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Beth O'Leary

Love to share – Liebe ist die halbe Miete

Roman

Not macht erfinderisch: Tiffy braucht eine günstige Bleibe, Leon braucht dringend Geld. Warum also nicht ein Zimmer teilen, auch wenn sie einander noch nie begegnet sind? Eigentlich überhaupt kein Problem, denn Tiffy arbeitet tagsüber, Leon nachts. Die Uhrzeiten sind festgelegt, die Absprachen eindeutig. Doch das Leben hält sich nicht an Regeln ...

Das Buch spielt in London, Großbritannien

Regelmäßig neue Buchtipps bekommen!

Leserstimmen

5 * wunderschöne, leicht zu lesende Lektüre für ein paar schöne Sommertage...

Von: tbdevil Datum: 24. Juni 2019

Als erstes hat mich hier das Cover angesprochen, der Klappentext klang auch sehr interesant: Tiffany und Leon teilen sich eine Wohnung ohne einander zu kennen und ohne sich zu begegnen.
Sie kommunizieren zu Beginn nur über Post-its, was ich für eine ziemlich interessante Art der Kommunikation in einem Haushalt finde... Für die beiden funktioniert es jedoch sehr gut und so - in einem normalen Buch würde ich jetzt den Ausdruck "kommen sie sich näher" verwenden, jedoch sehen sie sich ja nicht - verstehen sie sich immer besser.

Das Buch ist abwechselnd aus Sicht der beiden geschrieben, Leon ist eher so der wortkarge und ruhige Typ, Tiffany eher quirlig, so dass man selbst ohne Überschriften merken würde, werd gerade redet.

Ich hatte das Buch an einem Wochenende durch, es ist sehr schön und flüssig geschrieben, die beiden Hauptcharaktere sind total liebevoll ausgearbeitet und total sympathisch. Die beiden sind mir echt ans Herz gewachsen, trotz - oder vielleicht wegen - ihrer Ecken und Kanten und Eigenheiten.

Mein Fazit:
5 * wunderschöne, leicht zu lesende Lektüre für ein paar schöne Sommertage...

Liebe über Post it´s

Von: TheBook_wasbetter Datum: 24. Juni 2019

Cover:

Ich muss sagen das dieses Buch nicht dank seines Covers bei mir eingezogen ist, denn das finde ich ehrlich gesagt gar nicht gut. Bis auf die Schrift gefällt es mir nämlich überhaupt nicht. Die Figuren auf dem Cover sind leider überhaupt nicht mein Fall. Aber wie sagt man so schön: Schönheit kommt von innen!

Schreibstil:
Der Schreibstil von Beth O`Leary ist wundervoll. Schon vom ersten Kapitel an war ich begeistert.Die Autorin schreibt sehr leicht und humorvoll, vorallem die keinen Post it Nachrichten fand ich sehr unterhaltsam, es macht das ganze sehr besonders!


Das Buch wird aus der IchPerspektive geschrieben, einmal lesen wir aus Tiffy´s Sicht sowie aus der von Leon. Was mir einen großen Einblick in der Beider Gedanken und Gefühle ermöglicht hat.



In 'Love to Share' geht es nicht nur um Liebe, Vertrauen und ein klein bisschen Wahnsinn. Es ist eine Geschichte zum Schmunzeln sowie Nachdenken!


In der Geschichte dreht sich alles um das Leben von Tiffy und Leon, die nicht verschiedener sein könnten. Tiffy ist aufgeweckt, ein klein wenig verrückt und total flippig.Sie ist offen und wahnsinnig witzig.

Genau das Gegenteil ist Leon, er ist zurückhaltend, gerne unsichtbar und schüchtern.

Trotzdem hamonieren die beiden wahnsinnig sehr. Mir hat ihr kennenlernen über Post its wirklich sehr gut gefallen. Man spürt richtig wie die Beziehung der Beiden von Post it zu Post it wächst.



Vorallem das erste persönliche aufeinander Treffen von Tiffy und Leon war urkomisch und hat mich wirklich zum lachen gebracht.

Die beiden sind mir sehr ans Herz gewachsen und das schon nach wenigen Kapiteln.


__________________________________________________


In 'Love to Share' gibt es viel süße Momente die mit einigen ernsteren Stellen für mich die perfekte Mischung gemacht haben. Es gibt einiges zu lachen aber auch zum nachdenken was für mich ein gutes Buch aus macht.


Die Liebesgeschichte der Protagonisten bahnt sich langsam an und hat es für mich so wundervoll gemacht. Es ist keineswegs kitschig oder zu gewollt, es ist einfach leicht und zuckersüß!

Mir hat es sehr viel Spaß gemacht Leon und Tiffy auf ihrer Gefühlsreise zu begleiten.



Fazt:
'Love to Share' habe ich gefühlt am Stück weggelesen. Die Liebesgeschichte zwischen Tiffy und Leon konnte mich mit ihren humorvollen Post It Nachrichten wirklich begeistern.


Das Buch hat mir ein paar schöne Lesestunden bereitet, welches ich jedem empfehlen kann der auf der Suche nach einer tollen, ohne Kitsch auskommenden Liebesgeschichte ist!


[ Vielen Dank an den Verlag für die Bereitstellung des Buches]

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tolle Sommerlektüre

Von: MMchen Datum: 24. Juni 2019

Die Geschichte ist mal was anders. Ein bisschen langatmig am Anfang, aber dann möchte man unbedingt wissen, wie Tiffy und Leon mit ihrem Arrangement zurecht kommen. Die Geschichte mit Tiffys Ex hätte gerne kürzer gehalten werden können.
Am besten gefallen hat mir, dass die Kapitel abwechseln aus Sicht von Tiffy und aus Sicht von Leon geschrieben sind. So weiß man immer, was in dem jeweilige Charakter gerade vorgeht.
An sich eine tolle, leichte Sommerlektüre, man sollte aber keine all zu große Spannung erwarten.

Eine tolle Sommerlektüre

Von: moonbeauty Datum: 23. Juni 2019

Als ich die Zusammenfassung von diesem Buch zum ersten Mal gelesen habe, erwartete ich eine klischeehafte Liebesgeschichte. Allerdings war ich später total in dieses Buch verliebt. Tiffy und Leon teilen eine Wohnung und ein Bett aus finanziellen Gründen, sie begegnen sich aber nicht. Das Leben von beiden ist so unterschiedlich, dass sie sich niemals treffen könnten. Aber das Schicksal hat andere Pläne für sie.

Der Schreibstil des Buches ist sehr angenehm und leicht zu lesen. Vielleicht war der Anfang etwas langsam, aber nach einigen Kapiteln konnte ich nicht aufhören zu lesen. In weniger als einer Woche habe ich das ganze Buch verschluckt. Es hat mich auch emotional berührt, besonders die Geschichte von Tiffy und ihre Ex. Viele von uns können sich wahrscheinlich auf die eine oder andere Weise auf ihr Problem beziehen.

Ich kann dieses Buch weiterempfehlen, besonders für die Fans von Liebesgeschichten. Es ist eine tolle Sommerlektüre, die sich leicht fühlt und sehr unterhaltsam ist. Wenn es einen Film zu diesem Buch gäbe, würde ich ihn auf jeden Fall gerne ansehen.

Raus auf dem 0815

Von: Buchglueck Datum: 23. Juni 2019

"Love to share" ist ein Liebesroman der Autorin Beth O' Leary und erschien 2019 als Taschenbuch mit 480 Seiten im Diana Verlag der Randomhouse Gruppe.

Tiffy, die sich nach der Trennung von Justin in einer finanziellen Notlage befindet, stößt auf die Anzeige von Leon, der anbietet sowohl seine Wohnung als auch sein Bett innerhalb der Zeiten, in denen er nicht zuhause ist, zu teilen.

Beth O'Leary hat die Geschichte in der Ich-Perspektive verfasst und auch mit Sichtwechseln (je Kapitel) zwischen den beiden Protagonisten Leon und Tiffy gearbeitet. Um dies zu verdeutlichen, wechselt der Schreibstil in den Leon-Kapiteln in eine Art Drehbuchform, die sich zwar gut lesen lässt, mir persönlich jedoch weniger zusagte, weshalb mir die Tiffy-Kapitel deutlich besser gefielen.

Ungewöhnlich an diesem Roman ist die Tatsache, dass sich die beiden Protagonisten hauptsächlich nicht sehen und lediglich über Post It Zettel kommunizieren, was der Handlung aber einen ganz besonderen Charme verleiht und trotzdem nicht an Gefühl und Humor spart.
Leider hat sich dieser Charme nach meinem persönlichen Empfinden mit den Ereignissen ab ca. der Hälfte des Buches immer weiter verloren und Platz für eine plötzlich sehr rasante Liebesgeschichte geschaffen.

Leon ist ein sehr zurückhaltender und nachdenklicher Charakter, in den ich mich oft sehr gut hineinversetzen konnte. Tiffy dagegen wirkt chaotisch und liebenswert, jedoch auch oft sehr naiv, besonders in Bezug auf ihren Ex Freund Justin. Letzterer hat in mir sehr viel Hass ausgelöst, was mir umso deutlicher macht, wie gut die Autorin hier ihren Job gemacht hat.

Obwohl "Love to share" zum Ende hin vom Charme schwächer und vom Tempo rasanter wurde hat mir der Roman insgesamt doch recht gut gefallen. Enttäuscht hat mich am meisten jedoch das Ende, welches zwar durchaus zur Handlung passte und für die Charaktere typisch war, den Romantikfaktor in mir aber nicht zum erbeben brachte.
Trotzdem kann ich das Buch jedem empfehlen, der gerne mal aus der gewöhnlichen 0815 Liebesgeschichte kurzzeitig ausbrechen will und für die Sommerzeit eine schöne und leichte Geschichte sucht.

Love to Share❤

Von: Unicorn Datum: 23. Juni 2019

Hallo, ihr lieben heute kommt eine Rezension zu Love to Share

Daten: -Autorin: Beth O' Leary
- Verlag: Diana
- Preis: Taschenbuch: 9,99€
- Seiten: 480
- Erscheinungsjahr: 2019

Inhalt:
In dem Buch geht es um Tiffy und um Leon. Tiffy braucht dringend eine günstige Unterkunft und Leon dringend Geld. Die beiden entscheiden sich für eine gemeinsame Wg, da Sie so Geld sparen können. Ebenfalls ist es kein Problem, da Tiffy tagsüber Arbeitet und Leon nachts. Sie haben feste Urzeiten und Regeln an die Sie sich halten sollen. Tiffy und Leon schreiben sich Pots its und unterhalten sich darüber. Doch irgendwanm kommt alles anderst als erwartet...

Meine Meinung!
Ich fande das Buch sehr gut. Man konnte sich gut mit den Charakteren identifizieren, ebenfalls fand ich es auch toll das aus beiden Sichten geschrieben wurde. Das Buch lies sich leicht und locker und daher auch sehr schnell lesen. Es war von Anfang an eine gewisse Spannung da die sich in laufe des Buches noch weiter entwickelte. Ich gebe dem Buch definitiv 5 Sterne und es gehört auch zu meinen Jahreshighlights. Ich freue mich auf weitere Bücher von Beth O' Leary.
Love to Share ist eine Leseempfehlung für alle die auf Lovestorys stehen.

Bis bald����

Erfrischende Liebesgeschichte

Von: Marina B. Datum: 23. Juni 2019

"Love to Share" von Beth O'Leary handelt von Tiffy, einer jungen Mitarbeiterin in einem Londoner Verlag, welcher Do-It-yourself Bücher herausbringt. Tiffy, gerade frisch von ihrem Freund getrennt, ist auf der Suche nach einem günstigen Zimmer und stößt dabei auf die Anzeige von Leon. Eine Anzeige, die nur allzu verführerisch klingt. Die Wohnung ist super günstig, denn Leon braucht ganz dringend Geld. Doch leider ist da ein kleiner Haken: Sie muss sich die komplette Wohnung zusammen mit ihm teilen. Doch sie werden sich hierbei nicht begegnen, denn er arbeitet in der Nachtschicht auf einer Palliativklinik und sie tagsüber. Tiffy lässt sich auf die Sache ein und kommuniziert mit Leon via Post-its überall in der Wohnung verteilt. Beide halten sich an die Regeln. Doch dann kommt ihnen das Leben in die Quere und bringt alles gehörig durcheinander ...

Ich habe den Roman mit viel Freunde gelesen. O'Learys Schreibstil ist herrlich einfach und erfrischend. Der Twist, abwechselnd aus Tiffys und dann wieder aus Leons Sicht zu schreiben, bringt die Handlung schön voran. Beide wachsen einem schnell ans Herz und so fiebert man dem Ende umso mehr entgegen. Ein toller Roman mit einer schönen Ausgangsidee.

Witzige Wohnidee

Von: Annabell Datum: 22. Juni 2019

Das ist doch mal eine originelle Idee für Wohn-Sharing. Interessant zu lesen und man ist gespannt, wie sich das Leben der beiden entwickelt und man wartet von Seite zu Seite darauf, dass die beiden endlich aufeinandertreffen. Hat mir sehr gut gefallen.

Rezension zu "Love to Share" von Beth O'Leary

Von: Lea Frister Datum: 21. Juni 2019

Kurz gesagt: Warmherzige, liebvolle und originelle Lovestory, bei der man den Kauf definitiv nich bereut.

Die Autorin konnte sich mit ihrem Schreibstil perfekt den Charakteren anpassen, somit spiegelte er die flippige, liebevolle Art der Protagonistin Tiffy wieder und den ruhigen, hilfsbereiten Leon. Auch wenn man sich erst an die Schreibweise von Leons Kapiteln gewöhnen muss, da er oft die Substantive weglässt, hat mir der Schreibstil sehr gut gefallen und war mal etwas anderes.

Dadurch dass beide Protagonisten in zwei vollkommen unterschiedlichen Leben stecken, ist das Buch sehr interessant, denn während Tiffy tagsüber Häkelbücher lektoriert und sich mit unfreundlichen Kollegen und einer überdrehten Chefin herumschlagen muss, schläft Leon tagsüber und arbeitet Nachts, seine Stunden im Hospiz ab, bei der er Gesellschaft eines weisen älteren Herren und eines süßen kleinen Mädchens hat, die ihm sehr am Herzen liegen.

Durch die Post Its wird das erste Treffen der beiden lange hinausgezögert, diese Zeit nutzt die Autorin sehr gut in dem sie Spannung aufbaut und den Leser dazu bringt die Seiten nur so zu verschlingen.

Beide Charaktere waren mir von Beginn an sehr sympathisch. Die fröhliche, kunterbunte, süße Tiffy hat mich vor allem durch ihre charakterliche Entwicklung begeistert. Sie ist eine der wenigen Protagonisten die über 1.80 groß sind, damit kann ich mich nicht identifizieren, aber es ist sehr schön mal Abwechslung zu haben. Leon ist kein typischer Badboy, sondern ein absolut toller Charakter, der perfekt in diese Geschichte passt. Denn durch seine ruhige, herzliche und trotzdem Anfangs unfreundlich wirkende Art, macht er die Story komplett.

Hier kann ich zurecht sagen, dass man eine wirklich gute Geschichte daran erkennt, dass man mit einem breiten Lächeln und wässrigen Augen das Buch zuklappt.

Fazit:

Für jeden der das typische Badboy Klischee satt hat und eine originelle Liebesgeschichte mit besonderen Charakteren lesen möchte, ist dieses Buch definitiv ein Muss!

Eine schöne Sommergeschichte, zum entspannen am Meer oder Pool, mit einer guten Portion Humor.

Love to Share von Beth O`Leary - SOMMERBUCHTIPP!

Von: Nicole Kessler Datum: 20. Juni 2019

Eine moderne Liebesgeschichte in Zeiten von Wohnungsknappheit und überteuerten Immobilien, die sich Gering- bzw. Normalverdiener kaum allein leisten können.
Die Idee, eine Wohnung schichtweise zu nutzen, nämlich der Nachtschicht-Palliativpfleger Leon untertags und die Verlagsangestellte Tiffy mit üblichen Bürozeiten nachts, ist meiner Meinung nach durchaus praktikabel. - Wenn denn nicht plötzlich das Leben bzw. die Liebe dieses Arrangement etwas durcheinanderwirbelt.
Die Autorin Beth O´Leary schreibt abwechselnd mal aus Sicht von Leon und mal aus Sicht von Tiffy.
Ich konnte mich sehr gut in die Hauptpersonen Leon und Tiffy hinein fühlen.
Bei einigen Charaktereigenschaften, z.B. was den auffallenderen Kleidungsstil von Tiffy oder Leon´s fürsorgliche Art betrifft, habe ich mich selbst wieder entdeckt. Zudem habe ich vor einigen Jahren - um den Geldbeutel während eines nebenberuflichen Studiums zu schonen - zeitweise in einer ähnlichen Konstellation gewohnt. Daraus wurde zwar keine Lovestory, dafür aber eine immer noch andauernde Freundschaft. Selbstverständlich schicke ich diesen Roman an meinem ehemaligen lieben Mitbewohner – ganz so wie es die Autorin in dem Kurzinterview im Buch empfohlen hat.
Die Tatsache, dass die Autorin Beth O´Leary ihren ersten Roman „Love to Share“ auf ihrem Weg zur Arbeit und zurück geschrieben hat fasziniert mich. Während andere Pendler die Zeit mit Handyspielen, dubiosen Telefondiskussionen oder sabbernden Nickerchen verbringen, hat Beth O´Leary die Zeit sinnvoll genutzt und uns LeserInnen eine romantische, witzige und kreative Geschichte aufgeschrieben. Beim Lesen des 480 Seiten dicken Schmöckers kam bei mir nie Langeweile auf oder sprang gar das Vorsicht-Kitsch-ala-Rosamunde-Pilcher-Warnlämpchen an. Vielmehr wünsche ich mir eine baldige Verfilmung und selbstverständlich auch eine Fortsetzung, da einem die Charaktere so sehr ans Herz gewachsen sind. Ich würde auch gerne erfahren, wie es mit den Nebendarstellern, z.B. dem Stalker-Exfreund von Tiffy, weiter geht. Ich hoffe daher, dass Beth O´Leary unverändert einen langen Arbeitsweg hat und diese Zeit wieder zu Gunsten ihrer Fans nutzen kann.
Wer „Bridget Jones“ liebt, wird „Love to Share“ ebenfalls lieben!
Mein Lovestory-Buchtipp für diesen Sommer: „Love to Share“ von Beth O`Leary!

Liebe ist die halbe Miete

Von: Ascora Datum: 20. Juni 2019

Das Cover: Ein cremefarbenes Cover auf dem die geprägten Lettern des Titels in verschiedenen Rottönen besonders hervorstechen. Zusätzlich sind zwei Personen zusehen, die auf dem ersten Blick nichts miteinander zu tun haben.

Der Klappentext: „Not macht erfinderisch: Tiffy braucht eine günstige Bleibe, Leon braucht dringend Geld. Warum also nicht ein Zimmer teilen, auch wenn sie einander noch nie begegnet sind? Eigentlich überhaupt kein Problem, denn Tiffy arbeitet tagsüber, Leon nachts. Die Uhrzeiten sind festgelegt, die Absprachen eindeutig. Doch das Leben hält sich nicht an Regeln. …“
Zum Inhalt: Tiffy will so schnell wie möglich raus aus der Beziehung und raus aus der gemeinsamen Wohnung, da es schnell gehen muss und nicht viel kostet, bleibt ihr keine große Wahl. Leon hingegen hat eine kleine Wohnung und braucht dringend Geld – was liegt näher sie teilen sich die Miete und die Wohnung, 1,5 Zimmer, Küche, Bad und sogar das Bett, quasi in Schichtbetrieb. Tiffy arbeitet tagsüber als Lektorin bei einem Verlag und Leon nachts als Pfleger auf einer Palliativstation, sie sollten sich eigentlich nie begegnen. Ja eigentlich, den Anfang macht eine kleine Nachricht auf einem Post-It….“

Zum Stil: Erzählt wird die Geschichte abwechselnd von Tiffy und Leon in der Ich-Form, aufgelockert durch geschriebene Nachrichten (Post-It, Briefe, SMS u.ä.). Beide Charaktere entwickeln sich vor den Augen des Lesers und gewinnen immer mehr an Details und Leben, beide haben so ihre Ecken und Kanten und gewisse Macken, die diese ganz besondere WG noch ungewöhnlicher machen. Der Stil an sich ist zwar flüssig zu lesen, doch gerade bei Leons Erzählanteil etwas nüchtern, während Tiffy spritziger und (über)sprudelnder ist, man merkt als Leser auf jeden Fall den Erzählerwechsel, der auch noch mal durch Überschriften betont wird. Ein gewisser Humor entsteht schon durch die doch sehr eigenwilligen Lebensumstände und durch das Aufeinandertreffen der verschieden Charaktere. Durch das Knistern zwischen Tiffy und Leon kommt noch ein romantischer Aspekt hinzu.

Mein Fazit: Eine amüsante moderne, urbane Geschichte mit interessanten Charakteren rund um eine ungewöhnliche Wohnidee, die von allen Beteiligten einige Kompromisse abverlangt.

Ich danke dem Diana Verlag für das Rezensionsexemplar, meine Meinung wurde davon nicht beeinflusst.

Bin ich zu alt für dieses Buch ?

Von: Ursula Datum: 20. Juni 2019

Mich (54w) sprach das Cover an und der deutsche Titel machte mich neugierig, ich begann zu lesen und stellte bald fest, dass ich mit dem Buch nicht viel anfangen konnte. Vielleicht liegt es am Alter, ich kann mir gut vorstellen, dass jüngere LeserInnen eher einen Zugang zur Thematik des Buches finden. Der Schreibstil gefällt mir, der Erzähler wechselt, d.h. es wird abwechselnd aus der Sicht von Tiffy und Leon erzählt.

Mitreißende Liebesgeschichte mit grandiosen Charakteren

Von: Lesendes Federvieh Datum: 19. Juni 2019

Nachdem ihr Exfreund in der noch gemeinsamen Wohnung mit einer neuen Frau an seiner Seite auftaucht, sieht Tiffy den Zeitpunkt gekommen endlich auszuziehen. In ihrem Job als Lektorin in einem Kreativverlag verdient sie jedoch weniger als den Mindestlohn, sodass sie sich nur eine günstige Bleibe leisten kann. Leon braucht indes dringend Geld, um die Anwaltskosten seines Bruders zu übernehmen. Obwohl die beiden sich nie begegnet sind, schließen sie in ihrer beider Not einen erfinderischen Deal: Sie teilen sich die Wohnung, denn während Tiffy tagsüber arbeitet, schiebt Leon als Palliativpfleger Nachtschichten. Festgelegte Uhrzeiten und eindeutige Absprachen sorgen dafür, dass die beiden nie zeitgleich in der Wohnung sind und doch wird aus zwei Fremden bald mehr.

Die Idee, die sich hinter "Love to share" verbirgt, finde ich ungeheuer spannend, weshalb ich das Buch unbedingt lesen wollte. Zwei Menschen leben in ein und derselben Wohnung, obwohl sie sich zuvor nie begegnet sind. Die beiden kennen sich nicht und schlafen doch im gleichen Bett, zu unterschiedlichen Uhrzeiten zwar, aber trotzdem. Das erfordert in meinen Augen schon eine große Menge an Vertrauen, einen Mangel an vernünftigen Alternativen und nicht zuletzt eine gesunde Prise Naivität, schließlich könnte man sich den größten Messie oder gar Serienkiller in die Wohnung holen. Doch Tiffy und Leon wagen das Experiment, das beste Beispiel für "Not macht erfinderisch", und sorgen dadurch für jede Menge Lesespaß mit flippigen Charakteren und berührenden Momenten. Tiffys Einzug gleicht der ausgedehnten Explosion einer Farbbombe, denn ihre Vorliebe für bunte Farben äußert sich nicht nur in ihrer immensen Anzahl an Kleidungsstücken, die erst einmal untergebracht werden wollen, sondern setzt sich in zahlreichem knallbunten Interieur fort, das sie über die ganze Wohnung verteilt. Die Essex-Frau, wie Leon sie anfänglich amüsanterweise in Gedanken nennt, ist definitiv nicht zu übersehen und mischt Leons Leben wie ein farbenfroher Wirbelwind gehörig auf. Auf den ersten Seiten mag sie vielleicht einen oberflächlich plumpen Eindruck erwecken, da sie ihrem Exfreund auch zwei Monate nach der Trennung noch hinterhertrauert als wäre es gestern gewesen, und in ihrem schlechtbezahlten Job im Lektorat eines Kreativbuchverlages, den sie jedoch über alles liebt, nicht gerade mit Effizienz glänzt. Der Nacht für Nacht als Palliativpfleger arbeitende Leon, der nebenbei die Anwaltskosten für seinen unschuldig inhaftierten Bruder Richie stämmen muss, scheint dabei das genau Gegenteil zu sein. Mit einer Notiz auf einem Post-it neben einem Teller voller selbstgebackener Haferkekse beginnt jedoch eine ungewöhnliche Freundschaft zwischen ihnen, zweier Menschen, die sich nie zuvor begegnet sind und einander anhand ihrer Lebensgewohnheiten und Marotten sowie ihren zahlreichen Nachrichten auf kleinen gelben Zetteln kennenlernen. Auf amüsante Nachrichten über den seltsamen Nachbar aus Wohnung Nr. 5 oder die Fuchsfamilie folgen ernste, nachdenkliche, in denen Tiffy Leon von ihren Besuchen bei der Psychologin erzählt, die ihr dabei hilft den emotionalen Missbrauch ihres Exfreundes samt der widerkehrenden Flashbacks zu verarbeiten. Im Gegenzug erzählt Leon von seiner Suche nach Johnny, der großen Liebe seines strickenden und häkelnden Patienten Mr. Prior, und seinem Bruder Richie. Angenehmerweise handelt sich hierbei nicht um einen reinen Brief- beziehungsweise Zettelroman, da der Großteil der Handlung normal aus den wechselnden Perspektiven von Tiffy und Leon erzählt wird. Allerdings war der abgehackte, beinahe schon unvollendete Schreibstil von letzterem zunächst etwas gewöhnungsbedürftig zu lesen, was nach einigen Seiten glücklicherweise aber nicht mehr groß auffiel. Neben der herzerwärmenden Geschichte zweier Fremder aus denen Freunde und Vertraute werden, waren besonders die zahlreichen liebevoll ausgearbeiteten charmeversprühenden Nebencharaktere mit ihren eigenen kleinen Handlungssträngen meine persönlichen Highlights. Dazu gehören beispielsweise die schrullige Häkelmodendesignerin Katherin, Tiffys Arbeitskollegin Rachel mit dem losen Mundwerk und ihren genialen Kommentaren und das ungleiche Gespann Tiffys bester Freunde Gerty und Mo, sie hochkarätige Anwältin, er Psychologe wie auch Leons altkluge, schlagfertige Leukämiepatientin Holly und Richie, der sich trotz des ihm widerfahrenen Unrechts nicht aufgibt.

