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Karen White, Beatriz Williams, Lauren Willig

Das saphirblaue Zimmer

Roman

Drei Frauen in bewegten Zeiten und ein Schicksal, das sie alle verbindet ...

Manhattan 1945: Die junge Ärztin Kate Schuyler und ihr Patient, der verletzte Soldat Cooper Ravenal, fühlen sich sofort zueinander hingezogen. Doch wer ist die Frau auf dem Bild in Coopers Amulett, die wie Kate aussieht? Als sich die beiden langsam näher kommen, finden sie heraus, dass ihre Familien seit Generationen durch ein tragisches Schicksal verbunden sind, das vor allem das Leben der Schuyler-Frauen bestimmt und seinen Anfang im »saphirblauen Zimmer« nahm. Dieses besondere Zimmer soll sich in einem großbürgerlichen Haus an der Upper East Side befinden und könnte auch Kate und Cooper vor ungeahnte Entscheidungen stellen …

Das Buch spielt in New York, USA

Leserstimmen

Geht ans Herz (4,5 Sterne)

Von: World of books and dreams Datum: 15. November 2017

Einst war das riesige Gebäude in Manhattan eine Luxuvilla, die einer reichen Unternehmerfamilie gehörte. Doch im Jahr 1944 dient die Villa als Krankenhaus und viele Männer, die ihrem Land im Krieg gedient haben, werden hier behandelt. Als der junge Cooper Ravenel mit einer schweren Verletzung am Bein eingeliefert wird, ist sich die Ärztin Kate Schuyler nicht sicher, ob sie es retten kann, aber nur ein Blick in die Augen des jungen Soldaten genügt, um sie alles versuchen zu lassen. Schnell wird Beiden klar, dass sie eine gegenseitige, beinahe schon unwiderstehliche Anziehungskraft verspüren. Als Kate dann ein Amulett bei Cooper findet, auf dem eine junge Frau abgebildet ist, die ihr zum verwechseln ähnlich sieht, ahnen sie, dass der Ursprung ihrer Gefühle in der Vergangenheit zu finden ist.
Meine Meinung:
Zeitenübergreifende Familiensagen finde ich immer sehr spannend und hier lockte auch gleich wieder ein wunderschönes Cover, dessen Farbtöne einfach unheimlich harmonisch wirken. Auch der Einstieg in das Buch fällt hier sehr leicht, denn auch wenn es hier gleich drei Autorinnen gibt, hat man rein vom Schreibstil her nicht den Eindruck, dass es durcheinander wirkt. Ganz im Gegenteil, die drei Damen harmonieren vom Stil her einfach perfekt miteinander und man wird förmlich in die Geschichte gezogen. Sprachlich ist es zwar ein wenig den Zeiten angepasst, in der die jeweiligen Geschichten spielen, wirkt dabei aber weder verschnörkelt noch überholt. Stattdessen befindet man sich mit der jeweiligen Protagonisten des jeweiligen Zeitstrangs recht schnell verbunden.
Die Geschichte an für sich ist dann auch sehr spannend und geheimnisvoll und auch wenn man zunächst glaubt zu wissen, wohin die Geschichte führt, ist man dann doch immer wieder aufs neue überrascht. Hier gibt es doch so einige Familienintrigen und Geheimnisse, die herausgefunden werden wollen und die durchweg durch die drei unterschiedlichen Zeitstränge führen.
Wie gerade erwähnt haben wir es mit drei Frauen aus drei Generationen zu tun, bei denen man schnell den Verwandtheitsgrad erahnt, ob man dabei recht behält, erfährt man dann allerdings tatsächlich erst am Ende der Geschichte. So gibt es hier drei Zeitstränge, wobei der erste am Ende des 19. Jahrhunderts, der zweite in den zwanziger Jahren des 20. Jahrhunderts und der dritte zum Zeitpunkt des zweiten Weltkrieges spielt. In jedem einzelnen Strang gibt es eine andere Protagonistin, aus deren Perspektive der Leser das Geschehen verfolgt. Während man Kates Geschichte aus der Ich-Perspektive erlebt, erzählt ein Erzähler in der dritten Person von Olive und Lucy.
Alle drei Frauen sind ganz besondere Charaktere und jede Einzelne hat eine ganz eigene Geschichte, die doch mit den anderen Parallelen aufweist und trotzdem etwas eigenes erzählt. Die Frauen der Geschichte haben mir allesamt sehr gut gefallen. Sie passen in ihrer jeweiligen Zeiten perfekt hinein und doch ist jede von ihnen eine eigene Persönlichkeit. Sie sind lebendig und haben alle etwas wichtiges zu erzählen und letzten Endes gibt es auch noch eine kleine Moral, die man aus dieser Geschichte ziehen kann.
Neben diesen Frauen gibt es durchaus noch weitere, interessante Charaktere, seien es die Männer an den Seiten der Frauen oder weitere Personen. Doch der Hauptaugenmerk liegt hier deutlich auf den Damen, die weiteren Charaktere bleiben hier recht blass, aber nicht völlig farblos, sondern einfach nur Nebenrollen.
Mein Fazit:
Ein Buch, bei dem ich in dieser Rezension sehr aufpassen musste, um nicht zu viel zu verraten. Dabei gibt es hier Spannung, Geheimnisse, Intrigen, aber auch ganz viel fürs Herz. Ein Buch, das perfekt für gemütliche und entspannende Lesestunden ist und dabei mit einem leichten und fesselnden Schreibstil überzeugt. Wer Familiengeschichten mit Herz und Drama mögen, der ist hier genau richtig. Empfehlenswert!

Im Sog der Vergangenheit - eine außergewöhnlich gut erzählte Familiensaga

Von: Hanne / Lesegenuss Datum: 14. November 2017

"Das saphirblaue Zimmer" ist ein gemeinsames Werk der Autorinnen Beatriz Williams, Lauren Willig und Karen White. Der Roman handelt von drei Frauen, Olive, Lucy und Kate. Dass sie familiär miteinander verbunden sind, stellt sich nach wenigen Kapiteln heraus bzw. man kann es erahnen. Handlungsort ist New York.
Es beginnt im Sommer 1944 mit Kate. Diese arbeitet als Ärztin im Stornway Hospital, einer siebenstöckigen alten Villa in Manhattan. Kate kannte diese von früher her durch die Spaziergänge mit ihrer Mutter. Auch wußte sie, dass diese dort einmal kurz gelebt hatte. Kate's Geschichte ist in der Ich-Erzählperspektive geschrieben, während die von Olive und Lucy aus deren Sicht. Was aber verbindet diese drei Frauen?

New York 1892: Olive Van Alan arbeitet im Haus der reichen Familie Pratt in deren herrschaftlicher Villa. Diese lag in Manhattan, Es herrschte seit Jahren ein wahrer Bauboom. Olives Vater hatte die Pratt-Villa entworfen, bauen lassen, doch am Ende der zweijährigen Bauzeit wurde der Architekt für seine Arbeit nicht entlohnt. Das war schädlich für Olives Vaters Ruf und seiner Karriere, der sich letztendlich aus dem Leben schied. Als Olive eines Nachts im Arbeitszimmer von Pratt nach Dokumenten sucht, trifft sie auf Harry Pratt, Sohn der Familie. Die Geschichte zwischen den beiden ist ganz zauberhaft geschrieben. Es ist Liebe, doch sie darf nicht sein.
New York 1920: Olives Tochter Lucy bezieht ein Zimmer in der ehemaligen Stadtvilla. Sie ist sechsundzwanzig und arbeitet in einer Anwaltskanzlei. Aufgewachsen war sie in Brooklyn. Ihre Mutter war erst gestorben. Auf dem Weg hoch in das Stockwerk kommt sie an einem Wandmotiv vorbei und ist erschrocken. Genauso eins hatte die Mutter in ihrem Kinderzimmer an die Wand gemalt. Sie wußte, dass das Haus und ihre ehemaligen Bewohner einen wichtigen Abschnitt im Leben von Olive gespielt hatten, doch die Mutter hatte geschwiegen. Ihr letztes Wort auf dem Sterbebett war "Harry".
New York 1944: Kate betreut den schwer verletzten Captain Revenel. Unterstützung erhält sie durch Schwester Hathaway. Kate hat einen schweren Stand im Haus. Gerade bei diesem Patienten bekommt sie den Gegenwind des Oberarztes zu spüren. Sie ist intelligent und missbilligt so manche Behandlungsmethode hier. Dr. Kate Schuuyvler und Ravenel, … eine weitere Liebesgeschichte? Doch er war verlobt.

Es brauchte etwas Zeit, um die Verbindung der drei Hauptcharaktere zu sehen. Das Leben von Olive, Lucy und Kate, die Wiedergabe der damaligen Lebensumstände Ende des 20. Jahrhunderts, ebenso der Standesdünkel, das gemeinsame, was sie verbindet, meiner Meinung nach haben die drei Autorinnen hier eine sehr ansprechende Familiensaga geschrieben.
Jede Geschichte hat mich gepackt. Jede Geschichte hat ihren eigenen roten Faden, der sich schließlich am Schluss zu einem Ganzen zusammenbindet. Die Magie zwischen Olive und Harry, seine Leidenschaft zum Malen, sie kommt spürbar zwischen den Zeilen heraus und überträgt sich im Endeffekt auf die Gesamtatmosphäre. Es sind schon bewegende Geschichten, wunderbar erzählt.
Das Cover ist ein Eyecatcher. Die Farbauswahl und Motivgestaltung laden direkt ein zum Lesen, wie auch der Klappentext. "Das saphirblaue Zimmer" ist eine Familiensaga, die das Herz berührt, aber auch tiefgründig ist. Wie gesagt, der Roman liest sich schon nach wenigen Kapiteln wie von selbst und den Leser neugierig, wie es denn ausgeht. — Ein absolutes Wohlfühlbuch, eine Familiensaga, rundum gelungen —

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Das saphirblaue Zimmer

Von: Ladysmartypants Datum: 10. November 2017

Einer Liebesgeschichte mit folgenschwerer Vergangenheit kann ich seit Lucinda Riley absolut nicht mehr widerstehen und schon gar nicht, wenn die Geschichte selbst noch ein historisches Setting hat, wie es bei Das saphirblaue Zimmer von Karen White, Beatriz Williams und Lauren Willig der Fall ist. Der historische Roman ist im September 2017 beim Blanvalet Verlag erschienen und erzählt die wundervolle und herzzerreißende Geschichte einer unsterblichen Liebe.

