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Ingo Siegner

Der kleine Drache Kokosnuss bei den wilden Tieren

Feuerdrache Kokosnuss und Fressdrache Oskar vermissen ihre Freundin Matilda sehr! Das Stachelschwein ist wegen eines Schüleraustauschs nach Afrika gereist. In einem Brief berichtet sie, dass sie, kurz vor ihrer Rückkehr auf die Dracheninsel, noch alle großen Tiere Afrikas interviewen will. Auweia, denken Kokosnuss und Oskar, das könnte gefährlich werden, so ganz allein Löwe, Nashorn, Büffel & Co. zu begegnen. Da fackeln die beiden nicht lang und reisen nach Afrika, um ihrer Freundin beizustehen ...

Das Buch spielt in Afrika

Leserstimmen

Gefährlicher Schüleraustausch

Von: Kinderohren Datum: 09. Oktober 2017

Den kleinen Drachen Kokosnuss kennt wahrscheinlich jedes Kind. In seinem neuesten Abenteuer verschlägt es ihn nach Afrika. Stachelschwein Matilda ist nämlich in Afrika zum Schüleraustausch, stattdessen verbringt der Affenjunge Jojo einige Zeit im Wald am Fuße der Drachenberge. Doch dann schreibt Matilda, dass sie für ihren Bericht Interviews mit verschiedenen Tieren der Savanne führen will, z. B. mit den Löwen. Mit den Löwen? Die Freunde sind erschrocken. Doch Jojo klärt sie auf, dass wahrscheinlich alles gut ist, solange sie nicht ausgerechnet zum Leoparden geht. Und wenn doch? Mit Eugen, dem Storch, fliegen sie in Jojos Heimat, um Matilda zu warnen. Dass sie dort aufregende Abenteuer mit den Löwen und vor allem dem Leoparden erleben, versteht sich von selbst.

„Na gut“, sagt der Löwe majestätisch. „Mein Vorschlag: Ihr dürft gehen und der Affe bleibt. Dann haben alle etwas davon: Wir haben unser Essen und ihr habt keinen Stress. Was haltet ihr davon?“

Wenn Tiere zum Schüleraustausch in andere Erdteile reisen, kommt es automatisch zu lustigen Situationen. Das wird in dieser Geschichte ausgenutzt. Wie Jojo schlottert, als er Oskars Vater interviewt, den riesigen Fressdrachen, ist zu niedlich. Und so kommt es auch in der Savanne zu ungewöhnlichen Treffen und schwierigen Situationen für die Freunde. Vor allem der einsiedlerische Leopard, der sich so merkwürdig benimmt, ist sehr gefährlich. Doch dem cleveren Kokosnuss fällt auf, warum dieser sich so ungewöhnlich benimmt. So kann er die Situation entschärfen und dem Leoparden sogar helfen.

Auch das inzwischen 25. Abenteuer des kleinen Drachen macht den kleinen Leserinnen und Lesern viel Spaß. Die Spannung hält sie am Ball und es gibt einiges zu lachen. Ganz nebenbei erfahren sie ein wenig über die Tierwelt der Savanne.

Die Schrift ist groß, was das Selberlesen für die Kinder leichter macht. Die Sprache ist gut verständlich. Etwas nervig finde ich nur den Spruch „botzi, botzi Butterbrot“, aber gut, damit kann ich leben. Wie immer gibt es viele farbenfrohe Bilder. Besonders liebe ich den Blick des Büffels im Schlammloch. Herrlich!

Fazit: Auch das 25. Abenteuer des kleinen Drachen Kokosnuss macht Leseanfängern Freude. Aber auch kleinere Geschwister lieben es, wenn ihnen die Geschichten vorgelesen werden.

Botzi botzi Butterbrot

Von: Bunter Lesesessel Datum: 26. September 2017

Matilda nimmt bei einem Schüleraustausch teil und reist nach Afrika. Für sie kommt der Affe Jojo auf die Dracheninsel und ist ganz interessiert etwas über die Drachen zu erfahren.
Als ein Brief von Matilda Zuhause ankommt und sie davon berichtet, wie sie wilde Tiere für ihren Bericht interviewt, werden Kokosnuss und Oskar nervös und sorgen sich um ihre Freundin. Kurzentschlossen fliegen sie mit einem Flugdrachen nach Afrika und beginnen sie zu suchen.
Gut, dass sie die Entscheidung getroffen haben, denn fast wäre es zu spät gewesen.

