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Jean-Gabriel Causse

Arthur und die Farben des Lebens

Roman

Dieser Roman macht das Leben bunter!

Von einem Tag auf den anderen verschwinden die Farben von der Erde. In dieser neuen Welt in Schwarz-Weiß setzt sich ein kurioses Duo in den Kopf, die Menschheit aus der Depression zu retten - eine abenteuerliche Suche nach den Farben beginnt. Arthur ist eine gestrandete Existenz mit unwiderstehlichem Charme, der in einer Buntstiftfabrik arbeitet, bis diese Konkurs anmelden muss. Charlotte ist seine Nachbarin. Sie ist von Geburt an blind und hat sich als Wissenschaftlerin auf ein Gebiet spezialisiert, das sie niemals sehen konnte: Farben. Sie werden unterstützt von einem kleinen Mädchen mit einer geheimnisvollen Gabe, einem New Yorker Taxifahrer und den Bewohnern eines Altenheims, das an eine Ferienkolonie erinnert. Auf ihren Fersen ist eine Horde von Nichtsnutzen im Auftrag der chinesischen Mafia …

Das Buch spielt in Paris, Frankreich

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Leserstimmen

Ein Liebeserklärung an die Farben

Von: Sabine Ibing Datum: 16. Juli 2018

Ein Roman, der das Herz für die Farben öffnet, luftig, sommerlich, wundervoll magisch!

Eine Bunststiftfabrik muss schließen. Die Welt ist von einer Minute zur anderen grau geworden. Können Arthur, Louise und Charlotte, der Menschheit die Farben zurückbringen?

Hier geht es zur Rezension: https://literaturblog-sabine-ibing.blogspot.com/p/arthur-und-die-farben-des-lebens-von.html

Arthur und die Farben des Lebens�

Von: kathalovesbooks Datum: 08. Juli 2018

Der Roman "Arthur und die Farben des Lebens", geschrieben von Jean-Gabriel Causse, erschien am 10.April 2018 im C.Bertelsmann Verlag

Klappentext:

Von einem Tag auf den anderen verschwinden die Farben von der Erde. In dieser neuen Welt in Schwarz-Weiß setzt sich ein kurioses Duo in den Kopf, die Menschheit aus der Depression zu retten - eine abenteuerliche Suche nach den Farben beginnt. Arthur ist eine gestrandete Existenz mit unwiderstehlichem Charme, der in einer Buntstiftfabrik arbeitet, bis diese Konkurs anmelden muss. Charlotte ist seine Nachbarin. Sie ist von Geburt an blind und hat sich als Wissenschaftlerin auf ein Gebiet spezialisiert, das sie niemals sehen konnte: Farben. Sie werden unterstützt von einem kleinen Mädchen mit einer geheimnisvollen Gabe, einem New Yorker Taxifahrer und den Bewohnern eines Altenheims, das an eine Ferienkolonie erinnert. Auf ihren Fersen ist eine Horde von Nichtsnutzen im Auftrag der chinesischen Mafia …

Meine Meinung:

Arthur beginnt einen neuen Job in einer Buntstiftfabrik, bis diese leider schließen muss. Im Haus gegenüber wohnt die blinde Charlotte mit ihrer kleinen Tochter Luise. Charlotte hat noch nie Farben gesehen, dennoch arbeitet sie als Wissenschaftlerin auf diesem Gebiet.

Eines Tages verschwinden sämtliche Farben auf der Welt. Alles ist nur noch schwarz weiß und die Menschen werden nach und nach krank. Arthur macht sich mit seiner Nachbarin auf die Suche nach den verschwundenen Farben und ahnt nicht, dass er sich und seine Mitstreiter damit in große Gefahr begibt.

Das Cover dieses Buches ist wunderschön gestaltet, es wirkt auf mich wie ein Ausmalbild, das noch nicht fertig gestellt wurde. Neben der tollen Covergestaltung, die mich auf das Buch hat aufmerksam werden lassen, haben mir auch die kleinen , liebevollenZeichnungen zu Beginn der meisten Kapitel sehr gut gefallen.

Jedoch benötigte ich ein wenig Zeit, um in den Schreibstil des Autors und die Geschichte vollends einzutauchen. Sehr positiv empfand ich hingegen die kurzen Kapitel, in die die Geschichte aufgeteilt ist - nachdem ich den Zugang zur Geschichte gefunden hatte, kam ich somit sehr gut voran und konnte die Geschichte voll auf mich wirken lassen.

Die Idee hinter der Story finde ich bis jetzt immer noch toll - Was passiert wenn die Farben weg sind?

Diese Frage habe ich mir nie gestellt, ich glaube die wenigsten Menschen haben dies -  ich sehe es so wie der Autor es beschrieben hat: es wäre eine kalte, traurige Welt. Die Menschen würden nach und nach abstumpfen, wenn alles nur noch grau in grau wäre. Der Autor erklärt dem Leser daher wirklich gut, wie wichtig Farben für den eund seine Psyche sind.

Leider konnte ich bis zum Schluss keine wirkliche Bindung zu den Protagonisten aufbauen. Irgenwie erschienen sie mir dann doch zu farblos - auch wenn der Autor sie wirklich liebevoll beschrieben hat, fehlte mir bis zum Schluss der richtige, komplette Zugang zu Arthur, Charlotte und den anderen.

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Die Wichtigkeit von Farbe für unser Leben

Von: Anja liest Datum: 03. Juli 2018

Als ich die Kurzbeschreibung las, war mir schnell klar, das ich dieses Buch unbedingt lesen musste. Es erinnerte mich an den Film "Pleasantville" in dem eine Serienstadt in schwarz-weiß dargestellt und so langsam farbig wurde.

Im Buch war es jedoch etwas anders, da die Welt plötzlich all ihre Farben verlor und die Aufgabe bestand, sie wieder zu finden. Dies allein war schon eine tolle Theamtik, die aber noch einmal mit interessanten Charakteren aufgewertet wurde. Dazu aber später mehr.

Tatsächlich hatte alles im Buch mit Farbe zutun und das war nicht einmal uninteressant. Das Buch strotzt vor informativer Angaben, die bei mir dafür sorgten, das ich einige Gegenstände mit ganz anderen Augen sah. Oder wisst ihr warum Taxis schwarz/gelb sind oder warum wir Jungen ein blau zu ordnen und Mädchen ein rosa? Spannend waren auch die Ansichten was wir mit Farben verbinden. Seien es Emotionen die uns gelb vor Neid werden lassen, Anlässe wie Hochzeiten bei denen wir ein weißes Kleid und der Herr einen schwarzen Anzug tragen oder gar Lebensstille wie Metal oder Gothic, die sich meist nur schwarz kleiden. Doch trotz all der Farben weist das Buch darauf hin, wie farblos wir mittlerweile leben und zeigt dazu auch passende Beispiele.

Wo mich die Geschichte am Anfang noch komplett packen konnte, ließ dies nach etwa der Hälfte leider stark nach. Die Handlungen der Charaktere wurden immer weniger verständlich und auch die Auflösung, wie die Farben wieder in die Welt kamen, ließ mich mit Fragen zurück. Natürlich gab es eine Antwort darauf, wie ein kleines Mädchen Farben wieder hervor bringen konnte, aber die war mir einfach nicht passend genug.

