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Ashley Dyer

Tattoo

Thriller

Dein Körper ist seine Leinwand – und seine Absichten sind mörderisch

Liverpool: Ein perfider Frauenmörder hält die Stadt in Atem. Seine Opfer findet man stets sorgfältig arrangiert und von Kopf bis Fuß mit kryptischen Tätowierungen bedeckt – die ihnen vor ihrem Tod mit einem Dorn beigebracht wurden. Detective Greg Carver und seine Kollegin Ruth Lake machen seit Monaten Jagd auf den »Dornenkiller« – ohne Erfolg. Dann wird erneut eine tätowierte Leiche gefunden. Das Opfer sieht Carvers Frau zum Verwechseln ähnlich, und Carver wird klar: Der Killer jagt auch ihn …

Das Buch spielt in Liverpool, Großbritannien

Regelmäßig neue Buchtipps bekommen!

Leserstimmen

Ein Thriller, der am Ende einige Fragezeichen hinterlässt

Von: Myri liest Datum: 17. Januar 2019

Seitdem ich "Tattoo" von Ashley Dyer in der Verlagsvorschau gesehen habe, war für mich klar, dass ich das Buch unbedingt lesen muss! Der Klappentext hat mich sofort in seinen Bann gezogen und gepackt! Umso ernüchternder waren dann die Meinungen auf den unterschiedlichsten Plattformen, die mich zum Teil schwer verunsichert haben. Dennoch muss ich den meisten dieser eher negativen Bewertungen leider zustimmen ...

Das Cover hat mir direkt super gut gefallen, weil es ein echter Eyecatcher ist! Dazu kommt noch, dass man der Außengestaltung auch direkt entnehmen kann, dass es sich um einen (hoffentlich) spannenden und blutigen Thriller handelt.

Um was geht es? In Liverpool treibt ein Serienmörder sein Unwesen, der seine Opfer auf bizarre Art und Weise verunstaltet. Von Kopf bis Fuß mit skurrilen Symbolen tätowiert, setzt er die Frauen grausam in Szene. Schon seit über einem Jahr versucht die Polizei ihn zu fassen - doch der Täter hinterlässt keinerlei Spuren ...

Im Mittelpunkt der Ermittlungen um die Mordfälle stehen Ruth Lake und Greg Carver! Bereits zu Beginn des Buches ist Carver in eine mysteriöse Situation verwickelt, die ihn beinahe das Leben gekostet hätte. Die meiste Zeit über liegt er im Krankenhaus und versucht, seine Gedächtnislücken zu schließen, was im Buch recht umfangreich dargestellt wird. Da er also die meiste Zeit über nicht ganz zurechnungsfähig ist, konnte ich mir von ihm kein richtiges Bild machen!
Seine Kollegin Ruth Lake dagegen agiert von Anfang an! Man erfährt so gut wie gar nichts über sie, weshalb ich keine Bindung zu ihr herstellen konnte! Dazu kommt noch, dass ihr Verhalten an einigen Stellen echt komisch war, sodass ich sie überhaupt nicht einschätzen konnte!

Ashley Dyers Schreibstil lässt als sehr bildlich und leider auch unspektakulär sowie emotionslos beschreiben! Daher hatte ich nicht das dringende Bedürfnis unbedingt weiterlesen zu wollen, was für mich einen guten Thriller unter anderem ausmacht!
Die Handlung an sich rund um den "Dornenkiller" hat mir eigentlich ganz gut gefallen! Aber trotzdem hält sich die Spannung in Grenzen! An vielen Stellen wurde leider das enorm hohe Potenzial, das der Plot in sich trägt, nicht ausgenutzt!
Was mich allerdings am meisten gestört hat, ist, dass die Mordserie im gesamten Mittelteil, der rund 250 Seiten umfasst, nur noch eine Nebenrolle spielt! Ich war verdutzt, dass der Fall des Serienmörders kaum noch zur Sprache kam und erst auf den letzten 100 Seiten wieder aufgenommen wurde. Ich hatte einige Male das Bedürfnis, das Buch abzubrechen. Dennoch wollte ich unbedingt wissen, wer sich am Ende wohl als "Dornenkiller" entpuppen würde, weshalb ich mich dann dazu entschieden hatte, die langweiligen Passagen nur noch queerzulesen oder zu überfliegen.

Ein Thriller, der am Ende einige Fragezeichen hinterlässt und sich durch einen überflüssigen Mittelteil selbst ins Aus schießt: "Tattoo" von Ashley Dyer konnte mich leider gar nicht erreichen, geschweige denn überzeugen!

Unterhaltsam, mit kleineren Längen, das letzte Drittel überzeugt

Von: Nadines bunte Bücherwelt Datum: 16. Januar 2019

Als Tattoo Fan und Buchblogger kam ich um das Buch natürlich nicht herum. Ich habe mich auf einen äußerst packenden und spannenden Thriller gefreut, doch der eher ruhige Verlauf und die Thematik „Tattoo“ hatte ich etwas anders erwartet.

Der Einstieg fiel mir Dank des flüssigen und angenehmen Schreibstils der Autorin recht leicht. Schon ab der ersten Seite befindet sich der Leser mitten im Geschehen und erlebt hautnah mit, wie Detective Carver angeschossen wird und seine Umwelt nur noch durch einen Schleier wahrnehmen kann. Involviert in diese Szene ist Ruth Lake, die sich ebenfalls vor Ort befindet und sich durch Verwischen verschiedener Spuren, sehr verdächtig macht. Diese Vorkommnisse entfachen eine unbeschreibliche Atmosphäre.

Die Handlung wird folglich im Wechsel aus der Sicht der beiden Protagonisten geschildert. Sie arbeiteten im Vorfeld gemeinsam an einem Fall, indem ein Serienmörder seine Opfer mit skurrilen Symbolen tätowiert. Nun ist Carver außer Gefecht gesetzt und Lake ermittelt allein weiter. Zwischen den Kollegen herrscht eine seltsame Stimmung vor, die ich zunächst nicht deuten konnte. Im Verlauf der Geschichte werden weitere Zusammenhänge offenbart, sodass es mir zunehmend gelang, ein umfangreiches Bild der Charaktere herzustellen. Leider wird während dieser Offenbarungen die Suche nach dem Dornenkiller etwas in den Hintergrund gerückt. Ich hätte mir hier wesentlich mehr Bezug und Intensität zu den Tattoos gewünscht. Erst im letzten Drittel nimmt die Handlung richtig Fahrt auf und mir viel es schwer das Buch aus der Hand zu legen.

Die Zeichnung der Charaktere gefiel mir sehr gut. Carver wirkt durch sein Erlebnis sehr geheimnisvoll und dennoch schlau genug, um weiterem Ärger aus dem Weg zu gehen. Ruth Lake hingegen konnte ich nicht recht zuordnen und ich muss auch gestehen, sie verdächtigt zu haben. Sie beweist Mut und Stärke, indem sie sich dem Fall allein zuwendet und sich auch in Gefahr begibt. Auch dem Dornenkiller wurde in dem Buch eine Stimme verliehen und ihm Platz und Raum zur Entfaltung geboten. Ich fand es sehr interessant, seine Gedankengänge und Ziele zu verfolgen, was mir an einigen wenigen Stellen einen Schauer über den Rücken jagte. Wie ich bereist schon erwähnte, ist das letzte Drittel des Buches durch Spannung gekennzeichnet und das Ende wird unerwartet gut aufgelöst. Ob ich allerdings den zweiten Band des Duos „Carver & Lake lesen werde, kann ich noch nicht sagen, denn mit dem schleppenden Mittelteil konnte mich dieser Thriller leider nicht richtig packen.

Fazit:
Mit dem Auftakt “Tattoo (Carver & Lake Band 1)“, hat die Autorin Ashley Dyer eine unterhaltsame Geschichte erschaffen, welche mich aber nicht komplett packen konnte. Die Charaktere sind gut gezeichnet und konnten mich überzeugen. Erst im letzten Drittel steigt die Spannung und führt zu einem unerwarteten Ende. Ich hätte mir hier wesentlich mehr Bezugspunkte zur Thematik "Tattoo" gewünscht.  

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Zieht sich teilweise wie Kaugummi

Von: Fhina Datum: 03. Januar 2019

Eigentlich wollte ich dem Buch nur 2 Sterne geben, weil:
- Man zu keinem der Personen einen wirklichen Bezug aufbauen kann. Man erfährt zwar immer wieder Informationen von Ihnen aber alles wird einem nur so hingeworfen, ohne wirklichen Zusammenhang.
- Manche Charaktere sind auch einfach nur anstrengend, nervig, distanziert oder flach und man sieht keinerlei Entwicklung
- Das Buch zieht sich wirklich in die Länge...und ist daher etwas öde. Es wird wirklich erst im letzten Drittel etwas spannender...
- Außerdem fokussiert sich das Buch irgendwie mehr auf den Fall was mit Greg Carver passiert ist, als um die Ermittlung des Dornenkiller
- Ich kam mit dem Schreibstil nicht so gut zurecht

Okay, und warum nun doch 3 Sterne? ��
+ Naja, auch wenn man keinen wirklichen Bezug zu den Charakteren aufbauen konnte, war es nicht so, als hätte ich alle gehasst
+ Die Autoren schaffen es einen hinters Licht zuführen in dem sie den Leser mehrere Optionen geben, wer der Mörder ist
+ Gute Recherche zu den Themen Pflanzen und ihre giftige Wirkung, Tattoos, Symbole, Runen und deren Bedeutung.

