Blick ins Buch

Jetzt bestellen:

Buch
eBook

€ 14,99 [DE] | CHF 20,50 [CH] | € 15,50 [A]

Anna Pfeffer

New York zu verschenken

Ein Chat-Roman über die wahre Liebe

Anton hat alles, was sich ein 17-Jähriger wünscht: vermögende Familie, liebende Eltern und keine Geschwister. Was Anton seit Kurzem auch noch hat: eine Ex-Freundin. Olivia hat ihn grundlos nach ein paar Monaten abserviert, und das, obwohl er sie doch mit einer Reise nach New York überraschen wollte. Das Ticket ist auch schon auf ihren Namen gebucht. Kurzerhand startet der selbstsichere Sonnyboy via Instagram die Suche nach einer neuen Olivia Lindmann. Der Andrang ist mäßig, aber es meldet sich eine 16-jährige Liv, die ganz anders ist, als die Mädchen, die Anton sonst trifft …

Das Buch spielt in New York, USA

Leserstimmen

New York zu verschenken von Anna Pfeffer

Von: elena müller Datum: 19. November 2017

Hallo zurück! Lest unbedingt weiter, denn heute handelt es sich, um ein wunderbares Buch!!














Titel: New York zu verschenken
Autor: Anna Pfeffer
Genre: Jugendroman
Verlag: cbj Verlag
Erscheinungsjahr: 2017
Format: Broschiert [14.99€]
Seiten: 331
ISBN: 978-3570173978




Inhalt:

"Anton hat alles, was sich ein 17-Jähriger wünscht: vermögende Familie, liebende Eltern und keine Geschwister. Was Anton seit Kurzem auch noch hat: eine Ex-Freundin. Olivia hat ihn grundlos nach ein paar Monaten abserviert, und das, obwohl er sie doch mit einer Reise nach New York überraschen wollte. Das Ticket ist auch schon auf ihren Namen gebucht. Kurzerhand startet der selbstsichere Sonnyboy via Instagram die Suche nach einer neuen Olivia Lindmann. Der Andrang ist mäßig, aber es meldet sich eine 16-jährige Liv, die ganz anders ist, als die Mädchen, die Anton sonst trifft …"

Quelle: CBJ Verlag

Meine Meinung: Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar! Das Buch ist ein Chat-Roman von den beiden Protagnisten Anton und Liv. Beide sind komplett verschieden. Während Anton oberflächlich und angeberisch ist, ist Liv stattdessen ist hilfsbereit und sympatisch. Liv widerspricht ihm oft und versucht ihm die Augen zu öffnen. Sie macht viel durch wegen ihrer Familie, trotzdem ist bleibt sie fröhlich und stark. Anton gibt mit seinem Luxus und sich selbst an. Er ist reich, daher spielt Geld eine nicht so wichtige Rolle für ihn. Ein so großer Unterschied zwischen den beiden, daher eine ganz besondere Geschichte!
Das Cover finde ich passend! Der Titel steht in der Mitte und drumherum Sehenswürdigkeiten und Symbole, die man in New York sehen kann.

Der Schreibstil liest sich sehr schnell und flüssig. Wie man vielleicht auf dem Bild erkennen kann, ist das komplette Buch ein Chatverlauf. An dieser Stelle störte mich, dass dieses Buch keine Kapitel besitzt. Daher war es schwer das Buch zu pausieren, da man mitten in der Konversation aufhört.
Ansonsten habe ich nichts zu bemengeln, ein tolles humorvolles Buch. Ich musste tatsächlich ein paar Mal laut loslachen!!
Ach ja, falls es nicht deutlich genug war- 5/5 Sternen!!

ALLES LIEBE ELENA<33

Tolle Geschichte, aber etwas oberflächlich

Von: BienesBücher Datum: 10. November 2017

Das Cover ist super gestaltet. Mittig der Titel und die typischen Symbole und Sehenswürdigkeiten für New York sind links und rechts davon gespiegelt worden.

Per Instagram sucht Anton eine Flugbegleitung, denn seine mittlerweile Ex-Freundin kommt ja nicht mehr in Frage. Als sich dann tatsächlich jemand mit demselben Namen meldet, beginnt ein toller Chat-Roman. Auf diese Weise lernt man beide Protagonisten sehr gut kennen, denn alles ist ein Dialog zwischen ihnen.
Anton fand ich sehr schwierig. Er ist so oberflächlich und angeberisch, das ich das Buch am liebsten abgebrochen hätte. Er gibt mit all seinen „Luxusgütern“ an und findet Geld nicht wichtig (da seine Eltern ja genügend davon haben). Dazu kam, dass fast jeder Satz eine Frage nach einem Foto von Liv war. Und wenn nicht das, dann wie gut er aussieht. Damit hatte ich wirklich Problem, und ich hatte immer auf den Moment gewartet, an dem er sich etwas ändert.
Liv ist im Gegensatz total sympathisch. Sie hat diese freundschaftliche Art, die eine beste Freundin ausmacht. Sie schafft es auch, Anton in mancher Situation seine Grenzen zu zeigen. Noch dazu erfährt man viel von ihre und ihrer Familie, was wirklich besonders beschrieben wurde. Trozt allem, was Liv auf sich nimmt, bleibt sie fröhlich und versucht immer wieder das Gute in Anton zu finden.
Genau da merkt man auch den Unterschied der beiden. Anton, dem materielles und sein Status so viel bedeutet und ganz gegenteilig Liv: Fürsorglich und hat immer ein offenes Ohr.

Sprachlich fand ich das Buch super. Es ist ein Chat-Roman, der also nur aus den Textnachrichten von Anton und Liv besteht. Die Autorin hat es geschafft, die Geschichte so schön zu verpacken und jeden auf seine eigene Art besonders wirken zu lassen. Noch dazu kam ein Schluss, der so passend und überraschend kam. Für meinen Geschmack hätte aber gerne noch mehr New York darin vorkommen können.;-)

Fazit: Ein interessanter Chat-Roman, der das Leben zweier ganz unterschiedlicher Jugendliche beschreibt.

mehr Leserstimmen anzeigen

Anders aber mit viel Liebe

Von: marysbookblog Datum: 09. November 2017

Ich hatte mich in das Cover des Buches verliebt und es sprang mich auf Instagram überall an. Kurzum ich kam nicht dran vorbei mir mal den Klappentext anzuschauen und dann war es um mich geschehen, auch wenn ich seit Jahren keinen Jugendroman mehr gelesen hatte, ich musste wissen ob Anton einen Olivia findet, die mit ihm nach New York fliegt.
Ich danke daher dem cbj Verlag vom Herzen, dass ich die Chance bekommen habe dieses Buch als Rezensionsexemplar lesen zu dürfen.

Anton präsentiert für mich als Figur alles was einen echten Macho ausmacht. Er hält sich für hübsch, unfehlbar und macht keinen Hehl daraus, dass er das Geld seiner Eltern ganz selbstverständlich in sein Vergnügen investiert.
Dagegen ist Olivia das komplette Gegenteil, sie scheint aus einem weniger gut sittuierten Elternhaus zu kommen, ist eher zurückhaltend und opfert sich für ihre kleine Schwester auf. Ihre große Liebe ist Star Wars.
Entsprechend prallen die Welten der beiden in den Chat Dialogen aufeinander und sorgten für den ein oder anderen Lacher bei mir.

Jedoch muss ich sagen, dass diese Art des Romans sehr gewöhnungsbedürftig war, Dachte ich zu Beginn noch, dass der Chat nur einige Seiten in Anspruch nehmen würde, so wurde ich eines besseren belehrt. Das gnaze Buch ist ein Chat. Zwischendrin fand ich es sehr komisch und habe mir gewünscht, es würde zu einem realen Treffen zwischen den Beiden kommen um den Chatdialog zu unterbrechen. Nach Abschluss des Buches und in der Rücksicht, revidiere ich diesen Wunsch und sage der Aufbau des Buches ist perfekt so wie er ist, denn so ist die Jugend heute. Alles wird über Chats geklärt und lieber schreiben wir drei Stunden Whats App Nachrichten als etwas in drei Minuten Telefonat zu klären.
Die beiden Charaktere gefallen mir unheimlich gut und sind sehr liebenswürdig auf ihre Weise.
Auch wenn das Ende auf eine gewisse Art und Weise vorherzusehen ist, die Autorinnen haben es geschafft, dass es ein würdiges und toll geschriebenes Ende wird. Dafür möchte ich wirklich alle Daumen hoch zeigen, denn dies ist, meiner Meinung nach, immer das schwierigste an vorhersehbaren Büchern.
Die Geschichte von Olivia und Anton ist zu Ende erzählt, aber ich wünsche mir trotzdem wieder von ihnen zu hören, weil ich sie so sehr ins Herz geschlossen habe.

Fazit


Ein toller Jugendroman, der sehr nah an der heutigen Realität ist. Tolle Charaktere und eine tolle Story. Ganz definitiv war es nicht das letzte Buch der beiden tollen Autorinnen.

Witzige Idee, die zu oberflächlich bleibt

Von: Leselaunen Datum: 05. November 2017

Heute ist genau das optimale Wetter um ein Buch zu lesen. Draußen regnet es in Strömen, es ist kühl geworden und so richtig hell mag es auch nicht werden. Die meisten Menschen mögen das gar nicht. Ich hingegen mag dieses trübe, kalte Wetter in den Herbst- und Wintermonaten sehr. Nicht nur zum Fotografieren ist das Licht im Herbst perfekt. Und die Fotografie hängt eng mit dem Rezensieren von Büchern zusammen. Eng eingemurmelt in eine kuschelige Decke, habe ich es mir auf dem Sofa gemütlich gemacht um euch mein zuletzt gelesenes Buch New York zu verschenken vorzustellen.

Hinter dem Synonym Anna Pfeffer verstecken sich zwei junge Frauen. Nämlich Ulrike Mayrhofer und Carmen Schmit. Ihr Debütroman Für Dich soll´s tausend Tode regnen wird sicher vielen von euch etwas sagen. Das neue Buch der Beiden, New York zu verschenken, erschien im August diesen Jahres und ist somit noch ganz frisch. Da die Protagonisten in diesem Buch sechzehn und siebzehn Jahre alt sind, lässt es sich zweifellos dem Young-Adult-Genre zuschreiben. Nicht immer bin ich ein Freund dieses Genre. Manches ist mir zu kitschig, unnatürlich und weltfremd. Wenn eine Geschichte aber durchdacht, klug geschrieben und die Charaktere gut ausgearbeitet sind, bin ich alles andere als abgeneigt.

Über andere Buch-Blogs und das Blogger-Portal der Verlagsgruppe Randomhouse bin ich auf New York zu verschenken aufmerksam geworden. Besonders interessiert hat mich, wie es gelingen soll, einen simplen Chatverlauf so in einen Roman zu verpacken, dass dieser nicht langweilig wird. Das gesamte Buch zeigt nämlich lediglich das Gespräch von Anton und Liv in Form eines Chat-Protokolls. Hier wirkliche Spannung hineinzubringen, stellte ich mir sehr schwierig vor.

Beim Lesen der ersten Seiten, stellte ich zunächst fest, dass sich gerade dieser Chat-Monolog leicht und flüssig lesen lässt. Was auch daran liegen mag, dass die jeweiligen Texte der beiden nicht übermäßig lang sind. Ein typisches Merkmal eines Chats eben. Gleichzeitig konnte mich die Story nie so richtig packen. Das ganze Buch widmet sich den Unterhaltungen von Anton und Liv. Andere Charaktere kommen nicht vor. Dieser Umstand allein führt sicher nicht dazu, dass das Buch nicht voll überzeugen konnte. Allerdings ist die Umsetzung hier nicht all zu gut gelungen.

Erschreckend fand ich die oberflächlichen Kommentare von Anton. Natürlich war mir bewusst, dass es sich um einen siebzehnjährigen Jungen handelt, jedoch wirkten seine Aussagen oft nicht nur sehr unreif und dümmlich, sondern führten auch dazu, dass ich den Charakter von Beginn an nicht mochte. Ich versuche an dieser Stelle nicht zu spoilern und belasse es dabei. Liv hingegen war mir direkt sympathisch, aufgrund ihrer klugen, schlagfertigen und menschlichen Art.

Die Idee, dass ein Schüler, deren Freundin ihn verlassen hat und welcher er zuvor eine Reise nach New York schenken wollte, das Ticket nun bei Instagram anbietet und ein Mädchen mit gleichem Namen finden muss, dass er auch noch so sympathisch findet um es mitzunehmen, scheint etwas weit hergeholt. Für einen Jugendroman aber finde ich den Gedanken ganz witzig und passend.

Während der Verlauf der Geschichte schon ziemlich am Anfang sehr vorhersehbar ist, punktet das Ende noch einmal mit viel Menschlichkeit und Emotion. Mein Fazit fällt dementsprechend aus. Die Idee ist für mich nicht ganz nachvollziehbar, aber okay. Die Umsetzung finde ich eher mangelhaft. Die Charaktere sind nicht bis ins letzte Detail durchdacht und besonders das oberflächliche Geschwätz von Anton ging mir sehr schnell auf die Nerven. Das Cover finde ich für dieses Genre gelungen und der Schreibstil ist für ein Chat-Protokoll angenehm leicht zu lesen. Ein netter Roman, mit teilweise amüsanten und emotionalen Passagen, der mich aber leider nie ganz überzeugen konnte.

New York zu verschenken

Von: Sheena Datum: 02. November 2017

Anton & Liv sind zwei völlig verschiedene junge Menschen die sich durch Zufall in den Weiten des www kennenlernen. Aber so zufällig wie es auf dem ersten Blick scheint, ist es dann doch nicht. Der liebe Anton sucht nach einer Olivia Lindmann, denn seine Ex Freundin hieß so und auf diese Olivia ist das Flugticket ausgestellt.
Der Andrang ist natürlich nur mäßig und dann macht es plötzlich bling und eine Nachricht von einer Liv, die ebenfalls Olivia Lindmann heißt landet bei Anton auf dem Schirm.
Der Austausch und das kennenlernen kann kommen und wird Anton am Ende tatsächlich Liv mit nach New York nehmen oder wird kurz vorher am Flughafen gekniffen?

Dieses Buch wird in reiner Chat Form erzählt und es macht zu Beginn direkt eher den Eindruck beim lesen, dass sich zwei Erwachsene Menschen unterhalten und nicht zwei Jugendliche zusammen chatten. Die Jugendlichen von heute haben doch einen ganz anderen Sprachgebrauch, mir fehlten die Chatkürzel wie *lol*, *fg* usw ein wenig, auch kenne ich keine jugendlichen in dem Alter die 100% fehlerfrei schreiben können, da hätte man schon ein paar Tippfehler einbauen können, das wäre viel authentischer rüber gekommen. Das ganze wirkte hier auf mich ein wenig zu perfekt.

Auch die Geschichte an sich, finde ich sehr süß und originell, denn es gibt sie ja sehr häufig (so hatte ich damals meinen damaligen Freund auch kennengelernt): Mädchen und Junge lernen sich durch Zufall im Internet kennen, chatten lange zusammen, chatten dann vor allem täglich miteinander, lernen sich im laufe der Zeit dann natürlich besser kennen, und verlieben sich dann nach einer Weile in einander. Sie planen das erste Treffen, wollen sich dann endlich treffen sich, Treffen findet statt oder auch nicht, Happy End?!

Der Schreibstil ist locker, flüssig ,frech und lässt einen das Buch recht schnell weg lesen, denn man möchte ja so gerne mehr von Anton & Liv erfahren.
Liv & Anton sind zwei junge Menschen mit ihren ganz alltäglichen Problemen so richtig schön aus dem Leben gegriffen. Allerdings ging mir Liv nach einer Zeit ziemlich auf den Keks. Mir ging ihr Geziere (nun zeig mal ein Foto von dir) echt zu weit, wo ich dachte, nun hab dich nicht so oder was hast du wirklich zu verbergen?
Aber auch bei Anton ist nicht alles Gold was glänzt und so erfahren die Leser, was in seiner Beziehung zu Oliva alles schief gelaufen ist.
Der verbale Schlagabtausch der beiden ist humorvoll und recht unterhaltsam und keiner verschont den anderen, das hat mir wiederum sehr gut gefallen.

Jetzt kommt ein Punkt wo ich leider mal den Spoiler auspacken muss, also bitte schnell die Augen schließen.
Ich war völlig baff und kurze Zeit sogar Sprachlos, als dann am Ende raus kam, besagte Liv mit der Anton als chattete war tatsächlich seine Ex Freundin besagte Olivia. WOW mit solch einer Wendung hatte ich absolut nicht gerechnet. Ich hatte mir zwei völlig verschiedene Personen vorgestellt bei Liv ein Bodenständiges und hübsches Mädchen & bei Olivia eine oberflächliche Zicke, die einen solch tollen Freund wie Anton nicht verdient hat.
So ihr könnt die Augen wieder öffnen, fertig mit dem Spoiler!

Was natürlich noch alles passieren könnte und wie es weiter gehen kann, darf der Leser selbst erraten, denn Anna Pfeffer hat dies ganz geschickt beendet mit einer Art offenem Ende.

Fazit: Alles in allem ein ganz toller Jugendroman den man gut und gerne mal zwischen durch lesen kann. Wer Bücher in Chat/Email Form mag und auch die Bücher von Anna Pfeffer mag, da bin ich mir sicher, wird dieses Buch auch mögen, auf seine Art und Weiße eben.

Wunderschöne Geschichte die durch geniale Protagonisten, sarkastische Kommentare und Wortwitz bestich. Dabei ist sie tiefgründiger als angenommen.

Von: Ingrid Schrettl Datum: 30. Oktober 2017

Das Cover ist so wunderschön. Die auffällige Farbe, die Schrift, die einzelnen Elemente…einfach nur wow. Dazu noch der Klappentext und ich wusste, ich muss dieses Buch lesen.

Von Liv und Anton war ich von Anfang an begeistert. Ich meine natürlich kommt Anton anfangs ein wenig oberflächlich, machohaft und großkotzig rüber. Liv dagegen ist ein Mädchen, dass mit beiden Beinen fest auf dem Boden der Relität steht und von seinen selbstverliebten Prahlereien bestenfalls genervt ist.
Also eine sehr vielversprechende Kombination für geniale Wortgefechte. Dabei erhascht man immer wieder einen kleinen Blick hinter ihre Masken und lernt die Beiden besser kennen.

Das ganze Buch wird nur durch geschickte Nachrichten erzählt. Das stört den Lesefluß meiner Meinung nach in keinster Weise, sobald man sich daran gewöhnt hat. Daher kam mir natürlich auch sofort das Buch Gut gegen Nordwind in den Sinn. Ich habe es geliebt und war erfreut, dass ich hier ein ähnliches Konzept nur in verjüngter Form fand.

Doch an irgendeinen Punkt dachte ich plötzlich…es ist gut, aber ist das alles? Zieht sich das bis zum Ende so hin?? Und als hätten die beiden fantastischen Autoren nur darauf gewartet hauen sie einen Plottwists raus den ich so nicht erwartet habe und so wird das Buch einfach zu etwas besonderem.

Fazit: Eine geniale Liebesgeschichte, die ein wenig an Gut gegen Nordwind erinnert und doch so viel mehr ist

Einblick in den Chatverlauf von Liv und Anton

Von: Anja Druckbuchstaben Datum: 27. Oktober 2017

"Wir leben in der Illusion, unsterblich zu sein, und deswegen vergeuden wir wertvolle Zeit, indem wir Dinge tun, die wir eigentlich nicht tun wollen. "(S. 76)
Ich habe bereits zwei Bücher des Autorinnengespanns Anna Pfeffer (Ulrike Mayrhofer und Carmen Schmit) gelesen und war bisher immer total begeistert von deren Schreibstil. Natürlich musste ich mir deshalb auch "New York zu verschenken" genauer anschauen.
Die Idee für das Buch an sich und die zu erwartenden Geschehnisse hätten mich wahrscheinlich nicht so angesprochen, wenn ich nicht schon vorher total von den Anna Pfeffer Werken begeistert gewesen wäre.

Das Buch ist von vorne bis hinten im Stil eines Chatverlaufs geschrieben. Eine wochenlange Unterhaltung zwischen Anton und Liv, die sich manchmal als Schlagabtausch in Sekundenbruchteilen und manchmal als Monolog darstellt.
Die Idee eines reinen Chat-Romans fand ich wirklich witzig und ich flog beim Lesen nur so durch die Seiten. Das Buch lässt sich aufbaubedingt wirklich flott lesen.
Allerdings musste ich nach wenigen Seiten feststellen, dass bei mir sowas wie Langeweile und Genervtheit aufkam. Hieran ist die weibliche Protagonistin Liv nicht ganz unschuldig.

Liv kann echt anstrengend sein. Sie ist sehr zurückhaltend und in sich gekehrt. Zuhause hat sie einiges um die Ohren und vor allem Probleme, die man keinem Teenager aufhalsen sollte. Aber gut, es ist wie es ist. Liv gibt sich so prinzipientreu und leistet sich doch selbst so viele Fehler. So manches Mal habe ich mich zwischendurch wirklich gefragt, wieso Anton sich das bloß antut. Wahrscheinlich ist es wie Liv sagt, sobald Anton merkt, dass er etwas nicht haben kann, steigt sein Interesse rapide und er ist umso interessierter und hartnäckiger.

Anton ist ein gutaussehender Typ, der für Spaß und Oberflächlichkeit steht. Jedenfalls zu Beginn. Über Geld muss er sich keine Gedanken machen und alles was er zu tun hat, ist es, sich um sich selbst zu kümmern. Anton kommt zu Beginn sehr einseitig rüber, aber es stellt sich heraus, dass er viel mehr Facetten und Substanz hat als geahnt. Ich mochte ihn viel lieber als Liv.

Auf über 300 Seiten hat sich das Gespräch der beiden mehrfach im Kreis gedreht und das war es, was ich so frustrierend fand. Rückblickend hätte man das Geeier um einiges kürzen können. Jedenfalls ist das mein Eindruck.
Was aber auf jeden Fall sehr deutlich wird, ist die Tatsache, dass sich die beiden während ihres Chats immer näher kommen und viele perönliche Dinge über den anderen erfahren. Obwohl sie sich manchmal vor den Kopf stoßen, liegt ihnen sehr viel aneinander.

Das Potenzial, was einen cleveren und sarkastischen Schreibstil angeht, wovon ich weiß, dass ihn die Autorinnen haben, kommt hier meines Erachtens nicht richtig zur Geltung.
Der Verlauf der Geschichte ist relativ vorhersehbar, aber was die Auflösung betrifft, hab ich mal wieder völlig im Dunkeln getappt. Als ich das Buch zugeklappt habe, ist es mir wie Schuppen von den Augen gefallen und ich habe mich gefragt, wieso mir das alles nicht früher aufgefallen ist. Das Ende fand ich sehr schön. Hach Anton!

Fazit:
Das Buch ist komplett als Chatverlauf zwischen Anton und Liv geschrieben. Diese Unterhaltung zu lesen, hat ein bisschen was von Stalking, wenn ich so drüber nachdenke =).
Liv konnte mich nicht so richtig für sich gewinnen und zwischendruch hatte ich mehrfach das Gefühl, die Handlung dreht sich im Kreis. Der Verlauf war relativ vorhersehbar, aber Auflösung und Ende haben mir gut gefallen.

Ein humorvoller, schlagfertiger und überraschender Chat-Roman!

Von: Pan Tau Books- Ein Buchblog Datum: 27. Oktober 2017

Da in einem Chat- oder Briefroman das Setting nur schwer zu bewerten ist, stehen für mich in dieser Rezension der Plot und die Figuren im Mittelpunkt. Anton, der mit seinem Aufruf, eine Reise verschenken zu wollen, die ganze Geschichte erst ins Rollen bringt, ist mein persönlicher Held der Geschichte. Seine Figur hat mir am meisten gefallen, denn obwohl er zuerst als oberflächlicher Spaßvogel eingeführt wird, ist an ihm am deutlichsten eine Figurenentwicklung zu erkennen. Anton liebt sein Leben, denn er hat alles, was man sich wünschen kann: reiche Eltern, viele Freunde, jede Menge Partys – und vor allem – Spaß am Leben. Für ihn zählt der Spasso, koste es was es wolle.

Mit dieser Lebenseinstellung könnte Anton nicht weniger mit Liv gemein haben, denn Liv passt häufig für ihre Mutter auf die kleine Schwester auf, bleibt dadurch viel zu Hause und vertieft sich generell an den Wochenenden lieber in ihre Bücher als auf Partys zu gehen. Als Leser kann man sich gut vorstellen, wie viel Zündstoff die Geschichte bieten wird, wenn zwei so unterschiedliche Charaktere aufeinandertreffen. Dementsprechend heiß geht es auch her, als Anton und Liv miteinander schreiben und ihre jeweiligen Lebensphilosophien vehement vertreten. Besonders witzig ist der Schlagabtausch, den sich beide liefern und bei dem sie einander mehr und mehr kennenlernen.

An Antons Figur kann man sehr schön sehen, wie ihm langsam die teils witzigen, teils ernsten Gespräche mit Liv zu gefallen scheinen, denn obwohl ihm die Mädchenherzen reihenweise zufliegen (laut eigener Aussage), konnte er noch mit niemandem so intensive Gespräche führen wie mit Liv. Sie wird ihr Tagebuch, was für Anton eine ganz neue Erfahrung ist. Auch wenn sie nur chatten, merkt man als Leser, wie Antons Macho-Fassade mehr und mehr bröckelt und ein ganz anderer Mensch zum Vorschein kommt. Immer wieder kommen in den Chats die Themen durch, die Anton wirklich bewegen, und über die er normalerweise nicht spricht. Die Anziehungskraft, die beide anscheinend nur über das Schreiben aufeinander auszuüben beginnen, wird in zarten Andeutungen angelegt, die ich romantisch und amüsant fand.

Sehr gefallen hat mir, dass der Chat auch mal einseitig ist, wenn entweder Liv oder Anton nicht unmittelbar auf eine Nachricht antworten. Die Spannung der Liebesgeschichte entsteht genau in diesen Momenten (was einen Chat- oder Briefroman ja auch ausmacht), weil man natürlich wissen will, warum sich Liv tagelang nicht meldet, Anton sich aber die Finger wund zu schreiben scheint. So liest man Nachricht um Nachricht, erst witzige, dann immer verzweifeltere und fühlt sich mit den Figuren verbunden. Meiner Meinung nach lebt der Plot der Geschichte von einer Menge urkomischer und ernster Missverständnisse zwischen den beiden Protagonisten, von unausgesprochenen Dingen, von Geheimnissen, von aufkeimenden Gefühlen – und einer Sehnsucht nach einem wirklichen Partner, die jeden umtreibt.

Sprachlich haben die beiden Autorinnen ganze Arbeit geleistet. Sie werden nicht nur der umgangssprachlichen Jugend-, sondern auch der Chatsprache mit all ihren Abkürzungen und Smileys gerecht (einige Abkürzungen sind anscheinend so aktuell, die musste ich sogar googeln). Ihr Schreibstil lässt beide Figuren sehr authentisch wirken und hat es für mich noch leichter gemacht, mich mit ihnen zu identifizieren.

Fazit & Bewertung

New York zu verschenken ist ein humorvolles Jugendbuch in Form eines Chat-Romans, das mir sehr gut gefallen hat. Das Autorinnen-Duo Anna Pfeffer versteht sich ungemein darauf, witzige Charaktere mit Tiefe zu erschaffen, die genügend Konfliktpotenzial mitbringen, um die Spannung innerhalb der Handlung, selbst bei längeren Chat-Passagen, nicht abreißen zu lassen. New York zu verschenken hat mich zum schmunzeln gebracht und mein Herz an genau den richtigen Stellen höher schlagen lassen!
https://pantaubooks.wordpress.com/

Ein humorvoller, schlagfertiger und überraschender Chat-Roman

Von: Pan Tau Books - Ein Buchblog Datum: 26. Oktober 2017

Nachdem ich schon von dem Buch Für dich soll’s tausend Tode regnen von Anna Pfeffer ziemlich begeistert war (wer möchte, kann sich hier die Rezension ansehen), stand für mich fest, dass ich auch New York zu verschenken unbedingt lesen möchte. Aufgefallen ist mir besonders das knallige Cover, das sich schon optisch stark vom ersten Jugendbuch des Autorinnen-Duos unterscheidet. Diese Tatsache hat mich ziemlich neugierig gemacht und ich habe mir die Frage gestellt, ob und inwiefern die Geschichte wohl anderes sein würde. Und ja, sie ist in einer Hinsicht ganz anders, denn es handelt sich um einen Chat-Roman! Da ich ein sehr großer Liebhaber von Gut gegen Nordwind von Daniel Glattauer bin, war ich sehr gespannt auf die Umsetzung einer ähnlichen Liebesgeschichte im Jugendbuch. Ich muss an dieser Stelle auch vor Spoilern warnen, denn es ist mir aufgrund meiner Begeisterung nicht gelungen, ein paar wenige Details der Handlung vorwegzunehmen.

Da in einem Chat- oder Briefroman das Setting nur schwer zu bewerten ist, stehen für mich in dieser Rezension der Plot und die Figuren im Mittelpunkt. Anton, der mit seinem Aufruf, eine Reise verschenken zu wollen, die ganze Geschichte erst ins Rollen bringt, ist mein persönlicher Held der Geschichte. Seine Figur hat mir am meisten gefallen, denn obwohl er zuerst als oberflächlicher Spaßvogel eingeführt wird, ist an ihm am deutlichsten eine Figurenentwicklung zu erkennen. Anton liebt sein Leben, denn er hat alles, was man sich wünschen kann: reiche Eltern, viele Freunde, jede Menge Partys – und vor allem – Spaß am Leben. Für ihn zählt der Spasso, koste es was es wolle.

Anton: Jeder will doch ein perfektes Leben ohne Schmerz, mit viel Kohle und jeder Menge Spaß. Einfach eine geile Zeit erleben. Mach dir nichts vor, Liv, du willst das auch! (S. 24)

Mit dieser Lebenseinstellung könnte Anton nicht weniger mit Liv gemein haben, denn Liv passt häufig für ihre Mutter auf die kleine Schwester auf, bleibt dadurch viel zu Hause und vertieft sich generell an den Wochenenden lieber in ihre Bücher als auf Partys zu gehen. Als Leser kann man sich gut vorstellen, wie viel Zündstoff die Geschichte bieten wird, wenn zwei so unterschiedliche Charaktere aufeinandertreffen. Dementsprechend heiß geht es auch her, als Anton und Liv miteinander schreiben und ihre jeweiligen Lebensphilosophien vehement vertreten. Besonders witzig ist der Schlagabtausch, den sich beide liefern und bei dem sie einander mehr und mehr kennenlernen.

Anton: Hey, jetzt ist gleich wieder der dicke Dr. Einstein da und sieht sich meinen Fuß an. […] Liv: Ich glaube, Dr. Einstein wird dir gleich offenbaren, dass dein Fuß amputiert werden muss. Tschüss, Perfektion! (S.82)

An Antons Figur kann man sehr schön sehen, wie ihm langsam die teils witzigen, teils ernsten Gespräche mit Liv zu gefallen scheinen, denn obwohl ihm die Mädchenherzen reihenweise zufliegen (laut eigener Aussage), konnte er noch mit niemandem so intensive Gespräche führen wie mit Liv. Sie wird ihr Tagebuch, was für Anton eine ganz neue Erfahrung ist. Auch wenn sie nur chatten, merkt man als Leser, wie Antons Macho-Fassade mehr und mehr bröckelt und ein ganz anderer Mensch zum Vorschein kommt. Immer wieder kommen in den Chats die Themen durch, die Anton wirklich bewegen, und über die er normalerweise nicht spricht. Die Anziehungskraft, die beide anscheinend nur über das Schreiben aufeinander auszuüben beginnen, wird in zarten Andeutungen angelegt, die ich romantisch und amüsant fand.

Anton: Vielleicht bist du auch gerade beschäftigt und schreibst bereits an deiner Biografie, von den Höhen und Tiefen deines langen Lebens – dann widmest du mir sicher ein paar Seiten. Oder ein ganzes Kapitel? Hier ein paar Vorschläge für die Kapitelüberschriften: „Der endgeile Typ, mit dem ich New York nie sah“ oder „Anton oder die verpasste Gelegenheit“ […] (S. 59)

Sehr gefallen hat mir, dass der Chat auch mal einseitig ist, wenn entweder Liv oder Anton nicht unmittelbar auf eine Nachricht antworten. Die Spannung der Liebesgeschichte entsteht genau in diesen Momenten (was einen Chat- oder Briefroman ja auch ausmacht), weil man natürlich wissen will, warum sich Liv tagelang nicht meldet, Anton sich aber die Finger wund zu schreiben scheint. So liest man Nachricht um Nachricht, erst witzige, dann immer verzweifeltere und fühlt sich mit den Figuren verbunden. Meiner Meinung nach lebt der Plot der Geschichte von einer Menge urkomischer und ernster Missverständnisse zwischen den beiden Protagonisten, von unausgesprochenen Dingen, von Geheimnissen, von aufkeimenden Gefühlen – und einer Sehnsucht nach einem wirklichen Partner, die jeden umtreibt.

Sprachlich haben die beiden Autorinnen ganze Arbeit geleistet. Sie werden nicht nur der umgangssprachlichen Jugend-, sondern auch der Chatsprache mit all ihren Abkürzungen und Smileys gerecht (einige Abkürzungen sind anscheinend so aktuell, die musste ich sogar googeln). Ihr Schreibstil lässt beide Figuren sehr authentisch wirken und hat es für mich noch leichter gemacht, mich mit ihnen zu identifizieren.

Fazit & Bewertung

New York zu verschenken ist ein humorvolles Jugendbuch in Form eines Chat-Romans, das mir sehr gut gefallen hat. Das Autorinnen-Duo Anna Pfeffer versteht sich ungemein darauf, witzige Charaktere mit Tiefe zu erschaffen, die genügend Konfliktpotenzial mitbringen, um die Spannung innerhalb der Handlung, selbst bei längeren Chat-Passagen, nicht abreißen zu lassen. New York zu verschenken hat mich zum schmunzeln gebracht und mein Herz an genau den richtigen Stellen höher schlagen lassen!
https://pantaubooks.wordpress.com/

Ein schönes, aufregendes Kennenlernen

Von: Bücher Bunny Datum: 20. Oktober 2017

Anton hat alles, was sich ein 17-Jähriger wünscht: vermögende Familie, liebende Eltern und keine Geschwister. Was Anton seit Kurzem auch noch hat: eine Ex-Freundin. Olivia hat ihn grundlos nach ein paar Monaten abserviert, und das, obwohl er sie doch mit einer Reise nach New York überraschen wollte. Das Ticket ist auch schon auf ihren Namen gebucht. Kurzerhand startet der selbstsichere Sonnyboy via Instagram die Suche nach einer neuen Olivia Lindmann. Der Andrang ist mäßig, aber es meldet sich eine 16-jährige Liv, die ganz anders ist, als die Mädchen, die Anton sonst trifft …

Das Cover ist in einem knalligen Pink gehalten und zeigt viele Kleinigkeiten, die zum Titel passen. Ich finde es schön und einzigartig. Es hat einen hohen Wiedererkennungswert.

Der Schreibstil von Anna Pfeffer alias Rose Snow ist unverkennbar. Obwohl dies die erste "reale" Story, neben den ganzen Fantasybüchern, die ich bereits von ihnen gelesen habe, hat auch diese mich durch ihre Eigenart direkt mitgenommen und abgeholt.

Während Anton ein leichtes Leben führt, welches für alle allzu perfekt erscheint, geht es Liv ein wenig anders. Sie muss Verantwortung übernehmen und kann eben nicht mal eben locker die eine oder andere Entscheidung treffen.

Mit vielen witzigen als auch durchaus ernsten Momenten und Themen zwischen den Beiden entbrennt eine Geschichte, deren Happy End man sich ausmalt und es am Ende aber doch anders kommt, als man am Anfang vermutet.

Während der Anfang, dieses Chatromans ein wenig holprig war, was aber meiner Meinung nach auch logisch ist, wenn sich zwei Fremde anfangen zu unterhalten. Gab es dennoch im Laufe des Buches den ein oder anderen lichten Moment.
Ebenso werden auch einige emotionale Themen behandelt, die ich trotz den durchgängigen Chatverlaufes sehr gut gelöst fand.

Manchmal waren mir die Texte des Chats ein wenig lang. Bei einem Chatroman stört das für mich ein wenig den Lesefluss und ich hätte mir bei längeren Nachrichten auch manchmal einen Cut mehr gewünscht. Diese Problem hatte ich jedoch zum Glück nicht allzu oft.

Im letzten Viertel habe ich eine Idee gehabt, wie das Buch ausgehen könnte und ich hatte tatsächlich FAST recht. Aber alleine dieses Gefühl, dass gleich etwas passiert, was man denkt oder hofft, hat für mich persönlich die Spannungskurve noch ein wenig höher getrieben.

