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Charlotte Link

Die Suche

Kriminalroman

Mehrere verschwundene Mädchen, eine Tote in den Hochmooren und scheinbar keine einzige Spur ...

In den Hochmooren Nordenglands wird die Leiche der ein Jahr zuvor verschwundenen 14-jährigen Saskia Morris gefunden. Kurze Zeit später wird ein weiteres junges Mädchen vermisst, die ebenfalls 14-jährige Amelie Goldsby. Die Polizei in Scarborough ist alarmiert. Handelt es sich in beiden Fällen um denselben Täter? In den Medien ist schnell vom Hochmoor-Killer die Rede, was den Druck auf Detective Chief Inspector Caleb Hale erhöht.
Auch Detective Sergeant Kate Linville von Scotland Yard ist in der Gegend, um ihr ehemaliges Elternhaus zu verkaufen. Durch Zufall macht sie die Bekanntschaft von Amelies völlig verzweifelter Familie, wird zur unfreiwilligen Ermittlerin in einem Drama, das weder Anfang noch Ende zu haben scheint. Und dann fehlt plötzlich erneut von einem Mädchen jede Spur ...

Das Buch spielt in Scarborough, Großbritannien

Regelmäßig neue Buchtipps bekommen!

Leserstimmen

Spannender, vielschichtiger Schmöker mit kleinen Schwächen

Von: Seehase1977 Datum: 03. November 2018

Treibt etwa im beschaulichen Küstenort Scarborough der Hochmoor-Killer sein grausames Unwesen? Die Leiche der vor einem Jahr verschwundenen 14-jährigen Saskia Morris wird in den abgelegenen Hochmooren Nordenglands gefunden, kurz darauf verschwindet die ebenfalls 14-jährige Amelie Goldsby spurlos. Detective Chief Inspector Caleb Hale und sein Team sind höchst alarmiert. Zufällig befindet sich auch Detective Sergeant Kate Linville in der Gegend, um eine persönliche Angelegenheit zu klären. Die Vermieter der Pension in der sie untergekommen ist, sind die verzweifelten Eltern der verschwundenen Amelie. Ein weiteres Mädchen verschwindet, doch die Ermittler halten die Vermisste nicht für ein Opfer des Hochmoor-Killers, von dem es keine heiße Spur zu geben scheint…


Meine Meinung:

Charlotte Link ist seit vielen Jahren ein Garant für spannende Kriminalromane. Der letzte Krimi der deutschen Autorin war für mich allerdings eine echte Enttäuschung. Mit Ihrem aktuellen 600 Seiten umfassenden Roman „Die Suche“, in dem man auf alte Bekannte trifft hat Link, wenn auch mit kleinen Schwächen, zu ihrer alten Stärke zurückgefunden.

In mehreren Handlungssträngen und aus diversen Sichtweisen erzählt Charlotte Link mit der ihr typischen, flüssigen und einnehmenden Art und Weise eine Kriminalgeschichte, die tiefer geht und vielschichtiger ist als man vielleicht zuerst annehmen könnte.

Nicht nur die Opfer werden beleuchtet, auch der Täter kommt zu Wort und gewährt dem Leser Einblick in seine gestörten und krankhaften Gedankengänge. Hier geht es nicht nur um ein Verbrechen, dass es aufzuklären gilt, es geht auch um tragische Familienverhältnisse, verletzte Gefühle, nicht erwiderte Liebe und Einsamkeit.

Auch wenn die Story stellenweise doch etwas konstruiert wirkt und aufgrund der hohen Seitenzahl kleinere Längen aufzuweisen hat, so konnte ich das Buch, dessen Plot am Ende die ganze Dimension einer Tragödie enthüllt, nur schwer aus der Hand legen.

Die Zeichnung der Protagonisten ist der Autorin auch in diesem Fall wieder sehr gut gelungen. Nicht nur die beiden bekannten Figuren Caleb Hale und Kate Linville, die sich meiner Meinung nach gut weiterentwickelt haben, sondern auch die anderen Charaktere haben Tiefgang und ergeben mit all ihren Ecken und Kanten, Stärken und Schwächen ein lebensnahes und echtes Personenbild.

Man darf gespannt sein, welchen Fall Hale und Linville beim nächsten Mal erwartet.

Mein Fazit:

Der 600 Seiten umfassende Kriminalroman „Die Suche“ von Charlotte Link erzählt eine facettenreiche, komplexe und spannende Story, die, trotz kleiner Längen und konstruiert wirkenden Passagen kurzweiliges Lesevergnügen bietet. Nachdem das letzte Buch der Autorin eher eine Enttäuschung war, ist ihr neuester Krimi wieder absolut lesenswert und verdient eine klare Leseempfehlung.

Die Suche

Von: nasa Datum: 02. November 2018

Mit „Die Suche“ hat Charlotte Link wieder ein tollen Krimi geschrieben, den man nur schwer aus den Händen legen kann. Er ist spannend, hat etwas düsteres und am Ende eine Wendung die ich so nichg erwartet hätte.
In Nordengland wird die Leiche eines Mädchens gefunden was vor knapp einem Jahr spurlos verschwand. Zeitgleich verschwindet die 14 jährige Amelie Goldsby. Die Polizei von Scarborough ist alarmiert und die Suche läuft auf Hochtouren. Ist ein Serientäter unterwegs? Der Druck auf den Ermittler DCI Caleb Hale ist hoch. Die Polizistin Kate Linville, Ermittlerin beim Scotland Yard gerät eher zufällig in die Ermittlungen. Sie ist gerade in Scarborough um ihr Elternhaus zu renovieren und zu erkaufen, dafür ist sie im Bed and Breakfast von Amelies Eltern unter gekommen und bekommt so alles von Anfang an mit. Das Leid von Amelies Eltern lässt Kate nicht los und sie ermittelt auf eigene Faust.
Der Schreibstil war wieder gewohnt leicht und flüssig. Ich bin gut in die Geschichte rein gekommen und es viel mir schwer das Buch aus den Händen zu legen. Auf den über 600 Seiten schafft die Autorin eine Spannung aufzubauen und falsche Spuren zu legen, die den Leser zwingen dran zu bleiben. Gerade durch die verschiedenen Handlungsstränge wird das Buch kurzweilig und spannend zu gleich. Man lernt die vermissten Mädchen besser kennen, aber auch den Täter und die private Seite der Ermittlerin Kate. Gerade diese Mischung gefiel mir wieder sehr gut. So hatte ich das Gefühl mittendrin zu sein. Ich haben mit den Mädchen mitgelitten aber auch mit Kate mitermittelt. Frau Link schafft es zudem immer wieder falsche Fährten zu legen um einen am Ende zu überraschen. So auch hier. Das Ende war überraschend, vielleicht auch etwas konstruiert. Aber mir hat es gefallen weil es nicht vorrauschend war.
Die Suche von Charlotte Link habe ich wieder sehr gerne gelesen und kann es nur weiter empfehlen.

mehr Leserstimmen anzeigen

"Die Suche"

Von: booksbaeumchen.de Datum: 31. Oktober 2018

Wow, wow, wow!!!!! Ein toller Krimi!
Ich habe den Kriminalroman innerhalb von 6 Tagen fertig gelesen, was bei 650 Seiten wirklich für das Buch spricht, denn es hat mich total gefesselt. “Die Suche” ist spannend und wieder mal geprägt von toll beschriebenen Charakteren.

Was mich am meisten gefreut hat, war das Wiedersehen mit Detective Chief Inspector Caleb Hale und Detective Kate Linville, die schon in dem Buch “Die Betrogene” die Hauptcharaktere waren. Und ich hoffe, dass die Geschichte der beiden noch nicht zu Ende erzählt ist ���� .

Was ich hier noch erzählen muss (und im Nachhinein war meine Reaktion komplett übertrieben ��):

Zum Ende des Buches war ich ein paar Tage in unserer Wohnung allein, da mein Freund beruflich unterwegs war.
Und Ich war so in der Story drin, dass ich einfach nur Angst hatte, dass sich auch bei mir irgendwas Schlimmes zutragen könnte.
Z.B. habe ich mich morgens nicht getraut, das Schlafzimmerfenster groß aufzumachen aus Angst, dass vielleicht jemand auf dem Balkon ist, der sich dann über das offene Fenster Zutritt in unsere Wohnung verschafft und mir etwas antut �� (was natürlich nicht passiert ist!).

Aber meine Angst, die gespürt habe, spricht noch mehr für dieses Buch, weil sich meiner Meinung nach, Charlotte Link wieder einmal selber übertroffen hat.

Düster und durchweg fesselnd

Von: Susi's Leseecke Datum: 31. Oktober 2018

In “ Die Suche “ treffen wir wieder auf DS Kate Linville und DCI Caleb Hale, beide schonbekannt aus “ Die Betrogene“ . Während ihres Aufenthaktes Scarborough, wo Kate das ihr Elternhaus renovieren lässt, findet man die Leiche der 14 jährigen Saskia Morris, die vor einem Jahr verschwunden ist. Zur gleichen Zeit Amelie Goldsby, ebenfalls 14 von einem belebten Parkplatz spurlos.In den Medien ist schnell vom Hochmoor-Killer die rede, Chief Inspector Caleb Hale steht mächtig unter Druck. Kate ermittelt unterdessen heimlich vor Ort. Plötzlich verschwindet wieder ein Mädchen….

Wieder einmal mehr hat mich Charlotte Link völlig gefesselt.Hoher Spannungsbogen der sich durch das komplette Buch zieht. Einziges Manko, ich hatte mir eine weiter Entwicklung von Kate und Caleb gewünscht. Der Schreib und Erzählstil ist gewohnt flüssig und bildgewaltig. Man taucht ein in eine düstere Story, die den Leser regelrecht zum mitfiebern einlädt. Die protagonisten sind sehr authentisch und lebendig gezeichnet. Bei Amelie spürt man regelrecht das Trauma welches die 14 jährige davon getragen hat. Spannende Wendungen und tiefe Blicke in die menschlichen Abgründe, halten einen regelrecht gefangen und ehe man sich versieht hat man 654 Seiten verschlungen.

Mein Fazit:

Düster und durchweg spannende story, die mich vollkommen überzeugen konnte. Charlotte Link eben.



Absolute Leseempfehlung

Düster und spannend !!

Von: Die-Rezensentin Datum: 30. Oktober 2018

In den Hochmooren Nordenglands wird eine Mädchenleiche gefunden, es handelt sich um die schon länger vermisste Saskia Morris.

Detective Sergeant Kate Linville befindet sich gerade in Scarborough, um ihr Elternhaus zu verkaufen. Während der Umbauphase wohnt sie in einer kleinen Frühstückspension. Als die 14 jährige Tochter des Hauses plötzlich verschwindet, denkt natürlich jeder sofort an das tote Mädchen Saskia.

Die Presse hat dem Täter schon einen Namen gegeben- Der Hochmoor- Killer!

Detektive Chief Inspector Caleb Hale, den Kate schon aus einem anderen Fall kennt, ist hier der leitende Ermittler.

Es fällt Kate schwer sich nicht einzumischen, vor allem, weil die Eltern des Mädchens sie um Hilfe bitten.

Also ermittelt sie ein bisschen auf eigene Faust. Und dann wird ein weiteres Mädchen vermisst...

Das letzte Buch von Charlotte Link `Die Entscheidung` hatte mir gar nicht gefallen, aber `Die Suche` ist wieder im alten Link- Stil, den man kennt und liebt.

Über sechshundert Seiten, in denen keine Sekunde Langeweile aufkam, sondern ich der Story gebannt gefolgt bin. Sicher hätte man sich auch kürzer fassen können, doch für mich war es völlig okay, neben der Krimihandlung auch ein bisschen von Kates Privatleben mitzubekommen.

In verschiedenen Handlungssträngen lernen wir die drei vermissten Mädchen und auch den Täter kennen, dazu gibt es immer wieder Wendungen, die es mir sehr schwer machten, den Täter zu erahnen, sodass der Spannungsbogen die ganze Zeit oben blieb.

Das Ende war vielleicht etwas konstruiert, aber in welchen Krimis geht es immer total realistisch zu? `Die Suche` hat mich von Anfang bis Ende gefesselt, das war mal wieder ein reines Lesevergnügen.

