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Sophie Hénaff

Das Revier der schrägen Vögel

Ein neuer Fall für Kommando Abstellgleis
Roman

Die Ermittler-Einheit von Kommissarin Anne Capestan ist wieder da. Sie hat sich um einen neuen schrägen Vogel bereichert, einen Polizisten, der sich für D’Artagnan, den Helden des Romans Die drei Musketiere von Alexandre Dumas hält. Und wieder wird der Truppe der Ausrangierten ein besonders pikanter Fall übertragen: Ein Mord auf offener Straße, das Opfer war ein hohes Tier bei der Polizei –und Anne Capestans Ex-Schwiegervater. Das bringt Anne gleich mehrfach in Schwierigkeiten. Denn wie soll sie es ihrem Exmann beibringen, wenn sie eigentlich nie mehr mit ihm sprechen will? Und das ist nur der Auftakt einer Mordserie …. Wieder löst die Truppe auf unkonventionelle Weise die verzwickten Fälle, und es offenbaren sich private und behördliche Verstrickungen, deren Aufdeckung der neuen Führungsriege von 36, Quai des Orfèvres äußerst unangenehm sind …

Das Buch spielt in Paris, Frankreich

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Leserstimmen

Sophie Hénaffs "Das Revier der schrägen Vögel": Persönliche Ermittlungen

Von: ZeichenTonBild Datum: 16. April 2018

Egal ob Säufer, Raser, Spielerin oder schießwütig: In der Truppe um Kommissarin Anne Capestan kommen sämtliche gescheiterten Existenzen der Pariser Polizei unter. Im zweiten Fall "Das Revier der schrägen Vögel" von Sophie Hénaff muss die Einheit den Mord an einem ehemaligen Polizisten klären und stößt dabei auf viel Gegenwind. Unkonventionell, skurril und durchaus spannend.

Obwohl - oder gerade weil - Kommissarin Anne Capestan im ersten Fall einen Täter aus den eigenen (Polizei-)Reihen des Mordes überführte, wird sie wieder zu den Ermittlungen in einem neuen Mordfall hinzugezogen. Schnell wird ihr klar wieso: Denn der Tote war sowohl Polizist als auch Annes Ausbilder und noch dazu ihr ungeliebter Schwiegervater. Wieder einmal muss sich sich gegen die Widerstände anderer Brigaden erwehren. Sie bekommt wenn überhaupt verspätete und schon gar nicht vollständige Akteneinsicht. Immerhin ihr oberster Vorgesetzter Buro, Monsieur le Divisionnaire am Quai des Orfevres steht hinter ihr. Trotz der pikanten Enthüllungen, die die Polizei und Annes Privatleben betreffen.

Auch in Annes Team geht es hoch her: Es wird ergänzt um einen Polizisten, der sich selbst für D'Artagnan und einen Zeitreisenden hält. Dabei gelingt es ihr, oftmals nur mit Mühe, das bestehende Team zusammen zu halten. Gleichwohl versteht es, sich die Qualitäten jeder und jedes Einzelnen zunutze zu machen, zum Beispiel es die unkonventionelle Methoden mittels eines Online-Rollenspiel Phantombilder zu zeichnen.

Kurios aber unterhaltsam

Sophie Hénaff macht mit "Das Revier der schrägen Vögel" dort weiter, wo sie mit "Kommando Abstellgleis" begann: Unterhaltsam, kurios und abseits der gängigen französischen Krimis. Der Plot mag schnell erzählt sein und wenig Raum für Neues bieten. So ist das Setting und das Personeninventar durchaus gänzlich unüblich und genau das macht den gesamten Charme des Krimis aus. Es sind ausgesonderte Polizisten mit Marotten und Spleens, die aber dennoch alles geben, den Fall aufzulösen. Stets unkonventionell aber eben doch erfolgreich.

Gleichwohl bildet Anne Capestan die Hauptfigur der "schrägen Vögel": Sie ist der Kit zwischen allen Teammitgliedern und über sie erfährt man am Meisten. Über ihre gescheiterte Ehe und das Scheitern ihrer Ermittlerinnenlaufbahn - insofern man es denn immer noch als Scheitern sehen will. Gab es im ersten Band zu alledem nur Andeutungen wird nun vieles klarer. Doch auch bei den anderen Polzisten gewährt Hénaff Einblicke in das Privatleben, beispielsweise bei Capitaine Orsini oder José Torrez.