Unter dem hübschen Cover von "Love to share" verbirgt sich eine mitreißende Liebesgeschichte mit Tiefe, die mit einem aberwitzigen aus der Not heraus geborenen Plan und einem Post-it begann und neben dem Handlungsverlauf besonders durch ihre schrulligen, liebenswürdigen Charaktere für tolle Lesestunden sorgt.

Wunderschöne Liebesgeschichte mit ernstem Hintergrund

Von: Anja74 Datum: 19. Juni 2019

Die Geschichte wird abwechselnd aus der Perspektive der beiden Hauptfiguren erzählt.
Tiffi, die sich gerade aus einer schwierigen Beziehung gelöst hat, sucht nun eine Wohnung. Da sie ihrem Ex noch Geld zurückzahlen muss, kann sie nur wenig für die Miete ausgeben. Leon, der einen Anwalt für seinen Bruder bezahlen muss, sucht zur Aufbesserung seiner Finanzen eine Mitbewohnerin. Da er nachts arbeitet und Tiffy am Tag, teilen sie sich die Wohnung ohne sich zu begegnen. Tiffy beginnt über Post it Zettel mit Leon zu kommunizieren. Dadurch kommen sie sich immer näher, bevor sie sich schließlich auch persönlich treffen...
Mit Tiffy bin ich sehr schnell warm geworden, weil sie sehr offen ist. Leon ist sehr introvertiert und brauchte länger, um mich von sich zu überzeugen. Am Ende des Buches sind mir aber beide sehr ans Herz gewachsen. Genauso auch Tiffys Freunde Rachel, Gerti und Mo. Ich hoffe, alle in einer Fortsetzung wieder zu treffen.

Es zieht etwas länger aber eine süße Geschichte.

Von: Booklove15_11 Datum: 19. Juni 2019

Tiffy und Leon, zwei junge Leute die etwas knapp bei der Kasse sind. Tiffy arbeitet als Lektorin und wurde gerade von ihrem Freund vor die Tür gesetzt. Sie braucht dringend einen günstigen bleibe. Der Palliativpfleger Leon arbeitet nur Nachts in einen Hospiz und er möchte nur seinen Bruder aus dem Gefängnis rausholen. Weil die Anwaltskosten zu hoch sind, kommt Leon auf einen Idee. Die Wohnung der er Tagsüber und über die Wochenenden nicht braucht, möchte er weiter vermieten und er erstattet eine Anzeige. Dass kann also Tiffys Rettung sein! Die beiden, ohne einziges mal sich persönlich treffen, machen ein Deal: Die 1,5 Zimmer Wohnung gehört Tagsüber bis 18 Uhr Leon, die Wochenenden und Nachts über Tiffy. Jeder zahlt nur halbe Miete und bleibt in seiner eigenen Bettseite. Eine weile funktioniert das Wohnarrangement hervorragend, bis Tiffy eines Tages ein Post-it für Leon an die Badezimmertür klebt...

Eine zuckersüße Geschichte, die ich gern gelesen habe. Aber ich möchte hier etwas hervorheben. Auf dem Kapiteltext steht: „Die neue Jojo Moyes“ Ich finde die Aussage hier total falsch und irritiert die Leser unnötig. Ich bin ein Jojo Moyes Fan und das Buch hat nichts mit Moyes Bücher unter einem Hut! Also, wer hier eine tiefgründige Liebesgeschichte erwartet, muss ich leider diejenigen enttäuschen. Der Schreibstil ist leicht sodass man ohne Verständnisprobleme lesen kann und erzählt wird es abwechselnd aus Tiffys und Leons Sicht. Obwohl Leons Sicht etwas gewöhnungsbedürftig war, fand ich die Idee „Sichtwechsel passend zur der Person“, sehr interessant. Die Charaktere sind vielfältig und authentisch und der Erzählstil ist bildhaft. Allerdings für meinem Geschmack zieht sich das Buch unnötig in die Länge. Ich meine, mich interessiert doch gar nicht, ob die Protagonisten eine Strumpfhose unter dem Kleid an oder nicht und diese zahlreiche Details fand ich unnützlich und öde. Ansonsten eine süße Geschichte fürs zwischendurch.

Romantisch & Innovativ

Von: elena_liest Datum: 19. Juni 2019

In "Love to Share" geht es um Tiffy und Leon, die sich aus finanziellen Gründen eine Wohnung in London teilen. Das Skurrile an ihrer kleinen WG ist, dass sich die beiden überhauptnicht kennen - Tiffy hat die Wohnung Abends und Nachts zum schlafen, Leon aufgrund seines Nachtschicht-Jobs in einem Hospitz tagsüber. Es ist vertraglich abgeklärt, dass die beiden sich nie über den Weg laufen werden. Doch aus kleinen Post-It-Nachrichten zwischen den beiden entwickelt sich eine tiefe Freundschaft und bald wird klar, dass sich die Liebe einfach nicht an Verträge und Regeln hält...

Die Liebesgeschichte, die sich Beth O'Leary ausgedacht hat, ist wirklich sehr originell und besonders. Sowohl Tiffy als auch Leon sind in ihrer Art absolut skurril, aber auch total sympathisch. Anfangs war ich noch etwas irritiert von Leons wortkargem Stil, doch von Seite zu Seite ist er mir immer mehr ans Herz gewachsen und ich konnte mich gut in ihn reinfühlen und reindenken. Gerade der Erzählstrang um seinen Bruder Richie ging mir echt nahe, da er so ein lieber und ausgelassener Typ Mensch ist.

Mit Tiffy konnte ich mich auch sehr gut identifizieren. Sie ist witzig, klug und echt verrückt. An so mancher Stelle musste ich sehr über ihre Art schmunzeln und ich habe richtig mit ihr mitgelitten, wenn es um ihren Ex-Freund ging.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm und ich finde es toll, wie sie die Charaktere der beiden Protagonisten so schön über ihre Schreibweise verdeutlicht hat. Auch die Freunde von Tiffy und Leons Bruder wurden mit sehr viel Liebe zum Detail beschrieben.

Zu erwähnen ist an dieser Stelle, dass ich auch das Cover des Buches mega hübsch finde �� es ist richtig schön gestaltet und hat mich direkt angesprochen ��

Für mich bisher eine der gelungensten Liebesgeschichten, die ich in diesem Jahr gelesen habe. Ich hoffe auf mehr schönen Lesestoff der Autorin und vergebe für so eine innovative Mitbewohner-Lovestory die vollen 5 / 5 ⭐

Tolles Buch

Von: Christina Datum: 19. Juni 2019

Klappentext
Not macht erfinderisch: Tiffy braucht eine günstige Bleibe, Leon braucht dringend Geld. Warum also nicht ein Zimmer teilen, auch wenn sie einander noch nie begegnet sind? Eigentlich überhaupt kein Problem, denn Tiffy arbeitet tagsüber, Leon nachts. Die Uhrzeiten sind festgelegt, die Absprachen eindeutig. Doch das Leben hält sich nicht an Regeln .
Ein wunderbares Buch wo man beim lesen die Zeit vergessen kann.
Herrlich wie sich aus der Ursprungsidee sich etwas ganz anderes entwickelt. Die Geschichte hat von allem etwas Schmunzelmomente , ernste Momente und Liebe natürlich , was will man mehr

Ein Buch zum Verlieben

Von: leamadeleine_books Datum: 18. Juni 2019

Kann das funktionieren? Sich zusammen die Wohnung und sogar das Bett teilen, ohne sich zu kennen? Das ist der Plan von Tiffy und Leon. Tiffy braucht nach dem Ende ihrer Beziehung unbedingt eine neue Bleibe. Als Lektorin wird sie allerdings nicht so gut bezahlt und hat deshalb nicht die größte Auswahl bei der Wohnungssuche. Leon benötigt das Geld für den Anwalt seines Bruders und beschließt deshalb für seine Wohnung bzw. sein Bett einen Untermieter zu suchen. Denn Leon ist nur tagsüber zuhause und arbeitet in der Nachtschicht. Deshalb sollten sich die beiden nie begegnen. Naja die Betonung liegt auf „sollten“ oder?

Ich möchte euch nicht zu viel verraten, um euch die Geschichte nicht vorwegzunehmen. Denn die Geschichte ist insgesamt etwas ruhiger aber dafür total charmant und unterhaltsam.

Die Hauptprotagonisten haben mir super gefallen. Tiffy war mir mit Ihrer quirligen Art sofort sympathisch. Leon ist dagegen etwas ruhiger und spricht nicht immer sofort die Dinge aus, die er denkt. Wie die beiden mit Haftklebenotizzettel kommunizieren hat mir so unglaublich gut gefallen. Die Chemie zwischen den beiden war für mich von Anfang an da. Auch wenn beide sehr unterschiedliche Charakterzüge haben.

Auch die Nebencharaktere waren gut ausgearbeitet und authentisch. Ich mochte Richie so unfassbar gerne. Ich würde mich auch über ein Buch zu seiner Geschichte freuen. Denn ich kann mir vorstellen, dass er einiges durchgemacht hat.
Auch die Handlung zu Tiffy’s Ex-Freund hat mir gut gefallen. Jetzt mal ehrlich fast jeder hatte doch mal einen „Justin“, der uns fühlen lassen hat, dass wir nie genug sind. Deshalb konnte ich mich selbst gut in Tiffy’s Gefühlswelt versetzen.
Ich hatte wirklich ein angenehmes Lesefeeling und die Seiten sind nur so an mir vorbei geflogen. Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Alles in allem ist es eine herzerwärmende Lektüre. Ich würde „Love to share“ auch weiterempfehlen, allerdings sollte man kein extremes Drama und Action erwarten.


Das Buch bekommt von mir 4,5/5 Sternen.


Danke an den Diana Verlag für dieses Rezensionsexemplar. Meine Meinung wurde allerdings dadurch nicht beeinflusst.

Love to share - ein gefühlvoller Liebesroman

Von: Marina Datum: 18. Juni 2019

Die Geschichte ist ungewöhnlich, und sehr schön zu lesen. Allerdings dauerte es etwas, bis ich mich an den Schreibstil gewöhnt hatte, da die Geschichte abwechselnd aus der Sicht von Tiffy und aus der Sicht von Leon geschrieben wird.

Aus finanziellen Gründen teilt Leon seine Wohnung mit Tiffy, ohne dass die beiden sich begegnen. Leon arbeitet nachts, Tiffy tagsüber. Allerdings verändert der Einzug von Tiffy mehr in Leons Leben als er vorausgesehen hat. Es liegen fremde Klamotten rum, auf einmal steht ein Sitzsack da, und über dem Bett liegt einen hässlichen Überwurf.

Sie fangen an sich zu unterhalten via Post-its, die überall in der Wohnung auftauchen.
Und immer mehr wächst die Vertrautheit und das Interesse zu einander, obwohl sie sich noch nie begegnet sind und die Charaktere so verschieden sind, dass man eigentlich erwartet, dass es irgendwann einen Streit geben wird.

Die Geschichte ist sehr warmherzig geschrieben, ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Manchmal musste ich lachen, ein andermal kamen mir fast die Tränen.
Im letzten Drittel zieht die Geschichte sich etwas in die Länge, aber ich mochte trotzdem weiterlesen weil mir Tiffy und Leon so ans Herz gewachsen waren.
Ein wunderbarer, gefühlvoller Liebesroman, leicht zu lesen – super als Urlaubslektüre.

Love to Share, Liebe ist die halbe Miete

Von: Tinsk Datum: 18. Juni 2019

Tiffy braucht eine billige Bleibe in London, Leon braucht Geld für seinen Bruder. Das ist der Grund warum Leon seine Wohnung und sein Bett vermietet und darum mietet es Tiffy. Natürlich sind Sie nie zusammen in der Wohnung. Am Anfang läuft alles wie geplant, aber was ihr euch schon denken könnt, das Leben hält sich nicht an Pläne. Anfangs kommunizieren Sie mittels Post its. Bis Sie sich schließlich doch zufällig begegnen.

Es ist ein tolles Buch, kurzweilig geschrieben und super zu lesen. Besonders der Wechsel zwischen den 2 Hauptcharakteren ist toll. Auch die Nebenhandlungen sind unterhaltsam. So lernt man Tiffys Freunde und Leons Bruder im Verlauf des Buches kennen.

Gerade für den Sommerurlaub eine unterhaltsame Lektüre. Sehr zu empfehlen, wenn man Romatik mag.

Für mich ein wichtiges Buch

Von: Tintenwelten Datum: 18. Juni 2019

Tiffy hat sich zum wiederholten Mal von ihrem Freund getrennt. Dieses Mal soll es endgültig sein, weil er sie betrogen hat. Leider schuldet sie ihm noch Geld und so bleibt ihr nichts anderes übrig als sich nicht nur die Wohnung, sondern auch das Bett mit Leon zu teilen. Ihm gehört die Wohnung tagsüber und sie lebt darin abends, nachts und am Wochenende. Das wäre an sich noch nicht wirklich etwas besonderes, doch die beiden haben sich noch nie getroffen. Sie kommunizieren zumindest am Anfang nur über Post-its.

Das Buch ist aus den Perspektiven von Tiffy und Leon geschrieben. Man bemerkt aus wessen Sicht grade berichtet wird, weil sich der Schreibstil dann stark verändert. Es ist toll wie unterschiedlich die beiden sind. Tiffy arbeitet als Lektorin, beschreibt immer alles ausführlich und ist sehr gefühlvoll, sieht meist alles positiv, trägt bunte Kleidung, backt gerne und liebt Nippes. Leon ist da das genaue Gegenteil: Als Nachtwache im Hospiz ist er eher nüchtern, introvertiert, er redet nicht viel, gibt wenig preis. Bei ihm fehlen in den Sätzen oft die Substantive. Ihr Charakter spiegelt sich auch in ihren Post-its wieder, was ich echt toll finde. Einige der Post-its werden auch abgedruckt. Für mich ist das etwas neues und macht die Geschichte zu etwas ganz besonderem. Nach und nach freunden sich die beiden immer weiter an, vertrauen sich intime Dinge an. Ich finde diese Beziehung, die zwischen den beiden entsteht sehr schön.

Neben Tiffy und Leon gibt es noch einige andere sympatische Charaktere mit dem gewissen Etwas. Herauszuheben sind hier Tiffys Freunde und Leons Bruder, die einem sofort ans Herz wachsen und wichtige Rollen im Leben unserer Protagonisten spielen. Denn weil Leon Geld braucht um den Anwalt für seinen Bruder zu zahlen, kommt er überhaupt erst auf die Idee seine Wohnung zu teilen. Dieser sitzt nämlich (zu Unrecht?) eine Haftstrafe ab.

Negativ herauszuheben ist Tiffys Exfreund, der sie jahrelang schlecht behandelt und manipuliert hat. Man kann im Prinzip schon von psychischer Misshandlung sprechen. Die beiden haben eine äußerst toxische Beziehung geführt. Es kostet Tiffy viel Kraft darüber hinweg zukommen.

"Love to share" ist auf der einen Seite schön und herzerwärmend, auf der anderen Seite aber auch spannend, ein wenig beängstigend und sehr emotional. Für mich ein wichtiges Buch, auch weil es um Emanzipation und den Weg zu sich selber geht. Außerdem tauchen auch Themen wie Krankheit, Verlust, Trauer und Stalking auf.

Recht witziges Buch

Von: Dörseln Datum: 17. Juni 2019

Obwohl die Handlung absolut voraussehbar ist, musste ich oft schmunzeln.
Es war interessant, dass die wichtigsten Figuren im Buch, im Zeitalter der öffentlich sozialen Medien, so viel über beschriebenes Papier miteinander kommuniziert haben, wenn auch zwangsläufig.
Besonders gut fand ich, dass das Thema "Hospiz", vor dem die meisten Menschen zurückschrecken, etwas aufgelockert wurde.
Das Thema "psychischer Missbrauch" könnte vielleicht auch den Einen oder Anderen erreichen.
Leichte und lockere Lektüre!

Humorvoll

Von: Nicy Datum: 17. Juni 2019

Ich möchte nicht zuviel über das Buch sagen,ich finde der Klappentext sagt ja worum es sich handelt.
Beth O'Leary ist hier eine perfekte Mischung aus Humor und Ernsthaftigkeit gelungen und trotz der aufgedrehten Protagonistin und ihrem eher stillen Gegenstück zeigt die Geschichte, dass sich Gegensätze durchaus anziehen und ergänzen können

Ich kann das Buch empfehlen

Wie das Leben so spielt...

Von: Jule Datum: 17. Juni 2019

Ich bin gerade mit lesen fertig und ich bereue das es schon zu Ende ist. Ich möchte noch mehr am Leben der beiden Tiffy und Leon teil haben. Der Anfang des Buches war schon sehr witzig und kurios. Wie kommt man auf die Idee sich mit jemandem das Bett bzw die Wohnung zu teilen ohne denjenigen auch nur ansatzweise zu kennen.
Ich war wahnsinnig gespannt wie und wann die beiden aufeinander treffen.
Es gab Seiten und Situationen zum Lachen aber auch zum Weinen. Aber das Ende ist sooo schön und Achtung Spoiler! Zum Glück gibt es ein Happy End. Ach der Stiel, dass erst der Eine eine Situation/Episode beschreibt und dann der Andere ist sehr gut, so weiß man was in den Beiden vorgeht, wie sie sich fühlen. Und man kann sich sehr gut in die Beiden hinein versetzen.
Ich kann das Buch empfehlen, weil es eine außergewöhnliche Lebenssituation ist und man sich von Anfang an fragt, wie geht das wohl aus.

Spritzig leicht

Von: DiB Datum: 17. Juni 2019

Einmal in die Hand genommen, ist es schwer das Buch wieder loszulassen. Eine spritzig leicht erzählte Geschichte, in die gerade ich als nahezu mittelose Studentin mich wunderbar einfühlen kann.
Ich hätte mir höchstens noch gewünscht, dass sich das Aufeinandertreffen von den beiden Protagonisten noch etwas hinauszögert.

eine herrlich unterhaltsame Liebesgeschichte - so wahnsinnig schön!

Von: Sarahs Büchertraum Datum: 17. Juni 2019

In „Love to Share – Liebe ist die halbe Miete“ erzählt Beth O'Leary von einer Liebe,
die einem kuriosen Plan folgt und einen irrsinnigen Weg geht.
Herrlich unterhaltsam und wahnsinnig schön!

Ich hatte die Geschichte von Tiffy und Leon
gar nicht richtig auf dem Schirm,
aber im Bookstagram-Universum kam man einfach nicht dran vorbei
und so wuchs auch bei mir der Wunsch, sie kennen zu lernen.

Das Cover finde ich leider nicht so dolle,
da hätte man irgendwie mehr draus machen können.
Der Klappentext klang dafür aber sehr interessant!

Die Wohnungsanzeige ist schon etwas kurios.
Leon benötigt Geld,
und Tiffy dringend eine neue Bleibe.
Und so kommt es, dass sie sich eine Wohnung teilen.
Doch nicht auf die herkömmliche Weise.
Während Leon die Wohnung tagsüber für sich hat,
gehört sie Tiffy am Abend, in der Nacht, und am Wochenende.
Hinzu kommt, dass jeder zudem eine Bettseite sein Eigen nennt -
außerdem sind sich die 2 Mitbewohner noch nie persönlich begegnet.
Trotzdem fühlen sie sich dem Anderen nah.
Und obwohl alles komplett geregelt ist,
schlägt der Zufall zu …
und sorgt im Leben und bei der Planung der Zwei für mächtig Wirbel …

Ich wusste nicht genau, was mich erwarten würde.
Ich habe so viele Meinungen gelesen – Gute wie Schlechte,
dass ich mich einfach überraschen ließ.

Die Story begann ganz interessant,
entwickelt sich aber langsam.
Der Schreibstil ist angenehm,
auch, wenn man sich an manche Erzählweise erst gewöhnen muss.
Die Autorin hat die Unterschiede zwischen Tiffy und Leon
auch im Erzählstil sichtbar werden lassen.
Doch, was zunächst gewöhnungsbedürftig war,
fand ich zunehmend plausibler.

Und so kam es, wie es kommen musste.
Ich wurde von Seite zu Seite mehr
von der Geschichte in ihren Bann gezogen.

Tiffy und Leon sind mir zwei sehr sympathische Protagonisten.
Tiffy ist ein bisschen chaotisch – aber auf diese liebevolle Art, -,
hat ein gutes Herz und obwohl man es ihr nicht immer anmerkt,
ist sie doch auch etwas unsicher.
Leon beweist, dass es nicht immer einen Bad Boy braucht.
Er ist zurückhaltend, sensibel
und sehr einfühlsam.
Ein absoluter Good Guy – und ich liebe ihn dafür! <3

Obwohl es ein bisschen braucht,
ehe die Geschichte richtig in Gange kommt,
war ich fasziniert und wie im Rausch.
Die süßen Post-it-Nachrichten
waren für mich ein kleines Highlight,
dem ich stets entgegenfieberte.
Die Seiten flogen nur so dahin
und mit ihnen auch der Handlungsverlauf.

Es ist so herrlich unterhaltsam,
mitreißend und gefühlvoll.
Dabei steht nicht nur
die sich entwickelnde Beziehung der Zwei im Vordergrund,
sondern auch die hintergründigen Geschichten – ihre Freunde, die Familie, verknüpft mit ein bisschen Drama und Spannung.

Ich bin noch ganz verliebt,
und würde das Buch am liebsten noch einmal lesen!
Für mich hat sich die Geschichte von Tiffy und Leon
zum Lesehighlight entwickelt.

Es ist ein Buch fürs Herz – mit der richtigen Portion
an Aufregung, Liebe und Nervenkitzel.

Ich danke dem DIANA Verlag und WasLiestDu für die Leserunde und das bereitgestellte Leseexemplar!

eine herrlich unterhaltsame Liebesgeschichte - so wahnsinnig schön!

Von: Sarahs Büchertraum Datum: 17. Juni 2019

In „Love to Share – Liebe ist die halbe Miete“ erzählt Beth O'Leary von einer Liebe,
die einem kuriosen Plan folgt und einen irrsinnigen Weg geht.
Herrlich unterhaltsam und wahnsinnig schön!

Ich hatte die Geschichte von Tiffy und Leon
gar nicht richtig auf dem Schirm,
aber im Bookstagram-Universum kam man einfach nicht dran vorbei
und so wuchs auch bei mir der Wunsch, sie kennen zu lernen.

Das Cover finde ich leider nicht so dolle,
da hätte man irgendwie mehr draus machen können.
Der Klappentext klang dafür aber sehr interessant!

Die Wohnungsanzeige ist schon etwas kurios.
Leon benötigt Geld,
und Tiffy dringend eine neue Bleibe.
Und so kommt es, dass sie sich eine Wohnung teilen.
Doch nicht auf die herkömmliche Weise.
Während Leon die Wohnung tagsüber für sich hat,
gehört sie Tiffy am Abend, in der Nacht, und am Wochenende.
Hinzu kommt, dass jeder zudem eine Bettseite sein Eigen nennt -
außerdem sind sich die 2 Mitbewohner noch nie persönlich begegnet.
Trotzdem fühlen sie sich dem Anderen nah.
Und obwohl alles komplett geregelt ist,
schlägt der Zufall zu …
und sorgt im Leben und bei der Planung der Zwei für mächtig Wirbel …

Ich wusste nicht genau, was mich erwarten würde.
Ich habe so viele Meinungen gelesen – Gute wie Schlechte,
dass ich mich einfach überraschen ließ.

Die Story begann ganz interessant,
entwickelt sich aber langsam.
Der Schreibstil ist angenehm,
auch, wenn man sich an manche Erzählweise erst gewöhnen muss.
Die Autorin hat die Unterschiede zwischen Tiffy und Leon
auch im Erzählstil sichtbar werden lassen.
Doch, was zunächst gewöhnungsbedürftig war,
fand ich zunehmend plausibler.

Und so kam es, wie es kommen musste.
Ich wurde von Seite zu Seite mehr
von der Geschichte in ihren Bann gezogen.

Tiffy und Leon sind mir zwei sehr sympathische Protagonisten.
Tiffy ist ein bisschen chaotisch – aber auf diese liebevolle Art, -,
hat ein gutes Herz und obwohl man es ihr nicht immer anmerkt,
ist sie doch auch etwas unsicher.
Leon beweist, dass es nicht immer einen Bad Boy braucht.
Er ist zurückhaltend, sensibel
und sehr einfühlsam.
Ein absoluter Good Guy – und ich liebe ihn dafür! <3

Obwohl es ein bisschen braucht,
ehe die Geschichte richtig in Gange kommt,
war ich fasziniert und wie im Rausch.
Die süßen Post-it-Nachrichten
waren für mich ein kleines Highlight,
dem ich stets entgegenfieberte.
Die Seiten flogen nur so dahin
und mit ihnen auch der Handlungsverlauf.

Es ist so herrlich unterhaltsam,
mitreißend und gefühlvoll.
Dabei steht nicht nur
die sich entwickelnde Beziehung der Zwei im Vordergrund,
sondern auch die hintergründigen Geschichten – ihre Freunde, die Familie, verknüpft mit ein bisschen Drama und Spannung.

