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Angie Thomas

The Hate U Give

Der Roman zum Film

»Umwerfend und brillant, ein Klassiker!« Bestsellerautor John Green

Die 16-jährige Starr lebt in zwei Welten: in dem verarmten Viertel, in dem sie wohnt, und in der Privatschule, an der sie fast die einzige Schwarze ist. Als Starrs bester Freund Khalil vor ihren Augen von einem Polizisten erschossen wird, rückt sie ins Zentrum der öffentlichen Aufmerksamkeit. Khalil war unbewaffnet. Bald wird landesweit über seinen Tod berichtet; viele stempeln Khalil als Gangmitglied ab, andere gehen in seinem Namen auf die Straße. Die Polizei und ein Drogenboss setzen Starr und ihre Familie unter Druck. Was geschah an jenem Abend wirklich? Die Einzige, die das beantworten kann, ist Starr. Doch ihre Antwort würde ihr Leben in Gefahr bringen...

Die Romanvorlage zum Kinofilm mit Amandla Stenberg

Das Buch spielt in Vereinigte Staaten von Amerika

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Leserstimmen

Mein Lesemonat im Mai 2019

Von: Another Blog Story Datum: 04. Juni 2019

The Hate U Give von Angie Thomas, stand bei mir schon länger auf meiner Leseliste. Nun endlich konnte ich es im Monat Mai in die Hände nehmen. Das Buch hat mir grundsätzlich sehr gut gefallen, die Thematik, die in diesem Buch behandelt wird, ist leider aktuell pure Realität. Der Schreibstil der Autorin war wunderbar und man kommt ganz schnell in das Buch rein. In diesem Buch geht es hauptsächlich um die 16-jährige Starr und ihrem besten Freund Khalil. Starr lebt in zwei Welten, in dem verarmten Viertel, in dem sie wohnt, und in der Privatschule, an der sie fast die einzige Schwarze ist. Eines Tages wird ihr bester Freund Khalil vor ihren Augen von einem Polizisten erschossen, dadurch rückt sie als Zeugin ins Zentrum der Öffentlichkeit. Dadurch geriet Starr und ihre Familie unter enormen Druck.

The Hate U Give- absolut empfehlenswert!

Von: Michaela Datum: 27. April 2019

Informationen zum Buch:
Titel: The Hate U Give
Autorin: Angie Thomas
512 Seiten
9,99 Euro (Deutschland)
Taschenbuch-Ausgabe
Erschienen am 26. Dezember 2018
Empfohlen ab 14 Jahren
cbt Verlag
Genre: Jugendthriller
ISBN: 978-3-570-31299-5

Über die Autorin:
Name: Angie Thomas
Geboren: 1988 in Mississippi
Weitere Bücher: On the come up
Angie Thomas ist eine US-amerikanische Schrifstellerin.
Als Teenagerin versuchte sie sich einige Zeit als Rapperin.
Die Belhaven University schloss sie mit einem Bachelor im Kreativen Schreiben ab.
Mit ihrem Roman "The Hate U Give" schaffte sie es auf die New York Bestsellerliste.

Klappentext:
Starr ist in zwei Welten zu Hause: in dem schwarzen Viertel, in dem sie aufgewachsen ist, und in ihrer überwiegend weißen Privatschule. Als ihr bester Freund Khalil vor ihren Augen von einem Polizisten erschossen wird, muss Starr sich entscheiden: Wird sie schweigen oder ihre Stimme erheben?

Meine Buchrezension:
Da ich den Trailer zum Kinofilm gesehen habe und für mich feststand, dass ich mir den Film unbedingt anschauen möchte, wollte ich das Buch noch unbedingt davor lesen.

Das Cover finde ich super schön. Es gibt ja mittlerweile zwei Varianten, doch die Variante die ich besitze, dort ist die Starr aus dem Kinofilm drauf und hält ein Schild mit dem Titel "The Hate U Give" in den Händen.

