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Ingar Johnsrud

Der Hirte

Thriller

Die Kinder von »Gottes Licht« folgen ihrem Hirten ... bis in den Tod!

Die Tochter der einflussreichen Politikerin Kari Lise Wetre wird vermisst – ein Routinefall für Hauptkommissar Fredrik Beier. Doch kurz darauf wird Beier nach Solro beordert, einem alten Hof vor den Toren Oslos. Fünf Männer wurden auf dem Sitz der christlichen Sekte »Gottes Licht« grausam abgeschlachtet. Das Gelände des Hofs ist ausgestattet wie ein Hochsicherheitstrakt, und im Keller des Gebäudes stoßen die Ermittler auf ein Labor, das auf monströse Experimente hinweist. Von den restlichen Mitgliedern der Sekte fehlt jede Spur, unter ihnen die vermisste Annette Wetre ...

Das Buch spielt in Oslo, Norwegen

Leserstimmen

Nervenzerreißende Spannung...

Von: Yvonne Datum: 12. September 2017

Bei "Der Hirte" denkt man an einen ziemlich positiv besetzten Begriff. Da tauchen Bilder von ruhigen Wiesen, friedlichen Schafen und einem liebevollen Hirten auf.
Von dieser schönen Vorstellung muss man sich verabschieden, wenn man den Thriller "Der Hirte" von Ingar Johnsrud in die Hand nimmt und die ersten Seiten schon verschlungen hat.

Da werden auf einem alten Hof vor Oslo fünf Männer gefunden, welche grausam hinrichtet wurden. Bei den näheren Untersuchungen der Polizei entpuppt sich das ganze Gelände als ein Hochsicherheitstrakt.
Nach dem Motto: Niemand kommt rein, niemand kann raus.
Doch Hauptkommissar Fredrik Beier und seine Leute fragen sich schon bald, wo die restlichen Menschen sind, die auf dem Hof lebten.
Und als wäre das nicht genug, muss sich Beier auch noch mit dem Verschwinden einer jungen Frau beschäftigen, da diese die Tochter einer sehr bekannten Politikerin ist. Wie sich bald herausstellt, lebte die Vermisste auf dem Hof und für Hauptkommissar Fredrik Beier beginnt eine Spurensuche, die ihn in die Vergangenheit führt...

Nervenzerreißende Spannung, die Beschreibung von grausamen Details, die die Grenze des Menschlichen übersteigen, und eine psychologisch ausgefeilte, dazu noch anspruchsvolle, Handlung kennzeichnen diesen Thriller, der den Leser einerseits zutiefst erschreckt, andererseits aber auch fesselt.
Auch wenn Hauptkommissar Fredrik Beiers Charakter ein wenig klischeehaft daherkommt, kann er überzeugen. Dem Autor gelingt es, den Kommissar sympathisch wirken zu lassen, indem er ihn nach Feierabend nicht in Depressionen und Alkohol versinken lässt.
"Der Hirte" ist der erste Roman von Ingar Johnsrud und macht Hoffnung auf die nachfolgenden Fälle rund um den Hauptkommissar Fredrik Beier.

Der Roman "Der Hirte" ist Lesern des Krimi-/Thriller-Genres sehr zu empfehlen!

Spannend, aber mit Mängeln

Von: Sigismund von Dobschütz Datum: 11. September 2017

SPANNEND? Ja. Aber zu Beginn auch recht verwirrend, manchmal etwas gewollt brutal und am Ende irritierend ist der im Juni von Blanvalet herausgegebene Thriller "Der Hirte" des Norwegers Ingar Johnsrud (43). Sein deutschsprachiges Debüt - in Norwegen kennt man auch andere Bücher von Johnsrud - ist der Auftakt zu einer Trilogie um den gern unkonventionell und eigenmächtig handelnden, auch sturen Hauptkommissar Fredrik Beier. Verwirrend ist der Thriller zu Beginn, da man sich erst in die drei Handlungsstränge einlesen muss - die zu ermittelnden Mordfälle in der ländlichen Unterkunft der Sekte "Gottes Licht", die Geschichte um die "Wiener Bruderschaft" in Wien und London in den Jahren des Zweiten Weltkriegs und das unheimlich mörderische Wirken des "Monsters", eines bulligen Killers ohne Lippen, Zunge, Nase, Ohren. Besonders dieses Monster fand ich übertrieben, auch waren mir einige brutale Szenen unnötig gewalttätig. So verwirrend, wie zu Beginn der Thriller ist, so irritierend endet er auch. Zwar können Beier und seine Kollegin Kafa Iqbal die Sektenmorde aufklären, manches andere klärt sich auch. Doch die entscheidenden Fragen sind noch offen, als plötzlich der Fall durch Beiers Chef und den Polizeipräsidenten als erfolgreich abgeschlossen wird. Aber: Was hatte es denn mit dem Sektenführer auf sich? Was bezweckte er mit seiner geheimen Arbeit? Warum wurde er vom "Monster" verfolgt? Wer hat den Killer beauftragt? Steckt hinter allem ein politisches Komplott? Nun ja, die nächsten zwei Folgebände werden uns die Lösung bringen. Aber ich mag keine Buchreihen, deren Einzelbände ein offenes Ende haben, um den Leser zum Kauf der Folgebände zu zwingen. Auch stilistisch/sprachlich zeigt der Thriller manche Schwäche (oder liegt es an der Übersetzung?). Ergebnis: Befriedigende Unterhaltung, aber anscheinend ohne Anspruch auf literarisches Niveau. Ich werde mir die Folgebände sicher nicht kaufen! Also: Wer's mag, mag's lesen.

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Interessant, aber überladen

Von: Krimisofa Datum: 11. September 2017

„Der Hirte“ dürfte der neue Hit am Krimi-Markt sein. Mir wurde er auf Twitter empfohlen, nachdem ich über ein fürchterlich langweiliges Buch lamentiert habe. Ich hab den Titel davor zwar schon auf diversen Bücherseiten im Internet gesehen, schenkte ihm aber wenig bis keine Beachtung. Dabei dürfte Ingar Johnsrud der neue Stern am Krimihimmel sein, der mit seinem Debüt einen irrsinnig vielschichtigen Krimi vorlegt – und das ist erst der erste von insgesamt drei Teilen der Fredrik-Beier-Trilogie.

Fredrik Beier ist 48 und Hauptermittler in seinem Team, das hauptsächlich aus ihm, Andreas Figueras und Synne Jørgensen besteht; sein größter Feind ist der Polizeidirektor Sebastian Koss, mit dem er sich in der Geschichte das ein oder andere Duell liefert. Beier leidet, wie oben beschrieben, an Panikattacken. Privat hat er einerseits immer noch eine sexuelle Beziehung zu seiner Ex-Frau Alice, mit der er zwei Kinder hat; andererseits hat er aber auch noch Bettina, mit der er schläft und von der er gar nicht sagen kann, ob sie seine Freundin oder doch nur seine Geliebte ist. Und hier stellte ich zum ersten Mal vage Parallelen zu Sebastian Bergman, dem Psychologen aus den Krimis von Hjorth und Rosenfeldt fest. Aber das ist nicht die einzige Parallele zu einem Erfolgsformat, denn weiters sah ich in der Geschichte auch Parallelen zu „Borgen“, der Erfolgsfernsehserie aus Dänemark, und „Homeland“, der Serie um Carrie Mathison vom CIA.

Die norwegische Version der CIA gibt es in „Der Hirte“ auch, in Form des PST, des Politiets sikkerhetstjeneste. Der PST ist der Inlandsnachrichtendienst Norwegens, der tatsächlich existiert. Zum aktuellen Fall von Beier wird dieser hinzugezogen und mit ihm die junge PST-Ermittlerin Kafa Iqbal, die mehr oder weniger Fredrik Beiers Partner Figueras ersetzt, der ab dem Erscheinen von Kafa immer mehr in den Hintergrund rückt. Was ebenfalls tatsächlich existiert, ist die islamische Organisation Jamaat-e-islami, die seit Jahren eine Fehde mit Gottes Licht hat – Gottes Licht dürfte hingegen fiktiv sein, zumindest ergab eine kurze Internet-Recherche dazu nichts.

