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Christian v. Ditfurth

Giftflut

Thriller - Kommissar de Bodts dritter Fall

Ein Sprengstoffanschlag auf die Oberbaumbrücke erschüttert Berlin. Es gibt Tote und Verletzte. Auch in Paris und London explodieren Brücken. Es folgt Anschlag auf Anschlag. Die Polizei tappt im Dunkeln, die Täter hinterlassen keine Spur und keine Botschaft. Klar ist nur: Jemand führt Krieg gegen Europa. Die Politik verfällt in Panik, die Bevölkerung lebt in Angst, es kommt zu Übergriffen auf Minderheiten und Flüchtlinge. Rechtsparteien werden stärker. Aktienmärkte und Wirtschaft stürzen ab.

Mit hoher Schlagzahl jagt Christian v. Ditfurth seinen Berliner Hauptkommissar Eugen de Bodt durch ein Land am Abgrund. De Bodt wirft alle Regeln über den Haufen, ermittelt hart am Rand der Legalität und darüber hinaus. Mit seinen Kollegen Silvia Salinger und Ali Yussuf verfolgt er Spuren im In- und Ausland.

Eugen de Bodts dritter Fall spielt in einer Welt, die sich auflöst. Alle Gewissheit schwindet. Eherne Regeln werden zertrampelt. Moral ist Ballast, Recht ein Störfaktor. In einer entfesselten Welt braucht es neue Ideen, um Ideale zu bewahren. Und um Gewalttäter zu fassen.

Das Buch spielt in Berlin, Deutschland

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Leserstimmen

Ein weiterer spannender Fall mit Eugen de Bodt

Von: Anja liest Datum: 07. Oktober 2018

Auch wenn ich es nicht unbedingt mit den Thematiken Politik und Wirtschaft habe, begeistern mich die Bücher von Christian v. Difurth jedes Mal aufs Neue. Dies liegt vor allem daran, das im Buch diese Themen sehr anschaulich verarbeitet werden und man einen interessanten Einblick hinter die Kulissen des Staates erhält. Dabei nimmt der Autor auch keine Rücksicht auf Sehenswürdigkeiten oder Errungenschaften die einen jahrelangen Aufbau benötigten und schafft es damit seine Welt sehr realistisch wirken zu lassen.



Aber von vorne, denn auch wenn das Buch zu einer Reihe gehört, dürfte man als Leser kaum ein Problem damit haben, bei diesem zu beginnen. Ganz im Gegenteil. Egal ob Haupt- oder Nebenperson, kleinere Beschreibungen finden stets statt und ließen zumindest mich, stets wissen, welche Position jeder Einzelne bestritt. Anspielungen auf die vorherigen Fälle finden nur selten statt und lenken so den Fokus auf den aktuellen Fall.



Dieser hatte es diesmal wirklich in sich, denn die Ereignisse schockierten mich regelrecht und hinterließen nur eine Frage: Ist dies wirklich möglich? Wie bereits in der Kurzbeschreibung erzählt wird, erfolgen im Buch Anschläge. Viele Anschläge um genau zu sein und diese fordern nicht nur Menschenleben, sondern legen alles lahm, denn die Menschen sind in Panik. Diese Angst nutzen ein paar gerissene Personen aus, um den möglichst großen Profit zu erreichen. Genau dies schockierte mich, denn kann man wirklich gewinnen, wenn alles brach liegt? Anscheinend schon und der Weg bis dahin ist spannend und zeigt, wie wenig geschützt wir eigentlich wirklich sind.



Zu Eugen de Bodt und seinen Kollegen Silvia Salinger und Ali Yussuf, kann man eigentlich nur das sagen, dass sie ein ausgezeichnetes Team sind. Dabei spielt de Bodt die größte Rolle, denn er hat sich seinen Beruf nur als Reizung für seinen Vater ausgesucht und bezeugt dies auch immer. Trotz des Hasses auf seinen Job, macht er diesen ausgezeichnet, was besonders daran liegt, das er sich über Grenzen hinwegsetzt. Und genau das ist es, was diese Reihe für mich so interessant macht. Denn würde der Herr Kommissar sich an die Regeln und Gesetzte halten, würde er wohl keinen Fall lösen können. Dabei zeigt sich besonders, wie anstrengend unser Rechtsstaat ist, da jeder noch so kleine Schritt beantragt und genehmigt werden muss. Natürlich hält er so nicht nur seine Bürger, sondern auch seine Schützer in Grenzen, aber wann hat sich je ein Krimineller an die Regeln gehalten?



Ein besonderes Highlight des Buches, war übrigens eine Nebengeschichte, die von einem jungen Mann handelte, der seine Freundin rächen wollte. Die Einbindung dieses Nebenzweiges in die Hauptgeschichte gab dem ganzen noch mehr Pfiff, da er unwissentlich dazu beitrug de Bodt´s Fall weiter zu bringen. Dabei war die Geschichte selbst sehr traurig und weckte mein Mitleid, trotz der Gräueltaten, die dieser schließlich beging.



Kommen wir nun mit zum Wichtigsten im Buch, der Schreibweise, denn diese steigerte sich seit dem ersten Band enorm. War sie anfangs noch gezeichnet von kurzen Sätzen, die nur ein holpriges Lesen ermöglichten, arbeitete sie sich zu einem geschmeidigen Umgangston aus, der für ausreichend Neugier, Spannung und Unterhaltung sorgte. Kurz um, ich verschlang das Buch in einem Haps denn selten konnte mich ein Wirtschaftsthriller so begeistern.



Mein Fazit



Wenn diese Reihe für eines steht, dann für Realismus. Die Menschen, die Städte und die Taten selbst, fühlen sich unglaublich echt an. Doch was die Geschichte ausmachte, waren, neben de Bodt, die Täter selbst, welche wirklich alle Stränge nutzten, um ihren Plan durchzuziehen. Wer also glaubt eine Lösung zu haben, wird meist schon ein paar Seiten weiter enttäuscht das Handtuch werfen müssen. Dazu schafft es das Buch, politische Themen lesefreundlich zu erklären, so das man mit einigen Ohh und Ahh-Momenten rechnen darf.

grandiose Fortsetzung!

