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Jill Santopolo

Was bleibt, sind wir

Roman

Zwei Menschen. Ein Augenblick. Was wäre wenn?

Lucy und Gabe treffen sich mit Anfang zwanzig in einem Uni-Seminar, und diese Begegnung verändert ihr beider Leben für immer. Gemeinsam lernen sie die erste große Liebe kennen. Nur eines bedenken sie nicht: dass ihre Wünsche sie immer weiter auseinander treiben könnten. Lucy macht Karriere in New York, während Gabe als Fotograf um die Welt reist. Trotzdem können sie einander dreizehn Jahre lang nicht vergessen. Werden sie erneut zueinander finden? Ein einziger Augenblick könnte das entscheiden …

»Dieses Buch hat mich nachts wach gehalten, denn ich wollte unbedingt wissen, wie es ausgeht.« – Reese Witherspoon

Das Buch spielt in New York, USA

Regelmäßig neue Buchtipps bekommen!

Leserstimmen

gutes Buch

Von: Erika Mitsch Datum: 13. Juli 2018

Ich finde das Buch spannend und teilweise macht es mich traurig, aber ich muss immer weiterlesen.

Wunderschönes Buch über die Liebe und das Schicksal

Von: booksfortea Datum: 09. Mai 2018

In "Was bleibt sind wir" geht es um die Liebe. Wir folgen Lucy, die uns ihre ganze Lebensgeschichte erzählt, gerichtet an ihre erste große Liebe, Gabe. Sie beginnt damit ihre erste Begegnung zu beschreiben - am elften September in New York. Ihre Wege trennen und kreuzen sich wenige Zeit später wieder, was sich wie Schicksal anfühlt. Aber das Schicksal spielt nach seinen eigenen Regeln und kurz drauf werden die beiden wieder auseinander gerissen, da Gabe seinen Träumen folgt und im mittleren Osten Fotograf werden will, während Lucy eine Karriere in New York verfolgt. Dennoch hinterlässt die kurze Zeit die die beiden zusammen hatten ihre Spuren. Gebrochene Herzen und Erinnerungen an eine Liebe die so stark war, dass sie kaum real zu sein schien. Auch in den nächsten Jahren ihrer Leben bringt das Schicksal Lucy und Gabe immer wieder zusammen... ob sie wollen oder nicht.
Dieses Buch ist so anders, als alles was ich normalerweise so lese. Aber oh mein Gott, wie habe ich es geliebt ❤️
Der Schreibstil ist wirklich unglaublich gut. Manchmal fast ein bisschen kitschig aber es passt so gut zu dieser Geschichte, dass mich das nicht gestört hat. Die Tatsache dass Lucy selbst ihre Geschichte erzählen und auf ihr Leben zurück blicken kann, funktioniert richtig gut in diesem Buch. Alle Charaktere sind einfach so "echt" und machen ständig Fehler. Ich habe mich oft über sie aufgeregt und war genervt von ihren Entscheidungen aber letztendlich war genau das auch der Grund, warum ich das Buch so geliebt habe. Die Charaktere waren so menschlich! Außerdem konnte ich nicht anders als trotz aller Fehler und schlechten Entscheidungen sowohl Lucy als auch Gabe absolut zu lieben. Ich ginge dass "Was bleibt sind wir" eines dieser Bücher ist, das einen wirklich dazu bringt über das Leben, die Liebe und Schicksal nachzudenken. Ich werde dieses Buch sicherlich nicht so schnell vergessen und vielleicht auch irgendwann nochmal lesen.
Wie ihr merkt kann ich euch das Buch wirklich empfehlen ❤️

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total emotional!

Von: Caro Bücherträume Datum: 22. April 2018

Erster Satz:
"Manchmal können Dinge etwas über die Vergangenheit erzählen."

Meine Rezension:
Aufmerksam geworden auf das Buch bin ich durch sein gut gestaltetes Cover. Die Farben passen gut mit den Elementen zusammen. Der Klappentext konnte mich ebenfalls überzeugen, ich war ziemlich gespannt auf die Geschichte.

Jedoch bin ich immer etwas skeptisch, inwieweit die Geschichte sich von dem Genre abheben kann. Deshalb gehe ich immer ohne große Erwartungen an die Geschichte heran. Der Einstieg fiel mir dennoch nicht ganz leicht, da ich mich erst einmal an den Schreibstil und den rasanten Einstie in die Geschichte gewöhnen musste.
Geschrieben wird das Buch als ein langer Brief/Tagebuch an den männlichen Protagonisten Gabe. Zunächst war dies ungewohnt und eine kleine Herausforderung, dies zu akzeptieren, doch mit der Zeit stellt sich dies als sehr passend für die Geschichte heraus.

Protagonistin Lucy erzählt ihre Lebensgeschichte beginnend von dem ersten Aufeinandertreffen mit Gabe in der Uni am Tag des Terrorangriffs auf die Twin Tower bis zu einem Ereignis im Erwachsenenalter, schätzungsweise im Alter von 30 Jahren.
Schon beim ersten Zusammen von Lucy und Gabe herrscht eine große Anziehung zwischen ihnen. Vor Allem das Ereignis des 11. Septembers schweißt sie emotional noch mehr zusammen. Doch bis sie ein Paar werden, dauert es erst noch einige Monate, es ist holprig, weil beide ihre eigenen Leben führen, doch Lucys Gedanken sind immer bei Gabe. Einige Jahre nach dem Uniabschluss treffen sie wieder aufeinander und verlieren sich dann nicht mehr aus den Augen. Doch ihr Glück hält nicht allzu lange an, da Gabe Fernweh als Fotograf. Ist ihre Beziehung zum Scheitern verurteilt, als Gabe ins Ausland geht und Lucy in New York bleibt?

Das Buch ist sehr sehr emotional und nimmt einen beim Lesen sehr mit. Es bietet nicht die Standard 0815 Happy End Geschichten, sondern etwas viel Tieferes und Emotionaleres, was mich super mitgerissen hat und auch nach dem Beenden des Buches noch beschäftigt hat.
Ich mochte es, wie die Geschichte aufgebaut ist und man die ganze Zeit beim Lesen nicht wusste, wie es wohl enden mag, es gab immer wieder Hoffnungsschimmer, dass alles so in die Richtung verläuft, die ich mir erhofft habe. Ob sich meine Hoffnungen und Wünsche erfüllt haben, verrate ich jetzt mal nicht, sonst nehme ich euch die ganze Lust auf dieses Buch! Ich kann es euch dennoch wärmstens empfehlen.

Fazit:
"Was bleibt, sind wir" ist ein total emotionales Buch, was mich total mitreißen konnte. Ich brauchte zwar erst einige Zeit, um mich an die Protagonisten und den Schreibstil zu gewöhnen, doch dann konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen und habe begierig Lucys Lebensgeschichte verfolgt. Deshalb bekommt das Buch von mir 4,5 von 5 Punkten.

Was wäre wenn......

Von: Lesewelten Datum: 22. April 2018

Dieses Cover und der Klappentext haben mich sofort in den Bann gezogen. Was mich aber als Leser erwartet hat, damit habe ich nicht gerechnet.
Man erlebt die volle Gefühlspalette und ich muss sagen das ich dennoch etwas durcheinander war als ich dieses Buch beendet habe.

Lucy und Gabe lernen sich an der Uni in einem Seminar kennen. Genau am 11. September, der Tag an dem das World Trade Center einstürzt. Die beiden erleben diesen Moment allerdings etwas anders, sie verlieben sich. Beide glauben es ist die große Liebe, allerdings haben Lucy und Gabe verschiedene Vorstellungen davon was sie machen wollen und gehen getrennte Wege. Bis sie sich wiedersehen, nach all den Jahren, in denen keiner den anderen vergessen konnte.

Der Schreibstil ist flüssig und man kann sofort in die Geschichte eintauchen. Allerdings hat der Schreibstil mich ein wenig an einen Tagebucheintrag erinnert. Das Buch wird aus Lucys Sichtweise geschrieben. Normalerweise ist so ein Erzählstil nicht gerade meins, aber zu diesem Buch hat es wirklich gepasst. Man konnte die Gefühle von Lucy verstehen, ihre Entscheidungen und Eindrücke. Sie war für mich eine tolle Protagonistin, stark, selbstsicher und steht mit beiden Beinen im Leben. Aber auch alle Nebencharaktere waren liebevoll beschrieben.

Man konnte das Ende schon voraussehen, was mich persönlich aber an dem Buch nicht gestört hat. Allerdings hatte ich am Schluss das Gefühl das alles übereilt kam. Dennoch ein angenehmer Roman, indem man beim Lesen die Zeit vergisst.

