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Cristina Caboni

Die Oleanderschwestern

Roman

Zwei Schwestern, ein Blumengarten in der Toskana und ein Sommer, der alles verändert ...

Wenn Iris inmitten ihrer Blumen ist, ist sie glücklich. Doch als eines Tages eine Frau vor ihr steht, die ihr bis aufs Haar gleicht, gerät ihre Welt ins Wanken. Wer ist sie und was hat das zu bedeuten? Wie Iris liebt es Viola, sich mit Blumen und ihren Düften zu umgeben. Die beiden sind Zwillinge und wussten bislang nichts von der Existenz der jeweils anderen. Um mehr über ihre Familiengeschichte zu erfahren, reisen die Frauen in die Toskana, wo sich der Landsitz der Donatis inmitten eines prachtvollen Blumengartens befindet. Die Schwestern werden bereits von ihrer Großmutter erwartet – und nur sie kann den beiden helfen, das Rätsel ihrer Herkunft zu lösen …

Das Buch spielt in Volterra, Italien

Leserstimmen

Nach den grandiosen "Honigtöchtern" leider nur mäßig begeisternd

Von: Lesendes Federvieh Datum: 13. November 2017

Iris lebt in Amsterdam und arbeitet bei der Zeitschrift "Onze Tuin". Sie betreut dort ihre Kolumne "Blumenfee" mit ganzem Herzblut, denn sie liebt Blumen und Pflanzen über alles. So sagt sie auch erfreut zu, als ihr Chef sie bittet zur berühmten Chelsea Flower Show in London zu fahren. Dort angekommen hat sie eine aufwühlende Begegnung. Sie trifft auf dieser Blumenshow eine junge Frau, die ihr bis aufs Haar gleicht. Noch weiß sie nicht, dass sie ihrer Zwillingsschwester Viola begegnet ist. Als sie von ihrem Vater erfährt, dass sie eine Schwester hat, gerät ihre Welt aus den Fugen. Auf dem Familiensitz der Familie Donati in der Toskana treffen die beiden aufeinander und lernen auch ihre Großmutter Giulia kennen, die sie sehnsüchtig erwartet...

Nachdem ich "Honigtöchter" förmlich verschlungen habe, war ich natürlich schon ganz gespannt auf den neuesten Roman von Cristina Caboni. Doch die "Oleanderschwestern" reichen für mich an "Honigtöchter" nicht heran, wobei ich dafür ja auch die Höchstwertung vergeben habe. Es ist sicherlich nicht leicht immer "fünf Sterne Geschichten" abzuliefern.

Diesmal bin ich nur nicht so schnell in die Handlung eingetaucht, wie es normalerweise der Fall ist. Vielleicht liegt es ja auch daran, dass ich keinen sog. grünen Daumen habe und mich erst an das Thema Garten und Blumen herantasten musste. Um Missverständnissen vorzubeugen, das Buch ist kein Gartenratgeber, wie die Autorin in ihrer Anmerkung selbst schreibt, sie hat sich der faszinierenden Welt der Blumen auf emotionaler Ebene angenähert.

Die Charaktere sind gut ausgearbeitet und authentisch. Gerade die ruhigere Iris und die impulsivere Viola, die beide soviel gemeinsam haben, konnte ich mir super vorstellen. Es war spannend zu lesen, wie ähnlich sich eineiige Zwillinge in allem doch sind, auch wenn sie nicht gemeinsam aufwachsen.

Der lockere und flüssiger Schreibstil macht die Geschichte lebendig und flüssig zu lesen. Vor jedem neuen Kapitel gab es Interessantes und Wissenswertes über einzelne Blumensorten zu lesen. Das hat mir sehr gut gefallen. Trotzdem hat mich die fast schon mystisch angehauchte Handlung nicht vollständig in ihren Bann gezogen. Aber jeder Leser hat einen eigenen Geschmack. Dennoch freue ich mich auf die nächsten Bücher von Cristina Caboni.

Wunderschöne Familiensaga

Von: MoZeilenherz Datum: 29. Oktober 2017

Die ersten paar Seiten des Buches konnten mich im ersten Moment nicht begeistern. Es dauerte eine Weile, bis die Handlung in Fahrt kam und zuerst konnte ich mich weder in Iris noch in Viola wirklich hineinversetzen. Als die Handlung aber schließlich in La Spinosa ankommt, konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen.

Die Familiengeschichte, die so verworren und tragisch war, hat mich sofort in ihren Bann gezogen, ich habe mit Viola und Iris, aber auch mit ihren Eltern und ihrer Großmutter Giulia mitgelitten, deren Schicksal mich am meisten berührt hat. Auch die Legende um den Garten, um die Zwillinge, die es angeblich braucht, um den Garten am Leben zu erhalten hat mich fasziniert.

