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Aimee Friedman

Zweimal Sommer zum Verlieben

Provence oder New York - zwei Sommer, eine Liebe

Ein schicksalhafter Telefonanruf entscheidet über zwei Versionen eines Sommers. In der einen Version reist die 15-jährige Summer Everett nach Frankreich, davon träumt sie schon lange: Straßencafés, gut aussehende Jungs und Kunstmuseen. In der anderen Version bleibt sie zu Hause, doch ihr gewohntes Leben wird plötzlich völlig auf den Kopf gestellt. In beiden Sommern verliebt sie sich und entdeckt neue Seiten an sich. Doch es gibt da noch ein dunkles Familiengeheimnis, das sie so oder so einholt. Und es ist an der Zeit, sich ihm zu stellen.

Das Buch spielt in Provence, Frankreich

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Leserstimmen

Rezension Zwei Mal Sommer zum Verlieben

Von: Jule.reads Datum: 17. August 2018

Autor: Aimee Friedman
Seiten: 446
Preis: 15,00 €
Einband: Paperback
Einzelband
Verlag: cbj
ISBN: 978-3-570-16511-9

Inhalt

Provence oder New York - zwei Sommer, eine Liebe. Ein schicksalhafter Telefonanruf entscheidet über zwei Versionen eines Sommers. In der einen Version reist die 15-jährige Summer Everett nach Frankreich, davon träumt sie schon lange: Straßencafés, gut aussehende Jungs und Kunstmuseen. In der anderen Version bleibt sie zu Hause, doch ihr gewohntes Leben wird plötzlich völlig auf den Kopf gestellt. In beiden Sommern verliebt sie sich und entdeckt neue Seiten an sich. Doch es gibt da noch ein dunkles Familiengeheimnis, das sie so oder so einholt. Und es ist an der Zeit, sich ihm zu stellen.

Charaktere

Summer ist ein begabtes, junges Mädchen, dass Fotografie über alles liebt. Die Tochter eines Künstlers und einer Dozentin ist sympatisch und cool. Für ihre Freunde würde sie alles geben.

Ruby, Summers beste Freundin, ist ein lässiges Mädchen in Summers Alter. Die beiden kennen sich seit dem sie klein sind und machen wirklich alles zusammen. Ruby kennt sich mit vielen Dingen sehr gut aus, und hat fast immer einen Rat parat.

Hugh, die heimliche Liebe Summers, ist Sohn der Bürgermeisterin und führt ein kultiviertes Leben. Er liest gerne und fotografiert genauso gerne wie Summer. Hugh ist sehr intelligent und smart.

Jacques ist ein junger, charmanter Mann, der zusammen mit seinen Eltern in der Provence lebt und dort im Cafe seiner Eltern aushilft. Jacques ist zuvorkommend und hilfsbereit.

Ned, Summers Vater, ist leidenschaftlicher Künstler und meist ziemlich unorganisiert. Normalerweise lebt er in Paris und hat Summer für den Sommer zu sich in die Provence eingeladen.

Eloise, ein Mädchen das zusammen mit ihrer Mutter in Neds Haus wohnt ist hübsches Mädchen, das, wenn sie möchte, sehr herablassend und arrogant sein kann. Sie kann aber auch sehr höflich und liebenswert anderen menschen gegenübertreten.


Meine Meinung

Auf das Buch habe ich mich sehr gefreut, denn das Cover und der Titel versprechen viel. Allein der Klappentext versetzt einen sofort in super Sommerlaune und ich habe schnell Lust auf mehr bekommen.
Das Buch spielt zwei verschiedene Arten von Summers Sommer ab. Der eine findet wie gewöhnlich in Hudsonville, in New York statt. Die andere Version von Summers Ferien findet in Frankreich in der Provence statt. In beiden Varianten wird der Sommer von Summer dargestellt. Leider waren mir die Abstände der einzelnen Geschichten zu kurz. Immer, wenn ich mich wieder in die eine Variante des Sommers eingefügt hatte, endete dieser Teil schon wieder und die andere Version hatte begonnen. Das wurde aber zum Ende des Buches hin deutlich besser und die Wechsel der Versionen machte es ziemlich spannend und ich konnte immer kaum warten, bis der nächste teil begonnen hatte. Zu Beginn des Buches fand ich die Atmosphäre, vor allem in Frankreich wirklich atemberaubend schön. Doch ab der Mitte des Buches habe ich mir nicht sehnlicher gewünscht als ein teil von Hudsonville zu sein, denn die Autorin hat viele Ecken des Ortes super schön beschrieben, sodass ich mir gewünscht habe es mit eigenen Augen zu sehen.
Ein kleiner Kritikpunkt für mich ist die Kapitellänge. Ein Kapitel mit über 60 Seiten lässt sich für mich eher schleppend lesen und die Länge war teilweise abschreckend.
Die Charaktere allerdings habe ich alle sehr gerne gemocht und alle waren mir unglaublich sympathisch. Das Schreibstil der Autorin war sehr locker und flüssig.


Fazit

Das Buch ist eine wunderschöne, Lockere Sommergeschichte, die mich zum Träumen eingeladen hat und mir Fernweh bereitet hat. Das Buch erhält 4,5/5 Sternen. Außer zwei kleine Kritikpunkte habe ich nichts auszusetzen und empfehle das Buch jedem weiter, der auf der Suche nach einer süßen Lektüre für Zwischendurch ist. Vielen lieben Dank an den cbj Verlag für das Rezensionsexemplar.

Gutes Buch für den Sommer

Von: Ella Datum: 14. August 2018

(ACHTUNG SPOILERGEFAHR)
Verlag: cbj
Seitenzahl der Print - Ausgabe: 446

Inhalt:
Kurz bevor Summer in das Flugzeug nach Frankreich steigen kann, erreicht sie ein Anruf einer Unbekannten Nummer. Ignorieren oder abheben und den Flug verpassen? Povence oder New York? Was wäre wenn Summer beide Versionen des Sommers erleben könnte? Einmal New York, den Fotokurs ihrer Tante besuchen, den zufälligerweise auch ihr Langzeitschwarm Hugh besucht. Oder in Frankreich mit traumhaften Straßencafees, ihrem Vater, süßen Jungs und Kunstmuseen. Welcher Sommer wäre wohl der bessere?

Meine Meinung:
Für jeden der sich von „Zweimal Sommer zum verlieben“ das absolute Liebesbuch erwartet sollte schleunigst seine Erwartungen ändern um nicht enttäuscht zu werden. Natürlich gibt´s ein kleine Lovestory im Hintergrund jedoch stehen andere Themen so wie Freunde und Familie im Vordergrund.
Zusammengefasst muss ich sage, dass ich echt begeistert von dem Buch bin. Besonders angetan hat es mir nämlich die Idee, den gleichen Sommer auf zwei verschiedene Varianten zu erleben. Hauptsächlich, weil es endlich mal was neues und wirklich besonderes ist. Weil ich keine besonderen Erwartungen an die Story hatte und mich von der Geschichte einfach nur überraschen lassen wollte, wurde ich nicht enttäuscht, sondern hatte viel Spaß beim Lesen. Das Buch ist eine gute Lektüre die man mal im Sommer so zwischendurch lesen kann und man mal Lust auf ein etwas anderes Jugendbuch hat.
Der Schreibstil hat mir super gut gefallen, da ich gleich nach den ersten paar Seiten gut mit der Ich - Erzählerin Summer mitfühlen konnte. Außerdem war er flüssig zu lesen, sodass man hin und wieder die Zeit vergessen hat.
Auch mochte ich die Hauptcharakterin Summer echt gerne, da für mich eigentlich alle ihre Handlungen nachvollziehbar waren und ich mir nie so dachte „ Oh nein, was macht sie jetzt wieder für einen Unsinn“. Weiteres konnte ich gut mit ihr mitfühlen und konnte mich gut in sie hineinversetzen.
Nun zu den negativen Aspekten. Ich hätte mir am Ende gewünscht, dass herauskommt, welchen der Sommer sie nun erlebt hat. Jedoch sammelt sie bei beiden Versionen ähnlich Erfahrungen. Weiters hätte ich mir ein bisschen mehr Gefühle gewünscht.
Zu guter Letzt noch das Cover und der Titel. Meiner Meinung nach sind beide entsprechend der Geschichte gewählt. Und das Cover finde ich einfach nur wow. Es sieht einfach wunderschön aus und es strahlt eine richtige Harmonie aus.