Herzzreißend

Von: booksaremybestfriends Datum: 16. April 2018

Hallo Buchmenschen,

heute möchte ich mit euch über ein Buch sprechen, dass ich schon im März gelesen habe und bei dem es mir bis jetzt wirklich schwer gefallen ist meine Gedanken und Gefühle in Worte zu fassen.
Dieses Buch erzählt die Liebesgeschichte oder eben auch nicht von Lucy und Gabriel auf eine einzigartige Art und Weise.

Lucy und Gabriel begegnen sich zum ersten Mal am 11. September 2001 in New York City in einem Seminar an der Uni. Dieser Tag ist allen Menschen in Erinnerung geblieben, so natürlich auch Lucy und Gabe. Sie haben eine der schrecklichsten Tragödien des 21. Jahrhunderts miteinander erleben müssen. So etwas schweißt zusammen, aber nicht nur das ist es, was Gabe und Lucy bei einander hält, denn sie mögen sich. Was danach passiert lässt sich mit einem ewigen Hin und Her zwischen Freundschaft, Verliebtheit, Distanz und einer ganz großen Gefühlspalette beschreiben. Lucy und Gabriel driften in den darauffolgenden Jahren immer wieder zusammen und auseinander. Ihre unterschiedlichen Ansichten vom Leben und Träume stehen ihnen immer wieder im Weg zu ihrem Glück, so scheint es zumindest. Was genau zwischen Lucy und Gabriel passiert und welche Auswirkungen auch kleine Handlungen und Entscheidungen für das eigene und das Leben Fremder haben können, müsst ihr selbst lesen.
Darum bitte ich euch an dieser Stelle zum ersten Mal.

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Was mir bisher nur in Was bleibt sind wir begegnet ist, ist die Form der Anrede im Buch. Man erlebt die Geschichte von Lucy und Gabriel aus Lucys Sicht und zwar in der Du-Form. Es fühlt sich an, als würden Lucy und Gabe sich gegenübersitzen und sie würde ihm ihre Geschichte erzählen. An manchen Stellen wirklich magisch und besonders.
Mir ist es bei Büchern in denen es um Gefühle geht, dass ich mit den Protagonisten mitfühlen kann, das macht diese besondere Form des Du’s so toll. Ich habe mich gefühlt, als wäre ich mitten in der Geschichte und würde Lucy oder Gabriel an manchen Stellen so gerne schütteln, anschreien, in den Arm nehmen. Ich habe mit ihnen geliebt und gehasst, getrauert und mich gefreut.

Es passiert selten, dass ein Buch bei mir sich so schnell einen Platz in meinem Herzen erkämpft, aber Was bleibt sind wir ist für mich ein absolutes Herzbuch geworden, wahrscheinlich sogar ein Jahreshighlight und ein absoluter Lesetipp für euch da draußen.
Deswegen betone ich es jetzt nochmal, ich bitte euch darum dieses Buch zu lesen.

Über die im Vordergrund stehende Liebesgeschichte hinaus, spricht Was bleibt sind wir so viele wichtige Fragen des Lebens an und nimmt uns Leser mit zu Situationen im Leben, wo wir uns entscheiden müssen, für oder gegen die Liebe, für oder gegen unsere Träume. Für oder gegen ein Wir.

Ich möchte mich einfach bei Jill Santopolo für dieses unglaubliche Buch bedanken, es ist etwas ganz besonderes! Außerdem natürlich beim Heyne Verlag, dem Bloggerportal und der Random House Verlagsgruppe für mein Rezensionsexemplar.

Wunderschön

Von: Michelle von All you need is a lovely book Datum: 15. April 2018

„Was bleibt sind wir“ von Jill Santopolo hat mich allen vorn wegen seines kräftigen Covers und dem Klappentext angesprochen. Ich war wirklich gespannt, wie das Buch rund um Gabe und Lucy endet, da ich solche Geschichten eigentlich mag, bei denen sich zwei Leute ineinander verlieben und ewig brauchen um zueinander zu finden.

Broschiert: 384 Seiten
Verlag: Heyne Verlag (12. Februar 2018)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3453422155
Preis Broschiert /eBook:12,99€ / 9,99€



Klappentext

Lucy und Gabe treffen sich mit Anfang zwanzig in einem Uni-Seminar, und diese Begegnung verändert ihr beider Leben für immer. Gemeinsam lernen sie die erste große Liebe kennen. Nur eines bedenken sie nicht: dass ihre Wünsche sie immer weiter auseinander treiben könnten. Lucy macht Karriere in New York, während Gabe als Fotograf um die Welt reist. Trotzdem können sie einander dreizehn Jahre lang nicht vergessen. Werden sie erneut zueinander finden? Ein einziger Augenblick könnte das entscheiden …

Meinung
Das knallpinke Cover ist mir als allererstes ins Auge gestochen. Irgendwie gefällt mir diese Farbe bei dem Bild hier sehr. Auch das schlichte weiß passt richtig gut dazu, sodass Farbe und Bild eine Einheit bilden. Die beiden Menschen auf dem Cover sind wahrscheinlich Gabe und Lucy, da es auch di Hauptcharaktere sind. Im Hintergrund sieht man die Skyline von New York, in der das ganze Buch spielt.


Achtung Spoiler-Gefahr!


Lucy und Gabe lernen sich am 11. September bei einem Unikurs kennen. Kurz darauf fliegen die Flugzeuge in die Twin Towers. Die beiden verbringen den Tag miteinander und irgendwie passiert da etwas Magisches mit ihnen. Doch leider soll es nicht so sein und die beiden trennen sich bald wieder. Über die Jahre hinweg, treffen sie sich immer wieder und wie es das Schicksal so will, scheint es nie zu klappen.


Gabe ist ein sehr charismatischer und einnehmender Mann. Er liebt die Kunst, besonders seine Fotografie und will etwas ändern. Lucy arbeitet an einer Kinderserie und ändert so etwas, indem sie Kinder schwierige Themen näherbringt. Ich muss ehrlich sagen, dass ich Gabe am Anfang nur mochte, er mir aber ziemlich bald etwas unsympathisch wurde, als er seine Wünsche über die von Lucy stellte um ins Ausland zu gehen. Für mich wirkte er einfach egoistisch, da es andere Wege geben hätte und vor allem, hätte er es eher sagen können. Lucy hat sich für meinen Geschmack zu sehr geduckt und zu oft nachgegeben. Sie hätte standhafter und nicht so treudoof sein können.


Eigentlich hätte mir schon nach dem Titel des Buches klar sein müssen, dass dieses Buch wahrscheinlich kein Happy End hat. Dies scheint bei dieser Art der Bücher öfter vorzukommen. Das Ende war wirklich sehr berührend, auch wenn der Weg dahin von vielen Stolpersteinen gespickt war.


Die beiden Hauptprotagonisten treffen sich ihr ganzes Leben lang immer wieder, aber irgendwie scheint es nie zu klappen. Trotzdem sind die Spannung und die Emotionen zwischen den beiden immer spürbar. Zudem scheint Lucy alles und jeden mit Gabe zu vergleichen.


Der Schreibstil der Autorin ist sehr locker und flockig zu lesen. Besonders hierbei ist, dass die Gesichte aus der Sicht von Lucy erzählt wird. Aber nicht auf normale Art und Weise, sondern eher in Form eines Tagebucheintrages. Was es genau damit auf sich hat, erfährt man am Ende des Buches.


Die Handlung war spannend, da man unbedingt wissen wollte, was passiert ist und was noch passiert, da Lucy immer kleine Hinweise fallen lässt, aber nie wirklich etwas sagt. Die Emotionen konnte die Autorin gut rüberbringen. Ich musste mir Am Ende auch ein paar Tränen verkneifen.


Fazit
Ein sehr schönes Buch, welches durch seine besondere Erzählweise und das geheimnisvolle überzeugen konnte. Auch wenn ich die beiden Charaktere eher schwach fand, hat mich die Handlung doch überzeugen können, trotz ihrer leichten Vorhersehbarkeit. Ein schönes Buch zum Mitfühlen und abtauchen für Zwischendurch.

Eine berührende Liebesgeschichte mit einem ganz besonderen Schreibstil

Von: jasminsbooks Datum: 11. April 2018

Titel: Was bleibt, sind wir
Autorin: Jill Santopolo
Verlag: Heyne Verlag
Seitenanzahl: 379 Seiten

Vielen lieben Dank an den Heyne-Verlag und das Bloggerportal für dieses Rezensionsexemplar!♥

Inhalt/Klappentext:

Lucy und Gabe begegnen sich mit gerade Anfang zwanzig in einem Shakespeare-Seminar. Es ist der Tag, der ihr Leben für immer verändert, und so lassen sie sich ein auf die erste große Liebe. Doch beide haben auch eigene Wünsche. Lucy beginnt eine Karriere in New York, während Gabe als Fotograf um die Welt reist. In den dreizehn Jahren, die folgen, verändert sich ihr ganzes Leben. Nur eines bleibt gleich: ihre tiefen Gefühle. Aber ist das genug, um sie für immer aneinander zu binden?