Ein unterhaltsamer Thriller mit vielen Wendungen und interessanten forensischen Details

Von: Thea Datum: 01. Januar 2019

Seit einem Jahr geht in Liverpool ein Frauenmörder um, der seine Opfer von Kopf bis Fuß mit seltsamen Tätowierungen übersät. Vier Frauen hat er bereits getötet und ihre kunstvoll arrangierten Körper auf öffentlichen Plätzen zur Schau gestellt. Und egal, wie sehr sich Detective Greg Carver und seine Kollegin Ruth Lake bemühen. Der Dornenkiller ist ihnen immer einen Schritt voraus. Bis zu dem Tag, als eines der Opfer Carvers Frau zum Verwechseln ähnlich sieht und der Fall persönliche Züge annimmt. Denn nur kurze Zeit später wird Carver selbst in seiner Wohnung schwer verletzt, während seine Partnerin Ruth Lake alle vorhandenen Spuren entfernt. Warum zum Teufel hat sie das getan? Ist sie etwa selbst die Mörderin?

"Tattoo" ist ein wendungsreicher Thriller, der von einem Autorenduo stammt. So verbirgt sich hinter dem Pseudonym Ashley Dyer zum einen die erfolgreiche englische Thrillerautorin Margaret Murphy, die vielen Krimilesern bekannt sein dürfte und zum anderen die Forensikexpertin Helen Pepper, die wohl eher für die fachliche Seite der Handlung verantwortlich war. Deshalb wundert es auch nicht, dass der gut durchdachte Plot gleich mit einer ganzen Reihe an forensischen Details ausgestattet worden ist und auch im medizinischen Bereich kein Mangel an exakten Diagnosen herrscht. Eine Zusammenarbeit, die gute Früchte getragen hat und frischen Wind in Murphys stets psychologisch ausgerichteten Spannungsromane bringt.

Als Hauptfigur, um die sich nach dem mysteriösen Ausfall ihres Partner alles rankt, ist Ruth Carver eher undurchsichtig dargestellt und erhält erst im Verlaufe des Buches Kontur. Dann nämlich, als klar wird, dass sie eine Polizistin ist, die hartnäckig zu kämpfen versteht und alleine gut zurechtkommen kann. Nur bei der Einhaltung vorhandener Regeln offenbart sich ein Defizit, wie auch bei ihrer Loyalität, die vor allem in diesem Fall verhängnisvolle Züge annimmt. Deshalb baut der Leser auch wenig Sympathie für sie auf, weil die zwielichtige Kommissarin wie ein einsamer Wolf durch die Gegend streift.

Die Geschichte selbst wird in zwei Handlungssträngen erzählt, die sich erst spät miteinander verweben und interessant und spannend angelegt worden sind. Trotzdem weist der Thriller in seinem Verlauf immer wieder Flauten auf, die auf zu viele Nebenhandlungen und einer eher weitschweifigen Erzählweise zurückzuführen sind. Schade. Hier hätten einige Kürzungen dem ansonsten gut konstruierten und mit einer interessanten Mordmethode einhergehenden Thriller gut getan. Deshalb muss jeder Leser für sich entscheiden, ob er ausgiebige Schilderungen mag oder lieber mit einem rasanten Tempo über die Seiten jagt.

Fazit:
Ein unterhaltsamer Thriller mit vielen Wendungen, einer ungewöhnlichen Mordmethode und interessanten forensischen Details, die seine Leser erschauern lassen.

Hin und hergerissen

Von: Plueschbuecher Datum: 26. Dezember 2018

Zunächst war ich verwirrt und wollte das Buch schon wieder abbrechen. Der Leser wird in ein Szenario geworfen, in dem Sergeant Ruth Lake ihren Kollegen und leitenden Ermittler im Fall des Dornenkillers scheinbar erschossen zu haben scheint. Doch nach und nach lüftet sich, was in der Nacht wirklich passiert ist.
Der Einstieg in diese Geschichte beginnt ein Jahr nach dem ersten Mord des Dornenkillers und Ruth Lake übernimmt zusammen mit Jansen den Fall. Nun folgen um und bei 400 Seiten Ermittlung. Trocken, so trocken habe ich sowas noch nie gelesen. Jeder einzelne Bericht und Laborbefund wird bis aufs Kleinste erklärt und durch gegangen, jedes Verhör und jede noch so kleine Begegnug mit möglichen Zeugen beschrieben, als hätte man zu viele Seiten zur Verfügung, welche man ansonsten nicht voll bekommen würde.
Doch ich muss sagen - etwas daran hat mein Interesse geweckt und aufrecht erhalten. Irgendwas hat dieses Buch, was mich dennoch dazu gebracht hat es zu beenden. Ich kann nicht sagen, was... doch das ist eigentlich auch nicht wichtig. Es bedeutet nur, dass es nicht vollkommen langweilig oder schnöselig war.
Bei der Bewertung bin ich unsicher. Ich bin Tatsache hin und her gerissen zwischen 5 Sternen, weil ich nicht weiß was genau ich so gut fand und aus genau dem gleichen Grund würde ich gern nur einen Stern vergeben. Ich denke wir treffen uns da mal in der Mitte und nehmen... 3 / 5 Sternen.

Ein spannender Thriller, der sich langsam aufbaut und am Ende überrascht.

Von: Die wirklich wichtigen Dinge Blog Datum: 12. Dezember 2018

Ein Killer tätowiert seine Opfer offenbar mit einem Dorn. Er ritzt den Frauen vor deren Tod Bilder in die Haut, deren Bedeutung zunächst unklar ist. Das Martyrium der Frauen dauert so lange, bis er sein Kunstwerk vollendet hat.

Die Liverpooler Detectives Ruth Lake und Greg Carver sind mit den Ermittlungen betraut und tappen ziemlich im Dunklen.

Die Charaktere Ruth Lake und Greg Carver entfalten sich im Laufe des Buches. Die Vorstellung dieser beiden, ihrer Beziehung zueinander und ihrer Geheimnisse und Probleme ist ein zentraler Punkt in diesem Roman. Eine Weile hatte ich das Gefühl, dass dies sogar wichtiger war, als die Kriminalgeschichte an sich.

Die Ermittlungen zum Fall des Dornenkillers sind langwierig, er hat schon fünf Frauen ermordet und scheint eine besondere Verbindung zu Detective Greg Carver zu haben. Dieser scheint an den erfolglosen Ermittlungen zu Grunde zu gehen.

Der Anfang des Buches ist sehr gut gelungen. Eine Frau steht über dem leblosen Körper eines Mannes, eine Waffe in der Hand. Man wird mitten in die Situation hinein geschmissen und muss erst einmal ordnen, was dort passiert sein kann und wer jetzt hier eigentlich zu den Guten gehört und wer zu den Bösen.

Ein Thriller mit ganz viel Psycho und der Auftakt eines interessanten Autorenduos!

Von: schnuppismama Datum: 12. Dezember 2018

Es ist gar nicht so leicht, von so einem Buch, wie diesem Thriller zu berichten, ohne gleich zu spoilern. Es beginnt direkt da, wo der obige Klappentext aufhört: ein angeschossener Detective Carver, der alles wie durch einen Schleier sieht. Eine hektische Ruth Lake, die Spuren verwischt und sich verdammt verdächtig macht.

Aber geht das? Kann man zu Beginn eines Thrillers, den man ja eben genau wegen des Thrills, der Spannung, liest, direkt die Lösung präsentiert bekommen? Manches mal wirkt die Spannung für mich zu gezwungen, zu gewollt. Es scheint nicht ganz flüssig rüberzukommen. Das Buch will ein Psychothriller sein und das mit aller Macht. Dadurch entstehen teils Längen, wo die Spannung dennoch aufrecht erhalten wird. Aber so richtig in Fahrt kommt der Thriller erst zum Schluss, so im letzten Drittel / letzten Viertel.

Sehr gut gefallen hat mir hingegen, dass die Erzählperspektive wechselt – mal aus Carvers und mal aus Lakes Sicht.

Veröffentlicht wurde das Buch unter dem Synonym „Ashley Dyer“, hinter dem sich die englische Thrillerautorin Margaret Murphy und die Forensikexpertin Helen Pepper verbergen. Das letztere lange Jahre als Tatortermittlerin und Forensikerin gearbeitet hat, schlägt sich deutlich im Buch nieder. Sehr detailreich werden auch die blutigsten Dinge beschrieben, was einem sensiblen Magen vielleicht nicht ganz so angenehm ist, jedoch alles sehr authentisch darstellt und damit umso spannender und angsteinflößender gestaltet – perfekt für einen Thriller.