Olive, Lucy und Kate – drei Generationen, deren Leben von einer besonderen Liebe beeinflusst wurde. Olive, die in den 1890ern im Haus der Familie Pratt als Hausmädchen anfing, um den Ruf ihres Vaters wiederherzustellen. Ihre Tochter Lucy, die in den 1920ern als Sekretärin versucht, ihre Abstammung und ihre Beziehung zur Familie Pratt zu erforschen. Und ihre Enkelin Kate, die als Ärztin 1945 eine besondere Verbindung zu einem Patienten verspürt. Alle drei Frauen stehen mit beiden Füßen im Leben und gehen entschlossen ihren Weg.

Mehr zum Inhalt möchte ich an dieser Stelle wirklich nicht verraten, da ich niemanden der Gelegenheit, diese wundervolle Geschichte selbst zu entdecken, berauben möchte. Denn wundervoll ist nur eines der wenigen lobpreisenden Adjektive, mit welchen ich dieses Buch beschreiben würde. Anfangs habe ich aufgrund eines akutem Zeitmangels und der wechselnden Perspektiven zwar etwas gebraucht um in die Geschichte zu finden, als ich dann jedoch endlich Zeit hatte, mehr als ein Kapitel auf einmal zu lesen, konnte ich das Buch kaum mehr aus der Hand legen.

Die Geschichte beginnt bei Kate, blendet dann erst zu Olive und danach zu Lucy zurück und diese Abfolge zieht sich durch das ganze Buch. Die Segmentierung mag anfangs ungewohnt sein, spätestens nach dem zweiten Mal hat man sich jedoch daran gewöhnt. Die spannenden Erzählstränge und die offenen Enden der Kapitel helfen dabei sehr, denn jedes Kapitel hört im Prinzip mit einem Cliffhanger, einer neuen Enthüllung oder neuen Fragen auf. Davon abgesehen ist die Segmentierung unheimlich effektiv und genau an den richtigen Stellen gesetzt worden.

Nach und nach erfährt man mehr und versucht sich das Ganze zusammenzureimen und hält so lange an den eigenen Theorien fest, bis man eines Besseren belehrt wird. Und glaubt mir, so hab ich das Ende nicht kommen sehen. Denn die Charaktere sind auf alle Fälle für eine Überraschung gut und zudem extrem ausdrucksstark. Interessanterweise ist der Hauptkonflikt in allen drei Geschichte ein, vor allem für Frauen, bekannter: Liebe vs. Vernunft. Ich möchte auf keinen Fall verraten, für welche Seite die drei Frauen sich entscheiden, ich möchte nur andeuten, dass eine Seite ordentlich einstecken darf.

Der Schreibstil ist dabei äußerst angenehm, aber auch abwechslungsreich, da ja drei Autorinnen die Geschichte gemeinsam geschrieben haben. Die ich-Perspektive bei Kate fand ich besonders effektiv, da ihre Geschichte die Erzählgegenwart und damit noch nicht zu Ende ist. Damit ist Kate auch der Charakter, mit dem man sich am meisten identifiziert, wobei man nicht ohnehin kann und mit allen drei Frauen mit fiebert und um alle drei weint. Ja, auch bei diesem Buch ging ohne Taschentücher ab einem gewissen Punk nichts mehr.

Fassen wir also zusammen, eine unheimlich schöne Geschichte, drei tolle Protagonistinnen, ein angenehmer Schreibstil und jede Menge an Drama, Liebe und Herzschmerz – eine Leseempfehlung meinerseits versteht sich daher von selbst. Wem dieses romantisch-historische Genre liegt, der sollte Das saphirblaue Zimmer auf jeden Fall auf seine Wunschliste setzen.

Drei starke Frauen aus unterschiedlichen Zeiten, die etwas verbindet - ein zauberhaftes Buch!

Von: Tessa Jones Datum: 05. November 2017

Inhalt:

Drei junge Frauen aus unterschiedlichen Jahrzehnten: die Haushälterin Olive aus dem Jahr 1892, die Sekretärin Lucy aus dem Jahr 1920 und die Ärztin Kate aus dem Jahr 1945. Sie sind verschieden und doch verbindet sie etwas: Ein Zimmer in einer Villa an der Upper East Side in Manhattan, dass in aller drei Leben eine Rolle spielt. Und auch ein gemeinsames Schicksal. Kate kommt diesem Geheimnis auf die Spur, als ein Patient mit einem Amulett zu ihr kommt, das ein Bild einer Frau beinhaltet, das ihr verblüffend ähnlich sieht...

Eigene Meinung:

Ich werde diese Rezension bewusst nicht ganz so ausführlich schreiben, aus Angst, etwas auszuplaudern, was die Spannung nehmen könnte. Denn dieses Buch baut sehr geschickt seine faszinierende Geschichte auf. Ich konnte es kaum aus der Hand legen, weil ich einfach wissen wollte, wie die Geschichte weitergeht und wie sie wohl enden würde.

Wir lernen drei wunderbar liebenswerte Frauen kennen, alle drei unterschiedlich, und doch durch dieses Schicksal verbunden. Die Autorinnen haben es geschafft, ganz wundervolle Charaktere zu erschaffen. Nicht nur diese Hauptcharaktere, auch die Nebencharaktere sind toll ausgearbeitet worden.

Hervorheben möchte ich außerdem, dass die Autorinnen sehr detailverliebt schreiben, so dass man sich jede Geste, jeden Raum, jede Begebenheit sehr schön vorstellen kann. Zudem wurde ich beim Lesen durch diese Tatsache geradewegs in das jeweilige Jahrzehnt katapultiert, es war, als wäre ich dort.

Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen und es macht unglaublich großen Spaß, den Geheimnissen der Geschichte auf die Spur zu kommen.

Die Kapitel werden jeweils aus der Sicht einer der drei Protagonistinnen erzählt. Olives und Lucys Geschichte ist dabei in der dritten Person geschrieben, Kates aus der Ich-Perspektive.

Und das Cover ist einfach nur wunderhübsch.

Fazit:

Eine ganz klare Leseempfehlung von mir. Wundervolle Personen, herzerweichende Liebesgeschichten, Spannung und die Reisen in vergangene Jahrzehnte machen einfach großen Spaß!

Ich bedanke mich beim Bloggerportal randomhouse für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares.

So ein tolles Buch !!

Von: Ilis.bookland Datum: 03. November 2017


Vielen Dank an den Bloggerportal und dem Blanvalet Verlag für das Rezensionsexemplar .

Inhalt: Manhattan 1945: Die junge Ärztin Kate Schuyler und ihr Patient, der verletzte Soldat Cooper Ravenal, fühlen sich sofort zueinander hingezogen. Doch wer ist die Frau auf dem Bild in Coopers Amulett, die wie Kate aussieht? Als sich die beiden langsam näher kommen, finden sie heraus, dass ihre Familien seit Generationen durch ein tragisches Schicksal verbunden sind, das vor allem das Leben der Schuyler-Frauen bestimmt und seinen Anfang im »saphirblauen Zimmer« nahm. Dieses besondere Zimmer soll sich in einem großbürgerlichen Haus an der Upper East Side befinden und könnte auch Kate und Cooper vor ungeahnte Entscheidungen stellen …

Meinung: Ich fand das Buch am Anfang sehr verwirrend aber wenn man erst richtig in der Geschichte drinnen ist dann versteht man alles. Es ist ein sehr schönes Buch mit vielen Geheimnissen. Die Liebesgeschichten waren so echt, emotional und wunderschön. Es war nicht ein typisches Liebesroman was man so sonst liest sondern viel intensiver und echter .Ich habe das Buch in einem Rutsch zu Ende gelesen und fand es einfach großartig .

Fazit: Ich empfehle es jeden weiter man muss dieses Buch gelesen haben .

Bewertung: Das Buch kriegt 5/5 Sterne von mir

drei Generationen Spannung und Geheimnisse

Von: Leapunch Datum: 30. Oktober 2017

Das Cover ist wunderschön romantisch und hat mich sofort begeistert, die Rosen, Muster und Farben sind super aufeinander abgestimmt und ergeben ein tolles Gesamtbild. Ich war wirklich gespannt auf das Buch und habe vor allem eine leicht romantisch bis hin zur kitschigen Geschichte erwartet, eben etwas bei dem man nur lesen und nicht nachdenken, sondern einfach genießen kann. Ich wurde jedoch positiv überrascht und mit viel Spannung begeistert, auch die Protagonistinnen haben mich auf Anhieb begeistert!

Der Schreibstil ist locker, flüssig und durchweg angenehm zu lesen, so verfliegen die Seiten regelrecht und war relativ schnell mit der Geschichte durch. Ein großer Pluspunkt sind die drei Generationen durch die der Leser geht, drei wundervolle Protagonistinnen die zwar relativ unterschiedlich waren aber eines gemeinsam hatten, sie waren sympathisch und realistisch beschrieben. Es werden viele Details eingearbeitet wodurch alle drei auf ihre eigene Weise interessant werden und ich kann schlecht sagen welche ich am besten fand, die Mischung macht es eben aus und die hat mich begeistert.

Ein deutliches Manko war, dass der Leser noch vor den Protagonistinnen das Rätsel lösen konnte, was es mit dem saphirblauen Zimmer auf sich hat. Dadurch war die Spannung irgendwie zeitweise weg und da hätte ich mir eine andere Handhabung gewünscht, schließlich hätte die Spannung dann nicht einen so großen Abfall gehabt. Trotzdem ist das immer noch meckern auf hohem Niveau, denn die Charaktere sorgen dafür, dass ich bei der Stange gehalten wurde und auch das Buch jederzeit weiterempfehlen würde.