Mein Fazit:

"Was bleibt, sind wir" ist eine außerordentlich berührende Liebesgeschichte. Die Liebesgeschichte zwischen Lucy und Gabe hat mich von der ersten Seite an gepackt. Dazu noch dieser besondere Schreibstil der Autorin, und es war um mich geschehen. Die Geschichte wird aus der Sicht von Lucy erzählt, aber auf eine andere Art und Weise der "Ich-Perspektive" die man sonst gewohnt ist. Wenn man Lucy durch die Handlung folgt, ist es als ob sie ein Art von Liebesbrief an Gabe schreibt. Sie spricht ihn in ihrer Erzählungen direkt an, fragt ob er sich noch an dieses oder jenes erinnert. Ob er manche Sachen noch einmal genauso tun würde wie am Anfang usw. Durch diese Art und Weise wie das Buch erzählt wird, fühlt man sich Lucy tief verbunden und kann all ihre Emotionen im Laufe der Jahre nachvollziehen. Ich konnte das Buch wirklich kaum aus der Hand legen, so gefesselt war ich von dieser Geschichte.

Umso überraschender kam dann das Ende des Buches. Der Schluss entwickelte sich doch in eine ganz andere Richtung als ich es erhofft und vermutet hatte. Ich war sogar etwas schockiert. Jedoch war der Schluss, im Bezug auf ein Geheimnis der Story, auch etwas sehr kurz gehalten. So manche Dinge hätte ich am Ende noch gerne erfahren.

Ich kann für diesen wunderschönen Roman eine klare Leseempfehlung aussprechen. Wer eine fesselnde und wirklich berührende Geschichte voller Emotionen mit einem ganz besonderen Schreibstil lesen möchte, ist hier genau richtig. Ich bin auf jeden Fall begeistert und vergebe 5 Sterne!

Eine Liebe, die ein Leben lang dauert

Von: Biggi Friedrichs Datum: 11. April 2018

Lucy und der gutaussehende Gabe treffen sich bei einem Seminar an der Uni und verlieben sich ineinander. Für beide scheint diese Liebe etwas besonderes zu sein, etwas ganz großes. Beide sind jedoch nicht bereit, sich dieser Liebe komplett hinzugeben. Lucy möchte Karriere machen in New York, Gabe träumt davon, als Fotograf um die Welt zu reisen. So trennen sich ihre Wege und beide leben ihren Lebenstraum. Doch irgendwie kommen beide doch nicht voneinander los. Immer wenn Gabe in die USA zurückkommt oder Lucy eine Mail schreibt, taucht Lucy in diese Liebe ein und braucht unheimlich lange um Gabe zu vergessen.

Lucy und Gabe sind sehr lebendig gezeichnet. Lucy ist eine sympathische Person , die sehr unter der Liebe zu dem sehr eigensüchtigen Gabe leidet. Da tat mir der Ehemann von Lucy, der sie sehr zu lieben scheint, schon fast etwas leid. Lucy und Gabe scheint irgendetwas magisch zu verbinden, egal was passiert, sie brauchen sich immer wieder gegenseitig.

Zum Ende hin war die Story etwas vorhesehbar, passt aber zu dieser Geschichte. Ansonsten hat mir diese Geschichte voller Emotionen sehr gut gefallen.

Was zurück bleibt, bin ich

Von: Faltine Datum: 03. April 2018

Meine Meinung:
Ich gebe zu: Dieses Buch war definitiv eine Cover Entscheidung :) Es ist einfach richtig schön, aber zugleich auch ein wenig schlicht. An die Erzählweise musste ich mich erst gewöhnen, da der Roman in Briefform geschrieben ist. Aber wenn man erst mal drin ist, liest es sich wie jedes andere Buch auch.

Von der Autorin hatte ich bisher noch nichts gelesen, aber das hole ich jetzt auf jeden Fall nach. Der Schreibstil ist leicht und flüssig zu lesen und auch die Story hat mich direkt angesprochen. Ich denke jedoch, dass das vor allem an der Erzählweise lag, da diese das Buch zu etwas Besonderem macht. So war man auch sehr nah an Lucys Gefühlen dran – der Tiefgang fehlt dieser Geschichte auf jeden Fall nicht :)

Lucy und Gabe haben mir beide sehr gut gefallen, doch Lucy war mir mit greifbaren Herzschmerz etwas näher als Gabe (wir Frauen wissen einfach, wie man leidet ;) ). Nach dem Lesen musste ich dann auch an meinen ersten Liebeskummer denken (das waren noch Zeiten :D ) Die Geschichte regt auf jeden Fall zum Nachdenken an.

Ein toller Roman für alle Fans von Liebe und Kitsch. Über das Ende kann man sich jetzt streiten, aber das muss jeder für sich entscheiden ;)

Vielen Dank an das Bloggerportal und den Verlag für das Buch ♥

Sehr beeindruckendes Buch

Von: booklove33 Datum: 18. März 2018

Facts:

Titel: "Was bleibt sind wir"

Autor: Jill Santopolo

Preis: 12,99 € (D)

13,40 € (A)

Verlag: Heyne Verlag

ISBN: 978-3-453-42215-5

Inhalt:

Lucy und Gabriel treffen sich zu einem sehr ungünstigen Zeitpunkt in einem Shakespeare Seminar, an der Uni. Es ist der 11. September. 2001 ein schicksalhaftes Datum für die Stadt New York und auch für die beiden.

Lucy und auch Gabe lassen sich dabei auf etwas großes ein. Dennoch verlieren beide ihre Wünsche und Träume nicht aus dem Auge, beide wollen Karriere machen und erfolgreich sein, indem was sie tun. Lucy beginnt in New York bei einer Produktion für eine Kinderserie zu arbeiten, während Gabe als Fotograf um die Welt reist.

Auch 13 Jahre nach ihrer ersten Begegnung können sie einander nicht vergessen. Doch haben sie überhaupt, nach einer so langen Zeit, die Möglichkeit auf ein glückliches gemeinsames Leben?

Meinung:

Dieses Buch hat mich sehr aufgewühlt. Nach Bendung des Buches hatte ich so viele Gefühle in mir, das ich erst einmal darüber schlafen musste.

In diesem buch werden viele Lebenswichtige Themen angesprochen, über die sich jeder ime klaren seine sollte.

"Was bleibt sind wir" ist kein gewöhnlicher Liebesroman, er handelt von einer jungen Frau, die ihre erste Große Liebe trifft und dann doch wieder verliert, sie wieder trifft und alle Gefühle wieder hoch kommen. Das stelle ich mir sehr schwer und auch nervenaufreibend vor.

Die Protagonisten in diesem Buch sind sehr gut ausgearbeitet, man kann die Gefühle von Lucy sehr gut nachvollziehen und auch die Handlungen von Gabe sind zum Teil nachvollziehbar. Die Handlung, die eigentlich die Auslösende war, konnte ich jedoch nicht so gut nachvollziehen. Deswegen auch am Ende 0,5 Sterne weniger. Was an der Besonderheit dieses Buches aber nichts ändert.

Das ist das erste Buch von Jill Santopolo, welches ich lese. Deswegen war ich sehr gespannt auf den Schreibstil. Dieser konnte mich sehr beeindrucken. Da es einfach mal etwas anders war und dennoch nich zu extra vagant.

Besonders gut hat mir gefallen, das das Buch aus der Vergangenheit erzählt wurde, der Erzähler wusste also schon alles und das hat die Geschichte um einiges spannender gemacht, da man immer wissen wollte wie es weiter geht.

Da war es natürlich auch zum Vorteil, das die Kapitel so schön kurz waren, manchmal auch nur 1 1/2 Seiten lang.

Sterne:

Ich gebe dem Buch 4,5 von 5 Sterne.

Eine wundervolle Geschichte aber was ist das bitte für ein blödes Ende?

Von: Katha von Buecher_Bewertungen1 Datum: 13. März 2018

Zusammenfassung
Lucy und Gabe treffen sich mit Anfang zwanzig in einem Uni-Seminar, und diese Begegnung verändert ihr beider Leben für immer. Gemeinsam lernen sie die erste große Liebe kennen. Nur eines bedenken sie nicht: dass ihre Wünsche sie immer weiter auseinander treiben könnten. Lucy macht Karriere in New York, während Gabe als Fotograf um die Welt reist. Trotzdem können sie einander dreizehn Jahre lang nicht vergessen. Werden sie erneut zueinander finden? Ein einziger Augenblick könnte das entscheiden …

Kathas Meinung
Das Buch ist mir zum ersten Mal bei einer anderen Bloggerin aufgefallen. Da mich das schöne Cover und der interessante Klappentext angesprochen hat, beschloss ich, es mir doch näher anzuschauen. Da ich von der Autorin bis dato noch nie was gehört habe, war ich gespannt was mich erwartet. Und so fing ich am Wochenende an, das Buch voller Vorfreude zu lesen und siehe da, gestern Abend habe ich es schon beendet.