Bis zu dem Zeitpunkt hatte ich mein helles Vergnügen mit der Geschichte und ihren skurrilen Figuren. Besonders als die Farben verschwanden und die Welt sich plötzlich mit grauen Essen, Make-up oder Landschaften begnügen musste, konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Grund war, das der Autor die deprimierende Stimmung fantastisch einfing und mir dadurch klar machte, das ich ohne Farben so einiges nicht anrühren würde.

Wenn ich etwas mag, dann ausgefallene Charaktere die einem im Verlauf der Geschichte immer wieder überraschen und die man teilweise sogar richtig lieb gewinnt. In "Arthur und die Farben des Lebens" war dies Charlotte. Charlotte ist blind, da sie dies aber seit ihrer Geburt ist, hat sie gelernt damit um zu gehen und ihre anderen Sinne um so mehr zu schärfen. Sie erfühlt die Farben, an Hand von Kleidungsstücken ihrer Tochter oder stellt sie sich einfach vor, wie sie glaubt das sie aussehen könnten. Besonders toll fand ich ihren beruflichen Werdegang, da sie Wissenschaftlerin für Farben ist. Ihre Kenntnisse dazu veröffentlicht sie regelmäßig bei einem Radiosender, dessen Aufnahmen wir hin und wieder erlesen können.

Was wäre jedoch das Buch ohne Arthur. Jener spielte zwar eine wichtige Rolle, konnte sich meiner Meinung nach, aber nicht aus der Masse heben, da es einfach interessante Personen gab. Er selbst wirkte da fast schon zu normal und war mir dazu nicht wirklich sympathisch. Auch wenn er sich je Kapitel immer mehr verbessert, war er für mich ein unliebsamer Fleck Farbe in einem sonst vollkommenen Bild.

Eine besondere Erwähnung verdient hier noch Ajay, der ebenfalls eine besondere Begabung hat, die Synästhesie. Sein Kopf verbindet Geräusche mit Farben, eine Eigenschaft von der ich bisher überhaupt nix wusste. Allerdings stelle ich es mir traumhaft vor. Ich hätte mir lieber ihn als Hauptcharakter gewünscht, da nicht nur seine Gabe sondern auch sein Charakter an sich einfach toll waren.

Allgemein war die Zusammenstellung der Charaktere ein Volltreffer. Ich fühlte mich mit dem größten Teil sehr wohl und erfuhr dazu auch neue Dinge. Aber wie schon erwähnt, war Arthur nicht die Hauptperson die er hätte sein können. Stattdessen hätte ich lieber Ajay gesehen, der so viel besser in die Geschichte passte.

Wenn dies kein tolles Cover ist, dann weiß ich auch nicht weiter. Tatsächlich fiel mir das Buch allein wegen dem Cover auf. Nachdem lesen zeigte sich dann auch noch das es die Geschichte hervorragend wiederspiegelte.

Besonders schön fand ich es übrigens, das man nicht nur den Buchumschlag mit dem Cover bedruckte sonders auch das Buch selbst. Wenn dem Umschlag tatsächlich mal etwas passieren sollte, dann habe ich wenigstens die Gewissheit, das ich dieses toll gestaltete Cover weiterhin sehen kann.

Wenn ich eines an Bücher mag, dann wenn ich noch etwas lerne und das war hier der Fall. Die Welt der Farben war für mich nie deutlicher und das es dazu auch noch eine tolle Geschichte gab, macht das Buch gleich noch wertvoller. Ich hatte hatte zwar meine Probleme mit der Wiederentstehung der Farben, hatte ansonsten aber ein paar echt tolle Lesestunden.

Ein zauberhaftes kleines Büchlein

Von: Buchmagie Datum: 13. Juni 2018

Von einem auf den anderen Tag beginnen plötzlich die Farben auf der Welt zu verschwinden. Alles ertrinkt in Eintönigkeit und Leere und sowohl Mensch als auch Tier scheinen von Tag zu Tag depressiver zu werden.
Arthur, ehemaliger Mitarbeiter einer französischen Buntstiftfabrik, geht der Ursache des plötzlichen Schwunds der Farben auf den Grund. Hilfe bekommt er dabei von seiner Nachbarin, einer blinden Wissenschaftlerin und ihrer bezaubernden kleinen Tochter.
Und dann, nach einem ewigen Schwarz und Grau, geschieht es. Eine Farbe kehrt auf die Erde zurück aber warum gerade diese? Und wo sind die anderen Farben?

"Arthur und die Farben der Welt" von Jean-Gabriel Causse hat mich vor allem wegen des ungewöhnlichen Ausgangsszenarios unheimlich fasziniert. Was geschieht mit den Menschen, wenn von einem auf den anderen Moment plötzlich alles schwarz, grau und weiß ist?
Aus anfänglichem Unverständnis der Situation wächst relativ schnell eine ausgewachsene Depression aus den Menschen heraus denn in einer Welt zu leben, in der es keine Farben gibt, scheint für die meisten Menschen mit keinerlei Glück verbunden zu sein. In dieser ausweglosen Situation begegnen wir Arthur, ausgerechnet ehemaliger Mitarbeiter einer Buntstiftfabrik, die passenderweise an dem Tag, an dem die Farben verschwanden pleite gemacht und schließen musste.
Der Protagonist Arthur steckt mitten in einer ausgewachsenen Midlife Krise, welche sich bei ihm vor allem im übermäßigen Alkoholkonsum bemerkbar macht. Aber ausgerechnet diesem ausgebrannten ehemaligen Lebemann ist es nach Monaten einer farblosen Welt gegönnt zum ersten Mal wieder einen winzigen Farbtupfer in diesem eintönigen Universum zu finden. Von diesem Moment setzt Arthur alles daran dem Rätsel der verschwundenen Farben auf die Spur zu kommen, nicht ahnend, dass der Ursprung des Geheimnis bei ihm selbst liegt.
"Arthur und die Farben der Welt" ist eine herzerwärmende, liebevolle und teils fast schon philosophische Geschichte geworden. Das Buch lebt vor allem von seinen liebevollen Figuren, die man am liebsten allesamt in echt gerne kennen würde und mit denen man jederzeit bereit ist sich ins nächste Abenteuer zu stürzen. Causse' Geschichte bietet dem gegenüber allerdings genauso viele üble Schurken, die sich dem hoffentlich glücklichem Ausgang dieses bezaubernden Buches immer wieder in den Weg stellen wollen. "Arthur und die Farben des Lebens" enthält viele Botschaften über das Leben, die vor allem besagen mehr auf seinen Gegenüber zu achten und im Leben die Kleinigkeiten zu sehen, die es erst lebenswert machen.
Ich glaube, dass es schwer ist die Geschichte nicht zu mögen, weil sie zweifellos ein gutes Gefühl hinterlässt. Wer neugierig geworden ist, muss sich wohl auch in eine Welt ohne Farben fallen lassen.
Keine Sorge, es lohnt sich!