Generell ist „Der Hirte“ sehr vielschichtig und bedient neben Politik und Religion noch etliche andere Themen, die alle exzellent recherchiert sind. Zwischen dem Hauptstrang reist man immer wieder zurück ins Dritte Reich, die Geschichte selbst wird mit einem Text über Rassenhygiene eingeleitet – was diese Kapitel mit der Hauptgeschichte zu tun haben, erschließt sich dem Leser zunächst allerdings nicht. „Der Hirte“ besteht aus insgesamt drei Teilen und an den jeweiligen Enden ist es ziemlich actionreich; die Sprache kann mitunter derbe werden, ist aber Großteils zivilisiert. Teilweise ist die Geschichte zu lokal, etwa wenn auf norwegische Volkslieder angespielt wird – damit können wohl nur Norwegen-Experten oder eben Norweger etwas anfangen. Das Johnsrud anzukreiden wäre aber vermessen, er wird wohl nicht damit gerechnet haben, dass sein Debütroman ein internationaler Erfolg wird.

Auch wenn „Der Hirte“ großteils gut zu lesen ist, hat die Geschichte zwischendurch immer mal wieder Längen und insgesamt konnte sie mich nicht ganz überzeugen, weil die Charaktere zu blass sind und die Geschichte nicht so ganz bei mir zünden konnte, weil sie mir etwas zu überladen war. Für eine Trilogie ist das zwar nicht das schlechteste, aber das Ende deutet an, dass da noch mehr kommt.

Tl,dr: „Der Hirte“ ist ein interessanter Auftakt zur Fredrik-Beier-Trilogie mit einigen Parallelen zu anderen erfolgreichen Formaten, dessen Charaktere aber zum großen Teil eher blass erscheinen und die Geschichte etwas überladen ist und somit bei mir nicht so richtig zünden wollte. Mehr Rezensionen gibt es auf Krimisofa.com!

„Das Jüngste Gericht. Der erste der letzten Tage“.

Von: ginnykatze Datum: 29. August 2017

Hauptkommissar Fredrik Beier wird davon in Kenntnis gesetzt, dass die Tochter der Politikerin Kari Lise Wetre vermisst wird. Warum wendet sie sich an die Polizei und nicht an die Öffentlichkeit? Noch immer ist nicht klar, ob die Tochter überhaupt entführt wurde, oder ob sie freiwillig in einer Sekte lebt.

Kurz darauf passiert ein Massaker. Schauplatz ist der Sitz der christlichen Sekte „Gottes Licht“. Hier kommt nun die Verbindung zum Vermisstenfall.

Fünf Menschen sind in einem Blutbad gestorben. Aber nicht alle Mitglieder der Sekte sind auffindbar. Viele werden vermisst. Konnten sie flüchten oder wurden sie verschleppt? Unter den Vermissten ist auch die Tochter der Politikerin „Annette und der Enkelsohn William“.

Als dann ein Labor versteckt im Keller gefunden wird, wissen die Ermittler nicht, um was es sich hier handelt.

Unterstützung wird geschickt. Hauptkommissar Beier soll nun mit der Ermittlerin Kafa Ipbal zusammenarbeiten. Das schmeckt ihm gar nicht. Wie sich aber herausstellt, ist sie eine sehr gut ausgebildete Frau und integriert sich schnell in das gesamte Team.

Nach und nach tun sich in diesem Fall verschiedene Perspektiven auf und die Ermittlungen gestalten sich sehr schwierig. Alles ist eindeutig und dann wieder völlig unklar. Es scheint einen Zusammenhang bis zurück in die Weltkriegsjahre zu geben, aber die Spuren sind gut verwischt und schwer zu lesen.

Alle sind hier in Gefahr. Die Ermittler, die vermissten Sektenmitglieder und wie es scheint die ganze Weltbevölkerung.

Dann wird vor der Polizei ein Bombenanschlag verübt und es sind mehrere Tote zu beklagen. Wer sind sie und warum ist der Täter der Polizei immer einen Schritt voraus?

Fazit:

Der Autor Ingar Johnsrud nimmt uns in seinem Debüt mit in eine Welt der Intrigen, Lügen, Experimente und tief ins Herz der Weltkriege.

Der Schreibstil lässt sich sehr flüssig lesen. Der Thriller spielt in Norwegen, darum fiel mir das Lesen der Orte und Namen ein wenig schwer, die habe ich mir einfach so zurechtgelegt, wie sie für mich gut klangen und es sind sehr viele verschiedene Protagonisten hier involviert.

Die Spannung, die sich sehr langsam aufbaut hält dann das ganze Buch über. Es wird schon so manches Mal die Härte des Lesers getestet, denn die Morde und Leichen werden sehr genau beschrieben. Hier wäre vielleicht weniger mehr gewesen. Für einen guten Thriller hätte ich mir allerdings auch durchgehende Spannung gewünscht. Anfangs ist es schon schwer sich zurechtzufinden, da die ersten Kapitel die Kriegsjahre aufgreifen. Manches Mal geht mir der Umschwung im nächsten Kapitel ein wenig schnell, er ist eher holprig als flüssig. Da das Buch aber sehr viele Seiten hat, gewöhnt man sich nach dann an die schnellen Sprünge des Autors.

Bei den Charakteren gibt es die Guten und die Bösen. Alle werden hier sehr detailliert beschrieben. Ich konnte sie mir sehr gut vorstellen und mit ihnen fühlen. Am besten hat mir Kafa Iphal gefallen. Sie war mir von Anfang an sympathisch. Sie ist unproblematisch, forsch und gut ausgebildet an den Fall herangegangen. Fredrik Beier hatte mir zu viele Wehwechen und war mit sich und der Welt nicht zufrieden. Manches Mal empfand ich seine Handlungen als Gefahr für die Anderen und für sich selbst sowieso.

Das Ende hat mir nicht wirklich gefallen, es war auf einmal alles zu schnell abgehandelt. Vieles unter den Tisch gekehrt und darauf gezielt, dass man auf jeden Fall auch den nächsten Fall von Fredrik Beier lesen sollte, um den ganzen Fall zu verstehen.

Hier vergebe ich knappe vier Sterne und eine Leseempfehlung.