An den Schreibstil musste ich mich doch etwas gewöhnen und hat mir anfangs nicht wirklich zugesagt, denn die Geschichte ist in Briefform geschrieben. Man weiß anfangs nicht, ist es ein Tagebuch oder schreibt die Protagonistin Lucy Briefe oder unterhält sie sich mit jemanden. Aber als man sich nach paar Seiten daran gewöhnt hatte, fiel mir das Lesen doch sehr leicht und ich empfand diese Briefform doch sehr interessant. Zumal Lucy darin auch Gabe direkt anspricht, was das Ganze lebendiger wirken lässt. Der Schreibstil war für mich dann sehr angenehm zu lesen, weil er leicht verständlich und unterhaltsam war.

Erzählt wird die Liebesgeschichte von Lucy und Gabe, von Anfang bis zu ihrem Ende, wobei alles aus der Sichtweise von Lucy geschrieben ist. Wie sich die Beiden am 11. September am Anschlagtag in New York kennenlernen, annähern, ineinander verlieben und wieder trennen. Dieses Ereignis verbindet die Beiden sehr und man merkt recht bald, dass die Beiden eine wirklich starke Anziehungskraft aufeinander haben und dass es die ganz große Liebe ist. Sie erleben viele neue Dinge zusammen, auch sexuell, die sie vorher niemals ausprobiert hätten. Doch wie das manchmal im Leben ist, Beide haben Wünsche und diese sind nicht kompatibel miteinander. Lucy möchte hier in New York Karriere machen und Gabe möchte, durch das Erlebnis am 11. September was bewegen, indem er als Fotograf ins Ausland geht und mit seinem Fotos die Menschen bewegt. Und so kommt es, dass sie sich trennen. Für mich fühlte es sich an, als wenn Lucy mehr unter dieser Trennung gelitten hatte als er, was vielleicht daran liegen könnte, dass sie in ihren Briefen klar und deutlich ihren Schmerz wiedergibt. Jeder lebt von nun an sein Leben nach seinen Vorstellungen, doch in der ganzen Zeit halten sie mehr oder weniger Kontakt und können doch nicht voneinander lassen.
Lucy war für mich am Anfang ein ganz starker Charakter und auch sehr lebensfroh. Man hat beim Lesen gemerkt, wie sehr sie Gabe vergöttert und dass sie sich keinen anderen Mann an ihrer Seite vorstellen kann. Als sich die Beiden trennen, fällt sie in ein sehr tiefes Loch und leidet so sehr bis sie Darren kennenlernt. Darren ist ganz anders als Gabe und deswegen war es für mich auch nicht verwunderlich, dass sie die beiden Männer miteinander verglichen hat. Doch sie lässt sich auf Darren ein und verliebt sich in ihn. Doch nach all der langen Zeit kann sie immer nicht aufhören an ihre große Liebe Gabe zu denken, zwar immer weniger aber er ist doch sehr präsent. Mich hat etwas gewundert, wie sich Lucy durch die Beziehung zu Darren verändert hat.
Als Gabe mit seinem Traum als Fotograf die Welt zu umreisen ankam, fand ich das anfangs sehr egoistisch aber auch sehr mutig. Obwohl er auch sehr erfolgreich wird und sich immer wieder mit anderen Frauen bindet, merkt man, dass er Lucy nicht wirklich loslassen kann.

Ach, mehr möchte ich zu der ganzen Geschichte nicht mehr sagen, denn ich finde, man sollte sie einfach selbst lesen und damit durchleben. Durch diese Briefform fühlt man richtig mit Lucy mit und erlebt genau das, was sie auch erlebt hat. Da mir der Schluss gar nicht gefallen hat, ok nur zum Teil und weil ich mich anfangs an die Schreibform gewöhnen musste, gibt es einen Punktabzug. Doch ich kann das Buch jedem wirklich nur empfehlen.

Deswegen von mir 4 von 5 Punkten.

Wäre das Ganze mal so gefühlvoll gewesen, wie das Ende..

Von: eves-bookish-wonderland Datum: 08. März 2018

Ich lese momentan unfassbar gerne Liebesgeschichten und dachte mir, dass dieses Buch dann genau das richtige ist. Wir lesen dieses Werk aus Lucys Sicht, in einer Art Briefform. Das hat mich zunächst einmal sehr angesprochen, allerdings kam mir trotzdem alles ein bisschen distanziert vor und ich habe keine richtige Verbindung zu Lucy aufbauen können. Lucy war mir aber auch nicht immer wirklich sympathisch, da ich ihr Verhalten oft nicht verstanden habe. Das ganze wurde dadurch doch ein wenig seltsam, da ich nicht so handeln würde wie sie. Der Schreibstil ist flüssig aber auch sehr einfach gehalten und die Kapitel sind alle sehr kurz. Dadurch kommt man sehr schnell durch das Buch. Die ganze Handlung war recht vorhersehbar, bis auf das Ende, welches mir persönlich sehr gut gefallen hat, da es die Frage aufwirft "Was wäre wenn?" und man dadurch länger über die ganze Handlung nachdenkt und das Buch nicht direkt wieder "ausblendet". Die Verbindung zwischen Lucy und Gabe ist sehr besonders und auch tragisch, dass wirkte alles sehr realistisch, da im realen Leben ja nichts immer nur perfekt läuft. Generell hat es mir auch gefallen, dass die Beiden nicht miteinander aber auch nicht ohne einander leben konnten und das eben auch sehr deutlich wurde. Die Gefühle kamen teilweise gut rüber, vor allem am Ende, aber die meiste Zeit konnte ich einfach nicht mit Lucy fühlen. Ihre Einstellung habe ich wirklich oft nicht verstanden. Die Nebencharaktere spielen keine große Rolle, bis auf Darren, der mir eigentlich sehr sympathisch war, gegen Ende jedoch wurde er teilweise ein bisschen schlecht geredet, hatte ich das Gefühl. Generell habe ich fast mehr Darren gemocht als Lucy, was vielleicht auch daran liegt, dass ich Treue und vor allem Ehrlichkeit, als sehr wichtig empfinde.
Am Ende des Buchs gibt es noch eine Leseliste von Lucy und Gabe, dass fand ich wirklich eine schöne Idee. Auch das Cover hat mir gefallen, da es zum Inhalt gut passt.

Fazit:

Das Buch konnte mich irgendwie nicht richtig mitreißen und die Gefühle sind irgendwie nicht übergesprungen. Das Ende war wirklich herzzerreißend und toll gewählt, da dass Werk dadurch länger im Kopf bleibt. Der Schreibstil war angenehm und einfach gestrikt. Das Buch war nett für zwischendurch, aber auch nicht so gut, wie ich es erhofft hatte. Ich gebe deshalb 3 von 5 Sternen.

Über die Liebe,das Leben und seine seltsamen Wege

Von: Susi's Leseecke Datum: 07. März 2018

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Was bleibt sind wir von Jill Santopolo

Danke an Heyne und RandomHouse

Zum Inhalt: Quelle RandomHouse

Lucy und Gabe treffen sich mit Anfang zwanzig in einem Uni-Seminar, und diese Begegnung verändert ihr beider Leben für immer. Gemeinsam lernen sie die erste große Liebe kennen. Nur eines bedenken sie nicht: dass ihre Wünsche sie immer weiter auseinander treiben könnten. Lucy macht Karriere in New York, während Gabe als Fotograf um die Welt reist. Trotzdem können sie einander dreizehn Jahre lang nicht vergessen. Werden sie erneut zueinander finden? Ein einziger Augenblick könnte das entscheiden …

Meine Meinung:

Der 11.September 2001 ein Tag Der jedem im Gedächtnis bleibt, so aich Lucy und Gabe. Die beiden lernen sich in einem Seminar über Shakespear an der Uni kennen und verbringen diesen denkwürdigen Tag miteinander, nehmen das Geschehene miteinander wahr und entwickeln ein zartes Band der Liebe das bald unzertrennlich erscheint.

Der Schreibstil der Autorin hat mich direkt gefesselt und tief bewegt durch die Story geführt. Erzählt wird aus der Sicht von Lucy. Lucy und Gabe werden lebendig dargestellt, das Gefühl das die Autorin in die Geschichte einfließen lässt ist fast körperlich spürbar. Die erste große Liebe und doch gibt es vieles das die Liebe trübt. Eben wie im wahren Leben läuft nicht alles nach Plan. Kleinere Längen die aber den Lesefluss nicht groß beeinträchtigen.

