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Beck Nicholas

Remember the Fun

Drama, Liebe, Meeresrauschen

Adelaide, Australien: Der Roadtrip zu einem Konzert nach Melbourne wird für Zoey und ihre Freunde zum Sommer ihres Lebens. Zoey, die eigentlich ihrem Ex Finn hinterhertrauert (der wiederum inzwischen mit ihrer besten Freundin Cass zusammen ist), verliebt sich Hals über Kopf in Finns Cousin Luc, der jedoch ein tragisches Geheimnis verbirgt. Ein Geheimnis, das auf der Fahrt entlang der spektakulären Great Ocean Road eine ungeahnte Verbundenheit mit Zoey entstehen lässt ...

Das Buch spielt in Great Ocean Road, Australien

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Leserstimmen

Dany

Von: Dany Datum: 12. September 2018

Klappentext:

Drama, Liebe, Meeresrauschen

Adelaide, Australien: Der Roadtrip zu einem Konzert nach Melbourne wird für Zoey und ihre Freunde zum Sommer ihres Lebens. Zoey, die eigentlich ihrem Ex Finn hinterhertrauert (der wiederum inzwischen mit ihrer besten Freundin Cass zusammen ist), verliebt sich Hals über Kopf in Finns Cousin Luc, der jedoch ein tragisches Geheimnis verbirgt. Ein Geheimnis, das auf der Fahrt entlang der spektakulären Great Ocean Road eine ungeahnte Verbundenheit mit Zoey entstehen lässt ...

Information über das Buch:

Autor: Beck Nicholas
Release: 11. Juni 2018
Seiten: 368 Seiten, Taschenbuch
Verlag: cbt Verlag
ISBN: 978-3570311868
Preis: 9,99 €
Originaltitel: The Last Days of Us

Meine Meinung über das Buch:

Aufgrund des Sommerlichen Covers habe ich mit einer schönen Sommergeschichte gerechnet aber damit hatte ich mich komplett getäuscht. Es behandelt nämlich auch viele ernste Themen wie Trauer, Bewältigung und Tod.

Zoey, Finn, Cass, Luc und Jolie diese 5 unternehmen einen Roadtrip zu einem Konzert nach Melbourne. Problem ist nur Zoey möchte Finn ihren Ex-Freund wieder zurück haben. Dieser ist aber schon mit ihrer besten Freundin Cass zusammen. Etwas unwirklich wie ich persönlich finde, vielleicht auch weil ich es persönlich nicht machen würde, aber das ist jedem ja selber überlassen.

Das Buch wird komplett aus Zoeys Sicht erzählt. Man erfährt somit sehr viel über Sie, ihre Vergangenheit, ihre Wünsche und über ihre Reise. Der Schreibstil ist sehr angenehm und man kann das Buch sehr schnell und flüssig lesen deswegen. Zoey durchlebt auf der Reise eine starke Entwicklung und man kann ihr bei dieser gut folgen ausserdem ist es schön, das Sie wieder zu sich selbst findet.

Luc war mir am Anfang doch schon etwas geheimnisvoll und hatte ständig schlechte Laune. Doch durch viele Gespräche mit Zoey taut er immer mehr auf und man erfährt auch das Luc seine eigene Probleme hat. Die beiden beginnen sogar sich näher zu kommen. Welche Charaktere mir allerdings total unsympathisch waren und mir nicht gefallen haben, sind Finn und Cass. Zoey wird von ihnen nicht wirklich gut behandelt und das Zoey gerne viel Zeit mit ihnen verbringen wollte, konnte ich nicht recht nachvollziehen.

Das Ende war voller Überraschungen und Wendungen mit denen ich wirklich überhaupt nicht gerechnet hätte.

Fazit:

Leider bin ich bei Bücher die auf den Tod anspielen nicht immer so begeistert, daher war es etwas schwierig für mich, da ich ja eigentlich eine mit einer leichten, lockeren Sommergeschichte gerechnet habe.

Trotzdem ist „Remember the Fun“ ein gutes welches auch ernste Thematiken behandelt. Diese wurden aber gut beschrieben und rübergebracht. Daher bekommt das Buch von mir 4/5 Schmetterlinge.

Remember the Fun

Von: Michaela Datum: 09. September 2018

Mich hat das schöne Cover des Buches sehr angesprochen, diese Geschichte lesen zu wollen. Doch beim Lesen merkte ich, dass mir die Protagonistin nicht sehr symphatisch war und ihr Handeln fand ich manchmal echt grenzwertig. Dass sie schlimmes erlebt hat und die Freundschaften wieder geradebiegen möchte, ist verständlich, doch was sie tut, finde ich, macht die Freundschaften eher kaputt als wieder ganz.
Deshalb gibt es von mir für dieses Buch 3 Sterne.
Vielen Dank an das Bloggerportal und an den cbt-Verlag für dieses Rezensionsexemplar!

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Rezension: Remember the Fun

Von: Myheavenofbooks Datum: 28. August 2018

Allgemeine Infos:
Autorin: Beck Nicholas
Seitenanzahl: 368
Verlag: cbt Verlag
Preis: 9,99 Euro
ISBN: 978-3570311868

Inhalt:
Nach dem Tod ihres Bruders weiß Zoey nicht mehr, wer sie wirklich ist. In ihrer Trauer hat sie ihren Freund Finn verloren, bei ihrer besten Freundin Cass hat sie den Ruf als Partygirl und die Beziehung zu ihren Eltern ist schlecht. Trotzdem stimmt sie zu, Finn und Cass – die mittlerweile ein Paar sind – auf einen Roadtrip durch Australien zu begleiten, um auf das Konzert ihres Lieblingssängers GRAY zu gehen. Ihr Ziel: Sie will wieder die alte Zoey werden und mit Finn zusammen sein. Aber auch Finns Cousin Luc und seine Cousine Jolie kommen mit auf die Reise und durchkreuzen Zoeys Pläne…

Erster Satz:
„Mein Plan, mir meinen Ex zurückzuholen, gerät ins Wanken, kaum dass seine neue Freundin – meine beste Freundin – ihre Haustür öffnet.“

Meinung:
Erst einmal: Vielen Dank an den cbt Verlag und das Bloggerportal für das Rezensionsexemplar!!
Als ich im Internet das Buch zu ersten Mal gesehen habe, ist mir sofort das Cover aufgefallen: Es passt perfekt zum Buch mit dem wunderschönen Sonnenuntergang und dem Auto wegen des Roadtrips. Der Titel des Buches ist deutlich zu erkennen und passt trotzdem zum Cover. Als zweites, als ich das Buch dann gelesen habe, sind mir die Kapitel aufgefallen, die als Überschrift jeweils Zitate aus den Songtexten des Sängers haben, auf dessen Konzert die Jugendlichen am Ende ihrer Reise gehen. Die Idee hat mir super gut gefallen, weil man dadurch beispielsweise auch den Titel des Buches versteht und Zoey und ihre Liebe zu den Liedern und Texten.

Nachdem ich das Buch im Internet entdeckt habe und mir den Klappentext durchgelesen habe, habe ich erst einmal ein leichtes Sommerbuch für Zwischendurch erwartet. Der Klappentext hat mir sehr gut gefallen und mich neugierig auf das Buch gemacht. Es bleibt allerdings nicht bei der einfachen Sommerlektüre: Schon ab Anfang des Buches erwartet man irgendeinen Wendepunkt, der immer wieder durch kleine Ereignisse angekündigt wird, die Zoey auch bemerkt, aber bewusst immer wieder ignoriert, was mich als Leser im Laufe des Buches mehr und mehr genervt hat, weil es eigentlich so offensichtlich ist, dass diese Ereignisse eben doch wichtig sind und man sie nicht verdrängen sollte.
Ich liebe Bücher über Roadtrips jeder Art und egal in welchem Land und habe mich auf dieses spezielle Roadtrip-Feeling beim Lesen gefreut, aber das wollte nicht wirklich aufkommen: Mit Roadtrips verbinde ich Spaß, Freundschaft, neue Orte und neue Leute, die man auf dem Weg kennenlernt, aber bis auf den fünf Freunden kommt so gut wie keine andere Person vor, die man während des Roadtrips kennenlernen könnte (oder sie wird zumindest nicht erwähnt). Durch Zoeys Probleme, die schon weit vor dem Roadtrip anfangen, hat mir teilweise auch der Spaß an dem Roadtrip gefehlt, aber was mich am meisten gestört hat ist, dass die Orte die Zoey besucht nur mit wenigen Sätzen beschrieben werden. Meistens werden nur die Häuser beschrieben, in denen die Jugendlichen übernachten, aber nicht die Landschaft oder Ziele neben dem Konzert am Ende des Trips. Eigentlich heißt es ja Der Weg ist das Ziel, aber bei Remember the Fun hatte ich das Gefühl, dass es Zoey eigentlich nur um das Konzert am Ende der Reise geht und dementsprechend auch der Roadtrip in den Hintergrund rückt.

Bei den Charakteren bin ich geteilter Meinung: Zoey konnte ich lange nicht einschätzen. Am Anfang war sie mir nicht wirklich sympathisch, aber besonders zum Ende des Buches hat sie sich weiterentwickelt und wurde mir sympathischer. Die Beziehung mit ihrer besten Freundin Cass hat mich aber gestört, da Cass immer wieder an Zoey zweifelt. Nach der langen Freundschaft, die sie vor der Trennung von Zoey und Finn hatten, sollte Cass Zoey eigentlich besser kennen auch, wenn es dazwischen einige Vorkommnisse gab. Sowohl Cass als auch Zoeys Ex-Freund Finn waren mir das ganze Buch über eher unsympathisch. Luc dagegen fand ich ab der ersten Begegnung mit Zoey cool und vor allem wollte ich herausfinden, warum er manchmal nachdenklich wirkt. Auch Jolie, Lucs Schwester, war mir ab der ersten Seite sympathisch mit ihrer fröhlichen Art und dem Verständnis für Zoey, die wiederum gar kein Einfühlungsvermögen Jolie gegenüber hatte, was mich ziemlich genervt hat. Es kam mir vor, als wäre Zoey nur auf ihre eigenen Probleme fixiert, statt auch die der anderen zu sehen.
Ab der Hälfte des Buches war die Vorgeschichte einigermaßen geklärt und es wurden auch einige Details erwähnt, wie z.B. die ein oder andere Landschaft. Kaum kam etwas Sommerstimmung auf, auf die ich so lange gewartet hatte, wurde diese dann aber von traurigen Ereignissen überschattet. Natürlich läuft im Leben nicht immer alles perfekt, aber ich fand, dass die Ausgangslage mit Zoeys Problemen schon ernst genug war. Im Prinzip war ich positiv überrascht, dass es auch einige Stellen gab, die auch unter die Oberfläche gingen und Remember the Fun nicht nur die typische Sommerlektüre blieb, aber andererseits hat es mich auch gestört. Das lag wahrscheinlich daran, dass ich schon vorher nicht zu 100% von der Sommerstimmung angesteckt wurde und auch der Roadtrip mich nicht wirklich packen konnte und ich deswegen enttäuscht war, dass der Fokus dann am Ende noch mehr verrückt wurde.
Obwohl, wie schon oben geschrieben, viel auf einen Wendepunkt am Ende hindeutet, wusste man trotzdem nicht was dieser Wendepunkt genau sein wird, wodurch das Buch wieder etwas spannender wurde.
Fazit: Der Klappentext von Remember the Fun deutet auf ein typisches Sommerbuch und einem Roadtrip mit Freunden hin. Ich wurde positiv überrascht, als das Buch auch etwas tiefgründiger wurde, allerdings hatte ich das Gefühl, dass die Autorin mit dem Drama übertreibt und sich dafür mit der Sommerstimmung, den Details und der Lovestory zurückhält. Viele Szenen wurden mir viel zu knapp beschrieben, wie z.B. der Roadtrip und ich konnte mich nicht mit allen Charakteren anfreunden. Die Details, die beschrieben wurden, haben mir allerdings sehr gut gefallen und auch, wenn man den Wendepunkt schon erwartet hat, konnte dieser mich trotzdem überraschen.