Man konnte so schön mit beiden Schwestern mitfühlen, ihre Verwirrung, ihren Schmerz und aber auch ihre Glücksmomente waren so echt und authentisch erzählt. Ich mochte auch Giulia, deren Geheimnis man erst ganz am Schluss enthüllt bekommt, auch wenn ich es vorher lange geahnt habe. Das ganze Buch vermittelt so ein wunderschönes, süditalienisches Flair, der sterbende Garten, die Beschreibung der Pflanzen, die Farben, die Landschaft, das alles wird so lebendig beschrieben, das man das Gefühl hat mit Giulia in ihrem Gewächshaus zu sitzen und die Orchideen zu bewundern, oder mit Iris und Viola im Renaissance- Garten zu stehen und den Blick über das Anwesen schweifen zu lassen.

Ich hätte mir ein bisschen mehr Tiefgang bei Viola gewünscht, der Fokus lag sehr auf Iris, obwohl ja der Grundthema die Zwillinge und ihre Aufgabe in La Spinosa war. Mir hätte es etwas besser gefallen, wenn beide Frauen einen gleichwertigen Erzählanteil bekommen hätten. Außerdem ist mir die Legende des Anwesens manchmal ein bisschen zu sehr ins esoterische abgedriftet, das sind aber die einzigen beiden Kritikpunkte die ich an diesem schönen Buch habe, darum bekommt „Die Oleanderschwester“ von mir 4 von 5 Sternen.

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Die Oleanderschwestern

Von: Iris Gasper Datum: 30. September 2017

Iris und Viola sind Schwestern, allerdings wissen sie das nicht und kennen sich auch zu Beginn der Geschichte nicht. Doch dann begegnet Iris, deren derzeitige Heimat Amsterdam ist, auf einer dienstlichen Reise zur Chelsea Flower Show nach London einer jungen Frau, die ihr zum Verwechseln ähnlich sieht. Es stellt sich heraus, dass es sich um ihre Zwillingsschwester Viola handelt, von deren Existenz Iris bislang nichts wusste. Überhaupt scheinen die familiären Dinge ganz anders zu liegen als Iris es bisher gedacht hat. Um alles zu erfahren reist die junge Frau dann zu ihrer Großmutter in die Toskana. Dort trifft sie auch auf ihre Schwester und wird mit weiteren Geheimnissen konfrontiert.

In diesem Buch dreht sich alles um Gärten und gärtnerisches Wissen. Im Zentrum stehen die fünf Schritte des gärtnerischen Wissens: Achtsamkeit, Bewusstsein, Tatkraft, Freude und Leben. Und das ist es doch, was uns an einem Garten interessiert und uns für ihn und seine Blumen und üppige Pracht begeistert.

Die Autorin beginnt jedes Kapitel mit einer Blume oder Pflanze und beschreibt diese oder besser gesagt umschreibt diese. Das ist fantastisch gemacht. So wird Neugier für den Garten an sich aber auch für das Geheimnis dieser Geschichte und damit der Schwestern Iris und Viola geweckt. Man fühlt sich den beiden jungen Frauen sehr nah, weil ihre Gefühle so deutlich zum Ausdruck kommen. Sie sind verschieden und teilen doch eine gemeinsame Leidenschaft: Die Liebe zum Garten und den Pflanzen.

Der Garten und die Liebe bzw. große Gefühle gehören irgendwie zusammen. Diese Geschichte verbindet sie, macht aus ihnen eine perfekte Einheit, die man als Leser nie beenden möchte.

Meine Rezension möchte ich diesmal mit einem meiner Lieblingszitate zum Abschluss bringen: „Ein Buch ist wie ein Garten, den man in der Tasche trägt“. Dieses Buch hier ist mehr als nur das. Es ist ein duftendes, farbenfrohes und geheimnisvolles Spiel mit den Sinnen der Leser. Hier begegnet man dem perfekten Garten eingebettet in eine wundervolle Geschichte, die negative und positive Seiten des Lebens zu zeigen versteht. Grazie!

Copyright © 2017 by Iris Gasper

Nett für Zwischendurch...

Von: gedankenbuecherei Datum: 29. September 2017

MEINE MEINUNG:
Das Buch hat mich zunächst einmal durch das wunderschöne Cover angesprochen und auch der Klappentext hat mir zugesagt. Zu Beginn lernt man Iris Donati kennen, eine sehr verträumt wirkende Protagonistin, die in Amsterdam lebt, eine Kolumne zum Thema Blumen schreibt und heimlich Blumenbeete in der Stadt anlegt. Ihre ganze Persönlichkeit passt sehr gut zum Schreibstil von Cristina Caboni, er ist sehr leicht und detailverliebt. Die Ausschmückungen und Beschreibungen der Blumen und Farbenpracht, waren für mich das Highlight des gesamten Buches. Ich konnte die tollen Farben perfekt sehen und den Duft der Blumen förmlich riechen. Das Kopfkino ist der Autorin wirklich sehr gut gelungen. Außerdem hat sie in mir ein Fernweh nach Italien heraufbeschworen, ich wollte am liebsten direkt losfahren.

