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Wolfgang Thon

Verratene Ehre

Roman

Sie wurden als Brüder geboren, doch der Krieg macht sie zu Feinden ...

Eik und Valerian sind Halbbrüder, doch in den Wirren des 30-jährigen Krieges stehen sie auf unterschiedlichen Seiten. Nur in ihrer Liebe zu Augusta – des einen Schwester, des anderen Geliebte – haben sie noch eine Gemeinsamkeit. Aber als Wallenstein erneut den Befehl über ein Heer übernimmt, finden sie in ihm einen Mann, dem sie beide dienen können. Da wird Wallenstein im Moment seines größten Triumphs des Verrats am Kaiser bezichtigt, und jeder der beiden Brüder muss für sich entscheiden, wem seine Treue gilt.

Das Buch spielt in Nürnberg, Deutschland

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Leserstimmen

Schwächer als der erste Teil

Von: Isbel Datum: 05. Oktober 2018

"Verratene Ehre" von Wolfgang Thon ist die Fortsetzung von "Blutiges Land". Das Buch ist im Blanvalet Verlag erschienen und umfasst 503 Seiten. "Verratene Ehre" begleitet Valerian und Eik im 30jährigen Krieg. Beide stehen immer noch auf verfeindeten Seiten und auch privat hegt Valerian einen tiefen Hass auf Eik. Durch das Familiengeheimnis blieb die Geschichte für mich spannend, auch wenn ich im Laufe des Lesens feststellte, dass mich die Kriegsstrategien und allgemein das Kämpfen nicht mehr so interessierten, wie im ersten Band. Das Buch bekommt von mir 3 Sterne.

Der erste Teil "Blutiges Land" hatte mir ja sehr gut gefallen und daher war ich super gespannt wie es mit Eik, Valerian und Augusta weitergehen wird. Allerdings konnte mich der zweite Teil nicht mehr so erreichen wie der erste. Ich hatte zu Beginn Schwierigkeiten wieder in die Geschichte reinzufinden. So viele Namen, die ich erst einmal wieder zuordnen musste. Ich gestehe, irgendwann habe ich aufgegeben zu versuchen mir zu merken, welcher Obrist, Leutnant oder wer auch immer aus welchen Gründen auch immer ein Problem mit Eik oder Valerian hatte. Mir war nur wichtig, mir zu merken, wann ich auf welcher Seite des Krieges war - Kaiserlich-katholisch oder Schwedisch-protestantisch. Dadurch verging mir aber auch das Interesse an der ganzen Kriegsstrategie und ich gestehe, dass ich teilweise gerne mal ein paar Seiten überblätterte.

Spannung wurde deswegen für mich auch nicht durch den Krieg gezeugt, sondern durch das Familiengeheimnis, welches Valerian unbekannt ist, weil er zu stolz ist, Briefe zu lesen. Einfach mal zuhören bzw. die eigene Post zu lesen, hätte einiges verbessern können. Der hat mich so aufgeregt. Eik hat deutlich mehr Pluspunkte sammeln können. Auch die Frage, ob Eik jemals seine Tochter kennenlernen würde, hat mich am Ball gehalten. Besonders als gewisse Franzosen, die ich schon im ersten Band zu verachten gelernt habe, wieder auftauchen und alte Rechnungen begleichen wollen.