Lieblingszitat:
„Der Typ ist wie einer dieser Zauberwürfel. Ich krieg ihn nicht auf die Reihe, er verändert sich mit jeder Drehung.“ (S. 120)

Bewertung: 3,5/5 Sternen

Rezension zu "Remember the Fun"

Von: Medeas Bookstore Datum: 11. August 2018


Wäre es an den Tagen an denen ich das Buch gelesen habe nicht so warm gewesen, dass mein Gehirn schmilzt, hätte ich es locker an einem Tag durchgelesen. Und das obwohl ich nicht die schnellste Leserin bin. Aber dieses Buch hat mich so gepackt und berührt.
Schon in dem zweiten Kapitel hatte ich nasse Augen. Hätte ich nicht unter Menschenmassen gelesen, wäre das Meer jetzt mit meinen Tränen gefüllt. So oft hat mir die Geschichte mein Herz rausgerissen. Auch wenn ich die große Überraschung schon vorher wusste, blieben meine Gefühle nicht unverschohnt.
Viele von euch werden wissen, dass ich ein totaler Familienmensch bin. Nicht, wirklich nichts geht über Familie. Jap, auch Bücher nicht. Alleine die Vorstellung einen von ihnen zu verlieren tut so ungemein weh. Selbst wenn irgendwann die Tage kommen. Irgendwann... Das der Schwerpunkt vor allem auf Geschwistern liegt lässt mich automatisch immer an meinen Bruder und mich denken und bin so glücklich, dass wir eine tolle Beziehung zueinander haben. Jedenfalls hat mich die Handlung dadurch so sehr in den Bann gezogen und das Wasser aus den Augen nur so hervorquollen lassen. Das schaffen nicht viele Bücher.
Außerdem ist Grays Musik richtig toll. Es hat mich immer etwas an Kontra K, also mein Lieblingsmusiker, erinnert. Die kurzen Ausschnitte vorne in den Kapiteln mochte ich auch total gerne. Musik ist sowieso ein großer Bestandteil meines Lebens. Daher holt sich das Buch nochmal einen Pluspunkt.
Die Great Ocean Road. Die ist bestimmt wunderschön. Leider wird sie nicht so detailiert beschreiben, was ich aber nicht so tragisch finde. Schließlich konnte mich das Buch auch so beeindrucken.
Im Allgeimenen hat mich die Handlung und der Schreibstil sehr begeistern können. Zwar anders als ich mir es vorgestellt habe, aber das macht es nur besser. Dank des flüssigen und leicht zu lesendem Schreibstils kommt man schnell mit Zoey durch die Geschichte. Sie war mir schon von anfang an sehr symphatisch. Mit jedem Kapitel mochte ich sie noch mehr. Mit Luc und besonders mit Jolie wurde ich rasent schnell warm. Jolie muss man einfach mögen. Und Luc erinnert mich total an meinen großen Bruder. Also Schreibstil, Handlung und Charaktere Top. Will man mehr?
Ja. Eine Kurzgeschichte zu dem Buch. Und zum Glück bekommt man die auch. Die werde ich auf jeden Fall auch noch lesen auch wenn es nur ein E-book mit 30 Seiten ist. Am liebsten würde ist aber das Buch mit dem wundervollen Titel und traumhaften Cover sofort nochmal lesen. Geht aber nicht, da ich noch soooo viele andere Bücher lesen möchte.

Leichte Sommerlektüre

Von: Glitastic Books Datum: 08. August 2018

Das Cover erinnert an Sommer, Sonne und einen abenteuerlichen Road-Trip, beim Klappentext hingegen habe ich eine leichte, romantische Lektüre erwartet. Das ist Remember the Fun bis zur Hälfte des Buches auch, denn wir lernen die handelnden Charaktere und die vergangenen Erlebnisse der Protagonistin Zoey und deren Freunde kennen. Dabei wirken die Charaktere nicht sehr sympathisch und das ist etwas, das sich durch die komplette Geschichte gezogen hat. Ich hatte das Gefühl, schon nach den ersten Seiten erahnen zu können, wie alles ausgeht. Sowohl der Schreibstil als auch die Handlung sind locker, leicht und es war nicht langweilig, aber hat mich auch nicht über die Maßen begeistert.

“Nur unsere Lippen berühren sich, aber ich spüre die Hitze im ganzen Körper. Sie dringt bis an die dunklen, kalten Stellen in meinem Inneren.”
Seite 227

Doch dann nimmt die Geschichte seinen rasanten Lauf. Das Ausmaß des vergangenen Ereignisses, welches die Protagonistin Zoey erlebt hat, wird mit einem Mal klar.
Was ist in Zoeys Vergangenheit passiert?
Was hat ihr Innerstes so zerstört?
All diese Fragen werden beantwortet und führen dazu, dass das Buch an Tiefgang gewinnt, wobei die Charaktere weiterhin ziemlich flach gehalten werden. Die Schicksalsschläge der einzelnen Figuren sind dramatisch und diese Dramatik hat mich auch gefesselt.
Fazit: Remember the Fun ist eine leichte Sommerlektüre, deren Potenzial nicht ausgeschöpft wurde, aber für einen gemütlichen Abend auf der Terrasse mit einem erfrischenden Getränk durchaus geeignet ist. Ich vergebe 3 von 5 Herzen.

Mehr als nur eine lockere Sommerromanze

Von: Zeilenwanderer Datum: 05. August 2018

Kurzbeschreibung:
Hinter Zoey liegt eine harte Zeit. Nach einem schweren Schicksalsschlag verliert sie ihren festen Freund und auch die Beziehung zu ihrer besten Freundin gerät ins Straucheln. Doch Zoey möchte ihr Leben wieder auf die Reihe bekommen. Sie möchte ihre Freundin zurück und am liebsten auch ihren Exfreund. Was bietet sich da eher an als ein Roadtrip quer durch Australien, der seinen glorreichen Abschluss beim Konzert des Lieblingsmusikers findet? Richtig! Ein Roadtrip bei dem nicht nur der Exfreund und die ehemals beste Freundin mitkommt, sondern auch der unverschämt attraktive Cousin des Ex und seine kleine Schwester.

Meinung:
Der erste Satz des Romans lautet: »Mein Plan, mir meinen Ex zurückzuholen, gerät ins Wanken, kaum dass seine neue Freundin – meine beste Freundin – ihre Haustür öffnet« (S. 7). Als ich diesen Satz das erste Mal las, musste ich aus mehreren Gründen mit dem Kopf schütteln. Was für eine beste Freundin kommt mit dem Ex der besten Freundin zusammen? Was ist das für ein seltsamer Mann? Und was ist das für eine schräge Protagonistin, die mit dem Ex und der Beziehungskonstellation einen Roadtrip unternimmt, um diese Flitzpiepe auch noch zurückzubekommen? Meine Erwartungen an diesen Roman gingen schnell in den Keller. Den Klappentext hatte ich nämlich ganz anders gedeutet und war etwas missmutig, als ich Remember the Fun begann. Ich hatte wirklich keine hohen Erwartungen mehr an diesen Roman.
Die Erwartungen schwanden noch mehr als ich die ersten zwanzig bis dreißig Seiten gelesen hatte und merkte, welche Charaktere hinter der besten Freundin Cass und dem Exfreund Finn stecken. Gemeine Kommentare und abwertendes Verhalten stehen bei den beiden fast schon auf der Tagesordnung, wenn es um Zoey geht. Diese wiederum kriegt den Mund gar nicht auf und schluckt jeden Kommentar hinunter und lässt jede Stichelei über sich ergehen. Was ist da bitte los?
Doch Zoey macht das nicht grundlos. Sie fühlt sich schuldig und denkt, sie habe all das verdient. Zoey durchlebt eine starke Veränderung. Cass und Finn haben ihr den Rücken gekehrt, nachdem Zoey in einem emotionalen Loch versank. Ihr Bruder Dan starb ein halbes Jahr zuvor und sie kam mit der Trauer nicht zurecht. Sie stürzte ab, verletzte Menschen, die ihr nahestanden und möchte nun ihr altes Leben – inklusive damaliger Beziehungen – zurück. Doch Zoey hat sich verändert und der Roadtrip Richtung Melbourne zeigt ihr dies nur zu gut. Mit jeder Seite, die Leser hinter sich lassen, reflektiert Zoey sich selbst. Und – ein Glück! – ebenfalls die Menschen in ihrer Umgebung. Ist Finn wirklich ihre wahre Liebe? Und was hat es eigentlich mit Luc und seiner kleinen Schwester Jolie auf, die das Trio ebenfalls begleiten?
Meine zwei Lieblinge in diesem Roman waren eindeutig die Geschwister Luc und Jolie. Die zwei verbindet etwas ganz besonderes und je weiter der Roman fortschreitet, desto besser kann man die zwei und ihr Handeln verstehen. Luc, der grimmige, attraktive Typ, der sich herzallerliebst und mit großer Sorgfalt um seine Schwester kümmert. Jolie, das aufgeweckte kleine Nervenbündel, das nur so vor Lebensfreude und Optimismus sprudelt. Beide sind auf ihre eigene Art an Zoey interessiert und beeinflussen sie maßgeblich. Es scheint fast, als würden die zwei Zoey aufwecken. Sie verwickeln Zoey in Gespräche, durch die sie zu sich zurückfinden kann.
Im Laufe des Romans kann man eine gewaltige Veränderung sämtlicher Charaktere kennenlernen. Allen voran natürlich Zoey, doch auch Jolie, Luc, Finn und Cass wandeln sich und damit hätte ich nach dem ersten Satz nicht gerechnet. Ehrlich gesagt hätte ich nach diesem ersten Satz mit nichts mehr gerechnet, aber Remember the Fun verdeutlicht nur zu gut, dass eine Hurricane auf einen einzigen Satz folgen kann. Ein großer Hurricane der Gefühle. 
Ich habe dieses Buch begonnen in der Hoffnung, in ihm eine leichte Lektüre für den Sommer zu finden. Für den Sommer war sie auch perfekt. Zoey & Co reisen an der Küste Australiens entlang, campen am Strand, gehen schwimmen, schauen sich spektakuläre Wasserfälle an und genießen ein atemberaubendes Konzert. Wer bekommt da keine Sommerstimmung und Lust quer durch Australien zu reisen?
Dennoch ist in Remember the Fun nicht alles so rosig, wie es den Anschein macht. Ab der Hälfte des Romans hatte ich erste Ahnungen, dass es das nicht gewesen sein kann. Dieses Buch braucht noch eine Kehrtwende und als sie kam, kamen auch die Tränen. Auf einmal kam so ein Schocker, auf dessen drastische Art ich doch nicht gefasst war. Becks Nicholas setzt ihn dabei sehr gelungen um. Zumindest in meinen Augen. Spätestens bei den letzten einhundertfünfzig Seiten mochte und konnte ich das Buch einfach nicht mehr aus den Händen legen. Auch wenn es manchmal echt schwierig war. Ich musste immer wieder Lesepausen machen, da es mich emotional so mitgenommen hat. Der erste Satz und meine anfängliche Skepsis waren davongespült. Ich konnte jede Figur und ihr Verhalten zu einhundert Prozent nachvollziehen, litt mit ihnen, freute mich mit ihnen und genoss die gemeinsame Zeit.

Fazit:
Für mich war dies eine sommerliche Geschichte, die ich definitiv anders eingeschätzt habe. Ein Roman, der weitaus mehr zu bieten hat, als einen Roadtrip und sommerliche Schmetterlinge im Bauch.

