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Brigitte Guggisberg

Willkommen in der Provence

Roman

Vivianne fällt aus allen Wolken, als ihr Mann Victor nach fünfundzwanzig Ehejahren einfach verschwindet und sie in ihrem Haus in Aix-en-Provence auf einem Berg Schulden sitzen lässt. Aus der Not macht sie eine Tugend, aus dem verwaisten Schlafzimmer eine Gästeunterkunft. Doch gerade als Chez Madame Vivianne zum heißen Tipp für Touristen wird und Vivianne dem gut aussehenden Félix begegnet, taucht Victor wieder auf …

Das Buch spielt in Provence, Frankreich

Leserstimmen

Verlust und ein Neuanfang

Von: Schneeflocke2013 Datum: 06. Oktober 2017

Zitat: "Worauf willst du warten? Bis du alt und schrumplig bist?" [S.183, Z.24 f]


Inhalt:
Vivianne ist wie vor den Kopf gestoßen als ihr eins klar wird: Nach 25 Jahren ist ihr Mann auf und davon. Ohne ein Wort. Er hat nicht nur 200.000 € mitgenommen sondern sie auch auf einem Haufen Schulden sitzen lassen. Zuerst ist Vivianne verzweifelt, doch mit Hilfe ihrer besten Freundin Aline krempelt sie ihr Leben um. Aus ihrem Haus wird ‚Chez Madame Vivianne‘ Ein Geheimtipp für Touristen und dann gibt es da noch den Kardiologen Felix. Dann steht Victor wieder vor der Tür.


Meine Meinung:
Der erste Roman der Autorin und ich war positiv überrascht.

Am Anfang ging mir Vivianne wirklich auf die Nerven. Ja das meine ich ernst.
Die ersten 40-50 Seiten habe ich tatsächlich überlegt das Buch abzubrechen. Doch dann habe ich mir einen Ruck gegeben und weiter gelesen. Nach und nach wurde Vivianne mir sympathischer. Zu Beginn störte mich ihr Gejammer, der Selbstmitleid und das Gaffen als ein junger Mann ihre Terrasse fertig gebaut hat. Das hatte für mich einen sehr fahlen Beigeschmack, aber das änderte sich sobald Aline bei ihr zu Hause aufschlägt. Mit ihrer Hilfe kam Vivianne wieder zu sich und bekam neuen Lebensmut. Die Kraft sich selbst etwas Neues aufzubauen.
Ab dem Moment kam auch meine Sympathie. Ich finde, dass erst in solchen Situationen klar wird wer wirklich zu einem steht und wer nicht mehr als leere Worte von sich gibt.
In meinen Augen ist es selbstverständlich dann da zu sein, doch oft genug sehe ich auch das Gegenteil.
Aline mochte ich vom ersten Augenblick an und es hat mir gefallen wie sie Vivianne dazu gebracht hat die ganzen Sachen ins Rollen zu bringen. Sie ist eine sehr treue Freundin und hat es geschafft Vivianne anzustacheln etwas zu tun.
Natürlich geht einiges schief. Doch Übung macht den Meister und so nach und nach bekam ich immer mehr Seiten an ihrem Charakter zu sehen. War Vivianne zu Beginn eher verwöhnt und aufgetakelt, weinerlich, verletzt, gebrochen ändert sich das je weiter das Buch voran schreitet. Nur eins behält sie bis zum Schluss bei: ihren Stolz um nur ja nicht nach Hilfe zu fragen, obwohl Sturheit glaube ich besser passt.
Victor – ihr Mann – war in meinen Augen ein Feigling. Denn er hatte nicht den Mut ihm zu sagen was los ist und auf den Gedanken ihr einen Brief da zu lassen ist er auch nicht gekommen. Auch wenn später erklärt wird warum er so gehandelt hat war das kein Grund Vivianne einfach so vor diese Tatsache zu stellen. Allein schon, dass er davon ausging weiter zu machen wo er aufgehört hat ehe er ging… Nein ihn mochte ich bis zum Schluss nicht egal was als Erklärung kam.

War mir gut gefiel war der Zuspruch von Seiten Viviannes weiterer Freundinnen als die erst mal erfahren haben was passiert ist. Natürlich hatten auch die alle ihre eigenen Probleme, doch sie standen Vivianne trotzdem zur Seite.
Die genauen Beschreibungen die von Anfang an das Buch erfüllten haben es noch lebhafter und detaillierter gemacht. Ich mag es zu wissen wie ein Raum oder Ort aussieht, vor allem wenn darin viel Zeit verbracht wird.
Die ganzen weiteren Charakter haben das Buch belebt, bereichert. Auch wenn ich ein paar von ihnen nicht mochte. Es muss ja immer etwas geben worüber es sich lohnt anzuregen.
Wer Frankreich und Freundschaft mag sollte sich das Buch etwas genauer ansehen.