Der Schreibstil von Angie Thomas ist sehr leicht und flüssig, sodass es riesig Spaß machte die Geschichte zu lesen.
Mit den Charaktern kam ich von Anfang sehr gut klar, die meisten waren mir direkt symphatisch. Wen ich zum Ende hin jedoch nicht mehr leiden konnte war diese Hailey, die meinte über Khalil so schlecht sprechen zu müssen und die auch ziemlich eingebildet wirkte.
In die Situation von Starr konnte ich mich sehr gut hineinversetzen, da man ganz gut spürte wie es ihr erging und was sie darüber dachte. Vorallem aber habe ich mich während des Lesens gefühlt, als würde ich daneben stehen und die Geschichte live miterleben. Das war schon ein krasses Gefühl.

Achtung! Im nächsten Abschnitt können SPOILER enthalten sein!

Hinter der ganzen Story verbirgt sich eine sehr wichtige Botschaft.
Menschen mit einer anderen Hautfarbe werden oft als "Böse" oder "kriminell" abgestempelt. Und so war es auch bei Khalil. Ihn nannte man einen Schläger und Drogendealer, obwohl man kaum etwas über ihn wusste und doch stellte man falsche Vermutungen auf.
Dass Khalil wirklich grundlos von einem Polizisten erschossen wurde, fand ich wirklich sehr erschreckend. Und traurigerweiße passieren solche Fälle ja leider auch in unserer wahren Welt.
Khalil hatte Gerechtigkeit verdient, nur weil er dunkelhäutig war und in den Augen des Polizisten "böse" war, hätte er niemals sofort erschossen werden dürfen!! So etwas hat niemand verdient, egal welche Hautfarbe dieser hat.
Doch wie Starr danach handelte fand ich außerordentlich mutig! Dass sie über Khalils Tod in der Öffentlichkeit, z.B. der Presse sprach und gemeinsam mit anderen Menschen in ihrem Dorf gegen die Gewalt demonstrierte. Denn wäre der Polizist, der Khalil erschossen hat wirklich in Gefahr gewesen, wäre sein Handeln eventuell noch verständlich gewesen, aber auch aus Gefahr tötet man keine Menschen. Aber Khalil zu erschießen, weil er eine dunkle Haarbürste als "Waffe" benutzen wollte, da hat der Polizist, finde ich, absolut kein Recht zu.
Daher hat mich das Ende auch etwas schockiert, dass der Polizist keine berechtigte Strafe bekam.

Fazit:
Dieses Buch sollte man wirklich mal gelesen haben, da es ein ganz wichtiges Thema behandelt, dass auch heute noch überall ein großes Thema ist.

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Relevantes und aktuelles Thema: ein moderner Klassiker

Von: iyreads Datum: 13. April 2019

Cover:

Das Cover mit Amandla Stenberg ist richtig schön und schlicht. Amandla hält ein Plakat mit den Worten The Hate U Give, was direkt ins Auge sticht.


Lieblingszitat:

„ It’s impossible to be unarmed when your blackness is the weapon that they fear.“ ( Filmzitat)

Meine Meinung:

Dieses Buch sprich ein sehr wichtiges Thema an, nämlich Rassismus, was immer noch sehr aktuell ist. Angie Thomas zeigt mit ihrem Debüt, das Rassismus nicht gleich Rassismus ist. Dies kann man in verschiedenen Formen ausdrücken, manchmal sogar unbewusst. Kurz das Buch befasst sich mit einem Thema über das viel zu wenig gesprochen wird.
Der Titel „ The Hate U Give“ kurz THUG oder bekannt als THUG LIFE sind die berühmten Worte von dem Rapper Tupac. Dieses Akronym bedeutet: „ The Hate U Give Little Infants Fucks Everybody“. Auf deutsch ungefähr: „Der Hass, der kleinen Kindern entgegengebracht wird, schädigt alle“. Angie Thomas erläutert diesen wichtigen Satz mehrfach in ihrem Buch. Es bedeutet, dass der Hass den die älteren Menschen verbreiten auch die kleineren Kinder einnehmen und es wie ein Teufelskreis weitergeht. Dies zerstört die ganze Gesellschaft mit dem nie endenden Hass, Rassismus und Diskriminierung.
Im Mittelpunkt steht unsere 16-jährige Protagonistin Starr. Diese lebt ein Doppelleben; ihr richtiges Leben in ihrem Viertel Garden Heights und ein Leben an einer Privatschule. An ihrer Schule möchte sie keinesfalls als Ghetto-Mädchen auffallen, achtet darauf nicht mit Akzent oder Slang zu sprechen und verstellt sich meistens neben ihren weißen Freunden. Eines Abends nach einer Party in Garden Heights werden Starr und ihr Jugendfreund Khalil von der Polizei angehalten. Der weiße Polizist erschießt Khalil ohne ersichtlichen Grund und behandelt Starr in diesem schmerzhaften Moment auch wie eine Kriminelle. Ich hatte Gänsehaut beim Lesen dieser Szene. Die Medien stellten Khalil als einen Drogendealer dar ohne überhaupt zu erwähnen, dass er ein unbewaffneter Jugendlicher war. Starr verändert sich nach dem Tod ihres Jugendfreunds. Sie möchte sich in ihrer Schule nicht verstellen und kämpft für Khalil.
Die Autorin spricht nicht nur Vorurteile der Weißen gegen die Schwarzen an sondern auch umgekehrt, was sehr deutlich wird in der Beziehung zwischen Starr und ihrem weißen Freund. Denn auch sie hat ihre Bedenken, ihrem Vater von ihrem Freund zu erzählen.


Schreibstil:

Der Schreibstil ist sehr flüssig, und angenehm zu lesen. Die Geschichte wird aus Starrs Sicht erzählt Die Familie von Starr spricht umgangssprachlich und mit Slang, dadurch wurde der Unterschied zwischen dem Leben in Garden Heights und an der Privatschule Williamson viel deutlicher. Ich war sehr gefesselt von Angie Thomas’ Schreibstil, weil ich mir alles sehr bildlich vorstellen konnte.


Mein Fazit:

Angie Thomas hat wirklich einen modernen Klassiker erschaffen, den wirklich jeder lesen sollte, egal welcher Ethnie man angehört oder welche Hautfarbe man hat. Ein sehr realistisches und authentisches Buch, welches man nicht aus der Hand legen kann. Einen halben Punkt Abzug gibt es, weil ich mir das Ende etwas anders vorgestellt habe, aber da möchte ich nicht spoilern.

Ich gebe der Geschichte 4,5 von 5 Sternen.

Vielen Dank an den cbt Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

dieses Jugendbuch bewegt und rüttelt auf

Von: Manja Datum: 05. April 2019

Meine Meinung
Der Jugendroman „The Hate U Give“ stammt von der Autorin Angie Thomas. Dieses Buch hat mich alleine schon durch das angesprochene Thema sehr angesprochen. Das Cover gefiel mir durch die Schlichtheit richtig gut und der Klappentext machte mich neugierig. Daher habe ich mir das Buch auch flott geschnappt und dann ging es auch schon los.

Ihre Charaktere hat die Autorin hier realistisch und glaubhaft ausgearbeitet und in diese Geschichte hier eingebaut. Ich konnte sie mir alle vorstellen, konnte die Handlungen gut nachvollziehen und verstehen.
Starr ist eine tolle Protagonistin. Auf mich wirkte sie authentisch und sie entwickelt sich im Verlauf der Handlung auch merklich weiter. Ich empfand sie zudem als stark, sie hat ihren ganz eigenen Kopf und am liebsten möchte sie die Regeln außer Acht lassen. Das aber ist nicht möglich und dennoch versucht Starr etwas zu bewegen.

Auch die anderen Charaktere, egal ob man jetzt den Polizisten nimmt oder Starrs Vater, sie alle sind vorstellbar und glaubhaft dargestellt. Jeder von ihnen hat einen ganz bestimmten Platz, bringt ganz eigene Stärken und Schwächen, Ecken und Kanten mit.