Fazit: Ein sehr schöner Chatroman, der alles bietet, was auch in einer normalen Story zu finden ist. Durch die Chatnachrichten wirkt es noch ein wenig lockerer und schneller und gibt dem Ganzen einen kleinen Kick.

Rezension zu New York zu verschenken

Von: bookloverin29 Datum: 17. Oktober 2017

Der Schreibstil von den zwei Autorinnen, die hinter dem Pseudonym stecken kann ich leider nicht so viel sagen, da das Buch komplett in Nachrichtenform geschrieben ist. Es hat sich aber sehr gut und schnell lesen lassen, was ich sehr wichtig finde.
Liv und Anton sind eigentlich zwei komplett unterschiedliche Charaktere, aber trotzdem passen sie total gut zusammen, den sind beide total toll. Das Buch spielt zwar leider nur auf den letzten Seiten in New York, was sich beim Durchlesen des Titels eigentlich ganz anders vorgestellt wird. Das hat mich aber nicht wirklich gestört, den es ging ja auch darum, dass Anton die Reise verschenken will. Ein bisschen geheimnisvoll ist das Buch eigentlich durchgängig, den wirklich viel erfährt an über Liv nicht, was ich ein bisschen schade finde. Die plötzliche Wendung am Ende hat mich total von den Socken gehauen, auch wenn man es vielleicht ahnen hätte können.
Ein leichtes Jugendbuch für Zwischendurch, was ich vor allem jüngeren Lesern empfehlen würde. Von mir bekommt es 5 Sterne, da ich es gerne noch ein mal lesen möchte.

Humorvoll, witzig, ein Roman für Zwischendurch!

Von: Aus dem Leben einer Büchersüchtigen. Datum: 16. Oktober 2017

Meinung:

Ich: Hallo, ich bin Michèle und mag Chatromane.
Leser: Wow, wirklich? Also ich, ich kann sowas gar nicht leiden.
Ich: Oh doch, ich schon. Vor allem, wenn sie so gut geschrieben sind, wie die von Anna Pfeffer.
Leser: Was soll denn daran so besonders sein? Oder an diesen Chatromanen allgemein? Das ist doch öde.
Ich: Für manche schon, aber ich finde generell, dass sich Dialoge leichter und einfacher lesen lassen. Und vor allem Instagramnachrichten, die später geschrieben werden wie Tagebucheinträge mit Humor.

Leser: Wer schreibt denn heutzutage noch Tagebuch?
Ich: Kaum jemand, aber manchmal können auch Chatfreundschaften zum Seelenheil beitragen, das ist dann schon wie Tagebuch führen. Oftmals führt es aber zu Problemen, so wie bei Liv und Anton.
Leser: Muss man die kennen?
Ich: Liv und Anton? Auf jeden Fall...

...denn die beiden sind zusammen einfach super witzig und einnehmend.
New York zu verschenken ist ein Roman fürs Herz, was für Nebenbei, denn man verschlingt es aufgrund der Chatform regelrecht.
Allerdings ist das auch hier ein großer Nachteil, denn das Geschreibe zwischen den beiden ist zwar süß, schön und haaaach, aber nach den ersten paar Seiten flaut es leider ab.
Doch eben auf diesen ersten paar Seiten habe ich schon aus vollem Halse über den extrem selbstverliebten Anton und die extrem schlagfertige Liv lachen müssen.
Anton möchte unbedingt ein Foto von seiner Reisebegleitung haben, vor Abreise und im Laufe des Buches verstehe ich auch, warum.
Die fehlenden Umgebungsbeschreibungen haben mir schon mehr zugesetzt, als erwartet.
Die Lücken, die in den Tagesabläufen der beiden zu finden sind, werden nicht gefüllt, sondern wie im realen Leben durchgezogen. Da kann man ja auch nicht 24/7 schreiben.

Ich mochte die Geschichte trotz abflauendem Humor trotzdem sehr, denn die Entwicklung, die beide Protagonisten durchmachen, kommt durch die Chatform sehr gut zur Geltung.
Antons Oberflächlichkeit nimmt ab, er öffnet sich, nimmt Hilfe an und fängt an auf andere zuzugehen.
Währen Liv jedoch ins Negative umschlägt und sich mehr und mehr bedeckt, wortkarger wird, je näher der Abflugtermin rückt.

Im Endeffekt kann ich sagen, dass zwar Spannung vorhanden war, aber nur für einen winzigen Augenblick, denn ab dem Zeitpunkt, wo die „Wende“ beginnt, wusste ich, worauf es hinausläuft.
Und dennoch...

�� Fazit: ��

New York zu verschenken ist ein atmosphärisch schöner Roman über die Liebe für Zwischendurch. Man kann sich ganz ins Buch fallen lassen und in den Dialogen aufgehen, allerdings ohne Kopfkino, denn das fehlt.
Gespickt mit ein bisschen Humor und Witz und vor allem aber einer tieferen Botschaft, die jeder für sich selbst deuten muss, empfand ich das als kurzweiliges, wenn auch nicht sehr spannendes Lesevergnügen.

Ich vergebe solide 4 von 5 Sterne.

Kurzweiliger Chat-Roman mit viel Humor, aber auch Stoff zum Nachdenken

Von: Aer1th Datum: 13. Oktober 2017

Fangen wir mit dem Wichtigsten an. Bei diesem Buch handelt es sich um einen Chat-Roman, was bedeutet, der Inhalt besteht einzig und allein aus Chats. Wem das nicht gefällt, der sollte das Buch schlicht und einfach nicht lesen. Wem das gefällt, der sollte es unbedingt lesen, denn mir hat es wirklich sehr gut gefallen. Und weil das kein wirklich valides Argument ist (warum eigentlich nicht?), schreibe ich nun noch ein bisschen mehr dazu.

Die beiden Protagonisten könnten fast nicht unterschiedlicher sein. Auf der einen Seite haben wir Anton – reich, gutaussehend und ziemlich von sich selber überzeugt. Auf der anderen Seite wäre dort Liv – intelligent, verantwortungsbewusst und muss für ihr Taschengeld arbeiten gehen.

Ich muss ehrlich zugeben, dass mir Anton, obwohl er durchaus witzig ist und auch nett sein kann, zeitweise ziemlich auf die Nerven gegangen ist. Anton ist so weit weg von der Kategorie Mensch, mit der ich meine Zeit verbringen möchte, dass ich zunächst ein paar Schwierigkeiten hatte mich auf ihn einzulassen. Aber ich habe es geschafft und kann euch sagen, dass Anton einige Überraschungen parat hat und wir definitiv aufhören sollten Menschen in Schubladen zu stecken, nur weil wir einen Teil ihres Lebens mitbekommen. Dass, was andere Menschen bereit sind von sich aus preis zu geben, ist nur ein kleiner Teil dessen, was diese Menschen ausmacht, also urteilt nicht, nur weil ihr meint diesen einen Teil, der euch gezeigt wird, zu kennen.
Das ist u.a. die Message, die ich aus diesem Buch mitgenommen habe und mir gefällt diese Message sehr. Menschen sind so viel mehr, als das was sie nach außen hin transportieren.
Aber ich kann mich, wie gesagt, auch nicht ausnehmen, denn auch ich habe Anton ziemlich schnell in eine Schublade gesteckt, in der er auch eine ganze Weile drin geblieben sind. Reich, verwöhnt, selbstverliebt und oberflächlich. Das alles mag vermutlich auch zutreffen, aber in ihm steckt noch viel mehr und das zeigt er im Laufe des Buches auch gut.

Anton ist es nicht gewohnt verlassen zu werden, normalerweise verlässt er seine Freundinnen, wenn er genug hat. Doch Olivia, seine Ex-Freundin, hat ihn einfach so sitzen gelassen. Mit zwei Flugtickets nach New York, die bereits fest auf ihre Namen gebucht sind. Auf seinen Aufruf bei Instagram meldet sich Liv. Liv wollte schon immer unbedingt nach New York, aber das Geld hat nie gereicht und dieser Traum blieb für sie ein unerreichbares Ziel.

Auf den ersten, zweiten und auch dritten Blick scheinen Anton und Liv so überhaupt nicht zueinander zu passen. Anton versteht Partystreifzüge mit viel Alkohol als Spaß, wohingegen Liv lieber zu Hause in ihrem grauen Jogger sitzt und liest oder mit ihrer kleinen Schwester bastelt.

Die beiden lernen sich durch die viele Zeit, die sie miteinander chatten aber immer besser kennen, wobei Liv sich vehement weigert Anton ein Foto von sich zu schicken, was diesen ziemlich fuchst.
Beide lernen allerdings auch irgendwie voneinander und schon scheint es gar nicht mehr so abwegig, dass der Trip nach New York doch Spaß machen könnte.

Das Buch lässt sich unheimlich schnell lesen, da es sich halt um einzelne Chats handelt und auch, weil es sich schlicht und einfach gut lesen lässt. Es ist interessant, es ist kurzweilig und ich wollte unbedingt wissen wie es mit den beiden weiter- und ausgeht.
Das Buch macht einfach Spaß, wenn man es liest. Es hat mich aber auch in Teilen zum Nachdenken angeregt und einmal hatte ich sogar Tränen in den Augen. Die Emotionen bleiben trotz der reinen Chats alles andere als auf der Strecke.

Ich habe mich durchweg gut unterhalten gefühlt.

Fazit

“New York zu verschenken” ist kurzweilig, witzig und gut geschrieben. Es regt in Teilen aber auch zum Nachdenken an und transportiert ganz wunderbar die Emotionen der beiden Protagonisten.
Wer noch keinen Chat-Roman gelesen hat, der sollte es mit diesem Buch probieren. Ich hatte sehr viel Spaß bei Lesen und habe das Buch innerhalb eines Tages beendet.

Von mir gibt es mit 5 von 5 Sternen eine klare Leseempfehlung.

New York zu verschenken

Von: Nicismess Datum: 11. Oktober 2017

Das Buch ist anders als man es sonst gewohnt ist, es fängt mit dem Aufruf von Anton an, außerdem ist das ganze Buch ein Chatverlauf. Ich mochte das Buch total gerne , es war witzig und unterhaltsam. Es ist total schön zu sehen wie sichzwei Leute nur durch einen Chat näher kommen. Am Ende gab es einen Plot Point den man ein wenig voraus sehen konnte, und ich fand auch schade das man teilweise nicht wissen konnte wie Anton oder Olivia wirklich denken. Aber man merkt total das es zwischen den beiden Knistert und fiebert mit ihnen.

Über die Liebe und das lesen zwischen den Zeilen

Von: Books Inside Datum: 10. Oktober 2017

New York zu verschenken // Anna Pfeffer

14,99€
Paperback, Klappenbroschur
ISBN: 978-3-570-17397-8
Erschienen: 28.08.2017


Worum es geht:

Ein Chat-Roman über die wahre Liebe

Anton hat alles, was sich ein 17-Jähriger wünscht: vermögende Familie, liebende Eltern und keine Geschwister. Was Anton seit Kurzem auch noch hat: eine Ex-Freundin. Olivia hat ihn grundlos nach ein paar Monaten abserviert, und das, obwohl er sie doch mit einer Reise nach New York überraschen wollte. Das Ticket ist auch schon auf ihren Namen gebucht. Kurzerhand startet der selbstsichere Sonnyboy via Instagram die Suche nach einer neuen Olivia Lindmann. Der Andrang ist mäßig, aber es meldet sich eine 16-jährige Liv, die ganz anders ist, als die Mädchen, die Anton sonst trifft …



Mein Lese-Erlebnis:

Anton und Liv (Olivia) ihre Geschichte wird in einem spannenden Chat-Roman erzählt.
Liv war mir mit ihren frechen und doch mysteriösen Art von Anfang an sehr sympathisch, wobei ich Anton zwischendurch gerne ins Buch gekrochen wäre und ihm den Kopf gewaschen hätte. Im Laufe des Buches hat aber auch Anton zum Glück an Charakter zugelegt.
Für mich war das Werk eine ganz neue Leseerfahrung, da ich etwas in diese Richtung noch nie gelesen habe.
Ich musste mich wirklich dran gewöhnen, aber schlecht war es definitiv nicht.
Die Story hat mir wirklich gut gefallen und die Entwicklung war sehr gut umgesetzt. Leider, leider war das Ende doch sehr kurz und vorhersehbar, aber es ist dennoch gut gelungen.

Alles in allem ein guter Jugendroman über die Liebe, das Leben und was zwischen den Zeilen steht.


Rezension zu New York zu verschenken

Von: _booksouls_ Datum: 10. Oktober 2017

Buch: New York zu verschenken
Autor: Anna Pfeffer
Preis:14.99€
Verlag: cbj/Rezensionsexemplar vom Bloggerportal

!!!gesponserte Produktplatzierung!!!

Klappentext: Anton hat alles, was sich ein 17-Jähriger wünscht: vermögende Familie, liebende Eltern und keine Geschwister. Was Anton seit Kurzem auch noch hat: eine Ex-Freundin. Olivia hat ihn grundlos nach ein paar Monaten abserviert, und das, obwohl er sie doch mit einer Reise nach New York überraschen wollte. Das Ticket ist auch schon auf ihren Namen gebucht. Kurzerhand startet der selbstsichere Sonnyboy via Instagram die Suche nach einer neuen Olivia Lindmann. Der Andrang ist mäßig, aber es meldet sich eine 16-jährige Liv, die ganz anders ist, als die Mädchen, die Anton sonst trifft …(laut Bloggerportal)

Meinung: Ich muss echt sagen, dass ich dem Buch ganz am Anfang nicht viel abgewinnen konnte, da es für mich etwas langweilig war. Es War einfach keine besondere Handlung geschweige denn interessante Handlung vorhanden. Doch ganz zum Schluss passierten Sachen, die ich echt mochte und auch die Charaktere sind mir sympathischer geworden, insbesondere Anton.

Fazit: Ein gutes Buch für zwischendurch! ����


Insgesamt: 3/4������

Spritzig freche Dialoge aber mit sanfter Handlung und sympathischen Protas

Von: TheUjulala Datum: 07. Oktober 2017

Erstmal ein großes Dankeschön an das Autorinnenduo Ulli und Carmendafür, dass ich dieses Buch als Rezensionsexemplar geschenkt bekommen habe! Da mir „Für dich soll's tausend Tode regnen“ schon wahnsinnig gut gefallen hat, habe ich mich auf diesen Chatroman schon sehr gefreut. Zumal ich kurz vorher auch Kira Gembris „Nur einen Klick entfernt“ - ebenfalls ein Chatroman - gelesen hatte und sehr begeistert von den hervorragenden Dialogen war, und ich mir einen Chatroman im Stile von Anna Pfeffers pfeffrigen Sprachstil schon sehr gut vorstellen konnte.

Coverbild
Ganz im Stile von „Für dich soll’s tausend Tode regnen“ gleicht das Cover einem Wimmelbild auf pinken Hintergrund. Da tummeln sich lauter für New York typische Dinge, die die Freiheitsstatue und den Titel umrahmen. Leider wurde hier kein Blindprägedruck verwendet, aber es gefällt mir trotzdem sehr gut.

Handlung
Antons Freundin hat mit ihm Schluß gemacht. Nur blöd, dass er gerade 2 Flugtickets nach New York gekauft hat. Auf seinen Aufruf über Instagram, in dem er nach einer Olivia Lindemann sucht, die das übrige Ticket übernehmen soll, meldet sich nun tatsächlich eine Liv. Aber der WhatsApp Chat entwickelt sich ganz anders, als Anton wohl erwartet hätte.

Buchlayout / Haptik
Irgendwie habe ich eine Einteilung in Kapitel vermisst, so hatte ich keine Punkte, an denen ich immer anhalten konnte. Ich lese gerne von Kapitel zu Kapitel. Was mich aber mehr gestört hat, waren die unübersichtlichen Zeitangaben. Manchmal wurde der Tag und die Uhrzeit genannt, manchmal aber nur eine Zeitspanne. So musste ich ziemlich oft immer wieder zurückblättern, und nachsehen, an welchem Tag wir gerade sind. Das hat mich mehrfach aus meinen Fluss gebracht.

Idee / Plot
Schon seit Kira Gembris Chatroman bin ich begeistert von diesen Chatdialogen. Wie kann man eine Geschichte aufbauen, die nur über Dialoge erzählt wird? Wie kann man den Protagonisten Leben einhauchen, ohne eine wirkliche Handlung spielen zu lassen?

Es gar nicht um die Reise nach New York, sondern darum, jemanden kennen zu lernen ohne ihn persönlich zu treffen. Das geschriebene Wort birgt die Gefahr den anderen misszuverstehen, denn ohne Mimik und Intonation ist es sehr schwer die Gefühle und echte Meinung hinter den Sätzen zu verstehen. Für diesen Zweck werden allzu gerne die Emoji-Smileys eingesetzt. Aber können diese auch wirklich die eigentliche Bedeutung widerspiegeln? Wie leicht fällt es doch durch den Filter des Chattes den unbekannten Gegenüber in eine Schublade zu packen und zu analysieren. Vor allem, weil man die Reaktionen seines Gegenüber ebenfalls gefiltert durch den Whatsapp-Chat erhält und man sich die Zeit nehmen kann sich die Worte zurecht zu legen.

Emotionen / Protagonisten
Anton ist ein sehr von sich überzeugter und sehr selbstsicherer junger Mann, vom Beruf Sohn, hat also Geld wie Heu. Aber er genießt das Leben, das Geld schert ihn nicht und er lebt mehr oder weniger spontan in seinen Alltag hinein. Er kann ein ganz schöner Macho sein, aber trotzdem blitzen da immer wieder ganz feine Momente in ihm durch. Vor allem, wenn er sich wirklich Sorgen um Liv macht. Das gefällt mir. Er ist lustig - klopft zwar manchmal heftige Machosprüche - aber ich hatte immer das Gefühl, dass er das mit einem zwinkernden Auge geschrieben hat.

Liv ist ganz anders als Anton. Man bekommt sehr schnell mit, dass sie zu Hause große Probleme hat. Ihre Mutter ist Alkoholikerin und Liv musste sehr früh Verantwortung für sich und ihre kleine Schwester Jilly übernehmen. Das macht sie zu einem sehr liebenswerten Menschen. Sie schafft es auch, Anton nachdenklich zu machen und mehr aus ihm heraus zu holen. Sie weigert sich aber stur Anton noch vor der gemeinsamen Abreise persönlich kennenzulernen.

Anna Pfeffer haben es für mich dennoch geschafft, die digitalen Personen Anton und Liv zum Leben zu erwecken und ihnen Persönlichkeit eingehaucht, die für mich wirklich authentisch rüberkommt. Ich kann Liv in ihrer Handlung sehr gut verstehen. Aber auch Antons Reaktion ist für mich absolut nachvollziehbar.

Handlungsaufbau / Spannungsbogen
Gar nicht so einfach, eine Handlung aufzubauen nur in Dialogen. Zumal sich die Protagonisten auch nicht begegnen. Die Handlung an sich ist deswegen auch eher sanft. Es gibt keine überdimensionalen Höhepunkte, aber die Spannung spielt sich vielmehr dezent ab. Da hätte ich mir vielleicht etwas mehr erwartet, trotzdem baut sich es über das Buch immer mehr auf. Und das Ende passt dafür perfekt. Es gibt einige Leser, die gerne ein-zwei Seiten mehr gehabt hätten, aber mich hat es am Ende noch mal richtig gepackt und tatsächlich auch ergriffen. Und es passte genauso, wie es ist. Mehr will und brauche ich nicht.

Szenerie / Setting
Die Szenerie zu beschreiben fällt etwas schwer, da wir uns im luftleeren Raum von Bits und Bites befinden. Dass sich die Protagonisten in Hamburg aufhalten ist schnell kein Geheimnis. Und trotzdem fühlt man sich in dem Setting gleich wohl, kennt man doch selber das Chatten und weiß, wie schnell Wörter geschrieben und abgeschickt sind. Ob man sie so nun meint oder nicht.

Sprache / Schreibstil
Sprachlich ist es mal wieder top. Die Autorinnen Ulli und Carmen haben es verstanden spritzige, freche und sarkastische Dialoge zu schreiben. Aber auch sehr intensive und tiefgründige Passagen geben einem immer wieder zum Nachdenken.

FAZIT
Meine Erwartungen an das Buch wurden zum großen Teil erfüllt. Trotzdem ein gelungener Chatroman mit sanfter Handlung und passendem Ende und sympathischen Protagonisten. Etwas mehr Spannung im Mittelteil hätte ich mir gewünscht und eine klarere Einteilung in Kapitel.

Schönes Buch mit ein paar Macken

Von: janalovesboooks Datum: 06. Oktober 2017

Das Cover:
Normalerweise bin ich kein Fan von der Farbe Pink, aber auf diesem Cover sieht es cool aus. Auch die vielen kleinen Motive auf dem Cover gefallen mir gut. Jedoch würde ich anhand des Covers sagen, dass dieses Buch für jüngere Menschen geschrieben wurde.

Meine Meinung:
Ich finde es toll, dass das komplette Buch in Chat-Form geschrieben wurde. Das Einzige was mich daran stört ist, dass man die Gefühle und Gedanken der Protagonisten nicht kennenlernt (außer sie äußern diese gezielt). Ich liebe den Sarkasmus von Olivia und Anton, doch die beiden kommen selber nicht gut damit zurecht. Ich mag Olivia sehr gerne, nur an Anton stören mich ein paar Dinge, er ist zum Beispiel sehr arrogant... Ich selber hätte dann kein Interesse mit ihm zu schreiben, aber nun ja, er kann auch anders sein wenn er will. ABER die Geschichte gefällt mir so gut! Ich finde die Idee total klasse und das Ende ist wunderschön und sehr überraschend!

Fazit:
Im Allgemeinen ein sehr schönes Buch mit kleinen Macken und einem wunderschönen, überraschendem Ende.

Das Buch verdient ��������.

Rezension zu "New York zu verschenken"

Von: Buechereule Datum: 03. Oktober 2017

"New York zu verschenken"ist mal ein Buch auf einer ganz anderen Art und Weise, ganz anders als man es so gewohnt ist!
Das Cover des Buches finde ich wunderschön. Es ist richtig toll gestaltet und die kleinen Bilder passen auch perfekt zum Inhalt des Buches!
Die Hauptfigur in dem Buch ist eigentlich Anton. Anton wollte mit seiner damaligen Freundin zusammen nach New York reisen, doch diese Beziehung hielt nicht bis zu dieser Reise an, also musste sich Anton vorab eine neue "Olivia Lindmann" suchen, da ihr name ja bereits auf den Tickets zu sehen war!
Darauf hin hat er einen Aufruf gestartet und eine neue Olivia Lindman gesucht. Auf diesen Aufruf haben sich gleich mehrer gemeldet, doch welche von Ihnen am Ende mit Ihm die Reise antritt, das müsst Ihr schon selbst heraus finden!

Die beiden Figuren haben sich dann im laufe des Buches selbst (mehr oder weniger) genauer beschrieben. Mit Anton konnte ich mich am Anfang gar nicht so richtig anfrenden, doch das hat sich dann im Laufe des Buches gegeben.
Bei Olivia, die in diesem Buch überweigend als "Liv" bezeichnet wird, war es eher umgedreht. Als Nebenfiguren kamen noch einige Freunde und ein kleiner teil der Familien von Anton und Liv zum Vorschein. Alle Rollen waren gut beschrieben und man konnte sich ein Bild von Ihnen machen.

Der Schreibstil war mal ganz anders, er war sehr locker, jedoch verständlich geschrieben. Das hat mir gut gefallen! Es war auch das Erste Buch von den Beiden Autorinnen ("Anna Pfeffer") und es hat mir super gefallen, man wollte es gar nicht mehr aus der Hand legen!

Ob am Strand oder Kamin - ein tolles Buch für entspannte Lesestunden!

Von: Verena Schulze vom Lieblingsleseplatz Datum: 02. Oktober 2017

,Das Cover von „New York zu verschenken“ allein ist ja schon ein Grund nach diesem Buch zu greifen… Mir ist es sofort ins Auge gesprungen. Das grelle Pink sowie die Sticker auf der Vorderseite sind genau auf die Zielgruppe abgestimmt und haben aber auch mich neugierig gemacht.

Anton hat zusammen mit seiner Freundin Olivia eine Reise nach New York gebucht. Doch leider hat Olivia mit dem zu Anfang doch recht arroganten Anton Schluss gemacht – und die Tickets sind nicht übertragbar… Also sucht Anton einfach eine Neue Olivia Lindemann via Internet. Und tatsächlich findet er auf diesem Wege den Namenszwilling seiner Exfreundin. Doch diese Liv fordert ihn ganz schön heraus…

Was genau ich von einem „Chatroman“ zu erwarten hatte, wusste ich nicht. Aber ich dachte mir, ich lese ja auch gerne Drehbücher, so viel anders wird das nicht sein. Und ich täuschte mich nicht. Die Chats zwischen Anton Liv lesen sich flüssig und leicht. Manchmal habe ich stark daran gezweifelt ob der Umfang der Nachrichten realistisch ist. Wenn ich da an meine Tochter denke, dann fallen Ihre Nachrichten immer deutlich kürzer aus – vielleicht liegt das aber auch daran, das ich der Empfänger bin ;-)

Ich mochte Anton und Liv auf Anhieb, sowie auch die Entwicklung die die Beiden bis zum überraschenden Ende hin durchlebten.  Anton war zu Beginn der Geschichte doch ein ganz schön verwöhnter reicher Schnösel – zum Ende hin hätte ich mich auch in ihn verlieben können wäre ich 16 gewesen…

Ein Roman für schöne Stunden – egal ob in der Sonne am Strand oder mit einer Tasse Tee vorm Kamin. Ich vergebe 4 von 5 LieblingsleseSesseln weil es für mich eine Spur zu leichte Literatur war.

Niedlich, süß, gut für zwischendurch

Von: Fiorella Caravagh Datum: 30. September 2017

Mir hat das Buch einfach super für zwischendurch gefallen. Es ist zwar ziemlich klischeelastig, aber sorgt immer wieder für kleine Lacher.

Anton ist ein Sohn aus reichem Haushalt und lebt von Oberflächlichkeiten. Sein ganzes Leben scheint nur aus Spaß zu bestehen. Skifahren, Party machen, Party machen, Party machen, Zocken und eine hübsche Freundin nach der anderen sich anzulachen. Er denkt nicht viel über das nach was er tut, verprasst das Geld seiner Eltern und beschäftigt sich hauptsächlich mit sich und seinem großen Ego.
Eine Freundin sucht er sich normalerweise nur nach ihrem Aussehen aus und überhaupt scheint er die Realität nicht zu kennen.

Liv dagegen liest Bücher, kümmert sich um ihre kleine Schwester, still, klug, ehrlich und sarkastisch und kann oberflächliche Typen wie Anton eigentlich gar nicht leiden. Doch sie möchte gern nach New York und so beginnt sich ein Gespräch zwischen den beiden, indem Liv versucht Anton zu erziehen. Sie möchte, dass er sie über ihre Gespräche, ihre inneren Werte kennenlernt und verweigert standhaft ihm ein Foto zu schicken oder sich persönlich zu treffen.

Ich mochte Liv. Doch manchmal fand ich sie zu forsch, zu gemein und zu trostlos. Ich hatte das Gefühl, dass sie immer auf der Schattenseite des Lebens stand und das Anton unter die Nase reiben musste. Anton dagegen fand ich super. Klar, am Anfang war er ziemlich nervig und im wahren leben würde ich mit ihm wahrscheinlich auch nichts anfangen wollen, aber seine eigebildeten Sprüche, die er nach und nach sogar mit Absicht fallen lässt, waren sehr unterhaltsam. Er hat Pepp in die Geschichte gebracht und sein Humor blieb das ganze Buch hindurch beständig.

Da die Geschichte im Chatverlauf geschrieben ist, liest es sich rasend schnell durch. Es ist flüssig geschrieben und der Schreibstil hat sich an die beiden Charaktere angepasst. Die Spannung ist eher flach, aber das Ende hat mich wirklich positiv überrascht. das war ein schöner Schockmoment, eine Erkenntnis, ein Erwachen, weshalb ich beim zweiten Mal alle Gespräche nochmal mit ganz anderen Augen lesen werde.

Schade fand ich, dass wir nicht noch mehr Einblicke in das Leben der beiden, in ihre Familie erhalten konnten, weil es sich wirklich nur um die beiden dreht, aber das ist bei einem Chatverlauf wohl auch schwierig umzusetzen.

Fazit:

New York zu verschenken konnte mich gut unterhalten und ist eine süße Geschichte für zwischendurch, wenn man sich nicht über oberflächliche Witzbolde wie Anton ärgert ;)

Gutes Buch für Zwischendurch

Von: LarasBookworld Datum: 28. September 2017

Das Cover finde ich sehr schön und ansprechend gestaltet. Durch das knallige pink ist es mir sofort ins Auge gefallen. Das Thema des Buches wird durch die vielen kleinen Bildchen anschaulich gemacht und ich finde es wirklich süß designed.
Die Geschichte hat mir auch gut gefallen. Allerdings muss ich zugeben, dass ich mir etwas ganz anderes bei dieser Beschreibung vorgestellt hatte. Dennoch hatte ich viel Spaß beim Lesen. Es gab teilweise einige Längen, die man aber trotzdem schnell weg lesen konnte. Es hat mir sehr gefallen, dass das Buch sehr humorvoll war und dennoch immer wieder tiefgründige Textstellen hatte. Das Ende fand ich auch etwas überraschend, was mir sehr gefallen hat.
Der Schreibstil hat mir auch gut gefallen. Das Buch besteht nämlich nicht aus fortlaufendem Text, sondern aus den Nachrichten der beiden, weshalb man die Geschichte auch sehr schnell lesen konnte und es sich nicht allzu sehr langgezogen hat.
Die Charaktere waren mir auch sehr sympathisch. Ich finde es sehr gut, dass das Buch aufzeigt, dass es sich bei Menschen lohnt auch mal hinter die Fassade zu gucken. Anton ist ein typischer Partygänger. Immer Spaß mit Freunden, wunderschöne (Ex)Freundin, viel Geld, das dann für Partys, Alkohol, einen Trip nach New York oder das neuste IPad draufgeht. Ich mochte ihn und seine Art sehr gern und fand diese auch angenehm zu lesen. Er hat auch in schlechten Zeiten einen Scherz gemacht und seinen Humor niemals verloren. Liv ist dann das genaue Gegenteil von ihm. Ruhig und schüchtern, spart ihr Geld, sehr verantwortungsbewusst etc. Die beiden haben sich gut ergänzt und es hat mir sehr Spaß gemacht ihr gemeinsame Geschichte zu lesen.


Fazit

Ein tolles Buch für Zwischendurch. Eine gelungene Mischung aus Witz und Tiefe. Auch die Figuren wurden, obwohl man nur ihre Nachrichten lesen konnte, wirklich gut dargestellt.

Ein WhatsApp Roman

Von: Natalie77 Datum: 28. September 2017

Inhalt:
Anton sucht eine Reisebegleitung.
Nachdem seine Freundin ihn verlassen hat sucht er eine Olivia Lindemann als Begleitung für seine Reise nach New York. So hieß nämlich seine Ex-Freundin. Es meldet sich auch eine Olivia, doch ist sie die richtige Begleitung?

Meine Meinung:
Nach Für Dich soll´s tausend Tode regnen war ich sehr neugierig auf das neue Buch des Autorenduos Anne Pfeffer. Das Cover passt schon perfekt zur Geschichte und zum Vorgänger. Ob die Geschichte dann genauso gut ist sollte sich zeigen.

Ich habe auf jeden Fall nicht mit einem SMS Roman gerechnet, denn sonst hätte ich es vermutlich gelassen. Doch ich wurde hier positiv überrascht. Klar lässt er sich leichter lesen, als eine "Normale" Geschichte, doch können manche Dialoge auch anstrengend werden. Das war hier nicht der Fall. Die Textnachrichten waren unterschiedlich lang, wurden nach Tagen und Schreibern aufgeteilt und waren meist interessant. So konnte man schon durch die Nachrichten auf den Hintergrund der beiden Protagonisten schließen.

Anton ist Sohn  aus reichem Hause, noch Schüler, und lebt auf der Sonnenseite des Lebens. Was er will kann er sich leisten. Doch es gibt Dinge die er kaum beeinflussen kann und die werfen ihn hier und da schon Mal aus der Bahn.
Olivia ist Tochter einer Alleinerziehenden Mutter und hat eine kleine Schwester. Ihr Leben ist genau das Gegenteil von Anton seins. Ihr fehlt das unbeschwerte. Sie ist die Vernünftige, die sich vielleicht mehr wünscht, aber nicht aus ihrer Haut kann.
Mehr Personen gibt es nur in den Erwähnungen. Man merkt das beide Seiten schon ihre Probleme haben, die jedoch sehr unterschiedlich sind.

Das Ende kam für mich nicht so überraschend. Irgendwann ab der Mitte des Buches ahnte ich auf was es hinauslaufen wird und wurde bestätigt. Trotzdem war es bis dahin interessant und fesselnd geschrieben und machte es machte Spaß die Story zu Lesen

Rezension - New york zu verschenken

Von: adorablebooks Datum: 27. September 2017

Anton macht sich also auf die Suche nach einer Olivia Lindmann, mit der er nach New York fliegen kann. Schließlich lernt er Liv kennen. Obwohl die beiden unterschiedlicher nicht sein könnten, schreiben sie ziemlich viel und lange miteinander. Auch wenn Liv ziemlich stur ist, kriegt Anton sie nicht aus dem Kopf und fragt sie immer wieder nach einem Bild. Doch Liv ist davon ziemlich genervt und blockt immer wieder ab. Anfangs fand ic diese Diskussionen ganz lustig, aber irgendwann haben such diese Stellen, in denen es darum ging, dass Liv ihr Äußeres zeigen soll, gezogen ,da ich das Gefühl hatte, dass es nicht voran geht in dieser Diskussion. Was ich allerdings besonders an diesem Buch fand, ist, dass es sich um einen Chat-Roman handelt und somit nur aus Nachrichten der beiden Protagonisten besteht.
Anton ist der typische Draufgänger und Player. Er sieht gut aus, geht jedes Wochenende auf Partys und kann sich vor schwärmenden Mädchen kaum retten. Er kriegt so ziemlich alles, was er will, da seine Eltern reich sind. Auf den ersten Blick scheint Anton ziemlich oberflächlich und arrogant, was er anfangs wahrscheinlich auch noch ist. Aber je länger er mit Liv schreibt merkt man, dass es ihm inzwischen total egal ist, wie sie aussieht, da er sie mag ohne, dass er von ihrem Erscheinungsbild bescheid weiß.




Liv ist das totale Gegenteil von Anton. Sie ist eher in sich gekehrt und verbringt ihren Abend lieber zuhause und guckt mal einen Film oder liest ein Buch. Sie ist auch zuerst ziemlich verschlossen Anton gegenüber, aber man merkt dann, wie sie sich ihm gegenüber öffnet und auch mehr von sich preisgibt.

Dadurch, dass das Buch nur aus Chatverläufen besteht, lässt es sich sehr schnell und einfach lesen. ich flog förmlich durch die Geschichte, da sie einfach flüssig und lustig geschrieben ist. Ich musste zum Teil auch schmunzeln bzw. Lachen, da mansche Gedanken einfach so absurd waren. Dennoch gab es manchmal Stellen, die ein wenig langatmig waren.

`New York zu verschenken` ist eine schönes und leichtes Buch, was man schnell und locker lesen kann. Außerdem sorgt es auch für gute Laune, auch wenn ich es etwas schade fand, dass es nicht so viel Handlung in New York gab.



Unterhaltsam und wahnsinnig süß

Von: Myri liest Datum: 26. September 2017

KLAPPENTEXT

Anton hat alles, was sich ein 17-Jähriger wünscht: vermögende Familie, liebende Eltern und keine Geschwister. Was Anton seit Kurzem auch noch hat: eine Ex-Freundin. Olivia hat ihn grundlos nach ein paar Monaten abserviert, und das, obwohl er sie doch mit einer Reise nach New York überraschen wollte. Das Ticket ist auch schon auf ihren Namen gebucht. Kurzerhand startet der selbstsichere Sonnyboy via Instagram die Suche nach einer neuen Olivia Lindmann. Der Andrang ist mäßig, aber es meldet sich eine 16-jährige Liv, die ganz anders ist, als die Mädchen, die Anton sonst trifft …


MEINE MEINUNG

"New York zu verschenken" ist mein erstes Buch, das ich von dem Autorinnen-Duo Ulrike Mayrhofen und Carmen Schmidt, das sich hinter dem Synonym Anna Pfeffer verbirgt. Der Klappentext klang einfach sehr süß und nach einem unterhaltsamen Jugendroman für Zwischendurch.

Das Cover finde ich sehr süß gestaltet! Knallig, in pinker Farbe, kommt es mit kleinen Abbildungen typisch amerikanischer Dinge daher, was toll zur Thematik des Buches passt.

