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J.D. Barker

The Fourth Monkey - Geboren, um zu töten

Thriller

Fünf Jahre, unzählige Opfer und ein Serienkiller, der auch nach seinem Tod nicht ruht …

Tue nichts Böses, sonst wird er dich bestrafen. Zuerst wird er einen Menschen entführen, den du liebst. Dann wird er dir ein Ohr des Opfers in einem weißen Geschenkkarton schicken. Daraufhin ein Auge, dann die Zunge. Du kannst versuchen, ihn zu stoppen, aber du wirst es nicht schaffen. Denn er ist der Four Monkey Killer, und er kennt kein Erbarmen. Du kannst nur hoffen, dass er nicht weiß, wer du bist, und dass er es nie erfährt …

Das Buch spielt in Chicago, Vereinigte Staaten von Amerika

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Leserstimmen

Ein genialer Serienauftakt - spannend, wendungsreich und blutig. Ich liebe es!!

Von: Pink Anemone Datum: 12. Juni 2019

5 Jahre, unzählige Opfer und ein Serienkiller, der auch nach seinem Tod nicht ruht …
Tue nichts Böses, sonst wird er dich bestrafen. Zuerst wird er einen Menschen entführen, den du liebst. Dann wird er dir ein Ohr des Opfers in einem weißen Geschenkkarton schicken. Daraufhin ein Auge, dann die Zunge. Du kannst versuchen, ihn zu stoppen, aber du wirst es nicht schaffen. Denn er ist der Four Monkey Killer, und er kennt kein Erbarmen. Du kannst nur hoffen, dass er nicht weiß, wer du bist, und dass er es nie erfährt … (Klappentext)

☠☠☠☠☠

"Es war der Anfang von etwas Schrecklichem gewesen. Von etwas, was sich jemand ganz genau zurechtgelegt hatte. Von etwas Bösem."
(S. 20)

Eigentlich wollte ich zu diesem Buch überhaupt keine Rezension schreiben, doch hier kann ich einfach nicht anders und muss Euch berichten. Dieser Thriller ist nämlich absolut abgefahren!!

Seit 5 Jahren hält der 4MK (Fourth Monkey-Killer) Chicago in Atem. Sieben Opfer gehen auf seine Rechnung und diese Rechnung beinhaltet Selbstjustiz mit dem Ergebnis Tod.
Jedes Opfer war die Rache für die ungesetzliche Handlung eines Angehörigen der weiblichen Opfer. Doch er tötet nicht nur, sondern foltert und verstümmelt seine Opfer. Zuerst schneidet er ihnen ein Ohr ab, dann die Augen, danach die Zunge und schließlich tötet er die Frauen. Stück für Stück werden diese Teile dem gesetzlosen Angehörigen zugeschickt.
Nun scheint es als wäre der Serienkiller endlich gestoppt worden .. durch einen Bus, im wahrsten Sinne, denn er wurde von einem überfahren.
Es hätte alles so ein glückliches Ende nehmen können, wenn er nicht noch ein 8. Opfer irgendwo versteckt hätte. Selbst nach seinem Tod scheint er den Ermittlern dreckig ins Gesicht zu lachen.
Porter, der leitende Ermittler, und sein Team müssen das Mädchen finden, doch wie ohne Hinweise? Oder gibt das Tagebuch des Killers, welches bei ihm gefunden wurde, Aufschluß darüber? Selbst in dieser Autobiographie verhöhnt der 4MK die Ermittler, lässt Porter aber gleichzeitig tief in die Psyche und Seele eines wahren Psychopathen blicken ... und die Uhr tickt ... TICK TACK!

"Ich habe gemordet, einfach nur weil ich dem Drang nachgeben musste, der mit der Zeit übermächtig wird. Einem Drang - einem Hunger nicht ganz unähnlich -, der nur gestillt werden kann, indem Blut fließt oder ein gequälter Schrei erklingt." (S. 28)

Hier eröffnet sich einem ein blutiger Thriller, gepaart mit schriftstellerischer Leistung par excellance. Der Schreibstil ist grandios und lässt einem nur so durch die Story fliegen.
Die Story selbst ist fesselnd, brutal und blutig und die Charaktere ausgefeilt und authentisch.
Man liest sowohl aus Porters Sicht, wobei einem die Dialoge zwischen den Ermittlern oft schmunzeln lassen und dadurch die Story etwas aufgelockert wird. Man erhält aber auch Einblick in die Perspektive des Opfers. Diese Passagen sind dann düster und beklemmend. Und dann wäre noch das Tagebuch des Fourth Monkey-Killers. Dieses gewährt einem Einblicke in das Leben des Killers - von Kindheit an, bis zum Ende, quasi eine Autobiographie. Dieser Teil ist mehr als nur verstörend.


