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B.A. Paris

Breakdown - Sie musste sterben. Und du bist schuld

Psychothriller

Eine einsame Landstraße. Eine ermordete Frau. Und du bist die Einzige, die ihr hätte helfen können.

Es ist dunkel, ein Unwetter tobt und die junge Lehrerin Cass will so schnell wie möglich nach Hause. Als sie auf der verlassenen Landstraße ein parkendes Auto sieht, trifft sie eine folgenschwere Entscheidung. Sie steigt nicht aus, um der Fahrerin Hilfe anzubieten. Sie fährt weiter. Am nächsten Tag erfährt sie, dass die Frau in ihrem Auto ermordet wurde. Und nicht nur das: Cass kannte das Opfer. Von Schuldgefühlen geplagt, fragt sie sich, ob sie die schreckliche Tat hätte verhindern können. Dann erhält sie plötzlich anonyme Anrufe – am anderen Ende nur bedrohliches Schweigen. Ist der Mörder jetzt auch hinter Cass her?

Das Buch spielt in Sussex, Großbritannien

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Leserstimmen

Ein Buch dass es einem Rezensenten schwer macht

Von: ThrillerKiller Datum: 19. September 2018

“Breakdown” lässt mich seit langer Zeit mal wieder mit einem gemischten Gefühl zurück, denn ich kann mich tatsächlich nicht entscheiden, ob ich es gut oder schlecht finde. Der Plot an sich beginnt gut. Eine Frau wird ermordet, die die Protagonistin kannte und in der Nacht als es passierte sogar gesehen hat. Man hätte an dieser Stelle so einiges aus der Situation machen können. B.A. Paris mischt das ganze zusätzlich mit der Angst einer Demenzerkrankung in jungen Jahren. Das ist auch einer der Dreh- und Angelpunkte in der Geschichte. Wer erwartet, dass sich das Buch um die Aufklärung des Mordes konzentriert, der liegt leider falsch, denn es dreht sich in erster Linie um das Thema Demenz. Das bedeutet konkret, dass es auf den ersten 100 Seiten in klassischer Thriller-Manier um den Mord und seine Folgen geht. Dann hatte ich jedoch den Eindruck, dass sich das Buch im weiteren Verlauf immer wieder im Kreis dreht und das gefühlt ewig. Ich bin der Meinung, dass man gut 200 Seiten hätte einsparen können und das Buch wäre dadurch wahrscheinlich besser geworden.

Und dann wird es doch noch gut

Ich habe mich irgendwann ziemlich genervt durch die Seiten gequält, stets kurz davor das Buch komplett abzubrechen. Aber es hat sich gelohnt, denn plötzlich nimmt das Buch auf den letzten 100 Seiten doch noch Fahrt auf und das sogar mit einer furiosen Wendung. Dafür geht es dann aber zum Schluss auch ganz schnell und plötzlich ist alles vorbei.

Das es gut anfing und am Schluss nochmal gut zu Ende geht, hat mich dann wieder milde gestimmt. Trotzdem ist mein Gesamteindruck durch die ewigen Wiederholung im Mittelteil getrübt. Es gibt von mir deshalb trotzdem noch milde 3 von 5 Sterne.

Grandios

Von: hope23506 Datum: 10. September 2018

INHALT:
Cass will nach einer Feier so schnell wie möglich nach Hause. Sie fährt trotzt einem heftigen Unwetter die Abkürzung durch den Wald. Auf dieser einsamen Strasse steht plötzlich ein Auto am Fahrbahnrand und Cass trifft eine folgenschwere Entscheidung. Sie traut sich nicht anzuhalten, um zu helfen. Am nächsten Tag erfährt sie, dass die Fahrerin ermordet in ihrem Auto gefunden wurde. Genau an dieser Stelle, wo Cass den Wagen gesehen hat. Und zu ihrem Entsetzten muss sie auch noch feststellen, dass sie das Opfer gekannt hatte. Von da an ist die von Schuldgefühlen geplagt und ihr Leben gerät langsam völlig durcheinander. Und dann sind da auch noch die anonymen Anrufe......

MEINE MEINUNG:
Mein zweites Buch der Autorin und wieder ein Volltreffer. Schon vom Klappentext her wusste ich, daß es mir gefallen könnte und es hat alle Anforderungen erfüllt. Vom Beginn an ist es sehr spannend und die Seiten fliegen nur so dahin. Die Autorin überzeugt wieder einmal durch ihren hervorragenden, spannenden und sehr einnehmenden Schreibstil, dem man sich nicht entziehen kann. Man wird als Leser ein Teil der Geschichte und diese Geschichte bereitet einem schon Gänsehaut. Man erlebt ein Wechselbad der Gefühle und immer wieder kommt es zu unerwartetetn Wendungen, die mich total überrrascht haben. Besonders die Hauptptotagonistin Cass stellt sie so symphatisch dar, dass es umso spannender ist, ihren Weg mitzuverfolgen. Man leidet mit ihr und erschrickt sich mit ihr und möchte sie manchmal wachrütteln. Cass geht ihren Weg und es ist schön zu lesen, was für eine starke Entwicklung sie vollzieht. Dieser Physothriller ist von der ersten bis zur letzten Seite spannend, es gibt keinerlei Längen und die Vermutungen werden ständig wieder umgeworfen. Das Ende blieb für mich lange sehr fragwürdig, obwohl ich etliche Vermutungen hatte, konnte mich die Autorin dennoch überraschen.

FAZIT:
Vorsicht, dieser Thriller macht süchtig. Hochspannung pur und ein überraschendes Ende. Von mir gibt es 5/5 Sterne.
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Ein fast perfekter Psychothriller mit tollem Schreibstil

Von: Secretsofrock.net Datum: 09. September 2018

_Zusammenfassung

„Breakdown – Sie musste sterben. Und du bist schuld“ ist ein Psychothriller, der von Anfang bis Ende geschlossen wird. Das Buch ist gut strukturiert und baut logisch aufeinander auf. Obwohl es im Mittelteil etwas zu sehr an einen Roman erinnert, kann der Psychothriller überzeugen. Vor allem der Schreibstil schafft es, „weniger spannende“ Passagen mit Spannung zu füllen. Wegen der durchrüttelten Psyche der Protagonistin, durchlebt und erleidet man die Geschichte in einem besonderen Tempo. Vier Sterne für eine rundum geschlossene Geschichte, deren Mittelteil etwas kürzer hätte sein können.

_Die Geschichte von „Breakdown – Sie musste sterben. Und du bist schuld“_

Cass Anderson ist gerade auf dem Heimweg, denn sie war auf einer Abschlussfeier, da das Schuljahr zu Ende gegangen ist. Mit Beginn der Sommerferien wollte sie – gemeinsam mit Kollegen – den Abend des letzten Schultages ausklingen lassen. Auf dem Heimweg fährt sie – entgegen des Rates ihres Ehemanns Matthew – eine Landstraße lang. Es ist ein unheimliches Gewitter und der viele Regen macht die Landstraße noch gruseliger und vor allem gefährlicher, als sie eh schon ist. Aber Cass wollte so schnell es geht heim. Die Langstraße war nun mal der kürzeste Weg.

