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Lisa Stromme

Das Erdbeermädchen

Roman

Neben der tiefsten Finsternis strahlt oft das hellste Licht

Sommer 1893. Die Bewohner von Åsgårdstrand, einem malerischen Fischerdorf an der norwegischen Küste, bereiten sich auf die Ankunft ihrer reichen Sommergäste vor. Die junge Erdbeersammlerin Johanne soll den Sommer über als Dienstmädchen im Hause des Admirals Ihlen arbeiten. Johanne freundet sich mit Tullik, der impulsiven Tochter des Admirals, an. Als diese eine verbotene Affäre mit dem noch unbekannten Edvard Munch beginnt, der geächtet am Rande des Dorfes lebt, drohen ihre Freundschaft und der bürgerliche Friede in Asgardstrand daran zu zerbrechen.

Das Buch spielt in Åsgårdstrand, Norwegen

Leserstimmen

Das Erdbeermädchen

Von: Lisa Datum: 30. August 2017

Für alle, die genauso schlau sind wie ich: Dieser Erdvard Munch, um den es im Buch geht, existierte wirklich. Er ist der Maler von "Schrei", diesem irren Bild mit dem Typ drauf, der sich die Ohren zu hält. Ich habe das nämlich erst dann verstanden, als ich das von dem geben genannten Bild gelesen habe. Verurteilt mich nicht, aber ich bin eben kein Kunstkenner.

Johanne ist seit jeher als "das Erdbeermädchen" bekannt, weil sie ein Künstler als eben solches gezeichnet hat. Und so gern sie das auch ist, dieser Titel geht ihr nur auf die Nerven. Doch als ihre Mutter sie dann als Dienstmädchen zu den Ihlens schickt, wäre sie doch lieber wieder das brave, kleine Erdbeermädchen bekannt. Aber das Schicksal hält etwas ganz anderes für sie bereit...

Das wichtigste in diesem Buch sind die Farben und natürlich die Kunst. Denn unsere Protagonistin ist eine Künstlerin. Zwar nur im geheimen aber immerhin. Die Autorin schafft es, den Farben Worte zu schenken, die sie wie lebendig erscheinen lassen. Selbst für jemanden wie mich, der gerade mal die Grundfarben benennen kann. Außerdem erfährt man etwas über den Maler Edvard Munch, der, wie schon erwähnt, tatsächlich existiert hat. Da ich eben schon davon gesprochen habe, wie gut die Farben beschrieben werden, bleibe ich einfach gleich beim Schreibstil. Der hat mir wirklich gut gefallen und war sehr angenehm zu lesen. Er ist jetzt nichts aufregendes und ich bin nicht verrückt geworden, wenn ich nicht gelesen hab, doch er war trotzdem gut und auf jeden Fall nicht zu verachten.

Bei den Ihlens freundet sie sich sofort mit der impulsiven Tullik an. Da ihre Freundschaft eigentlich gar nicht sein darf, ist sie nur umso aufregender und besonderer. Die beiden jungen Damen schleichen sich regelmäßig vom Haus der Ihlens weg, damit Tullik ihre Affäre mit Munch fortführen kann. Doch Johanne ist nicht mehr einverstanden damit und versucht ihre Freundin vor dem schlimmsten zu bewahren. Was ist ihr wichtiger? Ihr Ansehen oder ihre Freundin?

Die Story bringt einem Edvard Munch näher, ohne dass es allzu offensichtlich ist. Man erfährt durch Alltagssituationen viel darüber, wie er gelebt hat und was für eine Person er war. Doch vor allem, wird einem der Sommer näher gebracht, bei dem in einem kleinen Dorf arm und reich aufeinanderprallen und unweigerlich zu einer Explosion führen. Man bekommt sogar Lust darauf, an diesen Ort zu fahren, einfach um zu sehen, ob das, was im Buch steht auch wirklich stimmt. Denn das klingt einfach so so schön!

Ein Wasserfall von Farben

Von: Olga Matika Datum: 20. August 2017

Handelnde Personen:

Johanne ist eine Jugendliche. Sie lebt in Åsgårdstrand. In Sommer war ihre Aufgabe immer die Beeren sammeln und auf dem Markt im Stadt zu Verkaufen. Sie ist noch ein Kind und ihr kann man leicht maniepulieren. Sie kann noch nicht genau ihre eigene Wünsche von Fremden zu teilen.
Thomas ist Fischer und einen idealen Junge. Er ist der Freund von Johanna. Ich wollte am Anfang nicht trauen, dass es solcher Junge gibt.
Tullik ist die jungerste Schwester in der Familie Ihlen, wo Johanne als Magd arbeiten muss. Sie ist ein Hätschelkind. Sie hat immer bekommen, was sie haben wollte.
Munch ist Maler. Alle halten ihm als Verrückter. Er hat nur eine große Liebe und Ehefrau. Es ist Malen. Was kann aus eine Affere zwischen ihm und Tullik sein?


Meine Meinung:

Ich würde dieses Buch mit einem Wasserfall von Farben vergleichen. Die Autorin hat geschafft die Farben im Worte zu interpretieren. Sie hat die Bilder von einem berümmten Maler in meinem Kopf beleben. Ich bin kein Fan von Malen, aber dankbar diesem Buch habe ich jetzt Sinneswandel auf Bilder. Ich habe nie gedacht, dass ich so was ähnliches fühlen konnte.
Wie geыagt, bin ich weit von Kunst, aber in diesem Buch habe ich mich wohl gefühlt. Da gibt es keine Fachsprache, die nur Maler verstehen werden und dazu die Farben und Empfindungen von Farben so beschrieben wurde, dass man sogar die Farben hören. Ja, ja, hören, das war kein Fehler. Es ist richtig schwierig zu erklären, deshalb empfehle ich zu lesen.
Und klar im Buch gibt es Liebe. Und hier hat mir gefallen, dass Autorin die Liebe sehr realistisch beschrieben hat.
Und kann man auch nicht um Freundschaft vergessen. So was gibt es auch.
Aber für mich am ersten Platz waren die Farben. Ganze meine Seele ist voll von den Farben nach dem Lesen. Ich fühle noch jetzt sie. Es ist richtig wannsinnig.

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Male, was Du fühlst ...

Von: Miss Norge Datum: 17. August 2017

Das Buch hat mich alleine schon dadurch neugierig gemacht, weil die Geschichte in Norwegen angesiedelt ist und wieder einmal haben schon die Naturbeschreibungen diesen Roman lesenswert gemacht.
"Das Erdbeermädchen" ist das Debüt der Autorin Lisa Stromme und neben den historischen Fakten hat sie den Maler Edvard Munch zu einer der Nebenfiguren auserkoren. Der Maler wurde 1863 in Norwegen geboren und starb im Jahr 1944 auch dort. In dieser Geschichte agiert er als verschrobener, noch völlig unbekannter Maler, vor dem sich die Damenwelt in Acht nehmen soll. Doch wie es kommen muss, verliebt sich Tullik, die Tochter des Admirals Ihlen, in Munch und setzt damit ihre Freundschaft zu Johanne auf´s Spiel, die als Dienstmädchen im Haus der Ihlen´s angestellt ist. Die Freundschaft bekommt Risse und der bürgerliche Frieden droht zu zerbrechen. Die Charaktereigenschaften der jungen Frauen sind gut vorstellbar und fein hervorgehoben. Die Gefühlsebenen und die nicht ausgesprochenen Gedanken, hätte ich mir etwas ausführlicher gewünscht, um den beiden jungen Frauen noch näher zu kommen.
Aufgrund des Covers könnte man denken, es wäre ein sommerlicher und leichter Roman, doch Vorsicht, so ist es nicht. Mir kam der Inhalt oftmals eher düster und beklemmend vor. Es kommen keine großartigen Geschehnisse vor, sondern man treibt durch einen historischen Sommer in Norwegen.
Welcher Satz mir sehr gut gefallen hat war von Edvard Munch, wie er Johanne das sich Fallen lassen beim Malen beschrieb: "Male was Du fühlst, nicht was Du siehst."