Ich bin noch ganz verliebt,
und würde das Buch am liebsten noch einmal lesen!
Für mich hat sich die Geschichte von Tiffy und Leon
zum Lesehighlight entwickelt.

Es ist ein Buch fürs Herz – mit der richtigen Portion
an Aufregung, Liebe und Nervenkitzel.

Ich danke dem DIANA Verlag und WasLiestDu für die Leserunde und das bereitgestellte Leseexemplar!

So schön

Von: Birdria Datum: 16. Juni 2019

Tiffy ist frisch getrennt und auf der Suche nach einer bezahlbaren Wohnung in London. Schließlich wird sie fündig: Leon braucht dringend Geld und vermietet seine Wohnung nachts und an den Wochenenden, während er arbeitet.

Unterschiedlicher könnten die beiden Charaktere kaum sein, aus deren Sicht die Geschichte abwechselnd erzählt wird:
Die bunte, fröhliche Tiffy und der sehr sympatische, ruhigere Leon.

Mir hat sehr gut gefallen, dass die Autorin die unterschiedlichen Charaktere auch in der Schreibweise wiederspiegelt.
Allgemein war ich sehr schnell in der Geschichte und dem Schreibstil "drinne".
Ich habe das Buch in Erwartung auf einen locker-leichten Strandroman angefangen zu lesen, doch dieses Buch ist viel mehr als das! Die Geschichte und vor allem auch die Protagonisten sind mir so ans Herz gewachsen. Ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen, und gleichzeitig wollte ich es so langsam wie möglich lesen, weil ich nicht wollte, dass es zu Ende ist.
Dieses Buch hat in mir Herzklopfen ausgelöst und an anderen Stellen tief berührt.
Es ist eins dieser Bücher, nachdem ich nicht sofort ein anderes Buch lesen konnte, weil ich auch Tage nach dem Lesen in Gedanken noch an Tiffy und Leon und ihre gemeinsame Geschichte war.
Für mich schon jetzt der schönste Liebesroman dieses Jahres!

Liebe ist die halbe Miete.

Von: lunasbookworld_ Datum: 16. Juni 2019

"Das Leben ist häufig einfach, aber man bemerkt nicht, wie einfach es war, bis es unglaublich kompliziert wird, als würde man nie für seine Gesundheit dankbar sein, bis man krank wird, oder wie die Tatsache, dass man nie seine Schublade voller Strumpfhosen zu schätzen wusste, bis man ein Paar zerreißt und keinen Ersatz hat"

→ Inhalt

In » Love to Share « geht es um die Geschichte von Tiffy und Leon. Tiffy arbeitet tagsüber als Lektorin in einem Verlag der DIY Bücher herausbringt. Sie ist eine aufgeweckte junge Frau, mit einem sehr verrückten Kleidungsstil, der aber absolut zu ihrem Wesen passt. Leon arbeitet in der Nachtschicht als Pflegekraft in einem Hospiz. Er ist eine eher zurückhaltende Persönlichkeit und hat nur zu wenigen Menschen engeren Kontakt.

Beide konnten nicht unterschiedlicher sein und doch haben sie eines gemeinsam. Sie teilen sich dasselbe Bett, jedoch zu unterschiedlichen Tageszeiten. Keiner der beiden hat je den anderen gesehen aber dennoch Leben sie zusammen. Im Verlaufe der Geschichte fangen Tiffy und Leon an sich kleine Nachrichten auf Post-its zu hinterlassen und lernen den anderen immer besser kennen ..

→ Schreibstil

Am Anfang hatte ich angst, dass mir der Schreibstil von Beth O'Leary nicht zusagt. Aber ich habe mich getäuscht und das gewaltig. Nach den ersten Kapiteln war ich so in die Geschichte vertieft, dass ich 300 Seiten am Stück gelesen habe. Die Geschichte, die sie mit » Love to Share « geschaffen hat, ist witzig, emotional an den richtigen stellen und fühlt sich einfach nur gut an beim Lesen.

→ Fazit

» Love to Share « ist eine wundervolle Liebesgeschichte, die mich wirklich gepackt hat. Sie ist witzig, ehrlich und wundervoll verfasst. Die Charaktere sind großartig ausgearbeitet und es macht Spaß ihre Geschichte zu verfolgen. Ich kann jedem das Buch nur wärmstens empfehlen!

wow

Von: alena Datum: 15. Juni 2019

ich konnte das buch nicht aus den händen legen. die geschichte fesselte mich vom ersten augenblick an. die art zu schreiben liest sich wunderbar. eine geschichte aus zwei unterschiedlichen perspektiven zu lesen fand ich sehr angenehm....einmal die gedanken eines mannes zu gewissen situationen zu lesen, herrlich, welche frau wünscht sich nicht ab und an, in den kopf eines mannes zu blicken! eine wunderbare mischung aus humor, tragik und versteckter romantik. danke für dieses schöne buch!!

Liebe ist die halbe Miete

Von: MissDefyingGravity Datum: 15. Juni 2019

"Love to share" ist ein netter Roman für Nebenbei. Unterhaltsam und mit einem originellen Konzept. Erzählt wird die Geschichte aus zwei Perspektiven - Leons und Tiffys. An den Schreibstil on Leons Perspektive musste ich mich erst gewöhnen. Er ist eher kurz angebunden, ohne viel das Geschehen um sich herum näher zu beschreiben. Sein Charakter wird dadurch hervorragend vermittelt.


Tiffy zieht zu Leon, den sie gar nicht kennt, in die Wohnung. Leon braucht Geld und Tiffy eine Bleibe, nach der Trennung von ihrem Freund Justin. Das Besondere an diesem Buch ist, dass Tiffy und Leons sich erst weit in der Mitte zum ersten Mal begegnen. Tiffy lebt abends/nachts, wenn Leon arbeitet in der Wohnung und umgekehrt. Die beiden lernen sich durch kurze Nachrichten auf Post-Its kennen, bevor sie sich dann versehentlich persönlich treffen …

An sich ist "Love to share" ein witziger Roman, in dem allerdings auch ernstere Themen untergebracht sind. Die Nebenfiguren - Tiffys Freunde - waren sehr gut eingebunden und haben für die meiste Unterhaltung gesorgt. Die Geschichte ist schnell gelesen, obwohl sie sich an der einen oder anderen Stelle in die Länge zieht und vieles ist doch sehr vorhersehbar. Aber dennoch konnte ich das Buch nicht weglegen.

Ungewöhnliche Liebesgeschichte

Von: Stefanie K. Datum: 15. Juni 2019

Das Buch ist gerade überall zu sehen und auch ich bin neugierig auf das Buch und die Geschichte von Leon und Tiffy geworden.

Ich bin ganz gut in das Buch reingekommen, welches aus den Perspektiven von Tiffy und Leon erzählt wird. Bei Leon habe ich jedoch ein wenig gebraucht, um mich an den etwas ungewöhnlichen Stil zu gewöhnen, in dem er seine Geschichte erzählt. Er verzichtet großteils auf das Personalpronomen "Ich", so dass es auf mich ein wenig abgehackt und distanziert wird.

Die Geschichte grundsätzlich konnte mich gut unterhalten und es sind auch einige Dinge passiert, die ich nicht erwartet habe, aber dennoch muss ich sagen, dass mir was gefehlt hat, um mich richtig zu überzeugen.
Die größten Probleme hatte ich mit den beiden Protagonisten, mit Tiffy und Leon bin ich einfach nicht warm geworden. Tiffy war zwar sympathisch, ging mir mit ihrer Art aber dennoch auf die Nerven und sie war teilweise einfach anstrengend. Leon konnte ich einfach überhaupt nicht einschätzen. Sein Charakter und was ihn ausmacht ist komplett an mir vorbeigegangen und ich frage mich auch nach Beenden des Buches was für ein Mensch er eigentlich ist.

Die Entwicklung der Liebesgeschichte geht eher langsam voran, wovon ich normalerweise kein großer Fan bin, aber dies hat hier für mich einfach gepasst und alles andere wäre für die Geschichte unrealistisch gewesen. Das Ende war dann wirklich süß und hat mich ein wenig mit dem Buch versöhnt.

unterhaltsamer Debütroman, der sich sehr gut liest!

Von: Veronika Kay Datum: 14. Juni 2019

In diesem Debütroman geht es um zwei junge Menschen, die beide finanziell etwas knapp sind. Deswegen gibt der junge Pfleger Leon eine Anzeige auf, dass er seine Wohnung teilweise zur Verfügung stellt. Tiffy, die sich gerade von ihrem Freund getrennt hat, sucht dringend eine Wohnung. So kommt es, dass die beiden den Deal eingehen, die Wohnung wechselseitig zu bewohnen. Leon gehört sie tagsüber, da er immer nachts arbeitet. Und Tiffy hat die Wohnung abends ab 18 Uhr bis zum nächsten Morgen und am Wochenende. Die beiden lernen sich längere Zeit überhaupt nicht kennen und finden aber immer mehr Gefallen daran, sich über Post-Its auszutauschen. Doch irgendwann lernen sie sich dann real kennen…
Die Idee des Romans mit der zeitlichen Teilung der Wohnung fand ich sehr interessant. Erwartungsgemäß ist auch ein sehr unterhaltsamer und amüsanter Roman darüber geschrieben worden. Der Schreibstil ist sehr spritzig und witzig. Die einzelnen Kapitel sind immer abwechselnd aus der Sichtweise von Tiffy und Leon geschrieben. Dies wird umso authentischer, da sich mit der jeweiligen Sichtweise auch immer der Schreibstil ändert. Die Teile von Leon sind in kurzen abgehakten und etwas unvollständigen Sätzen geschrieben, da die Personalpronomen meist weggelassen werden. Mich hat dies zwar ein wenig gestört und ich mochte seinen Stil nicht wirklich, aber ich denke, es war ein gutes stilistisches Hilfsmittel.
Tiffy und Leon habe ich beide sehr ins Herz geschlossen. Dadurch dass Leon als Pfleger in einer Palliativstation arbeitet, geht es auch um die Themen Krankheit und Tod und das Buch erhält dadurch auch noch Tiefgang. Er opfert sich wirklich bewundernswert für seine Patienten auf und macht viel mehr für sie, als er müsste.
Ein weiteres sehr ernstes Thema, welches hier mit eingebaut wurde ist Stalking. Das fand ich schon etwas erschreckend, wie weit das gehen kann.
Aber trotz dieser ernsten Hintergründe ist es alles in allem ein unterhaltsames und romantisches Buch. Zwischendurch gab es allerdings für mich stellenweise auch kleinere Längen. Ich vergebe 4,5 Sterne für diesen gelungenen Debütroman.

Eine Liebesgeschichte zum verlieben

Von: Gabriela Wegner Datum: 14. Juni 2019

Tiffy braucht eine neue Wohnung. Justin, ihre on-off Beziehung hat sich von ihr getrennt und sich sofort mit seiner Neuen verlobt.
Das Geld ist knapp und so nimmt sie das Angebot des Unbekannten Leon an, seine Wohnung und sein Bett mit ihr zu teilen...zu unterschiedlichen Zeiten. Sie sehen sich nicht und schreiben sich nur Nachrichten, und da ist wieder Justin, der ihr tiefe Blicke zuwirft.
Justin geht ihr nach diesen Blicken nicht mehr aus dem Kopf...
Doch die Liebe geht ganz ungewöhnliche Wege
Ein locker leichter Roman von Beth O'Leary.

Witzige Idee

Von: Bücherfee Datum: 14. Juni 2019

Die Idee zum teilen einer Wohnung ist nicht neu- aber hier aufgrund der zwei sehr verschiedenen Personen unterhaltsam dargestellt.
Alles in allem finde ich die Geschichte leider sehr vorhersehbar- schade.
Der Schreibstil gefällt mir nicht sehr gut, da besonders im männlichen Anteil der Satzbau verkümmert- oder ist das bei der Übersetzung passiert?
Die neue Jojo Moyes ist die Autorin nun wirklich nicht!

Liebesgeschichte mit ungewöhnlichem Thema und mehr Tiefgang als erwartet

Von: Marakkaram Datum: 13. Juni 2019

** Ich denke oft, wie anstrengend es sein muss, Tiffy zu sein, selbst ihre Nachrichten stecken voller Energie. **

Erst hat ihr On/Off Freund Justin die Beziehung endgültig beendet und dann setzt er Tiffy, die voller Hoffnung in der Wohnung geblieben ist, auch noch vor die Tür. Der absolute Albtraum, denn eine bezahlbare Bleibe ist in London nicht zu finden.
Leon hingegen braucht dringend Geld um den Anwalt für seinen Bruder zu bezahlen. Da er nur Nachts arbeitet, kommt ihm die Idee seine kleine Wohnung für diese Stunden zu vermieten. Die Sache hat allerdings einen klitzekleinen Haken, es gibt nur ein Bett.
Skeptisch, aber mangels jeglicher Alternative, lässt sich Tiffy auf diese ungewöhnliche WG ein.

Und das ist sie wirklich: ungewöhnlich. Die große, flippige, extrovertierte Tiffy, die voller Energie und DIY-Ideen steckt und der ruhige, wortkarge, eher introvertierte Paliativpfleger Leon.

Das spiegelt sich auch im Schreibstil wieder. Und ich geb zu, an den musste ich mich anfangs erst gewöhnen. Zum einen hat Beth O`Leary einen typisch englischen Schreibstil (a la Jojo Moyes), dann sind die Kapitel abwechselnd aus Tiffys und Leons Sicht geschrieben und der macht, im Gegensatz zur übersprudelnden Tiffy, nicht wirklich viele Worte. Das kommt oft sehr abgehackt und hart rüber, verleiht der Figur andererseits aber auch ihre Authenzität und später merkt man immer mehr, er wählt seine Worte mit Bedacht.

Anfangs kommunizieren die beiden ausschliesslich über Post its und ich fand es unheimlich interessant dabei zuzusehen, wie sie sich - ohne sich je begegnet zu sein - leise, ja fast schon schleichend, näherkommen, diese zwei so unterschiedlichen Menschen, die scheinbar nichts gemeinsam haben. Sie erkennen die Gefühlslage des anderen am Abstellplatz der Kaffeetasse oder Größe des Kuchens.

Was für mich überraschend kam, im Laufe der Zeit und mit ein wenig Abstand, beginnt Tiffy ihre Beziehung zu Justin zu reflektieren und die hatte es wirklich in sich. Das ist nicht nur ein spannendes Thema, es verleiht dem Roman auch eine unerwartete Tiefe, die mir sehr gefallen hat.

Der Schreibstil ist, wie gesagt, sehr englisch und langsam. Beth O`Leary gibt ihren Figuren Zeit und Raum sich zu entwickeln. Trotzdem wird es nie langweilig und es gibt viele tolle Momente. "Love to share" ist eine schöne Liebesgeschichte, mit eigensinnigen, authentischen Charakteren, die man gerne begleitet.

Humorvoll und zuckersüß!

Von: AiHaninozuka Datum: 13. Juni 2019

Beth O'Leary hat mich mit "Love to share" verzaubert! Ich erwartete eine humorvolle Romanze und habe sogar ein bisschen mehr bekommen.

Durch den lockeren und leichten Schreibstil war ich sofort in der Geschichte und durfte Tiffy bei einer Wohnungsbesichtigung, gemeinsam mit ihren besten Freunden Gerty und Mo begleiten. Die Szene sorgte direkt für einen kleinen Überblick über die verschiedenen Charaktere. Tiffy ist sehr optimistisch, gesprächig und ein kleiner Wirbelwind, der gerne mit bunter Kleidung auffällt. Gerty ist ihre beste Freundin und nimmt kein Blatt vor den Mund, wenn es darum geht, direkt auf den Punkt zu kommen. Mo ist Psychologe und eine recht ruhige Natur. Die drei ergänzen sich perfekt und die Dialoge zwischen ihnen sind wirklich unterhaltsam.

Leon ist das genaue Gegenteil von Tiffy. Während sie gerne viel redet, ist er der zurückhaltende, schweigsame Typ, der kein Wort zu viel sagt und das wird auch durch den unterschiedlichen Schreibstil deutlich. Seine Kapitel werden eher abgehackt geschrieben. Pronomen fehlen gänzlich und es liest sich eher wie ein innerer Monolog. Mir gefiel diese Art des Erzählens auf Anhieb! Es wird nicht viel ausgeschmückt und man ist immer klar bei der Sache.

Ich fand beide Protagonisten sehr sympathisch und hatte auf Anhieb eine Verbindung zu ihnen. Das Zusammenleben der Beiden ist wirklich süß zu begleiten und die Post-Its, die die beiden miteinander teilen, machen das Buch besonders und abwechslungsreich, allerdings hätte ich mir noch einen Ticken mehr Romantik gewünscht.

Durch die unterschiedlichen Persönlichkeiten bekommt man eine angenehme Abwechslung geboten und die Geschichte rund um Tiffys und Leons Leben hat mich absolut gefesselt und in ihren Bann gezogen. Aber auch die Nebenfiguren sind vielfältig und charakterstark. Neben Gerty und Mo lernt man ebenso Richie, Leons Bruder, und Kay, seine Freundin kennen.

Die Geschichte bietet mehrere Handlungsstränge, die mich alle mehr oder weniger interessiert haben. Man bekommt abwechselnd Einblicke in die verschiedenen Themen und der Wechsel zwischen humorvollen Dialogen und ernsteren Situationen hat mir gut gefallen. Für mich war das Buch überhaupt nicht langatmig und an einigen Stellen durchaus spannend. Ich hatte zwar immer eine Vorahnung, was als nächstes passieren wird, aber als störend empfand ich das keinesfalls.

Insgesamt konnte mich das Buch definitiv überzeugen und trotz der überwiegend lockeren Atmosphäre ist es für mich mehr als nur ein Buch für zwischendurch, weil es sehr wichtige Themen anspricht und behandelt! Beth O'Leary ist hier eine perfekte Mischung aus Humor und Ernsthaftigkeit gelungen und trotz der aufgedrehten Protagonistin und ihrem eher stillen Gegenstück zeigt die Geschichte, dass sich Gegensätze durchaus anziehen und ergänzen können!

Love to Share

Von: Michelles Bookworld Datum: 13. Juni 2019

Man landet sofort in einer Wohnungsbesichtigung, da Tiffy´s Ex, sie darum gebeten hat auszuziehen. Er hat Tiffy nach der Trennung dort wohnen lassen, aber seine neue hat ihm gesagt, sie würde dies ausnutzen, also hat er nicht ganz nett mitgeteilt, dass sie sich eine Wohnung suchen soll. Da dies in London nicht ganz einfach ist reagiert Tiffy auf eine ungewöhnliche Anzeige. WG mit einem Mitbewohner der Nacht in der Palliativstation arbeitet und ihr dann Abends und am Wochenende die Wohnung überlässt. Einziger Nachteil, es gibt nur 1 Bett...Für Tiffy nicht das Problem, bleibt abzuwarten wie der Mitbewohner so ist. Nachdem Tiffy´s Freundin sie zum feiern ausgeführt, abgefüllt und ihre Freunde Gerty und Mo geholt hat, lässt sie die Bombe platzen: Tiffy´s Ex ist verlobt...
So nach und nach lernen sich Tiffy und Leon per Schriftverkehr kennen, da Leon Nachts arbeitet und Tiffy Tagsüber...Durch einen dummen Zufall lernt Tiffy dann auch noch Leons Bruder Richie kennen, bindet ihre Freundin Gerty ein und nun macht sich Leon Hoffnungen, was Kay nicht passt... Um einem seiner Patienten eine freude zu machen, begibt sich Leon auf die Suche nach dem Liebhaber eben dieses Patienten. Nach fünf versuchen und mehreren Post it´s mit Tiffy, lädt Leon Tiffy auf einen Ausflug ein um den sechsten Mr. White zu besuchen. Da passiert ein Missgeschick und die Beiden finden näher zusammen...
So nach und nach entwickelt sich wirklich was schönes zwischen Tiffy und Leon, wäre da nicht Tiffys Ex der irgendwie dauernd auftaucht, auch an dem Abend als Tiffy und Leon so kurz davor sind, sich körperlich näher zu kommen...
Denn in der Zwischenzeit hat Tiffy erkannt, was ihr Ex ihr angetan hat und versucht dies nun durch Gespräche und unter anderem auch durch Leon zu verarbeiten...
Dann steht noch eine außerhäusige Arbeit für Tiffy an und Leon soll mitkommen...
Dann passiert das unfassbar, Tiffys Ex macht ihr vor laufender Kamera einen Antrag und Leon sowie Gerty bekommen das bei der Gerichtsverhandlung mit....was passiert nun???
Das Buch ist sehr gut und flüssig geschrieben. Ich habe damit angefangen und es so weggelesen. Es ist einfach eine sehr schöne, traurige und fabelhafte Geschichte über die Liebe, die bösen Verflossenen, über den Neuanfang und übers sich hinaus wachsen...
Ich werde es definitiv weiterempfehlen!!!

Love to Share

Von: Maria H. Datum: 13. Juni 2019

Not macht erfinderisch: Tiffy braucht eine günstige Bleibe, Leon braucht dringend Geld. Warum also nicht ein Zimmer teilen, auch wenn sie einander noch nie begegnet sind? Eigentlich überhaupt kein Problem, denn Tiffy arbeitet tagsüber, Leon nachts. Die Uhrzeiten sind festgelegt, die Absprache eindeutig. Doch das Leben hält sich nicht an Regeln ...“

Der Roman wird abwechselnd aus der Perspektive von Tiffy und Leon erzählt. Den Schreibstil, den die Autorin bei Leon gewählt hat, empfand ich als ziemlich unangenehm.

Die Idee für die Geschichte fand ich ziemlich süß, auch wenn die Vorstellung natürlich ziemlich unrealistisch ist. Am Anfang ist es interessant, die beiden gegensätzlichen Protagonisten kennenzulernen und zu erfahren, wie sie sich mit der neuen Situation arrangieren. Bis zum ersten, zufälligen Kennenlernen passiert allerdings nicht viel. Das hätte für meinen Geschmack etwas beschleunigt werden können. Gegen Ende hin, überschlagen sich die Ereignisse dafür umso mehr.

Im Großen und Ganzen ist es eine romantische Komödie, die mit einer interessanten Idee beginnt, jedoch für mich zu lange am eigentlichen Thema, vorbeigeht und bis zum vorhersehbaren Ende zu viele Längen aufweist.

Sie teilen sich dasselbe Bett, aber sie schlafen nie gemeinsam darin. So lautet zumindest die Regel.

Von: GlasgowGirl Datum: 12. Juni 2019

Das Buch hat mich mit seinem Klappentext direkt angesprochen - aus Not heraus teilen sich zwei fremde Menschen eine Wohnung, der eine bekommt sie nachts, der andere tagsüber. Das fand ich eine interessante Idee. Tatsächlich hält die Kennenlern-Geschichte von Tiffy und Leon, was sie verspricht. Die Post-its, die sie sich gegenseitig hinterlassen sind sehr unterhaltsam zu lesen und die Charaktere der beiden kommen darin auch sehr schön zum Ausdruck. So kann man mitverfolgen, wie sie sich nach und nach kennenlernen. Es beginnt erst eine Freundschaft und als sie sich schließlich - den Regeln entgegen - doch einmal zufällig begegnen, merken sie, dass da noch mehr zwischen ihnen sein könnte. Eine nette und mal etwas andere Idee, wie sich die zwei Hauptcharaktere einer Liebesgeschichte kennenlernen und annähern und sehr witzig zu lesen.
Beide Protagonisten sind außerdem auf Anhieb sympathisch. Nur an den Schreibstil der Kapitel, die aus Leons Sicht geschrieben sind, muss man sich meiner Meinung nach am Anfang ein bisschen gewöhnen, denn er lässt konsequent sämtliche Personalpronomen weg.
Schade ist, dass Tiffy teilweise doch sehr stereotyp handelt, vor allem in Hinsicht auf ihren Exfreund Justin und dass man den Kapiteln aus Leons Sicht anmerkt, dass sie von einer Frau geschrieben wurden. Ab und zu wirkt Leon sehr weiblich und nicht wirklich wie ein Mann, in den man sich verlieben möchte. Außerdem ist der notwendige, dramatische Höhepunkt gegen Ende etwas einfallslos für meinen Geschmack. Hier hätte ich mir etwas anderes oder mehr Tiefe gewünscht.
Deswegen nur 4 von 5 Sternen.
Alles in allem aber ein sehr lustiges, gefühlvolles und gut zu lesendes Buch für schöne Sommertage.

Eine wirklich nette Geschichte!

Von: chaosbaerchen Datum: 12. Juni 2019

In „Love to share – Liebe ist die halbe Miete“ von Beth O“Leary geht es um eine ziemlich außergewöhnliche Wohngemeinschaft: Juniorlektorin Tiffy und Palliativkrankenpfleger Leon teilen sich seine Wohnung, aber zeitversetzt, so dass sie sich theoretisch nicht begegnen, was Leons Freundin Kay mit Argusaugen kontrolliert.
Eigentlich ist die Regel ja simpel, aber gemeinsam wohnen bedeutet auch, sich das Bett zu teilen, auch wenn man nicht gleichzeitig darin liegt…was mit Post-it-Botschaften beginnt, wird langsam aber sicher persönlicher, ohne dass die beiden es bemerken. Und dann sind da ja auch noch die Wochenenden und Tiffys Ex und Leons Bruder Richie und und und…

An schillernden Charakteren mangelt es der Story gewiss nicht und an Ernst ebenso wenig. Die wechselnden Perspektiven aus Tiffys und Leons Sicht sorgen für mehr Pepp und Spannung, als man denken mag, nicht zuletzt durch den unterschiedlichen Schreib- und Lebensstil.

Mir hat das Buch ausgesprochen gut gefallen. Es war sehr kurzweilig, es gab keine langatmigen Passagen und wenn man gerade dachte, okay, jetzt kommt etwas Ruhe in die Geschichte, kam der nächste Knall – wie eine Achterbahnfahrt!