Remember the Fun

Von: LiteraturMonster Datum: 03. August 2018

Zoey fährt mit ihrem Ex-Freund Finn und seiner neuen Freundin, die dummer Weise ihre beste Freundin ist, auf einen Roadtripp. Das klingt erstmal nach keiner allzu guten Idee und zwischen den Dreien herrscht eine merkliche Spannung. Zum Glück fahren aber auch noch Finns schweigsamer Cousin und seine umso lebhaftere Cousine mit und sorgen für jede Menge Ablenkung. 

Remember the Fun von Beck Nicholas ist beim Randomhouse Verlag erschienen.

Als ich den Klappentext des Buches gelesen habe,  habe ich zugegeben keine sehr tiefgründige Geschichte erwartet. Die Grundgeschichte ist auch recht simpel gestaltet und ein klitzekleines bisschen klischeehaft. Leider führte dies und der Klappentext dazu, dass man die meiste Handlung des Buches schon ganz am Anfang vorausahnen konnte. Auch die immer wieder auftretenden Andeutungen, auf spätere Ereignisse in der Geschichte waren nicht wirklich diskret und haben haben mir leider sofort verraten, welche Twists mich in den nächsten Kapiteln erwarten werden. Das alles hat der Geschichte einiges der Spannung genommen und ich wollte den Protagonisten oft den Kopf waschen, weil sie das Offensichtliche partout nicht wahrnehmen wollten.

Ich hatte das Gefühl, das das Buch einfach eher flach ist, trotz der ganzen Schicksalsschläge, der Figuren, mit denen man als Leser etwas überschwemmt wird. Viele Aspekte werden nur angerissen, obwohl sie mehr Potential hätten. Gut gefallen hat mir allerdings die Message, die das Buch in Sachen Beziehungen vermittelt. Aber dazu möchte ich an dieser Stelle nicht zu viel verraten.

Trotzdem (und das fand ich wirklich überraschend), hat mich das Buch so sehr gefesselt, dass ich es an einem Stück durchgelesen habe. Der Schreibstil ist einfach und flüssig, die Geschichte plätschert angenehm dahin und das ganze Setting verbreitet einfach so ein wunderschönes Sommerurlaubsgefühl. Zumindest bis auf das Ende, das sich irgendwie viel zu plötzlich auftut. Ich hatte das Gefühl, dass mir die ganze Geschichte in den letzten Kapiteln um die Ohren fliegt.

Als eher leichte Sommerlektüre hat mir Remember the Fun aber durchaus gut gefallen, auch wenn die Geschichte vielleicht sogar besser ohne all die enormen Schicksalsschläge funktioniert hätte. Dadurch hätte die Autorin viel detaillierter auf die Beziehungen zwischen den Protagonisten eingehen können, die für mich auf jeden Fall das interessanteste und tiefstehendste an der Geschichte waren.

Holpriger Start, aber zum Ende hin doch noch unterhaltend

Von: snowyy13 Datum: 02. August 2018

Nachdem Zoeys Bruder Daniel bei einem Autounfall umgekommen ist, wirft dies ihr ganzes Leben über den Haufen. Um zu vergessen, betrinkt sie sich, geht feiern und betrügt sogar ihren Freund Finn. Einige Monate später steht ein Roadtrip an zu einem Konzert in Melbourne. Und dort ist nicht nur Finn dabei, sondern auch Cass, Zoeys beste Freundin und Finns neue feste Freundin. Zusätzlich kommen noch Finns Cousine Jolie und Cousin Luc und begleiten das Dreiergespann zum Konzert. Während Zoey den Trip mit der Einstellung beginnt Finn wieder für sich zu gewinnen, entgeht ihr nicht die Anziehung zu Luc, der meist so kalt wirkt, aber sobald es um seine Schwester geht sofort beschützend und einfühlsam wird.

Als ich das Buch angefangen hatte, begegnete mir sofort das erste Problem, weswegen die Hauptprotagonistin mir extrem unsympathisch wurde. Ich kann verstehen, dass man Ablenkung sucht wenn einem etwas schlimmes zustößt, oder das man Fehler macht, aber das sie ihrer besten Freundin Cass ihren Freund ausspannen wollte, fand ich ging zu weit. Was sagt das über sie aus? Was für eine Freundin macht so etwas. Und genau andersrum war das so, dass Cass Andeutungen machte, dass Zoey ein Flittchen sei. Da dachte ich mir mehrmals das das doch keine Freundschaft mehr ist. Besonders wenn man sich nur ein Lächeln aufsetzt und so tut als wäre alles in Ordnung und über die wichtigen Probleme schweigt und nicht versucht sie aus der Welt zu bringen. Dennoch blieben Finn und Cass im Verlauf der Geschichte ziemlich blass und es fehlte ihnen an Tiefe.

Aber dann fing es sich an zu bessern. Denn sobald Zoey sich selber eingestehen konnte, dass sie nicht mehr zu ihrem alten Ich zurückkehren kann, sondern eine neue Zoey ist – eine die besser sein soll, damit ihr verstorbener Bruder auf sie stolz sein kann – konnte ich mich mit ihr aufwärmen. Die Liebesbeziehung mit ihr und Luc war bespikt mit Trauer, Verständnis, Verlust. Und ich konnte ihr da sehr gut nachfühlen. Beide zusammen schienen sich wunderbar auszugleichen und auf einer Wellenlänge zu sein.

Doch das ist nicht alles was in der Handlung passiert. Ohne viel zu verraten, das folgende das noch passierte, war der wichtigste Punkt, wieso mir das Buch doch noch so gefallen hat. Nicht nur, lagen mir einige Dinge schwer auf dem Magen und haben mich bedrückt, mich hat auch der Rollentausch ziemlich bewegt. Zwar spricht das Buch zwar Themen an wie Betrug und Fremdgehen, was natürlich viel über einen Charakter aussagt, aber sobald ich mehr in der Geschichte war, mehr von dem Innenleben von Zoey erfahren habe und dann noch die zusätzlichen Umstände die eintrafen, fand ich, dass sie sich sehr stark verhielt und auch wunderbar, dass sie nicht in alte Muster zurückfiel.

Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm zu lesen. Jedes Kapitel wird mit ein paar Zeilen von einem Songtext des Interpreten „Gray“ eröffnet, dessen Konzert die Charaktere besuchen. Es war leicht und schnell zu lesen. Man konnte sich zudem alles sehr gut vorstellen. Die Settings waren auch sehr schön gewählt.

Das Ende war eventuell etwas vorhersehbar, aber um ehrlich zu sein, wäre dieses Ende nicht eingetreten, wäre ich vermutlich sauer auf die Autorin, da es ungerecht wäre, diesen Charakteren kein Happy End zu geben. Mir hat es so gefallen wie es war.

Fazit:
Auch wenn ich anfangs Schwierigkeiten auf einer Wellenlänge mit der Hauptprotagonistin zu kommen, da mir einige Charakterzüge auf den Senkel gingen, konnte ich während der Verlauf der Geschichte mich doch mit ihr versöhnen. Die zusätzlichen Geschehnisse in diesem Buch waren bewegend und zerreißend. Die Liebesbeziehung ist zwar vorhersehbar, aber trotzdem ziemlich süß und das Buch konnte mich im gesamten doch noch unterhalten.

3 von 5 Sternen!

Rezension zu "Remember the Fun"

Von: Leben_in_den_Seiten Datum: 01. August 2018

Titel: Remember the Fun
Autorin: Beck Nicholas
Verlag: cbt
Seitenanzahl: 365
ISBN: 978-3-570-31186-8


Inhalt

Große Gefühle und ein unvergesslicher Sommer

Ein Roadtrip mit Exfreund Finn und seiner Neuen, ob das wohl eine gute Idee ist? Zum Glück für Zoey sind auch noch der verdammt gut aussehende Luc und seine fröhliche Schwester Jolie mit von der Partie. Ziel der Reise ist ein Konzert in Melbourne, und auf dem Weg entlang der traumhaften Great Ocean Road gerät völlig in Vergessenheit, dass Zoey eigentlich Finn zurückerobern wollte …


Wie kam ich zum Buch

Als ich das Buch entdeckt habe, hat mich das Cover gleich angesprochen, weil es so schön sommerlich aussieht, und das war genau die Art Buch, auf die ich zu dem Zeitpunkt Lust hatte, also habe ich es beim Bloggerportal angefragt.


Meine Meinung

Dieses Buch hat mich überrascht. Wirklich überrascht. So, wie es schon lange kein Buch mehr geschafft hat und zwar durch und durch positiv.
Aufgrund des Covers und des Klappentextes bin ich davon ausgegangen, dass dies eine leichte Sommerlektüre für zwischendurch wird, aber dem ist nicht so. Der Anfang ist nicht sehr spektakulär, das muss ich zugeben, jedoch baut die Story sich recht schnell auf und erreicht viel mehr Tiefgang als ich jemals vermutet hätte. Die ernsten Themen, die behandelt werden, machen aus der Story viel mehr als bloß eine einfache Teenie Summer-Lovestory.
Verlust. Tod. Einsamkeit. Krankheit. Reue.
Diese und noch mehr Begriffe prägen die Geschichte, die einerseits durch die problematischen Themen, aber vor allem durch die verschiedenen Charaktere zum Leben erweckt wird.
Die Personen könnten unterschiedlicher nicht sein und deshalb hat man auch zu allen eine andere Beziehung. In Jolie und Luc habe ich mich sofort verliebt. Er, der immer etwas verstimmte Typ, und sie, der strahlende Sonnenschein in Person, die als Geschwisterpaar einfach perfekt harmonieren und bei deren gemeinsamen Szenen man einfach grinsen muss. Zoey war mir anfangs etwas suspekt, erst nach und nach versteht man, warum sie tut, was sie tut, dass sie ein gebrochener Mensch ist, der sich nichts sehnlicher wünscht, als wieder glücklich zu sein. Und ab da mochte ich sie, auch wenn sie manchmal das falsche tut, auch und gerade weil sie nicht perfekt ist. Finn hingegen konnte ich von der ersten bis zur letzten Seite absolut nicht leiden. Er ist ein Schwein. Er war nicht für Zoey da, als sie ihn am meisten brauchte, hat ihr auch noch die letzte Bezugsperson genommen, indem er mit ihrer besten Freundin zusammengekommen ist und als sie endlich auf dem Weg der Besserung ist, macht er sie mit seinem Verhalten und seinen dämlichen Bemerkungen fertig. Wer so etwas einen Freund nennt, braucht keine Feinde mehr. Mein Verhältnis zu Cass war nicht weniger problematisch. Sie hat sich im Prinzip genau so benommen wie Finn, nur dass sie Zoey größtenteils ignoriert hat, anstatt sie fertig zu machen, was allerdings auch nicht besser ist. In gewisser Weise hat sie Zoey meiner Meinung nach sogar noch mehr verraten als Finn es getan hat, denn die Verbindung zwischen zwei besten Freundinnen ist etwas ganz Besonderes. Jedoch hat man auch Cass irgendwann besser verstanden und im Gegensatz zu Finn, hat sie ihr Verhalten korrigiert und versucht für Zoey tatsächlich eine Freundin zu sein.
Das wirklich Schöne an den Charakteren ist, dass keiner der ist, der er auf den ersten Blick zu sein scheint. Luc ist kein dauerhaft missmutiger und gereizter Junge, Finn ist nicht der perfekte Sunnyboy, den Zoey früher in ihm gesehen hat, Jolie ist nicht einfach nur ein überdrehtes junges Mädchen. An jedem Charakter kann man sehen, dass ein Mensch mehr als eine Seite hat.
Mir hat die Entwicklung von Zoey sehr gut gefallen, wie sie vom gebrochenen Mädchen, das alles mit sich machen ließ und krampfhaft versucht hat, ihr altes Leben zurück zu bekommen, zu der neuen, starken Zoey wurde, die gelernt hat, sich selbst zu akzeptieren und weiß, welche Menschen sie in ihrem Leben braucht.
Der Schreibstil ist sehr flüssig, ich bin quasi durch das Buch durchgerutscht.
Das Ende war anders, als ich erwartet hatte. Ich hatte zwar den Verdacht, dass es noch eine Wendung geben würde, aber meine eigene Vermutung, war nicht einmal annähernd so dramatisch, wie das, was tatsächlich passiert. Ich war emotional so mitgenommen, dass ich mitten in einem öffentlichen Park angefangen habe, wie ein Schlosshund zu heulen und ich konnte auch gar nicht mehr aufhören.
Ein tragisches aber dennoch passendes Ende.