Dieses Abenteuer mit Kokosnuss und seinen Freunden ist wieder mal richtig spannend und gut durchdacht. Die Spannung baut sich durch den Besuch der einzelnen Tiere auf, bis die Geschichte zu ihrem Höhepunkt beim schwarzen Panther kommt.
Bei den einzelnen Tieren können die Kinder etwas lernen, zum Beispiel, dass die Löwinnen in einem Rudel jagen, aber der Löwe als erster fressen darf.
Die Illustrationen sind passend zu der Geschichte, mal über eine Seite oder eine Doppelseite und dann wieder nur einzelne kleine Bilder. Außerdem sind sie wie immer detailliert und es macht Spaß sie mit den Kindern zu besprechen.
Auch die Charaktere sind in dieser Geschichte gut beschrieben und ausgereift genug, um sie lebendig wirken zu lassen. Sie haben alle eigene Charakterzüge, Eigenschaften und sind einzigartig.
Das Buch bekommt von mir fünf Sterne, weil es das Niveau der bisherigen von mir gelesenen und/oder gehörten Teile halten kann.

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Botzi botzi Butterbrot

Von: Bunter Lesesessel Datum: 26. September 2017

Matilda nimmt bei einem Schüleraustausch teil und reist nach Afrika. Für sie kommt der Affe Jojo auf die Dracheninsel und ist ganz interessiert etwas über die Drachen zu erfahren.
Als ein Brief von Matilda Zuhause ankommt und sie davon berichtet, wie sie wilde Tiere für ihren Bericht interviewt, werden Kokosnuss und Oskar nervös und sorgen sich um ihre Freundin. Kurzentschlossen fliegen sie mit einem Flugdrachen nach Afrika und beginnen sie zu suchen.
Gut, dass sie die Entscheidung getroffen haben, denn fast wäre es zu spät gewesen.

Dieses Abenteuer mit Kokosnuss und seinen Freunden ist wieder mal richtig spannend und gut durchdacht. Die Spannung baut sich durch den Besuch der einzelnen Tiere auf, bis die Geschichte zu ihrem Höhepunkt beim schwarzen Panther kommt.
Bei den einzelnen Tieren können die Kinder etwas lernen, zum Beispiel, dass die Löwinnen in einem Rudel jagen, aber der Löwe als erster fressen darf.
Die Illustrationen sind passend zu der Geschichte, mal über eine Seite oder eine Doppelseite und dann wieder nur einzelne kleine Bilder. Außerdem sind sie wie immer detailliert und es macht Spaß sie mit den Kindern zu besprechen.
Auch die Charaktere sind in dieser Geschichte gut beschrieben und ausgereift genug, um sie lebendig wirken zu lassen. Sie haben alle eigene Charakterzüge, Eigenschaften und sind einzigartig.
Das Buch bekommt von mir fünf Sterne, weil es das Niveau der bisherigen von mir gelesenen und/oder gehörten Teile halten kann.

Zum Selberlesen oder Vorlesen, für Jungs und Mädchen .... mit Kokosnuss liegt man nie falsch!

Von: Favolina und Junior Datum: 31. August 2017

Seit 15 Jahren gibt es die Geschichten rund um den kleinen Drachen Kokosnuss und seit zwei Jahren sind sie auch aus unserem Kinderzimmer nicht mehr wegzudenken. Sie begeistern bei uns gross und klein. Ich habe beim Vorlesen genau so viel Spass wie die Kinder beim Zuhören und die Tochter beginnt nun auch schon, die Bücher selber zu lesen. Jetzt ist ein neuer Band erschienen und "Der kleine Drache Kokosnuss bei den wilden Tieren" musste natürlich auch bei uns einziehen.