4 Sterne

Ausflug in die Provence

Von: Märchenbuch Datum: 08. August 2017

Von heute auf morgen wird Vivienne von ihrem Ehemann Victor verlassen und zu allem Übel, plündert er auch noch das gemeinsame Konto. Das ganze Vermögen ist dahin und Vivienne, die sich als Frau des Bankdirektors bis jetzt ein unbeschwertes und luxuriöses Leben leisten konnte, muss schnell handeln um nicht ihr bezauberndes Haus in Aix-en Provence zu verlieren.
Gedemütigt und versunken in Selbstmitleid, verschweigt die Endvierzigerin ihren Freundinnen zunächst ihre Misere und tröstet sich mit Schokolade und Prosecco durch die Tage. Doch bald bröckelt Viviennes Fassade, sie vertraut sich der bunten Damenrunde an und muss erkennen, dass auch ihre Freundinnen mit so einigen Problemen zu kämpfen haben.

Vivienne stellt sich schließlich der neuen Herausforderung und verwandelt ihr Haus in der idyllischen Provence, in eine schicke Gästeunterkunft. „Chez Madame Vivienne“, entwickelt sich schnell zu einer beliebten Urlaubspension und Vivienne gewinnt neuen Lebensmut zurück. Doch gerade als es wieder aufwärts geht und ein neuer und gutaussehender Mann in ihr Leben tritt, steht plötzlich Victor wieder vor der Tür.

Wir begleiten Vivienne und ihre Freundinnen durch turbulente Jahreszeiten voller Veränderungen und dürfen so ganz nebenbei, in die stimmungsvolle Kulisse der Provence eintauchen. Brigitte Guggisberg hat es geschafft eine idyllische und sommerliche Atmosphäre entstehen zu lassen und somit entwickelte sich das Buch schnell zu einer unterhaltsamen Urlaubslektüre. Neben den schönen Landschaftsbeschreibungen hat mir vor allem die Charakteristik der skurrilen Pensionsgäste besonders gut gefallen. Die überheblichen Besucher aus Paris und die lustigen Amerikaner, konnten mich so richtig amüsieren.

Allerdings war mir die Hauptprotagonistin Vivienne nicht sehr sympathisch. Zu oberflächlich, zu materialistisch und zu weinerlich kam sie daher, doch mit der Zeit punktete sie ein wenig mit ihrem neu gewonnenen Humor, wurde bodenständiger und hat sich schlussendlich von der snobistischen Gesellschaft verabschiedet. Ihre Entwicklung war durchaus interessant und auch der Ausgang der Geschichte blieb bis zum Schluss spannend.
Zusammengefasst, präsentiert uns Brigitte Guggisberg eine lockere und humorvolle Geschichte mit viel Klischee und auch ein wenig Kitsch, die aber definitiv Lust auf eine Reise nach Südfrankreich macht.

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Kurzweiliger Roman

Von: vielleser18 Datum: 07. August 2017

Vivianne ist 49 Jahre und hat es sich in ihrem Leben gemütlich gemacht. Ihr Mann Victor, Banker, mit dem sie 25 Jahre verheiratet ist, bringt genügend Geld mit nach Hause, dass Shopping-Touren keine Probleme sind, ablästern mit den Freundinnen zur Tagesordnung gehören und nebenbei wird, weil ihre eigene Agentur den Bach herunter gegangen ist, ein paar Stunden in der Woche auch im Cezanne-Museum gearbeitet. Doch alles ändert sich schlagartig, als Victor auf einmal verschwindet, ohne eine Wort zu sagen, dafür aber die Bankkonten leer räumt und auch noch einen Haufen Schulden hinterlässt.
Anfangs kommt Vivianne mit allem nicht klar, sie kann sich den Freundinnen nicht öffnen. Doch als ihr das Wasser bis zum Hals steht, bleibt ihr nichts anderes übrig. Und als die Hemmschwelle bei ihr gefallen ist, erzählt nicht nur sie, sondern auch ihre Freundinnen haben alle das ein oder andere Geheimnis, das sie sich nun endlich anvertrauen.

Vivianne beginnt sich zu wandeln, aus der Luxus-Ehefrau wird eine, die eigene Ideen entwickelt und Ratschläge der Freundinnen annehmen kann. Aus einer eher unsymphatischen Protagonistin, entwickelt sich nach und nach eine, die auch anderen helfen möchte und kann. Nebenbei vermietet sie leerstehende Zimmer und trifft so auf ganz unterschiedliche Gäste. Und sie lernt Felix kennen.....

Der Roman ist flott geschrieben, der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, er ist sehr abwechslungsreich, immer wieder passiert etwas Neues. Auch der Humor kommt nicht zu kurz, immer wieder darf auch geschmunzelt werden. Anfangs liegt der Schwerpunkt auf der Person Vivianne, wir lernen sie kennen, ihre Eigenarten, ihre Vorlieben, ihre Ecken und Kanten. Schon gleich zu Anfang verschwindet Victor, es geht also gleich am Anfang interessant los. Da der Roman aus der Ich-Persepektive von Vivianne geschrieben wurde, lernt man Vivianne und ihre Gedanken und Gefühle, ihre Zweifel, ihre Veränderungen auch gut kennen.
Im zweiten Teil sind die Aktionen, die Vivianne unternimmt, größer, sie setzt sich auch für ihre Freundinnen ein, manchmal geht es dann Schlag auf Schlag, weil nun viele Personen involviert sind, es wird rasanter in der Geschichte und immer wieder überraschende Entwicklungen.

