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Sarah Bailey

Dark Lake

Thriller

Sie war so schön. Jetzt ist sie tot.

In einem Badesee bei einer australischen Kleinstadt wird die Leiche einer wunderschönen Frau gefunden. Der Tatort ist mit Rosenblättern geschmückt. Für Detective Gemma Woodstock und ihren Partner Felix McKinnon ein komplexer Fall. Denn die Tote, Rosalind Ryan, war Gemmas Klassenkameradin und immer von Geheimnissen umgeben. Alle behaupten, Rosalind geliebt und bewundert zu haben: der Direktor der Schule, an der sie unterrichtete; die Schüler, denen sie den Kopf verdrehte; ihr wohlhabender Vater und ihre drei Brüder.

Stück für Stück entfaltet Sarah Bailey in ihrem packenden Thriller die Abgründe ihrer Figuren, jede auf ihre Weise gefangen in einem Netz aus Lügen und verdrängter Schuld.

Das Buch spielt in Melbourne, Australien

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Leserstimmen

4 von 5 �� es braucht eibe Weile bevor mein Funke übersprang, aber dann hat es mich gut unterhalten

Von: Melanie Berg Datum: 02. November 2018

Rezension von Melanie zu Dark Lake:Thriller von Sarah Bailey

4 von 5 �� es braucht eibe Weile bevor mein Funke übersprang, aber dann hat es mich gut unterhalten

Klappentext
"Sie war so schön. Jetzt ist sie tot.

In einem Badesee bei einer australischen Kleinstadt wird die Leiche einer wunderschönen Frau gefunden. Der Tatort ist mit Rosenblättern geschmückt. Für Detective Gemma Woodstock und ihren Partner Felix McKinnon ein komplexer Fall. Denn die Tote, Rosalind Ryan, war Gemmas Klassenkameradin und immer von Geheimnissen umgeben. Alle behaupten, Rosalind geliebt und bewundert zu haben: der Direktor der Schule, an der sie unterrichtete; die Schüler, denen sie den Kopf verdrehte; ihr wohlhabender Vater und ihre drei Brüder.

Stück für Stück entfaltet Sarah Bailey in ihrem packenden Thriller die Abgründe ihrer Figuren, jede auf ihre Weise gefangen in einem Netz aus Lügen und verdrängter Schuld."

Quelle Amazon Verlag

Meinung
Klappentext gelesen und sofort eine Melodie im Kopf gehabt. Ubd zwar von Kylie Minoghe:
������ "Where the wild roses grow����".

Selbst das Video passt zum Inhalt des Thrillers!

Als die junge und engagierteLehrerin Rosalind Ryan tot im See aufgefunden wird, wird selbstrede d ermittelt, da das für eine Australische Kleinstadt ein riesiger Schock ist. Auftritt der Ermittlerin Gemma und dem Partner Felix. Problem ist ja immer, wenn man das Opfer persönlich kannte was bei Gemma zutrifft. Können die Ermittlungen wirklich neutral sein? Narürlich nicht! Sie versteht nicht, warum die so beliebte Lehrerin ermoedet werden konnte.

Das Buch ist wirklich spannend lebt durch die Hauptfiguren. Gemma hat bereits viel durchgemacht und hat bereits ihre Mutter im jugendlichen Alter verloren hat und dem ersten Freund durch seinen Selbstmord��. Das hat sie ihr Leben geprägt.

Sie hat durch diese innerliche Zerissenheit Probleme Emotionen Ihrem Sohn Ben gegenüber zu zeigen��.

Bisher konnte sie Privat und dienstlich suseinanderhalten. Durch dennTid der ihr vekanbten Lehrerin kann sie es nucht nehr trennen.

Diese Situation macht es richtig spannend für den Leser! Besonders die psychologische Ebene ist um Längen spannender als die eigentliche Mordermittlung.

Der Schreibstil ist flüssig und klar, man kommt gut durchvdie Geschichte durch. Die Figuren sind aber das Beste an der Story!
Klare Leseempfehlung!

Fakten
512 Seiten
TB 15,00 €
Ebook 9,99 €

Erschienen im C. Bertelsmann Verlag

Kaufen kann man das Buch direkt beim Verlag und bei jeder Plattform, welche Bücher und Ebooks anbietet.

Ich möchte mich bei RandomHouse für die Verfügung Stellung des Rezensionsexemplars bedanken.