Es ist inzwischen schon das 25. Abenteuer, das der kleine Feuerdrache, Oskar, der Fressdrache und das Stachelschwein Matilda bestreiten. Ein weiteres Indiz dafür, wie gut die drei Freunde bei den Kindern ankommen. Ingo Siegner hat auch ein sehr gutes Konzept. Er nimmt drei ganz unterschiedliche, aber sehr sympathische und aussergewöhnliche Tiere und schickt sie in verschiedene Länder, Zeiten oder Welten. So erlebt man mit ihnen normale Dinge wie ein Schulfest, kämpft aber auch gegen wilde Piraten oder reist zurück zu den Dinosauriern.

In diesem Band reist Stachelschwein Matilda als Austauschschülerin nach Afrika. Im Gegenzug ist der Affe Jojo auf Besuch auf der Dracheninsel. Dieser redet sehr gerne und vor allem wahnsinnig schnell und am liebsten erzählt er von seiner Heimat. So erfahren der Fressdrache Oskar und Kokosnuss einiges über Löwe, Nashörner und Büffel. Als Matilda in einem Brief berichtet, dass sie nun die Tiere Afrikas interviewen möchte, schrillen bei den beiden Drachenkindern alle Alarmglocken. Sie überlegen nicht lange und reisen der Freundin nach. Schliesslich haben sie von Jojo erfahren, wie gefährlich diese Tiere sein können.

Mit dem Affen Jojo erleben wir so nicht nur ein afrikanisches Abenteuer sondern lernen auch noch einige Dinge über die Tiere Afrikas. Ingo Siegner lässt gekonnt zwischendurch Sachwissen einfliessen, manchmal werden sogar kurze Fusszeilen mit Erklärungen angefügt.

Die vielen bunten Bildern bereichern die Geschichte und ergänzen sie perfekt. So eignet sich diese Reihe zum Vorlesen, aber auch zum Selberlesen.
Obwohl das der 25. Band ist, kann man "Der kleine Drache Kokosnuss bei den wilden Tieren" auch so lesen. Jede Geschichte ist in sich abgeschlossen.

Der Autor schreibt altersgemäss und humorvoll, so dass die Geschichte sehr flüssig gelesen werden kann. Gut gefallen hat mir auch, wie Ingo Siegner Redewendungen an die Umgebung angepasst hat.

Fazit:
Wer den kleinen Drachen Kokosnuss und seine Freunde noch nicht kennt, sollte dies schleunigst nachholen, denn meine Kinder und ich sind begeisert. Mit ihnen erlebt man nicht nur Abenteuer, sondern lernt auch nebenher immer noch etwas. Die farbenfrohen Illustrationen runden das Ganze perfekt ab.
Zum Selberlesen oder Vorlesen, für Jungs und Mädchen .... mit Kokosnuss kann man nie falsch liegen!

Jetzt verstehe ich den Hype

Von: Buchkatzen Datum: 09. August 2017

Meine Meinung:

Als gebürtige Hannoveranerin habe ich natürlich schon viel von Ingo Siegner und seinem kleinen Drachen Kokosnuss gehört. Der ehemalige Reisegruppenleiter hat irgendwann begonnen seine vielen Geschichten, die er den Kindern erzählt aufzuschreiben und sich dafür das Illustrieren beigebracht.
Da seine Zielgruppe aber sehr junge Leser sind, hielt ich sie eher für uninteressant. Doch seit einigen Monaten lese ich nicht mehr nur gerne Jugendbücher, sondern auch Kinder- und Bilderbücher, wenn sie gut gemacht sind und mit diesem 25. Jubiläumsband habe ich es dann probiert. Einige Autoren verstehen es nämlich nicht nur die Kinder, sondern auch die vorlesenden Eltern abzuholen. Sie versehen ihre Texte mit witzigen Anekdoten und Anspielungen und bleiben dennoch verständlich für die Kinder. Doch das hinzubekommen ist gar nicht so einfach und häufig sehe ich auch Beispiele für pädagogisch wertvolle Kinderbücher, die die Kinder überfordern oder ausgelutschte Geschichten, die gerade noch so die Kinder fesseln. Wie häufig im Leben gilt: einen gesunden Mittelweg finden.
Und genau das gelingt Ingo Siegner mit seinen lebendigen Erzählungen und humorvollen Details. Ein paar Highlights waren da z.B. veränderte Redewendungen und witzige Namen.