Ein humorvolles Märchen für Erwachsene

Von: Petra Radtke Datum: 03. Juni 2018

Schon das Cover machte mich neugierig auf dieses Buch und auch der Titel versprach eine besondere Geschichte über Farben des Lebens. Als ich dann noch erfuhr, dass der Autor Farbdesigner ist und ua. bei Jil Sander in Japan tätig ist, musste ich es unbedingt lesen. Ich liebe Farben über alles und kann überhaupt nicht verstehen, wenn Menschen "Schwarz" als ihre bevorzugte Modefarbe wählen. Farben verschönern unsere Welt und bereichern unser Leben. Was geschähe mit uns wenn eines Tages die bunten Farben verschwinden würden? Das erfährt der Leser in diesem Märchen für Erwachsene. Erzählt wird die Geschichte sehr lebhaft und voller unvorhergesehenen Wendungen.
Man erfährt aber auch viel Interessantes von der Bedeutung der Farben in der Geschichte der Menschheit, bei verschiedenen Nationalitäten und für die Psyche der Menschen.
Die handelnden Hauptpersonen angefangen von Arthur, der sein Leben überhaupt nicht in den Griff bekommt und dem Alkohol verfällt, über Charlotte, die zwar blind ist, die Farben jedoch liebt wie kein anderer und versucht den Menschen diese Liebe zu vermitteln, dem indischen Taxifahrer, der Farben sieht, wenn er Töne hört und der der Vater von Charlottes kleiner Tochter ist, die eine große Rolle bei der Wiederfindung der Farben spielt, sind vom Autor liebevoll beschrieben.
Auch die Beschreibung der lebensfrohen Gemeinschaft in einem Altenheim ist humorvoll gelungen.
Die Illustrationen am Beginn jedes Kapitels sind liebevoll gestaltet.
Die Schreibweise ist humorvoll, sehr bildhaft und poetisch. Man bemerkt beim Lesen, wie wichtig es dem Autor ist, die Bedeutung der Farben für uns Menschen zu veranschaulichen und er Kritik übt, dass in unserem Alltag zu oft Schwarz, Weiß oder Grau Vorrang haben. Auf humorvolle Art möchte er mit diesem Buch dazu beitragen, dass jeder wieder mehr auf Farben achtet und sie als ein Geschenk in unseren Alltag wieder öfter integriert.
Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen und ich habe wieder einiges Neues über Farben dazugelernt.
Ich wünsche dem Buch viele begeisterte Leser und freue mich schon auf die geplante Verfilmung des Märchens für Erwachsene.

Spannend, Interessant und Fesselnd!

Von: MeeresZeilen Datum: 01. Juni 2018

Inhalt:
Plötzlich verschwinden alle Farben von der Welt und die Menschheit stürzt sich in eine Depression. Ein kurioses Duo setzt sich in den Kopf die Farben wieder zurückzuholen. Arthur arbeitet in einer Buntstiftfabrik und besitzt einen unwiderstehlichen Charme. Charlotte ist blind, Arthurs Nachbarin und Wissenschaftlerin für Farben. Die beiden werden von Charlottes Tochter, die eine Geheimnisvolle Gabe besitzt, den Bewohnern eines Altenheims und einem New Yorker Taxifahrer unterstützt. Allerdings ist ihnen jemand auf den Fersen, und zwar eine Gruppe von Nichtsnutzen der chinesischen Mafia.

Cover:
Ich finde das Cover sehr interessant und einiges kann man auch entdecken, wenn man es sich genauer ansieht. Die einzelnen eingefärbten Stellen geben dem Cover dabei etwas Aufregendes. Der Titel hat eine schöne Größe und Position, genauso wie der Name des Autors. Ein wirklich schönes Gesamtbild und ein echter Hingucker im Regal.

Meine Meinung:
Ich fand die allgemeine Idee echt interessant und war deswegen auch sehr gespannt auf das Buch. Ich wusste aber nicht so recht, was ich Erwarten sollte, da ich mir eine Welt ohne Farbe einfach nicht vorstellen konnte. Trotzdem habe ich mir eine spannende Geschichte gewünscht, die mich fesseln und überraschen würde.
Die Geschichte war dabei auch echt spannend und konnte mich in ihren Bann ziehen. Besonders toll fand ich auch, dass einem allgemein mehr über Farben erklärt wurde. Dabei waren diese Erklärungen nicht mal langweilig, sondern haben dafür gesorgt, dass ich nun ein anderes Bild von Farben habe.
Auch konnte mich das Buch an mehreren Stellen überraschen und mit den Charakteren musste ich immer mitfiebern. Der Anfang konnte mich sogar bereits an das Buch fesseln und wollte mich einfach nicht mehr loslassen.
Arthur war dabei auf jeden Fall ein interessanter Protagonist. Aber ich mochte ihn wirklich, vor allem seine Art und das gute in ihm. Charlotte fand ich hingehen manchmal etwas anstrengend, wobei ihre Gefühle stets verständlich waren. Dabei durfte man auch noch einige Charaktere mehr kennenlernen und ich muss sagen, dass ich fast alle gemocht habe. Nur sehr wenige waren nicht nach meinem Geschmack.
Der Schreibstil des Autors war sehr flüssig, weshalb ich auch förmlich über die Seiten geflogen bin. Ebenfalls konnte man sich alles sehr gut vorstellen, weshalb man auch richtig in die Welt eingetaucht ist. Dabei war die Schriftgröße auch sehr schön und passte zum Gesamtbild des Buches.
Ich kam während des Lesens gar nicht dazu, mir Gedanken über das Ende zu machen und wollte auch nicht, dass es schon vorbei ist. Aber das Ende war wirklich überraschend und auch echt schön. Es war definitiv gelungen und ich kann mich damit auch sehr gut anfreunden.

Fazit:
Die Geschichte war nicht nur spannend, sondern auch sehr interessant und konnte mich definitiv fesseln. Dabei hat auch der flüssige Schreibstil, des Autors, geholfen. Ebenfalls haben mir die Charaktere sehr gut gefallen, welche auch dafür gesorgt haben, dass die Geschichte so spannend abläuft.

Nach dem Lesen sieht man die Welt mit anderen Augen

Von: Dana Datum: 26. Mai 2018

"Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, das wir Bewohner der westlichen Welt immer weniger Farben tragen?"

Meine Meinung:
Der Autor Jean-Gabriel Causse ist Farbdesigner und hat viel Wissen über Farben, u.a. die Farbenlehre in diese Geschichte gesteckt. Er erzählt über die Farben, deren Bedeutungen und die Auswirkungen auf die Gefühle und den Gemütszustand der Menschen, wenn sie von der Welt verschwinden würden. Dies verpackt er in einer wunderschönen Geschichte über Arthur, der momentan im Leben etwas feststeckt und über Charlotte, die blinde, alleinerziehende Wissenschaftlerin. Gerade Charlotte nimmt in diesem Buch eine tolle Rolle ein, denn als Blinde fällt ihr natürlich nicht auf, dass es keine Farben mehr in der Welt gibt. Causse beschreibt ihre Wahrnehmung von Farben auf eine wunderbare Art und Weise.
Insgesamt geht es aber weniger um die einzelnen Figuren und mehr um die Veränderungen in der Gesellschaft, wenn die Welt farblos wäre. Dennoch hat er die Figuren schön charakterisiert und sie wurden mir allesamt sehr sympathisch.