Iris begibt sich dienstlich auf eine Reise nach London und trifft dort auf Viola, die ihr zum Verwechseln ähnlich sieht. Schnell stellt sich heraus, dass die beiden Zwillinge getrennt voneinander aufgewachsen sind und dass die Familie ein großes Geheimnis umgibt. Das weckt natürlich die Neugier und spornt zum Weiterlesen an. Auf den ersten Blick scheinen die beiden Protagonistinnen sehr verschieden, aber nach und nach kommen die Gemeinsamkeiten zum Vorschein. Das Hauptverbindungselement ist die Botanik, beide Schwestern verbindet die Liebe zu den Pflanzen, was auch stark mit der Familientradition der Donatis zusammenhängt. Viola lernt man kennen, als sehr distanzierte und nachdenkliche Person, gleichzeitig wirkt sie auch stark und selbstbewusst. Anfangs wirkt sie außerdem sehr unsympathisch und arrogant, sie gibt Iris keine Chance sie kennen zu lernen. Aber allgemein konnte ich nicht mit den Figuren mitfiebern, die für mich immer sehr auf Distanz blieben. Viola macht dann zwar eine positive Entwicklung durch und wird offener, trotzdem konnte ich mich weder mit ihr, noch mit einem anderen Charakter anfreunden. Durch die Erzählweise bekommt der Leser regelmäßig Einblicke in die Gefühle und Gedanken der einzelnen Personen, allerdings waren manche dieser Beschreibungen für mich oft nicht wirklich nachvollziehbar und auch die Dialoge waren manchmal sehr seltsam. Auch die Handlung entwickelt sich sehr schnell, manchmal wirkt es, als habe sie keine Zeit zu entstehen und als müsse jetzt unbedingt etwas passieren. Beispielsweise erzählt die Großmutter eine Geschichte und plötzlich ist sie müde und unterbricht diese. Natürlich ist die Großmutter krank und das sollte wohl darauf bezogen sein, an dieser Stelle empfand ich das aber eher als unpassend und sinnlos. Gleichzeitig muss ich rückblickend auch sagen, dass gar nicht so viel passiert ist. Die Geschichte gewinnt nämlich nur sehr schleppend an Fahrt. Das passiert erst, als die Zwillinge auf eigene Faust ihre Nachforschungen antreten. Außerdem gab es immer wieder Einblicke in das Leben von Bianca, einer Verwandten der beiden Zwillinge, die man anfangs noch nicht wirklich einordnen kann und stark mit dem Familiengeheimnis in Verbindung steht. Das brachte Abwechslung und ein wenig Spannung rein, diese Passagen haben mir wahrscheinlich sogar am meisten zugesagt. Die Geschichte um Bianca war sehr geheimnisvoll und bedrückend, hier konnte ich als Leser ein wenig miträtseln.

Anfangs verstehen Iris und Viola sich nicht gut und der Leser wartet ständig auf die Vereinigung der Zwillinge. Als dies endlich geschieht, zumindest ansatzweise, wartet der Leser gebannt auf die Enthüllung des großen Geheimnisses, schließlich geht es in der Geschichte gefühlt um nichts anderes. Eine große Rolle spielen hierbei die Eltern der Zwillinge und die Großmutter, die in Italien auf dem Familienanwesen „La Spinosa“ lebt und den Zwillingen vor ihrem Tod eine letzte Aufgabe auftragen will. Vage kommt man so Schritt für Schritt hinter das Geheimnis und sehr schnell war mir auch klar, was sich dahinter verbirgt.

Was mir besonders gut gefiel, waren die anfänglichen Kurzbeschreibungen zu verschiedenen Blumensorten, zu Beginn eines jeden Kapitels. Hier kam nochmals die Leidenschaft für Botanik zum Vorschein, was das ganze authentisch wirken ließ. Außerdem hat mir die Sprache gut gefallen und es gab einige Zitate die ich mir markiert habe.

FAZIT:
Man fühlt sich selbst beinahe wie ein Gärtner und hat durch die Lektüre die schönsten, farbenprächtigsten Bilder vor Augen. Die angenehme Kapitellänge und einfache Sprache haben den Lesefluss gefördert. Auch die Bianca-Passagen waren sehr interessant und ich habe sie sehr gerne gelesen. Allerdings empfand ich die Geschichte an sich als etwas langweilig und die Offenbarung des großen Geheimnisses konnte dies auch nicht bessern. Mir war die Auflösung nicht spektakulär genug, nachdem ein so großer Wirbel veranstaltet wurde, der die komplette Geschichte einnimmt. Deshalb von mir nur eine bedingte Leseempfehlung. Kann man lesen, ist aber definitiv kein Highlight für mich.

Der Garten und die Familie,,,

Von: Angela Busch Datum: 20. September 2017


Rezension

INHALT: Diese schöne Familienerzählung der Familie Donati spielt hauptsächlich in der Toscana, Amsterdam und in London. Iris Donati, eine junge Frau schreibt für eine Gartenzeitschrift und hat durch ihre Reisen mit mit ihrem Vater Francesco Donati schon viel von der Welt gesehen, ist nun aber hauptsächlich in Amsterdam ansässig.
Viola Donati lebt mit ihrer Mutter Claudia in London und arbeitet dort praktisch im Blumenladen der Mutter und in Gartenanlagen.
Zufällig begegnen sich die beiden jungen Frauen Iris und Viola in London und sind sehr erschrocken über ihre äusserliche Ähnlichkeit. Sie gleichen einander wie ein Ei dem anderen. Es stellt sich heraus ,dass sie Zwillinge sind und in jungen Jahren von den Eltern Claudia und Francesco getrennt worden sind….