Sommerliches Cover, aber eine tiefgründige Geschichte

Von: Tuffydrops Datum: 01. August 2018

Bei dem Buch bin ich zunächst von einer locker leichten Sommerlektüre ausgegangen, da der erwähnte Roadtrip und das Cover für Sommergefühle sorgt. Doch das Buch beinhaltet viele ernste Thematiken, insbesondere zum Ende hin, sodass die Leichtigkeit von Sommer, Sonne, Sonnenschein schnell verfliegt und etwas Wehmut im Herzen zurück bleibt.

Finn und Zoey waren ein glückliches Pärchen, doch nach einem tragischen Erlebnis ist Zoey's heile Welt in sich zusammen gebrochen und sie stürzte in ein tiefes Loch, welches ihre Beziehung mit Finn leider nicht überstand. Während Zoey versucht sich abzulenken und irgendwie ihr tragisches Erlebnis zu verarbeiten, findet Finn Trost in den Armen von Zoey's bester Freundin Cass. Als der Roadtrip ansteht ist Zoey fest entschlossen Finn zurück zu gewinnen, da sie davon überzeugt ist, dass er ihr dabei helfen kann wieder zu ihrem "alten Ich" zu finden.

Zu Beginn es Buches war es für mich ein absolutes Rätsel warum man sich so eine Qual an tut und sich auf einen Roadtrip begibt, bei dem zum einen der Exfreund dabei ist und zum anderen, um dem Ganzen noch eine Krone aufzusetzen, dieser auch noch mit der besten Freundin zusammen ist. An Zoey's Stelle würde ich mit keinem der beiden etwas zu tun haben wollen, geschweige dann auf engstem Raum eine Reise mit ihnen antreten.

Cass und Finn waren mir nicht wirklich sympathisch und für mich war es mehr als fragwürdig wieso Zoey mit ihnen Zeit verbringen möchte. Von Cass wird sie meistens ignoriert, während von Finn ziemlich häufig Kommentare zu ihrem Verhalten in den letzten Monaten kommen, die sie einfach leichtfertig hinnimmt, anstatt dagegen zu halten und einen Konter zu geben. Jolie, Luc's Schwester, mochte ich von Angfang an. Durch ihre fröhliche, aufgeweckte Art, war die gute Laune, die von ihr ausging, förmlich spürbar. Sie war total liebenswert und ich habe sie direkt in mein Herz geschlossen. Luc war sehr geheimnisvoll. Anfangs konnte man ihn nicht so richtig einschätzen und er hatte eine leichte, grummelige Art und man hat sich gefragt wieso er überhaupt mit auf diesen Roadtrip gekommen ist, wenn er doch offensichtlich überhaupt keine Lust darauf hatte. Durch sein Verhalten bin ich allerdings sehr neugierig geworden und die Frage, was er denn nun für ein Geheimnis hat, wurde immer größer.

Zoey habe ich am Anfang der Geschichte als etwas merkwürdig empfunden. Das lag aber zunächst daran, dass sie mit ihrem Exfreund und deren neuer Freundin auf eine Reise geht, die sie unterwegs mehr als mies behandeln und ich nicht verstehen konnte wieso man sich so behandeln lässt. Erst nach und nach wurden durch die Beschreibungen von Zoey's Gedanken und Gefühle ihre Beweggründe klarer und man konnte sie verstehen. Neben Jolie, steht ihr unerwarteterweise die ganze Zeit Luc zur Seite. Er ist für sie da und behandelt sie in keinster Weise so rücksichtslos wie Cass oder Finn. Bei ihm kann sich Zoey fallen lassen und über ihren Kummer reden. Da man natürlich nicht immer alles genau planen kann, kommt es am Ende anders als wie Zoey es sich vorgestellt hat. Da Luc und sie sich innerhalb der paar Tage immer näher kommen, ist Zoey ziemlich verunsichert, ob sie an ihrem ursprünglichen Plan, Finn zurück zu gewinnen, überhaupt noch festhalten möchte.

Mir hat Zoey's Entwicklung während der Reise richtig gut gefallen, sodass ich sie als Protagonistin ziemlich mochte, da sie authentisch wirkte und man ihre Selnbstfindung gerne mitverfolgt hat.

Während die Geschichte sich zu Beginn ein wenig zieht, hat es das letzte Drittel des Buches wirklich in sich. Der sommerliche Roadtrip zwischen ein paar Freunden bekommt plötzlich eine ganz andere Bedeutung und hat mir mehr als einmal die Tränen in die Augen getrieben. Mit dieser Wendung habe ich bis dahin nicht im Geringsten gerechnet. Das Einzige was mir hier nicht so gut gefallen hat, war die Portion Dramatik, die plötzlich da war und sich nicht erst
langsam aufgebaut hat, denn die Ereignisse haben sich direkt überschlagen und alles ging ziemlich schnell. Da hätte ich mir gewünscht, dass man sich ein bisschen mehr Zeit gelassen hätte.

Fazit:
Mir hat die Geschichte wirklich gut gefallen, denn sie beinhaltet nicht nur einen sommerlichen Roadtrip mit sympathischen Charakteren, sondern ist tiefgründiger als es zu Beginn den Anschein macht.

einfach toll

Von: The infinite Bookshelf Datum: 17. Juli 2018

Meine Meinung
Erst einmal vielen Dank an den cbt Verlag und an das Bloggerportal für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares!

In dem Buch geht es um Zoey, die zusammen mit ihrem Ex-Freund Finn, seiner neuen Freundin Cass (die gleichzeitig auch Zoeys beste Freundin ist) und den Geschwistern Luc und Jolie auf einen Roadtrip geht. Sie möchten zusammen ein Konzert in Melbourne besuchen und gleichzeitig die letzte Ferienwoche in vollen Zügen genießen. Was jedoch als spaßiger Sommerurlaub beginnt, ist am Ende doch so viel mehr…

Zoey ist nach dem Tod ihres Bruders in ein tiefes Loch gefallen. Sie hat niemanden mehr an sich ran gelassen und ihre Trauer mit Alkohol und Partys betäubt, bis ihr Freund mit ihr Schluss gemacht hat und nun mit ihrer besten Freundin zusammen ist. Doch Zoey will sich ändern. Sie will nicht mehr das Partygirl sein und vor allem, sie will ihren Freund zurück. Zoey ist zu Beginn ein eher in sich gekehrter Charakter. Sie redet nur das nötigste mit ihren Mitmenschen und wird immer wieder von Trauer heimgesucht. Doch man merkt wie sie sich im Laufe der Geschichte verändert. Sie öffnet sich und fängt an wieder Spaß am Leben zu haben. Außerdem lernt sie immer besser mit ihrer Trauer umzugehen. Einer der Gründe ihrer Verwandlung ist Luc.
Luc ist zu Beginn ein richtiger Brummbär, der gezwungener Maßen mit auf den Roadtrip kommt um auf seine Schwester Jolie aufzupassen. Und das mit dem Aufpassen meint er sehr ernst. Manchmal kommt er so als Spaßbremse rüber, aber im Laufe der Geschichte lernt man den Grund kennen. Auch er ist zuerst ein eher ruhiger und verschlossener Charakter, der sich aber genau wie Zoey im Laufe der Geschichte immer mehr öffnet und so den Lesern auch einen Blick hinter die brummige Fassade gibt.
Neben Luc und Zoey sind auch noch Jolie, Finn und Cass mit von der Partie. Jolie mochte ich sofort, denn sie ist ein quirliges, aufgewecktes und lebensfrohes Mädchen, das sich auch an kleinen Dingen erfreuen kann. Sie gibt mit ihrer Art der Geschichte den gewissen Pepp.
Cass und Finn mochte ich hingegen gar nicht. Vor allem mit Cass hatte ich meine Probleme, denn sie verhält sich keineswegs wie eine Freundin Zoey gegenüber.

Das Buch wird aus Zoeys Sicht geschriebene, was ich gut finde, da man sie so besser versteht und auch ihr Handeln nachvollziehen kann und so auch besser mitbekommt wie sie mit sich selbst kämpft, was in der Geschichte doch sehr wichtig ist. Trotzdem würde es mich interessieren auch Lucs Sich an manchen Stellen zu wissen. Ich würde gerne wissen wie es in ihm aussieht. Aber man kann ja nicht alles haben ��
Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig und ich hab die letzten 250 Seiten auch in einem Rutsch durchgelesen weil ich einfach nicht aufhören wollte. Ich finde es gut wie die Autorin ein doch eher ernstes Thema in eine eigentlich lebensfrohe und sommerliche Geschichte gepackt hat, welche trotzdem zum Nachdenken anregt. Es gibt einige Parallelen zu ‚Nicht weg und nicht da‘ von Anne Freytag, was mich aber nicht gestört hat, denn es war trotzdem auch wieder anders.
Gegen Ende des Buches gab es dann nochmal die volle Ladung Taschentuch Alarm, was ich aber auch schon etwas vorhersehbar fand. Trotzdem hat mir auch das Ende gut gefallen.

Das Cover des Buches gefällt mir richtig gut, denn es schreit förmlich nach Sommer und Roadtrip und passt somit perfekt zu dem Buch. Außerdem finde ich, dass das Cover der Geschichte und vor allem der ernsten Thematik nochmal ein bisschen Leichtigkeit gibt.

Alles in allem hat mir dieses Buch sehr gut gefallen und ich kann es nur weiter empfehlen. Ich hoffe, dass noch mehr Bücher von der Autorin kommen werden ��

Tiefgründer Roadtrip Roman

Von: Tabea Bücherwurm Datum: 17. Juli 2018

Ich hatte mit einer eher oberflächlichen Liebesgeschichte gerechnet, aber dieses Buch konnte mich echt überraschen. Es war tiefgründig, nachdenklich und spannend. Trotzdem ist es eine gute Sommerlektüre, da der Roadtrip, den unsere fünf Hauptfiguren machen, Reiselust und oft eine sommerliche Athmospähre rüberbringt.
Alles in allem ein Top Jugendroman!

Leider nicht so gut, wie erhofft

Von: Buchwuermer Datum: 17. Juli 2018

Beschreibung:
Ein Roadtrip mit Exfreund Finn und seiner Neuen, ob das wohl eine gute Idee ist? Zum Glück für Zoey sind auch noch der verdammt gut aussehende Luc und seine fröhliche Schwester Jolie mit von der Partie. Ziel der Reise ist ein Konzert in Melbourne, und auf dem Weg entlang der traumhaften Great Ocean Road gerät völlig in Vergessenheit, dass Zoey eigentlich Finn zurückerobern wollte...

Meinung:
Ich hatte im Vorfeld bereits das kurze Prequel gelesen, welches mich begeistern konnte, deshalb hatte ich mich sehr auf dieses Buch gefreut. Auch das hübsche Cover hatte mich angesprochen und Lust auf eine Sommergeschichte hervorgerufen. Leider hielt sich meine Begeisterung beim Lesen eher in Grenzen, denn mit der Protagonistin Zoey bin ich überhaupt nicht warm geworden.