"Weil man die wesentlichen Dinge mit dem Herzen wahrnimmt. Und eure Augen sind derart leistungsfähig, dass sie dazu neigen, alle anderen Sinne zu betäuben."

Ich konnte mich richtig gut in die Geschichte hinein fühlen und als ich dann mal wieder vom Buch aufgeblickt habe, war ich sehr froh, dass um mich herum noch alle Farben da sind. Causse drückt hier eine Gesellschaftskritik aus: Es ist alles viel zu farblos geworden. Die Menschen tragen hauptsächlich schwarze, graue und weiße Kleidung, auch Autos und die Wohnungseinrichtung werden bevorzugt in schwarz, grau oder weiß gewählt. Die Denkweise ist häufig schwarz-weiß oder es herrscht das "Schubladendenken". Er drückt aus, dass Farben generell weniger wahrgenommen und geschätzt werden und zeigt dem Leser mit diesem Buch, dass sich das ändern sollte. Mich hat das Thema sehr zum Nachdenken gebracht und ich habe die Farben nach dem Lesen tatsächlich anders wahrgenommen, irgendwie intensiver.

"Wenn ich zusammenfassen darf, ist das Verschwinden der Farben also eine logische und unausweichliche Entwicklung unserer globalisierten, zunehmend modernen Welt."

Causse hat einen leicht poetischen Schreibstil, gespickt mit viel Humor, Liebe und Philosophie. Man kann spüren, wie viel Freude ihm das Schreiben gemacht haben muss.

Zusätzlich aufgewertet wird das Buch durch Illustrationen am Anfang jedes Kapitels, was mir sehr gefallen hat.

Fazit:
Nach dem Lesen von "Arthur und die Farben des Lebens" habe ich die Welt mit anderen Augen neu entdeckt. Causse hat eine wunderschöne und berührende Geschichte erschaffen mit tollen Figuren, viel Humor und charmanter Gesellschaftskritik. Zudem lernt man einiges über Farben. Ich kann es nur empfehlen!

Ein Lesehighlight

Von: Amber144 Datum: 20. Mai 2018

Gerade als Vielleser ist es sehr schwer noch Bücher zu finden, die eine Geschichte beinhalten, die neu ist und man noch nicht kennt.
Genau das findet man hier als Leser, außerdem regt das Buch auf eine sehr sanfte und wunderschöne Weise an doch mit offenen Augen durch seine Umgebung zu gehen.

Das Cover fand ich wunderschön und es passt perfekt zum Inhalt. Auch den Klappentext fand ich sehr gut gewählt. Er verrät nicht zu viel vom Buch, gibt aber einen guten kurzen Einblick.

Der Schreibstil ist einfach toll und das Buch an sich war für mich viel zu kurz. Ich konnte gar nicht mehr aufhören zu lesen und habe es innerhalb eines Tages beendet.

Ich habe das Buch in meinem Garten sitzend gelesen und als immer wieder Farben verschwinden habe ich mich umgesehen und mich gefragt, wie trostlos es doch wäre, wenn wirklich die Farben verschwinden würden.

Die Idee der Geschichte hat mir total gut gefallen und auch die Umsetzung ist sehr gut gelungen.

Das Buch ist nicht einfach zum weglesen gedacht, sondern man sollte als Leser immer wieder inne halten und genau über diese Situation einmal nachdenken.

Ein wirklich tolles Buch mit einer interessanten Geschichte und einer sehr gelungenen Umsetzung der Idee.

Eine klare Leseempfehlung und 5 Sterne.

Ein wirklich tolles Buch!

Von: Daniel Allertseder | WeLoveBooks Datum: 16. Mai 2018

Farben. Eine Inkarnation des Lebens, ein Synonym für Freude, Glück und das barmherzige Leben. Farben bringen Botschaften, Farben erstrahlen in den unterschiedlichsten Tönen; wie laut trötende Posaunen machen sie die Welt, und vor allem das sonst so triste Menschendasein bunter und geben uns den Grund, die Augen jeden Tag überhaupt zu öffnen. Doch was wäre, rein hypothetisch betrachtet, wenn plötzlich alle Farben der Welt verschwinden würden? Was würde passieren, besonders bezogen auf uns Menschen, wenn alles schwarz, grau und weiß wäre, wenn nichts mehr, kein Objekt, kein Lebewesen, nicht einmal mehr die Natur farbenfroh erstrahlen würde? Der Autor Jean-Gabriel Causse hat sich mit genau dieser Frage beschäftigt. Eine Frage, die vielleicht irrelevant erscheinen mag, aber dennoch berechtigt und mit großen, negativen Auswirkungen verbunden wäre. Monsieur Causse stellt sich in seinem Roman „Arthur und die Farben des Lebens“ eine Welt vor, die jegliche Farbe verloren hat – was passiert mit uns Menschen? Was bewirken die Farben auf uns, und wie schätzen wir diese sehr wichtigen Elemente unseres Lebens, beziehungsweise das lebenswerte Fundament unseres Daseins? Jean-Gabriel Causse beginnt diese Prämisse, diesen Konflikt mit einem sehr sympathischen Protagonisten, Arthur, der, mehr oder weniger mit einem steinigen Leben verflucht, bald seinen Job in einer Farbstiftfabrik verlieren wird. In ebenjener Fabrik geschieht am letzten Tag etwas Merkwürdiges: Nachdem die letzten Holzfarbstifte übers Band gelaufen sind, verschwindet jegliche Farbe auf dieser Welt. Die Erde, die Menschheit gerät ins Chaos, und es liegt an Arthur, Charlotte und Louise, diese Farben wiederzufinden. Allein schon wegen der Idee möchte ich dem Autor danken, denn niemand vor ihm hat sich so instinktiv mit diesem Thema beschäftigt, niemand sonst hat eine so reale Welt kreiert, wie sie sein könnte, wenn die frohen Farben aus unserem Leben verschwinden würden. Mit einem mehr als ausgereiften Schreibstil und einer regen Fantasie konstruierte Monsieur Causse eine spannende und durchdachte Geschichte, die vor realen und authentischen Szenen nur so trotzt. Die handelnden Figuren im Roman, unsere Protagonisten, Arthur, Charlotte und auch Louise, gingen mir als Leser sehr ans Herz; Charlotte war dabei in dieser Mischung die wohl Einzigartigste, denn sie war blind, ist aber eine „Farb-Wissenschaftlerin“ und liebevolle Mutter. Man bemerkt bei dieser Figur keinerlei stereotypische Elemente, man hat als Leser Mitleid, auf der anderen Seite aber feuert man sie an, möchte ihr unter die Arme greifen und bewundert diese äußerst selbstbewusste und starke Frau. Es gab noch einige Deuteragonisten, die ebenfalls eine tragende Rolle im Buch spielen, die, genauso wie unsere Hauptfiguren ans Herz wachsen und begeistern (vor allem am Ende, beim großen Finale!).

