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Peter Swanson

Alles, was du fürchtest

Thriller

Was, wenn die Wahrheit deine furchtbarsten Ängste übertrifft?

Das Leben hat Kate Priddy gelehrt, dass man stets mit dem Schlimmsten rechnen muss. Um die Albträume, die sie seit Jahren verfolgen, endlich hinter sich zu lassen, stimmt sie einem Wohnungstausch mit ihrem Cousin Corbin zu: Sie wird seine Wohnung in Boston beziehen, er ihr Apartment in London übernehmen. Am Tag ihrer Ankunft jedoch wird die junge Frau aus der Nachbarwohnung ermordet aufgefunden. Corbin behauptet, Audrey kaum gekannt zu haben – aber warum besitzt er dann einen Wohnungsschlüssel von ihr? Auch Kates neuer Nachbar Alan scheint irgendetwas zu verbergen. Ohne es zu ahnen, schwebt Kate bald schon selbst in Lebensgefahr. Doch wem kann sie überhaupt trauen?

Das Buch spielt in Boston, Vereinigte Staaten von Amerika

Regelmäßig neue Buchtipps bekommen!

Leserstimmen

Naja...

Von: ThePassionOfBooks Datum: 23. Februar 2019

Die Geschichte wird aus der Perspektive von Kate, Corbin, Henry und Alan erzählt, wobei der Hauptfokus auf Kate Priddy liegt.
Um sich ihren Angststörungen zu stellen geht Kate auf den Vorschlag ihrer Mutter ein und tauscht für ein halbes Jahr ihre Wohnung mit die ihres Cousin. Nachdem in der Nachbarswohnung eine Frau ermordet wurde sieht Kate überall gefahren und droht mehrmals von einer Panik heimgesucht zu werden. Gleichzeitig aber nimmt sie das Leben ihres Cousin und dessen Nachbarn unter die Lupe und beginnt auf eigene Faust zu recherchieren. Diese zwei doch sehr unterschiedlichen Verhaltensweisen waren für mich nur schwer zu vereinen, da ich nicht davon überzeugt bin, dass ein Mensch mit so starken psychischen Problemen wirklich selbst und vor allen Dingen alleine Detektiv spielen anfängt.

Während Kate das Leben der Personen in ihrem Umfeld durchleuchtet erfährt man als Leser einiges aus der Vergangenheit von Corbin und dessen Bekanntschaft zu Henry. Diese Abschnitte waren für mich dann auch tatsächlich deutlich spannender, als die die in der Gegenwart spielen und sich um Kate drehen.
Insgesamt jedoch sind alle Protagonisten äußerst schräge Persönlichkeiten, bei deren Entwicklung der Autor ein wenig übers Ziel hinausgeschossen ist. Eine Spur mehr Realität wäre hier sehr wünschenswert gewesen.

Die verschiedenen Handlungsstränge waren durchaus interessant und informativ, allerdings bei weitem nicht so spannend wie ich es bei einem Thriller erwarten würde. Wer der Täter ist wird auch relativ bald klar und dann dreht es sich im letzten Teil eigentlich nur noch um das "wie". Auch hier konnte man sich den Großteil denken, wodurch die Spannung erneut auf der Strecke blieb.

Die absolute Perfektion

Von: Kapitelweise Datum: 22. Februar 2019

Zum Buch:

„Alles, was du fürchtest“ ist der dritte Thriller von Peter Swanson. Mit „Die Gerechte“ hat er bereits eine große Zahl an Lesern begeistern können. Nun ist er zurück mit einer neuen, 400 Seiten langen Geschichte, die im Januar 2019 im Blanvalet-Verlag erschien. Es geht wieder nach Boston, wo man die junge Engländerin Kate begleitet, die sich erstmal einleben und an Amerika gewöhnen muss.

Zum Inhalt:

Kate beschließt mit ihrem Cousin Corbin die Wohnung für ein halbes Jahr zu tauschen. Nur bedeutet es für sie, die seit einem traumatischen Erlebnis unter einer Angststörung leidet, von London nach Boston zu ziehen. Anfangs mit den neuen Eindrücken überfordert, lebt Kate sich gut ein und lernt nach und nach die anderen Mieter aus Corbins Haus kennen. Doch eine Tür bleibt ihr verschlossen. Audrey, die Frau von nebenan, reagiert auf kein Klopfen und Klingeln. Wenige Tage später haben die Bewohner Gewissheit – Audrey ist tot und es war keine natürliche Todesursache. War es Corbin? War es jemand aus dem Haus, mit dem Kate jetzt Tür an Tür wohnt? Unter völlig Fremden versucht Kate mehr herauszubekommen und gerät dabei selbst in Gefahr. Wem kann sie trauen und wem nicht?

Meine Meinung:

Ich habe „Die Gerechte“ wirklich geliebt und war erst skeptisch, ob Peter Swanson jemals wieder ein Buch schreiben könnte, das da ran kommt. Doch ich wurde eines besseren belehrt und habe mit „Alles, was du fürchtest“ mein neues Lieblingsbuch von ihm entdeckt. Es ist noch spannender, noch nervenaufreibender und noch packender als „Die Gerechte“.

Zum einen liegt das am Schreibstil. Man kommt super schnell durch die Geschichte durch und beinahe jedes Kapitel endet mit einem fiesen Cliffhanger. Außerdem arbeitet der Autor mit Perspektivwechseln. So weiß man als Leser manchmal Dinge, die die Protagonistin noch herausfinden muss. Das ist super gemacht und sorgt für eine unglaubliche Sogwirkung.

Das bringt mich zum nächsten Punkt – den Charakteren. Peter Swanson ist ein Autor, der Figuren zum leben erwecken kann wie Mary Shelley ihren Frankenstein. Man hat einfach Bilder im Kopf und kann sehr gut in die Gedankenwelt der Charaktere eintauchen. Davon lebt die Geschichte. Die Figuren haben Fehler und handeln einfach menschlich, das macht sie so greifbar.

Auch das Setting ist gut gewählt, denn durch die Anonymität einer Großstadt wie Boston, legt man seinen Fokus automatisch auf das Handeln der Charaktere und bemerkt Dinge, auf die man sonst vielleicht nicht geachtet hätte.

Dieses Buch war einfach nur spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Peter Swanson hat sich damit selbst übertroffen und etwas geschaffen, das man als Thrillerfan gelesen haben muss. Da ich nicht erwartet hätte, dass man „Die Gerechte“ noch überbieten kann, war ich absolut positiv überrascht von diesem Thriller.

Eine Empfehlung?:

Aber sowas von! Wer Thriller liebt und dieses Buch nicht liest ist selbst daran schuld. Ich würde es Lesern ab 16 empfehlen, da es stellenweise schon mal etwas blutiger und brutaler zugeht.

