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Todd Calgi Gallicano

Magic Guardians - Der Fluch des Greifen

Fantastische Tiere, ferne Länder und eine Welt in Gefahr

Sam London ist völlig gewöhnlich, geradezu unbesonders, wie er es ausdrückt. Doch das ändert sich schlagartig, als er der Spur eines merkwürdigen Traums folgt und plötzlich vor einem waschechten Greifen steht. Bevor er sichs versieht, steckt er mitten in einem gefährlichen Abenteuer, das ihn in die entferntesten Winkel der Welt und zu einem geheimen Institut führt. Dort erfährt er das Unglaubliche: Magische Wesen gibt es tatsächlich und sie leben unter uns! Ein mächtiger Zauber schützt sie und hält sie vor der Menschheit verborgen. Doch dieser Zauber ist nun in Gefahr, und es ist an Sam, ihn und alle magischen Wesen zu retten ...

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Leserstimmen

Leider wurde das Potential der Geschichte nicht ganz ausgeschöpft...

Von: foxy books Datum: 15. November 2018

INHALT:
Fantastische Tiere, ferne Länder und eine Welt in Gefahr

Sam London ist völlig gewöhnlich, geradezu unbesonders, wie er es ausdrückt. Doch das ändert sich schlagartig, als er der Spur eines merkwürdigen Traums folgt und plötzlich vor einem waschechten Greifen steht. Bevor er sichs versieht, steckt er mitten in einem gefährlichen Abenteuer, das ihn in die entferntesten Winkel der Welt und zu einem geheimen Institut führt. Dort erfährt er das Unglaubliche: Magische Wesen gibt es tatsächlich und sie leben unter uns! Ein mächtiger Zauber schützt sie und hält sie vor der Menschheit verborgen. Doch dieser Zauber ist nun in Gefahr, und es ist an Sam, ihn und alle magischen Wesen zu retten …

Quelle: Randomhouse

BUCHINFOS:
Magic Guardians – Der Fluch des Greifen* | Autor: Todd Calgi Gallicano | Seiten: 488 | Einband: gebunden | Erschienen am: 03.09.2018 | ISBN: 978-3-570-17575-0 | Preis (D): 15,00€ | Verlag: cbj

COVER:
Schaut euch mal bitte dieses Cover an! Der Greif ist absolut detailgetreu ausgearbeitet worden und ich finde, durch den direkten Blick ins Auge des Greifen strahlt das Buch oder vielleicht auch der Greif selbst Autorität aus.

MEINE MEINUNG:
Mystische Tiere, eine drohende Gefahr und ein eigentlich ganz normaler Junge – das klingt für mich wie ein Versprechen für ein gutes Buch, obwohl es Bücher mit ähnlichen Thematiken meiner Meinung nach schon zu Hauf gibt. Nichtsdestotrotz hat der Autor hier eine völlig neue Geschichte erschaffen, die mich besonders auf den ersten Seiten fesseln konnte.

Sam London empfindet sich und sein Leben als völlig normal und nahezu langweilig. Wie gerne hätte er doch eine besondere Fähigkeit, die ihn zu etwas einzigartigem macht. Dass sein Wunsch schneller in Erfüllung geht, als gedacht, hat er aber nicht geahnt.
Nachdem Sam sich nachts immer wieder im gleichen Traum wiederfindet, macht er sich eines Tages auf den Weg an den Ort, der in Nacht für Nacht verfolgt. Und als er dort, mitten im Death Valley, einen Berg erklimmt, trifft ihn fast der Schlag, denn vor ihm steht ein großer Greif. Ehe sich Sam versieht, steckt er in einem Abenteuer voller Gefahren. Der “Fluch des Greifen” scheint für Sam gebrochen zu sein, denn er kann plötzlich magische Wesen sehen, die normalerweise für das menschliche Auge verborgen sind. Mit dem “Fluch des Greifen” hat der legendäre Phylassos eine Trennung zwischen der menschlichen und magischen Welt geschaffen und weil nicht jedes Wesen mit diesem Fluch einverstanden ist, wird Sam schnell zur Zielscheibe. Schließlich ist er der Junge, der den Greifen gesehen hat…

Die Buchidee hat mir von Anfang an gut gefallen und so haben mich besonders die ersten Kapitel des Buches sehr gefesselt. Zusammen mit Sam London wird mal als Leser in eine völlig neue Welt in unserer eigenen Welt katapultiert und es macht tierisch Spaß alles zu entdecken. Beim Weltenbau und auch bei den verschiedenen Figuren hat der Autor eine Menge Kreativität an den Tag gelegt. Detailliert und liebevoll beschreibt er Orte und Handlungsabläufe, sodass man sich alles bildlich vorstellen kann. Für meinen Geschmack waren die Beschreibungen aber ein wenig zu detailliert, denn ab der Hälfte des Buches hatte ich eine richtige Leseflaute. Die am Anfang noch vorhandene Spannung geht schnell flöten und ich hatte letztlich nicht wirklich Lust, die Story weiter zu verfolgen. Schade eigentlich, denn insgesamt klang die Idee echt vielversprechend.

Das Buch ist geeignet für Leser ab 10 Jahren und vielleicht lassen sich diese auch noch mal anders fesseln, als Leser in meinem Alter. Dennoch bin ich mir nicht sicher, ob das Buch nicht ein wenig zu umfangreich ist. Ich fühlte mich manchmal regelrecht erschlagen und gleichzeitig gelangweilt, weil trotz der Masse an Seiten kein Spannungsbogen aufkommen wollte. Auch die Fallakten, die der Autor gerade am Anfang als eine Art Schmankerl eingebaut hat, haben mich tierisch gestört. Ich habe beim Lesen absolut keinen Nutzen darin gesehen und letztlich haben diese Akten einfach nur meinen Lesefluss gestört.

Dafür haben mich die verschiedenen Wesen sehr fasziniert und ich finde es super, dass sich am Ende des Buches ein Glossar befindet und man somit noch mal einen Überblick über die verschiedenen Wesen bekommen kann. Zum Protagonisten konnte ich keine richtige Bindung aufbauen, was aber wohl auch der Erzählperspektive geschuldet ist. Dennoch glaube ich, dass gerade junge Leser sich sehr gut mit Sam, seinen Gedankengängen und Handlungen identifizieren werden können.

Leider hat mich dieses wunderbar aufgemachte Buch nicht überzeugen können. Der Schreibstil war überhaupt nicht meins und ich hatte stellenweise wirklich das Gefühl, nicht in die Geschichte integriert zu sein. Zudem hat mich die Erzählperspektive manchmal durcheinander gebracht, während die detaillierten Beschreibungen und die im Gegenzug dazu knappen Dialoge mich leider nicht fesseln konnten. Meiner Meinung nach hat die Buchidee jede Menge Potential, das hier aber definitiv nicht ausgeschöpft wurde.