Neue Krimireihe aus dem Norden

Von: World of books and dreams Datum: 25. August 2017

Als Hauptkommissar Fredrik Beier zu einer Politikerin gerufen wird, deren erwachsene Tochter vermisst wird, glaubt er zunächst noch an einen Routinefall. Doch schon bald stellt sich heraus, dass dies ein Irrtum ist, denn Annette, die Tochter der Politikerin, und ihr kleiner Sohn sind auf einen Hof in Solro gezogen, der von einer Art Sekte bewohnt wird. Genau hierhin wird Beier beordert, denn auf dem Hof wurde geschossen und so wie es aussieht, gab es mehrere Tote. Beim Eintreffen entdecken Beier und seine Kollegen noch einige Ungereimtheiten mehr, ein Labor im Keller, zu dem nur wenige Mitglieder Zutritt hatten und ein großer Teil der Mitglieder ist spurlos verschwunden, unter anderem auch Annette und ihr Sohn. Was hat es mit dem Labor auf sich? Warum wurden die Männer im Hof getötet? Wo sind die anderen Mitglieder der Sekte?
Meine Meinung:
Wie so oft, zog mich auch bei diesem Thriller das Cover magisch an, denn es hat durchaus etwas geheimnisvolles, ausserdem bin ich ein Fan skandinavischer Spannungsliteratur und war gespannt, auf diesen neuen Autor. Ingar Johnsrud verfügt über einen sehr angenehmen und flüssigen Schreibstil, der in sprachlicher Hinsicht keine Probleme bereitet. Allerdings machte es mir der Autor mit dem Einstieg ein wenig Probleme. Er packt hier eine Menge Erzählstränge in den Beginn und dazu kommen dann noch Zeitsprünge, die ich alle nicht ganz zuordnen konnte, bzw. bei denen ich zuerst nicht ganz wusste, in welche Richtung mich das ganze führen würde. Doch ich muss sagen, dass der Autor seinen eigenen roten Faden stets beibehielt und alles, was mich zu Beginn noch verwirrte, eine logische Lösung bekam. Dadurch musste ich allerdings eine zeitlang immer mal wieder im Buch zurückblättern, um mir wieder vor Augen zu führen, wer wer ist und was derjenige gerade macht. Somit würde ich auch sagen, dass diese Buch durchaus etwas anspruchsvoller ist und sich nicht mal eben nebenbei lesen lässt, konzentriert bleiben ist hier durchaus von Vorteil.
Dadurch litt bei mir auf den ersten ca. 100 Seiten auch ein wenig die Spannung es kam mir vor, als hätte der Autor versucht, hier viele verschiedene Themen in ein Buch zu packen, was letzten Endes eigentlich nicht der Fall ist. Allerdings darf ich hier nicht zu viel verraten, ausser, dass sich am Ball bleiben lohnt. Bei Tatort- und Opferbeschreibungen ist der Autor nicht zimperlich und so manches Mal musste ich doch schlucken. Alles in allem baut der Autor seinen Plot langsam, aber durchaus konsequent auf und wie all das zusammenhängt konnte mich verblüffen.
Erzählt wird der Thriller von einem auktorialen Erzähler, der nicht nur immer wieder die Perspektive wechselt, sondern auch die Zeit. Somit erfährt der Leser zwar immer einiges mehr, als z. B. der Ermittler, kann aber zum Teil noch nichts mit all den Puzzleteilen anfangen. Erst zum Ende wird alles immer klarer und ich bewundere hier, wie der Autor es schafft, all diese Fäden miteinander zu vereinen.
Charaktere gibt es hier eine große Anzahl, wobei hier der Ermittler Fredrik Beier als Protagonist den Dreh- und Angelpunkt gibt. Allerdings sind hier auch noch einige weitere Ermittler dabei, die man mit Sicherheit auch in weiteren Bänden des Autors wiedertreffen wird. Die gesamten Charaktere hat der Autor sehr geschickt ausgewählt und kann durch die vielen, unterschiedlichen Personen den Leser neugierig machen. Auch die immer wieder auftauchenden Beschreibungen des Täters und die bruchstückhaften Einblendungen, warum er so handelt, halten gerade zu Beginn den Leser bei der Stange. Aber auch hier sollte man aufmerksam bleiben, da es eben auch bei den Charakteren eine große Anzahl unterschiedlichster Individuen gibt.
Mein Fazit:
Ein durchaus lesenswertes Buch mit einem gewissen Anspruch, da es hier nicht nur eine Vielzahl an Personen sondern auch Perspektiven gibt. Es scheint zunächst, als würde Ingar Johnsrud viele Themen in einem verpacken wollen, doch der Autor hat eine klare Linie, die er durchweg beibehält und je weiter das Buch fortschreitet, desto klarer wird es auch für den Leser. Gerade die Zeitsprünge, die es hier immer wieder gibt, machten zunächst für mich keinen Sinn, doch auch dieses wird absolut klar und glaubwürdig geklärt. Wer die eher ruhigen Thriller, die durchaus an den richtigen Stellen für Tempo sorgen, mag, der sollte Der Hirte unbedingt lesen.

Von: Doris Oberauer Datum: 25. August 2017

Ein sehr packender und erschreckender Thriller. Fand das Buch gut konstruiert. Für Fans von Nesbo oder Adler Olsen.

...tolles Debüt...

Von: Lesebegeisterte Datum: 22. August 2017

Dieser Thriller ist der Auftakt einer Trilogie. Hauptkommissar Beier wird zu einem alten Hof gerufen, wo fünf Männer grausam getötet wurden. Schnell wird klar, dass dies nur der Anfang ist. Ein sehr packender und erschreckender Thriller. Fand das Buch gut konstruiert. Für Fans von Nesbo oder Adler Olsen.

Unentschlossen, aber nicht schlecht

Von: bumblebeesworld Datum: 22. August 2017

Zum Inhalt:

Es geht um Hauptkommissar Fredrik Beier, der zu einem augenscheinlichen Routinefall einer vermissten Frau gerufen wird. Kurz darauf kommt es jedoch auf dem Gelände der Sekte "Gottes Licht", zu der auch die Vermisste gehört, zu einem grausamen Verbrechen, bei dem fünf Mitglieder dieser Sekte praktisch hingerichtet wurden. Von allen anderen Mitgliedern dieser Sekte fehlt jede Spur, darunter ist auch die Vermisste, zusammen mit ihrem kleinen Sohn. Die Polizei entdeckt auf dem bis in die kleinste Ecke mit Kameras überwachten Gelände von "Gottes Licht" ein unterirdisches Labor, dessen Zweck unklar ist, da alle Sachen, die dort aufbewahrt wurden verschwunden sind. Die Polizei macht sich also auf die Suche nach den verbliebenen Sektenmitgliedern sowie nach den Attentätern.

Meine Meinung:

Leider konnte mich dieses Buch nicht so wirklich überzeugen. Bis jetzt bin ich mir nicht ganz im Klaren darüber, ob es mir jetzt gut gefallen hat, nur ein bisschen gefallen hat oder ob ich gar nicht mochte. Eigentlich gab es mehr Dinge, die mich gestört haben als Dinge, die mir gut gefallen haben.
Positiv war auf jeden Fall die schon irgendwie vorhandene Spannung. Es hat mich die ganze Zeit über gereizt zu wissen wie es weitergeht und wie es endet. Trotzdem hat sich in mir kein großer Wille aufgebaut das Buch auch zeitnah zu beenden, da mich die ganze Handlung rund um Sekte und Terror nicht so wirklich packen konnte. Obwohl ich das Thema spannend finde, hat der Autor es nicht geschafft, das auch spannend zu verpacken. Dadurch steht für mich schonmal fest, dass ich von den Folgebänden wohl eher die Finger lassen werde.
Auch mit dem Schreibstil hatte ich so meine kleinen Probleme, ich bin einfach nicht so richtig mit ihm warm geworden, obwohl mich auch da nichts so richtig gestört hat. Ein Teil der Schuld könnte da bei den vielen extrem kurzen Kapiteln liegen, die oft nur ein oder zwei Seiten lang sind, auf diese Weise schafft man es nie so richtig in der Geschichte zu versinken und sich mit einem oder auch mehreren Charakteren tiefergehend auseinander zu setzen.
Bei den Charakteren hat mich leider auch keiner von sich und seiner Persönlichkeit überzeugen können. Am ehesten noch die externe Ermittlerin Kafa Iqbal, die ebenfalls an dem Fall mitarbeiten soll. Dadurch fand ich es aber schwer, irgendeine Person zu finden, mit der ich mich identifizieren konnte.
Es fällt mir wirklich schwer ein gelungenes Fazit abzugeben, da ich vielen Dingen sehr unentschlossen gegenüber stehe, mich aber kaum Sachen total gestört haben. Deshalb vergebe ich weder ein positives und noch ein negatives Urteil. Jeder muss sich selbst an dem Buch versuchen, wenn man keine wahnsinnig große Spannung un keine Charaktere zum Identifizieren braucht, ist es auf jeden Fall ein durchaus gelungenes Buch. Deshalb vergebe ich 2,5 von 5 Sternen.