Auf der Landstraße sieht sie ein liegengebliebenes Auto. Am Steuer eine blonde Frau. Da es schon kurz vor 12 Uhr abends ist, und der Regen die Sicht verschlechtert, wartet Cass auf ein Zeichen der anderen Fahrerin. Vielleicht eine Lichthupe, oder ein Handzeichen, die signalisieren, dass Cass ihr helfen sollte. Doch es kommt keine Reaktion. Die Frau saß nur im Auto. Cass beschließt, dass sie keine Hilfe bräuchte und fuhr nach Hause.

Am nächsten Tag kommt es überall in den Nachrichten: Auf der Landstraße wurde eine Frau ermordet aufgefunden. Cass macht sich Vorwürfe, dass sie der Frau nicht geholfen hatte. Als immer mehr Details ans Tageslicht kommen, steigert sich die Angst von Cass. Eines Tages beginnt das Telefon zu klingeln, aber am anderen Ende war immer nur eine bedrückende Stille zu hören. Der unbekannte Anrufer mit unterdrückter Nummer ruft danach immer und immer wieder an. Allerdings nur, wenn Cass alleine zuhause ist. Cass beginnt zu glauben, dass es der Mörder ist, der nun auch vor hat, sie zu töten.

Aber das Telefon ist nicht die einzige gruselige Sache, die seit dem Mord passiert. Immer wieder scheint es, dass Cass Dinge vergisst: Ein Geburtstagsgeschenk, einen Grillabend, einen Besuch. Erst dachte sie, es läge am Stress. Da aber ihre Mutter an Demenz litt, kommt Cass immer mehr der Verdacht, dass sie nun auch langsam an Demenz erkranken würde. Zum Glück hat sie verständnisvolle Freunde wie ihrer besten Freundin Rachel und ihren Ehemann. Was würde sie nur ohne die beiden machen, die sie selbst bei der androhenden Demenz zu unterstützen versuchen?

Die Telefonanrufe, des vermeintlichen Mörders, können die beiden jedoch nicht verhindern. Genauso wenig wie Cass‘ Angstzustände.

_Mein Endfazit zu „Breakdown – Sie musste sterben. Und du bist schuld“_

„Breakdown – Sie musste sterben. Und du bist schuld“ ist ein Psychothriller, der von Anfang bis Ende geschlossen wird. Das Buch ist gut strukturiert und baut logisch aufeinander auf. Vor allem aber fesselte mich der Schreibstil, der selbst die „weniger interessanten“ Passagen mit Spannung füllen konnte. Obwohl ich recht schnell meine erste Vermutung hatte (die sich am Ende bestätigen sollte), schaffte es die Autorin, mich zwischenzeitlich auf eine falsche Fährte zu führen.

Leider war mir bereits zu Beginn bewusst, in welche Richtung es gehen wird. Das heißt keineswegs, dass die Geschichte vorhersehbar ist. Vielmehr lag es daran, dass ich zufällig die richtige Vermutung hatte. Dadurch las sich die Geschichte für mich komplett anders. Was eindeutig nicht schlecht war, da ich vor allem wissen wollte, ob sich meine Vermutung bestätigt und vor allem Warum.

Zudem ist der Mittelteil mit knapp 100 Seiten etwas langatmig. Diese Spanne las sich eher wie ein Roman. Hier fehlte die Thriller typische Spannung. Schlimmer noch: Man begann von der Protagonistin genervt zu sein. Das ist allerdings genau das, was die Geschichte bezwecken wollte. Am Ende versteht man, warum man durch diese Phase gehen musste. Sie hätte dennoch etwas kürzer sein können, weil es anfing, langweilig zu werden.

Letztlich gebe ich diesem Thriller vier von fünf Sternen, weil mir der Mittelteil zu lang war ansonsten die Geschichte sehr gelungen und unterhaltsam war. Ein etwas kürzerer Mittelteil und das Buch wäre perfekt gewesen. Obwohl ich bereits mit meiner ersten Verdächtigung richtig lag, wollte ich unbedingt herausfinden, warum, wie und vor allem wozu der Rest der Geschichte. Zwar ist es kein klassischer Psychothriller, dennoch weiß er als solcher die meiste Zeit zu unterhalten. Vielleicht bin ich auch nicht mehr so schreckhaft, wie andere. Andere hätten beim Stichwort Telefon vermutlich mehr Angstzustände bekommen.

Etwas zu langatmig

Von: Jenny Datum: 09. September 2018

Es ist stürmisch und kalt, nach einem harten Arbeitstag willst du schnell nach Hause. Auf der einsamen Landstraße parkt ein Auto, darin sitzt eine Frau. Sie braucht Hilfe, doch es ist dunkel, was, wenn es eine Falle ist? Du entscheidest dich weiterzufahren. Am nächsten Morgen erfährst du, dass die Fahrerin ermordet wurde. Du hättest helfen können, doch hast es nicht getan. Und du kanntest das Opfer. Es kommen anonyme Anrufe und eine Jagd beginnt.



Meine Meinung

Gleich zu Beginn des Buches wird der Leser eigentlich vor eine schwere Gewissensfrage gestellt: Weiterfahren, oder Anhalten?
Cass hat sich in dieser Situation für ihr Bauchgefühl entschieden. Ihre Entscheidung kann ich nachvollziehen. Ich finde es auch immer wieder kritisch, in solch einer Situation die richtige Entscheidung zu treffen. Auch wenn Weiterfahren an sich für mich keine Option gewesen wäre, hätte ich zumindest einen Notarzt gerufen und wäre in der Nähe stehengeblieben. Es ist immer wieder eine schwere Entscheidung und auch ganz Situationsbedingt. Ich mag solche Gewissensfragen, wo man immer mal wieder an die Grenzen von Gut und Böse stößt und sich die Geister ja doch scheiden.

Nachdem die Frau in dem Auto ermordet wurde plagt Cass natürlich das schlechte Gewissen. Hätte sie diese Geschichte abwenden können? Wären sie dann vielleicht beide gestorben? Hat sie den Mörder vielleicht gesehen? Sie versucht immer wieder sich zu erinnern, ja sie wirkt sogar teilweise ziemlich apathisch und besessen. Hinzu kommt, dass Cass immer wieder Dinge verlegt, oder wichtige Termine vergisst. Ihre Erinnerungslücken plagen sie ebenfalls, da sie sich natürlich auch fragt, ob sie an dem Abend etwas gesehen hat, was sie einfach nur vergessen hat. Aber würde sie sich an solch ein wichtiges Ereignis nicht erinnern?

Diese Geschichte fing so gut an. Alles hat nach Nervenkitzel und Spannung geschrien. Der Spannungsbogen hat sich auch durch die ganze Geschichte gezogen, allerdings finde ich, dass ab der Mitte nicht mehr viel passiert ist. Es hat sich leider erstmal eine Weile gezogen.

Schade fand ich, dass die Menschen in Cass umgeben das Ganze einfach abgestempelt haben und wirklich für alles eine Ausrede hatten. Sie hatten zu jedem Punkt, den sie vergessen hat, immer eine Antwort. Meiner Meinung nach hat sie das einfach nicht interessiert.

Das Ende kann viele Punkte wieder rausreißen. Es zeigt mal wieder, wie bösartig manche Menschen doch gleich sein können und das man manchmal einfach zu gutgläubig ist.

