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Eva Siegmund

H.O.M.E. - Das Erwachen

Erwacht aus einem perfekten Traum?

Die siebzehnjährige Zoë hat ein perfektes Leben: Sie besucht eine Eliteakademie, gemeinsam mit ihrer großen Liebe Jonah. Doch plötzlich findet sie sich in einem heruntergekommenen Krankenhaus wieder. Angeblich lag sie zwölf Jahre im Koma und fragt sich nun verzweifelt: War alles nur ein Traum? Gemeinsam mit Kip, dessen Bruder Ähnliches durchlebt hat, deckt Zoë ein atemberaubendes Geheimnis auf. Sie muss sich entscheiden, auf welcher Seite sie steht und ob sie ihr perfektes Leben wirklich zurückhaben will …

Das Buch spielt in Berlin, Deutschland

Regelmäßig neue Buchtipps bekommen!

Leserstimmen

Sehr guter Auftakt

Von: Nady Datum: 14. Januar 2019

Klappentext
Zoe besucht mit ihrem Freund Jonah die Eliteakademie H.O.M.E. Dort werden sie für eine Mission ausgebildet. Doch plötzlich erwacht Zoe in einer Berliner Charité und erfährt dort das sie 12 Jahre im Koma gelegen hat. Doch so recht will Zoe das nicht glauben. Sie war doch gerade noch mit Jonah auf der Wiese vor der Akademie. Doch der Blick in den Spiegel verrät ihr das Gegenteil. Kahler Schädel, Narben und ein sehr dünner Körper. Aber woher kann sie 5 Sprachen sprechen und die Muskeln sind auch nicht so verkümmert, wie sie hätten sein sollen. Zoe will wissen ob es die Akademie wirklich gibt oder nicht. Oder hat sie alles nur geträumt.
Erster Satz
Das kleine Mädchen stand im Regen auf der Wiese und schrie sich die Seele aus dem Leib.

Meine Meinung:
Das war mein erstes Buch von Eva Siegmund. Ich habe das Buch in der Thalia gesehen und dort dann auch den Klappentext gelesen. Beim Durchblättern fand ich interessant das die Kapitelnummern von 44 abwärts geht. Bei der Geschichte befinden wir uns in Berlin der Zukunft. Durch eine langanhaltende Dürre sind die Wasservorräte fast erschöpft. Viele Menschen leiden an Wassermangel. Ich finde das ist ein Szenarium das uns in naher Zukunft ereilen kann. Siehe unseren Sommer 2018. Die Autorin hat Elend und das Leid sehr gut beschrieben. Während des Lesens konnte ich sehr gut mit den Menschen mitfühlen. Kein Wasser zu haben um seine Lieben zu versorgen, muss sehr schwer sein. Die Protagonisten gefielen mir auch sehr gut. Zoe ist ein sehr sportliches Mädchen was eigentlich schon als Kampfmaschine durchgeht. Sie spürt es, wenn es Ärger gibt. Kip war mir auch sympathisch. Zusammen versuchen herauszufinden was für ein Spiel gespielt wird. Manchmal hätte ich mir gewünscht, dass mehr Schwierigkeiten bewältigt hätten müssen. Ich möchte nicht spoilern aber die Sache mit Kip im Krankenhaus ging mir doch zu einfach. Es wird aus Zoes Sicht die Geschichte erzählt. Ich hätte gerne ein paar Kapitel von den anderen gewünscht. Vielleicht gibt es die Kapitel ja im 2 Buch.

Fazit.
Das ist ein sehr guter Auftakt einer Serie. Dieses Buch empfehle ich jeden der Interesse an einer möglichen Zukunft hat die uns vielleicht in naher Zukunft erwartet. Da aber noch Luft nach oben ist gebe ich diesem Buch 4 Sterne

Mein erstes Lese-Highlight dieses Jahr

Von: lexana Datum: 14. Januar 2019

H.O.M.E. fiel mir nicht nur durch das Cover auf, sondern auch durch die Inhaltsangabe. Eva Siegmund, die u.a. Pandora und Cassandra schrieb, ist zudem dafür bekannt, dass ihre Romane in Deutschland vorzüglich Berlin spielen, was auf mich auch einen gewissen Reiz ausübte.

Ich danke dem Verlag für das Rezensionsexemplar.

H.O.M.E. – Das Erwachen von Eva Siegmund


Verlag cbt
Genre Jugendbuch/Scifi/Dystopie
Erscheinungstermin 10.12.2018
Seitenanzahl 448 (Paperback, Klappenbroschur)
ISBN 978-3-570-31230-8
Mehrteiler/Einzelband Dilogie (Band 1)
Preis 13,00 €
Altersfreigabe ab 14 Jahre


INHALT

Die siebzehnjährige Zoë hat ein perfektes Leben: Sie besucht eine Eliteakademie, gemeinsam mit ihrer großen Liebe Jonah. Doch plötzlich findet sie sich in einem heruntergekommenen Krankenhaus wieder. Angeblich lag sie zwölf Jahre im Koma und fragt sich nun verzweifelt: War alles nur ein Traum? Gemeinsam mit Kip, dessen Bruder Ähnliches durchlebt hat, deckt Zoë ein atemberaubendes Geheimnis auf. Sie muss sich entscheiden, auf welcher Seite sie steht und ob sie ihr perfektes Leben wirklich zurückhaben will …
(randomhouse.de)

MEINE MEINUNG

Es war das Cover, das mich als erstes ansprach. Ja, als bekennender Coverfetischist ;D sollte man das zugeben können. Schöne oder faszinierende Cover ziehen mich magisch an, weshalb ich schon so manchen Fehlkauf zu verbuchen hatte. Aber hält mich das ab? Grundsätzlich nicht – obwohl… ein wenig vorsichtiger bin ich schon geworden. Jetzt ziehe ich den Klappentext mit zurate, was meine Chancen auf einen Fehlkauf zumindest etwas gemindert hat. H.O.M.E. ist aber definitiv kein Fehlkauf, keine Fehlentscheidung, sondern ein Highlight. Nicht nur das Cover hat es mir angetan. Auch der Klappentext war mehr als interessant und gerade ich, die Dystopien und Scifi bevorzugt, wurde durch und durch zufrieden gestellt.

Wo fange ich am Besten an… ja, am Anfang halt. �� Man wird quasi in die Geschichte hinein gestoßen und auch wenn es zunächst wirkt, als wäre es ein langsamer, bedächtiger Start, ist er es eigentlich gar nicht, da man augenblicklich im Geschehen ist. Eben noch war Zoë mit Jonah an der Akademie und plötzlich ruckartig ist sie im Krankenhaus und scheint ein anderer Mensch zu sein. Besonders hervorgetan hat sich die Tatsache, dass Zoë ganze 12 Jahre im Koma lag, was dem Ganzen einen noch dramatischeren Beigeschmack gibt. Nicht nur das ist schlimm, sondern auch die Umstände der „Realität“, in die sie unvermittelt geschleudert wird. Denn nicht nur, dass sie zu ihrer Familie muss, die sie nicht wirklich kennt, die Welt vor den Toren des Krankenhauses ist eine vermeintlich schreckliche. Es herrscht die größte Dürreperiode der Neuzeit, ganz Europa ist betroffen, am stärksten der Süden und jeder, der was von sich hält, ist gen Norden verschwunden.

Berlin – und das ist noch so ein positiver Punkt dieses Buches, weil man sich so schön mit allem identifizieren kann und endlich mal nicht die USA als Schauplatz dienen – nun also Berlin ist ein Hexenkessel. Nun, aber nicht im normalen Sinne. Die Stadt geht den Bach runter und die Menschen, die noch da sind, versuchen am Leben zu bleiben und zu überleben. Sie stehlen sich schöne Momente oder geben sich geschlagen ihrem Schicksal hin. Es prallen so gegensätzliche Stimmungen aufeinander, dass man förmlich auf die Explosion wartet. All das macht den Roman absolut realistisch. Vielleicht nicht immer, aber man hat das Gefühl dabei zu sein, die Menschen zu verstehen und mitzuleiden oder sich mitzufreuen.

Eva Siegmund schafft es insgesamt ein realistisches Bild von einer düsteren Zukunft zu formen, die gar nicht so weit entfernt zu sein scheint. Zumindest ein Großteil der Szenarien könnte durchaus so passieren.

Der eigentliche Grund für das Koma wird schnell aufgeklärt. Warum sie aber annahm, an der Akademie zu sein und ob diese real ist, erklärt sich erst ziemlich zum Schluss. Bis dahin bleibt es ausnahmslos spannend und so manche Überraschung erwartet den Leser. Insbesondere vom Ende war ich sehr geflasht. Ich hatte mit vielem gerechnet, aber nicht damit. Das macht es für mich umso spannender und den zweiten Band, der zum Glück bereits im März erscheint, kann ich kaum abwarten.

Und wer sich noch folgendes fragt: Jugendbuch? Gibts da nicht auch bestimmt eine Romanze? Ja, die gibt es. Jonah ist der Freund von Zoë, allerdings in der Welt, die sie von ihrem Koma her kennt. Also ist er dann überhaupt real? Und dann gibt es da Kip, der Freund ihres Bruders, der sie mit seiner recht ruhigen Art auffängt, als sie nicht mehr weiß, wie ihr geschiet. Und egal, wer jetzt stöhnt, dass es sich schon wieder um ein Triangle handelt, dem sage ich, hier ist es irgendwie anders und auch gar nicht schlimm. Ich persönlich empfand es nicht als Dreiecksgeschichte und finde, die Autorin hat das bisher wirklich gut gelöst.


FAZIT

Das erste Lese-Highlight diesen Jahres und eine klare Kaufempfehlung von mir. Obwohl das Grundgerüst Dystopie/Jugendroman nicht neu erfunden wurde, hat Eva Siegmund hier doch geschafft, es nach etwas Neuem aussehen zu lassen. Dafür gibt es von mir klare 5 von 5 Sterne.

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Ein fesselnder Auftakt

Von: Corinnas World of Books Datum: 14. Januar 2019

Meine Meinung

In „H.O.M.E. - Das Erwachen (Die H.O.M.E.-Reihe, Band 1)“ geht es um, die siebzehnjährige Zoë, die ein nahezu perfektes Leben hat. Sie geht auf eine besondere Akademie und gemeinsam mit ihrer großen Liebe soll sie bald an einer Mission teilnehmen. Doch auf einmal wacht sie auf und lag angeblich im Koma zwölf Jahre lang. War alles nur ein Traum und keine Realität ?? Kips Bruder soll Ähnliches erlebt haben und zusammen gehen sie dem ganzen auf den Grund.

Zoë ist 17 Jahre hat ein perfektes Leben und geht auf eine Eliteakademie. Dort wurde sie als Führungskraft für eine wichtige Mission ausgebildet. Sie gilt als beste Schülerin und Kämpferin.

Der Schreibstil ist angenehm flüssig und wird aus verschiedenen Perspektive erzählt einmal der von Zoë und dann wieder rum von einer anderen Person, die weit mehr zu wissen scheint. Dadurch kann man, die Gedanken und Gefühle erfahren während der Handlung und so die Charaktere besser kennen lernen. Die Kulisse der Akademie hat mich neugierig gemacht.

Die Spannung und Handlung haben mich mit jeder Seite mehr in die Geschichte von
Zoë gezogen. Sie lebt seit sie klein auf der Akademie und wurde dort für eine wichtige Mission ausbildet. Sie hat einen Freund, den sie liebt und alles scheint perfekt, doch dann kommt sie bei einem Training zu spät und soll Liegestütze machen. Auf einmal ist sie nicht mehr an der Akademie und wacht in einem Krankenhaus auf. Dort sagt man ihr sie hätte seit 12 Jahren im Koma gelegen. War alles nur eine Fantasy und nicht Real was sie erlebt hat ? Dann lernt sie Kip kennen dessen Bruder ebenfalls solchen Umstände erlebt hat. Was steckt hinter allem und welches Werkzeug ist Zoë ???
Die Spannung wird mit jeder Seite intensiver und konnte mich einfach nicht davon abwenden. Die Autorin schafft es mich immer tiefer mitzunehmen und ich will kaum aufhören mit dem lesen.
Das Ende war mehr als nur

Das Cover sieht einfach toll aus und man erkennt eindeutig, das heutige Berlin das im Buch so aussieht und auf der anderen Seite, die Akademie.

Fazit

Eine besondere Jugendbuch Geschichte, die eindeutig nach mehr schreit. Ich freue mich auf den 2 Band.

Hat mich total gefesselt

Von: Myrcella Datum: 12. Januar 2019


Meine persönliche Meinung

Das Cover:
Das Cover ist ein einziger Eyecatcher und sieht so schick in meinem Bücherregal aus. Anhand der Aufmachung kann man schon sehen, dass es sich um eine Dystopie handelt. Und außerdem passt es auch wunderbar zu den anderen Büchern der Autorin Eva Siegmund (“Pandora – wovon träumst du?“ und “Cassandra – Niemand wird dir glauben“).
Die Handlung:
An dieser Stelle vielen Dank an den cbt Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars, was aber meine Meinung in keinster Weise beeinflusst hat.

Zunächst gewährt die Autorin Eva Siegmund Einblicke in Zoe's Leben, bevor sie aufgewacht ist. Sie kennt kein anderes Zuhause außer der Akademie, in der sie seit ihrem 5. Lebensjahr lebt und dort zur Soldatin ausgebildet wird. Ihr Leben ist perfekt, sie ist eine ausgezeichnete Kämpferin, hat einen tollen Freund und auch unter den anderen Schülern ist sie sehr beliebt.

Das alles hat schon nach den ersten 20 Seiten abrupt ein Ende, als Zoe in einer Klinik aufwacht, total abgemagert, fast glatzköpfig und ohne ihre Freunde. Als ihr dann ihre “angebliche“ Familie, die sie noch nie zuvor im Leben gesehen hat, dass sie ganze 12 Jahre im Koma lag, bricht für sie eine Welt zusammen. Hat sie sich die Akademie nur eingebildet, nur erträumt? Was ist mit Jonah, ihrem Freund? Existiert er am Ende gar nicht? Fragen über Fragen lassen Zoe letztendlich schon fast an ihrem Verstand zweifeln. Unterstützung erhält sie jedoch unerwarteter Weise von ihrem älteren Bruder Tom, der ihr Glauben schenkt. Gemeinsam mit ihm macht sie sich auf die Suche nach Antworten, was sich als äußerst gefährliches Unterfangen herausstellt.

Um das Geschehen herum beschreibt die Autorin noch ganz geschickt Zoe's Welt, in der sie nun fortan leben muss. Eine Dürre zeichnet sich durch ganz Europa. Wasser ist nun ein Luxusgut und spielt in der kompletten Story eine sehr wichtige Rolle. Nach und nach werden die Zusammenhänge erklärt und der Leser immer näher an politische Machtspiele herangeführt.