Besonders begeistert hat mich der Einstieg in die Geschichte, der 1945 zur Zeit des zweiten Weltkriegs spielt, ich mag es in die Vergangenheit einzutauchen und habe besonders den ersten teil des Buches verschlungen!

Drei Autorinnen arbeiten hier zusammen, jedoch merkt man das beim Lesen gar nicht, denn sie scheinen gut zusammen gearbeitet zu haben, da sich das Buch durchgängig flüssig und einheitlich spannend lesen lässt, also an dieser Stelle nochmal ein großes Lob an das Trio!


Fazit:

Eine tolle Geschichte die sich angenehm locker und zu gleich spannend lesen lässt, die Charaktere konnten mich begeistern und ich habe das Buch schnell verschlungen. Kleinere Schwächen konnte ich entdecken aber ich denke das ist Geschmacksache. Die 3 Generationen in die man als Leser eintaucht machen das Buch zu etwas ganz besonderem und ich kann dieses Buch nur weiterempfehlen.

Da schlagen die Frauenherzen höher

Von: Shondra Datum: 27. Oktober 2017

Gleich drei Schriftstellerinnen zeigen uns in diesem Buch ihr können Karen White, Beatriz Williams, Lauren Willig. Jede von ihnen erschafft eine dieser wunderbaren drei Frauen um die es in diesem Buch geht.

!Achtung Spoiler!

Da wäre Olive ein junges Mädchen aus gutem Hause, ihr Vater ein Architekt der sich vor kurzem das Leben nahm. Aber warum nahm er sich das Leben? Warum zahlte ihn die Familie Pratt nicht aus für seine Dienste als Architekt. Nun arbeitet Olive als Dienstmädchen im Haus das ihr Vater für die Familie Pratt entworfen und hat bauen lassen. Sie möchte herausfinden was wirklich passiert ist, und Rache nehmen für den Verlust ihres Vaters.

Lucy Young (Jungmann) mietet sich in eine teure Pension ein, das Haus indem ihre Mutter einst als Dienstmädchen gearbeitet hatte, welches ihr Großvater entworfen hatte. Was war dort gesehen, war etwa der verschollene Sohn der Familie Pratt ihr Vater? Sie arbeitet in einer Anwaltskanzlei als Sekretärin, dort werden die Unterlagen über die Familie Pratt aufbewahrt. Kann sie dort etwas über ihren wahren Vater herausfinden? Was hatte es mit Harry Pratt und ihrer Mutter auf sich?

Kate eine wunderschöne starke Frau und Ärztin arbeitet genau dort wo alles begann. Mittlerweile wurde das prächtige Stadthaus zu einem Krankenhaus umfunktioniert. Ein schwerverletzter Soldat wird eingeliefert um den sie sich sehr bemüht, kommt er ihr doch irgendwie so vertraut vor. Nach und nach spinnt sich alles zusammen. Drei Frauen, zwei Familien und alle das selbe Schicksal eine unglückliche Liebe.

Olive und Harry wurden um ihre Liebe gebracht, beide heiraten jemanden anderen doch nie haben sie einander vergessen, und ihre Schicksale sowie die ihrer Kinder und Kindes Kinder sind miteinander verwoben.

Man leidet förmlich mit den Frauen die übersprühen vor Liebe, und kurz vorm Ziel doch nicht die Kurve bekommen. Doch diese Liebe soll einfach sein und so schafft es die dritte Generation endlich zusammen zu sein. So wie es Olive und Harry bereits vor fast einem halben Jahrhundert hätten sein sollen. Manchmal denkt man, hätten sie doch miteinander geredet, hätten sie nicht so schnell aufgegeben. Aber dann wäre das Buch auch schnell geschrieben gewesen und die Geschichten von Lucy und Kate nie erzählt worden.

Ich wünsche viel Spaß beim Lesen dort gibt es noch viele kleine Geheimnisse zu entdecken.

Unterhaltsam...

Von: EvaMaria Datum: 16. Oktober 2017

Das Buch hat einen recht spannenden Beginn und wir begleiten Kate im Jahre 1945 zu einem ihrer Patienten. Allerdings ist es so, dass uns hier die Autorinnen Kate nicht als Hauptcharakter präsentieren, denn in jedem Kapitel sind wir in einem anderen Jahr, sowie haben wir eine andere Person, deren Geschichte wir erfahren. Wir haben nämlich zusätzlich noch Olive (1892) und Lucy (1920).

Diese drei Damen sind familiär miteinander verbunden, was sich aber erst im Laufe der Geschichte herauskristallisiert. Alle drei haben unterschiedliche Erlebnisse und Gegebenheiten zu durchlaufen. Mehr verrate ich nicht über den Inhalt.

Aus meiner Sicht ist das Buch recht interessant, denn es war mir eine rechte Freude mehr über die Frauen zu erfahren. Allerdings muss ich auch gestehen, dass ich wirklich aufpassen musste, damit ich ja nichts verpasse und auch dem Lauf der Handlung gut folgen kann. Habe schon überlegt, ob es vielleicht doch einfach einen Ticken zu viele Personen waren oder zu viele Orte, wobei mit den Orten ist es schwierig zu beurteilen, denn eigentlich sind wir ja immer in New York.

Von den drei Hauptcharaktere würde ich jetzt Kate als sympathischsten beurteilen, denn ich fand es toll, wie sie ihre Patienten behandelt und auch doch sehr opferbereit auf mich gewirkt hat. Außerdem würde ich sie als sehr stark einschätzen, denn ich meine, welche Frau, wäre zu der damaligen Zeit Arzt geworden. Bewundernswert.

Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Ich fand alle drei Erzählstränge haben sich gut lesen lassen. Das Buch ist zudem relativ gut verständlich.

Das Cover gefällt mir sehr gut. Ich finde es in dieser Aufmachung sehr edel.



Fazit:

4 von 5 Sterne. Schöner unterhaltsamer Roman.

ein schöner, historischer Roman

Von: hope230506 Datum: 10. Oktober 2017

REZENSION

"DAS SAPHIRBLAUE ZIMMER" von K. White, B. Willams, L. Willig

Vielen lieben Dank an das @bloggerportal, @randomhouse und den @blanvalet.verlag für das Rezensionsexemplar.

TITEL: Das saphierblaue Zimmer
AUTOR: K. White, B. Williams, L. Willig
SEITEN: 480
VERLAG: @blanvalet.verlag
ERSCHEINUNGSDATUM: 18.09.2017
PREIS: 9,99 Euro (Taschenbuch)

COVER:
Durch die schöne zeichnerische Gestaltung spiegelt es die Zeit des Romans sehr gut wieder. Die verschiedenen Blautöne betonen den Inhalt des Buches und man erkennt, daß es ein historischer Roman ist.

INHALT ( mit Spoiler)
In dem Buch geht es um drei Frauen aus verschiedenen Zeiten. Jede für sich muss sich mit den Begebenheiten ihrer Zeit auseinandersetzten und jede Frau für sich ist auf der Suche nach Liebe, Geborgenheit und Annerkennung. Alle drei verbindet ihre Familiengeschichte miteinander und jede für sich möchte das Geheimnis lösen. Eines verbindet die Drei und ihre Geschichte- Das saphierblaue Zimmer.

MEINE MEINUNG/FAZIT
Der Roman wird in drei Handlungssträngen erzählt. Die Hauptprotagonisten sind Olive, Lucy und Kate, die jeweils in verschiedenenZeiten leben und doch so sehr miteinander verbunden sind. Die einzelnen Kapitel sind durchnummeriert und auch nicht zu kurz gehalten, um sich in die jeweilige Zeit fallen zu lassen und in den Charakter hineinzuversetzten. Vor jedem Kapitel finden wir die Jahreszahl und Protagonistin, was die Orientierung enorm erleichtert. Das Buch wurde von drei Autorinnen geschrieben, aber es wurde so gut zusammengefügt, daß es mir als Leser überhaupt nicht aufgefallen ist. Die Kapitel fügen sich wunderbar aneinander. Der Schreibstil passt gut zusammen und das Buch lässt dich flüssig lesen. Alle Hauptcharaktere waren mir sehr symphatisch und jedes Schicksal ging mir sehr nahe und ich habe gehofft, daß alle drei ihr Glück finden. Die Gefühle der Protagonisten rücken durch den Schreibstil sehr schön in den Vordergrund und wirken authentisch. Allerdings hätte mir eine Personenübersicht am Anfang des Buches sehr geholfen. Es ist ein ruhiger Roman, der einem doch gefangen hält. Das Buch hat mich schnell überzeugen können und in seinen Bann gezogen.

Von mir 4/5 Sternen ��������

Drei Frauenschicksale die berühren

Von: Oma Inge Datum: 08. Oktober 2017

Ein Haus in Manhatten mit einem geheimnisvollem Raum unter dem Dach - darum ranken sich drei Frauenschicksale.
Olive, die 1892 in dem Haus der Familie Pratt als Dienstmädchen arbeitet und sich in einen der Söhne verliebt.
Lucy, die Tochter von Olive, die 1920 versucht etwas über das Leben ihrer Mutter zu erfahren und sich in dem Haus einmietet (es ist inzwischen zu einer Pension geworden).
Lucy, die Enkelin von Olive, die 1945 als Ärztin in dem zum Krankhaus umfunktionierten Haus arbeitet.