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Eine süße Sommergeschichte zum Verlieben

Von: szebrabooks Datum: 14. August 2018

"Zweimal Sommer zum Verlieben" ist eine lockere und leichte Sommerlektüre, die den Leser in das Leben der 15-jährigen Summer Everett entführt. Anders wie bei jedem anderen Buch, gibt es hier nicht nur einen Handlungsstrang, sondern gleich zwei. Und zwar bekommt Summer kurz vor ihrem Abflug nach Frankreich einen Anruf von ihrem Vater. In der einen Version ignoriert sie den Anruf und fliegt in die Provence, um ihren Sommer in dort zu verbringen. Schnell merkt sie, dass nicht alles ist wie sie erwartet hat. Denn ihr Vater ist gar nicht da und stattdessen ist da dieses Mädchen, welches äußerst unfreundlich zu Summer ist und sich gemeinsam mit ihrer Mutter sehr merkwürdig verhält. Aber was wäre ein Sommer in Frankreich, ohne sich zu verlieben? Summer verfällt dem süßen Jacques und es scheint ein wunderbarer Sommer zu werden - nur ahnt Summer nichts von dem Geheimnis, welches ihre Familie umgibt. In der zweiten Version geht Summer ans Telefon und erfährt, dass sie nicht nach Frankreich kommen kann, weil ihr Vater nicht da ist (diese Nachricht hat sie bei der ersten Version verpasst). Stattdessen bleibt sie zu Hause und macht einen Fotografie Kurs, in dem auch ihr Schwarm Hugh ist. Sie erlebt einen schönen Sommer zu Hause und kommt durch den Kurs auch Hugh immer näher, aber das Familiengeheimnis bleibt ihr nicht erspart...

Beginnen tut das Buch mit einem Prolog, der für beide Versionen der Geschichte verwendet wird und so ist es auch mit dem Epilog. Ich hatte zu Beginn des Lesens den Klappentext wieder vergessen und war anfangs verwirrt, dass man als Leser immer wieder zwischen den zwei Versionen hin und her springt, aber nach kurzer Zeit habe ich mich daran gewöhnt. Die Idee zwei Versionen einer Geschichte zu haben ist nicht wirklich neu, aber in dieser Ausführung kannte ich sie noch nicht. Wer "Die drei ??? und du" kennt, der weiß, dass man da als Leser die nächsten Schritte 'entscheiden' kann und anfangs wurde ich ein klein wenig daran erinnert. Aber ich fand die Idee super und die Umsetzung ist der Autorin echt gelungen. Ich hatte wirklich nicht das Gefühl, dass irgendwas jetzt nicht stimmt. Vor allem beim Epilog. Da dachte ich zuerst, dass es eher in Richtung der einen Version sein muss (also die, die Summer dann wirklich erlebt hat). Aber dem ist nicht so. Der Epilog passt zu beiden Versionen und ich denke, dass hier dem Leser überlassen ist, welche der Versionen einem besser gefallen hat und diese ist dann sozusagen wirklich geschehen.
Summer ist eine äußerst sympathische Protagonistin, die einem schnell ans Herz wächst und man sieht förmlich wie sie im Laufe der Geschichte eine Entwicklung durch macht. Von Gewohnheiten zu neuen Sachen, würde ich es nennen. Anfangs traut sie sich nicht aus alten Verhaltensmustern heraus zu kommen, weil es ja in ihrer bequemen Zone liegt, aber am Ende traut sie sich viel mehr. Diese Entwicklung hat mir echt gut gefallen, da sie als Charakter gewachsen und erwachsener geworden ist. Vor allem auch, was das Familiengeheimnis betrifft.
Der Schreibstil der Autorin ließ sich sehr flüssig lesen und es gab nicht wirklich Stellen, die sich gezogen haben. So wie man es von einer lockeren Sommerlektüre erwartet.
Generell muss ich zu der Handlung sagen, dass sie für mich ein bisschen vorhersehbar war. Das sogenannte Geheimnis schien für mich von Anfang an total klar zu sein, aber für die Protagonistin war es das nicht. Aber ich schätze, dass es eher daher kommt, dass ich schon sehr viel gelesen habe und immer voraus denke - ich überlege mir, was passieren könnte, bzw. in dem Fall: was verheimlicht wird und wieso sich die Charaktere so merkwürdig verhalten.
Aber im Großen und Ganzen hat mir das Buch echt gut gefallen. Ich hatte Spaß beim Lesen und war irgendwie traurig darüber, dass ich das Buch so schnell durch hatte. Jedoch war die Länge auch angemessen, denn wäre es länger gewesen, hätte es sich irgendwann vielleicht gezogen.

Von mir bekommt "Zweimal Sommer zum Verlieben" von Aimee Friedman insgesamt 4 von 5 möglichen Sternen.

Eine schöne Sommergeschichte (eher zwei), die Spaß und Urlaubsfeeling macht

Von: Anna Salvatore Datum: 12. August 2018

COVER/GESTALTUNG
Mir gefällt die Gestaltung sehr gut. Es wird schon ersichtlich, dass es praktisch zwei Geschichten sind. Dieses Rosa und das Vanillefarbene harmonieren sehr gut.
Auch der Titel ist schlicht, aber passend.


MEINUNG
Erst einmal muss ich das Konzept loben: Denn es werden praktisch zwei Versionen eines Sommers präsentiert. Viermal wechseln sich die Seiten ab. Ich bin mir nicht sicher, ob ich es nicht vielleicht besser gefunden hätte, eine Version am Stück zu lesen, aber so war es auf jeden Fall auch gut.

Bevor ich zum Schreibstil komme, will ich noch erwähnen, dass mir die passenden Zitate sehr gut gefallen haben und auch die leichten philosophischen Gedankenansätze haben die Geschichte definitiv erweitert. Jedenfalls hat die Geschichte jetzt schon meine seichten Erwartungen übertroffen gehabt.

Der Schreibstil ist sehr leicht zu lesen. Humorvoll und jugendlich, wobei auch die jüngsten Generationen der Leser sich mit Themen wie Instagram angesprochen und wohlfühlen werden. Ich jedenfalls verschlang das Buch geradezu und beendete die 450 Seiten an zwei Tagen.

Die Handlung ist ebenfalls gelungen. Beide Versionen sind auf ihre Art spannend und vor allem unterhaltsam. Beide Sommer bringen Spaß und Urlaubsfeeling. Auch die Liebe darf natürlich nicht zu kurz kommen, aber auch Freundschaft (Stichwort Ruby) sowie Familie (Kein Stichwort nötig) werden stark thematisiert, was mir sehr gefiel, denn dadurch wurde die Geschichte lebendig und vielfältig.


FAZIT
Eine schöne Sommergeschichte (eher zwei), die Spaß und Urlaubsfeeling macht. Bis auf einen Kritikpunkt kann ich euch Summers Sommer nur ans Herz legen!

- 4,5 von 5 Feenfaltern -



Vielen Dank an den cbj Verlag für das Rezensionsexemplar!

© Anna Salvatore's Bücherreich

Zweimal sommer zum Verlieben

Von: Herzensduo Datum: 04. August 2018

¤Rezi❤¤
●Zweimal Sommer zum verlieben●
Mir hat das Buch echt gut gefallen, weil es so viele Messages überbringen will❤��Es ist ein buch über die Selbstfindung der Protagonistin Summer es zeigt ihre Entwicklung wie sie zu sich selbst findet, auch weil sie das macht was sie will und nicht mehr schaut was die anderen von ihr halten. Und durch die zwei Entscheidungen zeigt es das viele wege zum Ziel führen können, und du nie wissen kannst was die beste entscheidung gewesen war aber man einfach das beste daraus machen kann❤
Das Cover finde ich echt schön wobei es nicht ganz die Jungs aus dem Buch trifft❤��Ich konnte mich nicht soo gut mit ihr identifizieren und teilweise war es leider nicht sooo spannend❤��Deswegen 4/5☄❤

Zweimal Sommer zum Verlieben

Von: Mara Datum: 22. Juli 2018

Inhalt:
Ein schicksalhafter Telefonanruf entscheidet über zwei Versionen eines Sommers. In der einen Version reist die 15-jährige Summer Everett nach Frankreich, davon träumt sie schon lange: Straßencafés, gut aussehende Jungs und Kunstmuseen. In der anderen Version bleibt sie zu Hause, doch ihr gewohntes Leben wird plötzlich völlig auf den Kopf gestellt. In beiden Sommern verliebt sie sich und entdeckt neue Seiten an sich. Doch es gibt da noch ein dunkles Familiengeheimnis, das sie so oder so einholt. Und es ist an der Zeit, sich ihm zu stellen.
Meine Meinung
Summer ist ein (junges, schauspielerndes) 16-jähriges Mädchen, das mit seiner Mutter in NY lebt - NICHT in NYC, wie sie mehrmals erwähnt. Ihre Eltern sind geschieden, und ihr Vater ist ein etwas berühmter Maler, der in Paris, aber Sommer in der Provence lebt. Ihr Vater ist seit seinem Abschied vor fünf Jahren ziemlich flockig, aber er bittet sie, ihn für den Sommer in der Provence zu begleiten. Ihre Mutter ist widerwillig, aus Gründen, die Summer nicht ganz verstehen kann.

Sie hat einen besten Freund, Ruby, und einen unerwiderten Schwarm zu Hause. Sie hat keine Ahnung, was sie in Frankreich erwartet. Als sie gehen will, streiten sie und ihre Mutter. Ruby bringt sie zum Flughafen, aber Summer ist selbst ein wenig flockig und sehr abergläubisch und ist sich nicht sicher, ob sie gehen soll. Ihr Handy ist im Sterben und sie ist die Letzte, die den Flug antritt. Gerade als sie sich dem Jetway nähert, klingelt ihr Telefon ...

