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Eithne Shortall

Liebe in Reihe 27

Roman

Cora hat den Glauben an die Liebe aufgegeben. Zumindest was sie selbst betrifft. Deshalb versüßt sie sich ihren Job am Check-in-Schalter des Londoner Flughafens damit, Singles hoch über den Wolken zu verkuppeln. Mithilfe der glamourösen Flugbegleiterin Nancy macht Cora die Reihe 27 zu einem Liebeslabor. Dort findet sich bei jedem Flug ein Passagier ganz unverhofft neben seinem potenziellen Traummann oder seiner Traumfrau wieder. Die Verwicklungen sind vorprogrammiert, auch mit Vielflieger Aidan, der nicht so durchschaubar ist, wie er scheint. Wird Cora selbst irgendwann wieder auf Wolke (2)7 schweben?

Das Buch spielt in London, Großbritannien

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Leserstimmen

Süß und schön. Eine tolle Geschichte zum Träumen über den Wolken...

Von: René We Datum: 12. Oktober 2018

„Wie es dazu kam, dass ich „Liebe in Reihe 27“ gelesen habe …“

Auf „Liebe in Reihe 27“ bin ich zum ersten Mal während eines routinemäßigen Gangs durch die Buchhandlung aufmerksam geworden. Sowohl der Titel als auch das Buchcover haben mich direkt angesprochen, weshalb ich mir online mehrere Rezensionen zu dem Roman angeschaut habe. Leider wurde mein Enthusiasmus durch die allenfalls mäßigen Kritiken gedämpft und ich beschloss, „Liebe in Reihe 27“ nicht zu lesen. Wie ich letztendlich doch dazu kam? Erstens: Die Autorin hat mittlerweile ein weiteres Buch veröffentlicht, Grace After Henry (bislang nicht im deutschsprachigen Raum erschienen), und die Bewertungen dafür vielen weit besser aus. Deshalb entschied ich mich dazu, „Liebe in Reihe 27“ doch eine Chance zu geben. Der zweite Grund: Als ich sah, dass man den Roman über das Bloggerportal als Rezensionsexemplar beziehen konnte, habe ich zugeschlagen. Und ich bin sehr froh, das getan zu haben!

„Was mir an „Liebe in Reihe 27“ gefallen hat …“

Erstens: Der Schreibstil. Die Autorin Eithne Shortall hat in ihrer beruflichen Vergangenheit als Journalistin gearbeitet, nun schreibt sie selbst Bücher. Ihr ist es gelungen, den perfekten Spagat zwischen Berichterstattung und Unterhaltung zu finden, und das schaffen nicht viele Redakteure, die ihr Glück als Literaten suchen.

Zweitens: Der Humor. Viele Leser*innen vergleichen Die kleine Bäckerei am Strandweg und den Witz von Jenny Colgan mit dem meiner Lieblingsautorin Sophie Kinsella. Für meinen Geschmack konnte Colgan Kinsella nicht annähernd das Wasser reichen. Eithne Shortall kann das sehr wohl. Ohnehin hat mich die zugegebenermaßen außergewöhnliche und etwas verrückte Story an Kinsellas anfängliche Veröffentlichungen erinnert, was wirklich schön gewesen ist, weil ich eben so ein großer Fan ihrer chick-lit bin.

Drittens: Die Ernsthaftigkeit. Neben all der Lockerheit spricht Shortall gleichermaßen ernstere Themen an, wie beispielsweise die Alzheimererkrankung von Coras Mutter. Dazu kommen die persönlichen Geschichten der vielen Air-Lingus-Passagiere, die nur selten ein reiner comic relief sind.

„Was mir an „Liebe in Reihe 27“ weniger gut gefallen hat …“

Mindestens die Hälfte des Buches spielt sich in der Luft, an Bord einer Air-Lingus-Maschine in der berüchtigten Reihe 27 ab. Der Klappentext lässt folgende, nicht gerade kleine Sache geschickt unter den Tisch fallen: Vorrangig Nebenfiguren, bei denen Cora und Nancy die Liebesboten spielen, erhalten eine Plattform. Während Cora ihre Momente im Rampenlicht hat (vor allem in der zweiten Hälfte des Romans), fand ich, hatte Nancy dafür zu selten die Chance.

Die individuellen Hintergründe der Fluggäste hatten durchaus ihre Reize. Doch das Spiel wurde schnell langweilig und gewann an Routine. Ich wurde als Leser zu selten überrascht, da das Kennenlernen in Reihe 27 im Grunde genommen stets gleich ablief.

Obwohl Cora die Protagonistin gewesen ist und in der Narrative häufiger vertreten war, konnte ich mehr Sympathie zu Nancy empfinden. Hätte Shortall sie zur Hauptfigur und Cora am Check-In-Schalter nur die Nebenrolle zugeschrieben, wäre der Roman mit großer Wahrscheinlichkeit noch unterhaltsamer gewesen. Abgesehen von der Krankheit ihrer Mutter gab es im Privatleben von Cora nicht viel, was sie interessant machte.

Fazit

Ein süßer, wenn auch vorhersehbarer Roman. „Liebe in Reihe 27“
ist die ideale Strandlektüre, eignet sich jedoch genauso für einen gemütlichen Herbstnachmittag auf dem Sofa. Ein lockerer Schreibstil und quirlige Charaktere sorgen dafür, dass man sich in Eithne Shortalls Geschichte schnell Zuhause fühlt. Der Star des Romans (in meinen Augen) war Stewardess Nancy, die als Protagonistin womöglich mehr getaugt hätte als Cora. Außerdem wurden die Verkuppelungen an Bord schnell eintönig, was Shortall mit ihrer Ausdrucksweise gut zu kaschieren wusste.

zu viele Nebengeschichten, die den Lesefluss stören

Von: alina Datum: 23. September 2018

Nach einer gescheiterten Beziehung in Berlin ist Cora Hendricks zurück in London und arbeitet am Check In Schalter von Aer Lingus am Heathrow Airport. Wenn es schon nicht mit ihrem eigenen Glück klappt, hat Cora es sich zur Aufgabe gemacht ihre Passagiere zu verkuppeln. Dabei setzt sie 2 potenzielle Partner in Reihe 27, wo die beiden von Flugbegleiterin Nancy betreut werden. Unter anderem möchte Cora auch die beiden Vielflieger Ingrid und Aidan verkuppeln. Während Ingrid Cora durchschaut hat und sich darauf einlässt, zeigt Aidan Cora eher die kalte Schulter.

Cora Hendricks hat der Liebe nach einer missglückten Beziehung für sich selbst abgeschworen. Dafür ist sie umso mehr am Glück von ihren Mitmenschen interessiert und möchte für jeden die große Liebe finden. Dabei hat sie schon teilweise fast krankhaft gewirkt wie sie über alles und jeden Statistiken führt und über soziale Netzwerke nachforscht. Noch dazu hat sie sich selbst komplett hinten angestellt, obwohl sie eigentlich eine selbstbewusste und intelligente junge Frau zu sein scheint. Leider bin ich mit Cora überhaupt nicht warm geworden und ich konnte ihr Handeln teilweise überhaupt nicht nachvollziehen. Allerdings hatte sie auch manchmal gute Momente, in denen ich mit ihr füllen konnte, z.B. im Bezug auf die Krankheit ihrer Mutter.

Neben Cora lernen wir einige Nebencharaktere kennen - manche sind während der gesamten Geschichte dabei, andere nur für wenige Seiten. Unter anderem hat Coras Familie einen großen Anteil an der Geschichte, denn ihre Mutter Sheila ist an Alzheimer erkrankt und lebt seitdem im Heim, wo Cora sie immer wieder besucht und versucht mit der Erkrankung fertig zu werden. Weitere wiederkehrende Charaktere sind neben Coras Kollegin Joan (die ich übrigens sehr mochte) die beiden Flugbegleiter(innen) Nancy und George, die Coras Mission in der Luft unterstützen. Leider bin ich mit beiden nicht wirklich warm geworden, wobei mir Nancy gegen Ende doch noch etwas sympathisch wurde. Bei den Passagieren lernen wir vor allem die beiden Vielflieger Ingrid und Aidan kennen. Ingrid mochte ich von Anfang an durch ihre lockere Art und der verdrehten Sprichwörter - auch wenn sie gegen Ende irgendwie auch etwas unsympathischer wurde. Aidan war von Anfang an etwas geheimnisvoll, was ihn aber auch ausgezeichnet hat. Nach und nach lernt man auch ihn besser kennen und weiß warum er so verschlossen zu sein scheint.

Der Schreibstil von Eithne Shortall ist sehr schlicht, fast schon nüchtern und lässt sich dadurch relativ gut lesen. Allerdings fehlten mir hierbei etwas die Gefühle, die Spannung und die erwarteten Funken. Die Geschichte wird komplett in der Er-Perspektive erzählt, wobei die Kapitel sich hier zwischen Coras und der Sicht der Passagiere bzw. Nancy und George abwechseln. Leider wurde der Lesefluss durch diese abwechselnde Erzählweise meiner Meinung nach etwas gestört, denn kaum hat man etwas aus Coras Leben erfahren, ging es schon wieder mit einem oder mehreren der zahlreichen Nebencharaktere weiter. Dadurch ist die Geschichte rund um Cora sehr in den Hintergrund gerückt und ich konnte nicht wirklich einen Bezug zu ihr aufbauen. Insgesamt hat mir einfach der rote Faden gefehlt, denn meiner Meinung nach ist die Geschichte eher langweilig vor sich her geplätschert. Auch das Ende kam mir leider viel zu schnell und hatte nicht wirklich einen guten Bezug zur Geschichte.

Alles in allem konnte mich Liebe in Reihe 27 leider nicht wirklich von sich überzeugen. Der Klappentext hat mich eigentlich sofort in den Bann gezogen, allerdings hat die Geschichte von Anfang an sehr unrealistisch gewirkt und war auch sehr vorhersehbar. Außerdem ist mir Coras Geschichte durch die vielen Nebengeschichten viel zu sehr in den Hintergrund gerückt, wofür es von mir 2,5/5 Sterne gibt.

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Guter Ansatz, jedoch uncharismatische Protagonistin

Von: Ebooktalk Datum: 20. September 2018

Aus dem Klappentext:
Cora hat den Glauben an die Liebe aufgegeben. Zumindest was sie selbst betrifft. Deshalb versüßt sie sich ihren Job am Check-in-Schalter des Londoner Flughafens damit, Singles hoch über den Wolken zu verkuppeln. Mithilfe der glamourösen Flugbegleiterin Nancy macht Cora die Reihe 27 zu einem Liebeslabor. Dort findet sich bei jedem Flug ein Passagier ganz unverhofft neben seinem potenziellen Traummann oder seiner Traumfrau wieder. Die Verwicklungen sind vorprogrammiert, auch mit Vielflieger Aidan, der nicht so durchschaubar ist, wie er scheint. Wird Cora selbst irgendwann wieder auf Wolke (2)7 schweben?

Zu der Autorin:
Eithne Shortall hat an der Dublin City University Journalismus studiert und in London, Frankreich und Amerika gelebt. Inzwischen ist sie in Dublin zu Hause, wo sie als Kulturreporterin für die Sunday Times schreibt. »Liebe in Reihe 27« ist ihr erster Roman
(Quelle: https://www.randomhouse.de)

Mein Fazit:
Das Cover dieses Buches ist mir direkt in die Augen gestochen. Gerade als Urlaubsbuch oder als Buch bei gutem Wetter passt es perfekt.  Bei dem Titel "Liebe in Reihe 27" kann man sich direkt denken worum es geht : Urlaub, Flugzeuge und Liebe. Unter dem Titel ist ein Flugzeug angebildet, dass eine "Herz-Spur" hinterlässt. Darunter sieht man noch Wahrzeichen von verschiedenen Städten. Also ein wirklich sehr schönes Cover und sehr passend zum Titel und Inhalt des Buches.
Grundsätzlich finde ich die Idee dieses Buches echt gut. Leider muss ich sagen, fand ich den Hauptcharakter Cora wirklich sehr langweilig und uninteressant. Ich konnte mich einfach nicht mit dem Charakter anfreunden. Teilweise waren auch die kleinen Geschichten rund um die Reihe 27 total langwierig und uninteressant ( fast nur Smalltalk).
Es war für mich wirklich schwierig das Buch zu enden zu lesen, da mich der Hauptcharakter einfach nicht fesseln konnte. Der Schreibstil war dafür echt gut und leicht zu lesen. Eigentlich perfekt für ein gutes Buch. Ich denke, wenn man Cora etwas sympathischer und leicht zugänglich gemacht hätte, würde mir das Buch auch deutlich besser gefallen.
Da meine Meinung ja nur eine von vielen ist, liest aktuell noch einer unserer Leseratten dieses Buch. Vielleicht gefällt es ihr ja deutlich besser. Geschmäcker sind ja bekanntlicher maßen unterschiedlich. Ich werde euch noch darüber berichten und vergebe deshalb erstmal
3 von 5 Sternen.

Verkuppelungen über den Wolken und ein gestörtes Selbst

Von: kaffee_zum_mitnehmen Datum: 17. September 2018

Autor: Eithne Shortall
Titel: Liebe in Reihe 27
Verlag: Diana Verlag
Format: Taschenbuch
Seiten: 384
Preis: 9,99€ [D]

Klappentext:
Cora hat den Glauben an die Liebe aufgegeben. Zumindest was sie selbst betrifft. Deshalb versüßt sie sich ihren Job am Check-in-Schalter des Londoner Flughafens damit, Singles über den Wolken zu verkuppeln. Mithilfe der glamourösen Stewardess Nancy macht Cora die Reihe 27 zu einem Liebeslabor. Bei jedem Flug findet sich ein Passagier ganz unverhofft neben seinem potenziellen Traummann oder seiner Traumfrau wieder. Die Verwicklungen sind vorprogrammiert, auch mit Vielflieger Aidan, der nicht so durchschaubar ist, wie er scheint. Wird Cora selbst irgendwann wieder auf Wolke (2)7 schweben?


