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Sarah Bailey

Dark Lake

Thriller

Sie war so schön. Jetzt ist sie tot.

In einem Badesee bei einer australischen Kleinstadt wird die Leiche einer wunderschönen Frau gefunden. Der Tatort ist mit Rosenblättern geschmückt. Für Detective Gemma Woodstock und ihren Partner Felix McKinnon ein komplexer Fall. Denn die Tote, Rosalind Ryan, war Gemmas Klassenkameradin und immer von Geheimnissen umgeben. Alle behaupten, Rosalind geliebt und bewundert zu haben: der Direktor der Schule, an der sie unterrichtete; die Schüler, denen sie den Kopf verdrehte; ihr wohlhabender Vater und ihre drei Brüder.

Stück für Stück entfaltet Sarah Bailey in ihrem packenden Thriller die Abgründe ihrer Figuren, jede auf ihre Weise gefangen in einem Netz aus Lügen und verdrängter Schuld.

Das Buch spielt in Melbourne, Australien

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Leserstimmen

Thriller ohne jegliche Spannung

Von: Biggi Friedrichs Datum: 18. September 2018

Der Klappentext klang nach einem spannenden Thriller, wenn er dann auch noch in Australien spielt und sich die Pressestimmen überschlagen, muss ich ihn natürlich lesen.

Die wunderschöne und unnahbare Lehrerin Rosalind Ryan wird tot am Badesee einer Kleinstadt in Australien gefunden. Sie war an ihrem College beliebt bei ihren Schülern und bei ihren Kollegen. Detective Gemma Woodstock und ihr Kollege Felix McKinnon nehmen die Ermittlungen auf. Ihre Arbeit gestaltet sich schwierig, da Rose niemand richtig kannte. Gemma kennt Rosalind von früher.

Leider handelt es sich bei dieser Story überhaupt nicht um einen Thriller. Die Geschichte ist sehr langatmig geschrieben, die Figuren bleiben blass und ich habe keine sympathische Figur in diesem "Thriller" entdecken können. Zwar ist die Ermittlungsarbeit der Detectives solide geschildert, sie steht leider eher im Hintergrund. Im Vordergrund steht Gemmas Privatleben. Sie betrügt ihren Partner und denkt ständig darüber nach, wie sie ihren Kollegen zu einem Schäferstündchen treffen könnte.

Neben dem Haupthandlungsstrang gibt es noch Rückblicke in die Vergangenheit von Gemma. Man erfährt dadurch auch einiges über Rose und die Ereignisse, die zum Tod der Lehrerin führten.

Diesen Thriller kann ich nicht empfehlen. Es fehlt hier total an Spannung und die Charaktere konnten mich auch nicht überzeugen.

Ein Netz aus Lügen und Schuldgefühlen

Von: Melanie E. Datum: 18. September 2018

"Dark Lake" ist ein wirklich gelungener Thriller, der seine Spannung nach und nach aufbaut, da er Lügen und Schuldgefühle beinhaltet, die sich erst im Verlauf der Story offenbaren. Ich empfand es als sehr gelungen eine Polizeibeamtin in den Fokus zu setzen, die ihre Vergangenheit sozusagen aufarbeitet. In Rückblenden wird die Vergangenheit Gemmas immer wieder eingeblendet, was die Vermutung zulässt, dass Gemma etwas zu verbergen hat. Der Tod einer ehemaligen Mitschülerin zeigt deutlich, dass Gemma nicht unvoreingenommen ist und sich dem aktuellen Fall entziehen sollte. Sie bleibt dran in diesem Wirrwarr aus Lügen. Rosalind Ryan, die Tote im See erscheint als Frau, die überall beliebt zu sein schien, aber auch sie hat eine Vergangenheit, die immer wieder eingeblendet wird. "Dark Lake" ist keinesfalls perfekt, aber es beschreibt das Leben, denn auch wir Menschen sind niemals perfekt genug, um nicht doch irgendwo anzuecken und Misstrauen zu säen. Faszinierend ist die Tatsache, dass hier eine Psychose durch die Zeilen schimmert, was letztendlich auch zum Mord führte. Ganz unschuldig an diesem Mord ist Gemma nicht, denn sie hat falsche Fährten gelegt, die sich erst spät offenbaren und mir als Leserin daher den Überraschungsmoment nahmen, denn sobald bekannt ist, aus welchen Motiven Gemma als junges Mädchen gehandelt hat, wird relativ schnell offensichtlich, warum Rosalind sterben musste. Es ist eine alte Schuld und auch Rache, die das Handeln der Menschen beeinflusst. Vielleicht auch Angst vor der Person, die unbewusst anderen Schaden zugefügt hat? Klar ist, dass Lügen immer kurze Beine haben und irgendwann offenbart werden, was sich in "Dark Lake" wieder einmal bestätigt hat. Im Gesamteindruck empfand ich den Thriller als gelungen, auch wenn er natürlich kleine Schwächen aufwies, dennoch empfand ich den Spannungsaufbau sehr gut und kann daher auch gerne eine Leseempfehlung vergeben. Ein klein wenig weniger Gemmas Privatleben zu reflektieren, hätte dem Thriller gut getan, ansonsten gibt es kaum erwähnenswerte Mängel, die ich aufführen könnte.