Vom kleinen Drachen Kokosnuss gibt es mittlerweile ja sehr viele Bände, weshalb ich gespannt war, ob ich ohne Vorwissen einfach so einsteigen kann. Jetzt kann ich sagen, dass es auf jeden Fall ohne Probleme möglich ist. An manchen Stellen hatte ich das Gefühl, dass interessant sein könnte, mehr über die Tiere und ihre Abenteuer zu wissen, doch es war nicht notwendig.

Doch worum geht es überhaupt? Im Fokus steht ein kleiner Drache namens Kokosnuss, der zusammen mit diversen anderen Tieren Abenteuer erlebt. In einem Interview mit dem Autor habe ich mal gelesen, dass er die Tierarten vorher immer gut recherchiert, um ihre Eigenheiten mit in das Buch zu bringen. Während der Lektüre des Buches ist mir genau das positiv aufgefallen, denn Kinder können so einiges lernen und gleichzeitig Spaß haben.

Als ich das Buch begonnen habe, hatte ich kurz Panik vor dem Schreibstil, weil mir ein endloser Satz begegnete. Doch dann wurde schnell klar, dass es sich dabei um ein Tier handelt, dass ohne Punkt und Komma redet und von den anderen auch darauf hingewiesen wird.
Insgesamt hat mir an der Geschichte besonders gut die Mischung aus lehrreichen Inhalten und einer spaßigen Erzählung gefallen, die im Vordergrund steht. Dabei werden einige Themen behandelt, die Kinder in ihrer Entwicklung unterstützen können, wie Freunde finden, Abenteuer erleben, sich in der Fremde zurechtfinden und Konflikte ohne Gewalt zu lösen. Dabei wird es stellenweise spannend, wobei die Situation meist schnell und pfiffig gelöst wird. Am Ende des Buches ist aber alles gut, sodass Kinder leicht mit dem Buch abschließen können.

Die Illustrationen stammen vom Autor selbst und haben einen ganz eigenen Stil, der mir gut gefällt. Schön knallige Farben, die gute Laune machen.

Fazit: Ein Kinderbuch, das einfach gute Laune macht, aber auch nebenbei auf viele Situationen des Lebens vorbereitet, wie Freunde zu finden. Durch humorvolle Details auch für Erwachsene ein Genuss. Mit der großen Schrift auch gut für Erstleser geeignet.

5 von 5 Pfoten

Spannend - auch schon für Jüngere

Von: Kathrin N. Datum: 04. August 2017

Schon unsere große Tochter hat den kleinen Drachen Kokosnuss und seine Freunde geliebt und jetzt kann unsere (fast) 5-jährige Tochter nicht genug von ihm bekommen. Da ist sie natürlich happy über die neuste Ausgabe (mittlerweile Nr. 25 der Reihe), welches wir sehr gerne ein wenig genauer vorstellen:

Der Feuerdrache Kokosnuss und sein Freund Oskar, ein Fressdache mit riesigem Papa, dessen Leibspeise Ochsen sind, haben einen neuen Kameraden: den Austauschschüler Jojo, einen kleinen Affen mit roter Brille und Rucksack auf dem Rücken. Er hat mit Mathilda, dem Stachelschwein-Mädchen, für ein paar Wochen die Familien getauscht. So ist Mathilda nun im Afrika bei Jojos Affenfamilie und Jojo macht im Wald am Fuße des Drachenbergs seine Interviews.

Kokosnuss erhält ein Luftpostbrief von Mathilda und bekommt daraufhin so viel Sehnsucht nach seiner Freundin, dass er Jojo ein Abenteuer verspricht: einen Flug mit Eugen, dem großen Gründrachen! Was Jojo nicht weiß... der Linienflug endet in Afrika und so hat Jojo die Möglichkeit, seinen neuen Freunden nun seine Heimat zu zeigen.