Ein wenig kann man das Auftauchen und die Einstellung des seltsamen D'Artagnans als Leitmotiv betrachten: Einer für alle, alle für einen. Aus dem Kollektiv von gescheiterten Existenzen und Einzelgängern entwickelt sich ein gut harmonierendes und funktionierendes Team, das alle Schwierigkeiten gemeinsam meistert, für den jeweils anderen einsteht und sich letztlich Freundschaften bilden. Gemeinsam sind sie stark.

All das verpackt die Autorin in einem gelungenen Aufbau, dessen Plot nicht zu vorhersehbar ist. Ausgestattet mit amüsanten Dialogen und turbulenten, kurzen Kapiteln, die durchaus Spannung erzeugen - trotz aller Kuriositäten.

Von schrägen Vögeln, abgerichteten Ratten und Musketieren

Von: Ritja Datum: 14. Januar 2018

Wenn das „Kommando Abstellgleis“ antritt, wird es skurril, spannend, knifflig und ironisch und Sophie Hénaff schafft mit dem zweiten Band eine gelungene Fortsetzung.

Das Team wird um weitere „geächtete“ Polizisten ergänzt, so dass man als Leser wieder neue interessante Charaktere kennenlernt. Die „alten“ Figuren dürfen sich teilweise weiterentwickeln und man erfährt immer mehr aus deren Leben. Im Mittelpunkt steht immer die Chefin der Einheit Anne Capestan. Diesmal werden viele private Details ans Licht gebracht und sie muss sich mit einem Mörder auseinandersetzen, der sehr stark mit ihrer Vergangenheit verbunden ist.

Es sind wieder die vielen kleinen Details, die Marotten und die Dialoge, die den Krimi so unterhaltsam machen. Was soll man schon zu einer „abgerichteten“ Ratte sagen? Oder zu einem Musketier im Team? Sophie Hénaff mag ihre Figuren und dies kann man lesen. Es sind Menschen, die bereits einiges erlebt haben und nicht immer so gut mit den Erlebnissen umgehen können. Doch sie unterstützen sich und sie ziehen immer mehr an einen Strang. Sie haben alle den Ehrgeiz zu zeigen, dass sie mehr als nur das „Kommando Abstellgleis“ oder die schrägen Vögel vom Revier sind.

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Ein Wiedersehen mit den lieb gewonnenen und skurrilen Ermittlern in vorweihnachtlicher französischer Atmosphäre.

Von: Pink Anemone Datum: 12. Januar 2018

"Jacques Maire spazierte am Kanal entlang, der quer durch L'Isle-sur-la-Sorgue verlief. Er zählte die Enten. Betrachtete das dahintreibende Grün, dass das Wasser färbte und immer wieder unter dem Glitzern der Sonne verschwand." (S. 7 - Beginn)

Dies ist der 2. Teil der Kommando-Abstellgleis-Reihe und dieser schließt nahezu an den ersten Teil an.

Nach einem kurzen Auffrischen bezüglich der Charaktere, um sich in der Reihe wieder zurechtzufinden, geht es mit den Ermittlungen auch schon los.
Diesmal handelt es sich für Anne Capestan um einen sehr persönlichen Fall. Das Opfer ist nämlich niemand geringeres als ihr Schwiegervater, der auch gleichzeitig ein hohes Tier bei der Polizei ist und einer ihrer Ausbilder war. Obwohl ihre Brigade vom Polizeichef höchstpersönlich zu dem Fall hinzugezogen wurde, werden ihnen von den anderen "normalen" Ermittlern Steine in den Weg gelegt. Seit ihrem letzten Fall werden die Mitglieder der Brigarde Abstellgleis nämlich unter den Polizisten und Kripobeamten als Kollegenschweine angesehen. Doch dies stachelt die Truppe erst so richtig an und sie bedienen sich dabei so mancher unkonventioneller, äußerst schrägen und teil nicht ganz legalen Mitteln, um in dem Fall voranzukommen. Zu verlieren haben sie ja sowieso nichts. Und dann geschieht ein nahezu identischer Mord in der Provence und die Brigarde Abstellgleis hat durch diese Information bei den Ermittlungen auf einmal die Nase vorne.

Durch diese persönliche Komponente des Falls, erhält man diesmal auch Einblicke in Annes Vergangenheit und erfährt wieso ihr diese noch immer zu schaffen macht.
Aber auch der private Alltag der anderen Mitglieder der Brigade wird beschrieben - immer nur kurz und zwischendurch. Dadurch sind diese Einblicke keineswegs aufdringlich und unterbrechen somit auch nicht den Lesefluß. Im Gegenteil - ich fand es interessant und es bringt einem nach und nach die Protagonisten näher.

