?

Megan, Hope und Sophie sind drei Frauen aus drei völlig unterschiedlichen Generationen: Sophie ist mit Ende 20 glücklich verlobt und freut sich darauf, Prag mit ihrem Verlobten erneut zu besuchen, nachdem sie fast jedes Jahr in die Hauptstadt Tschechiens gereist sind. Megan, eine Frau Mitte 30, verzichtet dagegen auf Romantik und konzentriert sich voll und ganz auf auf ihre Karriere als Fotografin - dennoch lässt sie sich auf Ollie ein, der mit ihr gemeinsam nach Prag reisen möchte. Hope hat mit ihren 50 Jahren schon eine gescheiterte Ehe hinter sich und möchte nun mit Charlie neu anfangen - doch wie kann man das, wenn die Lasten der Vergangenheit noch an einem hängen?

Ich muss sagen, dass ich mich auf den ersten 150 Seiten total wohl gefühlt habe. Die drei Damen sind so charmant und speziell, dass man sich einfach in sie verlieben muss und gespannt auf das ist, was folgt. Und dann kam der größte Pluspunkt des Buches: Die Magie der Stadt Prag. Diese wird nämlich so großartig und glaubwürdig beschrieben, dass man sich wirklich so fühlt, als wenn man selbst dort wäre. Die ganzen Sehenswürdigkeiten, die kleinen Gassen, der Weihnachtsmarkt - alles wirkte so zauberhaft romantisch, dass ich nach dem Lesen total Lust hatte, Prag in der Vorweihnachtszeit selbst zu entdecken. Die literarische Erkundung zieht sich dabei über die gesamte Geschichte hinweg und hat dazu geführt, dass ich immer wieder weiterlesen wollte. Tolle Recherche und eine großartige Umsetzung, dafür ein großes Kompliment an die Autorin.

Leider war das Setting zwar wirklich gut umgesetzt, aber die Geschichte recht spärlich. Anfangs ist man noch von der Magie gefangen, entdeckt die Stadt für sich, aber nach 150 Seiten wollte ich dann doch, dass die Spannung und Dynamik zunimmt. Dies passierte leider nicht und so empfand ich besonders die Mitte des Buches als recht langatmig, auch wenn mir die Charaktere sympathisch waren und das Setting zu überzeugen wusste. Gegen Ende wurde es dann etwas besser, tatsächlich schaffte es die Autorin auch, mich besonders mit einer Wendung zu überraschen, allerdings kam diese zu spät, sodass mein Eindruck schon etwas getrübt war - zumindest was das Storytelling angeht.

Mein Fazit:
Ein Buch, welches für die Vorweihnachtszeit perfekt ist, wenn man auf der Suche nach einem zauberhaften Setting ist. Prag als Handlungsort lässt die Weihnachtsstimmung beim Leser steigen und fasziniert durch die Beschreibungen der Autorin so sehr, dass man am liebsten selbst sofort nach Tschechien reisen möchte. Lediglich die Handlung hätte besser ausgearbeitet werden können, denn ein zauberhaftes Setting allein reicht nicht, um über Dauer spannend zu sein. Dafür kann man mit wirklich sehr eigenen und dadurch sympathischen Charakteren rechnen, die in einem wirklich flüssigen Schreibstil beschrieben und näher gebracht werden. Für diese Kombination gibt es 3 von 5 Sternen, denn schlussendlich steht für mich doch die Handlung im Vordergrund - und die war mir eben nicht genug.

Der Roman ist eine Liebeserklärung an Prag und das Leben mit all seinen Wirren!

Von: bookish-heart-dreams Datum: 10. Dezember 2017

"Winterherzen" von Isabelle Broom war mein erstes Buch der Autorin und wahrscheinlich auch nicht mein letztes! Mit ihrem Roman entführt Broom ihre Leser in einer wunderbar weihnachtliches Prag, von dem ich mir vor dem Lesen nie wirklich gewünscht habe, es zu besuchen. Nach dem Lesen sieht dies jedoch nun anders aus. Ich habe mich nicht nur in die Figuren verliebt, sondern auch in Prag mit seinem altertümlichen und romantischen Charme.

Im Mittelpunkt des Geschehens stehen die drei Frauen Megan, Hope und Sophie, die alle drei vor lebensverändernden Entscheidungen stehen bzw. Hindernisse zu bewältigen habe. Jede für sich besucht Prag aus unterschiedlichen Beweggründen: Megan begleitet ihren Freund nach Prag, der sich als Lehrer auf eine Reise vorbereiten möchte. Hope hat sich vor kurzem von ihrem Mann getrennt, wodurch das Verhältnis zu ihrer Tochter zerrüttet ist, und besucht die Stadt mit ihrem neuen Freund. Sophie, so scheint es zunächst, reist alleine nach Prag und wartet dort auf die Ankunft ihres Verlobten.
Die Geschehnisse werden zunächst aus den verschiedenen Sichtweisen der Frauen erzählt, was einem die Möglichkeit gibt sie näher kennen zu lernen. Nach und nach werden die Handlungstränge der drei Frauen miteinander verknüpft, da sie immer wieder aufeinander treffen. Stück für Stück treten geheime Wünsche und Sehnsüchte ans Licht und Unklarheiten werden beseitigt.

Isabelle Broom schafft es mit ihrem Roman ein so tolles atmosphärisches Bild von Prag zu erzeugen, dass man das Gefühl hat real vor Ort zu sein und alles mitzuerleben. Das Umfeld wirkt sehr gut recherchiert und man fühlt den urigen Charme, den die Stadt verbreitet.
Der Schreibstil der Autorin ist leicht und locker und verbreitet eine emotionale Weihnachtstimmung. Mit den drei völlig unterschiedlichen Figuren hatte ich anfangs leichte Probleme, was aber eher daran lag, dass sie auf mich zunächst alle drei ziemlich oberflächlich wirkten. Sobald man sie jedoch näher kennenlernt, fällt es einem leichter sich in sie hineinzuversetzen und ihre Handlungen und Beweggründe nachzuvollziehen.

Einen leichten Kritikpunkt muss ich leider hinsichtlich der Plotentwicklung benennen. Währen die Handlung die meiste Zeit echt locker flockig dahinfliegt und dadurch stellenweise auch ein wenig lang wirkt, überstürzen sich am Ende plötzlich die Geschehnisse. Einerseits fand ich es toll, dass am Ende noch so echte Dramatik aufbaut, da sie das Ende wunderbar abrundet. Andererseits hätte ich mir aber auch am Ende die ein oder andere richtig gute Spannungsspitzen gewünscht.

Alles im Allem ist "Wintersterne" jedoch ein toller Roman mit atmosphärischer Stimmung und interessanten Charakteren!

Fazit:
Dieser Roman ist eine Liebeserklärung an Prag und das Leben mit all seinen Wirren! Für mich eine unbedingte Leseempfehlung!

Note: 2+

Ganz okay

Von: Manus Bücherregal Datum: 10. Dezember 2017

Das Cover hat mich dazu angeregt, mir dieses Buch zu holen, aber der Klappentext machte mich natürlich auch sehr neugierig auf diesen Roman und ich wurde nicht enttäuscht.

Das Cover ist weihnachtlich und zum Inhalt stimmig und passt unter jedem Bücher süchtigen Weihnachtsbaum :)

Dieser wunderschöne Liebesroman, der von drei Liebesbeziehungen erzählt und den Leser mit auf die Reise nach Prag nimmt, ist umgeben von liebevollen Charakteren, die Lust machen, selbst nach Prag zu reisen. Der Schreibstil von der Autorin ist angenehm leicht, locker, flott zu lesen, aber die Spannung kam hier nicht so auf, sodass ich das Buch auch aus der Hand geben kann. Man kommt relativ schnell durch die Seiten.

Obwohl ich noch nie selbst in Prag war, konnte mir Isabelle Prag sehr nahe bringen, da sie mich durch die Straßen und Schauplätze in diesem Roman geführt hat. Isabelle überzeugte mich auch mit ihrem detailreichen Hintergrundwissen über Prag, aber mir war es dann für einen Liebesroman dennoch zu viel an Reiseführung.

Was mich ein wenig gestört hat, war, dass es 3 Liebespaare gab, da hätte man sich auf 2 beschränken können, denn so hat es mir persönlich dann die Romantik und Spannung genommen. Ich konzentriere mich lieber auf ein Pärchen, maximal 2, aber dafür umso tiefgründiger, das mir hier gefehlt hat.

Die Protagonisten sind jedoch auch sehr liebevoll und gut beschrieben, wobei mir Hope und Megan noch am sympathischsten waren.

Durch die ausführliche Reiseführung bekam ich wunderbare Schauplätze geboten, die eben auch auf das weihnachtliche Cover passen.

"Ein mittelmäßiger Liebesroman, bei dem ich mir persönlicher weniger Reiseführung, weniger Liebespaare, aber dafür tiefgründigeren Inhalt eines oder zwei Protagonisten gewünscht hätte."

Herzerwämende Schicksale in winterlicher Atmosphäre

Von: Nanni / Fantasie und Träumerei Datum: 09. Dezember 2017

Sophie ist verliebt wie am ersten Tag. Deshalb freut sie sich so sehr auf die Reise nach Prag, die sie gemeinsam mit ihrem Liebsten Robin antreten möchte. Prag ist die Stadt, in der sie sich vor 10 Jahren kennengelernt haben, die Stadt, in der ihre Liebe begonnen hat. Sophie muss erstmal alleine reisen. Doch sie ist sich sicher - Robin wird ihr in die Stadt ihrer Liebe folgen.

Hope ist frisch getrennt von ihrem Ehemann Dave. Jahrelang haben sie nur noch aneinander vorbei gelebt. Haben sich nicht getraut miteinander zu sprechen. Sind sich aus dem Weg oder auf die Nerven gegangen. Dann hat Hope Charlie kennengelernt und festgestellt, wie schön und aufregend das Leben auch für sie sein kann. Sehr zum Leidwesen ihrer Tochter Annette hat sie den Schritt gewagt und sich gegen ihre Ehe mit Dave entschieden. Leider auf sehr unschöne Art, was dazu geführt hat, dass Annette nicht mehr mit ihrer Mutter sprechen möchte. Hopes Mutterherz ist zerrissen. Gemeinsam mit Charlie versucht sie in Prag zur Ruhe zu kommen.

Megan, Fotografin, Single aus Überzeugung und ohne Sinn für das andere Geschlecht, denn das hält sie nur von ihrer Arbeit ab, blockiert sie in ihrer Kreativität, reist gemeinsam mit ihrem Freund Ollie nach Prag. Der hat sie einmal, als sie beide betrunken waren geküsst, weshalb Megan nun immer so ein flaues Gefühl im Magen hat und alles was Ollie tut mit großem Argwohn betrachtet. Sie baut eine Mauer um sich herum, die höher und höher zu werden droht. Zerstört sie damit ihre Freundschaft zu Ollie?

Drei Frauen, drei Geschichten, eine Stadt. Nichts gänzlich Neues und so kommt die Geschichte auch zu Anfang rüber. Isabelle Brooms Erzählton plätschert so vor sich hin und macht den Eindruck, als wolle sie mich langweilen, bis - ja bis sich plötzlich alles ändert.

Auf ganz falsche Fährten hat sie mich gelockt. Umso erstaunter (und erfreuter) war ich, als ich die wahren Geheimnisse der drei Frauen entdeckte. Als ich einen tieferen Einblick in ihre Seele bekam und dort drei Schicksale entdeckte, die auf die eine Art alltägliche Allerweltsprobleme beschäftigten, diesen andererseits aber auch ihren ganz individuellen Stempel aufgedrückt haben.

"Wintersterne" ist ein herziger Roman voll winterlichem Flair, der in mir den Wunsch weckte einmal nach Prag zu reisen. Sollte sich dieser erfüllen, werde ich die Schauplätze des Romans besuchen und an die Geschichten dieser drei tollen Frauen denken. "Wintersterne" steckt voller sympathischer Protagonist, erzählt von Mut und Traurigkeit, von Verzweiflung, Hoffnung und Sehnsucht. Erzählt von Menschen, die ich gerne persönlich kennen würde und Schicksalen, die mir jederzeit auf der Straße begegnen könnten.

Eine magische Geschichte im weihnachtlichen Prag

Von: Lea Datum: 06. Dezember 2017

Eckdaten:
„Wintersterne“ von Isabelle Broom
Taschenbuch, Klappenbroschur, 448 Seiten
ISBN: 978-3-453-35910-9
€ 9,99 [D] | € 10,30 [A]
Inhalt: Als sich Hope, Sophie und Megan, drei völlig unterschiedliche Frauen, im verschneiten Prag kennenlernen, verstehen sie sich auf Anhieb. Die Reise ist für die drei die perfekte Gelegenheit, vor den momentanen Schwierigkeiten in ihrem Leben wegzulaufen und einfach mal abzuschalten. Doc h die Reise hält viel mehr für sie bereit, als sie denken und das Gefühlschaos nimmt seinen Lauf…
Cover: Das Cover passt perfekt zum Winter Feeling in dem Buch freundliche Atmosphäre, die vom Cover erzeugt wird, hat mich sofort angesprochen und neugierig auf mehr gemacht. Auf dem Cover sieht man Gegenstände wie eine Teekanne oder Orangen, die man automatisch mit der Winterzeit verbindet. Im Nachhinein kann man sagen, dass das Cover perfekt zu der Atmosphäre im Buch passt.
Meine Meinung: Ich muss sagen, das Buch hat mich wirklich überrascht! Ich bin sehr leicht in die Geschichte reingekommen und war sofort verzaubert von der magischen, winterlichen Atmosphäre in dem Buch. Die drei Frauen waren mir eigentlich von Anfang an schon total sympathisch, da alle ihren eigenen Charakter und eigene Eigenschaften haben: Sophie ist sehr schüchtern und in sich gekehrt, Hope sehr impulsiv und fürsorglich und Megan, na ja Megan ist ein ziemlich komplizierter Charakter. Anfangs war ich etwas genervt von ihrer Denkweise und ihrem Verhalten gegenüber Ollie, doch im Laufe des Buches habe ich immer mehr Verständnis dafür aufgebracht. Allgemein war es schön zu sehen, wie sich die Protagonisten verändert und entwickelt haben.
Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, gerade bei den Beschreibungen der Umgebung in Prag, da diese so formuliert waren, dass man sich alles bildlich vor sich hatte. Vor allem war ich total geschockt von der Wendung die das Buch nimmt, mit welcher ich niemals gerechnet hätte, schon gar nicht zu dem Zeitpunkt! Die Wendung fand ich echt total gut und passend und sie hat dem Buch noch eine gewisse Spannung und einen Überraschungsmoment verliehen. Den einzigen Kritikpunkt, den ich habe, ist, dass es sich zwischendurch etwa gezogen hat und am Ende alles sehr schnell ging. Aber ansonsten fand ich das Buch echt wunderschön und empfehlenswert!
Fazit. Eine wunderschöne und magische Geschichte im verschneiten Prag! Empfehlenswert!

Konnte mich leider nicht ganz überzeugen

Von: Mandys Bücherecke Datum: 03. Dezember 2017

Inhalt
Megan, Hope und Sophie sind drei völlig verschiedene Frauen und aus völlig verschiedenen Gründen in Prag. Doch eines haben sie gemeinsam, sie haben Probleme. Außerdem verstehen sie sich direkt. Gemeinsam gehen sie ihren Problemen und ihrer Vergangenheit auf den Grund.

Meine Meinung
Dieses Buch spielt im winterlichen Prag und da ich schon so viel schönes von der Stadt gehört hatte, war ich neugierig auf dieses Buch. Hier begleitet man zunächst Megan, Hope und Sophie unabhängig voneinander. Man erfährt, wieso sie nach Prag reisen und was ihre Beweggründe sind. Als die drei sich in der Hotelbar kennenlernen, verknüpfen sich die drei Handlungsstränge, die zunächst unabhängig voneinander erzählt wurden.

Man begleitet die drei Frauen auf ihrem Abenteuer durch die Stadt und bei vielen Abenden, die sie zusammen verbringen. Dabei gefielen mir besonders die atmosphärischen Beschreibungen von Prag. Bisher habe ich die Stadt noch nicht besucht, aber nach diesem Buch würde ich es gerne. Ich konnte mir hier alles bildlich vorstellen und würde das Ganze gerne mal in echt sehen.

Doch ich muss gestehen, dass mich der Plot an sich nicht so sehr fesseln konnte. Ich habe keinen rechten Bezug zu den Protagonisten bekommen und das Buch konnte mich auf der emotionalen Ebene nur bedingt mitreißen. Außerdem ging mir das Ende nach dem eher seichten Plot dann etwas zu schnell und ruckartig.

Dabei fand ich das Schicksal der drei Frauen noch recht interessant und die Protagonisten haben viel Potenzial.
Megan begleitet ihren besten Freund nach Prag, da er sich als Lehrer auf eine Klassenfahrt vorbereiten möchte. Sie ist Fotografin und sieht es als Chance, hat aber Angst, dass ihr bester Freund mehr für sie empfindet.
Hope dagegen hat sich frisch von ihrem Mann getrennt und ist frisch verliebt. Leidet aber darunter, dass ihre Tochter den Kontakt abgebrochen hat.
Und zu guter Letzt wäre da noch Sophie, die zu Beginn sehr undurchsichtig wirkt, aber im Laufe des Buches an Tiefe gewinnt. Sie wartet auf ihren Mann, der nachkommen wollte.

Der Schreibstil ist wie schon erwähnt sehr atmosphärisch, dabei leicht und locker zu lesen. Der Plot wird abwechselnd aus der personalen Erzählperspektive von den drei Frauen geschildert, was mir gut gefiel.