Das Buch ist von drei Autorinnen geschrieben worden. Die Schreibstile passen aber wunderbar zusammen und es fällt fast gar nicht auf, dass drei Frauen an dem Buch geschrieben haben. Die Geschichte von Kate wird in der Ich-Form erzählt, die von Olive und Lucy aus der Erzähl-Perspektive.
Die verschiedenen Zeitschienen wechseln und jedes Kapitel ist mit Namen und Jahreszahl überschrieben. So verliert man nicht den Faden. Auch die Umstände in denen die drei Frauen leben werden sehr gut dargestellt. Ich habe mit der immer überarbeiteten Olive gelitten. Habe Lucy die Daumen gedrückt, dass sie genug verdient um zu überleben. Kate muss sich als Ärztin besonders anstrengen um akzeptiert zu werden. Jede der drei Frauen begegnet ihrer großen Liebe, aber nicht alle finden ihre Erfüllung. Mehr möchte ich nicht verraten.
Eigentlich fehlte mir nur ein Personenverzeichnis, welches mir das eine oder andere Mal geholfen hätte. Es waren, besonders am Anfang, doch sehr viele beteiligte Personen die ich erst kennenlernen musste.

Das Buch hat einen flüssigen Schreibstil aber trotzdem muss man sich Zeit dafür nehmen. Die verschiedenen Zeitschienen erfodern doch etwas Konzentration.

Eine kleine feine Jahundert-Saga

Von: Faltine Datum: 06. Oktober 2017

Inhalt:
1892 arbeitet die junge Olive als Dienstmädchen bei Familie Pratt. Eigentlich hätte sie dies nicht nötig, denn sie kommt aus gutem Hause – ihr Vater war der Architekt des Hauses der Familie Pratt. Allerdings wurde er nicht für seine Arbeit bezahlt und somit hat die Familie seine Karriere und am Ende auch sein Leben zerstört. Olive möchte sich rächen und schleust sich dort ein um an die Unterlagen zu kommen, doch bei ihrem ersten Versuch wird sie fast erwischt und versucht zu fliehen. Sie rennt jedoch in die falsche Richtung und läuft dem jungen Harry Pratt in die Arme. Sofort knistert es gewaltig zwischen ihnen und er zeigt Olive das Zimmer unter dem Dach: Das saphirblaue Zimmer. Er malt sie und dies ist der Ursprung der restlichen Geschichte...

1920 schleust sich Lucy in eine Kanzlei ein, die die Familie Pratt betreut, denn ihre deutsche Großmutter hat ihr ein Geheimnis offenbart, welches sie nun zu lüften versucht.

1945, Kate ist Ärztin. Zumindest versucht sie eine zu sein, doch sie hat große Probleme damit von ihren männlichen Kollegen ernst genommen zu werden. Dann wird ein neuer Verwundeter eingeliefert und sofort fühlen beide diese Verbundenheit...und dann sagt er ihr auch noch, dass er sie kennt...


Meine Meinung:
Das Cover gefällt mir sehr gut, es passt perfekt zu einer Geschichte, die sich über einen solchen Zeitraum abspielt. Auch der Titel ist mehr als passend, geht es doch in jedem Erzählstrang um dieses Zimmer. Die Kapitel hatten eine tolle Länge und während Kate ihre selbst erzählt, werden die von Olive und Lucy aus deren Sicht erzählt...bis auf das allerletzte ;)

Anfangs dachte ich mir: Ja, dass ist jetzt eine nette Liebesgeschichte, die ich mal so nebenbei lesen kann. Aber weit gefehlt! Sehr weit sogar. Ich musste mich ziemlich konzentrieren. Es kommen bei allen drei Frauen immer wieder dieselben Schlüsselelemente vor und man muss schon voll und ganz dabei sein, damit man die Zusammenhänge alle auf die Kette bekommt. Aber dennoch war ich mir 110% sicher zu wissen wie es ausgeht, wer mit wem wie in Verbindung steht...pah! Ich lag komplett daneben.

Der Schreibstil ist ganz großes Kino. Er wurde viel wert auf Details gelegt, aber nicht so, dass es zu viel wurde oder gar langweilig. Ich staune immer noch darüber, wie drei verschiedene Autorinnen so harmonisch eine Geschichte schreiben können.

Die Charaktere haben sich alle in mein Herz gebrannt. Ich habe mit ihnen gelitten, geweint und mich gefreut. Ganz besonders Kate mochte ich am liebsten. Den Namen Prunella werde ich ebenfalls nie wieder vergessen :) ;)

Ich kann wirklich jedem dieses wundervolle Buch empfehlen, denn auch auf den letzten Seiten hält es noch einige Überraschungen bereit.

Vielen Dank an das Bloggerportal und dem Verlag für das Buch ♥

Drei Frauen einer Familie

Von: Motte Enna Datum: 06. Oktober 2017

Parallel werden die Geschichten dreier Frauen einer Familie erzählt. Zeitlich beginnt es mit Olive van Alan/Jones. Als Tochter eines Architekten wuchs sie behütet auf mit beruhigenden Zukunftsaussichten. Als ihr Vater durch einen Kunden in den Bankrott getrieben wurde ändert sich ihr gesamtes Leben und Olive entscheidet sich als Dienstmädchen bei eben jenem Kunden anzufangen. Sie wollte Beweise für den Betrug finden und den Ruf ihres Vaters wieder rein zu waschen um wieder zurück in ihr altes Leben zurückkehren zu können. Kurz vor Weihnachten 1892 macht sie Bekanntschaft mit Harry Pratt, Sohn ihres Arbeitgebers und leidenschaftlicher Maler. Er ist vom ersten Augenblick an von ihr fasziniert und überredet sie für ihn Modell zu stehen. Es bleibt nicht aus, dass sich mit der Zeit eine enge Vertrautheit zwischen den beiden entwickelt, die das Leben der beiden maßgeblich verändern könnte.
Die zweite Frau in der Reihe ist Lucy Jungmann/Young, Olives Tochter. Sie wächst mit einem deutsch stämmigen Gemüsehändler als Vater auf und wächst in ganz anderen Kreisen als ihre Mutter auf. Auf dem Sterbebett deutet ihre Mutter an, dass ihr Vater nicht ihr Vater sei und weckt Zweifel in ihr. Gegen den Willen ihrer Großmutter beschließt Lucy als Schreibkraft in einer renommierten Anwaltskanzlei in Manhattan zu arbeiten, die als Treuhänder für die Familie Pratt arbeitet. Auf diesem Weg versucht sie dem Geheimnis um ihren möglicherweise leiblichen Vater - Harry Pratt - sammeln zu können, der seit 1893 von der Bildfläche verschwunden ist. Dabei kommt sie dem zuständigen Anwalt ziemlich nahe, genauso einem Kunsthändler aus dem Süden, der ebenfalls großes Interesse an der Geschichte der Familie Pratt hegt.
Zu Letzt schließt sich die Geschichte von Kate Schuyler an, die 1944 als Ärztin in einem Hospital für Kriegsverletzte arbeitet. Neben ihrer harten Arbeit und dem Kampf um das Leben ihrer Patienten, muss sie sich auch anhaltend gegenüber ihrem männlichen Kollegen behaupten. Als eines Tages Captain Cooper Ravenel mit einer schweren Beinverletzung eingewiesen wird kommt Kate innerlich ins Wanken. Sie spürt sofort eine Verbundenheit zu dem unbekannten Soldaten und setzt sich für den Erhalt seines Beines ein, dafür opfert sie ihr privates Zimmer direkt unter dem Dach. Auf der Suche nach Kontaktdaten von der Familie des Captains findet Kate ein Amulett mit einem gemalten Porträt. Die Bild zeigt eine Frau, die Kates Zwillingsschwester aussieht. Gemeinsam begeben sich Cooper und Kate auf die Suche nach einer Erklärung.
Fazit
Auch wenn es langsam langweilig klingt, aber es hat mir wirklich gut gefallen. Zwar ist die Geschichte recht durchschaubar mit wenigen Überraschungen, aber trotzdem kann man sich in den Seiten verlieren und mit den Charakteren mitfühlen auf ihrer Suche nach der Liebe. Die drei Autorinnen schaffen es sehr gut die gesellschaftlichen Konventionen der jeweiligen Zeit mit einzubringen und wie die Entscheidungen von Olive, Lucy und Kate dadurch beeinflusst werden. Ein wirklich gutes Buch für diese kalten, nassen Tage, die vor uns stehen, mit dem man sich gemütlich mit einem Tee aufs Sofa verkriechen kann.
Viel Spaß beim Schmökern!

Wäre dieses Buch und der Stammbaum der Charaktere nicht so verwirrend gewesen, wäre es eine tolle Lektüre gewesen.