MIr hat der Erstlingsroman von Brigitte Guggisheim sehr gut gefallen, immer wieder blitzte Humor durch, die Protagonistin hat sich in diesem Roman überzeugend wandeln können, hat erkannt, dass in einer Ehe beide verantwortlich sind, auch sie hat Fehler gemacht, lange weiß man nicht, wie wird sie sich am Ende entscheiden. Der Schluß gibt eine Richtung vor, die anfangs etwas überrascht, weil ich etwas anderes erwartet hatte. Dennoch lässt er der Fantasie auch ihren Raum, weil er zwar eine Richtung anzeigt, aber keinen Blick in die Zukunft wirft.

Ein kurzweiliger, unterhaltsamer Roman mit vielen humorigen Szenen, ein toller Debütauftakt der Autorin.

Willkommen in der Provence

Von: Erdhaftig schmökert Datum: 06. August 2017

Der Anfang ist stark gewöhnungsbedürftig, eine reine Ich-Erzählung und gelesen-gefühlt ohne Punkt und Komma. Darauf folgen heiter verfasste Seiten auf denen die Geschichte deutlich an Fahrt gewinnt und den "geht gar nicht-" Stempel verlieren. Leider verliert sich die Autorin im letzten Drittel auf Nebenschauplätzen und arg detaillierten Beschreibungen einer Nebenfigur, die auch nicht in den Status einer Hauptfigur aufsteigt. Insgesamt sehr unrund. Teils locker-leicht geschrieben, teils in einem für mich unerträglich, langatmigen Ich-Erzählungsstil. Die Geschichte an sich ist gar nicht unspannend, aber der Stil ist für mich größtenteils wirklich nicht zu ertragen gewesen.

Schöne Urlaubslektüre

Von: my life with books Datum: 27. Juli 2017

Vivianne hat eigentlich ein erfülltes Leben. Gemeinsam mit ihrem Mann lebt sie in einem wunderschönen Haus in der Provence. Er arbeitet als Bankdirektor und sie verbringt viel Zeit mit ihren Freundinnen. Dies ändert sich jedoch schlagartig, als ihr Mann eines Abends nicht von der Arbeit zurückkommt. Vivianne gerät in Panik. Ohne sein Einkommen kann sie die Hypothek nicht mehr bezahlen. Aus Verzweiflung fälscht sie ein Attest für ihren Mann und beginnt damit, ihr Haus in eine kleine Pension umzuwandeln. Es dauert nicht lange, bis die ersten Gäste im „Chez Madame Vivianne“ einziehen. Und dann ist da noch der gutaussehende Felix, den sie bei ihrem wöchentlichen Markteinkauf kennenlernt… Da ich ein großer Frankreich-Fan bin, musste dieses Buch natürlich bei mir einziehen. Ich liebe die Provence und habe schon einige Urlaube in dieser Gegend verbracht. Das südfranzösische Lebensgefühl wird hier sehr gut beschrieben. Man kann sich den kleinen Wochenmarkt, auf dem Vivianne den attraktiven Felix kennenlernt, bestens vorstellen. Es hat mich sehr gefreut, dass Vivianne nicht die Standard Protagonistin der üblichen Frauenromane ist. Sie ist Mitte 40 und macht sich Gedanken über verpasste Chancen und darum, ob sie sich selbst in ihrer Ehe aufgegeben hat. Auch ihre Freundinnen sind gut beschrieben und haben einige unvorhersehbare Überraschungen parat. Die Geschichte ist recht kurzweilig, allerdings hatte ich zwischendrin das Gefühl, dass die Story etwas vor sich hin plätschert. Die Pensionsgäste wurden meiner Meinung nach vernachlässigt. Dieses Buch ist trotzdem eine schöne, leichte Sommergeschichte, die sich auch bestens für den Urlaub eignet.


Völlig sinnfreies Buch

Von: Miriam Datum: 23. Juli 2017

Die Geschichte ist nicht stimmig, die Sprache grammatikalisch schlecht (auch im Französisch) und dazu lausig lektoriert. Typisch für die Autoren aus der Schweiz in den letzten paar Jahren.

Willkommen im neuen Leben

Von: Carameli Datum: 21. Juli 2017

Inhalt:
Als Vivianne nach etlichen Ehejahren von ihrem Mann Victor ohne jegliche Vorwarnung sitzen gelassen wird, bricht für sie eine Welt zusammen. Victor hat ihr auch noch ein Abschiedsgeschenk hinterlassen: eine Menge Schulden. Nach dem anfänglichen Schock rafft sie sich jedoch auf und eröffnet eine kleine Gästeunterkunft in ihrem Haus. Als sie dann auch noch dem charmanten und attraktiven Felix begegnet, schöpft sie neuen Mut und ihr Leben pendelt sich wieder einigermaßen ein. Doch dann steht ihr Ehemann Victor plötzlich wieder vor der Tür…

Eigene Meinung:
Der Schreibstil ist leicht und angenehm mit einem Hauch von Sommerlektüre. Durch die bildhaften Beschreibungen fühlte man sich sofort in die Aix-en-Provence versetzt. Das Buch wurde aus der Sicht der Protagonisten Vivianne erzählt, sodass man ihre Gefühle und Gedanken gut nachvollziehen konnte.