Das Cover ist unbeschreiblich schön gestaltet und ein echter Eyecatcher.

Mein Fazit:

Ein schöner Roman über die 1.große Liebe der nochmal Erinnerungen an die eigenen jungen Jahre erweckt.\nKlare Kaufempfehlung mit 4 von 5 Sternen.\nIch bedanke mich beim Heyne Verlag sowie RandomHouse für das Rezensionsexenplar

Was für ein Ende...

Von: Judikos Welt Datum: 07. März 2018

Jeder kennt es… 

Diese Momente, wo man sich fragt, was wäre gewesen, hätte ich damals so oder so reagiert, oder, wo wäre ich heute, wenn ich einen Tag später geboren worden wäre.

Wie entscheidend sich eine bestimmte Situation auf unser ganzes Leben auswirken kann, zeigt uns diese Geschichte.

Es war der 11. September 2001, als sich das Weltgeschehen drastisch veränderte, aber es war auch ein Tag, wie jeder andere. Ein Tag, an dem Menschen sterben, aber auch geboren werden, sich scheiden ließen, aber auch verliebten, - so wie Lucy und Gabe.

Sie lernten sich an diesem besagten Morgen in einem Uni-Seminar kennen und gleichzeitig verfolgten sie hautnah das Grauen in New York. Der Rauch der ausging, vom eingestürzten World Trade Center stieg über ihre Köpfe hinweg, als sie sich das erste Mal küssten.

Wir begleiten Lucy und Gabe in dieser Geschichte, wie sie gemeinsam ihre Zeit genießen, aber auch, als ihre Träume und Wünsche auseinander gingen, ebenso, wie ihre Liebe. Was bleibt, ist für den einen die Trauer und für den anderen die schönsten Erinnerungen.

Lucy leidet mehr, hat aber auch das Glück, dass jemand in ihr Leben tritt, der sie vergessen lässt. Erstmal vergessen lässt, denn immer wieder träumt sie von Gabe.

Werden die zwei es schaffen irgendwann wieder zueinander zu finden?

Ich gebe zu, dass mich diese Geschichte zwischenzeitlich wirklich nervte, weil ich mit dem Verhalten von Lucy einfach nicht klar kam, es war mit einer Hassliebe gleich zu setzen, aaaaber ich kann euch auch sagen, man sollte unbedingt dranbleiben an der Geschichte, denn sie war trotzdem nie langweilig und zweitens, hat das Ende mich sehr berührt.

Nun frage ich mich, genau wie Lucy sich immer wieder fragte, was wäre gewesen wenn…?

kann nicht ganz bieten, was ich erwartet habe

Von: Manja Datum: 06. März 2018

Kurzbeschreibung
Zwei Menschen. Ein Augenblick. Was wäre wenn?
Lucy und Gabe treffen sich mit Anfang zwanzig in einem Uni-Seminar, und diese Begegnung verändert ihr beider Leben für immer. Gemeinsam lernen sie die erste große Liebe kennen. Nur eines bedenken sie nicht: dass ihre Wünsche sie immer weiter auseinander treiben könnten. Lucy macht Karriere in New York, während Gabe als Fotograf um die Welt reist. Trotzdem können sie einander dreizehn Jahre lang nicht vergessen. Werden sie erneut zueinander finden? Ein einziger Augenblick könnte das entscheiden …
(Quelle: Heyne Verlag)

Meine Meinung
Der Roman „Was bleibt, sind wir“ stammt von der Autorin Jill Santopolo. Es ist mein erster Roman der Autorin gewesen. Angesprochen wurde ich hier sowohl vom Klappentext als auch vom Cover und so habe ich mich auch recht flott ans Lesen gemacht.

Die die handelnden Charaktere hat die Autorin sehr authentisch und vorstellbar gezeichnet. Man lernt beide Protagonisten wirklich gut kennen und kann die Handlungen nachvollziehen.
Lucy ist eine sympathische Protagonistin. Man kann sich als Leser sehr gut in sie hineinversetzen, kann mit ihr mitleiden und mitlachen.
Aber auch Gabe empfand ich als sehr gut beschrieben. Auch ihn empfand ich als sympathisch und glaubhaft gezeichnet.

Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und emotional. Man kommt als Leser sehr leicht durch die Seiten und kann ohne Probleme folgen.
Geschildert wird das Geschehen aus der Sichtweise von Lucy. Die Autorin hat hierbei die Ich-Perspektive verwendet, die wirklich sehr gut zur Geschichte passt.
Die Handlung hat mich berührt. Man kommt schnell ins Geschehen hinein und kann sehr gut folgen. Ich empfand die Emotionen sehr gut beschrieben, sie werden gut zum Leser transportiert. Den Hintergrund mit dem 11. September fand ich gut eingearbeitet. Man kann gut nachvollziehen wie sich alles damals abgespielt hat. Und Lucy und Gabe mittendrin.
Das Geschehen weiß den Leser gut zu unterhalten. Es ist eine doch besondere Liebesgeschichte, die allerdings kaum Überraschungen parat hat. Ich fand es ein wenig schade, hatte ich mir hier doch ein wenig mehr erhofft.

Das Ende kann nochmal einiges rausreißen. Ich fand es klasse, ich hat es überrascht und es ist wirklich gut gewählt. Ich fand es sehr stimmig und passend.

Fazit
Insgesamt gesagt ist „Was bleibt, sind wir“ von Jill Santopolo ein Roman, der mir nicht ganz das bieten konnte was ich erwartet habe.
Sehr gut gezeichnete Charaktere, deren Emotionen für mich greifbar waren, ein flüssig zu lesender leichter Stil der Autorin und eine Handlung, die zwar eine richtig tolle Liebesgeschichte und auch sonst wirklich toll erzählt ist, in der mich aber nicht viel überraschen konnte, haben mir unterhaltsame Lesestunden beschert.
Durchaus lesenswert!

Von: Melanie E. Datum: 25. Februar 2018

"Was bleibt, sind wir" erzählt die Geschichte einer Liebe, bei der die Frage tatsächlich bestehen bleibt: "Was wäre wenn?" Auch wenn ich wenig Sympathie für die beiden Protagonisten Gabe und Lucy aufbauen konnte, beinhaltet der Roman viele Facetten von Emotionen, die mich letztendlich begeistern konnten. Ich erhoffte mir ein Happy End, denn das Gefühlschaos, was sich immerzu aufbaut, ist wirklich unerträglich und manchmal auch sehr ermüdend. Sowohl Gabe, als auch Lucy bauen sich ein eigenes Leben auf, fern voneinander, und sind doch immerzu miteinander verbunden. Immer wenn sich Gabe meldet, sei es per E-Mail oder SMS, löst sich in Lucy ein Knoten, der sich immer wieder neu entwickelt, sobald der Kontakt abbricht. Immer wieder bringt Gabe Lucy aus der Fassung und es ist immer wieder ein Neubeginn, ein Loslassen, zumindest der Versuch dessen, denn gerade Lucy ist diejenige, die scheinbar zu viel liebt. Es ist niemals verwerflich, zu viel zu lieben, aber für Lucy ist es fast schon zerstörerisch, denn sie kann sich nicht auf ihre Ehe einlassen und die Mutterschaft trägt auch nicht zum Vergessen bei. Wer sagt: "Die Zeit heilt alle Wunden", wird hier schnell entdecken, dass es sich nicht bewahrheiten wird. Gabe ist immer präsent und manchmal macht er mich wütend, da er sich immer dann meldet, wenn Lucy zur Ruhe gekommen ist. Lucy ist immer wieder hin und hergerissen und wird scheinbar niemals ihren Frieden finden, zumindest hat es den Anschein. Erst das Ende des Buches wird darauf zielen, Lucy endlich die verdiente Ruhe finden, die eine verlorene Liebe in ihr ausgelöst hat. Mein Happy End habe ich diesbezüglich bekommen, aber ob es mich wirklich zufriedengestellt hat?

Ich empfand Gabe als egoistisch und sich immer wieder so in Lucys Leben drängend, dass ich ihn einfach nicht mögen konnte. Er wirkte auf mich suspekt und nur auf sich bedacht. Wie hätte ich Sympathie für ihn empfinden können? Lucy wirkt auf mich ruhelos und unerfüllt, wobei sie einen Mann an ihrer Seite hat, der zwar nicht perfekt ist, aber ihre Erwartung ist oft auch viel zu hoch, sodass sie das Schöne in ihrer Beziehung und späteren Ehe nicht sehen kann.