Meine Meinung:
Zunächst hat mich das Cover des Romans sehr angesprochen. Es ist sehr hell und freundlich gestaltet, mit pinker Schrift und einem Flugzeug, dessen Kondensstreifen ein pinkes Herz hinter sich herzieht. Abgerundet wird es mit hellblauen Wolken und Flugzeugen oberhalb des Titels sowie mit verschiedenen Sehenswürdigkeiten in pink, orange und blau, unterhalb des Titels. Wer zu dem Buch greift, rechnet mit einer luftig, leichten Lektüre voller Kitsch und Romantik.

Leider trifft das nicht ganz zu - zumindest, wenn man auf die Hauptperson Cora fixiert ist. Diese gerät mit ihrer Liebesgeschichte nämlich ganz weit in den Hintergrund. Und dies sowohl bildhaft, als auch wortwörtlich gemeint. Wer auf diese Story hofft, muss sich vorher an mehr als einem halben Buch vorbei lesen.
Im Vordergrund stehen in der ersten Buchhälfte die Geschichten der Menschen, die in Reihe 27 zusammen fliegen, jeweils abwechselnd aus der Sichtweise der jeweiligen Person, dann aus der Sicht der Stewardess. Insgesamt sind diese Geschichten durchaus lesenswert, und es steht außer Frage, dass sich die Autorin gut informiert hat, über dass, was sie schrieb. Allerdings blieb mir die ganze Zeit die Frage im Kopf:
Wer ist Cora eigentlich? Man erfährt erst ziemlich spät etwas über sie. Die später gegebenen Details sind zwar tendenziell hochwertig, werden für meinen Geschmack aber viel zu kurz gehalten. Es ist also eine schöne Geschichte für den Urlaub oder zwischendurch, führt nur leider etwas am Thema vorbei, weshalb es von mir drei Sterne gibt.

Geschichte mit sehr viel Potenzial

Von: EsKa (All about the books) Datum: 03. September 2018

Die Ferienzeit liegt eigentlich gerade erst hinter uns, aber mal ehrlich…sind wir nicht jetzt alle schon wieder längst urlaubsreif? So schnell wie die freie Zeit in der Ferne vergeht, so schnell hat uns gefühlt auch der Alltag wieder.

Umso besser, wenn wir eben mitten in jenem Alltag etwas haben, das uns zurück in den Flieger setzt und für ein paar Zeilen in die weite Welt entführt, oder? Genau dies habe ich mir von dem Buch erhofft, um das es heute gehen soll. Ob meine Hoffnung wahr geworden ist, möchte ich euch in diesem Beitrag erzählen.


Worum geht es?

Cora ist eine hoffnungslose Romantikerin, zumindest immer dann, wenn es nicht um sie selbst geht. Eigentlich arbeitet sie am Check-in-Schalter des Londoner Flughafens, doch ihre wahre Berufung sieht sie darin, einsame Herzen hoch oben über den Wolken zusammenzuführen. Zusammen mit ihrer Freundin, der glamourösen Stewardess Nancy widmet sich Cora den potenzielle Traumpaaren, die wie zufällig in Reihe 27 zusammenfinden sollen. Missverständnisse und Verwicklungen sind dabei vorprogrammiert und zu allem Chaos gibt es da auch noch Vielflieger Aidan, der gar nicht so durchschaubar ist, wie Cora vermutet…

Rezension:

Flughafen, Reisen, Stewardessen…endlich mal ein ganz anderes Thema. Wie viele Romane zu taffen Mädels mit ihren niedlichen kleinen Cupcake-/Tee-/Pralinen-/Krimskram-Lädchen gibt es mittlerweile? Ich habe irgendwann aufgehört zu zählen und deshalb mich auch so sehr gefreut, als ich den Klappentext zu “Liebe in Reihe 27” gelesen haben. Endlich mal ein anderes Thema! Und ehrlich gesagt fällt mir auf Anhieb kein Roman im kitschig-süßen Chick-Lit-Genre ein, der an oder rund um einen Flughafen spielt. Abwechslung ist gut, also habe ich voller Vorfreude das Buch von Eithne Shortall begonnen.

Dass nun ein “ABER” folgt, werdet ihr vermuten und leider kann ich es nicht unterdrücken. So sehr mich die Szenerie begeistert hat und so sehr ich mich auch Abwechslungen im Wirr-Warr der Liebesromane gefreut habe, so schwer tue ich mich einfach mit der Story von “Liebe in Reihe 27”. Dabei liegt mein flaues Gefühl keineswegs an dem Schreibstil der Autorin, denn lesen lässt sich das Buch wirklich wunderbar. Doch leider leider bin ich mit Protagonistin Cora kein bisschen warm geworden und die scheinbar so vielversprechende Story hat mich relativ schnell gelangweilt. Zwar mutet es ganz witzig an, welche zwei Singles sich auf dem nächsten Flug wohl treffen werden, doch allein die ersten 100 Seiten habe ich leider als unglaublich langatmig empfunden. Hauptperson Cora geht in den vielen Informationen rund um die unterschiedlichen Passagiere mehr und mehr unter und ich möchte fast sagen, dass dies auch der Grund ist, warum ich nie wirklich Sympathie für sie aufbauen konnte. Letztlich erscheint sie beinahe wie eine Randfigur in ihrer eigenen Geschichte. Der Klappentext verspricht mehr oder weniger auch für sie die große Liebe, doch das Ende lässt durchaus einen enttäuschten Beigeschmack zurück.

Letztlich hatte die Geschichte großes Potenzial und war endlich mal fernab von den klassischen “kleinen Läden am Strand” oder sonst wo. Doch leider leider konnte die Autorin das Potenzial nicht ausschöpfen und kratzt allenfalls mit ihrer Geschichte an der Oberfläche. Wer eine tolle Liebesgeschichte mit HappyEnd erwartet, der ist auf jeden Fall nicht die Zielgruppes von “Liebe in Reihe 27”. Für all diejenigen, die einfach mal etwas anderes lesen wollen und nach einem unterhaltsamen Buch suchen, könnte das Buch von Eithne Shortall einen Blick wert sein.

Schöne Urlaubslektüre mit kleinen Schwächen

Von: Kleenesbuntewelt Datum: 03. September 2018

Meine Meinung:
Das Cover passt perfekt zum Thema – Liebesgeschichte mit einem Setting am Flughafen. Es ist sehr süß gestaltet und auch die unterschiedlichen Wahrzeichen der einzelnen Länder bzw. Städte finden sich im unteren Teil des Covers. Einfach nur klasse!

Hier findet der Leser mal eine etwas andere Liebesgeschichte, denn der Dreh und Angelpunkt ist der Flughafen in London. Als roter Faden dient hier im gesamten Buch Coras Leben. Leider hatte ich ein paar Probleme gut in die Geschichte hineinzukommen, da es viele Namen und Handlungsstränge gibt. Es wird sowohl aus Coras Perspektive erzählt als auch andere Protagonisten und natürlich die zu verkuppeln Paare. Leider wird hier auch innerhalb eines Kapitels die Perspektive verändert und ist nur durch einen Absatz erkennbar – jedoch ohne Zwischenüberschrift. So ist es etwas schwierig den Überblick zu behalten und manchmal wirkt es nicht wie ein kompletter Roman, sondern wie mehrere Kurzgeschichten. Das hat leider meinen Lesefluss gestört und manchmal musste ich die letzten paar Sätze noch einmal lesen und alles richtig zuordnen zu können.

Coras Versuche die Fluggäste miteinander zu verkuppeln ist sehr unterhaltsam und hat mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht. Insbesondere die Paare, bei denen bereits eine Person wusste weshalb sie in Reihe 27 sitzen waren witzig. Wohingegen die Situation mit ihrer Mutter sowie ihrer gescheiterten Liebe nachdenklich stimmen. Es ist schön, dass hier die anderen Protagonisten und Passagiere auch öfter zu Wort kommen, leider geht dabei die eigentliche Hauptprotagonistin Cora etwas unter. Sie hätte meiner Meinung nach mehr präsent sein müssen als die anderen und ihre Geschichte weiter ausgearbeitet. In Coras Leben war immer etwas los, aber ihre eigene Liebesgeschichte beginnt er kurz vor Schluss und kommt eindeutig zu kurz.

Fazit:

Dieses Buch ist unterhaltsamer und humorvoller Liebesroman, der ein alternatives Setting hat und sich somit von anderen Titeln in diesem Genre unterscheidet. Hat man sich erst einmal alle Namen gemerkt und sich an die Perspektivwechsel gewöhnt, ist es trotz all meiner Kritik ein gelungenes Buch für den Urlaub.

Tolle Idee, an der Umsetzung haperte es leider ein wenig

Von: Sophie Sprenger Datum: 28. August 2018

Was habe ich mich auf dieses Buch gefreut! Der Klappentext versprach eine Liebesgeschichte der etwas anderen Art und ich war gespannt darauf zu lesen, wie es möglich sein soll, Passagiere während eines Fluges zu verkuppeln.

Das Cover ist Zucker! Niedlich, in pastelligen Farben gehalten und wirklich passend.

Der Schreibstil ist super angenehm, und die Idee mal etwas ganz anderes.

Leider haperte es meines Erachtens ein wenig an der Umsetzung.

Die Protagonistin ist absolut sympathisch, ich mochte ihre charmante Art und konnte sie in vielen Handlungen nachvollziehen.
Hier allerdings bin ich dann das erste Mal enttäuscht gewesen. Irgendwie geht sie in den vielen verschiedenen Handlungssträngen unter.
Ich hätte unheimlich gern mehr über sie, dafür dann etwas weniger viel über die Passagiere erfahren.
So blieb ich am Ende ein wenig unbefriedigt zurück. Sie ist doch eigentlich die Hauptperson, es hätte definitiv mehr um sie gehen müssen.

Ich verstehe ja, dass es Coras Persönlichkeit entspricht, erst für das Glück anderer und danach in 2. Linie für ihr eigenes zu sorgen. Letztendlich aber wollte ich sie einfach schütteln und sagen "Hey! Denk auch mal an dich, sei nicht immer nur Beobachter, Vermittler!".
Hier hätte ich mir einiges mehr erhofft.

Insgesamt eine schnuckelige Geschichte der etwas anderen Art. Leider hat die Autorin es nicht vermocht, das Potenzial voll auszuschöpfen. Das Grundgerüst war da, die Idee toll und definitiv innovativ.

Ich bin auf jeden Fall geneigt, weitere Werke dieser Autorin zu lesen und kann auch dieses Buch empfehlen. Allerdings sollte man sich darauf einlassen können, dass es einmal nicht um das Liebesleben der Protagonistin sondern vielmehr um eine Liebesgeschichte der etwas anderen Art geht.

Lesenswert !!

Von: lovereading_jana Datum: 21. August 2018

Liebe ist der beste Co- Pilot

Cora hat den Glauben an die Liebe aufgegeben.
Zumindest was sie selbst betrifft. Deshalb versüßt sie sich ihren Job am Check-in-Schalter des Londoner Flughafens damit, Singles über den Wolken zu verkuppeln. Mithilfe der glamourösen Nancy macht Cora die Reihe der 27 zu einem Liebeslabor. Bei jedem Flug findet sich ein Passagier ganz unverhofft neben seinem potenziellen Traummann oder Traumfrau wieder. Die Verwicklungen sind vorprogrammiert, auch mit Vielflieger Aiden, der nicht so durchschaubar ist, wie er scheint. Wird Cora selbst irgendwann wieder auf Wolke (2)7 schweben?

Meine Meinung
Ich fand das Buch wirklich super und sehr unterhaltsam und ich war etwas traurig als das Buch zu Ende ging. Die viele Verkupplungen fand ich wirklich toll, schade war allerdings das man nicht genau wusste, bei wem es nun gefunkt hatte oder nicht. Theoretisch könnte die Autorin mit jeder Kupplungsgeschichte ein weiteres Buch schreiben, da wirklich jeder symphatisch war.
Dadurch das aber natürlich fast nur über die jeweiligen Antagonisten geschrieben wurde, die sich im Flugzeug befanden rückte die liebe Cora jedoch sehr in den Hintergrund. Sie war nicht wirklich in einer Liebesgeschichte verwickelt. Kein Kuss, keine Liebe, keine Schmetterlinge, und dass bis knapp vor dem Schluss. Manchmal fragte man sich, wer denn nun die Protagonistin war. Teilweise wusste ich mehr über Ingrid als über Cora, was ich sehr schade fand, denn man wollte ja nun wissen wie es mit Cora und Aiden zustande kommt. Das ist ein weiterer Punkt den ich zu bemängeln habe. Die ganze Zeit konnten sich Cora und Aiden nicht wirklich ausstehen, haben sich oft kritisiert und waren überhaupt nicht auf einer Wellenlänge. Aber mit einem Mal war es dann die große Verliebtheit. Das ging die letzten 50/60 Seiten einfach zu schnell.
Alles in allem war es aber ein schönes Buch, was sich locker und leicht lesen lässt. Der Schreibstil war flüssig und ich kam oft zum schmunzeln.

Fazit

Ein wunderschöner Liebesroman mit einer eher nebensächlichen Protagonistin, die jedoch sehr symphatisch ist. Sehr lesenswert.
Ich gebe 4/5 Sternen.

Ein Liebesroman, der nicht "Standard" ist und bis auf kleine Abstriche überzeugen konnte...

Von: Tasty Books Datum: 13. August 2018

"Der Zufall ist der einzig legitime Herrscher des Universums." von Napoleon.