Dies hat keinerlei Einfluss auf meine persönliche Meinung!

Ihr findet diese Rezension auch wie immer auf unserem Blog:
http://ourfavorbooks.blogspot.de/?m=1

Leichte Krimiunterhaltung

Von: Thomas Lawall Datum: 29. Oktober 2018

Australien. Hier läuft einiges anders. Es sind noch knapp zwei Wochen bis Weihnachten. Das Klima macht allen zu schaffen. Es ist unerträglich heiß ...

... was zunächst, auf die Lektüre bezogen, eher weniger passt. Ein Jogger findet eine Leiche und irgendwie geht alles den gewohnten Weg. Die üblichen Ermittlungen laufen an, wobei sich selbige natürlich in alle Richtungen bewegen. Die üblichen Protagonisten werden nebenbei vorgestellt - ausgiebig und seitenfüllend.

Hauptperson Detective Sergeant Gemma Woodstock kannte die ermordete Lehrerin, was zu ersten Komplikationen führt. Nicht ohne Probleme geht es auch in ihrem Privatleben zu, was sowohl Vergangenheit als auch Gegenwart betrifft. Die aktuelle Problematik läuft dem sich schleppend entwickelnden Fall fast den Rang ab. Spannend ist, wie sie sich wohl aus dem Dilemma herausbugsieren will. Entscheidungen sind angesagt, wenn das Familienleben "vermintes Gebiet" ist.

Spannender macht dies die Haupthandlung weniger. Einige Nebendarsteller dann schon. Die Gerichtsmedizinerin Anna zum Beispiel. Diese fällt nicht etwa durch ebenso schaurige wie schräg gestaltete Autopsien auf, sondern durch ihr Privatleben. Während Sarah Bailey Annas berufliche Pflichten eher für zart Besaitete gestaltet, so wie fast das komplette Buch ebenso, legt sie beim "Eingemachten" einen Gang zu. Mit ihren Partnern klappt es nämlich gar nicht. Sie lebt "von einem Date zum anderen" und sucht im Internet weiter "nach Versagern".

Wobei wir in der Abteilung Humor angekommen wären. Hier hat die Autorin einiges zu bieten, wovon sie leider nur recht sporadisch Gebrauch macht. Witzig sind ein "Kater", der sie "von innen abzumurksen" droht, eine Abhandlung über die Unterschiede zwischen jungen Polizisten und alten Detectives, sowie "keckernde" Kookaburras, die sich über "den komischsten Witz der Welt" zu amüsieren scheinen. Mehr davon bitte.

Ebenfalls von jenen Passagen, mit welchen Sarah Bailey über sich selbst hinauswächst. Neben kurzweiligen Metaphern hat sie durchaus mehr zu bieten, wenn es gilt, sich langsam aber unaufhaltsam in menschliche Abgründe zu wagen. Es können schlicht und einfach Enten sein, "die Köpfe schön gezeichnet, wie Theatermasken", Ansichten ihrer männlichen Kollegen, jenem "Soundtrack aus anzüglichem Grinsen und dummen Kleinmach-Sprüchen" oder die abgründigen Selbstmordphantasien von Gemmas Jugendfreund Jacob: "Die Versuchung, fort zu sein ..."

Das Buch "in einem Atemzug" zu lesen, wie es der Klappentext verspricht, oder "bis tief in die Nacht" wachgehalten zu werden, erscheint weit übertrieben. Man lässt sich eher Zeit für den tatsächlich immer komplizierter werdenden Fall, sowie das ebensolche und ausführlich geschilderte Privatleben Gemma Woodstocks. Selbiges kann in seiner Weitschweifigkeit mitunter die Nerven von Leserinnen und Lesern strapazieren.

Man möchte fast ihre privaten Wirren und Befindlichkeiten, insbesondere das ständige Hinterfragen ihres Handelns, überspringen, um sich endlich dem Kern der Sache und natürlich der Auflösung zu nähern. Jene kann dann endlich punkten, so dass am Ende tatsächlich so etwas wie Spannung entsteht. Da sich hier Überraschungen sogar in mehrfacher Art ergeben, muss man die Lektüre dieser leichten Krimiunterhaltung letztlich dann doch nicht bereuen.

mehr Leserstimmen anzeigen

Dark Lake - Sarah Bailey

Von: kathalovesbooks Datum: 24. Oktober 2018

Der Roman "Dark Lake", geschrieben von Sarah Bailey, erschien am 27.08.2018.