Rezension zu "Der Hirte" von Ingar Johnsrud

Von: entchensandralikebooks Datum: 20. August 2017

Inhalt: In dem Buch das ja eine dreiteilige Reihe werden soll geht es zum Großenteil um den Hauptkommissar Fredrik Beier den wir bei seinen Ermittlungsarbeiten begleiten. Durch einen Vorfall kriegt Beier immer nur kleine Fälle zugeordnet. In seinem jetzigen befasst er sich mit dem Verschwinden der Politiker TochterAnnette Wetre. Annette Wetre hat sich einer Sekte angeschlossen die sich "Gottes Licht" nennt. Auf einem Hof der Glaubensgemeinschaft findet man viele Männer Leichen. Doch von den Frauen und Kindern sowie Annete Wetre fehlt jede Spur. Das Auffinden der fehlenden Personen ist ab jetzt Aufgabe von Fredrik Beier und Kafa seiner Kollegin die er extra zugeteilt kriegt weil sie sich mit dem Islam und Terrorismus auskennt. Ein spannender Wettlauf mit dem Täter beginnt, der manchmal auch ziemlich blutig endet. Als letztes gibt es zum Inhalt noch zu sagen das es Rückblicke in das Jahr 1943 gibt in denen es um eine "Wiener Bruderschaft" und Rassenbiologie geht. Aber inwiefern es mit der Sekte auf sich hat sollte man selbst lesen.

meine Meinung: Am Anfang hatte ich Probleme in das Buch reinzukommen und einen flüssigen Lesestil zu entwickeln. Das lag zum einen an den kurzen Kapiteln, was sich bei mir nach ungefähr 100 Seiten legte. Zum anderen lag es daran das ich verwirrt war wenn die Person wechselte. Gut Widderrum war das die Rückblicke mit der Jahreszahl und dem Ort extra hervorgehoben waren. Ab den 100 Seiten nahm mich das Buch dann vom Schreibstil und der Handlung gefangen so das es dazu nichts weiter auszusetzen gab. Eine dritte Sache die mich gestört hat beim lesen waren die vielen Personen. Hier hätte eine Register oder aber auch für spätere Handlungstränge mir ein Stammbaum gut geholfen. Die Spannung im Buch war gut es war auch eine schöne Abwechslung zwischen den auf und ab (mal ruhig dann wieder spannend). Das Ende fand ich durch das Personen Wirwar in meinem Kopf kompliziert, ich konnte aber gut damit leben. Das Buch kann ich allemale weiter empfehlen. Wer Blut ab kann und sich nicht zu groß um meine Kritikpunkte schert sollte es lesen. Ich bin gespannt auf den nächsten Band der Reihe um Fredrik Beier.

Danke an dieser Stelle an das Bloggerportal

Spannend und temporeich

Von: Thomas Pesch Datum: 16. August 2017

Den Debütthriller von Ingar Johnsrud konnte ich nicht mehr aus der Hand legen. Die verschiedenen Erzählstränge wurden geschickt kombiniert, die Geschichte wird sehr gut aufgebaut und die Hauptfigur schält sich langsam aus dem Dunkeln. Temporeich, spannend, gut geschrieben und wirklich lesenswert. Bin gespannt auf den zweiten Band der Trilogie!

Ganz viel Wirr Warr

Von: MonesBlogWElt Datum: 16. August 2017

DAS SAG ICH ZUM BUCH:
Auf den Thriller war ich echt gespannt, hatte ich doch nur Gutes davon gehört uns somit auch erwartet. Nur die Genre hätte ich im Nachhinein eher als Krimi gesehen, aber das ist mir ja egal.
Alles im allen, war das Buch wohl spannend mit ganz vielen Facetten.
Hauptkommissar Fredrik Beier muss die Tochter einer Politikerin finden, welche sich einer Sekte angeschlossen hatte. Doch auf dem Hof der Sekte, ist außer ein paar Leichen und einem Labor im Keller erst mal nix zu finden...
Es ist zwar alles sehr flüssig geschrieben, für meinen Teil hat es aber definitiv zu viele Handlungsstränge und Personen, so das man echt volle Aufmerksamkeit braucht, um da durch zu kommen und alles zu verstehen.Weniger wäre manchmal mehr gewesen. Jedenfalls ist reichlich „Input“ vorhanden, was einem als Leser leider auch überfordern kann.
Es ist ein explosiver Auftakt der Trilogie um den Osloer Ermittler Fredrik Beier , aber ob ich mir die nachfolgenden Bücher antun will, weiß ich noch nicht wirklich, denn das Ende lässt einen doch unberührt, so das ich im Moment nicht das Verlangen hätte, weiteres davon zu lesen. Auch wenn die Charakteren teilweise echt interessant waren, ist es für mich nur ein mäßiges Lesevergnügen gewesen.

Eher ei Krimi

Von: Colorul_Leaf Datum: 07. August 2017



Die Spannung wird von Anfang bis zum Ende gut gehalten, so das es mir leicht gefallen ist, das Buch in einem durchzulesen. Die Charaktere sind sehr unterschiedlich, die Hauptprotagonist Frederik Beier war mir am liebsten . Die Nebencharaktere kamen auch nicht zu kurz .Zum Inhalt bzw. der Handlungen und Themen im Buch , Es beginnt sehr spannend mit dem Verschwinden von Annette , die Tochter der einflussreichen Politikerin Kari Lise Wetre. Annette soll sich bei einer Sekte aufhalten, aber ist seit längere Zeit nicht zu erreichen. Ebenfalls bekommt man als Leser bereits am Anfang einen Mord geschildert. Warum hat dieser Schütze diese Männer getötet? Frederik wird zum Tatort geholt und außer der Leichen, sind keine anderen Anhänger mehr im Haus. Der Tatort ist der Wohnsitz der Sekte "Gottes Licht". Das Buch fängt echt genial an, aber mit der Zeit wird es teilweise verwirrend, da zu viele Themen wie Religion, Politik und mehr eingespielt werden. Da hätte man etwas mehr auf einzelne Themen eingehen können. Als Leser bekommt man immer wieder einmal Szenen aus dem 2.Weltkrieg vorgesetzt, was jedoch dann im weiteren Verlauf des Buches Sinn ergibt.


Im Großen und Ganzen ein spannendes Buch, aber für mich persönlich ist es eher ein Krimi , dieses gewisse "Angstgefühl" & dies Spannung eines Thrillers fehlte mir einfach . Ich bin mal gespannt wie es dann beim nächsten Teil sein wird.
Es ist trotz allem wirklich Lesenswert.

Guter Thriller, für mich jedoch eher ein Krimi

Von: Manus Bücherregal Datum: 04. August 2017

Das Cover und der Klappentext haben meine Entscheidung beeinflusst, dass ich mir dieses Buch geholt habe.

Der Schreibstil von Ingar Johnsrud ist flott, locker und sehr gut zu lesen. Die Sätze sind nicht zu kurz, aber auch nicht zu lang, sodass man ganz gut mit dem Lesen vorankommt. Der Spannungsbogen ist vom Anfang bis zum Ende sehr gut gegeben, das es mir leicht gefallen ist, das Buch in einem durchzulesen. Okay, Trinkpausen und Co mal eingeschlossen :)

Die Charaktere sind sehr unterschiedlich, wobei mich der Hauptprotagonist Frederik Beier am liebsten war. Die Nebencharaktere kamen auch nicht zu kurz und sind gut zusammengestellt geworden.

Nun möchte ich zum Inhalt bzw. der Handlungen und Themen im Buch kommen. Es beginnt sehr spannend mit dem Verschwinden von Annette Wetre, die Tochter der einflussreichen Politikerin Kari Lise Wetre. Annette soll sich bei einer Sekte aufhalten, aber ist seit längere Zeit nicht zu erreichen. Ebenfalls bekommt man als Leser bereits am Anfang einen Mord geschildert. Warum hat dieser Schütze diese Männer getötet? Frederik Beier wird zum Tatort geholt und außer der Leichen, sind keine anderen Anhänger mehr im Haus. Der Tatort ist der Wohnsitz der Sekte "Gottes Licht".
Das Buch fängt echt genial an, aber mit der Zeit wird es teilweise verwirrend, da zu viele Themen wie Religion, Politik und mehr eingespielt wird. Da hätte man etwas mehr auf einzelne Themen eingehen sollen. Als Leser bekommt man auch immer wieder einmal Szenen aus dem 2.Weltkrieg vorgesetzt, was jedoch für den weiteren Verlauf des Buches Sinn hat.