Vivianne ist eine ältere Dame in ihren besten Jahren, die sehr viel Wert auf die Meinung anderer Personen legt und der ein gepflegtes Äußeres enorm wichtig ist. Die Trennung von Victor hat sie sehr aus der Bahn geworfen, dennoch hält sie diese geheim, um nicht das Gesprächsthema der Stadt zu werden.

Obwohl diese Beweggründe für mich nicht nachvollziehbar sind und sie mir durch ihre Oberflächlichkeit etwas unsympathisch ist, ist sie eine interessante Frau, die einen bewundernswerten Charakterwechsel hinlegt. In ihrem Leben und auch in ihrer Ehe hatte schon einige Jahre zuvor der Alltag Einzug gehalten. Sie und ihr Mann lebten nur nebeneinander her. Erst durch die Trennung wurde Vivianne wachgerüttelt. Ich bewundere sie sehr, dass sie den Mut und die Kraft hatte sich auf Veränderungen und neue Technologien einzulassen und somit ihren Horizont erweitert hat.

An manchen Stellen fehlte mir jedoch die Handlung. Ich hatte das Gefühl, trotz der vielen Änderungen in Viviannes Leben nicht weiter zu kommen und am Stand zu treten. Am Ende des Buches hingegen ging dann alles rasend schnell, sodass man kaum Zeit hatte all die Änderungen und Handlungen zu verarbeiten und zu verstehen. Ich hätte mir hier, eine gleichmäßigere Aufteilung mit einem, zum Ende steigenden, Spannungsbogen gewünscht.

Felix war für mich bis zum Schluss leider kein greifbarer Charakter. Obwohl er für Viviannes Charakterwechsel jede Menge und wichtige Anreize und Veränderungen beisteuerte, wurde er für mich zu unscheinbar in die Geschichte eingebunden. Ich hatte das Gefühl er läuft nur neben der Geschichte her, anstatt ein Bestandteil dieser zu sein.

Fazit:
Ein interessante Geschichte, die zeigt, dass Veränderungen nicht immer schlimm sind und man sich ruhig mal trauen kann dem Alltag zu entfliehen und sich auf neue Erfahrungen einzulassen. Für mich ist dieses Buch definitiv eine Urlaubslektüre, schon alleine wegen der Stadt Aix-en-Provence. Aber auch da ein Urlaub die perfekte Zeit ist, um sich in neue Abenteuer und Veränderungen zu stürzen. Ich kann euch dieses Leseerlebnis auf jeden Fall empfehlen.

Danke an das Bloggerportal und dem Diana Verlag für das wunderbare Rezensionsexemplar.

Romantik-Provence-Frankreich

Von: Kiki77/Leseratte77 Datum: 16. Juli 2017

"Willkommen in der Provence" von Brigitte Guggisberg ist ein romantischer und schöner Roman, den man gut im Urlaub lesen kann. Man findet einen guten Einstieg und der Schreibstil ist locker und leicht. Das Cover lässt einen schon von Frankreich träumen.

Vivianne ist total geschockt, als ihr Mann einfach so verschwindet und sie ohne Vorankündigung verlässt. Er hat eine Wohnung in Paris gekauft und einen großen Kredit aufgenommen. Somit steht Vivianne vor dem aus. Kein Geld, Schulden, kein Mann. Diesen Zustand verheimlicht sie so lange wie möglich. Die nicht genutzten Zimmer im Haus bietet sie online zur Vermietung an. Über die Vermietungsgäste wird sie abgelenkt und lernt auf dem Markt Felix kennen. Es entsteht eine vorsichtige Beziehung mit kleinen Zweifeln. Mit ihrem kompletten Freundeskreis feiert Vivianne Weihnachten. Natürlich auch mit Felix – bis Victor unangemeldet vor der Tür steht. Über ihre Freundinnen erfährt Vivianne, dass er als Koch gearbeitet hat, Yoga macht und an einer App arbeitet. Victor zieht ins Gartenhaus; nun begegnen sie sich öfters. Sowohl Victor als auch Felix gestehen Vivianne ihre Liebe. Kann sie sich entscheiden?

Die Entscheidung, insofern Vivianne dazu in der Lage ist, könnte der Beginn einer Fortsetzung sein. Es ist ein sehr schöner Roman, der sich wunderbar schmökern lässt bei einem Gläschen Rotwein und der eigene Alltag in den Hintergrund rückt.

ein Leseausflug in die Provence

Von: JoBasBLOG Datum: 14. Juli 2017

Ein Leseausflug in die Provence

14.07.2017
ein gelungener Erster! Freu,freu...
Brigitte Guggisberg
Willkommen in der Provence
Diana Verlag
TB:
978-3453359512

Brigitte Guggisberg, ist mit Willkommen in der Provence,

ein tolles Buch gelungen.
Es ließt sich sehr zügig , durch den punktierten Stil.
Mit Vivianne hat Sie eine moderne , starke Frau erschaffen, die sich von Ihrer
neuen Lebenssituation , nicht unterkriegen lässt.
Zusätzlich ist es Brigitte Guggisberg gelungen, als noch nie Dagewesene, mich in die Faszination der Provence einzubinden.
Die Idee , der Gästeunterkunft macht Mut für eigene Ideen.
Ein kleiner Krimi , um Eloise , die vielen Begegnungen mit ausgeprägten Charakteren ergeben einen richtig tollen Sommerroman !!!!
Das Ende ist anders ...