Das Buch wechselt zwischen zwei verschiedenen "Universen", die von dem abweichen, was passiert, wenn sie die unbekannte Anrufer-ID nicht beantwortet und in das Flugzeug auf die andere Seite geht, wo sie ans Telefon geht und nicht nach Frankreich kommt. Das Springen wird sehr gut gehandhabt - es ist nicht jedes zweite Kapitel. Der Autor macht einen netten Job, einen Fluss der einen Seite aufrecht zu erhalten,


Fazit:
TWO SUMMERS zu lesen, war eine Erfahrung, in der Zeit in diese chaotischen, emotionalen, schwulen High-School-Jahre zu reisen, die voller Freundschaft und Angst, Herzschmerz und Hoffnung und Tonnen von Familiendramen waren. Aimee hat es absolut genagelt! Es war definitiv eine Reise in die Vergangenheit, eine, die ich jetzt mit erwachsenen Augen zu schätzen weiß!
Mir hat die Story gut gefallen und kann dieses Jugendbuch nur weiter empfehlen.

Eine schöne Sommerlektüre für Zwischendurch

Von: Michaela Datum: 20. Juli 2018

Ersteinmal zum Cover: Ich finde es wirklich schön gestaltet, weil man die zwei verschiedenen Sommer von Summer Everett in einem Bild sieht. Total gut!
Die Handlung hat mir relativ gut gefallen, auch wenn es mir manchmal schwer fiel in die Geschichte hinein zu kommen und ich die Charaktere nicht gleich auf Anhieb symphatisch fand. Doch im Allgemeinen hat mir die Geschichte gut gefallen und finde, als Sommerlektüre für zwischendurch ist das ein tolles Buch. Man bekommt während der Geschichte auch total das Sommer-Feeling.
Während des Lesens habe ich mir auch öfters die Frage gestellt, was wäre, wenn...
Ich glaube, das fragen wir uns alle mal und auf diese Frage wird in diesem Buch nochmal genau eingegangen.

Vielen Dank an das Bloggerportal und den cbj Verlag, dass mir dieses Buch als Rezensionsexemplar zugestellt wurde.

Rezension Zweimal Sommer zum Verlieben

Von: Ninespo Datum: 17. Juli 2018

Die Frage „Was wäre, wenn…“ stellt sich doch jeder von uns gelegentlich mal. In Zweimal Sommer zum Verlieben von Aimee Friedman ist diese Frage die Ausgangssituation des Plots. Wie ihr das gelungen ist, liest du hier.

Als ich Zweimal Sommer zum Verlieben im Bloggerportal sah, war ich direkt hin und weg. Der Klappentext verspricht eine sommerlich-leichte Lektüre mit dem gewissen Etwas des „Was wäre, wenn“ in zwei parallelen Handlungssträngen. Besonders schön fand ich die Umsetzung, denn Aimee Friedman schafft es, wichtige Eckpunkte in beiden Handlungssträngen einzubauen.

Zweimal Sommer zum Verlieben bietet ein Paralleluniversum ohne Science Fiction

Was jetzt ziemlich SciFi-mäßig klingt, ist es gar nicht. Denn Zweimal Sommer zum Verlieben besitzt keine Wurmlöcher, geheime Übergänge oder Superkräfte, sondern basiert tatsächlich auf der simplen Frage was geschehen wäre, wäre Protagonistin Summer nicht ins Flugzeug zu ihrem Vater nach Frankreich gestiegen. In zwei sehr durchdachten und gut strukturierten Handlungssträngen erleben Summer zwei unterschiedliche Sommer, die sich in den wichtigsten Kernentwicklungen überschneiden. Und gerade hierin sehe ich den Reiz des Romans. Denn während ich mich fragte, worin sich die beiden Versionen von Summers Sommer unterscheiden, war ich begeistert zu sehen, worin sie sich ähneln. Besonders faszinierend finde ich das Ende, denn dieses passt zu beiden Handlungssträngen und hat mich sehr glücklich zurückgelassen.

Während mich also die grundlegende Idee des Plots sofort interessierte und auch dessen Umsetzung sehr gut gelungen ist, konnten mich auch die Figuren überzeugen. Das Figurenpersonal ist recht klein, dafür aber liebevoll gestaltet. Die Protagonistin Summer steht dabei natürlich im Mittelpunkt. Ihre Darstellung ist greifbar und realistisch. Dabei ist sie keineswegs perfekt. Sie ist unpünktlich, findet sich selbst nicht hübsch und muss sich im Laufe des Romans erst einmal selbst kennenlernen. Normalerweise bin ich ja von Figuren genervt, die sich ihres eigenen Werts nicht bewusst sind. Da Summer im Roman aber erst 16 Jahre alt wird, fand ich ihre Selbstzweifel sehr passend – denn Hand aufs Herz: Wer hatte diese Zweifel im selben Alter nicht auch?

Aimee Friedman schafft Zweimal Sommer zum Verlieben lebensechte zwischenmenschliche Beziehungen mit allen Höhen und Tiefen

Die anderen Figuren des Romans haben mir gut gefallen, wenngleich sie alle unterschiedlich stark im Vordergrund standen. Die Dynamik zwischen Summer und ihrer besten Freundin Ruby habe ich gerne verfolgt, da deren Beziehung sehr realistisch geschildert wurde. Generell sind die zwischenmenschlichen Beziehungen lebensecht und greifbar dargestellt, was ich wirklich erfrischend finde.

Ich denke man merkt, dass ich an Zweimal Sommer zum Verlieben meine Freude hatte. Die Geschichte konnte mich gut unterhalten, sorgte für schöne Lesestunden und konnte mich sogar überraschen. Zweimal Sommer zum Verlieben ist der perfekte Roman für Lesestunden in der Sonne. Ich danke dem cbj Verlag und dem Randomhouse Bloggerportal herzlich für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars von Zweimal Sommer zum Verlieben.

Was wäre wenn..

Von: snowyy13 Datum: 15. Juli 2018

Zweimal Sommer zum Verlieben wirft eine ganz interessante Frage auf: Was wäre wenn? Was wäre wenn ich diese Entscheidung treffe? Was wäre wenn ich nicht immer alles einstecken würde? Ich glaube diese Was-wäre-wenn Theorie hat mich das ganze Buch lang auch außerhalb der Seiten begleitet. Und Bücher die einen zum grübeln anstiften, sind immer die besten.

Geplant ist, dass Summer ihren Sommer in der Provence Frankreichs verbringt bei ihrem Vater. Aber anscheinend scheinen sich die Geister zu streiten, denn bevor sie das Flugzeug betreten kann, bekommt sie einen unbekannten Anruf. Und genau da fängt die Geschichte an. Einmal wird die Version erzählt, wo sie den Anruf ignoriert und ins Flugzeug steigt um nach Frankreich zu fliegen, und dann wo sie ihn doch entgegen nimmt und ihr Vater den ganzen Besuch abbläst, weil er derweil in Berlin ist.

Die Kultur und die Kulisse in Frankreich fand ich sehr schön beschrieben. Bei mir sind tatsächlich auch eigene französische Phrasen hängen geblieben. Summer wird also ins kalte Wasser geworfen, sobald sie am Flughafen ankommt. Immerhin kennt sie die Adresse des sogenannten Malerhauses in dem ihr Vater seine Sommer verbringt. Dort lernt sie die Künstlerin Vivienne und ihre Tochter Eloise kennen, die ziemlich widerspenstig ist. Und ab da beginnt das erste „Was-wäre-Wenn“ Szenario. Ein Sommer in Frankreich und in Aussicht vielleicht jemand in den sie sich verliebt.

Gut gefallen hat mir auch Hudsonville, eine Vorstadt von New York, wo Summer lebt zusammen mit ihrer Mutter. Mit einem Fotokurs, welches ihre Tante Lydia leitet, überbrückt sie den Sommer und auch den Stich in ihrem Herzen, dass ihr Vater sie hängen lassen hat. Sowie auch ihre beste Freundin Ruby die sich weiter von ihr distanziert und mit Leuten abhängt, die eigentlich nie freundlich zu den beiden waren, dafür auch beliebt. So überbrückt Summer ihre Einsamkeit und investiert ihre Zeit für ihr Talent: Fotos machen, was in beiden Szenarien sehr wichtig war. Ihre Liebe zu der Kunst des Fotosmachens und ihre Leidenschaft. Und vielleicht, vielleicht auch nicht, kommt sie ihrem Long-Time-Crush Hugh Tyson endlich näher, der ebenfalls Teilnehmer dieses Kurs ist.

Zu aller erst muss ich sagen, wie toll ich die Parallelen fand. Nicht nur in Hudsonville, sondern auch in Frankreich scheinen sich Ruby und Summer sich zu verlieren, als würde dicke Luft zwischen ihnen herrschen. Aber auch wie sie ihren Geburtstag jeweils verbringt und er in beiden Versionen wegen dem Familiengeheimnis ins Wasser fällt. Aber zu dem gleich. Ich mochte die Beziehung zwischen Summer und ihrer Tante sehr gerne. Es war herzlich, ehrlich und unterstützend. Genau dasselbe galt für ihre Mutter. In beiden Versionen entwickelte sich Summer und sprang über ihren Schatten. Sei es für ihre Meinung gerade zu stehen und nicht alles hinzunehmen, oder den ersten Schritt zu machen. Nicht ständig abgebrüht zu sein, nur in der Hoffnung, dass sie als cool wahrgenommen werden würde. In diesem Sommer hat sie wirklich eine Entwicklung hingelegt. Sie hat sich selber gesehen und nicht mehr versucht sich zu verstecken.