Das Buch wird auch unter „Carver & Lake, Band 1“ geführt, was darauf schließen lässt, dass ein zweiter Teil zumindest geplant ist. Ich habe das Buch nicht so verschlungen wie andere und wie man lesen kann, fand ich nicht alles supersupergut. ABER: Ich finde die Idee, ein solches Autorenteam zusammenzusetzen gerade für einen Thriller sehr genial und für ein Debüt absolut gelungen. Ich bin der festen Überzeugung, dass die beiden sich in einem weiteren Teil noch steigern würden und hier eine tolle neue Reihe auf uns warten könnte, die sicherlich noch Potenzial nach oben hat, aber bereits so gut ist, dass ich es Psychothriller-Fans empfehlen kann.

Ein Thriller mit ganz viel Psycho und der Auftakt eines interessanten Autorenduos!

Gethrillte Grüße
Eure schnuppismama ��

Toller Auftakt der neuen Reihe um die Ermittler Greg Carver und Ruth Lake

Von: Literaturblogsaarland Datum: 11. Dezember 2018

Liverpool: Ein perfider Frauenmörder hält die Stadt in Atem. Seine Opfer findet man stets sorgfältig arrangiert und von Kopf bis Fuß mit kryptischen Tätowierungen bedeckt – die ihnen vor ihrem Tod mit einem Dorn beigebracht wurden. Detective Greg Carver und seine Kollegin Ruth Lake machen seit Monaten Jagd auf den »Dornenkiller« – ohne Erfolg. Dann wird erneut eine tätowierte Leiche gefunden. Das Opfer sieht Carvers Frau zum Verwechseln ähnlich, und Carver wird klar: Der Killer jagt auch ihn …


Vita :

Hinter dem Pseudonym Ashley Dyer verbergen sich die englische Thrillerautorin Margaret Murphy und die Forensikexpertin Helen Pepper.
Margaret Murphy, geboren und aufgewachsen in Liverpool, ist Autorin zahlreicher hochgelobter Kriminalromane, die international veröffentlicht wurden. Neben ihrer schriftstellerischen Tätigkeit engagiert sie sich seit vielen Jahren für die Förderung der Kriminalliteratur. Sie war Vorsitzende der britischen Crime Writers‘ Association und ist als Schreibtutorin und Dozentin für den Royal Literary Fund tätig.
Helen Pepper hat als Tatortermittlerin und Leiterin der Spurensicherung mehr als dreitausend Tatorte untersucht. Sie hat zahlreiche Beiträge zur kriminalistischen Fachliteratur verfasst, hält Vorlesungen und Vorträge und engagiert sich in der Crime Writers‘ Association als Jurorin. Ihr Fachwissen ist sehr gefragt, so ist sie u.a. als Beraterin für die britischen TV-Serien »Vera« und »Mord auf Shetland« tätig.

Dies ist der erste Band der Reihe um die Ermittler Greg Carver und Ruth Lake.

Der sogenannte "Dornenkiller" hat in Liverpool schon fünf Frauen auf bestialische Weise getötet. Greg Carver und seine Kollegin Ruth Lake sind dem Killer schon seit einem Jahr erfolglos auf den Fersen. Als aber dann das letzte Opfer Greg Carvers Frau bis aufs Haar gleicht, ist klar, dass es der Täter jetzt auf Greg abgesehen hat.

Gleich zu Anfang schon wird der Leser mitten ins Geschehen hineingeworfen. DCI Carver wird in seinem eigenen Haus angeschossen. Doch was ist wirklich geschehen?

Der Spannungsbogen ist von Anfang an sehr hoch und wir als Leser tappen völlig im Dunkeln. Rasante Perspektivwechsel und auch Einsichten in die Gedanken des Killers steigern die atemlose Spannung noch zusätzlich.

Wir begleiten Ruth Lake bei ihren Ermittlungen und erfahren so auch von ihren Zweifeln Greg gegenüber.

Nur ganz allmählich setzen sich die Puzzlestückchen zusammen und lassen uns die Zusammenhänge erkennen. Die detaillierten Beschreibungen sind nichts für zartbesaitete Personen, aber wer einen wirklich guten und spannenden Psychothriller sucht, ist hier genau richtig. Ich hätte als Leser gerne noch mehr über die beiden Protagonisten erfahren, aber vielleicht muss ich mich da bis zum nächsten Band in Geduld üben.

Der Showdown hätte meiner Meinung nach ruhig noch etwas temporeicher sein können, das tut aber der Qualität des Buches keinen Abbruch. Als riesigen Pluspunkt verzeichne ich, dass mich die Auflösung völlig überrascht hat und ich damit nie gerechnet hatte.

Der Schreibstil ist fesselnd und temporeich und die Seiten flogen nur so dahin.

So soll ein guter Psychothriller sein.

Ich möchte auf jeden Fall noch viele weitere Bände um die Ermittler Ruth Lake und Greg Carver lesen.

Für dieses gelungene Buch vergebe ich die volle Punktzahl von 5 Sternen.


Einen ganz, ganz lieben Dank an die Verlagsgruppe Random House GmbH und das Bloggerportal für die kostenlose Zusendung des Rezensionsexemplares.

leider keinen Zugang gefunden

Von: Nicole Lehmann Datum: 04. Dezember 2018

Das Buchcover und der Klappentext machten mich sehr neugierig. Auf der Innenseite hat es etwas spezielles. Dort sind nämlich alle Opfer mit ihren Eigenschaften und Todesursachen aufgelistet. Somit hat man einen schönen Überblick.

Dies fand ich alles richtig toll. Als ich dann aber zu lesen begann, war ich etwas verwirrt. Es war alles so undurchsichtig und wirr, dass ich gleich zweimal neu lesen anfangen musste.


Obwohl ich eigentlich auf solche Bücher stehe, fand ich zu diesmal irgendwie keinen Zugang. Das Buch liest sich flüssig und die Sprache ist einfach. Jedoch wurde ich mit den Personen leider nicht warm. Ich habe mehrmals überlegt abzubrechen, da ich einfach mit dem Stil nicht zurechtkam. Ich habe das Buch dann quer gelesen, da ich trotzdem wissen wollte, wer hinter all den Dornenmorden steckt. Dies hat mich dann wirklich überrascht und war für mich nicht vorhersehbar. Vielleicht war es einfach nicht "mein" Buch.

Daher vergebe ich diesem Buch 2,5 von 5 Dornen.

Langatmiger Mittelteil zerstört spannenden Fall

Von: black nd beautiful Datum: 03. Dezember 2018

Tattoo ist der Auftakt einer neuen Thrillerreihe um das Ermittlerduo Greg Carver und Ruth Lake.

Klappentext:
Dein Körper ist seine Leinwand – und seine Absichten sind mörderisch.
Liverpool: Ein perfider Frauenmörder hält die Stadt in Atem. Seine Opfer findet man stets sorgfältig arrangiert und von Kopf bis Fuß mit kryptischen Tätowierungen bedeckt – die ihnen vor ihrem Tod mit einem Dorn beigebracht wurden. Detective Greg Carver und seine Kollegin Ruth Lake machen seit Monaten Jagd auf den »Dornenkiller« – ohne Erfolg. Dann wird erneut eine tätowierte Leiche gefunden. Das Opfer sieht Carvers Frau zum Verwechseln ähnlich, und Carver wird klar: Der Killer jagt auch ihn…

Rezension:
Unüblich für einen Thriller, beginnt das Buch direkt mit Kapitel eins und hat keinen Prolog. Hier bekommen wir mit, wie eine Frau in Greg Carvers Wohnung Spuren beseitigt und seine privaten Akten zum Dornenkiller-Fall sowie die Tatwaffe mitnimmt, während Carver angeschossen wurde und mit seinem Leben kämpft. Den Klappentext von der Umschlagsinnenseite im Hinterkopf, fragt man sich sogleich ob es sich bei der Frau um Ruth handelt und wie dies zur Szene passen könnte. Denn es wirkt so, als sei die Frau auch diejenige die Greg angegriffen hat.
Greg Carver hatte die Leitung in den Ermittlungen zum Dornenkiller inne und der Fall hat ihn auch privat immer mehr beschäftigt, bis es mit dem letzten Opfer Kara, das Carvers Frau zum Verwechseln ähnlich sah, sogar persönlich wurde. Nach dem Übergriff befindet sich Carver aber erst einmal auf einem langen Weg der Genesung und so übernimmt Ruth die Ermittlungen.
Hier finde ich interessant, dass man als Leser in einen Fall einsteigt, in dem bereits seit einem Jahr ermittelt wird und in dem gerade das fünfte Mordopfer gefunden wurde. Dies unterscheidet das Buch definitiv von „typischen“ Thrillern und ist erfrischend anders.
Durch (Fieber-)Träume von Carver und die Ermittlungen von Ruth bekommt man zwar auch einen Rückblick auf das letzte Jahr, im Fokus stehen jedoch die aktuellen Tätigkeiten und somit auch das aktuelle Opfer, sowie der Überfall auf Carver.
Dabei stoßen Ruth und der Rest des eingespannten Teams immer wieder auf Hinweise und Unstimmigkeiten, die Fragen hinsichtlich des Ablaufes der Nacht des Überfalls und dem Zusammenhang mit den Dornenkiller-Morden aufwerfen. Schnell ist klar, dass Greg nicht die Wahrheit sagt und sich dabei hinter seiner Amnesie versteckt.
So kommt es, dass Ruth immer wieder zu ihm ins Krankenhaus fährt und ihn zur Rede stellt, dabei aber nichts in Erfahrung bringt. Leider störte mich das ziemlich an dem Buch. Bei 560 Seiten war ich im Voraus sehr gespannt, ob die Autorin es schafft die Spannung durchweg hoch zu halten. Nun, tut sie leider nicht. Vor allem der Mittelteil ist geprägt von einem Hin und Her zwischen Ruth und Greg, in dem jeder versucht die Geheimniskrämereien des Anderen zu durchschauen. Dies hätte man durchaus kürzer und knackiger verpacken und dem Buch so gut 150-200 Seiten ersparen können, die zur Spannung nicht wirklich etwas beigetragen haben.
Was mir wiederum gefallen hat, war, dass es auch wenige Kapitel aus Sicht des Killers gab. Hier bekommen wir mit wie er die Ermittlungen im Fernsehen verfolgt und Ruth beobachtet. Dabei lernt man teilweise die Intention hinter den Taten kennen, ohne aber wirklich etwas über den Täter oder seine Identität zu erfahren, sodass die Spannung, was diesen Teil betrifft, hoch bleibt.
Im Laufe des Buches tauchen dann zwei Personen auf, die mir sehr suspekt erschienen und ich hatte schon bald eine Vermutung, wer der Täter ist. Hier gab es aber keine eindeutigen Hinweise, es kann am Ende also durchaus ein Überraschungsmoment geben.
Abschließend kann ich sagen, dass mich das Buch durchaus überzeugt hat und der behandelte Fall, abgesehen von den Längen, spannend, schlüssig und ausgeklügelt war. Allerdings wurde ich mit den Protagonisten nicht wirklich warm. Jeder macht sein eigenes Ding und hat Geheimnisse vor dem Anderen, obwohl immer wieder betont wird, dass sie eine enge Freundschaft verbindet. Das will für mich nicht so recht zusammenpassen und so werde ich die Reihe wohl nicht weiterverfolgen.