Von: tinaliestvor Datum: 14. März 2018

In Berlin, London und in Paris steht das Wasser still. Irgendjemand hat den Hahn zugedreht. Während kurz danach das Wasser wieder läuft, stoßen de Bodt und sein Team auf einen seltsamen Mord. Ein Ehepärchen liegt scheinbar ertrunken in der eigenen Badewanne. Da es sich bei dem Toten um den Chef des Wasserwerkes handelt, glaubt de Bodt nicht an einen Zufall. Kurz darauf werden in den drei Zentren Brücken gesprengt und die Anschlagsserie scheint noch nicht vorbei.

Die Soko steckt fest und de Bodt ermittelt gewohnt abseits der Norm. Mit Yussuf und Salinger im Team werden Grenzen überschritten. Als alte Bekannte aus Moskau und ein neuer Freund aus Paris ebenfalls das Ausmaß begreifen, scheint es für die Weltmärkte und die EU schon kurz vor dem Aus zu stehen.

Der unkonventionelle Strippenzieher de Bodt löst einen Faden nach dem nächsten aus dem schier nicht enden wollenden Knäul des Terrors. Bepackt mit Kant und Nietzsche packt er das Problem an der Wurzel und sein Gegner ahnt, dass ihm ein Ebenbürtiger gegenübersteht.

Mit de Bodt rasen wir quer durch Europa und durch die Machtverstrickungen Berlins in der Hoffnung, dass dies alles nur Fiktion bleiben mag.

Atemlos jagen wir den vermeintlichen Tätern hinterher, beneiden den Mut der Aufbegehrenden und sind sprachlos über die Macht des Geldes.

Mit Giftflut hat Christian v. Ditfurth einen weiteren beeindruckenden Thriller geschaffen. Das Geld die Welt regiert, war einem als Leser ja vorher schon klar, aber nach dieser Story überlegt man sich sicherlich eine andere Alternative der Geldanlage. Ausgezeichnet!

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Spannender Thriller

Von: Norddeutsche Goere Datum: 14. Januar 2018

Auch in Frankreich wird ein Ehepaar Tod aufgefunden, welche auf der gleichen Art ermordet wurden und auch dieser Mann war Chef des Wasserwerks. Kurz darauf wird die Oberbaumbrücke, sowie auch die Seinebrücke und London Bridge gesprengt. Wer sind die Drahtzieher und Hintermänner? Und warum passiert das alles? Fakt ist aber, dass es alles mit Wasser zu tun hat. Das ist aber auch die einzige Spur, die man hat. Alle Ermittlungen laufen auf Hochtouren, doch dann passiert es wieder, es sind wieder Explosionen. Dieses Mal sind es Fähren, die in die Luft gejagt wurden.

Es gibt keine brauchbaren Spuren und Anhaltspunkte. So zieht De Bodt aus allem die Botschaft, die von dem Attentäter mit den Explosionen gesendet werden. …bis er der Wahrheit langsam auf die Spur kommt.

Nicht nach meinem Geschmack

Von: d.bibliomaniac Datum: 27. Dezember 2017

Autor: Christian v. Ditfurth

Verlag: carl’s books

Genre: Politthriller

Preis: 15€

Seitenanzahl: 479 Seiten

Inhalt:

Irgendjemand führt Krieg. Krieg gegen Europa. Anschlag folgt auf Anschlag. Wie soll man sich verteidigen gegen einen Feind, den niemand kennt? Europas Politik verfällt in Panik, die Wirtschaft stürzt ab. Mitten im Chaos pfeift der Berliner Hauptkommissar Eugen de Bodt auf die Ermittlungen der Polizei und verlässt sich nur noch auf seinen Verstand.



Ein Sprengstoffanschlag auf die Oberbaumbrücke erschüttert Berlin. Es gibt Tote und Verletzte. Auch in Paris und London explodieren Brücken. Es folgt Anschlag auf Anschlag. Die Polizei tappt im Dunkeln, die Täter hinterlassen keine Spur und keine Botschaft.

Klar ist nur: Jemand führt Krieg gegen Europa. Die Politik verfällt in Panik, die Bevölkerung lebt in Angst, es kommt zu Übergriffen auf Minderheiten und Flüchtlinge. Rechtsparteien werden stärker. Aktienmärkte und Wirtschaft stürzen ab.

Mit hoher Schlagzahl jagt Christian v. Ditfurth seinen Berliner Hauptkommissar Eugen de Bodt durch ein Land am Abgrund. De Bodt wirft alle Regeln über den Haufen, ermittelt hart am Rand der Legalität und darüber hinaus. Mit seinen Kollegen Silvia Salinger und Ali Yussuf verfolgt er Spuren im In- und Ausland. Aber immer wieder enden Ermittlungen in Sackgassen. Und in den eigenen Reihen muss de Bodt gegen Inkompetenz und Ignoranz ankämpfen. Als de Bodt schließlich das Motiv hinter den Anschlägen erkennt, setzt er alles auf eine Karte. Seine letzte Chance, die Drahtzieher zu stoppen.

Meine Meinung:

Obwohl ich mich über Wochen durch dieses Buch gequält habe, muss ich doch zugeben, dass es ziemlich gut ist. Mein größtes Problem war, dass die Handlung oft langwierig war und träge, sodass das Lesen nach einer Weile zur reinsten Folter wurde. Dann ist da noch der Schreibstil, der Christian v. Ditfurth zu eigen ist. Kurze, klinische Sätze mit einer Emotionslosigkeit, die mich einfach nicht packen konnte. Ich denke, all das liegt im Auge des Betrachters aber ich habe eben längere Sätze lieber, als diese abgehackten Halbsätze.