Doch nicht wenn es nach Cora geht. Denn die Mitarbeiterin am Check in Schalter hat sich gemeinsam mit der Flubegleiterin Nancy zur Aufgabe gemacht Singles hoch über den Wolken zum Liebesgelück zu verhelfen. Geschickt versucht sie für Singles den passenden Traummann oder die Traumfrau zu finden und sie gemeinsam in Reihe 27 zu platzieren. Wird es ihr gelingen die einsamen Herzen zu vereinen und dabei auch ihr ganz persönliches Liebesglück zu finden?

Denn an die wahre Liebe für sich selbst hat die junge Frau den Glauben verloren. Als sie nach London zurückkehrte glich ihr Leben einem Trümmerhaufen. Ohne Job, ohne Liebe sollte der Check In Schalter nur ein beruflicher Zwischenstopp sein um wieder auf die Beine zu kommen. Das ganze ist als Einzelgängerin vielleicht noch ein ticken schwerer als mit einem großen Freundeskreis im Background und dennoch schlägt sich Cora in meinen Augen ganz gut. Am Anfang hatte ich ein wenig meine Probleme mit unserer Protsagonistin warm zu werden, doch im Laufe des Buches freundeten wir uns an und unser Draht zueinander wurde immer besser, so dass mir am Ende ihr persönliches Glück sehr am Herzen lag. Aber ob sie es finden wird?

Ein weiteres Highlight für mich war die glamourliebende Nancy, die unter einer Mutter leidet, die einige Erwartungen an ihre Tochter hat. Die Gespräche der beiden Frauen und insbesondere die Schilderungen der Szenen in der Luft waren für mich kleine Lesehighlights. Der Humor, der auch durch Joan eine weitere Kollegin, seinen Weg in die Geschichte fand, verlieh diesem Buch eine gewisse Leichtigkeit und Lockerheit, die durchaus nötig waren. Denn mit den eingebauten Perspektivwechsel hatte ich zunächst meine Probleme. Mal erlebt man die Geschichte am Boden, dann findet man sich in der Luft wieder usw. Zusätzlich gab es noch die vielen Namen, der wechselnden Passagiere, und somit war die Verwirrung an manchen Stellen "perfekt", jedoch bestimmt nicht gewollt. Die Idee hinter den Perspektivenwechsel, sowie den wechselnden Menschen gefiel mir dennoch sehr gut, wobei die Umsetzung in meinen Augen noch nicht optimal war.

Den Leser erwartet keine standarisierte Liebesgeschichte, sonder mal etwas anderes. Spritzig, frisch und lockerleicht rundet Eithne Shortalls Schreibstil den humorvollen Roman ab, der dennoch auch seine ernsthaften Seiten aufzeigt und damit beweist, das Leben besteht nicht nur aus Höhenflügen, sondern auch aus Talfahrten. Mit den eingebauten emotionalen Passagen, die besonders Coras Familiengeschichte betreffen, konnte mich die Autorin tief im Herzen berühren und schenkte ihrer Geschichte damit definitiv einen nennenswerten Mehrwert.

Einmal im Buch angekommen möchte man unbedingt erfahren, was der Flug des Lebens für Cora bereit hält und welche Rolle der undurchschaubare Vielflieger Aiden spielt?

Mein Fazit:
"Liebe in Reihe 27" ist ein humorvoller, unterhaltender, aber dennoch auch berührender Liebesroman, der alles andere als Standard ist. Wenn man sich einmal durch das erste Drittel gefuchst und sich an die vielen Namen, sowie die Perspetivwechsel gewöhnt hat, erwartet ein schöner Kurzurlaub für die Seele.

Liebesglück über den Wolken

Von: r e a d . b o o k . b l o g Datum: 12. August 2018

Bookshot
Liebe in Reihe 27
Eithne Shortall
Diana (Verlag)

Die 28 jährige Cora arbeitet am Check In einer Fluggesellschaft und hat es sich zur Aufgabe gemacht ihre Fluggäste über den Wolken zu verkuppeln. Hilfe bekommt sie dabei von der Bilderbuch-Flugbegleiterin Nancy, die der dafür ausgesuchten Reihe 27 besonders viel Aufmerksamkeit schenkt. Manchmal schafft Cora es ein passendes Pärchen zusammen zu bringen, manchmal endet es aber auch in einem Desaster. Ein Desaster ist übrigens auch ihr eigenes Liebesleben. Wir Cora sich wieder verlieben?
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Die Geschichte hat mich direkt angesprochen und mein Interesse geweckt. Als ich angefangen habe musste ich schnell feststellen, dass ich sie mir doch etwas anders vorgestellt habe. Sie war in viele verschiedene Abschnitte unterteilt, denn man erhält einen Einblick in das Leben der jeweiligen Person um die es geht. Eigentlich eine ziemlich coole Idee, wenn dadurch die Geschichte der Protagonistin nicht zu kurz kommen würde. Der Einblick in Coras Liebesleben war mir die meiste Zeit etwas zu dürftig, obwohl ich das Ende mochte. Das Liebesleben der Passagiere hingegen ist sehr unterhaltsam, manchmal sogar lustig. Der Einblick in Coras Familienleben hingegen war total spannend. Für das gewisse Bisschen Melancholie hat die Geschichte von Coras an Alzheimer erkrankter Mutter gesorgt. Sie hat bei mir definitiv die meisten Emotionen geweckt.
Wer also einen etwas anderen Sommerroman sucht ist hier definitiv gut bedient!

Rezension zu Liebe in Reihe 27 von Eithne Shortall

Von: bookloverin29 Datum: 07. August 2018

Cora hat mich mit ihrem zweiten Job immer wieder zum lachen gebracht, den sie hat immer versucht Passagiere zu verkuppeln und das zu verfolgen hat mir einfach wahnsinnig Spaß gemacht. Beim Lesen hatte ich teilweise aber ganz schön meine Probleme, da die Erzählperspektive teilweise mitten im Kapitel geändert wurde und man dann erstmal wieder überlegen musste, wer gerade die Geschichte erzählt. Den Ortsangaben zu Begin der Kapitel konnte ich nicht immer folgen, weshalb ich diese eigentlich immer außer Acht gelassen habe. Trotzdem war es auch toll, etwas mehr über die Fluggäste zu erfahren, den Coras Geschichte alleine wäre wahrscheinlich zu langweilig gewesen. In ihrem Leben ist zwar immer was los, aber leider geht es in Sachen Liebe erst kurz vor Schluss so richtig in Fahrt, was man meiner Meinung nach ein wenig mehr ausführen hätte können. Jede Person hat seinen eigenen Charakter, weshalb es immer etwas neues zu erfahren gab und somit wurde es auch nie langweilig. Die Verkupplungsversuche der beiden Freundinnen hatten zwar nicht immer Erfolg, aber sie hatten Spaß bei der Sache und es ist außerdem eine willkommene Ablenkung von der Arbeit, auch wenn sie ihre Jobs total gerne haben.
Zuckersüße Geschichte, super für zwischendurch. 4 Sterne von mir!

Rundum gelungener Roman!

Von: Dinilovesbooks Datum: 04. August 2018

Der Debütroman von Eithne Shortall handelt von der 28-jährigen Cora, die am Check-in-Schalter am Londoner Flughafen arbeitet. Sie nutzt ihren Job, um zwei Singles, die ihr kompatibel erscheinen in Reihe 27 zu setzen, in der Hoffnung diese beiden zu verkuppeln. Unterstützt wird sie dabei von der Stewardess Nancy, die immer ein Auge auf Reihe 27 hat.
Das Buch ist nicht in der Ich-Perspektive geschrieben, was für mich anfangs ungewohnt war. Im Laufe der Geschichte hat sich das aber als großer Vorteil heraus gestellt. Man lernt nämlich nicht nur Cora und ihre Sicht der Dinge kennen, sondern auch die von Nancy, Coras anderen Kollegen und den Passagieren in Reihe 27. Man erhält Einblicke in die Gefühlswelt aller Beteiligten.
Cora ist sehr sympathisch, ich konnte mich sehr gut mit ihr identifizieren. Vor lauter Kuppelversuchen vergisst sie oft ihr eigenes Liebesleben und tut sich etwas schwer mit der Liebe. Sie steht sich teilweise selbst im Weg und braucht ab und zu einen kleinen Schubs in die richtige Richtung. Es war interessant ihre Liebesgeschichte zu lesen. Man hat richtig mitgefiebert. Sehr schön fand ich außerdem, dass die Nebencharaktere dabei nicht nur kurze unwichtige Szenen hatten. Sie waren wichtiger Bestandteil der gesamten Geschichte und jeder von ihnen hatte eine größere Rolle. Insgesamt waren die Charaktere alle überhaupt nicht flach, sondern sehr detailliert und mit Liebe ausgearbeitet. Jeder hat seine eigenen Ecken und Kanten, aber allesamt sind sehr sympathisch.
Der Schreistil ist sehr angenehm und flüssig. Man muss ständig schmunzeln und das hat mich beim lesen einfach glücklich gemacht. Trotzdem hatte das Buch an einigen Stellen mehr Tiefgang als erwartet, was mich positiv überrascht hat.
Insgesamt ist es einfach eine zuckersüße, leichte Liebesgeschichte, bei der es einem warm ums Herz wird und die mMn perfekt für den Sommer geeignet ist. Ich habe nichts auszusetzen! Ich hoffe auf weitere Romane der Autorin! :)

Liebe in Reihe 27

Von: Bücherwelt,Bücherwelt Datum: 30. Juli 2018

Inhalt:

Cora hat den Glauben an die Liebe aufgegeben.
Zumindest was sie selbst betrifft. Deshalb versüßt sie sich ihren Job am Check-in-Schalter des Londoner Flughafens damit, Singles über Wolken zu verkuppeln. Mithilfe der glamourösen Stewardess Nancy macht Cora die Reihe 27 zu einem Liebeslabor. Bei jedem Flug findet sich ein Passagier ganz unverhofft neben seinem potenziellen Traummann oder seiner Traumfrau wieder. Die Verwicklungen sind vorprogrammiert, auch mit Vielflieger Aidan, der nicht so durchschaubar ist, wie er scheint. Wird Cora selbst irgendwann wieder auf Wolke (2)7 schweben?


Cover:

Ich persönlich finde das Cover wunderschön, es hat mich direkt angespochen.
Nachdem ich jetzt die Geschichte gelesen habe, muss ich sagen, dass es echt sehr gut zu dem Buchinhalt passt. Das Cover ist wie die Geschichte nicht zu kitschig und nicht zu überladen.

Als ich den Klappentext gelesen habe, war ich direkt an dem Buch interessiert und wollte es sofort lesen.


Meine Meinung:

Ich fand die Idee, so eine Art von Liebesgeschichte zu schreiben super!
Ich fand es total interessant Cora bei ihren Amorversuchen zu begleiten und war immer total gespannt.
Außerdem fande ich es sehr gut mit den vielen verschiedenen kleinen Liebesgeschichten.
Trotzdem war die Geschichte nicht kitschig, was ich persönlich gut fande.
Nebenbei ging es noch um eine ganz andere ernste Thematik, die mich sehr berührt hat und mitgenommen hat.
Die Autorin hat einen schönen und flüssigen Schreibstil, sodass man das Buch schnell durchgelsen hat.

Leider gibt es von mir einen Stern Abzug, da mir manchmal Cora ein kleines bisschen zu neugierig und zu aufdringlich war.



Fazit:

Eine wunderschöne Liebesgeschichte, mal auf einer anderen Art.
Ich kann sie Euch nur weiterempfehlen :)

Vielen Dank an das Bloggerportal Team, dass mir das Buch zur Verfügung gestellt hat! :)

Schöne urlaubslektüre

Von: Jessica S. Datum: 28. Juli 2018

Inhalt: Cora hat den Glauben an die Liebe aufgegeben. Zumindest was sie selbst betrifft. Deshalb versüßt sie sich ihren Job am Check-in-Schalter des Londoner Flughafens damit, Singles hoch über den Wolken zu verkuppeln. Mithilfe der glamourösen Flugbegleiterin Nancy macht Cora die Reihe 27 zu einem Liebeslabor. Dort findet sich bei jedem Flug ein Passagier ganz unverhofft neben seinem potenziellen Traummann oder seiner Traumfrau wieder. Die Verwicklungen sind vorprogrammiert, auch mit Vielflieger Aidan, der nicht so durchschaubar ist, wie er scheint. Wird Cora selbst irgendwann wieder auf Wolke (2)7 schweben?

Cover: Das Cover hat mir sehr gefallen - die kleinen sehenswürdigkeiten welche auch auf der Flugstrecke im Buch eine Rolle spielen tauchen auf. Zudem ist dort ein Eiffelturm und als eingefleischter Frankreich- Fan natürlich ein Highlight für mich ❤

Fazit: Die Geschichte ist leicht zu lesen, durch den flüssigen Schreibstil der Autorin fliegt man nur so durch die Seiten. Im wahrsten Sinne des Wortes :).Die Hauptprotsgonistin ist meiner Meinung nach nur leider etwas sehr im Hintergrund - sie beobachtet überwiegend - das ist für mich die einzige Kritik. Im Buch kommen viele unterschiedliche Charakter vor, dass aber einige Passagiere mehrmals auftreten und man ihre Entwicklung miterleben darf, hat mir sehr gut gefallen und ist der Autorin ganz toll gelungen. Wer auf der suche nach einem Buch ist für den Urlaub oder einen Flug ist bestens versorgt -von mir gibt es 3,5 Sternen ❤ 

Liebe in Reihe 27

Von: Nadine Determann Datum: 19. Juli 2018



Das Cover von dem Buch stach mir sofort ins Auge. Der Titel und auch der Klappentext hörten sich vielversprechend an.

Cora die ein abgebrochenes Studium und eine gescheiterte Liebe in Berlin zurücklässt, arbeitet jetzt in London am Flughafen. Sie hat ein Händchen fürs verkuppeln und setzt das bei ihrer Arbeit ein. Cora setzt Passagiere /potenzielle Traumpaare immer in Reihe 27. Corsa Freundin Nancy unterstützt sie dabei und berichtet aus der Luft wie es zwischen den potenziellen Paaren läuft.
Verwicklungen sind da vorprogrammiert!!!!!
Aber wie sieht es mit Cora aus? Findet sie selber auch nochmal die große Liebe?