Auch wenn mich die Geschichte an sich sehr interessiert hat, war ich leider etwas enttäuscht und kann daher auch nur 3 von 5 Sterne vergeben.

Spannend und erschreckend

Von: buchglueck Datum: 08. September 2018

"Break Down - Sie musste sterben. Und du bist schuld." ist ein Psychothriller von B. A. Paris und erschien 2018 als Taschenbuch mit 448 Seiten im blanvalet Verlag der Random House Gruppe.

Cassandra (im Buch hauptsächlich nur Cass genannt) ist eine noch junge und glücklich verheiratete Frau, als sie eines nachts auf dem Nachhauseweg eine folgenschwere Entscheidung trifft. Sie beschließt einer jungen Frau, die mit ihrem Auto auf einer Landstraße geparkt hat, nicht zu fragen ob diese Hilfe benötigt, sondern fährt weiter. Doch plötzlich berichten die Nachrichten, genau diese Frau sei in jener Nacht ermordert worden und Cass beginnt das schlechte Gewissen zu plagen, welches durch anonyme und stumme Anrufe immer mehr anwächst.

Das Cover des Psychothrillers passt mit der verregneten Landstraße wunderbar zur Ausgangssituation des Buches. Der dargestellte Regen lässt sich durch Erhebungen sogar ertasten und wertet das eigentlich schlichte Cover somit noch mal ein bisschen auf.

Die in der Ich-Perspektive der Hauptprotagonistin Cass geschriebene Geschichte lässt sich super flüssig und verständlich lesen. Das Buch ist durchweg spannend, hat aber nach meinem Geschmack manchmal eine kurze Langatmigkeit in dem (Achtung Spoiler!) die Vergesslichkeit von Cass immer mehr ausgereizt wird bis ein neuer Höhepunkt geschaffen ist.

Cass selbst nahm ich mit gemischten Gefühlen war, denn obwohl ich ihre Situation in gewisser Weise nachvollziehen konnte, war mir einfach nicht klar, wieso sie oftmals so kampflos war und schnell nachgegeben hat ohne viel zu hinterfragen und immer ängstlicher und auch paranoider wurde. Gegen Ende gefiel mir ihr Charakter hingegen besser, denn sie begann an der Aufklärung mitzuwirken, wirkte viel stärker und selbstbewusster, obwohl sie dort bereits die nächste negative Überraschung erhalten hatte.

"Break Down" hat mich mit seinem Ende sehr zufrieden gestellt, denn es hat mich überrascht, da ich mit einem ganz anderen Ausgang gerechnet hatte. Was ich dann aber las fand ich persönlich einfach nur noch erschreckend. Der Gedanke, dass über mehrere Monate (hier im Buch Mitte Juli bis Ende Oktober) ein Mensch absichtlich so leiden gelassen wurde, machte mich sprachlos.

Dieser Psychothriller verdient ganz klar eine Leseempfehlung. Obwohl ich zwei kleinere Kritikpunkte genannt habe konnte mich das Buch absolut von sich überzeugen.

Ein Highlight

Von: Faltine Datum: 06. September 2018

Meine Meinung:
Das Cover passt perfekt zum Inhalt – es zeigt schon ein bisschen was passiert und dennoch ist es irgendwie schlicht. Besonders toll finde ich die Klappengestaltung. Die Kapitel haben eine gute Länge und werden von Cass selbst erzählt.

Die Spannung hier gleich ab der ersten Seite auf dem allerhöchsten Niveau gehalten und da dachte ich mir schon: Das kann die Autorin niemals so halten! Doch weit...sehr weit gefehlt, denn es trat, überraschender Weise, sogar das Gegenteil ein. Die Spannung war so greifbar und fesselnd, der Schreibstil so leicht zu lesen, dass ich innerlich fast zerfressen wurde, weil ich nicht so schnell lesen konnte, wie ich wollte :D Die Autorin hat es hier spielend leicht geschafft mich bis zum Ende hin im unklaren zu lassen und mich immer wieder zu überraschen.

Cass ist eine sehr faszinierende Protagonistin – ich wüsste gar nicht, wie ich an ihrer Stelle reagiert und gehandelt hätte. Ihr Schock und ihre Angst waren die ganze Zeit über greifbar und ich hatte das ganze Buch über das Gefühl, ganz nah bei ihr zu sein...was auch nicht immer so leicht für meine Nerven war :D

Ein Thriller, der nichts für schwache Nerven ist und mich auf ganzer Linie überzeugt hat.

Die Geschichte ist eher ein Spannungsroman als ein Psychothriller.

Von: Just Mina (Buchblog) Datum: 05. September 2018

Ich hatte vor der Lektüre bereits wegen ihres ersten Romanes viel von B. A. Paris gehört, meistens nur Gutes. Deswegen habe ich ihren "Psychothriller" Breakdown als Anlass genommen, endlich etwas von ihr zu lesen. Leider wurden meine hohen Erwartungen nur durchschnittlich gut erfüllt.

Die Geschichte beginnt direkt mit Hochspannung, sodass ich der Bezeichnung Psychothriller auf jeden Fall zustimmen konnte. Die Fahrt durch das Gewitter war derart spannend und atmosphärisch, dass Breakdown für mich ein absoluter Pageturner war.

Nachdem Cass allerdings herausbekommen hat, wer in dem Wagen gesessen hat und ermordet wurde, flacht die Geschichte immer mehr ab. Teilweise fand ich sogar die Missverständnisse, die sich wegen der Vergesslichkeit der Protagonistin anhäufen ziemlich nervig und auch unglaubwürdig, dass da niemand näher nachgebohrt hat, wieso sie gewisse Dinge einfach nicht behalten kann.

Der Spannungsbogen war fast den ganzen Mittelteil über viel zu flach und den Anteil der Angst am Geschehen, die ein Psychothriller meiner Meinung nach mitbringen sollte, verpuffte. Als Roman hätte ich mir das vielleicht noch irgendwo gefallen lassen, aber ein Buch sollte seiner Deklarierung schon gerecht werden. Viele Dinge wurden einfach wiederholt, auf mich haben viele Stellen deswegen so gewirkt, als sollten sie bloß die Seiten füllen.

Zum Ende hin stieg die Spannungskurve wieder und die Autorin konnte mich sowohl mit der Wendung, als auch dem Ende überraschen und wieder packen. Deswegen bekommt die Geschichte von mir doch noch drei von fünf Sternen.

Fazit:
Die Geschichte ist eher ein Spannungsroman als ein Psychothriller.

Eher ein Spannungsroman als ein Psychothriller.

Von: Mina Meurer Datum: 05. September 2018

Ich hatte vor der Lektüre bereits wegen ihres ersten Romanes viel von B. A. Paris gehört, meistens nur Gutes. Deswegen habe ich ihren "Psychothriller" Breakdown als Anlass genommen, endlich etwas von ihr zu lesen. Leider wurden meine hohen Erwartungen nur durchschnittlich gut erfüllt.

Die Geschichte beginnt direkt mit Hochspannung, sodass ich der Bezeichnung Psychothriller auf jeden Fall zustimmen konnte. Die Fahrt durch das Gewitter war derart spannend und atmosphärisch, dass Breakdown für mich ein absoluter Pageturner war.