Zoey hat ihren Bruder Dan bei einem Autounfall verloren und ihr Leben ist dadurch völlig aus den Fugen geraten. Bei dem geplanten Roadtrip versucht sie einiges bei ihren Freunden wieder geradezubiegen. Allerdings ist mir sauer aufgestoßen, was sie da genau versucht. Ich bin mir nicht sicher, ob so etwas im wahren Leben eine Freundschaft nicht eher weiter zerstört, als gekittet hätte.

Zoeys Freunde blieben das ganze Buch über relativ blass, sodass man kaum Bezug zu ihnen bekam. Die Story plätscherte so vor sich hin, bekam dann zum Ende noch einmal eine unerwartete Wendung, was meiner Meinung nach aber auch etwas zu konstruiert wirkte.

Wenn ein Road Trip erzählt wird, erwarte ich eigentlich ein Mindestmaß an Beschreibungen der landschaftlichen Begebenheiten, dies hat mir leider völlig gefehlt. Dass die Great Ocean Road traumhaft ist, konnte ich mir daher beim Lesen einfach nicht vorstellen, da hier wenig bis gar nichts beschrieben wurde.

Fazit:
Für Zwischendurch war das Buch ganz nett, leider blieben die Figuren zu blass und das erhoffte Sommerfeeling war kaum vorhanden.

Sommerfeeling pur

Von: Bucheule1902 Datum: 13. Juli 2018

Das Buch "Remember the Fun" von Beck Nicholas ist definitiv ein absolutes Sommerbuch.
Allein schon das Cover macht Sommerlaune.
Die Geschichte dahinter verbirgt doch weitaus mehr, als man zu Beginn vermutet.
Zoey, welche seit dem Tot ihres großen Bruders aus der Bahn geworfen wurde und auch ihre eigentlich besten Freunde nicht mehr wussten, was sie machen sollten.
Sie will wieder zu ihrem alten ich zurück finden und auch wieder ihren Ex Freund Finn zurück haben, welcher nun mit ihrer besten Freundin zusammen ist.
Auf dem Roadtrip sind sie jedoch nicht nur zu dritt, sondern mit Verwandten von Finn.
Luc, der mürrische stille Typ und Jolie, immer gut drauf immer gute Laune.
Ich finde die Idee hinter dem Buch toll, denn alle gemeinsam verbindet etwas, was in der Vergangenheit passiert und in der Zukunft passieren wird.
Ehemalige Freunde werden wieder Freunde und endlich kann man das handeln verstehen.


Mein Fazit:

Das Buch ist ein super tolles Sommerbuch und eignet sich einfach um in der Sonne abzuschalten. Ich finde es schön und traurig zugleich, aber ich muss sagen, ich wüsste nicht ob ich weiter die Freundschaft führen würde.
Aber überzeugt euch selbst!

Verschenktes Potential

Von: lese.paradies Datum: 08. Juli 2018

Inhalt:
Zoey macht mit ihrer besten Freundin Cass, dem gutaussehenden Luc und seiner Schwester Jolie einen Roadtrip. Das Highlight soll am Ende ein Konzert in Melbourne sein. Eine tolle Reise steht des Jugendlichen bevor, wäre da nicht Zoeys Ex-Freund Finn, der nun mit Cass zusammen ist. Zoey ist fest entschlossen seine Liebe zurückzugewinnen, doch ob das funktioniert?
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Meinung:
Ein Buch über einen Roadtrip! Das hat in mir direkt Sommergefühle verursacht. Doch leider habe ich mich am Anfang des Buches nur wenig mit der Protagonistin verbunden gefühlt. Ihre Reaktionen und Taten waren mir zu übertrieben. Jedoch konnte ich im Weiteren Verlauf besser damit umgehen, da die Hintergründe klarer wurden und somit auch Zoeys Verhalten mehr Sinn ergeben hat.
Leider nahm der Klappentext des Buches und die Wortwahl der Autorin viel Spannung vorweg, weshalb ich schon vor dem Lesen eine Ahnung hatte, wohin die Geschichte führen würde.
Ich würde das Buch eher als „Leichte Lektüre“ betiteln, da der Schreibstil sehr schlicht gehalten ist. Man muss wenig nachdenken um dem Geschichtsverlauf zu folgen. Die ersten zwei Dritteln lassen sich daher ohne viel Spannung trotzdem locker lesen.
Gegen Ende überschlagen sich die Ereignisse und sogar unerarwartete Wendungen tauchen auf, was mir zwar gut gefiel, doch leider wirkte dies auf mich zu übertrieben und zu gewollt.
Dennoch muss ich aber sagen,dass die Autorin immer wieder gute Bezüge auch zum Anfang des Buches herstellt und stets den roten Faden im Blick behält, weshalb sich das Buch dennoch mit Freude lesen lässt, obwohl ich eine eher kritische Sicht auf diesen Buch habe.
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Fazit:
Eine Buch, welches das Sommerfeeling weckt und sich gut lesen lässt, sich zum Ende hin jedoch überschlägt.

the last days of us

Von: BücherweltenBummlerin Datum: 05. Juli 2018

Immer wieder aufs Neue fällt mir auf, wie sehr mich das Cover und der Klappentext eines Buches beeinflussen, sodass ich mir schon danach ein Urteil über das Buch erlaube. Ist ja auch völlig klar, dass der Verlag genau das erreichen will und sein Produkt best möglich vermarkten möchte. Bei Remember the Fun hat mich besonders das Cover magisch angezogen, der Klappentext klang jedoch ziemlich 0-8-15. Dennoch entschied ich mich, das Buch zu lesen, da ich gerade Lust auf eine lockere Sommergeschichte hatte, die ich laut dem Klappentext erwartete. Dieses lockere Sommergefühl bekam ich auch, doch darüber hinaus bekam ich noch viel mehr, das man auf der äußerlichen Blick auf das Buch nicht erwarten würde.



Nun stellt sich auch die Frage, ob ich den Klappentext oder meine eigene Inhaltszusammenfassung angeben soll, wobei ich auch nicht zu viel verraten möchte. Aber hier ein Versuch, das Ganze möglichst Spoiler frei zu verfassen:

Zum Inhalt: Zoeys Absicht, warum sie sich auf den Roadtrip mit ihrem Ex und seiner Neuen einlässt, ist eindeutig: Sie will Finn zurück, denn nur mit ihm an ihrer Seite kann sie auch zu ihrem alten Ich zurückkehren. Zu dumm nur, dass besagte Neue ausgerechnet ihre beste und einzige Freundin ist. Da kommt es ihr gerade gelegen, dass auch Finns Cousine und Cousin sie auf dem Roadtrip zu dem lang ersehnten Konzert von Gray begleiten.

Meine Meinung: Ich liebe es, Bücher über Roadtrips zu lesen und die Charaktere auf ihrer Reise zu begleiten. Leider wurde ich davon auch schon oft enttäuscht und der Roadtrip war weniger aufregend als erwartet. Bei Zoeys Trip entlang der Great Ocean Road wäre ich jedoch sehr gerne dabei gewesen. Die Charaktere erleben viel und fahren zu traumhaften Orten. Im Vordergrund stehen stets Zoeys widersprüchliche Gefühle. Sie ist immer noch gefesselt von ihrer Vergangenheit und vergisst dabei komplett ihre Zukunft und das Hier und Jetzt. Doch während des Trips gelingt es ihr, den Fokus zu verschieben und zu erkennen, was sie wirklich möchte und was sie wirklich glücklich machen kann. Mir war schnell klar, dass es sich hier aber nicht nur um eine besondere und wichtige Reise für Zoey handelt. Auch Finns Cousine Jolie trägt dem Trip eine große Bedeutung zu. Mir persönlich war der Grund dafür sehr schnell klar, was mich aber nicht am Lesevergüngen hinderte. Auch wenn dieses Buch und die Story dahinter nichts vollkommen Neues sind, ist es eine wundervolle Geschichte, die ich wirklich gerne gelesen habe. Es war eine gesunde Mischung aus Sommerglück und dem Ernst des Lebens.

Die Geschichte wird aus Zoeys Perpekstive erzählt und das Alles in einem sehr angenehmen Schreibstil. Die Kapitel sind angemessen, weder zu kurz noch zu lang.

Eine kleine Anmerkung noch, die mich etwas irritierte: Der englische Originaltitel entspricht nicht dem englischen Titel der deutschen Ausgabe. Ich kann zwar nachvollziehen, warum der Titel in Deutschland gewählt wurde, doch finde ich, dass man den Originaltitel nehmen sollte, wenn das Buch schon einen englischen Titel bekommen soll. Oder? Noch so ein Mittel, mit dem der eigentliche Inhalt hier verfälscht wurde.

17. Satz:

„Von deiner Verwandlung reden wir später“, sagt sie und betritt ihr Zimmer.

Unterhaltsame Sommerstrandlektüre mit Tiefgang!

Von: hellomybook Datum: 04. Juli 2018

Das Cover sprüht nur so vor lebensfröhlichen Farben, die im Betrachter eine Sommersehnsucht auslösen, ein Blick aus einem alten blauen VW-Bus, ein Hauch von Urlaub und Roadtrip – all das verspricht das Äußere des neuen Jugendbuches aus Beck Nicholas‘ Hand: „Remember The Fun“. Was davon der Roman letztendlich einhalten und womit er überzeugen kann, das erfahrt ihr in der folgenden Rezension.



Der Roman entpuppt sich schnell als nicht ganz so idealistisch wie gedacht – sondern wartet mit ernsten Themen auf.



Wer bei vorliegendem Buch von einer reinen Gute-Laune-Lektüre ausgeht, der könnte womöglich enttäuscht werden. Es eignet sich gut als Strandlektüre, das schon, aber es schämt sich nicht davor, ernstere Töne anzuschlagen und Fokus auf Konflikte untereinander zu legen. Ein einfach zu lesender und lockerer Schreibstil sorgt dafür, dass man schnell in das Geschehen eintauchen kann.



Mit den Figuren konnte ich mich rasch anfreunden. Sie konnten mich auf dreihundertfünfzig Seiten gelungen durch die Handlung begleiten, ohne sich stark negativ bemerkbar zu machen. Zwar wurde sich hier einige Male zu oft häufiger Klischees bedient, aber fällt dies durch die sympathische Art und Weise, die oftmals an den Tag gelegt wird, nicht weiter auf.



An einigen Stellen hat es mir nicht gefallen, in welche Richtung sich die Handlung entwickeln wollte. Diese Bedenken äußerte ich nur jeweils sehr kurzweilig, da die Autorin, abgesehen von einigen Ausnahmen, ihrem Spannungsbogen folgt und man die ganze Zeit merkt, dass das Buch auf einen Wende- oder Höhepunkt hinarbeitet. Wäre dieses Buch ein Grundschulaufsatz, würde ich die Autorin dank der eingehaltenen „Spannungsmaus“ loben.



Wenn man mich jetzt anschließend fragt, was ich an dem Roman gut finde und weswegen ich ihn weiterempfehlen würde, dann wäre das die sommerliche Atmosphäre, die sich durch das ganze Buch hindurch zieht. Ich finde es schön, dass hier auch Wert auf ein wenig Tiefgang gelegt wird, wobei hier die Verhaltensweisen von einigen Personen vorhersehbar und somit oberflächlich wirken.



Letztendlich lässt sich sagen, dass…

„Remember The Fun“ eine gelungene und kurzweilige Sommerlektüre ist, die zum Nachdenken anregende Thematiken anspricht, und trotz einiger Abstriche im Großen und Ganzen überzeugen kann.

Ich vergebe gerne drei von fünf Sternen.