Ich wünsche ,Brigitte Guggisberg viele Leser und freue mich auf weiter..???????

Die Abenteuer einer verlassenen Frau

Von: Margarete Rosen Datum: 10. Juli 2017

Mit einer verlassenen Frau beginnt dieser sommerleichte Roman. Vivianne und ihre Freundinnen erleben einen Sommer voller Veränderungen. Ihre Männer haben einiges durchzustehen. Neue und alte Lieben kommen daher, einige können sich festigen, andere werden wieder gelöst.

Das Problem vieler verlassener 50+Frauen ist Geld. Der Mann nebst Vermögen macht sich still und leise davon, und sie bleibt am Rande des Abgrundes zurück. Doch mit Humor und Leichtigkeit erzählt uns Brigitte Guggisberg wie Fränzösinnen oder fast Französinnen mit dieser Herausforderung umgehen. Gekonnt verzwirbelt sie die Lebensläufe der Freundinnen. Läßt sie auseinander gehen und sich wieder annähern bis zum Schluß doch das zwischenfrauliche Verstehen gewinnt.

Aber es gibt auf den letzten Seiten noch eine unerwartete Wendung, die vielleicht auf eine Fortsetzung hoffen läßt.

Mir hat das Buch sehr gefallen!

Es ist sommerleicht, manchmal sind die Gedanken von Vivianne mir zu vorschnell und zu festgefahren. Doch immer wieder wird die Geschichte amüsant, angenehm und lebensleicht.

Als Sommerbuch für Liegestuhl, Sandstrand oder Garten einfach zu empfehlen.

Ein unterhaltsamer Kurzausflug in die Provence

Von: nicole_8684 Datum: 10. Juli 2017

Vivianne, Ende 40 und Frau des örtlichen Bankdirektors, wird nach 25 Ehejahren Knall auf Fall verlassen. Als wäre das nicht genug, hat ihr Mann auch noch das Konto leer geräumt. So bleibt ihr nichts anderes übrig, als die leeren Zimmer im großen Haus - ganz modern über Airbnb - zu vermieten. Nach und nach kann sie es vor ihren Freunden nicht mehr verheimlichen und bald weiß es der ganze Ort. Gekonnt meistert sie die Probleme, die sich so auftun, und bald fängt sie an, ihr neues Leben zu mögen, nicht zuletzt dank eines neues Mannes an ihrer Seite. Doch ausgerechnet am idyllischsten Abend im Jahr kehrt ihr Ehemann zurück. All das und noch viel mehr Chaos spielen sich in der zauberhaften Landschaft der Provence ab.

Darauf wird der Leser bereits durch ein strahlendes Cover eingestimmt. Leuchtend blauer Himmel und prachtvolle Lavendelfelder. Beides bildet perfekt die Leichtigkeit der enthaltenen Geschichte ab. Toll finde ich auch, dass auch die Innenseiten der Buchdeckel das nochmals aufgreifen.

Auch dank der bildhaften Beschreibungen der Schauplätze kann man sich Aix-en-Provence gut vorstellen.

Der Roman bringt einen gleich an den Tag des Verschwindens, ohne sich mit vorherigem, unnötigem Vorgeplänkel aufzuhalten. Der Roman wird aus der Sicht von Vivianne erzählt, was durchaus Sinn macht, denn sie ist ja Dreh- und Angelpunkt der Ereignisse. Alle Charaktere werden so vorgestellt, dass man sich alle gut vorstellen kann und einen, für die Geschichte ausreichenden, Eindruck vom Wesen der unterschiedlichsten Typen bekommt. Rundum eine sehr schöne Mischung an Charakteren.

Der Schreibstil ist flüssig, modern locker, und spritzig humorvoll. Doch auch eine gute Dosis Tiefgang und Emotionen ist enthalten. Das sorgt für absolute Lesefreude und lässt den Leser in der Geschichte aufgehen.

Die Geschichte ist durchweg unterhaltsam und findet ein gutes Ende, das ich so nicht vermutet habe.

Ein wundervoll unterhaltsamer Sommerroman voller Leichtigkeit und Humor, dem es dabei nicht an tieferen Momenten zu mangelt. Manchmal lohnt es sich, neue Wege zu beschreiten oder sich dazu drängen zu lassen. Auch für Leser absolut empfehlenswert, die wie ich noch (mehr oder weniger) weit von der 40+ entfernt sind.

Ein wirklich toller Debütroman.

Eine absolute Wohlfühlgeschichte

Von: Maerchenfee Datum: 09. Juli 2017

Inhaltsangabe:
Von heute auf morgen steht Vivianne vor dem Nichts. Ihr Ehemann verschwindet einfach und räumt vorher noch das Bankkonto leer. So ist sie gezwungen, die leerstehenden Räume in eine Gästeunterkunft zu verwandeln.
Bald spricht es sich unter den Touristen herum und Vivianne hat viel Erfolg mit ihrem "Chez Madama Vivianne". Als sie auch noch Félix kennenlernt und die Sache ernster wird, glaubt sie, dass es nun wieder aufwärts geht. Doch dann steht Victor wieder vor der Tür.