Nachdem Cass allerdings herausbekommen hat, wer in dem Wagen gesessen hat und ermordet wurde, flacht die Geschichte immer mehr ab. Teilweise fand ich sogar die Missverständnisse, die sich wegen der Vergesslichkeit der Protagonistin anhäufen ziemlich nervig und auch unglaubwürdig, dass da niemand näher nachgebohrt hat, wieso sie gewisse Dinge einfach nicht behalten kann.

Der Spannungsbogen war fast den ganzen Mittelteil über viel zu flach und den Anteil der Angst am Geschehen, die ein Psychothriller meiner Meinung nach mitbringen sollte, verpuffte. Als Roman hätte ich mir das vielleicht noch irgendwo gefallen lassen, aber ein Buch sollte seiner Deklarierung schon gerecht werden. Viele Dinge wurden einfach wiederholt, auf mich haben viele Stellen deswegen so gewirkt, als sollten sie bloß die Seiten füllen.

Zum Ende hin stieg die Spannungskurve wieder und die Autorin konnte mich sowohl mit der Wendung, als auch dem Ende überraschen und wieder packen. Deswegen bekommt die Geschichte von mir doch noch drei von fünf Sternen.

Fazit: Die Geschichte ist eher ein Spannungsroman als ein Psychothriller.

spannende Geschichte

Von: Suse Datum: 04. September 2018

Eine einsame Landstraße. Eine ermordete Frau. Und du bist die Einzige, die ihr hätte helfen können.

Es ist dunkel, ein Unwetter tobt und die junge Lehrerin Cass will so schnell wie möglich nach Hause. Als sie auf der verlassenen Landstraße ein parkendes Auto sieht, trifft sie eine folgenschwere Entscheidung. Sie steigt nicht aus, um der Fahrerin Hilfe anzubieten. Sie fährt weiter. Am nächsten Tag erfährt sie, dass die Frau in ihrem Auto ermordet wurde. Und nicht nur das: Cass kannte das Opfer. Von Schuldgefühlen geplagt, fragt sie sich, ob sie die schreckliche Tat hätte verhindern können. Dann erhält sie plötzlich anonyme Anrufe – am anderen Ende nur bedrohliches Schweigen. Ist der Mörder jetzt auch hinter Cass her?

Die Autorin:
B.A. Paris wuchs in England auf, hat jedoch den Großteil ihres Erwachsenenlebens in Frankreich verbracht. Sie arbeitete in der Finanzbranche und als Lehrerin. Gemeinsam mit ihrem Ehemann und ihren fünf Töchtern lebt sie auch heute noch in Frankreich. Nach Saving Grace – Bis dein Tod uns scheidet erscheint mit Breakdown - Sie musste sterben. Und du bist schuld. ihr zweiter Roman im Blanvalet Verlag.

Meine Meinung:
Ich finde die Autorin hat auch hier wieder einen richtig guten Job gemacht. Schon ihr erstes Buch konnte mich fesseln und begeistern, und auch hier war ich wieder in der Geschichte gefangen. Sie schreibt einfach sehr anschaulich und daher bekommt der Leser Bilder in den Kopf gesetzt. Dies macht die Geschichte greifbar und man fiebert noch mehr mit. Die Idee der Story finde ich wieder klasse. Auch in diesem Buch lässt die Autorin Spielraum für eigene Empfindungen und es ist eine unterschwellige Vorahnung die einen begleitet, von Seite zu Seite.

Ich mochte die Ausarbeitung der Personen wieder sehr. Sie müssen einem ja nicht immer sympathisch sein aber dennoch echt. Die Spannung in diesem Buch baut sich auf, und doch sind wir ab der ersten Seite im Geschehen. Eine Story die sehr viel Spannung birgt.

Mir hat das Buch richtig gut gefallen, weil ich einfach den Stil und den Aufbau sehr mag. Man fliegt nur so durch die Seiten und am Ende wird man dennoch wieder überrascht. Ich liebe das in Büchern. Ich kann das Buch absolut weiterempfehlen. Es war ein reines Lesevergnügen und ich freue mich jetzt schon auf weitere Geschichten der Autorin.

Das Gefühl die Kontrolle zu verlieren

Von: Jessi Datum: 04. September 2018

Schreibstil

"Saving Grace - Bis dein Tod uns scheidet" war im vergangenen Jahr eins meiner Highlights im Thriller-Bereich. Kein Wunder also, dass ich auch das neue Buch der Autorin schon sehnlichst erwartet habe.

Wie in ihrem großen Debüt gibt die Autorin in "Breakdown - Sie musste sterben. Und du bist Schuld" tiefe Einblicke in die Psyche ihrer Protagonistin. Sehr eindringlich beschreibt sie hier das Gefühl, die Kontrolle zu verlieren - die Kontrolle über den eigenen Verstand.

Ich liebe den sehr eindringlichen Schreibstil von B. A. Paris, denn ich habe mich auch hier wieder so gefühlt, als wäre ich hautnah dabei, ja, als würde ich selbst den Verstand verlieren.

Charaktere

Cass

Cass ist eine sehr sympathische Frau, die eigentlich ein sehr zufriedenes Leben führt. Sie hat einen Mann, der sie liebt, einen guten Job, ein ruhig gelegenes Haus, ausreichend Geld und tolle Freunde. Alles ändert sich jedoch schlagartig, als sie nachts eine einsame Straße durch den Wald entlangfährt und im Regen eine Frau in einem anderen Auto sitzen sieht. Statt ihr zu Helfen, fährt sie aus Angst weiter und muss am früheren Morgen dann erfahren, dass die Frau ermordet wurde und zudem keine Unbekannte war.

Hier erleben wir nun mit, wie Cass sich selbst die Schuld gibt und sich selbst verliert. Urplötzlich gerät ihr Leben aus den Fugen. Sie vergisst, dass sie Freunde eingeladen hat, bestellt ohne sich daran erinnern zu können Dinge und kann irgendwann auch die Geräte in ihrem Haus nicht bedienen. Leidet sie etwa wie ihre Mutter einst an Demenz?

Die Autorin lässt sich viel Zeit, dem Leser Cass näher zu bringen und ich hatte beim Lesen tatsächlich schreckliches Mitleid mit ihr. Ein tolles Stilmittel ist hier, dass die Autorin den Leser ebenso verwirrt, denn bei vielen Unterhaltungen, an die sich Cass scheinbar später nicht mehr erinnert, sind wir dabei und können so selbst nicht unterscheiden, ob Cass nun wirklich den Verstand verliert oder ob da doch etwas Anderes dahinter steckt!

Meine Meinung

Sehr atmosphärisch beschreibt die Autorin bereits im ersten Kapitel das große Unglück, das der Auslöser für die gesamte Geschichte sein soll. Her nimmt Cass die Abkürzung durch den Wald. Es regnet, es ist dunkel und Cass will eigentlich nur so schnell wie möglich nach Hause. In einer Haltebucht sieht sie plötzlich ein Auto in dem eine Frau sitzt. Sie hält kurz an, doch traut sich nicht, aus dem Auto zu steigen und fährt schließlich weiter ...