Schon das Buchcover spricht die Kids rund um 4 – 6 Jahre sehr an... wir haben das Buch in der Kindergartengruppe als Vorlesebuch dabei gehabt und schnell haben sich alle um die Erzieherin geschart mit der Bitte, ihnen von Kokosnuss vorzulesen. Dabei wurde nicht nur gebannt zugehört, sondern auch die Zeichnungen auf und im Buch bewundert und über rote Brillen und wilde Tiere diskutiert. Schnell wurde die Geschichte rund um die Afrikareise der Auslöser zu Erfahrungsberichten mit eigenen Zooberichten und die Kindergartengruppe hat sich lange mit dem Thema „Wilde Tiere“ beschäftigt.

Das spricht sehr für das Buch und zeigt, dass der Autor mit einfachen, gut verständlichen Worten ein interessantes Thema näherbringen kann. Auch wenn das Buch erst ab 6 Jahre empfohlen wird – und das bei mancher Info wie z.B. über die „Kurz- und Weitsichtigkeit“ auch angebracht ist – so lieben schon die Kleineren die Zeichnungen und Geschichten an sich. Sie mögen den Humor und können das ein oder andere aus ihrer eigenen Welt wiedererkennen.

Zum Selbstlesen würde ich das Buch erst dann empfehlen, wenn die Kids ohne Anstrengung längere Texte fliessend lesen können, denn es gibt wirklich viel Text und das nimmt aus meiner Erfahrung gerade Leseanfängern den Mut, das Buch ganz zu lesen. Aber zum Vorlesen eignet sich das Buch ebenfalls hervorragend, da es in 8 Kapitel unterteilt ist und diese gerade lang genug sind, dass die Konzentration aufrecht erhalten bleibt – also ideal auch als Abend-Vorlesegeschichte. Daher bekommt die neuste Ausgabe des kleinen Drachen Kokosnuss von den Kiga-Kids, meinen Töchtern, den Erzieherinnen und mir selbst die volle Sternenzahl und eine dicke Empfehlung. Viel Spaß beim Vorlesen und Selbstlesen!

Von wilden Tieren und Kurzsichtigkeit

Von: lexana Datum: 31. Juli 2017

Meine kleine Tochter liebt Kokosnuss über alles. Ihren Stoffdrachen schleppt sie ständig mit sich herum, also war klar, das neue Abenteuer muss zu uns. Und so konnten wir uns freuen, als es nach langem Warten endlich in unsererm Briefkasten lag.

Vielen Dank an die Verlagsgruppe RandomHouse/cbj für das Rezensionsexemplar.

Der kleine Drache Kokosnuss bei den wilden Tieren von Ingo Siegner
Verlag: cbj
Genre: Kinder- & Jugendliteratur
Erscheinungstermin: 24.07.2017
Seitenanzahl: 80
ISBN: 978-3570174227
Mehrteiler: ja
Preis: 8,99 €
Altersfreigabe: ab 6 Jahre

Von wilden Tieren und Kurzsichtigkeit

Inhalt

Kokosnuss und Oskar vermissen ihre Freundin Matilda, denn diese macht einen Schüleraustausch und befindet sich derzeit in Afrika. Als Austauschschüler ist Jojo, ein Brille tragender Affe, bei ihnen und was er über Afrika erzählt, lässt Kokosnuss und Oskar aufhorchen. Könnte Matilda in Gefahr sein? Ein Abenteuer in Aussicht und mit der Idee im Kopf, Matilda vor bösen Tieren zu retten, begeben sich die Freunde mit Jojo also zusammen nach Afrika.

Meine Meinung

Ich muss vorweg sagen, dass meine Kleine erst drei wird und somit deutlich aus der Altersfreigabe fällt, aber sie liebt den Drachen Kokosnuss und ich habe jeden Abend ein Kapitel vorm Schlafengehen vorgelesen. Das hat wunderbar funktioniert. Wir machen das schon länger mit den Kokosnussbüchern, die ich noch von meiner großen Tochter aufbewahrt habe. Die Altersfreigabe hat natürlich etwas mit dem Verständnis der Kinder zu tun, mit dem Begreifen dessen, was sie vorgelesen bekommen, denn ein Erstleserbuch ist Kokosnuss definitiv auch nicht. Aber ich persönlich finde, die Abenteuer von Kokosnuss kann man auch schon wesentlich früher vorlesen.