Der Schreibstil der Autorin hat mich von Beginn an gepackt. Ich war sehr schnell drin und bin dann richtig flüssig und locker durch die Seiten gekommen, sie flogen regelrecht an mir vorbei.
Geschildert wird das Geschehen aus der Sichtweise von Starr. Somit ist man ihr als Leser immer nahe, kann ihre Gedanken und Gefühle nachvollziehen und erlebt alles hautnah mit. Und ganz ehrlich, das ist nicht selten ziemlich heftig.
Die Handlung der Autorin greift eine brisante und hochaktuelle Thematik auf. Sie schafft es aber sensibel damit umzugehen, bringt die Geschichte hier dann auch realistisch und glaubhaft rüber. Es wirkte einfach alles aus dem Leben gegriffen, es ist Realität, der man sich nur schwer verschließen kann.
Die Autorin baut hier unweigerlich Spannung auf, man hetzt als Leser durch die Geschichte hindurch, immer auf der Suche danach wie es weitergeht. Man wird als Leser mit etwas konfrontiert, das man so in unserer Gegend nicht kennt. Es ist erschreckend und bewegt, regt zum Nachdenken an.

Das Ende ist in meinen Augen das einzig passende. Es macht alles rund, schließt diese Handlung hier ab und es bleibt auch nach dem Beenden im Gedächtnis.

Fazit
Kurz gesagt ist „The Hat U Give“ von Angie Thomas ein Jugendroman, der den Leser von Anfang an packt und ihn aufrüttelt und bewegt.
Authentische gut gezeichnete Charaktere, ein flüssiger leicht zu lesender Stil der Autorin sowie eine Handlung, die ich als brisant, hochaktuell und nachdenklich stimmend empfand, haben mir tolle Lesestunden beschert und bleiben auch nach dem Beenden im Gedächtnis.
Absolut zu empfehlen!

Rezension zu "The Hate U Give" von Angie Thomas

Von: sonesa.mue Datum: 25. März 2019

Rezension „Hate Hate U Give“ von Angie Thomas

Inhalt:
Die 16-jährige Starr lebt in zwei Welten: in dem verarmten Viertel, in dem sie wohnt, und in der Privatschule, an der sie fast die einzige Schwarze ist. Als Starrs bester Freund Khalil vor ihren Augen von einem Polizisten erschossen wird, rückt sie ins Zentrum der öffentlichen Aufmerksamkeit. Khalil war unbewaffnet. Bald wird landesweit über seinen Tod berichtet; viele stempeln Khalil als Gangmitglied ab, andere gehen in seinem Namen auf die Straße. Die Polizei und ein Drogenboss setzen Starr und ihre Familie unter Druck. Was geschah an jenem Abend wirklich? Die Einzige, die das beantworten kann, ist Starr. Doch ihre Antwort würde ihr Leben in Gefahr bringen…

Meine Meinung:
Ein Buch das ich innerhalb eines Tages verschlungen habe! The Hate U Give ist ein Buch über Starr und vor allem die Macht die Worte mit sich bringen. Im Buch geht um darum, wie sich das Leben von Starr verändert, nachdem Khalil ihr bester Freund in ihrem Beisein von einem weißen Polizisten erschossen wurde. Starr lebt in der „weißen“ und „schwarzen“ Welt und ist ein gebildetes, junges Mädchen. Sie wird jederzeit von ihrer Familie unterstützt und erfährt dort genau den Rückhalt den sie braucht. Ich mochte die Protagonisten sehr gerne und finde, dass die Autorin den Familienzusammenhalt wahnsinnig gut rüber gebracht hat. Ebenfalls fand ich sehr gut, dass auch positive Seiten des „Ghettolebens“ beleuchtet wurden. Alles was im Buch passiert, bleibt auch dort, damit meine ich, das nichts pauschalisiert wird, was ich ebenfalls super finde. Der Schreibstil der Autorin ist sehr „slangig“ und sie verwendet oft Umgangssprache, was meiner Meinung nach passend ist und alles realer wirken lässt. Ich persönlich finde, das hinter dem Buch die Aussage steht: Jeder kann etwas ändern und das, durch Worte. Und sowas, finde ich einfach ganz ganz große Klasse!