Am nächsten Morgen verändert sich das Leben von Cass schlagartig. Die Frau, die sie im Auto gesehen hat, wurde ermordet und es ist zudem jemand, den sie kannte. Urplötzlich geschehen auch in ihrem Umfeld unheimliche Dinge. So klingelt dauernd das Telefon, Sachen werden in ihren Haus umgestellt und sie hat das Gefühl, dass es jemand auf sie abgesehen hat. Hier hatte ich beim Lesen tatsächlich des öfteren eine Gänsehaut, so gruselig fand ich die Atmosphäre, wenn Cass wieder einmal allein in ihrem Haus ausharren musste.

Die Geschichte entwickelt sich recht langsam, dafür bekommen wir aber einen tollen Einblick in die Gedankenwelt unserer Protagonistin, die hier nicht nur mit ihren Schuldgefühlen kämpfen muss, sondern auch mit ihrer Angst, den Verstand zu verlieren. Bald stellt sich hier nämlich heraus, dass Cass anfängt, Dinge zu vergessen. Ist daran nur der Stress Schuld? Oder steckt da mehr dahinter?

Ich fand das Buch durchwegs fesselnd, auch wenn der größte Teil der Handlung aus der zunehmenden Verwirrtheit der Protagonistin besteht. Dafür hat es B. A. Paris auch hier geschafft, dass ich mit Cass gelitten habe. Allerdings gibt es hier einen ganz großen Kritikpunkt: Die Auflösung ist eigentlich schon zu Beginn abzusehen. Ich muss hier ganz ehrlich sagen, dass ich das Ende bereits nach gut einem Drittel durchschaut habe, ich das Buch dennoch verschlungen habe, um zu wissen, ob ich denn wirklich richtig liege.

Das Ende weiß nicht direkt zu überraschen, aber schockiert hat es mich trotzdem. Mich hat es hier tatsächlich sehr mitgenommen, wie bösartig Menschen doch sein können. Genau wie bei "Saving Grace" geht es hier im Fokus auch eher darum, am Ende für Gerechtigkeit zu sorgen, ja, als Leser wollte ich nur eins: Das Buch mit dem Gefühl der Genugtuung zuschlagen!

"Breakdown" hat mich auch hier gut unterhalten, an das Debüt der Autorin reicht es allerdings nicht heran. Dafür besitzt das Buch leider zu wenig Überraschungen und macht sich auch zu sehr vom Zufall abhängig, was für mich leider immer ein Zeichen von Schwäche innerhalb der Story ist. Cass selbst findet die Wahrheit nämlich erst raus, als der Zufall ihr diese in die Hände spielt. Etwas mehr Eigeninitiative hätte der Protagonistin hier ganz gut getan ...

Fazit

"Breakdown - Sie musste sterben. Und du bist Schuld" reicht nicht direkt an das Debüt der Autorin heran, besitzt aber dennoch seine Stärken. Besonders die tiefen Einblicke in die Psyche unserer Protagonistin und die teilweise echt unheimliche Atmosphäre haben dafür gesorgt, dass ich das Buch förmlich verschlungen habe. Nur die Auflösung war leider von Anfang an klar, was natürlich das Ende abgeschwächt hat ...

Break Down

Von: Karins bücherwelt/karmaribook Datum: 04. September 2018

Rezension >>

Break Down-Sie musste sterben.Und du bist schuld von B.A. Paris erschien am 24.8.18 im @blanvaletverlag als TB mit 448 Seiten für 9,99€ Danke für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares #bloggerportal#randomhouse# unbezahlte Werbung

Klappentext:Eine einsame Landstraße. Eine ermordete Frau. Und du bist die Einzige, die ihr hätte helfen können.
Es ist dunkel, ein Unwetter tobt und die junge Lehrerin Cass will so schnell wie möglich nach Hause. Als sie auf der verlassenen Landstraße ein parkendes Auto sieht, trifft sie eine folgenschwere Entscheidung. Sie steigt nicht aus, um der Fahrerin Hilfe anzubieten. Sie fährt weiter. Am nächsten Tag erfährt sie, dass die Frau in ihrem Auto ermordet wurde. Und nicht nur das: Cass kannte das Opfer. Von Schuldgefühlen geplagt, fragt sie sich, ob sie die schreckliche Tat hätte verhindern können. Dann erhält sie plötzlich anonyme Anrufe – am anderen Ende nur bedrohliches Schweigen. Ist der Mörder jetzt auch hinter Cass her?

Meine Meinung:
Schon Saving Grace hat mir sehr gefallen.Das Cover und der Klappentext haben mich auch hier überzeugt, es lesen zu wollen.Das war eine clevere Entscheidung.
Ich bin sofort in die Geschichte involviert. Es schlägt bei mir gleich ein wie der Blitz. Ich sauge alles gierig auf. Der Schreibstil ist locker und flüssig zu lesen. Die Autorin schafft es eine Spannung zu erzeugen und diese bleibt konstant erhalten und steigert sich um einiges mehr. Cass als Protagonistin überzeugt in ihrem Handeln und Denken, wobei man manchmal nicht glauben kann wieso. Zum Glück löst sich des Rätsels Lösung auf und es ist so gigantisch gut, ich habe es nämlich nicht zu früh durchschauen können. Alles bleibt undurchschaubar und erzeugt fortwährend eine Spannung, unglaublich. Nicht nur der Mord platzt in das bisher perfekte Leben von Cass und Matthew. Was ein überragendes Ende. Ein Buch, welches ich regelrecht aufgesaugt habe. Wow, ein Highlight. Unbedingt lesen!

Fazit: Ein perfekter Psychothriller, der es versteht seine Leser zu begeistern.

Atmosphärischer Psychothriller

Von: eves-bookish-wonderland Datum: 03. September 2018

Für mich war dieses Buch das erste Werk von B.A. Paris. Mich hat der Klappentext enorm angesprochen, da ich zum Einen unglaublich gerne Psychothriller mag und zum Anderen fand ich schon immer in Horrorfilmen Szenen mit stummen Anrufen echt gruselig.
Die Geschichte fängt auch ohne großes drumherum direkt spannend an und man erlebt direkt die im Klappentext bereits beschriebene Gewitternacht.
Der Schreibstil hat mir sehr gefallen, da ich dass Gefühl hatte mit unserer Protagonistin Cass, an jenem Abend im Auto zu sitzen und alles hautnah zu erleben.
Anfangs hatte ich schon Bedenken, dass der Klappentext vielleicht schon die ganze Geschichte gespoilert hätte, aber dem war absolut nicht so.
Cass, die eigentlich ein wohlbehütetes Leben mit ihrem Mann lebt, wird stark von ihren Schuldgefühlen geplagt, weil sie denkt, dass sie einer ermordeten Frau hätte helfen können, wenn sie doch bloß aus dem Auto gestiegen wäre, als sie an deren Auto in einer Gewitternacht vorbei gefahren ist. Sie erzählt niemandem davon, dass sie zu der Tatnacht an dem Opfer vorbeigefahren ist und als sie dann schließlich von stummen, anonymen Anrufen geplagt wird, hat sie langsam das Gefühl durchzudrehen.
Die Geschichte war fast durchgehend sehr spannend und ich hatte zwar schon recht schnell meine Theorien, was das alles auf sich hat, allerdings wird man unentwegt auf neue Fährten gebracht und im Endeffekt habe ich die Handlung zum Großteil nicht vorhergesehen. Es gab zahlreiche unerwartete Wendungen und es war wirklich erschreckend, wie sehr Cass leidet und was ihr alles passiert.
Cass war eine Protagonistin, mit der ich mitgefühlt und gefiebert habe, die mich aber auch im Laufe der Handlung teilweise echt genervt hat. Sie rutscht nämlich zunehmend in Selbstmitleid und anstatt mal zu handeln, tut sie einfach nichts als sich ständig die ein und selben Fragen zu stellen. Es war jedoch nicht so schlimm, dass ich jetzt nicht hätte weiterlesen wollen, aber manchmal war es einfach nervig und ich hätte sie gerne wachgerüttelt.
Die Atmosphäre ist durchweg recht düster und bedrohlich, was ich wirklich super fand, da so stets eine gewisse Spannung aufrecht erhalten wurde, auch wenn mal nicht so viel passiert wurde.
Das Buch ist keineswegs blutig oder widerlich, was mir gut gefallen hat. Vielmehr erleben wir wie Cass die Kontrolle über ihr Leben und ihren Verstand verliert, was für mich als Leser wirklich schockierend war.
Das Ende hat es für mich noch mal rausgerissen, denn nach allen Entwicklungen hätte ich damit schlussendlich nicht gerechnet.