Klappentext:

In einem Badesee bei einer australischen Kleinstadt wird die Leiche einer wunderschönen Frau gefunden. Der Tatort ist mit Rosenblättern geschmückt. Für Detective Gemma Woodstock und ihren Partner Felix McKinnon ein komplexer Fall. Denn die Tote, Rosalind Ryan, war Gemmas Klassenkameradin und immer von Geheimnissen umgeben. Alle behaupten, Rosalind geliebt und bewundert zu haben: der Direktor der Schule, an der sie unterrichtete; die Schüler, denen sie den Kopf verdrehte; ihr wohlhabender Vater und ihre drei Brüder. 

Stück für Stück entfaltet Sarah Bailey in ihrem packenden Thriller die Abgründe ihrer Figuren, jede auf ihre Weise gefangen in einem Netz aus Lügen und verdrängter Schuld.

Meine Meinung:

Ein Thriller im Kleid eines Romans..

Leider muss ich sagen, dass ich das Buch in der Mitte dann schlussendlich doch abgebrochen habe - der Klappentext war sehr vielversprechend und ich habe auch während des Lesens immer noch gehofft, dass es mich packen kann, jedoch kam es einfach nicht dazu.

Bis zu diesem Punkt fehlte mir schlicht und ergreifend die Spannung. Die Story dröppelte meines Erachtens einfach nur so vor sich hin. Der Schreibstil an sich ließ sich für mich ganz gut lesen, aber die Geschichte war einfach sehr langatmig.

Leider wurde ich auch mit Gemma als Protagonistin nicht warm - sie wirkte auf mich eher unsympathisch und schien mehr mit ihrem Liebesleben, der Affäre mit ihrem Kollegen gedanklich beschäftigt zu sein.

Von einem Thriller erwarte ich persönlich einfach mehr als einen Spaziergang durch ruhige, strukturierte polizeiliche Ermittlungsarbeit.�

Mehr Roman als Thriler

Von: Wonni1986 Datum: 23. September 2018

Titel: "Dark Lake"
Autor: Sarah Bailey
Verlag: C. Bertelsmann
Seitenzahl: 512

Cover:
Ein dunkler See, ein düsterer Hintergrund und dazwischen rote Blumen…ohhhaa das ist ein interessantes Buch. Rein optisch ist es ein richtiger hingucker und man muss es hochnehmen und kurz rein schmökern.

Schreibstil:
Die Geschichte ist sehr nach Struktur geschrieben und fortlaufend. Es gibt kaum Handlungsbeiträge, die in die Vergangenheit gehen oder verwirrend geschrieben sind. Die Erzählform ist in der Ich-Form und alles ist sehr bildnerisch Beschrieben.

Inhalt:
Sie war so schön. Jetzt ist sie tot.

In einem Badesee bei einer australischen Kleinstadt wird die Leiche einer wunderschönen Frau gefunden. Der Tatort ist mit Rosenblättern geschmückt. Für Detective Gemma Woodstock und ihren Partner Felix McKinnon ein komplexer Fall. Denn die Tote, Rosalind Ryan, war Gemmas Klassenkameradin und immer von Geheimnissen umgeben. Alle behaupten, Rosalind geliebt und bewundert zu haben: der Direktor der Schule, an der sie unterrichtete; die Schüler, denen sie den Kopf verdrehte; ihr wohlhabender Vater und ihre drei Brüder.

Stück für Stück entfaltet Sarah Bailey in ihrem packenden Thriller die Abgründe ihrer Figuren, jede auf ihre Weise gefangen in einem Netz aus Lügen und verdrängter Schuld.

Meinung:
Ich fand das Buch gut, aber nicht als Thriller, mehr als Roman. Warum? Für einen Thriller fehlte mir die Spannung, welche kaum vorhanden war. Es wurde viel zu viel romantisches Handlungen erzählt und Einblicke in die Familie von der Protagonistin. Ich möchte nicht streiten, ja es gehört dazu, aber es sollte nicht das Buch beherrschen.
Die Charaktere waren sehr gut ausgewählt, beschrieben und harmonierten sehr gut mit einander.
Gemma (sehr ungewöhnlicher Name) ist Polizistin durch und durch. Familie steht für sie an erster Stelle, aber sie hegt ein Geheimnis… (nein ich spoilere nicht) und dieses versucht sie natürlich zu schützen. Ich fand sie taff, der Beruf sehr passend, aber mir gefiel nicht wie sie mit ihrem Lebenspartner umgegangen ist. Aber das nur am Rande.
Sie und ihr Partner lösen den Fall, so perfide systematisch das es leicht langweilig wurde…aber ich war vom Täter überrascht.
In dem Verlauf der Geschichte wurde mir auch bewusst wie schön es ist anonym zu leben, ja ihr habt richtig gelesen…in einer Stadt wo jeder jeden kennt, das ist nicht einfach. Keine Geheimnisse, alles wird durch Mundpropaganda weitergegeben ohne Rücksicht auf Verluste….