Im Großen und Ganzen ein spannendes Buch, aber ich persönlich würde es eher als Krimi ansehen, denn für einen echten Thriller, ist mir hier zu wenig Spannung und dieses gewisse "Angstgefühl" fehlte auch.

"Guter Thriller, den ich aber als Krimi sehe. Spannung für einen Krimi sehr gut, für einen Thriller leider zu wenig. Ich bin mal gespannt wie es dann beim nächsten Teil sein wird. Lesenswert."

Explosiver Auftakt der Trilogie um den Osloer Ermittler Fredrik Beier

Von: Sabrina Datum: 04. August 2017

Gestern Abend habe ich den "Hirten" beendet und ich muss sagen, dass ich etwas zweigespalten bin, was das Ende betrifft - durchaus aber verstehen kann, wieso einem dieses Buch angepriesen wird.

Ingar Johnsrud hat sich hier eine wirklich gute Story ausgedacht, die in Anbetracht der Seitenanzahl auch schnell in Fahrt kommt - er erzählt die Geschichte mit zwei Handlungssträngen, den aktuellen Fall "Solro", aber auch ein historischer Strang in dem es um eine Gruppe von Rassenforschern geht, die sich die "Wiener Bruderschaft" nennen. Es werden dem Leser dadurch schon einige Hinweise gegeben, so dass man erahnen kann, wo es von der Thematik her, hingeht.
Aber auf ganz viele Dinge kommt man eben auch nicht, weil es so gut konstruiert ist uns so eine komplexe Story ist.

Der Schreibstil von Ingar Johnsrud gefällt mir sehr gut. Er lässt sich gut lesen, er baut immer wieder ordentliches Tempo auf und meiner Meinung nach, existieren hier fast keine Längen. Es gibt kein unnötiges Geplänkel.

Bei den Charakteren ist es so, dass man sie entweder ziemlich schnell mag, oder eben auch nicht. Fredrik Beier ist nicht der typische Goodguy, aber er ist ein ehrlicher Mensch und ein guter Ermittler, ebenfalls mit von der Partie sind Andreas Figueras und seine neu Partnerin Kafa Iqbal. Nicht sonderlich sympathisch dagegen wirkt Sebastian Koss, er ist ungehobelt und überheblich und auch seine Familiengeschichte, im Zusammenhang, mit diesem Fall ist nicht ganz klar.

"Der Hirte" ist ein wirklich gutes Buch, ein spannender Thriller, der mich auf jeder Seite mitgenommen hat, aber das Ende hat mich so unbefriedigt zurückgelassen. Zumal man noch nicht weiß, wie es im zweiten Band weitergeht - gibt es einen neuen Fall oder lässt Fredrik Beier sich auch nicht mit dieser Erklärung abspeisen....ich hoffe letzteres!

Dennoch trotz keinem versöhnlichen "wahren" Ende für mich, bekommt dieser wirklich gute norwegische Thriller fünf Sterne!

rasanter Thriller - Hörbuch Rezension

Von: Uwe Pfaffmann Datum: 01. August 2017

ein sehr komplexer Thriller der es in sich hat. Es werden so ziemlich alle Facetten eines guten Thriller angeschnitten.
Das Hörbuch nimmt rasant fahrt an, ist von Beginn an spannend. Doch es werden sehr viele Themen behandelt man muss konzentriert zuhören. Überhaupt es gibt sehr viele Personen. Zum Schluss gibt es einige Schwächen, deshalb von mir nur 4 Sterne.

Dietmar Wunder liest und beton phänomenal. Für mich der beste Hörbuchsprecher!

Spannend aber zu viele Themen

Von: Buchstabensalat Datum: 31. Juli 2017

Ingar Johnsrud
Der Hirte
Thriller
#blanvalet

Die Tochter der einflussreichen Politikerin Kari Lise Wetre wird vermisst – ein Routinefall für Hauptkommissar Fredrik Beier. Doch kurz darauf wird Beier nach Solro beordert, einem alten Hof vor den Toren Oslos. Fünf Männer wurden auf dem Sitz der christlichen Sekte »Gottes Licht« grausam abgeschlachtet. Das Gelände des Hofs ist ausgestattet wie ein Hochsicherheitstrakt, und im Keller des Gebäudes stoßen die Ermittler auf ein Labor, das auf monströse Experimente hinweist. Von den restlichen Mitgliedern der Sekte fehlt jede Spur, unter ihnen die vermisste Annette Wetre ...


Auf dieses Buch habe ich mich gefreut und habe es auch recht zügig durch gehabt.
Es ist vollgepackt mit ziemlich vielen Themen, die eine große Geschichte erzählen.
Man macht Zeitsprünge und es werden viele Fäden gesponnen, die erst zum Ende hin ein großes Ganzes ergeben.
Hätte ich das Buch stückchenweise gelesen, ich wäre wahrscheinlich nicht hinterher gekommen. So war es aber durchaus spannend.
An sich ein wirklich gutes, spannendes Buch.
Aber irgendwie hatte ich das Gefühl einfach ein- zwei Themen zu viel dabei gehabt zu haben.
Es geht um Sekten, Verrückte, Nazis, Reiche, Entführte, Islamisten..... Einfach viel.
Trotzdem würde ich es empfehlen.

Ich gebe drei von fünf Punkten, für die Spannung vier.

Cleveres Thriller-Debüt

Von: Martin K. Datum: 30. Juli 2017

Es ist kaum zu glauben, dass "Der Hirte" von Ingar Johnsrud ein Krimidebüt ist. Der Norweger versteht sein Handwerk und liefert eine clevere skandinavische Thriller-Kost ab, die an die Glanzzeiten des Genres erinnert und sich auch vor den Werken von Stieg Larsson oder Henning Mankell nicht verstecken muss.

Ein privates Schicksal hat die Karriere von Kommissar Fredrik Beier in Richtung Abstellgleis gelenkt. Seine Chefs beauftragen ihn mit Routinefällen. Doch einer dieser Routinefälle entpuppt sich als atemlose Jagd nach einem gefährlichen Killer. Dabei hatte alles ganz harmlos begonnen.

Die Tochter der einflussreichen Politikerin Kari Lise Wetre wird als vermisst gemeldet. Sie gehörte der Glaubensgemeinschaft "Gottes Licht" an. Als Beier jedoch auf den Hof der christlichen Sekte beordert wird, findet er dort fünf Männer tot auf. Sie wurden auf grausame Art hingerichtet.

Bald macht Beiers Team auf dem Gelände der Glaubensgemeinschaft eine Entdeckung: ein biochemisches Labor. Woran hat die Sekte gearbeitet? Wo sind die anderen Mitglieder der Sekte abgeblieben? Und: Warum liegt im Zimmer des Pastoren der Glaubensgemeinschaft eine deutschsprachige Bibel samt Widmung aus Zeiten des Zweiten Weltkriegs?

In der Paperback-Fassung von blanvalet spinnt der Norweger Johnsrud über 512 Seiten hinweg sein raffiniertes Netz aus Spuren, Aussagen und Intrigen. Vertrauen und Misstrauen, Alleingang und Teamwork, Vergangenheit und Gegenwart – all das gehört zusammen. Ob Privatleben oder Beruf, ob Ermittler oder Mörder, Ingar Johnsrud hat die Charaktere dieses Thrillers vielschichtig ausgearbeitet.