Fazit
Die Hauptthemen dieses Romanes sind: die Kunst, die Malerei, eine geheime Liebe, Freundschaft, Verrat, Lüge und ein dunkles Ende. Ich habe mich gut unterhalten gefühlt, wenn man an dieser oder jener Stelle der Geschichte auch etwas hätte tiefgründiger sein können.

Potenzial verschenkt

Von: Ruby Datum: 06. August 2017

Johanne - das Erdbeermädchen - lernt den wenig bekannten Maler Munch kennen, welcher sie aus eigenem Antrieb ebenfalls in der Malerei fördert. Johanna liebt das Malen und ist fasziniert von den Farben und den Welten und Möglichkeiten, die in ihnen verborgen liegt. Als sich jedoch ihre neue Freundin Tullik in den unbedeutenden Maler verliebt, nimmt die Geschichte ihren Lauf.


Mit diesem Buch habe ich mich schwer getan. Was zum einen an dieser teilweise wirklich furchtbar holprigen Sprache lagt, zum anderen an den Charakteren, die leider sehr blass für mich blieben. So war es trotz der interessanten und sehr gut recherchierten Hintergrundstory eher ein langwieriges vergnügen. Es fehlte Spannung, war zu absehbar. Aus dem Potenzial das da war, hätte man mehr machen können. Wobei sich da in Sachen Stil die Frage stellt, inwieweit das Buch da vielleicht auch durch die Übersetzung verloren hat.

Mitreißend, emotional, verstörend

Von: Julia L. Jordan Datum: 01. August 2017

Manchmal greife ich nach einem Buch, ohne tatsächlich zu wissen, was mich erwartet. So ging es mir mit der Geschichte vom Erdbeermädchen Johanne. Der Klappentext und das Cover versprachen mir eine romantische, wenn auch vielleicht tragische Liebesgeschichte, doch was ich bekommen habe, war sehr viel mehr. Zusätzlich muss ich gestehen, dass ich als Liebhaberin der Impressionisten (schon als Kind war ich von Monets Werken verzaubert) noch nie sonderlich viel mit Expressionismus anfangen konnte, weder in der Malerei, noch in der Literatur. Entsprechend war mir das gesamte Buch über nicht bewusst, dass der Maler Edvard Munch tatsächlich ein existierender Künstler gewesen ist. Er war nicht irgendeiner, ihm wird zugeschrieben, den Expressionismus insbesondere in Deutschland begründet zu haben. Obwohl auch hinter dem titelgebenden Bild „Das Erdbeermädchen“ ein echtes Gemälde steckt, ist es doch eigentlich Munchs Der Schrei, um das es hier geht. Das alles war mir jedoch erst nach Abschluss der Lektüre klar. Meinem Verständnis und Genuss tat meine naive Unwissenheit jedoch keinen Abbruch.

Johanne Lien ist ein von der Autorin erdachtes, sechszehnjähriges Mädchen, welches sie als Vorbild für Heyerdahls Gemälde „Das Erdbeermädchen“ darstellt. Die Geschichte ist aus ihrer Sicht in der Ich-Perspektive geschrieben, doch sie ist nicht die wirkliche Hauptperson. Die Geschehnisse werden auf eine Art erzählt, die deutlich macht, dass sie mit viel Abstand und dem Wissen und der Weisheit des Alters für den Leser präsentiert werden. Der Schreibstil ist reflektierend, mitreißend und einfühlsam auf eine Weise, die beinahe verstörend ist.

Am Rande des Dorfes Åsgårdstrand lebt der im Jahre 1893 noch nicht berühmte Maler Edvard Munch. Johanne ist ihm schon als Kind häufiger begegnet, sie fühlt sich zu ihm hingezogen, da sie seine Art, die Welt zu betrachten, teilt. Sie denkt in Farben und Emotionen, er schenkt ihr Goethes Werk Zur Farbenlehre, um ihr Interesse und ihr Talent zu fördern. Während des schicksalhaften Sommers arbeitet Johanne als einfaches Dienstmädchen für die – ebenfalls real existierende – Familie Ihlen, deren zwanzig Jahre alte Tochter Regine, genannt Tullik, in ihr sofort eine Freundin sieht. Mit Hilfe von Johanne kommt Tullik in Kontakt zu Edvard Munch, Tragik ist vorprogrammiert. Die Liebe zwischen Tullik und Edvard Munch wird die zentrale Geschichte in diesem Buch.

Edvard Munch ist am Ende des 19. Jahrhunderts bei den Bewohnern von Åsgårdstrand geächtet, weil seine Bilder als sündhaft gelten. Insbesondere die Familie Ihlen hasst ihn, da bereits die Tochter Milly eine Affäre mit ihm gehabt hatte, welche zum Ehebruch führte. Ein weiterer Skandal mit diesem Maler würde die Familie zerbrechen. In Kristiania, dem heutigen Oslo, gehört Munch zur Bohéme, eine Künstlergruppe, die bewusst anti-bürgerlich lebt und denkt. Auch das wird in Åsgårdstrand als Bedrohung empfunden, denn klassische Hierarchien, Anstand und gute Sitten sind hier in allen Familien fest verankert. Genau jene rebellische, intellektuelle Ader ist es jedoch, durch welche sich die hoffnungslos romantische Tullik angezogen fühlt. Sie verfällt Munch sofort, so wie er in ihr augenblicklich eine Muse findet. Johanne beobachtet die Beziehung, lügt für ihre Herrin und Freundin, steht Ängste und Befürchtungen durch und will Tullik eigentlich vor ihrem Untergang bewahren, doch tief in sich ist auch Johanne rebellisch und empathisch. Sie kann nicht anders, als Tullik zu unterstützen.

Es ist ein klassisches Motiv in Romanen des 18. und 19. Jahrhunderts, die gegen alle Vernunft liebende Frau als hysterisch und verrückt darzustellen. Sie wird gleichzeitig als heroische Figur romantisiert, die an ihrem gebrochenen Herz sterben könnte, und als alle Normen sprengende Wahnsinnige verurteilt. Es ist beachtlich, wie mühelos es Lisa Strømme gelingt, genau dieses Motiv aus einer vergangenen Zeit wieder zum Leben zu erwecken. Edvard Munch wiederum kämpft mit Alkoholproblemen, er wird als chronisch traurig und auch als verrückt beschrieben. Noch erkennt man psychische Krankheiten nicht, noch steckt man insbesondere Frauen einfach in Krankenhäuser für Wahnsinnige, wenn sie hysterisch und unsittlich wirken. Auch das wird durch die eindringlichen, oft von Farben durchsetzen Beschreibungen aus dem Mund von Johanne mitreißend dargestellt.