Was mir besonders gut gefallen hat, war der positive Grundton, der besagt, dass es für alles eine Lösung gibt, man muss nur aktiv werden, dann wird die Hoffnung mitunter belohnt.

Die Thematik ist sehr vielfältig und umfasst neben den lustigen eben auch sehr ernste Bereiche. Trotzdem belastet einen das Buch nicht. Man hat die ganze Zeit ein gutes Gefühl, auch wenn die Situation kurzfristig entgleist.

Ich kann das Buch uneingeschränkt als lockere Sommerlektüre empfehlen!

Eine nette Urlaubslektüre

Von: artepo Datum: 12. Juni 2019

Eigentlich wird in diesem Buch ein sehr aktuelles Thema angesprochen. Die Wohnungsnot in großen Städten. Da macht man aus der Not eine Tugend und gründet eine WG. Man teilt sich allerdings wortwörtlich, die gesamte Wohnung und vor allem auch das Bett. Aber alles kein Problem, wenn der eine die Wohnung tagsüber und der andere sie nachts nutzt. Im Buch treffen dabei aber sehr unterschiedliche Charaktere aufeinander. Da ist ein wenig Chaos vorprogrammiert. Zuerst ist da Leon, dem die Wohnung eigentlich gehört, der aber dringend Geld braucht und so auf die Idee kommt, die Wohnung tagsüber zu vermieten, da er nachts arbeitet. Er ist Palliativpfleger. Man lernt einiges über seine Patienten und seiner Familie kennen. Außerdem sitzt sein Bruder im Knast und er versucht seine Unschuld zu beweisen. Dann ist da Tiffy. Sie ist Lektorin und arbeitet somit tagsüber. Sie hat sich gerade von ihrem Freund getrennt, bzw. er von ihr, da er eine andere hat. Da ist es natürlich nicht einfach alles zu vergessen und einen Neuanfang zu starten. Aber wofür hat man Freunde, die einem dabei helfen. Und natürlich gibt es da noch den neuen Mitbewohner, der ebenfalls dabei ist, sich von seiner Freundin zu trennen. Leon und Tiffy ein sehr ungleiches Paar. Wie ihr Zusammenleben funktioniert ist wirklich lesenswert und natürlich teilweise sehr amüsant. Aber das Buch regt auch zwischendurch zum Nachdenken an. Ich habe allerdings nur vier Sterne vergeben, weil ich das Buch als sehr vorausschauend empfunden habe. Aber alles in allem ein sehr schönes Buch, was man nicht wirklich aus der Hand legen möchte, da man unbedingt wissen möchte wie die Geschichte sich weiterentwickelt.

Locker leichte Liebesgeschichte

Von: booksurfer Datum: 12. Juni 2019

An diesem Buch kommt man ja im Moment nicht vorbei. Ob im Buchhandel oder Online überall sieht man das tolle Cover von Love to Share. Normalerweise ist das Buch ja nicht mein bevorzugtes Genre aber ab und an lass ich mich dann doch mal hinreißen. Genauer gesagt fand ich das Konzept der Geschichte sehr interessant: Zwei Menschen teilen sich eine Wohnung ohne sich zu kennen oder zu treffen und kommunizieren nur über Post-It‘s miteinander. Und was soll ich sagen es war ein wirklich toller Zeitvertreib. Das Buch ist locker und flüssig geschrieben so dass man einen guten Lesefluss hat und den Charakteren leicht folgen kann. Die Situationen sind so lebhaft Beschreibungen dass man sich gut in sie hineinversetzen kann.
Beide Protagonisten sind einem direkt sympathisch. Der eher verschlossene Leon der das Herz am rechten Fleck hat und die quirlige Tiffy haben mich beide auf ihre Art immer wieder zum Schmunzeln gebracht und ich fand es toll zu sehen wie die beiden sich immer weiter in das Leben des anderen schleichen ohne sich wirklich zu begegnen.
Vor allem die erste Hälft des Buches hat mir wirklich gut gefallen da hier die Post-It Prämisse durchgehalten wird. Danach erhalten wir aber auch einen tieferen Einblick in die Leben der Charaktere dies betrifft nicht nur Tiffy und Leon sondern auch Leons Bruder, der im Gefängnis sitzt, Tiffys Freunde und Ihr Exfreund. Gerade diese Nebencharaktere machen den Roman aber auch echt lesenswert. Leider gab es einen Abschnitt bei dem es mir dann zu viel wurde und in dem sich die Charaktere nicht rational Verhalten. Dadurch hat sich die Geschichte dann etwas gezogen und mir kam es so vor als musste jetzt mit aller Gewalt noch ein Drama geschaffen werden das das Buch nicht gebraucht hätte. Man kann nicht sagen dass der Roman besonders innovativ oder unvorhersehbar ist aber es macht Spaß die Charaktere zu begleiten und es werden auch wichtige Themen darunter psychischer Missbrauch aufgegriffen. Dabei verliert der Roman aber nie seine locker leichte Art und ist somit die perfekte Sommerlektüre für kurzweilige Unterhaltung.
Ich werde die Autorin auf jeden Fall im Auge behalten, da mich ihr Debüt überzeugen konnte.

Ein tolles Buch

Von: cellib Datum: 12. Juni 2019

Das Buch ist einfach toll geschrieben. Man kann sich gut in die Figuten hineinversetzen. Ich wollte unbedingt das Ende wissen, daher habe ich es an einem freien Tag durchgelesen. Ich kann es nur empfehlen.

Unterhaltend und süß, leider kam nicht viel Gefühl an

Von: goodbooksandcoffee_ Datum: 11. Juni 2019

*Inhalt*
Tiffy sucht nach einer neuen Unterkunft und ist dabei preislich sehr eingegrenzt. Nachdem sie nur auf Bruchbuden stößt, entscheidet sie sich für eine Wohnung, die sie sich mit einem Mann, namens Leon, teilen wird. Dabei hat sie die Wohnung ab 18 Uhr bis morgens und er den Tag über. Dadurch begegnen sich die beiden nie und greifen auf Klebezettel zur Kommunikation zurück. Schon bald werden sich die beiden immer sympathischer und irgendwann überschneiden sich ihre Tagesabläufe dann doch.
*Cover*
Ich muss zugeben, dass ich wahrscheinlich nicht einfach von mir aus zu dem Buch gegriffen hätte, weil ich das Cover nicht sehr ansprechend finde. Dafür bin ich aber durch Instagram auf die Geschichte aufmerksam geworden.
*Schreibstil*
Mit dem Schreibstil hatte ich teilweise meine Schwierigkeiten. Die Kapitel aus der Sicht von Tiffy waren super zu lesen, aber bei den Kapiteln von Leon kam ich immer ins stocken, da der Schreibstil sehr eigenartig ist. Teilweise gibt es nur sehr kurze Sätze, dann werden keine Pronomen benutzt. Allerdings zieht sich das auch nicht konsequent durch die Kapitel von ihm. Das hat mich anfangs wirklich genervt, sodass ich überlegt habe, deshalb das Buch abzubrechen, irgendwann konnte ich aber dann doch etwas darüber hinwegsehen. Mir erschließt sich der Sinn über diesen Stil in Leons Kapiteln aber nicht, selbst wenn er Wortkarg sein soll.
Ansonsten haben mir die Länge der Kapitel sehr gut gefallen.
*Meine Meinung*
Mir hat die Idee des Buches von vornherein sehr gut gefallen und ich fand auch, dass das gut umgesetzt wurde. Tiffy ist einfach eine klasse Persönlichkeit, super witzig, mitfühlend, aber auch etwas naiv. Zu Leon kann ich irgendwie nicht allzu viel sagen, weil ich ihn etwas komisch fand, was auch an dem Schreibstil lag. Aber ansonsten ist er ein richtiges Arbeitstier, dem seine Familie und die Leute in seiner Nähe sehr wichtig sind.
Wie bereits erwähnt fand ich die Idee mit den „Irgendwie-Mitbewohnern“ und der Kommunikation über Klebezettel einfach toll und war gespannt wie lange das so laufen wird. Ich muss sagen, dass ich nicht damit gerechnet hätte, dass Tiffy und Leon doch so früh aufeinandertreffen werden, aber es hat trotzdem gepasst für mich. Außerdem war dieses Aufeinandertreffen sehr witzig.
Der weitere Verlauf der Geschichte war sehr gut, ich wollte stets weiterlesen und wissen wie es noch weitergeht und das lag auch an den Problemen, die neben dem Näherkommen von Tiffy und Leon, eine Rolle spielten. Tiffys toxische Beziehung von früher, ihr furchtbarerer Ex-Freund, haben es für mich spannend gemacht weiterzulesen. Ebenso was die Sache mit der Suche nach dem richtigen Johnny White angeht und Leons Bruder, der mir im Übrigen sehr sympathisch war. All diese scheinbar verschiedenen Themen, die noch mit eingebaut wurden, dienten auch dazu, dass Tiffy und Leon sich Näher kommen und eine Beziehung zueinander aufbauen.
Und obwohl das meiner Meinung nach alles sehr gut umgesetzt wurde, originell war und wichtige Themen wie psychische Misshandlung mit in die Liebesgeschichte eingebaut wurde, kam bei mir einfach nicht so viel Gefühl auf. Es hat mir wirklich Spaß gemacht das Buch zu lesen, es war unterhaltend, süß und schön, aber die großen Gefühle und der Funke blieben bei mir aus.
*Fazit*
Eine wirklich originelle Romanidee, die unterhaltend und süß ist, aber leider blieben die Gefühle etwas aus und auch der Schreibstil aus einigen Kapiteln erschwerten mir das lesen.

Kurzweiliger Roman für entspannte Stunden

Von: Franziska Datum: 11. Juni 2019

Eine Liebesgeschichte, die erzählt, wie eine Freundschaft und noch mehr entstehen kann, ohne dass sich die beteiligten Personen überhaupt getroffen haben.

Schon die Ausgangssituation, d.h. das Teilen der Wohnung von zwei sich komplett fremden Menschen erscheint etwas merkwürdig und lustig. Auch die weitere Erzählung sowie die Situationen, in denen sich die Hauptfiguren manchmal wiederfinden, sind oft witzig gestaltet. Um die im Zentrum stehende Love-Story herum finden jedoch auch interessante Nebenhandlungen (Alltag auf einer Palliativstation, Inhaftierung eines Unschuldigen) statt.

Das ganze Buch hindurch wird abwechselnd aus den Perspektiven der Hauptfiguren Tiffy und Leon erzählt. Unterstützt wird der Perspektivenwechsel durch einen unterschiedlichen Schreibstil, sodass man wahrscheinlich auch ohne die Überschriften erkennen würde, aus wessen Blickwinkel man die Handlung gerade verfolgt. Teilweise (besonders bei Leon) ähneln die Beschreibungen fast Tagebucheinträgen.

Alles in allem würde ich das Buch in der Hinsicht, dass sich das Ende schon früh antizipieren lässt, als relativ typische romantische Komödie bezeichnen, die aber durchaus auch ernste Themen aufgreift. Obwohl ich mir den weiteren Verlauf der Geschichte oft schon denken konnte, wollte ich das Buch nicht aus der Hand legen und war sehr in die Handlung vertieft. Das macht es für mich zu einem perfekten Roman, den man einfach mal zum Abschalten, Entspannen und sich unterhalten lassen lesen kann.

Süßer Liebesroman

Von: Anika Pe Datum: 10. Juni 2019

Der Romand "Liebe ist die halbe Miete" von Beth O'Leary behandelt das Leben der Lektorin Tiffy die aus der Not heraus mit dem unbekannten Leon eine Wohnung teilt, in der sie sich aufgrund ihrer Arbeitszeiten nicht begegnen sollten. Das Buch ist sehr locker und humorvoll geschrieben und lässt einen in die Welt der Beiden eintauchen. Empfehlenswert für jeden, der einen netten Liebesroman sucht.

Überraschend gut

Von: Nicki Datum: 10. Juni 2019

Ich habe gedacht es handelt sich um einen "normalen" Liebesroman bin aber wirklich positiv überrascht worden.
Die Protagonisten haben mir sehr gut gefallen, das Buch ist sehr schön geschrieben und teilweise auch wirklich sehr lustig.
Es handelt sich in meinen Augen um eine komplizierte, aber doch sehr schöne Liebesgeschichte die teilweise wirklich zum schmunzeln ist. Ein Buch mit Liebe und Freundschaft welches mich sehr gut unterhalten hat.

Eine etwas andere Geschichte über eine WG, die meiner Meinung nach gut umgesetzt wurde.

Von: Woerterpoesie Datum: 10. Juni 2019

Meine Meinung
Die Grundidee dieses Buches fand ich sehr interessant, deshalb war ich sehr gespannt, wie die Geschichte umgesetzt werden würde.
Ich fand es anfangs sehr erfrischend, dass Leon und Tiffy sich nur mittels Post-Its an sämtlichen Orten in der Wohnung verständigten. Diese Art der Kommunikation war für mich definitiv etwas Neues und sehr humorvolles.
Dennoch habe ich sehr daraufhingefiebert, dass die beiden sich endlich Mal von Angesicht zu Angesicht gegenüber treten, was tatsächlich sehr lange gedauert hat.
Ich fand es auch sehr schön, dass nicht nur die Geschichte zwischen Leon und Tiffy thematisiert wurde, sondern auch die Vergangenheit von Leons Bruder Richie, der Alltag von Gerry und Mo, aber auch die Konfrontation Tiffys mit ihrem Exfreund Justin.
Letzteren habe ich wirklich gehasst. Er ist meiner Meinung einfach nur ein verlogener und falscher Charakter, der zeigt, wie man von einer Person manipuliert werden kann.
Was mich an diesem Buch und auch beim Lesen etwas gestört hat, waren die kurzen subjektlosen Sätze. Dadurch habe ich immer etwas gebraucht, bis ich in einen Lesefluss gekommen bin.

Love to Share -Liebe ist die halbe Miete

Von: M.S. Datum: 10. Juni 2019

Auf den ersten 30 Seiten, war ich zunächst wenig überzeugt was an der ausschweifenden und sehr detaillierten Beschreibung vieler Aspekte in beider Leben liegt.
Es kamen viele Charakternamen vor, welche nur schwer zuzuordnen waren.

Nach den ersten 30 Seiten wurde es dann viel besser und auch ein angenehmer Lesefluss draht ein.

Die Haupthandlung an sich, ist sehr vorhersehbar. Anders verhält es sich bei den von der Autorin gesponnen Nabenhandlungen und Vergangenheiten beider Hauptcharaktere.
Sodass während dem Lesen der Wunsch entsteht, sofort wissen zu wollen wie es weitergeht, ob alles gut geht ?
Beeindruckend ist auch die Charakterentwicklung aller Figuren und die Zusammenhänge durch welche diese gestaltet wurden.

Fazit :
Für alle Leser die einen leichten Liebesroman mit so mancher Detektivearbeit, der Liebe zum Beruf, Akzeptanz gegenüber anderen und sich selbst, so manchen Aggressionen und witzigen Beschreibungen und Erlebnissen sucht ist hier genau richtig.

Aus meiner Sicht kann ich das Buch nur empfehlen und freue mich wenn ich es das nächstemal wieder zu Hand nehme und wieder in die Welt von Tiffy und Leon eintauche.

Über die Liebe zu Teilen

Von: Lesemama Datum: 10. Juni 2019

Bewertet mit 4.5 Sternen

Zum Buch:
Tiffy hat sich von ihrem Freund getrennt und sucht dringend eine günstige Wohnung in London. Leon braucht Geld um den Anwalt für seinen Bruder zu bezahlen.
So kommt Leon auf die Idee, Tiffy in seine Wohnung ziehen zu lassen. Er arbeitet nachts, sie Tagsüber. Tiffy gehört die Wohnung nachts, Leon schläft Tags in dem Bett. Eigentlich eine perfekte Idee ...

Meine Meinung:
Ich fand den Klappentext sehr ansprechend und die Idee der Wohngemeinschaft der besonderen Art ganz interessant.
Die Geschichte wird immer abwechselnd aus Tiffys und Leons Sicht geschrieben und so lernt man die Charaktere sehr gut kennen. Tiffy ist besonders, sie ist bunt, sie ist schillernd, sie ist aber auch unsicher und eingeschüchtert von ihrem Ex. Leon hingegen hat eine ganz besondere Art sich auszudrücken, so wird sein Text in kurzen Sätzen, teilweise komplett ohne Pronomen erzählt. Ich muss gestehen, ich hatte zu Beginn Startschwierigkeiten mit dem Buch. Leons Erzählart ist ungewöhnlich und gewöhnungsbedürftig, Tiffy fand ich zu Beginn unglaublich naiv, fast schon nervig. Aber die Beiden sind mit von Seite zu Seite immer mehr als Herz gewachsen.
Und letztendlich war ihre Geschichte, das ganze Drumherum einfach nur sehr schön zu erfahren und es hat mich sehr berührt.
Man sollte allerdings wechselnde Perspektiven mögen, denn der Stil der Beiden ist völlig unterschiedlich. Allerdings merkt man dadurch auch immer, wer gerade erzählt.

Fazit:
Nachdem ich die Beiden richtig kennenlernen durfte und mich an ihre Eigenheiten gewöhnt hatte, mochte ich das Buch sehr gerne. Es war besonders, einfühlsam und sehr unterhaltend. Ich kann es nur wärmstens empfehlen.

Tolle Liebesgeschichte

Von: Sternenbabsi Datum: 09. Juni 2019

Das Buch ist sehr unterhaltsam uns lustig geschrieben. Die beiden Hauptdarsteller Tiffy und Leon sind sehr sympathische Menschen, mit völlig unterschiedlichen Charakteren. Dies macht die Schriftstellerin schon durch ihren Schreibstil deutlich. Die Kapitel werden abwechselnd aus der Sicht von Tiffy und Leon erzählt und der jeweilige Schreibstil ist ihrem Charakter angepasst. Leons Sätze sind kurz und knapp, Tiffys dagegen etwas „wirr“. Die beiden leben in einer Wohngemeinschaft, allerdings zu unterschiedlichen Zeiten und lernen sich das erste halbe Jahr nur durch Post its kennen. Aber wie man sich denken kann, irgendwann passt das Zeitmanagement nicht mehr und sie begegnen sich, daraus entwickelt sich dann langsam Liebe. Auch die Nebengeschichten sind sehr passend. Alles in allem ein schnell zu lesendes Buch für gute Unterhaltung.

Unerwartet unterhaltsam

Von: Vanessa Datum: 09. Juni 2019

Ich kann mich nicht errinnern ein Buch so verschlungen zu haben wie dieses.

Von Beginn a war es sehr unterhaltsam, was ich beim besten Willen nciht erwartet hatte. Das hin und her zwischen Leon und Tiffy, die Unterschiede der beiden, er total ruhig und zurückhaltend, sie ein aufgedrehter Optimist. Das ganze wurde sogar in der Art des Schreibens aufgegriffen. Man merkte auch ohne den Hinweis ob er oder sie schrieb, wer es war. Seine oftmals bemängelte Wortkargheit kam in den Kapiteln genauso durch wie ihre aufgedrehtheit.
Die Geschichte selber zog mich in seinen Bann, da die sich langsam anbahnende Romanze nicht zu sehr im Fokus war sondern teilweise durch die Probleme der beiden in den HIntergrund rückten. Probleme (und hier meine ich wirkliche krasse Probleme) bei denen sie sich gegenseitig halfen, was wenn man bedenkt das die beiden sich sehr lange nicht kennen sondern sich nur Notizen zukommen ließen, eine wahre Leistung ist.

Alles in allem fand ich das Buch klasse geschrieben und unheimlich lustig an so manchen Stellen, trotz der aufgegriffen sehr schweren Thematik war es dennoch leicht zu lesen und die traurigen, teils angst machenden Stellen wurden stets durch lustige Anspielungen gut gemacht, sodass man selber nicht zu deprimiert wurde.

nach ca. 50 Seiten noch gewöhnungsbedürftig

Von: HeikeO Datum: 09. Juni 2019

ich habe heute ca. 50 Seiten gelesen, es ist allerdings gewöhnungsbedürftig, daß die Ich-Erzähler immer hin und her wechseln; dadurch komme ich nicht so schnell vorwärts und muß mich stark konzentrieren, was ich bei einem Roman nicht so stark erwarte;
relaxt lesen würde meinen Gewohnheiten mehr entsprechen; mal sehen was die nächsten Kapitel ergeben - vor allem inhaltlich

Ungewöhnlicher Schreibstil, faszinierende Geschichte

Von: Einfach nur ich Datum: 09. Juni 2019

Anfangs etwas ungewohnt und dadurch schwerfällig, lohnt es sich durchzuhalten, auch wenn das Ende vorhersehbar ist.

Die beiden Hauptpersonen erzählen abwechselnd die Geschichte, wobei die Ausdrucksweise dem jeweiligen Charakter angepasst ist. Was anfangs mühsam zu lesen ist, macht die Charaktere im Lauf der Geschichte nur noch liebenswerter. Die Geschichte ist spannend, witzig und romantisch, ich bin manches Mal deutlich später schlafen gegangen als geplant, weil ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte. Aber auch ernste Passagen kommen nicht zu kurz.
Die unterschiedlichen Charaktere nehmen den Leser jeder auf seine Art mit.

Ein Buch, das einfach Spaß macht, nicht zuletzt, weil es mit sehr feinem Witz und fast fehlerfrei geschrieben ist.

Die zuckersüßesten Post-It-Nachrichten, die ich bisher lesen durfte!

Von: GROSSSTADTHELDIN liest Datum: 09. Juni 2019

Handlungsüberblick:

Ein Mann und eine Frau teilen sich die Wohnung und ein Bett. Auf eine etwas ungewöhnliche Weise: Sie hat die Wohnung ab 17 Uhr Abends bis 9 Uhr morgens und am Wochenende, den Rest der Zeit gehört die Wohnung ihm. Sie kennen sich nicht und sollten sich eigentlich auch nie begegnen, doch sie beginnen mit Post-Its zu kommunizieren und sich nach und nach über die kleinen Zettelbotschaften näher kennenzulernen.

Mein Bucheindruck:

Das Cover sprach mich mit seinen pinken und roten Großbuchstaben nicht unbedingt an, trotzdem wollte ich dem Buch eine Chance geben.

Mein Leseeindruck:

"Love to share" ist durch und durch ein Wohlfühlbuch. Die Mischung aus ernst und süß macht das Buch für mich perfekt. Ich fühlte mich durchweg gut unterhalten, konnte lachen, aber auch über einiges nachdenken. Genau das macht für mich ein gutes Buch aus.
Die Figuren sind authentisch dargestellt. Vor allem durch die Post-It-Nachrichten und dem Wechsel der Erzählerstimme, konnte ich mir ein gutes Bild von den beiden Protagonisten machen. Tiffy und Leon waren mir beide sehr sympathisch und wuchsen mir durch die Post-It-Zettel, die sie austauschten, immer mehr ans Herz.

Mein Eindruck vom Schreibstil:

Am Schreibstil mochte ich besonders den unterschiedlichen Schreibstil beim Wechsel der Erzählerstimme. Man könnte denken, dass das Buch von zwei verschiedenen Autoren geschrieben wurde und das gefällt mir sehr gut. Man weiß auch ohne den Namen in der Überschrift sofort, welche Figur gerade erzählt. Tiffys Erzählungen sind lang und voller Gefühle, während sich Leon eher kurz hält und oft Ellipsen verwendet. Tiffy wirkt dadurch auf mich sehr quirlig und impulsiv und Leo eher wortkarg und etwas zurückhaltend aber auch bodenständig und aufrichtig. Dieser Kontrast gefällt mir sehr gut, er hilft ungemein, sich die Figuren besser vorstellen und sich in sie hineinversetzen zu können. Außerdem macht er die Erzählung authentischer.

Außerdem begeisterten mich die in die Handlung eingeflochtenen Post-It-Nachrichten. Diese Nachrichten heben das Buch von anderen Büchern des Genres ab und machen es zu einem ganz einzigartigen Buch.
Beim Lesen der Nachrichten musste ich ganz oft schmunzeln und fand sie einfach ganz zuckersüß und romantisch. Ich glaube, gerade dem eher zurückhaltenden Leon fallen die Gespräche auf Papier leichter als Gespräche am Telefon oder von Angesicht zu Angesicht. Auch ich habe manchmal das Gefühl, dass ich mich schriftlich weitaus besser ausdrücken kann als mündlich und mich auch mehr zu sagen traue, als wenn der andere vor mir steht.

Mein Abschlussfazit:

Die zuckersüßesten Post-It-Nachrichten, die ich bisher lesen durfte! Die Geschichte von Leon und Tiffy wird noch lange in mir nachklingen!

Hier steckt mehr dahinter, als nur eine kitschige Liebesgeschichte

Von: Scarlet E. Datum: 09. Juni 2019

Inhalt:
Tiffy und Leon treffen ein außergewöhnliches Arrangement, sie teilen sich eine 1-Zimmer-Wohnung. Und das obwohl die beiden sich noch nie gesehen haben und das gemäß ihrer Vereinbarung auch nie werden, da Leon in einem Hospiz Nachtschicht arbeitet und Tiffy tagsüber als Lektorin. Tiffy's Freunde sind davon wenig begeistert, jedoch ist es schwer in London eine bezahlbare Wohnung zu finden und sie braucht dringend eine neue Bleibe. Auch Leon ist dringend auf Geld angewiesen und hat deshalb diese Anzeige aufgegeben. Seine Freundin Kay ist mit dieser Vereinbarung nur einverstanden, da Tiffy und Leon sich nie zu Gesicht bekommen. Jedoch klappt so ein Zusammenleben ohne jeglichen Kontakt nicht besonders gut und es entwickelt sich eine Post-it-Kommunikation zwischen den beiden, sodass sie sich nach und nach doch besser kennenlernen ohne aufeinander zu treffen.