Wieder ein toller Kriminalroman der Autorin

Von: lenisvea Datum: 29. Oktober 2018

Rezension

Unbezahlte Werbung - Rezensionsexemplar


©Blanvalet Verlag


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(* empf. VK-Preis) 
Gebundenes Buch mit Schutzumschlag
ISBN: 978-3-7645-0442-7

NEU 
Erschienen:  01.10.2018 



Klappentext 

Mehrere verschwundene Mädchen, eine Tote in den Hochmooren und scheinbar keine einzige Spur ...
In den Hochmooren Nordenglands wird die Leiche der ein Jahr zuvor verschwundenen 14-jährigen Saskia Morris gefunden. Kurze Zeit später wird ein weiteres junges Mädchen vermisst, die ebenfalls 14-jährige Amelie Goldsby. Die Polizei in Scarborough ist alarmiert. Handelt es sich in beiden Fällen um denselben Täter? In den Medien ist schnell vom Hochmoor-Killer die Rede, was den Druck auf Detective Chief Inspector Caleb Hale erhöht.

Auch Detective Sergeant Kate Linville von Scotland Yard ist in der Gegend, um ihr ehemaliges Elternhaus zu verkaufen. Durch Zufall macht sie die Bekanntschaft von Amelies völlig verzweifelter Familie, wird zur unfreiwilligen Ermittlerin in einem Drama, das weder Anfang noch Ende zu haben scheint. Und dann fehlt plötzlich erneut von einem Mädchen jede Spur ...

Zur Autorin:

Charlotte Link, geboren in Frankfurt/Main, ist die erfolgreichste deutsche Autorin der Gegenwart. Ihre Kriminalromane sind internationale Bestseller, auch »Die Betrogene« und zuletzt »Die Entscheidung« eroberten wieder auf Anhieb die SPIEGEL-Bestsellerliste. Allein in Deutschland wurden bislang 28,5 Millionen Bücher von Charlotte Link verkauft; ihre Romane sind in zahlreiche Sprachen übersetzt. Charlotte Link lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Frankfurt/Main.

Erster Satz

Es war dunkel.

Meine Meinung

Ich habe ja bisher alle Bücher der Autorin gelesen und war daher schon sehr gespannt auf das neueste Werk von ihr. Freundlicherweise wurde es mir vom Verlag zu Rezensionszwecken zur Verfügung gestellt. Näheres erfahrt ihr in meiner Videorezension:









Mein Fazit

Alles in allem hat mir auch dieser Kriminalroman von Charlotte Link wieder sehr gut gefallen, auch wenn ich die Bücher lieber mag, die sich nicht um Ermittlungen drehen wie in einem Kriminalroman, sondern eher spannende Thriller. Ich kann hier aber dennoch eine klare Kauf- und Leseempfehlung aussprechen. 

Von mir bekommt das Buch sehr gute 4 Sterne. 


Cover, Buchdetails und Klappentext: ©Blanvalet Verlag
Infos zur Autorin: ©Blanvalet Verlag
Rezension: ©lenisveasbücherwelt

Großartige Unterhaltung

Von: Sarahs Bücherregal Datum: 29. Oktober 2018

Die Leiche eines verschwundenen Mädchens wird in den Hochmooren Nordenglands gefunden und wenig später melden die Eltern von Amelie Goldsby ihre Tochter als vermisst. Die Polizei ist unter Hochspannung, treibt etwas ein Serientäter sein Unwesen? Den großen Druck scheint der ermittelnde Polizist Caleb Hall nur mit Alkohol ertragen zu können, dennoch setzt er alles daran, das verschwunden Mädchen zu finden. Die Polizistin Kate Linville gerät hingegen eher ungewollt in die Ermittlungen, da sie in der Pension von Amelies Eltern übernachtet. Sie ist nur aus London nach Scarborough zurückgekehrt, um ihr Elternhaus zu verkaufen. Doch das Leid der Eltern lässt sie nicht los und so beginnt sie, auch auf eigene Faust zu ermitteln. Kann sie den Täter finden, bevor Amelie stirbt?
Charlotte Links neuer Roman „Die Suche“ ist ein wahrer Pageturner, hat man das Buch einmal begonnen, kann man es kaum noch aus der Hand legen. Die Charaktere sind alle sehr gut beschrieben, man fühlt mit ihnen und die Autorin bringt uns Leserinnen und Leser mehr als einmal auf die falsche Fährte und spielt mit unseren Einschätzungen von Gut und Böse auf dem Weg zur Lösung des Falls. Sehr feinsinnig schafft sie ein Netz aus Verbindungen zwischen den Personen, das einen immer wieder in die Falle gehen lässt. Der Kriminalfall ist äußerst spannend konstruiert und bis ins kleinste Detail so logisch aufgebaut, das man keine Zweifel an den Abläufen entwickeln kann. Die Auflösung am Schluss fand ich einfach genial, völlig unerwartet und dennoch nicht anzuzweifeln, perfekt für einen guten Kriminalroman.
Mich hat „Die Suche“ von Charlotte Link ohne Einschränkungen überzeugt. Wer einen echten Schmöker sucht, der Hochspannung mit tollen Figuren und einem logischen Kriminalfall verbindet, ist hier auf jeden Fall genau richtig!

Charlotte Link - Die Suche

Von: Christina Wagener Datum: 28. Oktober 2018

Begibst du dich mit auf die Suche?
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*** REZENSION von ©Flotte Buchlotte***
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Angaben zum Buch:

Charlotte Link
Die Suche
blanvalet Verlag
656 Seiten
01.10.2018 erschienen
978-3-7645-0442-7
24,00 € Gebunden
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Angaben zum Cover:

Das Buchcover wirkt schon auf den ersten Blick sehr dunkel und düster und man möchte wohl eher nicht erahnen, was sich im inneren von diesem Haus verbirgt.
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Angaben zum Autor:

Charlotte Link, geboren in Frankfurt/Main, ist die erfolgreichste deutsche Autorin der Gegenwart. Ihre Kriminalromane sind internationale Bestseller, auch »Die Betrogene« und zuletzt »Die Entscheidung« eroberten wieder auf Anhieb die SPIEGEL-Bestsellerliste. Allein in Deutschland wurden bislang 28,5 Millionen Bücher von Charlotte Link verkauft; ihre Romane sind in zahlreiche Sprachen übersetzt. Charlotte Link lebt mit ihrer Familie in der Nähe von Frankfurt/Main.
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Klappentext:

Mehrere verschwundene Mädchen, eine Tote in den Hochmooren und scheinbar keine einzige Spur... In den Hochmooren Nordenglands wird die Leiche der ein Jahr zuvor verschwundenen 14-jährigen Saskia Morris gefunden. Kurze Zeit später wird ein weiteres junges Mädchen vermisst, die ebenfalls 14-jährige Amelie Goldsby. Die Polizei in Scarborough ist alarmiert. Handelt es sich in beiden Fällen um denselben Täter? In den Medien ist schnell vom Hochmoor-Killer die Rede, was den Druck auf Detective Chief Inspector Caleb Hale erhöht. Auch Detective Sergeant Kate Linville von Scotland Yard ist in der Gegend, um ihr ehemaliges Elternhaus zu verkaufen. Durch Zufall macht sie die Bekanntschaft von Amelies völlig verzweifelter Familie, wird zur unfreiwilligen Ermittlerin in einem Drama, das weder Anfang noch Ende zu haben scheint. Und dann fehlt plötzlich erneut von einem Mädchen jede Spur…
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Meine Meinung:

Mein erstes Buch von Charlotte Link, was aber auf keinen Fall mein letztes von ihr sein wird, aber lest selbst:

Zu Beginn der Geschichte wird einem ein Blick in die Vergangenheit gewährt. Und so begann es, dass nach und nach einige Mädchen verschwanden und die Polizei von Scarborough ins grübeln brachte. Die Geschichte war in zwei Erzählstrengen wiedergegeben. Zum einen von Detective Chief Inspector Caleb Hale der in Scarborough bei der örtlichen Polizei diente. Auf der anderen Seite erfuhr man von Sergeant Kate Linvilles von Scotland Yard, die eigentlich in ihre alte Heimat von London gereist ist um private Dinge klären zu können. Die Autorin schaffte es mit Bravour, dass man immer bei den einzelnen Kapiteln wusste, bei welcher Person man sich gerade befand.

Das Buch war zudem in zwei Teile unterteilt, die jeweils in einzelne Kapitel gegliedert waren. Man verlor deshalb nie den Überblick über die Geschehnisse. Der Schreibstil war spannend und packend zu lesen und die Kapitel zeugten von angenehmer Länge. Mit der Zeit spitzte sich die Story immer mehr zu und man hat als Leser so gar keine Vermutung in was für eine Richtung das alles gehen könnte. Im Laufe der Geschichte trafen natürlich Caleb und Kate aufeinander und wo es doch am Anfang zu einzelnen Reibereien zwischen den beiden kam, hatte sich das doch zu etwas gutem entpuppt. Kate, auf der Suche nach dem passenden Partner, schien daher oft verzweifelt und ratlos zu sein. Als Detective aber war sie eine klasse und taffe Frau. Aber auch Caleb kam sehr sympathisch rüber und so schaute ich ihm gern über die Schulter wo er das ein oder andere Mal mit seinem Kollegen Robert Stewart ins Grübeln zu geraten schien.

Bis zum Ende hin tappte ich im Dunkeln und konnte nur schwer erahnen, wer denn nun der Mörder sei. Daher war das Ende auch für mich gut durchdacht und nachvollziehbar.
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Fazit:

Dieser Krimi konnte einen wirklich in seinen Bann ziehen und fesseln und war demnach genauso spannend zu lesen wie ein richtiger Thriller. Gerne gebe ich hierfür volle:

--> 5 von 5 Sterne <--

Ein toller Krimi für gemütliche Leseabende

Von: brigitta Datum: 27. Oktober 2018

Kurze Zusammenfassung:
Kate Linville ist zur Zeit in Scarborough. Sie lässt ihr Elternhaus renovieren und möchte es dann verkaufen.
Während der Renovierungsarbeiten wohnt sie in der Pension der Familie Goldsby.
Da sie nicht als Ermittlerin in Scarborough ist erfährt sie eher zufällig das die Leiche der 14 jährigen Saskia gefunden wurde. Saskia verschwand vor einem Jahr.
Als dann noch die 14 jährige Tochter der Familie Goldsby verschwindet beginnt Kate im Verborgenen zu ermitteln, denn ihr guter Bekannter Detective Chief Inspector Caleb Hale gerät, als noch ein Teenager verschwindet, an seine Grenzen.
Zunehmend wird er von der Presse unter Druck gesetzt und er Kampf mit seiner Alkoholabhängigkeit kostet auch Kräfte.
Als Kate Linville erfährt, dass nun schon drei Mädchen verschwunden sind, weiß sie, dass sie den Entführer schnappen muss, bevor noch ein Mädchen verschwindet.


Fazit:
Kate Linville und Caleb Hale sind Ermittler mit Ecken und Kanten. Beide sind nicht unbedingt erfolgreich und schleppen reichlich private Probleme mit sich herum.
So begegnen sich die Beiden mehr oder weniger auf Augenhöhe und können ihre zugedachten Rollen gut im Team spielen. Caleb Hale als offizieller Ermittler und Kate Linville als Polizistin ohne Befugnisse decken gemeinsam alle Facetten der offenen und verdeckten Ermittlung ab.
Mir haben die beiden Ermittler gut gefallen.
Auch die restlichen Charaktere konnte ich gut an mich heranlassen, weil ich sie von Charlotte Link sehr authentisch beschrieben fand.
Die Verzweiflung der Eltern, die Angst der Opfer, sogar die Ich-Perspektive des Täters waren glaubhaft und nachvollziehbar.
Beim Lesen fand ich mich schnell in dieses kleine Örtchen Scarborough ein und bekam direkt Lust mir im Pub ein Pint zu bestellen.
Charlotte Link, als Frankfurterin, schreibt solch englische Krimis, dass man meint, sie hätte in so einem kleinen, engen Ort in England ihr ganzes Leben verbracht.
Dieser flüssig geschriebene und spannende Roman passte für mich sehr gut in das nun kalte Herbstwetter und "Die Suche" ist ein toller Krimi um gemütliche Leseabende zu verbringen.