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Ein interessanter Krimi aus dem fernen Australien

Von: brigitta Datum: 15. September 2018

Kurze Zusammenfassung:
In Smithson, einem verschlafenen Nest in Australien, wird die Leiche der schönen Rosalind Ryan gefunden.
Mit dem Gesicht nach unten, von roten Rosen umgeben, treibt sie im örtlichen See.
Gemma Woodstock und Felix McKinnon übernehmen die Ermittlungen.
Gemma selbst ist im Augenblick eher in einem desolaten seelischen Zustand und nun muss sie sich mit dem Mord an Rosa auseinandersetzen.
Gemma und Rosa gingen zusammen auf die Highschool und schon damals war Rosa ein Geheimnis.
Wunderschön, sehr klug aber nahe kam ihr niemand.
So schien Rosas Leben weitergegangen zu sein. Rosa lebte lange in Sidney und kehrte dann zurück um selbst Kinder zu unterrichten. Sie war immer noch schön aber so wirklich Bescheid weiß immer noch keiner über sie.
Während Gemma versucht das Geheimnis um Rosa zu lüften gerät ihr eigenes Leben immer mehr in Unordnung.
Sie ist zwar verheiratet aber lebt trotzdem ein wildes Leben voller Affären und Alkohol.
Je mehr sie sich mit ihrer gemeinsamen Vergangenheit beschäftigt, desto mehr merkt Gemma wie sehr sie eigentlich mit Rosa verknüpft ist.....


Fazit:
Ich finde australische Krimis immer sehr interessant, weil sie zum Teil so anders sind als Krimis aus anderen englischsprachigen Räumen.
Ich finde sie prosaischer und verschachtelter. Dieser Krimi hier hat auch wieder so etwas.
Es wird viel erzählt und manchmal weiß man gar nicht warum dies alles erzählt wird und auf einmal macht es Klick und weiß man genau warum man vorher alles gelesen hat. Es steht alles in einem Zusammenhang, ohne dass dies der Leser von Anfang an weiß.
Wenn man beginnt Rosa zu verstehen, beginnt man auch Gemma zu verstehen. Dazu muss man sich aber durch die Rückblicke in Gemmas Leben arbeiten.
Manchmal erschien mir das etwas langatmig, aber als ich begriffen hatte, worum es geht, war ich auch mit den Eskapaden in Gemmas Leben versöhnt.
Ein intensiver Spannungsbogen war hier nicht vorhanden, es führte eher eines zum anderen, ohne das mir von Anfang an bewusst war, dass ich gerade geführt werde.
Es war eher ein Spaziergang durch die alltäglichen Abgründe und der Krimi vermittelte die Gewissheit, dass die Vergangenheit einen immer einholt.



Dark Lake ist der erste Teil einer Serie, die ich aber nicht weiter verfolgen werde.

Von: Just Mina (Bücherblog) Datum: 14. September 2018

Ich wollte den Thriller eigentlich lesen, weil ich erfahren wollte, wieso die geheimnisvolle Rosalind sterben musste, wenn sie doch so beliebt war und sie eigentlich keine Feinde hatte. Doch leider musste ich mich bei der Lektüre ausführlich mit Gemmas Privatleben beschäftigen und nicht mit Rosalinds und der Aufklärung des Falles. Die Entwicklung der Beziehung von Gemma und Felix mochte ich ebenfalls nicht, weil beide einen Partner haben und ich Dreiecksgeschichten nicht mag.

Außerdem mochte ich nicht, dass Gemma viel Alkohol trinkt und darauf meiner Meinung nach nicht genügend eingegangen wird. Hier wurde das Trinken als normal angesehen, und auch nicht weiter begründet. Klischeedenken ohne Ende - der trinkende Kommissar. So jemand besteht kaum den stressigen Polizeialltag und wird auch im Team nicht gerne gesehen. Außerdem verstehe ich unter originellen Figuren etwas anderes.

Der oberflächliche Schreibstil hat mich leider während der ganzen Geschichte nicht begeistern können. Weder habe ich als Leserin viel von dem Setting mitbekommen, noch waren die Szenen und die Erzählstimme von Gemma gefühlvoll und mitreißend geschrieben.

Leider bekommen die ausufernden Rückblenden und der träge Plot erst am Schluss einigermaßen Sinn, hier wurde massig Potenzial verschenkt. Das viel zu plötzliche Ende war noch das Beste am "Thriller", der für mich keiner war. Denn leider ist hier von "thrill" keine Spur, eher von einem plätschernden Bächlein. Von einer durchgehenden Spannungskurve kann hier also leider nicht die Rede sein.

Fazit:
Dark Lake ist der erste Teil einer Serie, die ich aber nicht weiter verfolgen werde. Auch bei einem Einführungsband, bei dem die Figuren ausführlich vorgestellt werden, sollte Thriller drin sein, wenn Thriller drin steht.

Langatmige Auflösunf

Von: Nadine Dietz Datum: 11. September 2018

Dies war mein erstes Buch der Autorin und ich wurde aufgrund des Spannung versprechenden Covers darauf aufmerksam. Das erste Kapitel begann auch schon recht spannend und die Ermittlungen begannen. Leider erfährt man sehr viel über Detective Gemmas Privatleben und der eigentliche Fall rückt in den Hintergrund. Das hat mich schnell gelangweilt, da die Polizeiarbeit langsamer voranging.
Gegen Ende nahm es wieder etwas Spannung auf,aber alles in allem hat es mich nicht überzeugt. Die Schreibweise ist locker und leicht zu lesen.

Fazit:
Für mich war es ein Krimi im Mittelfeld, der mich nicht begeistert hat. Ich vergebe 3/5 ��