BEWERTUNG:
Tolle Buchidee, aber nur mäßige Umsetzung. Mir fehlte es an Spannung, die Beschreibungen waren mir zu überladen und der Schreibstil konnte mich nicht packen. Ich hatte mir mehr von diesem Buch erhofft und weiß daher noch nicht, ob ich die Reihe fortsetzen möchte.

Eine Welt voller Magie, Fabelwesen und ein Fluch der in Gefahr ist.

Von: Liane Winter Datum: 11. November 2018

Meine Meinung:

Ein wunderschönes Jugendbuch mit einer wirklich klassen Story. Die Welt in die uns der Autor entführt ist atemberaubend und mit so einer solchen bildlichen Ausdrucksstärke geschrieben, als würde man selber mit den Augen von Sam London, dass ganze Abenteuer erleben. Jedoch war der Lesefluss zu Beginn nicht gleich sofort bei mir eingestellt. Aber nach den ersten paar Kapiteln hat es mich dann doch mitgerissen. Mein Sohn, der das Buch auch gelesen hat, hat sich da noch schwerer getan und wollte es sogar abbrechen. Aber das weiterlesen hat sich definitiv gelohnt.
Mir hat besonders gefallen, dass man dort in kürzester Zeit Ort erreichen konnte, mit dieser absoluten genialen Reiseerfindung der Zwerge. Der Fluch selber steht hier im Mittelpunkt, der den Blick von den normalen Menschen, auf die der Wesen der Magischen Welt verhindert. Das ausgerechnet ein kleiner Junge, der sich selber für nichts Besonderes hält, ein solches Geheimnis beschützen soll, ist zwar etwas unlogisch, aber welches Kind wünscht sich nicht selber in Träumen sowas zu erleben. Es aber tatsächlich bis zu höchst spannenden, kurz vor dem Tod befindlichen Reisen zu erleben, ist dann schon eher etwas für wagemutige Jugendliche oder Erwachsene. Trotzdem gut umgesetzt. Das Ende lässt erahnen, dass Sam London mehr als ein ungewöhnliches Kind ist.

Da es sich hier um den ersten Band einer Reihe handelt, muss ich gestehen, dass mir die Welt und die Story so gut gefallen haben, dass ich Band 2 sicherlich lesen werde. Auch wenn es für mich jetzt kein Highlight war. Dafür gibt es von mir 4 Sterne und wer Harry Potter oder die Fantastischen Tierwesen liebt, sollte hier einfach mal reinlesen.

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Eine originelle Thematisierung phantastischer Tiere

Von: Gwees Bücherwelt Datum: 28. Oktober 2018

Nachdem aktuell die Filmreihe „Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“ im Kino läuft, ist es nicht verwunderlich, dass die „Magic Guardians“-Reihe an das Erfolgskonzept anknüpft. Gleichwohl wurden Tiere als starkes Handlungselement oder Charaktere in der Kinderliteratur schon immer favorisiert. Das Konzept von Nationalparks in Verbindung mit fantastischen Kreaturen ist auf jeden Fall originell und verwebt die phantastische Ebene hervorragend mit der gewöhnlichen Welt. Aber ist die Handlung auch so gut wie die Idee verspricht?

Der junge Sam London stellt fest, dass er mitten in die Geschehnisse der Magic Guardians verstrickt ist, einer Gruppe Menschen, die sich darum kümmern, dass niemand von der Existenz der phantastischen Wesen erfährt. Auf den über 400 Seiten passiert eine ganze Menge und manchmal überschlagen sich die Ereignisse geradezu. Manchmal plätschert es aber auch eher dahin und zieht sich. Vor allem das Ende ist dabei ein bisschen durcheinander geschrieben. Generell kann man sagen, dass die Handlung vorhersehbar ist und damit auch nicht hinter dem Berg hält, aber andererseits gibt es trotzdem auch Überraschungen – teilweise auch innerhalb der vorhersehbaren Ereignisse. Dennoch hat man an einigen Stellen des Romans das Gefühl, dass der Autor ruhig zurückhaltender hätte sein können oder in anderen Momenten die Logik seiner Szenen noch einmal überdenken hätte sollen. Die Welt wirkt aber trotzdem glaubwürdig und wird mit historischen Erklärungen belegt. Es gibt außerdem viele Schauplätze und der Leser lernt vor allem viele Nationalparks kennen, wenn auch meist nur deren Namen.

Sam London ist kein besonderer Junge, wie er meint. Und das zieht sich auch wie ein roter Faden durch den Roman. Er hat einfach keine richtigen Eigenschaften. Obwohl es am Anfang noch heißt, er kenne sich sehr gut mit phantastischen Wesen aus, weil er Bücher darüber gewälzt hat, wird das später vollkommen revidiert, da er als Neuling in die Welt der Magic Guardians eintritt und die Rolle des Unwissenden mimt. Es wirkt auch extrem erzwungen, dass Sam nicht besonders ist. Im Gesamten wirkt er weder sehr sympathisch noch unsympathisch. Er zeigt trotz seiner Vorliebe für phantastische Kreaturen außerdem erstaunlich wenig Begeisterung. Auch über die anderen Charaktere lernt man herzlich wenig, obwohl aus verschiedenen Perspektiven berichtet wird. Man bekommt zwar einen groben Eindruck von den Charakteren, aber nie etwas Tiefgründiges. Alles bleibt oberflächlich. Trotzdem wird die Geschichte sympathisch erzählt, was aber eher am Schreibstil liegt.

Dieser ist zudem sehr aussparend und wenig detailliert. Auch ist die Perspektive manchmal nicht ganz klar, da sie sich an einigen Stellen zu vermischen scheint. Originell ist die Aufbereitung der Kapitel. Hier gibt es zu Beginn einiger Kapitel Fallakten der Magic Guardians, die zwar meist wenig zur Handlung beitragen und eher ein Gimmick sind, aber trotzdem nett zu lesen sind. Am Ende findet sich außerdem ein Glossar mit Bildern und Beschreibungen zu den meisten erwähnten Kreaturen.

Der Romanauftakt richtet sich ganz klar an eine jüngere Zielgruppe. Die Charaktere werden eher grob charakterisiert und die Handlung steht im Fokus. Es hat durchaus Spaß gemacht, den Roman zu lesen, was vor allem an einigen Charakteren und den interessanten Schauplätzen lag. Die Handlung ist für einen Kinderroman komplex, aber dennoch zieht sich von Anfang an ein roter Faden hindurch, wodurch man die Geschichte schnell aufdröseln könnte, wenn man gut aufpasst. Lediglich die zäheren Stellen trüben das Leseerlebnis. Alles in Allem ist die Idee auf jeden Fall interessant und thematisch auch nicht zu abgehoben.