Spannung pur- der neue Bestseller einer Ausnahmeautorin

Von: Lovelytesting Datum: 26. Oktober 2018

Die Suche von Charlotte Link
Zum Inhalt
In den Hochmooren von Scarborough in Nordengland wird die Leiche der 14-jährigen Saskia Morris gefunden, die ein Jahr zuvor spurlos verschwand. Alles deutet darauf hin, dass sie erst vor kurzem getötet worden ist. Wo wurde Saskia die ganze Zeit versteckt?
Kurze Zeit später verschwindet die 14 jährige Amelie und sofort ist in den Medien von dem Hochmoor-Killer die Rede und die Polizei muss sich die Frage stellen, ob in beiden Fällen derselbe Täter zugeschlagen hat. Dies erhöht den Druck auf den ermittelnden Detective Chief Inspector Cale Hale.
Auch Detective Sergeant Kate Linville von Scotland Yard ist aus privaten Gründen in der Gegend, um ihr Elternhaus zu verkaufen. Durch Zufall macht sie Bekanntschaft mit Amelies verzweifelter Familie und gerät unfreiwillig in die Ermittlungen eines Dramas, was weder Anfang noch Ende zu haben scheint.
Und dann fehlt erneut von einem Mädchen jede Spur.
Zum Buch
Charlotte Link hat in ihrem neuen Roman die beliebten Charaktere Kate Linville und Caleb Hale wieder zusammengeführt. Beide verbindet bereits ein tragischer Fall, in dem der Tod von Kates Vater aufgeklärt wurde. Wer die Vorgeschichte der beiden Ermittler nicht kennt, hat keinen Nachteil, denn geschickt platzierte Rückblenden und Erklärungen tragen zum nötigen Hintergrund bei.
Die Charaktere sind sympathisch und eigenwillig in ihrer eigenen Art. Zum einen ist dort Caleb Hale, dem Kate Linville aufgrund seiner Neigung zum Alkohol wenig Vertrauen in die Ermittlungen schenkt und mit dem sie bereits bei den Ermittlungen im Tod ihres Vaters aneinandergeraten ist.
Kate Linville ist die graue Maus vom Scotland Yard, die trotz ihrer brillanten und erfolgreichen Ermittlungen kaum Selbstbewusstsein hat und jegliche Kontakte abgrenzt, obwohl sie eine heimliche Schwäche für Caleb Hale hegt.
Die Mischung aus dem vertraut belasteten Verhältnis der Charaktere untereinander, den persönlichen Problemen der Ermittler und dem Handlungsfaden um die verschwundenen Mädchen, hält die Geschichte von Beginn bis Ende konstant spannend. Charlotte Link hat hier wieder ein Meisterwerk abgeliefert, was ich nicht aus der Hand legen konnte.
Dies hat mir wenige Stunden Schlaf beschert und die Nächte ziemlich in die Länge gezogen, aber bei einer Seitenzahl von 654 und enormer Spannung fiel ein Abbruch recht schwer.
Fazit
Obwohl Charlotte Link immer ein Garant für einen Bestseller ist, möchte ich natürlich dennoch fünf Sterne und damit meine vollste Leseempfehlung vergeben.
Erschienen beim Blanvalet Verlag der Randomhouse Verlagsgruppe
ISBN 978-3-7645-0442-7
654 Seiteb

Wahnsinnig gute Unterhaltung

Von: Emma´s Bookhouse Datum: 26. Oktober 2018

Die Suche – Charlotte Link
Verlag: Blanvalet
Gebundene Ausgabe: 24,00 €
Ebook: 19,99 €
ISBN: 978-3-7645-0442-7
Erscheinungsdatum: 1. Oktober 2018
Genre: Thriller
Seiten: 656
Inhalt:
Mehrere verschwundene Mädchen, eine Tote in den Hochmooren und scheinbar keine einzige Spur In den Hochmooren Nordenglands wird die Leiche der ein Jahr zuvor verschwundenen 14-jährigen Saskia Morris gefunden. Kurze Zeit später wird ein weiteres junges Mädchen vermisst, die ebenfalls 14-jährige Amelie Goldsby. Die Polizei in Scarborough ist alarmiert. Handelt es sich in beiden Fällen um denselben Täter? In den Medien ist schnell vom Hochmoor-Killer die Rede, was den Druck auf Detective Chief Inspector Caleb Hale erhöht.
Auch Detective Sergeant Kate Linville von Scotland Yard ist in der Gegend, um ihr ehemaliges Elternhaus zu verkaufen. Durch Zufall macht sie die Bekanntschaft von Amelies völlig verzweifelter Familie, wird zur unfreiwilligen Ermittlerin in einem Drama, das weder Anfang noch Ende zu haben scheint. Und dann fehlt plötzlich erneut von einem Mädchen jede Spur ...
Mein Fazit:
Zum Cover:
Das Cover ist relativ unscheinbar, passt aber gut zur Geschichte. Im Grunde sind sich die Cover von Charlotte Link ja alle ähnlich. Zumindest empfinde ich es so.
Zum Buch:
Erst einmal vorweg, dies ist mein erstes Buch was ich überhaupt von Charlotte Link gelesen habe, auch wenn ich einige von ihr im Regal habe, kam ich noch nie dazu eins zu lesen. Bis jetzt. Und ich frage mich wirklich warum ich damit so lange gewartet habe.
Es verschwinden junge Mädchen und bis auf eines, der 14 jährigen Amelie kam keins davon nach Hause zurück. Doch Amelie spricht nicht darüber und auch über ihre Flucht spricht sie nur sporadisch, sie ist tief traumatisiert. Ihr Lebensretter Alex Barnes entpuppt sich als Schmarotzer und nutzt die Familie schamlos aus. Für Detective Hale ist er aber ein Verdächtiger.
Der Schreibstil ist hier wirklich sehr gut, es geht zu Anfang gleich spannend los und es zieht sich durch das ganze Buch, hier gibt es für mich keine unnötig in die Länge gezogenen Passsagen und man fiebert richtig mit.
Hier wird richtig auf die Protagonisten eingegangen, man merkt beim Lesen richtig wie traumatisiert Amelie und ihre Familie durch ihre Entführung ist. Man spürt die Angst, aber auch die Dankbarkeit die Amelies Eltern gegenüber Barnes haben. Barnes wird hier als richtiger Schmarotzer dargestellt und man bekommt Hass auf ihn beim Lesen. Mir ging er richtig auf die Nerven.
Die Dialoge sind hier sehr gut herausgearbeitet und erzählt. Mir haben sie richtig gut gefallen. Wir haben hier einen Thriller der einem richtig unter die Haut geht und man richtig mit fiebert. Wer ist der Täter? Diese Frage stellte sich mir ganz oft in den doch recht vielen Seiten und ich kann sagen, dass ich wirklich keine Ahnung hatte, wer es ist. Ich denke so sollte es auch sein, denn es bringt ja nichts wenn man ab der Hälfte schon weiß wer der Täter ist.
Sehr überraschende Wendungen machen das Ganze noch einmal zu einem besonderen Leseerlebnis und ich denke auch ihr werdet doch sehr überrascht sein. Ich war es auf jeden Fall. Mir hat auch das hinter leuchten der einzelnen Personen gefallen und wie gesagt, wusste bis zum Ende nicht wer der Täter ist.
Für mich eine klare Lese – Empfehlung und ich werde definitiv noch mehr von Charlotte Link lesen. Mir ist da wirklich was entgangen.
Ich gebe 5 von 5 Sternen, weil ich durchweg unterhalten wurde und das ist bei der Anzahl der Seiten schon nicht ganz einfach.

Wahnsinnig gute Unterhaltung

Von: Emma´s Bookhouse Datum: 26. Oktober 2018

Die Suche – Charlotte Link
Verlag: Blanvalet
Gebundene Ausgabe: 24,00 €
Ebook: 19,99 €
ISBN: 978-3-7645-0442-7
Erscheinungsdatum: 1. Oktober 2018
Genre: Thriller
Seiten: 656
Inhalt:
Mehrere verschwundene Mädchen, eine Tote in den Hochmooren und scheinbar keine einzige Spur In den Hochmooren Nordenglands wird die Leiche der ein Jahr zuvor verschwundenen 14-jährigen Saskia Morris gefunden. Kurze Zeit später wird ein weiteres junges Mädchen vermisst, die ebenfalls 14-jährige Amelie Goldsby. Die Polizei in Scarborough ist alarmiert. Handelt es sich in beiden Fällen um denselben Täter? In den Medien ist schnell vom Hochmoor-Killer die Rede, was den Druck auf Detective Chief Inspector Caleb Hale erhöht.
Auch Detective Sergeant Kate Linville von Scotland Yard ist in der Gegend, um ihr ehemaliges Elternhaus zu verkaufen. Durch Zufall macht sie die Bekanntschaft von Amelies völlig verzweifelter Familie, wird zur unfreiwilligen Ermittlerin in einem Drama, das weder Anfang noch Ende zu haben scheint. Und dann fehlt plötzlich erneut von einem Mädchen jede Spur ...
Mein Fazit:
Zum Cover:
Das Cover ist relativ unscheinbar, passt aber gut zur Geschichte. Im Grunde sind sich die Cover von Charlotte Link ja alle ähnlich. Zumindest empfinde ich es so.
Zum Buch:
Erst einmal vorweg, dies ist mein erstes Buch was ich überhaupt von Charlotte Link gelesen habe, auch wenn ich einige von ihr im Regal habe, kam ich noch nie dazu eins zu lesen. Bis jetzt. Und ich frage mich wirklich warum ich damit so lange gewartet habe.
Es verschwinden junge Mädchen und bis auf eines, der 14 jährigen Amelie kam keins davon nach Hause zurück. Doch Amelie spricht nicht darüber und auch über ihre Flucht spricht sie nur sporadisch, sie ist tief traumatisiert. Ihr Lebensretter Alex Barnes entpuppt sich als Schmarotzer und nutzt die Familie schamlos aus. Für Detective Hale ist er aber ein Verdächtiger.
Der Schreibstil ist hier wirklich sehr gut, es geht zu Anfang gleich spannend los und es zieht sich durch das ganze Buch, hier gibt es für mich keine unnötig in die Länge gezogenen Passsagen und man fiebert richtig mit.
Hier wird richtig auf die Protagonisten eingegangen, man merkt beim Lesen richtig wie traumatisiert Amelie und ihre Familie durch ihre Entführung ist. Man spürt die Angst, aber auch die Dankbarkeit die Amelies Eltern gegenüber Barnes haben. Barnes wird hier als richtiger Schmarotzer dargestellt und man bekommt Hass auf ihn beim Lesen. Mir ging er richtig auf die Nerven.
Die Dialoge sind hier sehr gut herausgearbeitet und erzählt. Mir haben sie richtig gut gefallen. Wir haben hier einen Thriller der einem richtig unter die Haut geht und man richtig mit fiebert. Wer ist der Täter? Diese Frage stellte sich mir ganz oft in den doch recht vielen Seiten und ich kann sagen, dass ich wirklich keine Ahnung hatte, wer es ist. Ich denke so sollte es auch sein, denn es bringt ja nichts wenn man ab der Hälfte schon weiß wer der Täter ist.
Sehr überraschende Wendungen machen das Ganze noch einmal zu einem besonderen Leseerlebnis und ich denke auch ihr werdet doch sehr überrascht sein. Ich war es auf jeden Fall. Mir hat auch das hinter leuchten der einzelnen Personen gefallen und wie gesagt, wusste bis zum Ende nicht wer der Täter ist.
Für mich eine klare Lese – Empfehlung und ich werde definitiv noch mehr von Charlotte Link lesen. Mir ist da wirklich was entgangen.
Ich gebe 5 von 5 Sternen, weil ich durchweg unterhalten wurde und das ist bei der Anzahl der Seiten schon nicht ganz einfach.