MEINE MEINUNG:
Im ersten Moment, beim Lesen des Klappentextes habe ich sofort an *Das doppelte Lottchen* von Erich Kästner denken müssen und mich auf eine nette Verwechslungsgeschichte gefreut. Diese Vorahnung hat sich dann auch teilweise bewahrheitet. Die Autorin hat mich durch ihren bildhaften,verständlichen und schlichten Schreibstil schnell in ihre Geschichte geführt und ich habe mich am Beginn sehr wohl gefühlt beim Lesen. Die stimmigen und herrlichen Beschreibungen von Landschaft, Gärten, Blumen und Gartenliebhaber/rinnen fanden meine Bewunderung.
Besonders gut haben mir ihre manchmal sogar etwas esoterischen Ausführungen am Anfang eines jeden Kapitel zu jeweils unterschiedlichen Pflanzen gefallen. Dass die beiden jungen Zwillinge ihrer Herkunft auf den Grund gehen wollten, war nur verständlich und das Treffen in der Toscana mit den Eltern, der Grossmutter, Verwandten und Bekannten hat Licht und Verständnis in ihre Charakterentwicklung und ihr Leben und Schicksal für den Leser gebracht. Ein wenig unverständlich war das merkwürdige und schräge Verhalten der Grossmutter, die als eine der Protagonisten nicht unbedingt meine Sympathie bekommen hat, dafür aber Bianca Donati umso mehr, deren geheimnisvolle Persönlichkeit in Extra-Beiträgen beschrieben wurde.

Die psychische Annäherung von Viola und Iris wurde mir mit zuviel Längen im Buch dargestellt und ich fand die beiden jungen Frauen vom Charakter nicht super sympathisch und konnte mich mit ihnen und ihren Handlungen nur teilweise identifizieren. Ich habe mich manchmal ein wenig gelangweilt beim Lesen und gehofft, dass die Autorin nun endlich zu den wichtigen Aspekten und Auflösungen dieser Familien-Geschichte kommt, die man als Leser ja schon lange ahnt.

Insgesamt war es aber ein tolles Buch mit kleinen Schwächen im Genre Familiengeschichte, dem ich gerne vier **** Sterne gebe.

Herzlichen Dank an die Autorin und den Blanvalet Verlag für diese schöne Geschichte und das Rezensionsexemplar.

Wundervolles Buch ...

Von: AntjeDomenic Datum: 12. September 2017

"Die Oleanderschwestern"
Cristina Caboni



Verlag: Blanvalet
Seitenzahl: 416
ISBN: 978-3-7341-0509-8
Erstausgabe: 21. August 2017
Preis: 9,99 Euro



Klappentext:
Zwei Schwestern, ein Blumengarten in der Toskana und ein Sommer, der alles verändert ...
Wenn Iris inmitten ihrer Blumen ist, ist sie glücklich. Doch als eines Tages eine Frau vor ihr steht, die ihr bis aufs Haar gleicht, gerät ihre Welt ins Wanken. Wer ist sie und was hat das zu bedeuten? Wie Iris liebt es Viola, sich mit Blumen und ihren Düften zu umgeben. Die beiden sind Zwillinge und wussten bislang nichts von der Existenz der jeweils anderen. Um mehr über ihre Familiengeschichte zu erfahren, reisen die Frauen in die Toskana, wo sich der Landsitz der Donatis inmitten eines prachtvollen Blumengartens befindet. Die Schwestern werden bereits von ihrer Großmutter erwartet – und nur sie kann den beiden helfen, das Rätsel ihrer Herkunft zu lösen …


Gestaltung des Buches:
Das Cover ist blumig gestaltet und passt perfekt zum Titel. Beim lesen des Klappentextes kann man es super mit der Gestaltung verbinden und zur Geschichte fast es perfekt.


Meine Meinung:
Es war das erste Buch, welches ich von Cristina Caboni gelesen habe. Es wird mit Sicherheit nicht das letzte gewesen sein. Der Schreibstil der Autorin ist Balsam für meine Lesesseele. Ich habe das Buch an 2 Abenden gelesen und war traurig, als es zu Ende war.
Dieses Buch beinhaltet soviel mehr als "nur" Liebe und Familie. Man taucht ab in die Umgebung der Toskana, der Blumen und lernt eine traurige Familiengeschichte kennen. Eine Geschichte, die so nicht hätte passieren müssen.
Auch Tränen waren inklusive beim Lesen. Die Protagonisten sind so detailgetreu beschrieben und ausgearbeitet, Kenntnisse der Blumenkunde und einer Familiengeschichte vollenden das perfekte Werk. Zumindest ist das meine Meinung.
Es war ein absolutes Lesevergnügen dieses Buch zu Lesen. Dank an das Bloggerportal und den Verlag für die Zusendung des Buches!