Lange Rede kurzer Sinn…lest das Buch, es ist nicht das schlechteste was ich gelesen habe.

Spannendes Buch mit einer großartigen Hauptfigur

Von: Sarahs Bücherregal Datum: 19. September 2018

Als eine junge und engagiert Lehrerin tot im See aufgefunden wird, ermittelt die Polizistin Gemma gemeinsam mit ihrem Partner Felix in alle Richtungen. Doch es fällt ihr schwer, neutral zu bleiben, kannte sie die Tote Rose doch noch aus Schulzeiten. Immer wieder holt Gemma ihre Vergangenheit ein und sie bekommt Schwierigkeiten, vor anderen zu verbergen, wie sehr sie dieser Fall persönlich betrifft. Wer hat diese junge Frau nur umgebracht, die so beliebt war und alle zu faszinieren schien?
„Dark Lake“ ist ein äußerst spannender Thriller, der ganz klar von der Hauptfigur lebt. Die ermittelnde Polizistin Gemma ist geprägt von zwei Todesfällen in jungen Jahren, einmal dem Tod ihrer Mutter und dann dem Selbstmord ihres ersten Freundes. Sie ist innerlich zerrissen und kann sich auch nur schwer auf ihre Beziehung und die Gefühle für ihren kleinen Sohn Ben einlassen. All das trennt sie eigentlich strikt von ihrer Arbeit, doch mit dem Tod einer Bekannten kann sie die Trennung nicht mehr aufrechterhalten, alles beginnt sich zu vermischen. Für den Leser entsteht die Spannung aus genau diesem Konflikt, denn die Mordermittlung an sich ist gar nicht so unglaublich spannend. Die psychologische Ebene ist jedoch so gut beschrieben, dass man als Leser schnell in die Geschichte hineingezogen wird. Man weiß nicht, ob einem Gemma wirklich sympathisch ist oder nicht, aber man leidet mit ihr, denn sie steht sich selbst häufig im Weg. Sarah Bailey schafft es, aus all den Elementen einen sehr runden Roman zu machen, der spannend ist und einen bewegt.
Mir hat „Dark Lake“ gut gefallen, was besonders an den spannenden Figuren lag, die sehr detailliert beschrieben sind und viele Probleme mit sich herumtragen, die nur langsam ans Licht kommen. Den Kriminalfall an sich fand ich nicht so unglaublich spannend, was durch die sehr gute und logische Konstruktion der Figurenkonstellation jedoch weniger ins Gewicht fällt.

Thriller ohne jegliche Spannung

Von: Biggi Friedrichs Datum: 18. September 2018

Der Klappentext klang nach einem spannenden Thriller, wenn er dann auch noch in Australien spielt und sich die Pressestimmen überschlagen, muss ich ihn natürlich lesen.

Die wunderschöne und unnahbare Lehrerin Rosalind Ryan wird tot am Badesee einer Kleinstadt in Australien gefunden. Sie war an ihrem College beliebt bei ihren Schülern und bei ihren Kollegen. Detective Gemma Woodstock und ihr Kollege Felix McKinnon nehmen die Ermittlungen auf. Ihre Arbeit gestaltet sich schwierig, da Rose niemand richtig kannte. Gemma kennt Rosalind von früher.

Leider handelt es sich bei dieser Story überhaupt nicht um einen Thriller. Die Geschichte ist sehr langatmig geschrieben, die Figuren bleiben blass und ich habe keine sympathische Figur in diesem "Thriller" entdecken können. Zwar ist die Ermittlungsarbeit der Detectives solide geschildert, sie steht leider eher im Hintergrund. Im Vordergrund steht Gemmas Privatleben. Sie betrügt ihren Partner und denkt ständig darüber nach, wie sie ihren Kollegen zu einem Schäferstündchen treffen könnte.