Meine Meinung:
Die Geschichte wird abwechselnd aus Tiffys und Leons Sicht erzählt, sodass man immer Einblick in die Gefühlswelt des anderen hatte. Die Autorin hat es geschafft den Kapiteln ihren eigenen Schreib-/Erzählstil zu verleihen, was mir gut gefallen hat. Jedoch musste ich mich an den Schreibstil von Leons Kapiteln erst gewöhnen. Da hatte ich das Gefühl, dass die Sätze ab und zu nicht ganz vollständig waren. Aber nach einiger Zeit ist mir das gar nicht mehr so aufgefallen, da ich so in diese Geschichte vertieft war.
Die Idee mit dem „Zimmerteilen“ fand ich sehr interessant und eine solche Geschichte habe ich bisher auch noch nicht gelesen. Besonders gefallen hat mir die Kommunikation zwischen Leon und Tiffy durch die Post-its. Es ist natürlich vorhersehbar, wohin die ganze Handlung führt, jedoch hat die Autorin diesen Weg bis dahin wirklich toll beschrieben. Die Geschichte sprüht nur so von Humor, Spannung und Gefühl. Es dreht sich auch nicht nur um Liebe, sondern es geht auch um Hoffnung und das Verarbeiten von traumatischen Erlebnissen. Ich bin eigentlich jemand der wenig Liebesgeschichten liest, jedoch hat mir diese wirklich gut gefallen.
Tiffy ist eine sympathische Person. Sie leidet besonders unter der Trennung von ihrem Freund Justin und gibt sich selbst die Schuld daran, jedoch erkennt sie im Laufe der Geschichte wie Justin sie psychisch manipuliert hat und findet nach und nach zu ihrer eigenen Stärke zurück. Sonst ist Tiffy eine von Humor und Freude strotzenden Person, die einen eigenwilligen Kleidungsstil hat und auf Farben steht.
Leon ist eher der ruhige, in sich gekehrte Mann. Er lässt niemanden wirklich an sich heran. Er arbeitet in einem Hospiz und arbeitet sehr viel Nachtschicht. Dies tut er für seinen kleinen Bruder Richie, der derzeit im Gefängnis sitzt und er Geld für das Berufungsverfahren braucht. Er opfert sich sehr für seinen Bruder auf, da er der festen Überzeugung ist, dass dieser unschuldig ist.
Auch die Nebencharaktere haben mir gut gefallen. Gerty hat eine ruppige Art und sagt gerade heraus was sie denkt. Mo ist eher der Ruhige und hat immer ein offenes Ohr für die Probleme seiner Freunde und steht mit Rat und Tat zur Seite. Rachel ist eine aufgekratzte Person und auch nicht auf den Mund gefallen. Justin, Tiffys Ex-Freund ist ein richtiges Ekel, er war mir von Anfang an nicht besonders sympathisch, aber zum Ende erfährt man was für ein Mensch er wirklich ist. Ganz besonders in mein Herz geschlossen habe ich Leons Bruder Richie. Er ist trotz seines Gefängnisaufenthaltes witzig und gibt die Hoffnung nicht auf. Ich würde gerne eine Geschichte mit ihm als Hauptprotagonisten lesen.

Fazit:
Bei „LOVE TO SHARE“ handelt es sich nicht nur um einen kitschige Liebesgeschichte, da viel mehr dahintersteckt. Es geht um die Bewältigung von traumatischen Erlebnissen, um Hoffnung, Freundschaft und natürlich auch um Liebe. Die Geschichte hat mich gut unterhalten, jedoch kann ich nicht die volle Punktzahl vergeben, da ich etwas Startschwierigkeiten mit dem Schreibstil von Leons Kapiteln hatte. Ein lesenswertes Buch das ich gerne weiterempfehle.

Wunderschöner, lesenswerter Wohlfühlroman

Von: Catherine Oertel Datum: 08. Juni 2019

»Love to Share« ist momentan gefühlt in aller Munde. Ob auf den Social-Media-Kanälen oder im Buchhandel das Buch mit dem schönen Cover fällt überall auf. Der Klapptext macht Lust auf mehr. Die Idee, dass sich zwei völlig Fremde, eine Wohnung teilen fand ich sehr originell, klar dass mich das neugierig machte und ich den Roman unbedingt lesen wollte.

Einmal eingetaucht in die Geschichte ließ sie mich nicht mehr los. Ich habe den Roman innerhalb von zwei Tagen verschlungen und konnte ihn kaum aus der Hand legen. Sicher kann man das Ende des Liebesromans vorausahnen, aber hier ist eher der Weg das Ziel. Tiffy und Leon zu begleiten macht einfach Spaß. Zwei unterschiedliche Leben, zwei verschiedene Erzählstränge die sich im Laufe der Zeit miteinander verweben und zu einem werden. Leon ist der stille Typ, sehr besonnen und verantwortungsbewusst. Als Palliativpfleger weiß er was Leid bedeutet und steht mit beiden Beinen im Leben. Tiffy ist Lektorin in einem kleinen Verlag. Sie ist quietsch bunt, optimistisch, eine lebensbejahende Kämpferin aber auch sie schlägt sich mit gravierenden Problemen herum. Als sie bei Leon einzieht geschieht dies aus einer Notlage heraus. Immer wenn Tiffy traurig ist, dann beginnt sie zu backen. Denn sie will die negative Energie in etwas Positives umwandeln. So kommt Leon regelmäßig in den Genuss ihrer Törtchen. Und ganz nebenbei beginnen sie eine ungewöhnliche Konservation. Mithilfe von Post-it Zetteln schreiben sie sich kleine Nachrichten. Leons Antworten sind zuerst sehr kurz, aber im Laufe der Zeit ändert sich das. Er genießt es sich mit Tiffy auszutauschen. Ganz unmerklich werden sie Freunde, obwohl sie sich nie gesehen haben.

Die Autorin hat es geschafft mit »Love to Share« einen wunderschönen, lesenswerten Wohlfühlroman zu erschaffen, der auch ernste Themen aufgreift und zum Nachdenken anregt. Manche der beschriebenen Szenen sind herrlich komisch und ich kann gar nicht anders als laut loszulachen. Andere rühren mich zu Tränen. Zudem wurden nicht nur die zwei sympathischen Hauptprotagonisten Tiffy und Leon gut ausgearbeitet, auch einige der Nebenfiguren sind mit viel Sinn und Verstand ausgewählt und in der Geschichte platziert wurden. Wie zum Beispiel die kleine Holly oder Mr. Prior.

Fazit: »Love to Share« ist ein kleines Sahneschnittchen, ein Roman herzerwärmend, zuckersüß, charmant, unterhaltsam und urkomisch, der neben dem ganzen Zuckerguss, auch eine ernste Seite hat die berührt und zum Nachdenken anregt. Klare Leseempfehlung von mir!
4,5 von 5 Sterne

Hat sich gelohnt

Von: B. Bögner Datum: 08. Juni 2019

Ich finde das Buch super! Besonders die Erzählweise der Autorin war klasse. Ich liebe es sowieso, wenn im Kapitelwechsel beide Hauptpersonen abwechselnd "sprechen", weil Mann und Frau nun mal andere Ansichtsweisen haben. Das ist in dem Buch sehr gut gelungen. Ausserdem ist "love to share" eine willkommene Abwechslung zur derzeitigen Bücherauswahl. Stimmungen, Empfindungen und Gefühle werden nicht "platt" beschrieben, sondern auf ergreifende und angenehm süße Art und Weise.

Ein Buch zum verschlingen!

Von: Nadine Datum: 08. Juni 2019

Ein wundervolles Buch, um einfach mal abzuschalten. Überragender Schreibstil, der einem die Persönlichkeit der Protagonisten mit viel Humor näher bringt. Allerdings aber manchmal auch ein bisschen klischeehaft, was in diesem Fall tatsächlich einen Teil des Charmes dieses Buchen ausmachen könnte und durch die verschiedenen liebenswerten Charaktere abgerundet wird. Allgemein stimmig vom Cover bis hin zur Geschichte selbst. Sehr empfehlenswert!!!!

Eine wundervolle, romnatische und humorvolle Liebesgeschichte!

Von: Gedankenlabor Datum: 07. Juni 2019

„Love to share“ von Beth O'Leary ist eine ganz ganz wunderbare romantische und humorvolle Liebesgeschichte, die mich gleich zu Beginn abgeholt und total verzaubert hat! Tiffy und Leon lernen sich auf ganz andere Art und Weise kennen, als man es kennt. Und zwar macht Not bekanntlich erfinderisch und so teilen sich die beiden letztlich eine Wohnung, in der es nur ein Bett gibt. Da sie beide zu unterschiedlichen Zeiten arbeiten würden sie sich nie begegnen, das perfekte Arrangement – denken sie! Doch dann kommt es so ganz anders als sie es beide für möglich halten. Mehr möchte ich zum Inhalt auch nicht sagen, denn den sollte jeder selbst lesen. Mir hat die Geschichte der beiden auf jeden Fall sehr sehr gut gefallen! Die Autorin hat hier eine Liebesgeschichte erzählt, die überhaupt nicht kitschig rüber kam und deren Charaktere wirklich wie aus dem Leben gegriffen waren. Tiffy ist eine unglaublich positive Frau, die einen mit ihrer liebenswerten Art echt mitreißen kann und Leon ist ein sehr einfühlsamer Mensch, der mein Herz im Sturm erobern konnte. Und dennoch tragen sie beide ihre Lebenspäckchen und fechten ihre Kämpfe aus. Doch in all dem steckt so viel Hoffnung, Mut, und Positives, immer gespickt mit einer Prise Humor – das hat mein Leserherz einfach total erreicht! Neben der Liebe hat auch die Familie und Freundschaft hier in dieser Geschichte eine tragende Rolle, was die Autorin auch hier ebenfalls einfach ganz toll mit eingebunden hat.
Wenn es nach mir geht hätte die Autorin noch 1000 weitere Seiten schreiben können, hach... ich war gefühlsmäßig einfach so in dieser Geschichte drin, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte und wollte! Einfach toll und hier gibt es von mir eine ganz klare Leseempfehlung!

Ein Buch mit Herz und Humor

Von: Kruemelinchen Datum: 06. Juni 2019

"Love to share" ist mehr als nur eine romantische Komödie. Zeitweise erinnerte es mich sehr an Bridget Jones (eine eigentlich starke Hauptakteurin die trotzdem ständig von Selbstzweifeln geplagt wird), aber immer wenn es zu rosarot wird kommen die anderen Aspekte der Geschichte zum Tragen. Ganz so wie im echten Leben halt, nichts läuft immer wie geplant und selten sind Sachen so wie so von außen wirken oder aber wie Andere sie darstellen. Gerichtsprozesse sind nicht immer fair, Anwälte nicht immer bemüht oder fähig und Menschen nicht immer so perfekt wie sie wirken. Sehr interessant fand ich auch die Idee die zwei Protagonisten einzeln erzählen zu lassen und es ist der Autorin auch wunderbar gelungen Beiden eine ganz eigene Stimme zu geben. Klebezettel als Kommunikationsmittel sind natürlich nichts Neues, aber kennen wir nicht alle das Gefühl wenn wir etwas schreiben und uns dabei witzig, sexy und schlagfertig fühlen... und dann den Mund nicht aufkriegen wenn wir demjenigen gegenüber stehen? "Love to share" bringt einen nicht nur zum schmunzeln sondern auch zum nachdenken. Was einem in den Jahren einer Beziehung doch wirklich im Gedächtnis bleibt sind keine großen Gesten, sondern diese kleinen verrückten Aufmerksamkeiten.
Abschließend wünsche ich jedem eine kleine Box mit liebevollen Klebezetteln und dass Beth O'Leary weiterhin ihre Charaktere auf die Welt loslassen kann.

Super süße Geschichte

Von: kat.loves.books_ Datum: 06. Juni 2019

Klappentext:
Not macht erfinderisch: Tiffy braucht eine günstige Bleibe, Leon braucht dringend Geld. Warum also nicht ein Zimmer teilen, auch wenn sie einander noch nie begegnet sind? Eigentlich überhaupt kein Problem, denn Tiffy arbeitet tagsüber, Leon nachts. Die Uhrzeiten sind festgelegt, die Absprachen eindeutig. Doch das Leben hält sich nicht an Regeln …

Das Cover gefällt mir wirklich gut, es ist super putzig, süß und passt perfekt zum Buch und zum Genre.

Der Schreibstil der Autorin ist unglaublich flüssig, lässt sich sehr leicht lesen und humorvoll und später doch auch emotional. Die Kapitel sind abwechselnd aus der Sicht von Tiffy und Leon geschrieben, wodurch man sich in beide ziemlich gut hineinversetzen kann. Mit der Art, wie Leons Sicht geschrieben wurde, hatte ich anfangs ein bisschen Probleme, aber nach einer Weile habe ich mich daran gewöhnt und es passt auch wirklich zu ihm.

Beide Charaktere kann man sofort ins Herz schließen, denn sie sind lustig, echt, humorvoll und haben beide so ihre eigenen Probleme. Tiffy ist aufgeweckt, lustig und einfach das totale Gegenteil von Leon, der lieber keine Veränderungen hat und ruhiger ist. Beide kämpfen mit etwas, das in ihrem Leben passiert ist und das auch, wenn ihnen nicht immer klar ist/ war, dass es sie so sehr beschäftigt hat.

Insgesamt ein unglaublich süßes Buch, dass sich perfekt für den Sommer eignet. Es spricht ein paar wichtige und ernste Themen an, bei denen ich mir gewünscht hätte, dass sie an manchen Stellen nicht so sehr in den Hintergrund gerückt wären. Trotzdem kann ich das Buch definitiv weiterempfehlen.

4,25/5 Sterne

Dieser Roman bietet einen großen Unterhaltungsfaktor!

Von: buecherwolfde Datum: 06. Juni 2019

Zur Handlung: Tiffy muss aus der Wohnung ihres Ex-Freundes ausziehen und kann sich alleine keine vernünftige Wohnung in London leisten. Da entdeckt sie eine Anzeige für eine etwas andere Wohngemeinschaft. Der Plan ist, dass sich beide Mitbewohner durch ihre unterschiedlichen Arbeitszeiten niemals sehen werden und sich die Wohnung daher tatsächlich „teilen“.

Über kein Buch bin ich in letzter Zeit so oft gestoßen, wie über „Love to share“. Die Meinungen für diesen Roman sind teilweise sehr unterschiedlich und ich bin mit gemischten Gefühlen ans Lesen gegangen. Jegliche Sorge war aber unbegründet. Schon in den ersten Seiten konnte mich Tiffy von sich und ihrer Geschichte überzeugen, sodass ich zu keiner Zeit Langeweile empfunden habe, oder die Seiten an Spannung verloren.

Für mich war dieses Buch in zwei Teile gegliedert. Tiffanys Alltag und Leons. Da beide abwechselnd aus ihrem Leben erzählen und diese zunächst keine dauerhafte Verbindung besteht, hatte ich tatsächlich den Eindruck zwei grundverschiedene Bücher zu lesen. Die Autorin schafft es sogar, die Schreibweise so sehr an den jeweiligen Protagonisten anzupassen, dass dieser Eindruck nur verstärkt werden konnte. So hat Leon eine sehr knappe Sprache und denkt redet/denkt oft in abgehackten Sätzen.

Eine schöne Besonderheit ist, dass sich Tiffy und Leon, durch die Umstände, dass sie sich niemals sehen, durch Post-It-Nachrichten miteinander verständigen. Diese Mitteilungen sind oftmals sehr humorvoll geschrieben und haben mich wunderbar zum Lachen bringen können. Auch die Themen, mit denen sich das Buch beschäftigt, konnten mich in ihrem Bann ziehen. Der Leser lernt Leons stressigen und gefühlvollen Alltag als Palliativpfleger im Krankenhaus kennen und auch seinen Bruder, der unverschuldet auf Grund eines Missverständnisses im Gefängnis sitzt. Doch auch Tiffany hat mit einem schwierigen Ex-Freund zu kämpfen. Beide helfen sich gegenseitig durch Hilfestellung per Post-It-Nachrichten, doch nach Monaten wird es Zeit für ein persönliches Kennenlernen (wenn auch durch Zufall).

Mein Fazit: Dieser Roman bietet einen großen Unterhaltungsfaktor mit einem wunderbar reifen Humor und gefühlvollen Themen!

Neues Lieblingsbuch!

Von: Carla Datum: 06. Juni 2019

Oh Gott, wo soll ich nur anfangen? Dieses Buch war einfach perfekt. Ich mochte Tiffy und Leon direkt von Anfang an und bin so müde, weil ich die letzten drei Abende kaum aufhören konnte zu lesen.
Tiffy, deren Lektorenjob mega interessant für mich war (ich meine die Autorin ist auch Lektorin?), war einfach nur zum schießen. Sie war so mega sympathisch und ich hätte sie wirklich gerne als Freundin.
Leon war auch einfach ein Traum. Sein Job im Hospiz sehr kräftezehrend, auf die emotionale Art. Ihn hätte ich gerne in den Arm genommen, ab und zu.
Es hat einfach alles gepasst. Keine Clichees, keine Insta-Love... Ich liebe diese Post-It-Zettelchen Sache und auch die Wohnungs-Teilung.
Tolle Nebencharaktere und Atmosphäre.
Habe nur noch eine Sache zu sagen: Holt euch dieses Buch!!!!!!

Love to share - Eine fantastische WG, mit viel Herz und Witz, aber auch dem nötigen Ernst

Von: AnnalenasBuecherwelt Datum: 06. Juni 2019

Das Cover von Love to share gefällt mir ganz gut, es ist ansprechend und durch die knalligen Farben auch recht auffällig. Es verspricht eine schöne Liebesgeschichte, doch tatsächlich steckt mehr dahinter, als nur das.

Der Schreibstil in Tiffys Kapiteln gefiel mir total gut und ich bin super durchgekommen. Bei Leons Kapitel war das etwas schwierig, da er tatsächlich immer alles recht objektiv und in knappen Sätzen schildert. Außerdem fehlte bei ihm so oft das Subjekt, dass es mir wirklich schwer fiel, in seine Kapitel reinzukommen. Allerdings habe ich mich daran auch bald gewöhnt und habe mich dann auf seine Sichtweise auch sehr gefreut. Es hat mir auch gefallen, dass man die verschiedenen Sichten durch die unterschiedliche Schreibweise sehr gut auseinanderhalten konnte.

Leon und Tiffy waren mir von Beginn an sehr sympathische Protagonisten. Die beiden waren einfach total authentisch und echt, manchmal hat man ja das Gefühl, Charaktere sind zu übertrieben und zu extrem, aber hier war das gar nicht deder Fall. Tiffy ist ein recht aufgewecktes Mädchen, aber auch nicht zu sehr, als dass es unnatürlich wirken könnte. Leon ist eher der introvertierte Typ, der mit Veränderungen nicht unbedingt klar kommt.

Auch die Nebencharaktere waren total toll und es war mir immer wieder ein Vergnügen, mehr über sie zu erfahren, zu sehen, wie sich deren Leben entwickelt oder wie sie ihren Freunden bei Seite stehen.


Zur Handlung kann ich ohne zu spoilern auf jeden Fall sagen, dass sie anders ist, als man es erwartet. Vom Titel her denkt man vielleicht an eine kitschige Liebesgeschichte, und ja, natürlich gibt es diese im Buch. Aber es gibt eben auch ernste Themen, die die Autorin hier sehr gut einbaut und vor allem auch besprochen hat. So geht es zum Beispiel um Tiffy, die gerade aus einer toxischen und manipulativen Beziehung kommt, was ihr aber jetzt erst langsam klar wird. Die Autorin hat dieses Thema wirklich gut behandelt und auch nicht beschönigt. Ich fand es sehr spannend, mehr darüber zu erfahren, je mehr ich gelesen habe.

Natürlich gab es hier auch Drama in der Geschichte, war ja zu erwarten. Aber auch hier hat Beth O' Leary große Arbeit geleistet, denn ich wurde besonders von dem Ende total überrascht. Ich hatte zwar etwas in die Richtung geahnt, aber so? Niemals!
Besonders die Art der beiden miteinander zu kommunizieren, nämlich mit kleinen Notizzetteln, fand ich sehr amüsant, denn sowas liest man ja auch nicht alle Tage. Ebenfalls interessant war es dabei auch, mitzuerleben, wie man einen Menschen kennenlernen kann, ohne ihn je gesehen zu haben.


Wenn ihr also Lust habt auf eine romantische Geschichte, die genauso aber auch ernste Themen aufweist und die richtige Spannung beinhaltet, dann ist Love to share genau richtig für euch. Außerdem findet ihr hier tolle Charaktere, Humor aber auch ein wenig Drama.
Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen!

Spritzige Unterhaltung

Von: onaltin Datum: 06. Juni 2019

In einem Dialog wird das Zusammenleben von Tiffy und Leon auf eine heitere Weise beschrieben. Es kommt zu einigen Verwicklungen. Es lohnt sich, ein kurzweiliges Buch.

������

Von: dancing.bookworm Datum: 05. Juni 2019

In dem Buch geht es um Tiffy & Leon, die sich eine Wohnung teilen, sich aber eigentlich nie begegnen sollten, da sie unterschiedliche Arbeitszeiten haben.
Doch irgendwann beginnen sie einander Post-its mit kleinen Nachrichten zu hinterlassen...
Zuerst muss ich mal sagen, wie unglaublich toll ich die Idee fand! Ich fand sie auch echt gut umgesetzt.
Besonders ihr erstes Zusammentreffen fand ich super lustig!
Aber auch der weitere Verlauf der Geschichte hat mir sehr gut gefallen.
Die Geschichte ist aus zwei Perspektiven geschrieben, was ich super fand. Ich konnte mich sehr gut in Tiffy als auch in Leon hineinversetzen.
Ich fand es auch super cool, dass bei den beiden Perspektiven andere Schreibstils angewandt wurden.
Zu den Nebencharakteren: Ich fand sie super! Mir hat es sehr gefallen, dass die Geschichte sich nicht nur um Leon & Tiffy gedreht hat. Also mir haben alle gefallen: Richie, Rachel, Gerty, Mo & Katherin
Sehr interessant fand ich auch die Storyline mit Justin und wie Tiffys mentale Gesundheit...

Mein einziger Kritikpunkt ist, dass es mir fast zu lange gedauert hat, bis sie sich zum ersten Mal getroffen haben, obwohl ich verstehen, wieso es so lange gebraucht hat.
Alles in allem war es ein super Buch und ich vergebe 5/5⭐️

Ein richtiges Wohlfühl Buch

Von: Vicisbookblog Datum: 05. Juni 2019

Fangen wir mal mit dem Schreibstil an, den mit diesem konnte ich mich nicht wirklich anfreunden. Besonders bei den Kapiteln aus Leons Sicht hatte ich das Gefühl, dass die Sätze ziemlich abgehakt waren und kurz. Nach einer gewissen Zeit bin ich damit klar gekommen aber dennoch hat es mich bis zum Ende gestört.
Jedoch machen die Charaktere und die Story alles wieder gut.

Tiffy ist auf der Suche nach einer neuen Wohnung, da sich ihr Freund von ihr getrennt hat und sie schnellstmöglich aus ihrer Wohnung raus will. Jedoch gestaltet sich die Suche als ziemlich schwierig und so nimmt sie das Angebot von Leon an. Dieser braucht dringend Geld, da er jemanden bezahlen muss (ich sag mal nicht warum, da ich Angst habe es könnte spoilern) und so teilt er sich seine Wohnung mit Tiffy. Das funktioniert auch alles richtig gut und die beiden bekommen sich nie zusehen, da Leon Nachtschichten hat und Tiffy tagsüber arbeitet. Jedoch bauen die beiden eine Freundschaft durch Post-It´s auf und lernen sich so kennen...ohne sich je gesehen zu haben.

Die Beziehung der beiden war einfach süß. Leon ist ein ziemliches Gewohnheitstier und ist nicht wirklich davon begeistert, dass Tiffy sich völlig in ihrer Wohnung ausbreitet aber er ist sehr Verständnisvoll und nimmt Rücksicht auf sie. Auch wenn er manchmal etwas schüchtern war mochte ich es gerne an ihm und auch wie er immer Ratschläge von anderen bekommen hat und diese dann auch versucht hat wirklich umzusetzen. Zum Ende wurde er auch immer offener und war nicht mehr so der Einzelgänger.

Tiffy war einfach der Wahnsinn. Nach ihrer letzten Beziehung muss sie sich erstmal erholen, denn diese war nicht wirklich das gelbe vom Ei und Tiffy hat (wie sie im Nachhinein feststellt) sehr darunter gelitten. Sie hat diese etwas aufgedreht Art und zieht einem mit nur einem Lächeln in den Bann. Auch wie sie einfach fast alles verrückte mit macht, wie zum Beispiel mit JW der 6. in Brighton zu baden. Sie entwickelt sich auch weiter und ich fand sie wurde mir immer sympathischer.

Beide treffen das erste mal in einer irrwitzigen Situation aufeinander und danach passiert es immer öfter, dass die beiden etwas zusammen unternehmen. Es war einfach toll dabei zu sein wie die beiden zusammen finden und besonders Tiffy mehr zu sich selbst steht und sich gegen ihren Exfreund auflehnt.

Ich habe den Mittelteil des Buches und das Ende an zwei tagen verschlungen und es gab so viele spannende und vorallem lustige Stellen.
Besonders mochte ich die Stellen an denen wir die Patienten von Leon kennengelernt haben. Holly war einfach ein so schlaues Kind und wie sie Leon immer vorgeführt hat war herrlich.
Auch Richie, der Leons Bruder ist lernen wir in einer lustigen Situation mit Tiffy kennen und auch er spielt danach eine größere Rolle im Buch.
Mr. Prior hat mich einfach nur zum weinen gebracht. Leon sucht seine ehemalige große liebe und klappert alle möglichen Männer mit demselben Namen ab, auch wenn er schon so wenig Zeit hat. Auch dies verbindet Leon und Tiffy nochmal, da sie die Schals, die Mr. Prior strickt wunderschön findet und dieser hilft ihr auch aus einer schwierigen Situation.