Von: MoneP Datum: 01. Oktober 2017

„Viele Köche verderben den Breit“ heißt ein berühmtes Sprichwort und passt für mich hier leider perfekt zu diesem Buch. Drei Autorinnen, die an einem Buch schreiben kann eben nicht immer klappen. Für mich waren hier zu viele Einflüsse am Werk. Der Klappentext gefiel mir sehr gut und ich habe mir dadurch einiges erhofft. Leider konnten meine Erwartungen nicht erfüllt werden. Ab und an kam zwar ein wenig Romantik auf, jedoch habe ich mich bei diesem Roman weniger mit den Liebenden befassen können, da ich mir die ganze Zeit den Stammbaum, der jeweiligen Personen zusammenreimen musste. Wer war noch mal mit wem und wer ist der Vater, waren sie Geschwister oder Cousin und Cousine, oder sind sie gar nicht verwandt? Dürfen sie sich überhaupt lieben? Wenn man sich dies nur einmal fragen muss, geht das in Ordnung, aber diese Fragen traten einfach zu häufig vor. Alle scheinen miteinander verbunden und es war einfach Zuviel. Ich hatte neben mir ein Zettel liegen, wer wer ist und von wem er ist. Ansonsten wäre ich gar nicht mehr hinterher gekommen. Ich hätte es schöner gefunden, wenn man den Teil von Kate Schuyler und Cooper Ravenel als eine Liebesgeschichte hätte lesen können und sie nach und nach auf Geheimnisse gestoßen wären. Doch hier waren es drei verschiedene Generationen von den selbem Frauen, die auf drei Generationen derselben Männer stießen und sich jedes Mal in einander verliebten. Da vieles nicht sofort aufgeklärt wurde, wurde man verwirrt zurückgelassen, bis es im nächsten Teil weiter ging. Man wechselte zwischen 1892, 1920 und 1940 hin und her.
Ich persönlich dachte immer ich lebe in der falschen Zeit und die Liebe war früher einfacher. Man traf sich, man verliebte sich, man war zusammen, heiratete und erst dann schlief man miteinander. Heutzutage müssen wir ja alles erst testen, bevor wir es behalten oder zurückgeben. Dies hat Vor- aber auch Nachteile. Doch dieses Buch zeigte mir ganz deutlich, dass es in der Liebe wohl immer kompliziert ist, egal in welcher Zeit man lebt. Da geht es uns Frauen heute auf jedenfall besser und das merkt man auch. Wir sind nicht mehr von einem Mann abhängig und entscheiden uns somit freiwillig für jemanden. Früher mussten Frauen an ihre Zukunft denken und an einen Versorger. Es war wichtig für sie. Das hatte natürlich Vorteile für die Männer, die die heutigen Männer nicht mehr haben. Männer in der heutigen Zeit müssen sich einfach mehr Mühe geben, um eine Frau zu bekommen und halten zu können, denn eine Frau ist nicht mehr abhängig von ihnen. Freuen wir Frauen uns also darüber. Und die Männer können sich freuen, wenn wir freiwillig bei ihnen sind.
Leider quälte ich mich etwas ab mit dieser Lektüre und brauchte ewig, sie zu lesen, weshalb ich sie nicht sehr gut bewerten kann. Sie hätte viel mehr Potential gehabt.

So schön!

Von: buchtippsperlen Datum: 01. Oktober 2017

Meine Meinung:

Was für eine wunderschöne Geschichte! Ich habe das Buch angefangen und wusste nach den ersten Seiten, dass ich es lieben werde. Es hat eine Atmosphäre, welche man garnicht so richtig in Worte fassen kann. Drei Liebesgeschichten in einem Buch vereint. Es liegt sehr wahrscheinlich auch an den früheren Jahren in denen die Geschichte von Kate, Olive und Lucy spielt. Jahre vor dem ersten Weltkrieg ( 1892) nachdem ( 1920) und während des 2 Weltkrieges (1944) und die allgegenwärtige Frage, welches Schicksal verbindet diese Frauen ?
Die Geschichte wird aus der Sicht aller drei Hauptprotagonisten erzählt. Kate's wird in der ICH -Form erzählt. Die Sicht von Olive und Lucy aus der Erzählperspektive. Ich denke, da das Buch von drei Autorinnen geschrieben wurde, dass jede seiner Figur eine sehr persönliche Note gegeben hat. Alle haben eine sehr schöne, ich würde sogar sagen " ruhige " Schreibweise. Jede Figur hat einen sehr starken, unverwechselbaren Charakter.
Besonders die Geschichte aus Kate's Sicht und die Liebesgeschichte zwischen ihr und Cooper hat mir am besten gefallen. Alle drei erzählen ihre Liebesgeschichte, welche alle zum dahin schmelzen und teilweise auch sehr traurig waren. Das ist aber nicht das einzige worum es in diesem wundervollen Buch geht. Es ist nicht einfach nur ein Liebesroman. Es geht viel mehr um die sehr lange zurück liegende Familiengeschichte und die Verzweigung mehrerer Familien miteinander. Leider kann ich euch hier aber nicht allzu viel erzählen, da ich euch dann spoilern müsste. Man spürt einfach so viel Liebe zum Detail. Nur soviel, zwischendurch hat es mich doch sehr an eine Szene aus Titanic und Aschenputtel erinnert.
Normalerweise lese ich nicht so gerne Bücher, welche aus der früheren Zeit erzählen, aber ich bin froh, dass ich dem Buch doch eine Chance gegeben habe, den es hat mich mehr als nur berührt und in seinen Bann gezogen.
Alle Charaktere sind mir so sehr ans Herz gewachsen, dass es einer dieser Bücher waren, wo ich mir gewünscht habe, dass die Geschichte einfach immer weiter erzählt wird und kein Ende findet. Ich werde es noch sehr lange mit mir tragen.

Fazit:

Eine wunderschöne, herzzerreißende Geschichte, mit tollen Charakteren, welcher meiner Meinung nach einfach einzigartig sind. Bitte, wenn ihr es noch nicht getan habt, lest dieses Buch. Ich kann es euch nur empfehlen.

Das Buch bekommt von mir 5/5 Sterne ★★★★★

Ein geschichtsträchtiges Haus, drei verliebte Frauen und dunkle Familiengeheimnisse. Spannender, sehr kurzweiliger Roman, der mit einem ausgeklügelten Plot punkten kann. Leseempfehlung!

Von: Happy-End-Buecher.de- Nicole Datum: 30. September 2017

Ein geschichtsträchtiges Haus in Manhattan, das Überraschendes bietet, für gleich drei junge Frauen, die dieses Haus betreten. Doch die drei Frauen, leben zu unterschiedlichen Zeiten. Während Olive dort als Hausangestellte im Jahre 1892 arbeitet, allerdings unter Vorspiegelung falscher Tatsachen und sich zum ersten Mal heftig verliebt, mietet die junge berufstätige Lucy, ein Zimmer im Jahre 1920, in dem besagten Haus. Doch es ist nicht nur Zweckmäßigkeit, die sie dazu verleitet hat, sich um ein Zimmer dort zu bemühen. Denn sie hat schon viel über das Haus gehört und hofft mehr herauszufinden, auch über ihre Abstammung. Sie hat einen Job in einer Anwaltskanzlei angenommen und einen unerhört attraktiven Chef, doch dieser ist es nicht, der ihr Herz schneller schlagen lässt, sondern der mysteriöse Kunde ihres Chefs, Mr. Ravenel.

Im Jahre 1944 arbeitet die fleißige Ärztin Dr. Kate Schuyler in dem Haus, das im Laufe der Jahrzehnte zum Krankenhaus umfunktioniert wurde. Als eines Tages ein schwer verwundeter Soldat eingeliefert wird, zögert sie nicht lange und bietet kurz entschlossen ihre kleine Dachstube als Krankenlager an, da alle anderen Betten bereits belegt sind. Obwohl alle Ärzte der Meinung sind, dass das Bein ihres Patienten nicht mehr zu retten ist, setzt sich Kate dafür ein, zunächst ein Antibiotikum zu geben. In einem wachen Moment spricht sie der Patient mit „Victorine“ an und behauptet, er würde ihr Gesicht schon lange kennen. Kate ist verwirrt, denn es scheint nicht so, als ob er im Delirium wäre….

Ich habe die Inhaltsangabe bewusst knapp gehalten, um nicht versehentlich zuviel auszuplaudern, denn es würde gerade in diesem Fall den Leser um einiges Rätselvergnügen beim Lesen bringen. Man ahnt zwar gleich, dass die Geschichten der drei Hauptakteurinnen irgendwie zusammen gehören, die immer im Wechsel erzählt und vorangetrieben werden, doch fürchtet man schnell, dass die Geschichten eigentlich nicht gut ausgehen können, falls sie sich so entwickeln, wie man es lange Zeit vermutet. Hut ab für die drei Autorinnen dieses Romans nebenbei! Die Gliederung bzw. Plotentwicklung, ist dermaßen geschickt und ausgeklügelt geraten, dass man als Leser wirklich erst gegen Ende des Romans den vollen Durchblick erhält. Zugegeben, man muss diesen Roman äußerst aufmerksam lesen, damit man im Zuge der Storys nicht den selbigen verliert. Dafür wird man aber mit drei außergewöhnlichen Geschichten in einem Roman belohnt, die allesamt gut geschrieben wurden. Was ich zudem bemerkenswert fand, war, dass alle Autorinnen einen ähnlichen Schreibstil besitzen, bzw. sich den anderen so angepasst haben, dass man keine Übergänge oder Veränderungen, während des Lesens der drei Storys, bemerkt. Wer nun fürchtet, dass er hier eher eine Anthologie bekommt, kann also beruhigt aufatmen.

Aufmerksam geworden auf „Das saphirblaue Zimmer“, bin ich eigentlich lediglich, weil ich bereits andere Romane von Lauren Willig und Beatriz Williams kannte und sehr mochte. Es ist ein Roman für Romancefans, allerdings sollte man hier keine schwülstigen oder erotischen Szenen erwarten. „Das saphirblaue Zimmer“, kommt recht züchtig daher, braucht aber auch keinerlei Erotik, da die geheimnisvolle Geschichte der drei Frauen für ausreichend Abwechslung und Spannung sorgt. Es ist ein Roman für Leser, die Bücher von Autorinnen wie beispielsweise Kate Morton oder Katherine Webb mögen, die gerne von starken Frauen mit dunklen Familiengeheimnissen lesen. Von mir gibt es die Höchstbewertung und eine absolute Leseempfehlung!

"Das saphirblaue Zimmer" - wahnsinnig gut und romantisch

Von: readingMarry Datum: 25. September 2017

Das Buch hat mich direkt angesprochen, da es 1945 spielt und ehrlich gesagt finde ich das Cover wunderschön. Ich persönlich bin ein großer Fan historischer Romane und da ich schon vermehrt aus der Sicht der Deutschen oder genauer über die Sicht der Politik der damaligen Zeit gelesen habe, hat es mich noch einmal mehr interessiert. Es geht hier ja jetzt nicht direkt um die amerikanische Siegermacht, sondern die Geschichte um die Ärztin -wohlgemerkt eine Frau als Ärztin im Jahre 1945- Kate Schuyler und ihren Patienten den Soldaten Cooper Ravenal.

Es ist nochmal eine andere Sicht auf die Verhältnisse in der damaligen Zeit. Aber das ist natürlich nicht Alles. Es ist einfach nur wahnsinnig romantisch.