Neben dem Haupthandlungsstrang gibt es noch Rückblicke in die Vergangenheit von Gemma. Man erfährt dadurch auch einiges über Rose und die Ereignisse, die zum Tod der Lehrerin führten.

Diesen Thriller kann ich nicht empfehlen. Es fehlt hier total an Spannung und die Charaktere konnten mich auch nicht überzeugen.

Ein Netz aus Lügen und Schuldgefühlen

Von: Melanie E. Datum: 18. September 2018

"Dark Lake" ist ein wirklich gelungener Thriller, der seine Spannung nach und nach aufbaut, da er Lügen und Schuldgefühle beinhaltet, die sich erst im Verlauf der Story offenbaren. Ich empfand es als sehr gelungen eine Polizeibeamtin in den Fokus zu setzen, die ihre Vergangenheit sozusagen aufarbeitet. In Rückblenden wird die Vergangenheit Gemmas immer wieder eingeblendet, was die Vermutung zulässt, dass Gemma etwas zu verbergen hat. Der Tod einer ehemaligen Mitschülerin zeigt deutlich, dass Gemma nicht unvoreingenommen ist und sich dem aktuellen Fall entziehen sollte. Sie bleibt dran in diesem Wirrwarr aus Lügen. Rosalind Ryan, die Tote im See erscheint als Frau, die überall beliebt zu sein schien, aber auch sie hat eine Vergangenheit, die immer wieder eingeblendet wird. "Dark Lake" ist keinesfalls perfekt, aber es beschreibt das Leben, denn auch wir Menschen sind niemals perfekt genug, um nicht doch irgendwo anzuecken und Misstrauen zu säen. Faszinierend ist die Tatsache, dass hier eine Psychose durch die Zeilen schimmert, was letztendlich auch zum Mord führte. Ganz unschuldig an diesem Mord ist Gemma nicht, denn sie hat falsche Fährten gelegt, die sich erst spät offenbaren und mir als Leserin daher den Überraschungsmoment nahmen, denn sobald bekannt ist, aus welchen Motiven Gemma als junges Mädchen gehandelt hat, wird relativ schnell offensichtlich, warum Rosalind sterben musste. Es ist eine alte Schuld und auch Rache, die das Handeln der Menschen beeinflusst. Vielleicht auch Angst vor der Person, die unbewusst anderen Schaden zugefügt hat? Klar ist, dass Lügen immer kurze Beine haben und irgendwann offenbart werden, was sich in "Dark Lake" wieder einmal bestätigt hat. Im Gesamteindruck empfand ich den Thriller als gelungen, auch wenn er natürlich kleine Schwächen aufwies, dennoch empfand ich den Spannungsaufbau sehr gut und kann daher auch gerne eine Leseempfehlung vergeben. Ein klein wenig weniger Gemmas Privatleben zu reflektieren, hätte dem Thriller gut getan, ansonsten gibt es kaum erwähnenswerte Mängel, die ich aufführen könnte.

Ein interessanter Krimi aus dem fernen Australien

Von: brigitta Datum: 15. September 2018

Kurze Zusammenfassung:
In Smithson, einem verschlafenen Nest in Australien, wird die Leiche der schönen Rosalind Ryan gefunden.
Mit dem Gesicht nach unten, von roten Rosen umgeben, treibt sie im örtlichen See.
Gemma Woodstock und Felix McKinnon übernehmen die Ermittlungen.
Gemma selbst ist im Augenblick eher in einem desolaten seelischen Zustand und nun muss sie sich mit dem Mord an Rosa auseinandersetzen.
Gemma und Rosa gingen zusammen auf die Highschool und schon damals war Rosa ein Geheimnis.
Wunderschön, sehr klug aber nahe kam ihr niemand.
So schien Rosas Leben weitergegangen zu sein. Rosa lebte lange in Sidney und kehrte dann zurück um selbst Kinder zu unterrichten. Sie war immer noch schön aber so wirklich Bescheid weiß immer noch keiner über sie.
Während Gemma versucht das Geheimnis um Rosa zu lüften gerät ihr eigenes Leben immer mehr in Unordnung.
Sie ist zwar verheiratet aber lebt trotzdem ein wildes Leben voller Affären und Alkohol.
Je mehr sie sich mit ihrer gemeinsamen Vergangenheit beschäftigt, desto mehr merkt Gemma wie sehr sie eigentlich mit Rosa verknüpft ist.....