"Der Schmerz in ihrem Ohr, die tauben Zehen, die Verletzlichkeit, weil sie sich nackt an diesem unheimlichen Ort befand - all das schoss ihr durch den Kopf. Der fremde Blick, der auf ihr ruhte. Der Mann, der sie verschleppt hatte - ein Mann, der genauso gut meilenweit oder bloß Zentimeter von ihr entfernt sein mochte, irgendwo hier in der Finsternis."
(S. 208)

Jede Perspektive endet mit einem Cliffhanger und ich kann nicht sagen welche Passage mein Favorit war, denn jede ist auf ihre Weise einnehmend und spannend zu verfolgen. Die Story ist nämlich von überraschenden Wendungen durchzogen und nicht selten kam mir ein "Oh, verdammt!!" über die Lippen.
Das Ende, bzw. die Auflösung, hält dann noch eine zusätzliche Überraschung bereit. Ich würde Euch jedoch raten vor Beendigung des Buches den Klappentext des 2. Teils der Sam Porter-Reihe "Das Mädchen im Eis" NICHT zu lesen, denn in diesem wird böse gespoilert und verdirbt so manche Überraschung.

">>Ich wette, wenn ich das Messer genau richtig ansetzen würde, wenn ich unten anfangen und mich dann ganz langsam um die Dorsalseite herum nach oben arbeiten würde bis zum Ellennerv, könnte ich deine Haut wie einen nassen Handschuh abziehen.<<"
(S. 318)

Fazit:
Spannend von Anfang bis Ende, wendungsreich, sodass einem manchmal regelrecht der Atem stockt und allem voran der Schreibstil, der einem Kopfkino beschert und eine unglaublich literarische Sprachgewalt besitzt. Dieses Buch ist ein genialer Serienauftakt einer neuen Thriller-Reihe und wenn der Autor diese Art zu schreiben beibehält, könnte dies einer meiner Lieblingsreihen werden. Für schwache Mägen und sensible Nerven ist dieses Buch, und wohl die gesamte Reihe, nur bedingt zu empfehlen. Ich hingegen liebe es!

© Pink Anemone (inkl. Buchtrailer, Leseprobe, Bilder und Autoren-Info)

The Fourth Monkey - Erster Akt

Von: Svanvithe Datum: 09. Juni 2019

_„Böses zu sagen führt nur dazu, dass umso mehr Bosheit entsteht, und davon gibt es schon genug auf der Welt.“_ (Seite 437)

Ein Unfall könnte der Stadt Chicago die lang ersehnte Erlösung bringen. Fünf Jahre lang hat ein Serienkiller hier sein Unwesen getrieben, sich jemanden gesucht, der seiner Meinung nach irgendetwas Böses tat, und einen nahe stehenden Menschen gekidnappt. Sieben Mal hat er seinen Opfern, allesamt junge Mädchen, zunächst ein Ohr abgeschnitten, dann die Augen ausgestochen, als Drittes die Zunge entfernt, bevor er sie letztlich tötete. Getreu dem Motto: „Nichts hören, nichts sehen, nichts sagen“ und ergänzend „nichts Böses tun“. Makaber daran war, dass die Angehörigen die Körperteile in weißen Päckchen mit schwarzem Paketband verschnürt zugesandt erhielten.

Der Fourth-Monkey-Killer erlebte seine „Geburtsstunde.

Insgesamt 21 Päckchen haben ihr Ziel erreicht, und Detective Sam Porter ist derjenige gewesen, der, als er das allererste in der Hand hielt, schon damals ahnte, das weitere folgen würden. Dass er es nämlich mit einem gestörten Serienmörder zu tun hatte, gegen den er – obwohl er von Anfang an am Ball blieb – keinen Erfolg haben würde. In einem Spiel, in dem der Täter nicht die geringsten Spuren hinterlässt, konnte er nicht gewinnen.