Als Tullik schließlich durch ihre eigenen Familie gezwungen wird, den Kontakt zu Munch abzubrechen, verfällt sie in tiefe Depressionen, wird wirr und kränklich. Sie verwandelt sich in eine klassische Heldin der romantischen Literatur, die an gebrochenem Herzen zu sterben droht. Ihre strahlende Schönheit verschwindet, ihre Haut verfärbt sich gelblich-grün, sie weint sehr viel, schreit, drückt ihre Verzweiflung hemmungslos aus. Und Edvard Munch malt. Er malt, wie Tullik aussieht, ohne zu wissen, dass sie tatsächlich leidet und tatsächlich so aussieht. Das Gemälde, das Johanne von ihm bekommt, um es zu Tullik zu bringen, nennt er „Der Schrei“, und es ist ein Abbild der Qualen, die Tullik durchleidet. Auch wenn dies nicht die tatsächliche Entstehungsgeschichte hinter jenem Bild ist, so wirkt es dennoch authentisch, fesselnd, emotional. Tullik kann nicht anders, als Munch zu lieben, doch Munch ist zu kaputt, als dass er jemals seine Kunst für eine Frau zurückstellen könnte. Dennoch liebt auch er Tullik und zerbricht daran nur weiter.

Ich habe das Buch angefangen in der Erwartung einer Liebesgeschichte, bei der eventuell Johanne und Tullik gegeneinander um die Gunst von Edvard Munch ringen. Bekommen habe ich etwas ganz anderes. Auch, wenn ich selbst beim Anblick expressionistischer Kunst nicht dieselben Gefühle, dieselbe Tiefe verspüre wie Johanne, so verstehe ich doch auf einem intuitiven Level, was Tullik erleidet. Der Reiz, den erwachsene Männer, die intellektuell überlegen und anarchistisch wirken, auf junge Frauen haben, ist mir nur zu bekannt. Die Worte, die Strømme wählt, die wiederholte Verwendung von Farben, die für Gefühle und für Geschlecht stehen, zeichnen ein verzweifeltes Bild. Doch die Verzweiflung ist selbst gewählt. Es ist die Entscheidung von Tullik, sich mit allem, was sie hat, in eine tragische Beziehung zu werfen. Sie ist hoffnungslos romantisch und leidet, aber sie weiß, wie es um Edvard Munch steht. So wird die Verzweiflung, die man als Leser automatisch verspürt, nur noch größer. Das Buch hat mich zerstört, ganz wortwörtlich meine Emotionen durcheinander gewirbelt und mich für einige Stunden in einem Zustand zurückgelassen, wo die Grenzen zwischen den Emotionen der Buchfiguren und meinen eigenen zerstört waren. Das schaffen nur wenige Bücher.


FAZIT:

Mit dem Roman „Das Erdbeermädchen“ entführt uns Lisa Strømme in ein schillerndes 19. Jahrhundert, das nah an der Realität der damals lebenden Menschen erscheint. Johanne, die Erzählerin, ist ebenso trotzig wie ergeben, während Tullik gleichzeitig romantisch und rebellisch ist. Dem Buch liegt eine intensive Recherche über den Maler Edvard Munch zu Grunde und das spürt man auf jeder Seite. Mit eindringlicher Intensität schildert Strømme eine tragische Liebesgeschichte, die das Herz berührt und die Seele weinen lässt. Es ist keine leichte Kost, doch wer sich auf die Reise einlässt, wird mehr als belohnt. Ich spreche eine ganz klare Kaufempfehlung aus, denn dieses Buch muss man gelesen haben.

Ein malerisch schönes Buch

Von: Lanasbuecherblog Datum: 30. Juli 2017

Die Autorin:
Lisa Stromme 1973 geboren in Yorkshire, lebt mit Ihrer Familie in Norwegen in der nähe von Åsgårdstrand diesen Ort wählte Sie auch für ihren Debütroman Das Erdbeermädchen.

Das Cover:
Das Cover ist lässt einen einfach zwei mal hinschauen ich sehe hier ganz klar die Protagonistin Johanne die über die Hügel rennt um Tullik aus der Patsche zu helfen. Ich finde es wunderschön, es lädt zum eintauchen ein.


Der Inhalt:
Norwegen - Åsgårdstrand - Sommer 1893. Normalerweise sammelt die 16 Jährige Johanne Erdbeeren  und verkauft sie im Ort auf dem Markt. Doch diesen Sommer hat ihre Mutter für Sie eine Stelle als Magd bei der Familie Ihlens besorgt. Johanne liebt das Erdbeerpflücken, ihre große Leidenschaft ist aber die Malerei. Aus diesem Grund hat es sie in das Haus des Malers Edvard Munch verschlagen, dieser hat ihr Talent erkannt und hilft Johanne beim entfalten ihrer Leidenschaft. Johanne freundet sich schnell mit Tullik, der Tochter ihres Arbeitgebers an. Tullik ist eine besondere Persönlichkeit, die sich in den Fänger der Zeit eingeschlossen füllt und zieht ihre neue Freundin zum Anwesen, des aufgrund seines Lebensstils verachteten Edvard Munch. Tullik verliebt sich schnell, bedingungslos und leidenschaftlich in Edvard. Ohne Rücksicht auf Verluste, zieht sie Johanne in vermeintliche Abendteuer hinein. Doch geht es Tullik schnell nicht mehr um die Freundschaft, sondern wie sie den Künstler für immer für sich beanspruchen kann.

Meine Meinung:
Als ich im Klappentext gelesen habe das Edvard Munch ( berühmtes Werk: Der Schrei) eine Rolle spielt freute ich mich auf diese Buch.  Es fängt die Liebe zu Farben ein, beschreibt malerisch schön Atomsphäre, Gefühle und Stimmungen. Doch nicht nur die Malerei hat in der Geschichte eine große Rolle, ich liebte die verwendeten Zitate und Hinweise auf große Werte von Johann Wolfgang von Goethe wie die Farbenlehre und Faust oder auch aus Dostojewskis Werken. Hier trifft die Malerei die Sprache. Doch ist es keineswegs zu viel, oder nur für Kunstinteressierte und Klassiker Kenner geeignet. Den die Geschichte der beiden Freundinnen, die so ungleich ist und nicht sein dürfte, ist spannend und hat mich mitfiebern lassen. Tullik ist ist sehr fanatisch und leidenschaftlich verliebt und handelt ohne Rücksicht auf Verluste. Edvard Munch scheint sehr sprunghaft zu sein und man weiß einfach nicht ob man beide Charakter mögen soll oder nicht. Anders ist es bei Johanne, die so loyal ist und man wünscht ihr alles Glück der Welt, doch lässt sie sich einfach zu sehr mitreißen. Es ist alles in diesem Buch was ich so gerne lese, die Leidenschaft zu Bücher und zu Worten. Auch wenn ich kein Kunstbelehrter oder Kunstinteressierter Mensch bin, so konnte ich das Buch in vollen Zügen genießen. Ich hoffe sehr das die Autorin noch weiter Bücher schreiben und veröffentlichen wird. 