Alles in allem ist es ein schönes Buch, das im winterlichen Prag spielt, mich aber nicht ganz überzeugen konnte.

Fazit
"Wintersterne" ist ein Buch, das durchaus schön zu lesen ist. Leider konnte es mich auf der emotionalen Ebene nicht ganz überzeugen und auch das Ende mochte ich so nicht so wirklich. Dennoch hat es auch seine schönen Momente, wie die Beschreibungen Prags, sodass ich sehr gute drei Sterne vergebe.

3 Liebesgeschichten im verschneiten Prag - Eine Idee mit Potential!

Von: LiterallySabrina Datum: 03. Dezember 2017

Cover & Aufmachung:
Mittlerweile ist ja schon fast zu einer Tradition geworden, dass ich zu allererst ein paar Worte über das Cover und die Aufmachung des Buches verliere. Dieser Tradition möchte ich auch weiterhin treu bleiben. Die Oberfläche des Einbandes gefällt mir sehr gut, sie weist leichte Rillen auf, die das Buch in seiner Haptik sehr aufwerten – man kann es wirklich gut greifen. Diese Aufmachung ist mir schon durch die Bücher von Cristina Caboni vertraut, diese lagen auch sehr gut in der Hand. Auch nachdem ich das Buch gelesen habe, muss ich sagen, dass auf dem Buchrücken nicht eine Leserille zu sehen ist – ein Fakt, der für den ein oder anderen ja durchaus interessant sein könnte - und ich habe nicht extra vorsichtig gelesen. Daumen hoch!
Die Covergestaltung ist selbstverständlich wunderschön – ein richtiger Hingucker. Die Schrift des Titels ist in moderner Handlettering-Art gehalten, der Holzhintergrund wirkt zum einen rustikal, aber durch seine warme Farbe strahlt er ebenso Wärme und Geborgenheit aus. Durch die Mandarinen und den Teekessel wird eine gemütliche, herzliche Stimmung geschaffen – alles in allem toll.
Aber schon an dieser Stelle möchte ich anmerken, dass ich auch nach Beendigung der Lektüre nicht nachvollziehen kann, wieso das Buch so benannt wurde. Es scheint mir ein völlig random gewählter Buchtitel zu sein, frei nach dem Motto: Wir brauchen irgendwas mit Winter, fällt dir was ein? Da finde ich den englischen Originaltitel schon sehr viel treffender – denn dieser erhält nach der Lektüre dieses Romans eine Bedeutung (englischer Titel: A Year And A Day).
Die Klappenbroschur wäre meiner Meinung nach nicht notwendig gewesen. Wenn man sie – vorne wie hinten – aufklappt, lächelt einem nur die weiße blanke Innenseite des Vorder- und Rückcovers entgegen, es wurde nicht noch einmal extra gestaltet. Die Vita der Autorin sowie die Worte über das Buch, die auf den beiden Klappen abgedruckt wurden, hätte man meiner Meinung nach auch schlicht und einfach auf die Innenseite des Covers drucken können. Aber nun gut!

Meine Leseeindrücke:
Tatsächlich hat mich der Klappentext sehr angesprochen, ich habe mich sehr gefreut, mit diesem Roman ins verschneite Prag entführt zu werden. Auch, wenn ich persönlich noch nie in Prag war, habe ich spätestens nach dieser Lektüre ein lebhaftes Bild dieser Stadt vor meinem inneren Auge. Broom weiß, wie man den Leser verzaubert und auf eine Reise mitnimmt. Die Orts- und Umgebungsbeschreibungen sind detail - und zahlreich und vielleicht sogar ein bisschen zu häufig in dem Roman gestreut, sodass es möglicherweise schon ein wenig überladen wirkt. Für mich als jemanden, der es schätzt, wenn der Autor durch Orts- und Umgebungsbeschreibungen versucht Atmosphäre aufzubauen, aber genau das richtige. Ich möchte das wirklich sehr!

Doch natürlich ist die Reise nach Prag nur der Aufhänger, der den Roman erst funktionieren lässt. In Prag kreuzen sich auf wundersame Weise die Wege dreier Frauen, die alle ihr ganz persönliche Verbindung zu Prag haben.
Megan reist zusammen mit Ollie nach Prag. Ursprünglich ist es Ollies Plan, nach Prag zu reisen. Er ist Lehrer und möchte in Prag Eindrücke für eine Klassenfahrt sammeln, die er im Anschluss mit seiner Schulklasse unternehmen möchte. Megan ist seine beste Freundin, Fotografin und Ollie schlägt ihr vor, ihn kurzerhand nach Prag zu begleiten, würde sie dort doch einige wunderschöne Fotomotive finden können, die sie für ihre geplante Ausstellung nutzen könnte.
Hope reist zusammen mit ihrer neuen Liebe Charlie nach Prag. Sie hat sich nach langer Ehe erst kürzlich von ihrem Mann Dave getrennt. Was sie jedoch emotional viel mehr aufwühlt, ist die Tatsache, dass sie sich kurz vor der Abreise nach Prag mit ihrer Tochter Annette gestritten hat und beide nun kein Wort mehr miteinander wechseln. In Prag reflektiert Hope über ihr Leben. Sie, die Ehefrau, die ihr ganzes Leben von einem Mann abhängig war und kein Raum der Selbstentfaltung zur Verfügung hatte. War es richtig, sich nach so kurzer Zeit direkt wieder an einen Mann zu binden?

Sophie ist die einzige der drei Frauen, die alleine nach Prag reist. Sie lernt Megan und Hope (und natürlich Ollie und Charlie) in der Hotelbar kennen. Dort erzählt sie ihnen, dass sie mit ihrem Mann Robin schon einige Male ihren Urlaub in Prag verbracht haben und er auch diesmal nachkommen wolle. Sophie ist den ganzen Roman über sehr schweigsam und in sich gekehrt, doch im Verlaufe des Romans wir erfahren den Grund dafür.

Ich muss ganz ehrlich zugeben, dass mich keine der drei Liebesgeschichten in irgendeiner Form emotional berührte. Vielmehr machte mich Megans Verhalten regelrecht wütend, Charlies Verhalten Hope gegenüber traurig und die Rolle Sophies in diesem Roman kann ich leider immer noch nicht recht einordnen. Ich habe mich nach dem Roman lange gefragt, wieso Broom Sophies Geschichte so gezeichnet hat, wie sie es tat.

Sophie, um hierauf direkt einzugehen, wird den kompletten Roman hindurch als schüchtern, in sich gekehrt, introvertiert, schweigsam charakterisiert, sodass ich es als Allerstes schon einmal sehr befremdlich finde, dass sie sich alleine in die Hotelbar setzt und vor allem, dass sie mit den zwei Pärchen in Kontakt tritt und diesen über mehrere Tage aufrechterhält.
Auch, wenn Sophie den gesamten Roman hindurch dem Tag entgegenfiebert, an dem Robin nach Prag reist, um mit ihr zusammen den Urlaub in Prag zu verbringen (wir erinnern uns an den englischen Titel: A Year And A Day), merkt der Leser sofort, dass an dieser Geschichte etwas nicht stimmt. Ich finde es nicht schlimm, den Leser nahezu den kompletten Roman darüber im Unklaren zu lassen, wie Sophies Schicksal tatsächlich aussieht, gar nicht. Das macht auch irgendwo den Reiz aus. Doch wie wurde ihre Geschichte bitte aufgelöst?
Keiner kann mir ernsthaft erzählen, dass Sophies Reaktion angemessen ist. Wenn ich Bücher lese, lese ich immer auf zweierlei Art. Zum einen versuche ich der Geschichte als solches zu folgen, wie sie der Autor erzählt. Gleichzeitig frage ich mich aber bei jedem Roman, den ich lese, was er für ein Bild vermittelt bzw. vermitteln möchte. Wie wirkt das Geschriebene auf den Leser? Ist ein Lerneffekt bzw. ein „und die Moral von der Geschichte“ dabei? Wie fällt diese/r aus?
Ich weiß, dass man nicht jedem Roman eine normative Intention unterstellen kann, das ist mir bewusst. Nicht jeder Roman enthält eine Meta-Ebene. Ich versuche nur aufzuzeigen, wie ich einen Roman lese und wieso ich von diesem Roman irgendwie enttäuscht wurde.

Und genau hier – auf der Meta-Ebene - versagt meiner Auffassung nach Sophies Charakter vollständig. Was möchte Broom dem Leser an dieser Stelle mit auf den Weg geben? Wenn dich etwas tief im Inneren verletzt, schöpfe keine neue Hoffnung, sieh nicht die guten Dinge im Leben, sondern befreie dich von den negativen Gefühlen – und das bitteschön zu jedem Preis. Jetzt sofort. Ohne Rücksicht auf Verluste. Leider kann ich es nicht besser umschreiben, ohne zu spoilern. Aber eines ist sicher: Das ist feige und vor allem unerwachsen. Und für mich vollkommen indiskutabel.

Fraglich finde ich aber auch Megans Charakter. Um hier direkt auf die Meta-Ebene vorzudringen: Was genau soll uns ihr Verhalten Ollie gegenüber aufzeigen? Dass man ungeachtet der Gefühle anderer interagieren soll, Hauptsache es ist für einen selbst in diesem Moment in Ordnung? Man soll das eigene Wohl über das Wohl anderer stellen? Man darf andere Menschen verletzen, wenn es zur Steigerung des eigenen Wohlbefindens beiträgt?
Egal welche Interpretation hier zutreffend ist, jede davon ist untragbar. Auch dieses ständige „Ich-rede-nicht-über-meine-Gefühle-weil-du-es-auch-nicht-tust“-Getue wirkt für mich deplatziert, denn – auch, wenn das aus meinem Leseeindruck vielleicht anders hervorgehen mag – sämtliche Protagonisten in diesem Roman sind erwachsene Personen. Ja, wirklich.

Betrachten wir zuletzt noch Hope und Charlie. Ich glaube zu diesem Pärchen kann ich gar nicht viele Worte verlieren. Das, was Charlie für Hope tut, ist – auch, wenn sie es zunächst falsch deutet – herzzerreißend, ohne Frage. Auch seine Geste im Anschluss daran ist ehrenwert. Ich kann auch irgendwo nachvollziehen, dass Hope im ersten Moment zögert und die Gelegenheit nicht beim Schopf packt, einfach weil sie unsicher ist, sie sie sich verhalten soll. Auch, wenn ich es mir anders gewünscht hätte, finde ich diese Reaktion nachvollziehbar. Also: Geschenkt! Ich hätte mit diesem Ausgang der Geschichte auch leben können – und hätte die Reaktion Hopes schlussendlich auch als erwachsene, wohldurchdachte, ja reife Entscheidung eingestuft – wäre da nicht das letzte Kapitel und damit Treffen fünf Monate später von der Autorin an die Geschichte angehängt worden.
Diese Schluss-Szene hat in meinen Augen viel kaputt gemacht. Man merkt, dass Broom damit versucht, die Story noch zu retten und für alle Figuren irgendwo ein Happy End herausarbeiten wollte. Aber für welchen Preis? Zur Entwicklung der Charaktere und Abrundung der Story trug es nicht bei, ganz im Gegenteil. Vielmehr wirkt es für mich wie ein Zurückrudern der Autorin und ein Eingeständnis, den Roman nicht sauber ausgearbeitet und zu Ende gedacht zu haben und dies in letzter Minute mit aller Kraft noch einmal zu ändern – Schadensbegrenzung sozusagen.

Schlussbetrachtung:
Mein Leseeindruck mag vielleicht etwas harsch formuliert sein, aber alles in allem finde ich die Idee hinter der Story vielversprechend, auch der Schauplatz ist wirklich passend ausgewählt, die Umsetzung ist jedoch verbesserungswürdig.
Betrachtet man die drei Handlungsstränge separat, konnte mich die Umsetzung von Hopes und Charlies Schicksal am meisten überzeugen, Megan und Ollie platziere ich in der Mitte, Sophies und Robins Geschichte war für mich am Schwächsten.
Ich glaube, es war auch nicht der Verlauf des Romans an sich, der mich nicht wirklich überzeugen konnte, vielmehr hat das Ende, das Treffen fünf Monate später, für mich vieles zerstört. Der Klappentext verspricht, dass die drei Frauen „zu sich selbst“ finden und wenn ich ohne den Prolog resümiere, würde ich behaupten, dass Hope zu sich selbst gefunden habe – unabhängig davon, ob sie Annettes Angebot annimmt oder nicht (oder vielleicht sogar noch mehr, wenn sie es nicht tut). Nach dem Prolog würde ich tatsächlich nur Sophie zuschreiben, zu sich selbst gefunden zu haben. Wieso? Sie blickt nach vorne, hat ihre tiefe Krise überwunden und verarbeitet ihr Schicksal. Aber Hope und Megan? Hope hat Annettes Angebot angenommen und hier frage ich mich, ob das Hopes freier Wille war oder ob sie sich doch ein wenig dazu gedrängt fühlte – immerhin war ihr Wunsch, endlich Raum für ihre Selbstentfaltung zu generieren und doch bekommt sie diese Möglichkeit wieder von außen oktroyiert. Hier hätte ich mir klarere Worte der Autorin gewünscht. Megan sieht Ollie nach fünf Monaten wieder und alles ist vergessen? Ich weiß ja nicht.

Abschließend möchte ich noch einmal darauf hinweisen, dass mir durchaus bewusst ist, dass meine Maßstäbe, an denen ich Romane messe, vielleicht etwas hoch und zugegeben vielleicht auch etwas ungerecht sind. Es ist auch sehr wahrscheinlich, dass viele Autoren gar nicht beabsichtigen, eine normative Ebene in ihrem Romanen mitschwingen zu lassen. Vermutlich würde Broom, läse sie meine Rezension, entgegnen, dass ihre Intention mit den Charakteren eine ganz andere war. Gleichzeitig werden aber auch viele Leser den Roman ganz anders deuten. Das ist auch gut so, denn jeder soll – und das gilt für jedes Buch - durch das Lesen dem Buch etwas Individuelles abgewinnen können. Jeder Leser liest und interpretiert Geschichten anders und genau das ist es, was Bücher so wertvoll macht. Es sind immer die gleichen geschriebenen Worte, doch für jeden bedeuten sie etwas anderes.

Wintersterne

Von: Nik75 Datum: 28. November 2017

Meine Meinung:

Bei diesem Roman hat mich zuerst schon das Cover angesprochen. Das Cover zeigt mir, dass es sich um einen winterlichen Roman handeln muss. Da mir bei einem Buch vorher immer das Cover gefallen muss, habe ich diesen Roman natürlich näher in Augenschein genommen. Der Klappentext hat mir dann auch noch sehr gut gefallen und so wusste ich, dass ich diesen neuen Roman von Frau Broom unbedingt lesen muss.
Die Geschichte spielt in Prag, wo sich in der Vorweihnachtszeit zufälligerweise zwei ganz unterschiedliche Pärchen und eine junge Frau kennenlernen. Die fünf schließen Freundschaft und im Roman wird über die Leben dieser ganz unterschiedlichen Personen erzählt. Natürlich erfahren wir auch was über ihre Abenteuer in Prag und lernen diese bezaubernde Stadt auf eine ganz besondere Weise kennen. Wenn ich das nächste Mal nach Prag fahre, werde ich die Stadt mit anderen Augen sehen.
Ich habe eigentlich alle fünf Protagonisten in mein Herz geschlossen. Ich mochte sie alle. Jeder dieser Personen ist etwas ganz besonderes. Jede dieser Personen hat eine andere Denkweise und jede dieser Personen muss mit sich und der Welt ins Reine kommen. Das hört sich vielleicht blöd an, aber jeder dieser Protagonisten hat sein Päckchen zu tragen und die Autorin beschreibt das ganz wunderbar.
Schon nach den ersten Seiten konnte ich nicht mehr aufhören zu lesen, da ich die verschiedenen Charaktere besser kennenlernen wollte. Der Schreibstil der Autorin ist sehr fesselnd, flüssig und bildhaft. Man konnte sich Prag ausgesprochen gut vorstellen und die Protagonisten habe ich beim Lesen direkt vor mir gesehen. Es ist eine wunderbare Geschichte über Freundschaft, Liebe und den Verlust eines Menschen. Man spürt beim Lesen die Emotionen und ich konnte die eine oder andere Träne nicht zurückhalten. Es ist ein Roman der mich berührt hat und der ganz viele Emotionen in mir freigesetzt hat. Es ist ein Roman der wirklich toll geschrieben ist und wenn man Geschichten über Beziehungen und Freundschaft mag, dann sollte man diesen berührenden Roman unbedingt lesen.

Wintersterne - isabelle Broom

Von: Valentina Datum: 27. November 2017

So, nun habe ich es endlich auch gelesen und ich habe es geliebt! Das Buch bekommt man bei Thalia für 9,99,-.

Das Buch hat mich so sehr in eine winterliche, gemütliche Stimmung gebracht und ich liebte es.
Der Inhalt des Buchs: Eine Reise ins magische , verschneite Prag: für Megan, Hope und Sophie ist das die perfekte Gelegenheit, um vor ihren Problemen wegzulaufen.
Sie lernen sich in einer Hotelbar kennen, und obwohl die drei Frauen völlig unterschiedlich sind, verstehen sie sich auf Anhieb.
Gemeinschaftliche Streigzüge durch die winterlich verzauberte Stadt konfrontieren sie mit ihrer Vergangenheit, mit ihren Herzenswünschen und führen sie zu besonderen Begegnungen.

Das Cover gefällt mir außerordentlich gut und ich liebe die Aufmachung des Buches. Es ist relativ klein und handlich, super für unterwegs! Ich habe das Buch immer auf dem Weg zur Schule in der Bahn gelesen und hatte es nach knapp 3 Tagen durch. Ihr müsst wissen ich fahre 1 h zur Schule.