Fazit:
Ein Buch, das einfach „echt“ wirkt. Ich finde den Hype um das Buch völlig berechtigt und bin wahnsinnig froh es nun endlich auch gelesen zu haben. Die Message hinter dem Buch, seine Worte zu benutzen und die Macht dahinter zu erkennen finde ich großartig! Ein einzelner Mensch, kann mit wenigen Worten, sehr viel ändern. Dieses Wissen, kann unsere Welt jeden Tag ein bisschen besser machen. Das Buch bekommt von mir, wie kann es anders sein - 5 von 5 Sternen.

Angie Thomas "The Hate U Give"

Von: Was Silke liest Datum: 11. März 2019

Nach einer Party werden Starr und ihr Jugendfreund Khalil von der Polizei angehalten. Ohne ersichtlichen Grund wird Khalil erschossen. Die schwarze Bevölkerung beginnt zu rebellieren, denn der Polizist war weiß und Khalil unbewaffnet. Manche verurteilen Khalil, da er scheinbar Drogendealer und Mitglied einer Gang war, andere gehen für ihn auf die Straße und protestieren. Als einzige Zeugin rückt Starr immer mehr in den Mittelpunkt der Geschehnisse. Ihr Leben und das ihrer Eltern gerät in große Gefahr, denn nicht nur Polizei und Medien setzen sie unter Druck, sondern auch ein ganzes Viertel will Gerechtigkeit. So sieht sich Starr schwerwiegenden Entscheidungen gegenüber: Soll sie für Gerechtigkeit kämpfen oder für immer schweigen?

Angie Thomas hat hier einen wundervollen Debütroman über Rassismus und Diskriminierung vorgelegt. Authentisch, realistisch und einfühlsam gibt sie einen Einblick in den Alltag der schwarzen Bevölkerung, den ich vorher so nicht kannte. Eine unbekannte Welt aus Gangs, Drogen und Gewalt.

„The Hate U Give“ ist ein erschütterndes und packendes Teenager-Drama, in dem Freundschaft, Zusammenhalt und Mut im Mittelpunkt stehen. Ich war sprachlos und entsetzt mit welchen Missständen und Rivalitäten man in diesen Vierteln zu kämpfen hat. Die Ungerechtigkeiten und schnellen Vorverurteilungen haben mich fassungslos zurückgelassen. Die schonungslose Darstellung der Geschehnisse und der starke familiäre Zusammenhalt haben mich tief berührt. Beeindruckend fand ich auch, dass die Schriftstellerin sowohl Vorurteile der Weißen gegen die Schwarzen als auch umgekehrt anspricht.

Ein Roman der zum Nachdenken anregt, da die Autorin deutlich macht, dass jeder Mensch, egal welcher Hautfarbe, wichtig ist und mit seiner Stimme etwas bewegen und erreichen kann. Schon allein wegen der brandheißen Themen war es eines der wichtigsten (Jugend-)Bücher des Jahres 2017! Ich finde dieses Buch hat den Hype völlig zu Recht verdient! 500 mitreißende und angenehm zu lesende Seiten, die wie im Flug vergehen. Unbedingt Lesen!!!