Was sich anfangs noch wie ein spannender Thriller liest, entwickelt sich zu einem schrecklichen Szenario, welches ich mir gut vorstellen könnte, dass es eines Tages in der Zukunft sogar Realität werden könnte.
Ganz geschickt hat Eva Siegmund hier Thriller und Dystopie miteinander verwoben. Es ist ihr gelungen, mich als Leserin dermaßen zu fesseln, dass ich das Buch sogar nachts nicht mehr weglegen konnte und den Drang hatte, immer weiterlesen zu müssen.

Der Schreibstil ist wie bei der Autorin schon gewohnt angenehm flüssig.

Auch der Schauplatz, ein zerstörtes und verwahrlostes Berlin in der Zukunft wurde hier sehr detailgetreu veranschaulicht.

Die Charaktere wirken sehr lebendig und man kann richtig mit Zoe mitfühlen, mit ihrer Angst, ihrer Sehnsucht nach ihrem vorherigen Leben und auch, wie sie sich so langsam in Berlin zurechtfinden muss.

Das Ende der Dilogie ließ mich richtig aufschreien, so fies fand ich den Cliffhanger.
Fazit:
Für das gelungene Zusammenspiel aus Thriller und Dystopie, und ein total cooles Setting verdient dieses Buch die volle Punktezahl mit 5 von 5 möglichen Büchersternchen. Ich kann es kaum noch erwarten, im März endlich das Finale lesen zu können. Hut ab, Frau Siegmund – wieder mal ein sehr tolles Buch, dem ich meine ganz klare Leseempfehlung gebe!

Traum oder Realität?

Von: diekleineraupe27 Datum: 11. Januar 2019

Stell dir vor dein Leben ist perfekt. Deine Eltern lieben Dich und Du hast einen tollen Freund, bist beliebt und gut in der Schule. Du bist für eine ganz spezielle Mission ausgewählt und dein Freund wird mit dir gehen. Für ihn gibt es kein schöneres und besseres Mädchen auf der Welt, als dich. Du wirst eine Führungsposition übernehmen, deine Lehrer und Trainer sind zufrieden mit dir. Es könnte nicht schöner sein. Und dann wachst du auf!

Und genau das passiert der siebzehn Jährigen Zöe aus Berlin. Sie lebt in einer Akademie in der Nähe von Köln. Sie ist mit Jonah liiert und gemeinsam gehen sie durch dick und dünn. Bis Zoe eines Tages in einem Krankenhaus aufwacht, nicht weiss wo sie sich befindet und was passiert ist. Zoe kann sich weder an ihren Bruder noch an Ihre Eltern erinnern. Doch klar ist, sie muss mit ihnen gehen, ein neues sehr armes Leben in Berlin Leben. Dabei lernt sie einige Menschen kennen die Ihr sehr ans Herz wachsen und sie ist sich nicht mehr sicher welches Leben sie wählen würde. Dennoch ist sie sich sicher, sie muss herausfinden was passiert ist und bringt damit auch die Menschen in Gefahr, für die sie doch mehr empfindet, als sie jemals erwartet hat.

Eva Siegmund hat mich mit ihrem sehr einfachen und sehr flüssigen Schreibstil sofort in ihren Bann gezogen. Es hat nicht lange gedauert und ich war sofort von Zöe und allen anderen Charakteren begeistert und habe richtig mitgedfiebert. Eva Siegmund beschreibt Berlin sehr bildlich und sehr detaliert, sodass man sich gerade genau vorstellen kann, wo sich die Protaginiesten aufhalten, vorallem wenn man Berlin kennt und schon einige Male dort war.
Mir ist es sehr schwer gefallen das Buch zur Seite zu legen, sondern ich musste einfach wissen wie es weiter geht und was hinter der gesamten Geschichte steckt.
Jugendromane sind eigentlich überhaupt nicht mein Genre aber in diesem Fall musste ich einfach mal eine Ausnahme machen. Und was soll ich sagen, es hat sich mehr als gelohnt. Die Geschichte wirkt für mich überhaupt nicht typisch jugendlich sondern sehr erwachsen. Es ist ein dystopischer Jugendroman, der in meinen Augen gar nicht so weit von der Realität weg ist. Manipulation am Menschen, Dürre, Krieg um Wasser, die riesen Kluft zwischen Arm und Reich – alles gar nicht so weit weg von uns entfernt.
An dieser Stelle vielen Dank an das Bloggerpotal für das Rezensionsexemplar. Ich freue mich schon wahnsinnig auf die Fortsetzung.

Achtung Suchtgefahr!

Von: Samys Lesestübchen Datum: 11. Januar 2019

Inhalt:

Wenn das perfekte Leben zum Albtraum wird, wünscht man sich nie die Augen geöffnet zu haben. So ergeht es Zoë, die gemeinsam mit ihrer großen Liebe Jonah eine Eliteakademie besucht und ein perfekte Leben führt. Doch als sie beim nächsten Mal die Augen öffnen wird, wird sich als dies in Luft aufgelöst haben, denn plötzlich findet sie sich in einem heruntergekommenen Krankenhaus wieder. 12 Jahre Koma soll sie auf wundersame Weise überlebt haben und wie ein Wunder daraus erwacht sein. Jedoch hegt Zoë an dieser Geschichte große Zweifel. Sollen all die perfekten Momente und ihre große Liebe wirklich nur ein Traum gewesen sein? In den dunklen Seiten der Gegenwart steht ihr Kip zu Seite, dessen Bruder ein ähnliches Trauma erlebt hat, und gemeinsam mit ihm deckt sie ein atemberaubendes Geheimnis auf, welches sie zu einer Entscheidung zwickt - Ihr neues Leben auskosten und das Beste daraus machen oder ihr perfektes Leben zu führen …

Meine Meinung:

Total gespannt stürzte ich mich in das Abenteuer von Zoë, denn der Klapptext lockte mit Geheimnissen, Abenteuern, Mysterien und einer anscheinend sehr taffen Protagonistin. Was mich jedoch erwartete? -Überraschung pur! -

Selten bin ich von der ersten Seite an so gefesselt von dem Inhalt und gespannt von dessen weiteren Verlauf. Doch noch seltener steht für mich nach den ersten Kapiteln fest, dass ich die Fortsetzung unbedingt lesen muss.

Dieses Buch zeichnet definitiv eine gut durchdachte Grundidee aus, deren Umsetzung absolut fesselnd gelungen ist und mit ihrem authentischen Beigeschmack überzeugen konnte. Schnell konnte ich mich in die Geschichte einfinden, dachte über die Ereignisse nach, malte mir aus, wie ich selbst reagieren konnte und war voll und ganz von der jungen Protagonistin eingenommen.

Zoë´s Geschichte machte mich fassungslos und zugleich lockte mich die Begeisterung über ihr Wesen. Sie ist rastlos, perfekt und ebenso doch nicht, taff und doch schüchtern, gewissenhaft und abenteuerlustig. Sie weckte meine Neugier und schnell identifizierte ich mich mit ihr, auch wenn wir so gesehen absolut gar nicht gemeinsam haben. Ich mochte sie von der ersten Begegnung an und die Sympathie brach bis zum Ende hin nicht ab.

Erschreckend, realistisch und abenteuerlich beschreibt Autorin Eva Siegmund das horrorähnliche Szenario, welches Zoë durchlebt und zieht den Leser in ihren Bann. Teil sprachlos und teils aufgewühlt folgte ich ihren Worten und wollte so gar nicht mehr das Buch aus der Hand legen oder gar das Ende erreichen. Die Spannung machte süchtig und man kommt nicht drumherum um herausfinden zu wollen, welches Geheimnis sich hinter der perfekten Welt und der gruseligen Realität verbirgt!

Überraschender Weise war ich von dem Ende nicht arg überrascht und dennoch ist der Cliffhanger sowas von gemein platziert und hätte einen fieseren Moment nicht wählen können.

Fazit:

Achtung Suchtgefahr! Selten war ich vom ersten Moment an so gefesselt von einem Buch als es hier der Fall ist. Mit einer schwungvollen, sehr realistischen und gut umgesetzten Grundidee, sehr sympathischen Charakteren und einem erschreckenden Geheimnis konnte mich Autorin Eva Siegmund vollkommen flashen und weckte mehr als nur meine Neugier auf die Fortsetzung!

Was ist real?

Von: fuddelknuddel Datum: 10. Januar 2019

„Wie hatte es so weit kommen können, dass man Wasser aus fernen Ländern genauso verkaufen durfte wie komatöse Söhne und Töchter?“ (S. 295 aus H.O.M.E. Von Eva Siegmund)

Zoë hat alles, was sich eine 17-Jährige nur wünschen kann. Sie besucht eine gute Schule, wo sie auf eine wichtige Mission vorbereitet wird, hat einen perfekten Freund und muss sich um nichts Sorgen machen. Bis sie eines Tages aufwacht und sich nicht mehr im Internat befindet, sondern in einem ihr fremden Krankenhaus in Berlin, wo ihr gesagt wird, sie hätte 12-Jahre im Koma gelegen. Kann es tatsächlich möglich sein, dass ihr bisheriges Leben gar nicht stattgefunden hat? Doch wie ist es möglich, dass sich alles so real angefühlt hat? Zoë muss Antworten finden und macht sich mit Kip, dem Bruder eines Jungen, der ähnliches durchmachen musste, auf die Suche nach Antworten. Doch was sie findet, ist alles andere als das, was sie erwartet hat..

Dieses Buch ist der erste Band einer mindestens zweiteiligen Reihe. Ich bin ja ein echter Reihen-Fan, vor allem was Dystopien betrifft, und diese hat mir sehr gut gefallen. Der Schauplatz, Berlin, war besonders spannend, das ist für mich sehr viel greifbarer als irgendwelche Städte in GB oder den USA, wo viele Reihen spielen, selbst wenn ich bisher nicht viel Berlin-Erfahrung vorweisen kann, und dadurch fühlte ich mich als Leser sehr viel besser eingebunden und angesprochen.

Erzählt wird aus der Ich-Perspektive von Zoë und ab und an gibt es immer mal reine Dialogeinschübe, in denen man die Pläne derjenigen verfolgen kann, die dem Mädchen nicht wohlgesonnen sind. Dadurch konnte man sich einerseits gut mit der Protagonistin auseinandersetzen, weil all ihre Gedanken leicht nachvollziehbar sind, kann aber durch die feindlichen Diskussionen vielleicht auch an der ein oder anderen Stelle schon Spekulationen anstellen, was ihr als nächstes zustoßen mag.
Der Schreibstil ist flüssig und passend für ein Jugendbuch nicht hochgradig kompliziert und verworren, sodass man leicht und locker dahinlesen kann, ohne dass man merkt, wie die Zeit vergeht. Was ebenfalls auffällt, ist, dass die Kapitelanzahl herunter- statt raufgezählt wird, wie ein Countdown. Das motiviert gerade am Ende noch mal ordentlich zum Weiterlesen und hat mir eine Nachtschicht beschert, weil ich das Buch unbedingt „noch mal eben schnell“ beenden wollte.

Zoë weist eine beeindruckende Stärke auf. Als sie von heute auf morgen aus ihrem gewohnten Umfeld gerissen wird und man ihr dann auch noch erzählt, sie habe eigentlich gar nicht wirklich gelebt, sondern 12 Jahre nur herumgelegen, schockt das natürlich. Doch sie rappelt sich sehr bald auf und statt sich zu bemitleiden nimmt sie die Sache selbst in die Hand und umschifft alle Schwierigkeiten und gefährlichen Situationen, die sich ihr dabei in den Weg stellen. Ich mochte die Idee der taffen, selbstbewussten Protagonistin an sich schon immer, und Zoë gefällt mir in der Rolle außerordentlich gut.

Wer mir etwas gegen den Strich geht, ist ihr Freund Jonah, mit dem sie auf der Akademie zusammen war. Er wirkt auf mich wie einer der coolen Typen, die sich für Kluges zu fein sind und in der Pause mal schnell die Hausaufgaben abschreiben wollen, denn nichts anderes macht er, und das auch noch bei seiner eigenen Freundin. Das kann auch ein charmantes Lächeln nicht ausgleichen, ich persönlich käme mir an Zoës Stelle ziemlich verarscht und ausgenutzt vor. Umso besser, dass nach ihrem Erwachen Kip auf den Schirm tritt und es langsam aber sicher zwischen ihm und Zoë zu knistern beginnt. Ich bin sehr gespannt, zu wem ihr Herz sie führt!

Dies war mal eine Dystopie der anderen Art. Der Plot war super gewählt und die dystopische Stimmung zu jeder Zeit greifbar, man leidet förmlich mit den Menschen der Zukunft mit. Die Wasserknappheit als Auslöser dieser Krise ist nicht mal sonderlich abwegig, sondern clever durchdacht, auch wenn es bis zu einem solchen Zustand der realen Welt hoffentlich noch sehr lange dauert oder aber nie kommt.
Ich erhoffe mir vom nächsten Teil, dass Zoë sich noch weiterentwickelt und die Wahrheit über die Akademie und deren Vorhaben aufdeckt, sowie einen Jungen für ihre Seite findet. Vielleicht wird die Situation der Welt ja auch wieder ein Stückchen besser, aber wir wollen mal nicht zu optimistisch sein.

Mein Fazit:
Lesenswert, auf jeden Fall. Ein spannender Plot, wer eine Dystopie in unserer Hauptstadt spielend reizend findet, darf gern zugreifen. Ich freue mich bereits auf den nächsten Teil, allzu lange dauert es ja nicht mehr und ich denke, da ist noch Luft nach oben!

Das Erwachen

Von: angeltearz liest Datum: 10. Januar 2019

Ich muss ganz ehrlich sagen, dass mich der Klappentext extrem angelockt hat. Ein Mädchen, dass aus dem Koma aufwacht und alles nicht so ist, wie sie denkt. Sehr, sehr spannend!
Der Klappentext hat tatsächlich auch nicht zu viel versprochen, denn die Geschichte ist einfach genial. Der Mix zwischen “Traum” und Realität ist unglaublich gut gemacht. Auch die Geschichte bzw. das große Geheimnis, die dahintersteckt ist absolut glaubwürdig. Es wäre verrückt und beängstigend, wenn es wirklich passieren könnte, dass so etwas passiert. Aber ich kauf es der Autorin absolut ab. Ich bin gespannt, was da genau hintersteckt. Da es der erste Band einer Reihe ist, wird natürlich nicht ganz so viel verraten.

Die Katastrophe, die in der realen Welt herrscht, als Zoë wieder aufwacht, ist absolut real und könnte so wirklich passieren. Wobei ich hier glaube, dass einiges etwas sehr überspitzt ist. Ich denke allerdings, dass es so sein soll. Dass deutlich gemacht werden soll, dass es absolut nicht in Ordnung ist und wir hier echt aufpassen sollten, dass es uns nicht auch so ergeht.