 Fazit:

Ich muss zu diesem Buch einfach eine Leseempfehlung aussprechen. Die Reise durch die Zeit, zum Maler Munch, zu einer gar nicht so berauschenden Liebesgeschichte und Freundschaft, hat mich fasziniert. Hier habe ich ein Buch entdeckt das sich nicht so schnell mit etwas anderem vergleichen lässt. Ich lasse mich nie von Covern zu einer von mir im Kopf fertigen Geschichte verleiten, somit konnte ich ein ganz besonderes Schätzchen für mich entdeckten. Ich weiß jetzt schon das es ein Buch sein wird das ich so vielen Menschen empfehlen und verschenken werde.

Das Erdbeermädchen

Von: Erdhaftig schmökert Datum: 17. Juli 2017

Ein Roman rund um Edvard Munch und ein Dienstmädchen - erzählt wird ein Sommer am Fjord. In diesem Sommer malt der im Roman eher blass und am Rande des Geschehens dargestellte Munch unter anderem sein Gemälde "Der Schrei". Vorrangig wird erzählt, wie die Dorfbewohner ihn und andere Maler wahrnehmen, die den Sommer bei ihnen verbringen. Mehr erfährt man aus der Perspektive der Dienstmagd Johanne, die selbst lernt den Pinsel zu schwingen und sich zur Malerei von Munch hingezogen fühlt und ihn mit anderen Augen sieht.

Es dreht sich weniger um Kunst und Malerei an sich als darum, wie beides zur damaligen Zeit in einem Dorf wahrgenommen wurde. Und auch, welche Mühen die Dorfbewohner auf sich nehmen, damit Fremde in ihrem Dorf den Sommer überhaupt verbringen konnten.
Zusätzlich gesellt sich zum eher bescheidenen und anständigen Leben der Dorfbewohner noch die Bohéme hinzu. Das Tüpfelchen auf dem "i" bildet eine Familie aus der Stadt, die ebenfalls ihren Sommer dort am Fjord verbringt und selbstverständlich von den Einwohnern hoch geachtet wird. Es ist ja ihr Lebensstil, dem auch sie in ihrer Welt nachahmen. Die Welt des Bürgertums und die der Bediensteten, der Fischer und Beerensammler trifft auf die Bohemie - erzählt aus der Sichtweise einer Sechzehnjährigen, die allerdings schon sehr reif wirkt.

Ich fand die Geschichte sehr gut erzählt und auch die Perspektiven sehr anschaulich, teils spannend erzählt. Lisa Stromme flocht auch gute Spannungsbögen mit ein und erzählt in flottem Tempo. Der Roman lässt sich flüssig lesen und so, dass die Akteure, ihre Behausungen und Lebensstile vor dem inneren Auge gut zu erkennen sind.

Leider für mich nicht ganz rund

Von: Happy Booktime Datum: 14. Juli 2017

[Rezension] Das Erdbeermädchen von Lisa Stromme

Taschenbuch: 352 Seiten
Verlag: Heyne Verlag
Erscheinungstermin: 13. Juni 2017
ISBN-10: 345341974X

Klappentext
Neben der tiefsten Finsternis strahlt oft das hellste Licht

Sommer 1893. Die Bewohner von Åsgårdstrand, einem malerischen Fischerdorf an der norwegischen Küste, bereiten sich auf die Ankunft ihrer reichen Sommergäste vor. Die junge Erdbeersammlerin Johanne soll den Sommer über als Dienstmädchen im Hause des Admirals Ihlen arbeiten. Johanne freundet sich mit Tullik, der impulsiven Tochter des Admirals, an. Als diese eine verbotene Affäre mit dem noch unbekannten Edvard Munch beginnt, der geächtet am Rande des Dorfes lebt, drohen ihre Freundschaft und der bürgerliche Friede in Asgardstrand daran zu zerbrechen.

Autor
Lisa Strømme, geboren 1973, stammt aus Yorkshire und studierte an der University of Strathclyde in Glasgow. Mit ihrem norwegischen Ehemann und zwei Kindern lebt sie in der Nähe von Åsgårdstrand, dem Küstenort, in dem Edvard Munch ein Sommerhaus hatte. Hier spielt Das Erdbeermädchen, Lisa Strømmes erster Roman.

Cover
Das Cover zu „Das Erdbeermädchen“ nimmt seinen Betrachter gefühlt direkt mit in eine vergangene Zeit. Das Mädchen, das abgebildet ist trägt ein weißes Kleid und läuft vom Betrachter weg. Das Bild selber wirkt dabei wie ein Foto, das auf altem Papier gedruckt und schon einige Zeit dem Licht ausgesetzt ist.

Meinung
Eine leichte Sommerlektüre erwartend habe ich mich in dieses Buch fallen lassen. Dort lernte ich Johanne kennen, ein Mädchen aus Åsgårdstrand das mit ihrer Familie in eine kleine Fischerhütte zieht um den ankommenden Gästen das Haus überlassen zu können.
Hans Heyerdahl, der als Urlauber in den Ort kommt malte Johanne bereits als Erdbeermädchen – einen Namen, den sie dank ihrer Arbeit schon vor dem Gemälde inne hatte, denn sie sammelt und verkauft Früchte.
Die junge Frau begegnet aber auch einem anderen Maler. Edvard Munch ist allerdings nicht hoch angesehen. Dennoch malt und fördert er Johanne, die sich selber in der Malerei versucht.
Als Tullik, eine Freundin, welche das Erdbeermädchen durch ihre Arbeit kennengelernt hat, sich in eben genau diesen Maler verliebt nimmt die Geschichte rund um die drei Personen Gestalt an.

Wie ich schon erwähnt hatte, habe ich eine lockere Lektüre erwartet, die mich in Sommerstimmung versetzt. Was mir dieses Buch aber gegeben hat war weitaus düsterer, als ich erwartet und letzten Endes leider auch nicht so spannend, wie ich mir im Verlauf erhofft hatte.
Die Liebesgeschichte zwischen Tullik und Munch steht unter keinem guten Stern und auch die Freundschaft der beiden Frauen erleidet Risse.

Die Charaktere werden für mich nicht zugänglich genug und bleiben leider recht oberflächlich, wodurch mir die emotionale Ebene deutlich zu kurz kommt und ich nicht wirklich mit den Personen mitfühlen kann. Schade ist dies vor allem, da sich die Geschichte im Hauptaugenmerk auf Johanne, Munch und Tullik beschränkt und diese bestimmt mehr Profil hätten bekommen können.

Die Malerei ist ein großes Thema in „Das Erdbeermädchen“. Nicht nur durch die Personen, auch durch die real existierenden Gemälde, die Erwähnung finden und vor allem durch Johannes Denkweise. Sie denkt in Farben und setzt sich im Kopf Situationen farblich um. Diese Denkweise ist angenehm, wenn man mit ihr die Umgebung erkundet, wird aber leider auf die Dauer etwas zu viel.

Was mich auch zum straucheln brachte war leider der Schreibstil der Autorin. Er wirkte auf mich nicht flüssig und eingängig. Zum Teil verstrickt in Details änderte sich der Erzählstil schnell wieder und es wurde über Gegebenheiten wegerzählt.
Auch der Spannungsbogen fehlte mir, da diese Geschichte – unabhängig von meinen Erwartungen an das Buch – doch das Potential für eine gewisse Priese Spannung bereit gehalten hätte. So dümpelte die Story für mich leider ein wenig vor sich hin und packte mich nie richtig.