Um was geht es? Der 17-jährige Anton hat alles, was sich ein Teenager in seinem Alter wünscht: Seine Eltern haben Geld, er ist attraktiv, beliebt und die Mädels stehen Schlange bei ihm. Allerdings hat seine Freundin ihn gerade verlassen, weshalb er nun alleine mit zwei Tickets nach New York dasteht. Das Problem: Die Tickets sind auf ihn und auf seine Ex-Freundin mit dem Namen Olivia Lindmann gebucht. Doch so ideenreich wie Anton ist, sucht er auf Instagram eben nach einer neuen Reisebegleitung. Sein einziges Kriterium: Seine neue Begleitung muss Oilvia Lindmann heißen. Auf seine Anouce antwortet promt die 16-jährige Liv, die ganz anders ist, als die Mädchen, mit denen er sonst zu tun hat ...

Anton ist zwar erst 17 Jahre alt, aber dennoch schon der geborene Womanizer. Er ist gutaussehend und beliebt - und er weiß es, weshalb er ziemlich selbstverliebt und teilweise sogar ein wenig arrogant rüberkommt. Sein Leben genießt er in vollen Zügen, was er Dank des Bankkontos seiner Eltern auch ohne schlechtes Gewissen tun kann. Außerdem ist er einer dieser Menschen, denen einfach alles zufällt. Doch im Laufe des Buches merkt man, dass hinter dem oberflächlichen Anton ein junger Mann steckt, der mehr als nur ein hübsches Äußeres zu bieten hat.
Dagegen ist Liv viel zurückhaltender und geht auch mit einer eher ernsten Einstellung durchs Leben. Leicht hat sie es nicht: Ihre Mutter verhält sich wie eine Pubertierende, weshalb Liv sich hauptsächlich um ihre kleine Halbschwester kümmern muss, was sie allerdings auch sehr gerne tut. Sie opfert sich und ihre freie Zeit gerne für ihre Familie auf, hat aber auch darunter zu leiden, dass sie sich nicht wie eine normale 16-Jährige benehmen kann.
Beide scheinen auf den ersten Blick totale Gegensätz zu sein und dennoch verstehen sie sich blendend! Gerade die Gegensätzlichkeit hat mir gut gefallen, da beide den anderen immer wieder hinterfragen und aus ihrer Komfortzone heraustreiben. Die Gespräche via WhatsApp oder Instagram waren aber auch sehr unterhaltsam und lustig, sodass das Lesen richtig viel Spaß macht.

Bei dem Buch handelt es sich um einen Chat-Roman, der sich Dank des flüssigen und humorvollen Schreibstils schnell und einfach lesen lässt, weshalb ich die Geschichte auch wirklich fix gelesen habe. Natürlich ist das Ende ab einem bestimmten Punkt vorhersehbar, nichtsdestotrotz wird man bis zum Schluss hervorragend unterhalten und kommt von dem Buch einfach nicht mehr los.
Ein wenig gestört hat mich leider, dass die Geschicht nur gegen Ende kurz in New York stattfindet, da das Cover und auch der Titel auf New York verweisen, weswegen ich davon ausgegangen bin, dass das Buch eben hauptsächlich in der Stadt, die niemals schläft, spielt.

Unterhaltsam und wahnsinnig süß: "New York zu verschenken" von Anna Pfeffer bietet grandiose Unterhaltung für Zwischendurch!

Ein lustiger und schöner Chatroman

Von: Tanja Datum: 26. September 2017

Inhalt:

Nachdem seine Freundin mit ihm Schluss gemacht hat, sucht Anton per Instagram eine neue Reisebegleitung für einen Trip zu zweit nach New York. Da die Buchung bereits vollzogen ist, kommt jedoch noch jemand in Frage, der den gleichen Namen wie seine Exfreundin trägt. Kurze Zeit später meldet sich auf die Annonce tatsächlich eine Olivia Lindmann. Olivias Leben ist so ganz anders als das von Anton und sie ist auch nicht gewillt, ihm stets nach dem Mund zu reden. Bald schon entspinnt sich eine Internetfreundschaft der ganz besonderen Art.



Wichtigste Charaktere:

Anton ist das Glück stets hold. Seine Eltern verdienen eine Menge Geld, dem Sohn soll es an nichts fehlen. Seinen Alltag verbringt Anton gerne auf Partys oder in Gesellschaft seiner Freunde. Wichtig ist ihm nur eins: Spaß zu haben.

Liv musste schon früh lernen Verantwortung zu tragen. Die Mutter ist oft unterwegs, einer muss sich um die Schwester kümmern. Liv besitzt nicht so viel Geld wie Anton. Ihr größter Wunsch ist es, New York zu besuchen und für eine Weile vom Alltag abzuschalten.



Schreibstil:

Bei New York zu verschenken handelt es sich um einen reinen Chatroman. Die Protagonisten führen ihre Diskussion anfangs über Instagram, später über Whatsapp.
Schon beim Erstkontakt liefern sich Anton und Liv ein wahres Wortgefecht. Hierbei beweisen beide eine unglaubliche Schlagfähigkeit. Die Unterhaltung führt zu einem harschen, detailverliebten aber lockeren Umgangston. So nennt Liv Anton ziemlich bald Oberflächlich-Anton und Anton verwendet für Olivia den Begriff Psycho-Liv.

Anton stellt sich ziemlich bald als jemand dar, der es im Leben gut getroffen hat. Er lebt sein Leben und muss sich keine Sorge darum machen, was seine Aktivitäten so kosten. Fast bekommt man Mitleid, wenn er behauptet, dass seine Freunde alle einen Maserati, er hingegen nur einen Porsche zum Geburtstag bekommt.
Liv weist Anton ziemlich direkt darauf hin, dass er ein verwöhnter Junge ist, dem alles zufliegt. Anton hingegen ist von sich überzeugt und möchte auch nichts an sich ändern.

Liv ist jemand, der schon sehr früh Verantwortung im Haushalt übernehmen musste. Wenn die Mutter wieder einmal lange auf der Arbeit war, betrunken heim kam oder eine ihrer vielen Bettbekanntschaften sie versetzt hat, dann muss Liv diese Probleme ausbaden. Halt bietet ihr die kleine Schwester, für die Liv alles tun würde, deren Betreuung ihr aber auch zugleich die Möglichkeiten nimmt, einfach mal unbeschwert durchs Leben zu gehen.

Liv und Anton unterhalten sich bald schon über alles Mögliche. Zugleich ergänzen sie sich aber auch. Anton motiviert Liv einmal spontan zu sein, Liv hingegen holt Anton mehr schlecht als recht wieder auf den Boden der Tatsachen zurück.

Das Buch verzaubert und irritiert. Das eigenartige Benehmen der Hauptfiguren wurde für mich auch mal zum Störfall. Liv kann schon mal übersensibel und unreflektiert sein, während Anton ein Hauch von Arroganz anhaftet.
Und dann gab es wieder Stellen an denen beide eine sehr wertvolle Stütze für den jeweils anderen geboten haben. Die Geschichte war für mich sehr authentisch. Anton und Liv sind zwei Charaktere mit Ecken und Kanten und mit einigen Fehlern. Gerade das hat sie jedoch menschlich wirken lassen.

Das Ende hat mich eiskalt erwischt. Ich hatte große Schwierigkeiten es so einfach zu verarbeiten. Und dennoch ist es ein Happy End.



Fazit:

New York zu verschenken ist ein reiner Chatroman. Die Dialoge der Protagonisten wirken sehr lebendig. Dies fängt bei der Sprache an, die sich nicht zwischen Umgangston und einem philosophischen Klang entscheiden will und setzt sich bei den schlagfertigen Wortduellen fort. Der humorvolle und teilweise auch verrückte Austausch garantiert Lesespaß von der ersten bis zur letzten Seite.
Die Charaktere werden nicht als reine Schablonenfiguren präsentiert, sondern provozieren und polarisieren, gehen an Grenzen – und zum Teil darüber hinaus.
Es ist nicht immer einfach Anton und Liv ihre Fehler zu verzeihen. Wem dies gelingt, der wird sehr viel Freude mit dieser Geschichte haben.

Eine Chat-Story über eine Freundschaft und Liebe zwischen zwei sehr unterschiedlichen Menschen, die versuchen sich online anzunähern, damit sie zusammen in den Urlaub fliegen können.

Von: Steffinitiv Datum: 26. September 2017

Kurzmeinung:

Eine Chat-Story über eine Freundschaft und Liebe zwischen zwei sehr unterschiedlichen Menschen, die versuchen sich online anzunähern, damit sie zusammen in den Urlaub fliegen können.

Klappentext:

Anton hat alles, was sich ein 17-Jähriger wünscht: vermögende Familie, liebende Eltern und keine Geschwister. Was Anton seit Kurzem auch noch hat: eine Ex-Freundin. Olivia hat ihn grundlos nach ein paar Monaten abserviert, und das, obwohl er sie doch mit einer Reise nach New York überraschen wollte. Das Ticket ist auch schon auf ihren Namen gebucht. Kurzerhand startet der selbstsichere Sonnyboy via Instagram die Suche nach einer neuen Olivia Lindmann. Der Andrang ist mäßig, aber es meldet sich eine 16-jährige Liv, die ganz anders ist, als die Mädchen, die Anton sonst trifft …

Informationen zum Autor:

Hinter den Pseudonymen Anna Pfeffer und Rose Snow stecken Carmen und Ulli. Zusammen sind sie 70 Jahre alt, haben 2 Männer, 6 Kinder und einen Hund.

Seit dem Sommer 2014 schreiben sie als Rose Snow und am mit dem Buch “New York zu verschenken” erscheint das zweite Buch unter dem Pseudonym Anna Pfeffer.
Mein Fazit

Warum wollte ich dieses Buch lesen?

Ich hatte zuvor nur gute Kritiken zu Anna Pfeffers erstem Roman gelesen, somit habe ich mich nun an ihrem zweiten Roman versucht. Einen Dank an das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar.

Was ist mir besonders positiv aufgefallen:

Die Offenheit mit der einige jugendliche Themen und Probleme in dem Buch thematisiert werden. Gerade die überspitzte Darstellung von Antons Familienverhältnissen und auch von Livs fand ich sehr schön. Auch der Schreibstil konnte mich sehr überzeugen. Die beiden haben so eine unterschiedliche Art und Weise sich im Chat auszudrücken, dass es glaubhaft erscheint, dass es zwei verschiedene Menschen sind.

Was ist mir negativ aufgefallen:

Die letzten Seiten haben mich emotional ziemlich mitgenommen, auch wenn ich dann schlussendlich weder mit der Situation, noch mit der folgenden gerechnet hätte.

Zu den Hauptcharakteren (meiner Meinung nach):

Liv: Als große Schwester muss sie oft die Aufgaben ihrer alleinerziehenden Mutter übernehmen. Das nimmt sie emotional ziemlich mit, sie ist gestresst und dies lässt sie Anton oft spüren. Auch verschließt sie sich ziemlich, was in mir den Eindruck erweckt hat, dass sie wenig Selbstbewusstsein hat und dies wird auch nicht wirklich von ihrer Mutter gestärkt. Liv wirkt aber dennoch auch lebenslustig und das macht die Geschichte interessant und unvorhersehbar.
Anton: In manchen Szenen habe ich seine versnobte und arrogante Art gehasst, aber dann wiederum gab es Momente, da war er emotional und offen und hat versucht, Liv an sich heran zu lassen. Auch hier werden schön die einzelnen Aspekte beleuchtet, mit denen sich Jugendliche herumschlagen. Die einen haben Geld und sind daher im Fokus ausgenutzt zu werden, die anderen schlagen sich mit wenig Geld durch das Leben…

Zum Inhalt:

Ich fand die Idee mit einer Reise zu verschenken echt niedlich, doch auch ein wenig beängstigend, denn man weiß ja tatsächlich nie, wer sich da auf der anderen Seite des Smartphones befindet.
Die beiden versuchen sich andauernd anzunähern, doch immer einer zickt und bockt herum. Das hat mich zwischendurch wirklich zweifeln lassen, ob das Buch das Weiterlesen wert ist, doch die beiden haben sich wieder zusammengerissen und am Ende bereue ich es nicht, dass ich auch bis zum Schluss den Verlauf verfolgt habe.

Zur Optik und Gestaltung:

Das Cover des Buches ist super. Mir gefällt das flippige Design. Die ganzen kleinen Bildchen, die die angepriesene New York Reise nur noch mehr untermalen. Einzig die Farbe – Pink – ist nicht so meins.
Auch die Gestaltung im Buch ist sehr ansprechend. Man kann super den Chatverlauf nachvollziehen und dies macht es einfach, das Buch durchzufressen.

Schlussworte:

Ich muss sagen, dass mir das Buch nach anfänglichen Schwierigkeiten doch sehr gut gefallen hat. Ich fand es sogar so gut, dass der Roman “Für dich soll’s tausend Tode regnen” nun auch auf meiner Wunschliste steht!
Bewertung

Handlung * * * * * / 5
Thema * * * * / 5
Romantik * * * / 5
Charaktere * * * / 5
Schreibstil * * * * / 5
Gestaltung * * * * * / 5

Gesamt * * * * / 5

Süße Geschichte im Chatverlauf :)

Von: Maddie Datum: 25. September 2017

Als ich dieses Buch zufällig auf einem Blog entdeckt hab, war ich sofort Feuer und Flamme dafür. Ich hab schon mal vor ein paar Jahren von so einer Geschichte im Fernsehen gehört. Da verschenkte ein Mann auch eine Reise und suchte dabei eine Frau mit einem ganz bestimmten Namen. Irgendwie gefällt mir die Idee total gut. Deswegen wollte ich dieses Buch unbedingt lesen.

Das Buch ist nur in Chatsverläufen geschrieben. Ich kannte schon ähnliche Bücher, die so aufgebaut sind und mir gefällt das gut. Es ist mal was anderes. Es ist nicht stinknormal nacheinander weg geschrieben, wie andere Geschichten. Das macht es für mich ungewöhnlich und lockert den normalen Lesefluss auf. Außerdem kommt man dadurch sehr schnell voran. Ich hab das Buch auch innerhalb von einem Tag gelesen, was ich sonst nie schaffe. Aber hier konnte ich mich echt nicht mehr bremsen.

Auch die Lokation hat mir hier gefallen. Immerhin geht es im New York! Und ich liebe diese Stadt. Das Buch hat mich total an meinen Besuch dort erinnert und jetzt hab ich wieder richtig viel Lust auf diese Stadt bekommen. Das Cover ist auch sehr hübsch gestaltet. Die kleinen Bildchen gefallen mir gut und versprechen eine lockere Geschichte.

Die Chats von Liv und Anton fand ich sehr unterhaltsam. Beide schreiben mit sehr viel Sarkasmus und nehmen sich gerne gegenseitig auf die Schippe. Ein Schmunzeln oder Lachen konnte ich mir an der ein oder anderen Stelle also nicht verkneifen. Außerdem wird es bei den beiden nicht langweilig. Ich wollte immer wissen, wie es weiter geht und wie die nächste Nachricht lautete.

Natürlich kann man von diesem Buch nichts wahnsinnig anspruchsvolles erwarten. Es ist eher eine locker, leichte Geschichte für Zwischendurch. Hier muss man sich einfach fallen lassen und braucht nicht so viel nachzudenken, was als nächstes passiert. Es lässt sich wirklich alles sehr flüssig und schnell lesen und genau das macht solche Bücher aus. Wer also Lust auf eine unterhaltsame Geschichte hat, dem kann ich dieses Buch nur empfehlen.

NEW YORK ZU VERSCHENKEN

Von: Anneli Datum: 25. September 2017

Titel: New York zu verschenken

Geschrieben von dem Pseudonym Anna Pfeffer (Ulrike Mayrhofer und Carmen Schmit)

Verlag: cbj Verlag

Preis: €14,99 [D]
€15,50 [A]

Ich finde es für ein gewöhnliches Taschenbuch jedoch etwas viel. 4/5��

Cover: Das Cover finde ich wirklich sehr süß. Demnach geb ich ihm 5/5��

Kommen wir nun zum Inhaltlichen:
Um es mal vorab zu sagen: es ist ein Chat-Roman, und es war mein erster Chat-Roman, aber eigentlich finde ich das sogar gar nicht mal so schlecht.
Ich fande es war eine sehr süße Geschichte, so ganz anders, wie dass was ich sonst lese.
Vorallem konnte ich mich sehr gut mit dem Mädchen identifizieren.
Der Inhalt bekommt darum 5/5��

Soo... das war's, ich hoffe sie ist nicht all zu schlecht����

Eine scheinbar oberflächliche Geschichte ...

Von: Unsere Bücherwelt Datum: 25. September 2017

Meine Meinung

Eine scheinbar oberflächliche Geschichte über Freundschaft, Vertrauen und Vorurteile. Diese Geschichte ist sehr interessant aufgebaut, denn wir erleben alles nur in einem Chat zweier Protagonisten.

Bisher habe ich von den beiden Autorinnen leider nur die Fantasy Serie „Die 11 Gezeichneten“ gelesen und habe mich riesig auf eine neue Geschichte gefreut. Der Schreibstil ist wieder klasse und so leicht und locker verständlich, dass man geradezu durch das Buch fliegt.

Ich muss leider sagen, dass solch ein Chat-Roman nicht unbedingt mein Geschmack ist. Da diese komplette Geschichte nur in dieser Form aufgebaut ist, erfahren wir auch keine „realen“ Gedanken von unseren beiden Protagonisten, was mir persönlich gefehlt hat. Durch diese Form allerdings, kann man sich ganz auf die beiden Charaktere Olivia und Anton konzentrieren, was auch seine Vorteile hat.

Die beiden lernen wir nur dadurch besser kennen, wie sie sich selber darstellen oder von der anderen Person via WhatsApp/Instagram wahrgenommen werden. Es ist sehr schwierig für mich gewesen beide als die wahre Person kennenzulernen und nicht als die Person die sie darstellen wollen. Beide kommen trotzdem sehr authentisch rüber und sind auch auf ihre eigene unterschiedliche Art sympathisch, wobei Anton eher der oberflächliche und verwöhnte Junge ist und Liv eher das selbst zweifelnde und verantwortungsbewusste Mädchen.

Zu Beginn dreht es sich wirklich stark um Oberflächlichkeit und wie man von anderen wahr genommen wird. Dies wird aber besser, denn die Autorinnen beschreiben sehr gut, dass man sich besser kennenlernen sollte, anstatt nur nach dem Äußeren zu gehen.

Der Chat-Roman wird mit Tag- und Zeitangaben eingeteilt, wobei die Zeitangaben nicht immer realistisch sind, was dieser Story aber keinen Abbruch tut.

Das Ende war für mich nicht vorhersehbar, obwohl ich mich das ein oder andere mal gefragt habe, wie das Buch denn nun enden wird. Es hat mich irgendwie gewundert und doch war es logisch, wenn man sich die ganze Geschichte nochmal durch den Kopf gehen lässt.

Fazit

Wer diese Art von Roman mag, dürfte hier sein nächstes Buch gefunden haben. Es ist ein sehr schöner Jugendroman, der einen zum Nachdenken bringt und auch den Alltag der Jugendlichen sehr gut verdeutlicht.

Rezension zu New York zu verschenken

Von: Readingofdream Datum: 23. September 2017


September 10, 2017
Rezension zu New York zu verschenken

Infos:
- 330 Seiten
- Anna Pfeffer ( Pseudonym)
- cbj Verlag (hier geht es zum Verlag )


Klappentext

Ein Chat-Roman über die wahre Liebe Anton hat alles, was sich ein 17-Jähriger wünscht: vermögende Familie, liebende Eltern und keine Geschwister. Was Anton seit Kurzem auch noch hat: eine Ex-Freundin. Olivia hat ihn grundlos nach ein paar Monaten abserviert, und das, obwohl er sie doch mit einer Reise nach New York überraschen wollte. Das Ticket ist auch schon auf ihren Namen gebucht. Kurzerhand startet der selbstsichere Sonnyboy via Instagram die Suche nach einer neuen Olivia Lindmann. Der Andrang ist mäßig, aber es meldet sich eine 16-jährige Liv, die ganz anders ist, als die Mädchen, die Anton sonst trifft ...


Cover

Das Cover von New York zu verschenken finde ich wunderschön, obwohl es nicht viel mit der Story an sich zutun hat, da die Geschichte nicht in New York spielt.


Cover: https://exlibris.blob.core.windows.net/covers/9783/5701/7397/8/9783570173978xl.jpg


Meine Meinung zu New York zu verschenken

Als ich dieses wunderschöne Cover im Bloggerportal entdeckte, blieb mir nichts anderes übrig als es anzufragen, da es wahnsinnig unterhaltsam klang.
Als es dann auch versendet wurde, freute ich mich wie ein kleines Kind darauf.
Ich begann natürlich sofort damit und hatte es in einem Tag dann auch schon durch.
Es war einfach nur toll :D Das Buch ist ja ein Chat-Roman, was mir eigentlich sehr gefiel, da es mal etwas neues war. Zwar musste man sich kurz daran gewöhnen, doch dann machte es richtig spasso, es zu lesen ( ja, spasso).Was ich sehr überraschend fand ist, dass die Gefühle der Protagonisten so gut herübergebracht werden konnten und ich mir Anton und Olivia bildlich vorstellen konnte. Es gab Stellen, bei denen ich laut auflachen musste, da es mich einfach total mitgerissen hat.

Das Buch begann damit, dass Anton auf Instagram einen Aufruf startet, in dem er eine Reisebegleitung sucht. Der einzige Haken, man muss heissen wie seine Exfreundin, da der Name schon auf dem Ticket steht. Tatsächlich meldet sich eine Olivia die unterschiedlicher nicht sein könnte. Anton kommt aus einer wohlhabenden Familie dem immer alles in seine Hände fällt und auf der anderen Seite Olivia aus einer zerrüteten Familie die sich immer alles hart erarbeiten muss. Trotzdem kommen sie sich im Chat immer näher und entwickeln Gefühle, obwohl sie sich noch nie gesehen haben.

Dies war mein erstes Buch von den beiden Autorinnen die unter dem Pseudonym Anna Pfeffer schrieben und es wird wohl auch nicht das letzte sein, da sie mich mit New York zu verschenken völlig überzeugt haben. Das Buch wurde mit einer gewissen Leichtigkeit und einer riesigen Priese Humor geschrieben, so dass man es locker in einem Tag lesen kann. Ich konnte das Buch garnicht mehr aus der Hand legen.
Es beginnt damit

Die Protagonisten Olivia und Anton mochte ich ab der ersten Seite und ich fieberte richtig mit. Olivia hat am Ende ein wenig genervt, doch die ganze Story bügelt dies wieder aus.
Die Protagonisten machten ( mit viel Widerspruch von Anton) eine Vereinbarung, dass sie sich erst beim Gate sehen wollen, da Olivia nicht wollte, dass man sie wegen ihrem Aussehen in eine Schublade steckt.
Anton versuchte oft, sie zu überreden, doch sie weigerte sich.


Fazit:
Mich hat dieses Buch richtig überrascht und gehört definitiv zu meinen Jahreshighlights, daher bekommt New York zu verschenken auch 5 / 5 Sterne.

✰✰✰✰✰




Eine schöne Geschichte für Zwischendurch

Von: Tea-and-books Datum: 23. September 2017

Die Geschichte macht einem unglaubliche Lust auf New York und man darf sich von dem Cover nicht "abschrecken" lassen beziehungsweise darf man nicht denken, dass das Buch für Kleinkinder ist. Ich meine, wahrscheinlich würden eher die jüngeren Leser dazu greifen, aber dennoch ist die Geschichte humorvoll und tiefsinnig gleichzeitig und hat eine überraschende Wendung, welche man einfach nicht erwartet hätte. In diesen 331 Seiten sind mir Anton und Liv wirklich ans Herz gewachsen und ich habe mir gewünscht, mehr von ihnen lesen zu können.

Chat Roman - Liebe einmal anders

Von: AntjeDomenic Datum: 22. September 2017

"New York zu verschenken"
Anna Pfeffer




Verlag: cbj
Seitenzahl: 336
ISBN: 978-3-570-17397-8
Erstausgabe: 28. August 2017
Preis: 14,99 Euro



Klappentext:
Anton hat alles, was sich ein 17-Jähriger wünscht: vermögende Familie, liebende Eltern und keine Geschwister. Was Anton seit Kurzem auch noch hat: eine Ex-Freundin. Olivia hat ihn grundlos nach ein paar Monaten abserviert, und das, obwohl er sie doch mit einer Reise nach New York überraschen wollte. Das Ticket ist auch schon auf ihren Namen gebucht. Kurzerhand startet der selbstsichere Sonnyboy via Instagram die Suche nach einer neuen Olivia Lindmann. Der Andrang ist mäßig, aber es meldet sich eine 16-jährige Liv, die ganz anders ist, als die Mädchen, die Anton sonst trifft …

Gestaltung des Buches:
Tja was soll man zu der Gestaltung des Buches sagen, außer "atemberaubend auffallend". Denn bei dieser Farbe und den Symbolen fällt es einem beim Betreten des Buchhändlers direkt ins Auge und es weckt das Interesse. Einfach super gelungen und für die Geschichte perfekt!


Meine Meinung:
Hinter "Anna Pfeffer" stecken zwei Autorinnen, die zusammen dieses Buch geschrieben haben. Zuvor kannte ich keine der beiden Autorinnen und auch keine Bücher der Beiden.
Tja als ich den Klappentext las fand ich es sehr interessant. Dieses Wort "Chat Roman" brachte mich etwas ins Grübeln, ob es was für mich ist. Jedoch muss ich sagen, das nach 2 Seiten alles um mich herum in die Ferne trat und ich sofort in der Geschichte war. Die Autorinnen haben einen so angenehmen Schreibstil, das ist der Wahnsinn.
Diese Geschichte ist so ausgeschrieben, das man das Buch nicht beiseite legen kann. Innerhalb weniger Stunden habe ich es verschlungen. Die Protagonisten Anton und Olivia sind mir sehr ans Herz gewachsen. Denn aus meinem Privatleben kenne ich diese Geschichte, zumindest so ähnlich. Mein Mann und ich haben uns auch so in etwa kennengelernt. Zumindest was das chatten betrifft. Nur war es weder WhatsApp noch Instagram, sondern ganz altmodisch der SMS Chat von Vox.
Dieses Buch hat soviel Emotionen in mir hervorgebracht und soviele Gedanken sind mir wieder in den Kopf gekommen. Ich kann dieses Buch wirklich nur empfehlen. Meine kleinen Zweifel waren absolut unbegründet!
Auch mit dem Ende der Geschichte hätte ich so nicht gerechnet. Es war für mich nicht klar, wie die Geschichte endet. Spannend, alltäglich, liebevoll und erwärmend, dieses Buch!


Meine Bewertung:
5 von 5*

Vielen Dank an das Bloggerportal und den Verlag für die Zusendung des Buches!

Schöner, unterhaltsamer Chat-Roman

Von: Gabi Datum: 22. September 2017

Informationen:
Verlag: cbj
Autor(en): Anna Pfeffer
Seitenzahl: 336
Preis: 14,99 Euro Broschiert
Erschienen: 28.08.2017
Inhalt:
Ein Chat-Roman über die wahre Liebe. Anton hat alles, was sich ein 17-Jähriger wünscht: vermögende Familie, liebende Eltern und keine Geschwister. Was Anton seit Kurzem auch noch hat: eine Ex-Freundin. Olivia hat ihn grundlos nach ein paar Monaten abserviert, und das, obwohl er sie doch mit einer Reise nach New York überraschen wollte. Das Ticket ist auch schon auf ihren Namen gebucht. Kurzerhand startet der selbstsichere Sonnyboy via Instagram die Suche nach einer neuen Olivia Lindmann. Der Andrang ist mäßig, aber es meldet sich eine 16-jährige Liv, die ganz anders ist, als die Mädchen, die Anton sonst trifft …
Quelle: Verlag

Pin on Pinterest


Meine Meinung:
Zuerst muss ich sagen, dass ich das Cover richtig schön finde. Dadurch bin ich überhaupt auf das Buch aufmerksam geworden. Ich wusste nicht, dass das Buch nur von Chat-Verläufen zwischen Anton und Liv handelt, und war dann auch erst skeptisch. Es ist eben nicht das klassische Buch, sondern ein Chat-Roman, aber das hat auch seine Vorteile. Es liest sich super schnell, ist eine leichte Lektüre und es handelt nicht nur von den zwei Personen, sondern man erfährt auch Einiges über ihr Umfeld, Freunde und Familie. Es bleibt auch spannend und am Ende gibt es eine Wendung, die man so nicht erwartet hat, aber die auf jeden Fall gepasst hat! Besser konnte das Buch nicht enden finde ich. Wenn ihr das Buch lesen solltet, dann werdet ihr wissen, was ich meine, aber wenn ich es jetzt verraten würde, dann würde das die Spannung nehmen. Die Idee fand ich auch ziemlich witzig: Sich eine andere Person mit dem gleichen Namen zu suchen, um doch vereisen zu können. Zu den Chat-Verläufen muss ich sagen, dass ich sie teilweise sehr witzig fand und teilweise aber auch an manchen Stellen langweilig, vor allem als es um irgendwelche Filme geht, die diskutiert werden. Ansonsten bleibt es aber unterhaltsam. Wenn der eine nicht geantwortet hart, schreib die andere Person dem anderen wie eine Art Tagebuch und selbst das war auch spannend. In 2 Tagen habe ich es fertig gelesen. Ein weiterer Pluspunkt ist , dass man wirklich Einiges über New York erfährt, welche Orte besonders sehenswert sind usw.

Lieblingszitat:
Anton: "Wir leben in der Illusion, unsterblich zu sein, und deswegen vergeuden wir wertvolle Zeit,indem wir Dinge tun, die wir eigentlich nicht tun wollen." Quelle: "New York zu verschenken", cbj, Anna Pfeffer S.76.

Fazit:
Ein interessantes Buch, das unterhaltsam ist und eine leichte Lektüre darstellt. Zur Abwechslung fand ich es sehr gut. Einen Minuspunkt gebe ich für den Teil, in dem immer wieder über Filme (z.B King Kong) diskutiert wurde, wie ich finde. Es war immer mit einem Witz oder Ähnlichem verbunden, aber wenn man die Filme oder Szenen nicht kennt, kann man damit nicht so viel anfangen.

New York zu verschenken

Von: Sophia.Kns Datum: 21. September 2017

Buchinfo:

Titel: New York zu verschenken

Autor: Anna Pfeffer = Ulrike Mayrhofer und Carmen Schmit

Verlag: cbj

Seitenzahl: 336



Klappentext:

Anton hat alles, was sich ein 17-Jähriger wünscht: vermögende Familie, liebende Eltern und keine Geschwister. Was Anton seit Kurzem auch noch hat: eine Ex-Freundin. Olivia hat ihn grundlos nach ein paar Monaten abserviert, und das, obwohl er sie doch mit einer Reise nach New York überraschen wollte. Das Ticket ist auch schon auf ihren Namen gebucht. Kurzerhand startet der selbstsichere Sonnyboy via Instagram die Suche nach einer neuen Olivia Lindmann. Der Andrang ist mäßig, aber es meldet sich eine 16-jährige Liv, die ganz anders ist, als die Mädchen, die Anton sonst trifft …

Hauptprotagonisten:

Liv ist mir sehr sympathisch und ich finde es sensationell, wie die beiden Autorinnen in einer Person zwei verschiedene Persönlichkeiten vereint haben. Auch wenn man Olivia nicht wirklich kennenlernt, wird von Anton geschildert, wie sie ist und der Vergleich zu Liv am Ende des Buches ist einfach faszinierend. Auch Anton verändert sich im Verlauf der Gechichte sehr und wird von Liv und auch mir nicht mehr als oberflächlicher Typ abgestempelt.

Meine Meinung:

Ich muss zugeben, dass ich mir am Anfang recht unsicher war, wie das mit diesem Chat - Schreibstil funktionieren soll, aber es stellt sich heraus, dass man die Charaktere sehr gut kennen und auch verstehen lernt. Vielleicht sogar besser als in einem Buch, das aus der Ich - Perspektive geschrieben ist. Auch die Wortgefechte der beiden tragen zu diesem positiven Feedback bei, denn in diesem Buch ist wirklich viel Humor verpackt und ich hatte viele Gründe zum lachen.

Ich hatte allerdings erwartet, dass man letztendlich erfährt, wie sich die beiden begegnen, da war ich jetzt ein bisschen enttäuscht.

Die Wendung am Ende habe ich persönlich gar nicht kommen sehen. Wie sieht's da bei euch aus?

Fazit:

Anna Pfeffer hat da wirklich was geleistet und mir gefällt New York zu verschenken echt gut: 5/5

New York zu verschenken - gut gelungen!

Von: Anne,Booklove1708 Datum: 21. September 2017

New York zu verschenken

20. September 2017

Hey Leute

heute rezensiere ich das Buch „New York zu verschenken“ von Anna Pfeffer. Dieses erschien im cbj-Verlag.

Klappentext

Aufgepasst Leute! Hier gibt es einen Urlaub der Extraklasse zu gewinnen!
Und zwar nach New York, zehn Tage, full package inklusive. Nur das Beste vom Besten, Luxus-Hotel und die perfekte Reisebegleitung – nämlich mich. Was ihr dafür tun müsst? Ganz einfach: Olivia Lindmann heißen.
Der selbstsichere Sunnyboy Anton hat ein Ticket nach New York zu verschenken, denn von seiner Freundin ist ihm nur der Name auf dem Ticket geblieben. Tatsächlich meldet sich eine Olivia, aber sie ist ganz anders als er sich vorgestellt hat …

Meine Rezension

Schreibstil

Der Schreibstil von Anna Pfeffer (aka Ulrike Mayrhofer und Carmen Schmit) gefällt mir an sich gut. Allerdings bemängele ich, dass es kein Treffen gibt. Es ist ein email Roman, aber ich hätte trotzdem mit ein paar Szenen in der Wirklichkeit gerechnet…

Charaktere

Mir gefallen die selbstsicheren und witzigen Charaktere Liv und Anton sehr gut. Ich finde Liv nicht zickig und außerdem glaubt sie, meiner Meinung nach, an die richtigen Werte im Leben. Anton ist immer sehr selbstsicher und außerdem ist auch er ziemlich schlau. Ich finde die beiden geben eine gute Kombi ab.

Story

Mir gefällt die Story gut. Ich finde es ziemlich gut gelungen, dass einem am Ende noch ein kleiner Überraschungseffekt bleibt… Mir gefällt außerdem, dass sich die beiden Hauptdarsteller immer wieder ein wenig kabbeln. An sich eine gut gelunge Story.

Mein Fazit

Ich finde, dass das Buch eine gelungene Story mit guten Charakteren hat. Leider muss ich zugeben, dass ich nicht so der Freund von email Romanen bin. Ansonsten sehr gut gelungen. Ich würde dem Buch 3,5 von 5 Sternen geben. Denn an manchen Stellen war es doch ziemlich langweilig…

Ich hoffe, meine Rezension hat euch gefallen!
Liebe Grüße,
eure Anne.,New York zu verschenken
20. September 2017

Hey Leute!

heute rezensiere ich das Buch „New York zu verschenken“ von Anna Pfeffer. Dieses erschien im cbj-Verlag.

Klappentext

Aufgepasst Leute! Hier gibt es einen Urlaub der Extraklasse zu gewinnen! Und zwar nach New York, zehn Tage, full package inklusive. Nur das Beste vom Besten, Luxus-Hotel und die perfekte Reisebegleitung – nämlich mich. Was ihr dafür tun müsst? Ganz einfach: Olivia Lindmann heißen.
Der selbstsichere Sunnyboy Anton hat ein Ticket nach New York zu verschenken, denn von seiner Freundin ist ihm nur der Name auf dem Ticket geblieben. Tatsächlich meldet sich eine Olivia, aber sie ist ganz anders als er sich vorgestellt hat …

Meine Rezension

Schreibstil

Der Schreibstil von Anna Pfeffer (aka Ulrike Mayrhofer und Carmen Schmit) gefällt mir an sich gut. Allerdings bemängele ich, dass es kein Treffen gibt. Es ist ein email Roman, aber ich hätte trotzdem mit ein paar Szenen in der Wirklichkeit gerechnet…

Charaktere

Mir gefallen die selbstsicheren und witzigen Charaktere Liv und Anton sehr gut. Ich finde Liv nicht zickig und außerdem glaubt sie, meiner Meinung nach, an die richtigen Werte im Leben. Anton ist immer sehr selbstsicher und außerdem ist auch er ziemlich schlau. Ich finde die
beiden geben eine gute Kombi ab.

Story

Mir gefällt die Story gut. Ich finde es ziemlich gut gelungen, dass einem am Ende noch ein kleiner Überraschungseffekt bleibt… Mir gefällt außerdem, dass sich die beiden Hauptdarsteller immer wieder ein wenig kabbeln. An sich eine gut gelunge Story.