Meine Meinung zu dem Buch ist sehr positiv ausgefallen. Ich habe mich in die Geschichte der drei Frauen verliebt und kam sehr gut mit den Charaktere klar, am liebsten war mir Hope! Ich mochte ihre Art total gerne! Dieses Buch ist perfekt für den Winter, um in schöne winterliche Stimmung zu kommen. Ich kann es nur weiter empfehlen und gebe dem Buch deshalb 4 von 5 Sternen. ich hoffe ich konnte euch mit meiner kleinen Rezension etwas auf die Spur und in die Richtung dieses wundervollen Buches bringen., Es lohnt sich absolut es zu lesen! Liebe Grüße , V.

Märchenhafte Liebesgeschichte

Von: lesestrickeule Datum: 27. November 2017

Das Cover von "Wintersterne" versprüht bereits Vorfreude auf die Weihnachtzeit und verspricht schöne und romantische Stunden vor dem Kamin. Noch dazu spielt die Geschichte hauptsächlich in Prag. Prag im Winter ist für mich wie ein zweites Paris, ich verbinde es automatisch mit Liebe und Romantik pur, obwohl ich noch nie in Prag war. Hier spielt Prag noch eine viel größere Bedeutung für alle drei Frauen hat Prag eine andere Bedeutung und wenn es noch keine große Bedeutung oder Verbing hatte, dann hat es das auf jeden fall nach der Reise. Prag wird ihnen allen immer in Erinnerung bleiben. Alle drei, Megan, Sophie und Hope, befinden sich in komplett unterschiedlichen Lebensphasen und ihr Aufenthalt in Prag verändert alles. Wenn sie durch Zufall nicht im gleichem Hotel gelandet wären, würden sie sich wahrscheinlich nie kennen lernen, denn die drei sind sehr verschieden und doch schweißt sie der Aufenthalt in Prag zusammen und sie helfen einander auf unterschiedliche Art und Weise.

Megan hat Angst die Freundschaft zu Ollie zu zerstören, Hope fürchtet, dass sie zu schnell wieder eine Beziehung angefangen hat und Sophie muss den Mut für einen Neuanfang finden.

Alle drei Frauen sind auf ihre eigene Art und Weise liebenswert. Mich persönlich hat das Schicksal von Sophie sehr berührt.

Der Schreibstil entführt den Leser in eine märchenhafte Stadt, teilweise hat man das Gefühl man ist selbst dort und beobachtet aus einer Ecke wie die drei Frauen sich kennen lernen und durch Dick und Dünn gehen. Immer wieder habe ich mich gefragt wie das Leben von megan,Hope und Sophie verlaufen wäre, wenn die drei sich nicht kennen gelernt hätten. Die drei haben einander zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort getroffen.

Diese Geschichte handelt nicht nur von Liebe sondern auch von Freundschaft, Zusammenhalt und Familie. Eine perfekte Geschichte zur Weihnachtszeit.

Zu langatmig um zu fesseln

Von: Simone Datum: 26. November 2017

ch habe mich sehr auf dieses Buch gefreut, das erste was mich ansprach war das Cover, es wirkt "hygge" um es mal modern auszudrücken, also gemütlich, ansprechend, zum wohlfühlen.
Auch die Inhaltsangabe klang toll, im winterlichen Prag zur Selbstfindung, warum nicht.

Leider habe ich von Beginn an, keine Beziehung zu Megan, Hope oder Sophie aufbauen können. Die Geschichten der drei Frauen haben sich einfach zu lang gezogen und mich gelangweilt. Immer wieder hatte ich das Bedürfnis das Buch wegzulegen, wohingegen ich andere Bücher gar nicht los lassen möchte.
Was mich allerdings gefangen hat, war die Beschreibung Prags. Ich selber war noch nie dort, aber ich habe alles vor meinem inneren Auge gesehen und wusste, dass ich dort gerne selber einmal hinreisen möchte.
Der Schreibstil von Isabelle Broom ist für mich nicht sehr angenehm, alles zu langatmig und doch zu viel Ortsbeschreibung, genaugenommen alles das was mich auch bei Tolkiens "Herr der Ringe" stört.
Wenn ihr wissen wollt, was die drei Frauen erfahren und ob sich ihr Leben ändert, solltet ihr dieses Buch lesen, es ist nicht schlecht, nur nichts für mich.

FAZIT:

Wer gerne ruhig plätschernde Geschichten mag, ist hier gut aufgehoben.

Ich gebe drei von fünf Sternen ***

Magische Reise

Von: Eugenia Datum: 25. November 2017

Das Cover hat mich gleich angesprochen und der geriffelte Einband sieht nicht nur toll aus, sondern liegt beim Lesen super in der Hand. Der Titel passt perfekt zur Jahreszeit.

Vor ein paar Jahren war ich in Prag gewesen, daher war ich sehr gespannt, wie viel Prag ich in dem Buch wiedererkennen würde.

Das erste Kapitel habe ich gleich nachdem ich das Buch erhielt gelesen. Leider fand ich es sehr zäh und musste mich förmlich zwingen, es weiterzulesen.

Vor ein paar Tagen habe ich mich erneut an das Buch gewagt und kann es seitdem nicht mehr weglegen.
Da ich einen kleinen Sohn habe und alleinerziehend bin, hab ich nur wenige Stunden am Tag Zeit zu lesen, und diese Stunden verfliegen wie im Nu.

Es ist sehr spannend, sich an die vielen Orte, die im Buch beschrieben werden, zurückzuerinnern, in Gedanken die Straßen abzulaufen und die Reise mit den drei so unterschiedlichen Frauen zu erleben.

Hoffnungslose Romantiker werden das Buch verschlingen und lieben.

Herzlichen Dank dafür

Liebe liegt in der Luft im winterlichen Prag

Von: Vickie Datum: 23. November 2017

Meine Meinung: Isabelle Broom hat es mit ihren Worten geschafft, mich als Teil auf den Straßen des winterlichen und absolut zauberhaften Prags zu fühlen. Wenn ich es bis jetzt noch nicht geschafft habe, dieser einzigartigen Stadt einen Besuch abzustatten, dann spätestens nach der letzten Seite dieses Buches. Mütze auf, Schal an und mit den Orten des Buches im Kopf immer der Nase nach!
Die drei so unterschiedlichen Protagonistinnen werden sehr detailliert und facettenreich beschrieben, man wird schnell warm mit ihnen. Auch wenn es manchmal ein bisschen schade war, dass das Buch einige laaaangwierige Seiten hatte - aber diese Seiten boten die perfekte Gelegenheit, einmal die Beine und den müden Po aus dem Sessel zu bewegen und mir meine Kanne Tee wieder aufzufüllen!

Wintersterne

Von: Silvia Datum: 21. November 2017

Der Roman Wintersterne von Isabelle Broom ist sehr leicht zu lesen und die Charakter der verschiedenen Personen spannend.
Jedoch konnte mich das Buch nie so richtig fesseln, so dass ich es nicht mehr weglegen konnte.
Trotzdem eine tolle Autorin.
Ich persönlich finde die Überschrift nicht so passend zum Buch, aber wie gesagt meine persönliche Meinung.
Vielleicht findet es meine Mutter faszinierent.

Eine literarische Reise nach Prag

Von: Katja Hoßbach Datum: 20. November 2017

Hope, Megan und Sophie sind drei unterschiedliche Frauen, die sich in Prag mehr oder weniger zufällig an der Bar ihres Hotels treffen.
Hope hat sich vor kurzem von ihrem Ehemann getrennt und dies ist die erste gemeinsame Reise mit Charlie, ihrer neuen Liebe.
Die Fotografin Megan begleitet ihren "guten Freund" Ollie auf dessen Reise.
Sophie ist noch allein, aber sie wartet sehnsüchtig auf ihre große Liebe Robin, der in wenigen Tagen zu ihr kommen will.
Neben Sophies unverbrüchlicher Liebe zu Robin kommen Hope und Megan Zweifel an ihrer Lebensplanung und sie überdenken auch ihre Beziehung(en) zu Charlie und Ollie.
Die Protagonisten streifen, mal allein, mal zu zweit, mal in der Gruppe durch die verschiedenen Winkel von Prag und entdecken ganz unterschiedliche Stellen und Plätze dieser, nicht nur historisch, interessanten Stadt.

In dem Buch "Wintersterne" schafft es die Autorin mit ihrem wunderbaren Schreibstil, dass man von Anfang an beim Lesen direkt ins verschneite Prag mitreist.
Die Beschreibungen der Stadt sind so bildhaft und so gut geschrieben, dass man früher oder später Sehnsucht nach dieser schönen Stadt entwickeln muss!
Die drei Frauen kommen sehr authentisch rüber und sie sind mir von Anfang an sympathisch gewesen.
Jede von ihnen hat ihre ganz eigene persönliche Geschichte und das entsprechende "Päckchen" zu tragen.
Die Handlung ist aber trotzdem immer irgendwie positiv und von einer Leichtigkeit getragen, die von der Magie der Stadt Prag auszugehen scheint, welche die drei Frauen spüren und sich anscheinend auch auf den Leser überträgt ;-)
Beim Ende musste ich dann aber doch noch das eine oder andere Tränchen verdrücken...

Dieses Buch ist ein zauberhafter, winterlicher Roman, den ich sehr gerne gelesen habe.
Die "goldene Stadt" Prag wollte ich schon länger einmal besuchen und mit der Lektüre von "Wintersterne" hat sich dieser Wunsch definitiv verstärkt!
Und natürlich werde ich das goldene Kreuz auf der Karlsbrücke suchen...

Ein Buch wie warmer Vanillepudding: Wohlfühl-Mutmach-Geschichte für Herz und Seele

Von: AUSGEbuchT - Petra Molitor Datum: 20. November 2017

Die Fakten vorab:

Der Roman „Wintersterne“ von Isabelle Broom ist nach „Olivensommer“ das zweite Werk der Autorin, das in Deutschland erschienen ist. Das Buch kam als Taschenbuch (499 Seiten, 9,99 Euro) und E-Book (8,99 Euro) im Oktober 2017 auf den deutschen Markt. Herausgeber ist der Diana-Verlag, der zur Verlagsgruppe Random House gehört.

Isabelle Broom, geboren 1979 in Cambridge, hat Medienwissenschaft an der University of West London studiert und arbeitet als Redakteurin und Autorin. Nach langen Reisen durch Europa und die Welt wurde sie sesshaft, als sie auf Max, ihren Bologneserwelpen, traf. Wenn sie nicht schreibt, unternehmen Isabelle Broom und Max gerne ausgedehnte Spaziergänge durch die Londoner Parks.

Wie es aussieht:

Kurz gesagt: Wunderschön. Das Cover hat mich lange vor der Geschichte in seinen Bann gezogen. Für mich ein absoluter Eyecatcher und eines der besten Titelbilder 2017. Die grafische Gestaltung wirkt in ihrer Form- und Farbgebung sehr einladend und unterstützt die Story aussagekräftig. Der geriffelte Einband vermittelt ein gutes haptisches Gefühl. Großes Kompliment an die Gestalter und den Verlag.

Worum es geht (Klappentext des Verlages):

Eine Reise ins magische, verschneite Prag: Für Megan, Hope und Sophie ist das die perfekte Gelegenheit, um vor ihren Problemen wegzulaufen. Sie lernen sich in einer Hotelbar kennen, und obwohl die drei Frauen völlig unterschiedlich sind, verstehen sie sich auf Anhieb. Gemeinschaftliche Streifzüge durch die winterlich verzauberte Stadt konfrontieren sie mit ihrer Vergangenheit und führen sie zu besonderen Begegnungen. Und vor allem zu sich selbst.

Wie es mir gefallen hat:

„Wintersterne“ ist ein wirklich schönes Buch. Man könnte es sicherlich auch im Frühjahr und Sommer lesen, es bietet sich aber aufgrund der Handlung durchaus an für die kältere Jahreszeit, in der man es sich mit einer Wolldecke und heißem Tee auf der Couch gemütlich macht und sich in seiner Phantasie an wunderbare Orte träumt. Prag ist sicherlich ein solcher Ort. Ich war selbst schon dort und von Anfang an im Bann dieser wunderschönen Stadt. So kannte ich viele der im Buch gut beschriebenen Orte schon und konnte sie bestens vor meinem inneren Auge visualisieren. Viele schöne Erinnerungen wurden dadurch wach.

Die Geschichten rund um Megan, Hope und Sophie könnten in ihren Abläufen unterschiedlicher nicht sein. Was sie alle eint, ist die Liebe in ihren zahlreichen Facetten. Anfangs plätschert die Handlung etwas langatmig vor sich hin, auch musste ich mich erst einmal etwas an den für mich nicht ganz flüssigen Schreibstil der Autorin gewöhnen. Nach und nach entwickelt sich die Story allerdings komplexer und wartet mit einem vollkommen unerwarteten Finale auf, das mich wirklich überrascht hat. Diese Tatsache, auf die ich aus Spoilergründen nicht näher eingehen möchte, hat für mich aus einem reinen Wohlfühlbuch auch ein Mutmach- und Freundschaftsbuch gemacht. Es geht plötzlich viel tiefer als eine reine Lovestory und zeigt, wie man mit dem Glauben an sich selbst und mit Freunden an der Seite auch schwierige Situationen im Leben meistern und überstehen kann.

„Wintersterne“ ist lesenswert für alle Anhänger unterhaltsamer und zugleich gefühlvoller Frauenliteratur.
Ich vergebe 4 von 5 Sternen.

Eine Reise ins magische Prag!

Von: Reading Cow Datum: 20. November 2017

Von den drei Frauen mochte ich Megan am meisten. Ihre Zielstrebigkeit, ihr Wunsch, mit ihrer Kreativität ihre Brötchen verdienen zu können und das Gefühl, wenn die Inspiration dich packt und du das Gefühl hast, dich selbst darin zu verlieren. Es ist herrlich.

Sophie, die fast die gesamte Welt gesehen hatte, ging mir zu Beginn (im Grunde dreiviertel lang) ziemlich auf die Nerven. Die dauernde Sehnsucht nach ihrem Robin und ihre Probleme alleine zu sein, trieben mich schier in den Wahnsinn. Als sich am Ende alles lichtete, nahm es mir die Wut und ich konnte verstehen, wieso Sophie war, wie sie war. Was so furchtbar schlimm war, dass sie nach Prag floh, wo ihr Herz lebte.

Am wenigsten mochte ich Hope. Vielleicht lag es einfach daran, dass ich keine fünfzig Jahre alt war und auch niemals mein eigenes Kind geboren und aufwachsen gesehen hatte. Hopes dauerndes Bedürfnis sich um alle zu sorgen und sich an alles zu klammern machte mich verrückt (Noch schlimmer als „die zerbrechliche“ Sophie oder Anette, deren böse Mutter, ihren Vater verlassen hatte).

Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen und auch das Ende hat mich positiv überrascht. Tatsächlich waren die letzten fünfzig Seiten einfacher zu lesen, als die fast vierhundert zuvor.

Mein größtes Problem mit dem Buch ist, dass ich wohl einfach nicht für reine Liebesgeschichten gemacht bin. Jedenfalls nicht in dem Stil.

Die Liebe zu Prag und die Magie in dieser Stadt konnte mich vollkommen einlullen. Davon konnte mich die Autorin auf jeden Fall überzeugen.

Mehr auf: https://wordpress.com/post/readingcow.wordpress.com/1138

Rezension zu Wintersterne von Isabelle Broom

Von: lebenslesezeit Datum: 18. November 2017

Klappentext
Eine Reise ins magische, verschneite Prag: Für Megan, Hope und Sophie ist das die perfekte Gelegenheit, um vor ihren Problemen wegzulaufen. Sie lernen sich in einer Hotelbar kennen, und obwohl die drei Frauen völlig unterschiedlich sind, verstehen sie sich auf Anhieb. Gemeinschaftliche Streifzüge durch die winterlich verzauberte Stadt konfrontieren sie mit ihrer Vergangenheit und führen sie zu besonderen Begegnungen. Und vor allem zu sich selbst.

Meine Meinung
Auf das Buch gestoßen bin ich beim Stöbern auf der Seite des Bloggerportals, als ich nach Weihnachts- bzw. Winterbüchern gesucht habe. Da mich das Cover sofort angesprochen hat, las ich mir den Klappentext durch. Als auch dieser mir sehr gefiel, habe ich das Buch angefragt und es wurde mir dann auch freundlicherweise zur Verfügung gestellt, worüber ich mich sehr gefreut habe, da mir das Buch wirklich gut gefallen hat. Ich war schon davon begeistert, als ich in der Beschreibung las, dass es in Prag spielt. Einer Stadt, der ich vor über 15 Jahren auch schon mal einen Besuch abgestattet habe und welche ich unbedingt wieder sehen will. Erst recht,nach der Lektüre des Buches. Man kann sich gar nicht nicht in die Stadt und seine Bewohner verlieben. Denn die Autorin schreibt so detailgetreu und leidenschaftlich, dass man manchmal vergisst, dass man im grauen Deutschland und nicht im verschneiten Prag ist. Der Schreibstil allgemein hat mir auch sehr gut gefallen. Er war einfach, schön und umhüllend, ohne einfach und langweilig zu sein. Man flog geradezu durch die Seiten und hat mitgefiebert, mitgelacht und des öfteren auch mal geweint. So ging es zumindest mir. Denn auch die Charaktere waren richtig echt und griffig. Zwar hatte ich manchmal meine Probleme mit den Protagonistinnen, da mir ihre Wesen und Gedanken manchmal etwas fremd waren und auf die Nerven gingen, aber alles in allem muss man sagen, dass wir Frauen eben manchmal so sind. Womit ich jedoch wirklich etwas meine Probleme hatte, war ein Gefühl,dass ich beim lesen oftmals hatte. Und zwar das, dass die Autorin nicht so recht wusste, welche Ansichten in Sachen "Beziehung", "Gleichberechtigung" und "Selbstständigkeit" sowie "Feminismus" die Frauen haben sollten. Ich hatte manchmal das Gefühl, dass jede Frau für eine stereotype Einstellung stand und sich aber im Laufe der Geschichte wandelt. An sich finde ich das nicht unbedingt schlecht. Aber es war mir etwas zu konzipiert. Das ist auch der Grund, wieso das Buch von mir keine 5 Sterne bekam sondern 4.