Fazit
Das Erdbeermädchen ist ein Buch, das für mich leider nicht funktioniert hat. Zu gering ist mein Interesse an der Malerei. Was im Umkehrschluss aber auch bedeutet, das ich mir gut vorstellen kann, das jemand, der sich mit Malerei auskennt, vielleicht selber eine Passion fürs Malen hat, seine Freude an den ausschweifenden Umschreibungen für Farben und Bilder hat.

Ein wunderbarer Sommerroman!

Von: Eori Datum: 14. Juli 2017

Eindruck
Das Buch hat ein wunderschönes Cover! Auch die Haptik des Buches ist irgendwie besonders, der Einband ist nicht glatt, sondern ähnelt ganz leicht einem in Stoff gebundenen Buch.
Am Anfang jedes Kapitels ist ein passendes Zitat aus wahlweise Goethes Farbenlehre oder Munchs Tagebuch zu finden.

Meine Meinung
Eine wunderbar tolle Sommergeschichte über eine eigentlich verbotene Liebe zwischen Tullik und Edvard Munch. Aber obwohl Johanne als armes Dienstmädchen zwischen der reichen Familie Ihlen und dem geächteten Edvard Munch steht, kommt auch ihre eigene Geschichte nicht zu kurz. Das Buch ist ein wunderbarer Sommerroman, der bei genauerem Hinsehen dennoch ziemliche Tiefe besitzt.
Der Schreibstil der Autorin ist unglaublich flüssig und scheint gleichzeitig an die Zeit der Geschichte sowie die aktuelle Zeit zu passen. Schön finde ich außerdem, dass Kunst zwar mit im Vordergrund steht, die Geschichte damit aber nicht erschlagen wird.

Lieblingszitate
S. 130: Dabei könnte man schon einen einzigen Pinselstrich als fertiges Kunstwerk ansehen, wenn er nur mit Gefühl ausgeführt wurde.
S. 143: Mit dem Alkohol verwischt er die Kanten.
S. 207: Ihre Augen waren voller Liebe und Kummer.,Eindruck
Das Buch hat ein wunderschönes Cover! Auch die Haptik des Buches ist irgendwie besonders, der Einband ist nicht glatt, sondern ähnelt ganz leicht einem in Stoff gebundenen Buch.
Am Anfang jedes Kapitels ist ein passendes Zitat aus wahlweise Goethes Farbenlehre oder Munchs Tagebuch zu finden.

Meine Meinung
Eine wunderbar tolle Sommergeschichte über eine eigentlich verbotene Liebe zwischen Tullik und Edvard Munch. Aber obwohl Johanne als armes Dienstmädchen zwischen der reichen Familie Ihlen und dem geächteten Edvard Munch steht, kommt auch ihre eigene Geschichte nicht zu kurz. Das Buch ist ein wunderbarer Sommerroman, der bei genauerem Hinsehen dennoch ziemliche Tiefe besitzt.
Der Schreibstil der Autorin ist unglaublich flüssig und scheint gleichzeitig an die Zeit der Geschichte sowie die aktuelle Zeit zu passen. Schön finde ich außerdem, dass Kunst zwar mit im Vordergrund steht, die Geschichte damit aber nicht erschlagen wird.

Lieblingszitate
S. 130: Dabei könnte man schon einen einzigen Pinselstrich als fertiges Kunstwerk ansehen, wenn er nur mit Gefühl ausgeführt wurde.
S. 143: Mit dem Alkohol verwischt er die Kanten.
S. 207: Ihre Augen waren voller Liebe und Kummer.

Das Erdbeermädchen

Von: Mylittlebookpalace Datum: 12. Juli 2017

Sommer 1893. Die Bewohner von Åsgårdstrand, einem malerischen Fischerdorf an der norwegischen Küste, bereiten sich auf die Ankunft ihrer reichen Sommergäste vor. Die junge Erdbeersammlerin Johanne soll den Sommer über als Dienstmädchen im Hause des Admirals Ihlen arbeiten. Johanne freundet sich mit Tullik, der impulsiven Tochter des Admirals, an. Als diese eine verbotene Affäre mit dem noch unbekannten Edvard Munch beginnt, der geächtet am Rande des Dorfes lebt, drohen ihre Freundschaft und der bürgerliche Friede in Asgardstrand daran zu zerbrechen.

Eine berührende Geschichte über Freundschaft und verzehrende Liebe

Von: Mozeilenherz Datum: 10. Juli 2017

Ich habe mich sofort in die Welt von Agardstrand hineingezogen gefühlt, die Autorin hat einen wunderbaren Schreibstil, der einem alles bildlich vor Augen führt, egal ob es die Fischerhütten sind, das Malerhaus von Munch und seiner Schwester, die herrschaftliche Villa der Ihlen und das Panorama an der Küste.
Man versteht, wieso dieser Ort so eine Anziehungskraft auf Maler und Künstler aller Art hat.
Johanne ist für mich eine absolut authentische und nachvollziehbare Person. Zu Beginn lernen wir eine junge Frau kennen, die im Herzen noch Kind geblieben ist und am liebsten mit offenen Haaren und ohne Schuhe durch die Wälder rennt und Beeren pflückt. Man versteht, wieso Johanne die erste Begegnung mit Tullik so sprachlos zurücklässt, denn Tullik ist so unglaublich anders als Johanne, zumindest auf den ersten Blick.

Johannes Zuneigung zu Tullik, die auf Gegenseitigkeit beruht ist sofort mehr als nur eine Dienstbotin- Herrin Beziehung, das merkt man als Leser sofort und man fühlt mit Johanne, die so selbstlos alles tun würde, um Tullik ihre Wünsche zu erfüllen.

Tullik und Munch sind so eine Sache. Obwohl beide Personen durchaus einige unsympathische Charakterzüge an sich haben, schafft es die Autorin, einem auch diese beiden Personen näher zu bringen. Im Laufe des Buches, vor allem gegen Ende versteht man, wieso die Personen so handeln, wie sie handeln.

Toll fand ich auch den Einbezug verschiedener Bilder von Munch, die er im Laufe seines Lebens gemalt hat, darunter auch der berühmte Schrei. Die Geschichte, die die Autorin um die Entstehung des Bildes gesponnen hat, ist faszinierend und absolut logisch und ich bewundere sie dafür zutiefst. Ich finde den Gedanken schön, dass Munch, der ja allgemein als jemand galt, der dem Wahnsinn verfallen war, so tiefe Gefühle für Tullik entwickeln konnte, auch wenn es nicht gereicht hat, eine Beziehung mit ihr zu führen.

Einzig das Ende fand ich ein bisschen enttäuschend. Es ging so schnell, auf einmal war alles „in Ordnung“, was vorher nicht so war. Die Beziehung, die Johanne führt, ist für mich nicht wirklich logisch und ich hätte gerne mehr erfahren, darüber, wie das Leben nach Munch für Johanne und Tullik ausgesehen hat.

Alles in allem aber eine wunderbare Geschichte, die sich sehr leicht liest, man fühlt mit den beiden Mädchen mit und taucht vollkommen in die Welt des norwegischen Sommers ein.