Ich kann nicht sagen, ob mir der Roman besser gefallen hätte, wenn Gabe seine berufliche Zukunft anders gestaltet hätte und seine Liebe zu Lucy erhalten geblieben wäre. So empfand ich den Verlust für Lucy einfach zu dramatisch, da es sich einfach ein leben lang hinziehen wird. Sie stellt Vergleiche an und bezieht Gabe einfach zu sehr in ihr Leben ein, sodass sie sich unmöglich auf anderes so konzentrieren kann, wie es verdient wäre. Ihr Lebensglück scheitert an diesen Vergleichen und daher wirkt dies für mich tatsächlich oberflächlich und mitunter auch unglaubwürdig. Vielleicht, weil ich es selbst so nie erlebt habe und daher nicht nachempfinden kann? Natürlich hatte ich auch schon Liebeskummer, aber nie so gewaltig, dass es mein zukünftiges Leben derart überschatten kann.

Am Ende bleibt tatsächlich die Frage bestehen: "Was wäre wenn?" und lässt mich leider ein klein wenig unbefriedigt zurück. Ich werde daher nur eine bedingte Leseempfehlung aussprechen, da ich in "Was bleibt, sind wir" zu viel Drama empfand und das Schöne, Positive einer Liebesgeschichte für mich an vielen Stellen auf der Strecke geblieben ist.

★★★★ (3,5)

Fesselnd und mit ganz viel Gefühl

Von: hope23506 Datum: 20. Februar 2018

INHALT:
Ein kurzer Augenblick verändert das Leben von Lucy und Gabe. Sie begegnen sie bei einem Shakespeare Seminar und wissen sofort- das zwischen ihnen ist die grosse und einzige Liebe im Leben. Beide sind gerade mal Anfang zwanzig und jeder für sich hat Pläne für sein Leben. Lucy möchte in New York Karriere machen und Gabe möchte als Fotograf die Welt bereisen. Wird das ihre Liebe aushalten? Wir begleiten die Beiden in den nächsten 13 Jahre ihres Lebens und erfahren, ob ihre Liebe stark genug für das wahre Leben ist oder ob ihre Träume wie Seifenblasen platzen.

MEINE MEINUNG:
Ich bin ganz unvoreingenommen an dieses Buch herangegangen und wollte mich einfach in die Geschichte fallenlassen. Und das konnte ich auch. Durch den wirklich sehr flüssigen und angenehmen Schreibstil fiel mir der Einstieg überhaupt nicht schwer. Es kam mir vor, als unterhielte ich mich mit einer Freundin und sie erzähle mir ihre Geschichte. Als Leser erfährt man das Buch aus Sicht von Lucy und es ist geschrieben wie Tagebucheinträge. Durch die recht kurzen Kapitel ĺässt es sich sehr schnell lesen, die Seiten fliegen nur so dahin. Die Charaktere waren mir symphatisch und ich fand sie auch sehr authentisch, obwohl ich manche Handlungen von Lucy und auch Gabe doch in Frage gestellt habe. Sollte man sich in eine Beziehung einmischen? Ich fragte mich während des Lesens oft, wie das Ende wohl aussehen wird. Mir kam das Buch auch sehr emotional vor und die Gefühle wurden gut herausgearbeitet. Zu Beginn der Liebe von Lucy und Gabe hätte es für mich aber auch ruhig noch mehr Gefühl sein können und ich hätte noch mehr vom Beginn der Liebe erfahren wollen.

FAZIT:
Ein Roman mit viel Gefühl und virl Stärke. Ein Roman über das Leben und der Frage: Was die erste und einzig grosse Liebe alles aushält.
Von mir gibt es 4/5 Sterne.

Wundervoller, gefühlsstarker und ausdrucksvoller Roman

Von: Conny G. Datum: 19. Februar 2018

Lucy und Gabe begegnen sich durch Zufall in einem Shakespeare-Seminar an der Uni. Sie verbringen den Tag miteinander und erleben die schlimmen Ereignisse des 11. September 2001 in New York mit, die sie beide prägen.
Dieser Tag soll ihr Leben verändern, nicht nur wegen dieser Ereignisse, denn sie erleben miteinander die erste große Liebe, die perfekt scheint und für immer sein soll.
Aber sie entwickeln sich weiter, schließen die Uni ab und starten ihr Berufsleben. Gabe wird Fotograf und träumt von einer Karriere als bekannter Foto-Journalist. Lucy beginnt Fernsehserien für Kinder zu entwickeln und hat ebenfalls eine Karriere vor Augen.
Als Gabe ein Angebot erhält, das er nicht ablehnen kann, bedeutet das ihre Trennung, denn Gabe zieht als Fotograf in die Welt hinaus.
Lucy will ihre eigenen Pläne und Träume nicht aufgeben und geht nicht mit ihm. Vergessen können sich beide aber nie und nach 13 Jahren treffen sie wieder aufeinander. Ist ihre Liebe noch da? Werden sie wieder zueinander finden?

Jill Santopolo erzählt die Geschichte von Lucy und Gabe aus der Sicht von Lucy. Dabei wählt sie einen ganz besonderen Schreibstil. Ich-Erzählerin Lucy führt praktisch eine einseitige Unterhaltung mit Gabe oder es könnte auch ein sehr langer Brief an Gabe sein. Das hat mir unglaublich gut gefallen, nicht nur, weil es mal etwas anderes ist.
Diese Art der Erzählung bringt sehr viel Nähe zu Lucy. Man ist ständig Teil ihrer Gedanken und ihrer Gefühlswelt. Sie erzählt alles was geschieht sehr offen, so wie man es eben einem geliebten Menschen erzählen oder auch einem Tagebuch anvertrauen würde.
Und dabei merkt man dann, dass Gabe in ihrem Leben bzw. ihren Gedanken eigentlich ständig präsent ist, auch dann noch, als der schlimmste Liebeskummer überwunden ist.
Ab und zu liest sie etwas über seine beruflichen Erfolge in Zeitungen oder im Internet aber ansonsten erfährt Lucy und damit auch der Leser, kaum etwas über Gabe und vor allem auch nicht über seine Gefühlswelt.
Lucy lebt ihr Leben weiter, hat beruflichen Erfolg, heiratet, bekommt zwei Kinder. Aber Gabe gehört irgendwie immer zu ihrem Leben dazu, zumindest in ihren Gedanken.
Da habe ich mich natürlich gefragt, wohin wird diese Geschichte führen? Was passiert wenn sie sich wiedersehen? Und werden sie noch einmal zusammen kommen?

Mich hatte die Geschichte sehr schnell gepackt, vor allem in ihren Bann gezogen und dann auch nicht mehr losgelassen. Es ist die Geschichte einer großen und tiefen Liebe von zwei Menschen, die für einander geschaffen sind und einfach zusammen gehören. Dennoch gehen sie auseinander ohne einander je zu vergessen.
Die Figur der Lucy ist der Autorin wirklich wunderbar gelungen. Ich konnte mich gut in sie hineinversetzen, mit ihr leiden und lachen und vor allem ihre Gedanken und Handlungen nachvollziehen.
Aber auch Gabe, soweit man ihn erlebt, ist sympathisch und authentisch.
Ich konnte die schwere Entscheidung, ihre Lebensträume nicht aufzugeben, die die beiden als junge Menschen getroffen haben, verstehen. Ich hatte Respekt vor den beiden, dass sie so entschieden haben, auch wenn der Liebeskummer für beide sicher schmerzlich war. Aber auf den Beruf bzw. die Möglichkeit Karriere zu machen zu verzichten, wäre langfristig für beide sicher genau so schmerzlich gewesen.

Jill Santopolo hat, nach eigener Aussage, begonnen diesen Roman zu schreiben, als sie selbst Liebeskummer hatte. Daher sind die geschilderten Emotionen und Reaktionen stets glaubhaft geschildert und die Geschichte gleitet niemals in Richtung Kitsch ab.
Lucys und Gabes Geschichte zeigt, dass Liebe und Verlust nahe beieinander liegen und jeder sie jederzeit erleben kann.
Mich hat dieser wundervolle, gefühlsstarke und ausdrucksvolle Roman berührt und begeistert aber auch ein bisschen nachdenklich gemacht!
Die Geschichte von Lucy und Gabe wird mir noch lange in Erinnerung bleiben!


Fazit: 5 von 5 Sternen

Die Liebe und ihr Timing

Von: Alittlebookconversation Datum: 19. Februar 2018

Es ist der 11. September 2001, als Lucy und Gabe sich in einem Uni-Shakespeare-Seminar in New York kennenlernen. Es ist in etwa derselbe Moment, in dem die Twin Tower des World Trade Centers einstürzen.
Die Stadt ist beherrscht von Asche und Panik. Doch unter dem grauen Himmel sind es Lucy und Gabe, die einander Licht in diesen dunklen Tag bringen. Und in den Trümmern New Yorks entsteht eine neue Liebe.