"Der Hirte" erscheint nicht als mit heißer Nadel gestrickte Krimiliteratur, die bloß nicht zu viel Anspruch haben darf. Im Gegenteil, Johnsrud konfrontiert den Leser mit den Abgründen der Menschlichkeit. Darüber hinaus fordert er ihn auch: Gerade zu Beginn wirken die vielen Perspektivwechsel, der Erzählstrang aus der über Jahrzehnte zurückliegenden Vergangenheit und die auf der Stelle tretende Ermittlung frustrierend. Doch Johnsrud verzettelt sich hier nicht. Er behält seinen roten Faden im Blick.

Nach und nach fügen sich in "Der Hirte" alle Puzzleteile zusammen. Johnsruds Handlung erlebt dann ein Crescendo und steuert auf den Paukenschlag hin. Gleichzeitig bleibt der Thriller der Auftaktroman zu einer Trilogie um den Osloer Ermittler Fredrik Beier.

Der zweite Teil hat es jedoch noch nicht nach Deutschland geschafft. "As We Fall" erschien laut Ingar Johnsruds Blog aber dieses Jahr schon in Polen, Italien oder Frankreich. Deutschland sollte da nicht mehr lange auf sich warten lassen. Dafür ist "Der Hirte" von Johnsrud zu überzeugend.

Naja, spannender hätte dieser Thriller gerne sein dürfen

Von: Biggi Friedrichs Datum: 22. Juli 2017

Der Klappentext klang spannend, die Thematik hat mich interessiert. Die Presse überschlägt sich, das Buch wurde als bestes Thrillerdebüt für den Maruits Hansen Prisen nominiert.
So richtig nachvollziehen kann ich diesen Hype um "Der Hirte" nicht.

Dieses Debüt von Ingar Johnsrud ist zwar temporeich erzählt, ständig wechseln die Erzählstränge, mal in die Vergangenheit, dann wieder wird die Sichtweise von verschiedenen Personen wiedergegeben. Flüssig geschrieben und spannend finde ich diesen Thriller nicht. Ich stolpere über manche Formulierungen, manche Szene hätte ich gerne ausführlicher beschrieben gehabt, dann wieder verliert sich der Autor in Details, die für die Handlung völlig unrelevant sind. Frauenbrüste unter der Kleidung scheinen es ihm angetan zu haben, die beschreibt er sehr ausführlich, was Form, Brustwarzenfarbe, etc. angeht. Mag sein, dass dieser Thriller auch einfach schlecht übersetzt wurde.

Vom Hauptkommissar Fredrik Beier erfahren wir zwar viel Privates, er hat Sex mit der Ex und mit seiner neuen Freundin natürlich auch. Er bleibt trotzdem ziemlich blass.

Ingar Johnsrud behandelt viele Themen, Nazis, Versuche am Menschen, eine Sekte spielt eine Rolle, religiöser Fanatismus und natürlich darf Islamismus auch nicht fehlen. Spannend wird diese Story trotzdem nicht und es wäre besser gewesen, wenn er manche Themen nicht nur umrissen hätte, sondern mehr auf die Thematik eingegangen wäre.

Dieser Thriller hat gute Ansätze, mehr jedoch nicht. Ich frage mich, was da noch für Thriller für den Maurits Hansen Prisen nominiert worden sind?

In sich schlüssig, spannend, aber auch fordernd

Von: Michael Lehmann-Pape Datum: 21. Juli 2017

Da kann man hier und da, gerade in der ersten Hälft dieses Debüts, doch mal den Überblick verlieren und sich über eine gewisse Strecke hinweg fragen, worum es denn ganz genau geht.

Um eine christlich überaus konservative Sekte, die nur deswegen so interessant ist, weil die Tochter einer hochrangigen Politikerin Norwegens dieser mit Haut und Haaren angehört?

Um ominöse Experimente, wie sich unter einer Scheune auf dem Gelände der Sekte zeigen wird?

Um Rache, wie es dieser große, intensive Mann ohne Ohren, Nase und Oberlippe nahezulegen scheint?

Oder auch um die Entwicklung des Polizisten Fredrik Beier, der sein Leben bei einem Brand auf Spiel setzte und dabei mehr verloren hat als nur sein bis dahin gewohntes Leben?

Oder auch um internes Gerangel bei der Polizei, Konkurrenz, Spannungen, Macht?

Was sich dann aber herausstellt, gerade an den, zu Beginn eher verworren und unklar wirkenden Rückblicken in die Zeit des zweiten Weltkrieges, liegen dem Thriller rote Fäden zugrunde, die über Jahrzehnte reichen. Bei denen vermeintlich Tote überaus lebendig mitmischen, bei denen eine ganze Sekte (bis auf eine paar übel zugerichtete) Personen verschwindet und der Fall einfach nicht wirklich voran kommen will in den Ermittlungen.

Was umgehend wieder zu Druck innerhalb der Behörde führt.

Es ist eine in sich logisch konstruierte Geschichte, die Johnsrud in Ruhe als roten Faden nutzt und sehr sorgsam, langsam aufbaut. Um die herum eine Vielzahl anderer Themen ihren Platz finden und miteingefügt werden. Sei es eine islamistische Zelle, deren Rolle zunächst ganz klar wirkt, ein Blick, der dann aber durch einen drastischen Fund auf einem Dachboden ganz anders und neu gewendet wird. Oder die Machtfragen in der Politik, was die im Thriller anstehenden Wahlen in Norwegen angeht. Die „andere Seite“ in Form „fanatischer“ Christen, die das Blut vom Kreuz in Mengen herunterquellen lassen.

Mord, Terrorismus, Entführung und Personen, die von den beiden Hauptfiguren (Beier wird eine Ermittlerin zur Seite gestellt, die besonders kompetent im Blick auf einen möglichen islamischen-terroristischen Hintergrund ist) bis hin zur „anderen Seite“ (die Pastoren und der bedrückend unheimlich gezeichnete „Killer“) und in Nebenfiguren hinein (der selbstherrliche Polizeichef und seine beiden „Junioren“, die sich gegenseitig nun gar nichts gönnen) oder als Innenblick auf die politische Elite und deren Machtgerangel.

Dass alles erzählt Johnsrud einerseits ruhig, andererseits, je zum richtigen Zeitpunkt, auch mit Härte und Tempo und hält die verschiedenen Fäden der Geschichte dabei souverän in der Hand, um auch diese in den je passenden Momenten entweder zusammenzuführen oder durch überraschende Wendungen den Leser wieder neu neugierig machen.


Ein sehr empfehlenswerter Thriller.

Schwacher Auftakt

Von: Carmen Dauer Datum: 16. Juli 2017

In seinem Debütroman hat sich der Autor meiner Meinung nach von viel zu vielen Themen hinreißen lassen, denen er einfach gar nicht gerecht werden kann. Es geht um Zustände innerhalb der norwegischen Polizei, um Terrorismus, um Islamismus, um die Gräueltaten der Nazis mit ihren Experimenten an der Menschheit, Rassenhass und natürlich auch um Sekten. Alles wird ein bisschen verwoben und eigentlich wurde ich mit so vielen Namen, Orten und anderen Informationen regelrecht zugekleistert und habe einiges davon gar nicht richtig verstanden. Desweiteren ist mir negativ aufgefallen, das ich mich manchmal in einer Handlung oder kurzen Gegebenheit befand, ohne genau zu wissen, wie ich nun dort gelandet bin, was mich aber auf eine schlechte Übersetzung schließen lässt. Da hat einiges für mich Satz mäßig nicht zusammengepasst und die Abschnitte von verschiedenen Handlungen wurden oft nicht richtig getrennt, das man eine Zeile weiter schon wo ganz anders war.
Mir war das ganze irgenwie zu oberflächlich und auch mit den Ermittlern hatte ich so meine Schwierigkeiten. Klar ist das Buch unterhaltsam, wenn auch stellenweise wirklich ermüdend, aber Tempo hat die Geschichte.
Manchmal wäre weniger mehr gewesen und ich denke das trifft es für mich am besten.
Vielleicht kann das Gesamtwerk am Ende überzeugen, aber der Auftakt war mir zu schwach und konnte mich nicht wirklich überzeugen.