Fazit:
„Der Fluch des Greifen“ ist ein spannender Kinderroman, bei dem sich die Ereignisse oft überschlagen, aber dafür auch ab und zu einem langsameren Tempo folgen. Die Charaktere wirken alle sympathisch, auch wenn sie nur oberflächlich beleuchtet werden. Die phantastischen Tiere als Aufhänger der Geschichte wurden vielversprechend integriert.

Inhalt: 4/5
Charaktere: 4/5
Lesespaß: 4/5
Schreibstil: 3/5

spannendes Buch

Von: Yanthara Datum: 21. Oktober 2018

Nachdem das letzte Kinderbuch was ich gelesen hab so ein Reinfall war, bin ich von dem Buch mehr als positiv überrascht. Zum einen finde ich das Cover sehr ansprechen mit dem Kopf des Greifen, die Farben sind sehr schön und das Auge des Greifen zieht einen auch schon in den Bann. Leider gibt es das Buch nur als Hardcover und eBook, und nicht als Hörbuch.

Das Buch ist Teil einer Reihe, diese umfasst im Moment zwei Teile (den zweiten Teil gibt es aber noch nicht auf Deutsch). Aber nun zu diesem Band: die Geschichte braucht etwas bis sie in die Gänge kommt und bis man den Prolog auch in die Story einordnen kann, da der Charakter aus dem Prolog erst im späteren Verlauf der Geschichte wieder auftaucht. Die Charaktere sind gut geschrieben und für ein Kinderbuch/Jugendbuch einfach gehalten und nicht zu sehr konstruiert. Sie könnten manchmal aber etwas tiefgründiger sein. Die Charakter sind schon etwas typisch schwarz weiß gehalten, aber für ein Kinderbuch ist das ok.

Die Geschichte brauch an manchen Stellen etwas, bis sie in die Gänge kommt und ist auch teils arg voraussehbar, was aber auch einfach daran liegen kann, das ich nicht zur Zielgruppe gehöre, für Kinder könnte das wieder anders aussehen, vielleicht ist es da nicht so vorhersehbar. Die Geschichte plätschert angenehm vor sich hin, ist aber an manchen Stellen auch etwas statisch und durchkonstruiert. Es passiert aber immer was und es gibt kaum 'Atempausen' für Sam und seine Freunde.

Die Geschichte ist abgeschloßen, aber das Buch endet so, dass es Lust auf den nächsten Teil macht. Schön ist auch, dass es einen Anhang mit den wichtigsten mythischen Kreaturen aus dem Buch gibt. Im Anhang sind kurze Infos zu den Tieren und kleine Bilder. Was es noch mal alles anschaulicher macht. Was ich bisher auch noch nicht erwähnt habe: es gibt 'Auszüge aus Akten' aus dem Institut zum Schutz für magische Wesen - in den Abschnitten bekommt man noch mal Hintergrundinfos zu den Charakteren oder aber zu Fakten die für die Geschichte relevant sind.

Allem in allem kann ich das Buch nur empfehlen :)

Todd Calgi Gallicano: Magic Guardians – Der Fluch des Greifen

Von: Sandy Kolbuch Datum: 02. Oktober 2018

Magische Wesen, die durch einen Fluch unsichtbar für die Menschen sind und von Guardians beschützt werden, dies klingt auffallend nach einem weiteren Werk von Joanne K. Rowling. Aber nein, dieses magische Werk stammt von Todd Calgi Gallicano, der in New York in der Filmindustrie Fuss fasste, bevor er sich dem Schreiben widmete. Auch wenn die Inhaltsbeschreibung zunächst auf eine Welt der Hexen und Zauberer hindeuten mag, gestaltet sich die Geschichte ganz anders. Im Fokus der Geschichte steht der 12-jährige Sam London, ein ganz gewöhnlicher Junge. Doch Sam wünscht sich nichst sehnlicher, als irgendwie besonders zu sein. Akribisch sucht er nach einer ausgefallenen Fähigkeit, doch am Ende muss er immer wieder erkennen, wie gewöhnlich er doch ist. Nur sein sich stetig wiederholender Traum deutet darauf hin, dass es doch ein Fünkchen Hoffnung für ihn gibt. Eines Tages entschließt sich der Junge dazu, seinen Traum real werden zu lassen. Er kauft sich ein Busfahrticket und fährt zu jenem Ort, den er nachts immer wieder in seinen Träumen betritt. Er erklimmt einen Berg und traut seinen Augen nicht, als er dort wirklich den Greifen aus seinen Träumen trifft. Er spricht kurz mit dem Tier, bevor sich seine Welt für immer verändert. Eh er sich versieht, wird er von unbekannten Wesen gejagt und von Dr. Vantana gerettet. Dieser bringt ihn in ein geheimes Institut, wo Sam die unglaubliche Geschichte einer magischen Welt zu hören bekommt. Plötzlich ist Sam selbst Mitglied der geheimen Guardians und nach einer Bluttransfusion ist er sogar in der Lage, die magischen Wesen zu sehen, die einst mit einem Fluch des Greifen belegt und für das menschliche Auge unsichtbar wurden. Immer mehr Wesen kreuzen seinen Weg. Er trifft auf legendäre Bigfoots und Trolle, die ihm freundlich gesinnt sind, aber auch auf bösartige Wesen, die seinen Tod wünschen. Und dies alles nur, weil Sam der legendäre Greif erschienen ist, der die Welten der Wesen und der Menschen zum Schutz voneinander trennte. Um den Zauber weiterhin zu schützen, muss Sam über seinen Schatten springen und eine gefährliche Mission antreten, die nur er zu Ende bringen kann.
Todd Calgi Gallicano hat eine magische Geschichte geschaffen, die den Leser ab den ersten Seiten in eine fremde Welt entführt. Man trifft gemeinsam mit der Hauptfigur auf bekannte Wesen der Mythen und Legenden, aber auch auf völlig unbekannte Bestien. Mit viel Liebe zum Detail offenbart der Autor dem Leser in recht langen Kapiteln Zusammenhänge, Kulissen und Geheimnisse, die ein großes Rätsel bergen. Nach und nach gelingt es dem Leser, die Puzzlestücke zusammenzufügen, um das große Ganze greifbar zu machen. Trotz weniger Längen im Mittelteil und der vielen Namen, die gelegentlich für etwas Verwirrung sorgen können, gestaltet sich die Geschichte spannend und macht Lust auf mehr.

Ein schönes und turbulentes Abenteuer

Von: 365-Seiten Datum: 27. September 2018

Erster Satz

Der nachfolgende Bericht basiert auf einer Fallakte aus dem Institut für Magische Wesen (IMW).