Fazit:

Ein absolut lesenswerter Thriller mit tollen Charakteren und fiesen Plot-Twists. Dieses Buch bekommt von mir volle 5 von 5 Sterne.

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Ein nervenaufreibendes Psychospiel mit kleinen Schwächen

Von: Thea Datum: 10. Februar 2019

Nach einem traumatischen Erlebnis wird Kate Price regelmäßig von Panikattacken und Albträumen heimgesucht. Deshalb wundert es ihre Familie sehr, dass sie die Londoner Wohnung mit dem Bostoner Appartement ihres Cousin Corbin tauschen will. Doch Kate sieht in der Veränderung ihrer Lebenssituation eine reale Chance, den seelischen Problemen beizukommen. Deshalb macht sich voller Zuversicht auf Weg. Aber kaum ist sie dort angekommen, muss sie erfahren, dass Corbins Nachbarin Audrey ermordet worden ist und niemand weiß, wer der Täter war. Von nun an wird Kate mit merkwürdigen Dingen konfrontiert und ist sich bald nicht mehr sicher, ob sie Corbins Beteuerung unschuldig zu sein glauben kann und welche Rolle der gegenüber wohnende Nachbar Alan in dem immer gefährlicher werdenden Drama spielt.

"Alles, was du fürchtest" ist ein Thriller des US-amerikanischen Autors Peter Swansson, der bereits mit "Die Unbekannte" und "Die Gerechte" bewiesen hat, dass er die Spielarten perfider Geschichten bestens beherrscht. So gaukelt er seinen Lesern und Figuren gleichermaßen eine bestimmte Entwicklung der Ereignisse vor, bis er sie plötzlich widerruft und mit Andeutungen und Beobachtungen untersetzt, in eine ganz andere Richtung laufen lässt. Und während er mit den Wahrnehmungen und Gefühlen spielt, kristallisiert sich ganz allmählich die Wahrheit heraus, die noch ungeheuerlicher ist, als gedacht. Ein wunderbar wendungsreiches Geschehen, das diesmal allerdings einen Haken besitzt. Denn Corbins Vergangenheit wird in der Mitte des Buches so detailliert offenbart, dass das Ende der dramatischen Mörderjagd viel zu schnell vorhersehbar ist.

Kurze Kapitel, ein flüssiger Schreibstil und der zunächst wunderbar undurchsichtige Plot sorgen dafür, dass das Buch nur schwer aus der Hand gelegt werden kann. Dabei werden die in Boston zum Tragen kommenden Ereignisse aus den Perspektiven von Kate und Alan erzählt, während sich Corbins Schilderungen nach seiner Ankunft in London eher auf die Vergangenheit beziehen. Darüber hinaus spielen auch noch weitere Figuren eine Rolle, wie ein vor dem Haus auftauchender Mann, der sich als guter Freund von Corbin entpuppt oder die mit den Ermittlungen betrauten Detectives, die akribisch jeder noch so kleinen Spur nachgehen. Und mit der Zeit wird aus der Fülle der Ereignisse und Erinnerungen ein erschreckend grausames Komplott zusammengesetzt, dessen Drahtzieher noch lange nicht am Ende mit seinen perfiden Spielchen ist.

Fazit:
Ein perfider Thriller, der durch das nervenaufreibende Zusammenspiel seiner Figuren Spannung erzeugt und lange Zeit mit einem undurchsichtigen Plot punkten kann. Doch leider werden die Hintergründe der verabscheuungswürdigen Tat viel zu schnell aufgedeckt und damit das in der Geschichte wohnende Potenzial teilweise verschenkt.

Mehr Psycho als Thriller

Von: Michael Lehmann-Pape Datum: 05. Februar 2019

Es ist die innere Ebene des neuen Thrillers von Peter Swanson, eine Ebene, die in seinen Werken immer eine tragende Rolle spielt, hier nun aber eindeutig die Hauptrolle übernommen hat.

Wobei das erzählerische Motiv des „Wohnungstausches“ zwischen zwei eigentlich Fremden nicht neu ist, die innere Panikstörung, mit der Kate Priddy allerdings die Wohnung ihres, ihr persönlich unbekannten, Großcousins es aber deutlich in sich hat,

Jeder geschlossene Raum, jede Situation der Einengung (sei es im Taxi im Tunnel, sei es auf dem Gang vor der Wohnung in Boston, als dort viele Polizisten und Nachbarn auftauchen) rüttelt an ihren Nerven und führt zu körperlichen Attacken, gegen die auch das Valium nurmehr schwer ankommen.

Wenn dann noch in der Nachbarwohnung eine Leiche gefunden wird, wenn dann noch mehr und mehr, zunächst Kleinigkeiten, dann Dinge, an denen man nicht vorbeisehen kann, in der Gastwohnung geschehen, die Kate sehr verwirren und misstrauisch machen, wenn sie zudem einen Schlüssel für die Wohnung, die Tatort geworden ist, in einer Schublade ihres Großcousins findet, dann liegt der Schluss, zumindest für den Leser, nicht weit, dass vielleicht noch Schlüssel zu anderen Wohnungen sich in anderen Schubladen befinden könnten.

Dass dann diese Kate bei der ersten Begegnung mit einem der Mitbewohner des Mietshauses eindeutig und überaus merkwürdig Gedanken in sexuelle Richtungen sich bei ihr breit machen, die weniger als Fantasie denn als unbedingte Bereitschaft vom ersten Moment an im Raum stehen, dann wird auch umgehend deutlich, dass diese Kate einen inneren Sinn, eine ausgeprägte Intuition für das Befremdliche, Andere, Gefährliche im Leben hat.

Was ja auch nicht wundert, wenn jemand ständig in Angst lebt und alle Unwägbarkeiten versucht, vorwegzunehmen, um nicht in unkontrollierbare Situationen zu geraten.

So ist es gar nicht die Tätersuche (was dem erfahrenen Leser schnell klar sein dürfte) oder die Ermittlungen oder die Gefahr, in die Kate mehr und mehr selbst gerät, die den eigentlichen Spannungsbogen dieses Thrillers darstellen, sondern das geschickte Ausnutzen irgendeines Fremden, was Kates konkrete Ängste angeht. Und damit stellt sich auch die eigentlich spannende Frage, die Swanson mit verschiedenen Wendungen und Überraschungen dem Leser immer wieder geschickt vor Augen führt, wer denn eigentlich so genau über Kate und ihre Ängste Bescheid wissen kann?

Mitsamt der immer bedrohlicher werdenden Situation der jungen Frau, die lange Zeit von keiner Seite her Antworten findet, die ihr die Augen öffnen könnten.