Ein gelungener skandinavischer Thriller

Von: brigitta Datum: 04. Juli 2017

Klappentext:
Die Kinder von "Gottes Licht"... bis in den Tod!
Die Tochter der einflussreichen Politikerin Kari Lise Wetre wird vermisst – ein Routinefall für Hauptkommissar Fredrik Beier. Doch kurz darauf wird Beier nach Solro beordert, einem alten Hof vor den Toren Oslos. Fünf Männer wurden auf dem Sitz der christlichen Sekte »Gottes Licht« grausam abgeschlachtet. Das Gelände des Hofs ist ausgestattet wie ein Hochsicherheitstrakt, und im Keller des Gebäudes stoßen die Ermittler auf ein Labor, das auf monströse Experimente hinweist. Von den restlichen Mitgliedern der Sekte fehlt jede Spur, unter ihnen die vermisste Annette Wetre ...
( Quelle: blanvalet Verlag )

Zusammenfassung:
Fredrik Beier hat mit den ganz großen Fällen eigentlich nichts mehr zu tun und die Sonderkommission in der er nun ist, ist mehr oder weniger ein Abstellgleis. Fredrik ist missmutig, müde und einsam und seine besten Ermittlerzeiten sind wohl vorbei.
Als er zu Kari Lise Wetre geschickt wird, um Informationen bezüglich ihrer verschwundenen Tochter Annette Wetre zu bekommen erledigt er dies nicht unbedingt mit Begeisterung.
Annette lebt auf Solro, einem Hof und Sektensitz.
Doch von dort gibt es seit Wochen kein Lebenszeichen mehr von Annette.
Also nimmt Beier auch einen Besuch von Solro in Angriff, doch statt langweilige Sektenmitglieder zu befragen steht er auf einmal inmitten von 5 Leichen. Auf Solro fanden richtiggehend Hinrichtungen statt und alle anderen Bewohner sind spurlos verschwunden.
Die Ermittlungen konzentrieren sich auf islamistische Terroristen, doch ganz so eindeutig scheint der Fall nicht zu sein ....

Fazit:
Ein wunderbar gelungenes nordisches Thrillerdebüt.
Der Thriller hat von der ersten Seite an die typisch nordische Atmosphäre. Angefangen beim missmutigen Ermittler mit reichlich sozialen Ausfällen bis hin zu den vielen verschiedenen Handlungssträngen die sich nach und nach dicht verweben..... alles so nordisch, wie ich es mir von einem skandinavischen Krimi wünsche.
Die Handlungsstränge bewegen sich in verschiedenen Ländern und Zeiten, bis zurück in den Nationalsozialismus und in dem Thriller offenbart sich nach und nach, dass das was vordergründig als Tatsache erscheint nicht immer die Wahrheit sein muss.
Johnsrud führt den Leser hierhin und dorthin und auch Fredrik Beier stapft auf diesen Fährten durch das Geschehen, und beide, der Leser und Beier müssen sich konzentrieren und Verknüpfungen schaffen um die losen Enden der Handlungsstränge nicht zu verlieren.
Leichte Unterhaltung ist der Thriller nicht, man muss aufmerksam lesen, den Faden behalten und Zusammenhänge herstellen und dann wird der Thriller total spannend und packt einen.
Ich mag auch gar nicht arg so viel ins Detail gehen, denn hier wird schnell gespoilert, die Geschichte baut sich nach und nach auf und etwas vorweg nehmen wäre hier wirklich schade.
Gelegentlich gab es hier und da mal eine erzählerische Länge, aber das kommt bei den meisten Debüts vor.
Es ist auf jeden Fall ein supergelungener Einstieg in eine neue Reihe mit einem typisch skandinavischen Ermittler.

Spannung pur

Von: mamenu Datum: 25. Juni 2017

Klapptext

Es beginnt als einfacher Vermisstenfall.Und wird zur gnadenlosen Jagd auf einen gesichtslosen Killer

Die Tochter der einflussreichen Politikerin Kari Lise Wetre wird vermisst ein Routinefall für Hauptkommissar Fredrik Beier.Doch kurz darauf wird Beier nach Solro beordert,einen alten Hof vor den Toren Oslos.
Fünf Männer wurden auf dem Sitz der christlichen Sekte Gottes Licht grausam abgeschlachtet.
Das Gelände des Hofs erinnert an einen Hochsicherheitstrakt,und im Keller des Gebäudes stoßen die Ermittler auf ein Labor,das auf monströse Experimente hinweist.
Von den restlichen Mitgliedern der Sekte fehlt jede Spur,unter ihnen die vermisste Annette Wetre


Meine Meinung

In diesem Thriller-Debüt geht es gleich rasant und schnell zur Sache,was alles sehr spannend gestaltet.
Was mir sehr gut gefallen hat, ist, das man ein wenig vom Privatleben der Ermittler erfährt. Alles aber in einem Rahmen, der alles immer noch spannend hält. Somit konnte man sich dann auch gut in die einzelnen Figuren reinversetzten.
Aber ich muss auch mal deutlich machen, das dies kein Buch ist, was man nur mal so zwischendurch lesen kann. Um alles gut verfolgen zu können, muss man immer am Ball beim lesen bleiben, damit man nicht den Faden verliert.
Es gab auch einige Zeitsprünge, mit denen ich am Anfang noch nicht so richtig klar gekommen bin. Da dachte ich dann immer, was hat das denn jetzt mit diesem Fall zu tun? Aber irgendwann hat mich das dann auch nicht mehr gestört, denn nach und nach kommt man dann dahinter, wie alles zusammenhängt.
Ich möchte noch hinzufügen, das dieses Buch nichts für schwache Nerven ist, denn hier wird einiges an Grausamkeiten geboten, was aber für mich einen guten Thriller ausmacht. Der Autor hat es geschafft mich immer wieder auf eine falsche Fährte zu locken und das hat immer wieder an der Schraube für die Spannung gedreht und diese verschärft.
Ich freue mich jetzt schon auf den zweiten Teil und kann hier nur sagen, wer es nicht liest hat was verpasst.

Spannender Thriller, sympatischer Haupdartsteller das Ende etwas zu

Von: M. Gietmann Datum: 09. Juni 2017

Das Buch "Der Hirte" ist sehr gut und spannend geschrieben. In nicht einmal 3 Tagen waren die 510 Seiten durchgelesen.
Der Hauptakteur kommt sympatisch rüber und erntet vom Leser wohlwollen. Sicherlich erinnert der Stil leicht an andere nordische Autoren wie Jussi Adler Olsen u.a. ist aber doch in einem sehr eigenständig Stil geschrieben.
Der Autor kann mit einer sehr "blumigen" und fessenden den Erzählweise den Leser bannen und an das Buch binden.
Der Schluss des Buches läßt viel Freiraum für Spekulationen und Mutmaßungen. Das ist auf der einen Seite gut auf der anderen Seite aber auch etwas unbefriedigend. Selbst wenn es keine Auflösung geben soll wer, was , wieso, weshalb, warum...etc. wäre doch eine abschließende Resümierung der vermutlich "wahren" Geschehnisse nett gewesen.
Trotz allem ein lesenswertes Thriller Debüt das auf die Fortsetzung der Triologie hoffen lässt.

Von: Anne Clemens Datum: 03. März 2017

Spannend, logisch, gehört in diesem Frühjahr zu meinen Top 10 Krimiempfehlungen!

Von: Alexandra Brune-Will Datum: 28. Februar 2017

Sehr spannend und sehr gut geschrieben! Ein wenig unübersichtlich, aber dennoch Pageturner!