Meine Meinung:
Schade, dass diese tolle Geschichte schon zu Ende ist. Ich habe mich so wohl gefühlt und hätte ewig weiterlesen können.
Vivianne mochte ich total gerne, sie erzählt aus der Ich-Perspektive und obwohl sie am Anfang als die Frau vom Bankdirektor ganz schön verwöhnt war und das Geld ausgeben konnte, sowie es hereingeflossen ist, hat sie all meinen Respekt.
Denn als ihr Mann weg war, hat sie sich der neuen schwierigen Situation gestellt und sich nicht vor der Herausforderung gescheut.
Mit an der Seite waren ihre Freundinnen. Sie halten stets zusammen und im Verlauf der Geschichte beichteten auch die anderen ihre Probleme und man konnte sehen, dass nichts so ist, wie es nach außen den Anschein hat.
Vivianne hat einen tollen Humor, ich konnte oftmals herzhaft lachen, vor allem, als sie ihre Pensionsgäste beschrieb, habe aber auch ihre Zweifel nachvollziehen können, als einerseits Félix in ihr Leben geschneit ist und dann unerwartet auch Victor wieder vor der Tür stand.

Eine rundum gelungene Geschichte, das Ende fand ich ebenfalls sehr schön und stimmig. So kann man sich selber ausdenken, wie man den weiteren Verlauf gerne hätte.
Auch das wunderschöne Cover verdient ein großes Kompliment, man kann den Lavendel richtig riechen und ich würde jetzt liebend gerne in der roten Ente sitzen.

Vom Luxusweib zur Gästehausmutter

Von: Sommerlese Datum: 04. Juli 2017

Vivianne fällt aus allen Wolken, als ihr Mann Victor nach fünfundzwanzig Ehejahren einfach verschwindet und sie in ihrem Haus in Aix-en-Provence auf einem Berg Schulden sitzen lässt. Aus der Not macht sie eine Tugend, aus dem verwaisten Schlafzimmer eine Gästeunterkunft. Doch gerade als Chez Madame Vivianne zum heißen Tipp für Touristen wird und Vivianne dem gut aussehenden Félix begegnet, taucht Victor wieder auf ...

"Der Trick dabei ist, sich nicht über Mängel aufzuregen, die man nicht beheben kann. Ein etwas üppiger Hintern? Ein Doppelkinn? Schnittlauchhaare oder hängende Lider? Egal. Niemand besteht nur aus einem Hintern...Jede Frau hat etwas Schönes an sich." Zitat Seite 198

In diesem locker und humorvoll geschriebenen Debüt führt uns Brigitte Guggisberg direkt in die zauberhafte Landschaft der Provence. Mitten hinein in das Leben von Endvierzigerin Vivianne, die seit über 25 Ehejahren an der Seite von Victor, seines Zeichens Bankdirektor, ein unbeschwertes, recht luxuriöses Leben führt. Doch damit ist plötzlich von einem auf den anderen Tag Schluss. Victor verschwindet und hinterlässt Vivianne nicht nur ein gebrochenes Herz, sondern auch eine Mengen Schulden.

Vivianne macht aus der finanziellen Not eine Tugend und verwandelt ihr großes Haus in eine Gästeunterkunft. Ihr zur Seite stehen unveränderlich ihre Freundinnen, mit denen sie bisher ihre Freuden und nun auch ihre Sorgen und Ängste teilen kann. Im Verlauf der Handlung erfährt man bei einem Blick hinter die Fassaden, dass auch in deren Beziehungen die offensichtliche Harmonie getrübt ist.

Die Veränderung in Viviannes Leben ist nicht nur vom Verlust ihres Mannes geprägt, es wird deutlich gezeigt, wie Vivianne mit Tatkraft das Unternehmen Gästehaus durchsetzt. Wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg, so könnte ihre Devise lauten. Für den Leser ist es sehr kurzweilig zu sehen, welche verschiedenen Gästetypen hier vorgestellt werden. "Chez Madame Vivianne" entwickelt sich zu einem Renner und Vivianne gewinnt neuen Lebensmut zurück. Sie lernt Félix kennen und kann sich plötzlich auch wieder ein Leben ohne Victor vorstellen. Aber so einfach ist das Leben nicht, denn Victor taucht wieder auf. Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht verraten.

Mich hat dieser Roman mit seinem wunderschönen Schreibstil mitgenommen auf eine zauberhafte Reise in ein ganz besonderes Gästehaus. Vivianne ist eine tatkräftige Frau, die mir zwar nicht richtig sympathisch wurde, aber doch eine bemerkenswerte Frau darstellt, deren Lebensweg ist gern begleitet habe. Bei dieser Geschichte finde ich die Frauenfreundschaften realistisch geschildert, emotionale Dinge geschehen und dennoch überwiegt der humorvolle Charakter des Ganzen. Einige Sätze sind so schön formuliert, dass man nur vergnügte Leseerlebnisse damit hat. Siehe Zitat oben!