Zoë ist so genial! Ich kann mich absolut in ihre Gefühlslage versetzen. Ich kann sie mir bildlich vorstellen, wie sie sich fühlt und wie sie ihre neue Umgebung wahrnimmt. Wie sie sich nach ihrem Zuhause sehnt und wie ihr Zwiespalt dazu ist. Es ist so genial gemacht, wie die Autorin den Charakter so formt. Wie tief sie überhaupt geht. Das ist absolut ungewöhnlich für ein Jugendbuch, aber es gefällt mir ungemein.
Alleine in diesem ersten Band macht Zoë eine Wandlung durch, die ich selten gelesen habe.

Auch die anderen Charaktere haben ihren Platz. Es ist keiner dabei, den ich überflüssig finde. Nichts ist dabei, das die Geschichte unnötig in die Länge zieht.

Großartig ist das Setting. Einerseits die “Traumwelt” von Zoë, die Akademie. Ich hatte sofort ein Bild im Kopf von einer Schule mit großer Mensa und so weiter. Okay, das ist eher das typische Internat-Setting, das gerne genommen wird. Aber ich lese es unheimlich gerne, da es mir persönlich ein Wohlfühl-Gefühl vermittelt.

Dann das Berlin, dass dystopischer nicht sein kann. Es gibt arm und es gibt reich. Beides steht in einem extremen Kontrast zueinander. Ich finde es cool, dass es in Berlin spielt. Ich war noch nicht so oft dort, aber ein paar Gebäude konnte ich zuordnen.

Die Autorin hat einen Schreibstil, der mich wirklich begeistert. Sie schreibst so locker und leicht. Und trotzdem hat sie eine Grundspannung, die mich nicht wieder losgelassen hat. Ich konnte das Buch einfach nicht zur Seite legen. Sie schreibt genau so, wie ich es mir für Jugendbücher wünsche.

Ein absolut genialer Start in diese Buchreihe. Jugendbuch und Dystopien lese ich unheimlich gerne und dieses Buch hat mich überzeugt. Ich bin so gespannt, wie es im 2. Band weitergeht.
Es heißt, dass man dieses Buch lieben wird, wenn man die “Tribute von Panem” mochte. Und ja, das unterschreibe ich so.
Absolute Leseempfehlung von mir.

Das Cover: Ich liebe das Cover! Oben die Akademie und unten Berlin.

Fazit: Ein genialer Start in die Buchreihe. Für mich ist die Geschichte absolut rund.

Ein ruhiger Beginn und ein turbulentes Ende

Von: Jenny von Seductive Books Datum: 07. Januar 2019

Meine Meinung

Das Cover finde ich farblich sehr schön und auch die Spiegelung ist sehr gut gelungen, denn die Protagonistin lebt in beiden Welten und die sind durch H.O.M.E. miteinander verbunden. Also ich finde es klasse.

Der Schreibstil der Autorin ist leicht und flüssig. Sie beschreibt sehr detailreich, sodass ich mir die dystopische Welt um Berlin sehr gut vorstellen konnte. Die Geschichte ist aus der Ich- Perspektive der Protagonistin Zoë erzählt.

Zoë ist eine interessante Protagonistin, die in der Geschichte einen tollen Wandel durchmacht. Eigentlich hat Zoë ein perfektes Leben. Sie hat einen Freund und wird auf eine Mission vorbereitet bei der sie der Kapitän ist. Sie ist intelligent, mutig und stark. Jedoch ist sie sehr fügig und hinterfragt nichts, sondern nimmt vieles als gegeben an. Erst als sie plötzlich in der Realität aufwacht und feststellen muss, dass ihr Leben nicht echt gewesen ist, fängt sie an zu hinterfragen und wird eine neue noch mutigere Zoë. Sie kämpft darum herauszufinden, wer sie wirklich ist und wozu sie bestimmt ist.

Die Dystopie ist zu Beginn noch sehr ruhig, auch wenn sie gleich schon turbulent beginnt und Zoë aus ihrer gewohnten Umgebung gerissen wird. Danach lernen wir mit ihr zusammen erstmal die Welt kennen und es herrscht das, wovor wir doch eigentlich alle Angst haben und zwar Wasserknappheit. Die Welt ist mehr oder weniger ein einziges Chaos und es ist spannend den Gedankengängen der Autorin zu folgen. Eine dystopische Welt, die vielleicht irgendwann wirklich werden könnte. Es gibt eine spannende Jagd nach dem Geheimnis und der wahren Mission von Zoë, die immer wieder etwas entschleunigt wurde durch das Alltagsleben. Obwohl wirklich viel Spannendes passiert, wirkt die Geschichte ruhig, sodass sie manchmal mehr wie der Beginn wirkt. Und die Ausblicke auf den zweiten Band wirken wie die Ruhe vor dem Sturm, sodass ich sehr gespannt bin, wie es weitergeht. Ich freue mich schon sehr auf die Fortsetzung.

Mein Fazit

H.O.M.E. Das Erwachen ist doch eher ein ruhiger Auftakt auch wenn es doch eigentlich sehr turbulent und spannend losgeht. Die Geschichte wirkt so ein bisschen, wie die Ruhe vor dem Sturm und lässt auf einen richtig spannenden zweiten Teil hoffen. Die Protagonistin Zoë ist interessant und den dystopischen Weltenentwurf finde ich genial, denn die Vorstellung das sowas passieren könnte, ist doch schon sehr gruselig. Ich finde die Geschichte gelungen und freue mich schon auf einen weiteren Teil.

Ein toller Auftakt

Von: Buchwuermer Datum: 06. Januar 2019

Kurzbeschreibung:
Erwacht aus einem perfekten Traum?

Die siebzehnjährige Zoë hat ein perfektes Leben: Sie besucht eine Eliteakademie, gemeinsam mit ihrer großen Liebe Jonah. Doch plötzlich findet sie sich in einem heruntergekommenen Krankenhaus wieder. Angeblich lag sie zwölf Jahre im Koma und fragt sich nun verzweifelt: War alles nur ein Traum? Gemeinsam mit Kip, dessen Bruder Ähnliches durchlebt hat, deckt Zoë ein atemberaubendes Geheimnis auf. Sie muss sich entscheiden, auf welcher Seite sie steht und ob sie ihr perfektes Leben wirklich zurückhaben will …

Meine Meinung:
Wow! Das ist das Erste, was mir zu diesem Buch einfällt und ich wünschte wirklich, ich könnte Teil 2 schon in den Händen halten.

Der Schreibstil der Autorin war sehr fesselnd und so war ich von Beginn an in der Geschichte gefangen. Der Leser lernt Zoe in ihrem scheinbar perfekten Leben auf der Akademie kennen und von einem Moment auf den anderen, ist für sie nichts mehr wie es war. Sie kommt zurück zu ihrer Familie, die ihr aber völlig fremd ist. Nur an ihren Bruder Tom kann sie sich erinnern, doch der Rest ist ihr absolut unbekannt. Noch dazu leidet die Welt unter akutem Wassermangel und ihr neues Zuhause ist alles andere als angenehm. Zoe zweifelt permanent und versucht, den Ungereimtheiten zusammen mit Tom und dessen Freund Kip auf den Grund zu gehen. Eine atemberaubende Suche nach Antworten beginnt und was Zoe dabei aufdeckt, ist ungeheuerlich.

Ich habe so sehr mit Zoe mitgefiebert. Sie, Tom und Kip waren mir unglaublich sympathisch. Zoe tat mir unheimlich leid, denn es muss erschütternd sein, wenn man seinen eigenen Erinnerungen nicht mehr trauen kann. Doch Zoe ist stark und gibt niemals auf.

Die Welt, die die Autorin hier erschaffen hat, wirkte so echt und ich kam beim Lesen oft ins Grübeln, was wäre wenn. So abwegig ist der Gedanke einer Wasserknappheit ja nicht.

Fazit:
Ein toller Auftakt, mit wunderbaren Protagonisten in einer düsteren Welt, der einem das Warten auf Band 2 unheimlich schwer macht.

Ein spannender Auftakt

Von: Kikis Bücherkiste Datum: 04. Januar 2019

Mein Eindruck:
Ich liebe Dystopien und als ich vor ein paar Monaten dieses hier entdeckt habe, war für mich klar, das muss ich auf jeden Fall lesen und war sehr neugierig darauf, als es dann endlich bei mir ankam.

Stell dir vor, du wachst auf und erfährst, das dein bisheriges Leben nur ein Hirngespinst gewesen sein soll und du jahrelang im Koma lagst? Ziemlich krass, oder? Aber genau das passiert Zoe. Sie ist eigentlich Schülerin an einer Akademie, wacht aber eines Tages in einem Berliner Krankenhaus auf, und man erklärt ihr, dass sie 12 Jahre lang im Koma lag. Allerdings ist Berlin nicht das Berlin, das wir kennen, sondern es ist von einer schweren Dürre geplagt. Die Menschen kämpfen um jeden Tropfen Wasser, den sie bekommen können und nur die reichsten unter ihnen können sich genug sauberes Wasser leisten.

Der Einstieg in das Buch fiel mir sehr leicht und ziemlich schnell war ich in der Geschichte gefangen. Die Kapitel wechseln aus der Sicht von Zoe und den Leitern der Akademie ab. Wobei ich die Kapitel mit den Akademieleitern ein wenig mehr genossen habe, da sie kurz und im Dialog sehr erfrischend waren.

Der Schreibstil der Autorin gefiel mir sehr gut, er ließ sich leicht und flüssig lesen und ich flog nur so durch das Buch. Allerdings lag das nicht nur am leicht lesbaren Schreibstil, sondern auch an der Spannung, die hier gegeben war. Was mir auch gut gefallen hat, war, dass die Kapitelzahlen rückwärts gezählt wurden und dem ganzen noch ein wenig mehr Spannung verlieh.

So sehr mich die Geschichte rund um Zoe fasziniert hat, muss ich zugeben, dass mir die Tiefe bei den Charakteren, vor allem bei Zoe, doch etwas fehlte. Zoe war mir zwar nicht unsympathisch, aber mir kam sie doch ein wenig zu blass vor. Hier hätte ich mir doch ein wenig mehr gewünscht, damit die Charaktere ein wenig greifbarer werden.

Fazit:
Eine originelle und spannende Dystopie, die mich trotz allem gut unterhalten hat und empfehlen kann. Auf Band 2 freue ich mich bereits jetzt schon.


Spannende Idee, unausgereiftes Weltendesign

Von: 365-Seiten Datum: 03. Januar 2019

Erster Satz

Das kleine Mädchen stand im Regen auf der Wiese und schrie sich die Seele aus dem Leib.

Meinung

Gemeinsam mit ihrem Freund wird Zoë auf einer angesehenen Akademie unterrichtet und für eine wichtige Mission ausgebildet. Sie ist gut, in dem was sie tut. Ist Kapitänin und soll die Mission später leiten. Alles scheint perfekt - bis sie aufwacht und die Ärzte ihr mitteilen, dass alles nur ein Traum war und sie zwölf Jahre lang im Koma lag. Für Zoë ist die Linie zwischen Traum und Realität jedoch nicht so klar. Warum weiß sie Dinge, die sie vorher nicht wusste und wer hat ihr das Kämpfen beigebracht? Und dann ist da noch diese unbekannte Frau, die sie ohne ersichtlichen Grund angreift und entführen will.

Zoë selbst dient als Erzählerin und lässt den Leser in ihre Gedanken und Erinnerungen blicken. Dabei halten ihre Erinnerungen jedoch nicht viel bereit, denn an wichtige Fakten aus der Akademie kann sie sich nicht erinnern. Der Leser selbst weiß auch nicht viel mehr, da die Akademie nur im ersten Kapitel auftaucht. Der Schreibstil war passend - jung und erfrischend. Es ging zügig voran beim Lesen.
Das Weltendesign war für mich unausgereift und relativ unlogisch. So ist das Wasser auf der Erde knapp, einige Länder sind der Dürre schon zum Opfer gefallen und dennoch scheint es seit zwölf Jahren weitaus friedlich zuzugehen. Niemand, der andere bestiehlt, weil er kein Geld und Lebensmittel hat - obwohl es doch unzählige Flüchtlinge gibt, die nichts mehr haben. Sämtliche Fahrzeuge fahren noch, die Technik scheint dabei aber nicht ausgereifter zu sein, als in der jetzigen Zeit und Luxusgüter wie Papier, für dessen Herstellung enorm viel Wasser benötigt wird, werden noch hergestellt. Dabei wäre es doch möglich, jeglichen Schriftverkehr elektronisch abzuhalten.

Charaktere

Auch Zoës Verhalten ist eher untypisch. Sie wacht auf und ihre gesamte Welt an die sie geglaubt hat, bricht zusammen. Doch schon wenige Tage danach akzeptiert sie die Meinungen der Ärzte größtenteils und spricht über ihren „Alltag“ und den Gewohnheiten, der Familie, die sie seit nicht mal einer Woche kennt. Zwar heckte sie manchmal noch Zweifel, aber die waren einfach nicht überzeugend genug und hielten nicht lange an. Ansonsten war sie mir recht sympathisch und eine gute Erzählerin.

Ihre Beziehung zu Kip entstand ungewollt und war vielleicht nicht ganz nachvollziehbar, aber sie war harmonisch und die beiden passten gut zusammen. Sie fühlte sich wohl bei ihm, vielleicht weil er alleine war und sie nie dazu drängte etwas zu erklären, anders als ihr Bruder Tom. Der in meinen Augen nur das Bindeglied zwischen den beiden war und ansonsten nicht so viel zur Geschichte beitrug.

Fazit

Die Charaktere gefielen mir im Großen und Ganzen sehr gut, sie harmonierten miteinander. Weniger konnte ich mich jedoch mit dem Weltendesign anfreunden, für mich gab es zu viele Logikfehler, die der Einfachheit halber hingenommen wurden. Ich bin aber definitiv daran interessiert, wie es mit Zoë weitergeht. 3 Sterne

Ein echt spannender Auftakt

Von: Nessis Bücher Datum: 02. Januar 2019

Meinung: Was für ein Cover oder? Da bleibt man direkt dran kleben und die Fantasie hat eine ganze Menge zu tun. Ich habe mir wirklich irre Dinge ausgemalt, die dazu passen könnten und ich wurde dann letztlich auch wirklich überrascht.

Ja die Geschichte ist originell, intelligent und anders. Und mir hat das gefallen.
Es hat mich wirklich eingenommen, es war gewaltig.
Denn alles was passierte konnte ja schließlich auch ein Traum sein.
Und manchmal habe ich wirklich überlegen müssen, was da hinter steckt, ob es wirklich Fiktion oder Realität ist, was Zoe gerade passiert. Ich konnte mit fiebern und zwar nicht zu knapp, ich war gefangen.

Auch die Vorstellung von einem ganz anderen Berlin als ich es kenne war grandios, die Beschreibungen total naturgetreu und gleichzeitig so anders sogar beängstigend. Die Idee ist erschreckend und doch so nah dran, so denkbar.