Spannend, mitreißend, fesselnd

Von: Elvira Pfeiffer - Goch9 Datum: 23. Oktober 2018

Ein 14-jähriges Mädchen, Amelie Goldsby, verschwindet von einem gutbesuchten Parkplatz’ eines Einkaufszentrums. Niemand hat etwas beobachtet. Die Eltern sind alarmiert und verzweifelt, denn am gleichen Tag wurde die Leiche der 14-jährigen Saskia Morris gefunden. Sie verschwand vor fast einem Jahr auch spurlos. DS Kate Linville vom Londoner Scotland Yard, die zufällig in der Pension der Goldsbys logiert, unterstützt die Familie bei der Suche.
Nach Tagen der Befragungen verzweifelt Detective Chief Inspector Caleb Hale daran, absolut keinen Anhaltpunkt, keinen Ermittlungsansatz bei den Verbrechen an diesen jungen Mädchen zu finden. Hat er es mit einen Serientäter zu tun? Gehört das spurlose Verschwinden einer weiteren Jugendlichen vor drei Jahren auch zu dieser Serie?
Kate, die sich bereits einmal in einen Fall von Hale eingemischt hat, als es um den Mord an ihren Vater ging, hält sich zurück, obwohl sie wieder andere Vorstellungen von den Ermittlungen hat.

„Gnadenlos, Perfide, Abgründig“ verkündet das Cover dieses Kriminalromans. Das trifft es ziemlich gut. Wir begegnen in diesem Fall wieder DS Kate Linville und DCI Caleb Hale in Scarborough, die wir schon aus einem Vorgängerband kennen. Die beiden Charaktere sind im Vorgängerbuch ihre Arbeit, Privatleben und Probleme betreffend sehr genau gezeichnet worden. Leider hat Frau Link ihnen keine Entwicklung und Veränderung in den drei Jahren seit ihrem letzten Zusammentreffen zugestanden. Da fehlte mir etwas.
Die Autorin kommt auf den 654 Seiten mit erstaunlich wenigen blutigen Gewaltakten aus. Schafft es aber trotzdem von der ersten bis zur letzten Seite einen ununterbrochenen Spannungsbogen aufzubauen. Das Verschwinden von jungen Mädchen fasst den Leser an. Wir spüren wie die Verzweiflung bei den Ermittlern immer mehr um sich greift, weil sie, egal in welche Richtung sie ermitteln, keinen Ansatzpunkt für weiterführende Ermittlungen erwischen. Wir bekommen eine Gänsehaut, wenn wir einzelnen Gedanken und Plänen des Täters folgen. Wir schöpfen Hoffnung, wenn Kate Linville eigenmächtige Ermittlungen anstellt. Wir vermuten, wir rätseln und sind dann enttäuscht, wenn wieder eine Spur in eine Sackgasse verläuft. Wir leiden mit den Eltern und manchmal auch mit dem Täter, den wir aber noch nicht lokalisieren können. Aber wir erfahren viel über seine Wünsche, Sehnsüchte und Enttäuschungen.
Es ist einfach genial, wie wir Leser mitgenommen werden.
Das ist wieder einmal ein fesselnder, mitreißender und spannender Krimi von Frau Link.
Danke, ich freue mich auf mehr.

Fesselnder und spannender psychologischer Krimi

Von: vielleser18 Datum: 23. Oktober 2018

Wieder einmal ein sehr gelungener psychologischer Krimi von Charlotte LInk. Ich mag ihren Schreibstil sehr, ihre Figuren, diese subitle Spannung und vor allem die Auflösung ihrer Fälle.

Das aktuellen Buch "Die Suche" ist Anfang Oktober 2018 erschienen. Es ist der zweite Fall, in dem Detective Sergeant Kate Linville vom Scotland Yard aus London und Detective Chief Inspector Caleb Hale aufeinander treffen. Kate Linville ist mehr oder weniger zufällig in das Verschwinden von jungen Mädchen in ihrem alten Heimatort Scarborough verwickelt worden. Und das eigentlich nur, weil sie das Haus ihrer verstorbenen Eltern verkaufen will. Die 14jährige Amelie Goldsby verschwindet genau am selben Tag als die Leiche eines anderen Mädchens, das ein Jahr zuvor verschwunden ist, gefunden wird. Zufall? Ein Serienmörder? Kate ist neugierig und zudem wohnt sie auch noch in der Pension der Goldsbys.

Es ist ein Krimi, der bei mir vor allem durch die gut aufgebauten Figuren punktet. Da ist einmal Kate, die ihrem Mauerblümchen-Image entkommen möchte und einsam ist, aber es noch nie geschafft hat eine feste Beziehung einzugehen und sich nun in die Welt des Online-Datings wagt. Da ist Caleb Hale, der nun unter Druck gesetzt, der Versuchung nicht widerstehen kann, und wieder zum Alkohol greift.
Und da sind junge Mädchen, die verschwinden und die aus ganz verschiedenen häuslichen Umfelden entstammen.
Die Figuren agieren authentisch, Charlotte Link erzählt aus verschiedenen Perspektiven, so dass private Entwicklungen und kriminalistische Spurensuche Hand in Hand gehen, sich abwechseln und ergänzen.

Es ist von Anfang an eine Grundspannung vorhanden, die konstant bleibt. Dazu tragen auch kurze Sequenzen des Täters bei, die immer wieder eingestreut werden. Man rätselt mit, man fühlt vor allem mit und der Sog wird immer größer, je mehr auch die Spannung steigt. Bei mir war es so, dass ich die letzten 280 Seiten das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen konnte und das Buch dann an einem Sonntag einfach fertig lesen musste....und Charlotte Link hat mich wirklich überrascht ! Wer einen blutigen Thriller erwartet, der mag enttäuscht sein, mir jedoch hat dieser psychologische Krimi sehr gut gefallen. Immer wieder abwechslungsreich, niemals langweilig, ein sehr guter Aufbau der Dramaturgie und ein gelungener Showdown mit Überraschungen. Dazu Figuren, die sich entwickeln, die authentisch wirken und genug Ecken und Kanten haben, um mich zu fesseln.

Ich kannte den ersten Fall von Kate Linville und Caleb Hale nicht, im Buch werden auch nur Andeutungen über ihren ersten Fall gemacht . Es ist egal, in welcher Reihenfolge man sie liest, die Fälle hängen nicht zusammen. Dennoch bin ich so neugierig geworden, dass ich das andere Buch nun auch lesen muss. Mir gefallen die Figuren und ich denke, dass es da auch noch weitere Fälle und neue Entwicklungen bei den beiden geben wird. Ich hoffe es jedenfalls.

Fazit:
Fesselnder und spannender psychologischer Krimi mit überraschenden Entwicklungen und tollen Figuren.

„Die Suche“ von Charlotte Link (blanvalet)

Von: Barbara Hauschild & Christian Funke Datum: 23. Oktober 2018

Pünktlich zum Herbst erscheint das neue Werk von Charlotte Link, 600 Seiten stark und mit düsterem Cover… Und, ist das ein Kriminalroman, wie das Cover sagt? Nicht doch eher ein Thriller? Von beidem das Beste, würde ich sagen: Das Ermittlungs-Personal entstammt der örtlichen Polizeibehörde bzw. Scotland Yard. Hier gibt es ein Wiedersehen mit Chief Inspector Caleb Hale und Detective Sergeant Kate Linville, bekannt aus „Die Betrogene“. Das nicht ganz spannungsfreie Verhältnis der beiden Ermittler (da war doch mal mehr…?) ist ein netter Nebenschauplatz.
Das Thriller-Element des „Kriminalromans“ machen die bedrückenden Stimmungen und angedeutete menschlichen Dramen aus, die nicht so schnell wieder loslassen. Das alles zeichnet Link in leichtgängiger Sprache, wodurch das latente Grauen noch befördert wird. Die – in der Drucktype abgesetzten – Einblicke in die Täterseele führen den Leser ganz langsam an dessen psychische Abgründe heran. So schrecklich alles ist – aufhören kann man hier nicht so einfach.
Die Geschichte selbst ist, auf beste Charlotte-Link-Manier, aus diversen einzelnen Fäden gesponnen, ohne dabei unübersichtlich zu werden. Der Leser erhält soviel Information und Einblick in die präzise ausgearbeiteten Charaktere, wie er zum Verfolgen der Story benötigt – und plötzlich ist alles wieder ganz anders. Kapitel für Kapitel bilden sich so Verdachtsmomente, die man dann – bei der nächsten überraschenden Wendung - doch wieder verwirft.
Auf diese Weise gelingt es der Autorin, den Spannungsbogen tatsächlich über 600 Seiten hinweg aufrecht zu erhalten. Auch das Finale, in dem schließlich die Fäden zusammen laufen, ist alles andere als vorhersehbar.
Die vielen verschiedenen Figuren sind stimmig konstruiert und bleiben keineswegs eindimensional, was besonders bei Kate Linville deutlich wird, der ein Ausbruch aus ihrer Mauerblümchen-Rolle herzlich gegönnt ist.
Alles in allem: ein spannender Pageturner für eine regnerischen Herbstwoche, in der man sich nicht zu viel anderes vornehmen sollte… Nach dem nicht ganz überzeugenden Werk „Die Entscheidung“ (2017) kann man nach „Die Suche“ erfreut feststellen: Charlotte Link ist wieder da.

Spannend nach gutem alten Vorbild

Von: Michael Lausberg Datum: 23. Oktober 2018

Für ihren neuen Roman greift Charlotte Link auf die wilde Moorlandschaft im Norden Englands zurück. In der unwirtlichen Gegend im Norden England gibt es dünn besiedelte Hochmoore und auch vornehmlich grasbewachsenen Flächen, die sich als Hintergrundszenen für einen psychologischen Krimi wie diesen hervorragend eignen. Erprobte Versatzstücke wie abgelegene Gebäude, gruselige Moorlandschaften und sonderbare Bewohner wie in guten Grusel- oder Thrillerfilmen werden auch hier abgerufen. Dies wird mit einem besonders grausamen Verbrechen, dem Mord an einem Kind, verknüpft.
Als im Moor die Leiche der ein Jahr zuvor verschwundenen 14jährigen Saskia Morris gefunden wird, ist die Aufregung im Police Department im Ferienort Scarborough groß. Wie so vieles in dem Roman ist Scarborough keine Fiktion, sondern existiert wirklich: eine Mittelstadt in der englischen Grafschaft North Yorkshire und Verwaltungssitz des Borough of Scarborough. Der Schock um den Mord steigert sich noch auch durch die Sensationslust der Medien noch mehr, als die ebenfalls 14-jährige Amelie Goldsby vermisst wird. Die Situation verlangt schnelle Aufklärung des Falles.
Die zufälligerweise in ihrer früheren Heimat weilende Detective Sergeant Kate Linville von Scotland Yard nimmt sich des Falles an, als sie durch Zufall Amelies Familie kennenlernt und ihnen helfen will. Während ihrer privaten Ermittlungen wird noch einmal der Spannungsbogen erweitert, als noch ein Mädchen spurlos verschwindet.
Ein wenig erinnert der Roman an die Stimmung von Ruth Rendalls „Der Herr des Moores“, Deborah Crombies „Das Hotel im Moor“ oder sogar an A.C. Doyles Klassiker „Der Hund von Baskerville“. Die Moorlandschaft, von der etwas Geheimnisvolles, Unheimliches ausgeht, spielt nicht nur auf dem Buchcover eine Rolle. Das Moor dient auch hier als Metapher, es wirkt mehrdeutig, denn schließlich sind sie Wasser und Land, verödet und doch im Wandel, was sich auch in der Lösung der Falles widerspiegelt.
Die Spannung muss von Charlotte Link nicht künstlich angeheizt werden, man fühlt sich schon nach einiger Zeit in den Fall und seine mysteriöse Umgebung hineinversetzt. Ein Klassiker des psychologischen Aufbaus wie in guten englischen Krimis.

Ein vielschichtiger Kriminalfall, in dem nichts ist , wie es scheint

Von: Magische Momente Datum: 22. Oktober 2018

Als absoluter Fan von Charlotte Link, war es ein absolutes Muss auch ihren neuen Kriminalroman zu lesen.
An dieser Stelle meinen herzlichen Dank an den Verlag für das Rezensionsexemplar. Dies beeinflusst meine Meinung jedoch in keinster Weise.