Ich bin vollkommen begeistert von diesem Buch! Man sieht die Welt nach dieser tollen Lektüre mit ganz anderen Augen! Humorvoll, spannend, mit tollen Charakteren, ein flüssiger Schreibstil, mit schönen, kurzen Kapitel und aufheiternden Illustrationen und einer Pointe, die unglaublich wertvoll ist! Mehr als empfehlenswert!

Gelungenes Buch, das den Nerv der Zeit trifft und ihn auf charmante Art kritisiert

Von: Tintenwelten Datum: 12. Mai 2018

Eines Tages verschwinden auf mysteriöse Art und Weise alle Farben, die Welt versinkt in trostloses schwarz-weiß. Zunächst geraten die Menschen in Panik. Wo sind die Farben hin und wann beziehungsweise kommen sie überhaupt zurück? Doch hat sich wirklich so viel verändert?

Arthur hat grade seinen Job in einer Buntstift-Fabrik verloren, er ist Alkoholiker. Seine blinde Nachbarin Charlotte ist Wissenschaftlerin. Sie beschäftigt sich mit Farben und deren Bedeutung. Grade sie, die nichts sehen kann, zeigt dem Leser eine ganz andere Sicht auf das Leben. Es ist fast so, als wäre man selber bisher der Blinde gewesen. Sie nimmt alles ganz anders, viel intensiver und sehr faszinierend wahr und sieht damit die wirklich wichtigen Dinge, zum Beispiel ihre kleine Tochter, die sie mit viel Liebe aufzieht.

Zusammen machen Arthur und Charlotte es sich zur Aufgabe den Menschen die Farben zurückzubringen. Dabei bekommen sie Hilfe durch einen Taxifahrer und die Bewohner eines Seniorenheims. Zusätzlich ist ihnen auch noch die chinesische Mafia auf den Fersen. All diese Charaktere sind etwas ganz besonderes und liebevoll ausgearbeitet. Es macht Spaß sie auf ihrem Weg zu begleiten.

Wie man vielleicht schon merkt ist die Geschichte ein wenig verrückt und skurril, dabei aber auch humorvoll. Sie regt zum Nachdenken an und öffnet die Augen auf unsere heutige Welt, die trotz Farbpracht dennoch teilweise sehr farb- und trostlos ist. Oft sind schwarz, weiß und grau dominierende Farben, ob bei Kleidung, Autos oder der Wohnungseinrichtung. Die Denkweise ist oft “schwarz-weiß” oder findet in sogenannten Schubladen statt.

Der Schreibstil ist poetisch, teilweise aber auch voller Sarkasmus und an einigen Stellen leicht überzogen. Dies lässt die Geschichte zwar kurzweilig erscheinen, doch sie gibt dem Leser so viel mit und ist auf ihre eigene Art und Weise sehr gehaltvoll und lässt das eigene Leben reflektieren.

Man erfährt zudem viel über Farblehre. Bestimmte Farben begünstigen beispielsweise die Emotionen: grün die Hoffnung, gelb den Neid, rot steht für Leidenschaft und Aggression.

Zusätzlich wird das Buch durch einige liebevolle und detaillierte Illustrationen aufgewertet, die sich vor jedem Kapitel befinden.

Ein sehr gelungenes Buch, das den Nerv der Zeit trifft und ihn auf charmante Art kritisiert. Absolut lesenswert!

Von: Lea Fäßler Datum: 08. Mai 2018

Soeben habe ich das wundervolle Buch "Arthur und die Farben des Lebens" ausgelesen, und bin nach wie vor etwas sprachlos. Schon das ungewöhnliche Cover hat mich angesprochen. (...) Von Anfang an hat mir die Geschichte sehr gefallen. Es gibt so viele Dinge, die sie besonders machen! Arthur, der ganz unten angekommen ist, dem man im Laufe der Geschichte dabei zusehen kann wie er aufblüht und wieder einen Sinn im Leben findet; Charlotte, die nie sehen konnte, und doch so viel mehr sieht und versteht als die, die ihr ganzes Leben lang schon sehen konnten; die kleine Louise, die die Farben wieder zurückholen kann. Das ganze Buch hat etwas Magisches, das mich von Anfang an in seinen Bann gezogen hat. Und auch die versteckten Lektionen über die Farbe und was sie den Menschen bedeutet, haben mir sehr gefallen. Ich habe mir vorgestellt, wie es wohl sein würde, wenn auch in unserer Welt plötzlich die Farben verschwinden würden. Ich bin einfach begeistert von dem Buch, regelrecht "verzaubert" (...) Und ich kann es kaum erwarten diese tolle Geschichte an die Kunden weiterzuempfehlen.

Mein Buch des Monats April 2018

Von: Judikos Welt Datum: 07. Mai 2018

Trotz der Farblosigkeit, eins der buntesten Bücher, die ich bisher gelesen habe.

Diese Geschichte klingt nicht nur irre verrückt, sie ist es auch!

Es geht um Arthur, der nach einem erfolgreichen Leben abdriftet und am Ende zum Alkoholiker wird und nichts mehr hat.

Um sich über Wasser, bzw. Schnaps zu halten, braucht er dringend einen Job, denn das Arbeitsamt droht ihm schon die Zahlungen zu streichen. So kommt es, zu Beginn der Geschichte, dass er als einfacher Arbeiter in einer Buntstiftfabrik anfängt, die leider auch rote Zahlen schreibt.

Als die Firma Konkurs anmeldet, verballert Arthur aus Wut einfach sämtliche Farbpigmente, sodass der Vorrat aufgebraucht ist. Der letzte gelbe Buntstift, fließt vom Band, in einem gelb, dass Arthur nie leuchtender gesehen hat.

Kurz darauf verschwindet auf mysteriöse Weise die Farbe Gelb, auf der Erde. Danach folgen die restlichen Farben. Nach und nach sehen die Menschen nur noch schwarz-weiß.

Nun versucht Arthur, mit Hilfe seiner blinden Nachbarin, die komischerweise Wissenschaftlerin auf dem Gebiet Farben ist und deren kleinen Tochter, mit einer besonderen Begabung, die Welt vorm Schwarz-weiß-Denken zu befreien.

Was es bedeutet, wenn tatsächlich alles nur schwarz-weiß wäre, war mir vorher nicht klar. Ich bin so froh diese skurrile Geschichte entdeckt und gelesen zu haben, denn sie hat mir auch ein Stück weit die Augen geöffnet. Kaum eine Geschichte hat mich, auch über das Lesen hinaus, so stark beschäftigt, wie diese.

Der Schreibstil war flüssig, leicht und oft mit einer Prise Humor versehen. Trotzdem hatte die Geschichte auch seinen Tiefgang. Sie hat mir Antworten gegeben, über Fragen, die ich unter normalen Umständen niemals gestellt hätte, die mich sogar richtig interessiert haben. Was mal wieder deutlich zeigt, dass auch banale, für uns selbstverständliche Dinge, sehr interessant sein können.

Ein kurzes und schnelles Lesevergnügen, weil man durch diese herrliche Geschichte nur so durchhuscht und sie kaum aus der Hand legen kann.