Nun scheint der Fourth-Monkey-Killer auf dem Weg, ein neues Päckchen zu überbringen von einem Bus erfasst und getötet worden zu sein. Hat das Schreckliche, das Böse nun ein Ende gefunden?

Allerdings bedeutet eine neue Sendung, und diese enthält tatsächlich ein abgeschnittenes Ohr, wieder ein Opfer. Kann Sam Porter mit Hilfe des in der Jackentasche des Verunglückten entdeckten persönlichen Tagebuchs das letzte entführte Mädchen retten? Denn dieses Tagebuch offenbart zwar die Geschichte und die Gedanken des Killers, beinhaltet indes nur wenige Hinweise auf seine Identität.

Während Porter auch gegen die eigenen Rachedämonen nach dem gewaltsamen Tod seiner Frau Heather kämpft, verrinnt die Zeit, und der Fourth-Monkey-Killer lacht sich noch aus dem Grabe heraus ins Fäustchen...


J. D. Barker startet „The Fourth Monkey. Geboren, um zu töten“ mit einem originellen Kabinettstück: Der Tod des vermeintlichen Fourth-Monkey-Killers betrügt dich um die übliche Jagd durch die Polizei. Doch sei dir sicher, deinen mitreißenden Nervenkitzel wirst du trotzdem bekommen, da mit diesem Unfall das ernsthafte und mit Geschick veranlasste Psychospiel Serienmörder gegen Cop erst beginnt und die Präsenz des „Geistes“ dieses Killers dich beeindrucken wird.

Wirst du wie Sam Porter in den Bann des 4FM-Killers geraten, wenn du in dessen Vergangenheit und seine Gedanken eintauchst, in dem du das Tagebuch liest, und miterlebst, wie jemand seine Kindheit verbringt und auf welche Art die Ursachen gesetzt werden, die bei diesem die bösen Seiten zu Tage treten lassen, jene von äußerst packender, gnadenloser und furchterregender Natur? Vielleicht wirken die Abgründe, in die du gestoßen wirst, auf dich wie fernab jeder möglichen Realität, sind gerade aus diesem Grund besonders beklemmend. Möglicherweise siehst du Ratten – wenn du sie je mochtest und nicht schon immer eine Abneigung gegen sie hattest – nach der Lektüre mit anderen Augen.

J. D. Barker spart nicht mit einer dunklen Atmosphäre und abstrusen, blutigen Momenten. Er ruft Beunruhigung und Entsetzen hervor und spielt mit den Empfindungen, wenn er die verwirrende Inszenierung seines krankhaften, erfindungsreichen, zugleich auch klugen Mörderhirns präsentiert. Es ist ein Mann, der von seinem Vater gelernt hat, wie wichtig es ist, in jeder Situation den jeweiligen Umständen entsprechend die richtigen Gefühle zur Schau zu stellen, unabhängig vom inneren Empfinden.

Dagegen kann sein Gegenspieler, der zweiundfünfzigjährige Detective Sam Porter, seine Emotionen nicht verstecken. Porter ist ein pflichtbewusster Polizist und ein fantastischer Ermittler. Allerdings hat er Schwierigkeiten, mit der Wut und dem Hass, den er auf den jungen Mann verspürt, der seine geliebte Frau getötet hat, umzugehen. Das belastet ihn und legt Schmutz auf seine Seele. Halt gibt im die Stimme seiner Frau auf der Mailbox ihres Mobiltelefons.

Dem Autor gelingt es in beeindruckender Weise und nahezu mühelos, die Charaktere auszuloten. Während sich das Bild des Fourth-Monkey-Killers in den Tagebucheinträgen manifestiert, bieten neben der unzweifelhaft im Mittelpunkt stehenden Figur des Sam Porters auch seine Partner und Mitarbeiter Clair Norton, Brian Nash und Edwin „Kloz“ Klozowski erhebliches Potential. Sie sind eine gelungene Ergänzung des Ermittlerteams und erhöhen die Wirkung innerhalb des Geschehens, in dem J. D. Barker im Wettlauf gegen die Zeit einige überraschende Wendungen offeriert.

4,5 Sterne