Da wir kurz vorher im Zoo waren, war das Setting in Afrika natürlich noch mal so spannend und fesselte meine kleine Zuhöhrerin extra.

Aber kommen wir zur eigentlichen Geschichte. Wieder einmal steht natürlich die Freundschaft von Kokosnuss, Oskar und Matilda im Vordergrund und die Selbstverständlichkeit für einander immer da zu sein.

Nachdem Jojo den beiden Drachen erzählt, dass manche Tiere gefährlich sind, erhalten sie einen Brief von Matilda, in dem sie erklärt, welche Tiere sie für ihren Bericht noch interviewen will, natürlich auch die gefährlichen! Also beschließen Oskar und Kokosnuss Matilda zur Seite zu eilen. Zunächst war ich etwas irritiert von der Unterhaltung über Sehstärken zwischen Oskar und Jojo, während ihrer Reise. Letzterer trägt eine Brille und ist kurzsichtig. Ich fand das irgendwie seltsam, später ergab sich hierfür jedoch die Lösung und es fügte sich im Nachinein sehr logisch in die Geschichte.

In Afrika angekommen, suchen sie jedes der Tiere auf und landen zu guter letzt beim Leoparden oder vielmehr Panther und Matilda, die von ihm gefangen gehalten wird. Er scheint fies und böse, ein wenig ist er das auch, aber das ganze hat einen Grund. Doch Kokosnuss kommt der Ursache auf den Grund und rettet damit nicht nur sich und seine Freunde, nein, auch den Panther kann er helfen.

Fazit

Wer die Reihe vom kleinen Drachen Kokosnuss mag, der darf an diesem Buch nicht vorbeigehen. Das neue Abenteuer ist genauso gut wie alle anderen vorher und erzählt von Freundschaft und davon, auch mal genau hinzusehen und niemanden vorzuverurteilen. Wichtige Aspekte, die sich so manch einer in der heutigen Gesellschaft zu Herzen nehmen sollte, für Kinder gut verpackt.

Ich spreche eine Kaufempfehlung für das Buch aus und vergebe volle 5 Sterne.

Kokosnuss abenteuerlustig nach Afrika begleiten

Von: Anne R. Datum: 28. Juli 2017

**Zum Inhalt "Der kleine Drache Kokosnuss bei den wilden Tieren" von Ingo Siegner**

Stachelschwein Matilda macht einen Schüleraustausch mit und verbringt ein paar Wochen in Afrika. Dafür ist Affenjunge Jojo - der übrigens meinem Sohn so gar nicht unähnlich ist - auf der Dracheninsel zu Besuch. Der kleine Affe ist furchtlos und traut sich sogar einen ausgewachsenen Fressdrachen zu interviewen. Was bei uns für ein paar Lacher sorgte :D

Matilda schreibt ihren Freunden natürlich auch mal einen Brief. Doch was darin steht, weckt Besorgnis bei Kokosnuss und Oskar. Sie will Löwen, Nilpferde und Leoparden interviewen? Sogar Jojo sagt, dass das gefährlich ist.

Also geht es auf nach Afrika!

Und damit beginnt das Abenteuer der Freunde. Finden sie Matilda? Auf welche Tiere treffen sie? Und entkommen sie wieder den vielen gefährlichen Situationen?

**Unsere Meinung zu "Der kleine Drache Kokosnuss bei den wilden Tieren"**

Auch diese Kokosnuss-Geschichte ist gut und schnell zu lesen. Normalerweise gibt es jeden Tag nur ein Kapitel, doch bei diesem Jubiläumsbuch lasen wir ratz-fatz von der ersten bis zur letzten Seite. Es war einfach zu spannend.

Wir amüsierten uns über Herbert (Oskars Papa) und wie die Löwinnen streiten konnten. Wir fieberten mit als die Freunde in so manche, brenzlige Situation kamen. Und wir waren wieder ein Mal von der ersten bis zur letzten Seite begeistert. "Der kleine Drache Kokosnuss bei den wilden Tieren" ist eine tolle Jubiläumsgeschichte.

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