Zwar bin ich nicht komplett warm geworden mit Zoe, dafür aber mit Kip und Tom mochte ich auch sehr. Vielleicht komme ich näher an sie heran in Band 2, denn auf den freue ich mich schon sehr. Man kann nach diesem Buch gar nicht anders als sich unheimlich viel auszumalen, immer weiter.

Und ganz ehrlich? Der Cliffhanger war zwar richtig gemein aber trotzdem fabelhaft, es geschah zum Ende alles auf einmal und trotzdem passte es und war so unglaublich aufregend, dass einem die Haare zu Berge standen.




Zum einen bin ich gespannt, wie sich die einzelnen Figuren noch entwickeln werden, wer sie wirklich sind, was sie verbergen und was mit ihnen geschieht. Zum anderen habe ich aber auch einfach so große Lust weiter in dieser Welt zu leben in der alles so ganz anders ist. Ich möchte endlich mit auf die große Mission gehen und heraus finden, was es mit dem ganzen auf sich hat.
Die medizinischen Aspekte fand ich hier zusätzlich toll eingesetzt. Mich persönlich hat gerade das sehr an die Geschichte gebunden, denn ich fand es sehr fesselnd mehr über die Hintergründe der Operationen und co. zu erfahren.

Es gibt Luft nach oben, ja. Aber ich muss trotzdem sagen, dass mich dieses Buch mit seiner Klugheit überrascht und fasziniert hat.

Außerdem hat die Autorin einen sehr frischen, lebhaften und eigenen Schreibstil, dem ich wirklich gut folgen konnte.

Spannung ohne Ende

Von: lese_pirat Datum: 02. Januar 2019

"Meine Gedanken standen in meinem Gehirn im Stau, alle Straßen waren verstopft, so viele waren es. Hupend forderten sie meine Aufmerksamkeit, doch ich ignorierte sie. Wenigstens für diesen Augenblick (Eva Siegmund, H.O.M.E., S. 332).

Zoe ist siebzehn Jahre alt und hat ein perfektes Leben. Sie ist gut in der Schule, ist beliebt und hat einen tollen Freund. Doch plötzlich wacht sie in einem Krankenhaus auf und ihr wird erzählt, dass sie im Koma lag. Die Welt außerhalb des Krankenhauses ist hart und Zoe kann nicht glauben, dass dies die Wahrheit sein soll. Gemeinsam mit ihrem Bruder und dessen Freund Kip macht sie sich auf die Suche nach der Antwort auf all ihre Fragen. Was ist real und wem kann Zoe vertrauen? Langsam wird klar, dass sie einem großen Geheimnis auf der Spur ist.

Ich habe das Buch verschlungen. Es hat mir so so so gut gefallen und ist eines meiner Jahreshighlights 2018. Ich finde es echt cool, was hinter der Geschichte steckt und dass der Handlungsort Berlin ist. Ich habe mich während des Lesens kaum bewegt, weil ich die ganze Zeit vor Spannung in einer Position festsaß. Der Schreibstil ließt sich flüssig. Im Übrigen mochte ich all die Anspielungen auf Harry Potter und auf Alice im Wunderland. Das Ende war total schockierend für mich und ich kann kaum glauben, wie das Buch geendet hat. Auch hätte ich nie gedacht, was hinter Zoes Schule eigentlich steckt. Die Handlung hat mir durchweg gefallen und auch die Charaktere sind toll. Besonders gut hat mir Kip gefallen.
Fazit: Ein grandioses und spannendes Buch, 5/5 Sternen

Rezension zu "H.O.M.E. - Das Erwachen"

Von: Zsadista Datum: 02. Januar 2019

Das Leben von Zoe könnte nicht besser sein. Sie ist auf einer Eliteakademie und wird für einen wichtigen Auftrag ausgebildet. Sie hat Freunde, ein tolles Leben und vor allem, einen super süßen Freund.

Und dann wird sie wach. Nun ist sie in Berlin in einem Krankenhaus. Keiner glaubt ihr die Sache mit der Akademie. Sie lag angeblich 12 Jahre lang im Koma.

Nichts ist mehr so, wie es war. Von wegen schönes Leben und Freunde. Europa leidet unter einer furchtbaren Dürre. Wasser ist kaum noch zu bekommen. Sie selbst ist auch nicht die Schönheit, aus der Akademie. Ihre schönen langen Haare sind nur noch Stoppeln auf dem Kopf. Und nicht nur das ist anders.

Seltsam ist jedoch, dass sie angeblich 12 Jahre im Koma gelegen hat und trotzdem normale Muskeln hat. Dazu mehrere Sprachen sprechen kann und so einiges weiß, was sie gar nicht wissen könnte.

Ist die Akademie doch nicht eingebildet gewesen? Und wem kann sie noch trauen?

„H.O.M.E. – Das Erwachen“ ist der Auftakt einer neuen Serie aus der Feder der Autorin Eva Siegmund.

Das Cover passt ganz gut zur Story. Wobei mir der Teil von Berlin noch zu sauber und komplett erscheint. Ich hab es mir schon schlimmer und dreckiger vorgestellt.

Die Inhaltsangabe hört sich super an und verspricht ein spannendes Buch.

Der Schreibstil der Autorin ließ sich flüssig lesen. Ich fand die Kapitelbezeichnungen schon sehr einfallsreich. Es wird von 44 rückwärts gerechnet und fängt hinten dann wieder mit 1 an. Was auch sehr gut zur Story passt.

Am Anfang des Buches fand ich die Geschichte auch richtig spannend. Zur Mitte hin hat der Schwung etwas nachgelassen und es wurde im Ganzen zäher. Es war mir zu viel drum herum geschrieben. Zum Ende hin zog die Spannung wieder mächtig an. Das Buch endet schließlich in einem Cliffhanger den man wirklich gerne weiter verfolgt.

Zoe ist soweit ganz sympathisch. In ihr wohnt eine mächtige Wut über alles. Was man aber auch nachvollziehen kann, wenn man aus seiner rosa Welt heraus gerissen wird und in das dreckige Wirkliche geworfen wird. Auch Tom und Kip sind sympathische Personen. Soweit ist nichts an den Figuren auszusetzen.

Leider zieht sich wieder eine Liebesbeziehung durch das Buch. Und das ist auch gleich noch eine Dreiecksbeziehung. Und wenn Tom nicht der Bruder wäre, wäre es wohl eine Vierecksbeziehung. Für Jugendliche ist das bestimmt schön und aufregend. Für mich sind es mittlerweile nur noch nervige Textpassagen, die ich, wenn es geht, überspringe.

Im Ganzen ein gelungener Start mit ein paar Punkten, die mich nicht ganz zufriedenstellen konnten. Trotzdem freue ich mich schon auf den zweiten Teil, der mir die Story weiter erzählt.

Toller Auftakt!

Von: Lales Bücherwelt Datum: 02. Januar 2019

Inhalt:
Die 17-jährige Zöe ist glücklich mit ihrem Leben, auch wenn teilweise hohe Anforderungen an sie gestellt wird. Denn sie ist die Vorzeigeschülerin und zukünftige Capatin einer wichtigen Mission der Eliteakademie, die sie gemeinsam mit ihrer großen Liebe Jonah und ihren Freunden besucht.
Doch plötzlich erwacht Zöe in einem Krankenhaus und soll angeblich 12 Jahre im Koma gelegen haben. War das alles nur ein Traum? Doch irgendwas passt da nicht zusammen...


Meine Meinung:

„H.o.m.e.“ erzählt eine atemraubende und unglaubliche Geschichte, an dessen Seiten man genannt gefesselt wird!

Zöe ist glücklich, auch wenn von ihr viel abverlangt wird. Als eine der besten Schülerinnen der Eliteakademie wird sie zum zukünftigen Captain von geheimnisvollen und gefährlichen Missionen ausgebildet und muss deswegen Höchstleistungen erbringen. Doch sie hat Freunde und nicht zu vergessen ihre große Liebe Jonah, mit denen sie den Aufgabe teilt.
Als Zöe plötzlich in einem Krankenhauszimmer erwacht und angeblich seit ihrem 5. Lebensjahr im Koma gelegen haben soll, kann und will sie das nicht glauben. Die Akademie, Jonah, die Mission - alles nur ein Traum? Nur langsam gewöhnt sie sich an das neue Leben in Berlin und lernt ihre Familie kennen. Schnell merkt Zöe, dass etwas nicht stimmt und gemeinsam mit Kip, dessen Bruder ebenfalls im Koma lag und verstorben ist, deckt sie ein ungeheuerliches Geheimnis auf...

Schon die äußerliche Gestaltung des Buches wirkt sehr eindrucksvoll und dystopisch, die Inhaltsangabe lässt die Neugier in die Höhe schnellen, sodass ich nicht anders konnte, als zu diesem Buch zu greifen.

Mit einem spannenden Einstieg wird der Leser direkt in die Handlung geworfen, man erfährt von Zöe´s großer Aufgabe und ihrem Alltag an der Akademie. Doch plötzlich ist alles ganz anders und schon spielt sich die Geschichte in einem Krankenhaus ab. Solche Handlungssprünge gibt es immer wieder, aber sie sind stets gut abgegrenzt und erhöhen die Spannung noch mehr.

Hauptsächlich wird die abenteuerliche Geschichte aus der Sicht der Protagonistin Zöe erzählt und ab und zu von der Perspektive eines geheimnisvollen und unbekannten "Bösewichts" ergänzt. Das macht das ganze noch dramatischer, wie auch die Gestaltung der Kapitel. Die Zählung ist nämlich abwärts laufend, sodass es einem Countdown gleicht, an dessen Ende zweifelsohne etwas Großes passieren wird.

Zöe ist ein junges, starkes Mädchen, das erstaunlich gut ausgebildet ist und ein umfangreiches Wissen besitzt. Trotzdem machen sie Gefühle wie Angst, Wut usw. sie menschlich und geben dem Leser so eine gute Möglichkeit, sich mit ihr zu identifizieren. An ihren Gedanken und Gefühlen lässt sie den Leser in ausreichendem Maße teilhaben, sodass man mit ihr mitfühlen und gemeinsam versuchen kann, das Rätsel um das Koma und die letzten Jahre, zu lösen.

Die Sprache und Worte präzise auf den Punkt gebracht, mit der richtigen Mischung aus Knappheit, Emotionen und Spannung gelingt es der Autorin den Leser an ihre Geschichte zu fesseln und Seite um Seite umzuschlagen, sodass eine Unterbrechung kaum möglich ist.

Auch die Idee der Geschichte ist originell, wie auch mit aktuellen Themen verwoben, sodass diese vielseitig Unterhaltung bietet.


Fazit:
Die Geschichte ist spannend bis zur letzten Seite und bildet somit einen gelungenen Auftakt zu einer finsteren und dystopischen Reihe! Die Umsetzung ist rundum gelungen und somit für Leser ab 14 Jahren absolut empfehlenswert!


HOME - Das Erwachen

Von: Rina Datum: 01. Januar 2019

H.O.M.E. - das Erwachen 
Heute möchte ich euch das Buch H.O.M.E. – das Erwachen von der lieben Eva Siegmund aus dem cbt Verlag vorstellen. Vielen lieben Dank für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars. Ich finde das Cover so schön. Auch der Inhalt hat mich überzeugt. Einfach wow!


Verlag: cbt 

Autorin: Eva Siegmund 

Seitenzahl: 448

Erscheinungsdatum: 10.12.18

Preis: 13€


Das Cover spiegelt sehr gut die Handlung wieder. Man könnte meinen die absteigende Kapitelanzahl wäre ein Countdown für das große Finale.

Der Schreibstil ist super spannend und aufregend zugleich. Es ist flüssig und erfrischend, sodass man nicht ins stocken kommt.

Alle Charaktere wurden von der Autorin sehr gut herausgearbeitet. Das finde ich super. Fast alle durchleben eine tolle Wandlung .

Mit Zoe, der Hauptperson der Story könnte ich mich gut identifizieren. Wir schwimmen praktisch auf einer Welle, sodass ich ihre Gefühle und Emotionen gut verstehen konnte. Jedoch hat sie mich an ein paar kleinen Stellen etwas genervt.

Zoe ist auf der Akademie aufgewachsen und ist sehr zielgerichtete Person. Man kann praktisch schon von einer „Kampfmaschine“ reden. Sie kommt eines Tages zu spät zum Unterricht, wodurch sie zur Strafe Liegestützen machen muss. Bei diesen Liegestützen wird sie Ohnmächtig und das spannende Abenteurer beginnt.

Wie zu erwartenden endet der erste Teil in einem Chliffhänger, daher möchte ich unbedingt den zweiten Teil lesen. Ich freue mich schon sehr.

Zusammenfassend kann ich euch sagen, dass das Buch perfekt für zwischendurch geeignet ist, da es keine dramatischen Themen beinhaltet. Das letzte Kapitel war das erste Kapitel im Buch, wodurch man einen kleinen Augenblick auf das Finale gesehen hat. Die Story ist sehr spannend und die Atmosphäre war oft zum zerreißen gespannt. Ich gebe dem Buch 5/5 Herzen.

Eure Rina

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Wahnsinn

Von: Nadine1986 Datum: 30. Dezember 2018

Mich hat dieses Cover sofort in seinen Bann gezogen. Es passt so perfekt zu diesem Buch. Man hätte es gar nicht besser machen können. Zwei Welten, die unterschiedlicher nicht sein könnten. 

Stellt euch vor ihr erwacht und plötzlich ist alles anders. Nichts ist mehr wie es einmal war und ihr erkennt auch nichts wieder. Ihr seit plötzlich in einer vollkommen anderen Welt, in der ihr euch nicht wie zu Hause, nicht wohl fühlt. Ihr hattet ein tolles und glückliches Leben, das euch einfach so genommen wird und ihr wisst nicht warum? Und dann stehen deine Eltern und dein Bruder vor dir, die du seit Ewigkeiten nicht gesehen hast und sollst diese Fremden als deine Familie bezeichnen und bei ihnen Leben. Wie würdet ihr euch fühlen?

Zoë muss in kurzer Zeit ziemlich viel verarbeiten und sich einer komplett neuen Situation stellen. Dabei lernt sie ihre Eltern und ihren Bruder Tom kennen. Dieser liebt seine Schwester über alles und würde auch alles für diese tun. Doch wie verhält man sich gegenüber seinem Bruder, den man zwölf Jahre lang nicht gesehen hat? Wie spricht man seine Eltern an, die man nicht kennt?

Hinzu kommt das Zoë nicht nur mit ihr fremden Menschen klar kommen muss. Nein. Es gibt kein Wasser mehr oder eben nur noch sehr wenig. Alles ist staubtrocken und jeder verlangt natürlich einen hohen Preis für Wasser. Es herrscht eine lange Dürre in der die Menschen versuchen irgendwie zu überleben. Und damit soll nun auch Zoë klar kommen. Und die Frage, warum sie aus ihrem alten Leben gerissen wurde, beschäftigt sie ebenfalls.