Wobei es Swanson ebenso überwiegend gelingt, dem Leser die innere Angst Kates fassbar und nachfühlbar in den Raum des Buches zu stellen.

Das ein Stück weit Spannung um den Täter herum sich wenig aufbaut, dass einige Wendungen und Verhaltensweisen Kates wenig realistisch wirken und ebenso, dass merkwürdiges Verhalten auch anderen eher kaum auffällt, dass sind kleinere Abstriche in der psychologisch und emotional dichten Atmosphäre, die erwähnt werden sollten. Aber weitgehend aufgefangen werden durch einen zweiten Aspekt des Thrillers, nämlich der Frage, woher diese Panik bei Kate eigentlich kommt und was die junge Frau in ihrer Vergangenheit traumatisch erlebt hat, um ein solches Nervenbündel zu werden.

Das dann das „wahre Leben“ im Thriller alle Ängste Kates übertrifft und überaus düstere Charaktere und Situationen entstehen werden, lässt den Leser dabei das Geschehen durchweg aufmerksam verfolgen.

Ein flüssig verfasster, emotional dichter Thriller, bei dem nicht alles stimmt und überzeugt, der aber für eine angeregte und spannende Lektüre durchaus sorgt.

Spannender Thriller mit Startschwierigkeiten

Von: Fraukes Bücherwelt Datum: 05. Februar 2019

Kate Priddy tauscht für 6 Monate ihre Wohnung mit ihrem Cousin Corbin Dell - sie zieht nach Boston und er in ihre Wohnung nach London. Als kurz nach ihrer Ankunft die Frau in der Nachbarwohnung ermordet aufgefunden wird, holt Kate ihre eigene schreckliche Vergangenheit ein. Außerdem beginnt sie ihren Cousin zu hinterfragen, den sie noch nie in ihrem Leben gesehen hat. Er behauptet die ermordete Frau nicht gekannt zu haben, besitzt aber einen Wohnungsschlüssel von ihr. Hat sie ihrem Cousin zu Unrecht blind vertraut und sich dadurch in Gefahr begeben?
Die Geschichte von Kate beginnt etwas verworren. Sie ist stets wegen schlimmer Ereignisse in ihrer eigenen Vergangenheit verunsichert und hat Panikattacken. Man erfährt aber zunächst nicht, um welche Ereignisse es sich handelt. Zugleich zieht sie in eine Wohnung ihres Cousins, tausende Kilometer von zu Hause entfernt, ohne diesen Cousin jemals gesehen zu haben. Das passte für mich nicht ganz zusammen. Wer würde so etwas tun, wenn er doch so panische Angst vor einfach allem hat?
Nach den ersten ca. 100 Seiten hat man Kate und vor allem ihre Vergangenheit besser kennen gelernt und man erfährt nun auch endlich Dinge über Corbin. Mit dem Auftreten von ihm, hat mir die Geschichte Spaß gemacht und sie fing an wirklich spannend zu werden. Dabei werden die Ereignisse stets aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt. Man könnte vermuten, dass sich so viel wiederholt und man sich langweilt. Ich fand es aber gerade interessant gewisse Dinge nochmal aus dem Blickwinkel einer anderen Person zu betrachten. Dadurch bekam man nach und nach kleine Hinweise, die man zum Ende erfolgreich zusammensetzen konnte.
Peter Swanson scheut dabei nicht, wie auch schon in seinem sehr starken Debüt, die Abgründe der Menschheit zu zeigen. Man ist beim Lesen teilweise entsetzt, weil es nicht zu schrecklich und absurd ist, sodass man Angst haben muss, einem selbst könnte solch eine Geschichte widerfahren. Ein wirklich gelungener Psychothriller mit kleinen Startschwierigkeiten.

Pure Begeisterung - aber erst nach dem Lesen!

Von: Lenny Datum: 29. Januar 2019

Peter Swanson hat mich mit seinem zweiten Buch Die Gerechte sowas von umgehauen, dass mir klar war, dass ich den Nachfolger auch unbedingt lesen möchte. Und als ich dann mitbekam, dass Alles, was du fürchtest veröffentlicht wird, musste ich es einfach haben. Das Buch kam dann relativ zügig nach Erscheinung bei mir an und ich fing sofort an – nur um erneut im Sog von Peter Swanson gefangen zu sein.

Kate hat in ihrem Leben schon vieles erlebt und will eigentlich nur eins: Ein normales selbstbestimmte Leben leben. Das erhofft sie sich in Boston, weshalb sie ihre Wohnung in London mit der ihres Cousins tauscht, um noch einmal eine andere Richtung in ihrem Leben einzuschlagen. Doch die direkte Nachbarin ihres Cousins wird tot in ihrer Wohnung aufgefunden und plötzlich befindet sich Kate mittendrin in einem Mordfall mit der Frage: Welche Rolle spielt ihr Cousin darin?

Von Anfang an war ich wie gebannt und wirklich daran interessiert, wie sich die Ausgangslage verändert, wenngleich mir Kate nicht wirklich sympathisch war. Doch genau das gab ihr die Chance sich weiterzuentwickeln und mir zu beweisen, dass hinter der labilen Fassade, doch jemand steckt, der Risiken eingeht und weiterkommen will. Und genau das tat sie, wenn auch nicht gänzlich, aber zum großen Teil. Ihre Entwicklung war deutlich spürbar und der Autor schaffte es, die Geschichte so zu erzählen, dass sie genügend Platz für die Figur bot, sich auszuprobieren und kennenzulernen – neben dem wirklich spannenden Fall.

Und genau hier möchte ich anknüpfen: Der Fall. Denn die Idee ist ja schon genial und sorgt beim Leser für Ängste. Also zumindest bei mir. Anfangs war ich total gebannt dagesessen, doch bei der Auflösung zog es mir wirklich die Schuhe aus. Nicht, weil es so angsteinflößend war, sondern weil der Autor mit meiner Psyche spielte. Es ging gar nicht darum, dass die Geschichte so spannend ist, sondern vielmehr darum, wie mich das Buch zurückgelassen hat. Und eins kann ich sagen: Ich habe wirklich über die Schulter geblickt, wenn ich alleine war und etwas genauer hingesehen – total bekloppt! Aber das hat Peter Swanson erreicht, was mir zeigt, was für einen Eindruck die Geschichte bei mir hinterlassen hat, wenngleich sie auch ein paar Schwächen hatte, bei denen ich dachte, dass der Roman an sich nicht ganz so spannend ist wie sein Vorgänger.