Was ich dem Politthriller allerdings zugute halten muss, ist die Geschichte, die ihm zugrunde liegt. Ich bin eigentlich kein so großer Fan von Politik aber da die Story sehr realistisch ist, hat sie doch mein Interesse geweckt. In drei europäischen Ländern werden Anschläge verübt (was mittlerweile tatsächlich keine Seltenheit ist) und die verzweifelte Lage und Unfähigkeit der Regierung wird sehr überzeugend dargestellt. Klar ist es ein bisschen überzogen, dass de Bodt immer als Einziger alles durchschaut aber das ist es eben, was die Thriller allesamt ausmacht – ein Ermittler, gestärkt von einem treuen Team aus zwei Personen, der trotz großer Schwierigkeiten letztendlich unfreiwillig als Held aus der Sache herausgeht und die Nation rettet. Trotz der fragwürdige Methoden, derer er sich stets bedient und die meistens eben nicht legal sind. Das macht wohl seinen ganz persönlichen Charme aus.

Nichtsdestotrotz mag ich de Bodt, Salinger und Yussuf wirklich gerne. Auch wenn sie sich manchmal ein bisschen zu sehr aufspielen – klar, aus gutem Grund aber na ja… Sie sind ein eingespieltes Team, zwischen dem es keiner Worte bedarf – de Bodt ist natürlich der Anführer aber er schätzt seine Kollegen und vertraut ihnen voll und ganz. Frustrierend ist seine Beziehung zu Salinger. Seit Buch eins ist es kein Geheimnis, das die beiden sich zueinander hingezogen fühlen aber da sie ein Verhältnis für unmöglich halten, bleiben sie auf Distanz, was beiden zusetzt und als Leser hat man dann Momente, in denen man das Buch gerne gegen eine Wand werfen möchte… Aber ich will ja nicht klagen, aber ein bisschen Drama ist gut, vor allem, wenn es sich um einen so trockenen Thriller handelt.

Jetzt habe ich vermutlich schon alles Positive niedergeschrieben, das mir zu Giftflut einfällt und kann auf meine Kritikpunkte zurückkommen. Ein abgechakter Schreibstil, der mir persönlich nicht zuspricht, und eine wirklich gute Geschichte, die um einiges besser hätte umgesetzt werden können.

Fazit: Ein sehr interessanter Politthriller, der die Probleme der heutigen Zeit beleuchtet, jedoch leider sehr trocken und langwierig ist.

Ich vergebe zwei von fünf Sternen.

Schnell

Von: Sabine Hartmann Datum: 26. Dezember 2017

Ein Ehepaar wurde in seiner Badewanne ertränkt, so weit so kurios und zuerst einmal unverständlich, doch dann ergeben sich bald Parallelen zu Todesfällen im übrigen Europa und alle haben etwas mit Wasser zu tun.

Kommissar de Bodt aus Berlin ist eine skurrile Figur mit vielen Facetten, die sich nicht unbedingt an die Regeln und Vorschriften hält, gleichzeitig ist er ein Getriebener, der nicht allzu viele Gewissheiten mit sich herumträgt.

Die Story nimmt sofort Fahrt auf und verlangsamt sich nicht wieder, die Ermittlungen, die Todesfälle, man kommt beim Lesen kaum hinterher, eine wilde Jagd.

Gleichzeitig kommen Humor und Lebensweisheit nicht zu kurz, alles bleibt irgendwie menschlich, nachvollziehbar und ist gleichzeitig unglaublich spannend, vermutlich auch, weil das Thema – Terroranschläge - eben topaktuell ist.

Märchenhafte Spannung

Von: Sigismund von Dobschütz Datum: 16. Dezember 2017

Mit wahnwitzigem Tempo jagt Autor Christian von Ditfurth (64) nicht nur seine Protagonisten diesmal durch die Welt, sondern auch uns Leser von Szene zu Szene seines im September 2017 bei carl's book veröffentlichten, wieder äußerst spannenden Politthrillers "Giftflut". Es ist nach "Heldenfabrik" (2014) und "Zwei Sekunden" (2016) der dritte Band um Hauptkommissar Eugen de Bodt und seine Mitarbeiter, die Komissarin Silvia Salinger sowie Assistent und Computerfreak Ali Yussuf, den "blonden Türken" mit der Zappelkrankheit ADHS. Gewaltige Anschläge auf Brücken und sogar den Eurotunnel mit hunderten von Opfern in Berlin, Paris und London stellen die Sicherheitsorgane aller drei Länder vor Rätsel und lassen - wie in jedem Band dieser Reihe - deren beamtete Spitzen recht dumm dastehen. Natürlich deutet alles auf international agierende Terroristen, doch fehlt den Nachrichtendiensten jeglicher Hinweis. Nur dem hyperintellektuellen Eugen de Bodt, dem Schützling der deutschen Kanzlerin, gelingt es mal wieder - gegen alle Widerstände aus den eigenen Reihen -, diesen scheinbar unlösbaren Fall zu lösen. Ditfurths Maschinengewehr-Schreibstil ist ungewöhnlich: Kurze abgehackte Sätze. Subjekt, Prädikat, Objekt. Oft nicht einmal das. Fragmente. Nur ein Wort. Ein Adjektiv. So bleibt dem Leser Raum für die eigene Phantasie. Kurze Sätze, kurze Kapitel. Ein wahrer "Pageturner", man mag nicht aufhören zu lesen. Die Spannung bleibt immer auf hohem Niveau. Erholung und Zeit zum Atemholen findet der Leser in eingestreuten Szenen mit böswitzigen Dialogen und sarkastischem Humor. Ditfurth verbindet auch in diesem dritten Band wieder tagesaktuelle Themen (Terror, Unsicherheit in der Bevölkerung, aufkommender Rechtsradikalismus, Ausländerhass) mit manchmal märchenhaft erscheinder Fiktion: Eugen de Bodt als allwissender oder -ahnender Supermann, der nicht nur seine Mitarbeiter, sondern auch uns Leser oft mit seinem Wissen und Handeln überrascht. Doch ist dies verzeihlich. "Giftflut" bleibt trotz mancher Übertreibung ein höchstspannender Politthriller mit mancher unerwarteten Wendung bei der Suche nach den Tätern.