Jedoch hat mir die Geschichte, abgesehen davon, wirklich sehr gut gefallen. Ich fand die Themen klasse und die Schicksale der Frauen sehr interessant. Ich habe die ganze Zeit überlegt, was wohl dahintersteckt. Was passiert ist, was sie nicht sagen. Und je näher das Ende kam, desto größer wurden meine Befürchtungen. Bei einer hatte ich recht, bei der anderen lag ich total daneben. Aber das macht für mich ein gutes Buch aus. Das Miträtseln und wenn es nicht offensichtlich ist, woraus es hinausläuft.

Im Nachhinein muss ich sagen,dass es mir dieses Mal doch schwer fällt, über das Buch zu reden. Denn es war stellenweise wirklich emotional und hatte mich gefangen. Auch lässt es sich nicht wirklich in eine Spate, ein Genre einteilen. Es ist viel mehr als ein Liebesroman. Aber "nur" Roman zu sagen würde sich auch nicht richtig anfühlen. Es ist irgendwie eine Reise, da man auch über sich selbst nachdenkt. Über sein Leben, seine Ziele, Wünsche, Träume und Hoffnungen. Und obwohl das Buch ein, für mich, wunderschönes Ende hat, hat es doch kein klassisches HappyEnd. Das hat mir persönlich auch noch sehr gut gefallen.

Nachdem ich das Buch beendet hatte, habe ich mich gefragt, was denn der Titel "Wintersterne", eigentlich mit dem Buch zu tun hat und habe dann vorne mal geschaut, wie denn der Originaltitel ist. Und ... er passt so so gut! Ich frage mich immer wieder, wieso Verlage die Titel teilweise so arg ändern?! Vielleicht hätte der Originaltitel nicht deutlich gemacht, dass es sich um ein Winterbuch handelt. Ich weiß es nicht. Schade ist es aber auf jeden Fall.

Empfehlen kann ich das Buch nur jedem, der literarisch gerne Reisen unternimmt und sich auch gerne wegträumt. Denn trotz aller Emotionalität ist das Buch ein richtiges Wohlfühlbuch für das nasskalte und graue Wetter. Also, zieht Euch Kuschelsocken und einen dicken Pulli an, kuschelt Euch in eine Decke, genießt einen warmen Tee, Kakao oder Glühwein, ein paar Naschereien und verschwindet ins Prag der Vorweihnachtszeit.

Bewegende Spaziergänge durch Prag mit drei Paaren…?!

Von: Minangel Datum: 18. November 2017

Inhalt: Eine Reise ins magische, verschneite Prag: Für Megan, Hope und Sophie ist das die perfekte Gelegenheit, um vor ihren Problemen wegzulaufen. Sie lernen sich in einer Hotelbar kennen und obwohl die drei Frauen völlig unterschiedlich sind, verstehen sie sich auf Anhieb. Gemeinschaftliche Streifzüge durch die winterlich verzauberte Stadt konfrontieren sie mit ihrer Vergangenheit und führen sie zu besonderen Begegnungen. Und vor allem zu sich selbst.

Meine Meinung: Das Buch beginnt ruhig, unspektakulär (nur der Prolog zeigt, dass es eventuell spannend wird). Ich dachte da an einen seichten, dahin plätscherten Roman, welcher zugleich Reiseführer durch Prag ist. Dazwischen war es mir schon fast zu viel des guten von Prag und seiner Magie und nach dem gefühlten 100sten Glühwein, welchen ich mit den Protagonisten genoss, habe ich mich dann doch wieder in die Stadt verliebt. Einige Sehenswürdigkeiten hätte sich die Autorin da ruhig sparen können ��.
Die drei Damen Sophie, Megan und Hope – alle unterschiedlichen Alters von Mitte 20 bis Mitte 50 – sehen sich immer wieder in der Hotellobby und freunden sich an. Megan ist mit ihrem „nur-besten-Freund“ Ollie angereist, um zu fotografieren und herauszufinden, dass sie vielleicht doch eine Beziehung mit ihm will? Für Ollie scheint die Sache klar zu sein… Charlie hat seine Herzensdame Hope im Gepäck, welche für ihn ihren Mann verlassen hat und noch mit dieser Entscheidung und den Folgen zu kämpfen hat. Daneben erscheint die Beziehung von Sophie am einfachsten und liebevollsten zu sein, welche sehnsüchtig auf ihren Verlobten wartet, welcher in einigen Tagen nachkommen will. Einstweilen besucht sie die Plätze ihrer Liebe alleine und bereichert die anderen mit ihren Erzählungen von ihrem Liebsten und den gemeinsamen Reisen.
Erzählt wird kapitelweise immer abwechselnd von ihnen. Je mehr Meter wir in Prag mit ihnen zurücklegen, desto tiefer dürfen wir in ihre zwischenmenschlichen Beziehungen, Problemen und Vergangenheit in ihren Partnerschaften blicken. Durch Andeutungen mutmaßt man, stellt Theorien auf und am Ende schafft die Autorin es doch, durch Wendungen zu überraschen.
Also haltet durch auf den vielen eiskalten Spaziergängen durch Prag, denn das Ende ist sehr bewegend und ergreifend. Haltet auch Taschentücher bereit. Ich weine sehr selten bei einem Buch, aber Frau Broom hat es geschafft.

Fazit: Lesenswerte Liebes- und Lebensgeschichten von Frauen unterschiedlichen Alters mit überraschenden Wendungen. Wegen der Langatmigkeit am Anfang und einer Überdosis Prag ziehe ich einen Stern ab: 4 Prager Wintersterne.

3 Wintersterne

Von: frau.nat Datum: 18. November 2017

Ich liebe Winter- und Weihnachtslektüre! Ich liebe die Weihnachtszeit sogar noch ein wenig mehr als den Herbst. So war es für mich klar, neben Weihnachtsklassikern von Charles Dickens auch neue Veröffentlichungen zu lesen. Vielen lieben Dank an den Diana Verlag und das Bloggerportal für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares!


Titel: Wintersterne
Autor: Isabelle Broom
Verlag: Diana Verlag
Preis: € 9.99
Seitenanzahl: 448 Seiten
Erster Satz: „Als die Nacht hereinbrach, begann es zu schneien, und mit dem Schnee kam die Stille.“

Darum geht's:

Eine Reise ins magische, verschneite Prag: Für Megan, Hope und Sophie ist das die perfekte Gelegenheit, um vor ihren Problemen wegzulaufen. Sie lernen sich in einer Hotelbar kennen, und obwohl die drei Frauen völlig unterschiedlich sind, verstehen sie sich auf Anhieb. Gemeinschaftliche Streifzüge durch die winterlich verzauberte Stadt konfrontieren sie mit ihrer Vergangenheit und führen sie zu besonderen Begegnungen. Und vor allem zu sich selbst.(Quelle: randomhouse.de)
Meine Gedanken zum Buch:
Als ich mit dem Lesen dieses Buches begann war ich auf vorfreudige Art und Weise aufgeregt. Es war meine erste Winterlektüre dieses Jahr und das ist immer etwas Besonderes für mich.
Dazu kommt, dass wir im Dezember nach Prag reisen wollen und da dieses Buch eben dort spielt, freute ich mich umso mehr auf das Lesen.Wie es schon bei „Darum geht’s“ steht, handelt dieses Buch von drei Frauen, welche sich in der Bar eines Prager Hotels kennenlernen. Allerdings hatte ichdurch diese Beschreibung sofort eine falsche Vorstellung von dem Buch. Ich habe sofort gedacht, dass es sich eventuell um drei einsame Frauen handelt, Frauen, die Single sind, allein, der Männerwelt den Rücken zeigen. Typisch Sophie Kinsella eben, das wäre für mich naheliegend gewesen, allerdings war dem nicht so. Denn die Frauen sind nicht alle allein in Prag und das Hauptaugenmerk liegt auch nicht nur auf ihnen.Die Kapitel sind recht kurz, was ich sehr gern mag, insbesondere, da die Kapitel abwechselnd von den Frauen handeln, bzw. die Gedanken abwechselnd beschrieben werden. Normalerweise mag ich solche Wechsel nicht, besonders, wenn zwischen Männlein und Weiblein gewechselt wird, was hier glücklicherweise nicht der Fall ist. Was ich anfangs sehr schön fand, nervte mich nach ca. 250 Seiten zunehmenst: Prag wurde ausführlich beschrieben! Nur leider dachte ich irgendwann, ich lese einen Reiseführer. Einerseits war es, als liefe ich höchstpersönlich durch die Stadt, was wirklich schön ist, andererseits wurde es einfach zu viel, ich brauch beim Lesen nun wirklich nicht jede Sehenswürdigkeit abklappern.Die Charaktere sind größtenteils authentisch und detailliert beschrieben, allerdings kam mir während des Lesens vieles wie aus der Luft gegriffen und nicht sinnvoll durchdacht vor. Einige Charaktere waren mehr beschrieben als andere, es war fast so, als könnte man beim Lesen erahnen, wen die Autorin lieber hatte und wer „eben zur Geschichte gehörte“. Zum Ende hin wurde es teilweise sehr unrealistisch und ich war wirklich kurz davor, das Buch schnaubend durch die S-Bahn zu fegen.Allerdings möchte ich das Buch gar nicht so schlecht hinstellen, wie es bisher scheint. Der Schreibstil ist wirklich richtig gut und man fliegt nur so über die Seiten. Das Problem war nur, erst einmal mit dem Lesen zu beginnen. Ich hatte nie Lust, dieses Buch zu lesen und so brauchte ich beinahe zwei Wochen, was schon sehr lang für meine Verhältnisse ist. An sich ist die Geschichte wirklich sehr süß und auch typisch für einen Roman, allerdings hat mir ein Höhepunkt gefehlt. Spannend wurde es erst am Ende, als ich von den 448 Seiten nur noch 35 oder 40 vor mir hatte. Die Geschichte plätschert so vor sich hin und mit jedem neuen Kapitel hoffte ich, dass endlich etwas passieren würde. Die Geschichte ist einfach künstlich in die Länge gezogen und fast 450 Seiten finde ich für einen Roman dieser Art einfach zu viel. 350 Seiten hätten eindeutig ausgereicht.Als dann schlussendlich etwas passierte, rührte es mich sogar zu Tränen, was dem grandiosen Schreibstil geschuldet ist. Es war nicht nur ein Schniefen oder ein Seufzen, es kullerte eine Träne und ein Taschentuch musste herhalten. Es war so unendlich traurig!

Fazit:

Dieses Buch ist ein schönes Winterbuch, keine Frage. Allerdings ist es eher etwas für Leserinnen, die sehr an Umgebungsbeschreibungen interessiert sind und nicht erwarten, dass ständig etwas passiert. Es gibt ein rührendes Ende, der Schreibstil ist sehr gut, das Cover ist ein Traum und die Charaktere sind weitestgehend authentisch. Ich vergebe 3 von 5 Sterne und spreche eine bedingte Leseempfehlung aus. Schlecht ist das Buch keinesfalls, nur war es einfach nicht mein Fall, beziehungsweise hatte ich andere Vorstellungen und Erwartungen.

"Diese Stadt hat etwas Magisches."

Von: Stef von Bookiedreams.blogspot.de Datum: 18. November 2017

Klappentext:
Eine Reise ins magische, verschneite Prag: Für Megan, Hope und Sophie ist das die perfekte Gelegenheit, um vor ihren Problemen wegzulaufen. Sie lernen sich in einer Hotelbar kennen, und obwohl die drei Frauen völlig unterschiedlich sind, verstehen sie sich auf Anhieb. Gemeinschaftliche Streifzüge durch die winterlich verzauberte Stadt konfrontieren sie mit ihrer Vergangenheit, mit ihren Herzenswünschen und führen sie zu besonderen Begegnungen.

Erster Satz:
Als die Nacht hereinbrach, begann es zu schneien, und mit dem Schnee kam die Stille.

Meinung:
Zu Beginn starte ich direkt mit dem Cover von Wintersterne. Es ist wirklich wunderschön �� als ich es zum ersten Mal gesehen habe, hatte ich direkt Appetit auf Nüsse, Orangen und Heidelbeeren *grins* aber... (es folgen leider noch ein paar) das Cover passt nicht so richtig zum Inhalt. Es ist zwar eine winterlich weihnachtliche Geschichte, aber es geht in dieser Geschichte um Prag, um die Magie dieser Stadt, daher fände ich ein Bild von der Stadt irgendwie schöner. Karlsbrücke, dunkler Sternenhimmel (würde ja auch zum Titel passen)... irgendwie so etwas. Wenn es eine Szene gegeben hätte, wo eine Teekanne, Orangen, Nüsse etc. eine Rolle gespielt hätten, wäre das auch wieder etwas Anderes. Doch die gab es nicht... Soll ich euch etwas sagen? Das englische Cover passt perfekt! Da gefällt mir auch der Titel besser *lach* a Year and a Day.

In dem Roman geht es um drei Frauen, die sich in Prag kennenlernen und versuchen, sich selbst zu finden. Jede hat ihre persönlichen Sorgen und Ängste, die sie versuchen zu lösen. Die Blickwinkel wechseln pro Kapitel und es ist dadurch sehr abwechslungsreich, weil man jederzeit bei den Frauen in die Köpfe schauen kann. Ich muss aber dem Klappentext widersprechen. Gemeinschaftliche Streifzüge? Wenn man es ganz genau nimmt, waren die Frauen einmal zusammen Glühweintrinken und treffen sich entweder zum Frühstück oder zum Abendessen im Hotel. Unter gemeinschaftlichen Streifzügen verstehe ich etwas Anderes, und das fand ich sehr schade.

Megan fand ich am Anfang ziemlich cool, lässig, witzig, aber umso weiter ich gelesen habe, umso genervter wurde ich. Zwischendurch hätte ich sie am liebsten geschüttelt, weil sie nur an sich gedacht hat und nicht auf den Punkt gekommen ist.
Hope war sehr mütterlich, lieb und freundlich, auch des Öfteren besorgt, bei ihr war es so, dass ich mich immer weniger für sie interessiert habe. Sie hatte zwar ihren besonderen Herzenswunsch oder machte sich Sorgen um ihren Partner, aber sie blieb eher im Hintergrund.
Nun zu Sophie, die Dritte im Bunde. Sie fand ich am interessantesten, denn sie war geheimnisvoll und sehr zurückhaltend. Ich fand ihre Erinnerungen, die sie mit Prag verbunden hat, immer ganz schön. Außerdem fragt man sich die ganze Zeit, was mit ihr los ist und genau das fragen sich dann auch irgendwann Megan und Hope.

Der Prolog vom Buch ist sehr schockierend und genau zu dieser Situation wollte ich die ganze Zeit kommen, aber es passierte nichts. Ich glaube, es gibt Leser/innen, die hätten schon viel eher abgebrochen, aber ich wollte wissen, was es mit dem Prolog auf sich hat. Und das war der Grund, warum ich so lange durchgehalten habe. Ich habe 366 Seiten gelesen und dann wurde es spannend. Das Blöde ist, das Buch endet mit Seite 443. Das fand ich soooo schade, denn das Buch hatte Potential!

Der Schreibstil ist toll, die Beschreibungen vom winterlichen Prag sind bezaubernd. Ich liebe Prag, ich war schon oft dort und bin immer wieder verzaubert von den vielen kleinen Wundern. Vieles habe ich wiedererkannt. Doch zwischendurch passierte nichts, ich habe es beiseite legen können ohne den Drang zu haben: Du musst weiterlesen. Die Spannung blieb immer wieder auf der Strecke bis auf die Wendung am Ende. Den Epilog fand ich wieder sehr schön, denn dort erfuhr man, was aus den drei Frauen geworden ist.

Das Buch ist im Großen und Ganzen schön, aber mich hat es leider erst am Ende gefesselt und das ist schade.

Ich durfte das Buch kostenlos lesen und bedanke mich beim Bloggerportal der Verlagsgruppe Random House für das Rezensionsexemplar.

Fazit:
Ein winterlich weihnachtlicher Roman im verschneiten Prag über drei Frauen, die auf der Suche nach sich selbst sind. Wer auf Spannung verzichten kann, ruhigere Liebesgeschichten mag und mehr von der wunderbaren Stadt Prag erfahren möchte, für den ist es genau das Richtige.

Atmosphärischer Roman, der drei unterschiedliche Liebesgeschichten erzählt und dabei Lust auf die Stadt Prag macht

Von: schnäppchenjägerin Datum: 17. November 2017

Drei unterschiedliche Paare aus England lernen sich während eines Kurzurlaubs im verschneiten Prag kennen.

Ollie ist Lehrer und hat seine beste Freundin Megan, die Fotografin ist, gebeten, ihn nach Prag zu begleiten, um sich auf eine Klassenfahrt vorzubereiten. Megan arbeitet derzeit an einem Projekt für eine Fotoausstellung und nimmt die Gelegenheit wahr, um in Prag Fotomotive für die Ausstellung abzulichten.
Da die beiden sich ein Doppelzimmer teilen, hatte Megan bereits vor der Abreise Bedenken, ob dies eine gute Idee sein würde. Sie ahnt, dass Ollie mehr für sie empfindet und seine Gefühle und die Anziehung, die auch sie zu ihm spürt, werden ihnen unter Alkoholeinfluss an einem Abend in Prag zum Verhängnis und gefährden ihre Freundschaft. Während Ollie sich in Megan verliebt hat, ist sie verunsichert und gibt ihm zu verstehen, dass sie keine Beziehung möchte.