Absolute Empfehlung

Von: eves_bookish_wonderland Datum: 25. Februar 2019

Im Nachhinein kann ich gar nicht verstehen, wieso ich so lange mit dem Lesen gewartet habe. Dieses Buch sollte einfach jeder mal gelesen haben.
Der Schreibstil der Autorin hat mich zunächst gar nicht so begeistern können, da es sehr umgangssprachlich und jugendlich mit vielen englischen Abkürzungen geschrieben war. Jedoch hat das zu unserer Protagonistin Starr gepasst, die dadurch doch sehr authentisch gewirkt hat. Nach ein paar Seiten hatte ich mich dann an den Schreibstil gewöhnt und konnte das Buch kaum noch aus der Hand legen, denn nicht nur die Erzählweise hat mich gefesselt, sondern definitiv auch die Thematik. Diese ist jedoch alles andere als leichte Kost für zwischen durch, denn es geht um Rassismus und Polizeigewalt. Starr muss mit ansehen, wie ihr bester Freund von einem Polizisten erschossen wird, obwohl ihr Freund unbewaffnet war. Starr ist eine sehr mutige Protagonistin, die sich im Laufe der Handlungen stark weiter entwickelt und für Gerechtigkeit kämpfen will.
Mir haben die Nebencharaktere auch sehr gut gefallen, da sie Starr unterstützen und hinter ihr stehen. Ich fand ihre ganze Familie eigentlich ziemlich liebenswert und mochte die verschiedenen Charaktere sehr.
Generell kamen für mich die Gefühle der verschiedenen Figuren sehr gut rüber und ich habe richtig mitgelitten und mitgefiebert und an einigen Stellen wurde ich auch echt wütend, da einem bewusst wird, dass die hier angesprochene Thematik einfach leider sehr real ist und immer noch präsent.
Auch die Nebenstory, in der es um Starrs Schulleben und ihr Liebesleben geht, hat mir wirklich gut gefallen und die Umgebung in der sie lebt, konnte ich mir bildlich sehr leicht vorstellen.

Fazit:

Eine Geschichte, die mich sehr bewegt hat und die zum Nachdenken anregt. Die Thematik ist unfassbar wichtig und wurde enorm gut umgesetzt und mir hat es richtig gut gefallen, dass alles so beschrieben war, dass man sich richtig in das Geschehen rein versetzen konnte. Ich habe sehr mit Starr gefühlt und finde, dass es mehr so mutige Menschen wie sie geben sollte, die für Gerechtigkeit und Gleichberechtigung einstehen sollten. Ich denke wir können uns alle eine Scheibe von ihr abschneiden.
Mir hat das Buch wahnsinnig gut gefallen und ich kann es wirklich jedem nur ans Herz legen, denn auch wenn das Thema kein leichtes ist, sollte man sich damit auseinander setzen und wer weiß, vielleicht öffnet es dem ein oder anderen ja die Augen.
Von mir gibt es für dieses unfassbar gute Buch klare 5 von 5 Sterne.

Trotz Kritikpunkte, wird hier ein wichtiges Thema angesprochen, das man gelesen haben muss

Von: Die VOR-Leser Datum: 14. Februar 2019

Die Geschichte:

Starr ist schwarz und lebt in einem Ghetto. Aus Angst um ihre Tochter haben ihre Eltern sie auf eine Schule weiter außerhalb geschickt, auf die fast nur Weiße gehen. Dort ist Starr eine andere. Sie achtet darauf, wie sie nach Außen wirkt, weil sie nicht das Image eines schwarzen Ghetto-Mädchens haben möchte. In ihrem Viertel sieht die Welt schon anders aus. Da ist sie die Tochter eines Ex-Gangmitglieds, der mit Drogen gedealt hat und deswegen im Gefängnis landete. Um seiner Kinder Willen hat er damit aufgehört und versucht nun vor allem Jugendlichen, die drohen in die Szene abzurutschen, zu helfen. Trotz aller Bemühungen ist das Viertel kein sicheres Pflaster. Es gibt so gut wie täglich Schießereien. Auch auf einer Party, zu der Starr von einer Freundin mitgenommen wurde, wird geschossen. Sie flüchtet zusammen mit Khalil, den sie nach langer Zeit wieder getroffen hat, mit dem Auto. Die beiden werden von der Polizei angehalten und der Officer erschießt Khalil ohne ersichtlichen Grund. Das sorgt für große Aufregung. Nicht nur in ihrem Viertel, sondern auch außerhalb und irgendwann verlangt so gut wie die ganze Welt „Gerechtigkeit für Khalil“. Starr steht vor einer schwierigen Entscheidung. Sie ist die Zeugin, hat alles gesehen. Macht sie den Mund auf und verlangt ebenfalls Gerechtigkeit für ihren Freund oder lässt sie es, weil es doch nur Ärger einbringt und am Ende sowieso nicht hilft, weil die Polizei die Macht hat?