Denn anders als bei Die Gerechte gibt es nicht die überraschende Wendung oder den krassen Plottwist, sondern eher diesen subtilen und für manchen auch bestimmt offensichtlichen Thrill, der dann eben stringent weiterverfolgt wird und zu einem Ende kommt, das nicht sofort begeistert, aber eben im Kopf bleibt. Und das beeindruckt mich im Nachhinein noch viel mehr als alles andere. Natürlich helfen da auch mehrere Blickwinkel, diese machen aber erst gegen Ende wirklich Sinn. Der Schreibstil ist dabei wirklich sehr rasant gehalten und versucht viele Hintergrundinformationen in kurzer Zeit zu vermitteln. Ab und an war mir das persönlich etwas zu viel, aber schlussendlich genau richtig.


Insgesamt konnte mich Peter Swanson erneut überzeugen – wenn auch nicht so beeindrucken, wie noch mit dem Vorgänger. Alles, was du fürchtest ist ein Buch, der erst nach dem Lesen richtig zündet, der aber aufgrund einer genialen Idee und einem gewissen subtilen Thrill genau das erreicht, was man sich erhofft – aber auf ganz andere Weise, wie das beim Vorgänger der Fall war. Nach dem Lesen hätte ich vermutlich drei Sterne vergeben, mit circa zwei Wochen Abstand vergebe ich aber gut und gerne 4 Sterne – denn der Thrill kam zwar nicht sofort, dafür aber später… und das war eigentlich noch viel genialer als zunächst gedacht.

Gute Idee

Von: Drakonia Datum: 28. Januar 2019

Die Protagonistin Kate hat in der Vergangenheit schreckliches erlebt. Um die Vergangenheit verarbeiten zu können und um auch ihre Albträume hinter sich zu lassen, tauscht sie mit ihrem Cousin Corbin die Wohnung und direkt auch das Land. Kate zieht von London nach Bosten, Corbin von Boston nach London.Doch am Tag von Kates Ankunft in Boston wird in der Nachbarwohnung eine Leiche entdeckt. Corbin kannte die Nachbarin angeblich kaum, auch Nachbar Alan verhält sich merkwürdig. Wem kann Kate trauen ?



Die Geschichte hat mir im Prinzip gefallen. Kate hat eine Vergangenheit die man sich nicht wünscht, möchte aber endlich wieder normal leben und wohnt plötzlich in einer Wohnung wo nebenan eine Leiche gefunden wurde. Ich wäre direkt wieder abgereist. Meiner Meinung nach handelt Kate teilweise sehr unlogisch.

Auch die anderen Charaktere lernt man kennen, da die Geschichte aus verschiedenen Perspektiven geschrieben ist, was mir gut gefallen hat. Man wurde doch gut aufs Glatteis teilweise geführt und konnte mitfiebern. Der Schreibstil und auch das Cover haben mir gut gefallen.

Bis auf die teilweise unlogischen Handlungen von Kate, wo ich echt mit dem Kopf schütteln musste, und das Ende hat mir das Buch recht gut gefallen. Für mich persönlich hätte das Ende nicht so seien müssen wie es ist. Ich hätte mir persönlich ein anderes gewünscht.

Fazit

Die Geschichte hat mir trotz ein paar Schwächen recht gut gefallen.

4 von 5 Büchern

Spannend bis zur letzen Seite

Von: hope23506 Datum: 25. Januar 2019


INHALT:
Das Leben hat es in letzter Zeit nichg gut gemeint mit Kate. Sie hat schreckliches erlebt und leidet seitdem an Albträumen und traut sich kaum aus dem Haus. Um das alles etwas zu vergessen, tauscht sie mit ihrem ihr unbekannten Cousin Corbin die Wohnungen. Sie zieht für sechs Monate nach Boston und Corbin nach London. Gleich am Tag ihrer Ankunft wird eine junge Frau tot in der Nachbarwohnung aufgefunden und alles spricht dafür, daß sie ermordet wurde. Corbin meint, er kenne sie kaum, aber Kate findet den Wohnungsschlüssel der Toten in Corbins Appartment. Und auch Alan, ein anderer Nachbar, scheint etwas zu verbergen. Kate weiß nicht mehr, wem sie trauen kann und gerät bald selbst in Lebensgefahr.

MEINE MEINUNG:
Mein erstes Buch von Peter Swanson und ich bin geflash, froh nur eine Eingangstür zu haben und schliesse ab jetzt besonders gründlich ab. Gleich von der ersten Seite an hatte mich die Geschichte gepackt. Der Schreibstil ist sehr flüssig zu lesen, sehr interessant und spannend geschrieben. Peter Swanson schafft es augezeichnet eine düstere, beklemmende und ängstlich Athmosphäre zu schaffen und darauf aufzubauen. Dieses überträgt er sehr gekonnt auf den Leser und mir stellten sich beim Lesen die Nackenhaare auf. Der Autor schafft es sehr gut die Handlung und die Ängste des Lesers miteinander zu verflechten. Er baut Situationen auf, die schon sehr gruselig sind und die Antwort bleibt im Raum stehen und es gibt keine Erklärung für dieses Phänomen der Geschichte. Bis zum Ende muss man als Leser ausharren, um Antworten zu bekommen. Auch wirkliche schreckliche und furchtbare Situationen werden so ruhig erzählt, dass man es kaum glauben kann und das Kopfkino abgespielt wird. Am Ende wurde die Spannung noch einmal erhöht und ich war mit dem Ausgang sehr zufrieden.

FAZIT: Sehr gut konstruiert, unheimlich spannend geschrieben, interessant bis zur letzten Seite- ein unheimlich guter Thriller, den ich sehr gern gelesen habe. Von mir gibt es 5/5 Sterne.
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Ihr Albtraum wird zur Wirklichkeit

Von: Judikos Welt Datum: 23. Januar 2019

Was, wenn die Wahrheit deine furchtbarsten Ängste übertrifft?

In dem neuen Thriller von Peter Swanson geht es um die traumatisierte Kate, die seit Jahren von Albträumen geplagt wird. Auch schon als Kind hatte sie eine blühende Phantasie, sodass sie Dinge heraufbeschworen hat, die dann „Gott sei Dank“ nicht eingetroffen sind. Deswegen und wegen dem, was sie dann tatsächlich erlebt hat, wird sie schon lange psychologisch betreut.

Um mal aus dem schwierigen Alltag ausbrechen zu können, stimmt sie einem Wohnungstausch zu. Ihr Cousin aus Boston, den sie persönlich aber nicht kennt, muss für 6 Monate nach England und so nutzt sie diese Chance, um sich vielleicht ein bisschen selbst zu therapieren. Hier beginnt dann auch die Geschichte.…

Nämlich, als Kate gerade im Taxi sitzt und zu dem Apartment ihres Cousins fährt. Hierbei handelt es sich um ein großes Gebäudekomplex, mit Portier und Hausverwalterin.