Gefangen war ich sofort von der Atmosphäre, als auch vom Prolog.
Beides sehr düster und unheilvoll, es vibrierte förmlich in mir , dem Ganzen auf den Grund zu gehen.
Doch das gestaltete sich dann als gar nicht so einfach.
Denn diese Geschichte ist komplexer , als man zunächst vermuten würde.
Die Autorin nimmt sich dabei sehr viel Zeit für ihre Charaktere. Sie gestaltet sie sehr tiefgründig und detailreich. Dadurch wirken sie auch unheimlich authentisch auf den Leser.
Man kann sich mit ihren Problemen auseinandersetzen und ihre Stärken und Schwächen ergründen und analysieren.
Was mir richtig gut gefallen hat , man findet alte Charaktere wieder.
Kate Linville und Caleb Hale hatten bereits in “Die Betrogene “ einen Auftritt. Ich bin daher sehr gespannt darauf, ob dies auf eine Reihe um die beiden hinausläuft.
Was mir bei den beiden Ermittlern besonders gefällt , das sie herrlich normal sind. Auch wenn ich Kate oft nicht verstehen konnte ,das sie sich selbst untergräbt.
Es gab nicht wenig Momente, wo ich sie am liebsten geschüttelt hätte.
Währenddessen hat man das Gefühl, Caleb verzweifelt immer mehr an seinem Fall.
Doch dann scheint es , als ändere sich alles.

Charlotte Link hat eine sehr fließende und fesselnde Art zu schreiben und das ganze mit bildhaften Details zu untermauern.
Die Geschichte ging mir sehr nahe, besonders was Hannah betraf. Manchmal brauch es nicht viel , um einen Menschen so sehr ins Herz zu schließen.
Ein Mädchen, das mich während dieser ganzen Story nicht losließ.

Die Handlung gestaltete sich hier abwechslungsreich.
Was auch an den unterschiedlichsten Perspektiven lag.
Man begleitet die Ermittler, als auch Täter und Opfer.
Was dem ganzen sehr viel Tiefe und Präsenz verlieh.
Man konnte sich ein Bild von Ihnen machen und auch die Hintergründe kennenlernen.
Etwas was bei diesem Roman unheimlich wichtig ist.
Ich empfand die Entwicklung unheimlich dramatisch, aber auch stellenweise als sehr traurig und einsam.
Die Charaktere haben einfach so viel Verlorenheit ausgestrahlt, das es mich einfach mitgerissen hat.
Am Anfang jedoch hat mir etwas das Tempo gefehlt.
Spannung war da , keine Frage.
Aber mir fehlte noch ein bisschen mehr Nervenkitzel.
Das setzte dann später ein.
Obwohl ich meine Verdächtigen hatte , hat es die Autorin wirklich gut verstanden, mich immer wieder umdenken zu lassen.
Finesse , Kalkül , Wut
Wahnsinn, Abgründigkeit und Perfidität.
Ich könnte es noch endlos weiterführen.
Man trifft auf so viel , das es einem den Atem abschnürt.
Ich hab so mitgelitten mit den Charakteren.
Ganz besonders mit den Opfern.
Am Ende muss ich ehrlich gestehen , war ich fassungslos und einfach geschockt.
Wie? Was? Warum?
Ich konnte es einfach nicht begreifen und miteinander in Einklang bringen. Es hat meine Welt zum Einsturz gebracht.
Letztendlich mündete alles in einen gut durchdachten und explosiven Showdown.
Schlussendlich hat Charlotte Link hier einen sehr gut durchdachten und facettenreichen Kriminalroman zu Papier gebracht , bei dem einem Hören und Sehen vergeht.
Der psychologische Aspekt ist sehr gut ausgearbeitet und das Setting einfach traumhaft.
Dabei nimmt sie sich auch sehr viel Zeit für die zwischenmenschlichen Aspekte, was dem ganzen auch sehr viel Hoffnung und Emotionalität schenkt.
Wer es gerne etwas ruhiger mag und besonders auf die psychologische Ebene setzt , ist hiermit bestens bedient.
Mich hat Charlotte Link wieder absolut begeistert, mitgerissen und überzeugt.

Fazit:
Der nächste Kriminalfall für Kate Linville und Caleb Hale.
Vermisste Mädchen und eine Tote in den Hochmooren.
Mit vielen Details und Charakteren die einfach mitreißen, bringt Charlotte Link Themen zum Vorschein die mitreißen und emotional berühren.
Ein vielschichtiger Kriminalfall, in dem nichts ist , wie es scheint.
Lüge und Wahrheit nah beieinander liegen und der Täter kaum zu fassen ist.
Mich hat es absolut mitgerissen, schockiert und wirklich absolut fassungslos zurückgelassen.

Die Suche

Von: Nicole Plath Datum: 21. Oktober 2018

Die 14-jährige Amelie Goldsby verschwindet spurlos vom Parkplatz eines Einkaufsmarktes. Kurz zuvor wurde in den Hochmooren Nordenglands die Leiche der ebenfalls 14-jährigen Saskia Morris gefunden. Detective Chief Inspector Caleb Hale und sein Team stehen unter Druck. Was wird der von den Medien „Hochmoor-Killer“ genannte Täter mit Amelie anstellen? Ist sie sein zweites Opfer? Um ihr ehemaliges Elternhaus zu verkaufen, befindet sich Detective Sergeant Kate Linville in Scarborough. Zufällig lernt sie die Eltern von Amelie kennen und erlebt dessen Verzweiflung hautnah mit.

„Die Suche“ beginnt mit mehreren Erzählsträngen, die sich zu einer spannenden Geschichte entwickeln. Emotional ist der Leser an allen Figuren nah dran. Amelies Eltern, DCI Coleb Hale und DS Kate Linville erreichen den Leser auf allen Ebenen. Neben der verzweifelten Suche nach Amelie und dem „Hochmoor-Killer“ gibt es Einblicke in das Privatleben von Hale und Linville. Beide kennen sich, seit Hale an dem Mord von Linvilles Vater ermittelte. Jede der Figuren hat mit ihren eigenen Dämonen und Problemen zu kämpfen. Diese nehmen jedoch nicht den Großteil der Geschichte ein. Mittelpunkt ist die Suche nach dem, was mit Amelie geschehen ist.

Geschickt werden in der Geschichte immer wieder die Gedanken des Täters und sein Verhalten eingestreut. Je enger die einzelnen Erzählstränge zusammen kommen, desto mehr nimmt die Spannung zu, und die Seiten fliegen nur so dahin.

Charlotte Link ist ein sehr guter Roman gelungen, der alle Zutaten eines Kriminalromans hat. Da in dieser Geschichte minimal auf die Geschehnisse um den Mord an Linvilles Vater eingegangen wird – aber ohne viel zu verraten – sollte der Roman „Die Betrogene“ zuerst gelesen werden. Dadurch kann sich der Leser noch intensiver in die Bekanntschaft von Hale und Linville hineinfühlen.

„Die Suche“ ist Teil einer Buchreihe um die Scotland Yard Ermittlerin Kate Linville. Die einzelnen Fälle sind abgeschlossen und lassen sich ohne Vorkenntnisse lesen. Ein Einstieg in die Reihe ist somit jederzeit problemlos möglich.

Ich danke dem Bloggerportal und dem Blanvalet Verlag für die Zusendung dieses Rezensionsexemplars.

Fesselnd und herausragend!

Von: Alexandra Datum: 20. Oktober 2018

Titel: Die Suche
Autorin: Charlotte Link
Preis: 24,00 Euro
Verlag: Blanvalet
Seitenzahl: 656 Seiten

Inhalt: In den Hochmooren Nordenglands wird die Leiche der ein Jahr zuvor verschwundenen 14-jährigen Saskia Morris gefunden. Kurze Zeit später wird ein weiteres junges Mädchen vermisst, die ebenfalls 14-jährige Amelie Goldsby. Die Polizei in Scarborough ist alarmiert. Handelt es sich in beiden Fällen um denselben Täter? In den Medien ist schnell vom Hochmoor-Killer die Rede, was den Druck auf Detective Chief Inspector Caleb Hale erhöht.
Auch Detective Sergeant Kate Linville von Scotland Yard ist in der Gegend, um ihr ehemaliges Elternhaus zu verkaufen. Durch Zufall macht sie die Bekanntschaft von Amelies völlig verzweifelter Familie, wird zur unfreiwilligen Ermittlerin in einem Drama, das weder Anfang noch Ende zu haben scheint. Und dann fehlt plötzlich erneut von einem Mädchen jede Spur ...

Fazit: Meine Lieben, ich freue mich so sehr, euch endlich wieder ein Buch von Charlotte Link vorstellen zu können! Als ich gesehen habe, dass sie wieder etwas Neues rausbringt, war ich schon voller Vorfreude! Ich liebe ihre Bücher so sehr und ihr Stil ist einmalig! Dementsprechend hatte ich unglaublich große Erwartungen.

Das Cover gefällt mir persönlich richtig gut. Ihre Cover sind ja generell immer düster zurecht gemacht, aber dass passt für mich einfach gut zusammen, gerade im Bezug auf die Geschichten. Toll finde ich den farblichen Akzent mit dem Gelb, denn auch die beiden Innenseiten sind gelb und dass gibt dem Äußeren immer so den letzten Schliff, meiner Meinung nach.
Allerdings war ich erst ein wenig erschrocken, als ich das Buch ausgepackt habe, denn es ist echt "schwer" und vergleichsweise dick zu ihren anderen Werken.
Der Preis von 24 Euro ließ mich zwar erstmal schlucken, aber für Liebhaber und die Dicke des Buches ja doch nicht ganz ungerechtfertigt. Zudem bekommt man ja echt einiges geboten.

Kate Linville kenne ich ja bereits aus einem anderen Fall und dort war sie mir schon irgendwie zu unscheinbar. Sie ist leider eben die Art von Frau, die nur eine Sache echt gut kann und beim Rest eher durchgängig versagt. Daher auch die Unsicherheit, die sie natürlich direkt unattraktiver macht.
Aber als Ermittlerin ist sie eben spitze und ihre Art zu Denken gefällt mir.
Caleb Hale hatte diesmal nicht so eine wichtige Rolle, aber nach wie vor hoffe ich ja darauf, dass die beiden endlich mal was essen gehen und dann erkennen, dass sie ein super Team wären. Privat und beruflich.

Die Geschichte entwickelt sich zunächst sehr langsam. Man wird wie üblich mitten ins Geschehen hineingeworfen und erfährt Details, die zunächst unwichtig erscheinen. Aber bei Frau Link ist nie irgendwas unwichtig und so sollte man echt immer aufpassen, um den entscheidenen Hinweis zu entdecken.Wie üblich verflechtet Frau Link verschiedenste Geschichten zu einem riesigen Handlungsstrang. Dabei wird man von unerwarteten Wendungen, aufgedeckten Geheimnissen und Kates Querdenken immer wieder überrascht.
Ich war relativ froh, dass dieses Buch doch nicht ganz so gruselig ist, wie einige andere ihrer Bücher, denn gerade bei dem "Beobachter" hatte ich abends echt Probleme mit dem Einschlafen. Hier jedoch erwartet einen eine gute Mischung aus Spannung und Action, aber keine Gänsehautmomente, wo einem ein Schauer nach dem anderen überläuft.

Das Ende kam sehr überraschend und auch wenn ich schon so meinen Verdacht hatte, dass mit dieser Person etwas nicht stimmt, so hätte ich doch nie diese Art von Motiv erwartet. Sehr schön umgesetzt und im Grunde unmöglich vorher genau zu sagen, was passiert ist.

Meiner Meinung nach wieder mal eine herausragende und wunderbare Geschichte, die sich lohnt gelesen zu werden!

Charlotte Link "Die Suche" - packend, spannend

Von: Christel Jäckel Datum: 19. Oktober 2018

Detective Sergeant Kate Linville von Scotland Yard will eigentlich nur ein paar Tage in Scarborough bleiben,um das Haus ihrer Eltern zu verkaufen. Jedoch sind die Mieter spurlos verschwunden und haben ein völlig zugemülltes Haus hinterlassen. Kate muß sich in eine Pension einmieten und erfährt, daß dort gerade die 14-jährige Tochter des Vermieterpaares vermißt wird. Zunächst unfreiwillig wird Kate in die Ermittlungen einbezogen. Kurz zuvor wurde bereits ein ebenfalls 14-jähriges Mädchen in den Hochmooren tot aufgefunden.Es könnte ein Zusammenhang bestehen. Kate wird abermals mit den tiefsten Abgründen der menschlichen Seele konfrontiert.
Bei ihren Recherchen trifft Kate auch wieder auf Detective Chief Inspector Caleb Hale.
Ein packender Krimi , der einen bis zum überraschenden Ende nicht losläßt...