Fazit:

Ein sehr atmosphärischer Thriller, den ich nicht aus der Hand legen wollte. Man fiebert mit und entwickelt Theorien, doch das Ende habe ich so keineswegs kommen sehen. Für mich ist dieser Psychothriller eine Empfehlung, da er sehr spannend war und man tiefe Einblicke in die Psyche unserer Protagonistin bekommen. Einen kleinen Abzug gibt es, weil Cass mich einfach furchtbar aufgeregt hat und weil mir die Handlung manchmal zu langsam vorran geschritten ist. Gelangweilt habe ich mich allerdings nicht. Es wird bestimmt nicht das einzige Buch der Autorin bleiben.
Von mir gibt es 4 von 5 Sterne und somit eine Leseempfehlung.

Breakdown

Von: Books have a soul Datum: 03. September 2018

Der Klappentext hat mich sofort angesprochen und ich war mehr als neugierig auf dieses Buch. Von der Autorin kannte ich bisher noch nichts, aber sie wurde mir schon empfohlen.

Der Schreibstil hat mir auf Anhieb gefallen. Ich bin super in die Geschichte reingekommen und es wird gleich an den richtigen Stellen eine bestimmte Grundspannung aufgebaut. Cass ist eine Prota, die mich zeitweise genervt hat, dann hat sie mir wieder leid getan, eigentlich war sie insgesamt ganz sympathisch und ich habe mit ihr mitgefiebert. Von anderen Seiten habe ich schon gehört, dass sie es sehr durchschaubar fanden, das ging mir ehrlich gesagt nicht so. Ich hatte zwar immer wieder meine Theorien, aber sicher war ich mir zu keiner Zeit. Es gab dann auch einige Wendungen, die mich ziemlich überrascht haben.

Dieses Buch hat keine großen Effekte oder grausame Szenen, stellenweise passiert tatsächlich sehr wenig. Aber trotzdem fühlte ich mich insgesamt durchwegs gut unterhalten und ich fand die leicht düstere Grundstimmung und die unterschwellige Angst sehr gelungen. Ich selbst hab mich zwar nicht gegruselt, aber die Emotionen sind bei mir angekommen.

Fazit
Breakdown konnte mich mit seiner tollen Umsetzung gut unterhalten. Auch wenn hier keine großen Spannungsbögen und Schock-Momente vorhanden waren, hat mir das Buch insgesamt sehr gut gefallen. Ich wollte durchwegs wissen, wie es weitergeht, die Gefühle sind bei mir angekommen, ich habe die Furcht der Protagonistin gespürt und mit ihr mitgelitten. Die Geschichte kann ich mit gutem Gewissen weiterempfehlen, auch wenn es jetzt kein absolutes Must-Read ist.

Verliert Cass ihren Verstand?

Von: Marie's Salon du Livre Datum: 02. September 2018

In einer stürmischen, regnerischen Nacht nimmt Cass mit ihrem Auto eine Abkürzung, um schnell nach Hause zu gelangen. An einem kleinen Parkplatz sieht sie ein anderes Auto und erkennt darin eine Frau. Sie hält an, um im Rückspiegel zu beobachten, ob die Frau ihr Zeichen gibt, dass sie Hilfe braucht. Nachdem keine Reaktion erfolgt nimmt sie ihren Weg wieder auf. Einen Tag später erfährt Cass aus den Nachrichten, dass eine Frau ermordet aufgefunden wurde. Es werden Zeugen gesucht, doch Cass schämt sich und deshalb erzählt sie niemanden davon, dass sie an dem Auto und der Frau vorbeigefahren ist, ohne zu halten oder zu helfen.
Bald danach erhält sie anonyme Anrufe. Das Klingeln des Telefons ängstig sie unglaublich. Niemals spricht der Anrufer. Diese stummen Drohungen und ihre immer öfter auftretenden Erinnerungslücken bringen sie an den Rand eines Nervenzusammenbruchs. Ihr Mann Matthew steht ihr immer helfend zur Seite. Auch wenn er Probleme hat, ihre Angst im Zusammenhang mit den Anrufen natürlich nicht nachvollziehen kann.
Cass befürchtet, dass sie den Verstand verlieren wird oder der Mörder irgendwann bei ihr zu schlagen.

Wie hat es mir gefallen?

Vielen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar.
Im letzten Jahr habe ich von der Autorin „Saving Grace – Bis dein Tod uns scheidet“ begeistert gelesen. Eine Geschichte, die hauptsächlich im Kopf gesponnen wird und deren Ende einfach genial war.
So waren meine Erwartungen an das neue Buch recht hoch.
Es gibt eine Ähnlichkeit zwischen den beiden Geschichten. Vieles spielt sich im Kopf ab. Cass erzählt die Geschichte, somit ist der Leser immer bei ihr und verfolgt jeden noch so kleinen Gedanken. Cass ist mit Leib und Seele Lehrerin. Ihr Leben ist gut organisiert, doch ihre Angst und ihre Probleme mit dem Gedächtnis lassen sie langsam aber sich in sich zusammen fallen. Dies zu beobachten empfand ich ziemlich schlimm. Diesem schleichenden Verfall werden viele Seiten gewidmet. Kann beim Lesen als anstrengend empfunden werden, aber ich rate allen durchzuhalten.
Es kommt der Moment in dem alles einen Sinn ergibt und dann rasen die Seiten nur so dahin.
Ich gebe gerne zu, dass dieses Buch nicht ganz so gut war, wie „Saving Grace“. Ich habe es dennoch gerne gelesen. Was mir bei beiden Geschichten gut gefallen hat, ist die Tatsache, dass der Leser alle Schritte gemeinsam mit der Hauptprotagonistin macht. Wir erleben alles, leiden mit ihr mit, ärgern uns und hoffen.

Break Down

Von: Zeilenspiegel Datum: 02. September 2018

Cass plagen Schuldgefühle. Hätte sie die Frau retten können? Oder wäre sie Gefahr gelaufen selbst ein Opfer zu werden, wäre sie ausgestiegen um zu helfen?