Als ihr die Wohnung gezeigt werden soll, hämmert nebenan eine junge Frau gegen die Nachbarstür. Auf Anfrage, erklärt diese, sie sei besorgt, da ihre Freundin sich nicht meldet und das sehe ihr gar nicht ähnlich. Sofort beschleicht Kate wieder dieses beklemmende Gefühl, die Nachbarin sei tot und dieses Mal hatte sie leider Recht.

Als Kate wenig später einen Schlüssel auch noch zu der Nachbarswohnung findet, der Cousin aber behauptet er würde diese nicht kennen, weiß sie nicht mehr, wem sie noch trauen kann.

Aus Albträumen wird die Wirklichkeit…


Nachdem mir der Vorgänger „Die Gerechte“ schon so gut gefallen hat, habe ich dem Erscheinungstermin dieses Buches entgegengefiebert.

Meine Erwartungen wurden, bis etwas über die Mitte hinaus auch nicht enttäuscht. Wieder einmal schaffte es der Autor, dass ich mich tatsächlich ein wenig gruselte. Das lag vor allem an der Erzählperspektive, die zwischen mehreren Personen wechselte. Zu diesem Zeitpunkt wusste man auch noch nicht, wer dahinter steckt und wenn man dann, beim Lesen, auch noch das Gefühl hat, man wäre selbst dort und jemand wäre mit im Raum, was offensichtlich aber nicht sein kann, oder doch?, dann hat der Autor erstmal alles richtig gemacht.
Was mir bis dahin noch so gut gefiel, war zum Ende hin, leider DAS, was mir gar nicht gefallen hat. – Der Perspektivwechsel! Nachdem man einigermaßen Bescheid wusste, wurde nochmal aus der Sicht des Täters geschrieben, was dann eher langweilig wirkte, da man ja nichts Neues erfahren hat.

Der Spannungsverlauf lag somit erst im Fünfsterne-Bereich, aber ab etwas über die Mitte hinaus ging er dann auf 3 Sterne herunter, was ich ziemlich Schade finde, da das Buch mich bis dahin so gefesselt hatte.

Fazit:

Ein sehr spannender Thriller, der für mich, wegen dem mittelmäßigen Ende, nicht ganz an den Vorgänger heran kommt.

Solides Buch, konnte meine Erwartungen aber nicht erfüllen

Von: Luilines Blog Datum: 22. Januar 2019

Ich bin ein großer Fan des Autors und besonders "Die Gerechte" war ein echtes Lesehighlight für mich. Darum war ich sehr gespannt auf seinen neuen Thriller.
Der Klappentext klingt spannend, aber auch erstmal nach einem gewöhnlichen Thriller.
Die anderen beiden Bücher von Swanson hatten aber immer einen besonderen Twist und haben sich so von anderen Werken aus dem Genre abgehoben.

Im Mittelpunkt steht Kate, eine doch recht unsichere Protagonistin. Man weiß als Leser nicht so genau, ob sie sich manche Sachen nur einbildet oder nicht. Ein recht großer Abschnitt widmet sich aber auch ihrem Cousin Corbin, der doch recht geheimnisvoll wirkt.
Seinen Handlungsstrang habe ich als besonders interessant empfunden.

Der Ausgang der Geschichte ist aber leider sehr vorhersehbar gewesen. Ich hatte schon schnell eine Vermutung und diese hat sich am Ende dann auch bestätigt. Hier habe ich mir eine unerwartete Wendung am Schluss gewünscht. Das Buch war dadurch aber keineswegs langweilig.

Der Schreibstil von Swanson ist flüssig und man ist sofort in der Geschichte drin. Auch die Nebenfiguren sind interessante Charaktere und tragen zur Handlung bei.
Das Buch ist als Thriller deklariert. Generell würde ich die Bücher von Peter Swanson aber eher als Romane mit Thrillerelementen beschreiben.
Im Vergleich zu den anderen beiden Thrillern/Romanen ist dieses Buch aber das schwächste.
Mir hat am Ende dieser oben genannten Twist gefehlt, den ich sonst aus seinen Werken kenne.

Fazit:
Ein gutes Buch, was meine Erwartungen aber nicht ganz erfüllen konnte.
Trotzdem hat mich das Buch gut unterhalten. Wenn ich das Buch nicht mit seinen anderen Büchern vergleichen würde, dann hätte es einen Stern mehr bei der Bewertung gegeben.

Daher gibt es von mir 3 Sterne!

Ein toller Thriller mit einer kleinen Schwäche

Von: Lea's Lesezauber Datum: 21. Januar 2019

Ich hatte von dem Autor schon einiges gehört, besonders über das Buch "Die Gerechte" hatte ich viel Gutes gehört. Aber auch das Cover finde ich sehr gelungen, es passt gut zur Story und mein weiß gleich um welches Genre es sich handelt. Ich finde es auch gut, dass es ähnlich zu seinem ersten Buch gehalten ist auch wenn es keine Reihe ist. Der Klappentext hatte dann auch noch die letzten bedenken verscheucht und ich musste das Buch unbedingt haben.

Der Schreibstil ist sehr sachlich, flüssig und zudem detailliert, es wird nichts unnötig ausgeschmückt, der Leser erfährt das was er wissen muss und mehr eben nicht. Schnell habe ich Vermutungen aufgestellt, die sich dann auch nach einiger Zeit bestätigt haben. Die Atmosphäre hat mir manchmal eine Gänsehaut eingejagt und Kate's Ängste wurden sehr gut beschrieben, sodass die Emotionen unterschwellig spürbar wurden.

Leider hat die Logik hier und da mal die Geschichte verlassen, was zu einem kleinen Punktabzug geführt hat. Ich meine Kate hat vor allem und jedem Angst aber ein wildfremder der in der selben Wohnanlage wohnt, den sie zufällig trifft wird quasi "mit offenen Armen" empfangen?! Naja Alan hatte ja auch ein paar Päckchen mehr zu tragen und seine Realität ist auch etwas anders, vielleicht war es das was sie verbindet aber das sieht man ja nicht unbedingt auf Anhieb. Das fand ich etwas störend auch wenn man trotzdem schnell wieder in die Handlung kommt.

Auch wenn der Täter schnell ermittelt ist hat mich das keineswegs gestört, denn die Spannung die unterschwellig die ganze Zeit gehalten wurde war einfach grandios.
Kate hat zwar Panik ohne Ende aber irgendwie fand ich sie nicht unsympathisch, auch nicht wirklich sympathisch aber die hat ganz gut zur Geschichte gepasst.

Fazit:

Dieses Buch konfrontiert den Leser mit Ängsten die ungeahnte Ausmaße annehmen, ich konnte das Buch schlecht aus der Hand legen und bin froh es gelesen zu haben auch wenn es kleinere Mankos gegeben hat. Der Schreibstil hat einen ganz besonderen Touch, wie ich finde ist er perfekt für Thriller und dieser war wirklich sehr spannend.