Hope ist dagegen frisch verleibt. Sie und Charlie erleben ihren ersten Urlaub miteinander, nachdem sich Hope von ihrem Ehemann Dave getrennt hat. Sie leidet allerdings darunter, dass ihre Tochter Annette nicht mehr mit ihr spricht, die sie in flagranti mit ihrem Fahrlehrer erwischt hatte. Hope kann den Urlaub nicht genießen und überlegt, ob es nicht die falsche Entscheidung war, sich so schnell wieder an einen Mann zu binden, nachdem ihr in ihrer Ehe die Möglichkeiten zur Selbstentfaltung gefehlt hatte. Zudem möchte sie auch ihre Tochter nicht verlieren. Als Charlie sich in Prag aus Hopes Sicht so benimmt, als ob er etwas zu verbergen habe, steht sie kurz davor, ihn zu verlassen.

Sophie ist allein in dem Hotel, als sie die beiden Paare kennenlernt. Sie wartet auf ihren Mann Robin, mit dem sie schon mehrere Urlaube in Prag verbracht hat und der nachkommen wollte. Hope macht sich bald Sorgen um die zarte Sophie, die so zerbrechlich wirkt und dann auch tatsächlich noch vor der erwarteten Ankunft ihres Mannes zusammenbricht.

"Wintersterne" erzählt von drei Frauen und der Liebe und den damit verbundenen Hoffnungen, Ängsten und Sehnsüchten und versetzt den Leser dabei in das malerische, winterliche Prag, das man mit den Paaren lebhaft erkundet. Durch die detaillierten Beschreibungen hat man das Gefühl, tatsächlich in Prag zu sein, die Stadtführung lenkt aber auch etwas von der Handlung ab.

Die drei Erzählstränge werden im Wechsel erzählt, wobei die Geschichten um die beiden Paare den größten Umfang einnehmen. Verbindendes Element ist die Stadt Prag und das Hotel, in dem sie eingebucht sind und wo sie sich an Bar oder beim Frühstück immer wieder begegnen. Bei einem gemeinsamen Abendessen in einem Restaurant kommen sie auch länger ins Gespräch.

Je länger alle fünf in Prag sind, desto bedrückender wird die Stimmung. Nachdem Megan und Ollie eine Nacht miteinander verbracht haben, hat insbesondere Megan Schuldgefühle und weiß nicht, wie sie mit Ollie umgehen soll. Sie ist völlig verunsichert, verletzt ihn, indem sie ihm aus dem Weg geht und hat eine für mich nicht ganz nachvollziehbare Angst, dass sie nicht gleichzeitig ihren Beruf als Fotografin ausüben und eine Beziehung zu einem Mann haben kann - dabei vergöttert Ollie Megan und lässt ihre alle Freiheiten. Megan steht sich selbst im Weg und gefährdet dabei ihre gute Freundschaft zu Ollie, an dem sie trotz allem sehr hängt.

Hope und Charlie benehmen sich dagegen zu Beginn des Aufenthalts in Prag frisch verliebt, bis Hope Charlie gegenüber immer misstrauischer wird und ihr die gestörte Beziehung zu ihrer Tochter Sorgen bereitet, die den Kontakt zu ihrer Mutter abgebrochen hat. Auch Hope erkennt nicht, dass Charlie sie aufrichtig liebt und nur das Beste für sie möchte. Er würde sie nie so einschränken, wie ihr Ehemann Dave dies getan hat.

Sophie ist in freudiger Erwartung auf ihren Ehemann und während sie sich die Stadt allein anguckt, schwelgt sie immer wieder in Erinnerungen an ihn und die gemeinsamen Urlaube in Tschechien und exotischeren Ländern. Man spürt ihre Melancholie und Trauer, dass Robin nicht da ist und spätestens als die dünne Frau körperlich zusammenbricht, ahnt man, dass mehr hinter der verspäteten Ankunft von Robin stecken muss.

"Wintersterne" ist ein Roman, der Lust darauf macht, sich Prag selbst einmal anzusehen und der drei Liebesgeschichten erzählt, bei der sich die Frauen oft selbst und ihrem (Liebes-)glück im Wege stehen. Es ist ein berührendes Buch, bei dem sich jede Leserin - auch aufgrund der unterschiedlichen Alter der Frauen und Stadien der Beziehungen - mit mindestens einer der Protagonistinnen und ihren Ängsten identifizieren kann.

"Wintersterne" ist ein atmosphärischer Roman, der Freud und Leid der Liebe aufzeigt und bei dem bis zum Ende offen ist, wies mit den einzelnen Paaren enden wird. Er ist damit eine willkommene Abwechslung zu den üblichen Weihnachts-/ Winterromanen bei denen ein Happy End vorhersehbar ist.

3 Liebesgeschichten in einer romantischen Kulisse

Von: Magische Farbwelt Datum: 15. November 2017

Taschentücher- und Tränenalarm! Ja, zumindest habe ich auf den letzten Seiten richtig gehend geschnieft und die Tränchen kullerten, weil mich die Gefühle einfach so übermannten. Also das hat die Autorin Isabelle Broom in ihrem wunderbar zauberhaften Roman „Wintersterne“ schon mal geschafft. In „Wintersterne“ treffen sich drei Frauen auf ihrer Reise in Prag, die alle eines vereint: Die Liebe! Auf den ersten Blick denkt der Leser womöglich, dass sich in dem Buch drei Geschichten finden lassen. Und ja, so ist es ja eigentlich auch. Aber diese drei Einzelschicksale finden im Verlauf des Buches ihren Weg zueinander. Immer wieder war ich fasziniert von den Schilderungen der Autorin über die Stadt Prag, so, als wäre man als Leser mittendrin. Für einen Liebesroman passend handelt die Geschichte im Winter, wodurch sich der Leser in einer verschneiten Stadt wieder findet. Isabelle Broom hat es geschafft, die Gefühle der einzelnen Protagonisten auf mich zu übertragen, so dass mich hier und da Gänsehaut überkam. Also wer gerade jetzt in der – fast – adventlichen Zeit einen wunderbar gefühlvollen Roman mit einer traumhaft verschneiten Kulisse lesen möchte, ist mit diesem Buch bestens beraten. Aber: Taschentücher bereithalten!

Ein Herzens- und Wohlfühlbuch mit traumhafter Kulisse in Prag!

Von: Gina1627 Datum: 10. November 2017

Wenn Liebe doch immer so einfach wäre…..

"Was kann eine Liebe entfachen oder vertiefen?" haben sich Olli und Charlie gefragt und unabhängig voneinander eine Reise ins verschneite Prag gebucht, um dort einen wunderschönen Urlaub mit Megan und Hope zu verbringen. Durch Zufall lernen sich die vier schon am ersten Tag in der Hotelbar kennen und der magische Flair der Stadt und die gegenseitige Sympathie führen zu gemeinsamen Unternehmungen, bei denen sie auch die allein reisende Sophie mit einschließen. Unvergessliche Stunden und einzigartige, zauberhafte und herzerwärmende Momente erfüllen sich, doch Sorgen und Unausgesprochenes liegen auch in der Luft.

„Wintersterne“ ist ein wunderschön erzähltes Buch über die Liebe, Sehnsüchte und die Hoffnung, die jeder auch im eigenen Herzen spürt. Durch den leicht zu lesenden, bildhaften und sehr einfühlsamen und emotionsvollen Schreibstil wird man sofort von den drei verschiedenen Erzählsträngen um Megan, Hope und Sophie eingefangen. Die Charaktere im Buch sind allesamt sympathisch und realitätsnah dargestellt und man kann ihre Empfindungen voll nachvollziehen und fiebert und bangt mit ihnen mit. Der Leser erlebt die Leichtigkeit des Verliebtseins, aber auch dass Missverständnisse und unausgesprochene Gefühle und Enttäuschungen die Liebe belasten.
Prag scheint wirklich eine Reise wert zu sein und man wird von dem magischen und geschichtlichen Reiz der Stadt ebenfalls ein bisschen verzaubert.
Mein Lieblingspärchen waren Megan und Olli. Hier lag so viel Spannung in der Luft und ich habe mich automatisch ein klein wenig in Ollis liebenswerte Art verliebt und hätte am liebsten Megan ständig angestupst, weil sie ihren eigenen Gefühlen nicht traut und sich selber im Wege steht. Was ein Blickwinkel durch das Objektiv ihrer Kamera so alles bewirken kann!
Charlie und Hope sind ebenfalls ganz entzückend und Sophie war mein ständiges Sorgenkind im Buch. Ihre Liebe zu Robin wurde so unvergleichlich und wunderschön erzählt und die Sehnsucht war riesengroß, doch irgendetwas lag die ganze Zeit in der Luft.
Am Ende des Romans schafft die Autorin durch ein besonderes Ereignis noch einen runden und sehr schönen Abschuss der Geschichte und lässt einen mit einem Lächeln auf dem Gesicht das Buch beenden.

Mein Fazit:
„Wintersterne“ ist das perfekte Buch um abzuschalten und die Seele baumeln zu lassen. Herzerwärmend und liebevoll erzählt habe ich die Lesestunden genossen und empfehle es sehr gerne weiter.
Verdient vergebe ich 4 Sterne.

Wintersterne

Von: niwibo Datum: 10. November 2017

Nach ihrem ersten Buch "Olivensommer" - vorgestellt hier -
entführt uns die Autorin nun ins kalte, winterlichen Prag.
Eine Reise ins magische, verschneite Prag: Für Megan, Hope und Sophie ist das die perfekte Gelegenheit, um vor ihren Problemen wegzulaufen. Sie lernen sich in einer Hotelbar kennen, und obwohl die drei Freuen völlig unterschiedlich sind, verstehen sie sich auf Anhieb.
Gemeinschaftliche Streifzüge durch die winterlich verzauberte Stadt konfrontieren sie mit ihrer Vergangenheit, mit ihrem Herzenswünschen und führen sie zu besonderen Begegnungen.
Ich war noch nie in Prag, das wird sich nach der Lektüre aber hoffentlich ändern,
habe jedoch die Schauplätze, die die Autorin wunderbar beschreibt, fast bildlich vor mir sehen können. Die alte Burg, das etwas verrüschte Hotel, die urige Kellerkneipe und vor allem die vielen bunten Stände mit Glühwein und Bratwurst und die Künstler an jeder Ecke der schönen Stadt.
In dieser Kulisse stellen sich die drei Frauen ihren so unterschiedlichen Problemen, vor denen sie unabhängig voneinander aus England geflüchtet sind. Dabei sind ihre Reisebegleiter ihnen nicht immer große Hilfe, aber immer öfters Lacher wert.
Das Buch liest sich flüssig, das Ende ist auch hier ein Happy End, aber bis es soweit ist, nimmt diese Geschichte mit ein wenig Dramatik, viel Emotionen und jeder Menge Winterzauber immer wieder eine scharfe Kurve und ist somit nicht vorhersehbar.
Es ist kein Weihnachtsbuch, aber das richtige Buch für einen heißen Tee, eine kuschelige Decke und ein paar ungestörte Augenblicke. Und für jeden natürlich, der Prag liebt oder noch lieben lernen möchte...

Recht nett....

Von: EvaMaria Datum: 05. November 2017

Hier erzählt uns die Autorin, die Geschichte von Megan, Hope und Sophie. Alle drei reisen nach Prag und die Erzählstränge verbinden sich erst nach einer gewissen Zeit, denn die drei treffen sich ja erst das erste Mal in Prag.

Ich fand die Idee hinter der Geschichte wirklich wunderbar, denn ich habe mich schon auf eine wunderschöne Handlung in Prag gefreut. Allerdings war das Buch nicht so ganz, wie ich erwartet hatte. Zu Beginn wirkt die Handlung eher locker und leicht, aber je weiter ich gelesen habe, desto mehr verschwand die Leichtigkeit, was ich irgendwie schade fand. Ich meine, wer mag schon gerne Bücher mit belastenden Themen lesen. Es ist so, dass diese drei Hauptprotagonistinnen, alle zu einem unterschiedlichen Zeitpunkt in ihrem Leben beschrieben werden und wir so als Leser sehr viele Eindrücke bekommen.

Die Abschnitte von Sophie fand ich am unterhaltsamsten und ich habe mich auch immer gefreut, wenn sie wieder dran war. Auch die anderen beiden empfand ich als recht authentisch beschrieben, obwohl ich Megan, eher als anstrengend bezeichnen würde.

Loben muss ich allerdings das Setting. Die Autorin hat Prag wirklich sehr ansprechend und romantisch beschrieben. Ich hatte sofort den Wunsch verspürt diese Stadt mal besuchen zu müssen. Auch hat sie immer wieder Sehenswürdigkeiten mit in die Handlung fließen lassen und so konnte man sich vieles sehr gut bildlich vorstellen.

Die Schreibweise war sehr angenehm zu lesen. Die Handlung war trotz der vielen Wechseln der Erzählperspektive sehr gut verständlich. Allerdings hatte ich nicht das Gefühl, dass in der Handlung viel los war. Es gab aus meiner Sicht jetzt nicht wirklich einen Höhepunkt und die Geschichte fließt eher vor sich hin.

Das Cover ist wirklich sehr ansprechend und ich finde es passt gut zu einer Weihnachtsgeschichte.



Fazit:

3 von 5 Sterne. Ich kann das Buch nur bedingt weiterempfehlen.

Stimmungsvoller Winter,,,

Von: Angela Busch Datum: 04. November 2017

Rezension

INHALT: Das Buch erzählt uns die Lebens - und Liebesgeschichten von drei recht unterschiedlichen Frauen, die sich per Zufall im winterlichen Prag in einem Hotel kennenlernen und sehr mutig von ihren unterschiedlichen Erfahrungen berichten. Da sind die ältere Hope mit einer gescheiterten Ehe und einem Liebhaber an ihrer Seite, die junge, quirlige Fotografin Megan , unterwegs mit ihrem besten Freund und die auf ihren Bräutigam wartende romantische Sophie, die kurz vor ihrer Hochzeit steht.
Das winterliche Prag mit seinen freundlichen Menschen bezaubert alle,,,,

MEINE MEINUNG: Ich bin sehr schnell in diese leicht und einfach zu lesende Geschichte hineingekommen. Der Schreibstil hat mich zu Beginn nicht so begeistert , wie ich es erhofft hatte. Er war in meinen Augen einfach *nicht besonders* und hat mich nicht ausreichend gefesselt. Ich konnte das Buch ohne Bedauern öfter an die Seite legen und dann schnell wieder einsteigen. Die Autorin beschreibt die drei Frauen und ihre unterschiedlichen Lebens- und Stimmungslagen sehr minutiös und man wird schnell mit ihnen vertraut. Doch eine gewisse, prickelnde Spannung bleibt in manchen Erzählabschnitten öfter aus, oder wird nicht genügend ausgebaut. Die Story plätschert über 400 Seiten immer so dahin . Manchmal hatte ich als Nicht-Kennerin von Prag sogar das Gefühl in einem Reiseführer zu blättern. Ich kann mir aber gut vorstellen, dass sich alles anders und begeisternder liest, wenn man die Stadt kennt und persönliche Erlebnisse damit verbinden kann.
Das wunderschöne Cover verspricht Gemütlichkeit und eine winterliche, stimmige Atmosphäre. Dieses Versprechen hält das Buch auch ein, wir lernen viele gemütliche Lokale, Schnee, Eiseskälte und charmante, hilfsbereite Menschen kennen , hören bei interessanten Gesprächen mit und geniessen im Kopf das winterliche, wohl wunderschöne Prag.

Es ist ein angenehmes und erfreuliches Buch, dem ich einige nette Lesestunden verdanke und im Genre Liebesromane drei *** gute Sterne vergebe.
Herzlichen Dank für das stimmungsvolle Rezensionsexemplar!

Wundervolles Buch

Von: Tami von Little corner for my books Datum: 04. November 2017

Meine Meinung zum Buch: Das Cover finde ich traumhaft schön! Es ist recht einfach und verrät nicht wirklich etwas vom Inhalt. Die Inhaltsangabe fand ich sehr interessant, also habe ich gespannt zu lesen begonnen.
Man liest immer abwechselnd über Sophie, Hope und Megan und ihre Geschichten. Der Einstieg ist in alle drei Geschichten sehr leicht, man lernt sie langsam kennen und erfährt, was sie nach Prag treibt. Die drei sind sehr unterschiedlich, doch mir waren sie alle sympathisch. Hope und ihr Mutter- und Beschützerinstinkt, Sophie, wie eine kleine zarte Elfe und Megan, die ihr Ziel genau vor Augen hat. Auch Ollie, Megans Begleiter und Charlie, Hopes Begleiter, habe ich schnell ins Herz geschlossen. Beide wirken herzensgut und kümmern sich liebevoll um die anderen.
Der Schreibstil ist sehr gefühlvoll, packend und flüssig zu lesen. Vorhersehbar fand ich in dem Buch kaum etwas, hin und wieder hatte ich so eine Ahnung, was passieren wird, doch sicher war ich mir nie. Humor gibt es ein bisschen, Drama schon etwas mehr, Liebe auch einen Hauch. Vor allem eines der drei Schicksale hat mich sehr berührt, sodass auch einige Tränen geflossen sind.
Ganz besonders toll sind die Infos über Prag. Straßen und Sehenswürdigkeiten werde sehr detailliert beschrieben und es gibt viel Hintergrundinfo zu allem. Teilweise liest es sich schon fast wie ein Reiseführer, jedoch ohne zu trocken oder gar langatmig zu werden.
Manche Szenen haben sich für meinen Geschmack etwas zu sehr gezogen. Das Ende kam dann recht plötzlich, ist aber auf jeden Fall zufriedenstellend.