Ich kann Cass sehr gut verstehen. Alleine.. Nachts.. ein Unwetter.. eine verlassene Landstraße..

wer hätte da keine Angst bekommen?

Doch ihre Entscheidung macht sie ganz Kirre. Gesundheitlich triftet sie immer mehr ab. Wird vergesslich. Sogar mit den einfachsten Sachen hat sie Probleme. Eine verschwundene Tasse hier, ein fremder Mann der an ihrem Haus vorbei geht da.. bis hin zu Erinnerungslücken und Gedächtnisschwund.

Hat sie eine beginnende Demenz wie ihre Mutter oder stimmt da wirklich etwas nicht?

Ich mag Cass, man kann ihr sehr gut folgen. Sie ist.. echt. Ich denke viele können sich mit ihr identifizieren und gerade deswegen fiebert man umso mehr mit.

Da sehr viel in den Gedanken von Cass geschieht, weiß man nicht was man glauben soll. Ist es Einbildung durch die Angst? Eine wirkliche Krankheit? Oder alles Real?

Das dann auch noch Telefonanrufe dazu kommen macht das Ganze nicht gerade besser.

Ich habe bis zum Ende mitgezittert, mitgefiebert und gerätselt.

Dadurch, das alles aus der Sicht von Cass geschrieben wurde, konnte ich sehr gut mit ihr fühlen und sie besser verstehen.

Man hat einfach keine andere Wahl, als hilflos mitgerissen zu werden und sich danach zu sehnen, was als nächstes kommt.

Fazit:
Ein sehr mitreißender und aufwühlender Triller, mit tollen Charakteren und viel Spannung.

https://zeilenspiegel.blogspot.com/2018/09/rezension-break-down.html

Ein überzeugender Psychothriller.

Von: Michelles Booklove Datum: 31. August 2018

Allgemein zum Buch:

Titel: Breakdown - Sie musste sterben und du bist schuld.
Autor/in: B. A. Paris
Genre: Psychothriller
Verlag: Blanvalet
Ersterscheinung: 20. August 2018
Seitenanzahl: 448 Seiten
Preis: 9,99 €, Taschenbuch


Meine Meinung:

Cass ist bis zu Beginn des Buches eine selbstständige, glückliche Frau, die kein normaleres Leben führen könnte. Doch plötzlich bringen zwei Ereignisse alles durcheinander. Cass vergisst immer mehr Details aus ihrem Leben, zuerts kleine und dann immer größere Dinge. Außerdem ist da noch der Unfall. Die Frau, der sie nicht geholfen hat und die nächsten Tag tot ist.
Ab diesem Zeitpunkt bekommt die Protagonistin häufiger Anrufe. Ist das der Mörder, der gesehen hat, dass sie keine Hilfe geleistet hat und es nun auch auf sie abgesehen hat?
Cass Charakter ist sehr angenehm. In manchen Situationen kann sie einem fast leid tun, denn ich persönlich wünsche es niemandem, dass man sich an gewisse Dinge einfach nicht mehr erinnern kann. Zusätzlich lebt sie einen Albtraum. Es passieren immer mehr merkwürdige Dinge und die Anrufe lassen Cass in ständiger Angst leben. Versetzt man sich in ihre Lage und gruselt einen das
Buch noch mehr als sowieso schon.
Ein weiterer Charakter, der eine große Rolle spielt ist Cass Freund Matthew. Mit ihm ist sie bereits seit langer Zeit zusammen und das, obwohl die beiden in ihrer Beziehung schon einiges zurückstecken mussten. Anfangs ist Matthew einem sympathisch, doch ich finde dies ändert sich im Verlauf des Buches. Man merkt wie er immer ungeduldiger mit Cass wird, da sie sich verändert und immer mehr vergisst. Auf der einen Seite ist dies verständlich, allerdings merkt man, dass er nicht nur der ruhige Typ ist, wie es zu Anfang scheint. Gegen Ende des Buches kam er mir sogar manchmal verdächtig vor.
Alles in Allem hat B. A. Paris tolle Charaktere geschaffen, mit denen man sich zwar nicht immer hundertprozentig identifizieren, aber dennoch mag man sie und liest gerne wie es weitergeht und welche Rolle die besagten Charaktere weiterhin spielen werden.
Das Buch ist nicht dauerhaft von Spannung gezeichnet, aber das fand ich beim Lesen überhaupt nicht problematisch. Denn obwohl nicht immer viel passiert, ist man dennoch neugierig wie es weitergeht, da einige Szenen in der Handlung gruselig und angsteinflössend sind und mich somit trotzdem dazu gezwungen haben weiterzulesen.
Die Geschichte habe ich regelrecht durchflogen und sie hat mich nicht enttäuscht. Breakdown ist ein Psychothriller wie man sich ihn vorstellt. Seit langem konnte mich ein Buch in diesem Genre mal wieder von sich überzeugen. Dennoch muss ich aber auch sagen, dass mir die Kirsche auf der Torte noch gefehlt hat, wenn ich auch nicht genau benennen kann, was das ist. Allerdings kritisiere ich hier auf hohem Niveau. Das Buch ist eine absolute Lesempfehlung von mir. Vor allem für die, die dieses Genre lieben, aber auch für die, die sich in diesem Genre mal ausprobieren wollen.
Das Buch enthält 4,5/5 Sterne von mir.

Vielen Dank für das Rezensionsexemplar.

Breakdown – Sie musste sterben. Und du bist schuld.

Von: fraeulein_lovingbooks Datum: 31. August 2018

Inhalt
Es ist dunkel, ein Unwetter tobt und die junge Lehrerin Cass will so schnell wie möglich nach Hause. Als sie auf der verlassenen Landstraße ein parkendes Auto sieht, trifft sie eine folgenschwere Entscheidung. Sie steigt nicht aus, um der Fahrerin Hilfe anzubieten. Sie fährt weiter. Am nächsten Tag erfährt sie, dass die Frau in ihrem Auto ermordet wurde. Und nicht nur das: Cass kannte das Opfer. Von Schuldgefühlen geplagt, fragt sie sich, ob sie die schreckliche Tat hätte verhindern können. Dann erhält sie plötzlich anonyme Anrufe – am anderen Ende nur bedrohliches Schweigen. Ist der Mörder jetzt auch hinter Cass her?
(Quelle: randomhouse )



Meine Meinung
Zuerst möchte ich mich beim Bloggerportal und dem Blanvalet Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken.

Cass hat nach dem Verlust der Mutter endlich wieder in ihr altes Leben zurückgefunden. Sie arbeitet als Lehrerin und fühlt sich dort pudelwohl. Doch dann beginnt sie plötzlich Kleinigkeiten zu vergessen, immer wieder. Kommt nun doch die Demenz heraus, die eigentlich nicht vererbbar ist? Cass versucht ihr Leben weiterhin so zu lassen, wie es ist, aber es wird immer schlimmer. Schließlich muss Cass zum Arzt und der Verdacht wird bestätigt – sie muss Tabletten schlucken und kommt nicht mehr mit ihrem Leben klar. Die komischen stummen Anrufe machen es nicht besser, die sie seit diesem einem Abend bekommt, an dem sie die Frau in ihrem Auto alleine gelassen hat…wenn auch unbewusst.
Cass tat mir einfach nur leid, ihr wird hier übel mitgespielt. Man richtet sie fast zu Grunde und lange glaubt sie allem. Es muss fürchterlich sein, durch diese Hölle gehen zu müssen. Das wünschte ich niemanden.