Aber ja, mein kleines Manko, was ich etwas schräg fand. Um nicht zu erzählen was sich hinter dem Geheimnis birgt, erkläre ich lieber drum herum, was mir nicht so gefallen hat. Es ist ein sehr schwerwiegendes Thema, dass sich Summers Leben lang erstreckt und ich fand es nicht in Ordnung wie damit umgegangen würde. Als könnte man es durch ein paar Tage zusammen wieder gut machen, obwohl Summer seit klein auf an der Nase entlang geführt wurde. Das zu diesem Thema.

Ansonsten war die Handlung ziemlich gut zu verfolgen. Die Abschnitte, oder eher gesagt die Versionen haben mehrmals im Buch getauscht, so dass man den selben Zeitraum einmal in Frankreich und einmal in Hudsonville mitverfolgt hat. Die Selbstfindung die stattgefunden hatte, brachte mich dazu, Summer sehr zu mögen. Statt weiterhin wie eine Schachfigur hin und her geschoben zu werden, wurde sie irgendwann selber zu ihrem Fels in der Brandung. Aber auch das sie sich in beiden Versionen jeweils etwas verknallt hatte, war niedlich.

Der Schreibstil war locker und leicht zu lesen. Die Kultur wurde berücksichtigt, in der Version als sie in Frankreich war, gab es öfters Phrasen auch auf französisch, so dass ich sogar als Leser etwas gelernt habe.

Das Ende war relativ offen, da man nicht so ganz wusste, welche Version wirklich passiert ist. Aber das schöne daran ist, es bleibt dem Leser offen, für welche er sich entscheidet. Und mir hat die aus Hudsonville besser gefallen.

Fazit:
Das Buch hat mir gut gefallen. Auch wenn ich ein Manko hatte, dass ich nicht so leicht abtun hätte können wie die Hauptprotagonistin Summer, hat es mir dennoch Spaß gemacht dieses Buch zu lesen. Die Szenarien mit dem Was wäre Wenn waren ziemlich interessant. Mit anzusehen, wie ihr Sommer in Frankreich und zuhause in Hudsonville verlaufen hätten mit den vielen Parallelen und Unterschieden war unglaublich faszinierend. Zu dem, dass man am Ende sozusagen selber die Entscheidungsmacht hat zu glauben, was wirklich passiert ist. Also ich gehöre zu Team Hudsonville!

3 von 5 Sternen!

Ein Familiengeheimnis und die erste Liebe

Von: Buchpanda Datum: 10. Juli 2018

Für diesen Sommer wurde Hauptperson Summer von ihrem Vater, einem berühmten Künstler, zu sich nach Frankreich eingeladen. Summers Mutter hält davon nicht viel, sie ahnt, dass Summer sitzen gelassen werden wird.
Kurz vorm Abflug in die Provence klingelt Summers Handy - und da passiert die Teilung der Geschichte.
Der eine Teil setzt damit fort, dass sie den Anruf ignoriert und ins Flugzeug steigt. In Frankreich lernt sie die Frau und das Mädchen kennen, die im Haus ihres Vaters wohnen und das ist nicht die einzige Überraschung - sie begegnet auch einem süßen Jungen.
In dem anderen Teil beginnt eine weitere Geschichte, die damit anbindet, dass Summer den Anruf annimmt und zuhause bleibt (was übrigens nicht New York City ist, sondern eine Vorstadt im Bundesstaat New York).
Die Teile wechseln sich in großzügigen Abständen ab, sodass man beim Lesen immer wieder gut reinkommt und nicht plötzlich rausgerissen wird.
Die Frankreich-Storyline hat mir persönlich weniger gut gefallen als der New York-Teil.
Der Leser sieht von Anfang an, welcher Elefant dort im Raum steht, aber die Hauptperson braucht eeewig lange, um ihn zu erkennen. Das hat mich sehr gestört (zumal das Geheimnis ihres Vaters ja im gesamten Buch eine Rolle spielt).
Auch, wie überrascht sie darüber ist, dass die Speisekarte in Frankreich auf französisch ist... puuh, ich musste schon ab und zu die Augen verdrehen. Sie ist nicht die hellste, dafür aber ziemlich echt und natürlich. Ihre Emotionen kann man nachvollziehen und auch ihre manchmal vorschnellen Reaktionen sind durchaus begründet (als Teenie verhält man sich nun mal so).
Das Mädchen im Haus ihres Vaters steckt Summer leider bei der ersten Begegnung sofort in eine Schublade (arrogante, gut aussehende Zicke, die sie hasst) und will sie da auch so schnell nicht wieder rausholen. Auch ihr mangelndes Selbstbewusstsein und ihre Art, sich durch alles mögliche einschüchtern zu lassen, sind mir in Frankreich sehr negativ aufgefallen - zumindest am Anfang. Denn natürlich schafft Summer es, diesen Sommer zu einem besonderen Sommer zu machen und über ihren eigenen Schatten hinauszuwachsen.
Ich finde, das ist ihr in der New York-Storyline am besten gelungen.
Zwar hat man dort als Leser nicht diese malerische Atmosphäre vor Augen, aber dafür lernt man mehr über Summers Verhältnis zu ihrer Mutter, ihrer Tante und ihre beste Freundin.
Auch, dass es Summers bester Freundin eigentlich lieber gewesen wäre, Summer diesen Sommer in Frankreich zu wissen, finde ich sehr gut beschrieben - denn Freundschaften sind schwieriger, als sie in vielen Büchern dargestellt werden.
Die restlichen Nebencharaktere haben mir auch gut gefallen, sie sind nicht übertrieben facettenreich, bieten aber ein abwechslungsreiches Umfeld und wirken sehr authentisch.
Ich fand es schön zu sehen, wie Summers Mutter und ihre Tante mit ihr umgehen und wie sich Summer durch diese Personen - und neue Bekanntschaften - weiterentwickelt.
Ihrem Schwarm gegenüber zeigt Summer die kalte Schulter und wird dabei innerlich total verrückt - was mich auch total verrückt gemacht hat, denn man will die beiden schließlich unbedingt glücklich zusammen sehen!
Aber auch in Frankreich gibt es einen süßen Jungen, dem man Summer nur zu gerne in die Arme schubsen möchte.
Dafür ist der New York-Teil der Geschichte umso weniger vorhersehbar.
Gesamt betrachtet ergänzen sich die Teile also sehr gut und ich finde, die Autorin hat es auf diese Art bemerkenswert geschafft, zwei verschiedene Geschichten mit ähnlichen Punkten so miteinander zu verknüpfen, dass am Ende eine sehr schöne runde Story entstanden ist.

Fazit: Für Teeniemädels, die sich zum ersten Mal verliebt haben und wie die Hauptperson noch ganz unbeholfen und schüchtern sind, ist dies bestimmt das perfekte Buch.Für ältere Leser ist es eher nicht so zu empfehlen, da die Eigenschaften der Hauptperson einen schon aufregen können.
Insgesamt ist es eine runde Geschichte mit süßer erste Liebe und einem dramatischen Familiengeheimnis!

Ein super Buch für den Sommer!

Von: Myheavenofbooks Datum: 08. Juli 2018

Allgemeine Infos:
Autorin: Aimee Friedman
Seitenanzahl: 448
Verlag: cbj Verlag
Preis: 15,00 Euro
ISBN: 978-3570165119

Inhalt:
New York oder Frankreich. Wo würdest du deine Ferien lieber verbringen? Und welche Auswirkungen hat diese Entscheidung auf deinen Sommer? Dem ist sich die 15-jährige Summer Everett gar nicht bewusst, als sie auf dem Weg nach Frankreich am Flughafen von New York einen Anruf von ihrem Vater bekommt, der über ihren Sommer entscheidet und alles hängt davon ob, ob sie diesen Anruf annimmt oder nicht… Was, wenn man beide Versionen dieses Sommers vergleichen könnte? Welche wäre die bessere Version?