Der Schreibstil ist, wie schon im ersten Teil, flüssig und packend. Daher liest sich dieser französische Krimi relativ locker-flockig weg. Diesmal werden aber auch teils ruhigere, ja regelrecht poetische Töne angeschlagen.

"Am liebsten wäre er direkt zum Januar übergegangen, ins neue Jahr gekrochen wie ein Schiffbrüchiger am Strand, der sich die ersten Meter des Festlands hochschleppt..." (S. 53)

Doch auch die Situationskomik und der Humor kommen hier nicht zu kurz. Im Gegensatz zu so mancher französischer humoristischen Literatur jedoch keineswegs übertrieben und immer noch im Bereich des Möglichen.

"In Ordnung, wird notiert", erwiderte Dax und notierte tatsächlich "alle Hackingspuren beseitigen" auf ein Post-It, das er an den Rahmen seines Bildschirms klebte. So was würde einen tollen Eindruck hinterlassen, wenn eins der hohen Tiere ihnen irgendwann einen Besuch abstattete..." (S. 65)

Der Neuzugang der Brigade, Capitaine Henri Saint-Lô, trägt dazu natürlich auch bei. Dieser wurde gerade frisch aus der Psychiatrie entlassen. Der Aufenthalt in dieser scheint jedoch nichts gebracht zu haben. Noch immer ist er der festen Überzeugung er sei ein zeitreisendes Musketier und zwar kein geringeres als D'Artagnon. Dieser neu hinzugekommene Charakter passt mehr als nur gut zu den bereits vorhandenen skurrilen und schrulligen Ermittlern.

Die Spannung ist hier präsenter als im ersten Teil und daher muss man einfach immerzu weiterlesen, bis man endlich weiß wer der Täter ist. Das Ende hält diesbezüglich auch eine große Überraschung bereit.

Einziges Manko, bzw. Tipp an alle die sich dieses Buch zulegen wollen und, wie ich, immer den inneren Klappentext lesen: Verzichtet bitte dieses Mal unbedingt darauf. Dieser enthält nämlich eindeutig zu viele Informationen die einem so manche Überraschung und Komik verderben.

Abgesehen davon konnte mich auch wieder die tolle Aufmachung des Buches begeistern.

Fazit:
Hat mir schon der 1. Teil der Kommando-Abstellgleis-Reihe gefallen, so konnte mich dieser Teil noch mehr begeistern. Dieser ist spannender und rasanter, inklusive privater Einblicke der jeweiligen Charaktere der Brigade.
Um diesen Krimi jedoch vollends genießen und auskosten zu können, empfehle ich zuvor den 1. Teil "Kommando Abstellgleis" zu lesen. Von mir gibt es jedenfalls eine absolute Leseempfehlung.

© Pink Anemone (auf dem Blog mit Bilder zum Buch)

Genial, menschlich und liebenswert!

Von: die Selbermacherin Datum: 07. Januar 2018

Endlich geht es weiter!
Anne Carpestan und ihre Truppe ermitteln wieder!
Das "Kommando Abstellgleis" besteht aus ausrangierten Polizisten. Trinkern, Spielern, Spinnern, Unglücksraben usw.
Trotz oder vielleicht gerade deswegen ist dieses Kommissariat so menschlich. Es gibt keinen Helden und keinen Überflieger. Als Leser war ich immer mittendrin und das wirklich gerne! Anne Carpestan hat in dieser Folge einige privaten Probleme zu bewältigen und das hängt auch mit dem neuen Fall zusammen!
Außerdem bekommt das Kommando Abstellgleis auch noch Zuwachs!
Sophie Henaff hat die Gabe sehr gut beobachten zu können. Ihre Beschreibungen der Probanten ist so liebevoll und detailliert ohne zu ausufernd zu werden.
Auch dieses Buch war wieder super spannend, teilweise ernst und aber auch oft zum lachen!
Ja, ich gebe zu ich habe des öfteren laut losgelacht!
Wer das Kommando Abstellgleis noch gar nicht kennt sollte aber mit Band 1 anfangen, das erleichtert einiges!
Nun beginnt wieder die Zeit des Wartens!
Hmmppff...
Ich würde am liebsten SOFORT weiterlesen!
Liebe Frau Henaff schreiben Sie weiter... und lassen Sie mich/uns nicht so lange warten :-)
Soll ich das jetzt wirklich noch erwähnen?
Ok, ich würde dieses Buch / Bücher definitiv empfehlen!

