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John J. Healey

Der Samurai von Sevilla

Historischer Roman

Im Jahre 1614 segelte eine Delegation von Samurai-Kriegern und Händlern von Japan nach Spanien. Es waren die ersten Japaner, die europäischen Boden betraten. Vor diesem Hintergrund erzählt John Healey die Geschichte des jungen Kriegers Shiro, der von der Erblinie seines Vaters, des mächtigen Fürsten Date Masamune, ausgeschlossen wird.

Als Bastard soll Shiro, in den Künsten der Samurai bewandert, eine Handelsdelegation begleiten, die den langen Seeweg nach Spanien auf sich nimmt. Für Shiro beginnt eine schicksalhafte Reise, die ihn zwischen die Ränkespiele zweier spanischer Adelsfamilien führt. Von seinen eigenen Leuten verstoßen, verliebt Shiro sich in die schöne und eigenwillige Guada, die einem Edelmann versprochen ist. Zwischen den zwei so fremden Kulturen beginnt eine große und tragische Liebe …

Das Buch spielt in Sevilla, Spanien

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Leserstimmen

Shogun mal umgekehrt

Von: Will_Riker Datum: 25. April 2018

Wer in den 80ern nicht an der Serie Shogung im TV herumgekommen ist, findet sich in diesem Buch schnell zu recht, auch, wenn der Protagonist ein Japaner ist und sich ins katholische Spanien des 17Jh. begibt. Mit allen Lastern und Sorgen, die es damals gab und dem Samurai aus dem fernen Osten doch sehr befremdlich vorkommen dürften.
Leider kommt das Buch über kleine Spannungshügelchen nicht hinaus, die story plätschert so dahin, aber ohne langweilig zu werden. Text und Ausdrucksweise führen nicht dazu, das Buch nicht mehr aus den Händen zu legen. Die ständigen Absätze und die Kapitel im "Brief"-Stil sind eine nette Abwechslung, mehr aber auch nicht.

Historischer Roman ist nicht gleich historischer Roman

Von: Carla Ostrop Datum: 08. März 2018

Bisher hatte ich noch keine historischen Geschichten aus Japan über Samurai Krieger gelesen. Meine Erfahrung mit historischen Romanen habe ich mit mittelalterlichen Geschichten gesammelt und diese gefallen mir deutlich besser als diese japanische.
Die einzelnen Kapitel sind sehr kurz und wenn man sich gerade in eine Szene eingelesen hatte, war sie schon wieder zu Ende und man musste sich in eine neue Szene einlesen. Das hat mir überhaupt nicht gefallen. Auch war es für mich nicht so leicht, mir die teilweise langen fremdländischen Namen zu merken.
Alles in allem kein Buch, das ich verschlungen habe und weiterempfehlen würde.

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ein langweiliges Buch

Von: alex27101977 Datum: 08. März 2018

ein absolut langweiliges Buch.

Konnte mich nicht fesseln

Von: Testfee Datum: 06. März 2018

Der Klappentext des Buches hatte sich nach einem interessanten Buch angehört. Jedoch konnte mich das Buch nach den anfänglichen Seiten nicht packen, weiterzulesen. Es ist nicht gerade förderlich, wenn Personen mit 5-6 Namen genannt werden, nur damit es ''spanisch'' wirkt. Ich konnte mir keinen einzigen der langen Namen merken und fand es mehr als nur störend, es hat einfach den Lesefluss sehr stark unterbrochen. Die einzelnen kurzen Geschichten springen mir auch zu schnell und nach zu kurzer Zeit. Ich werde das Buch schon noch zu Ende lesen, aber es konnte mich nicht überzeugen, es jetzt sofort weiterzulesen.

Spannend

Von: Annychristin Datum: 05. März 2018

John J. Healey erzählt in seinem Roman eine spannende Geschichte, die viele unerwartete Wendungen nimmt, einem ein Gefühl für die damalige Zeit gibt und auf zwei unterschiedliche Kulturen eingeht. Man erhält Einblick in historische Gegebenheiten, die teilweise auch brutal anmuten, aber anscheinend war die damalige Zeit genau so. Das Buch hat viele Facetten – Liebesgeschichte, Spannung, Historisches und wird nicht langweilig. Nur die Überschriften über den einzelnen Kapiteln haben mir manchmal ein wenig zu viel vorweggenommen. Ich hatte viele unterhaltsame Stunden und konnte das Buch oft nicht mehr weglegen. Am Ende hatte ich den Wunsch, dass ich sehr gern eine Fortsetzung lesen würde.