Mein Fazit: Ein sehr emotionales Buch mit tollen, authentischen Charakteren und vielen Infos über Prag. Auf jeden Fall empfehlenswert!

Danke an den Verlag und das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar!
Meine Meinung wurde in keinster Weise beeinflusst.

Ein perfektes Buch für diese Jahreszeit!

Von: Susanne Glueck Datum: 04. November 2017


Lieblingsbücher Unterhaltungsromane
Wintersterne (enthält affiliate Link)
November 4, 2017

von Isabelle Broom
Klappentext:
Drei Frauen.
Drei Liebesgeschichten.
Eine unvergessliche Stadt..

Eine Reise ins magische, verschneite Prag: Für Megan, Hope und Sophie ist das die perfekte Gelegenheit, um vor ihren Problemen wegzulaufen. Sie lernen sich in einer Hotelbar kennen, und obwohl die drei Frauen völlig unterschiedlich sind, verstehen sie sich auf Anhieb.

Gemeinschaftliche Streifzüge durch die winterlich verzauberte Stadt konfrontieren sie sich mit ihrer Vergangenheit, mit ihren Herzenswünschen und führen sie zu besonderen Begegnungen.

Als die Nacht hereinbrach, begann es zu schneien, und mit dem Schnee kam die Stille.

Für mich ein wunderbarer, erster Satz…

Meine Meinung:

Als das Buch mit der Post kam, war die Freude groß. Denn bereits das wunderschön gestaltete Cover hat mir große Lust auf das Buch gemacht. Für mich ist Wintersterne perfekt für kalte Herbst- und Winterabende: mich abends mit einer gemütlichen Decke auf die Couch kuscheln, eine Tasse Tee und dazu dieses wundervolle Buch. Das winterliche Prag ist die ideale Kulisse für die Geschichte. Obwohl die drei Frauen unterschiedlicher nicht sein könnten, entwickelt sich im Laufe der Geschichte eine tiefe Freundschaft zwischen Meg, Hope und Sofie. Trotzdem bringt noch eine jede von ihnen ihre eigene Geschichte mit. Die Charaktere finde ich alle samt sehr gelungen und glaubhaft, denn jede von ihnen hat mit Problemen und Zweifeln zu kämpfen, die man auch aus dem wahren Leben kennt. Meine Lieblingsfigur ist Meg, so wie auch ihre Geschichte mag ich am liebsten. Aber an dieser Stelle will ich nicht zu viel verraten. �� Ich hatte total angenehme Lesestunden mit Wintersterne und musste an mich halten, es nicht zu verschlingen, sondern jede Seite zu genießen.

Prag im Winter

Von: Eifel Bücherwurm Datum: 04. November 2017

Gesponserte Produktplatzierung - Rezensionsexemplar
Preis: € 9,99 [D]
Verlag: Diana
Seiten: 448
Format: Taschenbuch, Klappenbroschur
Altersempfehlung: keine Angabe
Reihe: -
Erscheinungsdatum: 09.10.2017

Inhalt:

Eine Reise ins magische, verschneite Prag: Für Megan, Hope und Sophie ist das die perfekte Gelegenheit, um vor ihren Problemen wegzulaufen. Sie lernen sich in einer Hotelbar kennen, und obwohl die drei Frauen völlig unterschiedlich sind, verstehen sie sich auf Anhieb. Gemeinschaftliche Streifzüge durch die winterlich verzauberte Stadt konfrontieren sie mit ihrer Vergangenheit und führen sie zu besonderen Begegnungen. Und vor allem zu sich selbst.

Design:

Herrlich winterlich! Mit dem Holz, den Zitrusfrüchten, Beeren, Nüssen, der Schokolade und dem Tee fühlt man sich direkt wohl. Mir gefällt besonders, dass das Cover winterlich, aber nicht weihnachtlich ist. Es spielt zwar im Winter, hat aber nicht den typischen Kitsch mit dem knalligen Rot, Grün und Glitzer. Dann liest man es auch eher in den anderen Jahreszeiten als nur zu Weihnachten.
Neben der Optik gefällt mir auch die Haptik des Buches sehr gut. Der Einband ist mit vertikal laufenden leichten Rillen versehen. Ich streiche immer wieder darüber und genieße das Gefühl der Struktur. Es ist fast so als könne man das Holz spüren.

Meine Meinung:

Prag im Winter und drei Frauen, die zu sich selbst finden: Megan, Hope und Sophie. In den ersten drei Kapiteln wird jede der drei kurz vorgestellt. Ihre aktuelle Situation wird beleuchtet und ich tauchte sofort in die Geschichte ein.
Die Kapitel danach wechseln sich weiterhin ab und die Frauen begegnen sich zunächst nur selten. So hat jeder der drei Erzählstränge genug Zeit sich zu entwickeln und wir haben die Möglichkeit die drei Protagonistinnen näher kennenzulernen. Erst bei der Hälfte des Buches verbringen alle drei Parteien den Abend zusammen.

Die drei Frauen, aber auch die männlichen Gegenstücke, sind schön ausgearbeitet und haben jeder sein Päckchen zu tragen. Ich wüsste im Nachhinein nicht welche Person ich am liebsten gehabt habe, denn sie sind mir alle auf ihre eigene Art und Weise ans Herz gewachsen, auch wenn man sie manchmal schütteln wollte!

Viele Sehenswürdigkeiten von Prag werden so detailliert dargestellt, dass es sich anfühlt als wäre man selbst vor Ort. Insgesamt ist die Sprache sehr bildhaft. Man muss diese Menge an Beschreibungen schon mögen, sonst kann es schnell zu viel werden. Wenn man die ganzen Ortsbeschreibungen wegstreichen würde, würde nach meinem Gefühl mehr als die Hälfte des Romans fehlen. Mir hat es zwar ganz gut gefallen, aber manchmal war es etwas viel und wiederholte sich häufig. Mir kommt es so vor als könne man sich direkt in Prag zurechtfinden, nur aufgrund der Lektüre dieses Buches. Wie toll wäre es dieses Buch vor Ort dabei zu haben und den Charakteren auf ihren Streifzügen zu folgen. Es interessiert mich wirklich, ob das klappen würde.

Die Kapitel sind schön kurz gehalten mit meistens sogar unter 10 Seiten, so dass man immer mal wieder eins zwischendurch lesen kann. Der Schreibstil von Isabelle Broom hat mir sehr gut gefallen. Schön flüssig und leicht zu lesen. An keiner Stelle stolperte ich über Formulierungen. Diese Autorin werde ich auf jeden Fall im Auge behalten und nächstes Jahr im Sommer ihren Roman "Olivensommer" lesen.

Zwischen den drei Frauen und ihrem Aufenthalt in Prag gibt es zwar immer wieder Überschneidungen, doch die meiste Zeit sind die Frauen alleine bzw. mit ihrem Partner unterwegs. Ich hätte mir gewünscht, dass es mehr gemeinsame Szenen von allen drei Frauen zusammen gegeben hätte. Dies hatte ich nach dem Lesen der Inhaltsangabe eigentlich erwartet.

Dafür, dass die Geschichte die meiste Zeit eher gemächlich voranschreiten, macht sie gegen Ende plötzlich riesige Sprünge und es passiert sehr viel auf einmal. Das ging mir fast schon zu schnell und hielt mich so lange wach, bis ich das Buch beendet hatte. Man fiebert richtig mit! Ich habe sogar ein paar Tränchen vergossen, sowohl aus Trauer, als auch aus Freude. Überrascht wurde ich jedoch nicht, für mich waren die Geschehnisse recht vorhersehbar. Das hat aber auch wieder den Vorteil, dass mir das Buch genau das gegeben hat, was ich erwartet habe.

Fazit:

Romantisch und berührend, aber durchaus realistisch. Wer ein winterliches, aber nicht weihnachtliches Buch im Romantik-Sektor mit vielen Beschreibungen von Prag sucht - für den ist das die ideale Lektüre! Ich habe richtig Lust mir diese Stadt im Winter einmal anzuschauen.
Mir waren es manchmal etwas zu viele Beschreibungen von Prag, die sich auch häufig wiederholten. Daher werde ich einen kleinen Stern abziehen. Ansonsten hat mir das Buch gut gefallen und ich werde es bestimmt noch einmal lesen.

Ein Ausflug ins winterliche Prag

Von: Susanne Edelmann Datum: 03. November 2017

Vor fast 18 Jahren war ich einmal für ein langes Wochenende in Prag. An diese Reise wurde ich nun wieder lebhaft erinnert und das verdanke ich diesem stimmungsvollen Roman, der im winterlichen Prag spielt:

Drei sehr unterschiedliche Frauen treffen sich in einer Prager Hotelbar und freunden sich an: Megan, 30, ist mit ihrem besten Freund Ollie angereist, der allerdings gern mehr wäre als nur ihr platonischer Freund. Megan jedoch hat nach einer Verletzung in der Vergangenheit Angst davor, Gefühle zuzulassen und konzentriert sich lieber auf ihre Karriere als Fotografin. In Prag will sie Motive für ihre erste Ausstellung finden. Sich zu verlieben gehört definitiv nicht zu ihrem Plan.

Hope, 50, hat gerade nach einer unglücklichen Ehe ihren Mann verlassen und ist zu ihrem Liebhaber Charlie gezogen, sehr zum Missfallen ihrer erwachsenen Tochter Annette, zu der sie bisher ein sehr enges Verhältnis hatte. Nun herrscht Funkstille und Charlie versucht, Hope mit der Prag-Reise aufzumuntern. Die allerdings stellt dort die ganze Beziehung in Frage und will herausfinden, wer sie selbst eigentlich ist und was sie sich für ihre Zukunft wünscht.

Und dann ist da noch Sophie, 28, die einst in Prag ihren Verlobten Robin kennengelernt hat. Die beiden Weltenbummler sind seitdem viel gereist, aber immer wieder nach Prag zurückgekommen. Jetzt aber ist sie allein da, weil Robin verhindert ist und nachkommen will, wie Sophie ihren beiden neuen Freundinnen erzählt. Das Alleinsein fällt ihr allerdings sehr schwer, weil jede Ecke von Prag sie an ihren Liebsten erinnert.

Jedes Kapitel des Romans begleitet im Wechsel eine der drei Frauen auf ihren Streifzügen durch die Stadt, die sie mal allein, mal mit ihren Partnern unternehmen. Der Leser besucht dabei die bekannten Sehenswürdigkeiten wie den Altstädter Ring, die Astronomische Uhr, die Burg, den Veitsdom, das Strahov-Kloster, die Moldau und natürlich die Karlsbrücke, die eine ganz besondere Rolle im Roman spielt. Sehr schön ist dabei die Atmosphäre der winterlichen Stadt beschrieben, man spürt förmlich die beißende Kälte, hört den Schnee unter den Füßen knirschen, genießt den Duft von Glühwein und deftigem Gulasch in den kuschelig-warmen Kneipen.

Allerdings können die drei Frauen die Atmosphäre nur bedingt genießen, viel zu sehr sind sie mit ihren eigenen Sorgen, Ängsten und Zweifeln beschäftigt. Und das gerät leider streckenweise etwas langatmig und wird für meinen Geschmack auch etwas zu oft wiederholt. Zum Glück kratzt die Geschichte dann aber doch noch die Kurve und nähert sich unaufhaltsam einem sehr dramatischen Höhepunkt, der eine der Frauen beinahe das Leben kostet. Das wiederum ist so spannend geschrieben, dass ich das Buch zu diesem Zeitpunkt nicht mehr aus der Hand legen konnte. Und das Ende ist so bewegend, dass ich dabei ein paar Tränchen verdrückt habe.

Alles in allem ist dies ein wunderschönes Buch über Freundschaft und über die verschiedenen Gesichter der Liebe, über Ende, Aufbruch und Neubeginn (sehr schön auch dadurch symbolisiert, dass das letzte Kapitel drei Monate später und somit im Frühling spielt). Außerdem macht der Roman definitiv Lust auf Prag, ich jedenfalls habe nach dem Lesen gleich mein altes Fotoalbum hervorgekramt. Einen kleinen Punktabzug gibt es lediglich für den langatmigen Mittelteil, hier hätte man meiner Meinung nach durchaus noch etwas straffen können.

Ganz klare Leseempfehlung

Von: TemptationLady Datum: 02. November 2017

Ich habe mich, so glaube ich, die ersten 100-200 Seiten gefragt, was ich da lese. Ob es sich vielleicht um einen Reiseführer für die Stadt Prag handelt, denn es wurde durchaus sehr viel die Stadt beschrieben. Die 5 Hauptpersonen spielten nach meinem Gefühl eher eine Nebenrolle.
Später wurde es dann besser, das Gefühl eines Reiseführers wurde besser und ich konnte besseren Bezug zu den einzelnen Personen aufbauen.

Da wäre Megan, die eine sehr schwere Zeit hinter sich hat und an sich selber zweifelt, dank ihres ExFreundes. Doch sie reist mit ihrem besten Freund nach Prag um zu fotografieren. Sie will ihre eigene Foto-Ausstellung vorbereiten, doch hat sie durchaus Versagensängste.
Hope ist mit ihrem neuen Freund Charlie nach Prag gereist. Doch auch an ihr nagen Zweifel, so hat sie sich doch mit ihrer Tochter gestritten, sehr heftig sogar.
Und dann ist da noch Sophie. Eine ruhige, eher unscheinbare Person, die allein durch Prag schweift und darauf wartet, das ihr Freund nach kommt.
Alle drei lernen sich erst an der Hotelbar kennen und verbringen den einen oder anderen Abend zusammen.

Nachdem die Anfangsschwierigkeiten weg waren, konnte ich, wie ich oben schon schrieb, Bezug zu den Personen aufbauen. Ich mochte alle drei Frauen auf ihre Art und Weise gern. Jede ein anderer, sicherlich auch schwieriger Charakter. Und doch hat die Geschichte mich nachdenklich gestimmt.
Es war das erste Buch seit langen, welches ich beendet habe, bei dem ich nicht sofort das Buch zugeschlagen und ein neues angefangen habe.

Ich möchte nicht weiter ausholen, was dieses Buch und seine Geschichte angeht. Ich kann nur sagen, lest es, es lohnt sich. Ich habe mittlerweile ein Reiseziel mehr auf meiner Liste, welche Städte ich gern mal besuchen möchte.


Eine klare Leseempfehlung, um in weihnachtliche Stimmung zu kommen. Eine Stadt, die ihren Charme hat und den die Autorin sehr gut rübergebracht hat. Trotz der Anfangsschwierigkeiten gebe ich dem Buch 5 Sterne!!!!

Wintersterne

Von: ShalimaMoon Datum: 02. November 2017

Neulich blätterte ich durch die Neuerscheinungen des Diana-Verlags und wurde von einem Titel sofort angesprochen. Als ich sah, dass dieser Titel auch noch in Prag spielt, wusste ich, dieses Buch muss gelesen werden.

Ein Vorwort

Prag, die goldene Stadt. Auch mich konnte sie 2015 verzaubern und seitdem lese ich es sehr gerne, wenn Prag der Schauplatz eines Buches ist. Autorin Isabelle Broom wählt die einzelnen Orte sehr sorgsam aus und erzählt von Ihnen so lebhaft, dass man beinahe das Leuchten in Ihren Augen beim Schreiben spüren kann. Mit ihrem sehr leichten Schreibstil, lässt sie den Leser schnell in ihre Geschichte einsteigen und lässt abwechselnd die weiblichen Protagonisten zu Wort kommen.

Die Handlung

Aus völlig unterschiedlichen Gründen und aus ganz anderen Regionen in Großbritannien kommend schlägt es fünf Leute zur Weihnachtszeit ins verschneite Prag. Durch Zufall kommen sie ins Gespräch und verbringen daraufhin immer mehr Zeit zusammen. Doch jeder hat so sein eigenes Päckchen zu tragen.
So lernen wir zunächst Megan kennen. Sie hat spontan ihrem guten Freund Ollie zugesagt mit ihm nach Prag zu reisen, weil er dort den Unterricht für seine Schüler über Prag vorbereiten möchte. Sie selbst strebt eine Karriere als Fotografin an und hofft in Prag inspirierende Bilder zu finden. Doch sie hat auch etwas Sorge, dass Ollie in die Reise zu viel hineininterpretiert, da sie denkt, dass er heimlich in sie verliebt ist. Als nächstes lernen wir Hope kennen. Sie hat sich vor kurzem von ihrem Mann getrennt und lebt nun mit ihrer Affäre Charlie zusammen. Das missbilligt jedoch ihre Tochter, was Hope sehr bekümmert. Um sie auf andere Gedanken zu bringen, reist Charlie mit ihr nach Prag.
Als letztes erscheint noch Sophie in Prag. Sie schwebt in Gedanken immer wieder bei ihrem Verlobten Robin, der nach Prag nachreisen soll. Über Sophie erfährt man lange Zeit am wenigsten.