Dies ist mein erstes Buch von Eva Siegmund und ich bin von ihrem Schreibstil total begeistert. Die Seiten flogen nur so dahin, so spannend war es endlich zum Ende zu kommen. Und dann dieser fiese Cliffhanger. Zum Glück erscheint im März 2019 der zweite Teil und ich kann endlich weiter lesen.

Ich kann euch dieses Buch wirklich nur empfehlen und wünsche allen viel Spaß beim Lesen.

Düster-dystopisch Atmosphäre im rauhen Berlin

Von: Apathy Datum: 30. Dezember 2018

Schon lange vor Erscheinen bin ich auf das Buch aufmerksam geworden. Es klang sehr spannend und nach einer geheimnisvollen dystopischen Welt.

Anfangs war es für mich etwas verwirrend. Ich konnte nicht ganz die Abgrenzung zwischen der Akademie H.O.M.E. und des realen Lebens in Berlin finden. Aber widerum war das auch gut, das es der Protagonistin Zöe sehr ähnlich ging. Denn Zöe wacht aufeinmal in der Berliner Charité auf, aber eigentlich dachte sie, dass sie eine Eliteakademie in einer geregelten Welt mit ihrer großen Liebe Jonah besucht. Im Krankenhaus erfährt sie allerdings, dass sie 12 Jahre im Koma lag. Aber was mit Jonah? Hat sie alles nur geträumt, was ihr so real erschienen ist? Fortan muss in der realen Welt in Berlin, wo Wasserknappheit herrscht, zurechtkommen.
.
Den Alltag in der Akademie hat Eva Siegmund gut herübergebracht und alles real erscheinen lassen. Zöe muss trainieren, diszipliniert sein und sich auf die Mission vorbereiten. Dies bestreitet sie gut, da sie Jonah an ihrer Seite hat. Eine perfekte Liebe, wo sich beide untersützen und Halt geben.

Nach dem Erwachen ist jedoch alles anders. Es existiert nichts mehr. Zöe muss sich in einer Welt zurechtfinden, die ihr fremd ist und wo man ums Überleben kämpfen muss. Die Autorin hat ein bildhaftes Zukunftsszenario geschaffen, in der Wasserknappheit herrscht. Eine Welt, die man sich vorstellen kann und real werden könnte.

Außerdem kennt Zöe keinen mehr. Auf der Akademie war sie anerkannt, hatte Freunde. In der realen Welt kann sie sich kaum an ihre Familie erinnern. Jedoch vertraut sie sich ihrem Bruder Tom an. Dann ist da noch Kip, den sie durch ihren Bruder kennenlernt. Gemeinsam gehen sie dem Geheimnis der Akademie auf den Grund.

Die Autorin hat den Charakteren einen realistischen Hauch gegeben und man kann deren Handeln gut nachvollziehen. Vor allem wenn sie hinterfragen, wie das alles sein kann. Sie geben nicht auf und gemeinsam sind sie stark. Das Leben im rauhen Berlin ist nicht einfach, sondern teilweise auch gefährlich. Es herrscht nicht nur Wasserknappheit, sondern auch Armut.
Ich möchte jetzt nicht auf die einzelnen Charaktere eingehen. Ich fand sie geradezu perfekt abgestimmt und sie passen in das Geschehen. Ich konnte sie mir in der rauhen und teilweise düsteren Atmosphäre gut vorstellen.

Zudem fand ich es gut, dass die Geschichte in einer deutschen Stadt spielt. So konnte ich mir die Orte und Handlungen noch besser /bildlicher vorstellen. Das Cover finde ich daher gut abgestimmt...einerseits das dunkle Berlin und anderseits die Eliteakademie.

Die Autorin zog mich mit ihren bildhaften und leicht leserlichen Schreibstil in ihre geschaffene dunkle und dystopische Welt, der man sich nicht mehr so schnell entziehen konnte. Währenddessen dachte ich oft darüber nach, was real ist und was Fiktion sein könnte. Das Zwischenspiel zwischen Realität und Fiktion oder doch Realität und Realität, was anfangs noch etwas verwirrend war, ist genial.

Außerdem schaffte es die Autorin immer wieder Spannung aufzubauen, indem sie einige Geheimnisse aufdeckte. Dennoch kommen auch wieder Ereignisse hinzu, die nicht vorhersehbar waren und wieder einige Geheimnisse verbergen. So endet die Geschichte auch mit einem Cliffhanger, der neugierig auf die Fortsetzung macht. Ich denke, dass noch viel mehr dahinter steckt und man noch viel mehr über die Akademie und die Menschen dahinter erfährt.

Fazit:
Eine gelungener Auftakt mit einer düster-dystopischen Atmosphäre im rauhen Berlin. Bis ein paar Schwächen hat die Autorin eine spannende und geheimnisvolle Geschichte geschaffen, die Lust auf die Fortsetzung macht. Ich denke und hoffe, dass die Autorin dort ihr Potenzial noch vollständig ausschöpfen wird.

Bewertung: 4 / 5

Vielen Dank an den cbt Verlag (und Random House) für das Rezensionsexemplar.

Spannende Dystopie mit interessantem Setting

Von: Buchstabenträumerin Datum: 29. Dezember 2018

„Of course it is happening inside your head, Harry, but why on earth should that mean that it is not real?“ – Albus Dumbkedore (Seite 5)

Wer die Dystopie „Die Tribute von Panem“ von Suzanne Collins und die Trilogie „Die Bestimmung“ von Veronica Roth mochte, wird „H.O.M.E. – Das Erwachen“ von Eva Siegmund lieben. Dabei wirkt kaum etwas in dieser Geschichte geklaut und der fade Beigeschmack von das-habe-ich-schon-tausendmal-gelesen fehlt komplett. Zwar sind die Charaktere etwas stereotyp, doch das Szenario ist neu und interessant und das macht diese kleine Schwachstelle wieder wett. Bei mir punktete der Auftakt einer bis dato zweiteiligen Dystopie vor allem durch seine Spannung und Kreativität sowie Authentizität und dem vertrauten Setting, denn wir befinden uns, wie das Cover bereits verrät, während eines Großteils der Geschichte in Berlin.

Ich mochte die Lebendigkeit, die Tatsache, dass Berlin einen umgab wie ein fühlendes, atmendes Wesen. Beinahe kam es mir so vor, Seite an Seite mit einem gefährlichen Raubtier zu leben, und diese Vorstellung elektrisierte mich. (Seite 175)

Berlin als Setting hätte kaum besser gewählt sein können. Die Stadt hat auch in der Realität schon vieles erlebt, da ist es nicht schwer, sich ein Berlin vorzustellen, das angesichts einer gravierenden, weltweiten Dürre ihr bestes gibt, um durchzukommen. In Berlin zeigen sich die vielen Facetten einer Katastrophe: Es gibt die Nutznießer des neuen Systems, die Geschäfte mit Wasser machen. Es gibt Reiche, die Wasser für horrende Preise kaufen. Und natürlich gibt es auch weniger gut gestellte Menschen, die Wasser horten wie einen Schatz, sowie ganz Arme, die für Wasser auf den Strich gehen. Inmitten dieser vertrackten Welt wacht Zoë auf – sie, die doch ihr gesamtes Leben eigentlich an einer Eliteakademie für eine Mission ausgebildet wurde. Oder war das alles nur ein Traum?

Mir gefielen beide Welten sehr, wenngleich von der Akademie immer nur Bruchstücke bekannt werden. Meist Erinnerungen von Zoë oder Flashbacks, die sie auf die Akademie zurück katapultieren. Besonders interessant ist, wie die Existenz der Akademie plötzlich einen Sinn im realen Berlin ergibt und die Geschichte eine ganz neue Wende nimmt. Bis zum Ende des ersten Bandes hält sich dadurch die Spannung, denn ich hatte lediglich eine vage Vorstellung davon, worum es bei der Ausbildung und der Mission von Zoë wirklich geht. Auch wie es in Band 2 weitergehen wird, steht (vermutlich buchstäblich) in den Sternen.

Es wäre so schön, seine Identität einfach so wechseln zu können. Doch gerade in diesem Augenblick wusste ich auch nicht, wer ich lieber sein würde. Zu diesem Leben gab es keine brauchbare Alternative. (Seite 266)

Recht passend fand ich weiterhin die Beziehung der Charaktere untereinander, auch wenn Eva Siegmund leider mit Stereotypen arbeitet. Geht das in aktuellen Dystopien auch noch anders? Im Klappentext wird Zoës große Liebe Jonah erwähnt, ebenso wie Kip, der sich in Berlin um Zoe kümmert und ihr bei ihren Recherchen unter die Arme greift. Wer eine Dreiecksgeschichte vermutet, liegt hier nicht ganz falsch, denn alles entwickelt sich in diese Richtung. Ebenfalls klischeehaft: Jonah ist der optimistische und humorvolle Counterpart zum düsteren und tätowierten Kip und Zoë steht zwischen beiden und kämpft mit ihren Gefühlen. Meiner Meinung nach hätte man sich das sparen können, doch zugute halten muss ich der Autorin, dass sie es nicht übertreibt. Die Entwicklung der Gefühle bleibt authentisch und wird auch im ersten Band lediglich angedeutet. Aller Wahrscheinlichkeit passiert hier noch einiges im nächsten Band.

Fazit

„H.O.M.E. – Das Erwachen“ von Eva Siegmund ist eine spannende Dystopie und ein sehr vielversprechender Auftakt einer neuen Buchreihe. Das Szenario ist neu und unverbraucht, angesiedelt in einem durch eine weltweite Dürrekatastrophe mitgenommenen Berlin. Wie sich die Stadt und die Gesellschaft angesichts dessen entwickelt hat, war unglaublich interessant und gleichermaßen authentisch. Hinzu kommt eine ominöse Akademie, die Zoë, während sie im Koma lag, für eine geheimnisvolle Mission ausgebildet hat und sie im realen Leben verfolgt. Lediglich die angedeutete Dreiecksgeschichte hat das Lesevergnügen etwas gemindert, zumal absehbar ist, dass sie in Band 2 eine größere Rolle spielen wird.

spannende Mischung aus Thriller und Dystopie und auf ganzer Linie überzeugend

Von: Lesezauber Datum: 27. Dezember 2018

Kurzbeschreibung:
Die siebzehnjährige Zoë hat ein perfektes Leben: Sie besucht eine Eliteakademie, gemeinsam mit ihrer großen Liebe Jonah. Doch plötzlich findet sie sich in einem heruntergekommenen Krankenhaus wieder. Angeblich lag sie zwölf Jahre im Koma und fragt sich nun verzweifelt: War alles nur ein Traum? Gemeinsam mit Kip, dessen Bruder Ähnliches durchlebt hat, deckt Zoë ein atemberaubendes Geheimnis auf. Sie muss sich entscheiden, auf welcher Seite sie steht und ob sie ihr perfektes Leben wirklich zurückhaben will …

Meinung:
Also die Kurzbeschreibung hat mich irgendwie sofort angesprochen. Ich fand diese Vorstellung erschreckend und wollte wissen, was Protagonistin Zoë wiederfahren ist. Dabei wusste ich noch gar nicht, dass die Geschichte auch einen dystopischen Hintergrund hat, denn ein zentrales Thema im Buch ist die extreme Wasserknappheit.

Die Geschichte spielt also im Berlin der Zukunft und als Zoë nach ihrem Koma aufwacht, muss sie sich nicht nur damit arrangieren, dass jeder denkt, dass sie 12 Jahre im Koma lag und ihr einreden will, dass ihre Erinnerungen nicht real sind. Sondern sie muss auch mit den total gegensätzlich Gegebenheiten der überbevölkerten Stadt und den Folgen des totalen Wassermangels, im Vergleich zum priveligieren Leben auf der Akademie, zurechtkommen. Und natürlich ist da noch ihre Familie, an die sie sich nicht erinnert, bei der sie nun aber Leben soll und die sich total freut, dass sie wieder aufgewacht ist.

Obwohl der Klappentext von der dystopischen Komponente nichts verrät, ist das Setting sehr erschreckend, anschaulich und realistisch dargestellt. Auch vor dem Gesichtspunkt, dass wir ja dieses Jahr auch eine Dürre hatten. Diese Szenen sorgen auf jeden Fall für eine bedrückende Stimmung, auch wenn ich gerne noch ein paar mehr Details zu den Hintergründen gehabt hätte. Es gibt zwar dahingehend immer mal ein paar kleine Anmerkungen, vor allem in den kurzen Kapiteln aus der Sicht der "Gegner", aber prinzipiell bleibt auch vieles noch im dunkeln.

Der Plot an sich ist definitiv spannend und schlüssig. Es gibt viel Action, Zoë will erfahren, was wirklich hinter ihrem scheinbaren Koma steckt und es gibt auch viele Gefahren zu bewältigen. Dazwischen gibt es auch ein paar ruhigere Szenen, die sich aber gut einfügen.

Sie selbst ist eine überzeugende Protagonistin. Anfangs unsicher und manchmal auch etwas stur in ihrem Denken, aber auch selbstbewusst, stark und loyal.
Die anderen Figuren wie ihren Bruder Tom und Kip fand ich ganz gut dargestellt.

Der Leser bekommt natürlich schon bald eine Ahnung, was hinter allem stecken könnte, aber die Auflösung ist doch nochmal ziemlich spannend und auch irgendwie überraschend. Und das Buch endet auch mit einem Cliffhanger, weshalb man unbedingt gleich weiterlesen möchte. Es deutet viel darauf hin, dass sich ein Liebesdreick anbahnt, das ich total unnötig finden würde, aber vielleicht überrascht mich die Autorin ja wieder positiv und schlägt in der Fortsetzung auch einen anderen Weg ein.

Fazit:
Eine spannende Mischung aus Thriller und Dystopie, die mich auf ganzer Linie überzeugen und unterhalten konnte. Nicht nur Zoë's persönliche Geschichte, die viele Fragen aufwirft und diese auch spannend und actionreich beantwortet, sondern auch das Setting einer dürregeplagten Welt und deren Folgen erzeugt eine glaubhafte und beklemmende Stimmung. Dabei hätte ich mir noch ein paar mehr Infos zu den Hintergründen gewünscht, aber der Kritikpunkt ist nicht ausreichend, um ein Buchherz in der Bewertung abzuziehen, weshalb ich gerne die vollen 5 Sterne und eine Leseempfehlung vergebe.

Verwirrend und spannend bis zum Schluss

Von: Jessica S. Datum: 27. Dezember 2018

Erwacht aus einem perfekten Traum? Die siebzehnjährige Zoë hat ein perfektes Leben: Sie besucht eine Eliteakademie, gemeinsam mit ihrer großen Liebe Jonah. Doch plötzlich findet sie sich in einem heruntergekommenen Krankenhaus wieder. Angeblich lag sie zwölf Jahre im Koma und fragt sich nun verzweifelt: War alles nur ein Traum? Gemeinsam mit Kip, dessen Bruder Ähnliches durchlebt hat, deckt Zoë ein atemberaubendes Geheimnis auf. Sie muss sich entscheiden, auf welcher Seite sie steht und ob sie ihr perfektes Leben wirklich zurückhaben will …   


Fazit: 

Das Buch ist spannend und verwirrend bis zum Schluss. Ich hab bis zum ende hin mitgerätselt, was hinter allem steckt und welche Wendungen nOch eintreten würden. Auch der Schreibstil der Autorin gefiel mir sehr. Die Charaktere sind für mich realistisch und ich warte schon sehnsüchtig auf die Fortsetzung? eine Dystopie die für much sehr realistich scheint - Dürre, Wasserknappheit soweit sind wir glaube ich nicht entfernt. 