Berlin, Berlin wir lesen von Berlin. Mittlerweile der dritte Teil von Kommissar de Bodts. I like

Von: Melanie Berg Datum: 28. November 2017

Rezension von Melanie zu Giftflut: Thriller ( Kommissar de Bodts ermittelt, Band 3 von @Cristian v. Ditfurth

4,5 von 5 �� Berlin, Berlin wir lesen von Berlin. Mittlerweile der dritte Teil von Kommissar de Bodts. I like

Inhalt
Ein Sprengstoffanschlag auf die Oberbaumbrücke erschüttert Berlin. Es gibt Tote und Verletzte. Auch in Paris und London explodieren Brücken. Es folgt Anschlag auf Anschlag. Die Polizei tappt im Dunkeln, die Täter hinterlassen keine Spur und keine Botschaft. Klar ist nur: Jemand führt Krieg gegen Europa. Die Politik verfällt in Panik, die Bevölkerung lebt in Angst, es kommt zu Übergriffen auf Minderheiten und Flüchtlinge. Rechtsparteien werden stärker. Aktienmärkte und Wirtschaft stürzen ab.
Mit hoher Schlagzahl jagt Christian v. Ditfurth seinen Berliner Hauptkommissar Eugen de Bodt durch ein Land am Abgrund. De Bodt wirft alle Regeln über den Haufen, ermittelt hart am Rand der Legalität und darüber hinaus. Mit seinen Kollegen Silvia Salinger und Ali Yussuf verfolgt er Spuren im In- und Ausland.
Eugen de Bodts dritter Fall spielt in einer Welt, die sich auflöst. Alle Gewissheit schwindet. Eherne Regeln werden zertrampelt. Moral ist Ballast, Recht ein Störfaktor. In einer entfesselten Welt braucht es neue Ideen, um Ideale zu bewahren. Und um Gewalttäter zu fassen.

Meinung
Nach "Heldenfabrik" und "Zwei Sekunden" ist "Giftflut nun inzwischen der dritte Teil rund um den Kommissar de Bodt. Und das Cover hat es mir gleich wieder angetan. Düster und geheimnisvoll, leicht bedrohlich, präsentiert es sich dem Betrachter. Gezeigt wird Berlin, eine Baustelle im Hintergrund und vorne farblich die S-Bahn. Der Titel ist hervorgehoben.

Ich, als geborene Berlinerin musste diese Reihe einfach lesen, erstens wegen der Heimat und zweitens, weil Regionalkrimis einfach einen gabz besonderen Flair haben. Diese Serie lebt durch den Kommissar Eugen de Bodts, ihm folgt man einfach gern bei seinen Ermittlungen.

Sein Charakterist toll dargestellt, nicht so Mainstream, einer der die Gesetze voll ausreizt und nach Schlupflöchern sucht. Außergewöhnliche Dinge, brauchen hakt auch außergewöhnliche Methoden.

Und wenn ich meine, alles um Eugen ist wichtig, dann ist dies wortwörtlich gemeint, alle anderen Personen bleiben im Hintergrund und sind nicht der Rede wert erwähnt zu werden. Da ist es gut, das de Bodts so charismatisch ist und die Story auch füllt.

Einzig erwähnenswert ist der junge Floire aus Frankreich.

Christian hat ein sehr aktuelles und realistisches Thema diesem Thriller zu Grunde gelegt, manchmal soooo, das es einem kalt den Rücken runter läuft.

Die Stimmung ist irgendwie schwer zu beschreiben, man fühlt irgendwie eine Bedrohung und glaubt man ist wie ein Fellpopo im Hamsterrad und dreht sich ständig im Kreis.

Alles KÖNNTE genau so passieren. Auch das allgemeine Verhalten der Menschen ist immer nachvollziehbar.

Dazu noch durch mein schönes Berlin schleichen wieder sehr gelungen, und somit auch eindeutig empfehlenswert!

Fakten
480 Seiten
TB 15,00 €
Ebook 9,99 €

Erschienen bei @carl's book

Kaufen kann man das Buch direkt beim Verlag und hier :
https://www.amazon.de/gp/aw/d/3570585654/ref=mp_s_a_1_1?__mk_de_DE=ÅMÅZÕÑ&qid=1511817685&sr=8-1&pi=AC_SX236_SY340_FMwebp_QL65&keywords=giftflut+thriller+-+kommissar+de+bodts+dritter+fall

Ich möchte mich bei @Randomhouse für die Verfügung Stellung des Rezensionsexemplars bedanken.

Dies hat keinerlei Einfluss auf meine persönliche Meinung!

Ihr findet diese Rezension auch wie immer auf unserem Blog:
http://ourfavorbooks.blogspot.de/?m=1

Spannend bis zum Schluß

Von: Monesblogwelt Datum: 13. November 2017

MEINE WORTE ZUM BUCH:(achtung-Spoilergefahr)
Ein neue Fall für den Berliner Kommissar Eugen de Bodt und seine beiden kollegen Silvia Salinger und Ali Yussuf.
Ein Ehepaar wird tot in ihrem Haus in Friedrichshagen aufgefunden. Der mann war Leiter des Wasserwerks.
Auch in Frankreich wird ebenfalls ein Ehepaar tot aufgefunden, welches auf die gleiche Art ermordet wurde und auch dort ist der Mann Chef des Wasserwerks.
Kurz darauf wird die Oberbaumbrücke, sowie auch die Seinebrücke und London Bridge gesprengt.
Doch wer sind die Drahtzieher und Hintermänner und warum passiert das alles? Fakt ist, alles hat mit Wasser zu tun, das ist aber auch schon die einzige Spur, die erstmal gegeben ist. Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren, doch schon kommt es wieder zu Explosionen. Diesmal sind es Fähren, die in die Luft gejagt werden.
Irgendwie gibt es keine brauchbaren Anhaltspunkte, so das De Bodt versucht, aus allem die Botschaft zu ziehen, die die Attentäter mit den Explosionen senden.
… bis er der Wahrheit langsam auf die Spur kommt...