Meine Meinung

Wintersterne ist in Buch, das man nicht wirklich als schlecht bezeichnen kann. Es ist aber leider auch kein wirklich gutes Buch. Das liegt zum einen daran, dass die Handlung des Buches nicht für die Seitenanzahl von knapp 450 ausreicht. So streckt Broom immer wieder Passagen unnötig in die Länge und erzeugt dadurch vor allem eins: Langeweile. Während man am Anfang noch gut in das Buch hineinfindet, erstreckt sich die mittlere Hälfte Seite über Seite mit belangloser Handlung. Die Urlaube der drei Gruppen werden bis ins kleinste Detail beschrieben. Wenn sie wenigstens dabei etwas Spannendes erlebt hätten, aber es bleibt dann doch bei den typischen touristischen Sehenswürdigkeiten. Lediglich das letzte Viertel schafft es dann herauszustechen und trifft den Leser noch einmal völlig unerwartet.
Der andere Negativpunkt sind die Gedanken der Charaktere. Denn egal, mit welchem Problem sie sich herumschlagen, sie erzählen es in jedem Kapitel wieder und das seitenlang. Megan, die sich fragt, ob sie nicht doch Gefühle für Ollie hat und das dann innerlich immer wieder abstreitet. Hope, die sich die ganze Zeit fragt, wie sie wieder Kontakt zu ihrer Tochter herstellen kann und sich ständig von Charlie bevorzugt fühlt. Sophie, die nur über ihre absolut perfekte Beziehung zu Robin denken kann. Nachdem die Charaktere mit ihren Sorgen und Ängsten einmal vorgestellt wurden, hat es mir mit der Jammerei bereits gereicht. Das gleiche aber immer und immer wieder lesen zu müssen, ohne das die Charaktere eine neue Erkenntnis gewonnen hätten, war dann doch sehr ermüdend. Hier wäre weniger deutlich mehr gewesen. Auch lobte ich zu Anfang noch die traumhafte Beschreibung Prags. Doch auch dies nimmt immer wieder zu viel Platz ein, um das Buch künstlich zu strecken. Irgendwann hat man einfach verstanden, wie unglaublich toll die Stadt ist. Auch scheinen die Beschreibungen immer wieder von vorherigen Seiten kopiert worden, denn die Wortwahl ändert sich kaum. Wer einmal in Prag war, versteht die Begeisterung der Autorin für die Stadt, trotzdem nervt es immer das gleiche zu lesen.

Fazit

Kurzum ist Wintersterne viel zu lang für die mickrige Handlung, lässt die Charaktere Kapitel um Kapitel auf der Stelle stehen, gibt ihnen aber seitenlang die Möglichkeit immer wieder das gleiche zu denken und übertreibt mit den ausführlichen Beschreibungen. Dadurch zieht sich das Buch bis zum letzten Viertel in dem das Buch dann doch noch einmal punkten konnte. Schade, denn das Buch klang vielversprechend und bot auch wesentlich mehr Potential, was leider nicht genutzt wurde.

„Wintersterne“ wurde mir als kostenloses Rezensionsexemplar vom Bloggerportal der Verlagsgruppe Random House zur Verfügung gestellt. Vielen Dank hierfür!

zur Problembewältigung nach Prag

Von: Ulla Leuwer Datum: 01. November 2017

Meine Meinung:
Ach, da wurden Erinnerungen geweckt. Vor Jahrzehnten war ich zu Ostern in Prag und es hat geschneit und war kalt. Also fühlte ich mich mit den Protagonisten bestens verbunden. Allerdings hatte ich nicht ganz so viel Schnee, wie sie. Aber die Sehenswürdigkeiten habe ich ebenfalls besucht und es machte mir richtig Spaß, ganz besonders Megan mit ihrer Kamera zu begleiten.
Aber ich kann von mir behaupten, dass ich damals nicht diese Probleme mit mir herum tragen musste, wie die drei Protagonistinnen.
Ich hatte dieses Buch ja gefunden, als ich auf der Suche nach Büchern war, die im Winter spielen und die sich wunderbar für die Advents- und Weihnachtszeit eignen. Ich lasse das Buch jetzt mal in meiner Liste, aber die Probleme hätten auch zu jeder anderen Jahreszeit bewältigt werden können. Allerdings hätten alle dann nicht den leckeren Glühwein getrunken und eine Schneeballschlacht machen können.

Die Autorin hat sich einiges an Problemen ausgedacht mit denen die Frauen klar kommen sollten. Es war nicht leicht und jede tat sich auch sehr schwer. Die eine, weil sie etwas nicht wahr haben wollte, die andere, weil sie sich zu viele Gedanken machte und Angst hatte sich zu binden und die dritte konnte nicht loslassen und sich auf etwas neues schönes einlassen.
Sehr packend hat Isabelle Broom beschrieben, wie sie alle damit umgingen und am Ende es irgendwie geschafft haben. Ich konnte jetzt nicht alles nachvollziehen, aber ich steckte ja auch noch nie in eine der Situationen. Auf jeden Fall hat es mir gefallen, wie die Autorin die Schönheiten von Prag in die Geschichte einbezogen hat.


Fazit:
Ich würde jetzt nicht behaupten, dass es eine leichte Lektüre ist, was die Autorin uns Lesern da geboten hat. Es fällt jetzt nicht unter einem weihnachtlichen Wohlfühlbuch, aber trotzdem würde ich keinem vom Lesen abhalten. Man muss sich einfach darauf einstellen, dass viele Schicksale behandelt werden.

Irgendwie fehlt die Romantik und das winterliche Glitzern und Funkeln

Von: KatiKatharinenhof Datum: 29. Oktober 2017

Drei vom Wesen völlig unterschiedliche Frauen lernen sich im winterliche Prag an der Hotelbar kennen. Schnell wird klar, dass diese drei zusammenpassen, und so begibt sich das Kleeblatt auf Tour durch das verschneite Prag. Der Zauber der Stadt öffnet nicht nur das Herz, sondern auch die Seele und die Frauen werden mit ihren Problemen, ihren Wünschen und besonderen Begegnungen konfrontiert...

Isabelle Broom hat mit "Wintersterne" einen Roman geschrieben, der mich eigentlich ins Winterwunderland der Stadt Prag entführen soll. Ich habe mich auf eine magische literarische Reise in die Goldene Stadt  gefreut und bin nun, nach Beendigung des Buches, enttäuscht.
Zwar werden die Erzählstränge von Megan, Hope und Sophie schön miteinander verbunden, doch im Verlauf des Buches geht immer mehr die Leichtigkeit und der winterliche Zauber verloren.
Es schleicht sich Melancholie ein, und diese drückt das Buch und macht es schwermütig.
Die ernsten Themen nehmen Oberhand und so verfliegt schnell der Gute-Laune-Modus, der sich zu Beginn des Buches eingestellt hat.
Auch geht mir Megan ziemlich auf den Zeiger, denn ihre Art, sich an ihre Vergangenheit zu klammern, war wirklich nervig.
Lediglich die wunderschönen und ausführlichen Beschreibungen des verschneiten Prag haben mich wieder versöhnlich gestimmt und ein wenig Schneekugelzauber verbreitet.
Daher vergebe ich 3 Sterne und kann dieses Buch nur bedingt weiter empfehlen.

Herzlichen Dank an Corinna Schindler vom Diana Verlag. Sie hat mir dieses Rezi-Exemplar kostenfrei zur Verfügung gestellt. Diese Tatsache hat jedoch nicht meine ehrliche Lesermeinung beeinflusst.

Ereignissreiche Tage im winterlichen Prag

Von: zauberblume Datum: 27. Oktober 2017

In ihrem neuen Roman "Wintersterne" entführt uns die Autorin Isabelle Broom ins winterliche Prag. Nachdem schon ihr ersten Roman Olivensommer für mich ein absolutes Lesehighlight war, habe ich mich riesig auf dieses Buch gefreut. Und so begebe ich mich mit der Autorin und ihren wunderbaren Protagonisten auf eine interessante Reise nach Prag.

Der Inhalt: Megan, Hope und Sophie treten aus unterschiedlichen Gründen eine Reise in das magische, verschneite Prag an. An der Hotelbar lernen sich die drei unterschiedlichen Frauen, die alle irgendwie vor ihren Problemen weglaufen, kennen und verstehen sich auf Anhieb. Die Streifzüge durch Prag konfrontieren sie mit ihrer Vergangenheit, mit ihren Erwartungen und führen auch zu ganz besonderen Begegnungen.

Und ich muss gleich zu Beginn sagen, dass meine Erwartungen übertroffen wurden. Die Autorin hat mich von Anfang an wieder mit ihrer Geschichte total begeistert. Es ist spannend, unterhaltsam und voller Gefühle. Ich lerne ganz besondere wunderbare Menschen, bzw. Paare kennen. Da sind Megan und Ollie, die als nur als Freunde nach Prag reisen. Begeistert habe ich sie auf ihren Streifzügen durch die Stadt begleitet (am liebsten würde ich ja sofort meinen Koffer packen) und habe all die Sehenswürdigkeiten bestaunt. Ich sehe eine begeisterte Megan, die in ihrer Leidenschaft - der Fotografie - förmlich aufblüht. Und dann ist da Ollie, der äußerst sympathisch ist und Megan auf ihren Unternehmungen stets begleitet. Dann sind da Hope und Charlie. Ein Paar, das man einfach gern haben muss. Obwohl jeder von ihnen sein Päckchen zu tragen hat. Und dann Sophie und Robin. Sophie umgibt eine ganz besondere Aura. Und alle zusammen erleben die Stadt mit ihren eigenen Augen. Es ist einfach alles so liebevoll beschrieben, man würde sich dieser Gruppe gerne anschließen. Aber dann passiert etwas, dass mich wirklich erschüttert und tief berührt hat. Was wird wohl aus all den Paaren, wenn sie wieder zuhause sind?

Für mich ist diese herrliche Geschichte wieder ein absolutes Lesehighlight. Ich habe wunderbare Lesestunden mit dieser Lektüre verbracht. Sie regt auch zum Nachdenken an. Man soll seine eigenen Wünsche und Träume nicht aus den Augen verlieren.
Das Cover ist ja auch wieder ein echter Hingucker. Selbstverständlich vergebe ich gerne 5 Sterne und freue mich auf das nächste Buch der Autorin.

Schöne winterliche Geschichte über drei Frauen und ihre Schicksale

Von: Conny G. Datum: 21. Oktober 2017

Megan, Hope und Sophie reisen unabhängig voneinander und aus unterschiedlichen Gründen nach Prag. In der Hotelbar lernen sie sich zufällig kennen und verbringen dann immer wieder Zeit miteinander. Obwohl sie sowohl altersmäßig als auch charakterlich recht unterschiedlich sind, verstehen sie sich auf Anhieb gut und es entwickeln sich sogar langsam Freundschaften.

Isabelle Broom erzählt hier die Geschichte der drei Frauen zunächst in verschiedenen Handlungssträngen. Zu Beginn erleben wir die drei Frauen bei ihren Reisevorbereitungen, lernen sie ein bisschen kennen und erfahren etwas über ihre Gründe, nach Prag zu reisen.
Nachdem sie in Prag im Hotel aufeinander getroffen sind, verknüpfen sich die Handlungsstränge. Relativ schnell wird klar, welche Sorgen oder Probleme Megan und Hope bewegen, nur Sophie bleibt lange Zeit ein bisschen undurchsichtig. Bei vielen Besichtigungstouren durch die Stadt und gemeinsam verbrachten Abenden erfährt man viel über die drei sympathischen Frauen und ihre Gedanken- und Gefühlswelt. Interessant fand ich auch, die Darstellung der Wahrnehmungen und Einschätzungen der Frauen gegenseitig. So bekommen alle drei Figuren eine gewissen Tiefe.
Und so geht die Story voran und ich war gespannt, wie sich die Dinge für die drei entwickeln würden. Dabei gab es viele emotionale Momente, fröhliche, traurige, melancholische und dabei gelingt es der Autorin nicht zu sehr dramatisch oder bedrückend zu werden sondern die Unterhaltung im Vordergrund stehen zu lassen.
Die Geschichte verläuft relativ ruhig, wenn auch nicht ereignislos, aber Spannung gab es bis zu einem gewissen Punkt keine. Ab diesem Punkt konnte ich das Buch dann aber nicht mehr aus der Hand legen bis ich das Ende erreicht hatte. Gut gefallen hat mir, dass die Autorin noch einen Teil anfügt, in dem mit einem Zeitabstand von fünf Monaten gezeigt wird, wie sich Entscheidungen und Ereignisse ausgewirkt haben. Ich finde, das rundet die Geschichte gut ab und bringt sie zu einem schönen Abschluss.

Dieses Zitat gibt den Kern der Geschichte gut wieder:
„Sie alle waren nach Prag gekommen, um Antworten zu finden, und die Stadt hatte sie ihnen gegeben, auf die einzige Art, die sie kannte - indem sie sie zusammengeführt hatte.“ (Seite 405)

Wirklich gut gefallen und auch beeindruckt hat mich die liebevolle und detaillierte Beschreibung von Prag. Die Autorin war entweder selbst schon oft dort und liebt die Stadt oder sie hat sehr gut recherchiert. Neben den Beschreibungen von Straßen, Plätzen und Sehenswürdigkeiten liefert sie auch noch etliche Hintergrundinformationen zur Geschichte, Kultur, Essen und den Menschen dort. Bei den vielen Streifzügen der Protagonisten durch die Stadt hatte ich oft das Gefühl, selbst dabei zu sein.
Die Geschichte spielt im Winter und man spürt beim Lesen fast die Kälte und den Schnee aber auch das besondere Flair der Stadt in der Vorweihnachtszeit. Das gibt der Geschichte eine ganz besondere Atmosphäre.

Dieses emotionale Buch hat mich mit gut gezeichneten Protagonisten, vielen Emotionen, ein bisschen Dramatik und viel Winterzauber in Prag gut unterhalten! Wer eine schöne Geschichte zur Einstimmung auf die kalte Jahreszeit, vielleicht bei einem Becher Glühwein, sucht, liegt mit diesem Buch sicher richtig!


Fazit: 4 von 5 Sternen

Eine sehr schöne und einfühlsame Geschichte

Von: Märchenfee/Tiara Datum: 20. Oktober 2017

Inhaltsangabe:
Megan, Hope und Sophie reisen aus den unterschiedlichsten Gründen nach Prag. Dort lernen sie sich in einer Hotelbar kennen und verstehen sich auf Anhieb.
Gemeinsam erkunden sie das winterliche Prag und gestehen sich gegenseitig ihre Wünsche und Sorgen.

Meine Meinung:
Was für eine wundervolle und einfühlsame Geschichte. Winterstürme ist das zweite Buch der Autorin. Olivensommer hat es auf meine Jahresbestenliste geschafft, von daher war ich sehr gespannt, wie mir wohl das neueste Werk von Isabelle Broom gefallen würde.
Und um es gleich Vorweg zu nehmen, Wintersterne zähle ich ebenfalls zu meinen Jahreshighlights.
Mir gefällt der gefühlvolle Schreibstil der Autorin sehr gut, der den Leser mit allen Emotionen am Geschehen teilhaben läßt und der Geschichte und den Protagonisten richtig Tiefe gibt.
Ich habe bei Megan und Olli, sowie Hope und Charlie richtig mitgefiebert und mitgebangt. Bei Sophie und Robin hatte ich Tränen in den Augen. Mich haben die sechs Schicksale sehr berührt, ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Auch den Schluß fand ich absolut passend und hat die Geschichte richtig schön abgerundet.
Nichts wirkt kitschig oder überladen, im Gegenteil, ich mochte alle so gerne und konnte sie richtig liebgewinnen, sodass ich jetzt nach Beendigung der Geschichte das Gefühl habe, lieb gewonnene Freunde verlassen zu müssen.
Isabelle Broom schreibt zudem sehr bildhaft, ich war noch nie in Prag, habe aber so richtig Lust bekommen, mal dorthin zu fahren. Nach den traumhaften Beschreibungen muß es dort ja wunderschön sein.
Auch das Cover, welches sehr schön zu Olivensommer paßt, verdient ein großes Lob.
Ich kann das Buch nur jedem ans Herz legen, gerade zu dieser Jahreszeit ist es absolut passend und mit einer schönen Tasse Tee genossen verspricht es viele schöne und behagliche Lesestunden.

Wintersterne

Von: Ladysmartypants Datum: 18. Oktober 2017

Der Herbst hat gerade Einzug gehalten und die Zeit der flauschigen Decken, warmen Socken, leckeren Tees und heimelig-winterlichen Bücher mit sich gebracht. Eines dieser Bücher ist zweifellos Wintersterne von Isabelle Broom, das am 9. Oktober 2017 beim Diana Verlag erschienen ist. Die britische Autorin entführt uns in diesem Buch in das winterlich-verschneite Prag und erzählt eine Geschichte besonderer Begegnungen in der Vergangenheit und in der Gegenwart.

In »Wintersterne« treffen drei komplett unterschiedliche Erzählstränge aufeinander, alle drei führt es in das Winterwunderland Prag und dort verbinden sie sich. Einerseits Fotografin Megan und ihr Freund Olli (nur ein Freund), die in Prag im Prinzip nach Inspiration suchen. Dann die kürzlich geschiedene und neu verliebte Hope und ihr geliebter Charlie. Und zu guter Letzt Sophie, die auf ihren Verlobten Robin wartet, den sie vor vielen Jahren in Prag kennen und lieben gelernt hatte. Anfangs verbindet sie lediglich das gemeinsame Hotel, doch das sollte sich bald und nachhaltig ändern.

Das Buch ist gestern Nachmittag bei mir eingetrudelt und ich habe es im Zuge der #Leseparty gestern Abend noch ausgelesen. Das alleine sollte schon sehr aussagekräftig sein. Es ist mir wirklich extrem leicht gefallen, mich einzulesen und ich war gefesselt, bevor ich es merkte. Sicher, anfangs hat die Autorin mal einen Namen verwechselt und an manchen Stellen wirkt die Übersetzung etwas holprig, aber an sich ist »Wintersterne« ein wirklich gutes Buch.