Lucy macht Karriere beim Fernsehen, doch Gabe ist unglücklich im Big Apple. Er will das Ausland fotografieren, Missstände zeigen und die Welt verbessern.
Obwohl die Beiden einander unglaublich lieben, lieben sie den Gedanken an ihre eigene Selbstverwirklichung mehr.

In "Was bleibt sind wir" verfolgt der Leser Lucys Gedanken, ihre Gefühle und ihr Leben über ein ganzes Jahrzehnt. Das Buch ist in der Ich-Perspektive verfasst und Gabe ist der Angesprochene.
Mal leidet man mit Lucy - und Gabe - , mal will man sie loben, mal korrigieren. Manchmal will man sie auch packen und wachrütteln. Hin und wieder will man die Zeit anhalten oder gar die Uhr zurückdrehen. Denn das größte Problem dieser Liebesbeziehung ist das Timing.

Ständig hatte ich den Drang, über den Roman zu sprechen, wenn ich nicht gerade darin las. Und ich las schnell. Doch ich brauchte Lesepausen um zu begreifen. Um meine eigene Gefühlswelt zu beruhigen, den gelesenen Schmerz zu verdauen und um wieder Hoffnung aufkeimen zu lassen.
Denn Lektorin und Autorin Jill Santopolo hat eine wahnsinnig intensive Liebesgeschichte geschrieben. So berührend und gewaltig.

Eine schmerzhafte und zugleich wundervolle Geschichte einer ersten großen Liebe. DER großen Liebe.

Kann das Buch bitte verfilmt werden? Ich habe das Gefühl, noch mehr Zeit mit Lucy und Gabe verbringen zu müssen.

Wunderschöne und realistische Geschichte

Von: Samy Datum: 19. Februar 2018

Dieses Buch ist so wunderschön von der Geschichte her das ich euch nicht noch mehr vom Inhalt verraten möchte, dafür ist schon zu viel im Klappentext gesagt worden. Die Geschichte ist so normal und echt geschrieben das es einem vorkommt als hätte man diese Geschichte selber erlebt, gerade das hat mir an diesem Buch am besten gefallen. Diese Geschichte gefällt mir auch sehr gut vom Schreibstil her, die Autorin schreibt so wunderschön leicht und so flüssig, dass man diese Geschichte in einem Rutsch schön Lesen kann. Die Autorin hat die Geschichte aus der Ich Perspektive von Lucy erzählt. Das fand ich am Ende vom Buch als ich dann drüber nachdenken konnte eine sehr schöne Idee. Es kann nicht immer ein Buch sein welches aus der Sicht beider geschrieben ist. Es gibt Szenen im Buch die sind wie aus dem echten Leben raus geschrieben. So als hätte man es selber erlebt, gemacht. Dieses Gefühl finde ich wirklich wunderbar. So hat mir das Lesen richtig viel Spaß gemacht. Lucy als Charakter fand ich auch direkt sympathisch und wollte ihre Geschichte direkt Lesen, so habe ich das Buch dann auch direkt durchgelesen. Wie konnte es auch anders sein.
Das es am Ende vom Buch noch eine Leseliste gibt, die von Lucy und Gabe, fand ich noch ein schönes Extra.
Das Cover finde ich wunderschön. Das Pink ist nicht zu stark. Die Personen sind Silhouetten die sich auflösen. Es ist alles in weiß abgebildet. Das Zusammenspiel ist wirklich wunderschön.

Tolle Geschichte....

Von: EvaMaria Datum: 17. Februar 2018

An dieses Buch ging ich sehr unvoreingenommen, denn ich fand jetzt den Klappentext recht ansprechend und wollte mich von der Handlung einfach überraschen lassen. Nach Beendigung kann ich euch jetzt sagen, dass ich etwas durcheinander bin.

Wie im Klappentext schon erwähnt, lesen wir die Geschichte von Lucy und Gabe, die sich während eines Seminars kennenlernen und auch näherkommen. Ich hatte als Leser das Gefühl, dass es zwischen den beiden die wirklich große Liebe zu sein scheint, allerdings haben beide sehr unterschiedliche Träume. So kommt es, dass sich die beiden trennen und jeder sein eigenes Leben lebt. Einige Jahre später treffen sich die beiden wieder und irgendwie hat man als Leser das Gefühl, dass zwischen den beiden noch was ist.

Die Handlung fand ich recht unterhaltsam und wirklich nett geschrieben. Persönlich würde ich sagen, dass die Geschichte in eine Art Tagebucheinträge formuliert ist, denn wir lesen das Buch in der Ich – Perspektive von Lucy, die aber ihre Erlebnisse jemandem erzählt. Diese Form fand ich recht angenehm zu lesen und es war aus meiner Sicht auch gut, dass man Lucy als Erzählende genommen hat und nicht immer gewechselt wurde, denn so bekommt man als Leser sehr viele Eindrücke vom Gefühlsleben von Lucy. Ich musste auch so manches Mal mit ihr mitleiden, denn manche Abschnitte fand ich schon sehr traurig, hingegen fand ich wiederum andere Abschnitte recht humorvoll.

Es gab da zum Beispiel eine Szene, wo beschrieben wird, was ihr Freund ihr für eine Überraschung machen will, obwohl sie keine Überraschungen mag. Fand ich sehr realistisch beschrieben.

Ich möchte noch erwähnen, dass die Handlung aus meiner Sicht doch etwas vorhersehbar war und es für mich jetzt nicht groß irgendwelche Überraschungen gegeben hat, dennoch habe ich mich jetzt eigentlich nicht gelangweilt. Allerdings kann ich euch sagen, dass das Ende doch definitiv nicht vorhersehbar war und ich so wirklich überrascht war. Persönlich fand ich das Ende absolut in Ordnung, obwohl es doch ein oder zwei Kleinigkeiten gab, die nicht aufgelöst wurden. Das Gute daran ist wiederum, dass ich jetzt was zum grübeln habe.

Die Schreibweise würde ich als sehr flüssig und locker, aber auch recht einfach bezeichnen. Allerdings war das Buch auch sehr angenehm zu lesen. Das Setting in New York fand ich wirklich gut gewählt, denn ich mag Geschichten, die in dieser Stadt spielen. Die Emotionen in diesem Buch fand ich dem Leser sehr toll näher gebracht und ich konnte mich sehr gut in Lucy hineinversetzen.

Lucy fand ich jetzt recht sympathisch beschrieben. Sie wirkte recht authentisch, obwohl ich jetzt manche Taten von ihr nicht nachvollziehen konnte, aber nun ja, man kann ja nicht alles verstehen. Lobenswert fand ich, dass sie sich nicht hat alles gefallen lassen.

Auch die Nebencharaktere fand ich recht gut beschrieben.

Das Cover gefällt mir gut. Vor allem die Farbwahl hat es mir angetan. Wirklich sehr ansprechend.



Zur Autorin:
Jill Santopolo lebt in New York und arbeitet als Lektorin. Sie hat bereits zahlreiche Jugendromane veröffentlicht und sich als erfolgreiche Autorin etabliert. Zudem reist sie als Dozentin durch die Welt und spricht über das Schreiben und Geschichtenerzählen. »Was bleibt, sind wir« ist ihr erster Roman bei Heyne.

Quelle: Verlag




Fazit:
4 von 5 Sterne. Ein wirklich toller Roman! Absolut empfehlenswert.

Mal ganz anders geschrieben!

Von: Written between the lines Datum: 12. Februar 2018

Meinung:
Das Cover wirkt durch seine Zweifarbigeit zunächst sehr schlicht und unaufdringlich, bleibt aber nicht zuletzt auch genau deshalb in Erinnerung.
Als Einstieg in die Geschichte würde 9/11 gewählt, womit die Autorin sicherlich nicht nur auf Zustimmung treffen wird, dennoch ist es ihr gelungen, so einen logisch nachvollziehen und schnellen Einstieg in die Geschichte zu konstruieren.
Die Liebesgeschichte der beiden könnte mich wirklich rühren. Obwohl sie beide wussten, wie sehr sie einander liebten, rannten die Protagonisten immer wieder in entgegengesetzte Richtungen und haben so mein armes Herz immer wieder brechen lassen .
Sehr spanned fand ich, dass ich trotz der Ich-Erzählerin  die Geschichte irgendwie ganz anders wahrgenommen habe, da sie eigentlich fast bis zum Schluss über die Vergangenheit redet. Wenn die Protagonistin Lucy über ihren Geliebten, Gabe redet, sagt sie immer "Du", weshalb man sich stellenweise sehr in dessen Perspektive hineinversetzt fühlt, ohne ihn oder seine Gedanken wirklich zu kennen.
Mit der Rolle des passiven Zuhörers Gabe, hat die Autorin den Verlauf der Geschichte in ihren Schreibstil eingearbeitet, was mich wirklich fasziniert hat!
Auch wenn das buch mal auf eine ganz andere Art und Weise geschrieben wurde, lässt es sich wahnsinnig flüssig Lesen. Vielleicht au h gerade deshalb, weil man die ganze Zeit das Gefühl hat es würde wirklich jemand vor einem stehen und die Geschichte erzählen.
Total toll fand ich auch die "Leseliste" von Gabe und Lucy, die so ähnlich wie eine Playlist hinten im Buch zu finden ist!