FAZIT:
Wieder einmal ein echt packender Thriller, der einen tief mit in die Ermittlungen reinzieht und mitleben lässt. Hier dreht der Autor wirklich an der Spannungsschraube womit er den Nerv der Zeit trifft. Es sind Bezüge zu den vorangegangen Büchern zu finden, was aber nicht heißt, das man das Buch ohne die Vorgänger nicht verstehen kann. Das ist kein Problem.
Die 260 kurzen Kapitel mag ich, dadurch wird die Story nicht langatmig. Der Thriller enthält wieder sehr intensiv ausgearbeitete Figuren, so das man sich gut in die Charakteren hineinversetzen kann.
Die Charaktere de Bodts ist wiedermal genau mein Ding - komischer Vogel, aber intelligenter Kommissar, der menschlich und sympathisch rüber kommt.
Mit diesem großartigen Thriller überzeugt der Autor erneut auf voller Linie und ich freue mich definitiv mehr davon zu lesen.
Für mich ist dieses Buch definitiv ein Lesehighlight und vollkommen empfehlenswert.

de Bodt & Co

Von: wal.li Datum: 31. Oktober 2017

Es sieht wie ein normaler Mord aus. Der Leiter des größten Wasserbetriebes der Berliner Wasserwerke und seine Frau liegen tot in der Badewanne. Kommissar de Bodt und seine Mannschaft stehen vor einem Rätsel. Wer sollte diesen unbescholtenen Leuten etwas antun wollen. Bald werden in Paris und London ähnliche Taten entdeckt. Die Lage verschärft sich. Und als die erste Brücke einstürzt, ist der Teufel los. Die Stimmung im Lande ist am Boden, die Märkte brechen zusammen und die Welt zittert vor dem, was noch kommen mag. Es gibt weder eine Spur zu den Tätern noch einen Hinweis auf die Motive.

Mit unkonventionellen Methoden, von denen nicht ganz klar ist, ob sie sich noch im Rahmen der Legalität bewegen, macht sich Kommissar Eugen de Bodt auf die Suche nach den Tätern und den Hintergründen. Scheinbar mit viel Geld ausgestattet begehen die Täter ein Attentat nach dem anderen. Fieberhaft versuchen die Ermittler Schlimmeres zu verhindern. Doch wenn ein Vorfall in die Politik hineinspielt, gibt es auf einmal viele Parteien, denen gedient werden soll. De Bodt wäre nicht er selbst, wenn er sich das einfach so gefallen ließe. Wieder einmal ist er wie der Dorn in der Seite seiner Vorgesetzten, der, den sie am liebsten los wären, auf den sie aber eben wegen seiner unkonventionellen Methoden nicht verzichten können.

Mit einer atemberaubenden Ermittlungsfahrt durch Europa nimmt einen der Autor mit auf einen Weg, der an vielem zweifeln lässt. Die Skrupellosigkeit der Täter ist schier unglaublich. Sie scheinen vor Nichts zurückzuschrecken und den Tod vieler Menschen in Kauf zu nehmen. Wer kann solch ein Handeln an den Tag legen. Nahezu unbesiegbar scheinen die Drahtzieher zu sein. Wenn jeder nur das nötigste weiß, kann er schließlich nicht viel verraten. Eugen de Bodt versucht, sich in die Täter hineinzudenken. Es wirkt wie eine doppelte Struktur, die zunächst auf tote Gleise führt und schließlich doch einen Ansatzpunkt bietet. Man taucht ein in diese Welt des Schreckens und fiebert darauf, dass endlich das grausame Tun beendet wird. Und nach etlichen unerwarteten Kniffen, nach einer Achterbahnfahrt der kalt geplanten Unsäglichkeiten, zeichnet sich ein Silberstreif am Ermittlungshorizont ab.

Dieser Thriller trifft genau den Ton der Zeit, man wünscht sich den entscheidenden Schritt nach vorn in eine bessere Welt.

4,5 Sterne

Spannend....

Von: Yvonne Datum: 26. Oktober 2017

Titel: "Giftflut"
Autor: Christian V. Difturth
Verlag: Carl´sbooks
Seitenzahl: 4

Cover:
Ein unscheinbares Softcover, man sieht lediglich eine U-Bahn und Gebäude, alles ist recht düster gehalten.

Schreibstil:
Die Sätze sind recht kurz und alles wird Schlag auf Schlag erzählt…man kann zwischen durch gerade so Luft holen. Da ist man auch schon wieder wo anders in einer anderen Situation…, wenn man sich daran gewöhnt hat dann geht es.

Inhalt:
Ein Sprengstoffanschlag auf die Oberbaumbrücke erschüttert Berlin. Es gibt Tote und Verletzte. Auch in Paris und London explodieren Brücken. Es folgt Anschlag auf Anschlag. Die Polizei tappt im Dunkeln, die Täter hinterlassen keine Spur und keine Botschaft. Klar ist nur: Jemand führt Krieg gegen Europa. Die Politik verfällt in Panik, die Bevölkerung lebt in Angst, es kommt zu Übergriffen auf Minderheiten und Flüchtlinge. Rechtsparteien werden stärker. Aktienmärkte und Wirtschaft stürzen ab.

Mit hoher Schlagzahl jagt Christian v. Ditfurth seinen Berliner Hauptkommissar Eugen de Bodt durch ein Land am Abgrund. De Bodt wirft alle Regeln über den Haufen, ermittelt hart am Rand der Legalität und darüber hinaus. Mit seinen Kollegen Silvia Salinger und Ali Yussuf verfolgt er Spuren im In- und Ausland.