Tolle Sommerlektüre

Von: Bookish Rose Datum: 05. Juli 2017

Eine Sommerliebe mit einem Maler, eine Freundschaft die zu zerbrechen droht, Sonne, Wärme und der Duft von Erdbeeren... Was möchte man bei einem heißen Wetter noch mehr? Gerade, wenn es sich um ein Buch dreht? :)

Das Erdbeermädchen

Von: Mara Datum: 01. Juli 2017

Inhalt:
Sommer 1893. Die Bewohner von Åsgårdstrand, einem malerischen Fischerdorf an der norwegischen Küste, bereiten sich auf die Ankunft ihrer reichen Sommergäste vor. Die junge Erdbeersammlerin Johanne soll den Sommer über als Dienstmädchen im Hause des Admirals Ihlen arbeiten. Johanne freundet sich mit Tullik, der impulsiven Tochter des Admirals, an. Als diese eine verbotene Affäre mit dem noch unbekannten Edvard Munch beginnt, der geächtet am Rande des Dorfes lebt, drohen ihre Freundschaft und der bürgerliche Friede in Asgardstrand daran zu zerbrechen.


Meine Meinung:
Aufgrund dieses Klappentextes und dieses wunderschöne Buchcover wollte ich gerne das Buch lesen indem es sich um Menschen zu damaliger Zeit handelt und wie sie früher gelebt haben diese Thematik interessiert mich sehr. Am Anfang dachte ich es handelt sich hier um eine schöne leichte Sommerlektüre was sich aber ganz anders heraus stellte.

Die Handlung wirkt eher düster was aber kein Abbruch erlitt.

Es handelt sich hier um die drei Protagonisten Tullik, Munch und Johanne.

Johanne freundet sich mit Tulik an aber mir kam es einfach so vor als würde sie diese nur ausnutzen um in der Nähe von Munch zu sein. Diese Freundschaft kam mir nicht echt rüber. Leider konnte ich mich denn Charakteren nicht anfreunden ich hatte keinen Zugang zu ihnen. Die Autorin hätte sie besser ausarbeiten müssen sie wirkten leider öberflächlich und nicht authentisch.

Erst im Nachwort der Autorin konnte der Leser heraus finden das Much der Maler ein schwieriger Charakter sei, das man dann doch sein Verhalten nachvollziehen konnte.
Es passierte auch in laufe der Geschichte nicht viel, ich hätte mir teilweise mehr Spannung gewünscht.

Leider war der Schreibstil nicht flüssig und leicht zu lesen wie ich es eigentlich gerne hätte, ich musste während dem lesen öfter eine Pause einlegen, es war teilweise etwas anstrengend und hat dem Lesefluss gehindert.


Fazit:
In großen und ganzen war die Geschichte ganz nett aber es ist noch Luft nach oben. Aber ich würde der Autorin nochmal eine Chance geben und noch ein weiteres Buch von ihr Lesen wollen.

Kunstvoll-schöne Sommerlektüre

Von: Jessica Iser Datum: 01. Juli 2017

Zur Story brauche ich glaube ich nicht mehr viel zu sagen. Daher steige ich direkt mit den Charakteren ein.

Charaktere

Erzählt wird die Geschichte aus der Ich-Perspektive von Johanne. Sie ist zunächst wenig begeistert davon, den Sommer nicht mit dem Sammeln von Beeren, sondern im Haushalt der Ihlens zu verbringen. Doch schon bald ist sie fasziniert von Tullik und deren Welt. Johanne schien mir lange Zeit nicht wirklich zu wissen, was sie will. Sie ist sich unsicher, ob sie ihren Freund Thomas heiraten möchte, und traut sich auch nicht wirklich, Tullik Kontra zu geben – was wiederum auch verständlich ist, da sie nur das Dienstmädchen ist und ihre Freundin nicht enttäuschen möchte. Tullik hingegen blüht so sehr in ihrer eigenen Traumwelt auf, dass sie nicht wahrnimmt, was sie um sich herum zerstört. Die Porträtierung ihres ungebändigten, wilden Charakters fand ich sehr gelungen, auch wenn sie mir nicht immer hundertprozentig sympathisch war.

Edvard Munch wurde gut als der verträumte, innerlich zerrissene und eigenbrötlerische Maler dargestellt. Abgesehen davon blieb er aber leider recht blass. Ich denke aber auch, dass es dem Buch ganz gut tat, dass er nicht einen noch höheren Stellenwert eingenommen hat, schließlich drehte sich bereits die gesamte obsessive Sommerromanze um Edvard Munch. So blieb auch Raum für die Freundschaft zwischen Johanne und Tullik.

Schreibstil

Der Schreibstil von Lisa Stromme ließ sich gut und flüssig lesen. Trotz der Ich-Perspektive von Johanne kommen auch die Gefühle der anderen Charaktere, insbesondere Tulliks, sehr gut rüber. Johannes Leidenschaft für die Malerei wird durch ihre Beschreibung von Situationen und Emotionen in Form von Farben unterstrichen. Stellenweise hat es die Autorin aber ein wenig überstrapaziert, wie ich finde. Etwas weniger hätte dem Effekt auch gutgetan. Dafür gefielen mir die Kapiteltitel und Einstiege anhand der Farbenlehre von Johann Wolfgang von Goethe sehr, besonders da das Buch selbst auch im Roman vorkommt.

Man merkt, dass die Autorin einiges recherchiert hat und die Art, wie sie Edvard Munchs Malereien und deren Entstehung in die Geschichte einbaut, gefiel mir ausgesprochen gut. Man könnte glatt glauben, dass es sich irgendwie in der Form zugetragen hat. Sein wohl berühmtestes Bild "Der Schrei" nimmt am Ende der Geschichte eine zentrale Rolle ein, was von Johanne gut beschrieben wird. So werden die Gefühle, die das Bild vermittelt, auch beim Lesen deutlich.

Lesevergnügen

Insgesamt war "Das Erdbeermädchen" die perfekte Urlaubslektüre für mich. Die Beschreibungen von Åsgårdstrand, den lauen Sommerabenden und Tanzveranstaltungen dort lassen sich sehr angenehm am Strand bei Meeresrauschen lesen. Dass sich der Roman als doch recht düster und dramatisch entpuppte, gefiel mir sehr gut, denn ich bin ohne besondere Vorkenntnisse oder Erwartungen an das Buch herangegangen. Ich war also doch recht überrascht, wie schnell ich es ausgelesen hatte und wie gut es mir am Ende gefiel. Das Cover vermittelt den Eindruck einer Leinwandmalerei und passt in dieser Hinsicht ganz gut, wirkt aber insgesamt etwas zu fröhlich und man könnte daher glauben, dass es sich um ein eher seichtes Thema handelt.

Fazit: Ein gefühlvolles Buch über Freundschaft, Leidenschaft und die Liebe zur Kunst. Wer mit diesen Themen etwas anfangen kann, ist mit diesem Buch als Sommerlektüre gut bedient. Ich gebe dem Roman vier von fünf Sternen.

Das Erdbeermädchen

Von: Tiaras Bücherzimmer Datum: 30. Juni 2017

Inhaltsangabe:
Der Sommer steht in Åsgårdstrand vor der Türe und die neuen Sommergäste werden erwartet.
Daher ziehen Johanne und ihre Familie in ihre kleine Fischerhütte und überlassen ihr Haus dem Maler Hans Heyerdahl, der Johanna bereits als "Erdbeermädchen" gemalt hat. Doch den Titel hat Johanna im wirklich Leben auch, weil sie für die Gäste die Früchte sammelt und sie am Markt verkauft.
In dieser Saison verschafft ihre Mutter ihr jedoch auch noch eine Anstellung im Hause des Admirals. Dort freundet sich Johanne mit der jüngsten Tochter Tullik an.
Auf Åsgårdstrand lebt aber ab und zu auch der Maler Edvard Munch, der Johanna, die selber malt fördert und ihr ein Buch von Goethe "Zur Farbenlehre" geschenkt hat. Tullik verliebt sich unsterblich in Munch, die beiden beginnen eine heimliche Affäre, da er wegen seiner obszönen Zeichnungen verpönt ist.....