Mit Recht mein Buch des Monats April 2018!

Poetische Suche nach dem Wesen des Seins

Von: Michael Lehmann-Pape Datum: 02. Mai 2018

Jean-Gabriell Causse ist im „wahren Leben“ Farbendesigner. Und so ist dieses Romandebüt inhaltlich nur konsequent ausgestaltet, denn es geht um Farben, Vielmehr darum, was bei einem „Mangel an Farben“ dem Leben verloren geht.

Eine Analogie auf das, was in den letzten Jahren und Jahrzehnten sich als „Moderne“ herausgeschält hat. Eine poetische Betrachtung des verloren gehenden „Inneren“ zugunsten eines „stromlinienförmig durch das Leben hetzen“.

Wie eben auch seine Hauptfigur, Arthur, zu Zeiten mal ziemlich „oben“ in diesen Abläufen, inzwischen nicht nur „zur Seite geschoben wurde“, was das erfolgreiche Berufsleben angeht, sondern auch sich selbst mehr und mehr verloren geht.

„„Ich sollte mit dem Trinken aufhören“, denkt Arthur, und winkt dem Kellner für das nächste Bier“.

Was ihn noch hält, sind zu Anfang noch zwei Dinge. Seine (unterbezahlte) Arbeit in einer Buntstiftfabrik und seine Nachbarin von gegenüber, Charlotte, die er immer wieder aus dem Fenster heraus in ihrer Wohnung beobachtet.

Die blinde Charlotte. Die aber keineswegs jemand ist, der sich nicht zu helfen wüsste. Die ihre kleine Tochter wunderbar im aufwachsen begleitet und die so ihre Möglichkeiten hat, auch ohne Sehkraft, zu merken, wenn ihr einer „auf die Pelle rückt“.

Könnte es sein, dass Arthur in einem Anfall von Ärger für das zuständig ist, was nun auf der Welt passiert? Das ihm die drohende Insolvenz der Farbstiftfirma und die schon herumtanzenden „Heuschrecken“, bereit zur Plünderung der Wertgegenstände des alten Familienbetriebes zu einer unbedachten Handlung führt?

Oder, auf höherer Ebene des Romans betrachtet, ist es das „Graue“ der Menschen, was dazu führt, dass innerhalb kürzester Zeit weltweit dem Leben die Farben entschwinden und die Welt sich in einem „schwarz-weiß Film“ wiederfindet?

Mit Folgen, die den Nerv der Zeit treffen und die Causse, neben seiner Hauptgeschichte um die mögliche-unmögliche Liebe zwischen Arthur und Charlotte mit all ihren Irrungen und Wendungen herum, wunderbar wie nebenbei dem Leser ins Herz pflanzt.

Wie plötzlich der Konsum einbricht und damit drastisch klar wird, dass dieser nur auf einer Welt der „bunten Bilder“ beruht.

Die Hermes Tasche, die nun grau in grau völlig verwaschen und einfach hässlich aussieht.
Die opulenten Gewänder der religiösen Vereinigungen.
Die Online beworbenen Produkte, nun aller Farbenpracht beraubt.

Die Welt in Verwirrung, keine Frage.

Und zugleich setzt Causse eben mit der blinden Charlotte, dem eh alles düster sehenden Arthur und mit Charlottes Vater, einem rüstigen Pensionär in einem ganz besonderen Altersheim (das fast einen eigenen Roman wert wäre) wiederum „Farbtupfer“, Zeichen einer anderen inneren Einstellung, die bei diesen Personen eben nicht verloren geht und Lebensfreude auch in einer grauen Welt sich nicht nehmen lassen wird.

Dass im Lauf der Jahrzehnte die ehemalige Lust an den Farben (was Kleidung, Lackierungen von Automobilen und vielem mehr) angeht einem strikten und eher uniformierten schwarz und grau in allen Richtungen bereits gewichen ist, auch dies lässt Causse, wunderbar nebenbei mitlaufend, in die Ereignisse des Romans mit einfließen.

In einer bestens gesetzten, fließenden, poetischen Erzählweise, die von großem Sprachschatz und dennoch von einfacher Form gekennzeichnet ist.

Ein, im wahrsten Sinne des Wortes, wunderbarer und berührender Roman, der das gegenwärtige Leben in ganz anderen „Farben“ lebendig werden lässt.

„Arthur und die Farben des Lebens“ ist literarische Medizin gegen schlechte Laune, bei der man getrost auch eine Überdosis einnehmen kann.

Von: Wolfgang Brunner - Buchwelten Datum: 30. April 2018

Ganz plötzlich verschwinden sämtliche Farben auf der Erde. Die Menschen sehen alles nur noch in tristem Schwarz-Weiß. Arthur, Mitarbeiter einer in Konkurs gegangenen Buntstiftfabrik, versucht zusammen mit Charlotte, seiner blinden Nachbarin und Wissenschaftlerin, der Menschheit die Farben wieder zurückzugeben. Unterstützung finden sie durch Charlottes Tochter Louise, die Zeichnungen anfertigt, die erstaunlicherweise die Welt wieder farbig machen.

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Man wird bereits auf den ersten Seiten durch den herrlich erfrischenden, knappen Schreibstil Causses in eine magische Welt entführt. In einer Mischung aus realitätsnahem Drama und mystischem Märchen erzählt der Autor eine philosophische Geschichte, die zum Nachdenken anregt und auch zum Träumen einlädt. Gerade durch die unkomplizierte Erzählweise und die kurzgehaltenen Kapitel liest man sich in Windeseile durch den Plot und übersieht so manche Ungereimtheit mit einem Lächeln auf den Lippen, weil es einfach nur schön ist, was man da serviert bekommt. Manchmal fühlt man sich von der Ausgangssituation und den im Text versteckten philosophischen Andeutungen an ein Buch des genialen Michael Ende erinnert, der mit ähnlicher Leichtigkeit an solche weltbewegende Themen heranging und seine Leser damit zum Nachdenken aufforderte. „Arthur und die Farben des Lebens“ ist literarische Medizin gegen schlechte Laune, bei der man getrost auch eine Überdosis einnehmen kann.
Auch das Cover könnte den „Geist“ der Geschichte nicht besser treffen. Man ertappt sich dabei, dass man zwischendurch immer wieder mal seinen Blick auf das einerseits schlichte und andererseits sehr aussagekräftige Umschlagmotiv richtet.

Es erscheint wie ein kleines Wunder, das den Leser beim Lesen dieses Buches erfasst. Denn Causse schreibt weder detailliert noch hochliterarisch – und dennoch entsteht eine Verbindung zwischen den geschriebenen Wörtern und dem Leser, die ins Herz eindringt und es erfasst. Ich kann gar nicht erklären, wie dieser Sog entsteht. Fakt ist, dass er schlichtweg da ist und man sich ihm (erfreulicherweise) nicht entziehen kann. Der Roman ist witzig, melancholisch, einfallsreich, außergewöhnlich und manchmal sogar einfach nur abgedreht. Diese Mischung ist es wahrscheinlich auch, die den ungewöhnlichen Reiz dieses Romans ausmacht, den man locker innerhalb eines Tages „weglesen“ kann. Man fühlt sich wohl dabei, wenn man die Protagonisten auf ihrer Lebensreise begleitet. Und obwohl vieles, wie oben schon erwähnt, teilweise mit sehr einfachen Worten beschrieben wird, versteckt sich darin eine gewisse Tiefe, von der man unweigerlich ergriffen wird.