Meinung

Seit geraumer Zeit träumt Sam jede Nacht ein und denselben Traum, bis er in einer Nacht plötzlich das Ende erreicht. Ein prächtiger Grei auf einem Felsen, der auf ihn wartet. Sam lässt das Gefühl nicht los, dass dies mehr als nur ein Traum ist und begibt sich auf die Suche nach dem Greifen, um ihn an der im Traum gezeigten Stelle zu finden. Ehe Sam sich versieht ist er zusammen mit Dr. Vantana vom Institut für Magische Wesen mittendrin in einer abenteuerlichen und gefährlichen Suche, voller magischer Wesen aller Art. Denn die gibt es wirklich, wie Sam feststellen muss.

Ein personaler Erzähler führt uns durch die Geschichte und gewährt uns zwischendurch Einsicht in einige Akten vom Institut für Magische Wesen, dem IMW. Die Akten enthalten zwar einige Zusatzinformationen zum jeweiligen Geschehen, diese hätten meiner Meinung nach aber auch ganz normal im Text untergebracht werden können. Der Schreibstil war flüssig und verständlich.
Einige der wichtigeren Magischen Wesen werden am Ende des Buches in einem Glossar aufgelistet und näher erklärt, während die vielen namenlosen Wesen, die eine Mischung aus zwei Tieren waren, nur im Text kurz erwähnt wurden. Diese waren in einigen Situationen verdammt viele, so dass man sie sich unmöglich alle merken konnte, meistens war das aber auch nicht nötig.

Charaktere

Einfach, nicht besonders und völlig normal, so beschreibt Sam London sich selbst. Er hat schon viele Dinge ausprobiert um seine besondere Fähigkeit zu finden, doch bisher erfolglos. Doch dann trifft er auf den Greifen Phylassos, Beschützer der magischen Wesen und befindet sich prompt in einem Abenteuer wieder. Er war wirklich durchschnittlich, hatte in ungewissen Lagen Angst und war manchmal unbeholfen, doch gerade das machte ihn aus, auf seiner Reise nach der besonderen Fähigkeit.

Sams Begleiter wird Dr. Vantana. Seit er zehn ist, weiß er um die magischen Geschöpfe Bescheid und hilft dem Institut. Eigentlich war er auf der Suche nach seinem Mentor, doch als Sam den Greifen trifft, hofft er von ihm mehr zu erfahren und ist etwas neidisch darauf, weil der Greif sich nur sehr selten einem Menschen zeigt. Zu Beginn wirkt der Dr. nicht wirklich vertrauenswürdig und obwohl er Sam viele Dinge erklärt und sagt, behält er auch so manches für sich. Später schlüpft er immer mal wieder in die Vaterrolle und fühlt sich seinem jungen Begleiter gegenüber verpflichtet, ohne zu wissen warum. Er war ein angenehmer Charakter, aber ich erhoffe mir in den zukünftigen Bänden etwas mehr Tiefe.

Fazit

Ein schönes, turbulentes Abenteuer mit unzähligen magischen Wesen und einfachen, aber schönen Charakteren. Mal sehen, was die Reihe noch so bringt. 4 Sterne

Interessantes Setting,tolle Charaktere & ein fesselndes Abenteuer! - Lesenswert!

Von: Samys Lesestübchen Datum: 26. September 2018

Inhalt:

Sam London findet sich selbst alles andere als besonders. Er wächst bei seiner Mutter auf, geht zur Schule und interessiert sich für alte Mythen und fantastische Tiere. Die einzige Besonderheit sind seine sehr lebhaften und irgendwie sehr realen Träume, die ihn geradewegs in ein ein Abenteuer katapultieren, dass er so schnell nicht mehr vergessen wird.

Denn einer Intuition folgend, schleicht er sich eines Morgens aus dem Haus um den Spuren seines Traums zu folgen und steht am Ende der Reise einem wachechtem Greifen gegenüber. Doch das ist nicht alles, denn ehe er sich versieht überschlagen sich die Ereignisse und er findet sich in einem geheimen Institut am entferntesten Winkel der Welt wieder. Vor Ort wird ihm unglaubliches offenbart : Magische Wesen gibt es wirklich, sie leben vor den Menschen verborgen und er ist ein wichtiges Mitglied einer magischen & gefährlichen Mission!

Um den Zauber zu schützen, der die magischen Wesen vor den Menschen verbirgt, muss Sam das Besondere an sich aus dem Innersten befreien und über seine eigenen Schatten springen. Doch ist Sam wirklich dafür bereit und was ist eigentlich das Besondere an ihm?

Meine Meinung:

Todd Calci Galligano hat mit der Geschichte von Sam mit nur wenigen Schritten oder in dem Fall Worten mein Herz erobert. Zwar war es anfänglich so, dass ich aus unempfindlichen Gründen erst einmal an „Fantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“ denken musste, aber auf seine eigene sehr spezielle und fesselnde Art das Abenteuer der kleinen Sam zu erzählen, holte er mich schnell aus meinem Gedankenwirrwarr und verschaffte mir ein Leseerlebnis der besonderen Art.

Mit seinem sehr bildgewaltigen, spritzigen und flüssigen Schreibstil füllte er die Geschichte mit Leben. Es war irgendwann echt schwer zwischen Fiktion und Realität zu unterscheiden. Ich suchte förmlich selbst nach den getarnten magischen Wesen in meiner Umgebung und hoffte sehr, auch solch eine fantastische Geschichte erleben zu dürfen. Leider ging ich mit dieser Hoffnung leer aus, aber es reichte mir am Ende vollkommen an der Seite von Sam durch eine besondere und magische Welt zu Reisen, die voller Überraschungen steckte.

Gelungen ist die Idee und ihre Umsetzung dem Autor total. Aufgebaut in einer Fallakte mit kleineren Auszügen, die die Ermittlungen unterstützen und als Aussagen von Augenzeugen dienen, erfrischen die sonst sehr spannende Handlung. Von ihnen hätte ich mir ein paar Eindrücke mehr gewünscht, gerade, weil sie die Handlung auflockern. Ansonsten wird die Handlung aus der Sicht von mehreren Charakteren berichtet, die Abwechslung in das Ganze bringen und so auf intensive Weise die Geschichte von Sam und seinen Begleitern vermitteln.

Gut herausgearbeitet sind die unterschiedlichen magischen Wesen, die wir während des Abenteuers antreffen. Das Glossar am Ende des Buches gibt einen bildlichen Eindruck und untermauert die Beschreibungen in der Geschichte.