Alles, was du fürchtest

Von: fraeulein_lovingbooks Datum: 19. Januar 2019

Inhalt

Das Leben hat Kate Priddy gelehrt, dass man stets mit dem Schlimmsten rechnen muss. Um die Albträume, die sie seit Jahren verfolgen, endlich hinter sich zu lassen, stimmt sie einem Wohnungstausch mit ihrem Cousin Corbin zu: Sie wird seine Wohnung in Boston beziehen, er ihr Apartment in London übernehmen. Am Tag ihrer Ankunft jedoch wird die junge Frau aus der Nachbarwohnung ermordet aufgefunden. Corbin behauptet, Audrey kaum gekannt zu haben – aber warum besitzt er dann einen Wohnungsschlüssel von ihr? Auch Kates neuer Nachbar Alan scheint irgendetwas zu verbergen. Ohne es zu ahnen, schwebt Kate bald schon selbst in Lebensgefahr. Doch wem kann sie überhaupt trauen?
(Quelle: Randomhouse )

Meine Meinung

Zuerst möchte ich mich beim Bloggerportal und dem Blanvalet Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken.

Kate hat eigentlich nicht die geringste Lust mit ihrem Cousin die Wohnungen zu tauschen, aber da ihre Eltern ihr gut zureden, wagt sie den Schritt und will sich eine gute Zeit in den Staaten machen. Doch dazu soll es nicht kommen, denn in der Nachbarwohnung liegt eine Tote, die qualvoll ermordet wurde. Nun muss sich Kate die Frage stellen, ob Corbin etwas damit zu tun hat oder ob jemand anders die Frau auf dem Gewissen hat…
Ich habe mich die ganze Zeit gefragt, warum die Vergangenheit mit ihrem Ex-Freund einen Platz in der Geschichte bekommen hat – die hatte nun wirklich nichts mit der Story zu tun. Nur mit ihren Ängsten und die hätte man auch im Nebensatz erläutern können ohne diesen Aufriss darum machen zu müssen. Das sie am Ende mit jemanden anbandelt, fand ich irgendwie sinnlos und nicht zur Geschichte passend. Ich bin auch nicht mit ihr warm geworden, da sie mir einfach zu austauschbar blieb.

Corbin ist ein Cousin zweiten Grades von Kate und die beiden haben sich nie getroffen. Er freut sich auf seine Zeit in England, auch wenn sie schlechte Erinnerungen weckt. Als seine Nachbarin in ihrer Wohnung tot aufgefunden wird, hat er einen schlimmen Verdacht…
Corbin war von Anfang an einer der Verdächtigen für mich – er wirkt einfach als hätte mehr als gedacht auf dem Kerbholz.

Henry ist ein „Freund“ von Corbin, beide wurden von ein und derselben Frau verarscht und haben ihr eine Lektion erteilt. Anfangs trennten sich die Wege, bis sie sich wiedersehen und Freunde werden…
Henry ist ein sehr, sehr komischer Zeitgenosse, dem man nicht nachts über den Weg laufen will. Auch wenn er keines Wegs wie ein Verbrecher wirkt. Es ist eher die Aura, die ihm umgibt und die man selbst als Leser wahrnimmt.

Alan ist einer der Nachbarn von Corbin, Audrey und nun Kate. Zwei haben Kontakt zu ihm, während einer / eine ihn nie kennengelernt hat. Alan beobachtet sehr gerne die anderen Wohnungen und Menschen. Das macht ihn zwar etwas sonderbar, aber im großen und ganzen ist er ein netter Kerl, der sich nur immer die falsche Frau ausgesucht hat.

Der Schreibstil ist schlicht und einfach gehalten, sodass man die Geschichte ohne Verständnisschwierigkeiten lesen kann. Erzählt wird abwechselnd aus unterschiedlichen Perspektiven, was einen Einblick in die jeweilige Gefühls- und Gedankenwelt gibt.

Der Beginn der Geschichte hat mit gefallen – mal lernt Kate kennen und beobachtet sie bei ihrer Ankunft in Boston und ihren ersten Tagen in der Stadt. Dann kommt der Switch auf Alan, der seine Geschichte erzählt, und auch Corbin erzählt seine gegen Ende des Buches. Zwischen dieses Abschnitten begleitet man Kate bei ihren eigenen Recherchen über den Tod der Nachbarin und ihre Überlegungen, ob Corbin was damit zu tun hat.
Und genau an dem Punkt kommt die Geschichte für über 100 Seiten zum Stocken – es passiert einfach nichts. Man tritt auf der Stelle und da man recht schnell alles erfährt (wie die Zusammenhänge sind usw.), ist recht schnell klar, was passiert ist und Spannung sucht man vergebens. Das Ende wurde dann zwar wieder etwas besser, aber begeistern konnte mich auch dieses nicht. Alles in allem ein etwas enttäuschender Thriller, der für mich keiner war, da alles sehr vorhersehbar war.

3 Sterne

Lesenswert

Von: Susi Datum: 17. Januar 2019

Was, wenn die Wahrheit deine furchtbarsten Ängste übertrifft?

Das Leben hat Kate Priddy gelehrt, dass man stets mit dem Schlimmsten rechnen muss. Um die Albträume, die sie seit Jahren verfolgen, endlich hinter sich zu lassen, stimmt sie einem Wohnungstausch mit ihrem Cousin Corbin zu: Sie wird seine Wohnung in Boston beziehen, er ihr Apartment in London übernehmen. Am Tag ihrer Ankunft jedoch wird die junge Frau aus der Nachbarwohnung ermordet aufgefunden. Corbin behauptet, Audrey kaum gekannt zu haben – aber warum besitzt er dann einen Wohnungsschlüssel von ihr? Auch Kates neuer Nachbar Alan scheint irgendetwas zu verbergen. Ohne es zu ahnen, schwebt Kate bald schon selbst in Lebensgefahr. Doch wem kann sie überhaupt trauen?

Der Autor:

Peter Swanson studierte am Trinity College, der University of Massachusetts in Amherst und am Emerson College in Boston und hat Abschlüsse in kreativem Schreiben, Pädagogik und Literatur. Er veröffentlichte Kurzgeschichten und Gedichte in zahlreichen namhaften Magazinen wie The Atlantic. Mit seinem Thriller »Die Gerechte« gelang ihm ein internationaler Bestseller. Der Roman wurde von der Presse begeistert besprochen und für einen Ian Fleming Steel Dagger Award nominiert. Peter Swanson lebt mit seiner Ehefrau und einer Katze in Somerville, Massachusetts.