Matthew ist der Mann von Cass und auf Arbeit ziemlich eingespannt – ab und zu muss er auch mal auf die Bohrinsel. Er scheint sie auf Händen zu tragen und will nur das Beste für sie. Als sie langsam Sachen vergisst, beruhigt er sie – doch irgendwann schleppt er sie zum Arzt und er besteht darauf, das sie die verschriebenen Medikamente nimmt. Aber es wird trotzdem immer schlimmer und irgendwann reißt auch ihm der Geduldsfaden…
Matthew machte anfangs einen sympathischen Eindruck, aber irgendwann kam der Punkt, an dem ich mir nicht mehr sicher war, ob er nicht vielleicht der Täter war – außerdem hat er sie immer ermutigt außerhalb zu schlafen. Mir kam das spanisch vor – das Bauchgefühl hielt ihn für einen falschen Fuffziger.

Rachel ist eine gute Freundin von Cass und steht ihr schon lange zur Seite. Sie hat den Verfall der Mutter von Cass hautnah miterlebt und die beste Freundin immer unterstützt. Als Cass immer mehr vergisst, macht sie sich Sorgen und versucht Cass dennoch zu beruhigen. Sie soll sich keine Sorgen machen.
John ist einer der Schulkollegen von Cass und sie hatte immer einen guten Draht zu ihm. Wenn sie nicht an einem Arbeitsplatz arbeiten würden, wäre sie sogar mit ihm zusammen. Ein hübsches Paar sind die beiden schon – und scheinen gut zusammen zu passen, wenn man die Gespräche so sieht.

Jane und Cass haben sich erst kurz vor dem Mord miteinander angefreundet, doch sie schienen sich schon ewig zu kennen.

Alex ist der Ehemann von Jane und nun mit zwei Töchtern auf sich alleine gestellt. Cass sucht den Kontakt zu ihm und er scheint ihr helfen zu können.

Der Schreibstil ist schlicht und einfach gehalten, sodass man die Geschichte ohne Verständnisschwierigkeiten lesen kann. Erzählt wird aus der Sicht von Cass, was einen guten Einblick in ihre Gefühls- und Gedankenwelt gibt.

B. A. Paris konnte mich wieder begeistern – ich habe das Buch tatsächlich fast in einem Zug durchgesuchtet und konnte es nicht aus den Händen legen. Man muss einfach wissen, was hinter dem plötzlichen Vergessen von Cass liegt. Was ist da passiert? Wer ist der Täter und warum hat er es getan? „Breakdown“ ist kein gewöhnlicher, aggressiver Psychothriller, sondern eher ein Psychothriller, bei dem sich die Nackenhaare ganz langsam, schleichend aufstellen und man sich gut vorstellen kann, besonders mit dem Hintergrund, das es einem selbst passieren kann. Wie schrecklich muss das sein?
Wie verzweifelt muss man irgendwann sein, weil man nicht mehr weiß, was Sache ist?
Dem Täter bin ich gegen Mitte des Buches auf die Spur bekommen, was nicht schlimm war, denn es taten sich Abgründe auf, mit denen ich nie gerechnet hätte. Ich wurde derart überrascht, das ich mir leicht dumm vorkam, weil ich es nicht vorher gesehen habe. Eine Geschichte, die langsam Fahrt aufnimmt und erst gegen Ende den großen Knall hat – ich fand es klasse! Bitte mehr von dieser Autorin!

���������� Sterne

Ein aufwühlender und mitreißender Thriller mit kleinen Schwächen

Von: Thea Datum: 30. August 2018

Nach einem Treffen mit Kollegen möchte die Lehrerin Cass so schnell wie möglich nach Hause und nimmt eine Abkürzung durch den Wald, obwohl sie ihrem Mann Matthew versprochen hat, das nicht zu tun. Eine Entscheidung, die sie schon bald bereuen wird. Denn am dunklen Straßenrand taucht plötzlich ein parkendes Auto auf mit einer jungen Frau, die auf jemanden zu warten scheint. Cass, die sich nicht sicher ist, ob diese vielleicht Hilfe braucht, hält kurz an, fährt dann aber ohne auszusteigen davon. Erst am nächsten Morgen, als sie die Nachricht erhält, dass die junge Frau ermordet worden ist, weiß sie, dass sie einen verhängnisollen Fehler begangen hat. Von nun an plagt sich Cass mit Schuldgefühlen herum, kann weder essen noch schlafen und fühlt sich einfach nur schlecht. Doch als wäre das nicht Strafe genug, wird sie auch noch von einem Unbekannten bedroht und ist sich sicher, dass sie das nächste Opfer eines psychopathischen Mörders ist.

"Breakdown - Sie musste sterben. Und du bist schuld." ist nach "Saving Grace - Bis dein Tod uns scheidet" der zweite Psychothriller der in England geborenen Autorin B.A. Paris, die es wunderbar versteht, mit den Ängsten ihrer Figuren zu spielen. Dass sie dabei stets eine junge Frau in den Mittelpunkt der Geschichte stellt, ist wohl dem Umstand geschuldet, dass Frauen einfach die besseren Opfer sind. Denn anstatt sich zu wehren, versuchen sie zu fliehen oder sich an einem sicheren Ort einzuigeln. Und genau das macht die dreiunddreißigjährige Cass, als sie nach einem traumatischen Erlebnis anonyme Anrufe erhält. Sie zieht sich aus ihrem Leben zurück, da sie weder weiß,was der schweigende Anrufer von ihr will, noch einschätzen kann, wie nahe er ihr bereits gekommen ist. Ein Martyrium, das sie immer schlechter erträgt und das sie aus lauter Hilflosigkeit mit Psychopharmaka zu bekämpfen versucht.

Der Schreibstil von B.A. Paris ist wunderbar flüssig, und obwohl außer dem Mord lange Zeit nichts wirklich Dramatisches geschieht, ist der Leser schnell gefesselt von den merkwürdigen Ereignissen, die eine junge Lehrerin durchlebt. Dabei findet der Hauptteil des nervenaufreibenden Geschehens fast nur in Cass Gedanken statt und deshalb weiß er nie, ob ihre Version der Ereignisse den Tatsachen entspricht oder ob sie die Angst einjagenden Vorkommnisse einfach nur falsch wahrgenommen hat. Denn ein fremder Mann, der vor dem Haus langgeht, ein Auto, das nicht mehr auf dem richtigen Parkplatz steht oder ein Teebecher, der verschwunden ist, sind eigentlich nur Dinge, für die es oft eine ganz simple Erklärung gibt.

Fazit
"Breakdown - Sie musste sterben. Und du bist schuld." ist aufwühlender und mitreißender Thriller, dessen Handlung nicht immer glaubwürdig ist, der aber lange Zeit mit einem gut inszenierten Schreckensszenario fesselnd zu unterhalten versteht. Nur zum Ende hin flaut die Spannung ein wenig ab, obwohl das Geschehen eine clever erdachte Wendung durchläuft und der Leser Überraschendes erfährt.