Die Spannung hat ein konstantes Maß und wird fortlaufend aufrecht erhalten. An manchen Stellen kommen zwar kleinere Längen auf, die der Handlung aber keinen Schmerz verursachen, sondern sich so schnell wie sie auftreten auch wieder in Luft auflösen.

Die Geschichte ist sehr angenehm zu lesen und hat mich sofort in seinen Bann gezogen. Die Charaktere sind allesamt sehr authentisch und lebhaft gestaltet. Ich kann wirklich nicht sagen, wer von ihnen mir mehr ans Herz gewachsen ist, denn sie sind einfach alle wirklich sehr toll und super in Szene gesetzt. Das Setting ist mit seinem bildhaften und sehr lebendigen Auftritt absolut faszinierend gestaltet und ich konnte mich total darin fallen lassen.

Persönlich fand ich dieses Buch sehr überraschend und fesselnd geschrieben. Es überzeugte mit seinen unzähligen Charakteren und dem tollen Setting. Ich kann es absolut empfehlen und wünsche mit noch mehr solche Geschichten voller Fantasie und Magie!

allein um der weiteren Erkundung der kreierten Welt würde ich die Reihe aber weiterlesen wollen

Von: Taja von Die Librellis Datum: 24. September 2018

~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Vorweg ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~
„Magic Guardians – Der Fluch des Greifen“ erschien Anfang September beim cbj Verlag. Es ist das Debut von Todd Calgi Gallicano und der fantasievolle Auftakt der „Sam London“-Reihe, zu der es im Englischen bereits einen zweiten Teil gibt.

~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Inhalt des Buches ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~
Der 12-jährige Sam London ist ein Durchschnittstyp und nicht gerade glücklich damit. Als er widerholt von einem Greif in der Wüste träumt, hat er das Gefühl, dass dies etwas zu bedeuten hat. Er folgt seiner Intuition ins Death Valley und steht tatsächlich bald vor einem echten Greifen. Ehe er sich versieht, entdeckt er eine neue Seite der normalen Welt, denn er kann plötzlich magische Wesen sehen, die normalerweise von einem mächtigen Zauber verborgen mitten unter uns Menschen leben. Doch der Frieden, der dank dieser Unwissenheit über die Jahrhunderte erhalten wurde, ist in Gefahr, denn nicht alle Wesen sind mit dem „Fluch des Greifen“ einverstanden. Und so wird Sam schnell zu einem begehrten Ziel für verschiedene Parteien, denn immerhin ist er „der Junge, der den Greif gesehen hat“. Mit einem Mal steckt Sam mitten in einem Abenteuer, das ihn in ferne Länder und so manche Gefahrensituation führt. Doch er und seine Gefährten vom Institut für magische Wesen geben alles dafür den Status Quo der Welt der Fabelwesen zu erhalten.

~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Cover, Bilder und Gestaltung ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~
Das Cover ziert ein majestätischer, roter Greifenkopf, (bzw. ein Raubvogelkopf, denn wenn es der Greif aus der Geschichte sein sollte, hätte er weiße Kopffedern haben müssen…) dessen Auge im wahrsten Sinne des Wortes ein absoluter Blickfang ist. Die Schrift ist in silbern mit einer abstehenden Prägung gehalten, was dem Ganzen einen edlen Stil verpasst. Ich mag das Cover, da es auf jeden Fall ins Auge fällt und Spannung verspricht, für ein Kinderbuch ab 10 Jahren finde ich es aber fast schon ein wenig zu ernst und düster gehalten. Für diese jüngere Altersgruppe und in Anbetracht, dass es eine Reihe wird, wäre vielleicht das englische Cover ansprechender gewesen, da es farbenfroher ist und damit kindgerechter wirkt. Da die Leseempfehlung bis 99 Jahre geht, ist das stilvollere deutsche Cover wohl auf eine größere Bandbreite an Lesern ausgelegt.
Die innere Gestaltung ist auch sehr ansprechend, vor allem das angefügte Glossar mit Bildern der auftauchenden mythischen Wesen, und die Schriftgröße ist für alle Altersklassen sehr gut zu lesen.

~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Meine Meinung zum Buch ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~

Story:
Bücher in denen mythische Tiere eine Rolle spielen und doch in unserer Realität existieren, gibt es mittlerweile zu Hauf und es ist schwer da etwas vollkommen Neues zu kreieren. Todd Gallicano hat sich mit seinen „Magic Guardians“ dabei mächtig ins Zeug gelegt und es tatsächlich geschafft seine Welt um das Institut für magische Wesen (IMW) sehr stimmig in unsere Welt zu integrieren. Dabei finde ich es vor allem sehr schön, dass Natur und Nationalparks eine große Rolle spielen. Der Autor hat sehr viel Liebe zum Detail und Kreativität in seinen Weltenbau gesteckt, sodass es wirklich viel Spaß macht diese mit Sam zu erkunden. Mir gefiel besonders, dass hier nicht nur die allseits bekannten Fabelwesen wie Greif oder Troll ins Spiel kamen, sondern auch jede Menge eher unbekannter Kreaturen aus Mythologien verschiedenster Länder.
Allerdings gab es ab und an ein paar kleinere Punkte im Weltenbau, die für mich nicht so richtig Sinn ergaben, was aber auch daran liegen kann, dass manche Thema noch nicht ausreichend erläutert wurden.
Den grundlegenden Storyverlauf fand ich auch sehr interessant und gut durchdacht. Tatsächlich war mir der Umfang für ein Kinder/Jugendbuch aber etwas zu viel, vor allem da es mit der Spannung oft nicht schnell genug bergauf ging (obwohl ich eigentlich langsamere Geschichten bevorzuge, zogen sich manche Episoden gefühlt ewig). Es gab viele Wendepunkte, die, wenn man aufmerksam liest, aber oft nicht ganz so überraschend kamen, wie es der Autor wahrscheinlich gern gehabt hätte. Die ganzen Verstrickungen sind zwar gut gesetzt, ich habe aber die Befürchtung, dass es für die jüngere Leserschaft vielleicht schon einen Ticken zu viel Intrige war.
Leider erschienen mir einige Szenen und vor allem Dialoge auch sehr gezwungen. Der Prolog war äußerst interessant gewählt, aber die ersten Kapitel waren für mich nicht besonders überzeugend, da mir Sams Ausflug ins Death Valley viel zu konstruiert war und viele Handlungen der Charaktere für meinen Geschmack einfach zu weit hergeholt waren. Es besserte sich in der Mitte des Buches, wurde zum Ende hin aber wieder etwas abstruser, weil ich den Eindruck hatte, dass sich der Autor zu sehr bemüht hat etwas Einzigartiges und Abwechslungsreiches zu erschaffen. Dabei entstanden aber meiner Meinung nach eine Reihe Logikfehler, über die ich nicht mehr hinwegsehen konnte (z.B. mystischer Riesenvogel fliegt von Tibet nach Amerika 5 Minuten, von Amerika bis nach Frankreich braucht er aber 2 Stunden?).
Eigentlich sehr schade, denn es steckt viel Potenzial in der Story.