Erster Satz:
„Einundzwanzig, zweiundzwanzig, dreiund …“

Meinung:
Erst einmal: Vielen Dank an den cbj Verlag und das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar!!
Wie bei allen Rezensionen starte ich mit dem Cover: Das Cover passt mit dem geteilten Bild perfekt zum Inhalt, der sommerlichen Stimmung und der einen Version des Sommers in Frankreich und der anderen in New York! Das Buch beginnt sofort mit einem wunderschönen Zitat, passend zum Thema der Story:

„Im unendlichen Raum müssen selbst die unwahrscheinlichsten Ereignisse irgendwann geschehen …
Dort gibt es Menschen mit deinem Aussehen, Namen und deinen Erinnerungen, die jede nur erdenkliche Lebensentscheidung von dir durchexerzieren.“ ~Max Tegmark

Zum Aufbau des Buches: Nach dem Prolog, in dem alle Infos geklärt werden, die für beide Versionen des Sommers wichtig sind – sozusagen die Vorgeschichte – beginnt der erste Teil des Buches mit der Reise nach Frankreich. In den folgenden Teilen wechselt die Autorin immer zwischen der Version in Frankreich und dem Sommer in New York, ohne dabei Details, die für beide Geschichten wichtig sind, vorwegzunehmen. Dieser Aufbau hat mir sehr gut gefallen besonders, weil man im Laufe des Buches auch Gemeinsamkeiten der beiden Versionen findet und das Buch dadurch spannender wird. Da einige Ereignisse in beiden Versionen der beiden Sommer vorkommen, fand ich es total interessant zu lesen, wie Summers Entscheidungen diese Ereignisse jeweils beeinflussen oder sogar verändern!
Aimee Friedmans Schreibstil ist flüssig und leicht zu lesen, also perfekt für den Sommer als leichte Lektüre für zwischendurch! Die meisten Charaktere konnten mich überzeugen (Ich mochte zum Beispiel Summers Tante sehr!), aber Summers Freundin Ruby war mir schon ab der ersten Seite nicht wirklich sympathisch, was sich auch im Laufe des Buches nicht verbessert hat. Vielleicht lag es am Schreibstil oder an ihrer Beschreibung, aber ich habe nicht wirklich die Verbindung zwischen ihr und Summer gespürt, obwohl sich die beiden schon so lange kennen.
Ich kann mich gar nicht entscheiden, welcher der beiden Sommer mir besser gefallen hat. Beide haben ihre Vor- und Nachteile, allerdings war ich etwas enttäuscht, dass der Schauplatz nicht wirklich New York war, sondern nur ein Vorort und Summer New York City nur einmal für einen Tag besucht. In dieser Version hat mich auch gestört, dass Summer sich immer wieder Gedanken über das ‚Was wäre wenn‘ macht und darüber nachdenkt, was sie wohl gerade machen würde, wenn sie nach Frankreich gefahren wäre. Natürlich ist das auch ein bisschen der Sinn des Buches, aber in der New-York-Version kam mir das etwas zu häufig vor. In Frankreich haben wir die Aktivitäten, die Summer in den Ferien macht, besser gefallen und in New York der Fotokurs, der mir in der zweiten Hälfte des Buches aber etwas zu kurz kam.
Das Ende war leider ziemlich vorhersehbar und ich habe schon einige Kapitel vor Schluss vermutet, wie das Buch ausgehen könnte. Ich hatte eigentlich auf eine Art Lösung gehofft oder, dass Summer sich für eine der Versionen entscheidet oder es wenigstens eine Andeutung diesbezüglich gibt, allerdings habe ich das Buch trotzdem mit einem guten Gefühl zugeklappt, weil mich die letzte Seite und das ende doch überzeugen konnten.

Fazit:
Mit diesem Buch kann der Sommer kommen! Ein perfektes Buch für den Sommer, den Urlaub oder die Ferien mit nur kleinen Schwachstellen. Nicht alle Charaktere konnten mich zu 100% überzeugen, aber alles in allem ein tolles Buch für zwischendurch, das dem Leser verdeutlicht, wie wichtig jede einzelne Entscheidung ist und, dass man trotzdem nicht alles im Leben planen kann.

Lieblingszitat:
„Ist euch bewusst, dass wir alle den ganzen Tag Bilder machen? Nicht wortwörtlich, aber wir sehen alle die Welt durch unsere ganz persönlichen Objektive und machen von jeder Person, der wir begegnen, jeder Landschaft, die wir sehen, einfach von allem einen mentalen Schnappschuss.“ (S. 137)

Smileys, die das Buch beschreiben:
❤ Liebe
�� Fotografie
☀ Sommer
�� Frankreich
�� New York

Bewertung: 4/5 Sternen

Sommergeschichte zum Nachdenken

Von: geschichtenträumerin Datum: 06. Juli 2018

Passend zum Sommer durfte ich „Zweimal Sommer zum Verlieben“ von Aimee Friedman als Rezensionsexemplar lesen. Dieser Einzelband ist am 29.05. diesen Jahres im cbj-Verlag erschienen und handelt von Summers schicksalhaftem Sommer.

Ein schicksalhafter Telefonanruf entscheidet über zwei Versionen eines Sommers. In der einen Version reist die 15-jährige Summer Everett nach Frankreich, davon träumt sie schon lange: Straßencafés, gut aussehende Jungs und Kunstmuseen. In der anderen Version bleibt sie zu Hause, doch ihr gewohntes Leben wird plötzlich völlig auf den Kopf gestellt. In beiden Sommern verliebt sie sich und entdeckt neue Seiten an sich. Doch es gibt da noch ein dunkles Familiengeheimnis, das sie so oder so einholt. Und es ist an der Zeit, sich ihm zu stellen.

Als ich den Klappentext gelesen haben, hatte ich noch ein wenig Zweifel, ob ich diesen Roman überhaupt lesen sollte. Normalerweise mag ich Bücher nicht, bei denen sich der Leser entscheiden muss, welche Version er nun für richtig hält oder bei denen alles sehr offen ist. Letzten Endes hat mir die Umsetzung dieser zwei Sommerversionen in diesem Buch aber sehr zugesagt.
Fast zu Beginn des Buchs teilt sich die Handlung in zwei verschiedene Handlungsstränge auf. Was mir sehr gut gefallen hat, ist, dass dies sehr deutlich durch die Seitenüberschriften gekennzeichnet ist. So konnte ich persönlich nie ins Zweifeln kommen, in welcher Sommerversion ich mich beim Lesen gerade befand.
Diese gesamte Thematik ist für mich auch das, was das Buch ausmacht und besonders werden lässt. Zum einen wurde ich zum Nachdenken über mein eigenes Leben und meine eigenen Entscheidungen, die ich tagtäglich treffe, angeregt. Auf unterhaltsame Weise lehrt einen „Zweimal Sommer zum Verlieben“ den Butterfly-Effekt mancher Entscheidungen, dass man jeden Tag so leben sollte, wie man es möchte und – nichtsdestotrotz – dass irgendwie am Ende alles wieder gut wird. Diesen lehrreichen bzw. tiefgründigeren Aspekt findet man bei anderen Sommerromanen selten vor.
Zum anderen ist durch diese zwei Schicksalsversionen mächtig Spannung aufgekommen. Für mich persönlich war es sehr spannend zu vergleichen, wie sich Summer Everetts Leben an dieser Wendestelle einerseits total anders entwickelt, andererseits manche Details ihres Sommers fast haargenau gleich bleiben. Allein deshalb konnte ich als Leserin mit ihr mitfiebern und habe immer gehofft, dass beide Sommerversionen gut für sie ausgehen.
Doch auch aufgrund des Schreibstils wurde „Zweimal Sommer zum Verlieben“ für mich sehr angenehm zum Lesen. Die Seiten fliegen nur so dahin, denn wie bei vielen Sommerromanen wird leichte Alltagssprache verwendet. Besonders erwähnenswert finde ich aber hier z.B. auch die Bildhaftigkeit des Schreibstils, welche durch zahlreiche wunderschöne Vergleiche etc. deutlich wird.
Die Protagonistin Summer Everett ist mir in beiden Sommerversionen höchst sympathisch gewesen, obwohl man doch sagen muss, dass man ihr das eher junge Alter anmerkt. Teilweise kamen mir ihre Gedanken und Handlungen doch etwas naiv oder kindlich vor. Da die Liebesgeschichte(n), die sich hier anbahnen, jedoch einigermaßen realistisch gehalten sind, habe ich mich eher auf diese tollen Bauchkribbelszenen fokussiert, sodass mich ihr junges Alter nicht gestört hat. Eine emotionale Achterbahn mit potenziellen Pärchen funktioniert schließlich immer!
Insgesamt hat Aimee Friedman hier natürlich nicht das Rad einer Liebesgeschichte neu erfunden. Interessant wird das Buch eben besonders durch die Spekulationen des Schicksals, wodurch die Geschichte etwas Tiefgründigeres erlangt.
Alles in allem habe ich nur Positives über „Zweimal Sommer zum Verlieben“ zu berichten. Dank des Klappentextes weiß der Leser von Anfang an, worauf er sich einlässt: Auf eine oder sogar zwei zuckersüße, leichte Liebesgeschichten mit leicht nachdenklichem Einschlag.
Vielen Dank an den cbj-Verlag bzw. an die Verlagsgruppe Randomhouse und die Betreiber des Bloggerportals für dieses tolle Rezensionsexemplar! ♥
Somit zählt diese Buchbesprechung offiziell als Werbung. Ich betone aber, dass niemand meine Meinung erkauft.

Zwei Erzählperspektiven - Sehr gelungen

Von: Melanie E. Datum: 28. Juni 2018

Was wäre wenn?

In "Zweimal Sommer zum Verlieben" wird der Sommer, den Sumer erlebt in zwei Erzählperspektiven erzählt. In der einen Version reist Summer nach Frankreich, da sie am Flughafen den Anruf ihres Vaters nicht angenommen hat und in der zweiten Version nimmt sie den Anruf an und lässt sich auf die nächste Gelegenheit vertrösten ihren Vater zu besuchen. Den Verlauf den die verschiedenen Storys nun nehmen ist sehr spannend, denn einiges innerhalb der Handlung ist fast identisch, obwohl anders erzählt. Ich empfand es als sehr gelungen eine Story in zwei Erzählperspektiven zu erhalten und diesen zu folgen. Dieser Sommer soll der Sommer sein, indem sich Summer verliebt und dies geschieht auch auf recht außergewöhnliche Art und Weise. Summer reift zu einem jungen Mädchen heran und muss dabei erkennen, dass sie lange Zeit belogen worden ist. Sie hat einiges zu verkraften, aber sie lässt sich trotz vieler Tränen nicht unterkriegen und schafft es zu verzeihen und der Liebe eine Chance zu geben, wobei natürlich auch noch viele andere Kleinigkeiten eine Rolle spielen. Das Fotografieren ist in beiden Storys zu finden und zeigt eine gewisse Begabung. Während ihr Vater ein Maler ist, hat Summer für sich das Fotografieren entdecken können, wobei sie erst noch in die richtige Richtung geschubst werden muss und es andere sind, die ihr künstlerisches Talent beim Namen nennen.