Interessantes Thema

Von: Emma´s Bookhouse Datum: 25. Dezember 2018

H.O.M.E. - Eva Siegmund
Band 1 - Das Erwachen
Verlag: cbt
Taschenbuch:13,00 €
Ebook: 9,99 €
ISBN: 978-3-570-31230-8
Erscheinungsdatum: 10. Dezember 2018
Genre: Jugendbuch / Dystopie
Seiten: 448
Alter: Ab 14 Jahren
Inhalt:
Erwacht aus einem perfekten Traum?
Die siebzehnjährige Zoë hat ein perfektes Leben: Sie besucht eine Eliteakademie, gemeinsam mit ihrer großen Liebe Jonah. Doch plötzlich findet sie sich in einem heruntergekommenen Krankenhaus wieder. Angeblich lag sie zwölf Jahre im Koma und fragt sich nun verzweifelt: War alles nur ein Traum? Gemeinsam mit Kip, dessen Bruder Ähnliches durchlebt hat, deckt Zoë ein atemberaubendes Geheimnis auf. Sie muss sich entscheiden, auf welcher Seite sie steht und ob sie ihr perfektes Leben wirklich zurückhaben will …
Mein Fazit:
Zum Cover:
Das Cover gefällt mir sehr gut, sehen wir im oberen Teil Die H.O.M.E Akademie und im unteren Teil einen Ausschnitt von Berlin. Gerade ich als Berliner mag es ja, wenn ich Bücher lese, die in Berlin spielen. Der obere Teil ist in rot gehalten und der untere in Blau, es harmoniert sehr gut miteinander.
Zum Buch:
Von einem auf den anderen Moment ist in Zoes Leben nichts mehr wie es war. Sie wacht auf und anstatt sich in der Akademie u befinden, befindet sie sich in einem Krankenhaus, angeblich sei sie gerade aus dem Koma erwacht. Doch Zoe wäre nicht Zoe, wenn sie das so im Raum stehen lassen würde. Sie traut dem ganzen nicht. Und als sie dann auch noch Dr. Jen aus der Akademie auf der Straße sieht, beginnt sie mit Nachforschungen.
Das Thema das hier aufgegriffen wird finde ich persönlich sehr spannend und wer weiß, vielleicht arbeiten schon irgendwelche Forscher daran. Eva Siegmund reißt einen hier ab der ersten Seite mit und lässt uns keine Zeit zum verschnaufen, ging mir jedenfalls so und auch wenn noch ein paar kleine Fragen offen blieben, ist das Buch Mega spannend. Ich hoffe dass die Auflösung in Band 2 kommt, dies erscheint übrigens am 11. März 2019.
Die Protagonisten sind gut dargestellt und manche sind echt bösartig, aber andere wiederum schließt man sofort ins Herz. So geht es auch Zoe, denn sie hat Feinde und weiß nicht einmal warum, aber dem geht sie auf die Spur und was sie dabei entdeckt, erschüttert sie zutiefst. Auch Kip der im Laufe der Geschichte an Bedeutung gewinnt, ist sehr sympathisch geschrieben und er erwärmt einem das Herz in dieser düsteren Welt. Die Bindung zu ihren Eltern ist gut herausgearbeitet, wie sie mit ihnen umgeht nachdem sie 12 Jahre im Koma lag. Alles sehr realistisch.
Könnt ihr euch eine Welt vorstellen, wo das Wasser ein teures Gut ist? Genau das ist hier so perfekt geschrieben, dass man wirklich anfängt darüber nachzudenken, was wäre wenn. So abwegig ist das alles gar nicht. Ich sage ja, es ist alles so realistisch beschrieben, dass ich beim Lesen richtig mitgelitten habe. Ich möchte mir das gar nicht vorstellen, wie es wäre wenn bei uns Wasser Knappheit herrscht.
Was ich hier interessant fand, war, dass die Kapitel rückwärtsgehen, so fängt es bei Kapitel 44 an. Die Länge der Kapitel ist für mich perfekt, ich mag nicht so ewig lange kapitel. Erzählt wird das Ganze in der Ich – Form von Zoe selbst.
Für mich eine wirklich gute und spannende Dystopie.
Ich gebe 5 von 5 Sternen und bedanke mich beim cbt Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars und hoffe weiterhin auf gute Zusammenarbeit.

Toller Jugendroman

Von: Michas wundervolle Welt der Buecher Datum: 23. Dezember 2018

Berlin in der Zukunft: Die 17-jährige Zoë Alma Baker ist Eliteschülerin an der H.O.M.E. - Akademie, unsterblich verliebt in Jonah und bereitet sich fleißig auf ihre Mission vor - glaubt sie zumindest. Denn plötzlich wacht sie in der Berliner Charité auf - und das nach 12 Jahren im Koma. Zoë ist völlig desorientiert und weiß nicht mehr, wem sie noch vertrauen oder glauben kann. Was ist Traum oder Wirklichkeit, Erinnerung oder Einbildung? Gemeinsam mit ihrem Bruder Tom und seinem Freund Kip kommt sie bald einer unglaublichen Verschwörung auf die Spur.


Ein tolles gelungenes Jugendbuch mit einem ernsten Hintergrund , der Wasserknappheit Weltweit.

Der Schreibstil ist angenehm zu lesen , Schauplätze und Charaktere sind der Autorin wunderbar gelungen und man fiebert mit Zoe mit.

Richtig gut gefallen hat mir die Hommage an Harry Potter die die Autorin mit ins Buch genommen hat .

Der erste Teil hört mit einem Cliffhanger auf , womit ich mir unbedingt Band zwei holen muss um zu wissen wie es weitergeht .

Wenn man plötzlich aufwacht und alles anders ist ...

Von: sternenstaublegenden Datum: 22. Dezember 2018

Zoës Leben scheint perfekt – sie hat Freunde und ist mit ihrer großen Liebe zusammen, sie geht auf die H.O.M.E.-Akademie und wird für eine wichtige Mission ausgebildet, die sie auch noch als Kapitän anführen soll. Ihr könnte es kaum besser gehen – und dann wacht sie auf und alles ist anders. Ihre Freunde und die Liebe ihres Lebens – weg. Die Schule, die Lehrer und Ausbilder, ihre Mission – einfach verschwunden. Sie erfährt Dinge, die sie schier in den Wahnsinn treiben. 12 Jahre Koma? Die Akademie und alles was sie kannte, alle Personen die ihr am Herzen lagen, nur Einbildung? Ein Traum? Etwas, was ihr Gehirn nur erfunden hat, während sie die ganze Zeit nur in einem Bett in einem Krankenhaus lag? Zoë gerät von einer unglaublichen und erschreckenden Situation in die nächste. Eine neue, für sie völlig fremde Welt wartet auf sie. Eltern, die für sie Fremde sind, ein Zuhause, das sich nicht wie ihr Zuhause anfühlt und eine Stadt, die unter der großen Dürrekatastrophe leidet. Zusätzlich passieren immer merkwürdigere Dinge und Zoë ist sich sicher: irgendetwas stimmt ganz und gar nicht. Wer hat es auf sie abgesehen? Was hat es mit der Akademie auf sich?

Die Thematik hat mir unglaublich gut gefallen. Neben der H.O.M.E.-Akademie, der „Mission“ und der Tatsache, dass Zoë eine Komapatientin war, die schließlich wieder in der realen Welt aufwacht, fand ich auch den dystopischen Hintergrund der Geschichte total interessant. Dürre, Wasserknappheit, katastrophale Zustände. All das hat dieses Buch sehr spannend und auch erschreckend gemacht. Eva Siegmund beschreibt auf realistische Art und Weise, wie das Leben aussehen kann und vielleicht auch irgendwann wird, wenn die Erde noch mehr ausgebeutet und zerstört wird und welche Konsequenzen das für die Menschheit haben kann.

Zoë kam mir anfangs sehr rational vor. Sie war stark, hart, entschlossen und in meinen Augen fast schon ein bisschen arrogant mit ihrem perfekten Leben und ihren herausragenden Noten und Fähigkeiten. Sie wirkte auf mich relativ abgehärtet und distanziert, was sich allerdings schlagartig änderte, als sie aus ihrem ursprünglichen Leben gerissen wurde und sich mit komplett neuen Umständen konfrontiert sah. Ihr Charakter hat mir unglaublich gut gefallen, da sie und vor allem ihre Gefühle sehr authentisch erschienen. Sie ist überfordert, hat Angst, weiß nicht was sie tun soll und gleichzeitig versucht sie, das Beste aus der Sache zu machen. Sie versucht Antworten zu finden und lässt sich trotz all der Sorgen und Probleme nicht unterkriegen und verliert weder ihr Mitgefühl, noch ihre Liebe – sie behält sich ihre Menschlichkeit. Sie ist sarkastisch, witzig, wütend und temperamentvoll, feinfühlig und liebenswert. Ich mochte sie total gerne und habe mit ihr mitgelitten und mitgefiebert, während sie ein Puzzleteil nach dem anderen zusammengesetzt hat. Auch ihr Bruder Tom und dessen Freund Kip waren mir total sympathisch. Tom war ein typischer großer Bruder – so, wie ich ihn mir auch wünschen würde. Er ist so niedlich und beschützend und man merkt richtig, wie viel ihm seine kleine Schwester bedeutet.
Kip ist ebenfalls sehr sanft und hatte in meinen Augen etwas geheimnisvolles an sich. Auch ihn mochte ich von Anfang an total gerne, weil man direkt gemerkt hat, dass man sich auf ihn verlassen kann. Außerdem hat mich seine tragische Geschichte sehr berührt und er ist einfach ein Charakter, dem ich alles Glück der Welt wünsche.

Letztendlich kann ich an der Geschichte eigentlich nicht viel meckern. Es fällt mir wirklich schwer, einen Kritikpunkt zu finden. Sie war in sich rund und geschlossen, die Hauptthematik unglaublich interessant und einfach genial, der Schreibstil bildlich, gut verständlich und mitreißend und an einer Stelle kamen mir sogar die Tränen. Vermutlich könnte ich höchstens „meckern“, dass ich mir zwischenzeitlich noch einen Tick mehr Spannung gewünscht hätte, aber ehrlich gesagt bin ich mir nicht sicher, ob ich das nicht anders gesehen hätte, wenn ich das Buch zu einem anderen Zeitpunkt gelesen hätte. Ich befand mich während des Lesens (bedingt durch den Weihnachtsstress) in einer kleinen Leseflaute und hatte einfach nicht so wirklich den Kopf dafür, mich einfach hinzusetzen und ein paar Stunden zu lesen. Deswegen möchte ich das dem Buch auch gar nicht als negativen Punkt auslegen – wie gesagt, ich habe eigentlich nichts zu meckern. Das lag einfach an mir selbst und hatte nichts mit Zoës Geschichte zu tun. Trotzdem wollte ich das hier kurz erwähnen.

Letztendlich kann ich das Buch definitiv weiterempfehlen – ich fand es, trotz allem, einfach grandios. Mein erster Gedanke nach dem letzten Satz, war: Ich brauche jetzt Band 2. Sofort. Besonders ab ca. Seite 150 habe ich das Buch dann auch nicht mehr weglegen können und habe es direkt in einem Rutsch durchgelesen. Ich konnte einfach nicht abwarten, was Zoë und Kip als nächstes aufdecken und mit was sie noch konfrontiert werden.
Die Welt und die Charaktere, die Eva Siegmund geschaffen hat, haben mich total fasziniert und ich bin schon so unglaublich gespannt, wie die Geschichte im zweiten Teil weiter geht. Ich kann es kaum erwarten und insgesamt bekommt das Buch von mir 5/5 Sterne.

Ein guter Start der Dilogie

Von: Be-Nerdy Datum: 21. Dezember 2018

Inhalt:

Zoe hat ein sehr angenehmes Leben an der Akademie. Sie ist Kapitän einer wichtigen Mission, hat einen wundervollen Freund und es fehlt ihr an nichts. Bis sie eines Tages in einem Krankenhaus aufwacht und man ihr sagt dass alles nur Einbildung war und sie die ganze Zeit im Koma lag. Für Zoe bricht alles zusammen. Nicht nur dass die "Realität" schrecklich ist, irgendwas stimmt auch nicht und sie scheint sich in großer Gefahr zu befinden. War wirklich alles nur Einbildung?

Meine Meinung:

Ich habe mich sehr auf dieses Buch gefreut weil mich der Klappentext ein wenig an die Bücher von Teri Terry erinnert hat und die fand ich auch schon super. Und mein Gefühl hat mich nicht getäuscht.

Ich mag den sanft führenden Schreibstil von Eva Siegmund sehr gern, demnach hatte ich überhaupt keine Probleme in die Geschichte hinein zu kommen und mich mitreißen zu lassen. Und es dauert auch gar nicht lang bis die Spannung aufgebaut ist. Wir wollen wissen was da los ist bei Zoe, was genau ist passiert? Ist sie wirklich im Koma gewesen? Und dann passiert eins nach dem anderen und auch wenn es teilweise ein ganz klein wenig vorhersehbar ist, möchte man wissen wie es weiter geht und ob man richtig liegt.

Ich konnte sehr gut mit Zoe mitfühlen und hatte ganz schön Mitleid mit ihr und auch mit den anderen Leuten, denn die Welt sieht ziemlich trostlos aus. Wir befinden uns in einer dystopischen Zukunft die einem gar nicht mal so unmöglich erscheint und uns somit noch bedrückender vorkommt. Viele Länder sind schon nicht mehr bevölkert und die Menschen flüchten oder sterben weil es zu wenig Wasser gibt, bis auf die Reichen die natürlich weiterhin in verschwenderischem Stil weiterleben können. Eine schreckliche Vorstellung.

Gut gefallen haben mir auch ihr Bruder Tom und vor allem Kip. Sie waren zusammen sehr schön ausgearbeitet und man konnte eine Verbindung zu ihnen aufbauen. Zu den restlichen Charakteren ist mir das nicht ganz gelungen aber das war hier auch nicht nötig. Authentisch wirken sie allemal auf mich. Auch die Familiensituation. 12 Jahre lang hat Zoe im Koma gelegen, man mag fühlen dass sie eine Familie sind aber nach so langer Zeit sind es dennoch Fremde. Das wurde hier sehr gut wiedergegeben.