Eugen de Bodts dritter Fall spielt in einer Welt, die sich auflöst. Alle Gewissheit schwindet. Eherne Regeln werden zertrampelt. Moral ist Ballast, Recht ein Störfaktor. In einer entfesselten Welt braucht es neue Ideen, um Ideale zu bewahren. Und um Gewalttäter zu fassen.

Meinung:
Das ist mein zweites Buch von Herrn Ditfurth, dass 2.Band gefiel mir leider nicht so gut… Aber dieses hier war sehr gut. Es war nicht so verwirrend wie das erste und die Action stimmte, so stell ich mir einen Thriller vor.
Die Charaktere waren ok und nur leider nicht ganz so präsent wie Herr de Bodt, was ihn aber nicht weniger sympathisch macht. Vielleicht im nächsten Buch.
In diesem Buche werden auch ein paar Themen zum Nachdenken mit angerissen, wie Klimawandel, Terrorismus und ein paar andere.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen.

Ein hochaktueller Thriller

Von: Sarahs Bücherregal Datum: 25. Oktober 2017

Der Vorsitzende eines Wasserwerks wird mit seiner Frau ermordet in der Badewanne aufgefunden, kurzzeitig fällt die Wasserversorgung aus. Als es dann zu Anschlägen kommt, die damit in Verbindung zu stehen scheinen, ist Kommissar de Bodt mit seinem Team wieder gefordert. Auch wenn er sich nicht in die Strukturen der SoKo einbinden lassen will, ist er wieder recht erfolgreich mit seinen unkonventionellen Ermittlungsmethoden. Unterstützung erhält er dieses Mal von einem französischen Kollegen, denn dieser Fall zieht schnell internationale Kreise. Doch wirkliche Spuren sind zunächst nicht zu finden. Wer profitiert also von den Anschlägen und welche Zeichen haben die Täter den Ermittlern hinterlassen?
Christian v. Dithfurths Krimi mit seinem bekannten Kommissar de Bodt zeichnet wieder durch einen großen Bezug zu aktuellen Themen aus und ist gleichzeitig hochspannend und mitreißend. De Bodt ist eine Art „Anti-Polizist“, der sich Teamarbeit oft verweigert und dessen Methoden seltsam anmuten können. Doch er ist erfolgreich, was sich auch bis in die hohe Politik herumgesprochen hat, wo er Unterstützung erhält. „Giftflut“ zeichnet sich durch ein sehr hohes Tempo aus, ein Problem jagt das nächste und lange tappt man völlig im Dunkeln, wer dieses weltweite Chaos anrichten wollten, das de Bodt jetzt aufdröseln muss. Der Autor schafft es auf bewundernswerte Weise, sein Szenario dennoch nicht abwegig oder unrealistisch wirken zu lassen, sondern baut die Story sehr gründlich und logisch auf, so dass man sich als Leser völlig darauf einlassen kann.
„Giftflut“ von Christian v. Ditfurth ist ein hochspannender Thriller, den man schnell nicht mehr aus der Hand legen kann, umwerfend realistisch und mitreißend von der ersten bis zur letzten Seite. Das perfekte Buch für alle, die auf der Suche nach wirklichkeitsnahen Thrillern sind, die sich an der aktuellen gesellschaftlichen Situation orientieren.

Ein hochaktueller Politithriller

Von: Monika Pohl Datum: 22. Oktober 2017

Genial und spannend. Hauptkommissar Eugen de Bodt muss einen Mord an einem Ehepaar, dass in der Badewanne ermordet wurde. Und plötzlich überstürzen sich die Ereignisse. Terroranschläge in Berlin, Paris und London. Wer steckt dahinter und wem sind Menschenleben nichts wert ? Politiker sind ratlos und geben Platituden von sich, um von ihren Unzulänglichkeiten abzulenken. Da braucht es gerade die unkonventionellen Methoden des Berliner Kommissars und dessen Team. Terroristen oder Einzeltäter ? Um was geht es ? Der Autor v. Dithfurt zeigt uns in diesem Krimi, dass der Größenwahn einzelner Machtmenschen auch vor der Tötung vieler Menschen keinen Halt macht und es sehr schwer ist diese zu stoppen. Dass die Verflechtung von Geld, Machtbesessenheit und Politik eine tödliche Mischung ist.

Von: Tanja Bemerl Datum: 16. Oktober 2017

An und für sich ist es ein sehr guter spannender Krimi und durch die kurzen Kapitel sehr schnell zu lesen. Das ganze dreht sich um 3 verschiedene Geschichten.

Einmal die Morde in Deutschland, Frankreich und England. Dann die Terroranschläge in den selben Ländern. Und ein Unglücksfall (Mord) beim Tauchen in Palau. Letztendlich sehr spannend wie die drei Fälle zusammen hängen.

Allerdings sollte man womöglich zuerst die ersten beiden Fälle um das Team de Bodts, Salinger und Yussuf lesen um so manche Zusammenhänge richtig zu verstehen.

Thrilller mit hoher Affinität zur weltweiten aktuellen Tagespolitik

Von: JakeBlues Datum: 08. Oktober 2017

Wow! Was für ein toller Politthriller! 5 Sterne für Christian von Ditfurth.

Meine Erwartungen (Spannender Krimi in und um Berlin) wurde um Längen übertroffen. Der Schreibstil von Ditfurths zog mich in das Buch: Kurze Sätze, schnelle Wechsel zwischen den verschiedenen Handlungsorten und -akteuren wechseln mit Reflektionen zum möglichen Täterprofil. Nachdem man(n) sich an den Stil gewöhnt hat, wird man förmlich in die Geschichte reingezogen. Bis zur Auflösung wird der Spannungsbogen gehalten: Man ist quasi "live dabei" beim Katz sucht Maus-Spiel.

Zum Inhalt haben die anderen Rezensenten bereits ausführlich Stellung genommen.