Ein super Krimi mit minimalen Schwächen

Von: Nalik Datum: 17. Oktober 2018

In diesem Buch gibt es für bekennende Charlotte Link Leser ein Wiedersehen mit Scotland Yard Ermittlerin Kate Linville und DCI Caleb Hale.

Die Einzelgängerin Kate Linville findet sich erneut in Scarborough wieder, da ihre Mieter ihr Elternhaus komplett verwüstet haben. Schweren Herzens entschließt sie sich mit der Vergangenheit abzuschließen und das Haus zum Verkauf zu renovieren. Solange will sie noch vor Ort bleiben und dann wieder nach London zurück kehren. In einer kleinen Pension eingemietet wird sie Zeuge eines Vermisstenfalls, denn die Tochter der Besitzer ist spurlos verschwunden. Leider ist sie nicht die einzige, denn auch vorher gab es schon Vermisstenfälle, ein junges Mädchen wurde bereits tot aufgefunden. Linville möchte der Sache auf den Grund gehen, jedoch Hale nicht wieder in seine Ermittlungen reingrätschen. Deswegen gibt sie sich als Journalistin aus und begibt sich auf die Suche. Wer wird diesen Fall lösen? Linville oder Hale?

Das Buch wird wie von Link gewohnt aus unterschiedlichen Sichtweisen erzählt. So bekommen wir Einblicke in die Arbeit der Ermittler, die Geschichte der Opfer sowie auch die Geschichte der Täter, die aber erst zum Ende hin sich in einer Geschichte wiederfinden. Das Buch ist wie gewohnt flüssig geschrieben und lässt sich gut lesen, jedoch hat mir die gewisse und gewünschte Spannung gefehlt wie ich es von Charlotte Link sonst durchaus gewöhnt bin. Die ersten hundert Seiten plätschern nur so dahin, dann nimmt das Buch langsam ein wenig Fahrt auf. Zudem finde ich, dass diesem Buch ein wenig weniger an Länge durchaus gut getan hätte. Teilweise ist mir vieles doch zu genau erzählt und nimmt dadurch dann nochmal Spannung aus der Story, die jedoch trotz allem gut gelungen ist.

Ich bin sehr gespannt drauf wie die Geschichte um Linville und Hale weitergeht, denn eines steht für mich fest. Die Geschichte der beiden kann noch nicht zu Ende sein, auch wenn es dieser Fall ist.

Das Buch ist definitiv zu empfehlen, auch wenn es kleine Schwächen aufweist.

Ein clever erdachter und vielseitiger Kriminalroman, der tief in menschliche Abgründe blicken lässt

Von: Thea Datum: 15. Oktober 2018

Detective Sergeant Kate Linville von Scotland Yard kehrt für ein paar Tage nach Scarborough in das Haus ihrer Eltern zurück, da sie es verkaufen will. Doch anstatt ihr Vorhaben schnell abzuschließen, läuft von Beginn an alles schief. Erst wird sie im Inneren des Hauses mit den schrecklichen Verwüstungen von Mietnomaden konfrontiert, die sie mit hohem finanziellen Aufwand beseitigen muss und dann wird auch noch im naheliegenden Bed and Breakfast die Tochter des Besitzerehepaares vermisst, gerade als Kate dort ein Zimmer bezieht. Und noch bevor die Polizei mit ihren Ermittlungen beginnt, kommt der Verdacht auf, dass Emiliy das nächste Opfer eines Killers geworden ist, der bereits seit einem Jahr im Hochmoor sein Unwesen treibt.

Mit die "Die Suche" knüpft Charlotte Link nahtlos an die Ereignisse in ihrem Kriminalroman "Die Betrogene" an, in denen sie die Polizistin Kate Linville den Mörder ihres Vaters suchen ließ. Schon damals war die Londoner Detectivin ohne dienstliche Befugnisse in Scarborough unterwegs, wo sie über den alkoholkranken Detective Chief Inspector Caleb stolperte, der ihr regelmäßig in die Quere kam. Und auch diesmal kreuzt er als verantwortlicher Ermittler ihren Weg, nur dass ihre Beziehung inzwischen in freundschaftlichen Bahnen verläuft. Deshalb ziehen sie gemeinsam an einem Strang, und während er mehr oder weniger erfolgreich den offensichtlichen Spuren nachgeht, stellt Kate unter dem Deckmantel einer Journalistin eigene Recherchen an. Allerdings kommt sie dem Täter viel zu nah und wird bald selbst mit seinen skrupellosen Taten konfrontiert.

Gewohnt flüssig und fesselnd, unter Zuhilfenahme mehrerer Handlungsstränge und vielfältiger Figuren versteht es Charlotte Link eine Geschichte zu erzählen, die mehr als nur ein Verbrechen und seine Aufklärung zum Inhalt hat. So lernt der Leser neben den Opfern auch ihre Familien kennen, taucht in das von Rückschlägen geprägte Leben der Ermittler ein und erfährt viel vom Täter selbst, der einen schonungslosen Einblick in seine kranken Gedanken gewährt. Ein wirklich vielschichtiger Plot, der erst zum Schluss das ganze Ausmaß einer Tragödie offenbart, die gleich mehreren Menschen zum Verhängnis wird. Und obwohl die Handlung manchmal dann doch etwas konstruiert erscheint, bleibt die Spannung auf einem hohen Level und sorgt dafür, dass das Buch nur schwer aus der Hand gelegt werden kann.

Fazit:
Ein clever erdachter und vielseitiger Kriminalroman, der tief in menschliche Abgründe blicken lässt und damit einige spannende Lesestunden beschert.

Kate Linville und DCI Hale ermitteln wieder- Packender Krimi mit unerwarteten Wendungen, wenn auch mit leichten Längen.

Von: Nicole Gauert (Nicole Happyendbuecher) Datum: 15. Oktober 2018

Scotland Yard Ermittlerin und Einzelgängerin Kate Linville ist erneut in Scarborough. Diesmal eigentlich nur, um mit der Vergangenheit abzuschließen. Nachdem sich Mieter des Elternhauses, als Messis entpuppten und die Räume dermaßen zumüllten, dass nur noch eine Entkernung helfen kann, möchte Kate vor Ort bleiben; so lange, bis sie einen Käufer für das Haus gefunden hat. In der Zwischenzeit zieht sie in eine kleine privat geführte Pension im Ort und wird daher eher zufällig in einen Vermisstenfall verwickelt. Die Tochter der Pensionswirtin, Amelie Goldsby, verschwindet plötzlich aus dem Auto ihrer Mutter, die eigentlich nur schnell in den Supermarkt springen wollte. Normalerweise wäre das kein Grund zur Aufregung, doch kurz zuvor wurde ein kleines Mädchen entführt und ermordet in den Hochmooren aufgefunden und nun befürchtet die Polizei, dass Amelie ebenfalls in die Hände des, von der sensationlüsternen Presse betitelten „Hochmoor-Killers“ gefallen sein könnte.

DCI Caleb Hale staunt nicht schlecht, als er Kate in der Pension entdeckt, doch diese versichert ihm felsenfest, dass sie sich diesmal nicht in seine Ermittlungen einmischen wird. Schließlich hat sie alle Hände voll damit zu tun, einen Käufer für das Haus zu bekommen. Außerdem hat sie sich in einer Datingagentur angemeldet und hofft, endlich einen passenden Partner zu finden, damit sie sich nicht mehr so einsam fühlen muss.
Caleb, der zwar mittlerweile trocken, aber immer noch in Versuchung ist, seiner Alkoholsucht nachzugeben, stößt bei seinen Nachforschungen auf ein weiteres Mädchen, das vor vier Jahren spurlos verschwand. Auch Hannah lebte, zusammen mit ihrem Vater Ryan, in Scarborough. Es scheint also so zu sein, dass hier tatsächlich ein Serientäter am Werk ist und Caleb fürchtet, dass ihm die Zeit wegläuft.

Derweil versucht eine Betreuerin vom Jugendamt händeringend ihren Schützling Mandy zu finden. Laut ihrer Familie lief das junge Mädchen nach einem Streit mit der Mutter davon, doch seitdem ist bereits einige Zeit vergangen und so wendet sich die Betreuerin verzweifelt an die Polizei. Die Ermittler reagieren jedoch äußerst verhalten, denn Mandys Familie wurde bereits mehrfach auffällig; zudem verschwand Mandy bereits zuvor, weil sie es zu Hause nicht aushielt. Sie glauben nicht daran, dass Mandy entführt wurde.
Dann taucht Amelie wieder auf; ihr ist die Flucht gelungen vor ihrem Peiniger, der sie festhielt. Doch Amelie ist schwer traumatisiert und will nicht über das, was ihr geschehen ist, reden…

Nachdem Charlotte Link, in ihrem 2015 erschienenen Roman „Die Betrogene“ Kate Linville und DCI Caleb Hale bereits schon mal aufeinander treffen ließ, handelt es sich bei dem aktuellen Krimi „Die Suche“ um eine lose Fortsetzung, die übrigens auch bereits fürs TV verfilmt wurde mit Peri Baumeister und Dirk Borchardt in den Hauptrollen.

Neben, den bereits bekannten Figuren, Kate und Caleb, lernt man in „Die Suche“, einige Nebenfiguren kennen, deren Werdegang, eng mit dem Kriminalfall der verschwundenen Mädchen verknüpft ist. Durch diese Akteure, bekommt der Leser viele unterschiedliche Blickwinkel auf den zunächst sehr undurchsichtigen Fall geboten, was mir gut gefiel. Dazu hat Charlotte Link ihrem Ermittlerduo eine akribisch erzählte Ermittlungsarbeit auf den Leib geschrieben, die mich dagegen ein wenig zwiegespalten zurückgelassen hat. Einerseits finde ich es interessant, wenn Autoren die Polizeiarbeit glaubwürdig verpackt, einbindet, andererseits sorgte die Ausführlichkeit, mit der die Autorin hier vorging, aber auch für einige Längen. Manches wird zu oft wiederholt, dazu hat man das Gefühl, als wüsste Caleb nicht wirklich, was er tut; begeht in seiner Unsicherheit und seinem Starrsinn Fehler, die er eigentlich, bedenkt man seinen Rang und seine Berufserfahrung, nicht machen dürfte.

Eigentlich ist es wieder Kate, die ihm in Sachen Ermittlungsarbeit den Rang abläuft, was ich schade fand; ich hätte mir stattdessen eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe, der beiden gewünscht. Überhaupt kommt Caleb leider etwas kurz in diesem Band. Stattdessen erfahren die Leser diesmal noch etwas mehr über Kates Gedanken-und Gefühlswelt, wobei Kate immer noch recht spröde erscheint, was sich ja vielleicht in einem weiteren Teil noch ändern wird. Immerhin zeigt sie erste Anlagen sich zu öffnen, selbst wenn sie verletzt wurde…

Nachdem die erste Hälfte des Romans ein wenig gemächlich erzählt erscheint, zieht die Autorin dann aber endlich den Spannungsbogen an, streut falsche Fährten und besonders Mandys Romanpassagen fand ich unglaublich packend erzählt! Viele Leser bescheinigen der Autorin ja einen sehr leichten Erzählstil, doch Charlotte Link hat das große Talent, die Gefühlswelten ihrer Protagonisten sensibel und glaubwürdig darzustellen, so dass man sich gut in die Akteure hineindenken kann; selbst wenn man sich nicht durchweg sympathisch findet, ist man dennoch neugierig auf ihren Werdegang. Ich habe mich, bis auf besagte Kritikpunkte, gut unterhalten gefühlt von dem zweiten Linville/Hale Roman und hoffe sehr, dass die Autorin einen dritten Teil schreiben wird, denn ich bin schon neugierig auf eine Weiterentwicklung des Heldenpaares.

Fesselnd von Anfang bis zum Ende – Link hat es wieder geschafft mich zu begeistern

Von: Leben. Lieben. Lachen. Lesen. Datum: 15. Oktober 2018

Charlotte Links neuer Krimi „Die Suche“ hat mich begeistert, so viel vorne weg. Der Plot ist ab der ersten Seite spannend und bleibt es auch über die kompletten 565 Seiten hinweg.
Die Autorin schafft es nämlich mit Wendungen und einem tollen Ermittler-Protagonisten-Duo eine tolle Atmosphäre zwischen Spannung und Fassungslosigkeit zu erzeugen.
Detective Sergeant Kate Linville von Scotland Yard und ihr Kollege Detective Chief Inspector Caleb Hale von der örtlichen Polizei (die beiden sind übrigens schon aus dem Buch „Die Betrogene“ bekannt) sind beide in den Fall der verschwundenen Amelie verwickelt. Caleb Hale beruflich und Kate, weil sie im B&B der Eltern der Verschwundenen untergekommen ist, während ihr eigenes Elternhaus renoviert wird.