Es waren auch weitere sehr spannende Ideen dabei, die ich hier nicht ausführen möchte da ich dann wohl doch zu viel verrate ��

Das Einzige was mir ein wenig fehlte, war eine Wendung die die Spannung nochmal hochtreibt. Die Geschichte schreitet voran und man ist natürlich schon gespannt, es wird alles immer mehr aufgeklärt und fehlen tut an sich nichts weiter aber es gibt keine weitere Spannungsspitze oder überraschende Wendung, was die Geschichte zeitweise eben etwas hintröpfeln lässt. Außer am Ende, wo man eben endlich erfährt was das Ganze soll. Hier erwartet euch ein "Aha! Darum geht es also!" Moment und ein gemeiner Cliffhanger ��

Das war schon ein wenig fies �� Ich bin ja recht schnell über sowas hinweg und widme mich dann der nächsten Geschichte aber wer damit Probleme hat, sollte evtl. warten bis der zweite und damit finale Band der Dilogie erschienen ist, was am 11. März sein wird.

Fazit:

Eine spannende Geschichte, die sich auf jeden Fall lohnt aber man sollte nicht mit allzu überraschenden Wendungen rechnen. Ich freue mich sehr auf Band 2, allein wegen dem gemeinen Cliffhanger :O

Home

Von: Lovin Books Datum: 20. Dezember 2018

Der Einstieg ins Buch fiel mir tatsächlich sehr leicht. Man lernt erstmal H.O.M.E Akademie kennen und wie Zoe lebt. Sie ist Kapitän einer Mission und sehr stolz darauf. Sie scheint perfekt zu sein und ihr Leben ebenso. Aber dann passiert etwas sehr merkwürdiges… Sie wacht auf.
Die Story ist ziemlich abgedreht und ziemlich spannend. Zoe ist angeblich aus einem 12 jährigen Koma erwacht und kann sich natürlich an nichts erinnern. Ausser an ihren Bruder Tom und das fand ich irgendwie süß. Natürlich ist es für sie sehr schwierig, denn ihre Eltern kennen sie, aber sie kann sich nicht an ihre Eltern erinnern. Sie tat mir eigentlich ziemlich leid, denn es muss schrecklich sein zu wissen, dass diese Menschen die eigene Familie sind, sich aber nicht daran erinnern. Es fehlen damit ja auch jegliche Emotionen für diese Personen.
Aber irgendwas ist komisch an Zoe. Sie ist sehr intelligent und hat ein sehr großes Wissen. Doch das dürfte sich nach so einem langen Koma ja nicht haben. Tom ist sehr verwirrt und die beiden suchen verzweifelt nach einer Antwort. Dabei führt Tom Zoe zu Kip und damit nimmt alles seinen Lauf….
Der Schreibstil von Eva Siegmund ist sehr einnehmend. Ich habe mich quasi vom ersten Wort an in ihren Bann gezogen gefühlt und konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Es ist so wirr und ich hatte echt keine Ahnung, was dahinter stecken könnte. Umso geschockter war ich dann über das Ende, denn es ist einfach so krass. Der Cliffhanger ist ebenfalls verdammt fies und ich kann es kaum erwarten im März Band 2 zu lesen.

Wow, was für eine spannende und aussergewöhnliche Story. Ich mochte Zoe sofort und die Geschichte hat mich absolut in ihren Bann gezogen. Ich bin gespannt, wie es weitergehen wird.
5 von 5 Punkten

Ein grandioser Auftakt!

Von: Magische Bücherwelt Datum: 20. Dezember 2018

Inhalt

Stell dir vor, dass alles perfekt ist, wie es gerade ist. Dein Leben ist toll und deine Eltern lieben dich. Auch einen wunderbaren Freund hast du und bist beliebt. Du wurdest für eine spezielle Mission ausgebildet und dein Freund begleitet dich natürlich. Es gibt kein schöneres und tolleres Mädchen für ihn. Du sollst eine Führungsposition übernehmen. Deine Lehrer und Trainer sind vollkommen zufrieden mit dir. Alles könnte nicht schöner sein.

Und dann wachst du plötzlich auf.

Meinung

Ich habe schon viel von den tollen Büchern von der Autorin Eva Siegmund gehört. Leider habe ich bis jetzt aber noch keines gelesen, was ich definitiv noch nachholen muss, da mich ihr neues Werk wirklich beeindruckt hat. Ich hatte natürlich aufgrund der positiven Resonanz ihrer anderen Bücher eine hohe Erwartung an dieses hier. "H.O.M.E. - Das Erwachen" hat mich nicht enttäuscht und meine Erwartungen überstiegen.

Der Schreibstil ist wahnsinnig angenehm, sodass ich das Buch schnell lesen konnte. Ich konnte der Geschichte stets folgen und die Spannung blieb auf höchstem Niveau.

Schon der Einstieg hat es mir total angetan, da dieser wirklich spannend war und es gleich am Anfang rasant zuging.

Auch konnte ich mir durch den bildlichen und detailreichen Schreibstil von Autorin Eva Siegmund alles ganz genau vorstellen.

Die Autorin Eva Siegmund hat mich mit ihrer beeindruckenden Geschichte wirklich oft an der Nase herumgeführt. Ich wusste von Zeit zu Zeit nicht, wo mir der Kopf steht und was nun eigentlich real oder eben Fiktion sein soll. Genau dieses Rätseln hat mir wirklich viel Freude bereitet und noch mehr Spannung in die Geschichte gebracht.

Die Idee dieses Buchs ist der absolute Wahnsinn und hat mich wirklich sofort beeindruckt. Bisher habe ich noch kein Buch mit solch einer Thematik gelesen. Die Autorin hat sich hier wirklich etwas grandioses einfallen lassen, was definitiv Anerkennung finden muss.

Die Autorin hat für ihre Geschichte zudem einen wirklich realitätsnahen Hintergrund gewählt. Denn überall auf der Welt herrscht Wasserknappheit und damit sind schreckliche Krankheiten verbunden. Dieses Szenario ist gar nicht so abwegig und einfach wahnsinnig realistisch dargestellt.

Zudem warten auf einigen Seiten ziemlich überraschende Wendungen und Geheimnisse auf den Leser, die mich oftmals wirklich erstaunt haben.

Die meisten Charaktere waren mir auf Anhieb sympathisch. Sie alle besitzen eine ganz eigene Persönlichkeit, handeln und denken anders, was mir sehr zugesagt hat.

Zoe Alma Baker ist die Protagonistin dieser Geschichte und ein wirklich tolles Mädchen. Sie beweist viel Mut und Durchhaltevermögen. Leider hat sie es nicht gerade leicht und muss einige schreckliche Ereignisse überwinden.

Das Ende hat mich wirklich schockiert und mir noch mehr Spannung auf den nächsten Teil bereitet.

Fazit

Meine Erwartungen an dieses Buch waren wirklich ziemlich hoch. Diese wurden sogar noch übertroffen, sodass ich nach dem Beenden dieser tollen Geschichte beeindruckt zurückgeblieben bin. Die Idee ist der absolute Wahnsinn und die Umsetzung wirklich gelungen. Auch der Schreibstil hat es mir angetan. Die Autorin Eva Siegmund hat mich ziemlich oft an der Nase herumgeführt. Nun bin ich sehr gespannt auf Band 2 und kann diesen kaum noch abwarten.

Atemberaubend, traumhaft, perfekt

Von: buecherversessene Datum: 19. Dezember 2018

Meinung
Ich wünschte, dass ich vergessen könnte, was passiert ist, damit ich das Buch nocheinmal aufs Neue lesen kann. Nicht nur das Cover, was wunderschön ist, sondern auch der Inhalt haben mich sofort angesprochen und ich wusste, dass ich es haben muss.

Das Cover symbolisiert den Inhalt des Buches perfekt und ist wie für H.O.M.E. gemacht.

Die anfängliche Irritation, dass ich von Kapitel 44 zu Kapitel 1 lesen muss, löste und erklärte sich im Verlauf des Buches. Denn die absteigenden Kapitel sind ein Countdown, wie mir Eva Siegmund auf meine Nachfrage bestätigte. Wie sollte es auch anders sein, passt dieser Countdown perfekt zum Buch.

Die guten Charaktere sind mir fast alle sympathisch gewesen und wurden wie die Bösen sehr gut entwickelt und dargestellt. Mit Zoe, der Protagonistin, konnte ich mich in gewissen Situation gut identifizieren und ihre Gefühlslage immer verstehen, auch wenn es mich manchmal genervt hat.

Es war beinahe das gesamte Buch über spannend - nur kleine Passagen fand ich nicht gut, diese waren jedoch nur wenige Zeilen lang und schnell gelesen.

Das Ende musste natürlich mit einem Cliffhanger enden und hatte ich so nicht erwartet, obwohl ich mich mit dem Klappentext zu Band 2 bereits gespoilert hatte.

Fazit
Ein rundum gelungenes und perfektes Buch. Auf jedenfall empfehlenswert!!

Das Erwachen

Von: Books have a soul Datum: 18. Dezember 2018

Das war mein erstes Buch dieser Autorin und ich war sehr gespannt, was mich erwartet, da ich von einigen Seiten schon gehört hatte, dass sie toll schreiben soll. Dystopien ziehen mich ja grundsätzlich an, das Cover hat den Rest erledigt, ich musste es einfach lesen.

Es geht gleich richtig los, ohne großes Drumherum und das mag ich immer total. Der Schreibstil ist in der Tat angenehm und man kann sich alles super vorstellen. Man lernt erst mal Zoe kennen und fiebert von Anfang an richtig mit. Es kommen im Verlauf immer weitere Charaktere dazu, die an und für sich super ausgearbeitet sind. Aber das war in der Geschichte auch mein einziger Kritikpunkt, denn mir fehlte bis zum Schluss ein wenig der Tiefgang. Die enge Verbundenheit, die ich oft zu den Figuren aufbaue, ist erst sehr spät bei mir gekommen, aber gut, besser spät als nie.

Aber dafür kann die Autorin mit anderen Dingen punkten. Allein diese Grundidee fand ich absolut genial und die Umsetzung ist ihr perfekt gelungen. Ich wusste selbst von Anfang an nicht, was ist real, was ist Fiktion, bzw. worauf läuft das Ganze hinaus. Dasselbe gilt für die Personen, man weiß bei einigen nicht so genau, ob man ihnen trauen kann und was eigentlich dahinter steckt.  Das Setting war ebenfalls toll gewählt, die Atmosphäre kam super an. Das Buch enthält wirklich Spannung pur und man kann es kaum aus der Hand legen. Das Ende ist echt böse, aber ich freue mich nur umso mehr auf die Fortsetzung.

Fazit
H.O.M.E. ist ein genialer dystopischer Auftakt, der beinahe nicht bei mir einziehen durfte, und ich weiß gar nicht mehr, warum. Bis auf meine winzige Kritik, dass ich die Tiefe der Charaktere erst relativ spät empfunden habe, bin ich von der Story an sich total begeistert. Klasse Idee, perfekte Umsetzung, tolles Setting, Spannung pur mit einigen Überraschungen und Wendungen. Am Ende sitzt man mit offenem Mund da und möchte am liebsten sofort weiterlesen. Von mir gibt es eine absolute Empfehlung und 4 von 5 Sterne.

Für mich gehört dieses Buch zu den besten Dystopien

Von: Mandys Bücherecke Datum: 17. Dezember 2018

Inhalt
Bisher lief in dem Leben der siebzehnjährigen Zoë alles nach Plan. Sie besuchte die H.O.M.E.-Akademie, hatte die Liebe ihres Lebens gefunden und sollte eine wichtige Mission leiten. Dafür wurde sie ausgebildet. Doch dann wacht sie in dem Berliner Charité auf. Angeblich lag sie zwölf Jahre im Koma. In Berlin herrscht Wasserknappheit, nichts ist so wie Zoë gedacht hat, aber es passt auch nichts zusammen. Zusammen mit Kip begibt sie sich auf die Suche nach Antworten, denn einfach so kann Zoë ihr neues Leben nicht akzeptieren.

Meine Meinung
Schon als ich zum ersten Mal von dem Buch gehört hatte, war mir klar, dass ich es lesen muss. Der Klappentext klang einfach unglaublich spannend und geheimnisvoll und die Bücher der Autorin mag ich in der Regel sehr. „H.O.M.E.- Das Erwachen“ spielt in der nahen Zukunft. Nachdem Zoë aus dem Koma erwacht, spielt der Plot in Berlin, es herrscht Wasserknappheit, auf der ganzen Welt gibt es kaum bis gar kein Wasser mehr. Die Menschen kämpfen ums Überleben. Das Thema der Wasserknappheit liest man in letzter Zeit häufiger in Dystopien, weil es einfach so verdammt realistisch ist. Auch hier hat Eva Siegmund ein erschreckendes, aber authentisches Zukunftsszenario erschaffen.

Doch bevor Zoë aus dem Koma erwacht, erlebt man ihr Leben an der H.O.M.E.- Akademie. Dort muss sie hart trainieren und diszipliniert sein. Sie hat einen harten Tagesplan und den muss sie einhalten. Sie lebt ein Leben in Gehorsam, muss viel trainieren und viel lernen. Doch sie liebt ihr Leben und ich finde die Darstellung der Akademie sehr faszinierend. Zudem ist sie glücklich mit Jonah zusammen, ihrem Leutnant und Freund, den sie eines Tages heiraten soll. Sie hat Freunde und ist anerkannt. Ihr Leben nach dem Aufwachen steht dann im krassen Gegensatz dazu. Zoë erinnert sich nicht an ihre Familie, außer etwas an ihren Bruder. Sie erlebt eine ganz neue Welt und hat Probleme sich darin zurechtzufinden. Zudem wird sie sehr schnell angegriffen, was für eine gewisse Action sorgt.

So hat der Plot einiges zu bieten. Er ist geheimnisvoll, teils actionreich, dann wieder ruhiger. Ich fand die Mischung sehr gelungen. Allerdings hadere ich noch etwas mit der Liebesgeschichte. Zoë begibt sich zusammen mit Kip auf die Suche nach Antworten und entwickelt nach und nach Gefühle für ihn. Da sie eigentlich Jonah liebt, bin ich kein Fan von der Entwicklung, denn Dreiecksgeschichten sind nicht so mein Fall und ich fürchte, dass das in dem nächsten Band noch mehr Thema sein dürfte. Dabei fand ich es toll, wie Kip und Zoë sich näher gekommen sind und sich gegenseitig helfen.

Zoë ist eine Protagonistin, die auf den ersten Blick nach dem Aufwachen verloren wirkt, doch sie ist stark und tough und gibt nicht auf. Allerdings hatte ich zu Beginn leichte Probleme mit ihr warm zu werden. Sie war in Berlin so anders als in der Akademie, was zwar nachvollziehbar war, aber mir den Zugang erschwerte, aber zum Glück habe ich dann doch irgendwann Zugang zu ihr gefunden und ab da mochte ich sie sehr. Ganz besonders toll fand ich Kip. Zoës Bruder Tom bringt Zoë zu ihm und er war mir auf den ersten Blick sympathisch. Er ist ein facettenreicher Protagonist, der einiges zu bieten hat. Er hat interessante Tattoos, die eine faszinierende Bedeutung haben.