Der Wechsel in die verschiedenen Handlungen fiel mir leicht, da ich mich darauf eingestellt hatte, zwei unterschiedliche Storys zu lesen. Wie auch anders sollte sich sonst der Titel des Jugendbuchs erklären? Der Einstieg endet mit einem Anruf und das war schon Hinweis genug. Es war schon mitunter fies in eine Handlung einzutauchen, um dann völlig unerwartet in die andere Perspektive zu wechseln. Trotzdem empfand ich die Grundidee sehr gelungen und konnte mich darauf einstellen, mich einer etwas anderen Story widmen zu können. Die Story ist insgesamt bestens geeignet für junge Leser, da sie ohne Sex und Gewalt auskommt. Emotional ist Summer sehr gefordert, aber das Drama ihrer Familie erschlägt nicht, sondern gibt einfach nur Einblicke in das Wirrwarr in Summers Leben und zeigt auf, dass vieles auf Lügen aufgebaut wurde. Es ist einfach komplett rund erzählt und auch wenn ich das Verhalten des Vaters nicht verstehen kann, hat dies nichts damit zu tun, dass mir die Story nicht gefallen wollte. Gerne hätte ich mehr von Frankreichs Schönheit kennengelernt, aber man kann ja nicht alles haben. Insgesamt bin ich sehr zufrieden und vergebe daher auch gerne eine Leseempfehlung an ein Jugendbuch, welches tatsächlich außergewöhnlich erzählt wird.


★★★★

Leichte Geschichte für Zwischendurch

Von: Wortgetreu Datum: 27. Juni 2018

Das Cover gefällt mir persönlich sehr gut, da es im Grunde genommen den Inhalt des Buches wiederspiegelt und einfach perfekt zu der Geschichte passt. Außerdem finde ich die beiden gewählten Bilder und die Farbkombination sehr schön.

Unsere Protagonistin Summer ist mit ihren 15 Jahren eine sehr junge Protagonistin, was mich persönlich jetzt nicht sonderlich gestört hat, da ich wusste worauf ich mich einlasse. Man darf hier natürlich keinen sexy New Adult Roman erwarten. Das Buch ist in zwei Teile unterteilt, dem Sommer in New York und dem Sommer in Frankreich. Kapitelweise gehen wir dann gemeinsam mit Summer auf die Reise und erleben wie sie sich in zwei unterschiedliche Typen verliebt. Im Prinzip ist die Handlung bei beiden Geschichten recht gleich, jedoch werden Probleme und Sorgen auf unterschiedliche Art und Weise gelöst und auch die beiden Charaktere machen einen bedeutenden Unterschied.
Leider konnte ich dem Kerl, den sie in Südfrankreich traf nichts abgewinnen. Unentwegt und fast von der ersten Sekunde an war er mir furchtbar unsympathisch. Ich hätte mir gewünscht, dass die Autorin den Charakteren ein wenig mehr Leben eingehaucht hätte, denn irgendwie wirkten sie alle recht uninteressant. Aber am schlimmsten fand ich ihren Vater, allgemein sind die Familienverhältnise von Summer nicht gerade rosig. So etwas findet man in fast jeder New Adult Geschichte, jedoch fand ich es hier einfach nicht gut umgesetzt.

Der Schreibstil von Aimee Friedman ist sehr flüssig und ich habe das Buch in kurzer Zeit durchgelesen. Hätte sie den Charakteren mehr Leben gegeben wäre es für mich sicherlich auch spannender gewesen diese Geschichte zu verfolgen. So plätscherte sie irgendwie nur vor sich hin.

Ein Sommer, zwei Möglichkeiten

Von: books.mytruepassion Datum: 22. Juni 2018

Summer hat die Chance ihren Sommer in Frankreich bei ihrem Vater zu verbringen und dort viele Abenteuer zu erleben. Kurz bevor sie in das Flugzeug steigt bekommt sie einen Anruf, nun ist die Frage soll sie ran gehen oder nicht? Wenn sie den Anruf ignoriert fliegt sie nach Frankreich und verbringt den Sommer dort. Außerdem lernt sie einen Jungen namens Jacques kennen, mit dem sie Südfrankreich erkundet. Wenn sie den Anruf annimmt bleibt sie zuhause und lernt ihren Schwarm Hugh besser kennen, denn beide teilen die Leidenschaft für das Fotografieren. Doch bei beiden Versionen gibt es ein Geheimnis, dass bei Summer alles durcheinander bringen wird.
Ein Sommer, zwei Möglichkeiten. Mir kommt die Geschichte etwas Klischeehaft vor, besonders die Teile in Frankreich. Ich hatte mir alles ganz anders vorgestellt. Die Umsetzung der beiden Geschichten war ganz gut, nur etwas durcheinander. Mir hat das nicht so gut gefallen das erst der eine Teil in Frankreich gespielt hat und dann der zweite Teil in New York. Das hat die Spannung genommen. Man war voll in der Geschichte drin und dann fängt der andere Teil an und der ist dann völlig anders.

Eine sehr gute Idee, die ausbaufähig umgesetzt wurde

Von: Mylittlebookpalace Datum: 17. Juni 2018

Handlung: Ein schicksalhafter Telefonanruf entscheidet über zwei Versionen eines Sommers. In der einen Version reist die 15-jährige Summer Everett nach Frankreich, davon träumt sie schon lange: Straßencafés, gut aussehende Jungs und Kunstmuseen. In der anderen Version bleibt sie zu Hause, doch ihr gewohntes Leben wird plötzlich völlig auf den Kopf gestellt. In beiden Sommern verliebt sie sich und entdeckt neue Seiten an sich. Doch es gibt da noch ein dunkles Familiengeheimnis, das sie so oder so einholt. Und es ist an der Zeit, sich ihm zu stellen.

Orte: Da das Buch in zwei Handlungen aufgeteilt wurde spielte es an zwei komplett unterschiedlichen Orten. Einmal in Frankreich, nähe Paris mit Mohnfeldern und kleinen Bäckereien einfach nur ein Traum. Ich fand diese Kulisse sehr sehr schön und passend für die Handlung. Mir hat dieser Orte besser gefallen, als die kleine Stadt in der Everett normalerweise lebt, da diese irgendwie normal und so gqar nicht traumhaft war, also geht der Punkt hier nur mit der Geschichte in Frankreich mit. Die Orte waren aber trotzdem sehr gut beschrieben und es hat sich fast so angefühlt als wäre ich ebenfalls an diesen Orten.

Gestaltung: Das Cover hat mich wirklich angesprochen und auch die Kapitelgestaltung ist sehr gelungen. Die Gestaltung hat es geschafft, dass beide Geschichten in das Cover einfließen und so den Inhalt sehr gut widerspiegeln.

Schreibstil: Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, da er sei einfach zu lesen ist und vieles sehr gut beschrieben wird, damit man sich direkt in die Geschichte hineinversetzen kann. Die Dialoge waren meist sehr authentisch und schön, sodass die Geschichte etwas authentischer wurde.

Personen: Okay hier habe ich tatsächlich einiges auszusetzen, aber fangen wir mit dem Positiven an. Ich fand es gut, dass man die zwei Seiten der Charaktere kennenlernen konnte und auch das ein Charakter in der einen Geschichte eine sehr große Rolle hatte und in der anderen völlig unwichtig. Allerdings fand ich, dass viele der Charaktere sehr unauthentisch rübergekommen sind, da sie oft nicht richtig gehandelt haben und ich das Gefühl hatte, dass viele der Personen eine komplett andere in den jeweiligen Geschichten waren und auch mit Everett konnte ich mich gar nicht identifizieren.
Geschichte: Ich fand das mit den zwei Geschichten eine wirklich gute Idee, da ich den Gedanken mit dem „hättest du nur an dieser einen Stelle anders gehandelt wäre die Geschichte komplett anders verlaufen“ irgendwie interessant und spannend, allerdings fand ich die Umsetzung dieses Gedankens in diesem Buch nicht wirklich gut, da ich das Gefühlt hatte, dass man aus beiden Geschichten noch so viel mehr hätte rausholen können. Beide Geschichten hatten zu wenig Zeit sich zu entwickeln und als ich dann fast davor war, dass ich mich um die Charaktere sorge, dann war die Geschichte schon vorbei.

Fazit: Dieses Buch hatte eine sehr sehr gute und spannende Grundidee und auch die Umsetzung ist an vielen Stellen, wie den Orten, dem Schreibstil und der Gestaltung sehr gut gelungen, allerdings hatte ich das Gefühl, dass die beiden Geschichten viel zu wenige Zeit hatten sich zu entwickeln und auch die Personen mochte ich nicht, weshalb ich 3 von 5 Sternen gebe und mich hier beim Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars bedanken möchte.