Meine Meinung:
Wie sehr habe ich mich auf dieses Buch gefreut. Der Autor hat mich mit seinem Buch „Die Gerechte“ so begeistern können, das ich es kaum erwarten konnte endlich wieder was von ihm zu lesen. Mit diesen Erwartungen bin ich auch an diese Geschichte gegangen. Ich muss gleich zum Anfang sagen, das dieses Buch nicht ganz an „Die Gerechte“ ran kommt. Natürlich haben wir auch hier wieder einen tollen Schreibstil. Auch die Figuren waren wieder schön ausgearbeitet. Mir haben aber diese unvorbereiteten Wendungen gefehlt.

Die Geschichte fängt langsam an, doch man merkt schon das etwas nicht stimmt. Das kann der Autor einfach. Eine Spannung aufbauen. Was mir allerdings gefehlt hat, sind wirklich Wendungen die mich total überraschen und umhauen. Schade. Aber dennoch ist es ein guter Thriller. Absolut lesenswert und vielleicht sollte man einfach nicht zu große Erwartungen haben.

Ich kann das Buch empfehlen. Auch schön für Einsteiger geeignet. Absolut spannend und lesenswert. Es hat ja von mir noch 4 Sterne bekommen, also eine tolle Geschichte. Wer jedoch sein anderes Buch kennt, wird wissen was ich hier vermisst habe.

Ein weiteres Meisterwerk von einem wahrhaft grandiosen Schriftsteller

Von: Plueschbuecher Datum: 15. Januar 2019

REZENSION // Alles was du fürchtest - Peter Swanson
Letztes Jahr hab ich von Peter Swanson bereits "Die Gerechte" gelesen. Dies war ein Thriller, den ich gefeiert habe, wie bisher selten ein Buch. Als ich dann erfuhr, dass er ein neues Buch bringt, musste dieses natürlich unverzüglich einziehen. Ich bedanke mich beim blanvaletverlag für die Stellung des Leseexemplars!! Vielen vielen Dank dafür!
In diesem Buch geht es um Kate Priddy, welche sich auf einen Wohnungstausch mit ihrem Cousin Corbin Dell einlässt. In der gleichen Nacht, ohne sich je persönlich kennen gelernt zu haben, reist Kate nach Boston und Corbin nach London und jeder übernimmt die Wohnung des jeweils anderen.
Kate hat schon zu Anfang der Geschichte mit Panikattacken zu kämpfen und ist mehrmals leicht verwirrt als verschiedene Gegenstände plötzlich anderswo auftauchen, als sie diese zurück gelassen hat. Anfangs lässt sich dies noch recht plausibel erklären... doch irgendwann im Lauf der Geschichte nicht mehr. Zur gleichen Zeit als Kate die Wohnung betreten will, erfährt sie, dass ihre direkte neue Nachbarin verschwunden zu sein scheint. Einige Stunden später ist klar, dass diese in ihrer Wohnung ermordet wurde.
Zwar macht sich Kate Gedanken über die Umstände, projiziert dies aber nicht auf sich, ihren Cousin oder den zum Teil verstörend und mysteriös nett wirkenden Nachbarn Alan.
Wie sich herausstellt, hatte Corbin eine "Beziehung" mit der ermordeten Nachbarin Audrey, die allerdings von ihm selbst auf Nachfrage verheimlicht und vertuscht wird.
Außerdem findet sie heraus, dass Alan Audrey hinterher spioniert und sie weitestgehend aus seiner eigenen Wohnung heraus durch die Fenster beobachtet hat.
Wer ist der Mörder? Wem kann Kate trauen? Warum verschwindet Corbin plötzlich aus ihrer Wohnung in London und wer ist der gutaussehende Jack, angeblich guter Freund von Audrey, wirklich?
Auch hier ist Peter Swanson wieder ein Meisterwerk gelungen! Bis etwa Seite 200 plätschert die Geschichte vor sich hin... man lernt die Protagonisten kennen, man lernt die Wohngemeinschaft, die Nachbarn und die Katze des Hauses kennen... bruchstückhaft wird über die Jugend von Corbin berichtet und warum Kate unter Panikattacken leidet. Immer wieder wird der Leser geschickt hinters Licht geführt und erst nach Seite 200 erkennt man das ganze Ausmaß dieser wirklich wirklich gut konzipierten und sehr verstörenden Geschichte!!
Der Schreibstil ist flüssig, die Kapitel kurz und knackig... so dass man auch immer wieder und fortwährend dazu "gezwungen" ist weiter zu lesen...mehr heraus zu finden. Die Protagonisten noch besser kennen zu lernen! Und die Hintergründe erfahren zu wollen. Auch an Blut wird nicht gespart.
Dies ist ein Meisterwerk! Dies ist ein 5 von 5 Sternebuch!

BIST DU DAHEIM SICHER? GÄNSEHAUT-GARANTIE

Von: Lotta Datum: 14. Januar 2019

Aktuell lese ich ziemlich viele Psychokrimis und Thriller und muss nach etlichen eher schwachen Büchern mal wieder ein Lob aussprechen: „Alles, was du fürchtest“ von Peter Swanson (blanvalet) hat mich wirklich überzeugt. Wenn ich ein Buch an einem Tag verschlinge, weil ich es nicht aus der Hand legen möchte, dann ist es wirklich gut. Wer hohe Literatur und poetischen Anspruch erhebt, wird hier allerdings enttäuscht werden. Der Stil ist eher schlicht, der Lesefluss gut und die Handlung sehr unterhaltsam. Etwas anderes erwarte ich bei einem Thriller aber auch gar nicht. Er muss mich packen, fesseln und möglichst bis zum Ende mit regelmäßigen Gänsehautschauern überziehen. Ja, da ist hier ganz gut gelungen. Kate, die unter diversen Neurosen leidet und schon einen wahren Alptraum erlebt hat, versucht durch einen Wohnungstausch mit ihrem Cousin Colin, den sie nicht persönlich kennt, einen Schlussstrich unter das Erlebte zu ziehen und einen Neuanfang zu wagen. Von Boston geht es dafür nach London und aus einer kleinen schnuckeligen Wohnung in ein großes und luxeriöses Appartement. Bereits auf dem Weg dorthin wird anhand innerer Monologe schnell deutlich, dass Kate von diversen Ängsten geplagt wird.
Dass sie am nächsten Tag erfährt, dass die Nachbarin der neuen Wohnung unmittelbar zuvor offensichtlich ermordet wurde, macht das keineswegs besser. Ihr Cousin behauptet die junge Frau kaum gekannt zu haben, aber es gibt eindeutige Zeichen die dafür sprechen, dass dem nicht so ist und er hingegen sogar ein Verhältnis mit ihr hatte. Doch warum leugnet er das und welche Rolle spielte er bei der Ermordung?
Während man am Anfang in erster Linie alles aus der Sicht Kates erlebt, folgen später ebenso Beschreibungen und Erklärungen aus der Sicht Colins und weiterer Beteiligter. Das verleiht dem ganzen Dynamik und hilft dabei, unklare Passagen und offene Fragen lückenlos zu klären.
Wer also auf der Suche nach einem guten Buch für spannende Stunden ist, der dürfte mit „Alles, was du fürchtest“ gut beraten sein. Ich würde es mit gutem Gewissen empfehlen.