Tolle Geschichte mit interessanten Charakteren,Gute Geschichte zu interessanten Charakteren

Von: Wortgetreu Datum: 03. Juli 2018

Ich rechnete mit einer lockeren und leichten Geschichte. Eine Geschichte über Freunde, die sich gemeinsam auf einen Roadtrip begeben und einfach Spaß haben. Natürlich haben sie das auch und trotzdem hatte die Geschichte dadurch, dass jeder Charakter das ein oder andere Geheimnis mit sich herumträgt, Spannung.
Unsere Protagonistin Zoey ist ein junges Mädchen, dass mit einem schweren Verlust umzugehen versucht und ein wenig auf der Suche nach sich selbst ist. Sie flüchtete sich in Alkohol und Partys, bis sie endlich zu der Erkenntnis kommt, dass es so nicht weitergehen kann. Sie nutzt den Trip um wieder zu sich selbst und auch ein wenig um wieder zurück ins Leben zu finden.
Was mich zu Beginn ein wenig gestört hat waren die vielen Charaktere. Ich bin manchmal echt überfordert wenn ich zu Anfang eines Buches so viele neue Charaktere kennenlerne und sie dann auch noch alle immer wieder auftauchen, da sie sich alle gemeinsam auf den Roadtrip begeben. Das legte sich jedoch schnell, da mir jeder einzelne Charakter auf seine eigene Art und Weise sympathisch war.
Da hätten wir zum Beispiel den mürrischen Lucien, der sich ständig Sorgen zu machen scheint und dessen Charakter einfach nur super interessant wirkte und dessen Geheimnis mich überrascht hat.
Jolie war so ziemlich das Gegenteil von Lucien, immer gut gelaunt und fröhlich. Sie war ein echter Sonnenschein, den man nur ins Herz schließen konnte.
Cass war mir von allen Charakteren am unsympathischsten. Welche 'beste Freundin' kommt mit dem Ex-Freund ihrer Freundin zusammen? Vor allem nach so kurzer Zeit? Und überhaupt? Wie sie sich teilweise gegenüber Zoe verhalten hat fand ich äußerst fragwürdig.
Finn mochte ich zwar nicht ganz so sehr wie die anderen Charaktere und trotzdem fand ich ihn sympathisch. Obwohl ich sein Handeln in Bezug auf gewisse Ereignisse absolut nicht nachvollziehen konnte.

Zwar habe ich bei dieser Geschichte und dem Klappentext etwas anderes erwartet, nämlich ein etwas leichteres Buch, aber trotzdem hat es mir total gut gefallen, besonders durch die Spannung, die immer wieder aufgebaut wurde und den flüssigen Schreibstil der Autorin und den wunderbaren und interessanten Charakteren und deren spannenden Beziehungen zueinander. ,Ich rechnete mit einer lockeren und leichten Geschichte. Eine Geschichte über Freunde, die sich gemeinsam auf einen Roadtrip begeben und einfach Spaß haben. Natürlich haben sie das auch und trotzdem hatte die Geschichte dadurch, dass jeder Charakter das ein oder andere Geheimnis mit sich herumträgt, Spannung.
Unsere Protagonistin Zoey ist ein junges Mädchen, dass mit einem schweren Verlust umzugehen versucht und ein wenig auf der Suche nach sich selbst ist. Sie flüchtete sich in Alkohol und Partys, bis sie endlich zu der Erkenntnis kommt, dass es so nicht weitergehen kann. Sie nutzt den Trip um wieder zu sich selbst und auch ein wenig um wieder zurück ins Leben zu finden.
Was mich zu Beginn ein wenig gestört hat waren die vielen Charaktere. Ich bin manchmal echt überfordert wenn ich zu Anfang eines Buches so viele neue Charaktere kennenlerne und sie dann auch noch alle immer wieder auftauchen, da sie sich alle gemeinsam auf den Roadtrip begeben. Das legte sich jedoch schnell, da mir jeder einzelne Charakter auf seine eigene Art und Weise sympathisch war.
Da hätten wir zum Beispiel den mürrischen Lucien, der sich ständig Sorgen zu machen scheint und dessen Charakter einfach nur super interessant wirkte und dessen Geheimnis mich überrascht hat.
Jolie war so ziemlich das Gegenteil von Lucien, immer gut gelaunt und fröhlich. Sie war ein echter Sonnenschein, den man nur ins Herz schließen konnte.
Cass war mir von allen Charakteren am unsympathischsten. Welche 'beste Freundin' kommt mit dem Ex-Freund ihrer Freundin zusammen? Vor allem nach so kurzer Zeit? Und überhaupt? Wie sie sich teilweise gegenüber Zoe verhalten hat fand ich äußerst fragwürdig.
Finn mochte ich zwar nicht ganz so sehr wie die anderen Charaktere und trotzdem fand ich ihn sympathisch. Obwohl ich sein Handeln in Bezug auf gewisse Ereignisse absolut nicht nachvollziehen konnte.

Zwar habe ich bei dieser Geschichte und dem Klappentext etwas anderes erwartet, nämlich ein etwas leichteres Buch, aber trotzdem hat es mir total gut gefallen, besonders durch die Spannung, die immer wieder aufgebaut wurde und den flüssigen Schreibstil der Autorin und den wunderbaren und interessanten Charakteren und deren spannenden Beziehungen zueinander.

Remember the fun

Von: Our Booktastic Blog Datum: 25. Juni 2018

Hallihallo ihr Lieben��!
Der Sommer kommt und durch meine wunderbaren Sommerbücher bekomme ich immer mehr Lust auf Sommerferien, Urlaub und Freizeit��. Wie kann es sein, dass bei mir in einer Woche die Ferien beginnen und es draußen so bewölkt ist, dass ich nicht einmal Lust habe, im Garten Fotos zu machen��. Aber trotzdem lebt der Sommer in den Büchern, das ist doch toll oder?!�� Umso glücklicher bin ich, dass mir dieses wundervolle Büchlein vom Bloggerportal und dem cbt Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt worden ist und möchte mich dafür recht herzlich bedanken.

Inhalt

Zoeys Leben geht in die Brüche, nachdem sie eine Katastrophe in der Familie Tag ein Tag aus wach hält und sie den Schmerz in Alkohol zu betäuben beginnt, Dinge sagt, die nicht gesagt werden sollten und sie schließlich ihren Freund verliert. Doch ein Roadtrip soll Veränderung schaffen. Zoey möchte Finn zurückerobern, der jetzt mit ihrer besten Freundin zusammen ist, kann das gut gehen? Mit von der Partie sind außerdem die aufgeweckte und lebensfrohe Jolie und ihr mürrischer Bruder, Luc. Und aus ein paar Tagen entsteht eine Verbundenheit, die so niemand für möglich gehalten hätte, denn Ziel der Reise ist ein Konzert in Melbourne, das alle zusammenzuschweißen scheint. Auch wenn Zoey bald keine Augen für Finn mehr hat ... Es gilt immerhin einen außergewöhnlichen Roadtrip zu überleben. Aber neben schwimmen, Musik machen und den Rest der Welt vergessen, hat Zoey auf einmal noch ein anderes Ziel: Was ist Lucs Geheimnis? Und wieso vertraut sie ihm binnen eines Tages ihre ganze Lebensgeschichte an ... Oder auf jeden Fall einen Großteil davon ...

MeineGedanken

Ich gebe "Remember the Fun" von Nicholas Beck 4 von 5 Sternen.

4Sterne

Wenn ich nun im Nachhinein an „Remember The Fun“ denke, dann kommen mir viele wiedersprüchliche Gedanken in den Kopf. Die Protagonisten, das unglaubliche Setting, aber dann doch wieder die teilweise etwas langweilige Story. Dachte ich auf jeden Fall. Bis sich die ganze Geschichte 100 Seiten vor Schulss geändert hat und ich es einfach nicht glauben konnte. Übrigens der Grund, warum ich die halbe Nacht durchgelesen habe, weil ich dann einfach wissen musste, wie es ausgeht. Und ich sage euch: Das Ende des Buches hat auf einmal Vieles in ein neues Licht gerückt und ganz neue Gefühle in mir geweckt, die ich nun auch mit diesem Büchlein verbinde. Aber alles von Anfang an.

Mein Interesse hat „Remember the Fun“ geweckt, da ich mich in dieses wunderschöne Cover verliebt habe und einfach nicht anders konnte, als dieses Buch auch gleich nach dem Erscheinungstermin zu bekommen♡. Was ich über dieses Büchlein zu diesem Zeitpunkt wusste? Na ja, nicht viel, außer, dass es sich bei dem Geschriebenen um einen Roadtrip handelt und ich liebe Roadtrip-Bücher normalerweise. Es geht einfach darum, Abenteuer zu erleben, erkennen, worum es im Leben wirklich geht, neue Freundschaften zu knüpfen oder alte zu reparieren. Und so war es auch hier:

"Das sind doch angeblich deine Freunde, aber sie knutschen dauernd rum, ohne sich zu überlegen, wie das bei dir ankommen könnte. Sie stellen Fragen und geben Kommentare ab, die andeuten, dass du ein totales Luder bist, und du sitzt da und lässt sie gewähren. (S. 87)

Zoey hat eine schreckliche Zeit durchgemacht, in der sie viele Fehler begangen hat, die sie im Endeffekt bereut, aber dieser Abschnitt ihres Lebens voll Alkohl und falschen Freunden hat ihr ihren Freund - ihre vermeintlich große Liebe - und ihre richtigen Freunde gekostet. Allein ein Mensch ist ihr geblieben, der zu ihr hält, aber wie sich schnell herausstellt hat auch diese ein ganz anderes Bild über Zoey im Kopf, als dieser lieb ist. Zoey träumt davon, ihr Leben zu leben, wie es ihr davor möglich war, aber wie soll das gehen, wenn sie von allen für eine Person gehalten wird, die sie gar nicht mehr sein will? Wenn sie missverstanden wird und sie das zur Verzweiflung bringt? Dass sie alle nur als das Mädchen sehen, das sich in Alkohol und Partys ertränkt hat. Deswegen möchte Zoey auch Finn zurück, ihren Ex-Freund, der nun mit ihrer besten Freundin zusammen ist. Sie möchte einfach wieder Normalität in ihrem Leben schaffen.

Und mir wird klar, dass dies der Moment ist, für den meine Verwandlung gedacht war. Der lange Nachmittag beim Friseur, das Heraussuchen meiner alten Klamotten, das Einstudieren meiner alten Verhaltensweisen. Ich will sein wie früher. Und alles nur für Finn. (S. 12)

Verständlich ist aber, dass ihre Freundin nicht so viel davon hält, wenn ihr der eigene Freund ausgespannt wird. Und noch verständlicher ist es deswegen, dass die Freundschaft der beiden Mädchen unter den Versuchen von Zoey leidet. Einer der Gründe, warum ich anfangs etwas skeptisch war, als ich das Buch angefangen habe zu lesen, immerhin finde ich es nicht okay, dass sie hinter dem Rücken ihrer besten Freundin solche Pläne fällt, ohne auch nur darüber nachzudenken, mit ihr über die Vorfälle zu sprechen. Doch auch diese schlechte Beziehung zwischen Zoey und ihrer Freundin wird im Buch behandelt, ich meine ... wofür sind Roadtrips denn da��?

Statt einem Nicken oder auch einem Händeschütteln werde ich von Jolie ungestüm umarmt. "Toll, euch Gray-Fans kennenzulernen", schwärmt sie. "Ich freu mich mega auf das Konzert. Ist er nicht einfach der Größte? Und so ein heißer Typ."