Leider konnte das Buch mich nicht abholen und fangen. Die Gedankengänge der Autorin sind nicht schlecht, aber leider nicht gut umgesetzt. Es fehlt das gewisse etwas. Ich habe zu Cora der Hauptperson keine Bindung aufbauen können. Die Handlungen im Buch sind mir zu oberflächlich und zu langweilig.
Sorry, aber das Buch war leider nicht meins.

⭐️⭐️ von mir

Liebe über den Wolken

Von: allabout_books_ Datum: 15. Juli 2018

"An diesem Flughafen, an diesem Tag,
fand ihr Leben plötzlich seine Bestimmung."
S. 12

Handlung:
Cora ist Single und arbeitet am Check-In-Schalter des Londoner Flughafens und hat dort ihre Bestimmung als Amor gefunden. Sie selbst hat den Glauben an die Liebe verloren, doch gemeinsam mit ihrer Arbeitskollegin und Freundin Nancy ist sie als Kupplerin über den Wolken tätig. Vor jedem Flug informiert sie sich über jeden Passagier und platziert potentielle Liebespaare in Reihe 27. Am Board wird das jeweilige Paar von der Stewardess Nancy beobachtet, die dann Cora über den Erfolg oder Misserfolg informiert.
Das ein oder andere mal hat es geklappt und es haben über den Wolken Pärchen zueinander gefunden. Wird sich Cora eines Tages auch in der Reihe 27 wiederfinden?

Charaktere:
Cora war, ich würde nicht unbedingt sagen eine nervige Person, aber es war schon hart an der Grenze. Sie konnte mich bis zum Ende leider überhaupt nicht überzeugen. Ich konnte einige ihrer Handlungen und Aussagen nicht nachvollziehen und ich wollte sie einfach nur schütteln, damit sie wieder auf den Boden kommt. Ich hatte die Hoffnung, dass es irgendwann eine Entwicklung gibt und sie erträglicher wird, aber dies passierte leider nur oberflächlich. Ich fand sie schlichtweg unsympathisch.

Die anderen Charaktere waren ganz ok, aber leider nichts besonderes und vieles war zu oberflächlich, mich konnte keiner überzeugen.

Cover:
Das Cover finde ich mit dem Herz und Flugzeug passend zu der Geschichte gestaltet, wobei die Klappen etwas mehr Liebe / Farbe vertragen hätten.

Schreibstil:
Die erste Hälfte des Romans fand ich sehr holprig und die Übergange nicht erkennbar. So musste ich den einen oder anderen Absatz mehrfach lesen, da ich das Gefühl hatte, etwas übersprungen zu haben. Ich hatte große Mühe in die Geschichte zu finden.
Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von Cora. Nachdem Cora ein potentielles Pärchen in Reihe 27 gesetzt hat, hat man auch Einblicke aus Sicht der Kandidaten bekommen.

Meinung:
Liebe in Reihe 27 von Eithne Shortall war leider mal wieder ein Buch, das mich enttäuscht hat. Ich habe mir vom Klappentext mehr versprochen. Die Geschichte war zu trocken und zu eintönig, wenn auch die Idee hinter der Geschichte gut ist. Von Eithne Shortall war es der erste Roman und ich hoffe, dass ihre nächsten Werke mehr zu bieten haben. In dem Buch findet man kaum Liebe, alles ist zu oberflächlich und zu schnell.
Leider ein Buch, das ich nicht empfehlen kann.

Gute Idee, mittelmäßige Umsetzung

Von: Michelles Booklove Datum: 12. Juli 2018

Allgemein zum Buch:

Titel: Liebe in Reihe 27
Autor/in: Eithne Shortall
Genre: Roman
Verlag: Diana Verlag
Ersterscheinung: 11. Juni 2018
Seitenanzahl: 384 Seiten
Preis: 9,99 €, Taschenbuch


Meine Meinung:

Am meisten erfährt man in diesem Roman über die Protagonistin Cora, da das Buch hauptsächlich aus ihrer Perspektvie geschrieben ist. Cora hängt noch sehr an ihrem Ex-Freund und ist selbst nicht bereit für eine neue Beziehung. Um ihr Leben dennoch mit Liebe zu füllen verkuppelt sie einige der Passagiere, die mit der Airline fliegen, für die sie arbeitet.

Mit Cora bin ich zu Beginn nicht direkt warm geworden. Zwar finde ich die Idee des Buches Passagiere miteinander zu verkuppeln gut, allerdings recherchiert Cora alles über diese Person was sie nur finden kann. So kommt es, dass sie fast zur Stalkerin wird und sogar deren Facebook Profile kontrolliert. Außerdem ist mir Cora viel zu sehr auf ihre vorherige Beziehung fixiert gewesen, so dass sie an manchen Stellen fast krankhaft wirkt.
Dennoch hat sie auch sympathische Charakterzüge und vollzieht Handlungen, die man in meinen Augen als Leser gut nachvollziehen kann.

Im Ganzen ist die Geschichte durch Cora aber eher schwierig zu lesen. Ihre Unstimmigkeit in ihrem Leben verleitet sie fast zur Melancholie, was es dem Leser nicht leicht macht das Buch flüssig und mit Freude zu lesen.
Des Weiteren werden einige Kapitel auch aus der Sicht der verkuppelten Passagiere geschrieben. Auch diese Idee heiße ich sehr wilkommen. Sie wurde in meinen Augen nur nicht allzu gut ausgeführt. Leider wechselt die Geschichte nämlich immer wieder in Coras Perspektive, wenn man gerade der Ansicht ist die Passagiere kennenzulernen. Die Auschnitte im Flugzeug gefielen mir meist sogar besser als die von Cora. Jedoch sind diese leider nie in die Tiefe gegangen, weshalb man sich nicht richtig in die Geschichten einfühlen konnte und sie zum Schluss fast wie "Lückenbüßer" wirkten.

Als Fazit ist zu sagen, dass mir die Idee des Romans super gefallen hat. In der Umsetzung hätte man allerdings einiges überdenken können, weshalb es von mir 3/5 Sterne gibt.

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar. :)

Verkupplungsversuche

Von: Melanie E. Datum: 10. Juli 2018

"Liebe in Reihe 27", ist ein stimmungsvoller Roman, der alle Klischees eines Liebesromanes erfüllen kann. Mir erschien es oftmals so, als wäre Cora die Protagonistin unzufrieden mit sich und der Welt, daher versucht sie fast schon zwanghaft, vom Check-In-Schalter der Fluggesellschaft, für die sie arbeitet, aus Menschen miteinander zusammen zu bringen. Sie checkt vorher die Privatsphäre der Passagiere, um mögliche Kandidaten (Singles) zusammen zu bringen. Diese sitzen natürlich in Reihe 27. Platz 27a und b. Die Idee, die dahinter steckt ist tatsächlich niedlich, aber es wirkt irgendwann aufgesetzt und obsessiv. So ganz überzeugt hat mich "Liebe in Reihe 27" nicht, obwohl die Grundstimmung des Romans wirklich gelungen ist. Romantisch und völlig überspitzt. Ein Roman, der ideal zu Sommer, Sonne und Erholung passt, da er sich quasi nebenbei lesen lässt. Was mir nicht gefallen hat, ist, dass Cora so verbissen darum bemüht ist, Menschen zu verkuppeln und es ihre Hauptlebensaufgabe erscheint. Da muss erst ein Mann wie Aiden kommen, der ihr bewusst macht, dass sie auch andere Ideale verfolgen könnte. Das Potential hätte sie, aber Cora lehnt Veränderungen ab und vergräbt sich in ihrer Arbeit am Check-In-Schalter.
Sehr positiv ist die Verknüpfung der Alzheimer Erkrankung von Coras Mutter. Dieses gibt dem Roman ein wenig Tiefe, ansonsten wäre es tatsächlich um einiges blasser erschienen.

Letztendlich kann ich "Liebe in Reihe 27" eine Leseempfehlung aussprechen, an diejenigen Leserinnen, die einen Liebesroman erwarten, der eine außergewöhnliche Protagonistin aufweist, die durch Enttäuschung, den Glauben an die Liebe verloren hat. Zumindest für sich selbst kann sie dieses ausschließen. Cora ist verbissen darum bemüht, andere Menschen glücklich zu machen, wobei sie sich selbst übersieht. So und nicht anders ist die Story, auf die man sich einlassen kann und sich ein paar nette Stunden machen kann. Mir ging die Story nicht ganz ins Herz, aber fast ☺ Klar sagen möchte ich lediglich, dass "Liebe in Reihe 27" deutlich macht, wie gläsern wir im Internet unterwegs sind und Menschen wie Cora es leicht haben in unsere Privatsphäre einzudringen.

Bauchlandung statt Höhenflug

Von: katikatharinenhof Datum: 09. Juli 2018

Cora und die große Liebe ? Fehlanzeige. In ihrem Leben läuft es einfach nicht rund und so hat sie sich gemeinsam mit Nancy, das Ziel gesetzt, die Menschen im Flugzeug zusammenzubringen. Dazu eignet sich Reihe 27 quasi als Liebeslabor und so nimmt der Liebesreigen seinen Lauf....


Ganz neugierig durch den Klappentext habe ich mich in die Geschichte gestürzt und was muss ich sagen - statt Höhenflug und Liebesreigen habe ich eine harte Bauchlandung auf dem Boden der Plattitüden erlebt. Hier ist weder eine romantische Liebesgeschichte über den Wolken zu finden, die mich auf selbigen schweben lässt, noch sprühen hier Funken und ich werde auch nicht verzaubert.
Stattdesseen werden Klischees ausgepackt, in eine zähe und oberflächliche Story geschubst, einmal kräftig durchgeschüttelt und das wars dann auch schon.
Die Vielfalt der Themen, die hier angerissen, aber nicht weiter vertieft werden, sorgen hier für eine gewisse Unruhe, die mir teilweise den Nerv raubt, die Geschichte überhaupt weiterzulesen.
Auch ist der Erzählstil sehr lieblos - vielleicht liegt das an der Übersetzung? - klingt manchmal sehr nüchtern und lässt so wenig bis gar keine Emotionen zu.
Schade, die Idee ist nämlich gut - die Umsetzung eher weniger gut gelungen

leichtes Sommerbuch

Von: Margarete Rosen Datum: 07. Juli 2018

Nicht leicht ist es, das Glück in Reihe 27 zu bringen. doch Cora hat in Nancy und Georg tatkräftige Unterstützung.
Wir erfahren in kleinen kurzen Eposoden etwas über die Passagiere der Reihe 27. Manche kommen zusammen, andere nicht.
Durch die Geschichte führt uns Cora mit ihren Arbeitskollegen, Freunden und der dementen Mutter.
Wie schwierig und doch einfach es ist, den richtigen Partner und die Liebe zu finden, wird in dieser Geschichte amüsant, humorvoll und ab und an tiefgründig erzählt. So können wir Cora ein Jahr lang begleiten. Dabei werden Themen wie Abschied, Trauer und Tod genauso wie erste Dates, Beziehungskrisen, Happyends angespochen, jedoch nicht überbewertet sondern in leicht verdauliche Eposoden gepackt. Single-sein in London ist nun einmal speziell.

Mir hat das Buch sehr gut gefallen!

Liebe über den Wolken - jedoch zu viele Einzelschicksale, sodass die Geschichten nur oberflächlich bleiben können

Von: schnäppchenjägerin Datum: 06. Juli 2018

Cora arbeitet am Check-in-Schalter in London-Heathrow und hat es sich dort zur Aufgabe gemacht, Single-Passagiere mit anderen Reisenden zu verkuppeln. Die potenziellen Pärchen platziert sie stets in Reihe 27, wo diese von Flugbegleiterin Nancy exklusiv mit Getränken versorgt werden.
Cora selbst trauert noch ihrer Liebe Friedrich hinterher, ein Mann, wegen dem sie Berlin verlassen hat und zurück in ihre Heimat England gezogen ist. Für Verkupplungsversuche Nancys mit dem Kollege Charlie ist sie deshalb nicht offen. Neben dem Scheitern der Beziehung mit Friedrich belasten Cora zusätzlich die Sorgen um ihre Mutter Sheila, die an Alzheimer erkrankt ist und sichtlich abbaut.

Der Roman ist überwiegend aus der Perspektive von Cora geschrieben, bei der ich allerdings nicht nachvollziehen konnte, weshalb sie so auf ihren deutschen Exfreund Friedrich fixiert ist. Er hatte sie in Berlin finanziell ausgenutzt und sie auch als seine Freundin nicht gerade liebevoll behandelt. Das alles realisiert sie, liebt ihn aber immer noch.
Die Szenen mit ihrer Mutter dagegen sind berührend, passen aber nicht in den Gesamtkontext des Romans um das Suchen und Finden der Liebe.

Weitere Szenen handeln während der Flüge der Aer Lingus, wodurch man Einblicke in die Entwicklung von Coras Verkupplungsmanöver erhält. Die Episoden beschränken sich allerdings auf die Unterhaltungen der potenziellen Pärchen, die oft über reinen Smalltalk nicht hinausgehen.
Stewardess Nancy spioniert die Paare dabei aus, um Cora von den möglichen Erfolgsaussichten zu berichten. Nancy ist davon abgesehen sehr auf sich selbst und ihre Karriere fixiert. Sie träumt davon, mit 28 Jahren zur Chefstewardess befördert zu werden.