Fazit

Von mir gibt es volle 5 Sterne...auch wenn der Schreibstil ein bisschen komisch war. Die Geschichte um ´Tiffy und Leon war einfach ein Traum. Love to Share ist ein richtiges wohlfühl Buch und ich kann es jedem ans Herz legen.

Spannender Liebesroman! Echt empfehlenswert

Von: Nani Datum: 05. Juni 2019

Inhalt: Tiffy braucht eine günstige Bleibe, Leon braucht dringend Geld. Warum also nicht ein Zimmer teilen, auch wenn sie einander nie begegnet sind? Eigentlich kein Problem, denn Tiffy arbeitet tagsüber, Leon nachts. Die Uhrzeiten sind festgelegt, die Absprachen eindeutig. Doch das Leben hält sich nicht an Regeln....

Meine Zusammenfassung: Das Buch ist sehr spannend und abwechslungsreich. Der Schreibstil ist gerade aus Leons Sichtweise etwas gewöhnungsbedürftig. Die abgehackten Sätze machen es manchmal schwer, Leon zu verstehen. Die Charaktere sind gut durchdacht und individuell. Auch wenn ich finde, dass es zu viele unsympathische Charaktere gibt. Gerade Leon hat mir am Anfang gar nicht gefallen und es hat ne Weile gedauert, bis ich sein Verhalten verstehen konnte.

Fazit: Im Großen und Ganzen hat mir das Buch sehr gefallen. Gerade die ungewöhnliche Art und Weise, wie sich die Hauptpersonen kennen lernen, hat mich echt begeistert. Ich kann diesen spannenden Liebesroman jedem weiter empfehlen

Ein tolles Wohlfühlbuch

Von: Sofias Booklove Datum: 05. Juni 2019

Cover:
Tatsächlich entspricht dieses Cover nicht meinem eigentlichen Buchcovergeschmack, aber trotzdem finde ich es auf seine Weise besonders und schön. Während mir zu vielen anderen Covern direkt ein anderes einfällt, welches so ähnlich aussieht, ist mir bei diesem hier kein anderes in den Sinn gekommen. Denn dieses Cover ist total individuell und einfach mal was anderes, und das gefällt mir sehr!

Meine Meinung:
Der Inhalt übertrifft das Cover meiner Meinung nach aber noch mal um Welten. Denn diese Geschichte hat mir in allen Bereichen total gefallen und konnte mich mehr als nur begeistern. Schon am Anfang habe ich gemerkt, dass mir dieses Buch einfach gefallen muss, denn ich habe mich beim Lesen direkt wohl gefühlt und wollte eigentlich gar nicht mehr aufhören.

Anfangs begleitet man Tiffy als Leser noch über ein paar Kapitel bei ihrer Wohnungssuche, da sie und ihr Ex-Freund sich getrennt haben und Tiffy endlich bei diesem Ausziehen will. Während Tiffy also wieder singel ist, ist Leon aber noch mit Kay zusammen, die von seiner Idee, sein eigenes Zimmer zu vermieten, da er Geld braucht, nicht gerade begeistert ist. Als sie dann auch noch erfährt, dass der neuste Interessent eine Frau ist, beschließt sie kurzerhand sich selbst um die Vermietung zu kümmern, da sie nicht möchte, dass Leon und Tiffy sich jemals begegnen. Eine lange Zeit klappt dies auch, denn Tiffy arbeitet am Tag und Leon in der Nacht und das Wochenende verbringt dieser bei seiner Freundin und so kommunizieren Leon und Tiffy nur über Post-Its, die überall in der Wohnung verteilt herum hängen. Diese Art der Kommunikation hat einfach total gut zu den beiden Protagonisten gepasst und wurde von Beth O` Leary auch super toll umgesetzt und rübergebracht.

Lange Zeit geht das auch gut, aber nach ungefähr 190 Seiten begegnen sich die beiden zum ersten Mal, wobei diese Begegnung unter eher peinlichen Umständen passiert und somit nicht sehr lange andauert. Knappe 50 Seiten später begegnen sie sich dann erst so richtig. Dass dies aber so lange dauert, bis sich die Protagonisten persönlich treffen, hat mich überhaupt nicht gestört und die Stelle, an der sie das erste mal aufeinandertreffen, fand ich sogar sehr passend. Natürlich wollte ich von Beginn an eine Begegnung der beiden, aber die Geschichte war auch ohne eine solche super spannend und es gab einiges in der Handlung, was es auch authentisch und plausibel rüber brachte, dass das Treffen erst so spät passierte.

Nachdem sich Leon und Tiffy persönlich kennen gelernt haben, wurde die Geschichte meiner Meinung nach noch spannender, denn dann sind auch noch einige Szenen mit Tiffys Exfreund Justin aufgekommen, welcher Tiffy in ihrer Beziehung und auch jetzt noch ziemlich schlecht behandelt. Diese Szenen haben in Tiffys und Leons Beziehung natürlich noch mal eine große Hürde dargestellt und das hat sehr gut zur Handlung gepasst und erhielt durchgehend die Spannung.

Nach und nach kommt auch immer mehr von Tiffys Vergangenheit ans Licht und ich fand es sehr erschreckend zu lesen, wie Justin mit ihr umgegangen ist. Auch was dieser dann noch in der Gegenwart alles versucht, um Tiffy zurück zu bekommen, fand ich einfach nur furchtbar und war richtig wütend, als ich das alles gelesen habe.

Leon stand zum Glück aber immer an Tiffys Seite und so hat diese es geschafft, auch endlich mit Justin abzuschließen und nach vorne zu blicken, was ich super toll fand.

Während Tiffy mit ihrem Ex zu kämpfen hat, macht Leon sein Bruder zu schaffen, denn dieser sitzt unschuldig im Gefängnis und deshalb versucht er alles, um Richie zu helfen und hat auch sehr oft an diesen denken müssen. In diesen Situationen war dann umgekehrt Tiffy für Leon da, hat ihm gut zugeredet und auch aufgeheitert.

Nach der letzten Szene mit Justin kam dann auch schon bald das Ende und dieses hat mir total gut gefallen, vor allem der Epilog hat es mir angetan, denn was Leon da macht, fand ich soo süß �� und das ganze war für mich eine mehr als gelungene Abrundung der Geschichte.

Neben der Handlung und dem Verlauf der Geschichte hat mir aber auch die Aufmachung des Buches total gut gefallen. Zum einen verläuft die Geschichte über Monate hinweg und zwischen den Kapiteln gibt es dann auch immer leere Seiten, auf denen nur der nächste Monat steht, sodass ich als Leser auch immer genau wusste, wann und zu welcher Jahreszeit das ganze jetzt handelt. Außerdem hat mir richtig gut gefallen, dass die Kapitel, in denen Leon erzählt, ganz anders – zu seiner Persönlichkeit passend – geschrieben sind, denn Leon redet zum einen weniger, weshalb seine Kapitel auch immer viel kürzer als Tiffys sind, und zum anderen lässt er fast immer Pronomen weg und auch wörtliche Rede ist bei ihm mehr wie in einem Drama dargestellt (Also nicht wie in typischen Liebesromanen: „“Du siehst heute wunderschön aus!“, sagte er mit einem Lächeln auf den Lippen“, sondern so: „Leon, lächelnd: „Du siehst heute wunderschön aus!““), und das hat so gut zu ihm gepasst.

Schreibstil:
Der Schreibstil konnte mich auch total begeistern. Zum einen fand ich wie oben bereits genannt toll, dass die Kapitel auf unterschiedliche Weiße erzählt werden bzw. geschrieben sind, und zum anderen fand ich Beth O` Learys Schreibstil im allgemeinen super schön. Er lässt sich total gut lesen, wodurch ich sehr schnell durch die eh schon kurzen Kapitel geflogen bin, und dann ist er auch noch total humorvoll. Nicht nur einmal musste ich über lustige Dialoge oder witzige Gedankengänge der Protagonisten lachen.

Charaktere:
Die Charaktere haben mir alle sehr gefallen. Jeder wurde detailreich ausgearbeitet und jeder hat auch seinen eigenen Wiedererkennungswert.

So zum Beispiel Tiffy. Neben ihrer total sympathischen und netten Art, ist sie irgendwie schon ziemlich verrückt, redet sehr viel und ist auch etwas aufgedreht, und das alles mochte ich sehr an ihr. Allerdings ist Tiffy aufgrund ihres Ex natürlich nicht immer verrückt und aufgedreht, sondern hatte auch oft Angst, war wütend oder auch traurig. Wie sie mit dieser Angst aber umgegangen ist, und auch, dass sie diese nicht für sich behalten hat, fand ich sehr toll und bewundernswert, denn nicht jeder kann so offen – nicht einmal mit seinen engsten Vertrauenspersonen – über seine Ängste reden.

Leon dagegen ist das komplette Gegenteil von Tiffy. Er ist ruhiger, redet nicht sehr viel und ist gerne alleine, was sich aber ändert, nachdem er Tiffy persönlich kennenlernte. Auch seine Art kam super authentisch rüber und hat einfach zu ihm gepasst.

Die Nebencharaktere wie Tiffys Freunde Rachel, Gerty und Mo waren mir auch sehr sympathisch, auch wenn Gerty manchmal etwas zu direkt und schroff war. Genauso gut hat mir auch Leons Bruder Richie gefallen, welchen ich direkt ins Herz geschlossen habe.

Und dann gibt es da noch Justin, der zwar auch detailreich beschrieben wird, aber von seinen Charaktereigenschaften her hab ich ihn einfach nur gehasst. Er ist ein manipulativer und auch durchaus aggressiver Mensch, der einem einfach nur unsympathisch sein kann.

Fazit:
Ein in allen Bereichen total gelungenes Buch, mit einem ernsten Thema und gleichzeitig viel Schmunzelfaktor. Der Schreibstil ist wundervoll und lässt sich total gut lesen und die Charaktere sind sehr detailreich ausgearbeitet und bis auf Justin auch alle sympathisch. Dass Post-Its in dieser Geschichte eine so große Rolle spielen, macht das ganze nochmal besonders und wurde richtig toll mit in die Geschichte eingewoben. Eine klare Leseempfehlung von mir! Deswegen kann ich diesem Buch auch nur volle 5 von 5 ⭐ geben.

Liebe und Romantik

Von: Domi Datum: 05. Juni 2019

Das Buch wird aus 2 Perspektive geschrieben, 1 mal aus der Sicht von tiffy und 1 mal aus der Sicht von Leon . Beide wohnen zusammen , sehen sich aber nicht, weil die beiden zu unterschiedlichen Zeiten arbeiten. Sie fanden an sich kleine bodschsften zuschreiben.... und naja man kann sich das Ende schon denken.
Ich habe das Buch inerhalb von 2 Tagen durchgelesen und könnte es nicht weglegen , obwohl es manchmal zu langwierig war . Ansonsten muss man wirklich an manchen stellen schmunzeln, weil es auch viel Humor beinhaltet .
Würde das Buch empfehlen.

Liebe ist die halbe Miete

Von: Anni Datum: 04. Juni 2019

Das erste Mal habe ich von dem Buch über Instagram gehört, denn gerade in UK und US wird “The Flatshare”, wie “Love to Share” im Original heißt, im Moment übel gehypet. Eigentlich mache ich immer einen großen Bogen um Hypes, weil ich sie meistens nicht so gut finde wie alle Leute um mich herum. Für “Love to Share” habe ich aber eine Ausnahme gemacht, denn der Roman hat mich direkt angesprochen und eine RomCom geht immer. Egal, ob als Film oder in Buchform.

Und Leute, ich wurde echt nicht enttäuscht. Es geht los mit einer sehr verzweifelten Tiffy, die auch der letzten Absteige etwas Positives abgewinnen kann, solange sie aus der Wohnung von ihrem Ex ausziehen kann. Da sie als Junior Lektorin bei einem kleinen Verlag für Bastel- und DIY-Bücher kaum etwas verdient, sind ihre Möglichkeiten begrenzt und so landet sie schließlich in einer etwas seltsamen Wohngemeinschaft. Da sie und Leon, der aus Geldnot seine kleine Wohnung für die Nacht, wenn er eh arbeitet, untervermietet, sich in der Wohnung nicht begegnen, laufen zwei Handlungsstränge quasi parallel ab.

Passend dazu wird die Geschichte aus beiden Perspektiven geschildert, die sich mit jedem Kapitel abwechseln. Während Tiffys Sicht jedoch ausschweifender und offener erzählt wird, ist Leons genauso wie seine Post-Its. Kurz und mit wenig Details. Meistens lässt er sogar die Pronomen weg, aber das stört nicht. Man versteht trotzdem alles und es passt zu seiner eher pragmatischen Art. Außerdem fällt es so sehr leicht, beide Perspektiven auseinanderzuhalten und trotzdem beide Protagonisten auf ihre Art und Weise kennenzulernen. Sie selbst haben schließlich auch nur die Möglichkeit, über kleine Zettelchen und Post-Its in der Wohnung zu kommunizieren und eine Bindung aufzubauen.

Ansonsten verkehren beide in ihren Kreisen. Während Leon sich auf die Suche nach der großen Liebe von einer seiner Patienten macht und noch dazu versucht, seinen Bruder aus dem Gefängnis zu holen, ist Tiffy voll und ganz damit beschäftigt, das neue Häkelbuch ihrer Stammautorin bekanntzumachen und sich ihren Ex vom Hals zu schaffen, denn der entwickelt stalkerische Tendenzen. Neben herzerwärmenden Humor, der subtil und nicht erzwungen ist und einen einfach zum Schmunzeln bringt, spielen also auch ernste Themen eine Rolle. Besonders glücklich macht mich hierbei, dass besagten Themen wie Richies unrechtmäßige Verurteilung (so heißt Leons Bruder) und Tiffys Stalker ein gewissener Ernst hingegengebracht wird, ohne es zu überdramatisieren. Es bleibt dadurch realistisch und fügt sich in die lebensnahe Handlung ein. Auf den Humor möchte ich noch mal genauer eingehen, denn im Grunde ist es keiner. Weder die Figuren noch die Autorin versuchen krampfhaft witzig zu sein. Es sind einfach nur kleine Details, Nebensätze und Begebenheiten, die geradewegs aus dem Leben gegriffen sind. Und weil sicherlich jeder sie kennt, fällt es leicht, darüber zu schmunzeln und zu lachen.

Auch die Liebesgeschichte macht Spaß zu lesen, weil sie so außergewöhnlich ist. Normalerweise geht man davon aus, dass beide Beteiligten sich kennen oder zumindest einmal gesehen haben. Hier haben wir allerdings zwei Protagonisten, die sich zwar die Wohnung teilen, sich aber noch nie persönlich getroffen haben. Sie lernen sich durch die Unterhaltungen auf Klebezetteln kennen und durch ihre Besitztümer, ihr Ordnungsverhalten und was sie eben voneinander mitbekommen. Tiffy kann z. B. nach einer Weile an Leons Kaffeetasse in der Spüle genau einschätzen, ob er verschlafen hat oder zeitig aufgestanden ist.

Die Autorin hat es geschafft, dass die beiden trotz aller Widrigkeiten binnen weniger Monate eine solche starke Vertrauensbasis entwickeln, dass sie sich auf ihren Post-Its das Herz ausschütten und einander helfen. Dazu müssen sie sich nicht einmal kennen. Sie sind so unterschiedlich, dass sie sich perfekt ergänzen und auch wenn es auf den ersten Blick ziemlich unmöglich scheint, laufen ihe beiden Handlungsstränge bald schon nicht mehr parallel zueinander, sondern kommen sich immer näher.
Im Großen und Ganzen…

“Love to Share – Liebe ist die halbe Miete” von Beth O’Leary hat jeden Hype verdient, Leute! Humorvoll und herzwärmend lässt einen die Story samt ihrer unverwechselbaren Charaktere mit einem warmen Gefühl zurück, so dass man nach Ende des Buches sowohl glücklich als auch traurig ist. (Mal ehrlich, weitere 480 Seiten hätten dem Buch nicht geschadet.)

Nettes Buch , schöne Idee

Von: herzzwischenseiten Datum: 04. Juni 2019

Love to Share

Eine interessante Geschichte, mit liebenswerten Charakteren.
Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich flüssig lesen, aber durch die Masse an Charakteren finde ich, fehlt den Hauptcharakteren etwas tiefe.

Die Idee der Geschichte hat mir wirklich sehr gut gefallen, originell und spannend.
Leon und Tiffy sind sehr liebenswerte Charaktere, aber tatsächlich hat mir am besten der Bruder von Leon gefallen.

Insgesamt ein nettes, unterhaltsamen Buch was mich allerdings nicht komplett überzeugen konnte.

Super romantisches spannendes Buch

Von: Shanta Datum: 04. Juni 2019

Vorsicht spoiler:
Tiffy arbeitet als Lektorin und wird total unterbezahlt. Als ihr Freund sie verlässt für ein andere braucht sie ein günstige bleibe. Sie hält es für ein gute Idee nach Leon zu ziehen er braucht das Geld um sein Bruder zu helfen. Sie würden sich eh nie sehen, Leon arbeitet nachts und tiffy tagsüber, eigentlich ein super idee die schnell zu Nichte geht.

Also das Buch ist super man lebt mit die Charaktere man fühlt deren Schmerz, deren Glück und Hoffnung. Man kann sich super hineinversetzen und dabei ist es noch spannend genug damit man das Buch nicht aus der Hand legen möchte. Es ist ein typischer romantische Geschichte die natürlich gut ausgeht. Man stellt sich auch bildlich vor wie die Charaktere aussehen und wie die reden. Al mit al kann ich dieses Buch nur weiterempfehlen

Anders, aber so schön

Von: misery3103 Datum: 04. Juni 2019

Nach der Trennung von ihrem Freund Justin sucht Tiffy verzweifelt nach einer neuen Wohnung. Doch in London ein bezahlbares Zimmer zu finden ist schier unmöglich. Bis sie auf die Anzeige von Leon trifft. Er bietet an, seine kleine Wohnung mit ihm zu teilen. Der Nachteil: Sein Mitbewohner muss sich wirklich alles mit ihm teilen, auch das Bett. Doch das sollte kein Problem sein, da Leon immer nachts arbeitet und am Wochenende bei seiner Freundin übernachtet, so dass er die Wohnung nur tagsüber benutzt, wenn der Mitbewohner bei der Arbeit ist. Anfangs klappt das auch sehr gut, ohne dass die beiden sich über den Weg laufen. Doch natürlich kommt es immer anders als man denkt …

Ich liebe Tiffy … und ich liebe Leon. Die beiden passen etwa so gut zusammen wie … gar nichts! Tiffy ist laut und bunt, während Leon eher in sich gekehrt und ruhig ist. Der Unterschied zwischen den beiden wird direkt nach Tiffys Einzug in Leons kleine Wohnung klar, als er sich fühlt wie in einem von einem Einhorn vollgekotzten Raum. So viele Farben hat er wahrscheinlich noch nie vorher gesehen.

Was den Roman besonders macht, ist, dass Leon und Tiffy sich zunächst wirklich nicht begegnen. Sogar die Vermietung und die erste Besichtigung laufen über Leons Freundin, weil er keine Zeit hat. Der einzige Kontakt zwischen den beiden besteht zunächst aus Post-it-Nachrichten, die sie sich auf allen freien Flächen in der Wohnung hinterlassen. Und in gekochten Mahlzeiten und gebackenem Kuchen, den der eine für den anderen hinterlässt. Und trotzdem kann man fühlen, wie nah die beiden sich kommen. Als sie sich dann endlich wirklich begegnen ist es direkt wie bei alten Freunden, auch wenn das erste Zusammentreffen peinlich ist.

Ich mochte es, wie die Wirrungen im Leben der beiden Protagonisten immer wieder dafür sorgten, dass sie nicht wirklich zusammenkommen, wobei man als Leser wusste, dass es nur eine Frage der Zeit ist.

Für mich einer der schönsten Liebesromane, die ich in der letzten Zeit gelesen habe. Gerne mehr davon. Übrigens: Ich liebe diese London-Romane, in denen es von verkorksten und verrückten Personen nur so wimmelt. So auch hier. Tiffy und ihre Freunde und Arbeitskollegen sind ein Haufen verrückter Leute, die ich sehr gerne begleitet habe.

Erfrischende Sommerlektüre

Von: Fraedherike Datum: 03. Juni 2019

Love to share - Liebe ist die halbe Miete ist das Debüt von Beth O'Leary und im Mai 2019 im Diana Verlag erschienen. Das Original ist unter dem Titel "The Flatshare" erschienen. Das Bloggerportal hat mir kostenlos ein Rezensionsexemplar zu Verfügung gestellt - vielen Dank dafür!



Tiffy hat sich von ihrem Freund Justin getrennt und ist nun auf der verzweifelten Suche nach einer günstigen Bleibe in London. Doch entweder sind die Wohnungen zu teuer oder heruntergekommen - und so ist sie glücklich, dass sie eine Anzeige für eine WG findet. Doch keine gewöhnliche: L. Twoney würde nachts arbeiten, sodass sie die Wohnung UND das eine Bett von 18 Uhr abends bis 8 Uhr morgens hätte, während er arbeitet, und er dafür tagsüber, wenn sie arbeiten würde. Trotzdessen sie Bedenken hat, möchte Tiffy gerne einziehen und bekommt die Zusage. Doch ihren Vermieter Leon lernt sie innerhalb der ersten fünf Monate nicht kennen und so kommunizieren sie nur über Post-Its miteinander. Doch was passiert, wenn sie sich dann wirklich einmal treffen?



Was für eine außergewöhnliche Idee, seine Wohnung zu bestimmten Zeiten zu vermieten und das Bett mit dem „Mitbewohner“ derart zu teilen. Dies war der Hauptaspekt, wieso ich unglaublich gespannt auf dieses Buch war. Beth O’Leary hat hier wunderbar die Tücken und Vor- sowie Nachteile dieses Arrangements beschrieben und die Interaktionen der Protagonisten über Post Its war herrlich zu lesen. Die diversen Nebenhandlungen wie etwa die Gerichtsverhandlung von Leons Bruder Richie und die Arbeit von Tiffy als Lektorin, die in einem Verlag mit DIY-Büchern arbeitet und dafür sogar mehrmals als Model für Strickwaren herhalten muss, und nicht zu vergessen die Suche von Leon nach Jonny White, dem Freund eines seiner Patienten, flankieren die eigentliche Wohnungssituation passend und auf eine komische Weise erheiternd. Kopfschütteln bereitet hat mir aber auch die Stalker-Geschichte mit Tiffys Exfreund Justin, der es sogar schafft, Tiffy in einer Liveübertragung zu einem Heiratsantrag zu manipulieren.

Der gesamte Verlauf der Geschichte war unterhaltsam und hat mir gut gefallen, hatte jedoch auch einige Schwächen wie die Authentizität des Wohnarrangements oder die Arbeit von Leon als Krankenpfleger.



Der Schreibstil der Autorin hat mir wunderbar gefallen. Es wechseln sich Kapitel aus der Sicht von Tiffy und Leon ab und besonders daran ist, wie sie durch unterschiedliche Satzkonstruktionen beiden jeweils ihren eigenen Stempel aufgedrückt hat. So redet Tiffy viel und umschreibend, während Leon sich auf Hauptsatzkonstruktionen beschränkt und dabei auch oftmals Satzbausteine einfach weglässt. Der Charakter der beiden wird so jeweils toll wiedergespiegelt. Allerdings kann ich auch verstehen, wenn man diesen Schreibstil nicht mag.



Das Cover ist wirklich toll gestaltet. Die Farben sind harmonisch und springen einem direkt ins Auge, die beiden Silhouetten sind sogar auf die Beschreibung der Protagonisten angepasst.



Insgesamt eine tolle Sommerlektüre mit einigen Schwachpunkten, aber durchaus zu empfehlen! Gerne mehr von der Autorin.

Love to share - Liebe ist die halbe Miete

Von: einbuchistnichtgenug Datum: 03. Juni 2019

Not macht erfinderisch: Tiffy braucht eine günstige Bleibe, Leon braucht dringend Geld. Warum also nicht ein Zimmer teilen, auch wenn sie einander noch nie begegnet sind? Eigentlich überhaupt kein Problem, denn Tiffy arbeitet tagsüber, Leon nachts. Die Uhrzeiten sind festgelegt, die Absprachen eindeutig. Doch das Leben hält sich nicht an Regeln ...



Der Schreibstil war für mich zu Beginn ungewohnt zu lesen. Insbesondere die Kapitel aus Leons Sicht sind sehr abgehackt geschrieben. Im Laufe des Buches wird allerdings deutlich, dass genau dieser Schreibstil perfekt zu Leons Charakter passt. Tiffys Kapitel sind ausgeschmückter. Durch den Schreibstil werden die charakterlichen Unterschiede zwischen Tiffy und Leon sehr deutlich. Anfangs fiel es mir noch ein bisschen schwer in einen Lesefluss zu kommen, dies wurde allerdings mit der Zeit immer besser.

Die Story hat mir gut gefallen, es war mal etwas anderes als sonst. Insbesondere das sich Leon und Tiffy quasi über Post its näher kennenlernen verleiht der Geschichte durchaus eine gewisse Einzigartigkeit. Außerdem fand ich das Tempo der Liebesgeschichte relativ realistisch, vor allem im Vergleich zu anderen Büchern. Dazu zählt auch die Charakterentwicklung. Die beiden Protagonisten entwickeln sich, aber deren Ängste und Charaktermerkmale verschwinden beziehungsweise ändern sich nicht von heut auf morgen.

Mein ,,größter“ Kritikpunkt sind die Zeitsprünge. Ich hätte es besser gefunden, wenn es weniger Monate gewesen wären, diese dann aber ausführlicher gewesen wären.

Insgesamt eine schöne Liebesgeschichte zum wohlfühlen:)

Mein Favorit in 2019!