Allerdings gibt es in “Remember the Fun“ einen Charakter, der mich ganz besonders überzeugt hat und das ist die liebe Jolie⭐️. Sie ist ein so lebensfroher Mensch gewesen und hat die ganze Geschichte wahnsinnig aufgelockert. Auch wenn Jolie vielleicht das eine oder andere Geheimnis mehr hat, das ich euch zu diesem Zeitpunkt aber nicht verraten möchte, wirkt sie einfach so stark, so wie der Fels in der Brandung, der weiß, warum es sich zu leben lohnt. Und das alleine hat dieses Buch schon wunderschön gemacht. Denn im Leben geht es darum, jeden Augenblick zu nutzen und keinen zu verschwenden. Dass man erkennt, dass jedes noch so kleine Detail kostbar ist und man es nicht verschwenden darf. Dass man einfach lebt. Ohne an die Konsequenzen zu denken. Und sich so richtig lebendig fühlt❤️.

Auf jeden Fall dachte ich die ersten Seiten, dass das Buch nicht mehr Aussagekraft hat, aber mit der Zeit wurden die Thematiken immer ernster, immer nachdenklicher, immer melancholischer. Und damit stieg auch meine Leselust an und je mehr Geheimnisse sich offenbarten, desto mehr wollte ich weiter lesen, konnte nicht mehr aufhören, und habe alles um mich herum vergessen. Dass ich am nächsten Tag Schule hatte? Egal. Dass ich eigentlich noch mein Zimmer aufräumen sollte? Egal. Dass ich vielleicht einmal meine Hausaufgaben fertig machen sollte. Egal. Ich bitte euch nur, lasst euch von dem etwas langwierigen Mittelteil nicht abschrecken, dieser hat mich zwar selbst auch etwas gestört, weil ich nicht mehr viel Neues und Unvorhersehbares erwartet habe, aber ich schwöre euch, es ist da!!!

Sie wendet sich ihrem Bruder zu und wirft mit einer Zuckerschlange nach ihm. "Warum lachst du nicht?"
Jetzt endlich sehe ich Luc an.
"Ich lache", sagt Luc und beißt der Schlange den Kopf ab. "Innerlich." (S. 61)

Und mit dem unglaublichen Tiefgang der Geschichte kam auch Luc immer mehr zum Vorschein und Zoey lernt den mürrischen Bruder von Jolie immer besser kennen, vertraut ihm ihre Geheimnisse an und plötzlich ist da eine Verbundenheit, die zwar etwas vorhersehbar war, aber ... na ja, lest selbst♥︎. Ich mochte Luc von Anfang an unglaublich gerne, da man gespürt hat, dass er etwas hinter seiner Fassade verbirgt und nicht ohne Grund oft nachdenklich wirkt, aber lest selbst ...

Inzwischen weiß ich, wie schwer es ist, für jemanden da zu sein, und wie leicht es ist, sich wegstoßen zu lassen. (S. 345)

Noch eine Sache, die ich unbedingt unterstreichen muss, ist das unglaubliche Setting und ein weiterer Grund, warum ihr das Buch hier und jetzt im Sommer lesen solltet ... am besten natürlich am Strand, aber eure Leseecke tut es als Plan B auch��. Na ja, muss ich eigentlich mehr sagen, als dass sie einen Roadtrip in Australien machen. Am Meer. Und im Meer?!?! Das sollte jetzt wohl genug Hinweis gewesen sein. Es war einfach unglaublich, wie ich die Sonne fast auf meiner eigenen Haut gespürt habe, das Salzwasser selbst in meinen Haaren erahnt habe.


"Ich finde, wir sollten die Kiste Beryl nennen." Sie streicht mit dem Arm über die Motorhaube. "Beryl, das wird die beste Reise aller Zeiten. Ich weiß es." (S. 21)

Und die Tatsache, dass sie in einem blauen Van unterwegs sind, der in meiner Fantasie so unglaublich toll ausgesehen hat, hat meine Vorfreude auf den Sommer auch nicht wirklich gemildert. Also ... wer einmal dem Alltag entfliehen möchte, keine Lust mehr auf lästiges Schulzeugs oder die Arbeitswelt hat, hier habt ihr euer Abschaltprogramm auf dem Silbertablett präsentiert. (Gut, nehmt mich nicht ernst, ich fliege morgen nach Sizilien und freue mich vielleicht schon ein klitzekleinesbisschen.)

Fazit

And I remember,
I remember the sun.
And I remember,
I remember the fun.
With you.
(Songtext "Remember" von Gray, S. 73)

Nehmt das Buch zum Strand mit, lest es im Grünen oder im Haus, egal, dieses Buch wird euch definitiv in Sommerstimmung versetzten. Klar, anfangs wirkt die ganze Story meiner Meinung nach etwas vorhersehbar, aber ich schwöre euch, das ist sie nicht, sie bekommt im letzten Drittel noch einmal einen Tiefgang, der euch umhauen wird. Außerdem bekommt auch die Musik im Geschriebenen einen wichtigen Stellenwert, der Musikbegeisterte wahrscheinlich freuen wird! Also, wer eine locker, leichte Sommerlektüre mit einer teilweise ernsten Thematik sucht, ist bei "Remember the Fun" genau richtig. Viel Spaß beim Lesen��!

Allgemeines

Autor: Nicholas Beck
Verlag: cbt-Verlag
Seitenanzahl: 368

Danke fürs Lesen!
Kathi

Ein abenteuerlicher Roadtrip!

Von: Lales Bücherwelt Datum: 25. Juni 2018

Inhalt:
Nachdem Zoey ein traumatisches Ereignis erlitten hat, gerät sie selbst an den Rand des Abgrunds. Um alles zu vergessen, beginnt sie auch sich selbst zu vergessen, sodass sich schließlich ihre Familie und ihre Freunde von ihr entfernen.
Auf einem Roadtrip durch halb Australien, dessen Ziel ein Konzert ist, will Zoey beweisen, dass sie wieder die Alte ist. Gemeinsam mit ihrem Exfreund Finn - dem sie nach ihrer Trennung immer noch hinterhertrauert und nun unbedingt zurück will -, seiner neuen Freundin, Cousin und Cousine von Finn, begibt sich Zoey auf eine abenteuerliche Reise entlang der traumhaften Great Ocean Road...

Meine Meinung:
Ein abenteuerlicher Roadtrip, bei denen die Jugendlichen nicht nur Australien entdecken, sondern auch mehr über sich selbst und ihre Wünsche erfahren.

Zoey war glücklich. Sie und Finn gaben das "perfekte Paar" ab, sie hatte ein super Verhältnis zu ihrer besten Freundin Cass und eine Familie, die hinter ihr stand.
Doch nachdem tragischen Ereignis, das die Familie erschütterte, zerriss nicht nur das gute Verhältnis zwischen ihnen. Alles, einfach alles, änderte sich. Zoey kam mit sich und der Welt nicht mehr klar und rutschte selbst ab. Ihre anfangs verständnisvollen Freunde, hatten nach einer Weile die Nase voll und wandten sich von ihr ab.
Doch Zoey schafft es, die Schatten ihrer Vergangenheit hinter sich zu lassen und wieder ihr "altes Selbst" zu werden. Dumm nur, dass keiner ihr glaubt.
Auf dem Roadtrip, gemeinsam mit ihrem Ex Finn und schockierenderweise seiner neuen Freundin Cass - Zoey's beste Freundin - und Finn's Cousins, will sie ihren Freunden beweisen, dass sie sich geändert hat und ganz nebenbei auch das Herz von Finn zurückerobern.
Aber die Reise verläuft anders als erwartet...

Das strahlende und abenteuerliche Cover hat mich sofort angesprochen, sodass ich gleich mehr über das Buch erfahren wollte. Den Klappentext war meiner Meinung nach nicht so aussagekräftig, aber trotzdem ansprechend.

Die Handlung wird durchgängig aus der Sicht der Protagonistin Zoey geschrieben. Gleich zu Beginn erfährt man, was sie erlebt hat und wie sie sich dadurch verändert hat und auch, was sie sich von dieser Reise erhofft. Vorrangig ihren Exfreund Finn zurückzuerobern, aber auch den anderen zu beweisen, dass sie wieder sie selbst ist.
Die Darstellung ihrer Gefühle und Gedanken hat mir sehr gut gefallen, da man sich so als Leser gut in sie hineinversetzen und ihr Verhalten so besser nachvollziehen konnte.

Die anderen Charaktere waren sehr geheimnisvoll dargestellt, was die Spannung erhöht hat. Aber besonders Finn und Cass fand ich nicht sehr facettenreich und so auch eher unglaubwürdig. Doch die Tiefe von Luc und seiner Schwester Jolie hat mich sehr angesprochen. Mich hat es sehr überrascht, in welche Richtung sich die Handlung entwickelt hat, da ich das zu Beginn überhaupt nicht erwartet hätte.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass mir die Idee hinter der Geschichte prinzipiell echt gut gefällt. Es werden überraschend vielschichtige Themen angesprochen. Jedoch fand ich teilweise die Übergänge zwischen diesen nicht immer flüssig, was die Gesamthandlung etwas stocken ließ.


Fazit:
Alles in allem eine überraschend tiefgründige Geschichte über das Abenteuer mehrerer Jugendliche, die alle mit ihren eigenen Problemen beschäftigt sind und während der Fahrt lernen, sich selbst und ihre Wünsche zu erkennen.
Geeignet für Jugendliche, sowie alle, die Lust auf eine Reise durch Australien und zu sich selbst, haben.


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(4 von 5 Sternen)

Wunderbar sommerlich und deutlich tiefgründiger als erwartet

Von: CorniHolmes Datum: 24. Juni 2018

Aufmerksam geworden auf „Remember the Fun“ bin ich durch das wunderschöne Cover. Kommt da nicht ein tolles Sommerfeeling auf? Zumindest in mir hat es auf den ersten Blick große Lust auf Sommer, Strand und Meer geweckt. Vermutlich hätte mich allein schon das Cover überzeugen können, aber als ich dann im Klappentext las, dass das Buch von einem Roadtrip handelt (ich liebe Bücher, in denen es um Roadtrips geht!), war mir sofort klar: „Remember the Fun“ muss ich unbedingt lesen!


Von Adelaide nach Melbourne – diese Strecke nehmen Zoey und ihre Freunde auf sich, um das Konzert von der Band Gray zu besuchen. Mit dabei auf dem Roadtrip sind neben Zoeys bester Freundin Cass und ihrem Ex-Freund Finn auch Finns Cousin Luc und dessen kleine Schwester Jolie. Die fünf Jugendlichen werden zusammen den Sommer ihres Leben erleben. Zoey tritt die Reise in erster Linie an, um Finn zurückzugewinnen. Dieser ist mittlerweile mit Cass zusammen. Dann aber verliebt sich Zoey in den geheimnisvollen und gutaussehenden Luc. Immer mehr fühlt sie sich zu ihm hingezogen und auch er scheint an Zoey interessiert zu sein. Mit der Zeit merkt Zoey, dass auch Luc sein Päckchen zu tragen hat. Da Zoey selbst gerade einen schweren Schicksalsschlag erlitten hat, fühlt sie sich mit Luc nur noch stärker verbunden und verliebt sich während ihrer Reise immer mehr in ihn.


Ich hatte hier mit einer richtig schönen und locker-leichten Sommergeschichte gerechnet. Ich musste dann nur bereits nach den ersten Kapiteln feststellen, dass dieser Jugendroman deutlich tiefgründiger und ernster ist als erwartet. „Remember the Fun“ hat mich wirklich sehr positiv überrascht.


Die Geschichte, die wir hier zu lesen bekommen, ist so viel mehr als nur eine schöne Sommerlektüre für zwischendurch. Neben Freundschaft, Liebe und Spaß am Leben haben, befasst sich das Buch auch mit den Themen Verlust, Trauer, Hoffnung und das Finden zu sich selbst.