Revier der Abgeschobenen

Von: Das Echo vom Alpenrand Datum: 26. November 2017

Anne Capestan, Leiterin der Brigade Abstellgleis, ist sich durchaus bewußt was es mit dem erst kürzlich geschaffenen Revier auf sich hat. Hierhin werden alle diejenigen abgeschoben, denen es in er ein oder anderen Form gelungen ist, sich den Unwillen ihrer Vorgesetzten zuzuziehen. Im Grunde genommen ist die ganze Abteilung eine Farce und entsprechend ist die Stimmung auf dem Tiefpunkt. Dies ändert sich abrupt, als sie zu einem bizarren Mordfall gerufen werden. Auch wenn es sich hierbei um eine weitere Schikane handelt, wollen sie sich keine Blöße geben und beginnen umgehend mit ihren Ermittlungen. Dabei müssen sie sich, mangels bewilligter Hilfsmittel, auf ihre Kreativität verlassen, die ihnen aber stets einen Vorsprung vor den rivalisierenden Brigaden verschafft. Und so ist es kein Wunder, dass sie auch ihren zweiten Fall auf bewundernswerte Art und Weise in Rekordzeit lösen.

Fazit
Eine überaus unterhaltsame Kriminalparodie, die locker über einen tristen Wintertag hinweghilft.

Wieder geht es um einen ganz speziellen Fall, der kein Netz, aber dafür einen doppelten Boden für die bunte Truppe bereithält

Von: buecherkatertee Datum: 26. November 2017

Im „Revier der schrägen Vögel“, geleitet von Anne Capestan, treffen Polizist*innen aufeinander, die in anderen Dienststellen nicht (mehr) erwünscht sind. In dieser Gruppe trifft nun einerseits Not auf Elend, tragen doch alle irgendwelche seelischen Verwundungen wegen dem, was ihren Abschiebungen zu Anne vorhergegangen ist, mit sich. Es treffen aber auch kuriose Persönlichkeiten aufeinander, die sich, nachdem sie sich in der ersten Geschichte von Sophie Henaff zusammengerauft haben, in mancherlei Hinsicht gut ergänzen.

Wieder geht es um einen ganz speziellen Fall, der kein Netz, aber dafür einen doppelten Boden für die bunte Truppe bereithält: Der ehemalige Schwiegervater von Anne Capestan wurde auf offener Straße ermordet. Dieser Mord ist offensichtlich Teil einer Serie. Annes Truppe ist gefordert, mit vollem Einsatz nicht nur den Tod, sondern auch diverse Vorgeschichten des Ex – Schwiegervaters und der anderen Mordopfer zu recherchieren. Auf den ersten Blick scheint es nicht zu helfen, dass die bunte Gruppe aussortierter Polizisten im Verlauf der Geschichte um weitere kuriose Gestalten verstärkt wird.

Sophie Henaff zeichnet nicht nur ein Sammelsurium „interessanter“ Figuren, sie bringt auch tiefere Einblicke in das Privatleben ihrer Ermittler*innen. Dass Anne zum Mord an ihrem Ex – Schwiegervater ermittelt führt sie auch wieder zu Begegnungen mit ihrem Ex – Ehemann, der sie schmählich im Stich ließ, als ihre Karriere vor die Wand gefahren war..


Unser Freund und Gastrezensent Björn Björnsen hat, ebenso wie ich, das Revier der schrägen Vögel von Sophie Henaff gelesen. Da Björn schon vom Vorgänger aus Henaffs Feder (Kommando Abstellgleis) erst auf den zweiten Blick erwischt wurde, hatte er einigen Gesprächsbedarf, als es um den nun vorliegenden zweiten Band ging. Im Folgenden gibt es nun, natürlich mit Björns Erlaubnis, ein Protokoll unseres per Internetnachrichtendienst geführtes Gespräch:

Björn: Hi Klaus Klausen! ����⭐Hat dir das Buch _Das Revier der schrägen Vögel_ eigentlich wirklich gefallen? Also ich habe jetzt 220 Seiten gelesen und hätte schon mehrfach damit geliebäugelt es bei Seite zu legen ��

Klaus: Ja, es hat einen Unterhaltungswert, wenn es nicht logisch, zwingend und immer spannend sein muss. Wenn es als Humoreske betrachtet werden kann, in der Überzeichnungen und Skurrilität dazugehören, kann es als französische Literatur gelten gelassen werden. ��
Björn: Ich würde ja nicht behaupten, dass Literatur schlecht wäre. Nur gefallen tut mir diese nicht so besonders.