Eckdaten:
Autorin: Ashley Dyer
Verlag: Blanvalet
Preis: 12,99 € – Paperback
Seitenzahl: 560
ISBN: 978-3-7341-0651-4
Weitere Formate: eBook, Hörbuch

Viel Potenzial aber leider mangelhaft umgesetzt

Von: I got lost in books Datum: 02. Dezember 2018

Tattoo ist das Debüt eines britischen Autorenduos mit dem Pseudonym Ashley Dyer. Um genauer zu sein stehen hinter eben jenen Pseudonym die Thrillerautorin Margaret Murphy und die Forensikexpertin Helen Pepper, deren Wissen sich positiv im Buch bemerkbar macht.

Das Buch beginnt damit, dass Greg Carver von seiner Kollegin Ruth Lake angeschossen in seinem Sessel aufgefunden wird. Lake beginnt kurz darauf sämtliche Spuren am Tatort zu verwischen. Ein interessanter aber doch verwirrender Einstieg, da man sofort annimmt, dass der Dornenkiller somit schon auf er ersten Seite enthüllt wurde.

Die Charaktere sind zwar gut beschrieben aber leider ist alles etwas oberflächlich gehalten, sodass ich leider nicht richtig mit ihnen warm geworden bin. Des Weiteren ist es etwas irritierend dass die Personen größtenteils mit Dienstgrad und vollem Namen aufgeführt sind.

Die Erzählperspektive wechselt zwischen Ruth Lake und Greg Carver. Aber auch der Dornenkiller bekommt einen Absatz am Ende von ein paar Kapiteln in seiner Perspektive. Leider ein paar zu wenig.
Der Schreibstil selbst liest sich flüssig und verständlich, sodass man trotz 560 Seiten schnell voran kommt. Das gehört leider zu den wenigen positivsten Aspekten, die ich dem Buch abgewinnen konnte.

Klappentext und Cover versprechen, dass dieses Buch ein packender Thriller über einen grausamen Serienmörder ist. Doch nach den ersten Kapiteln wartet man leider noch vergeblich auf den ersten Spannungsanstieg und die Verbindung zwischen gegebenen Handlung und Frauenmörder. Dies zieht sich leider fast bis zum Ende durch, denn das Buch Verwandelt sich erst auf den letzten 100 Seiten von einen Kriminalroman in einen Thriller.
Ganz klar im Vordergrund stehen die umschweifenden Ausführungen rund um die Tat an Greg Carver und die entsprechenden Ermittlungen von Ruth Lake, wodurch die Ermittlungen um den eigentlichen Aufmacher des Buches, den Dornenkiller, in den Hintergrund gerückt wurden und leider sehr vernachlässigt wurden.

Von: Sybille Schramm Datum: 27. November 2018

Genial, fesselnd, atemberaubend, einfallsreich - Gänsehaut

Thriller mit ansteigender Spannung

Von: TestenmitMoni Datum: 17. November 2018

Die Geschichte fängt erstmal sehr spannend an, wo man am Anfang die Befürchtung hat, dass schon eine Hauptperson am Anfang stirbt.

***Vorsicht kleiner Spoiler***
Das Buch beginnt damit, dass Lake ihren Chef Carver angeschossen in seiner Wohnung findet. Zunächst denkt man, dass sie die Tat beging. Da sie sich erstmal beim Auffinden sehr verdächtig benimmt und nicht so handelt, als wäre sie seine Partnerin. Das macht das Weiterlesen schon erstmal spannend, wobei dann aber eine gute Wendung der Geschehnisse schnell passiert, denn sie hat ihn nicht angeschossen, sondern will ihn eigentlich nur beschützen mit ihren Handlungen am Tatort.

Die Personen sind sehr gut beschrieben und auch das Wissen der Autorin macht sich bemerkbar in dem Buch.

Was auch sehr gut beschrieben wurde ist wie der Mörder vorgeht und auch wie die Leichen gefunden wurden.

Ich muss für mich aber sagen, die Geschichte um den Mörder finde ich gut, aber ich werde mit den Personen nicht so wirklich warm, da fehlte mir irgendwie was,ich würde sagen die gewisse persönliche Note.

Alles in allem ist es ein Gutes Buch die Geschichte über den Mörder ist gut aufgebaut und es macht doch Lust zu lesen, weil man ja nun doch Wissen will, wer der Mörder ist. Und die gewisse Spannung ist an gewissen Stellen auch Super gegeben.

Viel Worte, ohne auf den Punkt zu kommen

Von: Susi's Leseecke Datum: 14. November 2018

“ Tattoo “ verpricht mehr als es halten kann. Bei der Anzahl der Seiten ist es schon eine Kunst Spannung zu erzeugen und auch auf der Höhe zu halten, dies ging hier leider im wahrsten Sinne des Wortes daneben.

Fängt das Buch doch spannend aber auch sehr verwirrend an, so flacht die Story extremst ab und zieht sich bis zum letzten Drittel wie Kaugummi. Die umschweifenden Ausführungen, was mit Carver passiert ist, nahmen viel zu viel Platz ein, die Ermittlungen um den “ Dornenmörder “ standen somit im Hintergrund und wurden eher vernachlässigt. Der Schreibstil ist relativ flüssig, wenn auch stellenweise abgehackt. Die Erzählweise zu beginn recht spannend, fängt schnell an, einen zu langweilen. Trotzdem habe ich weiter gelesen, in der Hoffnung an den Punkt zu kommen, der den Hype ausgelöst hat. Erst zu Ende der Story kommt wieder so etwas wie Spannung ins Spiel und krönt zumindest das Ende.

Die Protagonisten Carver und Lake, erscheinen noch relativ unausgereift, was vielleicht auch an den ausschweifenden Beschreibungen der beiden liegt. Wirklich warm konnte ich mit den beiden nicht werden, auch hat mich massiv gestört, dass der Umstand von Carvers Verletzung mehr Raum einzunehmen schien, als das, um was es eigentlich in der Story gehen soll.

Mein Fazit:

Für ein Debüt war es ok, jedoch hat das Buch für mich nichts mit einem Thriller zu tun. Zuviele Worte ohne auf den Punkt zu kommen. In dem Fall wäre weniger mehr gewesen.

Danke an Blanvalet und RandomHouse für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares

...Hoffe, dass Band 2 besser wird

Von: Buecherliebe98 Datum: 14. November 2018

Ich habe mich, wie immer, sehr auf dieses Buch gefreut. Da ich selber tätowiert bin, war ich vielleicht umso gespannter auf dieses Buch, was genau Tätowierungen damit zu tun haben, wieso es so wichtig ist, dass es sogar der Titel des Buches ist.

Wir werden schnell in die Story reingeworfen, Detective Carver wird zu Beginn angeschossen und seine Kollegin, Ruth Lake, hat jedoch die Spuren des Tatortes verwischt. Zugegeben, ich habe die Situation anfangs nicht verstanden und das Kapitel noch einmal gelesen. Auch dann war es mir noch immer nicht schlüssig, jedoch wurde die anfängliche Situation erklärt.
Dennoch ist der Schreibstil leicht und sehr einfach gehalten, es ist leicht verständlich und man kommt beim lesen schnell voran. Es wird abwechselnd aus Lake's, Carver's, den Ermittlern oder dem Täter erzählt, weswegen wir jeweils neue und bessere Einblicke bekommen.
Im großen und ganzen bekommen wir nicht viel von Greg Carver mit, da er im Krankenhaus liegt, sich Ruth Lake oder anderen Kollegen erklären muss. Währenddessen mischt sich Ruth Lake immerwieder in die Ermittlungen, ich denke, Lake fühlte sich immer wieder ... schuldig?
Ruthe hat die ganze Zeit die Initiative ergriffen, was ich echt toll fand. Ich mag sie echt gerne.