Und ich muss wirklich sagen: Dieses Buch hat mich umgehauen! Es ist wahnsinnig gut geschrieben und man bekommt gerade durch die drei Autorinnen die Perspektivwechsel richtig gut mit. Man merkt einfach, dass man hier drei unterschiedliche Schreibstile hat. Es geht nämlich nicht nur um Kate und Cooper, sondern auch um die Vergangenheit.
Doch was genau es damit auf sich hat, müsst Ihr selbst lesen.

Ich bin nur so durch die Seiten geflogen und konnte es kaum abwarten, das Buch zu beenden. Es hat mich total fasziniert, wie die ganzen Protagonisten miteinander verbunden sind. Ich habe immer wieder mit geraten und wurde dann doch eines besseren belehrt.

Mein Fazit:
Das Buch hat mich total gefesselt und mitgerissen. Deswegen bekommt es von mir 5 Sterne!

meine hohen Erwartungen wurden leider vollends enttäuscht - gute Idee, die leider nicht richtig umgesetzt wurde

Von: Gudrun Datum: 25. September 2017

Das Cover hat mich gleich magisch angezogen, denn durch seine Farbgebung und die Abbildungen, die sehr zart rüberkommen, verleiht es einen geheimnisvollen Hauch und macht neugierig. Der Titel, der sich durch die wunderschöne und hervorgehobene Schrift in dem blaue glänzenden Kreis befindet, unterstreicht den Namen des Buches gekonnt. Daraufhin und auch aufgrund des Klappentextes sowie auch der Leseprobe war ich super gespannt auf den Inhalt und hatte dementsprechend hohe Erwartungen.

Leider hat mich dieser dann ganz und garnicht überzeugt. Den Schreibstil der Autorinnen empfand ich als mühselig und langweilig, konnte mich einfach nicht ergreifen.

Die Herangehensweise, die Geschichte, die drei Generationen von Frauen umfasst, jeweils in deren Zeit abwechselnd zu erzählen, finde ich normalerweise sehr gelungen. Aber, hier war zwar klar, dass die Geschichten zusammengehören, jedoch wurden die jeweiligen Zeitfenster irgendwie so erläutert, dass ich ständig hin- und herblättern musste, um überhaupt einen Konsens zu erhalten.

Zuerst dachte ich noch, dass es einfach einer gewissen Einlesezeit benötigt, um die jeweils Mitwirkenden besser kennenzulernen und dann den roten Faden aufschnappen zu können, aber, durch die Schreibweise, die eher langatmig rüberkommt, war das doch sehr mühsam und so musste ich mich von Anfang bis Ende durch´s Buch quälen.

Auch die Schilderung der Charaktere hat aus genannten Gründen darunter gelitten. Konnte hier keinerlei Emotionen oder dergleichen zu den Personen aufbauen.



Mein Fazit: meine hohen Erwartungen wurden leider vollends enttäuscht - gute Idee, die leider nicht richtig umgesetzt wurde

Eine aufregende Reise in die Vergangenheit

Von: zauberblume Datum: 25. September 2017

"Das saphirblaue Zimmer" ist ein Gemeinschaftswerk der Autorinnen Karen White, Beatriz Williams und Lauren Willig. Aus deren Feder ist ein gigantischer Roman entstanden, der sich über drei Generationen zieht, indem drei Frauen die Hauptrolle spielen.

Der Inhalt: Manhatten 1945. In das Krankenhaus, in dem die junge Ärztin Kate Schuyler arbeitet, wird der schwerverletzte Soldat Cooper Ravenel eingeliefert. Sofort spürt Kate eine besondere Bindung zu ihm. In seinen Unterlagen findet Kate ein Amulett mit dem Bild einer Frau, die er unwahrscheinlich ähnlich sieht. Und als sich Kate und Cooper schön langsam näher kommen, finden sie heraus, dass ihre Familien seit Generationen miteinander verbunden sind. Und allen Anfang nahme die Geschichte der Schuyler-Frauen im saphirblauen Zimmer. Dieses Zimmer soll sich in einem großbürgerlichen Haus an der Upper East Side befinden. Hoffentlich haben die Entdeckungen nicht schwerwiegende Folgen für das Leben der beiden .....

Wow! Kann ich da nur sagen! Ein Wahnsinnsbuch, das mich von der erste Seite an in Atem gehalten hat. Der Schreibstil der Autorinnen ist dermaßen fesselnd, ich konnte das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen, so begeistert hat mich die Geschichte von Anfang an. Zuerst einmal zu Kate. In Kriegszeiten hat sie es nicht leicht, sie arbeitet bis zu Erschöpfung im Krankenhaus und bekommt von ihrem Vorgesetzten nicht die Anerkennung, die sie verdient. Denn eine Frau als Ärztin hatte im Jahr 1945 einen schweren Stand. Aber ich bewundere ihren Mut und ihre Hilfsbereitschaft. Sie hat sich ja aufopfernd um Cooper gekümmert und dann dieses Bild mit der Frau, die ihr so ähnlich sieht. Und nun beginnt eine aufregende Reise in die Vergangenheit. Wir befinden uns im Jahr 1892 und lernen Olive van Alan kennen. Sie ist die Tochter eines Architekten und arbeitet nun in einem hochherschaftlichen Haus als Dienstmädchen bei der Familie Pratt. Und die Arme muss wirklich viel arbeiten. Sie verliebt sich in einen der Pratt-Jungs. Doch hat diese Liebe in der damaligen Zeit eine Chance? Und dann befinden wir uns im Jahr 1920. Wir lernen Lucy kennen. Sie kommt nach Manhatten und nimmt einen Job in einer angesehenen Anwaltskanzlei an. Sie ist in dieser großen Stadt auf der Suche nach ihren Wurzeln, denn ihre Mutter hat ihr auf dem Sterbebett noch eine geheimnisvolle Nachricht hinterlassen. Und hier wird es auch richtig spannend. Ich finde das Buch einfach klasse, es wird abwechselnd von Kate, Lucy und Olive erzählt und man wird von Seite zu Seite von der Geschichte mehr gefangengenommen. Eine unglaubliche, spannende Geschichte, die mich auch sehr berührt hat. Das Schicksal kann manchmal schon grausam sein.

Für mich ist dieses Buch ein absolutes Lesehighlight- ein Bestseller. Ich habe wunderbare Lesestunden damit verbracht. Das Covver ist auch sehr ansprechend. Selbstverständlich vergebe ich für diesen tollen Roman 5 Sterne (leider können es nicht mehr sein).

Die Treppe zum Glück

Von: hasirasi2 Datum: 23. September 2017

Die eindrucksvolle Marmortreppe der Pratt-Villa endet im 5. Stock, im 6. sind die Zimmer der Dienstmädchen (dafür reicht eine enge Stiege) und nicht mal jene wissen, was sich ganz oben – im 7. Stock – befindet. Dabei ist dort das schönste Zimmer des Hauses: „... die hohen venezianischen Rundbogenfenster ... Die Ziegelwände ließen den Raum wie einen geheimen Garten erscheinen. Ihr Blick wanderte nach oben zu der wundervollen Kuppel ... aus Klarglas ... sodass Olive mitten unter dem samtenen, sternenbedeckten Nachthimmel Manhattans stand.“ (S. 52/53)

„Das saphirblaue Zimmer“ ist ein sehr geschicktes Verwirrspiel auf 3 Zeitebenen.

1892 leben die Pratts in diesem Haus, aber die Geschichte dreht sich hauptsächlich um ihr Dienstmädchen Olive. Diese stammt aus gutem Haus, doch als ihr Vater stirbt, verarmt die Familie. Olive ist noch sehr jung, recht naiv und leicht zu beeindrucken. Sie lässt sich aus einem ganz bestimmten Grund gerade bei den Pratts anstellen, aber dann verliebt sie sich – in den falschen Mann? ... „Bloß ein paar Meter und doch eine ganze Welt von ihr entfernt.“ (S. 93)

1920 ist die Villa ein Pensionat für alleinstehende Frau und Lucy zieht dort ein, weil ihre Mutter eine ganz besondere Beziehung zu dem Haus hatte. Lucy ist allein, ihre Großmutter hat sie nach dem Tod der Eltern als Kuckuckskind beschimpft. Sie arbeitet in einer Anwaltskanzlei weil sie hofft, dort etwas über ihren „richtigen“ Vater herauszufinden. Doch dann begegnet sie zwei Männern und muss sich entscheiden, was ihr wichtiger ist – die Wahrheit, die Liebe oder ein abgesichertes Leben?

1944 ist die Villa ein Krankenhaus, in welchem Kate als einzige weibliche Ärztin keinen leichten Stand hat. Sie wollte nie eine Familie, sondern beruflichen Erfolg. Jetzt muss sie sich mitten im 1. WK in einer harten Männerwelt durchsetzen „Ich habe ständig das Gefühl, als müsste ich mein Abschlusszeugnis ... und mein Ärztediplom um den Hals tragen, um mich zu beweisen!“ (S. 116). Doch dann bringt ein Patient, Capitain Cooper Ravenal, ihr Leben durcheinander: „Ich habe dich schon immer gekannt.“ (S. 47). Er zeigt ihr ein kleines altes Gemälde. Die Frau darauf sieht aus wie Kate, sie trägt sogar die gleiche Rubinkette, nur die Augenfarbe stimmt nicht „Das kommt daher, weil ich Ihr Gesicht zeichne, seit ich alt genug bin, um einen Stift zu halten.“ (S. 84).
Kate und Cooper tauchen immer tiefer in die Geschehnisse der Vergangenheit ein und versuchen, das Rätsel um das Bild und die Rubinkette zu lösen.

Das Buch hat mir von Beginn an Gänsehaut beschert und mich gefesselt. Ich habe es in nur 2 Tagen gelesen, denn die Geschichte der Villa und der Frauen ist sehr geheimnisvoll und verworren. Jedes Mal wenn ich dachte, ich habe das Geheimnis längst erraten, kam wieder eine überraschende Wendung.