Die Verquickung des Falls mit dem Privatleben der Ermittler funktioniert ohne aufgesetzt zu sein und bringt die Geschichte jederzeit weiter. Kate ist als Protagonistin toll angelegt und ich habe wirklich mit ihr mitgefiebert und das auf verschiedenen Ebenen.

Nicht nur für Fans von Charlotte Link ist „Die Suche“ empfehlenswert.

Der 2. Fall für Kate Linville

Von: Harakiri Datum: 14. Oktober 2018

In Scarborough verschwinden immer wieder junge Mädchen. Als eines tot aufgefunden wird und gleichzeitig die 14jährige Amelie verschwindet, ist zufällig DS Kate Linville von Scotland Yard vor Ort. Doch eigentlich ist sie ja dort nicht zuständig, kann aber eigene Ermittlungen nicht unterlassen. Und dann trifft sie auch wieder auf ihren alten Bekannten Caleb Hale. Kate findet das einzige lose Ende in dem Fall und gerät selbst in Gefahr.

Ein Buch, durch das man geradezu durchrast. Durch das Verschwinden der Teenager bekommt die Handlung eine besondere Brisanz, man fiebert einfach mehr mit als würden Erwachsene verschwinden. Auch die Charaktere sind – wie bei Charlotte Link gewohnt – hervorragend ausgearbeitet und durchwegs authentisch. Kate Linville kennt man als Leser schon aus dem Buch „Die Betrogene“, in dem sie – ebenfalls in Scarborough – den Mord an ihrem Vater aufklärt. Kate ist eine gute Ermittlerin, aber als Frau hat sie es eher schwer. Auch diesen Faktor baut Link überzeugend in ihre Handlung mit ein.
Auch in Mandy finden wir ein starkes Mädchen, von der ich immer wieder gern gelesen habe. Und mit dem Schauplatz – der etwas düstere Norden Englands – komplettiert Link die bedrückende Szenerie.
Das Buch hält einiges an überraschenden Wendungen parat und so musste ich am Ende die eine oder andere Stelle noch einmal lesen, um den gewissen AHA-Faktor zu haben. Auch der Täter hat mich sehr überrascht, wenngleich ich das Motiv nicht ganz schlüssig nachvollziehen konnte. Jedenfalls hat uns Link hier sehr lange im Dunkeln tappen lassen und ich hatte nicht den geringsten Verdacht.
Fazit: Einmal begonnen mag man nicht mehr aufhören.

Charlotte Link ist einfach einzigartig

Von: Mattis Bücherecke Datum: 13. Oktober 2018

Die Suche ist nach Die Betrogene das zweite Buch der Autorin, in dem Detective Chief Inspector Caleb Hale und Detective Sergeant Kate Linville von Scotland Yard die Ermittlungen übernehmen, der eine Offiziell, die andere auf eigene Faust.

Das Cover ist gut gewählt, fängt es doch gut die Atmosphäre und die Landschaft in Nordengland ein.

Der Schreibstil ist wie bei jedem Buch der Autorin von der ersten Seite an flüssig, die Geschichte unglaublich fesselnd und spannend. Bis ins kleinste Detail ist die Story logisch erzählt, man kann beinahe spüren, wie die Atmosphäre ist.

Mit 656 Seiten ist es ein recht dickes Buch und man könnte meinen, -gerade wenn man zum ersten Mal ein Buch von Charlotte Link liest - dass dies doch recht langatmig sein könnte, was es aber absolut nicht ist.

Die Spannung wird von der ersten bis fast zur letzten Seite aufrecht erhalten und die vielen Seiten sind durchaus berechtigt.

Man leidet außerdem regelrecht mit den Opfern und ihren Angehörigen mit und ich hab mich immer wieder gefragt, was für grausame Menschen zu solch einer Tat wohl fähig sind.

Charlotte Link enttäuscht einen nie, die gut zwei Jahre andauernde Wartezeit auf ihr neustes Buch haben sich definitiv gelohnt. Ich hoffe nur, dass wir auf ihr nächstes Buch nicht wieder zwei Jahre warten müssen.

Ich kann dieses Buch nur jedem empfehlen.

Sie überzeugt wieder mit einem tollen Krimi!

Von: Juliane von I AM JANE Datum: 13. Oktober 2018

Meine Meinung:

Charlotte Link gehört zu den größten deutschen Autoren. Sie schreibt schon seit Jahren Krimis, die allesamt sehr beliebt sind. So wurden auch schon einige ihre Bücher im deutschen Fernsehen verfilmt. Ich habe auch schon einige Charlotte Link Krimis verschlungen: Wieder und wieder ziehen mich ihre Geschichten in ihren Bann. So MUSSTE ich natürlich den neuen Roman “Die Suche” lesen.

Wir treffen hier zwei Ermittler aus dem vorigen Roman wieder, den ich auch gelesen hatte – mich aber nur grob an den Inhalt erinnere. Aber das macht nichts, diesen Krimi kann man auch komplett ohne Vorkenntnisse lesen. Das was man wissen muss, wird nochmal wiederholt.

Schon ab Seite 1 war ich voll dabei. Ich hab wirklich keine Ahnung wie Charlotte Link das macht. Vielleicht ein Zauber? Es muss so sein! Denn wie eine solche “normale” Erzählung – wie bei diesem Beginn – mich so fesseln? Ihr Schreibstil ist einfach einzigartig.

Die über 600 Seiten flogen nur so an mir vorbei. Seite um Seite blieb die Spannung, auch wenn nach circa einem Drittel die Handlung einen kleinen Hänger hatte. Es passierte mit einem Mal nicht mehr viel – gleichzeitig fanden sich die Ermittler allerdings auch in einer Sackgasse wieder. Es passt stilistisch. Und dann BÄM ging es weiter und überraschte mich so sehr (wtf Amelie an der Raststätte?!).

Ja, wenn man viele Bücher der Autorin gelesen hat, erkennt man ein Muster. So wird jemand, der gerade das dritte Link Buch in Folge liest, vermutlich schneller drauf kommen, wer der Täter war. Doch mein letzter Roman liegt über ein Jahr her, da verschwimmen die Erinnerungen und ich steh völlig ahnungslos da.

Generell kann ich eigentlich recht gut hinter Muster blicken und erkenne schon früh, wenn ein Autor eine Spur legt. Hier zeigt sich wieder das Talent von Charlotte Link, denn die Spur blieb aus. Im Nachhinein sehe ich einiges und verstehe mehr. Doch während des Lesens: Nichts.

Ihre Hinweise sind geschickt platziert und verschwinden in alltäglichen Situationen.

Diese Geschichte ist perfekt für regnerische Herbstabende. Ohne Problem kann man mehrere Stunden am Stück mit diesem Krimi verbringen. Ich fühlte mich aufgehoben und konnte mich ohne Probleme auf die Erzählung einlassen. Der Handlungsort ist toll gewählt – die Moore von England. Erinnert mich an “Sturmhöhe” von Emily Bronte. Hinter jedem Pfeifen des Windes, könnte auch ein Klagen eines Menschen stecken… PERFEKT für ein Verbrechen!

Im Großen und Ganzen sind die Charaktere unaufgeregt und dennoch vielschichtig. Kate ist mir ans Herz gewachsen. Hingegen andere Charakter möchte ich in die Wüste schicken. Einfach weil sie so sind, wie sie sind. Mandys Familie zum Beispiel. Oder dieser Idiot von Alex Barnes. Aber auch das macht einen guten Krimi (und eine gute Geschichte generell) aus: Dass sie etwas mit einem macht, die Gefühle bewegt – egal ob in Richtung Sympathie oder Antipathie.

Zum Ende hin wurde ich nervös. Die Situation spitzt sich zu und man kaut auf dem Zahnfleisch vor Spannung. Ein typisches Ende a la Charlotte Link! Ich musste mich konzentrieren, die Sätze komplett zu lesen, weil ich SO SCHNELL wissen wollte, wie es ausgeht.

Wow, einfach wow!

Wer noch nichts von Charlotte Link gelesen hat, sollte das dringend nachholen. Dieser Roman eignet sich definitiv als Einstieg. (Aber Achtung: Suchtgefahr!)

Fazit:

Charlotte Link hat mit “Die Suche” wieder einen wahnsinnig guten Roman geschrieben. Von Anfang an war ich total gefesselt und konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Eine so detailreiche und gut konstruierte Kriminalgeschichte, die unvorhersehbar ist und überrascht. Die englischen Moore bieten einfach den perfekten Schauplatz für einen gelungenen und spannenden Krimi.

Ich brauche dringend Nachschub!

Gut konstruierter Krimi, fesselnd, abwechslungsreich und spannend!

Von: Conny G. Datum: 11. Oktober 2018

In „Die Suche“ gibt es ein Wiedersehen mit DS Kate Linville von Scotland Yard und DCI Caleb Hale von der Polizei ins Scarborough. Die beiden hatten sich bereits in „Die Betrogene“ kennengelernt und dort unfreiwillig gemeinsam im Mordfall von Kates Vater ermittelt.
Nun hält sich Kate erneut in Scarborough auf, um ihr Elternhaus, das von Mietern verwüstet wurde, renovieren zu lassen und anschließend zu verkaufen. Vor Ort erfährt sie, dass im Hochmoor die Leiche der 14-jährigen Saskia gefunden wurde, die ein Jahr vorher verschwand.
Kate hat sich im Bed & Breakfast der Familie Goldsby eingemietet und erlebt daher durch Zufall hautnah mit, wie deren ebenfalls 14-jährige Tochter Amelie plötzlich verschwunden ist. Die Familie bittet sie um Unterstützung, aber Kate darf in Scarborough nicht als Polizistin tätig werden. Caleb Hale, der die Ermittlungen leitet informiert Kate zwar lose über den Ermittlungsstand und Kate erfährt, dass Amelie bereits das dritte Mädchen ist, das ganz plötzlich spurlos verschwunden ist.
Aber es ist noch nicht genug, denn es verschwindet ein weiteres Mädchen, ebenfalls 14-Jahre alt. Gibt es einen Serientäter? Die Medien sprechen schnell vom Hochmoor-Killer …

Ich habe mich über das Wiedersehen mit Kate Linville und Caleb Hale gefreut, auch wenn ich schnell feststellen musste, dass beide sich seit dem letzten Fall nicht verändert haben.
Kate kämpft immer noch mit ihrer beruflichen Karriere und leidet unter mangelnder Anerkennung. Im Privatleben ist sie nach wie vor einsam und findet nicht den richtigen Partner. So sucht sie inzwischen auf Dating-Plattformen im Internet nach dem Richtigen.
Auch Caleb kämpft immer noch mit seiner Alkoholsucht, ist inzwischen aber zumindest zeitweise trocken.
Im Verlauf des Buchs erfährt aber zumindest Kate eine Weiterentwicklung, die mir gefallen hat.
Es war klar, dass die beiden aufeinander treffen würden und Kate sich nicht lange aus den Ermittlungen heraushalten kann.
So gibt sie sich dann als Journalistin aus und ermittelt lange von Caleb unbemerkt.
Die mysteriöse Geschichte um die verschwundenen Mädchen ist sehr spannend und undurchsichtig.
Es beginnt mit einem Prolog, in dem das Verschwinden eines der Mädchen geschildert wird. Danach bietet die Autorin ihren Lesern mehrere unterschiedliche Erzählstränge. Wir erleben die Sichtweise von Caleb Hale, Kate Linville, die verzweifelten Eltern der verschwundenen Amelie aber auch Opfer und ganz brisant den Täter selbst. Rückschlüsse auf seine Identität sind dabei aber nicht möglich.
Diese Erzählweise hat auf mich einen großen Sog ausgeübt, denn in jedem Erzählstrang gibt es immer wieder Informationshäppchen die sich zu einem großen Ganzen zusammensetzen lassen. Dazu kommen etliche Überraschungen und Wendungen und machen den Fall unvorhersehbar und geheimnisvoll. Ich hatte jedenfalls bis zum Ende keine Idee, wer dahinter stecken könnte. Und selbst als das bekannt ist, gibt es noch einen großen Showdown, der die Geschichte dann für alle Beteiligten zu einem Ende führt.