Allerdings bekommt man nichts von den genauen Opfern und dem Täter mit, wie ich es aus anderen Thrillern kenne. Es geht die ganze Zeit nur um die beiden Kollege, wirklich sehr schade.
Was man definitiv merkt ist, dass sich hinter Ashley Dyer, die Autorin Margaret Murphy (Die jedoch gefühlt eine Ewigkeit nichts mehr veröffentlicht hat) und vor allem die Forensikerin Helen Pepper verbirgt. Am Anfang merkt man sehr gut, dass man sich nicht nur informiert hat, da vieles sehr gut ausgeschrieben ist, wie man es bei zB Fitzek mit Tsokos merkt.
Auch der Einfluss der Tattoos fand ich gut, dass vieles erklärt und beschrieben wird.

Fazit:
Ich werde auf jeden Fall die weiteren Bände der Reihe lesen und hoffe, dass man nicht allzu lange warten muss. Doch für mich ist es kein Thriller, es ist für mich ein Krimi.

Was für ein Pageturner!

Von: Crowandkraken Datum: 13. November 2018

Worum geht’s?
Liverpool, England. Ein Serienmörder treibt seit einem Jahr sein Unwesen. Er entführt Frauen und tätowiert sie über Wochen auf eine unfassbar schmerzhafte Weise, bis der ganze Körper bedeckt ist. DC Ruth Lake und DCI Greg Carver sind seit Monaten an dem Mörder dran, doch kurz nach dem Fund der letzten Leiche wird Carver lebensgefährlich verletzt in seiner Wohnung aufgefunden und er wird von der Ermittlung abgezogen. Ruth Lake führt die Ermittlungen alleine weiter und gräbt immer mehr Geheimnisse aus. Auch von Greg Carver. Ist er selbst auch ein Mörder?

Wie war’s?
Tattoo hat alles, was ein guter Thriller braucht: einen bösartigen Killer, eine außergewöhnliche Methode zu töten, ein interessantes Ermittlerteam, Nebencharaktere zum lieben und hassen, das genau richtige Tempo und eine Überraschung am Ende.
Zugegeben, ein, zwei Längen hatte der Thriller, aber die waren schnell vorüber und es ging direkt weiter. Dyer schaffte es immer wieder, neue Erkenntnisse genau dann zu enthüllen, wenn man sich entweder in einer Sackgasse oder einer Lösung wähnte – und zwar ohne sie an den Haaren herbeizuziehen. Es gibt so viele Aspekte und Details, die ineinandergreifen, dass man ständig am rätseln ist, was die eine Information mit der anderen zu tun hat und wie das den Fall weiterbringt.
Normalerweise hasse ich Ermittler mit einem versteckten Alkoholproblem. Greg Carver hat ganz eindeutig eins, aber im Gegensatz zu Ermittlern in anderen Thrillers, Greg Carver hit Rock Bottom. Seine Ehe ist wegen seines Alkoholproblems kaputt, er liegt im Krankenhaus, zwar nicht deswegen, aber sein Alkoholismus spielt natürlich auch in seinen Genesungsprozess hinein. Carver ist also am Ende seines Alkoholismus, er redet ihn nicht schön oder spielt ihn noch herunter. Hier passt es einfach zur persönlichen Geschichte.

Die Auflösung, wer es denn nun der Dornenkiller ist, kam überraschend. Ich hatte die Person einmal spaßeshalber in Verdacht, aber dann doch als zu abwegig abgetan.

Was mich allerdings wirklich aufregte, waren Teile der Übersetzung. Tattoos werden in die Haut gestochen, nicht geätzt. In der englischen Vorlage (ja, ich habe mir die Leseprobe runtergeladen) steht zwar „etched“, was ätzen bedeutet – aber das ergibt im deutschen überhaupt keinen Sinn. Auch nicht mit dem Detail, dass Farbe benutzt wurde, die ätzende Wirkung haben könnte, denn die Tattoos wurden auch im Thriller immer noch gestochen. Es gibt in der Tattookunst den Stil, der Kupferdrucken nachempfunden ist, und der auch „Etched Style“ genannt wird. Vielleicht sollte es eine Anspielung darauf sein. Dennoch: hier hätte ich mir einen besseren Umgang mit den sprachlichen Begebenheiten des Tätowierens gewünscht.

Davon abgesehen war der Thriller ein kurzweiliger Zeitvertreib. Ich habe ihn als recht unblutig empfunden, aber ich bin da nicht objektiv. Wo andere ein Buch weglegen, weil sie sich fast übergeben müssen, fange ich erst an.

Der Dornenkiller

Von: Melanie E. Datum: 12. November 2018

"Tattoo" ist mit seinen 560 zu lesenden Seiten fast schon ein Wälzer zu nennen, wobei durch einige Längen im Thriller, das Lesen mitunter mühsam war. Ein großartig gewählter Plot, dessen Spannung leider hin und wieder nachließ, da sich die Ermittlungen nicht ausschließlich um den Dornenkiller dreht, sondern eben auch um das Leben der Ermittler Carver und Lake. Gleich zu Beginn wird Carver angeschossen und es wird rasch deutlich, dass der Mörder sein Augenmerk auch auf das Ermittlerduo gerichtet hat. Mich hat der Thriller leider nicht gänzlich überzeugt, da mir vieles ungeklärt bleibt und mich letztendlich auch nicht überzeugt, da mir mitunter doch die erwartete Spannung gefehlt hat. Gelungen dargestellt sind definitiv die unterschiedlichen Perspektiven, die Einblicke in die Gedanken und das Geschehen geben, dieses dient dennoch nicht dazu mich zu überzeugen.
Angesprochen durch Klappentext und gelungenes Cover war "Tattoo" ein Thriller, der absolut in mein Leseschema zu passen schien. Ein Täter, der seine Opfer mit kryptischen Tätowierungen bedeckt und dabei auf äußerst schmerzhafte Art und Weise vorgeht. Schon der Gedanke daran ließ mich erschauern.
Die Autorin bedient sich eines Ermittlerduos, welches auf den ersten Blick nichtssagend erscheint und sich erst im weiteren Verlauf dahingehend entwickelt sich auf den aktuellen Fall einlassen zu können, wobei beide ein Geheimnis haben, welches sich erst später auflöst und dem Thriller eine ganz andere Wendung nehmen lässt. Trotzdem empfand ich den Spannungsbogen als zu lasch, um "Tattoo" einen Thriller zu nennen.
Nicht wirklich überzeugt vergebe ich eine eingeschränkte Leseempfehlung, da Bücher im allgemeinen immer Geschmacksache sind und was mir nicht gefallen will, wird jemand anderen vielleicht komplett begeistern?

Zu langatmig und keine sympathischen Personen ...

Von: Angi Datum: 11. November 2018

Ein Serienkiller hat fünf Frauen auf dem Gewissen, die er vor ihrem Tod gefangen hielt und sie in dieser Zeit mit aufwändigen Tätowierungen „schmückte“. DCI Greg Carver und seine Kollegin Ruth Lake sind die leitenden Beamten in diesem Fall und ermitteln mit großer Hingabe. Carver hat sich sogar unerlaubterweise die Akten mit nach Hause genommen und arbeitet praktisch Tag und Nacht daran.

An dieser Stelle steigen wir in die Geschichte ein und erleben gleich zu Beginn eine ungewöhnliche Szene: Ruth steht mit einer Waffe vor ihrem angeschossenen und vermeintlich toten Vorgesetzten, verwischt anschließend alle Spuren und gibt vor, ihn so gefunden zu haben.
Für mich ein seltsamer Anfang und Ruth war mir sofort irgendwie suspekt und unsympathisch. Ihr ganzes Verhalten fand ich komisch und sie lügt zudem noch ständig. Das hat mir das Lesen nicht wirklich leicht gemacht, zumal sich die ganze Story auch noch sehr hinzog.

Der Schreibstil ist sehr ausführlich und ausschmückend und ich hatte oft das Gefühl, man könnte auch viel schneller auf den Punkt kommen. Wenn man sich dabei ertappt, dass man einige Passagen nur noch überfliegt, dann ist das wohl ein Zeichen von aufkommender Langeweile.
Dazu kam noch, dass die Ermittlungen auch nicht sonderlich spannend waren. Sehr viele Informationen über die Tätowierungen, über Gifte, Farben, Dornen und ähnliches. Wenig Spannendes und die Morde sind ja auch allesamt schon passiert, so dass sich die Geschichte praktisch nur um die Aufklärung dreht und nichts Neues mehr geschieht, das fesselnd wäre.
Es kam mir alles etwas unsortiert vor, aber vielleicht macht das für andere Leser gerade den Reiz aus, weil hier mal nicht ganz nach dem 08/15-Schema vorgegangen wird.