Die 3 Frauen verbindet trotz der unterschiedlichen Zeiten sehr viel: sie haben ihre Familie und ihren Status verloren, geben aber nicht auf; sie sehen sich unglaublich ähnlich und lieben den falschen Mann. Und sie alle tragen (trugen) die gleiche goldene Kette mit dem Rubinanhänger, wie Kate bald herausfindet ...

Eine Besonderheit des Buches ist übrigens, dass es zusammen von 3 verschiedenen Autorinnen geschrieben wurde, aber man merkt nicht, wer was verfasst hat. Mich würde interessieren, ob sich jede auf einen der 3 Stränge konzentriert hat oder sie alles gemeinsam verfasst haben.

Mein Fazit: Spannend, geheimnisvoll und verwirrend - eine sehr komplexe Familiengeschichte.
„Das saphirblaue Zimmer“ ist ein weiteres Jahreshighlight für mich mein Tipp für alle Fans von Teresa Simon.

Für mich ein rundum perfektes Buch welches viel Spaß beim Lesen gemacht hat

Von: Samy Datum: 22. September 2017

Es war nicht einfach eine Inhaltsangabe zu schrieben die nicht zu viel von diesem Buch verraten hätte, also habe ich es gelassen und überlasse es euch herauszufinden was bei diesem Buch das besondere ist. Die Geschichte ist so wundervoll und ich würde richtig in sie hineingezogen. Es ist Spannend, Emotional und wirklich wunderschön geschrieben. Man merkt gar nicht das hier wirklich 3 Frauen das Buch geschrieben haben, es passt alles perfekt zusammen. Der Schreibstil von allen 3 Damen geht sehr schön ineinander über und so muss man nicht absetzten, nicht viel überlegen und kann einfach direkt die Geschichte weiterverfolgen. Vielleicht liegt das aber auch an der Übersetzerin dieses Buches, das wird man wohl nur wissen, wenn man auch das Englische Original kennt. Doch mir reicht das Deutsche. Die Geschichte wird aus 3 verschiedenen Perspektiven Erzählt. Kate. Olive. Lucy. Jede hat ihre eigene Geschichte und doch gehört auch alles zusammen. Das hat mir so sehr bei diesem Buch gefallen und mich gefesselt. Ich weiß nicht was ich bei diesem Buch negatives bewerten soll. Es konnte mich fesseln, es war sehr spannend und es gab Emotionen in diesem Buch. Es war einfach die perfekte Geschichte für die kalten Regentage von den letzten Tagen. Das Cover ist wunderschön einfach gehalten worden. Trotz dass es so einfach ist hat es aber seinen eigenen Charm.

Eine Liebesgeschichte zum Träumen

Von: gedankenbuecherei Datum: 18. September 2017

Bei manchen Büchern weiß man relativ schnell, dass sie schlichtweg toll werden… So war das auch bei diesem Buch.

Das Cover des Buches war das Erste, was mir ins Auge gestochen ist. Danach kam der Klappentext, der mich ebenfalls überzeugen konnte. Es handelt sich hierbei um einen historischen Liebesroman, der sich in den Jahren 1892, 1920 und 1944 abspielt. Um es kurz zu sagen – im Großen und Ganzen begleitet man drei faszinierende Frauen, die sich sehr ähneln und durch das Schicksal miteinander verbunden sind. Das verrät ja bereits der Klappentext. Auch das titelgebende „spahirblaue Zimmer“ spielt dabei eine wichtige Rolle, drei Liebesgeschichten, die sich durch dieses Zimmer vereinen.

Die Hauptperson ist Kate Schuyler, Ärztin im Jahr 1944. Sie erzählt aus ihrer eigenen Sicht von ihrer Begegnung mit dem Patienten Cooper Ravenel. Schnell erkennt man, dass Kate eine starke Persönlichkeit ist, deren Priorität immer der Beruf der Ärztin war. Männern gegenüber war sie nie sonderlich positiv eingestellt, da diese sie als Ärztin nicht ausreichend respektierten. Aber bei Cooper ist das anders und die Anziehungskraft zwischen den beiden ist stark, auch wenn Kate es zu Beginn nicht wahrhaben möchte.

Die zweite Geschichte dreht sich um Olive im Jahr 1892. Sie arbeitet als Dienstmädchen für eine hoch angesehene Familie und ist Kate sehr ähnlich, was ihre Abneigung gegenüber Männern betrifft. Auch sie hat ein Ziel vor Augen, allerdings kommt auch ihr ein Mann in die Quere und lenkt sie von ihrem eigentlichen Plan ab.

Die dritte Person in der Geschichte ist Lucy. Sie arbeitet im Jahr 1920 als Sekretärin eines Anwalts und sieht sich selbst als unabhängige Frau, die sich allein auf sich selbst verlassen kann. Zunächst wirken diese drei Geschichten wie alleinstehend, aber durch das Übereinstimmen der Nachnamen erkennt man relativ schnell, wie die drei Frauen zueinander in Verbindung stehen. Sie alle haben ein Ziel vor Augen, nämlich das Geheimnis ihrer Familien zu lüften.

Relativ schnell merkt man, wie ähnlich sich die Frauen doch sind. Sie sind alle sehr charakterstark und kämpfen für das, was sie wollen. Alle drei haben ein Ziel vor Augen. Sie verbindet eine gewisse Sehnsucht und der Drang, ein Geheimnis zu lüften. An dieser Stelle will ich nicht zu viel verraten, aber das Buch hat so einiges an Verwirrung zu bieten.

Was diese Geschichte so besonders macht, ist die Tatsache, dass man als Leser Schritt für Schritt hinter die Verbindung der drei Frauen kommt und das Fesselnde sind diese Zusammenhänge, die es aufzudecken gilt. Die Autorinnen haben es auch gut verstanden, mich in die Zeit zurückzuversetzen und ich hatte von allen drei Frauen das perfekte Bild vor Augen. Das Tolle ist natürlich auch, dass man in einem Buch praktisch drei Geschichten verfolgt und jede hat ihren Reiz. Das sorgt sehr gut für Abwechslung und Spannung. So wurde es zu keiner Zeit langweilig, man will schließlich erfahren, wie die Geschichten zusammenhängen. Auch ab dem Punkt, an dem ich hinter das Geheimnis gekommen bin, hat die Neugier nicht nachgelassen. Schließlich handelt es sich um einen Liebesroman und die Liebesgeschichte der drei zu verfolgen, war ebenfalls zum Träumen schön. Der Schreibstil war sehr einladend und teilweise gab es auch sehr amüsante Stellen, die mich schmunzeln ließen.

Die Männerfiguren erfüllen in diesem Fall mal wieder genau das Klischee – gottesgleiche Geschöpfe, charmant und selbstbewusst.

„Die Konturen seines Körpers waren so perfekt wie eine italienische Marmorstatue, die Gott zum Leben erweckt hatte.“ (s. 182)

Allerdings habe ich mich keineswegs an diesem Klischee gestört, weil ich es einfach als sehr gut umgesetzt empfand. Die Männer sind in diesem Fall nämlich keine typischen Badboys, die sich dann Hals über Kopf in das nette Mädchen von nebenan verlieben – stattdessen sind sie romantische Helden, die um die Liebe kämpfen. Es handelt sich meiner Meinung nach hier um keine gewöhnliche Liebesgeschichte, da ich bis zum Ende tatsächlich nicht wirklich vorhersehen konnte, wie die Geschichte wohl ausgeht. Das Ende hat mir dann dementsprechend auch zugesagt, es war nicht zu viel und nicht zu wenig. Die Emotionen waren greifbar, man konnte mit den Liebenden mitleiden und mitfiebern.

FAZIT:
Ein Buch, bei dem ich nichts zu meckern habe, in meinen Augen perfekt – angefangen bei dem wunderschönen Cover, bis hin zu dem gelungenen Ende. Es war sehr romantisch, ohne direkt kitschig zu werden und die Charaktere waren wunderbar ausgearbeitet, sowohl die drei Protagonistinnen, als auch die männlichen Figuren. Ganz besonders toll war es, gleich drei Geschichten zu verfolgen und das Geheimnis Schritt für Schritt aufzudecken. Das Buch hat mir einige schöne Lesestunden beschert!

Kommt auf meine Jahresbestenliste 2017

Von: Märchenfee/Tiara Datum: 18. September 2017

Inhaltsangabe:
Die junge Ärztin Kate Schuyler kümmert sich um den verletzten Soldaten Cooper Ravenel, dem eigentlich sein Bein abgenommen werden müßte. Doch spüren beide eine unwiderstehliche Anziehungskraft füreinander und Cooper bittet Kate eindringlich, sein Bein zu retten. Daher versucht Kate alles, was in ihrer Macht steht, um seinen Wunsch zu erfüllen.
Dabei entdeckt sie bei ihm ein Bild mit einer Frau drauf, die genauso aussieht wie Kate .....

Meine Meinung:
Die Geschichte konnte mich von der ersten Zeile an begeistern und hat es auf meine Jahresbestenliste 2017 geschafft.
Wir haben hier drei Erzählstränge, die familiär miteinander verbunden sind.

1944 trefen wir auf Kate, die sich um den verletzten Cooper kümmert und die beide eine besondere Verbindung zwischen sich spüren. Cooper trägt eine kleine Zeichnung seines Großvaters bei sich, die eine Frau zeigt, die wie Kate aussieht. Cooper weiß nur, dass es sich bei der Frau um die große Liebe seines Großvaters handelt.
Die beiden kommen sich langsam näher und finden heraus, dass ihre Familien schon ewig durch ein tragisches Schicksal miteinander verbunden sind.

1892 arbeitet Olive als Hausmädchen bei der Familie Pratt. Ihr Vater war Architekt und hat das Haus der Pratts gebaut, wurde jedoch nie dafür bezahlt. Deswegen beging er Selbstmord und Olive schleicht sich unter falschem Namen bei den Pratts ein, um ihren Vater zu rächen. Dabei konnte sie natürlich nicht wissen, dass sich Harry der Sohn des Hauses und sie sich ineinander verlieben würden.