Fazit: Wer an einer Mischung aus Thriller/Krimi (eigenbrödlerischer Ermittler, neidische, z.T. intrigante Kollegen) mit hochaktueller Tagespolitik (Klima, Flüchtlingsdrama, Bankenkrise) interessiert ist, sollte dieses Buch lesen! Mich hat es begeistert!

Sehr nah

Von: Ruby Datum: 04. Oktober 2017

Cover

Nach "Heldenfabrik" und "Zwei Sekunden" ist "Giftflut nun inzwischen der dritte Teil rund um den Kommissar de Bodt. Und das Cover hat es mir gleich wieder angetan. Düster und geheimnisvoll, leicht bedrohlich, präsentiert es sich dem Betrachter. Gefällt mir sehr gut.


Handlung

Das gerade fehlendes Wasser unseren Kommissar zu seinem neuen Fall führt hätte er wohl auch nie gedacht. Doch als erst der Direktor des Wasserwerks tot in seiner Badewanne aufgefunden wird und dann weitere Dinge geschehen, kann keiner mehr von einem Zufall sprechen. Dahinter steckt System. Und irgendwie scheint alles mit dem Wasser zusammen zu hängen. Und noch ehe sich alle besinnen können, gibt es eine Explosion. Paris und London Folgen. Keiner fühlt sich mehr sicher. Politik, Polizei und Bevölkerung stehen vor einem Feind, den sie nicht sehen können. Eine verheerende Abwehrspirale beginnt.


Charakter

Kommissar Eugen de Bodts ist mir schon von den anderen Fällen wohlbekannt und so freute ich mich sehr mich wieder an seine Fersen zu heften. Seine Art ist mir einfach sehr sympathisch. Eben auch das er mal eine Regel leicht ausreizt oder eben gleich bricht, um erfolg zu haben. Manche extreme Dinge erfordern eben extreme Mittel. Und da kommt er wie gerufen.
Die anderen Charaktere bleiben wieder eher im Hintergrund und man merkt das Eugen de Bodts hier der Held ist. Dennoch gewinnt man auch andere einfach lieb, wie den jungen Floire aus Paris.


Meinung

Mit einem tollen Stil und einem aktuellem, vielleicht etwas zu realistischem Thema baut der Autor etwas auf, aus dem man sich nur schwer lösen kann. man dreht sich im Kreis, hat selber nie das Gefühl sich wirklcih sicher zu fühlen. Alleine von der Stimmung großartig geworden. Einfach weil es wahr werden könnte und es hoffenltich nie wird. Auch die reaktion der Bevölkerung war authentisch. Nichts hochgezogenes. Viel zu wahr, wie ich schon sagte.
Und so ist auch Fall drei wieder großartig und ich freue ich mich jetzt schon auf mehr.

Politthriller am Puls der Zeit

Von: Elke Heid-Paulus Datum: 29. September 2017

Mit seinem neuen Thriller „Giftflut“, dem dritten Band der Eugen-de-Bodt-Reihe, ist Christian von Ditfurth am Puls der Zeit und beweist einmal mehr, dass er zu den besten deutschen Autoren im Genre der Politthriller gehört.

Alles beginnt mit einem mysteriösen Todesfall in Berlin. Der Verantwortliche eines Wasserwerks wird gemeinsam mit seiner Frau leblos in der Badewanne aufgefunden. Suizid oder Mord? Die Platzierung der Toten legt die Vermutung nahe, dass die beiden nicht freiwillig aus dem Leben geschieden sind. Die Untersuchung der Leichen bestätigt dies, denn bevor sie ertränkt wurden, hat man ihnen ein Betäubungsmittel verabreicht. Nahezu zeitgleich kommt es in Paris und London zu identisch inszenierten Morden mit dem Resultat, dass die Wasserversorgung dieser Metropolen lahmgelegt ist. Doch das ist erst der Anfang. Es folgen Sprengstoffanschläge auf Brücken, eine Explosion im Eurotunnel und der Untergang einer Fähre. Was bzw. wer steckt hinter diesen terroristischen Anschlägen auf Europa? Sind es wirtschaftliche Interessen? Oder Umweltaktivisten? Oder politische Radikale, die die Ängste der Bürger für ihre Zwecke benutzen? Es gibt keine Bekennerschreiben, die ermittelnden Behörden sind ratlos. Eugen de Bodt wird auf den Fall angesetzt. Gemeinsam mit seinen europäischen Kollegen und seinem Team soll er Licht ins Dunkel bringen und die Drahtzieher dingfest machen.

Christian von Ditfurth hat den Finger am Puls der Zeit, wenn er über die Auswirkungen der Anschläge schreibt. Diese Thematik seines Thrillers ist aktuell, man muss sich nur die Schlagzeilen der Nachrichten und das Ergebnis der Bundestagswahl anschauen. Nichts wirkt konstruiert, alles könnte so oder so ähnlich geschehen, Auswirkungen auf die Aktienmärkte inklusive, vom Verhalten der Politik sowie der Bevölkerung ganz zu schweigen.

Die Story ist logisch aufgebaut, der Stil absolut passend. Die kurzen, prägnanten Sätze erzeugen von Beginn an ein hohes Tempo, das der Autor durchgängig halten kann. Kurze Verschnaufpausen werden dem Leser dennoch geboten, etwa dann, wenn de Bodt seine Philosophen zitiert, die Ermittlungsergebnisse reflektiert oder sich mit dem Ignoranten Krüger das eine oder andere Scharmützel liefert. Auflockernd wirken auch die Interaktionen zwischen dem Kommissar, der angeschmachteten Kollegin Silvia Salinger und dem IT-Käpsele Ali Yussuf, die immer wieder für ein Schmunzeln gut sind.

„Giftflut“ hat alles, was ein guter Thriller braucht: einen spannenden Plot, sympathisches Personal sowie die überzeugende gesellschaftspolitische Komponente, die sich an der Realität orientiert. Eine eindeutige Empfehlung für jeden Thrillerleser!