Für mich war ein großer Minuspunkt, dass ich eigentlich keinen einzigen echten Sympathieträger in diesem Buch ausmachen konnte. Wenn man wenigstens eine Person mag, dann fiebert man als Leser eher mit und hat mehr Interesse am Geschehen. Auch Carver war für mich nicht gerade jemand, von dem ich noch mehr erfahren möchte. Er spielte in diesem Reihenauftakt sowieso eher eine Nebenrolle.

Hauptsächlich geht es um ein bestimmtes Opfer, das etwas aus der Reihe fällt. Die Spur, die Ruth dann verfolgt, führt sie in die Welt der Schauspielerei und des Parapsychologischen. So langsam tauchten einige Verdächtige auf, wobei sich des Rätsels Lösung für geübte Krimi-/Thrillerleser schnell abzeichnet. Wirklich überraschend fand ich in dieser Geschichte wenige Szenen und echte Spannung wollte auch nicht aufkommen, denn es zog sich alles sehr hin.
Als Thriller würde ich das Buch nicht bezeichnen, vielleicht gerade noch „Psychothriller“, da auch der Täter an einigen Stellen zu Wort kommt und seine Sichtweise schildern darf.

Für Fans ausführlicher Ermittlerkrimis würde ich das Buch vielleicht noch empfehlen. Wer es gerne richtig spannend und blutig mag, wird hier wohl kaum auf seine Kosten kommen.

Spannendes Debüt

Von: Fraukes Bücherwelt Datum: 10. November 2018

In Liverpool geht ein Frauenmörder um, der die Frauen vor ihrem Tod mit kryptischen Tätowierungen bedeckt. Dazu benutzt er einen Dorn. Das Ermittlerduo Greg Carver und Ruth Lake jagt ihn seit Monaten - bisher aber ohne Erfolg. Dann taucht eine weitere Leiche auf, die Carvers Frau zum Verwechseln ähnlich sieht und die Jagd wird persönlich...
Die Geschichte wird in zwei zunächst unabhängig voneinander scheinenden Handlungssträngen erzählt. Deren Zusammenführung hält die Spannung oben, außerdem ist bis zuletzt unklar, wer der Dornenkiller wirklich ist. Insgesamt hat das Autorenduo Ashley Dyer (bestehend aus Thrillerautorin Magaret Murphy und Forensikexpertin Helen Pepper) einen spannenden Schreibstil, der dem Leser das Miträtseln in den Mordfällen ermöglicht.
Die gewählte Mordmethode dieses Thrillers war für mich neu und faszinierend. Da ich nicht spoilern möchte, kann ich diese hier nicht weiter ausführen. Nur so viel: sie ist recht kreativ.
Dass der ermittelnde Detective relativ früh aus dem perfiden Spiel zwischen ihm und dem Mörder aussteigen muss, war sehr schade und verlieh der Geschichte einen unnötigen Bruch. Außerdem gab es meines Erachtens ein wenig zu viele Nebenhandlungsstränge, die die Geschichte unnötig in die Länge ziehen.
Was mich am meisten gestört hat, aber nicht nur auf dieses Buch zutrifft, sondern auf viele aktuelle Thriller und deswegen nicht ganz so streng mit in die Bewertung genommen wird: mal wieder hat der Ermittler fast mehr mit seinen eigenen Problemen (Alkohol und ähnliches) zu tun als mit den eigentlichen Ermittlungen. Altmodische, recht normale Ermittler mit sympathischen leicht schrulligen Macken, vermisst man in diesem Genre heutzutage leider.
Ansonsten aber ein spannender Thriller, den man gut lesen kann.

Mit viel Liebe zum Detail

Von: Silke Schröder, hallo-buch.de Datum: 08. November 2018

In Liverpool sind mehrere Frauen ermordet aufgefunden worden, immer sorgfältig arrangiert und mit mysteriösen Tätowierungen verziert. Seit Monaten sind die Ermittler Greg Carver und Ruth Lake dem “Dornenkiller” auf der Spur. Doch als bei dem nächsten Opfer die Ohrringe von Carvers Frau gefunden werden, wird die Sache für die beiden auch persönlich gefährlich – denn nun ist der Täter hinter seinen eigenen Häschern her. Als Carver außer Gefecht gesetzt wird und plötzlich selbst in den Kreis der Verdächtigen gerät, wird Ruth Lake klar, dass sie sich in einem tödlichen Wettlauf mit der Zeit und dem Täter befindet…

Ashley Dyer, hinter deren Pseudonym sich die Thrillerautorin Margaret Murphy und die Forensikexpertin Helen Pepper verbergen, nehmen uns in ihrem ersten Thriller “Tattoo” mit in ein unheimliches Liverpool. Auf den Fährten von Wahrsagern und übersinnlich veranlagten Menschen geraten wir in einen Sog aus Lügen und Halbwahrheiten, von dem auch die beiden Hauptfiguren Greg Carver und Ruth Lake erfasst werden – denn auch sie verbiegen die Wahrheit bei ihren Aussagen so sehr, dass ihre Rolle mehr als zweifelhaft erscheint. So inszeniert das Autorenduo mit viel Liebe zum Detail eine unterhaltsame Krimistory, deren Spannung uns auch über einige langatmige Passagen hinweg trägt. Wer englische Krimis und klassische Whodunits mag, wird an diesem “Tattoo” Gefallen finden.

Es fehlt was

Von: EvaMaria Datum: 03. November 2018

Auf das Buch war ich wirklich sehr gespannt, denn ich habe mir viel davon versprochen. Zum Einen fand ich das Cover sehr ansprechend, aber auch der Klappentext hatte es in sich. Nach Beendigung kann ich nun sagen, dass mich die Geschichte nicht so wirklich überzeugen konnte.

Hauptprotagonisten der Geschichte sind Carver und Lake. Beide sind Detectives und seit geraumer Zeit auf der Jagd nach dem sogenannten Dornenkiller. Bisher gab es aber noch keinen Erfolg.

Der Einstieg in die Geschichte erfolgte sehr rasch und ohne große Pause. Die Autorin beschreibt, wie Carver verletzt gefunden wird und man zuerst auch schon denkt, dass er tot ist, aber Lake, die ihn auch findet, ruft die Rettung. Übrigens verbringt Carver die meiste Zeit der Handlung im Krankenhaus und ist aus meiner Sicht auch keine große Hilfe. Der weitere Verlauf der Geschichte war jetzt nicht wirklich spannend und das fand ich sehr enttäuschend, denn für mich ist die Spannung ein wichtiger Aspekt bei einem Thriller. Ich meine der Fall um den Mörder hat mir schon gefallen, aber es wird einfach zuviel extra beschrieben. Beispielsweise gibt es viele Befragungen, die zu nichts führen und alles wird einfach zu detailliert beschrieben. So, wird einfach die ganze Spannung rausgenommen. Irgendwie, schade.

Die Charaktere fand ich eigentlich gut gezeichnet. Allerdings hatte ich es dieses Mal nicht so mit den Hauptprotagonisten. Carver, der ja hauptsächlich im Krankenhaus liegt, wirkte auf mich einfach blass und unbedeutend. Lake war jetzt irgendwie nett, aber es gab auch Stellen, da dachte ich, dass sie mir einfach nur unsympathisch ist. Generell habe ich es aber befürwortet und fand es auch bewundernswert, dass sie versucht hat, auch was eigenständig zu versuchen.

Der Schreibstil der Autorin war sehr locker und flüssig zu lesen, obwohl hier ja eine schwierige Thematik bearbeitet wird. Die Handlung wird aus wechselnder Perspektive der beiden Hauptprotagonisten erzählt, was mir sehr gefallen hat, denn man bekommt so einen guten Überblick über alles. Die Geschichte war sehr gut verständlich und man konnte dieser auch gut folgen. Die Spannung kommt aber leider zu kurz und tritt er später auf, sodass man erst etwas lesen muss bis was passiert.

Das Cover finde ich toll. Mir gefällt diese Mischung aus Silber mit der roten Schrift.



Zu den Autorinnen:
Hinter dem Pseudonym Ashley Dyer verbergen sich die englische Thrillerautorin Margaret Murphy und die Forensikexpertin Helen Pepper.
Margaret Murphy, geboren und aufgewachsen in Liverpool, ist Autorin zahlreicher hochgelobter Kriminalromane, die international veröffentlicht wurden. Neben ihrer schriftstellerischen Tätigkeit engagiert sie sich seit vielen Jahren für die Förderung der Kriminalliteratur. Sie war Vorsitzende der britischen Crime Writers‘ Association und ist als Schreibtutorin und Dozentin für den Royal Literary Fund tätig.