Was wäre wenn..?

Von: JosBuecherblog Datum: 17. Juni 2018

Der Klappentext klang nach einer schönen Sommergeschichte – genau das, was man bei diesen warmen Temperaturen braucht. Und genau diese Erwartungen von mir hat das Buch auch erfüllt.
Ich bin sehr gut in das Buch reingekommen, da der Schreibstil mich direkt von Anfang an mitgenommen hat. Er war flüssig und ich bin wirklich sehr schnell voran gekommen, so dass ich das Buch beinahe in einem Stück gelesen habe. Das Buch ist in mehrere Teile untergliedert, welche immer abwechselnd in den USA bzw. in Frankreich spielen. Dies hat mir sehr gut gefallen, da die Geschichte so abwechslungsreich blieb und man immer vergleichen konnte, was in dem jeweiligen Zeitraum in den USA bzw. in Frankreich passiert wäre.
Die Entwicklung der Protagonistin hat mir auch sehr gut gefallen, da sie immer selbstbewusster wurde und nicht mehr alles so einfach hinnahm. Was ich allerdings noch nicht richtig verstanden habe am Ende des Buches, ob sie jetzt in Frankreich war oder nicht? Allerdings ist es auch nicht wirklich entscheidend, da das Ende so oder so gekommen wäre.
Ein weiterer Pluspunkt für mich war, dass es sich nicht bloß alles um Summers Abenteuer und ihre Liebesgeschichten gedreht hat, sondern auch um ihre Familie und gewisse Geheimnisse. Also war es nicht nur eine schöne Sommergeschichte, sondern hatte auch noch gewisse andere Aspekte.


Insgesamt ein wirklich gelungenes Buch, welches perfekt für den Sommer ist. Eine wirkliche Empfehlung!

Zweimal Sommer zum Verlieben

Von: Laraundluca Datum: 16. Juni 2018

Inhalt:

Provence oder New York - zwei Sommer, eine Liebe
Ein schicksalhafter Telefonanruf entscheidet über zwei Versionen eines Sommers. In der einen Version reist die 15-jährige Summer Everett nach Frankreich, davon träumt sie schon lange: Straßencafés, gut aussehende Jungs und Kunstmuseen. In der anderen Version bleibt sie zu Hause, doch ihr gewohntes Leben wird plötzlich völlig auf den Kopf gestellt. In beiden Sommern verliebt sie sich und entdeckt neue Seiten an sich. Doch es gibt da noch ein dunkles Familiengeheimnis, das sie so oder so einholt. Und es ist an der Zeit, sich ihm zu stellen.

Meine Meinung:

Der Schreibstil ist sehr locker und leicht, schlicht und einfach, frisch und modern, schnell und flüssig zu lesen.

Ich war sehr gespannt auf dieses Buch und vor allem die Umsetzung. Allerdings muss ich hier sagen, dass ich mir bei den beiden Versionen des Sommers ein bisschen mehr vorgestellt habe, dass sie sich mehr verbinden oder irgendwie zusammenhängen, durch ein Ereignis oder etwas Magie. Aber so haben wir einfach nur zwei verschiedenen Versionen von Summers Sommer gelesen, einmal in Frankreich, einmal im Staate New York.

Kapitelweise wechseln die Lokations. Dennoch waren die Sprünge sehr leicht und sofort zu verarbeiten, es kamen keine Unsicherheiten auf, man war sofort an dem jeweiligen Ort, ich fühlte mich rundum wohl in der Geschichte.

Beide Versionen des Sommers halten Überraschungen - gute und weniger gute, gewöhnungsbedürftige und freudige - für Summer bereit. Beide Geschichten haben ihren Reis, wobei mir der Sommer in Hundsonville/New York etwas besser gefallen hat.

Die Charaktere sind lebendig und authentisch gezeichnet. Jeder hat seine guten und weniger guten Seiten, seine Macken, Ecken und Kanten. Allerdings fand ich Summers Vater charakterlich wirklich unterirdisch. Wie kann man so lange ein Doppelleben führen? Summer tat mir nach dieser Eröffnung wirklich leid, auch wenn sie vorhersehbar war.

Eine schöne und sommerliche Geschichte, über Familie und Freundschaft und die erste Liebe, über Veränderungen und das Erwachsen werden. Mir hat das Buch wirklich gut gefallen. Es hat mir eine unterhaltsame Lesezeit beschert.

Fazit:

Ein sommerliches und unterhaltsames Jugendbuch. Leseempfehlung.

Zweimal Sommer zum Verlieben

Von: Leseratte Austria Datum: 10. Juni 2018

Dieses tolle Jugendbuch, kann ich absolut empfehlen! Da es sehr einfach geschrieben und in Teilen eingeteilt wird. Manchmal kommen auch französische Ausdrücke vor, da diese Geschichte in Amerika (Hudsonville außerhalb von New York City) und in Frankreich (in der Provence) abspielt. Es hat 445 Seiten und ist vom cbj-Verlag. Der Inhalt:

Die 15-jährige Summer Everett möchte ihren Vater in der Provence besuchen. Summer’s Eltern sind geschieden, sie und ihre Mom leben in Amerika, ihr Vater in Frankreich. Doch bevor sie in das Flugzeug steigt, bekommt sie einen unbekannten Anruf! Wenn sie den annimmt, bleibt sie in Amerika über den Sommer lang. Wenn sie ihn aber ignoriert und in das wartende Flugzeug steigt, fliegt sie nach Frankreich. (Genauso wird es auch beschrieben: Der erste Teil ist, dass sie den Anruf ignoriert und nach Frankreich fliegt. Der zweite Teil ist, dass sie den Anruf annimmt und zuhause bleibt. Dann geht es immer so abwechselnd weiter.)

In Frankreich erlebt sie eine kleine Romance mit Jaques und als sie bei ihrem Vater zuhause ist, aber ihr Vater in Berlin auf Geschäftsreise! Wer ist dann die Frau und das Mädchen Eloise bei ihrem Dad zuhause? In Amerika macht sie einen Fotokurs bei ihrer Tante Lydia und lernt Hugh Tyson (ihren Schwarm) besser kennen. doch an ihrem Geburtstag deckt sie ein altes Familiengeheimnis auf, und wer ist Eloise…?

Dieses Buch ist sehr spannend und einfühlsam geschrieben.

Zweimal Sommer zum Verlieben

Von: Leseratte Austria Datum: 10. Juni 2018

Dieses tolle Jugendbuch, kann ich absolut empfehlen! Da es sehr einfach geschrieben und in Teilen eingeteilt wird. Manchmal kommen auch französische Ausdrücke vor, da diese Geschichte in Amerika (Hudsonville außerhalb von New York City) und in Frankreich (in der Provence) abspielt. Es hat 445 Seiten und ist vom cbj-Verlag. Der Inhalt:

Die 15-jährige Summer Everett möchte ihren Vater in der Provence besuchen. Summer’s Eltern sind geschieden, sie und ihre Mom leben in Amerika, ihr Vater in Frankreich. Doch bevor sie in das Flugzeug steigt, bekommt sie einen unbekannten Anruf! Wenn sie den annimmt, bleibt sie in Amerika über den Sommer lang. Wenn sie ihn aber ignoriert und in das wartende Flugzeug steigt, fliegt sie nach Frankreich. (Genauso wird es auch beschrieben: Der erste Teil ist, dass sie den Anruf ignoriert und nach Frankreich fliegt. Der zweite Teil ist, dass sie den Anruf annimmt und zuhause bleibt. Dann geht es immer so abwechselnd weiter.)

In Frankreich erlebt sie eine kleine Romance mit Jaques und als sie bei ihrem Vater zuhause ist, aber ihr Vater in Berlin auf Geschäftsreise! Wer ist dann die Frau und das Mädchen Eloise bei ihrem Dad zuhause? In Amerika macht sie einen Fotokurs bei ihrer Tante Lydia und lernt Hugh Tyson (ihren Schwarm) besser kennen. doch an ihrem Geburtstag deckt sie ein altes Familiengeheimnis auf, und wer ist Eloise…?

Dieses Buch ist sehr spannend und einfühlsam geschrieben.