Der Samurai von Sevilla

Von: vestiza Datum: 02. März 2018

Das Buch hat schon mal ein interessantes Cover, was auch gut zu der Geschichte passt.
Die Geschichte an sich ist immer in kleinen Kapiteln geschrieben zu verschieden Personen, was ab und an schon etwas verwirrend ist – besonders bei den ganzen Namen. Leider muss ich gestehen, dass mich diese Namensgeschichte etwas genervt hat und ich mir sie auch absolut so nicht merken konnte.
Ansonsten war es eine interessante Geschichte in einer schönen Zeit, wo man doch vieles erfahren hat, was man so nicht wusste, und wie es z.B. nichtehelichen Personen/Kindern ergangen ist.

Ungewöhnlich: Der Samurai von Sevilla

Von: Erdhaftig schmökert Datum: 27. Februar 2018

Ich fand den historischen Roman sehr spannend, unter anderem aus dem Aspekt etwas Neues zu lernen. Das die Stadt Sendai im Mittelalter eine Delegation aus Samurai, japanischen Händlern und Missionaren ausgerechnet ins damals erzkatholische Spanien entsandte, war mir völlig neu. Wie es dazu kam und das einige Japaner sich dazu entschlossen in Spanien zu bleiben oder auch zwischen Japan und Sevilla weiterhin zu reisen, das erzählt John Healey anschaulich.

Eine Liebesgeschichte fehlt ebenso wenig wie gute Landschafts- und interkulturelle Erlebnisbeschreibungen. Das fängt bereits auf dem Schiff und mit den Strapazen der Reise an. Intrigen werden vielfach gesponnen, sowohl auf der Reise als auch in Spanien. Spannend sind auch die verschiedenen Herangehensweisen an die unterschiedlichen Kulturen sowohl seitens der japanischen als auch der spanischen Akteure sowie philosophische Gespräche und Ansichten. Zwei Welten prallen aufeinander und manch einer fühlt sich davon angezogen. Auch die Figuren sind keine reinen Typen, wie fast in jedem Roman. Einige sind Charaktere, sie begreifen, verändern ihre Haltung und "verhalten" sich so, dass man sich direkt in ihre Denk- und Handlungsweise hineinversetzen kann.

Wer sich für historische Zusammenhänge und eher sachliche Ansichten erwärmen kann, wird in diesem Roman viel Interessantes auf gute Weise spannend lesen können! Für mich war es ein 1a-Schmöker :-)

Leider nicht mein Genre!

Von: Autumngirl Datum: 24. Februar 2018

Das war mein erstes Buch, das ich gelesen habe über den Samurai, und auch über die Zeit, in der die Geschichte spielt, habe ich nicht viel gelesen. Am Anfang hatte ich Schwierigkeiten, in die Geschichte reinzukommen, ebenfalls hat mir der Schreibstils nicht so gefallen, deswegen habe ich das Buch nach knapp 100 Seiten abgebrochen. Wahrscheinlich ist das einfach nicht mein Genre, aber für Leute, die gerne Historisches lesen und sich für Japan und das Leben von einem Samurai damals interessieren, ist das Buch genau das richtige.

Mein Leseeindruck

Von: Chattys Bücherblog Datum: 20. Januar 2018

Ich muss gestehen, dass ich bislang noch kein Buch über Samurai oder deren Kampfkunst gelesen habe. Es ist für mich sozusagen, absolutes Neuland.

Sehr schön fand ich, die kurze Einleitung zum jeweiligen Kapitel. so konnte ich mich schon vorbereiten, was mich erwarten würde.

Auffällig ist jedoch, das viele geschichtliche Fakten oder Persönlichkeiten einfach so runter geleiert wurden, (Sofern es überhaupt Fakten sind.) Völlig emotionslos, einfach nur paff paff paff.

Dazwischen kommen dann allerdings wieder kleine, feine Geschichtchen, die einem unterhaltsamen historischen Roman gleichen. Ein gesundes Mittelmaß zwischen Fakten und Unterhaltung wurde meiner Meinung nach, leider nicht gefunden.

Ich hatte auch große Schwierigkeiten, mir die Namen zu merken. Sei es, weil sie so lang waren, oder einfach nur ähnlich geklungen haben. Ihr merkt schon, meine anfängliche Skepsis hat sich leider komplett durch gezogen.

Gut war, dass die Kapitel recht kurz gehalten waren. Das blöde daran war jedoch, gerade wenn ich mich in die Szene eingelesen hatte, Kapitelende, Szenenwechsel. Das fand ich teilweise doch ganz schön nervig.

Die Protagonisten waren recht emotionslos dargestellt. Gerade am Anfang, als Shiro seine erste sexuelle Erfahrung macht bzw. machen darf, zeigt er sich völlig gefühlskalt. So nach dem Motto: Okay, dann mach ich es halt mal. Das war mir doch etwas zu wenig Gefühl. Auch sonst kam es mr oft vor, als wäre ein altes Geschichtsbuch aufgeschlagen worden und man hätte krampfhaft versucht, einen historischen Roman daraus zu konstruieren.

Die Schauplätze zeigen sich ausreichend dargestellt. Auch hier hätte der Autor etwas mehr Augenmerk darauf legen können.