Meine Meinung:

Ein sehr brisantes und auch leider allzu aktuelles Thema wird in diesem Buch thematisiert. Wie oft erreicht selbst uns, hier in Deutschland, die Nachricht von einem von der Polizei erschossenen schwarzen Jugendlichen. Und nur allzu oft verläuft der Fall im Sand und der Polizist wird freigesprochen. Das ist nicht nur Rassismus, sondern zusätzlich noch Machtmissbrauch. Die Autorin geht in ihrem Buch wirklich sehr gut damit um. Denn es wird in keinem Fall pauschalisiert. Starr klagt nicht aus Prinzip alle Weißen an. Schließlich hat sie auch weiße Freunde. Dafür wird einem vor Augen geführt, dass viele Weiße dazu neigen zu pauschalisieren. Der wurde erschossen? Dann hat er bestimmt mit Drogen gedealt, immerhin ist er schwarz. Dieses Buch mahnt uns und erinnert daran, nicht so zu denken. Das hat mir sehr gefallen, weil in unserer Gesellschaft in viel zu vielen Fällen alle über einen Kamm geschoren werden. Der ist Deutscher und trägt Springerstiefel. Das muss ein Nazi sein. Der hat ein orientalisches Aussehen, einen langen Bart und trägt einen großen schwarzen Rucksack? Der will bestimmt eine Bombe legen. Der ist schwarz und wurde erschossen? Dann muss er Dreck am Stecken gehabt haben. Sowas ist wirklich traurig und deswegen sind Bücher, die offen mit diesen Themen umgehen, wichtig und sollten gelesen werden! „The Hate U Give“ ist eines dieser Bücher. Es ist ansprechend für Jugendliche, da die Protagonistin selbst eine Jugendliche ist. Sie hat eine sehr starke Persönlichkeit und sie macht innerhalb der Geschichte eine spürbare Veränderung durch. Leider gingen mir ihre Gefühle nicht tief genug unter die Haut. Dafür gibt es viele charmante Nebenfiguren, die sehr liebevoll gestaltet sind.

An den Schreibstil musste ich mich erst etwas gewöhnen, denn manchmal wirkte alles zu sehr auf cool gemacht und dadurch weniger echt und teilweise sogar etwas übertrieben. Aber gleichzeitig trägt der Schreibstil dazu bei, dass man sich die Gespräche der Figuren sehr gut vorstellen kann. Denn die Unterhaltungen wirken nicht gestellt, sondern sehr lebensecht.

Mein Fazit lautet: Trotz der zwei kleinen Kritikpunkte möchte ich das Buch allen ans Herz legen. Denn der Inhalt ist wirklich wichtig und sensibilisiert in Hinblick auf Diskriminierungen, Rassismus und Vorurteile. Gleichzeitig vermittelt die Geschichte jedem Jugendlichen: „Deine Stimme ist deine Stärke. Setze sie ein!“ Das ist eine sehr wichtige Botschaft. Für jeden, egal welcher Hautfarbe oder Ethnie.

Carolin Wallraven, 18 Jahre

Und hier kommt noch eine zweite Meinung zu diesem Buch:

Er flucht leise, dreht die Lautstärke von Tupac runter und lenkt den Impala an den Straßenrand. Wir befinden uns auf der Carnation, wo die meisten Häuser leer stehen und die Hälfte der Straßenlaternen kaputt ist. Kein Mensch zu sehen, außer uns und dem Streifenwagen. Khalil macht die Zündung aus. „Ich frag mich, was der Idiot will.“ Der Polizist parkt ebenfalls und schaltet sein Fernlicht ein. Ich blinzle, weil es mich blendet. Dann erinnere ich mich an noch etwas, dass Daddy mir gesagt hat. Wenn du mit jemand anderem unterwegs bist, kannst du nur hoffen, dass die bei dem nichts finden, sonst seid ihr beide verloren.