Der Roman ist anders als gedacht keine humorvolle, romantische Liebesgeschichte, sondern mutet durch die melancholische und schon fast bemitleidenswerte Protagonistin Cora eher schwermütig an. Sie verhält sich wie ein Stalker, indem sie die Passagierlisten checkt und über ihre Kandidaten im Internet recherchiert. Fanatisch befasst sie sich mit dem Leben völlig fremder Menschen, um sich von ihrem eigenen Leben abzulenken. Ihr Job am Check-in-Schalter macht für sie nur Sinn, wenn sie andere Menschen zu ihrem Liebesglück verhelfen kann. Aber ebenso wenig wie Cora kann man auch als Leser nur munkeln, wie es mit den Passagieren zukünftig weitergeht.

Im letzten Drittel des Romans macht Cora einen Wandel durch und sieht Vielflieger Aiden, einen Arzt, den sie bisher nicht erfolgreich mit einer Passagierin verkuppeln konnte, weil dieser noch zu sehr an seiner Exfrau hing, mit anderen Augen. Nach wie vor hat sie allerdings Probleme, anderen Menschen zu vertrauen und steht sich und ihrem Glück damit selbst im Wege.

Die interessante Idee des Romans ist für mich nur unzulänglich umgesetzt. Bis auf Cora bleibt die Vielzahl der Charaktere blass und die Episoden um die möglichen Pärchen-Konstellationen nur oberflächlich, so dass die Geschichte am Ende etwas unausgereift und unbefriedigend auf mich wirkte. Der Roman konnte mich deshalb nicht fesseln und war insbesondere im Mittelteil etwas zäh zu lesen. Er enthält einfach zu viele Einzelschicksale - neben Cora und ihrer Mutter sowie der zu verkuppelnden Fluggäste, ihre Kollegen Nancy, Joan, Ray und Charlie - die jeder für sich eine Geschichte wert gewesen wären, so dass alle am Ende etwas kurz gekommen sind und keine Geschichte vertieft werden konnte.

Witzig und temporeich!

Von: Maria Datum: 03. Juli 2018

Der Roman von Eithne Shortall erinnerte mich beim Lesen ein wenig an den Schreibstil von Sophia Kinsella. Und das ist das größte Kompliment, welches ich vergeben kann an eine Romanautorin. Denn alle Bücher von ihr habe ich verschlungen und berits heute schon den Tag im Kalender rot angestrichen, an dem das nächste Exemplar erscheint.

"Liebe in Reihe 27" erzählt die Geschichte von Cora, die nach einem Liebesfiasko aus Berlin geflüchtet ist. Sie arbeitet am Check- In Schalter einer Fluggesellschaft und versprach sich von dem Job eigentlich nichts, ausser das er ihre Lebenshaltungskosten decken kann und ihr die Möglichkeit gibt ihr altes Leben hinter sich zu lassen.
Ziemlich schnell entdeckt sie, wieviel Spass sie daran hat, allein Reisende Pärchen zu verkuppeln. Immer dann wenn Cora der Meinung ist, das sich da zwei Herzen im Gleichklang befinden, bucht sie die beiden kurzer Hand auf Sitze der Reihe 27.
Ihre Komlizin bei diesem Amorspiel ist die extrovertierte Flugbegleiterin Nancy, die genau beobachtet was aus den Kuppelversuchen in der Luft wird. Und die nichts unversucht lässt um nachzuhelfen.

Der Roman ist kurzweilig und spritzig geschrieben, natürlich ist es kein hochgradig anspruchsvoller Inhalt und auch eine Spannungkurve ist kaum erkennbar. Mir hat es jedoch viel Freude gemacht Cora bei ihren Amorversuchen zu begleiten. Nicht immer gelingt was sie sich so hoffnungsvoll zurecht legt. Aber meistens gibt ihr der Erfolg Recht.
Man kann sich gut einfühlen in die Protagonistin die als "Miss Amor" bald in der Kuppelei ihren einzigen Lebensinhalt zu sehen scheint. Eine gelungen Ablenkung zur gähnenden Leere in ihrem Leben und der Angst vor dem was das Leben für ihre Mutter bereithält. Immer wieder begleitet man Cora in die Einrichtungen in der ihre Mutter derzeit lebt und erlebt Schritt für Schritt mit, wie aus einem Anfangsverdacht die Diagnose Alzheimer wird.
Nebenbei ordnet Cora Schritt für Schritt ihr eigenes Leben und wird bald selbst ihr eigenes Opfer. Denn Aidan, ein Vielflieger ist einfach undurchschaubar und weckt immer mehr das Interesse der quirligen Londonerin.
Für jeden der ein Buch sucht das ihn gut unterhält und auch für einige Lacher sorgt, ist mit dem neuen Roman aus dem Verlagshaus Diana gut beraten.

Ein überraschender Liebesroman

Von: maikeliestsichweg Datum: 02. Juli 2018

Inhalt:
Cora hat den Glauben an die Liebe aufgegeben. Zumindest was sie selbst betrifft. Zu groß ist der Schmerz und die Enttäuschung. Aus diesem Grund versüßt sie sich ihren Job am Check-In Schalter damit, Singles im Flugzeug miteinander zu verkuppeln. Zusammen mit der Flugbegleiterin Nancy haben sie ihr Liebeslabor in Reihe 27 eröffnet. Bei jedem Flug treffen die Stammflieger einen möglichen Traumpartner/in. Die Verwicklungen sind vorprogrammiert. Dennoch geht Coras eigenes Leben auch weiter. Ihre Mutter ist krank und wird nicht mehr genesen und erst ein Streit mit ihrer Freundin lässt Cora über das Leben nachdenken. Kann sie selbst auch auf Wolke 7 schweben? Ist sie ihrem eigenen Traumpartner vielleicht schon begegnet?
Meinung: Zunächst war ich total enttäuscht von dem Roman. Ich hatte mir eher einen kitschigen Liebesroman vorgestellt, vor allem mit den Verkupplungsversuchen. Aber dieser Roman bietet viel mehr. Der Großteil der Menschen ist auf der Suche nach der wahren Liebe, geht trotzdem das Leben mit allen Höhen und Tiefen weiter. Dies macht unser Leben aus.
Eithne Shortalls Roman regte mich zum Nachdenken an und verdeutlichte mir, dass wir viel mehr über den Tellerrabd schauen müssen. Schließlich müssen wir unser Leben jeden Tag genießen. Die Liebe ist es immer Wert weiter zu machen. Schließlich passt auf jeden Topf auch ein Deckel.
Nach den anfänglichen Schwierigkeiten konnte ich das Buch in einem Rutsch durchlesen. Der Schreibstil ist sehr angenehm und anschaulich.

Liebe in Reihe 27

Von: Lesewelten Datum: 01. Juli 2018

Cora sieht in Ihrer Arbeit mehr als nur an einem Check-In Schalter am Londoner Flughafen zu arbeiten. Sie beobachtet die Fluggäste und wenn Sie glaubt 2 Pärchen gefunden zu haben werden diese kurzerhand in dem Linienflug in Reihe 27 nebeneinander gesetzt. Cora spielt Amor. Gut, manchmal klappt es nicht, aber darin hat Sie eine Menge Spaß. Nur Ihr eigenes Liebesleben bleibt auf der Strecke. Sieht sie die wahre Liebe nicht? Oder ist sie zu sehr auf andere Paare fixiert um diese glücklich zu machen?

Das Cover und der Klappentext haben mich sehr angesprochen, sodass ich dieses Buch unbedingt lesen wollte. Es besticht mit freundlichen Farben und lädt zum Träumen über Wolken ein.
Es ist eigentliche eine wunderbare Geschichte und nun fragt ihr Euch bestimmt warum ich nur 3 Sterne vergebe. Ich hatte Probleme mich in Cora hinein zu versetzen und in die Geschichte selbst. Der Schreibstil war für mich sehr langatmig und manche Beschreibungen wurden so ausführlich geschrieben, dass ich mich dabei ertappt habe einige Seiten quer gelesen zu haben. Mir fehlte das Gefühl bei dieser Geschichte, die Liebe und alles drum herum. Aus verschieden Sichtweisen wurde dieser Roman beschrieben, was ich ja normalerweise gut finde. Aber irgendwie bin ich mit keinem Protagonisten warm geworden.

Die Idee für diese Geschichte ist klasse, leider war es diesesmal kein Buch, das mir in Erinnerung bleiben würde.

Bestimmt gibt es einige die anderer Meinung sind und denen dieses Buch hervorragend gefällt.

Potenzial leider nicht ganz ausgeschöpft

Von: Lesendes Federvieh Datum: 30. Juni 2018

Nachdem Cora Hendrick das Herz gebrochen wurde, hat sie den Glauben an ihr eigenes Liebesglück aufgegeben und versucht nun mithilfe ihres Jobs beim Londoner Flughafen wieder Fuß zu fassen. Als aufgrund einer Sicherheitspanne ein Embargo eingeführt wird, bei dem die Passagiere persönlich am Check-In-Schalter einchecken müssen, scheint sie ihre Berufung gefunden zu haben: Singles hoch über den Wolken zu verkuppeln. Gemeinsam mit ihrer besten Freundin, der Stewardess Nancy, wird Reihe 27 zu einem Liebeslabor, wo sich bei jedem Flug ein Passagier ganz unverhofft neben seinem potenziellen Traummann beziehungsweise seiner Traumfrau wiederfindet. Verwicklungen sind da natürlich vorprogrammiert. Vor allem der Vielflieger Aidan ist nicht so durchschaubar, wie es nach außen hin scheint.

Das Cover von "Liebe in Reihe 27" ist bunt, fröhlich und lässt dank der kleinen repräsentativen Symbole für Orte wie Paris, London oder Amsterdam Urlaubsfeeling aufkommen, kurzum: Es verspricht die perfekte Sommerlektüre zu sein. Doch leider hat es sich dann doch als relativ seichte Liebesgeschichte entpuppt, die nur mit wenigen Highlights glänzen konnte. Die Grundidee, aufgrund des Sicherheitsembargos und dem damit verbundenen persönlichen Check-In, Singles verkuppeln zu wollen, finde ich richtig amüsant und hat durchaus Potenzial. Allerdings erfährt man dann tatsächlich kaum etwas über die in Reihe 27 gesetzten Kandidaten, lediglich bei wenigen Konstellationen bekommt man einen geringen Ausschnitt des Fluges mit. Hier hätte ich mir eindeutig mehr Dialoge erhofft, da jene Szenen ohnehin aus der Perspektive der beiden potenziellen Partner geschildert werden, was der Erzählung insgesamt mehr Plastizität verleiht. Für die Auswahl der möglichen Kandidaten ist Cora Hendrick, auch bekannt unter ihrem Spitznamen Miss Amor, zuständig, die in der Verkuppelei bald ihren einzigen Lebensinhalt sieht, um die ansonsten gähnende Leere ob der zunehmend symptomatisch werdenden Alzheimer Erkrankung ihrer Mutter zu füllen. Die Szenen, in welchen Cora ihre Mutter in der wissenschaftlichen Einrichtung besucht, waren meine kleinen Highlights in diesem Buch, da sie berühren und gleichzeitig für die Tiefe sorgen, die ich bis dahin vermisst habe. Neben Cora versprühen auch die Nebencharaktere durchaus einen gewissen Charme und geben der Handlung so den notwendigen Auftrieb.

Unter dem pfiffigen Gute-Laune-Cover von "Liebe in Reihe 27" verbirgt sich eine locker lesbare Geschichte mit geringem Tiefgang, deren Potenzial leider nicht ganz ausgeschöpft wurde.

Liebe in Reihe 27

Von: Denise Otten - Kitsunebooks Datum: 29. Juni 2018

Meinung
Die Grundidee erscheint neu und anders, aber verspricht sie auch ein neues Leseerlebnis? Ja und nein. Auf der einen Seite hat der Roman mich gut unterhalten, war zum Glück nicht kitschig und zeigte dann doch einmal eine andere Art, wie sich Liebesromane schreiben lassen. Auf der anderen Seite waren doch immer wieder ein paar Stolpersteine eingebaut, die das Lesen erschwert haben.

Coras Versuche, Fremde miteinander zu verkuppeln, sollen vor ihrer eigenen Angst vor Bindungen ablenken. Nach einem unglücklichen Beziehungsaus steckt sie all ihre Energie und all ihre Zeit – auch die in der sie arbeiten sollte – in das Zusammenbringen ihrer Fluggäste. So wechseln sich die Kapitel, in denen entweder das Leben von Cora und ihren Kollegen geschildert wird, mit denen der Passagiere, die eine neue Liebe finden sollen, ab. Diese Abwechslung macht den Storyverlauf interessanter, da Coras eigenes Leben auf den ersten Blick doch wenig Material liefert, einen Roman füllen zu können. Als Protagonistin bringt sie nicht viel Potenzial mit, der Mensch hinter ihrer Fassade lässt sich erst im letzten Drittel so richtig erkennen. Was wirklich sehr schade ist, denn ihre Hintergrundgeschichte ist wirklich interessant, wenn sie denn erst mal den Raum erhält, sich auszubreiten. Besonders ihre Familie hat es mir angetan und gerade hier ist es bedauerlich, dass nicht mehr als an der Oberfläche gekratzt wurde. Es scheint, als ob besonders viele Themen untergebracht werden sollten. Diese sind durchaus interessant, es fehlt jedoch an Seiten, um die angefangenen Geschichten auszuerzählen.

Nicht immer ist klar erkennbar, ob Klischees wahllos eingearbeitet sind, oder ob bewusst mit ihnen gespielt wird. Dadurch fliegen die Stereotypen leider sehr tief und es erscheint unklar, was die Autorin genau damit bezwecken möchte. Tatsächlich stellt sich einer der Nebenfiguren – Flugbegleiter George (ich hoffe, dass dies sein Name ist, ich habe ihn beim nachträglichen Durchblättern nicht mehr gefunden) – eine ähnliche Frage wie mir, was die Diversität von Coras „Opfern“ anbelangt.