Mein Fazit

Ich finde, dass das Buch eine gelungene Story mit guten Charakteren hat. Leider muss ich zugeben, dass ich nicht so der Freund von email Romanen bin. Ansonsten sehr gut gelungen. Ich würde dem Buch 3,5 von 5 Sternen geben. Denn an manchen Stellen war es doch ziemlich langweilig…

Ich hoffe, meine Rezension hat euch gefallen!
Liebe Grüße,
eure Anne.

Eine süsse Geschichte

Von: Luna Datum: 21. September 2017

Anton möchte nur noch eins. Seine Ex Olivia Lindmann vergessen und eine gleichnamige Person finden, die mit ihm nach New York fliegt. Er bekommt auch ein paar Bewerbungen auf seinen Aufruf und beginnt eine lustige Chatunterhaltung mit Liv, die ihn lieber erstmal kennen lernen möchte, als sich sofort zu treffen...

Unterschiedlicher könnten Charaktere nicht sein. Der etwas egoistische, selbstgerechte und charmante Sunnyboy mit der Lebenseinstellung des "Halb-vollen-Glases" Anton, und die sehr abgeklärte, bodenständige Liv, mit der eher negativen Einstellung und vielen Selbstzweifeln. Doch mit dem Fortschreiten der Handlung bzw. ihres stetigen Kennenlernens bekommt ihre Beziehung etwas mehr Ausgeglichenheit. Sie stützen sich gegenseitig, profitieren von der Einstellung und Erfahrung des jeweils anderen und finden so Zugang zueinander.

Ich muss gestehen, auf der einen Seite konnte ich Beiden zu Beginn des Buches nicht viel abgewinnen. Liv ist mir zu zickig, dafür dass sie mit ihm mitfliegen möchte. Und Anton ist mir zu arrogant, und auch seine Selbsteinschätzung ist wirklich abgehoben. Aber beide verändern sich, entwickeln sich weiter und man findet die Jugendlichen etwas authentischer und sympathischer.

Die Schreibweise von Anna Pfeffer ist sehr leicht und locker. Der Stil ist in der Ausdrucksweise eher jugendlich gehalten, was auch gut dazu passt. Ich habe "New York zu verschenken " innerhalb ein paar Stunden durch gelesen und mich sehr amüsiert. Das Buch ist im Chat-Stil geschrieben, was es manchmal schwer macht Gefühle zu vermitteln, aber ich fand, das Autorenduo hat das ganz wunderbar rüber gebracht. Ich habe gelacht und geschmunzelt, mich unterhalten gefühlt und zum Schluss sogar ein Tränchen verdrückt.

Zwischendurch waren mir persönlich so manche Monologe etwas zu langwierig, aber auch das war für Menschen in dem Alter einfach typisch. Nur vom Ende war ich nicht wirklich überrascht. Es wurde mir persönlich etwas zu schnell klar, wie das ganze wohl ausgeht und ich fand es etwas schade, wenn auch sehr emotional, dass ich recht behalten habe.

Nichtsdestotrotz ist es ein klasse Buch für Zwischendurch, in das jeder eintauchen kann, der schon mal gechattet hat, und sich vielleicht sogar in der ein oder anderen WhatsApp Nachricht wieder findet.

Vielen Dank an den cbt Verlag für das Rezensionsexemplar.

Schöne Geschichte mit einem gewissen Anteil an Humor.

Von: TintenKompass Datum: 20. September 2017

Inhalt:
Der selbstsichere Anton hat ein Ticket nach New York zu verschenken und zwar für zehn Tage in einem Luxushotel, mit ihm als Begleitung. Denn als seine Freundin ihn verlassen hat, ist ihm nur der Name auf den Ticket geblieben.
Das einzige war Ihr dafür tun müsst, ist Olivia Lindmann zu heißen und tatsächlich meldet sich eine. Aber die ist ganz anders, als Anton erwartet hat.

Cover:
Ich musste mich erstmal an das Cover gewöhnen, weil pink überhaupt nicht meine Farbe ist. Aber schon nach einer kurzen Zeit hab ich angefangen es zu mögen. Die vielen Kleinigkeiten gefallen mir und der Titel hat eine schöne Größe und Position. Im Allgemeinen ist es ein echt schönes Cover und wegen der Farbe auch ein echter Hingucker.

Meine Meinung:
"New York zu verschenken" wurde von Anna Pfeffer verfasst, was allerdings nur ein Pseudonym ist, welches zwei Freundinnen verwenden.
Da ich auch bereits ein anderes Buch der Autorin gelesen habe, welches ich geliebt habe, habe ich somit auch von diesem Buch viel erwartet. Ich fand die Idee nämlich sehr interessant auch, wenn ich nicht wusste, ob mir der Chat-Aufbau gefallen würde.
Dabei hatte ich Freude, die beiden Teenagern bei ihrem Schlagabtausch zu beobachten. Allerdings waren die 'Selbstgespräche', weil der andere nicht geantwortet hat, eher langweilig, wo ich auch gerne mal den einen oder anderen Text übersprungen habe. Später wurden allerdings auch die Gespräche Gefühlsvoller und somit für mich auch interessanter.
Dabei ist Anton am Anfang selbstsicher und recht arrogant. Ich konnte ihn nicht sonderlich leiden, er hat mich des Öfteren einfach genervt. Doch als sich die Geschichte weiter entwickelte, fing ich an ihn zu mögen. Liv mochte ich dabei von Anfang an. Sie ist schlagfertig und genau nach meinem Geschmack. Aber auch sie hat mich manchmal mit der einen oder anderen Antwort genervt.
Ich wusste auch nicht, was ich vom Chat-Aufbau halten sollte, man kommt so zwar sehr gut voran aber die Gefühle der Charaktere werden so nicht ganz deutlich. Man kann schließlich nur das sehen, was sie freiwillig den anderen schreiben und nicht das was sie sofort nach dem Lesen der Nachricht fühlen. Somit waren Anton und Liv auch etwas farblos.
Das Ende habe ich aber so definitiv nicht erwartet. Ich war überrascht und musste doppelt nachlesen, ob ich das gerade wirklich richtig verstanden habe. Doch so gefiel es mir ganz gut.
Ich hab mir sogar gewünscht, das Buch weiterlesen zu können. Und das würde ich immer noch gerne.

Fazit:
An den Chat-Aufbau musste ich mich zwar zuerst gewöhnen, doch das ging recht schnell. Schade fand ich, dass die Gefühle der Charaktere somit einfach zu kurz kamen und nie richtig deutlich waren. Dennoch war es eine schöne Geschichte, mit einem gewissen Anteil an Humor, die ich auch mit gutem Gewissen weiterempfehlen kann.

Recht witzig

Von: EvaMaria Datum: 20. September 2017

Dies ist mein erstes Buch des Autorenduos und das Buch hat mich wirklich begeistert. Es wird uns hier auf eine sehr unterhaltsame Art präsentiert, wie Anton jemanden sucht, der in nach New York begleitet, denn seine Freundin hat ihn sitzenlassen. So trifft er übers Internet auf Liv und die beiden beginnen zu kommunizieren.

Ich fand die Story zwischen den beiden sehr witzig, denn ich meine, wer kommt schon auf die Idee, jemanden übers Internet zu suchen, der exakt den gleichen Namen hat, wie die Exfreundin. Die Idee fand ich irgendwie ansprechend.
Die Autorinnen erzählen auf sehr lustige Weise, wie sich die beiden übers Internet kennen lernen. Übrigens ist der Roman in Chat Form geschrieben, wovon ich normalerweise eigentlich kein Freund bin, denn ich finde diese Art einen Text zu lesen sehr ansprechend, was aber glücklicherweise hier nicht der Fall war.
Zwischen den beiden werden einige Klischees erwähnt, was ich aber nicht problematisch gefunden habe. Wir haben zum Beispiel: Arm und Reich oder auch intakte Familie gegenüber problematische Familie. Diese Dinge fand ich aber nicht wirklich störend.

Toll fand ich außerdem von den Autorinnen, dass sehr aktuelle Dinge erwähnt wurden, denn ich meine, wer mag Captain America nicht. ��

Beide Hauptcharaktere wirkten auf mich sehr sympathisch und glaubwürdig. Mir hat auch das Zwischenspiel zwischen den beiden sehr gut gefallen, dass hat auf mich recht harmonisch gewirkt, obwohl die beiden sehr unterschiedliche Hintergründe haben.

Der Schreibstil hat mir gefallen. Ich fand ihn sehr modern und unterhaltsam. Das Buch lässt sich übrigens sehr flott lesen. Außerdem ist die Geschichte sehr verständlich.

Das Cover finde ich toll. Es wirkt sehr ansprechend in dieser Farbwahl.

Fazit:

4 von 5 Sterne. Ein wirklich unterhaltsamer Roman, der sich perfekt für zwischendurch eignet.

New York zu ver(lieben)schenken

Von: Denise Gruber Datum: 20. September 2017

New York zu verschenken ist ein lustiger und süßer Roman voller Überraschungen! Ich war neugieriger als Anton und skeptischer als Liv aber die beiden haben mein Herz im Sturm erobert.
Es war herrlich erfrischend und spaßig geschrieben. Auch mit der Form des Romanes hatte ich keine Schwierigkeiten.
Spannend bleibt es von der ersten bis zur letzten Seite, Inhaltlich aber auch von den Seiten der Charaktere.
Eines meiner Highlights in diesem Sommer!

Ein wirklich tolles Buch

Von: Claudias Bücherhöhle Datum: 20. September 2017

New York zu verschenken von Anna Pfeffer
erschienen bei cbj

Zum Inhalt

Anton hat alles, was sich ein 17-Jähriger wünscht: vermögende Familie, liebende Eltern und keine Geschwister. Was Anton seit Kurzem auch noch hat: eine Ex-Freundin. Olivia hat ihn grundlos nach ein paar Monaten abserviert, und das, obwohl er sie doch mit einer Reise nach New York überraschen wollte. Das Ticket ist auch schon auf ihren Namen gebucht. Kurzerhand startet der selbstsichere Sonnyboy via Instagram die Suche nach einer neuen Olivia Lindmann. Der Andrang ist mäßig, aber es meldet sich eine 16-jährige Liv, die ganz anders ist, als die Mädchen, die Anton sonst trifft …
(Quelle: Verlag)

Zum Buch

Nach Für dich soll´s tausend Tode regnen habe ich mich ganz besonders auf dieses Buch des Autorenduos gefreut. Ob ich enttäuscht oder es mein Monatshighlight wurde? Lest selbst:

Ich fand die Idee, ein Buch in Form eines Chat-Verlaufs zu schreiben, schon einmal ganz witzig und auch originell. Das Cover besticht wieder durch ein knallig buntes Aussehen, was jedem sofort ins Auge fällt.
Den Aufruf von Protagonist Anton fand ich cool, aber auch sehr waghalsig. Wer weiß schon, was sich für merkwürdige Gestalten auf so eine Anzeige melden? Aber genau das passt zu dem Teenager. Er machte auf mich einen sehr spontanen und witzigen Eindruck. Liv ist da das genaue Gegenteil – sie ist eher der bedächtige, organisierte und wenig spontane Typ. Ich mochte beide auf Anhieb und fand ihre Konversation zum Teil wirklich lustig. Anfangs geht es natürlich sehr um Oberflächlichkeiten, was gerade für Anton ein „Markenzeichen“ ist. Doch mit jeder weiteren Seite sieht der Leser eine enorme Entwicklung der Figuren innerhalb ihres Dialogs. Zwei völlig fremde Menschen, die am Leben des Anderen plötzlich Anteil nehmen und dies oft auf eine erfinderische Art und Weise ausdrücken.

Wir leben in der Illusion, unsterblich zu sein, und deswegen vergeuden wir wertvolle Zeit, indem wir Dinge tun, die wir eigentlich nicht tun wollen.
Seite 76

Das Autorenduo Anna Pfeffer hat mich mit diesem Buch absolut begeistern können. New York zu verschenken beginnt als spontane Suche nach einem bestimmten Menschen und endet auf eine überraschende Art und Weise. Die Idee eines Chat-Verlaufs gefiel mir sehr gut und wurde teilweise mit Hashtags ausgeschmückt. Die Autorinnen erzählen äußerst lustig und einfallsreich, vergessen dabei aber nicht den Ernst des Lebens. Die Charaktere entwickeln sich und erlangen eine völlig neue Sichtweise auf gewisse Dinge des Alltags. Das Buch hat mich so mitgerissen, dass ich es in einem Rutsch durchgelesen habe und fast das Essenmachen vergaß… Das Ende fand ich einfach nur… - nein, das erzähle ich euch jetzt nicht, lest das Buch einfach selbst!!! Absolut verdiente 5 von 5 möglichen schwarzen Katzen.



Zum Autor

Ulrike Mayrhofer und Carmen Schmit, die beiden Autorinnen hinter dem Pseudonym Anna Pfeffer, sind seit ihrer gemeinsamen Schulzeit in Wien befreundet. Schon damals entwarfen sie Geschichten, die aus Lehrern paranoide Agenten und aus Mitschülern tragische Helden machten. Heute leben sie in Hamburg und Wien, sind zusammen über 70 Jahre alt, haben zwei Männer, sechs Kinder und einen Hund und schreiben noch immer zusammen.


ab 12 Jahren
336 Seiten
ISBN 978-3-570-17397-8
Preis: 14,99 Euro

© Cover und Zitatrechte liegen beim Verlag

An dieser Stelle möchte ich mich noch recht herzlich beim Verlag für die Bereitstellung dieses Exemplars bedanken!

New York zu verschenken

Von: alina Datum: 20. September 2017

Anton schenkt seiner Freundin Olivia eine Reise nach New York, doch kurz darauf trennt sich diese von ihm. Also begibt sich Anton über Instagram auf die Suche nach einer neuen Olivia. Wird er eine Reisebegleitung für New York finden?

Anton war mir am Anfang nicht sonderlich sympathisch. Er wirkt sehr von sich selbst überzeugt und machohaft, der von seinen Eltern alles gekauft bekommt. Statt Liv näher kennen zu lernen, möchte er immer nur ein Foto von ihr haben, denn das Äußere zählt für ihn sehr viel. Nach und nach lernt man ihn besser kennen und merkt, dass auch er Ängste hat.

Olivia Lindmann, auch Liv, genannt, ist da ganz anders. Sie ist bodenständig und liebt es zu lesen. Sie lebt mit ihrer Mutter und ihrer kleinen Schwester zusammen, um die sie sich auch regelmäßig kümmern muss. Dabei bleibt ihr eigenes Leben teilweise auf der Strecke. Sie ist sehr schlagfertig und schlau.

Ich finde die Idee mit dem Chatverlauf sehr gut. Ist mal etwas ganz anderes. Dabei kommen die Gefühle der beiden sehr gut rüber, wozu auch der humorvolle Schreibstil der beiden Autorinnen beiträgt. Manche Gespräche waren mir dabei etwas zu langatmig.
Vor allem das Ende hat mir sehr gut gefallen, denn es war doch etwas unerwartet, auch wenn ich es mir zwischendrin schon mal gedacht habe.

Meiner Meinung nach ist New York zu verschenken ein unterhaltsames Buch, dass sich zwischendurch schnell mal durchlesen lässt.

Ticket nach New York - eine gelungene Romanze ,Kostenloser Trip nach New York zum Verlieben gut

Von: Blumiges Bücherparadies Datum: 19. September 2017

Jemanden zu finden, der genauso heißt wie seine Ex nur damit die Flugtickets nicht umsonst gekauft wurden. Diese Befangen stelle ich mir ziemlich schwer und gewagt vor. Dennoch probiert Anton das über Instagram, damit er nicht alleine in die Stadt muss, die nie schläft. Hier lernt er Liv kennen, die anders als er kein so intaktes Familienleben hat und auch nicht so wohlhabend wie er. Dennoch überzeugt Liv ihn durch ihren Charme und auch ihre Schlagfertigkeit, dass die beiden fast täglich und sehr oft miteinander schreiben.
Weil Liv ihm aber kein Bild von sich gibt und ihm zeigt wer sie ist, versucht er durch ein Motivationsschreiben und einem Fragebogen zu erkennen, wer sie ist und bekommt dadurch auch Anregungen, was schön in New York ist. Auch mich als Leser hat Livs Schreiben mich verzaubert und in mir den Wunsch erweckt auch einmal nach New York zu kommen und viele Dinge dort zu besichtigen.
Anton wird nach einiger Zeit einem sympathischer und man möchte erfahren, weshalb er von seiner Ex verlassen wurde.
Das Ende fand ich jetzt nicht so schwer vorher zu erahnen, was mir persönlich weniger gut gefällt. Dennoch mag ich den Schreibstil der beiden Autorinnen, die sich hinter dem Pseudonym Anna Pfeffer verstecken, sehr gerne und diesen Gedanken sehr schön.
Deshalb finde ich dieses Buch sehr empfehlenswert vor allem für diejenigen, die gerne Liebesromane lesen und nach New York wollen :),Jemanden zu finden, der genauso heißt wie seine Ex nur damit die Flugtickets nicht umsonst gekauft wurden. Diese Befangen stelle ich mir ziemlich schwer und gewagt vor. Dennoch probiert Anton das über Instagram, damit er nicht alleine in die Stadt muss, die nie schläft. Hier lernt er Liv kennen, die anders als er kein so intaktes Familienleben hat und auch nicht so wohlhabend wie er. Dennoch überzeugt Liv ihn durch ihren Charme und auch ihre Schlagfertigkeit, dass die beiden fast täglich und sehr oft miteinander schreiben.
Weil Liv ihm aber kein Bild von sich gibt und ihm zeigt wer sie ist, versucht er durch ein Motivationsschreiben und einem Fragebogen zu erkennen, wer sie ist und bekommt dadurch auch Anregungen, was schön in New York ist. Auch mich als Leser hat Livs Schreiben mich verzaubert und in mir den Wunsch erweckt auch einmal nach New York zu kommen und viele Dinge dort zu besichtigen.
Anton wird nach einiger Zeit einem sympathischer und man möchte erfahren, weshalb er von seiner Ex verlassen wurde.
Das Ende fand ich jetzt nicht so schwer vorher zu erahnen, was mir persönlich weniger gut gefällt. Dennoch mag ich den Schreibstil der beiden Autorinnen, die sich hinter dem Pseudonym Anna Pfeffer verstecken, sehr gerne und diesen Gedanken sehr schön.
Deshalb halte ich das Buch für sehr empfehlenswert für diejenigen, die gerne Liebesgeschichten lesen und New York mögen :)

New York zu verschenken

Von: Mylittlebookpalace Datum: 19. September 2017

Handlung:Anton hat alles, was sich ein 17-Jähriger wünscht: vermögende Familie, liebende Eltern und keine Geschwister. Was Anton seit Kurzem auch noch hat: eine Ex-Freundin. Olivia hat ihn grundlos nach ein paar Monaten abserviert, und das, obwohl er sie doch mit einer Reise nach New York überraschen wollte. Das Ticket ist auch schon auf ihren Namen gebucht. Kurzerhand startet der selbstsichere Sonnyboy via Instagram die Suche nach einer neuen Olivia Lindmann. Der Andrang ist mäßig, aber es meldet sich eine 16-jährige Liv, die ganz anders ist, als die Mädchen, die Anton sonst trifft …

Orte: Von den Orten hat man nicht wirklich viel mitbekommen, außer das die Protagonisten in Hamburg leben und beide nach New York wollen. Aber trotzdem fand ich deren Enthusiasmus für New York irgendwie niedlich.

Personen: Ich mochte die beiden Hauptpersonen gerne und das obwohl ich am Anfang Angst hatte, dass ich gar nichts von ihnen mitbekommen würde, da man sie nur über den Chat kennenlernt. Mit Olivia konnte ich mich am besten identifizieren, weil wir beide einen ähnlichen Charakter haben, allerdings war ich auch hier mit einigen von ihren Taten nicht zufrieden war. Mit Anton habe ich auch ein paar Seiten gebraucht.

Gestaltung: Das Cover passt sehr gut zu dem Buch, auch wenn mir die Farbwahl nicht wirklich gefallen hat, aber das ist ja nur mein eigener Geschmack.

Schreibstil: Das buch ist ja komplett, als Chat zwischen den beiden geschrieben und mir hat das wirklich gut gefallen und ich konnte das Buch auch sehr schnell lesen.

Geschichte: Die Geschichte hat mir eigentlich sehr gut gefallen und ich mochte den Anfang auch echt gerne, allerdings mochte ich das Ende nicht sooo gerne. Trotzdem wurde es nie langweilig und ich musste an manchen Stellen wirklich lachen.

Fazit. Mir hat das Buch wirklich gefallen ,es war einfach mal etwas neues und ich habe noch nie wirklich etwas gelesen, was in diese Richtung geht. Ich mochte den Schreibstil, die Orte und auch die Handlung. Die Personen fand ich soweit ganz gut, allerdings hatte ich ein paar Probleme mit Anton und die Gestaltung hat mir auch nicht soo gefallen. Trotzdem war es für mich ein tolles Buch, weshalb ich auch 4 von 5 Sternen gebe.

Eine etwas anderen Liebesgeschichte

Von: Faltine Datum: 18. September 2017

,Inhalt:

Anton ruft sucht über Instagram (wo er selbst auch sehr beliebt ist) eine neue Reisebegleitung für einen Trip nach New York den er eigentlich seiner Freundin schenken wollte. Als er ihr allerdings das Ticket freudig überreicht, gibt sie es ihm zurück und trennt sich ohne ein weiteres Wort von ihm. Das hält Anton allerdings nur kurz auf und schon stürzt er sich in die Suche nach einer neuen Olivia Lindmann.

Die Geschichte fängt genau mit der Nachricht an, die Liv ihm schickt. Sie denkt das wäre alles nur ein Fake, aber trotzdem versucht sie es. Sie schreiben miteinander und sie merken schnell, dass sie in vielem unterschiedlicher Meinung sind und sowieso aus komplett verschiedenen Welten kommen. Liv eher ruhig, aber bestimmt was ihre Meinung und moralischen Ansichten angeht und Anton, der Sonnyboy der mehr Party macht und Alkohol trinkt als alles andere. Sie streiten sich sehr viel, wenn Liv mal ein paar Tage nicht schreibt, benutzt Anton sie quasi als Tagebuch um sie wieder hervor zu locken.

Nach und nach baut sich ein vertrauen zwischen den beiden auf und reden über ihre Probleme und unterstützen sich gegenseitig – aber alles nur per Nachricht, denn Liv will einem Treffen oder einem Bild einfach nicht zustimmen. Sie will Anton lieber erst im Flugzeug persönlich treffen...und auch Anton hat das ein oder andere „rote Tuch“...


Meine Meinung:

Das Cover gefällt mir sehr gut. Es ist verspielt, jung und passt sehr gut zu diesem Buch. Und durch die grelle Farbe fällt es definitiv auf :)

Der Schreibstil hat mir sehr sehr gut gefallen. Ich habe das Buch spontan noch Abends um 22 angefangen und noch vor dem zu Bett gehen durch gehabt :) Neuer Rekord für mich. Es ist ein Chatroman, d.h. Die Geschichte wird komplett durch die Nachrichten erzählt, die die beiden sich gegenseitig schicken. Es hat sehr viel Spaß gemacht die beiden zu verfolgen und obwohl ich anfangs ein bisschen Angst hatte, dass die Charaktere dadurch an tiefe verlieren würden, wurde ich positiv überrascht.

Die Story finde ich super, ich kann mich erinnern, dass das sogar tatsächlich mal jemandem so in der Art passiert ist. Es ist eine süße kleine Liebesgeschichte, die über jede Leseflaute hinweg hilft.

Die Entwicklung der Charaktere konnte man hier wirklich von Seite zu Seite verfolgen. Anfangs war Anton sehr oberflächlich und Liv hat alle sehr schnell in eine Schublade gesteckt, doch durch ihre Art haben sie den jeweils anderen zum nachdenken gebrach und nach und nach bemerkt man Veränderungen. Ganz aufgeregt habe ich dem Ende entgegengefiebert und auf ihr aufeinander Treffen und als es dann endlich soweit war, habe ich das Buch mit offenem Mund beiseite gelegt. So hatte ich es wirklich nicht erwartet. :)

Ich hoffe die beiden Damen schreiben noch mehr Bücher, denn ihr Schreibstil ist unglaublich frisch und jung und es hat einfach richtig Spaß gemacht ihr Buch zu lesen. Ich kann das Buch wirklich jedem empfehlen, ich z.B. reiche es gleich an meine beste Freundin weiter ;)

Danke an das Bloggerportal und dem Cbj Verlag für das zusenden des Buches ♥

New York zu verschenken

Von: Lale Datum: 17. September 2017

Inhalt
Der 17-jährige Anton wurde frisch verlassen. Und das, obwohl er seine Ex-Freundin mit einem Ticket nach New York überrascht hat! Da er das Ticket auch schon auf ihren Namen gebucht hat, startet er via Instagram eine Suche nach einer neuen Olivia Lindmann. Ein paar Interessenten melden sich, unter ihnen Liv. Über das Chatten, lernen sich die beiden kennen. Doch das gar nicht so einfach ist, da beide von Grund auf verschieden sind! Es kommt zum Schlagabtausch, Sprüche klopfen und nach einer Weile wird aus dem scheinbar oberflächlichen Gespräch mehr...
Wird die neue Liv Antons perfekte Reisebegleitung für New York sein?


Meine Meinung
Dieses Buch ist eine tolle Idee! Die Geschichte wurde komplett als Chatverlauf wiedergegeben, was mal etwas anderes ist. Zunächst war ich mir nicht sicher, ob da die Charaktere und Emotionen dabei so gut für den Leser rüber kommen, aber ich habe schnell festgestellt, dass sich dieses Buch wunderbar lesen lässt.
Dass man lediglich die Nachrichten der Protagonisten lesen kann, machte für mich die Jugendlichen noch interessanter und geheimnisvoller. Wie waren sie in ihrer Realität? Was dachten und fühlten sie wirklich?
Durch das Weiterlesen lernte man die beiden immer besser kennen und vorallem Anton, der mir aufgrund seiner Oberflächlichkeit anfangs etwas unsymphatisch war, aber auch Liv sind mir ans Herz gewachsen.
Die Handlungsidee finde ich sehr originell und gut umgesetzt. Teilweise waren die Unterhaltungen etwas langatmig, aber das ist bei einem Chatverlauf ja normal �� Allerdings dachte ich zwischendurch oft: Ach, das geht doch sowieso gut aus und alle sind glücklich und zufrieden, aber Pustekuchen! Die Wendung am Ende des Buches überraschte mich total, aber bin fasziniert von dieser Idee!
Das Buch lässt sich sehr gut lesen, man kann Anton und Liv gut verstehen. Versehen ist die Geschichte mit viel Witz und Ironie und somit eine angenehme Art zu lesen.
Das Cover finde ich gut, es hätte wahrscheinlich auch besser gewählt sein können, da dieses knallige Pink und die animierte Gestaltung den einen oder anderen Leser vielleicht abschrecken könnte. Meiner Meinung nach, ist dieses Buch für Jung und Alt geeignet, die offen für eine etwas andere Art von Liebesgeschichte sind.
Der erste Eindruck des Buches hat mich neugierig gemacht, aber ich hatte keine allzu hohen Erwartungen. Doch die Geschichte hat mir gut gefallen.
Ich kann es nur weiterempfehlen!

Buchbesprechung: New York zu verschenken

Von: Eule Datum: 17. September 2017

Autorin des Buchs: Anna Pfeffer

Inhalt: Einen zehntägigen Urlaub der Extraklasse in New York geschenkt bekommen? Die einzige Bedingung: man muss Olivia Lindmann heißen. Anton sucht für seine New-York-Reise eine neue Reisebegleitung, da seine Ex-Freundin nicht mehr mitfahren möchte. Deshalb stellt er diesen Aufruf ins Internet. Als Liv diesen Aufruf sieht, ist sie sofort begeistert, denn sie wollte schon immer mal nach New York. Kurzerhand schreibt sie Anton eine Nachricht. Von diesem Zeitpunkt an chatten die beiden regelmäßig miteinander. Doch ist Liv wirklich die Reisebegleitung, die Anton wollte? Oder ist sie ganz anders? Nach und nach lernen sich die beiden immer besser kennen und merken, das mehr als nur Freudschaft zwischen ihnen ist…

Erster Satz: Aufgepasst, Leute!

Letzter Satz: Mach einfach die Tür auf.

Bewertung: Nachdem ich dieses Buch bestellt hatte, konnte ich es kaum mehr erwarten, endlich mit dem Lesen anzufangen. Denn die super Covergestaltung und der Klappentext haben mir richtig Lust auf das Lesen dieses Buches gemacht. Das Buch besteht ausschließlich aus einem Chatverlauf, was dafür gesorgt hat, das ich sehr schnell vorangekommen bin. Vom ersten bis zum letzten Satz hat mir dieses Buch super gut gefallen. Das Buch ist teilweise sehr lustig und in einer super Sprache geschrieben. Dieses Buch ist bis jetzt das einzige, das ich gelesen habe, bei dem die Jugendsprache wirklich gut aufgegriffen worden ist. Mich hat das Buch schon fast süchtig gemacht, und ich werde auf jeden Fall noch andere Bücher der Autorin Anna Pfeffer lesen.

Fazit: Nachdem ich dieses Buch gelesen habe, war klar, dass es zu meinen Lieblingsbüchern gehört. Ich empfehle dieses Buch jedem Mädchen.

10 von 10 Eulenpunkten

Danke, an das Bloggerportal von Random House für dieses Belegexemplar!

new york zu verschenken

Von: Reading is limitless Datum: 17. September 2017

Titel: New York zu verschenken
Autor: Anna Pfeffer
Verlag: cbj
Preis: 14,99€
Seiten: 330 Seiten
Inhalt:
Anton hat alles, was sich ein 17-Jähriger wünscht: vermögende Familie, liebende Eltern und keine Geschwister. Was Anton seit Kurzem auch noch hat: eine Ex-Freundin. Olivia hat ihn grundlos nach ein paar Monaten abserviert, und das, obwohl er sie doch mit einer Reise nach New York überraschen wollte. Das Ticket ist auch schon auf ihren Namen gebucht. Kurzerhand startet der selbstsichere Sonnyboy via Instagram die Suche nach einer neuen Olivia Lindmann. Der Andrang ist mäßig, aber es meldet sich eine 16-jährige Liv, die ganz anders ist, als die Mädchen, die Anton sonst trifft …


Meine Meinung:
New York zu verschenken ist ein Roman mit sehr viel Sarkasmus und Ironie. Er hat mir immer wieder ein Schmunzeln entlockt. Dazu gefällt mir der Gegensatz zwischen Charakteren und die Wahrheit, dass sich Gegensätze bekanntlich anziehen. Die Gestaltung des Chats war ebenfalls gelungen, da es die passende Sprache für Jugendliche war. Demnach hat er sich schnell gelesen und ist ein kleine Schnapper für zwischendurch.
Fazit: New York zu verschenken ist ein kleine Roman für zwischendurch, der sich schnell lesen lässt.

Gewinne eine Reise mit einem Unbekannten...

Von: Ali :) Datum: 16. September 2017

Inhalt:
Anton wollte eigentlich mit seiner Freundin Olivia Lindmann nach New York fliegen, doch diese ist nun seine Exfreundin.
Damit ihre Karte nicht verfällt, macht er auf Instagram einen Aufruf - jede, die Olivia Lindmann heißt, hat die Chance, die Karte zu gewinnen.
Liv meldet sich und die beiden fangen an, sich über WhatsApp kennen zu lernen.
Wird sie letztendlich mit Anton nach New York fliegen? 


Meine Meinung:


Ich war ziemlich überrascht, dass dieser Roman in Chat Form geschrieben ist, vor allem, weil ich mir nicht vorstellen konnte, wie das bei dem Inhalt funktionieren soll. Allerdings hat es sogar sehr gut funktioniert und durch den Schreibstil ist man sehr schnell vorangekommen.


Anton war ein Charakter, der wirklich unterhaltsam und lustig war, mir aber trotzdem sehr unsympathisch war. Er hat die ganze Zeit nur davon gesprochen, wie unglaublich gut er aussieht und wollte ständig nur wissen, ob Liv hübsch und dünn ist, weil das Gegenteil ja ein totaler Weltuntergang wäre *Augen verdrehen :D*
Noch dazu kommt er aus einer sehr reichen Familie und hat schon immer alles bekommen, was er wollte - und das hat er ziemlich raushängen lassen.
An manchen Stellen war sein riesen Ego und sein Humor zwar ganz unterhaltsam, aber seine Einstellung ging mir meistens total auf die Nerven.


Liv war mir da schon deutlich sympathischer. Sie kümmert sich sehr um ihre Schwester und ihre eigenen Wünsche kommen dabei oft zu kurz. Sie verbringt gerne Zeit zu Hause und geht im Gegensatz zu Anton nicht jeden Abend feiern. In den Chatkonversationen war sie immer sehr schlagfertig und war damit auch oft sehr unterhaltsam.


Die beiden haben sich meiner Meinung nach ziemlich gut ergänzt und ich hatte wirklich Spaß dabei, die Chatverläufe der beiden zu lesen.


Zum Ende will ich nicht viel sagen, außer, dass es wirklich unvorhersehbar war und mich überrascht hat.


Fazit:


Das Buch war sehr unterhaltsam und für Zwischendurch wirklich zu empfehlen. Das Ende war überraschend und hat das Buch für mich damit noch interessanter gemacht.
Mein einziger Kritikpunkt ist, dass Anton mir unsympathisch war und ich das ganze auch etwas oberflächlich fand.


4 von 5 Sternen

Liebenswerter Chat-Roman mit kleinen Schwächen!

Von: Book-addicted Datum: 15. September 2017

-> Wieso wollte ich dieses Buch lesen?
Jeder neue Roman des Autoren-Duos Rose Snow/Anna Pfeffer muss natürlich umgehend in meinem Regal landen, weswegen ich natürlich auch um den neuesten Roman nicht drumherum kam. Zudem sprach mich der Klappentext sehr an, denn den Roman "Gut gegen Nordwind" von Daniel Glattauer war der bis dato einzige Chat-Roman, der mich absolut überzeugen konnte.


-> Cover:
Ich mag dieses verrückte, knallpinke und New York-veehrende Cover wahnsinnig gerne!


-> Story + Charaktere:
Anton und Liv unterhalten sich nur über per WhatsApp Nachricht, denn Anton hat auf Instagram dazu aufgerufen, sich für eine Reise nach New York bei ihm zu bewerben - aber nur, wenn die entspreche Person Olivia Lindmann heißt. Dies trifft auch auf Liv zu, weswegen sich die beiden nun kennenlernen und anschließend zusammen ins Land der unbegrenzten Möglichkeiten reisen möchten...

Was war ich gespannt auf diesen Roman, denn auch, wenn ich die Romane von Rose Snow/Anna Pfeffer sehr gerne lese, bin ich, was Chat-Romane angeht, ein wenig geprägt. Damals schon sehr skeptisch laß ich "Gut gegen Nordwind" von Daniel Glasauer und war ... verliebt. Nie wieder habe ich einen Chat Roman gelesen, der mich so sehr berühren und fesseln konnte, weswegen ich an "New York zu verschenken" natürlich hohe Anforderungen stellte.

Beginnt man zu lesen, findet man sich recht schnell in der Welt von Liv und Anton wieder, liest, wie sich die beiden versuchen kennenzulernen und lernt so auch jeden der beiden ein wenig besser kennen. Liv gibt anfangs (oder eigentlich die ganze Zeit) nur recht wenig von sich Preis, ganz im Gegenteil zu Anton, der alles andere als zurückhaltend ist, was Informationen zu seiner Person betrifft. Während Liv eher schüchtern und introvertiert wirkt, ist Anton der totale Macho, scheinbar eine oberflächliche Person, wie sie im Buche steht. Dennoch mochte ich Anton nach einiger Zeit ganz gerne, denn über kurz oder lang werden die Gespräche tiefsinniger und man merkt - auch Anton hat einen weichen Kern! Dennoch muss ich zugeben, dass ich die Gespräche der beiden nicht immer ganz nachvollziehen konnte, insbesondere deswegen, weil ich - als einer der beiden - über kurz oder lang den Kontakt abgebrochen hätte. Bevor sich die beiden tatsächlich richtig kennenlernen, streiten sie schon, bzw. äußern eher verletzende Dinge, worauf ich an deren Stelle ehrlich gesagt keine Lust gehabt hätte. Auch wenn sich die beiden - emotional gesehen - irgendwann näher kommen (und es dann klar ist, dass sie den Kontakt nicht mehr abbrechen) konnte ich als Leser nicht unbedingt nachvollziehen, dass die beiden das Ganze so konsequent durchgezogen haben, anstatt irgendwann einfach das Weite zu suchen. Bedingt durch diese Umstände empfand ich den Chat - Roman stellenweise als etwas langatmig und mit sich wiederholenden (Streit)-Gesprächen, weswegen ich mir diese Geschichte eher als normalen Roman gewünscht hätte.