Aber „Arthur und die Farben der Welt“ steckt nicht nur voller schöner Ideen, sondern hat auch ein paar Ecken und Kanten. Da wären zum einen die im ersten Absatz bereits erwähnten Ungereimtheiten, die man zwar (gerne) überliest, die dem Plot aber leider Logikfehler verschaffen, die der tollen Ausgangsidee einen Wermutstropfen verleihen. Auch wenn das Buch eine nachhaltige Wirkung auf den Leser hat, beschäftigt sich dieser dennoch auch mit der leicht fehlerhaften Konstruktion desselben. Manches wirkt zu konstruiert und verschafft der an sich schönen Stimmung einen leichten Dämpfer. Desweiteren bin ich persönlich auch der Meinung, dass hundert oder hundertfünfzig Seiten mehr zum einen den Charakterzeichnungen und zum anderen den fabelhaften Ideen mehr Tiefe und Raum zum Entwickeln verliehen hätten und dadurch der gesamten Handlung die Chance gegeben hätten, sich besser zu entfalten. Man liest auf jeden Fall aus den Erklärungen und Abhandlungen über das Phänomen „Farbe“ heraus, dass der Autor sich intensiv mit dem Thema beschäftigt hat. In der Autorenbeschreibung erfährt man dann auch, dass sich Causse als Farbberater von u.a. Jill Sander betätigt und bereits ein Sachbuch über Farben verfasst hat. „Arthur und die Farben des Lebens“ mischt geschickt die Zutaten eines Romans mit denen eines informativen Sachbuchs, was mir persönlich sehr gut gefallen hat. Es scheint wohl auch bereits eine Verfilmung anvisiert, von der ich mir vorstellen könnte, dass sie unter Umständen sogar besser funktionieren könnte als der Roman, denn eine triste farblose Welt auf der Kinoleinwand zurück in ein farben- und lebensfrohes Umfeld zurückzuverwandeln hat mit Sicherheit einen großen optischen Reiz.
Doch genug der Jammerei: „Arthur und die Farben des Lebens“ ist trotz seiner geringen Schwächen ein außergewöhnliches, unbedingt lesenswertes Buch über das Menschsein, die Liebe und die Hoffnung. Ich denke, ich werde es auch noch einmal in die Hand nehmen.

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Fazit: „Arthur und die Farben des Lebens“ ist literarische Medizin gegen schlechte Laune, bei der man getrost auch eine Überdosis einnehmen kann.

© 2018 Wolfgang Brunner für Buchwelten

Gelbgrün, Pistaziengrün, Flaschengrün

Von: Alittlebookconversation Datum: 19. April 2018

Der Pariser Arthur hat erst kürzlich einen Job in der Bunstiftfabrik Gaston Cluzel angenommen, als diese Konkurs anmeldet.
Am letzten Produktionstag mischt Arthur gerade die Inhaltsstoffe der 24 verschiedenen Minen zusammen, als er spontan die Dosis der Pigmente auf das Maximum erhöht. Wozu noch sparsam arbeiten, ab Morgen ist eh alles vorbei!
Zufrieden betrachtet er die außergewöhnlich stark leuchtenden Farben und geht mit dem Gefühl, zum Schluss noch etwas Besonderes geschaffen zu haben.
Doch plötzlich verschwindet auf der ganzen Welt die Farbe gelb. Und kurz darauf verblassen auch alle anderen Farben zu grau.
Die Menschen werden traurig und depressiv in diesem schwarz-weißen Chaos. Die Droge LSD wird zum Bestseller, weil man durch sie für einen Moment wieder in einen Farbrasch verfällt.
Arthur wird zum Alkoholiker und verbringt seinen Alltag damit, die hübsche Nachbarin Charlotte mit ihrer kleinen Tochter Louise zu beobachten. Bis er Louise eines Tages einen ehemals rosafarbenen Stift von Gaston Cluzel schenkt. Denn kurz darauf mein Arthur, die Farbe rosa wieder sehen zu können. Oder spielt nur der Alkohol in ihm verrückt?

Jean-Gabriel Causse, Farbdesigner und nun auch Buchautor, hat mit "Arthur und die Farben des Lebens" einen ganz außergewöhnlich Roman geschaffen. Allein die Idee zu dieser Geschichte ist genial und so viel komplexer, als man im ersten Augenblick denkt. Denn für uns Menschen ist die bunte Welt doch absolut selbstverständlich und einfach normal. Warum sollten wir darüber nachdenken, wie die Welt ohne braun oder violett aussehen würde...?

Sehr humorvoll und äußerst intelligent erzählt Causse diese aberwitzige Geschichte um die verschwundenen Farben. Beim Lesen flog ich nur so durch die Seiten - im wahrsten Sinne. Denn ich habe dieses Buch an nur einem Tag gelesen. Das ist mir schon lange nicht mehr passiert und ich habe es wahnsinnig genossen, den Tag mit allerhand charmanten Protagonisten zu verbringen. Mit dem entspannten Arthur, der aufgeweckten Louise, der blinden Wissenschaftlerin Charlotte, den wahrlich komischen Bewohnern eines unkonventionellen Altenheims und dem indischen Taxifahrer Ajay.

Für mich: ganz große Klasse im Unterhaltungssegment.
Ein amüsanter, schwungvoller Roman mit einer klaren, bedeutenden Botschaft. Jean-Gabriel Causse hat für mich mit diesem vielschichtigen Buch alles richtig gemacht. So viele großartige Kniffe und herrliche, teilweise widersprüchliche Verknüpfungen. Bravurös!
"Arthur und die Farben des Lebens" bereitet großes Lesevergnügen, regt zum Nachdenken und regerer Wahrnehmung an dank überzogener Spitzen und auch ruhigen, gräulichen Momenten. Ein Glücklichmacher!