Meine Bewertung:
5 von 5*


Die Oleanderschwestern

Von: fraeulein_lovingbooks Datum: 09. September 2017

Inhalt

Wenn Iris inmitten ihrer Blumen ist, ist sie glücklich. Doch als eines Tages eine Frau vor ihr steht, die ihr bis aufs Haar gleicht, gerät ihre Welt ins Wanken. Wer ist sie und was hat das zu bedeuten? Wie Iris liebt es Viola, sich mit Blumen und ihren Düften zu umgeben. Die beiden sind Zwillinge und wussten bislang nichts von der Existenz der jeweils anderen. Um mehr über ihre Familiengeschichte zu erfahren, reisen die Frauen in die Toskana, wo sich der Landsitz der Donatis inmitten eines prachtvollen Blumengartens befindet. Die Schwestern werden bereits von ihrer Großmutter erwartet – und nur sie kann den beiden helfen, das Rätsel ihrer Herkunft zu lösen …
(Quelle: Klappentext)



Meine Meinung

Zuerst möchte ich mich beim Bloggerportal und dem Blanvalet Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken.

Viola lebt und studiert mit ihrer Mutter in London und arbeitet mit ihr in familiären Blumenladen. Sie fühlt sich wohl – bis die einer jungen Frau über den Weg läuft, die ihr wie aus dem Gesicht geschnitten ist. Sie erzählt Claudia alles und diese muss nun das Geheimnis erzählen. In der Toskana trifft sie auf die ihr wildfremden Menschen und fühlt sich unwohl in ihrer Haut. Sie kommt weder mit dem Vater noch mit Iris klar – auch von Guilia hält sie zu Beginn nicht viel.
Viola mochte ich von Beginn an – sie ist nicht allen Menschen sofort aufgeschlossen gegenüber und das machte sie mir so sympathisch.

Iris ist Journalistin in Amsterdam und bepflanzt heimlich die Gärten in der Stadt. Sie kümmert sich um vernachlässigte Pflanzen und haucht ihnen neues Leben ein. Als ihr Chef ihr ein Angebot für eine Dienstreise nach London macht, ist sie begeistert. Sie nimmt das Angebot an und trifft dort durch Zufall auf eine junge Frau, die ihr exakt gleicht. Iris bringt den Auftrag zu Ende, kehrt nach Amsterdam zurück und konfrontiert ihren Vater mit dem Erlebnis. Dieser muss nun mit der Wahrheit rausrücken und veranlasst ein Treffen…doch die zwei Schwestern sind sich nicht sympathisch.
Mit Iris bin ich nicht warm geworden und sie war neben Guilia einer der unsympathischen Charaktere innerhalb der Geschichte. Sie war mir zu zickig und zu hochnäsig, da sie ja im Gegensatz zu ihrer Schwester praktisch arbeitet und sich daruf einfach zu viel einbildet.

Claudia liebt Viola über alles und hat immer Sorge, das ihr etwas passiert ist. Sie würde ihr kleines Mädchen am liebsten die ganze Zeit um sich haben und beschützen. Sie hat ein Geheimnis und möchte es Viola nie erzählen, doch ihr Mädchen kommt ihr auf die Schliche und ist entsetzt als sie ihr ganzes Leben als eine Lüge entpuppt…
Claudia hat sich für das bedürftigere Mädchen der Zwillinge entschieden und hat sie zu einem wunderbaren Menschen erzogen. Ich mochte sie gerne.
Francesco ist der Vater der Zwillinge und hat Iris bekommen – auch er liebt seine Tochter über alles und ist glücklich sie zu haben. Er ist auch derjenige, der weiter die Bedingung zu Claudia aufrecht erhält und wissen will, wie es Viola geht.
Francesco scheint ein netter Mann zu sein, aber ich wurde mit ihm nicht sympathisch.

Guilia ist die Mutter von Francesco und erzieht ihn mit harter Hand. Von Liebe zu Zuneigung ist keine Spur. Claudia steht sie ablehnend gegenüber und versucht sie aus dem Leben ihres Sohnes und ihrer Enkelinnen zu drängen…was ihr fast gelingt. Nun, sterbenskrank, will sie alle vereint auf dem Anwesen haben. Francesco ist nur Nebensache, ihr geht es um Viola und Iris, die den Garten retten sollen.
Doch je länger sie zusammen sind, umso schwerer wird es das Geheimnis zu bewahren, das Guilia für sich behält…
Sie war mit Abstand der unsympathischste Charakter in diesem Buch – für sie kann man kein Mitleid empfinden als die Wahrheit ans Licht kommt.
Bianca war mir gleich sympathisch, weil sie so liebevoll von den Blumen und ihren Bedürfnissen spricht. Sie wird von ihrem Vater verachtet und nur von der Mutter geliebt. Das Verhältnis zur Schwester Guilia scheint gut zu sein, wenn auch nicht so eng wie erwartet. Sie war einer meiner Lieblingscharaktere innerhalb der Geschichte.