Quelle: Verlag


Fazit:
3 von 5 Sterne. Konnte mich nicht wirklich begeistern. Kann ich daher nur bedingt empfehlen

Tattoo

Von: fraeulein_lovingbooks Datum: 25. Oktober 2018

Inhalt
Liverpool: Ein perfider Frauenmörder hält die Stadt in Atem. Seine Opfer findet man stets sorgfältig arrangiert und von Kopf bis Fuß mit kryptischen Tätowierungen bedeckt – die ihnen vor ihrem Tod mit einem Dorn beigebracht wurden. Detective Greg Carver und seine Kollegin Ruth Lake machen seit Monaten Jagd auf den »Dornenkiller« – ohne Erfolg. Dann wird erneut eine tätowierte Leiche gefunden. Das Opfer sieht Carvers Frau zum Verwechseln ähnlich, und Carver wird klar: Der Killer jagt auch ihn …
(Quelle: randomhouse )



Meine Meinung
Zuerst möchte ich mich beim Bloggerportal und dem Blanvalet Verlag für das Rezensionsexemplar bedanken.

Band 1 der „Carver & Lake“ – Reihe.

Carver wird zu Beginn der Geschichte angeschossen in seiner Wohnung gefunden – von seiner Partnerin Lake, die die Spuren verwischt, die der Täter hinterlassen hat. Anfangs steht ein Selbstmordversuch zur Diskussion, aber dann wird klar, das es jemand anderes war. An dem Abend des Anschlags hat er sich mit einer Frau in einem Hotel getroffen, die nun tot ist und er gerät ins Visier der Kollegen. Nur Ruth hält ihn scheinbar nicht für den Täter und vermittelt weiter…
Carver liegt 90% des Buches im Krankenhaus und macht nichts, außer Ruth Rede und Antwort zu stehen. Oder wird festgenommen oder kümmert sich um seine Genesung.
Er war lange mit seiner Frau verheiratet, bis ein Fall die beiden schließlich entzweite und der sich eine Frau für Sex gesucht hat. Oder sich in Alkohol ertränkt hat. Durch den „Anschlag“ glaubt er, das sie wieder zueinander finden. Ich wurde mit Carver überhaupt nicht warm, weil er recht farblos und langweilig blieb. Ein blasser Nebencharakter, der durch die Kopfverletzung Auren sehen kann.

Ruth Lake manipuliert den „Anschlag“ von Carver und der Dornenkiller weiß das ganz genau – doch er unternimmt nichts dagegen. Sondern beobachtet Ruth lieber. Die Ermittlerin ahnt von dem nichts und macht sich an die Ermittlungen im Fall der ermordeten Kara – an Carvers Fall darf sie nicht arbeiten und stürzt sich in die andere Ermittlung. Schnell kommt sie einer Sache auf die Spur, die sie zu einem Mann führt, der ein falsches Spiel spielt und der mögliche Täter sein könnte. Alles passt zusammen.
Ruth ist eine taffe Frau, die weiß, wie hart die Arbeit bei der Polizei sein kann. Sie gibt nicht nach, weder gegenüber von Zeugen oder dem Vorgesetzten. Zu Carver scheint sie ein gutes Verhältnis zu haben, aber trotzdem gibt es ein gewisses gegenseitiges Misstrauen. Ich fand Ruth nicht sonderlich sympathisch, wurde nicht warm mit ihr.

Der Dornenkiller hat fünf Frauen auf den Gewissen und scheinbar kommt ihm niemand auf die Spur. Bis sich Ruth der Sache mal genauer annimmt und ihm auf die Füße tritt.
Doch liegt Ruth mit ihrem Verdacht überhaupt richtig? Oder ist es jemand anderes?
Ich hatte schnell einen Verdächtigen, den ich für den Täter hielt. Bis ein weiterer Charakter auftritt, der mich etwas stutzig gemacht hat. Was hatte der zu verbergen? Warum verhält er sich so? Also packte ich ihn auch auf die Liste und am Ende war er es tatsächlich.

Der Schreibstil ist schlicht und einfach gehalten, sodass man die Geschichte ohne Verständnisschwierigkeiten lesen kann. Erzählt wird abwechselnd aus der Sicht von Carver, Lake und dem Täter, was einen Einblick in die jeweilige Gedankenwelt gibt.

Also „Tattoo“ ist kein Thriller, sondern höchstens ein Krimi, der sehr langatmig ist.
Jedes kleinste Detail wird mehr als ausführlich beschrieben oder erwähnt, sodass die Handlung um den Dornenkiller mehr als schleppend voran lief. Zu viele Nebensächlichkeiten wurden zu sehr aufgebauscht. Etwas schade fand ich auch, das nur das letzte Opfer (Kara) so intensiv behandelt wurde. Mir fehlte etwas Vorgeschichte zu der ganzen Thematik mit den Morden.
Die Sache mit den Tätowierungen, der Symbole und der Farbe nimmt einen großen Teil des Buches ein – was einerseits wirklich interessant war, aber auf Dauer recht eintönig wurde. Die Charaktere blieben allesamt auch recht farblos und langweilig.
Man verfolgt Ruth bei ihren Vermittlungen, Carver während seiner Zeit im Krankenhaus und schaut dem Dornenkiller über die Schulter – Spannung kam da keine auf.
Leider kein gelungener Thriller oder Krimi.

Konnte mich leider nicht wirklich fesseln

Von: Leylin liest Datum: 25. Oktober 2018

Unter einem Thriller verstehe ich etwas das mich an die Seiten fesselt so das ich mitfiebere und praktisch an den Seiten klebe weil ich wissen will wie es weitergeht. Das wurde mir hier leider nicht geboten. Was ich bekam war eher ein spannender Krimi. Das ist ja an sich nichts negatives, aber wenn man Spannung erwartet wird man so enttäuscht.
An der Handlung selbst habe ich nichts auszusetzen. Ich fand sie interessant und durchaus lesenswert. Trotzdem ist es auch hier so das sich die Spannung eher in Grenzen hielt. Zu Buchbeginn war noch alles offen. Ich war neugierig und vor allem wollte ich auch wissen wer ihm das angetan hat ( ich gehe nicht mehr ins Detail, da ich nicht spoilern möchte ). Auch hatte sich die Handlung schön langsam entwickelt. Aber man muss sagen das man im ersten Drittel des Buches nicht viel Aufregendes geliefert bekam.

Im Mittelteil wurde es dann schon besser, auch wenn mir komischerweise die Detektive Ruth Lake nicht sonderlich sympathisch war. Das liegt aber eher daran, das hier auch auf das tiefere Zeichnen der Figur verzichtet wurde. Man erfuhr so gut wie gar nichts über sie, und das hindert mich als Leserin daran eine Bindung zu der Figur aufzubauen. Da bleibt sie dann eher farblos und nichtssagend- eine Statistin die man begleitet aber nicht mit ihr mitfiebert. Genauso verhält es sich mit dem männlichen Pendant, Detektive Carver. Auch hier fehlt die Charakter-tiefe. Er klang am Anfang für mich nach einer Person auf die es der Killer abgesehen hatte, doch leider wurde hier meiner Meinung nach dieser Charakter schon aus dem Spiel genommen, bevor er mitmischen konnte. Das hat dem Buch einiges an Spannung gekostet.Die Nebenfiguren, wie zum Beispiel die Schauspielkolleginnen eines der Opfer, hatten für mich fast mehr interessantes zu bieten als Ruth Lake. Auch wenn sie hier langsam ein wenig mehr Biss bekam.

Gefallen hat mir das Lake dann auch einiges auf eigene Faust unternommen hat und auch ein mal ein wenig was gewagt hat. Das waren immerhin tolle Highlights. Ich hätte mir nur gewünscht die Detektive etwas besser gekannt zu haben. Der Schreibstil war sehr angenehm zu lesen. Man wurde nicht mit zu vielen Fachbegriffen erschlagen und wenn welche vorkamen, wurden sie erklärt.

Leider konnte mich das Buch nicht wirklich fesseln. Mir fehlte einfach die Spannung und der Bezug zu den Figuren. Die Idee ist nicht schlecht und man kann das Buch gut lesen. Für mich war es eher enttäuschend, aber das ist nur meine persönliche Meinung

Von: Annette Neumann Datum: 12. September 2018

Sehr spannend verfasster Thriller mit diversen Richtungsänderungen!

Datum: 12. September 2018

Perfekter Thriller, Spannung bis zum Schluss

Datum: 12. September 2018

Spannung pur

Von: Inga Mahler Datum: 12. September 2018

Spannend bis zur letzten Seite. Nichts auszusetzen.

Von: Marisa Klein Datum: 22. August 2018

Eine spannende Story mit vielen Wendungen und Überraschung um zwei Polizisten und die Jagd auf einen Serienkiller.

Ein echter Pageturner !

Von: Claudia Häder Datum: 20. August 2018

Sehr spannend (wie es sich gehört) und kurzweilig!

Guter Thriller ...

Von: Franz Wölfel Datum: 16. August 2018

Originelle neue Reihe! Unbedingt MEHR davon!!

Von: Sabine Träger Datum: 02. August 2018

Echt spannend geschrieben. Als Leser wird man immer auf falsche Fährten gelockt. TOP !

Von: Bettina Hentschel Datum: 02. August 2018

guter Plot

logische Handlung

gelungene Story

Hoffe auf eine Fortsetzung!