Von: Gabriele Flemm Datum: 02. Januar 2019

Außergewöhnlicher Aufbau - Spannend & Fesselnd

Von: Ursula Urban Datum: 27. November 2018

Spannende Geschichte. Macht Lust auf mehr Krimis des Autors.

Datum: 27. November 2018

Ein packender und faszinierender Thriller.

Datum: 27. November 2018

Wir immer spannend bis zur letzten Seite. Auflösung und Ende zu kurz.

Von: Tanja Bemere Datum: 27. November 2018

Sehr gutes Buch. Trotz dem das man früh weiß wer der Täter ist, verliert es nicht an Spannung. Hammer Buch!

Von: Sabine Klauke Datum: 27. November 2018

ganz spannend, aber aus dem Ende hätte man mehr machen sollen...

Von: Helga Schuppan Datum: 27. November 2018

Aus diesem Sog kommt man nicht so leicht wieder raus

Von: Gerda Schlecher Datum: 27. November 2018

Das gehört zum Spannendsten was ich in letzter Zeit gelesen habe. Hitchcockmäßig gut!

Datum: 27. November 2018

Nach diesem Buch schaut man seine Nachbarn mit anderen Augen an :)

Datum: 27. November 2018

Ein gut geschriebener, bis zum außergewöhnlichen Schluss spannender Thriller.

Datum: 27. November 2018

Spannend, teilweise etwas überzogen. Insgesamt lesenswert

Datum: 27. November 2018

Sehr spannend. Richtig unter die Haut gehend. Toll.

Datum: 27. November 2018

Sehr spannender Inhalt, gut gemachter Plot. Sprachlich nicht allzu fordernd.

Von: Anneke Neumann Datum: 27. November 2018

Sehr spannende Schreibe. Tolle Kapitelgestaltung und Wechsel der Erzählweise.

Datum: 27. November 2018

Gut geschrieben, spannend.

Datum: 27. November 2018

drehbuchartiger, lesefreundlicher Thriller

Von: Theresia Hans Datum: 27. November 2018

Unheimlich-spannend. Wenn Sie dieses Buch abends lesen, werden Sie nur noch mit eingeschaltetem Licht schlafen! Und davor unter dem Bett nachschauen!

Von: Daniela Heßfeld Datum: 27. November 2018

"Die Gerechte" hat gefesselt - "Alles, was du fürchtest" hat Hitchcock-Qualität. Danke für diesen Thriller.

Von: Melanie Kratz Datum: 27. November 2018

Gekonnt gelegnte Spuren um die Frage "wem kann man glauben?"...

Datum: 27. November 2018

Sehr gute Unterhaltung!

Fesselnder Thriller mit unvorhersehbaren Wendungen

Von: Jana-Marie Severin Datum: 30. Oktober 2018

Sehr gut geschrieben mit großem Spannungsbogen, insbesondere durch die Erzählweise aus verschiedenen Perspektiven

Spannung fürs Frühjahr

Von: Claudia Hoferer Datum: 16. Oktober 2018

Im letzten Frühjahr hat Peter Swanson die Krimiumsätze im Januar gerettet - das wird sich im nächsten Jahr wiederholen! "Alles was du fürchtest" besticht durch falsche Fährten - auch wenn man als Leser meint, die Lösung zu kennen, dreht sich die Geschichte weiter...
Ich bin auf weitere Bücher gespannt - Bitte mehr davon!

Achtung: Droge! Die

Von: Andreas Wallentin Datum: 13. Oktober 2018

Spannung von der ersten bis zur letzten Seite - ach was, Spannung - höchstes Suchtpotenzial! Du liest bis spät in die Nacht, weil Du wissen willst, wie es endet und bist anschließend hellwach, weil das Ende Dich so sehr aufgewühlt hat.

Ein Packender Psychothriller!

Von: Paul Wenzlaff Datum: 08. Oktober 2018

Wie schon in "Die Gerechte" spinnt Swanson ein Netz aus Verdächtigungen, Halbwahrheiten und lockt so nicht nur seine handelnden Figuren, sondern auch den Leser, mehrfach aufs Glatteis! Spannend bis zum Schluss.

Ein echter Volltreffer-Spannung at its best!

Von: Alexander Freitag Datum: 26. September 2018

Unglaublich fesselnd und spannend. Fängt leicht und locker an und zieht einen wie in einem Sog in die Handlung und den Bann der Charaktere!

Von: Ukrike Saile Datum: 21. September 2018

Ein atmosphärisch dichter Krimi mit Überraschungsende.

Datum: 21. September 2018

Sehr gute Geschichte, toller Spannungsbogen, interessant aus Sicht von Kate, Corbin, Alan und Henry zu erzählen.

Datum: 21. September 2018

Superklassespannend und tolle Erzählperspektive

Tolles Buch

Von: Athina Chavez Datum: 20. September 2018

Das Buch erinnert an “Girl on the Train.” Es war purer Spannung von Anfang bis zum Ende - viele verschiedene Geschichten, die irgendwie zusammen passten. Ich werde es auf jeden Fall weiter empfehlen.

Datum: 12. September 2018

Habe das Buch innerhalb von zwei Tagen ausgelesen. Es war super :)

Datum: 12. September 2018

Extrem spannend - ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen.

Perfekte Spannung!

Von: Martina Kraus Datum: 04. September 2018

Rasant und brillant erzählt. Perfekte Spannung bis zum Schluss! Top Thriller!

Unterhaltsam

Von: Dana Schneider Datum: 01. September 2018

Anfangs war ich mir nicht sicher, ob ich mich mit dem eher einfachen Schreibstil in “Alles, was du fürchtest“ anfreunden werde. Es hat jedoch nicht lange gedauert und die Story hat mich mitgerissen. Kate, Corbin, Alan und Henry sind gelungene Charaktere die der Handlung zu Spannung verhelfen und der Faden der sie miteinander verbindet hat einen originellen Plot daraus gewoben.
Alles in allem hatte ich ein paar unterhaltsame Abende mit diesem Buch.

Datum: 31. August 2018

Endlich mal wieder ein guter Thriller! Habe es verschulngen.