Dennoch gefiel mir die Story an sich sehr gut, auch wenn ich mir etwas mehr "New York" in dieser Geschichte gewünscht hätte. Trotzdem schaffte es das Autoren - Duo, mir definitiv noch mehr Lust auf diese tolle Stadt zu machen und ich werde definitiv irgendwann einmal nach New York reisen und all die tollen Orte besuchen...

Das Ende des Buches war unvorhersehbar und gefiel mir richtig gut, auch wenn ich mir noch etwas mehr "danach" gewünscht hätte.

Schreibstil: Der Chat-Schreibstil war anfangs ein wenig gewöhnungsbedürftig, man konnte sich nach einiger Zeit aber doch recht gut einfinden. Die Tages- und Zeitangaben zwischen der Kommunikation fand ich stellenweise etwas unrealistisch, ich hätte mir eher "normale" Kapitel gewünscht.


-> Gesamt:
Ein liebenswerter Chat-Roman mit interessanten Charakteren, der mir jedoch als normaler Roman wohl deutlich besser gefallen hätte.

Chat zum verlieben

Von: books_dreaming Datum: 15. September 2017

Über das Buch

Autor/-in: Anna Pfeffer
Verlag: cbj-Verlag
Taschenbuch: 336 Seiten
Genre: Chat – Roman
Erscheinungsdatum: 28. August 2017
Preis: ca. 15 Euro
auch als E-book erhältlich
4,5 /5 Sternen
bei Amazon bestellen, bei Thalia bestellen


Inhalt
Klappentext

Aufgepasst, Leute! Hier gibt es einen Urlaub der Extraklasse zu gewinnen! Und zwar nach New York, zehn Tage, full package inklusive. Nur das Beste vom Besten, Luxus-Hotel und die perfekte Reisebegleitung – nähmlich mich.

Was ihr dafür tun müsst?

Ganz einfach: Olivia Lindemann heißen.

Der selbstsichere Sonnyboy Anton hat ein Ticket nach New York zu verschenken, denn von seiner Freundin ist ihm nur der Name auf dem Ticket geblieben. Tatsächlich meldet sich eine Olivia, aber sie ist ganz anders, als es sich vorgestellt hat.

Meine Meinung

Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr gut gefallen. Trotzdess, dass es sich bei dem Buch „nur“ um einen Chatverlauf handelt, hat sie es geschafft einen nahezu perfekten Einblick in die Personen hinter dem Chat, zu erschaffen.

Das Cover finde ich süß gestaltet, zu einem sieht man mitten auf dem Cover die ,,Statue of Liberty“ und zum anderem mehrere Sachen die für New York typisch sind (Burger, Taxis…). Die Farbe ist jetzt nicht so meins, aber zum Inhalt, des Buches passt es allemal. Wie bei einem normalen Chat-verlauf, hat das Buch auch keine Kapitel Abschnitte, sondern besteht aus einem einzigen Dialog. Sehr schön finde ich hier den charakteristischen Aufbau eines Chattes, sowie die Zeit Angaben ( z. B. : 2 Minuten später, 5 Stunden später, Montag , 19:03 …)

Es fängt alles mit einem einfachen Insta-Post –den man im Klappentext sehen kann– an, den Anton aus purem Trotz postet. Kurz danach meldet sich eine gewisse Olivia Lindemann und schon beginnt der aufregende Chat der beiden.

Zum Inhalt muss ich sagen, dass er mir sehr gut gefallen hat. Es gab Stellen an denen konnte ich mich vor Lachen nicht mehr einkriegen, aber auch Stellen, die mich geschockt haben. Alles in allem sehr gelungen. Bis auf die Tatsache, dass der Verlauf der Geschichte, für mich ziemlich vorhersehbar war. Nichtsdestotrotz ist es sehr nah an der Realität gebunden was dem Buch einen gewissen Pep gibt, ich meine so etwas kann schon mal vorkommen. Wie sagt man so schön: die Liebe ist ein Histerium für sich ;).

Eins meiner lieblings Zitate aus dem Buch:

,,So ist das Leben Anton. Fressen oder gefressen werden. Hast du nicht >>Life of Pi – Schiffbruch mit Tiger<< gesehen, verzeih: gesehen?

Des Weiteren haben mir die Protagonisten sehr gut gefallen. Anton der Oberflächliche Sonnyboy und Liv die schüchterne, brave Schülerin. Man kann von beiden ein genaues Bild erschaffen, obwohl man nur das lesen kann, was im Chat steht. Es kam nicht selten vor, dass die Protagonisten ein Tagebuch aus dem Chat –sehr witzig übrigens– gemacht haben.

Fazit

Ein moderner Roman, für alle, die mal von einem normalen Text eine Pause brauchen.
Bewertung: 4,5/ 5 Sternen

Über die Autorin

Ulrike Mayrhofer und Camen Schmit, die ebiden Autorinnen hinter dem Pseudonym Anna Pfeffer, sind seit ihrer gemeinsamen Schulzeit in Wien befreundet. Schon damals entwarfen sie Geschichten, die aus Lehrern paranoide Agenten und aus den Mitschülern tragische Helden machten. Heute leben sie in Hamburg und Wien, sind über 70 Jahre alt, haben 2 Männer, sechs Kinder und einen Hund und schreiben noch immer zusammen


Natürlich möchte ich mich für dieses tolle Rezi Exemplar, beim Cbt-/ cbj – Verlag, sowie der Verlagsgruppe Random House, bedanken ! ��

Ein Chat Roman der so viel mehr ist, als es anfänglich scheint

Von: Magische Momente Datum: 14. September 2017

“New York zu verschenken” ist eine spritzige und erfrischende Liebesgeschichte, die einfach völlig vom Alltag loslöst. Man kann sich wunderbar fallen lassen und einfach mal man selbst sein.

Interessant fand ich, daß es komplett in einem Chatverlauf wiedergegeben wurde.
Anfangs war ich da wirklich etwas skeptisch. Denn wie sollen da Tiefe oder gar Emotionen entstehen?
Wie soll ich ergründen was für Persönlichkeiten dahinterstecken.
Meine Sorge war völlig unbegründet.
Man kommt den beiden unglaublich nahe, ob man will oder nicht und die Emotionen entstehen langsam und haben mich völlig mitgerissen.

Anton und Liv sind zwei wunderbar ausgearbeitete Charaktere. Anfangs noch etwas blass . Doch je mehr man ihren Gesprächen folgt und in ihre Welt und ihre Hintergründe eintaucht umso besser lernt man sie kennen.
Sie haben mich zum lachen, zum grübeln und traurig sein gebracht.
Sie haben mir ihre Welt durch ihre Augen gezeigt.
Diese Welt erblüht erst langsam, dann immer mehr und wurde schließlich zu etwas ganz großem.

Sie beide sind total unterschiedlich, aber gerade das macht sie interessant und man ist gespannt, wohin es sie letztendlich führen wird.
Kann eine Liebe durch einen Chat Kontakt entstehen?
Vielleicht, aber vielleicht kann es auch ins Gegenteil umschlagen.
Liv und Anton machen langsam aber sicher eine Wandlung durch, dabei hat jeder sein eigenes Päckchen zu tragen. Sie verändern sich und das merkt man wirklich sehr deutlich.
Sie nähern sich an, entfernen sich wieder und wachsen schließlich an den ganzen Dialogen und an dem , was es mit sich bringt.
Es gab nicht selten eine Situastion, in der ich Anton am liebsten mal geschüttelt hätte oder Liv hätte gern mitunter etwas Spaß vertragen können. Aber genau die Kombination die sie zusammen ergeben, machen diese Geschichte so unterhaltsam und entwicklungsreich.
Mich hat die Geschichte sehr begeistert , auch wenn ich es ab einem gewissen Punkt etwas vorhersehbar fand. Was der Spannung aber keinen Abbruch tat.
Die beiden Autorinnen schreiben mit so viel Gefühl, das ich mich völlig fallen lassen konnte. Ihre Schreibstil ist sehr locker und leicht und sprüht dabei voller Witz und Charme.

Und manchmal geht es um mehr als Liebe.
Es geht darum man selbst zu sein, Grenzen zu überschreiten und etwas völlig neues wagen.
Es geht darum die Maske fallen zulassen und einfach zu zeigen, daß man bereit ist, etwas zu wagen und dabei neue Grenzen abzustecken.

Dabei wird auch vor ernsten Themen nicht Halt gemacht. Die mich ein Stück weit traurig machten, aber auch berührten.
Sicher hätte man das noch vertiefen können, aber man bekommt ein Gefühl dafür.
Man kann sich in die Charaktere hineinversetzen, sich mit ihnen identifizieren und all ihre Emotionen aufnehmen.

Schlussendlich ein Roman voller Liebe , Humor und einer Menge Herzklopfen.
Mein einziger Kritikpunkt, den Schlussakt hätte man gern noch etwas ausweiten können.

Fazit:
“New York zu verschenken “ ist ein wunderbarer Roman voller Liebe, Humor und einer Menge Herzklopfen.
Voll von Hoffnung und Träumen, von Schmerz und Unsicherheit.
Ein herrlich locker leichter Roman der mich mitreißen und mein Herz erobern konnte.
Ein Chat Roman der so viel mehr ist, als es anfänglich scheint.

© magischemomentefuermich.blogspot.com

Witziger Chatroman über das Kennenlernen fernab vom Offensichtlichen

Von: Kerstin Thieme Datum: 13. September 2017

Anton hat alles, was sich ein Teenager nur wünschen kann, außer einer Freundin, denn die hat ihn kurzerhand sitzenlassen. Dabei plante er doch einen Trip nach New York mit ihr. Das Ticket ist gebucht, also sucht er übers Internet gleichnamigen Ersatz. Es meldet sich auch tatsächlich eine Olivia und ein witziger Schlagabtausch per WhatsApp beginnt zwischen beiden. Dabei lernen sie Seiten an sich kennen, die sie so nicht erwartet hätten. Wird es zu der gemeinsamen Reise kommen?

Meine Meinung:

Dies war nun schon mein dritter Jugendroman von Anna Pfeffer aka Rose Snow, und ich muss gestehen, ich war wieder begeistert. Ich mag das Autorinnen-Duo einfach unheimlich gern, weshalb ich ihre Bücher quasi blind kaufe. Daher ist mir auch erst beim Einstieg ins Buch aufgefallen, dass es sich hier um einen reinen Chatroman handelt. Ich finde das klasse! Zum einen fliegt man nur so durch die Seiten, zum anderen weckt das sehr schöne Erinnerungen bei mir. Denn ich habe – ähnlich wie Anton und Liv – meinen Mann erst durch eine längere Chat-Phase so richtig gut kennengelernt, wie es im persönlichen Gespräch aufgrund meiner Introvertiertheit vielleicht nie möglich gewesen wäre.

Der Austausch zwischen den Protagonisten ist wunderbar witzig, gespickt mit unzähligen Anspielungen auf Filme, Musiker und Lifestyle. Wirkt vor allem Anton anfangs sehr oberflächlich, so macht er doch im Verlaufe des Buches eine tolle Entwicklung durch. Überhaupt haben sich die beiden so viel zu geben und während ihres Austausches geht ein richtiger Wandel in ihnen vor. Das fand ich großartig. Natürlich hat man die ganze Zeit über so ein bestimmtes Gefühl und das Ende, was wirklich total emotional ergreifend war, hat mich darin bestätigt. Irgendwie ging es mir dann fast etwas zu schnell und ich hätte das Paar gern noch eine Weile durch New York begleitet.

Ob die Zeitangaben, besonders im Sekundenbereich, jetzt immer realistisch waren, sei dahingestellt, das habe ich irgendwann auch gar nicht mehr wahrgenommen. Auch die ausgefeilte Sprache der beiden ist wahrscheinlich nicht die heutzutage übliche, aber schließlich soll das Buch ja auch lesbar sein und ich bin mir sicher, dass sich die angesprochene Altersgruppe wunderbar mit den Figuren identifizieren kann. Mir war es ein Leichtes und ich bin schon einiges älter. Also lasst euch dieses Lesevergnügen nicht entgehen, denn ein solches ist es zweifellos.

Kurzweiliger Chatroman der Spaß macht!

Von: Lenas Welt der Bücher Datum: 13. September 2017


Ich habe von dem Autorenduo, das sich hinter Anna Pfeffer versteckt, noch nichts gelesen, aber schon unglaublich viel gutes gehört. Als ich dann gehört habe, dass ein neues Buch von ihnen erscheint mit New York als Thema, musste ich es einfach lesen.

Das Buch ist nicht im Fließtext geschrieben, sondern es ist ein reiner Chatroman. Man liest die Texte von Anton und Liv, die nicht unterschiedlicher sein könnten.

Anton ist der absolute Draufgänger und Frauenheld. Liv hingegen ist eher zurückhaltend und liebt ruhige Abende, nicht so wie Anton, der gerne Party macht. Auf den ersten Blick sind die Charaktere voller Klischees, aber wie so oft ändert sich das im Laufe der Geschichte. Man lernt beide besser kennen und merkt, dass beide anders sind, als man das zunächst denkt. Beide entwickeln sich weiter und gerade die Entwicklung von Anton fand ich beeindruckend.

Dadurch dass das Buch ein Chatroman ist, lässt er sich unglaublich schnell lesen. Ich flog förmlich durch die Geschichte und wurde von den Dialogen aufgesogen. Der Stil der Gespräche hat mir sehr gut gefallen, abgesehen von den Hashtags fand ich es unglaublich flüssig und gut zu lesen. Auch der Humor in dem Buch stimmt.

Obwohl das Buch eigentlich sehr kurzweilig ist, gab es aber Stellen die sich gezogen haben. Anton und Liv reden manchmal sehr belanglos, sodass man sich als Leser langweilt. Doch diese Stellen waren zum Glück nur von kurzer Dauer.

Am Ende bekommt das Buch eine Wendung, die auf der einen Seite zwar überraschend war, man sich diese auf der anderen Seite aber auch hätte denken können.

Übrigens, spielt das Buch so gut wie gar nicht in New York, was ich etwas schade fand.

Fazit:

„New York zu verschenken“ ist ein kurzweiliges Buch, das einfach Spaß macht zu lesen. Für mich eine ganz klare Leseempfehlung!

Liebesstory mit viel Witz!

Von: Ella Woodwater Datum: 13. September 2017

New York zu verschenken war eines der Bücher, wo ich bereits nach wenigen Seiten wusste, wie es ausgehen würde…

Es war einfach eine Eingebung und vielleicht wird es auch anderen Lesern und Leserinnen so ergehen.

Aber wisst ihr was? Das war überhaupt nicht schlimm. Im Gegenteil! Die Tatsache, dass ich wusste, wie dieses Buch enden würde, hat mir eine völlig neue Leseperspektive gegeben. Ich konnte die Protagonisten, in einem ganz anderen Blickwinkel betrachten und das hat mir sehr gut gefallen.

Außerdem unterscheidet sich dieses Buch sehr stark von dem sonst so typischen Buchstil. Keine klassische Geschichte, sondern angepasst an das moderne Leben liest man Anton´s und Liv´s Story über einen Chatverlauf. Zu Anton´s Aufruf meldet sich, neben anderen seltsamen Leuten, auch Liv, und die beiden kommen ins Gespräch. Das fand ich echt cool und war für mich etwas ganz Neues. Dieser neue Stil hat mir aber nicht das Gefühl gegeben zu wenig, über die beiden oder ihr Leben, zu erfahren. Ein Punkt, der bei solch einer Variante sicher nur schwer umzusetzen ist. Ich kann mich jedoch nicht beklagen, dass haben die beiden Autorinnen super gemacht.

Ein weiteres Plus für mich – der Witz. Oh man, was habe ich gelacht. Der Chat der beiden war einfach zum Brüllen, gerade am Anfang, flogen die Sprüche nur so hin und her. Dieses Buch war mit einer ordentlichen Portion Humor und Fantasie beladen, denn ohne das hätten manche Passagen einfach nicht entstehen können.

"Liv: Na, lebst du noch oder hast du von gestern einen Kater?
Liv: So schlimm?
Liv: Lieber Anton,
ich hoffe, dass sie dich nicht gleich im Krankenhaus behalten haben, nachdem du diverse Drogen eingeschmuggelt hast. Gibt es denn dort auch eine psychiatrische Abteilung? Hast du dich verirrt und findest jetzt den Weg nach Hause nicht mehr oder lassen sie ihn dich nicht mehr finden? Hast du denen etwa von deiner Rattenaffengeschichte erzählt (schlechte Idee!) Oder einfach nur von dir? (»Arzt: Glasklar, ein schwerer Fall von Oberflächitis, der muss sofort behandelt werden.«)"

New York zu verschenken, S. 89.

Fazit:

New York zu verschenken war für mich genau das, was ich erwartet hatte. Eine lockere, witzige Liebesgeschichte, die sich ruckzuck weglesen ließ. Absolut humorvoll und doch an den richtigen Passagen mit Ernsthaftigkeit gespickt. Toller Jugendroman und eine klare Leseempfehlung von mir.

Ein wundervoller Chat Roman zum Entspannen

Von: Libris Poison Datum: 12. September 2017

Ich habe mich so darauf gefreut dieses wunderhübsche Exemplar endlich in Händen halten zu können. New York zu verschenken ist so toll.

Ich mag es total das die komplette Geschichte einfach eine Whats App Story ist. Das ist mal etwas ganz anderes. Natürlich liest es sich dadurch auch viel schneller aber es ist so viel Humor und Liebe dabei das man es trotzdem zu 100% genießen kann.

Ich kann zwar Antons Handlung das Ticket an eine andere Olivia zu verschenken nicht verstehen aber dadurch erlebt er auch ein einzigartiges Abenteuer. Ich mag Liv total, sie ist so bodenständig und hat es als Teenager nicht einfach. Sie hat ganz normale Probleme und meistert sie alle. Anton dagegen hat überhaupt keine Probleme, er genießt das Leben in vollen Zügen und wirft das Geld seiner Eltern zum Fenster heraus. Es ist so toll die beiden mit einander zu erleben. Sie könnten gegensätzlicher gar nicht sein. Und trotzdem haben sie soviel gemeinsam.

Ich kann euch New York zu verschenken nur empfehlen.
Habt aber bitte keine zu hohen Erwartungen. Die komplette Story ist ein Whats App Chat.
Es ist einfach etwas erfrischendes für zwischen durch. Wenn man einfach die Seele baumeln lassen kann oder etwas zum lachen braucht.

Liebe zu verschenken!

Von: Liss Datum: 11. September 2017

Die zwei Autorinnen hinter Anna Pfeffer haben den Dreh raus. Sie treffen den Puls der Zeit und wissen mit ihren Büchern ganz genau, wie sie mich unterhalten können. "Für dich soll's Tausend Tode regnen" hatte mich damals fasziniert zurückgelassen und so musste ihr neuer Jugendroman, der lediglich in Chat-Form geschrieben ist, natürlich ebenfalls sofort bei Erscheinen in meinem Regal landen.

Und auch dieses Mal war das Buch binnen 2 Tagen verschlungen und vor allem das Ende hat noch mal so richtig reingehauen. Die Geschichte um Anton und Olivia nimmt mit der Zeit immer mehr an Fahrt auf. Es gibt heikle Situationen, witzige Gespräche und ironische Auseinandersetzungen, die mir oftmals ein Lächeln oder ein lautes Lachen entlockt haben. Mein Freund im Zimmer hat mich dann manchmal komisch angeschaut. Aber das war es mir wert. ;)

Der Roman startet mit einer sehr distanzierten Olivia, die in Anton einen oberflächlichen Macho sieht, den er in gewisser Weise auch erstmal raushängen lässt. Das macht das Buch aber auch zu lustig und verführt dazu, dass man immer weiter lesen will. Es werden viele Klischees und Themen angesprochen, die jeder Jugendliche schon erlebt hat. Es geht um die Familie, die Wichtigkeit und Bedeutung des Lebens, um Vorurteile, Vertrauen.. Irgendwie ist alles mit dabei und ganz geschickt verpackt, dass ich jetzt grad erst merke, wie viel wirklich da drin steckt.

Ich habe oft Schwierigkeiten mit Chat Romanen und traue mich selten an sie heran, aber mit Anton und Liv hat es Spaß gemacht. Man war hautnah mit dabei, hat mitgelacht und mitgehofft. Und vor allem das Ende hat mich erstaunt. Damit hatte ich nicht gerechnet und ich glaube sogar ohne den großen Schock, wären es für mich 5 Sterne gewesen. Danke!

Fazit

Anna Pfeffer hat es zum zweiten Mal geschafft mich absolut zufrieden nach dem Lesen eines Buches zurück zu lassen. Witzige, alberne, ernste und vorwurfsvolle Gespräche - alles ist mit dabei und viele Themen und Klischees wurden behandelt. Ich konnte hautnah bei Anton und Liv mit dabei sein und fühlen, wie sich Gefühle entwickelten und Hoffnungen aufkeimten. 5/5 Punkte.

Überraschung mit Happy End <3

Von: Emilybookworm Datum: 09. September 2017

(Das ist meine erste Rezension hier, ich hoffe ich mache alles richtig)


Das Cover hat mich sofort in den Bann gezogen, es ist einfach wunderschön! . Das knallige Pink und die Akzente sind einfach total ansprechend.


Zuerst war ich ein wenig skeptisch, da das Buch in Form eines Chat Verlaufes geschrieben ist, und ich bisher noch keine Erfahrung mit solchen Büchern hatte. Doch es hat mich überaschenderweise überhaupt nicht gestört! Ganz im Gegenteil: Super Idee und mal was anderes.

Da die Zeiten immer gekennzeichnet sind, wann eine Naricht abgeschickt wurde, wurde ich selbst ganz hibbelig wenn einer der beiden nicht geantwortet hat. Man spürt die Erwartung der Charaktere und freut sich genauso wenn der andere antwortet!


Doch zunächst fand ich es höchst eigenartig, wie sie sich am Anfang geschrieben haben. Anton und Liv kannten sich nicht, dennoch beginnt das Buch mit gegenseitigen Sticheleien, die sich durch das ganze Buch ziehen. Ich fand es ziemlich nervend, denn die ständigen und gleichen Vorwürfe der beiden, wiederholten sich ständig und bildeten den roten Faden im Buch. Es kam mir vor wie ein Ping Pong Spiel...dieselben Argumente hin und her. Es war sehr verwirrend, wie vertraut sie bereits schon am Anfang geschrieben haben. Ich muss zugeben, die "Beleidigungen" waren teilweise sehr witzig, aber auch sehr tiefgründig. Liv steckt Anton direkt in eine Schublade.

Anton war mir am Anfang so unsymphatisch, was mich abgeschreckt hat, da ich es schwer finde ein Buch zu Lesen, wenn der Hauptprotagonist so anstrengend ist wie Anton.

Doch im Laufe des Buches spürt man seine Verwandlung und die Veränderung nahm ich mir zu Herzen. Es war einfach so schön zu sehen, wie sich seine Beziehung zu Liv geändert hat. Zu Ende waren wirklich gute Freunde :)


Was mir auch total gefallen hat, waren die Insider ;) Und auch die Themen worüber sie gesprochen haben, zum Beispiel über Filme. Ich wusste ganz genau worüber sie sprachen, und deshalb war es umso witziger. So gar das Affen Video auf dem Baskettball Platz, kannte ich. Außerdem sprachen sie über New York und so konnte man auch viel über diese Stadt erfahren. Ich muss sagen, jetzt reizt es mich ein bisschen mehr auch dorthin zu fliegen.


Im Buch waren auch so viele süße Momente ! Das Adele Konzert zum Beispiel, oder wie sie sich gegenseitig unterstützen und sich bei ihren Problemen helfen.


*ACHTUNG ! SPOILER !*

Jetzt komme ich schon zum Ende und ich muss sagen dass ich es überhaupt nicht erwartet hätte. Ich habe einer Freundin von diesem Buch erzählt und obwohl sie es nicht kannte, sagte sie direkt voraus das Liv Olivia ist, Antons Ex. Erst dann habe ich überhaupt darüber nach gedacht und dann vielen mir viele kleine Details auf, die zeigen wer sie wirklich ist. Ich hatte das vorher überhaupt nicht auf dem Schirm und daher war das Ende wirklich eine Überraschung! Und das Ende ist einfach zum dahinschmelzen. Ich würde mich wirklich sehr über einen Teil 2 freuen! Das ist wirklich ein Happy End :)



Fazit:

Überraschenderweise total schönes Buch mit Happy End! Das Buch hätte an der einen oder anderen Stelle etwas gekürzt sein können, aber am Ende hatte es einen Suchtfaktor und ich konnte es nicht mehr aus den Händen legen. Wirklich ein süßer Jugendroman mit Humor. Tolles Buch und ich würde mich so über einen zweiten Teil freuen, ich muss doch wissen, wie es mit Liv und Anton weitergeht ! ;)

Tolle Geschichte mit unglaublich unerwarteten Ende

Von: Charleen Datum: 08. September 2017

Mein erster Chat-Roman der mir so gut gefallen hat, dass ich ihn innerhalb weniger Stunden durchgelesen habe.
Mehr dazu auf meinem Blog!

Ein humorvoller, süßer und schlagfertiger Chat-Roman, der mit gut gefallen hat.

Von: Callie Wonderwood Datum: 08. September 2017

Ein Chat-Roman über die wahre Liebe
Anton hat alles, was sich ein 17-Jähriger wünscht: vermögende Familie, liebende Eltern und keine Geschwister. Was Anton seit Kurzem auch noch hat: eine Ex-Freundin. Olivia hat ihn grundlos nach ein paar Monaten abserviert, und das, obwohl er sie doch mit einer Reise nach New York überraschen wollte. Das Ticket ist auch schon auf ihren Namen gebucht. Kurzerhand startet der selbstsichere Sonnyboy via Instagram die Suche nach einer neuen Olivia Lindmann. Der Andrang ist mäßig, aber es meldet sich eine 16-jährige Liv, die ganz anders ist, als die Mädchen, die Anton sonst trifft …
(Klappentext)



Von dem Autoren-Duo Anna Pfeffer habe ich bereits "Für dich soll's tausend Tode regnen", was ich total gerne musste, so war ich dann auch ziemlich gespannt auf ihr neustes Buch.
Die Idee dahinter fand ich echt süß, wie Anton im Internet eine Reisebegleitung nach New York sucht und dann auf Liv trifft.
Zitat : "Liv : Willst du nicht wissen, mit wem du nach New York fliegst ?
Anton : Nun mal schön langsam. Wer sagt, dass ich dich überhaupt mitnehme ?
Liv : Immerhin chattest du seit 17 Minuten mit mir.
Anton : Na und ? Vielleicht bin ich einfach nur höflich. Daran schon mal gedacht ?"
Es ist mal etwas Anderes, weil es nur in Chat-Form geschrieben ist. Daran musste ich mich anfangs erst gewöhnen und es ließ sich auch total schnell und flüssig lesen. Insgesamt war es mir doch ein bisschen zu viel. Ich fand es gut gemacht, mit den Chats, aber das Buch hätte mir noch besser gefallen, wenn es nicht nur Chats und mehr Abwechslung gegeben hätte.
Die Chats zwischen Liv und Anton sind oft mit Tages- und oder Zeitangaben versehen, so dass man das Geschehen schön verfolgen kann.
Auf den ersten Blick wirkt Anton nicht sonderlich sympathisch, sondern eher arrogant und oberflächlich. Er zeigt aber im Verlauf des Buches seine loyale und liebevolle Seite, man merkt, dass er ein gutes Herz hat. Durch ihre gemeinsamen Gesprächen bringt Liv ihn zum Nachdenken und Hinterfragen bestimmter Dinge, wie Perfektion.
Liv war mir als Charakter gleich sympathisch, sie eher vernünftig und verantwortungsbewusst im Gegensatz zu Anton. Ich mochte einfach direkt ihre Art und mir hat gut gefallen, wie schlagfertig und humorvoll sie mit ihm schreibt.
Insgesamt mochte ich bei der Handlung sehr gerne, dass verschiedenen Themen aus dem Alltag und Familienprobleme angesprochen wurden.
Zitat : "Liv : So ein Tagebuch ist anscheinend doch ganz nützlich.
Anton : Stimmt, du bist echt ein ganz nützliches Tagebuch, Liv.
Liv : Aber eines, das mehr Schlaf braucht.
Anton : Dann schlaf gut!"
Die streitlustigen und neckenden Momente von Anton und Liv haben mir total gut gefallen und es war süß und humorvoll gemacht. Und ich fand es schön zu sehen, wie sie sich zwischen den beiden immer mehr eine Freundschaft entwickelt hat, obwohl sie sich nur durch die Chats und Worte kennen.
Sie reden mit der Zeit offener miteinander, vertrauen sich viel an und schreiben über alles was sie gerade bewegt. Es gab auch kleinere Aspekte, die öfters aufgegriffen wurden und sich zu Insider-Witzen zwischen Anton und Liv.
Leider war für mich ein großer Punkt in dem Buch relativ schnell vorhersehbar. Die Idee dahinter fand ich gut, aber ich hätte mir doch gewünscht, dass mich das Buch in dieser Hinsicht mehr überrascht hätte.

Fazit :
Ein humorvoller, süßer und schlagfertiger Chat-Roman, der mit gut gefallen hat.

Spritziger Roman in Form von Chatnachrichten

Von: Hörnchens Büchernest Datum: 07. September 2017

Inhalt:
Anton hat alles, was sich ein 17-Jähriger wünscht: vermögende Familie, liebende Eltern und keine Geschwister. Was Anton seit Kurzem auch noch hat: eine Ex-Freundin. Olivia hat ihn grundlos nach ein paar Monaten abserviert, und das, obwohl er sie doch mit einer Reise nach New York überraschen wollte. Das Ticket ist auch schon auf ihren Namen gebucht. Kurzerhand startet der selbstsichere Sonnyboy via Instagram die Suche nach einer neuen Olivia Lindmann. Der Andrang ist mäßig, aber es meldet sich eine 16-jährige Liv, die ganz anders ist, als die Mädchen, die Anton sonst trifft …

Meinung:
Nachdem Antons Freundin ihn verlassen hat, sucht er im Internet nach einer Reisebegleitung. Denn Anton hatte seiner Ex-Freundin einen Ausflug nach New York geschenkt. Die Auswahl an möglichen Kandidaten ist zwar nicht groß, doch von Anfang an hat es ihm die etwa gleichaltrige Liv angetan. Die beiden, so total verschiedenen Menschen, lernen sich nach und nach näher kennen und fangen an einander ihr Herz auszuschütten.

Der Klappentext des Buches hat mich sofort angesprochen. Es klang nach einer kurzweiligen und humorvollen Liebesgeschichte. Da ich schon viel über den Humor des Autorenduos gehört hatte, wollte ich mir nun selbst ein eigenes Bild verschaffen. Ich kann nun sagen, dass die Lobeshymnen berechtigt sind. Der Humor ist absolut genial und sehr unterhaltsam. An einigen Stellen musste ich wirklich herzhaft lachen.

Die Geschichte ist ausschließlich in Form von Chatnachrichten geschrieben. Dadurch entstehen keine endlosen Monologe oder Erzählungen von Orten und Gegenständen. Mich hat diese Form durchaus angesprochen. Ein Buch dieser Art habe ich bisher noch nicht gelesen. Dennoch hätte ich mir einen etwas anderen Verlauf der Geschichte gewünscht, wobei mich das Ende dann wieder überzeugen konnte. Es lässt Platz für eigene Gedanken ohne allzu offen zu enden. Außerdem gibt es den verschiedenen Botschaften im Buch noch mal eine ganz andere Bedeutung.

Liv und Anton sind total gegensätzliche Charaktere. Anton lebt in den Tag hinein. Er braucht sich um Geld keine Gedanken zu machen, da seine Eltern genug besitzen. Daher gibt er dieses gerne aus. Auch tut Anton gerne einmal verrückte Dinge und scheint eine wahre Glückssträhne zu besitzen. Zudem hält er sein Leben, so wie es gerade ist, für perfekt.
Liv hingegen ist eher der vorsichtige und bedachte Typ. Ein Foto von sich selbst möchte sie Anton auf gar keinen Fall zukommen lassen. Spontanität scheint ihr nicht zu liegen und in ihrem Umfeld ist nicht alles rosarot.
Aufgrund dieser interessanten Charakterkombi entstehen lustige, emotionale, bewegende und unterhaltsame Dialoge zwischen den Beiden. Jeder zeigt dem anderen auf, was er bisher verpasst zu haben scheint.
Nebenfiguren wie Livs Mutter und Schwester oder Antons Eltern treten zwar ebenfalls auf, jedoch kommen sie aufgrund des gewählten Erzählstils nicht „zu Wort“.

Als Leser wartet man auf den einen Moment wo Liv und Anton sich nun endlich das erste Mal treffen. Man fiebert diesem Treffen so entgegen, dass einige Passagen im Buch ein wenig überflüssig wirken. Gerade in der Mitte des Buches schleicht sich doch die ein oder andere Länge in die Geschichte ein.

Fazit:
Ein Erzählstil der mir so bisher noch nicht begegnet ist, konnte mich gut unterhalten und bot kurzweiligen Lesespaß. Jede Menge witzige Dialoge sorgten zudem für gute Unterhaltung. Dennoch gibt es auch einige Längen in der Geschichte.
Dies war mein erstes, aber sicherlich nicht letztes Buch des Autorengespanns Anna Pfeffer.
4 von 5 Hörnchen

New York zu verschenken

Von: Laraundluca Datum: 07. September 2017

Inhalt:

Ein Chat-Roman über die wahre Liebe. Anton hat alles, was sich ein 17-Jähriger wünscht: vermögende Familie, liebende Eltern und keine Geschwister. Was Anton seit Kurzem auch noch hat: eine Ex-Freundin. Olivia hat ihn grundlos nach ein paar Monaten abserviert, und das, obwohl er sie doch mit einer Reise nach New York überraschen wollte. Das Ticket ist auch schon auf ihren Namen gebucht. Kurzerhand startet der selbstsichere Sonnyboy via Instagram die Suche nach einer neuen Olivia Lindmann. Der Andrang ist mäßig, aber es meldet sich eine 16-jährige Liv, die ganz anders ist, als die Mädchen, die Anton sonst trifft

Meine Meinung:

Der Schreibstil ist schlicht und einfach, jugendlich, sehr frisch und spritzig, locker, flüssig und schnell zu lesen. Ich hatte zuerst befürchtet, dass durch den reinen Chatverlauf die Gefühle leiden, aber das Gegenteil war der Fall. Die Geschichte versprüht eine enorme Lebendigkeit und sprüht vor Humor, Witz, Esprit und Charme.

Der Einstieg in die Handlung ist mir sehr leicht gefallen. an wird direkt mitten in die Situation hineinkatapultiert, ohne große Erklärungen über die Trennung von Anton und Olivia geht es gleich los. Witzige und schlagfertige Chatdialoge haben mich zum Schmunzeln und Lächeln gebracht. Ich war sofort gefesselt von der Leichtigkeit und dem Humor. Eigentlich hatte ich die ganze Zeit über ein Dauergrinsen im Gesicht. Aber die Geschichte bringt auch ernste Themen zur Sprache, die mich berührt haben.

Zwischendurch hat sich die Handlung etwas im Kreis gedreht, sie kam teilweise etwas ins Stocken, konnte mich aber dennoch die ganze Zeit über packen. Einige Momente waren sehr überraschend, andere Dinge habe ich ziemlich schnell durchschaut. Auch wenn die Geschichte etwas vorhersehbar war, konnten mich die beiden Protagonisten überzeugen und bei der Stange halten.

Anton und Liv sind wundervolle Protagonisten. Sie könnten unterschiedlicher nicht sein. Und genau das hat den Reiz ausgemacht und für Abwechslung und Unterhaltung gesorgt. Nach und nach haben wir mehr über beide erfahren, ihre Hintergründe, ihr Real Life, ihre Familie und Freunde. Beide kommen aus komplett gegensätzlichem Elternhaus und Leben, ihr Denken, ihre Gefühle und ihr Handeln absolut konträr. Und dennoch entwickelt sich eine Freundschaft, ein Umdenken findet statt, das schön war zu beobachten.

Die Geschichte hat mich sehr gut unterhalten, auch wenn sie sich zwischendurch etwas im Kreis gedreht hat. Dennoch sehr amüsant, frisch und einfach mal etwas anderes. Einfach abschalten und genießen, kurzweilige Unterhaltung. Ein toller Jugendroman.

Fazit:

Eine witzige und frische Geschichte, die mich super unterhalten hat. Absolute Leseempfehlung!

Ein süßer Roman

Von: Mandys Bücherecke Datum: 07. September 2017

Inhalt
Eigentlich wollte Anton mit seiner Freundin nach New York fliegen. Doch nachdem die beiden nicht mehr zusammen sind, startet er kurzerhand einen Aufruf bei Instagramm, da er das Ticket schon bezahlt hat. Er sucht nach einem Mädchen mit dem gleichen Namen wie seine Exfreundin und so meldet sich Olivia. Zuerst ist er skeptisch, da sie ganz anders ist als er erwartet hätte, dennoch schreibt er ihr immer wieder...