Der Schreibstil der Autorin ist gewohnt großartig zu lesen. Ich konnte mir alles sehr bildlich vorstellen und alles ist leicht und locker zu lesen und voller Emotionen. Der Plot wird aus Zoës Ich-Perspektive geschildert, was mir ebenfalls gut gefiel.

Ich konnte mir schon sehr früh denken, was hinter allem steckt, aber dennoch konnte mich der Weg zu der Auflösung sehr gut unterhalten. Die Autorin hat hier eine erschreckend realistische Dystopie geschrieben, weil die Wasserknappheit sehr atmosphärisch und detailliert beschrieben wurde. Doch dieses Buch beinhaltet noch so viel mehr und ist voller toller Ideen. Große Geheimnisse, spannende Wendungen und ein Ende, das es in sich hat, denn das Buch endet mit einem ziemlichen Cliffhanger, sorgen für unterhaltsame Lesestunden. Ich kann den zweiten Band gar nicht erwarten.

Fazit
Von mir bekommt dieser Dilogie-Auftakt sehr, sehr gute vier Sterne, für fünf hat es nicht ganz gereicht. Die Autorin hat ein erschreckendes Zukunftsszenario erschaffen und die Ideen hinter allem sind grandios. Für mich gehört dieses Buch zu den besten Dystopien, die ich bisher gelesen habe und so bin ich mehr als gespannt auf den zweiten Band.

Kann ich in dieser Welt überleben?

Von: vickis_books Datum: 13. Dezember 2018

Ich habe mich wirklich total gefreut als ich das neue Buch von Eva Siegmund beim Blogger Portal gesehen habe. Zuvor habe ich schon Wovon träumst du? / Pandora Bd.1 und Cassandra – Niemand wird dir glauben / Pandora Bd.2 von der Autorin gelesen. Von diesen beiden Büchern war ich total begeistert und bin ein Fan geworden. Deswegen war es total toll, dass es ein neues Buch gibt. Also gesehen, angefragt.

„Hogwarts, die Zauberschule, erinnert mich an die Akademie, und ich fühlte eine merkwürdige Verbindung zu Ron, Harry und Hermine.“ (Seite 121)

Das besondere an diesem Buch ist die Verbindung zu Hogwarts *__*
Es werden Dinge aus Harry Potter beschrieben und die Protagonistin Zoë liest sehr gerne in den Büchern von J. K. Rowling. Das Cover ist mal wieder der absolute Wahnsinn. Viel kann ich nicht dazu sagen es gefällt mir richtig gut. Es muss nicht immer viel Schnickschnack sein, so ist es genau richtig und es spiegelt den Inhalt des Buches wieder. Zudem Schreibstil der Autorin muss ich eigentlich auch nicht viel sagen. In dem Buch sind die Kapitel aber nicht wie sonst der Reihe nach angegeben, sondern rückwärts. Finde ich eine wirklich spannende Idee und man wusste immer wieviel man noch zu lesen hatte. War wirklich flüssig zu lesen.

Zoë Alma Baker, ist die Hauptprotagonistin in diesem Buch. Sie ist mir 5 Jahren in ein Koma gefallen und nach 12 Jahren wieder aufgewacht. Sie muss sich wirklich vielen Dingen stellen und der Charakter ist wirklich sympathisch. Ich finde sie ist so eine tolle, positive und doch extrem starke Persönlichkeit.

Nachdem ich wirklich gefesselt war von dieser Story kann ich dem Buch nur 5 Eulen geben. Ich freue mich wirklich schon auf das 2. Buch und bin gespannt wie die Geschichte um Zoë und Kip weiter geht.

Eine beklemmende Story, die bald Realität sein könnte ...

Von: Uwes-Leselounge Datum: 13. Dezember 2018

STORYBOARD:
Zoë lebt auf den ersten Blick gesehen ein perfektes Leben. Sie hat einen Freund der sie liebt und Freunde, mit denen sie an der H. O. M. E. - Akademie lernt und gemeinsam mit ihnen für eine wichtige Mission trainiert. Alles läuft super, bis zu jenem Tag, als Zoë in einem dunklen Raum in einem Bett zu sich kommt und ihr plötzlich ein Mann ins Gesicht blickt. Nach einem kurzen Kampf wird alles wieder schwarz vor ihren Augen und sie meint, dass alles nur geträumt zu haben. Doch als sie das nächste Mal erwacht, findet sie sich in einem Krankenhaus wieder. Als ihr behandelnder Arzt, Dr. Akalin, ihr erzählt, dass sie aus einem jahrelangen Koma erwacht ist und ihre Familie sie sehen möchte, weiß sie nicht, was Realität und was Einbildung ist. Nachdem Zoë aus dem Krankenhaus entlassen und nach Hause zurückkehrt ist, fällt ihr die Eingewöhnung schwer. Durch immer wiederkehrende Erinnerungen und einige Ungereimtheiten begibt sich Zoë, gemeinsam mit ihrem Bruder und dessen bestem Freund, Kip, auf eine Reise quer durch Berlin, um hinter das Geheimnis zu kommen.

MEINUNG:
Ich mag die Ideen und den Schreibstil von Eva Siegmund sehr und als ich erfuhr, dass es eine neue Dilogie von ihr geben wird, musste ich den ersten Band von "H. O. M. E. - Das Erwachen" (cbt Verlag) sofort lesen. Dabei bleibt der Klappentext recht geheimnisvoll und so war meine Neugierde, was mit Zoë geschehen ist, geweckt.

Die Geschichte startet auch gleich mit der Protagonistin und man lernt ihren Alltag an der H. O. M. E. - Akademie kennen. Dieses Leben ist geprägt von Disziplin, Gehorsam und Lernen. Die Schüler werden hier fast schon militärisch erzogen, da verschiedene Kampftechniken sowie Fremdsprachen auf dem Lehrplan stehen. Dabei kommt Zoë eine besondere Rolle zugewiesen, da sie als Captain für eine geheimnisvolle Mission vorgesehen ist. Auch mit ihrem Freund, Jonah, den sie über alles liebt, läuft alles super - ein perfektes Leben, könnte man meinen.

Doch diese Idylle platzt wie eine Seifenblase, als Zoë in einem Bett erwacht und nicht weiß, wo sie sich befindet. In diesem dunklen Raum erkennt sie nur schemenhafte Umrisse von anderen Betten, begleitet von seltsamen Geräuschen. Als sich plötzlich ein männliches Gesicht in ihr Blickfeld schiebt, nimmt ihr Überlebenswille und das erlernte Wissen aus dem täglichen Training die Kontrolle, aber da Zoë zu geschwächt ist, verliert sie diesen Kampf und alles um sie herum versinkt im schwarzen Nichts. Als Zoë das nächste Mal erwacht, befindet sie sich in einem Krankenhaus und rätselt, ob alles nur ein Traum war.

Mit Zoë wurde ich zu Beginn nicht richtig warm, zwar ist sie ein starker Charakter und hat das Herz auf dem rechten Fleck, jedoch machte sie es mir nicht gerade leicht, sie zu mögen. Während ihrer Zeit auf der Akademie kam sie mir resolut und zielstrebig vor, aber in Berlin war sie mir zunächst etwas wankelmütig. Natürlich muss sie sich erst einmal wieder zurecht finden, was alles andere als einfach ist, sind die vielen Eindrücken und Informationen, was in Berlin und auf der Welt geschehen ist, doch sehr beängstigend. Zum Glück legte sich mein Gefühl dahingehend, da sie im weiteren Verlauf der Handlung wieder zu sich selbst fand.

Zoë´s Bruder, Tom, ist ihr gegenüber zu Beginn eher skeptisch eingestellt, da er nicht wirklich glaubt, dass er seine Schwester wieder zurück hat. Doch je mehr Zeit er mit Zoë verbringt und sie ihm Einzelheiten aus ihrer gemeinsamen Vergangenheit erzählt, umso überzeugter ist er. Tom ist hier wirklich der große Bruder und er sorgt sich nicht nur um seine Schwester, sondern möchte, dass ihre Familie wieder zusammen findet. Ich mochte Tom, da er für seine Überzeugung und dem Wunsch nach ein wenig Harmonie, in dieser schweren Zeit, alles tun würde.

Als Zoë Toms besten Freund Kip kennenlernt und mehr über sein Schicksal erfährt, fühlt sie sich auf eine besondere Weise mit ihm verbunden. Kip war mir sofort sympathisch und man muss ihn einfach mögen. Ein weiter Punkt, der mir sehr gut gefiel, war die Botschaft, die sich hinter seinen Tattoos verbirgt. Eine schöne Idee der Autorin, die ich als sehr bewegend empfand. Für ihn steht schon nach kurzer Zeit fest, dass er Zoë unbedingt helfen muss, wohl auch, weil er nicht gegen seine Gefühle für sie ankommt.

Gemeinsam versuchen sie hinter das Geheimnis zu kommen und je mehr die drei herausfinden, umso mehr muss sich Zoë entscheiden, auf welcher Seite und für welches Leben sie kämpfen möchte.

Eva Siegmund ist hier ein toller Mix aus Thriller und Dystopie gelungen, der sich gut und zügig lesen lässt. Gerade die Beschreibungen der Menschen und deren Lebensumstände im Zuge der knappen Ressourcen, wie Wasser, Nahrung, Kleidung und Jobs, empfand ich als sehr realistisch dargestellt und diese erzeugten bei mir eine bedrückende Stimmung. So ein Leben möchte ich niemals führen.

Zwar hatte ich die eine oder andere Vermutung in welche Richtung die Story gehen könnte, aber mit diesem Ende habe ich nicht unbedingt gerechnet. Nichtsdestotrotz haben mir die Handlung und die gewählten Aspekte innerhalb der Geschichte gut gefallen.

FAZIT & BEWERTUNG:
Eva Siegmund verwebt in "H. O. M. E. - Das Erwachen" (cbt Verlag) gekonnt sehr aktuelle Themen, wie Wasserknappheit, Dürren, Hungersnöte und Flüchtlinge zu einer spannenden und guten Dystopie, welche absolut realistisch und zugleich beängstigend auf den Leser wirkt. Dabei regt der Inhalt sehr zum Nachdenken an und ich bin sehr gespannt, wie es mit Zoë, Kip und den Anderen weitergehen wird - 4,5 von 5 Nosinggläser.

Ein grandioser Dilogie-Start!

Von: Pineappples BookNook Datum: 13. Dezember 2018

Inhalt:

Nach 12 Jahren erwacht die 17-jährige Zoë aus dem Koma. Völlig orientierungslos findet sie sich in einem schäbigen Berliner Krankenhaus wieder, denn Zoë kann sich nicht daran erinnern, jemals ins Koma gefallen zu sein. In ihrer Erinnerung hat sie die vergangenen 12 Jahre die Eliteakademie H.O.M.E. besucht, um für eine geheime Mission ausgebildet zu werden. Zoë beginnt an ihrem Verstand zu zweifeln, als sie immer mehr Flashbacks über ihre Zeit an der Akademie heimsuchen. Was ist Fiktion und was ist Wirklichkeit? Zoë beginnt Nachforschungen anzustellen und kommt nach und nach hinter ein gut gehütetes Geheimnis, das ihr Leben für immer verändern wird.

Cover:

Die Covergestaltung gefällt mir außerordentlich gut. Das Cover ist sehr clean gehalten und an das Setting des Buches angelehnt. Am oberen Rand erkennt man ein altes Gebäude, das an eine Eliteuniversität erinnert und im unteren Bereich findet man die Skyline von Berlin. Der Titelschriftzug dominiert das Cover als zentrales Motiv.

Meinung:

Sehr lange habe ich auf die neuste Reihe von Eva Siegmund hingefiebert. Nach ihrer Pandora-Dilogie bin ich ein großer Fan ihres tollen Schreibstils. Auch mit „H.O.M.E. – Das Erwachen“ hat sie bei mir wieder voll ins Schwarze getroffen. An einem Abend habe ich dieses grandiose Buch durchgesuchtet und ich frage mich, wie ich die Wartezeit auf den finalen Band nun aushalten soll.

„H.O.M.E. – Das Erwachen“ spielt in einer dystopischen Zukunft, die gar nicht mal so abwegig erscheint. Die Welt leidet unter einer verheerenden Dürre und die Menschen fliehen in den Norden, wo es noch genügend Trinkwasser gibt. Zoë erwacht in einem Berlin, das stark von der Wasserknappheit gezeichnet ist. Die Menschen stehen vor den Krankenhäusern Schlange, um wenigstens ihre Kinder versorgt zu wissen. Sauberes Wasser können sich die Wenigsten leisten und skrupellose Firmen versuchen aus der Verzweiflung der Menschen noch Profit zu schlagen. Eva Siegmund transportiert diese düstere und bedrückende Grundstimmung äußerst gut und man fragt sich sofort, gerade nach der extremen Trockenheit in diesem Jahr, wie real dieses Zukunftsszenario werden kann. Es hat mich erschreckt und auch zum Nachdenken gebracht, denn wir gehen mit dem Gut Wasser viel zu sorglos um. Schließlich sind wir es gewohnt, dass es für uns jeden Tag im Überfluss vorhanden ist. Trotz der ernsten Thematik ist „H.O.M.E. – Das Erwachen“ ein unterhaltendes Jugendbuch. Eva Siegmund beschreibt ihre Settings und Figuren sehr liebevoll und detailliert, sodass man ohne Probleme komplett in die Story abtauchen kann. Der Spannungsbogen ist sehr schön ausgearbeitet und baut sich bis zur letzten Seite kontinuierlich auf, um in einem genialen, aber auch grausamen Cliffhanger zu münden. Für mich ist das Ende wirklich das i-Tüpfelchen des gesamten Buches.

Zoë ist eine interessante und vielschichtige Protagonistin. Mit ihrem Mut und ihrer Entschlossenheit kämpft sie sich durch Berlin, um hinter das Geheimnis ihrer Erinnerungen zu kommen. Dennoch hat Zoë auch eine sehr verletzliche Seite, die sie für den Leser schon früh zur Sympathieträgerin werden lässt. Man fiebert wirklich gern mit ihr mit. Die anderen Charaktere sind ebenfalls äußerst vielfältig angelegt. Nach und nach blickt man hinter die Fassaden der Menschen und es gibt die eine oder andere Überraschung.

Am 11. März 2019 erscheint der finale Band der Reihe „H.O.M.E. – Die Mission“.

Fazit:

Eva Siegmund ist mit „H.O.M.E. – Das Erwachen“ ein grandioser Einstieg in ihre neueste Dilogie gelungen. Vom Setting, über die Figuren bis hin zum tollen Worldbuilding – hier stimmt einfach alles. Sehr gern vergebe ich für diese unterhaltsame Dystopie volle 5 Ananas.