Schreibstil:
Was die storytechnischen Mankos oftmals negativ unterstützt hat, war leider der sehr wechselhafte Schreibstil des Autors. Zum Großteil ließ es sich gut und flüssig lesen, und es gab öfters eine Prise Humor oder saloppe Ausdrücke zum Auflockern. Allerdings wartete er dann an den unpassendsten Stellen mit völlig unnötigen Fremdwörtern und mächtigen Satzkonstrukten auf, die ich zwar genauso schreiben würde, weil ich Schachtelsätze liebe, aber für meine Begriffe bei einer Altersempfehlung ab 10 Jahren nichts zu suchen haben. Dafür war an einigen Stellen das Geschehen beschreibungsmäßig so knapp herunter gebrochen, dass weder richtig Spannung aufkam, noch man richtig in die Szene oder Charaktere eintauchen konnte, weil oft Sinneseindrücke oder Zwischenschritte komplett weggelassen wurden.
Etwas schwierig war auch die Wahl der Erzählperspektive, denn auch wenn es sehr vorteilhaft ist bei einer solch komplexen Geschichte die Sicht wechseln zu können, empfand ich den auktorialen Erzähler hier als eher unpassend, da er leider das Gefühl erzeugte, dass man gar nicht so richtig am Geschehen beteiligt ist und damit auch eine große Distanz zu den Charakteren verursachte. Ein wechselnder personaler Erzähler hätte es in meinen Augen hier fesselnder rübergebracht.
Auch ein Fall von „gut gedacht – schlecht umgesetzt“ sind die eingewobenen Fallakten. Der Autor wollte damit sicher auch optisch einen neuen Weg gehen und die Geschichte damit auflockern, leider ist das in meinen Augen völlig nach hinten losgegangen. Erstens hätte er es konsequent einbauen sollen, und nicht in den ersten Kapiteln gehäuft und dann so gut wie gar nicht mehr. Und zweitens fand ich den benutzten Schreibstil für eine Fallakte völlig sinnfrei. Er hat zwar im Vorwort erklärt, dass die ja zu trocken wären und er es demnach umgearbeitet hat, aber jetzt sind sie leider einfach nur eine Ansammlung an für die Story völlig unnötigen Informationen, die einfach nur den Lesefluss stören.

Charaktere:
Der Autor hat sich bemüht einen normalen und sympathischen Protagonisten zu erschaffen mit dem sich Kinder und Jugendliche gut identifizieren können. An sich ist ihm das mit Sam sogar weitestgehend gelungen, denn auch wenn ich überhaupt keine Bindung zu ihm aufbauen konnte, ging er mir zumindest nicht die ganze Zeit auf die Nerven. Die fehlende Bindung, auch bei allen anderen Charakteren, resultierte dabei leider aus der erzählerischen Perspektivdistanz, sowie der in meinen Augen äußerst unzureichenden Gefühlsdarstellung von Sam und Co. Ja gut, er ist ein 12-jähriger Junge, da beschäftigt man sich vielleicht nicht ständig mit Gefühlen, aber es kam oft von ihm der Satz „meine rationale Seite sagte mir…“ und es war ok, dass er an viele Dinge logisch ranging und ich lasse es auch durchgehen, dass ausgerechnet er immer die megagenialen Einfälle hatte, die ihm zum Held machten, aber mir fehlte ein Punkt seiner Emotionen leider komplett: seine Begeisterung. Das er vor vielen Neuentdeckungen in der Geschichte Angst hat, ist völlig nachvollziehbar, aber er ist an mythischen Tieren interessiert und plötzlich eröffnet sich diese Welt für ihn und er nimmt das alles ziemlich neutral hin und stellt in Gesprächen auch nur die logischen Fragen, um die Geschichte voranzutreiben. Mir fehlt für lange Zeit seine Eigeninitiative, was ihn für mich einfach viel uninteressanter macht, als die Tatsache, dass er keine besonderen Fähigkeiten hat. Die anderen wichtigen Charaktere sind zwar vielfältig, äußerlich gut beschrieben und könnten Sympathieträger sein, aber leider erging es mir mit ihnen genauso wie mit Sam.

Fazit:
Mythische Wesen, ein dafür zuständiges Institut, ein normaler Junge, der plötzlich bis zum Hals in Abenteuern steckt – der Klappentext versprach ein spannendes Buch mit jeder Menge Fantasie. Letzter Teil hat sich tatsächlich auch erfüllt und allein dafür lohnt sich das Lesen. Leider haperte es an vielen Stellen ein wenig mit der Spannung und für mich gab es auch ganz klare Mankos in der Charakterdarstellung.
Da mich auch der Schreibstil nicht fesseln konnte, gibt es leider nur 3 von 5 Punkten.
Ich denke aber, dass es bei mir vor allem eine Frage des Alters war, dass mich die eigentlich gut gedachte Geschichte in der Umsetzung nicht überzeugen konnte. Allein um der weiteren Erkundung der kreierten Welt der Fabelwesen und dem IMW würde ich die Reihe aber tatsächlich sogar weiterlesen wollen.

~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Wem würde ich das Buch empfehlen? ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~
Kinder und Jugendliche von 10 bis vielleicht 16 Jahre, die sich für mystische Wesen und abenteuerliche Geschichten interessieren, werden an diesem Buch sicher ihre Freude finden. Darüber hinaus ist es wahrscheinlich wirklich eine Geschmackssache, ob einen die Geschichte noch gefangen nehmen kann. Da ich den Vergleich leider schon öfter gelesen habe – mit dem Stil von Rick Riordan hat das Ganze wirklich wenig zu tun.

Taja
von den Librellis
(ehemals Nickypaulas Bücherwelt)

Eine tolle Idee, aber leider fehlte mir die Spannung

Von: Kikis Bücherkiste Datum: 13. September 2018

Vielen Dank an das Bloggerportal und an den Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars, was aber in keiner Weise meine Meinung beeinflusst.

Mein Eindruck:
Nach dem ich das Buch schon vor ein paar Monaten entdeckt habe und ganz begeistert vom Klappentext und der Leseprobe war, war für mich klar, dieses Buch möchte ich unbedingt lesen, denn es klingt nach einer spannenden und interessanten Geschichte. Daher war auch meine Freude groß, als ich nach meinem Urlaub nach Hause kam und das Buch schon auf mich wartete.