Die Charaktere sind sympathisch, die Story, wenn auch manchmal etwas vorhersehbar, wirklich liebevoll gestaltet und die Stadt selbst mit einer unheimlichen Liebe zum Detail beschrieben. Der Reichtum an Bildern und Emotionen verwandelt das Lesen wirklich in ein Vergnügen und, so viel sei gesagt, ohne Taschentücher ging es bei mir absolut nicht. Die Chemie zwischen den Charakteren stimmt eindeutig und auch die, wie soll man sagen, nicht unbedingt jugendfreien Szenen, die wenigen die es gibt, sind absolut nicht obszön und charmant umschrieben.

Die Geschichte wird abwechselnd aus den Perspektiven von Megan, Hope und Sophie erzählt, da die drei Frauen in gewisser Weise auch den Kern der Erzählung bilden. Dabei erfährt man nicht nur mehr über die Innenwelt der Charaktere, sondern auch darüber, wie sie sich gegenseitig wahrnehmen. Vor allem diese zusätzliche Dimension habe ich als eine wirkliche Bereicherung empfunden.

Dazu kommt das wirklich angenehme Erzähltempo und ein strategisch klug strukturierter Plot, der die Story stetig vorantreibt, bis sie einen gewissen Punkt erreicht, an dem sich die Ereignisse förmlich überschlagen. Das war für mich der Punkt, an dem feststand, dass ich »Wintersterne« nicht mehr aus der Hand legen würde, bis die Geschichte zu Ende ist.

<a href="https://ladysmartypants.wordpress.com/2017/10/13/wintersterne/">Die vollständige Rezension auf ladysmartypants.wordpress.com </a>

wie auch schon der Debütroman, ist auch dieser 2. Roman der Autorin sehr emotional und ergreifend

Von: Gudrun Datum: 17. Oktober 2017

Das Cover lässt von der Machart her sofort an den Debütroman "Olivensommer" der Autorin denken. Ich mag es sehr gerne, wenn nicht nur Schreibweise und dergleichen, sondern eben auch bereits das Cover auf Autoren schließen lassen. Die Haptik, geriffelt und äusserst angenehm beim Lesen und auch die Abbildungen schaffen eine heimelige und wunderschöne Atmosphäre und hier wird der Bezug zum Titel genial aufgegriffen. Es stimmt passend in die Jahreszeit ein.



Die Schreibweise ist flüssig und obwohl ich durch die unterschiedlichen Handlungsstränge anfangs ab und an etwas zurückblättern musste, um mich orientieren zu können, hat sich das innerhalb kurzer Zeit erledigt und ich war vollauf mitten im Geschehen.



Die geschilderten Charaktere kommen authentisch und glaubhaft rüber und ich hatte das Gefühl, als würde ich mich an Ort und Stelle befinden.



Es werden die unterschiedlichsten Beziehungskonstellationen mit den dementsprechend daraus resultierenden Emotionen aufgezeigt. Diese werden sehr intensiv und realistisch gezeigt, so dass man hier einen tiefen Einblick vermittelt bekommt.



Schön ist es auch, wie die verschiedenen Eindrücke von Prag durch die unterschiedlichen Blickwinkel der Mitwirkenden wahrgenommen werden. Diese Szenerien hat die Autorin gekonnt in den sich abwechselnden Kapiteln eingefangen. Den intensiven und detailreichen Erläuterungen von Prag mit seinen vielen Sehenswürdigkeiten und lauschigen Plätzen kann man entnehmen, dass die Autorin begeistert von den örtlichen Gegebenheiten ist und es scheint so, als wäre sie direkt vor Ort gewesen, denn die Eindrücke werden lebendig und genau beschrieben. Ebenso verhält es sich mit der Darstellung der Wesensart der dort Ansässigen. Da will man doch zu gerne dorthin reisen.



Die Eindrücke werden sehr gekonnt durch die unterschiedlichsten Erzählweisen und äusserst interessant in die Geschichte verflochten, so dass im Gegensatz zu vielen anderen Büchern, wenn zu ausschweifend davon berichtet wird, hier keinerlei Langeweile aufkommt und man deshalb auch keine Zeile überfliegt.



Die Herangehensweise, die Geschichte durch drei Geschichtsstränge, die sich um die Protagonistinnen Megan, Hope und Sophie drehen, sich immer wieder abwechselnd zu erzählen, ist abwechslungsreich und lässt die Neugier, was denn da so hinter den Geschehnissen und Beweggründen liegt, mehr und mehr erwachen. Stück für Stück werden die Zusammenhänge immer weiter aufgedeckt und ergeben letztendlich ein schlüssiges Bild.



Mein Fazit: wie auch schon der Debütroman, ist auch dieser 2. Roman der Autorin sehr emotional und ergreifend

3 Frauen in Prag

Von: Ritja Datum: 16. Oktober 2017

Das Buch ist ein wunderbarerer Reiseführer für Prag. Wer schon einmal dort war, wird vieles wiedererkennen und in Erinnerungen schwelgen können. Wer Prag noch nicht kennt, wird vielleicht nach dem Lesen des Buches Lust auf diese wunderschöne Stadt bekommen.
Die Autorin beschreibt in einem sehr gut zu lesenden Schreibstil und sehr detailliert die schönsten Sehenswürdigkeiten und bringt eine magische Stimmung über die Stadt.

Es gibt drei Lebens-Liebes-Geschichten (Megan, Hope und Sophie), die abwechselnd erzählt werden. Anfangs wirken alle recht heiter und locker, jedoch werdem sie mit jeder Seite etwas dunkler und ernster. Die Leichtigkeit geht schnell verloren und die ernsten Themen und die Widersprüche drängen nach vorn. Jeder, der drei Frauen, geht ganz unterschiedlich mit der Entwicklung um. Ich fand die Geschichten gut gemacht. Isabelle Broom zeigt, dass man in jedem Lebensabschnitt in Situationen kommt, die schmerzen und die man nicht verdrängen kann.

Mit Sophie und auch Hope sind ihr die Geschichten gut gelungen. Jedoch Megan hat mich einfach nur genervt. Sie will das Beste von allem, aber selber nicht zurückstecken oder etwas zurückgeben. Sie klammert sich an eine gescheiterte Beziehung, die ihr, für alles als Ausrede herhalten muss. Es war anstrengend immer die gleichen Diskussionen, Gedankengänge und Widersprüche zu lesen.

Insgesamt ist es jedoch ein gutes Buch, das einlädt nach Prag zu reisen und vorallem die Vorweihnachtszeit in Prag zu genießen.

Blick über den Tellerrand ...

Von: Diane Jordan Datum: 15. Oktober 2017

Wintersterne

Diane Jordan


Man merkt, dass man älter wird, wenn man sinniert und sagt, weißt du noch oder erinnerst du dich nicht? Grins ☺ , ich ertappe mich immer öfter dabei und auch hier in meiner neusten Lektüre „Wintersterne“, kann ich mir diesen wehmütigen Rückblick nicht verkneifen. Das Cover ist, meiner Meinung nach, geschmackvoll und passend gestaltet. Heißer Punsch, ein blau, kariertes Tuch, Apfelsinen und ein paar geschnittene Orangenscheiben sowie Nüsse auf einem Holztisch. Die Struktur der Bretter scheint man förmlich zu spüren, da werden dann auch die taktilen Reize bedient. Der warme Holz-Ton vermittelt Wärme und Geborgenheit. Einfach schön und passend zur Winterzeit! Die Sinne werden angesprochen, meine zumindest und man bekommt Lust auf dieses Buch, ob man will oder nicht! PRAG, diese goldene Stadt an der Donau, umgeben von erdigen Hügeln, mit verwinkelten Gässchen, hübschen Brücken und historischen, fotogenen Bauten in der Altstadt. Ein Schauplatz der eben eine gute Filmkulisse, aber auch den Romanstoff bietet. Ich habe vor Jahren eine Stufenfahrt dorthin unternommen und bin seitdem schwer begeistert und würde jederzeit gerne wieder dorthin reisen. Ihr merkt, ich schwelge in Erinnerungen. Die tschechische Hauptstadt ist wunderschön und geheimnisvoll, immer eine Reise wert, sei es gedanklich und genau das mache ich jetzt auch. Ich lasse mich von Megan, Hope und Sophie, den gut gewählten Protagonistinnen, in den Bann ziehen. Ich genieße den Flair der winterlich verzauberten Stadt, die von der Autorin Isabelle Broom beschrieben wird, dass man sich sofort zu erinnern meint. Die zarten ersten Bande die beim Kennenlernen geknüpft werden, das Vertrauen, dass entsteht und langsam aufgebaut wird. Die Einblicke ins „tiefste Innere“ der Romanfiguren, den man als Leser erhält. Einfach nur gut gemacht. Der Stil von Isabelle Brooms gefällt mir sehr gut. Sie beschreibt die sympathischen Frauen und die Stadt detailliert, liebevoll und flüssig. Man spürt die winterliche Kälte, aber auch den Zauber der bei den gemeinschaftlichen Unternehmungen der Protagonistinnen in Prag entsteht. Und mal ganz ehrlich, ist es nicht mega romantisch, sich die strahlenden Himmelskörper in dieser zauberhaften Stadt anzusehen und von der Liebe zu träumen und oder sie zuzulassen? Lasst euch darauf ein und lest dieses Buch doch einfach selber... Vielleicht sogar in Rekordzeit wie ich ☺. Und vielleicht macht sich der eine oder andere sogar auf den Weg, die Stadt selbst zu erkunden. Wer weisssss??? Schreibt mir mal.


Inhalt:
Eine Reise ins magische, verschneite Prag: Für Megan, Hope und Sophie ist das die perfekte Gelegenheit, um vor ihren Problemen wegzulaufen. Sie lernen sich in einer Hotelbar kennen, und obwohl die drei Frauen völlig unterschiedlich sind, verstehen sie sich auf Anhieb. Gemeinschaftliche Streifzüge durch die winterlich verzauberte Stadt konfrontieren sie mit ihrer Vergangenheit und führen sie zu besonderen Begegnungen. Und vor allem zu sich selbst.


Die Autorin:
Isabelle Broom, geboren 1979 in Cambridge, hat Medienwissenschaft an der University of West London studiert und arbeitet als Redakteurin und Autorin. «Wintersterne» ist ihr zweiter Roman im Diana Verlag.

Uta Rupprecht studierte in München Germanistik und übersetzte dann einige Jahre lang Literatur aus dem Englischen. Von 1996 bis 2009 arbeitete sie als Verlagslektorin in München und Berlin. Sie lebt als Übersetzerin und freiberufliche Lektorin in München.


Weitere Bücher:
Olivensommer

Fazit: 5***** Drei Frauen. Drei Liebesgeschichten. Eine unvergessliche Stadt. Der Roman „Wintersterne“ ist im Diana Verlag erschienen und hat mir ausgesprochen gut gefallen. Das Taschenbuch hat 448 Seiten und kostet 9,99 Euro.




Ein berührender Roman mit dem Flair des winterlichen Prags

Von: sommerlese Datum: 14. Oktober 2017

Für die drei Frauen Megan, Hope und Sophie ist eine Reise ins verschneite Prag die perfekte Gelegenheit, um vor ihren Problemen wegzulaufen. Obwohl sie völlig unterschiedliche Typen sind, haben sie beim Kennenlernen an der Hotelbar sofort einen guten Draht zueinander. Es folgen gemeinsame Besichtigungen durch die winterlich verzauberte Stadt. Bei ihren Erlebnissen und Gesprächen kommen sie ihrer Vergangenheit näher und setzen sich mit den eigenen Problemen auseinander. Dabei führt diese Reise am Ende sogar zu sich selbst.


Diesen Roman habe ich fast in eins weg verschlungen. Mir haben besonders die vielfältig und authentisch wirkenden Charaktere gefallen, sie werden mit viel Tiefgang und beladen mit einigen Problemen gezeigt und doch geht die Unterhaltung dabei nicht verloren. Man fiebert mit ihnen mit und ist gespannt auf ihre jeweiligen Entwicklungen und wie sie ihr weiteres Leben gestalten werden.


Gleichzeitig führt die Autorin gekonnt wie eine Stadtführerin durch die Strassen und zu den bekannten Sehenswürdigkeiten Prags, dass man meint, selbst alles mitzuerleben und sich ebenfalls in einem Kurzurlaub zu befinden. Wenn man diese Stadt kennt, ist dieser Eindruck sicher noch ausgeprägter. Beim Lesen dieser typischen Stadtansichten hatte ich häufig eigene Bilder vor Augen. Gerade in der Winterzeit scheint Prag einen ganz besonderen Zauber zu verbreiten. Man merkt, wie sehr sich die Protagonisten dort wohlfühlen.


Der Schreibstil Isabelle Brooms gefällt mir ausgezeichnet. Sie schreibt sehr flüssig, wunderbar detailliert, geht nachfühlbar auf die Gefühle, Sorgen und zwischenmenschlichen Beziehungen ein und so lässt sich der Roman unvergleichlich gut weglesen.


Die Einblicke in die persönlichen Geschichten der Frauen geben so manches dunkle Geheimnis preis. Jede Frau hat ihre eigene Bürde zu tragen und dennoch wirkt die Handlung nicht dramatisch oder schwer beladen. Auch wenn es manchmal sehr emotional wird, gelingt es der Autorin, die Leichtigkeit nicht verloren gehen zu lassen.

Wintersterne

Von: Ladysmartypants Datum: 13. Oktober 2017

Der Herbst hat gerade Einzug gehalten und die Zeit der flauschigen Decken, warmen Socken, leckeren Tees und heimelig-winterlichen Bücher mit sich gebracht. Eines dieser Bücher ist zweifellos Wintersterne von Isabelle Broom, das am 9. Oktober 2017 beim Diana Verlag erschienen ist. Die britische Autorin entführt uns in diesem Buch in das winterlich-verschneite Prag und erzählt eine Geschichte besonderer Begegnungen in der Vergangenheit und in der Gegenwart.

In Wintersterne treffen drei komplett unterschiedliche Erzählstränge aufeinander, alle drei führt es in das Winterwunderland Prag und dort verbinden sich. Einerseits Fotografin Megan und ihr Freund Olli (nur ein Freund), die in Prag im Prinzip nach Inspiration suchen. Dann kürzlich die kürzlich geschiedene und neu verliebte Hope und ihr geliebter Charlie. Und zu guter Letzt Sophie, die auf ihren Verlobten Robin wartet, den sie vor vielen Jahren in Prag kennen und lieben gelernt hatte. Anfangs verbindet sie lediglich das gemeinsame Hotel, doch das sollte sich bald und nachhaltig ändern.

Das Buch ist gestern Nachmittag bei mir eingetrudelt und ich habe es im Zuge der #Leseparty gestern Abend noch ausgelesen. Das alleine sollte schon sehr aussagekräftig sein. Es ist mir wirklich extrem leicht gefallen, mich einzulesen und ich war gefesselt, bevor ich es merkte. Sicher, anfangs hat die Autorin mal einen Namen verwechselt und an manchen Stellen wirkt die Übersetzung etwas holprig, aber an sich ist Wintersterne ein wirklich gutes Buch.

Die Charaktere sind sympathisch, die Story, wenn auch manchmal etwas vorhersehbar, wirklich liebevoll gestaltet und die Stadt selbst mit einer unheimlichen Liebe zum Detail beschrieben. Der Reichtum an Bildern und Emotionen verwandelt das Lesen wirklich in ein Vergnügen und, so viel sei gesagt, ohne Taschentücher ging es bei mir absolut nicht. Die Chemie zwischen den Charakteren stimmt eindeutig und auch die, wie soll man sagen, nicht unbedingt jugendfreien Szenen, die wenigen die es gibt, sind absolut nicht obszön und charmant umschrieben.

Die Geschichte wird abwechselnd aus den Perspektiven von Megan, Hope und Sophie erzählt, da die drei Frauen in gewisser Weise auch den Kern der Erzählung bilden. Dabei erfährt man nicht nur mehr über die Innenwelt der Charaktere, sondern auch darüber, wie sie sich gegenseitig wahrnehmen. Vor allem diese zusätzliche Dimension habe ich als eine wirkliche Bereicherung empfunden.

Dazu kommt das wirklich angenehme Erzähltempo und ein strategisch klug strukturierter Plot, der die Story stetig voran treibt, bis sie einen gewissen Punkt erreicht, an dem sich die Ereignisse förmlich überschlagen. Das war für mich der Punkt, an dem feststand, dass ich Wintersterne nicht mehr aus der Hand legen würde, bis die Geschichte zu Ende ist.

Sprachlich passt Wintersterne sehr gut in das Genre und wirkt alles in allem sehr authentisch. Auch die Geschichte an sich wirkt stimmig und hat trotz gewisser Genreklischees die ein oder andere Überraschung parat. Und nachdem ich Wintersterne dermaßen genossen habe und ganze eindeutig Lust auf mehr Isabelle Broom habe, ist ihr Debütroman Olivensommer direkt auf meine Wunschliste gewandert. Wem solche romantischen, und oft leicht dramatischen, Erzählungen liegen, der wird mit Wintersterne auf jeden Fall glücklich werden. Auch wer unbedingt mal Prag im Winter erleben möchte oder ein Buch mit winterlicher Stimmung sucht, liegt mit diesem Buch absolut richtig.

Solltet ihr neugierig geworden sein und Lust haben, das verschneite Prag selbst zu erkunden, Wintersterne ist auf der Verlagsseite oder auf Amazon bestellen. (Wer, wie ich, einen Tolino hat, der wird hier vielleicht eher finden, was er sucht.)

Abschließend möchte ich mich herzlich beim Diana Verlag und dem Bloggerportal der Verlagsgruppe Random House für dieses Rezensionsexemplar bedanken.

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