Ich muss zugeben, den Klappentext nicht gelesen zu haben. Eifert man mir nach, wird sich der Ausgang des Romans erst nach und nach zu erkennen geben. Wird der Inhalt allerdings vorher gelesen, ist der Spoiler vorprogrammiert. Ich kenne mich nicht mit der Zielgruppe aus. Ist es explizit erwünscht, die Pairings schon vor dem Lesen zu kennen? Gibt es wirklich keine LeserInnen in diesem Genre, die sich – wie ich – gerne überraschen lassen?

Nichtsdestotrotz hat mir das langsame Entwickeln von Coras eigenem Glück zugesagt, bin ich doch die ganzen Instantliebesgeschichten der letzten Monate leid. Besonderes überrascht hat mich dahingehend auch, dass nicht alle von Coras Verkuppelungsaktionen mit Erfolg gekrönt sind. Genau dies lässt sich schließlich von einem Roman mit einem solchen Cover erwarten, oder? Alleine aus diesem Grund konnte Liebe in Reihe 27 schon massig Punkte gut machen.

Immer wieder Frage ich mich, ob man eine Protagonistin zwingend mögen muss. Eine genaue Antwort darauf habe ich bislang nicht gefunden, denn es ist von Buch zu Buch und von Protagonistin zu Protagonistin verschieden. In dem Fall von Liebe in Reihe 27 komme ich zum Schluss, dass sie selbst, ob der anderen Charaktere, untergeht, dies aber nicht weiter tragisch ist. Bis auf überzeichnete Figuren wie George (?) überraschend die Nebenfiguren mit Tiefe und umso trauriger ist es, dass Menschen wie Coras, an Demenz erkrankter, Mutter nicht mehr Raum gegeben wurde.

Fazit
Liebe in Reihe 27 ist eine überraschende Sommerlektüre, die mehr Tiefgang als erwartet aufweist. Die Sympathieträger des Romans – die liebenswerten Nebenfiguren rund um Cora – tragen erheblich dazu bei, dass sich dieser Liebesroman von den anderen seiner Art abhebt. In Bezug auf einzelne Nebenstränge hätte ich mir eine genauere Ausarbeitung gewünscht, insgesamt ist Liebe in Reihe 27 allerdings eine Leseempfehlung für Fans von Sarah Harvey und Mary Kay Andrews.

Wenn du selber die Liebe aufgibst, kannst du wenigstens für die Liebe anderer sorgen!

Von: Sarahs kleine Bücherwelt Datum: 27. Juni 2018

Cora ist eine junge Frau, die allerdings so von der Liebe enttäuscht wurde, dass sie sich eigentlich nie wieder verlieben will. Zudem weiß sie nicht so wirklich, was sie mit ihrem Leben anfangen soll. Um vorübergehend einen Job zu haben ist sie froh eine Stelle am Flughafen bekommen zu haben, an dem bereits ihre Mutter gearbeitet hat. Der Job ist ok, aber erfüllt sie nicht, bis sich die Check-In Situation am Flughafen ändert. Passagiere können nun nicht mehr selbst online einchecken, sondern müssen dies (wie früher) beim Personal machen und da kommt Cora die Idee.

Cora schaut sich die Passagiere genau an und versucht kurzfristig online herauszufinden, ob die Passagiere Single sind und zu wem sie passen könnten. Wenn sie zwei passende Passagiere findet setzt sie diese in Reihe 27 und praktischerweise ist die Flugbegleiterin Nancy eine Freundin von ihr und zu zweit spielen sie Amor, teilweise mit Erfolg. Cora geht komplett darin auf andere zu verkuppeln und versucht für jeden den idealen Partner zu finden.

Manche Passagiere lernt Cora mit der Zeit immer besser kennen, da sie oft und regelmäßig fliegen und gerade bei denen versucht sie alles herauszufinden um den idealen Partner zu finden. Da ist Ingrid die Geschäftsfrau, die wirklich schwierig zu vermitteln ist und Aidan....

Aidan, der nicht viel von sich preis gibt und Cora teilweise wahnsinnig macht. Jeden Freitag versucht sie mehr über ihn herauszufinden, um die ideale Person für ihn zu finden. Gar nicht so leicht...

In ihrer Familie geht alles drunter und drüber, am Flughafen bekundet plötzlich ein Kollege Interesse an ihr und ein Streit mit Nancy wirft sie aus der Bahn und dennoch hat sie nur ein Ziel vor Augen, Menschen verkuppeln!

Das sie dabei ihr eigenes Glück übersieht und eventuell aufgibt, sieht sie nicht....

Das Buch „Liebe in Reihe 27“ ist ein wunderschönes Buch und hat mich berührt, denn wir lernen nicht nur Cora kennen, die die Fädenzieherin bei vielen Passagieren ist, sondern auch die Passagiere, die Kollegen und die Familie. Wir bekommen viele Einblicke in die Leben der anderen und die sind teilweise lustig, charmant und traurig. Man fiebert nicht nur mit Cora mit und hofft, dass sie die Liebe findet, sondern auch mit den Passagieren!

Die Passagiere wissen ja nicht, dass sie verkuppelt werden sollen, aber wir und wir fiebern mit, ob es klappt :-)

Zudem ist der Schreibstil der Autorin sehr, sehr flüssig und das Buch lässt sich in einem Rutsch lesen! Einfach schön!

Das Buch zeigt uns nicht nur eine Lebens- und Liebesgeschichte, sondern mehrere und diese fließen perfekt ineinander über.

Unbedingt lesen!

Vielen Dank an das Bloggerportal, dass ich dieses Buch lesen durfte! :-)

Leider nicht ganz überzeugend

Von: Lisas Zeilenliebe Datum: 27. Juni 2018

COVER
Dieses Buch war unter anderem eine „Coveranfrage“ beim Bloggerportal, da ich dieses Cover so unfassbar niedlich fand und es wirklich hervorragend zum Klappentext & zur Geschichte passt. Es ist zwar sehr einfach, aber dennoch wirkungsvoll.

CHARAKTERE
In diesem Buch lernt man unzählige neue Charaktere kennen. Cora ist eigentlich die Hauptprotagonistin, sollte man meinen, da es im Klappentext ja um sie geht. Man erfährt aber so vieles mehr. Viele Charaktere, die über Cora die Liebe ihres Lebens finden sollen. Zwar war das sehr interessant und ich habe die eigentliche „Hauptgeschichte“ von Cora nach den ganzen Geschichten der anderen in den Hintergrund gestellt.

Es war eine andere Weise mit vielen Charakteren umzugehen, das hat mir eigentlich recht gut gefallen. Außer, dass Coras Geschichte dadurch etwas kurz kam.

SCHREIBSTIL
Mir fiel es ehrlich gesagt richtig, richtig schwer in das Geschehen hineinzukommen, da das Buch mit einer E-Mail beginnt. Manchmal ist es gut in kaltes Wasser geworfen zu werden, aber hier fand ich das leider nicht so gelungen. An sich war ihr Schreibstil jedoch gut zu lesen und der häufige Sichtwechsel war auch nicht wirklich störend.

MEIN PERSÖNLICHES FAZIT
Mit der Geschichte allgemein konnte ich mich leider nicht wirklich anfreunden und mit den Charakteren erst recht nicht identifizieren. Cora ging meiner Meinung nach gar nicht, ihr gesamter Typ hat mich die gesamte Zeit über aufgeregt, da sie teilweise auch echt sehr egoistisch handelt.

Was mich aber am meisten störte, war die Sache, dass die Geschichte einfach richtig realitätsfern ist. Die Idee ist super, aber ich bezweifle es, dass viele Menschen sich auf so etwas einlassen, ihr Leben von einer fremden Person so bestimmen zu lassen. Mir persönlich würde es ziemlich auf die Nerven gehen, wenn man mich im Flugzeug verkuppeln wollen würde. Auch war sehr unheimlich, wie Cora über ihre Fluggäste recherchiert hatte, irgendwie merkwürdig…

Außerdem fehlte mir da noch die Spannungskurve. Es gab leider keinen zentralen Konflikt, der die ganze Geschichte etwas anfachen hätte können. Die Geschichte war süß und schön, aber leider doch sehr langweilig, in meinen Augen. Noch einmal lesen werde ich es definitiv nicht!

MEINE BEWERTUNG
Das Buch bekommt von mir 3 Sterne, da es an einigen Punkten einfach nicht überzeugen konnte. Es fehlte die Spannung!

Liebe in Reihe 27

Von: fraeulein_lovingbooks Datum: 25. Juni 2018

Inhalt
Cora hat den Glauben an die Liebe aufgegeben. Zumindest was sie selbst betrifft. Deshalb versüßt sie sich ihren Job am Check-in-Schalter des Londoner Flughafens damit, Singles hoch über den Wolken zu verkuppeln. Mithilfe der glamourösen Flugbegleiterin Nancy macht Cora die Reihe 27 zu einem Liebeslabor. Dort findet sich bei jedem Flug ein Passagier ganz unverhofft neben seinem potenziellen Traummann oder seiner Traumfrau wieder. Die Verwicklungen sind vorprogrammiert, auch mit Vielflieger Aidan, der nicht so durchschaubar ist, wie er scheint. Wird Cora selbst irgendwann wieder auf Wolke (2)7 schweben?
(Quelle: Klappentext)



Meine Meinung
Zuerst möchte ich mich beim Bloggerportal und dem Diana Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken.

Der Job am Check-in-Schalter ist für Cora nur eine Übergangslösung. Sie weiß aktuell in ihrem Leben nicht weiter und muss einige Enttäuschungen verkraften. Als der Flughafen dann verkündet, das für mind. ein Jahr alle Passagiere manuell eingecheckt werden müssen, scheint Cora ihre Berufung gefunden zu haben…nur das es sich im Laufe der Zeit zu einer Besessenheit zu werden. Sie stalkt die einzelnen Passagiere auf Facebook, Linkedin und auf anderen Seiten, nur um die bestmöglichste Paarung in Reihe 27 zu ermöglichen. Sie führt Listen, Diagramme und stalkt auch Monate später noch ältere Paarungen, um ihren Erfolg / Misserfolg zu überprüfen. Im eigenen Leben und der Liebe herrscht bei ihr Flaute – Männer haben dort nichts verloren, bis auf Aiden, und da die Mutter gerade an Alzheimer erkrankt, verändert sich auch die Atmosphäre innerhalb der Familie…
Cora geht in ihrer Kuppelei auf und das scheint auch ihr einziger Lebensinhalt zu sein. Sie hat keine Ahnung, was sie beruflich machen will oder wie es privat weitergehen soll, wenn die eigene Mutter sie nicht mehr erkennt. Mir war sie sympathisch, auch wenn ich ihre stalkerhaften Neigungen nicht gut fand.

Nancy wollte schon immer Flugbegleiterin werden und sie findet es toll, genau dem Klischee „Stewardess“ zu entsprechen. Sie liebt ihren Job und zusammen mit Cora versucht sie die Menschen in Reihe 27 zusammen zu bringen. Was ihr zu Beginn wirklich Spaß macht, aber nach und nach scheint sie mehr zu wollen: sie will vor ihrem 28. Geburtstag Chefstewardess werden und bald stehen die Beförderungsgespräche an. Tag und Nacht paukt Nancy dafür und vernachlässigt Cora, die Nancy aktuell nicht mehr leiden kann. Sie ist ja nur der verlängerte Arm von Cora im Flugzeug…
Zu Beginn des Buches fand ich Nancy wirklich nett, doch je tiefer sie sich in ihrer Lernerei und ihrer Karrieregeilheit verzettelt hat, umso unsympathischer wurde sie. Gegen Ende wurde sie zwar wieder normal, aber der fade Beigeschmack bei ihrem Charakter blieb leider.

George ist ein Flugbegleiter und oft zusammen mit Nancy an Bord. Das sie das Verkuppeln von Cora so gerne mitmacht, passt ihm nicht. Er hält davon nichts, besonders weil Cora keine Schwulen und Lesben verkuppelt. Etwas das ihm sauer aufstößt – sie hat es bei ihm auch versucht. Doch der Mann passte so gar nicht zu George…das trägt er ihr immer noch nach. Doch als Nancy sich von Cora abwendet, hilft er Cora etwas. An sich scheint George ein netter Kerl zu sein, doch sein Gejammer zu Beginn des Buches hat schon etwas genervt.

Charlie ist der Sicherheitschef der Airports und hat schon länger ein Auge auf Cora geworfen, doch das Aussprechen einer Einladung für ein Date fällt ihm schwer. Obwohl er sich sonst recht viel mit ihr unterhält, zumindest laut Nancys Beobachtungen.

Aiden fliegt jedes Wochenende wieder zurück nach Dublin um dort in einem Krankenhaus zu arbeiten. Gegenüber Cora verpackt er als ein „Wohltätigkeitsprojekt“, doch es ist etwas vollkommen anderes und seine Besuche haben noch einen zweiten Grund, mit dem er allerdings nicht hausieren geht.
Aiden kann Cora zu Beginn seiner Wochenendreisen nicht wirklich leiden, da sie immer so neugierig ist und immer wieder Nachfragen anstellt. Und warum sind die Getränke auf der Hintour in Reihe 27 immer kostenlos? Und warum hat er immer eine Single-Frau neben sich sitzen – schneller als erwartet kommt er Cora und ihren Machenschaften auf die Spur.

Der Schreibstil ist schlicht und einfach gehalten, sodass man die Geschichte ohne Verständnisschwierigkeiten lesen kann. Erzählt wird aus der Sicht von Cora, Nancy, George, Aiden und den anderen Flugpassagieren in Reihe 27.

Leider fehlte es der Geschichte an Tiefe und ich musste mich 2/3 des Buches gedulden, bevor sich die erste Verliebtheit von Aiden und Cora zeigte. Außerdem stolperte man ab und zu von Kapitel zu Kapitel und ich hatte immer das Gefühl, das oft etwas fehlte. Echte Gefühle gab es für mich nur bei der Geschichte um die Mutter von Cora, ansonsten war es gefühlstechnisch recht mau. Selbst bei den Sitzpaarungen, bei denen es „geklappt“ hat, konnte ich es nicht spüren. Es war ganz nett Coras Kuppelei zu verfolgen, aber es fehlte mir einfach an zu vielem. Es war leider keine besondere Geschichte, die man nicht vergessen kann.