Meine Meinung
Bisher kenne ich nur ein Buch der beiden Autoren, aber bisher habe ich nur gutes von den Werken der beiden gehört und so war ich gespannt auf dieses neue Buch. Dabei handelt es sich um eine humorvolle und süße Liebesgeschichte, die zwar sehr vorhersehbar ist, aber eine wunderbare Lektüre für zwischendurch ist.

Alles ist in Chat-Form geschrieben, was ich ungewöhnlich fand. Es war mein erster Chat-Roman und ich muss sagen, dass ich mich zuerst an den Stil gewöhnen musste und es wohl auch nicht mein Lieblingsstil werden wir. Mir fehlt das drumherum. Zwar fand ich die Dialogie unterhaltsam, aber es beinhaltet wirklich nur die Chats und ich mag einfach einen normalen Schreibstil lieber.

Dennoch mochte ich die Figuren des Buches. Anton und Olivia wurden mir schnell sympathisch und durch die Gespräche der beiden, lernt man sie sehr schnell und intensiv kennen. Auch werden die Emotionen trotz des Chat-Stils gut verdeutlicht.

Allerdings spielt das Buch nur ganz zum Schluss in New York. Wer also auf eine Geschichte hofft, die hauptsächlich in New York spielt, wird hier enttäuscht werden. Es geht fast nur darum, wie Anton und Olivia sich näher kommen, ohne sich überhaupt mal wirklich zu treffen.
Der Plot bietet leichte Unterhaltung und durch den Stil lässt es sich sehr schnell lesen.

"New York zu verschenken" ist ein locker, leichter Roman, der mich insgesamt gut unterhalten konnte, auch wenn ich mir das Ende so schon früh denken konnte. Besonders junge Mädchen dürften Gefallen daran finden.

Fazit
Dieses Buch bietet locker, leichte, aber auch humorvolle Unterhaltung. Allerdings spielt es fast gar nicht in New York und ich werde wohl nie ein richtiger Fan von Chat-Romanen. Wer so etwas aber mag, dürfte hier schöne Unterhaltung geboten bekommen und auch ich fühlte mich trotz meiner Kritik gut unterhalten.

Teilweise genial witzig

Von: lex Datum: 07. September 2017

„New York zu verschenken“ von Anna Pfeffer ist ein Jugendbuch, das ausschließlich in Chatform verfasst ist. Wie gut diese minimalistische Erzählform umgesetzt werden kann, ist seit „Gut gegen Nordwind“ hinlänglich bekannt. Und auch hier funktioniert sie größtenteils richtig gut. Der Inhalt ist schnell umrissen: Anton wurde von seiner Freundin sitzen gelassen, hat aber dummerweise bereits eine Pärchen-Reise nach New York gebucht. Jetzt sucht er via Instagram eine neue Reisebegleitung, die (da Storno offenbar keine Option ist), exakt den Namen seiner Ex haben muss: Olivia Lindmann. Es meldet sich Liv (Lindmann) - Anton hat also Glück. Oder doch nicht? Denn Liv will 1.) nicht mit einem Foto von sich herausrücken und ist 2.) vielleicht ein bisschen zu schlagfertig für Partylöwe Anton!

Die krasse Gegensätzlichkeit der Figuren garantiert - wie so oft in der Literatur - ein unterhaltsames Lesevergnügen. Dass vor allem Anton hierbei auch einige Klischees bedient, hat mich nicht gestört, da ich die Absicht dahinter ausmachen konnte. Indem der Arztsohn erst einmal als oberflächlicher, partygeiler Typ hingestellt wird, bietet sich den Autorinnen die Möglichkeit zu derb-komischen Schlagabtauschen. Antons sexistische Sprüche sind so flach, dass es weh tut und werden von der sehr viel ernsteren Liv geschickt gekontert.

Zu Beginn hat die Geschichte eine geniale Dynamik. Der Chat liest sich unheimlich spritzig, frech und natürlich, zumal sich Anton und Liv gerne in Hashtags austauschen und sich gegenseitig mit ihren Instagrambildern aufziehen #einfachlustig. Allerdings geht das Gefühl, es könnte sich um einen realen Chatverlauf handeln, mit der Zeit verloren. Die Dialoge werden länger und ausführlicher, manche Einträge nehmen eine ganze Seite ein, wirken vielmehr wie e-mails oder Ausschnitte aus Gesprächen vis-a-vis, was ein bisschen schade ist, da der Schwung gedrosselt wird.

Es passt jedoch zur Entwicklung der Story, denn der Ton wird nach und nach etwas ernster. Und auch, wenn das Buch weit davon entfernt ist tiefgründig zu sein, vermittelt es doch wenigstens die Botschaft, dass die äußere Fassade manchmal trügerisch sein kann und in Menschen oft mehr steckt, als sie nach außen hin preis geben. Im Schutz der Anonymität können Anton und Liv so sein, wie sie wirklich sind und bezeichnen sich irgendwann sogar gegenseitig als „Tagebuch“.
An dieser Stelle aber nun doch etwas Kritik: Denn aus den Figuren wurde leider zu wenig herausgeholt. Letzten Endes bleiben sie nette, freundliche Konturen, die dem Leser immer etwas fern bleiben. Zum Teil liegt es wohl an der Chatform, aber auch daran, dass die Story in der zweiten Hälfte beginnt, sich im Kreise zu drehen. Vor allem die wiederkehrenden Diskussionen um ein Treffen bzw. Antons Bitte nach einem Bild von Liv werden meiner Ansicht nach zu oft wiederholt. Da sie stets ergebnislos verlaufen, entwickeln sich außerdem kleine Längen, was bei mir stellenweise etwas Unmut verursacht hat. Auch Antons "Spinnereien" über Actionfilme und Rattenaffenfrauen waren für meinen Geschmack etwas zu umfänglich, aber gut.

Abgesehen von diesen zeitweiligen Längen und dem voraussehbaren Ende #unterschätzeniedenleser, bin ich an einigen Stellen fast hinten über gekippt vor Lachen. Manche Dialoge sind so unglaublich absurd-lustig, alleine dafür lohnt es sich, „New York zu verschenken“ von Anna Pfeffer zu lesen. Das Buch liest sich weg wie nichts und ist mit kleinen Abstrichen ein echtes Vergnügen für Mädchen ab 12 Jahren plus.

Rezension zu "New York zu verschenken"

Von: isi.bookworld Datum: 06. September 2017

Autorin: Anna Pfeffer
Verlag: cbj
Seiten: 332
ISBN: 978-3-570-17397-8
Preis: 14,99€


Inhalt:

Anton hat alles, was sich ein 17-Jähriger wünscht: vermögende Familie, liebende Eltern und keine Geschwister. Was Anton seit Kurzem auch noch hat: eine Ex-Freundin. Olivia hat ihn grundlos nach ein paar Monaten abserviert, und das, obwohl er sie doch mit einer Reise nach New York überraschen wollte. Das Ticket ist auch schon auf ihren Namen gebucht. Kurzerhand startet der selbstsichere Sonnyboy via Instagram die Suche nach einer neuen Olivia Lindmann. Der Andrang ist mäßig, aber es meldet sich eine 16-jährige Liv, die ganz anders ist, als die Mädchen, die Anton sonst trifft …





Meinung:

Ich habe dieses Buch vom Bloggerportal zugeschickt bekommen. An dieser Stelle noch einmal vielen lieben dank, an das Bloggerportal und den cbj Verlag. Ich habe mich sehr darüber gefreut.

Mich hat der Klappentext gleich am Anfang angesprochen. Auch der Titel hat mich sehr neugierig auf die Geschichte gemacht. Das Cover finde ich sehr hübsch. Gefällt mir gut!:)

Ich habe mit diesem Buch begonnen, und konnte gar nicht mehr aufhören. Das Buch hat sich richtig gut und vorallem schnell lesen lassen. Ruck zuck war ich auf Seite 200.

Mir hat das Buch ganz gut gefallen. Der Schreibstil war ganz angenehem. Für mich war es durch diese Chat- Version mal etwas ganz anderes. Noch nie habe ich ein Buch was so aufgebaut ist gelesen. Am Anfang war es auch etwas komisch für mich, da es schon ein bisschen anders ist als ein anderes Buch was man sonst so kennt. Aber ich kam gut in die Geschichte rein.Trotzdem würde ich ein "normales Buch" ohne diese Chat- Version bevorzugen.

Richtig gut fand ich dieses komplett überraschende Ende. Die Spannung wurde im Buch gehalten, und am Ende war ich wirklich sehr überrascht. Also damit hätte ich wirklich überhaupt nicht gerechnet. Das hat mir sehr gut gefallen.

Meiner Meinung nach ein schöhnes Buch, was man wunderbar einfach so zwischendurch lesen kann. Wie schon gesagt, es lässt sich sehr gut und besonders sehr schnell lesen. Also dieses Buch an einem Tag zu schaffen, dürfte kein problem sein. Habe ich auch fast geschafft.

Ich kann das Buch auf jeden fall weiter empfehlen. Schaut es euch mal an!:)




Fazit:

Mir hat das Buch ganz gut gefallen. Deshalb gebe ich 4/5 Sternen.
Schaut es euch mal an:)

Lockere und humorvolle Lektüre für zwischendurch

Von: Caterina (Catas Welt) Datum: 05. September 2017

Meine Meinung zum Buch


Gestaltung: Mit dem Buch "Für dich soll es tausend Tode regnen" konnte mich das Autorengespann sehr gut unterhalten, weshalb relativ schnell für mich klar war, dass ich auch zu weiteren Werken greifen werde. "New York zu verschenken" fällt natürlich gleich durch das farbintensive Cover auf. Aber auch der Titel, sowie der Klappentext versprachen auf eine kurzweilige und dennoch lockere und humorvolle Geschichte. Auch dass dieses Buch ein reiner Chatroman ist, machte mich sehr neugierig.


Einstieg: Ohne viel drum herum beginnen die beiden Autorinnen Ulrike Mayrhofer und Carmen Schmit mit der eigentlich Handlung. So wurde ich förmlich in den Chat zwischen Liv und Anton hineingeworfen. Dies gefiel mir wirklich gut, denn so war ich von Anfang an in dieses Kennenlernen der beiden Figuren involviert. Durch die Chatform, die das Autorengespann Anna Pfeffer hier wählte, fiel mir der Einstieg sehr leicht und ich fühlte mich augenblicklich wohl.


Charaktere: Liv und Anton sind zwei Figuren, die nicht unterschiedlicher sein können, das merkte ich nur nach wenigen Seiten. Auf der einen Seite ist die geheimnisvolle unbekannte Liv, die so ganz anders als die Exfreundin von Anton ist. Auf der anderen Seite begleitet der Leser Angeber höchstpersönlich und Oberflächigkeit in Person Anton. Ihn empfand ich gerade zu Beginn echt nervig. Er legt nur Wert auf das Äußere und Geld spielt bei ihm auch keine große Rolle. Dennoch hat er eine enorme Entwicklung durchgemacht, die ich hier nicht unerwähnt lassen möchte. Durch Liv lernt er plötzlich ganz andere Ansichten kennen und brachten ihn vor allem auch zum Nachdenken. Trotz der Chatform ist es dem Autorenduo wunderbar gelungen beiden Figuren genug Tiefgang zu geben.


Handlung: Das Hauptaugenmerk liegt nicht, wie man vielleicht denken mag auf New York, sondern hier wurde mehr der Fokus auf das Kennenlernen der beiden Figuren gelegt. Das mag zwar ein wenig öde klingen, aber ich muss sagen, dass das Autorengespann dies wirklich gut gelöst haben. Trotz der Erzählform ist es den beiden Autorinnen gelungen ausreichend Gefühl und jede Menge Humor und Sarkasmus einzubauen, was mir sehr gut gefiel. Manchmal war die Handlung etwas zäher, wurde aber wieder durch die schlagfertigen Dialoge aufgebrochen. Zum Ende hin ahnte ich langsam, wie das Buch ausklingen könnte und behielt damit auch recht, aber das störte mich nicht. Ich hatte zwar einen etwas anderen Ausklang erwartet, finde jedoch das gewählte Ende gut umgesetzt.


Schreibstil: Der Erzähl- und Schreibstil des Autorengespann ist gewohnt locker und sehr angenehm zu lesen. Gerade durch die Chatform ließ sich dieses Buch so schnell lesen, dass ich es quasi in einem Rutsch verschlang. Mit viel Humor und auch einer Prise Gefühl erzählen Ulrike Mayrhofer und Carmen Schmit die Geschichte von Liv und Anton. Gerade die teilweise aberwitzigen Szenen zwischen den beiden Figuren fand ich so gelungen, dass meine Mundwinkel nicht nur einmal zuckten. Sehr schön!



Mein Urteil


"New York zu verschenken" ist ein lockeres Buch, was nicht zu viel Konzentration vom Leser verlangt. Perfekt für zwischendurch. Durch den Humor den Anna Pfeffer hier immer wieder einfließen ließ, sowie durch die Chatform die hier gewählt wurde, rutschte ich förmlich durch die Geschichte. Selbst Gefühle und ein paar wichtige Botschaften, die für die Weiterentwicklung der Figuren wichtig waren, hatten genug Möglichkeit sich trotz der Chatform zu entfalten. Dies gefiel mir sehr gut. Einige Unstimmigkeiten mit den Figuren, sowie das Ende, dass ich zwar gut fand, aber ein anderes erwartet habe, trübten den Lesefluss keineswegs. Ich vergebe gute 4 von 5 Welten.

Ein richtig tolles Jugendbuch

Von: wortgeflumselkritzelkram Datum: 04. September 2017

Hinter dem Pseudonym Anna Pfeffer stehen die beiden Autorinnen Ulrike Mayrhofer und Carmen Schmit, die auch unter dem Namen Rose Snow Fantasybücher für Jugendliche veröffentlichen. Und nachdem mich schon andere Bücher der beiden begeistert haben, freute ich mich auf das neue Buch „New York zu verschenken“ der zwei Autorinnen.

Zum Inhalt lt. Verlagshomepage: Anton hat alles, was sich ein 17-Jähriger wünscht: vermögende Familie, liebende Eltern und keine Geschwister. Was Anton seit Kurzem auch noch hat: eine Ex-Freundin. Olivia hat ihn grundlos nach ein paar Monaten abserviert, und das, obwohl er sie doch mit einer Reise nach New York überraschen wollte. Das Ticket ist auch schon auf ihren Namen gebucht. Kurzerhand startet der selbstsichere Sonnyboy via Instagram die Suche nach einer neuen Olivia Lindmann. Der Andrang ist mäßig, aber es meldet sich eine 16-jährige Liv, die ganz anders ist, als die Mädchen, die Anton sonst trifft …

„Aufgepasst, Leute! Hier gibt es einen Urlaub der Extraklasse zu gewinnen! Und zwar geht es am 19. Mai ab nach New York, zehn Tage, full package inklusive. Nur das Beste vom Besten, Luxus-Hotel, alle Sehenswürdigkeiten und die perfekte Reisebegleitung – nämlich mich. Was ihr dafür tun müsst? Ganz einfach: Olivia Lindmann heißen. Klingt bescheuert, ist es aber nicht. Denn meine Ex ist bei diesem endgeilen Trip nicht mehr dabei und ich habe jetzt ein Ticket zu verschenken. Und was für ein Ticket, ticket to heaven! Also los – wer will mit? NY ist irre faszinierend und gemeinsam mit mir wird es einfach der Oberhammer! #dergeilstetripdeineslebens“

Dieser Chatroman, der sich durch die Dialoge etwas anders liest, als „normale“ Bücher erinnert mich sehr an die Bücher, die ich selbst als Jugendliche begonnen habe zu schreiben: Junges Mädchen, gutaussehend und reich ohne Ende verliebt sich in super aussehenden Typen, der viel mehr drauf hat, als es eigentlich scheint (ich merke schon – ich hätte meine Bücher damals evtl zu Ende bringen sollen …).

Gegensätzlicher könnten Anton und Liv gar nicht dargestellt sein: da ist zum einen der reiche, gutaussehende und vollkommen von sich überzeugte Schnösel und auf der anderen Seite das „arme“ Mädchen, das sich um Mutter und kleine Schwester kümmern muss, dafür aber ordentlich was in der Birne hat. Und damit könnte dieses Buch vollkommen ins klischeehafte und kitschige Liebesgedusel abrutschen, was es meiner Meinung aber nicht tut.

Zum einen lebt dieses Buch durch den ungemein humorvollen Schlagabtausch zwischen Anton und Liv. Das war wirklich Unterhaltung vom allerfeinsten! Zwischendurch musste ich laut lachen und oftmals vor mich hin schmunzeln. Anton und Liv nähern sich langsam und zögerlich an, immer wieder gepaart mit Rückschlägen. Und auch wenn sie so klischeehaft gezeichnet sind, bleiben sie doch menschlich.

Dieses Buch kann aber noch mehr – und zwar haben manche Leserinnen kritisiert, dass das Buch Längen an den Stellen hatte, wenn der Kontakt zwischen Liv und Anton einseitig wurde, weil einer von beiden gerade Funkstille hielt. Genau dies empfand ich allerdings komplett anders: Gerade in diesen Momenten hatten die Charaktere die Chance auf Selbstreflektion und entwickelten sich weiter. Und das fand ich ganz spannend zu lesen.

Natürlich ist dies kein hoch anspruchsvolles Buch – das will es bestimmt auch nicht sein. Es ist ein sehr gut gemachtes Buch für Jugendliche, die sich unterhalten lassen wollen. Und das gelingt den beiden Autorinnen ausnehmend gut. Für mich haben sie sowohl die Jugendsprache (wie ich sie oft von meinen Pubertären kenne) wiedergegeben, zum anderen treffen sie einfach meiner Meinung nach den Nerv der Jugendlichen (ok – speziell der Mädchen) – denn wer sehnt sich denn in dem Alter (und darüber hinaus) nicht auch nach ein wenig Aschenputtel, rosa Wölkchen und Happy End…..

Für mich war das eine Punktlandung und ich empfehle dieses Buch gerne weiter (und ich habe diesen Beitrag deswegen erst heute veröffentlicht, damit ich auch die Meinung vom Elfenmädchen dazu packen konnte, die das Buch auch direkt lesen wollte und sie sagt: „Total gut….“)

Erfrichend anders

Von: Lila Bücherwelten Datum: 03. September 2017

Meine Meinung:
Neu und besonders an diesem Roman war für mich, dass er komplett und ohne Ausnahme in Chat-Form geschrieben ist.
Ich war anfangs ein wenig skeptisch, weil ich befürchtet habe, dass durch diese spezielle Art der Erzählung nicht genug Emotionen rüberkommen oder ähnliches. Aber das ist nicht passiert.
Man vergisst irgendwann einfach, dass es sich nur um What’s App-Nachrichten handelt. Anna Pfeffer bzw. Rose Snow schaffen es auch auf diese Weise eine wunderbare Geschichte zu erzählen, die den Leser mitnimmt und klasse unterhält.

Irgendwann wurde mir es ein wenig zu viel, das muss ich ganz ehrlich zugeben, weil ich das Gefühl hatte, die Handlung dreht sich etwas im Kreis. Ich habe keinen Fortschritt mehr gesehen und die Gespräche drehten sich mehr oder weniger um dasselbe.
Aber im Großen und Ganzen war es richtig toll und einfach mal was anderes.

Der Humor und die schlagfertigen Antworten der Autorinnen sind einfach herrlich. Wie in den anderen Romanen auch, schaffen sie es hier auch die Leser von Anfang bis Ende zu unterhalten.

Was mich hingegen richtig überzeugt hat, war das Ende. Hier wurde ich nochmal richtig überrascht, was ich nicht gedacht hätte. Ich hatte angenommen, dass alles vorhersehbar ist – aber Nein. Und dieser Ausgang des Buchs hat für mich nochmal so einiges rausgerissen.

Fazit:
Eine toller Roman, der einfach mal erfrischend anders ist. Durch die Erzählung in Chat-Form und überraschende Wendungen hat mich das Buch richtig gut unterhalten und wird mir auf jeden Fall im Gedächtnis bleiben.

Ein Chatroman mit Verstand

Von: Bibliophilie Hermine Datum: 03. September 2017

New York zu verschenken ist ein wirklich süßer , lustiger und auch tiefsinniger Chatroman, der so seine Höhen und Tiefen mit sich bringt, mich am Ende aber überrascht hat.

Das Autorenduo Anna Pfeffer schafft es mal wieder, dass man nur so durch die Seiten fliegt. Durch die Chatform lesen sich die Seiten natürlich noch schneller, aber man springt von Nachricht zu Nachricht und kann einfach nicht aufhören zu lesen. Am Anfang ist es eher lustig, aber die Chats verändern sich, werden tiefgehender und man spürt die charakterliche Entwicklung von Anton und Liv förmlich.

Anton und Liv sind wie Feuer und Wasser, während Liv eher die stille, nachdenkliche und auch realistische Figur ist, ist Anton eher der sorglose Lebemann, dem im Leben einfach alles irgendwie zufällt. Aber dadurch ergänzen sie sich auch und geben sich gegenseitig Stoff zum Nachdenken. Allerdings muss auch sagen, dass Liv teilweise sehr anstrengend ist, da sich ihre Aussagen immer mit Dringlichkeit wiederholen, das sorgte nicht nur bei Anton für Augenrollen.
Sprachlich ist es eher umgangssprachlich aber trotzdem mit gewisser Reife, was einfach der Charakter von Liv auch mit sich bringt.

Trotz Augenrollmomenten möchte ich einfach mehr davon. Denn Liv und Anton haben mich verzaubert und zum lachen gebracht und ich würde einfach gerne erfahren, wie es weiter geht, vielleicht aber eher in Romanform. Ein Chatroman der trotz kurzer Nachrichten mit Tiefgang auftrumpfen kann und klare Leseempfehlung.

Absolut empfehlenswert

Von: Buechervielfalt Datum: 03. September 2017

Als erstes möchte ich mich ganz herzlich beim Bloggerportal und dem cbj Verlag für dieses Rezensionsexemplar bedanken.

Allgemeines:
Titel: New York zu verschenken
Autorin: Anna Pfeffer
Verlag: cbj
Seiten: 400
Preis: 14,99€


Die Autorin
Ulrike Mayrhofer und Carmen Schmit, die beiden Autorinnen hinter dem Pseudonym Anna Pfeffer, sind seit ihrer gemeinsamen Schulzeit in Wien befreundet. Schon damals entwarfen sie Geschichten, die aus Lehrern paranoide Agenten und aus Mitschülern tragische Helden machten. Heute leben sie in Hamburg und Wien, sind zusammen über 70 Jahre alt, haben zwei Männer, sechs Kinder und einen Hund und schreiben noch immer zusammen.

Klappentext:
Anton hat alles, was sich ein 17-Jähriger wünscht: vermögende Familie, liebende Eltern und keine Geschwister. Was Anton seit Kurzem auch noch hat: eine Ex-Freundin. Olivia hat ihn grundlos nach ein paar Monaten abserviert, und das, obwohl er sie doch mit einer Reise nach New York überraschen wollte. Das Ticket ist auch schon auf ihren Namen gebucht. Kurzerhand startet der selbstsichere Sonnyboy via Instagram die Suche nach einer neuen Olivia Lindmann. Der Andrang ist mäßig, aber es meldet sich eine 16-jährige Liv, die ganz anders ist, als die Mädchen, die Anton sonst trifft …

Meine Meinung:
Dieses Buch ist unglaublich. Direkt konnte mich die Geschichte fesseln. Der tolle Schreibstil ermöglichte einen leichten Einstieg in die Geschichte. Der ganze Roman war ein Chatverlauf. Schon die ersten Seiten waren sehr witzig und humorvoll geschrieben. Immer wieder musste ich lachen, obwohl mich selten ein Buch zum Lachen bringen kann.
Liv mochte ich von Anfang an, da sie einen tollen Humor hatte und mit ihren schlagfertigen Antworten musste man sie einfach gern haben. Auch Anton hatte gute Antworten parat, die den Chatverlauf sehr lustig gemacht haben.
Beide Protagonisten waren sehr unterschiedlich und dadurch wurde die Geschichte noch interessanter.
Im Laufe des Buches hat man immer mehr über sie erfahren, obwohl alles nur im Chat geschrieben wurde.
Nachdem ich beim Lesen immer näher zum Ende gekommen war, wusste ich schon, dass die Geschichte unglaublich gut ist. Aber als ich dann den Schluss gelesen hatte, konnte mich die Handlung nochmal richtig überraschen.
An ein paar Stellen zog sich der Roman ein bisschen. Das war manchmal der Fall, wenn nur einer alleine im Chat geschrieben hat.

Fazit:
Dieses Buch war überraschend gut und konnte mich bis zum Schluss fesseln. Ich wollte es gar nicht mehr aus der Hand legen. Besonders gut gefallen hat mir, dass es außergewöhnlich war und deswegen vergebe ich


★★★★★/★★★★★

Mein erster Roman von Anna Pfeffer

Von: fairiesbookworld Datum: 03. September 2017

Eckdaten:
New York zu verschenken ist der neue Titel von Anna Pfeffer. Es ist am 28.08.2017 als Taschenbuch bei cbj-Verlag (Verlagsgruppe Randomhouse) erschienen und beinhaltet 336 Seiten.
Freundlicherweise habe ich das Buch als kostenloses Rezensionsexemplar vom Bloggerportal zur Verfügung gestellt bekommen.

ISBN: 978-3-570-17397-8
Preis: (D) 14,99 / (A) 15,50


Inhalt:
Der Sonnyboy Anton hat für sich und seine Freundin Olivia Lindmann einen Trip nach New York gebucht, doch bevor diese Reise zustande kommt, macht diese plötzlich mit ihm Schluss. Prompt stellt Anton einen Aufruf auf seinem InstagramAccount nach einer neuen Olivia Lindmann, mit der er nach New York fliegen kann. Und sofort meldet sich eine! Doch diese scheint ganz anders zu sein als sich Anton seine Reisegefährtin vorgestellt hat.


Cover:
Es ist ein sehr verspieltet, mädchenhaftes Cover. Es zeigt fast alles was man mit New York verbindet und auch ohne dem Titel weiß man, dass es um New York gehen soll. Jedoch finde ich auch, dass es fast etwas zu kindlich für den Roman ist.
Ich kann gar nicht sagen was es ist, aber wenn ich es ansehe finde ich zwar das es die Geschichte gut widerspiegelt, aber das es einfach doch nicht perfekt ist.
Es ist zwar ein sehr gut gelungenes, aber einfaches Cover und auch wenn ich auch sehr viele einfache Cover mag, wird dieses nie zu meinen liebsten gehören.


Meine Meinung:
Mich hat die Geschichte sehr angesprochen, weshalb mich auf dazu entschieden habe, das Buch anzufragen, vorallem war ich sehr gespannt wie das Autorenduo es schafft diese Geschichte wieder zu spiegeln, da sie auf wahren Begebenheiten beruht.

Ich will außerdem darauf hinweisen, dass das ganze Buch in Form eines Chats geschrieben ist, was ich zuvor noch nie gelesen habe, aber einen besonderen Reiz für mich dargestellt hat. Dadurch kann ich auch nicht sehr viel zum Schreibstil sagen, weil es eigentlich keinen richtigen gab. Natürlich hatten wir die einzelnen Nachrichten, doch auf einzelnen Seiten, waren nur Einwort-Sätze zu finden, was zwar sehr lustig zu lesen war, aber nicht sehr viel von dem Schreibstill offenbart. Das fand ich sehr schade, vor allem da ich von sehr vielen anderen Leuten gehört habe, dass sie sehr gut schreiben sollen. Trotzdem musste ich oft lachen und am Ende hätte ich fast geweint. Dadurch das das Buch in keine richtigen Kapitel eingeteilt war, war es außerdem sehr schwer irgendwo Schluss zu machen, da man das ganze am liebsten in einem Rutsch durchlesen wollte, vor allem da man sehr schnell durch die Seiten geflogen ist.

Mir haben die beiden Charaktere sehr gut gefallen. Anton kommt aus einer reichen Familie und es fehlt ihm an nichts, er bekommt immer was er will und hat nie irgendwelche Probleme. Um so bestürzter geht er mit der Trennung von Olivia um. Am Anfang des Buches ist es so, dass Liv die Sache mit seiner Freundin gar nicht erwähnen darf, im Laufe des Buches ändert sich das und auch sonst ist es so, dass Anton probiert sich zu bessern.

Liv ist fast genau das Gegenteil. Sie lebt mit ihrer Mutter und ihrer Schwester in einem kleinen Haus, ihre Mutter geht nicht sehr fürsorglich mit Liv um und lässt sie sogar die Mutterarbeit ihrer kleinen Schwester machen, das führt dazu, dass Liv sehr wenig Freizeit hat und dadurch plötzlich aus dem Chat gehen muss, um zum Beispiel ihrer kleinen Schwester bei der Mathehausübung zu helfen. Es scheint für Liv außerdem eine große Rolle zu spielen, dass man vor allem die inneren Werte des Menschen kennt, daher verweigert sie strikt ihr Äußeres zu zeigen.

Dadurch dass man aber nur den Chatverlauf kennt, weiß man sehr oft nicht was die Charaktere meinen und ob das jetzt in echt so meinen oder den anderen eine Lüge erzählen, einerseits macht das den Reiz der Geschichte aus, aber man wird auch sehr oft an der Nase herumgeführt, was einem im Nachhinein stören kann. Mir ging es jedoch sehr selten so, denn es hat sich fast so angefühlt als könnte ich den Chat nicht nur verfolgen sondern mitbestimmen. Manchmal wollte ich sogar mit diskutieren und schon mein Handy herausholen, als ich dann bemerkt habe, dass das ganze ja nur im Buch passiert. (peinlich wenn man gerade am Neusiedlersee neben zahlreichen Leuten sitzt)

Außerdem war das Ende so toll! Man erwartet so etwas garnicht, auch wenn ich im Laufe des Buches öfters den Gedankenblitz hatte. Und als es dann genau so gekommen ist, hätte ich am liebsten Laut losgeschrieen und wäre herumgesprungen. (Gott sei dank lag ich noch immer am Neusiedlersee)


Fazit:
Insgesamt habe ich mich wie der Autor der Geschichte gefühlt, auch wenn man manchmal nicht wusste was wirklich passiert und was nicht, doch genau deshalb hat es die Geschichte so reizvoll gemacht. Das Ende hat es für mich total rausgerissen und dadurch, dass man so schnell durch war, könnte ich mir vorstellen es auch noch ein paar mal zu lesen. Von mir gibt es wegen dem fast nicht vorhanden Schreibstill 4,5 von 5 Sternen.

Rezension zu "New York zu verschenken"

Von: Josi Datum: 03. September 2017

Rezension "New York zu verschenken"
Titel: New York zu verschenken
Autorin: Anna Pfeffer
Verlag: cbj
Seitenanzahl: 330
Paperback 14,99€

Inhalt:

Ein Chat-Roman über die wahre Liebe

Anton hat alles, was sich ein 17-Jähriger wünscht: vermögende Familie, liebende Eltern und keine Geschwister. Was Anton seit Kurzem auch noch hat: eine Ex-Freundin. Olivia hat ihn grundlos nach ein paar Monaten abserviert, und das, obwohl er sie doch mit einer Reise nach New York überraschen wollte. Das Ticket ist auch schon auf ihren Namen gebucht. Kurzerhand startet der selbstsichere Sonnyboy via Instagram die Suche nach einer neuen Olivia Lindmann. Der Andrang ist mäßig, aber es meldet sich eine 16-jährige Liv, die ganz anders ist, als die Mädchen, die Anton sonst trifft...

Cover:
Ich finde das Cover ganz ok. Man sieht Wahrzeichen von New York darauf abgebildet und andere Dinge. Dennoch würde ich das Buch eher nicht auf Grund des Covers kaufen, da es einfach nicht so ansprechend auf mich wirkt. Man hätte vielleicht eher Dinge auf das Cover machen können, über die sich Liv und Anton im Chat unterhalten haben....

Meinung:
Zu Anfang war ich ein wenig überrascht. Ich dachte nicht, dass es eine ausschließliche Chat Geschichte sein würde. Doch ich würde überrascht.
Die Chrakteren sind beide sehr unterschiedlich und führen ganz verschiede Leben, obwohl Liv kaum etwas über sich erzählt, merkt man dies durch ihre Art und wie sie sich mit Anton über sein Leben oder seine teilweise oberflächliche Art unterhält.
Beide wirken sofort sympathisch und funktionieren gut zusammen. Besonders Anton hat mich teilweise schrecklich zum Lachen gebracht, weil er Teilweise einfach nur Mist geschrieben hat, um Liv aufzumuntern oder wenn sie ihm nicht zurückgeschrieben hat.
Dennoch fiel mir leider schon ab der Hälfte des Buches auf, dass nicht alles so ist, wie es scheint. Ich werde jetzt nicht Spoilern, mir war es dann aber leider klar, wer Liv ist und wie das Buch (mit Happy end) endet.
Dadurch das es eine Chat Geschichte war, könnte ich es sehr schnell lesen. Der Schreibstil war sehr angenehm und hat eine angenehme Stimmung erzeugt.

Fazit: Witzig, Charmant aber leider ein wenig vorhersehbar
4/5 ��
Danke an den cbj Verlag und das Bloggerportal für die Bereitstellung dieses Buches.
Hier geht es zum Buch:
https://www.randomhouse.de/Paperback/New-York-zu-verschenken/Anna-Pfeffer/cbj/e498724.rhd

Rezension:New York zu verschenken

Von: jojos_books_of_love Datum: 03. September 2017

Autor:Anna Pfeffer
Seiten:336
Verlag:cbj
Preis:14,99€

Inhalt:
Anton hat sich sehr auf den Urlaub zusammen mit seine Freundin gefreut.
Doch als ee ihr die Tickets nach New York schenk lässt sie ihn einfach sitzen.
Kurzerhand startet er einen Aufruf nach einer "neuen" Olivia Lindmann im Internet, denn leider ist das Ticket schon auf ihren Namen gebucht.
Doch die "neue" Olivia ist das komplette gegenteil von seiner Exfreundin...

Meine Meinung:
Mir hat das Buch sehr gut gefallen, da es sich sehr gut lesen lässt und einem die Personen sehr ans Herz wachsen.
Das Buch ist wie ein Whatsapp-Dialog geschrieben, sodass man das Gefühl hat, dass man die ganze Zeit beim schreiben dabei ist.
Der Chatverlauf lies sich sehr gut lesen und man ist die ganze Zeit bei ihrem "Gespräch" mit dabei und fühlt sich manchmal so, als wäre es sein eigener Chat.
Der einzige Nachteil ist, dass die Gefühle der einzelnen Personen nicht so stark zum Ausdruck gebracht werden, wie wenn es eine Person in der Ich-Perspektive erzählt.
Dennoch haben es die Autorinnen gut hinbekommen ein paar Gefühle mit einzubringen.
Man geht mit den Protagonisten durch alle Höhen und Tiefen, die sie gerade durchmachen und das hat mir sehr gut gefallen.

Fazit:
Eine tolle Geschichte, um einfach mal abzutauchen.
Deswegen gibt es von mir 4 von 5 Sternen.

Eine leichte und humorvolle Unterhaltung für zwischen durch !

Von: sk Datum: 02. September 2017

Inhaltsangabe: Anton hat alles, was sich ein 17-Jähriger wünscht: vermögende Familie, liebende Eltern und keine Geschwister. Was Anton seit Kurzem auch noch hat: eine Ex-Freundin. Olivia hat ihn grundlos nach ein paar Monaten abserviert, und das, obwohl er sie doch mit einer Reise nach New York überraschen wollte. Das Ticket ist auch schon auf ihren Namen gebucht. Kurzerhand startet der selbstsichere Sonnyboy via Instagram die Suche nach einer neuen Olivia Lindmann. Der Andrang ist mäßig, aber es meldet sich eine 16-jährige Liv, die ganz anders ist, als die Mädchen, die Anton sonst trifft …

Meine Bewertung:

Zum Cover: Das Cover ist wirklich toll gestaltet worden und nein - es liegt nicht an die sehr ins Auge fallende pinke Farbe !!! ( :-D ) Es liegt eher daran, dass es zwar schlicht gehalten ist, aber dennoch so viel abgebildet worden ist, dass es genau auf den Titel passt. Was ich damit meine ? Nun auf dem Cover erkennt man vereinzelt Elemente, die ich mit New York verbinden würde. Dazu gehört natürlich neben der Freiheitsstatue, die beiden Brücken, und die 'yellow cabs'. Aber auch der Hamburger, der Donut, die Kameras und auch der Koffer passt dazu.

Zum Inhalt: Es mag auf den ersten Blick nicht modern oder real wirken. Welche Person würde ein Ticket einer fremden Person verschenken ? Aber dennoch ist es sehr an die Adressaten des Buches angepasst worden. Es bezieht sich auf Instagram oder auch auf das Chatten. Außerdem thematisiert dieser Roman die Freundschaft und die Liebe.