Dieser Roman ist ein Mutmach-Buch, ein Wohlfühl-Roman vor sommerlicher Provence-Kulisse, bei dem man abtauchen kann und entdeckt, wie Neuanfänge Wege eröffnen können, von denen man vorher nie geträumt hätte, sie jemals zu betreten.

C'est la vie!

Von: zauberblume Datum: 30. Juni 2017

In ihrem äußerst gelungenen Debütroman entführt uns die Autorin Brigitte Guggisberg nach Frankreich. In hier dürfen wir in Aix-en-Provence wunderbare Tage bei Vivianne verbringen. Sie betreibt hier ihr "Chez Madame Vivianne" mit großer Erfolg. In dieser Traumgegend muss man sich einfach wohlfühlen.

Vivanne hat als Frau des Bankdirektor ein angenehmes Leben geführt. Aber irgendetwas war an diesem Morgen anders. Und dann ist ihr Ehemann Victor plötzlich nach 25 Ehejahren spurlos verschwunden und mit ihm das gesamte Vermögen. Nun steht Vivanne nicht nur ohne Ehemann, sondern auch ohne Geld da. Doch Vivanne hat eine Idee. Sie vermietet ihre verweisten Schlafzimmer und eröffnet das "Chez Madame Vivanne". Bald ist ihre Gästeunterkunft sehr beliebt. Und nicht nur dass, auf einmal taucht ein neuer Mann in ihrem Leben auf. Doch wie aus dem Nichts steht auch Victor wieder vor der Tür.

Einfach zauberhaft! Ich habe mich in Aix-en-Provence einfach wie zuhause gefühlt. (ich habe diese zauberhafte Stadt vor einiger Zeit selbst besucht, es ist eine Reise wert). Wenn ich die Augen schließe, sehe ich den beeindruckenden Markt mit all seinen vielfältigen Angebot vor mir. Den Duft der wunderbaren Lavendelsäckchen habe ich noch jetzt in der Nase. (Und es liegt auch eines bei mir im Schrank). Der Schreibstil der Autorin hat mich begeistert. Die Geschichte ist unterhaltsam, gefühlvoll und an manchen Stellen konnte ich mir das Schmunzeln nicht vergleichen. Auch lernen wir besondere Protagonisten kennen. Allen vor Vivanne. Sie ist eine bewundernswerte Frau, die sich auch durch die Flucht ihres Mannes - anderes kann man sein plötzliches Verschwinden nicht bezeichnen - unterkriegen lässt. Sie hat auch ganz tolle Freundinnen - wenn auch die eine oder andere mal für Wirbel sorgt- die sie tatkräftig unterstützen. Gerne hatte ich sie in ihrer Gästepension, die sie mit Liebe führt, besucht. Denn hier fühlt man sich einfach sofort wohl und will gar nicht mehr abreisen. Und dann lernt sie Felix kennen, den erfolgreichen Chirurgen, der in Paris lebt. Doch Vivanne stellt sich die Frage, ob man sich auf eine neue Liebe einlassen soll und dann taucht ja Victor wieder auf. Eine Entscheidung wird fällig.

Eine absolutes Sommer-Sonne-Gute-Laune-Buch, das ich überhaupt nicht mehr aus der Hand legen wollte. Ich habe wunderbare Lesestunden verbracht, bei denen man so richtig schön Träumen konnte.

Das Cover ist auch ein echter Hingucker. Wenn ich die Augen schließe, sehe ich sofort dieses außergewöhnliche Pracht der Lavendelfelder vor mir. Und der Duft ist einfach umwerfend. Selbstverständlich vergebe ich gerne 5 Sterne und freue mich schon auf den nächsten Roman der Autorin.

Manchmal bietet einem der Verlust auch die Chance auf einen Neuanfang...

Von: Kathrinshome Datum: 27. Juni 2017

Bereits auf dem Cover wird man auf die Provence eingestimmt, denn leuchtend-violette Lavendelreihen laden ein förmlich ein, durch die Reihen in Richtung der 2CV, der roten „Ente“ zu laufen... und vermutlich hat auch die Autorin, welche in Basel arbeitet, so auch ihren Aufenthalt in Aix-en-Provence erlebt.

So startet man also gut gelaunt und neugierig in den Roman rund um die Endvierzigerin Vivianne, welche als Bankdirektorengattin in einem wunderschönen Haus in besagtem Aix-en-Provence lebt und den Tag gerne mit ihren Freundinnen verbringt. Die Idylle wird jäh unterbrochen, als Vivianne eines Abends vergeblich auf ihren Mann wartet, der urplötzlich einfach verschwunden ist und wie dann zu erfahren ist, sich eine unerwartete Auszeit genommen hat. Vivianne steht nun vor den Trümmern ihrer Ehe, den täglichen Herausforderungen in Bezug auf den Arbeitgeber ihres Mannes, den finanziellen Verpflichtungen und der Frage, wie es nun weiter geht. Anfänglich verheimlicht sie ihre Lage gegenüber ihren Freundinnen, aber nach und nach bröckelt die Fassade... und es kommen nicht nur in ihrer Geschichte immer mehr Risse zu Tage, sondern auch bei ihren Freundinnen ist nicht alles Gold, was glänzt.