Giftflut

Von: Manuela Hahn Datum: 11. September 2017

Inhalt:
Hauptkommissar de Bodt und sein Team ermitteln in einem skurrilen Fall, der Leiter des Wasserwerkes und seine Frau liegen ertränkt in ihrer Badewanne. Mord oder Selbstmord? Fast zeitgleich werden in Paris und London die Leichen der dortigen Wasserwerksdirektoren aufgefunden, ebenfalls ertränkt in ihren Badewannen.
Kurz darauf sprengen Terroristen die wichtigsten Brücken in Berlin, London und Paris in die Luft. Europa droht in Chaos und Angst zu versinken.

Meine Meinung:
Die verschiedenen Handlungsstränge greifen perfekt ineinander über, der Leser erfährt nicht nur etwas von den Ermittlern, auch die Terroristen Pavlon und Oberon verfolgt der Leser hautnah mit.
Die Motive der Anschläge bleiben lange unklar auch de Bodt und sein Team tappen lange im Dunkeln, behindert von den Zwängen und Regeln die das Gesetz ihnen auferlegt kommen sie nicht weiter.
Ditfurth spielt mit der allgemein herrschenden Angst vor Terroranschlägen, die in der heutigen Zeit jeden treffen können, zu jeder Zeit und an fast jedem Ort, wobei das Wort "spielt" nicht ganz richtig ist, er entwirft ein Szenario, das erschreckend realistisch ist.
Giftflut war mein erstes Buch aus der Feder Ditfurths und ich kann sagen: Sicher nicht mein letztes.
Vielleicht hätte ich die Vorgängerbände um de Bodt und sein Team, Salinger und Yussuf lesen sollen, aber als zwingend erforderlich sehe ich das jetzt nicht, nur das ich wahrscheinlich ebenso spannende Lesestunden verpasst habe, wie ich sie jetzt hatte.
Ditfurth schafft es schon auf den ersten Seiten seine Protagonisten zu charakterisieren, so das ich mir schnell ein Bild von ihnen machen konnte und das ohne, dass sich der Autor in belanglosem Geschwafel verliert. An den Schreibstil des Autors musste ich mich, zugegebenermaßen, erst gewöhnen, extrem kurze Sätze, in denen nur das absolut Nötige gesagt wird geben ein recht hohes Lesetempo vor. Da blieb keine Zeit zum Durchatmen. Schlag auf Schlag führt Ditfurth seine Leser durch die sehr spannende Handlung einem überraschenden, nachvollziehbaren Ende.

Ich vergebe eine absolute Leseempfehlung.

Spannender Thriller mit weltpoltischem Hintergrund

Von: Ulrike Rosina Datum: 10. September 2017

Giftflut ist das zweite Buch von Christian v. Ditfurth, das ich lese. Und wie bei Zwei Sekunden bin ich wieder begeistert.

Ich mag Storys, die mit kurzen Sätzen und direkter, schnörkelloser Sprache erzählt werden. Sie sorgen für Tempo und Spannung und passen für mich perfekt zu einem harten Thriller.

THEMEN, DIE DIE WELT AKTUELL BESCHÄFTIGEN

Auch mit der Themenwahl hat Christian v. Ditfurth mit Giftflut bei mir einen Volltreffer gelandet. Wie schon bei Zwei Sekunden greift der Autor Themen auf, die die Gesellschaft aktuell beschäftigen:

Klimawandel
Terrorismus
Bankenkrise
Korruption
Flüchtlingsbewegungen
Alle Szenarien, die v. Ditfurth in Giftflut skizziert, sind vorstellbar aber nicht vorhersehbar. Ich konnte mich problemlos darauf einlassen und mitgrübeln. Trotzdem war mir Kommissar de Bodt immer eine Nasenspitze voraus. Er ist eben doch der bessere Ermittler von uns beiden. ��

Und dass mir seine unorthodoxe Arbeitsweise und sein unangepasster Charakter gefällt, wundert vermutlich keinen der mich kennt.

KAUFEN, LESEN, SICH ÜBER DIE WELT GEDANKEN MACHEN

Ich empfehle Giftflut von Christian v. Ditfurth allen, die auf temporeiche, detailliert erzählte und real vorstellbare Thriller stehen und freue mich schon auf sein nächstes Buch. Mir fallen da noch einige aktuelle Politikthemen ein, die man auf diese Art an politisch uninteressierte Menschen bringen können.

Wie grausam doch die Welt ist!

Von: Leseratte/Kiki77 Datum: 20. August 2017

"Giftflut" von Christian v. Ditfurth ist der dritte Fall von Kommissar de Bodt. Ein sehr spannender und nervenaufreibender Thriller, der hoffentlich nur in der Fantasie besteht; denn bei der Flut an Grausamkeit in dieser Welt würde es mich nicht wundern wenn Menschen dazu in der Lage wären.

Es geschehen Anschläge, Sprengungen und Katastrophen in Menschen-Metropolen wie Berlin, Paris oder dem Eurotunnel. Viele Opfer sind zu beklagen - aber niemand bekennt sich zu diesen Taten. Die eingesetzten Soko´s rudern ganz schön im Leerlauf und versuchen gemeinsam die Ermittlungen zu führen. Kommissar de Bodt versucht auf eigenen Wegen die Täter und gut bezahlten Mithelfer zu fassen. Erst fahren sie Schlitten, aber dann kommen erste Ermittlungserfolge. Russland schickt Hilfe, um seine Unschuld zu beteuern. Das aufgestellte Team um de Bodt besteht aus seinen Kollegen, französischen und russischen Helfern und bereits inhaftierten Überläufern, die es schaffen mit viel eigener Intuition und Risiko die Schuldigen zu finden.

Super Thriller, den ich nur empfehlen kann. spannend von der ersten bis zur letzten Seite - und meist kommt es anders als man denkt.

Note 1 !

Von: Schmid U. Datum: 12. Juni 2017

Szenenreicher, leicht fiktiver Banken-Thriller mit kultigem Protagonisten

Note 1