Meine Meinung:
Die Geschichte hinterläßt mich etwas zwiegespalten. Anhand des Klappentextes und des romantisch gehaltenen Covers habe ich eher an eine leichte Sommergeschichte gedacht. Doch ist das Buch in Wirklichkeit ziemlich düster und es passiert leider nicht viel.
Es geht im Grunde die ganze Zeit nur um die drei Personen Tullik, Johanne und Munch.
Johanne ist zwar zur Freundin von Tullik geworden, doch scheint die sie nur ständig als Alibifunktion zu brauchen, um sich mit Munch treffen zu können.
Tullik ist nahezu besessen in ihrer Liebe zu dem Maler, doch bei ihm wird irgendwie nie klar, wie er zu ihr steht. Er widmet ihr zwar ein Bild nach dem anderen, aber ich konnte ihn nicht richtig einschätzen. Aber so soll es wahrscheinlich auch sein, denn lt. Nachwort der Autorin war Munch ein schwieriger Mensch.
Im großen und ganzen hat mir die Geschichte gut gefallen, fand den Schreibstil jedoch teilweise sehr anstrengend.
Um der Geschichte gerecht zu werden, sollte man sich selber mit der Malerei auskennen, denn Johanne denkt stets in Farben. Jede Situation und Begebenheit malt sie sich farblich aus, was mit der Zeit für den Leser doch etwas ermüdend wird.
Gut gefallen hat mir jedoch, dass ich viel über Edvard Munch erfahren habe, denn er scheint eine starke Persönlichkeit gewesen zu sein. Auch viele seiner Werke, wie auch "Der Schrei" werden in die Geschichte eingebaut.
Der Schluß hat mir dann wieder richtig gut gefallen, sodass ich der Geschichte 3 Sterne gebe.

Nette Unterhaltung

Von: zauberblume Datum: 26. Juni 2017

In ihrem Debütroman "Das Erdbeermädchen" entführt uns die Autorin Lisa Stromme nach Norwegen. Hier begeben wir uns auf die Spuren des Malers Edvard Munch. Wir erfahren viel über sein Leben und seine Werke.

Die Gescichte: Wir befinden uns im Jahr 1893. Wie jedes Jahr werden in Asgardstrand die reichen Sommergäste erwartet. Dafür räumen sogar manche Bewohner ihre Häuser und ziehen den Sommer über in beengte Fischerhütten. So auch die Eltern unserer Erdbeersammlerin Johanne. Sie trägt durch das Sammeln und den Verkauf zum Lebensunterhalt ihrer Familie bei. Doch diesen Sommer soll sie auch noch im Hause des Admirals als Dienstmädchen arbeiten. Sie freundet sich mit Tullik, der Tochter des Hauses an. Gemeinsam unternehmen sie viele Streifzüge durch die Wälder. Und so lernen beide den Maler Edvard Munch kennen. Tullik fühlt sich von dem Maler magisch angezogen. Und die beiden beginnen eine Affäre. Der Maler wird von den Einwohner Asgardstrands geächtet und Tullik gerät in Verruf .......

Es handelt sich hierbei um eine nette Geschichte. Die Autorin hat einen etwas anderen Schreibstil, aber mit der Zeit hat man sich beim Lesen daran gewöhnt. Ich erfahre viel über den norwegischen Maler Edvard Munch, der mir bis dato kein Begriff war. Johanne erzählt die Geschichte aus ihrer Sicht. Das Erdbeermädchen kann ich mir sehr gut vorstellen, wie sie durch die Wälder streift und dabei ständig etwas Neues entdeckt. Ihre Anstellung im Haus des Admirals hat sie vor eine neue Herausforderung gestellt. Denn Tullik ist sehr impulvis, aber auch verträumt und wirkt auf mich auch melancholisch. Und sie hat Johanne vereinnahmt. Ständig mußte sie auf Abruf bereit stehen. Die Hütte des Malers kann ich mir auch sehr gut vorstellen. Es muss ein ganz besonderer Mensch gewesen sein (dabei verweist die Autorin noch im Anhang des Buches). Und ich kann mir auch gut vorstellen, wie er beim Malen in seine Welt abgetaucht ist.

Ingesamt eine sehr interessante und unterhaltsame Geschichte. Besonders fasziniert hat mich jedoch das Cover. Es lässt den Leser in eine andere Welt eintauchen. Ich vergebe für diesen Roman 3 Sterne.

Von: Barbara Pernter Datum: 26. Juni 2017

Durch das Cover hatte ich eine leichte romantische Geschichte erwartet. Aber beides ist dieses Buch nun wirklich nicht. Die Geschichte ist für mich eher komplex und oft schonungslos realistisch. "Das Erdbeermädchen" ist nicht nur einfach Unterhaltung. Für mich 4 von 5 Sternen.

Hintergrundinfos zu Land und Leuten der damaligen Zeit waren das Beste; ansonsten eher seicht und Luft nach oben

Von: Gudrun Datum: 21. Juni 2017

Das Cover finde ich super gelungen. Die zarten Farben und die Stimmung die hier geschaffen wird, sind passend aufeinander abgestimmt und machen neugierig auf den Inhalt.



Leider konnte mich der Inhalt jedoch durch die Schreibweise nicht überzeugen. Es ist doch sehr vieles sehr oberflächlich gehalten und daher habe ich keinen Zugang zu den Vorkommnissen und auch zu den Mitwirkenden bekommen. Das Geschehen ist daher eher an mir "vorbeigeplätschert".

Die örtlichen Begebenheiten und auch die Hintergründe, wie die Menschen zu damaliger Zeit gelebt und agiert haben sind das intensivste an dem Buch und man kann sich hier ein gutes Bild davon machen.



Die Charaktere wurden zwar beschrieben, jedoch konnte ich hier ebenfalls keinen Zugang finden. Das war mir dann doch zu seicht.



Die Beschreibungen des Malers Munch und einiger anderer und auch das ein oder andere Gemälde wurden näher erläutert und so konnte hier ein gewisses Verständnis aufkommen.



Dies ist der erste Roman der Autorin und leider kann ich dazu nur sagen, dass hier noch Luft nach oben ist, denn auch wenn die Geschehnisse an sich einiges hergeben könnten, wurden die Chancen hierzu nicht genutzt.



Mein Fazit: Hintergrundinfos zu Land und Leuten der damaligen Zeit waren das Beste; ansonsten eher seicht und Luft nach oben

Liebe, Freundschaft und die Leidenschaft zur Malerei

Von: Kathrin N. Datum: 21. Juni 2017

Die in England geborene Autorin lebt mit ihrem norwegischen Mann und den Kindern in der Nähe von Asgardstrand, einem norwegischen Küstenort, in welchem Edvard Munch sein Ferienhaus hatte, welches Lisa Stromme so fasziniert... und so wurde dieser bekannte Maler auch Dreh- und Angelpunkt ihres ersten Romans „Das Erdbeermädchen“.