Starr lebt parallel in zwei Welten, die unterschiedlicher nicht sein könnten: sie wohnt mit ihrer Familie in einem schwarzen Viertel, das nicht gerade den besten Ruf genießt, geht jedoch auf eine Privatschule mit überwiegend weißen Schülern. Diese beiden Welten werden vehement von ihr getrennt.

Als sie nach Jahren ihren besten Freund Khalil auf einer Party wiedertrifft, müssen die beiden überstürzt vor einer Schießerei flüchten. Sie werden von einem Polizisten angehalten, der unbewaffnete Khalil wird vor Starrs Augen erschossen.

Doch die Polizei hat kein echtes Interesse an der Aufklärung, so dass diejenigen, die Khalil nicht lediglich als Gangmitglied abstempeln, auf die Straße gehen und es zu Unruhen kommt.

Hin- und hergerissen zwischen Protesten, Gangs und ihrer Schule muss sich Starr nun entscheiden, ob und wie sie die Ereignisse dieses Abends verarbeitet und verbreitet.

„The Hate U Give“ ist aktuell: Rassismus war zwar schon immer ein Problem, doch gerade in unserer heutigen Zeit sollte sich jeder damit auseinandersetzen. Das Thema Polizeigewalt wird oftmals leider totgeschwiegen, deshalb sollte es mehr Bücher wie dieses geben, die sich explizit mit dieser schwierigen Thematik auseinandersetzen. Als negativen Kritikpunkt könnte man aufführen, dass „The Hate U Give“ in Umgangssprache geschrieben ist, doch das ist die Art, wie sich Starr und die restlichen Personen in ihrem Viertel unterhalten. Es lässt das Buch in meinen Augen authentischer wirken, außerdem findet sich am Ende ein Glossar der verwendeten umgangssprachlichen Wörter.

Alles in allem ist „The Hate U Give“ ein ausgesprochen gutes Buch mit einem wichtigen Thema, das ich jedem empfehlen kann.

Florian Frohreich, 15 Jahre

Manchmal benötigt es eine laute Stimme...

Von: Sarahs Bücherwunderland Datum: 15. Januar 2019

Dieses Buch ging letztes Jahr durch die Welt, der Film kommt im Februar in die Kinos. Als ich dann die Zusage zum Rezensionsexemplar der Filmversion bekommen habe, da war ich verdammt glücklich und ich hätte nicht gedacht, dass mich das Buch so beschäftigen wird.
Wir lernen Starr kennen, die wohl eine ihrer schlimmsten Phasen des Lebens verläuft. Ein Abend, der alles verändert und es ist schockierend was in diesem Buch die sechzehnjährige durchmachen musste, denn wenn ihre Stimme laut wird: dann kann das ihr das Leben kosten.
Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, doch trotzdem ist es harte Kost, denn mich hat das Buch total zum Nachdenken angeregt. Das muss ich wirklich sagen, denn das Buch bringt einen dazu die Stimme erheben zu wollen und zwar gegen alle rassistischen Kommentare, die es gibt. Und gleichzeitig fasst man sich an die eigene Nase, wenn man manchmal einen blöden Witz sausen lässt.
Ich möchte nichts über den Inhalt verraten, denn das Buch müsst ihr selbst erleben und das stimmt wirklich. Aber ihr lernt hier eine Welt kennen, die euch so unreal vorkommt bis man merkt: Hey, das gibt es jeden einzelnen Tag, nur nicht bei uns. Und ich muss sagen, Angst beschleicht mich dass es irgendwann bei uns auch wieder so sein wird.
Das Buch ist einfach wunderbar und ich bin total auf den Film gespannt, wie dieser umgesetzt wird. Zum Glück hatte ich auf dem Cover Starr, wie sie im Film sein wird so dass ich da schon einmal nicht enttäuscht werden kann.
Lest das Buch und wenn ihr jemanden zum reden braucht, dann meldet euch.