Der Schreibstil ist schlicht und einfach gehalten, sodass man die Geschichte ohne Verständnisschwierigkeiten lesen kann. Erzählt wird aus vielen verschiedenen Sichten, was einen guten Einblick in die jeweilige Gefühls- und Gedankenwelt gibt. Zu Wort kommen u.a. Viola, Iris, Claudia, Francesco, Guilia und Bianca, die von ihrer Kindheit berichtet.

Ich habe „Die Rosenfrauen“ und „Die Honigtöchter“ geliebt und verschlungen und dementsprechend habe ich mich auf „Die Oleanderschwestern“ gefreut. Die Erwartungen waren hoch und der Klappentext machte neugierig auf die Geschichte.
Die Geschichte beginnt mit einem Prolog aus der Sicht von Bianca, die aus ihrem Leben und ihrer Verbundenheit zu den Blumen erzählt. Danach lernen wir Iris Donati kennen, die zusammen mit ihrem Vater in Amsterdam lebt. Im Verlauf kommen noch Viola und Claudia Donati dazu, bis schließlich alle in Italien landen – bis dorthin hat mir die Story wirklich gut gefallen und ich war mir sicher, das es wieder so ein Erfolg wie die zwei Vorgängerbücher sein wird.
Doch leider ging es ab dem Punkt mit der Geschichte bergab – man wusste ab einem Punkt genau, welches Geheimnis Guilia verbirgt, und wurde auch nicht mehr überrascht. Die anfangs spannende Familiengeschichte wandelte sich zu einer eintönigen Erzählung einer alten Frau, die nichts besseres zu tun hat, als alle um sich herum zu täuschen und zu verärgern. Alles plätscherte vor sich hin und wurde mit jedem Kapitel langweiliger. Egal wer gerade seine Sicht erzählen durfte, es ging in fast allen Fällen nur um das eine. Wo ist der fesselnde und lebhafte Erzählstil der Autorin hin? Wo sind die Überraschungen und der Spannungsbogen, den Cristina Caboni so gut beherrscht? Ich habe das alles leider vergeblich gesucht und kann nur hoffen, dass das nächste Werk der Autorin wieder besser wird.

Von mir gibt es nur eine bedingte Lese- und Kaufempfehlung für die Leser, die die vorherigen Bücher der Autorin noch nicht gelesen haben.

������ Sterne

,Familiengeheimnisse in der Toskana

Von: ,hope23506 Datum: 09. September 2017

,
TITEL: Die Oleanderschwestern
AUTOR: Cristina Caboni
SEITEN: 416
VERLAG: Blanvalet
ERSCHEINUNGSDATUM: 21.08.2017
PREIS: 9.99

COVER:
Das Cover ist sehr ansprechend und sommerlich gestaltet.

KURZER INHALT OHNE SPOILER:
Es geht um die Zwillingsschwestern Iris und Viola, die getrennt voneinander bei jeweils einem Elternteil leben. Sie wissen nichts voneinander, bis sie sich eines Tages zufällig begegnen und sich gleich wieder aus den Augen verlieren. Iris stellt ihren Vater zur Rede und damit beginnt eine grossartige Geschichte um Familiengeheimnisse, eine Reise in die Toskana, ein sterbender Garten und die Liebe....

MEINE MEINUNG/FAZIT
Das Buch ist in durchnummerierten Kapiteln geschrieben, die nicht zu lang sind. Am Anfang eines jeden Kapitels findet man einen kleinen interessanten Aspekt aus der Pflanzenwelt.
Gleich am Anfang zog mich die Geschichte durch die unerwartete Begegnung der Schwestern in seinen Bann. Aber das war nur der Beginn. Man begleitet Iris und ihren Vater auf eine Reise in die Toskana und in die Vergangenheit ihrer Familie. Mit ihnen wird man in ein Familiengeheimnis gezogen, das man entdecken möchte. Dieses Geheimnis hat mich bis zum Schluss gefesselt. Das Buch ist dadurch voller Spannung geschrieben und man wünscht sich einfach, dass es ein gutes Ende nimmt.
Die Autorin findet immer wieder einen sehr bildhaften Bezug zur Natur, besonders zu Gaerten und der Pflanzenwelt. Man ist gefangen im Leben von Iris und Viola und moechte das Geheimnis ihrer Familie mit ihnen aufdecken.
Die Geschichte des Buches ist eingebettet in die Schoenheit der Toskana, die immer wieder bildhaft beschrieben wird. Die Entdeckung des Familiengeheimnisses war spannend geschrieben und ich fieberte bis zum Ende mit.
Durch den schoenen Schreibstil der Autorin hat man das Gefühl, man ist mit den Schwestern mitgereist und lernt die Familie kennen. Das Buch hat mir sehr unterhaltsame Lesestunden geschenkt und ich kann es nur weiterempfehlen.
Von mir gibt es 5/5 Sternen ���������� für diesen Abstecher in die Toskana.