Charlotte Link schafft es, in diesem großen Verwirrspiel und den unterschiedlichen Erzählsträngen den Überblick zu behalten und führt auch den Leser gekonnt hindurch, so dass die Lesefreude zu keinem Zeitpunkt unter den häufigen Wechseln leidet. Für mich hat das auch einen großen Teil der Spannung ausgemacht, weil es viel Raum für eigene Spekulationen gab.
Mich hat diese über 600 Seiten lange Geschichte durchgehend gefesselt und dank des flüssigen Schreibstils in kurzer Zeit weg lesen lassen.
Der gut konstruierte Plot war interessant, abwechslungsreich und fesselnd und das Ende lässt auf mögliche weitere Fällte für Caleb und Kate hoffen!


Fazit: 5 von 5 Sternen

Hochspannender, perfekt gelungener Kriminalroman!

Von: Anjas Buchstunden Datum: 11. Oktober 2018

Wie habe ich mich auf dieses Buch gefreut! Bisher habe ich alle Bücher der Autorin gelesen, da war natürlich auch dieses ein absolutes MUSS! Es gibt wieder mehrere unterschiedliche Erzählstränge, die allesamt unheimlich spannend waren und in denen eine ganz tolle, knisternde Atmosphäre rüberkam. Das ganze Buch hat unglaublich lebendig und echt gewirkt und das lesen war Seite für Seite ein wahrer Genuss!

Der Leser lernt Hannah kennen, die mit ihren 14 Jahren noch ein bisschen verträumt ist, ihr Vater traut ihr nicht wirklich viel zu und engt sie ziemlich ein....denn sie darf für ihr Alter nicht so viel wie andere Mädchen. Nach einem Besuch bei ihrer Oma, verschwindet das Mädchen spurlos.

Dann ist wieder Kate Linville mit dabei, sie muss erneut einen kleinen Schock ertragen und lernt durch einen Zufall die Eltern eines frisch vermissten Mädchens, Amelie, kennen. Auf Kate habe ich mich riesig gefreut, sie fand ich im letzten Buch schon klasse und sie kam in diesem Buch nochmal viel ausdrucksstärker rüber.

Außerdem gibt es noch Carol vom Jugendamt, sie betreut eine Familie mit 2 Mädchen und auch da gibt es einige Dinge die nicht stimmen und die Carol Sorgen machen, denn Mandy ist von zu Hause ausgerissen. Befindet sie sich in Gefahr?

Ich war soooo gespannt, wie denn diese ganzen, unterschiedlichen Menschen, mit allem zueinander in Verbindung stehen und konnte es nicht erwarten, mehr über jeden zu erfahren. Auch wenn es wieder relativ viele Protagonisten gab.... es gibt kein Wirrwarr, man kann alle super auseinander halten und jeder einzelne Charakter war wahnsinnig individuell und so interessant! Ich war gespannt, wieviele Geheimnisse sich hier überall noch offenbaren. Genau das ist ja das tolle an den Büchern der Autorin, alle Protagonisten scheinen absolut nichts miteinander zu tun zu haben und später gibt es dafür immer umso mehr Verzweigungen und Überraschungen. Das war auch in diesem Buch wieder der Fall. Jede Seite war so vollgepackt mit Spannung, immer passiert irgendetwas unerwartetes.

Kate beginnt wieder auf eigene Faust zu ermitteln, was Caleb Hale natürlich überhaupt nicht passt. Schnell wird klar, dass jeder Charakter Geheimnisse zu haben scheint. Es entstehen immer mehr lose Fäden und immer wenn ich geglaubt habe zu wissen, was in etwa passiert sein könnte, geschah etwas komplett unerwartetes und hat alles wieder in einem total anderen Licht dastehen lassen. Auch im Privatleben von Kate passiert so einiges, worauf ich aber nicht näher eingehen werde, lasst euch da einfach überraschen....aber auch dort ist nichts so, wie es scheint.

Auch liest man aus der Sicht des Täters, diese Stellen waren unheimlich spannend und knisternd, allerdings hatte ich null Ahnung, wer da "spricht" ....der Täter war mir bis kurz vor Schluss ein ganz großes Rätsel. Eigentlich hätte es jeder sein können. Die Auflösung kam dann auch wirklich erst kurz bevor das Buch zu Ende war und ich war soooo geschockt! Zwar sind mir dann viele Dinge sofort klargeworden und alles ist mir wie Schuppen von den Augen gefallen, aber ich war absolut überrascht. Ich glaube, das war die einzige Richtung, in die ich NICHT gedacht habe. Bei der Auflösung geht es dann auch nochmal sehr brenzlig zu und viele Personen schweben in größter Gefahr, die Lage scheint aussichtslos. Auf den nächsten Seiten wurden dann auch meine letzten Fragen beantwortet und das Buch ist komplett abgeschlossen, ohne das irgendeine Frage zurückbleibt. Absolut geniale Charlotte Link Qualität und ein Buch, welches man gelesen haben muss! Außerdem bleibt noch genug Luft für einen nächsten Fall für Kate und Caleb!

Hochspannung vom Feinsten

Von: Shayariel Datum: 10. Oktober 2018

Charlotte Link steht für Hochspannung, ohne blutige Grausamkeiten versteht sie es den Leser in ihren Bann zu ziehen. Das ist ihr auch mit ihrem neuesten Werk "Die Suche" gelungen. Von Seite 1 an wusste ich, dieses Buch lege ich so schnell nicht weg. Tatsächlich habe ich dieses Buch in zwei Tagen durchgesuchtet und bin auf Irrungen und Wendungen gestoßen, auf die ich im Leben nicht gekommen wäre und dabei habe ich immer, wenn ich nicht gelesen habe darüber nachgedacht, was dort vor sich geht.

Das Buch wird aus zwei Perspektiven geschrieben, die allgemeine Sicht auf das ganze Geschehen und aus Sicht des Entführers. Letztere ist irgendwie beklemmend, der Entführer ist eine verkrachte Person und verzweifelt auf der Suche nach Liebe. Der Entführer weiß, dass er etwas nicht korrektes macht und doch kann er nicht aus seiner Haut. Wird man ihm am Ende auf die Schliche kommen?

Detective Sergeant Kate Linville von Scotland Yard, eine 42-jährige ledige Frau, ist in Scarborough um das Haus ihrer verstorbenen Eltern zu verkaufen, sie wohnt in einem Bed & Breakfast, das zufällig dem Paar gehört, dessen Tochter, Amelie, entführt wird. Am gleichen Tag wird die Leiche eines anderen 14-jährigen Mädchens entdeckt und der Verdacht, dass der Täter ein und die gleiche Person ist liegt nah.
Ein weiteres Mädchen im selben Alter verschwindet spurlos, während Amelie auf mysteriöse Weise wieder auftaucht. Scheinbar ist sie so traumatisiert, dass sie nichts über ihren Entführer preisgeben kann. Eine Psychologin versucht täglich an sie heranzukommen und mehr zu erfahren.

Detective Chief Inspector Caleb Hale ist der Einsatzleiter vor Ort und kennt Kate von einem früheren Fall. Kate verspricht sich nicht in den Fall einzumischen, tut es dann Undercover aber doch und bringt sich ebenfalls in große Gefahr.

Wird es gelingen den Entführer zu stellen? Was ist mit Amelie passiert? Kann Kate dem Tod entrinnen?

Dieses Buch ist so fantastisch, dass ich gerne mehr als nur 5 Sterne vergeben würde. Wenn ihr Spannung wollt, ein Buch, dass ihr nicht weglegen wollt, dann seid ihr hier genau richtig!

***** 5 von Sternen mit Extrasternen

An dieser Stelle noch mal einen allerliebsten Dank an Random House - Blanvalet für das bereitstellen eines Rezensionsexemplars.

Ein gefälliger Schmöker für dunkle Herbsttage

Von: Elke Heid-Paulus Datum: 10. Oktober 2018

Scarborough, North Yorkshire, an der englischen Ostküste. Auf der einen Seite die Nordsee, auf der anderen Seite die Hochmoore des North York Moors Nationalparks. Mädchen verschwinden, spurlos, und als nach einem Jahr vergeblicher Suche endlich eine Leiche auftaucht, macht schnell die Rede vom Hochmoor-Killer die Runde. Von außen betrachtet sind die betroffenen Familien intakt, schaut man aber genauer hin erkennt man deren Dysfunktionalität.

Aber Scarborough ist auch die Heimat von Kate Linville, DS bei Scotland Yard, die momentan vor Ort ist, um ihr total verwüstetes Elternhaus für den geplanten Verkauf auf Vordermann bringen zu lassen. Da sich auch die Tochter ihrer Bed & Breakfast Vermieter unter den Verschwundenen befindet, bitten diese um ihre Hilfe, obwohl für den Fall eigentlich DCI Caleb Hale von der hiesigen Polizei zuständig ist. Link-Lesern sind die beiden bereits aus dem 2015 erschienenen Kriminalroman „Die Betrogene“ bekannt, an den die Autorin in „Die Suche“ lose anknüpft. Was diese beiden angeht, ist noch alles beim Alten: Linville, die talentierte Ermittlerin, ist noch immer das graue Mäuschen ohne Selbstbewusstsein auf der Suche nach Akzeptanz und einer Beziehung, Hale ist ein Abhängiger und ist sich dessen auch bewusst, kämpft jeden Tag mit seiner Alkoholsucht. Mir war das etwas zu leblos und holzschnittartig, ich hätte mir etwas mehr Tiefgang gewünscht.

Auf 656 Seiten breitet Charlotte Link diesen Fall aus, wobei der Story eine Straffung sicherlich gut getan hätte. Die erste Hälfte erschöpft sich in endlosen Wiederholungen, es sind keinerlei Fortschritte im Handlungsverlauf zu erkennen. Alles ist klein klein, jedes Detail wird bis zum Äußersten ausgereizt, weshalb die Lektüre in diesem Stadium äußerst ermüdend für den Leser ist. In der zweiten Hälfte nimmt die Geschichte dann aber glücklicherweise Fahrt auf, entwickelt Spannung und weckt das fast erloschene Interesse des Lesers.

Was man Link zugutehalten muss, sie verliert nie den Überblick und schafft es, die verschiedenen Perspektiven – Linville, Hale, Opfer, Familien und Entführer – schlüssig weiterzuentwickeln, das große Ganze im Auge zu behalten und schlussendlich zu einem befriedigenden Ende zu bringen.

Fazit: Ein gefälliger Schmöker für dunkle Herbsttage, der Durchhaltevermögen erfordert und keine großen Ansprüche an den Leser stellt.

Bei der Bewertung habe ich zwischen drei und vier Sternen geschwankt und mich letztlich für vier entschieden, da die Autorin das geliefert hat, was man von ihr erwartet.

Atemlose Spannung

Von: Nadine Dietz Datum: 07. Oktober 2018

Ich bin restlos begeistert vom neuen Werk der Autorin und habe es innerhalb 2 Tagen verschlungen. Der Kriminalroman beginnt rasant und dem Leser wird nach und nach immer mehr Handlungsstränge präsentiert. Es machte mir grossen Spass, die Verknüpfungen miteinander zu verbinden. Charlotte Link schafft es meisterhaft, die Spannung durch die kompletten 656 Seiten zu halten und ich tappte bis zum Ende im Dunkeln. Die Charaktere und die seelischen Abgründe sind gekonnt beschrieben und liessen mich fassungslos zurück. Die Geschichte um die bereits aus früheren Krimis bekannte Polizistin Kate Linville, hat mir auch gut gefallen. Zwischendurch gibt es Kapitel, die aus der Sicht des Täters waren. Das Cover ist auch typisch und hat passt optimal zur Geschichte;

Fazit:
Ein grandioser Kriminalroman, der seine Leser rätseln lässt und am Ende schockiert zurücklässt. Das sind für mich volle 5/5 ��. Danke an #charlottelink

Super Roman

Von: Sarah Datum: 02. Oktober 2018

Sehr gut zu lesen, spannend, wirklich empfehlenswert.