Von: Kiki Datum: 03. Juni 2019

Inhalt:
Tiffy braucht dringend eine günstige Wohnung, nachdem sie endgültig von ihrem Ex-Freund Justin vor die Tür gesetzt wurde. Leon braucht dringend Geld, um den Anwalt seines Bruders bezahlen zu können. Als er daraufhin eine Anzeige schaltet, in dem er sein Zimmer für die Abende und Nächte zur Miete anbietet, kommt das Tiffy gerade gelegen. Denn im Gegensatz zu Leon arbeitet sie tagsüber, die beiden müssten sich also niemals begegnen. Doch dann hinterlässt Tiffy Leon eine Notiz am Kühlschrank und alles verändert sich...

Meine Meinung:

Das Cover
Ich finde das Cover so wunderschön. Die Farben sind so freundlich und fröhlich wie Tiffy und die kleinen Figuren darauf, die Tiffy und Leon darstellen sollen, finde ich so süß. Definitiv ein Hingucker im Bücherregal!

Die Figuren
Oh mein Gott, ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Ich liebe Leon und Tiffy. Schon lange habe ich keine so enge Bindung mehr zu Charakteren aufgebaut, wie es hier der Fall war.
Tiffy ist eine unglaublich inspirierende und starke Person. Sie macht immer ihr Ding und ist einfach sie selbst und lässt sich niemals von irgendwas oder irgendwem unterkriegen. Sie kümmert sich so liebevoll um ihre Mitmenschen und versprüht einfach auf jeder Seite eure Lebenslust. Ich wünschte wirklich von ganzem Herzen, ich wäre wie sie und werde sie mir in Zukunft auf jeden Fall zum Vorbild nehmen!
Leon ist einfach nur zum Verlieben. So ein liebenswürdiger und gutherziger Mensch, der sich wirklich unglaublich um das Wohlbefinden seiner Mitmenschen, vor allem Tiffy, sorgt. Er ist verständnisvoll und witzig und charmant und seine Schüchternheit ist so wundervoll. Ich habe die Kapitel aus seiner Sicht genau so genossen, wie die aus Tiffys und meistens gefallen mir die der weiblichen Protagonisten besser. Und seine Beziehung zu Richie hat mich sehr an meine innige Beziehung zu meiner Schwester erinnert.
Richie ist ein weiterer wundervoller Charakter. Obwohl er den Großteil des Buches über nur in Form von Briefen oder Anrufen in Erscheinung tritt, schließt man ihn gleich ins Herz. Er ist so charmant und witzig und ich habe die Gespräche zwischen ihm und Tiffy so genossen!
Tiffys Freunde - Gerty, Mo und Rachel - sind einfach nur großartig. Sie fangen sie immer auf, sind immer für sie da und stehen ihr stets mit (äußerst witzigem) Rat und Tat zur Seite. Meiner Meinung nach braucht jeder Freunde wie diese drei in seinem Leben!
Holly und Mr. Prior waren ebenfalls ganz wunderbare Charaktere und so tolle Freunde für Leon. Man schließt beide einfach sofort ins Herz und will, dass es ihnen wieder besser geht.
Tja, wenn es um Justin oder Martin geht, dann möchte ich hier lieber erstmal nichts dazu sagen, denn das müsst ihr beim Lesen selbst herausfinden!

Die Geschichte
Diese Geschichte ist absolut einzigartig. Ihr könnt euch sicher sein, dass ihr sowas noch nie gelesen habt. Die Idee mit der Wohnungsteilung nach Tageszeiten ist so genial und ich fand das anfängliche Kennenlernen via Post-its so originell und schön. In diesem Buch geht es nicht nur um eine Romanze, es gibt noch so viele weitere Schichten. Es handelt auch von Freundschaft und Vertrauen. Von großen Veränderungen im Leben und wie man mit ihnen umgehen kann. Von toxischen, missbräuchlichen Beziehungen und davon, wie schwer es sein kann, sich von ihnen zu lösen. Ich finde es unglaublich wichtig, dass dieses Thema mal in einem Buch behandelt wird. Zwar liest man häufiger von Fällen, bei denen es um physische Gewalt geht, doch hier wurde über emotionale Gewalt gesprochen. Die mindestens genau so grausam ist und die so viele Menschen erst viel zu spät als solche erkennen. Das Buch klärt über Anzeichen auf und zeigt Wege auf, wie man aus so einer Beziehung rauskommen kann. Dieser Teil des Buches hat mir unglaublich gut gefallen, weil ich immer wieder Menschen sehe, die in ihrer Beziehung vollkommen abhängig von ihrem Partner/ihrer Partnerin werden und gar nicht merken, wie es ihnen immer schlechter geht.
Und ich habe so mitgefiebert bei Richies Prozess, das glaubt ihr gar nicht!

Der Schreibstil
Beth O'Leary hat einen wundervollen Schreibstil. Ihr Humor ist so toll, sie hat wunderbare Charaktere zum Leben erweckt und mich mit diesem Buch absolut fesseln können.

Fazit:
(Bis jetzt) Mein absoluter Favorit in 2019! So eine wundervolle, witzige, verrückte, mutmachende Geschichte. Dieses Buch werde ich bestimmt nicht nur einmal lesen!

Rezension "Love to share" von Beth O'Leary

Von: sonesa.mue Datum: 02. Juni 2019

Rezension zu „Love to share“ von Beth O’Leary

Inhalt:
Not macht erfinderisch: Tiffy braucht eine günstige Bleibe, Leon braucht dringend Geld. Warum also nicht ein Zimmer teilen, auch wenn sie einander noch nie begegnet sind? Eigentlich überhaupt kein Problem, denn Tiffy arbeitet tagsüber, Leon nachts. Die Uhrzeiten sind festgelegt, die Absprachen eindeutig. Doch das Leben hält sich nicht an Regeln ...

Meine Meinung:
Ein sehr schöner Roman, über die Liebe, Beziehungen und das große Drumherum. Im Buch geht es um Tiffy, eine quirlige Frau mit einem außergewöhnlichen Kleidungsstil und Leon, einen Hospizkrankenpfleger der keine Pronomen in seinem Leben braucht. Die beiden teilen sich aufgrund finanzieller Probleme eine Wohnung. Leon ist tagsüber da, Tiffy nachts. An sich auch kein Problem, denn die beiden kommunizieren mit Hilfe von Post-Its.
Das Buch ist aus der Sicht von beiden Protagonisten geschrieben und so sind auch die Kapitel unterteilt. Ich fand den Schreibstil der Autorin super. Leons Kapitel sind meist ohne Pronomen, kurz und knackig und bei Tiffy wird alles ein wenig mehr ausgeschmückt. Mir hat das sehr gut gefallen, da man durch diese Art zu schreiben, sofort beim Protagonisten ist und diesen besser kennenlernt.
Ich persönlich hatte auch keinerlei Probleme Leons Kapitel zu verstehen und fand alles sehr stimmig.
Die Handlung war weitreichend und es gab einige Nebengeschichten im Buch, die auch immer wieder aufgegriffen wurden. Besonders ein Nebencharakter, nämlich Mo, hat es mir angetan. Ich fand ihn super sympathisch und hätte gerne selbst einen Mo in meinem Leben.

Fazit:
Eine süße Liebesgeschichte für zwischendurch, passend zum Sommer. Das Buch ist leicht zu lesen, leicht zu verstehen und es fällt leicht, sich in das Buch zu verlieben.
Ich mochte die Handlung, gerade weil sie nicht so geradlinig verlief und sich alles nur um die zwei Hauptprotagonisten drehte.
Den Schreibstil möchte ich noch einmal hervorheben, da ich diesen außergewöhnlich und sehr authentisch fand. Er hat das Buch zu dem gemacht, was es ist.
Von mir gibt es 5 von 5 Sternen, ich habe nichts zu meckern.

Liebe ist die halbe Miete

Von: Silvi Datum: 01. Juni 2019

Ich hab den Roman tatsächlich in einem Rutsch gelesen, Brückentage sind toll... Eigentlich wollte ich nur mal anfangen, aber dann hat mich das Buch so gefesselt und ich wollte unbedingt rausfinden, ob wie und wann sich die beiden mal treffen.
Normalerweise lese ich ja eher Krimis, aber ich muss sagen, dass mich dieses Liebesdrama sehr in seinen Bann gezogen hat. Der Schreibstil ist einfach und flüssig zu lesen. Die Story ist packend, habe auch wegen dem Ex und Stalker Justin mit gelitten. Und gehofft, dass sie sich nicht wieder mit ihm einlässt und dann macht er ihr vor laufender Kamera einen Antrag... Aber lest es selbst, ich spoiler nur ungern.
Insgesamt sehr gute Charaktere, auch Herr Prior mit seinem Hobby und seiner ganz große Liebe passen wunderbar ins Buch. Erstaunlich wie sich Tiffy und Leon über Post its kennen lernen und anhand der Zettelchen, die irgendwann in der ganzen Wohnung verteilt sind, rauslesen können, wie es dem anderen geht.
Klare Kaufempfehlung, wer Jojo Moyes mag, wird Beth O'Leary lieben

Eine außergewöhnliche Liebesgeschichte

Von: Cozibibliophilie Datum: 31. Mai 2019

Tiffy braucht nach der Trennung von ihrem Ex-Freund schnell eine neue Wohnung, doch der Markt ist schlecht. Sie findet nur eine Anzeige von Leon, der seine Wohnung teilen möchte, aber auf eine ungewöhnliche Art: Leon arbeitet nachts und sucht jemanden, der die Wohnung tagsüber bewohnt. Die beiden würden sich ein Bett teilen, aber nie sehen. Mangels anderer Angebote nimmt Tiffy an. Der ganze Vertrag wird von Leons Freundin abgewickelt, denn auch ihr behagt die Situation nicht. Schnell fangen Leon und Tiffy an, sich über Post-it’s zu unterhalten, die sie überall in der Wohnung verteilen. Ob es dabei bleiben wird?
Tiffy und Leon sind zwei unglaublich sympathische Charaktere und das jeder auf seine Weise. Tiffy ist liebenswert chaotisch, lebendig, mit einem ausgefallenen Kleidungsstil und viel Schlagfertigkeit. Leon ist eher introvertiert, ruhig und sachlich. Beide Charaktere schlagen sich sehr deutlich im Schreibstil nieder. Die Kapitel, die aus Tiffys Sicht geschrieben sind, haben lange Sätze, sind ausladend und voller Energie. Die aus Leons Sicht sind in kurzen Sätzen und mit sehr wenig Pronomen geschrieben. Das transportiert die Unterschiedlichen Persönlichkeiten aber sehr gut und man konnte so viel mehr tatsächlich aus der Sicht von Tiffy oder Leon lesen und erleben. Die Geschichte lässt sich schön viel Zeit. Man hat nicht das Gefühl, dass sie unbedingt irgendwohin möchte, alles passiert, wann und wie es passieren muss. Die Idee mit den Post-it’s fand ich wirklich toll, dadurch sind viele humorvolle Gespräche zwischen den beiden entstanden. Auch die Nebencharaktere waren alle einzigartig und ich habe sie schnell ins Herz geschlossen. Kein Charakter war einfach nur da, sie haben die Geschichte alle auf ihre Art weitergebracht.
Auch wurden in dem Buch ernste Themen verarbeitet, die mit sehr viel Feingefühl behandelt werden und nicht deplatziert wirken.
Für mich ist es eine wirklich tolle Geschichte, die ich nur empfehlen kann 5/5.

LOVE TO SHARE, Beth O'Leary

Von: Elmas_moments Datum: 31. Mai 2019

Die Idee für die Geschichte fand ich wahnsinnig gut, einmalig bisher.
Es ist keine klassische Liebesgeschichte.
Man ist Stück für Stück beim langsamen Entdecken der Persönlichkeiten mit ihren ganz menschlichen Macken und Ecken dabei.
Die  beginnende intensivere Beziehung (die ziemlich lange braucht) zwischen den beiden durch die Unsicherheiten auf beiden Seiten und die zögerliche Annäherung wurde sehr realistisch dargestellt.

Tiffy ist eine sehr offene und flippige Person.
Sie wirkt in vielen Situationen sehr stark und selbstbewusst,  um dann wiederum in einigen Sachen sehr schwach und ängstlich zu wirken, jemand der kaum alleine eine Entscheidung treffen kann, sich kaum wehren kann, hauptsächlich auf ihre Vergangenheit bezogen.
Leon hingegen ist das komplette Gegenteil. Er ist sehr ruhig und zurückhaltend, er spricht nur das nötigste.
Dazu ist Er jedoch sehr warmherzig, sehr auf andere Menschen in seinem Leben bedacht.

Der Schreibstil gibt die jeweilige Sicht von Tiffy und Leon.
Bei Tiffy ist sie sehr flüssig und leicht, lässt sich gut und schnell lesen.
Bei Leon ist der Schreibstil sehr abgehackt, mit kurzen Sätzen, fast ohne Pronomen.
Es war oft sehr merkwürdig zu lesen, was aber dem ganzen absolut nichts negatives antut.

Die zwei waren einfach wunderbar normale und witzige Charaktere, mit denen ich gerne mitgefiebert habe.

Eine Geschichte, die an Herz und Nerven geht.... Natürlich im positiven Sinne!!!

Von: tanjas.bookish.view Datum: 30. Mai 2019

Rezension zu „Love to share- Liebe ist die halbe Miete“
von Beth O‘Leary


Fester Einband: 480 Seiten
Verlag: Diana
Gehört zur Serie: Einzelband
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 9783453360358
Jahr: 2019

Klappentext
„Not macht erfinderisch: Tiffy braucht eine günstige Bleibe, Leon braucht dringend Geld. Warum also nicht ein Zimmer teilen, auch wenn sie einander noch nie begegnet sind? Eigentlich überhaupt kein Problem, denn Tiffy arbeitet tagsüber, Leon nachts. Die Uhrzeiten sind festgelegt, die Absprachen eindeutig. Doch das Leben hält sich nicht an Regeln ...“
Das Buch
Tiffy ist frisch getrennt, wohnungssuchend und knapp bei Kasse. Deshalb lässt sie sich auf eine besondere Form der Wohngemeinschaft ein. Sie teilt sich eine Wohnung mit Leon, der Pfleger in einem Hospiz ist. Tagsüber gehört ihm die Wohnung und nachts, sowie an den Wochenenden ihr. Sie schlafen zu unterschiedlichen Zeiten im selben Bett und sind sich noch nie begegnet.
Nach einer Weile beginnen die beiden auf besondere Weise zu kommunizieren. Obwohl sie einander nicht kennen, tauschen sie sich über ihren Alltag, ihre Sorgen und ihre Probleme aus.
Wie es das Schicksal will, kommt es eines Tages zu einer Begegnung der beiden und danach ist nichts mehr so, wie vorher…
Beth O’Leary hat mit Tiffy und Leon zwei Charaktere erschaffen, die einem von Seite eins an ans Herz wachsen. Beide sind auf ihre Art und Weise authentisch, da sie über Ecken und Kanten verfügen. Beide scheinen absolut Gegensätzliche Persönlichkeiten zu sein. Tiffy ist liebenswert; herzlich, bunt und hegt eine Leidenschaft für Vintage. Leon ist eher introvertiert, nachdenklich und ein bisschen „stoffelig“. Genau diese Merkmale bringt die Autorin auch durch ihren Schreibstil rüber. Die Geschichte wird abwechselnd aus Tiffys und aus Leons Sicht erzählt. Die Kapitel, welche Tiffy erzählt, bestehen aus ausladenden Sätzen und verfügen über viel wörtliche Rede. Leons Kapitel dagegen zeichnen sich durch kurze und knappe Sätze aus. Teilweise wirken die Beschreibungen geradezu nüchtern, was den Charakter noch lebendiger und authentischer werden lässt.
Um Spoiler zu vermeiden werde ich an dieser Stelle nicht weiter auf die Handlung eingehen.
„Love to share“ ist nicht der klassische Liebesroman, dessen Ende man eigentlich bereits am Anfang kennt.
Zu Beginn mag es vielleicht noch danach aussehen, doch spätestens, nachdem Tiffys Exfreund zum ersten Mal auf der Bildfläche erschienen ist und Leon den ersten Anruf seines Bruders erhält weiß man als Leser, dass hier weit ernstere Themen an der Tagesordnung sind.
„Love to share“ ist ein Roman mit Tiefe. Beth O’Leary lässt den Leser tief in die Gefühlswelt der Figuren hineinblicken und zeigt auch Abgründe auf.
Je weiter die Geschichte voran schreitet, desto dynamischer wird es. Die Spannung steigt und entlädt sich in einem finalen Showdown, den man so in diesem Genre ganz sicher nicht gewohnt ist.
„Love to share“ ist ein Buch, das überrascht. Immer, wenn man das Gefühl hat, alles zu wissen oder gesehen zu haben, tut sich etwas Neues auf, über das spekuliert werden kann.
Für mich war dieses Buch ein besonderes Leseerlebnis. Ich war von Anfang an gefesselt und es war fast unmöglich, das Buch zur Seite zu legen.
Mir sind die Figuren schnell ans Herz gewachsen und ich habe gemeinsam mit ihnen gelacht, geweint und gebangt.
Auch die Idee dieser besonderen Form der Wohngemeinschaft hat mir sehr gut gefallen und erschien mir sehr innovativ.
„Love to share“ zeichnet sich für mich als ein Lesehighlight meines bisherigen Lesejahrs ab. Ich kann mir gut vorstellen, die Geschichte irgendwann zu rereaden.
Von mir gibt es 5 Sterne, die von Herzen kommen!

Verdienter Spiegelbestseller

Von: july_reads Datum: 28. Mai 2019

Bereits hier auf Bookstagram hab ich überall das Buch „Love to share“ gesehen und wurde immer neugieriger. Schon allein das Cover finde ich sehr außergewöhnlich und sticht wirklich aus der Menge heraus.
Genauso außergewöhnlich war auch die Geschichte von Tiffy und Leon.
Ich fand die Idee, sich ein Zimmer zu teilen, auch wenn man man sich noch nie begegnet ist, total genial.
Auch die Umsetzung der Geschichte ist super gelungen.
Tiffy ist eine liebevolle, gutherzige Frau, die sich aber auch von anderen nichts sagen lässt.
Von Leon fang ich am besten erst garnicht an, sonst höre ich garnicht mehr auf zu schwärmen! Leon war ein absoluter Goodboy. Er war warmherzig, freundlich und verständnisvoll. Auch sein Beruf Pfleger, und die damit verbundene Leidenschaft, ist einfach nur wundervoll zu lesen!
Es gab, wie in jeder guten Geschichte, Höhen und Tiefen. Auch die Spannung hat nie wirklich nachgelassen! Eine tolle und außergewöhnlich Liebesgeschichte, die ihren Platz im Spiegelbestseller wirklich verdient hat!

Eine unterhaltsame Geschichte...

Von: Lotti's Bücherwelt Datum: 28. Mai 2019

>>Die Liebe findet einen Weg.<<

Tiffy braucht dringend eine Bleibe, Leon noch dringender zusätzliches Geld. Tiffy arbeitet tagsüber, Leon nur in Nachtschichten. Da bietet es sich doch an, sich eine kleine Wohnung zu teilen. Und ein Bett. Und das, obwohl sich beide noch nie gesehen oder miteinander gesprochen haben. Festgelegte Uhrzeiten und ein paar andere Regeln sollen einen reibungslosen Alltag und ein "Einander-Nicht-Begebenen" garantieren. Doch mit einer kurzen Nachricht auf einem Post-it über übrig gebliebene Essen beginnt eine tägliche Korrespondenz und so schleichen sie sich gegenseitig ins Leben des Anderen - denn wie sagt man so schön: Briefe schreiben ist eine intime Angelegenheit. . .

„Love To Share – Liebe Ist Die Halbe Miete“ ist mal ein etwas anderer Roman von Beth O‘Leary. Die Geschichte wird uns aus wechselnder Perspektive erzählt. Tatsächlich muss ich sagen, dass ich zunächst schwer ins Buch rein kam, was hauptsächlich am Schreibstil der Leon-Kapitel lag. Genau wie der Charakter selbst ist auch die Erzählweise wortkarg und abgehackt. Leon ist wie ein verschlossenes Buch. Er legt Wert auf Unabhängigkeit und mag es gar nicht, wenn sich Dinge verändern. Ganz im Gegenteil zu Tiffy. Sie ist aufgeschlossen und quirlig, lustig, verrückt und manchmal ein bisschen merkwürdig. Und vor allem ist sie hoffnungslos romantisch. Ihre letzte Beziehung hat jedoch deutliche Spuren bei ihr hinterlassen.

Der Post-it Schriftverkehr gibt der Geschichte das gewisse Etwas.
Sehr schön fand ich, dass Leons Bruder eine Art Katalysator in der Beziehung der Beiden ist.
Richtig mitgefiebert habe ich für Leons Patienten Mr. Prior.

Fazit: Eine unterhaltsame Geschichte, die sich an manchen Stellen zwar etwas zieht, insgesamt doch tiefgründig, aber auch sehr amüsant ist <3

Leichte Liebesgeschichte

Von: Nadine Dietz Datum: 25. Mai 2019

Die Idee für diese vielversprechende Liebesgeschichte hat mich gleich angesprochen und deshalb war ich auch sehr auf die Umsetzung gespannt. Die Kapitel sind immer abwechselnd aus Tiffys und aus Leons Sicht erzählt. Die beiden so unterschiedlichen Charaktere wurden sehr gut beschrieben. Tiffy ist eine flippige, aufgeweckte und lustige junge Frau und Leon eher introvertiert und nachdenklich. Ich mochte Tiffy vom Typ her mehr und konnte mich gut in sie hineinversetzen. Der Schreibstil ist sehr leicht und locker. Leider fand ich die vielen Nebenschauplätze langatmig und die eigentliche "Beziehung" der beiden, das Kennenlernen und Herantasten nahm zu wenig Raum ein meiner Meinung nach. Die Geschichte wäre mit weniger Seiten besser ausgekommen. Das Cover finde ich modern und passend gestaltet.

Fazit:
Eine romantische, Liebeskomödie im Chick-lit-Stil, die mich aufgrund der Längen nicht für sich gewinnen konnte. Ein leichter Roman für Zwischendurch. Ich vergebe 3/5 ⭐

Wunderschöne Geschichte selbes Niveau wie Jojo Moyes

Von: AngiH_ Datum: 24. Mai 2019

Ich habe das Buch von Beth O-Leary "Love to Share" aus dem Diana-Verlag innerhalb von 5 Tagen gelesen und ich habe dieses Buch geliebt. Ich konnte es zuletzt nicht mehr weg legen. (https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/ID140475128.html)
Schreibstil: Der Schreibstil war grandios. Allein schon weil wieder aus der Sicht von beiden Protagonisten geschrieben wurde und immer im Wechsel. Die Kapitel waren auch nie zu lang. Was mich zwischendrin allerdings gestört hatte waren die zeitlichen Sprünge. Die ganze Geschichte geht über knapp ein Jahr und wenn in einem Monat was passierte wurde es niedergeschrieben. Ich hatte oft das Gefühl das es gerade Spannend wird und dann Zack der nächste Monat. Aber es hat nichts an der Geschichte geändert.
(Vorsicht Spoiler!!)
Story: Die Story ist etwas ungewohnt. Da ist eine junge Frau steht fest im Job doch ihr Freund trennt sich von ihr und hat eine neue. Sie muss ausziehen hat aber nicht genug Geld um sich eine vernünftige Wohnung anzumieten, Da sieht sie eine Anzeige die nicht komischer sein kann. Da bietet einer seine Wohnung an (erstmal nichts schlimmes) aber sie müssen sich ein Bett teilen. Er arbeitet nachts und sie tagsüber d.h. sie werden sich nie sehen. Sie machen den Deal aus. Irgendwann muss es dann doch passieren. Sie verschläft und er checkt das nicht und sie begegnen sich nackt im Bad. Von da an fahren ihre Gefühle Achterbahn. Es kommt wie es kommen muss, sie haben zwar über Post-its Kontakt gehabt aber lernen sich nun Persönlich kennen. Sie machen ab und zu Ausflüge, entweder aus Recherchegründen oder von der Arbeit aus. Se kommen sich immer näher. Als beide sich die Gefühle eingestehen wollen kommt der wahnsinnige Ex dazwischen und versucht die beiden zu trennen. Es scheint zu funktionieren bis der Plan entdeckt wird. Dadurch werden die beiden noch enger miteinander und leben Glücklich.
Fazit: Ich bin ein riesen Jojo Moyes fan und würde behaupten das die Autorin es mit diesem Buch auf die selbe Stufe wie Jojo Moyes geschafft hat. Es hat Spannung, Gefühl und tiefe. Man kommt gut in die Story rein und wird direkt mitgerissen.

Der beste Liebesroman des Jahres!

Von: Zwischen Tausend Zeilen Datum: 20. Mai 2019

Falls DU nur einen einzigen Liebesroman dieses Jahr liest, dann Love to Share, bitte bitte! Perfektion!

Eine originelle Ausgangslage, wunderbare Hauptfiguren und ein Ensemble aus grandiosen Nebenfiguren, eine PERFEKTE Komposition aus Haupt- und Nebenhandlungen, glaubwürdiges Gefühlschaos und einzigartige Sprache. In meiner Romance-Flaute habe ich genau dieses Buch gebraucht!

„Liebe ist die halbe Miete“ (Buchuntertitel)

Von: kvel Datum: 19. Mai 2019

Inhalt, gemäß Umschlaginnenseite:
Not macht erfinderisch:
Tiffy braucht eine günstige Bleibe, Leon braucht Geld.
Warum nicht ein Zimmer teilen, auch wenn sie einander noch nie begegnet sind?
Eigentlich kein Problem, denn Tiffy arbeitet tagsüber, Leon nachts.
Die Uhrzeiten sind festgelegt, die Regeln eindeutig.
Doch viele in der Küche hinterlassene Post-its später wird klar:
Liebe hält sich nicht an Regeln ...

Meine Meinung:
Die Idee mit der geteilten Wohnung fand ich mal interessant.
Sprachlich lässt sich der Roman gut lesen, da gibt es nichts auszusetzen.
Die Charaktere sind sympathisch, gut gezeichnet und schlüssig.