Der Roman nimmt schnell Fahrt auf und ist wirklich spannend zu lesen... bin ich anfänglich noch fast gelangweilt von dem „schicken Leben einer Bankdirektorengattin“, so nimmt mich die Protagonistin immer mehr mit in ihr neues Leben. Wobei gerade der spritzig-moderne Schreibstil der Autorin einen großen Anteil an der Lesefreude hat – Beispiel gefällig? „Man glaubt, dass man sich FÜR etwas entscheidet, wenn man jung ist. In Wirklichkeit entscheidet man GEGEN den ganzen Rest“ (Seite 40). Modern wirkt der Roman durch das Internet, Urlaubsagenturen wie Airbnb – eben Begriffe, die up to date sind und heute einfach selbstverständlich. Ursprünglich wirkt es aber auch zugleich durch Besuche auf dem Markt, den regionalen Leckereien – man bekommt beim Lesen sofort Lust, mitzuschlemmen...

Unterhaltsam ist die Geschichte und irgendwann habe ich beim Lesen Lust bekommen, mich bei Vivianne in ihre kleine Pension, welche sie aus ihrem Haus erschaffen hat, um dieses nicht zu verlieren und ihr Leben finanzieren zu können, einzuquartieren. Ich habe über die verschiedenen Gästetypen gelacht – die es scheinbar überall auf der Welt so gibt, denn auch meine Mutter hat mir von solchen Gästen in ihren Gästezimmern erzählt – und habe zum Ende hin gespannt mitverfolgt, wie sich die div. „Knoten des Lebens“ wieder lösen...

Daher kann ich diesen Roman wirklich gerne empfehlen; insbesondere auch der Lesegeneration 40+ ;) die mit ein bisschen mehr Lebenserfahrung das ein oder andere aus Viviannes Leben noch besser nachvollziehen können. Für mich ein Buch, welches ich gerne noch mal lese bzw. meiner Mutter in den Urlaubskoffer stecke.

Neuanfang ...

Von: Diane Jordan Datum: 19. Juni 2017


Willkommen in der Provence ...
Rezension Diane Jordan

Liegestuhl, Sonnenbrille, den Lavendel am Teich gut im Blick... Sommerfeeling pur im Reihenhausgarten ;-). .Willkommen in der Provence“ von Brigitte Guggisberg in den Händen, lese ich nun in der Provinz und träume mich in die einzigartige Landschaft in den Südosten von Frankreich. Gerne wäre ich jetzt vor Ort und würde die grandiose Natur genießen. Rotwein nippen, Käse, Weintrauben und Baguette verkosten und die „mode de vie“ genießen. Aber zurück zum Buch.... Das Cover an sich ist, meines Erachtens, schon ein Traum. Das riesige lilafarbene Lavendelfeld, am Horizont eine knallrote Ente, die mein Herz höher schlagen lässt. Genau so einen 2CV4 hatte ich auch. Mein allererstes Auto, selbstverdient, mobil und reisefreudig. Wehmütig denke ich an mein altes Vehicle und den Spass den wir zusammen hatten. Allein die Ententreffen in ganz Deutschland waren genial und man lernte kultige Leute kennen. Die vorliegende Geschichte ist witzig und unterhaltsam, eine leichte Sommerlektüre, wie der Wind der meine nackten Füße im Liegestuhl umspielt. Haaach und die Protagonistin und die Neben-Charaktere sind liebevoll beschrieben und machen Lust und Mut Dinge zu verändern, die nicht so gut laufen. HERRLICH, sage ich euch. Aber ich will nicht zu viel verraten und vorwegnehmen ... Das solltet ihr auf alle Fälle selber lesen...

Inhalt:
Vivianne fällt aus allen Wolken, als ihr Mann Victor nach fünfundzwanzig Ehejahren einfach verschwindet und sie in ihrem Haus in Aix-en-Provence auf einem Berg Schulden sitzen lässt. Aus der Not macht sie eine Tugend, aus dem verwaisten Schlafzimmer eine Gästeunterkunft. Doch gerade als Chez Madame Vivianne zum heißen Tipp für Touristen wird und Vivianne dem gut aussehenden Félix begegnet, taucht Victor wieder auf …


Autorin:
Brigitte Guggisberg ist in der Schweiz und in den USA aufgewachsen und hat Volkswirtschaft und Medienwissenschaften in Basel mit einem längeren Aufenthalt in Aix-en-Provence studiert. Sie war als Beraterin für das Schweizer Parlament, als Journalistin, als Tanzkritikerin und im Topmanagement der Finanzindustrie tätig. Inzwischen ist sie an die Universität Basel zurückgekehrt und hat mit Willkommen in der Provence ihren ersten Roman geschrieben.


Fazit: 5 Sterne***** für diesen herrlich, leichten Sommerroman. Und getreu dem Clueso Song: Es ist nicht zu spät ;-) für einen Neuanfang! Lege ich euch jetzt diese Lektüre ans Herz.
„Willkommen in der Provence“ ist im Diana Verlag erschienen. Das Taschenbuch hat 352 Seiten und kostet 9,99 Euro.



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