Von: Gabi Schacknies Datum: 27. Februar 2017

Intelligenter Krimi, spannend und überzeugend in der Handlung. So packend, dass ich das Buch nicht weglegen konnte.

Von: Doris Brückner Datum: 27. Februar 2017

Hochspannung, sehr gut geschrieben, toller Kommissar. Für alle Fans nordischer Thriller u. Krimis.

Von: Ulla Wellbrock Datum: 26. Februar 2017

super spannend!!!

Datum: 23. Februar 2017

Sehr guter Krimieinstieg. Wir wollen weiterlesen...

Datum: 23. Februar 2017

Mehr als ein Thriller

Datum: 23. Februar 2017

Sehr spannend

Von: Jan Stümpel Datum: 22. Februar 2017

Eine gelungene Story, die ihre Dramatik entwickelt durch die Hilflosigkeit der Polizei im Angesicht eines Verräters in den eigenen Reihen und der Einmischung durch die Politik.

Von: Meike Blanke Datum: 14. Februar 2017

Sehr spannend bis zu Ende!

Von: Ulrike Zynda Datum: 14. Februar 2017

Unglaublich rasanter Plot mit unerwarteten Wendungen. Die Blicke in die seelischen Abgründe fesseln. Gänsehaut pur!

Datum: 14. Februar 2017

Super Story - gut verpackt, fesseld geschrieben.

Von: Helga Schuppan Datum: 14. Februar 2017

Absolut spannend!

Von: Monika Neuschwanger Datum: 13. Februar 2017

Ein schwieriger Fall für Fredrik Beier und Kafa Iqbal - warum wurden so viele Menschen hingerichtet uns was hat es mit dieser Sekte zu tun? Hochspannung pur!

Von: Michael Lehmann Datum: 06. Februar 2017

Ein hochspannender Pageturner mit wohldosierten Schockeffekten, der mit einer komplexen Story aufwartet, die zum Glück nach Fortsetzung ruft!

Datum: 06. Februar 2017

Spannend bis zur letzten Seite. Nordisch gut.

Von: Christiane Schulz-Rother Datum: 03. Februar 2017

Frederik Beier ein störrischer Kommissar und seine Kollegen lösen einen Fall, der weit zurückreicht in die Zeit, als Menschen nach Rassenideologien eingeteilt wurden. Packender Krimi über Allmachtsfantasien, der schon jetzt Lust auf den nächsten Roman macht.

Von: Martina Kraus Datum: 02. Februar 2017

Wenn wir unsere Skandinavier nicht hätten! Wieder ein ein großartiger, außergewöhnlicher Plott. Freue mich schon auf die weiteren Bände!

Von: Verena Guggenberger Datum: 01. Februar 2017

Sehr spannend und vielschichtig. Eine echte Alternative zu Adler Olsen
und Konsorten. Ich habe es in einem Rutsch durchgelesen.

Von: Sabine Täger Datum: 25. Januar 2017

Hut ab! Was für ein Debut!

Von: B. Hoffmann/I. Hunscheid Datum: 25. Januar 2017

Ein wirklich gelungenes Debüt, vor allem der politische Hintergrund bringt Extra-Spannung rein. Ärgerlich sind die groben inhaltlichen Schnitzer (Koss müsste wegen persönlicher verwicklungen vom Fall abgezogen werden; es ist total unlogisch, dass die Polizei "vergisst" den Keller der alten Leute zu checken, nachdem sie die Sekten-Mitglieder gefunden hatten, etc.) - Das nervt versierte Krimileser!

Rasant und sehr spannend

Von: Claudia Hübner Datum: 23. Januar 2017

Grandioser Krimi, den man am Liebsten in einem Rutsch weglesen möchte. Spannender Plot, rasant erzählt, Lesefutter (!!!), mit einem Kommissar, der einem im Gedächtnis bleiben wird. Eine wirklich sehr lesenswerte Entdeckung Norwegens.

Von: Tobias Wrany Datum: 16. Januar 2017

Es mag eine Weile dauern, bis man sich zurechtfindet in der Gemengelage von christlichen Weltuntergangssekten, Rassenforschern und deren skrupellosen Menschenversuchen, phantomhaften Profikillern, sowie Intrigen in höchsten norwegischen Regierungskreisen - ganz zu schweigen von den persönlichen Problemen auf Ermittlerseite.
Aber Ingar Johnsrud ist offenkundig auch nicht auf ein Krimilesepublikum aus, das nur den schnellen, billigen Thrill sucht, sondern auf jene Kenner des Genres, für die Hochspannung und Anspruch kein Widerspruchspaar, sondern symbiotische Erzählelemente darstellen.
Dem Autor gelingt es dabei, selbst größenwahnsinnige Bedrohungsszenarien für die gesamte Menschheit glaubwürdig und fast schon beiläufig in die Handlung zu integrieren und letztlich formvollendet einen klassischen skandinavischen Kriminalroman der Oberklasse zu erzählen - als Referenztitel bietet sich dabei unter anderem nicht zuletzt Gard Sveens "Letzter Pilger" an.

Klasse!!!

Von: Ellen Cloer Datum: 16. Januar 2017

Zwei Sachen habe ich zwar nicht verstanden, ändert aber nichts an dem hohen Spannungsgrad!

Sensationell

Von: Martina Kraus Datum: 14. Januar 2017

Was für ein Debüt! Wieder ist es Ihrem Verlag gelungen, einen hochspannenden, anspruchsvollen Krimiautor zu entdecken. Die Kombination zwischen Krimihochspannung und Geschichte ist großartig. Bitte mehr davon!

Datum: 13. Januar 2017

Wahnsinnig spannende Story! Kann man nur weiterempfehlen!

Von: Janina Claas Datum: 12. Januar 2017

5 Sterne

Datum: 09. Januar 2017

Recht gute Geschichte, ist mir jedoch zu langatmig

Von: Schmid-Paech Datum: 05. Januar 2017

Mit Gewalt vollgestopfter Krimi. Leicht überladen, aber insgesamt gutes Lesefutter.

Superspannend

Von: Jacqueline Schiffmann Datum: 03. Januar 2017

Sticht hervor aus dem "Thrillereinerlei" der letzten Zeit. Intelligente Story, die nicht zuletzt durch die historischen Rückblenden viele Rätsel aufgibt. Figuren mit Ecken und Kanten, jede Menge überraschende Wendungen. Freu mich auf die Fortsetzung.

Datum: 03. Januar 2017

Vier Sterne

Von: Britta Martens Datum: 02. Januar 2017

Superspannend! Besonders die Verbindung zwischen den Kriegsjahren und der Gegenwart. Und ich mag Kommissare, die Ecken und Kanten haben.

Nur 4 Sterne, da ich es etwas zu lang fand.

Von: Hildegard Trant Datum: 02. Januar 2017

Vielschichtig, antmosphärisch, intelligent und spannend. Weiter so!

Grandioser Thriller!

Von: Martin Fieber Datum: 31. Dezember 2016

Selten habe ich einen Thriller gelesen, dessen gewaltige Bildhaftigkeit mich umgehend in seine Welt katapultiert haben. Was für ein Buch: Ich bin immer noch sprachlos, jetzt, Stunden nach Beendigung der Lektüre atme ich immer noch tief durch.

Superspannend

Von: Maria Ippen Datum: 28. Dezember 2016

Erstklassiger Thriller. Immer wieder wird man in die Irre geführt.
Hoffentlich gibt's eine Fortsetzung!

Von: Simone Kuhfuß Datum: 19. Dezember 2016

Verwirrend spannend!

Von: Tanja Bemerl Datum: 14. Dezember 2016

Ein sehr guter, nordischer Thriller, der auf Fortsetzung hoffen lässt. Man wird in den Bann von Fredrik Beier, dem sympathischen Ermittler gezogen. Super! Hoffentlich gibt es bald mehr!

Von: Ellen Elbracht Datum: 13. Dezember 2016

Toller Thriller!

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