������ Sterne

Toll umgesetztes Konzept mit etwas Luft nach oben

Von: Katharina P. Datum: 25. Juni 2018

Die ersten Seiten eines Romans sind für mich (mit wenigen Ausnahmen) das A und O: Wenn dort nicht mein Interesse geweckt wird, dann finde ich in der Regel auch später keinen wirklichen Zugang zur Story und/oder den Figuren. Bei "Liebe in Reihe 27" war der Einstieg genau so, wie ich ihn mir gewünscht habe. Es gibt keine lange Vorgeschichte, sondern man wird sofort mit dem Aufhänger der Geschichte, Coras "Flugzeug-Dating-Service", vertraut gemacht, indem Cora ihre erste (unfreiwillige) Kandidatin auserwählt. Ich war sofort neugierig, ob die Kuppelaktion erfolgreich sein wird und welche weiteren Personen noch in den Genuss von Coras Amor-Aktivitäten kommen würden. Genau dieser Aspekt hat mich auch im Verlauf der Handlung immer wieder zum Weiterlesen motiviert, Coras Privatleben war für mich da, um ehrlich zu sein, schon fast zweitrangig. ich fand es toll, dass ich als Leserin sozusagen mehrere Geschichten zum Preis von einer bekommen habe. Jeder Passagier, der in Reihe 27 positioniert wird, kommt zu Wort. Man erfährt etwas über sein bzw. ihr bisheriges Leben, was sie machen und welcher Typ Mensch sie sind. Man lernt also viele verschiedene (Neben-)Charaktere kennen, was viel Abwechslung in das Buch bringt. Bei manchen fand ich es etwas schade, dass man nicht mehr von ihnen erfährt bzw. keine Informationen bekommt, wie es denn nach dem Flug mit den jeweiligen erfolgreich verkuppelten oder nicht verkuppelten Individuen weitergeht (besonders gut hat mir die Episode mit der Lehrerin und der Schulklasse gefallen, weil ich finde, dass sie da ein paar sehr gute Punkte angesprochen hat). Von daher wäre ich gegenüber einem Sequel nicht abgeneigt. Auf dem Papier hat mich die Flugzeug-Partnerbörse also überzeugt, ganz ohne Vorbehalte stehe ich ihr jedoch nicht gegenüber. Als Romanidee ist sie super, ich weiß allerdings nicht, ob ich es im wahren Leben gutheißen würde, wenn sich jemand ungefragt in mein Liebesleben einmischt.
Das bringt mich zu meinem Problem mit der Protagonistin Cora: Mich hat es gestört, dass Cora teilweise etwas impertinent und egoistisch (speziell in ihrer Freundschaft mit Nancy) rübergekommen ist. Ich weiß, dass sie nur die besten Absichten hat, aber auf Dauer fand ich ihre Obsession mit ihrem Projekt etwas anstrengend, besonders wenn ich mich in die Lage ihres Gegenübers hineinversetzt habe. Besänftigt hat mich allerdings der Umstand, dass sie ein sympathischer und rücksichtsvoller Mensch ist, wenn sie ihr "Dating-Unternehmen" mal für ein paar Minuten (oder Stunden) außen vor lässt. Das hat sie zum Beispiel in ihrem Umgang mit Ray und Charles, zwei Flughafen-Mitarbeitern, gezeigt.
Weil so viel um Cora herum geschieht, lässt die im Klappentext angekündigte Lovestory in ihrem eigenen Leben ziemlich lange auf sich warten, denn sie läuft erst ab der zweiten Hälfte an. Cora wehrt sich anfangs heftig gegen jegliche Verkupplungsversuche seitens ihrer Arbeitskollegin und Freundin Nancy. Dafür gibt es aber auch einen bestimmten Grund, über den man im Laufe der Handlung immer mehr erfährt: ein gebrochenes Herz. Ein großer Teil ihrer eigenen Liebesgeschichte beschäftigt sich mit der Rekapitulation einer gescheiterten Beziehung. Es ist wohl unnötig zu sagen, dass sie selbst seitdem den Männern abgeschworen hat. Je mehr ich darüber erfahren habe, desto mehr habe ich allerdings zu schätzen gewusst, dass sie trotz allem nicht verbittert oder zynisch ist, sondern ihre romantische Ader dadurch auslebt, dass sie anderen zu ihrem Liebesglück verhelfen möchte. Zu den Entwicklungen in Coras Liebesleben will ich lediglich so viel sagen: Es wäre (auch ohne Klappentext) nicht sonderlich schwer zu erraten, wer Coras Herzblatt sein wird. Vielleicht fand ich es aber auch gerade dadurch schön mitzuverfolgen, wie sich ihre Beziehung entwickelt hat, weil ich wusste, worauf es hinausläuft. Ich fand es gut, dass die Gefühle nicht vollkommen aus dem Nichts kamen, sondern Shortall sich Zeit genommen hat, damit sie sich in angemessenem Tempo einander annähern und sich tatsächlich kennen lernen.
Was für mich letztlich den Unterschied zwischen einer 4- und einer 5-Sterne-Bewertung gemacht hat, war, dass ich das Gefühl hatte, die Handlung würde über weite Strecken nur vor sich hinplätschern. Ich habe mich zwar keinesfalls gelangweilt, aber mir fehlte ein wirklich einprägsamer zentraler Konflikt, der zu einem spürbar an- und absteigenden Spannungsbogen geführt hätte. Es gab einige kleinere Probleme und Zerwürfnisse, die behoben werden mussten, aber sie waren nie von dem Ausmaß, dass ich sie als besonders gravierend empfunden hätte. Das konnten leider auch die vielzähligen eingebetteten Erzählungen nicht vollständig kompensieren.

Mein Fazit

Die Idee einer Partnerbörse über den Wolken fand ich von Anfang super, da ich dadurch so viele verschiedene Persönlichkeiten kennenlernen durfte. Letztlich fehlte mir aber ein wenig der Pfiff in der Haupthandlung, um mich vollends vom Hocker zu hauen.

Schöne Geschichte mit Schwächen

Von: U. Pflanz Datum: 24. Juni 2018

Eigentlich ist es eine schöne und humorvolle Liebesgeschichte. Der Schreibstil ist locker, leicht und lässt einen flott durchs Buch fliegen.
Der Gedanke der Geschichte ist auch wirklich toll und geht auch ans Herz, aber leider konnte ich nicht ganz eintauchen in das Geschehen. Mir fehlte einfach die Spannung. Ich bin sehr oft gedanklich abgeschweift, weil es mich dadurch einfach nicht richtig fesseln konnte. Es war auch sehr vorhersehbar was kommt und wie es endet.
Da ich die Geschichte an sich aber garnicht schlecht fand, es einfach auch mal was anderes ist und ich durchaus auch schmunzeln musste, gebe ich trotz allem sehr gerne 4 von 5⭐️⭐️⭐️⭐️

Leichter Liebesroman

Von: herzzwischenseiten Datum: 24. Juni 2018

Eithne Shortall
Liebe in Reihe 27

Cora hat den Glauben an die Liebe aufgegeben. Zumindest was sie selbst betrifft.
Deshalb versüßt sie sich ihren Job am Check-in-Schalter des Londoner Flughafens damit, Singles hoch über den Wolken zu verkuppeln.
Mithilfe der glamourösen Flugbegleiterin Nancy macht Cora die Reihe 27 zu einem Liebeslabor. Dort findet sich bei jedem Flug ein Passagier
ganz unverhofft neben seinem potenziellen Traummann oder seiner Traumfrau wieder. Die Verwicklungen sind vorprogrammiert,
auch mit Vielflieger Aidan, der nicht so durchschaubar ist, wie er scheint. Wird Cora selbst irgendwann wieder auf Wolke (2)7 schweben?



Cover und Klappentext haben mich bei diesem Buch direkt angesprochen. Ich habe mich auf eine leichte, witzige Liebesgeschichte
eingestellt, die evtl. ein bisschen Urlaubsstimmung verbreitet.


Anfangs hatte ich etwas Schwierigkeiten in das Buch rein zu kommen. Es dauerte ca. 100 Seiten bin ich drin war.
Zwischendurch fehlte es mir immer wieder an Spannung und ich empfand es stellenweise als etwas langatmig.
Ich dachte auch, dass es hauptsächlich um Cora die Hauptprotagonistin
geht, aber da war nicht bedingt der Fall. Wir erfahren auch viel über die Paare die verkuppelt werden.
Das Buch wird aus unterschiedlichen Sichten erzählt.
Tatsächlich war es somit eben nicht die erwartete lockere Liebesgeschichte, sondern wir erfahren auch etwas über die einzelnen
Schicksale der Nebencharaktere.
Mir hat dieser Aufbau nicht so gut gefallen, da es eher einer Sammlung von Kurzgeschichten glich.
So fehlte mir bei der eigentlichen Protagonistin auch etwas der Tiefgang und ich konnte ich bis zum Schluss nicht wirklich für sie erwärmen.

Schreibstil und Cover gefallen mir sehr gut.

Über den Wolken ...

Von: Diane Jordan Datum: 22. Juni 2018

Liebe in Reihe 27

Diane Jordan

... muss die Freiheit wohl grenzenlos sein. Und humorvoll und charmant geht es in meinem neusten Sommerroman „Liebe in Reihe 27“ hoch über die Wolken. Also „gut anschnallen“ und „abheben“! Mir gelingt das leicht, denn das Wochenende steht vor der Tür und so genieße ich meine Lesezeit. Das Cover ist ansprechend mit Flieger(n), rotem Wolke 7 Herz und den wichtigsten Flugzielen wie Paris (Eifelturm), London (Big Ben), Holland (Windmühle), Berlin (Brandenburger Tor) als Symbol ein echter Hingucker. Da ich mich aber auf einem virtuellen Wochenend-Trippppp befinde, begebe ich mich schnell zum Check-in Schalter und lerne Protagonistin Cora kennen. Diese gefällt mir außerordentlich gut. Gegen ihre Langeweile/Routine im Job hat sie sich ein witziges Spiel ausgedacht. Gedanklich steige ich in den Flieger und spiele Mäuschen. Der Schreibstil der Autorin ist witzig und spritzig. Mal eine etwas andere Liebesgeschichte und nicht wie immer der gewohnte Einheitsbrei. Der Roman gefällt mir sehr gut. Ebenso, dass der Plot aus der Sicht der unterschiedlichen Protagonisten geschildert wird. Das erzeugt Abwechslung, man muss sich aber auch gehörig konzentrieren, damit einem nichts Wichtiges, bei diesen Kurzgeschichten, in Romanform entgeht. Ich lese geschwind, habe viel Freude an Stewardess Nancy und kann mir gut vorstellen, dass es über den Wolken tatsächlich so zugeht oder zumindest mit viel Fantasie sozugehen könnte. Grins und die habe ich ja und so springt mein Kopfkino an und ich genieße meine virtuelle Reise. Gut gelaunt, erholt und fast ein wenig traurig klappe ich mein Buch bei der letzten Seite zu. Sortiere mich etwas, schnalle mich ab und befinde mich wieder im „hier und jetzt“! Jetzt bin ich gespannt, wie euch diese Geschichte gefällt?! Lest mal und berichtet...

Inhalt:
Cora hat den Glauben an die Liebe aufgegeben. Zumindest was sie selbst betrifft. Deshalb versüßt sie sich ihren Job am Check-in-Schalter des Londoner Flughafens damit, Singles hoch über den Wolken zu verkuppeln. Mithilfe der glamourösen Flugbegleiterin Nancy macht Cora die Reihe 27 zu einem Liebeslabor. Dort findet sich bei jedem Flug ein Passagier ganz unverhofft neben seinem potenziellen Traummann oder seiner Traumfrau wieder. Die Verwicklungen sind vorprogrammiert, auch mit Vielflieger Aidan, der nicht so durchschaubar ist, wie er scheint. Wird Cora selbst irgendwann wieder auf Wolke (2)7 schweben?

Die Autorin:
Eithne Shortall hat an der Dublin City University Journalismus studiert und in London, Frankreich und Amerika gelebt. Inzwischen ist sie in Dublin zu Hause, wo sie als Kulturreporterin für die Sunday Times schreibt. »Liebe in Reihe 27« ist ihr erster Roman.

Fazit: 4**** Der Roman “Liebe in Reihe 27“ ist im DIANA Verlag erschienen. Das Taschenbuch hat 384 Seiten und kostet 9,99 Euro.




















Ein schönes Lesevergnügen

Von: Gremlins2 Emotionbooksworld Datum: 22. Juni 2018

Liebe in Reihe 27
Autor: Eithne Shortall
Verlag : DIANA

Coras Liebesleben liegt in Scherben, daher verlässt sie Berlin und zieht zurück nach London. Da man ja von irgendetwas leben und irgendwie seinen Lebensunterhalt finanzieren muss nimmt Cora bei der Fluggesellschaft Aer Lingus einen Job an deren Check-in Schalter an.
Da sie schon immer gerne Amor spielte platziert sie Singles in Reihe 27. Ihre Freundin Nancy beobachtet als Flugbegleiterin was mit den Probanden in der Luft geschieht.
So gerne Cora auch andere Menschen miteinander verkuppelt, so sehr nimmt sie selbst nach ihrer Pleite mit Friedrich Abstand von allen Herzangelegenheiten die auch nur ansatzweise sie selbst betreffen könnten. Daher hat es Sicherheitschef Charlie auch verdammt schwer auch nur annähernd an ihrer Mauer zu kratzen. Gleichzeitig erkrankt Coras Mutter immer mehr an Alzheimer und verabschiedet sich von dieser Welt.
Ihr merkt hier geht es nicht bloß um Reihe 27, hier geht es um soviel mehr. Unglaublich viele einzelne Schicksale verwoben in einem einzigen Plot.
Inhaltsreich und mit einer vorhanden Tiefe ist dies alles andere als ein langweiliger Liebesroman.
Ich lernte unglaublich viele Menschen während des lesens kennen und fand die Souveränität mit der sich alles ineinander fügte grandios.
In einem flüssig, fließendem Schreibstil führt die Autorin durch die Seiten. Die eingesetzten Wendungen sind effektvoll und sehr belebend.
Das Cover gefällt mir ebenso gut, wie der Inhalt selbst. Frisch und modern gestaltet.
Ich gebe für diese angenehme Lesezeit die ich erleben dürfte sehr gerne die volle Sternenzahl.