Grandios��

Von: Sonja/Shaaniel Datum: 09. April 2018

����️Rezensionsexemplar��️��
-Bloggerportal Randomhouse -

��️����Arthur und die Farben des Lebens������️

Autor: Jean-Gabriel Causse
Verlag: C. Bertelsmann
Preis: 20€, Gebundenes Buch, Schutzumschlag
Seiten: 288 Seiten
ISBN: 978-3-570-10346-3
Erscheinungsdatum:

5 Von 5 Sternen ⭐⭐⭐⭐⭐

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Inhaltsangabe:
Entnommen von:www.randomhouse.de
Dieser Roman macht das Leben bunter!
Von einem Tag auf den anderen verschwinden die Farben von der Erde. In dieser neuen Welt in Schwarz-Weiß setzt sich ein kurioses Duo in den Kopf, die Menschheit aus der Depression zu retten - eine abenteuerliche Suche nach den Farben beginnt. Arthur ist eine gestrandete Existenz mit unwiderstehlichem Charme, der in einer Buntstiftfabrik arbeitet, bis diese Konkurs anmelden muss. Charlotte ist seine Nachbarin. Sie ist von Geburt an blind und hat sich als Wissenschaftlerin auf ein Gebiet spezialisiert, das sie niemals sehen konnte: Farben. Sie werden unterstützt von einem kleinen Mädchen mit einer geheimnisvollen Gabe, einem New Yorker Taxifahrer und den Bewohnern eines Altenheims, das an eine Ferienkolonie erinnert. Auf ihren Fersen ist eine Horde von Nichtsnutzen im Auftrag der chinesischen Mafia …
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Weitere Informationen:
https://www.randomhouse.de/Buch/Arthur-und-die-Farben-des-Lebens/Jean-Gabriel-Causse/C.-Bertelsmann/e535889.rhd
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https://www.randomhouse.de/Autor/Jean-Gabriel-Causse/p636124.rhd
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https://www.randomhouse.de/Verlag/C-Bertelsmann/3000.rhd
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http://www.jg-causse.com/phone/index.html
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https://www.facebook.com/jeangabriel.causse
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Hey ihr Süßen��
Ich habe gerade dieses wunderbare Werk von Jean-Gabriel Causse beendet und es fällt mir unheimlich schwer diese Rezension zu schreiben. Denn ganz ehrlich dieses Buch ist grandios und einfach unvergesslich und einzigartig. Ich kann den Inhalt einfach nicht in Worte fassen, also versuche ich es erst gar nicht und bitte euch, den Klappentext zu lesen!

Dieses Buch ist einfach wahnsinnig schön, poetisch, tiefsinnig, satirisch, sarkastisch und einfach nur voller Liebe und Herzlichkeit.

Jean-Gabriel, schaft es einem die Farben so nahe zu bringen, daß wenn man die Augen schließt, sie hören, riechen, schmecken und sehen kann. Es ist fast so als würde man seine Welt vollkommen neu entdecken, als wäre man zuvor Blind durch die Welt gelaufen, ohne ihre Vielfalt von Farben zu betrachten.

Charlotte, eine Protagonistin aus dem Buch, ist Blind und durch die Erzählungen von Jean-Gabriel, kann man sich genauso fühlen, es ist absolut nichts schlimmes daran Blind zu sein, im Gegenteil Teil Charlotte zeigte mir mit ihrer wundervollen Art und Weise Farben zu sehen, wie wundervoll die Welt eines Blinden Menschen sein kann. Teilweise hatte ich das Gefühl, das Charlotte so viel mehr von dieser Welt wahrnimmt, als wir "normalen", gesunden Menschen. Charlotte sieht die Welt in ihrer vollen Pracht, ganz ohne mit den Augen zu sehen.

Arthur ist ebenfalls ein bemerkenswerter Protagonist und seine Entwicklung im Laufe der Geschichte ist wirklich enorm!

Ich bin einfach total begeistert von diesem Buch und ganz besonders gefällt mir der Schutzumschlag, der bemalbar ist und damit wird die Welt in der Arthur und Charlotte leben lebendig. Wir als Leser erwecken sie wieder zum Leben, indem wir ihr neue Farben schenken und Lebendigkeit verleihen. Denn genau das ist diese Geschichte, lebendig und einzigartig!

Dieses Buch ist nicht für jeden etwas, aber es ist voller Humor und Gefühl, auch wenn es sehr übertrieben geschrieben ist und auch zum Beispiel eine Lösung der Menschen, wieder Farbe sehen zu können, darin besteht LSD einzunehmen, so ist dies dennoch mit unglaublich viel Witz und Sarkasmus geschrieben, man kann darüber einfach nur schmunzeln!

Und ja es ist wirklich die "Beste Medizin gegen Graue Gedanken (www.lectures.com) und ich kann es jedem empfehlen, ganz besonders Menschen in schwierigen lägen und mit physischen sowie Psychischen Erkrankungen und ganz besonders Menschen die an Depressionen leiden, sollten sich dieses Buch mal näher anschauen.

Charlotte's Tochter ist ein Sonnenschein und das spürt der Leser, sie lässt die Welt wieder in Regenbogenfarben erstrahlen!

Vielen vielen Dank für dieses beeindruckende Werk!

Sobald mein Cover fertig gestaltet ist werde ich es euch gerne zeigen ��

Lieben Gruß
Sonja/Shaaniel


Ein grellbuntes, triestes Grau

Von: Florian Eckardt Datum: 07. April 2018

Arthur Astorg hat in so ziemlich allen Belangen versagt, in denen ein Mensch versagen kann. Damit ihm die Sozialhilfe nicht gestrichen wird, nimmt er unfreiwillig einen Job in einer Buntstiftfabrik an. Zu allem Überdruss meldet diese allerdings bald darauf Konkurs an. Um seine Arbeit wenigstens zu einem gelungen Abschluss zu führen, stellt er die leuchtkräftigsten Buntstifte her, die die Welt je gesehen hat.
Die Sache hat nur einen Haken: Den von einem Tag auf den anderen verschwinden alle Farben von der Welt, die daraufhin mehr und mehr im Chaos versinkt.
Arthurs einziger Hoffnungsschimmer ist der Anblick seiner blinden Nachbarin Charlotte, die sich als Neurowissenschaftlerin mit der Wahrnehmung von Farben auskennt. Um ihr endlich näher zu kommen, schenkt er ihrer Tochter Louise einen pinken Buntstift. Das Bild das sie damit malt ist Pink und nicht wie erwartet Einheitsgrau. Und jeder, der das Bild betrachtet kann wieder Pink sehen.
Und so kommt es, dass Arthur – gemeinsam mit Charlotte und Louise – damit beginnt, die Farben wieder zurück in die Welt zu holen. Gar nicht so einfach, wenn man ein paar Nichtsnutze der chinesischen Mafia am Hacken hat.

Die vollständige Rezension ist zu finden auf: weltenbibliothek.de

Von: Tobias Wrany Datum: 22. Januar 2018

Da sich kaum abstreiten lässt, dass "Arthur und die Farben des Lebens" vor allem von seiner originell fabulierten Grundidee lebt, hätte man eigentlich dem ganzen Roman eine etwas verspieltere Erzählhaltung gewünscht. Nicht, dass der Autor so gar keinen Sinn für bunte Ideen hat und im Zweifel wird jede Humorgeschmacksrichtung hier oder da gut bedient (aus realsatirischer Sicht stechen die Karl Lagerfeld Episode und der kurze Seitenhieb auf die "Game of Throne" Fans hervor); in der Gesamtschau überwiegt jedoch ein undefinierbarer, etwas geschmacksneutraler Heiterkeitsbrei, gewürzt mit viel Lebensratgeberweisheit. Und gewiss gibt es auch ein Publikum für solche Art Literatur - unter Umständen tatsächlich dasselbe, wie jenes, das mit Begeisterung Ausmalbücher für Erwachsene koloriert; nicht nur deshalb darf das Titelbild als ausgesprochen treffend und gelungen gewählt bezeichnet werden.