Das Erdbeermädchen ist ein Gemälde und die Erzählperson zugleich; Johanne lernt als Erdbeersammlerin verschiedene Maler kennen, die ihren Sommer in Asgardstrand verbringen; so u.a. auch Edvard Munch, den alle Bewohner meiden und ihren Kindern sogar verbieten, sich das kleine Ferienhaus anzuschauen... Johanne nimmt trotzdem heimlich Kontakt zu diesem Künstler auf, weil sie das Malen liebt und Edvard Munch fördert sie mit Leinwand, Farbe und einem Buch von Goethe „Die Farbenlehre“. Außerdem arbeitet Johanne den Sommer über bei der Familie des Admirals Ihlen, befreundet sich mit dessen jüngster Tochter Tullik, welche sich ihrerseits in den Maler Munch verliebt. Das Drama beginnt und wird quasi Mittelpunkt der Geschichte: es geht um Kunst, Liebe, heimliche Treffen, Lügen, Verlust und tragischer Abschied... immer aus der Sicht von Johanne geschrieben.

Die Geschichte des Romans ist wirklich interessant und vor allem merkt man, dass sich die Autorin in ihren Recherchen rund um Edvard Munch und Asgardstrand sehr von der Zeitgeschichte hat inspirieren lassen. Es tauchen immer wieder real existierende Gemälde auf, auch die Liebesgeschichte Munchs und das Ferienhaus gab es wirklich. Um diese Fakten wird ein fantasievoller Roman mit Einblick in die damalige Zeit gemalt, was ich wirklich sehr ansprechend finde.

Und dennoch empfinde ich das Buch als holprig („Verwirrt wollte ich sagen, verstört, biss mir aber auf die Zunge, weil mir das wie Verrat vorgekommen wäre,“ Seite 202, 2. Absatz) und nicht so fesselnd, wobei ich mir nicht ganz sicher bin, ob es an der Sprache oder der Übersetzung liegt... oder vielleicht an der Art, wie die Autorin zwischen detaillierter Beschreibung und lapidarem Überfliegen eines Themas hin- und her wechselt. Es fehlt mir einfach der Spannungsbogen, der mich das Buch nicht mehr weglegen lässt. Sehr schade, denn die Geschichte an sich hat viel Potential!

Auch finde ich das Buchcover nicht ganz so gelungen: es passt meines Erachtens weder zum Titel des Erdbeermädchens, noch zur eher düsteren Geschichte. Einzig durch den Stil lässt sich ein Gemälde aus dem Ende des 19. Jahrhunderts erahnen.

Fazit: eine interessante Geschichte, leider für meinen Geschmack zu holprig erzählt. Wer Kunst rund um Edvard Munch (der gerade durch seine Bildervariationen von „Der Schrei“ der Allgemeinheit bekannt wurde) mag, Norwegen des 19. Jahrhunderts liebt und gerne historische Romane liest, die dieses Mal nicht epischen Ausmaßes sind... dem mag ich diese Roman-Neuerscheinung ans Herz legen. Ich bin allerdings eher ein wenig enttäuscht bzw. meine Erwartungen waren aufgrund des Klappentextes zu hoch

Das Erdbeermädchen

Von: EvaMaria Datum: 16. Juni 2017

„Das Erdbeermädchen“ ist der Debütroman der Autorin und dieser gibt uns einen kleinen Einblick in das Leben des Leben des Malers Munch. Die Geschichte wird uns aber nicht aus seiner Sicht erzählt, sondern aus der Sicht von Johanne. Diese ist ein Mädchen, welches bei der reichen Familie Ihlen im Sommer als Hausmädchen arbeiten muss. Hier versteht sie sich wunderbar mit Tullik, die sich auf eine Affäre mit dem Maler einlässt….
Bei diesem Buch fand ich den Klappentext und das Cover sehr ansprechend und so habe ich mich entschlossen das Buch zu lesen.
Es war aber für mich leider nicht ganz, wie ich es erwartet habe. Die Handlung fand ich eigentlich recht unterhaltsam. Man bekommt als Leser Einblicke in die Sitten der dortigen Gemeinte und wie die damals ihre Häuser an reiche Urlauber vermietet haben. Auch liest man einiges über die typischen Sommeraktivitäten der Jugend. Das Hauptaugenmerk der Autorin liegt aber doch auf Johanne und wie sie ihren Sommer meistern soll.
Leider fand ich aber doch, dass die Autorin einige Wiederholungen eingebaut hat, was mich dann doch stellenweise gestört und meinen Lesefluss unterbrochen hatte, denn es war dann doch in Abschnitten etwas zäh zu lesen. Ich meine das gerade in Bezug auf die Reaktionen aus ihrem Umfeld, es wurde zum Beispiel der Umgang mit Munch kritisiert und zwar kam es nicht nur von einer Seite, sondern von mehreren Seiten. Das hat mich dann doch etwas genervt. Oder ein anderes Beispiel ist für mich, das Johanne sich gut mit Tullik verstanden hatte, aber auch das wurde bekrittelt.
Die Charaktere fand ich stellenweise recht interessant. Ich fand es besonders toll, wie Tullik sich durchsetzen wollte. Leider fand ich aber die Personen generell eher oberflächlich gehalten, was ich schade fand, denn gerade über Munch hätte ich gerne mehr erfahren.
Die Schreibweise fand ich schön. Ich finde die Autorin hat gerade die Orte sehr toll beschrieben. Sie erzählt uns die Handlung aus der Sicht von Johanne. Das Ende hat mir sehr gut gefallen, obwohl es dann doch etwas überraschend gekommen ist. Gefallen hat mir zudem, dass das berühmte Bild „Der Schrei“ eine Rolle in der Geschichte gespielt hat.
Zusätzlich wollte ich noch erwähnen, dass ich das Buch als eher ruhig beschreiben würde, denn es gibt keine großen Ereignisse in der Handlung.
Fazit:
3 von 5 Sterne. Kann ich nur bedingt weiterempfehlen, denn es ist zwar eine schöne Geschichte, aber ich glaube, dass man hier mehr hätte rausholen können.

Von: Klaudia Kroesen Datum: 20. Februar 2017

Ich habe selten ein so einfühlsam erzähltes Buch über einen Künstler gelesen. Die Beschreibungen des Erdbeermädchens von dem Bild " Der Schrei von Edvard Munch" sind so wortgewaltig und bringen dem Leser das Bild so eindrucksvoll nah. Als Leser habe ich den Schrei gehört und mit dem Maler gelitten. Ein Buch, das Bilder und Geräusche weckt. Super! Von mir gibt es 5 Sterne!

Von: Regina Pfannenschmidt Datum: 03. Februar 2017

Interessanter, historischer Hintergrund, leider in eine etwas seicht geschriebene Geschichte umgesetzt. Nette Unterhaltung.

Das Erdbeermädchen

Von: Anja Reinhardt Datum: 29. Januar 2017

Ein sinnlicher und farbenprächtiger historischer Sommerroman um den Maler Edvard Munch und eine verbotene Liebe. Wunderschön geschrieben, geradezu betörend, aber auch verstörend und bedrohlich wie "Der Schrei".
Ein fesselnder Lesegenuss und ein geniales Buch!

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