Sam, ein scheinbar unscheinbarer Junge, der mit seiner Mutter allein lebt, hat immer wieder den gleichen Traum, den er nicht deuten kann. Nachdem er in den Nachrichten den Platz aus seinem Traum wiedererkennt, macht er sich auf den Weg ins Death Valley. Und ab dem Zeitpunkt verändert sich sein Leben. Er bleibt nicht der unscheinbare und gewöhnliche Junge, sondern wird zum wichtigsten Glied seines neuen „Teams“.

Der Einstieg in das Buch fiel mir noch relativ leicht und es schien eine spannende Geschichte zu werden. Aber leider lies das dann mit der Zeit nach. Die Spannung nahm immer mehr ab und irgendwann plätscherte die Geschichte nur so vor sich hin. Die Idee und der Plot sind zwar richtig gut, aber leider fand ich die Umsetzung nicht wirklich geglückt. Aber: Da es sich um ein Buch handelt, das Kinder ab 10 Jahren lesen können, kann ich mir gut vorstellen, dass es für Kinder in dem Alter doch um einiges spannender sein kann.

Der Schreibstil des Autors hat mir gut gefallen und lies sich leicht lesen. Auch fand ich es nicht wirklich verwirrend, war leicht durchschaubar und ich kam mit den verschiedenen Sichtweisen gut klar.

Den Charakteren fehlte es leider teilweise an Tiefe. Sams Beschreibung fand ich gut und konnte mich gut hineinfühlen. Auch fand ich es realistisch, dass Sam anfangs Vance und anderen gegenüber erstmal misstrauisch ist und nicht sofort alles glaubte, was man ihm erzählte.

Allerdings sah das dann bei den anderen ein wenig anders aus, so wie zum Beispiel bei Sams Mutter. Hier hat es mich ein wenig gewundert, dass Sam immer mal wieder von zu Hause weg war und die Mutter dabei nicht erwähnt wurde. Wo sie sich befindet bzw. ob sie sich Sorgen macht, weil Sam mal wieder nicht da ist (nachdem er von seiner ersten „Mission“ zurückkommt).
Auch bei Vance fehlte mir die Tiefe, obwohl er ja zu den Hauptcharakteren gehört. So blieb er für mich eher im Hintergrund und auch ziemlich blass.

Was ich allerdings toll fand, ist das Glossar am Ende des Buches. Da findet man die Beschreibung der verschiedenen mythischen Wesen inkl. Bilder sowie die IMW-Aktenverschlüsselung und was sie zu bedeuten hat.

Fazit:
Ein Buch mit einer tollen Idee dahinter, aber leider wurde das Potenzial, meiner Meinung nach, nicht völlig ausgeschöpft und daher fehlt die Spannung. Hier hätte man bestimmt mehr rausholen können. Allerdings denke ich, dass Kinder damit trotzdem einen großen Lesespaß haben können.

Magic Guardians - die Beschützer der Fabelwesen

Von: Leseratte Austria Datum: 12. September 2018

Magic Guardians – Der Fluch des Greifen von Todd Calgi Gallicano im cbj Verlang erschienen. Mit 445 Seiten.
Sam London ist ein gewöhnlicher 12 Jähriger Schüler der nicht wirklich eine besondere Begabung hat.
Einige Nächte träumt er immer von einem Ort in der Wüste und einem Greifen. Sam muss Gesteinsberge erklimmen und alles kommt ihm so richtig „Echt“ vor! Haben diese Träum einen tieferen Sinn? Nach 14 Tagen, sieht er zufällig bei TV Nachrichten, dieselbe Gegend, die in seinen wiederkehrenden Träumen vorkommt. Er muss dort hin, allerdings dieser Ort befindet sich im Death Valley und bis dorthin sind es mehrere Busstunden fahrt. Sam braucht die halbe Nacht um einen geeigneten Plan zu schmieden. Am nächsten Morgen stellt sich Sam krank, um nicht in die Schule gehen zu müssen. Seine alleinerziehende Mutter lässt ihn nur ungern alleine zu Hause. Später fährt Sam mit dem Bus in Richtung Death Valley. Er schläft auch einige Stunden im Bus. Seine Sitznachbarin ist sehr freundlich zu ihm.
Als er nach der langen Fahrt bei einer Tankstelle ankommt, seigt Sam aus und geht in die Wüste hinein. Er erklimmt die Gesteinsberge aus seinen Träumen und ist total überrascht, was er da oben zu sehen bekommt: Ein Greif in seiner vollen Größe steht vor ihm!! Mit etwas Angst bietet Sam ihm einen Keks als Geschenk an. Wie wenn es normal wäre, sprach der Greif mit Sam und nahm den Keks nicht an. Plötzlich hören sie Geräusche und bemerken, dass die Bus-Sitznachbarin nach Sam sucht. Als die Frau, den Greifen sieht beginnt sie zu schreien und läuft so schnell sie nur kann zum Bus zurück. Sam versucht sie noch aufzuhalten, aber sie ist einfach zu schnell für ihn. Nur knapp wird sie beim überqueren der Straße von den Autos verfehlt und rettet sich zur Tankstelle.
Hinter ihr beginnt eine Kettenreaktion. Mehrere Autos haben einen Unfall und als es plötzlich richtig gefährlich wird, kommt der Greif und schnappt sie mit seinen Krallen und Rettet ihr das Leben. Es kommt zu einer riesigen Explosion der Tankstelle!
Später erwacht Sam im Krankenhaus und nachdem seine Mutter bei ihm war, kommt der Arzt Dr. Vantana zu ihm. Er macht mit ihm eigenartige Tests. Wie geht es den nun weiter? Der Dr. ist vom IMW Institut für Mystische Wesen – Beschützer der Mystischen Wesen.
Dr. Vantana möchte das Sam mit ihm mitkommt. Sam hat den Greifen gesehen und ist deshalb in großer Gefahr! Wird Sam mit einem Fremden mitgehen? Sam steht nun vor seinem größten Abendteuer, wird er den Greifen wieder treffen? Und wo sind denn die ganzen Fabelwesen auf einmal hergekommen? Sam erkennt einige aus seinen Büchern von Dr. Knox wie: Gestaltswandler, Bigfeet, Trolle, Yetis, Gargyls, Aswangs und noch viele andere! Sam wird neue Gebiete rund um die Welt bereisen und neue Freunde und Feinde finden! Wenn kann Sam trauen? Und was hat diese Greifenklaue aus Gold für einen Zweck?
Meine Meinung: Ein tolles Magisches Abendteuer das Sam erleben darf. Sam lernt eine Welt die er nur aus Büchern kennt, kennen. Er hätte es auch nie für Möglich gehalten, je eines der Fabelwesen zu treffen. Er wird viele gefährliche Momente erleben und auch mehrmals dem Tod entrinnen. Auf den letzten Seiten gibt es eine Alphabethische Aufzählung: Glossar Mythischer Wesen. Mit Zeichnungen der Wesen und Anmerkungen, so kann man in die Welt der Fabelwesen noch besser eintauchen. Sam hat ab sofort auch eine besondere Begabung mit der er die Welt der Fabelwesen beschützen kann! Ein tolles Cover, vorne mit kleinen Prägungen. 5 von 5 Sternen