Wir erfahren alles aus der Sicht von Zoey. Diese hat vor kurzem durch einen schlimmen Unfall ihren großen Bruder verloren. Um mit diesem Verlust klarzukommen hat Zoey Trost in Partys und dem Alkohol gesucht. Zum Glück hat sie aber noch rechtzeitig das Steuer herumreißen können und ihren Lebensstil radikal wieder geändert.

Von Zoeys Party-Vergangenheit erfahren wir nur durch Rückblenden. Als Leser lernen wir die neue Zoey kennen, welche mir auf Anhieb richtig sympathisch war. Ich konnte mich problemlos in sie hineinversetzen, allerdings konnte ich es nicht nachvollziehen, warum sie ihren Ex Finn zurückerobern möchte. Mit Finn bin ich nicht warm geworden, ihn fand ich einfach nur blöd, anders kann ich es nicht sagen. Auch Cass konnte ich nicht so wirklich leiden. In meinen Augen benimmt sie sich nicht wie eine gute (und beste) Freundin. Nicht nur, dass sie sich direkt nach der Trennung Finn geschnappt hat, auch ihr Verhalten während des Roadtrips hat mir Cass nicht so unbedingt sympathisch gemacht.


Ganz anders sieht es da bei Jolie aus. Jolie muss man einfach sofort ins Herz schließen. Sie hat eine so süße und quirlige Art; Jolie war vermutlich sogar mein Lieblingscharakter in dem Buch.

Auch Luc mochte ich sehr gerne. Sein geheimnisvolles Getue am Anfang war zwar nicht so ganz mein Fall, aber wie er sich um seine kleine Schwester kümmert und sorgt, hat mich richtig berührt.


Mir waren also nicht alle Charaktere sympathisch, dennoch habe ich es zutiefst genossen, mich zusammen mit den fünf Jugendlichen auf diesen wundervollen Roadtrip zu begeben und eine Achterbahnfahrt der Gefühle zu erleben. Es gab Momente zum Schmunzeln, welche, die mich traurig und nachdenklich gestimmt haben, es gab Szenen, die mich sehr berührt und welche, die mich glücklich gemacht haben.


Mir hat „Remember the Fun“ herrliche Lesestunden beschert. Dass die Story so ganz anders war als erwartet, hat mich überhaupt nicht gestört, im Gegenteil. Neben der tollen sommerlichen Atmosphäre konnte mich gerade diese überraschende Tiefgründigkeit begeistern. Und obwohl das Buch stellenweise recht ernst ist und einen traurig stimmt, besonders das Ende, ist es in meinen Augen ein wundervolles Buch für den Sommer. Mir hat das Cover hier also nicht zu viel versprochen, das Sommerfeeling kommt auf jeden Fall auch zwischen den Buchdeckeln auf.


Für mich hat hier einfach alles gestimmt. Dass mir nicht alle Charaktere sympathisch waren, hat mich überhaupt nicht gestört. Eigentlich ist in Büchern doch meistens jemand dabei, den man nicht so wirklich leiden kann, oder? ;)

Ich mochte den flüssigen Schreibstil sehr gerne, die Mischung der verschiedenen Themen konnte mich begeistern und der Handlungsverlauf insgesamt hat mich komplett überzeugt.

Wer gerne Bücher über Roadtrips liest, die sommerlich, bewegend, tiefgründig und einfach nur schön sind, dem kann ich „Remember the Fun“ sehr ans Herz legen. Übrigens auch Erwachsenen, meiner Meinung nach ist dieser Jugendroman nicht nur für was Teenies.

Dies war mein erstes Buch von Beck Nicholas und es wird hoffentlich nicht mein letztes gewesen sein.


Fazit: Mich hat „Remember the Fun“ sehr positiv überrascht. Wer hier annimmt, es mit einer süßen, locker-leichten Sommergeschichte zu tun zu bekommen, der wird wie ich bereits nach den ersten Kapiteln feststellen, dass dieses Buch viel mehr ist als nur was Nettes für zwischendurch. Die Geschichte ist tiefgründig, sie stimmt einen traurig und regt einem zum Nachdenken an. Zugleich aber bringt sie einen auch zum Schmunzeln, sie macht einen glücklich und weckt in einem die Lust auf Sommer, Strand und Meer. Mich konnte „Remember the Fun“ absolut überzeugen. Ich habe mit dem Buch sehr schöne Lesestunden verbracht und vergebe gerne volle 5 von 5 Sternen!

Ein etwas andere Road-Trip

Von: Büchernerds Datum: 19. Juni 2018

Ein etwas anderer Roadtrip


Zoey hat eine schwere , rebellische zeit hinter sich und möchte auf dem Roadtrip Ihren Ex - Finn zurück erobern , der in der Zwischenzeit mit Ihrer besten Freundin Cass zusammen ist .

Begleitet werden sie von Finns Cousin Luc und dessen Schwester .

Bald merkt man beim lesen das jeder in der Gruppe sein Päckchen zu tragen hat , was schwer auf der denjenigen Person lastet auch wurden viele Fehler begangen in der Vergangenheit .

Wird Zoey es schaffen Ihren ex zurück zu erobern ?
was ist mit Finns Cousin los warum ist der gut aussehende Junge immer nur abweisend und mürrisch ?
Was stimmt mit Jolie Finns Cousine nicht ?

Ein Roadtrip in dem alles vorkommt ,Freundschaft, Verlust, Lügen und Hoffnung.

Ein Buch ohne Happy End ? oder doch ?


Meinung

Der Schreibstil, leicht zu lesen, die Atmosphäre kommt sommerlich rüber .

Die Charaktere , alle wunderbar beschrieben , man war fast der Meinung man sitze mit Ihnen im Wagen.

Die Kapitel starten alle mit einem Auszug aus einem Songtexte von Grey , passend zu Story , da die Freunde sich auf dem Weg zu einem Konzert von Grey befinden.


Danke Random für das Leseexemplar, was in keinster weise meine Meinung beeinflusst hat .

Klare Leseempfehlung für den Sommer

Von: eves-bookish-wonderland Datum: 18. Juni 2018

Das Cover und auch der Klappentext versprechen eine richtig schöne sommerliche Roadtrip-Story und genau darauf hatte ich auch total Lust, als ich mit dem Buch angefangen habe.
Direkt auf der ersten Seite wurde ich positiv überrascht, denn vor jedem Kapitel gibt es ein Song Zitat, dass hat mir wirklich gut gefallen und war mal was anderes, was aber super zu der Story gepasst hat, da es um einen Roadtrip zu einem Konzert der Band "Gray" geht, von denen auch die Zitate stammen.
Die Atmosphäre ist super sommerlich und ich konnte mir die Landschaft die sie bereisen wirklich gut vorstellen, denn der Schreibstil ist sehr bildlich und schön zu lesen.
Wir lesen die Geschichte aus Zoeys Sicht, die sich mit dem Hintergedanken, ihren Ex Freund zurück zu erobern, auf den Roadtrip begibt. Sie lernt dort Finns Cousin Luc und seine Schwester kennen, und muss feststellen, dass nicht nur sie, sondern auch die beiden ihr eigenes Päckchen zu tragen haben. Eigentlich will Zoey sich ganz auf ihren Plan konzentrieren, doch es kommt völlig anders als erwartet.
Wir lernen Luc kennen, der anfangs recht spießig und fies wirkt und umso besser man ihn kennen lernt, umso sympathisch wird er. Seine Schwester Jolie ist ein wirklich süßer Charakter, den man sofort ins Herz schließt, denn sie ist lebensfroh und einfach voller Energie und furchtbar süß.
Zoeys beste Freundin Cass war mir hingegen die meiste Zeit wirklich unsympathisch, denn sie verhält sich echt daneben und nicht wie eine richtige Freundin. Ich verstand ihre Aktionen schon oft, aber naja irgendwie war sie mir einfach unsympathisch. Auch Finn war nicht so wirklich ein Charakter mit dem ich warm wurde.
Die Geschichte war so viel tiefgründiger und bewegender als ich gedacht hätte. Ich hatte wirklich nur mit einer süßen Sommergeschichte gerechnet, doch dieses Buch war so viel mehr! Es geht um ernste Themen wie Freundschaft, Verlust, Lügen und Hoffnung.
Ich könnte mir gut vorstellen, von den Protagonisten in einem weiteren Band weiter zu lesen, denn ich hatte wirklich super viel Spaß mit der Geschichte.

Fazit:

Die Geschichte hat mich total überzeugen können. Ich konnte mich mit dem Buch zurückziehen und einfach in die Geschichte abtauchen.
Es gab Höhen und Tiefen, es ging um Liebe und Verlust und es hat mich wirklich berühren können. Ich hatte definitiv viel Spaß dabei den Roadtrip zu verfolgen und die Charaktere besser kennen zu lernen. Es gibt natürlich tiefgründigere und anspruchsvollere Bücher, aber mir hat es gefallen und ich kann es jedem empfehlen, der eine schöne sommerliche Roadtrip Story lesen möchte, die aber auch tiefgang hat und den Leser berührt. Die Liebesgeschichte hat mir auch super gut gefallen und ich möchte definitiv mehr von Beck Nicholas lesen. Von mir gibt es 5 von 5 Sterne und eine klare Leseempfehlung für den Sommer.

Liebe, Sommer, Meeresrauschen

Von: Alexandra Datum: 16. Juni 2018

Meine Lieben, ist dieses Cover nicht einfach spektakulär? Ich mag die Farbgestaltung so gerne und auch das Motiv gefällt mir sehr gut! Da bekommt man gleich selbst Lust zu reisen! Als ich den Klappentext gelesen habe, hatte ich eine der üblichen "Badboy Good Girl - Liebesgeschichten" erwartet! Aber nein, was ich hier emotional geboten bekommen habe, war ganz großes Kino!
Zoey war mir als Protagonistin sehr sympathisch. Der Verlust ihres Bruders hatte sie zeitweilig in ein Feierbiest verwandelt, das sogar ihren Freund betrogen hat. Kein Good Girl also. Zu Beginn des Buches hatte sie diese Phase allerdings schon hinter sich gelassen und sie auch ehrlich bereut.
Ich mochte es, dass Zoey nicht als die perfekte, arme Schwester hingestellt wurde, die ihren Bruder verloren hat. Sondern als ein Mensch, der Fehler macht, die nach so etwas auch natürlich sind und die sie trotzdem irgendwann bereuen kann. Ehrlich bereuen kann.
Ich verstehe nicht wirklich, warum sie mit ihrem Ex wieder zusammenkommen wollte, denn der war mir einfach nur zu blöd. So richtig der Typ Junge, der nicht aus seiner eigenen Komfortzone rauswill, daher lieber Zoey mit ihrer Trauer allein ließ und auch sonst nicht gerade die hellste Leuchte ist, was Gefühle und richtige Momente angeht.
Luc hingegen war auch nicht unbedingt mein Fall, denn dafür war er mir dann doch zu sehr der mysteriöse Typ. Aber ich mochte seine aufmerksame Art und wie er sich um seine Schwester gekümmert hat.
Insgesamt war die Story sehr interessant. Der Road - Trip, der Versuch Finn zurückzugewinnen, obwohl dessen Freundin (Zoeys beste Freundin) dabei war und dazu noch das Geheimnis, das über der ganzen Situation lag. Ich muss sagen, dass ich relativ früh geahnt habe, was dieses Geheimnis ist, aber auch wenn ich recht behalten habe, war es sehr sehr emotional.
Ich musste wirklich bis zum Ende weinen, weil es mir einfach so leid tat.
Der Stil war wirklich gut. Er hat ein Lachen, ein Seufzen und ein Weinen aus einem herausgeholt und einen wirklich mitgenommen.
Meiner Meinung nach ist "Remember the Fun" eine super schöne Geschichte, die zwar ziemlich tragisch ist, deren Tragik einen aber sofort verfallen lässt.