Fazit:
Diese Geschichte kann ich euch nur aller ärmstens Empfehlen. Das Buch ist mal ganz anders geschrieben, als ich es gewohnt bin und erzählt eine wunderbare Liebesgeschichte. Somit verdient es 5 Sterne: ����������.

Von: Nicole Sutter Datum: 08. Februar 2018

Der 11. September weckt in New York besondere Gefühle. Die Türme des World Trade Centers stürzen ein und Gabriel und Lucy küssen sich leidenschaftlich auf einem Dach und blicken auf das Inferno. Wenn der Tod so nah ist, muss man spüren dass man lebt. Nach nur ein paar Seiten ist man im Bann der Geschichte und ich hätte nach 50 Seiten schon eine absolute Leseempfehlung abgeben können. Die Wendung in der Mitte ist sehr faszinierend und das Ende stimmig schön und intensiv. Mein drittes 2018er Buch und gleich so ein Volltreffer.

Von: Silvia Horn Datum: 29. Januar 2018

Dieser wunderbare glaubhafte Liebesroman wäre zu Weihnachten mein Herzenstitel gewesen. Bitte eine schöne Ausgabe gestalten - er hat es verdient... Ich freu mich schon auf März.

Von: Conny Oehler Datum: 29. Januar 2018

Ein gleichzeitig kraftvolles und einfühlsames Buch, über die Liebe und die Entscheidungen, die wir in unserem Leben treffen oder nicht treffen. Jill Santopolo fesselt von der ersten Seite an so stark, dass man nicht aufhören kann zu lesen. Perfekte Lektüre für einen freien Tag. Dieser Titel ist auch geprägt von 9/11. Für die Leserinnen von "Salz auf unserer Haut"!

Von: Marsha Lamm Datum: 29. Januar 2018

Gerade habe ich den Roman „Was bleibt sind wir“zu Ende gelesen. Ich habe ein Leseexemplar auf einem Randomhouse Verlagsabend bekommen. Ich kann meine Eindrücke kaum in Worte fassen. Eigentlich brennt mich nur eine einzige Frage: Warum? Warum hat Sie ihn sterben lassen? Vielleicht könnt Ihr mir helfen diese Frage zu beantworten. Ich liebe das Buch und bin von Lucys Charakter tief beeindruckt. Aber ich verstehe nicht warum diese Liebe solch ein Ende bekommen hat.

Von: Silvia Horn Datum: 04. August 2017

Endlich! Ein Liebesroman, der mein Herz berührt hat! Warmherzig, glaubwürdig und echt-ein Lesevergnügen! Bitte überlegen Sie sich den ET - ich will gleich und sofort einen Stapel...

Von: Kerstin Ullrich Datum: 06. Juli 2017

Eine wunderschöne Geschichte, freue mich schon darauf es verkaufen zu können.

Von: Rüdiger Rabenow Datum: 22. Juni 2017

Ich finde dieses Buch unglaublich, wunderbar, herzzerreißend,… Ich habe es in unglaublicher Geschwindigkeit (drei Stunden und fünfundvierzig Minuten) verschlungen indem ich das Meiste, was nicht direkt mit Lucy und Gabe zu tun hat, einfach überflogen habe. Diese Geschichte ist Liebe pur, ist hoch erotisch, ist ein Traum, bis die Härte des Lebens erbarmungslos zuschlägt und unbarmherzig Entscheidungen fordert, die so nicht getroffen werden dürfen und am Ende alles zu zerstören drohen – bis der Tod euch scheidet, aber hier ist selbst der Tod Verlierer, denn gegen diese Liebe ist“ kein Kraut gewachsen“. Ich habe keine Minute meines Schlafes, die das Buch mich gekostet hat bereut!

Von: Tanja Bemerl Datum: 16. Juni 2017

Eine leicht lesbare, spannende Geschichte, wie aus dem richtigen Leben, um die große Liebe von Lucy und Gabe, mit traurigem Ende. Sehr schön.

Von: Inge Baeuchle Datum: 16. Juni 2017

Santopolo bedient zwar jedes heranziehbare Klischee, doch ist ihr Roman trotzdem schöne nette leichte Unterhaltung, das richtige für den Liegestuhr am Pool. Eine hübsche Liebesgeschichte, mit immer wieder neu aufkeimender Dramatik. Wäre der Leser schlecht gelaunt, könnte er allerdings auch sagen, da ist eine Frau, die sich alles so zurechtbiegt, wie sie es halt braucht, die Offen- und Klarheit meidet wie der Teufel das Weihwasser und ihrem Gatten am Ende dann das Kind ihrer außerehelichen Affäre anhängt, die leider, leider sterben musste, denn mit einem Pflegefall will sie sich ja auch nicht behängen…aber ich hatte richtig gute Laune,

Von: Aline Kuhn Datum: 16. Juni 2017

Unter der Flut der eingegangenen Leseexemplare entschied ich mich u.a. für dieses Buch.

Erst mal nur wegen dem Cover. Reinschnuppern kann ich ja mal, dachte ich mir. Von wegen!! Einmal angefangen, musste ich es dann auch zu Ende lesen. Es ist wirklich ein herzerwärmender Roman über das große Thema Liebe. Mal von einer anderen Seite beleuchtet und mal ohne Happy End, was mir auch gefallen hat. Auch wenn es traurig war, aber so ist nun mal das Leben. Gerade deshalb ist dieses Buch so lesenswert.

Ein wunderbares Buch

Von: Susann Niedworok (Bücherstube Jahn) Datum: 06. Juni 2017

Ein gesunder und pragmatischer Schreibstil. Von Anfang bis Ende unglaublich lebendig und liebenswert.

Herzklopfen

Von: Schmid Datum: 01. Juni 2017

Geradliniger Liebesroman mit Autobahn zum Herzen.

Von: Tanja Reichel Datum: 01. Juni 2017

Eine berührende Liebesgeschichte zwischen wie Menschen, die füreinander bestimmt sind. Aber das Leben hat andere Pläne mit ihnen. Man leidet regelrecht mit Lucy mit, aber das Buch hat mir trotzdem gut gefallen. Diese Geschichte geht einem einfach ans Herz. Ein toller Roman mit ganz viel Gefühl.

Von: Tobias Wrany Datum: 22. Mai 2017

Vom Grundsatz her hat Jill Santopolo eine ganz klassische Liebesgeschichte geschrieben - Mädchen trifft Junge, es kommt etwas dazwischen, trotzdem hören die großen Gefühle nicht einfach auf - jedoch traut sie sich erzählerisch deutlich mehr, als der Durchschnitt. Dass die Erzählerin das Geschehen gewissermaßen als einseitiges Zwiegespräch mit dem abwesenden Geliebten schildert, ist da fast schon eine Marginalie.

Inhaltlich auffallend ist vielmehr die gefühlt hohe Präsenz von Gabe, obgleich er in Lucys Leben doch allenfalls sporadische Stippvisiten absolviert. Dies gibt Jill Santopolo die Möglichkeit, zeitgleich einen Lebens- (und New York-)Roman, sowie eine gefühlsstarke Romanze zu erzählen, wobei sie in beiden Aspekten ein gutes Gespür für die passenden Worte hat; sie schildert Situationen und Emotionen so stimmig, dass Geschehen und Personen stets glaubhaft und gefühlsecht bleiben.

Einziger Nachteil ihres Konzeptes bleibt der Umstand, dass aufgrund der überwölbenden Liebe-des-Lebens hinsichtlich der tatsächlichen Ehe (immerhin jahr(zehnte)lang, mit zwei Kindern, und auch nicht unglücklich) während der Lektüre durchweg ein deutliches Zweite-Ware-Lesegefühl mitschwingt.

Von: Melanie van Bonn Datum: 22. Mai 2017

Diese wunderschöne Geschichte über Lucy und Gabe hat mich sehr berührt und nachdenklich gemacht. Man sollte immer auf sein Herz hören, bevor es zu spät ist.

Von: Katja Brusig Datum: 18. Mai 2017

Eine berührende Geschichte über Liebe und verpasste Chancen. Gerne mehr davon!

Datum: 11. Mai 2017

Ein Roman, welchen man nicht weglegen konnte. Die Auseinandersetzung mit zwei Lieben / Leben, fantastisch!