Ja, es ist halt ein Liebesroman, und weist halt auch die meisten Mankos dieses Genre auf.
Damit meine ich folgendes:
Die Situation, die zu der doppeltbelegten Wohnung geführt haben, ist schon etwas konstruiert.
Die beiden Protagonisten sind natürlich ganz unterschiedliche Persönlichkeiten.
Tiffy nervt etwas mit ihrem Do-t-yourself-Fimmel und sie hängt noch ihrer verflossenen Liebe nach und lässt die ganze Welt ausführlich an ihrem Elend teilhaben.

Amüsiert habe ich mich über die differente Wahrnehmung zur Neugestaltung der Wohnung nach Tiffys Einzug:
Leon: „Wie sieht wohl das Schlafzimmer aus? Wage mich mutig hinein. Und stoße einen erstickten Schrei aus. Es sieht aus als hätte jemand Regenbogen und Baumwolle erbrochen. Überall Farben, die von Natur aus nicht zusammengehören.“ (S. 63)

Fazit: Gut.

Herrliche Erfrischung am Chicklit-Himmel

Von: Gackelchensbooks Datum: 18. Mai 2019

Worum es geht:

Tiffy wird von ihrem Ex quasi vor die Tür gesetzt, mit einem haufen Schulden. Jetzt muss schnell eine neue Bleibe her, die am besten nicht viel kostet. Als ihr Leons Anzeige ins Auge springt, ist sie erst skeptisch, aber was bleibt einem übrig wenn man verzweifelt ist? "Mitbewohner gesucht, die Wohnung gehört dir von 6 Uhr Abends bis 8 Uhr morgens, und an den Wochenenden, restliche Zeit mir." Alles wird geteilt, auch das Bett. Doch auch wenn man sich nie zu Gesicht bekommt, lernt man jemanden kennen. Und je mehr Tiffy von Leon erfährt, desto mehr mag sie ihn. Wie lange man sich wohl an Regeln halten kann?


Meine Meinung:

"Ich lehne den Kopf kurz gegen die Kühlschranktür, dann lasse ich die Finger über die Lagen aus Papierschnipsel und Post-its fahren. Da steckt so viel drin. Witze, Geheimnisse, Geschichten, das langsame Kennenlernen zweier Menschen, deren Leben sich parallel zueinander verändert - oder, ich weiss es nicht, synchron zueinander. Unterschiedliche Zeiten, derselbe Ort."

Och wie süss!! Ja, muss ich auch sagen. JEDER sagt dir wie süss das Buch ist. Und ja, mit einem Seufzer kommt auch bei mir ein hohes "Ja, süüsssss..." raus. Ich glaub ich kenne kein Buch bei welches dieses Adjektiv so gut passt.

Tiffy und Leon sind super sympathisch. Die Autorin hat hier alles richtig gemacht. Er eher der ruhige Introvertierte mit Bindungsproblemen, sie eher flippig, offen und spontan. Man kommt nicht drum rum zu lächeln, bei dem ersten Austausch der beiden. Tiffys 5 Paragraphen Nachrichten und Leons einsätzige Antworten.
Leon hat einen anderen Stil, und ich hab lange gebraucht bis ihn mochte, den Stil. Hier ein Beispiel: "Richie ruft an, als ich gerade heimkomme. Muss zum Festnetztelefon sprinten. Reibe mir den Kopf. Schliesse die Augen. Lausche Aufmerksam, ob Richies Stimme zittert." Erinnerte mich an meine RPG Zeit. Tiffys Abschnitte sind bei weitem mehr ausgeschmückt, wie es auch zu ihrem Charakter passt. Ich versteh den Sinn dahinter schon, nur gutfinden muss ich den Stil bei Leons Abschnitte deswegen noch lange nicht. Man gewöhnt sich aber recht schnell dran und bemerkt es irgendwann nicht mehr so sehr.
Durch die abwechselnden Perspektiven kriegt man ein schönes volles Bild von den beiden, aber auch von den Situationen um sie herum. In die Handlung mit eingeflochten wird das Drama um Leons Bruder Ritchie. Er sitzt unschuldig im Gefängnis und sie versuchen seine Unschuld zu beweisen. Daneben gibt es noch den Handlungsstrang zu Tiffys Ex Justin und der Aufarbeitung des emotionalen Missbrauches.
Und die Liebe! Schön langsam geht O'Leary es an. Wie Attraktiv man jemanden finden kann, den man ohne sich zu sehen kennt, obwohl er eigentlich nicht sein Typ ist?! O'Leary kann es umsetzen. Nach Monaten des Zusammenlebens und der Kommunikation haben sie sich kennengelernt, wenn auch nie gesehen. Tiffy weiss Anhand seines Kaffees wie gestresst er gewesen sein muss, ob er ausgeschlafen hat oder nicht. Beim ersten richtigen treffen meint Leon nur "Die Schuhe kenne ich ja gar nicht, sind die neu?" Diese Momente sind es, die das Buch so süss machen.
Das Buch hält keine grösseren Überraschungen bereit, machen wir uns nichts vor. Jeder weiss von der erste Seite an wie es enden wird. Dennoch habe ich die über 400 Seiten fast am Stück inhaliert. Gerne hätte ich es an einem Tag gelesen, doch die Arbeit war wie immer im Weg. Daher knapp 2 Tage gebraucht. Einfach ein schönes Feel Good Buch, mit einem bisschen zu perfektem Leon und einer bisschen zu perfekten Tiffy. Aber ab und an braucht man sowas. Das tut der Seele gut.
Ich freue mich sehr auf zukünftige Bücher der Autorin und stelle Love to Share zu meiner Mhairi McFarlane Sammlung. Beth O'Leary kann nämlich gut mithalten, mit meinen anderen Chicklit Favoriten.

Ich bin begeistert!!!

Von: Lea's Lesezauber Datum: 18. Mai 2019

Das flippige Cover hat mich sofort irgendwie magisch angezogen, ich mag die Farbkombination und die Art wie der Titel geschrieben ist. Der Mann und die Frau darauf passen gut zum Gesamtkonzept und es wirkt alles stimmig und deswegen musste ich als ich das Buch dann endlich in den Händen hielt auch gleich anfangen zu lesen! Und dann konnte ich es auch nicht mehr aus den Händen legen. Ich habe die Kapitel verschlungen und war neugierig wie die ganze Geschichte enden würde weshalb ich nicht aufhören konnte zu lesen!

Der Schreibstil ist angenehm locker und fließend, mit einer Leichtigkeit beschreibt die Autorin das Geschehen und mit der nötigen Portion Humor. Die Charaktere werden lebhaft und interessant beschrieben sie wirken real und zu keinem Zeitpunkt langweilig.
Tief braucht unbedingt eine Wohnung denn sie wohnt aktuell bei ihrem Ex, da jedoch das Geld knapp ist muss sie sich nach einer billigen Lösung umsehen. Drei Möglichkeiten stehen zu Auswahl für ihre Budget, dabei stößt sie auf die Anzeige von Leon wodurch das Schicksal besiegelt wird.

Leon war mir auch sofort sympathisch er arbeitet als Krankenpfleger in einem Hospiz, was ihn gleich noch sympathischer macht. Er ist im Nachtdienst tätig und ist in einer festen Beziehung. Ich fand es toll das die Perspektive gewechselt ist und man dadurch beide viel besser kennenlernt.
Nicht nur das hier der Job der beiden auch eine Rolle spielt sondern die Mietsituation macht den eigentlich Reiz der Geschichte aus. Sie teilen sich nämlich ein Wohnung mit nur einem Bett, Tiffy schläft nachts darin wenn Leon arbeiten ist und Leon schläft tagsüber darin wenn Tiffy arbeiten ist.

Der Verlauf der Geschichte ist toll, man lernt viele interessante Charaktere kennen, geht auf geheime Missionen um Menschen wieder zu finden. Spannung baut sich auch auf und Gefühle sind auch super beschrieben. Ich habe mich in dieser Geschichte sehr wohl gefühlt und jede Seite genossen. Ich war schon richtig traurig als sie wieder vorbei war .

Fazit:
Jeder der gerne besondere Liebesgeschichten mit Witz und interessanten Charakteren liest sollte dieses Buch auf keinen Fall verpassen. Ich habe gelacht, mitgelitten und gefreut und zudem habe ich mich in diese WG verliebt! Ich kann das Buch nur wärmstens empfehlen und es ist absolut ein Lesehighlight für mich!

Romantische Komödie, die mit einer reizenden Idee beginnt, sich aber in zu vielen Nebenschauplätzen verliert und zu viele Längen aufweist

Von: schnäppchenjägerin Datum: 18. Mai 2019

Tiffy wurde von ihrem Freund Justin wegen einer anderen Frau verlassen und kann nun nicht mehr bei ihm wohnen, weshalb sie dringend auf der Suche nach einer bezahlbaren Wohnung in London ist. Sie findet ein Inserat mit der Möglichkeit, eine Ein-Zimmer-Wohnung zu teilen. Krankenpfleger Leon, der im Nachtdienst auf einer Palliativstation arbeitet, sucht dafür eine Mitbewohnerin, die zu seinen Arbeitszeiten in seiner Wohnung wohnen kann.
Es ist ein ungewöhnliches Arrangement und vor allem Tiffy kommt es seltsam vor, sich das Bett mit einem Fremden zu teilen.

Tiffy und Leon kennen sich nur durch ein Telefonat, begegnen sich aufgrund ihrer Zeitabsprachen nicht und kommunizieren überwiegend durch Post-its miteinander. Dennoch entwickelt sich über die Monate eine Freundschaft. Tiffy möchte Leons inhaftiertem Bruder helfen und Leon kann Tiffy bei einem Projekt ihres Lektorats behilflich sein.
Ihre Beziehung zu einander verändert sich, als Tiffy eines morgens verschläft und Leon unter der Dusche überrascht.

Der Roman wird abwechselnd aus der Perspektive von Tiffy und Leon erzählt, wobei ich den Schreibstil, den die Autorin bei Leon im Unterschied zu Tiffy gewählt hat, als unangenehm empfand. Leon ist ein ruhigerer Zeitgenosse als die quirlige Tiffy, weshalb seine Gedankengänge überwiegend durch kurze, abgehackte Hauptsätze ohne Pronomen verfasst sind. Die wörtliche Rede wird ähnlich wie in einem Theaterstück wiedergegeben. Die Kapitel um Tiffy sind dagegen flüssiger zu lesen.

Die Idee für die Geschichte fand ich reizend als Aufhänger für eine unterhaltsame Liebesgeschichte, auch wenn die Vorstellung, sich eine Wohnung nach Arbeitsplänen zu teilen, erst einmal abwegig ist und die Umsetzung nicht ganz so einfach ist, wie sie in dem Buch dargestellt wird.
Am Anfang ist es interessant, die beiden unterschiedlichen Protagonisten kennenzulernen und zu erfahren, wie sie sich mit der neuen Situation arrangieren. Bis zum ersten, zufälligen Kennenlernen passiert allerdings nicht viel in Tiffys und Leons außergewöhnlicher WG. Die zahlreichen Nebenschauplätze - Leons Arbeit im Hospiz, seine Suche nach einem alten Freund eines Patienten, sein inhaftierter Bruder, Tiffys Freundschaften, ihre Therapiesitzungen und ihr plötzlich zudringlich werdender Exfreund - sind dagegen zu viel auf einmal, um einen Handlungsstrang davon ernsthaft zu vertiefen. So bleibt die Handlung oberflächlich, während man lange darauf wartet, dass etwas zwischen Tiffy und Leon passiert. Dann ist die beginnende intensivere Beziehung zwischen den beiden durch die Unsicherheiten auf beiden Seiten und die zögerliche Annäherung allerdings sehr realistisch dargestellt.

"Love to Share" ist eine romantische Komödie, die mit einer interessanten Idee beginnt, jedoch für mich zu lange am eigentlichen Thema, sich in einen Fremden zu verlieben, vorbeigeht und bis zum vorhersehbaren Ende zu viele Längen aufweist.

Datum: 21. März 2019

Das Buch „Love to share“ von Beth O‘Leary ist ein hervorragendes Buch.

Von: Beate Leinweber Datum: 28. Februar 2019

Es hat mir ganz großen Spaß gemacht, diesen zauberhaften, herrlich beschwingten Roman zu lesen, ach was- das Wort "verschlingen" passt viel besser!! Ich habe schon lange nicht mehr eine solch einfach nur schöne, zauberhafte Geschichte gelesen, die vor Wortwitz und zauberhafter Romantik nur so sprüht, und dennoch auf keiner einzigen Seite kitschig wirkt. Die Charaktere sind unheimlich liebenswert und glaubhaft- eigentlich kann ich gar nicht mit Worten beschreiben, wie toll dieser Roman ist; man muss ihn einfach selber lesen! "Love to share" wird definitiv meine absolute Leseempfehlung für das kommende Frühjahr sein!!

Von: Andrea Ruf-Lingel Datum: 21. Januar 2019

Liebe ist die halbe Miete! Mit viel Spaß habe ich das Buch gelesen und fand sofort Tiffy sehr sympathisch. Alles dabei: Humor, Spannung, Liebe - sehr schön.

Von: Frauke Cürten Datum: 18. Januar 2019

Dieses Buch ist einfach fantastisch! Die Charaktere sind alle samt einfach spitzenmäßig ausgearbeitet und Tiffy ist einem von Seite 1 an sympathisch. Die Idee für das Buch und vor allem was daraus geworden ist, ist einfach grandios! Ich weiß gar nicht wie ich dieses wundervolle Buch beschreiben soll damit es Ihm gerecht wird! Mein Jahreshighlight 2019. (Ja, ich weiß, es ist erst Januar :-)) Vielen Dank dafür, dass Ich das Buch schon jetzt lesen durfte!

Von: Verena Lechner Datum: 18. Januar 2019

Die Idee das sich zwei Menschen eine Wohnung teilen aber sich nicht kennen hat mir von Anfang an sehr gut gefallen, und Beth O`Leary hat daraus eine wundervolle Unterhaltende Geschichte gemacht die kurzweilig, aber dennoch mit Tiefgang aus dem Leben zweier Menschen besteht die nur anhand von Post its miteinander kommunizieren.

Sehr unterhaltsam!

Von: Elke Lang Datum: 14. Januar 2019

Gut geschrieben, mal aus der Sicht von Tiffy und mal von Leon.
Zum Lachen und Weinen schön.

Von: Silvia Horn Datum: 10. Januar 2019

Was für eine originelle und gelungene Liebesgeschichte! Die Praline unter den Bonbon-Zucker-Büchern. Dieses Buch kann ich guten Gewissens allen meinen Kundinnen an ihr Herz legen! Da mussten jetzt alle anderen Bücher warten – Tiffy, Leon und ich hatten eine schöne Zeit! 6 Sterne!

Von: Doreen Dehne Datum: 10. Januar 2019

Hallo! Ich hab gerade “Love to Share” von Beth O 'Leary ausgelesen. Eine schöne Liebes-geschichte! Vorhersehbar aber nicht schnulzig. Die Charaktere haben mir sehr gut gefallen, vor allem Leon und Gerty. Es waren nicht zu viele Personen und zu viele Handlungsstränge, sondern geradeaus und nicht verwirrend. Gut zum Abschalten . Man kann an die richtige passende Liebe glauben. Mo und Gerty- Leon und Tiffy.

Von: Ulrike Chuchra Datum: 10. Januar 2019

Tiffy ist groß, hat einen extravaganten Kleidungsstil und sucht nach der schmerzhaften Trennung von ihrem Freund Justin dringend eine günstige Wohnung. Leon ist Pfleger in einem Hospiz und braucht Geld, um einen Anwalt für seinen unschuldig verurteilten Bruder zu finanzieren. Darum möchte er seine Einzimmerwohnung mit einem Mitbewohner teilen.

Aus Tiffy und Leon wird eine WG - ihr gehört die Wohnung am Abend und in der Nacht, ihm tagsüber. Sie kommunizieren mit unzähligen Post-it´s und hinterlassen sich gegenseitig leckere Mahlzeiten. Es entsteht ein unerwartetes Miteinander, das ihrer beider Leben bereichert. Eines Tages fangen Tiffy und Leon an, die Wochenenden gemeinsam zu verbringen...

Gerade als Tiffy beginnt, die negativen Erfahrungen mit ihrem Ex-Freund zu überwinden, versucht Justin erneut, sie an sich zu binden. Tiffy braucht viel Beistand und Mut, um sich Justin entgegenzustellen und ein neues Kapitel in ihrem Leben aufzuschlagen.

Eine wunderschöne Liebesgeschichte mit zwei sympathischen Charakteren, die ein wenig Unterstützung brauchen, um die Probleme in ihrem Leben anzupacken. Liebenswert, eine gelungene Mischung aus Leichtigkeit und Tiefgang, humorvoll, aber nicht oberflächlich, mit vielen großartigen Nebenpersonen, denen man gern persönlich begegnen würde - ein prima Roman zum Entspannen, der eine fröhliche Stimmung hinterlässt.

Von: Katharina Lammers Datum: 10. Januar 2019

Dieses Buch hat mir von der ersten Seite an sooo viel Freude bereitet, mit seinen einzigartigen und manchmal schrulligen Charakteren. In 24 Stunden habe ich es verschlungen und besonders im letzten Drittel mitgefiebert! Und dann noch ein Happy End, das mir eine (positive) Gänsehaut beschert hat! Großartig!

Von: Bettina Schmitt-Bauer Datum: 10. Januar 2019

Britischer Humor trifft kuriose Wohnidee. Liebesgeschichte mit Nebensträngen, die auch ein wenig zum Nachdenken anregen. Insgesamt sehr kurzweilig und unterhaltsam.

Von: Juliane Hagenström Datum: 10. Januar 2019

Ein Page-Turner für ein langes Wochenende. Man möchte auch solche Post-its an der Kaffeemaschine oder dem Kühlschrank finden.

Von: Daniela Haßfeld Datum: 10. Januar 2019

Originelle Love-Story mit interessanten Side-Plots und authentischen Figuren – so lieb ich das! Mehr davon!

Von: Susanne Knauf Datum: 10. Januar 2019

Vielen Dank für obiges Vorabexemplar, was ich mit Freude über die Neujahrstage gelesen habe und geistig direkt Häkel-Bücher und Notizzettel für die Präsentation im Laden eingeplant habe. Leon und Tiffy sind zauberhaft. Ein bisschen weinen, viel schmunzeln und wärmende Momente, perfekt. Viel Erfolg mit dem Titel.

Tolles, vielschichtiges Frauenbuch :-)

Von: Martina Kruse Datum: 04. Januar 2019

Love to share hat mich positiv überrascht. Die Geschichte hat viele Facetten, ohne überfrachtet zu sein. Das Buch ist spannend, lustig, schön und nicht kitschig, wirklich perfekte Unterhaltung!

Von: Bianca Schmid-Paech Datum: 17. Dezember 2018

Leichtfüßige Schmonzette mit goodseller-Charakter.

Von: Ingrid Landinger-Näpel Datum: 14. Dezember 2018

Ein ganz wunderbares Lesevergnügen. Ich habe mich ganz prächtig amüsiert und ein trübes Novemberwochenende war plötzlich gar nicht mehr so schlimm.

Von: Martin Fieber Datum: 14. Dezember 2018

Was ein zauberhaftes Buch! Ich habe es direkt aus dem LEX-Paket gegriffen und angefangen zu lesen – und konnte einfach nicht mehr aufhören. Danke für dieses Buch. Möge der versteckte Geist des Buches ganz viel geteilt werden, dann wird die Welt ein bisschen schöner.

Von: Tobias Wrany Datum: 14. Dezember 2018

Die Essentialia einer romantischen Komödie, Humor und (sehr) viel Gefühl, erfüllt „Love to share“ mit sympathischer Souveränität. Indem Beth O‘Leary ihrer Geschichte jedoch noch diverse ernsthafte Nebenschauplätze hinzufügt, die sich zudem alle optimal in die Gesamt-geschichte einfügen, hebt sie sich spürbar vom austauschbaren Genreeinerlei ab. Dazu passt selbstverständlich auch, dass sie nicht nur ihre Hauptfiguren, sondern auch das sonstige Personal ebenso natürlich, wie interessant gestaltet hat – insofern ist ihr mit ihrem Roman rundum gelungene Unterhaltung für ein breites Publikum geglückt. Allenfalls im letzten Drittel wäre, um wirklich perfekt zu sein, eventuell die eine oder andere Straffung der Geschichte hilfreich gewesen.

Von: Editha Kunzke-Mayer Datum: 14. Dezember 2018

Sehr unterhaltsam und einfühlsam. Danke für diese nette Lektüre.

Von: Melanie Wricke Datum: 14. Dezember 2018

Vielen Dank für das Leseexemplar von "Love to share". Ich habe den Roman an drei Abenden auf der Couch verschlungen. Wunderbare Lektüre für verregnete Abende! Die Figuren sind sympathisch, die Geschichte ist spannend und humorvoll erzählt. Die Liebegeschichte ist natürlich vorhersehbar - aber das darf und soll in einem Liebesroman ja bitteschön auch so sein. Die Nebenhandlungen um Leons Bruder Richie und Tiffys Ex Justin haben mir gut gefallen. Die vielen sympathischen Nebenfiguren heben den Roman angenehm von anderen Liebesromanen ab. Wir viellesenden Buchhändler(innen) sind sicher eine anspruchsvolle Zielgruppe, deshalb noch eine kleine Kritik; Tiffys Knöchelverletzung beim Ausflug wird etwas holprig rasch abgehandelt und wirkt wie das Drama um Justins Heiratsantrag gegen Ende etwas arg konstruiert. Ich habe ich das Buch trotzdem wirklich sehr gerne gelesen - und werde es ebenso gerne empfehlen! :-) ☆☆☆☆

Von: Lisa Bertram Datum: 14. Dezember 2018

Vor kurzem habe ich das Buch „Love to share“ von Beth O’Leary aus ihrem Frühjahrs-programm gelesen und möchte Ihnen heute meine Meinung zu diesem Buch mitteilen.

Als ich das Buch das erste Mal bei uns im Leseexmplar Regal entdeckt habe, wusste ich sofort, dass es etwas für mich sein würde. Ich habe den Klappentext gelesen und war hin und weg. Was für eine einfallsreiche Idee. Heutzutage gibt es viele Personen, die in einer Wohnung zusammen wohnen und sich doch so häufig nicht sehen. Ich bin zum Glück nicht selbst davon betroffen, aber meine Ma und ihr Freund verpassen sich aufgrund von Schichtarbeit ebenfalls ständig.

Sowohl Tiffy als auch Leon waren mir von Anfang an sympathisch. Ich konnte mich in ihre jeweilige Situation hinein fühlen und brauchte dadurch nicht lange um einen Einstieg in die Geschichte zu finden. Was mich besonders begeistert hat, war, dass die Autorin es geschafft hat sehr komplizierte und wichtige Themen ganz subtil in den Verlauf der Geschichte einzubauen, ohne ein zu großes Augenmerk darauf zu legen. Der psychische Missbrauch, den Tiffy erleben musste und auch die unrechte Unterbringung von Leons Bruder im Gefängnis haben dem Buch einen Hauch Dramatik verliehen, ohne von dem eigentlichen Thema abzulenken. Es hat die Protagonisten näher zusammen gebracht und mich als Leser sehr berührt. Beide Themen sind keine Einzelfälle. Es ist etwas, dass sehr viele Menschen Tag für Tag beschäftigt und wahrscheinlich scheitert ein großer Teil daran.

Dieses Buch ist viel mehr als einfach nur ein Liebesroman. Es ist eine Geschichte voller Leben in der es darum geht für sich selbst und andere zu kämpfen, um das Leben zu führen, das man führen möchte. Eindeutig rührend und mit einem, meiner Meinung nach, sehr gelungenen Ende.

Vielen Dank, dass Sie uns dieses zauberhafte Buch als Leseexemplar zur Verfügung gestellt haben.

Von: Tanja Bemerl Datum: 14. Dezember 2018

Ein sehr schöner Liebesroman um Tiffy und Leon. Beide teilen sich eine Wohnung, kennen sich aber nicht. Leicht zu lesen mit Happy End.

Von: Wencka Koch Datum: 14. Dezember 2018

So eine schöne und kreative Liebesgeschichte. Herrlich. Hätte noch 100 Seiten länger sein können. Genau das richtige für lange Leseabende.

Datum: 14. Dezember 2018

Habe mich schon lange nicht mehr so köstlich amüsiert beim Lesen. Leon, Tiffy und ihre Freunde sind einfach zum knutschen! Brauche ganz schnell mehr davon.

Von: Franziska Heymann Datum: 14. Dezember 2018

Liebesgeschichte mal anders. Mir hat das Buch sehr gut gefallen, da es mal eine andere Thematik mit sich bringt.

Von: Jennifer Scisson Datum: 14. Dezember 2018

Mit „Love to share“ hat Beth O'Leary eine tolle romantische Komödie (mit einem Stück Ernst und Traurigkeit) geschrieben. Die Charaktere wachsen einem ans Herz und man kann gut mit ihnen mitfühlen.

Von: Inge Baeuchle Datum: 14. Dezember 2018

Ja, nett halt und das Buch versucht dann doch tiefschichtiger zu sein, als der Titel zu versprechen droht, von daher nett halt.

Von: Maria Lauke Datum: 14. Dezember 2018

Vielen Dank für dieses wundervolle Buch! "Love to share" ist eine wunderbare Liebesgeschichte mit herrlich britischen Charakteren. Und es ist so viel mehr: Beth O'Leary erzählt von Freiheit und Menschen, die auf unterschiedliche Weise um ihre persönliche Freiheit kämpfen. Sie erzählt, dass Nähe nicht dadurch entsteht, dass Zwei jeden Augenblick des Tages miteinander verbringen, sondern durch Vertrauen. Diese Geschichte zu lesen, hat mir viel Spaß gemacht!