Geheimnisvolle Familiengeschichte mit schönem Thema

Von: Conny G. Datum: 05. September 2017

In “Die Oleanderschwestern” entführt uns die Autorin nach Amsterdam, London und vor allem in die schöne Toskana.
Wir lernen die Zwillinge Iris und Viola kennen, die erst als junge Frauen durch eine zufällige Begegnung von der Existenz der jeweils anderen erfahren. Offenbar trennten sich die Eltern, als die Kinder noch sehr klein waren. Iris wuchs beim Vater auf während Viola bei der Mutter blieb.
Gerade als eine Verabredung zum ersten Treffen in London geplant ist, erhält der Vater einen Anruf aus Italien. Seine Mutter ist krank und die Familie trifft sich dann auf dem Familiensitz, so dass die Zwillinge sich gegenseitig aber auch ihre Großmutter kennenlernen können.
Der einst wunderschöne Blumengarten des Familiensitzes scheint „zu sterben“ und die Großmutter denkt, dass nur die Zwillinge, die beide eine große Leidenschaft für Blumen und Pflanzen haben, den Garten wieder zum Leben erwecken können. Und so begleiten wir Iris und Viola auf einer Reise, die sie zu ihren eigenen Wurzeln aber auch auf die Spur eines Familiengeheimnisses führt.

Die Autorin konnte mich von Beginn an mitnehmen in das Leben von Iris und Viola. Durch den leichten aber bildhaften und detailreichen Schreibstil hat mich die Geschichte schnell in ihren Bann gezogen. Anfangs interessierte mich sehr die Frage, wie es dazu kommen konnte, dass Eltern ein Zwillingspärchen trennen. Auch wenn die beiden noch sehr klein waren und keine Erinnerungen mehr an diese Zeit haben, fand ich diese Entscheidung mehr als grausam. Dazu kommt, dass beide Elternteile die Kinder ihr bisheriges Leben lang über ihre Herkunft belogen haben.
Iris und Viola mochte ich von Anfang an und fand es interessant, wie unterschiedlich sie sich doch entwickelt haben. Beide Elternteile waren mir anfangs nicht sehr sympathisch und besonders die Mutter erschien mir sehr egoistisch.
Nachdem sich die Zwillinge kennenlernen merkt man mehr und mehr, dass es die besondere Verbindung, die man Zwillingen immer nachsagt, auch zwischen den beiden gibt. Außerdem scheint es noch ein weiteres großes Familiengeheimnis zu geben und alles hängt wohl irgendwie zusammen. Was das genau sein könnte, erfährt man aber erst gegen Ende der Geschichte.
Mich hat das Buch durchgängig gefesselt, denn der Autorin ist es gelungen, die Geheimnisse in eine wunderschöne, atmosphärische Geschichte zu verpacken.
Gut gefallen hat mir auch der Bezug zur Natur und zur Blumen- und Pflanzenwelt. Man spürt die Liebe der Autorin, die selber Rosen züchtet, zu den Blumen und blühenden Gärten. Am Anfang jeden Kapitels gibt es Informationen zu verschiedenen Blumen oder Pflanzen, die ich sehr interessant fand und die die Geschichte für mich noch abrunden.

Diese geheimnisvolle Familiengeschichte hat mich begeistert, weil sie mit unterschiedlichen Stimmungen und Emotionen, einem schönen Thema sowie dem tollen Schauplatz der Toskana im Sommer eine Geschichte zum Versinken, mitfiebern und -rätseln und vor allem zum Wohlfühlen ist. Unterhaltsame und kurzweilige Lesestunden, nicht nur für Blumen- und Gartenliebhaber, sind garantiert und ich empfehle dieses schöne Buch gerne weiter!


Fazit: 5 von 5 Sternen

Blumiges Kopfkino

Von: Isa Datum: 22. August 2017

Darum geht’s:

Schicksale, Geheimnisse, Familiengeschichte und Pflanzen – in diesem Buch geht es um verschiedene Leben, die zusammenfinden.

Klappentext

Zwei Schwestern, ein Blumengarten in der Toskana und ein Sommer, der alles verändert …

Wenn Iris inmitten ihrer Blumen ist, ist sie glücklich. Doch als eines Tages eine Frau vor ihr steht, die ihr bis aufs Haar gleicht, gerät ihre Welt ins Wanken. Wer ist sie und was hat das zu bedeuten? Wie Iris liebt es Viola, sich mit Blumen und ihren Düften zu umgeben. Die beiden sind Zwillinge und wussten bislang nichts von der Existenz der jeweils anderen. Um mehr über ihre Familiengeschichte zu erfahren, reisen die Frauen in die Toskana, wo sich der Landsitz der Donatis inmitten eines prachtvollen Blumengartens befindet. Die Schwestern werden bereits von ihrer Großmutter erwartet – und nur sie kann den beiden helfen, das Rätsel ihrer Herkunft zu lösen …

Fazit:

Der Klappentext machte mich neugierig, klang für mich nach einer locker leichten Geschichte und irgendwie Sommerlich. Ich hatte sofort extreme Lust dieses Buch zu lesen und bin sehr dankbar für das Reziexemplar.
Das Buch konnte mich gleich zu Beginn sehr begeistern, ich mochte den Schreibstil sofort und fand dadurch schnell in die Geschichte. Die Autorin schreibt sehr bildhaft, detailliert und einfach schön – vor allem wenn es um die Pflanzen und Blumen geht. Liebevoll schreibt die Autorin über die Pflanzenwelt, so als ob es auch Ihre eigene Leidenschaft wäre (ist es ja evtl. auch :)). Das passt, meiner Meinung nach, sehr gut zu der Geschichte und beim Lesen entwickelt sich ein richtig blumiges Kopfkino.
Die Geschichte plätschert manchmal etwas langsam dahin, baut aber immer wieder Spannung auf und nach und nach werden immer mehr Geheimnisse und Mysterien Rund um die Familie Donati gelüftet. Ich wollte deshalb immer wissen, wie sich die ganze Geschichte weiterentwickelt.
Die Geschichte hält zwar lockere und leichte Passagen, aber auch melancholische, traurige und dramatische Anteile, parat. Dadurch empfand ich es nicht bloß als locker leichte Sommerlektüre und diese Mischung gefiel mir sehr gut, zumal die Autorin auch alles gut und ausgewogen dosiert hat. Dadurch wirkte die Geschichte auf mich auch sehr stimmig und nicht zu verworren und übertrieben.
Die Charaktere waren mir ebenfalls zum größten Teil sympathisch, vor allem die beiden Schwestern. Andere Charaktere wiederum waren mir eher unsympathisch und ich fand Ihre Entscheidungen (vor allem in der Vergangenheit) furchtbar und nicht nachvollziehbar– aber das ist im realen Leben ja auch manchmal so.
Ich kann das Buch auf jeden Fall empfehlen, vor allem wenn man geheimnisvolle Familiengeschichten mag. Durch den tollen Schreibstil, lässt es sich sehr gut und leicht lesen (ging mir zumindest so :D).

Eine aufregende Reise nach Italien

Von: zauberblume Datum: 22. August 2017

In ihrem neuesten Roman "Die Oleanderschwestern" entführt uns die Autorin Cristina Caboni in die wunderschöne Toscana. Hier dürfen wir in eine bewegende Geschichte eintauchen.

Iris, die mit ihrem Vater schon fast die ganze Welt bereist hat, lebt derzeit in Amsterdam. Sie hat ihre Leidenschaft zum Beruf gemacht. Iris liebt Blumen über alles. Sie arbeitet als Redakteurin für eine Gartenheitschrift. Als sie eines Tages für eine Recherche nach London reisen muss, steht sie plötzlich einer Frau gegenüber, die ihr aufs Haar gleicht. Iris glaubt in einen Spiegel zu schauen. Als Iris ihren Vater zur Rede stellt, erfährt sie, dass sie eine Zwillingsschwester hat. Viola blieb nach der Trennung der Eltern bei ihrer Mutter. Auch Viola liebt Blumen über alles. Eines Tages bekommt Iris Vater einen Anruf aus Italien. Gemeinsam reisen sie zu ihrer Großmutter auf den Familiensitz. Die Zwillingsschwestern sollen den traumhaften Garten wieder zum Leben erwecken. Während des Aufenthalts in Italien kommen sie jedoch einem dunklen Familiengeheimnis auf die Spur .....

Beeindruckend! Die Autorin hat mich auch mit diesem Buch wieder restlos begeistert. Ich bin sofort in die Geschichte eingetaucht. War entsetzt über die Handlung der Eltern, wie kann man nur Zwillinge trennen. Aber wenn man vollkommen in die Geschichte eintaucht, kann man die Handlungsweise nachvollziehen. Ich kann mir den Schock von Iris vorstellen, als sie Viola zum ersten Mal gegenüber gestanden ist. Auf ihrer Reise nach Italien habe ich die beiden begleitet und war beeindruckt von dem Familiensitz. Wenn ich die Augen schließe, sehe ich ihn in voller Blüte mit wunderbaren und auch außergewöhnlichen Pflanzen, die die Familienmitglieder der Donatis im Laufe der Jahre zusammengetragen haben. Es es auch interssant, die Annäherung der Schwestern zu beobachten, die in kleinen Stücken vor sich geht. Jedenfalls ist alles so wunderbar beschrieben, dass man sich sowohl von den Mitwirkenden als auch von der herrlichen Landschaft und dem Städtchen Volterra ein genaues Bild machen kann. Und als Iris und Viola in dem alten Gemäuer auf Entdeckungsreise gegangen sind und dem Familiengeheimnis auf die Spur kamen, hatte ich ein Gänsehautfeeling. Es war ja wirklich auch spannend. Und diese Geschichte steckt so voller Emotionen.

Für mich ein absolutes Lesehighlight, das mir unterhaltsame Lesestunden beschert hat. Besonders gefallen hat mir auch die Einleitung jedes Kapitels. Man lernt ja wirklich auch einiges interessantes über Pflanzen. Fand ich klasse. Das Cover ist auch ein echter Hingucker und passt super zur Geschichte. Gerne vergebe ich für diese Traumlektüre 5 Sterne und freue mich auf den nächsten Roman der Autorin.

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