Zum Schreibstil: Ich muss persönlich sagen, dass ich einen Chat-Roman zuvor noch nie gelesen sogar in den Händen hielt. Dementsprechend hatte ich hohe Erwartungen.Der Chatverlauf zwischen Liv und Anton konnte ich gut folgen. Anna Pfeffer hat/haben humorvoll, schlagfertig und frech geschrieben.

Mein Fazit: Dieser Chat-Roman ist eine leichte Unterhaltung für zwischen durch!
Die Seiten verfliegen und man möchte diesen Roman nicht aus den Händen legen - dies liegt vor allem an der Leichtigkeit den Chat zu verfolgen.
Mich persönlich hat das Konzept eines Chat-Romanes nicht erreicht. Dementsprechend kann ich diesem Buch 3,5 bis 4 Sternen geben.

Ein 100 %iger Lacher!

Von: Bookish Rose Datum: 02. September 2017

Wer nach Seite 9 schon schon lauthals lacht, der hat mit diesem Buch und der tollen Geschichte, alles richtig gemacht! Habe selten, soetwas humorvolles gelesen!
Sehr zu empfehlen!!!

Kurz und knapp: toll!

Von: World of books and dreams Datum: 02. September 2017

Heißt du zufällig Olivia Lindmann? Dann hast du gute Chance, mit dem siebzehnjährigen Anton nach New York zu reisen, denn dieser vergibt gerade genau diese Chance, du musst dich nur bei ihm über eine WhatsApp Nachricht melden. So ähnlich ist der Aufruf Antons, der über Instagram nach einer Reisebegleitung nach New York sucht, eigentlich hat er diese Reise mit seiner Freundin geplant, doch diese macht kurz vorher Schluss mit Anton. Jetzt ist das Ticket schon gekauft und natürlich auf den Namen Olivia Lindmann. Tatsächlich meldet sich dann auch eine Liv Lindmann bei Anton und schon beginnt ein äußerst interessanter Chat zwischen den Beiden.
Meine Meinung:
Ein Buch, dessen Cover hier perfekt zur Geschichte passt und zum näheren betrachten und natürlich auch zum Lesen verlockt. Auch der Roman selber hat mich vom ersten Moment an begeistert, denn er sprüht nur so vor Lebhaftigkeit, letzten Endes wohl auch auf Grund des Aufbaus in Chatform. Der Schreibstil ist locker und leicht und lässt sich flüssig und schnell lesen. Die Sprache ist ebenfalls sehr jugendlich gehalten und wird hier auf jeden Fall auch der Zielgruppe gefallen. Ich hatte auf jeden Fall keinerlei Zweifel, dass sich hier zwei Teenager unterhalten.
Das Buch ist ein absoluter Pageturner und durch seinen Aufbau fliegt man nur so durch die Seiten, es war aber dabei ein absolutes Lesevergnügen, bei dem ich mich wunderbar amüsieren konnte. Die Dialoge sind sehr lebendig, dadurch völlig glaubwürdig und authentisch.
Da es in dieser Geschichte tatsächlich nur zu Dialogen kommt, gibt es die Handlung innerhalb dieser geliefert. Die beiden Protagonisten reden hier über ihr Erlebtes und lernen sich dadurch nach und nach kennen. Dadurch lernt aber auch der Leser die Beiden sehr gut und sehr intensiv kennen und sie werden absolut lebendig. Man bekommt beinahe den Eindruck, als wäre hier ein wahrer Chatverlauf wiedergegeben.
Hier dreht sich einfach alles um Anton und Liv und das, was sie sich gegenseitig anvertrauen. Anton war mir zu Beginn nicht allzu sympathisch, denn man merkt ihm einfach den reichen und verwöhnten Jungen aus wohlhabenden Kreisen an. Liv scheint hier so ziemlich genau das Gegenteil zu sein und während Anton großspurig erzählt, was er so erlebt, bleibt Liv eine ganze Weile lang verschlossen.
Trotzdem beginnen die Beiden sich langsam voreinander zu öffnen und es kommen plötzlich ganz andere Personen zu Tage. Liv ist großartig, sie ist zwar eher zurückhaltend, doch sie läßt sich weder einschüchtern noch sonst wie von Anton beeindrucken. Sie behauptet sich großartig und schafft es mit ihrer Hartnäckigkeit Anton zum Handeln und auch zum Nachdenken zu bewegen. Dabei merkt man seine Wandlung je mehr die Geschichte vorangeht, aus dem Jungen, der alles hat und der einfach spontan handelt, wird jemand, der sich plötzlich auch für andere interessiert und wesentlich offener erscheint. Bei Liv hingegen merkt man, dass sie schon früh Verantwortung übernehmen muss, vor allem gegenüber ihrer kleinen Schwester, denn ihre Mutter ist allein erziehend und ständig unterwegs. Hier hilft dann Anton Liv, in dem er ihr Mut gibt, einmal für sich selbst einzustehen und auch mal an sich zu denken.
Allzu viel möchte ich hier eigentlich auch gar nicht verraten, denn das würde einfach zu viel von dieser Geschichte vorwegnehmen. Schaut hier einfach mal rein und lasst euch gefangen nehmen von den Protagonisten.
Mein Fazit:
Locker, leicht und jugendlich geschrieben, dabei werden die beiden Protagonisten hier absolut glaubwürdig und lebendig. Auch wenn die Beiden sich nur auf Grund ihres Chats kennen, beginnen sie immer mehr einander zu vertrauen und sich gegenseitig aufzubauen, sie wachsen an ihren Erlebnisse und die Veränderungen, die sie hier erleben, sind glaubwürdig. Eine tolle Geschichte für zwischendurch, bei der es sogar sehr tiefgründig wird. Wer sich nicht sicher ist, ob dieser Chatverlauf etwas für ihn ist, sollte einfach mal in eine Leseprobe schnuppern, denn ich bin mir sicher, dass man dann viel mehr über Anton und Liv herausfinden möchte. Tolles Jugendbuch!

Super süße Liebesgeschichte mit dem gewissen Charme

Von: Carolin Datum: 02. September 2017

Direkt zu Anfang muss ich einmal kurz erwähnen wie gut mir dieses Cover gefällt. Es sieht super cute und ein bisschen kitschig aus. Diese ganzen kleinen New York Symbole sind super ausgewählt und passen perfekt zum Titel.
Allerdings hat die Geschichte an sich nichts mit New York zu tun. Ich hatte gehofft, dass dieses Buch mir ein gewisses New York Feeling geben würde, aber weit gefehlt. Es geht mehr darum, wie sich zwei Menschen näher kommen mittels chatten.Und das ist schon der nächste Punkt auf meiner Liste.
Das Buch ist als einen großen Chatverlauf geschrieben. Hat mich anfangs sehr überrascht und ich konnte mir auch nicht so recht vorstellen, wie da eine Handlung aufgebaut werden sollte, aber meiner Meinung nach hat es ganz gut geklappt.

Weiterhin muss ich erwähnen, und dass sehr zum positiven des Buches, dass es wahnsinnig witzig war. Beide Charaktere sind wahnsinnig sarkastisch und humorvoll. Es hat einfach Spaß gemacht, diesen Chat zu lesen. An so manch einer Stelle musste ich herzlich lachen und habe mich erst nach 5 min. wieder zusammen reißen können.

Zu den Charakteren kann ich leider nicht so viel sagen bzw. es gibt da auch nicht so viele. Es gibt nur Liv und Anton. Überraschenderweise hat es mich nicht gestört, dass wir keine wirklichen Nebencharaktere gibt. Und obwohl man denken könnte, dass es eigentlich keine wirkliche Handlung gibt, hat es die Autorin trotzdem geschafft, dass es zum Ende hin spannend wurde und ich mich fragte "What the hack!? Was passiert hier gerade?!"

Man kann das Buch auch super schnell lesen. Ich würde sogar behaupten, man kann es an einem Tag lesen. Ich habe 2 oder 3 Tage gebraucht und jeden Tag nur ein bisschen gelesen. Aber danach ist meine Laune immer ein bisschen gestiegen, denn man lässt sich einfach von dieser amüsanten und süßen Lovestory mitreißen. Und das macht das Buch auch aus. Ich würde sogar sagen, dass ich etwas gelernt habe. Etwas, was eigentlich offentsichtlich ist, aber man vergisst es immer wieder: "Beurteile einen Menschen nicht nach seinem Äußeren!" Irgendwie tut man es trotzdem, aber man sollte einfach versuchen, hinter die Fassade zu blicken.

Fazit
Absolut empfehlenswert. Locker leichte Liebesgeschichte mit Witz und Humor, die einen einfach unterhält und Spaß macht.

Ich bedanke mich auch ganz herzlich beim Verlag für das kostenlose Reziexemplar. Die Rezi ist aber an sich unabhängig davon und ich habe es so bewertet, wie als wenn ich es selbst erworben hätte.

Rezension: "New York zu verschenken" von Anna Pfeffer

Von: Anna (Ink of Books) Datum: 01. September 2017

Es kommt selten vor, dass ich mich sofort in ein Buch verknalle! Aber in Anna Pfeffer-Bücher kann man nicht anders, als sich zu verknallen!

Nicht anders lief es auch mit dem neuesten Werk der beiden: „New York zu verschenken“, in dem ein junger Mann auf Instagram eine Reise nach New York verlost. Es meldet sich ein Mädchen und von da an schreiben sie miteinander!

Dieser komplett aus Chats bestehende Roman ist nicht nur fantastisch lustig und tiefgründig, sondern auch schnelllebig und lässt sich in einem Rutsch durchlesen!

Warum ich das Buch so sehr mochte? Das sag ich euch jetzt!

Bibliographische Daten:

Autor: Anna Pfeffer
Genre: Jugendbuch, Contemporary Romance
Verlag: cbj
Seitenzahl: 331 S.

Kurzbeschreibung:

Aufgepasst, Leute! Hier gibt es einen Urlaub der Extraklasse zu gewinnen! Und zwar nach New York, zehn Tage, full package inklusive. Nur das Beste vom Besten, Luxus-Hotel und die perfekte Reisebegleitung – nämlich mich. Was ihr dafür tun müsst? Ganz einfach: Olivia Lindmann heißen.

Der selbstsichere Sonnyboy Anton hat ein Ticet nach New York zu verschenken, denn von seiner Freundin ist ihm nur der Name auf dem Ticket geblieben. Tatsächlich meldet sich eine Olivia, aber sie ist ganz anders, als er es sich vorgestellt hat …


Vielen Dank an den cbj-Verlag und das Bloggerportal für das Bereitstellen eines Rezensionsexemplares!


Eigene Meinung:

POSITIV

- VOLLKOMMEN IN CHATS GESCHRIEBEN!

Ich dachte ja, dass das mit dem „Chatroman“ nur so ein kleiner Teil oder höchstens die Hälfte des Buches ausmachen würde, so wie in den meisten Chatromanen, aber falsch gedacht! Hier ist wirklich ALLES in Chats geschrieben!

Und ich habe es geliebt! Wir kennen die beiden Charaktere kennen, so wie sie sich auch kennen lernen, wir erfahren alles, was zwischen den beiden vor sich geht und am allerbesten: Wir wissen ALLES! Jeden Insider, jedes Gespräch und jeder Gefühlsfetzen, der kommuniziert wird!

Außer dem kleinen Manko, dass manche Nachrichten wirklich ellenlang sind (aber wer von uns hat noch nie eine unfassbar lange Nachricht verschickt?) wirken diese Chats auch wirklich echt, es wird vieles übergangen, auf manche Sachen nicht eingegangen und gerne auch mal ignoriert.

I love it!

- Jugendsprache done right!

Viele der heutigen Jugendbuch-Autorinnen schaffen es ja immer wieder, ihre Kindheit aus den 80ern wieder aufleben zu lassen, aber dann zu behaupten, dass die Jugendlichen in der heutigen Zeit leben. Oder sie knallen ihr Buch voller komischer Ausdrücke, die so niemand verwendet.

Aber diese beiden sympathischen Autorinnen haben es geschafft, das Gefühl der Sprache der Jugend komplett einzufangen. Natürlich ohne verschriebene Wörter oder schlechte Grammatik, das will ja niemand lesen, aber sie haben es geschafft, die beiden Jugendlichen auch jugendlich erscheinen zu lassen! Respekt dafür! Ich bin schwer beeindruckt, denn so authentisch mit vorsichtig und doch mutig gestreuten „neuen“ Ausdrücken umgehen kann nicht jeder!

- Zwei tiefer gehende Persönlichkeiten – Anton und Liv

Anton und Liv könnten nicht unterschiedlicher sein. Und stellen das auch immer wieder fest.

Anton ist oberflächlich, nur an Geld, Schänheit und Alkohol interessiert, er kann nichts ernst nehmen und kennt das reale Leben nicht, denn er hatte noch nie richtige Probleme.

Liv ist nicht spontan, sie ist langweilig, kann keinen Spaß haben, passt immer nur auf ihre Schwester auf und hat generell ziemlich viele Probleme.

Das zumindest könnte man denken, wenn man die beiden so reden hört. Aber während sich die beiden gegenseitig Beleidigungen an den Kopf schmeißen, merkt man auch, wie sie sich gegenseitig füreinander erwärmen und feststellen, dass bei beiden mehr unter der Fassade steckt, als man sich erträumen könnte.

Und alleine durch Chats so wahnsinnig lebendige Persönlichkeiten zum Leben zu erwecken ist unfassbar cool!

- SO VIEL CUTENESS!

Zwar erst relativ spät im Buch, aber die beiden sind EINFACH SO UNFASSBAR SÜSS ZUSAMMEN! Ich habe mich bei jedem Witz, jedem Insider, jeder noch so kleinen emotionalen Frage und generell allem gefreut, was die beiden näher zusammengebracht hat.

Und gerade, wenn es emotionaler wurde, sind die beiden mit Enthusiasmus geradezu überschwemmt worden und man hat es den Nachrichten angemerkt, wie lieb sich die beiden hatten, ohne sich je zu treffen!

Faszinierend, atemberaubend und eine jugendliche Liebe mit all ihren Problemen!

- PLOTTWIST!

Ich saß geschockt in meinem Sessel, als ich realisiert habe, WAS genau der Plottwist des Buches ist! (Ein wenig vor der Auflösung, ich bin so schlau! XD)

In dieser süßen Geschichte würde man so etwas wirklich nicht erwarten und ich habe es wirklich nicht kommen sehen, daher: HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH! SIE KONNTEN MICH SCHOCKEN!

- Der Humor

Ich glaube, ich werde langsam sehr redundant, aber ich muss es einfach nochmal sagen: Rose Snow/Anna Pfeffer haben einfach einen genialen Humor. Voller Metaphern, die immer weiter gesponnen werden, trockener Ironie, schockender Ehrlichkeit und sind daher einfach humorvoll! Gerade für jüngere Leser wird dieses Buch witzig sein bis zum Geht-Nicht-Mehr!

Das garantiere ich euch!

Der Humor macht vieles der Beziehung zwischen Anton und Liv aus, denn die beiden liegen dabei einfach komplett auf einer Linie und ich liebe das! Sarkastisch, ironisch und manchmal einfach nur süß, da sie sich komplett missverstehen!

NEGATIV

- Keine Live-Action! Meh!

Das einzige kleine Ding, was ich zu bemeckern habe, ist, dass wirklich DAS GANZE BUCH aus Chats besteht! Klar ist das der Sinn eines Chatromans, aber zumindest ein paar kleine Einschübe hätte ich super verstanden, um mich mit den Charakteren noch auf einem tieferen Level verbinden zu können.

Denn Chats sind super, wenn es darum geht Gespräche, Floskeln und Entwicklungen einer Beziehung zu zeigen, aber nicht, wenn es darum geht, wie die beiden im realen Leben so drauf sind oder sich verhalten, wenn sie zusammen sind.

Aber das ist alles Meckern auf hohem Niveau! ��

Fazit:

Dieses Buch ist einfach verdammt niedlich! Es trifft den Ton der Jugend total, es hat zwei Protagonisten, mit denen man sich super identifizieren kann, es besteht komplett und nur aus Chats und ist somit auch perfekt für die neue Generation geeignet! Die Geschichte von Anton und Liv hat mich mitgenommen und zeigt wunderbar, dass hinter Fassaden sehr viel mehr stecken kann. Mit einem tollen Humor und einem erschreckenden Plottwist das ideale Buch für junge Leser!

5 von 5 Tintenkleckse!

New York zu verschenken-Anna Pfeffer

Von: buecher_liebhaber Datum: 01. September 2017

Eckdaten:
Autorin: Anna Pfeffer
Verlag: cbj
Label: Broschiert
Preis: 14,99 € [D] 15,50 € [A]
Seiten: 336
ISBN-13: 978-3570173978
Empfohlenes Alter: Ab 12

Inhalt:
Anton hat alles, was sich ein 17-Jähriger wünscht: vermögende Familie, liebende Eltern und keine Geschwister. Was Anton seit Kurzem auch noch hat: eine Ex-Freundin. Olivia hat ihn grundlos nach ein paar Monaten abserviert, und das, obwohl er sie doch mit einer Reise nach New York überraschen wollte. Das Ticket ist auch schon auf ihren Namen gebucht. Kurzerhand startet der selbstsichere Sonnyboy via Instagram die Suche nach einer neuen Olivia Lindmann. Der Andrang ist mäßig, aber es meldet sich eine 16-jährige Liv, die ganz anders ist, als die Mädchen, die Anton sonst trifft …

Das Cover:
Das Cover gefällt mir sehr gut, da ich es cool finde mit den patches und das Cover passt einfach auch sehr gut zu der Geschichte. Die Farbe pink ist sehr strahlend und lädt sehr zum Anschauen und lesen, wenn das Buch im Regal steht. Das Buch fällt einfach immer auf.

Meine Meinung:
Der Einstieg fiel mir sehr leicht, da das Buch in chat Form geschrieben ist. Ich konnte mich sofort in beide Protagonisten eindenken. Der Anfang ist gut gewesen, da man sich leicht selbst ausdenken konnte was zuvor passierte.
Die Geschichte fand ich sehr toll, da ich einfach so ein Mensch für solche hinterlistigen Liebesgeschichten bin und mir so etwas dermaßen gut gefällt.
Die Ausformulierung war meiner Meinung nach der Hammer, da ich mir sehr gut etwas unter der Geschichte denken konnte und mich auch in die Protagonisten eindenken konnte, sowie in die Lügen von Liv.
Das Ende hat nochmal eine Spannende Wendung bekommen, da ich mir nicht dachte, dass sich Anton das Ganze noch einmal anders überlegt. (Das reicht an Infos will ja schließlich nicht Spoilern)

Fazit:
Wie man schon an meiner Meinung gemerkt hat fand ich das Buch einfach nur spitze, da ich einfach das gesamt Packet super finde und ich finde auch, dass diese chat Form gut zu der Geschichte passt. Ich habe das Buch in einem durchgelesen. Ich kann das Buch sehr empfehlen. Das Buch bekommt super 5/5 Sterne.

Mal ein ganz anderer Roman!

Von: Writtenbetweenthelines Datum: 01. September 2017



Meinung:
Als ich von diesem Buch gehört habe, habe ich mich riesig gefreut. Vor gut einem Jahr habe ich Anna Pfeffer für mich entdeckt und sofort erkannt was für Potential sie haben.
Leider hat mich dieses Buch ein wenig enttäuscht.
Dadurch, dass der Roman aus einem Chat-Verlauf besteht, kristallisiert sich der wunderbare Schreibstil der beiden Autorinnen lange nicht so gut heraus wie ich es mir erhofft hatte. Im Gegenteil, er hat durch diese Form des Romans einiges an Glanz verloren. Dennoch war er aber nicht schlecht!
Die Idee hinter dem Buch hat mir super gut gefallen. Sie ist definitiv einzigartig. Aber gerade das Ende war dann doch sehr vorhersehbar.
Was mich stellenweise irritiert hat waren die irre langen Monologe, die beide immer mal wieder geführt haben!
Die beiden Charaktere hat man mal auf eine ganz andere Art und Weise kennengelernt in gewisser Weise viel intimer als es bei anderen Romanen der Fall ist.
Liv hat mir als Person (und Bookstagrammerin) total gefallen. Sie lässt nicht locker, wenn es darum geht, Antons harte Schale zu knacken. Und obwohl sie einen großen Fehler macht, kann man nicht anders als sie liebzugewinnen.
Anton der nach außenhin gerade anfangs total machohaft tut, kann aber auch total tiefgründig sein. Allerdings braucht er dafür erst einmal seine Zeit um aufzutauen.
Aber auch er ist einem mit der Zeit viel sympathischer geworden!

Fazit:
Trotz meiner Kritik hat mir das Buch super gefallen und die beiden Autorinnen haben mich mal wieder überzeugen können, für 5 Sterne hat es aber leider nicht gereicht... Ich vergebe 4 Sterne: ��������☆.

4,5 für eine moderne "Email für dich"-Geschichte

Von: Lavendelknowsbest Datum: 31. August 2017

Anton hält sich für den Nabel der Erde. Er hat aber auch alles, was man sich erträumen kann: ein gutes Aussehen, viele Freunde, dank seiner Eltern nie zu wenig Geld und eigentlich auch eine Freundin. Doch diese macht mit ihm Schluss als Anton sie zu einem New York Trip einlädt. Anton ist nicht auf den Kopf gefallen und sucht auf Instagram direkt nach einer neuen Olivia Lindmann, die das Flugticket übernehmen und mit ihm NY unsicher machen kann. Doch Liv ist nicht gerade Antons Traumkandidatin.

Das pinke Cover ist ein richtiger Hingucker mit seinen niedlichen Cliparts. Bei meinem ersten Blick unter die farbenfrohen Buchdeckel fiel mir zum ersten Mal auf, dass das Buch als einziger Nachrichtenverlauf konzipiert ist. Wir finden in ihm also keine langen beschreibenden Abschnitte, sondern nur Livs und Antons digital geführte Dialoge. So eine Textform habe ich zuletzt im Studium als Dramenstück gelesen. Ganz so schlimm wird es in "New York zu verschenken" aber nicht! ;)
Erstaunlich schnell gewöhnte ich mich an diese Art des Erzählens und die Seiten flogen so auch förmlich dahin. Es kommt sogar ein voyeuristisches Feeling auf, weil man das Gefühl hat verbotenerweise einen fremden Chatverlauf zu lesen.

Ich hatte ein paar Probleme mit Anton, die sich im Laufe des Buches nicht legen wollten. Er ist ein ziemlicher Kotzbrocken, überheblich, eingebildet und oberflächlich. Dabei hat er stets einen lustigen Spruch parat, die mich nicht immer abholen konnten. Für mich ist seine Veränderung im Laufe des Romans nicht deutlich genug ausgefallen. Er hat zwar nette Momente, in denen er eine fürsorgliche Ader zeigt, doch die waren nicht oft genug vorhanden, um mich mit ihm zu versöhnen.

Liv ist das absolute Gegenteil von Anton. Sie hat es nicht so leicht im Leben, ihre Eltern sind getrennt, ihre Mutter hat ernsthafte Probleme und somit muss Liv ständig für ihre Schwester sorgen. Das macht sie zwar gerne, doch ihre Jugend bleibt da ganz schön auf der Strecke. Anstatt wie Anton Party zu machen, sitzt Liv daheim, liest und pflegt ihren Bookstagram-Account. Ich mochte sie wahnsinnig gerne für die Art wie sie Antons überheblicher Art Paroli bot.

Ich hatte befürchtet, dass aufgrund der reinen Nachrichtenverläufe, die Tiefe der Charaktere auf der Strecke bleiben würde, schließlich gibt es kaum Beschreibungen wie sie aussehen, etc. Doch da lag ich total daneben, die Dialoge brachten mir Liv und Anton besonders nahe.

Dennoch fehlte mir etwas. Das Buch besitzt naturgemäß wenig Handlung, von der erzählt werden könnte und so drehen sich die Dialoge auch oft im Kreis um die selben Themen. Anton will unbedingt Liv offline abchecken, doch diese ziert sich und plant das allererste Treffen vorm Terminal.

Zum Glück packten die Autorinnen gegen Ende einen Twist aus, den ich mir erhofft hatte. Ich war sehr glücklich als es schließlich so kam, denn dadurch gewann die Geschichte an Emotionalität und Tiefe, was mir richtig gut gefiel! So war ich sogar ziemlich wehmütig, als das Buch auf der 331. Seite endete. Ich hätte Anton und Liv noch wahnsinnig gerne auf ihrem NY-Trip begleitet, aber das ließe sich sicher nur schwer, im Chatverlauf geschrieben, umsetzen.

"New York zu verschenken" von Anna Pfeffer ist ein außergewöhlich erzähltes Jugendbuch mit einer tollen Protagonistin und einem schwierigen Helden. Dank seines gelungenem Endes gefällt mir das Buch bisher am allerbesten von den gelesen Vergleichsmöglichkeiten.

Tolle Dialoge und ein Ende, das mich überraschen konnte

Von: Frau Curly Datum: 31. August 2017

Das Cover des Buches hat mich auf dieses Buch aufmerksam gemacht. Mit seiner pinken Farbe und den kleinen Objekten, die den Titel widerspiegeln ist es ein richtiger Eye-Catcher. Das Autoren-Duo Ulrike Mayrhofer und Carmen Schmit war mir durch das Buch "Für dich soll's tausend Tode regnen" bereits ein Begriff und umso neugieriger war ich auf ihr aktuelles Jugendbuch "New York zu verschenken".
Es handelt sich um einen Chat-Roman. Und das haben die Autoren auch ganz genau genommen, denn der komplette Roman ist ausschließlich im Chat-Stil geschrieben. Lediglich durch Datums- und Zeitangaben voneinander getrennte Dialoge lassen einen förmlich durch die Seiten fliegen. Dieses Buch kann man innerhalb kürzester Zeit ohne große Anstrengung in einem Rutsch durchlesen.

Die Dialoge sind pfiffig und zu Beginn noch recht oberflächlich, mit der Zeit erfährt man jedoch immer mehr über Liv und Anton. Später werden werden auch schwierige Themen angesprochen und zwischen den Zeilen erkennbar. Beide Jugendlichen haben es nicht immer leicht, obwohl sie mit unterschiedlichen Problemen zu kämpfen haben.

Ab und an zieht es sich ein klein wenig, gerade dann, wenn es Phasen gibt, in denen nur ein Chat-Partner schreibt und kein wirklicher Dialog stattfindet. Es ist schon erstaunlich, wie viel man über die Protagonisten erfährt, obwohl man nur den Chat-Verlauf lesen kann. Mehr Gefühl hätte eventuell noch rüber kommen können, wenn man ggf. doch von dem Chat-Stil abgewichen wäre, aber der macht diesen Roman doch irgendwie aus.

Ein aufmerksamerer Leser hätte vielleicht eher drauf kommen können, aber mich konnte das Ende des Buches noch einmal richtig überraschen, und das finde ich persönlich immer besonders klasse.

Dieser Jugendroman im Chat-Stil ist eine schöne Abwechslung und die perfekte Lektüre für Zwischendurch, ganz besonders für die jungen Leser/innen oder Junggebliebenen die mit dem Schreibstil etwas anfangen können.

New York zu verschenken

Von: Sarah Datum: 30. August 2017

Dieses Buch ist wirklich toll! Ich hatte es noch keine fünf Minuten zu Hause und habe es direkt angefangen zu lesen. Das Buch ist in der Jugendsprache geschrieben und der Chat-Schreibstil fand ich mal etwas neues, ich habe zuvor noch nie ein Buch von dem Autoren Duo Anna Pfeffer sowie ein Buch in diesem Stil gelesen und war positiv überrascht. Es war sehr einfach und auch schnell zum lesen. Das Cover ist verspielt aber dennoch sehr sehr schön. Wenn man dieses Buch liest hat man eine heitere und romantische Zeit. Die Zwei Protagonisten können nicht unterschiedlicher sein und beide haben tiefgehende Persönlichkeiten. Daran kann man mal sehen was hinter einer Fassade alles stecken kann.. Ich fand es eine schöne, witzige  und dennoch berührende Lovestory.

Eine komplett tiefgreifende und spritzige Geschichte

Von: Booknerds by Kerstin Datum: 30. August 2017

Als ich dieses Buch das erste Mal gesehen habe, wollte ich es schon alleine wegen dem Cover haben. Dazu der Klappentext, der auf einen spritzigen Chat-Roman hinweist, ich musste es haben. Ich bin großer Fan von Chat-Romanen und war gespannt wie Anna Pfeffer das umsetzt.
Dies war mein erstes Buch von Anna Pfeffer, auch wenn ich von den beiden unter ihren Pseudonym Rose Snow schon einige gelesen habe und auch hier war ich von der ersten Seite begeistert. Die Beiden schreiben so herrlich locker, frech und spritzig, mit der perfekten Prise an Humor und einer Leichtigkeit, die es unmöglich macht, das Buch zur Seite zu legen. Deswegen habe ich es einfach in einem Rutsch gelesen, denn das ist auch ein kleiner Nachteil an Chat-Romanen, sie sind so schnell ausgelesen.
Die Umsetzung ist Anna Pfeffer perfekt gelungen, denn ich habe immer etwas Bedenken, ob auch genügend Informationen zur Geschichte und den Charakteren ankommt, wenn man nur die Gesprächsverläufe der Protas liest, aber meine Bedenken waren umsonst. Ich war einfach sofort gefesselt, am Anfang war alles noch lockerleicht und so herrlich spritzig, dass ich mehrfach laut auflachen musste. Ich wollte dieses Buch einfach nicht aus der Hand legen, ich wollte wissen, wie sich die Geschichte um Anton und Liv entwickelt.
Es beginnt alles damit, dass der 17jährige Anton auf Instagram einen Aufruf startet, in dem er eine Reisebegleitung für einen Trip nach New York sucht, einziger Haken, seine Begleitung muss so heißen wie seine Exfreundin, auf die das Ticket bereits ausgestellt ist. Und es meldet sich die 16jährige Olivia. Kommt euch das bekannt vor? Sollte es auch, denn das Buch beruht auf einer echten Begebenheit! Wir erleben ein Kennenlernen der beiden, was amüsanter nicht hätte sein können. Denn beide unterscheiden sich zu Beginn wie Tag und Nacht: der Sunnyboy Anton aus einer wohlhabenden Familie, der sich um nichts sorgen muss und dem das Leben immer in die Hände spielt und auf der anderen Seite Olivia, aus einer zerrütteten Familie, die sich ihr Leben hart erarbeiten muss und den Sonnenschein kaum noch sieht.
Und doch kommen sie sich näher. Die Entwicklung der beiden zu beobachten ist traumhaft. Und wenn ihr jetzt denkt, der komplette Roman wäre einfach nur lustig und oberflächlich, der hat sich getäuscht, denn ich wurde selbst überrascht, wie tiefsinnig und emotionsgeladen dieses Buch ist. Es hat zwischendurch immer wieder kurze Längen, aber im Ganzen betrachtet gehören diese dazu, denn wir erleben live die Lebensgeschichte zweier Jugendlicher, die sich wildfremden Personen komplett öffnen. Ich habe mit den beiden gelacht und auch gelitten. Anton ging mir mit seinen Oberflächlichkeiten zwischendurch so auf die Nerven, genauso wie Olivia mit ihrer Klugscheißerart, aber zusammen ist beides einfach wunderschön. Und gegen Ende wurde mir bewusst, wie sehr mich dieses Buch mitgenommen hat, denn ich hatte plötzlich Tränen der Enttäuschung, der Wut und der Rührung in den Augen.
Natürlich sollte man das Buch nicht zu genau analysieren, denn auch ich fragte mich: können zwei Minderjährige einfach so nach New York fliegen? Sind die heutigen 17jährigen wirklich so schlagkräftig und tiefsinnig? Aber ich habe es einfach so hingenommen, denn man muss nicht alles erklären können…

Mein Fazit:
In „New York zu verschenken“ begleiten wir Anton und Olivia auf einer emotionalen Achterbahnfahrt durch ihr Leben, das alle Höhen und Tiefen durchläuft. Es ist etwas ganz anderes und doch so mitreißend und tiefsinnig, dass ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte. Auch wenn einige Ungereimtheiten im Buch vorkommen, so haben mich diese im Verlauf der Geschichte nicht gestört, denn ich habe mich einfach von der Geschichte treiben lassen und sie sehr genossen. Ich kann euch nur empfehlen, dieses Buch zu lesen, ihr werdet sicherlich von den Wendungen überrascht sein und am Ende verstehen, warum ich die volle Punktzahl vergebe.

Ich will eine Fortsetzung!

Von: Miriam Datum: 30. August 2017

Der Inhalt
Anton hat ein Problem: Für seine Freundin und sich hat er einen zehntägigen Trip nach New York gebucht. Nur blöd, dass sie mit ihm Schluss gemacht hat und nun seine Ex ist. Auf Instagram sucht Anton nach einer neuen Reisebegleitung, die nur eine Sache tun muss: Olivia Lindmann heißen. Und, Überraschung, es meldet sich eine passende Kandidatin. Doch die ist so ganz anders, als Anton vorher angenommen hatte…


Der Titel
Den Titel finde ich wirklich toll! Anton „verschenkt“ New York zwar nicht direkt, aber indirekt kann man das schon so ausdrücken: Er verschenkt die Erfahrungen, die New York bringen werden und erfüllt außerdem den Traum von Olivia, einmal nach New York zu fliegen.

Das Cover
Am Cover gefällt mir besonders gut, dass es nicht ein großes, gesamtes Bild ist, sondern aus vielen kleinen Details zusammengesetzt ist. Über viele der Dinge sprechen Olivia und Anton auch, z.B. Burger, Donuts, die Freiheitsstatue usw., und ich finde es toll, dass so ein Bezug zum Buch hergestellt ist. Es ist ein Cover, das in jedem Fall auffällt!

Die Protagonisten
Anton ist eigentlich immer gut drauf: Er hat Eltern, die sich bereits sein ganzes Leben liebevoll um ihn gekümmert haben, keine Geldsorgen und auch die Mädels stehen bei ihm Schlange. Kein Wunder also, dass er unheimlich oberflächlich ist und andere Menschen hauptsächlich nach ihrem Aussehen beurteilt. Und auch dass seine Ex-Freundin Olivia mit ihm Schluss macht trifft Anton nicht besonders, denn er hat schon einen neuen Plan. Liv kommt ihm da gerade recht, denn obwohl sie ihn mit ihrem „Wir sehen uns erst im Flugzeug“-Gerede schier wahnsinnig macht, ist sie ihm doch äußerst sympathisch. Liv ist im Gegensatz zu Anton in sehr einfachen Verhältnissen aufgewachsen und kümmert sich oft liebevoll um ihre jüngere Schwester, was auch Anton anerkennend bemerkt. Liv und Anton sind eigentlich das komplette Gegenteil voneinander, aber sie lassen sich gemeinsam auf das Abenteuer New York ein und obwohl Anton eigentlich eine „Ja“ und „Amen“ sagende Olivia Lindmann lieber gewesen wäre, hat er mit Liv doch seinen Spaß.

Die Story
Zuerst einmal ist die Art des Romans etwas Besonderes, das ganze Buch besteht nämlich nur aus Chats. Man erfährt also von den beiden Charakteren nur das, was sie dem jeweils anderen preisgeben oder das, was man zwischen den Zeilen liest. Ich finde, das ist eine wirkliche spannende Art und mir hat es gut gefallen. Ich denke, das hat mich auch immer dazu getrieben, möglichst schnell weiterzulesen, denn wenn eine Person mal längere Zeit nicht zurückschrieb, weiß der Leser ja auch erst dann den Grund, wenn die abwesende Figur wieder zurückkehrt.
Am Ende habe ich mir gedacht: What?! Was passiert denn bitte jetzt… Es war total überraschend, ich hätte diese Wendung niemals erwartet! Durch das Ende und auch die Chatpausen von Anton bzw. Liv wurde unheimlich gut Spannung aufgebaut und es wurde wirklich nie langweilig!

Mein Fazit
Obwohl das Buch nicht so viel Handlung hat, denn meist dreht es sich um New York bzw. man lernt die Charaktere kennen, hat es mir wirklich sehr gut gefallen. Ich konnte es kaum aus der Hand legen und würde am liebsten jetzt noch weiterlesen. Für mich schreit das förmlich nach einer Fortsetzung!