Fazit:
Ich finde australische Krimis immer sehr interessant, weil sie zum Teil so anders sind als Krimis aus anderen englischsprachigen Räumen.
Ich finde sie prosaischer und verschachtelter. Dieser Krimi hier hat auch wieder so etwas.
Es wird viel erzählt und manchmal weiß man gar nicht warum dies alles erzählt wird und auf einmal macht es Klick und weiß man genau warum man vorher alles gelesen hat. Es steht alles in einem Zusammenhang, ohne dass dies der Leser von Anfang an weiß.
Wenn man beginnt Rosa zu verstehen, beginnt man auch Gemma zu verstehen. Dazu muss man sich aber durch die Rückblicke in Gemmas Leben arbeiten.
Manchmal erschien mir das etwas langatmig, aber als ich begriffen hatte, worum es geht, war ich auch mit den Eskapaden in Gemmas Leben versöhnt.
Ein intensiver Spannungsbogen war hier nicht vorhanden, es führte eher eines zum anderen, ohne das mir von Anfang an bewusst war, dass ich gerade geführt werde.
Es war eher ein Spaziergang durch die alltäglichen Abgründe und der Krimi vermittelte die Gewissheit, dass die Vergangenheit einen immer einholt.



Dark Lake ist der erste Teil einer Serie, die ich aber nicht weiter verfolgen werde.

Von: Just Mina (Bücherblog) Datum: 14. September 2018

Ich wollte den Thriller eigentlich lesen, weil ich erfahren wollte, wieso die geheimnisvolle Rosalind sterben musste, wenn sie doch so beliebt war und sie eigentlich keine Feinde hatte. Doch leider musste ich mich bei der Lektüre ausführlich mit Gemmas Privatleben beschäftigen und nicht mit Rosalinds und der Aufklärung des Falles. Die Entwicklung der Beziehung von Gemma und Felix mochte ich ebenfalls nicht, weil beide einen Partner haben und ich Dreiecksgeschichten nicht mag.

Außerdem mochte ich nicht, dass Gemma viel Alkohol trinkt und darauf meiner Meinung nach nicht genügend eingegangen wird. Hier wurde das Trinken als normal angesehen, und auch nicht weiter begründet. Klischeedenken ohne Ende - der trinkende Kommissar. So jemand besteht kaum den stressigen Polizeialltag und wird auch im Team nicht gerne gesehen. Außerdem verstehe ich unter originellen Figuren etwas anderes.

Der oberflächliche Schreibstil hat mich leider während der ganzen Geschichte nicht begeistern können. Weder habe ich als Leserin viel von dem Setting mitbekommen, noch waren die Szenen und die Erzählstimme von Gemma gefühlvoll und mitreißend geschrieben.

Leider bekommen die ausufernden Rückblenden und der träge Plot erst am Schluss einigermaßen Sinn, hier wurde massig Potenzial verschenkt. Das viel zu plötzliche Ende war noch das Beste am "Thriller", der für mich keiner war. Denn leider ist hier von "thrill" keine Spur, eher von einem plätschernden Bächlein. Von einer durchgehenden Spannungskurve kann hier also leider nicht die Rede sein.

Fazit:
Dark Lake ist der erste Teil einer Serie, die ich aber nicht weiter verfolgen werde. Auch bei einem Einführungsband, bei dem die Figuren ausführlich vorgestellt werden, sollte Thriller drin sein, wenn Thriller drin steht.

Langatmige Auflösunf

Von: Nadine Dietz Datum: 11. September 2018

Dies war mein erstes Buch der Autorin und ich wurde aufgrund des Spannung versprechenden Covers darauf aufmerksam. Das erste Kapitel begann auch schon recht spannend und die Ermittlungen begannen. Leider erfährt man sehr viel über Detective Gemmas Privatleben und der eigentliche Fall rückt in den Hintergrund. Das hat mich schnell gelangweilt, da die Polizeiarbeit langsamer voranging.
Gegen Ende nahm es wieder etwas Spannung auf,aber alles in allem hat es mich nicht überzeugt. Die Schreibweise ist locker und leicht zu lesen.

Fazit:
Für mich war es ein Krimi im Mittelfeld, der mich nicht begeistert hat. Ich vergebe 3/5 ��