Doppelt genialer Lesestoff

Von: EmotionbooksWorld Datum: 31. Mai 2018

Zweimal Sommer zum Verlieben
Autor : Aimee Friedman
Verlag :cbj

Was für ein bestechend auffallend und anziehendes Cover.
Traumhaft in seiner Aufmachung und wahrhaft passend zum Roman.
Als Leserin bekam ich hier zwei! ! temporeiche, phänomenale Geschichten zu lesen.
Haben wir uns nicht schon alle einmal gefragt " was wäre wenn "?
Hier wird das WENN ebenfalls erzählt. Summer ist fünfzehn und sollte den diesjährigen Sommer bei ihrem Vater in Frankreich verbringen. Als sie auf dem Flughafen auf ihren Abflug wartet, klingelt ihr Handy.
Und von da an wird der Leser abwechselnd in zwei beeindruckende Romane hineingezogen.
Zum einen durfte ich lesen was passiert wenn Summer den Anruf nicht annimmt und nach Frankreich fliegt, zum anderen durfte ich ebenso erfahren was passiert wenn sie den Anruf annimmt und zu Hause in New York bleibt.
Ja Sie verliebt sich in beiden Ländern , und mehr möchte ich inhaltlich auch nicht verraten.
Der Schreibstil ist durchgehend geschmeidig, fliessend, modern und angenehm zu lesen.
Die Protagonisten werden allesamt charismatisch, lebendig und gelungen in ihren zugedachten Rollen dargestellt und konnten mich vollends überzeugen.
Es bereitete mir null Probleme in den Geschichten hin und her zu wechseln, dies hat die Autorin grandios gelöst.
Ich kann mich nicht erinnern jemals in solch souverän und hervorragender Qualität ein Buch gelesen zu haben welches mir gleich eine doppelte Lesefreude in einem bereitete.
Der Roman ist brilliant durchdacht und unglaublich temporeich, dadurch fliegt man beim Lesen förmlich durch die Seiten.
Die eingesetzten Wendungen sind effektvoll und sehr belebend.
Der anberaumte Spannungsbogen und die Dynamik unterhalten hier tadellos.
Ein andersartig, faszinierendes und enorm unterhaltsames Leseerlebnis!

Humorvoll, sommerlich und romantisch!

Von: CorniHolmes Datum: 29. Mai 2018

Beim Durchstöbern der Vorschau des cbj Verlages ist mir das Cover von „Zweimal Sommer zum Verlieben“ sofort ins Auge gesprungen. Ich finde es richtig hübsch und da mich auch der Klappentext auf Anhieb überzeugen konnte, wanderte das Buch sogleich auf meine Wunschliste.

Die 15-jährige Summer wollte diesen Sommer bei ihrem Vater in Frankreich verbringen. Am Flughafen angekommen, wartet sie darauf, in den Flieger steigen zu können. Da klingelt ihr Handy – eine unbekannte Nummer. Soll sie rangehen? Oder lieber nicht? Dieser Telefonanruf soll über zwei Versionen ihres Sommers entscheiden. In der einen Version, in der sie den Anruf ignoriert, reist Summer nach Frankreich in die Provence, wovon sie schon immer geträumt hat. Doch leider wird die Zeit bei ihrem Vater nicht so schön wie erhofft. Ein Lichtblick jedoch ist der junge Kellner Jacques, der nicht nur süß aussieht, sondern auch sehr nett ist. In der anderen Version, in der sie den Anruf annimmt, bleibt Summer zu Hause in Hudsonville und nimmt an einem Fotografiekurs teil. In diesem trifft sie auf ihren Schwarm Hugh, was ihr Herz augenblicklich höher schlagen lässt. In beiden Sommer verliebt sie sich und in beiden Versionen entdeckt sie neue Seiten an sich. Und noch etwas kommt ans Licht – ein altes Familiengeheimnis, welches Summer ziemlich vor den Kopf stößt und ihr Leben für immer verändern wird.

Schöne sommerliche Teenieromane lese ich immer unheimlich gerne. Öfters habe ich mich da nun schon von hübschen Covern täuschen lassen, aber dass dies hier nicht der Fall sein wird, habe ich bereits nach den ersten Seiten gemerkt.
Mich konnte bereits die Idee des Buches sofort ansprechen und auf deren Umsetzung war schon richtig gespannt. Dieses ist in meinen Augen sehr gut gelungen, das tolle Cover hat mich hier also nicht in die Irre geführt.

Wir erfahren alles aus der Sicht von Summer in der Ich-Perspektive. Summer war mir sofort richtig sympathisch. In manchen Dingen hat sie mich sehr an mich selbst erinnert, daher ist es mir auch wunderbar gelungen, mich in sie hineinzuversetzen. Mit ihr werden wir hier zwei verschiedene Sommer erleben. Der eine wird sich in Frankreich abspielen, der andere in ihrer Heimatstadt Hudsonville im Staate New York.

Habt ihr euch auch schon mal gefragt, was wohl gewesen wäre, wenn ihr in einer Situation anders gehandelt hättet? Wie hätte sich wohl alles entwickelt, wenn ihr euch für die andere Variante entschieden hättet?

Summer gerät in so eine Lage. Als kurz vor ihrer Abreise ihr Handy klingelt und sie merkt, dass sie von einer unbekannten Nummer angerufen wird, stellt sie sich die Frage, ob sie abheben soll oder nicht. Zuerst erfahren wir, was unmittelbar danach passiert, nachdem sie den Anruf ablehnt. Summer reist nach Frankreich, wo sie eigentlich ihren Vater besuchen wollte. Ihre Eltern sind seit ihrem 11. Lebensjahr geschieden und seitdem hat die 15-jährige mit ihren Vater nur sehr wenig Kontakt. Endlich wird sie ihn nun langer Zeit wiedersehen, aber ihre Freude erhält sehr rasch einen Dämpfer, als sie erfährt, dass ihr Vater gar nicht daheim ist. Er befindet sich in Berlin und wird erst nach einigen Tagen zurückkehren. Na super. Klar, dass Summer enttäuscht und wütend ist. Anstatt von ihrem Vater empfangen zu werden, erwartet sie in seinem Haus in der Provence nur eine Frau namens Vivienne und deren Tochter Eloise. Vivienne malt wie Summers Vater Gemälde und teilt sich mit diesem das Haus für ihre Malerarbeiten.
Der Urlaub in Frankreich wird ganz anders werden als Summer erwartet hat. Aber zumindest einen ihrer Pläne kann sie verwirklichen: Sie trifft einen süßen Franzosen namens Jacques, in welchen sie sich auf den ersten Blick verguckt. Und er scheint auch sie sehr nett zu finden…

Die andere Version des Summers spielt sich im Staat New York in der Stadt Hudsonville ab. Summer hat den Anruf angenommen und von der Berlinreise ihres Vaters erfahren. Sofort cancelt sie ihren Flug und fährt nach Hause. Auch in dieser Sommer-Variante ist Summer enttäuscht und wütend. Hinzu kommt hier, dass es gerade nicht allzu gut mit ihrer besten Freundin Ruby läuft. Dies ist auch in der anderen Version der Fall, nur spürt sie es zu Hause deutlicher als in Frankreich. Sie und Ruby scheinen sich auseinander zu entwickeln, was natürlich unendlich schade, aber in dem Alter auch normal ist.

Beide Sommer halten so einige Überraschungen für Summer bereit und in beiden verliebt sie sich. Beide Versionen werden Summer verändern, sie wird selbstbewusster und reifer und lernt sich selbst besser kennen. Auch mit dem dunklen Familiengeheimnis, auf welches sie schließlich stößt, muss sie sich in beiden Versionen auseinandersetzen.

Die verschiedenen Sommer wechseln sich kapitelweise ab. Mir haben beide Versionen richtig gut gefallen. In beiden kommt eine herrliche, sommerliche Atmosphäre auf und in beiden Varianten bekommen wir es mit lauter liebenswerten Charaktere zu tun. Unsympathisch war mir in diesem Buch wirklich keiner, höchstens Eloise ein wenig, aber zum Ende hin habe ich schließlich auch sie noch sehr lieb gewonnen.

Mir persönlich haben die Kapitel in Hudsonville besser gefallen, was aber auch daran liegen kann, dass ich den Schauplatz Frankreich nicht so gerne mag. Warum, kann ich noch nicht mal sagen, ich stehe einfach mehr auf das Setting-USA. ;)

Ich fand aber beide Sommer-Versionen klasse. Anders, als ich angenommen hatte, habe ich hier nichts als kitschig oder klischeehaft empfunden. Da mich so etwas in der Regel nicht stört, hätte ich es hier gar nicht so schlimm gefunden, wenn es so gewesen wäre. Dass die Story dann deutlich tiefgründiger und gefühlvoller war, als erwartet, hat mir richtig gut gefallen und mich auch sehr positiv überrascht.

Ich kann das Buch wirklich absolut empfehlen! Für die warme Jahreszeit eignet sich dieser schöne Roman perfekt, da hier eine richtig gut Sommerlaune aufkommt. Der Schreibstil von Aimee Friedman ist wunderbar flüssig und humorvoll, sodass sich das Buch locker-leicht lesen lässt. Mich hat dieser tolle Jugendroman bestens unterhalten. Er hat mich zum Schmunzeln gebracht, mich nachdenklich gestimmt, mich mitfühlen lassen und in mir die Lust auf den Sommer geweckt. „Zweimal Sommer zu Verlieben“ erzählt eine wundervolle Geschichte über Freundschaft, Liebe, Familie und Veränderungen.

Fazit: Eine perfekte Mischung aus Humor, Tiefgründigkeit, Sommerfeeling und Romantik! Mich hat „Zweimal Sommer zum Verlieben“ bestens unterhalten. Die gut 450 Seiten waren rasend schnell gelesen, was zum einen an dem wunderbar flüssigen Schreibstil, zum anderen aber auch an der tollen Story gelegen hat, die mich von den ersten Seiten an begeistern konnte. In meinen Augen wurde hier eine tolle Idee sehr gelungen umgesetzt. Ich kann das Buch sehr empfehlen, sowohl Jugendlichen als auch Erwachsenen, und vergebe hier gerne volle 5 von 5 Sternen!