Klaus: Ja. Das dachte ich mir. Teil eins fandest du auch nicht gut. Ist aber auch mit den Thrillern, die sonst bei dir stehen, nicht zu vergleichen.
Björn: Kommando Abstellgleis fand ich schon ok. Ich finde jedoch hier die Charaktere wirklich etwas überzeichnet…und es sind so unglaublich viele. Von denen jeder einzelne eine ganz eigene und natürlich abstrakt lustige Geschichte hat. Und die Welt ist weiterhin ein Dorf und jeder Fall hat natürlich immer direkt mit den handelnden Personen zu tun. Hier gleich mit Mehreren.

Klaus: Yepp. Na ja, das ist aber auch ein besonderer Reiz an Henaffs Figuren.
Björn: Kurz vor Schluss noch ne Prügelei mit Fußball-Hooligans… Wenn man es als Satire nimmt ist es irgendwie gut ��

Klaus: Das ist allerdings der Teil, der mir am besten gefallen hat.
Björn: …und das alles an Weihnachten… Es hat dir am Besten gefallen? Wegen der Ratte oder dem Musketier?

Klaus: Beide hatten etwas. Und das hinterher alle nebeneinander hocken und ihre Blessuren pflegen. Cool.
Björn: Du alter Romantiker �� Alt natürlich nicht biologisch zu verstehen. Also so etwa 20 Seiten habe ich noch.

Klaus: Yepp. Teambilding auf rustikale Art. Eine Überraschung hat sie übrigens noch noch. ��
Zwei Stunden später, Klaus schreibt Björn noch einmal an:

Klaus: Naaaa?
Björn: Deine Worte haben mich milde gestimmt… Das Revier der schrägen Vögel ist ein schönes Buch mit witzigen Pointen und einem ganz und gar überraschenden Ende ����

Klaus: Hihi. Ist es für dich Ok, wenn ich unseren Dialog für die Rezension verwende?
Björn: Bügelweltmeister + �� + �� + �� = Vive la France ���� Das wäre ja eine gute Sache mit der Rezension ☝��

Klaus: Cool. Ich schicke sie dir zu, wenn fertig. Zum Ergänzen und Lästern.
Björn: Okidoki

Tage später:

Björn: Hallo Klaus! Meine Mutter finden den zweiten Teil von Sophie Henaff übrigens ganz großartig…

Der Verlag Carl`s Books hat sich auf die Fahne geschrieben, ungewöhnliche Bücher zu veröffentlichen. Mit dem Revier der schrägen Vögel ist das wieder eindrucksvoll gelungen. Die skurrilen Gestalten in Sophie Henaffs (Krimi-)Geschichten muss man wohl mögen, aber wenn .. dann!

Das etwas andere Ermittlerteam

Von: Oma Inge Datum: 14. November 2017

Das Ermittlerteam um Kommissarin Anne Capestan besteht aus lauter schrägen Vögeln und in diesem Buch kommt noch einer dazu. Ihnen werden nur besondere Fälle übertragen. Fälle die keine andere Brigade der Pariser Polizei übernehmen will.
Hier ist es ein Mord an einem hohen Polizeibeamten der auch noch Anne Capestans Ex-Schwiegervater war.
Die zusammengewürfelte Truppe um Anne löst auch diesen Fall auf ihre Art und Weise.

Ein bis zum Schluss spannender Krimi mit sehr vielen Protagonisten. Ich habe den ersten Band "Kommando Abstellgleis" nicht gelesen und musste das Team um Anne Capestan erst mal kennen lernen. Das hat einige "Seiten" in Anspruch genommen und im Nachhinein wäre die Lektüre des ersten Bandes von Vorteil gewesen. So waren es (für mich) zu viele handelnde Personen. Aber der Mord und die Ermittlung waren so spannend, dass ich bis zum Ende durchgehalten habe.

Ob es letztendlich an den vielen Protagonisten lag oder am Schreibstil kann ich gar nicht sagen. Für mich war es nicht flüssig zu lesen. Trotzdem ein spannender Krimi mit vielen schrägen Typen der bestimmt seine Fans findet.