1920 zieht Lucy in ein Zimmer im ehemaligen Haus der Pratts, welches inzwischen in ein Pensionat für ehrenwerte Damen umgewandelt wurde. Unter anderem Namen arbeitet sie bei der Anwaltskanzlei von Philip Schuyler, der die Familie Pratt vertritt. Sie versucht an bestimmte Unterlagen zu kommen, da sie auf der Suche nach ihrem leiblichen Vater ist.

Mehr möchte ich vom Inhalt nicht verraten, weil ich Angst habe, sonst zuviel von der Geschichte zu verraten.
Ich fand es sehr spannend, den Familienverhältnissen auf die Spur zu kommen, jeder Abschnitt hört mit einem Cliffhänger auf, sodass es fast unmöglich ist, das Buch aus der Hand zu legen.
Natürlich kann man anhand der Familiennamen gewisse Zusammenhänge erkennen, doch das macht die Geschichte gerade so interessant, so nach und nach herauszufinden, wie alles zusammenhängt und was es mit dem saphirblauen Zimmer auf sich hat.
Der Schreibstil der Autorinnen ist wunderschön, einfühlsam und fesselnd. Obwohl die Geschichte ja ständig zwischen den drei Erzählsträngen hin und her springt, ist man aber jedesmal sofort wieder in der Geschichte von Kate, Olive oder Lucy gefangen und vergißt alles um sich herum.

Ich habe tolle Lesestunden mit dem Buch verbracht, finde das Cover sehr schön und romantisch und möchte das Buch unbedingt weiterempfehlen.

Die Magie der Farbe

Von: Diane Jordan Datum: 17. September 2017

Das saphirblaue Zimmer

Diane Jordan

Blau, noch dazu saphirblau... Ich gerate ins träumen, denn dieser Farbe übt eine nahezu magische Anziehungskraft auf mich aus. Sei es in der Kunst, wie Picassos Blaue Phase oder aber auch in der Literatur oder als Schmuckstück. Saphirblaue Edelsteine haben etwas, das könnt ihr mir glauben, da bin ich ganz Mädchen und freue mich über das Glitzern und Funkeln. Das Cover meiner neusten Lektüre „Das saphirblaue Zimmer“ von Karen White, Beatriz Williams und Lauren Willig sieht wunderschön aus. Aber halt, was ist das? Gleich drei Autorinnen auf einmal? Ob das funktioniert? Ich bin gespannt! Durch die angedeuteten rosafarbenen Rosen und den saphirblauen Kreis mit dem hübsch geprägten Titel wirkt es wie ein verborgener Blick ins Geschehen. Hach, ich bin hin und weg. Genau so etwas fürs Herz brauche ich an diesem Wochenende. Familiengeheimnisse, Liebesglück und Leid, dieses Buch wurde für mich geschrieben, dass fühle ich genau. Denn genau so etwas möchte ich neben meiner Vorliebe für Krimis und Thriller ab und an haben. Der Plot ist großartig. Mein Kopfkino springt an und ich begegne auf meiner Lesereise drei Frauen, die faszinierender nicht sein könnten. Das Leben ist zur damaligen Zeit nicht gerade einfach und Irrungen und Wirrungen sind im Lesespass ebenfalls ordentlich vorhanden. Aber eins haben die drei gemeinsam, ihr werdet es nicht glauben ;-). Ihr Schicksal verbindet sie. Die Protagonistinnen sind, meines Empfindens nach, sehr gut getroffen und ob man will oder nicht „liebt und leidet“ man bei allen dreien mit. Mir ging es zumindest wieder so. Und so begegne ich dem Dienstmädchen Olive, Sekretärin Lucy oder der Ärztin Dr. Kate Schuyler und schließe alle drei nach und nach in mein Herz. Denn dieses ist groß und meine romantische Ader kommt voll auf ihre Kosten. Der Schreibstil ist der Thematik angemessen und so lese ich zügig und genieße diese kleine Auszeit von meinem Leben. Tauche ein in dieses bezaubernde Buch, wie ins Wasser meiner Badewanne und bekomme Herzklopfen beim Aufklappen der letzten Seite des Buchdeckels. Warum, fragt ihr mich, nun dass müsst ihr schon selber herausfinden. Es lohnt sich. Seufz, so muss Liebe sein! ...

Inhalt:
Drei Frauen in bewegten Zeiten und ein Schicksal, das sie alle verbindet ...

Manhattan 1945: Die junge Ärztin Kate Schuyler und ihr Patient, der verletzte Soldat Cooper Ravenal, fühlen sich sofort zueinander hingezogen. Doch wer ist die Frau auf dem Bild in Coopers Amulett, die wie Kate aussieht? Als sich die beiden langsam näher kommen, finden sie heraus, dass ihre Familien seit Generationen durch ein tragisches Schicksal verbunden sind, das vor allem das Leben der Schuyler-Frauen bestimmt und seinen Anfang im »saphirblauen Zimmer« nahm. Dieses besondere Zimmer soll sich in einem großbürgerlichen Haus an der Upper East Side befinden und könnte auch Kate und Cooper vor ungeahnte Entscheidungen stellen …



Die Autorin und Mitwirkende:
Karen White, geboren in Amerika, wuchs gemeinsam mit ihren drei Brüdern in London auf. Die Autorin, die für ihre Romane vielfach ausgezeichnet wurde, lebt inzwischen mit ihrem Mann und ihren Kindern in der Nähe von Atlanta, Georgia.

Beatriz Williams besitzt Abschlüsse der amerikanischen Universitäten Stanford und Columbia. Während sie als Beraterin in London und New York arbeitete, versteckte sie ihre Schreibversuche zunächst auf ihrem Laptop. Mit ihren Romanen, die in über ein Dutzend Sprachen übersetzt werden, eroberte sie nicht nur die Herzen ihrer Leserinnen im Sturm, sondern auch die New-York-Times-Bestsellerliste. Heute schreibt Beatriz Williams in ihrem Haus an der Küste Connecticuts, wo sie mit ihrem Mann und ihren vier Kindern lebt.

Lauren Willig, geboren in New York, schreibt Liebesromane, seit sie sechs Jahre alt ist. Sie hat einen Abschluss in Englischer Geschichte und einen Doktor in Rechtswissenschaften. Nach einem Jahr in einer New Yorker Rechtsanwaltskanzlei entschied sie sich ganz für die Schriftstellerei. In den USA ist sie mit ihrer Pink Carnation-Liebesroman-Serie bekannt geworden.

Fazit: 5 *****
für diese romantische und generationsübergreifende Liebesgeschichte. Mein „must read“ für die Herbstzeit oder den nächsten Wunschzettel. Zum Träumen schön. „Das saphirblaue Zimmer“ im Blanvalet Verlag erschienen. Das Taschenbuch hat 480 Seiten und kostet 9,99 Euro.



Ein wunderbares Buch über bewegende Schicksale!

Von: Bücherliebe99 Datum: 12. September 2017

Drei Frauen, Drei Zeiten und Drei Schicksale, die alle miteinander verbunden sind…

Olive erlebt das Jahr 1893 im Haus der Familie Pratt als Dienstmädchen. Sie hat eine ganz besondere Verbindung mit dem Haus, da ihr Vater der Architekt war, allerdings von der Familie Pratt keine Bezahlung erhalten hatte. So ist die Familie von Olive immer ärmer geworden, bis sie schließlich eine Stelle aus Dienstmädchen annehmen musste. Während ihrer Zeit in dem Haus kommt sie dem stattlichen Sohn des Hauses Harry Pratt immer näher. Zuerst zeichnet Harry sie nur, doch dann wird die Beziehung immer intensiver und eines führt schließlich zum anderen.

Lucy ist Sekretärin in einer Anwaltskanzler im Jahr 1920. Sie ersetzt eine Kollegin und wird schließlich dem Anwalt Herr Schuyler zugewiesen. Lucy soll für ihn einige Aufgaben erfüllen, die ihr nicht ganz geheuer sind. So soll sie zum Beispiel mit einem Kunden, Mr. Ravenel, essen gehen, um die Beziehung zu den Kunden zu pflegen. Ihr kommt die Sache gleich etwas seltsam vor, doch um ihren Chef nicht zu enttäuschen, tut sie was von ihr verlangt wird. Eines Tages unternimmt Herr Schuyler dann Annährungsversuche an Lucy, doch sie wehrt sich, da sie weiß, dass er verlobt ist. Doch Herr Schuyler lässt nicht locker…

Dr. Kate Schuyler ist Ärztin, was im Zweiten Weltkrieg kein einfacher Beruf ist. Das Krankenhaus in dem sie arbeitet ist ein altes Haus, das früher mal sehr prächtig war und einer Familie namens Pratt gehörte. Schließlich trifft ein Patient ein, ein Soldat namens Ravenel, der denkt, er kenne Kate von irgendwo her. Schließlich zeiht er eine Zeichnung hervor, die vom seinem Großvater stammt und die Frau darauf sieht Kate verblüffend ähnlich. Schließlich entdecken die beiden in dem Krankenhaus in einer Abstellkammer Besitztümer der Familie Pratt und Kate ist sich sicher, dass sie dabei auf ihre Vergangenheit stößt. Doch was haben Lucy und Olive damit zu tun?

Mir hat das Buch wirklich unglaublich gut gefallen. Der Schreibstil war sehr mitreißend und ich fand es schwer, das Buch aus der Hand zu legen. Die Verbindung der drei Frauen ist eine sehr schöne Geschichte und ich finde, dieses Buch ist eine wirkliche Leseempfehlung. Ich finde es auch lobenswert, dass die drei Autorinnen es geschafft haben, zu dritt ein Buch zu schreiben und es trotzdem zu schaffen, dass alles in sich geschlossen und logisch ist. Ein wirklich tolles Buch!

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