Vom Chatten, alten Lieben, neuen Freunden und einer ganz großen Reise

Von: Jil Aimée Datum: 29. August 2017

New York zu verschenken ist das zweite Buch von Anna Pfeffer, ihr neuer Jugendroman. Darin begegnen wir zum einen Anton – dem supersexy Instagramhottie mit dem vermeintlich großen Ego, der das Leben lebt und liebt, wie es kommt. Und dabei jeden einzelnen Moment genießt. Sorgen kennt er zunächst nicht. Das zumindest denkt man am Anfang, wird aber schnell eines Besseren belehrt. Dann gibt es da noch Liv, sie wirkt unsicher, hält auf sich selbst nicht allzu große Stücke und versteckt sich daher hinter einer perfekten Weltanschauung und dem Zurechtweisen von anderen – ab und an zu deren Leidwesen. Diesen Anschein hat es zunächst. Doch auch hier gilt: der Blick hinter die Fassade lohnt.
Anton wurde von seiner Freundin verlassen, Olivia Lindmann, der er noch immer nachtrauert, auch wenn er es sich nicht eingestehen will. Er wollte ihr eine Reise zum Big Apple schenken, hatte die Tickets schon und dann: Schluss. Auf einmal! Und was nun? Anton wäre nicht Anton, wenn er nicht eine pfiffige Idee hätte. Nämlich: Über Instagram einfach nach einer zweiten Olivia Lindmann suchen, die mit ihm in den Urlaub fliegt. Gesagt, getan. So treffen er und unsere Liv aus dieser Geschichte aufeinander. Zumindest virtuell. Zunächst.
Die beiden schreiben sich über Wochen Nachrichten. Chatten, was das Zeug hält. Lernen sich kennen, öffnen sich einander und wagen den Blick hinter die Fassade. Erzählen von ihren Träumen, schmieden gemeinsame. Bauen vielleicht sogar Gefühle füreinander auf, zeigen sich ihre schönen und auch nicht so schönen Seiten. Es scheint wirkliche Nähe zu entstehen, bis … ja, bis der Tag X – die Abreise – anbricht und mit einem Mal alles anders ist.

• Was hatte Olivia Lindmann an sich, dass Anton ihr nach so kurzer Zeit eine so große Reise schenken wollte?
• Und warum ist es so abrupt auseinandergegangen?
• Kann die neue Liv wirklich mit der alten Flamme mithalten?
• Warum eigentlich will sie nach New York?
• Was passiert so Schlimmes, dass am Ende alles anders ist?
• Und was hat das Zeigen eines Gesichts damit zu tun?
• Sein Gesicht zu zeigen, erfordert Mut – Werden Liv (und auch Anton) diesen haben?

»If you can make it there, you’ll make it everywhere«, ist ein Zitat, das nicht passender sein könnte. Vor allem für Liv, Anton und New York. Doch gilt es auch für die gemeinsame Reise? Lest, und findest es selbst heraus.

Für mich war diese Geschichte ein kleines Highlight, weil sie so erfrischend anders ist. Nicht nur in ihrer Form. Das ist ja offensichtlich. Doch ich muss sagen, die Idee eines ausschließlichen Chat-Romans finde ich auch klasse. Viel mehr als das hat mich aber die Dynamik der Dialoge und das Eigenleben der Charaktere sowie ihre schwankenden Gefühle begeistert, die sich ungeschönt in jeder geschriebenen Nachricht widergespiegelt haben. Das wirkt authentisch und ist vielleicht genau der Grund, warum man sich auch ohne geteilte Fotos näherkommen kann. Die Geschichte verdeutlicht dabei eines ganz besonders: Jeder hat sein Päckchen zu tragen, egal wie perfekt sein öffentliches Profil auch aussieht. Wir lassen uns nur allzu oft von ersten Eindrücken und falschen Oberflächlichkeiten blenden und verstecken uns dabei selbst nur zu gern hinter dem Schubladendenken.

„Es gibt gute Tage, es gibt schlechte Tage und verdammt viele dazwischen.“

Ich habe es schon gesagt: Dieses Buch ist etwas Besonderes. Angefangen beim poppigen Cover, das den Puls der Zeit trifft und perfekt zu Anna Pfeffers ersten Werk passt – eine Linie und doch wieder neu! Über den lockeren, jugendlichen, absolut humorvollen und doch teilweise tiefgründigen Schreibstil – es ist wirklich lustig und echt geschrieben. So stelle ich mir die heutigen Teenagerjahre vor. Bis hin zur Idee als solche, einen Roman einfach mal als Chat-Verlauf zu schreiben und den Lesern alles Drumherum, die Kulisse zu überlassen. Es ist einfach das Gesamtpaket, das überzeugt. Ich habe diese Geschichte in einem Tag durchgesuchtet. Konnte sie nicht aus der Hand legen. Sie war und ist für mich ein echter Pageturner. Die Nachrichtenform lässt einen nur so durch die Seiten fliegen. Die jugendliche Sprache wirkt aus dem Leben gegriffen. Ich habe mich beim Lesen gefühlt, als wäre ich selbst Liv, die Anton schreibt und seinen Messages entgegenfiebert. Habe die beiden direkt im Kopf gehabt. Es war einfach eine unverkrampfte, für mich sehr realitätsnahe Storyline, die ab der zweiten Hälfte an Tiefgründigkeit auch in den Chatgesprächen gewann. Die Protas kennen sich ab da inzwischen etwas besser und lassen ihre Gespräche weit über anfängliche Oberflächlichkeiten hinausgehen. Öffnen sich teilweise einander. Meine Ahnung, die ich von vornhinein hatte, hat sich übrigens gen Ende bestätigt. Was das ist, sei hier aber nicht verraten. Ihr werdet es nach dem Lesen des Buches selbst wissen.

Sidenote: Besonders gefiel mir natürlich Jilly, die kleine Schwester von Liv, woran mag das bloß liegen ��?

Dass manche Chatepisoden, so nenn ich es mal, etwas langatmig waren, hat mich nur ab und an gestört, da es doch den realen Charakter solcher Gespräche gut wiedergibt. Da wiederholen sich eben Dinge, das finde ich normal. Einziger kleiner Minuspunkt, aber das ist sicher Geschmackssache, ich hätte mir etwas mehr New York gewünscht. Einfach, weil der Titel einen verleitet, zu glauben, dort passiert auch viel. Gut, etwas Wichtiges, das ich aus Spoilergründen unkommentiert lasse, passiert schon. Aber: vielleicht gibt es ja eine Romanze 2.0 und was geschah danach! Nach New York. Das würde ich mir sehr wünschen.
Alles in allem aber wirkt die Story einfach echt. Ist ein Erlebnis, ohne dass viel an sogenannter Action passiert. Die Geschichte und die Bilder entstehen beim Lesen im Kopf. Und das ist das Wunderbare daran. ‚New York zu verschenken‘ ist ein schneller, frischer Read, der Laune macht. Vor allem: sich Fremdem zu öffnen und auch mal wieder nach NY zu reisen. Er ist erfrischend anders, jung, fesch, frech, kurzweilig und trotzdem tiefgründig. Beim Lesen hat es sich wie ein Lied angefühlt, dem ich gerade lausche. Mein Liebling für den Spätsommer 2017. Vielleicht auch Eurer?

Eure Jil Aimée

Ein sehr süßer Chat-Roman...

Von: Lea Datum: 29. August 2017

Eckdaten:
€ 14,99 [D] inkl. MwSt.
€ 15,50 [A] | CHF 20,50*
Paperback, Klappenbroschur ISBN: 978-3-570-17397-8

Inhalt:
Als Anton seiner Freundin Olivia eine gemeinsame New York Reise schenkt, macht diese grundlos Schluss mit ihm. So macht sich Anton auf Instagram auf die Suche nach einer neuen Reisebegleitung. Die einzige Vorrausetzung: Oliva Lindmann heißen, den das Ticke ist nun mal schon h, auf den Namen von Anton’s Ex-Freundin gebucht. Daraufhin meldet sich die 16-Jährige Liv. Diese ist zwar ganz anders als Anton, doch schon nach mehreren Chat Gesprächen fühlen sich die beiden irgendwie miteinander verbunden…

Cover/Titel:
Das grelle Pink des Covers sticht einem sofort ins Auge und die verschiedenen Gegenstände (Koffer, die Freiheitsstatue, eine Kamera) und der Titel passen sehr gut zur Geschichte und sprechen einen an.

Meine Meinung:
Wie in der Rezensions-Überschrift schon gesagt, handelt es sich bei dem Buch um einen Chat-Roman, das heißt, das gesamt Geschehen spielt sich im Chat ab. Das war für mich am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig, da das für mich etwas ganz neues ist. Aber nach ein paar Seiten habe ich mich eigentlich gut dran gewöhnt und ich fand die Idee sehr gut.

Kommen wir erst mal zu den Charakteren: Liv war mir eigentlich von Anfang an sehr sympathisch. Sie ist eine verantwortungsvolle Person und steht auf eigenen Beinen. Anton war mir anfangs etwas unsympathisch, da mich seine Art etwas genervt hat, doch im Laufe des Buches wurde er mir immer sympathischer und man hat gemerkt, dass ihn ihm viel mehr steckt, als nur der Party machende und verwöhnte Junge. Diese Entwicklung fand ich sehr gut.

Dann zur Handlung und zum Schreibstil: Die Idee, dass man eine neue Reisebegleitung über Instagram sucht, ist zwar eher unrealistisch, aber das empfand ich jetzt nicht als störend, denn es ist ja ein Roman und da darf schon mal etwas unrealistisch sein. Ich mochte vor allem die Schlagfertigkeit und den Humor in dem Buch, welcher mich oft zum Schmunzeln gebracht hat. Was mir aber gefehlt hat, war ein bisschen die Spannung. Ich hatte das Gefühl die Gespräche laufen immer gleich ab und drehen sich immer nur um das Gleiche. Außerdem gab es nicht so viele Überraschungen. Was ich auch schade fand ist, dass New York eigentlich nur auf den letzten Seiten vorkam und der Rest nur die Planung war. Aber ich war wirklich, wirklich begeistert von dem Ende! Ich hätte nie damit gerechnet! Das war wirklich so ein richtiger Überraschungs Moment.

Vielleicht hätte mir das Buch in einer normalen Form (also als keinen Chat-Roman) noch besser gefallen, da man da natürlich noch mehr über die Gedanken und Hintergründe der Personen erfährt.

Fazit: Ein schlagfertiger und humorvoller Chat-Roman, bei dem ich mir vielleicht etwas mehr Spannung gewünscht hätte.

Tolles Buch

Von: Sunshinelady Datum: 29. August 2017

New York zu verschenken

Eigentlich sprach mich nur das Cover an , aber der klappentext war so mittelmässig wie ich fand.

Dann dachte ich mir hm naja coleen hoover  war damals dasselbe und es hat mich umgehauen.

So dachte ich naja Versuch macht klug auch wenn es eigentlich nicht so mein Lieblings genre ist.

Dachte ich bis dahin.

Dann  war ich überrascht das das Buch wirklich ausschliesslich in Chat Form geschrieben ist .

Alles was dort den Protagonisten passiert ist in ihrem Nachrichten beschrieben .

Was ich sehr spannend fand.

Anfangs hatte ich Sorge ob das klappt ohne das man offene Fragen zwischendurch hat.

Dies kam aber definitiv nicht vor und beruhigte mich sehr.

Sehr zufrieden las  ich mich durch und liebte die Protagonisten sehr mit der Zeit . 

Ein überzogener Junge wie man anfangs denkt und ein freches Mädchen was garnicht so ein einfaches Leben führt wie man anfangs merkt . 

Ab etwa der Hälfte des Buches war mir klar was das Ende sein wird und die Story war durchschaubar , aber das hielt die Spannung auch bis zum Ende weil man wissen wollte wie er reagiert wenn er es rausbekommt, und wann er es erfährt Wer sie ist.

Super klasse Buch was ich echt geliebt habe und das wird eines sein was im Bücher Regal bleiben darf und das ist bei mir nicht die Regel . Hinreißende Lovestory mit packenden Happy end .

Das Buch macht definitiv Lust auf mehr von der Autorin wie ich finde .

Aber bei meinen Lieblings verlag nicht anders erwartet;)

Tolles Buch für zwischendurch

Von: MaikeSoest Datum: 28. August 2017

Inhalt


Aufgepasst,Leute! Hier gibt es einen Urlaub der Extraklasse zu gewinnen! Und zwar nach New York, zehn Tage, full package inklusive. Nur das Beste vom Besten, Luxus-Hotel und die perfekte Reisebegleitung - nämlich mich. Was ihr dafür tun müsst? Ganz einfach: Olivia Lindmann heißen.

Der selbstsichere Sonnyboy Anton hat ein Ticket nach New York zu verschenken, denn von seiner Freundin ist ihm nur der Name auf dem Ticket geblieben. Tatsächlich meldet sich eine Olivia, aber sie ist ganz anders, als er es sich vorgestellt hat...

Ein schlagfertiger Chat-Roman über die wahre Liebe

(Quelle: Klappentext)


Meine Meinung


Hätte ich nicht überlesen, dass es sich bei diesem Buch um einen Chat Roman handelt, hätte ich es wahrscheinlich gar nicht lesen wollen, aber ich bin sehr froh, dass ich es übersehen habe und es trotzdem gelesen habe, denn ich fand es gar nicht so schlecht. Normalerweise mag ich solche Romane überhaupt nicht, aber dieser hier war so lustig und cool, dass ich eine Ausnahme mache. Fangen wir erst mal mit den zwei Protagonisten an, denn anders als in den meisten anderen Büchern gibt es hier tatsächlich nur zwei. Liv mochte ich am Anfang nicht so gerne, weil ich sie ziemlich zickig und verklemmt fand, aber im Laufe des Buches konnte ich mich sehr mit ihr anfreunden. Ich finde es total traurig, dass sie in ihrer Familie scheinbar die Mutterrolle übernehmen muss, denn sowas ist sicher nicht cool für Teenager. Anton lebt ein unbeschwertes Leben, als reicher, verzogener Sohn eines Herzchirurgen. Er musste noch nie Verantwortung übernehmen und ist ganz sicher das genaue Gegenteil von Liv. Er ist ziemlich arrogant und oberflächlich, aber im Grunde steckt ein guter Kerl in ihm. So ganz tief unten, aber er ist da. Es hat mich sehr gestört, dass die beiden sich so oft "gestritten" haben wegen irgendwelchen kindischen Sachen und dass dann immer nur einer dem anderen geschrieben hat, der andere hat dann ein paar Tage geschmollt und dann war alles wieder gut und das bestimmt fünf mal, ich dachte mir die ganze Zeit nur, also langsam wirds langweilig, Leute. Man hat auch nur durch den Chat sehr gut gemerkt, wenn einer der beiden eifersüchtig war. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen und durch die Art wie es geschrieben ist, also die Chat-Form ließ es sich wirklich sehr schnell und flüssig lesen, ich habe gestern erst angefangen es zu lesen und heute bin ich schon durch. Ich musste beim Lesen sehr oft lachen, weil Anton irgendeinen bescheuerten Mist erfunden hat oder weil Liv so sarkastisch ist. Das hin und her zwischen den beiden ist einfach sehr amüsant. Das Ende des Buches habe ich mir nicht ganz so vorgestellt, aber ich wusste von der ersten Sekunde an, warum Liv nicht mit Anton telefonieren wollte, oder ihn treffen oder ihm Bilder schicken, ich weiß nicht warum, aber ich wusste es von Anfang an und gegen Ende war ich mir dann zu hundert Prozent sicher und es hat sich dann auch als wahr herausgestellt, was die Detektivin in mir sehr stolz gemacht hat.



Fazit


Ich fand das Buch ziemlich gut, vor allem da ich Chat-Romane eigentlich nicht besonders mag. Als Buch für zwischendurch eignet es sich besonders gut, da man nicht so lange braucht um es zu lesen, da die Seiten ja nicht vollständig bedruckt sind. Ich gebe dem Buch 4 von 5 Sternen, da es mich sehr oft zum Lachen gebracht hat und ich die Geschichte auch irgendwie total schön fand.

Einfach nur toll! Ein humorvoller Chat-Roman!!

Von: Katha von Buecher_Bewertungen1 Datum: 28. August 2017

Zusammenfassung
Ein Chat-Roman über die wahre Liebe
Anton hat alles, was sich ein 17-Jähriger wünscht: vermögende Familie, liebende Eltern und keine Geschwister. Was Anton seit Kurzem auch noch hat: eine Ex-Freundin. Olivia hat ihn grundlos nach ein paar Monaten abserviert, und das, obwohl er sie doch mit einer Reise nach New York überraschen wollte. Das Ticket ist auch schon auf ihren Namen gebucht. Kurzerhand startet der selbstsichere Sonnyboy via Instagram die Suche nach einer neuen Olivia Lindmann. Der Andrang ist mäßig, aber es meldet sich eine 16-jährige Liv, die ganz anders ist, als die Mädchen, die Anton sonst trifft …

Cover
Wow! Das Cover ist einfach nur WOW! Besser hätte man das Cover nicht umsetzen können. Zwar bisschen kitschig aber passend zur Geschichte, die genau das wiederspiegelt um was es geht. New York und das Leben. Fällt einem, aufgrund der pinken Farbe, auch sofort ins Auge.

Kathas Meinung
Heute ist das Buch "New York" zu verschenken erschienen und ich hatte die Ehre es schon vorab lesen zu dürfen.
Muss vorneweg sagen, dass ich totaler Fan der beiden Autorinnen bin. Bisher war auch jedes Buch einfach klasse was ich von ihnen gelesen habe. So wie auch dieses Buch hier.

Das Buch ist als ein Chat-Roman aufgebaut und sehr leicht zu lesen. Weshalb ich innerhalb paar Stunden schon damit durch war. Muss auch zugeben, es steht zwar hinten auf dem Klappentext, dass es eben ein Chat-Roman ist, aber irgendwie habe ich es überlesen. Deswegen war ich anfangs schon bisschen irritiert, doch im Grunde fand ich es genial. Der Schreibstil war wie gewohnt locker, humorvoll und sehr jugendlich, was mir persönlich sehr gefallen hat. Nicht nur einmal habe ich beim Lesen lachen müssen oder mich über die typische Art eines 17 jährigen geärgert. Fand ich sehr realitätsnah.

Der 17jährige Anton startet via Instagram einen Aufruf, dass er eine Reise nach New York zu verschenken hat. Die einzige Bedingung ist, die Person muss genauso wie seine Ex heißen: Olivia Lindmann.
Und schon fängt die Geschichte an, dass sich Liv bei Anton wegen der Reise meldet und die beiden sich via WhatsApp "kennenlernen".

Anfangs fand ich Anton total unausstehlich, arrogant, unhöflich und sehr selbstverliebt. Er sieht gut aus und ist reich, und genau das lässt er auch anfangs raushängen. Am liebsten hätte ich ihm eine gedonnert für seine Art und hätte an Livs Stelle aufgehört mit ihm zu schreiben. Doch in Laufe der "Geschichte" merkt man eine Veränderung bei ihm. Er fängt an sich für Liv und ihr Leben zu interessieren, aber auch seine Art verändert sich zum Positiven.

Liv fand ich sehr zurückhaltend am Anfang, die Anton zwar gut kontra gibt aber irgendwie erschien sie mir wie so ein Mauerblümchen. Sie kümmert sich rührend um ihre kleine Schwester, weil ihre Mutter das nicht so wirklich auf die Reihe kriegt. Nach vielen Drängen von Anton möchte Liv weder ein Treffen vor der Reihe noch will sie ihm kein Bild von sich schicken, sondern dass die Beiden sich via Chat kennenlernen.
Wenn man das Buch zu Ende liest, versteht man auch wieso.

Diese Geschichte ist einfach super, und ich liebe sie!

Liv ist ein ganz wunderbarer Charakter, mit dem sich wirklich jeder Jugendliche identifizieren kann und den ich von Anfang an sehr mochte. Sie lässt sich von Antons Sprüchen nicht unterkriegen und bleibt bei ihrem Standpunkt. Auch, wie schon gesagt, ich manchmal nicht verstanden habe, wieso sie sich seine Sprüche gefallen lässt.

Obwohl ich Anton am Anfang nicht wirklich mochte, ist mir recht bald seine Veränderung aufgefallen. Denn so wie er sich am Anfang gibt, ist er am Ende dann überhaupt nicht mehr , und ich finde es toll, wie er und Liv sich entwickeln.

Natürlich gebe ich dem Buch 5/5 Sternen, und ich hätte noch stundenlang weiterlesen können.
Eine ganz klare Leseempfehlung mit ganz viel Humor von mir!

Wirklich nett und sehr unterhaltsam!

Von: CorniHolmes Datum: 28. August 2017

Da mir das Buch „Für dich soll‘s tausend Tote regnen“ von dem Autorinnen-Duo, welches sich hinter dem Namen Anna Pfeffer verbirgt, richtig gut gefallen hatte, war ich auf ihr neues gemeinsames Jugendbuch schon sehr gespannt gewesen. Das Cover hatte mich mit seinen knalligen Farben ja sofort angesprochen und mich sehr neugierig auf das Buch gemacht. Vom Klappentext wusste ich, dass es sich hier um einen Chatroman handelt. Solche Bücher lese ich ja immer sehr gerne, da diese meistens recht unterhaltsam sind. Meine Vorfreude auf „New York zu verschenken“ war daher sehr groß!

Der 17-jährige Anton hat eigentlich alles, was sich ein Teenager in seinem Alter nur wünschen kann: eine reiche Familie, daher keine Geldsorgen, tolle Eltern, die sich immer noch bestens verstehen und keine lästigen Geschwister, die ihm auf die Nerven gehen. Was er aber leider nicht mehr hat, ist eine Freundin. Seine Ex Olivia hat ihn vor kurzem verlassen, was für Anton sehr überraschend kam. Gerade hat er sie noch mit einem Ticket für eine New York Reise überraschen wollen, da ist es auf einmal vorbei mit der Beziehung. Da das Ticket auf den Namen Olivia Lindmann gebucht ist, beginnt Anton auf Instagram einen Aufruf zu starten, auf den sich alle mit dem Namen Olivia Lindmann melden sollen, die Lust haben, mit einem gutaussehenden und charmanten 17-jährigen Jungen nach New York zu reisen. Neben etwas merkwürdigen Frauen meldet sich auch die 16-järhige Liv. Die beiden schreiben sich in den nächsten Wochen regelmäßig und Anton merkt recht schnell, dass Liv ganz anders ist, als die Mädchen, die er bisher kennengelernt hat...

Wie bereits erwähnt, handelt es sich hier um einen Chatroman, daher besteht das Buch nur das aus Chatgesprächen zwischen Anton und Liv. Kapitel gibt es keine, was ich aber hier nicht als störend empfunden habe. Sonst mag ich es ja nicht so gerne, wenn Bücher nicht in Kapitel unterteilt sind, in diesem Roman aber habe ich das als sehr passend und sinnvoll empfunden.

Kapitel finde ich ja für den Lesefluss immer ganz gut, da diese auch Struktur in die Geschichte bringen. Dieses Buch aber hat sich auch ohne Kapitel wunderbar leicht und sehr flüssig lesen lassen.

Ich habe das Buch ja wirklich in einem Affenzahn durchgelesen. Dazu haben mehrere Dinge beigetragen: zum einen ist der Schreibstil wirklich super! Locker-leicht und herrlich humorvoll. Die Dialoge zwischen Anton und Liv sind sehr unterhaltsam und haben mich immer wieder sehr ins Schmunzeln gebracht. Was den Humor betrifft, haben die Autorinnen genau meinen Geschmack getroffen. Daher habe ich das Buch auch kaum aus der Hand legen können und es recht fix beendet.

Die Geschichte ist schon echt süß. Vieles war für mich zwar vorhersehbar, aber das fand ich nicht schlimm. Klischees sind natürlich auch vorhanden, aber da ich damit gerechnet habe und ich auch so jemand bin, den Klischees nicht groß stören, haben diese Punkte meinen Lesespaß nicht negativ beeinflusst.

Was mir aber nicht so gut gefallen hat, ist, dass sich manche Szenen ein bisschen in die Länge gezogen haben. Stellenweise hatte ich das Gefühl, dass Anton und Liv ständig nur über ein bestimmtes Thema geredet haben und nicht groß etwas Neues passiert ist.

Ein weiterer Punkt, der mich etwas enttäuscht hat, ist, dass das Buch so gut wie gar nicht in New York spielt. Ich lese Geschichten, die in dieser aufregenden Stadt spielen, immer total gerne und anhand des Covers und des Titels hatte ich mit mehr New York gerechnet.

Ein letztes, was mich auch ein bisschen beim Lesen gestört hat, waren die vielen Hashtags. Die fand ich ab und an etwas albern und wenn sie sehr lang waren, fand ich es immer etwas anstrengend, sie zu lesen. Die Idee aber finde ich eigentlich ganz witzig, nur waren mir manche Hashtags einfach zu lang.

Das war es dann aber auch mit der negativen Kritik. Mir hat das Buch wirklich sehr gut gefallen. Nicht nur die witzige Story, auch die Charaktere, sprich, Anton und Liv, fand ich super.

Anton hält man anfangs für den typischen Macho, der sich für extrem cool und sexy hält und denkt, dass alle Mädchen ihn toll finden. Zudem braucht er sich um Geld keine Sorgen zu machen, da seine Eltern stinkreich sind. Im Verlaufe des Buches merkt man aber, dass Anton gar nicht so oberflächlich ist, wie man anfangs gedacht hat.

Liv dagegen ist viel zurückhaltender und ernster. Sie muss sich Zuhause viel um ihre kleine Schwester und ihre Mutter kümmern, was mir ja irgendwie wirklich leid getan hat, da mein Eindruck war, dass die ganze Arbeit an Liv hängen bleibt und sie kaum Zeit für sich und ihre Hobbys hat.

Anton hat mir aufgrund seines Humor echt gut gefallen. Liz war mir manchmal etwas zu ernst, aber sympathisch war sie mir dennoch sehr. Ganz besonders auch, weil sie eine große Leseratte ist und hauptsächlich Bücher auf Instagram postet (wie ich auch).

Die beiden sind also sehr verschieden, aber gerade diese Gegensätze machen die Chatgespräche so super witzig. Die beiden necken sich ständig und sprechen über Themen, die wohl jeder Jugendliche gut kennt, daher wird sich hier wohl auch ganz besonders die Zielgruppe des Buches angesprochen fühlen. Ich bin ja nun schon ein bisschen älter, hatte aber dennoch richtig viel Spaß beim Lesen und hatte einige sehr nette Lesestunden mit dem Buch.

Das Ende hat mir richtig gut gefallen, da es für mich sehr überraschend kam. Vieles in dem Buch war ja wirklich sehr vorhersehbar, daher war ich über das Ende sehr überrascht. Dies aber im positiven Sinne.

Was ich mich immer wieder noch gefragt habe, ist, ob diese Chatverläufe wirklich realistisch sind. Manche Nachrichten waren sehr lang und ausführlich formuliert und ich bezweifle ja, dass Teenager sich tatsächlich so schreiben. Zudem stand zwischendurch immer wieder, wie viele Sekunden, Minuten, Stunden zwischen manchen Nachrichten gelegen haben und bei den Sekundenangaben habe ich mich ja gefragt, ob man in dieser kurzen Zeit wirklich solche langen Texte mit dem Smartphone tippen kann. Ich könnte das definitiv nicht und habe manche Zeitangaben auch als etwas unrealistisch empfunden. Allerdings fand dies nun nicht so schlimm, als dass ich dafür einen Stern abziehen würde. Das Buch hat mich trotz kleiner Kritikpunkte bestens unterhalten und es war auf jeden Fall einer meiner besten Chatromane, die ich bisher gelesen habe.

Fazit: Witzig, liebenswert und herrlich unterhaltsam. Wenn man Chatromane mag, dann ist dieses Buch auf jeden Fall die perfekte Fall. Die Dialoge zwischen Anton und Liv lesen sich echt klasse und sind sehr amüsant. Trotz kleiner Kritikpunkte konnte mich das Buch richtig begeistern und hat mir einige sehr nette Lesestunden beschert. Das Autorinnen-Duo hat hier erneut ein tolles Jugendbuch geschrieben, welches ich sehr empfehlen kann. Von mir gibt es 4 von 5 Sternen!

Vielen Dank, liebes Bloggerportal, für dieses schöne Rezensionsexemplar!

Mal etwas ganz anderes ...

Von: Martina Suhr Datum: 27. August 2017

Gesamteindruck:
Ein zauberhaftes Cover, das Mädchenherzen höher schlagen lässt. Ein kräftiges Pink und ganz viele Bildchen davon, was man mit New York verbindet. Es macht definitiv Lust, die Geschichte, die sich zwischen Den Buchdeckeln verbirgt, zu entdecken.
Ein Chatroman, okay, mal etwas anderes und anfangs war ich mir nicht ganz sicher, wie das funktionieren soll.
Ich hab mich geirrt, es geht so gut. Ich wollte dieses Buch nicht mehr aus der Hand legen. Die Geschichte von Anton und Liv war wirklich fesselnd. Stellt euch mal vor, ein junger Mann wollte seine Freundin mit einer Reise nach New York überraschen, die Beziehung scheitert und er sucht sich einfach via Instagram jemanden mit demselben Namen, der mit ihm stattdessen die Reise antreten soll. Verrückt und dennoch genial.
Der Schreibstil ist wirklich toll. Die Sprache ist flüssig, lebendig und sehr frech. Ich musste des Öfteren schmunzeln und habe mich über die schlagfertigen Argumente und die witzigen Dialoge wirklich sehr gut amüsiert. Aber glaubt nicht, dass diesem Buch dadurch der nötige Tiefgang fehlt, nein, im Gegenteil. Das Autoren-Duo Anna Pfeffer hat neben heiteren Themen durchaus auch ernstere angeschnitten. Immer wieder bekommen wir Einblicke in die Gefühlswelt und das Leben der Teenager, die auch die eine oder andere Schattenseite parat hält. Typisch Teenager, deren Leben oft einer emotionalen Achterbahn gleicht.
Beim Lesen haben sich für mich einige Fragen ergeben (Können 17-jährige so einfach alleine nach New York? Wie schnell tippen diese Kids? Kann man alte Chatnachrichten empfangen, wenn das Handy geklaut wurde? Würden Teenagern in einem rasanten Chatverlauf tatsächlich solche wortgewandten und schlagfertigen Antworten einfallen?), die vielleicht ganz logisch erklärt werden können. Und eigentlich hat es mich auch nicht gestört. Eine tolle Idee modern und ansprechend umgesetzt.

Mein Fazit:
Ich konnte es nicht aus der Hand legen, habe es durchgesuchtet und es hat mir extrem viel Spaß gemacht. Auch wenn ich beim Lesen das ein oder andere mal gewundert habe, so hat es dem Lesevergnügen keinen Abbruch getan. Ich würde euch so gerne so viel mehr erzählen, aber letztlich bleibt mir nur zu sagen: Lest es! Ein New Adult-Roman, der mich absolut begeistert und verzaubert hat. Ich will mehr!

Toller Chat-Roman

Von: Mein Bücherchaos Datum: 27. August 2017

Von dem Autorenduo Anna Pfeffer habe ich schon begeistert "Für dich soll's tausend Tode regnen" verschlungen und natürlich stand auch ihr neustes Buch "New York zu verschenken" sofort nach dem entdecken auf meiner Wunschliste.

Der Schreibstil hat mir wieder richtig gut gefallen. Wobei ich dazu sagen muss, dass mir erst, als ich das Buch in den Händen hielt aufgefallen ist, dass es sich dabei um einen Chat-Roman handelt. Ich fand das aber super und bin gerade durch diese Schreibweise super schnell durch die Geschichte geglitten.

Eine Ich-Perspektive gab es natürlich dann auch nicht, da nur Chat-Protokolle gelesen werden, aber dennoch konnte ich mir sehr gut ein Bild von den Charakteren machen und habe sie schnell in mein Herz geschlossen.

Anton ist in dieser Geschichte der reiche und verwöhnte Teenager, der gerade von seiner Freundin verlassen wurde, nachdem er ihr eine gemeinsame Reise nach New York schenken wollte. Die Tickets und alles waren schon auf die Namen gebucht und bezahlt. Also ist er auf der Sucht nach einer neuen Olivia Lindmann.

Daraufhin meldet sich Liv bei ihm und über mehrere Wochen und Monate chatten sie miteinander ohne sich wirklich zu kennen - oder doch? Wie lernt man denn einen Menschen richtig kennen? Genau dieser Frage bin ich mit Anton und Liv auf den Grund gegangen. Die Geschichte ist zuckersüß und gerade für kurze Lesestunden super geeignet. Ich musste mich zwar daran gewöhnen, dass es keine Kapitel gab, aber dadurch bin ich nur noch mehr durch die Geschichte gerast.

Der Einzelband "New York zu verschenken" von Anna Pfeffer hat mir unglaublich gut gefallen. Der Chat-Roman konnte mich fesseln, begeistern und vor allem unterhalten. Auch die Charaktere haben mir sehr gut gefallen und es war mal eine richtige Abwechslung solch einen Roman zu verschlingen. Ich kann ihn sehr gerne weiterempfehlen!

Grandioses Jugendbuch, was richtig viel Spaß macht!

Von: eat.read.love Datum: 27. August 2017

Anton hat eigentlich alles, was sich ein 17-jähriger wünscht: vermögende Familie, liebende Eltern und keine Geschwister. Was Anton seit kurzem auch noch hat: eine Ex-Freundin. Olivia hat ihn grundlos nach ein paar Monaten abserviert, und das, obwohl er sie doch mit einer Reise nach New York überraschen wollte. Das Ticket ist auch schon auf ihren Namen gebucht. Kurzerhand startet der selbstsichere Sonnyboy via Instagram die Suche nach einer neuen Olivia Lindmann. Der Andrang ist mäßig, aber es meldet sich eine 16-jährige Liv, die ganz anders ist, als die Mädchen, die Anton sonst trifft...

Das gesamte Buch ist in Chatform geschrieben, was ich so bisher noch nicht kannte. Ich war sehr gespannt, wie dieser Schreibstil die Charaktere und die Hintergründe dem Leser näher bringt.
Was soll ich euch sagen? Das Buch kam nachmittags an und ich habe es am gleichen Tag in einem Rutsch gelesen bzw. verschlungen. Die Dialoge von Anton und Liv sind unglaublich witzig und ich habe die ersten Seiten dauerhaft vor mich hin gelacht. Die beiden entwickeln irgendwann Insider (King-Kong, der Hobbit Titus, Zwinkeremoji...), auf die sie immer wieder zurückgreifen und die den Leser immer wieder schmunzeln lassen.

Die Charakter von Liv und Anton sind wunderbar ausgearbeitet und werden Stück für Stück durch die Dialoge und die Art des Schreibens aufgezeigt, wodurch man immer mehr Einblick erhält, was wirklich hinter den beiden steckt.

Anton kommt zunächst als reicher und oberflächlicher Teenager rüber, dem im Leben alles in den Schoß fällt und der in erster Linie auf der Suche nach Spaß ist.
Liv ist ein schüchternes, zurückhaltendes Mädchen, das bei Instagram über Bücher postet (wie sympathisch ��). Durch ihre Lebensumstände ist sie sehr reif und verantwortunsgvoll für ihr Alter.
Da prallen zwei Welten aufeinander und die beiden stecken den jeweils anderen von Anfang an in eine Schublade. Doch die Gespräche entwickeln sich mit der Zeit und aus dem anfangs lockeren und spaßigen Geplänkel werden plötzlich tiefgründigere Unterhaltungen und die beiden teilen ihre Probleme, Ängste und Sorgen.

Die Chatform und die Tatsache, dass man nicht von Beginn an die üblichen Beschreibungen zu den Protagonisten bekommt und somit in etwa weiß, was auf einen zukommt, machen dieses Buch unheimlich spannend, locker und unterhaltsam. Die Wendung bzw. das Ende ist grandios gelöst, war für mich absolut nicht vorhersehbar und mir ist dann beim letzten Chatsatz sogar ein Tränchen die Wange runtergekullert.

Ein wunderbares Jugendbuch, was richtig viel Spaß macht und meine Erwartungen komplett übertroffen hat!
Unkompliziert, unterhaltsam und authentisch - absolute Leseempfehlung von mir!

Vielen Dank an das Bloggerportal und cbj für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

New York zu verschenken

Von: Jasmin Datum: 27. August 2017

Das Cover finde ich großartig und es passt natürlich perfekt zum Inhalt! Zwischen den Unterhaltungen gab es kein einziges Kapitel, aber ich fand trotzdem, dass es sich dadurch sehr schnell lesen gelassen hat. Vor allem da manche Unterhaltungen gar nicht solang waren. Deren Unterhaltung war sehr lustig und haben einen immer Unterhalten. Hat allerdings einer von Beiden mal nicht geantwortet, hatte das Buch schon seine längen. Den irgenwie gab es dann auf diesen Seiten kein „voran kommen“. Das hat mich wirklich gestört. Jedoch hätte ich mir eine richtige Geschichte auch gewünscht, wie die beiden in New York dann sind und wie es alles aus geht. Trotzdem kriegt das Buch von mir 4 Sterne. :)

* Sie erhalten Informationen kostenlos und unverbindlich per E-Mail. Nach Absenden der gewünschten Mail-Adresse bekommt der Empfänger eine E-Mail mit der Bitte, die Aufnahme in den Verteiler zu bestätigen. Mit dieser Bestätigung wird der Eintrag in den Verteiler aktiviert. Diese Einwilligung können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Unsere Datenschutzhinweise finden Sie hier. Bei Fragen und Anmerkungen senden Sie bitte eine E-Mail an Datenschutz@randomhouse.de