Grandiose Story, gewöhnungsbedürftiger Schreibstil

Von: Sonja/Shaaniel Datum: 05. September 2018

����Rezensionsexemplar����
(unbezahlte Werbung)
-Bloggerportal Randomhouse -

������Magic Guardians������
-Der Fluch des Greifen-

Autor: Todd Calgi Gallicano
Verlag: cbj Kinderbücher
Preis: 15€, Gebundenes Buch
Seiten: 448 Seiten
ISBN: 978-3-570-17575-0
Alter: ab 10 Jahre
Erscheinungsdatum: 03.09.2018

3 Von 5 Sternen ⭐⭐⭐

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Inhaltsangabe:
Entnommen von: www.randomhouse.de
Fantastische Tiere, ferne Länder und eine Welt in Gefahr
Sam London ist völlig gewöhnlich, geradezu unbesonders, wie er es ausdrückt. Doch das ändert sich schlagartig, als er der Spur eines merkwürdigen Traums folgt und plötzlich vor einem waschechten Greifen steht. Bevor er sichs versieht, steckt er mitten in einem gefährlichen Abenteuer, das ihn in die entferntesten Winkel der Welt und zu einem geheimen Institut führt. Dort erfährt er das Unglaubliche: Magische Wesen gibt es tatsächlich und sie leben unter uns! Ein mächtiger Zauber schützt sie und hält sie vor der Menschheit verborgen. Doch dieser Zauber ist nun in Gefahr, und es ist an Sam, ihn und alle magischen Wesen zu retten ...
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Weitere Informationen:
https://www.randomhouse.de/Buch/Magic-Guardians-Der-Fluch-des-Greifen/Todd-Calgi-Gallicano/cbj-Kinderbuecher/e530855.rhd
(plus Leseprobe)
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Hallo ihr Süßen��
Gerade habe ich *Magic Guardians* Teil eins *Der Fluch des Greifen* beendet. Auf dieses Buch habe ich mich schon seit Monaten gefreut, mal im ernst das Cover ist doch schon einfach nur ein Traum! Dann geht es darum auch noch um magische, mystische und fantastische Wesen und Fabelwesen. Was will ich mehr, das lässt mein Herz einfach nur höher schlagen! Denn hier geht es um das *Institut für Magische Wesen*, das klingt so unglaublich gut. Als würde man Harry Potter und Spiderwicks zusammen Packen! Dennoch kann ich dem Buch keine vollen 5 Sterne geben, aus dem einfachen Grund, daß der Schreibstil, wirklich mehr als gewöhnungsbedürftig ist. Es ist eine so fantastische Geschichte, mit wirklich sehr viel Potenzial, aber leider wurde das lese Vergnügen durch den sehr eigenen Still, gedämmt. Das Problem ist einfach, es ist eine Geschichte aus verschiedenen Perspektiven, nur weiß man einfach nie wer denn jetzt gerade spricht und erzählt. Dies macht dieses Buch mehr zu einer Art Abenteuer Tagebuch, was mir nicht so gut gefallen hat. Ich hätte mir mehr lese fluss gewünscht, einfach eine tiefer gehende Geschichte und Handlung, mit noch mehr Emotionen und Magischen Wesen. Deswegen, bin ich etwas zwiegespalten, denn das Buch ist gut und es hat mich wirklich unheimlich unterhalten, aber leider war es nicht ganz so wie ich es erwartet hatte. Es ist eine tolle Geschichte mit ganz viel Luft nach oben. Aber diese ganzen unterschiedlichen Schreibstile und Erzählstile, haben die Geschichte ein wenig zerstört. So gibt es den klassischen Handlungsstrang, aber auch Fall Akten und Gedankenwege, wobei ich meistens nicht direkt kapiert habe wer dies sagt und wo dies spielt. Ein nettes Buch auf das ich so lange gewartet habe, aber leider nicht mehr. Ich hoffe das der zweite Teil um einiges klarer wird. Für mich war das Buch schon sehr verwirrend, wie wird es dann erst 10 jährigen gehen. Die Geschichte ist großartig, doch leider die Umsetzung nicht wirklich. Lieben Gruß
Sonja/Shaaniel

der Fluch des Greifen

Von: Jessica S. Datum: 01. September 2018

Inhalt:
Fantastische Tiere, ferne Länder und eine Welt in Gefahr
Sam London ist völlig gewöhnlich, geradezu unbesonders, wie er es ausdrückt. Doch das ändert sich schlagartig, als er der Spur eines merkwürdigen Traums folgt und plötzlich vor einem waschechten Greifen steht. Bevor er sichs versieht, steckt er mitten in einem gefährlichen Abenteuer, das ihn in die entferntesten Winkel der Welt und zu einem geheimen Institut führt. Dort erfährt er das Unglaubliche: Magische Wesen gibt es tatsächlich und sie leben unter uns! Ein mächtiger Zauber schützt sie und hält sie vor der Menschheit verborgen. Doch dieser Zauber ist nun in Gefahr, und es ist an Sam, ihn und alle magischen Wesen zu retten ...

Cover: Das Cover gefällt mir sehr, insbesondere weil ich rot einfach Liebe und dieser intensive Blick vom Greif machten mich einfach neugierig :O

Fazit:
Nach Harry-Potter haben mich Greife fasziniert, jedoch hatte ich seither kein Buch mehr mit diesen Wesen gelesen und war deswegen sehr gespannt.

Leider konnte die Story nicht ganz meine Erwartungen erfüllen, aber macht euch gerne selbst ein Bild :)

Die Story ist eigentlich von der Thematik her spannend und man begegnet im Verlauf der Geschichte zahlreichen Wesen, die der Fantasywelt entspringen, mir persönlich hat jedoch das Leben im Erzählstil gefehlt. Es wurde mehr erzählt als gesprochen und das ist nicht gerade mein Fall. Zudem haben mich die unterschiedlichen Erzählperspektiven sehr irritiert und ich hab angefangen den Zusammenhang zu verlieren, was sich jedoch dann bis zum Ende hin gott sei dank gewandelt hat.

Ich hätte mir mehr Spannung erhofft und auch evtl. tiefer gehende Charaktere, man hätte nach meinem Empfinden mehr aus dieser tollen Idee machen können - deswegen gut gemeinte 3 von 5 Sternen.