Von: Schär Eva Datum: 30. Juli 2018

Von der ersten Seite bis zum Schluss ein sehr unterhaltsamer und auch intelligenter Thriller. Das Ende geht gut auf und ist nicht konstruiert. Ich merke ein grosses Fachwissen und eine fundierte Recherche über das Thema Parapsychologie. Die Ermittlerin Ruth ist eine mehrschichtige Protagonistin, die mir sehr gefällt und ich hoffe, dass es weitergeht mit Ruth und Greg; ein vielversprechendes Team, das mich neugierig gemacht hat! Gerne werde ich diesen Thriller der Kundschaft empfehlen - ohne wenn und aber!

Datum: 24. Juli 2018

Wow! Endlich mal wieder ein packender Thriller!

Datum: 24. Juli 2018

Toller Thriller, mit unvorhersehbarem Täter.

Dyer, Tatoo

Von: Ellen Elbracht Datum: 23. Juli 2018

Es gibt doch immer noch einmal eine neue Geschichte!
Spannend und gut erzählt!

Clever und düster

Von: Kira S. Datum: 17. Juli 2018

Ein spannender Forensik-Thriller, der den Leser auf viele Arten in Atem hält. Immer neue Hinweise lassen nicht nur die Protagonisten rätseln, sondern auch den Leser selbst. Ein wirklich interessanter Mix aus Psychothriller und Detektivroman. Auch für Untätowierte wirklich lesenswert.

Schöner spannender Thriller

Von: Regina Keiber Datum: 16. Juli 2018

Der Thriller ist gut zu lesen, sehr spannend und mit einigen Überraschungen! Werde ich gerne weiterempfehlen!

Von: Julia v. Hammerstein Datum: 16. Juli 2018

Sehr flott geschrieben, spannend. Ein Pageturner für ein paar schöne Abende.

Von: Moika Welsch Datum: 13. Juli 2018

Packend, originell - einfach perfekt

Nervenkitzel ab der ersten Seite!

Von: Anne Sommerfeld Datum: 12. Juli 2018

Dieses Buch hat mich mit jeder Seite tiefer in die Geschichte gezogen und ständig auf eine falsche Fährte gelockt. Mir hat vor allem die neue Herangehensweise an den Fall gefallen, die frischen Wind in das sonst immer gleiche Thriller-Genre bringt. Absolut fesselnd und empfehlenswert!

Von: Claudia Gasper Datum: 06. Juli 2018

Spannend durch Parapsychologie und viele Sichtweisen, absolut unvorhersehbares Ende. Sehr gut

Datum: 05. Juli 2018

Sehr spannend mit einem interessanten Fall

Datum: 04. Juli 2018

Super Buch ! Geht unter die Haut - wortwörtlich

Von: Simone Frank Datum: 02. Juli 2018

Ein Thriller, der einen bis zur letzten Seite immer wieder überrascht und geschickt auf falsche Fährten führt. Mit diesem Ermittler-Duo bitte noch viele neue Fälle.

Datum: 26. Juni 2018

WOW !! Von der ersten bis zur letzen Seite spannend. Werde das Buch sehr gerne empfehlen.

Von: Simone Kuhfuß Datum: 21. Juni 2018

Auf einmal war ich mitten drin und konnte mit dem lesen nicht mehr aufhören! SUPER !

Von: Kathleen Pfennig Datum: 21. Juni 2018

Einfach nur spannend !! Ich konnte nicht aufhören zu lesen ->> Nachtschlaf war futsch!!!

Von: Tanja Bemere Datum: 20. Juni 2018

Ein sehr spannender Thriller

Sehr toll !

Datum: 20. Juni 2018

Spannend, facettenreich und hat mir sehr gut gefallen

Datum: 15. Juni 2018

Spannende Geschichte, die langsam an Fahrt aufnimmt. Am Ende alles sehr schnell.

Von: Schmid-Paech Datum: 14. Juni 2018

Perfektionierter Krimi und Lesevergnügen !

Tattoo

Von: Bücherkiste Göstemeyer Datum: 12. Juni 2018

Super spannend

Von: Rosie Blaser Datum: 11. Juni 2018

Rasant, spannend, blutig - so mag ich es

Ein absoluter Pageturner!

Von: Martina Kraus Datum: 08. Juni 2018

Toller und ungewöhnlicher Plot. Bitte mehr davon!

Von: Johanna Betty Datum: 08. Juni 2018

Spannender Thriller mit einigen überraschenden Wendungen!

Superspannend!

Von: Beate Krippendorf Datum: 08. Juni 2018

Wirklich ein gelungener Thriller !

Datum: 08. Juni 2018

Spannung bis zum Ende! Sehr gute Charaktere

Einer der BESTEN Thriller, die ich...

Datum: 08. Juni 2018

je gelesen habe. Nicht aus der Hand zu legen. Fesselnd ! Überraschend !!

Von: Alexandra Michels Datum: 07. Juni 2018

Harter Psychothriller, der die Reihenfolge einmal umdreht. Der Leser müht sich quasi erst durch das Ende der Handlung, um dann den eigentlichen Tatbestand kennenzulernen.
Interessante Herangehensweise, aber nichts für schwache Nerven, leider mit Längen.

Pageturner

Von: Martina Kraus Datum: 01. Juni 2018

Wieder ist es Ihrem Verlag gelungen, einen absoluten Pageturner ins Programm zu holen. Außergwöhnliche Protagonisten, ein großartiger Plott und Spannung auf jeder Seite, machen diesen Thriller zu einem Bestsellerfavoriten. Bitte mehr von dieser Autorin.

Von: Eva Fellinger Datum: 30. Mai 2018

Guter Spannungsaufbau und überraschende Wende

Datum: 28. Mai 2018

Der Roman lebt von der Spannung zwischen Ruth und Carver, der Kunstgriff des Autors zieht den Leser gleich von Beginn in die Irre.

Intelligent und undurchschaubar!

Von: Bettina Schmitt-Bauer Datum: 28. Mai 2018

Sehr beeindruckend ist die Heldin Ruth, der "Dornenkiller" aber nicht weniger.

Ein großartiges Buch !

Von: Martin Fieber Datum: 28. Mai 2018

Tolle Story und intelligenter Plot. Ein heller Stern am Thriller-Himmel

Von: Volk Datum: 28. Mai 2018

Sehr spannend !!!

Einfach genial !!

Von: Lorena Reina Datum: 28. Mai 2018

Die Ermittlungen sind einfach nervenaufreibend !

Spannend ab der ersten Seite

Von: Dana Schneider Datum: 26. Mai 2018

Tattoo hat mich von Anfang an gefesselt. Die Story hat alles was ein Thriller braucht; eine gut konstruierte Story, falsche Fährten und überraschende Wendungen, 2 vielschichtige und unkonventionelle Ermittler und das unerwartete Finale.
Das Buch hat mich wunderbar unterhalten und ich werde es auf jeden Fall weiterempfehlen.

Spannend, aber etwas unausgegoren

Von: Tobias Wrany Datum: 21. Mai 2018

Wer einfach düstere Spannungsunterhaltung sucht, die gerne ein bisschen verrätselt daherkommen kann, ist mit „Tattoo“ gut bedient, schlagen die beteiligten Ermittler sich doch in einem genügend finsteren Szenario, in dem von Anfang an nicht alles so ist, wie es scheint mit ihrem überlegenen Widersacher herum. Anspruchsvollere Krimifreunde dürften jedoch an der einen oder anderen Stelle zu früh merken, wohin der kriminelle Hase läuft (es ist nicht hilfreich, wenn der Plot zu plakativ in eine bestimmte Richtung deutet – da ahnt man die Finte sofort). Zudem dürften sie weder mit unplausiblen Verhaltensweisen, noch willkürlich herbeigeführten Handlungswendungen wirklich glücklich werden; zudem ist „Tattoo“ nicht zuletzt deshalb mehr als 500 Seiten stark, da gerade in der ersten Hälfte eine ganze Menge dramaturgisch unglücklich gestalteter Leerlauf in den geschilderten Ermittlungen herrscht.

Von: Theresia Hans Datum: 15. Mai 2018

Nervenzerfetzend spannend!! - bis zum überraschenden Schluß. Eindrucksvolle Charaktere

Datum: 15. Mai 2018

Hat mir gut gefallen !

Datum: 08. Mai 2018

Sehr spannend und überraschend!

Datum: 07. Mai 2018

Sehr spannend, ohne gruselig zu sein. Wird sicher das Lieblingsbuch vieler begeisterter Leser werden.

Vielschichtig

Von: Dagmar Datum: 04. Mai 2018

Eine hochspannende Story, in der der Leser immer wieder in eine falsche Richtung gelockt wird. Beginnend mit dem verwirrenden Einstieg, bei dem man glauben gemacht wird, Ruth habe ein Verbrechen begangen. Auch Detective Carver kommt immer wieder schuldig herrüber und die Gedanken des heimlichen Beobachters führen den Leser grundsätzlich in die falsche Richtung und lassen ihn auf die verkehrte Person als vermeintlich Schuldigen tippen. Das geht bis ganz zum Schluss so, bis die recht überraschende Auflösung kommt. Lediglich die lange Schlusssequenz ist ein wenig ermüdend und die Motivation des Täters wird trotz aller Unterhaltungen und Überlegungen, die angestellt werden, nicht ganz klar. Ein seitenfüllendes Werk, das sich aber zu lesen lohnt.