Liebe über den Wolken

Von: hasirasi2 Datum: 19. Juni 2018

„Du musst aufhören, dir um das Leben aller anderen Gedanken zu machen, und dich mal auf Dein eigenes konzentrieren.“ (S. 256)
Cora arbeitet am Check-in am Flughafen London-Heathrow. Eigentlich hat sie Kunstgeschichte studiert und in Berlin in der Werbebranche gearbeitet, aber nach der Trennung von ihrem Freund ist sie zurück nach Hause geflohen. Der Job am Check-in war als Übergangslösung gedacht, doch dann fängt sie an, passende Pärchen auf Reihe 27 zusammenzusetzen. Und manchmal funkt es auch wirklich. Unterstützt wird sie dabei von ihrer besten Freundin Nancy, welche als Stewardess arbeitet.
In ihrem eigenen Leben sieht es leider nicht ganz so rosig aus. Cora ist über ihren Ex noch nicht hinweg. Außerdem ist ihre Mutter an Alzheimer erkrankt, obwohl sie noch relativ jung ist.

Vom Cover und Klappentext ausgehend erwartet man bei „Liebe in Reihe 27“ eine locker leichte Liebeskomödie, die sich schnell lesen lässt. Ich hatte allerdings Probleme, in der Geschichte anzukommen. Sie wird aus der Sicht der verschiedenen Protagonisten erzählt und auch die zu verkuppelnden Paare kommen immer wieder zu Wort. Dadurch las es sich eher wie eine Sammlung von verbundenen Kurzgeschichten, als wie ein durchgängiger Roman.
Der rote Faden ist Coras Leben. Sie verdrängt alle Probleme und beschäftigt sich fast schon manisch mit den Verkupplungen. Um ihre Erfolgsquote zu erhöhen führt sie Excel-Listen und Diagramme und ist viel in den sozialen Netzwerken unterwegs. Ihr eigenes Privatleben bleibt dabei auf der Strecke. Potentielle Partner nimmt sie gar nicht erst wahr oder vergrault sie. Sie ist eine sehr unausgewogene Persönlichkeit, die eher mein Mitleid als mein Mitgefühl hatte.
Mit ihrer Freundin Nancy ging es mir ähnlich. Die fixiert sich nur auf ihre Kariere und vernachlässigt dafür ihre Freunde.
Besonders berührt hat mich das Schicksal von Coras Mutter Sheila. Sie zieht freiwillig in ein besonderes Wohnprojekt für Alzheimerpatienten, um ihren Kindern nicht zur Last zu fallen. Zu Beginn merkt sie noch, wie der geistige Verfall voranschreitet und nutzt dien Zeit zum Abschiednehmen von ihren Kindern. „Tränen, die man lacht, muss man nicht mehr weinen.“ (S. 50

Mein Fazit: Nette (Liebes-)Geschichte, auch wenn es für mich eher Short Stories waren.

Liebe in Reihe 27

Von: kathalovesbooks Datum: 19. Juni 2018

er Roman „Liebe in Reihe 27“, geschrieben von Eithne Shortall umfasst 381 Seiten und erschien am 11.06.2018 im Diana Verlag.

Klappentext:

Cora hat den Glauben an die Liebe aufgegeben. Zumindest was sie selbst betrifft. Deshalb versüßt sie sich ihren Job am Check-in-Schalter des Londoner Flughafens damit, Singles hoch über den Wolken zu verkuppeln. Mithilfe der glamourösen Flugbegleiterin Nancy macht Cora die Reihe 27 zu einem Liebeslabor. Dort findet sich bei jedem Flug ein Passagier ganz unverhofft neben seinem potenziellen Traummann oder seiner Traumfrau wieder. Die Verwicklungen sind vorprogrammiert, auch mit Vielflieger Aidan, der nicht so durchschaubar ist, wie er scheint. Wird Cora selbst irgendwann wieder auf Wolke (2)7 schweben?

Meine Meinung:

Ich sah das fröhliche Cover dieses Buches und dachte mir „ja, genau darauf hast du nun Lust“. Doch in diesem Buch steckte weit mehr als ich dachte…�

Cora arbeitet am Check In Schalter des Londoner Flughafens und hat es sich zur Aufgabe gemacht Singles zu ihrem Liebesglück zu verhelfen. Sie wählt aus der Passagierliste einen passenden männlichen sowie weiblichen Kandidaten aus und platziert diese beiden Fluggäste, als sei es reiner Zufall, nebeneinander im Flieger in der Reihe 27. Ihre Freundin Nancy, welche als Stewardess arbeitet, unterstützt Coras Kuppelei über den Wolken, in dem sie mit z.B. Gratisgetränken den Passagieren in Reihe 27 den Flug zu versüßen versucht oder indem sie Hilfestellung zu Unterhaltungen zwischen den beiden Ausgewählten gibt. Allerdings sind nicht alle Gäste einfach einzuschätzen und so wird es mit Coras Stammfluggästen schon mal ein wenig heikler. Nebenbei steht Coras Leben jedoch auch alles andere als still – immerhin gab es da bis vor kurzem in ihrem eigenen Liebesleben auch noch jemanden und ihre Freunde sind davon überzeugt, dass Cora auch mal wieder eine Verabredung mit einem Mann gebrauchen könnte.

Ich muss zugeben, dass ich die ersten 50-80 Seiten Probleme hatte so richtig in die Geschichte einzutauchen. Sowohl vom Ablauf der Geschichte als auch vom Aufbau. Normalerweise ist das für mich oft ein sicheres Anzeichen, dass das Buch und ich keine Freunde werden. In diesem Fall wurde ich jedoch eines besseren belehrt. Da mir die Idee hinter der Geschichte im Vorfeld gut gefiel, las ich weiter.

Neben der Geschichte um Cora, welche mir direkt zu Beginn sympathisch war, und ihre Kuppelei über den Wolken, erfahren wir als Leser sehr viel über die einzelnen Kandidaten, die in Reihe 27 platziert werden. Mir haben diese Einblicke in die vielen, verschiedenen Persönlichkeiten gefallen, aber aufgrund der Menge an verschiedenen Charakteren auch verwirrt. Sympatisch fand ich, dass die Autorin zwei Passagiere dem Leser näher brachte und man durch die gesamte Geschichte Aidan und Ingrid immer wieder traf und näher kennen lernen konnte.

Sehr ansprechend fand ich, dass sich in der Story nicht nur eine einfache, klassische Liebesgeschichte versteckt, sondern auch Schicksale und ernstere Themen wie z.B. die voranschreitende Alzheimerkrankheit von Coras Mutter Platz finden. Dies hatte ich nicht erwartet – es gefiel mir, wie die Autorin hier aufzeigt wie das Leben nun einmal wirklich spielen kann.

Insgesamt muss ich sagen, dass mir hier und da ein wenig die Spannung fehlte – die Geschichte war zwar gut und leicht zu lesen, jedoch ein Fünkchen Spannung hätte meiner Meinung nach gut getan. Mir fehlte in einigen Situationen die Intensität, die die Geschichte noch ein wenig lebhafter hätte wirken lassen können.

Liebe in Reihe 27

Von: Gelinde Datum: 15. Juni 2018

Liebe in Reihe 27, von Eithne Shortall

Cover:
„Leicht“ fällt mir dazu ein.
Und mit den kleinen Symbolen für Europäische Städte, sehr passend.

Inhalt:
Cora versüßt sich ihren Job am Check-in-Schalter des Londoner Flughafens damit, Singles über den Wolken zu verkuppeln. Mit Hilfe ihrer Freundin, der Stewardess Nancy, macht Cora die Reihe 27 zu ihrem Liebeslabor.
Die Verwicklungen sind vorprogrammiert. Besonders auch mit Vielflieger Aidan, der nicht so durchschaubar ist, denn irgendwie berührt er Cora selber.
Wird auch sie bald auf Wolke (2)7 schweben?

Meine Meinung:
Eine tolle Geschichte. Eine etwas andere, ja außergewöhnliche Liebesgeschichte.
Sehr geschickt werden viele Einzelgeschichten und Schicksale in eine Story eingebunden.
Es wird nie langweilig und wir erleben die unterschiedlichsten Menschen, mit ihren Problemen oder ihrer Sichtweise des Lebens.
Die unterschiedlichsten Themen werden angesprochen.
Ein großes Thema ist Freundschaft, das TV mit seinen Serien, Liebe und wie erlebe ich das Vorschreiten von Alzheimer Erkrankung (Coras Mutter).
Alles wird für mich schlüssig und realistisch geschildert.
Etwas mehr Spannung und es wäre ein 5 Sterne Buch.
Das Happy End gefällt mir und passt hier sehr gut, wenn es auch schon ziemlich bald zu ahnen war.

Autorin:
Eithne Shortall hat an der Dublin City University Journalismus studiert und in England, Frankreich und Amerika gelebt. Inzwischen ist sie in Dublin zu Hause. Dieses Buch ist ihr erster Roman.

Mein Fazit:
Eine tolle Liebesgeschichte die nicht nur nach Schema 0/8/15 verläuft.
Warmherzig, und mit einer Prise Humor erzählt.
4 Sterne.

Love is all around her...

Von: Alittlebookconversation Datum: 13. Juni 2018

Schon in ihrer Jugend merkte Cora, dass sie ein Händchen für Verkupplungen hat. Während sie immer wieder geeignete Partner für ihre Freundinnen fand, blieb sie selbst dabei auf der Strecke.
Als sie mit Anfang 20 nach Deutschland geht und Friedrich kennenlernt, glaubt sie jedoch, endlich ihre große Liebe gefunden zu haben. Doch schon bald bricht Friedrich Coras Herz. Die Londonerin flieht zurück in ihre Heimat und nimmt einen vorübergehenden Job am Check-in-Schalter des Flughafens London Heathrow an. Dort geht sie schnell wieder ihrer Leidenschaft als "Miss Amor" nach und platziert potentielle Paare in Reihe 27. Über den Wolken hat Stewardess Nancy, Coras Freundin, ein Auge auf die Auserwählten.
Während Nancy sich auch immer wieder mit Cora über gelungene Kuppelversuche freut, versucht die Flugbegleiterin dennoch, Cora auch mal wieder an den Mann zu bringen. Zum Beispiel hat Charlie, der Leiter der Sicherheitsabteilung, offensichtliches Interesse an Cora. Doch die hat nur Augen für das Glück anderer Leute. Und mit den Vielfliegern Ingrid und Aidan zwei schwierige Single-Fälle, die scheinbar nie ein passendes Gegenstück an Bord finden...

Seit Cora verletzt wurde, läuft sie mit Scheuklappen durchs Leben. Auf der Suche nach sich selbst, nimmt sie diesen recht simplen Job am Check-in-Schalter an. Doch anstatt sich endlich auf sich, auf ihre Wünsche und Pläne zu konzentrieren, verliert Cora sich vollkommen in ihrem heimlichen Amor-Spiel. Sie steht sich also selbst im Weg, was ihrer Mutter und ihren Freundinnen nicht gefällt. Doch wer oder was schafft es Cora wachzurütteln?
Eithne Shortall hat mit "Liebe in Reihe 27" so viel mehr als einen Liebesroman geschaffen. Denn auch wenn der Großteil der Menschheit nach der idealen, erfüllenden Beziehung sucht, geht nebenbei das Leben weiter. Schicksalsschläge passieren, Meinungsverschiedenheiten lassen sich nicht vermeiden; Unvorhergesehenes geschieht immer wieder.
Shortalls Roman regt dazu an, über den Tellerrand zu schauen. Das Leben muss gelebt werden, in guten und schlechten Zeiten. Man darf sich einfach selbst dabei nicht vergessen! Und die Liebe - die ist es immer wert, weiterzumachen. Denn irgendwann zieht sie Jeden von uns in ihren Bann...

Ich gebe zu, am Anfang überrascht gewesen zu sein vom Aufbau und Ablauf des Buches. Wie bereits erwähnt, steckt weit mehr dahinter als nur Coras (Liebes)Geschichte. Da ich gerne und auch einige Bücher dieses Genres lese, kann ich wohl behaupten, hinter dem hübschen, lieblichen Cover erwartet die LeserInnen keine ganz typische Geschichte. Nach kurzem Stolpern aufgrund meiner Erwartungshaltung, las ich "Liebe in Reihe 27" allerdings recht schnell und wirklich gern. Zum einen liebe ich jegliche Storys rund um Flugzeuge, Stewards, etc. - zum anderen lese ich sehr gerne gute, außergewöhnliche Liebesromane.

Einzige Schwachpunkte im Roman für mich: Das Ende kam zu übereilt. Da noch ein, zwei Zwischenschritte wären schöner, abrundender gewesen. Außerdem blieben mir manche Aspekte und Menschen zu farblos. Beispielsweise Coras Bruder; die Zwei hatten kein sonderlich enges Verhältnis zueinander, aber er war mehrfach Thema. Wieso....?
Manche Szenen hätte die Autorin in der Gestaltung gern etwas intensivieren dürfen. So, fürchte ich, habe ich Cora, Nancy & Co wohl bald vergessen...